a. Rhein. era. lieferanten-Titel.) K und gemalt: llekünstlerische ellaggentuch.r.— Theatertis und franco. nann Dölling jr. chen i. S., Nr. 318. und portofrei. Prachtvoll e über meine vorzüglichen volle man extra verlangen. Nr. 24. Konmeneing den 24. Februar. "" T e c h e i g r r. 1898 62. Jahrgang Erschenn Dienstags, Donnerstags u. Sonnabends und kostet in Brilon, bei der Expedition 1 Mk. 15 Pf. bei den Filial=Expeditionen in N.=Marsberg u. Büren 1 Mk. 25. Pf. und durch die Post bezogen 1. Mk. 45 Pf. vierteljährlich. Inserate und Anzeigen werden mit 10 Pf. die 1=spaltige Petitzeile oder deren Raum berechnet. Anzeigen ze., welche gleichzeitig in den bei uns erscheinenden„Waldeckschen Anzeiger aufgenommen werden sollen, kosten für beide Blätter nur 15 Pf. die 1 swpaltige Petitzeile oder deren Raum. Zugleich für den Kreis Brilon. Briefe und Gelder für die Redoktior oder Exdition dieses Blattes werden portofrei unter d. Adresse„Sauerländischer Anzeiger und amtliches Brsahlatt wöckn. Unsere Filial=Expeditionen für Nieder Marsberg und Büren, sowie sämmtichAnnoncen=Expedttionen nehmen Anzeigen für den Angtger matgegrn. es Hausmittel bei allen ekannte Kraut gedeiht nicht zu verwechseln Luftröhren-(Bron-# stlima, Athemnatie, B namentlich aber der# ge u. bereite sich den Weidemann, Liesnu. Atestengratis. D sehalt Standes für den gen(reizende Neuofort dauernd anFriedrichsfelde b. (459) v. Trunksucht. ing nach 22jähriger, thode, zur sofortigen gung, mit, auch ohne sollziehen, keine Briefen sind 50 Pfg. tfügen Man adresstalt Villa Chrisa Baden." nstrumente am besten und billigsten# ekt von der Fabrik von Dem Anzeiger wird unentgeltlich beigegeben: Wöchentlich, Sonnabends, das Amtriches. Bekanntmachung. Jeder Landbriefträger hat auf seinem Bestellgange ein Annahmebuch mit sich zu führen, in welches die unterwegs angeFnommenen Sendungen mit Werthangabe, die Einschreibsendungen, Postanweisungen, gewöhnlichen Packete und Nachnahmesendungen, sowie baare Geldbeträge für Zeitungsbestellungen Postwerth= zeichen u. s. w. eingetragen werden müssen. Dem Publikum ist freigestellt, die Eintragungen selbst zu bewirken, oder diese den Landbriefträgern zu überlassen. Letz##teren Falles muß der Landbriefträger dem Absender auf Verlangen durch Vorlegung des Buches die Ueberzeugung von der erfolgten Eintragung gewähren. Dortmund, 19. Februar 1898. Der Kaiserliche Ober=Postdirektor. Landbeck. Politische Nachrichten. Berlin. Auf ein am 14. d. M. vom Vorstand des„Evangelischen Bundes zur Wahrung der deutsch=protestantischen Interessen“ an den Reichskanzler gerichtetes Schreiben, in welchem darüber Beschwerde darüber geführt wird, daß bei der Feier des Geburtstages des Kaisers in Rom vom preußischen Gesandten beim Vatikan ein Toast auf den Papst, den Kaiser, aber nicht vein solcher auf den König Humbert ausgebracht sei, ist an den Unterzeichner, Grafen WintzingerodeMerseburg, ein Schreiben des Staatssekre= tärs v. Bülow eingelaufen, in welchem der Vorgang richtiggestellt wird. Es heißt u. a. darin, der preußische Gesandte sei bei dem Vatikan begloubigt, und es entspreche dem diplomatischen Gebrauche, daß bei feierlichen Anlässen zuerst der Toast des fremden Souveräns ausgebracht werde. Ein Anlaß zu einem Trinkspruch auf den König von Italien habe nicht vorgelegen, da hierzu nur der Kaiserliche Botschafter im Quirinal besugt war. Ueber die Beschwerde habe der Kaiser sein ernstes Mißfallen aus. gedrückt. — Das Flottengesetz tritt nunmehr, mit Inangriffnahme desselben durch die Budgetkommission des Reichstages, in seinentscheidendes Stadium. Es erübrigt, Betrachtungen hinsichtlich des parlamentarischen Schicksals der Marinevorlage anzustellen, da das Thema in monatelangen Erörterungen so erschöpfend behandelt worden ist, daß weder für noch wider irgend welche neueren Gesichtspunkte geltend gemacht werden können. Paris, 21. Febr. Bei der Eröffnung des heutigen Verhandlungstages im Zolaprozesse nahm sofort der Generalstaatsanwalt von Cassel das Wort. Er erinnerte dann, daß Zola das Kriegsgericht beschuldigte, Esterhazy auf Befehl und unter der Mitwirkung des Generalstabes freigesprocken zu haben. Zola habe hierfür keinerlei Beweise erbringen können. Der Generalstaatsanwalt verwies alsdann auf die Aussagen der Generäle, daß Esterhazy der Urheber des Bordereaus nicht sein könne. Zola sei es weniger um die Sorge für Gerechtigkeit, als darum zu thun gewesen, seine Person in den Vordergrund zu stellen. Er bitte die Geschworenen, Zola zu verurtheilen. Hierauf verlas Zola eine lange Erklärung, in welcher behauptet wird, Méline habe Befehl ertheilt, ihn(Zola) zu verurtheilen. Er wisse, daß dies geschehe. Er habe die Armee nicht angegriffen. Er bedaure, daß man seine Zeugen nicht hobe sprechen lassen; dies trage übrigens nur zur Erhöhung des Ansehens seiner Person bei. Zola behauptete weiter, daß die Regierung überzeugt sei, daß Dreyfus unschuldig verurtheilt wurde. Zola rief am Schlusse seiner Aeußerungen dreimal aus:„Ich schwöre vor der ganzen Welt, daß Dreyfus unschuldig verurtheilt wurde.“ Provinzial=Nachrichten. Hamme, b. Bochum, 19. Febr. Noch immer ist es nicht gelungen, sämmtliche Leichen der verunglückten Bergleute zu bergen. Nach Mittheilung eines heute mit thätig gewesenen Bergmannes kann man die Füße mehrerer Verschütteten sehen, ohne die Leichen bergen zu können. Große Gesteinsmassen trotzen den heldenmüthigen Anstrengungen der Rettungsmannschaft. Heute Nachmittag bot die Zeche ein tief ergretfendes Bild des Jammers, da die Angehörigen der Verunglückten in großer Zahl herbeieilten, um die lieben Toten noch einmal zu sehen. Nach und nach gelang es, die Toten zu waschen und einzusargen. Die Särge wurden in langen Reihen im Kesselhaus, in der Schmiede, in der Schreinerei 2c. aufgestellt. An den meisten Särgen befand sich ein weißer Zettel, welcher den Namen des Toten enthielt. Später wurden diese Zettel mit Schwarzen Blechschildern, auf denen die Namen in großen weißen Buchstaben standen, vertauscht. An einigen Särgen waren die Worte angebracht„Nicht öffnen.“ Diese Särge enthielten verstümmelte oder verbrannte Ein schwieriger Fall. Kriminalroman von Karl Keller. [Nachdruck verboten.] (Fortsetzung.) Er warf seiner Reise=Gesellschafterin einen schwärmerischen Blick zu und ließ abermals einen Aschmerzlichen Seufzer vernehmen. „Indes, ich schwelge in unerfüllbaren Träumen,“ fuhr Herr Möller nach einer Weile fort, während welcher er sehr traurig den Kopf geschüttelt hatte, als sei die Vorstellung, daß er in Breslau der schönen Dame begegnen könne, eine höchst abenteuerliche.„Ich bin sicher, daß mir ein solches Glück nicht beschieden ist, denn Sie werden sich vermuthlich nicht lange in Breslau aufhalten.“ „Weshalb vermuthen Sie das?“ fragte die Dawe, die an den Huldigungen des Herrn Möl##ler einiges Wohlgefallen zu finden schien. „Weil ich an einer leichten Färbung Ihrer Sprace die Ausländerin erkenne,“ entgegnete #der Gefragte. Sie berühren Breslau gewiß nur auf der Durchreise und der schöne Traum, ab, gmeine Gnädige, das Leben bietet herbe Eattäuschungen, jawohl, herbe Enttäuschungen...“ „Und wenn Sie nun doch im Irrthum wären!“ „Im Irrthum?.. O wirklich?“ rief Herr Möller, indem er sich die Hände rieb. So wäre also doch Aussicht vorhanden?... Doo?... Sie sehen mich ganz entzückt und ich wübte nicht, was mir mehr Freude machen könnte, als diese Aussicht...“ „Vielleicht ein günstiger Geschäftsabschluß.“ „O, ein solcher ist schön, himmlisch schön,“ rief der Reisende begeistert,„aber es giebt doch noch andere Dinge in der Welt, die unser Blut in Wallung bringen können... O ja, in der That!“ Er legte seine Hand auf diejenige Stelle seines karrierten Rockes, unter welcher sein Herz schlug und fuhr in schmelzendem Tone fort: „Plötzlich, ungeahnt kommt es über uns, wie ein Verhängnis, dem wir nicht entgehen können. Wir verlassen eines Tages harmlos unser Komptoir, die neuen Preisschwankungen in gufeisernen Röhren überdenkend, lösen uns ein Zillet, stürzen in ein Kupee, und da... da ist es..: wir verfallen dem Bann, dem rätselhaften, unbegreiflichen... Das, was bis dahin unser ganzes Sinnen und Denken aus. füllte, tritt mit einemmal in den Hintergrund. Was interessieren uns in einem solchen Augenblick Flanschen, Muffen, messingene Hähne? Was kümmert uns der Marktpreis des Zinns? Mag das Blei fallen oder steigen— unser Herz ist nicht dabei betheiligt... O, es ist werkwürdig, meine Gnädigste, höchst merkwürdig...“ Herr Möller blickte seine lächelnde Reisegefährtin mit tiefer Empfindung an und schüttelte dann wieder sehr nachdenklich den Kopf mit der Miene eines Mannes, der sich sehr wenig Hoffnung macht, in die Räthsel des menschlichen Herzens einzudringen. Die schöne Dame bemühre sich nicht, ihm hilfreich beizustehen, aber sie sah ihn freundlich und wohlwollend an, wodurch Herr Möller den Muth fand, ihre Hand zu ergreifen und einen Kuß darauf zu drücken. Wir muthen dem Leser nicht zu, die Unterhaltung der beiden Retsenden während der ganzen langen Fahrt zu verfolgen: Der Aufenthalt in Berlin wurde zur Einnahme eines guten Mahles benutzt, dessen Kosten zu tragen, dem Herrn Möller freundlichst gestattet ward. In später Nacht erreichte der Zug die schlesische Metropole. „Alio ich darf hoffen, Sie in den nächsten Tagen zu sehen?“ sagte Herr Möller, bevor er den Wagen verließ. „Ja— aber jetzt beachten Sie mich nicht weiter. Ich erzählte Ihnen, wie schrecklich eifersüchtig er ist.“ Der Zug hielt. Herr Möller nahm sein Leichen. Wo die Besucher der Totenhallen einen bekannten Namen auf einem der Särge sahen, da wurde der Sargdeckel emporgehoben; mit Blicken voll unbeschreiblichen Seelenschmerzes wurde der so jäh aus dem Leben Gerissene betrachtet, heiße Thränen perlten auf den Toten hernieder, die Hände falteten sich zu einem stummen Gebete— dann ging es weiter zu einem andern Sarge. Da die Verunglückten meistens aus Hamme sind, so hatte wohl jeder derselben trauernde, betende und weinende Verwandte oder Bekannte an seinem Sarge stehen. Dasselbe Bild des tiefsten Jammers wiederholte sich ununterbrochen bis zum Abend, während sich vor den Trauerhallen die Menschenmenge staute und auf Einlaß wartete, der, um ein allzu großes Gedränge zu vermeiden, von der Gendarmerie überwacht und geregelt wurde.— Verflossene Nacht wurde wieder einer der verunglückten Bergleute geborgen. Man wußte seit einem Tage, wo derselbe lag, man konnte sogar seine Füße sehen, aber die Gesteinsmassen, die den Toten verschüttet hatten, widerstanden den Bemühungen der Rettungsmannschaft bisher.— Im Berg= mannsheil ist der Steiger Friedrich Schulte aus Hamme, der bei der Schlagwetter=Explosion verletzt wurde, gestorben. Hamme, 20. Febr. Trauerfahnen wehen heute über dem Schachtgebäude der Zeche„Karolinenglück"; auch unsere ganze Gemeinde hatte ein Trauerkleid angelegt. Galt es doch, die Opfer der entsetzlichen Grubenkatastrophe auf Zeche„Karolinenglück“ zur letzten Ruhe zu betten. Tausende von Menschen pilgerten schon zeitig zur Zeche hin, die alsbald vollständig umlagert war. Nur die Angehörigen der Hingeschiedenen dursten den Zechenplatz betreten. Hier standen in langen Reihen die Wagen, auf welchen die Särge hinausgefahren werden sollten zur stillen Gruft in kühlem Grunde. Mit Kränzen und Guirlanden waren die Särge geschmückt und die Wagen waren mit schwarzem Tuch beschlagen. Gegen 3 Uhr setzte sich der Trauerzug in Bewegung. Voran schritten die Vereine der Gemeinde mit ihren Fahnen und Abzeichen und den Kränzen und Blumenspenden, mit denen sie ihren heimgegangenen Mitgliedern die Anerkennung und Liebe bezeugen wollten. Alsdann folgten die 22 Wagen, auf welche je nach Größe 1 bis 9 Särge gestellt waren. Hinter jedem Wagen schritten die Angehörigen und Freunde der Toten. Dann folgten in langer Reihe die Vertreter der staatlichen und kommunalen Behörden. Voran schritt Ministerialdirektor Oberhauptmann FreundBerlin und Regierungspräsident Winzer aus Arnsberg. Ihnen folgten die Beamten des Oberbergamts in Dortmund. Diesen schlossen sich die Leidtragenden aus der Nähe und Ferne in schier endloser Reihe an. Unter dem Geläute der Glocken und den Trauerweisen der zahlreichen Musikkapellen zog der Leichenzug dahin. Auf dem Friedhofe waren zwei Massengräber zu beiden Seiten des Weges aufgeworfen, an der einen Seite für die Katholiken und auf der andern Seite für die evangelischen. An den Gräbern hatte die Geistlichkeit beider Konfessionen Aufstellung genommen. Fast zwei Stunden währte es, bis die Särge in die Gruft hineingesenkt waren. An dem Massengrab der katholischen Knappen hielt Pfarrer Lohren eine Ansprache. An dem Grab der evangelischen Beamten und Bergleute sang zunächst der Kirchenchor von hier das Chorlied„Christus ist mein Leben, worauf Pastor Ansbach die Grabrede hielt. Der Kirchenchor stimmte hierauf das Lied an: „Wenn ich einmal soll scheiden““ Ernst und feierlich tönten die weihevollen Klänge über den stillen Friedhof dahin und dann schlugen die Schollen auf die Särge dumpf auf als letzter Scheidegruß, nachdem der Kriegerverein seinen Mitgliedern die drei Ehrensalven gebracht hatte. im dortigen Gefängniß untergebracht worden war. Auch hatte der Mann das eine Bein mit einer stählernen Schiene gestützt. Das Leiden des Verhafteten scheint jedoch nicht weit her gewesen zu sein, denn unter Zurücklassung der Beinschiene und der Stöcke ist er aus dem Gefängniß ausgebrochen. Mit Hülfe der Schiene hatte er zwei Thüren gewaltsam geöffnet und sich so den Weg zur Flucht frei gemacht. Militärisches. Hamme, 22. Febi. Die Zechenverwaltung von Karolinenglück theilt mit, daß nunmehr die definitive Zahl der bei der Katastrophe vom 17. Februar zu Tode gekommenen Bergleute festgestellt ist. Die Zahl beträgt 115. Paderborn. Der Kommandeur des Uebungsplatzes Senne, Oberst v. Quast, früher Kommandeur des XII. Husarenregiments, ist an einem Herzleiden gestorben. — Zur Verstärkung des Fonds für ein in Arnsberg zu errichtendes Kaiser Wilhelm=Denkmal hatten zwei Berliner Vereine, der„Westfälische Künstlerverein“ und der„Westfalenklub", am Montag eine Festlichkeit veranstaltet, welche sehr gut besucht war und einen guten Verlauf nahm. U. a. gelangte ein Festspiel von Johanna Baltz, betitelt„Alt=Arnsberg“, zur Aufführung. — Der allgemeine Neun= Uhr= Ladenschluß wird vom 1. März cr. ab in der Stadt Bielefeld zur Einführung gelangen. Von diesem Tage ab sind alle Läden um 9 Uhr zu schließen, zu gleicher Zeit hat auch die Beleuchtung der Schaufenster aufzuhören. Ausnahmen sind gestattet für die Cigarrenläden, die bis 10 Uhr offen bleiben können. Für alle Geschäfte freigegeben sind die Tage vor Sonn= und Feiertagen, je acht Tage vor Ostern und Pfingsten, sowie der Monat Dezember. — Mühsam schleppte sich ein Landstreicher an zwei Stöcken daher, welcher in Kaldenkirchen wegen eines Sittlichkeitsverbrechens verhaftet und — Im„Armeeverordnungsblatt“ wird durch Cabinetsordre bestimmt: Der späteste Entlassungstag der Reservisten ist der 30. September 1898. Bei denjenigen Truppentheilen, welche an den Herbstübungen theilnehmen, hat die Entlassung der zur Reserve zu beurlaubenden Mannschaften in der Regel am zweiten, ausnahmsweise am ersten oder dritten Tage nach Beendigung derselben beziehungsweise nach dem Eintreffen in den Standorten stattzufinden. Abweichungen hiervon können das Kriegsministerium und in Bezug auf einzelne Mannschaften die General=Commandos verfügen. Die am 3. Mai 1898 zum letzten Male zu halbjähriger activer Dienstzeit zur Einstellung gelangenden Trainsoldaten sind am 31. Oktober 1898, die Traingemeinen sowie die Oekonomihandwerker am 30. September 1898 zu entlassen. Zur Heilkunde. — Gegen hartnäckigen Husten giebt es kaum ein besseres, heilkräftigeres Mittel, als das folgende: Für 10 Pfg. isländisches Moos, für 10 Pfg. Fenchel(beides in jeder Apotheke erhältlich) und ¼ Pfd. schwarzer Bodenkandis werden zu Thee abgesotten und so heiß, als man es ertragen kann, morgens, mittags und abends getrunken. Auch kann man die Mischung syrupartig ein kochen lassen und nimmt von diesem Syrup al. zwei Stunden einen Kaffeelöffel voll. In den meisten Fällen tritt, wie der„Praktische Weweiser,“ Würzburg, schreibt, schon am zweiten Tage Besserung ein. Eisenbahnangelegenheiten. — Eisenbahnwagen mit Kugellagern sind die neueste Errungenschaft der amerikanischen Technik. Die Kugellager sind derart konstruirt, daß jedes Rad auf drei Kugelkränzen läuft, die aus je 18 Kugeln bestehen, wodurch der Druck der leichtes Handgepäck und sprang auf den Perron. Die Dame wurde von einem Herrn erwartet, dessen Bekanntschaft wir bereits gemacht haben. Es war Brown, der Amerikaner. Die beiden bestiegen eine Droschke. Im nächsten Moment nahm Herr Möller, der in einem dunklen Winkel der Bahnhofshalle gestanden hatte, ebenfalls ein solches Gefährt in Anspruch. „Folgen Sie jener Droschke,“ flüsterte er dem Kutscher zu,„verlieren Sie den Wagen unter keinen Umständen aus den Augen. Herr Brown fuhr mit seiner Begleiterin nach dem Hause des Herrn Weißdorn an der Promenade, die vor wenigen Tagen gemiethete Wohnung war bereits eingerichtet. „* XIX. Vater und Sohn. Kronau war nicht, wie er beabsichtigt hatte, nach London gereist. Noch bevor er seine Vorbereitungen zur Reise getroffen, war von seinem Untergebenen Schwarz ein Brief eingetroffen, dessen Inhalt ihn veranlaßt hatte, seinen Plan zu ändern. „Mit der bereittoilligen Unterstützung der Geheimpolizei,“ schrieb Schwarz,„war es mir möglich, das Haus in der Green=Street hierselbst unausgesetzt zu beobachten. Ich erlangte sehr bald die Sicherheit, daß Suntrop mit den Bewohnern des Hauses keine persönlichen Beziehungen mehr unterhielt, also höchstwahrscheinlich sich in London nicht aufhielt. Ich ermittelte indessen, daß seine bisherige Gefährtin, die man unter dem Namen Mary Stürmer kennt und die eine geborene Deutsche sein soll, Briefe aus Deutschland, und zwar mit dem Poststempel Breslau empfing. Es liegt also die Möglichkeit vor, daß Suntrop sich in Breslau unter irgend einem anderen Namen aufhält. Für seine Schlauheit, die mir von der hiesigen Kriminalpolizei gerühmt wurde, spricht diese Annahme. Kein Mensch konnte daran denken, einen der an dem Niebold'schen Bankraube Betheiligten in der schlesischen Stadt zu suchen! Vorläufig vermuthe ich ja auch nur, daß Suntrop dort zu finden ist, ob die Thatsachen dieser Vermuthung entsprechen, wird sich in den nächsten Tagen zeigen. Ich habe heute festgestellt, daß Mary Stürmer heute Reisevorbereitungen getroffen hat. Es unterliegt kaum einem Zweifel, daß ihre Reise sie zu Suntrop führen wird und ich muß ihr deshalb unter allen Umständen folgen. Daß diese meine Aufgabe mit großen Schwierigkeiten verbunden ist, ist sicher anzunehmen, denn Mary Stürmer giebt ihrem Freunde an Schlauheit kaum etwas nach. Welche Arbeit mir in den nächsten Stunden und Tagen erwachsen wird, von wo aus Sie Nachricht bekommen werden, weiß ich natürlich noch nicht, jedenfalls aber werde ich bemüht sein, Sie schnellstens durch telegraphische Berichte über den Stand der Dinge zu unterrichten.. An demselben Tage, an welchem dieser Brief eingegangen war, empfing Herr Kronau aus London eine Depesche des Inhaltes: „M. hat sich an Bord der„Sphinx“ nach Adelaide eingeschifft. Zwei Stunden später lief ein zweites Telegramm ein: „M. hat die„Sphinx" in Verkleidung wieder verlassen, sie hat die Absicht, auf eine falsche Spur zu leiten. Logiert in einer Matro senkneipe. Nach Verlauf von zwei Tagen kam ein Telegramm aus Hamburg: „Bin ihr bis hierher gefolgt. Beste Aussichten.“ Der Kriminal=Kommissarius zeigte sich mit den Berichten des Herrn Schwarz außerordentlich zufrieden. Er begab sich zum Untersuchungsrichter, um demselben von den neuesten Ereignissen Mittheilung zu machen. (Fortsetzung folgt.) zweren Wagen die einzelnen pr 25 mm und Immt man an ogens 47 ton gel doch nur es wahrsche er sich auch ## Lauf der a igen ist ein noch eine## genete Schmier # nugeln wer ###etaucht, wen Lagers befin Prart, daß bei e Stücke durch sodurch die Bes die Zersplitterun lieden wird. — In der es praktischen Re au giebt der von Schilling ei Zosé=Schildlaus, Stadien ihrer E on Schilling ste er Laus befaller hung eines befa Nachdem er die and durch die childert, auch d #usführlich bespr zu dem Resultat, er Reichsregiert o#s=Schildlaus hlaidirt für eine anischen Markte. er Wochenschrift Briefwarken v Rathgebers im O Oder portofre Lan Chili=Salpet Diese beiden den hohen Gehal und dürfte es? einem Vergleiche hat bekanntlich di bei starkem Rege wandern und son zu verschwinden, Ausweg verfällt, bei der Bestellung bei der Entwicke lluch macht der chwere Bodenart peter bei starker direkt schädlich wi Landwirth zu se Betrachten wir rette, so seh anntlich sehr fett ollständig erhalt ährend der ga sets ausreichende Bremer=Poudrette auch Amid=S hieraus wegen de die hervorragend Ferner ist zu bea anischer Dünger ildende Stoffe er und anreichern. 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Die einzel### Kugeln werden vollständig in das Schmieröl ##etaucht, wenn sie sich an der tiefsten Stelle ## Lagers befinden; auch ist die Construction P#art, daß beim Zerspringen einer Stahlkugel Stücke durch vorgesehene Schlitze ausfallen, vodurch die Beschädigung der Achsenflächen und sie Zersplitterung der anderen Kugeln sicher verlieden wird. Gemeinnütziges. — In der soeben ausgegebenen Nummer es praktischen Rathgebers im Obst= und Gartenau giebt der bekannte Entomologe Freiherr von Schilling eine genaue Beschreibung der S. Zosé=Schildlaus, die auch im Bilde in allen Stadien ihrer Entwickelung dargestellt ist. Herr von Schilling stellt fest, daß auch Früchte von der Laus befallen werden und giebt die Abbildung eines befallenen Apfels und einer Birne. Nachdem er die ungeheute Gefahr, die Deutschand durch die Einführung der Laus droht, geschildert, auch die Erkennungszeichen der Laus Ausführlich besprochen, kommt Frhr. von Schilling Zu dem Resultat, daß die getroffenen Maßregeln per Reichsregierung gegen die Einschleppung der Jo'é=Schildlaus aus Amerika nicht genügen und Hlaidirt für eine völlige Abschließung vom amerianischen Markte. Interessenten können die Nummer der Wochenschrift gegen Einsendung von 15 Pfg. Briefmarken vom Geschäftsamt des praktischen Kathgebers im Obst= und Gartenbau in Frankfurt Oder portofret beziehen. Landwirthschaftliches. Chili=Salpeter und Bremer Poudrette. Diese beiden Düngemittel zeichnen sich durch den hohen Gehalt an Stickstoff besonders aus und dürfte es daher angebracht sein, dieselben linem Vergleiche zu unterziehen. Chili=Salpeter hat bekanntlich die unangenehme Eigenthümlichkeit, bei starkem Regen den Boden schnell zu durchwandern und somit rasch aus dem Wurzelreiche zu verschwinden, weshalb man häufig auf den Ausweg verfällt, nur einen Theil des Salpeters bei der Bestellung und den Rest als Kopfdüngung bei der Entwickelung der Pflanzen zu geben. Auch macht der mineralische Stickstoff besonders chwere Bodenarten hart. Daß weiter der Salbeter bei starker Dürre von längerer Dauer direkt schädlich wirken kann, wird schon mancher Landwirth zu seinem Schaden erfahren haben. — Betrachten wir dagegen die Bremer=Pourette so sehen wir, daß dieses leichte bekanntlich sehr fettreiche Düngemittel dem Boden vollständig erhalten bleibt, so daß die Pflanzen ährend der ganzen Dauer ihres Wachsthums sets ausreichende Nahrung vorfinden. Da die Bremer=Poudrette sowohl Ammoniak=, Eiweißals auch Amid=Stickstoff enthält, so erklärt sich vieraus wegen der verschiedenen Löslichkeitsgrade die hervorragende Nachwirkung der Poudrette. Ferner ist zu beachten, daß die letztere ein oranischer Dünger ist, welcher ca. 75% Humus#ildende Stoffe enthält, welche den Boden lockern und anreichern. Zum Schlusse ist zu erwägen, das Chili=Salpeter nur ein einseitiges Düngenittel ist, welches nur Stickstoff enthält, während Bremer=Poudrette außer Stickstoff noch PhosPhorsäure, Kali, Magnesia, geringe Menge Gyps n natürlicher Verbindung aufweist, weshalb die Inwendung von Poudrette auch bei kuntelrüben ganz besonders zu empfehlen ist. Generalvertreter der Bremer Poudrette ist die Firma Max Wiede u. Co. in Witten(Nuhr), welche Muster und Prospekte gratis und franko versendet. Literarisches. — Die soeben zur Ausgabe gelangte Nr 8 des„Reporter", illustriertes Weltblatt, Berlin,(Preis 10 Pfg., Postzeitungsliste 6038) hat u. A. folgenden Inhalt: Der Prozeß zegen Zola(mit 1 Illustr.)— Lotte Holm. Von H. Waldemar.— Die vom Kaiser ausgeschriebene Preisaufgabe für bildende Künste.(Illustration.)— Die Ermordung eines Deutschen durch einen brasilianischen Offizier(mit 1 Illustration). Buntes. — Das Alter von 100 Jahren hat, wie oldenburgische Blätter melden, im Jaderkreuzmoor eine Witwe Beneken erreicht. Dieselbe soll nicht allein ihrem kleinen Haushalt vorstehen, sondern auch noch spinnen und stricken können und überhaupt ein Wunder seltener körperlicher und geistiger Rüstigkeit sein. — Die„Erste Weißbierstube“ in Kiaotschau gedenkt ein Berliner früherer Restaurateur dort zu errichten; sein Sohn, der dort als Matrose stationiert ist, hat ihm geschrieben, daß im Hafen mit Spicituosen ein großes Geschäft zu machen ist. — Die Stenographie ist in England schon seit über dreihundert Jahren im Gebrauch; ihr Vater ist Timothy Bright. 1586 wurde der Königin Elisabeth eine stenographische Bibel überreicht, die in einer Wallnußschale Platz fand. 1589 veröffentlichte eine englische Dame ein in Stenographie gedrucktes Buch. Ein gefährliches Mittel war damals die Stenographie in der Hand der Nachdrucker. Um sich vor ihnen zu schützen, schrieben die Bühnendichter ihre Schauspiele nur für die Spieler nieder; die Buchdrucker aber stenographierten bei den Aufführungen das Stück und druckten es danach ab. So sind die Shakespearischen Werke zuerst verallgemeinert worden und die Widersprüche der verschiedenen Ausgaben haben ihren Grund in den synonymen Zeichen der Stenographie und Mißverständnissen bei der Aufführung. —(Der Gerichtsvollzieher auf dem Maskenball.) Eine unangenehme Störung erlitt das Maskenfest, welches der Verein„Frohsinn“ in Berlin am Sonnabend in einem Lokale in der neuen Königsstraße abzuhalten gedachte. Kurz nachdem die Vorstandsmitglieder und die ersten Masken sich eingefunden hatten, erschien plötzlich auf der Bildfläche ein Gast in der Unisorm eines Gerichtsvollziehers, der sofort seines Amtes zu walten begann. Die ursprüngliche Annahme, daß es sich um einen Maskenscherz handle, wurde bald dadurch zerstreut, daß der Beamte die Anwesenden aufforderte, das Lokal zu verlassen, weil der Besitzer der Wirthschaft gerichtlich gepfändet und das Etablissement geschlossen sei. Zwei alsbald hinzugerufene Schutzleute erwiesen dem Beamten die geforderte= Unterstützung und verblieben den Abend über auf dem Posten, um das Betreten des Saales durch die bald in Scharen anströmenden Festtheilnehmer zu verhindern. —(Humor des Auslandes.) Sie:„Ich könnte niemals einen Mann heirathen, der nicht irgend etwas Großes, Tapferes vollbracht!“ — Er:„Ich nehme Sie beim Wort, mein Fräulein, und frage, wollen Sie meine Frau werden?“ —(Bühne und Leben.) Hausfrau:„Marie, hier haben Sie ein Theaterbillet und 20 Pfg. Sie können sich heute abend in die Pferdebahn setzen und sich die„Jungfrau von Orleans“ ansehen.— Dienstmädchen: Jott, Madame, wie soll ick wissen, in welche Pferdebahn die sitzt! —(Eingeweiht.) Bei Graupenheims geht es heute zu Mittag hoch her. Wieder einmal wie schon so oft, ist ein junger Mann zu Tisch geladen, den der Heirathsvermittler als geeigneten Lebensgefährten für ihre älteste Tochter vorgeschlagen. Die zarte Jungfrau darf natürlich nichts von den reellen Absichten des schüchternen Jünglings merken— für den Fall, daß „aus der Sache nichts wird,“ und die Unterhaltung dreht sich um Dinge von ganz allgemeinem Interesse. Plötzlich fragt die neunjährige Else:„Du Mama, gehen wir nach dem Essen spazieren?"—„Gewiß, mein Kind!"— „Darf ich wir dann den neuen Hut aufsetzen?“ —„Aber natürlich, Elschen!“—„Auch wenn aus der Parthie nichts wird?“——Sinnsprüche. Wer in sein Leid sich schicken kann, Den wird die Hoffnung nicht verlan. ** * Tulden geht schon an, Wenn man nur hoffen kann. *** Dünkel und Eigenliebe Machen die Augen trübe. *** Die wahre Frömmigkeit kommt niemals auf Kommando, sondern von sich selbst. * Genug, wenn Fehler sich mit größerer Tugend decken; Die Sonne zeugt das Licht und hat doch selber Flecken. ** Besser wissen und das Bessere wissen, ist zweierlei. Redigiert unter Verantwortlichkeit des Verlegers. Die Zeitschcift von Haus zu Haus in Leipzig schreibt in Nr. 20 von 1898 unter der Ueberschrift„Für sparsame Hausfrauen.(Preisgekrönt)" Russischer Knöterich: Obgleich ich gegen jede Quacksalberei einen heftigen Widerwillen empfinde, bin ich doch nicht dafür, bei jeder Kleinigkeit den Hausarzt herbeizurufen. Ich erspare dadurch unserm alten Freunde viel Zeit und mir manchen Groschen, der sonst in die Apotheke unverweilt hinwandern würde: Es giebt ja so viele gute und erprobte Hausmittel, die eine fürsorgliche Mutter und Frau getrost bei kleinen Krankheitsfällen anwenden kann und die sich ausgezeichnet bewähren. Eines der vorzüglichsten Mittel ist der russische Knöterich; gegen Lungenspitzenaffectionen, Atemnoth, Bronchial=Katarrh und Asthma wirkt er wunderbar, deshalb ist er ganz besonders für ältere Leute, die an Brustbeklemmung so oft leiden, empfehlenswerth. Unser 78jähriges Großväterchen, das früher furchtbar an Asthma litt und allerlei Mittel vergebens dagegen wandte, benutzte seit einiger Zeit den Kräuterthee und verspürte von dann an eine wunderbare Linderung seines Leidens; es darf daher der Knöterichthee nie bei mir ausgehen und sobald er zur Neige geht, muß sogleich wieder eine neue Sendung verschrieben werden. Der russische Knöterich, welcher in verschiedenen Gegenden Rußlands bis 1 Meter hoch wächst, besitzt eine immense Heilkraft, er ist seiner vorzüglichen Eigenschaften wegen mit dem deutschen Knöterich nicht zu vergleichen. Herr Ernst Weidemann in Liebenburg am Harz benutzt den russischen Knöterich zur Herstellung seines vorzüglichen Kräuterthees, der in Packeten, die 1 Maik kosten, von ihm zu beziehen ist. Man mache bei vorkommenden Katarrhen und Brustschmerzen einen Versuch mit dem genannten Thee und wird sicher bald Linderung verspüren. Besonders alle die an schwacher Lunge leiden, sollen möglichst oft den Theeabguß genießen, soll derselbe doch die wunderbaren Eigenschaften in sich bergen, heilend auf die Lunge zu wirken, ja selbst den Keim der Schwindsucht zu ersicken. Katharina Klinger. Millionen Prima = und Heckenpflanzen O•** liefere äußerst billig, man verlange Preisliste. Martin Balzer, Heinsberg in Westfalen. (980) Was sagt die Presse zu „Kürschners Kalender, Merk- und Nachschlagebuch für Jedermann. 950 Spalten, 89, 850 Jllustr. aus allen Gebieten, Die sagt: 2#### #eleg, brosch. nur 1 Mh., geb. 1.50 Mk. 5“8* Missensmür 1 Stritt... Bietet das Wissenswur Sireift fast aue Geviete oigste einer ganzen nicht des menschlichen Lehens. 8 Kräuter-Thee, Russ. Knöterich(Poly gonum avic.) ist ein vorzügliches Hausmittel bei allen sr elgzeinen Oistricten Preelands wgeseine hüähe bisuse aP senschaftenbekannte Kraut gedelht Weinzeinen Gistrieten Russtähus, No es eile None bis zusMetererreicht, nicht zu verwechseln mit dem in Deutschlandwachsenden Knöterich. Wer daher an chtal-) Katarrh, Lungenspitzen-Affectionen, Kehlkopfleiden, Asthma, Athemsoth, Brustbeklemmung, Husten, Heiserkeit, Bluthusten etc. etc. leidet, namentlich aber derenige, welcher d. Keim z. Lungenscheeind sucht in sich vermutet, verlange u. bereite sich den Absud dieses Kräuterthees, weicher echt in Packet. à 1 Marks b. 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