Nr. 31. onnabend den 12. Dienstags, Donnerstags u. Sonnabends nd kostet in Brilon, bei der Expedition 1 Mk. 15 Pf., eeden, Filial=Expeditionen in N.=Marsberg u. Büren Mk. 2o. Pf. und durch die Post bezogen 1. Mk. 45 f. vierteljährlich. Inserate und Anzeigen werden mit 10 P), die 1=spaltige Petitzeile oder deren Raum berechner. Anzeigen 2c., welche gleichzeitig in sen bei uns erscheinenden„Waldeckschen Anzeiger, ufgenommen werden sollen, kosten für beide Blätter e½e 1898 62. Jahrganz Zugleich für den Kreis Brilon riefe und Gelder für die Fedoktion oder Exp Wbreße Sanersbeanteg Porto frei umter durl Praichblate arbeten. amtlichen Unsere Filial=Expeditionen für NiederMarsberg und Büren, sowie sämmtiche Annoncen=Expedttionen nehmen Anzeigen für den Anzeiger entgegen. Für den Monat März sehmen die betr. Postämter und die Exped. d. Bl. Bestellungen auf den nzeiger entgegen. Amtliches. Bekanntmachung. Im hiesigen Rathhaussaale findet Mittwoch, n 30. März d. I. Vormittags 10 Uhr eine beistagssitzung statt. Tagesordnung: 1. Ersatzwahlen: a, betr. die Musterungs=Commission für die Mobilmachungspferde nach den§§ 13 und 14 des Reglements vom 22. Juni 1886. 4 J b, betr. die Taxatoren der MobilmachungsPferde nach§ 25 des Pferde=Aushebungs=Reglements vom 22. Juni 1886. c, betr. Sachverständige zur Abschätzung von Flurbeschädigungen nach§ 4 des Gesetzes vom 13. Februar 1875. d. betr. die Einkommen steuer=VeranlagungsCommission nach§ 34 des Einkommensteuer=Gesetzes vom 24. Juni 1891. 2. Wahl 2er Kreis=Ausschuß=Mitglieder an Stelle der Ende dieses Jahres ausscheidenden Mitglieder Freiherr von Gaugreben auf Bruchhausen und Gasthofbesitzer Lohmann zu Brilon. 3. Antrag des Rittergutsbesitzers Freiherrn von Fürstenberg auf Körtlinghausen auf Niederlegung seines Amtes als KreistagsAbgeordneter vor Ablauf der Wahlperiode wegen Kränklichkeit. 4. Neuwahl von Schiedsmännern für die Schiedsmanns=Bezirke Bontkirchen, Berge, Oberschledorn, Küstelberg, Niedersfeld, Grönebach und Heddinghausen nach§ 3 der Schiedsmannsordnung vom 29. März 1879. 5. Neuwahl von Vertrauensmännern für die alljährlich zusammentretenden Ausschüsse zur Bildung der Schöffengerichte pro 1899. 6. Neuwahl der Gebäudesteuer=VeranlagungsCommission. 7. Neuwahl von zwei Abordnungen für die beim Eintritt von Landlieferungen abzuschätzenden Gegenstände und zwar: a, 4 Sachverständige für die Abschätzung von lebendem Vieh, b, 4 Sachverständige für die Abschätzung von Brotmaterial, Hafer, Heu und Stroh für eine 6jährige Periode. 8. Wahl von 3. Mitgliedern in die für die Orke nach§ 9 der Polizeiverordnung vom 25. November 1897 zu bildende Fluß=Schaukommission, von denen eins der Landwirthschaft und eins der Industrie angehören muß. 9. Erstattung des Berichtes über den Stand und die Verwaltung der Kreis=Communal= Angelegenheiten und Feststellung des Kreishaushalts=Etats pro 1898/99 nach§ 71 der Kreis=Ordnung. Brilon, den 4. März 1898. Der Königliche Landrath Federath. Bekanntmachung, betr. die Abhaltung einer Hauskollekte zu Gunsten des Baues einer katholischen Kirche zu Hausberge. Der Herr Oberpräsident hat durch Erlaß vom 15. Dezember 1897 Nr. 9063 die Abhaltung einer Hauskollekte zu Gunsten des Baues einer katholischen Kirche zu Hausberge bei den katholischen Eingesessenen der Provinz Westfalen für das Jahr 1898 genehmigt. Die Kollekte wird durch besondere, von dem Kirchenvorstande mit Ausweis versehene Beauftragte abgehalten. Der von der Oitsbehörde zu beglaubigende, dem Kollektenbuche vorzuheftende Ausweis muß die Bemerkung enthalten, daß die Kollekte auf die katholischen Einwohner der Provinz Westfalen beschränkt ist. Brilon, den 5. März 1898. Der Königliche Landrath Federath. * Handwerksgesetzgebung. Die Zeit, wo die im Gesetze festgelegte Organisation des Handwerks in die Wege geleitet werden soll, ist nicht mehr fern. Dem Bundesrathe liegen gegenwärtig die Normalstatuten für freie und für Zwangsinnungen vor, und sobald diese fertig gestellt sein werden, wird es sich ermöglichen lassen, einmal die bestehenden freien Innungen den neuen Vorschriften anzupassen, freie Innungen in Zwangsinnungen umzuwandeln und neue Zwangsinnungen zu schaffen. Der größere Theil der Gewerbeordnungsnovelle, welche die Handwerksorganisation behandelt, wird am 1. April in Kraft gesetzt werden, hauptsächlich der Theil, welcher die Handwerkskammern betrifft, Ein schwieriger Fall. Kriminalroman von Karl Keller. Nachdruck verboten.] (Fortsetzung.) „Natürlich!“ „Nun denn, und sie begiebt sich dann gleich ihr Zimmer, wo sie sich in der Regel eine be Stunde aufhält... Heute wird es wohl as länger dauern?“ „Vermuthlich.“ 1„Ich werde Dich also in einer Stunde im wen“ erwarten?“ . Ganz recht. Aber nun vorwärts.“ Fritz führte seinen Freund nach der Villa. Eine halbe Stunde später langte Agnes in elben an. Sie begab sich sogleich in ihr Kaum hatte sie die Thür hinter sich gesssen, als sie mit einem Schrei zurückfuhr wieder den Ausgang zu gewinnen suchte. Mann war ihr entgegengetreten, er eilte auf die Thür zu und stellte sich vor derselben um dem jungen Mädchen den Ausgang zu en. Agnes sammelte ihren ganzen Muth und rief: „Wie sind Sie hier hereingekommen und was en Sie hier““ „Ich bitte Sie, mäßigen Sie Ihre Stimme,“ sagte der Fremde.„Sie haben nichts von mir zu befürchen, wenn Sie mich ruhig anhören. Ich stehe Ihnen nicht als Feind gegenüber. Das, was ich Ihnen zu sagen habe, wird Sie sicherlich interessiren, es betrifft Ihren... Ihren Freund Hermann Lindner...“ „Ich habe durchaus nicht den Wunsch, etwas von Ihnen zu hören," rief Agnes unwillig. „Entfernen Sie sich sofort, oder ich werde um Hilfe rufen.“ „Thun Sie das lieber nicht, Sie würden sich sonst eine unangenehme Scene bereiten und um den Genuß von Mittheilungen bringen, die in Anbetracht der Person, von welcher sie handeln, für Sie von Wichtigkeit sind. Ich bitte, schenken Sie mir kurze Zeit Gehör.“ „Was wollen Sie eigentlich?“ Wer sind Sie?“ „Was ich will, sollen Sie bald erfahren... Wer ich bin? Ein Mann, der Sie liebt, der sein Leben, seine Seligkeit dafür hingeben würde, einen einzigen süßen Blick, ein einziges freundliches Wort von Ihnen zu erlangen. O, wenn Sie wüßten, was ich Ihretwillen schon gethan habe! Das Gefängniß, dem ich gestern entflohen bin, hätte mich nie in seinen Mauern gesehen, wenn mich nicht die tiefe, widerstandslose Leidenschaft, die mich durchglüht, die mich zu Ihrem willenlosen Sklaven macht, gezwungen hätte, Ihnen einen Beweis meiner Ergebenheit zu erbringen... Vor Wochen sah ich Sie in diesem Hause zum ersten Mal, Ihr Liebreiz, der Zauber Ihres Wesens nahm mich unwiderstehlich gefangen. Als ich erfuhr, wem meine Liebe galt, da wußte ich, daß es für mich keine Hoffnung gab, aber dennoch durchglühte mich der Wunsch, Ihnen zu zeigen, wie mächtig die Liebe ist, die mich zu Ihnen hinzieht... Sie wissen, daß sich Schreckliches im Hause Ihres Vaters ereignet hat, daß man ihm eine bedeutende Summe raubte, deren Verlust auch Sie treffen mußte...“ Agnes wich entsetzt einen Schritt zurück und starrte angstvoll auf den Mann, der in leidenschaftlicher Aufregung sprach und sie mit glühenden Augen ansah. „O, weichen Sie nicht von mir zurück,“ rief Albert, indem er seine Hand nach dem Mädchen ausstreckte,„ich habe mit jener That nichts gemein, obwohl sie mich auf ewig von Ihnen trennt. Ich erfuhr aber, wo man das geraubte Gut hingebracht hatte, und ich leistete mir selbst den Schwur, meine ganze Kraft daran zu setzen, um es Ihrem Vater, um es für Sie zu retten. Wenn meine Absichten durchkreuzt wurden, so haben Sie es dem Manne zu danken, dem Sie heute zärtliche Worte sagten, denn auf seine Veranlassung wurde ich verhaftet— verhaftet unter bleibt vorläufig noch außer Geltung. Es ist das auch durchaus begreiflich, weil erst die Unterlagen in den den neuen Verhältnissen entsprechenden unteren Handwerksorganen geschaffen werden müssen, ehe aus den Wahlen der letzteren die Krönung des Gebäudes, die Handwerkskammern, hervorgehen werden. In den Kreisen des korporirten Handwerks erwartet man von dieser Organisation Wunderdinge, man glaubt, daß nunmehr alle Beschwernisse, über welche die Handwerker sich bisher beklagten, beseitigt und neue Quellen zu besserem Erwerbe erschlossen werden würden. Solche Illusionen werden alle diejenigen, welche in der Zwangsorganisation des Handwerkes ein Ideal nicht erblicken, nicht theilen können. Es ist möglich, daß die Organisationsarbeiten den Corpsgeist unter den Handwerkern, über dessen Mangel vielfach geklagt wurde, heben und stärken werden, daß aber mit der Organisation allein viel mehr gebessert würde, ist doch sehr zweifelhaft. Wenn die einzelnen Mitglieder der künftigen Innungen und Handwerkerkammern sich die Sache sehr angelegen sein lassen werden, wird man vielleicht noch von der Organisation eine Besserung des Lehrlingswesens erwarten dürfen, wenigstens in einigen Beziehungen. Weiter aber sicher nichts. Damit aber ist dem Handwerk doch noch lange nicht geholfen. Es wird also gut sein, wenn auch das korporirte Handwerk nicht bloß auf den Ausbau der neuen Organisation als die Rettung aus der gegenwärtigen Lage hofft, sondern wenn es sich mehr als je der Mittel bedient, welche auch andere Erwerbsgruppen zum Vorwärtskommen benutzen. Dazu ist zunächst das Genossenschaftswesen zu rechnen. Durch die preußische Centralgenossenschaftskasse ist der Personalkredit auch für die Handwerker besser geworden, sie können ihn leichter erlangen, wenn sie in Genossenschaften sind. Aber auch wenn sie diesen Kredit nicht brauchen sollten, wäre der Zusammenschluß in Genossenschaften, sei es Kredit=, sei es Rohstoff=, sei es Verkaufs=Genossenschaften, zu empfehlen. Des Weiteren wird immer mehr der Fortbildungs= und Fachunterricht zu beachten sein. Der Staat und die Gemeinden geben sich redliche Mühe, beide Unterrichtsarten in die Höhe zu bringen, die Handwerker werden nur selbst dafür sorgen müssen, daß von dem jüngeren Nachwuchs der Unterricht in der zweckmäßigsten Weise ausgenutzt wird. Schließlich wird auch immer mehr Gewicht auf die Anpassung an moderne Verhältnisse im ganzen Geschäftsgebahren gelegt werden müssen. Alle diese Momente wirken besser und förderlicher auf das Handwerk als die schönste Organisation. Deshalb werden die Handwerkerkreise gut thun, mehr von ihnen, als von der Organisation zu erwarten. Politische Rachrichten. Berlin. Wie dem„Kl. Journal“ mitgetheilt wird, hat der Kaiser bei seinem Aufenthalt in Bremerhaven in großer Lebensgefahr geschwebt. Er verließ nämlich den Dampfer„Kurfürst Friedrich Wilhelm“ auf einer kleinen Dampfbarkasse; als diese um das Heck des Dampfers bog, passierte in demselben Augenblick der seewärts steuernde Fischerdampfer„Seestern" die Backbordseite des Dampfers. Beide Fahrzeuge, welche sich erst im letzten Augenblick, bemerkten, fuhren auf einander los, so daß ein Zusamenstoß unvermeidlich schien. Der Steuermann des Fischerdampfers hatte die Geistesgenwart, das Ruder schleunigst backbord zu legen und so fuhr denn der„Seestern“ haarscharf an der kaiserlichen Barkasse vorbei. Der Kaiser hat sich über das schnelle Vorgehen und die vorsichtige Haltung des Kapitäns sehr lobend ausgesprochen und sich den Namen desselben melden lassen. — Zwischen dem Kaiser und dem Hause des Fürsten Bismarck ist neuerdings eine bemerkenswerthe Annährung erfolgt. Graf Herbert Bismarck und dessen Gemahlin, die dem Hofe jahrelang ferngeblieben waren, nahmen nämlich an einer Abendtafel im Schlosse theil, bei welcher sie vom Kaiserpaar in ganz hervorragender Weise ausgezeichnet wurden. Es verlautet auch, der Kaiser hege die Absicht, dem Fürsten Bismarck zu dessen 83. Geburtstag einen Besuch in Friedrichsruh zu machen. Diese Annäherung wird nun mit dem Plaue des Kaisers, den Grafen Herbert Bismarck wieder zu Staatsdiensten zu verwenden, in Verbindung gebracht. — Ueber die Neuregelung der Gehälter der Geistlichen in Preußen wird dem Abgeordnetenhause demnächst eine Vorlage zugehen, die nach der„Krzztg.“ rund 10 Millionen Mark fordern wird. —(Eine neue Liebesgabe für unsere Soldaten in Kiaotschau.) In Berlin hat sich ein Komitee gebildet, das einen Aufruf an die dortigen Verlagsbuchhandlungen richtet. Das Komitee hat sich die Aufgabe gestellt, unseren Truppen jenseits des Oceans in Kiaotschau eine Bibliothek zu stiften. Paris, 9. März. Heute wurde von dem Polizeigericht die Verläumdungsklage, welche die drei Schreibsachverständigen im Prozeß Esterhazy gegen Emile Zola angestrengt haben, verhandelt. Der Vertheidiger Zola's, Labori, suchte die Inkompetenz des Gerichtshofes nachzuweisen. Er sagte, die Schreibsachverständigen hätten einen amtlichen Charakter und deshalb müsse der Prozeß vor die Assisen. dem Verdacht, an der That selbst betheiligt zu ein...“ „Aber weshalb sagen Sie mir das alles?“ fragte Agnes.„Wie kommen Sie dazu, sich hier heimlich einzuschleichen, mich zu überfallen...“ „Ich that es, um Sie zu warnen. Der Mann, dem Sie Vertrauen schenken, betrügt Sie. Er bestiehlt Ihren Vater. Fragen Sie bei der Firma Karsten u. Co., man wird Ihnen dort Auskunft geben, daß er über Summen verfügt, die er nicht auf rechtliche Weise erworben haben kann. Sagen Sie nicht, daß der Haß aus mir spricht— die Liebe ist es vielmehr, die mich sprechen läßt. Gewiß hasse ich ihn, dem eine Gunst zutheil geworden, die mich unsagbar glücklich machen würde, aber dieser Haß kann meinen Blick nicht trüben, und ich gebe nur meiner lauteren Ueberzeugung Ausdruck, wenn ich sage, daß er Ihre Neigung nicht verdient... Das Antlitz des jungen Mädchens hatte sich mich glühender Röte bedeckt, mit gebieterischer Handhabung zeigte sie auf die Thür. „Ich werde um Hilfe rufen, wenn Sie sich nicht sofort entfernen, rief sie entrüstet.„Es ist nicht mein Beruf, der Polizei einen entsprungenen Arrestanten zu überliefern, aber meine Nachsicht hat jetzt ihr Ende erreicht... In diesem Augenblick wurde die Thür geöffnet und Herr Niebold erschien auf der Schwelle. Erstaunt blieb er stehen. Sein Blick schweifte von Agnes auf den jungen Mann hinüber, dessen Gesicht fast verzerrt erschien. Mit einem Ruf freudiger Ueberraschung eilte Agnes auf ihren Vater zu. „Was hat das zu bedeuten? In welcher Gesellschaft finde ich Dich hiee?“ fragte der alte Herr verwundert. „O, es hat nichts zu bedeuten, Herr Kommerzienrath,“ sagte Albert spöttisch.„Ih habe mir nur die Freiheit genommen, Ihre Tochter vor dem allzu zärtlichen Umgang mit Ihrem Korrespondenten, dem Herrn Lindnec, zu warnen. Ich glaube, Ihnen damit einen Dienst geleistet zu haben, der mir freilich von Fräulein Agnes schlecht gedankt wird... Nun, ich hoffe, daß Sie meine guten Absichten besser zu würdigen wissen...“ Noch bevor Herr Niebold sich von seinem Erstaugen erholen konnte, hatte Albert das Zimmer verlassen. „* * XXII. Der Schleier wird gelüftet. Reindorf, der Redakteur der„Tagespost“— er hatte seit einiger Zeit an Stelle des Herrn Hoppe, der sih zur Ruhe gesetzt, den lokalin Theil übernomnen,— befand sih auf dem Weg: Mittheilungen aus dem Kreise Brilon.(Vortrag Westmark.) DerAfrika=Reisende und Begleiter Stanley's in Centralafrika, Premierlieutenant a. D., Theodor Westmark wird am kommenden Sonntag, den 13. d. Mts., Abends 8 Uhr im Kafinosaalep einen Vortrag halten. Derselbe wird u. T. folgende Punkte berühren: Reise Banava und M. Suata, die Schwiegermütter von Palma's, ein Krokodil unter einem Bett, Stanley=Scandale, romantische Gemälde, Sitten der Kannibalen, Kaste und Menschenfresser, ihre Palavers, Arbeiterfamilienverhältnisse, Sklaven, falsche Haare, Schmuck, Religion, Krieg, Menschenfresserei, Mahlzeiten, Gastereien der Kannibalen, Menschen= opfer, Begräbnißfeierlichkeiten. Leichentanz, ein Boot von einem Flußpferd umgeworfen, Handel und Sklaverei.— In Marseille wurde West. mark zum Mitglied der dortigen geographischenGesellschaft ernannt und in Lyon verlieh ihm dies dortige geographische Gesellschaft die goldene Medaille. Lieutenant Westmark hat einen glän zenden Vortrag. So schreiben über ihn die „Dresd. Nachr.“: Die Vortragsart Theodor Westa mark's wich sehr von der anderer ab. E## sprach nicht nur völlig frei, sondern auch mi Leidenschaftlichkeit, die ihn zu fortwährenden unbewußten, nervösen Hantieren mit einem Stuhle und dem eigentlichen Rednerpult trieb, mitg welchen beiden Möbeln er im Laufe des Abends auf dem ganzen Podium ruhelos umherwandert Wir weisen auf den Vortrag besonders hin. provinzial=Nachrich ten. — Durch einen unglücklichen Fall ist der Regierungs= und Baurath Niermann in Münstei# ums Leben gekommen. Der Verstorbene warh Oberleiter des dortigen Gymnasium=Baues und kam bei einer Besichtigung desselben auf einen Treppe zu Fall. Hierbei scheint sich Hein Niermann eine innere Verletzung zugezogen zu haben, denn schon nach einigen Tagen verstarb er. Lünen. Eine originelle Spukgeschichte, die s. Z. hier viel von sich reden machte, beschäftigte in längerer Verhandlung das Schöffengericht zu Dortmund. Die Eheleute Arbeiter Sander# hierselbst haben eine Tochter, von welcher behaupe tet wurde, sie sei„vom Teufel besessen“, es sen mit ihr nicht ganz richtig! Die Mitschülerinnen des Mädchens wollten ein„merkwürdiges Geräusch“, welches stärker und stärker wurde und sich dann wieder legte, gehört haben, und wei gerten sich schließlich, mit dem Mädchen in eine Bank zu sitzen. In der Bürgerschaft erzähltg zur Redaktion, als er hinter sich seinen Namenrufen hörte. Als er sich umblickte, sah er Herrn Kronay auf sich zukommen. „Ich bin heute in der Lage, Ihnen die Ges fälligkeit, die Sie mir in Sachen Werner erwiesen haben— Sie erinnern sich des Daumen## abdrucks?— zu vergelten,“ sagte der freund liche Kriminalbeamte.„Das Geheimniß de# Mordes im Hause des Kommerzienrathes Niebold## ist vollständig aufgeklärt.“ „Ah, das ist eine interessante Mittheilung, rief Reindorf lebhaft. „Sie sollen der Erste sein, der Näheres er# fährt,“ sagte Kronau. „Ich bin Ihnen außerordentlich verbunden,“ rief der Journalist erfreut, indem er Notizbuch und Bleistift ans der Tasche zog.„Ich kommesoeben von meinem Schwager, er scheint no## nichts zu wissen... „Von Ihrem Schwazer? Sind Sie schon so# weit?“ „Vor drei Tagen habe ich Lindners Schwester heimgeführt,“ entgegnete Reindorf mit glücklichen Lächeln.„Wir wohnen ganz prächtig da draußen, vor dem neuen Thor in einem Häuschen mit Garten und Obstbäumen... Nun, das müssen Sie selbst sehen, ich erwarte, daß Sie mich einmal aufsuchen.(Fortsetzung folgt.) an sich ganz s wirklich glau en das Mädcher haben glaubte Um die Eheleute biksauflaufen, ließlich in's 1 ##thause gestant sei von der 2 perimenten ver vieriöse Geräus Knöpfe verur #s junge Mäde Sickt, daß Niema #athause nicht, usch zuerst wi urde wegen gr e Frau zu ei #rurtheilt. Es Er des Mädchen pgen hatte, den nige Broschen ollte sich bei Undermeister S nternahm, der r nahm das Flötzlich hörte er ches Gepolter— die tolle Sache eschichten des efunden. — Ueber ei Zuf Grund der Düsseldorf Lirth dient ein A Dienst war. Rädchen ein St olizeibehörde in horfams gegen Kädchen hatte n richtet, die Weis nicht befolgt! Breslau. 6 Mittwoch ab Ihrige Holzbildhe chalter des Pof ehnpfennigmarker sich dem Heft mi urch das Schal pn denen die ein ge andere etwa sich und sucht urde ihm eine Kark von seinen hdern konnte Ratthiasplatz flüc stnahm: Als di heute er die 1 schwinge hatte, Kr. in Gold wur unden. Durch s Platzes, wo Unberufene fe hrfte wiedergefun — Der u anken am Kranlassung zi gektion Mün infolge Schlossener S# Amen und die Eisenb Schranke be, so lehnt es kam zu achverständig Unster die Werthes d Kosten. D ranke als gät 3 — Ein gute hgung des körpe petitanregende u omatose bei 's dem Kreise Westmark.) Der eiter Stanley's in lant a. D., Theodor nden Sonntag, den Uhr im Kafinosaale derselbe wird u. X. Reise Banava und sütter von Palma's, tt, Stanley=Scandale, en der Kannibalen, „, ihre Palavers, Sklaven, falsche, zieg, Menschenfresserei, annibalen, Menschenn. 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Eid ei, sondern auch mit zu fortwährenden zen mit einem Stuhle onerpult trieb, mith m Laufe des Abends helos umherwandert besonders hin. chrich ten. klichen Fall ist den tiermann in Beunster# er Verstorbene warh mnasium=Baues und desselben auf einer scheint sich Hei serletzung zugezogen einigen Tagen ver## le Spukgeschichte, di# n machte, beschäftigt 's Schöffengericht zu Arbeiter Sander von welcher behaupe ufel besessen“, es se Die Mitschülerinnen „merkwürdiges Ged stärker wurde und ört haben, und wein m Mädchen in eine Bürgerschaft erzählte ; s i c h s e i n e n N a m e n## h er Herrn Kronat age, Ihnen die GesSachen Werner erin sich des Daumen## sagte der freundis Geheimniß des erzienrathes Niebold sante Mittheilung, , der Näheres ersentlich verbunden,“ indem er Notizbuch zog.„Ich komme er, er scheint no# Sind Sie schon so Lindners Schwester dorf mit glücklichen prächtig da draußen, nem Häuschen mit Nun, das müssen daß Sie mich einfortsetzung folgt.) an sich ganz besondere Dinge, umso mehr, us wirklich glaubhafte Leute sich von dem Spuk, an das Mädchen in sich haben sollte, überzeugt haben glaubten. Es kam vor dem Hause, in Un die Eheleute Sanders wohnten, zu großen Gitsauflaufen, so daß sich die Polizeibehörde ließlich in's Mittel legen mußte. Auf dem athause gestand das Mädchen denn schließlich, sei von der Mutter durch Drohungen zu den verimenten veranlaßt. Es ergab sich, daß das vieriöse Geräusch— durch eine Reihe verdeckKnöpfe verursacht wurde, und zwar verstand as junge Mädchen das Experiment derart gehickt, daß Niemand etwas merkte, selbst auf dem kathause nicht, wo sich das„unheimliche“ Ge#usch zuerst wiederholte. Gegen die Mutter urde wegen groben Unfugs vorgegangen und e Frau zu einer Haftstrafe von 4 Wochen #rurtheilt. Es wurde festgestellt, daß die Muter des Mädchens aus dem„Spuk“ Nutzen gepgen hatte, denn neugierige Leute warfen stets nige Broschen ab. Ein besonderes Verdienst ollte sich bei der„Spukgeschichte“ der BuchIndermeister Spröde verdienen, welcher es nternahm, der Sache auf den Grund zu gehen. r nahm das Mädchen mit in einen Stall. Blötzlich hörte er in der Dunkelheit ein unheimches Gepolter— und Herr Spröde riß aus. die tolle Sache hat nun, wie bei allen„Spukeschichten des Fall ist, ein natürliches Ende efunden. — Ueber eine sonderbare Strafverfügung Juf Grund der Gefindeordnung wird folgendes us Düsseldorf berichtet: Bei einem dortigen Lirth dient ein Mädchin, das vorher in Castrop Dienst war. Vor einigen Tagen erhielt das Nädchen ein Strafmandat von der Castroper olizeibehörde in Höhe von 6 Mk.„wegen Unhorfams gegenüber ihrer Herrschaft". Das sädgen hatte nämlich, wie die„Barm. Ztg.“ richtet, die Weisung, Brot beim Bäcker zu hon, nicht befolgt! Breslau. Ein frecher Postraub ist hier n Mittwoch abend verübt worden. Der 17= Ihrige Holzbildhauer Stehn forderte an einem chalter des Postamts am Matthias=Platz zwei gehnpfennigmarken. Als der Schalterbeamte sich dem Heft mit den Marken griff, riß Stehn urch das Schalterfenster zwei Geldschwingen, on denen die eine etwa 8000 Mark in Papier, e andere etwa 2000 Mark in baar enthielt, sich und suchte damit das Weite. Im Flur urde ihm eine der Schwingen mit den 8000 sark von seinen Verfolgern entrissen, mit der hdern konnte er bis in die Anlagen am Katthiasplatz flüchten, wo ihn ein Zimmermann stnahm: Als der Dieb sich verloren sah, verheute er die 2000 Mark, die er in der schwinge hatte, in den Anlagen umher. 240 Kk. in Gold wurden trotz der Dunkelheit sofort funden. Durch Schutzleute wurde der Theil Is Platzes, wo das Geld lag, abgesperrt, In Unberufene fernzuhalten. Der größte Theil hrfte wiedergefunden werden. Aus dem Rechtsleben. — Der mangelhafte Zustand der Bahnhanken am Kasseler Thore in Paderborn gab kranlassung zu einer Klage gegen die Eisenbahnkektion Münster. Ein werthvoller Jagdhund hr infolge der ungenügenden Absperrung bei hlossener Schranke auf das Bahnplanum gehmen und von einem Zuge getötet worden. die Eisenbahnbehörde der Ansicht war, daß Schranke allen berechtigten Ansprüchen gebe, so lehnte sie einen gütlichen Ausgleich ab d es kam zum Prozeß. Nach Anhörung eines achverständigen verurtheilte das Landgericht Unster die Eisenbahnverwaltung zum Ersatz Werthes des Jagdhundes und zur Tragung Kosten. Der Sachverständige hat die Wegeranke als gänzlich ungenügend erklärt. Zur Heilkunde. — Ein guter Appetit ist die erste Benigung des körperlichen Wohlbefindens. Die petitanregende und kräftigende Wirkung der somatose bei Blutarmuth, Bleichsucht, Appetitlosigkeit und allgemeinen Schwächezuständen ist durch genaue ärztliche Versuche längst festgestellt. Da die Somatose ausschließlich Nährstoffe in leicht aufnehmbarer Form enthält, führt sie in wenig Wochen schon eine bemerkenswerthe Hebung des Appetits und der Darmthätigkeit herbei. Gleichviel ob die Blutarmuth durch heftige Fieber und Säfteverluste, durch Ausschweifung oder mangelhafte Ernährung, bezw. Erkrankung der blutbildenden Oegane herbeigeführt ist, oder ob die erklärte Bleichsucht, jene Blutarmuth eingetreten ist, welche vorwiegend Mädchen in der Entwickelungsperiode heimsucht, in allen diesen Fällen hat der Arzt sein Hauptaugenmerk darauf zu richten, die Verdauung anzuregen, und eine gute, kräftige Ernährung herzustellen. Denn diese allein kann das Uebel an seiner Wurzel beheben, dem kranken Körper, dessen Blutreichthum zu sehr vermindert ist, neue Lebenssäfte zuführen und damit jene körperliche und geistige Ohnmacht beseitigen, die allen von Blutarmuth secundären oder primären Grades ergriffenen Kranken eigen ist. Hier wirkt die aus Fleisch hergestellte Somatose, welche nur diejenigen Bestandtheile des Fleisches, die dessen Nährwerth bedingen, enthält, oft wahre Wunder. Um die überraschende Kräftezufuhr durch Somatose näher zu bemessen, hat man, wie Professor Scognamiglio in dem medizinischen Fachblatt „Medico“ ausgeführt hat, Bleichsüchtigen, denen täglich dreimal ein Kaffeelöffel voll Somatose gereicht war, von fünf zu fünf Tagen Blut entnommen, und durch Zählen der Blutkörperchen den ungemein kräftigenden Einfluß der Somatose zweifellos festgesetzt. Die Somatose ist in Apotheken und Drogengeschäften zu haben. Literarisches. Das malerische und romantische Westfalen von L. Schücking und F. Freiligrath in 4. Auflage. 15 Lieferungen mit zahlreichen Illustrationen.(Paderborn, Ferdinand Schöningh.) Was der Anfang versprach, halten auch die als Fortsetzung erhaltenen Lieferungen(6.—10.) und zwar in einer Vollkommenheit der Leistungen sowohl was den Text als auch das Bildwerk betrifft. Es werden darin das Emsethal, das Osnabrücker Land, das Münster=Land mit den betreffenden Hauptstädten, das Lippethal, Bochum, Dortmund nebst den angrenzenden Gegenden in anziehenden Schilderungen uns vorgeführt und je mehr wir uns in die Lektüre versenken, desto größere Anerkennung findet die warme und sinnige Weise, in der Schücking seine Heimath uns darstellt. Vergleichen wir die vorhergehende Auflage, so finden wir überall die bessernde Hand angelegt, vieles Werthvolle ist hinzugefügt und manches der Aenderung bedürftige richtig gestellt und, was die reichhaltige Ausstattung betrifft, so ist eine Hebung derselben durch die gesteigerte Zahl der Illustrationen zu konstatieren. Alles in Allem können wir das hübsche Werk jedem Freunde des schönen Westfalenlandes nur empfehlen; der billige Preis von 60 Pfg. für die Lieferung erleichtert die Anschaffung. — Die soeben zur Ausgabe gelangte Nr. 10 des„Reporter", illustriertes Weltblatt, Berlin,(Preis 10 Pfg, Postzeitungsliste 6038) hat u. A. folgenden Jahalt: Das Attentat auf König Georg von Griechenland (mit 1 Illustration).— Die häusliche Kriegführung. — Ragoüt fin von Karl Schneidt.— Flammentod (mit 1 Illustration.)— Das Begräbniß der Verunglückten von Zeche„Karolinenglück“(Photographische Aufnahme).— Greuel in Marokko(mit 1 Illustration.) — Der Gerichtsvollzieher auf dem Maskenball(mit 1 Illustration).— Fräulein Lisa, die Luft=Velocipedistin (mit 1 Illustration).— Die Preis=Vertheilung unseres großen 100-Thaler=Preis=Räthsels.— Ein neuer Eissport(mit 1 Illustration).— Die Schnitterin(mit 2 Facstmile).— Briefkasten.— Unter uns.— Anzeigen. Buntes. Hamburg, 8. März. Ein schwimmender Laden ist auf einer hiefigen Werst erbaut worden und wird demnächst auf einem Dampfer der Linie Hamburg=Nordbrasilien nach dem Amazonenstrom abgehen, wo er dem Tauschhandel mit den Eingeborenen dienen soll. —(Ein vierjähriges Wunderkind.) Die Zahl der Wunderkinder, die in unserer Zeit schon recht groß ist, hat sich wieder um eins vermehrt: um den vierjährigen Knaben Leo Paul Schramm aus Trachau bei Dresden, der am 28. v. M. in Dresden im Konzertsaale des Musenhauses zum erstenmal öffentlich„auftrat“. Der hübsche, jetzt noch frisch und gesund aussehende Knabe, den man zu seinem Auftreten— geschmacklos genug— in eine Husarenuniform gesteckt hatte, spielte ein Beethovensches Rondo, ein Schubertsches Scherzo und verschiedene andere Stücke mit merkwürdig richtigem Gefühl für das Rhytmische, gutem Ausdruck und verhältnißmäßig großer Fingerfertigkeit, überraschte außerdem durch das leichte Lösen geographischer und rechnerischer Aufgaben, durch verständnisvolles Lesen, Schreiben und durch schnelles Bestimmen von Tönen und Accorden. — Miß Elizabeth Cooper Pruyn, eines der reichsten Mädchen aus Albany, im Staate NewYork, hatte am Gesellschaftsleben, an Tanz und Courmacherei alle Lust verloren und es sich in den Kopf gesetzt, durch praktische Arbeit sich selbst ein Vermögen zu schaffen. Die junge, sehr kluge Dame trat als bescheidene Buchhalterin in eines der größten Weißwarengeschäfte New=Yorks ein. Ueber ein Jahr war das energische Mädchen als Miß Cooper dort thätig und lebte wie ihre Genossinen im Geschäfte in einer einfachen Pension, durchaus bestrebt, mit ihrem Gehalte auszukommen: Der Fabrikant setzte bald volles Vertrauen in seine ungemein gewandte Buchhalterin, die mit feinen, weltmännischen Manieren die schwierigsten Geschäfte spielend zu erledigen wußte. Unlängst trat der junge Herr Mitchell Harrison, Sohn des bekannten Millionärs in Philadelphia, der ebenfalls Fabrikant ist, mit jener New=Yorker Firma in Beziehungen. Geschäftsbesprechungen führten ihn öfter mit Miß Cooper zusammen, und alsbald hatte die schöne, lebhafte und gewandte Buchhalterin es ihm angethan. Er machte ihr eines Tages anstatt geschäftlicher Vorschläge einen Heirathsantrag und war selig, als das hübsche Fräulein fröhlich „Ja“ sagte. Wie erstaunte er aber, als er den wahren Namen seiner Braut erfuhr und daß sie ihm ein Vermögen mitbringe, welches das Seinige weit übersteigt. Die New=Yorker Damenwelt ist freudig bewegt über diesen LiebesRoman einer echten Amerikanerin. Rebus. Auflösung des Vexirbildes in Nr. 28: Man halte das Bild verkehrt und wird rechts den Ritter Kuno, links den Einsiedler sehen. Die Felsen rechts sind die Sturmhaube des Ritters, während des Einsiedlers Haube unter dem Elbogen des Pagen zu suchen ist. Redigiert unter Veraatwortlichkeit des Verlegers. -6 Meter Loden sol. Qualität— zum Kleid für M. 3.90 Pf. 6 Meter Waschstoff zum Kleid f. M. 1.68 Pf. 6 Meter Sommer-Nouveauté zum Muster auf Verlangen frco. ins Haus. Modebilder grats. Kleid f. M. 2.10 Pf. 6 Meter Sommer-Noueauté dop br. zum Kleid f. M. 2 70 Pf. 6 Meter Cachemir, r. Wolle, dop. br. zum Kleid f. M. 4.50 Pf. Modernste Kleider- und Blousenstoffe in grösster Auswahl versenden in einzeln Metern franco in's Haus Oettinger& Co, Frankfurt a. M. Versandthaus. Separat-Abtheilung für Herrenst.: Stoff z. ganzen Anzug M. 3.85 Cheviotz.„„„ 6.75 Ein starker, solider, nüchterner H.. 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In dem amtlichen Teile werden die Gesetze, Verordnungen und Bekanntmachungen, Ordensverleihungen und Ernennungen publizirt. .. Der nichtamtliche Theil enthält eine Zusammenstellung der bedeutendsten Begebenheiten in der Tagespolitik,— ausführliche Referate über die Verhandlungen des Deutschen Reichs= und des Preußischen Landtages,— sowie die nach dem stenographischen Berichte mitgetheilten Auslassungen der BundesbevollmächGeten. gespader Minister, Kunst= und wissenschaftliche, Gewerbe=, Handels= und Kultstische Rüchrichten aller Art,— Mittheilungen über Submissionen im Ausland,— den täglichen amtlichen Cours zettel der Berliner Börse 2c. Für Rettung v. Trunksucht. # In dem Inseratenteil werden u. A. die in den Justizgesetzen vorgeschriebenen Ausgevole öffentlichen Zustellungen, Vermögensbeschlagnahmen, ferner nach dem Bankgesetz die Statuts der Deutschen Zettelbanken, gemäß des Aktiengesetzes die Bekanntmachungen der Kommanditgesellschaften auf Aktien und der Aktiengesellschaften und die im§ 11 des Unfallversicherungsgesetzes vorgeschriebenen Auszüge aus den Statuten der Berufsgenossenschaften veröffentlicht. Sela egt dem Reichs= und Staats=Anzeiger verbundene„Central=Hanenthält die Bekanntmachungen aus Zeichen=, Muster= und Börsen=Registern der Bundesstaaten der Waarenzeichen und Gebrauchs=Muster, ferner die im Patent## onkursordnung vorgeschriebenen Bekanntmachungen und die u.9 Fuhepran=Bekanntmachungen, der meisten deutschen Eisenbahnen.— Das Central=Handels=Register kann auch besonders zum Preise von 1 M. 50 Pf. vierteljährlich durch die -ietinnagte#u#h die Post bezogen werden. # Das„Post=Blatt“, welches in der Regel am 1. jeden Quaxtals-Monat den Verkehr mit „esister Geun uid Wschiher app.voirter Peethode, zur sofortigen radtkalen Beseitigung, mit, auch obne Vorwissen, zu vollziehen, keine Berufsstörung, Briefen sind 50 Pfg. in Briefmarken beizufügen. Man adresstre:„Privat=Anstalt Villa Ehrifrinn dei Säckingen Baden.“ A. 5 Er“: Bs##; welches in der Regel am 1. jeden erscheint. bring. 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Der von der# em Kollektenbuche ie Bemerkung ent ie katholischen Ein #eschränkt ist. Brilon, den 5. Der Ki Beka betreffend die Abhe Bunsten des Erwei zu HemDer Herr Ober Kriminalrom ( „Ich habe soeb Besuch in ihr alt indner gesprochen, m, vermuthlich m as Sie mir mitt. „Nein, davon in,“ entgegnete## # sich mit Aber Pten. Zunächst— at seinem Leben ei Reindorf blickte „Bis zum letzt ede Schuld von sich pprt,„und mit an dem Bestrel ne Beziehung zu n „Lindner?... ef Reindorf ersch n dem verhängn ##a Orte des Verb onnte doch unmög Wlien.“