smakler, erdaute Schiffe nach Hiese Beitung erscheirt 44g11c, Montage ausge " nommen, und kostet dier „ 2 Tdlr. 10 Gar., auswärte portofret 3 Thlr. 15 Ser. halbjährlich. Inserate werden mit 16gr. pe Peinzeile oder deren Raum derechurt, mülsen jenech 6ig ins blatt inserirt werden. Herer Kal. er amerikanischen Bejeden Monats große b##monaten auch nach er Nlameldung PasseComp. #efe(Krapp), a. Lotte. Hallmann, Lenharg. Pforter und n. Dopping a. CoetKrummacher 3 Le#d#, ri a. Gronau, Stopen= Schale. Smend= Lanpenderst u. Meltingen, a Techlendurg. Rodr, pehr. Kammer Affesser „ a Hamburg. Aient Mealen, Zabrikant e. plenger a. Mettiagen. Poslung a. Gravenhors, I. 8 Westf. Werkurs vom eichnisse der gezegenen mien=Scheine faden sich apiere. Preus Com. Papier Geld 140% 93½ 91% 93 104% Münster schni.(s Preis Angabe der zum Markt gebrachten u. verkauften Quantitäten Nro. 170. Munster, Sonnabend den 17. Juli 1847. Deutschland. Aus der Grasschaft Mark. In den Hellwi ger Anzeiger vom 14. d. bot der Psarter Zadn zu Wick.de folgenden Berickt eintöcken lassen: „Entrüstei über den auf dem jüngst geschlossenen ##anctage in Berlin von den meisten Abgeoreneten kundgegebenen trautigen Religions= Indissezentismus und über ihr schlecht bemänteltes schnödes Trachten, auch mit Hintenansetzung des wirklichen Wohles der Provinz Preußen und des theuren Vaterlandes, unserm geliebten Aönige für sich selbst mehr Macht und Theilnahme an der Regierung, als ihnen so dochberzig geschenkt worden, abzutrotzen, und vor ganz Europa den wirk. lich herischenden vertrauungsvollen Unter. thanen. Geist des Preußischen Volkes in ein schiefes richt zu stellen,— vollzegen gestern alle Prediger und eepuute Gemeinde nelteste der Kreis Synode Unne, mit alleiniger Ausnalme zweier Prediger und des Acltesten der Stadt Unne, nachfolgende sbrisse an des Aönigs Majestät: „Allerdurchlauchtigster, Großmächtigster König. Allergnädigster Konig und Hen! In Eurer Aönigl. Mejestät erdabenem Threne diängt uns unsei Herz, und wir wagen es, ehrfurchtsvell zu naden.— Versammelt zur rathang uder das Redl unserer evangelischen Auche, gedochten wir heute auch in deiliger Freude Eurer Ba deitlichen Wertes:„Ich und mein Haus wir wollen den Heurn dienen!“ und in stiller Ruhrung erfiehten wrd## Segen dee AUmachtigen auf Eure Konigl Majestat,### unter Süerbo##tterselden Schue Preußen ein##rist! cher Stzat bleide und immer mehr werde.— Bei den Verdanklungen ward der verdaltene tiefe Schmerz über manche Vorgange der letzten Wechen, die dem Ange Suter Majestat den echten Volksgeist verhüllen könnten, unter uns laut; und schlicht und eintach, aber vertrauungsvoll, wie Kinder zum deisgelieb##e Voier teten, der betrübt werden, glaubten wir in tie ster Untertdanigken Eurer Majestät naden und unsere Gesuhle ausspiechen zu kürsen, ja zu mussen.— Echie Söhne des alten Landes der Treue, der Grafschaft Mark. wo schon vor vielen Jadihunderten Eurer Königl. Moj. Ahnensige standen, legen wir Zeugniß ab von der# im Aern des Volkes selsensest gewurze# vollvertrauenden Treue, die nicht mit uns ersterden, die in unseren Kindern und Enkeln fortdauern wird, so lange Preußens##hron steht.— Heute, wie immer, wird unser Gedet und Fieden soon: Goit segne den Rönig!— In ehrfurch svoller Untertdänigkeit Euer Köngl. Majestät allerunterthänigste Deputirte der Kreis=Sonore Unna.— Unna, den 7. Juli 1947.“(Relgen die Unterschriften von 17 Predigern und 12 Geltesten.) Berlin, 11. Juli. Die Publikation des Judengesetzes wird, wie ich Idnen mit Bestimmtbeit sagen kann, durch die nächsten Blätter der Gesetz Sammlung erfolgen.(Bresl. 3.) Berlin, 12. Juli. Morgen begidt sich Se. Majestät der König nach Diesden, bis wohin Ihre Mojestät die Königin, welche nach dim Bade Ischl reist, das Geleit gidt. Beide Mojestäten werden sich zehn Tage dort aushalten. Der König kehrt dann hierher zurück und wird noch in diese Sommer die Rbeinprovinz besuch wo eine Heerschau einzelner Divisionen stattsinden wird.(K. 3) Berlin, 12. Juli. Der Propst Brinckmann an der St. Hedwigskirche deabsichtigt, sich ganz zurückzuziehen. Seine geschwächte Gesundbeit macht ihm vollkommene Ruhe nothwendig. Wenn dier und da gesabelt wird, daß dieser verdiente Geistliche in Folge von Meinungsverschiedenheiten zwischen ihm und seinen geistlichen Obern diesen Schritt thun wolle, so darf man dies bestimmt Adrede stellen. Wenigstens ist nichts der Art kannt geworden und es ist sicher, daß die Stellung, welche Herr Brinckmann in Beilin einnimmt, eine Fülle von Kraft eufordert, die aufzuwenden iom nach überstandener bestiger Krankbeit nicht mehr vergönnt ist. Ueber die Wahl seines Nachfolgers nlautet durchaus nichts;— möge sie zum Heile Aller ausfallen.(D. 3.) Bei der jüngsten Anwesenheit des Königs von Preußen in Bretlau war man von gewissen Seiten sehr gespannt, wie Se. Majestat den Fürst. bischof empfangen werde, da vor einiger Zeit in verschiedenen Blättern die abenteuerlichsten Gerüchte wegen der Hotzfeldischen Ercommunication verbreitu worden waren. Wie nun die Regensburger Zeitung aus„guter Quelle“ vernimmt,„hat Se. Majestät bei der Aufwartung sämmtlicher Bedörden dem Fürstbischofe seine besondere Aufmerksam. keit geschenkt, und als er die übrigen hoden Beamten entlassen, selben zurückbehalten und in sein Gemach mitgenommen, ihn auch Abends eingeladen. Der König soll sich beifällig über die Entschiedenheit des Zürstdischofs ausgesprochen haben.“ 4 Schreiben aus Berlin, 13. Juli. Das Besioden unsers verehrten Kultusministers Gichhorn ist leider seit Kurzem nicht erwünscht, indem der hohe Staatsmann jetzt von körperlichen Leiden dart geprüft wird, die derselbe aber durch seinen Geist und seige unermüdliche Thätigkeit, wie bisher, mit einem rühmenswerthen Stoizismus noch zu unterdrücken vermag. Man schmeichelt sich, daß sein leidender Zustand nicht lange dauern, und Erc. Herr Eichdorn für den Staatsdienst ferner noch erhalten werden wird.— Seit Kurzem bält man streng darauf, daß kein Stadtverordneter ohne triftigen Grund aus einer angesetzten Stadtverord= neten.Versammlung wegbleibe oder in dieselbe zu spät komme. Wer dagegen handelt, muß in ersterm Folle einen Tholer, und in letzterm 5 Sgr. Strafe zahlen. Unter solchen Umständen dürste das Gemeinwohl auch mehr, als sonst, durch die Stadtverordneten-Versammlung gefördert werden und gar mancher Thaler so wie manches Viergroschenstück zum allgemeinen Besten in die Stadtkasse fließen. Am 17. d. M. begeben viele unster Juristen und Laien den Tag, wo durch das am 17. Juli 1846 publizirte Gesetz die so bedeutungsvolle neue Gerichtsordnung eingeführt wurde, mit einem Festmahl in dem unweit von dier herrlich gelegenen Lustorte Tegel, wo die verewigten Staatsminister Wilhelm v. Humboldt und v. Bülow ihren Sommer=Aufenthalt gewöhnlich nahmen und nun von der Bürde des Daseyns für ein besseres Leben ausruhen. Unser Alexander v. Humboldt pflegt daselbst auch oft zuzubringen.— Die Schützengilde nimmt auf dem hiesigen Schützenplatze seit einiger Zeit mit unverdrossener Müde mehrmals in der Woche Uebungen zu dem am 20. d. M. beginnenden bundertjädrigen Jubiläum der Wiedereinführung der Scützengilden in Preußen vor, denen deren Angedörige und andre Berliner, die nicht zur Schhvengilde gedören, mit gespannter Aufmerksamkeit in Mosse stets beiwohnen— An Lebensmitteln jeglicher Art ist dier jetzt großer Uederfluß. alle Bictualien werden täglich billiger. Berlin, 13. Juli. Am nächsten Freitage den 16. c. wird Berlin, das in diesem Jahre schon so viel des Neuen und Bedeutenden geseben, seinen Annalen noch ein neues Ereigniß hinzufügen können, das die Aufmerksamkeit für einen Moment vielleicht höher und erwartungsvoller spannen dürfte, us selbst der Vereinigte Landtag. Denn wenn dieser sich mehr des Jateresses der Männer zu erfreuen hatte, so werden wir diesmal auch die Frauen gleichmäßig betheiligt sehen, und sie werden gewiß bedauern, daß ihnen nicht wie am Rbein und in Frankreich gestattet ist, den öffentlichen Sieungen unserer Gerichtshöse beizuwodnen. In einer solchden wird nämlich eine von Deutschlands gefeiertsten Schriftstellerinnen(Beitina) erscheinen, und zwar als Angeklagte. Wer das Foctum und den ganzen Hergang nicht kennt, wird erstaunt fragen, wessen man sie angeklagt! Es handelt sich nicht um eine Anklage wegen Communismus oder Anlegen männlicher Kleidung, Berachtung der Ebe oder der Sitten, sondern um eine, dem diesigen Magistrat in einem, wie man sagt, mit rother Dinte geschriebenen Briese angethane wörtliche Beleidigung, gegen welche die hocedlen Herren, als in ihrem Amte Beleidigte, glaubten klagbar auftreten zu müssen. Denn Bedörden haben bekanntlich eine eigene Art und Natur im Auffassen der gegen sie gerichteten Worte und Schritte, indem sie den Unterschied der Geschlechter nicht sonderlich achten, sondern sagen Beleidigung ist Beleidigung, mag sie von einem Manne oder einem Weide ausgeben, es gilt bei ihnen nicht leicht der Spruch:„Wenn zwei dasselbe thun, ist es nicht dasselbe"; mit einem Worte, der Magistrat wollte die Gesetze der Galanterie nicht über die Injuriengesetze stellen und klagte gegen eine Dame, welche nach dem Gesetze nicht ohne Bürgerrecht ein Verlagsgeschäft haben durste, und idn in dieser Angelegenheit deleidigt hatte, so daß sie, die so viele Herzen durch ihre Briese erboben und bewegt, der Reide derselben auch ein Mal einen von verschiedenem Cdaracter dinzugefügt dat.(Sp. 3.) Berlin, 13. Juli. Die Auflösung der TurnVereine im südlichen Deutschland, von der die öffentlichen Blätter erzählen, scheint keine vereinzelte Maßregel zu seyn, sondern auf einem gemeinschaftlichen Bundes=Beschlusse zu beruben. werden auch bei uns, obgleich unseres Wissens dier keine Turn= Bereine besteben, polizeiliche Berichte über etwa vorhandene Turn. Vereine, die Zahl und Art ihrer Mitglieder 2c. eingesordert. Indessen scheint diese Ungunst weniger die Sache des Turnens selbst, als vielmehr nur etwa damit zusammenhängende, aber ihm gänzlich fremde Zwecke zu treffen. Das gebt aus der Absicht hervor, das Turnen nun auch bei der Armee einzufüdren. Die Vorbereitungen dazu sollen so weit vorgerückt seyn, daß nächstens für das Central=Institut für MilitairGymnastik, für welches das ädnliche Schwedische Institut das Vorbild gegeben hak, wird eröffnet werden. Aus der ganzen Armee sollen zu dem Ende Offiziere in dasselde kommandirt werden, um nach Absolvirung des auf Physiologie und Anatomie gegründeten Turn=Cursus die Militair=Gymnastik nach und nach bei allen Truppentheilen heiGertin, 15. Jull. Se. Masichät der Khatz daben Allergnädigst gerubt.. lichen Oberst=Kämmerer, Grafen von Dietrichstein in Wien, den Rothen Adler= Orden erster so wie den beiden Kaiserlich Königlichen Hof=Gekreteiren von Raymond und Drärler desilhst den Rothen Adler= Orden dritter Klasse zu verlet.„ Königsberg, 12,„Juli. Di de nigsberger Zeitung emonit folgenden, komme ich von den Schreiterschen Ebeleuten, dem ersten in der freien evangel. Gemeinde getrauten Paare. Der Mann erwartet jeden Augendlick die Polizei, die ihn in's Gesängniß zu führen gedrobt hat, wenn er seinen Austritt aus der evangelischen Kickhe nicht erkläre. Er ist rutig und gesaßzt, und will auf keine Weise sein Recht, ein evangel. Christ zu seyn, aufgeden. Nicht so die Frau. Auch sie bleidt idrem Entschlusse treu, aber die Furcht vor der ihr angedrodeten Gesängnißstrafe macht auf sie einen so surchtbaren Eindruck, daß sie, obschon vor 8 Tagen vom Kindbett genesen, immer wieder in sieberdoften Zustand versällt, in welchem sie angstvoll ausruft:„Man will mir mein Kind nedmen, man führt mich ins Gefängniß.“ Von allen Seiten vört man, daß Mitglieder der freien evangel. Gemeinde mit Zwangsmaßregeln bedroht werden, wenn sie idren Austritt aus der evangel. Kirche nicht anzeigen wollen. Die in der freien evangel. Gemeinde getauften Kinder sollen von Geistlichen der Consistorialkirche noch einmal getauft werden. Rupp ist den 28. v. M. ausgepfändet und zwar ist iom ein großer Theil seines Modiliars, über 200 Tdir. an Wertd. unter großem Zusammenlauf des Publikums fortgetragen worden. Erst den 2. d. M. erdielt er auf seine an die Regierung gesichtete Beschwerde den Bescheid vom Polizeipräsieium, daß ihm die den Strafwertd von 50 Tdir. übersteigenden Effekten zurückgeschickt werden würden. Welcher Verbrechen haben wir Mitglieder der freien evangel. Gemeinde uns schuldig gemacht, daß man uns so begegnet?“ Posen, 5. Juli. Unsern Deputirten ist bei idrer Rückkedr aus Beilin keine Ovation von Scite der Bürger zu Theil geworden; nur von den Juden ist Hr. Gebeimrath Naumann feierlich bewillkommnet worden.(8. 3.) Halle, 12. Juli. Am gestrigen Tage ging ron dier eine Adresse an die Mitglieder des Ersten Vereinigten Landtags ab. Dieselbe ist mit Unterschriften 627 diesiger Bürger und Einwodner verseden * Schreiden aus Köln, 14. Juli. Die neuliche Serenade für Hrn. Hansemann, worüber unsere Zeitungen berichtet haben, war das Werk einer gewissen Partei dahier, die dadurch das Unterbleiben jeder Demonstration solcher Art bei der Ankunst unse rer eigenen Deputirten Camphausen und Meickens in grellen Contrast stellen wollte. Die zodlreichen Anhänger der letzteren daben nun beschlossen, idnen noch nachträglich durch eine angemessene Festlichkeit, die nächstens stattfinden soll, die Anerkennung ihrer Leistungen auszudrücken.— Die gewödnlichen Assisen für das dritte Quartal d. J. wurden vorgestern dadier unter dem Vorsitze des Appellationsratds Broicher##röffnet. Nachdem die Liste der Geschworenen geprüft und festgestellt war, wurden zwei Diebstabls= und Hehlereiprozesse verhandelt. Der eine Angeklagte wurde nicht des Diebstadls, worauf die Anklage neden der Hedlerei gerichtet, wodl aber dieser letztern schuldig erklärt und zu fünfjähriger Zwangsarbeit verurtheilt; den andern Angeklogten traf wegen Diebstadls eine fünsjährige Zuchtdausstrafe. Die große Mehrzadl der bis jetzt auf der Rolle stehenden(32) Anklagen betrifft das Verbrechen des Diebstahls und der damit verknüpften Hedlerei; zwei Anklagen lauten auf Fälschungen, fünf auf Mißhandlung oder Verwundung(worunter drei Verwundungen von Beamten im Dienste) und zwei haben Angriffe auf die Schambaftigkeit zum Gegenstande. Die Zahl der Angeklagten ist 42, worunter 7 Frauenzimmer sind. Schon seit längerer Zeit macht man im diesigen Gerichtsbezirke die Wadrnedmung, daß Verdrechen gegen die Person immer seitener, Ber brechen gegen das Eigenthum aber immer däusiger werden, was in sittlicher und psychologischer Beziedung gewiß nicht unwichtig ist. Der Gemeinderatd von Nachen dat, wie die im Druck erschienenen Verhandlungen zeigen, die Uederweisung des dortigen St. Leonards=Instituts an zeistliche Ordensschwestern beschlossen. Diese weidliche Erziedungs= und Unterrichts=Anstalt werde in der Hälfte des 17. Johrbunderts dem Orden der Sepulchtinerinnen übergeben und das Fortdesleden derselben von der französischen Regierung gesichert. Durch das Aussterden der geistlichen Schwestern kam die Anstalt auf längere Zeit in weltliche Hände. Der Vergleich der eingetretenen Uebelstände mit den dagegen bei den Leistungen durch einen geistlichen Orden sich ergebenden Vort##eilen führte zum Verlangen und zu Anträgen, pos die St. Leonards= Anstalt, ihrer gesetzlichen Bestimmung entsprechend, an einen geistlichen Orden überwiesen werden möge. Der Gemeinderath hat nun den Herrn Oder=Bürgermeister und einen Ausschuß ermächtigt, die angemessen erscheinenden Unterhandlungen mit einem geistlichen Orden sowohl, als auch mit den geistlichen und weitlichen Bedörden, zu betreiden, und man darf im Interesse der guten Sache auf einen günstigen Erfolg doffen. (Rb.= u. M.3.) Elderfeld, 15. Juli. Die Bürgerschaft dieser Stadt, ihr Alugistrat und idre Stadtverord. neten an der Spitze, datte beschlossen, idrem Vertreter bei dem Vereinigten Landtage, Hrn. Commerzienrath von der Heydt, eine Reide von Bürgerfesten zu geben, um ihm zu beweisen, wie sehr er der treue Dollmetscher ihrr Gesinnungen und Ansichten gewesen sey, als er auf der Reichsversammlung im Bunde mit den anderen hervorragenden Männern der Landtagsversammlung kräftig und mutdig durch Rede, That und Abstimmung an dem großen Werke, Preußen den Weg zu einer Reichsverfassung anzubahnen, mitwirkte. Der Magistrat und die Herren Stadtverordneten nadmen in Begleitung einer großen Anzadl ihrer Mitdürger den Hrn. Commerzienratd am Schwelmer Brunnen in Empfang. Um 6½ Uhr langte der Zug, der aus medr als 50 Equipagen bestand, in der Stadt an und bewegte sich durch die schön bekränzten und reich deflaggten Straßen, worin eine Masse Cinwohner idren Vertreter begrüßten, nach dessen Wodnung. Am Abende ward ihm von der Liedertafel und dem Männer=Gesangvereine, unterstützt von dem Langendachschen Corps, ein glänzendes Ständchen gebracht, an dessen Schlusse der Landtagsabgeordnete un der Seite seines Bruders, des Hrn. Daniel von der Hevdt, erschien. Eine starke Heiserkeit verdinderte den Gefeierten, selbst seinen Dank den Bringern des Ständchens auszudrücken, was dader sein Bruder an seiner Statt in kurzen, gesühlvellen Worten idat. Am Sonnabend wird dem Hrn. von der Hendt ein großer Fackelzug gedracht werden und künftige Woche ein Bürgermadl alle Freunde und Verehrer der Verdunste unsers Deputirten um denselden versammeln.(E. 3.) Hannover, 10. Juli. Fihr. von Biacke, der beredte und mutdige Vertbeidiger der Volksrechte auf dem preußischen Landtage, dat von dem verstordenen General=Lieutenant von Bincke Güter im Osnabrückschen geerdt. Er will, dem Westf. Meikur zusolge*), diesen Umstand wadrnehmen, um sich in die dannoveische Ständeversammlung wählen zu lassen.(??)(Hann. M. 3.) Aus Bayern, 9. Juli. Wie man vernimmt, sind in der letzten Zeit mehrere Anfragen und Gesuche wegen Zulassung des Gustav Adoiph= Vereins an die Regierung gerichtet worden. Obschon darauf noch keine Antwort erfolgt ist, so glaubt man doch, daß diesem Wunsche, sofern sich das protestantische Oder=Consistorium dafür ausspricht, kein Hinderniß entgegengesetzt werden wird. Uebrigens legt die Medizadl der Protestanten unter den gegenwärtigen Verdättnissen und bei den bekannten Zuständen des Vereins keinen großen Wertd mehr auf dessen Zulassung, und auch in dem Falle, daß sie erfolgen sollte, würde die Theilnahme an demselben nur eine geringe seyn. Dagegen ist von mehreren Seiten bereits früder der Vorschlag in Anregung gebracht worden, im A5. nigreiche silbst einen Verein zur gegenseitigen Unterstützung in Beschaffung kirchlicher Berinfnisse unter den Protestanten zu gründen. (Karlsr. 3.) Wien, 9. Juli. Der als bester Redner der Oppositionepartei beim Landtage in Berlin schnell zur Popularität gelangte Fihr. v. Bincke ist dier angekommen und scheint eine Reise nach Ikalien zu beabsichtigen.(Bresl. 3.) Portugal. Das Diario do governo enthält jetzt das königl. Deeret, welches die Freilossung der nach Afrika deportirten Gefangenen von Tortes Bedras besiehlt. Die Blokade von Biana und Setubal ist ausgeboben und die Amnestie=Frist für diesentgen, welche sich der Königin unterwersen werden, ist um 14 Tage verlängert worden. Medrere Colonnen der Insurgenten haben sich bereits auf die Kunde von dem Einrücken der Spanier in Oporto unterworsen. Riederlande. Im Amsterdamer Handelsblad vom 15. d. liest man:„Wir vernehmen, daß die preuß. Regierung sich bereit erklärt hat, am 20. d. die Unterhandlungen wegen des Anschlusses der Rhein=Eisenbahn an die preuß. Eisenbahnen zu eröffnen, und die niederländischen Commissare und Delegirten der Niederl. Rhein=Eisenbahngesellschaft sich bereit machen, nächsten Sonnabend nach Bertin abzureisen. Wir wünschen im Interesse der Niederlande, so wie *) Wir würden der Hannoverschen Morgen=Zeit. sehr verbunden seyn, wenn sie uns die## des Westfäl. Merkurs angeben wollte, welcher sie diese überraschende Neuigkeit entlehut hat. Gum. d. Redaction. Preußens, daß diese Unterhandlungen rasch zu einem erwünschten Ziele führen mögen.“ Frankreich. Paris, 13. Juli. Herr Tesle dai versucht, sich zu entleiden, das ist deute die große Neuigkeit des Tages.„Wir erfadren so eden sagt der National) das Hr. Teste gestern Abend gegen acht Uhr den Versuch machte, sich zu entleiden. Ein erster Pistolenschuß, den er sich in den Mund richtete, versagte. Ein zweiter, nach dem Herzen gezielt, ging wirklich los, und verursachte eine starke Quetschung; indeß drang die Augel nicht einmol durch das Hemde. Durch den Anall aufgeschreckt, sprang man sofort in sein Gesangenzimmer, wo ihm die sorgfältigste Hülse gewährt wurde. Sofort dat man die Untersuchungskommission versammelt und der Präsident hat solche Maßregeln verordnet, welche Hin. Teste daran hindern, von Neuen zu versuchen, seinem Leden ein Ende zu machen.“— Nach einer andern Persion wäre es Hrn. Tefle's eigener Soha gewesen, welcher idm die Pistolen zu seinem Seldstmordversuch verschafft dätte.(Siede jeroch unten den Bericht über die Sitzung des Pairsdoses.) So viel sledt fest, daß Hr. Teste gestern Abend nach der Sitzung des Pairsdoses, nach deren Beendigung er ausrief „Ich din ein verlorner Mensch!“ nur von seinem Sohn einen Besuch erdielt— Dieses neue dramatische Moment, an welchen der ganze Prozeß so reich ist, steigerte natürlich die Aufregung des Hublikums noch und so wurden dei der deutigen Sitzung des Pairsdoses die Schaudübnen förmlich erstirmt— Alles wollte wissen, was aus Teste geworden Endlich erschien der Hof— aber ohne Taste! Teste's Platz blied leer. Dedaut, sein Vertdeidiger, allein nahm ihn ein.— Der Kanzler befadl dierauf, das Protokoll der gestrigen Vorfälle vorzuiesen. Aus ihm geht hervor, daß sich der Kanzler um 9 Uhr Abends nach dem Vorfall ins Gesangenzimmer degeben, daß er Herrn Teste in seinem Beite gesunden, und daß er mit großer Rude Zolgendes geantwortet:„Es ist sehr wahr, daß ich versucht dabe, meinem Leben ein Ende zu machen. Ich zog steis die Edre dem Leben vor Ich verweigere, den Namen der Person zu nennen, die mir die Pistolen verschafft dat. Es ist nicht mein Sodn. Wenn es mein Sohn wäre, so würde ich idm Dank wissen, denn er hätte die höchste Probe kindlicher Liede (pieie biliale) gegeben.“— Der Arzt, der auf Besehl des Kanzlers und der Kommission sich zu Teste begeben, erklärte, Herrn Teste im Beit gfunden und einen Blutfleck auf seinem Hemde bemerkt zu haden. Teste dade aber schon das Hemd gewechselt gedabt, weshalb sich der Anzt datjenige zeigen ließ, das er im Augendlck des Selbstmor###versuchks auf dem Leide trug. Dieses Hemd trägt in der Gegend des Herzens einen schwarzräucherigen Fleck und alle Spuren eines gesallenen Schufses. Auf sein Andringen, ihm eine körperliche Besichtigung zu gestatten, entblößte sich Teste und die linke Seite zeigte eine leichte Verwundung, die von dem Streifen der Rugel herrührte. Diese Seene war schricklich. Diese Todeskälte, mit der Teste alles gescheden ließ, ergriff die Umstebenden sichtlich — Dann ließ der Kanzler das Protokoll über die Besichtigung der Pistolen verlesen.— Schließlich as Hr. Renouard, Berichterstatter, einen Brief vor, den Teste deute Morgen an den Kanzler gerichtet. Derselde lautet wie folgt:„Herr Kanz'er! Die Ineidenzfälle der gestrigen Sitzung lassen keinem Widerspruche meinerseits mehr Raum und ich betrachte, was mich anbetrifft, die Dedatte als erledigt und definitiv geschlossen. Ich genehmige im Voraus Alles, was der Hof über mich in meiner Abwesenheit beschließen wird, ich nehme meine Verurtheilung für den einzigen Febltritt(Taiblesse) meines Lebens, für den ich schon so gräßlich geduldet, im Voraus an. Der Hof wird ohne Zweisel, um meine von jetzt an zur Aktion der Justiz und zur Kundgebung der Wahrbeit nutzlose Gegenwart zu erlangen, weder das Mittel des persönlichen Zwanges anwenden, noch durch die Gewalt der Waffen einen verzweifelten Widerstand befiegen wollen. Zugleich ersuche ich den Hof, überzeugt zu seyn, daß dieser mein unabänderlicher Beschluß Hand in Hand gedt mit meiner tiesen Achtung vor dem Cbarakter und der Autorität meiner Richter. Ich habe die Edre u. s. w.“— Dieser Brief rief in der Versammlung eine ungeheure Sensation hervor.— Zuletzt theilte der Kanzler noch ein Protokoll mit, laut welchem Teste selbst dem Versuch, ihn mit Gewalt in die Sitzung zu führen, aus allen Kräften wider. standen hade, worauf der Kanzler kraft seiner discretionairen Gewalt und in Folge der September= gesetze befahl, mit der Verhandlung, auch in der Adwesenheit des Herrn Teste, fortzusadren.(Mit Befriedigung vermischte Bewegung der Trauer.)— Nunmehr gab der Kanzler dem General=Prokurator Delangte das Wert, we scweigen also begarn: Dieser Prozeß ist beendig nicht nötdig, die Sculd tern, sie nachzuweisen; si Hrn. Teste abgegebene 4 lange durch Hin. Parme digung in ihrer Grundlag datten gänzlich ein Ziel. Herien, sogen, um Ib wenn die Angeklogten sei alle Zweisel dinwegaunet verdängnißvolle Verkein gebracht sind, auf von la zu verzichten. Untere Ihrige sängt on. Ein gangen worden, die eht zende seon; das Volk v# amten, weiche versuckt## Geleinteressen auszuepfel worden, eden so dreienig die Schwäche der Beam Unrechtmäßiges zu erlon wuß die ganze Strenge muß aus dem Heere au enterrt dat; er muß von werden, die seine Anwesei könnten wir dinzushgen, nen Fedier durch die Se184; megen seiner demü 9rcu es berautg die idverluste die 47 Schmerzen dieser so le schwebenden Ankloge der Hen. Teste andetrifft, so Mutd zu, nach dem wa ren, vorgelesen dat, de den er dineingezogen wo dielen Menschen, der au spekulirt dat, möge die fallen. Wenn Jemand denschaftlichen Gesühls gibt und die Blitzstrad Häupter derabruft, so be Habgier das Motiv ist, Herz empören und er der Gesetze.— Was er in dem Verdannungs tes Alter gestüchtet, b# Eingriffe in das, was dern, zu strafen weiß. sich ein Gerücht begleub die man nicht erreichen che man die össentliche: dürfe. Gidt es eine gl ser ungerechten Gerüchte de Prozeß? Nie ist die wadrer, nie der Willwie doch sie auch sleber und unerschütterlicher ge Corruption überhand n Abeper überziehe und daß heutigen Tages der teressen das Pflichtgesüdl diese schwere Anklage g gende Antwort. Alles der tödlichsten Ausdaue nisterium der öffentliche Seiten. Die öffentlich geworden und das ist dern Zeiten kaum das haben würde, beunruh meine Herren, wird ind aufdeckt, die Gemütder ner machen. Sie wer sen wissen, und nie### bringender gewesen seyr von Ihnen erwarten.“ den der Vertbeidiger, Gudicres. Er beschränt die Unerfadrenbeit, die haftigkeit seines Elientpflichtungen gegen dies schwer compromittirt Er hod harvor, daß seinen eigenen Eingebu dern durch die Verführ lapras in die klägliche chen Augendlicke hinein auf das Haupt seine zurückgefallen seyn, wei feite That vollendet Mann(Parmentier), schändlichsten Habgier, sucht zu fröhnen, diese Familien mit idm ins erinnerte der Redner an Cudières als Krieger gemeiner und schmerzlich melungen rasch zu eimögen esch. trr Tefle dat vern, das ist deute die „Wir erfadren so eden Teste gestern Abend machte, sich zu entub, den er sich in den n zweiter, nach dem los, und verursachte seß drang die Augel de. Durch den Anall ort in sein Gesangen. Atigste Hälse gewählt Untersuchungskommis. sivent hat solche Maß. Teste daran hindern,# einem Leden ein Ende andern Persion wäre gewesen, welcher iom mordversuch verschafft den Bericht über die 5o viel sledt sest, daß ach der Sitzung des eendigung er ausrief isch!; nur von seinem — Dieses neue dran der ganze Prozeß so ie Aufregung des Dudei der deutigen Sitzung# en sdrmlich erstiumt— Teste geworden Endr ohne Teste! Teste's ein Vertdeidiger, allein ler befadl dierauf, das älle vorzulesen. Aus er Kanzler um 9 Uhr is Gesangenzimmer den seinem Beite gesunRude Folgendes ge, d a ß i c h v e r s u c h t d a b e, machen. Ich zog steis d verweigere, den Nadie mir die Pistolen t mein Sodn. Wenn de ich iom Dank wisProbe kindlicher Liede " Der Arzt, der auf r Kommission sich zu in Teste im Beit g= auf seinem Hemde beaber schon das Hemd sich der Anzt datjenige dück des Selbstmor##= Dieses Hemd trägt einen schwarzräucheri. ines gesallenen Schufim eine törperliche Beßte sich Teste und die Verwundung, die von übrte. Diese Seine eskälte, mit der Teste e Umstedenden sichtlich das Protokoll über die rlesen.— Schließlich atter, einen Brief vor, den Kanzler gerichtet. Herr Kanz'e! Die Inung lassen keinem Wikaum und ich betrachte, datte als erledigt und genehmige im Voraus ch in meiner Abwesenihme meine Verurtheiitt(Taiblesse) meines gräßlich geduldet, im hne Zweifel, um meine Justiz und zur KundGegenwart zu erlanpersönlichen Zwanges bewalt der Waffen eibesiegen wollen. Zuverzeugt zu seyn, daß beschluß Hand in Hand ig vor dem Cbarakter Richter. Ich habe die frief in der Versammzu dervor.— Zuletzt Protokoll mit, laut such, idn mit Gewalt s allen Kräften wideranzler kraft seiner disFolge der Septemdersandlung, auch in der , sortzufadren.(Mit egung der Trauer.)— em General=Prokurator Delangte das Wort, welcher unter tiesem Still. s#weigen also begarn:„Meine Herren Poirs! Dieser Prozeß ist beendigt.(Bewegung) Ich habe nicht nötdig, die Sculo der Angeklagten zu erdrtern, sie nachzuweisen; sie steht fest. Die durch Hrn. Teste abgegebene Erklärung, welche die seit lange durch Hin. Parmentier vorbereitete Vertbeidigung in ihrer Grundlage erschüttert, setzt den Dedatten gänzlich ein Ziel. Was könnten wir, meine Herien, sogen, um Idr Gewissen zu erleuchten, wenn die Angeklogten seldst Sorge getragen haben, alle Zweisel dinwegzunehmen, wenn sie durch eine verdängnißvolle Verkettung von Umständen dahin gebracht sind, auf von lange der ersonnene Syfleme zu verzichten. Untere Aufgabe ist zu Ende, die Ihrige sängt an. Ein großes Verbrechen ist begangen worden, die Süone rafür muß eine glänzende seon; das Volk verlangt sie; diejenigen Beamten, weiche vorsuckt seyn möchten, idre Pflichten Geleinteressen auszuepfern, müssen eingeschüchtert worden, eden so diejenigen Menschen, welcht auf die Schwäche der Beamten spekuliren möchten, um Unrechtmäßiges zu erlangen. Den General Cubieres wuß die ganze Strenge der Strafgeletze nessen, er muß aus dim Heere aufgestoßen wirden, das er enterrt hat; er muß von der Pairie ausgeschlossen werden, die seine Anwesendeit besudeln würde. Was könnten wir dinzuthgen, jetzt, wo er zum Theil seinen Zedier durch die Seelenangst, in welcher er seit 1841 megen seiner demütbigenden Stellung einem Menschen, wie Parmentier, gegenüber gelebt hat, durch die Geldverluste die er erlitten, durch die herben Schmerzen dieler so lange öber seinem Haupte schwedenden Ankloge der Prellerei, fühnt.— Was Hen. Teste andetrifft, so getraue ich mir nicht den Mutd zu, nach dem was man Idnen, meine Herren, vorgelesen dat, den Abgrund zu messen, in den er dineingezogen worden.— Auf Parmentier, dielen Menschen, der auf seine eigene Schlechtigkeit spekulirt dat, möge die schwere Hand der Justiz fallen. Wenn Jemand in der Aufregung eines leidenschaftlichen Gesübls dochgestellte Schuldige angibt und die Blitzstradlen des Gesetzes auf ihre Häupter deradruft, so begreist sich das; allein wenn Habgier das Motiv ist, so muß das jedes redliche Herz emphren und er verdient die ganze Strenge der Gesetze.— Was Pellapra betrifft, so möge er in dem Verbannungsorte, wohin er sein entehr. tes Alter geflüchtet, vernehmen, wie das Gesetz Eingrisse in das, was Ehre und Redlichkeit sordern, zu strafen weiß.— Seit einiger Zeit dat sich ein Gerücht begleubigt, daß es Schuldige gebe, die man nicht erreichen könne, Verbrechen, auf welche man die össentliche Aufmerksamkeit nicht lenken dürfe. Gidt es eine glänzendere Widerlegung dieser ungerechten Gerüchte, als der Idnen vorllegende Prozeß?. Nie ist die Gleichheit vor dem Gesetze wadrer, nie der Wille der Justiz, die Schuldigen, wie doch sie auch steden mögen, zu tressen, fester und unerschütterlicher gewesen. Man sagt, daß die Corruption überhand nehme, daß sie den socialen Abrper überziehe und ihn mit Auflösung bedrode, daß heutigen Toges der Cultus der materiellen Interessen das Pflichtgesüdl verdrängt hade. Auch auf diese schwere Anklage gibt dieser Prozeß eine genügende Antwort. Alles ist geprhft, nachgefragt, mit der 4ödlichsten Ausdauer ersorscht worden im Ministerium der öffentlichen Arbeiten, wie von allen Seiten. Die öffentliche Meinung ist empfindlicher geworden und das ist nur zu loben. Was zu andern Zeiten kaum das öffentliche Bedenken erregt haben würde, beunruhigt es heute. Ihr Urtbeil, meine Herren, wird indem es das Maß des Uebels aufdeckt, die Gemüther berubigen, das Land sichener machen. Sie werden die Strafbaren zu strasen wissen, und nie wird eine Verurtheilung nutzbringender gewesen seyn, als diejenige, welche wir von Ihnen erwarten.“— Sodann begannen die Reden der Vertdeidiger, zuerst des Hrn. Baroche für Gudicres. Er beschränkte sich dauptsächlich darauf, die Unerfadrenbeit, die Herzensgüte, die Gewissenhaftigkeit seines Elienten bei Erfüllung seiner Verpflichtungen gegen diejenigen Männer, die ihn so schwer compromittirt hätten, geltend zu machen. Er hob hervor, daß General Gubieres nicht nach seinen eigenen Eingebungen gehandelt habe, sondern durch die Verführungen Parmentiers und Pellapras in die klägliche Geschichte in einem schwachen Augendlicke hineingezogen worden sey. Nicht auf das Haupt seines Clienten würde das Blut zurückgefallen seyn, wenn Hr. Teste seine verzweifelte That vollendet hätte, wohl aber auf den Mann(Parmentier), der um der niedrigsten und schändlichsten Habgier, einer unbegreiflichen Rach. sucht zu fröhnen, diesen Weg eingeschlagen, der 3 Familien mit idm ins Unglück stürze. Schließlich erinnerte der Redner an die Dienste, die General Cudières als Krieger geleistet habe.— Unter allgemeiner und schmerzlicher Rührung erhod sich Hr Dehaut, der Vertheidiger Telles, sein Schüler und Günstting. Er beschränkte sich auf wenige Worte, und erklärte auf Verlangen seines Clienten ausfücklich, daß dessen Sohn bei seinem Zediteitte keiner Weise detbeitigt sev. Hr. Dedaut schloß mit folgenden, Bossuct entlehnten Worten:„Seyen Sie eingedenk, meine Herren, daß Barmberzigkeit die Tochter der Gerechtigkeit ist.“— Bei Abgang der Post ward die Sitzung momenten ausgesert.. Das Urtheil des Hoses ist wohl schwerlich vor morgen Abend zu erwarten.— Der Fürst von Cdimay, Schwiegersohn des Hrn. Er=Millionairs Pellapra, ist mit seiner Gemadlin dier angekommen. Er soll Pellapra beschworen daden, sich im Lurembourg zu stellen. Statt dies persönlich zu thun, sandte er aus seinem Verstecke die Testeschen Handbillets und die Auszöge aus den Handbüchern der Bank und seines Wechsels an seine Gattin, die sie dem Kanzler überantwortete, wodurch die gestrige Sitzung so vernichtend für den Erminster wurde.— Der Demoerslie pocisique zufolge sind in einer Vorstadt von Taris Zettel angeschlagen worden mit den bezeichnenden Worten:„Man verlangt arbeitslose Arbeiter, einen Hof und zwei Kammern auszusegen.“ Unter den jüngsten Edrenlegionkreuz=Verleihungen defindet sich eine sehr merkwürdige, nämlich an den Oder= Gärtner des Schlesses von Meudon, welcher für die königl. Tafel stets die ersten Melonen, jungen Erdsen und Bednen liefert.— Der Courrier dehauptet, es seyen Depeschen von General Bedeau eingetrossen, worin er Instructionen verlange, od er in Marocco interveniren solle. Der General soll günstig dafür gestimmt seon, indem ein mit Marocco vereinter Angriff auf den Emir dessen Macht einen entscheidenden Schlag versetzen würde.— An der beutigen Wörse nahmen#### Fonds eine steigende Richtung; jedoch wurde wenig Geschäfte gemacht; man sprach nur vor dem Prozesse vor dem Pairsdofe.— Renten 77, 70; 118, 50; span. 3 pSt. 33¼. Großbrittanien. London, 12. Juli.(Nachtrag.) Folgendes ist die Erwiederung des Prinzen Waldemar von Preußen auf den beim Bankett der Ostindischen Gesellschaft ihm gebrachten Toast:„Mylords und Gentlemen! Da ich nur wenig mit der englischen Sprache bekannt din, so thut mir das Geständniß leid, daß ich nur mit einigen kurzen Worten meine Dankgesüdle für die döchst schmeichelhafte Rede Ihres Präsidenten ausdrücken kann, meinen Dank für die ausgezeichnete Weise, in welcher ich von Idnen heute Abend bewirthet werde und für die gbtige, gastliche und glänzende Aufnahme, die ich während meines ganzen Aufenthaltes in Indien auf Besehl des edrenwertden Directoienhofes fand. (Beisall.) Ich kann nicht umdin, bei dieser mich sedr beglückenden Gelegenbeit zu erwähnen, wie sehr das sehr schätzbare Geschenk der zwei Kanonen mir Vergnügen gewährte und mir schmeichelhaft war, die in meiner Gegenwart durch die unübertrossene Tapferkeit des Heeres am Sutleg genommen wurken.(Lauter Beifall.) Dieses Geschenk wird für immerdar mir und meiner Familie ein sedr schätzenswertdes Gedenkzeichen bleiden.(Beifall.) Allein, meine Herren, so stolz ich auch auf die in Indien wie in England mir bewiesenen Zeichen von Achtung und Auszeichnung din, so bin ich weit entfernt, dieselben mir allein beizumessen, jeder meiner Landsleute ist, wie ich weiß, gut und freundlich in England ausgenommen und ich betrachte dies als einen Beweis, daß die alten Bande der Freundschaft und Allianz, welche so lange und sogar unter sehr schwierigen Umständen England und Preußen verbunden, immer dieselben sind. (Beisall. Mögen diese Bande lange dauern, mögen sie immerfort dauern, zum Wohl und zur Stärke beider Bölker.“(Lauter, anhaltender Beifall.)— Der Präsident der Gesellschaft sagte u. A. bei dem auf den„patriotischen König von Dreuben“ ausgebrachten Toast:„Der König schmückt jetzt einen Thron, wo er auf freien Institutionen die Wohlfahrt seines Volkes zu pflanzen sucht. Ich dosse und dege die Zuversicht, daß seine patriotischen Bestredungen erfolgreich seyn werden, und sie ihm immer mehr die Liede seiner lovalen und treuergebenen Unterthanen sichern werden.“— Heute Nachmittag 3 Uhr sand im Buckingdampalast ein Capitel des Bathordens statt, worin die Königin dem Prinzen Waldemar von Preußen das Großkreuz dieses Ordens verliehen dat.— In der heutigen Unterhaussitzung zeigte Lord J. Russell an, daß die kolossale Statue des Herzogs von Welington auf dem Triumphbogen von Constitution=Hall stehen bleiben solle.— Der Observer bemerkt, daß in nächster Woche alle laufenden Geschäfte des Hauses abgemacht würden; auf Mittwoch den 21. d. sey das Ministerial=Abschiedsessen festgestellt, das der Preregetien vorangete. Aus Paris berichtet der Cortespondent der Tnmes, daß, seinem Gesuch gemäß. Prinz Jerome Repeleon, der ebemalige König ven Wessalen, von der Regierung die Crlaubniß erhalten bade, nach Frankreich zurückzukehren.— Aus Marocco berichtet dasseide Blatt, daß Abd##el Kader nach seinem Siege über die Maroccaner verschiedene Punkte im Riff besetzt dabe, um einestheils die Berdindung mit dem Innern Maroccos, anderntdeils mit der See zu sichern. Es seven bedeutende Verstärkungen zu ihm gestoßen und er bade Uederfluß an Wasfen und Munition.— Der Dämpfer Weshingion trat angekündigtermaßen am Sonnadend, Nachmittags 4 Uhr, seine Reise nach New Vork an; allein gestern Nachmittag um 3 Uhr kebrie er wieder nach Southampton zuöck. Der Capitein Hewitt und der Oder=Ingenieur Smtd machen bekannt, daß die Anthrazit Kodlen, welche sie in der Voraussetzung eingenommen, dieselben wären von derselden Beschaffenheit, wie die in den Vereinigten Staaten, eine Reide von Roststäden durch. brannten. Deshald hielten sie es für sicherer, umzukehren und andere Kodlen an Bord zu nehmen. Sie waren schon 70 Meilen üder die„Nadela“ dinaus. Ihr Aufenthalt in Soutdampton wird etwa 2 Toge dauern. Der Washingion soll in New York neu gekupfert werden und am 15. Jug. zum zweiten Mal von dort nach Bremen abgeden. Consols 88 ½ à ½; Meric. 19 à 19½; span. Ard. 20¼ a 21¼; 3pCt. 32¼ 4%; Portug. 30 à 32. Schweiz. Lozern, 6. Juli. Wenn die vorderrschende Meinung im Vorke sich nicht täuscht, so wird es in der Schweiz„losgeben,“ bevor noch der Herdst die Trauden reift. So glaubt man nicht nur dier, sondern auch in den drei Ur=Kantenen, welche ich kürzlich durchstreifte und wo ich manchen alten Scharfschützen beim Putzen der Büchse sand. In Luzern wird an Errichtung von Schanzen und Batterien gearbeitet und gewaltig im Feuer ererziet. (A. f. 3.) Dänemark. Kiel, 6. Juli. Die Reise unseres Kronprinzen nach Schweden und der außerordentliche festliche Empfang, welcher ihm dort zu Theil geworden, wird dier von Manchen als der Vordote einer dritten Vermählung desselben betrachtet. Griechenland. Atden, 30. Juni. Wie es zu vermuthen war, sind die Wadlen vollkommen zu Gunsten des Ministeriums ausgefallen, und zwar in dem Verdäunisse von 5 zu 1. Wir freuen uns über das Resultat der Wadlen, weil es eine Bürgschaft des Friedens und der Ordnung für Griechenland gewährt. Was das Land von der Opposition zu erwarten hatte, zeigt die tolle Unternehmung des Grivas— der schmädliche Ausgang derselben zeigt aber, was die Opposition vom Lande zu erwarten dat. So wenig Anklang sanden Grivas' Aussorderungen, so kräftige Mißbilligung sein Beginnen, daß er bereits, wie der Lord=Commissar der jonischen Inseln an Sir Edmund Lvons in einer von diesem an die griechische Regierung mitgetheilten Devesche berichtet, sich auf die Insel von St. Maur geflüchtet hat, wo er mit 108 Mann ausgenommen wurde und die Wassen niederlegte. Die englische Regierung dandelte in dieser Angelegenheit entschieden parteiisch; sie widersetzte sich den griechischen Beseblshabern, welche Grivas in seiner Stellung von der Seeseite angreisen wollten; allein der Angriff von der Landseite genügte, und England wird sich jetzt überzeugt haben, daß es schwerlich durch seinen schlechten Willen oder auf dem Wege der Anarchie in Griechenland seine Plane zu befördern im Stande ist.— Ueber die türkisch= griechische Differenz verlautet nichts Neues. Die Nachricht der definitiven Ausgleichung derselben ist wahrscheinlich der nächsten Post aufbewahrt.(K. Z.) Personal=Ehronik. Arneder g. Der durch Approdation als Thierarzt 1. Klasse zur Ausübung der gesammten Thierheilkunde berechtigte Franz Joseph Gustav Wulf hat sich in Werl niedergelassen. Berliner Lotterie. Bei der am 14. d. augefangenen Ziehung klasse 96. Königl. Klassen= Lotterie siel der Hauptjewinn von 5000 Thlr. auf.W 42.410: 2 u 1000 Thlr. fielen auf. 26.400 und 82 inn von 500 Thlr. fiel auf V 53.807; 3 Gewinne u 200 Tdlr. fielen auf i 51.2m. 61. 111/6, 71334, . 2 Gewinne zu 100 Thlr. auf 58.803 u. 10.— Bekanntmachungen. Bekanntmachung. 987: 2. a) Es soll der zum Raclasse des *# Soien rich König gevorige, zu Bonen gelegene Konigt=Hof. destehend aus den Grandstücken Zlur N. N 108. 109. 110. 191. 27, giu. Kl. N 121. Sier XVI.# 1. 31 und 38. im Blächenisbelt von 70 Morgen 1.36 Rutden 99 Zuß und geschoft zu 5784 Tdir zum Beduse der Theilung in dem auf den 2 Geptür Morgens 11 Uhr auf dem diesigen Gerichtsgebande angesetzten Termine an den Reistdietenden freiwillig verkauft werden, und konnen die Abschägung. Verkaufeberingungen und der Hypotbeken=Schein 14 in der Registratur eingeseden werden. Lamm den 2. Juli 1911. Seum Königl. Preuß. Land. und Stadigericht. 9. Wichele. Aaglich Schröt 21. Juli c. (19613) Im Gittroch den tags 2 Uhr sollen im Hause# 104 Aeglel. die zur Concurs=Masse des Wirtdschafters J.#delHetenbe, Bad, und Brou. Gerötbschaften, in Suck= und Brau: Geratdschaften. an: Bettiche, Stäcklasser. Zulaste, Tonnen, Bockplatten, ferner ein schoner Autschwagen, ein Pflug, P#erdegeschirre zwei Beutelkisten, eine Wannemüdle, eine Echneidlade Heu. Strod Lünger, Roggenschroot, drei schöne Aube, das vorrätdige Aledier, Pronntwein und Wein dem Reistdietenden gegen gleich daare Bezadlung verkauft werden. Sünker, den 16. Juli 1847. Aus gerichttichen Austrage: Karsch, Te Edictal=Citation. 18945 2. 1.) Nachtem auf den Antrag der den des zu kichtenau verstordenen Tischlers Joh Recke über den Nachlas dieses durch die Vertügung 6. April 1817 der erbschaftliche kiquidatione. Proces eroffnet worden is, so werden sommtliche Glaudiger des Berstordenen hierdurch aufgefordert, dinnen 6 Wochen, längstent ader in dem vor der unterzeichneten Gerichte=Commission auf den 29. Juli d. J. Vormittags 9 Uhr anberaumten Zeimine ihre Ansprüche anzumelden und nachzuweisen. Diejenigen, welche dies unterlassen, trifft der Nachtheil, das sie aller ihrer e waigen Vorrechte verUnstig erklart und mit ihren Forderungen nur an dar jenige, was nach Befriedigung der sich meldenden Gläudiger von der Masse übrig dleiden möchte, verwiesen werden. Unbekannten und Verdinderten werden die beim Land= und Stadtgerichte Paderdorn fungirenden und dort wohnenden Justiz Commissarten, die Herren Jusiz: Rath Rosenkranz, Juniz=Commissair Kligge. Jnsi#. Rath Wichmann und JustizGemmissair Holtgreven als Mandatarien deBekanntmachung. Um vielfachen Anfragen über den Stand der diesjährigen Gesellschaft zu begegnen, macht die unterzeichnete Direction diermit bekannt, daß nach den dis zum 2. Juli c. eingegangenen Agentur. Abrechnungen: a) an neuen Einlagen zur Jadres=Gesellschaft pro 1847 in der ersten Klasse 1107 Einlagen, „„ zweiten„ 181„ „„ dritten„ 41„ „„ vierten„ 32„ „„ fänsten„ 7„ zusammen 1370 Einlagen mit 21,633 Thir. gemacht, und b) an Nachtragszahlungen auf alle Jahres=Gesellschaften in diesem Jahre 26,438„ geleistet worden sind. Im Jahre 1846 waren bis zum 2. Juli 1038 Einlagen mit.. 17,242„ so wie im Allgemeinen 24,477„ Nachtragszadlungen eingegangen, und es ist daber bei der diesjährigen Gesellschaft in Beziehung auf die vorjährige bereits eine nicht unerhedliche Vergrößerung der Theilnahme eingetreten. Wir weisen schließlich darauf din, daß nach der Bekanntmachung des Curatoril vom 28. Juni c. die Wiedereinfüdrung des ursprünglichen Renten=Zinsfußes von 4 Procent stan des zeitweise eingeführten ½ Procent beschlossen worden ist, und dessen Anwendung bereits bei der Jadres=Geseuschaft poo 347 stattfindet. Berlin, den 5. Juli 1847. vo Direction der Preußischen Renten=Versicherungs= Anstalt. Jn dem anderaumten Termine soll gleichzeitig über die Beidehaatung des angeordneten Curatore der Nachlatzmasse und Gontradt # Verhucittort, dei Herr Instiz=Commissairs Gronari dierseldst. verbandwerden, worel gegen die Richterscheinenden oder sich nicht Aeußernden angenommen werden wird, daß sie mit der erfolgten Anordnung einverstanden sind. Lichtenau, den 28 April 1891. Königl. Preußische Gerichts Commission. ##1. Edictal= Ladung. (19.313. 2. d.) Die Theilung der gemeinschaftlichen Jogo in den Zeldmarken und Holzungen der Gemeinden Hogedorn, Kartensiek. Born, Munsterdrock, Mortenmunster, Oldendurg, Großendreden, Aleinendreden, Papenhoven, Koller##eck, Langenkamp. Boauekenderg, kowendorff. Saumer, Hohenhaus, Otiversen und Bremerderg ist deantragt. Alle diesenigen, welche vierdei ein Interesse haden, werden zur Angade und Nachweisung idrer Anspruche zum Termin den 21. August 5 J. Morgens 9 Uhr bei dem Wir d Kappendof in Steinheim bei Meidung des Ausschlusses vorgeladen. Horter, den 6. Juni 1847 Adaigliche Jago Thelungs, Commission. Frucht=Verkauf. (19674, 2. 2) Am Dieustage den 20. Juli Mor10 Uhr sollen auf dem Gute Feldhaus. Kirchsp. v. 36 Morgen Einsaat Roggen und Weizen, wie 20 Morgen ganz frud gesacter Hafer(die ucht sehzt ausgezeichnet schön) meist dietend verkauft Harling. Nuctions=Commissa (19677. 2.8), Donnerstag Nachmittag den 22. Juli fiadet bei mir Pramien=Schießen, mit Ball verbunden, Diese Zeitung erschein: täglich, Montags ausgenommen, und kostet dier 2 Tdlr. 10 Gar., auswärts portofrei 3 Thir. 15 Ser. halbdjährlich. Nro. 121. Literärische Anzeige. Das bei Carl Hossmann in Stuttgart ganz neu erschienene Werk: Tr. Bromme's Rathgeber für Auswanderungslustige. Eine umfassende Beleuchtung der bisherigen deutschen Auswanderung und aller deutschen AnsiedelungsPläne, Beschreibung der in Vorschlag gebrachten Auswanderungs=Gebiete und gewissenhafte Schilderung derer Vortheile und Nachtheile. 22 enggedruckte Bogen mit 17 Karten und Plänen. Preis geb. 1½ erlaubt sicth die Verlagshandlung allen Behörden des Vaterlandes, so wie allen AuswandeJustigen hiermit zu besonderer wohlverdienter Beachtung auf des Wirmste zu empfedlen. E# rungezuggen nt zu eiensteat, Terststrantt Tismtung um vu. Wirmste zu emosedten. ist vorratdig in allen Buchhandlungen(zu Munster in der Coppenrathschen Buch sthandlung, zu Paderborn bei F. Schöningh). Bade=Sal vorzügliche Sauerl. Schinken, Limburger=, Nieheimer=, Tafel=, Edamer= und gelber u. grüner Schweizer=Käse, so wie Limonade gaseuse bei Joh. Jos. Schulte unterm Bogen. Literarische Anzeige. In der Coppenrathschen Buch= und Kunstbendlung in Münster und bei F. Schoningh in Paberdern is vorrätdig:„ Dr. H. Möller: Haus= und Garten=Verkauf in Billerbeck. (19472. 2 h) Am Donnerstage, als am 22. Juli d. J., Vormittags 10 Uhr soll das der Frau Schulie#### endorst gehörige, an der Schmiedestraße zu Bille: 225 belegene und neuerbaute Wohn haus, welches zu jeder Geschäftsführung und Ackerwirtdschaft eingerichtet ist, nedst einem unmitteldar dabinter belegenen Garten oder Hofraum, zur Große von 91 Rtd. 40 g. öffentlich zum Meistgebete aus freier Hand verkauft werden. Die Verkaufsbedingungen liegen bis dabin bei dem Commissionair Witte in Billerdeck zur Einsicht vor. Die Edefrau Schulze angenhorft. 19682. 3. 2) In der Näbe der Promenade in für se oder zwei Damen eine angenehme Wohnung von 3 die 4 Zimmern. Kammer, Rüche, Speicher und Kel ler, jetzt oder zu Michaeli zu vermiethen Verspohl Unfehlbare Vertreidung der Hautfinnen, mit Einschluß der Mitesser und des Kupferausschlags. Oder: Die Krankheiten und Entartungen der Hautdrüsen, deren Ursachen, Verdütung und Heilung. Nach vielsachen Beobachtungen. 8. geh. Preis 7½ Sgr. Deutsch Soeft, den 14. Juli größten ist, ist die Hülse alte Sprüchwort scheint s## eine eclakante Weise bewah sere Felder prangen in Die Erndie dat bereits be sortdauernd günstiger Witt ten Ertrag doffen. Die jedem Tage.— Der Bau tenkirche schreitet sichtdar zur gänzlichen Restauration durch unsern Arbeitern Bi Wiederaufnahme unseres E zuverlässigen Mittheilungen handen, indem die Norh# Verdindung mit der Kölnheren Orts ausgesprochen stützung seitens des Staat Unserm verebrten Landtag ratd, Herrn Regierungsrat dessen Verdienste dier volle wird in den nächsten Tag um ihm für das, was schrittes gethan, unsern T Das erste Werk, welches wir üder dieses unsalas gebende bantiriben beüisen, und mit lichkett und Ausfubrlichkeit dearbettet, die nichts zu wunschen übrig läßt. Heiraths= Anzeige. Friedrich von der Becke. Johanna von der Becke, ged. Wahlert. Heeren bei Unna und Eippstadt, den 15 Juli 18.7.(19683) Entdindungs=Anzeige. (19681), Kreunden und Bekannten die Anzeige. das meine liede Frau von einem gesunden Knaden heute entbunden is. Uhaus, den 14. Juli 1847. Carl Ziegler, Oderlandesgerichts Assesser. Todes= Anzeige. Angekommene Fremde. Im König von England(Gerdaulet). G. Schroter a. Wellingholthausen; A. Winter, ille nedst Gemahlin, a. Amsterdam. Obel, a. Bremen; Reis a. Mannheim, A. Lindau a. EhdenIn Rünseeschen Hofe(Garl Röldess folger, A. Bolcker). Graf Egon von Fürstenberg nebst Dienersch. e. Herdringen. Johanning, Regim=Arzt a. Minden. Koeller, Jntendaut.=Affessor a. Bresleu. Monnig, Ia. Weställschen Hofe(Krapp) Daniel, Flucke. Pastöre: Degener, Priester; Lohmeyer, Rathsherr; Fräul. Lohmever; Ziucke jum., Rolda, Candidaten; Rottmann, Kaufmann, a. BurgSestert„ Ense. Pastor a. Hoetmar. v. Amelnuren, Amtmann a. Woldeck. Hüber a. Köln, Monster a. Odusvrich aauf. Lan a. Neuenkirchen, Gärtner a. Bergholzbausen, Schründer a. Greven Kaufl. Bei Wincelsett. Müller, Lehrer a. Jodenbären. Mepl, Kaufm. a. Burgseinfart. Berlin, 11. Juli. jetzt, wie man sicher hört eine General=Polizei für 5 wesen der ganzen Monar# Der bekannte Polizeiratd Ehef bezeichnet, daßer au ner bisherigen Stellung au A Schreiden au Am vergangenen Sonntage Bahnhofe vom frühen M Abend ein reges ungewöbtion konnte kaum den gesteigerten Forderungen Alle nur irgend vereiten dung gesetzt. In dem sie fernt gelegenen überaus den, gewissermaßen den märkischen Schweiz bilder Eberswalde war nämlich Druckfedler. In der Anzeige des Hru Löwenstein in der Beilage zu M 187 muß es statt 121/ Szr.— 12½ Ser. heißen. Theater=Ang * Münster, 15. Ju Nachricht zu, daß bereite a spiel=Directer Herr Böttn eröffnen wird. Diese Nuch als kürzlich ein Gerücht ver würde in Düsseldorf, und Winter spielen lassen. Wai daß derselbe die zweite Häl zubringen wird. Dadurch sellschaft bedeutend mit tüch überhaupt dem Unternehmen zu geben, wie bieher, wo# der einen solchen größern A. jedoch auch nur für einen 2 lich auf die Art der Engag üben mußte. Auf diese# unserm Theater eine Gesell gut wie wir uns ihrer nur ser Publicum wird aber bo gungen der Direction mit