Samstag, 30. ind ältere Neul# nikanten! bis 10 Jahre: ee von 10 Jahren an: Oblatemzan Dr. Guget Sichet, u.## lungsbücher:0 . Von Schwester M. Paul.#### Snee der von 10 Johren an.3 Prospekte. Hl. Apost. Stuhles, Kevelger. 5 ungen zu beziehen. in Werl i. B. ler Abtellung.— ###. Audwäriige Schiller monatlich 50—60 it Kloistanum. unter 14 Jahren 55## Lündliche Süille. umebmann# Prosesor Spieker irgerstrasse 42 . teuiig Sahslalt 3, für die richs-, Seekadetten., P.### äfung, sowie zum Eintrin## Streug geregelten fsichtigung der## llen Kreisen. Halbjährl. G schulkurse v. Quara b. Ober. neist mit grosser ch 22 2 Abilurleate: erpr., 28 nach Unterpr. 9 die bezw. eines Progymnaeiume sckunda, 11 nach Obertertia ta, 1 Fähnrich u. 28 Einjähr. Torbereitung für die Primz. u. Abiturientenprüfung Telephon Nr. 11687. Isnabrück. und Studienanstalt bertertia eingerichtet. 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Wehe dem deutschen Volke, wenn ein großer Teil der heranwachsenden Generation im Geiste der sozialdemokratischen Jugendorganisation herangebildet wird! Wenn dann noch in die Kreise der Lehrerschaft die Ideen des Allgemeinen deutschen Lehrervereins sich weiter verbreitet haben werden, dann wird man höchst bedenkliche Früchte dieser Erziehungswissenschaft heranreifen sehen! * Der Ernst der Situation wird erfreulicherweise in weiten Teilen des katholischen Volkes nicht verkannt: die freudige Aufnahme der neuen Schulorganisation zur Verteidigung der christlichen Schule und Erziehung in so manchen Orten und Gegenden läßt erkennen, daß das katholische Volk sein Schulideal mit aller Kraft zu verteidigen gesonnen ist. Ueberaus zeitgemäß ist das soeben bei J. P. Bachem=Köln erschienene Buch: Der Kampf um die Schule in Preußen 1872—1906(brosch. K 3.40; gebunden K 4,20), aus der Feder des bekannten Landtagsabgeordneten Dr. Heß, dessen erfolgreicher Kampf gegen den Allgemeinen deutschen Lehrerverein und dessen Hauptorgan, die„Pädagogische Zeitung“, in den letzten Sessionen des preußischen Abgeordnetenhauses noch in aller Erinnerung ist. In packender, frischer Darstellung, die das Lesen des Buches geradezu zu einem Genuß macht, schildert Dr. Heß die vier größten Momente des Schulkampfes in Preußen während der letzten vierzig Jahre: das Schulaufsichtsgesetz von 1872, die Kämpfe um den Goßlerschen Volksschulgesetzentwurf von 1890, die interessanten Vorgänge bei Beratung des Zedlitzschen Schulgesetzes von 1892, endlich das Zustandekommen des Volksschulunterhaltungsgesetzes vom 28. Juli 1906. Den Zweck des Buches kennzeichnet der Verfasser in seinem Vorwort mit den treffenden Sätzen:„Es gibt kaum eine Frage des politischen Lebens, die so aufsallende Beweise für den Kulisseneinfluß des Nationalliberalismus— in freikonservativer Umrahmung— liefert, als die Schulfrage. Man hat das heute vielfach, soweit man mit diesen Dingen nicht durch das parlamentarische Leben in fast tägliche Berührung kommt, aus dem Auge verloren. dieses Buches ist daher, der Entwickelungslinie der liberalen Erfolge auf dem Gebiete der preußischen Volksschule in den letzten vier Jahrzehnten nachzugehen im engen Anschluß an die parlamentarischen Verhandlungen, um zu zeigen, wie der Liberalismus hier mit eiserner Konsequenz und stetig festgehaltenem Zielbewußtsein von Erfolg zu Erfolg geSeine Aufgabe hat der Verfasser glänzend gelöst: mit markanten, kräftigen Strichen zeichnet er die mannigfachen, oft unerwarteten, aber unverkennbaren Erfolge des Liberalismus auf dem Gebiete der Schulgesetzgebung Preußens — nicht zum wenigsten dank der Schwäche und Nachgiebigkeit liberaler oder doch wenigstens stark liberal durchsetzter Regierungen und Verwaltungsbehörden. Und wenn mancher Verfasser vielleicht gescheitert wäre: die umfangreiche Anführung zuweilen längerer parlamentarischer Reden nach dem Stenogramm: unter den Händen von Dr. Heß wird dies spröde Material geradezu dramatisch gestaltet: wir sehen die Vertreter der verschiedenen Parteien und Weltanschauungen lebendig vor uns auftreten; wir hören sie ihre Meinungen selbst vortragen und ihre Argumente darlegen: und ganz unwillkürlich drängt sich dem Leser die Empfindung auf: Hier streiten feindliche Gewalten um die Seele der Jugend! Hier durchleben wir eine Epoche von der größten Bedeutung für die ganze Entwickelung des Volkes! Wenn die mit zwingender Beweiskraft wirkende Darlegung manche Erfolge des Liberalismus auf dem biete zutage treten läßt— hochbedeutsam ist namentlich die Bindung der Konservativen bei dem bekannten Schulkompromiß von 1904, die deren Betätigung auf Grund ihrer sonst so oft betonten Grundsätze christlicher Erziehung und konfessioneller Schule während der ganzen Dauer der Beratung des Volksschulunterhaltungsgesetzes lähmte— so wird der Verfasser doch auch vollauf der überaus schwierigen Stellung des Zentrums der geschlossenen Mehrheit der Kompromißparteien gegenüber gerecht. Mit schlagenden Gründen zeigt er, wie recht das Zentrum hatt, als es„angesichts der nerschlag, t in Bremen, eekannten Opprren indbeitt Versuch aleo ohne Unsicherheit einer zukünftigen Gesetzgebung" und angesichts der erfolgten gesetzlichen Festlegung der Konfessionsschule als der Grundlage und Regel des preußischen Volksschulwesens dem Volksschulunterhaltungsgesetz seine Zustimmung gab. Eine Andeutung des hochinteressanten Inhaltes des Buches geben die frisch und prägnant für die Ueberschriften ausgewählten Stichworte. So lauten die vom 6. Kapitel: Auf dem Wege zu einem Schulgesetz. 1. Der 13. März 1903. Die unerwartete Einigung. a) Der Freiherr v. Zedlitz als Tonangeber. b) Die Konservativen. Die Not der Lage. c) Das Zentrum behält sich seine Stellung vor. 6) Die Nationalliberalen ziehen feste Grenzen. 2. Der Kompromiß vom 13. Mai 1904. Die Ausschaltung des Zentrums. a) Die Freikonservativen. Frhr. v. Zedlitz ist befriedigt. b) Die Konservativen. Das konfessionelle Minimum. c) Das Zentrum. Seine äußerst schwierige Lage. a) Der Freisinn. e) Die Nationalliberalen. Das Ergebnis des Tages.!) Die Staatsregierung. „Ziel unserer Untersuchung,“ so heißt es im Vorwort, „soll sein, dem christlich gläubigen Volke, und vor allem seinem katholischen Teile damit ein Warnungssignal für die Zukunft aufzustecken, um es zur äußersten Wachsamkeit in der Beobachtung der Vorgänge auf jenem Gebiete zu veranlassen, auf dem der kritische Punkt unserer gesamten innern Politik liegt— und das ist ohne Zweifel letzten Endes das Gebiet der Schule.“ Ein außerordentlich bedeutsames, beherzigenswertes Wort! Ein„Warnungssignal“ ist wahrhaftig das Heß'sche Buch für das katholische Volk, für die katholischen Eltern und Erzieher in ganz hervorragender Weise. Möchten nur die Kreise, die es angeht, sich die Lektüre dieses Buches, das offenbar mit zu den bedeutendsten schulpolitischen Veröffentlichungen der letzten Jahre zählt, angelegen sein lassen! Allen denen, die sich für das schwierige, aber auch wichtige Gebiei der Schulfrage interessieren, kann das Werk von Dr. Heß nur aufs wärmste empfohlen werden. Geistliche, Lehrer, namentlich auch Politiker werden viele Anregungen, manche neue Gesichtspunkte über die Entwickelung unseres Schulwesens in Preußen bei dem Studium des Buches finden. Alle Leser aber werden von neuem von der Wucht der Verantwortlichkeit durchdrungen werden, die die Abhängigkeit der Schulentwickelung von der politischen Gestaltung des kommunalen und staatlichen Lebens mit sich bringt. Dr. Heß bringt diesen Gedanken am Schlusse seines „Rückblickes" und im Schlußwort in den prägnanten Sätzen zum Ausdruck:„Das Volk hat es in der Hand, über den Charakter seiner großen Erziehungs= u. Unterrichtsanstalt in Zukunft selbst zu befinden. Es ist dami vor eine kommunalpolitische Aufgabe allerersten Ranges gestellt.". Sorge und vornehmste Aufgabe des christlich=konfessionell gesinnten Teils der preußischen Bevölkerung für die Zukunft wird es sein, mit aller Kraft daran zu arbeiten, daß ihm in der Volksvertretung eine Position gewahrt bleibt bezw. geschaffen wird, die einen starken Damm beldet gegen weitere liberale Fortschritte auf dem Gebiete der Schule.“ Deutschland. Berlin, 29. März. Der Kaiser über den Panamakanal. Der Erbauer des Panamalkanals, Ingenleur Goethals, soll, wie dem „Berl. Tagebl.“ aus Newyork gemeldet wird, erzählt haben, der Deutsche Kaiser habe sich in einer Unterredung mit ihm für eine weit stärkere Befestigung ausgesprochen, als sie von der Union vorgesehen sei. Der Kaiser habe geäußert, er zweifle gar nicht daran, daß bald irgend eine Nation die Absicht haben könnte, nördlich oder südlich vom Kanal eine Kohlenstation anzulegen. An dieser Station könnten dann Kriegsschiffe in sehr großer Zahl angesammelt werden und plötzlich zum Kanal hinüberfahren und ihn besetzen. Deshalb sollten die Befestigungen so stark sein, um jede Flotte zurückschlagen zu können. Die Meldung des Berliner Blattes kling doch sehr unwahrscheinlich. Keine politischen Besuche des Reichskanzlers. Die Meldung des Pariser„Matin“, wonach der Reichskanzler von Bethmann Hollweg auf der Rückreise von Korfu Besuche in Wien und Rom machen werde, wird dem„L.=A.“ von Stellen, die darüber unterrichtet sein müssen, für unwahrscheinlich erklärt. Der Kanzler wird anfangs nächster Woche direkt nach Korfu reisen und voraussichtlich ebenso direkt nach Berlin zurückkehren. [2) Kriegsminister v. Heeringen soll nach Gerüchten, die in diplomatischen Londoner Kreisen verbreitet sind, von Lord Haldane eingeladen sein, ihn in Lon don zu besuchen. Der Besuch werde aller Wahrscheinlichkeit nach Ende April stattfinden und vermutlich mehr einen privaten als einen öffentlichen Charakter tragen. Das Gerücht ist unzutreffend. Im Kriegsministerium ist, wie der„Tag“(Nr. 164) erfährt, von einer Reise des Ministers von Heeringen nach London nichts bekannt. Die Ernennung des Herzogs Adolf zu Mecklenburg zum Gouverneur von Deutsch Ostafrika als Nachfolger des Freiherrn von Rechenberg, steht, wie die„Tägliche Rundschau“ hört, sicher bevor. Der Herzog war lange Zeit als künftiger Gouverneur von Togo bestimmt und hatte sich auch selbst schon damit abgefunden, obwohl seine Wünsche zunächst Ostafrika galten. Mittlerweile ist all der Widerstand, der seiner Ernennung zum Gouverneur von DeutschOstafrika wegen seiner geringen Erfahrung auf dem Gebiete der Kolonialverwaltung entgegengebracht wurde, an den maßgebenden Stellen schwächer und schwächer geworden, so daß mit seiner Ernennung sicher zu rechnen sei. Der belgische Gesandte in Berlin, Baron Greindl, tritt demnächst in den Ruhestand. Zur Wehrvorlage. Es ist geplant, nach der, wie man glaubt, sichern Annahme der Wehrvorlage am 1. Oktober 1912 folgende Neubildungen vorzunehmen: die Generalkommandos der beiden neuen Korps, 20. und 21., die Stäbe für die 2. Divisionen dieser Korps, die 4 Feldartillerie=Brigadestöbe, 6 Feldartillerie=Regimenter(35 Batterien) für die der preußischen Verwaltung unterstellten Kontingente, 12 Batterien zur Ergänzung der 12 bayerischen Regimenter auf je 6 Batterien 2 Fußartillerie=Brigaden, 4 Fußartillerie=Regimenter und die Bespannungs=Abteilungen, 1 oder 2 Pionier=Bataillone, das Flieger= und ein Telegraphen=Bataillon, schließlich zwei schwache Train=Bataillone. Gleichzeitig sollen zum Teil die Etaterhöhungen an Offizieren bei den Feldartillerie= und Infanterie=Regimentern, sowie an Pferden bei einer Anzahl von Feldbatterien eintreten. Wie verlautet, wird von den 23 Batterien mit niedrigem Etat die Mehrzahl, d. h. über 100 den niedern Etat behalten. Die Erhöhung der Mannschaftslöhnung, die etwa acht Millionen beträgt, soll zur Verbesserung der Verpflegung verwandt werden. Die Neuformationen sollen, wie es heißt, zunächst auf Truppenübungsplätzen untergebracht werden. Das Rekrutenkontingent steigt um 15 000 Mann. Im Herbst 1912 will man eine größere Zahl älterer, sofort dienstfähiger Pferde ankaufen. * Die Ablehnung der Ostmarkenzulage für die Reichspostbeamten durch den Reichstag wird, der„Post“ zufolge vorläufig noch keine Folgen zeitigen. Die Ostmarkenzulage wird am 1. April für das 2. Quartal 1912 an die Postbeamten gezahlt werden, da die laufenden Ausgaben, zu denen auch die Ostmarkenzulage gehört, durch das Nothaushaltsgesetz im Reichstage bewilligt sind. Es erscheint mithin fraglich, ob die Ostmarkenzulage überhaupt für das Rechnungsjahr 1912 den Beamten entzogen werden kann, da die einmal gezahlte Zulage innerhatb des Rechnungsjahres unwiderruflich gewährt werden muß. Man hegt übrigens die Hoffnung, daß der Reichstag in der 3. Lesung seinen Entschlußrück. gängig machen wird. Es wird versucht werden, bis zur dritten Lesung eine Verständigung zwischen dem Reichspostamt und dem Zentrum herbeizuführen. Bereits am Donnerstag sollen Vermittlungsvorschläge im Reichstage gemacht worden sein, von denen der ine dahin ging, allen Reichspostbeamten in gemischsprachigen Dieikten, also auch in Elsaß=Lothringen und in Schleswig, Zulagen zu bewilligen, damit die jetzt gezahlten Zulagen keine Spitze gegen das Polentum enthalten. Endgültige Abmachungen werden aber erst nach Ostern getroffen werden. Die haltung des Zentrums in der Frage der Ostmarkenzulage ist ein für allemal gegeben. Es lehnt sie aus prinzipiellen Gründen ab und die Hoffnung, daß es seinen Entschluß rückgängig machen wird, dürfte trügerisch sein. Richtig ist, daß der Wegfall der Zulage für die in den östlichen Provinzen beschäftigten Beamten eine Härte sein wird. Aber die Postverwaltung hat es ja ganz und gar in der Hand, die Härte zu beseitigen, indem sie den Wunsch der überwiegenden Mehrheit des Reichstags nach einer allgemeinen Aufbesserung der mittleren und unteren Beamten erfüllt. Ob sich auf dem von der Post angedeuteten Wege ein Ausweg finden läßt, wird im wesentlichen davon abhängen, daß die auf das Reichsland und Schleswig auszudehnende Zulage nicht etwa auch noch eine Spitze gegen die fremdsprachige Bevölkerung trägt. Die Gefahr ist jedenfalls nicht von vornherein ausgeschlossen. Das einfachste und beste Mittel scheint uns eine allgemeine Aufbesserung der mittleren und unteren Beamten zu sein. Die Mittel dürften bei der günstigen Finanzlage des Reiches vorhanden sein. * Zu den Vorgängen bei den Nationalliberalen betont jetzt die parteioffiziöse„Badische Nationalliberale Korrespondenz“, die bisher geschwiegen hatte, daß die nationalliberale Partei die ihr seit Sonntag entstandenen Schwierigkeiten überwinden müsse, ohne daß die Krisis zur Spaltung der Partei führen dürfe. Wertlos sei es auch, die Vorgänge im Zentreggo,and„als, durchaus, harmlos hinzustellen, wie dies von der respondenz geschehe. Solche Vertuschungsversuche könnten ihren Zweck nicht erreichen, sa man müsse sagen, daß sie der Partei direkt schaden. Wer über die Vertretungen der einzelnen Richtungen auf dem Vertretertag orientiert sei, wisse genau, daß die Beschlüsse des Zentralvorstandes auf dem Vertretertag eine Billigung nicht finden würden. ralvorstand Berliner Nationaltiveralen KorIn der Landesversammlung von Braunschweig ist folgende Anfrage gestellt worden:„Die Unterzeichneten bitten die herzogliche Landesregierung, eine Erklärung darüber abgeben zu wollen, ob sie noch auf dem Standpunkt beharrt, den sie damals im Bundesrat bezüglich der Aufhebung des§ 1 des Jesuitengesetzes eingenommen hat.“ Die Anfrage wird in kurzer Zeit auf die Tagesordnung des Hauses gesetzt werden. * Religiöse Unduldsamkeit, zu diesem Kapitel liefert der der„Frankf. Ztg.“ aus Zittau zugehende Bericht einen markanten Beitrag. Der gesellschaftliche Boykott eines Arztes in der konfessionell gemischten Gemeinde Ostritz hat zu einem Privatbeleidigungsprozeß vor dem hiesigen Schöffengericht geführt, vor dem sich der Amtsrichter Dr. Kirsten aus Ostritz wegen Beleidigung zu verantworten hatte. Als Ende 1910 der evangelische Arzt Dr. Klee starb, suchten gewisse Honoratioren in Ostritz die Niederlassung eines katholischen Mediziners zu verhinder n. Der Versuch mißlang: nachdem sich neben den bereits in Ostritz befindlichen beiden evangelischen Aerzten der gleichfalls evangelische Arzt Dr. Göpfert angesiedelt hatte, eröffnete auch der katholische Arzt Dr. Hoffmann in Ostritz seine Praxis, der auf geheime feindselige Strömungen stieß. Die Anklage legt jetzt dem Amtsrichter Dr. Kirsten zur Last, Ende 1910 zu Dr. Pflugbeil, früher in Ostritz, jetzt in Chemnitz=Hilbersdorf, gesagt zu haben, „man solle zwar die Besuche Dr. Hoffmanns erwidern, ihn aber im übrigen völlig schneiden, auch seinen Eintritt in die Gesellschaft „Erholung“ verhindern.“ An den Kaufmann Posselt hatte Dr. Kirsten ferner einen Brief geschrieben, worin der Adressat gebeten wird, davon abzusehen, Dr. Hoffmann und Frau als Gäste zu einem„Erholungs"=Vergnügen mitzubringen, weil sonst verschiedene Mitglieder aus der Gesellschaft austreten würden.“ Dr. Pflugbeil bekundete als Zeuge, daß Dr Kirsten bereits in den Tagen, als Dr. Klee noch auf dem Sterbebette tag, an ihn auf dem Marktplatze in Ostritz herangetreten sei und gemeint habe, nun muß aber sofort ein evangelischer Arzt her. Sanitätsrat Dr. Fischer aus Ostritz mußte zugeben, einmal zu einer kranken Frau gesagt zu haben:„Sie dachten wohl, Sie müßten zu Dr. Hoffmann gehen, weil der katholisch ist!". Der Reserendar Kühn empfand die Niederlassung Dr. Hoffmanns als Provokation:„wir“, so sagte er, mußten annehmen, daß er sich seine Klienten einseitig in katholischen Kreisen suchen werde. Das Schöffengericht sprach Dr. Kirsten frei; die Aeußerung, die Form müsse gewahrt werden, im übrigen könne man ja Dr. Hoffmann schneiden, sei nicht beleidigend. Auch der Brief dessentwegen es an dem rechtzeitig gestellten Strafantrag fehle, enthalte keine Beleidigung. Die„Frankf. Zeitung" bemerkt ganz richtig dazu, durch die Freisprechung werde das Urteil über die Vorgänge natürlich nicht berührt. Gewiß nicht. Wenn aber in protestantischen Kreisen und zwar denen der„Gebildeten" solche Anschauungen herrschen, wie muß es dann erst bei den unteren Ständen damit beschaffen sein! Mit der Freisprechung ist das Urteil jedenfalls nicht eledigt. Parität für die katholtschen Genossenschaften. In der Sitzung des Abgeordnetenhauses vom 15. März d. J. verlangte bei Beratung des Kultusetats der Zentrumsabgeordnete Dr. Dittrich Freiheit nicht nur für die Verfassung der Kirche, sondern auch freie Bewegungsmöglichkeit für die katholischen Genossenschaften, die zur Pflege der Caritas, des Unterrichts usw. entstanden sind. In Entgegnung auf die Rede des Herrn Dittrich führte der Herr Kultusminister in der Sitzung vom 16. März aus:„Wenn auch die grundsätzlichen Auffassungen auf diesem Gebiete sehr auseinandergehen, so sind doch tatsächlich die Dinge bei uns so geregelt und geordnet, daß weder von der einen noch von der anderen Seite mit Recht allgemeine Beschwerden erhoben werden könnten.“ Demgegenüber betont die in Beuthen(Oberschl.) erscheinende„Oberschl Ztg.",„daß die grundsätzlichen Auffassungen tatsächlich sehr auseinandegehen und die Dinge bei uns nicht so geregelt und geordnet sind, daß von katholischer Seite berechtigte Beschwerden nicht zu erheben wären. Zum Beweise dienen z. die Verhältnisse in Miechowitz, Kreis Beuthen(Oberschl.).“ Darüber schreibt das genannte Blatt: In Miechowitz befindet sich eine katholische Niederlassung von Grauen Schwestern und eine solche von Diakonissen unter der Leitung von Eva v. Thiele=Winckler bezw. deren Vertreterin, der Gräfin v. Haßlingen, und des Pastors Arps. Die letztere Niederlassung und deren Tätigkeit ist eine sehr umfangreiche. Sie erstreckt sich von dem Säuglingsheim, dem sogenannten Sonnenland stufenweise bis zu einem Altersinvalidenheim, dem sogenannten Valescastift. Die Kosten der Unterhaltung dieser Anstalten müssen ganz enorme sein, und da hierzu die Zinsen des von Eva v. Thiele=Winckler festgelegten Kapitals von 1 400000 A durchaus nicht ausreichen, muß man annehmen, daß hierfür von dritter Seite namhafte Zuschüsse gegeben werden. Da vielfach, ja sehr oft, die Aufnahme in die evangelischen Anstalten gratis und kostenlos erfolgt, erfreuen sich dieselben eines großen Zuspruchs. Beide Niederlassungen die katholische wie die evangelische, haben je eine Kleinkinderschule, eine Handarbeitsschule und ein Kinderfürsorgehaus— Waisen4 Der goldene Schatten. Roman von L. T. Meade. Deutsch von L. Wechsler. (20. Fortsetzung.) 15. Während Deane bei seinem zukünftigen vater weilte, saß Alice in ihrem kleinen, behaglichen Wohnzimmer am Feuer, einen Leihbibliotheksband in der In ihrer kostbaren, wenn gleich einfachen Toilette, umgeben von allen Wohltaten, die der Reichtum gewährt, nahm sie sich wie ein allerliebstes Bildnis aus. Eine Lampe mit rosafarbenem Schirm verbreitete ein angenehuzgeigage, über ihr Gesicht, ihr Kleid und die Seiten des nen Buches; unter dem Saume des hellen Seidenkleides lugte ein auffallend schön geformter, kleiner Fuß hervor. Im Kamin brannten mächtige Holzscheite, deren Flammen eine behagliche Wärme verbreiteten. Ein schuegeißez Schoßhündchen, das Alice zärtlich liebte, leckte ihre Hand; als es aber merkte, daß man es nicht beachtete, streckte es sich wohlig auf dem vor dem Kamin ausgebreiteten weißen Schafsfell hin, um sich einen kleinen Schlummer Es währte nicht lange, so legte Alle ihr Buch aus der Hand und blicte starr in die Züngeimie g amme u(e 96s Feuers. Auch in ihren Augen woze, I. getans segen, die hoffnungsvoll und freudig zuale. Sie besano sich in einer überaus glücklichen, frohen Stimmurgziguich„iten Stimmung, daß sie die ganze Welt hätte glücklich, Wissen Sie war niemals selbstsüchtig gewesen, und es gab auch setzt Dinge, die ihr, wenn sie über sie nachgedacht hätte, einige Sorge bereitet haben würden. So die Gesundheit ihres Vaters zum Beispiel. Sie war nicht blind, sie wußte, daß er eine schwere Krankheit durchgemacht hatte, und daß ein Verhalten schon früher vieles zu wünschen übrig ließ. Denn seine seltsame und ganz unverantwortliche Haltung der armen Ursula gegenüber war entschieden zu verurTrotzdem fand Alice, daß sie sich heute nicht mit diesen Dingen abgeben könne. Ein Gedanke beschäftigte sie, nahm sie ausschließlich in Anspruch, ein Bild füllte ihr Herz so voll und ganz aus, daß kein Raum für etwas anderes blieb. Stephan erwies sich täglich in günstigerem Licht, bewies mit jeder Stunde mehr und mehr, daß er von nehmer Denkungsart war. Er liebte sie. Nicht im Traume wäre es ihr in den Sinn gekommen, daß ein Mann wi Stephan Deane ein Mädchen heiraten könnte, ohne es von ganzem Herzen, aus tiefster Seele zu lieben. Er war allerdings von zurückhaltender Natur und würde die lichen Schätze seiner Zärtlichkeit und Liebe erst nach der Heirat enthüllen. Sie aber wollte und konnte geduldig warwürde. Sie wußte, daß er sie liebe, und dieses Bewußtsein machte sie glücklich. Hatte sie doch an seiner Liebe einen Schatz erobert, der alles Gold auf Erden an Wert beiweitem übertraf, und auch sonst entsprach Stephan nach jeder Richtung hin allen Anforderungen ihres Charakters. Der Schritt, den er erst in den jüngsten Stunden unternommen, indem er Maurice Sherwood auf eine gesunde finanzielle Basis stellte, hätte allein genügt, um ihre volle Sympathie herauszufordern. Das ganze Projekt erfunte sie mit hoher Befriedigung. Sie konnte es nicht hoch genug veranschlagen, daß ihr Verlobter sein Geld für das Wohl anderer verausgabte. Alice hatte den Geschäftsgeist ihres Vaters teilweise geerbt und glaubte fest und steif daran, daß das geplante Blatt einen großen finanziellen Erfolg haben werde. Sherwood würde schon in Kürze seinen Posten antreten können, dem er nach jeder Richtung hin bestens entsprechen wird: Ursula würde aller Sorgen enthoben, die Kinder mit allem Notwendigen versehen sein,— die ganze Familie wäre mit einem Schlage glücklich geworden. Ein Lächeln umspielte ihre Lippen, während sie diesen Gedanken erwog, und in ihren Augen leuchtete es noch heller als bisher. Am Samstag würde Deane sein Kapital beheben und Sherwood am Montag genügend Geld geben, um den kleinen Haushalt in Asprey=Gardens flott zumachen. Dann käme die Hochzeit und darauf die Flitterwochen. Ja, das Leben war doch schön und Gott unerschöpflich in seiner Güte. Es war herrlich zu leben und den Sonnenschein zu sehen. Eine Weile saß sie da, von Glücksgefühl überwältigt, ohne eigentlich an etwas zu denken. Doch zufällig fiel ihr Blick auf die allerliebste kleine Stutzuhr, die auf der Kaminplatte stand, und zu ihrer Ueberraschung sah sie, daß Deane sie schon länger als eine Stunde auf sich warten ließ. Der Gedanke schoß ihr durch den Kopf, daß ihr Vater von der langen Unterredung ganz erschöpft sein müsse und es an der Zeit wäre, ihr ein Ende zu machen. Sie stand auf, warf einen wohlgefälligen Blick in den Spiegel, aus dem ihr eine andere elegante und höchst anmutige Mädchengestalt entgegenstrahlte, und begab sich in das Zimmer ihres Vaters. Sie drückte auf die Türklinke und trat ein. Der alte Mann wir in seinem tiefen Armstuhl förmlich versunken. Der Kopf war ein wenig seitwärts geneigt, der Mund stand halb offen, die Augen waren geschlossen, der alte Mann war eingeschlafen. Alice trat dicht zu ihm hin und lauschte eine Weile seinen tiefen, regesmäßt: gen Atemzügen, wobei es ihr nicht entging, daß sein wesicht wie im Schmerz verzogen war. Trotzdem wagte sie ihn nicht zu wecken, und nachdem sie eine Weile wartend dagestanden, ganz erstaunt darob, daß sich ihr Vater allein befand, ging sie ebenso lautlos, wie sie eingetreten war, aus —40, dem Zimmer. Im Korridor begegnete sie einem eidon dahen Sia viellech Diener, den sie Nr. Dzang gosehen?“ „Mr. Deane verließ schon vor einer halben Stunde das Haus, Miß Alice.“ Die junge Dame kehrte in ihr Zimmer zurück, ohne etwas zu erwidern. Dort ließ sie sich wieder auf ihrem Stuhl nieder, um wie vorhin in das Feuer zu starren. Allein ihr Gesicht hatte den früheren glückstrahlenden Ausdruck verloren und eine seltsame, lähmende Furcht beschlich ihr Herz bei der Vorstellung, daß Stephan das Haus verlassen hatte, ohne sie zu verständigen, trotzdem er ihr versprochen, den Abend in ihrer Gesellschaft zu verbringen. Man hatte ja noch so vieles zu besprechen und zu vereinbaren. Er hatte ihr seinen ganzen Plan über das neue Unternehmen darlegen, die näheren Umstände besprechen wollen, und nun war er buchstäblich verschwunden. Das kam einer herben Enttäuschung gleich. Was wohl die Ursache dieses seltsamen Benehmens sein mochte? Er würde ja ganz bestimmt wiederkommen und war vielleicht nur fortgegangen, um einen Auftrag ihres Vaters auszuführen. Denn daß er sich enfernen würde, ohne ihr „Gute Nacht“ zu sagen, war ganz einfach undenkbar. Und darum wollte sie noch auf ihn warten. Pintuun L. mit Als es zehn Uhr geworden, kam die Warterin, die mit der Pflege Langton's betraut und einst die Amme seiner Tochter war, herein und sagte: „Ich glaube, den gnädigen Herrn für die Nacht allein lassen zu können. Wünschen Sie ihn nochmals zu sehen, „Nein, Jessop,“ erwiderte das junge Mädchen; sagen Sie Papa, ich ließe ihn grüßen und ihm gute Nacht wunschen; aber ich will ihn nicht stören.“ Die Wärterin zog sich zurück. Alsbald trat Hudson ein und fragte, ob sie noch etwaige Weisungen zu erteilen habe. Nachdem sie eine verneinende Antwort gegeben, ging er hinaus und sie hörte, wie er die Haustür verschloß uno verriegelte. Sie fühlte sich mit einemmale namenlos allein und verlassen, gab aber die Hoffnung, daß Stephan sich einfinden werde, noch immer nicht auf. „Er kommt ganz bestimmt, selbst wenn es spät wird, wiederholte sie im Stillen, denn er hat mir ja nicht einmal Die Rleine Stutzuhr verkündete mit süberhellem Schlag die elfte Abendstunde und Alice wartete noch immer. Dann erklangen die klaren Töne von neuem; es war Mittemnacht irde gewolven. Nun mußte sie sich sagen, daß er doch nicht kommen werde. Und langsam, wie von einer unsichtbaren Last bedrückt, zog sie sich zu Tode betrübt, in ihr zimmer zurück. Schlafe 16. Mit der ersten Frühpost am folgenden Saog garhielt Alice einen Brief von Deane. Er war sehr kurz und muiere: „Meine teure Alice! Ich hatte eine recht peinliche Unterredung mit deinem Vater, nach der ich es nicht über Herz brachte, dich aufzusuchen. Vielleicht komme ich indessen im Laufe des Tages; mit Deinem Vater sprich jedoch keine Silbe über die Sache. Und vor allen Dingen lasse den Mut nicht sinken. Ich verbleibe Dein Dir herzlich ergebener Stephan Deane.“ Dieser Brief, der Alice übergeben wurde, als sie sich an den Frühstückstisch setzen wollte, entsprach sehr wenig jenen Botschaften, die ein liebendes junges Mädchen von dem Manne zu erhalten wünscht, dessen Gattin es in einigen Tagen werden soll. Heute war Freitag, morgen würde Samstag sein, dann kam Sonntag, darauf Montag, und der Dienstag, der sich daran schloß, sollte ihr Hochzeitstag sein— Stephan's Hochzeitstag und der ihrige, und dessenungeachtet brachte er es über das Herz, einen solchen Brief an sie zu schreiben und zu sagen, daß er sie heute„vielleicht“ aufsuchen werde! Dabei waren heute noch zahllose Dinge zu erledigen, die sie beide betrafen und von ihnen gemeinsam erledigt werden mißten. Unter anderem sollten Langton's Sachwalter zur Mittagsstunde im Heckenhause erscheinen, mit allerlei Papieren ausgerüstet, die sie— Alice und ihr zukünftiger Gatte— zu unterschreiben hatten. Am Nachmittag waren die Kinder aus der von Alice protegierten Sonntagsschule zum Tee gerufen, und Stephan hatte orsprochen, zum Ergötzen der Kleinen eine kinomatographische Vorstellung abzuhalten; Mags und Herbert sollten auch zugegen sein. Zum Schluß wollte man Mags in ihrer. glücklich fertig gewordenen Brautjungfernstaat stecken und der Bräutigam sein strenges Urteil abgeben. Abends endlich erwartete man einige Freunde und Bekannte zu Gast, denen man den glücklichen Bräutigam bei Tische vorstellen Die Vorgänge des ganzen Tages drehten sich buchstäblich um Stephan, der Stunde um Stunde besetzt war, und trotzdem hatte er ihr da geschrieben, daß er sich„vielleicht“ einfinden werde. Was stak da eigentlich dahinter! Sie schob den Brief in ihre Tasche und goß sich eine Tasse Tee ein, die sie aber nur mit Mühe leertrinken konnte, da thr die Rehle wie zugeschnürt und heute zu unglücklich: „Ich war gestern zu glücklich sagte sie sich.„Was das alles nur bedeuten mag?“ Ein plötzlicher Gedanke kam ihr. Stephan würde natürlich im Bureau sein; dort wollte sie ihn unverzüglich aufWenn er ihr, seiner zukünftigen Gattin, gegenüber Der Grlde d, J. Sseg, Peser die bse= dutel. Mädchen, indem es auf den Vater zutrat und ihm den ge wohnten Morgenkuß gab Bamstag den 30.(ärz Witte Weftfälischer(Derkur. Nr. 165.(Dittogs Ausgobe. Pere tgchen Corven, sst an die Spite des Ehrengroidums grtre.— Ehrengraßdium gehoren u. a. noch on: Polize pronden: D## Dr. zur Nieden in Gelsenkuchen und Graf Drosie.. Land### von Refselrode=Reichenstein zu Herten. 4s Bischerng hogen, 29. Morz. Ungemein aufregende Szeuegestern abend in und vor dem Hause Neue Kirchstraße in g.4 hagen ab. Dort war in der zweiten Elage ein Zimgebrochen, der eine so intensive Neutdertwichlung„ innerhalb weniger Minuten das Dochgeschoß und dos Treppegi. völlig verqualmt waren. Dadurch war den im 2 nenden Familien Drees und Bunse der Weg über die 7,, perrt. Wohrend es den Angehörigen der Jamilie Drge“ über das Dach in das Nochverhaus zu gelangen, war der i, gen Familie Bunse auch dieser Weg abgeschnint war mit Rauchgasen io angefüllz, daß ernstlich gerechnet werden mußte. Die angfrvollen Hilferuse der dedrs Jamilie riesen unter der sich auf der Straße rasch ansamm Menge ungeheure Aufregung hervor. Der Bezirkeschorns. meister Paul Steinkuhler erkonnte die große Gesayr in Familie schwevie, und unternahm die Neuung. Bom# Nachbarhauses aus drang er in die Wehnung ein und zene. Aufdietung aller Kraft die ganze Fomilie über die Tregge g. war die höchste Zeit gewesen, denn die begreif gewordenen Leute wören wahrscheinlich kurze Zei Fenster auf die Straße gesprungen, um so wenigstenz.. quolvollen Erstickungsiod bewahrt zu sein. Die Feuern den Brand bald löschen. Der durch das Feuer angerichtet, 8a. den ist verhältnismäßig gering, da nur zwei Zimmer ausbre Die Wehrleute stellten eine setten beobachtete Hite wicklung fest. * Botmerstein, 28. März. Die Burgruine Vollmarsseig bekanntlich unter Führung eines Ausschufses, an dessen E# Landret Hanmann in Hagen steht, restauriert. Ein Tei der## deiten ist im vorigen Sommer dereits durch die im kommenden Frühjahr vorzunehmenden Art. Tage die Baukommission des Ausschusses an Ort und Siele#. schlossen. Es mußte nomentlich über die Wiedersussten, Kriegerdentmals verhandelt werden. Man beschloß, d. auf dem von der Kommission destimmten Platze in de: Nu, Burgplateaus wieder aufzurichten. Au den Ardeuten soll zeic nach Ostern begonnen werden, so deß das Denkmal im Juni m dasteht. Gleichzeitig soll mit der geplanten Wiederouifübrurg Bergfrieds begonnen und auch diese Ardeiten dis Mite des durchgeführt werden. Sobald die in dem Wirtschaftsged gernden Bestandteile des Denkmais entfernt sind, wird der Apteng dieses Gebäudes vorgenommen werden. Man hofft bei des Grundes unter diesem Gedäude noch auf manche F. stücke zu stoßen. Die im vergangenen Herdst vorgenommenen 2.; gradungen lassen historisch Wertvolles erwarten. Alle diese zie legungsarbeiten sollen so beschleunigt werden, daß sie im Lapse), Sommers beendet sind. (=) Köln, 29. März. Die Zentral=Sterdekasse„Leo“ in Zön hai ihren Rechenschaftsbericht fur das 16. Geschäftsjahr(1911) in Druck herausgegeden. Wir entnehmen dem Berichte, doß 2, Kasse auch un verflossenen Jahre in unseren katholischen### einen weiteren erfreulichen Fortschrin zu verzeichen dat, wie denn auch die erzielten Geschäftsresuhate, trotz der Ungunst der Verhältnisse, durchaus befriedigende sind. Die Jadi der Kassez, muglieder wuchs im Jahre 1911 um 7104, die Zahlstellen ve mehrten sich um 62, so daß am 31. Dezember 1911 der hofe 59 423 Muglieder(36 555 Männer, 22 868 Frauen) angehörig, die sich auf 550 Zahistellen in ganz Deurichland verreilen. B# zum 1 März 1912 stieg die Mugliederzahl bereits auf über 61000 und die Jahl der Zahlstellen auf 502. Die eingetretene Sterdiichkeit dlied trotz der allgemein beobachteten höheren Sterdischten des Jahres um 23,66 Prozent hinter der rechnungsmäßigen rück Für 998 Sterbefälle wurden 100 935 4 Sterbegelder fang und den Hinterbliedenen ausgezahlt. Die Zahl der Sterbejaße seit Bestehen der Kasse stieg damit auf 4357 mit 399 614 4, die Verwaltungskosten erfuhren durch vorübergebende, nicht wieder. kehrende Ausgaben eine geringe Steigerung und bleiden mit 4.## Prozent noch immer weit hinter den bei ähnlichen Unternehmun. gen üdlichen Verwaltungskosten zurück. Der erzielte Durchschams. zins für Kapitalonlagen stieg auf 4,35 Prozem, die Mugliederbeuräge stiegen gegen das Vorjahr um 11 645 4, so daß die Verrag von 20040 durch den Steatste Das Gesegz soll om 1. Aprt 1913 in Kroft treten. O Der Vorteitag der Jortschrittlichen Beikspartei 5. dis 7. Okttoder d. J. in Mannheim statt. * Die Beerdigung des Abg. Traeger, des Alters des Reichstages, ist am Freuog nachmittag unter groß gung erfoigt. Fast das ganze porlamenterische Deutschland wer durch Abgeordnete, Deratationen oder durch Kranzipenden vertreten. Von der hderalen Fraktionen wohl aller Parlamente der größeren deutschen Bundesstaaten waren Kränze niedergelegt. Der Reucdstag und das Preußische Abgeordnetenhaus ehrte: in desonderer Weise den Entschloienen. Alle Fraktionen hatten Bumer#penden gesandt. Der Reichstag als solcher hatte einen Lordeertranz mu der Inschrift:„Dem allverehrten denten des Deunchen Reichstages!“ geschickt. Mu dem vollzahligen Re##stogspresidum an der Sxize waren zahlreiche Mitglieder des Recchrreges, allen Fraknsne angehörend, gekommen. Auch das Adgeerdartendaus war durch Augehörge aller Parteien vertreten. Der 8s Fher S.. der er 9 ichen Zemrums in dem aud der Rest weine: den Wädlern gibt Abg. Noeren## öffentlichung Kenutnis von seinem Ents# Aus der vorsiehenden Erklarung, die ich Zeutrumsfraktionen der Reichstoges und des habe, gehr dervor, daß ud mud entschossen ven hause Vogteiplatz und Anschein nach ist also erfurt. 20. März nachmittag in der In der Gegend von Str stehen. Sagrbrücken, 30.3 handung Krawal## re1 6 gesproch ververictzung, Beleidigu urteilt wurde ein Ang Pochen Haft, zwei Ang Wochen Haft, ein AngWochen Haft, einer zu einer zu 5 Monaten Ge naten Gefängnis, einer vier Angeklagten erfolg Frankfurt a. M., sichtigt der hiesige Ob und als stellvertretend Dresdner Bank einzut Neustrelitz, 30. Mä soglicher Gerichtsgelde nahme einer größeren Aktuar Schaffrin, wur Seine Barmittel waren Wien, 29. März. Revision des Kammerst hat sonach 30000 M Prag, 30. März(: kau wurde der Bürger: verhaftet, gemeinsamn die Leskauer Sparkasse Brüssel, 30. März lung der Aktiengesellsa geben, daß das Desizit der Staat bereits 1 M Valparaiso, 29. 2 Arenas gemeldet u von 4274 Tonnen auf am 18. März an den Ein Boot mit dem Ka ist in Punta Arenas übrigen sind getroffen Petrikau, 30. Mä des Maczochprozesses Urteil mit eingehende Naczoch, Helene Macz aso nicht entflohen. D # wird das Urteil vorlät Kolomea(Galiziel * Gymnasium ist gleich = Eine Chausse * gothaische Regie dem Plane, von den * für die Benutzung de diese Steuer soll eine für die deutsche Meil Idee die Automobilb #Mitteldeutsche sammlung ein, die im # dars es betrachtet wi Kyrpet durch sein In der Versammlung ene schwere Schädlgt würde. Es wurde e # in der es heißt, daß # dieses verkehrsfeindli ihrer Satzungen im # Vereinigungen Deut des Herzogtums Gotl Automobilverkehr an # uird. Lachsfang im G schen Fischerei=Verba # vorigen Jahre betont die Verschmutzung de Auf der Weserstrecker # v e r g e b l i c h e m F i s c h e n April gefangen. Vo Fangstellen in Betrie ## ferhoch bei Nienburg ## im Juni mit 392 und 1 Der Fang des ganzer # im Gewicht von 221 □ Zu Zwecken der künf nachten bei Hameln Fische gefangen wur ## vier Männchen wurd gestorben. Von die ##nen werden, wodurch ## a b e r k a u m z u r H ä l f t e gebiet im Vorjahre Miteln. Ob trotz der Kosten gescheut sind, Döverden sind, die L # n i c h t ü b e r s e h e n. D i e um bedeutende Wer Fischereigerechtsame haden Preußen und Oberweser angekauft genossenschaft in Har ##lichen Jahrespacht d ∆ 154000 M. Der K sammerelachgange das iist der Wbdache # eeien ssind im Johre einige geringere Ge angelaust worden. Rehn geworden. Alleim, wie de Verdastrishe aun emmal uegen, war der Schrut den ich gezan hade, eine Norwend gleu, der gegenuder periönüucden Ruckhauen zurücktreten müssen. Ich vertraue auf die Einsicht und das gerechte Urten der Wähler, doß sie mir derhald nicht zurnen werden.— Jch scheide von meinem Wahltreise und allen meinen Wädlern mu niesem Schrnerze. Wo man sent 20 Johre dets ungeteiltes Vertrauen und so viele aufrchnige Freundichof gefunden der, de füht mon sich deimisch und wird einem das Scheiden schwer Aber ich werde troß Loslöjung der Bande, die uns durt. das Mandei mitemander verkn. dankdare und freundscefriche Ermnnerung aucd für die Zukunft mit den Wählern verbunden bicchen, wie uch denn andererseits hoffe und darum dite, daß die Water auch mir ein freundluddes Angedenken bewahren migen Koin=Lindentdal., 25 März 1912. Hermenn Roeten. Man kann den Entschluß wohl verfreden, wird ihn ader auch bedauern schon allein deswegen, weil mu Herrn Geheimrat Noeren eine wirklich tuchnige, in unserer Zeu doppen erforderliche Kraft aus dem parlamentariichen Leden ausscheidet. Noch bei den letzzen Wohlen hauen die Wädler der Wahltreises Merzig=Soartoms, den er seit 1893 vertret, mit ganz erdrückender Mehrdeit ihm ihr Vertrauen zum AusLondtag vertret Gedemret Noeren sen 1891 den Kreis Trier Stadt und Land; schon vorder daue er, von 1882 bis 1885, das Mandel für den Kreis NeuwiedAbdentuchen Oesterreich-Ungarn. Oesterreichiicher Reichsrot Wien, 29. März, Abgeordnetenhaus. Zu Beginn der Situng erteilte der Prosident Sylvester einzeinen Aogeordneten Ordnungsruse und Rügen wegen der gestrigen Zwischenfälle und drückte sein tiefstes Bedauern über die widerwärnge Szene am gestrigen Schluß der Sitzung aus. Er tnupie daran die Madnung, durch Ruhe und Selbstbederrichung die Wurde des Hauses zu wahren.(Beisall. reiche lebdafte Zwischenruse, erregter Wortwechiel zwischen Deruichnationalen und Sozieldemokraten, andauernder groper Lärm.) Der Prasident drotte mit Umerdrechung der Sitzung Nochdem die Rute wieder eingetreten war, wurde die erste Leiung der Wosserstroßennovelle sorgesetzt. Frankreich Kriegsprepherzeidungen. Ueder die deuschen Heeresund Fiortenforderungen läßt sich General Vonnal, Verügender des französichen Wehrvereins, auf eine Rundfroge des„Paris=Journal“ sehr pessimistisch vernehmen: Sas dieie neue Anstreugung des Deutichen Reiches bedeutet? Angenscheinlich den Wien, ein für allemal den Zwieipalt zu beender, den der Frankfuner Friede nicht nur zw schen dem Deutichen Reich und Frantreich, sondern auch zwischen dem Deurschen Rend und Europa geschoffen det Unsere Nochdarn dereiten sich aus den Krieg in kurzer Frist, in zwei bis drei Jahren, vor Sepon 1962 kündignen die Beränderungen im aktiven Heer und in der Landwedr den Kampi gegen Oesterreich an. Das Verlamem verwergerte die Kredue, der Konig von Preußen ging wurde durch den Kreislandrat dezm den Anssvorneber, mur es dieß. in Auftrage der Regierung angeordnet, daß die in Frage sedenden Kinder alsbald zu enhahen jeien Wir wolen d Anordnung an und fin sich kemneswegs deirmenn, zumd die nehmigung für die Schesterr nur auf Aufnahme k##rdolncder Kinder aus der Paroche Niechoung samete und demgemaß abe die Beringung zu Redu destand, mussen es oder für jehr sonderbur finden, daß, sowen uns deiamm geworder, einem jeuens der Gememdevorßtandes Roßberg an die zunändige Stelle gericheten Erjuchen. Roßberger Kinder in die Mewowiger Anstau umer. bringen zu dursen, nich stangegeder. viehmehr dieses Geiuch wie and ein suiches jeuens der Oderleitung der Grauen Semenern von der Regierung ablehnend beschieden wurde, während die Luokon sendäuser, msonderden des jogenaunte Sormnenland mu seinen rund 100 Kleinen, zumeist Kmder aus Noßberg und Berrden ausweisen. Das Diekonissendaus Nieshowig dm medrere Dextacements, jo z. S. in Audor de. Ließ, Moschallen dei Posen. Nermderg dei Bresian, weich legieres der Amergmsdesizer Georz dem Rietdowiner Daatonissenkauie zmr Gründung Hermu fur deimatiose Kinder geicentwene überlassen der. Wie sestgenelt werden vor Riegowi aus Kunder nach anderen Anstauen vericng: Tutttocke N. daß nach der einen oder anderen der genannten Ansialten and katdalliche Amnder ver####ct werden Aus einem an zuständiger Stehe gelangnen Briese getn dervor. daß z B. in Ardor den katdoluichen Kudern deim Bein des k###dolachen Gonesdierner Scherigtenen entneden. Daß die Anstat nach der kowesßionellen Seur eine win einwandirete Eropegande treiht is ichon in Vorzahre deruhtet worden. Es wurden damass ungesähr 150 kordoltsche Knaben un Handierugteuserdenen drichöingt und mu ihmen„io ganz nedendei" grmeuantische Lieder und Cdorzüe eingeübt. Die Lönigliche Regietung wurde dieierhald epostroptnert worauf sie die Apfich darte an einem destimmen Taxe die Sathe kunck einen Regierungernt m Niechowig beivi zum Austrag und zur Erledigung zu bringen. Bei ader Sawester Eoi oder, wie sie genamt wrd.„Nuner Ene“, verreist war und man auff ihre Anwesenden dei der Verdandtung großes Gewr legtt, wurde der Verdandtungstag bis z derer Nuckkehr veri#oden Obmote nun mehr als zehr Monaue iendem verstoßfen sind iut in der Soche noch rch geschehen. Auch zuuit wud in Nietdrwiz stark Propaganda gegen die Rotholiken gemathr. und zwar vermmeln Grotzmanniede Brrichuren, Piorempege. uim Ein Anzeif gegen die uneigenmietzige soziele Tirgken der„Muner Evo“ wie der Niechar#ge: eangetnchen Anstanen liag uns sern. Emne Abweh: gegen die An und Beise, mit weitder mar die beiderseniger Koneshonen und derer Emmttunger bedanden unt minder andd eine Adwehgeger die dei der Amheicken Odenalcnens Argwohn erregende Tangken der prueßamnchen Ankalten in Nietdowig erschennz uns edn ungrzeig und i gerechwerne In der heungen Nachanmagspegung der Kammer der Adgeardneten führte Ministerpräsidem Frdr von Hertkag dei der Berarung des Aiuchteriums des Aeußern in Ernderung verschiedener An fragen aus: Ich hade muich utemals gegen den Dreibund ich sehe in dem eine Garantie gegen einen europätichen Krieg. Was den Bradesrats=Ausschuß für auswörtige Angelegenheiten anlangt, so hei dieser seine Bedeutung und soll sie aud dedaiten. Ich bin der Meinung, daß es dem soderumen Cdarakter des Reuder nur förderluch ist, wenn m auswärngen Fragen die Bundesstaaten gelegentlich mitzusprechen boden. Soilie dieser Ausichuß desmmmenden Antei an der Leitung der auswärngend Po##nk nehmen, ie wirde er sich nur ais ein Hemmschu#h erweisen. Der Aursichet wärde mu seinen Entscheidungen and viel zu spir kommen, oder ich schäpe die Bedeuung dieser Ausschuser ziembich doch ein. Ich datie es für wertvsll doß in auswärngen Froger die Reidelen ug sich mu den Emzekhagten ins Benehmen lett und daß dann ein Gebenkenaustanich samtfruder. Ich könnze mir ausd Füüe beuten, me eine Berübrung der auswär tien Poluik mit der mnneren Polmk stamfmdet und ein soicher mündlicher Austansch dann von gesteigerter Bedentung sein Dem früderen Ministerprösideren Grosen u. Pekewils in es gelungen, eine periodische Emderniung des früder döllig schtummernden Ausichosses derbeizuführen. Der Minister kam iodann auf die internationgle Schiedsgerichtsbewegung zu sprechen und erklarte daß er ihr iumpertisch gegerüderfeände Odweil er den Krieg für das schwerste Unglück dotte werde er ader eine gewisse Stepfis nich ies. Wenn des Deutche Neich sich in dieser Frage bisher erwas zurückdauend gezeigt bade. io bade doch gerade das Deutsche Neich durch seine auf eine große Sehrgestügre friedliche Polnik weit mehr zur Erhaltung des Friedens beigemagen, eis die gewiß sehr am gemeinten Friedensbestredungen, für deren Fürderung er gern im Ausschuß Fe unswörnge Angelegenbeues entreirt werde. Amtliche Nacbrichten. 4 An dem Amtoblolt der Lönigl. Regierung. Der Regierungs= und Baurm Dubislso ist vom 1. April d. J. ob der biegen Regierung üderwiesen worden.— Mu der Führung der Kirchendücher in der erledigten katdolüchen Piarrei zu Weieke im Kreise Vorken ist Kapian Nampelmenn deauftragt worden.— Der Stadrsekretär Angust Haumenn zu Burgsteinfurt ist zum ersten Stellvertreter des Standesbeomen für den Standesamtsbezirk der Stadt Burgseinfurt bestellt worden.— Nachdem die Errichtung der neuon Gewerdeinspeknon in Rheine für die Kreise Steinjurt und Tefklendurg gesichert ist. hat der Herr Nirster für Handel und Gewerde den Gewerde=Affessor Dittmar aus M.=Gladdech mit ihrer Verweltung vom 1. Apri 1912 ab deaufmagt. Die bei genannter Gererdeinspektion eingerichtete Stelle einer Assistentin in Frdulein Ido Maria Reygers aus Bocholt zunätdit prodeweise üdertragen worden.— Dem Pserre: Meunemann in Ainderdaus ist die örtliche Aufsiche üder die katdol'sche Volksschule in Kinderdaus übertrogen worden.— Der Oderletzrer Xaner Verron vom Gomnosium in Bocheit ist zum Oberlehrer an der Oberrerischule i. E. in Reckngdeusen ernannt worden.— Der kommtisariiche Oberiehre: Dr. Ado“ Bohlen von der Oderrealschuie i. E. in Münster ist zum Obersehrer an dieser Arsteit ernannt worden. — Der wiserscheftche Hisiedrer Alden Ostheide von dem Königlichen Realgymnefium i Elderfeld ist zum Oberledrer an dem Gunnasium nedst Reolschule in Buer ernannt worden.— Der Kandidet des Ledramtes an döderen Schulen Heinr. Bonse von dem Reeligymnastum zu Siegen ist zum Oderiehrer an dem Somnofium in Adeine ernannt worden. seine Mendate für den Reudstag und Landtog niedergelegt. In einer längeren Erklärung degründet er seinen Verzuhr, derm beißt es u. a.: „Soiange ud dem Zernrum angedore, hade ub es fueis els s#lb#rverstämndirch derratnet, daß sich die Tangken derielden— i aller Fragen natinind, dei dener die Weiandauung üderdauge in Verrach Lomm.— in Eintlang inn der Grundsagen der kutdurnichen Wenamtdauung zu definden der Zu diesem Sinne habe ih audd heu, solange ich in poluischer Leden siede, alle langen als 30 Jahre hidunch, in mernen Reder oder ichrfu#er Ausführungen, die au der Cdarokter oder des Wesen des Zenmums sud degiedenden Fragen dedanden....(Er schilder: dann die einzeinen Pooien in der Bedandlung dieser Frage und fähr: jorr). Es um für kurze Zeu eunge Rude ern, dann ader beganner mehr und zwar in teigenter Heu gken, die aner Angriffe geger iu„Rörpier“.„Heperinthonten“ und mie ienk man die Berrreter der katdoltichen Geuanstdauung imn Gegeniag zu den Vermeiern der sogenammnen„allgemin=“ oder„gememnam=##riftucden“ Wenanscdanung zu dezesthnen pflegte Ich hade mich roßten von jeder wenerer Bedandiung der Stretkfrage und trog aller Proukanonen von jeder Erwiderung zurückgedauen, pieimehr die Angelegenden mn ioocie: Weise vor der uner diesen Umständer alle: gegedenen Szelle, nämlich in der am 14. d 2k in Adgeordneten dause stangesundenen Fratuoonssizung, in der üder den Streu auf k##ndolicher Sert verdanden wurde, zm Spracde gebrac Die Ansernandersegzungen, die sich dieran anknüptter, haben ergader. daßz eine Verie digung des von mir vertretener Grundinges, seld# deu forzgesegren Provokanonen gegenüder, mich in meiner Steitung eis Mugnied der Frakvon als ausgeichhosen gelzer muß Doie Lage würde für mich unertröglich sein, ich mußse sie als unwurdig dezeithnen. Ich bin deshald nicht in der Loge mein Mendat lönger beizubehalten, und zwar Vermischtes. Ueber die Millkär=Trogödie von Osterode melder der„Betinz a.=Anzeiger“ aus Osterode: Die Trauer in der Garvison Onterose r die Miliär=Trogödie Ddie sich gestern dier abgeipielt dat, ist alkein. Das für gesern abend anderaumte Sinfoniekonzer d# likkorps des Insanterie=Regiments v. Grolman, das letzte in er Saison, fiel aus. Der erschossene Hauptmenn r! Reetsch, der unverheiratet war und dessen Mutter erst ugen Wochen gestorden ist, galt als gewissendafter, seldstloset, isttreuer Offnier. Als alleinstedender Mann gad er sich gan dem Soldatenderufe hin. Aus diesen Umständen wurde soch geschlossen, daß der Verstordene ein zu strenger 9 gewesen sei. Davon kann aber, wie in den diesigen Offizier sen mitgeteilt wird. gar nicht die Rede sein, und jede dem Fall Krosigk wird streng von der Hand gewiesen. Wis Täter, den Musketier Emersleben, andelangt, so war et eigenartig in seinem Wesen. Vor längerer Zeit soll er seiprochen daden, daß er den Hauptmann deseitigen wolt. bestätgt sich, daß der Hauptmann selbst den Emersieden al: Nusketier der Kompagnie zur Beförderung zum Gefreuen gen deatsichtigte, weil er nicht nur ein guter Stphr## n überdaurt ein guter Soldat war. Ueber die 29. d noch dekannt. daß sich der Mörder am gestrigen Morgen ank gemeldet dat. von dem Arzt gesund geschrieden, keine: ienst defreit wurde. Diesen Umstan zunuge. Er###tocwert auf den eine Besichtigung der iden der Hauptmann berichtet, durch schräg Städtisches. Darlamentarisches. 2 Die touiernallre und freitoniersafive Frethon des preußi ichen Abgeordnetendauses baden einen Antrag auf Annahme eine Geegennwurfs derreffend die Heranziebung der Leamten. Gem bucden. Elementarlehrer und niederen Arcdendiener, sowie der Muuärpersonen und Muglieder der Gendarmerie in der Provin Vosen zu den Volksschullasten im Adgeordnetenhause ern gedracht Nach dem Entwurfe sollen dert wo von Schulsozietäte: Beinäge für öffertliche Voiksschulen erdoden werden, die den ge nannten Beannen dinsichtlich der Gemeindeeinkommensteuer zu stedenden Beireiungen und Ermäßigungen audd auf die Schulde tröge Anwendung finden. Zur Umerstügzung leinungsschweche Schubonerten weiche zur Aufdringung der Ausfälle, die dur dieses Geseg entsieden, nicht in der rage sind, wird alhährlich ei Sie wartete fast eine ganze Stunde, und da sie ihre Ungeduld nicht länger zu beherrichen vermochte, beauftragte sie Pbilips. Mr. Deone, wenn er kommen sollte, zu sagen, daß sie ihn in einer döchst wichtigen Soche zu sprechen gewünscht habe, und verließ darauf das Haus, um nach St. Jamez Street zu fahren, wo ihr Bräungam wohnte. Dort berichtete ihr der Hausbesorger auf ihre Fraze, daß Mr. Deane kurz nach acht Uhr ausgegangen und noch nicht zuröckgekommen sei. Alice schrieb ein paar Worte auf ein Blan Papier, übergab es dem Porner mit dem Auftrage. es Stepdan einzubändigen, wenn er anlangt, und fuhr nach Heuise. Sie fühlte sich namenlos unglücklich und von einer furchtbaren Ungeduld verzehrt. Sie datte mit den verschiedenen Irrfahrten den ganzen Vorminag verbracht und Stepdan trondem nicht zu Gesicht bekommen. Um zwölf Uhr langten die Sochwalrer an. und Nr. Langion sand sich bleich und kraftlos im Raucdzimmer ein. Länger als eine halbe Stunde warteten Alicr ihr Vater und die beiden Anwälte auf Deane: aber er kam nicht, und so konnen die auf die Heirat bezuglichen Schriftftücke nicht umerichrieden werden. Die Anwälte befanden sich in sichtlich geärgerter Stimmung, entfernten sich aber mit dem Verspretden, am nächsten Tage wiederzukommen. Langton selbst legte keinerlei Ueberraschung an den Tog. Alice war leichendlaß von Angst und Aufregung: kaum daß sie sich notdürftig zu bederrichen vermochte. Sie wollte ihren Verlobten gewiß nicht verlepen, und doch füdlte sie daß sie die qualvolle Ungewißheit, die sich ihrer bemächtigt haue, nicht länger ertragen könne. hier war gewiß etwas nicht in der Ordnung und am liebsten häue sie ihren Vater zur Rede gestellt, wobei sie möglicherweise ein wenig zu stürmisch zu Werke gegangen wäre. Der alte Mann schien indessen ihre Gedanken zu erraten denn kaum waren die Anwälte fort, als er über große Müdigkeit zu klagen begann. Jessop wurde gerufen, und er kehrte in sein Schlafgmaner puriat. Hudion meldete, daß der Lunch aufgetragen sei. Um den Schein zu wahren verfugte sich Alice in den Speiseseal würgte einige Bissen hinunter und gab wieder Befehl zum Vorjahren des Wagens. Der Gedanke war ihr durch den Kopi geschossen. Urfuig aufzusuchen. Pielleicht wußte ihr diese einen Rat, um ihr das Unerträgliche erträglich zu machen Du bist zum Ausgehen gekleidet!“ frogte er. „Ja; ich habe vieles zu besorgen und den Wagen benelt. Haft du irgendweiche Aufträge für mich?" „Rein, mein Kind, ich danke dir. Doch vergiß nicht. noch vor zwölf Uhr zu Hause zu sein. Du weißt, ich babe Sreen und Edwards derbestellt. Ich werde sie im Ranchgumer empfangen. Sage Hudson, er möge dort ein tüchtiges Feuer anmachen.“ „Ja. Papa,“ sogte Alice und ging. Eine seltsame, drückende Empfindung daue sich ihrer bemächrigt, für die sie sich keine Erklärung wußte und von der sie sich nicht zu defreien vermochte. Sie frieg in den bereustedenden Wagen und befahl dem Kurscher, noch dem Bureau ihres Vaters zu fahren. Der Mann kam ihrem Gedeiß nach und während der ganzen Fahrt lag Alice mit geschlossenen Augen in den Wagenkissen zurückgelehm. Sie fübite sich so troftlos und verzweiselt, daß uner ihren gesenkten Lidern die dellen Tränen hervordrangen. Mit einem Male richtete sie sich empor. „Das gehr so nicht weiter,“ sagte sie sich und trocknete ihre Tränen. Als eine Weile später der Wagen vor dem Haupeingange des großen Lokals dielt über dem in weithin sichtdarer Goldichnit der Name idres Vaters prangte. bedeuete sie dem Kurscher zu warten, stieg aus und trat in das Haus. Sie eilte die Treppe hinauf und gelangte alsbald in einen Raum an dessen Wanden bode, mit Aktenstößen beladene Regale standen und wo zadlreiche Gebilien arbeiteten. hier befand sich auch der erste Gedilse Philips, der bei ihrem Anblick rasch auf sie zugeschrinen kom. „Ich wünsche mit Mr. Deane zu sprechen. Ist er schon de?“ „Rein: wir haben ihn heute noch nicht zeiehen.“ Ach!“ entfuhr es Alice, die auf diese Kunde nicht vorbereitet war.„Gewöhnlich ist er doch schon viel früder da. nich wohr?“ „Ja. Miß Alice. Aber heute war er noch nicht hier.“ „Haben Sie irgendeine Mineilung von ihm erdalten?“ „Rein, Fräulein Alice.“ Die junge Dame dachte eine Weile nach nicht wissend, was sie machen sollte. Danni ersuchte sie Philipps, sie in das Arbeitszimmer ihres Baters zu führen, sie wolle dort eine Weile auf Stephan warten. Der Mann kam ihrem Wunsche nach, schob ihr einen Schemel unter die Fuße, schürte das Feuer auf und reichte ihr eine Zeitung, damit ##### 3 Jen des Wartens durch Lektüre vertürzen könne. Die Streiklage In den gestrigen 2 haben die Vertretei den Verhandlungen Das Ende des en den 2s es. An erderen baiben. von vornderein erklären: Es besteht 1g den Wunsch der Bitrsteller erfüllen en Weg. auf dem eine Entschödigung mdes wegen aber vom Dienst defreit wurde. ieer sich dei der Ausführung seines, Blepes., dinter einem Fenster im zweiten. E.cwert der in der zwöltten Vormittagsstunde in eidungskommission angeietzt hatte. Als inn Rücken zuwandte, schoß er, wie schon geschloßsene Fenster und traf seinen Vorgesegten nach schräg unten in die Wirdelsäuie. Noch wen ertönte ein zweiter Knall, der dazu Veranlassung dungsabteilung, in der Meinung, es bandle sie nsinnigen, schleunigst abtrat. Mit dem zweiten dem Fuße abgegeden sein muß, tötete sich der f. Die Kugel drang durch das Gedirn, durchsch Fensterscheide und flog in die Luft. Am Freitag egsgerichtsrat der Danziger Division nach die Untersuchung in der Militär=Tragödie #its nachmittags um 5 Uhr fand an Ort und Stellt besichtigung durch eine Gerichtskommission d gerichts statt. Dem Kaiser ist von dem Vorfall Der Sekretär! den Rat gegeben, Wiederaufnahme d heute ein allmähli Arbeit bemerkvar, in Wales erklärte Bergarbeiter in ei deute nicht die Ueb in Warwickshire di sind zahlreiche Ber ste morgen abend seien. Die schreidt man uns, in Reide baldwüchsiger auf die in der Morti=Patres abgeseden ung der Patres verEs wäre wodl zu st der Herrenstraße und unt, demit in Zukunft dergelegt wird. * R ä c h t l i c h e R u d e s t ö r u n g e n v e r ü d t e n. Nacht vom Donnerstag auf Freitog eine richen auf der Herrenstraße. Doß man es irche die Mission abdatenden Venediktinte. ging daraus dervot, daß vor der Wodi Ige7 rischen, daß de Lolizen sich mehr ale einsamen Martinikirchplatzes annim igen unreisen Gesellen das Handwerk Entgegen der Arbeiter in den A reduziert und verl# die bisherigen Loh faßten sich heute sicht vorhanden, de v„4 betrugel# über 10 000 in seinem Bruder zu der was im Laufe der Untersuchzgg, ede. Man nahm dader mit Recht an, in werde mit seinem Bruder in diesem ein In diesem der Adressat ersucht, sich an einem destimmten Orte ein g der On und das fragliche Hotel seien aus Königs Kurs##c,### zwar auf Seite 38 ersichtlich. Die Polize bedörde was auf Seite 38 des König'schen Kursduches verzeichne und fand deraus, daß er sich nur um die Stadt Elzeserser; hau. bestinuntes Hotel, das auf der fraglichen Seite handeln konnte. Die Elderfelder Polizei wurde denachricht diese sand auch wirklich den Gesuchten, der noch fast d': gghig Summe in seinem Besig datte. Er wird demnächst s# transportiert und sieht seiner Aburteilung entgegen. Berkin. 29. März. Wie die polizeilichen nach dem flöchtigen Generdkenfal von Costarica,„„märli geden haden, liegt dieser, zucker= und nierenleidend, gen## 4 festnohme mit hüfe des Kursduches. Auf eine erig Weise ist in Nagdeburg die Festnadme einet n Angestellten gelungen, der nach Unterschlogung vo# geflückhtet wer. Der Mann war von sei treue angestiftet worden, was im Lauf Bedörde bekannt wurde. Entflodene versuchen werer, mn seinem 40r; bleiden. Es wurde desbalb über den Bruder die verdängt. Nach einiger Zeit traf bei dianscheinend falscher Unterschrift ein. INeue Orovinzielle Nacbrichten. (•) Beitbevern, 30. März. Die Revision der Quitto in der Gemeinde Westdevern fortgesegzt = Warendorf. 29. März Gestern wurden die di Frühzadrs=Geehenprütungen zum Abschluß gebracht wurden am Dienstag 29 Schneider, Anftreicher. Bäcker Friieure. Schudmacher Steülmacher und Regger, von bestanden. während zwei sich einer Nachprufung im Tde Elberseld, 30. dem bauliche Veri unter dem Fußbod an denen ausgetro delt sich um die Ge dem Hause wohnte grö deten Westiälischen Luthohrerverein übernommen. Der erpräßident der Provinz Westsolen, Prinz von Ratider und 30. 0ärs 19 Feiiuun. Polize pröhden Orei„rohe uu Szeuen keue Kirchstraße 8 in Nr. 165.(ittags-Ausgabe. Westfällscher(Derkur. Hamslag, den 30(Därs 1912. seche gechmmnen. Ihre Teahon asttich mit Erfucktagsgiat en Hilferuie der bedrängu Straße rasch Der Bezirkeschornsteinseger e große Gesahr, in ehnung ein und zener mitie über die Trepge. sie begreiflicherne m so wenigstens#0 ein. Die Feuerwehr ke as Feuer anger gppe: Zmmet duechreunter sachtete Hine und Bauchen urgrröse Beilmerüche #schufses, on dessen S stauriert. Ein Teil durchgeführt worden. Ueber menden Arbeuen hat bieser ises an Ort und die Wiederaufft ten Platze in der Nitte In den Arbeiten soll zleich as Denkmel im Juni wiede inten Wiederouiführung Irbeiten dis Mute des dem Wirtschaftsgedäude so. sernt sind, wird der Abtruch 1. Man hofft bei der Unter. äude noch auf manche Herdst vorgenommenen 2. erwarten. Alle diese Fre verden, daß sie im Lause de Sterbetaße He## 16. Geschäftsjahr(1911) in en dem Berschte, daß die mieren katholischen Vereiner 1 zu verzeichen hat, wie hate, trotz der Ungunst ind. Die Zadl der Kassen7104, die Zahistellen verDezember 1911 der Kafe 22 868 Frauen) angehörten, Deutichland verreilen. zahl bereits auf über 61.000 Die eingetretene Sterdlichhieten höheren Sterdichten der rechnungsmäßigen 0 935 4 Sterbegelde: Die Zahl der Sterbejale uf 4357 mit 399 614 4, die drübergedende, nicht wiedergerung und bleiden mit 8#3 bei ähnlichen UnternehmunDer erzielte Durchschams35 Prozem, die Mugliederum 11 645 J4, so daß die Reingewinn von 56 100 versicherten Kassenmutgliedern onstigen auf den Erwerd geu. Das Kassenvermögen erund steütr sich nunmedr auf Fonds zur Bestreitung der ummlung erstmalig 1361 4 elegr.) Ein diesiger Unter. erdeng aufgeunden dolländische Eisenbahngeseli und Schunorj das zweit zum 1. Mai d. J. fernggestelt Druck gearbeite:. Ueber 30 n Erdarbeiten deschäftigt. brichten. sochbetagte Weiddischof Li, derweitigen unrichtigen Meieilen, daß Herr Kerdinel plant gewesene Romteise d. J. verschoden hat, weil clich erfolgten Staroperanen ninenz ist andauernd gut. Die #lt, so daß der Herr Kartine sital in Burste. rtscheid— bereits — Sanatorlum Woltersdorfer Schleuse schwer krank darnieder, . daß von seiner Verhaftung vorläufig wohl Abstand genommen Per', gersin, 30. März. Gestern kurz vor Mitternacht wurde die enerwehr von neuem nach dem Untergrundbahnhof Spitletmarkt V#en. Es rückte die neue Ragpumpe und eine Dampfspritze nach Lahnhof Friedrichsstraße ab, eine zweite Dampsspritze nach dem Lause Vogteiplatz und eine dritte nach dem Spittelmarkt. Allem gnschein nach ist also wieder ein neues Steigen des Wassers einge30. März(Tel.) Ein orkanartiger Sturm richtete geitag in der Umgegend von Erfurt großen Schaden an. Gezend von Strausberg blieb ein Zug infolge des Sturmes treten. Er stern auf der Strecke stehen. ggrbrücken, 30. März(Tel.) Nach anderthalbtägiger Verhand! Krawa perverie ode melder der„Berlinze in der Garnison Osterote hier abgeipielt dat, ist elimte Sinfoniekonzert des Grolman, das letzte in sene Hauptmenn ind dessen Mutter erst vor gewissendafter, selbstloser, Mann gad er sich ganz diesen Umständen wurde ein zu strenger Offiin den diesigen Offizier de sein, und jede Analozie er Hand gewiesen. Was u, andelangt, so war er ängerer Zeit soll er schon aptmann beseitigen wolle. st den Emersieden als erförderung zum Gefreiten ur ein guter Schußt, ien ar. Ueder die Tat senst r am gestrigen Morgen gesund geschrieben, st wurde. Diesen Umstan Planes zunuge. Er ontockwerk auf den Haustnde eine Besichtigung der Als iden der Hauptman wie schon berichtet, durch Vorgesegten von schräg e. Noch wenigen SekunVeranlassung gab, daß die es dandle sich um einen dem zweiten Schuß, der lete sich der Morder edirn, durchichlug Dioision nach Osterode beitär=Tragödie Ort und Stelle eine L### skommission des Ofteroder dem Vorfall telegrepdisch iches. Auf eine eriginehe ahme eines betruge agung von über 100000 uinem Bruder zu der Ander mit Recht an, daß der * Bruder die diesem ein Schreiden kimmtes Orre gmatn ue Könige#u. u### ise bedörde sah nu:„ roduches vergeichte ze wurde denachrichtigt der wird demnächst nach) abtoschuer Wuung urde abends gegen 8 Uhr das Urteil im Völklinger ß gesprochen. Die Verurteilung erfolgte wegen Köra. Beleidigung, ruhestörenden Lärms, persönlicher Angrüsse gegen Beamte, groben Unsugs und Sachbeschädigung. Ver##teilt wurde ein Angeklagter zu 15 Monaten Gefängnis und 6 mochen Haft, zwei Angeklagte zu je einem Jahr Gefängnis und drei Nochen Haft, ein Angeklagter zu sieben Monaten Gefängnis und Rochen Haft, einer zu 6 Monaten Gefängnis und 3 Wochen Haft, ziner zu 5 Monaten Gesängnis und 2 Wochen Haft, einer zu 8 Monalen Gesängnis, einer zu 3 und einer zu 1 Monat Gesängnis, bei Angeklagten erfolgte Freisprechung. Frankfurt a. M., 29. März. Nach der„Frankf. Ztg." beabuchtigt der hiesige Oberbürgermeister Dr. Adickes zurückzutreten als stellvertretender Vorsitzender in den Aufsichtsrat der Dresdner Bank einzutreten. Neustrelitz, 30. März(Tel.) Der nach Unterschlagung großhergaglicher Gerichtsgelder in Stargard in Mecklenburg unter Mitnahme einer größeren Summe von Privatgeldern verschwundene unuar Schaffrin, wurde in einem Hotel in Altstrelitz verhaftet. Seine Barmittel waren nahezu erschöpft. wien, 29. März. Der oberste Gerichtshof in Wien hat die Revision des Kammersängers Karl Burian verworfen. Burian hat sonach 30000 M Konventionalstrafe zu zahlen. Prag, 30. März(Tel.) In der westböhmischen Gemeinde Lesau wurde der Bürgermeister Josef Sotter unter der Anschuldigung verhaftet, gemeinsam mit einem Polizeibeamten einen Einbruch in die Leskauer Sparkasse fingiert und 15000 A entwendet zu haben. Brüssel, 30. März(Tel.) In der gestrigen Generalversmm. lung der Aktiengesellschaft der Weltausstellung wurde bekannt gegeben, daß das Desizit jetzt 670 000 Francs beträgt, außerdem hat ser Staat bereits 1 Mill. Francs Defizit gedeckt. Palparaiso, 29. März. Wie Lloyds Agentur aus Punta Krenas gemeldet wird, ist der britische Dampfer„Foxlen“ von 4274 Tonnen auf der Fahrt von Iquique nach Rio de Janeiro am 18. März an den Sir John Marlborough=Inseln gescheitert. Ein Boot mit dem Kapitän, einem Offizier und zwei Ingenieuren ist In Punta Arenas angekommen. Anstalten zur Rettung der übrigen sind getroffen worden. Petrikau, 30. März(Tel.) Gestern trat in der Angelegenheit des Maczochprozesses das Bezirksgericht wieder zusammen, um das urteil mit eingehender Begründung zu verlesen. Anwesend war * Naczoch, Helene Maczoch und Starczewski, die beiden ersteren sind aso nicht entflohen. Da die Angeklagten Berufung eingelegt haben, s wird das Urteil vorläufig nicht vollstreckt werden. Kolomea(Galizien), 30. März(Tel.) Am hiesigen ruthenischen Gymnasium ist gleichfalls ein Schülerstreik ausgebrochen. = Eine Chausseesteuer für Aukomobile. Die Herzoglich * Gothaische Regierung trägt sich schon seit längerer Zeit mit * dem Plane, von den Automobilbesitzern eine besondere Steuer für die Benutzung der Straßen im Großherzogtum zu erheben. Diese Steuer soll eine ziemlich beträchtliche sein, denn es sind 40 4 * für die deutsche Meile in Aussicht genommen. Natürlich hat die Idee die Automobilbesitzer des Herzogtums mobil gemacht. Der Mitteldeutsche Automobilklub rief eine große Ver4 sammlung ein, die im Schloßhotel tagte. Als ein pikantes Moment # dars es betrachtet werden, daß der Herzog sich in der Versammlung durch seinen diensttuenden Adjutanten vertreten ließ. * In der Versammlung wurde betont, daß die geplante Maßnahme eine schwere Schädigung der Interessen des Herzogtums bedeuten # würde. Es wurde einstimmig eine Resolution angenommen, # in der es heißt, daß die Automobilisten im Falle der Annahme # dieses verkehrsfeindlichen Gesetzes geneigt seien, nach Maßgabe # ihrer Satzungen im Verein mit den übrigen automobilistischen # Vereinigungen Deutschlands ihren Mitgliedern von dem Besuch des Herzogtums Gotha entschieden abzuraten, so daß der geplante Automobilverkehr auf andere, Gotha meidende Wege abgeleitet wird. Lachsfang im Gebiete der Weser. Der Bericht des Westdeut## s c h e n F i s c h e r e i= V e r b a n d e s ü b e r d a s E r g e b n i s d e s L a c h s f a n g e s i m n vorigen Jahre betont mit Recht, daß die Dürre des Sommers und die Verschmutzung der Weser die Fischzucht stark geschädigt haben. Auf der Weserstrecke von Bremen bis Hameln wurden nach mehrfach vergeblichem Fischen am letzteren Orte die vier ersten Lachse im April gefangen. Von Mai bis Anfang August waren dann drei Fangstellen in Betrieb, nämlich in Bremen am Osterdeich, in Schä# serhoch bei Nienburg und in Hameln. Diese zusammen erreichten im Juni mit 392 und im Juli mit 384 Lachsen den höchsten Ertrag. Der Fang des ganzen Jahres ergibt für die Oberweser 1525 Lachse * im Gewicht von 22 180 Pfund, durchschnittlich 15,2 Pfund wiegend. Zu Zwecken der künstlichen Fischzucht wurde im Oktober bis Weih* nachten bei Hameln gefischt, wobei 95 männliche und 67 weibliche Fische gefangen wurden. Zehn Weibchen hatten bereits abgeleicht, vier Männchen wurden gestohlen und 24 waren in den Hältern abgestorben. Von diesen Laichlachsen konnten 560000 Eier gewon#nen werden, wodurch der bisherige Bedarf für künstliche Lachszucht ### aber kaum zur Hälfte gedeckt werden kann. Erhielt doch das Wesergebiet im Vorjahre 1386000 Stück Lachsbrut aus etatsmäßigen Miteln. Ob trotz der eingerichteten vier Fischpässe, bei denen keine Kosten gescheut sind, und deren zwei fertige bereits bei Hastedt und * Döverden sind, die Lachsbrut nicht zurückgehen wird, läßt sich noch nicht übersehen. Die Frage erregt weite Kreise, da es sich hierbei um bedeutende Werte handelt. Einer unbilligen Schädigung der Fischereigerechtsame durch die beiden Weserwehre vorzubeugen, haben Preußen und Bremen die bestehenden Fischereien an der Oberweser angekauft. Der Kapitalwert des Lachsfanges der Hude# g e n o s s e n s c h a f t i n H a m e l n b e t r ä g t d a s Z w a n z i g f a c h e d e r d u r c h s c h n i t t ##lichen Jahrespacht der letzten 15 Jahre, von 1893 bis 1907, mit □ 154000 M. Der Kapitalwert des der Stadt Hameln zustehenden Kämmereilachsfanges am dortigen Wehre stellt sich auf 167,000 M, # das ist der 25fache Betrag der letzten Jahrespacht. Beide Fische# reien sind im Jahre 1907 für die Summe von 321000 A erworben. * Einige geringere Gerechtsame sind erst kürzlich von beiden Städten P angelauft worden. Zur Bergarbeiterbewegung. Prag, 29. März. Die Streiklage im Braunkohlenrevier ist unverändert. In den gestrigen Besprechungen beim Revierbergamt in Teplitz haben die Vertreter der organisierten Arbeiterschaft zugesagt, zu den Verhandlungen des Einigungsamtes Delegierte zu entsenden. Das Ende des englischen Bergarbeiterausstandes bevorstehend? London, 29. März. Der Sekretär des Bergarbeiterverbandes hat den Bergleuten den Rat gegeben, bei der bevorstehenden Abstimmung für die Wiederaufnahme der Arbeit zu stimmen. Ueberall macht sich heute ein allmähliches Fortschreiten der Wiederaufnahme der Arbeit bemerkvar, sogar in Südwales und Schottland. In Maesteg in Wales erklärte Hartshorn, einer der Führer der radikalen Bergarbeiter in einer Rede, die Wiederaufnahme der Arbeit be: deute nicht die Uebergabe.— 1500—2000 Bergleute haben heute in Warwickshire die Arbeit ausgenommen. Auch in Lanarishire sind zahlreiche Bergleute eingefahren. Sie bedangen sich aus, daß # sie morgen abend Lohn erhielten, da sie dem Verhungern nah seien.„ heiterfi Die amerikanische Vergarbenterfrage. Ceveland, 29. März. Entgegen der Haltung der übrigen Bergarbeiter haben die Arbeiter in den Weichkohlengruben ihre ursprüngliche Forderung keouziert und verlangen jetzt nur 5 Cents pro Tonne mehr, al die bisherigen Lohnsätze ihnen gewähren. Die Grubenbesitzer besatzten sich heute nachmittag mit diesem Vorschlag. Es ist Aussicht vorhanden, daß eine baldige Einigung erreicht wird. Neueste Nactiessten. Elberseld, 30. März(Tel.) Auf dem Boden eines Hauses in eem bauliche Veränderungen vorgenommen wurden, fand man, unter dem Fußboden verscharrt, Teile dreier menschlicher Skelette, an denen ausgetrocknete Haut= und Sehnenreste hingen. Es handen sich um die Gebeine zweier Kinder und eines Erwachsenen. In dem Hause wohnte seinerzeit ein inzwischen verstorbener Arzt. Das Flottenprogramm vom Senat angenommen. Paris„29. März. Der Senat setzte heute die Beratung des Flottenprogramms fort. Monis erklärte, das Flottenprogramm müsse den Bedürfnissen der nationalen Verteidigung entsprechen. Er befürchte, das vorliegende Programm gebe Frankreich nicht die unbedingte Suprematie im Mittelmeer und sei ungenügend hinsichtlich der Schlachtkreuzer und Aufklärungsschisse, des Ersatzes der Unterseeboote und hinsichtlich der Luftfahrzeuge.— Delcassé erwiderte: Wir haben Offiziere vorbereitet und warten auf die Apparate.— Der Berichterstatter Chautemps erklärte, augenblicklich müsse man das Hauptaugenmerk auf die Schlachtchiffe richten.— Deicassé bemerkte dazu: Gegenwärtig gibt es im Ausland kein Schlachtschiff, das die unsrigen übertrifft. Frankreich braucht nicht wie England seinen Schiffsdienst zu ändern, da es ja nicht wie dieses wechselnden Notwendigkeiten zu begegnen habe. Frankreichs Lebensinteressen lägen im Mittelländischen Meere, das ein verhältnismäßig beschränktes Feld bilde. Die Ueberlegenheit in der Schnelligkeit sei daher nicht unerläßlich, denn die drahtlose Telegraphie biete einen Ersatz dafür. Das Flugwesen werde die Aufklärung besorgen. Anstrengungen Frankreichs müßten auf ein starkes armiertes Schiff von genügender Geschwindigkeit, das heißt auf ein Panzerschiff mit 21 Knoten Geschwindigkeit, gerichtet sein. Das vorliegende Flottenprogramm sei vernünftig und genügend. Es verschaffe Frankreich die Sicherheit, auf die es ein Anrecht habe. Er, Delcassé, sei nicht gegen einen Schlachtkreuzer, sondern behalte sich vor, dessen Bau später vorzuschlagen. Schließlich nahm der Senat das Flottenprogramman. Paris, 29. März. Die Kammer setzte die Beratung des Gesetzentwurfs über die Arbeitsdauer in Bergwerken fort. Der Berichterstatter wies auf die moralischen und sozialen Vorteile des Gesetzentwurses hin. Der Minister für Arbeit und soziale Fürsorge Bourgeois sorderte die Anwendung des Gesetzes auf alle Bergarbeiter, meinte aber, die Zahl der Fälle, in denen das Gesetz nicht angewandt zu werden brauchte, müsse vermehrt werden. Er schloß mit dem Wunsche, daß der Gesetzentwurf noch vor den Ferien angenommen werde. London, 29. März. Das englische Marineamt hat von den im bisherigen Schiffsbauprogramm vorgesehenen 20 Torpedobootszerstörern 16 in Bau gegeben. Diese 16 Boote werden, da die Bauzeit erheblich abgekürzt worden ist, und zurzeit nur 18 Monate beträgt, schon im Spätherbst nächsten Jahres fertiggestellt sein können. Gegenwärtig hat die englische Flotte 116 seetüchtige Torpedobootszerstörer, die alle jünger sind als zwölf Jahre. Wenn die jetzt der Vollendung entgegengehenden Boote und die 16 Boote des diesjährigen Programms fertig sein werden, so dürfte die englische Flotte übernächsten Winter 167 Torpedobootszerstörer haben. Konstantinopel, 29. März. Nach brieflichen Berichten aus Samos soll der Mörder Kopassis, der nach dem Attentat von einem Adjutanten des Fürsten verfolgt u. durch Revolverschüsse verletzt wurde, seinen Verletzungen erlegen sein. Der Mörder soll zugegeben haben, durch eine größere Geldsumme zum Attentat angestachelt worden zu seinr. 9 m. g* D#. Konstantinoper, 29. Marz. Bei der Ausmusterung dei Kriegsschüler drückte der Sultan dem ökumenischen Patriarchen seine Befriedigung aus, unter den allen Bevölkerungsschichten angehörenden Offizieren weilen zu können, deren Zusammenstehen unter einer Fahne das Vertrauen und die Liebe aller Bevölkerungsklassen bekräftigen solle. Newyork, 29. März. Wie ein Telegramm aus Laredo in Texas meldet hat sich die mexikanische Regierung geweigert, Telegramme aus den Vereinigten Staaten befördern zu lassen..„„ e##, Weris, M Newyork, 30. März(Tei.) Der Prasiven. von Megnd, Madero, erhob keinen Einspruch gegen die amerikanische Waffenentsendung. Diese sowohl wie auch etwaige Entsendungen aus Deutschland und anderen ausländischen Staaten werden vom Eingangszoll befreit sein. Ein Gerücht, daß die Morgan=Linie von der Regierung ersucht worden sei, ihre ganze Flotte zum Transport von Truppen nach der mexikanischen Grenze bereit zu halten, wird von der Gesellschaft dementiert. Newyork, 29. März. Nach Meldungen, die dem Staatsdepartement aus Mexiko zugehen, herrscht in der Stadt Mexiko größte Bestürzung über die Siege der Aufständischen. Der Hilfsstaatssekretär bestätigte die Meldung, daß die Ausländer in Mexiko zum Selbstschutz mit Waffen versehen würden. Mexiko läßt Waffensendungen für Ausländer zollfrei ins Land. Washington, 30. März(Tel.) Das Staatsdepartement kündigt die Entsendung von 1000 Karabinern für die Botschaft in Mexiko zur Bewaffnung der Amerikaner an. In der Stadt wird die Flucht Maderos und der Ausbruch der Anarchie befürchtet. Man vermutet, daß alle Ausländer gemeinsam handeln werden. Peking. 29. März. In Nanking sind ernstliche Unruhen ausgebrochen. Soldaten haben ausgedehnte Plünderungen vorgenommen. der erhallenen 2 Proz. Dieidende der Vorzogeaklien. Das Landgericht Hagen hat die Klage abgewiesen, das Oberlandesgericht Hamm aber die beklagte Straßenbahn zur Zahlung der verlangten Beträge verurteilt. Die letztere Entscheidung ist damit begründet, daß es der Beklagten infolge der Nichtigkeit des Generalversammlungsbeschlusses rechtlich unmöglich sei, den Klägern die Stellung von Aktionären zu verschaffen. Der durch Zeichnung der Aktien und Annahme dieser Offerte zwischen den Parteien entstandene Vertrag sei daher nach§ 306 des Bürgerlichen Gesetzbuchs nichtig. Nach§ 307 B.G.B. sei die Beklagte zum Schadensersatz verpflichtet, weil die gesetzlichen Vertreter der Beklagten die Vorschrift des S 278 H.G.B. kennen mußten, d. h. Jahrlässig nicht kannten. Der Klageanspruch sei deshalb gerechtfertigt, da anzunehmen sei, daß die Kläger für ihr Kapital bei anderweiter Unterbringung mindestens 4 Proz. Zinsen erhalten haben würden. Die von der beklagten Aktiengesellschaft eingelegte Revision hatte Erfolg. Das Reichsgericht hat das Urteil des Oberlandesgerichts aufgehoben und die Klage abgewiesen. Zur Begründung dieser Entscheidung führte der 1. Zivilsenat des höchsten Gerichtshofes aus: Die§§ 306 und 307 B.G.B. sind auf den vorliegenden Fall nicht anwendbar. Die Kläger waren Aktionäre, bis sie ihr Geld zurückerhielten; sie nahmen Teil an allen Rechten der rechtmäßigen Aktionäre der Gesellschaft, es stehen ihnen aber auch keine anderen Rechte zu als diejenigen eines Aktionärs. Die Kläger können deshalb nachträglich nicht einen Zinsersalz verlangen, den sie auch als Aktionäre nicht gehabt hätten.(Aktenzeichen: I. 185-11.— Urteil vom 20. März 1912. *Schillerwerk Godesberg, A.-G., Gedesberg. Die außerordentliche Hauptversammlung, in der 11 Aktionäre 493 Stimmen vertraten, beschloß, das Aktienkapital um 205 000 M auf 820 000 M zu erhöhen. Die jungen Aktien sollen den bisherigen Aktionären zu 115 Proz. derart zum Bezuge angeboten werden, daß auf je drei alte Aktien eine junge Aktie entfällt. Die neuen Aktien, die bis zum 1. Mai eingezahlt werden müssen, sind für 1912 zu% dividendenberechtigt. In der darauf folgenden ordentlichen Hauptversammlung, in der 12 Aktionäre 562 Stimmen vertraten, wurde der Abschluß genehmigt und der Verwaltung Entlastung erteilt. Es ergibt sich ein Reingewinn von 97.275 (75 689) M, der sich durch den Vortrag aus 1910 auf 101 059 M erhöht. Hieraus wird bekanntlich eine Dividende von 10 Proz. verteilt. * R i c k m e r s R e i s m ü h l e n, R e e d e r e i u n d S c h i l f b a u, A.- G. i n Bremen. Der Vorstand beruft eine außerordentliche Hauptversammlung ein mit folgender Tagesordnung: Stellungnahme gegen den bisher von einzelnen Aktionären und Aufsichtsratsmitgliedern betriebenen Mißbrauch ihrer Machtstellung, insbesondere gegen die Ausnutzung der Gesellschafter-Eigenschaft, sowie des Amts als Aufsichtsratsmitglied zu nicht zu billigenden Zwecken; Anordnung von Sicherungsmaßregeln gegen zukünftig drohende derartige Mißstände; Haftbarmachung von einzelnen Aktionären und Aufsichtsratsmitgliedern aus ihren bisherigen Handlungen für bereits entstandene und künftig drohende Schäden; Beschlußlassung über die Art der Fortführung der zurzeit vorliegenden Prozesse: Abberufung und Neuwahl des Aufsichtsrats; Wahl einer Revisionskommission zur Nachprüfung der bisherigen geschäftlichen Transaktionen und Konsortialbeteiligungen. * Tecklenborg Schilfswertt-A.-G., Bremen. Die Generalversammlung genehmigte debattelos die Regularien, sowie die Kapitalerhöhung um 1 Mill. M auf 5 Mill. M. Der Ausgabekurs der neuen Aktien ist noch nicht festgeseizt worden. Der Vorsitzende bezeichnete die Aussichtenals gut, da die Wertt stark beschäftigt sei.„ *„Nordstern“, Versicherungs-A.-G. zu Berlin. Die Erroize der beiden Gesellschaften im abgelaufenen Geschäftsjahre übertreffen in der Neuproduktion und im finanziellen Ergebnis die Vorjahre.— Von der Lebensversicherungs-Gesellschaft waren 17370 Anträge über ein Versicherungskapital von mehr als 83 Millionen M gegen 61½ Mil. M im Vorjahre und 57 Mill. M im Jahre 1909 zu bearbeiten. Es wurden 13 747 Policen mit einem Kapital von mehr als 65 500 000 M(48 500 000 M im Vorjahre und 46 Mill. M im Jahre 1909) ausgestellt. Der Reinzuwachs beträgt 39 Mill. M gegen 30 Mill. M im Vorjahre und 26 Mill. M im Jahre 1909. Der Gesamtversicherungsbestand ist nach der zum 1. Jan. 1911 erfolgten Ausscheidung eines Bestandes an Rückversicherungen in Höhe von ca. 6 Mill. M auf 593 Mill. M angewachsen.— Die Prämieneinnahme der Untall-, Haftpflicht- und Feuer-Versicherungs-Gesellschaft weist einen Reinzuwachs von 476 709 M Legen 303 724 M im Vorjahre und 176 176 M im Jahre 1909 auf; sie betrug insgesamt 4130 506 M. Der Aufsichtsrat genehmitte die von der Direktion vorgelegten Rechnungsabschlüsse. Die Lebens-Versicherungs-Gesellschaft erzielte einen Gewinn von 4597297 M gegen 4342515 M im Vorjahre und 3 796 059 M im Jahre 1909. Die Unfall-Gesellschaft schließt mit einem Ueberschusse von 626 485 M gegen 448 579 M im Vorjahre und 380 142 Mark im Jahre 1909. * Aktiengesellschaft Mixt u. Genest in Schoneberg-berun. Dis Verwaltung teilt mit, daß die Gesellschaft mit der TitaniaSchreibmaschinen-Gesellschaft m. b. H., Berlin, einen Vertrag geschlossen hat, demzufolge die Aktiengesellschaft Mixt u. Genest sich an der Titania, G. m. b. H., beteiligt. Die TitaniaGesellschaft wird fortan den Namen Titania Mixt u. Genest Schreibmaschinen G. m. b. H. führen. * Oberschlesische Eisen-Industrie, A.-G. für Bergbau und Hüttenbetrieb, Gleiwitz(Oberschlesien). In der gestrigen Aufsichteratssitzung legte der Vorstand den Bericht und den Abschluß für 1911 vor. Der Bruttogewinn beträgt 3 164 361 Mark (81 966 M mehr als im Vorjahr), der Nettogewinn inkl. 165 753 M Vortrag aus 1910 1 863 512 M(i. V. 1 725 753 M), wovon 1 600 000 (1 500000) M zu Abschreibungen verwendet, ferner 42000 M für Talonsteuer(wie i. V.), sowie 18000 M(wie i. V.) für Wohltätigkeits- und gemeinnützige Zwecke reserviert und 203 512(165 753) Mark auf neue Rechnung vorgetragen werden sollen. Der Vorstand berichtete, daß die Gesellschaft in allen Betriebszweigen außerordentlich stark beschäftigt ist. Im freien Verkehr ermittelte Kurse. dreh... Annellese Brassort Die Lippe Dorsten 6390 4150 2025 7225 Ergänzungstabelle zur Berliner Börse. Preussische Pfandbriefe. 28. J. 29. 3. Berl. Pfandbr. S—— 106,00 106,00 103,00 103.00 99.75 100,00 99.60 99.70 Landsch.Zentr. 3½ do. do. 3 Sächsische 4. do. 3½ do. 3 Westf. Land 4. do. do. 3“ 88,90 88.80 81,00 81.00 99.40 99.30 Deutsche Hypotheken-Pfandbriefe. Berl. Hyp. Pfdbr.-BI Pr. Bodkr.-Pfdbr. 3½% 88.50 88.50/ XXI unk. 1913.. do. I, II unk. 14 97,80 97,75/Pr. Ctr.-Bdkr. 1890 do. 4% III, Wuk. 15 97,80 97,75 do. 1899, 1901... do. 3¼% 1 unk. 16 92,00 92,00 do. 1903 unk. 1912 Dt. Hyp.-B. IV=VI——(do. 1906 unk. 1916 do. VII. X, XI, XII 98,00 97,90 do. Kom.-Obl. 1901 do. XIII unk. 1913 91,75 91.75) do. do. 87, 91, 96 do. Kom.-O. u. 1913 90,00 90,00/Pr. Hyp.-A.-B. 4% Goth. Grundkr. II 118,25 118.40 do. do. 3½ do. V, VIII 89.50 89.50 1 Pr. H.-V.-Z. 4 do. VI, VII 98.50 98.50 do. do. 3½ do. IX, IXa 98.50 98.50 Pr. Pfdb. XVIII-XXI do. X, XII uk. 13 14 98.60 98.60 do. do. XIII 1915 98.75 98.75 do. do. XIV, XIVa 98.70 98.70(do. Hamb. Hyp. 4 u. 13 97.76 97.75 do. do. 3½ unk. 13 89,00 89,00 do. Hann. Bodkrd. II 89.75 89.75 do. do. IX, X unk. 13 98.75 98.75 do. do. 92,00 92,00 do. do. III, VIII.... 98,25 96,25 do. Meining.Hyp.-Bnk. II, VI, VII 98,00 98.00 do. VIII unk. 1914 98.10 98.10 do. XIII 4 1918 98,70 98,70 do. Präm.-Pfdbrf. 135,10 135,10 Mitteld. Bdkr. 3½ 90,25 90.25 Nordd. Grdkr. III 97,25 97,25 do. VI, X, XI 97.25 97.10 do. 3½ VII IX.. 89.10 89.10 Pr. Bodkr.-Pfdbr. XIII, XIV,XVII.XIX 98,00 98.00 Ausländische Fonds. 28. 5. 29. 3. 88.50 88.40 80,00 80.00 100,70 100.70 88.75 88.60 80.40 80.40 99.00 98,90 89.00 89.10 98.00 96,00 97.70 97.80 97.70 97,70 97.70 97.70 98.00 98.00 99.60 99.60 89.00 89,00 95.80 95.80 87,90 87,80 98,70 98.70 93.10 93.10 97,75 97,60 97.75 97,60 98,00 98.10 98.50 98.50 98.75 98.75 92,00 92.00 92.10 91.50 89.10 83.75 99.50 99.50 XXI(1912) XXV(1914) XXVIII(1917) XXIX(1919) XXII(1912) XXVI(1914) XXIV(1912) XXX(1920) K.-Obl.(1917) 100,00 100,00 do. do. IX(1920) 100,10 100.00 Rh.-Westf. Bodkr. I, III, V, VII, VIIa 97.75 97.50 do. IX unk. 1912 97.75 97,.30 do. X unk. 1915 98.25 98.75 do. XI unk. 1918 99,00 99.00 do. II, IV, VI. 89,50 89.50 Westd. Bodenkr. I, II, V, VI 98.20 98.20 do. III, IV 89,50 89.40 Argent. Anl. 1887 do. äuß. 88 1000*—— do. 500 do. 100 98.25 98.20 Buen. Air. Pr. 10 Oest. Gold 1000 fl. do. Kronen-R. Port. unif. II1 02 91.70 91.60 96.80 96.80 90.60 90,90 67,50 67.50 Industrie-Aktien. Schwabenbräu 152,10 152,10 Alsen Portl.-Cem. 235,00 235.00 Düsseld. Waggon 245,00 241,00 do. Maschinenb. 114,00 114,50 Elberfelder Papier 107,75 107.75 Gasmotor Deutz 130,10 131,00 Bank-Aktien. Kaliwerk Aschersl. 174.25 175.75 Marienhütte Kotzn. 128,00 128,10 Riebeck. Montanw. 197,50 198.30 Teutonia Misburg 176,00 176,00 Vogt& Wolf 263,00 264,00 Elberfelder Bankv. 106,00 105.75 Hannoversche Bk. 145,00 145.25 Mittelrhein. Bank 109.50 109.50 Old.Spar- u. Leihb. 179,75 179.60 Petersburg. Intern. Hand.-Bank 214,50 215,00 Rheinische Bank 109,50 109.30 Westf.-Lipp.V.-Bk. 100,10 100,00 Berlin(19. 9. 11) Berlin(Lomb.)(19.9.11) Privatdiskont Amsterdam(30. 9. 11) Brüssel(21. 9. 11) Christiania(29. 9. 11) Ital. Plätze(28. 9. 11) Kopenhagen(21. 9. 11 Bank-Diskonte. Lissabon London(8. 2. 12) Madrid Paris(21. 9. 11) Petersbrg. Warschau Schweiz(28. 9. 11) Stockholm(22. 1. 12) Wien(22. 9. 11) Amerikanische Warenkurse. Weizen ale 108¼ 104½ 108“ 16 New-Tork. 29. 28. Mai Juli Sept. Dez. Mai Juli Sept. Dez. Weizen willig. Mais stetig. März. Schlußpreise. 29. Baumwolle März „ April „ Mai „ Juni " Juli " Aug. „ Sept. Okt. Baumwolle k. stetig. 23. 10.47 10.43 10.53 10,58 10.64 10.63 10.63 10.70 20. 00.00 10.44 10.53 10.58 10.64 10.63 10.63 10.70 * C h i c a g o, Neisen 29. März. Schlußpreise. Die Ausschiffung Salar ed Daulehs. Teheran, 29. März. Der englische und der russische Gesandte schickten heute an Salar ed Dauleh eine Botschaft, in der sie ihm den Rat erteilen, die von ihm beanspruchten Provinzen, dem Prinzen Firman Firma zu übergeben der zum Gouverneur dieser Provinzen ernannt worden sei. Salar ed Dauleh möge sich aus Persien zurückziehen. Falls er diese Forderungen nicht erfüllt, wird Salar ed Dauleh angedroht, daß jede Aussicht auf englischen und russischen Beistand für ihn verloren sei, ebenso die Möglichkeit, eine Pension oder irgendwelchen Schutz zu erhalten. Die Botschaft fügt hinzu, daß die persische Regierung, die gegenwärtig Mittel zur Verfügung habe, eine starke Streitmacht gegen Salar ed Dauleh absende. Der italienisch-türkische Rrieg. Zur Friedensaktion der Mächte. Nach einer Meldung der„Frankf. Zeitung" aus Konstantinopel soll der Gedankenaustausch der Mächte nunmehr abgeschlossen sein. Sie wollen die Türkei zunächst nach ihren Bedingungen für einen eventuellen Friedensschluß befragen. Sandels-Nachrichten. * Kein Zinsanspruch der Inhaber von nichtigen Aktien. Hat eine Aktiengesellschaft mehrere Gattungen von Aktien ausgegeben, so muß eine Beschlußfassung über Erhöhung des Grundkapitals in der Generalversammlung in getrennter Abstimmung erfolgen(§ 276 des Handelsgeseizbuches). Wird diese Vorschrift nicht beachtet, so ist der Beschluß nichtig. Ist die Ausgabe neuer Aktien aber erfolgt, ohne daß die Nichtigkeit des Generalversammlungsbeschlusses bemerkt wurde, so fragt es sich, ob die Inhaber solcher neuer Aktien Schadenersatz wegen Zinsverlustes verlangen können, wenn sich später die Ungültigkeit herausstellt. Das Reichsgericht hat diese Frage kürzlich verneint. Hierzu interessiert folgender Rechtsstreit: Die Aktiengesellschaft Plettenberger Straßenbahn beabsichtigte im Jahre 1900 die Erhöhung ihres Grundkapitale. In der zu diesem Zwecke einberufenen Generalversammlung fand eine getrennte Abstimmung nicht statt, obwohl drei Gattungen von Aktien(Lit. A. B, C) vorhanden waren. Von den neuen Aktien erhielten auf Grund ihrer Zeichnung die Landgemeinde Plettenberg 126 Stück, ein Fabrikant P. 94 Stück ausgehändigt. Die Kapitalserhöhung wurde im Handelsregister eingetragen, ohne daß der Registerrichter die Nichtigkeit des Beschlusses bemerkt hätte. Erst im Jahre 1909 wurde man auf die Ungülligkeit des Generalversammlungsbeschlusses aufmerksam, worauf dann im Handelsregister von Amtswegen die Eintragung der Kapitalserhöhung gelöscht wurde. Für die Jahre 1902 bis 1906 hatte die Aktiengesellschaft auf die neuen Aktien 4 Proz. Dividende verteilt; für 1907 wurden aber nur auf die Vorzugsaktien Lit. A 2 Proz., für 1908 wurde überhaupt keine Dividende gewährt. Nachdem sich die Nichtigkeit der neuen Aktien herausgestellt hatte, zahlte die Aktiengesellschaft den Aktionären ihr Kapital zurück. Die Gemeinde Plettenberg und der Fabrikant P. verlangen nun im Prozeßwege noch 4 Proz. Zinsen auf die zurückerhaltenen Kapitalien für 1907 und 1908, abzüglich * Neuss. 29. März. Preisfestsetzung der Neusser Oelmüller. Rüböl, 100 kg(ohne Faß), beim Kauf von 400 Ztr. 62,00 M, beim Kauf von 100 Ztr. aber 62.50 M, mit Faß 3,00 M die 100 kg mehr. Gereinigtes Oel 3,00 M teurer. Rübkuchen bei Abnahme von 10000 kg 112,00 M die 1000 kg. * Neuss, 29. März. Produktenbörse. Weizen neuer la. 21.80, do. Ila. 20,80. Roggen la. 19.20, Ila. 18.20. Hafer la. 20,20, Ila. 19,20, Illa. 00,00 M per 100 kg. Kartoffeln 3.50 bis 4,00 M. Heu 4,00—4,50, Luzerner Heu 5.00—5,50 M für 50 kg. Krummstroh 17,00, Breitdruschstroh 19,00 M für 500 kg. Kleie 730 M für So bg.„„Mem G 9.60 * Köln, 29. März. Fruchtmarnt. Luzerner Nieu 9,00 bis 10,00 M, Wiesenheu 7,60—8,00 M, Maschinenstroh(Roggen) 0.00 M, Richtstroh(Flegeldrusch) 4,60—5,00 M, Krumm- und Preßstroh 3.80 4,20 M die 100 kg. * H a m b u r g, 2 9. M ä r z. W e i z e n, m e c k l e n b u r g e r u n d o s t holsteiner, März-April 215000, fest. Roggen, mecklenburger u. Altmärker, 194,00—000,00, fest, russischer, 9 Pud 10 15 140.00, fest. Gerste, südrussische cif März 166,00, schwimmend 166,50—000,00, April 163,00—000,00, str. Mais. emerik, mized cif März 000.00.„ 4 8 Mamburg. 29. März. Salpeter. 10,80, Fial 10,19, Parz* Antwerpen, 29. März. Chilisalpeter. 26.30, Mei 25.30. * L o n d o n, 2 9. M ä r z. A m m o n i a k s c h w e f e l s, g r a u 2 5% prompt 14 Pfd. 18s. 9 d. Mai 103⅜ 102“ Juli 98¼ 96 „ Sept. 96½ 96½ „ Dez.— Mais Mai 73¼ 74 „ Juli 73 78 74 „ Sept. 73½ 73% „ Dez.—— Weizen willig, Mais stetig, Hafer Mai „ Juli Schmalz Mai 99 "" Sept. Schweinetl. Mai „ Juli „ Sept. 28. 54% 30 9.82 10,02 10.20 17.10 17.52 17.90 29. 54½ 30½ 9.77 9.95 10.13 17.00 17.37 17.70 Hafer stetig, Fettwaren stetig. Wetter-Nacbrichten. Wetterbericht vom 29. März, 9¼ Uhr vormittags. Wind= Name der BeE=1 richtung, obachtungs. Egg Bind, Wpelter stärke 9 station. TUg, EndE 95 S 0• % 1 Witterungs= verlauf der letzten 24 Stunden Düsseldorfer Bürse. Amtlicher Kursbericht vom 29. März. Kohlen-Kuxe Nachfr. Angeb. Alte Hasse 1325 Blankenburg 1925 Carolineb.Holzwl 3000 Carolus Magnus!— Constantin d. Gr. 43 100 Ver. Deutschland 4775 Dorstfeld Eintracht Ewald Fr. Vogel Unverh. Friedrich d. Gr. Fr. Morgensonne Germania Gottessegen Graf Bismarck Graf Schwerin Kall Alexanderhall Beienrode Bernhardshall Burbach Carlsfund Desdemona Glückaufb. Sond. Hansa Silberberg 4425 41 800 850 2700 14 100 1425 9050 6700 44 500 1950 12 600 4650 43 300 1850 28 300 11 400 2775 67 000 14 600 Kohlen-Kuxe Nachfr. Angeb. 6800 7200 14 600 15 300 6950 20 200 7600 7750 Heinrich Helene u. Amalie Joh. Deimelsberg Kaiser Friedrich Königin Elisab. König Ludwig Langenbrahm Lothringen Mont Ccnis Rudolf b. Const. Schürb. u. Charl. Ver. Trappe Tremonia Unser Fritz Victor Victoria Kall Hegwigsburg Hercynia Hohenfels Hohenzollern Johannashall Kaiscroda Neustassfurt Wilhelmshall 5000 17 300 5500 24 200 31 400 21 900 17000 450 1700 9960 775 7300 10 800 8259 18 000 5700 24 900 32 900 22 400 28 800 17 400 1800 2250 875 7450 5300 10 500 12 000 11 200 Borkum Hamburg Nachen Hannover Berlin Men München Scilli Aberdeen Paris. Stagen Kopenhagen Hanaranda Petersburg Wien Rom Brindisi Helsingfors Zürich 760.6 RW 7 halb bed. 769,1 WSW 5 wolkig 766.9 W 2 heiter 4 761.3 W 3 wolkenl. 768.8 NW 5 heiter 766.7 N 2bedeckt 763 4 W. 4sbedeck 771.1 N 4shalb bed. 755,8 WSW 4swoikenl. 7685 N 3sheiter 747,4 NW 8sheiter 751,7 WNW 6wolkig 737,2 NO esbedeckt 731.9 SW 2/Schnee 760,3 W 4/bedeckt 762,3 W 1lbedeckt 761.7 Windst. heiter 733,1 NW 6/Schnee 766.3 SW 2swolkig Vorm. Ndrschl. Nachm. Ndrschl. Schauer Schauer Nachm. Ndrschl. meist bewölkt Nachts Schauer Schauer Nachm. Ndrschl. Wetter-Drognose. (Unbefugter Nachdruck wird gerichtlich verfolgt.) 31. März: Ziemlich kühl, wechselnd bewölkt, zeitweise heiter, Regen oder Graupelschauer, Nachtfrostgefahr. 1. April: Wolkig, zeitweise heiter, windig, stellenweise etwas Niederschläge, ziemlich kühl. (Deteorologische Beobachtungen in(ünster am 39 März morgens 7½ Uhr:+ 5.0°C. Am 29. März beirug das Marimum das Minimum 1 4.0° C. 11.9° C Verantwortlich für den redattionellen Teil: Hauptredakteur Theoder für den Anzeigen= und Reklametell: Ricola Foegen, beide in G. Henneberg, Zürich Direkte Bezugsquelle von Seldenstoffen Jjeder Art. Schon versollt.— Verlangen Sie Muster! 8se3 Nr. 165.(ittaos Rusaobe. Weftfälischer(Derkrr. Samstag, den 30. Mär Lpuutbhant der Soods Muuber. Bschrus verbenn.) Gedurten: 22. Mürz. Sohn Siucarcurs Wildelm Trel.— Mär, I. d. Heienns — 24. Marz Soyr des Fruaturs Am. Hel.— T des Zuyrmanns Theod. Schimettöser. — 25. Mirz T. d. Badnsteigschaffners Joi Ungrude.— T.# Klempners Johannes Teostel.— 21. Mün, I. 2. Fürdermeister# Rud Tarendach.— 28 Mkaz L. d. Ramers Oew Veermordt — I. d. Kgi Landnessers Eherz. Kanser.— 2v. März Tott des Scuoßers Ouo Lrudruß. Auferbeie: 29. Mir, Ac. Emr Brück und Loume Germnd Bovie, d. k.— Redusanwan kon: Wüt. Delius v. Papenburg und Friede Manens a. 1.— Schueider Kon:. Meier von Paderdorr unt Frarpesie Erns u. h.— Ar, Dr. med. Frarz Kladot v. Bar I Heiene Engeimeer u. 4. Bekanntmachung. An grund des§ 39 Awaz 2 sepes über du eingeschmedenen Hibskasser vom 7. Apri 1=75 und 1. Juni 194 haber wir dur Abwichttung der Gesamtre der durt Bescunz der Geuer###enammtung 27 Deember 1911 amge öft Trautenunter Rutzungskasse Emngemmmeden Nr 10 ver#elbs dem e ecer Nr. 1rg beiche. 1 unge Mürßer, den 27. März 1912. Die Polizei=Verwaltung. Aufgebot. Der Rechsanwer Botthosf in Werne dat als Nacklahverwckter der Nachiasfer der am 26 Otroder 1911 in Bockum. Merschhoven 8a vernordenen Wuwe Louise Stuchmann, geb Kemper das Aufgedeisverfahren zum Zwette der Ausschießung von bigern deantragt Die Nathoßgäudiger werden dader ausgeforden, ihre Forderungen gegen den Nachlaß der vernordenen Wuwe Stugmann ##ienens in dem auf den 5. Juni 1912, vormittogs 11 Uhr. vor dem unterzeichnenen Gericht euberosmger Autgedestermme bei dielem Gerihr anzumelden. Die Anmeldung dor die Angade der Begenhandes und des Grundes der Foderung zu enthalten. ele er schrift oder in Abschrift beizusen Die Bathebaeger, weche! sich nacht melden, können. unde#hadet des Rethies, vor den Ver##ndlichkenen aus Pflichrteilsrechden Vermächrnissen und Aufloger berichter u wrden un! in Erden nur insowen Befriedtgung verlangen, als sich noch Beedigung der nicht ausgeschlosse. per Cläudiger noch ein Ueber###but ergidt. Auch deftet ihnen jeder Erde noch der Teilung des Nachlasser nur für den seinem Ecdiell entsprechenden Teil der Verdindluchkeit Für die Gläudiger aus Pflichgeüsrechten, Vermachtrissen und Artagen sowie für die Otäudiger, denen die Erden undeschränkt hoften, tritt, wenn sie sich nicht melden. nur der Rechtsnachteil ein, daß jeder Erde chnen nach der Tetlung des Nachlasser nur für den seinem Erdiell entsprechender Tell der Verdindlichken haftet. Werne Bez Münster, den 26 März 1912. Königl. Amtsgericht Stellung als Stutze Herrschaftlicher Landstz im: Rreise Adaus i. W. zu ver####nier oder zu verwieten, nade Kirche, Bahndoie, Undlich nant gelegen un prach vollem frachtbeaurn Odn=, Gembie= und Biumengarten, G###erwodnung, Siollungen, Remien. Anfragen un. T. 2358 an die 9 dätzsstelle des Westikl Merter. ieuenahr’* Janatorien FürFuuch Ein den bess. Stnd. angedöriges j. Mädchen, 21 J. alt, musik., im Hauswesen u. Nöhen wohl erfahren, such zum 1. 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Zeich Szenen geschriebene u schmückt, hat im Klei Herzen, Gelehrten und zu Sinn und Gemüt nerei kündet die Kuns geschnitzten Holze von daß es im engen Rat nähernd bezeichnet, g Darum sei für diesmal jener, der zum Gründ einzelner Zug, nämliden Verrat des Juda ständlich, mit der bib hange gestanden und vor allem mit der Vo der Schilderung doch Handlung, in ihrer Be die volksmäßige wie? Art sich vielfach selbs Zeit, ja nach dem T Künstler nach der E waren. Ausführliche im Repertorium für In Oberammerge geströmte Besuchersche die das altehrwürdig flößt. So wie unser zwingendsten Einflus Darstellungen der P Szenen hineingestiegFlächen der geschnitzt des Verrates eine son den. Zu den hauptsö das erste Ereignis ist, hängnis hindeutet, b# und dadurch die Spa Person des Verräter Kunst ausgestaltet u merkenswertem EinVerrat zunächst anki anwesenden getreuen Die Geschichte de St. Johannis und berichtet, derart, daß bericht der ergiebig St. Johannes gespre und welchen St. Pe sei, der ihn verraten und dem Iskarioth Jesus gesprochen ha aus. Die Jünger a was zum Feste gehi In den Einzelz stellungen stark von ist der Verkehr ver Verräter das Brot ihm in die Hand re mit seinem Liebling gemacht worden. 1 Heilige Schrift mitg verstehen, wenn ma De Roman von L. 2 Abende 7, — Erstaufführung Der Kuhreigen. Musikalisches Schauspiel von Kit## Große Preise. 9605 Sie fuhr Als sie das erst Sie erinnerte aus dem Fenst innerte sich an ten, ungeheizte Verhältnisse ge Stephan's Ver eigentlich gesch Sie klinge öffnete Jane. „Ist Mrs. „Nein, M gegangen. „Das Pec Tritt,“ sagte si Gestalt Sherw erkannte sie ur „Ich dach rückgekehrt,“ vergessen. 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