ldorfer rschaf.. ## in einem Tage nuc Diese Zeitung erschetnt täglich, Mentage aufg.. nommen, und koster dier 2 Thlr. 10 Sar., auswärte portofrei 3 Thlr. 15 Ser. halbjährlich. Inseratt werden mit 161-Veinzale o#e deren Raum derechart, müttenjcren eno ng ius dietige Jnt. Ligenze bies infene werder. r Trappen. (19199 1. c) kosters a. Reuenkiechen, laxe Münster. 1847 an. dattt, einschlicßll# der scheffel n. 6 Sgr. 9 Pf. 14" 11 Nro. 185. Münster, Mittwoch den 4. August 1847. eggen! 2c. auf auswartikten. Juli 1847. 4 Thir. 26 Egr.— Pr. 1."—„ 22"— 23"— —„ 29 31 Munster 1847. Durch(cnitts: Preie Angabe der zum Markt gebrachten u. verkauften Quantitäten Der Polen=Prozeß. (Zortseoung In einer Beisammlung der Haupter der Verschwörung in Posen wurde der Dr. Liedelt zum Mu Regierung für das Großherzegtdum gewählt. lawett reiste schleungst nuch Kiakau ab, nachden Posen versprochen werden, daß er dei seiner Ruckkedr mlles in Bertitschaft finden solle. In Riakau sanden sich die erwarteten Haupter der Verschwerung kau, Galizien, und ein Agemt aus Russisch Tel Die Berschwernen vietten um 48, 22., 24 und 1846 vir Eigungen. Nachdem man gegen Mieroslawe ki's Vollmachten nicht die geringste Emwendung gemacht, (ortit man gleich am de. Jan. zur Einsegugg Euitgranon, 2. Ir, Liebent fur Pieusisch=Polen; 3. Graf Wiestelowett für Galizien; 4 Woizlowelt fur Victer Heltmann wurde ihnen ale Sckreteir zugee# Die Regierung sollte sich an dem Tage, wo 21 Liedelt in Ktakau eintressen wurden, korstitune sosert ein Mitglied aus dem Aenigreich Pelen zuertnen, wahrend die Stellen fur die Reprasentanten von Luthauen und Kleinrußzl#nd ohne Nachtdeil vekant bleiden konn Man deschleß zugleich, das bis zur Beendigung der volution die Auwikung des Volks dei der Rechterflege und bei allen ossentlichen Anortnungen suspendirt den solle; ebenso das nucht der Asseziation und der fr Presse. Der 21. Fedr. 1040, alb der l#te Woche und der Abend ver dem letzten Karnevalfeste ale Termin des Aufstandes festgesegt. In Gigung am 22. Januar erlauterte Bier##elawekt den Felezugoplan, und diktirte secann dem Kossinoki und Avfsowekt die Instruktion fur die Revolutionebeverden, die Organisation der Regierung, die Eintbeilung des Laudee in Provinzen, Al. Pflioten der Kreiekemmissare und anderer Beamten detressend, wie diese Instruktien von der Centralisation deschlossen war. Von dieser Instruknen sollten fur jeden Preis ubschriften angefertigt drettet werden. Dieselde enthalt im Wesen#l# seder Prevoz steot ein Standalten, den die Resterung ernennt. Jeder Statthalter ernennt für seine Pr Revoluttenstribunal. Die Provinzen zerfallen und diese in Gemeinden. Die Vorgesetzten der Kreise, die Artiskommissatten, ernennt die Regierung Vorschlag des S#atthaltere; die Gememdewovis werden durch die Kommissatten dem Statthalter zur Bestätizung prasentirt. An einem und demselden Tage erbedt sichn ganze Land zum Aufstand. Die Weyis dirigiren die waf#enfahige Mannschaft der Gemeinden nach der Kreuestadt Hier vertheilt der Kreiekemmissar, je nach der milttal schen Tanglichkeit und Bewaffaung, das ganze Volk i# drei Aufgevote. Das erste Aufgedet wird sogleich mil tatrisch eingetdeilt, dem fähigsten Offizier übergeben und auf den Krategischen Sammelplag dirgirt. Das zweite Aufgebet wird einige Tage in den Elementarmanovern geubt und dann nach dem Provinzial=Bersammlungs punkt geschickt. Das dritte Aufgebot, aus allen Kreieiusissen, ohne Unterschied des Geschlechts und Alters, deslehend, wird auf die mitttairischen Werkstatten und ekenomischen Anstalten vertheilt. Zur Fudrung des Lokal krieges wird auch dies Aufgedot in den Kriegsevolutionen geubt. In der Sitzung am 24. Januar berichtete Graf Wiesielowekt über die Anordnung der Bevörden in GaLizten. Es wurden nochmals alle Pläne besprochen und zugleich ein Wechsel in dem Regierungspersonal dadin vorgenommen, daß Tyssowoki an die Stelle des Grasen Wiesiolomskt trat und Lesterer wegen seines gröperen Einflusses auf den Adel Galiziens mit der Statthalterschaft über diese Provinz dekleidet wurde. Die leyte Sitzung am 20. Januar deschaftigte sich allgemeinen Beratbungen. Mieroslawe#t zeigte nunmehr den in Versailles anwesenden Mutglieder der Centralisation an, das sie die enlfjährige Aufgabe des demokratischen Vereins als deendet anseben könnten und daß Jeder sich jetzt auf seinen Posten zu begeben habe. Alcyato, Wysockt und Heltmann machten sich sofort nach Krakau auf den Weg und in Frankreich blieb nur eine Korrespondenz=Kommission zurück. In Hosen waren die Verschworenen inzutschen auch nicht mußig gewesen. Dls Mieroslawekt am 28. Januar von Krakau zurückkehrte, Mirtsclame., am 20. Junuer von Krarau waren durch das Finanz=Comtte wiederum 10,000 Fr. aufgebracht, welche Ur. Liedelt sofort nach Versailles abschickte. Wie in Westpreußen, so waren auch im Großherzegthum Posen die meisten Stellen der Kreiskemtere besegt. Aus Litthauen sannn sruder dingesandten#### das Luthauen dem Beisp#e Teinischen Provinzen selgen werde. ale in Posen, verdieß die baldige Ankunft uglieder der Centralisation und reiste dann nscheinlich vom r. kiebelt ausgeardetteten, n und dem schon in Versailles verbereit# zu einem Manifest auf seinen Posten n Ea kom nunmehr korauf an, die besctiessenen Atige. eperatienen auszufudten. Der Houptplan, den Miere## lzwekt auf einer bei Lackt vergesundenen Karte aufge zeichnet hatte, war felgender: unter Benugung der durch zleichzeitigen Leobruch des Aufstandes in allen ebemals Landeoidetlen nethwendig entstehenden Uebertschung und der augendlicklichen Unschlussigken der Regierungen werden die Insurgenten unvermutdet auf geKimmt: 1. fur Pesen: Buck, Pleschen und Regone: PelearsG.e es uns aläe e de Bast, Perenen und Velldinten: Konstautie, Zwiabel und Ker6. fur Lutdauen und Samegitien: Minek, Rosiene. Dann vereinigen sich: 1 verzegidum Posen, von Kulm und Tde# abel und Reizee Resiene dei Kauen; das vereinigte Korpe von Kauen verbindet sich mit dem von Wilna bei Grodne, senten ven Miner beshegend Ra. Ermen rücken zum Togrif, eu e Lgristene Festung uus Amensriet un didt und in Bor e###trt. nedmen. Mißlingt der Angriff, so Kerve nach den Gränzen von Galizien, um hier neue Krafte an sich zu zieden.— Dieser Plan, den Mieroslawekt auch in Krakau mit dertigen Milnairs besprochen datte, war für das Königreich Polen, Litthauen, Samozinien, Westpreussen und Polen den bestiumten näder erläutert worden. Das Kommande Volen war dem Gutsbesitzer Dadronekt, daß in e suiem dem ehemaligen Auskuliater und zezen gggren## adziacki, in Litthauen dem Archttenen eor, in Meglichkeiten des Gelingens oder Mißlingens auf vernn, do gn, Sdaschiehten gerschte. eie vellen esdtelschen Veristnung zu beangen und mitetelhen Geistlichen Verbindungen anzukupfen. Die dier Versuche fubrten indes zu keinem Resultate. Zur Erlauterung und Verbreitung des Ariegsplans und zur Eriu. Hesen durmedhr vensoheten uee uu 137 heomer Sente Mineslawesti due vac Blschean beatezuig beste missarten der(üdöhtlichen Areise 1graizenz Gleiches für die westlichen###### dun. u den 14 oder 19. Februar nach Ragowo eilen, um ““ Der Psar=Adminshrater Lobezek zu Aienew. 4ls der 1.. ui. dut gzis eaee. #m Pall persammelt weren, die Siodinm Wan versommelt waren, die Ciodbtamten, se wie Alles, was sie widersegen om versuchte Werdung durch Trechanewon der Bekeur dege, beschleß men, den Has der Keibeliken zegen PPen, up ürgeur Der duduns gelchcbs. un drn Derfer kommen wursen, un unund geschede, um. en Weg zu ve Lank begeben wellten. Die Verschwernen kennten durch diese Tauschung ihren wahren Zweck um so eder erreichen, Lohotzers und Ceoneva s sommelten sich eine unvon Stargard. Den einen dieser Truppe ean den Lerschtung dos eisgzeheine, Keustalent enon u Verjagten ihm erzäsle binen, und neian. Kodaunen vcten Gestezs listerke uieneuer. nachdem se Stilschweigen grggtt, heiten# (Schlus elgt.) Schreiben aus Arnsberg, 2. Aug. sand dier die feierliche Aufstellung des unsaer Stadt von des Königs Mojestät duldreicht verebrten Bildes Friedrich Wilbelms III. statt. allgemeine Freude der Einwodner, auch jezt das edensgroße Gild idres unvergehlt besitzen, gab sich auf eine eruebende Weise kund. Der Bürgermeister Wulff dielt die Festrede, in der er mit kurzen, aber ergreisenden Worten die boden Eigenschaften unserer dingeschiedenen Landesberren derübrte, verweilend mit Salbung bei dem Gresberzoge von Hessen=Darmstadt ven Monarchen, der burch bos zu eut, guganpz sceh. versinnlicht werden solte. Ju. vo,„eerungg, Entbüllung ergriff dochbegeistert der Begn=ung Präsdent, Graf v. 36e2p18, bo; Jug Hag s, aue aller Preußen nie erlöschenden Königs. Der liche Art wurde durch ein dem großtenzigen Geder des Bilees geltendet veefoches donnerndes Lededoch geschlessen.— Darouf versammelte sich die Bürgerschaft auf dem Schützendose, wo sie dis zur eindrechenden Nacht in geselliger Heiterkeit versammelt blied. Minden, 30. Juli. Die Nachricht, daß der Kaufmann und kanktagsabgrordnete von Vogrell dieselest im Bezusf ist, seine Räotischen Nemter niederzulegen, dat allgemein ein tieses Bedauen erweckt. Dem Gemeinwesen und dessen Weiterent. wickelung geschiedt Abbruch, wenn edrenhafte, s###lstäneige und freisinnige Männer sich daron zuückzieden. Noch dazu in einer Zeit, wo noch mancder Kampf zu kämpfen, noch manck es Opfer zu beingen ist. Hr. v. Pogrell dätte, welche Motive seinem Ent#clusse auch zum Grunde llegen mögen, aus Rücksichten für das Gemeinwotl. fü unsere Stadt, die in iom einen idrer desten Bürger verebrt, bleiden sollen.— Ist man mit dem Entschlusse des Hrn. v. Pogrell unter keinen Umsänden einverstanden, so dindert dies nickt, idm für die Dunste, die er den diesigen öffentlichen Verdäutnissen erwiesen dat, den wärmsten und aufrichtigsten Dank zu sogen. Voran, wo 7s vor Kurzem galt, in retigiösen Dingen unsere protestontische Freiheit zu bewähren und zu bewahren, wo es darauf ankam, nützliche Communal Einick. tungen zu schoffen und zu fördern, dat er nam ni. lich als Abgeordneter unserer Stadt auf dem versammeiten Landtage den Erwartungen entsprochen, die man in idn gesetzt hat. Der Abgeordacte v. Pogrell dat sich auch dier als ehrendaster und #insinniger Mann dewädrt.— Es teut uns leid, wir wiederholen es nochmals, daß ein Mann von solchen Gesinnungen sich aus den öffentlichen Vertäunissen zuückzieden will. Der Dank, den wir ihm dierdurch für sein bieberiges Wieken sogen, kann idn nicht bestiedigen. Wadre, eines Mannes würdige Besriedigung gewährt in unseren Zeuten nur Beibeiligung am gemeinen Wesen. (M. F.) Berlin, 29. Juli. Die Eröffgung des aroden Polenprozessee wird nun am 2. August Morgens 8 Udr stanfinden, und die Verdandlungen werden dis zur Beendigung des Prozesses tänlich seyn. Nur in der eisten Sitzung werden sömmtliche Angeklagte— es sind deren 254 an der Zadl — auf der Anklagebank erscheinen und die Verlesung des allgemeinen Theiles der Anklogeacte vernedmen, welche Verlesung durch den Geichtsactuar Logan in deutscher, durch einen Dolmetscher in polgischer Sprache vorgenommen werden nüd. Die Emzelverdandlungen werden mit dem Piezesse des Lukwig v. Mieroslamski beginnen und die zweite Sitzung wird wodl mit der Beweisausnadme ge gen ihn ausgesällt werden; dann kommen Resiaek und Domdrowekt. In den ersten Sitzurgen werden auch midre Cdefs der Min sterten und ein Theil der hier anwesenden Gesandtschaften als Zuhörer uscheinen, und es ist denselden eine besondere Andüne eingeräumt worden, wädrend, was das Publikum betrifft, nur 400 Personen, weiche allerdings den ganzen Raum füllen, zugelassen werden. Beklagen muß man es, daß auf die Presse gar keine Rücksicht genommen worden ist, es sind den Berichterstattern keine desondere feste Tlätze reservirt, sie mögen seden, ob und wo sie dineinkommen und wo und wie sie einen Platz finden können. Man scheint dier auf die Wichtigken der Prasse zu wenig Rücksicht genommen und es vergessen zu haben, daß gerade die Presse es ist, welche diesem Prozesse eine größere Oeffentlichkeit gidt, als sie in den 400 Personen liegt, weiche in den Zudörer aum eingelassen werden; jeder Berichterstatter würde viele Tausende aus dem Publikum zu nepräsentiren daden, aber man rechnet viell.icht auf ihren Eiser, daß sie, trot der Schwierigkeiten, wiiche idnen entgegengestellt werden, idre Pflicht tdun werden, und es wird doch wohl keine ganz leichte Pflicht seyn, täg ich von 8 dis 3 Uhr den Verdandlungen beizuwodnen und sich eist mit der grötzten Anstrengung einen Plaz zu gewinnen. Von England und Brankreich sind Berichterstatter dier für dortige Journale, auch Rußzland und Oestreich werden sich über den Gang des Prozesses genau reserinen lassen, aber doch wohl nur im amtlichen Wege.(D. u. 3.) Ein norddentsches Blatt schreib; aus Berlin: „Allmälig werden jetzt die Zeugen, welche in dem Polenprozesse vor Gericht erscheinen sollen, dierseldst awartet und es ist in dem Gerichtslocale ein ganz besonderes Bureau für dieselden eingerichtet worven. Die Zohl derselden, welche vorgefordert sind, delduft sich auf gegen 1000 und man kann sich nicht denken, was das zum Aheil für Menschen sind und wilche ungedeuere Kosten diese Vorladung machen muß. Die Landgenichte der detraffenden Theile von Posen, Westpreußen und Schlesien sind angewiesen, die Z ugen kostenfrei pr. Post oder pr. Eisenbadn durder zu saicken. Hier melden sie sich legleich auf dem Zeugenbureau und es wird idnen sogleich der Kostenersatz ausgezadst, welcher für sie angenommen ist, für die unterste Klasse sind 20 Sgr. pr. Tag stipulirt worden. Nun denke man sich#diase Kassuden, Leiten, diese polnischen Knechte. Tagelödner, Bauern, kleinen Handwerker u., wilche niemals aus der Verlassendeit der östuchen Distrikte deraut gekommen, plöelich in die Residenz. in eine ganz andere Welt dineingeschleudert, wo sie zum #deil selbst die Sprache nicht versteden! Das muß ein merkwürkiges Bild geden! Und auch die Polen der unteren Klasse, welche sich dier in Untersuchung desinden, daben nie ein solches Leden gekannt, wie sie es in dem Gesangendause führen, man dat idren ganzen pelnischen Schmutz besenigt. man rasirt und dadet sie regelmäßig, sie erdalten eine sedr gute Kost und nun wird idnen gar noch auf Kosten des Staats für die öffentlichen Verdandlungen, damit sie anständig erscheinen können, ein ganz neuer Anzug, destedend aus Rock, und Weste, angemessen. Die Polen der döberen Kossen, unter denen sich einige Millionäre definden, leden im G.fängnisse außerordentlich glänzend und sie werden auf der Arklagebank sämmtlich in dem feirsten Gesellschaftbanzuge(Frack, weißer Wesste, wiaredandschude) erscheinen, auch das wird ein ganz ungewödnliches Bild abgeden müssen.“ Berlin, 31. Juli. Die im 20 Stück der Geletzsommlung entdaltene Allerböchste KadinetsOrere, detressend den Verkauf gebundener Schul, Gebet., Erdouungs= und Gesangkücher durch Buchdinker, lautei wie folgt:„Auf Ieren Bericht vom 13. Mai d. J. will Ich die Regierungen dierdurch enmäcktigen, undescholtenen und zuverlässigen Buch. bindern, denen die Quabsication der Buchdändter setlt, den Verkauf grbundener Saul., Gebei=, Erdauungs= und Gesanodüche zu gestatten.— Die tirzu geeigneten v#ücher sind in ein nach dem örtlichen Beeifnisse aufzustebender, von den Regierungen zu genedmigendes Verzeichniß aufzuncdmen.— Pon dem Hand.l mit anderen, als den in dem Verzeicheisse aufgeführten, so wie mit ungebundenen Büchern und Schriften, bleiden die Buckbinder ausgeichlessen.— Dieser Rein Besehl ist durch die Gesetzsommlung bekannt zu machen. Berlin, den 11. Juni 1847. Friedrich Wilhelm.— An die Staateminister von Vodelschwngd und von Düesberg.“ Berlin, 31. Juni. Ihre kaiserl. Hobeiten die Frau Großsüstin Helene von Rußland und Höchstderen Techter, die Großfnstin Caldarine, sind von Wien dier eingetroffen und im königlichen Schleffe Bellevue abgestiegen. Schreiben aus Berlin, 1. Aug. Nachdem die Tumultprozesse, welce durch die 15 delunruden, die Berlin im Aprl d. J. beunrudigt haben, dervorgerusen waren, derneigt sind, nedmen die Coonansprüche, die sich an jene Ereignisse ka# pfen, idren Antano. Von den Tumuttuanten eldn, die alle völlig mittellos sind, doben die Beschärig= ten nichts zu erwarten. Sie daben sich###rhalb tdels an das Polizei=Präsioium, tbeils an di# Communalbedörren gewandt. Wer im Wege des 2 rozesset zu einer Entschdeigung angehalten werden könnte, dürste zweiseldast seon. Erwägt man, raß Polizei= und Mittanbedörden zum Sautze des Eigentdums voirflichtet und im Besitz der nöt####gn Mutel dazu auch im Stande waren, so dürste, käme es zur sichterlichen Gntscheidung, die Verurtdeilung des Fucus allerdings erfolgen. Wie wir indeß vernehmen, dat die Siaktverondneten Versammlung den Beschluß gesoßt, die königlichen Bebörden zu einer Entschädigung der duch die Tumutte in Schaden gedrachten Bürger durch Beiürwortung der dadin zielenden Gesuche zu vermögen, und es ist zu doffen, daß die Behörden jene Enischädigungen aus Staatsmitteln leisten werden.— Die Sucht der Bertiner, sich an Vereinen zu betheiligen, hat neue Nahrung erhalten durch die Bildung eines Vereins gegen den unnützen Aufwand dei Leichendegängnissen. Der Zweck duses Vereins möchte wenigstene v#latio nicht zu mißbil ligen seyn. Das Leichensubrwesen ist hier Monopol und vertdeuert die Begrädnisse außerordentlich Der Verein will desbald seine Muglieder verpflichten, dei Bestatungen, die sich in den betheiligten Zamilien ereignen, nur Leichenwagen dritter Klasse, mit dessen Gebrauch auch der Soyz der kuchlichen Gedühren und üörigen Redenausgaben sich verrin gert, zu gebrauchen, so daß das ganze Leichendegangniß mit Einschluß des Sarges und der Gedüdren nicht mehr als 20 Thaler kosten wü de. Der den Begrädnißfeieruchkenten dierdurch abgebende Lurus soll durch die keichendegleitung, zu welcher die Mitglieder sich vorpflichten, ersetzt werden. Ein Adnlicher Verein besteht schon seit langerer Zeit in der Nachdarresidenz Potsdam.— Zu Ehren re# Fredandelk=Agltators, Hru. Richard Codden,(der sich mitdin nicht in Adin desindet, wie der Adein, Beobachter meldete, sand gestern im Mieleng'schen Saale ein Festessen statt, an welchem gegen 200 Peisonen Theil nahmen. Hr. Codden entwickelte in längerer Rede die Grundsätze seiner Bestredun, gen. Zablreiche Reden der Theilnehmer des Bestmadles folgten. Die Diecussion wurde von dem bei solchen Gelegenbeiten unumgänglichen Herrn Bürgermeister Raunyn als Präsidenten geleitet. Unter den namhaften Personen, welche redeten, nennen wir den 1)r. Aoder aus Hamburg, der den in englischer Sprache gehaltenen Vortrag des Herrn Cobden verdolmetscht datte, den Redacteur der Haude Spenerschen Zeitung. Pros. Spiker, welcher englisch sprach, und Pros. Döaniges. Hr. Spiter versuchte zu entwickeln,— wir lassen dadingestellt, mit welchem Ersolge— daß die Handelsfreiden durch die Redesteidett bedingt sev. und desdalb nur England, nicht Deutschland, vollkommene Handelsfreidett daden könne. Der Oderledrer Dr. Bält. ner, ein liberaler Ostvreuße, wurde durch den Unwillen der Versammlung unterbrochen, als er von Überal ostpreußischem Stanepunkte die Aenderung der Verfassungsverdäumsse der Monarchie als die Beringung einer freieren dandetspolitischen Einrichtung bezeichnete.„Bedeutungsvoll“ fünr eie Zeier war es, daß dieselde in der Nacht(vom 31. Juli zum 1. August) stattdatte, in welcher der erste Versuch zur Aufbedung von Verkehrsbeschränkungen, die Suspension der Mahlsteuer, zu Ende ging. 4•s Schreiden aus der Mark, 28. Juli. So eden erst kommt uns Nro. 204 des Rhein. Beodachters zu Gesicht, der sich in einem aus Beilin datirten Artikel gegen unsere Auslassung in Nro. 167 des Wests. Merkurs richtet. Es ist dem Rbein. Beobachter von den verschiedensten Stiten der und nicht dlos in diesen Blättern Perfieie in der Polemik zum Vorwurf gemacht worden. Dieser Vorwurf ist ihm gemacht worden nicht dies von Lideralen, auch nicht blos von Katdoliken, sondern von Männern und Organen, welche in der Betrachtung polnischer und kirchlicher Dinge principtell mit dem Rhein. Beod. ganz übereinstimmen. Es würde uns daber als etwaß völlig Ueberstäisiges erscheinen, diesen Vorwurf unsersatts zu wiederdolen. Ader wo der Angeschuleigte gegen sich selder so vollständig zeugt, da gilt es von dem Zugestäneniß, mit dem er selbst sich richtet. Act zu nedmen. Gerade eine Bedauptung, gegen welche wir ausdrücklich protestirt datten: die Bedaupfung, der Rbem. Beod. sey in der Bedandlung der consessionellen Fragen mit der Regierung zu ident fieiren, schiedt er uns unter, um gegen sie seinen Angriss zu vichten. Wir datten ausdrücklich„von dem Unverstande Bieler, die sich daron gewöhnt datten, das Kölner Blatt mit den Tendenzen der Regierung zu ieentefieien“, gesprochen; wir datten diejenigen, weiche eine deraleichen Bedauptung ausstellten, ausdrücklich els solche bezeichnet, die entweder so wenig eingeweiht seven in die Verdäutnisse, um zwischen den Tendenzen einer wodlwollenden und gerechten Regierung und den Bestredungen und Agiationen lakotendafter Parteigänger unterscheiden zu können, oder die aus Böswilligkeit im Interesse ihrer eigenen Agikationen ein vielleicht zu anderen Zwecken sudventionirtes Blatt odne Weiteres für ein Regierungs. organ ausgeden. Aus dieser Prode, wie der Rhein. Beed. das Allgemeine der von uns gegen ion erhodenen Beschwerde handhadt und nach seinem ###lieden zurech tmacht, wird der geneigte Leser eine Vorstellung daven erdolten, wie er die einzelnen Beschwardepunkte widerlegt. Es möchte wenig edtenhaft soon, auf eine weitere Polemik mit einem solchen Gegner, der in dieser Weise falscht und entstellt, sich einzulassen. Unser Zweck ist erreicht. Wir haben unser Cs#rani consules allen denen zurufen zu müssen geglaubt, welche Richt und Pflicht h den, den consessionellen Brieden zum Gedeihen des Staates, wie der Ruchen beider aufrecht zu erdolten. Wir haben unserseits uns der Pflicht entledigen wollen, auf die Störer des Friedens, auf die Saat des Haders, welche tagtäglich gesäet wird, auf die Hetzer und Verbitterer dinzuweisen, und denen, die darüber zu wechen haben, daß das Gemeinwesen in Kirche und Staat nicht Schaden erfahre, die Gefahr zu zeigen, welche aus einem Treiden dervorzugehen drodt, welches als ein von der Regierung degünstigtes von Ununterrichteten angeseden, von Böswilligen behauplet wird. Unserleits der Meinung dieser Ununte.= richteten und Böswilligen deizupflichten, ist uns nicht in den Sinn gekommen, und einer Wiederdolung des mehrsach ausgesprochenen Protestes bedarf es daher nicht. Breslau, 30. Juli. Heute Nachmittag 3¼ Uhr traf vermittelst eines Extra Zuges auf der Obuschlesischen Eisendahn von Wien resp. Kosel Ihre kaisal. Hekeit die Rußland, begleu#t von Herzog August von Wül I reichen Gefolge bier ein. „ lichen Zuges(1 Uhr) mit einem neuen Extra=s Bunzlau zu ürernachten 6 Uhr in Beilin einzutte mittag 12¼ Uhr dat sit auf der Oberschlesischen 4 geden. Grwägt man da laucht, so verdietet sich Vergnügungsreise von von seldst. Königsberg, 26 mitten sich mebtele der Pillauer Lideralen in P### saisse dieselben gesühtt schen Busammiungen## rusenen Geistiichen auch am 18. Juli ein Amtme Magdedurg, 28. der Provinz Sachsen 5 über das gegen den Pred eingeleitete Dise pimarver * s e n t l i c h e A u s k u n s t z u kleinen Schrift geschehen führ::„Amtliche Verdan eiger Uhuch zu Magded Magdedurg, Druck und kenberg und Comp. 184 ist eine kurze Einicitung Zwick der Verössentlichun * weit verbreitete Mißoniste A gleich auf den wichtigen, ihums enthaltenden Ge* benbeit, in mbgicht weit machen Zugleich is evangelischen Geistlichtet Nachricht gegeben worde deshald erlassene Curcular# *„Deu wangelischen### Sachsen wird es nicht weiche schwere und enn Kuchenderörde dieser Pr mer Zeit immer weiter würfnisse bereitet worder nussicht hat jetzt au und Geduld, nach vieler gungen und Warnunge Maßregeln gegen den sordert. Leider haben im Pudlikum eben so wentde Mißzdeutungen „ liche Blatter und ander A gewesen sind. Unser# kurch nicht gestört, nich ten werden: wir foige den Pflichten unseres A. * rugg der esangelischen der Auche besiedlt. ab den wohlmeinenden und wir dennoch über die die eingeleutete Vorun geben wollen, ob##wa durch stille Erwögung kommen möchte. Die Verständigung unternon * wir aber auch der wan * Provinz nicht vorentdal würden erhalten dader amtlichen Abbrucks der Eremplare dieser Versü „ dem Geistlichen der Di den zuzustellen. Wir ten, daß alle treuen D ernste uufgabe zu Hermit und tragen, unse theilen und ihre Zür versagen werden. Swir, daß die lieden Ge Schaden bedütet werdalle Heerden der WaHerr aber wolle das 4 wolle auch diesen Kom führen.— Magdebur Königl. Konsistorium Göschel.— An sämm ten der Provinz Sach Kodlenz 31. würhige P. Gosler, na dem Herrn Eizdischof ercallenz dem Herrn „ p r o v i n z. D e m V e r n „ Klerus wie vom Vol * k e r c h e r s t e l l u n g d e r r h e i n provinz keinen fernern als 25 Priester der Richard Codden,(der sindet, wie der Abein. stern im Mieleng'schen an welchem gegen 200 Hr. Codden entwickelte dsätze seiner Bestredun. Theilnedmer des Festjussion wurde von dem unumgänglichen Herra dräsidenten geleitet. Un, welche redeten nen. Hamburg, der den in in Vortrag des Herrn , den Redacteur der Pros. Spiker, welcher daniges. Hr. Spiter wir lassen dadingestellt, af die Handelsfreiden sev. und desdalb nur vollkommene HandelsOdeledrer Dr. Bült. wurde durch den Unterbrochen, als er von punkte die Aenderung der Monarchie als die ndelspolitischen Einrichungsvol“ für eie Zeier Nacht(vom 31. Juli welcher der erste VerVerkehrsbeschränkungen, ver, zu Ende ging. der Mark, 28. Juli. Nro. 204 des Rhein. er sich in einem aus gen unsere Auslassung nkurs richtet. Es ist in den verschiedensten n diesen Biättern PerLorwurf gemacht worihm gemacht worden ich nicht biot von Kainnern und Organen, polnischer und kirchliem Rhein. Beod. ganz uns dader, als etwaß n, diesen Vorwurf under wo der AngeschulUständig zeugt, da gilt mit dem er selbst sich rade eine Bedauptung, protestirt hatten: die ###od. sey in der BeFragen mit der Regieer uns unter, um gedten. Wir datten ausstande Bieler, die das Aöiner Blatt mit ung zu ieentesiciten“, nigen, welche eine derten, ausdrücklich als ir so wenig eingeweitt um zwischen den Ten. nd gerechten Regierung Agiationen lakatendafzu können, oder die sse idrer eigenen Agideren Zwecken sudvens für ein Regierungs. Prode, wie der Rhein. on uns gegen ion erdi und nach seinem der geneigte Leser eine wie er die einzelnen Es möchte wenig ere Polemik mit einem er Weise fälicht und nser Zweck ist erreicht. consules allen denen , w e l c h e R i c h t u n d Uen Brieden zum Geer Ruchen beider aufen unserseits uns der die Störer des Frieders, welche tagtägnitzer und Verdutterer ie darüber zu wechen in Kirche und Staat ahr zu zeigen, welche jeden drodt, welches begünstigtes von UnBöswilligen bedaupinung dieser Ununte.eizupflichten, ist uns , und einer Wiederesprochenen Protestes seute Nachmittag 3¼ Ertra Zuges auf der n W i e n r e s p. K o s e l Ihre keisal. Hekeit die Großfhustin Helene von Rußland, degleuet von Hhastidiem Bruder, di# Herzog August von Würtemberg, und einem zahlreichen Gefolge vier ein. Nach Abgang des ordentlichen Zuges(4 Uhr, setzte Idre kaiserl. Hoten mit einem neuen Extra=Zuge die Reise fort, um in Bunzlau zu üternachten und worgen Nachmittog 6 Uhr in Beilin einzutressen.— Gestern Nachmittag 12¼ Uhr dat sich der Fürst Wittgenstein auf der Overschlesischen Eisenbahn nach Wien degeden. Erwägt man das hode Alter Sr. Durchlaucht, so verdietet sich die Annadme einer bloßen Vergnügungsreise von Berlin nach Wien wohl von seldst.(Bresl. 3.) Königsberg, 26. Juli. Gestern vorsammilten sich mibtere der Eldinger, Danziger und Pillauer Lideralen in Pillau, wohin din Daupfsaisse dieselben gesührt datten.— In den Ruxp. schen Bursammlungen predigen jetzt außer den derusenen Geisttichen auch katen, so unter Andern am 18. Juli ein Amtmann Papendick. (D. A 3.) Magdeburg, 28. Juli. Das Kensisterium der Provinz Sachsen hat sich veranlaßt geseden, über das gegen den Prediger Udlich zu Magdeturg eingelettete Dise pimarverfahren schon jetzt eine öfsentliche Auskunft zu geben. Dies ist in einer kleinen Schrift geschehen, welche folgenden Titel führt:„Amtliche Verdandlung, betressend den Preeiger Uhuch zu Magdedurg. Amtlicher Abdruck. Magdedurg, Druck und Verlag von Albert Falkenberg und Comp. 1847.“ Den Verdandlungen ist eine kurze Einicitung vorgedruckt, welche den Zwick der Verössentlichung angibt. Der Zwick ist, weit verdrettete Mißonstäggnisse zu beben und zugleich auf den wichtigen, den Kern der thums entdaltenden Gegenstand, um den es sich handelt, in möglichst weiten Kreisen aufmerksam zu machen Zugleich ist ader auch der gesammten evangelischen Geistlichkeit in der Provinz davon Nachricht gegeben worden. Die an die Ephoren deshald erlassene Gurcularverfügung lautet wie folgt: „Deu wangelischen Geestlichen in der Provinz Sachsen wird es nicht undekannt geblieben soyn, welche schwere und einste Sorgen gegenwärtig der Ruchenderörde dieser Provinz durch die sen geraumer Zeit immer weiter verbreiteten kirchlichen Zerwürfnisse bereitet worden sind. Die Amtersicht der nussicht hat jetzt auch nach langer Nachsicht und Geduld, nach vielen vorausgegangenen Mahnungen und Warnungen, ernstere diseiptinarische Maßregeln gegen den Prediger üdlich alldier ersordert. Leider haben diese unerläßlichen Schritte im Pudlikum eben so selisame als beklagens. werthe Mißdeutungen erfahren, wozu auch öffent liche Blatter und andere Manifestationen förderlich gewesen sind. Unser amtliches Verfadren kann dakurch nicht gestört, nicht geändert, nicht aufgedalten werden: wir folgen freudig und zuversichtlich den pflichten unseres Amtes, welches uns die Wahrung der eoangelischen Lehre und Ordnung in der Ruche besiehlt. Aber den irregeletteten Seelen, den wohlmeinenden und den übelgesinnten, daren wir dennoch über die eigentliche Bewondtnißz um die eingeleitete Voruntersuchung eine Aufklätung geben wollen, ob etwa eine oder die andere Seeile durch stille Erwögung der Sache zur Besinnung kommen möchte. Diese zu dem Zwecke heilsamer Verständigung unternommene Mittheilung glauben wir aber auch der evangelischen Geistlichkeit in der Provinz nicht vorenthalten zu dürfen. Ew. Hochwürden erhalten dader dierbei Eremplare eines amtlichen Abbrucks der bezüglichen Actenstücke und Eremplare dieser Versügung mit dem Auftrage, jedem Geistlichen der Didzese ein Eremplar von beiden zuzustellen. Wir bürsen mit Zuorisicht erwarten, daß alle treuen Diener am Evangelium unsere ernste Aufgabe zu Herzen nehmen, unsere Sorgen mit uns tragen, unsere gute Zuversicht mit und theilen und idre Fürditte im Stillen uns nicht versagen werden. So wünschen und beten auch wir, daß die lieden Gemeinden fortan vor weiterem Schaden dehütet werden möchten: wir empfehlen alle Heerden der Wachsamkeit ihrer Hirten, der Herr aber wolle das Gedeiden geden. Derseldige wolle auch diesen Kampf zu Seiner Ehre hinausführen.— Magdebung, den 19. Juli 1847.— Königt. Konsistorium für die Provinz Sachsen. Göschel.— An sämmtliche Herren Superintendenten der Provinz Sachsen."(A. Pr. 3.) Kodlenz, 31. Juli Gestern war der ehrwürdige P. Goßler, nachdem er eine Conferenz mit dem Herrn Eizdischof in Ems gebabt, bei Sr. Ercillenz dem Herrn Oberpräsidenten der Rheinprovinz. Dem Vernehmen nach wird die vom Klerus wie vom Volke so sehr gewünschte Wieterderstellung der rheinischen Seraphischen Ordensprovinz keinen fernern Aufschub erleiden. Mehr als 25 Priester der beiden rheinischen Diöcesen sollen sich schen gemeldet haben, das Orderskleid zu empfangen.(Rd. u. M. Z.) Vom Rhein, 26. Juli. Es unterliegt kei. im Zweisel, daß Se. Mej. der Abnig der Nielande eine größere Reise außerhalb seiner Stea. ten, wie es deißt noch dem Oriente, antreten wird, zu welcher ihn Gesundbeuterbasichten besimmen. Für eiesen Foll ist der Bruder des Ab#igt, Prinz tich der Niederlande, der demnächst im Haag erwarttt wird, an die Spitze der Regierungsange. legenheiten zu treten bestimmt.(N. C.) München, 27. Juli. Ihre Moj. die Königin von Preußen hat heute Possendosen verlassen und sich nach Tegeinste begeben, woseldst Idrer Mojestät erlouchter Bruder, Prinz Aail von Bayern, weilt, welcher Sonntag ebenfalls in Possendosen wesend war. Am Donnerstag wird dann Idre Majestät die Reise nach Ischl sortseven. Auf der Rückreise von dort in einigen Wochen wird Idre Maj. ein oder zwei Tage in unserer Stadt v# in.— Se. Moj. der König daben besoble bei der Bewilligung von Agenturen süe die Aut wanderung nach Nordamerika nur solche Veronen derücksichtigt werden sollen, von deren Gesing mit Grund zu erwarten fldi, daß sie zur Bewahrung deutscher Volksteümlichkeit unter den Auswanderern tdatkräftig dadin wirken werden, daß dort Deutsche allenthalben wieder zu Deutschen komven.(N. K) Vom Main. Zolgende, nicht eden angeihme Nachricht kann, als in einem haldosficiellen Organ, wie der Schwäd. Merkur ist, stlebend, wodl Is begrünket angesehen werden:„Die Hoffnungen(schreidt nämlich der Schwäd. Merkur) auf möglichste Gentrolisirung des deutschen Postwesens haben sich leider wieder hinausgeschoben, und zwar, wie man versichert, in Folge der Verschiedenbe: der Ansichten über den Sitz eines deutschen Postcongresses, aus dem diese so wichtige Angelegendeit eingeleitet werden sollte. Oestreich und Preußen verlangten, daß der Congreß in Berlin gebalten würde, die süddeutschen Mächte trugen auf Mün. Da man sich bisder weder über die Wadl einer jener Stäcte, noch auch über die irgend andern dritten vereinigen konnte, so wird wobl die Post=Conserenz vorerst noch nicht zu Stande kommen.“ Schwerin, 29. Juli. Sicherm Vernehmen nach werden Se. Maj. der König von Preußen 4. oder 5. k. M. über Sawerin nach Doberan reisen und dort etwa Tage am Dar weilen. Im Gesolge Sr. Maj. wird sich vermuth. lich auch Alexander von Humboldt befinden. Schreiben von der Donau, 27. Juli. Die Ereignisse im Kirchenstaate nehmen die Aufuksamkeit unserer Regierung im töcsten Grade in Anspruch und lassen um so mehr Besorgniß für die Aufrechthaltung des Stabilitätsspstems aufkeimen, da bis jert jeder Versuch, auf Pius 1IX. einzuwirken, gescheitert ist. Man überläßt sich indessen doch der Hoffnung, daß die Uebergrisfe und Ausartung des Volkes Se. Heil. auf dem Wege der Resorm nicht bis zum gesährlichsten Momente, welcher mehr oder weniger ganz Ikalien erschütten müßte, vorschreiten lassen werde und es sollen diesem Hindlick sehr dringende Vorstellungen von Wien nach Rom ergangen seyn.— Die Schwei zer Zustände flößen für die nächste Zukunft weniger ernste Besorgnisse ein, denn wenn auch die Tagsatzung die Auflösung des Sonderbundes aus. gesprochen, so zweifelt man nicht daran, daß die Ausfüdrung des Beschlusses vorerst auf sich deru hen dleibe, und am wenigsten daran gedacht werde, aus dem Wege der Gewalt den Beschluß zu voll. zieben.— In der Staatskanglei derischt die ge Thätigkeit und Fürst von Metternich kann noch nicht daran denken, nach Königswarth zu gehen. Beigien. Brüssel, 31. Juli. Die diesjährige Ernte ist eine überaus gesegnete zu nennen. Wädrend im vorigen Jahre zehn Korngarden nur einen halden Hektoliter Frucht adwarfen, liefern jetzt drei Garden dieselde Quantität Die Kartoffeln stehen allenthalben vortrefflich; nirgends ist eine Spur von Krankheit zu finden, ausgenommen in den lügendaften Berichten und Correspondenzen der Speculanten.— In Antwerpen ist an einem der letzten Markttage der Preis des neuen Roggens von 17 Gulden auf 12 gesolleg, Krankreich. Paris, 31. Juli. Die Parlamentswadlen in England beschäftigen auch die diesigen Biätter sedr. Besonders gespannt sind sie auf die Wadl Rothschilds. Einige können sich nicht vorstellen, wie ein Jude auf den oristlichen Glauden schwö. ren könne, wie es doch der Eid eines Parlamentsmitgliedes verlangt.— Wie sich schon jezt heraus. Gekt, is eine Meseritht für das Ross lsche Mini. ium nicht zweiseldost. Men reisant. Hr. nzet bode eine Zeitleng des Gegentteil gedesstt, und detbald s#y kie Unkillung##s Germneis vem zer dis jetzt reridget werken— Der #nig kem gestern zur Stadt und prästkirte einem inister Corsen.— Dar Hazeg von Nemeus aus den Fä#ern von Bereals zu Paris zuröck, und aber einnen wenigen Tagen ins Loger dei Conpiegne reisen.— Bem Grosen Ress in ein Coortr mit Depeschen aus Rom eingetressen. elelden sollen die wichtige Nackricht von der derufung der Provinzial Depututen noch Hem entdalten.— Das Jourual des Debe#s siebt sio genöidigt, zungesteden, daß die Bewegungen in tinen wichtigern Gbaracter hatten, als es ir. nlänglich eingeräumt.— Der unermürliche Marquis de Poislo zeigte gestern in der Poirskam. in, er würde Montag den Minister des Neuwegen der heutigen Lage der Schweiz und Italiens und der Haltung Frankreichs in dieser Angelegenbeit interpelliren.— Sonnabend, den August, sollen die Kammern geschlossen werden. Der Courrier de Is Dordogne versichet, iß Marschall Bugeand nicht doran denke, nach Paris zu reisen und Kriegsminister zu werden. Erst Ende November werde er einen#bslecher Hauptstatt machen; die Nachricht von einem Besuche des Hrn. Adurs bei dem Marschall ist dogegen, odigem Blatte zufolge, gegründet.— Die Gerichtszeitungen bringen die Rede des General= Advokaten Poinsot vor der ersten Kammer des diesigen königl. Gerichtshoses in der Mouzaiaschen Minen=Angelegenheit, die zu dem Prozesse gegen den Couerier français in neuest.r Zeu Verlassung gegeden. Poinsot sucht darin das Ministerium vor der neuen Anklage auf Corruption dadurch zu retten, daß er erklärt, in Afrika(Rigerien) würden alle Concessionen von BergwerksExploitationen zur Anspornung der Inrustrie gratis ertdeilt.— Uebrigens ist die Klage des Hin. Talabot gegen den Geranten des Couerier frang. bei der 8. correctionellen Kammer vorgekomjedoch auf Antrag des Advocaten des Angeklagten auf heute über 8 Tage vertagt worden.— 13 Jerome Bonaparte dat die Erlaubniß, nach Frankreich zu kommen, erhalten und wird deute in Paris nebst seinem Sohne erwartet.— Die aus den verschiedenen Didcesen Frankreichs bis jetzt zur Unterstützung der armen Irländer abgegangenen Beiträge belaufen sich auf die Summe von 119,210 Frs.— Die jetzt allentbalben deendigte RoggenErnte hat einen sehr reichen Ertrog allentbalden nserm Lande geliesert; vom Wein verspricht sich die glängenosten Auesichten. Seit 1776 soll es kein so reiches Weinjahr bei uns gegeden daben.— An der spanischen Grenze ist wieder ein Obrist, Namens Nozal, verhaftet und ins Innere Frankreichs abgefüdrt worden.— Die tückgängige Bewegung sowobl in Staats= als Eisendadnpapiemachte an der heutigen Börse Fortschritte. Es ischte eine voge Unrude.— Renten 77, 25; 118, 15. Großbrittanien. London, 30. Juli. Im Ganzen sind bis heute Abend 139 Parlamentswadlen bekannt, wovon 88 liberale(ohne Unterschied der Nüancen), 38 Peeliten und 31 Protectionisten.— Hier in der City war der Wadlkampf besonders dartnäckig und der Stand des Poll war eine Zeit lang ungewiß, so daß man glaubte, Hr. Masterman wurde Statt Rotdschülds oder Larpents den Sieg davon tragen. Die Freunde Rothschilds boten aber alles Mögliche auf und errangen den Sieg. Das Stimmenverdältniß stellt sich also: Russell 7145 Stimmen, Pattison 7037, Latpent 6724, Rotdschild 6786 Stimmen. Letzterer hatte noch 128 Stimmen mehr als der begunstigteste Kandidat der Konservativen, Masterman!— Die Wadl Rotdschilds setzt die ganze Presse in Bewegung; ein Theil derselden feiert sie als einen Triumps der Aufklärung, ein anderer j. B. der Standard, deklagt sie in den bittersten Ausdrücken.(Wir kommen morgen darauf zurück.)— Rotbschild seldst äußerte nach der Erwädlung:„Der heutige Sieg wird ein Echo in allen Ecken der bewohnten Erde finden; die Herzen Aber, die noch in Ländern der Unterdrückung und Tyrannei wodnen, werden täglich ihre Gebeie und Lobpreisungen zu Gott emporsenden für das edie Beispiel, das die Wähler Londons heute gegeden.“— Zu Nottingbam dat das Ministerium in der Person Sir C. Hobdouse's(Präsident des indischen Ratdes) eine schwere Niederlage erlitten. Statt seiner und seines Freundes Hrn. Gisdorne, wurde mit überwiegender Majorität Hr J. Walter, Sohn des eben gestordenen Eigentdümers der Times und Hr. Fergus O'Connor, der bekannte Chartisten Edef, gewädlt. Ein Beisallssturm, von dem sich kaum ein Begriff machen läßt, durchrauschte bei der Anzeige dieven die Stadt und die Vorstärte und O'Connor begann sofort eine triumpdiende Rede an die auf dem großen Marktplatz dichtgedrängten Zudörer. — Trot des ungünstigen Standes der Vorwadl dat der Schatkanzter Sir C. Wood, zu Hausor den Gieg schließlich davon getragen. Liverpool bet einen Wdig und einen Andänger Peels Monchester det zwei Wdigs in das Haus sandt.— Außer den Wahlberichten entdalten die Journale kaum irgend eine andere Neuigkeit.— Die Times schreiden von Paris, daß die öffentliche Stimmung dort immer ungünstiger werde. Der radikale Kor#espondent der Times aus der Schweiz glaubt nicht an einen dortigen Konfl und deutet auf eine wadrscheinliche Sostemänderung in Luzern din, wodurch der Streit eine friedliche Beilegung finde.— Oberst Wilde, der bekannte Unterdändter in Portugal, ist von dort kedrt. Er arbeitete gestern im Ministerium des Auswärtigen und datte eine Unterredung mit Loro J. Russell.— Admiral Martin, einer der ausgezeichneisten Offiziere der brittischen Forte, ist im Alter von 83 Jahren gesterben.— Der Biodpreis ist dadier von Neuem gefallen. In medreren Stadtoiertein geben die Bäcker den vierpfündi. gen Laid trefflichen Weizenbrodes zu 7 und 6½ Pence. Für nägste Woche wird ein abermaliges bedeutendes Weichen der Brospreise erwartet. An der Börse ist die Geldklemme so groß, daß selbst für Vorschüsse auf Consols 6 Proc. gefordert werden; doher traten einige bedeutende Verkäufe ein(für ein einziges Haus 100 000 Ofd.) und dies datte ein deträchtliches Fallen der anfangs festen Course zur Folge. Consols wichen von 84 7/8 auf 88½.% für daar, und von 89¼ auf 88⅞ für Zeit. Italien. Rom, 22. Juli. Diesen Morgen erschien die erste Bekanntmachung des neuen Staatsscere= tois Kardinals Ferreiti. Sie ist an das Veik gerichtet und lautet in der Uebersetzung:„Es gereicht Sr. Heiligk it dem Papste zum höchsten Troste, zu bören, daß sein geliedtes römisches Volk der Stimme der Retigion und der Ermadnung des Mons. Progovernatores am Abend des 17. d. bereitwillig gedorchte, indem es den Vorsatz aufgad, auf einer von mißverstandenem Eifer eingegebenen Vertretung der öffentlichen Ordnung gegen das eine oder andere Individuum hartnäckig zu besteden. Indem der Papst durch uns seine Zufriedendeit über die gezeigte Rügsamkeit und den bewiesenen Gedorsam ausdrückt, versichert er seinem gu ten Velke, daß er sich des vor einem Jadre seierlich gegedenen Versprechens sters erinnern wird, die Gerechtigkeit seine erste Pflicht seyn zu lassen, und daß sie eben darum an allen Feinden de Rude des Landes und der Sonverainität in de gesetzlichen Weise und durch die gesetzliche Obrig keit vollzogen werden soll, damit in der Bestrafung der Schuldigen nicht auch über Unschuldige ein unverdientes Unglück komme. Der Papst befahl uns zugleich, in seinem Namen den Cdefs und allen Gliedern der Bürgergarde wegen des Eisers, der Haltung und Mäßigung, durch die sie sich in der Ausübung der ihnen anvertrauten Pflichten auszeichneten, sein besonderes Woblgefallen zu erkennen zu geben. Der beste Vater und Fürst degt das Vertrauen, daß sie sich durch die Beodachtung des nächstens dekannt zu machenden Reglements für idren Dienst noch größeren Lobes würdig machen werden. Nach diesem hat uns Se. Heil der Popst bekannt zu machen besodlen, es sev sein fester Wille, daß die Regierung bei ihrem Thun in vollkommener Macht und Freideit bleide; daß es nicht gestattet seo, irgend Jemanden dem Dublikum zur Verwünschung zu bezeichnen, da, wer der Justiz diesfällige Auskunft zu ertdeilen im Stande ist, sich an die mit der Ueberwachung der guten Ordnung betraute Bedörde wenden kann; auch daß es Jedermann untersagt sev, aus welchem Grunde immer, Andere durch össentliche Schmä dungen zu verunehren. Römer! Wir sind euch nicht neu. Wir erinnern uns gern der reiigiösen Beziedungen, die wir in der Vergangendeit zu einander hatten, als wir in der Ausüdung unsers geistlichen Dienstes so viele Beweise eures Gedorsams und der Liede gegen unsere Person empfingen. Die Aufnadme bei unserm Eintressen in dieser Stadt dat uns gezeigt, daß sich die alten Gefädle der Liede zu uns in eurem Herzen noch ihrer ganzen Ledendigkeit erdielten. Indem euch dafür unsere Erkenntlichkeit bezeugen, zädlen wir ganz auf sie in der Ausädung unsers neuen Amtes, welches die Gnade des vielgeliedten, erdadenen Oderpriesters Dius IX. uns anvertraute und das ihr uns dadurch leichter machen werdet, daß idr euch der deitigen Religion würdig zeigt, die tdr dekennt, würdig auch der Klugbeit und Mäßi. gung, die euch in so vielen Vorkommnissen characterisirte, würdig der Berehrung gegen Den, weider medr Vater, als Herrscher seines Volkes ist. Rom, den 21. Juli 1847.“ Sch weiz. Bern, 27. Juli. Die deute im Schützenhause stattgefundene und sehr zadlreiche Versammlung des schweizerischen Volksvereins hat folgende Beschlüsse gesaßt: 1) Der schweizerische Volksverein erklätt sich sofort als constituirt. 2) Derselde setzt sich zum Zwecke: s. als vorübergebende aufgade, auf die Austreidung der Jesuiten und die Vollziedung des Beschlusses der Tagsatzung wegen uslösung des Sonderbundes hinzuwirken; b. als bleidende Aufgade, die Revision des Bundesvertrags aus allen Kräften anzustreden. 3) Für die Erreichung der vorgesetzten Zwecke wird der Velks. verein alle gesetzlichen Mittel, namentlich diejenigen der Beledrung, der Bestimmung der öffentlichen Meinung, gedrauchen. 4) Diese Beschlüsse sollen dem schweizerischen Volke zur Kenntniß gebracht und dasselde zur Theilnahme und zur Förderung der Vereinszwecke eingeladen werden. 5) Mu der Ausführung dieser Beschlüsse ist das bisher bestan. dene Comite des Volksvereins in Bern deauftragt, velches gleichzeitig auch als Central=Comite des schweizerischen Volksvereins ernannt wird. Demselden wird überdies die Vollmacht ertheilt, sich zu ergänzen und die definitiven Statuten auszuarbeiten. (B. 3.) Schweden. Stockdolm, 24. Juli. Gestern ist ein vom 7. d. datirter offener Brief erschienen, wodurch die Reichsstände zum 15. November d. J. zum ordentlichen Reichstage nach Stockbolm einderufen werden— Die daldossicielle Post= och Inriker Tidningar wirerlegt die Angabe einiger Blätter, wonach die devorstedende Reise des Königs nach Norwegen mit einer angedlich deabsichtigten Krönung in Verdindung gebracht wird. 6 Octoder d. J. Vormittags 10 Uhr Gerichtslocale zu Bersmeld vor dem Deputirten eern Oderlandesgerichts Affessor Suren sudhestirt werden Hypotheken= S hein, Tare und Kaufbedingungen llegen in unserm Vursan u. zur Giasicht ossen. 10ß Koiden ist unter der Hand zu verkaufen. Rähere luskanft beim Jnstit Rude Lees mann 19829. 4. bi Das den Gebeuber oltmann geborende. Kirchspiel Rinkenrodde delegene schone olonat, destedend aus eirca 60 Morgen Ackerland, uschgrund, Wiesen und 30 Morgen Weide= Grund n S t e i n h o r s t e r Z e l d e, s o l l a m F r e i t a g e d e n 1 3 A u g. Morgens 10 Uhr an Ort und Stelle zum meistdieden Verkaufe ausgesetzt werden. Kauflustige werden hierzu mit dem Bemerken geladen, das die Bedingungen und der Guter. 1#zug sowohl auf dem Colonate, ale bei dem Unterzeichneten zur Einsi tt vorgelegt werden. Amelsduren, den 28 Juli 1811. Ans Unstrag: Darling. Auctions. Commissair. Nordamerika. Mit der Caledonis sind in England Nach richten dis zum 15. Juli eingetroffen, wonach die Friedensaussichten sich wieder getrüdt. Laut Berichten aus Merico vom 19. Juni war an einen Frieden nicht zu denken. General Scott besand sich den letzten Berichten nach noch zu Duebla, dem er Verstärkungen erwartete, ebe er gegen Merico vorrücken wollte. Seine Proclamation, welcher er stark gegen Santa Anna loszog, datte eine Reaction zu Gunsten des Letztern hervorgern sen, welche der Kriegspartei zu Statten kam; dader hält es Scott für geratden, erst mit frischen Truppen gegen die Hauptstadt zu zieden, m 00 Mann zusammen daben wird. Sein Lager Jalapa hat er aufgehoben und stützt seine Operationslinie auf Tuspan statt auf Bera-Crnz. Obgleich man glaubt, daß Scott neue Friedeneunterdandlungen zu eröffnen geneigt ist, werden selbe geringen Erfolg baben, indem Santa Anna n Verzicht auf die Präsiventschaft zurückge. nommen, und wieder ans Ruder getreten ist. Man versichert, er habe jetzt wieder 30,000 Mann zusammen, mit denen er Merico zu verbeidigen gedenkt.— In Bezug auf die Handelsangelegendeiten in der Union lauten die Berichte günstig Der New= Yorker Courier enthält folgende wich tige Angaben: In allen Theilen des Landes verspricht die Korn=Ernte beispiellose Ergiedigkeit In den mehr südlich liegenden weizenbauenden Staaten ist die Frucht dereies eingefadren worden und der Ertrag übersteigt eine Durchschnitts Ernte; keinem Theile der Union aber befürchtet man ein Defieit. Die Zufuhren von Medl. Weizen und Korn, welche auf den Kandlen des Staates NewYork eintressen, sind unerdört groß. Bis zur er. sten Juliwoche sind dieser Jahr 1,578,170 Fässer Medl oder 513,808 mehr angelangt, als bis dahin im vorigen Jadre eintrafen; die Weizenzufudr (1.823.147 Scheffel) überstieg die im nämlichen Zeitraume von 1946 um 1,440,210 Scheffel und die Kornzufuhr hat um 1,153,697 Scheffel gegen voriges Jahr zugenommen. Die Ausfuhr war dedeutend und dinnen den letzten zehn Tagen mehr Medl und Getreide nach Europa verschifft worden, als noch je in so kurzer Zeit der Fall war. Dennoch langte verhältnißmäßig weit mehr a verschifft wurde. Bekanntmachungen. Nothwendiger Verkauf. Oberlandesgericht zu Paderborn. (18385. 6.*) Das im Regierungs Bezirke M den, Kreise Halle, in der Bauerscheft Bockhorst delegene. den Gedrudern Carl und Slemens Land. grüder zu Munster gehorige, nach Abzug der Lasten und Abgeben auf 31.040 Thie. dgeschötzte abelige Gut Halstendes sol im Tere den 198 44. 3. a) Gia in gutem beutlchen Zustande defindliches, in der Nade des Eudgeri##deres belegenes großes Haus, enthaltend drei#weistockige WodStallung und Wagen Remise, mit Hofcaum Gesamutgroße von einem Morgen auffee n Mün c Ham Verpachtung Gutes Ueding. (19•65. Das im kirchspiel Dölmen belegene, zu den Herroglich Crovschen Domeinen geborende Gut Uebing. 116 Morgen an Garten, Aeckern, Wiesen und Weiden entdaltend, zu welchem auf Verlengen nach inigen Jahren noch eine bedeutende Ackersta de biszugelegt werden kann, soll wegen deverstedender Auswanderung des disverigen Pächters am 7. August I Morgene 9 Uhr zu Dulmen im Hertoglichen Oemainen=Admintstrations. Gedande auf 12 Johre, Richaelis dieses Jodret an. verpachtet werden. Die Bedingungen konnen daselbst, wie auch bei eingesehen werden. Dulmen, den 22. Juli 1911. Rchtere, Jusis Geamiffelr. (19366) Jo der Tandstraße, nade geleges en der Zrauenstraße, stebt ein kleines, vor einigen Jadren noch neu erdautes Haus.V 201— 6özu verwietden. und kann den 1. Reuemder bezogen werden. Das Rähere in der Erped zu erfragen. (19967.) Kissiager Ragoitt, MertenbeV der. Eger Zranzens. Schles Obersalz, Saien schiter und Pilluger Bitter=Beganen in gen ####nnr uum 9. H. Schwick. entschlief im Herrn unte Die Ertonventualte a Bruchausen 193·8) un 21. J. sere liede Schwester und Tante des Klosfers Binnenberg. Mar## zu Woldeck, mit den v. Sterbesakramen 78 Jahre idres frommen gettgeweideten Leden# einem Tages vorder erlittenen Nervenschlage.— erwandten und Freunden diese Traneranzeige mit der Bitte idrer Geele im Gebeie zu gedenken. Münster, den 30. Juli 1917. Der Brnder und die Schwester Kinder. Todes= Anzeige. 19869.) Am 31. Juli Kard zu Lindler, wedt irderettet durch den Empfang der hv. Sakramente, sein geliedter Bender, der Bikar Arnold Brede. war gedoren zu Warendorf 1274, trat 1800 in den Orden der Minoriten, und wurde 1805 zum Priester geweibet. Rach Aufhedung des Ordens übernahmer die Bikarie zu Lindlar, und wirkte in dieser Stellung rmudet dis zu seinem Tode. Ich empfehle die Geele des Berstordenen der mmen Zurditte der Gläudigen und besonders dem senken seiner Mitbrüder im od. Opfer. Warendorf, den 2. Augußt 1947. Gertrudte# Hierzu eine Beilage. TT Beilage zu Nr Bei vom Stapel Lauferbauten 2. Schiffe de Angekommene Fremde. Im Kenig von England(Gerdaulet.) von Zathon Hauptmann a. Pottdam. Frau D. Huy de Coper von Maartseveen, Pertik a. Amsterm. Lappmann, Amtmann a. Hedeoselde Questia, Reg. Ratv a Dusseldorf. Blydenstein, Fedrikent a. Gaschede. von Dornig. Oders a. Berlin. Rump, Commeriten Rath a Altena. Frau Bauquier Schwenger a. Oenadruck. von Wollenhoven nedst Gemahlin, Pastor a Friedrichstadt. K#lisch, Baumeister= Herford. Busse a. Berlin, Moller a Koin, Wallach, Modr a. Frankfurt, Mulländer a. Cupen. Aufl. Im Münsterschen Hofe(Carl Reickens Nachfolger, A. Beicker). Graf von Zielmansegge nedst Bedienten a. Cappenberg. Laustein, Fabrikant o. Langendogen. Goeverden, nedst Gemahlin, Geh Rath a. Codlen: M. Wolfel neds Gemahlia u. Schwester a. Jever, Anarr a. Codleng, Leidenfrost a. Bremen, Kauft Im Westftlischen Hofe(Krapu) Qduard Meyer a. Tilkerode a. Harz. Christten Koch a. Coln, Heitdrün a Lengerich, Wiedel, Gaupel neost Gemahlin a. Coesfeld, Kaufl. Oe1nenne Evlerz a. Essen, Schotten a. Werden, Wahr a. Raumburg, Kaufl. Bivat hoch Westodalte Bieat doch amiste Det twede Schip Zau binach twintig kaßen Dat Nas wi. under Bieat Hut schon san Stapel lau : Meaphells ven 9•# 9e leih wi's ander up de. Ser un Im: Lant 10 Goot met 1oen### Go bindep jon ne 30 Lant 49 de Schippsdau'r u. nd am mehr Schippe u0 9 han' wi. Goao sie 2 Schipphen Ner brt a 9 tetem met in toten Ims dos hier tom sch: un Dena de Ai Der Com e1 halUn di de Bielheit son Be De tusten Ges un Aoan Go wert doch Goad der A#en Dann ne Mboer u. 5 Lans be Ims har. auiBi der schippbar ant dat Dat se nteto en frien Zla Wet wichtig 16, feimft u ür de Fader a Gengeet r 94t nsber blitwen an A. Ua mann 9e Ims. de lan Gra schippharie do3 di üm se meer kann dann Mei den feien Zluß auf Ider, de sie. Dank for de Ins er“ e Un jeect Atibo’s an ver# Ussen Steot un eut ven Ja Mancher wat solme Daist nets sick schon Un an doer Schippban. Tracht't turaillerend fert Dorgiegen sie for us de Ter Gor fon': Land Dieat hoch Westpoe hoch 8186 Durchschn der vier Haupigetellee In dem„Nachlaß tle schaftlichen Japal# r odengene sten 1842 enthalten, welcher## te Interesse gewinnt Oetteldepteisen von 1846 nuuester Weise derechnet Durchschalttspreise dere 6 bis 184 Car pf. e indendurg um Pom 3 Schlenen 51 11 Sachfen 51 3 Wenfalen 50 9 Aheinprosing 61 7 Vergleicht man die von Bielen nicht üderle und Weizene(bie 110 sel), so muß man dara von den undemittelten ermessen Ueber den * Bon der ams. Urtikel uder den Haarra sind wir jetzt in Stand üder das muthmaßliche d. M. bemerkten Rauch allein im Reckenfelde, mn d. Bl. angegeben, sond und zwar in den Bauer holt des Kirchspiels Ge weithin zusammengescha gen Theile moorigt, abg nen solches mit einem Grenen vom 11. Juli, lendes fol im Terttage 10 Udr vor dem Deputirten um Suren subbestirt st. is 7 rei 1weistockige WorRemise, mit Hofraun von einem Morgen zu verkaufen. Näßere es mann Das den Gebeubern nn geborende, nate Rünster noch hamn. rodde delegene schone 10 Morgen Ackerland, Porgen Weide- Grund Breitage den 13 Aug. Stelle zum meistbiealt ben sung eding. m kirchspiel, Dölmen Herroglich Crovschen d. Gut Uebing. 118 Neckern, Wiesen und m auf Berlengen nach tende Ackerfla#de bisen deverftedender Ausichters am 7. August s 12 Jeste. u. verpachtet werden. daselds, wie auch bei Richtere, Jusiz Gemmiffeir. . nabe gelegen en ne4. vor einigen Jad9 20—izu vermie. mder bezogen werden. erfragen Aageil, Merig gtschliet in Verrn e Orten ia Auna Bruchausen besakramenten versehen gettgeweideten Ledens inen Nervenschlage.— iese Traneranzeige mit dete zu gedenken. 17. * Schwester Kinder. 41ge. kard zu Lindler g der#v. Sakromente, Bikar Arnold Brede. 1174, trat 1800 in den urde 1895 jum Priester Ordens übernahmer virkte in dieser Stellung des Versterden gen und besonders den dd. Opfer. 1947. Gertrudis Brede. eine Beilage. WITTTarerei?. Aerr trur. 185. Munster, Mittwoch den 4. August 1847. Bei vom Stapel Laufen des zu erbauten 2. Schisso den 31. Juli 1847. 951 der Fremde. nd(Gerdaulet.) Potsdam. Frau D. a. Pertik a. AmsterHedenselde. Questia, enkein, Fabrikent a. a. Berlis. Rump, in Bauquier Schwen= oven neds Gemahlin, 9. Baumeister a Hera Kein, Wallach, a. Cupen. Aufl. Carl Reickens Nachder). s Besienten a. Cap1. Langendogen. GorRath a. Codlen: M. vester a. Jever, Anger ven, Kauft ofe(Krapp) a. Harz, Cheiktien erich, Wiedel, Gaupel Werden, Wahr a. 18 baut. Bivat hoch Westpdalte Bioat doch Amiste Det twede Schipp, wer hier .--. Gtage taapen sahn. Un 49 6n Sis Boss un; bart: dor hietig fir Ale Gute Hoffnung mog tendter'a. Dann seih wi's ander Schipp wier daun, Wat up de Gee un Ims sall geon, Lank 10 goot met iden Kasten, Go bingep jon ne 50 Lapen. Un, 4s de Schiopsbau'r us verteld, Sind am medr Schippe ud besteut. Also han wi. Goao sie Daut Den Echippben yier art annen Gaat. Und tetem mat in toten Jaohr De Ims dos hier tom schippen klaor: Dans de Sied 19 bann verfloaten, War de Etadt dut has beschloaten. Of minßens konnt dann asle Schippe, Delicht son Tau, 40 up de Lippe. Des Sommets#i gang Pruge Ablahr Roch met halwe Fracht hier hiar. Un di de Bielheit son Versand. De tusken Ger un Monßetlend. Ge wert doch Good der paar, ws miet Wen Dann ne Mboer u. d'Jus detust. Lans be Int haf. ams beur Bi der schippbar ant dat schone, Dat se nets en feien Fluß; Wet wichtig 16, feimft wirt fen Besonders vor de Hader Ahien. a Gongeed ie uien, den folgenden Tagen begirnen sollte, so wie eine Menge Augenzeugen, welche die weite Verdreitung des Danpses von Ort und Stelle bemerkt haden, belegen: wir konnen außer diesen Stellen endlich auch noch sonstige angeben, und ohne Zweisel unserer Gegend. wo des wust liegenden Bodene noch so viel ist und man sich allerwarte mit der Urdarmachung desselben beschaftigt, außer jenen notorisch sestgenellten Punkten eine Menge anderer Brandsta#t ten nachweisen lassen, wenn man sich um die Wahiheit nur demuhen will und sie nicht in den Redenumdanden bereustiaubt—: De bis zur Mitte Jali rwirthe an den Saaten noch nicht beschaftigt sich auf den Holzdau, Urdarmachung des neuen Bodeus und sonstige Redenardetten legen; jene denannten Jage wegen der trockenen Witterung zu diesem Zwecke aulgemeinbin gunstig kem damals im Norden, zwischen Ont schwankenden Winde würde die Verbreitung Nede ftedenden Rauches nach der Nuhr u. Baumberge zu, wie es in J0 181 d. B1. deißt se mi nach dem Osten der Ems nicht gegen unsere Annahn sprechen, sie vielmehr begunstigen.— Auch war in nen Tagen eine kaltere Zemperatur, als sons um diese Zeit des doden Sommers zu derrichen pflegt, und wenn man derucksichtigt, daß Rauch so wie aue er Atmossphare dei der Kalte sich niedriger bei einem hoheren Temperaturgrade, eine welche man an jedem Schornsteine zu verschiedenen Togeszeiten bemerken kann, so wird es um so wahrscheinlicher, kaß jener harke Rauch, welcher sich nach dem ersten Berichte Ktatt nach der Hode. üder die Edeue verdreitete, eine so weite Ansdehnehmen mußte, daß man ihn n#e der Ruhr(5 verspurte.— Es wird hier de urtheilung des besagten Rauches wohl mehr auf damaligen Zu#tand der Atmossphare, als auf die Ad. messung der Zuderzahl Haidegrund, welche verbrann: tauc zurac, se wiet daburch um se prededter, des d#eser Rauch, dessen Brandsatten sich uder einen#lOeninbelt von mehr als 60 Quabratmeilen estreden sich bei dem alsdann gewohnlich wehenden bei kudler Semperatur, sine Ausbreitung sis e1 Schweiser Alpen. Behmen und Brautreich flaben kenn. nd ee liegt viel naher. das Gatkeben ines jeden Rauches, aus dem Verdrennungep#### ntzunddarer Materialten, namentlich von Begetadilien, wofur jo sein bekannter Geruch spricht verzuletten, als seine Grunde in der Luft dem— Getder in suchen.— Wenn wir hier versacht haden, jenen so verbreiteten Rauch and dem Berdrennen des Haidegrundes, es sevts welchem Beduse, zu erklaren, so wollen wir keinesweges dem Streden der Ackerwirthe, den Grund urdar zu machen, entgegenwirken daum diese Zeit, wo die Saaten zur Reise gedieden flad und dann des Regens schon eder entbehren konnen der Rauch weniger schadet, dieser mit der deendigten Urvarmachung der Haiden, welche in Weßfalen so enl. gemein detrieden wied, sein Ziel erreichen; um se wunscheat wertder muß es aber sepa, wenz sie n. gierungen und Stande gegen das Abdrennen der Moore verwendeten, welches sich in unadsehdere Zeit wieder erneuern wird, da der eigentliche Hoerrauch Moorrauch, Verndamp) im der Entsaltung der Korndluthen erscheint, durch seinen udten Geruch Meuschen und Thieren lastig und schadlich wird, die Pflanz u verdorrt und mit Ungegietern beladet, ein andauerndes Weden des Nordwindes derdeifubrt, der die ee ueann aun eu, u ui.. ger der###uchtigkeiten in der Luft Gewitter und Regeu verhindert, welche alebann so nethwenbig fab. as. er 9at 10 34 hnsber blltwen an Miya Hieer Us mann 31 Ims. de lang vertannt, Grs schipphar ie dos hier in': Land, ün se mehr kann dann Wbeuphaoten Mei den jeten Zlud auf prasten. Drüm Ider, de sick nennt Wesphaol. Dank for de Ims er' Schlaf un Anel, Un feert Atibo’n an dere Ofer, Ussen Staot un auf Hennoser. Ja Mancher wat solmst Graiw'n priesen, Daist gete sick schon fer d'Ius dewiese Un au doer Schipphan, mei de Tieden, Tracht't turaillerend fort ie schrieden. Dorgtegen sie for us de Schluß. Ter Gor fan': Land, un Schipp un Flaß. Dieat hoch Westphalia! Bisst bech Amine! der vier Haupigetteidcatten in Preußen von 1816— 41. In dem„Nachlaß kleiner Schriften staatswirth schaftlichen Juhalte vom Staateratz Hoffmann in uder obengenannten GegenKaub ein Aufsa## 1842 enthalten, welcher in gegeawärtiger Zeit te Interesse gewinnt. Zur Berglei Oettelespteilen von 1846— 47 thellen wir sas in ge“ nunester Weise derechgete artthmetische Mittel der Durchschatttspreise des Scheffele wahrend des Zei: taume von 1816 bis 1841 mit. Weizen Roggen. Sar pf. Sar Pf. Bekanntmachungen. Die Berlinische Ellertöchst privilegirt und unter die Oderaussicht eines Königlichen Commissarius gestellt, wird durch ein e Einer Million Thaler Preus. Courant sleut sehr billige Prämien bei den verschiedensten läßt den auf Lebenszeit Versicherten#3 des Gewinns der Gesellschaft, ohne Nachzehlung de## id willigt in See=Reisen ohne oder gegen geringe Prämien= Erhöhung. Wird die sogenannte Sparkassen=Versicherung gewädlt, so kann das versicherte Kapital nach Ablauf bestimmter Jahre vom Versicherten selbst, oder im Falle seines früderen Todes vom Nachaufgeschobene, auf bestimmte kene oder einfache) können gegen Kapitals=Einlagen von der durch uns gleichfauls vertreten Rentenkause werden dereitwilligst ertheilt(Spandauer Brücke No. 8). Berlin, den 24. Juli 1847. Direction der Berlinischen Lebens=Versicherungs=Gesellschaft. offentlichen Kenntnis, mit dem ergebenen De Of= u. West. Preuden Vrandendurg Gerke. Sgr. Pf. 50 6 Vorstehende Bekanntmachung bringen wir hiermit zerken, das Geschafte=Programme von den Agenten, Herren: J. Greving Viaz 3.6 von uns unentgeldlich auf gegeden werden. Münster, den 2. Augus 1947. in Bochelt „ Realingl. 54 3 51 11 36 6 37 6 27 2 29 28 10 Wenfalen 50 9 45 2 Mpeinprosin 61 7 41 4 36 1 22 4 Vergleicht man diese Zahlen mit den erledten, ven Bielen nicht uderiedten. Preisen des Roggen: und Weizens(bis 110 und 160 Sgr. fur den Schef sel), se muß man darauf verzichten, die Tiese der von den undemittelten Klassen ertragenen Roih zu ermessen Ueber den Haarrauch. * Von der Emt. In Bezug auf den letzten Artikel uder den Haarrauch in 121 dieses Blartes sind wir jetzt in Stand gesetzt, weitere Mittdeilunger üder das muthmaßliche Entstehen des am 13. und 11. d. M. demerkten Rauches angeben zu konnen. Richt allein im Reckenfelke, wie wir vorläufig in# 179 d. Bl. angegeben, sondern auch in andern Heiden, und zwar in den Bauerschaften Westerode und Bock. holt des Kirchspiels Greven ist an jenen Tagen der weithin zusammengeschaufelte Hoidegrund, zum geringen Zheile moorigt, abgebrannt worden, und wir konnen solches mit einem amtlichen Publikandum zu Grenen vom 11. Juli, demzufolge des Btennen in Laporte& Arüger, Haupt=Agenten der Verlinischen Lebens=Versicherungs=Gesellschaft. 22. August vied das 500 kaßt große Bremer Schiff erster Klaffe Gellert. Capt. Siedenburg, us Sis- Anstralten arben, und Aut Belag:. bers v. u.. V. gedugung Mekiuts. Agent für Gud Australien in Premen. (2285 6. 2) negelmassige Fostschifle zwischen London und New-York. este, urhel enr Aurnzucen in erashgus Brts. Du. Näheres in Wesel bei dem Agenten (19793 3 c.) von der Trappen. Transatlantische Post=Dampfschifffahrt zwischen Harre& New-Tork. Direction: C. Herout, de Handel& Comp. in Havre. General= Agentur: Washington Finlay in Mainz. Der Dienst wird versehen durch die vier Dampf=Fregatten: Philadelphin den 15. Juli, Missouri„ 31.„ New-Tork„ 15. August, Tnion„ 31.„ u. s w. den 15 und letzten eines jeden Monats. lebe von 459 Pferdetraft und 1800 Tonnen= Gehalt. Diese Daupf=Fregatten übernehmen den Transport der Deveschen, Reisenden und Waaren von Havte nach Rew. Perk und zuruck. De Aofahrten finden regelmätig zweimal jeden Monat Katt. Diese Dempfboete sind auf den Wersten und unter der Leitung der konigl. franzosischen Merine. Jagenieure erdauet und zeichnen sich durch ihre Soliditat und Schnelligkeit aus. Die Direction hat nichts in der Ausstattung versaumt, und es wird der Reisende jede Beqnemlichkeit der Einrichtung, so wie gute Tafel finden. Der Preis des 1. Plazes beträgt ab Haore fl 500. Der 2. Plaz wird für die Dienerschaft der Passagiere des 1. Platzes reservirt. Für den 3. Plas(Zwischendeck) sind die Preise je nach den Statione=Plägzen in Deutschland, der Schweiz. Holland. Belgien und Haure tartfirt. Das Zwischendeck, welches 200 Personen saßt, ist in zwei Räume eingetheilt, wovon der eine zu Schlafs#ellen jur Manner, der andere für Frauen eingerichtet ist. Die Schlafstellen sind fur je zwei Personen mit Matratzen und Decken versehen. Die Passagiere des 3. Platzes erhalten täglich: Fruhstuck, destehend aus Kafsee und Zwiedack; Mittagessen, destedend aus Guppe. Gemuse und Fleisch nedst einer halden Flasche Wein: ##bendessen, destehend aus Fleisch und Gemüse nedst einer halden Flasche Wein. Für freie Bedienung, Verpflegung und Redicamente ist gleichfalls gesorgt. Mainz, den 9. Juni 1847. Wushington Finlag. (19859.6.=) General Agent der Dampfschiffs Linie zwischen Havre und New=Pork. ar Special=Agentur der Postschiffe zwischen HATRE und NEN-TORK. Diese Linie desteht aus den rühmlichs bekannten 16 schnellsegelnden, gekupferten Postschiffen von 800 dis 1000 Tonnen=Gehalt mit regelmaßigen Abfahrten am 1., 8., 16. und 24 eines jeden Monats. Die Ramen der 16 Postschiffe sind Burgundy, Admiral, Baltimore, Argo, Zurich, Neu-Tork, Utien, Spiendid, silvie de Grasse, Louis Philippe, Saint Nicolas, Duchesse d’Orleans, Jowa, Havre, Onelda und Bavaria. Die regelmaßige Schifffahrt nach New= Orleans wird durch die schonen gekupferten Dreimaster 1. Klasse von Anfang August an unterhalten. Nädere Auskunft uder Bedingungen, Preise 2c. ertheilt dre Unterzeichnete oder dessen Agenten. Maini, den 9. Juni 1817. Washington Finlay. (19860. 6. 2) SpecialAgent der Postschiffe zwischen Haore und Rew; Hor# Literärische Anzeige. Im Verlage von G. J. Manz in Regensdurg ist erschienen und durch alle Buchhandlungen (durch die Coppeurath'sche Buch= und Kunsthandlung. Deiters, Regensberg, Theissing in Wunger. Schoningh in Paderdorn, Ritter in urnsberg. Ritter und Nasse in Soes) zu beziehen: Die Bluthen der Heiligen, eine Auswahl erbauender Erzählungen aus allen Zeiten und Ländern der Christenheit, verfaßt von einem Vereine katholischer Geistlichen und herausgegeben im Einvernehmen mit Desgenettes, Dümarsais, Ratisbonne, Maret, Cazalus 2c. in Paris mit den Pariser Original=Illustrationen von den besten Meistern. Aus dem Französ. übers. mit einem Vorwort von E. v. Moy. je Lief. kl. 4. geh. 7½ Sgr. Dieses in Frankreich weit verbreitete, hald nach seinem Erscheinen schon in's Spanische übersetzte Werk wird als ein krastiges Erfrischungsmittel chrtstlicher Bezeisterung sich von selbst empfehlen. Ee ist eine kunstreich geordnete Sammlung der schönsten Bluthen des kirchlichen Ledens, aus allen Jahrdunderten und aus allen Toeilen der Erde zusammengetragen. Die Namen derer, die an der Spige des Unternehmens stehen, durgen fur den Geist, in dem er begennen wurde, wie fur die Tuchtigkeit der Ausführung. Demjenigen, unter dessen Leitung die Uebersetzung gefertigt wurde, wird man zutrauen, daß er mit diesem Geiste, wie mit dem der Sprache hinlänglich vertrauf ist, damit in dieser Hinsicht die Uebersetzung nichts zu wunschen ubrig lasse.— Das, was dereits im Franzosischen erschtenen vorltegt, umsaßt in der deutschen Bearbeitung ungefähr 12 Lieferungen. Sellte später noch mehr erscheinen, so werden wir nicht ermangein, auch dies nachzutragen. Hauptttel und Vorrede folgen am Schlufse des Werkes. Sepp, Dr. J. N., das Leben Christi. Mit einer Vorrede von J. v. Görres. 5.—7. Bd. Rebst Universalregister über das ganze Werk. Auch u. d. Titel: Symdollk zum Leden Christi. Der mythische Christus. Der rationalistische Christus. Die jüdischen Christus oder die Pseudomessiase. gr. 8. 4 Thlr. 25 Sgr. Das Vertrauen, womit das kutbolische Deutschland dieses größte Werk aus der Schule von Görres gleich im Anfangt ausgenommen dat, und mit jeder neuen Fortsetzung mehr als gerechtfertigt sad, überdebt den Verleger der Pflicht jeder wettern Anzeige, ale: daß es nunmehr in 7 Banden fertig und abgeschlossen vorliege, und das Leden veristi derin vom gläudigen Standpunkte in positiver wie in pelemischer Hinsicht eine wissenschaftliche Vollendung gefunden dat, welcht alle seit der Zeode mit Ur Straus bieder erschtenenen Schriften nicht erreichten. Dem Ganzen is zur größern Rugbarken für Prediger und Geledrte und uberhaupt für jeden gebildeten Ceristen auch ein ausführsichee Begister beigegeben. Roch verweisen wir auf eine Recension in der Tudinger Quartalschrift 1846, 36 Heft. Wiser, Dr. Th., vollständiges Lerikon für Prediger u. Katecheten, in welchem die kathol. Glaudens= u. Sittenlehren ausführlich betrachtet sind. IIIr Bd. 1e Abth. gr. 8. geh. 25 Sgr. Handels=Lehranstalt 8 Osnabrück. (198 81.) Das nächste Winter=Semester degiant den 6. Ottoder. Die Anstalt ist in drei Klassen einget heilt. Der Unterricht wird von zehn Lehrern ertheilt und erstreckt sich auf alle diejenigen Zacher, welche den Scholern in idrem demnachstigen Berufe von wirklichem Rutzen flud Um die Schüler zur Fertigkeit in den neueren Sprachen zu dringen, sind schon vor mehren Jahren wissenschaftlich gebildete Leyrer aus England und Frankreich derusen. Da die Landwirthschaft in jetziger Zeit große Fortschritte macht: so müssen die jungen Leute, welche sie derselden widmen wollen, auch weiter und geund. licher vordereitet werden. Zu diesem Zwecke wird denselden während verschiedener fur sie ausfellenden Lektionen Unterricht in der Mathematik, Botanik, Techuelogie. Phosik und Ctemie, io wie in der ThierArzneikunde ertheile. Es ist für den Auf der Anstalt sehr zu wünschen, das die Schuler den#ursus in der odern Klasse vel. Kändig durchmachen, damit sie tächtig vorberettet in das praktische beden üdergeben. Um fur das Unterkommen fremder Zoglinge gehörig zu sorgen, is der Unterseichnete gern dereit. üder anftändige Kosthauser die gewissenhafteste Auskunft zu geden. Da einigen Eltern daran gelegen 1k. ihre Söhne auch außer der Schulzeit unter bestandiger, liebevoller Aufsicht zu wissen: so hat der Unterteichnete ein Densionat eingerichtet, in welchem die Zoglinge unter deter Anfsicht ihrer Special Erzieder, weilche zngleich Lehrer der Anstalt stad. flehen. Diese Erzieder leiten vereint mit dem Unterteichneten, sowodl den Peivatsteiß, als auch die Erholungen und Bergnkgangen der ihnen anvertrauten Knaben und Junglage. Der Prespekins der Lehranstalt, so wie der de### Peasionats ist von dem Unterzeichneten zu erhalten. Erkundigungen üder die Anstalt konnen bei jedem hiesigen achtdaren Handelshause eingezogen werden Für diejenigen Schüler, welche den Kurfus der odern Klasfe durchgemacht haden, besorgt dor unterzeichnete Dirigent der Anstalt sehr gern Lebrlingestellen in geachteten En=gen-Handlungen. Fabrik= und Detail Geschaften. Oensbruck, den 31 Juli 1911. Fr. Nölle. Ahauser ; Anna-Fest. (19262. 2.:). Im Sonntag den 8 d., alt #d## am Tage der hiesigen Kirchmes, dade ich in e meinem Hause einen Ball veranstaltet, und wird an Montag den 9. d. ia meinem de Garten Harmonie Musik und Ball Katifin n den, wozn ergebenst einzuladen ich mich beedee. Ahaus, den 3. August 1847.# Wwe. MI. Kirch. r (19·63. 2. 2) Hiermit erlaudt sich der Unterzeichnete, ein dochgrebetet Publicum auf sein durch die hohen Sanitat#= Behorden in Berlin, Dresden, Leipzig. Hamdurg. Munchen. St. Petersdurg und in mehreren anderen Haupt= und Residenz= Stadten gepraftes, in allen Welttheilen bewährtes und fort und fort sich bewährendes Schweizer=Krauter=Oel ergebenst aufmerksam zu machen. Gs dient dasselde nicht nur als ein treffliches Erhaltungsmittel der Haare, indem es den Haarboden in geschmeidigem und gesandem Zustande erhalt, und so dem Haare einen garten, seidenartig glausvollen Character ertheilt, weshald es guc längst schon an allen fürallchen Hofen Gingang gesunden. sondera es vermag auch, wie die vielen alten und neueren den Blaschchen beigegedenen, gerichtlich legaltsirten Zeugnisse deurkunden, einen Haarwachs, der dereits schon im Grsterden ist, wieder neu zu beleden und dessen jugendliche Frische und Schonheit, wenn überhaupt noch Hulse moglich ist, wieder herzustellen. Jurzach. K. Willer. Von diesem ächten Schweizer=Kräuter=Oet i# bei Unterzeichnetem die einzige Riederlage für Padervorn und Umgegend, und ist dasselde jederze##mit Gebrauchs Anweisung das ganze Flaschchen für 1 Thlr. 5 Sgr, das halde Flaschchen für 11½ Sgr., gegen ofreie Einsendung des Betrages, unter Beifügung 2½ Sar für Verpackung, zu baden. Padervorn, den 1 August 1847. veriden am Ph. Herle& Comp. 8 fette Kühe littwoch den 4. Aug. Wittag 5 Uhr bei Heu. Frond auf St. Maurig (19838. 2. b) Druc u. Verlag der Coppenratdschen Buch= u. Kunsh. Verantwortlicher Redacteur: J. Coppenrath. Diese Zeitung erschen: 44##, Mentags auff nommen, und kostei dier 2 Tdlr. 10 Gar., auswärts vortofrei 3 Thir. 15 Ger. halbjährlich. Nro. 186. Der Polen (S41 Inzwischen trugen sich auf Aufstand.s andere Begedendete 1oclamett's und mebrcrer an nach Krakan gedrungen. Et# Verschwoinen von den in Galiz vorgenommenen Berdaftungen dap der Aufstand in Posen de zum Ausdruch kommen wirde faus 190jubrecen 1• 8 in Galizien gemachten Entded pen in Nrakau ein. am fel in Belagerungszustand e auf den 21. mackten auswart Angufs auf die Oesterreichisch wurde zwar zuruckgewiesen. der General Collin sio am Srakzu über die Weichsel na## tom verlieben die Mitglieder sidenten der Schugmachte## In demselden Augendi## w erganisirt. Cosent ersoten gemachtee Pretckoll, welcte einer Rattonaltegierung der tigte, und mit demselden gierung an das Pelntsche kowiki, bei Alcvato'e Fluck die beiden einzigen anwesend regterung, datten sich den das Konigreich Polen und kretatr zugeordnet. Schen Fedruar, zogen sich Stzegel der Regierung zuruck. Ein nachtichtigte die Polnische## als Diktater die Zugel de# Zyssowokt versuchte nach de der Centraltsation zu organ zog ein Oesterreichischee Arm En heran, die tazwischen Wayrend der Unterdandlur auf Preußischen Boden. 21 pen der drei Schugmädte in Ordnung wieder der. Slei# eignissen sanden die beran gungen in Galizien und## nizreich Pelen statt. Diee datten die Posener Bersohn einen bewaffneten Aufstank der in Posen verdafteten versuchen. An der Epige der Dr. zer. von Riegelen# von Chameti und Paternowekt. Die Mittel, Unternehmens gebieten zu gende: Riegelewokt hatte d#i und glaubte auf den Beiste nen zu konnen. In der eine Menge Verschwerener Neymann hatte viele Ech und einige Zöglinge des## ster Etmann viele Benohn fur die Sache der Revol der Graflich Dziuloneki'sch Bnin von Paternowokt u mit Männern aus Binen men anzuschließen Der folgender: Der Aufstand 11 Uhr, beginnen. Ee m Anfuhrer bestimmt. Die schon bewaffnet; die übr plägen mit Wassen verse Niegolewekt gesorgt, ind Hirsofängern angesallte, mene Kisten nach Belewn Zwesk des Aufstandes zu auch drei Schlüssel zu de lau nach einem Wachsab der Lieutenant Macktewic Unternehmens hofften die peln zu können, ale fl Offiziere und Loldaten v# rere Veischworene sollten die Thore