agestellten. ends 9 Uhr straße). Iser=Essen. reie Aussprache. sonstige Interessenten e, sich über das am ung Beiegrnbeit birtet. unmalte. u. Retortate. Verband. sund. 12“. iiliennachrichten sren. 1 Sohn: Amtsrich= Büsgen, Köln.— D. amers, Charlottenburg.— ster: Rovert Kopp, Essen9.— Gymnasialdirektor zu, Emmerich. obt. Alexander Haase mit Pannes, Charlonenburg refeld.— Dr. med. r mit Bertha Becker, Köln. mard Advena mit Lisbett u. Oelde.— Heinr. Bensch jeschen Droste, Duisburg. rt.— Wilh. Röper mit ith Nölke, Frankfurt a. M. pe. nählt. Wilh. Breuing mit Wurm, Wanne.— Heinr. it Maria Schröder, Aachen. rmann Held mit Hedwig nheim, Bochum und Essen. erhard Heubel mit Tile #er, Elberfeld.— Eugen es mit Elly van Munster, rich.— Theo Riffarth mit iska Winckelmann, Regusen.— Edmund Jans mit eth Schleiff, Koblenz.— us Froitzheim mit Aenne M.=Gladbach und Fi. — Dr. med. Carl Voß mit Leimgardt, Remagen.— Bußmann mit Auguste heimer, Duisburg. torben. Ww. Luise Kaut Plettenberg, 77 J., Hamm. ise Blumberg, geb. Kloeter, Oberhausen.— Bureauher Josef Krohm, 45 J, dorf=Oberkassel.— Alexansammers, 63 J., Steele.— machermstr. Konrad Bent5 J., Paderborn.— FranHerting, ged. Köhne, 42 3, stand der Stadt Münster. (Nachdruck verboten.) burten. 6. Sept. S. du weichenstellers Gottfr. Vo— S. d. Bauarbeiters Kan mann.— S. d. Steinmetzen Belting.— T. d. Forstars Friedr. Engbert. 9. Sep. s Schmiedes Heinr. Wiedel. gebote. 11, Sept. Maure Will und Therese Müller — Bildhauer Jos. Apel und nia Friederichs b. h.— Han zann Wilh. Eschmeier von mberg und Klara Engben hier. lraten. 11. Sept. BauarbeiInt. Knapheide und Marie v. b. erbefälle. 10. Sept. Ehefras sia Dresemann geb. Stagger. 65 J.— T. des Tischlers Pidde, 1 Mon. ochherrschaftliche Bestaung, e Nähe der Kreuzschanze, Kleiustraße 6, ruhigste Lage, ca. äume, Bad, elektr. Licht, HaKüche im Souterrain, schöner arten, an ruhige Familie zum anuar 1913 oder später ganz ermieten. Besichtigung sägl. 1—12 Uhr vorm. und von“ Uhr nachm. 6673 iskunft: Bohlweg 35 I. Freitag, 13. September. Der Wesisälische Merkur erscheint täglich zweimal. Im Tage nach Sonn= und Jeiertagen einmal. Belagen: Illustrierte Unterhaltungs=Beilage(wöchentlich), Perlosungsliste von Wertpapieren(3 mal monatlich). Redaktion: Lütkegasse 1—3. Sprechstunden 10—11 Uhr vorm. Geschästsstelle: Königstr. 59. Geöffnet 8 Uhr vormittags bis 7 Uhr abends. Verlag u. Rotationsdruck der Westfälischen Vereinsdruckerei. Grobenummern: Achttägiger Probeversand des Westfälischen Merkur gratis und franko. Bestellungen mit deutlicher ###dressenangabe wolle man richten an die Geschäftsstelle, Königstraße 59. " Telegramm-Adresse: Merkur, Münsterwestf. * Redaktion Nr. 203, Geschäftsstelle Nr. 112. 5o Gefrier- oder Frostfleisch. Voraussichtlich wird dieser Gegenstand längere Zeit auf der Tagesordnung bleiben; darum ist es vielleicht angebracht, den Namen etwas kürzer und kräftiger zu fassen. sagen nicht Gefriertag oder Gefrierwetter, sondern Frosttag und Frostwetter. Das fragliche Fleisch ist, wenn es zu uns kommt, nicht mehr zum Gefrieren bestimmt, sondern bereits gefroren. Sagen wir doch kurzweg Frosttteisch. Die Frage ist nun die, ob das argentinische oder australische Frostfleisch für das deutsche Volk ein Kostfleisch werden kann. Der Lösung sind wir neuerdings nicht näher gekommen. Im Reichsamt des Innern hat eine Konferenz stattgefunden, die sich im besonderen auch mit der bereits erwähnten Anregung auf Abänderung des Fleischbeschaugesetzes befaßt hat. In der lib. Presse wird nun der Regierung ein Vorwurf daraus gemacht, daß nicht sofort am Schlusse der Konferenzsitzung eine amtliche Mitteilung über die Beschlüsse in die Oeffentlichkeit gebracht worden sei. Aber die Konferenz konnte doch nur eine vorberatende Aufgabe haben. Was sie beschlossen hat, bedarf erst der Nachprüfung durch den Reichskanzler, der seinerseits wieder erst Fühlung mit den Bundesratsmitgliedern nehmen muß. Wer da verlangt, daß die Vorbesprechungen in einer so schwierigen und weitgreifenden Frage sofort stückweise der Oeffentlichkeit übergeben werden, der will nicht der Sache dienen, sondern vielmehr der Agitation oder vielleicht auch der Spekulation. Der„Berliner Lokal=Anzeiger“, der häufiger für offiziös gehalten wird, als er es ist, brachte die Mitteilung, daß die Konferenz eine Milderung der Fleischschau=Vorschriften gur Ermöglichung der Einfuhr von Frostfleisch nicht für ußtig erachtet habe, da die Industrie imstande sei, auch ohne Entfernung der inneren Organe das Vieh in den gewünschten Frostzustand zu versetzen. Dieser Anschauung wird nun in der Presse von einem Sachverständigen entschieden widersprochen. Die Kältetechnik, heißt es da, sei noch lange nicht so weit vorgeschritten, daß z. B. ein ganzer Ochse unzerlegt und im Zusammenhange seiner edlen Teile aus Agentinien nach Deutschland in gefrorenem Zustande eingeführt werden könnte. Wenn das der Fall ist, so könnte nur noch in Frage kommen, ob wir beamtete Tierärzte nach Argentinien schicken, die dort auf den Schlachthöfen das Vieh untersuchen und die nach Deutschkand bestimmte Einfuhr begutachten und kennzeichnen. Auch über diesen Punkt hat die Konferenz gewiß Material gesammelt; der erwähnte Bericht ist offenbar unvollständig, wenn er nicht überhaupt auf Vermutung beruht. In demselben„Lokal=Anzeiger kündigt heute, wie wir an anderer Stelle mitteilen, ein Vertreter des australischen Fleischhandels an, daß am 6. November in Adelaide ein Kühlschiff mit geschlachteten Hammeln(etwa 100 000 Stück) befrachtet werde und den Kurs nach Hamburg nehmen soll. Alle inneren Organe sollten im Körper bleiden, also den Forderungen des deutschen Gesetzes vollauf Rechnung getragen werden. Gegen diesen Versuch mit der Einfuhr von gefrorenem Hammelfleisch ist nichts einzuwenden. Aber aus den weiteren Ausführungen-des Herrn ergibt sich doch, daß die Sache mehrere Haken hat. Erstens ist Hammelfleisch überhaupt nicht diejenige Fleischsorte, die bei uns für die breiten Volksschichten beliebt und praktisch ist. Zweitens sagt er, daß bei einem früheren Versuch der Einfuhr nach Chemnitz sich der Preis dieses Frostfleisches um 10 Pfennig das Pfund billiger gestellt habe, als der Preis des einheimischen Fleisches. Dieser kleine Minderpreis wird mehr als aufgehoben durch die Minderwertigkeit des Frostfleisches. Ist der Preisunterschied nicht größer, so wird der geplante größere Versuch ebenso mißglücken, wie der vorhergegangene kleinere Versuch in Chemnitz. Darum kommt der australische Wortführer auch zu dem kühnen Antrage, das Reich möge den Fleischgoll herabsetzen, und zwar gleich von 20 auf 5 Pfg. Dazu wird aber die Gesetzgebung aus guten Gründen nicht zu haben sein; denn das wäre ein Attentat auf die deutsche Viehzucht, und die müssen wir unter allen Umständen aufrechterhalten, weil wir sonst aus dem Regen der Teuerung in die Traufe der Fleisch not kommen würden. & Gesühnte Schuld. Roman von Erich Friesen (15. Fortsetzung.) 3. dungsanstalt I. Ranges. nue des Acacias 61, Route uchy, Lausanne(Schweiz) pekt u. Referenzen zur Ver fügung. steherinnen: Mme. u. Mllla. Albertino-Thélin. 3840 asVolksolkena Münster I. W., erspoel 6, 1 Treppe 1#kunft in Fragen ranten=, Uinfall=, Spieotzt# Veischrung, Pch ragen xc.) und fertigt Sarist## sätze an. Beriner Sr 4ber un Mlestelle des Bauue Stadt Münster, pe, nimmt unenigel#### 8= Erklärungen, Zahlunget ngs-Anmeldungen und ders# ds rue enn(ebenfalls Verspect Nr. 6, 1 Treopebeh elt unentgeltlich Arbeitgebern und Pitg V. gewerbl. u. eghgter ei bwrden, Sienbrre Etwa vierzehn Tage später kutschiert Edith ihren Pony=Wagen, mit Jim auf dem Rücksitz, nach Newyork. Sie hat den Vater Roses Fürsorge überlassen, und der alte Herr unterdrückt mit Mühe einen Freudenjauchzer, als das zierliche Gefährt seinen Blicken entschwunden ist. Er liebt auch seine Tochter Edith sehr— gewiß. Aber er kann eine gewisse Scheu vor ihrem scharfen Blick, ihren F#chter„Pencionzt karkastischen Bemerkungen noch immer nicht überwinden. nol. Tochter-Fenstond### Und namentlich jetzt, da alles herrlich und nach Wunsch Was meinte sie nur wieder mik jenen geheimnisvollen Andeutungen über„schillernde Seifenblasen", die bald „platzen“ werden?... Unbegreiflich! Als Edith in die Neunte Avenue einbiegt, sieht sie eine kleine, rundliche Dame mittleren Alters hastig die Straße entlang eilen. Sie hält die Ponys an. Guten Tag, Frau Kinsley! Wie geht's? Und wohin so elig g Die Dame bleibt stehen. „Grüß Gott, Fräulein Edith! Ich bin auf dem Weg zu Ihrer Schwester.“ „Ich auch. Da können Sie gleich mitfahren.“ „Gern.“ # Der Diener Jim hilft der kleinen Dame beim Einsteigen. *„Wollen Sie lange bei Frau Donald bleiben, Fräulein Sith?“ „Drei bis vier Tage. Jim fährt allein mit den Ponys zurück. Im Vertrauen gesagt— ich ängstige mich wegen Ae „Warum? Geht es ihr nicht gut?“ „Nein. Sie mutet ihrem Körper zuviel zu. Diese verrlichkte Idee, Krankenpflegerin zu werden—“ 7„ Ja. Und nun erst, meinen Bruder abzuweisen!“ — Edith lockert die Zügel und blickt die kleine erregte Dame e#staunt an. „Wie? Hat Dr. Mansfield um Violas Hand angehasten?“ —„Ja. Und mein Bruder ist ganz unglücklich, daß sie ihn abgewiesen hat.“ „Was für einen Grund gab sie denn an?“ „Sie wolle überhaupt nicht heiraten.“ „Blödsinn!“. Und Edith runzelt indigniert die Stirn. „Frau Kinsley schweigt kurze Zeit. Dann neigt sie den #f vertraulich gegen ihre Begleiterin. „Wissen Sie auch, wer wieder daran Schuld ist? Ihr wager, der große Orgelspieler.“ Ediths Gesicht wird immer finsterer. Gegründet 1822. Illittags-Husgabe. 91. Jahrgang. Wenn die liberale Presse fordert, die Regierung soll im Handumdrehen eine Lösung der verwickelten Fleisch= frage der Welt verkünden, so darf man sie darauf verweisen, daß auch in der Presse selbst noch die verschiedenartigsten Ansichten und die zahlreichsten Bedenken durcheinander schwirren. Namentlich auch die Grundfrage: ob denn das deutsche Volk, namentlich die Arbeiterklasse, das fremde Frostfleisch überhaupt haben will und gebrauchen kann. Mehrere Fachmänner aus der Schweiz und aus Deutschland sagen ganz entschieden nein, und der Verlauf der bisherigen Versuche bestätigt ihre Ansicht. Sollen wir uns nun in so große gesetzgeberische Schwierigkeiten und wirtschaftspolitische Gefahren stürzen, ohne Aussicht auf Erfolg zu haben? Deutschland. Berlin, 12. Sept. Deutschland und Belgien. Wie in Brüssel nach einer Zeitungsmeldung verlautet, betraf die lange Unterredung des Königs Albert mit dem Reichskanzler in Berchtesgaden namentlich die Stellung Belgiens im Falle eines internationalen Konfliktes; der Reichskanzler habe die Weltlage trotz des Kriegslärms der Balkanvölker optimistisch beurteilt und starkes Vertrauen auf die Fortdauer des Friedens ausgesprochen. Australisches Gefrierfleisch zu Berlin. Der australische Generalkonsul Hennoch gibt einem Vertreter des„Berl. Lokalanz." folgende Erklärung, die zugleich eine Illustration zu den gestrigen Verhandlungen im Reichsamt des Innern bildet:„Im November wird in Adelaide das erste mit geschlachteten Hammeln gefüllte Kühlschiff die australischen Gewässer verlassen und seinen Kurs nach Hamburg nehmen. Ich rechne, daß dieser erste Transport 100 000 Stück geschlachteten Viehes zu uns bringen wird. Sechs Wochen später wird man in der Reichshauptstadt das Fleisch zum Verkauf stellen. Den Anforderungen des§ 12 wird in vollem Umfange Rechnung getragen sein. Alle inneren Organe sind im Körper des Tieres geblieben, und die Untersuchung wird über den Gesundheitszustand der in Australien geschlachteten Stücke ebenso genaue Auskunft geben, als wenn sie auf dem Berliner Viehhof geschlachtet und untersucht worden wären. Es hat ein Jahr intensiver Arbeit bedurft, um zu diesem Ergebnis zu gelangen. Doch die erzielten Resultate geben nun auch jede Bürgschaft, daß das aus so weiter Ferne herbeigeholte Nahrungsmittel den vom Gesetze verlangten Ansprüchen genügt.... Nach dem ersten Transporte werden in regelmäßigen Zwischenräumen von 14 Tagen weitere Ladungen eintreffen. Wenn seit der ersten nach Chemnitz gelangten Sendung so geraume Zeit bis zu einer weiteren und umfangreicheren Sendung verflossen ist, so liegt dies an der Schwierigkeit, geeignete Transportschiffe und für den Landverkehr geeignete Eisenbahnwagen zu finden. Beide Schwierigkeiten sind jetzt behoben.“ Zur l####ch jung. Das Wolffsche Telegraphenbureau verbreitet folgende halbamtliche Meldung: Die amtlichen Besprechungen über die Fleischteuerung führten noch zu keinem endgiltigen Ergebnis. An zuständiger Stelle wird erklärt, daß über den Gang der Verhandlungen noch keine Angaben gemacht werden können. Ein Landtagsmandat für Liz. Traub. In einer Versammlung der Fortschrittlichen Volkspartei in Hannover wurde laut„K. V.“ beschlossen, die Parteileitung zu ersuchen, Liz. Traub so schnell als möglich ein Landtagsmandat anzubieten. Die Leitung der Partei scheint auch bemüht zu sein, Traub zu einem Mandat zu verhelfen. Denn auf dem fortschrittlichen Sommerfest in Usingen am 8. d. M. führte der freisinnige Führer Abg. Dr. Wiemer aus:„Volle Gleichberechtigung in allen Fragen verlangen wir, auch volle Freiheit der Geister. Da müssen wir auch gegen die Amtsenthebung unseres Parteifreundes Traub protestieren. Wir hoffen, daß es gelingen wird, ihm bei den nächsten Landtagswahlen ein Mandat zu verschaffen, damit er im Landtag für Toleranz und kulturellen Fortschritt mit an unserer Seite kämpfen kann.“ Wie verträgt sich mit diesem Rufe nach „Freiheit der Geister und Toleranz“ die Haltung des Freisinns zum Jesuitengesetze in den letzten Wochen? Der Verband liberaler Vereine in München, dem auch die Nationalliberalen angehören, hat unlängst ein neues Parteiheim festlich eingeweiht. Als Wandschmuck des Parteiheims waren vom Geschäftsführer mit einmütiger Zustimmung des zuständigen Ausschusses u. a. Bilder vom Kaiser, von Bismarck und von Moltke angeschafft worden. Am Morgen der Einweihung, so erzählt die„Süddeutsche nationalliberale Korrespondenz", erklärte plötzlich der Vorsitzende des Fortschrittlichen Volksvereins, Professor Ludwig „Sehen Sie, liebes Fräulein Edith," fährt Frau Kinsley erregt fort.„Die Krankenpflegerin=Manie Ihrer Schwester Viola ist seine Schuld, ebenso wie die Veränderung im Wesen meiner Tochter. Die Nelly war stets ein gutes Kind — folgsam, vernünftig, praktisch. Jetzt— du lieber Himmel! — jetzt hat sie für keine häusliche Arbeit mehr Sinn. Sonntags steht sieeschon morgens um sechs Uhr auf— nur, damit sie um elf Uhr zu den Orgelvorträgen zurecht kommt. Und dann spricht sie den ganzen Nachmittag nur über seine Motive, seine Themen, seine Modulationen! Welch vernünftiger Mann wird denn so ein überspanntes Mädchen heiraten! Früher war es mein Glückstraum, einmal hübsche, pausbäckige Enkelchen auf dem Schoß wiegen zu können. Ja, prostemahlzeit!... Wissen Sie, was ihre neueste Verrücktheit ist? Sie will Krankenpflegerin werden, wie Viola!... Ist es zu glauben?“ Und in leicht begreiflicher Entrüstung schlägt Frau Kinsley beide Hände zusammen. Mit fest aufeinander gepreßten Lippen hat Edith zugehört. Nelly Kinsley kümmert sie augenblicklich viel weniger, als die arme Viola. „Also den braven Dr. Mansfield hat sie ausgeschlagen?“ fragt sie empört.„Soweit ist es schon mit ihr gekommen? Da wird es höchste Zeit, daß ich einmal mit ihr und Magdalene ein ernstes Wort rede... Ja, auch mit Magdalene!“ Mit scharfem Ruck zieht sie die Zügel an. Die Ponys halten vor dem Portal der„Villa Helios". Magdalene bewillkommnet ihre Schwester auf's herzlichste. Als seltener Gast ist sie besonders gern gesehen. Ediths erste Frage gilt Viola. Auf Magdalenes Antwort, sie befände sich im Hospital und kehre erst abends gegen elf Uhr zurück, zieht sie die Stirn kraus. Doch sagt sie vorerst nichts. Bald haben die drei Damen es sich im kleinen Empfangssalon bequem gemacht. Ein lustiges Feuer flackert im Kamin und läßt den schneidenden Ostwind, der große Schneeflocken an die Fenster wirbelt— ein Vorbote des nahenden Winters— vergessen. Vor ihnen steht der blinkende Teekessel, aus dem Magdalene das aromatische, heiße Getränk in zierliche, goldumränderte Tassen gießt. „Doch keine rechte Unterhaltung will in Schwung kommen; es ist, als ob etwas Unausgesprochenes auf allen dreion laste, als ob einer jeder Gedanken ganz wo anders weilten. Da öffnet sich unerwartet die Tür zum Nebenzimmer, und Ralphs hohe, etwas gebeugte Gestalt tritt ein. Frau Kinsleys volles Gesicht wird dunkelrot, und auch Edith blickt ihrem Schwager unter gerunzelten Brauen finster entgegen. Nur Magdalene behält ihre volle Unbefangenheit. Frau Kinsley schnappt ein paarmal nach Luft, bevor sie brüsk herausplatzt: Quidde, er werde an der Feier nur teilnehmen, wenn die Bilder des Kaisers, Bismarcks und Moltkes entfernt würden. Um kein peinliches Aufsehen zu erregen, gab der Geschäftsführer nach. Konservative Blätter, wie die„Kreuzzeitung", verurteilen das aufs schärfste. Konservativ sein wollende Blätter aber, wie die„Tägl. Rundschau“ und die „Post“, schweigen sich bis jetzt noch über dies bayerische liberale Heldenstücklein aus. Sollte man fehlgehen in der Annahme, daß das mit Rücksicht auf die Freundschaft geschieht, die die genannten Blätter mit dem bayerischen Großblock wegen seiner Gegnerschaft gegen das Ministerium Hertling verbindet? Befestigung der Insel Sylt. Wie einem Berliner Blatt von unterrichteter Seite gemeldet wird, beschäftigt sich das preußische Ministerium der öffentlichen Arbeiten mit dem Projekt einer Verbindung der Insel Sylt mit dem Festlande durch einen Eisenbahndamm. Begründet wird das Projekt offiziell damit, daß sich an dem Damm weiteres Land anschwemmen wird und so neues Land gewonnen werden könnte. Zweifellos bilden aber strategische Gründe die Haupttriebfeder des Ministeriums. Da die ganze ostfriesische Küste ungeschützt ist, so würde Sylt bei dem etwaigen Ueberfall einer fremden Macht wehrlos in ihre Hände fallen und einen vorzüglichen Standpunkt für feindliche Artillerie abgeben, die von hier aus einen großen Teil der Küste bestreichen könnte. Im Zusammenhang damit soll, wie verlautet, auch Sylt, wie bereits Borkum, Garnison und zwar 2 Kompagnien erhalten, für die durch den Damm außerdem die Möglichkeit ständigen Nachschubes von Militär unabhängig von Ebbe und Flut gewährleistet würde. Die Kosten des Projekts werden auf etwa 5 Millionen Mark geschätzt, die bereits im nächstjährigen Haushaltsplan angefordert werden sollen. Die Fertigstellung des Dammes wird für 1916 erwartet. Zum Falle Knittel lesen wir in der freisinnigen „Vossischen Zeitung": Kaiser Wilhelm II. hat wiederholt Verfügungen erlassen, die bestimmt sind die Sitte des Zweikampfes, wenn nicht zu beseitigen, so doch wesentlich einzuschränken. Ueber das Maß des Erfolges gehen die Ansichten auseinander. Man würde von einem vollen Mißerfolge sprechen, wenn in der Tat vom Ehrenrat ein Druck zur Herausforderung an den Amtsrichter Knittel ausgeübt worden wäre, und er für ihre Ablehnung mit der Entfernung aus dem Offizierskorps bestraft würde. Man mag über das Duell grundsätzlich denken wie man will; man mag die Zeit, es ebenso auszurotten, wie es in England längst geschehen ist, für gekommen halten oder nicht; aber daß der Duellzwang vom Uebel ist, läßt sich mit stichhaltigen Gründen kaum bestreiten. Er führt nicht nur im Einzelfall zu den unerfreulichsten Konsequenzen, sondern schädigt auch Angehörige des Offizierkorps nur zu oft, wenn sie genötigt sind, im wirtschaftlichen Leben ihr Fortkommen zu suchen..... Die Volksvertretung hat sich mit dem Duell und dem Duellzwang seit langen Jahren immer und immer wieder beschäftigt. Die Notwendigkeit, ihm Einhalt zu tun, ist regelmäßig und mitunter einmütig anerkannt worden. Die Debatten verheißen, anläßlich des Prozesses Knittel und seines Nachspiels besonders lebhaft zu werden. Inzwischen wird man abwarten, ob gegen den Landwehrleutnant Knittel, der die Herausforderung ablehnte, ein Verfahren eingeleitet wird. Geschieht das, so wird der Kriegsminister einen schweren Stand haben. Unterbleibt es unter Billigung oder auf Anweisung des Kriegsministers, so ist der Anfang zur Beseitigung des Duellzwanges gemacht. Seine gänzliche Beseitigung wird im Interesse der Allgemeinheit und zualeich des Offizierstandes selber liegen.— In Berliner Abendblättern wird berichtet, daß das Kriegsministerium einen Bericht von den zuständigen Militärbehörden eingefordert habe. Vorlagen für den Reichstag. Die Entwürfe über die Unfallfürsorge bei Personen, die bei freiwilligen Rettungsarbeiten Schdaen erleiden, und betreffend die Haftpflicht für Sachschäden auf Nebenbahnen und Straßenbahnen bei Betriebsunfällen werden im Oktober den Bundesrat beschäftigen und alsdann dem Reichstage zugehen. (2) Kommissarische Beratungen und Vorlegung des preuischen Haushalts. Nach Blättermeldungen sind die Anmeldungen für die Forderungen der Einzelzweige mit dem 31. August bei der Finanzverwaltung eingelaufen. Im Oktober werden die kommissarischen Beratungen beginnen, die sich mit den Festsetzungen der einzelnen Haushaltsposten für die Verwaltungszweige befassen. Man ist nach Möglichkeit bestrebt, die Haushaltsarbeiten so schnell als angängig zu fördern. Nach der Drucklegung der Einzelhaushalts„Sie wissen wohl nicht, daß meine Nelly krank ist, Sir—“ Gleichgültig wendet Ralph den Kopf nach der kleinen Dame. „In der Tat— nein.“ „Dann wissen Sie auch nicht, weshalb sie krank ist—“ „Natürlich nicht.“ „Weil sie jeden Sonntag Ihre Orgelkonzerte besucht—“ „Ist das ein Verbrechen?“ „Unter Umständen— ja. Sobald es draußen schneit oder stürmt— gehört ein wohlerzogenes Mädchen ins Haus!“ Schweigend zuckt Ralph die Achseln. Frau Kinsley aber, durch seine Gleichgültigkeit noch mehr aufgebracht, fährt heftig fort: „Meine Nelly war stets ein vernünftiges Mädchen. Ich hatte mir einen bestimmten geraden Lebensweg für sie zurecht gemacht— und nun will sie in der Quere laufen.“ „Das wollen die meisten Töchter, Frau Kinsley.“ „So—? Da bin ich andrer Meinung. Und da ich nun einmal zu Ihnen reden kann, ganz nach Herzenslust, ohne einen Schwarm von Menschen um uns herum,— so will ich Ihnen nur sagen, daß meine Ansichten über wahres, sittliches Leben ganz andre sind wie die Ihren. Ruhig an dem Platz ausharren, wo Gott uns hingestellt hat, mutig die täglichen kleinen Unannehmlichkeiten des Lebens tragen, den Eltern gehorchen und sich gesund an Leib und Seele halten,— das ist mein Begriff von wahrhaft sittlichem Leben. Aber nicht: angeblich große Opfer bringen, seinen eigenen unvernünftigen Weg gehen, die Eltern unglücklich machen und— sich durch andre Leute den Kopf verdrehen lassen!" Aufmerksam hat Ralph den erregten Worten seiner Widersacherin zugehört. „Ich will mit Ihnen nicht streiten, liebe Frau Kinsley,“ erwidert er mit ruhiger Ueberlegenheit.„Aber das sage ich Ihnen: stoßen Sie Ihre Tochter jetzt, da sie sich im begeisterungsfähigsten Alter befindet und zu jedem Opfer bereit ist, nicht zurück! Sie würden ihr bitter Unrecht tun und vielleicht— ihr uneingeschränktes Vertrauen verlieren!“ Die eindringlichen, fast feierlichen Worte machen keinen Eindruck auf die zornige kleine Frau. „Wir sind eben verschiedener Meinung, Herr Donald,“ erwidert sie kurz.„Leben Sie wohl!“ Flüchtig reicht sie Magdalene und Edith die Hand und verläßt nach kurzer Verbeugung gegen Ralph rasch das Zimmer. Ralph trinkt seinen Tee aus, dabei ein paar gleichgültige Fragen an seine Schwägerin richtend und wendet sich hierauf zum Gehen. „Ich muß ins Hospital, Magda. Wart' heut abend 1912.— Nr. 466. Bezugspreise: Vierteljährlich: In Münster bei der Geschäftestelle#K 3.00 auswärts bei allen deutschen Postämtern K 3.50. Zweimonatlich: In Münster bei der Geschäftsstelle KK 2.00; auswärts durch die Post(jedoch nur für die beiden letzten Monate eines Quartals) K 2,34. Einmonttlich: In Münster KK 1.00; auswärts durch die Post (für jeden einzelnen Monat des Quartals zulässig) K 1,17. Einzelnummer: Zu haben in der Geschäftsstelle, an den Bah### hösen 2c. à Exemplar 10 Pfg. Anzeigenpreise: Für die Petitzeile oder deren Raum 25 J, Reklam Anzeigen=Annahme: In Münster Königstraße sämtliche Annoncen=Bureaus des In= und 75 4. sowie Auslandes. 59, pläne soll dann im Monat Dezember der hauptsächlichste Inhalt veröffentlicht werden. Den Abgeordneten beabsichtigt man während der Weihnachtsferien den gedruckten Haushaltsplan zuzusenden. Die Vorlegung des Haushaltes im Landtag wird im Monat Januar erfolgen können. Zur Aufklärung. Die„Schles. Volksztg.“ veröffentlichte vor kurzem eine Zuschrift von einer Seite, die sie ihrer Angabe nach für zuverlässig halten mußte, wonach der Regierungspräsident von Oppeln, v. Schwerin, eine Verfügung dem Provinzialschulkollegium und den Direktoren der höheren und niederen Anstalten zugestellt habe, daß den inländischen Juvenaten, und zwar nur den von katholischen Ordensleuten geleiteten und besonders der Erziehungsanstalt der Franziskaner zu Neiße die Aufnthme katholischer Knaben unter 14 Jahren verboten sei. Wir haben diese Zuschrift der„Schles. Volksztg.“ auch unseren Lesern mitgeteilt. Nunmehr wird der„Schles. Voltsztg.“ dazu von maßgebender Seite geschrieben: Es ist weder an die Ordensjuvenate überhaupt, noch auch an das Juvenat des Franziskanerordens in Rochus bei Neiße weder von dem Regierungspräsidenten v. Schwerin selbst, noch von der ihm unterstellten Regierungsabteilung für Kirchen= und Schulwesen eine Verfügung mit dem Verbot der Aufnahme von Knaben unter 14 Jahren ergangen. Einer seichen Verfügung bedurfte es auch gar nicht, da die Erteilung von Unterricht an die schulpflichtige männliche Jugend durch die Orden bekanntlich in dem Ordensgesetze nicht zugelassen ist. Der Orden der Franziskaner hat vielmehr selbst, zuletzt in einem Antrage seines Kustos vom 17. August 1909, sein nach Rochus verlegtes Juvenat ausschließlich für„Knaben nach vollendeter Elementarschule, welche den Beruf in sich fühlen, in den Franziskanerorden einzutreten". bestimmt. Dieser ausschließlichen Zweckbestimmung des Juvenats für ältere Kinder— nach den Absichten des Ordens— entsprechend, enthalten auch die Zulassungsbedingungen selbstverständlich die Beschränkung auf Kinder, die dem schulpflichtigen Alter entwachsen sind. Aus Anlaß eines einzelnen Falles, in welchem aus der Außerachtlassung der Beschränkung Weiterungen entstanden waren, ist neuerdings in einer internen Verfügung der Regierung an die Kreisschulinspektoren usw. hierauf mit der Absicht hingewiesen worden, die beteiligten Kreise über die beschränkende Bestimmung zur Ersparung von unnützen Weiterungen für Eltern und Zöglinge aufzuklären. Protestanten und Katholiken. In den Monographien zur Zeitgeschichte Heft 8 liest man in einem Aufsatz von Privatdozent Dr. Albrecht Wirth über Türkei, Oesterreich und Deutschland auf Seite 43 das Folgende: Die Beurteilung der Katholiken durch die Protestanten ist keineswegs ein Ruhm für die Protestanten. Auch ohne den Preis Roms durch Nietzsche ins Feld zu führen, kann man sagen, daß die Unduldsamkeit der Protestanten weit größer ist als die angebliche Unduldsamkeit des großen katholischen Publikums. Die Anhänger Luthers wissen nichts von katholischen Dingen und wollen nichts von ihnen wissen. Und dann sind sie wieder bestrickt von der farbigen Kultur des katholischen Südens. Ich möchte hier zur Sicherheit einschalten, daß ich selbst zu einer Familie gehöre, die seit Jahrhunderten teils reformiert, teils lutherisch ist; einige meiner Ahnen sind während der Reformationszeit gezwungen worden, ihres Glaubens wegen aus Holland in die Verbannung zu wandern. Ich habe jedoch lange in katholischen Gegenden gewohnt und habe so manche Vorteile katholischer Kultur schätzen gelernt. Dazu rechne ich allerdings nicht die widrige Ueberwachung, die an österreichischen Schulen von seiten des Klerus geübt wird, und sonst noch vieles. Genug. in der abschätzigen Beurteilung der Katholiken, in der sich namentlich Berliner und Hamburger hervortun, wird viel gesündigt. Abgeschmackt war es von den hanseatischen Feinden des Fürstenkonzerns, die von Emden aus geplante Schiffahrtsverbindung, die August Thyssen, der Herzog von Ujest, Fürst Fürstenberg wollen, als„katholische Linie" verächtlich zu machen. Wenigstens ist sie nicht zionistisch. Allgemein gelten im Norden die Katholiken als minderbegabt. Nun, ihre Gescheitheit haben die Leute doch imn Erfolge eines Windthorst, eines Pierpont Morgan, eines Grafen Galen und dadurch gezeigt, daß die Zentrumspartei, die Vertreterin einer Minderheit, Jahre hindurch die Geschicke Deutschlands lenkte und daß jetzt, unter dem Katholiken Hertling, Bayern in Deutschland voran ist. Das sollte denn doch das Urteil der evangelischen Brüder etwas ändern! In jedem Falle stehen diese darin hinter ihren christlichen Glaubensgegnern zurück, daß sie von den gegnerischen Zuständen wenig wissen, ihr Schrifttum überhaupt nicht lesen, während die Katholiken über die Ansichten und Wandlungen im evangelischen Lager meist recht gut, manchmal sogar ausgezeichnet unterrichtet sind. Danzig, 12. Sept. Für die Landtagsersatzwahl im Wahlkreise Berent-Dirschau für den verstorbenen nationalliberalen Abgeordneten Hobrecht stellen die Polen den Propst Wrublewski=Jadamy als Kandidaten auf. Die Wahl des neuen Kompromißkandidaten, Rechtsanwalts Mentzel=Dirschau, ist gesichert. Hobrecht wurde 1908 mit 345 gegen 221 polnische Stimmen gewählt. Vom Kaisermanöver. Oschatz, 12. September. Die blaue 5. Armee beabsichtigte, heute den roten nördlichen Flügel umfassend anzugreifen und zu dem Zweck die Linie Schloß Hubertusstock=Deutsch=Luppa=Dahlen zu überschreiten. Rot wollte den Vormarsch fortsetzen und mit starkem linken Flügel seinerseits die gegenüberstehenden blauen Kräfte umfassend angreifen. Die Fronten der Gegner, die bioher einander westöstlich gegenüberstanden, werden sich also wahrscheinlich nordöstlich verschieben. Blau hat nach ungeheuren Märschen seine Truppen an den Feind nicht auf mich. Es kann spät werden. Ich bringe auch Viola mit.“ Gleich darauf hat sich auch hinter ihm die Tür geschlossen. Die Schwestern sind allein. Eine zeitlang herrscht tiefes Schweigen. Jede dieser beiden so verschiedenartigen Frauen ist vollauf mit ihren Gedanken beschäftigt..... Nachdem Edith sich eine dritte Tasse Tee hat eingießen lassen, fragt sie in erzwungen scherzendem Tone: „Nun Magda? Willst du nicht auch fortgehen? Oder willst du wieder einmal einen traulichen Plauderabend mit mir verbringen, wie in früheren schönen Zeiten?“ „Wie in früheren schönen Zeiten?" wiederholt Mag dalene nachdenklich. Sie stützt den Kopf in die Hand und starrt schweigend vor sich hin. Bis sie plötzlich impulsiv die Hände der Schwester ergreift, sie an ihre heiße Stirn preßt und voll tiefer, verhaltener Erregung ruft: „Ach ja, Edith! Ich will wieder einmal jung sein— ganz jung! Will einen traulichen Plauderabend mit dir verbringen— wie in früheren schönen Zeiten! Edith, vergiß auf ein paar Stunden, daß ich verheiratet bin! Vergiß deinen Groll gegen mich! Vergiß die Gegenwart! Rede nur mit mir von der Vergangenheit! Von der herrlichen Vergangenheit, als wir noch jung und sorglos waren!“ Magdalene spricht mit einer bei ihr ganz fremden Leidenschaftlichkeit. Fast erscheint es dem aufmerksamen Ohr der Schwester, als zittere ihre Stimme vor verhaltenen Tränen. Ediths Herz krampft sich zusammen. Sollte Magdalene nicht glücklich sein? Sollte die schillernde Seifenblase schon so bald zum Platzen kommen?.. Die nächsten Stunden enteilen den Schwestern wie im Fluge. Mit Handarbeiten beschäftigt, ganz wie in früheren Zeiten, setzen sie sich nach dem Abendessen an den Kamin und plaudern von der Vergangenheit... Auch Magdalene scheint die Gegenwart vergessen zu haben. Nicht ein einziges Mal erwähnt sie ihres Gatten, ihres jetzigen Lebens. Nur von der Vergangenheit spricht sie, von ihrer Kindheit, von der Harrison=Farm, von der geliebten Mutter, als sie noch frisch und munter inmitten der Kinderschar weilte, vom guten, alten Vater... Dabei ist es Edith, als atme die Schwester wie befreit auf, als schwelge sie förmlich in den Kindheitserinnerungen... Je mehr der Zeiger der kleinen Bronzeuhr auf dem Kaminsims sich Mitternacht nähert, um so unruhiger wird Edith. Jetzt schlägt es zwölfmal M'tternacht!.. Nr. 468.(Dittags-Ausgabe. Westfällscher(Derkur. Kreitag, den 13 September 1912. gpbraczt, und eo scheint, daß ium die Umnsatsung von Nordwesten und Norden her geglückt ist. Dor Liedschutz entwickette sich seitig ein Gefecht aller Wa Mtüüge! Das biaue 4. Korpo e....——.—. drangu dier rote Rapallerteforps und ruse Infanterte von der 6. Diotlien des 3. Korpo nach Gilden zurtck. Auf dem Diedschützer Berge waren auch der Kaiser und der König von Sachsen längere zett anwesend. Luttschtife und Ulieger sind an der Arbeit. Das Gesände ist sehr adwechsetungsreich, das Wetter schon. Dao Budtikum ist in gewattigen Mengen hinauegeströmn. Der Kaiser stattete mittags dem König von Sachten einen Besuch auf dessen Jagdichloßz Bernstorft bei Huvertusstock ab. Mügein, 12. Septemder. Der Kaiser weilte auch am Nachmittag im Gelände. Die sAdlichen(Flüget der roten 2. und der blauen 5. Armee, die beiden äcdfischen Korpe, nämlich das 12. auf roter und das 19. auf Aauer Seite waren am Nachmirtag auch aneinander geraten und kämpften im Süden dee Huvertusdurger Forsteo, wo es um 4 Uhr zum Sturmangriff kam. and(12. Sepemder 1843), 2 Migr. Joseph Rainer, Generalvikar der Erzdlözese Milwaukee(Amerika): Das Konzil von Trient. X. Supertor Pater Kart M. Andlau S. J.(Wien): Die h. Euchartstie und das Haue Habsburg. 4. Domprediger Dr. Adolf Donders(Münster): Das himmlische und das irdische Brot des Arbeitern. Um 8 Uhr predigte im Stefansdom Fürstvischof Dr. Michaet Napotnik von Lavant: Meßerklärung, II. Vom Offerterium bis zur Wandlung. Sakramentaler Segen. Auseichnungen. Dresden, 12. Sept. Der König von Sachsen hat anläßlich der Kaisermanöver an die Umgedung des Kaisers folgende Auszeichnungen verliehen: die silderne Krone und das dunkte Band zum Großkreuz mit dem goldenen Stern des Albrechtserdene dem Oberstallmeister Freiderrn v. Reischach, den geidenon Stern zum(roßkreuz des Albrechtsordens dem Hausmarschall Freiderrn v. Lyncker, das Großtreuz des Albrechtsordens dem und das Kor Gesandten v. Treutler und das Komturkreuz 1. Klasse der Albrochtsordens dem Hofmarschall Grasen u. Platen=Hallen nund. Oefterreich-Ungarn. Wien, 11. Sept. Nach Auffassung der militärischen Kreise Oesterreichs haben die in Serbien verdreiteten Kriegsgerüchte und die in Butgarien stündlich angefachte Kriegestimmung hauptsächlich den Zweck, die türkische Regierung zum batdigen Abschluß des Friedens mit Italien zu nötigen. In Rom nämlich fürchtet man, daß bei längerem Andauern des Krieges die österreichische Regierung genötigt werden könnte, sich einen bestimmten Einzlußkreis in Albanien zu sichern, weshalb die italienische Rogierung die diptomarische Unterstützung der Regierungen Frankreicho und Englande behufs Beschreumgung Friedensverhandlungen nachgesucht hat. Da indessen die türkische Regierung nicht ahne besonderen Druck die vorgetegten Bedingungen annehmen kann, so soll ihr die drohende Hattung Bulgartens und Montenegros den notwendigen Rückhalt für den Friedensschluß gegenüber dem mohammedanischen Seibstdewußtsein schaffen. Mit Montenegro soll eine dulgarische Kriegskonvention unterzeichnet worden sein. 23. Sucharistischer Kongreß. Wien 1912. Wien, 12. Septemder. Ein frischer klarer Herdstmorgen begunstigt die heute beginnenden Sektionaberatungen. In der Frude schon wurde in vielen Kirchen Wiens der Gottesdienst. dem die(äubigen zahlreich beiwodnten, abgedalten. Im Stefansdom zeiedrierte der Erzvischof von Wettminster. Kardinal Bourne, ein feierliches Pontisikalamt, und gleichzeitig seierte der Generatadt der Mecntiaristen, Erzvischof Dr. Gregor von(Loorik, in der Kirche„Am Hof“ ein Vontisikalamt nach armenischem Ritus. Die eigene feiertiche Weise dieses Gottesdienstes, die viete Gläudige berdetgezogen hatte, löste eine wetbevolle Stimmung aus. der ersten Sektion sprach zunächst der bekannte Iistortter Dr. Kirsa. Univertitätsprofetsor in Freiburg(Schweiz) über den Gedanken, daß das dochdeilige Sakrament ein eigenes Entwicklungsprodukt und nicht aus demn Juden= oder Heidentume dervorgegangen sei. Erzviscdof Dr. Reydamer(Bukarest) bedandette dann die Getcdichte der Rufbewadrung des Allerbeitigsten, während Dr. Boccian. Rektor des griecdisch=katdolischen Seminare in Lemberg. eine Anregung gad. wie eine umassende Kontordanz des tateinischen und griecdischen Ritus zu beardetten sei. In der zweiten Sektion sprach der Sekretär der Inderkongregation. Pater Dr. Esser(Dominikaner) über die„Steilung des di. Tdomas von Aquin ziu allerdettigsten Altarstakrament“. Ueder das Vaterunser sprach sodann Pater Bock S. J.(Sarayeino). Er dedandette ausfüdrtied die einzetnen Bitten des Vaterunsers. insbesondere die Brotditte, deren eiudaristische Bedeutung er dartogte. Dompralat Dr. Müller zu St. Steran(Wien) verdrettete sich üder die Sorgsalt des Priesters um die A. Gucharistie: edenso der Venediktineradt Gregor Jeiler(Seckau). Ein weiteres Referat defaßre sich mit der Jugendseelforge, woder die oftmalige Kommunion der Jugend bedandett wurde. In derselden Sektion sprachen noch Dr. Karl Maver, Kooperator in Wien, Propst Knoche(Magdedurg) und Dr. Rittig(Agram).— zugleich führte in der Auestetlung für kirchtiche Kunst Erzoischof Dr. Josef von Bilschewsk von Lemderg den geschichtlichen Beweis der di. Eucdaristie an der Hand von romischen Katakombenoilbern ver. Konservator Dr. Egger(Brixen) sprach sodann über den Altar als das Herz des Kirchendaues. Durch die vorzuglichen Brojektionen wurden die anregenden Vertrage beiebender und interetsanter gestattet. Nachmittags wurden die Sektionsberatungen fortgesegt. Der Musikpädagoge Dr. Mathias(Straßburg) füdrte die technische Basis der Kircdenmusik vor, während der Redemptoristenpater Weimann(Wien die sonlsorgertiche Bodeutung der Metz= und Gatrumentslieder bebanbette. Ueber Instrumertalmutik deem Gutteabienst sprach Dr. Richard von Kralik(Wien, und BeneAktinerpater Horn gad praktiiede Anregungen üder Ledung der Kirdenmusik in Oetterretch. Mit Bilfeorganisationen der Sretforge descdaftigte#i# eue underr Seftion. Umvertitierroretfer Dr. Seipe!(Saliburg) verdreitete sich dier uder die dl. Gucdamitie und das Innenieden der katbetiichen Bereiun. Rußzerdern sprunden noch Direktor Dr. Giese(Wien üder die Vereinstartatert amd außen und Gucdartstie" und Gemernderust Dr. Eti#uter„Drush. seoriften im Dienste der A. Eusdarrstie" In der Kircde„Am Doi“ sprach zu strscder Jest der ertammte Dominikanernater Dr. Alder: M. Bed Freidung) in der uiodemiseden Sektion über dir buhr Bcbrutung der bl. Jzunarritte für „Die beitige Gucdartitte ans Strabirumft latbetiseber Grscbungsweiedett" bedandette Umvertitäteurodessor Dr. Wimann (Bettmerig), wädrend der Wettpriefter Rudaif(Wien) oder „Theotogte in der Studertenfürforge“ sprach. * Wien, 12. Sept., aderde. Die deutige Jefiversammtung in der Rotunde, zu der ein ungedrurer Andrang stattiand, war von einer großen Jadi Biicdofe. Uuf Kardinälen und den Erzderzagen Franz und Eugen Saivator detmgt. An den A. Uoter wurde folgendes Letogramm gericdter: John Kardinäle. 130 Biscdobe und eine ungezahtte Menge Priester und Laten, zum Eucharistischen Kongretz unter dem boden Protektorat Sr. Mazettät des Kaisers Frani Jotet der sammelt, tauschen den Worten des A. Vaters und getoden Gedorsam dem in der gl. Gusdariitie vervorgenen Ertoser. Sie ditten inständig, daß Em Hertigteit undd lange dem kotdotiscden Volke erdalten und der dl. Vuter nier in die Hande serner übertietert werde. Für den erbadenen Brotektor und seen Kasorticher Daus. somre für able Kongretztettnedmer erbutten den pptlicen Engen Sarbimal san Nutfium. In der Verkammlung sprachen: I. Stattdatteretrat Dr. Jovend Augatto(Gradieka): Jur ennnerung an Batrr Marco d Awa Der vorzeitige Abdruch der Manöser. Wien, 12. Seprt. Gegenüber den verschiedenen Vermutungen, die sied in den Tagesdlättern über den(rund des scheinvar vorzeitigen Adbruches der großen Manöver in Ungarn finden, wird von autorttativer Seite eröffnet: Bisder war es üblich, daß die großen Manöver im Laufe jenes Tages beendet wurden, der als der letzte im offiziellen allgemein vertautbarten Programm angegeben mar. Dieses hatte des öfteren zur Fotge, daß nicht nur administrative, sondern auch operative und taktische Maßnahmen diefer Zeitdauer reiht oft zum Nachtetie der kriegsmaßigen Durevführung der Uedungen angepaßt wurden. Namentlich waren aver übergroße Anforderungen an die Leistungsfähigkeit der Truppen die Foige dietes Brauches, weil manche Kommandanten in den ersten Tagen um jeden Preis vorwärts zu kommen trachteren, um nur am legren Manövertage nicht zu spät zu kommen. Jur Vermeidung dieser Erscheinungen hat die Manöverleitung diesmgl 4 Tage prätiminiert, in der vorausgefaßten, sich aus Annadue und Auftrag für beide Parteien naturgemaß ergevenden Adsicht, die Uebungen boreits am dritten Tage zu beenden. Frankreich Die Flottenkonzentration im Mittetmeer. Rom, 12. Sept. Die„Tribuna" drückt heute die Ueberzeugung aus, daß trot Widerstrevens der öffentlichen Meinung, Englands Wahrnetmung engtischer Imeressen remden Kräften anzuvertrauen, jetzt ein Einvernehmen Zarih und Elmaya niedergehen. Zwischen den beiden genannten Orten befand sich aber eine Abteilung türkischer Soldaten, die den Flieger gefangen nahmen und mit seinem Apparat nach Azizie brachten.— Diese Meldung wird einmal ausnahmsweise von der„Agenzia Stefani“ nicht dementiert, sondern, wenn auch mit einigem Zieren wgegeben. Die Friedensbesprechungen werden fortgesetzt. Die Pforte besteht auf Bedingungen, welche die nationale Ehre wahren.„Jeni Gazetta“ erklärt in einem inspirierten Amtikel, die Regierung werde niemals in Verhandlungen eintreten, welche der Würde und den Interessen der Türkei zuwiderliefen. Ein neuer bulgarisch-türkischer Grenzkampf. Sotoniki, 12. Sept. Der türkische Kommandant von Raztok meldete die Bulgaren hätten große Scharen Milizen bei Karatepe an die Grenze gebracht, die sich an dem Feuer gegen die türkischen Grenztruppen und die Landwehr beteiligten. Bulgarische Artillerie habe Schüsse auf das türkische Blockhaus Veli abgegeben, das aber dem Feuer standgehalten habe. Auch alle übrigen türkischen Blockhäuser hätten bisher das Feuer der Bulgaren erfolgreich erwidert. Auf bulgarischer Seite seien 6 Mann gefallen. (Darokko. Madrid, 12. Sept. Die Beamten für das spnische Protektorat in Marokko sollen, wie die Zeitungen meiden, bereits ernannt sein. Der frühere Militärgouverneur General Alfan wird Resident. Tanger. 12. Sept. Der Kreuzer„Du Chanla“ ist von Gibrattar hier eingetroffen und wird heute abend nach Casavlanca abgehon. Dort wird sich Generatresident Lyautey an Bord begeben, um die Häfen im Süden zu besuchen.— Nach einer Meldung aus Ravat vom 10. d. M. wird eine neue Abteilung zur Verstärkung der Kolonne Mangin nach Marratesch abgehen. Tanger. 12. Sept. Die Verletzungen des ersten Dolmetschers der italienischen Gesandtschaft. Laredo, der gestern von dem Italiener Bagate mit einem Dolch angefallen worden war, sind nicht lebensgefährlich, da die Waffe bei dem Stoß gegen seine Brust umvog. Der verhaftete Täter scheint geistesgestört zu sein. leon erdaute Forf Fustermnbeng, Nicht weit vom Fortgroben wohn eine Familie Arping, in der in ganz undeimlicher Wetse der SAbstmord epidemisch ist. Vor 14 Tagen erhängte sich in Scheune eine Schwester des Arping. Am letzten Samstag betrat Arpeng die Scheune und fand hier an dersetben Stelle seinen Schwager erhängt vor. Arping ging jetzt in den Stall und er. hängte sich ebenfalle. Die Famssie hatte von jeher sondervare Manieren und hatte mit den Nachvarn keinertei Verkehr. * Duisburg, 12. Sept. Zu der Schlagwetterexplosion auf der Zeche Westend reilt die Zechenverwaltung mit, daß die Ursache des Unglücke bisher noch nicht einwandfrei festgestellt werden konnte. Die Vertreter der Bergbehörden sind heute eingefahren. Vermutung spricht dafür, daß die Schlagwetter plößzlich ausgetreten sind. Durch Schießen kann die Entzündung nicht herbeigeführ: Stunden vorher geschossen worden Amerika. Die vom Senat bewilligte UnG Lima, 12.—.—. 2i leihe betäuft sich, wie berichtigend gemeidet wird, nicht auf 10. söndern auf 6 Millionen. Städtisches. fremden Kräften anzuvertrauen, jetzt ein zwischen England und Frankreich mit Wissen und Willen Rußlands erfolgt sein müsse, kraft dessen Frankreich die Entente cordiale im Mittelineer zu vertreten habe. Sonst sei die Verlegung des 3. französischen Geschwaders ins Mittelmeer, diese Tatfache von großer internationaler und politischer Bedeutung, unerklärbar. London, 12. Sept. Die hiesige Presse fährt fort, die Tatsache der französischen Flottenkonzemtration im Mittelmneer zu ignorieren. Nur die„Dailn Mail“ legt Einspruch ein gegen jede Uebertragung der Vemreidigung der brittschen Mittelmeerinteressen an Frankreich, die unzulässig sei. Italien. Rom. 12. Sezt. Handetzmmnister Ritti führte deute den Verwaitungsrat der stantlicden Verficherungsanstalt mit einer Rede ein, in der er in großen Jügen den Zweck der Anstatt auseinanden legte. Er teilte mit, daß ein Vertrag für die Abtretung der Potiem dereits mit den bedeutendsten amerikanischen, österreichischen. ungartschen, deutschen, franzosischen, engtischen und itatienischen Betelliedatten abgetattossen ser. Die Versicherungsanstatt könne ihre Arderten mit der Vermattung von Raperen im Werte vom 500 Millionen deginnen, deren Wert auf eine Milliarde anwachlen werde. sovold die somebenden Verdandlungen zum sbeiuh wtung pren. Kufrsand Beteroburg, 12. Sert. Lurch allerdochsten Ukus ist die Sramssums aufgrtölt worden. Die Neuwahlen beginnen um 2 Semernder. die EFröffnung der neuen Zuma inder um 2 Novemder statt. Nostan, 12. Sezr. Zacd einern Getteaduenst in der Uspeneti###bedrate in Gegenwart des Kaisers, der Kauerrn, der kasertichen Janntie, der Großfürtten, der Ho#dargen, der Minister, der Würderräger. des Adete, der Semitwo der Stadt. der Stände=Verrreter. der Militärobrigkeit um dar eine setertiche Kindenorozetsten under Leiinadine der oden Lenannten stangerunden. Die Brozeiied unter Vorantritt des Merronstiten und etwa Münster, 13. September. G 34. Weitfälischer Städtetag. Wie schon kurz berichtet, findet der 34. Wefträtische Stadtetag am Freitag, den 4. und Samstag, den 5. Oktober in Witten(Gesellschaft„Kafino") statt. Den wichnigsten Gegenstand der Tagesordnung, der für die Allgemeinheit von der größten Bedeutung ist, bildet die Besprechung der Frage über die infotge der vorgeschtagenen Maßregetn gegen die Teuerung in den weitfätischen Städten gemachten Erfanrungen. Berichterstatter ist Odervurgermeister Platzmann=Padervorn. In der am Freitag nachmittag, 4 Uhr beginnenden Versammlung stetnt ferner zur Beratung an ein Referat des Pros. Dr. Kamp=Bonn über den gemeinnugigen öfferntichen Milchausschank in den Städten. Odervurgermeister Cuno=hagen spricht über„Erfahrungen der Städte hinsictlich der Reform des hoheren Mädwenschulwesens.“ Für Samstag, vormittags 11 Uhr beginnend, ist folgende Tagesordnung ungesert: 1. Abwasserreinigung und Flußverunreinigung. Referent Dr. R. Weiderr=Bertin. 2. Die Reichsveriicherungsordnung und die Gemeinden. Bericherstatter Beigeordneter AntomGetientirchen. 3. Besprewung des Antrages des Abg. Grafen ugter Kr 51: Drovinzielle Nacbrichten. 100 Geritticher nan der Uspenskikatbedrate nach dern auf dern roten Mag erriadteten JJett. ud ein Dankgattesdienit für die Betreiung aam Eintall der Franzosen miedriert wurde. Als die Brozeision auf dermn roten Rlaßz anlangte. dogrühte eine mettausendkomige Menge den Kaiser und seine zsamilie mn begeistertem Hurra. Die gleichen Kundgedungen degletteten die kauserliche Famitie nach dum Gottesdienst bis zum Kremtpataft. Türkei. Irivolis, 12. Sept. Der Flieger Haummann Moizo. der gestern morgen zu einem Fiuge von Juara nach Tripolis aufgestiegen war, mußte infolge Motordefelts zwischen eine Gditd springt auf. Kommt Viota ost so spät nand Hause?" Wie aus einem Trium erwachend fährt Magdalene GT „Wie meinst du?... 9 ju. Manchmal wird es sogar ei Uhr. Jumerlen kommt sie gar nicht nach Hause— wenn sie dut einer Schwertranken im Hupital Nachnache „Und dus gibst du m!“ Erstaum bickt Magdalene die Sowester an. „Bus kann ub dagegen um? Sie ist ja Krantenpflegeein. Sie geht even idren agenen Weg, wir icd ihn nuh pnuern dun: En dartes Wort seowebt auf Ediths Lippen: duch beS#mr sie sich Jah will dir beute nudt wehr um Mogda: deure uudt.“ agr sie uut zärttich.„Aber— dasi merkk, daß Violu kunk ist" Jor tonweeser Husten—“ Jn. ia“ süllt Magdalene dastig an.„Jed dabe in mudi drmnerkt Halt. ud dörr So#r#tr!“ Brede lansadeet. dur ist idhr Trutt! Gutt inn Zank.“ Aufurmend ehr Gitd sich meder and nimmt drr Ardeit zur Hand Gir#ch durauf öffnet sich die Tür. Woln stoin auf der Ssmpette Hoidl Liebe Edud! Beiche Urderraschung Botn siodt not afendast gntke Aeed umcdhiect ann Ar üder##ttanten Fonnen. Dar iumate Breiconden nur duu Aungenderun Stäfrn und dun sehrrdart muem Linnen mun anen gtücksetigen Sundrruck uis Hdid dr egi berde hände angagr Du sebst überrmider zun Bioia!“ Biota aubt— mut eineen ülberortlen Sauben, meiches ntimticd mu vuer zurtm Esernaretatt auhr. Lor nudt mide un eb! Jed nidte mieh modl— und duemr, wir kunge modt! Als Zund Jun. um uud nud Hautr zu doten. mur gerabe nun keener SmuEun Juck Bunner gan ernen inden ibst narden. 1— zu= Klicklich muß er vor eint Murgen todr in zung riid auf und vonntiche zune Surg mit wreßen Litien. Beder. Ner — Suut“ I aumer äutgender Erretung flrcen de Sierm aun an Zimen is guttierzen Padeoenn Nur mit Nüde Inmt a Huth. ür erdes Kmitige Rudrung uurudrunge und se donn unorr un Lutt zu bringen. Wabrssen Säolir mmer meetrr zehst. zun dumn mitn Ruta uun dener Arinen Siete. de ent zum Irbiarn an K— im Edud masinallen ver#is uu üreen Seet. „Wen Juu: Norn Gurt!" nanueen ie u sch Dus à us nerner Siain mmarden: Bus ull 10 umn an ie un drem Seruf zimörrngeet, der krer au„Liola!“ ruft sie plöglich entschlossen.„Wenn du so forrmachst, wirst du bald dem wien Kinde folgen Loch die Wortr üben nicht die beavsichtigte Wirtung aus. Im Gegemeil. Mit berzergreifendem Lüchetn wendet Ziolu der Schwester ihr schmales Gesicht zu. Würe das nicht das besie?“ Ainial“ Eduth ist tief erschüüttert. Sanst. als spräche sie zu einern keinen Kinde, redet sie in die Schwester hinem, währund sie liebevoll das seidenweiche Haar streschett. Was ist dir. Kind?... Leidest du?... Hust ku Schmeren!“ Schweigend schüttett Liola den Kopf. Weshalb ulo sehnst du dich nach dem Tode? Beei ich zu nichts nug din auf der Wett. Für meinen Beruf füdle ich mich nicht kräftig genug. Und— 1nd—— Bus nuch, mein Liebling Mit feichen Augen farrt Violu vor sich bin. Und nößlich satiner sie umt schtuchzend die Arme um Nucken der Schwester. Ich, Hdidt, Ich un so schlocht: So schluche!: Ich hu nas wernessen!“ k 8s Wen“... Dr. Mansfield Viola nelt. wädrend uete Rüte in ihre Wungen ftrigr. „Burum dust du ihn den ausgeichtlagen, wenm du ihn 1— Ich dahe mir getott, nie an micch selbet zu n nur an mine Ninnenichen." Dr. Nan#field st duch nuch ener deiner Mitmenschen. und er leedet un deinemilen. Viola!" Hastig strreche Viola sieh dus prsanfte 5uur aus der etnggen Soten Er eedet“ Birtkiche Jch duhm. er wrde nusch iberwinden. Und mar mann durgens ann. mein einer leedet. zoerniver An meten amen Kranten. Jeuen nn u weneen Berrut nugen bunnt“ Vernertich sammft Kduh mi dem Fuh auf ien Saden. Stüchun“ Lies ene weotin Amntriche Wirr äbt ane ernichetemür Birkting ui Ziolas dberresste Tersen. Se auli nur i ireen auttierten Sbr#ten. Bar ##rsorretende Schtnngen Di sch u umte Teinen Bad untunge je urter Schuf— der Sccluf zudllten. Hamburg, 12. Sept ute, vormittag Fesigesein, da schon vier Stunden vorher geschossen worden war. stellt ist dagegen, daß einer der fünf vor Ort liegenden Arbeiter die Explosion verschuldet haben muß, da das Glas der Grubenlampe durchgebrannt war. Das Unglück hat außer den fünfT ten keine wetteren Opfer gefordert. c Cleve, 12. Sept. Die Anstaltskirche der großen im Roybau beinahe vollendeten Provinzial=Heil= und Pflegeanstalt Bedburg bei Cleve erhält im Monat Oktober ein größeres, aus drei Glocken besteyendes Getäute in den Tönen e, g. a. Die Glocken erhalten fotgende Inschriften: 1. Jesus Christus gestern und heute und in Ewigkeit: 2. Erfreuet euch in Hoffnung, seid geduldig in Trübsal; 3. Gott ist die Liede. A. D. 1912. Angefertigt und geliefert wird das Geläute von der bekannten Firma Petit u. Gebr. Edelbrock in Gescher(Westf.). Dieselbe Kombination wird gleichzeitig von derselben Firma auch für folgende katholische Kirchen geliefert: St. Josephskirche in Bielefeld Bergen op Zoom in Holland und St. Alphonsuskirche Salta(Argentinien), Südamerika. 0 Köln, 12. Sept. In der heutigen Stadtvererdnetenfitzung wurde die Weiterführung der Kleinbahn Köln=Porz bis Zündor# beschlossen und hierfür ein Betrag von 645 000 A bewilligt, ferner für den Bau eines Straßenbahnhofes ein Betrag von 203000 M. Aus der Stiftung Coblentz im Betrage von 2½ Millionen A. die in diesem Jahre mit den Zinsen auf 2610000 A anwächst, wurde ein vorläufiger Betrag von 1 030 000 A für die Errichtung eines neuen Krankenhauses auf der rechten Rheinseite bei KölnPoll bewilligt. Das Krankenhaus erhält 160 Betten. Die übrigen 1½ Millionen A werden später zur Vergrößerung von Krankenhausbauten, sowie zur Errichtung von Alters= und Invalidenheimen Verwendung finden. * Oldenburg, 12. Sept. Die Nachricht über den Austausch von Bahnstrecken zwischen Oldenburg und Preußen in Nr. 463 des„Westf. Merkur“ ist dahin zu berichtigen, daß es sich nur un die Bahn Oldenburg=Withelmshaven handelt. Als der Kriegshafen und die Stadt Wilhelmohaven gebaut wurden, schloß Preußen mit Oldenbung einen Vertrag, wonach Oldenburg nur der Betrieb der Bahnstrecke Oldenvurg=Wilhelmshaven zustehen sollte. Dieser Vertrag wurde schon damals als nicht vorteilhast für Oldenburg angesehen, aber bei dem jetzigen starken Verkehr liegt er für uns sehr ungünstig. Obwohl Oldenvurg schon wiedervolt eine Abänderung beantragt hat, so stellte sich Preußen stets auf den Standpunkt, daß der Vertrag unkündbar sei. Vorerst wird wohl alles beim alten bleiben. * Aus dem Oldenburgischen, 12. Sept. Die Gebrüder Lefferd aus Delmenhorft bauen in Lohne ein großes Manufakturg schäftshaus.— Bei dem gemeldeten Feuer in der Ostenvurzer Warpsspinnerei liegt Brandstiftung vor. Der Täter ist verhaftet. Bei dem Brande sind für 200 000 4 Lagerwaren vernichtet worden.— Auf dem Bahnhof in Oldenburg wurde eine Dame. die eine Freundin zum Bremer Eilzug geteitete, von Unwanttein defallen und starv gleich darauf an einem Schiagantatl. = Lehe. 12. Sept. Hier wurden 1210 4 aus der Kaseonenkasse geftohlen. Das Geld befand sich in einem verschlossenen Der größte Teil der Summe bis auf 125 4 wurden in der Nähe der Kasse wiedergefunden. Als der Tat verdächtig wurde ein Marineartillerist verhaftet. = hottern, 12. Sezt. Beim Woscveauihangen stärzte die des Wirts Buinkforcd mnfolge Fehltritts durch das Janzeniter in die Baichtliche uuf dus Steinpflaster. Sie zog sich merdet sehr unere außere und innere Veriegungen zu und wurde i des et. Sixrueborpstat gedrmmt. Wan fürmner für ihr Zusoit. 12. Sem. Die Ernsonnstimnen sind in hesiger begend sehr ungumtg. Zwar ist die Roggen= und Heuernte gut ingebract worden. Die Hafererme mug degegen zum großten T#i ais vermotet ungeieven werden. Die Haverrrucht verfautt zum Teit auf dem Feide, zum Teil wächst sie aus. Auch die Buchzenernte ist im dochnten Grade getährdet. Neueruings wird auch scvon über das fauten der Karroffein, die einen vorzüglichen Er#ug veriprachen. Ilage geführt. O Jockkingganien. 12. Seet. In das Güpetgerriebe einer Dreichmaschine geriet geitern die 13jährige Toaner Eisaveth des Landwirts Neuhauser non der Sudermicher Straße. Das Kind wurde an den Aredern erfaßt und herumgetchteudert. Es ertitt Arm. und Veinvriuch und wurde n das Prosperhospitat gebruct, mo es schwerverteizt ## vorsien. 12. Sept. Umer zatsreicher Bereitigung aus allen Stünden der Bevolkerung, insbesondere der Geisttichkeit aus nämzter und weiterer Uingetung wurde heute morgen die stervliche hülle des in Münster verstordenen Jubilarpriesters und Oberearers Proj. Dr Verron auf dem neuen Friedyofe bestattet. Der ###g wurde gegen 9½ Uhr vom etterlichen Hause nam der Pnrfraere Arche überführt und dort aufgevahrt, moseibst der feiertiche Trauerguttesdienst seinen Amjang nahm. Nach dem Toenoffizium zetrEhrendomperr und Decam Lorenz dus feieniche Levitenoctenamt unter Affistenz zweier Konfratres. Nam Beendinung des Trauerumtes erfalgte die Ueberführung der Leiche zum Friedhuf, dem sich ein stattliches(Gerotge unstoldy. Die Leputaumnen der kirchtichen Vereine mit umstoren Fahnen schmtten dem Juge voraus. Der Keich und das Ordenskissen mit den Auszeichnungen des Verstordenen wurden der Leiche vorausgetragen. Mit den krmlcen Venemamen um Grave und dem Getang eines Liedes durch den Kirchenaor sund die Trauerveier hren Abschluß. n Osterfeid, 10. Sem. hier werden seit einiger Zeit wieder Bodensenkungen bedeutenden Umfanges bemerkt. Besonders stark sind eine Anzahl Häuser in der Nähe der Jeche Osterield in Mitleidenscbast gezogen wurden. In einzeinen Nellern wurden Risse aun 15 bis 20 Jentimerern Brette denvachtet, die sich dis in die oberen Stockwerte durchiehen. Meurere Wieten sind bogenförmig engeiunden 9 Bochum. 12. Sept. In den ausgedehneen Milchuleh stallungen des Buchumer Vereins für Vergvau und Lumia ttag u. a. d s Rathaus. Daran se #urgischen Korresponden Alben begrüßte Chefred Porten, worauf Chefre er Gäste dankte. Bür mittag im Stadthause d Chefredakteur Sohlman Dank für den vom Se Frühstückstafel im Rath leben des Bürgermeiste Bürgermeister Schröder ber Ausdruck, daß u Empfang im Rathause bedauere das umsomehr seit Jahrhunderten die deswegen, weil der Sei esonderen Wert lege. Geestemünde, 12. burde hier ein Zahlmei #ttenen Verletzungen. Halle(Saale), 12. E onntagsruhe sprach sich em es sich auf Anratei eiterung der Sonntag Kreiensen, 12. Sept. Kreiensen zahlt jedem B eine Jahresrente, und zr 48 und im dritten Jahr jährlichen Raten mit de Calvörde(Braunsch mfgefunden wurde im sochen spurlos verschu liegt anscheinend ein in Tod ihres Bruders #eistesgestörtheit ihre K zündete. Die Unglück iche aufgefunden. Innsbruck, 12. Se Atten wegen des schlech Bärenjagd in Tirol Aufr ser Tage wahrscheinlich aus rreißen von Schafen achbarten Alpen der C acht hatte, von einem sichtete. Der Bär war sich unter der Bahre Känner bewaffnet und utiger sich in die Kaz urch das Fenster das #nde des Postmeisters ne Erfolg. Erst am a aachtmeister von Cles 1 enstgewehr in der Näl machen. Es war ei ###. denn sie maß von Zentimeter. Verwaltung Haftpflicht fü Sochschul-Nacbrichten. u. Spee detr. die Bewertung land= und forftwirtschaftlicd den Grundstucke bei Berantagung der Grundwertsteuer. Referent geordneter Dr. Rühl=erne. Der Schluß der Tagung wird durch Vorstandswahen und durch die Bestimmung des Ortes für den nachstjährigen Städtetag ausgefüllt. G Münstericher Männerworbund. Die Mitglieder werden nochmals auf die am heutigen Freitag avend 9 Uhr im Schtzenvorsaate angeietzte Gezangprove zu dem Abend um Montag, den 1. Semember antäßtich des Naturforscher= und Aerztetages auferksam gemacht. Es ist unvedingt nutwendig, daß an dieter Brove jeder am 16. mitwirkende Sanger teilmimmt und münktlich escein. sel Mardurg. Der ordemtliche Professor der Archaologie Dr. pwil. Erich Pernice in Greifswaln hat einen Rui in gieicher Eigenschant an die Unwerfitat Marvurg eis Namfoiger von Beheimrar Prof. L. v. Syvei erhatten. Vermischtes. Das Reichsger wochenschrift“ folg von der Beklagten als L gestellt worden war, wa entlassen worden. Gehalt für die Zeit der er nunmehr unter der 2 fortigte Entlassung und Lebensstellung unmöglich weiteren, ihm in der 3 wachsenen Schadens. 2 bei, welche die Begründu aus: Das Bürgerliche Ge dem Angestellten zu erset o dauer beschränkt lich eine solche Beschränk sie in nicht zulässiger W würde L.1 Berlin, 11. Sept. ministerium veri dingungen für einen schossen aus Flugzeugdes Militär=Luft= und Zum Jull Bredrreck. Von dem stüchtigen Berliner Rechnsanwatt Bredereck mut die Votizei trog aller Nacyoriedungen eine Spur noch nicht zu endecken vermoan. Dagegen ist dus Sculdtonto des Verrotaren durch die Feitsietlungen der Staatsanwaittchaft inzwischen außerordenttich angeichwollen, und es yu sich ergenen, daß Brederick besonders in der leinen Jeit. eis unn die göllige Unvaitbarten seiner Situanon zur Gewißnen geworden war. setr Belegenven benunte, um rechn oder schlecm seine eigene Jaise zu füllen. Ja. er scheute nicht dawor zurück. sich Barbeträge anzueignen, die dazu bektimmt waren, die Vertaltruasse anderer zu regetn. Ein ium bereundeter jungerer Jurist harte ium die Genetungung erteilt. einen Namen auf eumge Beaet zu seizen, davon aver mach##en marden san Bredereck in ganz unverantwortticher Beise Gevrauch und oramte feugen werden sonl. und davon mit der Joh in Zemmnio zu segen. Diesern sind dadurch so große Vervinduia# tetten erwachten, duß er sich runerntande siet. den aume ein Vorwisen an ihn veramrerenden Weoetiorderungen gerean zu verden. Auch eine ihm nabesteyende unge Deme hatte Bredereck uu verantaisen gewußt. in Wechetatzepn— wie es heißt. inn 50 000 4— zu geven. Eine Daronin datte in zu drem Finm# beirat erwählt und ieß man nur ihre Eintüimte durch seine ande jeven, sondern erreitte ii Generawvollmamn ais Verwatter hner betder: diese benunte Bredereck nicht nur über laufende Einnahmen zu seinen Gunsten zu verfügen, statt sie auftragsgemch zu verwenden. er hod vietmern much ein Lantguthaven der Dame ab und eignete es sich an. aime Rücksicn auf die dudurch verm achte Mittetlosigken seiner Mandamin. Iwni Offiziere war#### Bucherern in die Hände geeallen, und um sich aus der ichwiergen Lage. in die sie geraten waren, zu befreten, gatten sie sich i großer Mühe de erfordertichen Summen von Fanntienangenon. gen verschafft. Vertrauensvall wandren sie sich an Renusanwat Bredereck und händigten ihm die fragtichen Getder ein mit dem Auftrag der Regetung ihrer Angetegennetten. Der aber daan aum in dietem Falle nien daran. die Intereisen seiner Kliemen wahrzunenmen und sie aus Buchererhänden zu defreien, andern verfügte seinerseits über die starttiche Summe und übertieß de zzeuge beliebiger müssen von einen ren werden und auße nehmen. Die Flugzeu zum Werfen von Gesc schaltung der Fahrges einem Mann zu bedie wenigstens fünf Gescho einander und ohne Z Erdboden bezeichnetes Start bis zum Lande Geschosse müssen ein 0 gramm haben. Größe wird besonders gew Geschosse werden nicht freigestellt. Die Gesa Sprengladungen entha legen. Das Kriegsmir bei den Fabriken, die d aufzubringen vermochten. konnten sie dern Enschweiten des se richtsvollzieners nicht wohren und die Foige war, daß sje den Dienst quittteren mußten. Daß er auch de 4000 44. die er ds Belonnung in Suchen der Deiraudmion des Kassenvoten ha erhob. zum großen Teil in seine Luche fließen ließ Mutter des Hame werrlose Werhet übergav. var icnon i verhandiung gegen Hause ergeven. und r ans Jod Ranheim. 11. Sepe. Dunch einen Pariser Kremnatpatizer, den Imspettor Lauce. wurde gester in emem mesigen Hitel der Keilner Simon Zut verhafter. dingenden Verdacht stein. an einern um 4. April in Neuilly der Seine ausgeführten Dievikadl nilgenommen zu dave dem ihm Juwiten und Vernachen im Veirage von Franken in de Hände sielen. Der haumtden, vei demn Leil der gestonlenen Suchen gerunden wurde, war dere 2. Mai in London in der Verion den Liktor Auppenit Markircd in Esaß vervartet worden. Er gab der seiner## der beiden verschiedene decker— gebaut habe Typs zu bestellen, sofe Behörde den bekannte sprechen, einschließlich # und während der Bord gehabt haben. 2 Leamen de einer Fäbrik zu, falls Wettbewerb siegreich sit zur Verfügung, von d Kriegsministerium und öffentlichen Arbeiten g Wanne, 13. Sept. landfl## nuge nach„Wanne in den spaten Nachmittag Run nomion anfund zeute in der Frübe des Luges Feuer. Die Stallungen für die Kübe sind zum großen Leil modergeprannt. Die Küde. 60 un der Juhi. kinnten geretter werden. Soeft. 13. Sept. In den leiten Luigen durten Mähmne und Huve Huchwusser, in duß sie stetlenweite über iden Afer nuten. Im Möhneratsperrgepiet staute siih dur Wuiser zu einem mächigen Ser an. du der Lunahstollen in der Sperrmaner dus zeransturgende Waiser nau uisen immm und ein Sctieber an der Spernmauer sich ned üfnen ließh. Das Wuiser stteg su zurh, duß die oite Nahnestraße in Neiccte über inwernmt. und ein Haus. dus ulerdings zum I. Oktoner vertassen werden uilte, uun den BrSuimmern geraumt werden mußze. Der Verteyr nun dun Orar Pertternurech nucer Aurrh einen kumn murahn erhattent meeihern. Junt it aus Suier muier amas getunten und dre Straßs undher mung an. dah die andern Gegenstände im Beiin * dar weeicher Orcchuung #u der derr au rüssten Borger# ium Farrn mrück— uck zutertossen. Biola 2 m Emiuß zu uunresur. deei Zunds Speiiret muf 5is * Seemit ur zurren Semeeier mmnihr ind= meen wntrichen Dunkt Tumthurter Seiimsrinftammtt #s mür geung, duch hr Juntückfeeige u Saucher zu# Korte Hleas II. Sen. Der Bergbau get einer Bedienbung Mit deen Nauermerk des dicrn Lunnes am Lur#vau i nam zeenate ertig In der nücdister Jeit wird man mit dem Aufdrengen des 4 Merer duden heims deminnen. Everna it nan mistig duran, um Beinngung nmichen dern Saunturs#nde und dein Timme uurd der Smaarterte zu zallendun. Die zeeden Bannungen m oum Jullargenande, un weiwerie dus Niurznn für Sres= und ###rmarktinde unnreomum zurd. nerden n den nüczien Lagen zun nin Sunitter und neen Ruteumssermater bezperet werden. Smwret zu sch ivertetzenn ähr. uund die Lurg mn ncnten Jaure wreig und eingerorein nerden. In beeuste detes Jahres mird ier n Berg Junente Emd geidar: perien. nudturrh set dunn du Lau um Zuge nied zis den Loir macking zuro#rrnt. — Beirnser: Nr. Arusperg, 12. Som. En ner zu Duruch mmiertbes tiur Juure Airs Aind an Nurrchuyen Brunnur zun Smii fürtr ner u enen Avort und ernank in der Jaumde — Ainzen. 12. Sun. Zar Busser der Beier zur neeun amn Scahttttund erren. Er murden an weeigeer Bagu 4.551 Dierer genresen. Zur Basser st in Joien * iersmssem. II. Sam. Zu en Einan aun Ser-nandrr i Birecsucd zeeucher undie. uns ar feurr zumic Icsan mn Er ver umn brscurten. Rlleg mer vür ungervat unn Juune #es zu 1 n nen unge 22 ——** — Samisen Siersb? * u— Frankkurt a. M. und eines jungen Mannes eien. Die Boliger datte den Aurentthatt Bus aus Brreien an seine Paris weiiende Jetiente erfunren. Taanrag, 12. Semt. Ein Donamtanichtun murd den Orre Alerereino Leonumn gegen dus haus annebetitzers vertiht. Iiner Außenwände dus hautes mur nrimmert. Der Hausveiitzer und seine Schweiter wur unuder. Serstam. 12. Sepr. Durch und Jeuersbrunnfk sind Sudmmerrn 35 Huuzer nedergebrannt. konffanttnanst. 12. Semt. Ein Brund. don 33 zum Ower sieten, ist gestern in Vatut am Budenen Iu Teawwork, II. Ster. Eine uus awn 2003 Berronenr 9 Menge sttmme n der Smhr Cutling in Simure Ssarma inums und demnuatigee iin eines 19 Jaure utten Tameers. umer den Verdacn der Mittumid an anen Mord. d“ une Farmersmmmur zar i haft busand. Der LäbeNeuer dir Leider zum Lmte. zerseischie seinen 2 amenne in zuf den Marstwag, un sie im danmre verkangse dumn die Austiereruung der Muter des Mar nuh deie zu mien. Die Femu kome###m zurklichen Norder i de mste Sml geomn werden. Terowark. 12. So. Der der Ermorduung der Nom# enschuthrinr Jeabtsammmt Gitnan it beure verthurtet nur# son Runzinth 13. Som. Ein bestiger Gahtiet) st beun“ weppür: pondar Vlertaube. Das her flügen. sonferrada(Spanien vorführung geriet das Fl den Raum für das Publi während der Flieger unve London, 13. Sept. Aldershot gemeldet wird, zahlreichen Katastrophen gerkorps vorläufig einstell Neueste uunn! Orrumpun Burtiche Summe Jausarf, 11. Sem. Aus Amaß bun 26. Sursmursensa# geises für Amermpifungen n Nemnar“ zgir der Dr #anrtan u 5harfell. Seoumsar Sc#ufer Dr. 2 1 zur aner Nube neitbersihmter Chunrkar zunr: Summirr! „Dtun Jufon“, ausüirnn er uner Vogerstarung der Cdemk-#, a n mener Nor:##f die Dle Aufen ind en nunem Durtwugen Dder a#u0 8. 55 Es ind hes he erdin und unsngen Duien an WMj. Sammm. Burhherden gür es und zun Auten uus Sin# ds dr Betier er unen Luissem bung. Zur Berlin, 13. Sept. sammlung in Schönebe teuerung eine Petition dung einer G. m. b. ## von Kaninchenfarmen Köln, 13. Sept. sammlung beschloß gest den Staatsbehörden zu Ankauf von ausländise tung zu und bewilligte Infolge der starken N Fleischpreise bereits um Kassel, 13. Sept. ausschuß vertretenen 2 vereinen nahmen ine an, in der die Regiert nahmen gegen die Flei Jena, 13. Sept.(Tel.) Versorgung der Be verlin, 13. Sept. schtigt ein Karte! stellen. Da bierzu ptember 1012. vom Fortgroben wohnt undetmlicher Weite u erhängte sich in der letzten Samstag betrat derseiben Stelle seinen in den Stall und er. von jeher sondervare einertei Verkehr hlagwetterexplosion auf ng mit, daß die Ursache festgestellt werden konn. heute eingefahren. Die better plößzlich ausgetredung nicht herbeigeführ: u worden war. FesigeOrt liegenden Arbeiter das Glas der Grubenn außer den fünf Tg. der großen im Royhbau Pflegeanstalt Bedburg ißeres, aus drei Glocken die Glocken erhalten fottern und heute und in id geduldig in Trübsal: ertigt und geliefert wird it u. Gedr. Edelbrock in n wird gleichzeitig von dlische Kirchen geliefert: Zoom in Holland und Südamerika. Stadtverordnetenfitzung Köln=Porz bis Zündor# 000 M bewilligt, ferner Betrag von 203000 M. n 2½ Millionen A. die 000 AA anwächst, wurde für die Errichtung eines sten Rheinseite bei Köln60 Betten. Die übrigen größerung von Krankenund Invalidenheimen icht über den Austausch d Preußen in Nr. 463 zen, daß es sich nur un delt. Als der Kriegsut wurden, schloß Preuach Oldenburg nur der mshaven zustehen sollte. cn vorteilhast für Oldenken Verkehr liogt er für hon wiederholt eine AbPreußen stets auf den sei. Vorerst wird wohl t. Die Gebrüder Lefferd großes Manufakturge. er in der Ostenvur Der Täter ist verhaftet. zerwaren vernichtet worwurde eine Dame. die ete. von Unwanttein deSchlagafatl. 10 M aus der Kastonennem verschlossenen Raum. 4 wurden in der Nähe erdächtig wurde ein Marichten. ssor der Archaologie Dr. 5 hat einen Rui in gieiJurgels Namfbiger von duroammatt Dretorect wi eine Spur noch nicht zu muuldkonto des Verrotaten Atosett ngewicen unger ergenen, daß Bredereck die oüllice Unvaitbarten m mar. fehr Beiegenven ine Jaise zu üllen. Ja. üge anzueignen, die dazu zu regetn. Ein ihm bedbe Genetunngung erteilt. etzen, davon auer mamn nie Gebrauch und brame hne seinen Freund davon urch so große Vervindlichietn. den aume eim Vonderungen geremn zu wen Deme hatte Bredereck zu — wie es heißt. ider ite in zu dremn intüimte durch seine fande inmt als Verwatter iner nur über laufende Ein statt sie auftragsgemah Lautmutbaben wer Dune u auf die dudurch verm Iwn Offiziere waren Nr. 466.(ittags-Ausgabe. Mtostiällicher(Dorbar. n sich aus reien, batten 135: se sich gen m cen Geide peeten. Iuuernsse. nden zu befreten. je keine muteren n Einschreiten des de uer? Foige war. n des Lassent fließen ließ un. der iahen 8 aß uneen Nouer Buur von But ver m 4 # prc 1 Verrage von mptden, bei demn wurde, mar dere Littor Ruppenttaa ir gan der seiner im Besin einer 2 mnes een. Die Prreien an ern dumesten unurt Hautes mur enerndrunst fuh uns dan 33 un Guebomeer da 20s Bersunerr#0 Sin# 87 Hamburg, 12. Sept. Die schwedischen Redakteure besichtigten ute vormittag u. a. die Werftanlagen von Blohm u. Voß und as Rathaus. Daran schloß sich ein von der Redaktion des„Ham#rgischen Korrespondenten gegebenes Frühstück. Während deselben begrüßte Chefredakteur v. Eckardt die Gäste mit herzlichen Porten, worauf Chefredakteur Hildebrand=Stockholm im Namen der Gäste dankte. Burgermeister Dr. Schröder empfing heute mittag im Stadthause den Obmann der schwedischen Journalisten Chefredakteur Sohlmann=Stockholm. Nachdem Sohlmann seinen Dank für den vom Senat beabsichtigten festlichen Empfang mit Frühstückstafel im Rathause und sein herzlichstes Beileid zum Ableben des Bürgermeisters Dr. Burchard ausgesprochen hatte, gab Bürgermeister Schröder dem lebhaften Bedauern des Senats darber Ausdruck, daß unter dem Eindruck des Trauerfalles der Empfang im Rathause wieder abgesagt werden mußte. Der Senat bedauere das umsomehr, als zwischen Hamburg und Schweden seit Jahrhunderten die engsten Beziehungen beständen und auch beswegen, weil der Senat auf die Beziehungen zur Presse ganz besonderen Wert lege. Geestemünde, 12. Sept. Von einem Automobil überfahren purde hier ein Zahlmeisteraspirant. Er starb alsbald an den erttenen Verletzungen. Halle(Saale), 12. Sept. Für die Einführung der vollständigen Konntagsruhe sprach sich das hiesige Kaufmannsgericht aus, nachem es sich auf Anraten des Magistrats mit der Frage der Erseiterung der Sonntagsruhe beschäftigt hatte. Kreiensen, 12. Sept. Die Verwaltung der Kleinbahn OsterodeKreiensen zahlt jedem Beamten, der der Guttemplerloge angehört, eine Jahresrente, und zwar im ersten Jahre 40, im zweiten Jahre 48 und im dritten Jahre 60 A. Die Pränie kommt in vierteljährlichen Raten mit dem Lohn zur Auszahlung. Calvörde(Braunschweig), 12. Sept. In der Erde verscharrt aufgefunden wurde im Walde von Andreasburg der seit einigen Wochen spurlos verschwundene Sohn eines hiesigen Landwirts. # liegt anscheinend ein Verbrechen vor. Die Schwester nahm sich #n Tod ihres Bruders so zu Herzen, daß sie in einem Anfalle von Seistesgestörtheit ihre Kleider mit Petroleum begoß und sie dann ####zündete. Die Unglückliche wurde später als vollständig verkohlte Reiche aufgefunden. Innsbruck, 12. Sept. Der Touristenklub hat seine Schutz##tten wegen des schlechten Wetters geschlossen. #4 Bärenjagd in Tirol. In Proveis im Nonsberge gab es weser Tage große Aufregung, dadurch verursacht, daß ein Bär, #r wahrscheinlich aus der Brenta herüberwechselte und durch Verreißen von Schafen sich schon seit einigen Wochen auf den bemachbarten Alpen der Gemeinde Pume unliebsam bemerkbar gemacht hatte, von einem Hunde verfolgt, mitten durch das Dörschen #ichtete. Der Bär war in die offene Leichenkapelle geflüchtet, wo # sich unter der Bahre verkroch. Inzwischen hatten sich einige Känner bewaffnet und verstellten den Ausgang. Als endlich ein #utiger sich in die Kapelle wagte, zeigte sich, daß Meister Petz uurch das Fenster das Weite gesucht hatte. Die mit dem Jagd###nde des Postmeisters sofort aufgenommene Verfolgung blieb ##dne Erfolg. Erst am anderen Tage gelang es dem Gendarmeriemachtmeister von Cles, durch einen wohlgezielten Schuß aus dem ####nstgewehr in der Nähe der Brixener Alpe das Tier unschädlich i machen. Es war eine Bärin von ungewöhnlichen Dimensio#unn, denn sie maß von der Schnauze bis zur Schwanzspitze volle ##7 Zentimeter. Verwaltung und Rechtspflege. Haftpflicht für ungerechtfertigte Enklassung. #. enPeschs##r#cht hat nach der„Juristischen Bochenscheif: fvigenden Fall entschieden: Der Kläger, der von der Beklagten als Leiter ihrer Gießereien für fünf Jahre angestellt worden war, war schon nach ungefähr anderthalb Jahren zutlalen worden. Nachdem er in mehreren Prozessen sein fehalt fur die Zeit der Vertragsdauer erstritten hatte, verlangte er nunmehr unter der Behauptung, daß ihm durch die ungerecht#rtiats„Entlassung und deren schroffe Form die Erlangung einer #enssteuung unmöglich gemacht worden sei, auch den Ersatz des weiteren, ihm in der Zeit nach Ablauf des Dienstvertrages erwachsenen Schadens. Das Reichsgericht tritt den Vorinstanzen bei, welche die Begründung der Klage bejaht hatten; es führt dazu aus: Das Bürgerliche Gesetzbuch kennt keine Bestimmung, daß der dem Angestellten zu ersetzende Schaden auf die Zeit der Vertragsdauer beschränkt sein solle, vielmehr haben die Motive ausdrücklich eine solche Beschränkung mit der Begründung abgelehnt, daß uig, nicht zulässiger Weise ein allgemeines Prinzip modifizieren Luftschiffahrt. uer anduung der Nomn# nim verpafes nunr igr Schiuß“p; wuil Sommus er gurr Sommier! b##ung Ar Oen R# n1 mne adr dr 48 Berlin, 11. Sept. Das preußische Kriegsministerium veröffentlicht, laut„Frankf. Ztg., Bedingungen für einen Wettbewerb im Abwerfen von Geschossen aus Flugzeugen, der unter Leitung der Inspektion des Militär=Luft= und Kraftwesens in Doberitz ausgetragen werden soll. Der Wettbewerb wird in Verbindung mit der Johannisthaler Flugwoche stattfinden. Zur Teilnahme an dem Wettbewerb werden sämtliche mehrsitzige Flugzeuge beliebiger Konstruktion und Herkunft zugelassen. Sie müssen von einem deutschen Reichsangehörigen gefahren werden und außer dem Führer einen Mitfahrer mitnehmen. Die Flugzeuge müssen mit einer Zielvorrichtung zum Werfen von Geschossen ausgerüstet sein, die die Ausschaltung der Fahrgeschwindigkeit usw. gestattet und von einem Mann zu bedienen ist. Sie müssen bei dem Flug wenigstens fünf Geschosse mitführen und diese einzeln nacheinander und ohne Zwischenlandung gegen ein auf dem Erdboden bezeichnetes Ziel abwerfen. Hierzu werden vom Start bis zum Landen 45 Minuten Zeit gewährt. Die Geschosse müssen ein Einzelgewicht von mindestens 5 Kilogramm haben. Größeres Geschoßgewicht ist erwünscht und wird besonders gewertet. Form und Einrichtung der Geschosse werden nicht bewertet und sind den Bewerbern freigestellt. Die Geschosse dürfen jedoch keine explosiven Sprengladungen enthalten und sich beim Wurf nicht zerlegen. Das Kriegsministerium hat in Aussicht genommen, bei den Fabriken, die die beiden bestqualifizierten Flugzeuge der beiden verschiedenen Systeme— Eindecker oder Doppeldecker— gebaut haben, je ein Flugzeug des bekreffenden Typs zu bestellen, sofern die Maschinen nach Ermessen der Behörde den bekannten militärischen Anforderungen entsprechen, einschließlich der Motore rein deutscher Herkunft sind, und während der Flüge ständig einen Passagier an Bord gehabt haben. Beide Bestellungen fallen jedoch nicht einer Fäbrik zu, falls deren Ein= und Doppeldecker in dem Wettbewerb siegreich sind. An Preisen stehen 41000 Mark „ zur Verfügung, von denen 18000 Mark vom preußischen Kriegsministerium und 15000 Mark vom Ministerium der öffentlichen Arbeiten gestiftet worden sind. Wanne, 13. Sept. Zwei prächtige wohlgelungene Ueberlandflüge nach Wanne bezw. Gelsenkirchen unternahm gestern in den späten Nachmittagstunden der Flieger Lübbe auf seiner Rumplertaube. Das herrliche Wetter eignete sich vorzüglich zu den Flügen. Ponferrada(Spanien), 12. Sept. Im Verlauf einer Flugvorführung geriet das Flugzeug des Fliegers Lacomba in den Raum fur das Publikum. Vier Personen wurden verwundet, während der Flieger unverletzt blieb. London, 13. Sept.(Tel.) Wie aus dem Militärlager von Aldershot gemeldet wird, will das Kriegsministerium infolge der zahlreichen Katastrophen den Gebrauch von Eindeckern beim Fliegerkorps vorläufig einstellen. Neueste Nacbrichten. Zur Fleischteuerung. Berlin, 13. Sept.(Tel.) Der Stadtverordnetenverugung„in Schöneberg ist zur Behebung der FleischGuetung eine Petition unterbreitet worden, in der die Bildung einer G. m. b. H. für Großberlin zur Errichtung #### von Kaninchenfarmen angeregt wird. Köln, 13. Sept.(Tel.) Die Stadtverordnetenversammlung beschloß gestern, wegen der Fleischteurung bei den Staatsbehörden zu petitionieren. Sie stimmten dem Ankauf von ausländischem Fleisch durch die Stadtverwaltung zu und bewilligten zu diesem Zwecke 50000 cl.— Infolge der starken Nachfrage sind in Dänemark die Fleischpreise bereits um 8 Pfennig pro Pfund gestiegen. Kassel, 13. Sept.(Tel.) Die im Kasseler Innungs' „ ausschuß vertretenen 200 Mitglieder von 22 Handwerkervereinen nahmen in einer Versammlung eine Resolution an, in der die Regierung aufgefordert wird, Abhilfsmaßnahmen gegen die Fleischteuerung zu treffen. Jena, 13. Sept.(Tel.) Der Gemeinderat bewilligte 10.000 A für die Versorgung der Bevölkerung mit preiswerten Lebensmitteln. — Berlin, 13. Sept.(Tel.) Der Reichskanzler sichtigt ein Kartellregister für das Deutsche Reich estellen. Da hierzu die Aufnahme eines neuen Bestandverzeichnisses der Kartelle erforderlich ist, hat der Reichskanzler die Handelsvertretungen ersuchen lassen, ihm bis zum 20. Oktober über alle Kartelle(Syndikate) zu berichten. Berlin, 13. Sept.(Tel.) Zwei Weltenbummler, die zu Fuß alle fünf Erdteile durchqueren wollen, um die von einem Wiener Sportklub ausgesetzten 200000 A zu gewinnen, sind von Wien hier eingetroffen. Die Beiden, Emil Friebe aus Berlin und Willi Bierfreund aus Altona, haben sich verpflichtet, die Reise in fünf Jahren durchzuführen, ohne von eigenen Geldmitteln zu leben. Berlin, 13. Sept.(Tel.) Der Bergakademie in Berlin haben die Bergbaulichen Vereine von Preußen und Lothringen eine Jubiläumsstiftung von 100 000 A gemacht. Aus der Stiftung sollen preußischen und lothringischen Bergleuten, die in Berlin studieren, Beihilfen gewährt werden. Detmold, 13. Sept.(Tel.) Der Führer der konservativen Partei in Lippe, Rittergutsbesitzer von Lengerke auf Steineck, befindet sich in bester geistiger Gesundheit. Er hatte kürzlich wegen eines körperlichen Leidens ein Sanatorium aufgesucht. Mainz, 13. Sept.(Tel.) In der Nachbargemeinde Niederolms sind die Schulen geschlossen worden, weil ein Schüler unter dem Verdacht der Genickstarre gestorben ist. Brest, 13. Sept.(Telegr.) Die Handelskammer richtete an den Marineminister das Ersuchen, er möge, falls die Entsendung des dritten Geschwaders nach dem Kriegshafen von Toulon nicht mehr rückgängig gemacht werden könne, dem hafen von Brest ein leichtes Geschwader von sechs Panzerschiffen(?) mit voller Besatzung zuteilen und die Torpedoboots= und Unterseebootsflottillen verstärken, sowie dort ein Schulschiffgeschwader errichten. Paris, 13. Sept.(Tel.) Die 25jährige Leiterin der englischen Suffragettes, Miß Pankhurst, die aus London entwichen ist, um ihrer Verurteilung zu entgehen, hat in Paris ihren ständigen Wohnsitz genommen. Sie erklärte gestern abend in einem Interview: Ich werde von Paris aus die gesamte Bewegung leiten. Die englische Regierung wird bald genug erfahren, daß sie nichts damit gewonnen hat, indem sie mich zwang, außer Landes zu gehen. Der Kampf wird mit größerer Erbitterung als je zuvor auf der ganzen Linie geführt werden. Dresden, 13. Sept.(Tel.) Eine Löwensagd in den Anlagen der Dresdener Bürgerwiese versetzte gestern das dort weilende Publikum in Schrecken. Ein junger Wüstenkönig schlich die Promenadenwege einher. Wärter des Zoologischen Gartens eilten herbei und verfolgten den Löwen, bis es ihnen gelang, ihn in die Enge zu treiben. Als man das Raubtier nach dem Zoologischen Garten zurückbefördern wollte, verletzte es einen Wärter mit seinen Pranken erheblich. Der Löwe hatte beim Reinigen seines Käfigs, dessen Tür der Wärter offengelassen hatte, einen Sprung in die Freiheit getan und war aus dem Zoologischen Garten in die Anlagen der Bürgerwiese entwichen. Paris, 13. Sept.(Tel.) Infolge wolkenbruchartiger Regengüsse sind die Marne und Aisne in besorgniserregender Weise gewachsen. London, 13. Sept.(Tel.) Zum Studium des Betriebes der Londoner elektrischen Untergrundbahn ist dort gestern eine Kommission von Berliner Eisenbahnfachleuten eingetroffen, der mehrere Räte vom Eisenbahnministerium angehören. Die Entsendung dieser Kommission dürfte mit dem Ergänzungsbericht über die Elektrisierung der Berliner Stadt= und Vorortsbahnen zusammenhängen. Petersburg, 13. Sept.(Tel.) Die russische Flokte geht nach fünf Jahren zur Naphthaheizung über, wie der Gehilfe des Marinegeneralstabschefs, Kapitän Ugrumoff, mitteilt, das heißt, sobald das kleine Flottenprogramm durchgeführt ist. Auf den neuen Schiffen werden Universalkessel gebaut, die für Kohlen= und Naphthaheizung geeignet sind. Konstantinopel, 13. Sept.(Telegramm.) Der Minister des Aeußern dementiert die Blättermeldung, daß die Friedenspräliminarien zwischen der Türkei und Italien am Beiramsfeste unterzeichnet würden. Die Vorbesprechungen nähmen einen solchen Verlauf, daß man einen günstigen Ausgang annehmen könne, doch seien sämtliche Veröffentlichungen über die Verhandlungen einfach Vermutungen, da die Vorbesprechungen zwischen den beiden Ländern vollkommen geheim gehalten würden. Newyork, 13. Sept.(Tel.) Newyorker Zeitungsmeldungen berichten von einer ungeheuren Hitze in den Vereinigten Staaten. In Ohio wurden während eines Turnfestes 60 Kinder und 40 Erwachsene von der Hitze überwältigt und mußten ins Krankenhaus gebracht werden. In Chicago sind 3 Personen am hitzschlag gestorben. Sandels-Nacbrichten. Die schweizerische Nationalbank erhöhte gestern, wie aus Zürich gemeldet wird, den Diskont von 4 auf 4“, Proz. * Die Steinkohlenbergwerks-Gesellschaft Graf Bismarck in Gelsenkirchen-Bismarck hatte beim Rheinisch-Westfälischen Kohlen-Syndikat in Essen den Antrag gestellt, ihr angesichts der von ihr geplanten Aufnahme der Kokserzeugung für jede Schachtanlage eine Beteiligung von 100000 t Koks, insgesamt also 600000 t Erstbeteiligung zuzubilligen. Dies ist vom Syndikatsvorstand abgelehnt worden, jedoch nur insoweit, als das Syndikat für jede Doppelschachtanlage 100 000 t, insgesamt also 300 000 t gewähren will. Die Zeche Graf Bismarck hat dagegen, Blättermeldungen zufolge, Berufung bei der Zechenbesitzerversammlung eingelegt, über die am 18. d. M. verhandelt werden soll. * Eine recht ergiebige Liquidation. In der Generalversammlung der in Liquidation befindlichen Compafnie des Lits Militaires(Gesellschaft zur Herstellung von Militärbetten) in Paris, die ihre Werke seinerzeit der französischen Heeresverwaltung verkauft hat, wurde laut„B.T.“ festgestellt, daß die Gesellschaft jetzt, nachdem bereits mehrere Verteilungen statt4efunden haben, die den Aktionären die Gesamtsumme von 2550 Francs pro Aktie von 500 Fr. nominal einbrachten, nunmehr noch über ein Reinaktivum von rund 8 Mill. Fr. verfügt. Auf Vorschlag des Aufsichtsrats wird jetzt zur Ausschüttung von weiteren 600 Fr. pro Aktie geschritten, wofür aber nur 6½ Mill. Fr. aufgebraucht werden. Die noch verbleibenden 1½ Mill. Fr. werden vorläufig zur Disposition gehalten, bis die noch schwebenden Streitfragen und Prozesse erledigt sind. Da die Mehrzahl dieser Streitfälle für die Gesellschaft durchaus günstig steht, dürften schließlich epäter noch etwa 100 Fr.(aus 1 Mill. Fr.) pro Aktie zur Ausschüttung gelangen. * Aenderung des Wechselrechts. Wie eine amtlich bediente Bertiner Korrespondenz mitteilt, wird eine Vorlage vorbereitet, die sich mit der Abänderung des geltenden deutschen Wechselrechts nach den Bestimmungen des endgültigen internationalen Wechselgesetzentwurfs befaßt, der auf der letzten internationalen Wechselrechtskonferenz zur Annahme gelangte. Zu den Punkten, die einer Neuregelung bedürfen, gehören u. a. die neuen Bestimmungen, daß auf dem Wechsel der Vermerk der Verfallzeit in Fortfall kommen kann, so daß er als Sichtwechsel zu gelten hat. Ferner ist die Zinsklausel bei Sicht- und Nachsichtwechseln als zulässig erklärt worden. Die weiteren Punkte beziehen sich auf die Berücksichtigung der höheren Gewalt bei Präsentation des Wechsels und Protestfrist, auf Zulassung der nicht akzeptablen Tratten, sofern der Wechsel nicht domiziliert oder eine Frist“ nach Sicht zahlbar ist, und auf die Einführung des Remboursregressee mangels Annahme an Stelle des bisherigen Rückgriffes auf Sicherheitsleistung. Besonders hervorzuheben ist, daß eine Vereinigung aller der Konvention beitretenden Staaten auf die Bestimmung erzielt wurde, daß eine nicht genügende Verstempelung des Wechsels nicht die Ungültigkeit der Urkunde herbeiführt, sondern daß dadurch lediglich die Ausführung der aus dem Wechsel fließenden Rechte bis zur ordnungsmäßigen Verstempelung hinausgeschoben werden darf. England und die Unionhaben sich dem Abkommen nicht angeschlossen, doch wollen beide Staaten die einheimische Gestzgebung nach Möglichkeit dem internationalen Entwurf annähern. Dies dürfte beiden Ländern umso leichter werden, als einige wichtige Bestimmungen des Wechselrechts beider Staaten in den internationalen Entwurf Aufnahme gefunden haben. Bevor dieser Entwurf dem Bundesrat und Reichstag zugeht, wird im Laufe dieses Winters den gesetzgebenden Körperschaften eine Konveation vorgelegt werden, die im wesentlichen einen formellen Charakter trägt. In ihr wird ausgesprochen, daß sich das Deutsche Reich verpflichtet, das geltende Wechselrecht nach den Bestimmungen des neuen Entwurfes abzuändern. Weiter sind in der Konvention auch die Abweichungen enthalten, die die Staaten in ihrer Wechselordnung an dem internationalen Entwurf vornehmen dürfen, und ferner ist auch eine Kündigungsfrist von drei Jahren vorgesehen. Nach Annahme der Konvention erfolgt erst die Ratilizierung des Vertraßes durch die Reichsregierung. * W o c h e n b e r i c h t v o m H o l z m a r k t. D i e N a c h r i c h t e n ü b e r d i e Lage des Rohholzhandels lauten aus des verschiedenen Zentren des deutschen Holzhandels völligwidersprechend. An den oberrheinischen Flosholzmärkten ist das Geschäft lebhaft gewesen und den Langholzhändlern die Erzielung der recht hohen Preisforderungen gelungen. Am Main war die Zufuhr stark, infolgedessen zeigte sich eine gewisse Zurückhaltung im Einkauf, die aber zu einer Reduktion der Preise nicht führen konnte. Von Riga erscheint auf dem Rhein in diesem Jahre sehr weFreitag, den 13. September 1912. nig Rundholz, da einerseits die Rigser Ausfuhrhäuser zu besseren Preisen nach der Ostsee ihr Block- und Langholz verschilfen können, andererseits die Ausfuhr nach England eine starke Belebung erfahren hat. Aus Bayern wird feste Stimmung im Laubholzhandel und etwas schwächere Tendenz im Nadelholzhandel Lemeldet. Ebenso lagen die Verhältnisse in Baden. Auf dem ostdeutschen Langholzmarkt sind die Mühlen wenig kauflustig. umso fester sind aber die russischen Händler— ohne erkennbare Veranlassung— gestimmt. Dort, wie überall in ganz Deutschland, kann sich die zweisellos und berechtigterweise zeigende Mißstimmung im Holzhandel erst legen, wenn im Baugewerbe gesundere Zuslände Einkehr gehalten haben werden. Die maßgebenden Hypothekenbanken im Rheinland, Mecklenburg und Hamburg haben für den Herbst keine besonders großen Mittel bereilgestellt. Wie soll also der Baumarkt und mit ihm das Holzgeschäft eine Belebung erfahren? Dazu ist festzustellen, daß gerade in letzter Zeit wieder die Seefrachten erheblich teurer geworden sind. Ganz besonders kam diese Tatsache auf dem Markte der Pitsch-pine-Hölzer zum Ausdruck, die so teuer sind, daß der Wiederverkauf sich häufig nicht lohnt, weil der Konsum die notwendigen Preiserhöhungen bei der schlechten Lage des deutschen Geschäftes nicht einzusehen vermag. Laubholz ist gefragt. Thüringer Eiche wird knapp werden, ebenso gute Rotbuche. Die großen Eichentermine in Vinkovce und Brody(Slavonien) werden Preissteigerungen bringen. Celluloseholz ist wenig angeboten, der Preisstand ist fest. Der Beschluß der rheinisch-westfälischen Hobelindustrie vom 1. Oktober an die Preise bis 1 M für 100 Quadratfuß zu erhöhen, ist verständlich, aber in den Kreisen der Verbraucher nicht mit Zustimmung begrüßt worden. * Italiens Rücktritt von der Zuckerkonvention. Aus Mailand wird der„K. Z.“ geschrieben: Eine Verlautbarung der halbamtlichen„Agenzia Stefani“ hat kürzlich mitgeteilt, daß Italien vom 13. August 1913 an der internationalen Zuckerkonvention nicht mehr angehören werde. Italien war in der internationalen Zuckerkonferenz des Jahres 1902 eine Ausnahmestellung eingeräumt worden, indem es der den andern Zucker erzeugenden Ländern auferlegten Verpflichtung, den Zollschutz für Raffinade auf 6 ir herabzusetzen, entbunden wurde. Dafür mußte sich Italien verbinden, keinen Zuckerauszufühven, eine Bedingung, auf die es damals leicht eingehen konnte, da es im Jahre 1902-03 noch 100 000 dz Zucker einführen mußte, um seinen eigenen Bedarf zu befriedigen. Seitdem hat aber die italienische Zuckerherstellung einen bedeutenden Aufschwung genommen, da die inländische Erzeugung durch die Bestimmungen der internationalen Zuckerkonvention gegen den Wettbewerb des durch Ausfuhrprämien für die Ausfuhr verbilligten Zuckers geschützt war, so den Zollschutz von 28,85 Lire für Raffinade vollständig in die eigene Tasche stecken konnte und außerdem durch ein Kartell die Zuckerpreise erhöhte. Durch solche Verhältnisse begünstigt entwickelte sich die italienische Zuckerindustrie in ganz außerordentlicher Weise. Während es im Jahre 1896 in ganz Italien nur eine einzige Zuckerfabrik gab, deren Jahreserzeugung sich auf kaum 60 000 dz belief, bestehen heute 85 Zuckerfabriken und drei Raffinerien mit einem Gesamtkapital von 125 Mill. Lire und einer Jahreserzeugung von 1731 841 dz. Der Jahresverbrauch Italiens beträgt aber nur 1 555 000 dz, so daß die Möglichkeit besteht, den Ueberschuß der Erzeugung zur Ausfuhr zu bringen. Immerhin handelt es sich um eine so geringe Ausfuhrmenge, daß die anderen Zuckerausfuhrstaaten keine Gefahr laufen, in ihren Handelsbeziehungen geschädigt zu werden, um so weniger, als das italienische Erzeugnis wegen des geringen Zuckergehaltes der in Italien wachsenden Rüben teurer zu stehen kommt als das Oesterreich-Ungarns und Deutschlands. Außerdem dart ja angenommen werden, daß mit dem wachsenden Wohlstand des Landes auch der Zuckerverbrauch, der jetzt immer noch kaum 4 kg auf den Kopf der Bevölkerung ausmacht, zunehmen und dadurch die zur Ausfuhr bestimmte Menge verringern werde. Auch das wahrscheinliche Zurückgehen des Inlandzuckerpreises, das durch den von den Fesseln der Zuckerkonvention befreiten ausländischen Wettbewerb verursacht werden dürfte, wird sicherlich kein Ansporn zur Erweiterung der Erzeugung sein. Endlich hat auch die italienische Zuckersteuergesetzgebung den Zollschutz dadurch beschränkt, daß die Abgabe auf den im Inland erzeugten Raffinadenzucker, die jetzt 72,85 Lire für den Meterzentner beträgt, in den nächsten vier Jahren alljährlich um eine Lire erhöht werden, also im Jahre 1916 schon 76,85 Lire betragen wird. * Vom englischen Textilmarkt wird gemeldet, daß die Tendenz auf den Wollmärkten außerordentlich fest bleibt und daß sowohl von seiten der inländischen wie auch teils von seiten der ausländischen Verbraucher größere Anschaffungen in allen Wollsorten, besonders aber in englischen Wollen während der letzten Woche gemacht worden sind. Die feste Preistendenz für Wollen hat sich auch auf Kammzüße übertragen. Die Wollkämmereien haben außerordentlich flott zu tun und lehnen jedes Untergebot von seiten der Käufer ab. Mehr Leben herrscht auch im Handel mit Kämmlingen und Wollabfällen. Ebenso hat das Geschäft in Kunstwollen einen Aufschwung genommen, an dem besonders der Export nach Rußland interessiert ist. Die Beschäftigung der Wollgarnspinner läßt nichts zu wünschen. Die Versuche der Käufer, billigere Preise durchzusetzen, finden kein Entgegenkommen bei den Verkäufern, umcoweniger, als sowohl die Kammgarn- wie die Streichgarnspinner auf Monate hinaus volle Beschäftigung in Händen haben. Die Lage der Woll- und Halbwollweberei hat sich weiterhin gebessert; besonders beachtenswert ist die vermehrte Kauflust für Flanelle. Auch in Decken und in Teppichen waren die Umsätze reger als in der Vorwoche. Während die Ausfuhr in besseren Herrenstoffen besonders nach dem Kontinent nicht allzu bedeutend war, haben die Umsätze in mittleren und billigeren Herrenund Damen-Konfektionsstoffen an Umfang bedeutend zugenommen. Die Preislage hat sich für die Verkäufer von wollenen und halbwollenen Geweben ebenfalls bessern können. In der Wirkwarenbranche hat die eingetretene kühle Witterung das Geschäft merklich belebt, auch für den Export wurden in Wirkwaren größere Bestellungen in Auftrag gegeben. Die Situation in der Baumwollindustrie läßt sich dahin kennzeichnen, daß für baumwollene Garne in der letzten Woche erhöhle Kauflust auftrat. Die Preislage ist im großen und ganzen unverändert. Auch baumwollene Gewebe waren mehr gefragt. In der Juteindustrise liegt das Geschäft recht günstig. Ebenso hat die Nachfrage nach Flachs- und Werggarn sich weiterhin verstärkt. Die Leinenweber sind recht gut beschäftigt. Essener Börse. Amtlicher Kursbericht vom 12. September. * N e u s s, 1 2. S e p t. P r e i s f e s t s e k u n g d e r N e u s s e r O e l m ü l l e r. Rüböl, 100 kg(ohne Faß), beim Kauf von 400 Ztr. 67,50 M, beim Kauf von 100 Ztr. aber 68,00 M, mit Faß 3,00 M die 100 kg mehr. Gereinigtes Oel 3,00 M teurer. Rübkuchen bei Abnahme von 10000 kg 110,00 M die 1000 kg. * Neuss, 12. Sept. Produktenbörse. Weizen la. 21.30, do. Ila. 20,30. Roggen la. 18.20, lla. 17,20. Hafer la. 21.80, Ila. 20.80, neuer 19.80 M per 100 kg. Kartoffeln 3.00 bis 4,00 M. Heu 0,00—4,00, Luzerner Heu 0,00—5,00 M für 50kg. Krummstroh 13.00, Breitdruschstroh 14,00 M für 500 kg. Kleie 6,50 M für 50 kg. * Köln, 12. Sept. Fruchtmarkt. Luzerner Heu 10,00 bis 10.50 M, Wiesenheu neues 6,80—7,20 M, Roggen Breitdruschstroh 4,20—4,30 M, Krumm- und Preßstroh 3,40—3,80 M die 200 kg. * H a m b u r g, 1 2. S e p t. W e i z e n, m e c k l e n b u r g e r u n d o s t holsteiner, Sepf.-Okt. 200— 215, ruhig. Roggen, mecklenburger u. Altmärker, 178,00—183,00, ruhig, russischer, 9 Pud 10 15 Aug.-Sept. 135.50, fest. Hafer, Holsteiner u. Mecklenburger, 188—230, fest. Futtergerste, südruss., 58 30 Kll., fällig, 145.00, Sept. 131.00, Nov.-Dez. 130.75, ruhig. Meis, La Plata, Sept-Okt. 113.50. stetig. Hamburg, 12. Sept. Salpeter. 11.10, Sept. 11,10, Febr.März 11.37 1/8. Stetig. * Antwerpen, 12. Sept. Chilisalpeter. 27,60, Febr.-März 28.10. London, 12. Sept. Ammoniak schwefels, grau 24### prompt 14 Pfd. 12 s. 6 d. Ergänzungstabelle zur Berliner Börse. Preussische Pfandbriefe. 11. 9. 12. 9. Berl. Pfandbr. S 117,00 117.00 4c: do. 4½ 105,70 105.30 do. 4. 102,75 102.75 do. 3½ 99,00 99.00 neue 4.. 98,70 98.70 do. 3½ 89,10 89,10 do. S. 82,10 82.00 do. do. do do. do. do. Landsch.Zentr. 3½ do. do. 3 Sächsische 4 do. 3½ do. 3 Westf. Land 4.. do. do. 3½ Landsch. Zentral 4 97,00 97,00 Deutsche Hypotheken-Pfandbriefe. Berl. Hyp. Pfdbr.-B. 3½ 2 do. I, II unk. 14 11.9. 12. 9. 87.25 87.24 79.40 79.34 87.75 88.25 79.25 79.00 97.60 97.60 87,70 87,70 88,00 88.00 96.60 96.60 do. 42 III, IVuk. 15 do. 3¼% T unk. 16 Dt. Hyp.-B. IV-VI do. VII. X, XI, XII do. XIII unk. 1913 do. Kom.-O. u. 1913 Goth. Grundkr. II 118,00 118,00 do. V, VIII 88.10 88,10 do. VI, VII do. IX, IXa do. X, XII uk. 13 14 do. XIII 1915 do. XIV, XIVa Hamb. Hyp. 4 u. 13 do. 3½ unk. 13 Hann. Bodkrd. II do. IX, X unk. 13 do. I 91,00 91,00 do. III, VIII 97,00 97,00 Meining.Hyp.-Bnk. u, VI, vil do. VIII unk. 1914 do. XIII 4 1918 do. Präm.-Pfdbrf. Mitteld. Bdkr. 31 Nordd. Grdkr. III do. VI, X, XI do. 3½ VII/IX Pr. Bodkr.-Pfdbr. KIll, XIV,XVII-XIX Argent. Anl. 1887 do. äuß. 88 1000 do. 500 do. 100 Schwabenbräu 154,50 154.50 Alsen Portl.-Cem. 235,00 235.25 Düsseld. Waggon 262,00 261.75 do. Maschinenb. 111,60 111,60 Elberfelder Papier 93.40 95,00 Gasmotor Deutz 133,60 133,90 Pr. Bodkr.-Pfdbr. XXI unk. 1913.. 96,90 96.94 Pr. Ctr.-Bdkr. 1890 96.80 96.84 do. 1899, 1901 96.80 96.84 do. 1903 unk. 1912 96,80 96.84 do. 1906 unk. 1916 97,00 97.06 do. Kom.-Obl. 1901 98,80 98.80 do. do. 87, 91, 96 88.30 88.10 89,00 89,00 Pr. Hyp.-A.-B. 4% 95.20 95.10 do. do. 3½ 87,80 87,80 Pr. H.-V.-Z. 4 97.50 97.50 do. do. 3½ 91.80 91.84 Pr. Pfdb. XVIII-XXI 96.80 96.76 do. XXII(1912) 96,80 96,79 do. XXV(1914) 97.10 97.10 do. XXVIII(1917) 97.75 98.00 do. XXIX(1919) 98.00 98,00 do. XXIII(1912) 90,60 90,60 do. XXVI(1914) 90.60 90.60 do. XXIV(1912) 87.50 87,50 do. XXX(1920) 99,00 99,00 do. K.-Obl.(1917) 99.30 99.30 do. do. IX(1920) 99,75 99,73 Rh.-Westf. Bodkr. I, II, V, VII, VIIa 96.70 96.70 do. IX unk. 1912 96.70 96,70 do. X unk. 1915 97,25 97,23 do. XI unk. 1918 97.40 97.40 do. II, IV, VI. 88,00 88,00 Westd. Bodenkr. I, II, V, VI 96.80 96.80 do. III, IV 87,80 87,80 96.70 96.60 Ausländische Fonds. Buen. Air. Pr. 10 90,00 90,00 Oest. Gold 1000 fl. 95,10 95.00 do. Kronen-R. 88,25 88.00 Port. unif. III 02 67,75 67,60 Industrie-Aktien. Kaliwerk Aschersl. 168,50 167,75 Marienhütte Kotzn. 121,75 121,60 Riebeck. Montanw. 190,10190,00 Teutonia Misburg 153,00 153 50 Vogt& Wolf. 248,25 249,75 96.60 96.60 91,00 91,00 96.75 96.75 96.60 96.60 96.60 96.60 96.60 96.60 97.30 97.30 97.30 97,30 96.75 96.75 88,00 88.00 88,00 88,00 97,25 97.25 97,00 97,00 97,00 97,00 97,60 97.60 135.80 136,00 88,00 88,00 96.50 96.50 96.50 96.50 88,00 88,00 98.70 98.10 Elberfelder Bankv. 105,80 105,90 Hannoversche Bk. 142,50|142,50 Mittelrhein. Bank 107,00 107,00 Old.Spar- u. Leihb. 180,10/180,00 Bank-Aktien. Berlin(11. 6. 12) Berlin(Lomb.)(11. 6. 12) 5½ Privatdiskont Amsterdam(30. 9. 11) Brüssel(30. S. 12) Christiania(29. 9. 11) Ital. Plätze(28. 9. 11) Kopenhagen(21. 9 11 Bank-Diskonte. 4 Petersburg. Intern. Hand.-Bank 216,75 Rheinische Bank 108.25 Westf.-Lipp.V.-Bk. 100,00 217.25 108.25 100,00 Amerikanische Warenkurse. * New-York. 12. Sept. Schlußpreise. * Chicago, 12. Sept. Schlußpreise. Weizen kstetig. Mais kstetig. Hafer kstetig. Fettwarer 12. 32½ 34¼ 11.10 11.10 10.67 17.22 17.25 18.62 wilüig — Wetterb Wetter-Nacbrichten. Name der Beobachtungs. station. 50 Wind= Vorkum Hamburg Nachen Hannover Berlin Metz München Scilli Aberdeen Paris Slagen Kopenhagen Haparanda Petersburg Wien Rom Brindisi Helsingfors Zürich S 3 5 Wind= S 8 5 stärke 5.5 8* S verlauf der letzten 24 Stunden 768,5 768.0 765,6 767,6 766.8 765.0 766,7 769,6 773.2 764,8 767,5 767,2 765.3 760.3 765.5 768 9 760,4 762.4 765.0 O 1 NNO 2 O 1 NO 1 Windst. S 3 SO 2 NO 3 NW 3 WNW 2 NNW 3 NW 2 NO 4 1 Windst 3 S 3 NNW 6 NW 1 halb ber. halb bec. woltig heiter halb bed. Regen wolkent. wollig woltig bedeckt gollig Dunst halb ber. bedeckt hald beb. bedeckt Regen wolkent. Regen meist bewölkt Vorm. Ndrschl. Schauer meist bewölkt meist bewölkt Schauer Vorm. Norschl. Schauer Schauer vorwiegd. heiter Wetter-Drognose. (Unbefugter Nachdruck wird gerichtlich verfolgt.] 14. Sept.: Ueberwiegend heiter, trocken, Nacht sehr kühl, Reitgefahr, am Tage etwas wärmer als am 13. Sept. Stellenweise Morgennebel. 15. Sept.: Meist heiter, trocken, Nacht sehr kühl, Tagestempes ratur weiter steigend. (Deteorologische Beobachtungen in(Dünfter am 12 September morgene 7½ Uhr:+ 8,0°0. Am 12. September betrug das Marimum+ 14,0° C. das Minimam 1 7.0·0. Verantwortlich für den redaktionellen Teil: Hauptredakteur Theoder Warnecke, für den Anzeigen= und Reklameteil: Ricole Foegen, beide in MünsterS Ein Weltrekord im Gehen über 100 Kilometer auf ContinentalGummiabsätzen. Die deutsche Meisterschaft im Gehen über 100 Kilometer wurde am Sonntag, den 1. September, auf der Strecke: München=Starberg=Weitheim und zurück ausgetragen. Trotz der vom Regen stark aufgeweichten Straßen stellte der Sieger Brockmann mit 10 Stunden 24 Minuten 2 Sek. einen neuen Weltrekors auf. Diese glänzende Leistung wurde auf Continentals Gummiabsätzen erzielt, auf denen auch eine Woche vorher der Armee=Gepäckmarsch über 50 Kilometer in Hannover gewonnen wurde. Die neuerlichen Erfolge dieser berühmten Marke sind nicht nur für Sportsleute, sondern auch für das große Publikum sehr beachtenswert; denn es wird damit wiederum der Beweis erbracht, daß durch die Verwendung von ContinentalGummiabsätzen die Leistungsfähigkeit im Gehen wesentlich erhöht wird bei geringerer Anspannung des Allgemeindefindens, Die hygienische Bedeutung der Verwendung von Continental= Gummiadsätzen dürfte in unserm Zeitalter der Nervositäht auch füg den Laien klar sein. Seriiteiltit-Ar Steilnt Proitag, don 13. September 1914. Lebens-Versicherungs=Aktien=Gesellschaft. Sicherheitssonds: Versicherungsbestand im Februar 1912. 396 Millionen Mark.] 900 Millionen Mark. an die Versicherten in 1913/14 bis zu 90¼% der vollen Prämie. Geschäftszweige: Lebens=, Invaliditäts=, Aussteuer=, Leibrenten=, Unfall= und HaftpniVersicherung. 2568 Neu ausgenommen: Todessal=Versicherung ohne ärztliche Untersuchung mit durchweg garantierte## " L e i s t u n g e n u n d z u d e n v o r t e i l h a f t e s t e n B e d i n g u n g e n. der Westsählische m am Tage nach S Beilagen: Illustrierte Verlosungsliste von Redaktion: Lütkegasse 1 eice Wüct 7 uh. abends. Verlag u. Rotationsdri Probenummern: Achttä Merkur gratis und Asrelsenangabe woll Konigstraße 59. Konigstraße 59. Telegramm.=100 Redaktion Prospekte und jede weitere Auskunst kostenfrei durch Frits Wosthoff, Hauptagent, Kanglstraße 1 Aug. Kuhlmann, Bezirksbeamter, Frauenstraße 28, in Münster. Sierzt haltun Kartsnaus Zivilstand der Stadt Münster. (Nachdruck verboten.) Geburten: 8. Sept. T. d. Lagerarbeiters Aug. Deppe.— 12. Sept. S. d. Kaufmannes Konr. Schem. Aufgebote: 12. Sept. Schlosser Rob. Becker u. Elis. Scherwinski, b. h.— Werkmeister Barthol. Neuchen von Nachen und Berta Stähling v.„ 8. Sterbefälle: 12. Sepi. S. d. Kaufmannes Konr. Schem, 10 Min.— T. d. Kaufmannes Osk. Schräder, 4 J.— Invalide Bernh. Buskamp, 64 J. Oeffentliche Bekanntmachung. In unser Handelsregister B. 1 Nr. 1 ist beider Firma Georgs=MarienBergwerks= und Hüttenverein, Attlengesellschaft, Abteilung Zeche Werne, Hauptn ederlassung zu Georgs=Marienhütte, heute Folgendes eingetragen: „Die Prokura des Rendanten „Rudolf Schemmann in „Georgs=Marienhütte ist erloschen.“ Werne, den 5. September 1912. von Hartung'sche Vorbildungs-Anstalt, gegr. 1866 Cassel-Wilhelmshöhe, Landgraf Carlstr. 1. Vorbereitung zum Einjährigen-, Fähnrichs-, Seekadetten-, Primaner- und Abiturienten-Examen. Ueber 2000 Offiziere und 1000 Einjährige und Primaner vorgebildet. Pensionat. Vorzügliche Empfehlungen. amn Propp. R. Topf. rchmmmher. Mosel- und SaarRhein-, BordeauxSüdweine u. Kognak. Hachen. In- und ausländische Vinadevite. (Eig. B Alleinverkauf f. Deutschland der Atrikan. Messweine der Domaine Henchir Hammanet in Tunis. 2856 Eigene Kellerei in Neumagen d. Mosel. Nur u. Mäserheilansfal„Jodesberg A.Rb. für Nervöse u. Erholungsbedürftige Das ganze Jahr geöffnet. Aerztl. Leitung: Dr. med. Stachl 1— Kaufmänn. Leitung: Direktor Butin. *— das echil. Tähethele W# Königliches Amtsgericht. Echtes Paderborner Brot jeden Morgen frisch eintreffend 80 Pfg. echtes Simons-Brot 55 Pfg. 8357 Rabattmarken! Heinr. Ecke Alter Steinweg und Telgterstrasse. Briefpapiere bunte Siegellacke Petschaften Lederwaren Schreibzeuge Goldfüllhalter bei grosser Auswahl zu billigen Preisen. E. SCHUTTE Michaelisplatz. Altersteinweg. Aug. Hammerschla Cigarrenfabrikant in Bremen, empfichlt von seinen rühmlichst bekannten Cigarren insbesondere die Special-Marken: Imt. Havana-Aussch. Ia. Ia., mittelkräftig, à Mk. 66 für 1000 St. u. Aromatica, milde und leicht........ à Mk. 81 für 1000 Stück wovon Probezehntel gerne zu Diensten stehen. Rücksendung ist gestattet. sa7: Versuch also ohne Risiko. Fahrräder, von der Rebrik, an Private und Händler von Mark 49.50 an Zubehörteile, Mark 2.80 an. Reparaturen, Fabrikat,prompt und billigst. Nähmaschinen von Nr. 86. Katalog umsonst und portofrei. Fabriklager der Duisburger Fabrradfabrik„Schwalbe“ A.-G. Gegründet 1896. Münster i. W. Frauenstrasse 24. Telephon 822. 3490 Holland-Amerika-Linie. Wöchentlicher Passagierdienst Rotterdam-New-York mit allem Comfort der Neuzeit ausgestatteten neuen Riesendampfern von 13000 bis 25 500 Tonnen. Neuer Dreischrauben-Dampfer von 32 500 Tonnen im Bau. Bequeme Zugverbindungen aus der Provins Westfalen über Wesel nach Rotterdam. 5909 Auskunft u. Platzbelegung(nur Retourbillets) bei der Vertret. in Exp. E.Vendel, Ludgeristr. 12. Fernruf 1540. Münster i. W. Ann.-Eap.E u. Flügel in altbewährter Güte „K IBACH-PIANOLA-PIANOS d.h. IBACH Pianos mit eingebautem Klavierspielappa rat, Pianolas mit Themodist und Metrostyle, sowie Harmoniums, empliehlt in reicher Auswahl zu bequemen Bedingungen Rud. IB.1CII Scha Kais. u. Königl. Hof-Flügel- u. Pianino-Fabr. gegr. 1794 Barmen Neuerweg 38—42. Bei Kauf, Miete, Umtausch, Reparatur oder Stimmung wende man sich an die mehr alshundertjährige ErFfahrung des durch vier GeOen der bchtrt! P entäten Fenster schmiedeeiserne liefert billig und gut Ernst Eckardt Dortmund. Wie mühelosist doch das Putzen Pensionat der Schwestern vom armen Kinde Jesu In Noresnet(bei Aachen). Seudem wu Immalin venictzen: Elegante Wohnungs-Einrichtungen Herren-, Speise-, Schlafzimmer, Salons, Klubsessel, einzelne Möbel etc. liefern wir in allen Stilerten innerhalb Deutschland. Bequeme Teilzahlung gestatten wir Beamten, Privatpersonen etc. gegen Zahlung von nur 5% Zinsen. Kataloge werden nicht versandt. Man verlange den kostenlosen Besuch unseres Vertreters, der sich z. Zt. in dortiger Gegend aufhält, zwecks Vorlegung unserer Zeichnungen etc. unter genauer Angabe der Adresse. 1249 Berliner Industrie Gesellschaft m. b. H. Berlin SO., Köpenicher Str. 126. Elektrische Beleuchtungskörper in gediegener, Ausführung 9923 geschmackvoller liesert preiswert Gautzsch, Münster i. W., Engelstraße Nr. 49/51. Für die Zwecke des Zentral=Komitees des Preußischen Landesvereins vom Roten Kreuz durch Allerhöchsten Erlaß vom 15. September 1910 genehmigt. urone deid Lolterie 363000 Lose. 14524 Bargewinne. Gewinne zu 100000 M., zu 50000 M., u 25000 m., zu 15000 m., zu 10000 M., usw. bis zu 15 M. Der Preis eines Loses beträgt einschließlich des Reichsstempels 3.30 Mark. Der Vertrieb der Lose ist den Königl. Preuß. LotterteEinnehmern und der„.„„ Bmmm Lose=Vertriebsgesellschaft Berlin N. 24, Moubisoupletz 2 übertragen. Die Auszahlung der Gewinne wird durch dieselben bar ohne jeden Abzug erfolgen. Die Ziehung erfolgt im Ziehungssaale der Königlichen General=Lotterie=Direktion zu Berlin am 2. bis ö. Oktober 1912. Die Lotterie=Kommission des Zentral=Komitees des Preußischen Landesvereins vom Roten Kreuz. I. B.: Rothe Dr. Lewald. Dr. Strutz. Westfälische Vereinsdruckerei vormals Coppenrathsche Buchdruckerei Königstraße 59 Münster i. U. Telephon 112 empfiehlt sich angelegentlichst zur Drucklegung von Werken jeder Art.— In den letzten Jahren wurden Bücher in den nachfolgenden Sprachen fertiggestellt: Lateinisch u Französisch u Englisch u Polnisch Briechisch u hebräisch n Ufantsi n Nigeria Bazellen=Halbinsel u Marshall=Insel Proben u. Rostenanschläge bereitwilligst u. ohne Verbindlichkeit. Die vor Der Kardinalle bevölkerung in uns folgte durch ihn die Zeltkongresses. Der Vormittag em Zeichen des al ädagogischen paren sie zusammer raut ist, die Erziehr leugnerischen Richtu Schule. Denn die Hhänden des Lehrer Papier, das sowohl ahrheiten beschriel schmutzigen Gekritzel Diese Gefahren, ##le Katholiken der o wurde auch in di sendsten Staaten vi von dem Froßen Willmann die Erziehung dargelegt lende Redner beschä Heranbildung sitt! en zu dem Ergebn eitslehren und philo Is gilt, gegen die Menschen sein Ve ie Gesamtheit zu ahlreich vertreten, wlcher Erziehung h hofburgpfarrer Dr. perennis“ zurückzuke von Aquino, mit al der katholischen in alle Ewigkeit denn für sie Büro- und Herrenzimmer-Einrichtungen Narbe RET 84 reibtische, Schränke, Bücherstellagen etc. sind die besten u. billigsem. Kataloge gratis und franko.— Extra-Ausführungen nach Wunsch. Klio-Werk, G. m. b. H., Hennef(Sieg) 71. Einen 3125 Lebensabend sichere man sich durch die Benutzung der Kaiser Wilhelms=Spende, Allgemeinen Deutscheu Stiftung für Alters=Reutenund Kapital=Versicherung. Protektor: Se. Kaiserl. u. Königl. Hoheit der Kronprinz. Auskunft und Drucksachen kostenfrei durch Rendant a. D. Kaempers in Münster i. W., Theissingstr. 4, und die Direktion der Kaiser Wilhelms=Spende in Berlin SW. 68, Zimmerstr. 19a. In Münster I. W., nur Verspoel 6, 1 Treppe gibt Auskunft in Fragen## Art(Kranken=, Unfall=, Inval. Alters= Versicherung, MiWerkstatt für kirchliche Kunst Son. Wachter; Münster i. W., Spiekerhof 19. Anfertigung kirchlicher Gefässe und Geräte stylgerechter und sauberer Ausführung. Badsalzig am Rhein 1 Hupfer’s Reform Kurhotel Feusionen.— Grosses, modern eingerichteten Badehaus. Kohleneäurereiche, alkalische-muriatische Thermalquellen mit erheblichem Glaubersalzgehalt Barbara und Leonore. Trinkkuren im Hause haben ausserordentliche Erfolge erzielt, sogar in schwersten Fällen bei Erkrankung der Atmungs- und Verdauungsergane, bei Blasenleiden und Harngries, bei Gallenund Nierenleiden Gicht, Rheumatismus sowie bei Buckerharnruhr. beste korb für die Kartoffelernte. Es wird dringend empfohlen, die Kuren unter Leitung des Hausarztes durchzuführen. Immalin macht das Leder durch seinen hohen Fettgehalt ge schmeidig und wasserdicht, ist im Gebrauch sehr billig und bequem, da wöchentlich nur ein etwa 3 maliges Auftragen, sonst nu Nachbürsten bezw. Nachreiben genügt und der mühelos erzeuge Glanz weder durch Regen noch dms Suaud entfernt wird, Naturfüllung erhältlich Girekt ab Quelle wie in Apotheken und Mineralwasserhandlungen. Aerstliche Berichte über Kurerfolge kostenlos durch ### Bade Verwaltung. 394 Sehr praktisch auch zum Einsammeln von Obst! Nur echt mit Schutzbezeichnung „Hupfer's Reform: f Jm pe) Hols#ritt D. R. G. M. ucm pol. Holzgrift Unerreicht dauerhaft und billig! ZumObst trocknen! Während man Fragen behandelte, Katechetischen unterricht. Hochin barüber und zeigten niger als reaktionär auf der Höhe der r den Unterricht neue der modernsten psylängst, daß auch die wendung auf das p Lehren der Kirche fr Auf diesem Gebiete moderne Philosophe Eine Fülle von un diesen beiden Ta heit der Nationalität glauben, den Fürste eogischen Kongreß Nicht minder u enternational ganzen Welt führer Gespenst der Frauen Steuerfragen z.) und sertigtech#ken geschreckt hat, sätze an. daß der gute Kernd Geringe Gebühren. eine notwendige un Geschäftsstelle des Banven Die Beratungen bei für die Stadt Münster, Ve wichtig die Mitar 1 Treppe, nimmt unentgel Beitritts= Erklärungen, Zah Wohnungs=Anmeldungen und entgegg Bureau(ebenfalls Berstt Nr 6, 1 Treppet# vermittelt unentgeltlich zwischen Arbeitgebern und nehmern, gewerbl. u. sonst. Arda Handwerkern, Dienstboten# Verzinkte Drahtgewebe dafür, vorrätig 100, 80, 70, 60 und 52 cm breit. Gute Ratschläge, nützl. Winke Julius Hupfer, Drahtgelechtkabrik 1670 Geschüttegründung. Die Kabeit senerfester Proda Rudolf König zu Annen liefertseuerfeste Steinezu0 Feuerungsanlagen. der öffentlichen Sitt des Mädchenhandels weiten caritativen 4 selbst Advokatin, be zuwirken. Die kath sehen, daß die Frai Wettstreit mit dem drehe. Die Frau so böhere Gefühlsleben fühige, den Manne ammenarbeit #nstande sein, das * Langsam, aber und nur bei solchen Abgesandten zusamr Wege nachzusinnen, ten, um dann oft eir * Unpe Herren-Garderobe u. men, abgelegte u. neue, in ge. Posten zu reellen Preisen zu# gesucht in u. ausserhalb der C. Bdtter ar. Mogg Krummertimpen 17 19. 14 895 Theater= für Dilettanten=Vereine( weibliche Vereine). Couplets, Duette Auswahlsendung W. Bleeke Münster i. Altersteinweg 8(Eing. Kircht“ Fernruf 1156. S viele Neuhesten nthält unser neuer Jahreskatalog Sturmvogel. Erhebliche Vorteile, niedrige Preis bieten wir bei Bezug unserer Fahrräder, Näh maschinen, Zubehörteile, Taschenlampen, Feuer zeuge, Rasierapparate, Spiritus=Bügeleisen, Reparatur=Materialten. Wir stellen Vertreter zu günstigen Bedingungen an. Katalog fre Von der Reise zu0 Dr. Sa Winterkur. Nordsebad Vorkum. bemsopathiche urbangrane 1½. Erholungsheim Meeresstern Von Deutsche Fahrradwerke Sturmvogel s: Gebr. Grüttner, Berlin-Halensee 141. ewährt Erholungsbedürftigen und Rekonvaleszenten eine ihrem Gesundheitsistande und den Anordnungen ihres Arztes entsprechende Verpflegung. geöffnet. Es hat Zentralheizung u. elektrisches icht. Näheres durch die 6334 Oberin vom Erholungsheim Meeresstern. n der Re Zne n. Danise Dr. med. Augenarst, (Nachdruck verbot Von all den zo Kongressen dieses S und einander gegen der Monistenbu der Eucharistise die schärfsten und se lassen. Dort bläht melin der Wissensch ihr Knie vor dem er Ein Monist ist ler. Er leugnet die Leib und Seele; in die andern Mensche Vergänglichkeit; wei Mensch tot und abg Gott nichts wissen. dündig:„Alles ist oder über oder hint der Mann das? H der Natur sich aufg habt, hinter die enen Sinnen zu keht? Nein, wir dlichen Sinnen in können nichts ander fühlen, als was in Haeckel weiter, daß Erfahrung grür Mensch aus sich nu ihm, wie der Auge Wie soll denn nun Erfahrungsweisheit llen, was neben er da behauptet, ganden sei, der rede ger nicht wahrnehn d seinen fünf Sin gerade so klug, wie up eige beste leibl upteten, die Erde