Landguts. i zwischen ahten und in der Rähe der Kolndabe delegeng freie Gut * Denkhoff Inden, wozn 86 Morgen eide, 13 Morgen Wiesen Eichen bestanden, gebe. verkaufen und donn im ferhammer= und u Warstein. Kränklichkeit din ich Voil abrik neds Wohn- und reien u. f. w. am Morgene 9 Thr, Warstein###rch den Hen. Rutden jum offentlichen nletzen Verkaufe dieser Besitzunvortheildofte Lage geange ei dem Herra Justizratt vie dei dem Herrn Auct.= erkein eingeseden werden; ungen selbs aber am 16., 0ch nur in den Nachmitr, nach vorderiger Namel. heodor Moller. uch neues im beken Sudi sofort zu vermiethen. i der Sandsraße.9 270. §. Anzeige i# erfolgte gluckliche Entvon einem gesunden Aue0 Freunden ergedens an 3. H. Greve. 1847. Interredungen größere Schüler verberg. teung der schweren Kunst. in deraus gegeden Haustadt. 10 Ser. üder dieses für jeden Seel#r interessantes Wert find haben. Das Gauze in 6 inde. lerwärts durch ihre gute, itismus15 Szr.,— heilkräftigen Wirksamkeit it und Nervenleiden ragen derselben gar keine kette in einem Köft. in Tarnowis“ und und sind nur verartig Diefe Jctun wichc täglich, Montags ausgenommen, und kostet dier 2 Tdlr. 10 Ger., auswärts portofrei 3 Thlr. 15 Ger. halbjährlich. 880 AC Bsigen wohe ui 1 8#7 pe. Perttzelle eda deren Raum derechnm, mussen jedoch gleichterng uins diellige Intekigenz= A#att inserirt werden. 8 Nro. 283. Munster, Freitag den 26. November 1847. inn Hoetiger. : R h e u m a t i s m u s klärung, daß meine ntiemus- Ketten lehnlichkeit mit den dieselben in Münn Münster vorrästadt Tarnowitz, ataten Rump. Offizier a. bemm. erg. Kriege u. Jamilie e. erhausen Kaufl. Keitiagen, Feris, Reutweig. frath: Schmit a. Seest, atyschen Buch= u. Kunsthaudl datcteur: J. Coppeuraz. Deutschland. Schreiden aus Berlin, 20. Noodr. Der Entwurs eines Wechseirechts für Preußen finzwar wegen seiner sormellen Zassung unter den Inristen wie unter dem Handelsstande allgemeine Anerkennung, allein gegen die Prinzipien, auf es dasirt ist, werden nicht wenige Widersprüche erhoben. Es is insbesondere das in dem Enswurf Geitung gedrachte Prinzip der allgemeinen Wechselfädigkeit, weichem Bedenken entgegengestellt werden. Auch die diesige„Juristische Wochenschrift“ in einer vortreffuch geschriebenen Abdandlung des Justizcommsserins Platdner in Breslau der gleichen erdoben, wilchen man, sieht man von den Interessen des Handelsstandes ad, oder vielmedr, saßt man neden diesen auch die Interessen des nicht dandettreidenden Pubitkums ins Auge, allerdinge beipflichten könnte. Insofern jedoch Herr Platdner sich dewüht, die Nichthdereinstimmung des Entwurfs in Beziedung auf die allgemeine Wechselfddigkeit mit den Bestimmungen des rbeinischen Han deisgesetzduches nachzuweisen, müssen wir darauf aufmerksam machen, das eine vöstige Uebereinstimmung mit der rdeinischen Gesetzgedung der Entwurf ausgesprochener Maßen gar nicht bezweckt. Schon in der Einleitung wird der Gesichtspunkt angegeben, aus welchem das Verbältniß des Entwurfs zu den gegenwärtig bestebenden Wechsetrechts systemen, namentlich zu denen des Allgemeinen Landrechts und des Code de Commere- zu beurtdeilen soy. Dieser Gesichtspunkt ist aber keineswegs der in der„Wochenschiift“ dem Entwarf un terstellte. Eden so wenig kann der„Wochenschrift“ beigepflichtet wirden, wenn sie bedauptet: das In teresse des Handels erdeische nicht die allgemeine Wechselsädigkeit. Wenn die argen Täuschungen dekannt sind, welchen auswärtige Fadrikanten durch Annahme in Wechselform ausgestellter Accepte von nicht wechselsävigen Personen, denen der Mangel der Wechselfädigkeit bei dem Geschäftsabschluß doch unmöglich anzusehen ist, ausgesetzt sind, der wird auch über die Nothwendigkeit der gesetztichen Einführung allgemeiner Wechselfädigkeit nicht in Zweisel seyn. Denn nur durch die allgemeine Wechselsädigkeit kann ein allgemein und leicht erkenndares Merkmal von dem Vorhandenseyn dieser Qualitht gegeden werden. Wenn Hi Plathner den Zedla der landrechtlichen Gesetzgedung nur darin sieht, daß dieselde es zweifeldaft lasse, wer Kaufmann, und damit auch wer wechselfädig sev, so übersiedt er, daß die unzweideutigsten Bestimmungen hierüber allenfalls für den Verkedr innerdald Preußens selbst gegen Täuschungen und Selbsttäuschungen zu schützen vermögen, während bei allen über das Geviet der preußischen Staaten hinausgebenden Handelsverbindungen trotz der klarsten Bestimmungen über die Rechte der Kaufleute dieselben dennoch unzulänglich, weil undekannt, bleiden werden und Täuschungen in dieser Beziedung nur dadurch zu vermeiden sind, daß man jeder Erklärung diejenige Wirkung beilegt, welche sie nach dem Wortlaute und nach der bei allen Handeltreibenden geltenden Annadme dat, daß alse mit einem Worte einem Wechsel, wer es auch sey, der sich durch ihn verpflichtet, die Wechselkraft beiwodne. Auch anderen Bedenken des Hrn Platdner ließen sich mit Leichtigkeit Gründe entgegensetzen, wenn weitere Ausfüdrungen dierüber nicht den Raum und die Tendenz dieses Blattes überschritten. Doch sind auch wir der Meinung, daß, sofern man allgemeine Wechselfädigkeit als Orinzip für ganz Deutschland zu entwersendes Wechleirecht aufnedmen sollte, man nicht blos Mitglieder des Handeltstandes allein, sondern auch ersonen au“ anderen gleichfalls detbeiligten Stänin als Sachverständige dören sollte. " Schreiden aus Berlin, 23. Novdr. Seil gestern wird mit einer Bestimmtdent Hr von Hossenpflug, der jetzt Präsident des Oder=Appellationsgerichts zu Greifswald ist, zum Consistorial. präsidenten der Provinz Schlesien genannt, weiche dode Stelle bisder der Graf zu Stolberg deklei Der am 21. d. M zu Frankfurt a. M. erfolgte Too des Kurfürsten von Hessen hat dier insofern noch eine besondere Bedeutung, als der dode Verewigte ein Odeim unsers verehrten K5 tigs war, und sein Thronfolger auch ohne Söhne ist, die kom in der Regierung folgen könnten.— Unserer wachsamen Polizei ist es geglückt, zwei der vier jüngst aus dem Stadtvoatei=Gesängniß entsprungenen döchst gefährlichen Verdrecher am verfloffenen Sonntag hier wieder zu ergreisen. Dieseiden sollen zu den verwegensten Spitzbuden geböund sich seit ihrem Entweichen fortwädrend teingekleidet dier in großen Kaffeedäusern, die nur on vornehmen Personen besucht werden, aufgebalbeden.— Seit längerer Zeit schon werden Vorzellanwaaren aus anderen Fabriken mit dem ichgemachten Zeichen der diesigen königl. Vorzelanmanufaktur, welche bekanntlich die besten Gegenstände der Art liefert, verkauft. Um das Duditkum mede nun vor Täuschung in dieser Hinsicht zu sichern, wirden jetzt alle Waaren aus der königl. Vorzellanmanufaktur mit einem neuen Stempel verseden, worauf sich ein preußischer###dit der Umschrift:„Königl. Vorzellanmanufaktur" befindet.— Der Staatsanwalt beim Kommergericht, Geh. Justizrath Wentzel, den viele Zeitungen in einer wichtigen Staatsangelegendeit nach London jetzt baben reisen lassen, befindet sich, wie wir uns selbst überzeugt baben, noch in unserer Mitte. Neulich soll derselde indeß einen kurzen Ausflug nach Hamburg zur Ermittelung einiger verdächtigen Umstände, die aber keine politische Bedeutung dätten, gemacht haben.— Die Schweizerangelegenbeiten nehmen dier das Interesse noch allgemein in Anspruch. Die sogenannten Lideralen sind dier gegen den Sonverbund, dessen Sache doch bei diesem undeilvollen Bürgerkrieg gerecht ist, aber ungeachtet dessen der Uebermacht der Gegn wird unterliegen müssen. Man maß sich bier öffentlichen Orten ordentlick däten im Gespeäche Partei für den Sonderbund zu nehmen, weil Alles sonst mit höhnischen Worten über einen berzieht. * Schreiben aus Berlin, 23. Nov Die Vorgänge in der Schweiz nehmen, wie wodl überall in Europa, so auch vier jetzt die erste Stelle dem Interesse aller Gebildeten ein Wenngleich man auch über die Unglaubwürdigkeit der durchweg auf radikaler Seite stehenden Berichte, welche die Blätter seit dem Ausbruche des Bürgerkrieges aus der Schweiz dierderbringen, einig ist, so scheinen dennoch die Meisten einen für die Sonderbundskantone ungünstigen Ausgang zu fürchten. Denn wie sehr auch das gute Recht, die wadre Tapferkeit und der echte Glaubensmutd sich auf der Seite der letzteren befinden, so ist doch die Zadl der Zeinde eine zu überlegene, als daß ein Widerstand, wie muthig er auch geleistet werden wird, auf die Dauer von Erfolgen begleitet seyn könnte. Die Gerüchte von Maßregeln, weiche die angrenzenden Staaten zur Wiederderstellung des Friedens in Schweiz und zur Sicherung der Rude in idren el. genen Geditten gegen das Uebergreisen eines durch Siege noch bedroblicher sich gestaltenden Radikalts. ius deabsichtigen sollen, wechsein von Tage zu Tage. Darüder ist Niemand in Zweifel, das die Nachbarregierungen Etwas tdun müssen, daß sie unmöglich dem blutigen Kampfe lange zusehen können, und das um so weniger, wenn er mit Unterdrückung von Glauben und Recht und mit Vernichtung aller staatlichen und kirchlichen Ordnung zu enden drodt. Weiche der gerüchtweise bekannt gewordenen Wege die Regierungen einschlagen werden, ist schwer zu sagen. Unseres Erachtens dat der von medreren Blättern vorder verkündete mit der Person des Herrn v. Radowitz in Verdindung gebrachte Kongreß die meiste Wadrscheinlichken für sich.— Bei den diesigen Gerichten soll eine Anzadl von Dissidenteneden, welche vor dem Erlaß des Patents vom 30. März geschlossen worden sind, und welche ohne gerichtliche Verlautderung nur als Konkubinate gelten und durch die Sittenpolizei getrennt werden, angemeidet worden seyn. In vielen Källen dürften sich, wenn wir, wie wir jedoch nicht zweiseln, recht unterrichtet End, der güitigen Aufnahme des Ciilakts sehr erbedliche Hindernisse entgegenstellen, da die Prädikanten der Dissidenten alle Personen, welche oft nur dieses leichten Gelingens wegen zu ihrer Gemeinde Bedufs der Trauung übertraten, diese odne den Nachweis der gesetzlichen Ersordernisse zu prüsen, vollzogen haben. Das Gericht dringt natürlich auf vollständige Nachweisungen. Das einzige bleidende Resultat des ganzen Rongeputsches möchte diernach in einer Anzahl aus derartigen Konkubinaten dervorgegangener außerebelicher Kinder besteden— Der Kriminalfall, üder welchen wir vor einigen Wochen berichteten, wurde gestern vor dem Kriminalgericht verdandelt und entschieden. Die Leser werden sich unserer Mittheilung noch erinnen. Ein 15 Jahr alter Lehrling. Sodn eines sehr achtbaren hiesigen Handwerkers, hatte medrfach Vitriol in ein seinem Prinzipal, einem Materialwaarendändler, gedöriges Faß Kirschbrannt= wein gegossen und zuletzt noch eine Brandstiftung on dem Hause seines Prinzipals versucht. Diese Handlungen alle waren aus völlig unerfindlichen Motiven gescheden, und man war allgemein geneigt, dieselden einer Monomanie zuzuschreiden, wie sie sich häufig bei jungen Leuten in der Veriode der sich entwickelnden Pubertät, am däufigsten durch Feueranlegen, äußert Ein zadlreiches Auditerium war durch die Seitsamkeit des Falles in dem Si. dungssaal des Gerichts versammelt. Der junge Verdrecher hatte in seiner äußeren Erscheinung wenig Eigentdümliches, wenn man dahin nicht eine gewisse Scheu und Befangendeit zäglen will, welche eden so wodl in der Anwesenheit so vieler auf den Angeklagten neugierig blickender Fremden und in der Besorgniß vor dem Ausgange der Verdandlung idren Grund beden mochten. Der Vertbeidiger bemüdte sich die Unzurechnungsfädigkeit seines Klienten zu deduciren, und wie gelungen seine Ausfüdrung auch genannt werden muß, so blied sie doch odne Erfolg. Weder der Staatsanwalt, noch auch das Gericht pflichtete den Ansichten, welche die Vertbeidigung ausstellte, bei. vielmehr wurde dem Antrage des öffentlichen Ministeriums entsprechend auf 5 0 dreijädrige Freideitsstrafe und Verlust der Nationalfofarde erkannt. Königsberg, 19. Novemder. Heute machte die Stadtverordnetenversammlung den ersten Gebrauch von dem verliedenen Geschenk der Oeffentsichk keit. Der Besuch der Zuschauer war wie die Zeu. f. Pr. berichtet, ansehnlich, ader nicht so g#tlreich, als erwartet wurde. Commissarius des Magistratt war Hr. Bürgermeister Sperling. Von den 101 Stadtverordneten waren 95 anwesend. Der Vorsteder, Commercienrath Bittrich, las zur g#öffnung der Sitzung eine kurze Einleitungsrede, dieß das Publikum mit dem Ausspruch:„In der Oeffentlichkeit liegt Wadrheit und Freideit“, will. kemmen und brachte dem Könige, der das Bürgertdum so warm deschirme, ein dreimaliges Hoch Unter den Verdanklungen war von desor derm Interesse die über die Suspension des Directors Sauter mit Belassung des balden Gehalts. Nach sehr lebhafter Devatte, während welcher der Stadtverondneten=Vorsteder, indem er, wie die Zeit. f. sich ausdrückt,„den Possekel rührte“.„die wertden Gäste“ mehrmals erinnerte, daß von Beisall oder Mißfallen verbeten seven, wurden die zwei Propositionen gestellt: 1) Od Sauter das volle Gehalt weiter dezieden solle? 2) Od ein Regretz an die Regierung zur Fürsprache für Jenen, Seitens der Versammlung, bevorwortet würde?— Für die erste Froge ergad sich Majorität, für die zweite offendare Minorität. Breslau, 15. Nov. Eine durch die deut schen Zeitungen lausende Nachricht din ich im Stande, tdeitweise zu berichtigen. Ein Berliner Correspondent der Kölner Zeitung meldete nämlich, daß von Rom aus durch Erfüllung einer in die Bulle de salute animarum ausgenommenen Stipolation, detressend die Fundirung des katbolischen Aurus auf Staatswaldungen, neuerdings gedrun gen und der diesige Hr. Fürsteischof als Commissorius in dieser Sache bestellt worden wäre. In wiesern die Mittbeilung im Ganzen richtig ist. weiß ich genau nicht, so viel aber kann ich versichern. daß man von der Bestallung des Hrn. Kürstbisckofs an duesiger Kurie nicht eine Solde weiß. (3. f. Köln, 23. Nov. Die deutige Köln. Zeit. enthält Folgendes:„Bonn. den 21. Nov. Es ist nach Jahrbunderten von Seldstvergessenheit und Erniedrigung Gottlob die Zeit gekommen, wo die Deutschen immer mehr sich wieder empfinden und erkennen lernen, wo sie eben in der Welt steden und künftig steden wirden und steden sollen. Eben wird ein edeister deutscher Volkstheil und ein edler deutscher Mann von einem Bölkchen bedrängt, welches uns nicht fremdartig ist, aber sich roch gebebrdet, als wenn es uns fremd oder gar seindselig seyn dürfte— Man verstedt aus diesen Worten wodl licht, daß dier von Schleswig Holkein, von Beseler und von den Dänen gesprochen wird.— Die Dänen eufen uns mit döbnendem Uedermutde zu:„Sebi ruch einmal die Deutschen an, wie sie viel und überlaut reden, rusen, pradlen— aber mit ihren Tdaten dodinten bleiden.“ — Sollen wir uns das so odne Weiteres nicht allein von diesen Schwachen, sondern auch von den Mächtigen, von den Engländern und Franzosen immerfort noch vorwersen lassen?— Nein! sage ich, das sollen, das dürfen wir nicht.— Was ist nun dier in Hinsicht auf jene oden genannten Namen zunächst zu ihun?— Es gilt, die Lage des windigen und gesetzlichen Vorkämpfers unserer norddeutschen Brücer zu sichern; es gilt, die bürgerliche und weitliche Stellung des topfern Vorsprechers und Borsitzers unserer norddeutschen Brüder, Beselers Stellung, dessen mächtige Wuksamkeit für deutsche Edre und deutsches Recht die Dänen gern tbdten möchten, durch brüderliche Hüfe zu sichern. — Wodurch?— Das Wie ist schon anderswo in deutschen Gauen gewiesen. Darauf braucht nur dingedeutet zu werden.— Sink unsere Rbeinlande groß, schön und reich, rühmen die Rheinländer sich gern des frödlichen, stoizen Sinnes für würdige Gesetzlichkent und Freideit, so müssen sie auch billig mit die Vordersten sava, solche Gesinnung durch die Tdat zu offenbaren. Wenn sie also wollen, wenn die Bewohner von Städten wie Nachen, Adin, Düsseldors. Elderfeld, Creseld, Trier, Mainz und Kodlenz wollen, so können sie Beselers würdigste und deutscheste Stellung in seiner Heimarh für manche Jadre sichern deifen.— Hier boffe ich, sind nur Winke nö dig.— E. M. Arndt.“ Düsseldorf, 21. Novemder. Mit der Errichtung einer Gemäldegallerie am diesigen Orte, wozu bereits im vorigen Jahre ein Project auftauchte, scheint es nun doch Ernst werden zu wollen. Es dat sich zu dem Ende schon im vorigen Herdste ein Verein gebildet, der dis jetzt aus 100 Mitgliedern bestedt, die zusammen 1000 Thir. an jährlichen Beiträgen gezeichner haben; außerdem eld, 18. Nov. Der vieldesprochene jungen, reichen Eng! haben verschiedene geachtete Künstler die Zusage gegeden, die anzulegende Sammlung durch einzelne ihrer Kunstwerke vermehren zu wollen. Auch wird der Kunstverein für Rheinland und Westtalen einem ftüder gefaßten Beschlusse zu Folge onjährlich ein bedeutenderes Bild in die neue Gallerie stiften. Bei solchem Zusammenwirken und bei der dier all. gemein vorderrschenden Liede zur Kunst ist der Stadt die Hoffnung gegeben, daß an Stelle alten Gemäldegallerie, welche einst idr Stoiz und Rudm war, und die uns leider auf eine nicht zu rechtfertigende Weise vorenthalten wird, ihr in der neuen Schöpfung einen Ersatz erwachse, welcher dereinst wie früder den Glanzpunkt der Stadt bilden und ihr eine Quelle reichen Erwerdes zu werden verspricht.(Rd. u. M. Z.) Elders welche gegen ein diesiges angesehenes Handlungs. daus auf Rückzadlung angeblich zu hoch berechneter Provision u. s. w. bei einem für sienegoztirten Kaufe von 1000 Actien der bergisch=märkischen E senbadn, geklagt datte, ist gestern vor dem königl. Handelsgerichte deendigt worden. Zum Beweise seiner Einrede des Vergleiches datte das Haus der Klägerin den Eid deserirt. Am 13. d. Mis war nun diese in der Rudienz erschienen und dat den Eid negative ausgeschworen, wodurch also die erdobene Einrede zersallen mußte. Das allge meine Interesse, welches die Procedur in dem diesigen Publikum sand, datte sich schon in den fihderen Verdandlungen durch zahlreiches Erscheinen einer neugierigen Zudörerschaft an den Tag geleat: die Nachricht, daß die klagende Tochter Adions persönlich in der öffentlichen Audienz erscheinen werde, versammelte daber um so wehr ein bedeutendes Auditorium, als das Gerücht von der Anmuid idrer äußeren Erscheinung große Erwartungen rege gemacht datte. In der That wor auch die Scene eben so interessant als feierlich. In dem erleuchte ten und bis zu den Schranken von dem Publikum dicht gedrängt angefüllten Saale, vor schwarz bedangener und mit drennenden Wachskerzen besetzter Tafel das Richterversonal in seinem würdevollen Amtskleide: vor seinen Schranken ein wadrhaft schönes, reiches, junges Mädchen, als Ausländerin fremd, den Richtern und fremd einem Publikum, das gleichwodl mit lebhaftem Interesse für seine Sache Partei genommen hat, ihr Recht suchend vor einem fremden Gesetze, und, diesem Gesetze sügend, im Begriffe, durch einen feierlichen Eid idre eigene Sache zu entscheiden:— die feierliche Vereidung des Dolmetschers, dann die durch diesen vermittelte eindringliche und ernste Vorhaltung des Präsidenten, und zuletzt der Eloschwur selbst. sie mit sonorer, wenn auch vielleicht durch das Censte und Ungewöhnliche der Verbandlung etwas erschütterter Stimme dem Dolmetscher nachsprach — das alles würde zu der umfangreicheren Dar stellung einer Novellenepisode einen angemessenen Stoff geliefert haben. Das Ganze ober brochte einen Eindruck dervor, der bei allen Zudörern Ueberzeugung von der aufrichtigen Wadrbeit der Erklärung begründen mußte, welche unter Zusammenfluß so vieler, das Gemütd eines jungen Märchens erregenden Umstände abgegeben wurde. Gestern ist nun die Sache ohne weitere Verdandlung von der Rolle gestrichen werden.(Rb. B.) ∆ Schreiben aus Kurdessen, 18. Nov. Auch in unserer Ständekammer ist die Auswonderungslust medrfach zur Sprache gekommen. Der Abgeordnete Lederer machte darauf aufmerksam, daß die Hessen zadlreich idr Vaterland verließen, um in fremden Ländern sich neue Wodnsitze zu begründen. Außerdem reichte ein Privatgelebrter Koch aus Kassel bei den Landständen ein Geluch ein, Unterstützung der Auswanderung nach Teras betressend. Wir müssen offen gesteden, daß wir nicht begreisen können, wie mon noch wünschen kann, daß die Auswanderung nach Teras von der Re. gierung eines deutschen Bundesstaates untersthet werden soll, nachdem Peweise genug vorhanden sind, daß Teras ein für Aufnadme deutscher Auswanderer durchaus nicht geeignetes Land ist und daß es Verrath an dem deutschen Volküben heißt, wenn fortwährend noch zur Auswan. derung nach jenen Tropengegenden aufgesordert wird. Zahlreiche Briese von Deutschen, welche in Teras ansässig sind, und mündliche Aussagen von Auswanderern, die unter dem Schutze des Main. zer Vereins nach dem erwähnten Staate der Union ausgewandert waren und von dort zurückgekehrt sind, haben uns zur Ueberzeugung gedracht, daß unter allen Theilen der Vereinigten Staaten Nord. amerikas Luisiana und Teras am allerwenigsten der Punkt sind, wohin der mächtige Strom unserer Auswanderung geleitet werden soll. In den Austengegenden von Teras derrscht ein böchst verderdliches Klima, das gelbe Zieder, wie die verschiede. nen Formen der Leberkrankbeiten und des Wechselfleders(lebris interanttens sind in den Küstenländern des merfcanischen Golfes endemisch und baben viele deutsche Auswandeter, welche mit groten Hoffnungen nach jenen Gegenden gezogen waren, dinweggerafft. Das Klima der teranischen Hochedenen ist zwar der Gesundbeit zuträglicher, ader vielsättige Erfadrungen baben bewiesen, daß d#ese Gegenden lange nicht so fruchtbar sind, wie der Boden Wisconsins und die gesunden, an und Wasser reichen Länderstriche Odios. Außerdem ist wohl zu erwägen, daß in Teras Person und Eigentdum wenig oder gar nicht gegen seind. liche Angrisse mord= und deutelustiger Indianer und räuberischen, weißen Gesindels, welches bäufig in dem berg= und schlucht nreichen Innern des er. wädnten Landes sein Unwesen treidt, gesichert sind. Viele Auswanderer aus Kurdessen, daden in dieser Beziedung dittere Erfadrungen gemacht; nur wenigen ist es gelungen, sich in dem vielgeprie. nen Lande eine feste, sorgenfreie Eristenz zu begründen, und zadlreiche Menschenleden sind durch verderdliche Krankbeiten oder Mangel und Noth dinweggerafft worden. Wir müssen aus innigster Ueberzeugung unsere Stimme gegen die Auswanderung nach Teras erdeten und rathen deutschen Auswanderern, wenn sie nun einmal die alte Heimaid verlassen und nach den Küsten zieden wollen, wo des Sternenbanner weht und das Tanhre Dodie aus dem Munde von Groß und Klein erschallt, albdann die fruchtderen Distrikte der nörd. licheren Staaten der Union aufzusuchen und die ungesunden Ni derungen des mericanischen Meerdusens oder die unsruchtbaren Hochedenen des Cotorabo und der San Sabon zu vermeiden.— Die deutsche Auswanderung ist eine döcst wichtige Angelegenbeit, und von Tag zu Tage wird ihre Bedeutung für unser Vaterland größer, dader wird es allgemeine Freude erregen, wenn sich die Nachricht bestätigt, daß Preußen der Regelung jener wichtigen Zeiterscheinung seine Sorgsalt zuwenden werde. Bei dieser Gelegenheit können wir nicht umdin, katdolische deutsche Auswanderer auf die unter Leitung der Väter Redemtoristen fledende Colonie St. Marle in Pensolvanien aufmerksam zu machen, weiche, übereinstimmenden Nachrichten zufolge, in schönster Weise erbihht und sowodl für das materielle als geistige Wodl der Ausgewanderten sichere Garantien dietet. Wir deden zier auch das Streben der kurdessischen Staate. bedörden, selbst für das Wodl jener Landeskinder, welche unsern Staat verlassen, teätig zu seon, anerkennind dervor. Die kurbeisische Regierung setzt idren auswanderungslustigen Untertdanen nicht nur keinerlei Hinderniste in den Weg, sondern gedt idnen bei idrem Unternedmen selbst durch wodlarmeinte Ratdschläge zur Hand, Zu diesem Zwecke läßt unsere Staatsregierung von Zeit zu Zeu sich durch den kurdessischen Consul in New. York. Hen. C. W. Zader(aus Hersseld gedüntig), Bericht über den Stand der Autwanderung nach Rordamerika erslatten, denen jener weckere Mann Beledrungen über die Theile Nordamerikas, welche zur Aufnadme von Deutschen am geeigneisten sind, und über die beste Art und Weise, die Auswanderung dortdin zu demerkstelligen, beisügt. Diese Berichte werden in den Intelligenzblättern unsers Landes bekannt gemacht und gewödnlich auch Wornungen vor betrügerischen Agenten und Schifftrheder damit verbunden. Aus dem Hannöverschen, 16. Novdr. Auf eine bei der königl. Landdrostei zu Hildesbeim engegangene Anfrage ist erwiedert, daß es böhern Orts mit allerdöchster Bewilligung Seiner Majestät des Königs nicht angemessen befunden sey, eine öffentliche Aufforderung zur Unterstheung des Oberlandesgerichts=Advokaten Beseler in Schletwig zu gestatten. Auch in Hamburg ist dies nicht gestattet worden.(Wes. 3.) Hannover, 18. Novemder. Die vielgepriesene und gerüdmte Oeffentlichkeit der Verdandlungen des Bürger=Vorsteder=Collegiums hat dadurch einen mächtigen Stoß mhalten, daß bis auf Weiteres die Herausgabe der fraglichen Verdandlungen untersagt ist.(H. C.) München, 17. November. In der heutigen Abendsitzung stimmt die Kammer der Abgeordneten über Art. 2 des Gesetzentwurfs ab, und zwar zuerst, statt des Wortlautes des Gesetzentwurfs, über die Fassung der Lerchenseldschen Anträge; diese bestimmen als Art. 6 die Trennung der alten von der neuen Schuld und die ausschließliche Zuwendung der Dotation für die erstere, und als Art. 7: Dem nächsten Landtage soll ein Gesey über das Verhäutniß der von der Staatsschulden=Til. gungskasse bisder zum Eisenbahnbau ausgenommenen 3½ proc Schuld vorgelegt und die der Eisenbadnschuld im Jahre 1846 zugesicherte Tügungsdotation ermittelt werden. Dies. Zassung wird enstimmig angenommen, Art. 3, wonach das 8 Vollzuge dieses Gesetzes simmung über das ganz Zassung geschieht durch dessen Annahme mit 87 München, 20. 9 im combinirten Ausschus rärde über die Anleden geführt worden seyn und schusses von den Beschl geordneten in mehrfacher Kammer der Reichsrä#t noch die Dedatte dierüb Nürnberg, 19. „Corespondenten“ schreit eine demnächstige Intero trifft, die zunächst eine is ziemlich klar, daß a genossenschaft durch die so nade steht, wie Bro nicht davon ausschließen Außland gelten. Kurz können, daß die Schu einen Sieg der 12½ 4 sung erhalten werden, Hauptsache(wofür m Sonderdundes, sondern vertrags und Sudordin rainiiät unter die Belch ten) gerade da flehen gen dat.“ Dresden, 20 9 Abaig und die König Adenes in Dresden an Auerdöchsteieselben dere Kömgl. Schlofse abgetr Wien, 21. Nov. däu Folgendes:„Se geneigt, der Zörderung der, als den Humanität im Auslande den dul zu lassen, sand sich# der katdolischen Gem für den von ior deadsie schreidung milder San des östreichischen KichBewodner der unter Hof=Kanzlel fl. denden göser Gesinnung beseelt mehrere andere Samml genommen werden, zu 81. 4 K. C. M. beiget idrer Bestimmung zug Resaltat ist ein glänge reitwilligkeit der Bewo# sernten Glaudensgenos# So Die neuesten Mai erhalten nichts Erced noch dauptsächlich mit worüber die seltsamsten — Die Deputirtenka Wadl idres Präsicente zum Präsidenten, der rend General San Der Clamor publico Hauset des Generals### davon ist sein Herausg ist das Loyalitäts So# practischen Durchführ Commercio aus. Fra Paris, 22. No daß diplomatische Kon ten Klattfinden werder gemeinsam zu schlichten ben, indem Andeutu England sogar sich wünschen soll, daß d hung von Kommissart tone zu London nöffn tigen Börse dieß es London zu veröffen! Ankündigung einer so mächte in die Schwei Wie es heißt, dat nung des Hrn. Bo heißen.— Das 1 freilich als eines unt Freidurgische General 13. die Schlachtlinie großen Theil seiner auf der Straße von Kanton Luzern gez# Paris hat das Siu ikbeiten und des Wechselens sind in den Küstenn Golfes endemisch und panderer, welche mit groen Gegenden gezogen wa. as Klma der teranischen Gesundbeit zuträglicher, en daden bewiesen, daß # so fruchtbar sind, wie ad die gesunden, an Holz ustriche Odios. Außer, daß in Teras Person der gar nicht gegen seind. d deutelustiger Indianer Gesindels, welches bäufig nreichen Innern des er. vesen treidt, gesichert sind. Kurdessen daden in dieser drungen gemacht; nur n, sich in dem vielgeprie. orgenfreie Eristenz zu beMenschenieben sind durch oder Mangel und Noth Wir müssen aus innigster mme gegen die Auswan. en und rathen deutschen nun einmal die alte Heiden Küsten zieden wollen, weht und das Fankre von Groß und Klein ertderen Distrikte der nörd. tion auszusuchen und die des mericanischen Meerbaren Hochedenen des Cobadon zu vermeiden.— ung ist eine döast wichtige Tag zu Tage wird ihre terland größer, dader wird igen, wenn sich die Nach. rußen der Regelung jener seine Sorgsalt zuwenden egenheit können wir nicht deutsche Auswanderer der Väter Redemtoristen Marke in Pensolvanien weiche, übereinstimmenden schönster Weise erbiüht und elle als geistige Wodl der Barantien dietet. Wir deen der kurdessischen Staats= Wodl jener Landeskinder, lassen, teätig zu seon, ankurdessische Regierung setzt igen Untertdanen nicht nur den Weg, sondern gebt 1ddmen selbst durch wodlarHand Zu diesem Zwecke ung von Zeit zu Zeu sich sonsul in New.York. Henusfeld gedüntig), Bericht uewandtrung nach Rordjener wockere Mann Beile Nordamerikas, welche tschen am geeigneisten sind, und Weise, die Auswendestelligen, beisügt. Diese Intelligenzblättern unsers und gewödnlich auch Worden Agenten und Schiffsöverschen, 16. Novdr. Landdrostei zu Hildesbeim awiedert, daß es böbern Bewilligung Seiner Majeangemessen besunden sey, ung zur Unterstheung des loten Beseler in Schleswig Hamburg ist dies nicht ge(Wel. 3.) Nevemder. Die vielgeprientlichkeit der Verbandlunr=Collegiums hat dadurch halten, daß bis auf Weifraglichen Verdandlungen (H. C.) ovemder. In der heutigen Kammer der Abgeordneten wurfs ab, und zwar zuerst, Gesetzentwurfs, über die schen Anträge; diese beTrennung der alten von die ausschließliche Zuwendie erstere, und als Art. btage soll ein Gesey über n d e r S t a a t s s c h u l d e n= T i l. kisendahnbau ausgenommergelegt und die der Eisen46 zugesicherte Tügungsn. Dus. Zassung wird anstimmig angenommen, eben so der ursprüngliche Art. 3, wonach das Zinanzministerium mit dem Vollzuge dieses Gesetzes deaustragt wird. Die#bsimmung üder das ganze Gesetz in seiner jetzigen Kassung geschieht durch Namensaufruf, und ergidt vessen Annahme mit 87 gegen 39 Stimmen. (u. 3.) München, 20. Nooemder. Die Dedatten im combinirten Ausschusse der Kammer der Riiche. rärde über die Anledensfrage sollen etwoß heftig geführt worden seyn und die Beschlüsse dieses Ausschusses von den Beschlüssen der Kammer der Abgeordneten in mehrfacher Weise abweichen. In der Kammer der Reichsrätde wird dem Vernedmen nach die Dedatte vierüder am Dienstag beginnen. (Würzb. 3) Nürnberg, 19. November. Dem diesigen „Correspondenten“ schreidt mon vom Rhein:„Was eine demnächstige Intervention in der Schweiz betrifst, die zunächst eine diplomatische seyn wird. so is ziemlich klar, daß auch Preußen, das der Eidgenossenschaft durch die Wiener Congreßacte eben so nade steht, wie Frankreich und Oestreich, sich nicht davon ausschließen wird. Dasselde kann von Rußland gelten. Kurz, man wird überzeugt soon können, daß die Schweizer Angelegenbeiten durch einen Sieg der 12½ Kantone keine desinitive sung erhalten werden, sondern daß man in der Hauptsache(wofür wir nicht die Auflösung des Sonderdundes, sondern die Revision des Bundesvertrags und Subordinirung der Kanional Souveraintiät unter die Beschlüsse der Tagsatzung halten) gerade da flehen wird, wo man angesan. gen dat.“ Dreiden, 20 Nov. Jore Majesthten deKbaig und die Königin von Preußen sind deute Adenes in Dresden angekommen, und in den für allerdöchsteieselben beren gedaltenen Zimmern im Kömgl. Schlosse abgetreten. Wien, 21. Nov. Die Wiener Zeitung entdält Folgendes:„Se. Majestat der Kuser, stets geneigt, der Zörderung reitgibser Zwecke nicht der, als den Humanitäts.Anstalten jeder Art, selbst im Auslande den duldreichtten Schutz ang deiden zu lassen, sand sich durch die beschränkten Mittel der katdolischen Gemeinde zu Lapzig veranlaßt, für den von ior deabsichtigten Kiechendau die Ausschreidung milder Sammlungen in den Provinzen des dstreichischen Kirchenstaates zu bewilligen. Die Bewodner der unter der Leitung der vereinigten Hof=Kanzlel ft. henden Provinzen, von gleicher reli göser Gesinnung beseelt, haden, ungeachtet fie durch mehrere andere Sammlungen bedeutend in Anspruch genommen werden, zu diesem Kirchenbau 33,314 81. 4 K. C. M. beigetragen, welche auch bereite idrer Bestimmung zugeführt worden sind. Dieses Resultat ist ein glänzender Beweis der edien Bereitwilligkeit der Bewohner des Kaiserstaates, entsernten Glaudensgenossen Hüise zu leisten.“ Svanien. Die neuesten Madrider Berichte, vom 16. d. erhalten nichts Erredliches und beschäftigen sich noch dauptsächlich mit dem Fall der Union=Bank, worüber die seltsamsten Angaben sich durchtreuzen. — Die Deputirtenkammer schritt am 16. d. zur Wadl idres Präsicenten Sie wählte Hra. Mon zum Präsidenten, der 135 Stimmen erhielt, während General San Miguel nur 39 zusielen. Dur Clamor publico hatte von dem Verkauf de Hausetz des Generals Narvacz gesprochen: in Zoige davon ist sein Herausgeber verhaftet worden.„Das ist das Loyalitats Systern der Thronrede in seiner practischen Durchführung!" ruft das Eco Commercio auf. Frankreich. Paris, 22. Novdr. Die Wahrscheinlichkeit, daß diplomatische Konferenzen unter den 5 1 ten slattfinden werden, um die Schweizer Frage gemeinsam zu schlichten, gewinnt täglich mehr Glau ben, indem Andeutungen genug vorliegen, daß England sogar sich dazu geneigt zeigt und auch wünschen soll, daß diese Korferenzen unter Zuziehung von Kommissarien sämmtlicher Schweizerkantone zu London eöffnet würden.— An der deu tigen Börse dieß es sagar schon, die morgen zu London zu veröffentlichende Thronrede werde die Ankündigung einer solchen Vermittelung der Großmächte in die Schweizer=Angelegenheit enthalten.— Wie es heißt, hat unsere Regierung die Entfernung des Hrn. Bois=le=Comte von Bern gutgeheißen.— Das Journal des Debats erwähnt, freilich als eines unverdürgten Gerüchtes, daß der Freidurgische Generol Moillardoz in der Nacht vom 13. die Schlachtlinie mit 6000 Mann und einem großen Theil seiner Artillerte verlassen habe und auf der Straße von Thun und Entlibuch in den Kanton Luzern gezogen sey.— Der Graf von Paris hat das Siudium der englischen Sprache begonnen. Der junge Prinz spricht das Deutsche schon richtig; seine Mutter dat idn darin unterwiesen.— Die Herzogin von Numale ist in al. er angekommen.— Briese aus Melilla vom 4. Nov melden, daß Abdel Kader neue Schritte zur Abschließung eines Friedensvertrags mit Frankreich getdan dade. Der französische Consul zu Malage npfing neulich durch die spanischen Bedörden Eröffnungen in Berreff dieser Angelegenheit.— Der Seldstmord scheint epidemisch in der döheren Gesellschaftsklasse zu werden. Hr. N., ein Attache der portugiesischen Gesandtschaft, dat sich mit er Pistole erschleßen wollen; der Schuß war aber nicht tödtlich, so daß man ion zu retten hefft. Das Fallen der Fonds macht an der Börse Fortschritte— Renten 76, 75; 116, 00. Gropbrittanten. London, 20. Nov. Das Unterbaus beschäftigte sich gestern dis 4 Uhr und auch heute von 12 Uhr ab mit Beeidigung der neuen Mitglieder; B on Rotbschild, an dem die Reide schen gestwar, datte sich nicht eingestellt; auch die andern Londoner Mitgieder sehlten, dis auf Hrn. Mastermann—. In Manchester ist am Abend des 18. der Soiree des dasigen Atdenäum R. Cobden zum ersten Male wieder öffentlich ausgetreten. Er komte den guten Empfang, den er überall auf dem Continent gesunden, als einen Beweis dafür, daß England den Kreis seiner Sympathien erweine, daß die Spdäre, wo praktische Thätigkeit sich geltend mache, mit jedem Tage sich ausb und daß die Zeit herannade, wo die Eisersücht er Nationen unter einander aufdören und man zu dim Erkenntnisse kommen würde, daß Aller Interessen identisch seyen.— Die krischen Parlamentsmitglieder haben, nachdem sie vor einigen Tagen zu Dudlin beschlossen, medre Anträge zur Besserung der politischen und socialen Lage Irlands zu thun, ein Comite ernannt, das zufällige Zusammenkünfte für die Dauer dieser Session dier veranlassen soll, so oft die krische Lage dies nö tdig mache.— Die Nachrichten auf Irland la: ten immer betrübender; man liest beute beute wie der herzdrechende Berichte über das Elend der Bauern in Mavo, Kilkenno und andern Grasschaften in den inischen Blättern. Hunderte in Mayo leden schon von Nichts als gekochten Rübenblättern wenig Medl und die Armenbäufer sind alle übervoll. Auch meldet man schon jetzt eine Anzabl Hungertodte. Wie wird's erst im Winter werden Der kordkanzler ist ernstlich erkrankt. Ein Jo nal stellt schon Muthmaßmungen darüber an, im Tooesfalle zu seinem Nachfolger ernannt u den dürfte.— Ein Morgenblatt versichert, daß die ostindische Compagnie bei der Bank von En land um Vorstreckung von 2 Mill. Ofd. St. na grsucht habe; der Hun behauptet aber, daß di# Angabe undegründet sev.— Unser Geldmarkt bleibt gedrückt. Der Inn spricht von zwei neuen Bankrutten, welche noch im Laufe des Tages ausbrechen würden. Schweiz. Die gestern gemeldeten wichtigen Erfolge welche die Sonderbundstruppen im Kanton Tessin ersochten, werden nun auch von den radikalen Schweizer und Deutschen Blättern eingeräumt. Der Baseler Correspondent des Franksurter Journals meldet unterm 21. d.:„Schon seit einigen Tagen sprach man davon, daß die Urner idr sition auf dem St. Gottdardtsdospiz verlassen und vier Stunden abwärts gegen Tessia von Airolo Besitz genommen dätten. Gestern dieß es, daß sie von da gegen Dazio grande vorgerückt und die Tessiner hinter diesen Engpaß zurückgeworsen dätten. Ich wollte von diesen Gerüchten keine Erwähnung tbun. Allein heute läust die de stimmte Nachricht ein, daß die Urner ve eint mit den Wallisern, 4000 stark, die Offensive ergrissen, die Tef. siner überall zurückgedrängt und sich Bellinzonas bemächtigt haben. Bis morgen erwarten wir die Bestätigung dieser Nachricht oder ihre Widerlegung; jedenfalls dat sie einige Wahrscheinlichkeit für sich, denn die Tessiner haben sich stets nur als italienische Helden gezeigt.“ — Eden so liest man in der Zäricher Zeit, folge den Bericht aus Chur vom 18 d.:„Heute M tag ist eine gestern um 11¾ Uhr Nachts v# Bellenz abgegangene Estaffette mit der Nachricht eingetroffen, daß die Urner und Walliser vom Gottbardt aus einen Ausfall gemacht und die Tessiner dis zu Dazio grande zurück gedröngt baben. Man verlangt von dier dringend Hülfe, ohne Zweifel werden unsere zwei Bataillone diese Nacht gegen den St. Berndardin zu instradirt werden, da von der Route über die Oberalp bei gegenwärtiger Witterung wodl eden so wenig wird die Rede scyn können, als von derjenigen über den Lukmanier.— Der Republckaner vom 18. bestätigt odigen Bericht. Die gierung det einen Aufruf an des Belk einer allgemeinen Erdedung erlassen. der Kanion is in Kriegs zustand und das Boter. land in Gesade erklärt. Bei dichtem Redel daden die Sonderdündler mit bedeutender Truppenicht die Tessiner dei Atrolo überrascht. Mon wurde sie erst gewahr, als sie die Höhen von aibesetzt datten. Die Ueberseugung, daß de wirksamer Widerstand geleistet werden khane, bewog die Tessiner, sio hinter die feste Stellung bei Dazio grande zurückzuzieden. Die einzige Kanone, die in Airolo war, wurde gerettet. Die Tefsiner zädlen einige Verwundete und ein paar Todie; die Gegner sollen nicht minder verloren daden. In ihrem Aufruf an das Volk weist die teisinische Regierung auf die Eidgenossenschaft din, die den Kanton Tessia nicht verlassen werde. In der That, ie Sonderbündter werden ihre Truppen dald anttwo zu verwenden daden.“— Ein Schreiden uus Cdur in der Augsd. Allgem. Zeit. sagt über diesen Handstreich, der für den Sonderdund besonsers wegen der Kommunikation mit Wallis, der omdardei und Piemont von großer Wichtigkeit ty:„Die Tessiner Schurfschützen, meist Freiwilli, ge, sollen sich trefflich gehalten daben; sie wurden doch nicht unterstützt von den aus junger, ganz ingeübter Mannschaft bestedenden Mitizdataillonen. Die Verluste sollen beträchtlich seon.“ Das Journal des Debats fährt fort, von Bandalismen der eidgen. Armee zu Freidurg zu berich„Ich könnte nicht fertig werden, wollte ich alle Handlungen von Bandalismen berichten, die diese entzügelte Soldateska begangen dat. Das Lyceumt=Museum und des physikalische Kadinet, dem Staate angehörig, sind deraubt und die kostdaren Geschenke, die sie enthielten, an Hanelsleute verkauft worden Betrunkene Soidaten stürzten in die Kirchen und nachdem sie sich in die Priestergewänder eingebüllt, tanzten sie und sangen Marseillaise. Alle nur denkdare Prosanationen sind begangen worden. Ein Priester. Duc oder Leduc mit Namen, ist massacrirt und Stücke zerschnitten worden. Ein Gensum besand sich allein am Gouvernementsbotel; er stand rubig auf seinem Posten; ein Rasender nädert sich ihm und stößt idm das Bojonnet in ie Gurgel Ein öffentlicher Beamter, Zeuge dieses Mordes, wendet sich an einen Offieier, der an Spitze seiner Compagnie stand, um Schutz; dieser lacht ihm ins Gesicht und heißt ion einen Arstokraten. Der Kanzler, Hr. v. d. Weid, dessen Haus man plünderte, beklagt sich darüber beim Obersten Rilliet, der ihm antwortet:„Sie daben das verdient!" Zürich, 16. Nov. Die Langsamkeit der militairischen Operationen hat natürlich eine bedeutende Vermebrung der Kosten zur Folge. Man schlägt die Summe, welche die Unterbaltung der jetzt aufgebotenen Mannschaft— nahe an 120,000 Mann— erfordert, auf wenigstens 100.000 Gulden per Tag an. Ueber die tbeure Zeche wird man in der Schweiz, wo man an solche Extra=Ausgaden nicht gewohnt ist, erst hinterber recht erschrecken, wenn Alles wieder zur Rude zurückgekehrt ist. Die Langsamkeit der Kriegführung hat noch andere Nachtdeile. Der strenge Winter stebt vor der Thüre; in den nächsten Tagen kann Schnee fallen. (A. 3.) Zürich, 16. Nov. Der Angeiff auf Luzern wird wohl noch einige Tage verschoben werden, bis General Dusour seine ganze Macht gedörig zusammen hat. Es ist kaum denkbar, daß dis innere Schweiz den Angriff zurück zuschlagen vermöge. Doch wird der Sieg der Zwölfer jedenfalls schwerer erkauft werden, als bei Freidurg. Salis=Soglio, dessen Protestantismus, beiläufig gesagt, die Allgemeine Zeitung mit Unrecht verdächtigt dat, ist entschlossen, sein Leben an die Sache zu setzen, die er zu vertreten unternommen hat. Und die Urkan. tone werden nicht so leicht ihre alte Freideit den Landvögten zu Füßen legen, welche die Tagsatzung zu ernennen vorhat, wie das Verfadren gegen Freidurg deutlich zeigt.(Südd. pol. 3) Zürich, 20. November., So eden vernehme ich, daß die in der Gegend von Richterschweil einquartirten Truppen gegen den Kanton Zug vorgeräckt seyen. Es soll bereits zu einem Kampfe gekommen seyn; jedenfalls will man in der Nähe öfteres Schießen vernedmen.— Die Gerüchte von einem Ergedungsdeschluß in Luzern haben sich nicht bestätigt. Bern, 20. November. Noch immer sehlt es aus Luzern an allen sicheren Berichten. Man verdreitet dier freilich fortwährend Gerüchte, als ob die Stimmung dort, in Folge der zunehmenden Theuerung der Lebensmittel und des gedemmten Verkehrs, in Verbindung mit den inzwischen bekannt gewordenen Ereignissen in Freiburg sich im mer entschiedener gegen die Fortsetzung des Kampies ausspreche; die großen Zamilien der Arnold, Baltdaser, Elgger, Sonnenberg, welche bereits Södne im Kampfe verloren daden, sollen dringend zum Frieden ratden und seldst General SalikSogtio der Regierung geflissentliche Entstellung der Bolkestimmung in den Zwölfer Kantonen vorgeworsen baden; ich kann Ihnen aber nur wiederdolen, daß alle solche Gerüchte der Natur der Sache nach mit großer Vorsicht aufzunedmen sind. Weiches Schicksal Luzerns übrigens wartet, mag die Sprache beweisen, welche der diesige„Verfassungsfreund“, das besondere Organ Ochsenbein's und der derischenden Partei, führt. Er erklärt ge radem mt der Regierung von Luzern lasse sich keine Capitulation und kein Friede schließen, und dringt aus völligen Umsturz der Verfassung des Kantons.— Die Berner Zeitung todt über die Abreise des französischen Gesandten und spricht die (bekanntlich undegründete) Vermutdung aus, es worde sich verselde in den„sogenannten neutralen, v. d. mitredektischen“ Kanton Neuenburg begeben, denn dort„versammeln sich jetzt flüchtige Jesuiten, Sonderdündler und Diplomaten in traulicher Harmonte.“ Die Wutd auf Neuenburg ist dier überaus groß.„Der neutrale Boden“, sagt die genannte Zeitung weiter— wird indes wodl bald unter den Füßen weggezogen werden, da die Eirgenossenschaft doffentlich idr Ansehen auch gegen Neuenburg wird geliend machen und nach dem Grundsatz verfahren:„Der Hedler ist nicht besser als der Stehler!"(Rb. B.) Bern, 20. Nov. Heute will man dier bemmmt wissen, daß gestern der Luzerner große Ratd mit 3 Stimmen Medrheit beschlossen dabe, sich bis auf den letzten Blutstropfen zu vertdeidigen. Offizielle Nachrichten über diesen Beschluß sind jedoch keine vordanden. Nach Allem, was man von Luzern erfährt, muß jedoch die Notd allda entsetzlich seyn, denn schon seit längerer Zeit gilt das Pfund Brod 4 Bazen(16 kr.) Daß es noch einige Tage geden wird, bis die eidaenössischen Truppen in die Stadt Luzern einmorschiren, ist gewiß, denn langsam, aber sicher führt Dufour seine Aufgabe aus.— Der Ang iff auf Lutern soll nicht vor Montag, den 22. d. erfolgen. Man vermutdet allgemein, die Stadt Luzern, solle nach Dusours Plane nicht von der Nordseite her, wo sie durch den Gütsch gedeckt ist, sondern von Osten durch die durch den Canton Zug vordringenden östlichen Schweizer Bataillone üderrumpelt werden. — Das Wetter hat sich sehr zum Nachtbeil unserer Truppen umgeändert. Heute Mittag sing es bei bedeutender Kälte sogar an ziemlich stark zu schneien. Wenn dies einige Tage so fortgeden sollte, so würde das die Einnadme Luzerns sehr erschweren. — Das dritte amtliche Bülletin von Lausanne berichtei aus dem Beziek Rigle:„Die eidgenössischen Truppen erwarten nur noch Verstärkung einer Brigade Eliten, um die Unterwersung von Wallis zu beginnen.“ Baset, 11 Rov. General Dufour soll gestern sein Hauptquartier an der Kreuzstraße bei Zofingen gedadt daden. Nach unverdürgten Gerüchten soll die Division Gmür gestern in den Kanton Zug eingerückt seyn und mehrere Dörfer besetzt daden.— Es scheint, daß deute früh ernstliche Auftritte auf dem Kriegsschauplatze vorgefallen feven, denn glaubwürdig: Personen, die auf den Höben des Jura wohnen, versichern, diesen Morgen 3 Uhr eine deftige Kanonade gedört zu haben. Jedenfalls ist zu erwarten, daß nunmehr, nachdem eine Flanke oder vielmehr der Rücken gesäubert ist, auch auf dem Hauptpunkte entscheidende Schritte gescheden (Fr. J.) Itallen. Rom, 10. Novemder. Die Bilancia publicirt den schönen Brief Pius IX. an den Nunctus in Luzern.(S. Wests. Merk. Nro. 280.) Sie erklärt ion für ächt und fügt dinzu, daß er aus Ursachen, die von dem Willen des Runtius unabdängig seven, dis jetzt nicht durch diesen verkündigt worden sev. Diese Erklärung ist dem erwähnten Blatte zugekommen, als es um die zur Veröffentlichung jenes päpstlichen Schreibens nötdige Erlaubniß bei der Staatssecretarie eingekommen war. In der That bedurfte es eines solchen entschuldigenden Beisatzes, de die Verdeimlichung dieset Schreibens mit dem darin enthaltenen Auftrage seinen Indalt in jedem Winkel der Schweiz wiederdallen zu lassen, in dem grelsten Widerspruch stedt.(A. 3.) Zlorenz, 14. November. Auf die weiteren Foigen, weilche die Besetzung von Zivizzano daden dürfte, ist dier Alles gespannt. Die Alba will wissen, daß Oestreich unter den gegenwärtigen Umständen auf keinen Fall bei dieser Angelegenheit einschreiten werde; inzwischen fügt sie doch bei, daß Sstreichisches Militair gegen das modenesische Gediet kürzlich vorgerückt sey.— Cao. Martini, welcher in Turin unlängst toskanischerseits bei Abschließung eines Zollvereins, wie ich Idnen berichdete, tdätig war, soll Besehl bekommen haben, von da unverzüglich nach Modena abzugeben, daselbst tie schleunige Räumung Zivizzanos zu verlangen, und ferner zu erklären, daß Toskang im Folle ei. ner abschläglichen Antwort derett sev ernste Maßregeln zu ergreisen. Die Blätter dringen fortwährend mit der deftigsten Sprache auf unverweilte Einschreitung und Genugiduung. — Von Livorno und Pisa ist fast alles Linien= militair nach dem bei Pietrasanta zusammengezogenen Lager ausgerückt, so deß in beiden Städten der Wachtdienst dauptsächlich von der Bürgergarde verseden wird.— Ein vom Marchese Ridolsi an den Oder Intendanten der Siudien gerichtetes Ministerialschreiden kündigt demselben an daß der Großberzog angeordnet habe, unter den Studenten der Universität Pisa eine Gardis Unisereteria zu bilden.(fl. 3.) Neapel, 9. Novemder. Der ausgezeichnete Empfana, welcher dem neuen russischen Gesandten, Grafen Cdreptowitsch, zu Theil geworden, hat in Verbindung mit dem Ab= und Zureisen mehrerer russischer Diplomaten Bludoff, Butenieff. von Struve u.) aufs Neue in Neapel die Ansicht dervorgerufen, daß Rußlands Politik an den Küsten des Mittelmeeres, wenngleich noch sehr versteckt, bereits mitzuspielen begonnen habe: eine unsicht, die um so mehr Bedeutung gewinnt, je weniger an eine Vereinigung französischer und englischer Interessen zu denken und je mehr alle Englander, zumal diejenigen, welche London erst kürzlich verlassen, einen Arieg für unvermeidlich halten. Lord Minto's Erscheinen därfte demnach für Neapel von großer Wichtigkeit soon(A. 3) Bekanntmachungen. 21.133. 2.). Am Montage den 6. Derember I. J., Vormittags 10 Uhr anfänglich, sollen in den zum Biet= Gute. Kirchspiels Otmarsbocholt, geberenden Holzungen 68 Stück Gichen=Bau= und Schiffdauholz auf dem Stamme an den Meistdietenden verkauft werden, wozu Kauflustige einledet die Armen=Commission. Münkter, den 24 Rovember 1817. 21.134) Auf dem adeligen Gute des Heren Affessors Baron von Kalkstein is eine freundliche Wohnung, schöne Gärten mit sehr vielen Odstbaumen. Jagd und Zischerei unter dilligen Bedingungen zu vermietden. Das Gut liegt in einer angenehmen Gegend. 2½ Stunden von einer großen Stadt, und is die Wohnung besonders für pensionirte Militairpersanen zu empfehlen. Nähere Auskunft ertheilt auf frankiete Briefe der unterzeichnete Guts=Administrater. Haus Cappeln, den 24. Nouemder 1846. Der Administrater D. Wichelpohl. —(31.125. Das Haus meines Benders, des III Präsidenten Schevers,.6 266 Juddeselder 1818. kaischaft welches der Consistertal=Rah Herr Hammerschmidt dewohnt ist vom 1. Sa 1848 an anderweitig zu vermiethen Münster, den 25. November 1847. B. Schevers, Gutsbesitzer. Verkauf des Kupferhammer= und Walzwerks zu Warstein. (21.120. 2. h). Wegen Kränklichkeit din ich Wil lens, meine hiesige Kupferfadrik neds Wohn= und Oeconomie=Gedanden. Landereten u. s. w. am 30. Oecember d. J., Morgens 9 Uhr, bei Herrn Oberstadt zu Warstein durch den Hru Instizrath Forstige zu Rütden zum offentlichen Verkauf im Meistgevot auszusetzen Die Bedingungen zum Verkaufe dieser Besitzungen. deren angenehme und vortheilhafte Lage genugsam bekannt ist, können bei dem Herrn Justigrath Börstige zu Ruthen, so wie bei dem Herrn Auet. Commissair Schran in Warstein eingeseben werden; die Besichtigung der Besitzungen selds aber am 16., 11. und 18. Decemder, jedoch nur in den Nachmittagsstunden von 2 bis 4 Uhr, nach vorheriger Namel= dung bei mir. ftlattfinden. Abschriften der Bedingungen wird der Jnstizrath Förstige gegen die Copialien ertheilen. Kupferhammer bei Warstein, den 21., Revember 1947. Johann Theodor Möller. (21.136) Die Bel Etage der neuen Stadtwaage. destedend aus 6 Zimmern, Rüche, Vorrathskammer und Bodenraum, auf Verlangen auch Stallung. steht zu vermiethen und kann gleich bezogen werden Joseph Wirtensohn. (21.137, Zummer zu vermietben mit oder ohne Reß ment Straße#0 329 Ganz frische Schellfische und ausgewässerter Laberdan bei F. A. Roliuck. 21.139), Zrische Bratbückinge, „ Laberdan und einmarinirte Heringe dei Heinr. Nolda, Pferdegasse. Frische Zwoller Bückinge bei (21.10) W. Schuster. (41.141) Frische Bratdückinge dei F.(9. Hoeter ern. im Drusdel. Heiratds= Anzeige. (21.112) Ihre deute vollzogene ebeliche Verdisdung zeigen Berwandten und Freunden ergedeng an Bernard Holscher. Elisadeth Tendriuck. Spe, den 23. Kovemder 1817. etratbe. Anzeige. 21.143 Unsere deute vollzogeneebeliche Verbindung zeigen wir hiermit entfernten Verwandten und Bekannten ergedenst an Oelde, den 25. Rovember 1947. G. Becker. Lisette Becker, ged. Disseldef. Todes=Anzeige. (21.110 da m. d. M., Mittags beld Uhr entschlief sanft im Herrn unsere geliedte Mutter, die verwittwete Brau Maria Anna von Bostel, ged. Dievenbrock, wehlversehen mit den Heilsmitteln der heil. Rirche n gteGeduld ertragene langjährige Beustkrankdeit, zu der noch in den letzten secht Wechen ein schweres Unterleids=Uedel dinzutrat. Ben beiden Leiden schten sle sich erdolt zu haden, alt plotzlich ein neuer Ansall ihre wiederauflebenden Kräfte erschopfte. Freunden und Bekannten diese Trauer= anzeige widmend, bieten wir, der uns so thenren Geele im Gedele eingedenk zu feon. Bochold, den 23. Novemder 1847. Die tieftrauernden Kinder. Angekommene Fremde. Im Münkterschen Hofe(Garl Reickens Nachfolger. A. Bolcker). F. Schoppe. Oeconom a. Ossen. Schrickmann a. Geisenheim. Stock a. Bremen, E. Kreler a. Gachen, Kaufleute. In König von Englend(Gerbaulet). Schnosenderg, Kruse, a. Crefeld, Krespel= Grevenhors. Boswinkl a. Hagen, Dorrenberg a. Oolsden, ten Gate a. Euschede, Kaufl. Im Westfalischen Hofe(Krapp). Lodeck a. Bockum. Waldhausen a. Kein. Reümens a. Wareodorf, Graff a. Bremen, Zuchs a. Frankfurt a. m. Kaufl. DeI Saevers. Frau von Schacking nrds Sohn a. Sassenderg. v. Harfen. Reutier a. Gehlendeck. Monster, Gestw. a. Densbrück De1 Renae. Hasenkamp, Poster: Hellmann, Wirtyschafter, a. Alberslot Stand der Course, Selospezten und Staatspaviere Prens Sour. . Novbr. 1847. 250 Fl. 300 Mt. 1* St. Amsterdam Hamburg kenden Parte Wien in 20 Nr. 150 Fl. Augsburg 130 F1. Leipzig, 14 Thlr.=F. 100 Thlr. Frankf. a. M. 193. 100 fll. Petersburg 1 Ge2 Geld al marco Friedrichod'or Goldmunzen 2 5 Thir. Disconte Staatsschuldscheine Pramienscheine d. Seehandl. Berl. Stadt=Obl. Dusseld. Eld. Eisend. do. Prior.=Obl. Rhein. Eisend. Prior.=Obl. Marktpreise zu Münster am 24. Novdr. 1847. Verantwortlicher Redatcteur: J. Coppeuratd. Hiezu eine Beilage. T Beilage zu A Bem die Berliner Renten Erster Der Rechenschaftsder Versicherungs. Anstalt f0l nigen Bemerkungen Veren theil anderer Sachkundige In dem Rechenschaft Anstalt, dem für des 3e kennen gegeben deß Directionsseitig tensteigerung du des Renten= C.pital en Salsgtich 1 Vorarbetten sich in In den Berichten 44 wurde dieselbe Zusa Bemasen, das riese E führt werden können, w# rechnungen und die sorg Hiernech konnte un das Sireden der Directio nicht beienntes, alse ein Reote, 41s 4s bis t##nte. Sie selbst v## tdeilweise Verwentung Cepttals benennt; nur## könne und solle, bließ vordedelten. Seden wir nun, stellte Protiem geld#e b## Berichte für das Jahr „die fottgesetzten Aufzedr„u „haden ingeben, „und 6., sondern „Aufzehrung „der, eis kieselben „den Renten- Gap „ReZends austieße erbotten, als die „mittin durch die . 8• „Einlagen noch u M. uch hierdurch Nichis Ander ein Mitglied ter Anstel Beziehung gerade der# nach schon Mehr ale der Anstalt erkoven be legung aber wird wn eine solde Deutung werden konne. Einma die Steigerung der 9. von Wglierern er sprünglichen Renten C.rung durch Zuschusse= trgend eine andere#### Richts Anderes, als tenmäßigen Steigerung gleichen Zuschüsse mög durch die S gu n 8n1 en enstand rfer gelangen können; ran tung aus dem Grunde men werden, weil Reserve=Fonds bewir doch nicht als eine rung eines Theile## gerade der Gegenstand bezeichnet werden konn Auszehrung der Einl# werden, wo einem mäßig gestiegenen, in gebübrenden Ren rückgezahlt, und dies Zwoller Bückinge bei W8. Schuster. lsche Hoe vokiggene eheliche Bertin. und Freunden ergedeng en Vernard Holscher. Elisadeth Tendriuck. der 1947. Anzeige. aber 1920, G. Becker. Lisette Becker, ged. Anzeige. d. W., Mittags beld m Herrn uusere geliebte ste Frau ia von Bostel, iepenbrock, Heilsmitteln der heil. Rreitet durch eine in gtelangjährige Beustkrankden letzten secht Wechen 1Uedel dinzutrat. Ben sie sich erdolt zu baden * Anfen ihre wieberaufp#te. bekaunten diese Trauer. en wir, der und so theneingedenk zu foon. Novemder 1847. iestrauernden Kinder. tene Fremde. ofe(Garl Reickens Nach1 Seicker). a. Ossen, Schrickmann a. men, C. Krocer a. Nachen, nglend(Gerbaulet). a. Grefeld, Krespel= Greagen. Dorrenberg a. OolaSeünWirtyschafter, e. ürir, Seichtweggen atsvaviere prenz Gour. 8eld 2 Mr. 141% 142% 131½ 6 26% 2% 3½ zatcteur: J. Coppenratd. u eine Beilage. Artrlatiresser Arrkut. Beilage zu Nro. 283. Münster, Freitag den 1847. Bemerkungen die Berliner Renten= Versicherungs= Anstalt betressend. Erh Der Rechenschaftsbericht über die Berliner Versicherungs= Anstalt für das Jahr 1946 glbt zu ei. nigen Bemerkungen Veranlassung, worüder wir das Urtheil anderer Sachkundiger gerne vernehmen möchten In dem Rechenschaftsberichte für das 3. Jahr der Anstalt, dem für das Jahr 1841 wurde schon zu erkennen gegeben des Directionsseitig zur Bürderung der Ren. tensteigerung durch Verwendung eines Theile des Renten= Copttals ernstlich Bedacht genommen werde und die zur Untersuchung und Erorterung der Zulä##igken dieser Maßregel erforderlichen Vorarbeitten sich in gutem Fortgange besänden. In den Berichten für dis Jahre 1842, 43 und 44 wurde dieselbe Zusage wiederholt, jedoch mit dem Bemerken, das riese Maußregel nech nicht dabe ansgeführt werden können, weil sle„sehr umfangsreiche Berechnungen und die sorgsältigste Erwägung bedürfe.“ Hiernach konnte und mußte Jeder glauben, deß das Gireden der Direction dahin gerichtet sen, ein noch nicht bekanntes, aise ein ganz neues Mittel aufzusie. den, wodurch ein rascheres Steigen der ursprünglichen Reute, als es bis jetzt der Zall ist, erzielt werden hante. Sie selbst haue als ein solches Mittel eine tdellweise Verwenrung oder Aufzehrung des EinlageCapttals denonnt; nur der Modus, wie dieses gescheden könne und solle, blieh nach einer serneren Erbeierung vordedelten. Seden wir nun, wie die Direction das sich gestellte Protiem geldtet dei. Sie sagt derüder in ihrem Berichte für des Jahr 1846: „die fortgesegzten Erönerungen wegen heilmel „fer Aufzehrung der Renten= Gaptielten Be„duf rascherer Steigerung der Renien „haben ergeben, daß nicht nur hinsichtlich der 6. „und 5., sondern auch der 4. Klasse eine foiche „Aufzehrung schon jegi in sosern staufin„det, eis dieselben in Foige der Zusch üsse, we „den Renten= Capttalten derselben aus dem Reser „ve=Zends zusliehen, bei wettem mehr an Renter erdolten, als die Zinsen idrer Einlagen beiragen, „mittin durch diese, vermittels d#s 37 „## Fonde erbsbere Rente zugleich ihre „Einlagen nach und nach zurückempfangen.“ Man wird versucht zu glauden, daß die Direct hierdurch Nichts Andere; habe sagen wollen, eis ein Mitglied ter Anstalt scon weit früber, als es zur Beziehung gerade der döchsten Rente gelange, nach und nach schon Mehr, als(ein Einlage=Copital dbeträgt, der Anstalt erkoven haben konne. Bei näberer Ueberlegung aber wird mon Joden, daß jener Aeutzerung eine solcde Deutung logischer Weise nicht beigel### werden köyne. Einmal nicht eus dem Grunde, er die Steigerung der Rente, treiche durch den Abgvon Wtiglierern ober kurch eine Vermihrung der sprünglichen Renten Capitalien— möge klese Vermedrung durch Zuschüsse aus dem Reseroe=Fones oder al trgend eine andere Weise enfolgen— möglich u### Richts Anderes, als eine nothwentige Rolge der statt tenmäßigen Steigerung der Rente ist. Eine durch de gleichen Zuschüsse möglich werdende Steigerung ist schon durch die Sietuten zugesichen; diese Art der Sieignung der Renie konme alte roch gewiß nicht noch erst der Gegenstand medrjährig fortgesetzter Erörteru## gen seon, und noch winiger ein Resultat, wezn mo unst nach sehr umfangsreichen Berechnung und nach der sorgsältigsten Erwdgung b## gelangen können; kann auch kann die angegedene De tung aus dem Grunde nicht als die richtige angen### men werden, weil ein durch die Zuschüsse aus de Reserve=Fones bewirkte Sieigerung der Rente geni doch nicht als eine Verwendung oder Aufte rung eines Theiis der Einlage- Captialten zur 8 derung der Rentensteigerung weichee gerade der Gegenstand der Erörterungen seyn sollte— bezeichnet werden konnte. Eine solche Verwendung oder Auszehrung der Einlagen könnte nur diezenige gen werden, wo einem Theilnehmer neben der statuten. mäßig gestiegenen, und ihm also von Rechtsweg: gedübrenden Rente ein Theil seiner Einlagen rückgezahlt, und dieser alse aus dem Renten= Fonde baar herausgenommen würde. Gollte dieses schon jetzt eschehen, so würden die Renten= Captiolien badurch vermindert werden, da sle doch im Gegentheil erst ach eine unendliche Reihe von Jahren anwachsen mus. nicht allein um die höchste Rente von 150 Thir., sondern nur eine von 50 Tdir gewähren thauen. Der Zustand der Honds erlaubt es daher chi, schon jegt an eine Aufzehrung der Einlagen zu denken, und wenn die Direction dennoch sich dahin dußert, daß die Mitglieder der 6. und 5. Klasse a jegt einen Theil ihrer Einlagen aufzehrten, so muß dieses um so mehr befremden, als die Rente fur der beiden erstgenannten Klossen der altesten Jahresgesellschaft, nämlich der vom Jahre 1839 nach Ablauf von acht Jahren eist reip 5 Thir. 2 f. und 6 Thlr. 17 Sar. beirug und doher bis dahin für die Mitglieder der 6. Klasse erst um 1 Thir. 12 Sgr. und für die der 5. Klasse nur um 22 Sgr. 6 Pf. gestlegen war. Wie es nun möglich ist sagen: die Mutglieder dieser beiden Klassen erhielten est dei vieser mäßigen Steigerung der Rente wädrend ersten acht Jahre der Anstalt, schon jetzt einen Tbei ihrer Einlagen zurück, ist kaum zu begreisen. darf auch nicht übersehen werden, daß bei dem me der Vererbung der Einlage=Copttalien von Alters=Klassen auf Alters=Klassen und von Jahrekverauf Jahresvereine von eine Rückgabe oder Aufung der Einloge=Capstalten nie die Rede soon , diese vielmehr vereinst auf die übrigen Klassen Jahresvereinen als eine Erbschaft übergeher aller. Das gang rörterungen m Resultat der mehrjährig gepflogenen gen der in Aussicht gestellten„Fürdentendeigerung" Iäust a'so' am ch tem Berichte für das Jahr 1846 auf die Tdarsache hinaus: daß durch die Zuschusse, Renten=Fonrs aus dem Reserve=Fonds erbalSteigerung der ursprünglichen Rente mübeDieses ist aber se n Aen was nach dem Berichte für das Jahr 1841 Gegen stand der Erönerung seyn sollte. Auch würde ma ehr täuschen, wenn man glaubte, daß durch jene dusse eine Steigerung der Rente von ligend einiger Bedeutung herbeigefubrt werden könnte. Die Behauptung bevart eines Beweises Der Resaresonds ist nach§. 38. Lin. B. der Stoiuten mit mancherlei Ausgaden belastet, zu dezuch die laufenden höchst bedeutenden Verwaltunge kosten der Anstolt geberen. Von demjenigen, was nac Abzug tieser sämmtlichen Ausgaben der Rsave:Bon# nn entbehren kann, soll Ein Zunstel an e# fünf Jahre destehenden Gesellschaften und dere# Renten= Capitallen überwiesen werden, und soll diese Vertheilung nach eben diesem h. 38. in der Art erfolger kan bei der ersten Uederw.isung die dleste sche funf Jahre bestehende Jahresgesellschaft das ganze Funstel allein uhält. Bei der zweilen ttellung erhalt die darauf folgende Jahresgesellschaft von diesem Fünft=l Drei Viertel und die Erste ein Viertel. Auf diese Weise wird serner damtt fortgefahren und zwar in der An, daß#i Gesellschaft, welche zum Erstenmal: an Uederweisung Theil nimmt, davon immer Vientel mhalt, das legie Ein Viertel aber sämmiliche alsdann schon desteh Jahresvereine vertheile wird. Die erste Ausschunung aus dem Reserve=Zonts an die Renten=Fonde fand im Jahre 1843 Stan, beirug damals 88,200 Thlr.; ste war also eine ntende und slel damals der Jadresgesellschaft 839 Gel der im Autsch Jahre 1844 erhielt sie von dem Gesammtbetrage ad 80,100 Thlr. nur noch ½ mit 20,775 Thir der dritten Ausschunung vom Jahre 1845 erhielt sie von dem Gesammbetrage ad 75,237 Tdir. Sgr. 9 Pf.; nur noch ½ mit 9104 Tdlr. 22 Sgr. 2 Pf. und bei der letzten im Jahre 1846 stangebabten Aueschünung zu dem Betrage von 68 576 Thlr. 18 Sgr. 7 Pf. erbielt sie davon nur noch 5714 Thlr. 21 Sgr. 6 Pf. Hierbei darf nicht übersehen werden: 1. daß der Betrag, welcher seit 1843 bis 1846 den Renten=Feurs aus dem Reserve-Fones dai überwiesen werden können, in jedem solgeden Jabre schon um Vieles geringer, als in dem vorhergehenden gewesen ist. luung 2. daß, de die Jahresgesellschaften weiche schon Einmel an der Vertheilung Theil genommen baden, bei den spätern Ausschünungen uns an dem Drl#ten Viertel des Gesammtbetrages dn Autschüttung noch porticipiren, dieser Natheil immer um so gerlager werden muß, als jegt mehr Gesellschaften vorhanden find, als früder. Erwägt mun nun noch, daß der Antheil an dem anen Viertel, weiches einer Jadresgesellschaft zufällt, miederum auf die Renten= Capitallen der seche Klassen dieses Jahresvereins vertheilt wire, se kenn man sich leicht vorstellen, wie wenig dadurch die Renten= Capitalien jeder einzeln Klasse vermehrt werden können. Nehmen wir z. B. den Beuag von 5714 Thir. an, welcher bei der letzten Ausschünung der Jahresgesellscheft von 1839 zustel. so würde das Renten= Capttal jeder dieser seche Klassen dadurch um 952 1/ Thir. vermehrt worden seyn und die durch die Zinsen dieses Copitals möglich werdende Erdödung der Neute, würde saum eine nenneswerthe sehn Ibauen. J. daß der Theil, weiche von dem GesammteinlageCapitale bei Bilrung einer neuen Gesellschest dem Reserve= Fonds anbeimfällt, sich nach dem medr oder geringerem Betrage der von dieser Gesellschaft gemachten Einlagen richten muß. Sied diese schwach, so kann daraus selbstrebend auch nur ein geringerer Antheil dem Reserve=Fon### anheimfellen, was dann nothwendig wieder die Folge haben muß, daß auch der Reserve=Fonde# den Renten=Bonos künftig um so weniger wird überweisen konnen. Die Anzahl der Einlagen in der Gerliner RentenVersicherungs=Anstalt du seit den legzten vier Judren ganz außerordentlich abgenommen. Im Jahre 1839 deung sie 209 4; im Jahre 1840. 33.657; im Job841: 42.087; im Jahre 1842 being sie noch 94. Dagegen im Jahre 1843 nur 18037; im Jahre 1844 nur 1 und endlich im Jadre 1846 nur noch 6239 Thir. also der Reserve=Hones nach Abzug der darauf bestanden Ausgaden bei einer so bedeutenden Adnahu der Zahl und der Summe der Einlagen könftig all noch im Stande seyn mird, den Ren. Fonds Etwas zufließen zu lassen, se wird es doch leicht begreiflich, daß das Eine FünsiI des entbehtlichen Uebetschusses des Reserve=Fonds, doch immer nur eine sehr mäßige Summe betragen wird, und diese wiederum auf alle dann schon destehende Jahresgesellschaften und deren sechs Alters Klassen nach dem vorangegedenen Theilungsfuße vertheilt, das Renten=Capilal jeder einzelgen Klasse nur um ein sehr Geinges e vermehrt werden khunen; jedenfalls es eine sehr gewagte und nicht wohl begründete Hoffnung seyn würwenn man voraus setzen wollte, daß durch die vernteist des Reserve=Fonrs zu ermattende Vergrößerung der Renten=Zones semals eine auch nur nennenswerihe Steigerung der Rente würde dewirkt werden können. Diese Behauptung läst sich am sichersten durch Zahlen rechtsertigen. Die Jadresgesellschaft von 18.9 hai durch die vorbemertten vier Ausschürtungen aus dem Reserve= Konds in runder Summe 124,090 Thir. erhalten; gewiß ein sehr namdafter Beitag und troß dieser bedeutenden Vermebrung der Renten.Foars dieser Gesellschaft dat sie nur den EinAuß auf die Sieigerung der Rente mitgehabt, daß die zu Anfang des Jadres 1847, also für das achte Jahr der Gesellschaft von 1839 fällig gewordenen Rente: für die iste Klasse von 3 Thir. auf 3 Thir 1#4 Sgr. 6 Pf. alto um 14 Szr. 6 Uf; für die 2ie Klasse von 3 Toir. 10 Szr. auf 3 Thür 26 Sgr., also um 20 Sar; für die drine Klasse von 3 Thir. 20 Szr. auf 4 Thlr. 7 Sgr. 6 Pf. also um 17 Szr. 6 Pf; für die 4 Klasse von 4 Thir. auf 4 Thir. 18 Szr. 6 Pf., also um 18 Ggr. 6 Uf.; für die 5. Klasse von 4 Thlr. 10 Ggr. auf 5 Thir. 2 Szr 6 Bs., also um 22 Szr. 6 Pf.; für die 6. Klasse von 5 Tpirr 5 Ser. auf 6 Thlr. 17 Sgr, also um 1 Tdlr. 12 Sgr. gestiegen war. Ich soge ausdrücklich diese Zuschüsfe dem Reserve Fonds haben zu dieser Steigerung mitgemiikt, denn die einzige Ursache der Steigerung der Rente waren sie nicht und konnten sie nicht seyn. Wenn aber diese großen Zuschüsse bei Ablauf des achten Jahres erst eine so höchst mäßige Gieigerung mit die wenig b#wirken konaten, dann spricht es von selbst, die Zuschüsse aus dem Reserve=Fonds auf die Steigerung der Rente werden einwirken können, wenn diese Zuschüsse aus dem Reserve=Fonds sich alljährlich bedeutend vermindern müssen, vielleicht sogar ganz ausdören sollten, was bei der großen Abnahme in der Anzahl der Einlagen sehr leicht möglich werden könnte. Moge sich diese Befürchtung nie verwirklichen; aber man darf sich nicht darüber täuschen, daß sie leicht eintreten könne, besonders wenn man berücksichtiget, wie sehr auch die Gumme der Einlagen in den letzten vier Jahren abgrnommen hat. Nuch dem letzten Rechenschaftsbericht scheint die Direaion die Erörierungen wegen der in Aussicht gestellten„Zörderung der Rentensteigerung durch Verwendung eines Theils der Einlagen“, nicht weiter fortsetzen zu wollen zsle scheint sie durch die Hinweisung derauf für erledigt zu halten; doß die Steigerung der Rente schon durch die Zuschüsse aus dem ReserveBonds gefürdert werde. Wir glauden in Vorstehendem genügend dargethon zu haden, wie unsicher und ungenügend die Zuschüffe sind, welche der Reserve=Fonds den Renten=Zou## künftig wird zustießen lassen können und dadurch auf ein Steigen der Rente von einiger Erbedlichkeit nicht würde gerechnet werden dürfen; daß die auf dieser Weise möglich werdende Steigerung, als eine nach den Siatuten vorausgesegzie und also scdon bekannte Thatsache, nach dem Berichte für das Jahr 1841 auch überall nicht der Gegenstand der Erörterungen seon sollle, und edensowenig ein Gegenstand seyn konnte, welcher nach der Nro. 6. des Berichts für das Jadr 1843 noch erst„sehr umsangsreiche Berechnungen und und die sorgsältigste Erwögung" hätte notdwendig machen können. Wir sind dader der Meinung, daß die Durection die sich gestellte Aufgabe aus die Art, wie in dem Berichte für das Jahr 1846 geschehen ist, keinesweges gelöset hade, überhaupt auch eine Förderung der Rentensteigerung nicht auf dem von der Direction gewädlten, wohl aber auf einem andern Wege mit den schon vorhandenen Mitteln leicht erzielt werden könnte, werüber wir uns in einem zweiten Artikel weiter aussprechen werden. Locales und Provinzielles. Die Chaussee über Ladbergen nach Greven betreffend. Der Verfasser des Artikels in Nro. 244 des Merkurs sucht die Ausfuhrung in Nro. 141, daß es vortbeilhafter sey, die Straße von Lengerich nach Munster statt üder Greven, üder die Schifffahrt zu fuhren,*) hauptsächlich durch die Behauptung zu widerlegen, daß durch die Anlage der Chaussee uber Greven die Grasschaft Tealenburg eine Verbindung mit der Ems erhalte. Die Emist ader dei Greven gar nicht schiffdar, im Sommer nur zum Baden, im Winter zum Schlittschuhlaufen zu denutzeu; gewährt der Grafschaft Tecklenburg dierdurch also keinen Vortheil. Wie ungeeignet die Eme zur Schifffahrt ist, beweiset deutlich der Umstand, daß der MarClemene Canal Statt aus und weiter gebaut zu werden. — Die Behauptung, daß die ur eine halbe Stunde lunger seo, er Umweg betragt mehr als eine mrichtig ist die Behauptung, daß die e chifffahrt belegenen Heiden 1— dat eingehen mussen. Straße uder Greven un in factisch unrichtig; de Stunde.— Eden so un die an dem Weze uber vie Echifatz nur zur Holzeultur sich eigneten; sie eignen sich anderen Culturarten und durch die Anlage einer Chaussee ließe sich die Cultur derselben immerdin desser bewirken Das Ratsonnement, daß die Cultur dieser Heiden keinen Vortbeil bringe und auf die Preise der Ledenomittel ohne Einflus sey, bedarf keiner Wiederlegung, eben so wenig wie das ubrige Raisonucment des Herrn Verfassere. *) Diese Wegesrichtung, welche das Kirchspiel Martini tressen wurde, durfte auch auf dessen Woblstand welcher geringer als in allen andern Kirchspielen Munsters, von sehr günstigem Einflus seon. Anmerkung des Sepzers. Westfalischer Steinkohlenbergbau. Der Gütertransport auf der Coin=Mindener Eisenbadn ist jegt in regelmaßigem Gange und dadurch unter andern dem Steinkodlenadsag in die östsichen Gegenden ein Zeld geöffnet, wortn dieder fast nur auslundische Steinkehlen in Anwendung kamen; aus kleinen Wurseln bestedend. ohne sogenannte Brocken, daher unserm groden Grus gleich zu stellen.— Das kenigliche Salzwerk Rdeme — zwischen Herford und Minden— bei welchem die Eisenbadn einen Bahnhof dat, konnte künftig auch, ohne Medrkosten, dlos mit inländischen sehr guten Steinkoblen versorgt werden, tdeils von dem Grudendau bei Minden, theils von dem markischen und essenschen. Die Gewerke würden Alles aufdieten, den Bedarf in jeder Beziedung defriedigend zu lirfern, sie vernehmen aber an Ort und Stelle, das die dortige königliche SalzwerkeVerwaltung sich sehr angelegen seon laßt, einen neuen Kontrakt üder Bersorgung des Werks mit ausländischen Steinkodlen auf eine lunge Reide von Jadren zu erlangen, wodurch idnen also jeder Versuch, eine Concurrenz zu ermöglichen, abgeschnitten werden würde.— Gie setzen indessen in die oderen Bedorde das feste Vertrauen, daß der inlandische Bergdau gegen d# Ausland nicht werde zuruckgesetzt werden, wo er Sleiches leisten kann, daß er alse zur Concurren; werde zugelassen werden, bevor die jegige Lieferungszeit abgelaufen 18. 8 Personal=Ehronik. Die durch den Abgang des Börsters G#g erledigte Fürsterstelle zu Istrup, Oderförsterei Neuenheerse, ist dem bisberigen Forst.Hulfsausseher Rohden zu Hakenberg; Stelle zu Hafenberg, derselben Oberförsterei, dem bisberigen Hulssaufseher Sube zu Eggeringdausen deKtattio; und die Forst= Hulf ausseter= Stelle zu Eggeringdausen, Oderfürsteret Bordecken, dem forstversorgungsberechtigten Gardejäger, disberigen Communal=Börster Schlüter zu Scherfede auf Prode, J., übertragen. u 1. Deeember Bekanntmachungen. (21.125) Heute Freitag den 26. Novemder, Nachmittags 3 Uhr, im Hause.# 152 Kotbdendurg Schluß der Kellermannschen BucherAuction von No. 1200 bis zu Ende. An diesem Tage werden zugleich noch circa 200 Stück andere nicht im Kataloge verzeichnete Lücher, tdeologtschen, pdilesopbischen und bistorischen Inhalts. wovon das Verzeichnit deim Verkaufe ausgegeden. resp. dort zur Einsicht offen liegt, meisdietend verkauft werden. B. Dieckhoff, Auctiont Commissair. (21.126, Ein geudter und solider Schriftsetzer sindet in unserer Offtein sofort und auf lange Beschaftigung. Velhagen& Klasing Fr Zeit a Bielefeld Fünf Thaler Belohnung # werden demsenigen zugesichert, welcher einen am 19. d. M. obende wahrscheinlich vier gestohlenen Hüdnerbund mannlichen # Geschlechts, von schwarzer Farde, dald raub####arig. Schnauze, Redle. Brust nedn Vorderund Hinterfüßen dis zum Aniegelente weiß, mit einer weißen Spitze an langer Rutde, klein und schwach gedauet, auf den Ramen„Catan“ horend, dierder ruckbringt oder über dessen Verbleid insofern Rochricht geden kann, welche zur Wiedererlangung de# Hundes führt. Haus Bladendors(Kreis Bochum), den 22. Rovember 1847. Büring. nichtete Das Garl: afe Gasthaus zur Carlsbahn empfehle ich allen resp Reisenden destens E. Brundes. (21.129) Zwei Gärten vor Endgert Ader hiater der Bleiche in der ersten Gartenstiege, grenzend an Herrn Balter und Heern Leppers Garten und unmittelder an den Bahndof, jeder ungefahr 40 Schritte dreit und und lang, mit guten, tragdaren Odstbaumen verseben, steden unter der Hand zu verkaufen. Zur Besichtgung der Gärten konnen die Schlussel deim Meister aübling auf der Clemens= Straße adgebolt werden. „(21.130) as wied seit einiger Zeit ein Regenschirm von schwarzer Geide, mit eingelagtem Stock ohne Krucke. 2. sast 9 Expei on d. B1 Höchst beachtenswerth für Rheuma=Leidende.# Das alleinige Depot für Münster und die Umzegend ja oft wunderdare Wuksamkeit und Heilkraft derühmten Goldbergerschen den allerwärts durch ihre gute, Galvano=electrischen RheumatismusKetten, Stück mit Gebrauchs Anweisung 1 Tdlr., stärkere 1 Thir. 15 Sgr.,— befindet sich bei Unterzeichnetem. Diese Ketten sind ihrer vorzüguchen deilkräftigen Wirksamkeit wegen namentlich gegen geute und chronische Rheumatiomen, Gicht und Nervenleiden aller Art zu empfehlen, und sind so leicht und gefallig gearbeitet, daß das Tragen derfelden gar keine Belihigung verursacht. Jede Goldvergersche Galvano=electrische Rdeumalismus. Nerre ist in einem Rhst. chen wohl verpackt, welches auf der Vorderseite die Zirma„J. T. Goldberger in Tarnowis“ und auf der Rückseute das Wappen der freien Bergstadt Tornowitz ttägt, und sind nur derartig verpackte Er mplare als ächt zu betrachten. Münster, den 23. November 1847. (21.122 4. 5) Hermann Hoetiger. Diejenigen, welche d is bekannte Geschichtswerk von Dr. Fr. Forster Preußens Helden im Krieg und Frieden, noch nicht bengen, denacbrichtigen wir viermit, daß jegzt obermals eine neue Auflage davon in Lieserungen= 5 Sgr. erscheint. Go enthalt die Lebenobeschreibung und Cvaraktertstik aller denkwurdigen Personen aus der Prenzischen Geschichte vom großen Kurfursten ab und ist mit stonen Kunstblättern geziert.— Auch für die erwachsene Jugend dietet es ein wertyvolles Geschenk.— Die erste Lieferung ist vorrätdig: in Mauster in der# und Kunsthandlung, in Paderdorn dei Ferd. Schöningh. athschen Buch(21.131 Es wirh eis Haustacht gesacht me, sagt die Expedition d. Bl. Frankfurter Mettwürsichen u. Schwartenmagen, Hamburger Rauchfleisch, Ochsenzungen, rufnischer Maviar, kordine= u bhofte,— verschiedene Gorten italien. uppenteige, span. Weintrauden 2c bei 21232) Joh. Jos. Schulte unterm Bogen. Literarische Enzeigen. In der Coppenrathschen Buch= und Kunsthaudl in Munster, so wie dei Ferd. Schoningb in Padervorn und in der Nasseschen Buchhandlung in Socs is vorräthig: Landwirthschaft=polizeiliches Handbuch, als praktisches Hülfsmittel: * Verhutung der Bei Fr. Regeneberg, se wie is der Coppenrathschen Buch= und Kunstpaudlung in Münster ist Kosmos. Entwurf einer physischen Weltbeschreibung; ron Alexander von Humboldt. 9. Band. ge 6. ges. 2 Thir. 20 Gar. Schuberth's Omnibus für Bildung u. Wissenschaft NNENONIK, Lehre der Gedächmssam werth und rininem Anhange, die erns des Biedes ududung der Thie ahrie stelln ug dei dem Wiehd97 Atteste fteden den Verhaltend; herausgegeden von von der Heyde, königl. Hofrath 17 Bogen. Preis: Ein Thaler. Magdeburg 1811. Bei Cmil Baensch. Nach sachkundigen Urtheilen enthält dieses Werk viele hochs wichtige Berordnungen und Bekannima chungen, welche visher noch nicht zur offentlichen, allgemeinen Kenntnis gelangten, und dürfte wegen der in der fraglichen Schrift enthaltenen, mit vieler Umsicht gewahlten gemeinandigen Beledrungen üder ansteckende Biedkrankheiten sich des Dankes des groveren lendwirthschaftlichen Pudlicums versichert dalten konnen. Kunstdan ung. s der Copvenrathschen Buch= und wie dei F Schoningh in Pader= Nasseschen Buchhandlung in Soest St. M. A. Franke:„Der Rosenkranz.“ Predigt, an dem 10. Octoder 1847 in der Si. Hedwigs= Kirche zu Beritn gehalten. 25 S. gr 8. 3 Sgr. Zur Empfehlung fugen wir nur bei das dies die vollstandigne und ausführlichste Predigt in, welche je uder den Rosenkranz erschienen. In unserer Handlung erscheinen auch deldigst von demselden Herrn Verfasser die drei zusommendangenden Predigten: „Der katholische Gottesdienst."„Die Ceremonien.“„Das Kirchenjahr.“ Diese Zeitung erschetnt täglich, Montags ausgenommen, und kostet dier 2 Tdlr. 10 Ger., auswärts portofrei 3 Thlr. 15 Ser. halbjährlich. Nro. 284. Deuts Von der preus Die Preise für Kern un n und u den endimen Aakäufen, ner machen, zum großer gidt in diesiger Gegene tig für idre Brennereien täglich Kattofseln anfen eigenen Zeldern viele T. den. Hode, lange Kar Hünengräbern gleich. Näde der Gutsgebäude schaudetertegender Andlmanchem armen Tege aus disen Gräbern### und Kind, Gram genug wird denn die moderne der Energie der antiken ger als die kostbarsten und sie vor Gesahren a persönlichen— nicht 8 deschügzen! In den an politischen Rechte der## jegt; aber in der Dievo son weren sie lange nich gegenwärtig der SiaNo gig sind von der Reise ( Schreid Tod Sr. Rönigl. Hoddes Zweiten von Hessen Juli 1777 weicher sein era, dieser Stereotope sich noch viele Zeitgene## sen Soidaten in Frank dei Leipzig in idren. inzwischen gut erbeltene der und dreieckigem gewährten, wie er dei wiederangekommenen I Ranges anerkennen we seldst gegeben), am 27. gierung folgte, dei dier gesunden, als der VerKöniglichen Familie na am 19. Februar 1841 angegangene Gemahlin, stiane, war nämlich Hocdseligen Königs,1 Königs Majestät. Au Kurfürsten, die zu Sinne des Wortes b## bekannte nachberige### eine Berlinerin. Der Königlicher General### in Breslau garnisoniren dem er vor Jadren wertdvolle silberne. so geschenkt dat. Da seir Wildelm.(geboren den kannt, seit dem 1. k früderen Zeiten zum T (wenn ich nicht sehr ir würdige, jevige Präside Oeconomie Collegiums, kurze Zeit Erzieder), desmäßigen Ede lebt Nachkommenschaft hat,