Nr. 562. Sonntag, 4. 1917.— e. Seste gane erist erter. am Toge nach Sonn= und Feierlagen eiamal. Verlag und Rotationsdruck der Weitfälischen Vereinsdruckerei. Probenummern: Bestellungen mit deutlicher Adressenangabe wolle man richten an die Geschäftestelle, Königstraße 59. Redaktion: Lütkegasse 1—3. Sprechstunden 10—11 Uhr vorm. Telegramm-Adresse: Merkur, Münsterwestf. Fernsprecher: Redaktion Nr. 203, Geschästosstelle Nr. 112. Geschäftsstelle: Königstr. 59. Geöffnet vorm. vor 8—1 Uhr, nachm. von 2—7 Uhr. Postscheckkonke: Amt C oin 14 622. Gegründet 1822. Morgen-Ausgabe. Erstes Blatt. 96. Jahrgang. Povoercer Dierteisädrlich: In Munster dei der Geschäftostelle 2.801 auswarte dei allen deutschen Bestämtern K 9.30. Gweimenatlich: In Münster dei der Geschäftestelle 2.80 auswärte durch die Post A 2.34. Einmenatlich: In Munster K 1.80: auswärts burch die Best (fürs einzeinen Monat d Bierteljadres zulassig)# l.11. Eiazeinummer: Zu haben in der Geschestesiedle, an des Bohnhofen z. doe Stück 8 pia Anzeigenpreie: Bür die Petitzeile oder deten Raum 25 J. Roklamezelle 76 4. inzeigen=Annadme: In Munster Königstraße d9. soole sämtiche Annoncen=Bureaus des In= und Auslandes. „ P U 0 e l S o O S U U U o m n.. Der Tagesbericht der deutschen Heerebleitung. Mehr als 1800 italienische Geschütze erbeutet. Se elen ersteniten Selien eienen. WTB. Großes Hauplquartier, 3. Nov.(Telegr.) Westlicher Kriegsschauplatz. Regen und Nebel schränkten die Gesechlstätigkeit bei allen Armeen ein. In Ilandern unterhielt der Jeind starkes Jeuer auf die Stadt Dixmuiden und ihre Anschlußlinien. In der Nacht vom 1. zum 2. November haben wir die schon längere Zeit beabsichtigte Verlegung unserer Linien vom Chemin des Dames ohne Störung zu Ende geführt. Alle Bewegungen blieben dem Jeind verborgen, der bis gestern mittag noch lebhaftes Feuer auf die von uns aufgegebenen Stellungen unterhielt. Am Rhein—Marne=Kanal wurden bei einem Erkundungsvorstoß nordamerikanische Soldaten gefangen eingebracht. * Unsere Illeger haben in der Nacht vom 1. zum k. November London, Chatham, Gravesend, Ramsgate, Margate und Dünkirchen mit Bomben angegriffen. Starke Brände ließen auf gute Wirkung schließen. In den letzten Tagen vermehrten von unseren Kampffliegern die Zahl ihrer Luftsiege Leutnant Müller auf 32, Bizefeldwebei Buckler auf 23. Leutnant Böhme auf 21, Leutnank Bongartz auf 20. Oestlicher Kriegsschauplatz. Bei Dünaburg, Smorgon, Baranowitschl und am untern Zbrucz lebie die Feuerlätigkeit auf. An der Mazedonischen Front schwoll der Artilleriekampf östlich des Wardar zu erheblicher Stärke an. Italienische Front. Keine größeren Kampfhandlungen. Bis seht sind über 200 000 Gefangene und mehr als 1800 Geschütze gezählt worden. Die Beute an Maschinengewehren, Minenwerfern, Kraftwagen, Bagagen und sonstigem Heeresgerät hat sich noch nicht annähernd feststellen lassen. Der Erste Generalquartiermeister: Ludendorff. * WTB. Wien, 2. Nov.(Telegr.) Aus dem Kriegspressequartier wird gemeldet: Immer vernichtender gestaltet sich die Niederlage der Italiener. Durch die Einnahme Gemonas, in dessen Fortsgürtel bereits am 28. Oktober k. und k. Schützen mit stürmender Hand eingedrungen waren, sowie durch den Jall des ostseitigen Brückenkopfes Pinzeno ist nunmehr das gauze östliche User des Tagllamento in der Hand der Verböndeten. In den letzten Kämpfen erlitten die noch Widerstand leistenden Italiener eine neuerliche schwere Schlappe; 50 Offiziere, darunter ein Brigadekommandant, und über 3000 Mann fielen als Gefangene in die Hand der deutschen Truppen. Einzelne, sich noch in den Ortschaften im Raum von Latisana zur Wehr setzende italienische Batallione wurden zum größten Teil aufgerseben. Das eingetretene schöne Wetter wirkt fördernd auf die Operationen.— In Albanien wurden gegen die Iront der daselbst im Raume entlang der Bosusa stehenden italienischen Truppen Unternehmungen durchgeführt, die, obwohl der Fluß infolge der Jahreszeit ein bedeutendes Hindernis darstellt, den erstrebten Zweck im vollen Maße erreichten. * Der Anteil der Marine an den Operationen gegen Italien. WTB. Wien, 2. Nov. Aus dem Kriegspressequartier wird gemeidet: Maritime Ereignisse während der Ossensive gegen Itallen. Die auch die kühnsten Hoffnungen übersteigenden Ereignisse der ersten Woche unserer Offensive gegen Itatien lassen alle Nebenerscheinungen ganz in den Hintergrund treten, so auch die Tätigkeit der Marine während dieser weltbewegenden Vorgänge, und doch hat diese nichts geringes geleistet. Die See-Flugzeuge haben gleich jenen der Armee als Aufklärer außerordentüich an der Vorbereitung der Operationen mitgewirkt, an ihnen selbst aber gleichfalls in ruchmvoller Weise teilgenommen. Nach wiederholten Bombenangriffen auf Ronchi und Villa Vincentna lowie zahlreichen Erkundungsflügen nahmen unsere MarineAugzeuge direkt durch Maschinengewehrfeuer unterstützend an den Infanterieangriffen im Raume von Nova Vas teil. Ihnen sowie den oft bewährten Landfliegern dankt Generaloberst Wurm für alle ihre Leistungen in warmen Worten. Vom 29. Oktober an führten weite Erkundungsflüge auch die tapferen Marineflieger in Feindesland. Die Bahnhöfe von Latisang, Muzzano, Truppenkolonnen bei letztgenanntem Ort, Portodruaro und andere wurden mit Bomben belegt, der Eisenbahnverkehr wiederholt ompfindlich gestört. Immer wieder trugen die istieger Verwirrung in die flüchtenden seindlichen Scharen. Als durch die Eroberung von Monfalcone die mächtigen Stobdabatterlen in den Wirkungsbereich unserer siegreichen vorstürmenden Truppen gelommen waren, setzten sie sich durch kräftiges Feuern zur Wehr; sie brachte ein Jeuerüberfall unserer Torpedofahrzeuge zum Schweigen. Dedurch wurden die Italiener auch daran verhindert, ihre Absicht, ale Geschütze zu zersprengen, zu verwirklichen. Die zahlreichen Wafferadern unnd Sumpfstrecken des Lagunengebietes dinderten unfere Truppen am raschen Vorgehen Grado, von wo aus der Feind möglichst viel Material durch die Kanäle zu bergen suchte; hier griff die Marine ein, und vom Kreuzer„Admircl Spaun“ gelandete Ab ellnagen benichtigten sich Gradoo, auf diese Weise der wozcgen, Weg S%ttung und Vernichtung von Material ein Ziel setzend. Die mitwirkung der Testreiskträse bei der Versalgung, Jeinder hat besonders auf die Erhöhung einen gewichtigen Einfluß genommen. Die riesige Eind Raliener an Kriegsmaterial wird sie umso schwerer tref# as bis Zäfiofell am 3.Beais eins Wiederouffüllung der Bestände in verhältnismäßig kurzer Zeit unmöglich macht. TU. Budapest, 3. Nov.(Telegr.) Das„Neue Pester Journ“ erhält aus dem k. k. Kriegspressequartter folgende Meldung: Jn Triest wird aus dem Hafen die Minensperre entsernt und in intensiostem Maße werden alle Vorbereitungen getrofsen, um den 9. lange lahmgelegten Handel und die Jischerei wieder zu beleben. Ebenso werden die Schiffswersten in Triest und die Adriawerke in Monfalcone wieder instandgesetzt. * Kaiser Karls Dank. WTB. Wien, 3. Nov.(Telegr.) Aus dem Kriegspressequartier wird gemeldet: Der Kaiser hat den Freiherrn von Hoetzendorf zum Kanzler des militärischen Maria TheresienOrdens ernannt. Ferner hat er dem Chef des Generalstabes, General der Insanterie Arthur Baron Arz, die Allerhöchste besondere Anerkennung ausgesprochen und ihm persönlich die Dekoration überreicht. Dem Chef der Operationsabteilung, Generalmasor Alfred Freiherrn v. Waldstätten. hat Kaiser Karl das Kommandeurkreuz mit Schwertern verliehen.* Die Stimmung in Italien. W2B. Berlin, 3. Nov.(Telegr.) Während die italienischen Kriegshetzblätter Geduld predigen und auf die Hilfe der Verbündeten hinweisen, herrscht im Lande Gewitterschwüle. Das Volk ahnt, daß etwas furchtbares geschehen ein muß und wartet mit äußerster Spannung, daß man ihm nähere Aufklärung bringt. WTB. Bern, 2. Nov. Ein in einer Stesani=Meldung als ermordet genannter Balleri war Generalverwalter römtscher Hospitäler und ein Hauptwürdenträger der italienischen Freimaurerei. Ueber seine Ermordung wie über die übermachten Häuser der italienischen Freimaurer war bieher keine Nachricht in das Ausland gekommen. Die Stefani. Meldung läßzt vermuten, daß Anschläge auf die Jührer der stalienischen Jeeimauererei versucht worden sind. * England zu unserem Sieg in Italien. WTB. Berlin, 2. Nov. Der deutsch=österreich=ungarische Sieg am Isonzo und der italienische Zusammenbruch rufen in England so große Bestürzung hervor, weil sie weiten Kreisen völlig überraschend kamen. War man ddch allgemein überzeugt, daß Oesterreich=Ungarn einer großen Offensive nicht mehr fähig sei. Noch als der Angriff bereits im Gange war, sagte Sir Edward Carson, laut„Times“ vom 25. Oktober, triumphierend: Denken Sie etwa, Oesterreich will noch weiter kämpfen? Ich weiß, daß es das nicht will. und ich spreche das durchaus nicht leichtherzig aus.— Den Verlust des von Italien in 11 blutigen Schlachten eroberten Bodens empfindet England besonders schwer, weil, wie die „Morningpost“ vom 22. September lobend betonte, Italien bisher der einzige Allierte war, der den Mittelmächten europäischen Landbesitz entrissen hatte. * Amerikanische Kriegshetzer. WTB. Amsterdam, 3. Nov.(Telegr.) United Preß meldet aus Newyork, daß der amerikanische„Verfeidigungsbund“ eine Entschließung annahm, in der der Präsident aufgefordert wird, eine außerordentliche Sitzung des Kongresses zur sofortigen Kriegserklärung an Oesterreich einzuberusen und amerikanische Truppen nach Italien zu schicken.(!) Der türkische Hauptbericht. WTB. Konstantinopel. 2. Nov.(Telegr.) Tagesbericht: Jrak-Fronk: Von fünf feindlichen Fliegern. die Kifri mit Bomben belecten, wurden drei durch Abwehrseuer zum Riedergehen gezwungen.— Im Zentrum der KaukasusFreut wurden zwei vorgehende russische Kompagnien abgewiesen.— Singl-=Fronk: Im Gaza=Abschnitt hätt die heftige Avtillerietätigkeit an. Die Wirkung des feindlichen Feuerist gering. Das Feuer der feindlichen Kreuzer, welche die Küste beschossen, wurde von unseren Landbatterien wirkungsvoll erwidert.— An den übrigen Fronten keine besonderen Ereignisse. unsere Gegner berichten! Italienischer Heeresbericht vom 2. November: Geschützfeueraustausch über dem Tagliamento. Feindliche Patrouitlen, die sich auf das andere Flußuser vorgewagt hatten, wurden durch Maschinengewehr=Schnellfeuer vertrieben. Von der übtigen Front kein wichtiges Ereianis. WTB. Französischer Bericht vom 2. November, nachmittogs: Nördlich der Aisne zeitweise unterbrochene Tätiakeit der Artile. rien. Bei Patrouilengesechten auf dem linken Magsufer machten wir Gefangene. Am 1. November wurden tagsüber zwei deutsche Flugzeuge von unseren Fliegern abgeschossen, ein drittes durch Flugabwehrgeschütze: außerdem wurden sieben feindliche Flugzeuge geswungen, beschätigt niederzugehen. WB. Englischer Bericht vom 2. November, nachmittags: Bei Passchendgele und Poelkapelle verbesserten wir urere Stellungen und machten Gefangene. Erfolareiche Uebersälle östlich des Thremzburg=Waldes wurden ausgeführt; eine Anzahl Feinde wurde getötet oder gesangen. Die neuen Fliegerangrisfe auf England. WTB Condon, 1. Nov.(Telegr.) Reuter, amtlich: Vergangene Nacht wurden von Gruppen feindlicher Flugzeuge entchlossen wiederholte Angriffe auf London unternommen. Die ersse Gruppe der Angreifer flog ungefähr 10.45 Uhr über die Lüste von Kent und bewegte sich über Kent in der Richtung auf Landon weiter. Sie drang nicht weiter in das Innere des Landes vor, sondern wandte sich nach Osten und warf ihre Pomben an verschiedenen Orten an und nahe der Küste ab. Indessen steuerten zwei andere Gruppen von Angreifern längs des Südufers der Themse auf London zu. Der Himmel war halb bis dreiviertel mit niedrigen, dünnen Wolken bedeckt, die die Beobochtung der feindlichen Fiugzeuge außerordentlich schwieria machten: trotdem wurde ihre Höhe richtig eingeschätzt, und sie wurden om füdöftlichen Rande des Gebietes der Hauptstadt, wo einige Romben abgeworsen wurden, um ungefähr 11.50 Uhr versprenat. Eine vierte Fliegergeuppe, die über die Themsemsindung kam, wurde ungefähr auf halbem Wege noch London u: Umkehr ge. zwungen. Indessen flog um 12.15 Uhr morgens eine fönfte Gruppe über die Küste von Esser und steuerte längs des Nordufers der Themse auf London zu. Einige dieser Angreiser wurden von den äußeren Verteidigungswerken zur Umkehr gezwungen. Einer oder mehrere drangen nach Südost=London durch, wo Romben abgeworfen wurden. Eine srchsse Gruppfalgte ungefähr eine Viertelstunde sräter auf demselhen Mege. Einige dieser Flugzeuge drangen nach dem südöstlichen Rande Londons durch, wo Pomben abgeworfen murden. Inzmischen warfen ein oder mehrere feindliche Flugzenge Komben am Südwestsaume Londons ab. Eine slehente Gruppe, die längs des Südufere der Themse herankam, wurde von Geschüyseuer anseinandergetrieben, ede sie die Auberen Nerteldigungswerke erreichte. Außerdem grikten vereinzelt; feindliche Aliearr Mitternacht und 1.30 Uhr früh die Köste von Kent an. Aus den Berichten geht hervor das jede Gruppe ans drei oder oier Flugzeugen bestand. Die S=iamtzahl der angreisenden hetrug etma 30. Nur ungeföhr drei Flugzeugen gelang es tatfächlich, bis ins hers von Condon einzudringen. Die Angreiter wurden während des ganzen Fluges fortwährend durch Geschstpfeuer deunruhiat(wörtsich: harassed) und auch von unseren Mlugzeugen angegriffen. Da es ihnen leicht flel, sich dinter den Wolken der Baobachtung au entzieben, kam en m keinem entscheldenden Gefecht, Erschöpfende Berichte llegen noch nicht vor; die dieberigen Berichte lassen, wenn man die Anzahi der Flugzeuge und die Hartnäckigkeit des Angriss in Verücksichetgung zieht, auf verhältnidmäßig geringen Menschenverlust und Schaden schließen (Es handelt sich um dem gemeldeten Angriff unserer Me rine=Flugzeuge. In der folgenden Nacht kamen bekanntlich auch deutsche Heeres=Flugzeuge nach London. D. R.) W78. Condon, 1. Noo.(Telegr.) Reuter, amtlich: Nach den letzten Polizeiberichten wurden bei dem Luftangriff der lezten Nacht in allen Distrikten zusammen insgesamt 8 Personen geidtet und 21 verwundet. Der Sachschaden int sehr gering: ee wurde keine Einrichtung von mittärischer Bedeutung oder Wichtiakett für die Marine oder die Munitionserzeugung getroffen. Eine große Anzahl unserer eigenen Maschinen ist aufgestiegen, ste sind alle wohlbehalten zurückgekehrt. Weitere Verhaftungen von Sinn-Feinern. W7B. Amsterdam, 2. Nov. Wie die Blatter aus Dublin melden, wurden im Distrikt Cork 50 Sinn=Teiner verhaftet. Zwei Versammlungen, in denen der Führer der Sinn=Feinerbewegung. Delavare, am Sonntag sprechen sollte, wurden auf Grund des Reichsverteidigungsgesetzes verboten. Der Seekrieg. Der U-Bootsbericht. WTB Berlin, 2. Nov. Amtlich. Im Sperrgeblet um England wurden durch unsere U-Boole wiederum vier Dampfer und zwei Segier versenkl, darunter ein Dampfer, der aus einem großen geicherten Geleitzuge herausgeschossen wurde, sowie die beiden englischen Segler„Cupica“ mit 1250 Tonnen Kalt und Kreide ve England nach Savanne und„Roper“. Der Chef des Adiniralstaber der Marine. * Englische Befürchtungen. BB. Berlin, 2. Nov. In einer Zuschrift an die„Daily Mail“ heißt es: Aus amerikanischen Beschreibungen habe man gelesen, daß die Deutschen jetzt Tauchboote von 5000 Tonnen bauen, die schwer gepanzert und mit 15=Zentimeter=Kanonen bestü kt sind. Es verlaute, daß Deutschland noch Boote von 6000 bis 8000 Tonnen bauen werde mit Geschützen von 20 Zentimeter. Zweifellos sei jetzt die U: Bootsgefahr i ihre dritte undgesährlichste Phase getreten. * Der leichtfertige englische Optimismus! WTB. Rotterdam, 3. Nov.(Telegr.) Der„Nleuwe Rotterdamsche Courant“ meldet aus London: Die„Westminster Gazetle“ schreibt: Der leichtfertige Optimismus, der der früheren Regierung vorgeworsen wurde, ist von ihren Nachfolgern jedenfalls nicht aufgegeben. Die Regierung hat die Folgen der russischen Revolution nicht nach ihrer vollen Bedeutung gewürdigt. Sie hat, was den Krieg anbetrifft, einen zu hohen Ton angeschlagen; jetzt muß sie dem Volke mit aller Offenheit sagen, daß man sich in der Frage des Mannschaftematerials aufs neue bemühen muß und daß man sich vielmehr persönliche Opfer auserlegen muß. Der Nationaldienst muß so schnell wie möglich eingerichtet werden. Das Volk muß begreifen, daß eine weitgehende Sparsamkeit notwendig ist, nicht, um die Menschen vor Hungersnot und Entbehrung(2) zu schützen, sondern um es zu ermöglichen, daß möglichst viel Schiffsraum frei wird, um das amerikanische heer nach Europa zu kransportieren. * Ein Vorfall im Kattegal. WTB. Kopenhagen, 3. Nov.(Telegr.) Riczau: Gestern vonnittag sand ein kleines Seetreffen zwischen engltschen Torpedojägern und einigen deutschen bewasfneten Jahrzeugen, unter denen ein größerer Dampfer und mehrere Fschdampfer waren, auf dem internationalen Gebiet der Kattegal statt. Der bald getroffene große deutsche Dampfer sank. Ee wird angenommen, daß auch zwei Fischdampfer sanken. Die englischen Torpedojäger nahmen 30 Mann der Besatzung des Dampfers auf. Ein zufällig südwärts vorbeifahrender Handelsdampfer nahm 15 Mann auf, die abende in Kopenhagen gelandet wurden, darunter:5 Verwundete, die ine Hospital überführt wurden. Insgesamt sollen 50 deutsche Matrosen umgekommen sein. (Notiz des WTB.: Es handelt sich anscheinend um ein kleineres deutsches Handelsschiff, welches sich im Kattegat befand. Wie wir erfahren, ist an zuständiger Stelle näheres über den Vorfall nicht bekannt.) * Eine schwedisch=dänische Jalschmeldung. WTB. Berlin, 2. Nov. Amtlich. Die schwedische und dänische Presse hat am 1. November 1917 eine Nachricht über das Sinken eines deutschen Torpedobootes infolge Minenexplesion im südli chen Teil des Oeresundes gebracht. Die Nachricht ist unzulreffend. Die nächste Ausgabe unseres Blattes erscheint am Sonntag-Morgen. eingestellt worden. Der Militärgouverneur von Betereburg erlleß heute außererdentliche Anordnungen, um die Ordnung aufrechizuerdalten. Er dat der Garnisen desohlen, den Ztollund Milltärdehörden kräftige Unterstügzung zuteil werden zu lassen und mit Gewalt alle Kundgebungen zu verdindern. Medrere Telle der Peteredurger Garnison degaben sich in die Panzerkraftwagen und erklarten sich dereit, die Regierung zu unterstügen. Der Staatsanwalt in Klew teilte der Regierung mit, daß der ukrainische Nationalrat und das Generalkommissartat der Ukraine besondere Truppen ukralnischer Kosaken * Ein Aufruf an des Cand. BTS Peleroburg, 2. Nov. P T·A. Der millisrische Hauptausschußz beim Grohen Haupiquartier dat im Namen ober Armeen einen Aufeuf an des Hinterland gerichtet, in dem er auf die Krise dinweist, die das Land durchmacht und das Aufdören der Aueschreitungen sordert. Ferner verlangt er, daß aus allen Fadnenflüchtigen, Landstreichern und anderen Schmarohern Arbeiterabtellungen gebildet werden, die an die Front gssandt werden sollen oder Im Hinterlande arbeiten müssen. Der Aueschuß dat die Garnison, die Miliz und die republikanische Gruppe mit dieser Aufgabe betraut. Der Verteidigungsausschut beim Voxparlament hat entschieden, daß die ortlichen Wodlfahrtsausschüsse das Recht daben sollen, überall, wo sie es für nötig halten, den Kriegezustand zu erküren. Die Ereignisse in Rußland. Eine angebliche Erklärung Herenokis. W7B. Newnork? Nov. Kerenskl soll dem Petersburger Vertreter der„Associadet Preß“ erklärt haben, Rußland sei erschöpft: es sei sein Rechzt, von den Verbündelen zu fordern. daß sie forlon die Lost des Krieges trügen. WTB. Berlin, 3. Nov.(Telegr.) Zur angeblichen Erklärung Kerenskis, daß Rußland erschöpft sei und daß es sein Recht wäre, leine Verbündeten zu ersuchen, von letzt an die Lasten des Krieges allein zu tragen, meldet der„Lok. Anz“, Herenskl habe wie bisher von einer solchen Absicht nicht den leisesten Hauch verspüren lassen. Zurückhaltung dieser Nachricht gegenüber sei zu bewahren. Die„Volkszig“ bringt die Meldung unter der Ueberschrift:„Drohung Kerenskls gegen die Verbündeten.“ * WTB. Washingion, 2. Nov(Telegr.) Reuter: Bezugnehmend auf eine Besprechung des Vertreters der Asocioted Preß mit Kerensti ist Staatelekretär Lansing zu der Erklärung ermächtigt, daß weder auf Grund amtlicher Meldungen der Regierung noch Kerenskis durch Kobel übermittetter Feststellung behauptet werden könne, Rußland beabsichtige, den Krieg aufzugehen. Die Regierung bedauere soiche Auslegungen. Uebe s ies könnte darauf hingen werden, daß das Vertrauen der Regierung zu Rußland durch die Ermächtigung zu einer Anleihe von 31 700000 Dollars aus Kredisen, die Rußland früher eingeräut worden feien neuen Ausdru“, gefunden habe; diese Summe werde der russischen Regierung sofort zur Verfügung sichen. * Verbot der Reisen nach Petersburg und Moskau. BB. Berlin, 3. Nov. Wie verschiedene Blätter sich aus Betersburg melden lassen, habe der Bevollmächtigte für die Räumung Uelersburgs auf allen Elsenbahnen bekannige. macht, deß des Reisen nach Petersburg und Mosken verboten#l. „ Die Befürchtungre von Nuruchen. 2T3. Pekeroburg, 2. Nov. Auf der Teonedattch= und Amm. Bohn ist der Betrich angesichte de: harmnäcklgen Gerüchte von einem bseechehuchen Vergehen der wraximalistischen Kruppen Sonslige Meldungen. WTB Berlin, 3 Noo(Telegr.) Die Meldung, daß der Aconpriagenposr am 31. Ottober dem Gottesdlenst im Dom betgewohnt habe, beruht auf einem Orrtum. Der Kronprinz int an der Front bei seiner Heeresgruppe und dat sich wädrend der lchten Wochen überhaupt nicht in Berlin ausgedalten. Anschetnend sliegt eine Verwechselung mit dem Prinzen und der Peinpessin Joachim von Preuhen vor. Gras hertling im Bundesral. TU. Berlin, 3 Nov(Telegr.) Reichokanzler Gras Herlling erschien im Bundeorat nach der gestrigen Vollsitzung und begrüßte jeden einzelnen der Bundeeratsbevollmächtigten auf das herzlichste. Er hielt an die Versammlung eine kleine Ansprache, in der er darauf hinwies, daß er geglaubt habe, sich dem an ihn ergangenen Ruse nicht entziehen zu können. Er schilderte auch seine Verhandungen mit den Parteien und erklärte, daß sich in seiner persönlichen Stellung zur Frage der Parlamentarisierung nichts geändert habe. Im Namen der Versammelten erwiderte der bayerische Gesandte Gra Lerchenfeld mit einigen herzlichen Worten. Heute mittag beglbt sich eine Abordnung des Bundesrate zu Dr. Michaells, um ihm Abschledsgrüße zu überbringen. Die nächste Sitzung des preußischen Abgeordnetenhausen. WT B Berlin, 3. Nov(Telegr.) Die nächste Sitzung des Abgeordnetenhauses ist nunmehr bestimmt auf Donnerslag, den 15. Rovember, mittage 12 Uhr, anberaumt. Auf der Tagesordnung stehen die Gesetzenswürke über das Grundkapital der Sechondtung, der Schätzungsämter und Stadtschaften sowie Anträge über den Religionsunterricht der Dissidentenkinder und der Teuerungozulagen der Beamten. Die Vorlagen betrefsend Wahlrecht zum Abgeordnetenhausse und Neugestoltung des Herrenhauses werden vorauslichtlich erst nach dem Bußtage am 21. November zur ersten Beratung gestellt werden. Czernins Berliner Reise. WTV. Wien, 2. Nov. In Ausführung der schon aus Anlaß der letzten Anwesenheit des Staatesekretäre von Kühlmann in Wien mit dielem getrossenen Veradredung begibt sich der Minister des Aeußeren Graf Czernin am 4. November abends nach Berlin. Er wird dort Gelegenheit haben, mit dem neuen Reichskanzler Grafen Hertling zu konferieren, der bekanntlich im April in seiner damaligen Eigenschaft als bayrischer Ministerpräsident seine Aufwartung am k. k. Hose machte und den Grafen Czernin besucht hatte. Die stadineitskrise in Spanien WTB. Madrid, 3. Nov.(Telegr.) Meldung der „Agence Havas“ Der König beauftragte Garria Priete mit der Bildung eines Kabinette der nationalen Zusammensassung, das so umsongreich wie möglich sein soll. Priete besprach sich mit den Führern der politischen Parteien und wird dann dem König Bericht erstatten. Ironzssische Skandale. TI. Gens. 3. Nov(Telegr.) Gegen den Tenaler Humbert lleß der Miteigentümer des Pariser„Journel“, Lonots, eine Klage wegen Erpressung anstrengen. Die gleiche Anschuldigung erhob Lenols gegen den früheren Chef des Sicherheitediensteg, Leymairte. Die Verweigerung der Pässe. TU. Basck. 3. Nov(Telegr.) Die„Neue Korrespondenz“ erfährt, daß die französische Regierung den Beschluß aufrichterhalte, den französischen Sozl=listen, die Pässe zur Teilnahme an irgendwelchen Kon ressen, an denen Angehörigseindlicher Staaten teilnehmen, zu verweigern. Das gelde auch für die internationole Konferenz in Bern. enizelos in Rom. WTB Rom, 2 Nov(Telegr.) Reuter: Venizelos ist hier angekommen. der Berliner Börse. WTB Nerlia, 3. Nov.(Telegr.) Nachdem die heute ab laufende Woche ausdesprochen im Zeichen einer kräftigen Haussebewegung destanden hatte, mechten eich heute zum Schluß Anzeichen einer dewissen Ermödung und damit verbunden in den tonangebenden Werten eine gewisse Abschwichung bemerkber. Dies gül besondere von PetrolsumMontes-, Röstunds- und Schillahrts-Akties. Auch waren die Abbröckelungen hier nicht bedeutend. Feste Stimmund erhielt sich dateten fer Chemische-, Kahl, und Kolonislwerte sowie für verschiedene Nebenpspiere. Auf den übrigen Mäckten überwogen last durchwet leichte Rückgänge. * Stimmungsbild vom Berliner Getreidemarkt. WTB. Berlis, 3. Nov.(Teletr.) Das Wetter ist im 4roßen und danzen noch milde, sodaß die Erate der Hscktrüchte glatt vonstatten jeht. Die Berichte über die Qualität der Rüben lauten nicht einheitlich, doch ist ein abschließendes Urteis noch nicht möglich. Die Nachlrate nsch alles Artes Rübes se Speiss- und Futterzwecken hält unvermindert stark an. d.: Geschäft wird aber immer schwieriger. Ueber den llandel ie Sommersast getreide ist noch wenig zu hören und auch in Samendeschäft ist es mandels an Angebot ziemlich still. FeRaublutter bat sich de unerguickliche Situstion nicht geSsfare! Nr. 592. Ernes Blatt. Conntag, den 4. November 1917. n Die Raubgier des Vierverbandes Zu den zahlreichen wilden Schlagerten, die zon phamseetegen und unmegzen Bern Spezellechtern im Leger des Veererdendes eigens er## wurzen, un Lerschland in den Anzen ihner L#ndVerdündeten und nicht p#er: der Neutrelen immet##der vertecmden und zu vert###gen de zuc das Ven vor dem en geb##chen deurichen„Arreperismub gedören. dermiht sich die Entente=Treie mmer weder wit mehwunder verlagenen Nieln, uus der Erser#gsi# Ederähren, viebeiche in der hoffnung, die Tanache. dei ndmich bei ihren eigeren Regerangen schon so leuze der #####em Kriege des„Anneusmns Tramzi wer. id schreien zu Ibmnen. Die Lönder des Vielverde des doden es stets els ihr gutes Necht angelehen, das zu nehmen, was de nehmen konnten und die dei ihnen erschegene Luerarer die sich mit beien Diugen beiehge, ist von derrächtl chem Unserg. Ihre Ne cgier har sich stets kaum verh: georigt. und die weugehe den Troderung=pläne haden immer bederele Dedung und Förderung zefunden. Legzen Endes in der Veirkreg auch nichts anderes al: der Vertuch diese Eroderungsgeli### zu betnedigen und die Westacte noch eigenen O#b#rten zu korngeren. In zahllosen Broichuren und Zeitungserntetn in mit send der legzen Jahrzehrte in Serbien ganz eisen cezen Lezerruch vehezn###ng soger der patwansche Mord verherrlicht worden. Bemerkenswert Iu., deß am Toze der furth tbaren Mordtat in Ser#ewe in einem off gellen serdiichen Organ ein Auruf erlessen wurde, in dem alle Serden aun zeiorden wirden, ihre Beuder zu beireten und einen grohen neuen Eiem zu scheifen. Trog dieier oiten zutage dezenden Totlachen bedauptete Servien dekanntlich spater, von Oesterreich engegrüsen worden zu lein. Numänien und Italien haben garz ohne beschon zenden Vorwand ihren Errder#oskrieg begonnen. Die ued ewesche R negserklärng neunt ganz offen als einen der Grunde die norwendige Erhallung der nationalen Bestrebung.“ War hierunter zu verfiehen ist. ist bekonnt und wude durch das mit erbreuticher Ebelichkert häufig angewendte Sciazwort vom hei zen Cgciemus“ des stalienischen Beiter nur noch verdentuht. Everso offen die rumänische Regienung ein, daß sie sich der Entente auschöse, un die nanonale Einbeu zu recüisieren“, wobei mer nach Siedenburgen die Hand auspuirrecken wagte, wähuend das von Achand eingesteckte Beharadien für die„navonzle Emdeir" nucht mehr in Frage kem, obwohl der bekannte Tate Jonesku noch im Jahre 1891 in bewegiesten Tönen die Befreiung der unter rufsischem Joche schmachtenden Beßaravier fordert, und dagegen erklörte.„Siedenbürgen habe nie zuum uummäntschen Staat gehört.“ Frankreich hat me ein Hehl daraus gemacht, daß es den Frankfurter Friedensvertrag, in dem es die Abtretung anerkannt daue, els einen wertlosen Sexen Papier betrachtese. Unter der Regierung Vomcarts und von Briand, seinem ehrgeingen Ministerkolegen beeiningt, setze schon lenge vor dem Krieze eine detspiellose ein, Ne darauf ausging, unter Anwendung von ungeheuren Geldmitteln durch die Presse, das Theater, die Schulen und Kosernen auf das Boil einzirten. wurde sogar in amtlich verbreiteten Soldatenliedern die Eroberung des ganzen hinken Rheinufers und die Einnahmne von Berlin desungen, und z B. in einer Umdichtung unseres Liede:„Wos ist des Deuschen Vaterland?“ gesordert. sich das„wahre Frankreich“ von den Pyrenden bis zur Mündung des Nheins, vom Ozean bis zur Furke erfnecken leie Die Absicht Nußlands, Kortantinopel zu bewinnen, it seit Jahrhunderten lebendig, und schon Kotdarina II. herz pee be. bes ib dümdtich vo geürihn wirntlichen zum reüigiösen Jdeal steigerte, beiummt ins Auge gecht. Zweht michh chn eles wos tieten Zeis in ge sand, beseitigt oder unterworten werden. Besonders bezeichnend vierfür ist eine Dentschrift des Generals Kuropottin an den Zaren vom Jahre 1900, die aber erst im Jahre 1914 teilweile veröffentlcht wurde. Es ist ein genzu ausgearbeiteter Plon zur Gewinnung Konttantinopels, nach dem durch die Russefiperung aller angrenzenden Geviete ein horker Wall nach auben gebildet werden müsse und auf dieser Grundlage dann der letzte Sturm auf das hohe Ziel werden könne, das Rußland den Schlüssel zum -g##sande und damit die Vorherrschaft über Europa Schere. Der englische Annexionismus nimmt eine ganz besonders eigenartige Stellung ein. Rußland, Frankreich, Rumänien und Servien haben im Grunde jedes noch ihre ganz bestimmten Ziele,— England dagegen erstrebt die uneingeschränkte wirtschaftliche und politische Herrschaft über den ganzen Weltkreis: Das englische Weltmonovol. Danach soll Englands Vaterland das Meer sein, das alle Länder emtgannt. Norwegen über den Druck der Entente. TU. Christienia, 3. Nov.(Telegr.) Der Außenminister Ihlen hielt eine große Rede im Storting. Den Hauptgegenstand bildete Amerikas Verlangen, die Ausfuhr nach Deutschland einzustellen. Der Minister entwarf ein trübes Bild von Norwegens Ernährungsverhältnissen. Man müsse darauf vorbereitet sein, die Lebensweise zu verändern. Auch die Industrie werde durch den Mangel an Rohstoffen leiden. Deutschland. Die denliche und öllerncht ichungerische Bosierbriderscoft. gemagt Morgen 93 Bien, 2 Ner. Lon### deutschen Reichstages Dr. 2. Deuten des # uu der Prit. s A##geordne#nd##er Dr. Groh foigerde Tepeiche angetung Deu ilerrr###ichen Atgeordnetendeute sender ungrscches der (arzeuden Saege, due m irener Weisensehderichet: ouerreuchrich Lingche und derriche Truspen zu der eruemerser: er##ochten duder, der de niche B##sung dunder#remttan ##iche und her#che S####wiriche Lzs den unverghe#c der Eoseracten umderer tarderen Heert werken, des sinz wir secher d# Frehen un dn#ce Smtung der verdindenr Tadouen erdechen. für par und olle Zeier Der Tresident Dr. Groß erwiderte mit folgendem Teiegren Les vuuerrruchtiche Aborert nesenhens erndert ens sellen Herzen due freuettucen Abhe und Etöckr niche aus Unlet der derruchen demumellosen Ertuge deu der und inerrmdengeriche hoere ir Odermalhe- und kun: daran den Kuodr.: des der oseu, arfgrti ziun Deukeo für die megtoolle Leihilfe der derischen Heere dei der Beirermae öderreicht sche- Boken; vomr Feine Die umgerehr#en Helem#en der verbündenen zapferen Heere##und die Fruchu des Lund uses der ein ächte und sichern seinen For######nd für elle Jeuer Sie an em Gemthr für den#cerrn ellormernen Erfelg und für enen deilegen ehermsein T#eer B###el 2 Noo. Der Prösidert des ungariichen Abseordactenhauses Dr. von Szeiz erhielt folgendes Tote naz bserüchen Eögeatneete 1e ##rgeeden Stere, d## in Neu mesbebderle. öerr## che und der###cde Tr##pen in dur Eden ersuchten deben, der dewiche Versstag denderiremdliche Träde und derrache 2tw##rche. Anz der wrvergeichlichen Wessen. brü#erssen reirter tarferen Herte urd, des kus wu sicher, eine breie und e##ciche ser der verdündeten Amtonen erbüchen, fün zegt und für g'le Jerten T: hormpi. Pre#den: des derrichen Neich Dr. von Szeiz sandte folgendes Antwoctielegramm en den Praßdenten Dr Kcem#i die wermen und drüderlichen Greße, welche Eure Exzelrnz namens des dewischen Nrichstages anläßlich der###ngerden Siege der deuchen, ötterreichischen und ungarischen Lrupzn icher dei wrchritten Fer entee beien erdengen# des ungariischen Abgeerdartendausetz aufrichtigten Deut lerbhes engeihs der * nepriche begen die feste Hoffnung erer besenwöngen Schmm 2n0 bos 1###pr1gne Heimat uwiere Geaner vim Ensicht unierer und uns selbst dem fiegreichen Veltfrieden röder bringen werden. Dr Karl von Szoiz Perstdent des ungariichen Abgeordnetenbertes. Dde perdemenieriibe foce. Mit der Verufung des Grofen Herrlungs zum Kanzser ist eine der betrübendsten Arisen zu einem, wie mon unvoreingenommen sagen kann, erfreulichen Abschluse gekommen. Die Vertreter fast aller Parteien erblicken in der abgeklärten Persönlichkeit des Grafen Hertling, in seiner politischen, parlamentarischen und dipiomatschen Vergangenheit die beste Gewähr für sein Wirken an leitender Stelle des Reiches in diesem grohen Emtscheidungsstadiun des Weltkrieges. Sie danken es vor allem dem Grasen, daß er als erster deutscher Reichskanzler dieses wichtigste Amt nicht annehmen wollte, ohne sich vorder den für seine Wirksamkeit erforderlichen sicheren parlamentarischen Untergrund zu Wcheiten Eine wesertsiche Voraussetung für ein ersprießliches Wirken des neuen Kanzsers bildet die Zusammensetzung seines Mitarbeiterstades. Auch darin dat Hertling staatsmännischen Bück gezeigt. Der jetzige Vizekanzler Dr. Helfferich tritt von der Regieruag###1 ne ed. Es war verständlich, daß Graf Hertling 2: den Zuföllizkeiten des parlamentanischen Venies Heifferichz nict aussetzen wollte. Heifferichs Kraft kann an andeter Stelle 0 nutzlicher für das Reich verwendet werden; nay Meldungen Berliner Blätter soll Dr. Heisierich on die Sritze eines Ausschufses von ausermätten Vertretern der Industrie treten, die den Auftrag erhelten soll, die gungen des Friedenschlusses zu studieren und die entsprechenden Maßnahmen vorzubereiten. Als Bizekanzler wird der fortschrittliche Abgeordnete von Paver genannt, während der netior alliberale Abgeordnete Dr. Friedberg Vizeprässdent des preußischen Staatsministeriums wird. Mit dieser klugen Ordnung darf man wohl eine Ueberbrückung der bisher bestehenden Gegensätze zolschen Volksvertretung und Regierung verbeizuführen hoffen und andererseits, was uns vor allem nottut, eine ruhige und stetige Führung der reichspolitischen Geschäfte ermöglicht seben. Es ist als sicher anzunehmen, vuß der Hauptausschuß des Reichstages in gliernächter Zeit zusammentreten wird, da es der Wunsch des neuen Kanzlers ist. so bald als tunlich der Volksvertretung sein Programm darzulegen. Von einer früheren Einverufung des Plenums wird seboch abgesehen. 6 Gegen die Deppelmandatare. Die Anforderungen an die Arbeitsleistungen der Parlamentarier sind sehr gestiegen. Sie sollen, neben den regelmäßigen Vollsitzungen, auch zahlreichen Ausschußsitzungen beiwohnen; dazu kommen die vielen staatlichen Instanzen, in denen Abgeordnete vertreten sind. Ganz ähnlich liegt die Sache für die Landtagsabgeordneten, besonders für die preußischen. War es 5 Träumende Menschen. Roman von Dora Duncker. (Nachdruck verboten.) (26. Fort etzung.) Da hatte Mörbe sich nicht lange besonnen und schlankweg gebeichtet, daß er eigentlich nur wegen Fraulein Cornelie hier sei. 60 In dem großen kühren Etzzmmer, nach vein Hof zu, auf dem noch ein paar alte breitschattende Zäume standen, saßen sie nun. Der kleine Invalide hatte den Brief der gnädigen Frau aus der Tasche gezogen und fragte mit angstlich zusammengedruckten Augen, was Fraulein Cornelie von dem allem halte? Cornelie lachte hell heraus. „Aber Mörde! Wer wird sich über so was den Kopf dick und das Herz schwer machen! Meine Schwester wird uns schon erzählen, was sie für Gründe gehabt hat, von Rechenhall fortzugehen. Vielleicht hat sie sich gelangweilt, oder das Tal war ihr zu heiß, und auf dem Hohensalzberg hat sie sich vielleicht einsam gefuhlt ohne den Jungen. Und jetzt hat sie auch vielleicht hier zu tun, mit der Fabrik oder was weiß ich. Sonntag wird sich sa das große Geheimnis entbüllt haben. Bis dahin werden wirs noch aushalten können!" E. schlittelt Aber Mörbe war nicht so leicht beruhig. er schuttene den Kopf und sagte, mit dem Löffel in der großen Kaffeetasse rührend, die Nellie ihm— samt einem Hausen Napfkuchen— eigenhändig auf den Tisch gestellt: „Von zu tun und Arbeit schreibt die gnadige Frau auch. Und daß sie sich jetzt mehr um alles kümmern will und selbst nach allem sehen und teilhaben an dem—“ Mörde nahm den Brief vom Tisch und suchte mit dem Finger nach der betreffenden Stelle—„an dem eigentlichen Sinne der Arbeit,“ las er stockend und verstandnislos. „Das ist sehr vernunftig gedacht, Morde.“ „Wo die gnädige Frau doch aber, bei aller Liede und Verehrung, mit Erlaubnis, doch gar nichts davon versteht! „Für gewisse Leute kürfte es schon genügen, wenn sie wissen, daß die Herrin die Augen ofsen hält,“ sagte Cornelie nicht ohne starke Betonung. Der kleine Invalide schien zu begreisen. Aber einverstanden mit dem neuen Vorhaben seiner gnädigen Frau war er deshalb doch noch lange nicht. Eine so schöne und vornehme Dame sich mit Fabrikarbeit besassen! Nellie lachte laut heraus. „An den Webstuhl wird sich sa Lena nicht gerade Als sie sah, daß des Kleinen Gesicht sich gar nicht hellen wollte tröstete sie gutmütig „Es wird nichts so heiß gegessen, als es gekocht ist, Mörbechen! Und nun müssen Sie mich auf einen Augenbisder wetioch üblich einen Wrnn mit den beiden Mer, detrn fir Ru#sdaus urd Londtag zug eich zu detraven, so derett egt wie der„RSC.“ dek nut geworden in. bei allen Perteien der lobtein##c. die Zehl dieser Loppelmandetere möglichs einzuschränken Ein deldes Dpend Deppelmendetere gerügt dei jeder Partei vollksmnen ichen Rechstag und Landtag zu sichern. Wird die Zahl #icher Vers#e#p##rlamentaner zu groß, so engt sie die Entst###tkraft einer Vorrei— das in eine alte Erfadrung— zu sehr ein. Durch die geplane Einschränkung der Der###elmadate wird auch allen Parteien Gelegenden gegeben, ihre Fratnonen aufzufnichen. Von den 397 Rechetagsadge#rdreten sind nicht wernger als 110 Anglieder eines bundes###atlichen Lendtagz. Besonders in Peeuhen siten viele s###cher Derpelmänner, nämlich 52; von ihnen gehören 25 zu den Konservativen. 16 zum Zentrum. Verdöltmsmöher am stärksten sind sie in der Fortschri#sichen Bolkspertei verrreten. we von 40 Adzeordneten 6 Neichste gsmnandere beden: Teitere Abseordnete und dereits als Nece####:and daten in Auescht zenommen, so die Abgeordneten #### Liprnern. Eickhoff Normsen und Dr. Rugdan de 54 Fre##or#ervarien haden nur vier Doppelmandatare. die Nationallideralen bei 73 Abgeordneten nur zwei, die Loien vier, die S###ldemokraten keins. Die Parlomente können nur gewinnen, wenn viele neue Männer einziehen. blick entschuldigen. Hören Sie den Feuerlärm?: Das ist der Löwenmähnige, der in so zarter Weise die Sehnsucht nach seiner Tochter ausdrückt. Cornelie traf den Vater in weit besserer Stimmung an, als sein Sturmläuten hatte erwarten lassen. Er saß on seinem Schreibtisch vor seinem Manuskript. Wahl stand in einer entfernten Ecke des großen Zimmers und betrachtete eine Anzahl, wie der Löwenmähnige zu sogen pflegte. Lerledigte Mineralien,“ die in einem Schrank hinter einer großen Glasscheibe„aufbewahrt" lagen. Bei Nellies Eintritt nickte der Professor dem Mädchen freundlich zu und sagte:„ „Nimm den Herrn Wahl mit dir hinuber, neines Untier, und laß dir von ihm erzählen, was wir beschlossen haben. Ich bin für meine Arbeit auf einen Gedanken gekommen, den ich gleich sesthalten mochte. Ich benachrichtige Sie schon, lieber Wahl, wenn ich Sie noch auf eine Stunde brauche. Er nickte den beiven noch einmar zu und beugte sich dann rasch wieder auf sein Manustript zurück. Im Vorzimmer stand Mörde, den Hut schon in der Hand. Er wolle nun nicht länger stören. Er komme auch nur gerade recht zum nächsten Zug. Nellie schüttelte dem kleinen Invaliden, nachdem sie ihn mit Herrn Wahl bekannt gemacht hatte, freundschaftlich die Hand „Na, denn auf gutes Wiedersehen, Mördechen. Und den Kopf nicht hängen lassen. Wer zuerst von meiner Schwester hort, gibt dem anderen Nachricht. Ist's Rörbe nickte melancholisch. Sein treusorgendes Herz wollte sich so leicht nicht zufriedengeben.— „Und nun sagen Sie mal, lieber Herr Wahl, was ist denn in Vater gefahren, daß er so gut bei Laune ist? Haben Sie Ihre Expedition aufgegeben? Sie hatten sich in das kühle Eßzimmer gesetzt, ebenda, wo Cornelie zuvor mit dem kleinen Invaliden gesessen hatte. „Nein, das wohl nicht,“ sagte Wahl in seiner bedächtigen, etwas langsamen Weise, mit der er Dinge vorzubringen pflegte, mit denen er innerlich noch nicht fertig war. „Aber, und seine stillen Züge verklärten sich,„es ist doch nicht so ganz ausgeschlossen mehr, daß ich hier bleibe. Mit Herrn Professor habe ich darüber nicht gesprochen. Dem kann ich denn doch wiehl nur ein bestimmtes Ja oder Nein „Hoffen wir für alle Teile das erstere,“ meinte Cornelie. „Und was haben Sie ihm heut mitgeteilt? Was ist beschlossen worden?" Hermann Wahl wurde sehr lebhaft. Er erzählte, daß er vor Jahren in unmittelbarer Nähe seiner Heimatstadt. wenige Schritte vom Stadtwäldchen, ein paar seitsame Steinformationen vorgefunden, die ihm schon damals als : Der Votksbund für Freiheit und Boterland und die Jentrumspartel. Die Zerarums=Parloments=Korreivonden; schreidt: Durch die Grundung des„Volksbundes für Frei det und Veiertand“ ist in einigen Kreisen eine gewisse Ber ###runc dervorgemien werden, de man sich dort nich: Bar darüder ist od dieser neue Bund auch unter die„Nevarünb##noey“ söllt, von denen fernzubierden der Reichsausschuß der Zemrunspartei die Porteinneedörigen aufgefordert dat. Nach Autfaffung füdrender Perreistieder, die wir zu srechen Gelegendeit hauen gedon auch der neue Velksbund zweiseklos zu den„portejährsichen Gebiden“, denen sich Andinner der Zentrumsportei sernhelten sollen. Es ist auch der Einwand keineswens berechtigt, daß der Beuntt Volksbund deswegen jedem Perteiengehörigen freisteden musse, weil je auch Miestieder der Partei der Vaterlandsportei ongeboren. Ien Gegenteil, die Parteianhänger, die zu Volksbumnd dinneigen, müßten gerade unter Hinweis auf ihr Ferndleiben von dieser neuen Gründung an die deren Parteinntelieder, die der Vaterlandsportei beiget sind. die Aufforderung richten, aus dieser Partei auszuische. den, weil es so die Parteidisziplin erfordert. Mu dieser Hal uoe der Zeurumspartei soll über den neuen Volksbuund keineswegs ein Urteil gesöllt sein— die Ziele die derselde verselet sind an sich zweisellos ebenso gen und einwanfrei, wie die Ziele, die von der Vaterlandsporte in idrem offizellen Programm aufgestellt worden sind. Aber hier wu dort handelt es sich für eine ihres Wortes sich bewußte Pomei derum ihre Mitglieder dareuf vinzuesen. daß die von den anderen verfolgsen Ziele soweit sie gut sind, von ihr selbst verfolg: werden. * Löschung der Disziglinarffrofen. Nach einem Erlaß des Ministers v. Breitenbach ist die Löschung der in den Personalekten und Personalbogen defindlichen Eintragungen üder Dispplinarstrafen nunmehr angeordnet worden. Die Strafen werden gelöscht, wenn den erlinenen Verworungen Verweisen und Geldstrafen dis zu 30 Mark fünf Jahre nririederer Lienstleiitung gefolgt sind. Bei soningen Disuplinarstrafen dauen es zehn Jahre, ehe sie getilat werden. Die mit dem Löschungsvermerk versehenen Strafen dürfen den Beamten nicht mehr zum Vorwurf gereichen. Sie sind in Berichten an die Direktionen und Aemter nicht mehr zu erwähnen. Städtisches. Mönster, den 3. Novemder [2] Aus dem Reichsenzeiger. Die landesherrliche Erlaudnis erteilt, zur Anlegung des ihr verliehenen Päpstlichen Kreuzes „Pro ecciesa ei Pontifice“ der Frau Major Müller in Müunster u hochschalkurse für jedermann. In der 2. Reihe der Hochschulkurse für jedermann wird Professor Dr Konen am Donnerstag. den 8., 15., 22. und 29 Novemder, sowie am 6. und 13. Dezember das Thema:„Elektriiche Entlodungen durch Gase und ihre Anwendungen im Kriege" behandeln. Die Vorträge finden im Hörsaal de psofikalischen Institutes der Universuät, Johannisftraße 4, statt und beginnen pünktlich 8½ Uhr abends.— Die von der Leitung der Hochschutkurse dem Beamten=Verein zur Verfügung gestellten Karten werden an die Mitglieder gegen Vorzeigung der Mitgliebskarte zum Preise von 1.A in der Kneer'schen Musikalienhondiung abgegeben * T ä r k i s c h e G e s e l l s c h a f t. D e r n ö c h s t e ö f f e n t l i c h e V o r t r a g des Herrn Dipl=Ingenieur W. Hessel über die Haussaländer om Dienstaa, d. 6. d. M. abends 8½ Uhr im Auditorium maxtmun der hiesigen Universität statt Herr Hessel wird über die Fulden sprechen, jenes seitsame, vom Senegal bis zu unserem Kamerun verbreitete Hirtenvolk, welches bisher noch wenig erforicht ist. Auch wird Herr Hefsel die am Südwestrande der Haussaländer wohnenden heidnischen Bölker stretfen. Die Ausführungen werden durch Lichtbilder bealeitet, die äußerst interessante Eindlicke in die Ledensgewohnheiten und Sitten dieser von der Kuttur noch wenig derührten Negervölker bringen. □ Die Ausstellung des Westf. Kunstvereins im Landesmuseum, über die wir einen eingehenden Bericht veröffentlicht baben, wird heute. Sonntag zum letzten Male zugänglich sein Wir glauden deshalb nochmals die Aufmerksamkeit auf sie lenken zu sollen In nächster Leit soll die Gesamtausstellung der graphichen Borke Emil Orliks folgen. Aus bie mansliche 16 Big, Sommstung amn Sommues am 7 Rorender, wird mu der drungenden Leur trugemesen. don# reichtich zu geder, da die Aterderungen an dur bull. und 8c. reungptehe ständig Sochten. Zur die Leser, dur es noch richt weien oder erscheinend schon der geihen deden, wotir des Erzez. ms der Soumiuns verwenet wirt, lei es nochmmals gelerErnätrung und kier ung bedaringer Frauen und Kuuder deners uuch Kranker für zr'ch zi Leieans einst btrar: ### Krader Der Bereif i el. geuug, un an Leau die hebte eines jeden zumrese uoch eins Bone bu herriosun nelen, dunt iher Dient-##rn arwecsen, sich die Ser melt chie mit tioß anz iehen und denn die Sommter abzweisen, des körnze zu leicht als Ger der herrschen ausgrlogt werden, eiar Deusung, die einem frößlicher Geder gerd jehr aggenahr ver: □ Sagrubschr. Soartag, din 4. b. Slls(1. Sorste. i— Mrast Zeine Uebung Preoniziene Nachrichten. In 31 etwas Besonderes vorgeschwebt hätten. Als er neulich drüden gewesen, sei er mit Herrn Heine und Fräulein Lotichen hinausgegangen— ein seines Rot stieg dabei in sein schmales Gesicht— und wirklich glaube er sich überzeugt zu haben, daß es sich um eine interessante Fundstelle handle. Er habe dem Herrn Professor davon erzählt, und es sei beschlossen worden, in den allernächsten Tagen hinüberzufahren. „Das ist ja famos. Endlich einmal was anderes. Ich komme natürlich mit. „Ich hatte Sie gerade darum bitten wollen, gnädiges Fräulein,“ bemerkte Wohl schüchtern.„Nämlich— es würde mir eine große Freude sein— und ich wäre sehr dankbar wenn gnädiges Fräulein—“. „Machen Sie doch nicht soviel Umstanve, Herr Wahl. Mit Vergnügen din ich bereit, Fräulein Lottchen näher kennen zu lernen. Sie hat mir schon damals im Zoo sehr gut gefallen, obwohl sie schweigsam genug gewesen ist.“ Der lange Mensch wußte vor Verlegenheit nicht ein noch aus. Es ist nur, weil— da Sie ja doch längst olles erraten haben— Sie sind so klug gnädiges Fräulein— offen gestanden— ich weiß nicht recht, wie ich mit Fräulein Lottchen dran din. Einmal ist sie gut und freundlich— so wie letztes Mal, als wir zusammen bei dem kleinen Steinbruch waren— und dann wieder ist sie fremd und kalt—“ Er zog sein Taschentuch und wischte sich den verlenden Schweiß von der Stirn. „Ich hab es Ihnen schon einmar angedeutet, guadiges Fräulein. Ich glaube, Lottchen hat einen anderen gern— wenn ich auch ganz und gar nicht weiß, men.“ „Sie werden sich das einbilden, lieber Herr Wahl. Er zuckte mit den schmalen Schultern. „Ich weiß nicht— aber wollte Gott, es wäle so. Sie ist ein gar zu prächtiges Mädchen!“ Da Cornelie sah, wie wohl es dem verzagten Menschen tat. von seiner Liede zu reden, fragte sie ihn nach dem und jenem und wie lange sie einander schon kennten. Wahl strahe über das ganze Gesicht. ch Jugendfre. C. Herue. 2. Noo Thooterpech. Die AdeBerde det dur deru deer 2 der Sepris“ engethre ader die Uhr haute dereus 9 p.——— begonnen wurde Da vertu Deie Erner L### eder, deß die Scharspieler ausgeriiete#n. wertelung imn Spiettage seuens der Beri-dit r Steite der„Sap#ee selt: enne Vorstel— * 2s ge Liager, els zmmer noc—4 Dr S##or. en seien. Do eine VerSpietzage senens der Vert==ded re vortage an Sapphe tellte ede Sderraanz„#s i W Tel“ # die Zeu in Sseiiens Geiden gegerende Theoerge s. dest gegeden werden. Nur niur helde Eronde Ber d“ 2.ch des Seichickes Mächzen. Des Ses#isberdaunt ver!eie abermels, daß auch das Lotuck im Bo! 4“ micnt zegeden werden konne, de die Scha#iraeler nicht schlpidin erichenen weren. Man schimpfie zwor, dech gat man sich Tohl oder üdel##en Eiien, 1 Noo. Die Ar ialiche Eiiendebederetnon Ehen zellt mn:„Auch un konmenden Winter muß die heizung der 7 senerwegen wegen Mangel an heizich###enund zu Fer##. minderung des Kohlenverbrauchs wesentlich eineschrir“ Die Reisenden handein daher zum Vorteil ihrer Gei####en, wenn sie bei Benutzung der Eisendahn Binterschugklei dung. Decken und der gl. mitnehmen Oberdarien, 31 Okt Eine in Alstaden reinende Kon vertein ging in der Dunkelhen durch die Elsodertstraße und eannte—it der Stirn zegen einen von der elkeniichen Leitung der mereti##. lenen Draht, in dem sich Stram deiand Des Nädchen sie!— und wurde wie leblo; nach ihrer Wod=ung gedracht Heer liegt sie bedenklich dernieder.— Frau Bebei ncot GiIIhersen öberwies der evangeliichen Gemeinde Eben=Rünzenichend 150 300 # mit der Bestimmung, dafür ein Kinderdein zu errichten, zu Edren des Gedächtniies an ihren verstordenen Mann, in desen Sinn die Suttung ganz besonders log. Sie sell den Namen Silhausenhei. togen &am Lüßedees.?. Noo. Im Hotel„Fürstenhof“, sond dier unter dem Versine des Grafen Hudertus von Spee und im Leiein des Ehrendailli Erzellenz Geai von und zu Hoeusdrosch eine Sitzung der Matteler=Vereine und-Sammeistellen statt, vertreten d#urch Aachen, Düßeldors. Eien und Trier Murster war? rch die schwierigen Eisendadnverdölmisse vom Ericheinen odgrbeiten. Hauptsegenstand der Verbondlung war die Versorgung der Nalteser=Lazarette mit Weihnacht####nden für die Verwundeten De die Mitei im Wege der oisentlichen Samttung zu beschaffe sei auf dieses Rriegsliebeswerk dingewies K#n, 3 Nov., Ueber die Rettungstat eines russiichen besangenen berichtet die„Köln Zug": Am Sonntag, 30 S der, wurde eine Unzahl Ariegsgejangene, die sich gau deit den datten, ausgeführt Beim Vorübergehen am Rhein kom der Zug mit Gesongenen an eine Steile, wo ein Holvloß dicht am lfer auf dem Rheine lagerte und worauf zwei Kinder im Aiter von etza neun und zehn Jahren spielten. Plönlich glitt ein; der beiden Kinder von einem helzstamm ab und fiel in das# * Kriegscefonsen: O.molag Welhill##rang kurz enrig narne VeuSan en der Ariesssnmten, Wolkli fprang kurz auf das Floß und zog das untergedende Kind aus dem Wasser heraus Kaum haue er dieser Kind an Land gebracht, als auch das andre in den Rbein siel, welches er dann auch sofort hereuszee Die Stelle, an der die Kinder in den Rhein fielen. it erwe zwei dis drei Meter tief Außerdem logerten unterdald der Serömung noch eine Anzahl Holzflöße, so daß die Kinder aller Wahr1 nach unter die unterdalb liegenden Hölzer gezogen worden und ertrunken wären, wenn sie nicht so schnell durch den Gesangenen aus dem Wasser herauscedolt worden wären.— Die Bärverschaft desteht Unklarbett darüder, ob seit Inkratureten der Verordnung über die Verdunkelung wegen Fliegergefahr die Hauseigentümer noch verpflichtet sind, die Haus= und Treopenflure dei Punkelheit zu deleuchten. E: wird dazu bemerkt, daß an dieser ist nichts geändert ist. Die Hauseigentümer sind allo wie vor vervilichtet, des Abends die Haus= und Treppenflure zu beleuchten; sie baden aber daneben auch Sorge zu tragen, des die Beleuchtung genügend abgeblendet oder so angedracht ist, des der Lichtschetn nicht noch außen Vermischier! Lilienthol bei Bremen, 2. Noo. Am 29. v. M. verstard in seiner Heimat, Ostdevern bei Münfter i. W., nach längerem Kranksein der Amtsgerichtsrat, Geheime Justizrat Evens aus Lilienthal. Geheimrat Evens hat dem Amtegericht in Lilienthal über 30 Jahre lang als Richter angehört. Gevoren 1354, trat er 1878 bei dem Amtsgericht in Osnabrück als Reserendar in den Juftizdienst ein und wurde 1883 im Bezirke des Oderlandesgerichts Celle zum Gerichtsafsessor ernannt. Als solcher war Evens in den Jahren 1883 bis 1887 bei dem Amtsgericht in Neustadt a. R ale Hüfsrichter 1ätig. Zum 1. Mai 1887 erfeggee, beigz Ernennung zum Amtsrichter bei dem Amtsgericht urd 1897 diejenige zum Amtsgerichtsrat daselbst. 1914 wurde Evens durch Verleihung des Charakters als Geheimer Justizret Frankfurt, 2. Roo Jur Auschlucßung der sehe umfangriche, Oelgebiete des rumänischen Steates ist, wie die„Frankf. erfährt, auf Anregung der Militärverwaltung ein Konsonium gedildet worden zu zwei Dritteln von der Deutschen Petroleimn= A.=G. und zu einem Ortttel von der Deutschen Erdöl A-O. welches die Arsbeiten gegen Erstattung der Unkosten und Wahl strahlte über das ganze „Wir sind sa doch#####— cunde, gnädiges Fräulein. Lottchen Heine ist nur ein Jahr jünger als ich.“ Cornelie erinnerte sich jetzt, dies ron Verta Maaß gehört zu hahen Aber sle untechr#s, ehn nicht horl zu haben. Abet sie unterbrach ihn Awist. „Da draußen, wo wir neulich waren, haben wir manchen lieben, langen Sommernachmittag zusammen gespielt. Sie war immer ein starkes Kind, und das hat mich anfangs sehr geniert und schüchtern gemacht. Aber nach und nach konnte ich ihr doch manche Gefälligkeit erweisen und manche kleine Dienste tun, so daß sie nicht immer die Ueberlegene war. So zum Beispiel fürchtete sie sich, so groß und stark sie schon als zehnjähriges Mädel war, vor jedem Reotil. Vor einer dübschen kleinen Eidechle zum Beilviel konnte sie schreiend davonlaufen. Da war ich denn immer der Retter Eirmal lief ihr eine kleine Blindschleiche über den Faßz Ein ganz harmloses, kleines Tier. Sie war ganz weiß vor Schreck geworden. Ehe sie noch schreien konnte, ergriff ich das Tierchen und schleuderte es ins Gebüsch. Da fiel sie mir um den Hals. Zur Erinnerung an diese Stunde habe ich am nächsten Tag in die große Buche dicht am Steinbruch ein Herz geschnitten mit unseren beiden Namen darin. Lotte und Hermann, und das Datum darunter. Es ist noch immer ganz deutlich zu sehen. Ich zeig's Ihnen, gnädiges Fräulein, wenn wir hinauskommen. Ein paar Jahre darauf war aus mit dem schönen, harmlosen Kinderieden. Die Eltern starden bald nacheiander. Ich kam aufs Seminar und kann noch von Glück sagen, daß ich Menschen gefunden habe, die mir weiter geholfen haben, auch ohne regelmäßigen Studiengang auf dem Wege zum Ziel, das mir als einzig wünschenswertes vorschwebt. Gelinat es mir, Lotichens Herz zu gewinnen, mir Ihres hochverehrten Herrn Vaters Zufriedenheit dauernd zu erhalten, dann ist mein Glück gemacht.“ „Darauf wollen wir anstoßen mit einem guten Tropfen, rief Cornelie lebhaft. Sie nahm zwei Römer aus der Kredenz und ließ von dem alten Rauentaler Berg, ihres Vaters Lieblingswein, bringen. Als der Professor herüberkam und die beiden bei ihrer seuchtfröhlichen Beschäftigung fand, lachte er laut und dröhnend auf. „Dunnerlittchen, das gescheiteste, was man an diesem heißen Tage tun kann. Gib noch einen Römer her, kleines Mädchen., und schnell noch eine frische Fiasche.“ In dem grünen Zwielicht des Zimmers, bei den grünen Gläsern mit dem köstlichen, goldfunkeinden Trank, saßen sie und planten die bevorstehende Entdeckungsreise bis zum Einbruch der Dunkelheit. Cornelie war auf den guten Gedanken gekommen, Lenas Rückkehr abzuwarten und sie auf die Entdeckungsreise mitzunehmen. Der Professor sträubte sich anfangs, in einen, wenn auch noch so kleinen Ausschub zu willigen, nachdem er den Entschluß nun einmal gefaßt hatte. Aber Cornelie setzte wie immer ihren Willen bei dem Vater durch. „Lena ist ein bissel melancholisch, Papa. Weshalb, weiß ich freilich nicht. Es ist unsere Pflicht, sie nach der Trennung von dem Jungen nicht ganz allein auf Klein=Wlossoo docken zu lassen.“ So wurde beschlossen, die Expedition für heutin au Tagen vorzubereiten, und auf ihr Gelingen das letzte El### geleert. „heut warst du mal ausnahnsweise nett, alter Herr, lobte Nelli ihren Löwenmähnigen, ehe sie ihn wieder in sein Arbeitszimmer entliehz(4une 65. In Gottes hl. Willen ergeben, entschlief zum besseren Leben gestern nachmittag nach zweijährigem segensreichen Wirken hierselbst der hochwürdige Herr Kupian Aagast=Wchern. Er ruhe in Die Beerdigung, zu welcher eingeladen wird, findet statt Montag, den s. November, morgens 9½ Uhr in Laggenbeck. Laggenbeck, den 1. November 1917. Der Pfarrer Der Kirchenvorstand Die kirchl. Gemeindevertretung. Wir daufen jeden Posten Altpapier Bücher, Broschüre, Auten, Ea. hulatur ul zu Hsch#pfsen alet Garantie sofortigen Ginlamptens. Persönliche Uebernahm## bei losertiger Kasse. 8350 Woisf& Cohen, Bocholt i. 1B., Rohprodukten-Großzhandlung. goter Ersag für indischen Teo loubetbu. Beilmplungsmittel von Keieerden. 1 Pfo. 5 Mt., Muser 100 Stamm 1 GIl. 8820 E. P. Dieseldorff. Bertin NW. 40, Zelien 21#. der Fa. Paul Balve, Dülseldors, Aderstraße#2 verbürg gredmählges Lagern der Rartellein, gerlegdar, 6 Drutner safsend, 26 Mf., gebodelt 3 Dut., 5 Zeuinrr lesseub 5 unf. Billiger, ab Habrck. Suungebinge Rodoches. und Nr. 562. Erstes Blatt. Westsätischer Merkar. Sonntag, den 4. November 1917. eiger bestimmten Lohnquote ausführen und die Produkte an die Militärverwaltung zwecks Ueberleitung an die verschiede Peiroleumraffinerien des Landes abliefern wird. Zur Erle#chterung des Transports der Petroleumpcodakte zur Donau ist eine Verlegung der noch ganz neuen Röhrentinie Ploest'=Konstanzaer Seehafen zur Donau nach Giurgio im Bange. TU. Saargemünd, 3. Nov. Die„Saargemünder Zig." berichte:: Durch des entschlossene und mutvolle Auftreten des Lokomotioführers und de Zugpersonals vom Güterzug 7417 ist in der Mittwoch=Nacht die Besatzung eines französischen Großkampfflugzeuges gesangengenommen worden. Der Guterzug kam von der Station Edin nach Saarbuchenheim, als der Lokomotivführer Pape aus Saargemünd ein Flugzeug in geringer Höhe über dem Zuge demerkte und beobachtete, wie es unweit des Bahnhoses auf einer Wiese landete. Er hielt den Zug sofort an und ging mit dem Heizer und dem übrigen Zugpersonal nach der Landungsstelle. Man vermutete ein seindliches Flugzeug und rief deshalb aus geringer Entfernung die Insassen desselben an, die bereits an ihrem Apparat herumhämmerten, um einen Fehler zu beseitigen oder das Flugzeug zu zerstören. Nach einer energischen Aufsorderung gab sich die Besatzung gefangen und wurde zur Kommandantur gebracht. Von den drei Gefangenen, einem Leutnant und zwei Unteroffizieren, sind zwei englischern und einer amerikanischer Nationalität. Das Flugzeug war infolge des entschlossenen Verhaltens des Zugführers ziemlich unversehrt geblieben. Darmstadt, 1. Nov. In dem Gefangenenlager auf dem Truppenübungsplatz Griesheim bei Darmstadt wurden gestern die ersten Italiener, insgesamt 800 Mann, eingebracht. BB. Petersburg, 2. Nov. Zu dem Einbruch in die Grobkapelle in Uröm wird nachträglich bekannt, daß nur ein Einbruchsversuch gemacht wurde, daß der Erzsarg den Eindrechern widerstand, sodaß die Leiche der Großfürstin Pawlowna ihres Schmuckes nicht beraubt wurde. (2) Eskischehir. 22. Oktober 1917, Dankestelegramm Gr. Majestät des Deutschen Kaisers an das Deutsche Soldaten= und Eisenbahnerheim des Vereins vom Heil. Lande(Köln) zu Eskischehir(Türkei), das auch im Münsterlande viele Freunde und Gönner hat. Anläßlich des Besuches Sr. Masestät des Deutschen Kaisere in Konstantinopel richtete das Deutsche Soldaten= und Eisenbahner= heim folgendes Begrützungstelegramm an Se. Majestät: „Ew. Majestät bittet das Deutsche Soldaten= und Eisenbahnerheim zu Eskischehir, die untertänigsten Huldigungsgrüße entgegenzunehmen, allergnädigst zu geruhen. Von der Heimat durch Bergeshöhen und Meerestiefe getrennt, sind wir mit dem Herzen und durch unsere tägliche Arbeit doch eins mit dem Vaterlande und halten treu zu Kaiser und Reich. Begeistert rusen wir von der Hochebene Kleinasiens zu den blauen Wassern des Bosporus: Willkommen, Herr Kaiser, im Lande des Osmanen! Gott schütze Ew. Majestät und das ganze Kaiserliche Haus! Im Namen der Schwestern und Gäste des Heimes: Feldgeistlicher Bierbaum.“ Auf dieses Telegramm lief folgende Antwort ein: „Se. Majestät der Kaiser danken dem Deutschen Soldatenund Eisenbahnerheim herzlich für die freundliche Begrüßung und den Segenswunsch Geh. Kabinettsrat v. Valentink.“ Großer Luftverkehr nach dem Kriege. Berlin, 1. Nov.„National Tidende" berichtet aus Malmö: Die Pläne für einen Luftverkehr großen Stils nach dem Kriege rücken ihrer Verwirklichung näher. Malmö soll eine der Hauptstationen des internationalen Luftverkehrs werden. Vorläusig wird es Endstation der großen schwedischen Luftlinie. Einmal täglich soll ein Flugzeug von Malmö nach Stockholm gehen, das die Strecke in etwa fünf Stunden zurücklegen wird. Nach dem Kriege will man auch einen Luftverkehr Kopenhagen=Berlin und ebenso Stockholm=Petersburg durchführen. Aus Berlin wird gemeldet, daß dort in diesen Tagen eine Aktiengesellschaft mit einem Kapital von 30 Millionen# zur Errichtung einer Luftverbindung von Berlin nach Konstantinopel gebildet worden sei. Ein schwedischer Fliegerkapitän Krokatedt hat einen Flug von Karlskrona nach Stockholm(480 Kilometer) in drei Stunden ausJusammenschlaß der Morgoriagschriken Berlin, 31. Okt. Die deutschen Margarine und Speisefettfabriken haben sich am 30. Oktoder zu einer Gesellschaft mit deistung unter der Firma:„Margerineverdand"(Verband der Margarine= und Speisefettwerke) Ges. m. d. H. zusammengeschlossen. Die Gründungsversammlung wahlte einstimmg zum Vorsitzenden des Verwaltungsrates: den Leiter deo Kriegeausschusser für Oele und Fette, Attessor Dr. Kurt Weigelt. zum stellvertretenden Vorsitzenden: den Margarinefabrikbesitzer Wilhelm Bornheim, Cöln, zum Direktor: den bieherigen Leiter der Margarineabrechnungsstelle, Felix Fuhrmann. Der große Brand in den Dods von Beltlmoct. Bertln, 2. Nov. Der große Brand in den Docks von Baltimore ist, laut„L.=A.“, gleichzeitig an fünf Stellen ausgebrochen. Für fünf Millionen Dollars Waren sind verdrannt. Man befürchtet, daß auch zahlreiche Menschen verunglückt sind. Die Behorden haben die Deutschen und Orsterreicher aud der Umgedung der Docks ausgewiesen. 40 Firmen im Umkreie des Hasens erhielten den Besehl, ihr ausländisches Versonal sofort zu entlassen. WTB Taschenlampenbatterien für Weihnachtsliebesgaden. Das Beschaffungsamt für Taschenlampen und Vatterien richtet an die Liebesgadenversandstellen der Truppenteile, des Roten Kreuzes, der Zeitungen usw. die Bitte, die Versendung von Taschenlampenvatterten als Weihnachtsliebesgaben nur dann verzunehmen, wenn die rascheste Zuführung der Sendungen an die empfangende Truppe und sofortige Verteilung vorausgesehen wer den kann. Die Lagerfähigkeit der zurzeit hergestellten Batterien beträgt nur etwa 8 Monate, sodaß bei vorzeitigem Versand den Soldaten Batterten übergeden werden würden, die ihre Leistungsfähigkeit zum großen Tell eingedußt haben. Ee muß dader darauf hingewiesen werden, daß die Taschenlampenbatterten sich als Liebesgoben im wesentlichen nur für den Feldpostverkehr eignen. * Verschmelsungen. Der Aufsichteret der Linke-HeimsanWerke, Breslauer A.-G. für Eisenbahnwagen, Lokomollv- und Maschmenbau in Breslau, hat beschlossen, vorbehaltlich Geachmigung einer mit kürzester Frist einzuberufenden Hauptversammlung den Aktionären der Waggoniabrik A.-G., vorm. P. Herbrand u. Co. in Köln-Ehrenieid erstmalit ein Angebot dergestalt zu machen, daß das Eigentum dieser Gesellschaft im Wege der Verschmelzung, unter Ausschuß der Liquidation, auf die Linke-Hofmann-Werke übergcht. Den Aktionäsen der Waggonfabrik Herbrand u. Co. sollen für acht Aktien zu 1000 drei neue Aktien der Linke-Hofmann-Werke mit Dividendenrecht vom 1. Januar 1918 ab zu 1200 M. gewährt werden. Der Dividendenschein der Aktien der Waggonfabrik Herbrand u. Co. wird für die Zeit vom 1. Oktober 1916 bis 31. Dezember 1917 mit 125 M eingelöst. Die Verwaltung der Watdoniebrik A.-G., vorm. P. Herbrand u. Co. hat beschlossen, dieses Angebot, vorbehaltlich der Genchmigung einer demnächst einzuberufenden außerordentlichen Hauptversammlung anzunchmen.— in der Hauptversamnrlung der Carl Schösinz EisenLießerei und Werkzeugmaschinenlabrik, A.-G ia BerlisReinickendort, wurde der Ueberdang an die Gebrüder Krüter, A.-G. in Berlin, genehmigt Das Umtauschverhältnis der Aktien ist 5 zu 3. Von dem Besitz der Gesellscheit soll der größte Teil an die Krüger-Gesellschaft übergehen. Ein anderer Teil wird einer neu au dründenden G. m. b. H. mit einem Kapital von 800000 M übertragen. In der Hauptversammlung der Gebrüder Krüger A.-G. wurde mitgeteilt, daß die Beschäftigung bei der Gesellschaft im laufenden Jahre sehr stark gestiegen sel. Das Gewinnergebnis werde bedeutend größer sein als im Vorjahr, und es werde eine höhere Dividende zu erwarten sein. Neugewählt in den Aufsichtsrat wurde der bisherige Direktor der Schöning-Gesellschaft. Westlälische Eisen- u. Drahtwerke, A.-G. zu Werne. In der in Köln abgehaltenen Hauptversammlung wurde die Dividende von 10(l. V. 6) Prosent sofort zahlbar gestellt. Auf eine Frage nach den Aussichten erwiderte der Vorstand, die Zukunft Hiage in Doshele. Daher könne er sich aber die bereite abge. lauienen vier Monate des neuen Geschäftsjahres hinaus kaum Außern. Das Aplerbecker Werk sei mit Brennslolfen nur scht karrüch bedacht worden und komme deshalb aus den Betriebsstörungen nicht beraus. Da die Erzeugnisse von Aplerbeck in Lantendreer weiter verarbeitet würden, so sei nicht abruschen. wie es zelingen werde, den Langendreerer Betrieb aufrechtzuerhalten. Dazu komme, daß. je mehr Störungen verkümen, desto mehr eich auch die Gestehungskosten erhöhten. Abeatz sei in Halle und Fülle bei der lieeresverwaltung vorhanden, an Privele werde nichte mehr abdeteben. Die ereten vier Monete des neuen Betriebsjahres seien beiriedigend verlaufen. Ven der polltischen Late hände en ab,. wiewen nach der Viederheh: des Friedens die trühere Ausluhr von Erzeugnissen der Gesellschaft wiederbergestellt werden kbene: er größte Tell ihrer Erzeugemnd sei früber ja ins Ausland getangen Viel werde auch davon abhängen, ob es nach Friedensschluß gehnten werde, ein Drabt-Syndikat zu tründen. * D ü s s e l d o r t e r E i s e n- u n d D r e h t- J n d u s t e i e, A.- G. i n D ö s s e l derl-Oberbilk. Die Hauptversammlung stellte die Dividende von 7½0 Prosent(wie i. V.) eofort rahlber. Ze dem Abechluß bemerkie die Verwaltung, daß sie von dem Reingewinn erheb##ch höbere Abschreibungen, ele im Vorjahr, vertenommen habe, und zwar wegen der außerordentlich sterken Abnutsung der Maschinen und Walrwerkbetriebe durch die lebhafte Beschüllien Die Verwendung eines so boben Betrages fur Abschreibungen sei aber nur möglich zewesen infolge der Vortelle. die der Gesellschalt in der Interesendemeinschalt mit dem Letbringer Hidttenverein Aumetz-Friede in Kseuttingen zur Verlugung standen. * F e c o n e i s e n- W e i s w e r k I. M a n n s t s e d t u. C a., A.- O. a u Treisderl. Die Hauptversammlent seiste die Dividende auf 6. V. 81 Prosent fest. Ueber die Geschäftelage teilte der Vereitrende mit, daß die ersten drei Monate des neuen GeschältsJahres durchaus betriedigend verlaufen eind. Die Gesellschaft ist mit Aufträgen für das Lieer so reichlich versehen, daß sie wen aber das lauiende Kalenderjahr hinaus Beschhlligund vorbiegen hat. Auch die zeldlichen Verhältnisse des FaconeisenWalswerke Mannstaedt hatten eich im Verlauf des Jahres erheblich gebessert. Mit allem Vorbehalt lasse sich enden, daß die Gesellschaft bis zum Schluß des Jahres alle Schulden los sein werde, se daß eie sich dann in wesentlich gebesserter Verlassung befinde. * Die Gewerkschalt der Zeche Blankenburg in Hammermba(Rahr) teilt mit, daß das Ertebnis des drittes VIerteljabres 1917 für die beiden Anboden Blerkenbunrg umd ver Hammerthal gegenüber dem Vorvierteljahr eine weilere Aufbesserung erfahren hat. Letztere Zeche hat zum ereten Male einen kleinen Ueberschuß erbrecht, doch wird der zurzeit sicht mögliche weitere Ausbau der Uebertaganlagen noch größere Mittel erfordern. Der für das vierte Vierteljahr in Kraft getretenen Kohlenpeiserhöhung sicht die fortdauernde Steigerung der Selbetkosten gegenüber. Der Betrieb verlief bis auf den auch in Friedenszeiten im Herbste eintretenden Wagenmangel undesthrt. Des Ergebais des laufenden Jahres wird auch diesmal die Ausschüttung einer Ausbeute zum Jabresschlusse ermöglichen, deren Ausmaß durch die weitere Estwicklung der Verhaltnisse bestimmt werden wird. Sonntag, den 4. November. St. Aegldtikirche. 6 und 7 Uhr dl. Messen. 8 Uhr Schulm. Nach der 6 Uhr=Messe gem dl. Komm. dee Müttervereine. 7 Ulhr gem. d. Komm. und Predigt fur des Mannerapostelat. 9 Uhr Hochamt mit Predigt 11 Uhr legte dl. Messe mit Predigt.— Nachen 2 Uhr Christeniedre 2½ Uhr Andacht 4 Uhr Andacht mit Predigt für den Mutterverein. 6 Uhr Bittandacht St. Mortiniktoche. 6, 6h, 7 und 8 Uhr di. Messen. 6 Uhr gem. di. Roum. des Müttervereine 7 Udr geim dl. Komm dee Mannerapostolats und der Junglings=Kongr. 9 Uhr Hochamt mit Predigi 11 Uhr legte dl. Messe mit Predigt— Nachm 215 Udr Obristenlehre und Andacht. 4 Uhr Andacht mit Predigt für den Mutterverein. Adende 8 Uhr Kreugsog=Undacht zum Troste der Armen Seeien. Bezirksverband der kath. Jünglingsvereinigungen. Jung Heute. Senntag, den 4. Noo 7 Uhr gem Jl. Komm. (Aeglditkirche). 105—11 Uldr Bucherausgade(Union). 6—8 Uhr Bersamndung. Menteg u. Mittmech Zurnen. Diensten GBeigenschule Gegidtl Lamderti=Cudgert. Sonntag, den 4. Roo. 7 Uhr gem dl. Komm in St Lambertt.(Die dl. Komm wird ausgeopfert fur unsere gesallenen Vereinebruder.) 3 Uhr Sptelaptellung Neuplatz: Wettspiel mit Her: Jeto(Faustdall.) 5 Uhr Versommlung, 5# Uhr Lichtbuder=Vortrag: Die Maiteser im Jelde. (derr Wiedefeld.) Gretton 8½4 Uhr Turnen St. Unkonius. Sonntag, den 4 Nov. 7 Uhr gem. dl. Komen. de: Jugendvereine und der Jünglingo=Kongr. 10 Udr Büchernusgabe 3 Uhr Schlagballwettspiel auf dem Neuplaßze 5 Ude Bersammlung in der Schute. Dienetag und Frottag ½10 Uhr Turnen. her: Jesu. Sonntag, den 4 Nov. 5—6: Uhr Versammlung mit Vortrag Montag und Donneretag Turner St. Joseph. Sonntag, den 4. Rov. 7 Uhr gemn. dl. Komm Nachen. 5 Uhr Versammlung in der Josephalchute. 7 Uhr Andacht mit Bortrag. Montag 8½ Uhr Turnen. Dienotag 9 Uhr Acliere A#bteilung bei Schotling. hl. Kreuz. Sonntag, den 4 Roo 7 Uhr gem. dl Komm. 11 Uhr Bucherausgabe. 2½ Uhr Juhzdollsp#tel auf dem Reuployz. 5 Uhr Versammilung Montag 865 Uhr Vorstandesitzung beien Präses Mittwoch 6: Uhr Turnen Liebseauen. Conntag, den 4. Nov. 7 Uhr gem. A. Konnu. gun Gedachinis aller gesallener Mitglieder. 4 Uhr Gedachmniteseier in der Kirche fur die Gesallenen mit Predigt. 5% Uhr Versammlung im Domkassee. Vortrag: Wer sollen wir lesen? Bucherverlesung Montag und Freitag 8“, u 8: Uhr Musiker e Oevisenkurse. Berlin, 3. November. Telegrapbische Auszahlungen für: Geld Holland Danemark Schueden Norwegen Schweiz Oesterreich-Ungarn Bulgerten Turtei Spenien (Tolggr.) Orief * Uhr Turnen. Mittwoch 8“: Uhr Musiker. Donneretag 8•4 Uhr Religlonsvortrag. 7½ Uhr Geelenamt für alle gesallenen Mitglieder St. Martial. Sonntag, den 4 Nov. 7 Uhr gem bl Komm des Jugendvereins und der Junglinge-Kongr. 3), Uhr Schlagdall aus dem Neuplag. 5—7 Uhr Versammttung im Bereinslotel. Frettag 8½ Uhr Turnen in der Turnhalle des Städtischen nasitung.„„„„ St. Maurig. Sonntag, den 4 Noo 3 Uhr Schlagbaltspiel mit der Spieladteilung von Herz Jezu euf dem Neuplag. 5 Uhr Versammlung in Maurißz=Turnhalle. Montag und Donneretog Turnen. Spiel- und Tornverdand. Sonntag, den 4 Nov Schlagdafl: Jung Hanse: Antonino 3 Uhr, Martini: Mauritz 3 Uhr Fauftdas: Liebfrauen Jl Kreuz 1 236 Uhr. M. Kreuz 11 Liedfrauen 11 2½ Uhr. Herz Jesu: Begidit 3 Uhr. Dienstag 8##6 Uhr Vorturnerstunde in der Turnhalir des Stödt. Gumnaslunse. Resultate: Schlagball Hl. Kreuz: Aegidil 64: 52, Liedfrauen: Herz Jesu 63: 44. Josept: Liebfrauen 11 51: 62. Jaustdall Aegldil: Liebfrauen 1 65: 25 Gatentmettlich fat den rebattleschen deil: Haustiehaficns Sboslen Bessede, fer den Anzeigen= und beklametell: Mesihlas Luderg. beide in ## Ceso 8 41##Lun Wuzeiten felt SieEn Co cs#ihon Z## ###ein Cocha#t Das Jahres=Seelenamt für den im Felde gesallenen Leutnant d. R. STeintic Schaftt findet statt am Montag, den s. d. Mts., morgene 9 Uhr in der St. Mauritz=Pfarrkirche. ** neuefte Ronstruktionen aller Systeme für jeden Sweck. Gewichte,(Daße entsorechend den neuesten Eichvorschritten. Detzwerkzeuge jeder Art. nr 7I. Ch. Vogels Einziges Speslolgeschätt am Diatze. 8 Srholungsbedürffige finden gute Aufnahme und kräftige Verpflegung im Lustkurhofel WDaldfrieden. Gesitzer Glaas Lindemann, Jobenbüren(Westf.) Tentoburger Wald •-Tiechlor Innsma K Jal der Tiedr Krratig M. Rianstertw. Ternruf 906. Clemensstr. 16-17. Uebernahme kompl. Beerdigungen. Heute erhielten wir die schmerzliche Nachricht, daß in den letzten schweren Kämpfen unser lieber, treuer Bruder, der Gerichtsassessor Aesternu““ Vizefeldwebel und Offiziersaspirant im Ins.=Regt. Nr. 13 Inhaber des Eisernen Kreuzes 2. Klasse in aufopfernder Pflichterfüllung nach bereits zweimaliger Verwundung im Alter von 36 Jahren den Tod fürs Vaterland gefunden hat Metz, Westlicher und Balkan=Kriegsschauplatz, den 2. November 1917. Die tieftrauernden Brüder: Heinrich Westermann, Oberapotheker d. R. Anton Westermann, Oberarzt d. R. Leonard Wessermann, Leutnant d. R. Das feierliche Seelenamt findet statt Dienstag, den v. Revember, 8 Uhe morgens in der St. Josephskirche(Hammerstraße). Et wird gebeten, von Beileidsbesuchen Abstand zu nehmen KIDRÖUN Münster I. W., Alter Pischmarkt 7 Hofgoldschmied## Sc-Heülgtekfaput Purk. Werkstatt für kirchliche Kunst. Kirchliche Geräte und Gefässe. Emaille-Arbeiten. Größtes Lager. Nür Handarbeit! Metlaussielung Brüssel 1910: Goldene Modaille VersicherungenintEinsemiass uer arlegsgelamt übernimmt noch bis auf weiteres die Leipziger Lebensversicheren. Lehaft d.u. (Alto Leipziger) Gegründet 1830— Leipzig— Thomasrung 21 100 Ohne Extraprämie beim Eintritt Bequeme Deckung der Kriegsschädenbeiträge aus den künftigen Dividenden oder aus der auch im Kriegesterbefall sofort und voll zahlbaren Versicherungssumme Bezirkesvertreter: Fr. Heinse, Münster i. W., Graelstraße 12. Fernruf 544 Versicherungen mit Einschluß der Kriegsgefahr übernimmt noch bis auf weiteres die Leipziger Ledensverscherunge auf Gegenseitigkeit(Alle Leipziger) Leipzig Thomaoring 21 Chue Extraprämie beim Eintritt Bequeme Deckung der Kriegsschädenbeiträge aus den künftigen Dioidenden oder aus der auch im Kriegsnerbefall sofort und voll zahldaren Versicherungsjumme. M4. Aerrisur Emmol (ünster i.10. Blumenbinderei, Oflanzen- und Samenbandlung, erößtes Spezlalgeschäft Weittalene erngfiedt! 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Auch unsere tapferen wiederheinschwessälschen Spreiter halten draußen der gewaligen Abermacht unserer Zeinde sand und biden todeamutg mit hren Leibem eine Nauer, an der der verzweifelte Ansturm unserer Gegner zerschenn.„ 5 Aber während unsere militärische Tage so gut ist wie nie, währeno durch die glänzenden Erfolge unserer A-Booie derjenige Gegner, der die Gele des Kampses gegen uns bidet, niebergezpungen wird, K im Zunemn emn wider Kampf der poltschen Porteien entranat, und frotz ale Srostaten unserea Voles broßt der Siegeepreis für uns verioren zu geben, wenn es nicht gelingt, des inneren Haders der zu werden. Von dieser Aufesung durchbrungen und von der Aberzeugung besell, daß der Sieg nur erungen werden kann, wena vir in Innern einig sind, haben patriotische Männer am Gedantage in Königsberg die Deutsche Vaterlandspartei gegründet. Sie will, unter Ausschluß innerpolitischer Bestrebungen, alle vaterländischen Kräfte ohne Unterschied der politischen Parteistellung zusammenschließen, se wil Stätze und Räckhalt sein für eine kraftvolle Reichsregierung, die nicht in schwächlichem Nachgeben nach innen und außen, sondern in deutscher Standhaftigkeit und unerschütterlichem Glauben an den Sieg unserem Volke in seiner Schicksalsstunde die Ziele zu setzen weiß. Der von Königsberg ausgehende Aufruf zum Beitritt zur Deuischen Vaterlandspartei hat bei uns in Westfalen und am Niederrhein lebhaften Wioerhall gefunden: in wenigen Wochen sing in unserem Bezirk 52 Ortsgruppen der Deutschen Vaterlandspartei entstanden. Kein anderes Gebiet unseres deutschen Vaterlandes würde von einem Verzichtfrieden so schwer getroffen werden, wie Westfalen und Rheinland: unsere blühende Industrie, unsere hochentwickelte Landwirtschaft, Handwerk und Handel waren dem sicheren Rievergange preisgegeven, unfere Arbeiter wurven vereienden. Wir wollen, daß aus diesem Kriege ein starkes Deutschland hervorgeht, im Osten wie im Westen gegen feindliche Angriffe geschützt, im Besitze der politischen und wirtschaftlichen Macht, um seinen Aufstieg, den dieser Krieg sas ounterbrach, ungebhindernt ferseten und senen iun gemeisamer Arbeit verboundenen Söhnen den Best der Wostaten und Giter de Friedene Als einiges Volk sind wir unbezwinglich. Darum reichen wir uns über die politischen Parteien, über die Konfessionen, über die Standesunterschiede hinweg die Hand. Mit echt nieverdeutscher Treue und Zähigreit wollen wir das Erbe unserer Väter festhalten, geschart um unsern Kaiser und König und in rückhaltiosem Vertrauen zu den Zührern unseres Heres und unserer Flotte... 84schem erte, Burchusalten. An jeden, der mit uns die Not des Augenblicks empfindet und entschlossen ist, mit uns im Siegeswillen bis zum giuanchen Ende durchzuhalten, eden der Auf: Schließe dich der Vaterlandspartei an und wirke für sie, daß sie uns als ein treu und fest zusammenhaltendes einiges Volk von Brüdern Niederrheinisch=Wesifälischer Landesverein der Deutschen Vaterlandspartei Der Vorstand: Ernst Schweckendieck, Kommerzienrat, M. d. A., Dortmund, Vorsitzender Freiherr v. Landsberg=Belen auf Drensteinfurt bei Münster Oberbürgermeister Machens, Gelsenkirchen stellvertretende Vorsitzende. Der Engere Ausschuß:„„.992 Bach im. D. Georg gürte Essen: SteadtSenomn Vertanun, Ciadt, Retzunnut Jucer, Vortuup), Bonnu, Frou, Houv., arer Gliale, Vortongd; Parur Shiegendal, Disedor, Zusizu Saln Hersinar, N. d. Z.,Vorstzuser dez, Tteg Fe gish. Genertaditetor wöslenhser, Esen, Veneraseteiche Jehel, Dorrmund. 4. d. K., Dorianund; Chrenanumam wesermang, N. d. A., Lützendormus Geschäftsstelle des Landesvereins: Dortmund, Ostwall 31½. Vergassessor Althoss. M. d. A., Wattenscheld. Regierungs= und Baurat Althöser, Dortmund. Sanitätsrat Dr. Alg, Bad Oeynhausen. Dr. medh. Angener, Tahlhausen. Oekonomierat Austmann, Steinhagen. Kommerzienrat Dr Baare. Bochum. Direktor der Provinzlalheilanstalt Dr. Backenköhler, Aplerbeck. Bürgermeister Paul Bachr, Bad Oennhausen. Generaldirettor Balcke, Bochum. Hauptmann d. L. Paul Balher, Essen. Bankdirektor Walther Bartels, Güterslod. Bergwerksdirektor Parteck, Bredenscheld. Ehrenamtmann Basiert. Werste. Clemens Bauer, Recklingunghausen.„Werkführer Anoyst Bäumer, Ennigloh.„Realgyrgna; stalbirektor Prosessox Dr. Becker, Katernberg, Fabrikbesitzer Karl Becker, Menden. Schlosser C. Becker, Dortmund. Bürogehilfe V. Becker, Dortmund. Rektor Beckmann, Bielefeld, Sanitätsrat Dr. Behm, Witten(Ruhr). Sanitätsrat Dr. Beitter. Dortmund. Direktor Wühelm Bellwinkel, Dortmund. Fürst zu Bentheim und Steinfurt, M. d. H. Burgsteinfurt. Prinz Karl zu BentheimTecklenburg, Schloß Hohenlimburg. Kreisschulinspektor Berendes, Halle i. W. Ehrenamtmann Berken, Berkenhof bei Körbecke. Landrat Dr. Bechaus, Bielefeld, Gymnasiallehrer Bendel, Bielefeld, Geheimer Baurat Dr.=Ing, Venlenberg, Dortmund. Dr. Veniner, M. d. B, Düsseldorf. Professor Dr. Beyse. Bochum. Obermeister Jul. Blanke, Bochum. Kunstmaler Professor Dr. v. Bachmang, Hösel. Pfarrer Bockamp, Bochum. Justizrat Dr. Bödiker, Münster. Direktor herm. Boecker, Gelsenkirchen, Hüttendirektor Dögel, Hattingen., Werkhelfer Feihz Böhmer, Dortmund. Sanitä srat Dr. Borchmeyer, Recklinghausen. Sanitätsrat Dr. Bardenheuer, Bochum. C. Vormann, Dortmund. Regierungspräsident d 2 von Vorrles, Ulenburg. Stadtrat Walther Bosch. Bochum. Sanitätsrat I)r. Boshamer, Witten. Rechnungsrat Bosse, Herford. Syndikus Dr. M. VBothe, Essen=Bredeney, Stadtbaurat Bovermann, Dortmund. Dr. med. Beamkamp, Schonnebeck. Ehrenamtmann Bredenbreuker. Hattingen. Maschinenfabrikant Breitenbach, Weidenau. Lonrad den Beink. Essen, Pastor a. D. Brockhaus, Dortmund Dr. Brockmann, M. d. A., Düsseldorf. Fabrikant Friedrich Karl van Bruck, Velbert. Wühelm Brügmann, Winterherg=Dortmund. Pastor Heinrich Brünger, Erter. Fabrikant Ernst Brune, Essen. Rudolf Buck, Dortmund. Oekonomierat Buckendorf, Rahden. Hauptlehrer Bulk. Hohfeld. Dr. med. Burgmann, Siegen, Verleger Emil Busch, Datteln. Pfarrer Burbach Mülheim(Ruhr). Gießer Georg Burghardt, Hörde. Justizrat Busch, Recklinghausen. Regierungsrat Chrapkowokl, Witten. Sanitätsrat Dr. Cohaus, Katernberg. Amtmann Cornelius, Spenge. Gutsbesitzer C. Cosack, Menßetfelde. Provinzial=Gutsdirektor Cremer, Eickelborn. Pfarrer Cyrus, Bad Oeynhausen. Universitätsprofessor Dr. Daenell, Münster. Geheimer Kommerzienrat Gerrik van Delden, Gronau. Bürgermeister Delius, Siegen. Gymnasialdirektor Denecke, Herford. Vorst. Detring, Herford. Landgerichtsdirettor, Geh. Jusitzrat, Dettmar, Essen. Hauptmann Devens, Münster. Rektor Dieckerhoff, Lütgendoxtmund. Justizrat Dietriche, Hatngen, Schulwärter Heinrich Dohle, Dortmund. Gärtnereibes. Dördelmann, Dortmund. Geh. Medizinalrat„Dr. Dörrenberg, Sgest. Sanitätsrat Dr. Dunkel. Altena. Fabrikant Heinrich Dunkelau, Bünde=Hunnebrock. Rektor Düringer, Duisburg. Bergw rksdirektor Dätling, Gelsenkirchen. Fabrikani Stadtverordneter C. Elbnghaus, Hohenlimburg., Brauereidirektor Eberhardt, Lütgendortmund. Erster Amtssekretär Ebmeler, Ennigloh. Fabrikbesitzer Stadtrat Eckardt, Dortmund. Geheimer Regierungsrat D)r. Ehrenberg, Rektor der Westfälischen Wilhelms=Universität, Münster. Postdirektor Eichler, Dutsburg, Fabrikant Stadtverordneter Ernst Eick, Essen Staatsanwaltschaftsrat Essen. Lehrer W. Elleringmann, Dortmund. Kaufmann W Ellersiek, Dortmund. Mar Elshorst, Lütgendortmund, Kaplan W. Engel, Ratingen. Regierungs= und Baurat Sppers, Essen. Pfarrer Erdmann, Kirchlengern. Rektox Esser, Hohenlimburg.„Realanmnasialdirektor Dr. Everlien, Kamen. Sanitätsrat Dr. Faber, Bochum. Schmied Stan. Jobian, Dortmund. Justizrgt Jauisch. Witten. Ernfi Jeuerbaum, Dortmund. Pastor Ad. Fiebig, Gütersloh. Landwirt Zinke, Gohfeld. Fabrikbesitzer Herm. Franken, Gelsenkirchen. Fabrikbelitzer und Stadtverordneter Franzins, Dortmund. Landwirt Frederking. Nordhemmen. Bauingeneur August Jubrmann, Gelsenirchen Pfarrer Gabriekl. Slegen. Poschinenmeiter Franz, wayngun, Dortmund. Gerland, Münster. Amterichter Dr. Seizrzegu, Hotziugen. Justizrat Dr. Gießing. Dutsburg. Lehrer Alfred Gloge, Velbert. Prosessor Dr Hans Goldschmidt. Essen Kommerzlenrat Dr. Goldschmidt. Essen. Fabrikant Gustao Gontermann, Siegen. Sattler Kicherd Goßlick, Dortmund. Pfarrer, Hotschalt. Dünne. Kommerzienrat V. Sratz, Sundwig. hauptlehrer Graese, Essen=Vordeck. Bergrat Graßmann, Essen. Oberregierungsrat Dr. Grolmann, Düsseldorf. Telegraphensekretär Gronau, Herford. Carl Grothaus, Spradog,„Direktor Grunewold, Bochum„Gutsbelstzer Gümpelmann, Kirchlinde. Eisenbahn=Lademeister Chr. Haast, Dortmund. Geheimer Justizrat Haarmann, M. d. A. Dortmund. Wilhelm Haarmann, Lügendortmund. Pfarrer Hardieck, Essen. Haus harrer, Bochum. Generaldirektor Dr. Haßlacher, Dutsburg=Ruhrort. Pfaxrer hann, Duisburg. Geh. Justizrat Haver, Mülhelm (Ruhr). Zeitungsverleger Richard Heinrich, Wanne. RegierungsBaumeister Heinrich, Soest. Bergschuldirektor Professor Heise, Bochum. Bankofrettgg J. Heitmann, Neatfrgehguseg, D##ftor des Rheinisch=Westfälischen Elektrizitätzwertes Henke. Essen, Gutsbesitzer H. herbert, Gelsenkrrchen. Oberingenieur Karl Hartig, Essen. Geheimer Studtenrat Dr. Herwig, pielefeld. Dess s verieger A. Herchendach, Wanne. Landgerschtsdirektor, Lehenner Justizuut Dr. Heuser, Bochum. Oberbürgermeister Heuser, Recklinghausen. Apothekenbesitzer Hildebrandt, Hohenlimburg. Kommerzienrat C Hülgenberg. Essen. Beigeordneter Robert Hil, Hattingen. Professor Dr. Hindorf, Dusburg=Ruhrort. Sondikus Hirsch, M. d. R. und d A., Essen. Poswerwalder Hit, Bruchmühlen. Hüttendtrektor hobrecker, Hamm. Chefredakteur Hoersier, Dortmund. Oberlehrer Protessor Dr Hof. Witen. Pfarrer Ernst Höffken. Katernberg. Fabrikant Walter Hohagen, Belberk, Bergassessor Hohendahl, Unser Fritz. Bergrat Hollender, Recklinghausen. Pfarrer Holthey-Weber, Katernberg. W. Hollhaus, Bövinghaufen,„Rechteanpalf, Dr. ten Hompel. Münsaer. Sanitätsrat Dr. Honcamp, Katernberg. Generaldirektor Berzmeister Hoppstacdter, Bochum. Spinnereidtrektor. Hormann, Brackwede. Rektor Franz Hüffermann, Bielefeld. Wilhelm Hälsmann, Bielefeld. Sanitätswot I)r. Huneke, Düsseldorf.„Pfarrer Husemann, Blasheim. Schrifhteller Th. pury, Zugenscheld. Hauptlehrer Hurhol, Dünne. Generaldirektor Bergassessor Janßen, Hamm. Syndikatsdirektor A. Janus. Essen. Oberbürgermeister Dr. Jarres, Dusburg. Pfarrer Heinrich Johannsen, Essen. Amtsgerchrsmat Voerling, Bocholt. Fabrikant Alberi Indick, Velbert Pfarrer Kähler, Bielefeld, Sanitätsrat Stadtrat Dr. Kalthoff, Dortmund=Huckarde. Syndikatsdirektor Dr. Kampers, Bochum. Maurermeister Karmeyer, Bielefeld. Fabrikdirektor Kayseler, Herne. Justtzrat Kehren, Düsseldorf,„Masor a. D. c keim, Düsseldorf. Universitätsprofessor Dr. Keller, Münster. Kaufmann Wilhelm Kemmer, Essen,„Stadtoerordnetzer Kirchberg. Mülhetm(Ruhr). Fabrikbesitzer Fried. Kirchhoff. Haus Ortlohn bei Iserlohn Stadtverordneter Professor Dr. Kichrath. Mülhelm (Ruhr). Gehelmer Kommerzienrat Dr. Ing. e. b. Emil Kirdocf, Streithof, Mülheim,(Ruhr). Fabrikant Georg Kisker, Bielefeld. Kommerzienrat Klasing. M. d. H., Bielefeld. Justig= rat Dr. Klasing, Bielefeld. H. Klausing, Spradow. Knanpschafts=Abtellungsporsteher T4. Kleberg. Bochum. ProvinzStaaßenmesster Kleffmann, Dortmund. Generaldirektor Bergassessor Klein, Herne. Kommerzienrat Ernst Klein, Dahlbruch. Generaldirektor Kleine, Dortmund. Geheimer Justizrat Ritterausbesitper von Kleinsorgen-Borg, Mülhelm(Ruhr). Rektor Alempt, Dortmund=Evina. Generaldirektor J. Klennmans. Recklinghausen. Pfarrer Klose, Bachum. Pfarrer Kuappmann, Essen. Berawerksdirektor Knepper, Bochum. Geheimer, Sapitätsrat Dr. Knickmeyer, Velbert, Bergwerksdirektor Knuve, M. d A., Linden (Ruhr). Pfarrer Koch, Bad Oeynhausen. Theodor Koch, Kirchlinde. Kreis= und Stadtschulinspektor Dr. Koch. Mülhesm(Ruhr). Bürovorsteher Otto Kohlmann, Hervest=Dorsten. Bergwerksdixektor Swdtrat Köllmann, Dortmund=Dorstfeld, Pfarxer, lic. Graf von Korff. Essen Verwaltungsbeamter Karl Korte, Dorkmund. Schriftletter Fr. Krago, Schwerte. Ferdinand Kraft, Horst(Mark). Zeitungsverleger und Schriftleiter Heinrich Kramm, Lippstadt. Pfarrer Krause, Witten, Stadtverordneten=Vorsteher Jakob Kreutz, Siegen,„Professor C. Krieger, Dortmund. Professor der Rechte Paul Krückmann, Mönster. Fabrikbesitzer Julius Krutmener, Bad Oeynhausen. Dolomitarbeiter Erust Köhnemund, Hörde Kommerzienmut herm. Kümpers, Nheine. Lozenshrktor Kumpf, Witten. Dr. Paul Küppers, Bochum. Fabrikdirektor Hila Könversbnich Gessenkirchen. Rechnungsrat Kunze, Herford. Werkmeister Friede. Langer,„Essen, Superintendent Lappe, Biesefeld. Bergwerksdlrettor R. Lattan, Kmternberg, Pfarrer Leckebusch, Velbert. Freiherr v. Cedebur=Crollage, Vorsitzender der Wesct, Landwirtschaftskammer, Santätsrut Dr. Leich. Witten. Medizinalrat Dr. cembke, Duisburg. Oberbürgermeister Dr. Lembte, Mülhelm(Ruhr). Pfamer Lemmer,„Esten,„Verggslessor. Lenz. Distein bei Heria. Verawerksdirektor Bergassessor Linden#gr#. V###enkircg Verewerk=de Latzmt Vergasesor Lepdack Necinghausen. Archurg, D., Fa. S3c1eh Loch. Dutsburr. Vergassessor von und zu Cäwenstein,„Essen. Pfarrer Lücking. Hohentmburg. Kaufmann Rendant Withelm Lücking, Kirchlengern. Jeitz Läcking, Diebrock. Professor Dr. Otto Maaß, Gütersloh. Pfarrer Mgennel, Eichel. Bürgermeister a. D. Mangelsdorf, Gütersloh. Realgymnasiallehrer S. Marburger, Langendreer. Bankdirektor G. van Merteren, Mülheim (Ruhr). Schriftleiter Karl Mehls, Münster. Grubeninspektor Mehring,. Linden(Ruhr). Professor Meier=Jobst, Bochum. Universitätsprofessor Dr. Meinardus, Münster. Gymnasialdirektor Meinhold, Hamm. Stadtrat Dr. A. Meininghaus, Dorhmund. Unwerstätsprosessor Dr. Meisler, Münszer. Rektor Menn, Bochum. E. Mennenöh, Essen=West. Bürgermeister Menzel. Hauptmann d. L., Hohenlinburg. Professgr,Dr. A. Menzer, Bochum. Pfarrer lic. Meßner, Soest. Rechtsanwalt Meumann, Essen. Regierungsrat Mensel, Dortmund. Stadtrat Carl Meyer, Dorhnund. Hofendirektor E. Meyer, Wanne. Syndikatsdirektor Otto J. Meyer, Essen. Bürgermeister Meyer, Stoppenherg, Oherstientnant, 3. B. Meyer, Bochum. Pfarrer Meyer. Gehlenbeck.(Zutsbesitzer Meyer zu Hellingen, Wallenbrück. Meyer zu Derrendorf, M. d. A., Theesen, Stadtrut A. v. d. Mählen, Besefeld. Kommerzgurgt, Th. Mällensiefen, Crengeldanz bei Witten. Verleger Fritz Müller, Lütgendortmund. Generaldirektor Gustao Müller, Düsseldorf. Bergrat Möller. Gelsenkirchen. Bergassessor a. D Müller, Castrop. Major Müller, Münster, Seminardirektor Müller. Essen. Kreissparkassenrendant Otto Mund. Herford. Geh. Justizrat Münter, Siegen. Zahnarzt, Chr. Muhelfeldt, Preutz Oldendorf. Motorwärter Heinr. Nahle. Hörde. Buchhändler Robert Retz, Bielefeld. Fabrikant Gustav Neuhaus, Bochum. Professor Dr. Neumann, Herford. Werkführer Heinrich Niestrath, Werfen. Kaufmann Emil Rieten. Duisburg. Kaufmann D. Riagemann, Soest. Professor Dr. Rohtweg, Dutsburg, Schmied Wühelm Rolte, Dortmund Amtsrichter Dr. Röthling. Soest. Kommerzienrat G. von Oerdingen, Gelsenkirchen Geheimer Justizrat J. Oertmann, Mülheim(Ruhr). Kaufmann Julins Ostermann, Essen. Handlungsgehille Hans Olten, Bad Oeynhausen. Kaufmann Ernst Paenher, Velbert. Pfarrer Pape, Stift Querenheim. Pfarrer Julius Peter, Gelsenkirchen=Bismarck, Oberlehrer Dr. Petersen, Katernberg. Verschtsgliesor W. Picht. Vserlohn. Syndtatsdirektor Walter Plehn, Essen. Kommerzienrat C. R. Poensgen, Düsseldorf. Buchdruckereibesitzer Fr. W. August„Pott, Witten. Rechtsanwalt Dr. Pohl. Iserlohn. Carl Pohl, Mülheim(Ruhr). Apotheker H. Pott, Koternberg. Pfarrer O. Prein, Hohenlimburg. Professor peöscheld. Minden, Fabrikant heinrich Puth. Blankenstein. P. Quäter, Essen. Beigeordneter Baurat Radke. 1 dorf. Parteisekretär„Dr. jur.-Ramin, Dortmund. Oberstadtsekretär a. D. Paul, Redlich, Essen. Feitz Rehmann, Mülheim (Ruhr), Professor Dr. Konrad Ribbeck, Essen. Pfarrer Richter, Herford. Pfarrer Richter, Witten. Katernberg. Schlachtenmaler Theodor, Rocholl, Düsseldorf. Masor z. D. Ernst von Rosenberg. Rad Oennhausen. Damkanstrsar Professor A. J. Rosenberg, Paderborn, Universitätsprofessor Ddr. Rosenfeld, Münster. Direktor Dr Roser, Mülheim(Ruhr). Prokurist, A. Rosenkötter, Essen. Architekt Karl Roskom, Dortmund. Oberleutnant d. R. Alfred Roth, Duisburg=Meiderich. Apothekenbesitzer A. Räping, Soest. Bergmerksdirettor Hermagn Russell, Gelsenkirchen. Professor Rost. Dortmund. Oberpostschaffner August Saermann, Herford Schmied Rudolf Sanden, Dortmund. Postverwalter Schack, Kirchlergern. Wiegemeister Conrad Schaumburg. Hörde. Stukkateurmeister Angust Scheurer, Bochum. G. Schld=ötter, Laternberg.„Frihz Schleatendal. Dusburg. K. Wilh. Schleicher, Düsseldorf. Grubeninsnektor Schleicher, Pors, des Verbandes der Vereine techn. Grubenh. Rochum. Pfarrer Schlüpmann. Mahnen. Bauunternehmer Ad. Schmale, Bochum. Stadtrat E Schmidt. Dortmund Stadtrat Schmidt, Hörde. Phillvp Schmid, Lütgendortmund. Justizrat Dr. Schmits. Mülheim(Ruhr). Amtagerichtsrat Dr. Schmit. Duisburg. Pfarrer Schneider, Spenge. Prosessor Dr. Hans Schröder, Dortmund. Dr.=Ing. e. d. E. Schrödter. Düsseldorf. Knappschafts Abteilungsvorsteher Wilhelm Schroer, Bochum. Fabrikdirektor R. Schuchard, Siegen. Ehrenamtmann v. d. Schulenburg. Herford. Vorarbeiter Heinrich Schulte. Dortmund. Sozialsekretär der Firma Friedr. Krupo A.=G. Gerhard Schulte, Essen=Rüttenscheidt. Landwirt Dietrich Schulte=Somborn in Somdorn bei Langendreer. Gutsbesitzer Schulte=Steinberg, Langendreer. Gutebesitzer SchulteDieting, Bochum. Telegraphendirektor Schulz, Gelsenklrchen. Lyzealdirektor Schulz. Soest. Schulze=Pelkum. M. d. A., Hamm. Bergwerksdirektor, Vergassessor a. D. Schulze-Bellinghausen, Werne. Oberlehrer Dr. Schwagmeyer, Witten. Bergassessor Selbach, Eickel. Professor Paul Senstlius, Velbert. Friedrich Senz, Siegen. Landwirt Sielermann, M. d. A., Hoisen=Schnathorst. Wagemeister Hottlieb Skowosch, Tortmund. Syndikatsdirektor C. Sohn, Bochum, Bergwerksdirektor Walter Spindler, Essen. Erster Bürgermeister Dr. Sporleder, Herne. Geheimer Studienrat Dr. Ad. Stamm. Mülheim(Ruhr). Oberbürgermeister Dr. Stapenhorst, Bielefeld. Generaldirektor Kommerzienrat Dr.=Ing. Springorum, M. d. H. Dortmund. Fabrikbesitzer C. Stegemann, Bochum. Bergassessor a. D. Stein, Recklinghausen. Dr. G. Skein, Duisburg. Apotheker G. Stein, Werne. Stahlwerksarbeiter Konrad Staufenberg, Hörde. Realgymnasialdirektor Dr. Steinecke, Essen. Redakteur und Stadtverordneter Gustao Steinhaus, Siegen. Hugo Steiner, Mülheim (Ruhr). Werkmeister H. Steinkamp, Herford. Amtsbeigeordneter M. Steinmeyer. Lütgendortmund,„Vorarbeiter Heinrich Stöcker, Dortmund. Buchdruckereibesitzer Wilhelm Stölting, Recklinghausen. Realgymnassaldirektor Professor Dr. Stölting, Wanne. Dr. med. Strempel, Bad Oeynhausen. Fabrikbesitzer und Stadtverordneter W. Suhrmann. Dortmund. Oekonomierat Sümmermann, Alpe. Kaufmann H. J. Tack, Herford. Bergrat Tegeler. Recklinahausen. Oberbahnassistent G. Tenlus, Münster. Justizrat Terrahe, Münster. Oberlehrer Dr. Terner, Gelsenkirchen. Geheimer Justizrat Tewagg, Dortmund. Wilhelm Thiemt, Dorimund. Oberingenieur Ludwig Thiermann, Essen. Tielmann, Kley. Kommerzienrat Tiemann, Bielefeld. Stadtrat J. Tietmann, Witten. Werkmeister Gustao Finschmann, Bochum. Hobler, Karl Trachte, Dortmund. Fahrsteiger Wilhelm Trenkel, Bochum. Dr. med. Tromp, Leitender Arzt des Diakonisenhauses, Kaiserswerth. Sanitätsrat Dr Teosiorff. Pochim. Dreder Mühelm Twele, Bochum. Ignaz Fgeiherr von Twickel. Recklinahausen. Gemeindevorsteher W. Uhe. Rehme. Kesselmeister August Unterbrink, Dortmund. Gymnasialdirektor Dr. Verres, Recklinghausen. Apothekenhesitzer Cacl Bersen. Duisburg. Kunstmaler Fred Bein, Tüsseldorf.„Gutsbesitzer Gieseler, Avlerbeck. Stadthurnigspektor Max Vogels, Duisburg. Kommerzienrat Heinrich Vogelsang, Recklinghausen. Generoldirektor Vögler. Doxtmund. Professor O. Volgk, Gütersloh. Großhalzhändler August Poß. Velbert. Jahnarzt J. Boß, Bielefeld. Markscheider J. Vossiec. Laternberg. Schmied Friedrich Waaner, Hörde. Professor Dr. Waltemath, Cütersloh. Werkmeister Fritz Watermann, Dortmund. Geheimer Kommerzlenrat Jnlins Weher, Duisburg. Maschinist Conrad Weckesser, Hörde. Fabrikant Arnold Weddigen, Herford. Major Graf von Wedel=Sandfort. Dr. Wedemener, Sterkrade. Oberrealschuldirektor Dr. Wehrmann, Bochum. Amtmann Weiberg, Wanne, Kommerzienrat Meinsig, Eiegen, Otrchzurgt Welnnoldt, Essen. Oekonomierat Welbecg, Darup. Kaisarli r Bankvorstard Wick. Velbert.„Hüttendirektor O. Wiebusch, Gelsenkirchen. P. Wiedling. Essen. Gutsbesitzer Chrenamtmann Wiemang, Halingen, Sanicäksrat D)r, Winckler, Zeibel bei Bielesed. Gymnasialdirektor Geheimer Studienrat Dr. Windel, Minden. Landraf Winkelmann, M. d. A. Büren, Superintendent Winkelmann, Hohenlimburg. Suverintendent Winkhaus. Dortmund. Fabrikbesitzer Fr. Karl Winkterberg. Bochum. Hüttenditektor 2d. Wirh. Mütheim(Ruhr). Stadtrat Feih Wiskott. Dortmund. Stadtrat Kommerzierrat G. Wiskott sen., Dortmund. Fabrikant Ewald Mitte. Velbert, Landgerichtsdirektor Hauntmann d. R. a. D. Franz Woermann, Bielefeld. Hauptlehrer Wöhrmann, Mahnen. Protessor Dr. Wals. Düsseldarf.„Fahrikhesitzer Emil Wolfs, EssenBredeney. Pfarrer Woll, Bergkirchen. Pfarrer Wortmann. Lütgendortmund. Hauptschriftleiter R. Wulle. Essen. Chefarst Prosessor Dr. Walffeia. Bochum, Handelskammersgnditue Dr. Wurst, Münster. Professor H. Jander, Gütersloh. Landesbaurat und Stadtrat H. Zimmermann. Münster. Wirklicher, Geheimer Oberkor'storialrat Generallungintendert, D. Jo=sner. Münster. Kaufmann Heinrich Zurmühlen, Soest. Fabrikant Th. Bastert, Bünde. Rektor Fischer, Minden. Generaldirektor Bergrat Juncke, Kamen. Rektor haastert, Mülheim(Rudr). Amtsgerichtsrat Hidding. Langendreer. Oekonomierat S. Meier, Rödinahgnsen. Pastor I. R. Riemöller, Gütersloh. Dohlmann, Wickede=Asseln. Otto Schulte. Vorsitzender des rheinisch=westfäl. Verbandes der wirtschaftsfriedlichen Arbeitervereine. Dortnzund. Fahrsteiger Friedrich Trenfel. Bochum. Schrsfstellr Ham Trühschler von Falkenstein, Essen. Dreher Heinrich Unterbrinf, Dortmund. Geheimer Regierungsrat Tilmann, Münster. Generalkommissionspräsident a. D. vom Hove, Münster.