n 3. Juli 1912. at St. Annz. Loossste unr k# #v. Ta. A undn ur Tahr.Den der 1 ere. 1413 BREei Mittwoch, 3. Juli. wessäitsche Merkur erscheint läglich zweimal. %an Tage nach Sonn= und Jeiertagen einmal. Illustrierte Unterhaltungs=Beilage(wöchentlich), Vellogen:(zste von Wertpapieren(3 mal monatlich). Lesgog; Lüttegasse 1—3. Sprechstunden 10—11 Uhr vorm. Geschäftsstelle: Königstr. 59. Geöffnet 8 Uhr vormittags bis „## Fataionsdruck der Westfälischen Vereinsdruckerei. # vertog. Achttägiger Probeversand des Westfälischen Peobenummer und franko. Bestellungen mit deutlicher Adressenangabe wolle man richten an die Geschäftsstelle, bn9 Telegramm=Adresse: Merkur, Mänsterwests. ## Redaktion Nr. 203, Geschäftsstelle Nr. 112. LOnÖTS. n Hause E#vene ant ra „ 2 Gul klam 1 Krahs um sma Leitung is n (gerberse und Mibel. bsan dri nahr. 1ge 8 lenstein-, Nierenkrankbeit. Gicht mKS 20 mbrrens 1 S. en 1• Leberitag Jedals Ste. wirhamste u# W anfer Au eken in Münst maebung. üren en Maschinen bilen uub:ecn a Hberde-Dortannt, konkr.= Felddahnen 1912.— Nr. 331. Segründet 1822. Allags-Lars. 91. Jahrgang. 16 Die Kaiserbegegnung in den finnischen Schären. Am 4. Juli. Mit Frankreich werden wir nie Frieden haben, mit Rußland nie die Notwendigkeit des Krieges.“ Fürst Bismarck in den„Gedanken Kardoliken der Stad soll dem u iin. dessen dunderädr# ahres geiren wunke. So schreibt und Erinnerungen"; und wenn er oft genug die Politik als etwas ewig Flüssiges, veränderliches bezeichnete, und es als ihre Aufgabe hinstellte, stets alle Möglichkeiten ins Auge zu fassen, so darf man doch sagen, daß er in den zwei Jahrzehnten, in denen er nach der Einigung Deutschlands dessen Geschicke lenkte, nicht von dem Grundsatze abgewichen ist, Frankreich als zuversöhnlich zu betrachten und ein gutes, freundschaftliches Verhältnis zu Rußland zu pflegen. Es ist nicht notwendig, von neuem daran zu erinnern, wie dieses Verhältnis bald nach dem Sturze Bismarcks eine Trübung nach der anderen erlitt, wie der„Rückversicherungsvertrag“ zwischen dem deutschen und dem zarischen Reiche nicht verlängert und Rußland in die Arme Frankreichs getrieben wurde. Aber auch seit dem Tage, an dem in einem Trinkspruche das Bestehen des russisch=französischen Bündnisses feierlich verkündet wurde, ist niemals die Notmendigkeit eines Krieges mit Rußland für uns in greifbare Nähe gerückt worden. Mochte zeitweise der Draht zwischen Berlin und St. Petersburg am Boden schleifen, mochte die Stimmung zwischen den beiden Höfen und Kabinetten sich für eine kurze Weile sast bis zum Gefrierpunkt abkühlen— selbst als der unruhige, seiner Ziele wenig klar bewußte herr von Iswolski ins Ministerium an der Sängerbrücke einzog und sich für die gegen Deutschland gerichtete Einkreisungspolitik Eduards VII. gewinnen ließ, selbst damals behielt die Verstimmung einen künstlichen, vorübergehenden nicht durch Gegensätze in großen, weltpolitischen Fragen begründeten Charakter. Herr von Iswolski ging und es folgte die Pots damer Zusammenkunft, folgte das Potsdamer Abkommen. Ob und wie weit die Diplomaten, die es schlossen, die Verantwortung dafür tragen, daß es bisher nicht die Erwartungen, die es hervorrief, verwirklicht hat, wird erst die Zukunft zu entscheiden haben. Es ist ein Wesenszug unseres Zeitalters, an Ereignisse willkommener Natur überschwängliche Hoffnungen zu knüpfen und die Urheber jener Ereignisse anzuklagen, wenn diese Hoffnungen, die nur in ihrer eigenen Brust entstanden, sich nicht erfüllen. Die Begegnung des Kaisers Wilhelm II. und des Zaren Nikolaus II. in den finnischen Schären ist die Quittung für den Potsdamer Besuch. Und es ist von nicht zu unterschätzender Bedeutung, wenn die Welt sich gerade jetzt davon überzeugen kann, daß inzwischen keine Aenderung in den russisch=deutschen Beziehungen eingetreten ist. Namentlich in Frankreich wird diese Tatsache ihren Eindruck hoffentlich nicht verfehlen. In der Flut von kriegerischen Schriften, die von aktiven und ehemaligen französischen Offizieren seit dem Tage von Agadir entfesselt worden ist, und in den täglich erscheinenden Hetzartikeln einer gewissen Pariser Presse wird es als etwas Selbstverständliches unterstellt, daß Rußland an dem Tage, da Frankreich sich das Schwert zu ziehen entschließt, Deutschland in den Rücken fallen werde. Solcher Aberglaube ist einer großen Mehrheit des französischen Volkes allmählich eine unumstößliche Wahrheit geworden. Die Zusammenkunft in Baltischport wird diese Illusion zerstören, soweit französische Illusionen zerstörbar sind. Sie wird den Frieden befestigen und beweisen, daß jetzt und in Zukunft für Deutschland und Rußland kein anderes Interesse besteht, als gute und freundschaftliche Nachbarschaft zu halten,— trotz allen„Alliancen“ und„Ententen.“ Die bevorstehende Zusammenkunft der Herrscher Deutschlands und Rußlands ist angesichts des begleitenden eindrucksvollen diplomatischen Apparates fraglos von hochpolitischer Bedeutung.— Die Freundschaft der Häuser Romanow und Hohenzollern stand von jeher außer Zweifel, während die politischen Beziehungen zwischen Deutschland und Rußland dies nicht in gleichem Maße allezeit für sich in Anspruch nehmen konnten! Die Potsdamer Zusammenkunft hat aber gerade auf die politische Verständigung und freundschaftliche Annäherung zwischen Deutschland und Rußland erfreulich gewirkt; davon zeugt am besten die jetzt wieder bevorstehende Herrscherzusammenkunft. Das Bestreben Ssassonows eine Annäherung Rußlands an den Dreibund und vor allem an Deutschland zu bewerkstelligen, beweist das richtige Verständnis dieses Staatsmanns für die Ermöglichung eines sicheren Friedensschutzes für die europäischen Mächte. Deutschland und Rußland liegen mit dem Rücken aneinander, ihre Fronten liegen militärisch wie politisch nach anderen Seiten. Gerade daraus ergibt sich, von welch großer Bedeutung die beiderseitige Verläßlichkein im Falle eines Krieges für die beiden Staaten ist. Die Ernennung Swerbejews zum neuen Botschafter in Berlin ist darum zu begrüßen, da ihm der Ruf vorausgeht, daß er als persönlicher Freund Ssassonows im Sinne dieses Staatsmanns die Geschäfte führen wird und bestrebt sein wird, die Interessen Rußlands in ehrlicher Politik zu verfolgen. Neufahrwasser, 2. Juli. Kaiser Wilhelm traf heute nachmittag gegen 2 Uhr hier ein und nahm auf der„Hohenzollern“ Wohnung. Um 5 Uhr erschien die Kronprin zessin mit ihren drei ältesten Söhnen zum Tee an Bord der„Hohenzollern“. Um 6 Uhr traf der Reichs kanzler in Begleitung des Wirklichen LegationsrateGrafen Mirbach=Harff und des Adjutanten Freiherrn von Sell hier ein. Vorher war der russische General Ta tischtschew angelangt. Sämtliche genannten Herrei nahmen auf der„Hohenzollern“ Quartier. ** * Peterhof, 2. Juli. Kaiser Nikolaus und die Kaiserin sind mit dem Thronfolger und den Töchtern auf der Jacht„Standard" nach Baltischport abgereist. Ein schlaues Manöver der„Nowose Wremja“. Der„Kölnischen Zeitung" wird aus Berlin gedrahtel: Die Petersburger„Nowoje Wremja" berichtet, daß bei dem Prunkmahl auf der Reede von Baltischport Trintsprüche ausgetauscht werden sollen. Diese an sich falsche Angabe(ebenso wie in Potsdam sollen auch in Baltischport keine Tischreden gehalten werden) würde uns zu einer Richtigstellung leinen Anlaß bieten, wenn nicht der Verdacht gerechtfertigt wäre, daß die ganze Nachricht, von deren Unrichtigkeit sich die„Nowoje Wremja" sehr leicht hätte überzeugen können, nur deshalb verbreitet wäre, um, wenn sie sich nicht bestätigt, eine Unterlage für die Behauptung zu haben, die Besprechungen seien so unbefriedigend verlaufen, daß man sich nicht einmal über eine Tischrede habe einigen können. Ein solches Manöver möchten wir unmöglich machen. Oeutschland. Berlin, 2. Juli. ( Bundesrat und Branntweinsteuergesetz. Da der Reichstag eine Anzahl neuer Bestimmungen in die Branr= weinsteuervorlage der Regierung hineingebracht hat, mutten die bestehenden Ausführungsbestimmungen eine vollständige Umarbeitung erfahren. Die zuständigen Bundesratsausschüsse sind nun, wie die„Tägliche Rundschau" (Nr. 395) hört, mit der Ausarbeitung der Ausführungsvorschriften für das neue Branntweinsteuergesetz beschäftigt. Die Ausführungsbestimmungen sollen noch im Laufe dieser Woche fertig gestellt werden, und dann beginnen für den Bundesrat die großen Sommerferien. Im Laufe dieses Monats werden die Ausführungsbestimmungen im Zentralblatt veröffentlicht, damit die nachgeordneten Behörden, die Industrie und sonstige Interessenten Gelegenheit haben, sich mit den neuen Bestimmungen vertraut zu machen. Die Ausführungsbestimmungen sollen am 1. Oktober in Kraft treten. Der neue Armeeinspekteur. Wie dem Wolffschen Telegraphenbureau auf eine Nachfrage bei dem Generalkommando des 13. Armeekorps in Stuttgart mitgeteilt wurde, ist dort von der Ernennung des Herzogs Albrecht von Württemberg zum Inspekteur der 3. Armeeinspektion als Nachfolger des in den Ruhestand tretenden Feldmarschalls v. Bock und Polach nichts bekannt. Staatssekretär Dr. Solf in Südwestafrika. Die Reise des Staatssekretär Dr. Solf hat in den letzten Tagen Bethanien berührt, wo die Kleinsiedelungen besichtigt wurden, dann Keetmanshoop, wo die Bevölkerung und die Schutztruppe zum Empfang erschienen waren. Auf die feierliche Grundsteinlegung zum Johanniterkrankenhaus folgte abends ein Bankett. Die nächsten Stationen der Rundreise waren Kabus, Gibeon, Kranzplatz, Gochas, Schäferei Orab und die Farmen Voigtsgrund und Keinuchas. Unterwegs zwischen Kabus und Gibeon begrüßte eine Abordnung der Hottentotten von Berseba den Staatssekretär. Die Fahrt nach Kub und von dort nach Rehoboth erfolgte im Automobil. In Rehoboth empfingen die weiße Bevölkerung und die Bastardkompagnie den Staatssekretär. Die Weißen und der Bastardrat stellten bei dieser Gelegenheit die Bitte, daß Mischehen grundsätzlich verboten werden möchten. Im Hessischen Nationalliberalismus hat sich ein Vorgang abgespielt, der allgemeine Beachtung verdient. Der jungliberale Verein in Darmstadt hatte beschlossen, der von den linksstehenden hessischen Nationalliberalen gegründeten „freien politischen Vereinigung" beizutreten. Auf der Vereinsversammlung, die über diesen Schritt beriet, waren auch der Vorsitzende der nationalliberalen hessischen Landespartei, Dr. Osann, und ein weiteres Vorstandsmitglied der Landespartei anwesend, die entschieden Widerspruch gegen den Eintritt in die freie Vereinigung erhoben. Da sie aber nicht durchdrangen, traten sie mit vier weiteren Mitgliedern aus dem jungliberalen Verein, dem sie bisher angehört hatten, aus. Um diese Linksentwicklung eines Teiles des hessischen Nationalliberalismus hat sich insbesondere Finanzrat Bangel, Darmstadt,„verdient“ gemacht, der auch als der Führer des liberalen Bauernbundes gilt.„Der Bauernzersplitterungsbund," bemerkt dazu die„Deutsche Tageszeitung“(Nr. 923),„der bei den Reichstagswahlen bekanntlich mit dem landwirtschaftsfeindlichen Freisinn eng zusammenging, sieht es also auch hier als seine Aufgabe an, den Liberalismus noch weiter nach links zu drängen, und den offenen Gegnern eines starken Landwirtschaftsschutzes das Heft in die Hände zu spielen.“ Aenderung der Einjährig-Freiwilligen-Prüfungsord. Durch Kaiserliche Kabinettsorore sind nunmehr, wie vor kurzem schon in Aussicht gestellt, die Bestimmungen der Wehrordnung jetzt dahin abgeändert worden, daß die Berechtigung zum einjährig=freiwilligen Dienst künftighin auch vor vollendetem 17. Leben jahr nachgesucht werden kann. Es können also von jetzt ab die Schüler von neunstufigen Mittelschulen, sofern sie am Unterricht in einer zweiten fremden Sprache teilgenommen und die Schule bis zum Schluß erfolgreich besucht haben, jederzeit vor Vollendung des 17. Lebensjahres zur Prüfung für den einjährig=freiwilligen Dienst vor einer Prüfungskommission zugelassen werden. Der Flug der„Viktoria Luise" über Niederland hat, so schreibt die„Deutsche Wochenschrift für die Niederlande und Belgien“, zu deutschfeindlichen Presseäußerungen geführt: „Wir hatten wirklich eine viel zu hohe Meinung von der niederländischen Großpresse, als wir urteilten, der Flug der„Viktoria Luise" über Niederland habe zu keinen deutschfeindlichen Betrachtungen Veranlassung geboten. Denn in„Het Vaderland“ spricht ein geängstigter„Patriot“ die Vermutung aus, die Reise der„Viktoria Luise" über Holland sei ein Ausfluß der Verstimmung in Deutschland über die Reise der Königin Wilhelmina nach Paris gewesen, um dann fortzufahren:„Oder war die Reise vielleicht harmlos? Als seinerzeit das lenkbare Luftschiff„Parseval“ in Amsterdam aufstieg, wurden, mit Rücksicht auf die Befestigung Amsterdams, alle im Ballon gemachten photographischen Aufnahmen durch das Kriegsministerium kontrol= liert. Und nun besucht am hellen Tage ein„deutscher Ballon in Friedenszeit“ unangemeldet unser Land; wählt die höchst eigentümliche Route der Flußläufe, welche mit der Utrechtschen Befestigungslinie im Zusammenhang stehen, folgt schließlich der Route über die Utrechtsche Stellung selbst dann der über die„Stellung Amsterdam“, über die Emsmündung, kurzum über alle Verteidigungspunkte des Landes, über welche die hohe Besucherin von Paris regiert. Zweifellos photographierte der„Ballon in Friedenszeit“ in unerlaubter Weise in Vogelflucht alle strategischen Punkte, die für den deutschen Generalstab Wert haben, so daß also dieser Stab weitaus bessere Aufnahmen besitzt, als der Stab unserer Königin. Bisher verlautet nichts darüber, ob unser energischer Minister des Aeußern sich die Freiheit genommen hat, unsern Nachbarn um Aufklärung über diese markierte„Ballonfahrt" zu ersuchen. Noch schwelgten die braven Untertanen der Königin in der Bewunderung der imponierenden Lufterscheinung, schrieben die Zeitungen über die schneidigen deutschen Offiziere, die, einer Dampfergesellschaft zum Gefallen, einen Ballon so tadellos von Düsseldorf nach Hamburg steuerten, als die Frucht dieser Reise, in der Form prächtiger Photographien, in Hamburg an allerBezugspreise: Vierteljährlich: In Münster bei der Geschäftsstelle A 3.00; auswärts bei allen deutschen Postämtern K 3.50. Zweimonatlich: In Münster bei der Geschäftsstelle K 2.00; auswärts durch die Post(jedoch nur für die beiven letzten Monate eines Quartals) K 2.34.., Bs Einmonatlich: In Münster KA 1,00; auswärts ourch die Post (für jeden einzelnen Monat des Quartals zulässig) Einzelnummer: Zu haben in der Geschäftsstelle, an den Bahnhöfen 2c. à Exemplar 10 Pfg. Anzeigenpreise: Für die Petitzeile oder deren Raum 25 J, Reklamezeile 75 4. Anzeigen=Annahme: In Münster Königstraße 59, sämtliche Annoncen=Bureaus des In= und Auslank S höchster Stelle bereits vorgelegt war und der deutsche Generalstab die strategisch wichtigsten Punkte Niederlands im Bilde bewundern konnte. Gegenwärtig erhebt sich ja kein Luftschiff mehr ohne die besten Photographieapparate in die Lüfte. Kurzum: ist der Besuch des„Zeppelin“ kein Pendant zum Agadir, gelegentlich des Besuches, den Fallières der niederländischen Königin gemacht? Damals hat die französische Regierung in Berlin Aufklärung verlangt. Was wird die niederländische Regierung jetzt tun? Oder hat sie bereits Schritte getan, um die Untertanen der Königin zu beruhigen und die Unabhängigkeit der Niederlande in Friedenszeiten auch mit Bezug auf die Luftexpeditionen zu verbürgen? Andernfalls könnte dieser Tage ein Interview des„Figaro“ mit dem Minister Van Swinderer erfolgen. Man sei doch vorsichtig! Ein Friedenspalast wird uns ebensowenig retten, als ein Dutzend Friedenskonferenzen. Und was kann Frankreich für uns tun?“ Der Jall Kostewilsch. Berlin, 2. Juli. In dem Wunsche, in der Angelegenheit des russischen Kapitäns Kostewitsch womöglich vor der Kaiser=Zusammenkunft eine Entschidung herbeizuführen, hat der Reichskanzler im Laufe des gestriTages eine längere Konferenz mit dem Reichsjustizamt gen sich dabei keir Mae gehabt. Bedauerlicherweise scheinen s#9,1:. keine M0mente ergeben zu haben, die eine Freilagsung des Offiziers Die ,Poss. Ztg.“ ersährt, daß das Kriegsminsterium mit einer erneuten Durchsicht und Prüfung der Akten im Falle Kostewitsch beschäftigt ist. Von dem Ergebnis dieser Prüfung wird es abhängen, ob Anklage erhoben wird oder nicht. Die von anderer Seite verbreitete Meldung, die Ueberführung des der Spionage Verdächtigen nach Leipzig stehe heute bevor, ist falsch und aus dem mißverstandenen Telegrammwechsel des Untersuchungsrichters mit dem Reichsgericht in Leipzig wegen der Sprecherlaubnis zurückwüihren. Hagenow, 2. Juli. Nach dem anrtlichen Wahlergebnis bei der Reichstagsstichwahl am 28. Juni wurden von 16 593 gültigen Stimmen für Sivkovitsch(Fortschrittliche Volkspartei) 9439, für Pauli(konservativ) 7154 Stimmen abgegeben. Oesterreich-Ungarn. Budapest, 2. Juli. Uebermorgen beginnen in Wien die gemeinsamen Konferenzen zur Feststellung der Voranschläge für die gemeinsamen Heeresangelegenheiten im Jahre 1912=13. Wie verlautet, beabsichtigt der Kriegsminister, einen außerordentlichen Kredit von über hundert Millionen Kronen für Ausrüstung der Artillerie zu verlangen. Frankreich. Paris, 2. Juli. DerKriegsminister empfing heute den Generalstabschef der russischen Armee, General Shilinski, und den Generalstabschef der russischen Marine, Fürst Alexander Paris, 2. Juli. Die Beratungen der Wahlreform wurden in der Kammer fortgesetzt. Die Kammer lehnte mit 290 gegen 259 Stimmen ein Amendement Maginets ab, das von Poincaré und der Kommission bekämpft worden war und dahin ging. die Zahl der Deputierten nach der Zahl der eingeschriebenen Wähler zu berechnen. Auch einige andere Abänderungsanträge wurden abgelehnt. Sodann wurde der erste Paragraph des Artikel 3, der die Zahl der Mandate in jedem Wahlkreis festsetzt, angenommen. Paris, 2. Juli. Der Senat setzte heute nachmittag eine Zollkommission ein, nachdem von allen Seiten des Hauses die Reformbedürftigkeit des kolonialen Zollsystems erkannt worden ist. Namentlich Méline betonte die Notwendigkeit, Tarifänderungen der anderen Staaten zu überwachen, bekämpfte aber lebhaft jede Autonomie in Zollangelegenheiten der Koronien, oa sich deren isländische Konkurrenten ausliefern würden. Italien. Rom, 2. Juli. Der Senat nahm heute die Gesetzesvorlage betr. die Errichtung eines Kolonialministeriums an, nachdem Ministerpräsident Giolikti in seiner Rede hervorgehoben hatte, daß cs eine notwendige Folge der Eroberung Lybiens sei, daß Italien eine rechte Kolonialpolitik einschlage. Zuerst müßte man, führte Giolitti aus, vollständig und genau die Bedingungen in den neuen Gebieten studieren, über die Italien seine Souveränität erklärt habe. Das Kolonialministerium werde sich vor allem mit Studien zu beschäftigen haben und sich stufenweise entwickeln.(Beifall.) Covalli schlug dem Senat vor, in die Ferien zu gehen, und begrüßte warm und unter allgemeinem Beifall den Präsidenten Manfredi, den Ministerpräsidenten Giolitti und die Mitglieder der Regierung. Der Ministerpräsident beMärkte an ausun vrn Pg Wr. e Aun #ändier A. Ssastur riat des *„Im Schatten der Sphinx. Ein Roman aus dem modernen Kairo.“ Von Crich Friesen. (18. Fortsetzung.) Wolfgang kümmert sich nicht weiter um das Tier. Mit einem Gefühl des Wohlbehagens setzt er sich an den Frühschmutniden. Schreckgespenster der letzten Nacht sind geen. Warum sollten auch bei Aglaja Zigad gerade die traurigsten Folgen eintreten? Kann nicht ihr Geist verschont bleiben, wie es ja nicht zu den Seltenheiten gehört bei dieser heimtückischen Krankheit?... Behaglich schlürft er seinen Kaffee und versenkt sich dabei in die letzte Nummer der„Medizinischen Wochenschrift“, als leises Winseln Plutos von draußen her seine Aufmerksamkeit erregt.„„„.hert hahen!“ „Bah! Wird ein totes Kaninchen aufgestobert haben! Und ruhig liest er weiter. Bald darauf in der Ferne Stimmen. „Die Araber kommen aus dem Fellahdorf und begeben sich nach der Stadt!“ denkt Wolfgang und gießt sich eine neue Tasse Kaffee ein. Jetzt einige Minuten alles ruhig. Dann auf neue Winseln und Geheul des Hundes. Und lauteres Stimmengewirr. Gleich darauf derbes Pochen mit einem Stock an der Haustür. Dr. Fels! Dr. Fels! Sind Sie denn taub? Ihr Hund geberdet sich ja wie toll! Er läßt keinen Menschen in seine Nähe kommen. Er muß irgend etwas aufgestöbert haben!“ „Doktor! Doktor!“ schreit es nun auch von der hinteren Seite der Hecke her auf arabisch.„Warum kommen Sie nicht! Der Hund—“ öm nächsten Augenblick schon ist Wolfgang draußen. Am äußersten Ende der Kaktushecke, die wie ein Stacheldaun das ganze Grundstück umgibt, steht eine kleine Gruppe von Arabern beisammen. In ihrer Mitte Ismael, der Schreiber Omar Effendis. Vergebens bemühen sie sich, Pluto von einer tiefen Grube fortzuzerren, die inmitten der hier nehr als meterbreiten Stachelhecke als Müllgrube.dient. Pluto!“ rust Wolfgang schon von weitem.„Pluto! Kusch!“ Doch zum erstenmal gehorcht das Tier nicht dem Befehl eines Herrn. Wie toll rennt es an der Kaktushecke hin und eer und zerrt an einem Gegenstand herum, der aus der Grube hervorguckt. Mit ein paar Sprüngen ist Wolfgang bei dem sich wie outend geberdenden Hund. Ein eiserner Griff nach dem Husband— der Hund kuscht, knurrt noch einige Sekunden —flotzt einen langen winselnden Laut aus und legt sich, am bonzen Körper zitternd, zu Füßen seines Herrn nieder. Wolfgang ist sehr bleich geworden. Er weiß, etwas ganz Besonderes muß es sein, das Pluto derart in Aufregung versetzt. Mit fester Faust führt es das leise knurrende Tier in den Stall, wo er es rasch ankettet. Dann eilt er zurück zur Grube, an der die vier Männer noch immer, wie unter dem Bann eines furchtbaren Etwas, stehen, ohne sich zu einer Tat aufraffen zu können. Ein Blick aus seinen scharfen Augen hinein in das Halbdunkel da unten— dann preßt er die Zähne zusammen und springt mit einem kühnen Satz hinunter. Die vier Männer stehen oben und starren mit verhaltenem Jetzt von unten herauf der mit seltsam hohler Stimme gegebene Befehl:„Rasch die Leiter! Und ein Licht!. Und en po der Männer stürzen ins Haus und kehren mit dem Gewünschten zurück. Und wieder von unten herauf:„„ S „Komm einer herunter! Sie, Ismaell Schneut Zitternd und zaghaft steigt der kleine Schreiber hinab. Die da oben starren und starren—— Sie sehen, wie die beiden Männer in der Grube Erde und Laubwerk von einem unförmigen Gegenstand wegschaufeln. sehen, wie nach und nach die Form eines menschlichen Körpers sichtbar wird. Und ihre Haare sträuben sich vor Entsetzen. Die da unten schaufeln und schaufeln— stumm, erregungsbleich, aber voll Mut und Entschlossenheit—— Jetzt— Allmächtiger!— jetzt kommt ein schwarzwolliger Kopf zutage. Das Gesicht ist mit einem feinen weißen Fast gleichzeitig greifen beide, Wolfgang und Ismael, danach„ 4 Ein leiser Schrei des Enisetzens. Aus todesstarren, weit aufgerissenen Augen glotzt ihnen Jussuff Zigads aufgedunsenes, verzerrtes Gesicht entgegen. Tiefes Schweigen unten in der Grube. Tiefes Schweigen auch oben an der Kaktushecke. Wie eine momentane Lähmung ist es über all die Männer gekommen, die plötzlich auf solch grauenerregende Weise dem Tod ins grinsende Antlitz schauen. Wolfgang ist es, der das furchtbare Schweigen bricht. „Ein— Mord!"„ sei Seltsam hohl und klanglos commt das Worr von seinen Lippen. Noch immer hält er das blutbefleckte Tuch in der Hand. Ein Blick darauf— und er schleudert es von sich. Mit zusammengebissenen Zähnen Harmipdot„er ine momentane Versagen seiner Nerven. Dann hal k. fein hat der kleine Schreiber das Tuch aufgeIn der einer Ecke befinden sich die Initialen„W. F. Kopfschüttelnd bedeckt er das Gesicht des Toten wieder mit dem Tuch. Dann sagt er ruhig, geschäftsmäßig, wie er es bei Omar Effendi, dem berühmten Advokaten, seinem Ehef gewohnt ist.„ P4sle un d. „Wir müssen sofort die Pouzei von dem Funo oenachrichtigen. Kommen Sie, Dr. Fels!" Schweigend klimmen die beiden Männer die Leiter wieder empor.„„ umd minfest der Gund In der Ferne heutt und winsenl der Hund. Den ganzen Vormittag über sitzt Dr. Fels in seinem Studierzimmer— allein, ungestört. Kein Patient läßt sich blicken. Es ist, als ob die Nachricht von dem grausigen Fund in der Kaktushecke bereits auf Windesflügeln die ganze Stadt durcheilt habe. Was für Gedanken auch hinter dieser kräftig ausgebildeten Stirn arbeiten mögen— die Züge verraten es nicht. Ruhiger Ernst, stolze Ueberlegenheit— dies auch heute ihre Draußen vor dem Hause— trotz des heftig daherblasenden Windes und der unermüdlich herabfallenden großen Regentropfen— beständiges Hin und Her von Menschen. Neugierrige, die mit einer Art angenehmen Gruselns von weitem nach dem Stelle hinspähen, wo ein Menschenleben sein unzeitgemäßes Ende fand. Ob der Tote noch dort liegt oder ob er bereits fortgeschafft wurde, weiß niemand; denn die Grube ist mit rasch herbeigeholten Brettern bedeckt, und zwei schwarze Polizisten halten davor Wache. 16. Der Wind ist zum Sturm avanciert. Die Wolken haben sich verdichtet. Hie und da das Aufzucken eines Blitzes, gefolgt von dumpfem Donnerrollen. Auf der Straße, vor dem Hause des„Deutschen Doktors“, mühsam zurückgehalten von einem halben Dutzend Polizisten, hat sich eine lebende Mauer aufgepflanzt. Hunderte und Aberhunderte von schwarzfunkelnden Augenpaaren spähen in unbezähmbarer Ungeduld und heißem Sensationshunger hin nach der jetzt abgedeckten Müllgrube in der Kaktushecke, um die eine kleine Gruppe versammelt st um den Befund aufzunehmen, ger Bursch M. Ein halbwüchsiger, geschmeiviger Bursche, auf dem blonden Krauskopf eine Kiepe mit Gipsfiguren, hat sich durch die dichten, zumeist aus Arabern und Negern bestehenden Massen bis nach vorn gedrängt, um von hier aus mit hellen Augen die ganze Szene dort hinten an der Grube scharf beobachten zu können.. In dieser dichten Menschenmauer aues Leven und Bewegung. Große Gesten. Erregtes Gemurmel in den eigentümlich gutturalen arabischen Lauten—— „Geschieht ihm schon recht, dem Jussuff! Warum mußte er„ein Vornehmer“ werden! Wär' er einer der Unfrigen geblieben— nie wär' so was passiert!" „Wer weiß! Wenn Allah will—!“ „Guck! Der Schwager des Ermordeten ist auch da! Das Bleichgesicht da hinten! Sieht aus, als wollte er sich in ein Mauseloch verkriechen!“ „Und der Ibo! Der Ibo! Mitsamt ein paar von seinen Stammgästen! Auch der Abdallah, der sein loses Maul nie halten konn!“„ Lhen Lunn 6. Wi „Ist es möglich? Was haven denn die mit der Sache „Der Ermordete soll gestern abend zuletzt beim Ibo gesehen worden sein. Der Abdallah zog ihn auf mit seiner Furcht vor dem deutschen Doktor. Hetzte ihn so lange, bis der Jussuff wütend wurde und sagte, er wollte seinen Mut beweisen und hingehen zum deutschen Doktor— jetzt, mitten „Ah—] und von dort ist er nicht mehr zurückgekomwer „Nee. Von dort ist er nicht mehr zurückgekommen.“ „Der deutsche Doktor sieht aber gar nicht aus, wie in Mörder! Guck, wie er dastehl! Wie der Vizekönig, so stolz!“ „Kamel du! Er wird doch nicht gleich auf seiner Visage das Zeichen des Mörders tragen! Wart's nur ab!“ „Wer ist denn der feine Herr in der Leutnantsuniform, der eben in die Grube guckt?“. „Das ist der Arthur Donald. Man sagr, den hätt' die Miß Aglaja lieb gehabt, ehe sie den Jussuff heiratete!“ „Aha! Darum wird er auch ganz kreideweiß, als er iur die Grube sedt zin zum deuschen Doktor. und iegt die Hand auf seinen Arm. Will wohl zeigen, daß er zu ihm hält— auch, wenn die Sache schief geht—“ „Vielleicht—! Warum ist denn der jüngere Schwager nicht das Der Achmed?“„ G. „Der Taugenichts? Hohaha! per son im Bett liegen und krank sein. Wahrscheinlich besoffen, der Lump!“ „Wenn die Vornehmen sagen, er ist'n Lump, so braucht er deshalb noch keiner zu sein. Mir ist der Achmed lieber als sein Bruder, der Schnickschnack!" „Na, du mußt's ja wissen, du alter Verstandskasten! He, was ist denn das? Da kommen ja zwei Weiber. Und ein Polizist führt sie zur Grube! Nanu—?“ „Die große hat die Figur von der Nerida aus'm Fel„ deren Kind der deutsche Doktor behandelte?“ Jawohl. Und die kleine, die so weint und schluchzt?“ „Das wird die Diala sein. Du weißt doch, die der JusAch sol Was soll denn die ausagen?“ „Vielleicht, daß neulich nachts vor ihrer Hütte der Streit zwischen dem Jussuff und dem deutschen Doktor ausgebrochen war!“ „Was für'n Streit?“ „Nu— vie Djala zankte sich mit dem Jussuff. Da schlu * 1 4 r Nr. 281. dmage den 3 Jri Manes zn zannkn den Senm für seine ginn Taneter, zu mr der einiummiger Armane des Mitssteeiren# zegonnet ui mr der Unranne der geeitde dude De emninmmge Billigung du Ememnenmer be den Seimr gesunder narwuntigner Grinne geween, de dr Regirung einuug nünen, jei dei iimer Apfar zu zernarter un um geter Hreu ür Jei gu Seiter. Levnamer imimmalweiter Benul. Zunfnerr Manmn mtu jener Zulugei mn den Mimnipasstemer Gwim m an deS# gene aubenmcher inteen e du Sta##e fir dor bnuck Iniers der Tupe-ter der Rumme=, der Beis# Regierung u der Tugen des Könige insrlufe Lanzammtrenter allgemeier Benal. Er iamß mr enn Grut m de Trner ma Anrne unnd mr den Sumt fir nem Suge Aligeememer Hengl. 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De Apfanr der Lnuer. anirele üinzim memedener Adnen duerer Etur:1: me. # dei Len-purr anneichrn eu in un m#u in Wonkreise Hulr aufzunteleen, zur gunz undese E—zerirnersr:c. P#r###e bernrr geer. sesser Bedeintung nuhhr unme##r weeder dur. Dr Ezemdu d#mm nänlirt, doß mrr Munkrede= jule diRundim aufpeirest wit der Umerzan pumer 14 So ger wan wehr weucher wieder. Za beren ggüe wirhdr Begierung 44 Stummer enwüher. Türkei. Des Scheutunter ber Bariane Gesbautsent.. Jel. Der onm“ verpbeentinn ene Zucmir nus Mo##tn, u der zeih vurn de Uunructtung ie reimenelt, zof n Bommitr en Gede uIin tec unur ven Jmer H*; Lr#er. 1 t Sauy sus Sonstandes uebein bus in der Loner Junagn geweder zudr De Veenun geedömer peeien Lommun ur. uus #onicce mu algemen natunide Jeu veringn. Dur Brmne forder: Beignung fir zass der Offizeerer wür b#gün Rücktreir des Dunmern Bom###ellungg des Anomers###kt Payr. Büldung emner unamngeger Hen##ustiang mu dur Bedu pehnicher Deinigung der Offizen Es nerhnitne, soh ner ungee#esre Konmanienr zm Sommin. At####c Lruu ich wegen semer Luizer zu necafer. Zn Spya ner Deuegung vor Summm nen de. Buk. vm Smont d##ssein Krrzn. De Oupoinm en iut ausin sinn ga nu Trunper T#t1 1 Trer:s un peeger der 2. es= amiter Scheike: Bi ur Nemer: Komeemuhl#en= peni nur der Opossum ui. De Stumar it iugeis und deer Ranabedatn minmer geltar, zoh aln Ifiizern nine Unm-chet sur V#mesteluung e rzerferter inn zoh de Lnur ner mr u de Boine ienge#ger# Des Var„Suve“ muu de Deeldung non emnen Luns“ ubr: scher Tr##zer m:Dr##sirzer zwienen Stimuud Lessin. De Autisiorer folrer gesüanze mu der Raman n Rese vi. geine sucber en (Darokko De Bohn Tanger—Fe. 1 Juli. Der irmösiihe Humengenn zur ken zuamicher Leegerzt zum erter Aue emne Un lon de Fruge der Lom Tuiger—hg. Famttrein ven gener nung an den Samwunt, soh der Dai zer Sam enen en Emssenner inssuaget merter ul. nimem Spanr umet zur zecmatere besellchnzr, nun fir dei Dewei der Letttrc: Tanger—E#n in Be#nan—Fe, veriangt. Amerika Wihen, der demptaufuche Tründeufchofellanbict. Boskumnoee, 2 Jui. Au den demot=miiten Konerr in deur Witn zum Feüssdenbhanslaubischer ernann Sortn— Ln m Untermodt ser umr Te###mer vor be#pintnung fin se zu iummer, nunder. In der # A#mmmung du de Enddeidung deucm ermer Elser Wi s:innen. De Nommor###e en Ermm Nutt der Sail de iune der grißte Frer denterne! Du Teime###r umnenner sich nor Feute B#um puden#ntge der Wan der Amepuns des Imsesses Er vervme er habe vor uben du Nomin#mor eines chler; gewinnar. Dmar fun du Aussichner der m# mer de der###smn der S##### in die Sepulsnner zu erkommer detemerd gemeeger. Es nn heir wunnichenünd, doß mn Wissor wieder en zennter* Brunden ins Seche Haus einzen Bewnort. 2 Juli. Persere: du sih nis er d#r Wan Wissong dörn seine Erö#rung fin spinet zorde Seer undd Aian necer imrtimen 12 2 1 Gei#n zwiccheer den Gaoßee: Duur. Utdr. Hiver. L#rrun. Bun#s=#ger. Lon Zennung Bon uurr Ih enn dur Furiuemum Smmmu b#ef Oleernu, Fumnrer. Emionrt. LuderI Rrunengert. Serr Zuernuem. Litnekte(Lim, Geiumer Deeueran. 24 2 Tu1amiche sen ##ier#.# Sriner urmmner, Suummeigrerte 1#eiu Leimwette Sumnenuug S#mmi Sein Seeinciann. Leng##n, * Siimineng in benssunennsgu## u. S##rrn Jur sen iu 11 Dmim zugsemerserter Tein—nnt du merimen D#. Ir##r 1: gite veinenein mis den dmir beg. Du 2u Durmen Hün mu Buemel nen Inmnr: Zeamerr Nr. den Freltamilers Zegmeerr Drr N u Muner. den Hmanenenmer In t u Jn#n mu zuu sromamten des Vummmamiamn Nrr“ u kon. dee Geeiunde Sitic dur Seeie, mur Luck.nung Ouerntirar, S#ngeet. Rinen. ius einer Tei des für um Lune n der Geegent um Stmer. Du 25 Jrserte: 1: mn des Bgmszenun, meitinn der Beei= um Schlfseelrug en Junrn.##erge und den Fur tremntnr Suse nu Erier Lanpesanzanmer. Jutennauser. = zun auei Femaatein mn Umamm#occr geuer. Vuriner und Litterlansssreei dur zemmmener Lonner. mr Dussan und Sur gue zumuge prucuten. # be ien geirrggen Gemitur imug ner T 1 1. a. au der nn se m zur Suehn en. ume zetmn zu zinier. Von nem Haulie murie der Som=uien ung isser mn m Trummeeenz. De genattign nuehernegntgeener Uasternenger zuder Ru Spmder unge umn un LeneAu mander Swober iunn dus Waster zuzund i der Leer. numentic u der nndug nengener Sunger. # halretr. Zi nmtte der mic u der Smm emne Hausür de man ins Gemende Her, Jeit i Fgen. D mmumt. De benende zuur 251 Aunlete: De eenne Lun un zu veen. sn for mcniren i. ps Aul Lesioner. Du urme enende st nmr u der Lage aus einener Aiinen du Ante umeet. En deirem zu E Junzen aus armer####eneer. ge pmer, uwie in donner. unschen oder nehr ente#n derur acber komner. Hur muf di umittinde Nächnenliede nelser Kurt van SOSe er sie. Und der deniche Dowwt der gerade von der Ner de ihren Luute kom deschigne si“ Und de wehrne sih der In „Er degee der Dyeir idner gelder Kiner au der Dow#oUud der ichoß der Kiner zu“ Ans beun— — darn drowe er dem Jusuff. Dr dem Neroiner—“ And gung: Zes wener!“ „Nemel. Dos wenere siedst dr don in der Grude!“ „At so!. Rutuz Jezr gehr; los Schradel hauer Die Verdondlungen von bianer an der Grude icheinen begorner gu dader. Doc is sehr man and di Hüe reit und die Ohren ip##— ien Won in zu verneder. Man siete unn deß Ehwrrd el Sadodres Ausiagen al gewender Gesches gematn werken, doi der Neger Ivo u#nd leime Szrmmgößte mu wieler Zeiumonen einen grohen Vomrechmun ersicher beionders Absalat. daß Adoo#aterichte der Jemnel rudig und sachgemäß z= (prechen scheimt... deß du deiter verschleerter Frauen lum ##chhuchen bevor sie int Ausioger machen und daß zu an die kleinere mmrpfchich est des das iriche Gesiche der Ronden englrichen Offiperz von Mimme zu A ble#cer wrrd und seine Augen ummer em pörer vaten Unt zen— die Erregung in der letendger Mauer von uuf der Steoche erreice ihren Hötep#nk— sere unm der deriche Lohot“ vor R## mehr vermöger er die Polizssen, die wüde Meuge im Zaum zu delten. Ein zeppeindes Gewozi vor ichmerz wolliger Ripen. dreuner Armen. nockter Negerdeinen— mer fthrur du zu du vordere Nrdrusheßte, von we aus wen verapens enas ver#her kons Nüümies. 1 Juli. 1 Zus Leuts- zun Samismmisme. De Euranzungen— Beeus- und Smu####mlnuche inn u werter#—eieei ser Seensuun une meng deimnt. inseen in der Leeineenn zun se-- inn Lieuee hantmisel zunmeme Smrmie brsset. 1n1 uncbugee Sühamer pane###ermnn ninn Beevimm. Umsunn gumnger. Zmmmemter mnn mmiteges Audartommter zn Mil trei, umde Spisemer unneulle##-mnitung ind zumiotren wichung dur Imser. Seaulorzanmrangser unsieer bumn Emicum ies beegennnere fir de geemimunte manmun iemuger zu einen Bunku= uder einer Renirungsnumpftase de eme entuse nuer du eien Loimar zur du Soumetiinun de Secaamt für ii# Seunssmuiann naer de: vongi Sruner#ung für 185 Smurstrlantn inn mun Angm üir ner de Durmmult e#ger ind uu. muer um we de Iinneer geexant merder maleer. Du Zmeer mecher uunum nan Sumin zurmine dunn de Luor zugeamt, nis nuf en Deitiionn unsmrtt. ider um ven d#runiger zu ugein em Snmssinse sie Sechrminntir n sar ungsanner. 2 Beiizer um Smut= zuer Jems=Smioe#=mungeer kommer I. soh in zurr Sesry#en mr den Anme zir Immn ung u enn Lumma# m de Lermatima de Senuliwig##nese Beein 2 1 Sunneniume 1=# emnecer. S# vun geer Smige um Avieei nnger V#mmung der B##rpert imssunder. Luun de Se##uferungie Dumimmi ir nänich und zuurr einmne- birn Imememun zu dei neier uler durn Linn nu nmtüngung nm Siaiug u Suur der Duamm=prung uer deuer Leecinn zunn en Sankze##ar. Fir zeder Amn au Lemerung ser Enmagung in zur S##mmer des Imauez osentime Se#nnungung vmpetuener. de zu dei diertkiuet Nofeer toirem= ine. Enn Er#an= sung umbermttene zugummer nuner Lingee#ünigen z K der Earum st tadurn geiaafter, ach dier um: Amuz m an Aimeamisn einnluugeet weider kuner zmn sam mn denr Tude des Nemerneiteens alen gaegeer Lu##zung der S##en-eme non: Fumitten inder du Summanung n#### konmet. Leve- weinee Emzeinenet geder du meer Smmmnumgesneler inn des ne der Tegerinnsuumptlufer un S#mmmmn Lostenas emnactice-ptarmmzer zuzun Beitts= inn#mnun“ eingeneile Turcunt. Be#ar Deuentder 5 nur geetug betum inn deweiser samente Hamer. Uin 1. T.u; narei ir Seimuleran Scndi#er vor 21 Dil. 4 unn in Sie Sn 4. 5- um 7 Junzen eingenager. Von der zumd 5 b0 Zoumer des Sm mmer und 2. beli uuer dn nalverrage d## zu 4mn 4— M ih wocce zwfiteer Abbl um 21 bel 44 und menn Ack 1. b0l iner initte nwiither 11 bbl unn 14 vei 2 2205 gewi geig. ton gemün du Deiner keener und mitteser Amtmier du Lnuge Diere Lnnge u1 au " teintie is bereus ür Ticemai Nim- mi beürkuttunen u Beestoteen. Ann ger Secculüster ner Geieern= Iu zi Zurmmr vate der Veren fir Wesena. Diummn Fe#selutume fenr destandge Ekirstoer aur der L. mn De Jumn in der Rr##Lze zr Seimmiun der dorzigeen demurInneder ind umaummcer Ltder Bee#er= uun Seuennelnamnt untriommer. Hir Teinanme ar der Eufon uuner sun 1ge#ckur E. Jriner ansenreine. mrumt fur. 15 Se=ei mm fr zue Daner ais Hlmmn zesander. Ur Lursgungesp#n der E=#usun mir Ae##irerret umgerner no sin de Tememmer geeger 4l Unr nuchmmt i aue zum Frimer ###r Sumter=Sbmur“, ner sammeeter. or mer auss ewineeee 2 Uman mr Woger zur Besamigung der Leimne Lenaninger in Vermpe mn Fwidwr. De Kunmeung der A.bi fedur gunier See#müe zei de Dermpe du mr Sumwter zuchager nerer. uen einer L.oissscurmamm vor. 21 f19.20 bemtür veruug 7ußi 4. De Lonen der Ewenung nerei z A verundaug. De Seinomenewin zeu 25 4 Se Seim-ucer der Benneteuctunger de Hnue zur Gapße vor 242 betur de vorter emer Butt villener, der mr Leininn ind panzer pertancder man eo#nzenn K 4#.# 4 Sdmt 2 4. 4 vinn Bemiber und vunn der Er#is dem Le-kuf deAs Ver= zegn Samun-uhr angescner Hartrz und Jugnen ged#ett wurder. Ron Heseahrgungg deeler Biemmeteentuageen wunde der Zuudrs um bereie beinenau i##nur en Deiu abgetume. Bozer der kirse der zun Besugung venenten der muße de Bestamgumg pesr Furr# de##; zur sellulue und zeicmepene Lom##t nerupene, zuf merigt Nimmmer###chanrtt peter. Zor hwno, wirde de Sagerrchr. in gen d#o##en. teher. zu Leicmmumg der iinger Trwsmäne Adente geger 1 Uhhr versammener sitt di Teimeinner der Ersufor in kure Fesster zu en gemenntm###des Eher der erner Taz ###t. Dem Seuman me der men Verensmrinende de gur nun nesonder; der derder zullimontder Damer. Es ie das erse Mel. ic ium der Vezemonnesizende. Herr Leresior Dr. Bimer-Auniuer mun doß sitt nut ar der Tuner deu gner, un er kniwe dermn du####finnung, duh sitt in ziczm de zun der zeurehmenden Damer ii snd mehner müge. Ir t So#er gedanne der Lorfnende und der reund. dder Einernehmerz zwistter den weitner Bctenmmerenn umd der Beiecmant stder heuemandttagn uin weß aud desier zmener T###ftgender. herer Barnn: Sagel von ber###ren deiz#m wilwerze Te, der E#####for der enugs dee Teimenner mieter am Ham####mndien, un mi der Eyemahr di###r Ecer zu eror der mreint am Vern eme Reide Tbager dere#tnunden du die Telmemmer zunn der idweitichen Tei der Dories Ape zur Bestan gung der undang re##ner Bemmoner umer irger. 2 üder Rütrnstauen. Beatuge nach Iermechemen, holtrumer und Huner ziu Seittgung der dor ger bruchei##n Sorengunger nr Ammorzange n#### Seen* Zeiner. uun n ider Grundrütter deurdender. 61 heeurwohen Deutp###ten er der Genemnder Jeg#nier und Hut ##chn#ner Vner uummmergele worten, von.555 du W mennen und vormegerd i De#elinge umgewander Die Kober der Sumoferung und En#um m Hemiber gelett norder winend di Verrdenung von den Be##er seldi nusgeriner winde Die 5i Heim gode ueriug Stn#nde de Hunen vern#attrt 25 1000 44 Telortamt wovon 12 i 4 an de vor der Veenger selbt ausgestunet mm##chmner Verrdenungen ers aler. winnent di 13 90. derggerder Euwuserung#ner gum mi den Weicunde dewurden— In Hilmte wirder Rutemngs=nener mr der Rutemeichm„Ernerte“ deichtgr. Vor de uunde de Sager sohrr nag Gender songeezt wreipr in deins„Zur Ende“ dus Auoresen eingenomen wirde. Geger 4 Ud fur men ung du Bemeransgernene Amerwender. Scumen und Eden A###ahr im 6, Un erwoen In Lremener poln g dar D#pechs, daß der Wagen ma der deiden zalcnnrocher Laner u emer ncen Groder gewei und de: Bogen volmin ag und muirpe Nur den ümpmde, dot de Scherr des Sagen: b#at und des Uierd vordirch tur nunde, stup##darker dei de Inhofer ict umerien##rrkamer. Du verztürge# ##r#foor des Berens fir Er eerden Mim= und bedehtener. us zuge### tec in ##de Bezer und Nm#iamnenen, den tämicn Tetdammer be scc m Smasdas der EieProvinzielle Nacbrichten. Seckennung 1 Juk. Eur große Anguy. umserer Binnenaun sin geiten: umze den Dorogen der alren wirdigen# 2 ammet: um ur Gegennen enus Sagu-ungenn; nun min enegnn gegen der u Ang— genmmener Amdar#### F#uger ais umnr per zi Mmeitierei. Lim tumne er mar jaßter. De E nmpiin en tnium soß#m der iudrunge mittert irder Hannne###nnger unnd Erecheener der Maussz#e nuutgepenei nurn Amzim tager de nusemmner Stemwwückte und t#: dus veeldeemunderte Emnauger zun Sprizenatte, nunesen gele eums Sernnnes zernunen, e—zin sin eine tangme: ####ebiremm Ler Lein ger ner Regi=ung nahn ar der Hal der vur der bingerndar eingeumer Verum ur Ame zer ie 5ums um Gemenneissnglung enu getunee Lme##umung — Anns- une Siummmy negunden du Perttun und dir iur Smmter zu nenummener Linge= un V#e##nnellung der aner Imtansen Ovumn vegr zumm der Beimell der Regerung adgenu nerder muß iren von inon nur Tetkent L=ew.“ mr Seiummnter sei. doy dei udgeibem Torpoper wieter aul. Seisit meecder diren Sulm witer Ermarzer du Fornimnun anteerer Awener geimnee werder, u wrr die Bingerstte ane nein Zennor ur der Ode-moinerner reier. — Twrrnumd Jui. Vor den Jeuvm Meiur u. Gimme= u n Semtmidinohe stimzu geneer numnumg der 2. Jum: L#mene Angen Janeuiin aus der Hönn der 5. Stockwertz au Du Sur E- nin kur entegint zuiannern: beger unt surt unn meenier Anuner. Tmermumt 1 Jul. En embegluhes Samilinbrams ein —811 momenter Juchuennnpeue: Jul. 9 ramen De. Aumi mir ker Lirpespe#legung mr Sussssrung ungeling. ür dur n der Nan fam mr emen Smaeiter z1 Tuln genrügt.* # zu mr Somt— mann, der un teißige mi mrdentirker Bouene gan zur Sezweiiung n Lu der Ein ent##pher i#der di ull geinr. nu De Manr uedammet seme Fau#ndt fin ni un du ###md- geetimme= und du armer Heiunne dunn ier Ausi#fir= ##m geriae. As Wotmannsdu un 1. Jon. mi nun san inn. iund er du Zir verscunsser. ii sprengee ie Se#cnemannzn. In der Wur ine= da Vertug, ime der S##meier unt wigern seine u1 umger ttmdenung, din ugerdeer#2 fam So#manstu urn den S #mmene wutter der Angekiumer#nig dewilligner inn aner mitterite Ummmmte Das bee#un egn geger der Angesiamer mr Jü#iur zr da enneßie Smen, de der Ang=###ngn de der Fhugnesfrur umd: Seie rer. du uud Ser vennwag nattt Dagen.. Jui. Fir der Ankauf des oler Landgerihmn. Au dinn einer Jendal in Feiernen,#err merder in, narl: de Sm#r en Lmngedrr vor 5ttl l#itl 4 gemadr. Deeies Lngenr s uam Jnir= und manzmmierum mgeinn wrten, wei ** ###ur4 men au zumender sei mirher. 2 mitsn dunst der####r der deller be###ute mitenent zme an der Benper emringet, de eine Ammmendi#ter fir der Jeumt des Annsgen nan deinem Dar manmmuiun ##iung besnalt Leis Bi A winnnent#etott du Aögnaken deien, doh dus Jui: zmiiun nnt en Anpenm vor 351 101 □ annenmer mirrhe. Di nchidn#mmun in #in bespelt mr der Frozu decch#iger, m en neues Ingedu u Hons um 25 Ull 4 gemarn weeter uul.##=S Ju. * S###in 1 Ju. Dieer Tape iun die zandees###gründe ##inung des Juanes tir der bounicrignen Besmmsauiben in ### fur. 6- wut mar de: Muhnner A toner und eine #wie Anza Beedesserunger drmnzer. Der Boniimur der sict nun zumezunger Vrganduumnger gundinstln mu don umes e#under erkun un vir munder wer: zullteche E#zwrütte um uert Seu n ne enzeier Gei Ender it doi Du Aummemiligung nin der Umtom nuch i deien Jater deur ##ndtag dnnman merder kum. V Ssen. 1 Jui. Au der hein„hemrit" in under Uederzir furzu geiner der Beigmann Hufe in der eue 2#0 Ueteg#er Sam. 5. wunz valstindde zeronnene unt mir spirer iu Fam un mendere unmumdige Auer suwi du 3 Jahre Am Bu vememner der Toi anes Ernämer* Dmu#wnag Jui. Tur mir deim mmnung en Seder an Ien, us di der#####d# die sit un der Fun- nan Tüsena; ur Aurmewutde deiinder vor Bese ernurchken Lebente innd Fman Gesäude in und zu unndüte Tammer und uuge Se#rum Auwer uund mcte einer Feagsen ammt. De denr g#mer fin etvor tüeug men Tar unnn zr alen und Führung une Leier de Se###mder under. du u deiner Jeider de User des Some: #nn dn Gecme der tangen Ideinrüce umuummer. Eine gonde Jon geit mitttur Samper nenger J#eebereier wir min ür Su der##aher zum Williunner eingegengeicher. Geper 11— Un nersunerer di erher Sollerich der Remze dri rr aneer Toemon S## geeommer Maet. in seder nem Smß woin ur der utdeinder Benge der mma Ueder der zur Lortverenung ind Durne Seine peiuker; grohe=euße Uruchte ser An rreche Tetuckuma dus N##e-us aluch un g7 Lunguner des Terut de ner Er.###eceen Luni #uuneunge don U=emier zung enn gobeggna P##pten puwner uneitder, mmüger ar inner antnupier un den veraus Neues püder wetin. umd we: auf pi grUeri des Areus u zrech umeinemnen gu= Dentucher kuwiicher Kunz aus dei Loriger Jun-n. n dener gean Tzumioner verkunpen seer. Don Süriiger Adu bevandene nun de Ps#cer un des Terus mu ven Gever der kuticer Kumr uu der Zmin jegeicheret wieten mierse unze Seine der zahneichen Stuler un dei u 4 L###ym. De Beün der dunrd Larn Dey Dr Sore: ma Freipiur um Kunz. Der Kurius dauemt vier Tage Te= voabgeuchene Nuns fin evangeinde Seittindaue mr einen vulen Eeidlg geender Jener#m zur Suge voh vurs Verunnanunger pert ge belsorber 8 hon 1 Juii Schwere Auguchpfähe tünge u der Zongowiahe en#nae deAumers, aus der dreuer Erage und ner Stergruhe minle em verzumizer Zncde un ein ude zuner und mer iofn= um— In Vvsseu— niun ger Acdener au Eser dem Bader in Adein emark en Thzumeiger Lweuer edemuls dem Du Deme is nn nin jeiunder. * uus den albenrurguges Mümfsezmnuhe 2. Sommar ium Ci#mennenenne des Eimner#pontie fuurr inr gune: Geange in der#ue veremir. zu einer Seihert mr den Stumeen ur der zwener Zu men m undfcksminm int, du vor der neuen Bein Damme Somn wrden Lennan wur der Segin des Sanma# A : Hamnn#ewarden i L. 1 Jul. Ter eiten. Auenl ei durn Lul en Loo u der Peer und uedank plbz a; B###smer Ornor mar du Geier iocten mnnn Srche man gevorger merder. es Dunnesien 2 Lingendoctmund. 2 Juli. Ju der Bründer an 2### ##. uuf den Gedün des dmomnn Samm=Termanr## mer der sud nunmen geinen ademn zuxer 1 Un en Ziz, geielr uni zwar senr in der Naune der Lnne-deuules Lus Zo# wirte zum Guc ener miederun i recn#enn denert bei geünct werder komnm. zime erdenner Samer an an In aler Faler tug Dranditfttung nm D4#T wene. Sann an 2# 1 M zwr Stund Samemeintle dammr der Lo####e Lommisur den de den be# des Heawnes vewenhumer ur#c: Jrse Ai::e: kus 123 gms verbattager Seiens du Sranduntung an der Lup### petag. 2 summn us nuch der Sore derlet: rzs::, Artl#trr, der iud sowan ings uumm us aus an Laße## der Feuer ausdrutte de. K. zund rugerummer. Zu gedect de Dewe F#ünrung nnn anan au ind deür du Tu deimmen muhner jo weder negeasser pe, der. Vurpeiner mnen kunf zer5 Um deian iin un 2„ Selzn de Brememer Tgan sa? für eeine iigur und nezmn sin dann i des Scaun####g ide Genoi. ungun##ch un von enn Heinung zu zemr S#enge Ammer nan demner Jütken namta diu Kunk vor utrune in Verdeimlu zur Hiurdunn un dun alni Bedensaer durr er suh iimmer gerdmng gemaar umder, zin Jer neier Seuer; von den ün ger Gefinde nenan u. wrend gemeser mar Auu err Zu zemne sin der L#tg. der S#tzar umbttgeten un dir gete in geux m n ie un age er winte non gesyr werder, wur## sene Ligarrin Hoer un zeiwn se De der geiner ner: ümen sch du dene skern geger 2 emmmer mein unt as er n emen im B#gmne temer####wer sam geruennn ##mn der Angdamei zu der Suur. u igenden umfente Gegändnse An 28; U nur den S#meeemr:.: nar zumüsguln= und dieier dode in gewag#m###e m Drrne eur: Schemme emner De masten kime 1. eenn derne nende Ammm- dade§ gesag danr mulver se it einmn, des Soci des Unnetten macher. Su err der# z Stteme eingedrunger er gun: en En####nn genmmer §. im er S##### mi em#umd.#ame us deicht einpep####et, ar der er(2 dar S####d.; ernzunde dote ###ndnur dude er des mi der Scheume lagrande Sart ir Lren) genett Heerau dimer ki du Sarune w##fer um gecrfe, munge gomune, dss das Seur uus den Dam###### in wor## sie Linn geschager daner. An 2à: S due J. der sitt de iun auf der Tenne zu sober gematn sctt— de # nuln nenr der Geimde zu Tha hge in Sauiite #####dt üder je er 2 aus jeder at J eunc ier dade. Deer des Fern demern dade er ia#t##n des gann Lemomt dennar arin Vergedrer anen dode er in Viergenalt ar nu drernende pen bei geduuen un dies zin Emzimdung gervanr F# ier ###m se er vert gu bedander worder. 3 teome di ku nas wi var und er#t# de B#wager des Zrumer au mwete. Seihe wurder den Kinig der Unnagermme Dormunt niz#icer 4. ik 19 und J. 16 Joder en. p#rr e maln wenr des Geimnde zu? dese Fere: anegen Von T: Inu uugene amgestunder un zu Ereseer zun Auminrung ger gür### Sochschul-Nacbrichten. 4 50 — Der in##r de de# Amnfes suienwaner. — UEI Besam mu üen duner Bur du teguenender Ademiomane wer imrannt, mu der egren Iverwegung Fund Zuumeg und Semer Stße der Güner zu Soren Saucmüse#er. iner zinr vom Geimigionne der dalenden Tomesonme Ir angnanmer ieznent der Kur nat unen Tiegepl# ur Hmenmunt un winent si ir der Reivempise„S 171“..S 17.„S:7“ an der uderden Benze vorumuer wien ihre A##eln da„Ebnen un Ren“, den deim Emeper„hei du inm inen Huerun degader sit du bemmer der S##n ar Bort Begeordnerr Regieungs#### Dr. Mamer de grüßt de angesommnener Gün fin di zaduride feittcde Verenünnunge ungerenr sind * D u f e d o r 2 J u l. A r e# l k u d o l f i t d e G e s i t i c e u u d e r E#z##gen Lön unn venatnnren Ordzesen daner si# deun nie menag in der Köneg. 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Juni 1909 zählte der Verei Ferscherte mit einer monatlichen Prämgzeggg# 8169 2 u Hrämteneinnahme von und Bankiergewerber n Generalversammn s d e s D e u t erstattete der Voredes im Jahr * Verein etwa ahme von #4. am 31. Mai 1912 dagegen etwa 24 600 Versicherte ngtlichen Prtzchieneingt g#n etwa 413000 JA. eine: züx das Jahr 1911 weist eine Prämieneinnahme von Versst(zm Vorjahre 2 195 730,54 J4) auf. Das Gesamtver68½=gereins beläuft sich am Schlusse des Jahres 1911 auf #ogi#4(im Vorjahr auf 2 902 826,89 M4) und ist bis zum Pna 1912 auf etwa 8 675000 uA gestiegen. Der Orkan von Kanada. der Kotastrophe, von der die Stadt Regina, die Hauptstadt 50 Provinz Saskatschewan, betroffen worden ist, ags, als große schwarze Wolken am 4 Uhr nachmittags, us glop, schwarze zogen waren. Die Stadt serost trug ein festliches il ier ie uit Achr ioch id üser dec wle gelungene Flüge bis zu halbstündiger Dauer aus. London, 2. Juli. Bei dem am Samstag aus dem Flugfelde von Hendon abzuhaltenden Damenflugmeeting werden besonders Schnelligkeits=, Ueberland= und Passagierflüge ausgeführt werden. Von englischen Aviatikerinnen werden teilnehmen Fräulein Hewlend, Frau Stocks und Frau Buller, während Deutschland durch die Baronin Schenk und Frankreich durch Frl. Heiene Dutrieux vertreten sein werden. Newyork, 2. Juli. Aus Boston wird gemeldet: Die Aviatikerin Harriett Quimsby, die an dem hiesigen Flugmeeting teilnahm, stürzte gestern mit ihrem Passagier, einem Herrn Willard, aus 300 Meter Höhe in die Dorchesterbai. Die Aviatikerin wollte gerade im Gleitfluge landen, als ein heftiger Windstoß den Apparat packte und umstürzte. Sowohl Frl. Quimsby als auch ihr Passagier waren sofort tot. Eukatoria, 2. Juli. Der Hauptmann Stachowsky ist heute vormittag im Hydroplan aus Sebastopol hier eingetroffen. Infolge starken Nevels war der Flieger gezwungen, einen mehrstündigen Aufenthalt auf dem Meere zu machen. nach Tontauben bei den Olympschen Spielen ist am Montag abgeschlossen worden. Die erste Pramte, die goldene Medaille der olympischen Spiele, gewannen die Vereinigten Staaten von Nordamerika mit 532, die silberne Medaille England mit 511, die Bronzemedaille Deutschland mit 510 Puntten. Punkte waren die höchste erreichbare Zahl. Deutsche Hypotheken-Pfandbriefe. 600 un Gengage. Pnoch gemeibe; war um 4 # e m a n f e i e r t e g e r a d e d e n D o m i n i c u s t a g. U m 6 U h r ##der Sturm ein, und der Zyklon suchte zuerst die Hamilton##nd im Osten und Westen die Albertstreet, das Viertel der ) G e s c h ä f t e, h e i m. D a s P a r l a m e n t s g e b ä u d e, d a s i m #### des Wasenasees liegt, wurde fast vollständig niedergerissen. iche personen, die sich auf dem See befanden, ertranken. * soote, die sich auf dem See bewegten, wurden vom Sturm bo= und in einer Enisernung von einer Meile vom See Pictoriaplatz wiedergefunden. Der Zyklon verfolgte dann ssche Richtung und zerstörte das Viertei der Reichen, die 15= und 16. Avenue. Die Verwaltungsgebäude und die girchen dieser Gegend wurden fast sämtlich vernichtet, die senstränge der Canada Pacifie Eisenbahn aufgerissen. Zwölf getreidespeicher stürzten ein, und die auf die Bayngereise Eiden Trümmer hemmten den Verkehr vollständig. Die Kirchen ##nhodisten, Baptisten und Presbyterianer, prachtvolle Gebäu###rden vollständig zerstört. Die Methodistenkirche stürzte mit ###mn Grach ein. Das Brüllen des Sturmes übertönte das Kraeinstürzenden Gebäude. Das Haus des Vereins christlicher #### Männer und die neue Stadtbibliothek bilden gleichfalls och Trümmerhaufen. Einige kleinere Gebäude wurden vom ###n vollständig hinweggetragen und die Trümmer in großer Auch vom Klubhause der Freimaurer s mehr zu sehen.— Die ersten Rettungsarbeiten wurden ##r berittenen Polizei, deren Kaserne sich zwei Meilen westlich ###der Stadt befindet, unternommen. Bis jetzt sind 35 Leichen ##en worden, doch liegen unter den Trümmern noch Hunderte enschen. Die Zahl der Opfer dürfte auf über 1000 Personen #schatzen sein. Die Canada Pacific Eisenbahn hat den Verkehr condon, 3. Juli.(Tel.) Die„Times“ melden aus Toronto 2. Juli: Nach den letzten Meldungen sind bei dem Orkan in Sina(Provinz Saskatschewan) 30 Personen ums Leben geEnen und 50 verletzt worden. Die Liste ist aber noch nicht vollDie Nachforschungen werden fortgesetzt. bikswirtschaftliches u. Soziales. London, 2. Juli. Dem Vernehmen nach wird in weniTagen eine teilweise Beilegung des Streiks der DockTeiter erreicht werden, und infolgedessen, erwartet man sch im Hinblick auf die große Not unter den Familien der eitenden ein baldiges, völliges Aufhören des Streiks. ###orragende Mitglieder der Gewerkschaft sagen voraus, das Streikkomitee Befehl geben wird, die Arbeit Ende Boche wieder aufgunehmen,. Wt.2 Fechem beschal. Dünkirchen, 2. Juli. Die Hafenarventer haben beschlosdie Arbeit auf französischen Schiffen niederzulegen, um ###urch gegen die heute nachmittag mit behördlicher Hilfe olgte Abfahrt eines Dampfers zu protestieren. Neueste Nacbrichten. Mülheim(Ruhr), 3. Juli.(Telegr.) Der Arbeiter Weibel # mit seinem 17jährigen Sohn in Streit, wobei der Sohn den ##er mit einem Pflasterstein niederschlug. Der Vater wurde ###sgefährlich verletzt. Als der Bruder des Niedergeschlagenen mn seinen Neffen vorging, wurde er von ihm durch einen Dolchgetötet. Der Mörder flüchtete, konnte jedoch bald ergriffen hamburg, 3. Juli.(Telegr.) Mit der Festnahme von drei #achtigen Personen glaubt die Polizei einen für den Diebstahl kölner Kaiserkette wichtigen Fang gemacht zu haben. In dem eines der Verdächtigen wurde ein zusammengeschmolzener #tallklumpen gefunden, den er selbst als Messing bezeichnete, der ## von Sachverständigen als feinstes Dukatengold erkannt wurde. Tangermünde, 3. Juli.(Telegr.) Auf den Elbwiesen wurde S#ein nachmitag während eines Gewitters eine ganze Familie Landwirts Albrecht, dessen Sohn und seine Schwiegertochter sie ein Knecht vom Blitz getötet. Die Mutter, eine Magd und Knecht wurden schwer verletzt und betäubt. Wien, 3. Juli.(Telegr.) In Hofkreisen verlautet, in der Augustwoche werde Kaiser Franz Josef in Ischl einen zwei## en Besuch des Königs von England erhalten. Paris, 2. Juli. Der geheimnisvolle Diebstahl bei dem #neral d'hautpoul in Lunsville ist noch immer nicht auftlärt. Die Polizei glaubt, wie das„Journal“ mitteilt, n##es sich um den versuchten Raub militärischer Gotumente handelt. Der Einbrecher hat seine Auf##risamkeit namentlich auf das Fach, das die Aufschrift Mobilisation“ trug, gerichtet. Die Dokumente der Mobili#on befanden sich aber nicht in der Wohnung des ###erals.„Der Verbrecher war mit den Lebensgewohn##en des Generals sehr vertraut. Valencia, 3. Juli.(Telegr.) Ein Personenzug, der in der ###e von Grao mit einem elektrischen Straßenbahnzug zusamenstieß, begrub vier Tote unter sich. 14 Personen wurden verKonstantinopel, 3. Juli.(Telegr.) Der Buchhalter Geb, der # V e r u n t r e u u n g v o n 2 0 0 0 0 0 A a u s D ü s s e l d o r f f l ü c h t e t e u n d # der Prinkipo im Marmarameer verhaftet worden ist, wird #isen unter sicherer Bedeckung nach Deutschsand gebracht werVerlegung der Düsseldorfer Luftschiffhalle? Nachdem die führenden Beamten der Luftschiffbaugesellschaft Zeppelin, Direktor Colsmann und Oberingenieur Dürr, nach eingehender Prüfung die Ursache der Katastrophe des Ballons „Schwaben“,. Düsseldorf wieder verlassen haben, wird in maßgebenden Düsseldorfer Kreisen ernsthaft die Frage geprüft, ob es nicht dringend notwendig sei, einen neuen, besseren Luftschiffhafen an geeigneterer Stelle für Düsseldorf zu schaffen. Die Fachleute stehen auf dem Standpunkt, daß die meteorologischen Verhältnisse auf der Golzheimer Heide die Verlegung der Luftschiffhalle gebieterisch fordern, wenn derartige Unglücksfälle für die Zukunft verhütet werden sollen. Düsseldorf will fortab auch als Luftschiffhafen gelten und erhofft bei Aufwendung der enormen Kosten die Unterstützung des Staates. In diesem Sinne werden demnächst Beratungen zwischen den in Betracht kommenden Instanzen geführt werden. Zu dem schweren Ballonunglück in Amerika. Atlantic City(New Jersey), 2. Juli. Zu der Explosion des Lenkluftschiffes„Akron", das bekanntlich zur Ueberfahrt über den Atlantischen Ozean bestimmt war, werden folgende Einzelheiten gemeldet: Um 6½ Uhr, kurz nach dem Aufstieg des Luftschiffes, das acht Mann Besatzung an Bord hatte, ereignete sich die Katastrophe, die wahrscheinlich auf die Ausdehnung des Gases infolge der Sonnenbestrahlung zurückzuführen ist. Das Luftschiff gingin Ilammen auf und die Gondel fiel 1 Kilometer vom Ufer entfernt wie ein Stein ins Wasser. Bisher ist noch keine Leiche aufgefunden worden. Die Explosion war fürchterlich; die Ballonhülle wurde in Fetzen gerissen. Ein Augenzeuge berichtet über die Katastrophe, daß sie angesichts von etwa 50000 Menschen passiert sei. Der Ballon stieg um 6 Uhr morgens auf und flog auf das Meer hinaus. Der Anblick des Ballonkörpers im Glanz der Morgensonne war eindrucksvoll. Als die„Akron“ 700 Meter hoch und eine halbe Meile vom Strande entfernt war, erfolgte die Explosion. Der Riesenballon glich einer Jeuerkugel, aus der strahlenförmig die Flammen zuckten. Dann sauste die Gondel nieder, aus der ein Menschenkörper siel. Es war die kopflose Leiche des Ballonführers Ingenieurs Baniman. Auch Frauen sind ums Leben gekommen. Die Augenzeugen des Unglücks erzählen, der Explosion sei eine kleine Rauchwolke vorangegangen. Die„Akron“ glich im allgemeinen dem Ballon des bekannten Luftschiffers Wellmann. Vaniman hatte an Wellmanns Fahrt teilgenommen. Heute sollte der letzte Probeflug für die Ueberfliegung des Atlantischen Ozeans unternommen werden. Unter den Zuschauern brachen zahlreiche Frauen ohnmächtig zusammen.„ Zu dem Unglück des Luftschiffes„Atron schreibt die„K. Z.“: Wie alle Schiffahrt ihre Vollendung in der Bewältigung des Weltmeers sieht, so ist auch das große Ziel der Luftschiffahrt der Flug von Weltteil zu Weltteil, der Flug über das Länder trennende und Länder verbindende Meer. Noch sind kaum die ersten Schritte getan, noch wagen sich eben erst die tüchtigsten, in vieten Fahrten immer wieder erprobten Luftfahrzeuge auf die See hinaus. Es sind einesteils die Flugdrachen, die bald den Kanal überfliegen, bald als Wasserdrachen sich ganz besonders dem nassen Element anzupassen streben, um es in größern Aufgaben zu überwinden, andernteils die Lenkballone des Zeppelinschen Systems, die in Probeflügen und Studienfahrten Erfahrungen sammeln, um ein neues Gebiet in Besitz zu nehmen. Ein besonders dem Flug über die See angepaßtes Luftschiff hat der Deutsch=Amerikaner Joseph Brucker entworfen und führt es in Deutschland der Verwirklichung entgegen, um, wenn alles bis ins kleinste geklärt ist, den Flug von Europa nach Amerika mit Hilfe des Passats zu wagen. Voreilige Versuche, ein solches Riesenunternehmen durchzuführen, sind bekanntlich im Herbst 1910 in den Vereinigten Staaten unternommen worden, wo Wellmann Mitte Oktober seine mißglückte, abenteuerliche Fahrt machte, die ihm auf beiden Ufern des Ozeans Tadel und Spott genug einbrachte. Aber immerhin war die Wellmannsche Fahrt noch reichlich glücklich für die Unbesonnenheit und Leichtfertigkeit abgelaufen, mit der sie angetreten worden war, es sind wenigstens alle die, die sie unternommen haben, auch wieder glücklich ans Land gekommen. Wellmann hat seitdem keine Meeresfahrt gewagt und damit doch wenigstens gezeigt, daß er aus dem lernt hat. Inzwischen ist auch nach und nach bekannt geworden, daß ihn an der überstürzten Fahrt nicht die Hauptschuld trifft, ja, daß er sie eigentlich gegen seinen Willen angetreten hat. Der leitende Geist war der Erbauer seines damaligen Pralluftschiffs, der Ingenieur Vaniman. Dieser Draufgänger von echt amerikanischem Schrot und Korn hypnotisierte das ganze Unternehmen mit seinem Feuergeiste und blieb allem wohlgemeinten Rat zegenüber unbelehrbar. Er ließ auch nach dem Weumannschen Mißerfolg nicht ab und betrieb den Bau eines zweiten Luftschiffes, der„Akron". Leute seines Schlages haben gar oft den Erfolg gezwungen. Aber es zeigt sich hier eben wie kaum auf einem anderen Gebiet die Wucht und Macht des Problems, man kann die Menschen terrorisieren und mit sich reißen, man kann aber nicht die Naturgesetze über den Haufen rennen. So läßt sich wohl ohne viel Prophetengabe sagen, daß der Erfolg nur dem beschieden sein wird, der in zäher sogischer, sorgfältiger Arbeit an die schwierige Aufgabe herangehen wird. Sie wird dann noch gefahrdrohend genug bleiben und vielleicht mehr als ein Menschenleben fordern. Was gegen Vaniman einnimmt, ist der Umstand, daß in Fachkreisen sich niemand darüber im unklaren ist, daß eine kurzerhand gewagte Fahrt von Amerika nach Europa wegen der wohlbekannten Windund Wetterverhältnisse nur mit einem Fehlschlag enden kann. Dazu kommt die allzu schnelle Art, mit der bei Vaniman Handlung auf Handlung folgte. Im Oktober 1910 zwang er Wellaufs Meer hinauszufahren, und führte einen glänzenden rfole herbei. Jetzt war er schon wieder zu einem Flug über Sandels-Nacbrichten. * Verband deutscher Tuchgrossisten. In einer von 60 der bedeutendsten Tuchgrossistenfirmen Deutschlauds besuchten Versammlung, die am 1. Juli im Berliner Handelskammer-Ciebäude stattfand, wurde die Gründung eines Verbandes deutscher Tuchgroseisten und-Versender beschlossen. Neben Berlin waren alle für die Branche massgebenden Plätze vertreten, insbesondere Aachen, Bremen, Breslau, Cottbus, Dresden, Düsseldorf, Frankfurt a. M., Fürth, Hamburg, Karleruhe i. B., Königsberg i. Pr., Leipzig, Lübeck, Luckenwalde, München, Nürnberg. Posen, Stuttgart, Würzburg. In mehrstündiger Diskussion wirlen die Satzungen beraten, welche demnächst einer allgemeinen Branchenversammlung zur endgültigen Genchmigung vorgelegt werden sollen. Mit den Fabrikanten soll in gemeinsame Verhandlungen eingetreten werden. Für die Beratungen über die geplante deutsche Tuchkonvention wurde eine besondere Kommission sewählt.„„„ 4 * Vom künstlichen Kautschuk. Unter dem Namen„Syntnetic Products Manufacturing Company, Limited“, ist in London eine große Gesellschaft in der Gründung begriffen, deren Kapital 500 000 Pfund Sterling betragen soll. Sie verbreitet soeben einen vorläufigen Prospekt, in dem es heißt, daß in erster Linie die Erzeugung von Fuselöl und Aceton beabsichtigt ist, und zwar nach zwei neuen Verfahren des am Pasteurinstitut wirkenden Professors Fernbach, die man von dem Research Product Syndicate bezw. dem Organic Product Syndicate übernehmen will. Ueber die(wie bei den bekannten deutschen Methoden auf der Umwandlung von Isopren beruhenden) Herstellung des synthetischen Kautschuks wird angegeben, daß zur Gewinnung des Isoprens das Fuselöl dienen soll. Die dahingehenden Laboratoriumsarbeiten seien, wie der Prospekt sagt, noch nicht zu einem endgültigen Abschluß gekommen, doch lasse sich erwarten, daß die Gestehungskosten des auf diesem Wege hergestellten Kunstkautschuks 1s für das Pfund nicht übersteigen würden. Die Kundmachung der Gesellschaft gibt, laut„K. Z.“, keinen nähern Aufschluß über die Bedingungen der Aktienzeichnung; jedenfalls wird dabei zu berücksichtigen sein, daß es sich um die Herstellung eines ganz neuen Erzeugnisses handelt, das zudem auch den Wettbewerb anderer ähnlicher Erzeugnisse auszuhalten haben wird, zumal man auch in der deutschen chemischen Industrie sich mit der Herstellung von künstlichem Kautschuk beschäftigt. * Der indische Jutemarkt. Die Anlieferungen von Jute wiesen während der ersten 9 Monate der diesjährigen Saison(vom Berl. Hyp.Pfdbr.-B. 3½ 8 88.00 88.00 do. I, II unk. 14 97.00 97.00 do. 4% III, Iuk. 15 97,00 97.00 do. 3¼ 2 Uunk. 16 91,00 91.00 Dt. Hyp.-B. IV-VI— do. VII. X, XI, XII 97,00 97.00 do. XIII unk. 1913 91.25 91.10 do. Kom.-O. u. 1913 89.75 89.75 Goth. Grundkr. II 117,70 117,75 do. V, VIII 88.50 88.50 do. VI, VII 97.30 97.30 do. IX, IXa 97,30 97.30 do. X, XII uk. 13 14 97.20 97.30 do. XIII 1915 98.00 98,00 do. XIV, XIVa 98.00 98.00 Hamb. Hyp. 4 u. 13 97.00 97.90 do. 3½ unk. 13 88.00 88.00 Hann. Bodkrd. II 89,00 89.00 do. IX, X unk. 13 97.70 97.70 do. I 91.50 91.50 do. III, VIII 97.50 97.40 Meining. Hyp.-Bnk. II, VI, viI 97.40 97.40 do. VIII unk. 1914 97.50 97.50 do. XIII 4 1918 98,20 98.20 do. Präm.-Pfdbrf. 136.10 136.20 Mitteld. Bdkr. 3½ 89,00 89.00 Nordd. Grdkr. III 96.75 96.75 do. VI, X, XI 96.75 96.75 do. 3½ VIIIX 88,00 88.00 Pr. Bodkr.-Pfdbr. XIII, XIV,XVII-XIX Pr. Bodkr.-Pfdbr. XXI unk. 1913 Pr. Ctr.-Bdkr. 1890 do. 1899, 1901 do. 1903 unk. 1912 do. 1906 unk. 1916 do. Kom.-Obl. 1901 do. do. 87, 91, 96 Pr. Hyp.-A.-B. 4% do. do. 3½ Pr. H.-V.-Z. 4 do. do. 3½ 93.00 93.00 Pr. Pfdb. XVIII-XXI 97,00 97.00 do. XXII(1912) do. XXV(1914) do. XXVIII(1917) do. XXIX(1919) do. XXIII(1912) do. XXVI(1914) do. XXIV(1912) do. XXX(1920) do. K.-Obl.(1917) do. do. IX(1920) Rh.-Westf. Bodkr. I, II, V, VII, VIIa 97,00 96.90 do. IX unk. 1912 do. X unk. 1915 do. XI unk. 1918 do. II, IV, VI Westd. Bodenkr. I, II, V, VI 96,90 97.00 do. III, IV 88,30 88.30 97.20 97.20 97.90 97.90 97.40 97.40 97.40 97.40 97.80 97.80 99.60 90.30 89.00 89.00 95.20 95.20 87,50 87.50 97.80 97.80 97,00 97.00 97.50 97.50 98.00 98.00 98.25 98.00 91.25 91.25 91.25 91.25 88.25 88.40 99.25 99.23 99.75 99.75 99.75 99.75 97,00 96.90 97.60 97.60 97.75 97.76 88.20 88.20 97.20 97.20 Industrie-Aktien. Schwabenbräu 153.25153.25 Alsen Portl.-Cem. 226,10226.25 Düsseld. Waggon 232,50 230.50 do. Maschinenb. 107,60 107.60 Elberfelder Papier 82,00 82.50 Gasmotor Deutz 127,00129.00 Bank-Aktien. Kaliwerk Aschersl. 164,00/164,90 Marienhütte Kotzn. 121,75/122,00 Riebeck. Montanw. 188.25/189.30 Teutonia Misburg 154,00 165.00 Vogt& Wolf. 261,25/261,00 Elberfelder Bankv. 105,80 105,75 Hannoversche Bk. 145.60 145.60 Mittelrhein. Bank 107,50107.50 Old.Spar- u. Leihb. 180, 10180.10 Petersburg. Intern. Hand.-Bank 206,75/211.50 Rheinische Bank 107,50107.30 Westf.-Lipp.V.-Bk. 100,10 100 10 6. 12) Bank-Diskonte. Berlin(11. Berlin(Lomb.)(11. 6. 12) 5½ Privatdiskont 4½ Amsterdam(30. 9. 11) 4 Brüssel(30. S. 12) 4 Christiania(29. 9. 11) 6½ Ital. Plätze(28. 9. 11) 6½ Kopenhagen(21. 9. 11 6 Lissabon London(9. S. 12) Madrid Paris(21. 9. 11) Petersbrg. Warschau Schweiz(28. 9. 11) Stockholm(11. 6. 12) Wien(22. 9. 11) Calcutta Anfuhr Chittagong Anfuhr Insgesamt Davon entlielen auf: Ausfuhr nach Uebersee Aufnahme von der einheimischen Industrie Sichtbarer Vorrat in den Basaren u. Preßanstalten J00 vol Im Vergleich zu dieser neunmonatlichen Anfuhr von samt 8 409 000 Ballen wurde die diesjährige Ernte von der landwirtschaftlichen Regierungsabteilung im vergangenen Herbste auf nur 8 234 700 Ballen geschätzt. Wird zudem berücksichtigt, daß während der letzten drei Monate der Saison alljährlich durchschnittlich noch rund 300 000 Ballen nach Uebersee verladen und etwa 400 000 bis 500 000 Ballen von der einheimischen Industrie aufgenommen wurden, so ist ersichtlich, daß die diesjährige amtliche Schätzung einen bedeutenden Fehlertrag aufzuweisen haben wird. Es werden denn auch wiederum, wie schon häufig, im Handel Stimmen laut, die befürworten, daß das Vorgehen, wie es bei der alljährlich veranstalteten amtlichen Schätzung gehandhabt wird„einer gründlichen Revision unterzogen wird. * Neusa, 2. Juli. Preisfestsetzung der Neusser Oelmüller. Rüböl, 100 kg(ohne Faß), beim Kauf von 400 Ztr. 68,00 M, beim Kauf von 100 Ztr. aber 68,50 M, mit Faß 3,00 M die 100 kg mehr. Gereinigtes Oel 3,00 M teurer. Rübkuchen bei Abnahme von 10000 kg 114.00 M die 1000 kg. * Neuss, 2. Juli. Produktenbörse. Weizen neuer la. 23.20, do. Ila. 22.20. Roggen la. 20.50, lla. 19.50. 21.00, Ila. 20,00, Illa. 00,00 M per 100 kg. Kartoffeln 5,00 bis 6,00 M. Heu 3,00—3.50, Luzerner Heu 4,00—4,50 M für 50kg. Krummstroh 16,00, Breitdruschstroh 18,00 M für 500 kg. Kleie 6.30 M für S0kg. Km 400 * Köln, 2. Juli. Fruchtmarkt. Luzerner Heu 10,00 bis 10.50 M, Wiesenheu 7,80—8.20 M. Maschinenstroh(Roggen) 0,00 M, Richtstroh(Flegeldrusch) 0,00—0,00 M, Krumm- und Preßstroh 4,20—4,60 M die 100 kg. * Hamburg, 2. Juli. Weizen, mecklenburger und ostholsteiner, Juli-Aug. 238—.000, ruhig. Roggen, mecklenburger u. Altmärker, 203,00—000,00, ruhig, russischer, 9 Pud 10 15 142.50, ruhig. Gerste, südrussische, cif Juli 134,00, schwimmend 145,00—000,00, Aug. 121,50—000,00, ruhig. Mais, e Namburg, 2. Juli. Salpeter. 1037/, Sept.-Der. 1040, * Antwerpen, 2. Juli. Chilisalpeter. 2500, Febr.-März * London, 2. Juli. Ammoniak schwefels. grau 242 prompt 14 Pfd. 11 s. 3 d. Düsseldorfer Börse. Amtlicher Kursbericht vom 2. Juli. Amerikanische Warenkurse. * New-Tork, 2. Juli. Schlußpreise. 2. Weizen Mais Weizen stetig. Mais stetig. Baumwolle stetig. * Chicago, 2. Juli. Schlußpreise. 2. 1. Weizen Mais Juli Sept. Dez. Jan. Juli Sept. Dez. Jan. Hafer Sept. „ Dez. Schmalz Juli „ Sept. „ Okt. Schweinefl. Juli „ Sept. Okt. 1. 11.23 11.30 11.36 11.46 11.50 11.55 11.50 11.83 1. 39 40¼ 10.80 11.00 11.10 18.40 18.80 18.72 18.30 18.72 18,62 Weizen stetig. Mais stetig. Hafer k. stetig. Fettwaren k. stetig. * Vreden, 2. Juli. Viehmarkt. Arbeitspferde 2. Qual., angetr. 10 Stück, 310—425 M, junge, angetr. 5 Stück, 350—530 M, jährige Füllen, angetr. 11 Stück, 160—215 M, milchgebende Kühe 1. Qual., angetr. 3 Stück, 275—400 M, milchgebende Kühe 2. Qual., angetr. 4 Stück, 175—260 M. tragende Rinder 1. Qual., angetr. 3 Stück, 250—300 M, tragende Rinder 2. Qual., angetr. S Stück, 150—210 M, tragende Schweine, angetr. 10 Stück, 90 bis 130 M, Faselschweine(½, jährige), angetr. 14 Stück, 33—42, Faselschweine(¼ jährige), angetr. 24 Stück, 25—32 M, 5—8 Wochen alt, angetr. 245 Stück, 2.50—3,00 M pro Alterswoche.— Antrieb gut, Handel mittelmäßig, Markt fast geräumt. Wetter-Nacbrichten. Wetterbericht vom 2. Juli, 9¼ Uhr vormittags. Name der Be. S S 97, Wind. E S P richtung, Welte obachtungs. 2. 9.E station. 55. S 10 Wind= 5 E stärke S 2 S 5 E5 80 85 Witterungs= verlauf der letzten 24 Stunden Kalendie aesier dach. Koslen Kaure Nachtr dageh. ihm und den armen Leuten von der Luftschissoemannung vas menschliche Mitgefühl gewiß nicht versagen konnen, man wird aber auch den Tadel über das„Husarentempo“ kaum unterdrücken dürfen. Baniman wollte etwas mit ganz ungewöhnlich graßer un: terschätzung der Gefahren erzwingen, woran die besten Iotz Europas wie seines eigenen Vaterlandes sich nur mit vorsichnigem Bedacht heranwagen, woßl, eingederst, dessen, daß mit der Lösung Mitherag seroel a t, wol un ege., pieder vu, einemn Fug über Nan sand bei ihm noch 180000 A. Der Konsulatsbeamte, den Ozean bereit, und bei einem Proveflug exptodierte sein LustVertotung Gebs verantaßt hate, erdelt eine Belohnung) shift, Refatat acht Tote, dar u##te 5oösch sheanmigntg des 1000 M und 10 Prozent der wiedergefundenen Summe, also ganzen 19000 Petersburg, 3. Juli.(Telegr.) Der deutsche Botschafter ist Segleitung des Militärattachés und des Marineattachés der ischen Botschaft nach Reval abgereist. Kairo, 2. Juli. Hier sind drei Nationalisten ethaftet worden, weil sie gegen den Khedive, gegen bio Kitchener und den Premierminister sich verschworen ##ten. * Newyork, 2. Juli. Auf dem Dampfer„Großer Kurst des Norddeutschen Lloyd traten heute amerikanische er und Lehrerinnen ihre Reise nach geutschland unter den Auspizien des Nationalen m 19=Amerikanischen Lehrerbundes an. Der Dampfer ist * die Fahrt gechartert worden. An der Reise durch ##lischland selbst nehmen 45 Lehrer, 300 Lehrerinnen und Schulfreunde mit ihren Damen teil. Zu Ehren der belseteilnehmer fand gestern im Newyorker Liederkranz ein ##fang statt.„„ g — Kalimpong, 3. Juli.(Telegr.)„Reuter“ meldet: Aus Tibet sebrchtet doh der Abt des Klossere in Benguntng getreussel i bin bet. 14 chnesenfreundliche lbetansche Mürdentrager sol# von den Lamas gesoltert worden sein. Beide Parteien be#ihen sich um die Vermittlung des Dalai Lama. Alte Haase 1300 1425 Blankenburg 1950— Carolineb.Holzw!— 2700 Carolus Magnus!— 6500 Constantin d.Gr. 46 000 48 500 Ver. Deutschland 5000 5300 Dorstfeld 10 800 11 500 Eintracht.... 6700 6950 Ewald 41 500 44 500 Fr. Vogel Unverh. 2600— Friedrich d. Gr.— 27 500 Fr. Morgensonne— 12 100 Germania 870— Gottessegen..] 2250 2500 Graf Bismarck 5700062000 Graf Schwerin 13 200 13 800 Heinrich.... 5200 5380 Helene u. Amalie— 18 200 Joh.Deimelsberg 5950 6050 Kaiser Friedrich!— Königin Elisab. 25 500 26 200 König Ludwig— 32 300 Langenbrahm]— 21 200 Lothringen 25 500 27 800 Mont Cenis 17 300 17 650 Rudolf b. Const. Schürb. u. Charl. Ver. Trappe... 2000 Tremonia Unser Fritz.1— 24 000 Victor Victoria 760 880 Kall Alexanderhall Beienrode Bernhardshall Burbach Carlsfund Desdemona Glückaufb. Sond. Hansa Silberberg ihrer Aufgabe nicht nur Ruhm und Ehre, sondern auch große Verantwortung verknüpft ist, einmal die Verantwortung für das Leben der Mitfahrenden, und dann die für das Gelingen des Ganzen. In der Geschichte der Luftschiffahrt muß man leider verzeichnen, daß der Untergang der„Akron“ das größte Luftschiffunglüg ist, das es bis jetzt auf der ganzen Welt gegeben hat: in Frankreich bat die von einem abgesprungenen Schraubenflügel gpigeschiantg aaler b. KupferRepublique ihren vier Insassen den Tod gebracht, in weutschland Adler, bald darauf der Leichlinger Lenkballon Erbslöh, der am 13. Juli 1910 platzte, 5 Luftschiffer den Todessturz tun lassen, und jetzt haben wir einen amerikanischen Rekord mit 8 Toten. Diese drei Luftschiffe waren sämtlich Prallutschüffe, was, wenn man die sonstigen ige dieser Luftschiffgartung in Erwägung zieht, jedenfalls lehrt, 6700 6900 — 14 750 6050 6250 — 21 500 6500 6800 Kall Hegwigsburg Hercynia Hohenfels Hohenzollern Johannashall Kaiseroda Neustassfurt Wilhelmshall 550 1750 2200 Vorkum Hamburg Nachen Hannover Berlin Metz München Scilli Aberdeen Paris Stagen Kopenhagen Haparanda Petersburg Wien diem Brindisi Helsingfors Zürich 0 meist bewölkt 2(Gewitter 3 Nachts Ndrschl. 3 Gewitter 2 Gewitter 1 Gewitter 3 Nachts Ndrschl. 3 ziemlich heiter 1 vorwiegd. heiter 4— o!— Gewitter 6800 6800 9750 10 200 9000 Im freien Verkehr ermittelte Kurse. schiffe waren st daß sie eine besonders geschickte und geschulte Leitung und Mannschaft brauchen. arch Anneliese Brassert Die Lippe Dorsten 3900 475 7000 7000 9800 4650 1825 6750 960 Wetter-Drognose. (Unbefugter Nachdruck wird gerichtlich verfolgt.] 4. Juli: Wechselnd bewölkt, zeitweise heiter, ziemlich kühl, kein 5. Juli: Meist trocken, ziemlich heiter, Nacht sehr kühl, Tag etwas wärmer. (Deteorologische Beobachtungen in(Dünster am 3 Juli morgens 7½ Uhr:+ 13.0°C. Am 2. Juli betrug das Maximum+ 19.0° C., bas Minimum+ 11.0-0. Verantwortlich für den redaktionellen Teil: Hauptredakteur Theodor Warnecke, für den Anzeigen= und Reklameteil: Nicola Foegen, beide in Münster. Luftschiffahrt. Stade, 2 Juli. In Lamstedt flog der Pilot Evers am eeintag vor einer großen Menge auf einem selbbst konstruierten P##ct. Evers, der sich erst vor kurzem in Magdeburg einen Sport. Die Olympischen Spiele in Stockholm. Das Schießen mit Armeegewehren bei Kaknäs begann am Montag mit dem Schießen auf 300 Meter und dem Schnellschießen gegen halbe Figuren. Den ersten Preis erhielt Prokopp(Ungarn) mit Ersgprer, den eseizen Preis bsburn(Amerika) mit v5 Punkten (Norwegen) mit 95 Punkten, da Ergänzungstabelle zur Berliner Börse. Preussische Pfandbriefe. 1.7. 2.7. 88.50 88.60 zuren. Den ersten Preis 97 Punkten, den zweilen Preis und den dritten Preis Skogen bei dem nochmaligen Schießen zwischen Amerika und Norwegen der Amerikaner 98 Puntte erreichte. Das Gruppenschleßen 1.7. 2.7. Berl. Pfandbr. S 117,25 116,90 do. do. 4½ 106.40 106,40 do. do. 4.. 104,75 104,75 do do. 3½ 99.50 99.50 do. neue 4.: 99,20 99.40 do. do. 3½ 89,80 90,00 do. do. 3. 80,90 80,90 Landsch. Zentral 4 98,30 98.50 Landsch.Zentr. 3½ do. do. 3 Sächsische do do. Westf. Land do. do. 80,20 80,30 4.. 101,10 101,10 3½—— 3..—— 4. 98,00 97.80 3½ 89.40 88.90 Milch und Mondamtn zwei der besten Nährmittel ergeben Mondamin=Milchflammeri, eine sehr begehrte leichte Sommerspeise, besonders mit geschmortem Obst jeder Art zu empfehlen. Dies ist so gesund und wohlschmeckend und sollte täglich serviert werden, solange es reichlich Obst gibt. Um einen wohlschmeckenden Flammeri zu erhalten, nehme man nur wenig Mondamin, lasse es aber gut durchkochen Den Zettel mit anderen leichten Rezepten für Mondamisspeisen enthält jedes Mondamin=Paket à 60, 30 und 15 Pfg. — 44 Jede echte „OSRAM“ tragen.— Ueberall erhältlich. Auergesellschaft Berlin O. 17. Lonnerstag, Nachruf! Er verschel sonh narnAutmann des hases Ochmr Tost- and sausbi veine u. Lienat. Herr Adolf Schumann. Se. 8. Ssuut. Vinaderite. Deutsche Fabrradwerke Sturmpg ar Getr. Srtsiser. Bertis-Kuen us 111— zerun ieer Aunnan. Veirorzne s anns Leuhr-Summ I ann4= Westsälische Merkur er Tage nach Sonn- un #agen: Illustrierte Unterhalt esstselle: Köngstr. 59. Gei Ftlag u. Rotaionsdruck der M Res ehee e Adressenaugig wolle man ri one Telegramm=Adresse Mie Redaktion Nr. 203, Jus anen nontarechen kener arzitr in zm Tai i 20 besenmahre. Ser änger dis 21 Junrin un der Sptur des Lannen O uehend zur der Ve#morsene geirugen uon Binzue und besensrrzucheuer a sersanden, in Lasammenurnen zur den Liresaten und Bendnsen du kommummer Angeregennenen uu E# gewine= uum de ruamationr Auermennuung, zum 2# de Lsamcsung ter Semenden. zumenttimn du ithanticnen bseutes und Emenungen u wöttiger De# getiuner vor De bersengesaeen werhen nem Juuchemnen ambsrruick m Eien tatten. Er rete in Freter * 4 " Oe ArchtereHeuring& Wagner dee I#n in Irei dir Sanme ins derr au zeigen nesBrrs Geschäfts-Gründung Lantwass* Enches Pref.#r. Prertas AS.— Jerien Ber Ster der We: Die Anasserwesung Oehru Namenes des Daues Oerru Stest Ee OemeindeNertresungern Haupt-Niederlage im Mineralwasser-Oepot —— Ferd. Meyer, Priausalmartt 41. Saimises ger und Oerage rr Teiefon 2297. Büri: Lanzeeste. 38 Oe abgenber Jebergen. Teraref 413. anm Er 15 ### Ge! 1. so 7. Sestember Veriehungs- Kießer zu St. Se#r i Kt#te sa TS. P.ch L. Tiegemann Natuf. Pensionat de Lexweien vud Wüen Lnde 5 in Beresst bei harben Jeruigar 325 Jrls##e 2 Hersirauag don Braufachen spche:" Sime buse— S#eg— Ommichrr InerSau u ulen Fichern ze= Ruwdemihulr.— — Lurus zu öreimme; ub usns. 5en Emruges urd Laupcte zi uach# m pe Verteau b- Entiolt Det draatich=Bonsss Opee * Friester-Fleidung üir den Zawiber-, Geichäftsund Verrinsbeia Pensionat vuderteinnger Shneben on Croes der Brenimägbe Bers Maß zr Erps Goterberch dei #r Biüucken von 14 poe 13 Juinen S 45 ull Se#nmn vs Pir# ##n Beganunng der AbtichAussiumt von 2o. : pucmitung. Deees nnur 211 guu, b###nen 2# Eimiiden enwmucn, amr Bru## beimm#nle berun #####fr reie 71 Kindertrau mädchen ude Kuplex unsmis Judre, zu rehreem Amar alen Kun= nuh Li## sofort vnn zum 15. Jali:: 21: Bün. Bauzr'het Nen:an gebrchet so Zum Eintern fhr 1. Lerve. d. J. oder trider Lehrling s. meine Erlender dlung, verbauden m. Cans= u. Rierngerki=Mogagn. Beu= u gu kuct Suntie behter l### une= J. 901 m dr Bestcrtiellce Bein enpeder Wohnung. Rubige amtlie Die Jualt. #### dire. suci#. 1. Ckrdr. d. J. in besenmn, vin Hars ibgeschl. pesper: Wodnung vor 5##zm Lüc1 Bui nepf ion###uehi AlttSedt-Rud geri dei-zug. An * 917 bel. 1. Seistucher## zur gu. uk. whnche mi bott. Dume zuet: Heirat b##tt zu ue der. Evl Eusder: ##r londn Mrit.=Geichit= 2d. somf zeihr Undernehmer erwüriür 3##. migl mn Bild zm I. SE SE SE A 2 Nardlendfahrt bis Seibergen Seeer ###um vor Humbunz 11. Juli. beinür nicher ur Cim Lhür. Deie Bat. 7uucse ##im Seiipseergen dr. #n. 1gue, ien und zu 1-97u. kund u der Erumsood. vurrh wi Smigs umn Sumssag--un zn Stamt ht unf hamteisner fage. denn u am Jismmat. Heus enmlicch u zun Tegu=zucd purrh F#simates- in Biür-Btzurc o# Gisrungn deri. fi. audwie vn Sminem ini Dohr ugn, urd Sespen Thsicchsssez zu Lap Beitserreis sur siß. 222— 7 Trei Nordlandfahrten bis „Dreue“. K#sahn vun Lanterz 18. Juli, 3. Augut, 18. Magut. Si zem m tün Lir- brga Lbs#mbmzie vu##ehr sunges inm Seeiiienn nuch Geibborneres Bruihessarfeen. Druihuianes. un Beise Biest Zarucsen Bev beictur. Dr bem. —-ur. De bems. at Seissn Nordlandsahn nach Fsland und e Sess „Durrorbe kube“. Abiahrr vor Han brrz 30. Juli. Dente miedmn pr Hcer Lerld Lomwungy Nucdous Cosum Zuiein Th##sdren Ened= deuksavt amm bue Limgs der Aitin zoehn in Soweich: Auk Staallvneng, dum in der Boßerk am #igenner Lage u ner Ewzuhiurt ve im Minrezr Sizmeapee berg dr. Magnaeten Du. kroß Hn. Augs-Dut. P#urpsten Hanmme##s. Leouffi Vigrmutten. Futhra prrch dei Bettkzuet vonn pe Kole#und i= —, ut in buraub) u g. Scpe per Enshurd, nuurc der Sonat- inn Hune wizerd u zer Heei=guder. in hen geht in bnchn#y u u.. wich u in Soodhen und bodub lagm Tor###. Tede lm##e vis Ennign n Deichasser## Lase Seiurssie anf S. 522— * Aäien ausbeinen iir S## Einte.— handurz. B##eee u Münder i. 28.: Beinrich Horsung. Wurt592 dori#trre 11. Teeptor 400. 3227 4440 99993 9909 999 *• Seieratreie Susas * Westsansche Vereiwraueter vormats Corremmdäde Botdruckerei #8 Uirt# i. BV. Feruruf 112 Allgemeines Bürger=Schutzen-Con Arr gnugtgenihe Gekeral=Versacanung, ruzr verdurh dr Manieder des 5#e ims am Freitag, den 12 Juli. abend: S Uh n Togesotdaung: 1#####inumgsliuge ind# Sam ds Vrriundet 7. Wun dr Offnerr 4 Ennane T#nige vin Vengürdent misen ds zun 9. J. ## dem Torfunde eingerechr ten. 310 Ter Voriand. tafk Schirm=! Katholnter Stou=Schieite Bädchenschuppen fin die Nrie inenderuuch„„ #d## 1.#odregur#uitmt für Tieundottl Rieicnendwadl. d. Minker i. B., Le##### Nürkeriche Schirmfabrik Bernard Overberg. 52 Zerum 1254 Spint er mm Tani ir acur. Fahrrätel. fark an Hine Narr 49.50 an Nirm nmn Tatten Se mittag:en 10-12un Nentsg:— Lonn##c RlOnitl.* 4.—6 Un Sonntag:“ un## Mogdeburg-Huckat Ehs: 2n2 Lokomabilen Ont Le. Oefele#en r-IOE S·Verteneftene ie Fu alls Betrichszwerße Kurz Schn Lasezörteilt. Uu 290 MjH#'m sr#. KENTATEL, Tckrisn#ete bog&am; Co. Hund 00 Der se ber das Oroteh von der französchen Dep Stimmen genehmigt work scht überraschend; denn nur En und einige radikale Que ruch gestatten gegen eine i nur unter heilloser Schä bichs hätte rückgängig mach Loltsvertretung seiner Zeit larokko=Abkommen vom 4 sich auch schon für das prochen. Frankreich verfol kongostücks und den sonsti ern Zweck, als sich freie Ha senreiches zu sichern. Das französische Ministe ehandelt, als es dem Sche wangsjacke des Protektora per klug gehandelt hat, i ls ob das übereilte Vo on Schwierigkeiten aufbür ber den Kartoffelkessel ma ind, verdirbt sich den Mage hn und die Marokkaner al in die französische Herrscha Wie alle französischen er jetzt regierende Herr P Phrase und ein Virtuose ir die Schuld an der Erbitter: Schilderhebung auf den Ur pratsvertrag einige Tage i. Das bischen Voreiligkei par aber nebensächlich; d Poreiligkeit in der Abschl Man hätte das Protektoro setzen sollen, ehe man es in ier brachte. Wir brauchen uns abe die Franzosen durch die Ue egenheit und sich selbst in zenteil gereicht es uns zur verlaufen, wie wir es uns en Jahr gedacht haben. arüber jammerten, daß D #and" den Franzosen ausli siche Portion von dieser v wurde ja von den bedäch urchtbaren Schwi ieses unruhigen Landes h Angesichts der Erfahr st es geradezu unverständ ag von Agadir“, die alld atie in Grund und Bode plomatie aber in den Him wir nicht die„Ehrenpflicht Zipfel von Marokko mit robern! In der französisa Kassandra bereits den be saß die Macht und Sicher jefährdet werde durch d Afrika, die dauernd no haré konnte die Dauer gen nicht bestreiten, half si Phrase, daß Herr Lyautai o. seine Anforderungen so andes in Einklang bring wenn er sein nächstes 3 ielbewußt durchführen wi en genug, um zu gleich Marokko und ein ebenbür zu erhalten. Deshalb ist in Vorteil, wenn der Fr ichern läßt. Dieses Ergel sember v. J. darf man nan den„mageren Ver äamaschinen gte zwischen voreicnund## in ür Desiuin e S##e Wissen, U X Städte-? tuch Strile 1·6. Gegrändes 165. Münster i. W. Frauenstrasse 24. Teiephen 823 a-e De Aer Cer er Verteirt=e— Villa Augusta „BONITAS“-Füllfederstift En nesss, Weales Schreibinstranent. Amfilrung Kr 2—— Steis um vie eu Liumrucht. Ouelin vn#1 Luns uns Tun Schreibt tansende Wirter mit einer Pt#ung Eiitseme Emeram Jaisenng hafsir #ger Sters echen#hen. Abor#m unsemcre Schraipt. Zeescheseer Len Line. Scureit: Soier ges villonneen. Der bech.-ube. Klio-Werk, 6. m. b. H. Hennef(Sieg) 71. Feuste Amttirung mit Fam. Indumeruim, 2 Jahre Guuree Mark 8.— ger Ze bmm n allim Schrubvarenband ungen. zchs drckt vas und. Katalege gratis und franka bisse ger Vei Chr Flechten 1 rechtne e n end offene Füße Dr. ned. Heüvel von Donnertiag 9 verreist. Dr Telgse Lucht itemn testnunges Eiriamilien=Haus mn Dumer Bosuostarhe 44:. 2 Mitr vom Beinho gelegen, zun 1. 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