Nai d. I. suche es, fleißiges schelt hausarbeit, gegen Leeser. (160 Teckel, aunen Fricki hörend, tlaufen. Wiedertte Belohnung. rath, b. Bhf. Brilon. (417) eber Stärke, media I. sec, Sortim. cr. à Pfd. 75 Pfg. circa 16 Pfd. per Pfg. Versandt von en Bahnnachnahme. Schwarz, O. 264, der=Str. 4.(S. 20) ir M. 3.20. sostkollt 8 Sist Mark ab hier r, Neumünster i. H. ste Bezugsguelle für elt gereinigte und geedern. , gegen Nachn.(jedes Gute neue Bett30 Pfg., 80 Pfg., 1 M., M. 40 Pfg.; Feine unen 1 M. 60 Pfg. ; Polarfedern: weiß 2 M. 30 Pfg. ilberweiße Bett50 Pfg., 4 M., 5 M.; zinesische Ganzkräftig) 2 M. 50 Pfg. ig zum Kostenpreise.— ndestens 75 M. 5% Rab. ereitw. zurückgenommen. in Herford in Westt 85 5 5 5 8 3* S 2 8 Ber 8 28 55 S%e 95 5 R E Sit S 8 50 8 Nr. 29. Oiensing den 8. März. 8% 1898 62. Jahrgang Erscheint Dienstags, Donnerstags u. Sonnabends ##und kostet in Brilon, bei der Expedition 1 Mk. 15 Pf. ##bei den Filial=Expeditionen in N.=Marsberg u. Büren #1 Mk. 25. Pf. und durch die Post bezogen 1. Mk. 45 Pf. vierteljährlich. Inserate und Anzeigen wer##den mit 10 Pf. die 1=spaltige Petitzeile oder deren Raum berechnet. Anzeigen 2c., welche gleichzeitig in den bei uns erscheinenden„Waldeckschen Anzeiger, Raufgenommen werden sollen, kosten für beide Blätter nur 15 Pf. die 1espaltige Petitzeile oder deren Raum. Zugleich Auttichtrerteirrratt für den Kreis Brilon. Briefe und Gelder für die Redoktion oder Ex## dition dieses Blattes werden portofrei unter der Adresse„Sauerländischer Anzeiger und amtliches Kreisblatt“ erbeten. Unsere Filial=Expeditionen für NiederMarsberg und Büren, sowie sämmtiche Annoncen=Expeditionen nehmen Anzeigen für den Anzeiger entgegen. Dem Anzeiger wird une ntgeltlich beigegeben: Wöchentlich, Sonnabends, das„Illustrierte Anterhaltungoblatt“. Für den Monat März hehmen die betr. Postämter und die Exped. d. Bl. Bestellungen auf den Anzeiger entgegen. Aurriches. Bestimmungen über die Errichtung von Pferdezuchtvereinen. (Schluß.) 7. Ergeben die Revisionen des beauftragten GeSitbeamten, daß den gestellten Bedingungen in #sentlichen Punkten nicht genügt ist, daß insbesondere stweder der Hengst schlecht gehalten, oder das BeAckungsgeschäft unregelmäßig oder erfolglos geführt Erd, so kann vom Ministerium die Rückzahlung des Anzen noch ungetilgten Darlehnsbetrages mit dreiUnatlicher Kündigungsfrist verlangt werden, sofern r Verein es nicht vorzieht, in solchem Falle der Gesitverwaltung auf ihr Anerbieten den Hengst selbst Ar einen Preis in Höhe des Darlehnsrestes käuflich überlassen. Ein solches Kaufgeschäft muß auf Verungen der Gestütverwaltung sofort Zug um Zug Arch Uebergabe des Hengstes gegen Empfangnahme er Bescheinigung über die erfüllte Gegenleistung Esgeführt, werden. Die fällige Darlehnsrate des #ufenden Jahres ist ohne Anrechnung auf den Kaufbeis an die Staatskasse abzuführen, falls der Hengst # oem betreffenden Jahre schon wiederholt zum Decken nutzt worden ist. 8. Geht der Hengst durch einen Unglücksfall oder ie Krankheit ohne Verschulden des Stationshalters, brüber der Nachweis geführt werden muß, ein, so ##ird das Ministerium nach Befinden der Umstände # gänzliche oder theilweise Niederschlagung des unStilgten Darlehnsbetrages in Erwägung nehmen. Muster er Verhandlung, behufs Bildung eines Pferdezuchtkreines zu erhandelt zu 2.— den 48.— Heute traten die nachbenannten Betheiligten zummen, um in Ausführung des ihnen bekannt geOrdenen Erlasses des Herrn Ministers für Landrthschaft, Domänen und Forsten vom #ich Vollziehung dieser Verhandlung einen PferdeOhtverein zu bilden. Demgemäß verpflichten sich in aufeinanderfolgenden Jahren(die Zahl der Jahre hängt von der behufs Abtragung der urkundlich übernommenen Schuld an die Staatskasse zu bestimmenden Dauer der Verpflichtung ab) brlich von dem Vereinshengste decken zu lassen: Herr 2 Stuten, 1 Stute, A. —3 Stuten, u. s. w. Summa.. 00 Stuten. Jede durch Verkauf, Tod 2c. abgehende Stute in und muß durch eine andere ersetzt werden. Die Verpflichtung zur Benutzung des Vereinsmastes für Stutenbedeckung erlischt mit dem Tode s Mitgliedes. (Die Zahl der für die Zuchtabtheilung eines Hengstes zu bestimmenden Stuten bleibt der Feststellung des Vereines überlassen; sie darf aber nicht geringer sein, als die in der Anmeldungsverhandlung angegebene.) Zum Vorstande des Vereines sind mit Majorität gewählt die drei Herren: 1.— 2. B. 3. Diese Herren verpflichten sich, als Vorstand des Vereines den gesammten Geschäftsbetrieb zu leiten und zu überwachen, übernehmen auch als Gesammtschuldner die Verbindlichkeit, mit ihrem ganzen Vermögen der Staatsverwaltung gegenüber für die Erfüllung der eingegangenen Verpflichtungen, insbesondere auch für die pünktliche Tilgung der Schuldforderung der Staatskasse nach Maßgabe der auszustellenden Schuldurkunde zu haften. (Hierbei ist anzufügen, wie und von wem während der Tilgungsperiode des Staatsdarlehns die erforderlichen Zuschüsse zu leisten sind, wenn die Einnahmen aus den Sprunggeldern zur Deckung der Tilgungsraten nicht ausreichen. Ebenso sind etwaige Bedingungen, welche die Vereinsmitglieder verpflichten, dem Vorstande, wenn er in Anspruch genommen werden sollte, gerecht zu werden, hier nach Ermessen einzuschalten.) Das Vereinsmitglied, Herr Z...., übernimmt es, den Hengst bei sich zu stationiren, und dafür Sorge zu tragen, oder darüber zu wachen, daß a. der Hengst eine gute Stallung, Wartung und Fütterung erhalte, so daß er immer in vollkommen guter Kondition bleibt, wozu wesentlich nothwendig erachtet wird, daß er nicht bloß bewegt, sondern auch möglichst entweder als Reit= oder als Wagenpferd zur Arbeit benutzt wird, die aber so bemessen werden muß, daß sie, wenn auch den ganzen Organismus anregend, doch aber weder nachtheilig auf die Lungen, noch schädlich auf die Sehnen wirkt. (Es ist die Ansicht, daß der Hengst in der zu leistenden Arbeit die Kosten seiner Wartung und Fütterung compensirt. Dem Vereine bleibt jedoch überlassen, dies Verhältniß anders aufzufassen, und dem Stationshalter auf Unkosten der Stationirung eine Vergütung zuzubilligen.) b. in der Deckzeit ein Wärter gehalten werde, der das Deckgeschäft mit Sachkenntniß und Geschick zu leiten versteht. a. die Sprungregister, und vom zweiten Jahr ab auch die Abfohlungsnachweisungen richtig geführt, und bei den Revisionen, welchen der Stationshalter sowohl Seitens der Gestütsverwaltung als auch Seitens des Vereines sich unterwirft, vorgelegt werden, d. die Sprunggelder einkassirt und an den Vorstand avgeliefert werden, e. dem Hengste kein Unfall oder keine Krankheit zustoße, und bei unabwendbaren Erkrankungen eine möglichst sorgsame Behandlung, jedenfalls unter Zuziehung eines approbirten Thierarztes zu Theil werde. (Es bleibt dem Vereine überlassen, zu bestimmen und nach Ermessen hier einzuschalten, wie oft der Hengst täglich zum Decken benutzt werden darf, auf welche Stunden des Tages die Zulassung zum Decken beschränkt bleibt, und ob der Stationshalter unter seinen Arbeitspferden behufs Schonung des Vereinshengstes einen Probirhengst zu halten verpflichtet werden soll.) Das Sprunggeld für jede der angemeldeten Stuten der Vereinsmitglieder beträgt= (Hierbei wird der Verein zu erwägen und zu bestimmen haben, ob die vereinbarten Tilgungsraten der der Staatskasse schuldigen Summe als Sprunggeld auf die im Eingange der Verhandlung als verpflichtet bezeichnete Stutenzahl vertheilt werden sollen. Bestimmungen, zu welchen Preisen der Vereinshengst noch andere, durch die Konstituirungsverhandlung im Voraus nicht angemeldete Stuten von Vereinsmitgliedern, sowie Stuten von anderen, dem Vereine nicht angehörigen Besitzern decken soll, können hier eingeschaltet werden; ebenso über die von Vereinsmitgliedern, welche die angemeldete Zahl von Stuten dem Vereinshengste zur Bedeckung nicht zugeführt haben, zu gewährende Entschädigung. Endlich können noch Bestimmungen hinzugefügt werden, wie es mit der Verwendung des Hengstes gehalten werden soll, wenn der Verein sich auflöst, oder aus anderen eintretenden Gründen des Hengstes sich entäußern will, soweit seine Verfügungsbefugniß nicht zu Gunsten der Staatskasse beschränkt ist.) Vorstehende Verhandlung haben die Erschienenen nach Vorlesung genehmigt und zur Beglaubigung der von ihnen eingegangenen Verpflichtungen, sowie mit der ausdrücklichen Erklärung, daß sie sich den Bedingungen des im Eingange dieses Protokolls gedachten Ministerialerlasses, und der Rundverfügung desselben Ministeriums vom 30. Januar 1898 unterwerfen, vollzogen.....(Unterschriften.) Die Richtigkeit der Unterschriften beglaubigt. A Den 18.— L. S. Der Landrath des Kreises. (Unterschrift.) Muster C. einer Schuldurkunde über den Empfang eines Staatsdarlehns(mit tarifmäßigem Stempel). Der Herr Minister für Landwirthschaft, Domänen und Forsten hat dem Pferdezuchtvereine zu= — zum Ankaufe eines Vereinsbeschälers ein zinsfreies Darlehn von Mark, schreibe bewilligt, und durch die Königliche General=Staatskasse dem unterzeichneten Vereinsvorstande gegen dessen Quittung zahlen lassen. In Folge dessen bekennen die unterzeichneten Vorstandsmitglieder sich hiermit persönlich als Schuldner des Königlich Preußischen Fiskus(Gestütverwaltung) auf Höhe obigen Darlehnsbetrages und verpflichten sich nach Maßgabe der Verhandlung vom und der darin gedachten Ministerialer= lasse als Gesammtschuldner für die Rückzahlung des Darlehns zu haften, insbesondere dessen pünktliche Erstattung innerhalb— Jahren in der Art zu bewirken, daß im Jahre 18— und folgende Jahre jedesmal bis zum 1. Dezember Mark, schreibe. de— Königlichen— — an die Kasse # portofrei gezahlt werden, ebenso aber auch den noch ungetilgten Darlehnsbetrag in ungetrennter Summe zurückzuzahlen, soweit eine solche Rückzahlung nach den Bestimmungen der Rundverfügung vom 30. Januar 1898 beansprucht werden kann. Die Unterzeichneten haften mit ihrem ganzen Vermögen für die vollständige und pünktliche Erfüllung dieser übernommenen Verpflichtungen; auch ist es ihnen wohl bekannt, daß dem Darlehnsgeber hiernach freisteht, die Erfüllung von jedem einzelnen Unterzeichneten zu verlangen, und sich nach seiner, des Gläubigers Wahl an jeden Unterzeichneten auf Höhe des ganzen noch ungetilgten Schuldbetrages zu halten, oder auch von jedem Einzelnen nur die Erstattung eines Theilbetrages zu fordern. (Ort, Datum, Unterschriften.) (Beglaubigung wie oben.) Bekanntmachung, betr. die Hinterlegte Massen. Unter Hinweis auf die Bestimmungen der §§ 53, 54 und 55 der Hinterlegungsordnung vom 14. März 1879(Gesetz=Sammlung Seite 249) machen wir die Betheiligten darauf aufmerksam, daß in dem öffentlichen Anzeiger zum Stücke 10 unseres Amtsblattes das durch§ 57 a. a. O. vorgeschriebene Verzeichniß derjenigen bei uns hinterlegten Massen veröffentlicht worden ist, bei welchen im Laufe des Vierteljahres vom 1. April bis Ende Juni 1898 die Einstellung der Verzinsung bevorsteht. Arnsberg, den 17. Februar 1898. Königliche Regierung Hinterlegungsstelle. Surmann. Publizirt. Brilon, den 3. März 1898. Der Königliche Landrath Federath. Bekanntmachung, — betr. die nachträgliche Körung eines Zuchtstiers. Für die Zeit bis zum 1. April 1898 ist ein Zuchtstier des Heinrich Guntermann zu Liesen angekört worden. Brilon, den 1. März 1898. Der Königliche Landrath Federath. Bekanntmachung, betr. Ausspielung beweglicher Gegenstände zu Gunsten der Diakonissen=Anstalt in Kaiserswerth. Der Direktion der Diakonissen=Anstalt in Kaiserswerth ist seitens des Herrn Ministers des Innern die Erlaubniß erthellt worden, in diesem u, wiederum eine Ausspielung beweglicher Gegenstände(Handarbeiten, Bücher, Bilder u. s. w.) zu veranstalten und die Loose— 16000 Stück zu je 50 Pfg.— in der ganzen Monarchie zu vertreiben. Brilon, den 24. Februar 1898. Der Königliche Landrath Federath. Bekanntmachung. Vom 15. März ab werden offene gedruckte Karten, auf denen die ursprüngliche Bezeichnung „Postkarte" beseitigt oder durch den Vermerk „Drucksache" ersetzt ist, allgemein zur Beförderung gegen die Drucksachentaxe zugelassen. Berlin, den 2. März 1898. Der Staatssekretär des Reichs=Postamts. von Podbielski. * Kaiser Wilhelm. Zum 9. März. Zum zehnten Male kehrt der Tag wieder, an welchem unser großer Kaiser Wilhelm I. sein ehrwürdiges Haupt zur Ruhe gelegt und für immer die Augen geschlossen hat, die so unablässig und segensreich über Preußen und Deutschland gewacht haben. Seit jener Stunde, da alle Völker des Erdballs sich in einer wahrhaften Welttrauer mit uns zusammenfanden, sind die Geschicke ernst über das Vaterland dahingerollt. Inmitten der Kämpfe des Tages ist unserem deutschen Volke der 9. März ein Tag der Einkehr und der Sammlung. Wir hören im Geiste wieder die Glocken schlagen, sehen die schwarzen Fahnen sich entfalten, und die Blicke haften wehmutsvoll an dem verehrten Antlitz des tobten Kaisers. Die Einheit der Trauer und der Erinnerung umsängt wieder die Herzen. Trotz aller Gegensätze, die der Tag bringt, finden wir uns zusammen in dem Andenken an des Reiches Gründer, den fiegreichen Feldherrn, den für das Wohl aller, und gerade der Aermsten besorgten Vater des Volkes. Halten wir an der großen Errungenschaft fest, die unser Vaterland durch Einheit und Macht dem Heldenkaiser verdankt, und lassen wir uns durch die Erscheinungen der kümmerlichen Gegenwart, durch den Lärm, den die Reichsfeinde und Revolutionäre machen und durch das internationale Geschrei politischer Schwarmgeister nicht den Blick auf Deutschlands Ziele und Deutschlands Größe trüben! Ein National=Denkmal ist dem Begründer des Deutschen Reiches in seiner Hauptstadt errichtet worden; außer diesem erheben sich noch hunderte von Kaiser Wilhelms=Denkmalen in den deutschen Landen, in allen größeren Städten, an den Ufern des Rheines, auf dem Kyffhäuser und dem Hohenstaufen, in der von ihm zurückgewonnenen Reichs= und Grenzveste Metz. Aber das schönste Denkmal wird das Denkmal der Liebe bleiben, das er selbst in Millionen Herzen sich aufgerichtet hat, ein Denkmal, welches sich forterben wird als ein heiliges Vermächtniß an sein Haus von Geschlecht zu Geschlecht. Dieses Denkmal in den Herzen wird die lebenden wie die kommenden Generationen immer von neuem daran mahnen, das große Werk Kaiser Wilhelms, Deutschlands Einheit, treu zu bewahren, und wird für Jahrhunderte den Nachruf erneuern, welchen Fürst Bismark am 9. März 1888 in das Buch der Geschichte unauslöschlich einschrieb: Die heldenmüthige Tapferkeit, das nationale hochgespannte Ehrgefühl und vor allen Dingen die treue, arbeitsame PflichtEin schwieriger Fall. Kriminalroman von Karl Keller. [Nachdruck verboten.] (Fortsetzung.) „Ja, ich glaube, so nannte er ihn. Er sagte ilso, daß Black sich mit diesem Werner sofort zach Erledigung ihres Geschäfts in Hamburg ingeschifft habe. Nun, da hat er Sie belogen,“ sprach Möller zuhig.„Die Wahrheit ist, daß er Black, um hm nicht einen Theil des Raubes abgeben zu nüssen, ermordet hat. Dafür müssen wir ihn zatürlich einsperren, das werden Sie ja wohl segreifen— nicht wahr? Und nun bitte ich Sie, nir das Vergnügen Ihrer Begleitung zutheil verden zu lassen. Heute müssen Sie nun schon inser Gast sein, das geht nicht anders, und päter wollen wir uns etwas eingehender über zames Black unterhalten... Der arme Bursche! Nitten in seiner Berufsarbeit gestorben...“ „Wenn ich Sie recht verstehe,“ sagte Mary itternd,„so haben Sie die Absicht, mich zu vergatten??“ „Thut mir leid, aber es wird mir in der That nichts anderes übrig bleiben, entgegnete herr Möller sehr höflich.„Beunruhigen Sie sch aber deshalb nicht; wenn Sie uns die Auskunft geben, die wir von Ihnen wünschen, so wird man Ihnen keine Ungelegenheiten bereiten. Und nun bitte, mein Fräulein, der Wagen wartet auf uns.“ In der That stand am Eingange des Parkes eine geschlossene Droschke. „Nach dem Polizei=Präsidium,“ rief Möller dem Kutscher zu, nachdem er mit seiner Begleiterin in dem Gefährt Platz genommen hatte. Am Abend desselben Tages erbielt Herr Kronau eine Depesche folgenden Inhalts: „Suntrop soeben verhaftet. Achtzigtausend Mark wurden in seinem Besitz gefunden. Schmard „* * XXI. In der Villa Agnes Niebold weilte seit einigen Tazen wieder bei ihrer Tante in der Villa in der Nähe des Birkenwäldchens. Das junge Mädchen leistete der alten Daue mit röhrender Ausdauer Gesellschaft, nur am späten Nachmittag gönnte sie sich einen Gang ins Freie. Sie lenkte dann regelmäßig ihre Schritte dem Birkenwäldchen zu, das eine besondere Anziehungskraft für sie zu besitzen schien. Unseren Lesern braucht es kein Geheimnis erfüllung im Dienste des Vaterlandes und die Liebe zum Vaterlande, die in unserem dahingeschiedenen Herrn verkörpert war, mögen sie ein unzerstörbares Erbtheil unserer Nation sein, welches der aus unserer Mitte geschiedene Kaiser uns hinterlassen hat!“ Politische Nachrichten. Berlin. Der Vorsitzende der Centrumsfraction des Reichstages, Graf v. Hompesch, veröffentlicht in der„Germania“ folgende Erklärung:„Gewisse Centrumsblätter enthalten einen Artikel über die Flottenvorlage mit dem Vermerk, daß derselbe parteioffiziös sei. Dem gegenüber will ich ausdrücklich feststellen, daß die Parteileitung des Centrums mit dem fraglichen# Artikel nicht das geringste zu thun hat, daß derselbe vielmehr nur die Privatansicht eines dem Reichstage nicht angehörigen Abgeordneten darstellt, jeder Authentizität enbehrt, und somit die Bezeichnung„parteioffiziös“ als durchaus unzutreffend bezeichnet werden muß. Der Vorsitzende der# Centrumsfraktion des Reichstages Graf v. Hompesch. Berlin, den 3. März 1898.“ Rom, 4. März. Gestern sind fünf Amnestieerlasse veröffentlicht worden, die der König aus Anlaß des fünfzigsten Jahrestages der Verfassung unterzeichnet hat. Sie beziehen sich auf Verbrechen, begangen durch die Presse, auf Verbrechen gegen die Sicherheit des Staates, auf Duellvergehen, auf Vergehen der Desertion von natio# nalen Handelsschiffen, begangen durch Italiener## oder durch Ausländer; außerdem auf Personen die sich der Militäraushebung entzogen haben und auf eine lange Reihe von Finanzübertretungen. Mittheilungen aus dem Kreisel Brilon. Ebenso trocken wie die vorhergehenden Monate gewesen waren, ebenso feucht und niederschlagsreich war der Monat Februar. Außer dem 13. war kein Tag zu verzeichnen an dem es nicht geregnet oder geschneit hätter waren die täglichen Niederschläge auch nicht son bedeutend, so brachten die 27 Niederschlagstage doch eine Gesammthöhe von 135,1 mm Niederschlag auf, also beinahe das Doppelte des langjährigen Monatsmittels. Die größte tägliche Regenhöhe(mit 19.4 mm) wurde am 1. gemessen. Da der Niederschtag zumeist(an 21 Tagen) aus Schnee bestand, so wiesen die Felder## fast den ganzen Monat hindurch eine Schneedecke zu bleiben, daß auch Hermann Lindner an diesem Wäldchen einen besonderen Geschmack fand und dasselbe just zu der Stunde aufzusuchen pflegte, in welcher die Tochter seines Prinzipals sich dort# erging. Die Parkanlagen hatten keine großer Ausdehnung und es war daher sehr natürlich, daß die jungen Leute sich dort begegneten und bei diesem zufälligem Zusammentreffen einen Anterhaltung antnühsten. Das Birkenwäldchen besaß vor anderen Promenaden=Anlagen den großen Vorzug, nur eine## bescheidene Anzahl von Besuchern zu sehen, sodaß man keine Störung im vertraulichen Gespräch u befürchten hatte. Agnes und Lindner wußten diesen Vorzug wohl zu würdigen, obwohl man leineswegs behaupten darf, daß der Gegenstand ihrer Unterhaltungen ein sehr wichtiger gewesen# wäre. In der Regel wurde in ziemlich umständlicher Weise der Gedanke erörtert, daß einem sungen Liebespaare kein größeres Glück beschieden sein könne, als unter allseitiger Billigung der Eltern und Anverwandten in den Hafen der Ehe einzulaufen. Daß aber gerade in diesem Punkte von seien der Eltern so häufig gefehlt wird, daß site nicht immer ein richtiges Verständnis für das Glück ihrer Kinder haben, das erfüllte Fräulein Niebold und Lindner häufig mit tiefem Kummer. uf: die erste, trug(am 8.), im Moximum es Monats hina n Anfange des nde; das Moxi 2. erreicht, Die mittle: # 0, was der ratur gleichkom: #t entsprechend on der Stärke neben einige 9 sichtungen wurde hölkung harmoni 2. An einem burde ein stattlic und 16. zeigte Brilon. bll die Eisenbah Pktober d. J. erd — Aus dem Bahnbau Paderb Levelsburg ist um Dynamit er ehlt noch jede E Brilon. Ar Behörden gegen da hürfte es angebracht herbotenen Klassen sind dies die M Sächsische Landeslo die Hamburger S alt=Thüringische otterie. Auf dies ingewiesen, weil in 000 Strafurtheile Potterien ergangen Provinz Münster. entenarfeier=Mei #eb. Herbrecht bie schen Kriege 18 Fflegerin thätig g pit der Kriegsd leichnet wurde, is# verliehen worden. Hagen. An den dem Heizer von ihm bedient befahren. Tags Finige Tage im wiic Rangieren etzungen am Unt Solche Betrül end zu drücken. Fräulein Stunde das Bi er war ihr a Zuf einer Ruheban Gebüsch umgeben Lindner seufzt er Weise dem och im Laufe Direktor einer 5 berden. Agnes fühlt i, ihn zu hrte, schmale bote: „Papa ist nich schätzt Deine? ähigkeiten, und . mutiger Ent #eie zu gelangen Lindner schüt „Er würde eihliche Dreiftke nerhörter Auff agte er.„Was kinkommen wilt Kosten eines Uhn beanspruchen terlandes und die unserem dahingesar, mögen sie ein Nation sein, welches siedene Kaiser uns brichten. ide der Centrumsbraf v. Hompesch, inia“, folgende Ersblätter enthalten nvorlage mit dem soffiziös sei. Dem feststellen, daß die nit dem fraglichen thun hat, daß derstansicht eines dem geordneten darstellt, ind somit die Be## urchaus unzutreffend er Vorsitzende der## ages Graf v. Hom) 1898.“ sind fünf Amnestiedie der König aus ages der Verfassungg heu sich auf Veriesse, auf Verbrechend ites, auf Duellver sertion von natioen durch Italiener## dem auf Personen# ng entzogen haber von Finanzübertre= uf: die erste, welche im Maximum 23,0 cm gtrug(am 8.), lag vom 3. bis 15., die zweite Um Maximum 1,6 cm) hielt über das Ende es Monats hinaus an. Die Temperatur war n Anfange des Monats niedriger als gegen nde; das Moximum wurde jedoch mit 9.0° C. 2. erreicht, das Minimum mit— 8.1 am Die mittlere Monatstemperatur betrug ° 0, was der langjährigen Durchschnittstemratur gleichkommt.— Der reichlichen Feuchtig##t entsprechend wehte der Wind(im Mittel on der Stärke 3) in 33 aller Fälle aus W, gneben einige Male aus SW und S; andere sichtungen wurden kaum bemerkt. Auch die BeVöltung harmonierte damit, sie betrug im Mittel .2. An einem Tage, dem 13. von 9 bis 11a, Burde ein stattlicher Sonnenring beobachtet, am . und 16. zeigte sich Wetterleuchten. Di. Brilon. Wie verschiedene Blätter melden, bll die Eisenbahn Paderborn=Büren schon im Oktober d. J. eröffnet werden. — Aus dem Magazin für Sprengwaaren am Bahnbau Paderborn=Büren zwischen Aden und Levelsburg ist vor einigen Nächten ein Quanum Dynamit entwendet worden. Vom Thäter ehlt noch jede Spur. Brilon. Angesichts des jetzigen Vorgehens der Behörden gegen das Spielen in auswärtigen Lotterien hürfte es angebracht sein, die für den preußischen Staat herbotenen Klassenlotterien namhaft zu machen. Es sind dies die Mecklenburg=Schwerin'sche und die Sächsische Landeslotterie, die Braunschweigische Lotterie, die Hamburger Stadtlotterie, Gothaer Lotterie, Anhalt=Thüringische Lotterie und die Lübecker Stadtlotterie. Auf diese Lotterien sei besonders deshalb hingewiesen, weil in der letzten Zeit nicht weniger als 000 Sirafurtheile wegen Spielens in auswärtigen Potterien ergangen sind. s dem Kreisel P ovinzial=Nachrichten. een oren Münßer Ein weihlicher Inhaber in wie die vorheriren, ebenso feucht er Monat Februar. Lag zu verzeichnen der geschneit hätten äge auch nicht son 7 Niederschlagstagen 35,1 mm NiederHoppelte des langie größte tägliche wurde am 1. geg zumeist(an 21 o wiesen die Felder## rch eine Schneedecke Münster. Ein Weidiicher Hüharet der entenarfeier=Medaille. Frau Lina Friedrich eb. Herbrecht hierselbst, welche im deutschfranzöischen Kriege 1870/71 als freiwillige KrankenPflegerin thätig gewesen ist und dieserhalb bereits nit der Kriegsdenkmürze von 1870/71 ausgeleichnet wurde, ist jetzt die Centenarfeier=Medaille erliehen worden. Hagen. Am hiesigen Güterbahnhofe wurden dem Heizer Brunnighaus von hier von der von ihm bedienten Lokomotive beide Beine abbefahren. Tags zuvor zog sich dort ein erst Linige Tage im Bahndienst beschäftigter Arbeiter beim Rangieren eines Zuges gefährliche Versetzungen am Unterleibe zu. Lindner an diesem beschmack fand und aufzusuchen pflegte, Prinzipals sich dort# hatten keine großen aher sehr natürlich, ort begegneten und ammentreffen einen vor anderen ProVorzug, nur eine# rn zu sehen, sodaßp traulichen Gespräch nd Lindner wußten sigen, obwohl man daß der Gegenstand r wichtiger gewesen e in ziemlich umerörtert, daß einem ßeres Glück beschieillseitiger Billigung in den Hafen der em Punkte von seifehlt wird, daß sie rständnis für das is erfüllte Fräulein usig mit tiefem Solche Betrübniß schien sie auch heute bedeuend zu drücken. Fräulein Agnes hatte vor einer halben Stunde das Birkenwäldchen betreten und Lindder war ihr alsbald begegnet. Sie saßen jetzt uf einer Ruhebank, die im Halbkreis von dichtem bebüsch umgeben war. Lindner seufzte tief auf und gab in trübseliger Weise dem Zweifel Ausdruck, daß es ihm och im Laufe des Sommers gelingen werde, Direktor einer bedeutenden Aktien=Gesellschaft zu berden. Agnes fühlte augenscheinlich das Bedürf„ ihn zu trösien, denn sie legte ihre hrte, schmale Hand auf seine Schulter und bgte: „Papa ist nicht so hartherzig, wie Du glaubst. schätzt Deine Vorzüge, Deine außerordentlichen ähigkeiten, und es wird von Deiner Seite nur in mutiger Entschluß nothwendig sein, um zum iele zu gelangen. Lindner schüttelte traurig den Kopf. „Er würde es mit Recht als eine unverseihliche Dreistkeit auffassen, wenn ich mit solch nerhörter Aufforderung vor ihn hintrete,“ agte er.„Was kann ich Dir bieten? Mein Einkommen würde kaum ausreichen, um die Kosten eines Haushaltes zu bestreiten, wie Du #n beanspruchen darfst...“ Landwirthschaftliches. Die Bremer=Pondrette in ihrer Bedeutung für den Gartenbau. Der in Bremen aus menschlichen Auswurfstoffen durch ein besonderes Dampftrockenverfahren gewonnene Fäkal=Guano, genannt BremerPoudrette, hat in der Gemüse= Obst= und Blumengärtnerei eine hochwichtige Bedeutung erlangt. Alle mit diesem organischen Dünger angestellten Versuche haben schlagend die Ueberlegenheit desselben über einseitige mineralische Dungstoffe nachgewiesen. Die„Köln. Volksztg. hat auf ihrem Versuchsfelde mit Bremer=Poudrette bei allen Gemüsearten die besten Resultate erzielt, die sie wiederholt in ihrem landwirthschaftlichen Theil kund gab. Eine Poudrette=Düngung ist bei Gemüsen, Obstbäumen, Topfpflanzen, Rasenflächen 2c. ganz entschieden einer Düngung mit anderen Dungmitteln— selbst mit Mist und Latrine, weil leichter und reinlicher— vorzuziehen. Das beweisen die Gutachten hervorragender Gemüsegärtner und Blumenzüchter, von denen einige gar keinen andern Dünger mehr anwenden. So können wir denn auch mit gutem Gewissen unseren Lesern empfehlen, in diesem Frühjahr zur Düngung des Gemüse= Obst= und Blumengartens einen Versuch mit Bremer=Poudrette zu machen. Die Firma Max Wiede u. Co. Witten an der Ruhr versendet PoudretteProben postfrei und umsonst und theilt die örklichen Verkaufsstellen den Interessenten gerne mit. Es empfiehlt sich, die Bremer=Poudrette zeitig im Frühjahr unterzugraben oder bei Blumen= Culturen in Wasser aufgelöst zu verwenden. —(Das Einsäuern von Viehfutter.) Zu den Grünfuttermengen, welche dem Landwirthe im Herbst alljährlich reichlich zuwachsen, kommen heuer auch noch große Mengen kranker Kartoffeln, welche schnell verfüttert werden müssen, um ein Weiterschreiten des Schwarzwerdens und Faulens thunlichst zu verhindern. Eine Ausnützung dieser Kartoffeln(es können auch angefrorene, süß gewordene mit benutzt werden) auf lange hinaus ist durch das Einsäuern derselben nicht möglich. Die Kartoffeln werden sauber gewaschen und dann in eine mittels Cement wasserdicht gemachte Grobe geschüttet. Dort werden die Kartoffeln mit Spaten eingestampft, so daß sie eine bretige Masse bilden. Wenn eine Kartoffel in drei bis vier Stücke zertrümmert ist, ist die Masse klar genug. Ueber jede Schicht von etwa einem Fuß Höhe streut man einige Hände voll Viehsalz. Ist die Grube genügend gefüllt, oder die zur Einsäuerung bestimmten Kartoffeln sind verbraucht so deckt man obenauf eine Schicht von etwa 5 Centimeter Höhe Spreu oder Häcksel und kann man die Masse „So wird Papa sehen, daß er Deine Leistungen bis dahin viel zu gering bezahlt hat,“ fiel Agnes eifrig ein.„Er hat erst gestern gesagt— ein Geschäftsfreund war bei ihm und ich war zufällig Zeugin ihrer Unterhaltung—, daß Du ihm ganz unentbehrlich bist. Du hättest — so erzählte er— die ganze Arbeit des frühereren Prokuristen mit übernommen, und das ganze Geschäft hinge jetzt ausschließlich von Deiner Leitung ab. Er konnte Deine Umsicht, Deinen Fleiß gar nicht genug loben und bewunderte Deine Geschicklichkeit, mit der Du in London schwierige Geschäfte geordnet haft. Sein Freund— es war ein Heer Karsten.. Lindner fuhr empor. „Ein Herr Karsten sagst Du?“ „Ja, so nannte er ihn. Kennst Du den Herrn?“ (Fortsetzung folgt.) —(Unnöthig.) Herr(zum Heirathsvermittler):„Können Sie mir nicht die Photographie der Dame mit 150000 Mark Mitgift zeigen?“ — Heirathsvermittler:„Aber, ich bitte Sie, bei der Höhe der Mitgift könnten Sie sich die Dame doch auch ohne die Photographie vorstellen!“ nun lange aufbewahren und ganz allmählich verbrauchen. Auch die Krautblätter und Strünke, sowie die Runkelblätter können durch Einsalzen conservirt werden. Auf einer gewöhnlichen Futterbank werden die Abfälle zerschnitten und dann in Bottichen, ähnlich wie Sauerkraut, reichlich mit Viehsalz bestreut, eingesäuert. Mit welcher Begierde dieses eingesäuerte Futter besonders von den Kühen gefressen wird, ist geradezu erstaunlich. Das Milchergebniß nach Menge und Güte steigert sich bei Verabreichung solchen Sauerfutters schon nach wenigen Tagen. Gemeinnütziges. —(Für Angler.) In der Allgemeinen Fischerei=Zeitung zu München wurde im Herbst 1897 eine künstliche Fliege für den Forellen= und Eschfang besprochen, welche der Kanzleirath Baxmann in Herford zusammengestellt haben sollte. Es wurde dabei die ganz hervorragende Wirkung auf die genannten Fischgattungen hervorgehoben auch bemerkt, daß dieses künstliche, nicht in der Natur erscheinende Insekt zu jeder Tages= und Jahreszeit zu gebrauchen sei. Zu dieser Angelegenheit möchte ich als Freund des Angelsportes und im Interesse meiner Herren Sportgenossen Folgendes erklären. Ich habe mich direkt an die Quelle gewendet, da ich aus Erfahrung weiß, daß aus dritter und folgender Hand bezogene Produkte, dem Ortginal kaum noch in Gestalt und Farbe ähnlich sind und habe dann mit einer ächten Boxmann Fliege auf Eschen— Forellen kommen in meinem Revier nur selten vor— geangelt. Und der Erfolg? einfach überraschend, 3 bis 4 fache Ausbeute. Meine Meinung ist nun die, daß der Baxmann Fliege kein anderes Produkt in seiner Wirkung auf Eschen gleich kommt; ich glaube auch, daß es beim Forellenfang ebenso sein wird. Mözen Sportgenossen den Versuch wagen, und sich auch dann einmal über ihre Erfahrungen mit der B. Fliege beim Forellenfang an dieser Stelle äußern. Literarisches. — Rudolph Stratz, dessen neuester Roman „Die letzte Wahl“ soeben in der bekannten illustrierten Zeitschrift„Vom Fels zum Meer“(Stuttgart, Verlag der Union, Preis des Heftes 75 Pfg.) zu erscheinen beginnt, gehört, wie wir einem Plauderartikel des Blattes entnehmen, dem Kreise jener modernen Romanciers an, die das Waffenhandwerk mit der Feder vertauscht haben. Man braucht nur an v. Ompteda, v. Polenz, v. Liliencron, v. Zobeltitz u. a. zu erinnern, um diese eigenartige Bereicherung unserer neueren Litteratur zu kennzeichen. Am 17. September 1891 ging sein erstes Stück, die in Offizierskreisen spielende Komödie„Der blaue Brief,“ über die Bretter des Deutschen Theaters. Ihr folgten andre Schauspiele sowie Romane und Novellen, von denen der erste Roman des Dichters„Unter den Linden,“ der das Leben und Treiben auf den Berliner Rennplätzen behandelt, der Theaterroman„Die kleine Elten,“ die„Arme Thea“ und der Militärroman„Dienst“ größten Beifall fanden. In dem neuen Roman„Die letzte Wahl“ wird der Leser die ganze eigenartige Kunst dieses vielseitigen, kräftigen Talents bewundern können. Buntes. — Der Prinz Philipp von Koburg, der sich vor kurzem in Wien mit seinem früheren Adjutanten duellierte, hat die Ehescheidung gegen seine Frav, Prinzessin Luise, Tochter des Königs der Belgier und Schwester der österreichischen Kronprinzessin=Witwe Stephanie, eingeleitet: — Einer angenehmen Obrigkeit scheint sich das Städtchen Sant Angelo in der Lombardei zu erfreuen. Wie italienische Blätter melden, wurden dort vor einigen Tagen der Bürgermeister, der städtische Richter, der Stadtsekretär und ein Advokat als Mörder eines gewissen Olivieri verhaftet. Der Mord geschah im August 1897. Redigiert unter Verantwortlichkeit des Verlegers. Bekanntmachung betr. Federath. (498) Bekanntmachung. Nach einer hierher gelangten Mittheilung des Kaiserlichen Kommandos des II. Seebataillons zu Wilhelmshafen kann am 1. April d. I. voraussichtlich eine größere Anzahl von dreijährig Freiwilligen bei dem genannten Bataillon zur Einstellung gelangen. Junge Leute, welche bis zum 1. April d. J. das 17. Lebensjahr vollendet haben und beabsichtigen bei obigem Bataillon als Freiwillige einzutreten, wollen sich unter Vorlage eines Meldescheines bei dem II. Seebataillon direkt melden. (840) Meschede, den 5. März 1898. Königliches Bezirks=Kommando. Handelskammer für die Kreise Arusberg-Prilon-Meschede. Die Liste der Wahlberechtigten des Wahlbezirks Kreis Brilon liegt von heute ab während einer Woche in meiner Wohnung zur Einsicht der Betheiligten offen. Einwendungen gegen dieselbe sind innerhalb einer Woche nach beendeter Auslegung anzubringen. Zur Vornahme der Wahl von 6 Mitgliedern ist Termin auf Dienstag, den 29. d. Mts., Vormittags 11 Uhr, in meiner Wohnung hierselbst anberaumt, wozu alle Wahlberechtigten eingeladen werden. Brilon, den 8. März 1898. Richard Lohmann, Wahl=Kommissar.(781 Ein zuverlässiger Mann als Holz=Anräufer gesucht gegen gute Provision. Offerten mit Angabe von Referenzen bitte unter L. H. Nr. 10 bei der Exped. d. Bl. einzureichen.(390) S 2 Musik-Instrumente kauft man am besten und billigsten nurdirekt von der Fabrik von Sohlleder ieder S=Sorzanledia 30 Pfd. p. Haut, à Pfd. 75 Pfg. Kerntafeln, circa 16 Pfd. per Tafel, à Pfd. 90 Pfg. Versandt von ca. 30 Pfd. an gegen Bahnnachnahme. Heinr. Schwarz, Berlin O. 264, Blankenfelder=Str. 4.(S. 20) Hermann Dölling jr., Marknenkirchen i. S., Nr. 318. Purtausender Pfarrer, Lehrer, Beamte Mutze. über seinen Holländ. Tabak Lob##, B. Becker in Seesen a. 10 Pfd.=Beutel feo. acht die Kalkofen=Anlage des Landwirths Heinrich Kropffzu Altenbüren. Der Landwirth Heinrich Kropff zu Altenbüren beabsichtigt auf den Grundstücken Flur 6 Nr. 38 und 39 der Steuergemeinde Altenbüren einen Kalkofen anzulegen. Dies wird mit der Aufforderung zur öffentlichen Kenntniß gebracht, etwaige Einwendungen nicht privatrechtlicher Natur binnen 14 Tagen nach Ausgabe dieses Blattes bei dem Amte Bigge schriftlich in zwei Exemplaren oder zu Protokoll anzubringen; nach Ablauf der Frist können Einwendungen in dem Verfahren nicht mehr angebracht werden. Die Beschreibungen, Zeichnungen und Pläne liegen bis zum Ablauf der Frist auf dem Amtsbüreau zu Bigge zur Einsicht aus. Zur mündlichen Erörterung der rechtzeitig erhobenen Einwendungen wird Termin vor dem Herrn Amtmann Selle zu Bigge als Commissar des Unterzeichneten auf Samstag den 26. März d. Js. Vormittags 11 Uhr im Amtsbüreau zu Bigge mit dem Bemerken anberaumt, daß im Fall des Ausbleibens des Unternehmers oder der Widersprechenden gleichwohl mit der Erörterung der Einwendungen wird vorgegangen werden. Brilon, den 4. März 1898. Der Königliche Landrath Sämmtliche Ea Ascmereten Pbehsamerer sind zu billigen Preisen zu haben bei Brilon Schulstrasse. Louis Nolte, Was sagt die Presse zu „Kürschners Jahrbuch“? Kalender, Merk- und Nachschlagebuch für Jedermann. 950 Spalten, 89, 850 Illustr. aus allen Gebieten, Tie lagt:## tleg, brosch, nur 1 Müh., geb. 1.50 Sud. 1•97:** Bietet das Wissenswürdigste einer ganzen nicht zu kleinen Bibliothek dar. Hamb. Nachrichten. Es ersetzt eine ganze Bibliothek. Wiesbad. Tageblatt. Sammelbuch deutschen Fleitzes, Fundgrube des Wissens, eines der wohlfeilsten illustrietten Werke. Leipziger Zeitung. Was Reichhaltigkeit und Uebersichtlichkeit anlangt, einzig in seiner Art. [Darmst. Tägl. Anzeig.) Streift fast alle Gebiete des menschlichen Lebens. [Dortmunder Zeitung.] Giebt auch über das Augenblicksbedürfniß hinaus Wesentliches und Bildendes. (Berliner Volkszeitung.] Der inhalt= und lehr reichste, der billigste aller deutschen Kalender. [Märkischer Sprecher.) Kann schlechterdings nicht mehr überboten werden. [Factotum.) Diese Auskunftei erspart in zahllosen Fällen zeitraubendes Nachfragen und Nachschlagen. [Kölnische Volkszeitung.] Unsumme von. Stoff auf möglichst kleinem Raum. [Fränk. Courier, Nürnberg.] Kannwärmste Empfehlung und weiteste Verbreitung beanspruchen. Berl. Gerichts=Zeitung.) Wir besitzen in Deutschland kein ähnliches Buch. [Vossische Zeitung.] von Erstaunliche Fülle Informationen. Hamb. Fremdenblatt.] .. Wer für alle Fragen des Lebens, auf den Ge vieten, die die Allgemeinheit angehen, einen Weg weiser, Freund und Berather will, wer sich über alles mögliche Praktische, über Geschehnisse der Gegenwattorientieren, die Wissensschätze in bequemster Weise„nach Hause tragen“ will— der kaufe Kürschners Jahrbuch! 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