sember 1912 jedem Hause wo geie Murk e#eg vinl, solle unst uns aus-Orgel Kerich. Aerste Seicher Apams###r Preise vrr 46 Mk. u Hierte Krtaleg gratis. Maier,H#;&E; Fullz sonium-Spiel-Apparet nur 35 Ml.) Suchen 1 Teecer. Th a am Tetet un is bersaurt veise Dres b# grnf# ersser in Verschint Dre Asregge: Gsst guer bez. geen se 9* besesten un: ken 9 Sür-Gebih: enas entmeister, im Loiz= und Baul## ren, sucht zum 1. Janu#t lpäter Sielung. # Antragen unl. C. S24 Geschäftskelle des#ch en Morkur. IeWards(Keliner), Hodes Imkommer:n dlläst Leute allet Beruft!..—s gez Sesahre— Berd. 350—3000N 4 N. 14 74. d. fr. Sn— Ratart: Fert Kessel, Hannover 14 50 mimm Austurhs. Sun Nädcden, u.44 bärzerla= Lace ui pet alt gründlich Mai Stelle 2 Kuchn demeniden: ete unte: K. 8319 2n selle des Legfäliger 2 itsemille sucht zuverläst s e erz u 5 r##hluß.n echtteteter St Sonntag, 1. Dezember. Der Westsälische Merkur erscheint täglich zweimal, am Tage nach Sonn= und Feierlagen einmal. neilagen: Illustrierte Unterhaltungs=Beilage(wöchentlich), Verlosungsliste von Wertpapieren(3 mal monatlich). nedaktion: Lütkegasse 1—3. Sprechstunden 10—11 Uhr vorm. Geschäftsstelle: Königstr. 59. Geöffnet 8 Uhr vormittags bis 7 Uhr abends. merlag u. Rotationsdruck der Westfälischen Vereinsdruckerei. Probenummern: Achttägiger Probeversand des Westfälischen Merkur gratis und franko. Bestellungen mit deutlicher Adressenangabe wolle man richten an die Geschäftsstelle, Königstraße 59. Telegramm-Adresse: Merkur, Münsterwestf. Redaktion Nr. 203, Geschäftsstelle Nr. 112. Erstes Blatt. Hierzu ein zweites u. drittes Blatt. 1912. Gegründet 1822. Illorgen-Husgabe. 91. Jahrgang. Bezugspreise: Bierteljährlich: In Münster bei der Geschästestesse A 3.00; auswärts bei allen deutschen Postämtern KK 3.50. Zweimonatlich: In Münster bei der Geschättsstelle c 2.00: auswärts durch die Post(jedoch nur für die beiden letzten Monate eines Quartals) KK 2.34. Einmonatlich: In Münster A 1.00; auswärts durch die Post (für jeden einzelnen Monat des Quartals zulässig) K 1,17. Einzelnummer: Zu haben in der Geschäftsstelle, an den Bahnhösen 2c. à Exemplar 10 Pfg. Anzeigenpreise: Für die Petttzeile oder deren Raum 25 J, Reklamezeile 75 J. Anzeigen=Annahme: In Münster Königstraße 59, somze sämtliche Annoncen=Bureaus des In= und Auslandes. ntag, den 1. Desember, abends 5 Udr: etzte Aufführung geinlagen von H. Weistll. &am Münchener Rokoko=Kirchen. Von Dr. O. Doering in Dachau. „Das Alte stürzt, es ändert sich die Zeit.“ Allen Anstrengungen der Denkmalpflege zum Trotz verschwinden zahllose der alten schönen Bauwerke, der Ruhm und die Zierde unserer Städte; die Straßenbilder nehmen neues verändertes Aussehen an, nicht immer zum Vorteil des schönen Eindrucks, dort aber, wo überhaupt noch von Uebergang die Rede und noch nicht völlig moderne Uniformität erzielt ist, fast stets zum Nachteile der harmonischen Wirkung. In Berlin, wo die Straßen der mittleren Stadt noch bis in die siebziger Jahre des 19. Jahrhundert ihren Charakter aus der Zeit des Barock und Rokoko recht getreu bewahrt hatten, ist er jetzt gänzlich verwischt. Anders in München. Altes und Neues geht hier durcheinander, und manches Straßenbild erweckt noch heute den Gedanken an die Zeiten, da unter der Regierung des Kurfürsten Karl Albert das öffentliche und private Bauwesen der Rokokozeit einen glänzenden Aufschwung genommen hatte. Denn unter Max Emanuel während der Frist, die dieser in der Verbannung lebte, war ein Stillstand eingetreten, und erst nach seiner Rückkehr begann, von des Kurfürsten lebhaftem Kunstinteresse gefördert, wieder Leben in die Künste zu kommen. Durch die Erlebnisse des Kurfürsten erklärt es sich, daß statt der bisher beliebten italienischen Art die französische in Mode gebracht wurde, teils durch Künstler, die Franzosen von Geburt teils durch Deutsche, die in Frankreich ausgebildet waren. Die Schlösser von Nymphenburg und Schleißheim gehören zu den wichtigsten Erzeugnissen jener Epoche. Jenes ward unter Giovanni Antonio Viscardi und Joseph Effner erweitert, letzteres durch Enrico Zuccali entworsen, durch Effner vollendet. Schon hier finden wir Künstler beschäftigt, die berufen waren, späterhin die Entwicklung des Bau= und Dekorationswesens in München und in Bayern, speziell in dessen Süden, zu bestimmen und durch ihr Vorbild auf die deutsche Kunst des 18. Jahrhunderts überhaupt die bedeutendsten Wirkungen zu üben. Wir finden außer den bereits Genannten die Stukkateure Dubut, Johann Georg Bader, Johann Baptist Zimmermann, die Maler Cosmas Damian Asam und Gottfried Nikolaus Stuber. Viscardi, der als nicht durchaus selbständiger Geist wesentlich italienischen Traditionen folgte, war seit 1685 im Dienste des bayerischen Hofes angestellt. Er ist 1763 gestorben. Zuerst war er auf dem Gebiete der profanen Architektur, dann auf dem der kirchlichen tätig. Sein Werk war u. a. die Kirche von Fürstenfeld bei Bruck, deren prächtiges Inneres sich uns noch heute in unverändertem Zustande und im * Schmelze der ursprünglichen Farben darstellt. Die Front ist weniger gut gelungen. Viel bedeutender— man möchte sagen, aus ganz anderem Geiste erschaffen— ist die der * Dreifaltigkeitskirche in München(von 1771), die freilich ihre Verwandtschaft mit St. Carlo alle quattro fontane in Rom nicht verleugnen kann. Man findet Näheres über diese Dinge in dem soeben im Verlage von J. H. Ed. Heitz in Straßburg(Els.) erschienenen Buche von Engelbert Baumeister„Rokokokirchen OberDie beigegebenen Abbildungen sind zum Teil durch das aus den Kirchenfenstern überstrahlende Licht beeinträchtigt, ein Uebelstand, der durch Anwendung von Isolarplatten beim Photographieren zu vermeiden gewesen wäre. Joseph Effner hatte auf Kosten Max Emanuels in Paris studieren müssen. Er war später eine der wichtigsten Persönlichkeiten der Münchener Akademie. Zu seinen bedeutendsten Leistungen gehört das Preysingsche Palais(hinter der Feldherrnhalle). Bedeutender als er ist der von ihm beim Bau in Schleißheim herangezogene J. B. Zimmermann. Dieser gehörte zum Kreise der sogenannten Wessobrunner Stukkateurschule, die uns ihre Hauptwerke in den Kirchen zu Kaufering und Landsberg, sowie im Jagdsaale zu Wessobrunn hinterlassen hat. Auch die prachtvolle Kirche von Ettal verdankt einem Angehörigen jener Schule, Joseph Schmuzer, ihre heutige Schönheit. Zimmermann war zu selbständig veranlagt, um sich auf die Dauer innerhalb der Schulregeln halten zu können. Das erste Werk, das wir von ihm kennen, ist die Ausschmückung der Kirche in Schliersee; andere, frühere sind zu Grunde gegangen. Seit 1720 im Dienste des Hofes, arbeitete er unter dem berühmten Cuvilliés und verwertete die bei dessen Profanbauten gewonnenen Erfahrungen in glänzendster Art für den Kirchenbau, zunächst(1729) in Weyarn, dann noch an vielen Orten, Prien, Ingolstadt, Diessen, Berg am Laim, Andechs usw. In München finden wir ihn 1737 bei der Ausschmückung der St. Jakobskirche auf dem Anger. In seine spätere Zeit fällt u. a. die leider beseitigte Stukkatur im Langhause der St. Peterskirche. Auch als Maler leistete Zimmermann Vorzügliches, besonders auf landschaftlichem Gebiete, so wiederum in St. Peter, sowie in einer großen Zahl von Kirchen in anderen Ortschaften. Auch von dem zuvor genannten Francois Cuvilliés muß noch ein Wort gesagt werden. Er war 1695 in Soignies im Hennegau geboren, und lebte zuerst als Hofzwerg beim Kurfürsten Max Emanuel, bis dieser 1720, nachdem er die Talente des jungen Mannes erkannt hatte, dafür sorgte, daß er zum Studium nach Paris ging. Seit 1725 Hofbaumeister geworden, hat Cuvillies sich um die Herstellung einer Reihe höchst berühmter Architekturen verdient gemacht. Dazu gehören außer einer Anzahl von Privathäusern, die z. T. noch existieren, die Amalienburg im Nymphenburger Schloßpark und das reizende Residenztheater; auch die Reichen Zimmner der Residenz sind ein Werk dieses ausgezeichneten Rokokokünstlers. Auf dem Gebiete der kirchlichen Kunst betätigte er sich in München durch Erbauung der Fassade der Theatinerkirche. Cuvilliés starb 1768. Seine Haupttätigkeit fiel in die Zeiten der Kurfürsten Karl Albert, der von 1726 bis 1745 und Max Josephs III., der bis 1778 regierte. Auch schon erwähnt wurde zuvor Johann Georg Baders Wirksamkeit im Schleißheimer Schlosse. Zuerst unter italienischen und Wessobrunner Einflüssen, zeigt er seine Selbstständigkeit und Feinheit in der Auffassung der Rokoko=Ornamentik, den schier unerschöpflichen Reichtum seiner Phantasie bereits im zweiten Jahrzehnt des Jahrhunderts in der Münchener Dreifaltigkeitskirche reif entwickelt. Trotzdem ist er keiner von den Allergrößten. Noch weniger kann ungeachtet seiner tüchtigen Leistungen G. N. Stuber zu diesen gerechnet werden, die in Schleißheim, ferner mit Zimmermann in St. Peter und mit C. D. Asam in der Spitalkirche zum hl. Geist arbeitete. Auch der österreichische Maler Knoller, der das Deckengemälde im Bürgersaal ausführte, kann wohl mit Anerkennung genannt werden, aber ohne daß man ihm eine besonders hohe Stellung zuzuerkennen hat. Jene glänzende Kunstepoche hatte aber auch von wirklichen Großmeistern noch eine stattliche Zahl in Bayern und seiner Hauptstadt aufzuweisen. Da ist der Stadtbaumeister Joseph Gunezrhainer, der Schöpfer u. a. der St. Anna=Damenstift=Kirche und zum Teil der Klosterkirche zu Schäftlarn. Er hat auch die Gewölbe in der Münchener St. Peterskirche erneuert. Gestorben ist er 1763. Da ist weiter der große Baumeister Johann Michael Fischer, der die Kirche zu Diessen neu erbaute, vermutlich auch in Ingolstadt tätig war, und dem im ganzen die Erbauung von 32 Kirchen zugeschrieben wird. In München befindet sich sein ältestes Werk, die St. Annakirche auf dem Lehel, die freilich Fischers spätere große Bedeutung noch nicht charakteristisch ankündigt. Endlich muß noch der Künstlerfamilie Asam gedacht werden. Ihre Wirksamkeit erstreckt sich über zwei Generationen. Am Ende des 17. Jahrhunderts war Hans Georg Asam mit der Ausmalung der Decke in den Kirchen von Benediktbeuren und Tegernsee beschäftigt. Er führte damit ein neues Element in die Kunst der Kirchenausschmückung in Bayern ein, nachdem diese sich in der vorhergehenden Barockperiode einseitig auf Stukkierung beschränkt hatte. Er hat noch ganz unter italienischem Einflusse gestanden, den er auch auf seine Söhne zu übertragen suchte. Diese— Cosmas Damian und Egidius Quirin mit Namen— haben für kirchliche Rokokokunst in München ganz außerordentliche Bedeutung. Weniger als Architekten, denn als Dekorationsmeister. In ihren Werken sind Architektur, Plastik und Malerei durchaus untrennbar verschmolzen. Mit ihrer riesigen Begabung für das dekorative Wesen waren sie gerade in der Epoche des Rokoko imstande, eine Rolle zu spielen, wo ja die Dekoration über das rein Architektonische die Oberherrschaft hatte. Ihre letzte berühmte Leistung, die Kirche St. Johann von Nepomuk in der Sendlingerstraße, bietet hierfür den augenfälligsten Beweis. Die Tätigkeit der Brüder begann in der Oberpfalz und begründete den späteren großen Ruhm im Dome zu Freising. In München arbeitete Egidius, der jüngere Bruder, der vorzugsweise für Stukkatur begabt war, in St. Anna auf dem Lehel, St. Peter und St. Anna=Damenstift. Cosmas Damian war neben jenem der ebenbürtig begabte Maler. Er schmückte in München mit der Kunst seines Pinsels die beiden eben genannten St. Annenkirchen, sowie die Heiliggeistkirche, und wirkte auch in Schleißheim. Die vom Vater ererbte italienische Art haben beide Brüder trotz ihrer scharf ausgeprägten Individualität zeitlebens nicht ganz zu überwinden vermocht. Auf Näheres kann hier nicht eingegangen werden. Man vergleiche dafür das schon erwähnte Buch von Baumeister, sowie„Die Künstlerfamilie der Asam“ von Halm. Auf dem Boden der späten Renaissance und des Barock erwachsen, die in den großartigen Gebilden der Michaelsund Theatinerkirche ihre Triumphe feierten, wobei namentlich erstere ein viel bewundertes, viel nachgebildetes Muster geworden war, genährt und erzogen von der Grazie französischer Meisterschaft, und doch stark genug, um ihre deutsche Eigenart dabei nicht zu verlieren, entfaltete die kirchliche Baukunst des Rokoko in München ihre feinsten Blüten, zeitigte die edelsten Früchte. Zahlreich sind jene Gotteshäuser, die nicht eigentlich neue Schöpfungen, sondern Umbauten schon vorhandener Kirchen aus den fernen Zeiten romanischer und gotischer Kunstübung waren. Für erstere hatte man immerhin mehr Verständnis bewahrt, als für die der Gotik. Diese galten schon im 16. Jahrhundert als altfränkisch. Nur ganz vereinzelt sind die Beispiele, wo man auch in diesen Zeiten sich noch der Bauideen der eben vergangenen Epoche erinnerte und sie praktisch verwertete. Zumeist beraubte man sie, wo man sie übernehmen mußte, ihrer Eigenart so gründlich, daß man diese heutzutage nur noch mit Mühe herausfühlt. Der romanische Rundbogen kam dem Empfinden des Rokoko bereitwilliger entgegen. Allerdings schaltete man auch mit ihm willkürlich genug, so in St. Jakob auf dem Anger, wo man den Halbkreisbögen, die das Mittelschiff von den Seitenschiffen trennen, eine veränderte, steile, keineswegs glücklich erfundene Form geben zu müssen glaubte. Pietätvoll schonte man dagegen die in St. Peter. Den alten Körper dieser Kirchen verjüngte man dann durch neue Zutaten, die nur zum Teil architektonischer Art waren, dafür zumeist in detorativem Schmucke bestanden. Und mit den alten Bauwerken verhielt es sich umgekehrt, wie mit alten Menschen. Der jugendliche Aufputz, der diese lächerlich macht, hat jenen in Wahrheit zu neuer Jugend verholfen. Sie erscheinen, wie aus einem Geiste selbständig erschaffen und sind Repräsentanten einer neuen Kunst, die ihren Wert für immer behalten muß. Einer Kunst, der vom launischen Herbstsonnenschein dynastischer Gunst doch so viel Wärme und Glanz gespendet wird, daß sie in Reichtum und Schönheit schwelgen durfte. War sie doch noch im Vollbesitz altererbter Tüchtigkeit und wenigstens eines Teiles des von den Vorfahren angehäuften Schatzes, der sicher genug angelegt war, um in den ärgsten Stürmen bewegter Zeiten sein Bestes nicht einzubüßen. Hierzu gehört u. a. der charakteristische Umstand, daß bei den Rokokokirchen das Aeußere oft mehr als schlicht, das Innere aber reich und köstlich ist. Neben das, was im Grunde genommen alt war, das man aber den Anforderungen der neuen Zeit in geistreichster Weise anzuschmiegen verstand, stellt sich dann das Neue, und beide paßten zu einander und wurden eng verbunden, denn es war die Schönheit, die eine Brücke zwischen ihnen schlug. Von solcher altverjüngter und neujunger kirchlicher Baukunst des Rokoko darf München sich noch heute vieler Denkmäler erfreuen. Sie sind recht verschieden untereinander, große und kleine, reiche und schlichte, berühmte und unberühmte. Während bei den aus früherer Zeit übernommenen der Zwang der gegebenen Grundgestalt sich nicht überwinden ließ, und die Neugestaltung mit dem Dekorativen im Wesentlichen ihr Bewenden haben mußte, erschufen sich die neu erbauten italienisch=französisch=deutschen Gotteshäuser auch ihren Grundriß selbständig und paßten seine Linien den dekorativen Ideen der Zeit an. Von den Kirchen jüngerer Herkunft gehören fünf zu den bedeutendsten Bauwerken Münchens, und doch sucht man sie in der landläufigen Reiseliteratur vergebens. Diese zeichnet sich überhaupt durch souveräne Nichtbeachtung alles dessen aus,— selbst im gröbsten Umrisse,— was man neuere Ergebnisse der Kunstwissenschaft nennt, und fährt fort, ihr Publikum in dieser Beziehung mit längst offenkundigen alten Irrtümern zu bedienen oder überhaupt ohne Belehrung zu lassen. Zu den vortrefflichen, in der Rokokozeit selbst erst entstandenen Münchener Kirchen gehört nahe dem Bahnhofe in der Neuhauserstraße der Bürgersaal(1709—10). Er wurde als Betsaal der deutschen Kongregation von Viscardi angefangen, von Maurermeister Ettenhofer zu Ende geführt. Das Innere zerfällt in zwei Geschosse, von denen das untere mit Kreuzgewölben eingedeckt und dreischiffig ist, das obere einen großen, etwas kahl aussehenden Saal bildet. Hier ist die Gewölbedekoration lediglich gemalt, das große Gemälde am Plafond(von Knoller 1774 angefertigt) stellt Mariä Himmelfahrt dar. Der schöne Hochaltar(von Andr. Faistenberger) zeigt die Verkündigung. Die St. Annakirche auf dem Lehel, eine Jugendarbeit I. M. Fischers(Stukkaturen und Fresken von den Asams) wurde für die 1727 von Walchensee nach München gekommenen Hieronymitaner Eremiten erbaut und 1737 geweiht. Die jetzige Front, die zu dem übrigen Bauwerk so garnicht paßt, stammt vom Anfange der fünfziger Jahre des 19. Jahrhunderts. Der elliptische Mittelraum ist von einem Kranze von sechs runden Nischen umgeben, die durch Pilaster mit sehr reichen Kapitälen von einander getrennt sind. Einzelheiten erinnern an den großen Mittelsaal im Schlosse zu Würzburg. Das Deckengemalde(Himmelfahrt der hl. Anna) sowie mehrere treffliche Statuen gereichen der Kirche zu beonderer Zierde. 26169 4 T.aust Nr: Tast. Die St. Anna=Damenstiftsrirche verdankt ihre Enistehung dem Kurfürsten Karl Albert, der sie von 1732—35 durch Gunezrhainer erbauen und durch die Asams ausschmücken ließ. Sie war zuerst Klosterkirche der Salesianer= innen. Ihre Grundgestalt ist kreuzförmig. Prächtige Säulen schmücken den Kirchenraum und auch die Altäre. Ueber dem Mittelraum und der Altarnische befinden sich schön ausgemalte Kuppeln. Die Malerei wird in den Farben nach oben immer leichter und lichter, wodurch ihre Höhe scheinbar zuvimmt. R4m M.. 4 81 Ein überaus interessantes Bauwerk, bei dem auch die kräftig gegliederte, italienisch beeinflußte Front vorzügliche Wirkung tut, ist die Dreisaltigkeitskirche in der Pfandhausstraße. S wurde auf grund eines Gelübdes der bayerischen Stände erbaut und zwar zunächst von 1711 bis 1713 von Viscardi, nach dessen Tode durch Ettenhofer und Zuccali. Die Dekoration stammt von J. G. Bader und den Gebrüdern Asam. Die Kirche wurde 1714 vollendet und vier Jahre später geweiht. Der Eindruck des Innern ist sehr intim und sein, dabei doch großzügig in den Linien. Die Säulen, durch die die Hauptlinien der Konstruktion hervorgehoben sind, geben dem Bitde etwas hervorragend Vornehmes. Dazu kommt die Pracht derMalereien, deren Reize freilich gelegentlich durch Anwendung etwas gewaltsamer Effektmittel nicht gewonnen haben. Der schöne Hochaltar ist ein Werk der beiden Asam. Diejenige Kirche, die von der Eigenart des Brüderpaares die deutlichste Vorstellung gibt, zugleich gewiß die wirkungsreichste von allen, ist die des hl. Johannes von Nepomuk. Sie ist von den beiden Künstlern als Dankesgabe für glückliche Rettung auf eigene Kosten in den Jahren 1733—1746 erbaut und mit blendender Schönheit, in raffinierter Feinheit ausgeschmückt worden. Schon die merkwürdige, geheimnisvolle Beleuchtung durch Fenster, die man nur bei genauerem Hinschauen entdeckt, erregt das Interesse des Besuchers. Zur staunenden Bewunderung aber reißt der herrliche milde Glanz der Farben und Vergoldungen hin, in denen diese kleine, enge Welt von Ornamenten und Figuren zu leben unt zu atmen scheint. Das mächtige, mit größter technischer Meisterschaft und verblüffender Beherrschung der Perspektive ausgeführte Deckengemälde schildert Szenen aus dem Leben des Kirchenheiligen, desgleichen die obere Wandmalerei, während die untere biblische Darstellungen vietet. Neben den dekorativen Elementen treten die architektonischen zurück. Gleichwohl wirkt namentlich die Fassade mit ihrer großen Pilasterordnung bedeutend genug. Der Raum verbietet, über die weniger bedeutenden Kirchen eingehend zu sprechen, die die Rokokozeit in München hervorgebracht hat. Nur erwähnt und der Beachtung empfohlen seien die Spitalkirche St. Elisabeth(1758—60), und die St. Margaretenkirche in Untersendling(1706—7). Ebenso kann die Zahl kleinerer Gotteshäuser, die aus älterer Zeit stammen und im 18. Jahrhundert erneuert worden sind, nur mit kurzer Erwähnung bedacht werden. St. Johannes in Haidhausen war einst gotisch, desgleichen Allerheiligen am Kreuz. St. Anna in Harlaching ist fast ganz ein Rokoko=Neubau, verdankt aber die von der üblichen Art abweichende Grundrißgestalt dem Umstande, daß in ihr ein früherer Bau nachgeahmt wurde. Im Innern erfreuen die Stukkaturen und Deckenmalereien, sowie eine hübsche Kanzel. St. Georg in Bogenhausen endlich, das Friedhofskirchlein, mit seiner schmucken roten Turmspitze, wurde 1766—68 aus einem gotischen Bau zeitgemäß zurechtgemacht. Die wichtigsten, aus älteren Zuständen in den des Rokoko gebrachten Münchener Kirchen sind St. Spiritus, St. Jakob auf dem Anger und St. Peter. Die zuerst genannte soll, was wenig wahrscheinlich ist, schon 1327 nach dem Brande der Stadt als Spitalkirche gegründet sein, und wurde 1724—30 umgebaut. Hierbei erhielt sie höhere Seitenschiffe, neue Gewölbe und einen Turm an der Ostseite. Die Pfeiler zeigen Pilasterverzierungen mit reichen Kapitälen. Die Stukkaturen enthalten eine Fülle interessantester Ornamentik. Die Deckengemälde sind von C. D. Asam und G. N. Stuber. Auf dem einen Bilde, das die Gründung des Spitals darstellt, sehen wir den sogenannten Bretzelreiter. Der prachtvolle Hochaltar aus Holz und Marmor wurde 1724 durch Ant. Matheo errichtet. Die St. Jakobskirche auf dem Anger ist als Gotteshaus der Franziskaner schon um 1220 gegründet, gehörte von 1284 bis 1803 den Klarissinnen, und ist jetzt in den Händen der Armen Schulschwestern. Der Chor erweist noch jetzt seine Herkunft aus ältester Zeit. Nach einer Herstellung des LangSchiffO Drinzeß Lolos Versicht. Roman von H. Courts=Mahler. 1c (26. Fortsetzung.) Diese Besuchsstunde verlief also ganz glatt und für Teile erfreulich. Als die beiden Prinzessinnen wieder Wagen saßen, fragte Prinzeß Sibylle neckend: „Nun— Kindchen— war es schlimm?“ Prinzeßchen schüttelte den Kopf. „Gar nicht schlimm. Aber sage mir ehrlich— war sehr ungeschict?“ 46 Sihull. „Ich will dich nit eitel machen, neckte Prinzeß Soylle. „Bist du wirklich zufrieden mit mir?“ „Ganz wirklich!“ „Weißt du, was mir ganz unfaßbar ist?“ Nun'“ m 128 Lun E.5. „Daß ihr alle— du und Seine Hohelt und der Erbprinz und seine Gemahlin so lieb und freundlich zu mir seid— so— als gehörte ich zu euch!“ „Nun— gewissermaßen tust du das auch— als Baron Schlegells künftige Gemahlin.“ „So gilt euch der Baron wohl sehr viel?“ Prinzeß Sibylles Augen funkelten vor Vergnügen. „Freilich— er ist uns wie ein Sohn und Bruder.“ Prinzeßchen seufzte. „Wenn ich das alles so gewußt hätte— ich glaube, ich hätte gar nicht den Mut gefunden—“ „Meinst du den Mut, ihm dein Herz zu schenken?“ „Ach— vielleicht wäre mein Herz doch eigenwillig gewesen und hätte sich an gar nichts gekehrt. Ich weiß überhaupt nicht mehr, was ich sagen wollte, es geht mir alles so wirr im Kopfe herum.“ Prinzeß Sibylle streichelte ihre Hand. „War ein bisserl viel für dich, Schatzerl. sich schon, nur nit verzagt.„„(244 B#ntse Eine Weile schwiegen sie. Dann lachte Prinzeß plötzlich herzlich, aus ihren Gedanken heraus, auf. „Was amüsierst du dich denn so sehr, Lolo?“ „Ich muß denken, was Birkhühnchen wohl vor Aufregung angestellt hätte, wenn sie gewußt hätte, daß ich heute bei Hofe empfangen worden bin.“ Nun lachte Prinzeß Sibylle auch „Ja, das Birkhühnchen ist ein drollig Persönchen, ein Original, aber ein sehr liebes.“ Prinzeßchen drückte die Hände an das Herz. —„Wenn du sie nur erst noch besser kennen lernst— sie war befangen in deiner Gegenwart. Zu lieb und gut ist sie zu mir gewesen. Ich will mich nie, niemals von ihr trennen. Wo ich auch künftig leben werde, sie muß einen Platz in meinem Hause haben, wo sie sicher und sorglos leben kann. Das din ich ihr und mir schuldig.“ Aber das gibt Lolo „Bravo, Prinzesserl— das ist recht, das gefällt mir.“ Der Wagen hielt vor dem Prinzenpalais. Gleich nach der Heimkehr der beiden Prinzessinnen ging man zu Tisch. Heute nahm sogar Fräulein von Sassenheim an der Tafel teil, da sich ihr Gesundheitszustand ein wenig gebessert hatte. Prinzeß Sibylle dachte wieder, daß Fräulein von Birkhuhn ihrer armen Sassenheim ein wenig Gesellschaft leisten könne und beschloß, das Birkhühnchen nach Schwarzenfels kommen zu lassen, sobald zwischen Prinz Joachim und Prinzeß Lolo alles im klaren war. * Mit den feurigsten Pferden aus dem Falkenhausener Stall war Prinz Joachim nach Tisch in die Residenz gefahren. Für seine Ungeduld liefen sie freilich noch immer nicht schnell genug. Er fuhr gleich am Prinzenpalais vor. Prinzeß Lolo stand in diesem Augenblick am Fenster des kleinen Salons, das nach dem Garten hinaus lag. Sie sah also weder den Wagen vorfahren, noch wußte sie, daß der Prinz sofort in Prinzeß Sibylles Zimmer geführt wurde. Bröschchen bekam von Ihrer Durchlaucht Befehl, die Tür zu ihrem Zimmer zu bewachen, damit nicht etwa Prinzeß Lolo unvermutet eintrat, so lange Prinz Joachim bei ihr war. Tante und Neffe hatten sich allerlei zu sagen. Es wurde aber schnell genug erledigt, denn Prinz Joachim brannte natürlich darauf, sein Prinzeßchen wiederzusehen. Daß es sicher Prinzeß Renates Werk war, daß sein Brief nicht in die Hände ihrer Schwester gelangte, konnte ihm nicht mehr zweielhaft Vein..., Hgp ichdach Gofe uam Lat Prinz Joachim beschloß jeooch, Lolo von seinem Mißtrauen nichts zu sagen. Sobald er das Nötigste mit seiner Tante besprochen hatte, erhob er sich, und ihr die Hand küssend, sagte er aufatmend: „Und nun zu ihr, Tante Sibylle. Wo finde ich sie?“ Die alte Dame sagte es ihm und schnell verließ er das Zimmer und schritt hinüber in den Salon, in dem sich Lolo befand. Sie stand noch, immer in träumerisches Sinnen verloren am Fenster, als er eintrat. Langsam wandte sie sich um. Und dann stand sie wie gebannt und schaute ihn verwirrt und erglühend an. Er streckte sehnsuchtsvoll die Arme aus und sagte bittend: „Prinzeßchen— meine Lolo!“ Da flog sie stumm und zitternd in seine Arme. Er preßte sie fest an sich, und ihre Lippen fanden sich im ersten, langen Lange standen sie eng umschlungen und sahen einander stumm und selig in die Augen. Endlich fand aber Prinz Joachim die Sprache wieder, und, Prinzeßchen weit von sich haltend, betrachtete er sie voll Entzücken. „Ist das wirklich mein armes kleines Prinzeßchen noch, diese vornehme Dame? Wie schön du bist, meine Lolo— wie wundervoll das weiße Kleid zu deinem Goldhaar stimmt.“ Sie sah ihn mit schimmernden Augen an. „Wenn du wüßtest, wie ich mich nach dir gesehnt habe,“ stieß er leidenschaftlich hervor, und riß sie wieder an sich, „wenn du wüßtest, was es mich gekostet hat, von dir zu gehen, ohne dich mit tausend Fesseln an mich zu binden!“ Sie schmiegte sich zitternd an ihn. „Ich war gebunden an dich— unlösbar fest,“ sagte sie leise. Er küßte sie wieder und wieder. Und dann zog er sie neben sich auf den Diwan nieder. „Wie geht es daheim, Liebling? Was macht Birkhühnchen? Und Bielke? Haben sie dich fortgelassen?" Nun fand sie ihre Munterkeit wieder. Und es ging nun an ein Erzählen und Plaudern, Lachen und Kosen. Als er sie wieder einmal in seine Arme zog, umfaßte sie plötzlich seinen Kopf mit beiden Händen, und ihn übermütig anstrahlend, oote e:...##4 W. haißt mein aluds„Nun sage mir doch endlich.— wie heißt mein Glück?“ Er sah sie erstaunt an. „Dein Glück?“ „Nun ja doch— ich kann es doch nicht förmlich„Baron Schlegell“ nennen. Du weißt wohl gar nicht, daß ich deinen Vornamen noch nicht kenne?“ Er küßte entzückt ihre Schelmenaugen. Dann sagte er, sie forschend betrachtend: „Ich heiße Joachim.“ Sie schlug die Hände zusammen. „Joachim? Mein Gott— mußt du denn alles mit diesem Prinzen Joachim gemein haben, sogar den Namen?“ Er blitzte sie lustig an. „Tja— sogar den Namen!“ „Ach— wie sonderbar. Nun soll ich doch einen Joachim zum Manne bekommen.“ g „Tja,“ sagte er wieder mit einem Spitzbubenlachein.„Es ist alles Bestimmung, kleine, süße Lolo. Niemand kann seinem Schicksal entgehen. Und dir wird es noch übel mitspielen das Schicksal. Es hilft dir gar nichts, daß du dich geweigert hast, Prinz Joachims Gemahlin zu werden. Du mußt ihn dennoch heiraten... Lanh auf f inen Sie legte erschrocken ihre Hano auf seinen Mund. „Nicht solche Scherze, Joachim— laß uns doch jetzt nicht an Prinz Joachim denken.“ Er stellte sich entrüstet. „Du— das bitt' ich mir aus— immerfort sollst du an ihn denken. Wirst ja doch seine Frau— da hilft dir gar nichts. Und er läßt nicht von dir— so ein herrliches, goldiges Prinzeßchen kriegt er nicht alle Tage.“ „Schweig— o schweig— das ist häßlich— das mag ich nicht hören, das tut mir weh.“. Da nahm er sie ganz zart und sacht in seine Arme ur“ küßte ihre traurigen Augen „Kleine Lolo—— merkst du denn noch immer nicht. Sie sah ihn beklommen an und schüttelte den Kopf. Er sah ihr tief in die Augen. „Liebling— wenn du den Baron Schlegell liebst— dann liebst du auch Prinz Joachim, und wenn du Baron Schlegells Frau werden willst, dann mußt du auch die des Prinzen Joachim sein. Schau— diesen Kuß, den gibt dir der Baron Schlegell,“— er küßt sie—„und diesen, den gibt dir der Prinz Joachim.“ Und er küßte sie wieder. Sie sah ihn staunend an. „Du— du bist Prinz Joachim?“ Er nickte. „Ja, ja— der bedauernswerte Prinz Joachim, den die böse, kleine Lolo durchaus nicht heiraten wollte. Ach— du törichtes, kleines Prinzeßchen!" Sie atmete tief auf. „Aber wie ist das nur möglich?“ Er zog sie am Ohrläppchen. „Wie war es denn möglich, daß ein gewisses übermütiges Prinzeßchen den Baron Schlegell düpierte?" Sie lachte, wurde aber gleich wieder ernst. „Aber warum hast du mir das nicht mitgeteilt, ehe ich meine Erklärung abgab?“ Er zögerte eine Weile mit der Antwort. „Warum? Ach, vielleicht wollte ich dich auf die Probe stellen, vielleicht wollte ich wissen, ob du den Baron lieb genug hattest, um auf den Prinzen samt der großen Erbschaft zu verzichten.“ 4— 6. Sie schuttelte den Kopf. „Nein— diese Probe brauchtest du nicht— du kanntest mich doch.“ Er üie de kborig „Ja, mein Liebling— ich kannte dich und glaubte an dich. Und wie das alles kam, erzähle ich dir später einmal. Das war ein häßlicher Zufall, der uns fast unser Glück gekostet hätte. Wir wollen jetzt nicht mehr daran denken, sondern nur daran, daß wir uns lieben und uns bald, sehr bald für immer angehören wollen. Jetzt schlägst du doch die Hand des Prinzen Joachim nicht mehr aus?“ Sie warf sich an seine Brust. 46 866 6.5# „Nein, o nein, wer du auch bist— ich hab oich lieb. Ach — und nun verstehe ich alles, was mir so wunderbar und unfaßlich erschien, Tante Sibylles Liebe und Güte. Seiner Hoheit gütige Freundlichkeit und das freundliche Entgegenkommen des Erbprinzenpaares. Sie haben es alle gewußt.“ „So ist es, und Tante Sibylle hat mir geholsen, das widerspenstige Prinzeßchen einzufangen.“ Ach— Liebster„— wos wied mm Birtzähachen für Augen machen. Sie wollte mich so gern bereden, ich sollte den Baron Schlegell laufen lassen und den Prinzen heiraten.“ Lachend kühte er ste wieder.„ essen Wan Schluß in zweilen Siatt. Nr. 610. Erstes Blatt Useftfölticher(Verkun. Sonntag den 1. Desember 1#12. haulez am Anfange des 15. Jadrhunderts werd ön 1737 eine durchgreifende Moderneierung zu teil, die durch mermann besorgt wurde. Schon oden ssi von der An. wie er es machte, geiprochen worden. Der Va######nd der alten Basticke ist noch wohl zu erkennen. Die Ausstottung ist heute Aberwegent mobern Endsich Et Peier. Diese Kirche ist die ätreste under allen, schon 1181 gegründet und im 13. und 14. Jadryundent erneuert. Der Turm, der stau zweier, noch in Resten erdaltener, alter Weitürme in deren Mitte sich erbebt, eintand zwischen 1379 und 1336. Wenerhin ist die Baugeschichte nicht vinlänzlich bekonnt. Dafür bewahrt die Rirche dervorragende Kunstwerke aus der Epoche der späten Gonk und der Renaissonce. Der Chor stammt von 1630. Die Umgestaltung im Sinne des Rokoko geschah, durch Gunezrhainer; das Langhaus kam 1750 daren. In dieler Zeit wurde u. a. den Feustern die jetzaige Gestalt gegeden. Sehr schön sind die Sacderschen Deckengemölde mit ihren Larstellungen aus dem Leden St. Petri. Von den Auären der Rokokozent zeichnet sich besonders der an der 8. Stelle sinks durch Schönben aus. Die dreischiffige Rirche mit ihren Seitenkopellen hat dereits vor ihrer Umwandtung hohen Ruhm genossen und für andere Bauten(zu deuen auch die Theatinerkirche gehört) als Vorbeid gedgen! Allzu kurz muh auch bei Ei. Peter das Wort der Erwähnung gefaßt werden. Dies Denkmal i#t des schönfte Beispiel für die nie alternde Frische der Münchener Kanst. Es zeigt, auf wie urode Tradition dese zurücktlicken kann: es lehrt, wie sie durch alle Jahrdunderte der deutschen Konstgeschichte schöpferisch und frachtder wirksum gewesen ist. Nur lo erklärt sich die üppige Blüte der Munchener Kunst in der Rokokozeit, nur so fpäter der Glanz der Zeiten Ludwigs I. nur so die Bedeutng bis auf den heutigen Tag. Und darum wird Münchens Kinst auch weiter dauern so lang der aste Peter, der Peiersturm noch stehr". Ja, vielleicht noch einmal darüber hinaus. ∆ Der eigenartige Plauet unseres Sonnen= syfteme*) Von Gotthard Herzeg. Kurz nach Einbruch der Dunkelheit steige im Osten des prächtige Sternbild des Stiers über den Horizont. Dieses Sternbild— bemerkenswert wegen der beiden großen Sternhausen der Pleiaden und der Hyaden— birgt zurzeit einen interessanten Gast: den Wunderplaneten Saturn. Scharf erhedi sich dessen ruhiges, mildes Licht ab von den glitzernden Funken der Hyadensterne und dem rotschillernden Aldebaran, der einige Grade unter ihm strahlt. Eine Verwechslung des unruhig flackernden Firsternes mit der milden, glanziosen Planetenscheibe ist nicht möglich. Der Reiz des Geheinmisvollen bege über dem Saturn. Seu Galilei vor genau dreihunder Jahren(1612) sein prunitives Rohr auf ihn richtete und damals unerklärliche „Deformationen“ der Saturntugel entdeckte, hat das forschende Auge der Astronomen fast unablässig diesen Sonnentrabanten überwecht, um langsam den Schleier des Geheimnisvollen, der über ihn gebreitet scheint, zu lüsten. Das Geheimmisvolle om Saturn aber ist die Tatioche, daß er, als einziger uns bekannter Himmelskörper, von einem gewaltigen Syitem von Ringen umgeben ist. Ein einfaches Fernrohr mit mäßiger Vergroherung vermag uns davon überzeugen. Als Galtlei mut seinem„Teleskop“, das nicht halb soviel Arbeit leistere als heute unsere gewöhnlichen Feldstecher, den Planeten betrachtete, gewahrte er zu beiden Seiten desselben kleine Verdickungen, die er für Teile des Saturns hielt, der demnach ein dreiteitiger Himmelskorper sein mußte. Galilei gelang es nicht, ein deutlicheres Bild des Planeten zu erhalten und es war ihm nicht vergönnt, die Saturnringe, die nicht lange darauf wirklich enideckt wurden, noch sehen zu können. Dieser tatsächliche Entdecker war der berühmte Holländer Huygens. Er sah in seinem verbesserten Fernrohr demlich einen freischwebenden Ring um den Saturn. Diese Entdeckung rief einen Sturm des Staunens in der gebildeten Welt hervor. Es setzte nun eine fleißige Beobachtung des Planeten und seines Ringphänomens ein. Einige Zeit später stellte Cassini bereitts eine zweifache Zusammensetzung des Ringes fest, und in der Tat trennt eine scharfe Linie einen stärkeren inneren Ring von dem äußeren (Cassinische Teilung). Später wurden noch mehrere Trennungslinien unterschieden(so die Enckesche oder Bleistiftlinie), so daß eine vielfache Zusammensetzung von Ringen bestehen muß. Wir kommen noch auf diese zu sprechen und befassen uns im folgenden zuerst näher mit dem Planeten selbst. Der Saturn ist der zweitgrößte Planet unseres Sonnensystems. Seine Ausmaße sind ungeheure und stehen nicht sehr viel hinter denen des Riesenplaneten Jupiter zurück. Der Aequatordurchmesser ist auf 120000 Kilometer berechnet worden, die Achse mißt infolge der starken polaren Abplattung jedoch über 10 500 Kilameter weniger. Der Umfang ner noss Kulbmant wilger. Dir Ainnfi des Saturn ist ein ganz gewaltiger: 760 Erdkugeln waren erforderlich, um ihn raumlich auszufüllen! Allerdings ist seine Masse nicht im entferntesten so dicht wie die unserer Erde und nach dem spezifischen Gewicht seiner Masse wäre er der leichteste unserer Pianeten. Im Fernrohr zeigt die Saturnkugel ein ähnliches Bild wie Jupiter: Streifen und Flecken bedecken seine Oberfläche, die wohl kaum in völlig erstarrtem Zustande ist, und lassen eine dichte Atmosphäre vermuten, die wahrscheinlich von den Sonnenstrahlen nicht durchdrungen werden kann. Diese Flecken ermöglichten eine Berechnung der Umdrehungszeit des Saturns, die zu 10 Stunden 14 Minuten angenommen wird. Aus dieser im Hinblick auf den Umfang des Saturns ungeheuer raschen Rotation erklärt sich auch die bereits erwähnte starke polare Abplattung des Planeten. Der Saturn tag ist also sehr kurz, wenn überhaupt von einem„Tag“ gesprochen werden kann. Denn der Planet ist ungeheuer weit von der Sonne entfernt, 1426 Millionen Kilometer, eine Distanz, die ein mit 120 Kilometer Stundengeschwindigkeit dahinrasendes Automobil erst in tausend Jahren bewältigen könnte; bis aber die Sonnenstrahlen diesen Abgrund durchflogen haben, ist ihnen Leuchtkraft und Wärme zum größten Teil verloren gegangen, so daß für den Saturn gerade noch so viel übrig bleibt, seine dunsterfüllte Oberflache in ein dämmeriges Zwielicht zu hüllen. Den etwaigen Saturnbewohnern erscheint das Tagesgestirn neunzigmal kleiner als *) Zurzeit befindet sich der Planet Saturn auf dem Wege zum Stadium seiner günstigsten Sichtbarkeitsverhältnisse. Er wird nämlich in der kommenden Zeit sein Ringiystem seit Jahren wieder am weitesten öffnen(28 Grad Reigung gegen die Ekliptik!) Dieses Schauspiel witt erst im Jahre 1928 neu in Erscheinung! Die ganze wissenschaftliche Welt rüstet sich für das interessante Ereignis am Himmel; auch der Laie soll nicht unaufmerksam daran vorübergehen, und der beifolgende populäre Artikel dient dem Zwecke der Aufklärung über den eigenartigsten unserer Planeten. In 291, Jahren schen Saurn m. Bahn zurück, die Jahreszeuen dauern sind weige seiner Achenneigung schar Bunkre ug: abgemeher Ein ganz besonders Intrisse wird zerode jeg: dem Sanurn emgegengerracht, wel in der Feige de zumeste Gelegenheu zur Beodochung seines Aisiodemz aus Johre inaus gegeden sein wird. Iun ner weizer öffnet sich dieses in der nächsten Zeut, und die Astronomen aller Sternwarten werden vor allem ihm ihr Angenmert###wenden. Denn die vorteilhaste Geiegenden kehr: uu peuns mane 2 rund dreißig Johren, wieder. Zweimal in dieser Zeu finder auch em„Verschinden" der Ringe san. 3. h. wenn die Ebene der Soturntinge durch die Sonne zehr. werden sie für uns so gut wie unfiärdar. Dieie Erscheinung geschreht immer 71. Jahre nach der dreuesten Riuzöfinung Da das Syitem 28 Grod zegen die Eklenk geneig ist, sehen wir bei der vollen Oeifnung einmal die nördliche, das andere Mal die üdsiche Seite des Ringes der Erde zugemandt. Es it sehr leicht, die Zeiten der einzelnen Korstellationen auseinenderrchalten, wenn man beachtet, daß wir das Ringiystem nicht oder soft niche sehen, wenn der Planet durch die Sternbeder des Löwen und des Wassermanns gehi, daß es dagegen am wertesten geöffnet ist, wenn er im Ster oder im und Sorpion werlt Zurzen steht er im Stier, und bige seines langiamen Umtaris um die Sonme. die ihm zweieinhald Jahre Aufemhalt in jedem Sternbild des Tier kreises wgeteit hat. wird er in den Jahren 1913 und 1914 noch darin welten. In diese Zeit nun fällt die größte L nung seiner Ringe, die wir jedermal in ihrem füdlichsten Teile sehen. Erst im Jahre 1928 wird uns ernent Geler beit gegeden, das Phänomen in dieser Ausdehnung zu beebachten, die Ringe zeigen dann die nördliche Seite.— Jeder. der ein einigermahen leistungsfädiges Fernrohr hat, sollte den nicht allzu häufigen Anbück der Saturnringe, wie er uns jett gewährt ist, genießen: Um was handett es sich bei diesen Ringen? Diese Frage kehrte das ganze verslossene Jahrhundert hindurch wieder. Lange Zeu sah man im Sinne der Kamichen Theorie, wie er sie in seiner„Naturgeschichte des Himmels" entwickeite, in idnen die einstens bei der rasenden Notation des Saturn von diesem sortzeichleuderten Teile des Gesantkorpers, die auf ihrem Wege zur Satelluenbildung in der festen Form des Ringes erstarrten(bezw. man erbückte in dem Ringe die lete Phoie eines sich erst bildenden Satelliten). Eine Exempüizierung im Kleinen der Kantichen Grundeinsichten von der Entsiedung unseres Sonnensystems! Der Gelehrte Grüson schrieb einst begeistert bei Berrachtung des Wunderplaneten Saturn:„hier ist es. wo wir den großen Baumeister bei der Bildung der Himmelskörper überraschen.... Hier ist es, wo wir im Kleinen durch den in einem geringen Abstande vom Hauptkorper erstarmen Ring den Bildungsgang der planetarischen und höchiwahrscheinlich auch den aller Weltkörper vargepeichpet faden. Es ist hier nicht der Ort. näher auf die Kantschen Hypothelen einzugehen, die nach dem heutigen Stand der Astronomie begreifticherweise vielfach überholt sind. Es inveressiert uns nur, daß eine Hauptvoraussetzung für die gerade bezuglich des Saturn an sie geknüpften Schlußfolgerungen für die gerade bezuglich des Saturn an sie getnüpften Schlußfolgerungen hinfallig wurde dadurch, daß die Annahme von der Kompaktheu der Saturnringe unhaltbar geworden ist. Der Mathematiker Lapiace zeigte rechnerisch die Unmöglichkeit des starren Ringiystems. Durch die Umtersuchungen Maxwells. Seeligers und Kerlers wurde die Frage nach der Beschaffenheit der Saturnringe schließlich geklärt, und heute ist man sich darüver einig, daß sie eine Ansammlung von Einzelkörpern also einen Ring von Meteoren oder Asteroiden. darstellen, die unabhängig voneinander sich um den Hauptkörper bewegen. Ihre Ausdehnung ersteckt sich nach dem äußersten Ringrande auf 139 999 Kilometer im Halbmesser, während der innere Halbmesser 88 500 Kilometer betragt. Auf der Fläche, die die Breite des Ringsystems einnimmt, könnten 22 Erdkugeln Platz finden. Allerdings ist die Dicke der Ringe verhältnismäßig gering und wird auf sechzig bis achtzig Kilometer geschätzt. Das ganze System dreht sich mit einer Geschwindigkeit von 18 Kilometern um sich selbst, es übertrifft damit die Umdrehungsgeschwindigkeit des Hauptkörpers. Eine Atmosphäre ist den Ringkörpern nicht eigen. Oft hat dichterische Phantasie in schillernden Farven die ideale Saturnlandschaft gemalt. Und ein Gefilde der Seligen haben zarte Gemuter auf dem geheimnisvollen bleichen Stern erträumt! Vor den kalten Ziffern der Mathematiker und der erbarmungslosen Enthüllungsarbeit des Fernrohrs zerfließt jedoch der schönste Traum! Wir sehen oft Saturnbilder mit entzückenden nächtlichen Landschaften, darüber sich ein strahlender Bogen ausspannt wie ein riesiger Heiligenschein, über dem gleichzeitig verschiedene Satelliten des Saturns— er hat deren zehn— erglänzen. Ohne Zweisel ein packender Anblick! Wir dürfen aber ruhig mit unserer alten lieben Erde zufrieden sein und sollten die Satumnbewohner, falls es solche gäbe, nicht beneiden. Entzückende Landschaften sind ihnen leider vorerst noch nicht beschieden; denn der Saturn ist höchst wahrscheinlich noch im Stadium seiner Entwicklung begriffen und besitzt erhebliche Eigenwärme. Seine Atmosphäre ist daher von ungeheuren Dunst= und Dampfwolken durchlagert, wie die Streisen und Flecken erkennen lassen, die dem Aequator parallel liegen. Ein angenehmer Aufenthalt ist in diesem Chaos zweisellos nicht zu erwarten! Noch weniger würde manchem Schönheitsfreund die ewige Düsterheit behagen, die, wie ich weiter oben zeigte, infolge der geringen Sonnenstrahlung den Planeten einhüllt. Und der Saturnring, der auf dem Planeten„allabends“ ein prächtiges Schauspiel bilden soll?— Wir wissen, daß uns die Sterne des Himmelsäqugtors, die senkrecht über uns leuchten, wenn wir im Erdäquator stehen, mehr und mehr dem Horizonte entgegensinken. je weiter wir den Polen entgegen wandern; an diesen selbst sehen wir sie gar nicht mehr. Genau so verschwindet der Saturnring, das heißt die eine Ringhälfte, die man von irgend einem Orte der Satunntugel aus wahrnehmen kann, mit der Näherung des Beobachtenden an die Saturnpole, an diesem selbst erblickt man natürlich überhaupt nichts mehr von einem Ringe. Im Saturnäquator jedoch sieht der Emporschauende den unbeleuchteten Ringbogen über sich.— Einen Nutzen bringen die grandiosen Ringe etwaigen Saturnbewohnern auf keinen Fall, eher allerhand Nachteile, indem sie ihnen z. B. das ohnehin sehr spärliche Sonnenlicht oft noch vorenthalten.— Gewiß wird die kommende Zeit für manche Frage, die d i e L ö s u n g f i n d e über dem Planeten noch offen ist, die Loung#inden. Die Fachwelt rustet sich ja, dieses seltsamste Glied unseres Sonnensystems in seiner jetzigen günstigen Stellung sorgfältig und systematisch zu studieren und man darf auf die Ergebnisse dieser Arbeiten mit Recht gespannt sein. 8 Eine Bergbesteigung im Heidenlande. Aus Vom Ronge zum ger und N1 Von Adoli Friedrich Herzog zu Meck enberg Zwer nch luurierte Bände. ged. 20+. (Irochdaus. Leue4.) Am 21 April kurnen die im nesen Blau vor uns liegenden Auslaufer des Maudaragebirges zu Gesicht. Die Luft mar infoige der taglichen Tornados wunderdar klar und rein, und haarscharf hoben sich die Konturen des Gebirges ed. In den Dornrüschen schlug eine Drosselart. mu dem unierer Amsel viel Achnlichken haue. Noch längerer Rupepause kam das Grammophon wieder zu Ehren, das von den Träzern muit Staunen und Ehrfurcht betrachtet wrde In Kolosata, einen Tagemarsch vor Mora, trafen uns vom Salian von Mandara emgegengesandte Reiter, die Eier, Homig und Rueienkörde mit Danein als Geschente überbrachtn. Einige Helden aus den Bergen kamen scheu und ängstlich zu uns und baten, nicht auf ihre Berge zu kommen, da sich ihre Weider und Kinder sonst in den Abgrund stürzen würden. Ich klopfte diesen ehrlich wenden Leuten scherzend auf die Schulter und dachte: Ihr Halunken, so schtimm ist die Sache doch nicht. Denn hätte unsere Zeu eine Besteigung der nachtten Berge erlaudt, so wären sie sicher davongelaufen oder däuen uns mit ihren Gifpfeilen einpfangen. Nach einem fünfstündigen Rin erreichten wir anderentages Morn. Der junge Sultan kum uns nach dortiger Sitte mut mächtigem Pomp entgegengerinen, waren wir doch die ersten Weißen, die seine Gastfreundschaft in Anspruch nahmen. Mora, ein ziemsich großer Ort, liegt hart am Fuße der Mandaraberge in einem Kessel, der nur im Nordweiten offen ist. Das ganze Gebirge ist von Heiden bewohm, die auf einer äußerst niedrigen Kutrrstufe stehen und weder Europäern noch den fardigen Modannnedanern Jutritt in ihre Berge gestanen. Nu dem Mandaragebirge hauen wir die Südgrenze Vornus erreicht, denn mu dem weitern Vordringen nach Sidden betraten wir die Fulladgediete von Nordademaua. Mora ähnelt den anderen Ortschaften Vornus, ist aber bedeutend kleiner als Karnak, Guksei. Kusseri oder gar Dikes. Röder und ich besuchten am andern Tag den Sultan in seiner Zwingburg. Durch mehrere Höfe schreitend, in denen ganze Herden zahmer Gazellen gehalten wurden, gelangten wir in die eigemlichen Gemächer des Sultans und wurden ande emp. ocke von diesem mit Freuden empfangen. Er zeigte uns Einzelheiten seines„Palastes“ und zulezt den Harem, bei dessen Betreten alle Weider eitigst ausrissen. Dann begleitete er uns hinaus zu unseren Pferden. Das den Palost umlagernde Voik brach in Begrüßungs= und Beifallsgemurmel aus. Da nahm er still lächtlnd uns an die Hand, um der Menge zu zeigen: Seht, der Weiße und ich, wir sind Freunde. Nachmittags sandte er zwei ausgewachsene Streifenhhänen, einen Gepard, drei Schakale und einen Husarenaffen. Ueber den Gepard freute ich mich besonders. Die Hyänen geberdeten sich wie rasend und wehe dem, der ihrem ungeheuren Gebiß zunahekam. Leider waren die Vorderläufe des einen Exemplars total schief; vielleicht waren sie in der Jugend gebrochen und dann schlecht verheilt. Ich entschloß mich, das Tier zu erschießen, um Decke und Schädel für die heimischen Museen mitzubringen. Die Schakale waren allerliebste, etwa zwei Monate alte Tiere; sie waren äußerst scheu und fünk. Für die erwachsene Hyäne ließen wir sofort einen starken Käng aus armdicken Knüppeln herstellen. Doch als dieser fertig war, stellte sich heraus, daß die Tür viel zu klein war. Schon drohte die Bestie wieder zu entwweichen. Der Käfig war sonst gut, end zu langen Aenderungen war keine Zeit. Also hinein mit ihr! Das war aber leichter gesagt als getan. Die Aufforderung, das Tier anzufassen, schienen die Leute für einen schlechten Scherz zu nehmen, bis ihnen einige Rippenstöße von seiten der Soldaten klarmachten, daß die Sache doch ernst gemeint war. Zögernd wollten 4 oder 5 Mann zufassen, nahmen aber beim ersten Zähnezeigen reißaus. Diese Versuche wiederholten sich einige Male, bis mir die Zeit zu lang wurde und ich nachhelsend erwas eingriff. Ich ließ plötzlich von hinten dem um sich schnappenden Tier ein großes Tuch über den Kopf werfen und mit energischen Bewegungen meiner Flußpferdpeitsche forderte ich die Menge zum Zugreisen auf. Erst faßten einige Beherzte zu, dann folgten mehr und mehr und im Augenbück hatten wohl fünfzig Kerle das Tier gepackt. Es war spaßig zu sehen, wie die Leute vor lauter Angst das Tier so festhielten, daß ich zu tun hatte, ein Erwürgen zu verhindern. Schließlich war auch das überstanden und die Hyäne im Käfig. So glaubten wir. Aber mitten in der Nacht kam Röders Boy in mein Zelt gelaufen und meldete, die Hyäne sei ausgebrochen und laufe im Lager frei umher. Da dieses von einer hohen Lehmmauer umgeben war und nur ein Zugangstor hate, ließ ich dieses bewachen und Hyäne Hyäne sein. Röder hatte sich für alle Fälle am Kopfende seines Bettes sein geladenes Gewehr bereitgestellt. Der nächste Morgen brachte nochmals das Manöver des Einfangens, das sich auf dem weitern Marsch nach Garua noch oft wiederholte. Heute befindet sich die Löwin„Simba“ mit einem Gänsegeier im Zoologischen Garten zu Berlin. Nach Frankfurt a. M. kamen zwei Hyänen, drei Schakale und verschiedene Affen, während der Zoologische Garten in Hamburg eine Hyäne, einen Gepard und verschiedene andere Tiere erhielt. Wenn ich vor dem Käfig meiner Freundin die Bemerkungen des Publikums höre, denke ich oft, ob wohl die Menschen eine Ahnung von all der Mühe haben, die es kostet, bis man die Tiere in der Heimat hat. Von Mora aus wollten wir auf zwei Tage in die nächstliegenden Berge, um die Heidenbevölkerung kennen zu lernen. Wir baten den Sultan, uns Führer zu stellen; doch heftig wehrte er ab, er wollte es sich nicht nehmen lassen, uns selbst zu begleiten. Mit dem Nötigsten versehen, brachen wir morgens 6 Uhr auf, geführt vom Sultan und einem Teil seines Gefolges. Wir durchschritten eine kleine Ebene und ließen bei Beginn des Anstiegs die Pferde zurückbringen. In erhabener Majestät lagen vor uns die steilen Granitmassen des Mandaragebirges, das seine nördlichen Ausläufer wie das 1300 Meter hohe Seledebagebirge als felsige Halbinsel in die Vornusteppe vorschiebt. Von unserem Lager in Mora aus sahen wir gerade vor uns eine höchst eigentümlich geformte Eipfelbildung, die dort oben lagernden bizarren Felsklötze hatten täuschend die Formen eines riesigen Schneemannes. Diesen versuchten wir zuerst zu erreichen. Oesterreichs Beziehungen zu Rumänien und Deutschland. # ## 4% C Tr. c C. * am Conrad von Hoetzendorf. österreichische Armeeinspektor, der zu Beprechungen mit dem König von Rumänien in eintraf, dem er, wie verlautet, ein Schreiben Kaiser Franz Josepho 3 Enig Narel von Rumänten. „ 1 Feldmarschall von Schemna, der Chef des österreichisch=ungarischen Generalkabes, der vor einigen Tagen in Berlin eine ud- wit ber beutiche Omeralhate* zog Adolf Friedrich zu Mecklenburg, der seg Gouverneur der Kolonie Togo tätig ist, uverrascht uns durch ein von ihm und den Teilnehmern seiner Expedition verfaßtes. prächtig ausgestattetes Werk über seine im vorigen Jahre deendete Reise durch Zentralafrika. Das Buch erscheint soeben in zwei reichillustrierten Bänden unter dem Titel„Vom Kongo zum Niger und Nil“(gebunden 20.4) bei Brockhaus, dem Verleger, der schon so viele klassische Werke über Forschungsreisen geboten hat. Wir sind in der erfreulichen Lage, unseren Lesern einen interessanten Abschnit aus dem durch Wort und Bild hervorragenden Werke zu bieten. Mühsem kletterten wir die steilen Feism# oft hatten wir unsere Not, über einzeine FWeg sperrten, hinwegzukommen. Die Biöcke hauen die vun. sthiedenste Große und zeigten alle Stadten der Verwitterung Endlich, nach Verlauf von zweieinhalb Stunden waren mu schweißtriesend oben angelangt, hatten aber, da es netzt geworden war, keinen Ausblick. Weit um uns herum man wild durcheinander getürmte Bergjormationen mi kegel=, halbkegel= und nadelförmigen Felsblocken. Aber nog hatten wir den Schncemann nicht erreicht. Der Marsch zu diesem war weniger anstrengend, wore wir doch schon oben, und nennenswerte Steigungen hauen ausgehört. Ueber Felsspolten und Steingeroll hinwegienend waren wir bald am Viel. Zwei riesige Felsblöcke jagen auf. einandergerürmt und bildeten Kopi und Leid. Auf wurde es klar, und da sahen wir tief unten im Tale am Fusdes Berges das Dorf Mora liegen, gleich den Hünen Häusern aus einer Spielzeugschachtel. Od auf diesem Gipiel schon vor uns Weiße waren, weiß ich nicht. Für alle Fälle verewigten wir uns auf einem dieser Felsriesen. Während dieser Zeu sahen wir in der Fernhinter Steinen und Geröll einzeine Heiden auftauchen, die uns gleich Pavianen in abwartender Haltung deodichtun Wir winkten ihnen näher zu kommen und riefen sie freund. lich an. Die Begleitung des Sultans und der Leute aus Mora weckten wohl ihr Vertrauen, denn einige sotgten unserer Aufforderung. Ich sagte den völlig nackt gehenden mit Pfeil und Bogen bewaffneten Leuzen, wir seien als Freunde gekommen und wollten ihren Häuptting besuchen. sie sollten uns in ihr Dorf= führen. Damit erklärten si. einverstanden, und über Vergkämmen zogen wir dahin. Die aus Stein erbauten Dörschen klebten förmlich an den wirtlichen Hängen, und hier und da sah man die terrassenförmig angelegten Farmen dieser Bergbewohner. K. S. Iu Thakespeares Kenntnis italienischer Tichtung. Es ist an dieser Stelle schon mehrfach über neuere Ergebnisse der Shakespeare=Forschung berichtet worden, die merkwürdiger Weise alle darm übereinstimmen, daß sie von der bisher gürigen Ueebrlieferung der Verfasserschaft des Struforder Schauspielers aus ebenso schwer wie leicht ven der Annahme der Verfasserschaft des Grafen Rutland aus erklänt werden können. Eine besonders wichtige Stellung nehmen unter diesen Tatsachen gewisse genaue Angaben Shatespeares in Bezug auf italienische Natur, Lebensverhältnisse und Gesellschaftszustände sowie gewisse notwendige bei ihn: vorauszusetzende Kennmisse italienischer Literaturwerke ein, Kemmnisse, die eingestandenermaßen auch für die überzeugten Vertreter der Shakespeare=Ueberlieferung eine sehr erhetliche Schwierigkeit bilden und deren Erklärungen von jener Seite, sowelt überhaupt Versuche dazu gemacht werden, regelmäßig — um mit Shakespeares Worten zu sprechen— zu jenem Stoff gehören, den man wohl„zeugen, aber nicht„hören“, das heißt wehl in Worten aussprechen, aber nicht sich als lebendige Wirklichkeit vorstellen kann. Zu diesen Schwierig. keiten gehört beispielsweise angesichts des Lebensganges des Stratforder Schauipielers und des ihm gebotenen unminelbaren und mittelbaren Wissens= und Erfahrungsbesitzes die Kenntnis der Novellensammlung„Hecaton mithi“ des Giovan Vattifta Giraldi Cinthio, der Shakeipeare die Fabel von„Maß für Maß" und„Othello" entnahm, während eine englische Uebersetzung dieser Sammlung damals als nicht vorhanden war: wollte man aber annehmen— wofür freilich nicht der geringste Beweis vorliegt— Shakespeare habe seiner Dichtung die damals schon vorhandene französische Uebersetzung zu Grunde gelegt, so würde natürlich die gleiche Frage in Bezug auf diese Möglichkeit erhoben werden müssen und so wenig wie die andere Beantwortung finden können. Diese Annahme wäre indessen nicht nur ganz willkürlich, sondern auch aus dem weiteren Grunde für diese Frage röllig bedertungslos, weil sich der Nachweis führen läßt, daß Shakeipeare auch andere italienische Dichtungen im Urtert gekannt und für seine Dichtungen verwertet hat. In einer Besprechung der soeben in Florenz erschienenen Buches„Relagioni Litterane fra Italiae Inchillera“ von dem Professor der vergleichenden Literaturgeschichte in Rom Carlo Seare hat nämlich in der wiew" Ethel M. de Fonblanque soeben einge weitere Beweise für Shakespeares Vertrantheit mit italienischer Dichtung, und zwar insbesondere mit den Roland=Dichztungen von Arioft und Verni mitgeteilt, die im Zusammenhang der den Untergrund der„Shakespeare=Frage" bildenden Forschungsergebnisse erhebliche Bedeutung gewinnen und daher auch an dieser Stelle der Erwähnung würdig erscheinen dürften. Beide Feststellungen beziehen sich auf Otbello: und zwar die erste auf die Worte, mit denen(Aufz. 3. 4) der Mohr seine Gattin über den geheimen Wert des verhängnisvollen Taschentuchs aufklärt.(Tieck's Uebersetzung): „Jawohl: in dem Gewebe steckt Magie: Eine Sibylle, die den Sonnenlauf Zweihundertmal die Bahn vollenden soh. Hat im prophet'schen Wahnsinn es gewebt.“ Damit vergleiche man folgende, auf ein von Cassandre gewebtes Zeit bezügliche Stelle aus Ariosts„Orlando Furioso“, Cante 46, Stanza 80. in Otto Gildemeisters Uebersetzung: Abechrinen Zweitausend Jahre waren fast verflossen, Seit dieses reichgewirkte Zelt entstand. Ein Mädchen, frischem Geblüt entsprossen, Von pythischer Prophetenwut entbrannt. Hatt' in durchwachten Nächten unverdrossen. Das ganze Werk vollbracht mit eigner Hand.“ Die Worte, die Gildemeister durch„pythische Propherenwut“" wiedergibt, heißen in Ariost's Text„furor orotetico"; Tieck's Worten„prophetischer Wahnsinn" aber stehen bei Shakespeare die genau mit Ariost's Text übereinstimmende Verbindung„prophetic fury“ gegenüber. Daß eine solche Uebereinstimmung nicht zufällig sein kann, liegt nach der ganzen Sachlage auf der Hand, und es muß daher als bewiesen gelten, daß Shakespeare den Arioft'schen Text gelesen und beim Niederschreiben seines„Othello“ verwertet hat. Daß Shakespeare aber ebensowohl auch mit Bernis -Orlando Innamorato“ bekannt gewesen ist, geht nicht minder demlich aus einer weitern Uebereinstimmug zwischen Jagos Rede über den guten Namen im Aufzug 3. 3 und einer Stelle in Berni's Dichtung, Canto 51, Stanza 1 hervor. Jago: Worte lauten: „Der gute Name ist bei Mann und Frau, Mein bester Herr. Das eigentliche Kleinod ihrer Seelen. Wer meinen Beutel stiehlt, nimmt Tand:'s ist etwas Und nichts; mein war es, ward das Seine nun Und ist der Sklav von Tausenden gewesen. Doch wer den guten Namen mir entwendet, Der raubt mir das, was ihn nicht reicher macht Mich aber bettelarm.“ Bei Berni heißt die Stelle:„Wer ein Horn(wohl Trinkgefäß gemeint), ein Pferd, einen Ring oder etwas Aehn liches raubt, übt eine gewisse Schonung und man könnte ih# einen kleinen Räuber(ladroncello) nennen; wer aber den guten Namen raubt und sich mit den Taten seines Rebenmen schen schmückt, der muß Mörder und Räuber zugleich heißen. Auch hier kann wohl über die Beeinflussung Shakespealedurch die italienischen Dichter kein Zweifel bestehen, und auch im vorliegenden Fall diese nur eine unmittelbare kann, darf man wohl gespannt sein, wie die Verteidiger“ Shakespeare=Rechtgläubigkeit sich auch mit diesen neuestt Schwierigkeiten auseinandersetzen werden. Volkswirtschaftliches u. Soziales. — Verhend ungen Herren- und Knaben-K lin, die Delegierten der beiderseitigen Verbände, um wege ulbengereittunker undgr Smmerutte“ rtrages B pen 0—— Pegen. Geweg mann von Velhen Echth Wafmr* beiden Faktoren gerecht werdendes Ergebnis zu erzielen, die Verhandlungen vertagt werden, da seitens der Delegierten“ deutschen Tuchkonvention bindende Erklärungen über eine ve Nr. 610. Erstes B vruseiner V-Penischen Auffassung, daß Adriahafen begi wweicen den Arbeitgeben=Berbend 1. er-Jabrikanten Deutschlands, E. V. der deutschen Tuchkonvention. Am 27. November tagten 3“. g## unter dem Vorsitz von Siegfried Adam, in Firma S. Adam,„# Die u. #esentlich zur Verschär #getragen. Besondere Be ## über mitttarische Vor #r russischen Grenze. Hinz ##en Vordringen der Fein sich Widerstand zu leister der mehr in den Bord brüchte waren im Umlai ud Oerhunbezeu eln * Wenn die seit eunger reidepreise in den letzte sachte, die Tendenz schlief den politische Besorgniss in Verhältnissen des We was geändert, was den Enehmungslust anzureger Amerika blieb bei ten andauernd bemüht, Hinblick auf die allgen ter Preiszugeständnisser er Amerikaner ist umso husse im atlantischen Se Zweifellos trägt die inkurrenz wesentlich da ihren Exportbestrebung Witterung in den ar ar nicht gleichmäßig gi egen, im Süden über 1 in die Aussichten aufe # gefährdet zu sein. Jed in alten Vorräten aufzu in dürfte, da es sich dabandelt, die gerade diesm Mit ähnlichen Schw südrussischen E. hößte Teil der in den H puren des schlechten Eri eide derart beschädigt, age kommt. In der let Zufuhr zu begünstigen sh zurückgegangen si hiffungen vorgenommen zu 10 200 To. Roggen, #fer exportiert. Wahrer Zeizen=Abladungen allei mmmt sind, und wohl ar #rstellt, geht die zum Te #f kleinere Mengen nach Auch Rumänien i Export gebracht, na zn Kreditinstituten die z1 forderlichen Barmittel chtet wird, stehen in G 000 Waggons Getreit egen der hohen Fracht urden. Die starken Abladun , daß der Weizenwelt htswoche auf 450 000 sichswoche des Vorjahr bracht worden waren. Auf den deutsche Ind des größeren Teile: st mit den sich zuspitze m Schlusse eine Befest ferungs=als im Ware stärkerem Maße hei mete meist nur gerir eppend gestaltete sich K. Wünsche des Arbeitgeber=Verbandes betreifs Abänderung gezeitigten Konventionebestimmungen und wegen emnes zwi“ beiden Verbänden abzuschließenden Kartelloe..—... verhatt“ gen zu pflegen. Obwohl man von beiden Seiten bestrebt war,““ der gatorische Einführung der Musterdezahlung, die für Waxe 1 Proz. und fur jede andere Ware 2 Proz. betrogen sicht abgegeben werben dornden. Probe-Be Glatte u. ger praktische Qualität Roppen- un grosse Sortimente Kostüm- un in englischem Gen UUhipcordin allen neuen Far Vordüren-St glatter Fond mit a Kinderkleide reiche Sortimente, Lama- und gestreifte u. karier Stoffe Farbige, gle Grosse Sortimente Gestreifte ja Moderne PhantasiKarierte un Neue Phantasie-K Chine=Seide Elegante Biumenn Bedruckte Neuheis Frühj. 191: Woh sember1 12. Kene Re anstrengend, e Steigungen de empor und beuen dbie mn der Verwitermng Stunden, waren aber, da es napt. um uns berum seh Zergiormationen mi lsbiocken. Aber noch K Maren hanen 70 Felsblöcke jagen auf. e cs e uch demn Ffümen Weiße waren, weiß uns auf einem wir in der FernDeu arstachen, de Seiung beohuchren ind riefen sie fren und der Leute aus denn einige fokzten öllig nackt gehenden. en. wir seien au Häuptting besuchen. mit erklärten sie sich ogen wir dahin. Die sörmlich an den zuh man die terraßsenbernahner kres Lichtung. h ü b e r n e u e r e E r g e b worden, die merten, daß sie von der isserschaft des Strawie leicht von der Rurland aus erllht se Stellung nehmen Argaben Shate. r. Lebensverhältmißse notwendige bei ihr: Literaturwerke ein, für die überzeugten eine sehr erheriche igen von jener Seie, t w e r d e n, r e z e l m a ß g sechen— ul senem ober nicht„dörer; aber nicht sich als diesen Schwieng, es Lebensgarges des gebotenen pmüch. irfahrungsbesitzes die lecalon mithi“## hakespeare die Fabel stnahm, während eine damals als richt voren— wofür freisch hakespeare habe seiner französische Ueberrlich die gleiche Frage werden müssen und nden können. Diese willkürlich, sondern e Frage röllig bederläßt, daß Shakeipeate Urtert gekannt und einer Besprechung des Relagioni Litterans sor der vergleichenden hat nämlich in der ndlaraue soeben einge trantheit mit italienmit den Roland=Dich. die im Zusammer eue=Frages Bühendn tung gewinnen und ung würdig erscheinen sich auf Otbello: und (Aufz. 3. 4) der Mohe des verhängnisvollen ung): #t Magie: Junck lenden soh. es geweht.“ uuf ein von Caffandre ' Ariosts„Orlande eübermeiters lichee t v e r f l o s s e n, mitlernd. entsprosfen, eribrampt. unwverdrossen. eigner Hand.“ „pythische ProphetenText„furorproder Wahnsium“, aber Ariost's Text übereinfury“, gegenüber. zufällig sein kann, Hand, und es muß espeare den Ariosischen seines„Othello“ vrauch mit Bernis n ist, geht nicht minder mung zwischen Jugos 3. 3 und einer Stelle 2a 1 hervor. Jagos Frau, M. Tand:'s ist etwas 1s Seine mm gewesen. mwendet, reicher macht 90 Weftfällscher Werkur. Sonntag, den 1. Dezember 1912. B#emeiner Getreide-Wochenbericht der Preisberichtstelle der Wi Deulichen Londwirschasterate Die Auffassung, daß Rußland die serbischen Ansprüche ## einen Adriahafen begünstige, hat in den letzten Tagen Eentlich zur Verschärfung der politischen Lags T#etragen. Besondere Beunruhigung veranlaßten Meldun#### über militärische Vorkehrungen in Oesterreich und an Ar rusischen Grenze. Hinzu kam, daß die Türken dem wei###en Vordringen der Feinde an der Tschataldschalinie erfolgEch Widerstand zu leisten scheinen. Der Krieg dauert fort, ES damit scheint die Möglichkeit einer Dardanellensperre Eeder mehr in den Vordergrund gerückt. Darauf bezügliche Trichte waren im Umlauf, haben aber bisher keine BestchVenn die seit einiger Zeit beobachtete Abschwächung der Ttreidepreise in den letzten Tagen keine weiteren Fortschritte Lcctte, die Tendenz schließlich sogar zur Festigkeit neigte, so ##den politische Besorgnisse die einzige Erklärung dafür. In ##n Verhältnissen des Weltmarktes hat sich jedenfalls kaum Auas geändert, was den Getreidehandel zu größerer UnF#chmungslust anzuregen vermocht hätte. Amerika blieb bei weiter stark angewachsenen Vor##n andauernd bemüht, Exportabschlüsse zu erzielen, was V cinblick auf die allgemein beobachtete Lurückhaltung nur es eaen es eserche erchie elie Zweisellos trägt die Furcht vor der argentinischen nkurrenz wesentlich dazu bei, die amerikanischen Märkte ihren Exportbestrebungen zu bestärken. Die Berichte über Witterung in den argentinischen Anbaugebieten lauten T#r nicht gleichmäßig günstig, da im Norden über zu viel Segen, im Süden über Trockenheit geklagt wird, indes scheiEi die Aussichten auf eine gute Ernte bisher nicht ernstat gefährdet zu sein. Jedenfalls ist man sichtlich bestrebt, mit — alten Vorräten aufzuräumen, was allerdings nicht leicht En dürfte, da es sich dabei meist um sehr geringe Qualitäten Endelt, die gerade diesmal überall im Ueberfluß vorhanden F Mit ähnlichen Schwierigkeiten haben bekanntlich auch # südrussischen Exporteure zu kämpfen, denn der Tößte Teil der in den Häfen ankommenden Ware zeigt die ##uren des schlechten Erntewetters, und vielfach ist das GeEide derart beschädigt, daß es für Exportzwecke kaum in #age kommt. In der letzten Woche schien günstiges Wetter Zufuhr zu begünstigen, und da die Frachten bis auf ca. sh zurückgegangen sind, so wurden umfangreiche Verhifungen vorgenommen. Außer 178.800 To. Weizen wurE 10 200 To. Roggen, 129600 To. Gerste und 28000 To. Thser exportiert. Während aber ca. 120000 To. von den Beizen=Abladungen allein für Frankreich und Italien beSumt sind, und wohl auch der Rest früher verkaufte Ware Erstellt, geht die zum Teil unverkauft abgeladene Gerste bis kleinere Mengen nach Deutschland. Auch Rumänien hat diesmal etwas mehr Material # Erport gebracht, nachdem die rumänische Natonalbank In Kreditinstituten die zur Abwickelung der Getreideausfuhr Fforderlichen Barmittel zur Verfügung gestellt hat. Wie beAchtet wird, stehen in Galatz, Braila und Constanza allein 000 Waggons Getreide, die teils aus Spekulation, teils Gegen der hohen Frachten bisher im Lande zurückgehalten rien. Die starken Abladungen vom Schwarzen Meer bewirkh, daß der Weizenwelterport von 290.000 To. in der Behiswoche auf 450000 To. anwuchs, während in der VerPichswoche des Vorjahres nur 228000 To. auf den Weg bracht worden waren. Auf den deutschen Getreidemärkten herrschte wäh#d des größeren Teiles der Berichtswoche matte Tendenz, ### mit den sich zuspitzenden politischen Verhältnissen trat n Schlusse eine Befestigung ein, die sich jedoch mehr im eferungs=als im Warengeschäft zur Geltung brachte. Das stärkerem Maße herauskommende Inlandsangebot benete meist nur geringer„Unternehmungslust. Besonders Seppend gestaltete sich der Absatz des vielfach aus geringen fei Mualidien Sscheasben und bobher n Amectwocin wngeine neten Weizenangebotes, für das selbst zu sehr gedrückten Preisen schwerKäufer zu finden waren. Im Lieferungsgeschäft bidet der Mangel an andienungsfähiger Ware und der Umstand, daß fremder Weizen sich wesentlich über Berliner Parität stellt, eine Stütze, und da auch die pokitische Lage Abgeber vorsichtig machte, so konnte Weizen seinen Preisstand gegenüber der Vorwoche um ca. 1 Ju verbessern. In Roggen zeigte sich zwar auch stärkeres Angebot, aber da an der Küste auf Grund früherer Exportabschlüsse Nachfrage bestand und auch die Mühlen Begehr zeigten, so sehlte es bei zunächst gedrückten, später gebesserten Preisen nicht an Absatzgelegenheit. Rußland offerierte williger, bleibt aber trotzdem außer Parität. Lieferung konnte nach zeitweiser Abschwächung seinen Anfangsstand um 1—1¼ JK überschreiten. Hafer war in mittleren und geringen Qualitäten ziemlich stark angeboten und nur schwer verkäuflich, während eine Ware bei knappem Angebot ihren Preisstand besser zu behaupten vermochte. Im Lieferunggeschäft drückten billigere Auslandsofferten, doch waren die Preisveränderungen gegenüder der Vorwoche nicht erheblich. Braugerste hatte stilles Geschäft; mittlere Ware mußte billiger abgegeben werden. Russengerste war bei ermäßigten Frachten weiter rückgängig, zumal auch billigeres Bahnangebot vorlag. So kommit es, daß greifbare und schwimmende Gerste, die bis vor kurzer Zeit mit Aufgeld gehandelt wurde, jetzt billiger als auf Abladung zu kaufen ist. Auch die Maispreise haben eine weitere Abschwächung erfahren, da Argentinien angesichts der großen nordamerikanischen Maisernte entgegenkommend offerierte, ohne daß die Nachfrage dadurch eine Belebung erfahren hätte. Prämiierung ländlicher Geflügelhöfe. Bei der im Jahre 1912 im Regierungsbezirk Münster durch die Landwirtschaftskammer vorgenommenen Prämierung ländlicher Geflügethöfe sind die nachstehenden Prämien zuerkannt worden. 1 Landwirt Stövesand, Harsewinkel 200 JA, 2. Landwirt Lütke=Laxen, Gimbte 100 44, 3. Landwirt Große=Inkrott Ostbevern 100 JA. 4. Gutspächterin Pellengahr, Oelde 100 MA, 5. Landwirt Adbenhorn, Milte 50 6. Landwirt Rath, Dülmen 50 A, 7. Gastwirt Niemeyer, Senden 50 JK, 8. Landwirt Kallement, Senden 50 A, 9. Landwirt Diecks, Amelsbüren 50 MA, 10. Landwirt Heuchtkötter, Everswinkel 50 KK. □ Unter den Pferdezüchtern Wesisalens hat sich, so schreibt man uns, schon seit einigen Jahren ein besonderes Interesse für den Tradrennsport und die Zucht von Trabern bemerkbar gemacht: das wird setzt auch in der Presse anerkannt. So erschten kürzlich in der„Deutschen Tageszeitung“ ein Artikel über die Leistungen und die Tätigkeit des Deutschen Haupttraber=Gestüts, und im Anschluß daran wurden einige Bemerkungen gemacht, weiche auf die Bedeutung des Trabers als Veredler unserer Landespferdezucht aufmerksam machen. Es wurde gesagt:„Alle Anzeichen deuten darauf hin, daß in Deutschland das Traberpferd als Rasse zum Beredein des Landpferdes vor einer großen Zukunft steht. Für diese Ausgabe kommt für den ganzen Westen und Süden das englische Vollblutpferd nicht in Betracht; ein edles Pferd braucht aber das Heer. um seine Mobilisierung im Falle eines Krieges mit leistungsfähigem Pferdematerial durchführen zu können. Dazu gehört aber vor allem ein edles Pferd, denn großen Strapazen ist nur ein Blutpferd gewachsen. Die Heeresverwaltung hat also das größte Interesse daran, daß edle Pferde auch zwischen den kaltblütigen Rassen in möglichst großer Zahl gezüchtet werden. In Westfalen haben die Züchter bereits erkannt, daß dies Zukunftspferd zu liefern der Traber berusen sst. Andere Provinzen wie Schlesien, Schleswig=Holstein, werden folgen und haben schon mehr oder weniger deutlich ihre Wünsche zu erkennen gegeben. Auch die Regierung greift heifend ein und hat schon eine Reihe Traberhengste für Westfalen als Zuchthengste angekauft.“ Vom Standpunkt unserer Provinz aus kann man dieser Ausführung nur voll und ganz beipflichten; wenn wir es erreichen, mit Hüfe des Trabers in unserer Provinz ein wirklich leistungsfähiges, kräftiges und edies Artilleriepferd unserer Heeresperwaltungg in größeren Mengen anbieten zu können, so wird sich diese Pferdezucht für unsere Züchter auch als rentabel herausstellen. Ist doch gerade Westfalen die Provinz, welche schon seit hunderten von Jahren dafür bekannt ist, daß sie das zäheste, gesundeste und ausdauerndste Pferd liefert. Verweisen wir nach Nordkirchen im Münsterlande, wo s. 3. Graf Nikolaus Esterhazy stets ein Vollblut=Gestüt von ca. 60 Mutterstuten mit den besten Erfolgen unterhielt.— Der Graf wußte, daß das milde Klima, der Kaltgehalt des Bodens und des Wassers für die Pferdezucht von größtem Vortell war, Weil die Knochenund Lungenbildung der Tiere bedeutend gestärkt wurden, ließ der Graf die Mutterstuten aus seinen ungarischen Gestüten nach Nordkirchen zum Abfohlen kommen, um den jungen Pferden alle diese Vorteile voll und ganz zuteil werden zu lassen. Ebenso ist es mit der Kaltblutzucht. Seitdem in Westsalen Beigler gezogen und zu haben sind, werden diese, well sie akklimatisiert und viel zäher und ausdauernder kind als die importierten Beigier, letzteren entschieden vorgezogen. In der Traberzucht haben wir auch den Beweis, daß unsere Provinz die besten Zweisährigen geliefert hat, welche in Deutschland gezogen wurden. Ferner hat das Trabergestüt Nordkirchen durch seinen Traberhengst„Bideto“ seit 12 Jahren Kreuzungsprodukte sowohl aus Münsterländer, Oldenburger, Hannoveraner sogar Belgierstuten aufzuweisen, die nur erstklassig sind. Des Landwirts Winterabende. So gut wie der Mensch ausreichend ernährt werden muß, wenn er die Arbeit, die von ihm verlangt wird, bewätigen soll, so gut muß derselbe Mensch auch Nahrung für seinen Geist erhalten, wenn er bei der Arbeit nicht freudlos werden soll. Ohne geistige Speise muß bei der Arbeit die Seele gleichsam verdorren, und die Arbeit muß schließlich zur Last werden. Daher ist es dringend notwendig, daß im Bauernhause auch Bücher gelesen werden. Das Kind braucht Bilder= und Märchenbücher, um sich zu freuen und seinen Geist zu bilden, für Knaben u. Mädchen sind mit den zunehmenden Jahren belehrende und unterhaltende Bücher notwendig. Sind beide erwachsen, so müssen sie weiteren belehrenden und ergötzlichen Lesestoff haben: denn Gemüt und Geist müssen vollkommen durchgebildet werden. Auch der Bauer und die Bäuerin müssen Bücher lesen, die belehrender und unterhaltender Natur sind. Bücher der Weisheit und Schönheit, die in guten Ausgaben schon für wenige Pfennige zu haben sind, dürfen in keinem Bauernhause sehlen; denn auch für den Landwirt gilt das Wort:„Schaff“ gute Bücher in dein Haus, sie strömen reichen Segen aus.“ Und diesen reichen Segen strömen sie namentlich an den langen Winterabenden aus, wenn die Familie im traulichen Wohnzimmer beisammensitzt und ein jedes Glied in ein Buch vertieft ist. Da bürgert sich denn auch wohl die schöne Sitte des Vorlesens ein, wodurch manches schöne Schriftwort einen Wiederklang findet in aller Herzen. Auch die Heimatgeschichte findet gewiß im Familienkreis eine Pflegestatt: und die Liebe für die heimatliche Scholle wird somit gestärkt. Der Geist aber, der im häuslichen Kreise herrscht, durchweht auch das Leben der Landwirte in der Oeffentlichkeit. Das Gemeindeleben wird von ihm befruchtet und im gesellschaftlichen Leben treibt er die schönsten Blüten. Das gesellige Leben wird veredelt, die Vergnügungen verschönt. So wird der Landwirt zufriedener und glücklicher in der Einsamkeit des Winters. Gottesdienst-Ordnung. Besondere Andachten im Lause der Woche: Montag bis Donnerstag: Hoher Dom: Hl. Messen von 5½—3 Uhr. 3½ Uhr Chordienst. 9 Uhr Conventualamt. 10 Uhr letzte hl. Messe. Nachmittags 2 Uhr Besper. Montag morgen 7 Uhr Pestmesse. St. Aegidiikirche: Dienstag morgen 8½ Uhr Pestmesse. Donnerstag morgen 8½ Uhr Sakramentshochamt. Abends 7 Uhr Sakramentsandacht. Freitag morgen von 6—9 Uhr Aussetzung des hochmürdigsten Gutes. Um 8½ Uhr hl. Messe für den Mütterverein. Abends 8 Uhr Kreuzwegandacht. Samstag nackhmittag 4½ Uhr Adventsandacht.— St. Antoniuskirche: Dienstag morgen 8 Uhr hl. Messe zu Ehren des h. Antonius. Freitag morgen von 6—3½ Uhr Aussetzung des hochw. Gutes. St. Josephskirche: Donnerstag morgen 7¾ Uhr Sakramentshochamt. Freitag morgen 6 Uhr Aussetzung des hochw. Gutes. 8½ Uhr Herz Jesuhochamt.— HI. Kreuzkirche: Am Freitag morgen von. 6—3½ Uhr Aussetzung des hochw. Gutes. Abends 8 Uhr Kreuzwpegandacht.— St. Lambertikirche: Am Dienstag, dem Fesie des hl. Franziskus Xaverius vollkommener Ablaßz für die Mitglieder des St. Franziskus Xaverius=Vereins: 8 Uhr Hochamt. Nachmittage 5 Uhr Andacht. Abends 8½ Uhr Religöser Vortrag für Männer und Jünglinge. Am Donnerstag morgen 8 Uhr Sakramentshochamt. Abends 7 Uhr Sakramentsandacht. Am Freitag morgen von 6—8½ Uhr Aussetzung des hochw. Gutes. 8 Uhr Hochamt zu Ehren des hochhist. Herzen Jesu—Liebfrauenkirche: Donnerstag mörgen 8 Uhr Sakramentshochamt. Freitag morgen 6 Uhr Herz Jesumesse. Abends 8 Uhr Andacht zum Troste der armen Seelen. Samstag morgen 7 Uhr Hochamt. Nachmittags 4½ Uhr Andacht.— St. Ludgertkirche: Mittwoch morgen 8 Uhr Pestmesse. Donnerstag morgen 8 Uhr Sakramentshochamt. Freitag morgen von 6—8½ Uhr Aussetzung des hochw. Gutes. Abends 7 Uhr Herz Jesuandacht. — St. Martinikirche: Mitwoch abend 8 Uhr Josephsandacht. Freitag morgen von 6—3½ Uhr Aussetzung des hochw. Gutes. 7 Uhr Pestmesse. Samstag 4 Uhr Andacht.— St. Mauritzkirche: Freitag morgen von 6—½9 Uhr Aussetzung des Hochw. Gutes. 7 Uhr Herz Jesuhochamt.— St. Servgtittirche: Montag abend 7 Uhr Kreuzwegandacht. Dienstag morgen 7 Uhr Pestmesse. Mittwoch abend 7 Uhr Josefsandacht. Freitag morgen 7 Uhr Aussetzung des hochw. Gutes und dl. Messe. 72 Uhr hI. Messe, Litanei und Segen. Abends 7 Uhr Herz Jesuandacht, Predigt und Segen.— St. Klemenskirche: Täg lich dl. Messen um 6. ½48 und 8 Uhr.— St. Magdalenkirche: Jeden Morgen 8 Uhr Bl. Messe. Frettag morgen von 7—½9 und von 11—12 Uhr Aussetzung des hochw. Guue und Segen.— Franziskanerkirche: Dienztag 6 Uhr Antoniusandacht. Freitag morgen von 6—8 Uhr Aussetzung des hochw. Gutes. Abende 6 Uhr Herz Jefuandacht.— Kapuzinerkirche: Freitag morgen von 6—7 Uhr Aussetzung des hochw. Gutes und Herz Jesunesse.— Klarissenkirche: Dienstag 5 Uhr Antoniusandacht. Von Mittwoch auf Donnerstag nächtliche Anbetung: Abende 7 Uhr Andacht. Jeler des Ewigen Gebetes im Biskum Münstee. Sonntag, 1. Dezember: Dutsburg=Beeck, Oedt und Münster astreus=Trche., schrg Schpstern, I. L. Frau zu Mülhaulen.“ SI. 2 ern. U. L. Frau zu Müthausen.— Warienpo#n zu. Ochtrup.— Nilhemebeinital Eve. Vontag, 2.: Garrel, nachts Et, Marienhospiz zu Dienstag, 3.: Hullern, nachts St. Wilhelmshospital au Epe. Mitwoch, 4.: Ven, nachts Klarissen zu Münster.— Donnerstag, 5.: Lette, nachto St. Elitabethhospital zu Riesenbeck.— Freitag, 6.: Lippramsdorf, nachts Marienhain dei Bechta.— Samstag, 7.: Kaldenkirchen, nachts Venediktinerinnen zu Kempen.— Sonntag 8.: Recklinghausen=Süd(St. Antonius), Kevelaer und Ochtrup, nachte St. Vilushospital zu Everswinke. Neueste Nachrichten über die Bewegungen der Dampfer der Hambura=Amerika=Linie. „Cheruskia“, 28. November 12 Uhr mittags von Newyork direkt nach Hamburg,„President Lincolz“, von Newyork kommend, 28. November 8 Uhr 40 Min. abende von Piymouth über Cherbourg nach Hamburg. Die nächsten Abfahrten von Post= und Passagierdampfern finden hatt:.. Me Sir 9 Nach Newyork: 30. Nov.„Pennsylvania“. 5. Dez.„Steiermark.“ 8. Dez.„President Lincoln.“ 14. Dez.„Amerika“. 21. Dez. „Patricia.“ 28. Dezember„President Grant““ 31. Dezember„Vietoria Lusse.“ 7. Januar 1913„Kaiserin Auguste Vietorla.“— Nach Boston: 10. Dezember„Pretoria.“ 21. Dezember„Batavia.“ — Nach Baltimore: 10. Dezember„Pretoria.“ Z1. Dezember„Botavig.“— Nach Philadelphia: 17. Dezember„Graf Waldersee.“ 4. Januar 1913„Prinz Oskar“.— Nach Neworleans: 20. Dez. ecrie.“ (Die weiteren Listen sind bei Heinr. Hornung, Münster, Windthorststraße 11, einzusehen.) Letzte Nachrichten über die Bewegungen der Schnelldampfer des Norddeutschen Llovd in Bremen. „Kronprinzeslin Cerille“(nach Newyort) 27. November von Cherbourg.„Großer Kurfürst“(nach Bremen) 29. November in Bremerhaven.„Crefeld“(nach Bremen) 28. November St. Vincent passiert.„Vorkum“(nach Bremen) 28. November Quessant passiert,„Franklurt“(nach Bremen) 28. November von Funchal. „Roon“(nach Bremen) 27. November von Sodney.„Rheinland“ (nach Bremen) 29. November Dungeneß passiert.„Thüringen“ (nach Bremen) 28. November in Messina.„Elsaß“(nach Bremen) 27. November Cap Leuwin vossiert.„Cassel“(nuch Bremen) 20. November von Sydney.„Derfflinger“(nach Bremen) 27. Novemder von Genug.„Bülow“(nach Bremen) 28. November in Bremerhaven. Dampfer=Expedillenen des Norddeutschen Lloyd in Bremen in der Zeit vom 30. November bis 7. Dezember 1912: Ab Bremerhaven:„Javorina“ 30. Novemder nach Australien. „Großer Kurfürst“ 3. Dezember nach Baltimore und Newyork. „Bülow“ 7. November nach Newyork über Boulogne.„Barbarossa“ 7. Dezember nach Baltimore.„Vorkum“ 7. Dezember nach Laplata.„Ascot“ 7. Dezember nach Cuba. (Die weiteren Listen sind bei H. Soenen, Münster, Königstraße, einzuseben. Verantwortich für den redaktionellen Tell: Hauptredakteur Theodor Wernedke, für den Anzeigen- und Reflametell: Rieele Gesgen, beibe in Mänster. mm=Et Seicht. ekegank haltbar! W Berlin C Breite Strasse Brüderstrasse Gegründet 1839 Probe-Bestellungen von Kleider- und Seidenstoffen bitte zu adressieren: Rudolph Hertzog, Proben-Versand 3, Berlin C2, Breite Strasse 15 EdTest Goct S Moderle Wollfene-PfreidurPry. Glatte u. gemusterte tuchartige Stoffe 5, Brse 78-9 710 praktische Qualitäten in reieher Auswahl....... 50, 90 Pt. bis 1.40 ltoppen- und Zwirnstoffe Preite 90-—130 cm grosse Sortimente in modernen Farben und Melangen Kostüm- und Kockstoffe in englischem Genre, auch mit angewebtem Futter.. Uhipcord- und Cotelé-Stoffe in allen nenen Farbenstellungen...... Hordüren=Stolfe glatter Fond mit angewebter Bordüre...... Kinderkleider-Stoffe reiche Sortimente, moderne Streifen, Karos u. Bordüren Lama- und Flanellstoffe dunkle u. mittellarb. gg 120, 2.00 gestreifte u. karierte Wollstoffe für Blusen u. Morgenröcke 9U Pr. 1.30 bis 2.00 Breite 70—110 em NleueKleiderstoffe für die Frühjahrs-Saison 1913 Grosse Sortimente in leichten, wollenen und halbseidenen Geweben. Aparte Neuheiten in Kostümstoffen. Neue Blusenstoffe in grosser Auswahl und jeder Geschmacksrichtung. Einfarbige ganzwollene luche„ 1 S5“; 0g T bewährte Qualitäten in grosser Farbenauswahl... ne. 1.55 1.90 bis 3.00 anzzeigene Cheviot-und Kammgarnstoffe ges Peis A.% erprobte Qualitäten, glatt u. gestreift für Kleider u. Kostüme 90 Pf. I. 10 bis 2.50 Schwarze ganzwollene Kleiderstoffe„„Breite 90—130 Cm Cheviots, Satintuche, Popelinc, Coatingsetc. f. Kleid. u. Kostüme 90 Pf. 1. 20 bis 2.50 Schwarze Voiles und Grenadines„### P 2g glatt und in neuen Streifen und mit Bordüren... M. 1.30 1.30 bis 2.50 Elfenbeinfarbige Kleiderstoffe in allen modernen Gewcben und Mustern... Bedruckte Wollmoussellne 75 05 p g. 1.: Moderne Glusenstoffe 75 ge 88-9 7 Grosse Sortimente in Streifen, Karos und Bordüren... 19, 90 Pt. bis 2.00 Breite 95—110 cm u. 1.15 1.30 us 2.00 Otaff. Fil Pacollgabaftgl-la' den Wollene, halbseidene, klare und dichte Gewebe in Voile, Marquisette, Eolienne, Eyfhigline und Ottoman. 140 2.— 4.10 Stöne für Gesellschaftskleider dlatt, changeant, gestreift, Jacquard-Muster sowie mit Bordüren: Breite 106—120 cm... Meter 1.410 Z. bis Moderne wohlfeile Seidenstoffe und Sammefe eiege glatte v gemusterte Seidenstafte Bre Farbigs, elatte. u. hanseant=Seiderzstorfe Gestreifte japan. Waschseide(reine Seide) Eesttente Mhanr. Wbhinge Nm# Maniane Phantasienträten Karierte und gestreite, Seidenstosse„ 469 50 Neue Phantasio-Karos und Streifen, aparte Farbenstellungen M. 1.40 bis 3.50 Meter M. Chine=Seidenstoffe Elegante Biumenmuster......... Bedruckte Seiden-Foulards Neuheis Frühi. 1913, neus Streif.-, Blumen-, Punkt., Phantesie-Muster Grosse Eingänge von Neuheiten inScidchstotten für die Frühjahrs-Saisen 1913. Weisse, guatse u. gemusterte Seidenstoffe ug u..50 Moderne(ewcbe, beste Färbungen....... Dieter M. 1.40 bis 3.50) Schwarze, glatte u. gemusterte Seidenstoffe„Preze 45Braklassige Fabrikate, solide Färbungen..... Meter dt. 1.40 us 3.79 Seiden=Sammete und Plüsche„„ 2.50 4.00 Gestreifte, karierte u. gaufrierte Sammete###g##5 Reiche Auswahl neuester Streifen- u. Phantasio-Muster, Meter M. 1.00 bis Farbige u. schwarze Veluets, ue Perzgme ge 1.60 u. 3.70 (Hlett gerippt. gestroilt und lentrucht...... Franko-Versand aller Aufträge von 20 M. an:: Die reich illustrierte Wethnachts-Preisliste wird auf Wunsch franko zugesandt. Sonntag, den I. Desember Weftfälischer(Derkur. Erstes Blatt. Ae Bestäliche Merkur am Tage nach Sonnelagen: Ilustrierte uper Zedaktion: Lütkegasse 1—3. E beschäftsstelle: Königstr. 59. 7 Uhr abends. u. Rotationsdruck der Probenummern: Merkur gratis und frank Adressenangabe wolle mai Königstraße 59. Telegramm=Adresse: # R e d a k t i o n N r. 2 4 ardst Preiküste. Ka: Ri#ng##ellindet eigene Weinderge a:. 95 Gebr. Heid. Ahrvelle Heute Beginn unseres großen in welcher seit 40 Jahr: mit 1 9. Zimmern wa 1. 35 phier anderwettig zu vermietg deres in der GWest dipter Merker. am Freitag, den abends 8 Uhr im Saale des kath. hauses zum Besten des Mathildenstiftes Gneriuneubein Frauer) Männe verein Sängerdund Munza Kapelle des 13. Iufant. Herwarth von Beeienfeld, some 1 Tonkünstters Herrr Ernst Brügge. mann(Bioline) von der Eintrittskarten à 1 Mark s# in den Musttaltendandlungen in E. Bisping u. M. Kneer io## otends an der Kasse zu haber. zu bedeutend ermäßigten Preisen! Blusenstoffe in Wolle und Seide für Gelchenke: Blusen-Flanel— 2½ Meler k. 2.50 Blusen-Flanel— 2½ Meler. k. 3.50 Blusen-Hanel— 2½ Meler. Mk. 4.50 Blusen-Hanel— 2½ Meler. k. 5.00 Reinwollene mod. Streisen, Karos und Fantalie-Blusenstoffe. Jede Bluse im Karlon verpackt. Unterröcke in Wolle Leizte Neuheien Abgepaßte Kleider für Gelchenke: Robe— Reine Wolle— 6 Meter Mk. 6.50 Robe— Reine Wolle— 6 Meier Mk. 7.50 Robe— Reine Wole— 6 Meler Mk. 8.00 Robe— Reine Wolle— 6 Meier PKk. 9.00 Robe— Reine Wole— 6 Meter Mk. 10.00 Einforbige, gestreiste und gemusierte Stoffse in allen Farben. Jedes Kleid im Korton verpockt. Biersu ei o Reform- 08 Ueber keine Erfindi mehr gesprochen, mehr es auf der einen Seite Volkes, so gab es auf d dem ungestumen Gesell Streiche offene Feindsch sannen, den Taugenicht: ziehungskünste wieder zu dem zu machen, wa werden versprach. Dar die Auswüchse im Kine Mensch, der es mit de kann es nicht weitergel Kino. Man rief zur P ben bis jetzt ganz versa Den größten Erfol liche Meinung erzi durch die Kinos von Erziehung und Gewöh dungsabende auf dem wurde, haben sich ed Stände und Konfession seitigen Druck auszuüb ment und Regierung. und hat den zweifelha geschaffen durch die G kinos. Das erste Reform Hagen eröffnet. Ur mann hat sich ein Vetende Kinematographi Verrtne s0 Atälischer Provinzial-Verein su Wissenschaft u. Kuns. Seidenstoffe für Blusen und Kleider moderne Streisen und Karos DANENKONFEKTION Den Biater 19121: im großen Saale des Land#### museums, Domplatz, Montag, den 2. Dezdr. 1912 abends 7 Uhr. Neue Blusen in Wolle, Tüll, Seide, Voile 1200 1975 2330 2930 bi 5000 Neue Paletots aus Slosfen englischer Art in vornehmer Ausführung 2150 2750 3289 3900 bis 7/500 Neue Jackenkleider in marineblau, grün und englischem Geschmack 4500 5900 7500 9890 bis 17500 Neue Samt-Konfektion Prima Qualitäten in kurz, halblang und extralang aporte Formen 4900 6800" 9500 bis 19800 Neue Abendmäntel und Capes 788 78 7580 1020 Dritter Vortrag: „Die moderne amerikaniste Malerei“ Erläutert durch Lichtbilder Geh. Reg.=Rat, Unir=Prosesn Dr. Clemen aus Bonn Unterröcke i Seide Neueste Farben FoulardSeidenstoffe für Kleider und Blusen Piefer Vereinömitglieder deden reud kritt, Angedörige von Vereinsmizle dern, sowie die Studierenden versitht zahlen, legtere gegen V## ihrer Legitmmnations=Ku#z 50 Pfa, sontuige Nichimuzss Ml. 1.—, Eintrutsgeld. Der Vereinsbeurag für Mitglite beträgt alljöhrlich Mark 3. Anmeldungen als Mitglied weite vom Rendanten des Vereins KasinKönig— Landeshaus— mnd# Landesmuseum entgegen Mänster, den 24. Noodr. 191 Der Schmedding, Geh. Reg.=Rat# Landssrat. a2 Hausschürzen Lerrter-Vberschürnen eines Reformkinos, st und eines stadtischen männer, Jugendvereit ständige wollen den Einen mächtigen Gemeindekinos für die Provinz die abschüssige Richtu theater einschlagen ur — namentlich des Int in Rücksicht auf die als Kulturfaktor und die in der Kinoindust meindetag haupsächlic Dr. Sellmann am 5. eine Kommission ins der Frage der„E durch die Gemeinden soll. Bereits am 14 des Amtmann Be zusammen. Anwesen höhere Verwaltungb werbetreibende, Arb Einmütig war die 2 des heutigen Kinom Notwendigkeit an, lage die Besserungst wertlose Kritik üben positive Arbeit die se Baume beseitigen, d Sammete für Blusen und Kleider enferdige Niebret und gedtreihe Leidenammete klefe: KinderSchürzen aus primna Stoifen Zur Hälste der requlören Preise Kaisen-Panorams vom 1. bis 8. Dezember: Neu! Sächsische Schweiz. In Tägl. geöffn. v. nachm. 2d. ab ds. 9un Einirin 209 Kinder 10. Adonnemet BallEcharpes-Plaids Regenschirme mit bedeulender Preis-Ermässigung. Drei Soriimente WASCH-STOFFE Reisedecken zu Invenlur-Preisen. Woll-Musseline, Volle, Foulordine, Zephyr Werl bedeulend höher. Zoologischer Gartei Sonntag, den 1. Dezbr. 1914 4201 bis 1 Uhr nachm.: Billiger Sonntag. 9 Drinz Roman Bernh. Grosse (Se „Du— dem! Prinz Joachim und Lolo wehrte er „Um Himmels Kopf nicht zusamm „Prinz Joachim al krank vor Aufregi Leider verging seins nur zu schnel überbitten. Da ge Prinzeß Sibylle n und Liebe von den Prinz Joachin Falkenhausen zurü eine kurze unterre Lolo offiziell wurd abschiedete, mußte nach Falkenhauser „Ich muß dir hausener Park no sagte er lächelnd. Ein paar kur benden noch alleir Am nächsten Frühstück saß, kat Prinzeßchen Brief gar so dick Ein zweiter, an Dabei einige Zei schrieb: „Mein ge stimmter Brie hinter dem gr weil an der S Brief geschloss scheint auch e Meta sagte m ren, für Prin angekommen, wurde. Mete ehe er zu Dei abzugeben. 1 sich noch über enthält nun! Alter Steinweg! Alter Steinweg! Sonntag, den 1. Dezember. 3½. U — Gewöhnliche Preise.— Zum letzten Male Tannhäuser u. der Säugen krieg auf Wartburg. Große Oper von Wagnet. =Abende:“, Uhr: Zum letzten Malc! Rigoletto. Oper von Berd hte P aus der Hofplanofortefabrik 7. 1 Gabr. Knake, A.-6., Nänster i. W., Bapezbn# S## taltos geräte Hermann Focke Ludgeristrasse 39-43 am Marienplatz. Montag, den 2 Tezmi Einheitsvorstellung Maria Stuart Trauerspul von Sch Lalerme Geid Jubiläumsur ,ArUIS Ideale 5Pf Cigareffe essenun Teched Flügel Anerkannt besten Fabrikst.9 Oridles Lnge an Pletr. 1. Miet-Planos, rebr. Planos. billige Planos siets am Lato (Schutzmarke Schwan) spart Arbeit, Zeit, Geld. Münsters. Sonntag, den I. Dezbr. 191: richten Sonntogbbiens. Herr Dr. med. Beckmas San.=Rat, Waren orfeist. Herr Dr. mes Weseierstraße 49. Der Berhatt WI d 54n u. rote Haut A u Teniee Aun duee uichr aich bechl oht. Alter Fischmarkt 7. Hofgoldschmied Sr. Heiligkeit Papst PlusK Werkstatt für kirchliche Kunst. Kirchliche Geräte und Gefässe. Emaille-Arbeiten. Grösstes Lager. Handerbeit! Weltausstellung Brüssel 1910: aler Kam. Cgeme“(Surkenmilchcreme) mit Eau-de-Calogi und macht die Haut rein weiß und geschmeidig. Ratton 75 4„Leo-Durkenmilch-Leite“#9 4. Man verlange Sratismuster direkt vom Ladoratortum„Leo“, Dresden 3. oder in den Apotheten, Drogerten und Barsämerien. übien Mundgeruch Atn S echtmttetene Zähne biendend weiß ohned Schmeiz zu schaden. Herrlich erfrüch, schmeck Zahncreme erwatzz u. Kind., 4—6 Woh,. ausreich., 1 8, Prodetube 50 4. In d. Intenz. HogleneAustell dresden albette bewunden. Man ver. Vr=. i, Teaizrgge eloten„Jeof Dreober: es S###, Oreg.: Depois in Münster:[Schw. Adlerdrogerie, neue, mod. u wenig gebr. Landauer, Phactons, Coupés, Kutschler=, Jagdu. Ponywagen, Togcarts, nur la.Fabrikate u. Geschtrre. H. Hoffschalte, Berlin, Luisenstraße 21. 3974 Münsterischer Apotheker=Verein. Sennlag ton 1. Dusnbeg. Hauptvertretung erster, besteingeführter deutscher Pouer-Vers.-Akt.-Ges. mit gutem Bestande ist zu vergeben. Angebote nur von Herren mit vielseitigsten Beziehungen unter L. 8318 an die Geschäftestelle des Westfäl. Merkur. Harmonium für arme Kopelle zu billigem zu kaufen gesucht. Angebote unter Z. 8325 an die Geschäftsstelle des Westjälischen Wechen Modren drogerte, Ludgertstr. 26, Rhenaniaparfüm., Salzstr. 57, Reform drogerie, Rothenturrg 46, Carl Fraucke, Fraunstraße 1. 9144 1