then bend aus 7 Piecen, mise und Siallung 20.000 96. Uhr beschlos unser #r. der vormalige frühzeitig mit des den. im 76 Jahre sche Laufbadn.— Folge von Alters= diesen für und se dig und sanft wer so war er auch Vordild für seine inder durch Ergedurch die große in allen Verhälteichnete. 17 Outerblichener ge. es in seinen uner*, meinen lieben Sondermann, im unserer so glück5½ Uhr von meiard an den Folgen der sechtwochent. rößte Geduld und durch einen zweiute auf den Diner noch mindersähde ich Berwandten itte, der Seele des # zu gedenken igen Gonner, das eschenkte Zutrauen zm ich des von 15— na eines Werkverines Sohues fortLeben aparte's schen Kaiserreichs. von Coufin e. 1.— 4. Heft. 1 5 Sar doten- Sommlung dald dieselde vier age erscheint— halten. emde Carl Reickene ten, Portienlier e. öln. G. Bolland, an Jebrikant e. (Gerbaulet.) Schubarth. Doet. ecke a. Deldruck. erg„pan Zimle sell. Schneldocher, nn, Medicochtrurg Kaufm. a. Ahaus. 9 a. Essen, Kaufl. durg. eldspezien 103 1 c. 2 M.— p. 101 7/8 C. ur k. S. 85% P. 85% G. 2 M. 665½ P. 85 C. k. S.— p. 99 76 8. 2 m.—„. 99½ O. 2 M. vr 5Th. 20 f9.—pf. . 3„ 18—„ 5t.5„ 20„ 6„ Diese Zeitung erscheint täglich, Montags ausgenommen, und kostet dier 2 Thlr. 10 GSar., auswärts portofrei 8 Thir. 15 Ser. halbjährlich. Inserate werden mlt 16g per Petitzelle oder deren Raum berechurt, müssen jedoch gleichzetna tus diellige Int. Ligenzblatt inserirt werden. A## Nro. 205. Münster, Freitag den 27. August 1847. Die Verhandlungen des Polenprozesses *0• Schreiben aus Berlin, 24. August. Wir haben zu unserm gestrigen Bericht noch das E# gebniß der Verhandlungen gegen Raronski und Bialtomekt nachzutragen. Der erstere, in Posen und auf der Universttät zu Berlia gebildet, als Artillerte=Lieutenant Theilnehmer der Revolution von 18 49/81, ist wegen der schon bei dem Bericht über Sokolnicki mitgetbeilten ihm zur Lost gelegten Hanklungen in Anklagestand versegzt. Er soll denselben, wie wir gestern beiichtet, zur Theilnahme an der Verschu#rung drredet, an der Conserenz im Posener Bazar am 4. Fedr. v. J. Theil genommen und die Ernennung zum Commissarius des Schrodaer Kreises von Wolniemiez erdalten baden. Der zweite, (v. Biallomskt) erst 33 Jahr alt, Miteigenthümer zweier Güter im Schrodaer Kreise ist im Besig einer Menge der polntsche verelutionaiten Literatur angeböriger Bücher gefunden, und kiese bei ihm in Beschlag genommen worden. Die Anklage bebauptet von ihm: er habe auf einem seiner Guter den Elzanomekt und meh neue andere Emissäre der 1grolutionalren Propaganda beverbergt, dem eisteren auch 200 Thlr. gelieben. Er soll überdies in Gammlung staustiicher Neiizen für die Zwecke der Verschmörung thäng gewesen seoa und sich dazu der Hülfe des Privaisecretaits Grünberg(im Dienste der Distriets=Commissarien Mannstein und Friedrich) bedient baden, durch diesen auch sechs Polizeidehörten wegen Mittbeilung solcher Notizen angegangen seyn. Die verolutionalte Thänigkeit des Bialkone#1 soll aber hierbei nicht steben geblieben soyn. Die Anklage ezstl von einem Vereine, welchen der Angeklagte im August 1845 mit dem Justizcommissarius Machulla und dem Burgermeister Sirznzinst zur Uebung im Scheibenschiehen, weiches in Schroda flaufinden sollte, gestiftet habe. Auf seinem Gute Pierzchno habe der Angeslagte sein Dienstleute gleichfolls im Schießen nach der Scheibe ge übt, sie mit„Brüder!“ angeredet, ihnen Wein reiche lassen und dann gesagt:„e# wirde dinnen Kurzem Krieg ausbrechen, und sie sollten die Deutschen todtschlagen, die preußischen Bebörden würden aus dem Lande gejagt und das Königreich Polen wieder bergestellt den; sie würden alle nach dem Siege belohnt werden und Land erhalten.“ Dergleichen Vorfölle sollen öster wiederbolt haben. Dem Angeklogten wird überdies Theilnahme an den Kavallerie=Mandrrtrübungen, weiche der v. Kurnatowölt geleitet habe, zur Last gelegt. Endlich wird er der Theilnahme an der Verleitung des Poninski und des Moszezenekt zum Beitrin und an der Conserenz im Bazar zu Posen so wie der Vorlesung der Aufstanes= Instructionen angeschul. viat.— Der enste der genannten Angeklagten, v. Radonsti, hatte den Just.=Comm. Lewald als Vertbeieiger zur Seite. In der Voruntersuchung hatte er ziemlich vellständig die Thatsachen der Anklage zugestanden der össentlichen Verhandlung stellte er Alles in Abrede, und behaupiete von dem Inquirenten durch die Vorspiegelung, daß die Mitangellagten Alles gestanden ha#ten, er möge das von Jenen Ausgesagte nur bestätigen, dann würde er auch seine Frau und Kinder wieder zu sehen bekommen, zur Bestätlgung des ihm Vorgesagten verleitet zu seyn. Der Mitangeklagte v. Poninski, vorgerufen, stellt eine frühere Aussage, nach welcher der Angeklagte an der Versammlung vom 4. Bedr. Theil genommen haben sollte, in Abrede.— Der Vertbeidiger nimmt Veranlassung, das Verfahren des Inguirenten, Landgerichtsrathes Mileta, zu erörtern; derselbe habe dem Angeklagten ungesetzliche Vorhaltungen gemacht, mit demselben mehrsach, ohne ein Protokoll zunehmen verhandelt und sich erlaubt,„auf das stockte Gemutd des Angeklagten“, wie es in den Acten einzuwirken. Der L.=G.=R. Mileia war noch anwesend, und wurde deshalb nach einer Unterbrechung mit der Verhandlung gegen Bialiomski verfahren. Verdandlung zeichnete sich durch ein sehr langwieriges Zeugenverhür aus. Ueberdies war auch die Person des Angeklagten keine von denjenigen, welche das Interesse der Zudörer lebendig zu erhalten vermögen. Auch er leugnet die ihm in der Anklage zur Last gelegten Thatsachen, und bestreitet namentlich, ein Manist des demokratischen Vereins unterzeichnet zu haben, wohl sein Name sich unter den Unterschriften Anet. aß eie Emissäre bei ihm gewesen und Eizaneweki von ihm Geld erhalten, gesteht er zu. Seine Sammlung staistischer Notizen will er jedoch lediglich im Interesse des agronomischen Vereins veranstaltet haben. Auch die Zusammenkunft im Bazar vom 4. Februar gibt er zu, leugnet aber den revolutionären Zweck und Character verselben. Der Vertdeidiger machte auf einige zu Gunsten des Angeklagten sprechende Umstände aufmerksam, wurde darauf die gestrige Sitzung geschlossen.— In heutigen wurde der Anfang mit Vernehmung Anzohl von Dienstleuten des Angeklagten gemacht, Depositionen durchschnittlich dahin übereinstimn daß der Angeklagte sie im Schießen geubi und öfter lem Kriege gegen Preußen gesprochen besten Schützen Belobnungen versprochen habe. Nach Einigen habe er den Leuten gesagt, sie wollten die Preuven nach Brandenburg jagen. Eine Anzahl von Ga lastungszeugen, meist Bekannte und Freunde des Angein sprechen zu seinen Gunsten. Der Conditor des ter Bazar, Prevosti, will von der Anwesenheit des Angeklagten am 4. Februar nichts wissen. Es sino zu Zeugen vorgeschlagen: der Gesangenarzt der Hausvoigtel Dr. Hofmann und der Inspertor des Gesängnisses, Lientenant Siephan. Da sie noch nicht an wesend sind, so werden aus ihren früheren Aussagen die Beschwerden des Angeklagten über die ihm Seitens des Ingutrenten Hen. Miketa widerfahrene Behandlung verlesen. Nomentlich fiel dabei auf, daß der Inquiren: Angabe des Angeklagten ihm ein Daguerreoi ###ld seiner Frau und Kinder vorgezeigt habe, um weich zu machen, und ihn durch die Hoffnung, seine Familie wieder zu sehen zu Geständnissen zu vermögen. Der Mitangeklagte v. Kierskt will diese Versprechungen es Inquirenten gedört haben. Der Vertheidiger nimmt auch hiervon zu Angriffen auf das Verfahren des Ingutrenten Anlaß. Der Stabsarzt Dr. Petri, als Zeuge, bestätigte, daß der Inquirent den Decan Knolinekt als bereits in einem dem Irrsinn nahen Zustande besunden, noch zu Protokoll vernommen habe. Ferner soll sich aus den Acken ergeden, daß er den voneki der Unterschlagung von 200 Ridir. beschuleigt habe, welche gar nicht vorloren gewesen soven, — Nach der Pause, welche mit dem Schluß dieser Verhandlung eintrat, wurde mit dem Verdör gegen Anastastus von Radonsll fortgefahren. Deutschland. Berlin, 21. August. In ädnlicher Weise wie die Verjüngung des Kirchenstaates auf die übrigen Staaten, in welche Italien getheilt ist, einwirkt, hat auch der lebhaftere Gang der Dinge in Preußen schon mehrfach seine Kreise über Deutschlands Flächen geschlagen. Die mächtigste Rückwirkung wird zunächst wohl von unserm mündlich öffentlichen Gerichte ausgeben. Aber auch die Versassungsbewezung seit dem 3. Fedruar scheint bereits so hinüber zu wirken, daß aus Stimmungen Handlungen hervorgehen. Das Fürstenthum Waldeck eisert, wie die„Deutsche Zeitung" berichtet, dem Königreich Preußen nach, Zwar besitzen die Waldeckischen Stände nach der Verfassung von 1816 schon das Recht der Steuerbewilligung, der zustimmenden Mitwirkung bei Gesetzen und andere, aber es waltet dort der große Uebelstand od, daß die Stände eigentlich nicht zusammenkommen, weil dies ihrer großen Zahl wegen zu viel Kosten macht. Sie begnügen sich mit schriftlicher Verdandlung und Adstimmung. Nur der Grundbesitz von Ritterschaft, Städten und Landgemeinden, ist vertreten; die Wahlen in den letzteren und in der Hauptstadt Aroisen gescheben auf Lebenszeit. Das Erwachen aus solchen Zuständen bekundet eine so eben überreichte„Petuion an die Landstände um Revision unserer Versassung", unterzeichnet von 1400 Personen aus dem ganzen Lande, welches überhaupt nicht mehr als 60,000 Einwodner hat, so daß, diese zu 12,000 Familien gerechnet, der 9. Theil der letzteren in der Petition vertreten is. „Fast die ganze Intelligenz des Landes, mit wenig edrenvoller Ausnahme eines Theils der Residenzbewohner“, hat unterzeichnet. Die Petition verlangt, daß nicht ferner der Grundbesitz allein vertreten sey, sondern will„jedem volljährigen und anfässigen Staatsbürger, welcher durch sittliche Unbescholtenbeit, staatsbürgerliches Verdienst und wirthschaftliche Unabhängigkeit der Gesellschaft eine Garantie zu bieten hat“, das active und passive Wadlrecht ertheilt wissen. Die Petition beantragt serner Beschränkung der Zahl der Abgeordneten, damit regelmäßige Versammlungen möglich werden, Oeffentlichkeit der Verhandlungen, und freie Wahl der Vertreter, ohne Beschränkung auf Standesgenossen und Bezirke.(Berl. V. 3.) * Schreiben aus Berlin, 24. August. Ungeachtet die Reiseroute, welche unser König von Ischl aus nimmt, nur wenig dochgestellten Personen bekannt ist wollen Viele doch wissen, daß unser Monarch im Fluge auch Genua, Rom und Neapel mit seinem Besuche beehren wird. Geheime Legationsratd Hr. v. Reumont, der sich wäyrend seines frühern längern Aufenthalts in Italien von diesem allgemein dochgepriesenen Lande besonders in künstlerischer und wissenschaftlicher Beziehung viel Kenntniß verschafft dat und sich gegenwärtig daselbst wieder zu einem wissenschaft. lichen Zweck aufdält, dürfte Se. Maj. nun auf Höchstoessen italienischen Reise auch begleiten.— Die dier bestebende deutsche Gesellschaft wird in Verbindung mit der hiesigen literarischen Gesellschaft am 28. d. M. den Geburtstag Görbe's im englischen Hause durch ein gemeinschaftliches Souper feiern.— Die mit einer unermüdlichen Ausdauer idren edlen Zweck verfolgenden Entbaltsamkeitsvereine haben als sicheres Mittel zur Verwirklichung idres Grundsatzes:„Verdrängung des Branntweins als Genußmittel“ mit Recht die Einwirkung auf die Jugend angeseden, zu diesem Zwecke auch namentlich die Schulknaben zu bestimmten Zeiten versammelt, sie mit den Nachtbeilen des Branntweingenusses auf Leid und Seele bekannt und zur Ueberwindung der sie im Junglings= und Mannesalter antretenden Versuchungen tüchtig zu machen gesucht, und die zu diesem Beduse versammelten Knaden auf die von idnen zu erwartenden Hoffnungen mit dem Namen„Hoffnungsschaar" bezeichnet. Unter der diesigen Gesellschaft der Entdaltsamkeitsfreunde hat sich jüngst auch eine Abtheilung gebildet, die mit dem 3. Aug d. J. eine solche Hoffnungssedaar ins Leben gerusen hei. Leztere versammelt sich“ seitdem jeden Sonntag Nachmittag in einem dazu bestimmten Lokal und zädit dereits über 300 Mitglieder Zur Erreichung des vorgesteckten Zieles hat gedachte Abtheilung es für nötdig erachtet, 1) der Hoffnungsschaar zur Erdaltung der Ordnung und zur Vermeidung der Adspannung eine der militairichen ädnliche Einrichtung zu geben; 2) derselden Gesangunterricht zu ertheilen und sachgemäße Vorträge zu dalten; so wie 3) es sich vorbedalten, nach vollständiger Organisirung der Hoffnungsschaar, Spoziergänge mit derselden zu machen.— Die Zufuhr in Getreide, besonders in Rogaen und Weizen, war auf dem deutigen Landmarkt noch größer, als in den verflossenen Tagen, und deren Preis auch aberwals gesunken. Für den Roggen verlangte man 50— 58 Thaler und für den Weizen 65—78 Tdaler pro Wispel. Der Preis des Hasers und der Gerste war indetz um eine Kleinigkeit gestiegen. Das Geschäft blied flau und die Kauflust wegen günstiger Aussicht auf noch niedrigere Getiedepreise sehr gering.— Der im Jadre 1814 gestuftete und jetzt unter dem Schutze Idrer Moj. der Königin stedende diesige Krouen= und Jungfrauenverein zum Dank für die Siege von Großberten und Dennewitz dat gestern, am Schlacht. tage von Großbeeren, eine Anzadl braver Vaterlandsvertdeieiger und Mitkämpfer jener Siege im Preien wieder festlich bewirtdet. Unter den Tausenden von Zuschauern erblickte man diesmal nur eine geringe Zadl aus dem döhern Militairstande. Königsberg, 16. August. Elf LandtogsAbgeordnete baden dereits gean den Polizeipräsidenten Lauterbach wegen der Injurien, welche er sich gegen die 1348 erlaubt dat, bei dem diesigen Odertandesgericht auf Unterluchung und Bestrafung angetragen; das Oberlandesgericht bat die Klagen als degründet angenommen und auch schon die Untersuchung eingeleitet. Da der Gegenstand der Klage eine Injurie ist. so wird der Prozeß öffentlich gefübrt, und wir seden somit interessanten Gerichtsverdandlungen entgegen. Königsbera, 10. August. Prediger Dewoit dat seinen Confirmanden angezeigt, daß er sie 14 Tage vor Michaelis einsegnen werde. Man schließt daraus, daß er seine Sinnesrichtung geändeit haben muß, weil man nicht begreift, wie er sonst zu dieser Ankündigung kommen könnte, und man dört zugleich, daß das Consistorium einen günstigen Bericht über ihn abgestattet habe.— Seitdem in der sogenannten freien Gemeinde die Tausen von kaien vollzogen werden, da Dr Rupp vergleichen kirchliche Acte der idnen auf dem Fuße gefolgten polizeilichen Strafen wegen nicht medr vollziedt, verliert diese Secte durchaus an Theilnadme und Achtung, und idre eifrigsten Lodredner dezinnen kopfscheu zu werden.(D. A 3.) Königsberg, 22. August. Gegen den Prediger Hia. Detroit soll das Erkenntniß erfolgt seyn und auf Amteenisetzung lauten. (3. f. Pr.) Culm, 16. August. Am 5. wurde auch dier zu Odren des von Reisen eden zurückgekebrte Landtagsdeputirten, Ritterautsbesitzer Heof, von seinen Committenten ein Festmadl veranstaltet. Es kam dabel das Cunosum vor, das ein Toastausdringer einen den Bawesenden längst d kannten Zeitungsantikl auswendig gelernt datte, und seinem Toast als Rede vorausschickte. Brieg, 17. August. Einem unserer Bäcker, der sich den polizeilichen Anordnungen nicht fügen wollte, wurde gestern der Verkaufsladen geschlossen, was allgemeine Sensation erregte. Ostrowo, 20. August. Die zu uns derüderkommenden Polen denedmen sich gerade so, wie nach langer Haft entlassene Gefangene, welche die freie Luft emnathmen, an die sie durch die Länge der Zeit nicht medr gewödnt sind. Es ist idnen ein Wonnegesüdl, auch ein Wörichen über Politik und vergleichen sprechen zu dürfen. Der Polenprozesz kommt natürlich dald an die Reide, und da sollten Sie die gedrückten Polen dören, mit weich edesurchtsvoller Anerkennung sie ven Preußens meuem Gerichtsverfahren sprechen.(Bresl. 3.) Magdedurg, 24. August. Se. Mas. der König trafen gestern Vormittag um 9 Udr 40 Minuten von Potsdam auf der Eisenbadn dier ein und reisten um 10 Uhr auf der Leipziger Eisendahn weiter, um noch an demselden Tage Eger zu erreichen. Dem Vernehmen nach werden Se. Maj. am 26. d. M., Morgens, in Ischl eintreffen. Die Inspietrungen der Divisionen am Rhein und in Westselen werden, wie wir dören, am 19. k. begianen und Se. Mej. wadrscheinlich am 30. k. M. üder Magbedurg nach Pott dam zurückkehren. (M. 3.) Düsseldorf, 25. Augus. Gestern Abend gegen 11½ Uhr traf Ge. Moj. der König der Niederlande auf döchsteigener Dampf=Dacht aus dem Haag dier ein. Se. Maj. setzten mit den an Bord mitgebrachten Equipagen von hier die Reise nach Weimar und nach seinen Gütern in Schlesien unverzüglich zu Lande fort.(D. Z.) Vom Main, 21. August. Nachdem die vorzüglich durch den preußischen Landtag angeregten rein politischen Interessen einigermaßen durch. gesprochen und mindestens einige politische Prämissen der nächsten deutschen Zukunft festgestellt sind, regen sich die„kirchlichen Bewegungen“. Kreuzund Krebszüge wieder mit neuer, ja durch die jetzt erst beginnenden Wirkungen des preußischen Patents verstärkter Lebendigkeit. Die protestantischen Lichtfreunde des preußischen Sachsens und Thäringens treten mit nahen und fernen Sinnesgenossen medrerer Confessionen zu einer gewichtigen Beratdung zusammen. Am Rbein sind allein in der Strecke von Mainz dis Bingen drei Concurrenzen für deutschkatdolische Pfarrstellen neu eröffnet, ungerechnet medrerer weiter oberhalb und unterdalb im Rdeinlande offen stedender. In Darmstadt stedt eine dedeutungsvolle Hauptversammlung des Gustav Adolph Vereins bevor, zu welcher zwar Rupp nicht kommen wird, dagegen als Deputirter einer der größten deutschen Städte der feurige und beredte Stifter und Sprecher eines bekannten lichtfreundlichen Hauptvereins.(O.=B. A. 3.) Leipzig, 20. August. Der diesige Hauptverein der Gustav=Adolph Stiftung hat drei freisinnige Geistliche zur Versammlung nach Plauen gewäblt: Aichid. Fischer. Dr. Theile und M Zille. Die Generalversammlung in Plauen wird wahr. scheinlich unter Andern auch Todt zum Abgeordneten nach Darmstadt wädlen.(Fr. J.) Der Schlefischen Zeitung wird aus Dresden, angeblich aus zuverlässigster Quelle, geschrieben, daß die sächsische Regierung an sämmtliche deutsche Bundesstaaten den Antrag gestellt dabe einen Congres zusammenzuderufen, welcher über Einfüdrung einer einzigen gleichmätzigen Strafprozeßordnung in allen deutschen Bundesstaaten berathen solle. anchen, 21. August. Reisende, die aus Ober Ikalien kommen, wollen wissen, der Kirchen staot sey entlang der bstreichischen Grenze durch Truppen förmlich dermetisch geschlossen und dis tief in Tprol sey von der Lombardei aus in jeder Garnisonsstadt alles Milltair marschfertig. Es dandele sich aber nicht um Alltägliches, sondern um das Ernsteste. Zu solcher Annadme berechtige wenigstens die Größe der Truppenmassen, welche dereit gehalten würden, diese und die Grenze der Fürstenthümer zu überschreiten, so wie man glaude, daß die rechte Zeit zum Interveniren gekommen sey. Die deutsche Sprache ist für Reisende, welche nicht italienisch sprechen, ein sehr schlechter Empfeh lungsbrief. München, 21. August. Der König dat. so viel man seit gestern ablgemein vernimmt, die Einderufung eines außerordentlichen Landtages genedmigt. Es wird zugesügt, daß Se. Maj. den 14. September als den Eröffnungstag bezeichnet bade. daß aber wegen allzu großer Kürze der Zwischenzeit eine Verschiebung dis zum 4. oder 5. Octoder von den Ministern deantragt worden sey. Als Veranlassung zur Einderufung dieses außerordentlichen Landtages wird die Nothwendigkeit genannt, eine drängenee Zinanzfrage unter ständischer Mitwirkung zu lösen.(E. 3.) München, 22. August. Die Mänchener votitische Zeitung schreibt:„Es muß in döbern Kreisen sehr übel bemerkt werden, daß gewisse hiesige Berichterstatter für auswärtige Blätter, die unmöglich gut unterrichtet seyn können, eine Art Beruf earaus zu machen scheinen, das Publikum mit allerband Gerüchten über neue Beränderungen im hödern Staatsdienst, wie über bevorstehende Reformen in diesem und jenem Zweige des Staatsgediets aufzuregen und zu deunruhigen. Daß auf solchem Wege nur Verwirrung, nicht Ordnung, die klare Bedingung alles wahren Staatslebens, bewirkt wird, verstedt sich wodl von seldst, ganz abgesehen davon, daß durch so undesonnenes Gedadren nur Jenen in die Hände gearbeitet werden därste, welchen auch die besonnenste Resorm verwünscht ist, und welche durch jedes neue Gerücht die Gespensterfurcht der Kurzsichtigen nicht ungern vermedrt und gesteigert setzen, um sie zu unedien Zwecken auszubeuten.“ Frankfurt a. M., 17. August. In einigen Kreisen unserer Stadt gedt das freilich noch unverdürgte Gerücht um, es solle, mit Hinsicht auf die Wahl kionels von Rotdschild zum Parlamentsmitgliede für die Gitv von London, in unserer gesetzgebenden Versammlung demnächst der Antrag gestellt werden, die israelitischen Bürger Frankfurts für wadlderechtigt und wahldefädigt zu derselden zu enhären.(Deutsche 3.) Hamburg, 17. August. Unsere Polizel dat sieben polnische Juden, die der Rätschung preußischer Bankscheine und russischen Papiergeldes verdächtig sind, auf Requisition der detreffenden Re. gierungen festgenommen. Das Haupt der Bande dat sich bis jetzt der Haft zu entzieden gewußt, man soll ihm aber auf der Spur seyn. Da sie hier dergleichen Papiere nicht auszugeben versucht haben, so kann das Resultat der Untersuchung nur die Freisprechung oder Auslictrung der Verhafte. ten an die auswärtigen Bedörden ergeben. (f. 3.) Wien. 19. Auaust. Der sogenannte Bauernanführer Szela in Galizien dat, nachdem alle Anklagen gegen ihn streng untersucht worden und sich sein redliches Bemüben zur Herstellung der Rude gesetzlich erwiesen hat, von Sr. Majestät dem Kaiser die goldene Medaille erdalten (Berl. N.) Spanien. Man schreidt aus Madrid vom 17. d.:„Hr. Pacheco ist fest entschlossen, auszutreten, da die bisderigen Unterhandlungen zur Ausgleichung der Wirren zwischen dem Königlichen Paar zu keinem Resultat bisder gefüdrt. Eine Ministerial=Veränderung scheint nicht zu umgeden. Die Finanzlage wird täglich kritischer. Viele Wechsel auf Paris sind nicht bezahlt zurückgekommen.“— Die neuesten Madrider Berichte, vom 18. d., entdalten nichts Neues namentlich nichts Bestimmtes über das Resultat der Verhandlungen zwischen der Königin und dem Könige und die Ministerial=Krisis.— Dem Clamor publico zufolge, ist am 13. ein Trupp von 60 Factiosen zu Mellid, 6 Stunden von Santiago erschienen und dort 6 Stunden geblieden, odne daß die Truppen, die sich in ein Kloster gestüchtet hatten, es wagten, sie anzugreisen. Portugal. Es sind Nachrichten aus Lissadon vom 10. August angelangt. Die Königin hatte auf die Kollckt'onote der drei Gesandten(Englanss, Frankreichs und Spaniene) wegen Erfüllung des dritten Artikels im Protokoll vom 21. Mai geantwortei, daß sie vor Ergreifung einer solchen Maßregel erst an die Regierungen von England und Frankreich direct appelliren wolle. Der Königin ist es darum zu tbun, Zeit zu gewinnen, um entweder diese von ihr eingegangene Verpflichtung entschieden zurückzuweisen oder die Kadralisten in der Zwischenzeit so viel Kraft gewinnen zu lassen, daß sie dem Anscheine nach von diesen an der Erfüllung verdindert wird. Man sieht unter diesen Verdältnissen dem Ausbruch einer neuen Krisis entgegen, die gewiß schnell eintreten würde, wenn Lord Palmerston die englische Flotte aus dem Tojo wig beorderte. Riederlande. Trotzdem das Jonrusl de I. Haye förmlich in Abrede gestellt, daß es in der ebsicht des 25. nigs gelegen, seine Krone niederzulegen und daß der Prinz von Oranien auf die Erbfolge verzichten wolle, derrscht allgemein die Ansicht vor, daß dennoch davon die Rede gewesen. Der Asmoden# erklärt, er zöge die Regentschaft der Prinzessin von Oranien jener des Prinzen Friedtich vor, der die Ideen seines seligen Vaters allzu sehr theile. Der König dat seine Reise nach Deutschland angetreten.(Siede oden den Artikel Düsseldorf.) Auch der Minister der auswärtigen Angelegendeiten ist ins Ausland, wie es deißt, an den Rhein, gereist. Frankreich. Paris, 23. August. Immer noch bilder die Unthat des Herzogs Praslin fast den ausschließllchen Gegenstand der Unterdaltung, nicht nur in den dödern Schichten der Gesellschaft sondern auch unter dem eigentlichen Volke, dem jetzt auf allen Straßen die gräßliche Geschichte der Ermordung in fliegenden Blättern, mit Holzschnitten(üustrirt, um die Sache anschaulich zu machen, zu einem Sous geboten wird. Die Regierung siebt dies natürlich döchst ungerne, die Polizei wagt aber nicht, dagegen einzuschreiten, da sie Aehnliches bei andern Anlässen duldete.— Dagegen sind wieder 3 Biätter die Reforme, die Union monarchique und die Démocralie pacikique wegen aufreizender Artikel über den Prastinschen Mord saisirt worden.— Ausgemacht schein; jetzt, daß der Herzog sich zu vergiften versucht; in seinem Zimmer sand sich auch ein Fläschchen Salpetersäure und ein weißer Pulver vor, daß man seitdem untersucht hat und ein Gift scheint. Allgemein glaudt man, daß die Instruktion des Prozesses rasch voranschreiten werde; daß dieselbe, wie die Gazette de France meint, nicht öffentlich zur Verhandtung komme, ist ein Gerücht, was wohl wenig Glauben verdient.— Gleich nach der Sitzung des Pairsdoses begab sich Kanzler Pasquier in Begleitung der Kommission nach dem Gefängniß, um Beschuldigten vorzunedmen keine Antwort zu geden im Ste soll er aber wieder so viel## daß er die an ion zu richtender ten vermöchte. Heute wird ein ni Man erzählt noch folgenden dlck, wo man die Kleider de sod man aus seinem Hemd wie sich dessen die Jäger umzudängen; sie war in Bo dredt. Auf die Frage des Ge er damit dätte machen woller „Ich kann es nicht sagen.“ tagte er den Kops in die 5 „ich kann doch nicht erklären umgebracht habe!"— Eini Gerüct erlangt, als habe Liedeswadn, sondern wege diese Schaudertdat begangen. bade nämlich sein Hotel### tertrennung zwischen beiden aussprechen lassen wollen, d# die Berschwendereien ibres Erbideil kämen. Die Herzog zut über 100.000 Fr. Rent dem deerbte sie wädrend der idr 200,000 Fr. jährlicher 3 Herzog datte seinerseits bein datten beide noch zu erwarte Marschalls Sedastiani, des dastiani und der Mutter der zog soll nun seine Frau habe die Verfügung über alle# „ zu überlassen.— Nach alle die That des Herzogs eine verüdte gewesen zu seon. 1 gens zwischen 4—5 Uhr ver daraus, daß ein Frotteur im Nacht dis Tagesandruch wa Vorzimmer, wo eine Schelle dem ganzen Hause in Berd geschab kurz nach seinem 2 finden sich an des Herze Spuren des langen Kamp an den Schultern dat er B wittweten Herzogin v. Prasi blindeten Dame, hatte man beigebracht, idre Schwiegert ermordet worden. ais sie Sohn verlangte, um mit mußte man ihr endlich Jore Berzweiflung kannte Zu dem großen Feste, we Tage zu En geben will, wa Prastin, der nun als 2 Pairsdose erscheint, gelader Sohne dat Ludwig Pbilipp Man versichert, der König sommenberufungsdecret für zeichnete, aus gerusen:„ manche Prüfungen gegangen Aete habe ich seit meiner zeichnet.“ Während? richtet, die Leiche der Herzo gestern Abend in Paris ei# Sedastiani deute Morgen Madelaine dereits beigesetzt aller Stille, theils um die tdeils um sie von da nach sen, versichert das Journa! schall sey, bevor er die N dung seiner Tochter erhalte abgereist und noch nicht in Die Regierung hat dem Staatsdampfboot zur Vei## Leiche seiner unglücklichen bringen.— Heute Morge Rue du Temple eine destig durch veranlaßt, daß ein medrerwähnten kleinen, e nen Höllenmaschinen trat. an beiden Beinen schwer Vorübergebende.— De bringt deute endlich eir Warnery, werin derselbe dem General=Prokurator legaler Form eingereicht, u schleif= und Verschleuderun Beamten denunzire!—# daß Hr. Guizot mit dem dent werde.— Vom 1. neues konservatives Blatt, scheinen, dessen Fonds fast Ministeriums des Innern Journal des Debats ließt vorz. Herzog von Valen nach Madrid gereist. Wir den, daß er auf Befehl der Unsere Polizei dat Rätschung preußi1 Papiergeldes verder detreffenden Re. Haupt der Bande u entzieden gewußt, pur seyn. Da sie auszugeben versucht er Untersuchung nur trung der Verhafte. in ergeben. (f. 3.) sogenannte BauernI, nachdem alle Ancht worden und sich rstellung der Rude Sr. Marestät dem rhalten (Berl. N.) vom 17. d.: zutreten, da die bissgleichung der Wirdaar zu keinem ReinisterialVerändeDie Finanzlage Wechsel auf Paris en.“— Die neued., entdalten nichts imtes über das Reden der Königin und 1=Knisis.— Dem am 13. ein Trupp 6 Stunden von 6 Stunden gebliee sich in ein Kloster anzugreisen. a l. ssadon vom 10. hatte auf die KolEnglanks, FrankErfüllung des drit21. Mai geantworr solchen Maßregel ngland und FrankDer Königin ist es nen, um entweder pflichtung entschteprolisten in der Zwizu lassen, daß sie an der Erfüllung ter diesen Verdältien Kuisis entgegen, *, wenn Lord Palsus dem Tajo wig n de. Ia Uave förmlich er ebsicht des 25. verzulegen und daß ie Erdfolge verzichie Ansicht vor, daß 1. Der Asmodens der Prinzessin von drich vor, der die zu sehr theile. e nach Deutschland Artikel Düsseldorf.) värtigen Angelegenheitzt, an den Rhein, 1 ch. mer noch bildet die ist den ausschließllz, nicht nur in den t s o n d e r n a u c h u n em jetzt auf allen te der Ermordung zschnitten iüustrirt, machen, zu einem rung siebt dies naei wagt aber nicht, hnliches bei andern ind wieder 3 Biätonarchigue und die ufreizender Artikel saisirt worden.— der Herzog sich zu Zimmer sand sich re und ein weißer untersucht hat und iudt man, daß die rranschreiten werde; de France meint, g komme, ist ein auben verdient.— uirsdoses begab sich g der Kommission nach dem Gefängniß, um ein Verhör mit dem Beschuldigten vorzunehmen, welcher indessen noch keine Antwort zu geden im Stande war. Seit gestern soll er aber wieder so viel Kraft gewonnen haben, daß er die an idn zu richtenden Pragen zu deantworten vermöchte. Heute wird ein neues Verdör stattfinden. Man erzählt noch folgenden Umstand. Im Augendlick, wo man die Kleider des Herzogs durchsuchte, sah man aus seinem Hemde eine Schnur fallen, wie sich dessen die Jäger bedienen, um ihr Pulverdorn umzudängen; sie war in Form einer Schlinge gedredt. Auf die Frage des Generalprocurators, was er damit dätte machen wollen, antwortete Prastin: „Ich kann es nicht sagen.“ Von neuem gedrängt, legte er den Kopf in die Hände und antwortete: „ich kann doch nicht erklären, daß ich meine Frau umgebracht habe!"— Einige Confisteng dat das Gerüchkt erlangt, als habe der Herzog nicht aus Liedeswahn, sondern wegen Geldangelegendeiten diese Schaudertdat begangen. Marschall Sedastian habe nämlich sein Hotel verkaufen und eine Gütertrennung zwischen beiden Ebegatten gerichtlich aussprechen lassen wollen, damit seine Enkel durch die Verschwendereien idres Vaters nicht um ior Erbtbeil kämen. Die Herzogin datte als Heiratds. gur über 100.000 Fr. Rente mitgebracht; außerdem deerbte sie wädrend der Ede eine Tante, was idr 200,000 Fr. jährlicher Rente einbrachte. Der Herzog datte seinerseits beinade so viel; außerdem hatten beide noch zu erwarten: das Vermögen dec Marschalls Sedastiani, des Generals Tidurce Sedastiani und der Mutter des Herzogs. Der Herzog soll nun seine Frau haben zwingen wollen, ihm die Verfügung üder alle idre Geldangelegenbeiten zu überlassen.— Nach allen. Andeutungen scheint die That des Herzogs eine mit großem Vorbedacht verüdte gewesen zu seyn. Daß dieselde erst Morgens zwischen 4—5 Uhr verübt wurde, erklärt man daraus, daß ein Frotteur im Hotel Sedastiani jede Nacht dis Tagesandruch wacht und zwar in Vorzimmer, wo eine Schelle sich defindet,## dem ganzen Hause in Verdindung steht. Die That geschab kurz nach seinem Weggeben. Uebrigens finden sich an des Herzogs Körper mancherle# Spuren des langen Kampfes mit seinem Opfer; an den Schultern hat er Bißspuren. Der verwittweten Herzogin v. Prastin, einer alten, fast erblindeten Dame, hatte man Anfangs den Glauben beigebracht, idre Schwiegertochter sey von Räudern ermordet worden. ais sie nun aber nach ihrem Sohn verlangte, um mit ihm zu weinen, da mußte man ihr endlich die Wahrheit, sogen Idre Verzweislung kannte keine Grenzen. Zu dem großen Feste, welches der Rönig dieser Tage zu Eu geben will, war auch der Herzog von Praslin, der nun als Meuchelmörder vor dem Pairsdose erscheint, geloden. Zu seinem ältesten Sohne dat Ludwig Pbilipp Pathe gestanden.— Man versichert, der König hade, als er das Zusommenberufungsdecret für den Dairsbof unter zeichnete, aus gerusen:„Ich din seit 18.10 durch manche Prüfungen gegangen; allein eine peinlichere Aete habe ich seit meiner Regierung nicht unterzeichnet.“ Während der Constitntionnel berichtet, die Leiche der Herzogin sev auf Besedl des gestern Abend in Paris eingetroffenen Marschalls Sebastiani deute Morgen 4 Uhr in der Kirche la Madelaine dereits beigesetzt worden, und zwar in aller Stille, theils um die Volksmenge abzuhalten, tdeils um sie von da nach Corsica bringen zu lassen, versichert das Journal des Dehats, der Marschall sey, bevor er die Nachricht von der Ermordung seiner Tochter erhalten, von Genf nach Nizza abgereist und noch nicht in Paris angekommen. Die Regierung hat dem Marschall Sedastiani Staatsdampfboot zur Versügung gestellt, um Leiche seiner unglücklichen Tochter nach Corsica zu bringen.— Heute Morgen 8½ Uhr sand in der Rue du Temple eine destige Explosion statt, dadurch veranlaßt, daß ein Arbeiter auf eine der medrerwähnten kleinen, auf die Straßen geworfenen Höllenmaschinen trat. Der Unglückliche ward an beiden Beinen schwer verlegzt, eben so zwei Vorübergebende.— Der Courrier français bringt heute endlich ein Schreiben des Herrn Warnery, werin derselbe anzeigt, er habe bei dem General=Prokurator eine Denunziation in legaler Form eingereicht, worin er gegen 80 Unterschleif= und Verschleuderungstdatsachen öffentlicher Beamten denunzire!— Man versichert für gewis, daß Hr. Guizot mit dem 1. Octoder Konseilpräsident werde.— Vom 1. September an wird neues konservatives Blatt, der Conservateur, scheinen, dessen Fonds fast ganz aus der Kasse des Ministeriums des Innern fließen sollen.— Im Journal des Debats liest man:„Marschall Narvorz. Herzog von Valenzia, ist gestern Morgen nach Madrid gereist. Wir haben Ursache zu glau. den, daß er auf Besehl der Königin von Spanien abgereißt ist.“— An der Börse berischte heute große Bestürzung über die Nachricht von der Occupation Ferrarat' durch die Oestreicher. Man dielt es für unmöglich, daß unser Gadinet zu einer solchen Intervention stillschweigen könne, und die Zonos fielen.— Renten 76. 60; 118, 20. Italien. Rom, 13. August. Die Oestreicher haben auch die Thore von Ferrara besetzt, und haden sich demnach von der Citadelle aus nach und ich über alle Theile der Stadt verbreitet. Da sie einmal das Recht dazu zu daben scheinen, wenigstens die Wiener Congreßacte es idnen nicht in Abrede stellt, frühere Nachgiedigkeit sie noch viel weniger darum gebracht haben kann, so hätten sie lleicht desser getdan, dieses ihr Recht gleich von vorneberein rückhaltslos und mit offenen Erklärun gen in Anspruch zu nehmen. So dat jede graduelle Ausbreitung idres Besatzungsbezirks eine Steigerung des Fremdenhafses in gleichem Maße zur Folge. Hier wären sehr ernstdafte Demonstra tionen zu befürchten gewesen, erfreute sich der östreichische Botschafter Graf Lützow nicht einer so tief begründeten, durch keine Art von Zeitereignissen zu störenden Hochachtung. In der That hat er es auch um das iömische Volk verdient. Denn er ist sicht bloß dessen Wodltdäter in einem sehr außgedehnten Sinne gewesen, sondern hat auch in Zeiwie jene verhängnißvollen der Cholera, waren für das Gemeinwobl wadrdaft väterlich gesorgt. Es ist erfreulich aus Vieler Mund zu dören wie sehr man diesen edlen Evelmann ehrt und sich gejetzt der unzädligen Woblthaten, die er auf alle Stände mit großen Opfern seiner eigenen Person gehäuft hat, dankbar und laut erinnert. (A. 3. Rom, 13. August. Die Feier der zum Dfür die Errettung aus den jungsten Fährlichkeiten als Vor= und Nachfeier des Festes Mariä= Him melfahrt verordneten öffentlichen Gebete zu erböden, degab sich der heilige Vater mit sämmtlichen Kardinälen und der doben Prälatur gestern Abend zur Assistenz der solennen Besper nach der Basilie Maria Maggiere. Auch heute und morgen Abend will er sich dort zu gleicher Functio den Andächtigen einfiaden. Medrere tausend Provinzialen und Fremde sind zur übermorgenden Hochfeier von nab und fern bereits eingetroffen. Heut früd erließ an Alle der Generalvicar KardinalP# trizzi folgende einladende Bekanntmachung.„Seine Heiligkeit, unser Herr, Dapst Dius IX, will am 15. d Mis., wo das Fest der Aufnahme der 5 fl. Jungfrau in den Himmel wiederkehrt, nach geleisteter Assistenz beim feierlichen Hochamt in der Basitica Lidertang, von deren Loggia den aposto stolischen Segen und vollständigen Sündenablaß allen den Gläudigen ertheilen, die sich dort voraufgegangener Beichte und Communion einfinden werden.“(fl. 3) Rom, 14. August Trotz öffentlicher Dankgedete und feierlicher Absi gungen des Te die in Rom und an vielen Orten des Kirchenstaates und von Tokcana für die„Rettung Pius' IX. Roms und Italiens“ sind abgehalten worden, behauptet sich bei Einigen immer noch die Meinung, daß die ganze Verschwörungsgeschichte vom 16. Juli nichts Anderes als eine Mystification sey, die von der eraltirten Progressistenpartei sehr geschickt angelegt worden, um die zwar verdeißene, aber noch verzögerte Nationalbewaffnung desto schleuniger zu betreiden. Sie hätte freilich ihren Zweck erreicht Vor einigen Tagen brachte das römische I)1 rio, nicht unter seinen amtlichen Mittheilungwohl aber in einer außerordentlichen Beilage, den Verwadrungsact(wegen der Vorfälle zu Ferrara) zur öffentlichen Kunde, wädrend fast gleichzeitig eine Buchdrucker=Spekulation den nämlichen Act in besonderen Abdrücken auf allen Straßen, vorzüglich in der Näde des östreichischen Botschafts=Palastes, mit lauter Stimme feil dieten ließ. Wir finden dies in jeder Beziehung höchst unzart und bewun dern in der That die seltene Langmüthigkeit und Geduld, die der östreichische Botschafter, Graf Lüsow, bei dieser und vielen anderen Veranlassungen an den Tag legt. So z. B. ziedt jedes Blatt der Pallas, eines der allerunbedeutendsten Journale von der Welt, das aber ziemlich gute Geschäfte zu machen scheint, da es auf allen Straßen für zwei Bajocchi seil geboten und in Tausenden von Eremplaren verkauft wird, in ditteren Ausfällen gegen Oestreich los, und was das Schlimmste bei der Sache ist, es entdält jederzeit eine lange Reide von „man sagt“,(Si dice) und„es scheint“(pare), weiche nicht seiten die grellsten Unwadrheiten und die absurdesten Bedauptungen aufstellen, die aber absichtlich darauf berechnet sind, die Gemürder in Aufregung zu bringen oder zu erhalten.— An keinem Orte in ganz Europa kann mehr unsinniges ler Verkehr gänzlich darnieder liegen, det da### Zuchdruckergeschäft gewiß leine##ö#cste Blütdezeit erreicht. Mit jedem Tage wird es indessen wahrscheinlicher, daß wir einer neuen Kuifis entgegen gehen.(K. 3.) Bologna, 14 Augus. Ein Courter aus Ferrara ist dier angelangt und hat nach Zurück. lassung einer Depesche für Kardinal Amati seine Reise nach Rom fortgesetzt. Diese Devesche meldaß die Oestreicher gestern Nachmittag um 2 Uhr die Posten und Barrieren der Stadt, mit Ausnahme des Castells, wo der Kardinal Leget podnt, und der Gesängnisse, desetzt baden. Diese neue Verletzung der päpstlichen Oderdertlichkent in n aller Eile und int allem Ariegsappatat voll. führt worden. Kardinal Claccht konate idr nur nite Protestation entgegensetzen. Die ganze Besatzung, Insanterie, Kavallerie und Artillerte, hat sich Anfangs auf der Esplanade gezeigt, nachher aber sich in der Stadt verbreitet, wo sie an jedem Posten eine Abtdeilung von 30 bit 40 Mann einem Offieier zurücktiet Die Kanonen wur: den auf dem großen Platze aufgefadren, und man ieß zadlreiche Patrouillen durch die Straßen ziesen, so daß man die Stadt militanisch desert nennen kann. Medrere Wagen mit Munition sind aus Ponte Lagascuro zu Ferrara angelangt und in die Festung gebracht worden. Ueder den Po hat man Schiffsdrücken geschlagen und medrere Bataillone sind angeblich zum Uebersetzen dereit. Diese Nachrichten daben dadier große Aufregung verursacht; auf mehreren Punkten, insbesondere aber auf dem Plaze vor der Residenz des Kardinal=Legaten, kam es zu Zusammenrottungen, und man sagt, daß Kardinal Amati eine Bekanntmachung veröffentlichen wolle, um die Gährung zu beschwichtigen. Zu Modena sind Verdaftungen vorgefallen, angeblich um Orstreich einen Vorwand darzudieten, ins Herzogtbum einzurücken, und seine Truppen in die Nähe von Bologna und Toscana vorzuschieben.(Commerce.) Livorno, 11. August. Seit einigen Mona. ten erneuern sich in unserer Stadt, beinabe jeden sonntag. Zusammenrottungen von Personen aller Klassen, deren eigentlicher Zweck bis jetzt ein mosteriöses Dunkel umdüült. Der Anfang war ein Beisallsbezeugen bei Gelegenbeit des Preßgesetzes. Eine Mißdilligung eben dieser Freudenbezeugung und ein Ausdruck der Unzufriedenheit mit dem gegenwärtigen Zustande der Dinge schien die folgenden Aufläufe zu characterisiren. Ganz verschiedene Personen und zum Theil fremde Gestalten setzten die Bewegung an den folgenden Fest= und Sonntagen fort und suchten die Soldaten gegen die Bürger, die Bürger gegen die Soldaten und die Obrigkeit aufzureizen und überdaupt Lärm und Händel zu stiften. Bei den letzten Rubestörungen zeigte sich die Polizei ganz passiv, die Soldaten und Gensdarmen wichen aus, so daß allgemein angenommen wurde, es gescheben diese Auftritte im Interesse von Personen, welche die Oestreicher im Lande oder dem Großderzog zeigen wollen, daß sein Volk noch nicht reif sev, Concessionen, wie die freiere Presse, gut aufzunehmen (D. 3.) Schweiz. Bern, 20. August. In der gestrigen Sitzung der Tagsatzung wurde, wie schon berichtet, die Klosterangelegenbeit deratden und auch zu Ende gebracht, da sich sämmtliche Gesandte der lberalen Kantone nach dem Beispiele Zürichs richteten, das, seiner Instruction gemäß, sich auf die Sache nicht eintieß. Nur Aargau und Waadt machten einige weitere Bemerkungen, die jedoch die Sache nicht hinzogen. An den Abstimmungen nahmen daber auch nur die sieden Sonderbunds=Kantone, so wie Baselstadt, Appenzell J. Rd. und Neuenburg Theil, so daß dieselbe zu keinem Resultate führte und die Sache dleidt, wie sie ist. Unterwalden sagte übrigens der Tagsatzung vorder, daß es in Uebereinstimmung mit den gleichgesinnten Kantonen diese Frage jedes Jahr erneuern würde, die das den Klöstern angetdane Unrecht gesühnt sev. Diese Drodung wurde ohne alle weitere Gegendemerkung dingenommen.(Mainz 3.) Aargau. Der Schweizerbote berichtet ven den Landsturmmusterungen, die in den luzernischen Grenzgemeinden abgehalten, und den Schanzenarbeiten, die fortgesetzt werden. In einigen an den Bezirk Muri stoßenden Gemeinden sollen von den Vorgesetzten auf den Fall eines Krieges Zusicherungen bewaffneter Zuzüge aus dem Freiamte gegeben worden seon. * Ueber das Brandunglück in Arnsberg. Stand an der LimpoBeidülfe der diesigen Feuers die Edausserstraße mi tburmstraße; Lezterer zeigte sich verbeigerufenen Mannschaft uberall, wo die am größten, mit Umsicht tbatig. In derselden Weise haden sich aber auch die übrigen von allen benachdarten Gemeinden mit Sprizen verdeigerilten Mannschaften, so die von Boswinkel. Redeim. Husten, Herdringen, Müschede, Hachen, Sundern, 6 flefeld Westenn. Heuesele, wenrenfeld, Rumdeck, Dinschede und## mudliche ausdauernde Thätigkeit während des Tages, an welchem der Brand ausdrach, und zum Theil auch, so namentlich die von Uentrop, während der kommenden Nacht ausgezeichnet, und gebührt Allen eine ruhmende Unerkennung und der wärmste Dank seitens unserer Stadt.— Die Einwednerschaft Arnsbergs. von welcher ein sehr großer Adeil, und namentlich der größte Theil der ardettenden und gewerdtreidenden Klasse, durch den Brand detroffen und bedrobt war, hätte, not der von allen Seiten von Jung und Alt, von Vornehmen und Geringen, mit den vordandenen 3 Feuersprigzen bewiesenen Tvatigkeit und Ausopferung, des Feuers nicht Meister werden können;— mit den vereinten Kräften aller der Eindeimischen und der zu Hülfe geeilten Nachbarn konnte es gelingen, dem Feuer an den für den ubrigen Stadttdeil gefädrlichsten Punkten der Altstadt, dem sudlichen und nordlichen Ende der Schloßstraße, dem sudlichen und nördlichen Ende der Soester=Straße, endlich ein Ziel zu setzen. Die Gefahr war für den größten Theil der Stadt bei der doben und zum Theil ganz wasserlosen Lage derselben ungemein nabe; ging das Feuer namentlich am sudlichen Ende der Schloßstraße auch nur um Ein Haus weiter, so war der Glockentburm und die Stadtkapelle verloren, die Passage zur Oberstadt fast ganz abgeschnitten, und schwerlich würde es dann gelungen scon, den unterdald des Glockentdurms belegenen, zum Tbeil sedr enggebauten, mit Sichi Tbeil sedr enggebauten, unn Swindeln bedeckten, mittleren Stadttbeil Entstedung des Brandes ist dis jegt noch nicht ermittelt; nur so viel stedt fest, das sich das Feuer zuerst in einem auf der Schloßstraße belegenen Hause an der westlichen Giedelsene zeigte und sich dann schnell und unaufdaltsam den nedenliegenden Häusern und nach Westen din den tieser delegenen Gedäulichkeiten der obersten und untersten Soester= Straße mittdeilte. Leztere beide Straßen sind dis auf 3 schwerbeschadigte Häuser abgedrannt, und m sudlichen Ausgange belegene Haus des nerschant gebliehen Ran simmtliche8 1. Loer ist verswont geoneven. Fan sammmucr Häuser waren mit Holzschindeln bedeckt und eng an einander gedauet. Menschenleden sind. Gett sey Dank! nicht eingedußt; auch Vieb ist, mit Ausnahme einiger Ziegen, nicht verdrannt. Die Kuddeerde war kurz vor dem Ausbruche des Feuers ausgetrieden. Verdacht einer Brandstiftung liegt nicht vor.— Das Feuer auf der Brandstatte ist durch die unausgesetzte Arbeit jetzt zum größten Theile gelöscht, und so eine fernere Gefahr wohl deseitigt. Urnsberg. den 23. August 1847. Wulft, Bürgermeister. Berliner Lotterie. Bei der am 21. d M. angefangenen Ziehung der 2. Klasse 96. Konigl Klassen=Lotterie fielen 3 Gewinne zu 1000 Thir auf„V 46 226. 81,.949 u. 83.952; 1 Gewinn von 500 Thlr. fiel auf.V 12.659; 1 Gewinn von 200 Tdir auf.V 51,125, und 3 Gewiane zu 100 Thir. fielen auf„V 28.378. 43.200 u. 68/131. Bekanntmachungen. Bekanntmachung. (20 093) Am Donnerstage den 30. Geptemder, Nachmittags 3 Uhr, sollen 2343 Gremplare der fruder mit Beschlag delegt gewesenen Schrift:„Frater Hermann von Dr. Arnold Rennew. Berlag von E. G. Brunn zu Borken“, an der Gerichtestelle meißbietend verkauft werden. Borken, den 21. Augußt 1847. Köngliches Land= und Stadtgericht. Beitmann. Magistrat der Stadt Osnabrück, den 19. Augast 1847. (20.084 3. 2) Auf geschehenes Ansuchen werden ##erdurc alle diejenigen, welche an die von dem Fardermeißter Thadaus Sautermeißer dierselds der Wittwe des Malers Brodmann Marie Gerteud ged Müller, verkauften, vor dem Hegertdore dahter delegenen Fabeikgedäude nedst dem gesammten zur Fürderei gehorigen Inventare wegen Raherrechts. Gervttuten, dopotbekartscher Forderungen oder aus irgend einem sonstigen Grunde Real-Anspruche machen zu konnen vermeinen, vorgeladen, solche, dei Strafe des Autschlusses, in dem auf Donnerstag den 30. September d J., Morgens 11 Uhr am Ratddause angesetzten Termine anzumelben und sofort zu begründen. Der demnächstige Prücluste= Bescheid wird nur durch die dieligen offentlichen Anzeigen bekannt gemacht werden. Oeuermann, Dr. Sec; Leise Anfrage. Woran liegt es wodl. des die on Lippstadt üder Liesdorn und Watersie# ins Leden tritt? Erin Deo in u 199 des Westsälischen Merkurs aufgenommene Echreiden d. d. Arnsberg 18. August, bedarf einer Berichtigung und Vervollstandigung. Eo sind allerdings 42 Woondäuser und 37 Stallungen resp. Andaue durch das Feuer gänzlich zerstört; dadurch nicht 6%, sondern 112 Kamilien mit und fast aller idrer Habe deraubt. Wenn lobend der Hulfe des Amtmanns Kossler von Husten und der Baumeisters Augustint von Herdringen erwähnt wird, so ist dieses Lod durchaus degrundet. Ersterer, welcher mit seiner Mannschaft und Sprige gleich im Unsange des Brandes dier eintraf, hatte seinen Stand a pforte genommen, und wedrte unter E####l Einwodnerschaft dem Verdringen, ven derunergebende, v1: Atan Kadt verdindende## Sonntag den 29. Aug. Nachmittags auf dem SCHTTZENIIOFE. cheibenschießen; auf jedem Schießstande ein Preis. Garten=Musik und Tanz. Erleuchtung und Restauration. Mitglieder tragen die Medaille. Der Besuch von Nichtmitgliedern, so Herren als Damen, ist willkommen. Alle, welche die Mitglieds Medaille nicht tragen und nicht eine Freikarte vorzeigen, auch Kinder, zahlen am ersten Thore des Schützenhofes 10 Sgr. für eine Einlaßkarte, die am zweiten Thore abgegeben wird. Der Einund Ausgang am hinteren Thore, an der Ostseite der Anlage, ist nicht gestattet.— Contremarken werden nicht gegeben. Diejenigen, welche den Schützenhof verlassen und ohne abermalige Zahlung wiederkehren wollen, müssen mit der Thor= Controle sich verständigen. Die Anordnungen durch Mitglieder der Schützenhof=Commission sind von jedem Besuchenden zu beachten. (20.009 1 2) ##en M00 legen (20.098) Ein gutes doppeltes Jagdwehr is zu verkaufen. Thiers Auct. # ANZEIGE. Wir e Parti sichtn F WV. Germanischer Hof auf dem Frankenplatz in Köln. Bei Gelegenheit der eröffoeten Fahrt der AhinMindener Gisenbahn dis Hamm erlaude ich meinen ganz nabe an der Dampffahre gelegenen Gasthof in Krinnerung zu bringen, mit dem Bemerken, das diejenigen verehrten Reisenden, welche bei mir einkehren, 20 Minuten vor der Abfahrt eines jeden Bahnzuges abgeholt werden, wodurch das Verspäten durch Oeffnen der Schiffbrücke sicher vermieden wird. Durch prompte und billige Bedienung werde ich mich zu empfehlen suchen, und bitte um geneigten Zuspruch. W. Wasserfall. (19730 6. 0 (20.044 2. t) Drei freuneliche Zimmer Kammer, Küche, Kell r. Boden und Holzgelaß slnd vermietden Berspodl.V 149— 190 släcklich Der Schuhmacher Reister 41½ Friedrich Beckmann vierselbst deab#### sichtigt, sein auf der Kreuzstraße9 Cnt. 91 der Juddefelder kaischaft dees Wohnhaus beim Meistgedete aus freier Hand erkaufen, und zwar in meinem Geschäftszimmer, Donnerstage den 8. September l. J., Nachmittags 3 Uhr Das Haus ist im desten daulichen Stande, gut durchgedauet und kann unverzuglich bezogen werden, dabei kann ein bedeutender Theil des Kaufgeldes darauf verzinslich sehen bleiden. Münster, den 19. August 1847. Aus Auftrag: Jos. Thüssing. Rotar. (20.096. 3. 2s. Ein Garten vor dem St endgeri grr, der Frau Wittwe Grautegein geberig. am Mittwoch den 8. September 1. J., Nachmittags 3 Uhr, an Ort und Stelle, im Auftrage der Eigenthümerin, aus freier Hand beim Meisigedete verkauft werden. Derselde liegt nahe hinter der Brockdoffs=Bleiche, is gegenwärtig an den Goldarbeiter Herrn Moser verheuert, in gutem Stande, mit einem Gelasse fur Garten=Geräthe versehen und vermessen zu 44 Rurh. 87 Zus. Nadere Nachricht ertheilt der Unterzeichnete. Münster, den 25. Augus 1817. Jos. Thüssing, Rotar (20.097. 2. 4), Dienstag den 21. August, Vormittags 9 Uhr, soll Telgter Straße.F 2 ein vollständiges Kupferschlager Werkzeug und 9 metallene Flaschen an den Meistdietenden verkauft werden. Jodoc Nachel, Auction: Commissair in cp; eife Freudenberg Schweigmann Huttenheim, Kaufm. 6. Reisen. Stand der Course, Geldspezier und Staatsvavier= Preus Cour. den 24. Aug. 1847. Amsterdam Hamburg London Wien in 20 Nr. 130 Fl. Augebunrg 130 81. 82.44 Leipzig, 14 Thlr.=F. 100 Thlr. 2 M. Frankf. a. M. 193. 100 Fl. Peteroburg 1 Ge25. Gold Friedrichsd'or And. Goldmunzen= 5 Thlr. Disconto Staatsschuldscheine Herl. Srazt=Ho. Herl. Stabter ol. Düsseld. Eld. Eisend. do. Prior.=Obl. Rhein. Eisend. 2½ Ppar k bl. Marktpreise zu Münster am 25. August 1847. Kannn figurirte Orleans eic. eic., zu namhaft erissigten Preisen ausgeseizt haben, die wir r Abnahme empiehlen. Steinbicker& Pross. 20.100) Es werden mehrere erfahrene Räderinnen gesucht, so wie auch einige junge Mädchen zum Grlernen des Kleidermachens unter vortheilhaften Bedingungen We, fagt die Expedition d. B1. (20.101)„P 107. Tegiei=Straße steben gegen des November 10 bis 12 freundliche Zimmer Küche, Keller und Bodenraum theilweise oder im Ganzen zu vermietden. (20.102) Frische holländ. Ost" heringe, Gerdellen und geweichter Nordsee:Laberdan, Aimburger und Edamer Käse.— Honig,— frische Eitronen; so wie vorzügliche Talg=, Serauer Wochs. und Stearin=Tafel= und Altar=Rerzen dillig dei Joh. Jos. Schulte unterm Bogen (20.103), Zrische dolland. Osteringe eingeweichter Stoafisch dei W. Schuster. Entbindungs=Anzeige. 104) Die gestern Abend 10¼ Uhr erfolgte * Entdindung meiner Frau. Eleonora geb. *. von einem gesunden Mädchen deehre ich mich Berwandten und Freunden vierdurch auzuzeigen Harsewinkel, den 19. Augus 1847. L. Kleybolke. Angekommene Fremde. = Münkerschen Hofe(Garl Reickens Nachfolger, A. Beicker). Frhe. v. Dornberg. Forst= u. Regier.=Ratd e. Arnsberg. Mon. de=#air nrds Gemahlin. Propriet. a. Paris. Fr. Horn a Rüdesheim, Aurschner#.###deck, Olearius a. Quedlindurg. Kaufl. Im konig von England(Gerdaulet). Prodst Brinkmann a Berlin. Scholten, De. philas. a. Grind M. A. Päblig Advocat: J Soilsame, Dr. jur.; von der Loeff Ocklynvoot nedn Gedlin, Otfieier, a. Groningen. Ouden, Reger e. Balenetennes. Muller a. Oenabrück, Gottschalt e. Grefeld, Goldschmidt a. Hamburg. Kaufl Im Westfälischen Hofe(Krapp.) Küngel. Domainen Rath a. Tecklendurg Mever, nar a. Steinfurt. Burcharz a. Wesel. Aupper a. Amsterdam. Hillerus a. Bremen, Otto Langenstraßen Herford, Dieckmann a. Oderhausen. Horbenberg e. Hannover, Zigen a. Bermen, Hundt a. Frankfurt, Kaufleute. Diese Zeitung erscheint tä#l##, Montags ausgenommen, und koster bier 2 Thlr. 10 Ger., auswärts portofrei 3 Thlr. 15 Ser. halbjährlich. Nro. 206. Die Verhandlungen der Verantwortlicher Redactenn„ J. Ceppenrath. *0• Schreiben aus Anastasius von Radonékl war st nahme an der Revolution von licher Gesängnißstrafe und Vern urtheilt, welche Strafe ihm jed# erlassen ist. In den Jahren 18 Berlin und wohate später auf vörigen Gute im Schrodaer Kre Dr. Liebelt im Bvolutionskrie dient, war daher mit ihm befreu war Director des Gnesener Radonslt Secretair desselben. Bekanntschaft, zu welcher ein angeklagten und der Emissair sollen, wird ihm in der Anklage Mit Mieroslamstt soll er im 8 des Fräuleins Gmilie von Sze## den und von ihm zum Comm Kreises defignirt worden soon. teresse der Verschmürung gemach angeklagten Joseph von Sield Beirage von 1300 Thlr. geserderhalten daben, am 4 Februar der Versammlung Theil ge einer Zusammenkunft mit Mier Rundreisen und Geldsammlunger er dann mit v. Kosinski und### Zusammenkunft in Bromberg## im Februar v. J. wurde er in Dr. Maccki soll er sich über wegung, und daß er als Opfe ausgesprochen haben. Bei Schriften, welche der polnisch angehören, in Besclag genomt naue Bekanntschaft mit dieser heutigen Sizung zu, er gestan gelesen zu daben, berief sich jedes Anwesenden, ob nicht Je habe zu Schulden kommen lasst nehmung Mieroklawsli's ergas geklagten gar nicht, und ee Siaatsanwalt auch selbst ein nahm, die diesfällige Angabe einer Verwechselung zu beruhen des v. Szoldrett ergab sich Angeklagten nicht zu revolutter für die Familien verhafteter Seine Reisen nach Posen will Interesse einer Revolution, so heiten gemacht haben, und### im Bazar behauptet er von ei redet und auch nichts gebört dem Dr. Matecki allerdings Bewegung gesprochen, keinee# als Opfer fallen. Dr. Mat dies, und behauptet: der Ing durch allerlei Vorhaltungen u bewogen; derselbe habe die### schreiber gedichtet, nicht Aussagen zusammengestellt. 1 ist, wie der Präsident mitthell scheinen behindert. Sein wird deshalb vernommen, un quirent den Angeklagten aller sung Hoffnungen gemacht u man wisse bereits Alles, das zum Gestehen bewogen habe. durch den Vertheidiger Urkun