Igerung insänglich Mergene uul der Horster Kraße * von verschiedenen meistbietene gezen belde flad die 2a#e dis 6 Uhr zur AaHassenkamp, Nuct. 19 die des versterdeschäft er Gesellen welder den ges beitet, fert. mir, mich bei Bedarf en Artikel ferner deem noch ansednlichen Artikeln wünsche sch ##n. Bettlaben und im Stande, feiche Diese Zeitung erschetn, äglie, Mentags aus f.. nommen, und kostet dier 2 Thlr. 10 Gar., auswärts portofrei 3 Thir. 13 Ser. dalbjährlich. T Auirei woches uin 1 Sgr pe Peritiale oder deren Raum derrchuct, mülsen 1edec glencgritig ins diesige Jnt###ezAlatt inserirt werden. ädter Schreider, der creidt, wird gesacht. Die Grpesities Ste. Simmer mit Mebels vermietden olistraße 62. e. ronen erdielten r amp; Brockdausen. 1816 Enzeige. 10 und Kunstbeudl. bei X. Schoningb i# air(Erziederin): ingen Dame elt. junges Midchen bei Mittag= und Abendund in Gesellschaften diebrungen üder Toi. gen beliebten Spielen flage. 16. ged. Egr. en Geziederin der weidden allgemeinsten vier berett### einer vermehrten Auflage erNro. 187. Munster, Freitag den 6. August 1847. Fremde. #and(Gerdaulet). 916 Minister v. Rechem Berlin. C. Bissering Orwig a Marl. es#. a. Beandendurg. Aeich Queckenbrück. Hilling. e. Papendurg. Riedes #l9., Meinking e. Aoi#. bef:(Krapp) Alingemann a. Nachen, .•* 0 venderst. Kock, Kaufm. elfert. g. Aahles a. Dosseldorf. fl. Galer, Ttschl.e a. a u 6. g. Bosen a. Werendorf. Geldspezten piere. August 1847. in k. S.— 103% 2 M.— 103 2/6 unkfurt k. S. Die Verhandlungen deo Polenprozesses. Berlin, 2. Aug. Heute begannen die ossenelichen Gerichis=Vahandlungen in der Untersuchung gegen die der Theilnahme an der jungsten polnischen Verschnörung angeklagten Personen. Morgens um 8 Uhr betrat der Geriatshof und die Staas= Anwaltschaft den Sitzungssaal, in weichem dereits die 254 Angetlagten, mit Ausnahme einiger Weniger, die kurch Krankheit am Erscheinen verhindert sind, die ihnen angewiesenen Plätze eingenommen hatten. Die für das Publikum bestimmten Räume des Gerichtssaales waren vollstlnnig besezt. Nach dem Eintrine des Gerichtshofes enklärte der Präsidem die Sigung fur groffaet, vereldete den Land= und Siarigeichis=Dircktor Arentt und den Kam. mergerichts= Affesser Inzerst1 als Dolmeischer der volnischen Sprache und nahm sodann den Aufruf der Namen sämmtlicher Angeflagten vor. Nachdem die An. wesenheit derselden konstatttt worden, ließ der Präsiven: rie Einlettung und den ersten Abschnin der Antlageschrift nebst#en dezu gebörigen Beilogen deutsch und sodann pelnisch verlesen, woraus um 3 Uhr der Schluß der Sitzung erfoigte.(A. B. 3.) Dem überaus düritigen Berichte der Aug. Preuß. Zeit. werden mir aus andern Quellen meitere Derale aber die etige Gröffnungesitzung folgen lassen und beschrünken uns für heute auf nach stehende Bemerkung der Bal. Voss Zen.:„Fragen wir nun zum Schluß un. 1 sers deutigen Referats noch, welchen Eindruck muß die Rinheilung der in der Anklage=Alte entdaltenen Thatsachen auf das Publikum heivorrufen, so müssen wir leider antwerten, einen für die Angeklagten„böchst un* g ä n s t i g e n.“ N a c h d e m I n h a l t e d e r A n k l a g e= A l t e s o l l t rornehmlich binterlistiger Meuchelmoro das Mittrurch welches die Revolution ins Leben treten sollte. In den Statuten der demokratischen Gesellschaft flader sich mehrsach slar und osfen die Vorschrift enthalten,### solle in den beiraffenden Provinzen eine sizillanisch Besper an allen Beamten, namentlich an den Offizieren und Soldaten und der deutschen Bevölkerung abgehalten werden. Es finden sich selbst Andeutungen über die Vergiftung der Biunnen ver. Dae Weltgeschichte kennt selbst in den rohesten Zeiten des Mittelalters kaum trgend einen Fall, in dem eine Revolution so grausam bezrreckt worden Ist. Ueberall, wo die Verschmörung aber wirtlich zu einem osfenen Ausbruch gekommen ist sicht sich ein selches Verkennen der praktischen Ledensrbäumsse aus, doß##durch die ganze Bevelution den Gparakter einer reinen Chimäre annimmt. Schuler Eymnassen waren für hohe Ehrenstellen des neuen polnischen Reiche bestimmt; wenige kaum mit Knitteln und Heuzab=ln versehene, durch leere Versprechungen zur Zoigsamkeit verlettete Bauern, welche gar nicht einrugten, wozu sie eigemlich gebraucht werden sollnd weiche dader auch überall entliesen, ehe es noch nem Angeiss kam, waren dazu bestimmt, grode reguldter Tauppen zu vernichten und die Ktärksten Festungen des Landes einzunehmen. In diesen essendar unzureichenden Bestredungen berrschte aber überies noch überau Uneinigkeit und besönders Verrath, uich den es auch den unt rsuchenden Richtern srätrbin nöglich geworden ist, einen so tiesen Blick in die Geeimnisse der Verschurung zu thun. Es ist das alte Unglück des polnischen Wahlriches, daß, weil Jede König wuden konnte, Jeder auch Köng werken wollt — Schon der eiste Beginn der Verhandlungen hut in Weise dem ganzen Prozeß einen großen Theil der Illusion geraubt, mit dem man demselben bieber enigegengesehen dat. Auch dier wird die Oesseml chkeit ihren Steg feiern!“ Deutschland. ?•? Schreiden aus dem Münsterlande. Die Adresse der Kreissynode zu Unna vom 7. Juli erfährt in den öffentlichen Biättern die nämliche Undilde, welche vielen Deputirten des Landtages durch die Juden wegen idres Festhaltens am erist. lichen Glauben in anonymen Schmäbschriften widerfahren ist.— Die drei Synodalglieder aus Unna sind so weit gekommen, daß sie vor lauter Grimm auf den wackern Zahn sein Schreiden vom 8. Juni für die Adresse angesehen und sich als Versechter der beleidigten Abgeordneten ausgeworsen daden.— Hat sich das Publikum darüber gewundert, daß die Adresse in den öffentlichen Biättern noch keine Vertbeidigung gegen die ihr wider. fadrenen Undilden gefunden hat, so diene demselden zur Nachricht, daß die Elberselder Zeitung unter allerhand Vorwand die Aufnahme ablehnte. Sie hat jedoch nicht umhin gekonnt, das kräftige Wort Zahns vom 21. Juli aufzunedmen, indessen sich angemaßt, dasselbe mit Anmerkungen zu versetzen, nach welchen dem Herrn Herausgeder derglei den Aufsätze unangenedm sind.— Das ist also die vielberühmte Preßfreideit, daß der Redacteur eines Blattes sich partensch einer Richtung hingibt, und derselden Vorschud zu geden gedenkt, wenn er den Aufklärungen und Gegenerklärungen die Thüre zu verriegeln gedenkt.— Wir wollen dierüber nichts Weiteres verlieren, sondern nur dem Publikum einige Landtagsbilder vorfüdren, wie wir solche in den öffentlichen Verdandlungen zu erblicken vermeinen.— Die Adrasse der Synodführt uns zunächst auf eine andere Adresse, nämlich; die der Gießener an van Beckeratd, Hansee mann, Mevissen von Bincke und Andere, welche ausspricht, daß sie an ihrem Mutde, Mäzlgung und Ueberzeugungstreue idre Hoffnung befestiget und sie die Interessen ihres Standes ohne Jaudern zum Opfer gedracht dätten.— Wir fragen die Herren von Gießen, uns zu sagen, wo sie Mutd, Mäßigung und Ueberzeugungstreue gefunden, wir vermögen bis jetzt dies noch nicht zu erkennen, wenn wir uns nicht irren und die Verdandlungen des Landtages richtig verstanden haben.— Hätte ihnen gung beigewohnt, so würde der Landtag die 400 Anträge, welche in den Ausschüssen seit zehn Wochen berathen sind, nicht mit einem Male dei Seite haben legen müssen. Was würde die Presse vosaunen, wenn auf Besedl des Königs der Landtag die Beratdung wichtiger Petitionen unterlassen, was würden die Redner, welche die Abstimmung am 24. Juni durch ihre Aeußerungen derdeigebracht haben, sagen?— Leider! wir sagen leider! hat ein Standes=Interesse, was gerade die Herren. denen Gießen ein unverdientes Lob spendet, nicht wollten fahren lassen, den Grund zum Schlusse des Landtages abgegeben.— Die Petttion der Jagdablöse, vorgebracht von einem Jagdberechtigten, der freudig sein Interesse seinen Standesgenossen zum Opser bringen wollte, stand zur Tagesordnung Hansemann sand die Beraldung die. setz, die Interessen eines Standes nade berüdrende Angelegenheit für sehr bedenklich; von Bincke trat ihm in einer spätern Aeußerung bei, so daß sich, wenn wir die Verhandlungen richtig verstanden haben, aus diesen Aeußerungen die Frage entwickelte, die die Reposition aller anderen 8 2 M. 65½ 2. 64% C. u. W 99“, C. 2 M.— p. 99½ C. r. d#er 5Th. 20f9.— pf. Pist. 3 1.1081.5 schen Boch= u. Kunsty. : J. Ceppenrath. Ciceroacchio, dieser jegt beinade in jeder Corresponden; aus Rom vorkommende Name, ist bekanntlich der Spizname eines Mannes in Rom, dessen eigentlicher Name Angelo Brunetti ist. Ueber diesen merkwürdigen Mann theilt eine zu Rom erscheinende englische Zeitschrift, ibe Romen Adrertieer, Folgendes mit: „Es gibt vielleicht kaum einen Mann, ein Weid oder Kind in Rem, das nicht seinen Namen kennt. Er steht an der Spige jedes populairen Thuns und kann in jedem Augenblicke üder Hunderte, wo nicht über Tausende gebieten, die sich von ihm in Allem leiten lassen; er ist ein unehrgeiziger Rienzi, ein friedlicher Masaniello, denn zu seinem Ruhme sey es gesagt, er hat seinen Einfluß bis jetzt nur zu guten, friedlichen und uneigennügtgen Zwecken denugt; er ist der Repräsentant, der stillschweigend erwählte Tribun des Volkes, oder wie man ihn nur nennen mag; er ist der Vertheidiger seiner Rechte, ohne je eine einzige Bewegung ungeduldiger Forderung oder des Misvergnügens hervorgerufen zu haben. Seine Bewunderer haben ihm nie außerordentliches Talent und Rednergabe zugeschrieden, und das Geheimnis seines Einflusses liegt mehr in seinem Edelnutb, seinem Wohlwollen und seinem unwandelbar redlichen Benehmen. Angelo Brunettt hat sich in seinem Geschäft als Miethkutscher und Holzbändker, das er noch jegt betreibt, zu einem gewissen Reichthum empergeschwungen; er hat dadurch die Mittel, seine Freunde nach Gesallen zechfrei zu halten, und dies sicherte iom Eingang zu den Herzen der niederen Klassen, odgleich eine selche Stellung bei der spruchwörtlichen Wandeldarkeit der Volksgunst sich ohne große moralische Ueberlegenheit nicht hütte behaupten lassen. Er ist ein Mann von etwa 50 Jahren, hat außer seiner Gutmutdigkeit und Corlichkeit keinen besondern Ausdruck, und ohne seine sudliche Gesichtsfarde wurde man idn eher für einen nordischen Bauer als für einen Anwohner der Tider dalten. Mannigfaltiges. Die Engländer, die, wie erwähnt, schlimmer als die Berliner und Wiener für Jenny Lind schwärmen, und zwar so, daß ein Mann, der die Sängerin nicht wenig steus einmal gedört det, für einen Bardaren gilt und in keinem fasdionadlen Hause erscheinen darf, haden ein schreckliches Wort für„Lindsieder“ gebildet— jeanzlindtumseis. Der Bilddauer Jeannes hat übrigens eine Statuette der Lind als„Regimentstochter“ geliefert, welche die größte Aehnlichkeit mit der künstlerisch vollendetsten Ausfüdrung verbinden soll, und die man des5 in jedem„Galon“ in London findet. Den Ehinesen kommt die Berehrung ihrer Götter sehr hoch zu stehen, wie ein Engländer nach chinesischen Berechnungen mittheilt. Sie verdrennen bekanntlich ver ihren Gotterbildern Wohlgerüche, und diese Parfümerten, die zu diesem Zwecke im dimmlischen Reiche verbraucht werden, sollen jährlich nicht weniger als 90 Mill Pfund Sterl. kosten. In Restrov's neuester Posse:„Der Schugling“, kommt folgende Stelle vor:„Es ist traurig, wenn man im Mai der Liede im Inni seine Juli mit einem August beisammen findet.“ Petitionen zur Zoige hatte. Wo erblicken wir nun noch die Wahrheit der dochtrabenden Adresse von Gießen— wo war Mäßigung, wo war das Opfer der Standes Interessen?— Preßfreideit ist das töchste Ireal, und zwar, wie die Erfadrung eine seiche, weiche das Volk glauben machen will, der vielerwähnte Recktsboden werde ihn glücklich machen. In unserm ganzen Münsterlande daden wir setzt Respect vor allen linguistischen Seittän zerkünsten, der alte Rechtsboden der Leibeigenschaft und des Zeudalwesens würde mit Leichtigkeit von diesen Heiren, denen das Jagkwesen so theuer am Herzen liegt, daß sie darüber aus Zurcht vor Eröiterungen ein Bischen von idrer Lied haberei opfern möchten, segar den#ank#tag ausgehoben daben, wieder ins Leden gerusen werden.—„Die Provinz Preußen hat ein großes, „sedr gießes Opser gedracht, daß sie fast einstig„mig gegen die königliche Proposition in Beireff „dir Ausführung des Eisendohnnetzes in Preußen „gestimmt dat“, ist die allgemeine Meinung, die man zu vordrenen sucht.— Nach den Verbandlungen ist dieser Gegenstand nicht in der Lage, daß Preußen ein Opfer gebracht dat; es verdält sich im Gegentdeil damit ganz anders.— Zum Bau der Enenbadnen von Bertin nach Königsberg und Danzig, der Zweigbahnen von Posen nach Breslau, von Haueda nach Hamm über Lippstadt und Socst, von Münster dis an die danndv##sche Geenze und von Lurwigsdasen bis Berdach sind nach der Dentschrift des Herrn Finanzministers die lausenden Fonds vorhanden, welche in 18¼ Jahren alle Bausosten zu decken vermögen. Um j.doch die Bauten in der geeignet kürzesten Zeit zu Stande zu bringen, war eine Anleihe von 23 Miltionen erforderlich, die aus jenen Fonde in der angegebenen Zeit, ohne das Land zu belasten, wieder getilgt werden konnten. Eine Einrichtung und eine Bedandlung, wie soche bei unserer Provinzial. d##sskasse sehr häufig von den Gemeinden beliebt worden ist, und ferner noch beliedt werden wird. — ds war von Seite der Majorität des Landtages Prinzip geworden— wir bezieden uns auf mebdere Neußerungen der Abgeordneten— alle Proposttionen fallen zu lassen, bis das Patent vom 3. Fedruar aus dem Rechtsboden der srüderen Gesegze in Gleichstimmung gedrackt sey, und diesem Prinzipe zufolge wußte die gedachte Propesition gleiches Schicksal haden. Preuß#n aber, seinen in Händen habenden Vortdeil sich zu sichern, stimmte mit, nachdem der Abgeordnete von Brünneck ein Amendement gestellt, und die Versammlung dasselde angenommen hatte.— Als man nun wähnte und ganz richtig schloß, daß die übrigen in Vorschlag gebrachten Zweigbahnen, die für Preußen kein Interesse hatten, verworsen wären, und die vorhandenen Fonds ausreichen würden die Bahn ven Drießen nach Danzig aus. zuführen, da bis Drießen die vorhandenen Bahnen mit einem kleinen Umwege von einer Zadestunde denutzt werden konnten, so wurde vorgeschlagen: des Königs Marestät zu bitten, alle vordandenen Londs zum Bau der Ostbahn in zweckmäßiger Ant zu verwenden und den Bau sohneller betreiden zu lassen; welcher Vorschlag mit großer Majori#ät durchgegangen ist.— Wir mögen daher die Frage stellen: wo hat die Provinz Preußen idr Interesse geopsert?— Den Rechisboden der materiellen Interessen will man nicht verlassen, dadingegen den Rechisboden der Retigion in aller möglichen Weise daran geben. Dies ist ganz natürlich, weil mit der Rei gion die geleisteten Eide als Ritter oder als Beamtei in gar enger Beziedung sleden, und diesen Rechtsboden dann aufgeben muß, wenn min zu dem Ziele will, was manche sich vorgesteckt daden mögen.— Wir wollen über diesen Punkr keine Worte weiter verlieren, da ein wackerer Sireiter, der Pfarrer Zahn zu Wickede in Nro. 210 der Beilage zur Giders. Zeit. für„sein Volk“ in dir Grasschaft Mark ausgetreten ist, und schließen für jegt mnt seinem Versprechen:„er sonl sehen, „daß— sein Volk— ein chiistliches, gottesfürch„tiges, vertrauungsvolles und gedorsambereites „Volk ist, das nicht liedaugelt mit den Juden und „Asteichtisten, noch mit den kaum aus der Gottes„Iaugnetei und dem Freideitswadn dervorgegange„nen dochmütdigen und leichtsinnigen Kranzosen.“ — Den Herin Oderprokurator von Elderfeld bitten wir, uns„seinen ausgebrachten molivirten Toost auf Se. Mojestat den König“ mitzutdeilen, genn mottvirte Toaste ist wieder etwas neues. Paderdorn, 1. August. Der LandtagsA#dgeordnete Freiderr von Bincke, welcher sich zur Zeu in dem denachdatten reizenden Baocorte Oridurg dei dessen iom verschwägertem Besitzer, dem Grasen von Sierstorff, aufdalt, besuchte gestern unsere Stadt, in deren Mauern viele ihm defreundete Unwersitats Rameraden weiten. Odgleich Riemand auf die Ankunft dieses„würdigsten Sohnes Westsalens“, wie er in einer kleinen Anrede von unserem Stadtverordneten Vorsteder genannt wurde, vordereitet war, so vereinigte sich doch sofort die Ehte unserer Societät, um idm im Garten des Weindändlers Everken eine Ovation zu bereiten, und die angesetzte Sitzung unseres Magistrats siel aus. Es wurde bei lustigem Cdampagnerknall mandes kräftige Wort gesprochen, und Hr. v. Bincke durste mit der Ueberzeugung scheiden, daß seine auf dem Landtoge gesprochenen Worte hier mannigsachen Wiederhall gefunden haben. (K. 3 Minden, 1. August. In Nro. 206 der Kölner Zeitung wird aus Münster berichtet, der Edef der dertigen Regierung, der Biee= Präsident Hr. von Bodelsct wingd, solle dald zum Präsidentn der Regierung zu Minden befördert werden. Allein dier in Minden ist es schon seit längerer Zeit bekannt, daß an die Stelle des abgedenden, zum wirklichen gedeimen Ratde beförderten Herrn Richter der Herr von Borrtes, Viee=Präsident der Regierung zu Magdedurg, zum Präsidenten der diesigen Regierung ernannt ist. Das gleichzeitig mitgetheilte Gerücht, der Minister Hr. Flottwell worde die Verwaltung der Provinz Westsalen nicht mehr lange bedalten, sondern als Bundestags Gesandter nach Frankfurt a. M. gehen, ist sicherem Vernedmen nach eden so wenig gegründet. Hoffentlich erfreut sich Wesssalen noch lange der#####t gen und umsichtigen Leitung jenes Staatsmannes, welcher sich in unserer Provinz gefallen soll, wie er der Provinz gefällt.—. An der Eisendahn nach Köln wird in hiesiger Gegerd Tag und Nacht geardeitet, damit sie am 15. Octoder eröffnet werden kann. Der große Viaduct bei Bieleseld, die Brücküber die Werre, die prachtvolle Weserbrücke unweit des aufblübenden Badeortes Rehme, mit der sich daran schließenden Flutbrücke sind entweder bereus in den Gewölden geschlossen, oder werden s in den nächsten Tagen. Manche Bauten werden noch unvollendet seon, die Dämme hin und wieder sich nach Frost und Regen noch etwas senken; doch wird es nicht bezweiselt, daß die Baba zum Betriebe dis zur angegebenen Zeit fertig s.yn wird. Die Strecke von Hannover bis Minken, oder wenigkans dis Bückedurg soll soon im August cröffnit werden. Am 15. October wird demnach die eiserne Verbindung zwischen Abin und unserer Hauptstadt dergestellt seyn.(K. 3. * Schreiben aus Berlin, 3. August. Der Gesunddeuszustand unseres verehrten StaateMinisters Rotder, stellt sich zur allgemeinen F eude nun täglich günstiger, so daß verselde wodl in Kurzem noch eine kleine Erdolungsreise nach einer gesunden trockenen Gegend wird machen köanen. Wahrscheinlich wird sich unser doder verdienstooller Staatsmann nach dem rarz begeben und einige Zeit in Alerisbad zudringen.— Auf dem beutigen kandmarkt war zum ersten Mal eine große Zu. fuhr diesjährigen Weizens, wovon der Wiepl für 83 Thaler verkauft wurde. Den Wispel Roggen konnte man soon wieder einen Thaler billiger als gestern, nämlich für 58— 60 Thaler erbalten. Was den neuen Weizen betrifft, so fällt derseide sowobl in Quantität als auch in Qualtät vor treffuich aus. Das Gewicht und die Farde desselden lassen nichts zu wünschen übrig. Schon la#ge Zeit dat man auch kein so fruchtbares Odstjadr, als das gegenwärtige ist, bemerkt. Die fauren Kirschen, wovon man sonst die Metze mit 6—8 Sgr. verkaufte, werden jetzt für 1½— 2 Szr. angeboten. Der diesjährige Ertrag allr andern Früchte soll ebenfalls so segensreich soyn Es scheint, alb ob der Himm.l uns für das verfloss ne mißratdene I hr in jeder Beziehung vielsach entscädigen will. Obgleich die Sommerditze seit einigen Tagen dier 22 Grad Reaumur im Schatten erreicht dat, ist solche im Ganzen doch nicht ermattend und uner: träglich.— Unter den interessanten Fremden welche sich gegenwärtig hier seit Kurzem aufdalten, verdienen gewiß genannt zu werden: der berühmte Naturforscher Charles Bounaparte, Fürst von Ga. nino und der General= Musik=Director Spontini, den der in Gott nun rudende Popst Gregor XVI. zum Grasen von St. Anored erhoden hat. Beiden dochverehrten Männern soll eine schmeicheldafte Aufnahme hier bereitet werden.(Spontini wurde schon am Abende seiner Ankunst durch ein Ständchen von mehreren Mitgliedern des Königl. TheaterCorps überrascht.)— Den Polizei.Director Dunker dat der gestern begonnene Polenprozeß berei# vorgestern Abend wieder dergeführt. Etwas Nädereo über diesen Riesenprozeß mitzutheilen, entdalten wir uns deshald, ea die Berliner Zeitungen das Meiste darüder ausfährlich dringen, und man ches Andere sich für die Pudlicnat nicht eignet. wenn man nicht irgendro anstoßen will.— Seit Kerzem werden dier nun auch vor den Tdoren auf die Bürgerslege Grannplatten gelegt, weil unsere Väter der Stadt von dem löblichen Grundsatze de. stelt sind, daß diejenigen dertiner Einwodner, wel. chen gleiche Pflichten auflegen, auch den Genu# gleicher Rechte daben müssen. Bertin, 3. August. Se. Maj der König haben deute Vormittag 10½ Udr im diesigen Schlosse den großberzoglich badischen außerordent. lichen Gesandten und bevollmächtigten Minister an Allerdöchstidrem Hoflager, Obersten von Frankenberg, in einer Privataudienz zu empfangen und aus seinen Hünden das Schreiden seines Souverains, durch welches er non hier abberufen worden, entgegenzunedmen gerubt. Breslau, 31. Juli. Gestern wurde dem Domdechanten Hen. Prof. Udr. Ritter, dem edien Stifter des katholisch theologischen Convictoriums, bei Gelegendeit seiner Namensfeier von den Studirenden, welche die Wodltdaten dieser Anstan genießzen, ein Stänochen gebracht und ein derrliches, sehr umsangreiches, in vergoldete Rahmen gesatztes Tableau überreicht. Letzteres entrält ein Gratula= vionsgedicht nedst Dedication und ist ein Meisterwerk kalligraphischer Kunstfertigkeit, das die Bewunderung des Beschauers um so mehr in Aaspruch nimmt, als der Verfertiger, Studiolus Zuuda, als bloßer Dulettant und mit äußerst geringen Hülfsmitteln eine so treffliche Arbeit zu liefern im Stande war.— Jedensalls ist die Gabe dem Hrn. Pros. Ritter ein wobltduender Beweis der innigen Liebe und pochachtung, die seine Schüler für von degen. Möge zum Frommen verselden seine sters so segensreiche Wirksamkent von noch recht langer Dauer seyn und wie ander mit den Früchten des besten Erfolges belohnt werden! (Don=3.) * Schreiben aus Köln, 4. August. Die drei Tage unserer Martinskumeß sind in erfreuli cher Weise vorübergegangen, indem trotz der groden Menschenmassen, welche sich an jedem Abend dis spht auf dem Altenmarkt und in den anstoßenden Straßen umdertrieben, nirgendwo Rudestdiungen oder Ercesse vorgefallen sind, welche an die bedauerlichen Vorgänge des vorigen Jadres dätten erinnern oder gar eine Eineuerung derselben hervorrufen können. Klüglich hatte man diesmal al. les Militair im Dienst aus dem Zumesbezirke sern gedalten; die Polizeimannschaft aber und die Gensb'armen verfuhren mit der von den Umständen gebotenen Rücksicht und ließen den Kumeßlärm, der einigemal am Abend durch schreiende und einander nachlaufende Schaaren von Lebibuben etwas arg wurde, odne Emscdreitung austoben. Seviel ich erfadren habe, ist nicht einmal eine sonst dier gar nicht sellene Kurmeßschlägere vorgekommen.— Unsere Assitensession du dis jetzt noch wenig Verdandlungen von allgemeinerem Interesse. Die metsten Anklagen dredten sich um Eindrüche und Diedstädie mit mehr oder minder erschwerenden Umständen; bedauerlich ist, daß wieder medre Zälle schwere Mißdandlungen und Verwundungen detrafen, welche von Wild= und Holzfreviern gegen Forstdeamte und Waldbüter bei Vollziedung idrer Dienstpflichten verüdt wurden. Diese Frevel sino in unserer Gegend leider sehr häusig und nur in den wenigsten Fällen gelingt es der B.dörde, die Tdäter zu ermitteln, und zugleich solche Beweise gegen sie deibringen zu können, daß ihre Verurtheilung erfolgt. Ein dieser Toge vom Assisendose gesautes Urt eit dat wegen seiner unverdaltnitzmä. ßig scheinenden Sirenge ziemliches Aufseden gemacht. Ein Maurer war angeklagt, einem Schneidergesellen des Nachts, währeng er Wassen trug, mit Anwendung von Gewait, jedoch ohne daß Spuren der Gewalt sichtbar waren, eiwa 11 Sil. vergroschen gestohlen orer doch diesen Diedstadl versucht zu daben. Die Geschworenen verneinten die erste Frage, bejahten aber die Anklage des Versuches, mit Hinweglassung des erschaerenden Umstandes des Wossentrogens. Der Aistsendof vnrurtbeilte den Angeklagten zu lebenslänglicher Zwanas ubeit und zur Brandmarkung. Elderseld, 2. August. Gestern dielt der Prediger der diesigen reformirten Gemeinde. Herr Krummacher, seine Abschiedsrede, und wird sich dald, seinem Ruse folgend, nach Berlin degeden. (Barm. 3.) Solingen, 31. Juli. Die Hoffnungen, welche seit Gründung der Gußstadlfabrik der Herren Moier ei Kühne in Bochum für den Stand der diesigen, durch die brittische Concurrenz so sehr gedrückten Stadlwaaren Industrie erdlühten, sollen nunmehr mit einem Schlage idrer gänzlichen Vernichtung entgegengeführt werden. Es soll nämlich ein Engländer mit den Eignern des genannten Etadlissements wegen, dessen käuflicher U. dernadme in Unterdandlung steden, und, wie man versichert, der ndschluß des Geschäfts, wenn nicht schon voll. zogen, roch in Balde zu ewarten seon. Jener Engländer, behauptet man, ist Repräsentant der bedeutendsten englischen Gu dem Aufkommen und der## mer Etadlissements das# ergiebigen Handels u ja nach dem ganzen reutsch seden, und die dader Alles ihren disberigen Alleindane — Wenn nicht tie Ben an den deutschen Gesinnung ei Kühne scheitern, so für gung jener betrübenden müssen. Denn nur der M dehnung der Fabiik in Eigner entsprechenden Un kann möglicherweise die# erklären, und bei den deu um solche Zonde angegang vernedmer auf undrwall den scon. Zittau, 23. Juli. haben lauter Unglück. Cbomniz', ergöguche Sch Gledenden Landtags in Pre den 12 November d. J. der Kaiser wird ihn in p# richten aus Galizien zuse diesem Jahre unter den Volksklasse eine große St witer Kreise sollen dinnen schen gestorden seon.— 1 Postoepattemente, Hr. v# mehrere Unterredungen allgemeinen Hofkammer ge bnnen Kurzem die gänz tedeaus fuhrverbois Spa: Ein Pariser Blatt, di# folgentes Schreden aus P. Augenblick, wo ich meingroße Aufregung in Mai verschiedenen Punkten Minister sind dortvin der de mein, gleich dem b## gegen Sairano versuchtn l#ngte, zu flieden, inden regieren zu wollen. In? eine Depesche des span. aus London die Bestürze titz meldet, daß die Heire 1molin mit der To### brioge unter den Auspi rung und mit Bewillign beschlossen worden sey.“ Nachtichten, vom 28. J von odigen, zumlich gen sonst Neuigkeuen von B liche Nuncius werke, da lungen nunmehr derndig ditive überreichen. Bei Brüssel, 3. Aug erklär endlich, daß die gen idrem Ende entgege nämlich dem Rönige## legen: Rogier, das I d'Hoffschmitt, das Ae Z#er, öffentliche Arb. das Atiegeportefeuille. das Organ des lider scheint, so hat diese Mi scheinlichken für sich.) Riede Die 2. Kammer idrer Sitzung vom 2. rathung des Buogete des Auswärtigen) mit 4. Kapitel Departemer 2. Stimmen, und, wi ner eleciromagnetischen gung vom 3. d. auch des Innern) mit 31 nommen.— Mey Handelsbiad, erwahn es, der vor dem Nim lung kommen wird. D ein Seuenstück zu d.n Dazu erzätlt er, daß sieden hochstehende Per Name des Depututen bestadet, eine Klage dängig gemacht, welc ten im Druck umsaß diese Herren offen de bezüchtigt. Duse S. der mit der Berurihe der Beschuldigten en dlichen Grundsatze dener Emwodner. wel. n, auch den Genu Se. Maj der König 1½ Udr im diesigen #adischen außerordent. #ächtigten Minister an Oversten von Franken#u empfangen und aus n seines Souverains, berufen worden, entGestern wurde dem Ritter, dem edien zischen Convctoriums, nsfeier von den Stugten dieser Anstalt ge. cht und ein derrliches, dete Radmen gesatztes enteält ein Gratulaund ist ein Meisteritigkeit, das die Beum so medr in Aaerfertiger. Studiolus it und mit äußerst geo treffliche Ardeit zu Jedensauls ist die Gabe woblthuender Beweis btung, die seine Schü. um Frommen verselden Wirksamkent von noch d wie ander mit den belohnt werden! (Don=3.) 5In, 4. August. Die rmeß sind in erfreuli indem trotz der groe sich an jedem Abend und in den anstoßennirgendwo Rubestdauna sind, welche an die vorigen Jadres dätten seuerung derselben herhatte man diesmal al. dem Zumesbezirke sern schaft aber und die der von den Umständen ßen den Kumeßlärm, uch schreiende und einvon Lebrbuden 4twas ung austoben. Seviel einmal eine sonst dier gerei vorgekommen.— jegt noch wenig Verim Jateresse. Die metum Eindrüche und minder erschwerenden daß wieder midre Zäule d Verwundungen deund Holzsreviern gegen bei Vollziedung idrer n. Diese Prevel sine hr häusig und nur in 1 es der B.dörde, die zugleich solche Beweise nen, daß idre VerurTage vom Assisendose seiner unverdaltnttmä. semliches Aufseden genarklagt, einem Schneiäbreng er Wassen tug, alt, jedoch ohne daß waren, 4#ws 11 Sil. doch diesen Diedstadt beschworenen verneinten er die Anklage des Verdes erschaerenden UmDer Aisisendof vnrurJedenslänglicher nomarkung. s. Gestern dielt der sirten Gemeinde. Herr dsrede, und wird sich nach Berlin degeden. (Barm. 3.) II. Die Hoffnungen, bußstadlfabrik der Hersochum für den Stand sche Concurrenz so sehr dustrie erdlühten, sollen e idrer gänzlichen Vernden. Es soll nämlich tignern des genannten käuflicher U. dernadme ind, wie man versichert, wenn nicht schon voll. nwarten scon. Jener " ist Repräsenkant der bereutendsten englischen Gußstahlfabriken, die in dem Aufkommen und der Ausdehnung des Pochu. mer Etadlissements das Ende ibres ergiedigen Handels nach den diesigen Gegenden, ja nach dem ganzen reutschen Continent, voraus. seden, und die dader Alles ausbieten wollen, um ihren disherigen Alleindankei aufrecht zu — Wenn nicht die Bemühungen der Engländer an den deutschen Gesinnungen der Herren ei Kühne scheitern, so fürchten wir, die Bestätgung jener betrübenden Nachricht erwarten zu müssen. Denn nur der Mangel an den, zur Au dehnung der Fabrik in einem den Wünschen der Eigner entsprechenden Umfange nötdigen Fonks kann möglicherweise die Absicht einer Veräußerung erklären, und bei den keutschen Kopitalisten, die um solche Zonde angegangen sind, sellen die Un ternedmer auf unawarttte Schwierigkeiten gestoden ston.(D. 3 Zittau, 23. Juli. Dn Dissidentenp#eriger haben lauter Unglück. Jatzt ist Kerdier, durch Chomnitz', ergöguche Schillerung wohl bekannt, aus Sachsen verwiesen worden. Wien, 19. Juli. Die Eröffnung des bevorslebenden Landtags in Preßburg ist vorläufig auf den 12 Novemter d. J. festgesetzt. Se. Majestät der Kaiser wird ihn in Peison göffnen. Nachrichten aus Galizien zusolge, derrscht daselbst in diesem Jahre unter den Bauern und der niederen Volksklasse eine große Sterblichkent. Im Wadowiter Kreise sollen dianen kurzer Zeit 40.000 Menschen gestorden seyn.— Der Edes des preußischen Postoepartements, Hr. von Scaper, mehrere. Unterredungen mit dem Pra allgemeinen Hofkammer gehabt.— Man erwortet bnnen Kurzem die gänzliche Aufbedung des Getreideausfuhrverdots.(f. 3.) Spanien. Ein Pariser Blatt, die Ostette de Franee, gibt folgentes Schreden aus Maknid vom 27. Juli:„Im Augendlick, wo ich meinen Beief soließe, derisat große Aufregung in Madnid. Truppen eilen verschiedenen Punkten nach ka Granja und Minister sind dortvin derusen worden. Ein 4 de mein, gleich dem von 1808 gegen Goden gegen Sarano versucht worden. Die Königin langte, zu flieden, indem sie erkiäete, richt länger zegieren zu wollen. In diesem Augendlick vermebrt Krankreich. Paris 2. August. Die neuen Aufteckungen, welche der National über den standolbsen Handel mit den 450 Actien zu 1000 Frs. als Preis der Concessionsbewilligung für die Eisendadn von Paris nach Meaur geliesert dat(siebe uns. gestr B1.), waren gar zu bestimmt, als daß die Regierung sie dätte ignoriren können. Der halbossicielle Monileur parieien meldet, daß der Procuiator beim Seine=Tubunal den Geranten des Blattes vor einen Instructionsrichter habe laden lossen, um dessen Erktärung über das publicirte Factum entzunehmen, damit derselbe alle Aufschlüsse gede. ui etwa wissen möchte. Man darf sich daber ein trauriges Gegenstück zum Cudirretschen ozesse gesaßt machen— Wie man aus svinzen erfährt, hat das Ministerium für nördig besunden, durch den Telegraphen in den Haupt Oepartementsstädten die Anzeige zu machen, daß die Juliseier ohne die mindeste Siörung vorübergegansey. Zu Caen wurde der zum Ankenken die Juliopfer gedaltene Gottetdunst durch einen ganz unerwarteten Vorsall gestört. Der Präscct, Maire, ter Magistrat, die Offieiere und Beamjeden Ranges waren, wie gewöhnlich, im Cdor Rirche versammelt, als plötzlich, mitten in der Denkrede, die Worte erschollen:„Das ist ganz sadn, oder es ist Schade, daß sie sich für Bestoschlugen!" Die Stimme kam vom Altare seldst; der Diaconus hatte sich gegen die Versamm1g umgewendet, um sie auszusprechen. Der Subdiaconus berilte sich, seinem Collegen die Hand auf den Mund zu legen und ihn eitigst in die Sacuslei zu süd Man demikt, daß Graf Mole seit einiger Zeit im Könige in Neuilly viel ab. und zugedt, was in natürlich mit einer angeblichen Minister Crisie Verbindung bringt. Hr. Thur: ward v. M. zu Marseille erwartet, woselbst er Tage zu verweilen gedachte. des Hrn. Guizot Attachirte Depesche des span. Gesandten, Hrn. Isturie, aus London die Bestürzung des Kadinets. Jantitz meldet, daß die Heiraih des Grasen von Mon. 1molin mit der Tochter des Herzogs von Cam brioge unter den Auspiclen der englischen Regierung und mit Bewilligung der Königin Bictoria deschlossen worden sey.“— Die neuesten Madrider Nachtichten, vom 28. Juli, enthalten jedoch nichte von odigen, zumlich gewagten Mittbeilungen, noch sonst Neuigkeiten von Belang. Es hieß, der päpstliche Nuncius werke, da kie Präliminar=Verhandlungen nunmehr deendigt seyen, ehestens seine Er dittve überreichen. Belgien. Brüssel, 3. August. Die Independand erkläu endlich, daß die ministkriellen Unterhanelun. gen idrem Ende entgegengingen. Hr. Rogier wird nämlich dem Könige folgende Ministertaluste vorlegen: Rogier, das Innere; de Haussy, Justiz d'Hoffschmiet, das deußere; Beict, Zinanzen Zeee, öffentliche Arbeiten; General Cdazal, für das Atlegeportefeuille.(Da die Inde das Organ des lideralen Kabinets zu werden scheint, so hat diese Mittbeilung wohl große Wahr. scheinlichken für sich.) Riederlande. Die 2. Kammer der General=Staaten hat idrer Sitzung vom 2. d. dei der sortgesetzten raidung des Budgets das 3. Kapitel(Departement des Auswärtigen) mit 32 gegen 26 Stimaen, das 4. Kapitel(Dipartement der Justig) mn 35 gege 2.5 Stimmen, und, wie das Handelsblad nach ner elettromagnetischen Depesche meldet, in dere zung vom 3. d. auch des d. Kapitel(Ministerium des Innern) mit 31 gegen 27 Summen angenommen.— Mehrere voll. Biätter, selbst das Handelsbiad, erwadnen eines skandalösen Prozesel, der vor dem Nimweger Gerichte zur Verhand. lung kommen wird. Der Asmodens fragt, ob man ein Seienstück zu dem Prozeß Teste daden werde? Dazu erzärlt er, daß Hr. u. Z. Bouricius gegen sieden hochstehende Personen, unser denen sich der Name des Deputirten Nuedermeyer Van Rosen! besindet, eine Klage beim Parkeit in Geldern dängig gemacht, welche mit den Belege 150 e ten im Druck umsaßt und worin Hr. Bourten diese Herren offen des Betrugs und Unterschleife bezüchtigt. Diese Sache muß nach tem Penalkoder mit der Verurtheilung des Denungianten der Beschuldigten enden. — En ist mit einer Speal= Mission für Hen. Bois le=Comte nach der schweiz abgereist. Ulber den Zweck dieser Mission lausen die widersprechendsten Gerüchte um.— Die rueste hier eingegangene Urlrete meldet:„Zunläßige Berichte besagen, daß die franz. Regierung auf jede Art von Intervention in die Schweizer= Angelegendeiten verzichtet dat. Es wird keine Noten zu Gunsten des Sonderbundes mehr geden.“— Die Pairskammer begann deute die Erörterung des Budgets für 1848. Bis zum abgang der Post war Graf Monialembert der Hauptredner. Er leitete seine Rede mit einer Art Abscied an die jerigen Minister, die, wie man sage, bei der nächsten Session nicht mehr am Ruder seyn würden, ein. Der Jesuiten=General Roothan dat ein Schreiben an das Journal des Debais gerichtet, worin er medrere Andeutungen einer Corespondenz dieses Blattes, namentlich daß er auf die Hemmung des Fortschritts in Sardinien seinen Einfluß g itend gemacht dabe entschieden zurückweist, uch dei dieler Veranlassung andere Unrichtigkeiten, selche durch Zeitungsschreiber über idn und seinen Orden verbreitet worden, ausdeckt. So bemerkt er u. A. „Sie haben unter andern Ungenauigkeiten bedauptet, daß ein Jesuit mit Namen Heinrich ler zu Dorsten dei Münster großen Scandal ertegt. Seit einiger Zeit lassen Sie auch viele Jesuiten bei den Ereignissen in der daverischen Hauptstadt eine Rolle spielen. Man dat sich selbst die Müde gemocht, mich dorthin eine Reise unternehmen zu lossen, um auch dort„irgend welche Fortschrittsbewegung“ zu hemmen. Ich benutze diese Gelegendeit, Ihnen zu erklären, daß ich mich eben so wenig nach Bayern als nach Frankreich oder mont degeben, daß ich weder die Absicht noch den Wunsch dazu begte. Eben so versichere ich, daß es in Bayern keine Jesuiten gibt, daß es keinen einzigen zur Epoche der Begebendeiten dort gad, in welche man sie zu mischen die Freundlichkeit hatte. Endlich versichere ich, daß es weder zu Dorsten noch zu Münster Jesuiten gidt, daß es seit einer langen Reide von Jahren dort keine gegeben hat, und daß endlich kein Mitglied meiner Gesellschaft„Heimrich Goßler“ heißt.“.— Die Börse war heute wieder sehr flau.— Renten 77, 15 118, 30; span. 3 pöt. 32. Gropbrittanten. London, 31. Juli.(Nachtrag.) Die liberale Presse triumphirt laut über seitderigen Ersolge ihrer Partei bei den Wadlen. Wädrend die Tories, welche bis jetzt ziemlich erbedliche Schlappen erlitten haben, üder Bestechung schreien und sogar in einzelnen Fällen schon eine Untersuchung fordern, stimmen die Morning-Chronie le, die Deily News und sogar die Tiches Siegeklieder an, die jedenfalls etwas voreilig sind, obaleich es wahrscheinlich ist, daß auch die noch unentschiedene Medrzadl der Wadlen kein für die li. derale Partei ungünstiges Ergebniß liefern wird Die Times scheinen üder Mosermans Sieg in der Cuy nicht ungedalten, im Gigentdeil zuden sie vom Gesichtspunkte der vershalichen Qualisication Maslerman dem unterlegenen Wdigkandidaten LerJener stimmte für die Aufordung der Aoingesetze und eie Uederzeugungen, die dies Betum derdeiführten, mößten ida unvermeidlich zu nen Konzessionen gegen die Freidandeleptinn: führen. Wadrsch einlich werde die gute Sache vill durch den Wichsel verlieren.— Der ming-Herald siedt Roidschilde Wadi sehr ungern und meint, er könne sodald nicht seinen Si# einnedmen. Freitich kann Reidschild nicht seinen Eio auf den Glauben eines Cbristen„schwören;“ da aber die Quaker selbst odne Eid idren Sitz emngenommen, so ist es noch die Frage, od es einer besonkern Bill zur Veränderung des Gides für die Juden dedarf und es nickt einsach genügt, sie den Quäkern in Bezug auf diese Formet gleichzustellen. 4 wöchte auch einen Hinderungsgrund zu seinem Eintritt ins Parlament darin suchen, daß derselde bei der 8 Millionen Pso. Anleide für Irid direct betdeiligt ist, indem stüder ein anderes Parlamentsmitglied schon ein Mol vor einer Komin Beweis führen mußte, daß es nicht ihr bei einer seichen Angelegenheit derdeinigt sev. Odiges Blau veröffentlicht auch deute das Schreines Hrn. Seeley, worin auf die bestimmteste gesagt wird, daß die Liberalen idten Steg Cuy blaß der in großem Maßstade ausgelübrten Bestechung zu danken hätten. Rotdschild seldst habe die Kosten seiner Wadl auf 21.000 Pfo. Sterl. geschägt.— Zu Tweiton, wo Lord Palmerston wieder gewählt ward, mußte er eine sehr lange Rede halten, um seine von dem chartistischen Candidaten Harnep, der ihn beschuldigte, daß er überall im Auslande den Despottsmes begünstigt habe, bestig angegrissene auswärtige Polinik zu rechtfertigen.— Der bekannie Hr. Rocduk ist zu Balb durchgefallen. In bitteren Worten sprach er sich nach der Wadl über diesen Undank sein(ünfzehnjähriges Wirken im Porlament Nicht durch Bestechung, meint er, sov er geschlagen worden, sondern durch den Zelot##mus— der Unitorier!— Sir E. k. Bulwer in zu Linceln edenfalls durchgesallen und zwei Stockiortes, Oberst Sittholp und Scelp wurden dort gewählt. Italien. Rom, 23. Juli. Odgleich seit meinem lezten Bericht die Rube unserer Hauptstadt sich vollkomerdält, so lausen wieder seit 2 Tagen Gerüchte welche die Gemütder mit dangen Adnungen erfüllen. Einerseits wird aus Verrara gemeidet, daß am 16. 1. M. 1200 Mann 5streichischer Truppen dort eingezegen sind, um die Besatzung zu sehren. Andererseits wird versichert, daß neapolitanische Truppen im Begriff steden, die päpstliche Grenze zu überschreiten. Dazu kommen aufführerische Anschläge an den Straßenecken, worin man den König von Neapel, den Herzog von Modena, die Herzogin von Parma, die Kardindle Bernetti, della Genga, Mattei, Vonicelli und andere Prälaten als Feinde des Papstes der öffenilichen Rache des römischen Volkes denuncirt. Alle diese Umstär de vereint, haben den neuen Kardinal= Staattsekretär Ferreiti bewogen, unter dem 21. Juli eine Kundmachung zu erlossen.(Siede Westf. Merk. Nr. 185) Diese Kundmachung dat auf die friedlichen und ordnungsliebenden Einwodner Stadt den besten Eindruck dervorgebracht, weil man sieht, daß Kardinal Ferretti dem wilden Treiben der Demagogen ein Ende setzen will, welche Alles, was idnen in den Weg tritt, verdächtigen und vernichten möchten. Es gibt eiberale, die auftichtig genug sind, zu gesteden, daß die vermeintliche Verschwörung nur eine List war, um den Popst einzuschüchtern und von ihm die unmitteldare Bewaffnung der Bürgergarde zu erlangen, weil es, wie sie sagen, sonst Jadre gedauert hätte, dis die Bürgermiliz vollkommen organisirt worden wäre.(Rd. B.) Rom, 24. Juli. Das heutige Diario enthalt folgenden Artikel:„Die von den östreichischen Truppen vorgenommene Bewegung zur Verstärkung der Besatzung von Ferrara hat in den Provinzen und in der Hauptstandt zur Verdreitung der Meinung Veranlassung gegeben, daß dieselben sich anschickten, in das päpstliche Gebiet einzurücken. Es freut uns jedoch, versichern zu können, daß dies keinerlei Begründung hat, indem die diplomatischen Erilärungen, welche volles Vertrauen verdienen, versichern, daß, welches auch der Anschein gewesen seon möge, der Stand der Dinge, wie er seit 1815 gemäß Art. 103 des Wiener Vertrages aufrecht erhalten worden, in keiner Weise geändert werden wird.“ Rom, 26. Juli. Die Stadt ist rudig. Gestern Abend besuchte Kurdinal Ferreiti die Posten d.: Nationalgarde und richtete an jedes Batoillon aufmunkernde Worte. Im Viertel Vione sagte er zu den Nationalgardisten:„Zeigen wir Curopa, daß wir uns selds zu genügen wissen.“ Diese Worte sanden einen großen Wiederdall und die deimliche Presse derilte sich, sie in tausenden Eremplaren zu verbreiten. Wir begreisen nicht die Eristenz der deimlichen Presse in einem Lande, worin die Schriftsteller sich einer großen Freideit und wir fürchten sehr, daß eines Tages diese deim. lichen Druckereien in den Händen der Retrogaden an mächtiges Mittel zur Auftegung der Leidenschaften werden. Die modericte Partei wird gut tdun, sich gegen verdorgene Weitstätten vorzu. sehen, aus denen vor einigen Tagen Maueran= scläge dervorgingen, die von Mord predigten. (Franz. B1) Neapel, 21. Juli. Nachdem schon lange von Maita und dem Römischen aus der Versuch gemacht worden, durch kleine Spottgedichte, Carikaturen und ercentrische Aufforderungen das neapolitanische Volk aufzuregen und Unordnungen derdeizufüdren, dat sich vor wenigen Tagen eine größere Broschüre ans Licht gewagt, welche die Regierunge verdältnisse seit 1820 mit einer in Gift und Galle das Militär wird am meisten darin geschont) getauchten Feder sch ldert. Diese Schrift ist in sehr vielen Eremplaren in der Hauptstadt verdreitet. Die Beschuldigungen, welche dieselde din und wieder enttält, haden aber nicht den geringsten Anklang, sondern allgemeine Mißbilligung gesunden, und aus diesem Grunde scheint abseiten der Polizeidehörde bis jetzt nicht viel zu deren Unterdrückung gescheben zu seyn. In Palermo und Sicilien, wo wadrscheinlich auch sehr viele Eremplare in Umlauf gesetzt worden, mag die genannte Darstellung(„proteste del Popolo del Regno delle Due Steilte“) vielleicht bessere Aufnadme Es leidet keinen Zweifel, daß die Versti s. w., wezu auch eine Deputation von Mördlingen, der Vaterstadt des Judilars, sich einfinden wird. Diese Feierlichkeit wird mit Declamation, Gesang, lebenden Parstellungen, von Kindern nach Bildern aus des VerJugendschriften ausgeführt, begangen werden. 1en, 30. Juli. Uebermorgen findet eine markzürdige Feierlichken in der Pfarrk rche der diesigen Vorstadt Si. Ulrich statt; es wird das löst nämlich ein grei# Ehepaar seine goldene, der Soyn desselben seine silderne Hochzeit, und der Enkel, als geweidter Priester, erstes Mesepfer an demselden Tage setern.(Od.=3.) Bescheidene Anfrage. ind die Borsaritten üder die Ferien bloß für die Gerichte oder auch fur andere gerichtliche Bedorden gegeden: stedt es namentlich den Jagd. Commis in frei. die Zeit der Er te. welche gesetzlich doch Londmann frei dleiten soll, und die ihm unter den jezigen Verhaltnissen so sehr zu gennen is, mit Teeminen zu beladen, und die Grundbesidzer Tage lang. trog der dringendsten Vorstellungen, von ihren Geschaften sern zu halten? Kreis Lüdingdausen, im Grn mung des Köaigs idren Hauptgrund in den Erfobrungen dade, welche derselde auf der letzten Reise in Sicitien machte. Der König sad mit eigenen Bugen große Mißbräuche, und die Corruption vieler seiner Beamten wird ihm eden so wenig entgangen seyn, wie dem Kaiser Nicolaus die der russischen Angestellten. Man siedt desdald kö. niglichen Dekreten verschiedenen und ernsten Indalts entgegen.(A. 3.) Vermischte Nachrichten. Stockholm, 20. Juli. Eine merkwürdige Ersindung, welche ersolgreich zu werden verspricht, ist dier kurzlich von einem Professor Way gemacht worden. Sie desteht darin, das mittelst wasserdichter, mit Luft gefullter Schlauche eine Art Brucken angefertigt werden, wedurch Geschug ohne eigentliche Pontons schnell uber Wasser geschafft werden können. Vorigen Sonnabend wurden in Gegenwart des Königs und der ganzen Ko lichen Familie, des General=Feldzeugmeisters, des KriegsMinisters und Anderer Versuche angestellt. Eine Kanone, weran drei solche Schlauche an der Außenseite von jedem Rade, zusammen zwolf, angebracht waren, wurde einer Anhobe ins Wasser gelassen, so daß sie frei hineinlaufen konnte. Die Kanone, mit zwei zur Bedienung auf dem Prozwagen sigenden Arnlleristen, glut auf den Wasser dahin, und konnte leicht von einem vorangebenden kleinen Boote, wehin und wir weit man in sortgefuhrt werden. Die Pontonbrucke war in de zusammengesegzt, daß seche Gchlauche auf die Wasserflache gelegt und eine seche Ellen lange Bretterlage darauf defestigt ward; die Brücke trug 15 Personen und war mit Gelandern versehen. Die ganze Erbauung erforderte nur wenige Minuten. Die Schlauche waren von Segeltuch gemacht, mit einer Auflösung von Kautschuk überstrichen, und wurden in einigen Minuten mit Luft angefallt. Der Konig bezeigte„über die ganze Vorrichtung sein Wohlgefallen.(2. In Arnheim ist man mit den Vordereitungen zu dem am 14. August dort zu feiernden deutsch=vollandischen Sängerfeste emsig deschäftigt; zu den Haupt=Auffudrungen wird ein sehr geschmackvolles neues Local erdauet, dessen nicht unbedeutende Kosten die Stadt tragt. Von chen Vereinen der niederrheinischen Städte sind zwarschen Anmeldungen eingegangen, doch ware für den deutschen Gesang eine lebdaftere Theilnahme sehr zu wunschen; die Sänger werden sich gewiß der besten Aufnahme Seitene unserer Nachbarn erfreuen; zudem ist auch der Besuch der so freundlich gelegenen Stadt lohnend. Sicherm Vernedmen znach wird einer der gesetertsten deutschen Tondichter, der augenblicklich am Rheine weilende Ritter Neukomm, den Glanz des Festet durch seine Gegenwart ertöben.(K. 3.) Den 16. August wird Augeburg im großen Rathhaussaale ein eigenthümlichee Gest, ein„Kinderfest“. feiern, und zwar zu Ehren des 80. Gedurtstages des Dom=Capteulars Coristopd v. Schmid, des berudmten Verfassere der vielen Juzendschriften, der„Ostereter" Wdersonal 4dronst Se Moj. der Köng haden Alleranseigst geruhet, Pediger Gillhausen zu Linden den Rouhen ; Oiven 4 Ktosse zu verleten. (198!1) Die zu den Gütern Ahtrott, Barse Davensberg Grotendausen. Haseldurg. Lade, a## hovel und Rordkirchen gehörigen Hauptsagden Schilder wirden am Montage den 16. dieset aen Morgens 10 Uhr in dem Hause des Herin Gastwirkhe Zuining dier auf mehrere Jahre an den Meis. dietenden verpachtet. Nerdkirchen, den 2 August 1847. Werttach. Diest Zeitung erscheit: täglich, Mentags ausgenommen, und kostet dier 2 Thlr. 10 Sar., auswärts vortofret 3 Thir 15 Ser. haldjährlich. KENEE Schützen=Ball in TELGTE. mittage 4 Uhr mi Die Gatiee# § gezahlt. as ladet da# onntage den B. Efug.# finden und des Nach. monie Rusik erestaet. K mit 5 Sge. Person u ergedens ein A. Baumhove. 19 Bekanntmachungen. (19879) Das in der Stadengasse und Ert 334 der Ludgern##alschaft dadier Suth belegene, gut eingerichtete Haus nede Garten stedt zu verkaufen. Die Bediagungen sind auf meiner Geschäftsktude zusehen Munster, den 4. August 1847 A. Meyrr, Rotor. (19880) Das ver b.m Neutbore IV c 101 gelegene Haus ist unter de# F174 Hand verkauft, daher der auf den 11. 9. — N. anstedende Termis aufgedoben wird. (19892) Die Verpachtung der sehn Mergen Landes if dem Benninger Lande wird am 7. Auguft Nachmittag: 8 Uhr an Ort und Stelle stattfinden Hammer. (19• Aufges19837) Gs gans vellßaabiges Hanbwertenen Kupferschtagerei und Giederei sert des Geschaftet auf der Telgter Lamverti=##aisch..v 2 hier in Munster gleich oder spatestens dis zum Ende des Menaté Auguß zum Verkauf (19234 Bein Geseuri) Kerden: am Eudgert Tdor stedt eine Jugerittene gaune. 6% Jahr alte sedlerirete Sinte 4im zum Verkauf. (19285, Ein wokleriogener junger Mann wird als kerrlung in eine Apotheke gesucht Rähere Auskunft gist Siaitce. Erpebitien biefes (er selden ein Wagengriff 18 em gehrigen Aage den.— Der Zinder wird ersucht, denr Oxpedition dieses Blattes abgeben zu 81, Krische heringe, Sardelle seichten Labeid# Rehmer Bade=Salz e#pfehle Job. Jos. 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Seldst der bekannte ist diesem Riesenprousse Seite zu stellen. 2 nach und nach erschlenen, Auf der Anklagebank sahgesänglicher Hast zum er folgten überall Umarmu# küsse von Personen niedet Der rornehmere Theil de zen), unter denen sich mi Geistliche und Korophäer finden, war in nobler T erschienen, die Geistlichen Greis mit silbergrauem Sokoln cl, in der Natiol ter den Aggeklagten au mentlich mehrere Offizie aus dem Soldatenstande