Rath. en a. d. Emd. mit Purzeldäumen i# : Lieder für Bariten nv: u. Bar: bompente krricheucht in gestiel. uis=Saiat. 215 mit Aree uc. 8 Uhr us über das Themaglieder=Herr'u. er sen bei erger. arten n. insbesondere mache gr., p. Mille 20 Thir. erger u und ganz modern. Gate Brichtung zu vr: einem bessern Leben Kaufmann Stuer. upfang der d. Sterbeeinem 77. Ledensjahre den Kinder und gerkinder. in Münster: S. 6. 19½ Sgr. Buchdruchkrri und Munnter. watz in Münster. Berrrur. MUNSTER. Mbricher Abeunmmastegrah: Der Aanin und Aastialtrs in Freuuen 1 Tilr 1s Sgr. pontofrel, in * Deutschland ml INSERATE gen die Grbehr von 1 Sgr. n#rüe oder deren Heum Aufweibee spätesten: bn 11 1h: abelen und werde Sonntag, (NO. 35) den 12. Februar 1860. Deutschland * Gerlin, 9. Fedr. Die am 7. im britischen Unterhause von Lord Russell abgegebene Erklärung, Preußen habe auf die Mittheilung von England's neuen Ausgleichungsvorschlägen in der italienischen Streitsache sich zustimmend geäußert, wird hier mit allem Nachtruck alt unrichtig bezeichnet. Bringt anders der Telegraph nicht eine irrthümliche Auffassung der ministertellen Worte, so würde Lord John sich keineswegs der Wahrheit gemäß ausgedrückt haben, wenn er eine positive Uebereinstimmung Preußen's mit Inhalt und Form der britischen Vorschläge hätte andeuten wollen. Od vielleicht in diplomatischen Gesprächen beifällige Aeußerungen über den Vermittelungsversuch an sich gethan sein mögen, wissen wir nicht. Als zuverlässig wird und aber versichert, daß Preußen weder den Forderungen England's seinen Beifall gezollt hat, noch dieselben irgend wie unterstügt. Damit erledigt sich auch das hier verdreitete Gerücht, die dritischen Vorschläge seien durch unser Kadinet mit einer Befürwortung nach Wien übermittelt worden. Außerdem tritt diesem Gerücht die Thaisache entgegen, daß das neue Auegleichungsprogramm von dritischer Seite der österreichischen Regierung schon vorgelegt war, bevor noch Preußen Kenniniß von demselben erhielt. Preußen defindet sich in der iialienischen Frage aus demselden Standpunkte mit Rußland, und da in dem Zusammengehen keine Aenderung eingetreten ist, so liefert auch Lord J. Russell's bezeichnender Hinweis auf die Zurückhaltung des St. Petersburger Kadinets ein Zeugniß mehr für die Unrichtigkeit seiner Auslassungen über die Stellung Preußen's. Dazu kommen nun die sachlichen Gründe, welche ganz abgesehen von diesen äußeren Beweisen ee als undenkdar erscheinen lassen, daß Preußen den britischen Vorschlägen seine Billigung könnie ertheilt haden. Vor Allem ist England der erklärte Parteigänger Frankreich's und seine jegzigen Aufstellungen enthalten thatsächlich Zumuthungen an Oesterreich, wie sie nur von dessen Gegnern ausgehen können. Man verlangt vom Wiener Kadinet die Verzichtleistung auf die im Friedensvertrage ihm gesicherten Rechtsansprüche, um nach den Wünschen der Revolution dem Umsturze in Italien zum vollen Siege zu verhelfen. Entspricht dies Verlangen aber den Anschauungen Preußen's und kann Preußen sich den Forderungen derer beigesellen, welche den Rechis= und Vertragsbruch auf ihre Fahne geschrieden haben? Schon einmal hat man Oesterreich ale den Feind des Friedens hingestellt, weil es sich weigerte, den willkürlichen Zumuthungen offener Gegner und underufener Vermittler nachzugeden. Ist co denkdar, daß Preußen solche Zummbungen unterstügen sollte, in ihrer abermaligen Ablehnung einen Vorwand zu haden, der Sache des Rechts den Rücken zu kehren? Nein, die Ehre Preußen's verdietet derartige Voraussetzungen!— Der General v. Wildenbruch wird neueren Bestimmungen zufolge erst in einigen Tagen Berlin verlassen, um sich nach Jialien zu begeben. Wie ee scheimt, steht diese Verzögerung seiner Reise mit der neuen Wendung in Zusammenhang, welche die italieniFrage durch die Ausgleichungsversuche England's erfahren hat.*)— Die mehrseing in nahe Aussicht gestellte Reise des Marchese Pepoll von Paris nach Berlin scheint zu unterdleiden. Bei der Stellung dieses Herrn dürfte es auch wünschenswerid sein, wenn derselde auf einen Besuch verzichtete, der ohne Noty den Schein eines politischen Anstrichs verbreiten möchte.(Pepolt ist Verwandter des Fürsten von Hohenzollern, dessen Gemahlin dekanntlich eine Tochter der unlängst verstordenen Großherzogin Stephanie is.)— Im Palais Sr. königl. Hoheit des Prinz=Regenten findet heute eine Soirte statt, bei welcher von Mitgliedern des 15niglichen Theaters zwei Lustspiele ausgeführt werden. Morgen wird der Prinz=Regent einer Treidjagd Kunersdorfer Forst bei Potsdam beiwohnen. Zur Beurtheilung des voraussichtlichen Schicksale der am Bunde angeregten Revision der Bun *) Du„A. Z“ schmitt: Von Schleswig=Hotstein der hat die Mission(Sendung) Wildenbruchs einen eigenen Nachklan, Wollte man das, was damals begangen und nachher tief dereut wurde in Italien erneuern? Was soll es v#en, eine Versohnung suchen zwischen Herrn v. Reumont und dem preußzischen Gesandten in Turin, zwischen dem Andanger des Rechts und dem Anbeter des GortschakossCavour'schen Systems?(Sehr wahr!) Kriegsverfassung sind die disperigen Vorgänge von hohem Interesse, weehald wir auf dieselden, einer in der„Preuß. Zeit.“ enthaltenen Darstellung der Sache folgend, im Zusammenhange zurückkommen. Das genannte Blau läßt sich vom Main schreiden:„Die preußische Aufsassung der hochwichtigen Frage ist der zur Oeffentlichkeit gelangten„Neußerung““ preußischen Bevollmächtigten vom 4. Januar und der preußischen Zirkulardepesche vom 10. Januar klar ersichtlich. Am 25. Jan. ward in der mit Prüfung der giegsverfassung deauftragten Bundes=Militär=Kommission die Frage erörtert, wie weit die vorzunehmende Revision derselden ausgedehnt werden solle. Bei dieser Gelegenheu erklärte der österreichische Bevollmächtigte, daß die allgemeinen Umrisse der Bundes=Kriegs= Verfassung als„„feststehend“; zu betrachten und deshalb wegen der preußischen„„Neußerung"“ an die BundesVersammlung zu rekurriren sei, um weitere Aufträge zu erbitten; weshald er beantragte, die„Aeußerung““ des preußischen Bevollmachtigten vom 4. Jan Bundes=Miliär=Ausschusse(vermittelndes Organ schen der Kommission und der Bundes= Versammlung) zur Vorlage zu bringen— welcher Antrag, u sogleich bemerken wollen, sodann von der Majorität der Militärkommission angenommen wurde. Der preußische Bevollmächtigte stimmie dagegen. Seine Abstimmung lautet in Beziehung auf diesen Punkt:„„War die Frage betrifft, od der Auftrag der Militarkommission dahin gehe, die Bundes= Kriegsverfassung selbst oder auch nur die näheren Bestimmungen einer Revision zu unterwersen, so ist über dieselbe von hoher BundesVersammlung dereits eine Entscheidung getroffen und bedarf es daher einer solchen nicht mehr. Unter., KriegsVerf ssung des deutschen Bundes“ versteht man allgemeinen Umrisse und wesentlichen Bestimmungen, B. die näheren Bestimmungen. Daß der Bundeodeschluß vom 3. Novdr. v. J. auf Revision der ganzen Kriegs=Verfassung gehi, ergidt der Wortlaut desselden. Der Beschluß bebi ausdrücklich hervor, daß die Militärkommission sich gutachtlich außern soll, od und welche Aenderungen an der Bundes=Kriegs=Verfassung dlos an den näheren Bestimmungen) sie für nöthig erachte, um die entsprechendste Verwendung der Wehrkraft des Bundes zu dessen Schug zu sichern. Und könnte noch ein Zweisel destehen, so löst einen solchen der Vorrag des Militärausschusses, worin auf die Uebereinlimmung der näher dargelegten Absicht der königlich preußischen Regierung mit derjenigen der Antragsteller hingewiesen und am Schlusse des Vortrages der Antrag um so mehr zur Annahme empfohlen wird,„###le die dieherige Revision der Bundes=Kriegs=Verfassung auf die fünf ersten Abschnitte der näheren Bestimmungen deschränkt geblieden sei.“" Daß die Antragsteller auch seldst die allgemeinen Umrisse revidirt haden wollten, ergidt ihre eigene Erklärung vom 17. Dez. v. J. verlangen darin unter Anderem die Feststellung eines entscheidenden Augendlick rasch ausfuhrdaren Modus der Wahl eines Bundes=Oberfeldherrn. Art. XIII. seg der qu allgemeinen Umrisse handelt gerade hiervon. Mit Rücksicht hierauf war die Aeußerung des Unterzeichneten in der Sitzung vom 4. d. M. ersolgt und bedarf es daher einer Vorlage an den Militärausschuß, um weitere Aufträge zu erbitten, nicht mehr, wesdalb der Unterzeichnete sich gegen die deantragte Vorlegung erklärt.““ Die Majorität der Kommission trat, wie schon bemerkt, dem Präsidenten bei, und so ist nun in Folge dieses Beschlusses die Angelegenheit dereits an litärausschuß zurückgegangen.“ Dürfte man verschiedenen Korrespondenzen Olau den schenken, welche noch in den legten Tagen theils von hier, theils von andern Orten ausgegangen sind, so stünde es sehr übel um die Verhandlungen des diesigen und des Wiener Kadinets über die Angelegenhei# der Herzogthümer Holstein und Lauendurg. Da sollen sich schwer zu vermittelnde Gegensätze ergeden haben welche auf eine Verständigung so hald kaum hossen lassen, die Behandlung der Frage durch den Bund soll diedurch auf das Ungewisse dinausgeschoden sein und dergleichen Angaden mehr. Man wird wohlthun, sich durch solche der Begründung entdehrende Mittheilungen nicht zu dem Glauden verkeiten zu lassen, die beiden Großmächte würden in dem gegenwärtigen Stadium der holstein=lauendurgischen Frage weniger Einigkeu dekunden als in dem legzten, dessen erfreuliche Erfolge nun als Ausgangspunkte zu einer weiteren Entwicklung vorliegen. Nach glaubwürdigen Mittheilungen desiaden ihre Verdandlungen übderdaupt nicht mehr in dem Stande der Schwede, sondern sind derette zu einem beide Theile befriedigenden Abschlusse gedieden. Ueber Einzelnheuen ihrer Ergednisse verlautet vercin sichte Noheres. Daß sie dem vom deutschen Bunde andmmenen Rechtsstandpunkt entsprechen, ist seldstverstanden, und dies zu wissen, genügt, um den hodrn Werih der Thatsoche einer unerreichten Uedereinstinmung zu würdigen, welche die Vorbedingung einer mit der Gesammtheit des Bundes zu erzielenden Uedereinuimmung ist. Ueder den Zeupunkt, wann der Bund Veranlassung sinden werde, einen weiteren die Oerzes#ehumerftage detresfenden Beschluß zu sassen, läßt sich nichts bestimmen. Zunächst werden sämmtliche Bundesregierungen durch Minheilung der Eingedmsse der Verhandlungen der beiden deutschen Großmächte in die Lage versetzi, sich für die Berathungen am Dunke vorzubereiten. * Nachdem der Prozeß der Kirchenpatrone in Richtigleiteinstang eine für die Angeklagten günstige Wendung genommen, dürfte sehr hald dir quäst. Sache vor dem Kammergerichte wieder zum Austrage kommen. In juristischen Kreisen findet das Erkenntniß des OberTridunals saß durchgängige Billigung. Priazipiell i# von hoder Bedeutung, indem es die Grenzen des Anklogeprezesses besser strirt und der freien Meinungsäußerung weitere Grenzen steckt, als sie bis jetzt in den Gerichtebosen geltend waren. Die Bernichtung des Urtheils zweiter Instanz gründet sich auf die Ausführung des Vertheidigers. Sie erfolgte: 1) weil nicht die Grenzen der Anklage innegehalten, 2) weil der Nrt. 4#4 der Verfassung die Regierung durch verantwortliche Minister und 3) der§. 154 des Strafgesegzes, das Recht, Gerechtsame u. s. w. zu vertheidigen, vom zweiten Richter außer Acht gelassen. Hr. Justizrath zu den entschiedensten politischen Gegnern seiner Klienten. Er, der Vertheidiger aus dem Prozesse Waldeck, dat sich mit der anerkennenswerthesten Odzektivitäht und juristischer Schärfe seiner Aufgade entledigt. Die fast vollendete Bewaffnung der gesammten Insanterie mit dem Zündnadelgewehr läßt es nicht mehr zu, Kurzsichtige wie disher dei Truppentheiten einzustellen, welche noch nicht mit dieser Wasse versehen sind. Das königl. Kriegsministerium hat deshald unter dem 27. Dez. v. J. verfügt, daß„fortan Kurzsichtige zum einjährigen freiwilligen Orens berechtigte Militalrpflichtige bei sämmtlichen Wassen anzunehmen und einzustellen sind, insosern nicht überdaupt in Folge des hoben Grades der Kurzsichtigkeit die Betreffenden für diensundrauchbar zu erachten sind.“ Die Bestimmungen, welche in Bezug auf die Beurtheilung der lörperlichen Eigenschaften der bei den Ersagausbedungen konkvirirenden Militärpslichtigen destehen, werden dadurch nicht alterirt. Coblenz, 9. Fedr. In der vorigen Nacht i## der General=Superintendent der Rpheinprovinz, Direktor des protestantischen Konsistoriums, Ritter des reihen Adlerordens zweiter Klasse, Dr. tbeol. Schmidedern, nach kurzem Unwohlsein verschieden. Hannover, 9. Fedr. Die Ständeversammlung ist heute wieder zusammengetreten. England verweigert die von Hannover vorgeschlagenen Separalverhandlungen in Sachen des Stader Zolles und deharrt bei seiner Forderung allgemeiner Konserenzen der betheiligten Staaten. In diesen allgemeinen Konserenzen soll über den Betrag der Hannover zu gewährenden Entschädigung, welche England im Prinzip anerkennt, derathen werden. Kassel, 9. Fedruar. Den Präsident der beiden Kammern der Landstände ist durch die Landtagscommission mitgetheilt worden, daß der Schluß des Landtages mit dem 28. d. Mis. ersolgen werde. Darauf uund die auf Urlaud abwesenden Mitglieder der Zwetten Kammer auf den 14 d. Mis. einderusen worden. * Wien, 8. Fedr. Die Verössentlichung der k. Verordaung in Betress der Grundbesigsädigkeit der Inden wird schon dieser Tage erwartet. Wie man vernimmt, ist derin das Besigrecht der Juden in den meisten Kronländern undedinge, in Galizien bedingt ausgesprochen; in Steiermark, Krain, Kärnthen und Tirol dingegen dleidt es ven dortigen Ständen überlassen, in der Sache zu entscheiden. Auch verlautet jegzt, daß 80 Notablen aus den verschiedenen Kronländern einderusen werden sollen, um ein Waßlgeseg für die künftigen Landtage zu entwersen.— Feldmarschall=Lientenant v. Ramming, eine allgemein beliedte Persönlichkeit, is so eden ad latus des neuen General=Quartiermeisters Barone v. Benedei ernannt worden. Spanien. Madrid, 8. Fedr. Gestern hat der Rest des spanischen Heeres seinen Einzug in Tetuan gehalte man fand daselbst 73 Kanonen vor. Das Heer schickt der Königin acht in den Schanzgräden weggenommene Kanonen, ferner zwei Fahnen und das Zelt von Sidi Achmed. Heute wurde die Königin auf ihrer Fahr: nach der Atocha= Rirche von der Bevölkerung mit begeisterten Zurufen empfangen.— Den Spaniern wurden in der Schlacht vom 4. Fedr. 10 Offiziere und 58 Soldaten getödtet, 53 Offiziere und 711 Soldaten wande:. Frankreich. * Paris, 9. Februar. Die Erklärungen der Englischen Minister finden einen begründeten Widerspruch. Nicht vor, sondern nach dem Frieden von Villafranca hat Graf Waleweli erklärt, wenn England auf der Anneration der Mittelstaaten an Sardinten bestehe, so müsse es auch dulden, daß Frankreich Savopen und Nizza erhalte. Beides ist offen und mehrmals erklärt worden und wenn Lord Russell dlos davon spricht, war vor dem Kriege gesagt worden, so verschweigt er das Wichtigste. Men will hier Piemont wohl stärker, aber nicht eine Großmacht werden lassen, jedenfalls, wenn das doch geschicht, sich die Alpenpässe sichern. Der neue Minister des Auswärtigen, Thouvenel, hat unterm 30. Jan. an den französischen Gesandten in London eine Note gerichtet, welche die Vorschläge des englischen Ministeriums deantwortet.(Es ist dies die schon erwähnte Rote. Borad ist zu bemerken, daß in diesem, vorliegenden Aktenstücke, welches wir dem Wortlaute nach mittheilen werden, von einer Einverleidung Savopen's und Nizza's gar keine Rede ist; sodann werden die bekannten Russell'schen vier Punkte aufgezählt, die ersten drei angenommen, über den vierten— daß Sardinten vorläufig keine Truppen nach Mittel=Italien schicke, und die verschiedenen Staaten auf dem Wege einen neuen Abstimmung der National=Versammlungen über die Frage der Einverleidung sich aussprechen sollen— wird Erklärung vordehalten. Der Venedig betreffende Punk: soll auf Veranlassung Preußen's aufgestellt worde sein. R. d. W. M.)— Die englischen Vorschläge Beireffs Italien's bei den übrigen Mächten scheinen nirgends, selbst in Paris nicht, gefallen zu haben. Einer hier verdreiteten Nachricht zufolge wird Graf Rechberg in wenigen Tagen in Parts erwartet. Man schridt der„N. Pr. 3“ aus Paris: So eden wird uns eine Nachricht mitgetheilt, für deren Genauigkeit wir nicht einstehen können und auf die zurückzukemmen wir uns vorbehalten müssen, aber die trog aller„Propositionen“ nicht unwahrscheinlich ist. Dao Hauptquartier der französischen Armee soll nämlich von Mailand nach Florenz verlegt und die Einverleidung Toscang's in Sardinien verhindert werden. Man wird sich noch erinnern, daß wir wiederholt auf die Abneigung Nopoleon's gegen die völlige Einverleidung Mittel Italien's dingewiesen haben. Andererseits deißt es, die Bewegung der französischen Truppen sei gegen eine etwaige Intervention Neapel's(!?) in dem Kirchenstaate berechnet. Paris, 10. Fedr. Der eden veröffentlichte neueste Monatsbericht der Bank von Frankreich ergibt eine Vermedrung des Baarvorraths um 5,750,000 Fr. und der laufenden Rechnung mit Privaten um 7,000,000 Fr., dagegen eine Berminderung des Porteseuille=Bestandes um 17.333,000 Fr., der Vorschüsse auf Werthpapiere um 1,750,000 Fr., der in Umlauf befindlichen Roten um 9,500,000 Fr., der laufenden Rechnung des Staatsschages um 29,000,000 Fr.— Der heutige „Constitunonnel“, bringt einen Artikel seines Hauptredakteurs, in welchem er erklärt, er halte es nach den ihm von allen Seiten zugehenden Berichten über die durch den Brief des Bischofs Dupanloup an das „Siccle“ und durch den dehartlichen Entschluß dieses Blattes, das Dokument den Gerichten zu überweisen, hervorgerufene beklagenswerihe Wirkung nicht für angemessen, die durch einen solchen Streit, veranlaßte gereizte Stimmung noch zu steigern. Aus diesem Grunde nehme er Anstand, die von ihm ertheilte Antwort in seiner Pariser Ausgade zu veröffentlichen.(Mign. Dupanleup hat an den„Constitutionnel“, wegen des von diesem veröffentlichten Schreidens seines Vorgängers Reusseau neuerdings einen Brief gerichtet, den wir in der nächsten Nummer mittheilen.)— Die Börse ist in sehr fester Stimmung. Man erwartet jeden Augendlick das Erscheinen einer außerordentlichen Beilage des „Montteur“, mit dem Wortlaut des französisch=englischen Handelsvertrages.— Börse vom 9: 3 pCt. Rente 67,80, franz=österr. E.=A 496,25, Mod.=Kred. Ges. 742,50; vom 10: 3 pet. Rente 68,00, franz.= österr. E.=A. 501,25, Mod.=Kred.=Ges. 745,00. (T. D. d. K. 3.) Grosbritaunien. * London, 7. Fedr. Es scheint außer Zweisel, dat dieT ortes einen enerzischen Angriff auf das Ministertum im Schilde führen. Aus den Leitartikein des„Herald“ gehi deutlich hervor, daß die Reßignation, der sie Lord Palmersion's auswärtige Poluil eine Zeit lang gewähren ließen, in dem Augendlick, wo sie sich mit einer innern nationalskonomischen Frage verwickelte, einer ganz andern Stimmung Platz gemacht hat. Auch die savepische Annerationsfrage bet einen anständig aussehenden Grund in der italienischen Politik, den Spieß hald umzukehren. Aber gewiß liegt im Budget eine noch viel größere Lockung zum Angriff, da die Aufgabe des Schatzkanzlers diesmal eine so ungemein schwierige ist. Od die Tories sich zu dem Zweck mit den nischen Katholiken verbunden haben, oder od sie nur zufällig ihnen zusammengehen werden, mag gleichgiltig scheinen, ist es aber durchaus nicht. Man erkennt die auch aus der bittern Polemik, die sich darüder zwischen der„Saturday=Review“, und dem„Herald“ erhoden hat. Die„Saturdap=Review“ sagt: Die heil. Allianz ist geschlossen. Die konservativen Organe werden leugdaß ein förmlicher Palt vorhanden ist, kraft dessen Lord Derdy die Sache des Papstes und das ultramontane Irland, die heimische Politik Lord Derby's unterstügen wird. Nur politische Säuglinge könnten an eiselchen Pakt glauden. Aber ein Pakt kann thatsächlich und durch die Gewalt der Umstände vorhanden sein, ohne daß er in Worte gefaßt wird, und odgleich der beiden Theile seine Eristenz beklagen mag. Das Budget kann nicht anders als den Konservativen eine bequeme Handhabe dieten, es mag ausfallen wie es wolle. Gegen den Handelevertrag wird sich einwenden lassen, daß er niemals hätte unterzeichnet werden sollen, und Schugzöllner werden sich gegen ihre Gegner auf die abstrakten Grundsätze des Freidandels derusen. Es wird eben so leicht sein, sich der Armen anzunehmen und zu protestiren, daß es sündhaft sei, den Preie der Seide auf reicher Damen Gliedern und des Claret auf reicher Herren Tafeln zu ermäßigen, während der Arme unter schweren Thee= und Zuckerzöllen leidet s. w. * Das englische Wochenblatt„ide Pres.“ Organ einer Fraktion der Konservativen, beleuchtet die im enzlischen Ministerium hinsichtlich der äußeren Polmit stautfindenden Spaltungen. Nach dem Tory=Blatte hat Napoleon der englischen Regierung die Herstellung der naturlichen Grenzen durch Savopen's und Nizza's Anneration vorgeschlagen. Zugleich sei die möglichste Abhängigmachung Saidinien's von Frankreich ein Theil des Napoleon'schen Programmes. Für den Vorschlag des französischen Kaisers hätten sich nur Lord Palme ston, Lord J. Russell, Mr. Gladstone und Mr. Milner Gidson erllärt. Dennoch befürchtet„ihe Preß,“ daß Minorität ihre Pläne durchführen werde. Nachricht der„Preß“, trägt jedenfalls zur Auftlärung der gestern eingetroffenen telegraphischen Nachrichten dei. Jedenfalls ist es ein Widerspruch, wenn der Radinetsminister Lord Granville sagt: Die Regierung habe von Frankreich die destimmteste Versicherung erhalten, daß gegenwärtig die Einverleidung Savopen'o nicht bead sichtigt werde, und der Herzog v. Newcasile hinzufüg: Die Regierung werde fortfahren, an Frankreich und Sardinien Vorstellungen zu machen. Vorstellungen wäüberflüssig, falls die Versicherungen der französischen Regierung so überaus bündig wären. Bei allen nicht Kadinet befindlichen Rednern sprach sich Mißtrauen der Tories gegen die Pläne des Kaisers Napolcon aus. Es muß jedenfalle auffallen, daß die französische off zielle Presse unausgesegzt für die Anneration Savopen'e und Nizza's Propaganda macht, und die„Opinione" dieselbe als eine ziemlich unvermeidliche Thatsache registrirt. * Wir gehen auf die hochwichtige Parlamentsdebatte vom 7. etwas näher ein. Der Marquis indy beantragt im Oderhauses eine Adresse an Ihre Maj., worin die Königin nach dankender Erwähnung des Umstandes, daß die Regierung bereits über den savepischen Annerationeplan sich gegen die französische Regierung ausgesprochen hat, gebeten werden soll, zur Verhinderung der deabsichtigten Gedietsänderung alle Anstrengungen zu machen. Der edle Marquis ditter das Haus wohl zu bemerken, daß der Antrag nicht gegen die Regierung gerichtet sei, sondern mit ihr zu kooperiren dezwecke. Nach Erwähnung der strategischen Wichtigkeit Savepen's, dessen Abtretung den König Victor Emanuel zwingen würde, seine Residenz vonr Turin nach Mailand zu verlegen, schildert der Antragsteller die Lage der letzteren Stadt als sehr alarmirend; jede Nacht sielen daselbst Mordthaten vor und die piemontesischen Of siziere würden von den Damen eden so mißhandelt, wie früher die österreichischen. Auch da sei die drückende Besteuerung die Ursache. Zum Schluß versicher der edie Marquis, daß er nicht der Mann sei, dem Kaiser Napoleon nicht vollständige Gerechtigkeit widerfahren zu lassen, daß er England auf dem desten Fuß zum Kaiserreich zu sehen wünsche und daß er keinen Angriff auf die Regierung deadsichtige.— Earl Gran= ville entgegnet, daß die englische Regierung seit der est erwähnten derußigenden Erklärung Walewett'e fortgefahren hade, der französischen und sardinischen Regie rung ihre Ansicht über die Frage in freundschaftlicher Weise vorzutragen. Die kaiserliche Regierung eiwiederte, es sei im Augendlick von der Annera keine Rede; vor dem Kriege sei die bedingungsweise Anneration einer der Hauptpunkte der Diskussion ge. wesen; dech da die Beringungen nicht eintraten, sei von der Anncration für jegzt nicht die Rede. Zalls Sardsnien durch die Einverleidung Benctien's und anderer Provinzen ein starker italientscher Staat werden sollte. würde die französische Regierung glauden erwägen z# dürfen, welche Bedingung sie an die französische Sank. non dieses Arrangemente knüpfen solle. Von Turiz aus wurde erwiedert, es destehe kein französisch=sardint. sches Uebereinkommen in Bezug auf die Frage; der König von Gardinien habe nicht die Adsicht Sardinien zu verschachern oder abzutreten; wenn die Saveparder Beschwerden hätten, so besäßen sie das Recht, sich mit Petitionen an das piemontesische Parlament zu wenden. Nun, Ihre Lordschaften würden zugeden, daß die englische Regierung die Pflicht habe, zu anderen Regierungen über Fragen solcher Art mit Offenheit zu sprechen. Sie vermöge dies im verliegenden Fall um so leichuer, ls eo für England selbst went. Unterschied mache,# Frankreich an seiner südlichen Grenze einige strategische Vortheile gewinne oder nicht. Von höchster Wichtigkeit lei für England Alles zu thun, um den europäischen Frieden und das europäische Gleichgewicht aufrecht zu halten.(Hört, hört). Es wäre daher von Ihrer Majestät Rezierung sehr unsteundlich gewesen, wenn sie der französischen Regierung nicht Alles demerklich gemacht hätte, was sich vom europäischen Gesichtepunkt gegen die angeblich deadsichtigte Annerirung einwenden liest. Auch ein etwas vergrößertes Sardinien brauche einem Lande von so herrlicher geograpdischer Position und einer so tapferen Vevöllerung wie Frankreich keine Eifersucht einzuslößen. Andererseite gehe die Frage ins Weite; wenn Frankreich dis an die Alpen muß, so sei man nicht sicher, daß es nicht ein andermal den Rhein nöthig haben werde. Auch würden die Feinde Frankreich's, im Fall der Annerirung, auf einen Gegensatz zwischen den Erklärungen und Handlungen des Kaisert deuten können. Diese und noch andere Betrachtungen dabe die englische Regierung in ihrer Korresponden; mit der französischen hervorgehoben. Die Politik der englischen Regierung sei nicht die der Nationalitäten in dem Sinne, wie der edie Marquis dieselbe oft gekenn# zeichnet hat(Hört! hört!) noch bestehe sie in Isolirung von anderen eurepäischen Mächten. England korrespondire in diesem Augendlick über die italienische Frage mit Frankreich, Sardinien und Oesterreich. England wollt nichts vorschreiben und nichts verbieten; es sage nicht,„ daß Mittel=Italien zu Sardinien geschlagen werden müsse; es wolle weder dehaupten noch leugnen, daß eine Majorität der Toecaner für den Großherzog sei. Wenn die Majorität da sei, möge sie sich geliend macher. England's einfache Politik— eine Polnit, in welg Frankreich ihm herzlich und Oesterreich so herzlich als man erwarten durfte, ihm entgegenkam— sei die Vermeidung eines bewaffneten Einschreitens. Die Motion des edlen Marquis sei mit Courteifie abgefaßt und lasse es nicht an Achtung vor dem Kaiser Napoleon fehlen, doch würde sie die Regierung eber schwächen als stärken, wenn sie ihr aufgedrungen würde. Ohnedies seien die Feinde des Kaisere Napoleon jegt bemüht, das Geschrei zu erheben, daß die Religion und der Handel Frankich's den Interessen England's zum Opfer fallen. Unsolchen Umständen könnte die Motion, wenn auch u gemeint, nachtheilig wirken. Und da die Englische Regierung ohnehin die Absicht ausspreche, bei jeder Gelegenheit mit Raih und Einfluß zur Abwendung der besprochenen Anneration beizutragen, möge der edie Marquis seinen Antrag zurücknehmen. (Fortsetzung folgt.) * London, 9. Fedr. In der so eben stattgehabten Sitzung des Unterhauses erklärte Lord Palmer= ston, daß er nicht wisse, ob Gladstone morgen das Budget werde vorlegen können, der Handelevertrag solle aber dem Hause jedenfalle mitgetheilt werden. Mr. Figgerald fragte, od ein Uebereinkommen zwischen Frankreich und England in Bezug auf die an China zu stellenden Forderungen, so wie auch die gemeinschaftlichen Operationen und namentlich auf die dauernde Besetzung eines Theites dee chinesischen Territoriume getroffen worden sei. Lord John Russell deantwortete diese Interpellation dahin, daß keine solche Uebereinkunft getroffen worden, aber eine Ordonnanz erlassen sei, welche dem Inhalte der Frage Mr. Zisgerald'e entspreche(*)— Das„Morning Chronicle“ veröffentlicht gleich der„Post“ einen Artikel zu Gunsten des Anschluses Savopen's.— Die Börse ist durch die Nachricht der„Times“, daß die franz. Armec Toecana besetzen werde, wenn die Adtretung Savopen's und Nizza's an Frankreich nicht stattfinden sollte, ausgeregt worden. London, 10. Fedr.„Daily Newe“ theilen mit, daß die Wahlen in Piemont am 5. März staufinden werden und daß die Kammer Mitte desselden Monats in Turin zusammentreten solle.— Gladstone wird heute Abend dem Hause das Budget vorlegen. Italien. Der Genueser„Corriere mercantile“ vom 4. Fedr. meldet:„Der Essektivdestand der französischen Regimenter in Jialien soll, nach glaubwürdigen Nachrichten, auf 2000 Mann gebracht werden, welche Höhe sie nech nicht erreichte. Die französische Armee würde auf diese Weise eine Verstärtung von 15,000 Mann erhalten ##nd auf eine Stärke pen. Es ist zu gend des letzten Haldja iederkrankheiten um n ##orden ist. Die beide D##a liegenden Linieure S#ic zum Admarsche de #aß sie für ein in Pestimmt sind. Die W Die übrigen Verwaltun Den, anzuzeigen, o# ih Rande sei.“ D ä Kopenhagen, chen Todes des Konsei interimistischen Ministe Rottwilt, hat das gese sung eingereicht, weld Kopenhagen, ten der beiden Thinge ge berufen worden. D. vorläufig die Geschäfte ren- Finecke provisorise holz das Ministerium nisterium der Justiz u drelandet“ wäre Mad Mit der Levante Nachrichten melden au daß der Minister=Ref Eunuchen auf der E## und Genugihuung g Erkundigungen über Fürsten Milosch ein und Rumelien derrscht pel Unzufriedenheit.( pel ausgebrechenen verbreitet. Man bei preußischen Gesand schiff zur Verfügung trages. R. W. M.) Landtags In der 10. Sitr den sand zunachst di Dauer der Sitzung sta Bize=Präsidenten wurdtzung wieder gewählt, Vorsttzende des Staate Sia orgelgg: setz Caiwü Verpflichtung die Feststellung eines## halte=Gesetz, klassisizirten Einsommen Mahl= und Schlachiste richtet zu Gunsten der ruf an das preuß. H des Hauses. Der# und die Nothwendigsei keit d senden Mehrausgaben Plance 9½ Mill. Th ordinatten für Pension das erste und zweil Mehr von 3,900.000 Thlr. Deckungemittel Juli d. J. bewilligte zirten Einkommensteue res 1862 noch fortzu Ein Rechenschafe Berie weil die genaue Restel sei. Wenn derselbe v gierung um die Crmä vereits dem Staatesch der heutigen Vorlage Finanz=Minister auf nahmen, und nach Staattschulden um### Ertrag der Grundsten sich an den Gedankene bung des Zuschlages hoffe, denselben durch jedenfalle zu ermäßie sassung sei im Intere Vaterlandes geboten. sinanztelle, die an sich Dae Haus der Abgeo Behandlung der Vor O vorzubehalten.(Der 4 ist am 9. im Herrend selben erbellt, daß für die Regierungen## durch die sakultative öffentlichen Meinung er Diekussion ge. hi eintraten, sei von ede. Zalle Sardien's und anderer saat werden sollte, juben erwägen zu französische Sant. le. Von Tuis französisch=sardiatdie Frage; der Adsicht Sardinier an die Saveparder a6 Recht, sich mi lament zu wenden. eden, daß die enganderen Regierunfenheit zu sprechen. all um so leichter, terschied mache.# e einige strategische döchster Wichtigkeit den europäischen ewicht aufricht zu daher von Ihrer gewesen, wenn sie es bemerklich gechen Gesichtepunk erirung einwenden Sardinien brauche raphischer Position vie Frankreich keine gehe die Frage ine Alpen muß, so sei ndermal den Rhein die Feinde Franka einen Gegensag ungen des Kaisere dere Betrachtungen Korresponden; mit ie Politik der engNationalitäten in dieselbe oft gekennde sie in Isolirung England korresponlienische Frage mit v. England wolle en; es sage nicht, geschlagen werden leugnen, daß eine oßherzog sei. Wenn geliend macher. olmik, in wei#n a so herzlich als im— sei die Verens. Die Motion abgefaßt und lasse r Napoleon fehlen, wächen als stärken, Ohnedies seien die müht, das Geschrei der Handel FrankOpfer fallen. Unlotion, wenn auch 1d da die Englische eche, dei jeder GeAbwendung der nöge der edie Marsetzung folgt.) so eben stattgehabLord Palmer= estone morgen das der Handelevertrag nitgetheilt werden. inkommen zwischen uf die an China zu die gemeinschaftlidie dauernde BeTerritoriume gelussell deantwortete solche Uebereinkunft nnanz erlassen sei, Figgerald's entniele“ veröffentlicht insten des Anschlusich die Nachricht #e Toecana besetzen 's und Nizza's an geregt worden. Newt“ theilen mit, 5. März staufinMitte desselden 9e.— Gladstone Budget vorlegen. #tle“ vom 4. Zedr. ösischen Regimendigen Nachrichten, eiche Höhe sie nech ee würde auf diese 00 Mann erhalten und auf eine Stärke von 50,000 Mann gebracht werEe ist zu bemerken, daß der Effektivdestand wähsend des letzten Haldjahres in Zoige von Typhus und iederkrankheiten um mehr als 6000 Mann vermindert S#orden ist. Die beiden Bataillone des zweiten in Ge### liegenden Linienregimentes haben Besehl erhalten, ## zum Admarsche dereit zu halten, und man glaubt, ##aß sie für ein in Pizzighettone zu errichtendes Lager #estimmt sind. Die Militärintendantur in Genua und Die übrigen Verwaltungskoipe sind aufgefordert woren, anzuzeigen, od ihr Material in feldtüchtigem ZuKande sei.“ Dänemark. Kopenhagen, 9. Fedr. In Folge dee plögl cen Todes des Konseilspräsidenten, Justizministers und interimistischen Ministers für Holstein=Lauenburg, Hra. Rottwilt, hat das gesammte Ministerium seine Entlassung eingereicht, welche der König auch angenommen. Kopenhagen, 9. Fedr., Abends. Die Präsidenten der beiden Thinge des Reichetages sind zum Könige derufen worden. Das gegenwärtige Ministerium wird vorläufig die Geschäfte fortführen und hat Baron Bliren= Finecke provisorisch das Konseilspräsidium, Westenholz das Ministerium für Holstein, und Jessen das Ministerium der Justiz übernommen.— Nach dem„Faedrelandet“ wäre Madvig zum Könige derufen worden (W. T. B.) Türkei. Mit der Levantepost in Marseille eingetrosfene Nachrichten melden aus Konstantinopel vom 1. d., daß der Minister=Resident der Niederlande durch einen Eunuchen auf der Straße in Pera insultirt worden war und Genugihuung gesordert hade. Die Pforte hatte Erkundigungen über die Umtriebe und Intriguen des Fürsten Milosch eingezogen. In Bosnien, Gerdien und Rumelien herrschte Aufregung und in Konstantinopel Unzufriedenheit.(Das Gerücht von in Konstantinopel ausgebrechenen Unruben hat sich auch in Berlin verbreitet. Man bedauert daselbst ledhaft, daß de preußischen Gesandten in Konstantinepel lein Kriegsschiff zur Verfügung gestellt worden, trog se trages. R. W. M.) In der 10. Sitzung dee Hauses der Abgeordueten sand zunächst die desinitive Prasidentenwahl für die Dauer der Sitzung statt. Der Prasident und die beiden Vize=Präsidenten wurden für die übrige Dauer der Sitzung wieder gewählt, reso. bestätigt. Hierauf ergreift der Vorsttzende des Staateministeriume, Fürst zu Hohenzellern Sigmaringen, das Wort, um dem Hause zwei Gesetz Catwürse vorzulegen. Der erste Entwurf betrifft die Verpflichtung zum Kriegedienst, der zweite die Feststellung eines Nachtrags zum Staatehauehalts=Gesetz, die Horterhebung eines Zuschlage zur klassisizirten Einkommensteuer, zur Klassensteuer und zur Mahl= und Schlachtsteuer.— Der Fürst zu Hohenzollern richtet zu Gunsten der Vorlagen einen patriotischen Auf ruf an das preuß. Herz und die deutschen Gesinnungen des Hauses. Der Kriegs=Minister betonte das Bekürfniß und die Nothwendigseit einer Steigerung der Wehrhaftigkeit der Nation. Der Finanz=Minister erklärte, die lausenden Mehrausgaben würden bei voller Aueführung des Plancs 9½8 Mill. Thlr. betragen; daneben seien Extraordinatten für Pensionen und Invaliden erforderlich. Für das erste und zweite Jahr betrüge das Ordinarium ein Mehr von 3,900,000 Thlr., das Extraordinarium 3 Mill. Thir. Deckungemittel seien nicht dievonidel; der bie zum Juli d. J. bewilligte Zuschlag von 25 Proz zur klafsift zirten Einkommensteuer 2c. sei die zum Schlusse des Jahres 1862 noch fortzuheden; dieselbe gäbe 3½ Mill. Thir. Ein Rechenschafs=Bericht könne noch nicht vorgelegt werden, weil die genaue Rostenberechnung dieder unmöglich gewesen sei. Wenn derselbe vorgelegt werde dann würde die gierung um die Ermächtigung nachsuchen, den Rest, bereits dem Staatsschaße zugeführten 12 Mill., für der heutigen Vorlage zu verwenden. Daneben hoffte der Finanz=Minister auf eine Steigerung der lausenden Einnahmen, und nach 1862 auf eine Ersparniß bei de Staatsschulden um ctrca. 800,000 Thir.; endlich auf den Ertrag der Grundsteuer=Regultrung. Die Regierung könne sich an den Gedanken einer fortlausenden regelmäßigen Erhe bung des Zuschlages von 25 Prozent nicht gewöhnen, un hoffe, denselben durch den späteren Ertrag der Grundsteue# jedenfalle zu ermäßigen. Die Aenderung der Heeresversassung sei im Interesse sowohl des engeren wie wetteren Vaterlandes geboten. Die einzige Schwierigkeit sei die finanzielle, die an sich kein Motiv gegen die Vorlage diete Das Haus der Abgeordneten deschloß, die Feststellung der Behandlung der Vorlagen die nach dem Druck derselden vorzubehalten.(Der ausführlichere Bericht folgt.) Der Kommissionsbericht über das Ebeges ist am 9. im Herrenhause ausgegeben worden. Aus dem selben erhellt, daß sich nur 1 Stimme in der Kommission für die Regierungsvorlage erllärt dat. Die Mehehent fand durch die sokultative Civtlehe die Heiligkeit der Ede in der öffentlichen Meinung heradgesetzt. Indem einige Mitglieder indessen die Rothwenkigkeit, den Konstikt zwischen Stea und Kirche zu schlichten, auerkannten, schlugen sie die Einsotztung der Rothehe ver. Dieser Antrag sand keine Majorttät. Die Kommisson schlägt demnach vor, die 95. 1 2 der Regierungsvorlage abzulehnen.— Hinsichtlich der Aushedung der Ehehindernißse wegen Ungleichheit des Stan des hat diesesmal die Kommission dessen Aufhedung beantragt. Jedoch will sle in der Succecsion in Lehen= und Kommissen Niete geändert wissen. Die Vorlage wegen Ehescheidungen ist angenommen. Wegen der Treunderder 3 Regierungsvorlagen wil die Kommision dem Plenum nicht präjudiziren. Wir kommen ausführaus den Bericht zurück.— Die Beratdung der Ehegesetzvorlage im Herrenhause dürste vorauesichtlich 2 Tage Anspruch nehmen. Der entscheidende Punkt durste die Abstimmurg über§. 1 sein. Ist die soknitative Civilede verworsen, so wird der ganze Gesetzentwurf sofert zuruckzegezogen werden, da die Regierung auf eine Treanung der einzelnen Theile besselben nicht eingehen wis. Carneval! nekanntmachungen. Edictal Citation. Ssching in Pesung und Aursch, mehr verrathen; aber so viel konner e eung Pientag der. 3e Geluste und Regungen volle Besrie in im strengen Lokales und Provinzielles. Konigliches Kreis=Gericht. I. Abtheilung. Bisch Holz=Verkauf. Die Seudienfonds=Rentei. 14 Buer, bevorstehe. m Vernehmen nach ist nun aber ies neuerdings eingereichten zweiten Gnadengest es Justizministers Suspension der Vollstreckung geordnet worden. Vermischte Nachrichten. us Cenabruck schreibt man: Ein wunderliche ste sich in diesen Tagen in unserer Nachbarprovinz. i das Verbal geben sein mi richtige Verhaltniß durch Tausch herzustellen(!). Der junge sitzer der alten Frau machte den Vorschlag, der alte Besitzer der jungen ließ sich darauf ein und forderte als Zugabe zwei Tonnen Buchweizen, sein Gegenpart bot eine Tonne— angenem men; der Vertrag war geschlossen, der Tausch wurde vollzogen Hinterher aber fand der alte Gatte, daß er verkurzt sei; er h Frau erwartet und erhielt eine# tippe. Nach gemachter Entdeckung wellte er den Tausch gängig machen; aber er stieß auf die doppelte Weigerung sei glücklichen Mitkontrahenten und der jungeren Gattin, und schritt den Weg Rechtens, seine Anspruche geltend zu mag wirklich zu einer gerichtlichen Verhandlung in di# kuriosen Sache. Der Richter übernahm die Rolle der Ver age vergebens; ob seinen wohlwollenden Rathschlagen den Parteien zu deren eigenem Frommen Gehor zird, haben wir noch nicht vernommen. d. 8. Fedr. Der durch Urtheil des hiesigen niglichen Assisenhoses vom 21. Juni 1858 wegen zwiesaGistmordes zum Tode verurtheilte Polizei Sergeant August niger ist gestern Abend, wie die„Elderfelder Zeitung" meldet, in dem letzten Eisenbahnzuge unter starker Bewachung usseldorf aus wieder nach hier ins Arresthaue gebracht u den. Dem Vernehmen nach ist das Todesurtheil Allerhochst bestatigt worden und soll die Hinrichtung dee Steiniger in einigen Tagen geschehen.(Dieselbe ist am 10. vollzogen werden. Dagen ist die in derselben Sache verurtheitte Gertrud 4 den Geschworenen der allerhochsten Gnade empfohlen, zu lebenslanglicher Zuchthausstrafe begnadigt.) Kürzlich war bei Rossini, während des Dinere die Rede Wagner. Auf die Frage, was er von ihm halte, bemerkte Rossini, er habe ein außerordentliches Talen, aber ein falsches System; seine Musik sei sehr gelehrt, aber es fehle ihr Form, Rhuthmus, Melodie. Der bekannte Komponist Carasfa war nicht seiner Meinung. Rossini schwieg, da er gerade einen großen Turbot auetheitte. Er schickte jedem ein Stuck, Carassa aber blos die Capern Sauce. Nun, sagte dieser, bekomme ich keinen Fisch?— Ich richte mich, antwortete Rossini, ganz nach Dei nem Geschmack, ich gede Dir Wagner'sche Musik, Sauce, keiVerpachtung eines Ritterguts und einer Oelund Kornmühle. Freiderrlich von Böselager'scher Remmeister. Wegell Bekanntmachung. Manster Regensberg, Rentmeister. Holzverrauf. Personal=Chronik. Arnsverg. Der Kreisgerichterath Dopfer in Heckingen ist zum Appellationsgerichtsrath bei dem Justiz=Senate in Ehrenbreitsteig er nannt worden.— Uebertragen sind dem Oberforster Eichhoff zu Hilchenbach die Verwaltung der Oberforsterei Bitstein der Verwaltung der Oberforsterei Lußel; dem Obersorste daten Walter zu Bilstein die Wahrnehmung der Fu des Revierforsters fur die Oderförsterei Bilstein interimistisch vom 1. Fedr. d. J. ad.— Der interimistische Forster Wilhelm Hermann Müller ist vom 1. Januar d. J. ab als Forster zu Naudolz(Hoherodt), Oberförsterei Hainchen, desinitiv angestellt. Dem Kriegsreservejäger Hermann Patrzd ist die valant gewordene Försterstelle zu Soppe, Oberförsterei Glindseld vom 1. Marz d. J. ab zur interimistischen Verwaltung übertragen worden. der kommissarischen Verwaltung der Burgermeisterstelle Uhr, solen in Loden in der Nade von Istakte dn zio Eighen zu. Vallen und Sparren, 14 Buchen Nutzholzstücke, 3 sehr lange und starke Birken, 28 Klaster Buchenholz 37„ Birken= und gemischtes Brennhoiz, 4500 Buschen meistbietend verkaust werden. C. Rose, Rentmeister. (6o0 4 9) Zur Omzsangnahne der an die bierge, giz. zu leistenden Zahlungen wird Unterzeichneter Dienstagt wochs hier anwesend sein. pe. Holz=Verkauf. C. Meremann. Holz=Verkauf. n demt uoms Glute Mlwiagdos, Harling, Aukt. Comm. Gartenverkauf am Bahnhofe. Zusammenhang liegenden bietenden Verteus a. Kohaus, Weder. Krampe. Hampelmanns=Verein. 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Derselde ist in mehreren großen Stadten, u. a. in St. 2 Peteredurg im kaiserlichen Palais gezeigt worden, un" daselst den Beisall Ihrer Majestaten des Kaisers und 9 Kaiserin in so hohem Grade gefunden, daß Allerhöchst selbe sich auf einen Stuhl desselben niedergelassen dat, wei cher in Foige dessen mit der Namenszisfer Ihrer Maiestat der Kaiserin in Goldstickerei bezeichnet worden ist. Verselbe#### zunn aller in Verin uu eritenen gehoh „L#vs.„#nd der Meinung, daß welche, nachdem sie übe Die Verf.=Urkunde ###. wodurch die Wahlde oz. Haus der Abgeorde Art. 72 ein über die Ar Wadlgesetz. Beide Gesez Staatsregierung bei de se angenommen —„„unächst uund ba## hält dafür, daß zunäch d 4di Einthellung der# hat, wei#p., segen nech lein dein Sesm ag nes tahlgesetzes zur 30 Ansichtenn allerdinge 2 dring Ze aus, daß#####selbe die 0 der Atgeordneten gedauet Hauses zunächst für ein so ist es auch vor allem Grundlagen des ganzen nach Art 115 der Verf. führung des Art. 72 30. Mai 1849 steht auf ungen in Widerspruch, Urwählers und Abgeorde Wahlgesetzes mit den d#e dernden Art. 70 u. 74 haupt Bedeutung haben, dieselbe in allen ihren* Inhalte nach bald mögl vorgelegten, die Bestste Entwurs“) betrifst, so! selben beigesügte Verzei Todes=Anzeige. Dem Allmächtigen hat es gesallen, am 9. d. M. Abendhalb 10 Uhr unsere gute Schwester und Schwiegerin. Sophia Rinck, im begonnenen 49. Levensjahre zu sich zu nehmen. Sie stard, mehrmals gestärlt durch den Empfang der heiligen Sakramente, nach viermonatlichem Krankenlager an der Schwindsucht. Verwandten und Bekannten widmen wir diese Anzeige mit der Bitte, der Verstordenen im Gebete zu gedenken. Münster, den 11. Fedruar 1860. Fritz Rinck, Hermann Spahn nebst Frau. Die Beerdigung findet statt am Sonntag, den 12. d. M., Nachmittags halb 4 Uhr. Die Seelenmessen werden am nag von 8 bis 9 Uhr in der St. Lamberti= Pfarrkiche Todes Anzeige Freitag, den 10. d. M., ftüh um 4 Uhr, stard in Pfarrhause zu Ramsdorf, Catharina Hülshorst aus Lüdinghausen, Jahre ihres Ledens an den Folgen einer Darmverhär tung nach langem mit volliger Ergebung in den Willen Gottes getragenen Leiden, ostmals gestärlt durch den Empfang der). „SSotramente. Lorendeck, Pastor. Wechsel=Course von J. Wilderink in Münster: Amsterdam K. S. 142¼; London A. S. 6. 19½ Sgr. z#. bilden! b) Soll der 5 26 des Wahlgesetz zirks=Regierung überließ, =) kann man für die 6 Wahldeziek, eines Abgeder Kreiseingesessenen u geordneten fadigen Peis# dervorgerufene größere# der, und die dadurch ver denschaften, und sonstig teressen anführen; ferne daß mehrere Kreise leich gen suchen. Indeß gla wicht auf den von der nen Umstand legen zu zweier Kreise der Geste persönlichen Einflüssen m menlegen mehrerer Kreise de. Zu b) erscheint die wegen ihrer außerorden Man könnte ferner frag nung des Wahltages,### Gesetz erfolgen soll. genstand, und es spräche el. Nr. 20 d. 2 Marktpreise zu Münster vom 11 Zedruar 1860. **) Wovon dinsicht Schlusse dieses Aufsatzee ***) In Uebereinstim: der Nal.=Versammlung u Hierbei eine Beilage. Rhei E. ist eine auffalle Deutschland's, welcher gen geeignet ist, wie irg noch keine bedeutenden 2 Die wenizen Schifffahrt kurze Verbindungen zwei Verdindungen erst von Zwischen Elde und keine derartigen Verdin zwischen Weser und Eld#gen gedören, und edense über Rheine an der Em rainschwierigkeiten zu übIn jungster Zeit 5 ßungen an der Ruhr un wachende Bedürfniß, de und den Transport der menden Eisenerze zu de zu verwohlseilen, das dem westlichen Theile der sen. Die ersten, eine so lung der Kanalfrage sche Emscher=Kanal=Komite Losus eonsssen. Zublikum zeige ich dier### ich die Ehre habe, von den 18. im Saale des Fuisting), vollen frank Beilage zu Nro. 35 des Westfälischen Merkurs. Der Gesetzentwurf wegen Feststellung der Wahlbezirke. Die Vers.=Urkunde verheißt 1) in Art. 69 ein Ge#, wodurch die Wahlbeziele für die II. Kmmer, das jetzt oz. Haus der Adgeordneten, festgestellt werden, und 2) im Art. 72 ein über die Ausfuhrung der Wahlen verfügendes Wahlgesetz. Beide Gesetze werden daher, wie auch die Staatsregierung bei der Vorlegung des obengenannten Catwurse angenommen hat, als trenndar gedacht. Dieselbe ##lt dafür, daß zunächst den vielfachen Beschwerden die Eintheilung der Wahlbezirle abgeholfen werden #dagegen noch kein dringendes Berurfniß zur Abänderung zisfer Ihrer Majesa####dee Wahlgesetzes zur Zeit anerkennen zu können. Letztere worden ist. DerselbejAnsicht kann allerdinge aus manchen Gründen, bestritten werden; dieselbe wird unserersette nicht gebilligt. Wir ##nd der Meinung, daß es kaum eine Angelegenbeit gidi, welche, nachdem sie über 10 Johre in dem Zustande dee Provisorit gelegen, einer endlichen zweisellosen Beststellung bedarf, wie das Wahlges.t. Dieses ergidt sich scho aus, daß d####selbe die Grundlage bildet, worauf das Haue der Atgeordneten gebauet ist. So wie jeder Erdauer Hauses zunächst für ein sestee Fundament zu sorgen hat, so ist es auch vor allem hier, bei einer der wichtigsten Grundlagen des ganzen Staatsgebäudes, der Fall. Danach Art 115 der Verf.=Urkunde provisorisch dis zur Ausführung des Art. 72 in Kraft bleidende Wahlgesetz vom 30. Mai 1849 steht auch mit mehreren Verfassungebestimmungen in Widerspruch, so die über die Eigenschaften eines Urwählers und Abgeordneten handelden§5 8 u. 29 dee Wahlgesetzes mit den hierta strengern Bedingungen erferdernden Art. 70 u. 74 der Berf=Urk. Soll letztere überhaupt Bedeutung haben, so ist es vor allem nothwendig, dieselbe in allen ihren Bestimmungen ihrem Sinne und Inhalte nach bald möglichst auszuführen. Was nun der vorgelegten, die Jeststellung der Wahlbezirke betreffenden Entwurf“) betrifst, so kommt es hauptsächlich auf das demselben beigesügte Verzeichniß der Wahlbezirke und Wahlerte**) an. Hierbei entstehen mancherlei Gragen, namentlich die; a) Sollen ein oder mehrere Kreise den Wahldezirk bilden? b) Soll der Watzlort, dessen Bestimmung der§ 26 des Wahlgesetzes vom 30. Mal 1849 der Bezirks=Regierung überließ, gesetzlich bestimmt werken? Zu =) kann man für die Geststellung jedes Kreises für sich ale Wahldezirk eines Abgeordneten die genauere Bekanntschaft der Kreiseingesessenen unter einander und mit den zu Abgeordneten fahigen Personen ihres Kreises, das dadurch hervorgerufene größere Vertrauen der Wähler gegen der, und die dadurch verminderte Erregung von Parteiletdenschaften, und sonstigen feindlich entgegenstehenden Interessen anführen; ferner namentlich den mißlichen Umstand, daß mehrere Kreise leicht durch Komprommisse sich gen suchen. Indeß glauden wir dennoch, das meiste Gewicht auf den von der Staateregierung"**) hervorgehobenen Umstand legen zu müssen, daß durch Zusammenlegung zweier Kreise der Gesichtskreis der Wähler erweitert und persönlichen Einflüssen mehr vorgebeugt wird. Ein Zusam menlegen mehrerer Kreise alt zwei hat aber große Uebelstande. Zu b) erscheint die gesetzliche Regelung der Wahlorte wegen ihrer außerordentlichen Bereutung als angemessen. Man könnte ferner fragen, od dann nicht auch die Bezeichnung des Wahltages, der Wahlkommissarien 2c. durch das Gesetz erfolgen soll. Es ist dieses ein sehr wichtiger Gegenstand, und es spräche sehr Bieles dafür.(Schluß folgt.) elt, was noch nie in; ebeimnisvolle Wun anik, ist nur 5 Jub es und hat dabei ein alle in zur Benutzung urmlos, vor den Augesalligsten, modern u entwichelt und in Stadten, u. a. in St. eigt worden, und du## des Kaisers und daß Allerhochnt die: edergelassen dat, wel hochsten Herrschaften# Wunderschrank ent piegel, mehrere Büamen Toiletten, vier ein Pfeisentisch, ein Chinesische Bentische, enen Gattungen Holz, mpen, vier Blumenvier, ein Himmwelbert, sch, ein Nahrahmen,# pen, zwoll verschie 5# nbecken, ein Portrau 9 chatulle, eine Elagere 5 nleuchter, ein Speise. ut, neun Feldstudie, euchter, ein Chinest= ineal und Glocke, ein kdron nedst Thronon den geehrten Zu innen. 2. Blaz 5 Sgr.# co genehme Zimmer net im 9. d. M. Abendd S c h w i e g e r i n. * zu nehmen. Sie mpfang der heiligen rankenlager an der Rinck pahn nebst Frau. ntag, den 12. d. M., messen werden am Lamberti= Pfarrkiiche um 4 Uhr, starb in horst in einer Darmverdärn den Willen Gottes den Empfang der). endeck, Pastor. u in Münster: S. 6. 19½ Sar. *) el. Nr. 20 d. Bl. **) Wovon dinsichtlich des Reg.=Bezirkes Münster in de Schlusse diesee Aussatzes die Rede sein sol. In Uebereinstimmung mit der Versassungs=Kommissie der Nat.=Versammlung und mit der Revisions=Kommission II. Kammer. dr zum Machk gebrachten und verkauften Quantttäten. ine Beilage. * R h e i n= E l b e= K a n a l. Ee ist eine auffallende Erscheinung, daß der Norden Deutschland's, welcher so vollkommen fur Kanalverbindungen geeignet ist, wie irgend ein Land der Erde, die jetzt noch keine bedeutenden Anlagen der Art aufzuweisen hat. Die wenigen Schifffahrtekanäle, welche wir besetzen, sind kurze Verbindungen zweier Stromgebiete und kommen diese Verdindungen erst von der Elde an gegen Osten vor. Zwischen Elde und Weser, Weser und Rhein eristiren eine derartigen Verbindungen, odgleich die erstere Liaie, wischen Weser und Elde, zu den wohlfeileren Kanalanlagen gehören, und ebenso eine Verbindung des Niederrheine über Rheine an der Emo mit der Unterweser keine Terrainschwierigkeiten zu überwinden haben würde. In jungster Zeit haben die umfassenden Kohlenerschließungen an der Ruhr und der Emscher und das damit erwachende Bedürfniß, den Absatz der Kohlen zu erweitern und den Transport der vom Oderrhein und der Lahn kommenden Eisenerze zu den Kohlenwerken zu erleichtern und zu verwohlseilen, das Interesse für Kanalverbindungen dem westlichen Theile der norddeutschen Edene wach gerusen. Die ersten, eine solide Grundlage für die Beurtheilung der Kanalfrage schaffenden Schritte wurden von Emscher=Kanal=Komite gelegt, welches sich im März 1857 Münster, Sonntag den 12. Februar 1860. s Auge saßte, den Zwid inen Absatzweg nach ), zu schaffen, auf welchem die in könnten, daß man im Stanenglischen Kodle flegreich zu so lieber, zu dem ertuscht, konstituirte und zundct aur für die an der unteren Em dung aufgeschlossene Kohle# gediele, insbesondere Holland, Trageportpreise so gering sei Holland mit der Sodann sollte der Kanal innerheld seiner ganzen Ausdehnung den besten Anhalt fur thelle vordasdene, thelle zu errichtende Hüttenwerke abgeben, damit### Kohlen durch Verhuttung wohlsell herbeigeschaffter Eneneihet werden konnten. Die von dem WasserdauInspektor Michaelte(zu Münster) angestellten Vorarbet ten zu dem Emscher=Kanal dilden ein werthoolles Maieial zu dem eitdem in Anregung gebrachten und von der Kohleninteressenten mit Warme, verfolgten Projekte eine Rhein=Elbkanals, welcher als eine großartige Wasservertindung unserer drei westlichen Hauptstränge einen großen Theil des norddeutschen Marktes der englischen Kedle zu Gunsten der Ruhrkohle abgewinnen soll. So naheliegend dieser Wunsch für die Kohleninteressen ist, so groß sind die Schwierigkeiten der Ausführung. Denn wenn der Kanal auch nicht, wie ein höchst phantastischer Plan vorschlug. durch die sauerländischen Gebirge geführt zu werden braucht, so handelt es sich doch darum, einen ansehnlichen Gebirgezug, den Teutoburger Wald, zu durchbrechen. Worauf es zunächst vor Allem ankommt, ist die genaue Horng des tichnischen Prodieme dieser Kanalverdindung. enn dieses gelöst ist und die Kosten seiner Losung seßtstehen, handelt es sich noch um die wirtdschaftliche Frage Rentabilität des in dem Unternehmen anzulegenden Kapitals und des daraus zu erzielenden öffentlichen Nutzens. Diesen gründlichen Weg schlagt ein Promemoria des schon genannten Wasserdau=Inspektore Michaelte ein, welches in der Gewerkenversammlung zu Dortmund am 10. d. M. verlesen wurde. Wir stad in den Stand gesetzt, einen Auszug daraus mitzutheilen, und thun dies um als dasselbe einen durchaus objektiven Standpunkt Unternehmen einnimmt, die Schwierigkei sondern mit undesangenem und gründlichem Urtheile Uarlegt. Dem Verfasser, der seit Jahren mit den Meliorationsbauten der Provinz Westfalen deschaftigt ist, steht eine genaue Terrainkenntniß zur Seite und diese desäbigt ihn zu einem kompetenten Urtheile, dem wir und gerade deehalb sicher anvertrauen können, weil wir in seiner Darstellung kein fertiges Kanalprojekt mit Prozentenberechnung und allen Zuthaten eines industriellen Projek tee finden, sondern eine sachkundige Kritit der möglichen Kanallinien, eine Uare Entwickelung der Bedingungen, an welche die Möglichkeit verselden gekaupft ist und eine genaue Hinweisung auf die Punkte, welche der Untersuchung und Klarstellung eist noch bedürsen, ehe man sich Hefsaungen auf die Ausführung des Kanalprojektes hingeben darf. Die Denkschrift beginnt mit einer histortschen Einleitung. Die ersten großen Kanalprojekte innerhald der nordwestdeutschen Ebenen sind 1811 von Napoleon aufgestellt. Derselde ließ damale Vorarbeiten zu dem Kommunilationenetz innerhald des eroberten Terrains machen, und namentlich zu einer mehrfachen Kanalverbindung der Seine mit dem daltischen Meere. Die projektirten Kanalzüge waren: Der Kustenkanal, parallel der Nordserkuste; der Kanal des InZwolle über Meppen, Essen, an der Haase zur Hunte nach Bremen, Hamburg, zur Ostsee; der Kanal der Grenzen, die Lippe aufwärte die Haltern, über Munster, Bielefeld nach Minden. Hamburg u. s. f. zur Ostsee. Cine Vartante dieser Linie denußt die schiffdar zu machende Lipdei Lippstadt und wendet sich von da zur Hauptlinie uch Bielefeld. Der„Kanal der Grenzen" fallt zum Theil iit dem neuerdings in Anregung gebrachten Rhein=EldeKanal zusammen. Von dieser Wasserstraße ist durch Schiffbarmachung der Lippe ein Theil durch die preußische Regierung dergestellt. Die nach 1815 ausgetauchten Kanalprojekte, welche Westfalen namentlich durch den damaligen Oderpräsidenten v. Bincke begünstigt wurden, erstredten nur eine Verdindung des Innern mit der Nordsee, so der Rhein=EmeKanal und der Lippe=Ems=Kanal. Durch die Erweiterung des Kohlenbergdaues sind andere Richtungen der Kanalin den Vordergrund getreten. Man erstrebt die nächste Verbindung dee westsälischen Kohlenreviere mit dem Rhein und der Elbe. Ueber die eiste Verbindung sind von dem Komitee für die Kanalistrung der Emscher unter Michaelis Leitung technische Untersuchungen angestellt. Aus Michatlis'schen Darstellung geht hervor, daß die Möglichkeit der Kanalverdindung von einem zweckmäßigen Durchgange durch den Teutoburger Wald abdängig ist. Es steden 1) die Höhenlage der Scheitel-(dochstliegenden) Stracke des Kanals, 2) die genügende Speisung desselben, 3) der Durchgang durch den Teutoburger Wald, in solcher Wechselbeziedung, daß bei Vergrößerung der Höhenlage die Aussicht auf genügende Speisung sich mindert, dagegen der Durchgang durch den Teutoburger Wald leichter wird. Bei Verringerung der Höhenlage der Scheitelstrecke wird der Kanal, wegen der verminderten Schleußenzahl und der günstigeren Lage der Linte, eine dessere Verkehrestraße, die Speisung wird im erhöhten Maße gerantirt. Dagegen ###d#ter Durchgenz durch den Teutoburger Wald immr ermation dre mistsaltischen Bedene. zuillen, welche den Zuß des P#lane er Reichhaltigkeit und Ketiger Aue# ür Bin 915 ung zwar nicht fur unmöglich, wil aber eh#n Untersuchung die Behauptung nicht verfechten. ragt is sie weiter, od dei dieser Hodenlage ein Durchgang durch den Tenedurger Wald zu faMichaclie hei die Schlucht am Beigdolzhaufen aersucht, dieselde liegt ader 410 Zuß uder dem daher schweilich zu denußen. Die Beststellung des es blelbt alse eine noch durch speziellere Borarösende Brage. die Wahl der Linie von der Scheitelstrecke die mussen neden den Terrainverh#ältaissen die komentscheiden. Die Denkechrist gidi mehrere mogad eine zweite längere derizentale ie Dortmund entbalt, dann in s zum Rheine geht, dabel aber mcher Thal#e n Hauf ü lange Volde 51: Neudeus a Lippstart dis zenCmscher Tdal inab zlichst dem Buß der nädert, in legenden kommerziellen und und Lunen, dier meis auf de ##ustriellen Plagen mogli kurzeste Linie dat keine d vielmehr durch in sich quer durch den Beckene in der Richtung verselgt das Lippetdal# überschreitet die Wasserscheide zwischen Lippe und Emscher, tisst dagegen die Rehlenteviere erst unterhald Mengede und gebt im tiefßten Theile dee Emscher Thales zum Rheine. Diese Linie ist zwar die kürzeste, hat aber den Nachtheil, einem großen Theile dee Kohlenreviers und den Hauptpläden sern zu bleiden. Für die Mündung dee Ranal# i# den Rhein liegen gleichfalle mehrere Möglichkeiten vor, die wir hier nicht weiter anführen wellen. Am Schluß bezeichnet die Dentschrift die Entschadigungsfrage wigen Wassereniziehung ale nicht ohne Schwierigkeit, wenngleich das zur Speisung eines so großen Kanale erforderliche Wasserquantum nicht so unermeßlich sein durste, als man gewohnlich annehme. Sie will diese Wasserentnahme zu gewöhnlichen Zeiten auf wenige Blusse d#e Gediete beschränkt wissen, um die Entschadigung moglichst zu lokalistren. Bür die Stricke Weser= Elde hat der Versasser noch nicht das notdige Maiertal gesammelt, um eine ausführliche Darlegung der Verhältnisse zu machen, stellt dieselbe jed#ch in Aussicht. Personal=Veränderungen in Betreff der Geistlichkeit des Bisthumo Münster. A. Ordination. Se. Bischöfliche Gnaden der Hochwurdigste Herr Johannes. Vischef von Dioklea und Weibbischof von Munster, ertdeitten am 14 Ottober 1859 in der Hauskapelle des Hechwindigsten Hern Bischofes von Munster den Aumnen dee bischoft V##estersemmnare: Friedrich Schlüter aue Coceseld und Peter Düngelmanns aus Sevelen, jenem die h. Diakonats, diesem die b. Priehtetweibe.„. Hacricten, Num 8. 4. Se. Vischofliche Gnaden der Hechwürdigste Herr Johann Georg. Bischef von Munster, ertheilten am 3. Dezember 18 in der hohen Domtirche zu Münster: 1. die d. Diakonats=Weide: den Alumnne des b#ischost. Priesterseminars Joseph Schlotzmaer aus St. Tönis: 11. je h. Pri inrich Baumann aus ungdausen. 3 Her4) Theodor Heiter heuwing aue Dorsten. 6) VerKopperFriediich en Alumnen desselben Sem Wordt, 2) Theodor B# mann Gerbermann a aus Wesel. 5) August Hernard Hockenbeck au nagel aus Westdevein. 8) Theodor Offenbeig gen. 9) Ludwig Rothmann aue Munster. 10 Schlüter aue Coceseld. 11) Gisbert Verbagg aue Hülm. 12 Joseph Weber aus Munster. 13) Heimich Westmark aus Coesfeld. 14) Alops Winkler aus Vorken. B. Besörderungen. lm 15. Sept. 1859 Schulvikar Neuhaus zu Westerholt, zum Lehrer an der Rektoratschule zu Vorken: Im 20. Sept., Ddr. Bern. Heinr. Richters, 3. Kaplan au Stam. Aldegundem zu Emmerich, zum kommissarischen Religionslehrer am Gymnasium daselbst; Am 24. Sepi., Adolph Ellerdeck, 1 Kaplan ud S. Martinum zu Wesel, zum Kaplan in Menselen. Dek. Xanten; Am 24. Sept., Gerhald Kuppers, 2. Kaplan u6 S. zu Wesel, zum 1. Raplan daselbst; Am 24. Sept., Seminar Priester Heinr. Overhage zum 2. Kaplan a4 S. Varimum daselbst Am 24. Sept., Rurat Priester Vernard Beenen, zum Kooperatot in Ameren St. Anton, Tel. Kempen; Am 2. Okt., Raplan Arnold Güthues zu Emmerich, zum Pfarrer in Orsev, Dek. Xanten Am 6. Oh., Kurat Priester Greveler aus Telate, zum 2. Lehrer an der Rettoratschule zu Ahlen, Dek. Beckum; Am 6. Ot., Scmina: Priester Jakob Freudenhammer aus Geldern, und Seminar Priester Bern Wienker aus Berlin, zu Lehrern an der Rettoratschule zu Tanten: s. Dei Ggesse(Josend Kaul Tags.... Sumamz. Den 24. „schns— Nam Jm. Ganod Gaage eider A hsin en u e. un Pu. Argarnikr a. Sun u. u.#un. Verheiratdet. viel St., Martini: Den 12. Jan. Tischl. ). G. c. Holtschulte. Den 21. Jan. Lohnd. J. Jennemann m. d. C. Ostotte. Den 24. Jan. Maur. I. in der St. Lam(Krens m. d. M. L. Schräder: Anstr. J. A. Schle noregatoen zu der Boe, Schne. Den 23. Jan. Frintrup, seitder 3. Wilhelm Schmidt a St. Lamberti=Kirche zu Cocsf Helle, seither 1. Kaplan ar chul Vitar Carl Röping ikar Heinrich Neuwöhner zu Osendorf in seitherige Rettor Joseph Frie 1 Ketteler Englert, designirter Pfarrer ost in Rucanstant. La. M. epd Diepenbrock, designirter P #. S. Schaz iu „Agmt. 3. B. Niest Alons Tersteegen 1 Krimphove aus 2 . Jungmann aus 1. Aldegundis=Kirche Den 31. Jan. Unterofsiz, in Düsseldorf m. d. M. C. B. Molitor. Gestorden. d. J. Kuhlmann u. d. C. Westermann, 8 J. alt. Den Müre, vm. c. Pechgernd, 3 M. al. Den 5. Jan. Back. 6. A. 3. Jung, Metingen, 18.7 gs, 3. 6 M. alt; Arb. H. Uthner, Wwr., 56 J. 8 M. 13 3 22 2%. 19 Jan. Antonia, 7. d. Tischl. Renuekamp, ur. zum Bikarl Prans..§#., Den 23. Jon. Margaretha, T. d. Ras. H. undors(Frante u. o. J. uertken, 24 J. 8 M. 12 T. alt. Elisabeih Henriette, T. d. Buchdr. W. Wiegers u. d. A. M. 2 J. 4 M. 10 T. alt. Den 27. Jan. Heinr um I. Har 31. Jah, Wlen u. d. C. Nentack, 1 9. 10 M. 3 1. alt. Lehmann u. d. M. A. Forte, 20 J. 5 M. 7 T. alt. Peshes eche Bekanntmachungen. i. Sehuen.tmachung, J. an wird die Personen= Post nach Wadersloh folgendermaßen coursiren: aus Lippstadt(nach Ankunft des Eisendahnzuges a 11 Uhr— im Sommer(1. April bis ult. September) 12„ 44 im Winter(1. Oktober bie ult. März) 1" 10 umgerindert. Bost von Maodertloh nach 9 Munster, den 6. Fedruar 1860. Der Oder=Post-Direktor. Herzberg. nar Johann Wilhelm Kres zum Priester Franz Tprell in Gescher, Dek. Coesseld Mevenberg, seither Kaplan Herzberg. Bekanntmachung. Post at Prie m Kloster 15 Beenen: inr. Kemper, Kooperator zum Vikar B. A. V. daselbst d Wegener, seither Administrator der BiII. port. in Bochold, zum Bitar S. So## ir Felddaus in odor Ofenberg aus Hanis ckirche zur h. Jungfrau## Wesel, zum Administrator eln, Det. Recklingbau #t Verhaag al ster Theodor Laakbove der Pfarrkirche in Dorsten: ter Carl Thutmann aus Oelde zum u v. II. port. in Bochold; zu Tonisberg, zum P zum 25. Februar cr. auf hiese woselbst die Verpachtungs=Bed# zur Einsicht offen liegen und an esichtigung des Gutes ertheilt win Horst bei Altenessen, am 25. Januar 1800. Freiherrlich von Fürstenberg'sche Rentei. Kublhoff. .—(225 de), Die bei Borgdorst an der Wiadmähte gelegenn orm Prien Polizei Prasidenten von Clausewitz gehorigen,### Schasben sodese beisenen Kanpe, vanten un 4% uu# ven am Tienstag, den 14. Jebruar curr., Natzudurche Meisige. gesent werdennweise, dann im Ganzen aut Steinfurt, den 21. Januar 1860. Busch, Jusig Rath. Lonigl. Professors Dr. Alder= zu Vonn angesertigten= echten Rheinischen Brust=Caramellen ainen angenebnen Genus. Aleinverkauf in versegelten ros. pickebung, 9. S. ciags;, Dernold, E Vostlaches, Hagen Ad. Sasage 3 Jue Don., Vurzsteiutont: 9 Hörter: C. Brockelmann, Lippstadt: H. Happe Lüdenscheid: Saaimam, Hattiungen:. Aoste, bei Fr. Folz. entenswei. H. Symits, Eiegen: J. H. Wume,„Mre, und in urs, Bedirster, Negenoberg, Weisag in Pisger.uun ud durch ale Buchandlungen, duc Coppenratz, Dei. in Arnsberg, zu beziehen.— mammet: Iunfermann, Schöningk in Paderdorn; Rasse in Goeß: Ritter I. wird die zweite Persone nach Rheine folgendermaßen coursiren: üder Weiringen und Neuen. 4 Uh. 30 Min. Nachn. kirchen, olt Bortam, daselbst in Abeine„ 7„ 5 Keysers in Weze, zum geistlichen gun Doen Hemselben Lage an missen beide zwischen Burgtein ern vom d. Kreuz zu Aspel nerhaih Wettringen inJesuiten Orden eingetretenen einer Frist von fünf Minuten adgefertigt werden. Münster, den 9. Fedruar 1860. Der Oder=Post=Direktor. Hersberg. Die nach der Komposition des Konigl. Professor Verkauf einer Photogen=Fabri Westrhanderfehn in Ostfriesland. neu angelegt und besteht 18 acht Moor=Kolonaten, m in pims. 127 hannov. Diesalbe ist in Jahre erschiedenen Gebäuden, so wie a n zusammenhängendes Areal v# macen Jadten augebent Brden sonnen, entzalten MUNSTER. edenfals sehr gut und leicht kultior An gegrabenem Torf sind che zur Fabrikation ouf 1 J. jährlicher Abenneme 50 Tagewerk vorräthig „ahr ausreichen. Die Lage der Fabrik uverhaupt ist eine vorzügliche sast unmittelbarer Nahe derselben defindlicher dinnen durch jene Grundstucke zu verlängernder der Leda bei der Stad Le. S4 SKeseans sche Geischeie ehung be Kasan Ges jede gewünschte Auskanst ertheilt wird. * Dien Den Gutsverpachtung. c) Das im Kreise Essen, Burgermeisterei Regent und die Frau gestein Abend nebst an Soiree des Kultusmin Heute Mittag waren? unseres Königehauses Grora beim Prinzen Di. am Frei ag.— Die am halbe sen G mit nachfelgender 1) dem Wohnhau unmitnteldar an der Ghseneg. Atenehe. lagen in Betrasf der Ald e ene un ere unsen. Lorsener Chaus sen. g eten“““ tunde von der Eisendahn=Station Altene, Druck vouendet. Den ut Carn a p deren Vertheilung an 905 drei Oekonomie Gebänden, isgraben 2 M. 32 R. " Ackerla und wrd bemerst, Juli d. J. und der riger Frucht erfolgt. Pachtgebote werden bie Rentei entgegen genommen, en vom 5. Fedruar an lothige Anweisung zur achtung auf 12 Jahre ausgestellt wer der Antrin der Gedaulichkeiten am ostucke gleich nach abgezogener die er Tchärlags a. Sterbefälle. Kappelhoff, Bikar in 0 zum Priester geweihet er Dahlmann, Pfar die Neue Aera in Preußen. gr. 8. Belinp. 22 ½/8 Sgr. Maguire, 3. z., Rom: Sein Regent und seine Institute. Aus dem Englischen von C. B. Reiching. Mit 1 Stahlstiche. muus Ignat Colnot. ug. Kaplan zu Wulfe Von den rühmlichst bekannten Stollwerck'schen Brust=Bonvons, 1 Thlr. in Rom und schildert mit Freimuth die großem Interesse lesen, wie denn auch ein2. Aufl. 8. sände dasetpst, die durch Anens stimmig alle Ja a. belegt sind, und Jedermann wird das Wert mi nmmig aue Journate sich über dasselbe auf's Günstigste aussprechen. George Williams aus London lehrt nicht allein Orthographie und Grammatik des Englischen in unterhaltender Weise, sondern auch zu gleicher Zeit iilstand der Stadt Münster. ur. B. Feldhaua Paden, Joetzgu Kaut, S. d. Auseh 9. a gnberg, Len 9. Jan. Frazz Theo.I gischer u. d. M. Baader. Den 11. en, S. d. Ausseh. H Hoffmann u. d. J. WitHenriette, T. d. Glas. A. Giese u. en 20. Jan. Franz Theodor Maria Bernard, deren treffliche Wirkung sich ganz besonders gegen Heiserkeit, Halsweh und selbst dei schmerzhaftem Auswurf ununterbrochen als ein prodatee Hausmittel bewährt und die idre wohlthuende Kraft dadurch äußern, daß sie für die Leidenden, bei ihrem angenehmen aromatischen Geschmack ein linderndes Mittel bilden, hat der Herr FaAdolph Lud=Ibrikant und Hof=Lieferant F. Stollwerck in Köln Zwill. S. d. lein Depot bei uns errichtet und halten uns mit erwähnten Brust=Bondons, welche à 4 Sgr. oder 14 Kr. per Paket verkauft werden, bei Bedarf zur geneigten Abnahme bestene empfohlen.(337 8 b) Joh. Th. Winckelseit, Joh. Jos. Schulte, Heiur Hoeter, W IIh. Hocter. in unterhaltender Weise, sondern auch zu gleicher Zeit sprechen in korrektestem Dialekt in 3 Monaten, wie man es schwerlich in 3—5 Jahren, " 6 Monaten,„„„„„ 6—10 Jahren, „ 12 Monaten,„„„„„ 12—20 Jahren, nach der alten Methode jemals lernen konnte. Veweise und nahere Auskunst Rönigstraße Nr. 239. Aufforderung. 30em#rgen in Gassene ge Brocdkt Brockmann, dessen stadtischen Badean Wildendruch seine selt antreten. Derselde rei nächst nach Turin. sich der Ruttmeister im Graf Theodor zu Ste Marokko begeder, um mnehmen.(Die berei vier preußischen Offizt Gidraltar angekommer stras nach Afrika abge Grocden. Kapitäin B. Kavallerie und die Ko Graf Caniz von der 3.“ zufolge finden gee Berathungen über da duch statt. Bei die mungen über das Me Barten# den Festsetzungen der Nacnu. men worden. Die„Preuß. 3½ die Aussage Lord Jo Preußen den von Se ten Propositionen seine nur auf einem Irrthu die englischen Proposit (Run wird aber gleig ter'schen Telegraphen preußische Antwort sei Schleinitz habe die Ar Preußen's mit dem 2 durch denselben Alt Verletzung des Legimit ter'sche Bureau fugt wort noch um einige glaubt ein pariser## Quelle mittheilen zu Antwort auf die vier den Fursten Metternie dem Vorbehalte, daß übrigen Besitzungen dings der neuen Adstir mont sich nicht mit setzen; co protestirt a lerrecht verletzende P# kunft, die Begründu setzen. Im Prinzip stimmungen der Präli züricher Vertrages se absolut und für alle verpflichten, so weni genwärtig diesem Pr. der venetianischen päischen Diekussion be entgegen zu treten. 11. Fedr. in Paris man sich auf eine kein faßt, und der pariser deßhald,„da nicht englischen Versöhnung mung ertheilt, auch tert betrachten zu mi Ueber in früderen Jahren Münster gearbeitet hat, wird aufgefordert, dem Gesellen n zu Münster von seinem gegenwärtigen Aufenthalte Nachzu geben, indem ihm eine gute Nachricht zu ertheilen ist. Druck und Verlag der Coppenrathschen Buchdruckerei und Buch= und Kunsthandlung in Münster. Verantwortlicher Redakteur: F. Coppenrath in Münster. werde-Insti! meldet. Vorgeste Personal des In ter dem Vorsigze bohm, mehrere sich alle Anwesen den Zöglingen de in offener Aufich werden könne. —