Nro. 189. Munster, Sonntag den 8. August 1847. Diese Zeitung erschent täglich, Mentags ausgenommen, und kostet dier 2 Tdlr. 10 GSar., auswärts vortofrei 3 Tdir 13 Ser. halbjährlich. Anfgei werdes uid 16gr. Pettrzelle oder deren Noum dercchuet, müssen jedoch zleichzerSlatt inserirt werden. or: Athie. 250, „ 200 „ 100 editionen, Oellichs. 1 sung Buchdandlungen in A undter. jahres. 2 Bde. 1¾ Thlr. ujahres, nebst % Thir. beolegie und Ooilegeguen uberall einer erhat eine Hare SinBegriffe, die der 31aleuchtende Anhalts. chiedenheit und Vererer Zeit und in unTon, der dauptsächKanzelvortrage flao glucklich in der SichPrediger, der zum r dem Verkunder des is das Streden des ingen für katho. m Unhange von 12½ Sgr. jedern zu besigen die seyen, dat sich schen vorstehendes Werschen rscheiat und sich n#ch tenpredigten. 3 Thlr. 20 Sgr. " Muttheilung über die ger Schrift entbellenen Fremde. fe(Carl Reickene R#icker r a. Carleruhe. ven urg. Bourise, Reget. Stettin. C. Steude, and(Gerbaulet). ndis a. Neuenkirchen. dar a. Wertder. Shr. ld. Hueck a. Herdecke, f1. W8. von Hö#el a. iter a. Aberdt. S. B. zach. Riensch a. Luisennahlin a. Amsterdam, f:(Krapp) a Ofen. B. J. Emmerich, Robert en Kliogemann a. erfert. Oenabrück. Fras chter a. Dusseldorf. ben Buch- u. Rundgen h. 1 J. Coppeurath. Landtags=Angelegenheiten. Wir Friedrich Wilhelm, von Getes Gaaten, Kenig ron Pleußen 2. 2c. entbieten Unseren, zum Vereinigten Landtage versammelt gewesenen geireuen Stüneen Unseren gndtigen Gruß, und ertheilen venselben auf kie Uns vorgelegten Gutacdten und Annrög, so weit nicht dereits kurch Unsere Botschaften rom 23. Aptil, 1. Mai, 1. Juri, 3. Juni und 24. Juni d. J. darüber entschiegen ist, den nach stehenden Bescheid 1. Auf die Erklärungen über die vorgelegten Propositionen. Ausschliebung descholtener Personen von Kändischen Versammlungen 1. Der Gesegentwurf über die Ausschließung descholtener Personen ron stänkischen Versammlungen ist einer sorgfält gn Aerision untermorsen, bei welcher die von beiden Kurien Unserer geieuen Stände gemachten Bemerkungen möglichst Berücksichtigung gesunden haben. Auf den Antrag Unseres Stoatsministeriums haben Wir sovann das Gesez vollzogen und dessen Publicztion durch eis Gesegtammlung angeertnet. Verdältnisse der Inden. 2. Dasselbe geli von dem Gesetz über die VerLalwisse der Juren. Wenn ubrigens bei der Berathung dieses Gesetze# die Kmie der Rinersch=st, Stüdte und Landgemeinten * in ihrem Gutachten vom 24 Juni d. J. den Antrag gesteut tel die Zulässigkeit der Ehen zwischen Christen und Juden auszusprechen, so scheint dabel unenogen geblicben zu seyn, daß sich vieser Antrag auf einen Gegenstand beziedt, welcher dem allgemeinen Gherecht angeherend, Unsere christlichen Unterthanen eben so nahe berührt, wie die judischen und der mithin in einem, feriglich die Verhältnisse der Juden " d e t e s s e n d e n G e s e g z e s e i n e E r l e d i g u n g n i c h t s i n d e n k a n n. Da viernach sener Antrag außer den Grenzen des vorgelegten Gesetzentwurfs liegt, so hätte derselbe nur in dem für Peiitionen gesetzlich vorgeschriedenen Wege an Uns gelangen konnen. Es feblt daher an Veranlassung zur Ertheilung eines Bescheides. Abschätzung däuetlicher Grundstücke und Beförderung gutlicher Anseinandersetzungen üder den Nachla## eines däuerlichen Grundbesitzers. 3. Da die Kurie der drei Stüade den vorgelegtin Gesetzentrurf wegen Abschägzung bäuelicher Giunzstücke und Befürterung gütlicher Auseinandersetzungen über den Nachlaß bäuerlicher Grundbesizer dem Jateresse des Bauernstandes nicht für emsprechend erachtet hat, so haben Wir beschlossen, diesem Gesetzenwurse für 1gt keine weitere Folge zu geben und deshalb schon mittelst Unsern Bosschaft vom 14. Mai d. 3. kie Herren Kurie von der Berathung desselben entbunden. Wegen Aufnahme eines Darledne zur Ausführung der preußischen Ostbahn. 4. Nachdem Unsere getreuen Stände es abgelehm haben, zu einer aus dem Eisenbahn=Fonde zu verzinsenden und zu tilgenden Stameanleihe zum Zwecke der baldigen Herstellung der großen preußischen Ostbahn und der damit in Verdindung stehenden Brückenbauten und sonstigen Anlogen Ihre Zustimmung zu ertheilen, so ist keine Veranlassung abzusehen, weshalb nach dem an jene Erklärung gefnürften Antrage Unserer getreuen Stäne, dem nächsten Vereinigten Landtage eine anderweitige Proposttion wegen Ausführung der gedachten Bahn vorzulegen wäre. Wir können daher eine solche Propesition nicht in Aussicht stellen, behalten Uns vielmehr ver, wegen Fortsetzung des Baues dieser Bahn mit den durch die ständische Erklärung und die eringenden Ansprüche an die Mittel des Staats zur 17. terstugung anderer besonders wichtiger Eisenbahnen gebetenen Rücksichten auf möglichste Beschrenkung der Kosten nach Zeit und Umstinten das Weitere anmerdnen. Aufb.dung der Mabl= und Schlachtsteuer, Beschränkung der Klassenstleuer und Einführung einer Einkommensteuer 5. Wenn Unsere geireuen Stünde die GesetzEntwürfe wegen Aufhebung der Matl= und Schlachtsteuer, Beschränkung der Klassensteuer und Einführung einer Einsommensteuer abgelehnt, zugleich aber den allgemeinen Antrag gestellt haben „an die Erleichterung der Abgaben der ärmsten Klasse nicht allein in den mahl= und schlachtsteuer, sondern in gleicher Weise in den klassensteuepflichtigen Otten hinzuwitken, und den dadurch entstebenden Ausfall durch die wodlhabenden Klassen übertragen zu lassen“, so erkennen Wir in diesem Antrage die röllige Ueber. einstinmung der Wünsche Unserer getreuen Stände mit kenjenigen Aksichten, durch welche Wir in landesräterlicher Berücksichtigung der Lage der weniger demittelten Volksklassen Uns bewogen gefunden daben, die gedachten Gesezentwürfe zu provoniren. Zur Emeichung des bezeichneten Zweckes hielten Wir eine Einkommensteuer für geeignet, ineem kaum ein anderes Mittel aufzusin. den seyn kürfte, die Wohlhabenden und Reichen in einem ihrem Vermögen entsprechenden Verbälinis zu den Staatslassten beranzuziehen, und dadurch für die weniger Bemittelten eine Erleichterung derbeizuführen. Da indessen Unsere getreuen Stände hierauf nicht ein. gegangen sind, so werden Wir in sorgfältige Erwägung nehmen, ob dieser Zweck auf einem ander n als dem bezeichneten Wege zu erreichen sey. Bis dahin müssen die Mahl= und Schlachtsteuer und die Klassensteuer unverändert sortbestehen, wobei es Uns zur Berubigung gereicht, aus den Verhandlungen Unserer getreuen Stünde entnommen zu haben, daß nach dem Urtheile vieler städtischer Abgeordneten eine größere Zufriedenheit mit der Mahl= und Schlachtsteuer im Lande vorwaltet, als dies nach den von mehreren Provinzial=Landtagen und einzelnen Siürten eingereichten Anträgen anzunehmen Uedernahme der Garantie des Staats für die zur Ablosung der Real Lasten von dauerlichen Grundstucken zu errichtenden Rentenbanken. 6. Da Unsere getreuen Stände sich nicht dafür ausgesprochen haben, daß der Staat die Garaniie für die zur Ablösung der Real=Lasten von bäuerlichen Grund. flücken zu errichtenden Rentenbanken übernehme, so werden Wir bei den künstig etwa zu erlassenden provinziellen Gesetzen über diesen Gegenstand keine Staatsgewähr für die Rentenbriefe zusichern, weil eine solche Gewähr, wenn gleich aller Voraussicht nach matertell geringfügig, doch durch den Umsang von zu großer nomineller Bedeutung ist, als daß Wir Ugs nicht dazu der Zustimmunz Unserer getreuen Stände versichern zu müssen glaubten. Uebri. gens werden Wir denjenigen Provinzen, welche die Errichtung solcher Rentenbanken erbeten haben, darauf bezügliche Proposttionen bei der nächsten Versammlung ihrer Stände vorlegen lassen und wollen erwarten, ot die übrigen Provinzen den gleichen Wunsch aussprechen wrer. Provinzial- Hülfskassen 7. Nachdem Unsere getreuen Stände sich mit dem Vorschlage wegen Enrichtung von Provinzial=Hülfskassen durch einen aus Staatsmitteln zu beschaffenden Fonde von 2½ Millionen Thalern einverstanden erklärt baben, und durch einen aus ihrer Mitte gewählten Ausschuß die allgemeinen Gesetze für die Bildung dieser Kassen mit Unserem Minister des Innern vereinbart sind, weiden Wir den nüchsten Provinzilal=Londtagen die eulsprechenden Preposttionen vorlegen lassen, damit diese Institute, von denen Wir lius wesentliche Forderung der Prorinzial=Imeressen versprechen, demnächst dals ins Leben treten können. Wahlen der Mitglieder des Kändischen Ausschusses. 8 Die von Unseren getreuen Stünden vorgenom. menen Wahlen der Mitglieder der Kündischen Ausschüsse und isrer Stellvertreter bestätigen Wir hierdurch, wodet Wir mit Rücksicht auf die ron einigen Abgeordacten in die Wahlprotokolle niedergelegten Erklärungen hinzufügen, daß, so lunge Wir Uns nicht bewogen fladen, die Verordnungen vom 3. Fedruur d. J. abzuändern, dem Vereinigten Ausschusse und der ständischen Deputation für das Staueschuldenwesen diejenigen Befugnißse verbleiden, welche ihnen nach den gedachten Verordnun. gen und Unseren darauf bezüglichen Deklarationen vom 24. Juni d. J. zustehen. Da die von den Lundgemeinden der Rbetuprovinz zu dem Kündischen Ausschusse gewühlten Abgeorducten die auf sie gefallenen Wahlen nicht angenommen und die mählenden Mitglieder des Landtages, in Folge dieser Adlehnung, neue Wahlen vorzunehmen sich geweigert haben, so werden in Folge dieses Verfahrens die Landgemeinden der Rbeinprovinz bis zum nächsten Prerinzial Landtage der Vertreier in dem ständischen Ausschusse entbehren. II. Auf die ständischen Petitionen. Erlaß der Milltair= Kirchenordnung. 1 Der Erlaß einer neuen Militur=Kirchenord= nung wird, den Wünschen unserer getreuen Stünde entsprechend, möglichst beschleunigt worden. Oessentlichkeit für die Gigungen der Stadtverordneten. 2. Dem Antrage des Vereinigten Landtages auf Gewährung der Oeffentlichkeit für die Sizungen der Stadtverordneten haben Wir durch einen zu publizirenden Erlaß vem gestrigen Tage gewillfahrt. E# erürech sich solcher, wie sich von selbst versteht, auch auf dichenigen Städte der Rheinprovinz, welchen Wir die revidirte Städte=Ordnung verliehen haben, oder solche künftig auf ihren Antrag verleihen möchten. Dagegen können Wir der Bitte um Ausdehnung dieser Anordnung auf die Sitzungen der Gemeinde= und BürgermeistereiVerordneten in der Rbeinprovinz deshald keine Folggeben, weil der darauf bezügliche, lediglich die Abänderung eines Provinzial=Gesetzes betreffende Antrag nach §. 13 der ersten Verordnung vom 3. Februar d. J. von dem Vereinigten Landtage gar nicht hütte berücksichtigt und zu Unserer Kenntniß gebracht werden sollen. Aufbedung der Gedühren für Aufenthalts=Karten. 3. Die von Unseren getreuen Ständev beantragte Aufbebung der Gedühren fur Aufenthalts=Karten stehe in genauester Verbindung mit dem bereits auf den Provinzial=Landtagen berathenen Gesez=Entwurf über das Sportuliren der unteren Verwaltungs= Behörden und wird dieser Gegenstand durch die Publikation dieses Gesetzes seine Erledigung finden. Abänderung des Reglements über den Geschäftegang beim Bereinigten Landtage. 4. Die von Unseren getreuen Ständen in Antrag gebrachten Adänderungen des Reglements über den Orschäftsgang beim Vereinigten Landtage werden Wir einer näheren Prüfung unterwersen und bei der, vor Cröffnung des nächsten Vereinigten Landtages zu veranlassenden neuen Redaktion des Reglements möglichst berücksichtigen lassen. Tusdehnung des mündlichen und offentlichen Eriminal Verfahrens. 5. In dem Antrage: die Ausdehnung des öffentlichen und mündlichen Ertiminal=Verfahrens auf alle Theile der Monarchie, welchen die Eriminal Ordnung gilt, zu beschleunigen und tie verselden etwa entgegenstehenden Hindernisse zu beseitigen, seden Wir einen erfreulichen Beweis dafür, daß d#a# Oesetz vom 17. Juli v. J., sowie die Verordnung vom 7. Aptll d. 3. eine Unseren lundesvlierlichen Absichten ontsprichende Anerkennung gefunden haben. Wir haben Uaseren Justiz= Minister deauftragt, zur haltigen Einsührung des gedachten Verfahrens in allen denjenigen Lundestheilen, in welchen die Eriminel=Orknung gilt, mit Berücksichtigung der verschiedenen provinziellen Verb#ltnisse, sowie der inzwischen gesammelten Gisahrungen die neidigen Einleitungen zu wissen. In Urkunde Unserer vorstehenden gnütigsten Bescheidungen haben Wir gegenwärtigen Lanktags autfertigen lassen, auch döchst eigenhöneig vollzogen und verbleiden Unseren geireuen Stünden in Gnaten gewo947. Gegeben Sansseuel, den 24. Juli 1847. L. S.(zu) Friedrich Wilbelm. Prinz von Preußen. von Boyen. Müdler. Gichdorn. von Thiele. von Sarigny. von Bereischningh. Graf zu Stolderg. Uhren. von Caniz. von Düccterg. #n Unsere zum Vereinigten Lanktage versammelt gerresenen geireuen Stände. Die Verhandlungen des Polenprozesses. e0• Schreiden aus Berlin, 4. Aug. Die gestrige Verhandlung des Poler prozesses, mit deren Mittheilung mir bei der von dem Gerichtehet beschlossenen Pause abbrachen, voi in ihrem sphieren Forigange nichts Bereutendes. Gs ergab sich aus Mieroelar#lt# Auslassungen im Wesentlichen nur so viel, daß er bei seiner Anwesenheit in Posen im Jahre 1845 sich hauptsächlich mit Anfertigung militärischer Pläne und insurr#etioneller Instructionen deschäftigt und dabei Helimann zum Mitarbeiter gehabt habe. Die Frogen des Präst. kenten waren vorzugkweise dabin gerichtet, zu ermiteln, ob der Ang=klagte schon früher mit dem wie er scheint zu den bedeutentsten Häuptern der Insurrecion gehörenden Dr. Liebelt gemeinschaftlich geabeitet und aginrt habe. Alle dierauf bezügliche Fragen wunden jeroch von dem Angeklagten verneint, und somohl Miero##lang als der mit ihm confrontirte Dr. Liebelt debaupteten einander unbekannt zu setzn. Es st. Ute sich schon ge#rn bei der Auslossung Microslamskts heraus, was die Anklagegete, wenn wir nicht irren, von den Angeklagten im Allgemeinen bedaup#et, daß sle bei der Voruntersuchung alle Depositionen, die sie vor der Polizei gemacht, in Abrede gestellt däuen. Auch Mieno#law### erllärte nur seine gerich tlich protokollirten Angaben anerkennen zu können. In gleicher Weise äuß rie sich— die gestrige Verhandlung schloß ohne weiteres Reiuliat, als die von uns im Wesentlichen gemachten Mit beilungen Nachmittags 3 Uhr— heute der in den Schran#en defindliche Angetlagte Ladi#lam Gusetius von KoAnstl. Sein Vertbeidiger war der frühere Justiz Commissarius und Oberlandesgerichis Ratv Grelinger ans Konigsberg. Ruch er leugnete d##e vor der Polizei gemachten Angaben th ils ganz. theils suchte er sle anders, als die Protoselle ergaben, zu keuten. Die Anklagearte, mit deren Vorlesung um 8 Uhr begonnen wad, stellte die Bedauptung auf: die Angeklagten büi. ten dies Leugnungssystem mährend ihrer Haft in Connendurg veradredet. Der Angeklagte, gleichfalls ein schöner junger Mann, mit Miero#lame#t von glichem Alter, von straffer militärischer Haltung— er war fin der Dragonerossizier und gebirte auch jetzt noch der Landwehr als Seconderkleutenant an— machteten Eindruck eines entschlossenen und gebilreten Mann s. Er erscheimt nach der Anklage als bei den Vorderettungen zu kem Aufstande und bei den Vorarbeiten zur Sicherung der Früchte desselden nück st Miereslamett am meisten detdeiligt. Er datte sich dauptsäcklich mit miManwissenschaftlichen Sudien deschäftigt, und bei den Acten desinten sich zadlreiche Karten und Pläne, wichder Angeslagte ide 19 zu den Zwocken der Insurrection, theils der Organisation entworsen hatte. Schon im Jahre 1814 Müglied der demokratischen Gesellschaft, deren Zweck die Besreiung Polens mar, gewesen zu (vo, gestand der Angellogte zu. Allein er stellie in Uebereinstimmung mit Miereslauskt in Atrede, dan der Aagriff gegen Preußen blue gerichtet werden sollen, vielmehr habe man auf Preußens Schue u. d Mitnirkung gerichnet. Seine, des Angellagten Theilnohme an den Blänen zur Herstellung Polens, soy nur eire mov#lische gewesen. Er kenne Mieroelameki erst aus dem Jahre 1846. und sio von ihm weder zu Arkeiten beepftragt norden, noch habe er an Beratdungen oder Wadien Theil genommen; noch weniger sey er selbst Siglied des Comites gewesen. Die Vernetmung eines Zeugen und Miangeklagten von Oizmnene# wg## sentlich Nichis zegen die Angiden des Kosinsll. Weh ader wurken durch duese Zeugen=Vergehmungen Int. dentstagen angeregt, welche das Interesse aller Aum den lethaft ansprachen. Unter anderen folgende: Der Zeuge hatte in der Voruniersuchung sich in deutscher Sprache vernihmen lassen, jegt bedauptete er, nur der roinischen Sprache müchtig zu seyn. Der Staasanvalt wollte dierin einen Theil des unter den Angeflagten vereinbarten Vertheidigungssystems sehen und beharrte darauf, daß v. Elzanomskt deutsch vernommen werde. Auf Proiestmion der Vertheidiger zog sich der Geiichtebe## zur Verathung zurück und beschloß nach halbstündiger Beratdung: kie Vernehmung sümmtlicher Ang klagten und Zeugen, wenn dies voon ihnen verlangt würde, In polnischer Spracke zu bewirken. Eizanowstt murde dierauf polnisch vernommen. Auch Mieroslan##t wurde em Angekl. Kosiuski gegenübergestellt, allein so wenig dierdurch als kurch Vorhaltung der Aussage des Krakauschen Dietators Tyssowekt und rurch Gegenuberstelung mit dem Polizetrath Duncker umde der Angesl. zur Aenderung seiner Angebe veranlaßt. Auch der SalosLipinsl aus Posen, so wie mehrere andere Zeugen werden forigeführt, simmen jedoch im Wesentlichen mit Auslassung des Ang=lI. überein.— Nachtem nech die vom Staatsanwalt gegen den Angetlagten gerichiete ecte Frazstellung von dem Vertheidiger angefochten ir und ein Beschluß des Collegiums ties, der Pronestutionen der Vertheidiger ungeachten, für gerechife##igt t###t, war die Mutagezeit und damit eine die Verhandlung unterbrechende Pause derangekommen. Deutschlan Bielefeld, 3. Auaust. Die Ardeiten auf der letzten Stiacke der Adin= Mindener Eisendadn nädera sich idrem Ziele. Heute, am Geburtstage unseres dochseligen Königs, konnte am mächtigen Viadukt dei Schildesche der Schlußstein des letzten Bogengewöldes unter angemessen Zeierlichkeiten und großer Theilnadme unterer Emwodnerschaft gelegt werden. Sammtliche Arbeiter zogen, in Reid und Glied auf dem Bauplatze aufgestellt, unter frödlicher Musik die Höde dinan, wo ihnen ein anderer glänzender Zug von Damen und Herren, unter Vortrutt des hrn. Edespräsicenten Richter, so wider technischen Beamten und unseres Landratds an dem betreffenden Gewölde, das seines Schlußsteins darrte, entgegen kam. In scherzdalten Reimen ver heerlichte dann, nach dem dieser eingesägt worden, der Redner der Maurer das Werk. flocht auf sianreiche Weise die Toaste auf die Direction, den#b theilungsingenieur, endlich Cdampaoner fordernd, auf Se. Maj stät ein und erntete reichlichen Beisoll. In der folgenden Rede des Abtbeilungsingenieurs, ward nicht all in auf die Bedeutung, die dieser Taa für jeden Preußen scon seit langer Zeit gedadi hade in würdiger Weise dingewiesen, son dern verdientermaßen auch Fleiß, Ausdauer und Treue sämmtticher Arbeiter, mit be'onderer Wärme aber die treffliche Leitung der unmitteldaren Vorgesetzten anerkonnt. Einige Worte sprachen auch noch der Hr. Chespräsident Richter, der Landrald und ein Preeiger von dier. Belustigungen der beiter und ein gemeinschaftliches Madi beschlessen die Zeier.(Rb B. Berlin, 2. August. Man erinnert sich, daß vor einiger Zeit viel von einer Cadinetkord### die Rede war, durch welche der König den Besed lassen datte, daß alle krei Jadre ein Wechsel sämmtlicher Garnisonen stattfinden# Ute. Und wirklich sand gerode um die Zeit dieses Erlosses ein ziemlich zablreicher Wechsel in den Gornisonen einzelner Truppenabtbeilungen flatt, was wohl hauptsächlio in den augendlicklichen politischen Vernickelungen seinen Grund datte, vielsach aber auch als eine Ausfüdrung der eden erwähnten Cadinets= oidre angtseden wurde. Wie wir nun aber mit Bestimmtbeit versichern dören, dat sich der Aönig auf den Vortrag des Kriegeministere bewogen gesunden, diese ftüder getrosfene Bestimmung durch eine zweite Cadinetkorere außer Kraft zu setzen, so daß also jetzt nun wieder den verschiedenen Mill. tatrobtheilungen ein längeres Verweilen in dersel den Garnison g=stattet ist. Die Gründe dieses neuern Bes.dis können wo'! keinen Augendlick iw seldast seon. Der fortwädrende Garnisonwech. s.1, wie er durch die erstere Cadinetsordre angeord. net war, würde das Pudget des Militair Devar tements wahrscheinlich noch alljödelich um eine dalde Million Tdaler erdödt daben, und dätte üverdiet die Soldaten und namentlich die Offieiere in eine noch schroffern Absonderung dem Bürger gegenüber erdalten, als dies jetzt schon der Fau ist; es wäre idnen, um es so auszudrücken, ein Einbürgern geradezu unmöglich gemacht und selbst den Alteren. meist verbeiratdeten Officieren, die sonst wieder nach und nach den dürgerlichen Gewodnbeiten nachzudangen pflegen, die Begründung eines eigenen seldstständigen Haushaltes abgeschnitten worden, da sie denselden ja steis nach einer kurzen Zeit wieder dätten preisg den müssen. Kurz, man wird es sicherlich allgemein Dank wissen, daß der früdere Besedl dem jetzigen gewichen ist.— Man erzädlt dier allgemein, daß der Prinz Karl in einem jüngst dier angekommenen Briefe den Entschluß kund gegeben dabe, noch für längere Zeit von Berlin sern zu bleiden.(K. 3.) Berlin, 4. August. Die Gerüchte der Zeitungen in Betreff des Seminarditettors Diesterweg haben sich endlich jetzt bestätigt. Herr Disterweg hat gestern seine Entlassung aus dem Staatsdienste erhalten, und bereits ist Herr Mergei, ein früherer Unterlehrer des Entlassenen, ein Mann, welcher der gläudigen Richtung angebört, zum Director des diesigen Schullehrerseminars ernannt worden. Herr Diesterweg verläßt eine Stellung, die durch seine Persönlichkeit eine große Bedeutung nicht blos in Bertin, sondern in ganz Deutschland erhalten hatte. Ihm ist, da er unfreiwillig, doch unverschuldet aus seinem bisderigen Wirkungskreise scheider, sein sihteres Gebalt belassen worden.— Außerdem sind noch 400 Tdaler für eine Reise angewiesen worden, die zunächst zum Zwecke dat, die verschiedenen Stittungen, Ansteiten und Vereine, welche in Folge seiner Anregung dei Pestaloizis dunderistem Gedurtstage entstanden sind, näder kennen zu lernen. Die Pestalozzistiftung, der Herr Diesterweg mit auverordentlichem Erfolge bisder eine priogte Tdätigkeit zugewandt datte, ist idm jetzt bei seiner Entlassung als sein alltiniger künftiger Wirkungskreit zugewiesen worden. Berl. 3. H) Die in Nro. 30 der Gesetzsammlung entdaltene Allerböchste Cadinetsordre, die Oeffentlichkeit der Sitzungen der Stadtverordneten betrefsend, lautet wie folgt:„Auf den Antrag des eisten Vereinigten Landtages bestimme Ich dierdurch, daß in allen Stärten, in welchen entweder die StädteOrdnung vom 19. Novemder 1808 oder die revidirte Städte Ordnung einaesührt ist. auf den übereinstimmenden Antrag des Magistrats und der Stadtverordneten zu den Sitzungen der letzteren auch anderen Oersonen der Zutritt gestattet wirden darf, wenn der Regierung nachgewiesen worden, daß die Vertretung des Magistrats bei den öffentlichen Sitzungen angemessen geordnet und ein dazu geeignetes Lokal vordanden ist. Die entgegenstedende Bestimmung des§. 113 der Städte Ordnung vom 10. November 1808 wird diernach abgeändert. Sollte wider Erwarten in einzelnen Stärten diese Erlaudniß gemißbraucht werden, so bedalte Ich Mir vor, dieselbe solchen Städten wieder zu entzieden.— Mein gegenwärtiger Besebl ist durch die Geseesammlung zur öffentlichen Kennt. nis zu bringen. Berlin, den 23. Juli 1817. Friedrich Wilhelm.— An das Staatsmini= sterium.“ Die beiden in der nämlichen Nummer der Geseesammlung entdaltenen wichtigen Geseve über die Verdättnisse der Juden und über die Entziedung und Sutpension ständischer Rechte wegen de. scholtenen oder angesochtenen Ruset werden wir in den nächsten Blattern mittbeilen.) Posen, 30. Juli. So weit uns bekannt, ist dieses Jahr keine Artillerte, namentlich d sponnte Geschüee, zurückgeblieden, sondern Alles ist zu den Uedungen nach Glegau ausgerückt. Voriges Jahr waren Offiziere und Mannschaften der Feld=Artillerie zurückgelassen worden; odwohl im Uebrigen die militairischen Anordnungen noch dieselden scheinen, so is dies jedenfalls ein Schritt zum Rücktritt von den außergewödnlichen Sicherbeitsmaßregeln. Schönedeck, 5. August. In der vergangenen Nacht gegen 2 Uhr wurden wir durch eine Erplosion aus dem Schlafe ausgeschrickt, welche die Bewodner der ganzen Stadt in Bewegung setzte: die diesige Zünddürchen= Zabrik von Sellier und Bellot stond in Flammen. Vom Brandplatze wurden, durch die verschiedenen Explosionen verwuneei, jedensgefährlich und vier andere minder gefährlich Verleete weggebracht. Eine nädere Beschreidung dieses Unglück=falles, der eine außerordentliche Sensation in der Stadt erregt, dleidt einem späteren Bericht vorbedalten.(M. Z.) * Schreiden aus Köln, 6 August. Vor wenigen Tagen wurde dier Nachmittags im Hause eines sogenannten Kappesdauern ein sehr bedeutender Diedstadl mit großer Dreistigkeit verüdt. Wädrend einer der drei Gauner, welche der That verdächtig sind, und welche man nach ihrem Ausseden, wie nach ihrer Sprache für Juden dielt, sich mit der Frau vom Hause wegen eines Handels besprach, den er ihr vorschlug, und sie verleitete, idn in den Garten zu führen, Kiegen die zwei andern die Treppe hinaus, gingen in das Schlafzim= mer und stladlen dort 4.300 Thaler in Silbergeld, welche sich in sieden leinenen Säcken und in einer blauen Nachtmütze besanden. Da auch ein Bettuch mitgenommen ward, so folgert man daraus, daß sie einen Theil der Geldläcke in desselde eingewickeit haben, um weniger Aufseden auf der Straße zu machen; sie entkamen auch mit ihrer reichen Beute völlig undemerkt und bis hevte vergedlich nachgesp verhandlungen für das drit den Jadres sind jetzt beend gung wurden noch medrere klagte Personen freigesproch Betrugs und Unterschleife, germeisterei Seeretoir a Amt mit wirklich empörend braucht haben soll, mußte Zeugen bis zur nächsten werden.— Während man Heruntergeden des Brodpte verselbe trotz des niedrigen Psennige gestiegen. Suhl. Wädrend gesammte Bürgerschaft i### en glücklich ingebrachten durchzogen in Sudl Ma Straßen und zerstörten Medliaden. Wiederdolter enlassung dazu gewesen ser rucen geben vielerlei Ger### nauere Untersuchung verdie zwei Mühlen und das händlers. Eine Mülleri "„Gedt auf die Wiese und beite man eine Kudkeite Weide zu führen. Die meist aus Weidern und h5 Schreiden aus Die bei der Bundesver## für das Gesammtwobl# Verhandlungen sind wie den Punkt der Erledigung mit Bestimmtheit bedaupte Eintritte der Ferien der öffentlicht werden Man nung Raum geben zu tdn schreitenden Prinzipe in de, als es mit den dest lässig ist.— Alle Augen nach Rom gerichtet, den einen unsbweisbaren Ein der Dinge in ganz Ii Reaction soll indessen dab jeden Preis zur Abdica flarker Geist wird aber# widerstehen.— Die Erni ten Umgegend, degünstigt rung rasch vor und einem Fruchtpreise ist endlich ub Die Brodpreise weichen Geben die Fleischpreise no Von der Kurtoffelkrankve nichts versphrt. Unsere dessen zu verdindern, daß schon gescheden, unreise ausgestellt werden.— D kam vor einigen Tagen Ihnen bekannte griechisch von dem Könige von D den erhalten. Er dai bereits seinen Besuch wi* Schreiben au Die Nachklänge des in gehabten Turnsestes sind war eine Menge fremt man mußte sich wundern die entserntesten Gemein beden, wäre dies nicht jectes, ein allgemeinet wozu aber keine Erlaubvon einem politischen### seyn könnte, se wäre nu sammlung im„Wolfsed Es ging dabei ziemlich hatte über die Frage, an Jahn gerichtet wer zeine Gemeinde an se solle, setzte viel böses## daß der Präsident die deißt, suchte einer der seine Feitigkeit zu bew wo er wodnte, eine e fl.) aus einer Schubla und der Polizei übergel ja wohl leicht Ein räud Vom Main, 4 Privatwegen eingegange Vorgänge und Zustän befremden, wenn k. Citadelle von Piacenz zumal auch Parma d Austritte war. Eine 1 würde, vrmeint mon. Anconas durch französi solchen Handstreich in wichen ist.— Man u Prinz Karl in einem Briese den Entschluß längere Zeit von Ber(K. 3.) Die Gerüchte der Zeiardirectors Diesterweg gt. Herr Disterweg# aus dem Staatsdienste Merget, ein früderer ein Mann, welcher der 1, zum Director des ernannt worden. Herr lung, die durch seine edeutung nicht blos in tschland erhalten hatte. doch unverschuldet aus reise scheider, sein sih"— Außerdem sind Reise angewiesen wordat, die verschiedenen ereine, welche in Folge pzls dunderistem Geder kennen zu ternen. err Diesterweg mit aur eine prioate Tdätign jetzt bei seiner Entinstiger Wirkungskreit Berl. 3.5) Gesetzsammlung entdalre, die Oeffentlichkeit erordneten detreffend, Antrag des eisten VerIch dierdurch, daß in entweder die Städter 1808 oder die revibbrt int. auf den überMagistrats und der Sitzungen der letzteren Zutritt gestattet werden nachgewiesen worden, gistrate bei den öffentgeordnet und ein dazu ist. Die entgegenste113 der Städte Ord308 wird diernach abrwarten in einzelnen nißbraucht werden, so solchen Städten wiegegenwärtiger Besedl zur öffentlichen Kennt. den 23. Juli 1847. An das Staatsminiämlichen Nummer der wichtigen Gesede über und über die Entzie. ischer Rechte wegen deen Rufet werden wir #tdeilen.) So weit uns bekannt, e. namentlich b sponnte ndern Alles is zu den gerückt. Voriges Jahr chaften der Feld=Artilodwobl im Uebrigen en noch dieselden scheiSchritt zum Rücktritt Sicherbeitsmaßregeln. ust. In der vergangeburden wir durch eine ausgeschrickt, weiche Stadt in Bewegung m. Zadrik von Sellier en. Vom Brandplatze vn Explosionen verwun. andere minder gefährEine nädere Beschreier eine außerordentliche egt, bleidt einem späte(M. 3.) 5in, 6 August. Vor Nochmittags im Hause uern ein sehr bedeutenreistigkeit verüdt. Wäbwelche der That vergan nach ihrem Aussefür Juden dielt, sich wegen eines Landels lug, und sie verleitete, m. Kiegen die zwei angen in das Schlafzim= Thaler in Silbergeld, n Säcken und in einer Da auch ein Bettuch ert man daraus, daß icke in desselbe eingewisseden auf der Straße auch mit ihrer reichen * Baute völlig undemerkt und die Polizeit # die deuie vergedlich nachgesphrt.— Die Assisen# v e r h a n d l u n g e n f ü r d a s d r i t t e Q u a r t o l d e s l a u s e n den Jadres sind jetzt beendigt. In der letzten Si. zung wurden noch medrere wegen Diebstahl angeklagte Personen freigesprochen. Ein Prozeß wegen germeisterei Seeretoir andängig Amt mit wirklich empörender Unverschämtbeit miß braucht haben soll, mußte wegen eines sedlenden bis zur nächsten Quartalsitzung ausgesetzt werden.— Während man allgemein ein weiteres Heruntergeden des Brodpreises erwartet hatte, ist verselbe trotz des niedrigen Roggenpreises um 4 Psennige gestiegen. Suhl. Wädrend in Schleusingen fast die * g e i a m m t e B ü r g e r s c h a f t i h r e m S c h d o f e r f ü r d i e e r #en glücklich eingebrachten Früchte Dank opferte, Sudl Massen von Menschen die Mühlen und soll in der That eine französische Schiffsad. theilung in den Gewässern Anconas kreuzen, welche ersorderlichen Falles, durch Entsendungen von der Zlotte des Prinzen von Joinville, sehr leicht verstärkt werden könnte. Demungeachtet wird von Personen, die in der Stellung si 9, gut unterrich. zu seyn, versichert, daß zwischen den Höfen n W i e n u n d P a r i s, w i e d i n s i c h t l i c h d e r S c h w e i z, auch Italiens, das beste Einvernetmen obwalte, auch durch vorberegte Occuvationen in keinerWeise compromittirt werden könnte, weil damt ein und derselde Zweck, die Aufrechtdaltung gesetzlichen Ordnung und Rude Italiens, versolgt werden würde.(D. 3.) Spever, 3. August. Eine königliche Versügung destimmt, daß an der Universtiht Erlangen durchzogen in Straßen und zerstörten Mehlladen. Wiederdotter Getreidewucher soll Veranlassung dazu gewesen seyn. Ueber diese Medlunrugen geben vielerlei Gerüchte um, die wohl genauere Untersuchung verdienen. Der Sturm traf zwei Mühlen und das Haus eines alten Medihändiers. Eine Müllerin sollte gesagt daben: „Gedt auf die Wiese und freßt Gras!" Desdald belte man eine Kudkette, um die Frau auf die Weide zu führen. Die tobende Menge destand meist aus Weidern und Fabrikarbeitern. (Dersz.) h Schreiden aus Frankfurt, 5. August. Die bei der Bundesversammlung obschwebenden, für das Gesammtwodl Deutschlands so wichtigen Verhandlungen sind wie man dört, noch nicht auf den Punkt der Erledigung gelangt, doch will man mit Bestimmtheit bedaupten, daß sie noch vor dem Eintritte der Ferien der Bundesversammlung veröffentlicht werden. Man glaubt ferner der Hoffnung Raum geben zu tönnen, daß darin dem fortschreitenden Prinzipe in so weit nachgegeben werde, als es mit den bestedenden Verdättnissen zulässig ist.— Alle Augen sind in diesem Augendlicke nach Rom gerichtet, denn man erwartet von dort einen unabweisdaren Einfluß auf die Gestaltung der Dinge in ganz Italien Das Streden der Reaction soll indessen dadin geden, Pius 1X. um jeden Preis zur Abdication zu vermögen. slarker Geist wird aber gewiß diesen Verlockungen widerstehen.— Die Ernte schreitet in unserer weiten Umgegend, begünstigt von der schönsten Witterung rasch vor und einem nachhaltigen Fallen der Fruchtpreise ist endlich überall die Bahn gebrochen. Die Brodpreise weichen auch aller Orten, dagegen sleben die Zleischpreise noch außerordent ich doch. Von der Kartoffelkrankheit wird in unserer Gegend nichts versphrt. Unsere Marktbebörde sucht es indessen zu verdindern, daß von den Bauern, wie er schon gescheben, unreise Kartoffeln zum Verkaufe ausgestellt werden.— Der engl. Lustschiffer Green kam vor einigen Tagen dier an.— Der auch bei Ihnen bekannte griechische Zauderer W. Frikel, dat von dem Könige von Dänemark den Danebrogor: den erhalten. Er hat uns auf diese Herbstmesse bereits seinen Besuch wieder angekündigt. 1 Schreiben aus Frankfurt, 5. Aug. Die Nachklänge des in den letzten Tagen dier stattgehabten Turnsestes sind endlich verklungen. war eine Menge fremder Turner eingetressen und man mußte sich wundern, daß zu einem Lokalfeste, die entserntesten Gemeinden Deputationen gesendet beben, wäre dies nicht die Zolge des früdern Projectes, ein allgemeines Tunsest zu veranstalten, wozu aber keine Erlaubniß ertheilt wurde. Wenn von einem politischen Momente des Festes die Rede seyn könnte, so wäre nur die sonntägige Abendversammlung im„Wolfseck“ als solches zu bezeichnen. Es ging dabei ziemlich stürmisch der und die Dehatte über die Frage, ob eine allgemeine Adresse an Jahn gerichtet werden, oder ob idn jede ein zeine Gemeinde an seinem Gedurtstage begrüße solle, setzte viel böses Blut. Das Resulte daß der Präsident die Adresse zerriß.### beitt, suchte einer der fremden Turner auch darin seine Feitigkeit zu beweisen, daß er dem Wirtde. wo er wohnte, eine Summe Geldes(es heißt fl.) aus einer Schublade entwendete, aber ertappt und der Polizei übergeden wurde. Es findet sich ja wohl leicht Ein räudiges Schaf unter der Heerde. Vom Main, 4. August. Nach den Privatwegen eingegangenen Mittheilungen über Vorgänge und Zustände Ikaliens dürfte es nicht befremden, wenn k. k. östreichische Truppen die Citadelle von Piacenza demnächst besetzen sollten, zumal auch Parma der Schauplatz rubestörender Auftritte war. Eine Folge dieser Occupation aber würde, vrmeint man, die abermalige Besitznadme Anconas durch französische Truppen seon. Einen solchen Handstreich in der Eventualität auszufüheigener Ledrstuhl für die vereinigte Küche der setzentwürfe.— In Folge der schwöchern Couse Pfalz errichtet werde. Die dessalls schon oft er. aus kondon war die Börse deute noch flauet als bodene Beschwerde hat sonach als wohldegründet in den letzten Tagen.— Renten 77, 05; 118, 45. dre Anerkennung gefunden, und es gebt der tönig. B#sprittanten. liche Wile unrarkennder babia, baß bir arbnb. pn###. 4. Auguß. Dos Ergebnis dn liche Abbülfe gewöhrt und die gerechten Wünsche Wahlen stellt sich immer güastiger für das Mialphälzischen Protestanten in Wahrheit defriedig: werden. Hannover, 3. August. Sicherem Vernehnach wird der frühere General= Gouverneur und Bieckönig, Herzog von Cambridge, übermorgen zum Besuch beim Könige, seinem Bruder, dier eintressen. Spanien. Nach den neuesten Berichten aus Madrid. vom 30. Juli, wurde die Königin nach einer groden Jago, die sie zu Rio Frio zu dalten gedachte, zu besien. In Drogbeds dat es schon einigen ebestens aus 2. Gronsa zu Madrid zurückerwartet. Lürm gesets, da nach alter, guter irischer Sitte as — Die Stimmung der königl. Gatten wird tag:### den Wahlen ohne Prügel nicht obgebt.— Der lich erbitterter. Die Königin will erst alle Ordies Großfünß Constantin ist zum Besuche bei der 85: dres Gauten einer Art Censur unterwersen, und nigig auf einige Toge nach Osdorne abgegangen. dat danach die Leute des königl. Hauset instruist.## kahrt von dert dierber zuröck und wird im Andarie Hr. Bulwer eine Conserenz mit zunge der nächsten Woche Enaland verlassen. den Rest der schönen Johreszeit zuzubringen. Von der Erlaubaiß, Hen. Teste in ein Gesundheitsdaus zu bringen, konnte noch kein Gebrauch gemacht werden; er ist dazu gar zu schwech. Der König und der Hof werden am Sonnteg oder Montag Neuilly verlassen und sich nach dem Schlosse Eu übersiedein.— Ein Schreiden aus Teulon meldet, daß ein Dämpfer abgegangen is, um den Prinzen von Joinville mit seinem Geschwader unvorzüglich von der italienischen Küße, wo seine Gegenwart im Augendlicke, wo Oekreich in Italien eine drobende Haltung annimmt, unserer Regierung Verlegendeiten bereiten könnte, zurückzurusen. Die Pai skammer nadm heute das Ausgebe. Budget mit 105 gegen 13 Stimmen an und erledigte noch deinabe ein Dutzend anderwenigr GeBis jezt ist das Resulta dien bekannt, wovon 224 auf Eiderale, 0 auf Andänger Peels und 93 auf Protectioni. sten gefallen sind.— Jozt beginnen die irischen Wadlen und die Wahlen der Flecken, wo die Sauzpatn derrscht; der Sieg der Wdias i# jedoch kaum zweiseldast medr.— Da Hr. O' Brien freiwillig zu Limerik zurückgetreten, so wollen die Repealer John O'Connell wählen und zwar ganz kostenfrei, nachdem er erklärt, nicht die Mittel dezu Der Herzog von Palmella hat mit seiner Zamilie London verlassen und gedt vorldusig nach Er will eist in drei Monaten nach Portugal zurückkehren.— Unser Gesandter in Madrid, Hr. Bulwer, dat nach einem Privatschreiden im Globe auf seine letzten wichtigen Depeschen an Lord Palmeision von diesem eine Antwort erhalten, weiche er versänlich der Königin in La Granja zu überder Königin.— Wie der Heraldo sagt, sollen die Cortes auf den 10. October zusammenberufen werden. Die Aufhedung der inländischen Zölle soll besch lossen seyn; aller Octroi soll auf eine bloße Verbrauchssteuer reducirt werden. Riederlande. Die 2 Kammer der Generalstaaten dat Sitzung vom 4. d. bei Erörterung des 9. Kapi., n Perschis d. Aenigin in Ta enansa. tels des Budgets dessen Abschnitt A(Natio= I reichen für angemessen dielt.— Aus Dudlin alschuld) mit 53 gegen 1 Stimme angenommen. schreidt man unterm 2. August:„Die Leiche In der Sitzung vom 5. wurde auch der Abschnitt! O'Connele ist deute Nachmittag am Bord des Departement der Zinanzen), gegen welches eine Dampfschiffes„Herzogin von Kent“, dier angeso deitige Opposition bestand, daß man beinabe langt. Dem Zolldause gegenüder wurde sie im auf Verwersung rechnete, mit 34 gegen 23 Stim=I Beiseyn einer ungebeuern Volksmasse men votirt.— Der König von Würtemberg ist,#ad von einer Depatatie am 5. d. über Amsterdam in seine Staaten zurückgereist. Frankreich. Paris, 3. August. Gestern kam vor dem Zuchtpolizeigericht der Prozeß Talabots gegen den Courrier frangeis zur Sprache. Man weiß, daß dieses Blatt in einer Reide von Artikeln den 2c. Talabot der Corruption rücksichtlich der Monzaiaschen Salzminen in Algerien bezüchtigte und halb in diesen Prozeß verwick lt wurde. Der vocat des Courier erklärte, er könne das Zuchtpolizeigericht nicht für kompetent anerkennen und verlange vor die Jury gestellt zu werden. Duvergier (Adookat des Klägers) protestirte gegen diesen Eiawand und nach einer viertelstündigen Beraihung geschifft und von einer Deputation der katdolischen Geistlichkeit empfangen. Der Sarg wurde nun auf einen mit sechs Pferden bespannten Leichenwagen gedoben und, während die Handwerkervereine sich dinischlossen, nach der Conceptions= Rüche gebracht, wo er bis zum Tage des öffentlichen Leichendegängnisses(5. August) bleiden wird. Italien. Rom, 24. Juli. Zum Legaten der Provinz Urdino und Pesaro(an die Stelle des zum Staatssecretair erbodenen Kardinals Ferreiti) ist Kardinal Fieschi und zum Secretair der beratdenden Comussion für die Eisenbadnen der Secretair des Miisterconseils, Mons. Amiei, zum Secretair der auverordentichen geistlichen Angelegenheiten an die Stelle des Mons. Bizzardelli, der in zeitlichen erkannte das Gericht in der That dahin, daß, da Rudestand tritt, Mons. Cordoli=Bussi ernannt worTalabot nicht als Deputirter, sondern als Privat=g den.— Ueberoll spricht sich ein erdödter Grad von mann angegriffen sey, es allerdings kompetent sey I Sorgsalt und Liede für Paus IX. und den nächsten Dienstag als Termin zur eigent. Iumgeben den Palast, wenn er gegen Abend aus. lichen Verhandlung anberaume. Der Courrier sährt und begleiten ihn mit den glübendsten Zeifrançais legte Appellation dagegen ein.— Der 1 chen der Begeisterung, Tausende über Tausende National stellt heute die kicke Frage, warum der empfangen ihn bei der Rückkehr auf dieselde Weise. General= Prokurator Hrn G. de Cassagnac nicht 1 Seit gestern sind dier die Maßregein zur vor Gericht ziede, da die Presse ja versichert, daß I den gegen alle Siörungen geschärft; aue Posten er den Postmeistern einen Gesetzentwurf für 1,200.000 K ohne Ausnahme sind verdoppelt. Alles strömt zur Frs. angeboten hade. Es sey ein seltsamer Wi. Nationalgarde und Rom gleicht einem gewaltigen Waffenplatz. Die Haltung des Volkes reizt jeden Fremden zur Bewunderung din. Rom, 26. Juli. Kordinal Lambruschini, dessen Flucht aus den römischen Staaten medrere Journale meldeten, lebt rudig in der Stadt Civitaverchia, deren Bischof er ist. (Journel des Debats.) Rom, 26. Juli. Der berüchtigte Kavalier ie ich jetzt aus vollkommen sicherer verspruch, daß man die von ihm entdüllte Thatsache vor Gericht ziede, die schon 1841 geschehen, während man die Postmeisterassaire, die noch so frisch, ganz zu übergehen scheine. Dies unterlasse man wohl, weil man Hrn. Cassagnacs Entdüllungen zu scheuen hade!— Die Corruptions=Entohl. lungen tragen ihre Früchte. Hr. J. Xvja, Präsekturrath und Generalsekretär des Departements Haute Loire, hat dem Ministerium seine Enttassugg Minardt ist, wie— acht aus volli in einem vom Journal de Ia Haute-Loire virof Quelle weiß, wirklich an jenem merkwürdigen Tage fentlichten Briefe eingeschickt, worin er unter andern gesangen und des Nachts insgeheim unter siche ertigkeiten sagt, er lage seine Stelle nieder, um Bedackung ins Gastel St. Angele, Verrac gu ggen. versluchen zu können, die ihn verpeste. Da er eines der durchtriebensten Hasr##DasRegime, das trotz aller großen Phrasen= und) schwörung war, so hat man idm Straflosigkeit zuVertheidigungs= Boten der 225 Zufriedenen jedes I gesichert, und in Folge ot uinger zun Branten beben.— Dr. Guizey) ns gev)e ga gzge wap gog be gange Sache mit schickt sich an, nach Vai=Richer abzureisen, um dortg den dehandet. mn in#n, die ganze Sach tielem Stillschweigen, dader noch immer die verschierensten Gerüchte über diesen Minardi umon. sen. Se. Heiligkeit hat dem Progovernatore Morandi in Bezug auf die Untersuchung des Kom. plotts die ausgebedrtesten Vollmachten ertheilt. (N. C.) Rom, 27. Juli. Die Erscheinung Sstreich scher Truppen in der Stadt Ferrara dat auf Pius K. einen wo möglich noch ungünstigeren Eindruck gemacht als auf das Volk, welches zu sehr mit Revolutionscomdinationen beschäftigt ist, um die dadurch angeregte Ra#sfrage zu berücksichtigen. Er soll deim Empfang der Nachricht entrüstet gewesen seyn. Nun ist der Artikel 103 des Wiener Tractats zweidentig durch den nicht weiter erläuternden Austruck la place“. Darunter läßt sich natürlich eden so gut die Stadt wie die Citadelle versteden, odwodl es eher gebräuchlich ist, letztere auch odne den Beisaz sorte, damit zu bezeichnen als erstere, die man zur Unterscheidung von der Besse ville zu nennen pflegt. Allein die etwanige Zweidentigkeit wird durch den bieder beobachteten Gebrauch aufgehoden. Kaiser Franz dat sogar bei Gelegendeit darauf bezüglicher Erbrierungen den Besedl ertdeilt, die Truppen aus der Stadt Ferrara in die Gitadelle zurückzuziehen. Es ist daber sedr natürlich, daß die diesige Regierung vorerst nichts anders als Wiederherstellung des Status quo verlangt dat.(K 3. Turin, 27. Juli. Die Zustände in Rom und im ganzen Rirchenstaat erwecken dier vielfache Besorgniß; jeder ikalienische Staat füdl sich dabei betheiligt, und verfolgt mit unverwandtem Blick alle Regungen der fortdauernden Volksagitation. Man weiß nicht, ob man mehr die möglichen Ausbrüche der Fortschrittspartei, oder jene einer wüthenden Reaction zu fürchten dat. Der Heerd der Bewegung beschränkt sich noch immer auf MittelItalien: der Rirchenstaat, Toscana, Modena, Nord und Süd: Italien verharren in idrer Rude, wo namentlich die Regierungen, mit Ausnahme einer scharfen Beobachtung der Ereignisse, nicht die mindeste Vorsichtsmaßregel erlauden. Die geringe Verstärkung, welche die Besatzung von Ferrara erbielt, ist kaum nennenswertd; der angekündigte Truppennachschud aus dem Innern der östreichischen Monarchie, so wie das erwartete Vorrücken der Garnisonen an den Po hat nicht stattgefunden und so viel wir wissen, hat eine derartige Bewegung noch gar nicht begonnen. Freilich ist die östreichisch= italienische Armee, auch ohne Verstärkung, in einer Verfassung, daß sie wohl jedem Ereigniß die Stirne bieten kann.— Die Gerüchte von einer möglichen Abdankung des deiligen Vaters, scheinen gänzlich ungegründet gewesen zu seyn; es war auch nicht anzunehmen, daß der Dapst, dem die Römer zum Theil, die jetzige Entfaltung der öffentlichen Meinung verdanken, plötzlich den Mutd sinken lassen und dem Sturm, dem er allein einigermaßen gewachsen seyn dürfte, zum Schaden Italiens ausweichen sollte. Was sollte wohl sein Nachfolger beginnen, und wer möchte es in diesem Augenblicke scyn? Eden deshalb sahen wir von Anbeginn jenes Gerücht nur als eine gegen die Reaction gerichtete Drohung an.(A. 3.) Schweiz. Luzern. Laut Orivatberichten aus Luzern darf man in einigen Tagen den wirklichen Ueder. tritt des Sonderbundsgenerals Salis=Soglio zur katholischen Kirche erwarten.(Bern. 3.) Zürich, 1. August. Privatbriefe aus Bern melden von einer Conferenz der 12½ liberalen Tagsatzungs=Gesandtschaften, um die Mittel vorzuderathen, wodurch der Sonderdund tdatsächlich aufgelöst werden könnte. Vorerst handelt es sich nur um friedliche Proclamationen, Botschaften 2c. Ader auch die kriegerischen werden allmälig vordereitet.(S. M.) In der neuesten Sitzung der Tagsatzung ward ein vom 2. august datirtes Schreiben des Regierungsratds von Bern vorgelegt, welches von fortgrietzten Rüstungen in den Ständen des Sonderbundes melder. Personal=Ebronik. Rünker. Se. Maj. der König baben allergn#digs geruht, Ceiminalgerichts=Ruh Stahllnecht zu Magderg und den Land- und Startgerichts=Director Seihe Schwrelm zu Oberlundesgerichts Räthen bei dem Oberandesgerichte zu Münster zu ernennen.— Der Oberndesgerichts Auseultator Brunswicker ist zum Reserendar ernannt worden.— Die seitber von dem Regierungs=Gupernumerar Stoppenbrink verwoltete Rendantur der hiesigen Provinzial=Invalieen= Kosse ist egen kessen anderweitiger Anstellung vom 1. k. M. ab Regierungs=Supernu nerar v. Glasay II. ubertragen werden.— Dem bieher commissmisch angestellten Amtmann Busch zu Meielen ist die Verwalzung des jedachten Amts destntiv übertragen worden. Se. Maj. der König daben allergnädigst geruht, Land. und Stadtgesichts. Director Noelle zu 2l. zum Rath bei dem Oberlan##sgericht zu Marien. der zu ernennen.— Der Oberlandesgerichts- Ass ssor rsten vat auf eie ihm verliehene Assessorstelle beim wd. und Stadtgericht in Tecklenburg verzichtet, ist das Oberlandesgericht zu Hamm versegzt und dem Land= und Startgericht zu Dortmund zur Beschäftigung überwiesen.— Dem Oberlandesgerichts Arssor Huck in Duisburg ist eine ztatsmäßige Assessorstelle bei dem LandSiidigerichte zu Unna veilleden worden.— Der bisdeige Regierungs=Assistent Zoesinger ist zum egierungs.Secietair befördert worden.— Der ale g. Wunrarzt und Gedurshelfer approbirte und vereidete Dr. August Garms hn sich in Soest nievergelassen. Städtisches. In der nächsten Sigzung der Stadtverordneten 9. August werden zum Vortrage kommen: 1. Der in der legten Sizung nicht eiledigte Antrag des Magistrats auf nachträgliche Bewilligung von 716 Thir. 21 Sgr. 4 Pf. für Baukosten. 2. Schreiden des Magistrats über die Abänderungen im Entwuif des Siatuts. 3. und Zwei Annüäge auf Aufnahme in die Bürg=rrolle. Schreiden des Magistrats ia Betreff der Wahl zweier Magistrats=Muglieder. 6 Wahl eines Mitgliedes der Schul. Kommission. 7. Antrag auf Anlage einer öffentlichen Pumpe. Rünster, den 6. August 1847. van Rups, Versteher. 19329. 4. e). Das den Gebeöderavert=Holtmann gedorende, nade der Gdaussee von Münner nach Hamm, Kirchsptel Rinkenrodde delegene schone lonat, destebend aus circa 60 Morgen Ackerland, tschgrund, Wiesen und 30 Morgen Weide= Grund Steinhorster Zelde, soll am Preitage den 13 Aug. Morgens 10 Uhr an Ort und Stelle zum meistbietenden Verkaufe ausgesetzt werden. Kauflustige werden hierzu mit dem Bemerken naeladen, das die Bedingungen und der GuterAuszug sowohl auf dem Colonate, als bei dem Unterzeichneten zur Ginsicht vorgelegt werden. Amelsdüren, den 28 Juli 1817. Aus Auftrag: Darling. Auctions. Commiffair. (19652 3. 6) Der im Ricchspiel Greven, Bauerschaft Schmedbedausen, in der Näde der Landstraße nach Lengerich degefähr 100 Morgen groß, soll am Montage den August d. J. Vormittags 10 Uhr an Ort und Stelle erst theilweise und bann nach Umftänden im Ganzen meistbietend verkauft werden, wodei demerkt wird, daß ein Theil des Kaufpreises zu 4 pOt. Kehen bleiden kann. Nähere Auskunft zu erfragen Hörsterstraße NV 108 Münster, den 10. Juli 1947. Neues Gebetbuch für die kathol. Christenheit. Bekanntmachungen. Nothwendiger Verkauf. Land= und Stadtgericht zu Herford. 18850 6. c) Das Colonat# 10 Schwarzeamber des Colon Franz Heinrich Remmert das., abgeschätzt auf 8500 Thlr. 13 Egr. 4 Pf., zufolge der nedst Hopotdeken= Schein und Bedingungen in der Registratur einzusedenden Tare, soll am 22. Novdr 811 Vormittags 11 Uhr an ordentlicher Gerichtsselle faspaßirt werden. Ave Maria und Credo. Zur Betrachtung und zum Gedete für katholische Christen aus älteren und neueren katholischen Erdauungsschriften gesammelt P46 ensgert Laischaft auf der Seizsraße dem 4 Haupt= Steueramte gegenuder delegene#m## stockige, in gutem daulichen Zustande desind liche Haus soll am 21. August dieses Jahres Vormittags 11 Uhr auf meiner Geschaftssude offentlich deim Meistgedote zum Verkaufe aus gesetzt werden. Die Kaufbedingungka find vorher bei mir einzusehen. Rünster, den 29. Juli 1847. Ludorff. Justiz= Rath und Rotar. Verkauf 4 eines Landgu (19836. 6. b, Der in dem Derse Rluckenrodde nahe an der Chaussee von Münster# #### nach Hamm, 1½ Meile von ersterer und 3# (1 Meilen von letzterer Stadt dart an der k. V. Münster=Hammer Eisenbahn in einer sehr 4% freundlichen und fruchtdaren Gegend bele# gi gene freie u Amt=Schulzen=Hof# 9. Probsting *; soll von dem Unterzeichneten S am 16. September d. I.# Nachmittags 3—5 Uhr# aus freier Hand an Ort und Stelle offent## lich meistdietend verkauft werden 40 Aufer den gut erhaltenen Wohn= und Oe I. „„.: g. 14 conomte wedanden verant vieses Gar nach? Abzug der zur Münster Hammer Eisendahn A adgegedenen Grundftachen noch ein Treal von#0 G. ungefahr 100 Morgen, von denen 365 Mor C), gen autes Ackerland Gerten und Wiesen 335 42 9 9 grurehtteng, warien u.. Wuegen, 555 Mor en theils Hoch, theile Riederwald sind. # Die Ländereien befinden sich im besten Caltur* Zustande, die Besitzung kann diesen Herbst## A angetreten werden. Die genaue Beschrei4 dung der Kaufbedingungen und Karten, er wovon auf Verlangen Abschriften mitgetheilt V werden, sind vom 6. August od bei dem JustitRath Herrn Friedrich Leesemann vier = und beim Unterzeichneten einzusehen. 81 Munster den? Juli 1942 ½ Munnes, ven 31. Juli 1941 Adolph Kaufmann 9 endgert= Staf. Wen-e (19811) Im Breul.0 Skedt ein Haus 7u Putgr. Ho zutage den 9. d. M., Mittage 5 Uhr, Dadl vor Eudgert=Thor verkauft. 12895 2. b) Beilage zu Nr Pottkotten. Vater Unser, Wilbelm Joczek, emerttirtem Domprediger an der Metrepolitan=Kirche zum heil. Stephaa in Wien, Pfarter zum deil. Johann Baptiß in Städteldorf am Wagram. Mit Bewilligung der k k. ostreichischen und fürst. erzvischo flichen Wiener Ordiuariato=Cenfur. Mit 5 Stahlstichen. In Lieferungen# 1/ Thir. thig bei J.H. Deiters, in der Coppeurath= schen Buch und Aunghandlung u. s. w sa munster.) Angekommene Fremde. Im Munsterschen Hofe(Carl Reickens Nachfolger, A. Beicker. Fehr v. Merode nedst Bedienten, Gutsbesitzer im Hause Hamern. Zrdr. v. Beurscheidt, Gutsdef. Rath. Drteoer a. Kloppendurg, Gottschalt e. eipzig. Aropf a. Dusseldorf. Kaufl. Im Aenig von Engleno(Gerbautet.) Sickmann, Wegedaumeister; Gerich, WegebenConduct; Doct. Meyer, a Odnasruck Bermonü a. Basel, Wolff a. Gladdach, Baum a Glberseld. Gomer Koln, Schaefer a. Ppemout, Kocke a. Malheim 9. R., Kaufl. Petnnn Kallendach. Archttect a. Elding. Renne u. Frau Rotterdam, Janzen a. Lunen, Galomon a. Dusseldors, Wehrendold a. Lunen Haldach a. Mald bel Solingen, Kaufl. Dei zue## Andre u. Gem., Dottor a. Bremen. Mollers, Lehrer a. Hopsten. Oppenheimer, Kaufm. a. Beile. Bei Winkelse Poppelsdorff a. Elverfeld, Jacodi s. Overwinter, Cpartener a. Gaarlouts, Kaufl. Frau Küper a. eädunghausen Parte #. den 8. Augul 188. G. Wien o Woch. 36½ b. tur, 57 G. Franks.„„ 99% S. London 2 M. 11, 95 G. Hamburg 2 M. 35¼ Niederland. Wirkl. Sch. a 2½% 37 7/16 B 57½ do.„„„ 89½„ 89% Amortis. Synd.„ 4½„—„— che„ 4½ 169“„ 1207 Spanien, Ardeine„5„ 17¼„ 17% Coupone„8„ 13%„ 14 Passio—"— Rußzland. Oblig. Hope„5„ 106„ 106½% Oestreich. Metallick5„ 101"— Bank=Act. b. Goll„4„ 92%"— Dukaten, a.—— 20 Frs.=Stücke 9 55 4 65 a. 5 70 z 80 5 Frs=Stücke 2 34, 27 P##elen 9 85„ 95 Franz Kr. 2 70„ 75 15„, 25/ Srent Thle 1 19 76 5 n am 5 August Weizen 4 Thlr. 26 Sgr. Roggen Gerste Hafer Strod per Scock —* ** Die Kreissynode Unna, gabe derselben vom 7.9 ben des Predigers Zahr Hierzu eine Beilage. Aus Westfalen, liches Ooeument jüngster 3 mertsamkeit entegt, eine so hervorgerusen, ald die zuerst dem Hellreger Anzeiger u#i Juli verösfentlichte und in tungen übertragene ImmeriatUnna Wir konnen uns diese nigstens nach der jetzigen scließen. Wir glauben, darurch dervorgerufen worden des 2c. Zahn als Commentar werden ist. Gs ist aber zu Petttion ein e#ftelelle chenbehörde ist, während nur die Aeußerung eines## daß überell nicht constin,### Mottre, welches Hr. Jahn i## das, was verselbe bedaupiet, Vamuthung muß vielmebr## Liger, welche unterm Verst zu einer Kreissonode zusamm thungen zunüchst die Vorschr welchem sie die Besugniß ver sich effictell dußern zu dürfe Kirchenordnung vom 5. S4 Geschäftstreis einer Kreie#on b, c, daß vor derselben die die Previnziellonen: Gegenflände, werüber die der Provinzialspnode zusteht, wird im f. 40 bemerkt:„ Gegenstände, welche nach 1. Synode gehören, bereiden der Unnger Immediat=GingWon, welches sich auf die ges bezieht. Wenn derin Wochen, die den König d se iß durch nichts erwiesen, ten der Mojoriiät der Stär Wir müssen vielmehr vermi getliche, zur Kenntniß der Mas. ties betrüdende Vorga Känte“ der Diecese Uune len. Die Immediat=Ein: „Erhaltung der Reinbeit Verlezung der kuchlichen Geistlichen und Kirchenbean h. 49 der Kirchenordnung Kreissynode petttioniren t## in das Kabinet, dech an freilich die Eingabe von hüllt, so mögen die beir vielleicht der Art seon tragen hat, sie ans Licht diesen Umständen weit ent wegen ihrer Eingabe angre mehr recht sehr, daß sie ist, über ärgerliche kirchlig gel zu peiitioniren. geben sich selbst das Zeug ten Bundes der Treue“. sollten die Treue brechen seinem Gesegze schuldig fl ken, welche der König in stellt hat, überschreiten? verlegzend, beletdigend übberufene und aus„geborhende Körverschaft dußern die religlösen Grundsägze litisches Streben zu verdVersammlung, zu Hauses, ja sogar der vr. verbrecherische Absichten versammelt gewesenen# dem königl. Landtags. Co wurde, daß se innigst hende Liede für## unsvon Getige gebe erdabenes Haus? migung ertheilte Zeugn Algtes hein zulülter saat sehr ser: Arteratikeise? Neruur. das den Gebrüdernn gedorende, nade Münner nach Homm, rodde delegene schone 0 Morgen Ackerland, korgen Weide: Grund reitage den 13 Aug. Stelle zum meistbie. mit dem Bemerken den und der Güterste. als bei dem Unetiens Compiffeir. er im Rirchspiel Grehmedbedausen, in der ## nach Lengerich deten. oll am Montage den 10 Uhr an Ort und n nach Umständen im erden, wobei bemerkt eises zu 4 pOt. Kehen athol. Christenheit. Inser, n d C r e d o. zum Gedete Christen pe#lischen Erbauungsoczek Netrepolitan=Kirche zum um deil. Johann Baptiß Wagram stichen. Thir. re. i Beilage zu Nro. 189. Munster, Sonntag den 8. August 1847. er Coppeurath= Fremde. fr(6arl Reidens Beicker. bedienten, Gutsbesitzer Deuscheidt, Gutsdef. endurg, Gottschalt e. Kaufl. n(Ger aulet.) Gerich, Wegeben. #nabruck Bermonü a. um a Giderseld. Gomer ut. Kockt a. Mulheim klding., Reune u. Frau nen, Gelomon a. DufHaldach a. Steld bel 44 a. Bremen. Mollers, mer. Kaufm. a. Beile. eicert. , Jacodi s. Oberwinter, fl. Frau Küper a. esD. Tnges 1880. vien 6 Woch. 36½#. rankf.„„ 99% S. damburg 2 M. 35¼ S. 2½% 37 ½6* 57½ „5„ 105„ 105½ 5„ 101"— „4„ 92%„— 90 Frs.=Stück. 9 55: 65 5 Frs=Stücke 2 34, 27 Franz Kr. 2 70„ 75 Thir 1 19 19 August 4 Thir. 26 Sgr. 1— 27 *—"— 2— 2 —— 27 6— 18— eine Beilage. Die Kreissynode Unna, die Immediat=Eingabe derselben vom 7. Juli und das Schreiben des Predigers Zahn vom 8. Juli 1847. eß: Aus Gestselen, 1. August. Kein ösfent. liches Ooeument jüngster Zeit hat eine so große Aufmertsamkeit erregt, eine so einstimmige scharfe Kruit hervorgerusen, als die zuerst von dem Pistor Zohn in dem Hellreger Anzeiger minelst Schreiben vom Juli veroffentlichte und in die meisten deutschen Zei tungen übertragene Immeriat=Eingabe der Kreisspnore Unna Wir konnen uns diesem allgemeinen Todel, we nigsens nach der jetzigen Lage der Sache, nich scließen. Wir glauben, daß die mehrgerachte Klitl dasurch dervorgerufen worden ist, weil das Schieide des 2c. Zihn als Commentar der Peittion angesehe werden ist. Gs ist aber zu derbckstatigen, das die Petttion ein efftelelles Document einer Kirchenbehörde ist, während das Schreiben des 2c. Zada nur die Arußerung eines Privatmannes ist. 8 daß überell nicht constin, raß die Kreisfonot Mottre, welches Hr. Zahn ihr unterlegt, gelettet, daß fl. das, was verselbe bedauptet, bat sagen wollen.— Die Vermuthung muß vielmehr dafür streiten, daß 17 Liger, welche unterm Versigze eines Guperinten zu einer Kreissonode zusammenireten, bei ihren thungen zunüchst die Vorschriften d.s Gesetzes beachte welchem sie die Besugniß verdanken, sich zu versammeln, sich offictell äußera zu dürfen. Nun bezeichnet aber die Kirchenordnung vom 5. März 1815 f 37. genau den Geschäftstreis einer Kreiesonore und bestimmt zub=, b, c, daß vor derselben die Beraibung der Anfrüge die Prooinzlalsynove, über alle kirchlich: Gegenftände, werüber die Beschlußnahme nuch§ 41 der Provinzialsynode zusteht, gebören. Wiederdolene wird im f. 40 bemerkt:„Es können nur kirchlich: Gegenstände, welche nach f. 37 zum Geschäftskreis der Synode gehören, beraiden werken.“ Beim Durchlesen der Unnger Immediat=Eingabe Ainden wir auch kein Won, welches sich auf die Verhandlungen des Landtages bezieht. Wenn darin von„Vorgängen der letzten Wochen, die den König betrübt haben“, die Rede ist, se is durch nichts erwiesen, daß darunter dus Verdalten der Mojorität der Ständeversommlung gemeint sev. Wir müssen vielmehr vermuthen, daß dadurch auf ärgeliche, zur Kenntniß des Königs gelangte und Ge. Maj. ties beirüdene Vorgänge über„klichliche GegenKäne“ der Diseese Uuns hat bingedeutet werden sollen. Die Immediat=Eingabe hat vielleiche Bezug auf „Erhaltung der Reinheit der erangelischen Lehre, auf Verletzung der kuchlichen Oronung, auf Fuhrung von Geistlichen und Kirchenbeamten“, denn dieses sind nach h. 49 der Kirchenordnung Gegenstände, werüber die Kreissynode petitioniren konnte, wenn auch nicht direct in das Kabinet, dech an die Prorinzialignode. Is auch freilich die Eingabe von einem mostiichen Dunkel umhüllt, so mögen die beiressenden kirchlichen Vorgänge vielleicht der Art seon, daß die Synode Bedenken getragen hat, sie ans Licht zu stellen. Wir find diesen Umständen weit entfernt, die Kreissonode Unna wegen ihrer Eingabe angreisen zu wollen, bedauern vielmehr recht sehr, daß sie in der tramigen Lage gewesen ist, über ärgerliche kirchliche Vorgänge in ihrem Sprengel zu petttioniren.— Die Unterzeichner der Adresse geden sich selbst das Zeugniß„Achter Söhne des alzen Bundes der Treue“. Und diese ächten Sohne sollten die Treue brechen, welche sie dem Könige und seinem Gesetze schuldig sind! Sie sollten die Schranken, welche der König in der Kirchenordaung ihnen gestellt hat, überschreiten? Sie sollten sich anmaßend, verlegzend, beleteigend über eine vom Könige zusammenderufene und aus„geberenen Rüthen der Krone" bestehende Körverschaft dußern! Sie sollten sich erdreisten, die religtösen Grundsäge derselben anzugreifen, ihr politisches Streben zu verdächtigen; der Majorität dieser Versammlung, zu welcher oft Prinzen des töniglichen Hauses, ja sogar der präsumtioe Thronfolger gedörten, verbrecherische Absichten unterzulegen, während allen versammelt gewesenen Ständen und Provinzen von dem königl. Lanktags=Commissair das Zeugniß gegeben wurde, daß sie innigst verbunden waren durch glahende Liede für das Vaierland, für der erhadenes Haus?. Dieses mit Allerböchster migung ertheilte Zeugniß sollte eine Synode die Dreistigkeit haben, entkräften zu wollen und Gr. Maj. dem Kinige vorzuhalten? Er sey betrübt worden, wührend er Zuszierenheit aussprach: Dieses werden wir nle und nimmermehr glauben. Wir haben von gelischen Geistlichken der Divcese Unna eine viel zu gute Reinung, um einem solchen Gesanken Rium geden zu können.— Hat die Synode das Schreiden des 2c. Zaha nicht desavouitt, se mag sie dieses unter idWürde gehalten haben. Die den bestedenden Gesegzen zuwider veröffentlichte Imme iat Eingade ist übr gens so vielsach besprochen worden, daß Seitens der Rezierung sicherlich Sorge dofur getragen werden wird, der darauf zu erthetlente Allerhöchste Bescheie zur Kinnnis des Publikums gelangt, wodurch alle Z sel idre Erlerigung siaden werden.— Was sper das Schreiden des Hrn Zahn anbelangt, so sind reit entsernt, den strafboren Jahalt desselben in Schu# nehmen zu wellen, glauben indessen, daß den Landtagsadgeerneten, welche durch dasselbe haben bezeichnet werden sollen, das Urtheil des Hrn. Pastors böchs gleich gültig seon wird, auch dann, wenn er in seinen inhuriösen Bedauniungen möglichst noch weiter gegangen wäre. Soülte wohl eine Provinzialiynode siid sehr gekränkt fühlen, wenn ein Dorfvorsteber die Anmaßung diue, über ihre Verhandlungen beleidigend sich zu dubern? Wir bezweiseln dieses sedr.— Entlich die schen anderweitig erbrierte Handhabung der Cenfur in dieser Sache benessen, so wollen wir den Censurdehörten gar keinen Vorwurf darüber machen, kas sie die Vorschiiften der Instruktion vom 31. Januar 1843 unbeachte gelassen haben, indem wir Censureinschrünkungen nicht huleigen. Mit Beckeraib glauben wir annehmen lönnen, daß in Folge der Lanktagseerhandlungen und dim Gourernement bei dieser Gelegenheit gegedenen Erflärungen andere als die bieher bestandenen Censur=Instruktionen ergangen sind, und daß die dem betressenden Blatte des Hellweger Anzeigers ertheilte Imprimatur als ein erfreuliches Zeichen dieser Maßregel begrößt werden muß. Endlich wollen mit Beckeraib gern ausrusen:„Was könnte vom Cen sor noch verboten werden, wenn die döchsten StaatsInstitutionen wegen der Ausüdung ihror Funktionen, die sie nur ihrem Gewissen verantwortlich sind, solSchmühungen preisgegeben würden!" (Der Redaction ist über den obigen Gegenstand ein weiterer Anikel„vom Ostenhellwege“ nebst einem Begletichreiben zugegangen, jedoch zu spät, um beute noch Aufnadme sinren zu können. Derselde folgt im näch. sten Blatte) Die Theater der Städte Düsseldorf und Münster.") Ein Berschlag. Bielleicht dat keine Stadt von der Größe und dem Umfange wie die beiden obengenannten, Dusseldorf und Münster, in Bezug auf Schauspielleistungen in Deutschland auf solcher Höbe gestanden wie sie. Ramentlich waes zwei Epochen, welche auf den Namen tbeatra lischer Aunstepochen den gerechtesten Anspruch allgemein anerkannter Maasen machen. Die Eine derselben gebört in beiden Städten dem verflossenen, die andere dem gegenwärtigen Jahrhundert an. In Münster fällt die Erstere mit dem Bau des noch dastehenden und benugten Schauspielhauses zusammen, die Zweite fällt um 50 Jahre später, als der spätere Director des Fürstlich Lippe Detmeld'schen Hofschauspiels das Münstersche Theaals Orivatunternehmer leitete. In Düsselderf blühte das Theater im vorigen Jahrhundert um die namliche Zeit wie in Münster, im gegenwärtigen unter Immermann's Leitung. Es ist dier nicht der Ort, jene blübenden Pertoden, das wahre goldene Zeitalter der Budbeiden Nachbarstädte in Rdeinland=Westfalen zu schildern, da es außerhalb des Zweckes dieser Zeilen liegt. Im Augenblicke, wo es sich um die Gründung eines guten Theaters in beiden genannten Städten dandelt, dürfte die Mittbeilung des odigen Artikele aus dem in einigen Tagen erscheinenden Augustbefte des Rbein.=Westfäl. Städteblattes unsern Lestern nicht unangenedm boov.„äaz, sich eine Weteg. unn für das Beste beider Städte hui gee ua eine Veretsan Steit uu der Nadardeos Daschdenf amze Bedeutendes in theatralischer Hinsicht zu erreichen ist, der eine Bewerder, Herr Böttner, bereits im Besig der Theaterconcession für Dusselderf ist. Die Tendenz dieser Mutheilung sod ndmitch— um es grade heraus zu sagen— keine andere seyn, als auf Retdwendigkeit der Hebung der Zustände der Dahnen beiden Städten und auf Ermöglichung der Gründung eines städtischen Theatero für beide Stadte und zwer for die Deuer dinzuwirken, in der Art und Weise, wie dieses in mehreren Städten Gad= und Mitteldentschlande von gleicher Größe und Bevoikerung und unter gleichen und ädnlichen Verdaltnissen der Fall ist. Eine seiche Adsicht ist gewiß nicht zu weit reichend in Bezug auf Städte von solchem Range wie Dusseldorf und Münster Nothwendigkeit einer tuchtigen, ihrer Stellung entsprechenden und in sio selbst gesicherten Buhne liegt se offen am Tage für jeden einsichtigen, mit den Verdältnissen und Zuständen bekannten, ruhigen und vorurtdeilsfreien Beschauer, daß es keiner ferneren, in's Detall gedenden Besprechung in dieser Hinsicht bedarf. Das Bedurfniß des Theaters ist ein, allen Classen der Gesellschaft gemeinsames, und wie sein Grund tief in der Vernunft und dem Gemütde des Menschen— allen nigeristisch kanzelnden, aber vergedlich eifernden und geisernden Adeetergegnern zum Trog— wurzelt, so dai dasselbe sein unantastdares Recht sich durch al'e Zeitalter der Geschichte erworden und bewahrt. Für die Büdnen beider mebrgenannter Städte in augendlicklich eine äußerst günstige Constellation eingetteten, indem der Schauspielunternedmer Böttner, bereite fur Munster concessonirt, nunmehr auch die Concessien für Dusseldorf erbalten dat, und ihm die Direction die dortige Bühne vom Herbst dieses Jahres an übertragen dat. Derselbe dat sich während der ersten vorjährigen Theatersaison in Münster in jeder Hinsicht bewädrt, ein gutes Schauspiel= wie Operupersonal, das sich durch ein gerundetes Ensemble, durch Fleiß und Liede zum Fache auszeichnete, ein vollständiges zutgewähltes Reperteir und gelungene Leistungen im Drama und in der Oper daben ihm die Zufriedenheit der Publikums in bodem Grade erworden, die kleinen Mängel und Lücken im Versonal kann derselbe nunmehr in Folge der ihm in Dusseldorf gewordenen Theaterconcession leicht anfüllen, und allen Anforderungen des Büdnenpublicums vollständig jetzt nachkommen. Das dieses von ihm gescheben wird, davon ist jeder von vorn herein überzeugt, der in nähere Bekanntschaft mit Herrn Böttner getreten ist.*) Das Haupterforderniß der Hebung des Theaters in beiden Städten ist und bleibt eine beständige, ausreichende und sichere Geldeinnahme. Diese ist zu erzielen: 1. durch einen von den städtischen Bedörden beider Provinzialstädte bei dem Gouvernement in Antrag zu bringenden jährlichen daaren Geldzuschus. Es dürfte diesem Antrage und dessen Gewadrung, wenn er nur mit Ernst angebracht wird, um so weniger trgend etwas im Wege stehen, als anderen Provinzialdauptstädten derselbe längst gewährt worden ist und fortdauernd im Interesse des Theaters gewährt wird. Ge ist z. B. der Stadt Magdedurg ein jährlicher Zuschus von 2000 Thirn. von des dochseligen Königs Majestät lungst gewährt, die auch bis heuer auf jedetmal erstatteten Bericht regelmäßig fortgezahlt werden. Was der Provinzialbauptstadt Sachsens mildreich gewähr: worden, wird der Provinzialdauptstadt Westfalens und der rheinischen Nachbarstadt gewiß nicht vorenthalten werden. Deshald dürsen die Einwohnerschaften beider genannten Städte um so sicherer erwarten, das idre städtischen Bedörden — Magistrat und Stadtverordnetenkellegium im innigsten Einverständniß— sich baldigst dazu verstehen, die betreffenden Schritte zu thun. Zur Dusseldorf werden Prinz Friedrich Königl. Hobeit, für Münster der mit dem Oberprasidium der Provinz von des Königs Masestät betraute Herr Staatsminister Flottwell den Antrag zu unterstügen gewiß sich nicht abgeneigt zeigen. 2. Wird der Zweck ferner dadurch erzielt, das die Rtädtischen Bedörden dem Theaterunternehmer, so weit in idren Kräften stedt, vielfältig entgegenkommen, und zwar zunächst durch Gewädrung der abgabefreien Benugung des Schausptelbauses. Für Münster in derselbe äußerst hoch und für den Theaterunternedmer besonders drückend, da er in keinem Verhältnisse trgend *) Dem Vernehmen nach hat Hr. Böttner bereite rere ausgezeichnete Mitglieder engagirt. die Oper: Fräul. Charlotte Wellv, erste Gravoursängerin und Fräul. Steigerwald, beide mit vorzugund deiden: Tener: Pertn,#r, Ou, S o. Hrn. Bürger ans Maia, Int ve, gem: g. einer Art zu den übrigen Einnahmen desselben wie zu dem stedt, was ihm die schlechte Lokaleinrichtung des Hauses selbst gewährt. Ich führe hier als durchaus schlegend nur an, daß die unvollkommenen daulichen Einrichtungen des Hauses zur Winterozent bei nur einigermaßen külterer Temparatur und der Unmöglichkeit der Heizbarkeit des Thoaterlocales den Schauspielbesuch auf das Minimum deschrünken, indem das Publikum sich daraus entfernt dalten mut, wenn ee— im duchstäbli. chen Sinue des Wortes— nicht frieren will. In einer der legten Sigungen der Stadtverordneten Leipzigs wurde die Frage erörtert; od es länger der Stadt Leipzig würdig sev. Rugen vom Theatergebände zu zieden? ob nicht vielmehr das Tdeaterinstitut zu unterstügen und dader der Schauspieldtrection die jädrliche Pacht von 1000 Tdalern zu erlassen, und idr zur Beleuchtung des Hauses das Gas frei zu liefern soo! Unsere Stadtverordnetenversammlung dat unsere Büdne bis deuer noch nicht vor ihr Ferum gezogen, und sich weder die odige Frage, noch trgend eine andere, auf das Theater bezügliche überbaurt gestellt. Indes verdient die Büdne edensowohl der Berücksichtigung, wie die materiellen Fragen des Tages, und dies di uns um so mehr, als der Schauspiel=Direction eine sichere Last städtischer Seits aufgebürdet ist; sie muß nämlich für jeden Spielabend 4 2dlr. in die Kämmerei=Kasse zadlen; und da wöchentlich in der Regel dmal gespielt wird, so macht dieses im Jahre 1040 Tdaler, mit hin 40 Thaler mehr als in Leipzig. Man bedenke: Leipzig 1000 Thaler, Münster 1040 Thaler! Kann es etwas UngleiGeres geden? 3. fördert die Theater=Angelegenbeit ein zadlretchee sicheres Abennement. Bisder hat nur ein Logen= Adonnement in Münster bestanden. d. h. ein Abonnement für die s. g. Sperrsige. Dieses ist nicht ausreichend und genugt keines Falls. Ee mus dasselbe nicht allein erweitert werden durch Ausbednung desselben auf die Sige in der s. g. Mittelloge, sondern auch auf die Sige der s. g. rothen Bank. Richt minder ist aber auc ein Parterre=Abonnement erforderlich, und das Publicum wird bei ihm zu bewilligenden pecuntären Vortbeilen gewiß nicht abgeneigt sich zeigen, das Ur nehmen zu unterstügen. Juwiefern dieses Alles auch in Düsseldorf gescheden muß, ist mir beim zeitweiligen Abgange der Kenntnis der dortigen Theaterverhältnisse nicht bekannt; dertige Theaterfreunde werden durch betressende Mittheilungen im rheinisch= westsältschen Städteblatt doff ntlich bald diese Lücke im Interesse des Theaters ergänzen, der Herausgeder bittet darum sehr. Civilstand der Stadt Münster. ton Wilbeln Aug., Eva Heariette, T. d. Weders C. C. Bebgge9. J. B. Dilbmann. Samms 27. * d*** *:** Asp. St Gegldtt. Den 13. Juli, der J. S. Kreuz m. d. u. 6 Bockhaus. Katholische Milltair= Pfarrkirche. Den 1. Juli. der Bomdardier der 4. Zus.Comp. 7. Art. Brig. J. d. Horstmans a. Beckum m. d. A M. Nodr. haupt a. Muncer. Den 6. Juli, der Unterofficier d. 5 Comp. 13. Iuf.=Reg. K. F. Schmidt a. Münster m. d. G. Jansing a. Warendorf. Xsp. St. kamderti. Den 27 Juli, d Brannt udrenner H. Altenau a. St. Mauris m. b. A. G. Frondhoff; der Wundarzt 1. Klasse J. H. Gärtner a. Ochtrup m. d. M. A. Dahme Ksp. St. Ludgeri. Den 3. Aug, der Kleindändler J B. Hickhinke m. d. A. C. Bohmer gut Tünsmann. Asp. St. Martinl. Den 31. Juli. d Arbeiter 8. d. Geniee m. d. C. Peine. Xsp. Ueberwasser. Den 27. Juli, d. Drecheler J. C. Ossendorff m. d. C. W. Drees. Summe 8 asp. St. Tegldft. Den 21. Juli, Gertradt# Christina Maria, T. d. Kaufmanns 8. Froling u. 5 1. Juldorn. Den 25. Juli, Amalia Friedertea. 7. b Goldarbetters C. Moser u. d. G. Beeth Den 29 Juli, Stephan Joseph Maria. S. d. Fabrikanten u Kaufmanns J. Swiersen u. d. C. Richard; Clemen August Heinrich. S. d. Zimmermanne B. Oerekotter u. d. 6 Quelle. Den 3. Aug. Margaretha Ver. nardina Maria, J. d. Schlossere J. Eisenduth u. d. C. Budde. Katholische Militatr=Pfarrkirche. Den 23. Mai. Anna Sophie Garoline, T. d Sergeanten d. 5. Comp. 13. Juf. Reg. A. Z. W. Schafere u. k. g. J. Ztscher. Den 30. Mal. Gottfried August Ernst Julius, S. d. Prem.=Lient. in der 7. Art.=Brig. J. 1. Tde Losen u. d. f. S. Hellweg. Den 14. Juni, Margaretha Glisabeth Paaline mngthilde, 2. d. Proviant- Amts-Controlleur# G. Kemphuse u. d. C. Picker. Den 22 Juni. Marta Francr#ca Caroline. X. d. Sergeanten im 13. Juf.=Reg. J. J Klusmeter u. M. Zader. Den 26. Juni, Geuard Anton## S. d. Jeldwedels u. Rechnungsfuhrers im 1 13 Juf. Reg J. Diedl u. d. 4. Humpert. Den 22. Juli. Wildelm Heinrich, S. d. Feldwedels d. i. Comp. 13. Juf. Reg. C. Lindmann u. d. 29 Bergmann Asp. St Lamderti. Den 20. Juli. Theodor Bernard Heinrich, S. d. Kappenhandlers H. Bungeler gen. Frenzer u. d. M. A. Bremer. Asp. St. eudgert. Den 13. Juli, Johann Hermann Theodor, S. d. Taglodners J. H. Weltermann u. d. M. Lutermann. Den 21 Juli. Theodor Vernard Heinrich. E. d. Hokert J. B. Richte. u. d. E. Gudeck. Den 29. Juli. Joseph Heinrich Bernerd. S. d. Kleidermachers B. Heinriche u d. B. S. H. Gadeck. Den 29. Juli. Carl Friedrich Coristian. S d. Schlossert 8 d. J. Oeipenwisch u d. C. C. Holscher. Den 30. Juli. Rudolph Bernard Maria Theresie, S. v. Bedienten J. H. echone u. d. C. Blomer. Asp St. Martint. Deu 22. Juli, Catdarina Bernarding 2. d. Backers u. Brauers Fr. J. Wielers u. d. 6. Berding. Den 25. Juli. Frauct##ce Eltsadeth Glara, 2. d. Backere u. Brauers J. H. Badde u. d. 1. C. Levermann. Den 26. Juli, Hein rich Johenn. S. d. Tagloyners J. Radter u. b. 2. Hollgreve. Den 28 Juli. Gusadetd Friederics 2. Schudmachers I. koddermann u. d. E. Kunfker. Den 31. Juli, Johann Heintich Kranz Theoder, S. d. Betichers J. H. Wienhold u. d. C. Barkhoff Den 2. Aug., Zlerenz Johannes, S. d. Bäckere u. Brauers 8. Sandfort u. d. C6 Gergen asp. Uederwasser. Den 22 Juli, JohenBernard Martia. S d. Kaufm. C. J. o. Brockdausen u. d. C. Kersting. Den 21 Juli, Bernerd endwig. S. d. Tischlers J. Stradel u. d. M. C. Kraak. Deu 29 Juli, Gaton Heinrich Engeldert, S. d. Bäckers J. Schumann u. d. S. Wittamp. Den 1 Ksp. St. Aegidit. Den 11. Juli. Anne Gertrnd, 1 J. 6 M. 12 T. alt. T. d. Cattiers G. 8. Brunsch u. d. C. Rotd. Katholische Milltair=Pfarrkirche. Den Mai, der Husar d. 1. Ete. 11. Hus.=Reg J. 8 J. Loch a. Drenke, Kr. Horter. Reg.=Bez. Miaden, 23 J. 4 M. 21 J. alt. Den 3. Juni. Carl Benjamin. 23 J. 8 M. 7 T. alt. S. d. Unteroff. d. 7. Art.= Brig. H. Davids u. d. Simons. Ksp. St. Lamberti Den 18. Juli, Johannes. J. alt. S. d. Schreiners J. Steudel u. d. verstord. C. Spital. Den 21. Juli, der Gattlermeister 5 Aldendorff. 61 J. 11 M. 8 T. alt, Ehem. d. E. Grdtmann. Xsp. St Eudgeri. Den 10 Juli. Wilhelm, J 3 M. alt. S. d. Tagl A. Silke u. d. G. Hei#terkamp. Den 20. Juli. die Taglohnerin C. Piuck a. Nordwalde, 52 J. alt. Den 23. Juli. Heinrich Joseph Maria, 6 M. alt. S. d. Kaufm. C. M. Rerchdoff u. d. M A. Osthoff; der Posamentier 3 H. Brotzmann. 63 J. alt. Ehem. d. E. Steffens; der Anstreicher C. Qul. 23 J alt; der Seidenweder J. B Kudlendaumer, 21 J. 9 M. alt. Den 25 Juli. d. Pfrundnerin in d Halfl=Anst. U. Piller, 95 J. alt Den 26. Juli. Franci#ca, 1 J. 8 M. alt. T. d. Taal. B. Roters u. e. M. A. Pompmann; d. Tagl. 2 Gruneberg. 51 J. alt. Den 29 Juli, d. Autscher G. Wellmann, 36 J. alt. Den 30 Juli. d. Mesger B. Mever, 24 J. alt. Den 2. Aug., der Schuhmacher W. Ring kamp. 36 J. 6 M. 12 T. alt. Xsp St Martini. Den 25 Juli. Aang Josephine, 1 J. 8 M. 6 T. alt. T. d. Tagl. 9 Feldmanu. d. A. M. Dobdeler. Den 26. Juli. Eudwig Johannes Franz. 5 T. alt, S.d Tagl B. Sehmkutl u. d F. Genster. Den 31. Juli, Gusabeth, 1 J. 1 w. alt. 2. d. Hendeldmannt 3 H. Thorner u. d. E. Berlemeyer. Asp. Ueberwasser. Den 20. Juli, die Räderin R. E. Grewe. 68 J. alt unveredel. Den 27. Juli, M. S. Josephe, 76 J. alt. Swe. d Tagl. P. Pelter. Den 29. Juli. 1 M. C. Wilmsen, 51 J alt, Obefr. d. Sausters H. Bertram; der Tagl. C. Nump, 48 J. 4 M. 1 2. alt. Chem. d. G. Holling. 8 21. Bekanntmachungen. (19900). Am Dienstage den 10. d. M. Nachmittags 2 Uhr sollen die vor Aegidi=Thor auf dem Gast. wirth Ebelgrimschen großen Garten defindlichen Gemuse und Hoß, und um 3 Uhr die auf dem in der Mecklendeckschen Stiege delegenen Edelgumschen Kamp befindlichen Haserfruchte und Kartoffeln dem Meist. dietenden gegen gleich daare Bezahlung verkauft werden. Aus gerichtlichem Auftrage: Karsch, Net. Während der Monate Juni. Juli, August und September 1841. (19854. 3. b). Ein in gutem baulichen Zustande defindliches, in der Nahe b#udgerl Tberes belegenes großet — Hauf, enthaltend brei zweistockige 8905igen, Stallung und Wagen Remise, mit Hofraum Garten zur Gesammtgroße von einem Morgen 166 Ruthen ist unter der Hand zu verkaufen. Näere uskanft deim Justiz Ruide Leesemann Haus-Verkauf. (19901. 3. 2) Das in der Kiechherren#s Gasse dierseloßt aub 2a Cl. 194 belegene, dem 10 Bedienten Wortmann geborige Haus nldn — Hofraum und Hinterdauschen soll am 30. August 1 J., Nachmittags 8 Uhr, auf meiner Geschafttstude zum Verkaufe ausgesetzt Die Erklärung üder den Zuschlog erfolge sofert. Münster den 6. Augus 1847. Füisting. (1990: Am Donnerstage den 12. August, Morgens 9 Uhr, soll auf dem Hose prodsing zu Rinkenrode eine Partie sehr gut conseroirtes Bauholz, worunter namentlich sedr schone Sparren von 30 Zus Rheinlandisch, Balken von 36 Zus. Pfoßten, Schlussel, Bretter u. eatten sich befinden, so wie einige Schachtruthen Kiesel- und Bruchsteine aus freier pand meistdietend verkauft Im Auftrag: Zumdusch. (19903) Ein vor dem Horsterthore diesiger Stadt in der Mitte des Bollweges gelegener Garten mit den darauf desindlichen Odstdäumen Keht unter der Hand zu verkaufen Nahere Nachricht ertheilt der Unterzeichnete. C. A. Haiseberg, Roter. Haus=Verkauf. (19901) Dei in Derse Appelhülfen „O 6O Cn, ganz nabe bei der Rirche dele1 gene. bisder zum Handel und Ackerdau deHIIII! nt bast nebß befeaun wird Theitungshalder am 21. September dieses Jahres, Morgens 10 Uhr, beim Schenkwirth Franz Keutrup daseldst, der auch vorder Auskunft geben kann, zum Verkaufe ausgesetzt werden. Ein großer Theil des Kaufpreises kann auf dem Hause verzinslich Raben dleiden (19905, Ganz in der Rabe biesiger Stadt 1# eine angenehme Wohnung zu vermiethen, destehend aut 4 Zimmera, nedst Kuche, Keller, Boden und Gärichen. Dieselde kann gegen den 1. Rovemder bezogen werden. F. Tümler vor Neutter. Tasteten in großer Auswahl, ordinaire, Mittelserten und keine, so wie gemalte Roulcanr empfiehlt zu billigen Preisen J. F. Holstein, (19900) Legtei= Straße#0 62. (19907) Verzüglich echter Weinessig billig bei J. Th. Winckelsett. 1990 Gin fresuentes Wirtbebeus en irgend einer Gdaussee wird zu pachten gesucht. Von wem, sogt die Expedition des Westfälischen Serkars. RIIEIN- und TSSEL„ Kampen ne# durf. und Cols Sonntege, Dien Zn Berg. Kampen laglich(ausgenommen Sennlag:) 6 Uhr Moer hem, Ommerich, Wesel, Deisburg. lage und Donnerslag: 3 Uhr MorgenArnhem nach Emmerich, Wesel, Deisberg, Düsseldarf und CIn, Sonntage, Dien Donnereteg: 4 Uhr Nachmittag:(nach Ankenft des um 10 Uhr 15 Minuten Wergene von A in Emmericb aub Wesel, Deisburg, Dösseiderf und Cöla Mostag:, Mitsoche und Preit on Coln nach Dü Am 22. August vin dss 500 kaß große Bremer Schiff erster Klafse Gellert, Capt. Siedenburg, nach Süd=Anstralien gehen, und sind Passagen darin zu nehmen bei Eduara Beuins. (19858 4. c) Igent für Süd Anstralien in Bremen. Diese Zeitung erscheint täglich, Mentags ausgenommen, und koster dier 2 Thlr. 10 Sar., auswärts portofrei 3 Thir. 15 Ser. halbjährlich. Nro. 190. Die Verhandlungen *0• Schreiden Ich habe in meinem gestrige nischen Insurgenten betressen August, etwas die Sache selt zufügen, di ich der Vernehm verstäntigen, unter weichen Polizeleirector Duncker befan jener Banehmungen bereite Sigung werd um 2 Uhr der Anflage gegen Brontela handlungen sortgesetzt. De Sohn eines Wotworen von len und Untverstidten gebilde gelegte Theilnahme an de stande in Abrede; er erken welchen er Mitglied der D# eingerdumt hai, nicht an, mit ihm wird ohne alles E der Sache geschlossen.— den dauernder Rede degrü die Anklage*“) und fuhrt Zu vermiethen Gtock meines Hauset neda Keller und n, und am 1. November zu bezieden. J. J. Grünewald, Rottenburg.V 152. „DANPFSCHIFFFAHRT. Wesel nsch Deisburg, Düsselderf und Chln Mantage, Mitlsochs und Freitage gegen 9 Uhr Morgens. Za Thal. und Kampen Sonntage, Dienstage und T, Deisburg. Wesel, Arahem(ie Correspondens mit dem um 11 Uhr 40 mn abgehenden Eisenbahnange) und Kampen, Soanleg., Dienstage und Preiteg: 8 Uhr Abende " Dusseldarf nach Duisberg, Wesel, Emmerich, Freitag: 12 Uhr N. hie. Wesel nach Emmerich, Arnhem, Insch inkunft ers um 7 Uhr 10 Minuten Morgen: von abgebenden Eiernbahnsuge:] Doesborgh, Zütphen, Deventer, Zvoile und Kamp Mittwachs und Sonnabende gegen ½ 4 Uhr Morgen:. Arohem Inach ankung des um 7 Uhr 10 Mineten Mar nach Doesburgh, Zütphes, Derenter, Zweile und Kampen Montage, Mittwoch abende 11 Uhr Morgens. „ Kampen nach Amsterdam in Correspondens mit dem leisten nach Ulrecht und# Gr. ebgehenden Eierabahnauges taglich(ausgenommen bonnabende) 1½ Uhr Mittege. * Wir lassen hier einige ki ans der Anklagescht Schrodaer Kreise gede der Cavallerie und# rich v. Dadrowskl, seine Erziehung in D in keipzig. theils in schaften. In Jahr Güter im Großher wurde hier Lientenen war einer der Stifter auch Keantnis von de kratischen Bereins un desselben thätigen An lich in solchen form wärt. Er trat auch sonliche Berdindung mehrfach über die wurde zulegt von 15 genten auf dem rech im inneren Theile# die Zuhrung an. e7 die ihm übergedenen und begab sich soge welches in diesem 1 diesem Gute bereitet der Revolutien ver: varte Zestung Den rumpelung. er gob 3 sen zu dem 21. Fede mit drei andern Ber und v. Potocki in Potocki übertrug er die russische Stadt Zedruar Mittags au ten versuchte, wode den russischen Behoder Ueberzeugung 5 #t sey. flod v. D Abend von seinem Grenze und gestellt berg als Arrestant. **) Der Staatsanwalt mit folgenden Wor sten Male zu dem den Proces gegen begründen, fühle Processes. Wobin hia sich meine Ge mir der Ernst, die dieses Processes v# als 250 Personen schwerste Anklage g is keine Bande gen vor uns sehen, st