sbolerafälle#ib ergeben delig unwadr bezeichnen. Der ne dösartige Rudr daben in ins und einem Theile von n dinweggerafft. Doch auch bei der eingetretenen raudereits einige tächtige Fröste f. B.) rkes. 1. 29. Sept. Die Zwangs. ische Untertbanen degannen zu werden. Die Feste zu eidung dauerten fort. Noch Cholera verschont, die aber schwarzen Meeres sich verschte sie schon einige Zeit; uch zum Ausbruch gekomste sie vom 9 bis 18. Seprankungen 103 Opfer ge(K 3.) Diese Zeitung erscheint täglich, Montags ausgenommen, und kostet dier 2 Thlr. 10 Ger., auswärts portofrei 8 Thir. 15 Ger. dalbjährlich. Bniger nade uin 16 gr. per Peritzelle oder deren Raum derechtet, miffen 1c##c ne ins dirüge Jnt. lgenzblart inserirt werden. COTFFURES Nro. 251. Münster, Mittwoch den 20. October Aldmann aus Preuß. Hirsch ankfurt a. M. Hirsch rankfort a. M. Verbing W Toouen e. Schweim. gen. Brockhoff a 2r. Heutschel a. Herford. a Weife. Ratd a. Horstmar Ober Stehasss::. Stg a. Tecklendurg anneke, dl. Self. #ikant a. Brussel. FräuletArchitert, „* ##nkat8 Gladdach Starsa Ciberseld Kaufl. de 2c. auf auswart! karkten. 15. Oetbr 1847. Thir. 6 Szr.— Pr. #. R:* S: u 9: n:„ " 34„ 7„ 6„ -„ Felge der Köiner Rottrunsster. zu Munster stoder 1847. Deutschland. *1* Schreiben aus Minden, 17. Ort. Mit der am 15. d. stattgehabten Gröffnung der Köln: Minden=Hannoverschen Eisenbadn sind die täglichen, bisher zwischen Minden und Kdin, Eiberseld, Hamm, Hannover und Blotho bestandenen Königlichen respectiven Schnell= und Personenposten zum Leidwesen der dabei betbeilig Postpferdedalter eingegangen. Die mit allen diesen Posten zugleich deförderten Briefe erdelten idre Beförderung jetzt mit den Eisenbadnpollen und zwar: in der Richtung auf Hannover mit den des Morgens, Vor= und Nachmittags abgebenden Zu. gen die Correspondence nach dem östlichen Theite der Monarchie, Rusland, Schweden, Dänemark, Hamburg, Polen, Oestreich Sachsen, Braunschweis, Mecklenburg und dem nordöstlichen Theile des X5. nigreich Hannover u. s. w., in der Richtung auf Kiln, dingegen mit den des Morgens und Mittags abgebenden Zügen die Corresvondence nach dem westlichen Theile der Monarchie, dem südlichen Deutschland, Frankreich, Italien, England, Beigien, Holland 2c. Die Güterposten zwischen Min. den. Düsseldorf und Hannover bleiden jedoch einstweilen noch fortbestehen; sie werden aber ebenfalls aufgedoben, sobeld die Güterzüge auf der Eisenbahnstrecke von Hamm bis Minden im Anschlusse an die Züge nach Hannover beginnen, was in nade Aussicht gestellt worden ikt. Somit wird das nicht unbedeutende Grenz= Dost= Amt Minden in Zukunft nur zwei Personen=Zahrposten beibehalten zur Unterdaltung mit Osnabrück und mit Petersdagen. Die Verbindung mit der Stadt Blotdo, wo Handel und mehrere Fabriken floriren, wird von jetzt an durch eine täglich viermalige Personenpost zwischen Rehme und Blotdo, welche beide Hosterreditionen und Briefsammlungen dem Post Amte Minden untergeordnet sind, unteroalten, so daß jene Personenpost abgeht: aus Redme nach Durchgang der Eisenbabnzüge von Minden und umgekehrt von Hamm, resp. Deut; aus Blotdo zum Anschluß an die Züge nach Hamm reip. Deutz und umgekehrt an die Züge nach Minden. Hoffentlich wird die vermehrte Frequenz zwischen Redme und Blotdo eine dringende Veranlassung geben, den vielfättigen, langjährigen Beschwerden über die schlechte Beschaffenheit des Weges zwischen jenen beiden Orten endlich abzubeifen durch ordentliche chausseemäßige Instandsetzung desselben.— Die jüngst vollendeten Eisenbadnstrecken von Hannover nach Minden und von dier nach Hamm liefern den redendsten Beweis, was in so kurzer Zeit zu Stande gebracht werden kann, wenn das gesteckte Ziel ernstlich in Angriff genommen wird. Bielefeld, 16. Okt. Untere Stadt war gestern in festlicher Bewegung. Es schien, als füdlten Alle, daß dieser Geburtstag unseres geliebten Königs mit besonderer Darlegung alter Treue und Anhänglichkeit geseiert werden müsse. Von den beiden die Stadt einschließenden Bergspitzen flaggeten festliche Fahnen; Böllerschüsse verkündeten vom früben Morgen an weitdin die Feier des Taaes. Die beiden Hauptgesellschaften der Stadt, die Ressourte und der Schützenverein, datten sich zu Festessen vereinigt, was der ersten Gesellschaft die erfreuliche Gelegenheit gab, die von allen Seiten ersednte und durch gegenseitiges freundlich= woblwellendes Entgegenkommen bewirkte Aussöhnung zwischen Ressource und Offizierkerps in deiterer Vereinigung zu betdätigen(Rh. B.) Berlin, 14. Octoder. Die Eröffnung der Kdin=Berliner Eisenbahn ist namentlich für unsere Hauptstadt ein bedeutsames Ereigniß, dessen Folgen sich schon nach Verlauf einiger Jahre in einer Weise darstellen werden, welche vielleicht die gegenwärtigen kühnsten Erwartungen übertreffen dürfte. Bertin, welches durch die Köln=Berliner Eisenbahn gleichsam der europäischen Bölkerstraße genäbert wird, dat deshalb auch vorzugsweise Ursache, dieses in der Geschichte des Verkedes so belangreiche Ereignis aufs Freudiaste zu begrüßen. Die nung der genannten Bahn kann als die Vorseier jener Zeit, in welcher unsere Hauptstadt die Bedeutung einer Weltstadt erlangt daden wird betrachtet werden. Sobald sich der Strom des V# kerverkehrs durch diese Hauptader in seiner vollen Ausdednung auf unsere Stadt ergießt, wird das Aufblüden Berlins Fortschritte machen, die durch idre Raschbeit Staunen erregen dürkten. Zu solchen Hoffnungen und Aussichten ist man berechtigt wegen der überraschenden Umwandlungen, welche Berlin in Folge der andern dier mündenden Eisenbahnen binnen wenigen Johren erfahren dat. Diese Umwandlungen als Wirkungen der Eisendabnen wovon unsere Hauptstadt namentlich ein dervorstechendes Zeugniß albt, sind um so erfreulicher, da man sie dauptsächlich der Thatkraft der Nation zu danken dat. Der Vorwurf des Mangels an Thatkraft, welcher der deutschen Nation so oft gemacht wird, erweist sich in Bezug auf den Bau der Eisenbahnen als einen dorchaus ungerichten. Es kann für die weitere Entwickelung unserer nationalen Interessen nur förderlich seon, wenn von Seite der Presse Nachdruck auf diese That der deutschen Nation gelegt wird, indem wir Deutschen nur zu oft uns von andern Völkern als ein Träumervolk bezeichnen dören müssen. Die Kraft unserer Nation wird ohne Zweisel auch in anderer Beziedung in gleicher Weise hervortreten, sobald den nationalen Tdaten ein weiteres und größeres Feld offen steden wird— Der Probst Brinkmann bei der diesigen St. Hedwigskirche hat sein Amt, das seit längerer Zeit durch einen Stellvertreter verseden worden war, nun nach Herstellung seiner Gesundbeit wieder angetreten.(Bresl. 3.) Schreiden aus Berlin, 16. Octbr Die diesige Haupt= und Residenzstadt datte gestern wegen der froben Feier des Geburtstages unsers theuern Landesvaters ein sehr festliches Anseden. Ueberall begegnete man Civil= und Militairpersonen im festlichen Anzuge und mit einem freude: stradlenden Antlitz, auf welchem man deutlich lesen konnte, wie glücklich sich ein Jeder schätzt, unter dem Scepter Friedrich Wildelms IV., unsers erhabenen Monarchen, zu stehen. Bei eingebrochener Dunkelbeit strömte Alles nach dem Museum, um die dort gestern in der Vorballe entbüll. ten Frescomalereien, woran fast sechs Jadre gearbeitet wurde, bei zauderhafter Lampenbeleuchtung zu besehen. Uebrigens waren dies und die vor der Stadt auf dem Schloßplatze durch ppramidalförmige Kandelader, woraus wohl gegen 100 Gasflammen flackerten, veranstaltete großartige Gasdeleuchtung nur die einzigen öffentlichen Plätze, wo das Dublikum sich ergötzen konnte. In geschlossenen Kreisen ward aber der Geburtstag unsers bochverehrten Königs den Tag und die Nacht dindurch auf eine würdige Weise heiter begangen. 1847. Von einem Unfall oder von einer Sidrung de man dis jetzt nichts vernommen. Man schmeichelt sich, Idre Majestäten, so wie die königl. Prinzen und Prinzessinnen, nebst den erlauchten königl. Gästen, welche alle den gestrigen Tag im trauten Kreise auf dem königl. Lustschlosse zu Darez(zwi. schen Potsdam und Spandau zudrachten, deute und morgen in unserer Mitte weilen zu seden— In der Bealeitung des dier angekommenen bo##hwürdigsten Fürst Erzdischofs von Olmüz. Freiderrn von Somerau=Beeckd, unter dessen Kirchenregiment auch der preußische Distrikt Katscher in Oberschle= sien stedt, befinden sich der k. k. Kämmerer und fürsterzbischöfliche Ledndofrichter Graf v. d. Lilie, so wie der fürsterzbischöfliche Seeretair Kudn aus Olmüs. Die gedachten Herren sind sämmtlich im Britisd=Hotel abgestiegen, wo auch die vom Schlosse Sagan angelangte Krau Herzogin von Sagan=Talleyrand logirt.— Einem Gerüchte zufolge soll unser General=Postmeister von Schaper demnächst zum Minister erdoben und zu seinem Ressort dann außer der Verwaltung der Post noch die des Handels geschlagen werden.— Auf dem beutigen Landmarkt war wieder viel Getreidezufudr, aber wenig Kauflust. Der Wispel Roggen kostete 46— 52 Thlr., Weizen 68.—78 Thir, Gerste 40— 44 Thir und Hafer 26—30 Thlr. — Die Lindmanie ist dier seit der Anwesenheit der dochgeseierten Sängerin so arg, daß nur zu wünschen ist, dieselde möge deld von dier abreisen, damit die Menschen etwas berudigter und vernänftiger wieder werden. Berlin, 18. October. Im amtlichen Theile der Allgem. Dreuß Zeitung vom deutigen Tage befindet sich folgende, an den Hru. Staats= und Justizminister Ubden gerichtete königliche Ordre: „Bei der ungewöhnlichen Theuerung aller Ledens. mittel, welche in Meinen Staaten in der letzten Zeit geberrscht und einen deklagenswertden Notdstand unter der ärmeren Klasse Meiner Untertdanen derbeigeführt dat, dabe Ich Mich bewogen gefunden, denjenigen, welche durch die augendlickliche Noth zu Vergeben oder Verbrechen verleiret und deshalb zur Untersuchung gezogen worden sind, in nachstedender Art Begnadigung zu Theil werden zu lassen. Es sollen in allen Untersuchungen wegen Entwendung von Lebensmitteln, auch wenn das Verdrechen mittelst Einbruchs verüdt worden ist, ferner wegen Entwendung von Brennmatertal, wenn desdald Criminaluntersuchung eingeleitet worden, so wie wegen kleinen gemeinen Diebstadls. wegen Betruges, Unterschlagung und Beruntreuung, Versatz und Verkauf fremden Eigentdums, sofern der gesuchte Gewinn weniger als fünf Thaler beträgt, wegen Veräußerung von Sachen, welche im Wege der Erecution mit Beschlag delegt gewesen sind, endlich wegen Bettelns und Landstreicherei, denjenigen Angeschuldigten, welche sich vor der Berüdung des Vergedens untadeldaft geführt daben und nach dem pflichtmäßigen Ermessen des detreffenden Obergerichts, beziedungsweise des General=Procurators zu Köln, durch die Notd zu dem vorliegenden Verbrechen verleitet worden sind, die erkannten Strafen, so weit sie dieselben noch nicht verdüßt haben, in Gnaden erlassen und, falls noch nicht rechtskräftig erkannt worden, die eingeleiteten Untersuchungen niedergeschlagen werden.— Ich beauftrage Sie dierdurch, wegen Ausführung dieses Meines Besehle das Erforderliche zu veran lassen Sanssonci, den 15 October 1847. Friedrich Wilhelm.“ Potédam, 16. Octoder. Gestern, als am Gedurtsfeste Sr. Maj. des Königs, gerudten#l. lerdöchsteieselben, im Schlosse Sonesouci Vormittags 10 Uhr die Gratulation der Königl. Familie, der Kadinetsminister, Hof=Staaten, General= und Ziügel=A'jutanten entgegen zu nehmen; auch waren Ihre Königl. Hoheit die verwittwete Frau Großderzogin von Mecklendurg= Schwerin nedst Höaflderen Tochter, der Herzogin Luise Hobeit, von Ludwigslust, so wie Se. Königl. Hoheit der Großderzog von Mecklenburg=Strelitz von NeuStrelitz, auch Se. Königl. Hodeit der Prinz Karl von Preutzen, von Baden=Baden kommend, zur Beglückwünschung eingetrosfen.— Um 11 Uhr erschtenen Se. Moj. der König bei der Wachparade im Lustgarten zu Potsdam, gerudten dier, die Cour der Generalität und des Officierc##p## der Potsdamer Garnison und später im Stadtschlosse die Cour der dort versammelten Civildebörden Potsdams entgegen zu nedmen, nachdem Aller#####hfldieselden zuvor den Fürst Erzdischof von Oll. mütz, Freiderrn von Somerau Beeld, ebendaselbst empfangen hatten.— Demnächst sand um 2 Uhr in dem im Wildparke neu erdauten daverischen Gebirgs= Hause ein Deseuner dinatoire von 90 Couverts statt. Abends drachten Idre Mojestäten auf Sanssouci im Allerdöchsten Familienkreise zu, während welcher Zeit das Musikcorps des 1. Garde= Regiments zu Fuß musicirte und die große Zontaine durch dengalisches Zeuer deleuchtet war. Köln, 11 Okt. Außer mehreren anderen Gnadenbewilligungen daben Se. Maj. der König in Veranlassung Allerdöchstidrer Anwesenheit in der Rdeinprovinz nachstedende Orden und Cdarakter= Erdödungen zu bewilligen gerubt: Den rotden Adler=Orden erster Klosse odne Eichenlaub. Dem Fursten Joseph zu Salm=Reisferscheid=Dock, Major zu Düsseldorf; dem Prinzen Karl zu Wied. Den Stern zum Rotden Adler=Orden zweiter Klasse. Dem Oder=Prasidenten Eichmann zu Koslen;; der Regierungs=Prasidenten v Spiegel zu Dusseldorf; der Bischof Arneldi zu Trer. Den Rothen Adler=Orden zweiter Klasse mit Eichenlaub. Dem Berg=Hauptmann Dr. v. Dechen zu Benn Landratd a. D. Schumm zu Wittlich Den Rothen Adler=Orden zweiter Klasse ohne Eichenlaub. Dem Kammerderrn Grafen v. Fürstenberg=Stamm= heim zu Stammbeim. Die Schleife zum Rotden Adler=Orden dritter Klasse. Dem Weihbischof Muller zu Trier verwählter Bischof von Münster); dem Oder=Rezierungs=Raih Faßbender zu Dusseldorf. Den Rotden Adler=Orden dritter Klasse mit der Schleife. Dem Appellatione=Gerichts=Ratde v. Amm. Köln; dem Geh. Regierungs=Raide Prof. Brand Benn; dem Pros. Welcker zu Bonn; dem Ged. Mediungl Ratde Prof. Wuger zu Bonn; dem Landrathe Sotdder zu Wachendorf, Kreis Guskirchen; dem OberBerg=Rathe Martins zu Bonn; dem Landratd Freiderrn Raitz v. Freny zu Dusseldorf; dem Kammer=Praside Klostermann zu Elderfeld. Den Rotden Adler=Orden vierter Klasse. Dem Domberrn Baudry zu Köln; dem AppellationeGerichts=Raide Gellert zu Köln; dem General=Advokaten v. Groote zu Koln; dem Advokat=Anwalt Justiz=Ratbe Esser 1. zu Keln; dem Kommerzien=Ratde Joest zu Koln im Regierungs=Ratde Freiderrn v Seckendorf zu Koln; dem Handelsgerichts=Präsidenten Oettgen zu Köln; dem Prof. und Direktor des kathol. Gymnassums Birndaum zu Kbin; dem Rittergutsdesiger v. Kempis zu Kentenich, kandkreis Koln; dem Rheinschifffadrts=Inspektor Buzke zu Köln; dem Oder=Regierungs=Ratde deim Provinztal= Steuer Direktorat v. Schlerstadt zu Koln; dem Hofratde und Rendanten der Provinzial= Steuerkasse Kalisch zu Koln; dem Oder=Berg=Rathe Dr. Burkart zu Benn dem Post=Direktor Necker zu Bonn; dem Gey Reg.= Rathe Arndts zu Düsseldorf; dem Oder=Prokurator Aöster v. Kosterig zu Elverseld; dem Regierungs=Rathe Quentin zu Dusseldorf; dem Justizratde Friedrichs zu Dusseldorf; dem Sanitätsrathe Dr. Spiritus zu Solingen; dem Major a. D. und Beigeordneter Winkelmann zu Düsseldorf; dem evangel. Pfarrer Heilmann zu Crefeld; dem Geminar=Direktor Zahn zu Meurs; dem Pfarrer und Superintendenten Wieemann zu Lennep; dem katdol Geistlichen und Schul= Inspektor Podl zu Roitdausen, Kreis Grevendreich; dem Dechanten und Schulpfleger Lampenscherf zu Rellingdausen. Kreis Dusburg; dem Großdändler und stellvertretender Burgermeister de Greisf zu Erefeld; dem Beigeordneter und Ruttmeister der Landwedr Böddi. ghaus zu Elderfeld; dem Burgermeister Gremeren zu Kevelger, Kreis Geldern; dem Burgermeister und Kreis=Deputirten Holz zu Hemmerden, Kreie Grevendroich; dem Wasserdau=Inspektor Sauer zu Wesel; dem Gutodesiger Schieffer zu Ludtsratd, Kreis Grevenbroich; dem Kaufmann und Gemeinde=Verordnete Wiesmann zu Rudrort; dem Fabrikdesitzer und Prasidenten der Handelekammer Weversberg zu Golingen; dem Kommerzien= Ratde Eroon zu Gladbach; dem Kaufmann Riecke zu Remscheid; dem Inhaber einer Maschinenfabrik Wewer zu Elderfeld. Den St. Johanniter=Orden. Eergag duf Wngi und Kitergurebestgenr Freitzerrn 9. vullug uuf Durg Vornheim bei Vonn. Das Allgemeine Ehrenzeichen. berittenen Gensdarmen Küdne zu Gummersdach; dem derittenen Gensdarmen Wilcke zu Wipperfurtd; dem Polizei=Gergeanten Biesterfeld zu Köln; dem evangelischen Ledrer Belkenrato zu Waldbroel; dem katdolischen Ledrer Könen zu Rheindach; dem Landwirth Müller zu Schlufseldurg, Kreis Wipperfurtd; dem SteuerAufsetzer Adam zu Kein; dem Brückenmeister Kußl zu Düsseldorf; dem Grenz=Aufseher Klammer zu Kaldenkirchen; dem berittenen Aufseder Orth zu Cleve; dem ersten Gensdarmerie=Wachtmeister Grude zu Düsseldorf; dem ersten Gensdarmerie=Wachtmeister Krüger zu Geldern; dem berittenen Gensdarmen Kruger zu Neuß; dem katdol. Lehrer Melchers zu Rellingdausen, Kreis Dutsburg; dem Wedermeister Knauf zu Erefeld; dem Werkmeister Linder zu Engelsberg, Kreis Solingen; dem Wedermeister Püngs zu Rdevdt, Kreis Stadbach; dem Grundbesiger Raudts zu Entendusch, Kreis Cleve; dem katdol. Ledrer Busch zu Neuß; dem evangel. Ledrer Conradt zu Dinslacken, Kreis Duisburg; dem wangel. Ledrer Pelzer zu Erefeld. Die Kammerderrn=Würde. Dem Ged. Regierungs=Rath Freiderrn v. MünchBellingdausen zu Köln Den Titel Ged. Regierungs=Ratd. Dem Rezierungerath Barenkamp zu Dusseldorf; dem Landrath Eerde zu Geldern. Den Tuel Sanitäts= Rard. Dem Arzte Dr. König zu Köln; dem Arzte Dr. Fischer zu Köln; dem Arzte Dr. Wolf zu Bonn; dem Arzte Dr. Scheuten zu Erefeld. Den Titel Steuer=Rath. Dem Kreis=Einnedmer Hecking zu Neuß. Den Zuel Kanzlei=Rard. Dem Lanzlei=Inspektor Koschel deim Oder=BergAmt zu Bonn Den Titel Kommerzien=Ratd. Dem Kaufmann und Bankter Luckemeper zu Düsseldorf; dem Aaufmann und Fabeikanten Troost zu Mulbeim a. d. R.; dem Fabrikanten Forstmann zu Werden; dem Fadrikanten Siedel zu Barmen; dem Fabrikanten Grad zu Solingen. &a Schreiden aus Frankfurt, 16. Octdr. Bei den gestern stattgebabten directen Urwadlen in die gesetzaebende Versammlung, unterlagen die Montagskränzler noch medr als man erwartete; es wurde nicht einer gewählt und wenn die Wadl auch auf zwei Deutschkatdoliken, Juristen, fiel, so geschad es wodl ihrer letzteren Eigenschaft wegen. Es begreis sich leicht, das die Montagskränzler über dieses Resultat nicht wenig detroffen waren und bonne mine# menvais jen machen müssen. Uns freut es aber, daß sich der öffentliche Geist unserer Stadt einmal in so würdiger und bestimmter Weise ausgesprochen. Schreiben aus Frankfurt, 17. Octdr. Die Vorbereitungen zu der morgen stattfindenden Feier unseres Konstitutionsfestes sind dereits getrofsen und da die Witterung schön ist wird's sedr lebhaft werden. Das Resultat der in St. Gallen stattgebadten Abstimmung des Großen Ratdes, wird den Ausbruch des Bürgerkrieges in der Schweiz d schleunigen und man ist sedr gespannt, was es dort werden soll. Täglich treffen dier angesehene Schweizer ein, welche den blutigen Gräueln aus dem Wege geden wollen Andererseits gede viel Geld von dier nach der Schweiz.— Der k. preußische Generalmajor, Hr. von Radowitz, weilt hier, da die Bundesmilitair=Kommission viel Arbeit zu daden scheint. Die Börse ist natürlich flau, wenn auch im Ganzen etwas fester. Mannheim, 13. Oct. Nachdem die Radikalen gestern im 3 Bezirk, worin fast sämmtliche radikale Mittelspersonen idren Wodnsitz daben, ihre Kandidaten durchgesetzt daden, unter idnen Jolli, v. Jtzstein und Weller, trugen sie auch deute bei den Wadlen für den 4. Bezirk den Sieg davon. Buchdändler Baßermann und Advokat Soiron befinden sich unter den Gewädlten. Mannbeim, 14. Octdr. Auch im 5. Distriete haden bei der Wahlmännerwadl deute die Radikalen gesiegt. Man bemerkt unter den acht Gewädlten die Herren C. Matdv. Gemeinderatd. und Dr. Hecker, Obergerichtsadvokat. Degegen in von der andern Seite gestern ein„Manisest an die gemäßigt=lideralen Urwädler Mannbeims“ im Druck erschienen, in welchem starke Beschwerden gegen die radikale Partei, die sich allerlei Insulte und Gewaltthätigkeiten gegen die sogenannten conservativ= liberalen Wähler hätte zu Schulden kommen lassen, und somit die Wahlfreideit stark beinträchtigt dätte, vorgebracht werden. Das verstärkte Wadlcomite der gemäßigt- liberalen Bürger erklärt dader am Schlusse des erwähnten Manifestes, daß es unter diesen Verdältnissen seinen Committenten keinen Schutz zusagen könne, wenn sie von idrem Wadlrechte ferner noch Gebrauch machen wollten; es erklärt„im Angesicht seiner Mitbürger, im Angesicht des constitutionellen Landes und Angesichts aller wadrhaft lideralen Deutschen, daß hier Gewalt und nicht Recht derrsche, und daß daher das WadlComite sein Amt eben so edrenvoll, als dasselde es angetreten, diermit feierlichst und unverletzt nieFrankreich. Paris, 16. Octdr. Die Angelegenheit der Waffensendungen von Seiten der Regierung nach der Schweiz, welche laut des gestern erwähnten Artikels(Schreiden aus Bern) des Journal des Debats nicht weiter in Abrede grstellt werden kann, gibt den Oppositionsblättern zu sehr deftigen Angriffen auf die Regierung Veranlassung. Der ConRitutionnel und der National überbieten sich an ftigkeit. Letzteres Blatt behauptet geradezu, daß das in Rede stedende Schreiben im Hotel des Hrn. Guizot fabrizirt worden sov und erklärt das Verfodren der franz. Regierung in dieser Angelegenbeit für schimpflich und ungesetzlich.„Soich Betragen von Seiten Frankreichs gegen die Schweiz, sagt gedachtes Blatt unter andern, ist ein ebenso unwürdiger als strafwürdiger Mißbrauch der Gewa t.“ Wie man vernimmt, soll weder der König noch Hr. Gutzot für die Abreise der Königin Cdristine nach Madrid gewesen seyn, da sie ihre Unpopularität fürchten. Der Zweck idrer Reise soll hauptsächlich dadin geben, die Versöhnung zwischen d##n Königl Paare zu bewirken— Die Presse will wissen, daß Hr. v. Bacourt nicht gern sich nach Madrid begebe, da er dort lästige Verwickelungen besorge.— Herzog Glücksberg soll desinitio zum Gesandten in Kopenbagen bestimmt seyn.— Der Courrier français will wissen, daß die Unterbandlungen zwischen Rom und dem Oestreichischen Gouvernement wegen Ferraras Okkupation wieder abgebrochen seven. Ein von Oestreich eingereichts Ultimatum sev in seinen Hauptbestimmungen ven Kordinal Ferretti verworsen worden(Hiermit stedt die Versicherung der Patris von Florenz in Widerspruch, daß Rossi im Namen Guizei's die Anzeige gemacht, daß laut Mittheilungen des Fürsten Metternich Ferrara von den Oesterreichern geräumt werden würde).— Renten 75, 55; span, 3 pCt. Sch. 28¼ Groübrittanten. London, 15 October. Gestern sand im auswärtigen Amte wieder ein Kadinetsratd statt, dem sämmtliche Minister beiwohnten.— Odwodl die Bank allen möglichen Beistand leistet, unter Anderm noch gestern medrere Häuser, die trotz idrer Solidität in Verlegenheit waren, unterstätzte, so bleidt der Geldmarkt fortwädrend sehr bedrängt. Da das Vertrauen zu sehr gewichen ist, so halten die Kapitalisten mit idren Geldern noch immer zurück, kehrte ersteres erst wieder, so wäre des Schlimmste überstanden.— Unter den an der deutigen Börse bekannt gewordenen Zallimenten sigurirt die Bank der Herren Knapp aus Abington, die jedoch nur 27,000 Pfd. Zettel ausgeben durste, ferner das Haus Lawrence, Philipe u. Söhne, die im oftindischen Handel einen Namen hatten. An der Börse baden auch einige Speculanten fallirt, dessenungeachtet aber die Abrechnung desser ablief, als man gedacht hatte; freilich daben medrere Speculanten und Untermäkler ihre Differenzen nicht zädlen können. In Folge der Liquidation gingen die Course deute wieder derunter.— Zu Belfast sand ein politisches Bankett von Protestan. ten statt; nichts desto weniger brachte der Vorsitzende einen Toast auf den Popst aus, den ein presdyterianischer Geistlicher, unter rauschendem Beisall aller Gäste erwiederte.— Die limes widmen deute der italienischen Reform, desonders aber der Politik des Papstes, einen anerkennungsvollen Artikel, den sie mit der Bemerkung schließt, daß Italiens Regeneration nichts zu fürchten habe, so lange sie mit Festigkeit und Mäßigung erzielt werde! X Schreiben aus Manchester, 12. Octoder. Gestern sand die Versammlung der Greditoren von de Jersey u. Comp. statt, welche potente Firma bekanntlich durch das Fallissement von John Thomas Sohn u. Lefeore in London auch genötdigt wurde, momentan zu suspendiren Das Ergebniß war ein durchaus befriedigendes. Nach den gemachten speziellen Vorlagen betragen die Activa 430,000 E.; davon 190,000 E. als Ausstände in Rußzland; wädrend die Passiva nur 340,000 L. auswiesen, worunter an Accepten des Londoner Hauses allein 260,000 E. figuriren. Die Adtragung der lausenden Obligo's wird in Raten von 25 pCt. p. Monat gescheben, so daß de Jersey u. Comp. in kurzer Zeit idren alten guten Ruf wieder werden geltend machen können, da ihnen immerdin ein Vermögen von 90,000 E. mindestens verbleidt. Es dat sich übrigens aufs evidenteste derausgestellt, daß dieses Haus in keiner Association mit jenem Londoner Hause je gestanden und sich überhaupt stets fern von allen schwindelhaften oder unsichern Entreprisen gehalten dat. Um so mehr kann daher nur bedauert werden, daß die conpulsivische Handelsbewegung auch diese geachtete Firma in diese Lage, wenn auch nur momentan, versetzte. Italien. Livorno, 9. Oct. Auf die jüngst unter so großer Aufregung und tumultuarischen Auftritten verlebten Zeiten, scheint jetzt endlich eine verdältnißzmäßig rudigere, wohlthuende Epoche eingetreten zu seyn. Die Gründe diezu sind mannigfacher Art. Das italienische Nationalgefühl sieht sich durch die von Oestreich dinsichtlich der Besetzung Ferrara's angeblich gemachten Zugeständnisse anerkannt und geebrt. des, eine Nationalg fhüt. Das vor ein setz derselben bringt mentlich sind die sr Mißtrauen von S Punkte daraue Publikum seet allze kommt serner, daß ster durch ihre beka Vertrauen einslößen nächst den versproc in der Gemeindeve entgegenseden zu 9 wird die Presse nur schlagene, aber bei weise aus dem Gest gung zuückkedren. angeregte Kriegslän# neuerte Aufruf„zu auf die Dauer## verständige Veranla etwas medr als 84 bilk Si. Marino: gedenden Bewegung indem daselbst der bestedende Ratb### der derselden werden gewählt, und die leyn. Diese Veränd hbrigens auf die### vor sich. Der Gen nelli, wurde wie r Mission nach Paris Neapel, 8. 4 Miniseste erlassen. meine Entwassnung stellt 10 Individuen verspricht allen Insu Suspension der Voll Die dereits über Nachrickt der Abdar zu Gunsten des### sich laut Nachrichten, erhalten dat, best### datte wie man sich Herzogthum verlassen des genannten Blatt gentschafts. Conseils ses Ereigniß bekannt eines Te Deum auf, Le Gdorardesca, Gre von Toscana, sollte begeben, um im Na vom Herzogtbum zu Truppen begleiten I Eklat zu geden. D aus Turin vom 11. Kriegtminister, und der auswärtigen An aus dem Kadinet. Basel, 12. Oel wir aus den Kanione wie aus Luzern, Urt men alle darin übere nem Kriege allenthalb werden; und man nich in den nächsten Woch wartet eine energische Großmächte, in der Blutvergießen gewarr leidet gewaltig durch Verhältnisse. Seit ein mit Reisenden überfü dem Innern der Schi land und Frankreich. auf Schweizer Bode nes furchtbaren Büre überall werden Waff nach den Sonderdund aller Vorsicht sind dadin gelangt. Mai könnte derüder nädern gestern versammelte? kons Baselland, dat schränkten Kredit für stungen eröffnet. Zug, 14. Octdreifache Landrath per schaft weitere Instruct trag, der von llberal Sonderbund und Jest 20 gegen 116 Stim Antrag eines Conserve zu verzichten, der vor aufgenommen ward, men, jedoch daran di itt bedauptet geradezu, daß chreiben im Hotel des Hrn. sev und erklärt das Vererung in dieser Angelegen ungesetzlich.„Soich Bekreichs gegen die Schweiz, randern, ist ein ebenso uner Mißdrauch der Gewat.“ soll weder der König noch reise der Königin Cdristine yn, da sie idre Unpopulawick idrer Reise soll dauptVersöhnung zwischen d### ken— Die Presse will acourt nicht gern sich nach dort lästige Verwickelungen lücksberg soll besinitio zum zen bestimmt seyn.— Der wissen, daß die Unterbandd dem Oestreichischen Gouras Okkupation wieder abvon Oestreich eingereichts n Hauptbestimmungen von worsen worden(Hierg der Patris von Florenz kossi im Namen Guizer's aß laut Mittbeilungen des zra von den Oesterreichern — Renten 75, 55; span. ittanten. ctober. Gestern sand im er ein Kadinetsratd statt, beiwohnten.— Odwodl en Beistand leistet, unter drere Häuser, die trotz idnheit waren, unterstägzte, fortwädrend sehr bedrängt. ehr gewichen ist, so halten dren Geldern noch immer ist wieder, so wäre des — Unter den an der t g e w o r d e n e n Z a l l i m e n t e n erren Knapp aus Abington, Ofd. Zettel ausgeben durfte, rence, Philipe u. Södne, dl einen Namen hatten. ch einige Speculanten falder die Abrechnung desser hatte; freilich daben medniermäkler ihre Differenzen In Folge der Liquidation wieder derunter.— Zu ses Bankett von Protestan. weniger brachte der Vorden Popst aus, den ein icher unter rauschendem derte.— Die Times widin Reform, besonders aber einen anerkennungsvollen Bemerkung schließt, daß nichts zu fürchten habe, eit und Mäßigung erzielt us Manchester, 12. die Versammlung der Greu. Comp. statt, welche c durch das Fallissement on u. Lefeore in London momentan zu suspendiren. durchaus befriedigendes. ziellen Vorlagen betragen davon 190,000 E. als wädrend die Passiva nur worunter an Accepten des 260,000 L. figuriren. fenden Odligo's wird in Ronat gescheben, so daß urzer Zeit idren alten gueltend machen können, da rmögen von 90,000 E. s dat sich äbrigens aufe daß dieses Haus in keiLondoner Hause je geipi stets fern von allen dern Entreprisen gebalten daher nur bedauert were Handelsbewegung auch diese Lage, wenn auch * n. Auf die jüngst unter so umultuarischen Auftritten jetzt endlich eine verbältuende Epoche eingetreten diezu sind mannigfacher Nationalgefühl sieht sich dinsichtlich der Besetzung sten Zugeständnisse anerkannt und geehrt. Der Wunsch des ganzen Landes, eine Nationalgarde errichtet zu seden, ist fhüt. Das vor einigen Tagen neu erschtenene## seyz derselben dringt dedeutende Veränderungen, mentlich sind die früder darin enthaltenen, einiges Mißtrauen von Seite der Regierung verratbenden Punkte daraus verschwunden, so daß mon im Publikum jetzi allzemein damit zufrieden is. Hiezu kommt serner, daß die beiden litzternannten Minister durch ihre bekannten Gesinnungen allgemeinet Vertrauen einflößen, weshald man mit Rude zunächst den versprochenen wichtigen Veränderungen in der Gemeindeverfassung und dem Polizeiwesen entgegenseden zu dürfen glaudt.— Hoffentlich wird die Presse nun auch auf die Ansangs eingeschlagene, aber besonders in der letzten Zeit theilweise aus dem Gesicht verlorene Bahn der Mäßigung zurückkedren. Der fortwädrend von derselben angeregte Kriegslürm, und der im mern neuerte Aufruf„zu den Wassen“, kann unmöglich auf die Dauer Anklang finden, wenn dazu jede verständige Veranlassung seblt.— Die kleine, jetzt etwas medr als 84100 Einwodner zählen“e Repubilk Si. Marino dat den rings um dieselbe vor gedenden Bewegungen nicht ftemd bleiben können, indem daselbst der aus 70 Bürgern aller Klassen bestedende Rath oder Senat in eine con reppresentanti verwandelt wurde. Die Mitalieder derselden werden von sämmtlichen Einwodnern gewählt, und die Verhandlungen sollen össentlich leyn. Diese Veränderung in der Staatssorm zing kbrigens auf die friedlickste Weise von der Welt vor sich. Der Generalsekretair der Republik, nelli, wurde wie man sogt, in einer besonderen Mission nach Paris gesandt.(9 3.) Neapel, 8. Oktober General Landl bei 3 Miniseste erlassen. Das erste befiedlt die allgemeine Entwassnung der Bevölkerung, das zweite steült 10 Individuen außer dem Gesetz, das dritte verspricht allen Insurgenten, die sich stellen, d#i# Suspension der Vollziedung des Urtbeilsspruches. Die dereits über Marseille verbreitet gewesene Nachrichkt der Abdankung des Herzogs von Lucca zu Gunsten des Großberzogs von Toscang dat sich laut Nachrichten, die das Journel des Debaterhalten dat, bestätigt. Der Herzog von Lucco datte wie man sich erinnern wird, provisorisch sein Herzogtdum verlassen. Zufolge der Nachrichten des genannten Blattes dat der Präsident des Regentschafts=Conseils Morquts Mazzarosa selbst diesesz Ereigniß bekannt gemacht, das in Lucca eines Te Deum ausgenommen wurde. Der Graf Le Gdorardesca, Groß Majordom des Großderzogs von Toscana, sollte sich am 10. Okt. nach Lucca begeben, um im Namen seines Souveräns Besitz vom Herzogtbum zu nehmen. Er wollte sich von Truppen begleiten lassen, um der Sache mehr Eklat zu geden. Dasselde Blatt dat Nachrichten aus Turin vom 11. Okt. General Villamarina, Kriegtminister, und Graf Margueritte, Minister der auswärtigen Angelegenheiten, treten zugleich aus dem Kadinet. Schweiz. Basel, 12. Octdr. Die Nachrichten, welche wir aus den Kantonen Bern, Zürich, Waadt, so wie aus Luzern, Uri und Freidurg erdalten, stimmen alle darin überein, daß die Rüstungen zu einem Kriege allenthalben auf das äußerste getrieben werden; und man nicht anders weiß, als daß es in den nächsten Wochen losgeben werde. Man erwartet eine energische Kundgebung von Seiten der Großmächte, in der zum Frieden gemadnt und vor Blutvergießen gewarnt wird. Das Geschäftsleden leidet gewaltig durch die gegenwärtigen trübseligen Verhältnisse. Seit einigen Wochen ist unsere Stadt mit Reisenden überfüllt. Sie kommen alle aus dem Innern der Schweiz und eilen nach Deutsch= land und Frankreich. Niemand weilt mehe gern auf Schweizer Boden, da man dem Ausbruch eines furchtbaren Bürgerkrieges entgegensiedt. Fast überall werden Waffensendungen angedalten, die nach den Sonderdundstädten bestimmt sind. Trotz aller Vorsicht sind indessen doch große Vorräthe dadin gelangt. Mancher der diesigen Spediteure könnte derüder nädern Aufschluß geben.— Der gestern versammelte Landrath unseres Nachbarkankons Baselland, hat dem Regierungsratd undeschränkten Kredit für umfassende militairische Rüstungen eröffnet. Zug, 14. October. Gestern war hier der dreifache Landrath versammelt, um der Gesandtschaft weitere Instruction zu ertheilen. Ein Antrag, der von liberaler Seite gestellt wurde, auf Sonderbund und Jesuiten zu verzichten, blieb mit 20 gegen 116 Stimmen in Minderdeit. Der Antrag eines Conservativen, auf den Sonderbund zu verzichten, der von Hrn. Landammann Kayser aufgenommen ward, wurde einstimmig angenommen, jedoch daran die Bedingung geknapft, daß die Jesuitenfrage fallen gelassen, den Keibeliken Garantien für ihre küchlichen und bürgerlichen Rechte gegeben werden, der Uhner Bund und die Stimmrechte der einzeinen Kantone unangetoftet bleiden, begangenes Unricht gesühnt werde u. f. f. Cdur, 12. Octoder Wider Erwarten dat unser Gr. Ratd so eden mit einer unter den odwaltinden Umständen nicht unbedeutenden Majorieat(38 Stimmen gegen 27) folgenden Beschluß gesaßt: 1) es sind zur Auflésung des Sonderdun. des vorerst alle gbtlichen Mittel in Anwendung zu bringen, seyen es Proclamationen, Absendung undgenöisischer Commissare, Ansetzung eines Termins oder andere von der Tagsatzung beliedte Formen; 2) sollten die Sonderbundestände durch gbtliche Mittel nicht dahin gebracht werden, ihrem Separatbündnisse zu entsogen, so ist mit den Wafson gegen dieselben einzuschreiten Ein von dem Züdrer der conservativen Kattoliken(Bundespräsi. dent Peterelli gestellter und von zadlreichen Petitionen aus dem katdolischen Theile des Kantons unterstätzter Antreg, diesen Beschluß den edrsamen Rätden und Gemeinden(das ist der officielle 2 druck) zur Annadme oder Verwerfung vorzulegen, wurde mit 36 grgen 27 Stimmen abgelehnt. Wird nun von dem in diesem Augendlick ebensalls versammelten Gr. Ratd St. Gallens ein gleicher Beschluß gesaßt, wie man dier wenigstens allgemein erwartet, so daif wohl gesagt werden, die Würsel des Krieges seyen gesallen. Daß aber der Vorort im Falle eines Krieges gegen die Sonderbundsstände auf die militairischen Streitkräfte Graubündens wegen der bedenklichen Stimmung unter den Katboliken durchaus nicht mit Sicherdeit rechnen dürse, was ich Idnen schon früder schrieb, füdle ich mich gedrungen noch ein Mal zu wit derdolen. Neuenburg So weit die sichern Berichte Bezug auf die von Besangon abgesandten Wafsen und Munition geben, sind bis jetzt erst die 4 Wagen in St. Ereir angehalten worden. Dagegen steden 40 Wagen noch auf franz. Gebiet an der Neuenburger Grenze, denen die Sendung des vorörtlichen Kommissärs Halt geboten hat, oder die wieder daben zurückgeben müssen. St. Gallen, 14. Oct., halb 4 Uhr Morgens. So eben dat der große Rath mit 77 gegen timmen„bewaffnetes Einschreiten gegen den Sonderbund" beschlossen. Die Instruction lautet wörtlich wie jene von Graubünden. z. O. p. A. 3. Der Antwerpener Precurzeur meldet aus Paris vom 16. Oct.:„Die deute Morgen aus der Schweiz dier angelangten Nachrichten sind sehr wichtig. Wenn wir einem Schreiden aus Veroieries=de France an der neuschateler Grenze vom 13. Oct. glauben dürfen, so wäre im Kanton Neufatel eine Revolution ausgebrochen. Es wam in dieser Beziebung zwei abweichende Angaben im Umlaufe. Die eine lautet, daß die liderale Bevölkerung, über das Verfahren der Regierung Sachen des Waffenconvois erbittert beschlossen habe, von verschiedenen Seiten der auf Neuschatel marschiren, sich aber vorder zu Boudrv, einer Stunden von Neuschatel gelegenen kleinen Stadt, zu vereinigen. Man fügte bei, daß die Erpeditionscolonne durch ein zadlreiches Corps waadtländischer Freiwilligen unterstützt werde. Andererseits behauptet man, die Regierung selbst dabe den Aufstand dervorgerufen, damit sie Gelegendeit erhalte, idre Andänger um sich zu schaaren, mit diesem Beistande einen Angriff aus die Datrioten zu versuchen, die auf Stockmar's energische Vorstellungen angehaltenen Waffenconvois wegzunehmen und sie idren Freunden in Freidurg zuzuführen. Eine aus Val de Travers angekommene Verson versichert, daß medrere Dörfer dieses Thales ganz verlassen seven, indem alle zum Waffentragen tauglichen Männer abgezogen wären.“(Das des Debats enthält ein Schreiden aus Neuschatel vom 12. Oct., welches von diesem angedlichen Aufstande nichts sagt, sondern nur meldet, daß der radicale Berner Abgesande Stockmar Tags zuvor unter Drohungen nach Bern zurück. gereist war und daß die Regierung ein zuverlässiges Bataillon zu Colembier, 2 Stunden von Neuschatel, aufgestellt datte, um etwaigen Angrissen fremder oder heimischer Rubestörer begegnen zu können.) Galizien. in der galtzischen Grenze, im Oct Wädrend die gallzischen Unterthanen, so weit sie in die Februar=Ereignißse verwickelt waren, dereits ihr Urtbeil empfangen haben, geben die in Haft befindlichen Krakusen noch immer der endlichen Entscheidung idres Schicksals entgegen, und unter diesen Umständen gewinnt diejenige Ansicht die Oberband, die eine gänzliche Amnestie für alle compromittirten Krakusen in Aussicht stellt, zumal die Aufsändischen in Krekan sich gegen den Reiser von Desreich keines Hochverraids schaldig machen konnten, de sie noch nicht seine Untertdenen waren.— Der Retdstend im Landbe ist gräß. lich, und man wird er müde, immer und immer wieder das alte Lied von Jommer und Elend anzustimmen. Der Reisende wird auf der Landstraße bäufiz Schaaren von nackten Bettlern beiderlei Geschlechts gewahr, die kaum einen versaulten Lappen daben, um die Blöße des zitternden Leides zu decken. Mu Schaudern denkt man deren, wet der Winter bringen wird und weiche Berdeerungen die nadende Cholera unter dieser elenden Bevölkerung anrichten muß, ja der Zustand ist so dossnungslos, daß man die Ankunft dieser Seuche als einen Erlöser für diese unglücklichen Geschöpfe detrachten kann.(Bresl. 3.) ußland. St. Petersdurg, 7. Oet. Unsere Zeitungen enthalten zwar Berichte über die Cdolera, die aber nicht weiter geden, als die vorigen, sondern nur melden, daß in Tuta weiter kein Fall vorgekommen ist. In Kertich daben sich aus der jädtschen Gemeinde medrere junge Leute zusammengethan, um die Cdolerakranken nach Anweisung der Aerzte zu übernedmen. Es ist das gewiß eine eden so seitene als edrenwertde Aufopferung.— Von der Reise Sr. Maj. des Kaisers wird weiter nichte gemeldet, als daß Se. Moj die Fadne von dem edemaligen, von dem Fürsien von Warschau errichteien Orlowschen Regimente, im Arsenal von Kiew vorgefunden und dieselde dem Fürsten zum eigenen Andenken für sich und seine Nachkommen übersendet dat.— Die Kälte dauert dier fort, wir daden 30 Grad R. und fadren in Schlitten.— Der Getreideverkauf nach dem Auslande dat ganz ufgedört.(Bresl. B.) Vermischte Nachrichten Berlin. Wie urg der Zudrang nach dem TheaterBillet=Verkaufs Bureau jegt dier ist. um Billete zu den Vorstellungen der Jenny Lind zu erdalten, dürfte auch aus dem Umstande zu entnehmen seyn, daß heute Morum 4 Uhr, also fünf Stunden vor Eröffnung des Burcaus, schon Herren und Damen vor dem Eingange des Schaufpieldauses demerkt wurden, welche zuerst in das Bureau gelangen wollten, we die Theater=Billete verkauft werden. Billete zu den Verstellungen der Jenno Lind werden von Unterhändlern zu 1—2 Fr. d'or angeboten und diese enormen Preise von vielen reichen Neugierigen und sogenannten Kunst=Entduslasten auch bezahlt Berlin. Die biesigen Blätter drachten in den legzTagen ein Verzeichniß der sämmtlichen Brandendurg= Preußischen Feldmarschälle, deren Zadl nun bis auf 56 gestiegen ist; es laßt sich zu dieser Rotiz noch dinzusetzen. daß 12 von ihnen Jugleich Gebeime Staatsminister und Mitglied des Gedeimen Staatsratds waren. Einer von , der Graf von Schomberg, war vorder schon Marschall von Frankreich, und ein anderer, der Graf von Schmettan, kasserl. Oestreich. Feld Zeugmeister. Nur zwei Feldmarschälle sielen auf dem Felde der Edre, nämlich der erwähnte Graf von Schomberg, als commandirender General der Englischen Armee, in der Schlacht bei dem Flusse Voyne in Irland, und der Graf von Schwerin in der Schlacht bei Prag. Die von dem Oberlandesgericht zu Bromberg depukirte Commission zur Untersuchung und Aburtheilung gegen die Theilnehmer der im Mai d. J. in Guesen und Wittkowo stattgehabten Ercesse veröffentlicht eine Reide von Erkenntnissen gegen die Tumultuanten. Diese Erkenntnisse lauten auf Gesängniß, Zuchthaus und, fast alleiniger Ausnahme der betheiligten Weider, auf Verlust der National=Kokarde und 20 bis 40 Pettschendiede resp. Stockprügel. Von 118 Verurtheilten, worer 18 Weiber, haben 73 Hiede als Zugabe erhalten. Ganzen ist auf 1900 Hiebe erkannt! Personal=Ebronik. Das neueste Militair=Wochenblau enthält folgende Ernennungen und Beförderungen: Schröders, Oberst, als Kommand. des 13. Inf.=Reg. bestättgt. v. BriePr.=Lieut vom 15. Inf.=Reg., zum Hauptmann und Komp.=Cdef. v. Dalwigk, v. Gülow, Ger.= Lient. von demselben Regim., zu Prem.=Lient. Vern. Schindeler, P.=Fähnr. von dems. Regim., zu überz. Ser.=Lieut, ernanmt. v. Schlemmer, Oberst zur Disp., der Cdaracter als Gen.=Masor und Aussicht auf eine Kommandantur verliehen. Prinz Adolph zu Bentheim=Teckleuburg, Masor a la Saite der Armee, der Ghoraater als Oderst Lient, beigelagt. Bekanntmachungen. Bekanntmachung. (20.647 2 d.) Der Bedarf an Ledensmitteln für das diesige Garnison=Lazareth pro 1848, soll im Wege n#### der Sabmissen, anter ven im Lazareth=Bureau offen gelegten Bediagungen in Gutreprise gegeden werden. Qualistüirte Unternedmer wollen demnach ihre Offerten mit der Aufschrift: „Gabmisslon auf die Bictuallen Eieferung pre 1848 bis zum 20. Octoder c. im Lazareth=Bureau abgeden, woselds die eingegangenen Anerdietungen, am Octoder c. Vormittags 10 Uhr eroffnet werden. Nachgedote dleiden underücksichtigt. Munster, den 12. Oetoder 1817. Königl. Garnison=Lazareid=Commission. Holz-Verkauf. (20 732) In dem zwischen hier und Odereving am Oesterdolze belegenen Kämmereiwald=Distriete Morksorth soll eirca für 7000 Thir. meistens starker Gichen Bau=. Ruz: Geschtrr und Brenuholz an Ort und Stelle nummerweise offentlich verkauft werden. Der Termin hierzu i8 auf Donnerstag den 28. d. M. und folgenden Tag und der Versammlungsort an #ktlichen Spipe des genannten Wald=Distriets u gon s 9 Uhr anderaumt. Dertmund, den 6 October 1947. Der Magistrat. Nachlasse (20.19 2.:) Dat 4441* Kaufmanns B. 8. J. t dierselds gedörige, auf der Hörsterstraße and..V Cat. 115 und 116 der MartiniLaischaft belegene massive Wodahaus nedst dahinter delegenem großen Garten soll in termino den 3. November c., Vormittags 11 Uhr. im Hause seldst zum meistdietenden Verkaufe audgesetzt werden. Munster, den 17. October 1874. Rintelen, Jusii Rat#. Die Ackerbau=Sonntagsschule zu Münster wird nach nächstens vollendetem ersten Cursus den zweiten am Sonntage den 2. k. M. November, Vormittage 11 Uhr, in meiner Wohnung. Magda leuen= Straße 1 5 k., beginnen, und in ihrem erster Haldjadr den Artikel: Bodenkunde. Bearbeitung des Bodens Werkzeuge zur Bodendearbeitung, behandeln. Es wird zur gefälligen Theilnadme an der Schule und zur deldigen Anmeldung doflichst viermit eingeladen, mit der Bemerkung, daß eine ausführlichere Ankündigung nebs einer Zngabe des Directoriums des landwirtdschaftlichen Hauptvereine in der nüchsten Nummer 42) der landwirthschafeltchen Zeitung erscheinen wird. Münster, den 15. October 1847. Oeconomie= Commissair (20736 wr. Biepiuck. Manufactur=Waaren=Auction. (20,705 Heute Mittwoch den 20. Octoder, Nachmittags 2 Uhr Fortsetzung der Hügerschen Auction auf dem Gaale des Herrn Bruggemann auf dem Alten Steinweg. Es kommen vor: sehr schone schwarze und weiße Hutfedern, Band. Seide, Westen, Zepdor=Tuche, Lama 2c. 2c. Aus gerichtlichem Auftrage: Thiers, Aust Große Blumen Versteigerung von Brüsseler Pflanzen. (20.735. 2. 2) Donneretag den 23. Oetdr. c., Morgens 10 Uhr, werde ich im Auftrage des Hen. 2. Bourgeis aus Brussel eine große Sammlung Blumen und Pflanzen im Saale der Herrn Wirthe Bruggemann auf dem Alten Steinweg vierselds offentlich 2 tout prir gegen daare Zahlung zum Verkaufe ausstellen, nämlich: Somsile.: 10 Zus dech. ausgeseichnet, mit Anespen. ausgezeichnete Wiscsls Corcabißoria, 100 verschiedene Sorten Rhobobenbron, 100 verschiedene Gorten Gactus, eine Gammlung hochstämmiger Rosen, eise Sammlung slauer Hortensis und mehrere an: dere. theile mit Knospen, theils mit Bluthe. Hassenkamp, Auctionator. (20.639. 2. b.) üm bamit aufzurdumen(ollen Freitag den 21. Octoder e. Vormittags 9 Uhr anfangend. grüne Gasse„0 323 allerhand Modilien und Hausgerätde, worunter Gekretare, Kleiderschränke, 1 Küchenschrank mit Glas= Aufsag, Mahagoni= und sonstige Auszied- und runde Zische. Spiegelschranke, gepolfterte und Kohr- Stühle, große und Kinder=Beitladen. Oefen mit Röhren, eine große Balame mit Schaalen, grote und kleine kupferne Kessel und zinnerne Geschirre, so wie eine große Parthie Bettwerk und sonstige Hausgerätde, ferner eine zweisitzige Chalfe und ein fast neuer Stürz=Karren an den Meisdietenden verkauft werden. Jodoc Rachel, Auctions=Sommissatr. (20.130), Frauenstraße# bs stehen 3 mödlicte Zimmer sofort zu vermiethen. Berlinische Lebens=Versicherungs=Gesellschaft. Mit Schluß September d. J. waren versichert 6339 Personen mit Sieben Millionen und 610,400 Thalern, und wurden 109 Personen, versichert mit 126.500 Tdalern, als verst eben angemeldet Das Gesellschafts=Vermögen ist circa Zwei Millionen u) 214,500 Thaler. Die aus dem Jahre 1842 entspringende Dividende ist 21% pro Cent, wovon die Versicherten% bezieden. Die Verdältnisse der Gesellschaft berechtigen, das Publicum zur Theilnadme einzuladen, und werden demselden Geschästs= Programme, Antrags=Formulare und sonstige Erläuterungen von den Herren Agenten der Gesellschaft, so wie vom Unterzeichneten(im Geschäfts=Lokal, Spandauer=Brücke No. 8) stets bereitwilligst ertheilt. Berlin, den 6. October 1847. Lobeck, General=Agent. Vorstehende Nachricht üder die bisherige Wirksamkeit der Berlinischen Let ans=Versicherungs. Gesellschaft bringen wir diermit zur öffentlichen Kenntniß. den 20. Octoder (2073) (20.739) Heute Mittwoch u# Ortoder, des irgens 12 Uhr, soll in der Remise der 2c. Kellermannschen Carie am Domplay ein großer schoner Laden mit Tonebank dem Meistbietenden gegen daare Zahlung verkauft werden. Tbiere, Nuct. ZAUBER-TIIENTER in Munster. (20.739) Indem ich für den mir bisder gewocde. nen zahlreichen Besuch meinen innigsten Dank ausspreche, beedre ich mich zu den auf henke, Mittwoch den 20. October, stattfindenden letzten Kunstvorstellungen, von denen die erste um 5. die zweite um 7 Uhr Abende begiant. ganz ergedenst einzuladen, und werde ich mich gemit bemühen, auch in diesen Vorstellungen den Beifall des anwesenden Pudlicums einzuernten Die Zettel desagen das Rädere. Friedrich Wülhelm Meyer. Magie D. Meyer aus Mainz empfiehlt zu En gros-Verkauf ihrend der Dauer des Münster Sends sein ### assortirtes Lager Taschen Penduld Schwarzwelder Udren in großter Auswahl; ferner alle Sorten Fournituren. Werkzeuge, Gläser, englische Zeilen. Raspeln, Rund= und TriedRadl, Randerir Rädchen, Levant Steine. Pariser Rerd. Kratzbürsten. Gradstichel für Graveurs, Lithograpden und Goldarbeiter, Landsagen für Goldarbeiter. Zummmacher, flache und dodle engl. Schreiner und Nammma Stemmeisen für Schreiner 2c. Sein kokal is bei Heu. Brüggemann. Bäcker am Altenkeiaweg.(20717 2 b) (20.740) Heute Morgen gegen 8 Uhr ist von einem armen Hausknechte auf dem Wege vom Berspohl uder Endgeri= Kirchhof nach der Lätte= Stiege eine Brieftasche mit einem 5 Thalerschein verloren worden.— Der redliche Zinder wird dringendst gebeten. diese Gegenstände durch die Expedition 9 3. wieder seine Hände gelangen zu lassen. (20711. 2.:) Die auf der Kitter= und 1444 Corduenen Straße aud deie 152 154 155. rt. 156 216 und 217 gelegenen Häuser werden am Freitage den 29. dieses Wonats Mittags 2 Uhr an Ort und Stelle verkauft Commissionatr G. Meyer ertheilt näbere Auskunft. 20.712. 2. e). Am Montage den 25, dies. Wis., Mittags 3 Uhr. soll ein circa 4 Morgen großes Grundstück, gelegen auf der Geis der Insel gegenü#der, an Ort und Stelle verkauft werden. Die Erklärung über den Zuschlag erfolgt im Termine, und is das Nätzere beim Gommissionair G. Meyer in erfahren. Lehrlings=Gesuch. (20.743) Ein junger Bann, judischen Glaubens, selcher das Klempner Gewerde zu erlernen wünscht, ann unter annehmbaren Bediugungen gleich in die Lehre treien bei K. Leffmann, Klempner in Billerbeck. 20.744 2.:), Ein gendter Uhrmacher Gehälfe kann gleich in Arbeit kommen dei J. Balbiano. 20.745) Uhrmacher Ein ieer n Dorsten. er Modelm Gashofe zum (20.125, win werer, verdeckte wagen fährt am Samstag den 2 ## e dier nuch Berlin ab. Näteres zu erfahren König von England. (20746) An Neuenplot„V 115 Kehen zwei mebelierte Zimmer nedst Bedientensube und Stallung für 2— Pferde sofort zu vermiethen. (20.147.2:) Eine gewandte, mit guten Zeugnissen versehene Köchin, die sofort eintreten kann, wird gesucht Briefe, gezeichnet W. A. Z., besorgt die Expedition dieses Blattes. 20,748 2 a). Ein gewandter, mit guten Zeuzlissen versehener Kellner, der sofort eintreten kann, bird gesucht. Briefe, gezeichnet W. A. Z., beforgt die Exped. dieses Blattes. 149) Frische Homeranzen, Apfelsinen und etcroner bei Laporte& Krüger. Haupt=Agenten. (20 750. 3. a)., Eine Kochin, welche im Gesbefe conditionirte und gute Zeugnisse aufzuweisen hat. wird gesucht. Ben wem, fagt die Erpebition d B1. (20.151), Ge sind mehrere Simmer zu vermiechen mit oder ohne Ao# Aegidil. Straße. 102. Todes=Anzeige. (20 152) Am 7. d. M. stard dabier, gestärkt durch den Empfang der h. Sacramente, mein lieder Mann, der Steuereinnehmer O. Jurstraßen, im 55 Jahre seines Alters und im 13. unserer ehelichen Verbinbung. Berwandten und Freunden diese Anzeige, mit der Bitte, des Dahingeschiedenen im Gedete zu gedenken Wettercappeln den 16. Octoder 1847. G. Zurstraßen, ged. Stedett. Todes= Anzeige. (20753) Um 16. d. Mis. Abende verschi. s, mehrmals gestärkt durch die Heilsmittel der Religion, unsere geliedte Tochter Bertha im fast vollendeten 15. Ledensfahre.— Geduld milderte die Leiden ein sechtmonatlichen Lungenkrankheit, ein sanfter#o# endete sle.— Verwandten und Freunden den schmerz. lichen Verluß anzeigend ditten um christliches Andenken im Gedete Niedieck und Frau. Müaßer, 19. Oktober 1811. Todes= Anzeige. (20754.) Gettern Abend stard an der Adnehmungs= krankbeit, versehen mit den dh. Sokramenten und im 37. Ledentjahre, meine innig geliedte Frou Elisadetd, ged. Wiethoff. Gechs unmündige Kinder beweinen mit mir die so früh Dahingeschiedene Verwandten, Freunden und Bekannten diese Treuranzeige, mit der Bitte, der Berstordenen im Gebete zu gedenken. L#denscheid, 11. Oktoder 1847. Vertran. Kanzlei Dirckter. Literarische Anzeige. Von G. van den Berg, derssich schon vielfach durch seine Lehrdücher um die Verbreitung der englischen Sprache verdient gemacht, is bei G. 1. Riemeyer in Hamburg erschienen und in allen Buchbandlungen, iu Münster in der Coppenrathschen Buch= und Kunsthandlung. Goes dei Rasse und Paderdoen bei Fr. Schoningb zu haden: Praktischer Lehrgang zur schnellen und leichten Erlernung der englischen Sprache. Nach„Ahns Lehrgang der fran##sischen.“ Uster und 2ter Kursus. à 9 Bogen in gr. 8. Preis à 9 Sgr. Angekommene Fremde. Im Münsterschen Hofe(Carl Rölckens Nachfelger, A. Bölcker.) Burmeister, Fabrikant a. Hemburg. Klorenz Mechanikus a. Nachen. W. Scheele a. Bremen, Kreuzberg a. Abrweiler, Schellmann a. Meinz, C. Oestreich a. Kassel, Kaufl. Im kinig von Euglans(Gerdaulet.) Fischer, Dr. med. a. Warendorf. Ponsgen e. Kaltenkirchen, F. W. Hilger nedst Feäul. Schwester a. Lennep. Geuneberg a. Bremen Engel a. Koin, Kammer a. Heildronn. Müller a. Bremen. Kaufl. 1f. Schenkwald, Kaplen a. Ludinghausen. J. H. Hütter, Rentier a. Düsseldorf. Schlaghecker, Oecsnom a. Essenden. Hermann, Organist a. Quakendrück. Frau Rüskamp u. Söhue a. Seppenrade. Kersing a. Bochold. Koppen a. Erwitte, Studenten. Buddenberg a. Bünde, Bovensiepen a. Mettmann, Ropto nedst Sohn a. Geppenrade, Junkers a. Rbeydt, Spiro, Philipp a. Rheinberg, Kaufl. •1 2 Hoffmann, Stud. philas. a. Kempen. Giegmann, Tombeil, 2. Burgsteinfurt; Kupper a. Gladdach, Meyer a. Quakenbrück. Reuter a. Iserlohn, Hangmann a. Walstädte, Kaufl. Fräul. Meyer a. Quskenbrück. Keitler a. Bochum, Schüz a. Hamm, Kaufl. Theater=Anzeige. Mittwoo den 20. Ortoder: Eine Familie. Original Schauspiel in 5 Aufzägen, von C. Birch=Pfeisser. Druck u Verlag Coppenrathschen Buch= u. Kunsthandl. Verantwortlicher Redacteur: J. Coppenrath. Diese Zettung erscheint täglich, Montags ausgenommen, und koster dier 2 Thlr. 10 Sar., auswärts portofrei 3 Thir. 15 Ser. halbjährlich. Nro. 252 Deut * Schreiden So eden kehrt die ne tion mit der für uns rück, daß das Bataillo Die Möglichken, daß rende Jäger= Batoillor unserer Deputation worden— Die Bi in vieler Beziehung re len wir dossen, daß 4 eintreten mögen. Berlin, 15. Ostertalblatt enthalt ein chem Jemand, der dad Stadigemeinde Brückbat, die sie nicht in de sich nicht an die Bediese selbst mit seinen halten kann.— Beieinigen Stadtschulen u nächst versuchsweise Ur Schnellschredekunst) is so günstig ausgesal werden soll, und da den Stadtschulen Unt genommen haben, so Kostenersparniß die 2 Gestern hat sich an judische Orioatdocent, der medizinischen Zakul stern im Publikum un rüchte nach, sollte ma nung der Eisenbadn n von dier nach Paris Natürlich war das Ge eine kleine Ironie auf stand seyn, daß heut post gänzlich ausgeblie Berlin, 10. O gesgeschichte heute so wird nunmehr mit noch immer vacante G den Pforte, werde dur Rath Grafen Portales dlikation dieser Ernenn Auch eine andere diple schon seit geraumer Ze Hen. v. Wagner nach ral=Consulat für Aegr und zwar an den Ma vergeben worden seyn. Zeit von dem bisberig für Sprien und Pald Wildenbruch, zugleich worden, und es be Alexandria residirt. gedalten, daß Hr. v. wärtig hier befindet, rückkehrt, sondern in d bahn übertritt. Bekbruch ein natürlicher Preußen.— Der fri der schweizerischen Eit lich und Lottum, der Ministers, der sich im ins Privatleben zurück legenheit die außerord. zum Wirklichen Gebei den, ist vor drei Tag