erren=Hüte on empfiehlt zu bisl B. Lepicque. 1 eefande und c8 e eine vorzug re Seferuges## Zürdungsmittel kanbraune oder schwarze ung ganz leicht pieque. englischer Parfüme Diese Zeitung erscheint #äglich, Montags ausgegommen, und koster dier 2 Thlr 10 Gar., auswärts portofrei 3 Thir. 15 Sgr. daldjährlich. Anfcen werden wie 1Ogr Petnzalle eder deren Raum derechnet, mussen serech gleichzettig ius diesige Intel bien inserrt werker. se bei der Erpeeittes de seitherige DiensNro. 86. Munster, Sonnabend den 10. April 1847. and(Oerbaulet) im. Heibemena, Gomittorf a. Bonn. Bever gerich, Kag a. Koiz. fe(Carl Rolcken: Bolcker, von Groy nedt Dieorcke General=Majer; Ausseldorf. G Schleus. Rosenstiel, Fabrikant Leipzig. Kapfer a. A. Hofe(Krapp) er Eisenhutte Westpheeds Frau a. Iddend#Pelizeus a. Rietberg. se. Rechmens# Biele. rt. Hagemeper a. Garrohberger. Wohrmanz, Goesfeld, Kaufl. effert. a Quedlindurg So#z dern Aublmenn, Gesk. Kaufm. 4 Bechelt. 4421.— *. Geld spezien papler: Prenz Cem. Papia Geld Mi. 49% 49% tdschen Buch= u. Kunsthandl. teun: J. Coppenrath. Deutschland. Berlin, 3. April. Die Inconsequenz des Perteigeistes scheint doch etwas so Natürliches zu seyn, daß sich die Menschen auch bei der stärksten Auffälligkeit derselben ihrer gar nicht schämen und auch in keiner Weise zwischen jener Theilnadmlosig keit, welche aus Kälte und Selbstsucht fließt, und der höheren Unparteilichkeit, die auf Gerechtigkeit, Wadrbeit und Mäßigung wurzelt, zu unterscheiden wissen. Wir haben eben erst in Bayern das Beispiel erlebt, wie eine Handlung, die man mit böchder Begeisterung gepriesen haben würde, wenn sie von andern Männern volldracht worden wäre, jetzt das entgegengesetzte Urtheil erfährt, und erieden das merkwürdige Schauspiel, die Organe des LideraU9mus in scrupulöser Lopalität sich überbieten und in diesem Falle eine Sprache verdammen zu sehen deren dundertsach döhere Potenz sie in tausend anderen Fällen mit Lod überschuttet und sich böchlich entsetzt haben, wenn die Staatsgewalt anders urtheilte. Wie dat man es sonst deurtheilt, wenn Uberale und aufgeklärte Manner durch Qutescirun= gen und unwillkommene Versetzungen beseitigt wur den; wad sagt man jetzt, wo dasselde Schicksal eine andere Seite trifft? Die Maßregel an sich Sleidt doch steis dieselde. Ganz ebenso jetzt in der Schweiz. Wir billigen es ganz, was vom Stand. puncte der Berner Regierung aus gegen die drogende Sprache und die aufreizenden Schritte der Gegner der Zellerschen Berufung gethan und geursheilt wird. Aber die strenge Beurtheilung dieser Opposition nimmt sich in dem Munde# selisam aus, welche für den Freischaarenzug gegen Luzern, für die Waadter Revolution, für die verunglückte Unternehmung gegen Freiducg geschwärmt und alle Gegenmaßregein dieser Regierungen aufe schärfste gerichtet hoben.(D. A. 3.) Das 11. Stück der Gesez=Sammlung, ausgegeben am 7. d., entdält unter N 2817. Die Allerdöchste Kabinets= Ordre Februar d. J., betressend die dem Actien Verein zum Bau einer Cdaussee von Nikolai üder Ples dis an die Landesgrenze bei Goczalkowitz in Bezug auf den Bau und die Unterhaltung dieser Chaussee bewilligten kalischen Vorrechte " 2816. Die Allerböchste Genehmigungs= Urkunde vom 22. Marz d J. wegen Abanderung des f. 2 des unterm 4. Juli v. J. Allerdöchst bestätigten Statuts der Köln=Minden=Thuringer Verbindungs=Eisenbahn=Gesellschaft. " 2819. Die Bekanntmachung über die Allerdochste Bestätgung des Statuts des Actien= Vereins zum Bau einer Chaussee von Nikolat nach Ples bis an die Landesgrenze bei Goczalkowit; vom 28. März d. J. " 2820. Die Allerböchste Kadinets= Ordr: vom März d. J., detressend die Verleidung Theilnahme=Rechtes an der fur die Besitzer adlicher Majorate und Fidetkommisse bestebenden Kollektivstimme auf dem drandendurgischen Provinzial=Landtage an Wirklichen Gedeimen Rath 2c., Grafen Redern; und " 2821. Die Bekanntmachung vom 1. 1. M. Beitritt der Herzoglich braunschweigische Regierung zu dem Vertrage zwischen Preuden und Grosbrittanien wegen gegenseitigen Schuges der Autoren=Rechte gegen Nachdruck und undefugte Nachbildung vom 1. Mai v. J. betressend. Berlin, 6. April. Die Nachricht, es solle ## die beantragte Petition der Stadt Berlin auf Oeffentlichkeit des Ceiminal=Gerichts=Verfadrens für die ganze Monarchie nach dem Beschlusse der Comunal=Bedörden auf sich beruden, könnte leicht zu Hoerständnissen führen. Allerdings soll jener Beschluß gefaßt seyn, aber nicht, weil man sich von der Unzweckmäßigken der Oeffentlichkeit des Gerichtsverfahrens überzeugt hat, sondern, wie man aus guter Quelle dört, weil die städtischen Bedörden, wiewohl von der Nützlichkeit, ja Notbwendig. keit der ausgededuteren Oeffentlichkeit überzeugt, ihre Competenz zur Stellung eines desfallsigen Antrages bezweiselt haben sollen. Es läßt sich indessen bei der Wichtigkeit der Sache wodl von andern Seiten der deren Anregung erwarten, zumal unser Criminal=Verfahren taglich mehr Beisall gen.(Berl. Voss 3.) Königsberg, 3. April. Die beiden diestgen Zeitungen begleiten die Nachricht, daß während der Dauer des bevorstehenden vereinigten Land. tages eine besondere Fürbitte um den göttlichen Segen und das Gedeihen der ständischen Arbeiten für alle Kirchen der Monarchie angeordnet worden ist, mit folgender Bemerkung:„Welcder Preuße sollte wodl in dankerfüllter Anerkennung des so bedeutungsvollen königl. Geschenks vom 3. Fedr. d. J. sich nicht gedrungen fühlen, auch im Gotteshause den Ständen det Landes die Erleuchtung von Oben zu erflehen, damit alle ihre Beratdungen und Arbeiten(wie es in der angeordneten Fürbitte heißt) in rechter Gettesfurcht, in christlicher Eintracht und in gewissenhafter Sorgfalt für das stets unzertrengliche Wohl des Königs und des Vaterdes gescheben, damit ihre Berathungen dazu dienen, daß Friede und Wodlstand, Zucht und Ordnung, Wahrbeit und Gerechtigkeit, Frömmigkeit und Gottessurcht unter uns und unsern Nachkommen gedeihen und fortdauern mögen, alles ungerechte Wesen aber getilgt und der Sünden und Seufzer des Landes weniger werden.— Wenn in solchem herzlichen Verlangen die vereinigten Stände des Landes sich mit dem Landesherrn und allen seinen Unterthanen vereinigen, dann wird den zeitigen ständischen Arbeiten der dauernde göttliche Segen nicht sehlen und des Vaterlandes Wodl derrlich erblühen.“ Aachen, 7. April. So eben läuft hier die Nachricht ein, daß der beim Apelldose in Köln zwischen der Direction der Rachen= DüsseldorferEisendadn=Gesellschaft und einem dortigen Bank. hause obschwebende Prozeß, in welchem 15 Berliner. Hamburger und Breslauer Actionaire als Intervenienten ausgetreten waren, zu Gunsten der Direction entschieden worden, und somit das Unternehmen als gesichert zu betrachten ist. (Nach. 3.) Kbln, 7. April. Wie man vernimmt, sind von der gemischten Untersuchungs=Commission zehn Cwilisten dem bürgerlichen Gerichte zur Verfolgung überwiesen worden, welche sich am 3. und 4. August als Tumultuanten verdächtig gemacht haben sollen. Man nennt darunter einen angesedenen diesigen Kaufmann. Ob die Ratdskammer die Indicien für dinreichend erkennen werde, um diese zehn vor das Zuchtpolizeigericht zu verweisen, sen wir erwarten. Mon ist auf die öffentliche Verhandlung sehr gespannt. Dieselde dürfte die wesentliche Verschiedenheit zwischen einer öffentlichen mündlichen und einer schriftlichen Untersuchung wiederum in ein klares Licht stellen. Ueber Klagen gegen Militeirpersonen, Gensd'armen und Dolizeideamte verlautet einstweilen noch nichts Näderes. — Gestern ward die Verläumdungsklage dreier Düsseldorfer Damen gegen die Gräfin Haßseldt und den Hrn. Lasalle bei verschlossenen Tdüren vor dem Zuchtpolizeigericht verhandelt. Das Urtdeil ward auf 8 Tage ausgesetzt.(D. 3.) Schreiden aus Frankfurt, 6. April. Baverische Blätter dringen die Nachricht, es sen der frühere Minister von Gise zum königl. davertschen Bundestagsgesandten designirt. Wenn dies wirklich der Fall wird, so ist dies schwerlich eine Folge der Verwaltungsänderung in Bavern, sondern der andaltenden Kränklichkeit des jetzigen Bundestagsgesandten Hrn. von Odercamp.— Die Oeffentlichkeit der Sitzungen unserer gesetzgebenden Versammlung kann nun eintreten, da die Vorkedrungen dazu getroffen worden. Der Raum ist ader so beschränkt, daß nur 50 Zudörer zugelassen werden können, die jedesmal mit Eintrittskarten verseden seyn müssen.— Bei einem am ersten Feiertage hier ausgebrochenen Brande waren wieder mancherlei alberne Gerüchte verbreitet, auf die wir nicht zurückkommen wollen. Da bei dem Brande medrere Familien großen Schaden gelitten, ohne für idre Morilien versichert gewesen zu seyn, so dat sich löblicher Weise alsogleich ein Hülfscomite gebildet, wie denn überhaupt der Wobltdätigkeussinn hier nie ermüdet.— Für den heute begonnenen Meßiederdandel waren starke Zufuhren zu Wagen und zu Wasser eingetrossen, dennoch dielten sich heute die Preise noch fest.— Im Allgemeinen ist die Messe wieder belebter und es sind ziemlich viele Fremde anwesend.— H. Essers Oper:„Die beiden Prinzen“ machte hier gestern ein furchtbaret Fiasco und das von Rechtswegen, denn es ist ein schlechtes Machwerk. * Schreiben aus Kurbessen, 6. April. Die Wahlen für den im nächsten Monate eindernfenen Landtag sind zwar noch nicht beendigt, allein aus den dis jetzt bekannt gewordenen ist zu schließen, daß manches Oppositionsmitglied nicht wieder gewählt seyn wird. Bemerkenswertd ist, daß gerade die Coryphäen der Opposition durchfielen, während allerdings noch einer und der andere Hoffnung hat, noch gewählt zu werden, wie z. B. Henkei von Hanau.— Natürlich müssen es die Bemüdungen der Regierung seon, welche dieses Resultat erzielten und namentlich soll die zur Prüfung des Notbstandes im Lande umdergesendete Commission auf die Wadlen im Interesse der Regierung zu wirken gesucht baben. Ob dem aber wirklich so sev, stedt noch sehr dahin.— Es i0 dies so unbestimmt, wie das Gerücht, es sey die Versetzung eines Regiments=Commandeurs von Kassel nach Hanau eine Folge der ohne Resultat geführten Untersuchung bezüglich der Plakatandeftung in Kassel gewesen. Man darf eben der Fama nicht Alles glauben. Darmstadt, 5. April. Eine, wie es scheint, offizielle Mittbeilung in der heutigen„Großberzogl. Hessischen Zeitung" tritt gegen den aus der„Köln. Zeitung“ in viele andere Blätter übergegangenen Artikel„Von der Lahn“,(siede auch Nr. 80 des Westf. Merkurs) auf, worin die kaiserlich russische Regierung beschuldiget worden seon soll,„Deutschland durch Proklamationen aufwiegeln zu wollen.“ (Es dieß in jenem Artikel,„daß es allgemein für eine ausgemachte Sache gelte, daß die in medreren Zeitungen mitgetbeilte republicanische Proclamation russischen Ursprungs sev.“) Darauf bemerkt nun der Artikel der„Hess. Zeitung":„Was das anbetrifft, so müssen wir dem Geschmacke der Leser #berlassen, wie viel sie sich mystifieiren lassen wollen; wir finden uns aber berufen, die Angabe, als dätten die bei Gießer Bürgern eingelaufenen Briese mit gedruckten Aufforderungen zur Empörung den Poststempel Dorpat getragen, für eine daare Unwahrheit zu erklären. Jene Briese haben den Poststempel„Bern“ getragen, und angestellte Untersuchungen daben erwiesen, daß jener in diesen Gegenden nicht dlos durch die Post, sondern auch durch Bürger, die dabei ertappt wurden, mehrsach verdreitete revolutionaire Ausruf aus der Schweiz derrührt und dort gedruckt ward.“ Von der Zulda, 31. März. Es hat auc bei uns überall den besten Eindruck gemacht, daß die Gensur den Abdruck des unsinnigen pdlets:„Zur Vordereitung“ gestattet dat. Wie viel desser würde es doch überdaupt seon, wenn die Regierungen, anstatt solchen Geistesprodukten durch ängstliche Verfolgung eine Wichtigkeit beizulegen, die sie nicht haben und nicht verdienen, stets dem Beispiele Friedrichs des Großen folgten, der ein Patquill tiefer zu dängen befahl, damit Jedermann es lesen könne! Das genannte Flugblatt hat gewiß nun, da es an das Licht der Oeffentlichkeit gebracht ist, alles Gift verloren, das es etwa eingespritzt baden würde, wenn es im Finstern derumgeschlichen wäre; denn es ist lächerlich geworden, und die Absurdität lächerlich machen, deißt, sie unschädlich machen. Dies ist eine so oft bestätigte Erfahrung, daß man sich wundern muß daß man ihr nicht immer und unter allen Umständen festes Vertrauen geschenkt dat.(Fr. I.) München, 3. April. Rheinische Blätter haben unter den vielfach ungenauen Berichten üder die neuesten Vorfälle in Bayern mehrmals auch sehr gedässige Angriffe gegen den Prosessor Dr. Ernst von Lassaulr enthalten. Sie werden poffentlich unparteiisch genug seyn, einer Abwehr dagegen idre Spalten nicht zu verschließen. Der Schritt, in Folge dessen Lassauir in den Rubestand versetzt wurde, ist zwar verschiedenartig deurtheilt und Bielen, auch unter seinen Freunden, entweder vom Gesichtspunkte der Klugbeit und der Vorsicht oder von dem der Angemessenheit mißbilligt worden Gewiß aber verkannte Niemand die Edrendaftigkeit der Gesinnung, die mit offendarer Gefährdung versönlicher Interessen einem von Tausenden getheilten Gefüdle Ausdruck zu geben den Mutd hatte. Als ein durchaus ehrendafter Edaracter ist Lassaulr überhaupt von allen, die ihn kennen, geachtet, auch von solchen, die sich vielleicht einmal durch die Entschiedendeit, womit er dehauptete, was er für recht, bekämpfte, was er für unrecht bielt, verletzt gefunder haben. In Würzburg hatte nicht nur seine aus gezeichnete Tüchtigkeit als Lehrer, sondern auch#### Gewissendaftigkeit und Treue, womit er die ion anvertrauten akademischen Aemter verwaltete, allgemeine Anerkennung gefunden, so daß der Senat gegen seine Versetzung nach München ernstliche Vorstellungen machte. Eben so dai er in München das schwierige und lästige Amt eines Epdorus der Candidaten der Philosophie mit aller Sorgfalt und Umsicht verwaltet und als Lehrer in kurzer Zeit solchen Beisall sich erworden, daß seine Vorlesungen über Encyklopädie der philosoptischen Wissen schaften, Aestdetik, Philologie und classische Alterthumskunde, ungeachtet mehrfacher Concurrenz, zu den am zadlreichsten besuchten Vorlesungen der gan zen Universität gedörten und nach sehr verbreitetem Urtbeile zu den besten zerechnet wurden: ein Ur tdeil, welches für bearündet zu dalten jeder geneigt seyn wird, dem Lassaulr's eden so trefflich außgearbeitete als gelebrie Abdandlungen über verschiedene Gegenstände der griechischen und römischen Alterthümer bekannt sind. Wenn nun umfassende Renntnisse und gewissendafte Geledrsamkeit, verdunden mit der Gabe, die Zudörer für den Gegenstand ihter Studien zu gewinnen, wenn eine Garactervolle Gesinnung und Abneigung gegen jede Intera rische wie politische Winddeutelei Eigenschaften sind, die einen akademischen Lehrer auszeichnen sollen, se darf man unumwunden aussprechen, daß Lassaul Adgang für die Universität ein bedeutender Verlust ist. Nichts ader kann wahrdeitswidriger seyn, als wenn man jedzt den Schein confessioneller Parteiindenschaft und Besangenheit auf denselden zu wersen sucht. Bei dem jetzigen Geschrei gegen ultramontane möchte man zwar fast sich schämen(?), ei nen Katboliken gegen jenen Vorwurf zu vertbeidt gen: ader es sey dennoch gesagt, daß er, gegen Lassaulr gerichtet, denen, die nur einigermaßen diesen kennen, sast lächerlich vorkommen muß. Auf einen Mann von solchen politischen, geschichtlichen und reiigionsphilosophischen Ansichten, wie sie sich in den erwähnten Abdandlungen aussprechen, au einen Mann, der neden Görres zugleich Männwie Hamann, Ofrörer, Dablmann und Stein dochschägt, wie Lassaulr, können jenen Vorwurf selbst die, welche ihn aussprechen, nicht im Ernste anwendbar finden. Was die„Triersche Zeitung" berichtet hat, beruht auf Entstellungen. Insbesondere ist es eine Unwahrheit, wenn ihm dort die Aeußerung beigelegt wird, an der Münchener Universitäht dürfe„kein Keyzer“ mehr angestellt werden. Allerdings dat Lassaulr bei Beratdung über die Berufung eines Prosessors der Philosopdie die Ansicht geltend gemacht, daß diese Universitht wesentlich als eine katdolische Anstalt zu betrachten und dader auch billiger Weise die Confession des zu Berusenden nach Umständen in Berücksichtigung kommen müsse. Für diese Ansicht ader sprechen auch solche Gründe, daß sie odne besondere confessionelle Befangenheit vertheidigt und auch das Urtheil undesangener protestantischer Prosessoren dafür angesührt werden kann. Unter den drei daverischen Universi. täten ist die Erlanger eine entschieden protestantische, sie hat eine protestantisch=tdeologische Fakuliät. und nur ausnahmsweise sind einzelne Katboliken dort angestellt gewesen. Wenn nun dagegen Würz= burg und München, beide mit einer katdolichetdeologischen Facultät, als katdolische detrachtet werden, so gidt es keinen Grund der Beschwerde für die Protestanten, da Bavern bekanntlich dreimal so viel katdolische als protestantische Emnwodner zädlt Siedt man auf das Confessions=Verdältnis unter den Studirenden, so sind in München vielleicht neun Zedntel, wenn nicht medr Katdoliken, und unter den 600 Candidaten der Philosophie inddesondere definden sich nur wenige Protestanten, meistens Södne in München lebender Eltern, weil in Erlangen die pdilosopbischen Studien in kürzerer Zeit vollendet werden können. Das Vermögen der Universität aber berubt in alten katdolischen Stiftungsfonds, weßhalb noch jetzt von den eigentlichen Universitäts= Stipendien keines an protestantische Studirende velieden werden kann Und wenn auch dieselbe noch einen Zuschuß aus Staatsmitteln er hält, so mag man darauf das Recht gründen, auch einzelne Protestanten als Professoren anzustellen; die Universität kann aber dadurch idren Cdaracter als eigentlich katdolische nicht verlieren, und dann Ist dabei zu demerken, daß für Erlangen der Staats zuschuß 18.000 Fl, für jede der beiden anderen Universitäten nur 3000 Fl. deträgt. Vergleicht man damit das Verhältniß in anderen deutschen Staaten, so findet man nirgends ein gleich günstiges für die Katdoliken, wie dier für die Protestanten, seldst in Boden nicht, das doch eine stiftungsmä ßig katholische Universität hat. Preußen j. B., dessen Bevölkerung ungefähr zu fünf Zwölftein ka tholisch ist, dat sechs Unwversitäten, darunter sind drei rein protestantisch; in Berlin sind einige Kadoliken angestellt, Bonn und Breslau sind paritä tische Universitäten, aber die weit überwiegende Medrzadl der Professoren ist auch dort protestat tisch; in Breslau namentlich sind mit Indegriff? tdeologischen Fakultät weniger katdolische Prosessoren, als in München gegenwärtig noch protestanti sche. Lassauir datte demnach um so dringender Ver anlassung, für die vorzugsweise Anstellung katdolischer Professoren an der Universität München aufzutreten, als es eine bekannte Thatsache ist, daß die Universitäten Königsberg, Halle und Greifswald noch heute den Grundsatz behaupten, daß dort kein Katholik angestellt werden dürfe.(K. 3.) München, 4. April. In unserem diplomatischen Corps scheinen noch einige Veränderungen bevorzusteben. Hr. von Oberkamp, der in de letzten Zeit dier verweilte, wird dem Vernehmen nach nicht mehr auf seinen Posten nach Frankfurt a. M. zurückkehren.— Diesen Mittag 12 Udr brach auf unserm Eisenbahnhof— die Entsiedung ist noch nicht ermittelt— Feuer aus, das rasch um sich griff und in kurzer Zeit den größten Tbeit der hölzernen Bahndofgebäude in Asche legte, ohne jedoch die umliegenden solidern Gedäude zu beschädigen. Die Modiliarschaft ist fast ganz gerettet worden, doch sind, wie es heißt, etwa 300 Scheffel Waizen(zum Transport nach Mannheim bestimmt verdrangt. Der Verkehr der Bahn leidet keine Unterbrechung.(9. 3) Würzburg. Dem„Wurzb. Abendblatt zufolge hat Se. Majestät der König zu befehlen gerudt, daß 2000 Scheffel Korn aus den herrschaftlichen Getraideböden für den Bedarf der Stadt Würzburg, und zwar zu einem Preise von 16 fl. für den Scheffel, verabfolgt werden. Auch den übrigen Städten des Kreiies soll eine ähnliche Begünstigung zu Theil werden. Braunschweig, 3. Aprtl. Gestern stard Holzminden der Adookat und vieljädrige Präsident der draunschweigischen Ständeversammlung, Steinacker. (In öffentlichen Biättern fordert ein zu Holzminden gebildetes Comite Berufsgenossen, standische Collegen, Gönner und Freunde des Geschiedenen, dem es leider unmöglich geblieden, die Zukunst seiner zadlreichen Zamilie sicher zu stellen, Ehrengaden für Steinackers unversorgte Kinder auf Manheim 3. Aprtl. In der uns gestern zugekommenen Nummer 75 der in Basel erscheinenden„Schweizerischen National Zeitung“ waren medrere Worte mit Druckerschwärze überpinselt und dadurch unleserlich gemacht.(M. J.) Hamburg, 5. April. Die Sorgsalt dn französischen Regierung für die regelmäßige Brod. versorgung von Paris ist so groß, daß gegenwär. tig, außer den drei zwischen dier und Havre fahrenden Dampfböten(sonst waren nur 2 in diein Fahrt) noch 2 Regierungs=Dampsböte zum nämlichen Zwecke gestellt worden sind. So gebt alse gegenwärtig alle 5 Tage ein meist mit Getreidbeladenes Dampsdoot von dier nach Havre für die hauptstädtische Versorgung auf dem Schienenwege. (A. Dr. 3.) Frankreich Paris, 6. April. Als der Minister des Innern in der gestrigen Kammersitzung die Credi#. Forderung für die gebeimen Fonds(wie alljährlich Million Frcs.) vorlegte, äußert er u. A.:„mede als jemals sev dieses Supplementsgeld nothwendig. Allenthalden hade es in Folge der Theuerung Unruden abgesetzt, und wenn auch dieselben schleunigs gedämpft worden, so könne man doch nicht wachsam genug seyn auf die geheimen Pläne und Ma. növers der Parteien, die nur zu leicht sich geneigt füdlen könnten, diese unglücklichen Umstände, diese allgemeine Theuerung der Levensmittel zum Vortheil idrer politischen Leidenschaften auszubenten.“ Das Ministerium dat erklärt, aus den GeheimGeldern keine Cadinetsfrage zu machen. Sollten indeß Zusätze 2 I. Malleville gemacht werden, dann werde es nicht zurückweichen.— Die Union momirchigue sagt, daß das Unterrichtsgesetz wirklic nächstens vorgelegt werden würde und die Minister ließen schon verbreiten, wie dasselbe durch unverdoffte Großmuth überraschen werde. Man spreche davon, daß es einen döchsten Unterrichtsratd geben werde, der vom Minister abdange, dem zwei getrennte Verwaltungen wiederum untergeordnet s#yn würden, die Universität mit iorem Spezialratd und der Verwaltungsrath der freien Schulen mit einem gemischten Rath(wohl aus Geistlichen und Welt. lichen zusammengesetzt), dessen Details noch nicht bekannt sind.— In den Conferenzsälen der Deputirtenkammer, sprach man viel von der Abbern. tung Bugeands vom Oberdesedl in Africa.— Due Kammer= Commission soll seine Colonisationsverschläge gänzlich verworsen haben.— Nach den letzten Nachrichten aus Algerien war dort Alles rudig und man dielt dafür, daß Abdel=Kader fürerst nicht im Stande soyn werde, tigend etwat gegen die Franzosen zu unternehmen.— Der 25. nig der Beigier dat einen General= Consul zu al. gier in der Person des Hrn. Garnter ernannt. Seither hatte er dort nur einen Consular=Agenten. — Der östreichische Gesandte, Graf rpponv, ist eben einer großen Lebensgefahr entgangen. Auf dem Platz de la Concorde fadrend, gingen die Pferdseines Wagens durch und es gelang nur der ungedeuern Anstrengung seines Rutschers, sich der Pferde zu bemeistern und Unglück zu vermeiden.— Leie Montez setzt idre Stylüdungen eifrig sort. Der heutige Galignanie Messenger gibt wieder ein Schreiden aus München vom 31. März von ihr, jeroch für dessen Aechtheit einstehen zu wel (Das Schreiben ist sast gleichen Inhalts mi an die Köln. Zeit., siede 84 uns. enthält es die beachtenswerihe Bariante:„Loldabe für immer dem Theater Valet gesagt, da sie ne naturalisirte Bayerin geworden und illens sey, für die Zukunst in München zu rest# Schreiben aus Paris, 6. Tprl. Der Graf St. Aulaire wird heute Abend aus London erwartet. wäre er schon angekommen und bereits vom X5. nige und Hrn. Guizot empfangen worden.)— Das Gerücht von der Rückreise Maria Cdristina' nach Madrid scheint voretlig zu seyn. Es schein in den däufigen Conserenzen, die sie mit Hen. Guizot häut, noch zu keinem Beschlusse gekommen zu seyn.— Leider sind wir heute ohne neuere Nachrichten aus Madrid, da die Vordeaurer Post ohne dieselben angekommen ist. Die Corvette Cassini, welche unsern neuen Unterhändler. Grasen Waleweki, nach La Plata bringt, ist am 21. v. M. zu Codir angekommen.— Im Ministerium der öffentlichen Arbeiten ist seit einigen Tagen viel die Rede von einem Betrug im Großen, den ein Ingenieur en Chef bei einer unserer Haupteisendahnen verübt hat. Es handelt sich von einer ungeheuren Quantität Schwellen, welche dem Staate entfremdet worden sind.— Die hielt deute eine nur kurze Sitzung. In derselben entwickelte Hr. Cdapuis Montlaville seinen Antrag wegen des Zeitungsstempels. Die Kammer beschloß mit großer Majorität die Inbetrachtziehung, nachdem der Finanzmister erklä sich derselben nicht.— 2 jungen waren ohne Intere Die Pairskammer nahm wegen Vermehrung des## #en für den innern Dienst ##en an. Zu Anfang der eine nicht uninteressante De lung der politischen Flück Klagschrift der spanischen Sodrevias, die in eine## kührlich eingesperrt worden Graf Montalembert griffer an wegen odrer schmachvoll nischen Flüchtlinge, welche sehr absleche. Der Kriegs ehrlich die Regierung und das die beiden Pentionalt wieder in völliger Freide# weiteren Devatten ging ordnung über.— Renten 3 pSr. 34½ Großbrit London, 5. April. Chromiele bestätigt die Truppen nach Lissadon a dem Beisatze, dieselben wi memirals Parker gestellt wi Schiffebesatzung zu vermed Junen zu besetzen.— D Pariser Cortespondenz zu sry vordanden, daß jetzt, u Französischen verdrängt,## sic gunstiger gestalten wür nigin zu solchen Extravaga der Regierung für unsäb### gänzlich gescheitert und au Salamanca vernehme man, Landes zu beden im Star die portugiesischen Angeleg werde Spanien auf indir## dem man einige Tausenk zen in Portugal Dienste Observer spricht den W möge die Eröffnung des (wovon die liches heut geden) bei Gelegenbeit der Oderhauses nach Ostern erten.„Die Gelegenheit“ settene und die dekann freundliche Gefälligkeit de gls nicht ganz unwahrsch Die Herzogin von Kent lich krank.— Man schi d.:„Die Auswanderung zen sagen, es würden seld nicht ausreichen, um alle, schaffen. Von den Besitzu derrn wollen 1300 Famil Nordamerika und sie de magt, ihnen in L###r### sodrt zu desorgen. Der der Kosten, die andere H wanderer. So sehen wir Sändern Europa's, wo tische Misere derrscht, au nerschaaten anzutrefsen sin wädrt die Einwanderun kenger Progression fort; #no 50,100 dieser Unglü min, die der Stadt mink Doche Unterhalt kosten. om Kem tödtlicher Kr man zur Aufnahme der mithen müssen, die 4 Zadi der Todesfälle ist deutend, daß von einem Leichen gar keine Rede Aerzie dat bereite verd In einigen Gegenden vo bereits neue Kartofseln vielen Haushaltungen Die Brooptaise sind ab der Hauptstadt ermäßigt den 8. einer weiteren — Du Herzog Deoons seine Pächter die Vertn großen Gehegen verordn gleich dem Observer ur siimmtheit wissen, daß das Quartal=Einkomm Abschlusse gelangt, sehr Vergleiche mit dem en vorigen Jahres einen zuwachs derausstellen m von den Zoll. und S dinsichtlich der übrigen derige defriedigende Zu dauert hade.— In In der uns gestern der in Basel erscheitional Zeitung“ waren wärze überpinselt und (M. J.) Die Sorgsalt dn die regelmäßige Brod. groß, daß gegenwär. dier und Havre fahwaren nur 2 in diein dampfböte zum nämlisind. So gebt alse n meist mit Getreider nach Havre für die us dem Schienenwege. (A. Pr. 3.) eich der Minister des Inmmersitzung die Gredit. Fonds(wie alljährlich übert er u. A.:„medi mentsgeld nothwendig. ge der Theuerung Unuch dieselben schleunigs man doch nicht wacheimen Pläne und Ma. r zu leicht sich geneigt lichen Umstände, diese Levensmittel zum Vorschaften auszubeuten.“ klärt, aus den Geheim= zu machen. Sollten gemacht werden, dann — Die Union moUnterrichtsgesetz wirklich würde und die Minister e dasselbe durch unverwerde. Man spreche in Unterrichtsratd geden abdange, dem zwei getrum untergeordnet s#on idrem Spezialratd und eien Schulen mit einem Geistlichen und Weltssen Details noch nicht Conserenzsälen der Den viel von der Abderu. besedl in Africa.— Due seine Colonisationsverhaben.— Nach us Algerien war dort dasür, daß Abdel=Kader n w e r d e, t i g e n d e t w a t ernihmen.— Der 25. Beneral Consul zu 2l. Hrn. Garnter ernannt. einen Consular=Agenten. e. Graf rpponv. isl eben entgangen. Auf dem rend, gingen die Pferde es gelang nur der ungeAutschers, sich der Pferre zu vermeiden.— koie ingen eifrig sort. Der zenger gidt wieder ein vom 31. März von ihr, ichtheit einsteden zu wei ast gleichen Indalts mi siede 84 uns. Bits., sweride Bariante:„Lol# er Valet gesagt, da sie yerin geworden und inst in München zu restus Paris, 6. Aprll. rd heute Abend aus Lon#is Messenger zufolge und bereits vom#0. empfangen worden.)— ckreise Maria Cbristina“ ig zu seon. Es schein inzen, die sie mit Hrn. nem Beschlusse gekommen wir heute ohne neuere da die Bordeaurer Post ist. Die Corvette uen Unterhändler. Grasen bringt, ist am 21. v. M. Im Ministerium der t einigen Tagen viel die im Großen, den ein Inir unserer Haupteisendadelt sich von einer ungein, welche dem Staate entDie Deputirtenkammer Sitzung. In derselden Montlaville seinen Antrag 18. Die Kammer beschloß Indetrachtziehung, nachdem der Finanzmister erklärt datte, er widersetze sich derselben nicht.— Die sonstigen Verhandjungen waren ohne Interesse für's Ausland— Die Pairskammer nahm deute den Gesetzentwurf wegen Vermehrung des Effectivdestandes der Nr#en für den innern Dienst mit 110 gegen 4 Stim#en an. Zu Ansang der Sitzung entspann sich eine nicht uninteressante Debatte über die Bedandlung der politischen Flüchtlinge aus Anlaß einer Klagschrift der spanischen Generale Banso und Sodrevias, die in eine französische Festung willkührlich eingesperrt worden. Hr. Dubouchage und Graf Montalembert griffen die Regierung destig an wigen odrer schmachvollen Behandlung der spanischen Flüchtlinge, welche mit der in England so sehr absleche. Der Kriegsminister vertbeidigte na ehrlich die Regierung und führie den Umstand an, das die beiden Pentionaire scvon seit 6 Wochen wieder in völliger Freiden soven. Nach einigen weiteren Devatten ging die Kammer zur Tagesordnung über.— Renten 78, 65; 116, 65; span. 3 pt. 34½ Großbrittanien Londen, 5. April. Die heutige vorningEhromiele bestätigt die Absendung von MarineTruppen nach Lissadon am Bord des Sidon mit dem Beisatze, dieselben würden zur Verfügung des nemirals Parker gestellt werden, entweder um seine Schiffebesatzung zu vermedren oder das Fort St. Julien zu besetzen.— Die limes geben in ihrer Pariser Cortespondenz zu versteden, die Hoffnung sry vordanden, daß jetzt, wo der engl. Einfluß den Französischen verdrängt, die span. Angelegenbeiten sic günstiger gestalten würden. Die Pläne, die 25 nigin zu solchen Extravaganzen zu drängen, daß sie der Regierung für unsädig erklärt werde, schienen gänzlich gescheitert und aufgegeben zu seon. Von Salamanca vernehme man, daß er die Finanzen det Landes zu beden im Stande sev. Odne direct in die portugiesischen Angelegenheiten sich zu mischen, werde Spanien auf indirecte Weise einschreiten, in. dem man einige Tausend enklassene span. Soldaven in Portugal Dienste nehmen lasse?!— Der Observer spricht den Wunsch aus, die Königin möge die Eröffnung des neuen Parlamentspolastet (wovon die liches heute eine lange Beschreidung geden) bei Gelegendeit der ersten Versammlung des Oderhauses nach Ostern mit ihrer Gegenwart beehten.„Die Gelegenheit“— sagt er—„ist eine seltene und die dekannte Liedenswürdigkeit und freundliche Gefälligkeit der Königin läßt die Sache als nicht ganz unwahrscheinlich vorkommen.“ Die Herzogin von Kent ist seit einigen Tagen ernst sich krank.— Man schreidt aus Dublin vom 3. d.:„Die Auswanderung ist so stark, daß die Agenzen sagen, es würden selbst 100 der größten Schiffe nicht ausreichen, um alle, die es wünschen, fortzuschaffen. Von den Besitzungen eines einzigen Gutsderrn wollen 1300 Familien Reitzaus nedmen nach Nordamerika und sie daden einen Agenten deaufsragt, ihnen in Liverpool Gelegenden zur Uebersohrt zu desorgen. Der Gutsderr trägt die Hälfte der Kosten, die andere Hälfte übernehmen die Ausmanderer. So sehen wir denn, daß in denjenigen Händern Europa's, wo die größte sociale und politische Misere derrscht, auch die größten Auswandenerschaaten anzutreffen sind.“— Auch in Liverpool wäbrt die Einwanderung armer Iren in erschrei kenger Progression fort; im Monat März allein und 50,100 dieser Unglücklichen dort derübergekon mun, die der Stadt mindestens 8— 900 Pfd. di Boche Unterhalt kosten. Viele davon tragen schon om Zum tödtlicher Krankdeit in sich und so dat man zur Aufnahme der Ziederkranken große Lokal mitthen müssen, die 4— 500 Kranke sassen. D Zadi der Todesfälle ist unter diesen Leuten so dedeutend, daß von einem ordentlichen Begräbniß der Leichen gar keine Rede ist. Die Zahl der ArmenAerzie dat bereits verdoppelt werden müssen.— In einigen Gegenden von Connaughi(Irland) sind bereits neue Rattoffein geärndtet worden und vielen Haushaltungen regelmäßig in Gebrauch. Die Brooptaise sind abermals von vielen Bäckder Hauptstadt ermäßigt worden und man sieht su den 8. einer weiteren Preisderadsetzung entgegen. — Der Herzog Devonsdire hat aus Rücksicht für seine Pächter die Vertigung aller Hasen in seinen großen Gehegen verordnet.— Der Clobe wi gleich dem Observer und dem Standard mit Be simmtheit wissen, daß der amtliche Bericht über das Quartal=Einkommen, der heute Abend zum Abschlusse gelangt, sehr erfreulich aussollen und im Vergleiche mit dem entsprechenden Quartal des vorigen Jahres einen sehr bedeutenden Einnadme= zuwachs derausstellen werde; namentlich gelte dies von den Zoll= und Stempeleinnahmen, während dinsichtlich der übrigen Einkommenszweige der seitderige defriedigende Zustand unvermindert forigedauert hade.— In Folge dieser günstigen Gefüchte sind die englischen Fonds ½ pEt. gestiegen; auch die spanischen gingen döher in Feige der Kunde von dem Ministerwechsel in Spanien. Man sogte, Hr. Henderson, der Agent der englischen Inhader spanischer Schuldpapiere, dabe dereits eine lange Conserenz mit dem neuen Finanz= minister, Hrn. Salamanca, gehadt und die erfreulichsten Zusicherungen erhalten.— Auch die portug. Zonds stiegen 1 pEr.— Consols 88½ 4 Meric. 21½ S 22; span. Urd. 23% 2 24; pass. 2 5¼; deserred. 16= 16½; 3 pét. 35 4 ½; Portug. 34½ à 35½. Italsen. Rom, 26. März. Nach so eden von Ravenna erhaltenen Privatnachrichten errichtet man daselbst gegenwärtig auf döderen Besedl eine modile Colonne von 500 Mann Insanterie und einer Escodron Cavollerie nedst zwei Kanonen, um gegen twa ausdrechende Tumutte sogleich kräftig und ziirksam einschreiten zu können. Wahrscheinlich wird dasselde System auch an andern in ähnlicher Lage befindlichen Orten angewendet werden. Daß durch das Censuredict erregten Mißvergnugen nicht die mindeste Spur mehr vordanden, dat sich gestern bei der Feier des Mariensestes aufs glanzendste bewährt. Wahrhaft unglaudlich war der Enthusiasmus, mit dem der Popst bei und nach dem Zuge nach S. Maria della Minerva von der zahllosen Volksmasse begrüßt ward. Kaum war der Papst auf dem Balcon des Monte Cavallo erschienen, als auf sein Zeichen mit der Hand auf einmal die tiefste, lautloseste Stille derrschte. Er sang die Stropden, das ganze Volk stimmte ein, bei der Benediction siel Alles auf die Anie, worauf der unendliche Judel von Neuem begann.— Die dis jetzt unterbrochenen Zeitschriften werden in der nächsten Zeit sämmtlich wieder erscheinen. (N. Schweiz. asel, 5. April. Nach dem Journist der durch deutsche Blätter bereits bekannte Aufruf zur Revolution und zur Gründung einer deutschen Republik, auch unter den deutschen Handwerkern in Genf verbreitet worden. Jenes Blatt warnt die Arbeiter, sich nicht verführen lassen, da sie sonst die einzigen Opfer seyn werden, weil die Verführer sich gewödnlich bei Zeiten sichern wissen. Eben so werden noch andere revolutionäre Flugblätter daselbst verbreitet, welche auf den Ausbruch einer Krisis dinzudenten scheinen. Zürich, 4. Aprll. Der Vorort tdeilt mit. teist Kreisschreidens die Antwort des Standes Luzern mit hinsichtlich der Anfrage des Vororts über die Rüstung des Sonderbundes. In dieser Antwort wird die angeblich immer noch bestebende Partei der Revolution und der Anarchie und die auf die Erfabrung gestützte Notdwendigkeit der Vertheidigung als Grund angegeben und die Behauptung, daß Offensivgelüste im Hintergrunde stecken, mit großer Entrüstung zurückgewiesen. Ueberhaupt ist die Sprache, wie zu erwarten stand, keck und trotzig. Der Vorort erklärt nun, seine Mittel schöpft zu boden, und stellt das Weitere der Tagsatzung anheim.(3. 3.) Griechenland. Atden, 21. März. Ueber den höcst freund. lichen, ja enthusiastischen Empfang, welcher dem Kronprinzen von Bavern bei seiner Ankunst in Patras zu Theil wurde, sind von Augenzeugen vielsache Erzählungen in Umtauf; ich bebe daraus nur dervor, daß die Bevölkerung der ganzen Stadt zum Molo hinausgeströmt war, um den Prinzen judelnd in sein Absteigquartier zu begleiten. De ganze Weg war mit Lorbeerreisern und Oleanderzweigen dicht bestreut, und die freudige Menge drängte sich mit den Zweigen in der Hand bis in die Gemächer des fürstlichen Gastes. Der Prinz war darüber sichtbar gerührt. Aber ein wahrer Freudensturm brach los, als der dem Prinzen entgegengekommene Adjutant Sr. Maj. des Königs vom Balkon aus dem Volke erklärte, daß Se. k. Hoheit noch den folgenden Tag in Patras verweilen werde. Ein glänzender Ball wurde veranstaltei, und Jubel und Freude nahmen zwei Tagekein Ende.— Der Kronprinz empsing im Laufe der verflossenen ersten Woche seines diesigen Aufentdaltes das diplomatische Corps, die Minister des Königs, die Präsidenten des Senats und der Kammer, dann deide gesetzgebende Körper seldst, den Hofstaat, die Ossiziere der Garnison und, von dervorragenden Fremden, die eden in Atben anwesend sind, die Fürsten Dentici aus Neapel. Erstaunen vernehmen die Griechen die Leichtigkeit und Sicherheit, mit welcher sich der Prinz in ihrem Idiome ausdrückt, und freuen sich herzlich über die Liede und Andänglichken, welche derselbe für seinen königl. Bruder und die Königin bei jeder Gelegenheit an den Tag legt.(9. 3. Atden, 21. März. Se. köaigl. Hobeit der Kronprinz von Bayein verweilt seit acht Tagen in unseter Stadt. Die kostdare Zeu seines kungen Aufenthaltes, der nur der königlichen Zomilie ge. widmet ist, nimmt freilich auc die von einer so boden Stellung unzertrennliche, täglich sich wieder holende Audienzertdeilung sehr in Naspruch.— Die jechtsch türkische Angelegenden macht eine Dause, doch nur eine scheindare; denn ganz zuverlässigen Nachrichten zufolge ist die dereits in viden in einer Oepesche ausgedrückte Ansicht des Zürkten Merternich ganz zu Gunsten Griechenlands, und der Sstreichische Internuntius, Hr. Graf Stürmer, dei die Weisung erdalten, in diesem Smne und in keinem andern auf die Pfortenminister einzuwirken. (N. C. (Der neueste Pariser National gibt die angedlich der franz. Regierung zugekommene Nachricht von dem Sturze des Ministeriume Colertl, was jedoch noch sehr der Bestatigung zu bedürfen Nordamerika. Die neuesten über Havre und England eingetrosfenen Nachrichten aus New. York sind vom 10. März. Sie dringen aus den Vereinigten Staaten selbst nichte Neues von politischem Belange. Der Bucatan. Schooner Atrenid datte von Gampeschy Trauernachricht überbracht, daß das englische Postdampsschiff Iwerd den 12. Februar an der nordöstlichen Spitze von Alacranes scheiterte, woi 60 Personen idren Tod in den Zluden sanden. Man datte von Campeacho aus Verunglückten Hhife gesandt; die nädern Details sehlen noch.— Aus Nw=Orleans ersäott man, daß General Scott am 20. Fedruar in Tampico angelangt war und sofort für alle von den americanischen Truppen besetzten Gegenden Merico's das Ariegbgesetz proclamirt hatte. Er erklärte, daß Jeder, der sich einer Plünderung oder Unordnung schuldig mache, ohne von seinem commandirenden Offizier die ausdrückliche Anweisung vorzeigen zu können, alsbald vor ein Ariegsgericht gestellt werden solle. Die übrigen Nachrichten vom Kriegsschauplatze lauten eben so widersprechend und unbestimmt, wie schon seit mehreren Wochen. Es dieß. Santa Anna habe die völlige Räumung von Bera Gruz und das Zurückziehen der mericanischen Truppen ins Innere besohlen. Andererseits wurde behauptet, daß die Amerikaner sich keinetwegs fangen lassen, nicht während der gelden Fieder=Zeit dort dleiben, sondern alsbald gegen die Hauptstadt Merico vorrücken würden. Nachschrift. Beim Schlusse unseres Blattes sehlte noch die neueste Beiliner Post. Auch waren uns die Pariser Nachrichten vom 7. d. noch nicht zugekommen. Vermischte Nachrichten. In der Sigung der Franzosischen Akademie am 22 März ward em Schreiben des Gecretatro der Akademie zu Reapel vorgelesen, in welchem derselde anzeigt, daß ein Wunderzt im dortigen Milttan=Hespital, Ramene Cervellert, das Mittel erfunden dabe, den Blasenstein durch Anwendung der Electrietät zu zermalmen. Er beschreibt unter Anderm einen Fall, wo dieser Mittel mit vollkommenem Erfolge angewendet wurde Der Blasenstein ward mit dem Draht einer Voltaischen Batterie in Verbindung gebracht, und innerhalb einer dalden Stunde war er auf schmerzlose Weise so weit zermalmt, daß er auf naturlichem Wege ausgeschieden Aus der Moldau wird eine eigenthümliche Art von Bestrafung der Majestätebeleidigung berichtet. Der Bejar Shika in Roman datte den Fürsten Stourdza einen Räuber genannt; Versuche, ihn zur Catiefaction zu bewegen, wurden drutal zurückgewiesen. Darauf reiste der Minister mit dem Metropeltten unter dem Schutze einer bedeutenden Abtbeilung Kosaken nach Roman, ließ die Popen zusammenrufen, die Glocken läuten, den Bosaren Shika in die Kirche dringen, und in seinem und der Gemeinde Beiseon eine Messe„für seinen Verstand“, lesen. Der Bosar wurde darauf in ein nades Kloster abgeführt. In Belgischen Blattern liest man:„Vergleicht man die Jahre, in welchen im Laufe des letzten Jadrdunderte Theuerungen stattgefunden haben, so ergidt sie folgendes Resultat: Es trat periodisch, d. v. alle 10 bis 12 Jahre ein Miswacs ein,— das 54. Jahr war gewöhnlich das schlimmste,— 1762, 1772, 1782, 1793— 94, 1804, 1615—16, 1825—26, 1836— 37, 1646— 47. Die im Johre 1793— 9:, stattgefundene große Hungersnetd scheint mit der des gegenwärtigen Jahres zu correspeabinen. In einer Zeitschrift wurde neulich ein Gestessen deschrieben, werin es unter Anderm dies:„Gegessen wurde sehr viel; wie viel aber getrunken wurde, das mag vielleicht Gett nur wissen." Der Censor strich das mag otel leicht. Auf Befragen gab er als Grund an: „Ist ein Zweifel an der Allwissendeit Gottes.“(K. 3) Zu Lewen schlos kürzlich eine Frau, die schon vier Gatten degraben datte, ihre fünfte Ehe mit einem Manne, dem bereits zwei Frauen gestorden waren. Locales und Provinzielles. * Schreiben aus Greven, 8. April. In dem Schreiden von der Ems u. 81 des Merkurs) in nicht viel Wadres noch Wadrbeitsliede zu entdecken, wobl aber die Unkenntniß des Verfassero in Betreff seines Gegensandes. Er scheint zu glauben, daß die Arbeiten zur Verdesserung der Schifffadrt Greven zu Gefallen geschäden, und nicht zu wissen, daß die Verbindung der Emsbüfen auch mit den entfernteren Theilen der Provinz durch Beschaffung der mindestmöglichen Transportkosten der Zweck ist.— Er hält es für ein wichtiges Ereignis, wenn ein Schiffer, und noch dazu ein unerfadrener und mit dem Fahrwasser nicht bekannter, sich festfährt;— weiß nicht, wie wenig die Einkribdungen kosten und meint, daß man dafur eine Chaussee dauen konne;— glaubt, das die Landfracht auf einer Chaussee nicht mehr koste, als die Schifffracht; weiß nicht, wie erfolgreich die Hannöversche Regierung auf der Stromstrecke von Merpen dis Heede in jenen sandigen Gegenden gewirkt dat, wo vormals zur Sommerzeit die Schifffadrt ganz darnteder lag:— bedauptet, daß das Fahrwasser auf der Eme zwischen Greven und Rheine nicht verdessert sey, wo doch schon zwei Drittel der vordanden gewesenen schlechten Stellen weggeschafft sind, und alle Tage ties gebende Punten“, dier ankommen, welche früher bei dem biederigen Wasserstande nicht dis hier gelangen konnten, deren Bemannung die idnen gewordenen Vortheile freudig anerkennt;— und glaubt am Ende wodl gar, durch Seufzen und Bedauern den Kridbmeister mit seinen Leuten von der ihm verdaßten Arben verscheuchen zu können. 0 senets eimpfichta:!— Wozu kann es dienen, Bedauptungen weitläufig zu widerlegen, von deren Ungrund jeder mit den Verdaltnissen Bekannte odnedtes überzeugt ist, oder weiter üder einen Gegenstand zu schreiden, welcher schen lange vorher von Sachverständigen gründlich untersucht, in döchster Instanz entschieden und zur Ausfuhrung gebracht wurde, ede noch der Vertrag mit Hannover demselben das Siegel aufdrückte. Also Punktum! B. *) Vom 16. März bis deute sind dier 52 Schiffe mit Getreide und andern Kaufmannsgutern angekommen. Eisenbahn=Wesen. Berlin. In der Gesammtsitzung der Akademie der Wissenschaften am 25. Fedruar las Herr Greile üder ein ein faches Mittel, das Ausweichen der Wagenräder aus den Schienen auf den Eisendahnen zu verdindern.— Dies Ausweichen der Wagenrader verursacht, wie es die Erfahrung geledre hat. die schwersten und auch woßl die baufigsten Unfälle. Achsen- und Raddruche, Schaden durch das Feuer und durch das Springen von Kesseln und Dampfroh ren sind weniger gefahrlich und weniger hausig. Ge rade gegen die großte Gefahr, das Ausweichen der Räder aus den Schienen, ist aber jetzt auf Gisendah. nen der Schuz so gering und so unzureichend, daß er Fälle gidt, wo der Unfall nothwendig entstehen mu#. und daß es zu verwundern ist, daß er nicht noch ofter vorkommt Der einzige Schut gegen das Uedel besteht jegt allein in den 1. dochstene 1½ Zol hoden Spurkränzen der Wagenräder, und wenn irgendwo dei dem Stoße zweier Schienenstucke das eine uder und auch neben das andere vorspringt, oder eine Schiene park abhängig sich gesenkt hat, so kann es. da die Wagen, auch auf schnurgerader Bahn. niemals geradlinig, sondern immer in langgestreckter Schlangenlinie fortrollen, sehr wehl kommen, daß der Spurkranz eines Radet auf den Kopf der Schiene hinaufgesprengt wird, wo er dann auch unsehldar an der äußeren Seite der Schiene von ihr herunterrollt.— Run gidt es. diesen Unfall zu verhindern, ein sehr einfaches. vollkommen sicheres und verhält nitzmäßig wenig kostdares Mittel, welches auch schon z. B. bei Dudlin, angewendet worden ist. Ge de steht in holzernen Schutschienen, die man porallel mit den eisernen Schienen und zwischen denselden auf das Grundwerk der Bahn befestigt Sie mussen so angebracht werden, daß sie den kauf der der Rader, so lange dieselden in den eisernen Schienen bleiden, durchaus nicht hindern oder hemmen, sondern erst daan von den Rädern derahrt werden. wenn ein Spurkranz auf die eisernen Schienen#inaufgelangt ist und dann die Rader in die Bahn zurucktreiden. Dabei müssen sie so fark und fest seyn. das kein jemals hier vorkommender Seitendruck sie wegschieden kann. Die Schutzschienen destehen in 6 Zol dreiten und 8 Zol hohen Holzern, die auf die Gaden von Querhoizern aufgekammt werden, welche ihrerseits in die Quer. Unterlagen der Bahn eingekämmt und in dieser Einkammung durch Schraubendeizen festgehalten werden, auf welche Weise keine Gewalt vermag, sie aus ihrer Stelle zu rucken, während sie so hoch über die eisernen Schienen emporragen, das die Räder niemals uder sie hinwegspringen konnen, so daß sie mitdin, so angeordnet. in der Ddat einen vollkommen sicheren Schud gewähren.— Die Kesten dieser Schuzschienen, die sich auch sehr wohl an schon vorhandenen Eisendahnen andringen lassen, würden die durchschnittlichen Kosten einer Eisendahn um etwa 5 pSt erdoden, die Erhaltungskosten etwa 2 pro Mille der Baukosten der Eisendahn wegnehmen. und wenn;. S der Reinertrag einer Eisenbada 5 pCt. des Anlage Kapitals beträgt, so wurde dieser Ertrag entweder um 4½ pro Mille vermindert werden, oder wenn die Verminderung nicht Ktattsiaden soll, so mußte man die Fahrpreise um 9 pGt. er##ehen. Das Letztere in ader auch ohne alles Beden. ken vellkommen zulassig, und et ist gewiß nicht zu furchten, das deshald die Benntzung der Eisendaha abnehmen würde. Gie würde eher zunehmen Denn wenn z. B. Jemand jetzt fur eine 20 Meilen lange Fahrt 1½ Tdir bezahlt, wird er gewis auch gern noch 4 Sgr. mehr bezahlen, wenn er nun versichert is. nicht mehr verstummelt oder gar getodtet zu werden. Die Eigenthümer der Eisendahnen ader wür den, wädrend ihre Einnadme sich nicht vermindert. noch den Gewinn daben, daß ihnen dann weniger Wagen durch Unfälle zerbrochen werden. wührend die Verstummelung und T.dtung von Menschen, die sich adwenden 1A#t, nicht mehr ihr Gewissen delastet. Auch noc die Unfalle von Achsen und Radbrüchen würden die holzernen Schuzschienen mildern.— Der Vortrag des Herrn Erelle wird gedruckt und nebst der Zeichnung bekannt gemacht werden Personal=Chronik. Rinden. Der Oderlandesgerichts=Assessor Mige zu HobenLimburg, ist zum Assessor bei dem Furstlich BentheimTecklendurgischen Land= und Stadigerichte zu Ryeda erGewerbliches. Die dem Fadrikanten C. F. Schildknecht zu Berlin unterm 4. Juni 1845 und 26. Fedruar 1846 ertheilten Patente auf durch Modell und Beschreidung nachgewiesene Verrichtungen zur Controllirung der Droschkenkutscher sind erloschen. Leise Anfrage. (Eingesandt.) Dorsten. Bor einigen Jahren vereinigten sich hier 3 oder 4 zuchtige Jungfrauen, um sich der R#adtischen Krankenpflege zu unterziehen. Der Vorsatz word mit Dank angenommen, der De. Gedregondi unterrichtete sie in den kleinen chirurgischen Manipulationen, es wurden Beiträge gesammelt, ein Häuschen ihnen gemiethet, und die Gache trat ins Leden. Drei ehrenfeste Frauen unterzogen sich der Verwaltung der Beiträge sowoll von den Bürgern als auch von der Stadt, die jährlich 50 Thlr. beitrug. Die Sache trat schon ins Leden, Reiche sowohl als Arme waren mit der Pflege, dieser Schwestern sehr zufrieden. ader jetzt mußte der Zeind Unkraut Ktreuen. Bekannt sind die Zerwürfnisse, welche die Goßlersche Geschichte verursacht haden. Es hies auf einmel, die Stadt= Verordneten wollten den geleiteten Beitrag nicht länger bewilligen; sie sollen sogar den indolenten Antrag gemacht haden, das die drei Frauen Rechnung von den verwendeten Geldern legen sollen; ja soger Einige sollen sich des Ausdruckes bedien: haben:„Sie wollen unseren Goßlerschen Kloppen nichts geden, jegt wollen wir auch den Gedregondischen Kloppen nicht: mehr reichen."— Einsender dieses spricht nor von Hosensagen; allein im Interesse der Stadt und der armen Burger tragt er darauf an, daß die Sache der Oessentlichkeit übergeden werde, denn Alles muß jetzt offentlich geschehen. Bekanntmachungen. Bekanntmachung. 18560 Es sollen hoherer Anordnung gema# 600 Stuck leere Mehlfässer offentlich an den Reistdietenden genen daare Bezahlung aus den diesigen Magazin=Beständen verkauft werden. Der desfallsige Verkaufs Terwin is auf Donnerotag den 15. April, Vormittags 10 Uhr anfänglich, anderaumt worden, und werden die Fässer in einzelnen Partien ausgesetzt werden. Aauflustige wollen sich deim diesigen Proviant= Amte auf der Georgen=Commende einfinden Munster, den 8 April 1847. Königliches Proviant= Amt. Holz (18489.2.1) Am Montage den 12. April des Vormit tags 10 Uhr sollen in dem am Kanal unweit der holzernen Schleuse delegenen Altendrock Busche 20 Klafter Buchen=, 32 Klafter Eichen und weiches Holz, 4400 Wellen. 10 Hausen Eichen Abfall, Giche und 1 Buche meistdietend verkauft werden Kauflustige wollen sich daselbst einfinden Lohkampff. 18561) Am Montage den 12 April c., Morgene 9 Uhr anfangend, soll das Waarenlager und#o##### liar Vermogen der in Concurs gerathenen Wittwe Gasp Kenig dierselbst, bestehend in seidenen Zuchern Atlas. Merino, Kattun. Hosenzeug. Handschuden. Garn. Spiten, so wie Betten, Leinen, Copha. einem großen Geeretair 2c., meistdietend gerichtlich verkauft werden. Warendorf, den 8. April 1817. Kortes. Verkauf von Grundstücken. (18561 2. 2) Die Erden Kuille zu Uhaus werden am Montage den 26. April d. J. Nachmittags 2 Uhr die ihnen zugehorigen, in Ammeln, Xsp. Thaus, unweit des Fürstlichen Jägerhauses in einem Gompler belegenen Parcellen Busch= und Ackergrandes. zusammen ungefadr 20 Morgen groß, mit dem darauf stedenden Häuschen an Ort und Stelle offentlich zum Verkaufe aussetzen, wozu Liedhader eingeladen werden Thaus, den 29 März 1817. Zur gefälligen Beachtung: (18563) Um den Wünschen des geehrten Dubll. is nachzukommen, dade ich zum Sonntag den 11. April mit obrigkeitlicher Bewilligung noch eine thestralische Vorstellung veranstaltet, zu welcher ich mir erlaude das verehrungswurdige Pudlicum ganz gehorsamst einzuloden Laura Ernst, Schauspieleris vom Stadt=Theater 12 Nachen 627.2.6) Gemstag ben 10. April wird der usterneichnete unter gefalliger Mitwirkung der geehrten Mitglieder des Musik=Vereins im Gerbaulet. schen Saale ein jeden, worin J. Haydn's Jahreszeiten zur Auffuhrung kommen. Anfang 6 Uhr. Einteitte=Karten zu 15 Sgr. sind in der Cop. enrathschen Buch. und Kunsthandlung und Abend## in der Kasse zu daden. Sudscriptions Eisten werden wigen Kürze#n Zeit nicht eirenliren. C. Müller. (1364) Unsere persönlich in Paris eusgewählten Waaren, in Seide, Mousseline de laine, Jacconets 2c., ferner in Longss#awis, auch Umschlagetüchern 2c., haben wir emffangen und empfehlen dieselben bestens. Glass& Egeling 18514. 3. c) Iu Hause des Obersten# steden Versetzungshalder verschiedene Modilten Madagoni- und Kirschbaum Holj. gel. eine Stagere. Rochmaschine Bi5. Desen der Hand zu verkaufen, und konnen täglich Nachittagt von 3— 6 Uhr besehen werden 18513. 2. b) Ju einer Material; und Gerbwaaren-Handlung einer großen Stadt am Rdein i# für einen mit den notdigen Borkenatnissen versehenen jungen Mann katholischer Confession eine Lebrlungs= stelle offen. Kost und Logis erhält derselbe gegen billige Vergütung im Hause des Princhpalt Frankirte schriftliche Anfragen unter Lu. F. K. 11 besorgt die Expeditton dieses Blattet und nahere Auskunft ertheilt Herr Reutmeister Rocke u Soin 18565 Die in dem Hause des Medgermeißters Löne in Katthagen# i2 bieder von dem Posweretair Jahn gemiethete Wohnung. destehend in 5— 7 Pieten, Ruche, Boden und Aeuer. Reht 18 mietden und kann sofort bezogen werden. 18566) Ullen Verwandten, Freunden und Bekannten viermit ein herzliches Ledemoyl, mit der Bitte, ihrer in der schönen Aussicht bei Hamm i# J. 3. und Krau. Spiekerdof.V 41 Keden mehrere angemodtirte Zimmer zu vermiethen Entbindungs=Anzeig: 18568) Die heute erfolgte gluckliche entbin. dung meiner Frau, ged. Bachosen von Gct ven gesunden Knaden zeige ich Freunden und ndten ergedenst on. ittingen, den 8. April 1847. Baugen, Oderlausesgerichts Assesser. Literarische Anzeige. Die heute erschienene# 15 des Sonntagoblatteo für kathol. Ehristen enthalt: 2. Am Grade des guten Hirten.(Gedicht.) v. Gedachtnitrede, bei den feierlichen Ereguten für den erwählten Bischef Dr. Georg Kellermann in der Kathedral= Kirche 1# Munster gehalten- von dem Domkapttular Dr. Kradde. c. Bericht über die Beerdigung und den Trauer= Gottesdien ft. Wir haden die Auflage dieser Rummer vergröpert und konnen sie dader auch einzeln. 1½ Sgr. abgeben. Munster, den 10 April 1897. Abstpägte Bechanstuse Angekommene Frei de. Im Munnerichen Hofr(“; Rülckens Nachfolger, I. Bol## er. Se. Durchl. der Erdprinz von Bentheim= Steinfurt nedst Dienersch. a. Steinfurt. Graf v. Schaetberg a. Arukendeck. Wiens, Asses or a. Burgseinfurt. Ringel. Professor a Hanau. Rottersen, Zabrikant a Chemniz. Hemerle a. Koln, J. Schlieper a. Herdecke. W Roder a. Offendach, Riedsamen a. Mannheim, Kaufl. Im Konig von Eugland(Gerdaulet) Windhorst nedst Fam., Justiz=Rath a. Münster. Lenzmann, Lange. Oeconomen a. Unna., Lohmann a. Rotterdam, Rees a. Ossenbach, Revigand a Mettmann. Auffermann a. Iserlohn, Märck a. Frankfurt Kaufleute. Det Tasdene. Krauß a. Augsdurg, Meiknecht a Mettingen, Kaufleute. Freise, Kaufm. a Bieleseld. Diese Zeitung erscheint täglich, Montags ausgenommen, und koster dier 2 Thlr. 10 Sar., auswürts portofrei 3 Thir 15 Gzr. dalbjährlich. Nro. 87. Deutsch . Die neueste Allgem. nachstehendes wichtiges AktPatent, die Bildung ne schaften be Wir Friedrich Snaden, Konig von Preuß sund und zu wissen Indem Wir beifolgend Staats= Ministerium über der im Allgemeinen Landre# zen über Glaubens= und seutlichen Kenntniß gelan Aus bewogen, dierdurch zu Wir einerseits entschlossen Staaten geschichtlich und vorrechteten uchen, der# wisch katholischen, nach wi kandesdertlichen Schutz anz in dem Genuß idrer beson helten, es andeterseus eben Wille ist, Unseren Unteride Landrecht ausgesprochene 0 greideit unverkümmert au Inen nach Maßgabe der on Freideit der Vereinian Bekenntnisse und Gottet Diejenigen, welche in it Slauden und Bekenntniß dereinstimmung zu bleiden zufolge zu einer besonderer vereinigen, oder einer solch gen diernach nicht nur vo sondern bleiben auch, inson Staate genedmigt ist, im Nichte und Ebrea— jed du 65 d, 6, 27—31 des Allgem. Landr.— dage an den verfassungsmäßige welcher sie ausgetreten sind, zun. Befindet sich eine ne H#insicht auf Ledre und anch den westsälischen 7 land anerkannten christn wesentlicher Uebereinstimn * Auast Wenn's am detl'ge Schneiet noch in m Dann— so spricht Kann der Landmar Es wird sprießen? Schnell und mächt Und kein Reif wir Anzudauchen Biun FrommerGlau In der Liebe Drum Bertral Cesti modog. Denk ich weiter, Als wenn mit den Diesmal sich nech Auch viel geist'ge