Zeumarkt war aus den Kaisergruft im Ka. nedmbart Barrikade ge. äßt sich das odige Blatt in:„Die Wiener Züge Deputtte, welche nach dieder nach Wien zurück. dieser Stadt entschieden fernerdin in Kremster Die gestern angelangten uns 4 Legitimationen, Stadt zu kommen. Ueber s ließen sie sich eden# ktair empörend aus; 45 stlich verurtheilt und ar. dem theilten sie noch die is Windischgräß sich mit Id dereite auf den Marsc Wien zuückgelassen dabe. Lager verbrannt. Nachjeden ist, kommen jetzt selbst in gröderen Moszu heifen.— 11 Udr. da seyn sollte, kömmt, nicht. Man defürc## der anderwärts.“ ie Wiener Zeitung, welallein eischeint, entdau Zustand der Stadt nur achungen: Gr. Durchlaucht dem k. k. Pindischgraß fur die Dauer einer odeisten Leitung altam 2. d. Mis. ihre guncitung der Ruhe, Ordnung einer langeren Zeit dure at die Reihwendigkeit gebein zu erzteaifen, wober 14 nuch sene Gutgesinnten trefterten Rechtlozustande keinen von der Eicherdeu angezeigund allein nut bure den ufen weiden, welchen die gung der rechtmaßigen Geim Tertoriomus selbst die Hauptstaet aufgestellte Ren gewußt dat, das selde die nr Wapitulatten zuzubelten Stadt gegenuder deo k. k. und wertbruchig erscheinen großeten Theil der weveltr üdertagenen schwietigen die Hand dietet, den Urgeregelten, constuutionellen verde ich es mit zur gewismachen, der Bevolkerung 1. mmea zu lassen, welche taglich siad. Lieser kann fuoldar tressen, der Gaticht betroffen werden. Je dtung und Feigsamkeit den on ihnen erg denden Verfu* Ptwal=Eigentoume. 30 iu rechtlichen Beschaftigun#ewohner Wiens durch die ie Erdalung der Rude und auch ich mich in die Lage wischen der Stadt und den u der gesicherten Rude und quellen wieder erofinen, 46 len und defestigen, und es ehen erlangen, welches seiin der Monarchte und im lich werde ich mich soagzen, califiet zu sehen, und mit Zukunft degruße ich die ##ut gestellten Hau tstadt. on dem Vorstande der Cenommandentur. Freivere v. sung derselden Bedörde kehr zwischen der Stadt Burg, alte Kürnihaer=, Schottentvor dis 7 Uhr der Gemeinderath fordert ung der Herren Puleky, ug und Schhtle#ftigs dastwerdung die Erleich= ande#abhängig sev.— des Gemeinderatde beStadt mit Ledensmitteln z#rvortätden, welche auf isern zurückgeblieden soya Erbedung der Landleute bstreichisch Schlesien nedn 3. Abends, berichtet dreckbarkeit immer mehr Seinen ein, wie bei der dre 1846. Die Obrigoht und von den Kasserl. volk nur immer Geld! Teschen gegen die Auf bis jetzt die Rude nicht (Berl. 3.H.) Verlag und Kunsthandlung. r: J. Coppenrath. e. 4. Uhen Zaiung grachant 6 Uel d. Woche, Sonnlage mit einem Ulsterhaltungeblatt vis Zugabe. Abonnementa-Preist in Nunster 2 Thlr. 10 Sgr., im gansen Preusse. Staste portofret 3 Thlr. 15 Sgr. halbjährlich. (Bei Beginn der 2. Hällte jeder Semertere ##ins such vierteljähr ich abenairt werden.) Freitag Leschrr A Nro. 270. Ternr. Insertionssebdar: 10 Plssau die vierspaltige Peritsell- ede deren deaAnselgen unter drei Leilen besien 1“, Eg (Inserate müssen gleichsertig debengen Intelltgenablette inserirt werdand sind deschalb deppelt eder vom Ie aigliches Intelligens Cempier gesiamerl Suchen.) den 10. November 1248. Zu Nro. 269 ist heute Morgen eine außerordentiche Beilage ausgegeben worden, welche unsern geehrten Abonnenten zugekommen seyn wird, Uebersicht. Personen und Zustände der preut. Rational Beisammlung. Deutschland Berlin(Hr. v Auerswald und der Präsdent v. Unrud: Hr. Wietdaus legt sein Mandat nieder; die Einkommensteuer; zur Gbarakteristi#k der Linken; ein neues Blatt.) Steitin.(Uebungen des Marine=Bataillone) Aöln.(Dombau=Angelegenhent.)— Frankfurt. Die konstizutrende Bersammlung fur Frankfurt; Schlagereten zwischen Seldaten in Moinz: 110. Gitzung der Reichsversammlung) Wurzburg. Der Schluß der Bischose=Versammlung nahe.— Wien. Nachtrügliches über die letzten Tage des Kampfee. ganten Madrid.(Cadrera: ein Geschafteträger Oestreichs eingetroffen. Frankreich. Derts.(Sitzung der Nationalversammlung; Pestiamungen über das große National=Constirutionsfest; die Kammer soll vertagt werden; die Prasisentenwahl; die erkozigliche Zamilie zu Claremout, Abdel##ader.) Itali. u. Triest.(Mestre vorübergevend im Besig der Benezianer.) Galizien. Von der galizischen Grenze.(Rote Rußlands an die Magparen.) R. Personen und Zustände der Preußischen National=Versammlung. (Verrsegung) UI. Wer temals an ter Berabung großer gesetzgeben. der Bersommlungen Theil genommen, oder dieselde länger und genauer zu deodachten Gelegenheit haute, der wird wissen, weich' einen wichtigen und weientlichen Einfluß auf den Korigang und die Erfolge der Arbeiten die Geschäfte. Oronung und die Perion des Vorsizenden haden. Die Geschälls Orbnung als das formale Gesetz, welches die Art dn Behandlung der einzelnen Geschafte, die Reivenfolge der Arbeiten, die ingere Polizei des Hauses, so wie die Rechte der Mosorlikt und Minortiht rezelt, und der Vorsigen#e, als das lebendige Organ der Beisammlung, weichee die Geschäfs Ordnung bandhaben und deren gewissendaste Beobachtung nach allen Seiten hin überwachen soll, bilden die deiten Grundbediggungen, auf welchen die Ordnung des Hauses, eine resche Bürderung und ein gedeidlicher Erfolg der Geschäfte derubet. Es wirz uns daher verzönnt soyn, in der von uns über die Perionen und Zustände der Preugiichen Rattonal=Versammlung zu entweifenden Schilderung diesen beiden Punkten einen besonderen Abschnin zu wridmen. Zuerst ron den Prästdenten! Die ersten Situngen der Preuß ichen National. Versammlung wurden von dem Staat# Ministerium v. Schen als Alterewrästzenten, geleitei. G## wer ein geäulicher Zusand von Verwirrung und Annchie Bei aller Ehrerdietung und Schonung, welche min dem Alter und den Verdiensten des greisen Schoa zu vereisen geneigt war, wuchs doch täglich un stun#lich die Unersnung, mit der Unordnung die Ungeduld und durch die Ungeduld biawiederum die Unord rung der Bersammlung. Obrodi man in nen ersen Sitzungen sich bloß mit wenig verwickelten Verdandlungen üder Formalien beschäftigte, so schlien dem Alterspräsioenten toch alle phnüsche Kriste, um auch nur einigermißen die gewöhglichste Debaue deverrschen zu können. Gndlich natz einigen in surchidarer Confusion dingebrachten Sigungen bestieg Hr. Milde den PräsisentenAutl Alles aibmete frische auf und gab sit der Hoffaung bin, daß nunmehr der Zustand der Verwirrung einer guten Ordgung Plaz machen, und dem neuen Präsidenten es geUngen werde, den Strom der Debatten und Verbandlungen in die von den perlamentariichen Gesetzen und Sitten vorgezeichneten Ganzen einzudämmen. Allerdings wurde auch, rie sich nicht verkennen lutt, der Zustand der Versamalung und der Gang der Debatte unter dem Prästrio von Milde einigermaßen geordneter, allein doch keineswege in dem Maße, daß dadurch auch nur den billigsten Wünschen und Grwartungen entsprochen worden wäre. Tumulzuarische Sernen, weiche der Versammlung durchaus widerstritten, kamen noch täglich vor; man erhigie sich dis zur leidenschaftlichsten Erbitierung bei der Verhandlung von lieren Förmlichkeiten, und dugendweise stürzte man auf die Rednerbühne, um lange wortreiche Reren über Dinge zu halten, über welche man nicht drei Worte hätte verlieren sollen. Hr. Milde war nicht der Mann, welcher allen diesen Urbelständen mit Ersolg entgegen zu treten vermocht hätte. Seine freilich sehr durchdringende, aber zugleich das Ohr sed runangenehm berübrende Diskanistimme reichte häusig nicht aus, um sich unter dem wirren Lärmen verständlich zu machen. Er nadm dann seine Zuslucht zur Glocke, welche er indeß so übertrieben oft und mannichmal auch so zur ungeeigneten Zeit in Anwenkung brachte, daß dadurch der Lärm nicht beschwichtigt, sondern nur noch vermehrt wurd:. Seine Zoischenreden, durch weiche er vom Präsiventenstuhle aus die Dedaue zu letten. die Geschuil: Ordnung in Erianerung zu bringen und bei entstehenden Conslikten vermittelnd einzugreifen haute, stlelen gewödnlich so breit und weitichweisig, aus, daß sie dadurch idre Kraft und Wirksamkeit zum guten Theil einbußen muß. ten. Uederdies entbehrte er nicht selten bei seinen Resummirungen und Fragestellungen der erfordetlichen Klarbent und Scharfe, was denn zu unzähligen Irrungen, Mizoerstladaissen, Retlamationen und in deren Gefoige zu sehr unerquick lichen Deouten Veranlassung ged. Es läßt sid freilich nicht verkennen, daß in der ersten Zeit des Beisammensevns der Versamulung das Am des Prästventen aus dem Grunde ein besonders schwieriges war, weil der bei Weitem grbae Theil der Mitglieder Neulinge im porlamentarischen Leden war, sich daber in den parlamentatischen Formen noch schlech: zu techte zu Riden wußte, und außer em durch den Reiz der Neuhen und von einer gewissen Eitetkeit, sch in den stenegraphtichen Gerichten als Reoner flzunren zu sehen, getrteden, eine für den Gung der Geschufte sehr nachtheilige Redelußt entwickelte. Hr. Milde, weicher vielleicht eier einge schulte Kammer ganz letolich zu letten verstanden baden würde, kongte dem Ungestüm dieser nov ganz undisctpliair= ten Versammlung nicht beberrschen. Go vergingen denn die ersten Wochen mit wahren Lappalten. Der Präsident, welcher zur Herstellung eines zweckmäßigeren Geschäftsganges, wedurch allen Abschweisungen möglichst vorgebeugt und die Versammlung auf ihre eigentlide Aufgade däue zurückge. fudrt werden müssen, die Initiative zu ergreisen gedabt###. den würde, verdielt sich ganz passiv, er ließ sich vom Sirome sortreißen und schwamm, wie ein Schifforuchiger auf der wahren Sündsluth von Interpellationen und Anträgen, die nunmehr alsbald über dir Versammiung hereinorach. Hierin liegt eine der Hauptursochen, weshalb die Verfassung erst so sehr spit von der Versammlung in Angriff genommen werden koante. Die Sache änderte sich, als Hr. Milde als Minister des Handels in das Ministerium Auerswald=Hansemunn eintrat, und dagegen an seiner Sian Hr. Grsdow zum Prästdenten der Ruional Versammlung erwädlt wurde. Gradow is eine sehr ansprechende, liebenswürdige Bersönlichkeit. Mu einer großen Bescheidenheit und Anspruchslosigkeit verdindet er gleichwohl eine unerschütterliche Festigkeit und Energie des Willens. Obzleich er gewöhnlich eine rubige, kalt überlegende Besonnenbett bewahrt, so kann er doch auch, wo es Noih thut, in Feuer geraiben, und, ein Feind aller unnügen Wonmacherei, verstebt er sehr wohl, auch gan; unvordereiten in kraftiger, klarer und sehr gut stillsirter Reee zu sprechen. Endlich besigi Gravom, was iym in seinem Amte als Präsident ganz vorzüglich zu Statten kam, eine sehr scharfe Auffsessungs. und Distiactionsgabe. Kaum hatte dieser Mann seinen Siz auf dem Präsidentenstuhl eingenom. wen, so irn sofort die schtlichste Beinderung in der ganzen Phoslognomie der Versammlung ein. Gleich am ersten Toge, wo er als Präsidem fungirte, war man ganz überraschi von der neuen, früher nicht gekaanten, wohlthätigen Gewalt, womit er die Züzel führte, und es beourfte nur weniger Wochen seines Regiments, damit eine ganz andere Manier in dem Gange der Verhandlungen sichtour wurde. Zwar lag es weder in seiner, noch in irgend eines anderen Menschen Nachi, einzelne Ausbruche wilder Partheileidenschaft ganz zu verhüten. Aber was irgend ein Mensch nur häute thun konnen, um solche Ausbrüche so selten als möglich zu machen, und den ausgetretenen wilden Sirom alsdalo wieder in sein Beu zurückzuführen, das hat Grabow geleistet. Ohne gera#### mit einer vorzüglich starken durchoringenden Seimme, oder mit einer imponirenden Körvergestalt degabt zu seon, war steis das Dazvischentreten seiner milden, bescheidenen, aber dengoch festen und krättigen Perscalichteit, und die von ihm an die Besammlung gerichteten eden so entschiedenen, als freundlich schonenden Worte von dem mundetbarsten Erfolge. Die Genauigleit und Aufmerksamkelt, mit welcher er vom Prisidentenstuble aus, obgleich sortwährend durch Rückfragen einzelner Kammermitglieder dehelligt, dem Gange der oft so stürmischen Dedate folgte, und bei welcher er außerdem noch Zeu sand, still für sich den labyriathischen Wust der eingedrachten Amendements zu ordnen, war wirklich erstaunens. werth. Ganz vorzüglich offenbarte sich aber seine ausgezeichneie Tüchtigkeit als Präsident gegen das Ende der Dedauen, wd er mit eiger überraschenden Klarheit, Genauigkeit und Folgerichtigkent die oft überaus zahlreichen Amendemenis und Anträge zusammenstellte, zergliederte und die bei der Abstimmung zu befolgende Reibenfolge auseinandersetzte. War auch in einer vielsach abschweifenden, verworrenen Discussion der richtige Gesichtepunkt verloren gegangen,— sobald der Prssioent Grabow seine Fragestellung erponirt hatte, so lag das ganze Gebiet der Discussioa kler und wohlgeordnet vor Jedermanns Augen. Indeß nicht bloß in der Leitung der Plenarsigzungen hu Gradom Ausgezeichartes geleiset, sein Verdienst ist es auch, den ganzen sonstigen Konlel= und Bareau Geschäfisgang auf eine decht vormeffliche A1 gersnet zu beden. Ja die nüderen Deratis seiner amtliches Xvstigkeit weiter eigzuzehen, verstattet der Raum dietes Blai### nicht; nur zwei Puncie halten wir uns verpflichtet dier noch besonders dervorzubeden, zwei Puncte, weicht, so wie das oden Gesagie den Talenten und Büdegkeiten Orabens des Wort redet, so in nicht geringerem Miaße seinen Correcker und seiner Gestanung zur bö#tten Edre gereichen. Diese beiden Puncte sind; seine Unozerdeilictett und sei## Uneigennütigkelt. Obgleich Gezvon seiner politischen Ueberzeuzung nach entschieden der Rechten der Bersamnlung angebön, so hu er doch keis mit einer solcden mutellosen Gerechtigkeit und Unpartbetlichtett sein An der raiter, deß es gewiß aud dem leidenschaftlichsten Mugliede der Ausers# Linken nicht einfallen würde, ihm in eieter Beziebung aud nur den leisesten Vorwurf zu machen. Mau hute stund=u. lang einer Dedatie deiwohnen kömnen, und zwar einer Ktürmiscen Dedaue, bei welcher der Prästdem eielfach einzuschreiten und dazwischen zu reden datte, und man wire dennen röllig derüder im Ungewissen geblieden, zu welcder Paridei man Grabow züdlen sollte. Erst wenn zur nanentlichen###b. simmung geschritten wurde, demerkte man aus seiner Stimmabgabe, daß er seine Partbeistellung in der Rechten hade. Nicht minder groß war seine Uneigennüßigkett. Beiaden mit einer ungeheueren Lust von Arbeiten, die einen Anderen vielleicht ganz erdrückt daben würde, deguszie er#ico dennoch einsuch mit den Tagegeldern eines gewöhnlichen Deputirten. Währene in anderen Staaten die Prästsenten der Nutionalrepräsentation in Pallüsten wohnen und ungebeuere Gedälter bezieden, wies er die dieserhalb ihm gemachten Anerbieten bescheiden ab, und obgleich vermöge seiner Giellung einer der ersten Männer des Königreichs, blied er doch nach wie por der schlichte Oberburgermeister von Prenzleu. Racz allem dem ist es wirtlich undegreiflich, wie bei der legten(Av bekanntlich alle vier Wochen wiederdolenden) Prasidentenwadl der Partheigeist so weit geben konnte, gegen Grabow eine so ernstliche Oppesition zu machen, daß er über seinen ih# von der Linken gegenüber gestellten Gegencanstdaten Pbillip## nur eine unbedeutende Stimmenmasoniht erlangte. Wadrhaft bedauernewerth ist es aber, daß jungst kleinliche Guelkeit und Rechthaberei die Veranlassung dazu geb, den verdienstvollen Mann gänzlich von seiner Stelle zu verdrängen, und zwar muß man dieses um so mehr deklagen, de inmittelst die Lage der Diage und die Giellung der Nationalver= sammlung der Regierung gegenüber so kittisch geworden ist, daß die sicere, feste und gerechte L.itung der Nutonalver. sammlung von der Hand eines Gradew in der Thai für das Wohl des Vaterlandes von unschügbarem Wende gewesen seyn würde.— Ueber die Viceriästdenten, welche abwechseind dem Prästdenten zur Seite gestan en haben, dade ich nich### zu sagen. Sie balten alle nicht im Entferntesten mit Grabow den Vergleich aus.— Der gegegwärtig seit wenigen Togen sungirende Präsident v. Uaruh kommt zwar auch seinem Vorgänger Gradow noch längst nicht gleich, er präsidirt indes weit besser, als alle Vieepräsidenten, welche bislang wohl zeitweilig auf dem Prasioentenstudl gesessen haben. Nach ei. ner etwas längere Zeit fortgesetzten Uedung wird, wie wir hofsen, Herr v. Umrub, wenn auch keinen Graben, so doch einen ganz tüchtigen Präsidenten abgeben. Bei der Kürze seiner Präsidialtdätigkeit laßt sich jeroch über ihn noch kein sicheres Urtheil füllen.(Forisetzung folgt.) Deutschland. *** Schreiden aus Berlin, 7. Novemder. Als in der deutigen Sitzung der Nationalversommlung Hr. v. Auerswald(Frankfurt), der in der 92. Sitzung nicht zugegen gewesen, als der Dr. Jacodi die größten Verdächtigungen gegen die drei abgetretenen Ministerten (zu deren einem auch er gebörte) geschleudert datte, das Wort nahm, und dierauf unter Anderm entgegnete: „Die in jenen Worten des Dr. Jacobi gegen mich geschleuderten Berdächtigungen weise ich mit Berachtung zurück! ließ der Präsidene v. Uarud sich verletten, dem Reoner einen Ordnungsruf zu ertheilen.— Das ist der erste, aber ernste Beweis dafür, daß Hr. v Unruh eine partetische Präsidentschaft zu führen geneigt ist, denn Hr. v. Auerswald wiet lediglich die verdächtigende Bedauptung des 2c. Jacobi zurück, und desdald durfte der Pläsident ihn reglementsmäßig nicht zur Ordnung rusen, da der Redner in den parlamentarischen Regein sich gehalten und keinen Namen genannt. Wir hossen uns nicht zu irren, wenn wir bedaupten, der Präsident v. Unruh dat sich durch diese Parteilichkeit für die nächste Präsidentenwabl, am 20. Nov., die 30 Stimmen verscherzt, die ihn auf den Prästrentenktudl brachten: er wird denselden muthwetic net pien ais uhr Prihhrzeug## eenn dossentlich wird Dr. men, welches in der Versammlung auch ziemlich allgemeinen Widerlpruch sand. Wietdeus, der Abgeorddes Kreises Iserlodn für Frankfurt, ist, weil er mit dußersen Linken stimmte, von seinen Wädlern zurückderufen worden und dat sein Amt niedergelegt. Die Abgeordneten der westlichen Provinzen sind nicht der Ansicht, den(übrigens noch vieler Berdesserungen fädigen) ministertellen Entwurs wegen Einsüdrung einer Einkommensteuer zu unterstützen, bevor nicht die von den westlichen Provinzen seit länger denn 30 Jadren erstredte Ausgleichung der Grundsteuer derdeigeführt ist. — On Abgeordnete Timme soll bei Gelegendeit seines deutigen Oringlichkeits= Antrages ausgerusen beden: „Die Linke dedarf keines Schuges!— Sie protestirt gegen die bewasfnete Macht!"—„Wie so manch Ei ner gegen die Pollzei protestirt!“ sos ein denach darter Richter geantwortet daben.— Seit dem 1 d. M. erscheint dier ein neues Blatt.„der Freischärler“, unter der Redaktion der bekannten Mod. vsion. Einem übrigens noch unverdürgten Gerüchte zufolge soll ein enge mit dieser Schriftstellerin defreundeter Abbe und#d. geordneter die Leitung des Feuilletons für Tdeater und Kunst rc. übernommen daben. Steitin, 6. November. Heute Morgen ging das##ttmer Marine Bataillon destebend aus cinca 400 Mann, von dier nach der Küste von Rügen ab. Die drei Dampfschiffe:„Tatar.“„Delphin“ und„Stral. sund,“ weiche 2 Kononenschaluppen und 4 Jollen im Schlepptaue datten, sind für die Uedungsneit zur Diepesition des Klottillen. Gese waders gest.üt. Die Korbette:„Amozone“, geführt vom zweiten Marine= Offizier Jachmann, ist dereits von Swinemünde nach dem greitewalder Borden gesegelt. Der Capttam=Lientenant Schroeder, von seiner Krankdeit glöcklich wieder bergeKellt, wird das ganze Rlottillen= Geschwader defebligen Die Sande zu den Schiefüdungen ist auf der Insel Wüms, im rögienischen Bodden aufgestellt. Die Ur. dungs dauer soll sich nach der Witterung richten, jedoch nicht über 14 Tage währen. Kbin, 8. Novemder. Hocherfreut und voll des innigsten Dankgesüdis können wir, sicherm Vernedmen mach, allen Dombaufreunden die frode Nachricht mit tbeilen, daß unser Aönig, des Domdaues Protector, dem Baue wieder 12,000 Thaler aus seiner Ortvatkasse zur Kortietzung angewiesen dat. Die nur zu genechte Furcht, den Bau stocken, die so tüchtige Steinm.; Hütte sich auflösen, die große Zodl von Zamilieneätern, die bei dem soden Werke beschaftigt, auf einmal drodlos zu seden, ist also vorläufig durch unseres#b nigs Munssicenz geboden. Uns allen ader muß dieset scöne Beispiel, weiches gewiß allentdelben die dankbarste aufrichk tiaste Anerkennung findet, ein neuer Sporn sron, nicht lässig zu werden in der Unterstützung des deitigen Werkes; tdun wir doch, was wir idun, vor Dlem zu des Allerdöchsten Edre.(K. 3) X Schreiden aus Frankfurt, 7 Novemder. Die Gröffnung der constiturenden Versammlung für Frankfurt dat gestern dierselds Kattgesunden, und ist eie aiste Sitzung im Wesentlichen nur mit der Wadl des Bürcaus aus geshlt worden. Der Krankfurter Volke wis sagt mit Bezug auf die nun adgelaufene Th###g keit des sogenannten gesetzgebenden Abepers: Franksurts Abeper ist degraden, es gedt nur noch der Geist um, der mit dem eisten Hahnsor#l veischwinden wird. — In Mainz beden Schlagereien zwischen Sstreichischen und preutzischen Soidaten stattgefunden, wie man lagt, deraue entstenden, daß die Oestreicher den Preußen den Besuch der Globds und eiese den O.streichern das Vom dardiment von Wien vorgeworsen baden. c Franksurt, 7. Nevember.(110. Sigung der Reichsversommlung.)— Unter den vorkommenden Ginlduson wird, ein Schreiden des königl. preußischen Siadigerich is zu Rosenberg in Schlesten mitgetheilt, monach die Einlettung der Untersuchung gegen den Abosordneten Minkus wegen wüdlerischer Umtriede deantragt wied. Dasselde an den destehenken Ausschuß zur Begutochtung uhnlicher Antrüge überwiesen.— Reichomtnister des Innern Sohn ing theilt mit, daß nach dem Schlosse der gestrigen Sigung eine umsangreiche Depesche der Reichecommisse Weicker und Mosle, dotirt Olmug am 29. Octoder 5 eingegangen sev.— Dieselde ist durch die eigenthümlichen Verhaltnisse die am des Abganges derrichten, llegen geblieden, und erst sphter abgesenket werden, so daß sie enst se spät eingeden konnte. Aus derselden ist ersichtlich, daß die R#ichscommiffetre so gebandelt baden, wie sie unter den obwelterden Verddltnissen dandein konnten, indem durch iere Vermittelung ein öiteres Aufschieden der Feindseligketten eingerreten, und nur durch Brechden der abgeschlossenen Kapttulation ist das Undetl über Wien dereingebrochen.— Ein soicher Tadel, wie es geschehen, Is# dader über die Reiche. commissaire nicht auszusprechen. Auf die am 3. d. Wlis. gesatzten Geschlüsse der National- Bersammlung würden die eingegangenen Nachrichten freilie keinen Einstuß ausgeübt baben, ader zur näderen Kenninißznadme würden dieselben in ebter ganzen Aufdehnung auf die Tafel des Hauses nieder#elagt werden.— Weicker aus Fraulfurt frünscht zur Recktiertigung des Benehmens der Reichscommissaire in der estriichtschen Angelegenhett in einer der nöchsten Sigungen das Wort,— was zugestenden wird.— Hierauf wird ein Antrog des Abg. Red aus Dainstadt verlesen, nach melchem, d# die Anwesenheit des Reich emtnistens Weicker selt 1 Udr des 6. Norembers bekannt geworden, derseide ausgeserder werde, sofort einen Bericht über die Saalage der Wiener Verdältnisse zu erstatten.— Wird durch gn als erledigt betrachtet.— An der Tagesordnung i# die Berndung des Biedermannschen Antrags: Die Naronal b#schließen: durch die Cennalgen alt eie 28. Au. Versammtung wolle e—.„ k. süchs. Regierung aufzuferdern, idr Dekrei gust 1. J., das deutsche Versassungswerk deiressend, zurück. nehmen, weil die demselben zu Geur de Uegende Ansich: in einer Vereindarung der deutschen Verfassung zutschen r National=Versammlung und den geseggebenden Pewalten Einzelstaaten mit dem rom Vorvorlament ausgesprochenen id von der National=Versommlung anerkannten Geunesag: s e1: National. Versommlung einzig und allern die reutiche erfossung zu begründen hat, im directen G##derspeuch stehr“ — Derselbe wird nuch längerer Dedaue auf Schafftaide 255 gegen 180 Stimmen an einen Ausschuß verwiesen, welcher auch über alle anderen, die Madtrollfem. mendeit der National Versammmlung zur Grrichtung des Berfossungswerkes anzweiseinden G##lärungen und Hantlunen anderer Sinzel= Regierungen und Versammlungen, und nedesendere auch die der streichischen Minister Velle##d## und Wessenberg, gleichzeitig Bericht zu erstatten bot.— Der um gestrigen Tage von Jordan aus Berlin gestellte Annag ommt zur Beratbung, er lautet:„Die National=Versamm. lung wolle beschließen; obgleich es#uich ten Beicluß über Wernerichen Antrag dereite sestsebt, daß die Beschlusse einzelner Landeeversommlungen, nur in jo weit sie mit denen der Reic éversommlung überet stimmen. Gültig leit beden, so findet sich die Richev#rsammlung. in Hindlick auf medrere Vorgänge der jüngsten Zeu veranlant, nochmale anerrücktich zu erklären, daß jeder ieren Beschlüssen enigegenst. hende Besa luß einer Versommlung eines Ginzistaales, ale an und für sich null und nichtig angeseden und ertorderlichen #.#s ale ungesetzliche Auflebnung energued zur uck gewiesen wnden nird.— Hierzu steütte Wesendonck aus Tusseldorf den präsuA#tellen Antrag: In Erwögung doß der vortiegende Antrag auf denselben Prinzipien berubt, wie der von dem Abg. Biedermann gest=llie, so möge verselbe auch ewie jener an den gleichen Ausschuß verniesen werden.— Lôme von Gald= unterKuzt diesen Antrag. Jordan von Balin ist dagegen, de nach seiner Arsicht noch nie ein so krirgender Anfrag vorgelegen.— Der dierauf geforderte Schluß der Dedaue üder die Vorfrage wird genehmigt, u. die Verweisung an Autschuß verworfen.— Jorda:####lin schtlont### Gang der Ereianisse in der Nes. Aee alung in Berlin. und will eine Partbei aus der Posttio Veretängen, wilche sie eingenommen, troß des# erspru 4 mit idren Bekenni. nissen, denn nachdem die prer iche A vierung demteien, daß sie wirtlich deutsch gesonnen ud A1; geidan bai, um in Deutschland aufzugeden, hat die r M aterung entgegenstebende Partbei einen Beschlun gefaßt,: gerade im Widerspruch mit dem der biesigen Versammlung## bi, der sogar stteftaul ielich und wahrhast derzles ist, da er schon matertelle Nachtdelle derbeigeführt, und dadurch das Greßberzogthum Posen zum Ruin gelangen muß. Hiergegen mus eingeschritten und den dortigen Deutschen Hulse gebracht weiden, um dem Sire. den des Particulartsmus entgegen zu meien; kenn dabin strebt die demokratiiche Partbei, seit sie nach einem versehlten meuterischen Versuche, das Saiff in ihre Gewalt zu bekommen, keinen anderen Weg einzuschlagen weiß, um das Schiff scheiinn zu lassen.(Die Vorrerung, den Ordrungsruf zu erlafsen, wird als nicht begründet, zurückgewiesen.) Die Berliner Versammlung sey jedoch geneigt, die blutige Frakturschrift, die auf der biesigen Pfingstweide geprerigt wurde, eher iu führen, als ihr mit Energie entgegen zu neten.(Der mieverdolt geforderte Ordnungsrut wird nicht ertheilt.) Die Schilderung der übrigen Vorgänge zu Berlin, um den gesaßzten Beschluß zu ertwingen, wird als ein Alt angeseten, der eine röllige Unsteiden der Beroidung dervorruft. In Folge deron nürde die Anarchie ihr biutiges Haupi erbeden und Demschland vernichten. Das Ansehen der hiesigen Versammlung erfordert jedoch, dem entgegen zu treten, um ein Vollwerk zu bilden, daß das constiiuttonelle Prineip erhalten werde.(Beisall rechts.)— Oe entspinmt sich eine längere Veratdung, an welcher die Abgeoreneten Reichendach, Plaihz ner, R.d, Breuning, Begt und Beckeraib sich beiheiligen. Lezuter demenkt, daß er der preuß. Breiheit nicht hultige, sond#rn nur einer allgemeinen deutschen huldigen könne. Winn wir dem Beschlusse der derliner Versammlung enigegen treten, so liege darin keine Mißochtung der preußiichen Landesversammlung, sendern wir sorgen nur dafür, deß ein von dem Bundestage desahlossener, von der National= Versammlung bestätigter Vertrag, nicht einsettig ausgehoben werde.“ In Bezug aus die posensche Froge kann er sich dader nur dem Antrage anschließen, der den im Großberzogdum Posen wohnenden Deutschen, die größte Berubigung gewähre, und deantrogt dader Uebergang zur motivirten Ta. gesordnung.— Der nochmals verlangte Schluß der Dedatte wird angenommen.— Der Antrag Rehe über den Annag zur eintachen Tagesordnung überzugehen, wird verworsen, edense der von Wesendonk und Genossen, zur mottvirten Tagesordnung überzugehen, da vor destaitiver Feststellung der Reichegrenzen, es nicht angebe, scdon jegt den Beschluß der Berliner Versammlung zu vorwersen.— Der Antrag Kerste und Genossen, über ven Autrag Jordans wegen des von der Bertiner Versammlung am 26. v. Mit. in der Posener Brage gesatzten Beschlusses, da er im Widerspruch mit dem am 27. Mei genebmigten Ravcaurschen Antrage, und dem am 27. Juli von der Nationel=Versammlung gesatzten Beschluffe stebt, nach der in der Sitzung vom 6. d. Mis. eingegangenen Minheilung des Ministers aber als erledigt zu betrachten seo, zur mottvirten Tagesordnung überzugehen, wir mit 313 Stiamen gegen 124 angerommen. Nac dem noch der Gericht des Ausseusses für Geschäfts. Oernung erledigt worden, wird die Stzung 2½ Uhr geschlessen Würzburg, 6. Nov. In den nächsten Tagen wird auch der neuerwädlte, ober noch nicht präkonifirte Bischof von Zulda dier erwartet. Es wird zwar ver. sichk ert, das bis nächsten Donnerstog, den 9., die Siz. zungen geschlossen werden sollen. indem einige Bischöfe in idrem Sprengel döchst notdwendig sind und die weite Entfernung anderer(wie Zulm, welches an 270 Stun. den von dier liegt) bei'm Herannaden der rauden Jahreszeit die daldige Abreise für dieselden sedr wünschens. weird macht. Sollte dies aber auch zu erreichen seyn, so würden die Grwarteten doch jedenfalls den Beschlüf. sen 2c. ihre Antheilnadme und Zustimmung schenken tdanen. In welcher Weise diese Beschlüsse und od auch die Beratdungen verösfentlickt werden sollen, ist noch nicht bekannt; man spricht jedoch mit ziemlicher Bi. stimmtbeit von einem Hirtenrufe des gesammten deut. schen Episkopats an die katdoltsche deutsche Nation. (Rb. B. H. Wien. Die neuesten, freilich ziemlich tückendesten Nochrichten aus Wien daden wir in der außerer. dentlichen Beiloge zu M 269 mitgetbeilt. Ueder die letzten Tage des Kanpfes tragen wir noch folgente Berichte aus der Bresl. Zeit., welche dieselden als dald ofsigell dezeichnet, nach „Wien, 31. Oet. Der Angriff der Truppen am 28. d. M., den ich theilweise vom Dache meines Hauses aus detrachten konnte, war Imposant. Die Wirkung der Artillerie, derjenigen Wasse, welche im Bar. rikadenkampfe entscheidet, war so vollftöndig, daß##### Stellung unserer Truppen am Abend des 28. der Stadt keine andere Wadl übrig ließ, als Unterwerfung. Diese Uederzeugung sprach sich mit Stimmenmediheit aus, als der Oder Commandant der Nationalgarde, Messen. dauser, am 20. die Vertreter aller bewasineten Gorps darüber abstimmen ließ, od der Kampf fortgesetzt merden solle oder nicht. Dennoch gaden die Eraltirten tor undetlvolles Spiel nicht auf; durch die Nachricht, daß die Ungern im Anzuge seven, wurde der sinkende Mutd des bewaffneten Proletartals wieder angefacht. als man am 30. Morgens wirklich bei Kaiser Gber#dor vom Stephanstdurme aus ein Gesecht sich entspinnen sod. grissen die Proletarierdaufen, von Studenten und anderen radikalen Leitern aufgedetzt, ungeachtet der bereits dem Fürsten Windischgrät angemeldeten Unterwerung der Stadt, neuerdings zu den Wassen. WütbendHausen durchzogen die Gassen und zwangen die Vorvergedenden mit Gewalt, sich ihnen anzuschließen. Ich id stlbst einen Hausen Weider von der niedrigsten Volksklasse mit der Muskete auf der Schulter in Reid und Glied sich den anderen Corps anschließen, kurz die Aöpfe der Mossen waren so erdigt, daß ein Jeder, der in einem nicht zerlumpten Rocke auf der Straße sich seden ließ, Gefadr lies, als„schwarzgelder Hund“ insultirt und jebenegefährlich bedrobt zu werden. um 30. Abends wußte man bereits, daß die ungarischen Insurgenten zurückgeworsen waren. Nichisdestoweniger ließen die Leiter der Widerstandspartei die ganze Nacht hindurch vom Stephanstdurme Raketen steigen urd den. galische Zeuer leuchten, um dem detbörten Volke gleu. den zu machen, daß man mit den Ungarn signolisire, und daß von dieser Seite der Sutkurs zu erwarten lev. Leider ist diese perfide List zum Theile gelungen, denn obgleich der Gemeinderath die dringende Auffor. derung erließ, dis zur deutigen Mittagsstunde, als dem letzten vom Fürsten Windischgrät zugestendenen Termin, die Waffen niederzulegen, so ist dies doch bis jetzt(11½ Uhr) nicht gescheden; im Gegentheil ertönt von neuem Kanonendonner, und es scheint, daß die Kaiserlichen Truppen sich den Einzug in die von den Prolteriern gänzlich terrorifirte unglückliche Stadt werden ezwingen müssen. Wenn die Kaiserl. Truppen nicht bis deute ubend die Stadt desetzen, so drohen uns die größten Gesadren für Sicherdeit der Person und des Eigentdums. Erst deute Morgen meinte ein Siudenk, der das Volk in der Näde des Reichstages daranguitte, daß man, um dem Windischgräg zum Willkommen ei. nen Zockelzug zu bringen, die Kaiserl. Burg an allen vier Ecken anzünden müsse. Schon in der vorgesteigen Nacht versuchten Proletartierdausen in die Burg einzudringen, waren aber von der starken Wache zurückgewiesen worden. Wir doffen für deute Abend den vollständigen Sieg der Kaiserl. Truppen gegen die Barrikaden, welche bisher in Wien für unüberwindlich gegolten daben. Man mag über Fürst Windischgrät ein noch so Arenges Urtbeil fällen, so wird aus den Thatsachen klar, daß die militairischen Matregeln durch die traurige, aber unausweichliche Nothwendigkeit geboten und vom Geiste der möglichsten Schonung geleitet waren; denn es handelt sich nicht blos darum, eine sangtische Partei mit Gewalt der Waffen wieder zur Ordnung zurückzuführen, sondern so bald als möglich wisder den Weg der Versöhnung und des friedlichen Fortschrittes zu betreten.“ „Wien, 1. Nov. Mein gestriges Schreiben hatte ich kaum geschlossen, als der Kanonendonner verstummte, und man die weiße Jahne von den Thürmen der Vor##dte wihen sed. Um 2 Truppen aus der Martad vor dem Burgtbor. ZwKanonen aufgepflangt, bei geden, allein jeder fernere Gegen 3 Uhr gelang es weiße Fadne, die an ver wer, auf dem Burgtdor wurde sie von den Prolet. Zeuer aus dem Geschüte geden. Von regelmäßigen dem Morgen keine Rede ten jeder einen Hausen de zu versammeln, und in se sel der Stadt. Der ede gesteckter weißer Zahne#n die Kaiserl. Truppen am lassung zu der Kanonade, mein wurde und deren Von 3½ bis 5½ Udr## gelregen, und als eie wei tdurme wedte und um 6 Burgider enzogen, brann Dach der Kalferl. Ho wediere andere Gedäude Man dosste jedoch die He ist nach den letzten Nocht reteten daben außerdem a jedoch glücklicherweise gleid geschab es unter Anderem sraße, dessen Dochstudl baden. Medreren öffent abel mitgespielt, z. B. der des Arußeren, wo deinab peiten Stock odne Maik, Dursauzimmer dat eine gräuliche Zerütbrung anger Stückt zerschlagen, eden## „SLer1Sbosf, in auf den 1. Novemder. E des Gischötts mit kurzen glücklichen Stakt. Sonnal gens ward sie von ellen gegrisfen. Nomentlich### Motleintberf, benn ven poldstadt der Mit Presek lich— in dichten Massen Vertbeidiger aus den Bai Häusern. Noch 9 Si= Kampfes war die genze ammt dim Rennweg und tentdel und die gegen genden Gründe vom M### terten die weißen Zeda## und Proletorter zogen sich in die Vorstädte Joserb# Schettenseld zurück—„ nem so beitigen Angrisse den Kaupf mit allen sein letzen, und bedrodten Jede Uebergabe orer Ablegung Doß die genannten Vor ausgesteckt beben— woll vorder flötzten getruckte p tem ungarischen Lager“ n tiner nohen Hhlfe ein 2 Abende bereits beim Aie keopold stadt, beim neuen denhause, im schwar Karlskuche und am Sin dm Schottentder. Hin dann im schwarzenbergsch datterte aufgetührt. Der Bewodner der Stadt ginge vin derum; viele äußerten nlitzlichen Terrortsmus, unter dem Schutze der Bvnrwünschte die Touthyn onzweiselten Leute, die so um fortgesetzten, doffnun giba gestüret datten. D auf eie Stadt deledrte sel Hoffnung eines Steges# onterliegen mußten. T# pürdigen Muthes, mit und der Berschanzung au außten die Vertbeidiger u fercirt wurde. Das Lag so großes Vertrauen naltenischen Grenadieren aden so die St. 27 niiche im dichtesten Augel vigenheit selbst durch das Autendrücke vorwärts dra ##mutdig fochten die Gai dete, sie selbst erklärten: Avgelregen des Zeindes tin. Von einer Compagn ir Arbeiter, die, 160 M. kanden, retteten sich blos hücke in die Stadt; öffn in Jägerzeile nicht eine## der Tamdour sogte, n ung vom 6. d. Mris. einsters aber als erledigt z# agesordnung überzugehen.“ 124 angesommen. Ausserufes für Geschäfts. die Sizung 2½ Uhr In den nächsten Togen ir noch nicht präkonifirte tet. Es wird zwar ver. erstag, den 9., die Siz. n. indem einige Bischöfe vendig sind und die weite 1, welches an 270 Stun. annaden der rauden Jah. dieselden sehr wünschens. r auch zu erreichen soyn, jedenfalls den Beschlüfid Zustimmung schenken Beschlüsse und od auch werden sollen, is noch jedoch mit ziemlicher Bi. use des gesammten deut. tische deutsche Nation. (Rb. B. H. reilich ziemlich tückendesden wir in der außerer9 mitgetdeilt. Ueder die jagen wir noch folgenke weiche dieselden als dald Angriff der Truppen am vom Dache meines Hauar Iwposant. Die WirWasse, weiche im Bar. r so vollfländig, das e## A#bend des 28. der Stadt als Unterwerfung. Diese Stimmenmedrdeit aus, Nationalgerde, Messen. aller bewasineten Gorpt er Kamof fortgesetzt wergaden die Eraltirten tor rurch die Nachricht, daß wurde der sinkende Mutd wieder angefacht. als ch bei Kaiser Eber####or Gesecht sich entspinnen sen, von Studenten und edetzt, ungeachtet der be. is angemeldeten Unterseru den Wassen. Wütdendund zwangen die Verihnen anzuschließen. Ich ider von der niedrigsten zuf der Schulter in Reit Corps enschließen, kurz so erdigt, daß ein Jeder, n R o c k e a u f d e r S t r a ß e s„Sowarzgelder Hund“ bedrodt zu werden. Am 15, daß die ungarischen aren. Nichisdestoweniger nespartei die ganze Nacht Raketen fteigen und den. sem detbörten Volke gleu. u den Ungarn signolistre, der Sutkurs zu erwarten Eist zum Theile gelungen, sid die dringende Auffor. Mittagsstunde, als dem tät zugestandenen Termin, dies doch bis jetzt(11½ sentheil ertönt von neuem int, deß die Kaiserlichen die von den Prolsteriern Stadt werden erzwin. userl. Truppen nicht bis ven, so drohen und die deit der Peison und des ergen meinte ein Siudenk, Reichstages daranguiste, dv zum Willkommen ei. Kaserl. Burg en allen Schon in der vorgesteigen musen in die Burg einzuftarken Woche zurückgefür heute Abend den vollLruppen gegen die Barrin für unüberwindlich geu Zürst Windischgrätz ein , s e w i r d a u s d e n T h a t den Matregeln durch die Nothwendigkeit gebeten in Schonung geleitet wast blos darum, eine sangWaffen wieder zur Ordso bald als möglich wirund des friedlichen Fortgestriges Schreiben hatte lanonendonner verstummte, n den Thürmen der VorAdte wehen sod. Um 2 Uhr dedeuchirten die Kaiserl. Truppen aus der Mariadilfer Straße, auf dem Glacis, vor dem Burgtdor. Zwar waren auf demselden zwei Kanonen aufgepflanzt, von einem Prolztarterdeusen umgeden, ellein jeder fernere Widerstand schien unmöglich. Gegen 3 Uhr gelang es einigen Nationalgarden, die weiße Zadne, die an verschiedenen Orten deradgerissen wer, auf dem Burgtdor auszuflangen Allein plötzlich wurde sie von den Proletariern wieder derabgerissen und Zeuer aus dem Geschütze auf die Koiserl. Truppen gegeben. Von regelmäßigem Kommando war scon selt dem Morgen keine Rede medr. Die Erattirtesten such ten jeder einen Hausen detrunkener Proletorter um sich zu versammeln, und in solchen Händen war das Schick sal der Stadt. Der eden arwahnte, nach beretts auf. gesteckter weißer Zahne erfolgte treubrüchige Angrist auf die Kaiserl. Truppen am Burgidore war die Beronlassung zu der Kanonade, die, kaum begonnen, ollgemein wurde und deren Wirkungen schrecktich waren. Von 3½ bis 5½ Uhr überichhitete die Stadt ein Au. gelregen, und als die weiße Zodne auf dem Suephans. thurme wedte und um 6 Uhr die Truppen durch das Burgidor enzogen, drannte die Augustiner=Ruche und # Dach der Kaiserl. Holbidliotdek in dellen Klammen; medrere andere Gedäude an der Bastei loderten auf. Man doffte jedoch die Hof.Bibllotdek zu retten.(Sie ist nach den letzten Nachrichten gerettet.) Die Brondreteten daben außerdem an vielen Orten gezhadet, we jedoch glücklicherweise gleich geldscht wirden konnte. So geschah es unter Anderem in einem Hause der Singerstraße, dissen Dochstudi zwei Biendraketen deimgesucht beden. Medreren öffentlichen Gedäuden wurde sohr #bel mitgespielt, z. B. dem Gedäude deo Ministeriume des Arußeren, wo deinabe kein Zimmer im ersten und weiten Stock odne Mirkzeichen gedlieden ist. In einein Dursauzimmer hat eine unartige Zu##upfünderkug# gräuliche Zerütbrung angerichtet, der Schreibtisch is in Stücke zerschlagen, eden so medrere Stüdte.“ „Zlertsdors, in der Nacht vom 31. Octoder auf den 1. Novemder. Sei 4 Tagen rollt der Doaner des Geschötts mit kurzen Unterdrechungen über der unglücklichen Stakt. Sonnabend, den 24., um 9 Udr Morgens ward sie von ellen Seiten mit vollem Einste angegrissen. Nomentlich von der Mair, vom Belvedere, Rosl#intberf, benn von der Brigittou und der Leopoldstadt der Mit Prosektilten trieben die unwiderstedlich— in dichten Massen dereindringenden Tieppen die Pertbeidiger aus den Barrikaden und den angrenzenden Häusern. Noch 9 Stunden eines schauetertegenden Kampfet war die ganze Leepoldstadt, die Landstraße ammt dim Rennweg und Belvedere, die Roßau, Lio. tentdel und die gegen Rußcerf und Witting zu liegenden Gründe vom Milttair desegt. Allentdalden flat tirten die weißen Zednen, die kampflustigen Garden und Proletorier zogen sich tdeils in die Stadt,###eile in die Vorstädte Joserdsort, Neudau, Wieden und Scheitenfeld zurück— weiche wädrind des Tages keinem so deitigen Angrisse ausgeleezt waren; sie erklätten, den Kaapf mit allen seinen schrecktichen Zeigen sortzusetzen, und bediodten Jeden mit dem Tode— der von Uebergade orer Ablegung der Wess.n sprechen wirde. Doß die genannten Vorstädte berene die weiße Bodne ausgesteckt deden— wollten sie nicht gleuden. Aufz vorder flötten getruckte Pokate mit der Aussauft„aus kem ungarischen Lager“, neuen Murd und die Hoffnung nohen Hhlfe ein Das Mitttan Kand um 4 Uhr Abends beretts deim kierdöcktschen Kofferhause in der keopold stadt, deim neuen Mautdgedäude nächst dem In eenhause, im schwarzenbergschen Garten dis zur nlskuche und am Eingang der Wädringergasse vor dm Schottentdor. Hinter dem seßten Mouidgeräude, dann im schwarzenbergschen Garten wurde eine Kasseldatterte aufgefüdrt. Der Kampf rudie derauf, und die Bewodner der Stadt gingen friedlich zwischen den Teupvin derum; viele Außerten unverdolen idte Freude, des tsitzlichen Terrortsmus, der Angst vor Plünderung ter dem Schutze der Bejonnette ledig zu seyn. Man vurwünschie die Tollkühnheit der kleinen Schaar jener onzweiselten Leute, die so viele friedliche Bürger in##. um fortgesetzten, doffnungslosen Kompfe mit ins Unglöck gesthrgt hatten. Denn der massenhafte Angruff auf eie Stadt deledrte selbst diejenigen, welche sich der ffnung eines Steges der Städter dingaben, daß sie verliegen mußten. Trot des einer desseren Sache würdigen Muthes, mit dem man an den Bartikaden und der Berschanzung an den Linien gesochten dalte, eußten die Vertbeidiger weichen, sodald eine Stellung sorcirt wurde. Das Loger am Beivedere, auf welches so großes Vertrauen gesetzt hatte, wurde von den saltenischen Grenadieren mit dim Bajonnette genom. nnn, eden so die St. Mairer Linie von den Kroaten, nische im dichtesten Augelregen und in tollküdner Verbigenheit selbst durch das Zeuer der brennenden neuen Autendrücke vorwärts drangen. Aber nicht minder 1o. dmutdig fochten die Garden und Modilen; ollein ich döite, sie selbst erklärten: Dem fürchterlichen Feuer und Angelregen des Zeindes könnten sie nicht Stand haliin. Von einer Compagnie der entschlossenen sichtbauir Arbeiter, die, 160 Mann Kark, in der Leepoldstadt landen, retteten sich blos 37 einzelne über die Schlaghücke in die Stadt; öffnete idnen ein Hausmeister in in Jägerzeile nicht eine Hintertdüre, so entkam, wie eir der Tamdour sogte, nicht ein einziger. Im Algemeinen war jedoch der Verlust an Meuschenieden nicht so groß, als man nach der Heftigkeit des Feuers fürch tin mußte. An Munition sedlte es überes, trog der Ausforderung zur Fabrication; man ichoß bäufig mit Baumwolle. Bieles grode Geschüe sand desbold un benutzt auf der Bastei im Angesicht der Truppen, die vor Begierde drannten, in die Stadt zu dringen, we# man üder Verrotd schrie, die Bast onen, namentlich am roiden Tdurm, stark zu besetzen anflag und die kapiin lirten Borslddte, wie auch jene Garden, nementlich#### von der Landstraße, welche angeblich auf die sich zurüg. ziedenden schossen mit Brand und Tod bedeodte. Schricken eregende Arußerungen wurden laut: Die Burg müsse in Zlammen aufgeden, alle Schwarzgelden aufardängt werden. Auf den Reichstaas Abgeordneten Haimet drang ein Nationalgarden=Offizier mit blankem Säbel ein; nur die Zlucht in ein osfenes Haus reitete ihn vor groben Insulten, wenn nicht vor etwas Schlimmerem. Zaghafte Garden wurden von Prolstartern wit dem Bisonnette an die Perr koden getrieden und von zwei Seiten zugleich mit dem Tede d.drodi; Untewaffnete mit Gewalt zum Bau von Beirtkaben getrieben. in Placat Messendousers küntigte an den Straßenecken der Bevölkerung die dessnungslote Lage derselden an, gleichwodl will er den Kampf sertsetzen— wenn d#es dir Wille der Majoriät oder der auf nathelichem Wege zur Mojorität gelangten Minorität der Bevölke rung lov. Zugleich sucht er derin den Borwurf der Zeigbeit— des Verralds— von sich zu wälzen. In der Zeit der Wossenrude, welche Nachmittagt nach der anhaltenden Ranonade eintrat, forderte endlich der Gemeinderatd noch mittelst Kundmachung alle Compog nieen der Nationalgarde, und der verschiedenen bewafs neten Cops aus. Vertreuensmänner mit undeschränkter Vollmackt verseden, abzusenden, welche mit Ja oder Rein öber die Fertsetzung der Vertdeidigung oder für die Ablegung der Wossen stimmen sollten. Eine geringe M jonität soll sich für Letzteres entschuden haben. Eine Dep utation girg logleich ins Hauptquartier, um dem Rü rsten Windischgräg die Unterweisung anzuzeigen, deren Bedingungen, dis auf die Auslieferung der bezuchneten Individuen, die durch die Adwesendeit unmöglich wurde, unverändert blieden. Ich darf dier nicht unerwädnt lassen, daß Fürst Windischgräg bisder nirgendt angegrissen, sondern immer nur Angriffe zu. ##ckgewiesen datte. Er ließ sogar täglich 150 Ochsen und ansednliche Metzlvorätde in die Stadt schicken. Dur dorauf feigende Sonntag war ein Tag der Rude, allein der Rude eines Kuckhofes. Noch soh man die Rutnen der Häuser rauchen, die längs der Motzleins. d#orfer Zinie, dann in der Leopolkstadt und am Ste. badnbose in Brand gesteckt worden waren und die ganze Nacht mit idrem gräßlichen Schein das Dunkel üder der Stadt urbellten. Sie wurden zum Theil von den Stäetischen seldst in Brand gestickt, sodald sie aus denselden weichen mußten, oder sobald es ftrategische Rbasickten zu gedieten schienen. Dies war der Faul 1. S. bei dim Gosttofe zum Auge Gottes vor der Nußdorser Linie, mit den ungedeuern Vonätden von Scheiten und Boudolz in der Beigittenau und unter dem Schüttldade, mit den Südbadnbofgedäuden, mit der Malischen Zuckerraffinerte. In der letzteren versuch. ten es die Fadrikarbeiter, den Brand zu löschen, wobei ihnen die Kroaten berhlslich waren, durch Schüsse aus inneren fläetischen Gatterteen aber daraus vertrie. den wurden. An der Motzleinstoufer Linie und in der Leopoldstatt mögen wodl auch dier und da die Grang. ten gezündet hoben, welche in die Barrikaden geworfen wurden. Montag sing man bereits an, die Wassen abzulletern. Niemand, mit Ausnahme der erwähnten Vorsädte Josephstadt u. s. w., wodin sich auch die bbergegangenen Grenadiere flüchteten, dacte länger an Widerstand. Jeder war froh, der Gesadr entronnen zu ston, da verbreitet sich plötzlich der Ruf: die Ungarn sind da, zu den Waffen, zu den Wassen! Eine ungatische Armee von ungefähr 23,000 bis 26,000 Mann, worunter 8000 Reguläre, rückte dis Schwichat vor und gab den Wienern durch Signale, die vom Siephansihurm wahrgenommen wurden, von idrem Anmarsch Kunde. Dies eicktrisirte den gesunkenen Murd der Kampflustigen, sie eilten zu den Wossenplätzen, dolten wieder Munition, Kononen und Gewehre, zadlreiche Proletarierdaufen bewaffneten sich, verrammelten die Stadt, alarmirten die Vorslädte, und das blutige Werk der Vernichtung begann von neuem. Die Josephstadt wurde von dem Wassertburme bei Hernals dis 6 Uhr Abends beschossen. Inzwischen war ein Coips Kaiserlicher Truppen unter Kranz Lichtenstein den Ungarn entgegengerückt und schlug sie dis Schwadorf zurück. Ein Plakat des Fürsten Windischgrät verkündigte der Residenz die Zersprengung der Magyaren und warnte sie, die Wieerspenstigen, sich keinen leeren Hoffnungen dinzugeden. Bis 12 Uhr des 31(Dienstag) wurde abermals Bedenkzeit gegeden; sollte bis dadin die völtige Unterwerfung nicht stattfinden, donn müsse er mit aller Strenge verfahren. als sedoch diese abermalige Frist verstrichen war, singen nach 12 Uhr die Batte rieen am Mautdgebäude, dann im schwarzenbergischen Garten und, wie man mir sogte, auch vor dem Scholtenthore an zu spielen. Weitdin dörte man das fürchterliche dumpfe Rollen des schweren Geschützes und dazwischen das Krachen vom Gewehrfeuer. Um hald 6 Uhr verstummte der Donner der Kanonen, und eine zunedmende Mbide zeigte, deß es in der Stedt breune. Ei Otsizier sprengte aus der Lrepoldsadt zu und deron und lagte: Militeir sey mit Etum in die Stadt gedrungen und Rede dereits am Stepdensplege, die Katterliche Sieliotbek Gebe in Blemmen. Bürger bätten sio üder die Bestei deradgelessen und das mi'lteit um Himmelswillen angerusen, in die Stadi einzudringen; Nuemend sov dort seines Ledens medr sicher; wenn nicht dald Hülle komme, io werbe gemorbet und gepihndert werden; des Proistertat dester die unbeschränkte Heurschaft üder die unglückliche Stadt“ Spanien. Madrid. 81. Ou. Godrere, der in Arogonien eindringen wellte, um dem dortigen nepublikonischen Aufstande die Hand zu bieten, is durch die Truppen der Adaigin gezwungen worben, nech Katelonien zuröckzutedren; die Generäle Oride und Lersundt zieden vinter ihm der. Cabrera datte sein Hauptquartier am 25 Oct. zu Benodarte Oder= Busgonten). de wuß beid zur Entscheibung kommen— Raymond, Geschältsnöger Oestreichs am diesigen Hose, ist in Madrid geern Abend eingetrosfen. Frankreich. Paris, 7. Novemder. In der gestrigen Sizung der Nationalversommlung, deren Verdanklungen, die Revision des Budgets von 1848 detteffend, für das Ausland nicht von erbedlichem Interesse sind, destteg Hr. Senard die Rednedöhne, um den Bericht der Commission über die Zestticken vorzulegen, mit welcher die neue Verfassung in Paris und im ganzen Umsang der Repudlik promulgirt werden soll.— Es wird deschlossen, die Versassung am 12. November( Sonntegt) in Paris und am 19. November in den Departemenis mit großem Pomp und veliglöser Geemonie auf dem Conco#deplotze zu veröffentlichen.(Der Berg schreit strchterlich dazwischen: Auf dem Revolutionsplotze! Er wird oder überstimmt) 150.000 Mann Linte und Bürgerwehr werden vor der Nationalversammlung vordeimarschiren und da nach Lamoricietes Erkiärung dieses. Defile mindestens 6 Stunden Zeu braucht, so wird dasselbe um 9 Udr Morgene deginnen. An Almosen sollen an diesem Toge 100,000 Fr. vertdeilt werden.— Sämmtliche Staatsdedörden daben dem Feste in großer Unisorm beizumodnen. Die Repudurk kann somit als constituirt betrachtet worden. Cavaignac, der bäufig ab= und zuging, schten sohr aufgeregt.— Heute wird ein Vorschlag, welcher darauf anträgt, daß sich die Nationalversemmlung vom 14. Nov. dis 8. Deedr. vertage, zur Verdandlung kommen. Am 10. Der. findet bekanntlich die Wadl eines Prasidenten der Repudtik statt. Man degi nicht geringe Be. sorgniß detroffe der Pläne der Ultrademokraten und Sozialisten falls Louis Napolcon gewädlt würde. Die Sprache der Cludes ist in dieser Beziedung der treue Spiegel idrer Ansichten, und sie sagen ganz laut, daß die Insurrektion eine Pslicht für sie ley, sells Louis Napolcon Edei der Repuduk würde, werin sie nur einen rovalistischen Protest der Orovinzen gegen das republikanische Prinzip seden. Die besonnenen Freunde Lou## Napolcone sollten ihm idre Befürchtungen nicht verbedien, und man bebauptet seldst, daß er schon auf Augendlicke schwankend geworden, od es nicht raldsamer für ihn sov, die Kandidatur auf die erste Präsidentschaft sollen zu lassen, ein Schritt zu dem lom selbst die schaufblickend#ten seiner Zamilte rathen. Die erkönigliche Zamilie zu Giaremont lIt1 an Vergistungs zufällen, die durch das Kupfer der Wasserleitung entstanden, wie die Untersuchung ergad. Hr. Batout, #idliotdekar und Vertrauter kouis Obluipps, soll beren gestorden soon.— Addel Kader dat om Donner##tag mit seiner Zamilie Pau verlassen, um nach seiner Residenz odnwett Nantes überzusiedeln. Sein Abschied war sedr rüdrend; er umaimte den Meire von Pau und die sonstigen Bedörden.— Auf seiner Durchreise desuchte der Er-Emir zu Vordeaur das Theater. Italien. Trieft, 31. Octoder. Gestern ging das Gerücht, Mestre sey von den Venezianern genommen, da jedoch schon oft von Venedig der feische Gerüchte kamen, so glaubte ich, es sev eine der gewödnlichen Lügen und schried Idnen deshald nicht. Nun stellt sich heraus, daß doch Wadres an der Sache sev. Ich theile Idnen mit, was heute erdaltene Briefe aus Treviso melden, indes will ich für deren Aechtheit nicht einstehen, da olfictel nichts bekannt gemacht wurde. um 27. früh wurde die östreichische Besatzung von Mestre(600 Mann) von einem Corps von 6 bis 8000 Mann Benezianern überfallen, die, durch den ftarken Nedei degünstigt, bereits in Mestre Zuß gesaßt datten, ebe unsere Soldaten ihrer gewahr wurden. Nach einer kurzen Gegenwehr zogen sich unsere Truppen, freilich mit Zurücklassung vieler Todten und Gesangenen und dem Verlust von 3 Kanonen, zuröck. Die Venezianer schoden ihre Vorposten dis Mogliano vor. Am Nachmittag desselden Tages begannen unsere Truppen, die in der Umgegend lagen, sich zu sammeln, und ein Corp# von 1600 Mann Insanterie und 1500 Mann Caval= lerte mit einer Batterie rückte den Venezianern entgegen. Kaum wurden die Vorposten ihrer ansichtig, als sie in wilder Flucht nach Mestre floben, wo die Venezianer nichts Eiligeres zu thun datten, als sich einzuschiffen, ohne einen Angriff abzuwarten. Bei dieser Gelegen beit virieren fie viele Gesangene Meütre war von 1hnen geplündert und größtentdeils zerstört worden dieser Gelegendett erlaude man uns die Froge: wer sind denn die Bardaren! Die Croaten, welche, wenn stedlen, sogleich standrichtlich erschossen werden, oder die Italiener, die ihre eigenen Ortschaften zer#öven und plündera!(8. 3.) Gallzien Ben der galizischen Gränze. Ende Octdr. Blgemein wird dier von einer Note des Kaisers von Rutzland an das magparische Ministerium in Destd ge sprochen, in welcher der warnende Ton des für die Ruße seiner Reiche wachenden, aber auch zur Züchti. gung im eventuellen Falle sest entschlossenen Fürsten nicht zu verkennen seon soll. Das magparische Ministerium wird darin aufgefordert, sein Aufgedot und seine requlhren Truppen ohne Verzug von der niederSstreichischen Gränze zurückzuzieden, weil der Kaiser sons— um sein Nachdarreich vor einem Brande zu schügzin— demüssigt wäre, einen Theil seiner in der Roldau und Wallachei bestadlichen 21.000 Mann stor ken Armtt zur Dampfung der Anaroie zu verwenden. (6. Sl. f. S.) Katholischer Verein Hindernisse wegen kann de auf heute den 9. d. M. angekündigte General=Versammlung im Völkerschen(trüher Nölkenscpen) Saale nicht statrfinden und wird auf Montag den 13. d. M., Avende 8 Uhr, verlegt. Berliner Lotterie. Bei der am 1. d. fortgesetzten Ziehung der 4. Klasse 98. Konigl. Klassen Lotterie ftel ein Hauptgewinn von 20 000 Thlr. auf das nicht adgesehte Boo0 Ro 8138; ein Hauptgewinn von 10000 Thlr. auf das nicht adgeseg# Loos No. 13.958; 2 Gewinne zu 5000 Thir sielen auf Re. 48,915 und 79 413 in Berlin dei Moser und nach Grefeld dei Mever; 6 Gewinne zu 2000 Tdir. auf Ro. 15,665 19.151 37.121 29 219. 50,755 und 73.576 in Bertis### Geeger, nach Breslau dei Brodes, Krankfart dei Salz. mann, Abnigsberg 1. Pr. bei Deogster, Weißentele d## Hommel und auf ein nicht abgesestes Loos; 21 Gemian, zu 1000 Tdir. auf Ro. 1544. 5224 5916. 6065. 10.456. 2.095. 18.200. 20 155. 20 M1 22.519 27 456. 27707. 28.3 2. 29 f2l. 31 755 30 974. 41 057. 41.833. 49.110. 30.571. 51.493 52 994. 57.200 59 100 59,762. 00 S19. 61.694. 61.924. 68.348, 68.570. 71 2#4. 75 12. 79.090 und 81.5•8(nach Nachen dei Leoy. Koln 2mol bei Krau#, Düsseldorf bei Spaz. Eiderfeld bei Heymer und auf nicht abgesetzte Loose): 39 Gewinur iu 500 Thir auf Re. 4005. 4191. 5915. 9Tus. 12 911. 15.70f. 19 023. 19 281. 19.504 19.725 20 Juf. 22#lb. 21.203 21.381. 26.717. 27.001 270·0. 28. 51. 29 858. 31.993. 34.220. 42 654. 13 485. 4: 351. 46 Ufr. 48 661 51.149 56.48 56.810. 57.709 60.613. 61.375 68.433 70 974 71.130 71 12. 74.329 81.224 und 8 061 nach Koln Amal bei Reimbold, auf 10 nicht abgesetzte Loose); 46 Gewinne iu 200 Thir. auf No. 71. 3010. 7 1m. 8749 9338. 13.414. 12 51 1 16 981. 11.081 18.142 21.881. 22.781 21.419. 23.500, 26,293 21.821. 29/213 28 uf. 20,454, 31.715. 30 043. 36 275. 38 151. 42 665 43 308 43 824 41 993. 45.151 45.8#4 45 684. 41.465 48 65: 49 706. 48,912. 52 574. 55.551. 61 486 6 1,463. 64.5 0. 65.199. 09 374. 13 648. 73.824. 74 619 76 900 und 199•6 Edictal=Ladung und offener Arrest Ueder das Vermigen des Kaufpanbiers Tntes Bepag i#„eut: dors in der Concurs eroffnet, die Saudiger werden desdald aufgefordert, am 12. Jannar. k. J. Vermittags 9 Uhr vor dem Deputirten Gerichts=Director Heitmann personlich oder durch zulatzige Bevollmächtigte, wozu der Justizkommissar Racke in Borschlag gebracht wird, zu erscheinen und ihre Aaspruche an die Concursmasse anzumelden und deren Richtigkeit zu bescheint gen Die Glandiger, welche in dem Termine nicht erscheinen, werden mit ihren Forderungen an die Rasse präclueirt und ihnen desdold gegen die ubrigen Glaudiger ein ewiges Stillschweigen auferlegt Sasshe au. werden alle, welche von dem etwas an Gelde. Sachen, Offecten oder Brietschaften dinter sich daden, angewiesen denfelden nicht das Win deste davon zu verabfolgen, vielmehr dem Gerichte davon Anzeige zu machen und die Geider oder Sachen, mit Vorbedalt idrer Rechte daran, in das gerichtliche Depositum abzulietern, unter dem Beisugen, daß wenn dennoch dem Gemeinschuldner etwas gezablt oder ausgeantwortet wird, dieses für nicht gescheben geachtet, und zum desten der Masse anderweit beigetrieden werden, und das wenn der Inhader solcher Gelder oder Sachen dieselden verschweigen und zurückhalten sollte, derselde aller seiner daran habenden Unterpfands oder anderen Rechte für verlustig erklärt werden wird. Borken, den 4. November 1844. Kömgl. Preuß. Land= und Stadtgericht. Seitmann. (3617) Am Samttag den 18 d. Mte. Nachmittags 2½ Uhr soll das vor Gerog in Uhor zub Rro. 1. der Dauerschaft Dele trup delegene fruher: Deswitsche Haus auf 3 Monate, gegen die in terminn betannt zu machenden Bedingungen an Ort und Stelle dem Meintdietenden verpachtet werMercadier Fabres aromatisch=medicinische von medreren der derühmtesten Herren### tel gegen gichtische Leiden Flechte kanat, und weiche auch zur Aawen sie die Haut geschmeidig und weit erhält, wird fortwahrend in der Münster in granen Packchen. Aaweisung und meinem Giegel versehen (3651. 3. 5) J. G zuglichste und deilfe Ausschlage. Hautsparsen, Gommersprossen 2c. anerng als Joiletten=Seife sehr zu empfedlen in. indem acht und dieselde in frischem und deledtem Naseden indlung dei Herrn Hermann Hottger in Stück 5 Sgr., mit der Dr. Graeseschen Gebraucht. Bernhardt in Berlin. (365“ Den Nachfragen nach fremden Herren=Billets zum LiedfrauenSchuten=Balle am 15 Novemder c. willfahren zu konnen, werden die detressenden Herren Mitglieder ersucht, ihre Karte fur einen fremden Herrn di# # Samstage den I1. Novemder c. des Adende 7 Uhr bei eins addolen zu lassen, widrigenfasle endgegeben werben.#2 Der Vorstand der Liebfrauen= Schützen=Bruderschaft. SO (3 53) Zrische geose Scheveninger Schelfische, Zwoller Buckinge, gew. eaberden einmarinirte Heringe, Riedeimer gelder u. geüner Schweizer. Edamer=Küse, so wie frische See=Muscheln e#### J. Th. Winckelsett. Gesuch. (3654) In einem Fadrik=Geschäfte auf den. Munster, den 8. Rovember 1948. Aus gerichtlichem Auftroge: Karsch Act. (4643) Jn der Racht vom 5 6 b. ur. fad von einer Weide dei Benningdausen drei nachstehend bezeichnete Pferde gestohlen: 1, ein Mutterpferd von aschgrauer Farde, 3) 0 Jahr: alt. terpferd. denfasle 7 Jahre alt. ein Geldsucht mit kleinem etern, weisem Schweif. und weißer Wahne und kleinem weißen Flecken auf der linken Seite, 8 Jahre alt. Alle Behorden, und Jeder, welcher üder Berdleid dieser pferde Auskunft geden n, ersuche ich, mir dieserhald schleunig### Glicht zu etheiten. Erwitte im Kreise Lippstadt, ven 7 Rovember 1842. geg. Schländer. Fortsetzung Auction Nordendurg Kro. 152. Freitag deglant mit Nro. 1514—1130 Gesangducher, evangel. Theologte Geschichte. Philologie 2c. Samstag 1131 1911. Belletrikik, Raturwissenschaft. Medicin. Montag 1912 2100 Geseichte 2c. Oienetag 21n1 2900. Mansterische G. schichte 2c. Mittwoch 230 Gnde, Münsterische Geschickte. Schuldücher, Juriovrudenz und verschiedenGenversation1=Vertea, worunter das neußte in diesem Jadre deendigte sich desindet. Doaueretag: der Andang 9 9(Stünswals, Natiauer. (2630) Gis junges anndue#gee Himmer minscht wigen Zamilten Berb### entweber als Haushaltertn in e ner an digen Zamille oder als Gesellschafterin dei einer auftdndigen Dame unterzukemmen. Sie versichttt auf großes Galatt. n " tenn * Hand. deit erfahren und mustkalisch sle eine Stelle in einem anständigen Laden= geschäfte übernehmen. Rüheres in der Expebitien d. Bi. ird ein Reisender, katpolischer Religton r zugleich auch die Comptoil= Arbeiten t waornehmen kann, und eine gelaufige Ein Farbergeselle, sa9t (2656] Während der Theater=Saison Vanille=Bonbons, umschlagen mit Redus und Devisen, ste frisch der Conditor Hildebrand. vunscht Silentium zu geden. Auch kann derselde die Stelle eines Informatere bei achtbaren Zamilie vertreten. Naheres in der Expedition d. Bl. 5 g Eine freundliche Wodnung# “ in der Nade des Geroatil= Thore: 2 an der Premenade, destehend aus#### 0 Zimmern der Vel=Etage neds Küche 6 3 mit Pumpe, Keller, Bodeuraum und * Mitdengung der Waschkuche, stett# 6 zu vermiecgen und kann gleich beze:# * gen werden. 9 Radere Auskunft auf der Alo 9 6 gerstraße u 76, so wie bei der Re 0 5 daction d. Ol.(2616 4 b len 4658, Brische Bucklnge, geweichter Stockfisch und ####berdan, volland. Gardellrte und Winter=Heringe dei 2 Schuster. (3639 Brische, vorzualich sich weichkochende gelde, grüne und graue Erdsen Bietsbehnen, große Kastanten und 7•# gute Gervelatwurst empfiehlt si#lig Joscph Wirtensohn in der Waage se9r (3640, Zrische Bratduckiage, Nordsee=Laderdan, geweichter Stocsisch, sette dolländische u. te Heriuge und große Neunaugen Wilhelm Hoeter, Roggenmarkt. Frische Brat. bückinge de# in Drutdel. Hoeter& Brockhausen. Samstag den 11. b. A Wir! iner seiter Ochs ausgeheuen 9 Schute Genger, 13564, Aegidtl Sttaft ich der Straße gelegene Pirte Simmer 36 11. 3 U) 9 Re. 102 flnd K 63 Heiraths=Anzeige.## 36.6) Be. wandten und Freun.#### O#den an Stelle jeder besondern I weldung die erge#ene Anige### unseter gestern vollzogenen ede4# lichen Verdiadung.„ 82 # bi: 9. Re. 88 8 92 hr. Laggemeyer.### F. Laggemeyr. 8 se9. kammerin. 5 MA unzeig Gs bat dem Ullerpoch ten gefallen am 6. Rovemder Mittags 1 Udr Geine Hochwu den, dem Herrn Er Franziekoner, nachher Hofmeister, dem dis jedi c. 20 Jahre Pfarrer zu elbachten im 61 Jayre seines Alters in die Swigkeit abzurasen. Er stard nach 2 mogatlichen schmersichem Beustleiden mehre Malen mit den bd. Sterbesakramenten versehen ganz gottergeden und ruhig. Er war ein Mann, des Glaudens. des Vertrauens und der Liede, eiser######## Berrichtung seiner Amtopflichten; schlicht und recht, fromm und fast überall beliedt. Doch, da wir alle fehlerhaft und selten gerecht vor Gott sliad wird er den Gedeten der Hochwürdigen Geistlichkett und allen guten Gläubigen chrislich empfohlen Roxel, den S. Rouemder 1848. Der Greentoe Poppe. Angekommene Fremde. Aunnerichen Hof: G. Rolden: Nuchfolger u.#eicker.) A. Rosenstiel. Beamter a. Olderseld dvel u. Zom, Aaufmann a. Amnerbam. omol er. Zadeikont a. Hamburg. England.(Gerdaulet) erbef. Ted. lendurg. Wenken a. Koin, Aoif a. Miinden. Meiger u. Amferbem. Beitslankt# Bachdeld. Winter a. Wenig ach. Aauf. Goecker, Wasserdau=Jud. 6. demn In Westfaltsches de r.(#repn) Scmtes Deuptmann a D. a. Steisfort u. W Beyer 2 Gemadlin, Sänger: 2. Adolpd. Gangerin; Aremer, Schauspieler; A#delph Partienl. 2 Demelr. Reümen a Warendorf. Urkende a Greven. Benberger a Dasseldorf, Ruhnert a Berde, Rohner a. Koln Kaufl. Bei Wlntelsett. Hes a. Abeidt. Hofmann a. Neuenkiechen, Broring a Gudloda, Kaufl. Rhein Kettler a. bomesz. Orfenem; Zrl. Hewer## P##lerbed.#####sch e. Unse, Beute e 52 el. Kauft Stand der Course, Geldspezien und Staatepapiere. (Preut Cour. er!! 7. Kovdr. 1848. 1 Ssio Amsterdam 2oo 6l. 4 Hamburg 300 Mr. 2 London 18 613„ 6 25 Paris 300 Fr 1 Wien in 20 Kr. 150 gl Augsburg 11 Leipz.1 4Th.=G. 1 Frisia M. 193. Peteroburg Seid- mar Friedrichs##er And. Goldmunzen= 5 Dieconto Staatsschuldscheine 3“ Pramienscheine s. Seehandi. Verl. Stadt=Obl. 3%% Dusseld. eld. Eisend. 4„ do. Prior.=Odl. 4„ Rhein. Eisend. 4„ do. Prier.=OtI. 4.—. 5 Thir. Preise von Getreide 2c. auf aus. wärtigen ärkten. H altern, den 7. Rov. 1848. Weizen(p. B. Scheff.) 1 Thlr. 25 Ser.— pt. Regee Gerste Buchweizen Geide Erdsen Kartoffeln.—. Marktpreise zu Münster am 8. Rooember 1848. Ragee Gerste Erdsen, gelde „ graue Buchweizen Kartosseln Hafer as Paia pan v. Dreus. Scheffel 15 17 7 — 18 19 12 26 3 16 18— Zum Markt wurden gedracht und kauft: alter Weizen 7 Malter, Rogge90 Malter. Gerste 5 Malter, Buchweizen 10 Malter, Kartosseln 35 Malter, Hafer# 8at=: Druck und Berlag der Coppenrathschen Buch= u. Kunsthandl. Verantwertl. Reducteur: J. Ceppenrath. Beilage z Deutschla Das neue Minist Der Preuß. Staats= Anzeiger folgenden Allerdöchsten Erlaß dem der bisberige Mi Kriegs Minister General der Insan wie die Staats=Minister Eichma und der Wirkliche Gebeime Rath, von Mir auf idr Ansuchen von# anvertrauten Ministerten entbunden Jo 1) den Gennal=Lieutenant Gi durg zum Minister=Präsidenten, Minister.Verweser v. Ladenberg geistlichen, Untertichts= und Mediz 3) den bisherigen Director im Min v. Manteuffel, zum Minister 4) den Commandanten von Saarlo v. Strothe, zum Ariegs MinistVerwaltung des Justiz=Ministerim der bisherige Justiz Minister Ki#t gleich habe, Ich dem General Lie Branden durg die interimisti#ch beriums der auswärtigen Angelegen ernannten Minister des Innern# tung des Ministeriums für die lan gelegenheiten übertragen. Mit der Finanz Ministeriume habe Ich vo# Steuer=Director Kühne und mit des Ministeriums für Handel, Gei Arbeiten vorläufig den Wirkliche Finanz=Raid v. Dommer=Esche Mein gegenwärtiger Erlaß Sammlung zur öffentlichen Kinnin Sanssouci, den 8. November (gez.) Friedri (conir.) Graf v. An das Staats. Ministerium.“ Ueder den Eindruck, welchen nungen zu Beilin gemacht haben, im Stande, zu berichten, da sie Abgang der Post, noch nicht beiallen vorangegangenen Gerückten Bildung eines solchen Ministeriume glauden, wie sich auch aus der nach denz ergidt: e: Schreiden aus Ber Die Kadinetskrisis, an welcher un neuem darniederliegt, destadet sich, dem uneingeweihten Auge sichtdar dem alten Zieck. Graf Brandendu# zur hentigen Sitzung seit vorgester wurde, ist auch heute nicht eischle der wir uns vor acht Tagen desu dieselde, nur daß man sich an di wöhnt, wenn man sie fortwährend Sinne dat. Wer gestern den Gespeglauben, daß die Geschütze, weiche in die schöne Haupt= und Resider bereits vor den Thoren stehen und kens derren, der idren eisernen 3 soll. alles sprach von Belagerung dardement, von Vertbeidigung, als zu einem so fürchterlichen Schausp ruflich festgestellt und ausgegeden. aber, es glaudt hier kein Mensch dung der Dinge, und wie ich dosse bereits ihre Einzichtung getrosfen, mels eintrete. Es fehlen auf beidnen, die in einem solchen Drama Vorspiel zu agiren geeignet sind. an eine Auflösung der Kammer eine solche verfügt, so erfolgt sie a eine Verlegung. Es scheint aber, für jegt nochmals eine Vermittlat spricht heute von einem Ministerin neral v. Willisen zusammenzusetzen welches derselde die Fraktion des Uinken Centrum zu gewinnen demi heute gegen die Vertagung der Sie den Mitgliedern seiner Partei gest Vielen als ein Umstand angeführt des Hrn. v. Unruh in das neue sich indeß eben aus demselden Wa für einen solchen Eintrtit folgern. lichkeit des Heu. v. Willisen deir in Bertin ve# fort dei Salz. Beißenfele v## " 21 Oemiss: 10.458 1 456. 27 797. 11.333 49.110 59,762. 00 S19. 15.12. 79.000 mel bei Krant, der und auf Thir auf Re. 19 023. 19 282 21.381. 26.717. 34.220 42 654 56.48 56.810, 71.730 74 129. bei Reimbele, in 200 Thlr. 13 51 1 16.981 23.508 26.293 3 023. 36 275. 45.151 45.0#4 53 574. 55.551. 13 648. 73.821. fremde. " G. Reiden sicker.) * e. Siderfell a. Amnerbam. v.(Gerbauler) directer a. Teck. Aoif 8. Beitslankt a " 2c. Aeu# 1. 6. bemn 1 e.(Krepo d. a. Steisfort Sänger: 2. Schaufpteter; str. Reümen Greven, Benduert a Berde. se1 f. nann a. Neuenu. Kaufl. Rettler e. e n 6. Zri. Hemech e. , B-nte 8 MeGediweoten swiere. DDrens 9 25 101% Ceur Gel144% 140% S 2% 39 24 106% 105% 137 13½ 12 1/11 12 1/18 5 95 2c. auf aus. irkten. Nev. 1848. 25 Cgr.— pl Münster 1848. 5166 Preie Durch= 915 und Schehe Malter, Roggen Ater, Buchweizen Malter, Hafer 3 erlag d u. Kunstbaudl. J. Ceppenrath. Beilage zu Nro. Deutschland. Das neue Ministerium. Der Preuß. Staats=Anzeiger vom 9. d. enthält folgenden Allerhöchsten Erlaß „Nachdem der bisberige Minister=Präsident und Kriegs Minister General der Insanterte v. Pfuel, so wie die Staats= Minister Eichmann und v. Wonin und der Wirkliche Geheime Rath, Graf v. Döndoff, von Mir auf ihr Ansuchen von der Leitung der ihnen anvertrauten Ministerten entbunden worden sind, habe Jo 1) den Gennal=Lieutenant Grasen v. Bianden durg zum Minister=Präsidenten, 2) den diederigen Minister=Verweser v. Ladenberg zum Minister der geistlichen, Unterrichts= und Medizinal=Angelegenheiten, 3) den bisherigen Director im Ministerium des Janern, v. Manteuffel, zum Minister des Innern und 4) den Commandanten von Saarlouis, General=Mojov. Strothe, zum Ariegs Minister ernannt. 5) Die Verwaltung des Justiz=Ministeriums wird einstweilen der bisherige Justiz Minister Kieter beidehalten. Zugleich habe, Ich dem General Lieutenant Grasen v. Branden durg die interimistische Leitung des Miniseriums der auswärtigen Angelegenbetten und dem neu ernannten Minister des Innern die interimistische Leitung des Ministeriums für die landwirthschaftlichen Angelegenheiten übertragen. Mut der Wadrnehmung des Finanz Ministeriumt habe Ich vorläufig den GeneralSteuer=Director Kühne und mit der Wahrnedmung des Ministeriums für Handel, Gewerde und öffentliche Arbeiten vorläufig den Wirklichen Gebeimen OderFinanz=Raid v. Dommer=Esche beauftragt. Mein gegenwärtiger Erlaß ist durch die GesetzSammlung zur öffentlichen Kenntniß zu bringen. Sanssouci, den 8. November 1848. (gez.) Friedrich Wilhelm. (conir.) Graf v. Brandendurg. An das Staats. Ministerium.“ Ueder den Eindruck, welchen die odigen Ernennungen zu Beilin gemacht haben, sind wir noch nicht im Stande, zu berichten, da sie am 8. Abends, dei Abgang der Post, noch nicht bekannt waren. Tro# allen vorangegangenen Gerüchten schten man on der Bildung eines solchen Ministeriums noch nicht recht zu glauden, wie sich auch aus der nachstehenden Correspondenz ergidt: ege Schreiden aus Beilin, 8 November. Die Kadinetskrisis, an welcher unser Staatsieden von neuem darniederliegt, bestadet sich, so weit ihre Gestalt dem uneingeweihten Auge sichtbar ist, noch immer auf dem alten Zleck. Gras Brandendurg, dessen Erschkeinen zur hentigen Sitzung seit vorgestern allgemern erwartet wurde, ist auch hiute nicht erschtenen. Die Lage, in der wir uns vor acht Tagen defunden, ist noch immer dieselde, nur daß man sich an die Befürchtungen gewöhnt, wenn man sie fortwährend vor Augen und im Sinne dat. Wer gestern den Gesprächen zudorte, mußte glauben, daß die Geschütze, weiche ihre feurigen Augeln in die schöne Haupt= und Residenzstadt werfen sollen, dereits vor den Thoren stehen und nur noch des Funkens derten, der idren eisernen Zungen Worte g#den soll. Alles sproch von Belagerungszustand, vom Vomdardement, von Vertbeidigung, als sey das Pregramm zu einem so fürchterlichen Schauspiel bereits unwieder. ruflich festgestellt und ausgegeden. Ernstlich gespeochen aber, es glaubt hier kein Mensch an eine solche Wendung der Dinge, und wie ich hosse, dei die Vorsedung dereits ihre Einrichtung getrosfen, daß eine solche niemels eintrete. Es fehlen auf beiden Seiten die personen, die in einem solchen Drama und seinem etwaigen Vorspiel zu agiren geeignet sind. Eher din ich geneigt, an eine Auflösung der Kammer zu glauden, und wird eine solche verfügt, so erfolgt sie auch viel gewisser, als eine Verlegung. Es scheint aber, als wolle die Kione für jegzt nochmals eine Vermittlung versuchen. Man spricht heute von einem Ministerium, welches der neral v. Willisen zusammenzusetzen beauftragt, und für welches derselde die Fraktion des Hrn. v Unrud vom Uinken Gentrum zu gewinnen bemüht sey. Daß derselde heute gegen die Vertagung der Sizung, abweichend von den Mitgliedern seiner Partei gestimmt hat, wird von Vielen als ein Umstand angeführt gegen einen Eintritt des Hrn. v. Uneuh in das neue Kadinet. Es lassen sich indeß eben aus demselden Wahrscheinlichten sgründe für einen solchen Eintrtit folgern. Was die Person lichkeit des Hru. v. Wilisen detrifft, so erscheint die Außerordentliche 270. des Westfalischen Merturs. Münster, Freitag den 10. November 1848. selbe allerdings geeignet, die so schroffe und undeilvolle Spaliung, welche zwischen Krone und Volksvertretung vorhanden ist, zu beseitigen. Hr. v. Willisen ist eine wahrdaft vermittelnde und versöhnende Natur. Er dai du Schmiegsamkeit, welche ersordetlich ist, den Härten, mit denen entgegengetreten wird, auszuweichen und zu. gleich den Ernu und die Würde eines von Rechiegesudl und redlichem Streden geleiteten Staatsmannes. Möge ihm die Aufgabe, das Vaterland aus einem entsetzlichen Biuche zu retten, gelingen. Vielleicht bring: solche der morgende Tag durch das Erscheinen dieset Mannes in der Mitte der konstituirenden Versammlung die Bersödnung in diese zum Heile für Thron und Volk.— Auf der Tagesordnung von morgen defindet sich ein Gesetzvorschlag von Wachsmutd, Gierke, Berende und 17 andern Mutgliedern des Centrums betressend den Schutz der Bolksvertretung. Derselde bedrodi gewaltsame Angriffe auf die Nationalversammlung mnt 1— 10jähriger und das Eindringen in dieselbe mit 2jähriger Freideitsstrafe. Gleichzuitig werden Zusammenläufe von 1000 Schlitten vom Sitzungslokale während der Sitzungszeit untersogt. * Sieben und neunzigste Sizung der National- Bersammlung vom 6. November. Auf der Ministerdank ist Riemand anwesend. v. Unruh führt den Vorsiz.— Mu 169 gegen 165 Stimmen wird beschlossen, die von den Schriftfuhrern gestern in das Protokoll ausgenommene persönliche Bemerkung von Auerswales gegen Jacoby zu streichen.— Die Wahlpeufungs= Commission erstattei Bericht über verschiedene Wahlen, worunter auch die des Hru. v. Witgenstein fur Köln; die Versammlung erkennt die Gultigkeit einstimmig an.— Ein Schreiben der Herren Binister Eichmann, v. Bonia, Töndofs. Kisler theilt in Erniederung des in Zeige des gestrigen Beschlusses von dem Prastrenten an das Staatsministerium gerichteten Schreibene mit, raß die Minister Anstand nehmen, den Berathungen einer Gesetzesvorlage beizumohnen, weil sie die Krone nur zur Hortführung der lausenden Geschäfte beauftragt habe.— Scheidt beanragt Vertagung auf morgen.— Plonnie Die Versammlung habe gestern vorausgesegzi, daß das Staatsministerium noch in der Lage sey, die Krone zu vertreten; wie aber aus dem Schreiden des Ministeriums hervorgehe, glaube sich dasselbe nicht in dieser Lage.— v. Daniele stellt den Antrag: in Bezug auf die Erklärung der Herren Siaasminister die heute zur Beraihung des Gesezes mezen Aufbebung verschiedener Lasten und Abgaben ausschließlich bestimmte Morgen= Situng zu schließen, weil die Berathung keinen Zreck haben könne.— d'Ester bemerkt, wie eden der Zueck der sey, die Lasten abzuschaffen.(Heiterkeit.)— r. Daniels erklärt; er halte sich überzeugt, daß, wenn seinem Antage nicht stattgegeben werde, ein groper Theit der Versammlang sich der Abstimmung enthalten werde.— Behnsch: die Minister sagten, sie seyen beaustragt, nur ihre Geschäfte sortzuführen; er wisse in der That nicht, was das nur bereuten solle. Ge soven gestern zwei Beschlusse gesaßt worden, der eiste dadin gehend, in der Beraidung des Gesetzes wegen unentgeidlicher Aufhebung verschiedener Lasten und Abgaden heue sorizufahren; der zweite sey der gewesen, die Minister auszufordern, bei der Berathung anwesend zu seon. Wenn nun die Minister nicht auf Grund des zweiten Beschlusses erschtenen seyen, so sev dadurch doch nicht der erste Beschluß ausgehoben.— Bothmer beantragt; anstatt des Gesezes wegen Aufbebung verschiedener Lasten und Abgaben den von Wachemuth und Genessen eingebrachten Antrag, betressend den Schuz der Versammlung der Velksvertretung und deren Müglieder, zu deruhen. Er ziehr diesen Antrag jedoch später zurück.— Duncker beantragt: die Morgen= Situng zu schließen und sofort die Abend. Sigung zu eröffgen.— Berende stellt den Antrag: die Versammlung wolle beschließen: die Minister sofort aufzusordern, ihre Pflicht zu erfüllen und in der Versammlung zu erscheinen.— Es wird auf Schluß angetrogen, Reichensperger spricht gegen den Schluß, indem er auf die ernste Sachlage aufmerksam macht und Klugheit und Mäßigung anräth. Die Majorttät entscheiee sich gegen den Schuß.— Temme: auch ich verkenne die Krisis nicht, aber gerade d#eshald verlange ich Thatkraft Beire Beschlusse sind gestern mit großer Mosortiät gesagt norden. Er hält eie Grklärung der Minister für inconstiutionell.— Riedel(Bernau): wenn Hr. Temme den Ministern inconstim= tionelles Verfahren vorwerse, so verstehe Hr. Temme wenig vom constiiutionellen Leben.(Lürm Unks.) Gs sey nothmendig, daß man stark und kräftig sen, er wünsche die Haltdarken der Werke der Nationalversammlung und deshald soy er gegen die Beraidung ohne Minister.— Schmidt(Lands. hut): die Minister hätten bei der Abstimmung nicht die Zustimmung zu ertheilen, der Krone bleide, wenn man die Vereinbarung annetme, das Richt der Ablehnung.— Duncker: auf der Tagekordnung zur Adendsitzung befänden sich Gegenstände, die in Commissionen verwiesen werden sollten, Vorarbeiten, bei denen eine Vertretung der Krone nicht noth. wendig; mit diesen möge man sich beschaftigen, nicht aber mit Verothungen von Gesegzen, nachdem die Minister erllärt dätten, daß sle sich nicht als Vertreter der Kroue betrachteten. Er bade überdies noch andere Grunde gegen die dentige Abenesigzung. Es lause nlmlich dis Gnrucht durch die Stadt, daß von der nicht volktfreundlich gestunten Partbet für heute Abend ein Putsch versucht werden soll.(Gelüchter auf der Linken.)— Waideck. Wie auch der gestrige Geschluß gedeutet werden mag, so llegt das wenigstens geuig derin, daß das Adgabengesetz in Gegenwart der jegigen Minister berathen werden kann. Ic sehe übrigens nicht ein, wie Sie idre Gegenwart vermissen können. Jo kann Ihnen die Erklärungen der Minister im Veraus sagen. Sie werten gegen unenigeltliche Abschaffung aller bäuerlichen L#sten seyn und thun deshalb gut, sich den Weg zu ersparen. (Schwacher Beisall.)— Es ist auf Schluß angetragen. Arnz gegen den Schluß es sevzen constuutionelle Bedenken ausgestiegen, diesen wolle er entgegnen. Die Vereinderung bestebe nicht darin, daß die Rüthe der Krone anwesend senen, sondern im Annehmen oder Ablehnen. Gs ser gesagt worden, die Minister verträten die Krone nur thellweise und totzdem dätten sie neue Gesetzekvorlagen gemachte Er erinnere an 1836 in Frankreich, wo Thiers das Ministerium nur fortverwaltet und erklärt habe, daß, wenn die Krone ihm nicht schleunig einen Nachfolger gebe, er eine Armee nach Spanien marschiren lassen würde, weil er eine andere Haudlung nicht verantworten zu können glaude. Das Geseg, des man dier berathen welle, ser ein solches das bereits 3 Ministerten gelassen und nicht zurückgeiogen hütten. E# sen ein Unterschied zu machen zwischen solchen Gesegzen und andaen Gesetzescorschlägen, welche ein Geuvernement vorlege, wie 1. B. Rod Peels Vorloge, betressend die Eingangszölle auf fremdes Korn.(Beifall links. Zischen rechts.) r. Kiramann für den Saluß: Die Gründe, die man heute vorbringe, hätte man füglich gestern vordringen müssen: Hr. Duncker komme durch seinen Antrag mit sich selbst in Wieerspruch, die Gegenstände der heut Abendsigung soven meit wick tiger und erbeischen die Anwesenheit der Minister weit medr, als wie die Tagesordnung der Morgen= Sizung.— Duncker: Se verstebsich, daß die Interpellationen, die heute Abend vorgebracht werden sollten, in Adwesenbeit der Minister nicht vorgebracht werden könnten.— Milde als fattische Berichtigung das von Hrn. Arng angeführte Beispiel des Hen. Tdiers habe den Grund gebabt, daß Hr. Thiers turch jene Grklärung die baldige Emlassung von seinem Amte habe bewirken wollen. Er demerke, wie man in dem Gesetze wegen Aufbedung von Lasten 2c. zu dem Amenkement küme, rurch weiches da## die unentgeltliche Aufbebung der Abdeckerei beantrage, dem Staate 3— 4 Millionen gestrichen werden könnten.— Der Schluß wird von der Majorität beliebt, Scheides Antrag verworfen und bei v. Daniels Antrage von Wachsmurh die Theilung begehrt, so daß zuerst darüber abgestimmt wird; ob die Versammlung in Bezug auf eie Grklärung der Hen. Staatsminister den Schluß der heutigen zur Berathung dee Gesetzes wegen Aufbedung u. ausichließlich bestimmten Vormintagesizung deschließt. Nachstvem soll über die in dem Danielschen Antrage entdaltenen Motive(weil die Beraidung keinen Zreck haben könne) abgestimmt werden.— Partsius bemerkt; er sehe nicht ein, wie Versammlung, menn ein schlechter Antrag gestellt werde, sich zur Umfermung des Antrages verstehen solle. Der Antrag sev ein Unding. Der Prästeem verstebt„Unsinn" und rust den Reoner zur Orenung, nimmt jedoch auf Remonstration seinen Ordnungeruf zurück— Bdrnemann: Retive könnten nicht zur Abstimmung gebracht werden— Wachemutd besteht auf dem Rechie auf Theilung antragen zu können.— v. Daniels: Er habe den Antrag sehr schnell formulirt, daher diese Fassang Es sey nur dasjenige schlecht, was die Versammlung fur schlecht enkläre. Er dade von Hrn. Banistae nur„Unsian“ gehört.(Zürm. Heiterkeit.)— Dlerschte erinnert Hrn Bornemann an die Abstimmung über motivirte Tagesordnung.— Schulze(Delizsch) verwahrt jeden Antragsteller dogegen, daß Aenderungen mit dem Antrage vorgenommen werden können; da der Antrag so gestellt worden, so sev eine Theilung widerstanig. Die Versammlung entscheieet sich mit einer Majorität von 2 Stimmen dasor, daß der Antrag theildar soy. Bei namentlicher Abstimmung wird der erste Theil des Antrags von v. Daniels mit 186 gegen 172 Stimmen verworfen.(Unter den dogegen Stimmenden ist auch Hr. r. Unruh.)— Gerends ziebt seinen Annag zuück, weil der Regierungscommissair Hr. Schellwigz, der die Regierung bei dem vorligenden Gesetze bisder vertieten hat, gegenwärtig ist.— Ran gebi nanmehr zur To. gesordnung üder: Forisetzung der Beratdung des Gesez# über Aufhedung verschiedener Lasten und Abgaben.§. 1. No. 11. des Gesetzes wird rurch niederdolte Abstimmung angenommen die Nummer betrifft eie unentgeldliche Aufbedung des Kleisch= und Bimzehnten.) Eden so ein erweiterndes Amendement von Arnz. Folgt ein beschrünkendes Amendement von Sommer.— v. Daniels deantragt namentliche Adstimmung: Von der Rechten unterstügt.— Eloner ruft:„Das ist eine Komddie!"— Prästden: wein den Abgeordneten in die Grenzen der parlamentarischen Ordnung. — EIner: Ss ist aber wahr. Die Abstimmung ergit## 189 für, 144 gegen das Amendement.— Die übrigen Amendements werden ebenfalls verworfen.— Schulz des (Deligsch) steut den Antrag:„ zu beschließen Weafau der#eutigen Abendsitzung die fur diese festgesetzte To#terdnung in der morgigen Sizung nachtt das Abgabengeset wetter berathen werde.“ Der trag wird einstimmig angenommen, und der 9 gegen 155 beliebt.(1 Uhr.) Gigung mit Gestern Abend in Herr Unter Staatsstclt Rechs Ministeriums des Inn (Man schreidt und nach Frankfurt ##adin gebt eie P7•Vtentfast, 8 Nor. Bch. an 1 S# dalem#atr Bassermann im Auftragr bi6 n nach Beilin abgereist. daß seine Mission neußische Regienung zu kräftigen a 5 in Beilin und die bedrodte Unabbängigte der derliner National=Bersemmlung sordern.) Der Reichs=Commissarius in der posenschen Angelegendeit, Generol von Schäfer, ist ebenfalls seit gestern Abend dier, und rüstet sich zur (Deutsche Z1g.) Die„Franks. Oder. Postamts= Zig.“ meldet in id. rem amtlichen Theite:„Der Reicheverweser dat deute um 1 Uhr dem von Sr. Maj. dem Könige von Danemark in der Eigenschaft eines Gesandten in besonderer Sendung dierder adgeordneten Herrn Freiberrn Ulpsset von Ducking= Holmfeld eine Audienz ertheilt und aus dessen Händen das königl. Schreiden entgegen genommen, weiches in entsprechender Weise die, durch den Gesandten Herrn Banks nach Kopendagen beförderte, amtliche Binichtichtigung wegen Emichtung der provisorischen Central=Gewalt für Deutschland deantwortet.“ Schleswig, 5. Nov., Abends. Die Eingabe der diesigen Burger an das Reichs Ministerium des Innern, mnt 500 Unterschriften, in Betreff des Hrn. Stedmann, die heute weggesandt wird, lautet:„Der ReichsCommissanr Hr. Steemann ist von Sr. Kaiserl. Hod. dem Gizderzog Reichsverweser nach Schleswig=Holstein gesandt, um den Waffenstillstand von Malmö zur Auf gesandt, um den Waffenstillstand von—„. aub. fudrung zu dringen und dadei die Jaterassen des Reiches und zunächst die Rechte und Ranionalitat jener Lande zu wahren. Nachdem derselbe in Gemeinschaft mit dem dänischen Commissair, Herrn von Reedy, die gemeinsame Regierung für die deutschen Herzogthümer am 22. Oet. d I eingesetzt, reisete er den 23. Oct. mit dem dänischen Commissar nach der Hauptstadt Däne marks, nach Kopendagen, und hat dort, anstatt mit al ler Entschiedenheut die nationalen und die Landesrichte Schleswig=Holsteins zu vertreten, gemeinschaftlich mnit dem dänischen Commissair gegen die gesetzmäßigen Sortte der gegenwärtigen Regierung der Herzogidümer Einsprache erhoben, wodurch er mit der Reichogewalt, die ion abgesandt, in geraden Widerspruch geratden ist. Deshald haden die Unterzeichneten, Emwohner der Stadt Schleswig, zu diesem Manne alles Vertrauen verloren und seden sich zu der dringenden Bitte veranlaßt: das Reichsministerium des Innern wolle den Reichecommis. air Stedmann sofort von seinem Posten abderufen und einen Commissar nach Schleswig= Holstein senden, der sich das Vertrauen des Landes zu erhalten weiß.“ C.) Wien. Zu Berlin ist man noch immer ohne##. recte Nachtichten aus Wien. Die dreslauer Zeitungen dagegen enthalten Peivatdriefe aus Wien vom d. Novemder, denen wi. Folgendes entnehmen: Wien, 3. Nov. Die hier anwesenden Deputirten kamen gestern zu einer Sitzung zusammen. Windischgrät, der diese Deputirten nicht als die gesammte Reichsversammlung, sondern nur als eine Fraction derselben detrachtet, besahl, den Saal, in welchem die Reichstags=Sitzungen stattfinden, zu schließen. Die geschah gestern, nachdem die Namen der versammelten Deputirten amtlich aufgeschrieben und ein feierliche Protest seitens der Versammlung niedergelegt worden war. Die Arbeiter, welche zur gehörigen Frist die Wafsen niedergelegt haben, erhalten, in so fern sie bei der Mobilgarde betheiligt waren, ihre Löhnung, 25 Kr. pro Tag, weiter fort. Den anderen Movilgardisten, die sich nicht sogleich ergeben wollten, hat man jegt die Alternatwe gestellt, daß sie entweder vor ein Kriegsgericht gebracht oder freiwillig gegen die Ungarn marschiren. Der Kampf gegen die Magyaren scheint überhaupt jetzt ernsthaft deabsichtigt zu werden und dürfte sehr bald beginnen. Die östreichische Armee in und um Wien soll, einschließlich des Jellachichschen Corps, an 100,000 Mann staik seyn. Die vom Fürsten Windischgrät für die Dauer des Belagerungezustandes unter der obersten Leitung des General=Masors v. Corvon niedergesetzte Central=Commission dat am 2. d. ihre Functionen gonnen.„„(Schles. 3) Wien, 4. Nov. Das Ministerium ist reconstruirt. Wessenberg als Premier ehne Portefeuille, Bach als für das Innere, Kraus für die Zinanzen geblieben, Buch. ner, Krteg, Maier Ackerdau und Industrie, Heifert Unterricht, Zürst Schwarzenberg Auswärtiges. Breda Ju1u. Bruck Handel, neu eingetreten. Die öffentlichen Arbeiten sind noch nicht besetzt. Kraus wird sich über die Beidehaltung, wie ihm sedr höflich andeimgeste worden, noch zu bestimmen daden. Das neue Cabinet dat delicate Bedingungen gestellt. Das Hof=Special= Gadinet muß aufbören, eine Reide von Personen die Umgedung des Kaisers verlassen, der Einfluß des Erzverzogs Franz Carl ist scharf formulirt worden. senderg dat man jedenfalls nur dedalten, um nicht der Schwäche beschuldigt zu werden. Von Wessenberg muß sich Jedermann scheu abwenden!— Maier, Heifert sind tüchtige parlamentarische Capacitäten, Schwarzenberg wird muthmaßlich wenigstens die Halfte des Talentes, das ihm zur Seite steht, bewähren.— Die Stadt ist noch verschlossen, stündlich erwarten wir die freie Eröffnung.— Von dekannteren Namen werden mir unter in Verhafteten genannt: Robert Blum, der unter dem chutze der Unverletzlichkeit kapfer zu den Waffen im Einen=Corps greisen zu dürfen meinte, Frödel, Prof. Züster, die Schriftsteller Becher, Gritzner, Kolisch, Frank!, Chaises, Sengschmidt, Zalke, Buchkheim, Deutsch, Fennederg.— Der edemalige Oder=Commandant Messenhauser soll in Zuaim verhaftet worden seyn. (Bresl. 3.) Wien, 5. Novemder. Gestern wurden einige tadtivore zur fieien Passage geöffnet, welches und egenheit bot, einen Rundgang durch die Vorstäcte machen. Schouderhafte Kungsverwüstung zuigte sich uns überall, wo der Angrisf der Truppen stattgesunden datte. Besonders ist die Jägerzeile, Landstraße und Weißgerbern dart mitgenommen worden. Beinabe der glößte Tbeil der stattlichen Gedäude, welche die Jagerzelle einfaßten, und die unlaugbar zur Zierde Wiene getörten, niegt in Asche und nur schwarzgebrannte Mauern steden noch als öde Ruinen da. Der Kompf muß dort surchtdar wütdend gewesen seyn. Jedes Haus scheint eine Festung gebildei zu haben, die nur im genommen werden konnte. Die Unzabl von Kanonenkugeln des schwersten Kalibers, die in den Mauern stecken und unter dem Schutte ligen, geben Bestängung von einer riesenhaften Gegenwedr. Daß die aus Wiener Vevöikerung bestehende Mobilgarde in dem Kaupfe der Octobertage eine in der Geschichte beispiellos dastehende Unerschrockenheit, Aufopferung und Hingedung für eine Sache, zu deren Gunsten sie die Züdrer im höchsten Grade zu degeistern wutzten— dewiesen hat, kann wohl Numand ablaugnen, der den Gang und die Dauer des Kampfes beodachtete, der ohne Ludenschaftlichken und mut milttaiischer Umsicht, Kraft, Organisation und Anstalten maß.— Als am 31. October Nachmittags der Kampf neuerlich begann, mögen es kaum 3— 400 Mann Mobilgarden gewese seyn, welche die Stadtwälle besetzt bielten und e# ganze Aumee von dem conventionsgemaßen Einmarsch in die Stadt durch beinahe 3 Stunden abhielten. Won spricht, daß Alle, welche am abend dieses Tages mit Waffen in der Hand betreten wurden, zur Armee assentirt werden sollen.— Das erste Armeccorps der in Wien lagernden k. k. Truppen i8 deretts zum ab. marsch nach Ungarn gegen Preßdurg und Pestd ausgebrochen. Zürst Windischgrätz soll dasselde begleiten; ##al Gordon hat das Commando der Stadt Wien übernommen.— Die Stadt hat im Arußerlichen wieder ein etwas freundlicheres Aussehen gewonnen. Die Mehrzahl der Verkaufsgewölde ist deute schon #öffnet. Der Verkehr sockt noch gänzlich. Die Theuerung der Lebensmittel ist sehr im Steigen. (Odn.3. Einem aus geistreicher Feder geflossenen Otivai briese aus Wien vom 3. entnedmen wir folgende characterische Mittheilungen:„Man sagt, die Postveibin. dungen seyen wieder e#öffnet, und„undedenklich Briefe und Frauenspersonen werden zur Beförde. rung angenommen“(so lautet die betreffende Stelle i# der gedruckten Kundmachung.) Ich will es auf die# Kunsmachung din wagen, ein paar flüchtige Zeilen# Sie zu richten, und Ihnen zu sogen, daß ich bis zur Stunde allen Gefahren glückuch intgangen din. De Wahnsinn, welcher Biuder gegen Biuder zum Kam pfe der Verzwaiflung deste, der Terrorismus, de ein paar tausend bewaffnete Proletarier üder Hunderttausende übten, das Wuthen der Feuerschlünde, die mit Donnerworten 10 Tage dindurch das Schrickeneschick sal unserer Stadt erzählten, und die hock auflodernden Flammensäulen, die mit rother Schrift unsere Geschichte an den nächtlichen Himmel schrieben— vul.s dieser schien mr nicht so furchtbar, als die Ungewißheit, welcher wir seit drei Wochen leben, und— der Him mei weiß, noch wie lange leben werden! Denken S## sich das Grauenvolle unseres Schicksols: seit dem 1 Octoder sind wir von aller Verbindung mit der außer welt abgeschnitten, ja, wir wissen nicht was seit diese Zeit in unserer nächsten Nähe sich ereignet! Seidst die Völkerschlacht, welche vor unseren Thoren geschlagen wurde, kennen wir nur aus dunkein Gerüchten. Gegen diesen geistigen Nahrungsmangel schten mir die leidliche Hungersnold, welche in den leuten Tagen vor der### stürmeng der Stadt über uns anbrach, nur eine Kleinigkeit. Was werden wir aus den Zeitungen und Bileten, die massendast aufaetdürmt vor den Thoren leg# Alles sadten! Gestein— sogt man auf der Post sind 11 Gentner Briese in die Stadt gebracht word oder es fedlt an Beamten, sie zu ordnen, und an Biiefnägern, sie zu vertbeiten. Von den Postdeamte sind seit dem 6 Octoder nur wenige übrig geblieben Einige sind uschessen, Andere in der Verwitung davo gelaufen. So dürsten vielleicht noch 8 Tage vergeher ehe wir Kunde von Draußen erhalten.“ (Berl. Boss. 3e) Ollmütz, 2. Noo. Hier derischt Aufregung, ma scheint vom Proletartat einen Solag zu fürchten, das Zeughaus gestern stark besetzt, die Bürgerwache v# mehrt und Kavallerte in die Stadt gezogen wurde.## dürste aber leicht seyn, daß man bloße Abschreckungs. mittel gebrauche, um Brünner Ereignisse zu verhindern. Borrosch soll dier durch nach Frankfurt seyn.— Von Wien daben wir keine autdentische Dato; die Briese aus der Stadt, welche von den Vorstädten russisch hermetisch abgeschlossen, kommen offen bier an Constitutionsartikel„Briefgeheimnisse“.— von einem Wiener Journal keine Spur. So viel ist ge6, daß man, wie in Prag, eine wilt verzweigte erschwörung verfolgt!(Bresl. Z.) Ungarn. pestd, 31. Octoder. General Simonic dringt immer weiter vor und hat bereits die Waag überscheit. Er dat nebst 4 Divisionen Cavollerie und 2 Ba. taillons Insanterie noch ein Corps von 6000 Mann russinischen Landsturm bei sich, von welchem aber dat Gerückt bedauptet, es sev die erste Colonne des schen lange angekündigten russischen Armeecorps. (Const. Bi aus Böhmen.) Galizien. Amtliche Bekanntmachung über den bluti. gen Aufstand in Lemberg. Krakau, 4. Nov. Der commandirende General= eldmarschau Schlik, macht deute Folgendes über die Vorgänge in Lemberg dekannt:„Der Capitain Baron Ruistel, der als Courtier von dem commandirenden Ge. neral Hommerstein sich nach Ollmüt begiebt, dei mir folgende Nachrichten überbrackt: Am 1. Novemder wer imderg der Schauplatz tranziger Ereignisse. Ein Streit der zwischen Soldaten und Nationalgarden entstanden war, gab Veranlassung zu einer großen Aufregung. worauf der commanditende General die Truppen in den Kasernen consigniren ließ. Die Nationalgarde n. grisf die Wassen und zwei Compagnisen derselben stellten sich vor dem Artilleripark auf, der auf diese Weise debrott wurde. E6 wurde hierauf das Allarmneschen durch drei Kanonenschösse gegeben, an vielen Stellen der Stadt erhoben sich Borrikoden. Der Olatzcomman. Haimmerte wurde gesangen, entwaffnet und auf die Hauptwache der Nationalgorde geführt, auf eine ihm nachgesch cte Ordonnanz geschossen.— Die Volksmasse versammelte sich auf dem Ringe und bedrodte die Wache in der Weise, daß sie durch eine Division Grenadiere geschützt werden mußte. Unterdessen aber wurden viele Soldaten angefallen und verwundet. E5 er. mediere Deputationen, welche das Zurückzieden des Militais verlangten und für die Herstellung der Rude bürgen wollten.— Der General dagegen verlangte das sofortige Abtragen der Barrikaden.— E. verdlied der Stand der Dinge bis zum 2. Morgens 7 schten, als wollte man die Warnungen det kommandirenden Generals annehmen, als mit einem Male ein Widerstand dervorgerufen ward, worauf Al. les zu den Barrikaden zurückkehrie und durch Sturm. läuten die Bevölkerung der Stadt zum Kompfe geruward.— Zwei Schüsse aus einem Feuster, wodurch Artilleristen auf dem Platze blieben, gaben das Signal zum seindlichen Einschreiten.— Die Barrikaden durch Brtillerie zerschmettert, das bewassnete Volk konzentrirte sich in der Uutversität, und befestigte if der davor befindlichen Barrikade eine rotde Zahne. Ein Tbeil der Stadt um die Universität und deonders die Universität seldst ist durch Roketen in Brand gesteckt worden, so auch eine große Anzahl anderer Häuser, unter diesen das derrliche Ratdbaus.— Gegen Mittag erschien eine Deputation des Sicherheits= Ausschusses bei dem kommandirenden General, welche die fung der Stadt unter folgenden Bedingungen zusogte: 1) Auflösung und Entwaffnung der akademtschen Legion. 2) Reorganisation der Nationalgarde unter Leitung eines kaiserlichen Generals. 3) Verbot des Tragens vom polnischen Adler. 4) Ausweis aller Fremden. Wenn diese Punkte nicht in kürzester Frist vollzogen werden, erklärt der kommandirende General die Stadt Leaberg in Belagerungszustand.— Bei Adgang des Couriers war die Rude dergestellt."— Die Intrzenka ragegn meldet, daß das Militair aus der Stadt gedrängt worden und hierauf dieselbe dombardirt dade.— Das Rathbaus und die Akodemie sind bit auf den Grund niedergebrannt, eben so die ganze Krokauer Straße. Krakau, 6. Novd. Nach der beutigen Gazete Krakowtka wäre General Bem mit einigen se# fäbrten von Wien nach Ungarn entkommen. Lemberg wird demselben Blatt= gemeldet, daß die dortige akabemische Legion nebst einem Theil der Nationalgarde, zusammen 5000 Mann, mit Gewedren und 9 Geschützen nach der ungarischen Grenze gezogen sev. Die Gaceta Krakowska warnt in idrem deutigen Blatt die Einwodner Krakau's zur Wachsamkeit über eine Partei die dier, wie verlaute, einen Aufrudr in kommunistischem Sinne zu erregen suche und idre Sitzungen theils in der Stadt, theils in der Vorstadt dalte, auch vermuthlich durch Geldvertheilungen für ihre Zweckzu wirken suche. Theater=Anzeige. Freitag den 10. Nodemder. Zum ersten Male: Stadt, Schauspiel in 5 Aufzugen nach An So. Pirch=Pfasser. Jählung„die Krau Professerin“, rack und Ber # berhalhie ium Eamt der Coopenrath'schen Buch= und Kunsthandlung. Verantwortlicher Redacteur: J. Coppenrath. Sonnabend Zu Nro. 2 außerordentiche B.ilage u Das Minn Deutschland Munster Nationalversammlung.)— tionalversammlung b. im 80 ruchte von einem Putsch fur des Konige; der Volkofreun sche Waolumtriebe; Steinde schaltsche Angelegenden; die gele: Hr. v. ümmon ale M. burg.)— F#rankfurt. De Sitzung der Reichsversamml: und die Mainzer Demokrate mavt F.)— Wurzburg (Die katdel. Vereine.)— Be zogt.)— Oldendurg.(Ver grundgeseeee Frankreich. Parte.(e Ferten derselben; sol##ne e bas Genftitutienefen; Pank Großbeittanien kond die dertigen pelttischen### Berse.) Italien. Rom.(De# gung: Ressi; fnedlichee (Genedmigung des verlängen Venedig. Der Ausfall Schweiz Bern. 12### und der deutschen Gentralgen Donaufurstenthumer Tenset.) □ Dae MinistMi Samerz und Un r das ungl es ist ein Mioisterium Bre rung des Lankes is auri burg und dem Bestungs C teufel, Lodenderg und A##### Minister Kieter in nur Tdat, in dieser Maßregel ankens Siaate kann ein Ministert grar eine Verletzung dieser griss. Das Ministerium wißniss ee ist des Un Ministerium 1rmals die### erlangen? Genis nicht, die Zägel der Regierung nicht ganz rerblenen seon Ano mitt in entsalossen,. Ratienelv#rammlung, alle #m Oflagt Willen der Rutional. Verse segen zu können. Daß## ren, inminen der trodenest sammenstoß der Massen sommlich ein Sre##el Wansche der Ultres, möge der Außersten Linken fleden, nier flegen? Wir wissen Augen, taß der Ausgang. Falle die größte Geiedr#1 Freiheit beingt Stegt Bleisch und Bim, wenigste des Kampfes. Wird##### sorische Reglerung,#ie 2 krieg ist eie unmittelbare# Stunee, in der dieses## tbei, die dazu geratben b. lichtett, indem sle den## Wurf setzte.— Wesenille Nothwendigkatt, der In### freie Berauhung der Ratte chie einen Damm entgeger sich dieser Zmeck aber u den Centren entnommene chen Ministerlum, welches sammlung und dem Vertr fand, nicht möglich gewe im Zeume zu halten? gemacht werden müssen, die Regierung Männern mehr das Vertrauen der ee haben.— Wir sl aß keine menschliche Macht