er- Gehülfen- Stellen anuar 1847. Jardon. raße.9 155 is gegen kleine Zomille zu verege. onats Ktard nach kaum am Nervensieder mein untweindrenner Anton im 8. Monate unserer rtet von meiner Seite eden Eitern und Gevorder gestärkt durch te. vonl Gottvertrauen de Laufbahn, mit der edersehen trößtend. den Schlag entsernten des Dahingeschiedenen desselben im Gebete zu 847. Bittwe: Helens Stegebaus. Petrreis porte we 1 Gzr per Petttzelle eber deren Raum omechart, müifen jedec einceritig ins dietige Intelligen Nes wietr werde Bice Betung gichen tiglich, Montags ausgenommen, und koster dier 2 Tdlr. 10 Sgr., auswirn vortofrei 3 Tdlr. git Sg Lolishels. zeige nd Freunde denachrich#n. 699 am 13. b. m. beheime Justiz=Nathihre. frühseitig gestarkt neute. in Bolge eine## Ted entrissen wurde. 1847. ernden Kinder und hwiegerkinder. userm Verlage erscherSchrift fertig und 1# beziehen(in Münger bsche Bach= und KunßShandlungen): dat ond: Eid Bayern. bekannter Actenstücke id Zusätze Wallerstein Durchl. d Klöfter. Thie. ir nach den einschlägtStuhlet und der e nach vielen Privat. Geschichte des i. 7 1es u J. Grelsüber den Con Esicht auf iegend eine em bistorischen Standateresse aller Parteien, irrigen Behauptungen ei Gelegenheit des legwurden, und the#ile hells durch besondere im verbreitet wurden, der Verfasser in Poletsächliche, documentirte während zugleich eine onstituttonellen Ledens deren Vorhaubensenn aatt= und kirchenrechtterte. Erst jegt, durch loge, wird es möglich während die bisberige u. 2. noch immer der behrte sche Buchhandlung Duums!) Fremde. se(Carl Rblden: Beicken.) 1. Hamburg. Hosens, berg a. Bremen. nd(Gerdeulet.) a. Oldenburg. R### Steele, Kleut a. MalKaufl. Gaupel a. Geeofeld, Munster. schütz. Romant. Oper Der Suc- u. Ammtter : J. Coppenrath. Nro. 27. Munster, Sonntag den 31. Januar 1847. Deutschland. * Münster, 30. Jan. Seit gestern Abend ist unsere Stadt wieder im völligen Besitz des schönen Ratphaus=Gebäudes, dessen vorderer Theil in Zoige der Eroderung Münsters durch Bernard v. Galen im Jahre 1661 in eine Hauptwache um gewandelt war. Seit jener Zeit war der StadtMagistrat in die nur durch zwei schmale Gäßchen zugänglichen Hintergebäude des Ratbdauset zurückgedrängt, die oberen Räume des Haupt Gebäudes aber lagen wüßt und leer.— Ein solcher Zustand konnte allenfalls der früheren höchst einfachen städtischen Verwaltung notddürftig genügen, ward aber peinlich bei der jetzigen umfassenden Einrichtung derselben, die außer dem Magistrat und der Stadtoerord= neten=Versammlung die Polizei=Verwaltung, die Armen=Kommission, das Servis=Amt u. s. w. einschließt. Deshald gelangte bereits unterm 13. Fedruar 1843 an den kommansirenden General des VII. Armeekerps Herin Gemral der Insanterie v. Pfuel Ercellenz die Bitte des Magistrats um Verlegung der Hauptwache in die untern Räume des naden Stadtweindauses, die von der Königlichen Regierung unterstützt, bei Sr. Ercellenz die wohlwollendste Aufnahme sand, und unter so günstigen Auspitien Am Aptil 1143; die Genedmigung des hohen KriegsMinisterlums erdielt.— Die zur Ausführung dn Maßregel ersorderlichen Verdandlungen, so wie die daulichen Einrichtungen kamen mit dem Schlusse des Jadrest 1846 zu Ende, so daß die Räumung des Ratdhauses und die Beziehung der neuen Hauptmache auf den 29. Januar anberaumt werden sonnte, wo sie um 3 Uhr Nachmittags wirklich Lattsand.— Die städtischen Behörden haben run De wichtige Aufgabe, die gewonnenen weiten Räume ## einen würdigen Sitz der städtischen Verwaltung Omzuwandein. Wir wünschen idnen den besten Er#oig des wichtigen Unternehmens, das dem schönsten Bedäude der Stadt erst eigentliche Bedeutung ge#ädren wird. *** Aus Westsalen, 25. Jon. Während ###ei der jetzigen Theuerung der unentdehrlichsten Madrungsmitt l, die Ueberzeugung von der Noth= #wendigkeit, den Unvermögendern deren Anschaffung hu erleichtern, allgemein verdreitet ist; während diese auch bei den Organen der Regierung anerkannt, und ein nges Bestreben, derselben Zolge zu * Litterarisches. (Schluß.) Gottfried Kinkel hat durch die Erzählung:„Mar gret,“ welche wir für den Glanzpunkt der ganzen Jahrdachs halten, eine wigen ihrer Wayrheit und Einfachdeit seltsam ergretsende Dorfgeschichte geliefert. Jeder Moment, jeder Pinselstrich ist dem wirklichen Leben entnommen, und, wer seinen Aufenthalt an der Uhr, in der Eisel und in andern am Rheine gelegenen Partieen zum Seudium der Velksverdältnisse und des Volkscharacters denutzt dat, der wird dier ein getreues Gemalde des katholtschen Volksledens am Rheine aufgerollt finden. Gerthold Auerdach dat durch setue süddeutsche Weichlichkeit dem gebildeten Leser die sogenannten Dorfgeschichten fast verleidet. Möge Gottfried Kinkel dieselben wieder zu Ehren bringen! Sein erster Versuch ist vollkommen gelungen und berechtigt zu glänzenden Erwartungen. Dieselde edle, einfache Sprache, wie in„Margrei“. finden wir in der„Cdaracteristik Carl Simrocks“ von Gottfried Kinkel, dem Muster einer Biographie. Es ist sehr Haracteristisch, daß Kinkel den ersten Theil seinee rhetntschen Jahrbuchs gerade zur Characteristik E. Simrock's benutzte, diesen auf dem Titelblatte gewissermaßen an die Spige der rheintschen Dichter stellte. Stmrock ist geben, eindringlichst empfohlen wurde; und— wäyrend viele Gemeinden im Ankause von Brodfrucht, und in Vertheilung des daraus gebackenen Brodes an Bedürftige, zu wodlfeileren, durch Zuschuß aus Gemeindemitteln oder freiwillige Beisteuern ermöglichten Preisen, das zweckmäßigste Ausfübrungsmittel ihrer woditdätigen Absicht erkannten, konnte in den größern Stärten die Erhebung der Madisteuer, auch von dem zum Nrmenbrode verbrauchten Roggen, als jener Wohlthätigkeit geradezu entgegenwirkend, ja gewissermaden als eine Besteuerung der Notd, Armuth und christlichen Bermherzigkeit angesehen werden.— Dieser Mißstand ist bekanntlich und zwar so viel man weiß, ganz ohne äußere Veranlassung, durch die von Sr. Majestät dem Könige desodlene Anordnung, daß den Gemeinden, oder besonderen Vereinen, die von dem, zu vorgedachtem Zwecke angekauften, vermahlnen, und zu wohlfeilerem oder unen tgeltlichem Brede an Bedürftige vertheilten Roggen erhobene Mahlsteuer aus Staatsmitteln vergütet werden solle.— Der Entstehungsgrund dieser Königlichen Anordnung ist die anerkannte Unvermögenheit eines großen Theiles der Bevölkerung, sich bei der jetzigen Theuerung die zur Ledenserhaltung ersorderliche Nahrung aus eigenen Mitteln zu verschaffen, und die hieraus hervorgebende Notdwendigkeit, diese Anschaffung zu erleichtern, folglich die hierdin zielenden Vereine der Wohldabendern von staatswegen nicht nur zu befördern, sondern auch auf angemessene Art zu unterstützen. Hinter diesem allgemeinen, die ganze Bedünftigkeit umfassenken Zweck, dleibt in ihrer jetzigen Fassung die Anordnung zurück; sie vermehrt auf Rechnung des Staats dloß in den Schlacht= und Madisteuer zahlenden Städten die Armenunterstätzung, um den Betrag der Mahlsleuer, welche sonst von dem, zur Vertheilung in Brod an Bekürftige angekauften Roggen würde zu entrichten gewesen seyn, ohne daß in den übrigen Theilen des Landes, wo die verhältnißmäßigen Staatslasten eben so vollständig, odwohl zum Theile anstatt in Mahlsteuer, in Classensteuer getragen werden, die Unterstützungsvereine und Armen an jener Staatsunterstützung Theil, oder slatt dessen sich irgend eines andern Ersatzes zu erfreuen haben.— Die auf solche Art entstehende Ungleichbeit würde aufhören, wenn die für die größern Städte erlassene Anordnung den Zusatz erhleite, daß von allem außerhalb dem Bezirke dieser Städte, in wodlfeilerem Prode an Bedürftige vertheitten Roggen, den Gemeinden oder Vereinen, von welchen jene Vertheilungen ausgeben, eine der Madisteuer gleichkommende Summe aus der Staatskasse baar gezahlt werden solle. Berlin, 22. Jan. Wir glauden auch für Schlesien nichts eden Ueberflüssiges zu thun, wenn wir Folgendes uns heute vor Augen kommende Inserat einer Lokalzeitung wörtlich hierber setzen: „Da einige der Herren Jagdderechtigten die Gnade baben, nicht zu wissen, daß Jedermann das Wild in seinen Gärten durch Schlingen, Gruden u. f. w. sangen darf(s. Allg. preuß. Landr. Tit. 9 Abschn. 4§ 145, 150, 151), so erlaube ich mir jene, so wie alle Gartenbesitzer von diesem Rechte in Kenntniß zu setzen. Gezeichnet: G. in H.e.“ Es wird übrigens die vielbestrittene Frage wegen des Ersatzes der Wildschäden auch in dieser Diät wieder mehrere Petitionen an unseren Provinziallandtag zur Foige haben. Die vordandene Gesetzgedung scheint für die modernen Zustände immer weniger ausreichend und berücksichtigt in der That, was sich aus der Zeit ihrer Emanation erklärt, die Interessen der Jogdberechtigten auf eine sehr empfindlich überwiegende Weise.— Wenn man in neuerer Zeit geglaubt hat, daß die Sache der Deutschen Zeitung jetzt als aufgegeben anzuseben sey, so befindet man sich in einem bedeutenden Irrtbum. Es baben noch in den letzten Tagen dieserhalb Konferenzen stattgesunden. (Brest. Zeit.) Berlin, 24. Jaa. Leider muß man jetzt immer wieder auf den derrschenden Nothstand zurückkommen, denn er drückt alle unsere Verbältnisse. Das Ministerium und das Oberpräsidium der Provinz Brandenburg haben allerdings erklärt und gefunden, daß der Bodenertrag des verflossenen Jahres kein allzu schlechter gewesen sey, aber das Landes=Oekonomiekollegium stellt doch den vorjährigen Kornertrag um 30 pEt. unter die gewöhnlichste Erndte, und überhaupt mag es jetzt wenig darauf ankommen, was und wie viel gewachsen ist, er handelt sich nur um Das, was noch da ist, um Das, was ausgeführt worden, und dieses Leztere Minnesänals Dichter gebildet nach den Mustern der deutschen Litteratur des Mittelalters. Wie er die mittelalterlichen Heldensagen eines Walther von der Vogelweide, eines Wolframs von Eschenbach dem 19. Jahrdundert verdolldat, so hat er auch für Gedanken und Form seiignen Productionen Nahrung aus den Werken der miunger gezogen. Als solcher stebt Simrock fast vereinzelt unter den jetzt lebenden deutschen Dichtern de. Seme Werke haben darum, wenn sie auch nicht, wie die andrer Dichter, Furore machen und stürmisch in das Rad der Zeit eingreifen, historischen Werth, sie find ein schenes Etland im wild aufgeregten Meere, wobel das Auge gern verweilt um sich daran zu laben, und, wir einst die ganze deutsche Litteratur des vorigen Jahrbunderts an den dichterischen Werken des Mittelalters, zu neuem Schaffen, zu neuem Kämpfen frische Kräfte zu sammeln. Garl Simrock ist das Bild der Ruhe, der harmonisch abgerundeten Schönheit. Hier liegt der Zauder, welcher Kinkel fesselt, welcher den an das Anschaun plastischer Formen und ruhiger Schönheit gewöbnten Kunsthistoriker bewegt, E. Simrock den Lordeer unter den rheintschen Dichtern zu reichen. Wir wollen darüber nicht mit ihm rechten, denn— wir konnen es nicht Unserer genialen Landsmännin Annette von DrosteHülshoff hat Levin Schucking im rheinischen Jahrduche ein threr würdiges Denkmal gesetzt. Mit Stolz kann der Westfale auf dasselbe hinblicken, um so mehr, da Schüpische und 19olKing den Character der Dichterin aus der westsälischen Eigentdumlichken derausentwickelt. Gern unterschreiden wir seine Schlusworte:„Unsre Dichterin wird darauf verzichten mussen, je den Beifall der großen Menge zu gewinnen, deren Aesthetik sich nach dem Winde der litterarischen Mode richtet, desto tiefer wird der Eindruck seon, den ihr sittlicher Ernst, die kristalldelle Lauterseit dres Wollens, und die ureigenthümliche Weit idres Dichteus und Trachtens auf Menschen von poetischer Organisation machen wird.“ Dem biegraphischen folgt der lische Theil, worunter:„Bertba, die Spinnerin von C. Stmrock, eine Berlingische Heldensage, ein schönes Kleinod, dessen Besig dem Jahrduche allein Jeden, der ich um die Litteratur kümmert, als Leser zuführen sollte. Was wir oben von C. Simrock sagten, trifft dier vollständig ein. Das Gedicht ist ein Kunstwerk in Form und Iubalt. Minder sagt uns:„Melusine," eis Idoll von Wolfgang Müller zu. Mag der Sänger der„Bruderschaftslieder," und der„Rbeinfadrt“ singen, wie'e ihm um's Herz ist, aber nicht einen Frieden erzwingen. den er nicht dat. Wir sahen eins des Her; in seiner Brus. den einn dur Wris in feiner s bluten, und auch damals, als er Melufine schried, es noch nicht gedeilt. Derum wußte er seiner ieyllischen Liedeständelet weder Wayrheit, noch den rechten Gut zu gher. ist außerordentlich bedeutend. Hier in der des preußischen Staats stieden wir jedenfalls jetzt unter sehr bedenklichen Verdältnissen, denn so viel sich ermitteln läßt, können die jetzt noch vorhande. nen Vorrätde an Korn und Mehl die derliner Consumtion nur noch zwischen 8— 14 Tage befriedigen. Es sind allerdings eben so bedeutende als notdwendige Zufudren aus der Lausitz erwartet worden, aber der plötzliche Schneesall verdinderte die Ankunft derselben und nun bleiden sie ganz aus, denn von Magdeburg und Leipzig aus wurde unterdessen der Auftrag gegeben, sie um jeden Preis anzukaufen. Dies ist ein außerordentlich schwerer Schlag. Die Dampfmüdlen der Seehandlung bei Potsdam mahlen allerdings fortwährend, aber für wen?— für England. Denn die Seehandlung hat nach England Lieferungskontrakte und muß nun, trotz der ungünstigen Verhältnisse des Inlandes, dadin liefern. Hülsenfrüchte sind allerdings noch in ziemlicher Quantität vordanden, aber auch hierin steigen natürlich die Preise; auf den Wochenmärkten dierselbst wurden jungst für die Metze Kartoffeln 5 Sgr. gesordert, der gewöhnliche Preis für die Meze ist jegt 3 Sgr.(sonst 9 Pf.). Aus Schlesien kommen sehr t. gurige Berichte hierder, wir können aber versichern, daß durch die Seeband. lung sehr große Quantitäten Reis angekauft worden sind, welche nach Schlesien geschafft werden sollen, um daselbst den dringendsten Bedürfnissen abzuheifen. Wenn wir recht unterrichtet sind, so haben heute drei berliner Stadtverordnete Rudien; bei dem König, um über den herrschenden Notystand Vorstellungen zu machen.(D. A. 3.) Berlin, 27. Jan. Nach einer Verordnung durste deute auf sämmtlichen Märkten Berlins die Metze Kartosseln nicht über 2 Sgr. verkauft werden. Wer einen döbern Preis stellte— ob Bauer oder Höker oder Afterverkäufer— dem wurde sein ganzer Vorratd sofort polizeilich confiteirt. Einem Bauer, welcher der odigen, gleich bei seiner Ankunft ihm mitgetheitten Instruction nicht nachgekommen war und dem Publicum einen höbern Preis stellte, wurde ein ganzer Wagen voll Kartosfeln confiscirt. Bei Kundwerdung dieses Falles stellten viele Verkäufer, was sie über die polizeilich festgesetzte Tare entnommen hatten, dem Publicum von selbst zurück. Letzteres wurde auch aufgefordert, die Uebertheurer anzugeben, oder, wenn es dies nicht wolle, sich den Mehrbetrag zurückerstatten zu lassen. Diese Maßregel gilt bis auf weitere Bestimmung für die nächste Zukunft; ob sie sich jedoch auch auf die Nichtmarkttage bezieht, ist uns nicht bekannt geworden. Auch wurde heute auf dem Markte versichert, daß mit Nächstem die bis jetzt erhobenen Marktgelder aus Rücksicht auf die doden Preise vorläufig aufhören sollen. Bis jetzt war der Marktzoll fur die Stelle, wo verkauft wurde, verpachtet, und der Pächter wird dader, wird die Maßregel momentan ausgeführt, anderweitig entschädigt werden.(B. 3. H.) Berlin, 27. Jan Unsern kaufmännischen Lesern können wir die erfreuliche Mittheilung machen, daß ernstlicher als je an der Errichtung eines besonderen Handels Ministeriums gearbeitet wird und die Wirksamkelt eines solchen, wie unzweiseldast versichert wird, in nicht allzu langer Frist beginnen dürfte. Eben so dören wir als bestimmt angeben, daß einige das Differential= System begünstigende Verordnungen in Aussicht zu nehmen seyen. So viel scheint wodl gewiß, daß dieses System, für welches sich ein höberer Beamter bekanntlich schon länger eifrig interessirt, neuerdings in höheren Kreisen wesentlich an Anerkennung gewonnen hat. Ob damit andere, sich daran knüpfende Consequenzen ihrer gleichzeitigen Befriedigung entgegengehen werden, wissen wir zwar nicht; doch schein man jedenfalls ernstlicher als je an eine natlo: nale Entwicklung unserer gesammten Handels= und Industrie=Verhäunisse zu denken. Und dies verdient freudige Aufnahme.— Bewädrie Landwiride sprechen ihre Ueberzeugung aus, daß so viel Getreidevorrath im Lande ist, um dis zur nächsten Erndte auszureichen; dennoch sind unsere Märkte sehr dürftig befahren. Diesem Zurückhalten, dem allein die übertriebenen Preise zu verdanken sind, wäre vielleicht auf einsache Weise zu begegnen; man befrachte alle der Seehandlung zu Gedote stedenden Schiffe in Amerika mit Getreide, südre sie unsern Häfen zu und bringe diese Maßregel zur Berubigung des Landes zur öffentlichen Kenntniß. Wir glauben, daß dadurch unsere Producenten sich gewiß bewogen finden würden, ihr Getreide an den Markt zu dringen, und Millionen unserer Mitdür. ger würden dieser Maßregel segnend gedenken. (Auch in England scheint die Theurung künst lich erzeugt zu seyn, und der Li###rpoal Canrier vom 20. d. meldet, daß ein einziger Piwatmann für 100,000 Lstr. Getreide aufgestapelt dat odne es an den Markt kommen zu lassen Anders soy es auch gar nicht zu erklären, wo die immense Ein. fuhr verbleide. Bloß am 20. wurden in die Zoll. listen Liverpools eingetragen: 32,113 Faß Medl, 18,910 Busdel Weizen, 4510 Faß Roggenmedl.) (B. V. 3.) Berlin, 28. Jan. Die heutige Bossische Zeit. bringt folgenden(eingesandten) Artikel:„Wird denn der zur Schmach der evangelischen Kirche— der römischen gegenüber— immer noch fortdauernde Kampf für die Wiederaufnahme des Dr. Rupp in den Gustav=Adolph=Verein nicht endlich durch Ergreisung des in der ersten Beilage der Bossischen Berliner Zeit. vor. Jahres„V 281 gemach ten Vorschlags beseitigt werden, daß der Verein öffentlich erklart:„daß sein Zweck fortan gar nicht „mehr confessionell, sondern nur der sey: Beiträge „zur Unterstützung bedrängter evangelischer Ge„meinden zu sammeln und an selbige zu vertheilen, „und mithin nicht nur Christen aller Consessionen, „sondern auch Juden, Mohamedaner und selbst „Heiden(!!, als Mitglieder ausgenommen und ihre „Liedesgaben angenommen werden könnten.“ Dann stünde der Aufnahme des Hrn. Dr. Rupp nichts mehr im Wege, und es würde sich bald zeigen, ob Streit und Factionssucht— oder Liebe zu den bedrängten evangelischen Gemeinden, den jetzt schmählich entbrannten Streit hervorgerufen habe.“ Breslau, 24. Jan. Die Nachricht in A 19 der Augsd. Allgem. Zeit. über den, zwischen dem diesigen Oberlandesgericht und dem fürstbischöflichen Consistorium(Ehegericht entstandenen Conflict, bedarf einer wesentlichen Berichtigung. Letzteres nämlich hat die ihm abverlangten jahrl chen Geschäftslisten nicht absolut, sondern nur des. halb verweigert, weil es dabei vom Oberlandesgericht als ein diesem unmittelbar subordinirtes Un tergericht mit gänzlicher Ignorirung und absichill cher Beseitigung des Fürstvischofs, dessen geistliche Jurisdiction es dierin doch letiglich vertritt und aushbi, sich bedandelt soh. Es hat jene Listen dem Fürstbischof und dieser sie dem Culusminister als dem mit Wahrung des staatlichen juris circa###a zunächst betrauten königlichen Organe übergeben; und daß das Oberlandesgericht, obgleich diervon wiederdolt amtlich benachrichtigt, dennoch mit der Grecution gegen den fürstvischöft. Consistorialpräses, Hrn. Weidbischof Larussek, und mit gewaltsamer Eröffnung der Registratuischränke in dem Amtslo# kale der fürstdischöfl. Residenz vorschritt(welchen beiden Maßregeln übrigens nicht mit dem geringsten Widerstande, sondern mit rein passivem VerUnter den lyrischen Gedichten findet sich Gutes und Schlechtes. Wertbvolles und Wertdieses zusammengestellt, und es tritt uns dier die tbatsächliche Erfahrung entgegen, daß die Sichtung der gelieferten Beitrage bei weitem nicht die geringste Schwierigken ist, welche der Herausgeder eines Jayrduchs zu uderwinden hat. Sogar der ebrwurdige Einst Morie Arndt schlägt noch einmal in die Saiten, und, will es auch mit dem Pegasus so recht nicht medr, so liefert uns doch seon Gedicht: „Gesprach mit Stocken und Degen“ den Beweis, daß der alte Freideitsfänger„auch nach dem Sturm der Lust und Kraft nicht zehm und aille werden, sondern sein Anglein sesten Rutdes mit den Sternen rollen lassen wist.“ Die mitgetdeilten Gedichte der Annette v. Dresr Halsdoff(der sterdende General, und der SylveKeradens), von Ludwig Widl(Jevovad=Lieder), Emanuel Geidel, Wildelm Junkmann, Fran; Kugler, Elerander Kaufmann, Eminus, Gettfried Kinkel und Andern entdalten einen reiden Echag frischer Pocsie, welcher an einem andern Orte als dier eine weitläufigere Wurdigung verdiente. Soviel muß dier nur noch zur allgemeinen Cvaracteristik angefüdrt werden, daß von„rollenden Donnern“ und„fürnenden Biigen,“ wie im ganzen Jadrduche, so insbesondere im lprischen Tdeite nicht viel die Rede ist, das alse Diezemgen, welche der Poasie dloß als Wasse, als zürnende Freideitsgöttin Werth deilegen, an dem vorliegenden Buche schwerlich ihre Befriedigung finden möchten. Uns scheint aber das Unternehmen der allgemeinsten Unterstutzung werth. Mogen daver beide Blumen, die am Rhein und die in der rotden Erde entsprossen, bei dem Kunst und Litteratur liebenden Publicum die gebörige Pflege finden, auf das sie bald neue Knospen treiben, und sich noch eft in frischer, schöner Gestalt vervielfaltigen. F. H. Eine russische Jeanne d'Arc lebt, wie ein deutscher Reisender erzählt, in der russ. Bestung Pitzunda, die Frau des Hauptmanns Pevin, und ihr Name wird an der ganzen Ostkuste des schwarzen Meeres mit Ehrfurcht genannt. Schon zu verschiedenen Malen hat sie sioh durch Geistesgegenwart und Unerschrockendeit im Augenblicke großer Gefahr so ruhmlich dervorgetdan, das der Ruhm ihrer Thaten dis zu den Ohren des Kaisers gedrungen ist, welcher auch nicht unterlassen hat ihr durch Uebersendung eines edrenvollen Schreidens und k###stdarer Geschenke seine Zufriedendett und Anerkennung auszudrücken. Madame Pevin war früher mit dem Commandanten der Festung Sotscha verheiratdet, weicher bei einem nächtlichen Uederfalle der Tscherkessen das Leben verlor und bei dieser Gelegendeit soll sie die unläugbarden Beweise ihres Heidenmuthes geheben haben und die halten begegnet ward), begründete allerdings eine Beschwerde von Seiten des Fürstbischofs über Veletzung seiner Rechte und Autorität. (Oder 3.) Breslau, 24. Jan. Bekanntlich nehmen die Deutsch=Katdoliken für idre Gemeinschaft das Prädikat der vorzugsweise christlichen in Anspruch, und rühmen sich, wenn man sie wegen ihrer Verläugnung alt- und echichristlicher, weil in der deil. Schrift gegründeter Dogmen tadelt, die christliche Sittenlehre um so reiner zu bewahren und zu beobachten. Wenn der Satz:„Zahlen beweisen!" wahr ist, so stellt sich die deutschkatdolische Sitt. lichkeit wenigstens in Einem Punkte und bei der diesigen Gemeinde nicht als eine vorzugsweise christ. liche, diejenige anderer Consessionen überragende deraus. Nach den statistischen Tabellen der Stadt Breslau für das abgelaufene Jahr 1846 waren unter den 163 Gedurten des katholischen Dissidentenvereins 47 unebeliche, dergestalt, daß das 4½ Kind ein unebeli ches war.(D. f. 3.) Neumarkt,(Schlesien) 25. Jan. Gestern hat sich dier eine freie wangelische Gemeinde gebildet und an die Gemeinde zu Königsberg vorläufig als Filial angeschlossen. Die Bedörden sind von diesem Schritt durch die Gemeinde selbst in Kenntniß gesetzt worden. Eine nächstens erscheinende Broschüre wird die Gründe angeben, aus welchen die Gemeinde sich von der unirten wangelischen Kirche getrennt hat.(Bresl. 3.) 1 Schreiden aus Köln, 29. Januar. In der vorgestrigen Monatsversammlung des Gentral=Domdau= Vereins=Vorstandes wurde die Gesammteinnahme dis zum 75. Januar auf 183,384 Thir. angegeben. Hierauf ward der Bericht übn die Rechnung von 1846 und sodann der unterm 1. Jan. erstattete vierzehnte Baubericht des Dombaumeisters Zwirner verlesen, welcher eine ausführliche Uebersicht über die seitherigen Fortschritte des Weiterdaues gibt und im Ganzen sehr erfreulich lautet. Ein vom Verwaltungsausschusse gestellter Antrag, daß ihm Vollmacht ertheilt werde, für 1847 die Summe von 41.000 Thirn. für Fortführung der im Gange befindlichen Bauarbeiten zur Verfügung zu stellen, wurde genehmigt, und sodann vom Hrn. Erzbischose von Geißel erklän, daß das Domkapitel die Nothwendigkeit und bode Dringlichkeit des(von Zwirner vorgeschlagenen) Nothdaches im Interesse des Gottesdienstes vollkommen anerkenne, und willig die dazu ersorderlichen Opser darzubringen sich erboten habe. Zum Schlusse machte der Hr. Erzbischof noch die vom Vorstande mit Freude und Dank ausgenommene Mittheilung, er hade Ende Dezembers Sr. Maj. dem Könige von Bavern über den Baufortgang berichtet und dabei bemerkt, welche Freude es allen Dombaufreunden machen würde, wenn die von dem Könige unserm Dome zugesagten Fenster mit Glasgemälden am sechsten Säculartage der ersten Grundsteinlegung, welche wir im August 1848 zu begehen gedächten, dereits eingesetzt wären, da dieselben unsere Zeier ungemein verschdnern und erhöhen würden. In einem Handscdreiden vom 16. Jan. habe der König zu erwiedern gerubt:„Wenn kein Unglück begegnet, werden gesammte Finster mit Glasgemälden, die Ich dem Köiner Dome bestimme, im Jahr 1848 am Jubeltage der Grundsteinlegung ihre Stelle in ihm einnehmen.“ Vom Rhein, 23. Jan. Der Umstand, daß trotz der Theuerung unsere Branntweindrennereien noch lustig fortfahren, Roggen und Kartoffeln in Giftstoffe umzuschaffen, weiche an dem Marke der Nation zehren, sollte doch wohl alle ehrliedenden Gemeinden bewegen, sich bittend an den Landtag Retterin der Festung geworden seyn, indem sie durch Wort und That die schon wankenden Soldaten zur Ausdauer anfeuerte, ihren erkalteten Muth wieder deledte, dem Einen deschamend drohend dem Andern friedlich zuredend und sich inmitten des Donners der Geschuge unerschrocken den Augeln der Feinde aussegzend. Eine derselben war ungalant genug, der Heldenfrau eine Wunde am Arme beizubringen. Madame ließ sich aber nicht abschrecken, sondern deharrte ausdauernd im Kampfe die der Steg der Belagerten entschieden war. Und sie ist keineswegs eine stämmige dandfeste Frau, ein Mannweid, wie man sie häußig in Rußzland findet, sondern eine geschmackvoll gekleidete, sehr präsentadle Dame, schlank von Wuchs, mit sehr seiner Taille, offendar von schwacher Gesundbett, mit dem Ausdruck ächter Weidlichkeit in dem blassen Gesichte und einem Paar durchaus artstokratischer Notiz. Bei einer Autographen= Auction in London wurde ein (französischer) Brief von Goethe aus dem Jahre 1803 mit 1 Pfd. St. 5 Schill.(etwa 8 Tdlr.), einer von J. J. Rousseau mit 5 Pfd. St, eine Qutttung von Caloin mit 5 Pfd. St. und die Unterschrift Napolcons mit 25 bis 31 Schill.;(8 bis 10 Thlr.), ein Brief der Königin Elisaberh mit.8 Pfd. St. 2c. bezahlt. und Thron zu wenden, der Brennerei durch ein gesetzt würden, daß überbe ####ei, ähnlich der daperisch würde, welche beinabe so lizeiliche Uederwachung de auf dem Lande und in * Gest eudenbens Blt Be. zu dem unglückliche nusse des Branntweins g Vom Rhein, 25. * spricht davon, daß auch nen für Ausgleichung der lichen Provinzen vordere# zugleich diese Ausgleichun digkeit. Wir freuen uns die Gerechtigkeit eine Ne wir auch, daß jene Aut sondern durchweg nothwei ner gleichen Katastrirun ist schon ein alter; 1830 sälischen Ständen deant Denkschrift suchte dama daß Sochsen und Schlesse zahlten, als Rheinland W chen Provinzen aber ein beibrächten, daß es alsog Rbeinland=Westfalen liege, tasters zu fordern, da es im Verhältniß zu den zu den Staatslasten der Rbein. Beod. sucht auch keit des Katasters aus a zen der alten Provinzen auseinander zu setzen, un ziemlich gleich seyn, au Wunsch des Rheinlandet nur ershllt wird. Aber Denkschrift geht hervor, zen nicht ganz so viel be dem Verdältniß von Rhund selbst dieses„nicht Ungleichheit, welche im für Alle beseitigt werden 27. October 1816 bestimr von der Grundsteuer de Ausnahme, auch die Dom legt werden sollten, damit „künftig von dem Vorw ley den öffentlichen Lasten unterthanen entzogen wor wurde nicht ausgeführt, patriotischen Opfer, welvinzen bei dem Kriege Rücksicht war nur eine sich von selbst, daß iore prachten Opfern in Verba Rücksicht immer besteden; nicht einen billigen Ersatz Patriotismus auf Kosten odne eigenes Verschulden #ädnliche Opfer zu bringer Sletzen. Als daber 1830 ihren Antrag stellten, kon ##men, daß eine fünfzehn Schend gewesen seyn müsse er östliche Grundbesitz at ##und daß es für ihn an d ### meine Norm einzutreten. #unstügte diesen Antre * G r ü n d e n, w e i l i n d i e s e ###berischt, daß ein Theil de zu dem Königreich Westial demnach besteuert ist, der Beschluß der Stände mi als schon das Steuerge stimmt hatte:„daß eine in den sämmtlichen Provi den Berathungen der e und daß die Domainen seyen.“ Auch diese Bei nicht zur Ausführung ge begreiflich, daß der Wu chung der Grund= St Ernste verloren dat man sich nicht überzen eus unt nicht wirklich die unkatast im Verhältniß der Grund westlichen. Man wird un muthung veranlaßt, als liegen kann, daß der Ste deit wünschen muß, nichts seiner Ledre von den S dindert, als„so lange b schiedenen Formen und S Fortdauer einer verschieden so wichtigen Theile der S tigt in der öffentlichen### ändete allerdings eine Fürstbischofs über Autorität. (Oder 3.) Bekanntlich nehmen idre Gemeinschaft das #istlichen in Anspruch, sie wegen ihrer Verder, well in der deil. tadelt, die christliche u bewahren und zu :„ Z a h l e n b e w e i s e n!“ seutschkatdolische Stt. 1 Punkte und bei der ne vorzugsweise christ. sessionen überragende n Tabellen der Stadt Jahr 1846 waren des katholischen unebeliche, derind ein uneheli (D. fl. 3.) 25. Jan. Gestern gelische Gemeinde gezu Königsberg vorDie Bedörden sind e Gemeinde selbst in ine nächstens erscheiründe angeben, aus n der unirten wvange. (Bresl. 3.) Köln, 29. Januar. ersammlung des Genandes wurde die GeJanuar auf 183,384 pard der Bericht über d sodann der unterm Baubericht des Dom. welcher eine ausführnigen Fortschrute des Banzen sehr erfreulich gsausschusse gestellter ertheilt werde, für 000 Thirn. für Fort. indlichen Bauarbeiten urde genehmigt, und von Geißel erklän, hwendigkeit und dode rner vorgeschlagenen) Gottesdienstes volllig die dazu ersordererboten habe. Zum zvischof noch die vom Dank ausgenommene Dezemders Sr. Maj. er den Baufortgang velche Freude es allen de, wenn die von dem ten Fenster mit Glastage der ersten Grundgust 1848 zu begehen ären, da dieselben unurn und erhöhen wür vom 16. Jan. dabe !:„Wenn kein Unnie Fenster mit Glasiner Dome bestimme, der Grundsteinlegung 1. Der Umstand, daß Branntweindrennereien en und Kartosseln in se an dem Marke der wohl alle ehrliebenden stend an den Landtag seyn, indem sie durch den Soldaten zur AusMuth wieder deledte, dem Andern friedlich zunners der Geschuge une aussegzend. Eine derHeldenfrau eine Wunde ließ sich aber nicht abauernd im Kampfe die en war. Und sie ist keiFrau, ein Mannweid, indet, sondern eine getadle Dame, schlank von offendar von schwacher dier Weidlichkeit in dem durchaus artstokratischer an in Septen worche tin us dem Jahre 1803 mit dlr.), einer von J. J. Qutttung von Calvin rist Napolcons mit 25 ein Brief der Königin 4918. und Thron zu wenden, daß für die Zukunft hier der Brennerei durch ein Gesetz engere Schranken gesetzt würden, daß überdaupt eine Getränke=Polizei, ähnlich der dayerischen, ins Leden gerusen würde, welche deinahe so nötdig wäre, als die polizeiliche Ueberwachung der Apotdeker. Nur weit gus dem Lande und in den kleinen Stäeten so schlechtes verdordenes Bier gedoten wird, ist das Volk zu dem unglücklichen, undeilbringenden Genusse des Branntweins gekommen.(E. Z.) Vom Rhein, 25. Jan. Der Rhein. Beob. spricht davon, daß auch dies Mal wieder Petitio## nen für Ausgleichung der Grundsteuer mit den östüchen Provinzen vordereitet würden, und erklärt zugleich diese Ausgleichung fast für eine Nothwendigkeit. Wir freuen uns dieser Ansicht, denn ist die Gerechtigkeit eine Notywendigkeit, so glauben wir auch, daß jene Ausgleichung nicht nur fast, sondern durchweg nothwendig ist. Der Wunsch einer gleichen Katastrirung der ganzen Monarchse ist schon ein alter; 1830 wurde er von den West. sälischen Ständen deantragt, und eine amtliche Denkschrift suchte damals auseinander zu setzen, daß Sochsen und Schlesien eine höhere Grundsteuer zahlten, als Rheinland Westsalen, die andern östt chen Provinzen aber eine ziemich gleiche Steuer beibrächten, daß es also gar nicht im Interesse von Rbeinland=Westfalen liege, die Beendigung des Katasters zu fordern, da es auch ohne dieselben nicht im Verhältniß zu den andern Provinzen zu stark zu den Staatslasten herangezogen würde. Der Rbein. Beod. sucht auch trotzdem die Notdwendigkeit des Katasters aus andern Gründen, im Ruz zen der alten Provinzen und des Staates selbst auseinander zu setzen, und es kann uns allerdings ziemlich gleich seyn, aus welchen Gründen der Wunsch des Rheinlandes ersüllt wird, wenn er nur ershlt wird. Aber selbst aus jener amtlichen Denkschrift geht hervor, daß die östlichen Provinzen nicht ganz so viel beisteuern, als ihnen nach dem Verdältniß von Rheinland Westfalen zukäme, und selbst dieses„nicht ganz“ bedingt schon eine Ungleichheit, welche im Interesse der Gerechtigkeit für Alle beseitigt werden müßte. Das Coist vom 27. October 1816 bestimmte, daß alle dis dahin von der Grundsteuer defreiten Grundstücke ohne Ausnahme, auch die Domainen, mit derselben belegt werden sollten, damit, wie es dieß: niemand „künftig von dem Vorwurfe getroffen werde, er sey den öffentlichen Lasten auf Kosten seiner Mitunterthanen entzogen worden.“ Diese Bestimmung wurde nicht ausgeführt, aus Rücksicht der großen patriotischen Opfer, welche in den östlichen Provinzen bei dem Kriege gebracht worden. Diese Rücksicht war nur eine gerechte, aber es versteht sich von selbst, daß ihre Dauer auch mit den geprachten Opfern in Verhältniß steden mußte. Die Rücksicht immer bestehen zu lassen, dieße den Opfern nicht einen dilligen Ersatz gewähren, sondern dem Patriotismus auf Kosten anderer Unterthanen, die odne eigenes Verschulden nicht in der Lage waren, ###dnliche Opfer zu bringen, eine ewige Rente ausSlezen. Als daber 1830 die Westsälischen Stünde Bihren Antrag stellten, konnten sie mit Recht anneh##men, daß eine fünfzehnjährige Befreiung hinreiSchend gewesen seyn müsse, die Lasten, welche sich #er östliche Grundbesitz aufgeladen habe, zu tilgen ###und daß es für ihn an der Zeit sey, in die allgemeine Norm einzutreten. Der Sächsische Landtag unterstützte diesen Antrag aus sehr begreiflichen Gründen, weil in dieser Provinz die Anomalie derischt, daß ein Theil des Grundbesitzes, welcher zu dem Königreich Westsalen gehörte, katastrirt und demnach besteuert ist, der andere aber nicht. Der Beschluß der Stände war um so gerechtfertigter, als schon das Steuergesetz vom Jahre 1820 bestimmt hatte:„daß eine Revision der Grundsteuer in den sämmtlichen Provinzen nothwendig sev und den Berathungen der Stände vorbehalten bleide und daß die Domainen und Forsten steuerpflichtig seyen.“ Auch diese Bestimmung ist aber seitdem nicht zur Ausführung gekommen. Es ist dader begreiflich, daß der Wunsch nach einer Ausgleichung der Grund= Steuer nichts an seinem Ernste verloren hat, um so weniger, als man sich nicht überzeugen konnte, daß die Katastrirung so lange verzögert worden wäre, wenn nicht wirklich die unkatastrirten Provinzen weniger im Verdältniß der Grundsteuer beidrächten, als die westlichen. Man wird um so mehr zu dieser Vermuthung veranlaßt, als es keinem Zweifel unterliegen kann, daß der Staat eine vollständige Eindeit wünschen muß, nichts aber, wie Hoffmann in seiner Lehre von den Steuern sagt, mehr darin dindert, als„so lange die Grundsteuer nach verschiedenen Formen und Sätzen erhoben wird. Die Fortdauer einer verschiedenen Behandlung in einem so wichtigen Theile der Staatsverwaltung rechtfertigt in der öffentlichen Meinung die mannigfaltigen Ansprüche auf sorgsame Erhaltung enderer Verschiedenheiten.“ Wenn dader die Rheinprovinz fortwädrend im Glauben sledt, daß sie zu doch zur Grundsteuer herangezogen werde, so hat sie Gründe genug aufzustellen, worunter aud der noch zu erwähnen ist, daß sie von vorn derein unter Französischer Herrschaft, durch die eigenthämliche Art ihrer ursprünglichen Konstituirung selbst döher in der Steuer angesetzt worden, als die übrigen Franösischen Departements und daß sie an deren Steuer ermäßigung nicht Theil nahm, diese Herabsetzung auch nicht später von Preußen berücksichtigt wurde. Sie könnte in ihrem Glauden nur erschhttert werden, wenn ein genauer Nachweiß von der Ertrags. fädigkeit der übrigen Provinzen, nebst deren beta#l lirten Besteuerung gegeben würde, wodurch ein richtiger Vergleich mit den diesseitigen Lasten ermöglicht wäre. So lange dies aber nicht geschiedt, wird immer der Antrag auf eine allgemeine Kato. strirung und demgemäße gleiche Besteuerung gerecht. feitigt bleiden, im Interesse des Staates wie unserer Provinz. Kommen noch andere Umstände dazu, dies als nothwendig darzustellen, desto desser. Die Billigkeit und Gerechtigkeit scheint uns aber das Wesentlichste und an diese zu appelliren, wird immer gestattet seyn, da sie die Grundlagen eines geordneten Staates seyn müssen.(Aach. 3.) Münckhen, 21. Jan. So viel verlautet, beabsichtigt König Ludwig im Frühjadr eine Reise nach Italien. Degegen ist bekanntlich aus Palermo jüngst die Meldung eingetrossen, daß unser Kronprinz demnächst nach Atben gehen werde. Dem wurde dier zugesügt. Prinz Luitpold werde seinen Aufenthalt in der griechischen Hauptstadt deshalb dis zur Ankunft des Bruders verlängern, und zugleich kamen eine Menge zum Theil döchst abenteuerlicher Gerüchte über den angeblichen Zweck dieser Zusammenkunft der drei Brüder in Athen dier in Umlauf. Durch heute unmittelbar aus Atben eingetroffene Briefe erfährt man jedoch, daß Prinz Luitpold schon am 8. Jan. von dort abgereist ist. Er wird auf dem griechischen Dampfboote König Otto bis nach Palermo reisen, dort mit dem Kronprinzen zusammentreffen, und während er selbst über Neapel nach Florenz gebt, wird der Kronprinz einer Eigladung seines königlichen Bruders folgen und auf dem nach Athen zurück. kehrenden Dampfboote mit dorthin reisen. Alles, was man nachträglich über den Aufenthalt des Prinzen Luitpold in Atden liest, in Briefen von Deutschen und von Griechen, ist ganz geeignet, hier große Freude hervorzubringen. Seine Mildtdätigkeit(denn er scheint viele Bittschriften um Unterstützung erdalten und nach besten Kräften derücksichtigt zu haben), sein freundliches Wesen und seine den Griechen gefallende Raschheit zu Fuß und zu Pferde, daden ihn schnell dem Volke besteundet. Schon die mit der vorletzten Post hierder gelangten Zeitungen beurkundeten im Allgemeinen den guten Eindruck, den seine Persönlichkeit dervorgebracht habe, und deute dören wir, daß selbst die deftigsten Oppositionsblätter dies zuletzt anerkannten. So wäre denn dieser Besuch, von welchem im voraus so viel gesabelt worden ist, bestens ausgefallen, und nicht anders wird es mit dem des Kronprinzen der Fall seyn.(D. A. Z.) Die Regensburger Zeitung erzählt unter dem Titel:„Irlandismus an der bödmisch= dayerischen Gränze:„Am 16. Januar fuhren drei bayerische Bürger von Bodenstrauß zur Schranne nach dem naden Hosdau in Böhmen. Auf dem Rückwege sanden sie im Wald einen Baum über den Weg gefällt, um die Dassage zu sperren; 24 Mann Böhmen verlangken das„Weggeld“ und nahmen den Bayern all ihr Getreide im Werthe von 140 Zl. ad. Sonstige Gewaltthätigkeiten degingen sie nicht, nur auf das Getreide hatten sie es abgeseden. Die Nachforschungen der Behörden datten bis jetzt keinen Erfolg; nur 2 Strich Getreide wurden im Walde versteckt gefunden.“ Kiel, 21. Jan. Die von der schleswigholsteinischen Ritterschaft in einer dier gehaltenen Plenarversammlung einstimmig angenommene Eingabe an den König=Herzog, welche die Wiederderstellung des gestörten Friedens in den Herzogtbämern zum Gegenstande hat, geht heute nach Kopenhagen ab, und bei dem großen Ansehen, welches die Ritterschaft seit altersher im Lande und bisder auch am Hose genießt, wird diese zweite Adresse ihres Eindruckes nicht versedten. Die Rit. terschaft erinnert darin den König an die Adresse, welche sie im Jan. 1845 in Anlaß der Incorporationspetionen der rothschilder Ständeversammlung eingegeben und wie in dem offenen Briefe vom 8. Juli 1846 darauf freilich eine Antwort geworden sey, wie aber auch die Folgen eingetreten seven, welche die Ritterschaft damals vorausgesagt. Der König dabe im offenen Brief seinen Willen ausgesprochen, er habe versucht, seine Meinung zur Geltung zu briagen. Die Proteste der Mitglieder des landesherrlichen Hauses seven nicht ausgeblie. den, der deutsche Bund dade seine Competenz auf. drücklich für den erforderlichen Zall vorbedalten, Ständeversammlungen dütten protestirt, im ganzen Lande dabe sich eine entgegengesetzte Mainung kund. gegeden, das Commissionsbedenken, auf welchet der ofsene Brief suße, sev von der Wissenschaft gerichtet. Durch Maßregeln hade Schweigen eizwungen werden sollen, welche zum Theil gegen Recht und Verfassung gewesen seven, ader diese Maßregein seyen in ihr Gegentheil ausgeschlagen, das Land habe stets eine gesetzliche Haltung bewahrt und ungeachtet entgegengesetzter Darstellung sev dies auch von den Fürsten Deutschlands nicht verkannt. Ader der Zustand des Landes sey deklagenswertd, indem das Vertrauen zu der Regierung vollständig vernichtet sey. In dieser Weise könne die Regierung das Land nicht lassen, es seven zwei Wege offen, entweder müsse sie die Selbstständigkeit der Herzogtbümer vollständig vernichten oder vollständig anerkennen und sichern; letzteres sey nur möglich durch Gewährung einer Versassung, damit Schleswig=Holstein sich selbst schützen könne. Die Ritterschaft legt dann mit Wärme dem Könige seine Aufgabe, den Frieden derzustellen, ans Herz, sie erklärt es für unmöglich, daß er sich für die Vernichtung der Herzogthümer entscheide, und richlet idre Bitte dahin, daß der König auf versassungsmäßige Weise die Landesverfassung erneuern wolle.— Dies ist etwa im Wesentlichen der Inhalt dieser Eingabe. Es hat sich die Ruterschaft dadurch ein bedeutendes Verdienst um die Landessache erworden, was auch die unmitteldaren Folgen dieses Schritts seyn werden. Sie hai durch dies einstimmige und entschiedene Auftreten in idrer Gesammtheit den bürgerlichen Muth bewährt, der#öder als der alte ritterliche stedt. Denn mehr als die übrigen Stände leidet die Ritterschaft durch eine Opposition zur Regierung, indem sie sich dadurch den bisder ihr fast allein zugänglichen Weg zu den höchsten amtlichen Stellungen verschließt, und idren Einfluß, den sie namentlich unter der Regierung des jetzigen Königs hat, aufgibt. (Nordd. Bl.) Wien, 21. Jan. Aus Galizien bringen uns die neuen Berichte von der letzten Woche ungünstige Nachrichten in Hinsicht der derrschenden Noth und Theuerung in den westlichen Kreisen. Die Regierung dat dort eine schwere Aufgabe zu lösen. Die Edelleute, erdittert auf die Bauern, sehen die Rotd derselden mit gleichghitigen Augen und verweigern ihnen jede Unterstützung. Es ist dader natürlich, daß die Bauern die Hülfe der Regierung mehr als je in Anspruch nehmen und da. durch die Auslagen für das Königreich Galizien eine immer größere Last auf die Gesammtmonarcdie übertragen.(Bresl. 3.) Wien, 21. Jan. Das Anleden der Regierung mit den Häusern Rottschild und Sina u. s. w. ist jetzt fest deschlossen. Es wird zu 5 pCt. abgescdlossen werden und den Betrag von 40 Mill. nicht überschreiten.(Nürnd. C.) Pestd, 19. Jan. Der Erzherzog Stephan ist heute nach Wien abgereist. Viele Hunderte von den diesigen jungen Edelleuten, denen sich auch die aus den verschiedenen zum Begrädniß des Erzherzogs Joseph eingetroffenen Deputationen angeschlossen, wollten gestern Abend dem Erzberzog Stephan einen großartigen Fackelzug bringen, welchen sich aber derselde verbeten dat. Gleich nach dem Begrädnisse drangen viele von jenen jungen Leuten in die Gemächer der k. Hofburg und brachten dem Erzberzog Stephan ein andaltendes Eljen!(Lebedoch.) Die deutschen Theater dier und in Ofen werden morgen bereits wieder eröffnet. Das ungarische Nationaltheater bleibt noch geschlossen. (Bresl. 3.) Spanien. Die carlistischen Banden, welche in Catalonien streisen, können nicht ganz so unbedeutend seon, als man sie seither darzustellen suchte. Der General=Capitain hat es wenigstens für nöthig defunden, fünf fliegende Colonnen von je 80— 100 Mann gegen sie auszusenden. Frankreich. Paris, 26. Jan. Aus der heutigen Sizung der Deputirtenkammer ist noch nachzutragen, daß am Schlusse derselben der Ariegsminister einen Gredit von 4,501,300 Frs. zur Vermedrung der efsectiven Stärke der Armee in den innern Territorial=Divisionen(Gensd'armerie?) forderte. Dieses Verlangen wurde sehr mißliedig ausgenommen. Eine Stimme rief sogar:„Das ist die erste Ersparnis!“ Der Kriegsminister wollte sein Verlangen rechtfertigen, die Kammer begnügte sich jedoch mit vorläufiger Deposition des betressenden Gesetzvorschlags auf ihr Burcau.— Die Gssette de France will wissen, daß es in der Conferenz, welche die Ver witen Oestreicht, Preußens und Rußlandt am Montag bei Hen. Guizor datten, sehr dinig bergegangen seon soll. Man dade Letzterem sehr dringend zugesetzt, er solle sich erklären, wie er die Worte infrection sus Gaites(Verletzung der Verträge) verstede?— Der Constitutionnel unterwirst den russischen Schifffahrtsvertrag, dessen Vortheile die Thronrede so pradlerisch andeute, einer sehr deißenden Kritik. Dieser Vertrag(meint der Const#ntionnel) verweigert bekanntlich unson Schffen den Eintritt in die Häsen det schwarzen und assowschen Meeres, woder es denn komme, daß seit seche Wochen der Hasen von Marseille voll russischer und anderer östlicher Schiffe wim. mele. Von mehr als 300 Zadrzeugen, die im December in dem einzigen Hafen von Odessa Geteide luden, waren nur 4 französische! Das deißt unsere Seehandelsinteressen vortrefflich wahren! Richt nur geht das baare Geld ins Ausland, sondern wir müssen auch, außer den hohen Fruchtpreisen, noch die Fracht bezahlen und zwar bei dem Mangel an Schiffen sehr theuer. Der Hr. Handeis minister— schließt der Constitutionnel— dätte dader viel weiser gehandelt, jenen Vertrag basser zu überlegen, als durch lügnerische Ernteberichte den gesunden Sinn der Fruchtkäufer seiner Zeit einzuschläfern.— Die beutige Presse spricht von einem lebhaften Wortwechsel zwischen Königin Bictoria und Palmerston. Es sollen nämlich Briefe Palmerstons in die Hände der Königin Donna Maria gesallen seon, woraus dervorgehe, er habe indirect leddaften Antdeil an dem portugiesischen Ausstande genommen, indem er gehofft, daß, wäre der Aufstand in Portugal siegreich und Donna Maria gestürzt, so würde in Spanien sich der Gegenstoß fühldar machen und Isadelle auch fallen. Abschriften dieser Correspondenz sollen König Leopold zugesandt worden seyn, weiche dieser gedörig zu denutzen wußte. So, meint die Presse, wolle Lord Palmersion lieder zwei Throne stürzen setzen, als seinen Groll fahren lassen!— Der Courrier français äußert einen Wunsch, dem gewiß sehr Viele beistimmen werden, nämlich, daß das diplomatische Plänkein üder die spanische Vermählungsfrage endlich einmal ein Ende nehmen möge.„In einigen Tagen, vielleicht schon Morgen(sagt er) werden wir in den Oedats die Erwiederung des Hrn. Guizet lesen. Er wird einige neue Interpunctions= Fedier verdessern. Daxauf wird kord Palmersion berichtigen; Hr. Guizot bestebt dann wieder auf einigen andern Punkten, und so wird man berüder und hinüder polemisiren, bis endlich die Russen zu Constantinopel angekommen sind.“ (Unsere Pariser Nachrichten vom 27. d. enthaiten nichts von besondeter Wichtigkeit. Die Pairtkammer hatte bei Abgang der Post die Erörterung über das Korneinfuhrgesetz noch nicht beendigt Der Adreß=Entwurf der Deputirtenkammer scheint dort einen ziemlich günstigen Eindruck gemacht zu haden. Nur ein Redner, Hr. Desmousseau de Givré, datte sich alb Redner dagegen einschreiden lassen.— Zu Paris wollte man wissen, daß die Spaltungen zwischen Lord Palmersion und den übrigen Mitgliedern des engl. Cadineitz immer bedenklicher wurden.— Die Medrider Post vom 22. d. war nicht angekommen.— Renten 77, 60; 117, 55; span. act. Sch. 34; 3 pot. 33%.) Großbrittanien. London, 26. Jan. In der Rede, mit wel. cher Lord John Russell in der gestrigen Sitzung des Unterhauses die Regierungsvorschläge zur bieibenden Abhütfe der Nott in Irland einleitete, sagte er u. A.:„Die Berichte der ArmengesetzCommission zeigen, in welch fürchterlichem Zustande der Entdlößzung und Hülfslosigkeit sich die arbeitenden Klassen in Jiland desinden und wie sie ganz außer Stande waren, gegen das ungeheure Unglück, mit dem es der Vorsedung gefallen, sie heimzusuchen, anzukämpfen. Die Hungersnotd, welche diesen Theil des Verein. Königreichs verheert. ist deispiellos in unsern Annalen und nur die Hungersnoth des 13. Jahrbunderts konn damit verglichen werden, wobei man aber, um den richtigen Maßstad zu haben, den Unterschied der Bevölkerung, die jetzt viel größer ist, nicht aus dem Auge lassen darf.“ Der Minister gebe nun durch, was die Regierung seit der ParlamentsVertagung getdan, um diesem Uebelstende abzuheifen; er anerkennt das Gefahrvolle der von ihr ergriffenen Maßregeln; aber das Unternehmen i# auch so umfangreich und gewaltig, des keine Staatsverwaltung allein dofür stark genug ist. Der Redner debt dervor, wie ungeheure Summen zur Hülfe bewilligt worden und gesteht zu, daß bei solchen bedeutenden Vertbeilungen Jerthümer u. Mißbräuche, als etwas Unvermeidliches, vorgekommen seyn mögen. Der Minister beleuchtet so dann die Schwierigkeit. eine nugdringende Arbeit zu schaffen, hofft aber die Annahme einer Bill zur Gatheißung der bisherigen von der Akte abweichenden Maßregeln. Er schlägt darauf vor, daß in jedem Wadibezirke Irlands Unterstützungs Komites organisirt und zur Entgegennahme von Sudscriptionen, zur Einziedung der Abgaben, zum Empfange der Regierungs=Beisteuern und dazu bevollmächtigt werden, um das aus die. sen verschiedenen Quellen derkommende Geld zum Ankauf der an das Volk zu vertdeilenden Lebensmittel zu verwenden, welches auf diese Weise in der Arbeit sortfahren könne. Sowobl außerhalb wie innerhalb der Arbeitsdäuser sollen Unterstagzungen gereicht, und die Zadl der Beamten bedeutend vermehrt werden. Hinsichtlich der schon vorgelegten Summen sey es nicht gerecht, daß die ganze Last derselden auf die Eigenthümer Irlands falle. Deshalb solle ein Arrangement getrossen werden, wonach die Hälste zu Lasten der Regierung verbleide, und die andere Hälfte in bestimmten Zeitspochen, dinnen 22 Jahren, von den Eigenthümern unter der Bedingung bezadlt werden, daß die Schuld so lange destehen bindt, bis die Hälfte des vorgeschossenen Geldes ganz bezahlt ist. Es beadsichtige die Regierung außerdem den Irischen Gutsbesitzern zum Ankauf von Samenkorn u. s. w. 50,000 Psd. Sterl. vorzuschießen, welche vor Ende December rückzuzadlen seyen; Pächter seyen zu solchen Vorschüssen nicht berechtigt. Mit diesen Maß. regeln könne freilich das Gouvernement nicht den Mangel in Uederfluß verkedren, wodl aber verschaffe es dadurch die Mittel, die Ländereien zu verdessern, Arbeiten zu veranlassen, weiche dem Volk Beschäftigung doten und jenen Unterstützung zu veradreichen, welche arm sind. Nachdem Lord John sodann den von Irischen Gutsderren ausgegangenen Angriffen gegen das Gouvernement begegnet, gebt er in die einzelnen Maßregeln ein, die das Gouvernement Beireffs Irland vordat. Es dandle sich darum, der Akte Betreffs Urbarmachung und Trockenlegung des Landes eine größere Ausdehnung zu verschaffen, zu welchem Ende dis 1 Mill. Pfo. für die Urbarmachung oder Ländereien, welche nach der Berechnung Su R. Kanes auf 4,160,000 Acres anzuschlagen seyen, verwandt werden solle. Will der Gutsbesitzer sein Land verkaufen, so stedt es ihm frei, will er es aber weder verkaufen noch verbefsern, so deht dem Gouvernement das Recht zu, ihm das Land zu nehmen und idn mit 2½ Sp. für den Morgen zu entschädigen. Die vom Gouvernement so übernommenen Ländereien sollen in Loosen von 25— 30 Morgen verpachtet oder verkauft werden, so daß der Staat persönlich sich nicht mit der Kultur beschäftigen wird. Natürlich müßten dann auf diesen Ländereien Wodnungen angelegt werden und Straßen sie zugänglich ma chen. Von diesen Plänen sey nunmehr eine Zufluchtsstätte für die vielen Pächter zu erwarten, mit deren Hülfe dann sich ein Kern kleiner unabdängiger Gutsbesitzer bilden würde. Von diesen Parzellirungen sey nur Gutes zu erwarten, dies beweise die Grasschaft Armagd, wo das Volk im größten Wohlstand sev, während der Grundbesie dort am härksten zersplittert sey. Was die zur Unterstützung der Armen zu fassenden Maßregein nun anlange, so dalte das Gouvernement dashr, daß die Hütfsleistungen nicht auf die Arbeitshäuser zu beschränken seyen. Es müsse eilig eine Bill votirt werden, welche die Aufseher ermächtige, gebrechlichen und kranken Armen inner= und außerdald der Ardeitshäuser Unterstützung zufließen zu lassen, kurz Allen jenen, die nicht im Stande seyen, durch idre Arbeit sich ihr Brod zu verdienen; auch soll den aussehern die Berechtigung zustehen, wenn die Arbeitshäuser voll seyen, Unterstätzungen selbs außerhalb derselben arbeitsfädigen Armen aber nur in nalura zukommen zu lassen. Auch sollen Wohltdätigkeits= Beamte ernannt werden, welche in eringenden Fällen momentan heisen sollen.— Es müsse auch eine Maßregel getroffen werden, kraft welcher überschuldete Güter hichter verkäuflich werden sellten. Er würke serner eine Bill einbringen, vermöge welcher Pachtverdältnisse, welche durch alte Berechtigung immer fortlaufen, in freiet Grundeigenthum umgewandelt werden sollen. Auch in Bezug auf die Fischereten werde er Maßregeln vorschlagen, damit sich nicht wiederhole, was früder der Fall war, daß man totz des reichen Fischertrages an der Westküste die Fische aus Mangel an Salz zum Düngen verwandt, stattsie einzufalzen. In Bezug auf die Auswanderung mache man sich ertravagant. Vorstellungen, die nimmer zu verwirklichen seyen. In dem detreffenden Gesetze könne man einige Eileichterungen eintreten lassen, jedoch dürfte das Gouvernement keinen umfassenden Plan zur Beförderung der Auswanderung entwersen. Sir R. Kane hade, abgesehen von dem mineralischen Reichdum Irlands, behauptet, daß dies Land durch seine Bodenquellen leicht eine Bevölkerung von 17 Mill. ernühren könne und so denke auch er, daß bei verdesserter Landkultur die dortige Bevöikerung keine übermäßige zu nennen sep. Mit guten Ge. setzen und der aufrichtigen Mitwirkung Aller sey nicht on Irland zu verzweiseln; freilich seyen viele Fehler bisher begangen worden, allein man müsse desinitiv diesen Fehler nun heiten. Glücklich wäre man, wenn dies gelingen sollte und wenn die Iren den Grundsatz zu dem ihrigen machten:„Hilf di selbst und Gott wird dir beisen.“— Lauie und anhaltender Beifall folgte dieser langen Rede.— Nach einigen Bemerkungen verschie. dener Mitglieder, die sich im Ganzen sehr güntig darüber äußerten, gad das Haus die Erlaudniß, die bezeichneten Bills einzubringen.— Die odigen ministeriellen Vorschläge bildeten den Hauptgegenstand der Unterhaltung in den EityKreisen und wenn man auch Aufangs im Allgemeinen damit zufrieden war, so daß die Preise der Consols am Beginne der Börse stiegen und sich Käufer einstellten, so hielt diese bessere Stimmung doch nicht lange an. Denn bei reiflicher Uebertegung sand man bald heraus, daß die Durchsütrung der ministeriellen Pläne odne sehr bedeutendeAusgaben durchaus unmöglich sey; es erregte deder schon eine große Unzufriedenheit, daß der Minister, wenn auch nicht die genaue Summe, die anzugeben freluich unmöglich war, doch nicht wenigstens einen annädernden Betrag oder ein Morimum mitgetheilt hade. Die Kapikalisten, die auf ein neues Anlehen rechneten, sind unangenehm überrascht, daß man sie in Ungewißheit über die Art läßt, wie das Gouvernement die Gelder aufbringen will. Man schätzt die zu den Maßregein jährlich nötdigen Summen auf 10 Mill. Pfund. Wadrscheinlich wird das Gouvernement dazu Schaz. kammerscheine ausgeben, indem es den Zins erböden muß.— In Irland fallen die Getreidepreise seit Eröffnung des Parlaments.— Tausende von Armen strömen täglich aus Irland nach England, um wenigstens dem Hungertode zu entgeben. Zu Liverpool wurden seit zwei Wochen, täglich saß 16,000 solcher irischen Armen gespeist. Italien. Rom, 15. Jan. Vorgestern ward der Heiligsprechungsprozeß einer Birge säculanis aus Quito, Maria Auna a Jesu de Poredes(stard 1645 im 27. Jahrei, deendigt. Er lag seit 1776 der Congregation der Riten zur Entscheidung vor. Der Papst erklarte endlich om 13. d. M. vor den Kardinälen Micara und Altiert in einer feierlichen Versammlung auf dem Quirinal, daß es mit den Wundern jener Amerikanerin seine Richtigkeit bade, und heute veröffentlichte die genannte Congregation das Decreium Quirin. Bestißirationis e Ganonizationie Ven. Serr#e Dei Marise Annee Jesu de. Paredes.— Der neue Povernatore bei es bei seinen ersten Schritten, Dienstentsetzungen seiner Untergebenen 2c. nicht bewenden lassen, sondern im Paßbureau hat er die Beamten zu Geld. strafen verurtheilt und sie zur schnellen und böfti chen Behandlung des Publikums angehalten. Seit gestern sind Roms Straßen von Beitlern, Kiüppeln und Mißgeburten gereinigt. Auch auf diese Anordnung deutete ich Ihnen als bevorflebend vor einiger Zeit, aber man brauchte Zeit zu den nbihlgen Vordereitungen, um das Heer von Armen aufzunehmen. Mons. Grasselini ließ auch hiebei die Menschlichkeit vorwalten und die Armen nicht mit drutaler Gewalt ausgreifen und einsperten. Sie wurden höflich gebeten sich in Wagen zu setzen, die sie nach medreren frommen Stiftungen abführ. ten. Die Ausländer wurden bis zur Gränze begleitet, die Inländer in idre Geburtsorte geschickt, welche für sie zu sergen haben, und die dier geborenen, welche zu Arbeiten fädig sind, werden hier deschäftigt, die übrigen auf Stadtkosten versorgt. (A. 3.) Polen. Warschau, 20 Jan. Es scheint, als ob die Todtenstille, welche seit Ostern in unserm Lande geherrscht, dald wieder eine Unterbrechung zu erwarten hätte. Wenigstens sind Anzeichen da, welche zu der Annahe berechtigen. Unter diesen ist unstreitig das auffallendste: die Anhäufung so bedeutender Truppenmassen in unserm Lande. Es sind hier schon mehrere Regimenter in kurzer Zeit aus dem Kaiserreiche durchgezogen, und zwar meistenheils nach dem Westen und nach dem Süden. Außerdem werden noch täglich neue Truppen hier erwartet. Die Gesammtzahl der jetzt in unserm Rönigreiche besindlichen Truppen gibt man auf 100,000 Mann an; doch kann ich die Richtigkeit dieser Jahlenangade durchaus nicht verbürgen, ich theile sie so mit, wie sie die über die jetzigen Truppendurchzüge cursirenden Gerüchte angeben. Se viel sleht aber fest, daß die polnische Truppenmacht durch bedeutende aus Rußland dergesendete Verstärkungen vergrößert worden ist.(D. A. 3.) (Hierzu eine Beilage.) T Beilage zu M * Landwirt Während des vergangen pen in verschiedenen Länder# trächtlichen Schaden gethan Namens Freitag, ruhmt ein diese Gäste los werden kann. sicherung nach, solches mit E wie er demerkte, daß seine bedeckt waren, ließ er sio auf Säcke mit Amasen holen Stellen des Gartens ausschi datten die Ameisen die Raup muse gediehen trefflich, währe Beute der Raupen wurden. Auch ein Wort von über die Spaltung ieraelitischen (Siehe Zeus in Godald Jemand in ein heit, weres sich nur um Personlichkeiten in die e Seiten seines Gegners mit sodald er feiner zu VerdrehGache mehr geschatet, als in den Augen jeder aut in ges Armutds#eugnis ausges die Gyrendaftigkent seiner het namentlich das sich seld glied gethan, indem es auf verehrlichen Berstandet so wirrt antwortete. Da ader Artikelchen mit der Sachle beruckt werden mochten. se Rechtlichdenkenden die Ne wenn der Angegrissene selb solche Angrisse vertheidigen den Unterzeichneten,in dier das beleidigte Recht zu dich zum ofteren die Predig kander mitangeport sodnlichen, so wahrhaftr Sparakter gefunden, daß mochten soiche Worte, mit samkeit und Begeißerung 4g g Portei unter den Deraeliten obachtung eines unverstand Fermenkrams sucht, in jel scher Sprache, insbesondere Grauel; um die Einrichtung #ächtigen, sucht sie weniger #n als lagen dieser nur amwalzende Tendenzen zu 0 #ich Herr Dr. 8. den greise #angen Was das erstere Geklarung des Vorstandes gen u. s. w. nicht eingefuhr Aaiont- und Sittenpredig: ##briiches Ding seon kenn Dann aber hat, wie wir an #err Raddiner Gutro sche De diesige Sonagage gar ##ch fruher nur alljährlich wehr bebeaischen, als vers## Wir haden auch noch nie S. gedort. Ueberdies steht gent außerhald der Vemeind um Rabdinate in gar keinden Hru. Dr F. näder zu kennAberzeugt zu feyn, und die chen zu durfen, daß es dem Sinn gekommen, die Stelle wollen. Wan sieht der walt bieste Bahrheit nach ein er ihm doch seine In vor einem grauen Haupte, schon der weise Konig Salon Ange, der nach seinen JahrKenntnissen seiner Einsich ein gereifter Mann. ein Gre ##vorbeit schützt, hat der## Begten Artikels sottsam der auch ohne seine ausdrucklich hatten, daß er ihn ohne### nichrieden. as scheint sobl der Eiser für seine S Schuldige Gorrespondeng der n Harnisch gebracht zu dat Der Barmer Zeitung, kein 3 Mittheilungen selds einstehe Undegreiflich ist nach el d Peivatrache Men 19 es bedarfa an: r Predigten des Herrn Dr. in, wie alle jeue kleinlichen ie dertige Bevölkerung (ep. Mit guten Ge. Mitwirkung Aller sey ein; freilich seyen viele den, allein man müsse heilen. Glücklich wärt Ute und wenn die Iren zu machten:„Hilf dir ir deisen.“— Lauter folgte dieser langen Bemerkungen verschie. m Ganzen sehr gündas Haus die ErBills einzubringen.— sorschläge bildeten den haltung in den Eltyuch Aufangs im Alge. so daß die Preise der Börse sliegen und sich niese dessere Stimmung bei reiflicher Uederte1, daß die Durchsütodne sehr bedeutende ch sey; es erregte dejedenheit, daß der Migenaue Summe, die war, doch nicht win Betrag oder ein Die Kapikalisten, die eten, sind unangenehm Ungewißheit über die ment die Gelder aufdie zu den Mahregeln auf 10 Mill. Pfund. ernement dazu Schaz. dem es den Zins erböallen die Getreidepreise m1s.— Tausende von Irland nach England, tode zu entgeben. 3g Wochen täglich saß n gespeist. e n. gestern ward der HeiBirge säculauit aus ilu de Paredes(stard gt. Er lag seit 1776 zur Entscheidung vor. im 13. d. M. vor den ierl in einer feierlichen zinal, daß es mit den seine Richtigkeit bade genannte Congregation CenoMer Ann neue Povernatore bei en, Dienstentsetzungen bewenden lassen, sondie Beamten zu Geld. zur schnellen und döfli kums angehalten. Seit von Bettlern, Krüo#gt. Auch auf diese n als bevorflebend vor die Zeit zu den nötblHeer von Armen aufmi ließ auch hiebei die d die Armen nicht mit und einsperten. Sie in Wagen zu setzen, en Stiftungen abführ. en bis zur Gränze beGeburtsorte geschickt, en, und die dier gedoädig sind, werden dier Stadtkosten versorgt. (A. 3.) * n Es scheint, als ob ostern in unserm Lande Unterbrechung zu ernd Anzeichen da, welche . Unter diesen ist unAnhäufung so bedenerm Lande. Es sind iter in kurzer Zeit aus sen, und zwar meistenind nach dem Süden. lich neue Truppen dier ahl der jetzt in unserm uppin gibt man auf ann ich die Richtigkeit s nicht verbürgen, ich über die jetzigen Truperüchte angeben. Se polnische Truppenmacht land dergesendete Ver„ Ist.(D. A. 3.) Ane Bellage WrLrtatireiser Arrnur. „Beilage zu Nro. 27. Münster, Sonntag den 31. Jannar. 1847. * Landwirthschaftliches. Während des vergangenen Sommers haben die Raupen in verschiedenen Ländern den Gartengewächsen deträchtlichen Schaden gethan. Ein Muller in Bohmen, Namens Freitag, rühmt ein Mittel an, wodurch man diese Gäste los werden kann. Er selbst will, seiner Versicherung nach, solches mit Erfolg angewandt haben. Se wie er bemerkte, das seine Gartengewächse mit Raupen bedeckt waren, ließ er sich aus dem nächsten Walde einige Säcke mit Ameisen holen und diese an verschiedenen Stellen des Gartens ausschutten. Kurze Zei nachber hatten die Ameisen die Raupen vertügt, und seine Ge muse gediehen trefflich, während die seiner Nachbarn Beute der Raupen wurden. Auch ein Wort von christlicher Seite über die Spaltungen in der hiesigen tergelitischen Gemeinde. (Siehe.K 19. d. Bl.) Zeue „Du hast Unrecht, denn du wirst dose.“ In Lucion's Göttergesprächen. Godald Jemand in einer Iffentlichen Angelegenheit, wo es sich nur um Prinzipien handeln soule, Personlichkeiten in die Sache mischt und schwache Seiten seines Gegners mit den Haaren herbeizieht. sodald er feiner zu Verdrehungen und Berunglimpfun geu seine Zuflucht simmt, so hat er sich und seiner Sache mehr geschalet, als genugt, er hat sich selds in den Augen jeder nur in etwa Gevildeten, ein arges Armutdszeugniß ausgestellt, das hinlanglich für Ne Ghrenhaftigken seiner Gesinnung zeugt. Dies hei namentlich dat sich seldst so nennende Gemeinde. glied gethan, indem es auf die ruhige Erklarung des verehrlichen Berstandes so leidenschaftlich und verwirrt antwortete. De ader durch derartige berechnete Artikelchen mit der Sachlage nicht Bertraute leicht beruckt werden mochten, so ist es Pflicht eines jeden Rechtlichdenkenden, die Redel zu zerstreuen, zumal wenn der Angegrissene selds nicht füglich sich gegen solche Angrisse vertheidigen kann. Dies ist er, wat den Unterzeichneten, einen Christen, veranlaßt dier das beleidigte Recht zu schugen. Er hat namdlich zum ofteren die Predigten des Herra Dr. Friedkander mitangehort, und in denselden einen so verLenlichen so wahrhaft religiosen und liedevellen wurarter gefunden, daß er nur wunschen kann, ee mochten solche Worte, mit solcher Zülle von Beredtsamkeit und Begeißterung vorgetragen, in allen Sonegogen vernemmen werden. Aber einer gewissen Pertei unter den Jergeliten, die ihr Heil in der Beobachtung eines unverständlichen und verknocherten Fermenkrams sucht, ist jeder Gotterdienst in deut scher Sprache, insdesondere eine deutsche Predigt, ein Grauel; um die Einrichtung des Vorstandes zu ver#ächtigen, sucht sie weniger Unterrichtete zu uberrevon als lagen dieser nur zweckmaßigen Bestimmung omwalzende Tendenzen zu Grunde, ale wolle nament ####o Herr Dr. F. den greisen Roddiner Sutro ver#angen Was das erstere andetrifft, so hat uns die Grklarung des Vorstandes üderzeugt, daß Neuerungen u. s. w. nicht eingefuhrt sind, und daß eine Ne Agiont- und Sittenpredigt am wenigsten ein so ge###brliches Ding seyn konne, sietzt Jeder leicht ein Dann ader hat, wie wir aus sicherer Quelle wissen. #err Raddiner Gutro schon seit mehreren Jahren De diesige Sonagage gar nicht mehr besucht und ##ch fruher nur alljährlich zwei, sage zwei Mal einen wehr bebeaischen, als verständlichen Aufsatz dergesagt. Wir haden auch noch nie von Predigten des Herrn S. gedort. Ueberdies stetzt derselde als Oderrabdiner gans außerhald der Wemeinde und des Predigtemt mit dem Rabdinate in gar keiner Beziehung, und ohne den Hru. Dr F. näher zu kennen, gleuden air doch basen überzeugt zu seyn, und diese Ueberzeugung aussprechen zu durfen, daß es demselden bisher nicht in den Sinn gekommen, die Stelle des Heren Gutro einnehmen zu wollen, Wan sieht, wie unser Verfasser mit Oewalt einen jungen Mann zu verdächtigen sucht. der in Wahrheit nach einem schonen Ziele Kredt. Wirst er ihm doch seine Jugend vor. Alle Achtung vor einem grauen Haupte, aber nicht minder, wie s#von der weise Konig Salomo sagt, vor einem Jung. Ange, der nach seinen Jahren ein Kind, nach seinen Kenntnissen, seiner Einsicht und seinen Verdiensten An gereifter Mann, ein Greis. Das Alter nicht ver Tdorbeit schützt, hat der Einsender des hier wider Jegten Artikeis sattsam bewiesen, von dem wir e# Fauch ohne seine ausdruckliche Versicherung geglaubt hatten, das er ihn ohne fremde Beipülfe niederge#schrieden. Es scheint diesen Herrn übrigens nicht se###ohl der Eiser für seine Sache, als eine gani unSchuldige Gorrespondenz der Barmer Zeitung so sehr In Harnisch gebracht zu haben. Der Correspondent Zeitung, kein Jude, mag indes fur seinMittbeilungen selds einstehen. Undegreiflich ist nach allen diesem, wie Fanatis Aus und Peivatrache Menschen so sehr verdlenden kann, und es bedarf nur einer einmaligen Anhorung Bise stte. Herrn Dr. 8. um sich zu überzen. gen, un nur grur kleinlichen Schmahungen nur den Zweck haben, das minder unterrichtete Publikam z# täuschen Der Schreider dieser Zeilen steht schon vermöge seines Glaudensbekenntnisses ganz uder den ieraelittschen Parteien, nur das Gefahl für Wahrheit und Recht, wo diese sich auch finden, hat seine Feder geleitet. Mochten, dies is sein anfrichtiger Bunsch. die Berierten zurückkehren und so auch ohne Einschreiten der Behorde der Friede unter unsere ior### litt schen Mitburger hergestellt werden. Bekanntmachungen. Edictal=Ladung. ( 7206 2 b) Nachdem über den Nachlaß de Absen verstordenen Holzhändlers Christopd 29 mann auf Antrag der Beuefieialerden durch heutige Verfügung der erbschaftliche Lianidations= Prozeß eroffaet worden, so werden sammtliche Gländiger des Berstordenen hierdurch aufgefordert, in dem vor dem Deputirten Herrn Direkter Reinking auf den 1. Marz 1817 Vormittags 9 Uhr anderaumten Termine an der hiesigen Gerichtsstelle ihre Anspräche gedührend anzumelden und nachzuweisen Diesenigen, welche solches unterlassen, werden aller ihrer etwaigen Vorrechte verlußtig erklärt und mit ihren Forderungen an dasjenige, was nach Befriedigung der sich meldenden Gläudiger von der Laffe noch üorig bleiden mochte, verwiesen werden. Zugleich haben sich die Gläudiger im Termine über die Beidehaltung des zum Nachlaßcurator destellten Justiz=Commissairs Peus zu erklären. Diejenigen Glaudiger, welche personlich zu erscheinen verhindert sind, oder denen am Orte des Gerichts es an Bekanntschaft sehlt, werden die Jnstiz= Commissarien Piners, Rive, Saur, Ball. mann und o Steldern benannt um sich an dieselben zu wenden, und sie mit Vollmacht und Juformation zu versehen. Recklinghausen, den 27. November 1846. Königliches Land= und Stadtgericht. Notdwendiger Verkauf. Land= und Stadtgericht Minden. (17049. 6. c) Die aus zwei in einander gedauten Häusern N 378 und 379 an der Konigsstraße zu Minden, Flur 9. Parzelle 787 und 788, destehende Besitzung des Kaufmhanns Friedrich Siedendurg zu Minden, adgeschätzt auf 0.628 Thlr. 15 Sgr., zufolge der neds Hypotheken=Schein im Bureau III. eininsehenden Tare, soll am 29. Mai 1817 Vormittags 11 Uhr an ordentlicher Gerichtsstelle saddaktirt werden. (17675. Die Beungung des Stalldungers von den Radtischen Pferden während des laufenden Jahrei soll am Mittwoch den 3. Fedruar dieses Jadres Bormittag 10 Uhr auf der Kämmerei=Kasse beim Meistgedote offentlich ausgesetzt werden. Munster, den 29. Januar 1817. Der Magistrat. Huffer. Der Vollblut=Hengst 9.4L Young-Viator aus der L.ady Fractivus vom Vistor## 5 wird auf dem Gute Darfeld unter nachkehenden Bedingungen decken: Beülblut Stuten za 4 Friedrichsv'er. 5 Haldblut=Stuten zu 2 Friedrich####r. Thaler in außerdem 15 Sgr. in den Stall. dungen geschehen bein Verwalter Wierling auf # Darfeld. 2125 1 Darfeld. 28. Jannar 847 Manemmmmmmmmnn Kiege rechts am alten Lütkenbecker Wege ia der Rabe des Bahnhoses delegene, nach Flur 1„0 603 C1. 9 Rutden 62 Zus große Garten nedst Gartenhaus und vielen tragdaren Odstdaumen soll am Mittwoch den 3. Bedraar c. Nachmittagt 3 Uhr an Ort und Stelle verkauft werden. Es erfolgt die Erklärung über den Zuschlag in terminn, und eignet sich der Garten desonders zum Neudau. Die Bedingungen flad beim Gemmifßonair G. Meyer einzusehen. (17485 3. c) Des auf der SalzKraße aub I ial. 70 delegene, besenders zur Handlung geeignete Haus in zu verkaufen Gustav Mever, Ceomissenetr. Ein adeliges Gut sedt zum Verkaufe S. Mener, Semmissen Verkauf. (17650. 3. b) Um künftigen Donnerstage den 4. Fedruar, Vormittags 10 Uhr anfangend, soßlen in dem zum Gute Maser gederenden, im Kirchspiele Hiltrap belegenen Forstdistriete Loddendusch 15 Stück starke und lange Eichen, zum Schiff= und Landdau tauglich, auf dem Stamme; dann 72 Klafter gemischten Brennholzes und 7400 Buschen meiß dietend verkauft werden. Kauflustige wollen sich bann an Jeraels Kotten einfinden Haus Hiltrup, den 26. Jannar 1847 Der Nen Holz=Verkauf. (17651. 8. b) An künftigen Freitage den 5 Fedr. Morgens 10 Uhr afänglich, sollen in dem zum Gnte Hiltrup geporenden Forstdisricte Rehagendusch, nade beim Hause Hiltrup belegen, 14 Stück Eichen von mittler Länge und Stärke, zum Schiff= und Landbau tauglich, auf dem Stamme; ferner 50 Klafter Buchen=, Birken= und gemischten Brennholzes und 4400 Buschen mit dem Meistgedote verkauft werden, wo sich Kauflustige dann einfinden wollen. Haus Hilteup, den 26. Januar 1847. Der Reutmeister Herding. Holz=Verkauf. (17677. J.=) Am Dienstage den 9. Februar, des Morgens 10 Uhr anfänglich, werden in dem zum Gute Revinghoff gehorigen großen Busche oder Rabenneßte 60 Nummern Eichen zu Bau38 1/ Klafter theils Buchen=, Eichen-Brennholz und 2400 Stück Wellen durchs Meistgebot verkauft werden. Kauflußtige wollen sich zur festgesetzten Stunde am Hause des Kotters Kerkhoff einfinden. Haus Hiltrup, den 30. Januar 1847 mater und theils Herding. Holz=Verkauf. (17618. 2.=) am Montage den 8. d. M. 27 10 Uhr sollen auf der Herrenburg saß an Chaussee bei Hittras 23 Klafter Buchen= und 25 Klafter grodes Birkenholz, 4000 starke Wellen meistbietend verkauft werden. Harling, Nuct. Sonn Holz=Verkauf. (17679. 2. 2) Am Freitage den 5. Fedruar d J., hormittag 10 Uhr anfangend, sollen in der Rahe om Gute Haus Ruhr auf der Kliefekotter Heide an em Hauptwege von Genden nach Munster circa 10 Klafter Kopfbuchen, 15 Klafter größtentheils Buchen=Brennholz und 2000 Wellen Meistgebet verkauft werden. Casser. ∆ Karchs (11519. 6. r.) Hyacintden, Tacetten, Crocus, Tulpen 2c. in Tepfen, find fortwährend zu haden dei C. A. Plumpe, Handelsgärtner. Lebens=Versicherung. Die Gothaer Lebens=Versicherungs=Bank vertheilt in diesem Jahre an rschuß des Versicherungs=Jahres 1842, welcher Thlr. 167,112 ihre Müglieder den Ueberschuß des Versicherungs=Jahres 19 Sgr. betragt und eine Dividende von 25 Procent gewährt. Jubem ich dies verannt mache, lade ich zu weiterer Theilnahme an den Vortheilen genannter Anstalt ein. Wer sich die Beruhigung erkaufen will, nach seinem Tode der hinterbleibenden Familie oder bei Erreichung eines höhern Alters sich selbst ein namhaftes Kapital zu sichern, kann dies durch die Bank auf eine eben so sichere, als nach Verhältniß wohlfeile Weise erreichen, da alle Ueberschüsse des Instituts an die Versicherten als Dividende zurücksließen, und außer den billigen tarifmäßigen Prämien keinerlei Nebenkosten zu entrichten sind. Der BankFonds ist auf Thr. 4,10 0/000 gestegen. W tu2g, Schristen umdter 4. Statuten, Antrags-Formulare und Erlauterungs=Schliften werden Unenigeivinh vertheilt. Münster, den 28. Januar 1847. G. C. Höltje. „ Hagel=Versicherungs=Gesellschaft. er Gesellschaft sehr günstig abgeschloss men habe ich. Im in die Mittheilung machen zu konnen, n bet. und daß, als Folge devon. nen eine Dioidende von Sechs und Sechszig Procent der Jahres=Prämie vergütet werden wied. Die Zabl Versicherungt Summe von Ahir. 1.169.300 auf Adlr. 2 717.1. Die Bildung eines Reserve Fonde pat Katutgemaß durch Hinterlegung genommen itglieder Kieg von 902 auf 2413 und die alse 2#f mehr als das Ooppelte. Thir 1000 ihren Anfang unterzeichneten, als auch bei den Abeigen Eremplare des Rechnungs Abschlusset konnen sowehl bei## Agenturen abgenommen werden. Beitene, dn 2l. Jenzar 1en.„ Die Gemral=Agentur. F. Tourneau. Holz=Verkauf. An Donnerstage den 4. Fedeuar l. J. Vormittage 10 Uhr bei dem Gute Prodsting zu Handorff 30 Klafter Brennholz und eine bedeutende Partie Wellen in Haufen. (11680 2. 2) Heute Sonntag d. 31. Jan. COmTL in Gerbaulets Saal Aumburg. Ball-Anzeige. (11m 1. 0 Se Saale des Herrn Ger Bell Ratt. Zu zahlreicher Theilnahme labet gans ergedenst ein Heeser. Ball Karten à 20 Ggr. werden Sonntig den 31 d. M. und am 1. Fedruar in meiner Wodnung. Neudrücken=Straße beim Uhrmacher Herrn Radyeff. ausgegeben (17.600.2. b Aechte Militär=Tressen Gemüse=, Gras=, Feld=, Holz u. Blumen=Sämereien ann bei dem beren Joh. Jos. Schulle it der Besorgung unserer Behn& Harenecker. Fastnachts=Anzüge in verschiedenen Stoffen und Zagon# sind miethweise zu haden und werden auch auf Bestellung angefertigt deim Damenkleidermacher N. Derin. (17.482) Clemens=Straße R 131. (1153. 3. c.) Rodlirte, freundliche Simmer z# vermiethen Eudgertstraße 0 191. Besaz zu 4 und: Loth zu 5 Sgr., so wie ächte Bediententressen und Stickereien in Silder, auder Gours gesetzte Silbermünzen, Juwelen, Uhren. Soldund Sildersachen werden angekauft bei M. Enis, Juwvelier. Endgeristraße.W 161. Emppfehlung. (17683. 3 2) Denjenigen geehrten Gartenfreunden, welche Gemüse, Blumen oder Ziergärten neu eingerichtet oder neu angelegt zu haden wünschen, empfehle ich mich zum Ansertigen dazu geeigneter Plane und, wo es besonders gewünscht wird, auch zur Uedernahme der Beaussichtigung der Ausführung derselben, dabei reelle und billige Bedienung versprechend. Zweckmäßige Beoflanzungen neuer Gärten oder einzelner Partien derselden, so wie auch jeden gefälligen Auftrag in Topf= und Land Zierpflangen. Obsdaumen Garten:, Blumen., Jntter= und WaldSämereien 2c. 2c. werde ich eden so gut wie möglichst billig gerne zu besorgen übernehmen, und werden gefallige und port#frete Anfragen dieserhald sogleich mit Bergnügen deentwortet Witten a. d. Nuhr. 28. Jannar 1847. Wilh. Krampen. (17684. 2. s.) Ein junger Mann, welcher in einer Colonial- Waaren- Handlung en gros 4; en detail seine Lehre bestanden und später für eine Landesproducten- Handlung 4mp; Destillations- Geschaft gereist hat, wunscht eine Comptoir- oder Reise- Stell und kann gleich eintreten. Derselbe sicht nicht so sehr auf hohes Saleir als auf gute Behandlung. Versiegelte Offerten bittet man unter Litr. A. P an die Expedition dieses Blattes zu senden. (17.685) Für eine Kille Zemilie is Telgte Straße V 1 die Mittel Stage von 5 bis 6 Zimmern, mit Keller, Küche und Bodenraum vom 1. Mai zu vermiethen. (17686) Eine Gendung von getrockneten Mettwürsten, Tauerlandischen Schinken und Cervelat=Wurst erhielten ——— Ooeter u. Brockhausen. 7.887) Nachdem ich mich als Buchbinder un Gallanterieardeiter vier niedergelassen empferle mich zu allen dahin einschlagenden Aufträgen, unt Zusicherung reellet und billiger Bedienung. Munster, im Janner 1847. Eberhard Küllenberg, Hörsterstraße Nr. 214. (17.208 3 e.). Es wird ein Lehrer gesuch, welcher gründlichen Unterricht im Fechten au Hieb und Stoß zu ertheilen im Stande ist. Befähigte belieben das Nähere in der Expedition dieses Blattes zu erfragen. # in diesen Tagen ein schwerzn Schleier, mit einer Spitze desetzt, gesunden worden Der Eigenthümer känn gegen Insertionsgedudrn denselden bei der Expedtiton dieses Blattes erhal Diese Zeitung erichetst t#glich, Montags ausgee mumen, und koster dier 2#Thie 10 Sgr. m#ris vortofrei 2 Tdir. # Egr. delbjührlich. (17.889) Auf der Rethenburg febt eine gens Ober=Etage gleich oder zum 1. Mai zu vermiethen. Zu erfragen in der Exped. d. B1 (17690) Es sleden einige Ziamer neds Gerten Küche, Keller und Bodeuraum zu vermiethen Herrenstraße.9 241. Todes= Anzeise. (1.891) Heute Mergen 4½ Uhr entschlummert nach kursem Krankenlager an den Folgen der Lungen schwindsucht, chrislich vorvereitet sanft und ruh# zum dessern Leden unser lieder Sohn und Beude Withelm Temming. Verwandten und Freunden widmen diese Traueanzeige Ehristian Damann, als Bater. Gerhard Hamann, als Bräder. M#nse Angekommene Kremse Leimeriag. Heconom in, Hecker a. Elderfeld, Happter a. Bremen. 2 Bach a. Berlin, Retthaus a. kennep, Runkel a. Dülke Ploch a. Geuf, Kaufl. In Wunsterschen Hofe(Ca-l Rblcken: Rachfolger 1 Belcker.) Kerckdofs, Pharmac. a. Meppen. Spangenberg, b. conomie=Rath a. Salzgittar. Gesewitz, Fabrikant a. E. furt, Hirschfeld a. Dusseldorf, 4 Tatin a Wien, K#u In Westfalsichen Hofe(Krap=) Basse Affesser a. Dortmund. Kriesche, Ber er g. Hamm. Bollmin, Offizier a. Gerle Emmel a. Rettwig. Schulte a. Elderseld. Burger 4 Barmen, Zunck a Burgkeinfurt, Mussen a. Frederking a Leiptig. Biederlack a. Gimen, Terfloth a. Greven, Kanfleuse. Kaufmans a. Dusselderf. Bousen, Kauf. a. Orensteinfurt. Theater in Münster. untag den 31: Der Freischütz. Romant. Orin 3 Acten von C. 1. v. Weder. Tert## Dieleg von Fr. Kind. Marktpreise zu Münster Den 30. Jan. 1847. Weizen,(der Freuz. Scheffel) 8 Thir. 20 Sz.— Roggen„ 12„„ erste 2„ 9 Buchweizen„ 10"—„ Hafer Vertasiche * Mehlpreise in der Dampfmühle ercl. Mahlsteuer. Weizenmepl, superseines.(p. Sack 200 Pfd. 12 Thlr. 10 Ser.— P 11 Mehlpreise in der Dampfmühle und im Geschäfts=Lokale N 84 A. neben Lamberti=Kirche einschließlich Mabisteuer Weizenmehl, superfeines p. Pfund für 1 Thir. 14 Pfd. do. feines p. Pfund. für 1 Thlr. 15 Pf. Besenuet zebentelt, p. Pfr für 1 Thir. 15½ Pso Graupen, Mittessorte, p. Pfund für 1 Thir. 14 p/d. Nro. 28. Dienstag den 2 Zedruar: Till Culenspiegel, Pes mit Gesang in 4 Acten von Restrey.— 2n auf vieles Verlangen letzter Act aus de Opt:„Der Maokenball,“ von Ander. Rogzenmehl, gebeutelt, Graupen, Mittelsorte.. 13„.—„—„ Die Säcke sind nicht mit derechnet, und werden Mehl mit 20 Sgr., und für Graupen mit 11 Szr. besenders bezahlt. 2 Sg. 31 2 Sgr. 1# Deuts 1f Aus Westsal onschiedensten Nachrichten fung der Stände durch Biättern fortwährend. Einderufung sämmtlicher täglich erwartet; von sammenberufung der einze s#iedenen Provinzen mit setzen, wobei gesucht wir den Gesetzen zu begründe than, daß ein Generall nicht stattfinden könne. setzigen Stande unserer Provinzialstände zu einem wirden können, wollen wi lossen. Denn wennglei# Residenz von Personen, richtet ansehen darf, die Stände in Bertin als eir seinde Sache ermähnen, steisachen Gründen die B sicht bezweisein und wo mit der Frage uns besch ##benden Ständischen: Dadre einen Proeinzial rochtigt sind.— Ein des uns nun die Ueberzeu Fuißt zur regelmäßigen Ei Stünde bestimmt sey,# Johre verlaufen können der Stände stattfinde. Ins#itut besteht; wann des treten sell, dänge ie Majestät des Königs 25 März 1824 bestimmt #Jahre werden Wir die #mdtage alle 2 Johre Speier Zeist aber wei orn.“— In den erste ###on des eden erwähnter Sche regelmäßige Zusame ## wurde der unste Landt weite am 23. Noven #. Deedr. 1830. Dage #rie Landtag am 10. N in 19. Februar 1837. 1241, also erst noch:: dinses letzten Lanstages auerhöchste Propesitions 1941 vorgelegt. Es be Hierdurch(durch### wird dann die Aussüdrun scht erleichtert, die Land Johre zu berufen, die Wi un diermit zu erkennen Grklärung entgegensehen, Wünschen entspricht.“ M wiese Allerhöchste Absicht der Stände abhängig gen ##rem Berichte vom 5. Stände keinen Anstüberzeugt bätten. 9 ##äßige Wiederkeor sahrt, als eine erwünft nzialständischen Institut sten Dank aufnehmen. August 1841 Allerböch aber:„Zu(: haben Ansern getreuen Ständen Druck u. Verlag der Lopvenratbschen Buch= u. Kunsthast Verantwortlicher Redacteur: J. Coppenrath.