gend zeige. gen ner Stroh pro aatgetreide zen. 1e indern, beginnt erhalten durch (42) wende sich vertrauensvoll an dipl. Ingenieur 19. Hausmittel bei allen annie Kraut gedelht icht zu verwechseln ftröhren-(Bronbong, Athemmoch, amentlich aber deru. bereite sich den eidemann, Lieu. Attesten gratis. te von 5 Packeten nit der vorigen rachten Wirkung. Nr. 40. Asennabend den 2. April h* 1898 62. Jahrgang Erschetm Dienstags, Donnerstags u. Sonnabends und kostet in Brilon, bei der Expedition 1 Mk. 15 Pf. bei den Filial=Expeditionen in N.=Marsberg u. Büren 25. Pf. und durch die Post bezogen 1. Mk. 45 1 Mr. 20. Pof. und Burg Pf. vierteljahrlich. Inserate und Anzeigen werden mit 10 Pf. die 1=spaltige Petitzeile oder deren Raum berechnet. Anzeigen ze., welche gleichzeitig in den bei uns erscheinenden„Waldeckschen Anzeiger, aufgenommen werden sollen, kosten für beide Blätter nur 15 Pf. die 1epaltige Petitzeile oder deren Raum. Zugleich für den Kreis Brilon. Briefe und Gelder für die Redaktion oder Exz dition dieses Blattes werden portofrei unter de Adresse„Sauerländischer Anzeiger und amtliches Kreisdlatt“ arbeten. Unsere Filial=Expeditionen für NiederMarsberg und Büren, sowie sämmtich Annoncen=Expeditionen nehmen Anzeigen für den Anzeiger entgegen.. Dem Anzeiger wird une utgeltlich beigegeben: Wöhentlich, Sonnabende, das„Jlukriatr Aatertaltugeblatr“ (680 nd ein tüchtiger, eder jesucht. Derselbe ten mit zu vermnter Nr. 32 stelle d. Gl. (148) Dieser Nummer liegt bei: Der Bericht des des Kreis=Anssckuß des Kreises Brilon über die Verwaltung und den Stand der Kreis=Communal=Angelegenheiten des Kreises Brilon für das Jahr 1897. Amtliches. aus dem Kreis=Kassen=Etat des Kreises Brilon pro 1898/99, welcher durch Kreistags=Beschluß vom 30. März 1898 festgestellt worden ist. Einnahme. Tit. I. Ueberschüsse aus der vorigen Etatsperiode „ II. Zinsen von Activ=Kapitalien und erhobene Kapitalien 12548,66 Mk. „ III. Jagdscheingelder...: 2600.—„ „ IV. Aus dem Provinzial=Dotations= fonds„ 5738,66„ „ V. Prozeß=Kosten im Verwaltungsstreitverfahren 100.—„ „ VI. Beiträge der Gemeinden zu den Kreis= u. Prov.=Abgaben 68523,20„ „ VII. Betriebssteuer 3200.—„ „ VIII. Durchlaufende Einnahmen 8042,22 Mk. „ IX. Außergewöhnliche Einnahmen Summa aller Einnahmen 8042,22 Mk. 92810,52 Mk. Ausgabe. Tit. I. Vorschüsse „ II. Kosten der Kreisverwaltung 6932,62 „ III. Prozeßausgaben, Zeugengegebühren pp. 100.— „ IV. Verzinsung und Tilgung der Kreisschulden 28000.— „ V. Unterhaltung der Kreisstraßen 12300.— „ VI. Wegebau=Beihülfen 1000.— „ VII. Provinzial=Abgaben 29234,24 „ VIII. Für Wohlthätigkeitszwecke 10900.— „ IX. Für landwirthschaftliche Verbesserungen ,„ 2995.— „ X. Zur Unterstützung der Kriegstheilnehmer, 548,66 „ XI. Durchlaufende Ausgaben 8042,22 Mk. „ XII. Außergewöhnliche Ausgaben 800.— Summa aller Ausgaben 8042,22 Mk. 92810,52 Brilon, den 30. März 1898. Der Vorsitzende des Kreis=Ausschusses, Der Königliche Landrath Federath. Mr. Mr. Bekanntmachung, betr. Erledigung der Tagesordnung des Kreistages vom 4. März d. J.(Kreisblatt Nr. 31.) 1. Ersatzwahlen. wurden gewählt: a. Gemeindevorsteher Gerlach zu Beringhausen. b. Gutspächter Rühmkorf zu Canstein. c. Gemeindevorsteher Gerlach zu Beringhausen. d. Fabrikbesitzer Ewers zu Küstelberg. 2. Die Kreis=Ausschuß=Mitglieder, Rittergutsbesitzer Frhr. von Gaugreben zu Bruchhausen und Gasthofbesitzer Lohmann zu Brilon, wurden wiedergewählt. 3. Der Kreistag fand gegen den Antrag des Rittergutsbesitzers Frhr. von Fürstenberg auf Körtlinghausen nichts zu erinnern. 4. Die seitherigen Schiedsmänner für die Bezirke Bontkirchen, Berge, Oberschledorn, Küstelberg, Niedersfeld, Grönebach und Heddinghausen wurden wiedergewählt. 5 Die seitherigen Vertrauensmänner wurden mit der Maßgabe wiedergewählt, daß an Stelle des verstorbenen Gemeindevorstehers Suden der Rittergutsbesitzer Graf Droste zu Vischering auf Padberg und an Stelle des Amtmanns Petrasch der Sparkassenrendant Pauli zu Hallenberg tritt. 6. Es wurden gewählt: u. zu Mitgliedern 1. Gasthofbesitzer Lohmann zu Brilon, 2. Ehrenamtmann Dr. Rentzing zu Marsberg; b. zu stellvertretenden Mitgliedern 1. Oecovom Deimel zu Brilon, 2. Posthalter Padberg zu Olsberg. 7. Es wurden für beide Abordnungen gewählt: 1 Gasthofbesitzer Lohmann zu Brilon, 2. Posthalter Padberg zu Olsberg, 3. Vorsteher Hellwig zu Deifeld, 4. Gutspächter Buße zu Forst. 8. Es wurden gewählt: 1. Fabrikbesitzer Ewers zu Küstelberg, 2. Gutspächter Feuring zu Glindfeld, 3. Posthalter Ricken zu Medebach. 9. Der Etat wurde in Einnahme und Ausgabe auf 92810 Mk. 52 Pfg. festgesetzt und genehmigt, so daß abgerundet 50% des kreisabgabepflichtigen Steuersolls als Kreisabgaben zur Hebung kommen. Brilon, den 30. März 1898. Der Königliche Landrath Federath. Die Tochter des Sträflings. Kriminalroman von Friedrich Thieme. Nachdruck verboten.] (Fortsetzung.) Er preßte weinend die Hände vor die trüben grauen Augen und verblieb einige Momente in erschütterndem Schluchzen. „Womit soll ich Dir beweisen, wer ich bin, wenn des Blutes Stimme in Dir nicht redet,“ fuhr er nach einer Weile schmerzbewegt fort. „Dort— o, Wanda— das ist das Bild Deier Mutter. Meine arme Najeda— sie starb, als— Wanda— ha, was ist das,“ unterbrach er sich plötzlich, auf eine Photographie in Kabinetform deutend, die auf Wandas Schreibtisch stand. Hastig trat er näher und als er sie in die Hand nahm, erschien ein Ausdruck wilden Bornes in seinen Zügen und seine Zähne knirIschten hörbar zusammen.„So sah er aus, gefade so— aber er muß älter sein, viel lter—“ „Lassen Sie das Bild,“ rief Wanda heftig und riß es ihm aus der Hand.„O, Alexis—“ mit einem Schlage kehrten ihre Gedanken zu ihm zurück. Wie sollte sie nun vor ihn hinsreten? Alles, was sie besaß, hatte sie ihm zu Füßen legen wollen— und jetzt, was besaß sie denn noch? Konnte sie denn noch eine Stunde länger in einer Stellung verharren, die ihr nicht rechtmäßig zukam— durfte sie auch nur einen Tag noch Herrin eines Glückes bleiben, das lediglich auf Betrug und Fälschung gegründet war? „Alexis,“ sprach Wladimir Ignatieff das Wort nach, einen eindringlichen Blick auf das Mädchen werfend,„Alexis, nicht Bakunin?“ „Alexis Bakunin—“ „Dacht' ich's doch fast— sein Sohn sein Sohn!“ ächzte der Greis.„Du liebst ihn, ich sehe es Dir an— o, sonderbare Verkettung des Schicksals— Wanda, das ist sein Sohn, der Sohn dessen, der mich elend gemacht hatte, derselbe, dem ich das Sündengeld entrissen habe!“ Derselbe— der Sturm ihrer Gefühle überwältigte die so jäh von der höchsten Höhe in den Pfuhl der Schmach und Schande gestürzte, Unglückliche— mit lautem Wehruf sank sie auf die im Zimmer befindliche Ottomane zurück, ein Strom von Thränen floß über ihre Wangen. O, ihr Stolz wurde schwer gedemütigt, schwer! Wie teuer bezahlte sie nun ihre Schuld gegen den Geliebten! Ihm gehörte also alles, was sie sich so lange Zeit angemaßt in ihrer Unkenntniß der Thatsachen, ihm oder vielmehr seinem Vater, sie konnte nun nicht mehr zu ihm gehen, um ihr Unrecht zu bekennen, denn wie schnöde Selbsucht hätte es ausgesehen, wenn sie jetzt nach der Entdeckung von der Tiefe und Aufrichtigkeit ihrer Liebe zu ihm gesprochen hätte. Mitleidig trat Wladimir auf sie zu und suchte ihre Hand zu erfassen. „Nein, nein!“ rief sie abwehrend, beide Hände fest an das Herz pressend,„niemals, ich fürchte mich vor Ihnen, Mann. Sie können nimmermehr mein Vater sein— mir graut vor Ihrer Berührung— gehen Sie!" „Ich gehe,“ sagte wehmüthig der Sträfling. „Fürchte nicht, daß ich wieder zurückkehre. Ich fange an, einzusehen, daß ich ein großes Unrecht an Dir begangen habe. Deine Empfindungen sind andere als die meinen, müssen andere sein, aber glauben wenigstens mußt Du an mich. Hier aus diesem Brief, den Neschdanoff an mich geschrieben, wirst Du die Wahrheit meiner Mittheilung erkennen." Er legte traurig den Brief auf den Tisch und verließ das Gemach. Begierig ergriff Wanda das Schreiben und verschlang den Inhalt mit den Blicken. Es war ein vergilbtes, schmutziges Papier, das der alte Sträfling wohl schon Jahre lang in der Tasche herumgetragen hatte und das nur wenige, kaum Bekanntmachung, betr. die Verpflichtung der Gewerbeunternehmer, ihren Arbeitern unter 18 Jahren die zum Besuch einer Fortbildungsschule erforderliche Zeit zu gewähren. Die Nichtbefolgung der Verpflichtung der Gewerbeunternehmer, ihren Arbeitern unter 18 Jahren, die eine Fortbildungsschule besuchen, hierzu die erforderlichenfalls von der zuständigen Behörde festzusetzende Zeit zu gewähren(§ 120 Absatz 1 der Gewerbeordnung) konnte vor Erlaß der Gewerbeordnungsnovelle nur bestraft werden, wenn der Bewerbeunternehmer zuvor von der Behörde aufgefordert war, dieser Verpflichtung nachzukommen und der Nachweis, daß dies geschehen sei, zu den Acten gebracht worden war. Nach Erlaß der Novelle vom 1. Juni 1891 (§ 150 Ziffer 4 a. a. O.) ist dies nicht mehr die Voraussetzung für die Bestrafung der Gewerbeunternehmer, die den von ihnen beschäftigten gewerblichen Arbeitern die zum Besuche einer obligatorischen oder freiwilligen Fortbildungsschule ersorderliche freie Zeit nicht gewähren. Diese neuere gesetzliche Bestimmung wird hiermit erneut zur Kenntniß der betreffenden Gewerbeunternehmer gebracht. Brilon, den 28. März 1898. Der Königliche Landrath Federath. Politische Kachrichten. Berlin. Kaiser Wilhelm hat mit der Durchsetzung der Flottenvorlage im Reichstage einen Triumph seiner eigensten Politik gefeiert, welchem alle jene Kreise der Nation, und das ist die weitaus überwiegende Mehrheit des deutschen Volkes, zujubeln, die Verständniß für das hervorragende Lebensinteresse bekunden, das sich an den Ausbau unserer maritimen Wehrkraft knüpft. — Ueber das Verhältnis zwischen unseren Soldaten in Kiautschau und den Einheimischen giebt der Brief eines Unteroffiziers in der „Kiel. Ztg. folgenden Aufschluß: Mit den Chinesen können wir uns sehr gut vertragen, denn sie sind sehr freundlich. Es sind täglich 200 Chinesen in deutscher Arbeit, und zwar in den Forts, wo sie mit großer Anstrengung und Lust arbeiten. Der Tagelohn beträgt nur 45 Pfg. Davon sparen sie noch etwas. Was man hier kauft, ist sehr billig. Eine Gans kostet 45 Pfg., ein gebratener Hase 1,20 Mk., ein Ochse ist für acht Mk. zu haben!(Hört, hört!) Die Anhänglichkeit der Chinesen an uns ist groß. Bis jetzt sind hier schon zwei, die in die deutsche Marine eingestellt werden. Wien. Die„N. Fr. Pr.“ erhält von einer mit den Verhältnissen in den Vereinigten Staaten sehr vertrauten Persönlichkeit folgende Mittheilung zugesandt:„An einen Krieg zwischen Spanien und Amerika ist trotz der scharfen Zuspitzung der Lage nicht zu glauben. Spanien ist absolut nicht gerüstet und wird sich daher der Forderung, das Blutvergießen auf Kuba einzustellen, fügen wüssen. Kuba wird dann in der einen oder anderen Weise unabhängig werden. Paris, 31. März Der Cassationshof hob das Urtheil des Pariser Schwurgerichts gegen Zola auf und verwies die Sache zur neuen Verhandlung vor das Schwurgericht in Versailles. London.„Daily Mail“ meldet aus Wien, daß Prinz Geocg unterstützt von Frankreich, Rußland und England Ende dieses Monats in Kreta landen wird, um die Regierung dieser Insel in die Hand zu nehmen. Mittheilungen ausdem Kreise * Brilon, 31. März. Nach Vertheilung der Censuren und Bekanntmachung der Versetzungen wurde gestern Morgen am hiesigen Gymnasium der Unterricht geschlossen. Dem gleichzeitig vom Direktor Herrn Professor Dr. Niggemeyer veröffentlichten Berichte geht voraus eine Abhandlung des wissenschaftlichen Hülfslehrers Herrn Fischer:„De Taciti in componenda Agricolae vita consilio. Nach der ferner u. A. in dem Bericht enthaltenen statistischen Uebersicht betrug die Schülerzahl am Schlusse des verflossenen vierzigsten Schuljahres 271, darunter 71 Einheimische und 200 Auswärtige. Von den 29 Abiturienten des Oftertermins widmen sich der Theologie 11, Theologie und Philologie 1, Rechtswissenschaft 6, Medizin 4, dem Baufach 3, der Chemie 2, dem Kaufmannsstande und der Landwirthschaft je 1. Das neue Schuljahr beginnt am 21. April, die Aufnahmeprüfungen neuer Schüler werden am vorhergehenden Tage abgehalten. Die Anmeldung neuer Schüler, welche durch die Eltern oder deren Stellvertreter geschehen muß, nimmt der Herr Direktor während der Oderferien, insbesondere Dienstag, den 19. April in seiner Wohnung entgegen. Brilon. Vom 1. April ab beginnen die Schalterdienststunden bei den Kgl. Postämtern schon Morgens 7 Uhr. noch lesbare Zeilen enthielt, aber Wanda erkannte sofort die festen, großen Schriftzüge ihres Pflegevaters, welche sie so oft, ach so oft mit liebevoller Bewunderung angeschaut hatte. Der Brief lautete: „Mein armer, armer Ignatieff! Deine Tochter Wanda ist bei mir als mein eigen Kind und ist sehr glücklich. Ich befinde mich in Odessa und in guten Verhältnissen. Ich werde ihr die Wahrheit niemals verraten. Möge Gott Dir gnädig sein in deinen schweren en. Iwan Neschdanoff.“ „Gott, barmherziger Gott, so sprach der Mann doch die Wahrheit!“ schluchzte das dchen händeringend,„o, ich Unglückliche, ich sückliche!“ 3. Kapitel. Alexis Bakunin saß in tiefes Sinnen veren in seinem Zimmer im elterlichen Hause, das Hausmädchen ihm meldete, daß eine ne ihn zu sprechen wünsche. Alexis sah überrascht auf. Was für eine Dame konnte das sein und konnte sie von ihm wollen? „Ich lasse bitten,“ sagte er ein wenig besen und heftete den Blick gespannt auf die r— Wanda Neschdanoff rauschte über die Sie sind es, Wanda?“ Er sprang auf und reichte ihr die Hand.„Sie hätte ich am wenigsten erwartet.“ Wanda schlug langsam ihren Schleier zurück und blickte ihn mit einem Ernste an, wie er ihn noch nie an ihr wahrgenommen hatte. „Mich am wenigsten— und das sagen Sie nach der heutigen Szene?“ „Ich verstehe Sie nicht,“ entgegnete Alexis ein wenig betroffen, indem er ihr den Stuhl hinrückte. „Sie müssen nur wenig gute Meinung von mir hegen, Herr Bakunin,“ antwortete das schöne Mädchen leise.„Indessen habe ich das verdient—“ „anda—“ „Und wir wollen nicht weiter davon reden,“ fuhr Wanda unbeirrt fort.„Die Verhältnisse haben sich derart geändert, daß ich jetzt eine ganz andere Mission hier bei Ihnen zu erfüllen habe, als ich ursprünglich gehofft. (Fortsetzung folgt. —(Ein Glücklicher.) Blinks:„Ist der Jones aber ein Glücksvogel!“ Winks:„Das seh' ich aber doch nicht ein.“ Blinks:„Why, er nahm doch eine Lebensversicherungs=Police für 5000 Dollars, und jetzt stirbt er, sechs Tage ehe die Gesellschaft falliert. (“) Niedermarsberg, 29. März. Nur noch wenige Tage und unser Ehrenamtmann Herr Dr. Rentzing wird sein Amt der Verwaltung des Amtes Niedermarsberg als Ehrenamtmann niederlegen. Vierzehn Jahre lang hat derselbe zum Wohl des Amtes gewirkt und Manches und Vieles geschaffen, was die Bewohner des Amtes ihm in Dankbarkeit nicht vergessen werden. Auch als Stadtvorsteher der hiesigen Gemeinde hat Herr Ehrenamtmann Dr. Rentzing viele nützliche Einrichtungen geschaffen, welche die Einwohnerschaft zu Dank verpflichtet, so die Schaffung einer Wasserleitung, einer Schlachthauseinrichtung, die Erbauung einer Desinfectionsanstalt, die Anlage von Trottoiren u. dergl. mehr. Auf dem Gebiete der Schulen sind unter der Verwaltung des Ehrenamtmanns Herrn Dr. Rentzing mehrere Neubauten von Schulen entstanden, so in Canstein und Borntosten. Zu ganz besonderem Danke ist ihm die Gemeinde Canstein verpflichtet bei Erbauung einer Wasserleitung, die nur infolge der Energie des Ehrenamtmanns gegenüber den Schwierigkeiten, welche sich dort dem Bau entgegenstellten, fertiggestellt worden ist. In gleicher Weise haben auch die Orte Borntosten, Beringhausen und Padberg Wasserleitungen bekommen. So hat also unser Herr Ehrenamtmann Dr. Rentzing sich um das Gemeinwohl der Stadt und des Amtes sehr verdient gemacht; möge derselbe noch lange dem Wohle des Amtes erhalten bleiben, des Dankes kann er sicher sein. :: Aus dem Strunzerthale, 31. März. Dem Landoriesträger Busch in Assinghausen, welcher nach 38 jähriger Dienstzeit heute in den Ruhestand getreten, ist Allerhöchst das Allgemeine Ehrenzeichen in Silber verliehen worden.— Infolge der sich stetig steigernden Frequenz hat sich die Vergrötzerung der Kneippanstalt in Olsberg als dringend nothwendig erwiesen; die Räumlichkeiten sollen entsprechend vermehrt und erweitert werden. — Laut Beschluß der Amtsverwaltung soll in Bigge ein neues Amtsgebäude errichtet werden, u. z. auf einem neben dem Besitzthum des Herrn Dr. Förster belegenen Grundstücke, welches zu diesem Zwecke bereits käuflich erworben wurde. * Medebach. Herr Fabrikbesitzer Ewers, der in Niedersfeld eine mechanische Wirkwaaren= fabrik besitzt, in welcher 100 Arbeiter beschäftigt sind, hat nun auch hier eine solche Fabrik errichtet. Provinzial=Nachrichten. — Die werthvollen Musterkoffer, welche vor einigen Tagen im Sauerlande einem Goldwaren= reisenden verloren gegangen waren, haben sich wiedergefunden. Diese Werthstücke waren vom Bahnhof Brilon, auf welchem sie zur Versendung gelangt waren, anstatt nach Menden nach Meschede gesandt worden. — Aus dem Krankenhause in Herne wurde der letzte der bei dem dortigen Eisenbahnunglück Verwundeten, der Kaufmann Külsheimer entlassen. — Wegen Verweigerung eines Urlaubs setzte die 15jährige Dienstmagd Elisabeth Altemeyer aus Lütgendortmund ein ihrer Herrschaft gehöriges Hintergebäude in Brand. Dem Dienstherrn der Altemeyer entstand durch das Feuer ein Schaden von 4000 Mk., wovon 2500 Mk. durch Versicherung gedeckt waren. Die Dortmunder Strafkammer verurtheilte das Mädchen zu 1½ Jahren Gefängnis. — Um dem Publikum einen guten Haustrunk von Bier zu verschaffen, hat sich in Dortmund eine„Kannen=Bier=Gesellschaft" gebildet. Dieselbe will den Biertrinkern das Bier in einen Liter fassenden, luftdicht verschlossenen SteingutKrügen liefern. In diese Krüge soll das Bier unter starkem Kohlensäuredruck eingefüllt werden. Sollte die Gesellschaft das Bier zu denselben Preisen wie die Gastwirthe liefern, dann dürfte sie wohl angesichts der verschiedenen Vortheile, welche sie bietet, eine große Zukunft haben. — Mit koft Fuder feinem M. as gegen einen ei Düsseldorf H. bschädigt wurde, Lesatzung wurde er auf 80000 nnten nur ein die anderen en fort. — Kochendhe ge Kind eir es miten und verbr greits in der sol — Mit gute Pymnasium zu: leifeprüfung. D verstorbenen elm Busch zu B Eschwege. iesigen Gärtnert das ihm übergebe verloren. Aus #r zu Hause erw Auf den Gedanke sprang in die hann zwar um H und heute fand Eisenb — Der Mu hat durch eine Eisenbahndirektior Arfor derlichen Ar pährend des He größtmöglichste kande zur Verfü urch vorzeitige besorgt werden, er verkehrsreich Vornahme der 9 uren nur in ger en brauchen. A esetzt darauf ge altungsarbeiten hätten in der sirzester Frist zu Wer seinen( Handschrift gewende sich an vom Vorstand de Gesellschaft“ g erst. Autorität. Erforderlich Schriftprobe vo Zeilen, womögli Keine Verse, ke Erwünscht Ang Berufes. Preise: für d Mk. 2; ausführ raphol. Begrün I. Sächs. Insti schaftl. G. DRES Franklin lebend. ita beziehen w von Hans Grosser II * in neuen M. Frie März. Nur noch iamtmann Herr der Verwaltung Ehrenamtmann ang hat derselbe nd Manches und ohner des Amtes n werden. Auch Gemeinde hat ng viele nützliche die Einwohner= e Schaffung einer iseinrichtung, die stalt, die Anlage Auf dem Geder Verwaltung Rentzing mehrere den, so in Canbesonderem Danke verpflichtet bei e nur infolge der gegenüber den dort dem Bau orden ist. In Orte Borntosten, sserleitungen berenamtmann Dr. wohl der Stadt nacht; möge derAmtes erhalten er sein. 1. März. Dem ghausen, welcher in den Ruhedas Allgemeine worden.— InFrequenz hat sich stalt in Olsberg i; die Räumlichrt und erweitert erwaltung soll in errichtet werden, tzthum des Herrn ücke, welches zu erworben wurde. rikbesitzer Ewers, sche Wirkwaaren= rbeiter beschäftigt ne solche Fabrik ** ge vor einem Goldwaren= aren, haben sich üicke waren vom sie zur Versenach Menden nach in Herne wurde Eisenbahnunglück Külsheimer entes Urlaubs setzte sabeth Altemeyer Herrschaft gehöDem Dienstherrn das Feuer ein 2500 Mk. durch Die Dortmunder Mädchen zu 1½ en guten Haushat sich in Dortlschaft“ gebildet. as Bier in einen ofsenen Steingutge soll das Bier singefüllt werden. ier zu denselben ern, dann dürfte denen Vortheile, unft haben. — Mit kostbarem Naß, nämlich mit 82 Fuder feinem Moselwein war ein Schiff beladen, gegen einen Pfeiler der festen Rheinbrücke ei Düsseldorf Hamm anfuhr und dadurch so schädigt wurde, daß es sofort unterging. Die Lesatzung wurde glücklicher Weise gerettet. Von r auf 80000 Mark bewerteten Weinladung unten nur einige wenige Fässer gerettet werdie anderen gingen unter oder schwamen fort. — Kochendheißen Kaffee trank das zweijähhe Kind eir es in Düsseldorf wohnenden Benten und verbrannte sich derart, daß der Tod Preits in der folgenden Nacht eintrat. — Mit gutem Erfolge unterzog sich am Bymnasium zu Neuwied Frl. Frieda Busch der Keifeprüfung. Die junge Dame ist eine Tochter ses verstorbenen Professors der Chirurgie Wilelm Busch zu Bonn. Eschwege. Der 10 Jahre alte Sohn eines iesigen Gärtners hatte auf einem Bestellgange as ihm übergebene Geldstück, angeblich 20 Pfg. verloren. Aus Furcht vor harter Strafe, die Ar zu Hause erwartete, kam der unkluge Junge buf den Gedanken, sich das Leben zu nehmen. sprang in die hochangeschwollene Werra, rief hann zwar um Hülfe, doch kam dieselde zu spät, uind heute fand man die Leiche. Eisenbahnangelegenheiten. — Der Minister der öffentlichen Arbeiten hat durch eine Verfügung vom 21. März die Eisenbahndirektionen(veranlaßt, bereits jetzt die Arfor derlichen Anordnungen zu treffen, damit pährend des Herbstverkehrs die Betriebsmittel größtmöglichstem Umfange und in bestem Zusande zur Verfügung stehen. Insbesondere soll burch vorzeitige Vornahme von Revisionen vorbesorgt werden, daß die Lokomotiven während her verkehrsreichen Zeit dem Betriebe wegen Pornahme der Revisionen oder großer Reparauiren nur in geringem Maaße entzogen zu weren brauchen. Auch soll das Augenmerk unausesetzt darauf gerichtet werden, daß die Unteraltungsarbeiten der Betriebsmittel in den Werksätten in der zweckmäßigsten Weise und in Airzester Frist zur Ausführung gelangen. Die für Erweiterung und verbesserte Ausrüstung der Werkstätten zur Verfügung stehenden Mittel sollen dafür schleunigst verwendet werden. — Versuchsweise wurden vor einiger Zeit einige Eisenbahnwagen 4. Klasse mit Handketten zum Festhalten für die in der Mitte des Wagens stehenden Reisenden ausgerüstet. Da sich die Einrichtung als praktisch erwiesen hat, ist nunmehr angeordnet worden, daß in mehreren Bezirken zunächst je 50 Wagen mit der gleichen Einrichtung versehen werden sollen. Aus dem Rechtsleben. — Ein Mann im Magdeburgischen hatte ein Hühneraugenmittel öffentlich in der Presse angeboten und war deshalb auf Grund einer Regierungspolizeiverordnung, die das Anbieten von Heilmitteln verbietet, in der zweiten Instanz zu einer Geldstrafe verurtheilt worden. Der Mann legte Revision ein, weil Hühneraugen keine Krankheit, Hühneraugenmittel also keine Heilmittel seten. Das Kammergericht erklärte,„an sich(!) sind Hühneraugen keine Krankheit" und sprach den Mann frei. Landwirthschaftliches. Fleischmehl=Fütterung an Milchvieh. In neuerer Zeit hat sich das Genossenschaftswesen auch der Molkerei zugewandt und es sind auf vielen Plätzen Molkerei=Genossenschaften gegründet worden. Es wird hauptsächlich darauf gesehen, eine Milch von besonderer Güte zu erhalten und die Genossen streben dahin, eine möslichst fettreiche Milch anzuliefern, weil Ihnen nach dem Fettgehalt gerechnet wird. Unter den Genossen herrscht daher die Auffassung, nicht nur allein hervorragend gute Milchkühe anzuschaffen, sondern vor allen Dingen wird der rationellen Fütterung eine besondere Beachtung geschenkt. Das Liebig's Fleischfuttermehl, welches ca. 90—95% Fett und Protein enthält, ist mit ganz besonderem Ersoige zu dem Zwecke, möglichst fettreiche Milch zu erhalten, angewandt worden, und es gelang, den Fettgehalt der Milch durch diese Fütterung von 3.80% bis auf 4.70% zu erhöhen. Ganz besonders von Vortheil gestaltet sich die Fütterung mit Liebig's Fleischfuttermehl durch den Umstand, daß die abgemolkenen Kühe in gutem Zustande sind und sofort als Schlachtkühe verkauft werden können. Auch der Dünger, der mit diesem Fleischmehl gefütterten Thiere erhält durch den hohen Stickstoffgehalt des verabreichten Futters einen größeren Werth. Das Liebig's Fleischfuttermehl ist zu beziehen von der Firma C. Scheibler und Co., Köln, und Carl Peltzer, Rheydt(Bez. Düsseldorf), sowie von verschiedenen Niederlagen derselben. Nähere Auskunft wird auf Anfrage gerne ertheilt. Rebus. — Mur Auflösung des Rebus in Nr. 34: Angesehene Firma. Pediassent under Verantmantlichtek bei Verlogers. Preußische Pfandbrief=Bank. Die Bank hat auf Grund Allerhöchsten Privilegs eine neue Enission von 50 Millionen Mark 3 1/2°oiger bis 1908 unkündbarer Pfandbriefe veranstaltet und an der Berliner und Frankfurter Börse eingeführt. Von der Verpflichtung zur Veröffentlichung eines Prospekts ist sie durch Verfügung des Heirn Handelsministers befreit. Die Reichsbank sowohl als auch eine Reihe deutscher StaatsInstitute und Notenbanken haben die Pfandbriefe für lombardfähig erklärt. Der Verkauf erfolgt im Wege freihändigen Verkehrs. Wegen des Näheren verweisen wir auf die im Inseratentheile unserer heutigen Nummer befindliche Bekanntmachung. richten.## Graphologle. koffer, welche vor 59 Wer seinen Charakter nach der Handschrift gedeutet haben will, wende sich an das unterzeichnete Avom Vorstand der„Graphologischen Sesellschaft“ gegründete und von werst. Autorität. geleitete Institut. Erforderlich Einsendung einer Schriftprobe von mindestens 20 Zeilen, womöglich mit Unterschrift. Keine Verse, keine Abschriften! Erwünscht Angabe des Alters und Berufes. Preise: für die Charakterskizze Mk. 2; ausführl. Mk. 3 und mit graphol. Begründung Mk. 5. Sächs. Institut für wissen. schaftl. Graphologie. DRESDEN-A. Franklinstrasse 18. NER lebend. ital. Geflügel gut u. billig beziehen will, verlange Preisliste 1 von Hans Maler in Ulm a. D. Grosser Import ital. Produkte. .9ej z6 in neuen Mustern bei M. Friedländer. Ab hier per Bahnnachnahme oder Vorhereinsendung des Betrages. 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Die Pfandbriefe sind im Lombardverkehr der Reichsbank erstklassig zur Beleihung zugelassen und ausserdem von einer Reihe deutscher Staats-Institute und Notenbanken für lombardfähig erklärt. Der Verkauf der Pfandbriefe soll im Wege des freihändigen Verkehrs erfolgen, und können Stücke in den verschiedensten Abschnitten sowohl von uns als auch von der Mehrzahl der deutschen Bankfirmen und Bankinstitute bezogen werden. Berlio, den 15. März 1898. Preussische Pfandbrief-Bank Gustav Grafe. Dannenbaum.(à 1239/3 B.) Gothaer Lebensver sicherungsbank. Versicherungsbestand am 1. März 1898: 734½ Millionen Mark. Bankfonds am 1. März 1898: 282½ Millionen Mark. Dividende im Jahre 1898: 30 bis 186% der Jahres-Normalprämie— je nach dem Alter der Versicherung.(220) Vertreter in Brilon: Ludwig Potthast. und in neuer schöner Auswahl sind zu mäßigen Preisen zu haben bei M. Friedländer, Brilon. etwas erfunden hat trauensvoll an dipl. Ingenieur C. Bloch, Berlin S. W. 19. * Aufruf! An die Ritter des Eisernen Kreuzes! Kameraden! Der höchste Ritter des Eisernen Kreuzes, der greise Kriegsheld auf Sachsens Thron, Seine Majestät König Albert von Sachsen, der einzige noch lebende Ritter des Groskreuzes des Eisernen Kreuzes, feiert am 23. April d. J. Sein 25jähriges Regierungsjubiläum. Der Gedanke, dem hohen Jubilar an diesem Seinem Ehrentage in einer würdig ausgestatteten Adresse auch die Glückwünsche und die Verehrung aller Ritter des Eisernen Kreuzes auszusprechen, hat begeisterten Wiederhall gefunden, und bitten wir daher alle Ritter des Eisernen Kreuzes, uns ihre genaue Adresse unter Beifügung eines, wenn auch noch so geringen Beitrages zu der Adresse umgehend einsenden zu wollen.— Nicht auf die Höhe des Beitrages kommt es an, sondern darauf, daß kein Ritter des Eisernen Kreuzes unter den an der Adresse Betheiligten fehlt. Die Beiträge— auch Briefmarken— sind unter der Bezeichnung:„König Albert=Adresse" zu senden: An den Kaiser=Wilhelm= Dank, Verein der Soldatenfreunde, Berlin W., Leipziger Straße 4. Vereine bitten wir, die Beiträge ihrer Mitglieder zu sammeln und mit dem Verzeichniß der Theilnehmer einzusenden. Sämmtliche Geber werden in das Verzeichniß der Stifter der Adresse ausgenommen. Der nach Deckung der Kosten etwa verbleibende Ueberschuß soll für die Deutschen Krieger=Waisen verwendet werden. Rechnungslegung und Berichterstattung erfolgt durch den Reichsananzeiger, und die Zeitungen der deutschen Kriegervereinigungen. Se. Majestät der Kaiser geruhte Allerhöchstseine Zustimmung zu unserem Vorhaben uns kundzugeben. Berlin, den 6. März 1898. Für den Ausschuß: (464) Freiherr von Dincklage, Generallieutenant z. D. KIMIM Modes.„ Den geehrten Damen Brilons und Umgegend zeige ich die Eröffnung meiner " Selobelhut=Neusstellung““ 4 an. Dieselbe enthält alle Pariser Neuheiten und lade ich zu deren Besichtigung ergebenst ein. Hochachtungsvoll Fr. Balzer, Brilon. Wwwn Gbegen Wöchentlich 15 Mk. Gehalt und hohe Provision werden gewandte Personen jeden Standes für den Vertrieb von Aquarell= und Chromobildern, Haussegen(reizende Neuheiten) Regulateuren, Albums 2c. an allen Orten sofort dauernd angestellt. Adr. an A. Paeschke, Kunsthandlung, Friedrichsfelde b. Berlin.(Rückporto ist beizufügen)(459) Stettiner Pferde-Lotterie Ziehung unwiderruflich am 17. Mai 1898. XXI. Grosse Hauptgewinne: 2 verspännige, 3 zweispännige, 5 einspännige Ly Pagen mit Reit- u. WagenPferden. Loose àp; nur 1 Mark, auf 10 Loose ein Freiloos(Porto und Gewinnliste 20 Pfg. extra) empfiehlt und versendet auch gegen Briefmarken das General-Debit Carl Heintze,- Ehute, Ven- Hicel Pore Loose versande ich auf Wunsch auch unter Nachnahme. 770 hallánd Ein erquisites Kraut houaab. Milde u fast nikotinfrei Labak. in 10 Pfd.=Beutel fco. 8 M. B. Becker in Seesena. garantirt neue, doppelt gereinigte und gewaschene, echt nordische Bettfedern. Wir versenden zollfrei, gegen Nachn.(jedes beliebige Quantum) Gute neue Bettfedern pr. Pfd. f. 60 Pfg., 80 Pfg., 1 M., 1 M. 25 Pfg. u. 1 M. 40 Pfg.; Feine prima Halbdaunen 1 M. 60 Pfgund 1 M. 80 Pfg.; Polarfedern: halbweiß 2 M., weiß 2 M. 30 Pfgu. 2 M. 50 Pfg.; Silberweiße Bettfedern 3 M., 3 M. 50 Pfg., 4 M., 5 M.; ferner: Echt chinesische Ganzdaunen(sehr füllkräftig) 2 M. 50 Pfgu. 3 M. Verpackung zum Kostenpreise.— Bei Beträgen von mindestens 75 M. 5% Rab. — Nichtgefallendes bereitw. zurückgenommen. Rocber k-a iu Verkorttech * Im I Berathungsg das Kreisble Kreistag, n Nebenbahn v 5000 Mk. z projektes zur Die al im Kreise B Silbach und ber 1897 fü 8. Juni 189 und zugleich an die Herr „Nachd mäßheit des G ist er der fern Vortheil der g Ausbau einer Der Kr Königlichen S in der nächst Die C anzuschließen dem Herrn Genehmigung Der 5 strebte Ziel Im A 1. die erwarten stel theilt haben, verwenden d 2. die ist, daß die Herrn Mini wenigstens und Inbetri bahn=Direkti strecke Bahn zählte darauf Mann ihre alle Einzelheit richtet hatte. M. Friedländer's Buchdruckerei Betlon. zes! euzes, der greise önig Albert von zes des Eisernen zierungsjubiläum. nem Ehrentage in he und die Verhat begeisterten Eisernen Kreuzes, auch noch so gewollen.— Nicht , daß kein Ritter igten fehlt. nter der BezeichKaiser=Wilhelm= er Straße 4. zu sammeln und der Stifter der twa verbleibende ndet werden. rch den Reichsangungen. Zustimmung zu suß: Wient=nant z. D. egend zeige Standes für den zn(reizende Neuort dauernd anriedrichsfelde b. (459) rquisites„Kraut! i fast nirotinfrei d.=Beutel fco. 8 M. erin Seesena Hh. Ree gereinigte und gedern. gegen Nachn.(jedes ute neue BettPfg., 80 Pfg., 1 M., 40 Pfg.: Feine nen 1 M. 60 Pfg. seiß 2 M. 30 viz. berweiße Bett50 Pfg., 4 M. 5 M.; nesische Ganziftig) 2 M. 50 Pfg. zum Kostenpreise.— estens 75 M. 5% Rab. eitw. zurückgenommen. Herford in weit Leitagr zum Haulrkänbischen=Enztigri(amtt. Kreivot.) S über die Verwaltung und den Stand der Kreiscommunal=Angelegenheiten des Kreises Brilon für das Jahr 1897. (Lfde. Nr. 11.) I. Verwaltung des Kreises. a. Kreistag. *. Im Jahre 1897 ist der Kreistag 2 mal zusammengetreten und zwar am 4. Juni und 17. Dezember 1897. An Berathungsgegenständen sind in der ersten Sitzung 9 und in der letzten Sitzung 8 erledigt. Die Beschlüsse sind durch das Kreisblatt veröffentlicht. In Ausführung der Kreistags=Beschlüsse vom 7. Februar und 14. August 1896 hat der EisenbahnKreistag, nachdem der Herr Minister der öffentlichen Arbeiten die Anfertigung der allgemeinen Vorarbeiten für eine bau: Nebenbahn von Olsberg nach Winterberg angeordnet hatte, am 4. Juni 1897 einstimmig beschlossen, dem Kreis=Ausschusse Nebenbahn 5000 Mk. zur Deckung der Kosten für die Anfertigung eines geeigneten an die Nebenbahn anknüpfenden Kleinbahn= gip##c#. projektes zur Verfügung zu stellen. lar=Winter= Die allgemeinen Vorarbeiten für die ungefähr 28,2 kmn lange Nebenbahn von Nuttlar nach Winterberg, welche“s: im Kreise Brilon die Bezirke der Gemeinden Antfeld, Bigge, Olsberg, Wullmeringhausen, Brunskappel, Siedlinghausen, Silbach und Winterberg berührt, sind im September 1897 fertiggestellt und hat sich darauf der Kreistag am 17. Dezember 1897 für den Fall des staatsseitigen Ausbaues dieser Bahn bereit erklärt, die Erfüllung der in dem Gesetze vom 8. Juni 1897(G. S. S. 171) in§ 1 unter litt. A. Abs. 1 und 2 und C bezeichneten Bedingungen zu übernehmen und zugleich beschlossen, die nachstehende Petition um Aufnahme dieser Bahnlinie in die nächste Eisenbahn=Gesetzesvorlage an die Herren Minister der Finanzen und öffentlichen Arbeiten zu richten: „Nachdem der Kreistag des Kreises Brilon bereits am 7. Februar v. Is. und wiederum am heutigen Tage beschlossen hat, in Gemäßheit des Gesetzes vom 8. Juni 1897 die Kosten für den Grunderwerb für eine Staatsbahn von Nuttlar nach Winterberg zu übernehmen, ist er der ferneren Frage näher getreten, ob und inwieweit er demnächst im Stande sein würde, durch den Ausbau von Kleinbahnen den Vortheil der geplanten Staatsbahn auch weiter entlegenen Theilen des Kreises zu Gute kommen zu lassen. Zu dem Zwecke ist zunächst der Ausbau einer Kleinbahn von der sogenannten Steinhelle am Einfluß des Negerbaches in die Ruhr nach Medebach in Aussicht genommen. Der Kreistag bittet demnach Euere Excellenz, diesem Vorhaben dero hohes Wohlwollen entgegen zu bringen und hochgeneigtest beim Königlichen Staatsministerium eine Vorlage, betr. den Ausbau einer Nebenbahn von Nuttlar nach Winterberg, an den Landtag der Monarchie in der nächst bevorstehenden Session erwirken zu wollen.“ Die Entwurfs=Pläne, der Erläuterungsbericht und die Kostenberechnung für die an die vorgedachte Staatsbahn 2. anzuschließende Kreis Briloner Kleinbahn Steinhelle=Medebach sind von dem Landmesser Betz in Hagen aufgestellt und dem Herrn Reg.=Präs. zur polizeilichen Prüfung zwecks Ertheilung der nach§ 5 des Kleinbahngesetzes vorgeschriebenen Medebach. Genehmigung eingereicht. Der Kreis Brilon hat hiernach Alles gethan, um an das in dieser Lebensfrage seit dem Jahre 1880 erstrebte Ziel zu gelangen. Im Anschluß an den vorjährigen Bericht sei hier ferner erwähnt, daß 1. die Inangriffnahme des Baues der im Jahre 1895 genehmigten Nebenbahn Brilon=Geseke im Jahre 1898 zu 3. erwarten steht, nachdem sämmtliche Grundeigenthümer, mit Ausnahme der Gutsherrschaft von Alme, die Erlaubniß er=Neherhahn theilt haben, daß der Eisenbahnfiskus die zum Bahnbau erforderlichen Grundflächen in Besitz nehmen und zum Bau Brilon. verwenden darf, 2. die Westfälische Landes=Eisenbahn mit dem Bau der Nebenbahn Soest=Belecke=Stadt=Brilon soweit vorgeschritten ist, daß die Inbetriebnahme dieser Bahnstrecke im Jahre 1898 voraussichtlich erfolgen wird. Auf die Eingabe an den Herrn Minister der öffentl. Arbeiten, anordnen zu wollen, daß der Ausbau der Nebenbahn Bahnhof Brilon=Geseke, wenigstens der Strecke von Bahnhof Brilon bis Stadt Brilon, so beschleunigt werde, daß der Zeitpunkt der Vollendung und Inbetriebnahme derselben mit dem der Nebenbahn Soest=Belecke=Stadt=Brilon zusammenfalle, hat die Kgl. Eisenbahn=Direktion zu Münster mitgetheilt, daß wegen der sehr erheblichen Terrainschwierigkeiten die Fertigstellung der Theilstrecke Bahnhof Brilon=Stadt Brilon kaum vor dem 1. Oktober 1899 in Aussicht gestellt werden könne. 4. SoestBeleckeBrilon. 98 #rgang oder Exz unter deamtliches Nieder= immtiche gen für ekte auf z WestGunsten erborn. Erlaß bhaltung elitischen elitischen ür das ung der re, von Beaufbigende, is muß ikte auf Westins zur in den de= und ch selbst n. Ich Unrecht em VaPunkt. schreiben gewonin VaWanda länger nir die ladimir gen Kazählte darauf dem aufmerksam lauschenden jungen Mann ihre Begegnung mit ihrem Vater und alle Einzelheiten, über welche der Sträfling berichtet hatte. „Darüber werden wir noch weiter unterhandeln," antwortete mit schwermütiger Ruhe die junge Dame.„Unsere Meinungen hierüber mögen wohl auseinandergehen. Mag aus meibitter, haben. er hat Vie ich gründen er aus mir hat ikaliens leider machen, was ich gefehlt. Meine Pflicht ist es, ihn sofort aufzusuchen, ihn zu pflegen und zu erhalten. Leider weiß ich nicht einmal, wo ich den armen verlassenen Unglücklichen finden werde.“ Pr. Au stät des Mark 44 veransta amtliche Vo wir durc befreit Diklassig deutsche De Verkehrs schnitten Bankfiru Lei 734½ 232½ 136% Alter B. in ne zu ha en Kreistags. An Stelle des Rittergutsbesitzers Cosack, welcher das Rittergut Hoppecke veräußert hat, ist der Rittergutsbesitzer neten: Frhr. von Fürstenberg auf Körtlinhausen und an Stelle des wegen Krankheit ausgeschiedenen, inzwischen verstorbenen „CXo: Gemeindevorstehers Suden zu Beringhausen der Gemeindevorsteher Schröder zu Heddinghausen zum Kreistags=Abgeordneten gewählt worden. b. Kreis=Ausschuß. Der Kreis=Ausschuß hat im Jahre 1897 9 Sitzungen, und zwar am 7. Januar, 3. März, 12. Mai, 3. Juni, 20. Juli, 15. September, 29. Oktober, 24. November und 22. Dezember gehalten und sind in denselben 17 Streitsachen und 246 Beschlußsachen erledigt. Von den letzteren betrafen 39 Kreis=Communal=Angelegenheiten. II. Stand der Kreis=Communal=Angelegenheiten. a. Vermögen des Kreises. a Sreis.. Die Kapitalbestände des Kreises betrugen am Schlusse des Rechnungsjahres 1896/97 an Sparkassen=Einlagen, incl. der zum Kapital geschlagenen Zinsen der Einlage Nr. 30314 ad 10000 Mk., bei den Sparkassen Brilon und Hallenberg 85729 Mk. 51 Pfg. Der erhobene Kapitalbetrag ad 7526,54 Mk. ist zur Einlösung der gekündigten Kreis=Obligationen I. Emission itverwandt worden. In den obigen Kapitalbeständen sind mitenthalten: 1. der am Schlusse des Rechnungsjahres 1896/97, zur Disposition des Kreis=Ausschusses stehende Betrag ad 12194 Mk. 66 Pfg. zu Wegebaubeihülfen für ärmere Gemeinden des Kreises, 2. der Antheil des Kreises an dem aufgehobenen Grundsteuer=Deckungsfonds zum Betrage von 2158,38 Mk. b. Schulden des Kreises. SS. Die statutenmäßige Ausloosung der im Jahre 1898 zu amortisirenden Kreis=Obligationen der II. Emission hat ligationen, am 20. Juli 1897 stattgefunden. Die im Laufe des Rechnungsjahres 1896/97 eingelösten Kreis=Obligationen zum Nominal=Werthe von 32925 Mk. sind am 20. Juli 1897 durch Feuer vernichtet worden. Ebenso sind die im Laufe des Rechnungsjahres zum Betrage von 3246 Mk. eingelösten Zins=Coupons vernichtet worden. Sämmtliche noch zu amortisirenden Kreis=Obligationen von der II. Emission zum Betrage von 18000 Mk. sind zum 1. Juli 1898 gekündigt. Anleihe zur Von der durch den Kreistag beschlossenen Anleihe des Kreises zur Höhe von 150,000 Mk. gegen Verzinsung mit der Sum= 3½% und Tilgung mit 1½% neben Mitverwendung der durch die fortschreitende Schuldabtragung ersparten Zinsen xie gelche bei der Sparkasse der Stadt Brilon zur Bestreitung der Summe, welche der Kreis Brilon zu dem Bau einer vollBrilon zu spurigen Eisenbahn von Staatsbahnhof Soest über Belecke nach Stadt Brilon an Aktien gezeichnet hat, ist die 1te Rate der Eisen= von 25% der Aktienzeichnung mit 37500 Mk. am 25. Januar 1897 der Landesbank der Provinz Westfalen eingebahn Soest=zahlt worden. BeleckeKapitalien. Kupitatien. WegebaubeihülfenFonds. GrundsteuerDeckungsFonds. Brilon gezeichnet hat c. Rechnungswesen. Die Kreis=Communal=Kasse, welche von dem seitherigen Rendanten Wigge verwaltet wird, der eine Caution von Kreis= 3000 Mk. bestellt hat, ist der Vorschrift gemäß revidirt worden. Die Revisionen haben zu keinerlei Erinnerungen Anlaß gegeben. Die Rechnung der Kreis=Communal=Kasse für das Rechnungsjahr 1896/97 ist vom Rendanten gelegt, vom Rechnung Kreis=Ausschuß=Mitgliede Lohmann vorrevidirt und auf Antrag des Kreis=Ausschusses vom Kreistage am 17. Dezember 1896/97. 1897 festgestellt und vorbehaltlos entlastet. Die Rechnung schließt ab mit einer Einnahme von 142506,04 Mk. Ausgabe„ 144935,05„ somit Vorschuß 2429,/01 Mek. Das Amt Medebach hat den ihm im Jahre 1893 zur Bekämpfung der Viehfutternoth gewährten zinsfreien Vorschuß von 8040 Mk. zurückgezahlt. d. Etat für das Jahr 1897/98. Der Etat für das laufende Rechnungsjahr ist vom Kreistage in Einnahme und Ausgabe auf 84821 Mk. 86 Pfg. festgestellt mit der Genehmigung, daß 50% des kreisabgabepflichtigen Steuersolls als Kreisabgaben zur Hebung kommen. Die Vertheilung der Kreisabgaben ist nach dem vom Kreistage am 13. Juli 1888 bzw. 20. März 1895 beschlossenen Maßstabe der gleichmäßigen Belastung sämmtlicher directen Staatssteuern unter Heranziehung des Fiscus nach Maßgabe des§ 14 Abs. 3 der Kreis=Ordnung erfolgt und das der Vertheilung derselben zu Grunde gelegte berichtigte kreisabgabepflichtige Steuersoll einschließlich des Betrages von 5674 Mk., mit welchem Betrage die Kreisforensen 2c. zu den Kreisabgaben eingeschätzt sind, auf 128009,67 Mk. festgestellt. An Kreisabgaben sind somit einschließlich des von dem Forstfiscus aufzubringenden Betrages 65220 Mk. 52 Pfg. ausgeschrieben. Einsprüche gegen die Heranziehung zu den Kreisabgaben sind nicht erhoben. e. Kreisstraßen. Die Unterhaltung der Kreisstraßen hat während des Rechnungsjahres 1896/97 9203 Mk. 50 Pfg. Kosten verursacht, welche sich auf die einzelnen Kreisstraßen wie folgt vertheilen: Etat pro 1897/98. Kreisabgaben. Kreisstraßen. 1. Unterhaltung. 1. Ruhr=Hoppecke Straße 2. Negerstraße 3. Alme=Madfelder Straße 1866,31 Mk. 4894,49„ 835.20„ Loose versende ich auf Wunsch auch unter Nachnahme. 770 Paeee — Aichpeiauderen ereiwpr. Verirgggrgneg Wergerk ta u herfort tchte M. Friedländer's Buchdruckerei Betlon. 4. Medebach=Sachsenberger Straße 441,90 Mk. 5. Marsberg=Fürstenberger Straße 150,30„ 6. Marsberg=Hesperinghauser Straße 1017,80„ Die Leitung und Beaufsichtigung der dem Kreise auf den Kreisstraßen obliegenden Bau= und Unterhaltungsarbeiten 2. ist durch den nachfolgenden Vertrag vom 30./28. Juni 1897 vom 1. April 1897 ab dem Landesbau=Inspector in ung der Meschede übertragen. „Zwischen dem Kreisausschusse des Kreises Brilon und dem Landesbauinspector Pieper zu Meschede wurde auf Grund des Provinzial=Ausschuß=Beschlusses vom 15. Oktober 1896 folgender Vertrag abgeschlossen: S 1. Der Kreis Brilon überträgt dem Landesbauinspector Pieper für die Zeit vom 1. April 1897 ab auf zehn Rechnungsjahre bezüglich der dem Kreise auf den Kreisstraßen: Alme=Madfeld, Marsberg=Fürstenberg, Marsberg=Hesperinghausen, Medebach=Sachsenberg, Neger=Straße und Ruhr=Hoppeker Straße obliegenden Straßenbau= und Unterhaltungsarbeiten diejenigen Funktionen, die nach Nr. 1 der statutarischen Bestimmungen vom 17. Juni 1879 der Kreis=Chaussee=Bau=Commission übertragen sind und der Landes= Bauinspector Pieper übernimmt diese Funktionen in dem Umfange und mit den Befugnissen, wie sie ihm in seiner Eigenschaft als Landes=Bau=Inspector bezüglich der Unterhaltung der Provinzialstraßen zustehen, soweit nicht durch diesen Vertrag Erweit erungen oder Einschränkungen dieser Funktionen und Befugnisse vereinbart werden. S 2. Der Landesbauinspector übernimmt es insbesondere, bis zum 1. Dezember jeden Jahres die Straßen=UnterhaltungsKostenanschläge für das folgende Rechnungsjahr aufzustellen und vorzulegen. Sofern die nach den statutarischen Bestimmungen vom 17. Juni 1879 bestellten Strecken=Kommissarien Arbeiten in Vorschlag bringen wollen, sollen diese dem Landes=Bauinspector mindestens 6 Wochen vorher zur Aufnahme in die Kostenanschläge mündlich oder schriftlich mitgetheilt werden. Der Landes=Bauinspector wird sich so viel wie möglich mündlich mit den Strecken=Kommissarien benehmen. Zu den Verhandlungen des Kreis=Ausschusses über die endgültige Feststellung der Kostenanschläge soll der Landes=Bauinspector mit berathender Stimme zugezogen werden. § 3. Der Landes=Bauinspector übernimmt es ferner, die Ausführung der Kostenanschläge unter Mitwirkung der Strecken=Kommissarien zu leiten. Die Vergebung der Arbeiten und Lieferungen erfolgt nach den für die Provinzial=Verwaltung geltenden Grundsätzen. Ist nach diesen die Aufstellung eines formellen Vertrages unter Vorbehalt höherer Genehmigung erforderlich, so soll die Genehmigung des Kreis=Ausschusses vorbehalten und nachgesucht werden. Der Landes=Bauinspector soll berechtigt sein, zur Bestreitung eines Mehrbedarfs bei einer Anschlagsposition bezw. beim Anschlag einer Straßenstrecke die Ersparnisse an anderen Anschlagspositionen bezw. an den Kostenanschlägen der anderen Straßenstrecken innerhalb der Endsumme des Gesammtanschlages für die Unterhaltung der Kreisstraßen zu verwenden. Die von dem Landes=Bauinspector vorschriftsmäßig bescheinigten Rechnungen über die Straßen=Unterhaltung bedürfen zum Zwecke der Anweisung durch den Vorsitzenden des Kreisausschusses nicht mehr der in den statutarischen Bestimmungen vorgesehenen Bescheinigung durch den Strecken=Kommissar. S 4. Die Mitwirkung der Strecken=Kommissarien soll sich im Allgemeinen auf diejenigen Geschäfte erstrecken, die von entfernt wohnenden Beamten zweckmäßig nicht wahrgenommen werden können, wie z. B. die Anordnung etwaiger plötzlich nothwendig werdender Sicherheitsmaßregeln, Schneeräumungen(§ 18 der Dienstinstruction der Kreiswegewärter), die beständige Kontrole der Vorarbeiter und Arbeiter und dergleichen mehr, soweit diese Geschäfte nicht auf Wunsch der Strecken=Kommissarien vom Landes=Bauinspector den in der Nähe wohnenden Provinzial=Wegemeistern übertragen werden können. Die Strecken=Kommissarien übernehmen ferner die nothwendig werdenden Vertretungen des Landes=Bauinspectors. Damit der Landes=Bauinspector ohne unnöthiges Schreibwerk die Uebersicht über die Ausführung der Kostenanschläge und über die gesammte technische Verwaltung der einzelnen Straßen behält, senden die Strecken=Kommissarien alle auf die technische Straßenverwaltung bezüglichen Schriftstücke, Rechnungen pp. durch die Hand des Landes=Bauinspectors an den KreisAusschuß. S 5. Die angestellten 2 Kreiswegewärter bezw. Vorarbeiter Middel zu Elleringhausen für die Ruhr=Hoppecker Kreisstraße und Schulte zu Siedlinghausen für die Negerstraße sollen auf Grund von Verträgen, die vom Landes=Bauinspector mit ihnen abzuschließen sind, in Wirksamkeit bleiben; ebenso sollen die bisherigen ständigen Arbeiter auf den anderen Kreisstraßen berücksichtigt werden, soweit und solange sie den Anforderungen des Landes=Bauinspectors entsprechen. S 6. Die Wegewärter sind verpflichtet, den ihnen vom Landes=Bauinspector ertheilten, die Ausführung der Wegebau=Arbeiten betreffenden Aufträgen Folge zu leisten, auch wenn dieselben von der gedruckten Dienstinstruction abweichen und ist der LandesBauinspector befugt, die in§ 21 der Dienstinstruction für die Kreiswegewärter vorgesehenen Ordnungsstrafen zu verhängen. Die Strafen sollen an den Rechnungen über die Tagelöhne der Wegewärter ohne Weiteres gekürzt werden. S 7. Der Landes=Bauinspector soll berechtigt sein, die ihm unterstellten Provinzial=Wegemeister mit Aufträgen bezüglich der Beaussichtigung von Arbeiten auf den Kreisstraßen zu versehen und sind die Wärter verpflichtet, den etwaigen Anordnungen der Provinzial=Wegemeister Folge zu leisten. S 8. Der Kreis Brilon soll für die Mitwirkung der Organe der Provinzial=Verwaltung, also des Landes=Bauinspectors und der Provinzial=Wegemeister bei der Unterhaltung der in Frage kommenden Krei sstraßen eine Entschädigung an den ProvinzialVerband nicht zu leisten haben, da die durch die geordnete Mitwirkung der Provinzi alorgane entstehenden Aufsichtskosten vom Provinzial=Verbande übernommen werden. Aussicht an den LandesBauinspector. 98 hrgang lekte auf 3 Gunsten derborn. h Erlaß bhaltung zelitischen ielitischen für das ung der ere, von e Beaufübigende, eis muß lekte auf iz Westins zur in den ede= und ich selbst en. Unrecht rem Van Punkt. Schreiben gewonein VaWanda t länger mir die Bladimir igen Kazählte darauf dem aufmerksam lauschenden jungen Mann ihre Begegnung mit ihrem Vater und alle Einzelheiten, über welche der Sträfling berichtet hatte. „Darüber werden wir noch weiter unterhandeln," antwortete mit schwermütiger Ruhe die junge Dame.„Unsere Meinungen hierüber mögen wohl auseinandergehen. Mag aus meibitter, a haben. er hat Wie ich gründen er aus mir hat aikaliens leider machen, was ich gefehlt. Meine Pflicht ist es, ihn sofort aufzusuchen, ihn zu pflegen und zu erhalten. Leider weiß ich nicht einmal, wo ich den armen verlassenen Unglücklichen finden werde.“ 5 5 Pr Au stät des Mark 4 veranstal amtliche Vo wir durc befreit. Di klassig deutsche De Verkehrs schnitten Bankfirn Lei 734½ 232½ 136 0 Alter B in ne zu ha S 9. Sollten bei Ausführuung dieses Vertrages zwischen dem Kreis=Ausschusse bezw. dessen Vorsitzenden und dem LandesBauinspektor Meinungsverschiedenheiten eintreten, so soll der Landeshauptmann der Provinz Westfallen um die Entscheidung gebeten werden und soll diese Entscheidung für beide Vertragschließer endgültig und unanfechtbar sein.“ Sonstige Kreisleistungen: sind überwiesen: k. Wegebaubeihülfen. Aus dem durch Kreistags=Beschluß vom 21. März 1894 zur Disposition gestellten Fonds ad 14644 Mk. 66 Pfga. Wegebaubeihülfen. bezw. von der Kreisgrenze 1. der Gemeinde Altastenberg zum Ausbau der Chausseestrecke von Nordenau Meschede bis an die Altenhundem=Winterberger Provinzialstraße 3450 Mk., 2. den Gemeinden Hallenberg und Braunshausen zum Ausbau des Weges von Hallenberg nach Braunshausen 4333 Mk., 3. der Stadt Brilon zum Ausbau des Weges von Wülfte nach der Möhneburg 1628 Mk., 4. der Gemeinde Elkeringhausen zur Bestreitung der Kosten der Wiederinstandsetzung des Elkeringhauser Com.= Weges 1500 Mk. Der verfügbare Bestand des gen. Fonds incl. des im Etat pro 1895/96 und 1896/97 ausgeworfenen, diesem Fond zugeschlagenen Betrages von 2000 Mk. beträgt noch 5733 Mk. 66 Pfg. g. Die Natural=Verpflegungs=Stationen . des Kreises sind eingegangen. Der Durchzug arbeitsloser Wanderer hat seitdem im Kreise so abgenommen, daß ein kationen. Bedürfniß zur Regelung der Fürsorge für arbeitslose Wanderer hier nicht mehr besteht. h. Unterbringung von Hülfsbedürftigen in Anstalten. Nach dem Gesetze vom 11. Juni 1891 sind die Landarmenverbände verpflichtet, für Bewahrung, Kur und Pflege b. Natural= Verpfl.= c. Kosten der ac ser.. Pce..... Juni 1891 sind die Landarmnenverbände verpflichtet, für Vewahrung, Kur und Pflege Anstalts; soicher Hulfsbedurftiger, welche der Anstaltspflege bedürfen, in geeigneten Anstalten Fürsorge zu rreffen. Die Zahl der ese e aus gee ie Bg. elspslge Vebürsen, in geigneten Antalten Fürsorge zu trsen. Die Zehst Hülfshe= uuf Grund dieses Gesetzes aus dem Kreise in Anstalten untergebrachten Hülfsbedürftigen beträgt 42. Die dem Landdürftige, armenverbande während des Rechnungsjahres 1896/97 erstatteten Kosten haben 10044 Mk. 30 Pfg. betragen, von welchen der Kreis 2 und die betreffenden Ortsarmenverbände ½ getragen haben. Aus dem für die Unterbringung von nicht unter das vorgedachte Gesetz fallenden Geisteskranken pp. in Anstalten zur Verfügung gestellten Fonds ad 500 Mk. sind dem Johann Brinkmann zu Winterberg und der Wittwe Bunse zu Messinghausen je 100 Mk. bewilligt. 3 i. Wiesenmeliorationen. Der Königliche Wiesenbaumeister Heinemann zu Siegen, welcher aus Kreismitteln einen jährlichen Zuschuß von Wiesen= 300 Mk. erhält, hat auch im Jahre 1897 die Wiesen=Genossenschafts=Anlagen im oberen Ruhrthale bei Grönebach, im baumeister. Nuhnethale im Amtsbezirke Hallenberg, im Itterthale bei Bontkirchen und an der Diemel im Stadtbezirke Obermarsberg wiederholt revidirt und die vorgefundenen Mängel unter seiner Kontrole befeitigen lassen. Aus dem für Wiesenmeliorationen zur Verfügung gestellten Fonds ad 500 Mk. sind während des Rechnungsjahres 1896/97 folgende Zahlungen geleistet: 1. Wiesenbau=Vorarbeiter Dickel zu Berghausen für die Instandsetzung der Genossenschafts=Anlagen im Itterthale 190,85 Mk, Itter2. demselben für Instandsetzung der Anlagen im Gebiete der Wiesen=Genossenschaft Obermarsberg 153,80 Mk., 3. Wiesenbau=Vorarbeiter Heribert Müller zu Hallenberg für Instandsetzung der Wiesengenossenschaftsanlage im Nuhnethale bei Hallenberg 59,40 Mk. k. Obstbaumzucht. Der für den Kreis bestellte Baumschulrevisor, Hauptlehrer Plett zu Olsberg, welcher aus Kreismitteln eine Remuneration von 40 Mk. pro Jahr erhält, hat im Laufe des Jahres 1897 24 Obstbaumschulen revidirt und dabei wieder mannigfache Anregungen zur Verbesserung der Obstbaumzucht gegeben. Aus dem zur Prämiirung von angepflanzten Obstbäumen bereit gestellten Fonds ad 300 Mk. sind für 443 Stück ###man vorschriftsmäßig gepflanzte, aus Baumschulen des Kreises Brilon bezogene Obstbäume Prämien à 30 Pfg. zusammen 132,90 Mk. während des Rechnungsjahres 1896/97 gezahlt worden. 1. Förderung der Anlage besserer Düngerstätten. An Prämien für die Anlage von Muster=Düngerstätten sind den Landwirthen Wilh. Becker, Wilh. Jacobi und Bernard Schulte, sämmtlich zu Brilon, je 100 Mk. gezahlt worden. e. KreisWiesenMeliorations= Fonds. f. Baumschulrevisor. sibo h. Prämii= rung von MusterDüngerstätten. Brilon, den 9. März 1898. Der Kreis=Ausschuß des Kreises Brilon. Federath, Carpe, Kleffner, Steinrücke. M. Friedländers Buchdruckerei, Brilon. Loose versende ich auf Wunsch auch unter Nachnahme. = Vei bettugen von minbestens t0 Mru n0 Si— — Nichtgefallendes bereitw. zurückgenommen. M. Friedländer's Buchdruckerei Betlon. 770 Pecher&am; Co.in Herford iuwecg) Nr. 41. Vienslag den 5. April Erscheim Diensta und kostet in Brilo bei den Filial=Expe 1 Mk. 25. Pf. und Pf. vierteljahrl den mit 10 Pf. die Raum berechnet. den bei uns ersch aufgenommen wer nur 15 Pf. die 1. Dem Be auf den d. 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