im besten Zu8= Schneid= de Zubehör und nem billigen festUenbecker=Straße ufen.(10.801) habers der, im Kirchspiele emming, defindlichen seSer Windmühle der Zuschlag genannter d#ie am Donuerstage den ags im Hause des Wbierhe lendorf, Gemeinde Beer. dahin zulässig Jemilie wird eine#beh. Schlafstuden und Auche, Bodens und des Keuers, ide gesucht. nerdietungen beliebe man bei der Expeditton des 11188 =Anzeige forgen erfolgte glückliche ged. A. Jarletvn nige ich vierdurch erge148. H. Hoeter. Pederdern is so eben erBuckhandlungen zu haden ith'schen Buch= und Kunßsohann Graf von Spork, eral der Kavallerie. Ein Mit dem Bidnisse der t. 6 Bogen. 15 Sgr. auf dieses dochs interesbraucht hier nur demertt renes triegerisches Talent on dem landlichen Heerde shms fuhrte und ihn aus den hochsten Würden ervom B. nern zum Reicht: daten zum Heergebieter, undrachteten Hutte drang apfe bis zum Strahl der Theoretisch=praktisches n S p r a c h e z u m S c h u l weite durchgesehene und gr. 8. geheftet. 22 dauerhaften engl. Einv. sten, welche über dieerste trichteten, sich nur lodend haben, so war keine Vertliche Veranderungen mit m dasselde jedoch für diesche Sprache zu merkanti sonders drauchbar zu md: Austage eine Anzahl von den nothwendigen Erklaefügt worden, und mitd vigen Gestalt allen Anfer1845 ngen Deutschlands is zu ). Deiters, Coppenrath u. Witterung, chen und Vorzeichen. der die Schicksale der leicht saßlich und verHermann Hager. dungen. gr. 8. geh. Flemming)% Adlr. Regensberz in Münd fortwährend zu haben: uge für gemeinange, besonders hris Procession ach Telgte. Steif 2 Sgr. Anhange, erthaltend: Meß., Beicht= und Steif brochtt. 2½ c. pu. Hannzgeane eien beven Raum derechurt. mütfenjebech aleichetuig insditige Intellgenz Mes miers wreie. Nro. 162. Deutschland. * Münster, 7. Juli. In der heute Morgen stattgefundenen Sitzung der Generalversamm lung der Actionaire der Münster=Hammer Eisendahn wurden die von dem provisortschen Verwaltungsrath gemachten Vorschläge in Bezug auf die in der Einladung zur Generalversammlung vom 5. Juni(siehe Wests. Merkur Nro. 137) näher angegebenen 3 Punkte von den anwesenden oder vertretenen 105 Actionatren mit 8183 Stimmen angenommen, welches wir hierdurch vorläufig bekannt zu machen uns beeilen. * Schreiben von der Weser, 3. Juli. In den verschiedenen Blättern, welche mit der unterlassenen Veröffentlichung der 18. Sitzung des dietjährigen Landtags sich deschäftigen, sind die Stimmen darüber getheilt, od er angemessen gewesen wäre, mit Uebergehung dieser Sitzung, die Berichte der folgenden mitzutheilen. Der standische Redacteur, welcher gegen eine solche fernere Mittheilung sich ausgesprochen, soll dabei, wie wir zuversichtlich vernommen, in seinem Verfahren durch das Zesthalten eines für die ständischen Gerechtsame uns wichtig scheinenden Prinzips geleitet worden seyn.— Dei Königs Majestät haben nämlich den Provinzialständen das Recht zugesichert, von dem Verlaufe und dem Resultate der ständischen Berathungen geeignete Mittheilungen zu machen. Kein Gegenstand der fändischen Berathungen is davon ausgeschlossen und könnte trgend Jemanden die Besugniß zugestanden werden, einzeine Berichte, wenn auch nur vorläusig, unveroffentlicht liegen zu lassen und andere der Dublicität zu übergeben, so würde dieses Recht nicht allein im Allgemeinen vereitelt werden, sondern die Ausüdung einer solchen Befugniß würde für das Ansehen der Stände nachtheilig wirken können, besonders da alle Garantie, daß diese zurückgelegten Berichte einst mitgetheilt werden, sehlen würde. Wenn nun, wie verlautet, der ständische Redacteur, bevor er dir Berichte der 19. Sitzung und der folgenden einreichte, erwartete, daß über die 18. Sitzung, wenn auch kein ausführlicher so doch ein gedrängter Bericht gedruckt werde, so scheint es uns, daß derseide im Interesse der ständischen Gerechtsame, die er, nach dem Zeugniß eines Land tags=Abgeordneten in der Kölner Zeitung, stett mit Freimuth versochten, gehandelt hat. Wird einmal zugegeben, daß der Bericht über einen hochwichtigen, von den Ständen verhandelten Gegenstand, aus irgend einem Grunde, zurückgeiegt werden kann, so ist die Möglichkeit denkdar, daß auch andere Berichte über wichtige Zeitfragen, auf ähnliche Schwierigkeiten stoßen und ein ähnliches Schicksal erleiden können. In welchem Lichte aber, den andern Landtagen gegenüber, würde dann der Westfäusche erscheinen, wenn nur über Berathungen von Gegenständen, welche ein untergeordnetet Interesse haben, berichtet würde? Wenn der Redactrur gesucht hat, ein solches möglicher Weise erscheinendes Licht von den westfältschen Ständen abzuwenden, so dürfte derselbe im wahren Interasse des Landtags gehandelt haben. Es scheint uns offenber besser, daß über die Landtagsverhandlungen nichts mehr veröffentlicht werde, als daß durch das Bekanntmachen einzetner Berichte die Munster, Dienstag den 8. Juli Provinz über die Leistungen ihrer Vertreter eine nicht richtige Meinung bekomme. Uebrigens scheint es uns aus der in Nro. 180 der Kölner Zeitung befindlichen, wahrscheinlich seiner quasi= amtlichen Stellung wegen, mit aufsallender Vorsicht abgefaßten Erklärung des ständischen Redacteurs, daß es überhaupt jetzt von ihm nicht mehr abhängt, noch irgend etwas über die Landtagsverhandlungen zu publiziren. Sollte, wie es beinabe scheint, diese verdrießliche, in der Provinz viel Aufsehen machende Sache nicht vor dem Zusammentritt der nächsten Ständeversammlung regulirt werden, dann wird diese Versammlung sich hoffentlich darüber aussprechen und geeignete Maßregeln treffen, um Aehnliches für die Folge zu vermeiden. Minden, 3. Juli. Nach der Anordnung Sr. Ercellenz des Herrn Ministers der geistlichen, Unterrichts= und Medicinal=Angelegenheiten Or. Eichhorn sand gestern allhier im großen Sitzungssaale des Rezielungsgebäudes die Abnahme des Homagial= Eides von dem neuerwählten Bischof von Padervorn Ur. Drepper durch den dazu ernannten kön. Commissarius, Hru. Regierungs=Ches=Präsidenten Richter, statt. Sie geschah in Gegenwart der von dem Herrn Bischof mitgebrachten Zeugen, der DomCapitularen Bracht und Strider aus Paderborn, sodann des katholischen Regierungs=Consistorial= Raths und Oderpfarrers Herrn Zieren und der Herren Regierungs=Räthe Krüger, Winkelmann und Erelinger mit allen den Zeierlichkeiten, weiche die Wichtigkeit der Handlung erheischt.— Mittags war der Herr Bischof mit den vorgenannten Geist. lichen und Beamten, so wie den sonstigen Militairund Civil=Behörden der Stadt, so weit der Raum es gestattete, bei dem Herrn Chef=Präsidenten zu einem Diner vereinigt, und bestärkte alle Anwesenden in der hohen Achtung, welche derselbe sich bereits bisher durch seine Kenntnisse und sein humanes Benehmen erworden hat.— Wir haben seine bischöfliche Consecration und den Antritt seines hohen Amtes nunmehr in den nächsten Tagen zur großen Freude der Didcese zu erwarten. Berlin, 1. Juli. Die protestantische Bewegung, welche bisher in der Provinz Sachsen wie ihren Ausgangspunkt so ihren hauptsächlichen Sitz hatte, gewinnt ihmer mehr an Ausbreitung. Es ist dekannt, daß die Bestrebungen der protestantischen Freunde den Verdächtigungseiser und die Verketzerungsliebe derer, die sich für die privilegirten Zionswächter halten, zu allerlei frommen Demonstrationen, vom donnernden Anathem bis zum flüsternden Denunciatiönchen herab, aufgerusen hat; eden so bekannt ist, daß eden diese Anseindungen Veranlassung zu manchen Zeichen der Theilnahme und Sympathie gewesen sind, welche den protestantischen Freunden aus näheren und entfernteren Kreisen zugingen. Es sind außerdem an verschiedenen Orten, unter Andern in der Provinz Preußen, Versammlungen entstanden, die in ähnlicher Weise, wie die seit längerer Zeit in der Provinz Sachsen von den protestantischen Freunden abgehaltenen, zu wirken deginnen. Der wichtigste und bedeutungsvollste unter allen diesen Vorgangen ist jedoch ohne Zweifel die am 21. v. M. in Breslau abgehaltene Versammlung und die von derselben abgegebene Erklärung, welche von den gestrigen schlesischen Zeitungen vollständig mitgetheilt wird. Mehrere hunderr Männer aus allen 1845. Ständen, dochgestellte Beamte, namhafte Gelehrte, Gewerdereibende dis zum einfachen Handwerks. mann, daden sie unterzeichnet; sie treten dem unevangetischen Treiden der Verketzerer entgegen; sie protrstiren, eingedenk ihres geschichtlichen Namens, gegen die Anmaßung derer, welcho der freien Forschung ihr begründetes Recht und ihren Raum in der protestantischen Kirche absprechen wollen, und nur sich für die aktrinigen Träger der Kirche, nur ihre Auffassung des protestantischen Lehrbegrisfes für die allein berechtigte halten. Wir nennen diese in offener und würdiger Sprache abgegebene Erklärung einiger Hundert ehrendaster Männer dedeutungsvoll, nicht nur, weil man zu allen Zeiten, um das bekannte Wort eines verkiymten Gelehrten und Staatsmannes zu gebrauchen, den Muth einer Meinung haben muß, sondern welt dies zu keiner Zeit mehr Noth thut, als da, wo es darum sich handelt, sein Recht einer Partei gegenüber zu wahren, die sich so unermüdlich in Anfeindungen und Verketzerungen Andersdenkender zeigt. Dies Recht der Gewissens= und Glaubenkfreizeit, das der Protestautismus nach schweren Kämpfen sich arrungen hat, darf er sich nicht verkümmern lassen, wenn er nicht sich selder mit seinem innersten Wesen untreu werden will. Dies Prinzip der Gewissensfreideit ist auch das des preußischen Staates und wir sehen nicht ab, wie jüngst ein rheinisches Blatt die Behauptung aufstellen konnte, daß es dem preußischen Staate einen schlechten Dienn erweisen heiße, wenn man ihn einen protestantischen Staat nenne. Denn in der That halten wir diese Bezeichnung für eine eben so richtige, als ehrenvolle; der preußische Staat ist in dem Sinne ein protestantischer, als er Gewissens= und Glaubensfreibeit zu seinem Prinzip gemacht hat und gewährt. Dies und nichts Anderes will es sagen, wenn Preußen ein protestantischer Staat genannt wird. Es kann nun nicht fehlen, daß die erwähnte Erklärung Breslauer Bürger auf gewisser Seite ein Geschrei über unkirchliches Treiden und immer weiter fassenden Unglauben, über Auflösung, die der protestantischen Kirche drohen soll, rege macht; eben so wenig wird es aber den wahren Freunden der protestantischen Kirche entgehen, daß gerade diese Erklärung ein neues Zeichen von dem frisch pulsirenden Leden innerhald des Protestantismus ist. In dem Königreich Sachsen regt sich eine ganz ähnliche Bewegung: bekannt ist die vor einiger Zeit von zahlreichen Einwohnern gestellte Petition um eine freiere Verfassung der protestantischen Kirche und erst in diesen Tagen ist in Leipzig die erste Versammtung protestantischer Freunde gehalten worden, eden so, wie viele andere, ein Ausfluß des durch die Köthener Versammlungen angeregten protestantischen Sinnes. In allen diesen Momenten offenbart sich die berechtigte, im allgemeinen Bewußtseyn tief gewurzelte und weit verbreitete Forderung einer lebendigern Betbeiligung der Laien an der Gestaltung der kirchlichen Gemeinschaft, eine Forderung, die, wir hoffen es, ihre Befriedigung finden und damit die segensreichsten Folgen für das reitgiöse Leben derbefführen wird. „(R. 3.) Berlin, 1. Juli. Wayrend der amtliche Theil unserer heutigen Zeitungen die Versetzung in den Ruhestand des Präsidenten der Regierung zu Erfurt, und zugleich auch die Ernennung seines Nachfolgers promulgirt, ist, wie man hört, noch von Erfurt aus eine mir vielen Unterschiiften ver sehene Adresse hier angelangt, welche um Beidehaltung idres in so kurzer Zeit in seiner Amtsführung zu hoder Achtung gelangten Vorstandes bittet. Ueberhaupt scheint die Gegenwart eine Zeit der Adressen zu seyn, die bei Angelegenheiten der verschiedensten Art entsendet werden.— Was die von Instein= und Heckersche Angelegenheit an'oetrifst, so will man jetzt behaupten, es habe urisere Staatsregierung dem großherzoglich badischen Gouvernement auf dessen Ansuchen eine nähere Cerklärung in dieser Angelegenheit gemacht, wodurch das letztere im Stande seyn wird, die bei der nächsten Versammlung der Kammern darüber an die Minister gerichteten Fragen zu deantworten. Berlin, 5. Juli. Se. Maj. der König haben Allergnädigst geruht, dem seitherigen OberPräsidenten der Rheinprovinz, von Schaper, das erledigte Oder=Präsidlum der Provinz Westsalen zu übertragen und an seiner Statt den seitherigen Wirklichen Geheimen Legattons=Rath Eichmann zum Ober-Präsidenten der Kheinprovinz, so wie den Wirklichen Legations= und vortragenden Rath in der politischen Abt heilung des Ministeriums der auswärtigen Angelegenheiten, Kammerderrn Freiherrn von Schleinitz, zum Geheimen LegationsRath zu ernennen. Das 19. Stück der Gesetz=Sawalung, aubgegeden am 5. d., enthält; unter N 2583 die Allerdochste Cadiners= Ordre vom 11. October 1844, die amissio: von 500.100 Thlr. sctien der Berlin Stettiner Eisenbadn= Gesellschaft zur Tilgung der nach dem Privilegiam vom 13. Fedruar 1843 emittir. den Odligationen detreffend; und „ 228 die Aberdochste Cabinats Ordre vom 3. Mai 1. J, detressend die Bestatigung des mit abgedruckten, unterm 23. Octoder v. J. notariell vollzogenen Otaturs der Stettiner StromBersicherungGesellschaft. 1 Schreiben aus Berlin, 5. Juli. Seit gestern weilt der Fürstdischof von Breslau, Dr. Meichior von Diepenbrock, mit seinem Kaplan Lipf in unserer Mitte. Derselde logirt in Meindardts Hotel und ist heute zum Könige nach Sanssouci geladen. Herr von Diependrock will jetzt um einige Tage in Berlin sich aufhalten, da seine Gegenwart in Breslau dringend erheischt wird, und später längere Zeit hier zudringen.— Alle Gerüchte über den Abgang des Justizministers Uhden sind bes jetzt grundlos. Derselbe genießt das vollste Vertrauen des Königs und die Ehre, möchentlich mehrmals zur königl. Tafel gezogen zu werden. Gleiche Ehre wird demselben von allen Prinzen des königlichen Hauses zu Theil. Im Falle Herr Uhden die Leitung des Justizministeriums niederlegen sollte, würde derselbe ohne Zweifel eine noch einflußreichere Staatsstelle, z. B. die eines Cabinetsministers, erhalten. Herr Uhden hat, trotz seiner überhäuften Staatsgeschäfte, vor Kurzem auch das Ehrenamt eines Curators des lut eilf Jahren hier bestehenden FrauenKKrankenvereins übernommen, was für ein frommes und tiefes Gemüth desselben spricht.— Die Besetzung der in Westfalen erledigten Oberpräsideutenstelle mit dem Herrn von Schaper wird hier für ein glückliches Ereigniß betrachtet, da sich hofsen läßt, daß dieser tüchtige Staatsbeamte durch seine stets bewährte edle Gesinnung und männliche, Thatkraft manche Mißverhäutnisse in obengenannter Provinz nun auszugleichen im Stande seyn werde.— Für die Auctionscommissarien ist eine neue Gebührentaxe ausgearbeitet worden, deren baldiger Veröffentlichung entgegengesehen wird. Dieselde soll die Einkünfte dieses bisher einträglichen Erwerbszweiges bedeutend reduciren und dazu deitragen, den großen Andrang zu diesem Posten zu vermindern.— Die vom Justizminister Udden an sämmtliche Gerichtsbehörden am 13. Juni d. J. von Stralfund aus ergangene Verfügung, detreffend die öffentliche Bekanntmachung der Fälle, in denen megen Beschädigung eines Menschen durch unvorsichtige Aufbewahrung oder Behandlung eines geladenen Gewehrs auf Strafe erkannt worden ist, lautet wörtlich wie folgt:„In Folge eines Allerdöchsten Besehls werden sämmtliche Gerichtsbedörden hierdurch angewiesen, für die Zukunft diejenigen Fälle, in welchen von ihnen wegen Beperlicher Beschädigung durch unvorsichtige Aufbewahrung oder Behandlung eines Gewehrs auf Strafe erkannt worden ist, als Warnung zur öffentlichen Kenntniß zu dringen, um dadurch auf die Verminderung der leider so häufig vorkommenden Unglücksfälle hinzuwirken. Die Namen der Bestraften sind bei dergleichen Bekanntmachungen nicht zu nennen.“— Seit vorgestern werden wir d#er von einer tropischen Hitze, nämlich von 126 #### Staumur im Schatten, heimgesucht. Leichte eeer n ir weritet ein ig. maßen noch erträglich. Aus Schlesien, 1. Juli. Die östreichische Regierung hat jetzt auf die Bewegungen in Schle. sien ein sehr wachsames Auge. Ir. Betreff der katdolischen Dissenter deobachtet Oestreich eine sortdauernde Strenge.(D. 3.) Breslau, 2. Juli. Wir lesen heute in unsern Zeitungen:„Die in Nro. 148 der„Schlesischen Zeitung“ gelesene Protestation gegen die Anmaßungen einer Partei, welche nicht nur den Bewegungen, welche das kirchliche Leben der Gegenwart ergreifen und treiben, entschieden feindselig entgegantritt, sondern auch nach äußerer Herrschaft üder sas gesammte kirchliche Leden strebt, drückt die Gesinnung von Tausenden von Protestanten aus. Sie ist die Rückwirkung des Strebens einer Coterie von Hierarchenfreunden in der protestantischen. Kirche, und ehre Nothwendigkeit trat schen dam als gebieterisch ein, als die Protokolle der Kreissynoden erschienen, welche die an den Buch. staden der Schrift gebundene Rechtgläudigkeit überwachen, auf die Landesgesetzgebung influiren, das Prwvatteben beaufsichtigen, den priesterlichen Einfluß in die Geheimnisse der Familienkreise hineintragen und eine geistliche Strafgewalt gründen wollte. Wir schließen uns daher jener Protestation aus innerster Uebe zeugung hiermit an. Goldberg, 29. Juni 1845.(Folgen 66 Unterschriften.) (Eine ädnliche Beitrittserklärung mit 55 Unterschriften wird aus Warmbrunn mitgetheilt.) Halle, 30. Juni. Nachdem Wislicenus seinen Urlaub auf unbestimmte Zeit verlängert erhalten, hat er am 19. d. an das Consistorium zu Magdedurg geschrieben, der Zustand der Undestimmtheit sey ihm fernerhin unerträglich; eine weitere Erklärung, als in seiner Schrift, und mündlich in Wittenderg, vermöge er nicht zu geben; man möge ihm entweder seine Amtsverwaltung wieder gestatten, oder ihn desinitiv entlassen, dann aber ihm erlauben, eine gleichberechtigte Gemeinde neden der öffentrichen Kirche zu gründen. Die protestantischen Freunde sind mit diesem Schritt durchaus nicht einverstanden. (Berl. A. K=3.) Köln, 2. Juli. Aus Derlin eirculiren Briese mit den verschiedensten Gerüchten über Minister=Berathungen und Ministerwechsel. Was die letzteren betrifft, so legen wir geringes Gewicht darauf. Der Wechsel von Personen bedingt bei uns keineswegs den Wechsel von Systemen, wie umgekehrt das Bleiben von Personen, nicht ein Bleiben des Systems bedingt. Die vielen Gerüchte deuten aber auf die Nothwendigkeit, daß etwas geschehen werde oder müsse, was von dem bisherigen abweicht. Die Stimmen aus Süddeutschland können nicht ungehört bleiben und das Materielle hängt bei uns mit dem Geistigen eng zusammen. Man weiß, daß schon Konferenzen wegen der Zollangelegenheit stattgefunden haben und daß das Beschlossene noch weit entfernt von der Unumstößlichkeit ist. Das System, welches bisher von den Herren Rother, Kühne und Beuty so hartnäckig vertheidigt worden, von welchem sie nur Schritt für Schritt, in langen Zwischenräumen und in einzelnen Punkten sich haben abbringen lassen, wird jetzt im Ganzen in Frage gestellt und die Reise des Königs wird nicht geeignet seyn, ihm einen neuen Halt zu verschaffen. Der König hat gesehen, welche Noth trotz diesem Systeme besteht, trotz diesem Systeme, das gerade die Noty verhindern sollte. Zu der ernsten Sprache der Vereinsländer kommen die Bitten des eigenen Landes und diese werden noch weniger ungehört bleiden, als die erstere, so sehr diese auch schon an sich Beachtung verdient. Der Zwiespalt beschränkt sich nicht allein auf diese Interessen; er dehnt sich auf die Umgestaltung unserer Rechtspflege, auf die Stellung zu den fremden Mächten, auf die innere Entwickelung, auf die religiösen Fragen aus. Ueber all dieses werden die Landtagsabschiede zunächst Aufschluß und hoffentlich Beruhigung geben. 19.**„„(Aach. 3.) Kom, 4. Juli. Der an die Stelle des nach Rom abderufenen Fürsten Altieri zum päpstlichen Nuncius am kaiserlichen Hofe in Wien ernannte Monsignore Viale Prela, welcher auf seiner Reise von München über Frankfurt am verslossenen Montag zum Besuch unsers dochwürdigsten Erzdischofs Coadjutors hier eingetroffen, hat gestern in des leztern Begleitung hiesige Stadt wieder verlassen. Vorgestern waren Se. Excellenz mit dem Herrn Erzdischof Coadjutor, dem Herrn Weihdischof und mecreren Notabilitäten mit dem ersten Bahnzuge nach Nachen gefahren, von wo Hochdieselden Abends zurückkehrten. Ueberall, wo nur Gelegenheit sich darbot, erhielt der hohe Gast Beweise innigster Verehrung, und Alle, welche sich ihm zu nahen das Glück gehabt, fühlten durch seine Leutseligkeit sich eben so angezogen, wie bei der Unterhaltung überrascht, daß derselbe von allen Zuständen Deutschlands und der diesigen Provinz so gut unterrichtet war.(K. 3.) Koblenz, 3. Juli. Unsere Stadt dürfte nun bald den Schauplatz glänzender Festlichkeiten abgeben. Es ist nämlich gestern hier bei der betreffenden Bedörde die officielle Anzeige über die bevorstehende Ankunft JI. MM. des Königs und der Königin nebst der Königin Victoria und den Prinzen unsers königl. Hauses mit dem Auftrage angelangt, für die Beschaffung der nöthigen Woynungen zu sorgen. Die Vorkehrungen im hiesigen Schlosse und auf Burg Stolzensels werden seit diesem Momente mit ungemeiner Thätigkeit betrieden und werden JI. MM. der König und die Königin Auf Burg Stolzensels residiren, während die großen Hoffeste im hiesigen Schlosse begangen würden. Nach derselben Anzeige würden Se. Maj. schon am 20. d. oder doch nur sehr kurze Zeit nachher hier eintressen. So viel hier verlautet, würde Seitens unsers erhabenen Monarchen zu Ehren der fremden Gäste ein besonderes glanzvolles Leben entfaltet werden, wie sich solches nach dem Empfang, der unserm Könige in England überall bereitet wurde, nicht anders erwarten läßt. Auch spricht man Davon, daß während der Anwesenheit des Hoses dahier 2 Compagnien Garde du Corps mit ihrer schönen Musik und die LeidCompagnie des 1. Garde Regiments zum Dienst dieder befehligt soven. Auf Schloß Johannisberg wird um die nämliche Zeit Fürst Metternich erwartet, und allem Anschein nach dürfte in Koblenz ein großer Congreß regierender Häupter stattfinden. (Rh.= u. M.=3.) Koblenz, 4. Juli. Seit heute verbreitet sich dier die bestimmte Nachricht, daß unser verehrter Herr Oder=Präsident uns binnen Kurzem verlassen wird. Die Gründe, welche eine Aenderung der verfügten Versetzung wünschenswerth erscheinen ließen, haben Allerdöchsten Orts nicht anerkannt werden können, und Herr von Schaper wird das Oder=Präsidium von Westfalen übernehmen. Wie wir hören, ist der königliche Wille sehr schmeichelhafter Weise für Herrn von Schaper abgesaßt. Von hier werden unsern verehrten OberPrasidenten die besten und aufrichtigsten Wünsche für sein ferneres Wohlergehen in den neuen Wirkungskreis begleiten, wo er gewiß dald eben so, wie in der ganzen Rheinprovinz, die allgemeinste Liede und Achtung genießen wird.(Rh. B.) * Schreiben aus Leipzig, 2. Juli. Die dahier bestandene Wochenschrift, der„Deutsche Courier,“ welche in den ersten Jahren keine bedeutende Verbreitung zu gewinnen vermochte, seit dem 1. Januar dieses Jahres aber wo der bekannte frühere Redacteur der unterdrückten Wochenschrift„Locomotive.“ Hr. Held, als Hauptmitarbeiter des Blattes eintrat, ihre Adonnentenzahl bis auf 5000 steigen sah, hat so eden in Folge ministerieller Verfügung zu erscheinen aufgedört. Als Grund dieses Verdotes, welches der neue hiesige Kreisdirector, von Broizen, deantragt und erwirkt hat, wird in dem ministeriellen Rescripte angeführt,„daß aus den von der Cenfur gestrichenen(also nicht zum Abdrucke gekommenen) Stellen hervorgehe, daß das Blatt eine Tendenz verfolge, die dem Censor sein Amt ungebührlich erschwere!“. Held düßt durch das Eingehen des„Deutschen Couriers“ ein Einkommen von 1000 Thalern ein, der Eigenthümer desselben aber wird am härtesten betroffen, da seine ganze matefrielle Wohlfahrt an dem Blatte hing, dem er Anfangs manche Opfer bringen mußte. Leipzig, 2. Juli. Der evangelische Verein der Gustav=Adolph=Stiftung wird seine diesjährige Hauptversammlung am 2. und 3. Sept. in Stuttgart halten. Frankfurt, 4. Juli. Nachdem der bei der katholischen Liedfrauenkirche vom Didzesan=Bischof zu Limburg angestellte Caplan Roos am letztverwichenen Mittwoch vor dem Polizeiamte erklärt hatte, er könne sich, mit Hinsicht auf seine amtliche Stellung, nicht vermützigt finden, der ihm zugegangenen Weisung die Stadt zu verlassen, Folge zu geben, sondern werde sich in dem Punkte nur physischem Zwange sügen, wurde derselbe sofort genöthigt, einen herbeigeholten Wagen zu besteigen, der ihn in Begleitung eines Polizeibeam. ten nach dem Frankfurt zunächst belegenen kurhessischen Grenzstadtchen Bockenheim brachte. Da sich nun die katholische Kirchengemeinde Durch diesen Vorgang in ihren durch die reutsche Bundesversammlung vermittelten Rechten vorlegt fühlt, so beabsichtigt, Außern stand sich desha Vorstellung an die Detmeld, den schon seit I4 Tag, die 25jähr# des Fürsten, gro wie weit sie der# nicht sagen, de rung zu Beiträgen Fall hat aber die Kräfte aufgeboten das doch wohl i Volksfesi und nie seyn soll, in Auem Abend soll nun un ten Bruche, einer rer Stadt, ein Zei sich die Festcommi Tagen in die H# besonders abgepfät Einlaßkarten zu se die adeligen Kleide Die Bürger hatter von, als eine### entstand, welche Vorgestern Abend Erercier=Uebungen wöhnlich in die St wie gewöhnlich nac Abtreten auf dem den sie sleden.# beklagten sich bitter recht— und als e sielen alle Uebrigen wollte etwas erwiet ihm die Gewehre: Polizeiminisler die wenn ihnen ihr Re getten die Billets n kleinen Residenz ges gleich dadurch ersah und wo sie einhalter tig für sie seon dür Karlerube, öffentliche Blätter Verdächtigungen ge Bertin rücksichtlich weisung der Herren Preußen ausgenomn erscheinen muß, einft Quelle zu versichern in dieser Sache dur Benehmen vielmehr ausweisen wird, ve man von seinem öffentlichen Stellung Nach dem Han in dem mecklendurg: handseste Männer aus dem Rathhause Die Regierung schri wurden viele Verha 27. Juni sollte der eingesetzt werden. S Die Madrider schäftigen sich fast au tsene vom 18. ge Königin, statt, wie schleunigst nach Ma Arragonien, Navarra besuchen wird.— Nachricht, und ver Corps die Weisung marschiren. Er fügt gebe über Saragossa, nach Santa Agueda Vorschriften ihres Ar brauchen.— Wie da Nawacz nach Madri# tinez de la Rosa der die Königin nicht per fluge nach den daskif Maria Christina wir sondern wird sich### unmittelbar mit Lon zu verhandeln.(Bol handlungen wird es abhängen, ob die# zurückkehren oder in ihr Hotel daselbst, He stets zu ihrem Empfa gar jetzt vergrößert briefe aus Barcslone berall, wo nur Gelegenr dohe Gast Beweise inAlle, welche sich ihm zu fühlten durch seine Leutsogen, wie bei der Untererselbe von allen Zustäner diesigen Provinz so (K. 3.) Unsere Stadt dürfte glänzender Festlichkeiten gestern hier bei der befficielle Anzeige über die MM. des Königs und nigin Victoria und den auses mit dem Auftrage fung der nöthigen WoyVorkehrungen im hiesigen Stolzensels werden seit meiner Thätigkeit betrieM. der König und die nsels residiren, während esigen Schlosse begangen Anzeige würden Se. der doch nur sehr kurze So viel hier verlaurs erhabenen Monarchen ste ein besonderes glanzen, wie sich solches nach rm Könige in England bi anders erwarten läßt. daß während der Anwe2 Compagnien Garde en Musik und die LeidRegiments zum Dienst u Schloß Johannisberg eit Fürst Metternich ernach dürfte in Koblenz der Häupter stattfinden. (Rh.= u. M.=3.) Seit heute verbreitet dricht, daß unser verut uns dinnen Kurzem nde, welche eine Aendeung wünschenswerth errdöchsten Orts nicht anind Herr von Schaper von Westfalen übernehder königliche Wille sehr Herrn von Schaper abunsern verehrten Oberaufrichtigsten Wünsche den in den neuen Wirer gewiß dald eben so, ovinz, die allgemeinste wird.(Rh. B.) Leipzig, 2. Juli. schenschrift, der„Deutden ersten Jahren keine u gewinnen vermochte, Jahres aber, wo der der unterdrückten Wohr. Held, als Hauptnat, ihre Adonnentensah, dat so oden in ug zu erscheinen ausgeVerbotes, welches der von Broizen, beantragt dem ministeriellen Re18 den von der Genfur um Abdrucke gekommes das Blatt eine Tensor sein Amt ungebührdurch das Eingehen ein Einkommen von enthümer desselben aber , da seine ganze mateatte ding, dem er Ann mußte. Der evangelische Verein wird seine diesjährige und 3. Sept. in StuttNachdem der bei der vom Didzesan=Bischof lan Roos am letztverim Polizeiamte erklärt pinsicht auf seine amtiigt finden, der ihm Stadt zu verlassen, rde sich in dem Punkte in, wurde derselbe sozeholten Wagen zu beung eines Polizeibeam. sächst belegenen kurhesnheim brachte. Da sich gemeinde Durch diesen die deutsche Bundesverem virlegt fühlt, se beabsichtigt, äußerm Vernehmen noch, deren Vorstand sich deshalb in einer beschwerdeführenden Vorstellung an die hode Versammlung zu wenden. (D. 3.) Detmold, 2. Juli. In unserer Stadt werden schon seit längerer Zeit auf den morgenden Tag, die 25jährige Feier des Regierungsantritts des Fürsten, großartige Anstalten gemacht. In wie weit sie der Patriotismus hervorrief, lätzt sich nicht sagen, da das ganze Land von der Regierung zu Beiträgen aufgesordert wurde. Auf jeden Fall hat aber die Bürgerschaft Detmolds alle ihre Kräfte aufgeboten und deshalb bei diesem Feste, das doch wohl in seiner wahren Bedeutung ein Volkssesi und nicht ein Fürsten= oder Adelsfest seyn soll, in Allem gleiche Berechtigung. Morgen Abend soll nun unter Anderm auf dem sogenannten Bruche, einer ziemlich großen Ebene vor unserer Stadt, ein Feuerwerk stattfinden. Da hat es sich die Festcommission einfallen lassen, vor einigen Tagen in die Häuser der Aristokraten für einen besonders abgepfählten Platz bei dem Feuerwerke Einlaßkarten zu schicken, gerade als fürchtete man, die adeligen Kleider im Gedränge zu beschmutzen. Die Bürger hatten jedoch nicht so bald davon gebor, als eine allgemeine Gährung unter ihnen entstand, welche bald zu offenem Ausbruch kam. Vorgestern Abend waren sie wie gewöhnlich Erercier=Uebungen ausmarschirt, kamen wie wöhnlich in die Stadt zurück, gingen aber nicht wie gewöhnlich nach Hause. Alls das Zeichen zum Abtreten auf dem Marktplatz gegeben wurde, dlieden sie stlehen. Einige nahmen das Wort und beklagten sich bitter über das ihnen geschehene Unrecht— und als einmal das Sigmal gegeben war, sielen alle Uebrigen ein. Der Bürger=Hauptmann wollte etwas erwiedern, aber die Bürger warfen ihm die Gewehre vor die Füße und droheten, dem Polizeiminisler die Fenster einwersen zu wollen, wenn ihnen ihr Recht nicht gegeben würde. Jezt getten die Billets nicht mehr. Das ist in einer kleinen Residenz geschehen. Die Obrigkeit hat zugleich dadurch erfahren, wie weit sie gehen kann und wo sie einhalten muß, was gar nicht unwichtig für sie seon dürste.(Abln. 3.) —Saetbruge, 3. Jull. In verschiedene östemuche Blätter sind so zahlreiche Angriffe und Verdächtigungen gegen den badischen Gesandten in Berlin rücksichtlich seines Verhaltens bei der Ausweisung der Herren von Jestein und Hecker aus Preußen ausgenommen worden, daß es angemessen erscheinen muß, einstweilen aus sehr glaubwürdiger Quelle zu versichern, daß Hru. von Frankenburg in dieser Sache durchaus kein Vorwurf trifft, sein Benehmen vielmehr, wie es sich später noch näher ausweisen wird, vollkommen dem entsprach, was man von seinem ehrenhaften Charakter in seiner öffentlichen Stellung erwarten konnte. (Karlsr. 3.) Nach dem Hamburger Correspondenten haben in dem mecklenburgischen Städtchen Neukalden 30 handseste Männer den unbeliebten Bürgermeister aus dem Rathhause über das Weichbild geschafft. Die Regierung schritt natinrlich sogleich ein; es wurden viele Verhaftungen vorgenommen und am 27. Juni sollte der Bürgermeister feierlich wieder eingesetzt werden. Spanien. Die Madrider Journale vom 27. Juni beschäftigen sich fast ausschließlich mit der aus Bareeiena vom 24. gekommenen Nachricht, daß die Königin, statt, wie so dringend gewünscht wurde, schieunigst nach Madrid zurückzukehren, dennoch Arragonien, Navarra und die baskischen Provinzen besuchen wird.— Der Globe wiederholt diese Nachricht, und versichert, daß das HellebardierCorps die Weisung erhalten habe, nach Bilbao zu marschiren. Er fügt dinzu, die Reise der Königin gebe über Saragossa, Pampelung und Mondragon nach Santa Agueda in Biscaja, um dort den Vorschriften ihres Arztes zufolge die Bäder zu gebrauchen.— Wie das Gerücht geht, wird General Nawacz nach Madrid zurückkehren und Hr. Martinez de la Rosa der einzige Minister seyn, welcher die Königin nicht verlassen und sie auf ihrem AusWare Shrisiae wih zu verhandeln.(Von dem Ausgange dieser Verabhängen, ob die Königin zurückkehren oder in Paris wohnen dleiben wird ihr Hotel daselbst, Hotel Courcelles, ist nicht allein stets zu ihrem Empfange eingerichtet, es wird sogar jetzt vergrößert und verschönert.)— Privat= briese aus Bareelone behaupten, die letzte Unpäß. lichkeit der Aöuigin sey eine Folge sehr deitiger Streitigkeiten zwischen ihr und ihrer Mutter gewesen. Der Castelleno behauptet nach Briesen aus Pampelona und Pontavedra, man sey Verschwörungsplänen der Carlisten und Exaltados auf der Spur und bedauert zugleich die böchst unzeitige Reise der Königin. Die liberale Presse von Madrid spricht sich übereinstimmend gegen diese Reise aus. — Zu Madrid selbst herischt eine Besorgniß erregende Stimmung. Dem Clamor publico zufolge sind am 26. mehrere Officiere aus der Madrider Garnison arretirt oder abgesetzt worden.— Am 27. Morgens wurde einem Buchhändler, welcher das Portrait des Grasen von Montemolin(Don Garlos) hinter seinem Ladensenster ausgestellt hatte, von einigen jungen Leuten das Ladenfenster eingeschlagen; sie nahmen das Bild heraus, traten es mit Füßen und dingen an seine Stelle das Cireular des Kriegsministers in Betreff der Abdikation des Don Carlos und des Manisestes des Grafen v. Montemolin. Dieser Vorfall hatte den Zusammenlauf eines großen Volkshaufens veranlaßt, blieb jedoch ohne weitere bedauerliche Ercesse.— Unsere Madrider Korrespondenz vom 28. Juni meldet:„Der gestrige Tag, besonders der Abend, war sehr unruhig. Mehrere Truppendetachements der Garnison waren konsignirt. Der Gouverneur von Madrid General Cordova, hielt heute eine Revue über die Truppen und inspicirte die Kasernen. Alle Wachtposten waren verdoppelt. Diese von den Behörder getroffenen Vorsichtsmaßregeln gaben zu einer Menge von Kommentaren Anlaß. Mehrere Gruppen bildeten sich an der Puerta del Sol und auf der Plaza major. Gerüchte über Complotte, über eine beabsichtigte Proclamirung der Constitution von 1812 gingen von Mund zu Munde. Bis jetzt weiß man aber nichts Gewisses und die von den Behörden getroffenen Maßregeln könnten wohl nur eine Comödie seyn, gespielt, um den Hof zu nöthigen, schleunigst nach Madrid zurückzukehren.“ Belgien. Brüssel, 5. Juli. Mehrere parlamentarische Notabilitäten beabsichtigen, in die Regierung zu dringen, die Kammer zu einer außerordentlichen Session einzuberufen, damit die Majorität sich ausspreche und dadurch die Bildung eines Cabinets erleichtere. Niederlande. Das Amsterdamer Ilandelssliad meldet aus dem Haag vom 4. d.:„Die von einigen Blättern gemachte Angabe, daß Se. Maj. der König sich nach London begeben werde, scheint sich nicht zu bestätigen.“ Frankreich. Paris, 3. Juli. In der heutigen Sitzung der Deputirtenkammer wurde die gestern begonnene Discussion des Einnahme=Budgets beendigt und dasselbe mit 240 gegen 20 Stimmen angenommen. Mehrere Anträge: auf Erniedrigung des höchsten Zeitungsstempels; auf Herabsetzung des Preises der Pässe ins Ausland; auf Einfübrung einer Hunzesteuer wurden verwersen. Ein gleiches Whicksal erfuhr beinahe der Demesmay'sche Antrag auf Ermäßigung der Salzsteuer. Der Finanz= minister versprach, die diesfällige Gesetzgebung im Wege der Erlassung von Ordonnanzen wesentlich zu andern. Hr. von Saint Priest entwickelte noch einmal seinen Vorschlag zu Gunsten der Postreform, zog ihn jedoch schließlich zurück, indem derselbe der durchgreifenden(Radical=) Resorm des Postwesens hinderlich seyn könne.— Die Journale beschäftigen sich heute hauptsächlich mit der Jesuiten=Angelegenheit, namentlich mit einer Meldung des Uniers, wonach die Mission des Hrn. Rossi deim h. stuhle gänzlich gescheitert wäre, indem in einer am 12. v. M. gehaltenen Cardinals=Congregation mit Einstimmigkeit beschlossen worden sey:„daß der h. Stuhl an den die versassungsmäigen Rechte französischer Bürger beressenden Masregeln weder Theil nehmen könne, noch dürfe.“— Einige Blätter, worunter das Journal das Debats, commentiren diesen Beschluß in einem der Regierung günstigen Sinn, andere bezweiseln die Aechtheit desselben.— U. A. besteht der Commerce darauf, die Unterhandlungen mit Rom hätten keine so ungünstige Wendung genommen, als dies der Univers behauptet.— Gestern von 11½ Uhr Vormittags an, so wie heute abermals, waren alle Minister in den Tuilerien versammelt, um über die geistlichen Angelegenheiten zu berathen. Sie sollen den Entschluß gesaßt haben, gegen die Jesuiten zu handeln; doch sey man über die Art, in welcher dies gescheben solle, noch nicht ganz übereinstimmend.— Der Prinz Hieronymus Bonaparte, der sich beranntlich gegenwärtig zu Paris defindet, hat die Erlaubniß erhalten, seinen Aufenthalt in der Hauptstadt zu verlängern.— Meozen ermartet man den Gatten Marie Cdristinens, Herzeg von Rianzares, ganz bestimmt in Perts. Hr. DenozeCortes, Privat=Secretanr der Königin Isadelle, degleitet ihn.— An den Herzog von Gtückeberg, ersten Gesandtschafts=Secretair zu Madrid, 1s der Besehl abgegangen, sich nach Barcelona zu degeden, wo er bei der Königin den Grasen Bresson ersetzen soll, welcher mit Urtaud nach Frankreich zurückkehren wird.— Hr. Oderstlieutenant Caille reiste gestern in aller Eile nach Algier und nicht nach Marocco, wie einige Journale irrthämlich derichten. Er soll dem General=Gouverneur, Herzog von Isly, Depeschen bringen, die diesem vorschretden, ohne Ruhe und Rast den Abd= el. Rader zu verfolgen, den der Kaiser von Morocco ganz aufgegeben zu haben scheint.— In Bezug auf AbdelRader selbst, melden die africanischen Blätter, daß er an einer Brnstentzündung leide, und dem BenAbd= Sadock, den der Kaiser an ihn abgesandt, um ihn des Landes zu verweisen, geantwortet: „Abd=Allay Eurd=Allah(die Erde gedört Gott und ich din der Sclave Gottes. In diesem Augendlicke bin ich krank und bleide, wo ich bin). Deu algierischen Grenzstämmer erktäre er„Glaudi nicht, was Euch die Franzosen von Ungnade des Kaisers gegen mich vorsagen. Würde ich meine Famitie und meinen ganzen Hofstaat bei ihm gelassen haben, wenn er mir nicht wohlwollte! Beide leben friedlich und ungestört in seiner unmittelbaren Nähe."— Auf dem Markte zu Mauleon(Unter=Pyrenden) war am 24. Juni wegen Theuerung des Genndes eine Meuterei ausgebrochen. Fruh Morgens schen sah man eine große Anzahl Landleute zur Stadt kommen und bald äußerte sich eine dumpfe Aufregung unter den Gruppen. Bei der Eröffnung des Marktes verlangten die Inhaber von Mais 26 bis 27 Franken für den Hektoliter; die Konsumenten boten nur die Hälfte. Der Maire, Hr. Delgalarronde, wollte einschreiten, wurde aber von einem Stockhiede getroffen und umgerannt. Mehrere Gendarmen wurden ebenfalls mißhandelt. Herr Dolgalarronde verdankte die Erhaltung seinet bedens nur der Einmischung verschiedener Personen, die ihn mitten unter Schimpfreden und Verwünschungen in einen KurzwaarenLaden brachten, dessen Thüren der Pöbel zu sprengen drohte. Nachdem er hieran verhindert worden, begab sich der Haufen nach der Halle und bestimmte den Werth des Mais, der dafür gezahlt werden sollte. Später wurden sodann die Getreide= Magazine der Stadt von dem gemeinen Volke erstürmt und geplündert. Bis jetzt sehlen alle weitern Nachrichten. Zwei Compagnien Militair wurden von Navarreau hin beordert.— Frau on Montgolfier, Wittwe des berühmten Erfin#cro des Lustballs, 30. Juri hundert und elf Jahr alt in Paris gestorden. Diese Dame war ihrer Geistesstärke, ihrer angenehmen Unterhaltung und ihres Seelenadels wegen allgemein geachtet. Schreiben aus Paris, 4. Juli. Mit der gestrigen Votirung des Einnadme=Budgets sind die Arbeiten der Deputirtenkammer als beendigt zu betrachten(heute beschäftigte sie sich pro sorme noch mit einem Bericht über die Petitionen). Der officielle Schluß der Session wird wohl erst gegen den 18. oder 20. d. erfolgen, da die Pairskammer ihre Geschäfte trotz aller Eile nicht früher erleeigt haben dürfte.— Hr. Duchatel, der Minister des Innern, ist gestern mit dem General Jacqueminot nach Bad=Ems abgereist.— Der Commeree wiederholt heute seine Behauptung, daß die Angabe des Univers wegen der verfehlten Mission des Grafen Rossi falsch sev. Der Pabst dabe vielmehr den Vorstellungen der franz. Regierung wegen der Ausweisung der Jesuiten nachgegeden.— Man versichert, Hr. Caille bringe dem Marschall Bugeand den Befehl, Truppen nach der marokkanischen Grenze vorrücken zu lassen.— An der heutigen Börse fielen die Fonds bedeutend, ohne daß man einen besondern Grund dafür anzugeben wußte. Renten 83, 00; 120, 85. Großbrittanien. London, 3. Juli. Die heutigen Blätter sind meist mit auswärtigen Nachrichten angefüllt und ohne alles Interesse, eben so die gestrigen Verhandlungen des Unterhauses, welches sich mit Gesetzen über die Vertheilung von Ländereien und die Bewilligung für Irren= und Armenhäuser beschäftigte.— In der jüngsten Versammlung des Repealvereins zu Dudlin wurde ein Schreiben O'Connells aus London vom 28. Juni verlesen, worin er bedauert, der nächsten Versammlung nicht beiwohnen zu können, weil er noch an der Ausschußberathung über die irtsche Collegienbill Theil nehmen wolle, obgleich er jede Hoffnung, die Bil rückgingig zu machen, aufgegeben hade. Der Agltator versichert sodann, daß, was die sonstigen für Irland deadsichtigten Maßregeln angehe, in jetziger Session nichts irgend Befriedigendes mehr gescheden werde; die Pachterentschädigungsbill Lord Stanleys werde übrigens allgemein verlacht und leiste auch gegen die wichtigsten Beschwerden Irlands gar keine Adhülfe. Ueberhaupt finde er, daß das englische Parlament zu viel mit den englischen Angelegenheiten zu thun habe, um sich ernstlich mit den irischen zu besassen. Er werde daßer mit der von Neuem und fester als je gewonnenen Ueberzeugung, daß nur ein heimisches Parlament seinem Lande deisen könne, nach Irland zurückkeyren und den Kampf für die Repeal mit frischer Kraft sortsetzen.— Nach Verlesung des O'Connellschen Schreibens schilderte Hr. Denny die entsetzlichen Zustände in der Grafschaft Cavan und rleth an, daß man O'Connell auffordern solle, schleunigst heimzukommen und auf Herstellung des Friedens in den unruhigen Bezirken dinzuarbeiten. Hr. M. O'Connell äußerte, der Befreier habe beadsichtigt, am 1. Juli von London abzureisen, sey also nächster Tage zu erwarten.— Nächsten Mittwoch soll im Gerichtshause zu Cavan ein gredes Meeting adgehalten werden um Mittel zur Ausrottung des großen Verschwörungssystems, das die vielen Morde erzeugt, aufzufinden. Der katbokische Bischof und mehrere andere katholische Geistliche werden zugegen seon.— Dem katholischen Prediger Brady ist folgender Drohbrief zugekommen!„Priester Brady! Dieser Brief soll Ihnen anzeigen, daß, wenn jener papistische feige Rauber, der Hrn. Booth am Sonntage ermordete, nicht gefangen genommen und gehangt und geviertheilt wird, Sie bei der ersten Gelegenheit erschossen werden sollen und daß für jeden andern Protestanten, den die Papistischen angreisen oder beleidigen werden, 10 Papisten und 1 Priester zum Tode gebracht werden sollen. Der Tag der Rache ist naße. Gie sind einer von den Bessern Ihrer Art, aber es muß ein Erempel statuirt werden. Auf Besehl. (Unterz.) Blut für Blut.“— Der Bischof von Tuam,„der Löwe von Juda“ hat der„gottlosen“ Erziedungsbill in einem zweiten, an den Premier=Minister gerichteten Brief einen derden Fußtritt gegeden. Er sagt ihm, die englische Regierung tdusche sich gar sehr, wenn sie glaube, diese Bill werde in Irland, ohne Zustimmung der katdobischen Geistlichkeit einen praktischen Erfolg haben. Dies glauben, deiße Irlands Geschichte und die Anhänglichkeit seines Vorkes an seine Geistlichkeit, gleich wenig kennen. Schließlich schlägt er die Kreirung gesonderter katholischer und anderer Kollegien vor, in denen die Wissenschaften von desonderen Lehrern, aber unter Aussicht der betreffenden Geistlichkeit, gelehrt werden sollten.— Zu Mallinstone(Irland) ist in einem Gerichtslocal, wo etwa 500 Personen anwesend waren, der Fußboden eingestürzt, wodurch Viele Arm= und Beinbrüche erhielten; merkwürdigerweise blieb die Bank, worauf die Richter saßen, unversehrt.— Die Lords der Admiralität und mehrere Marine=Offiziere besichtigten vorgestern die neue Staats=Dacht der. Königin, die Feirv, welche gegenwärtig in den ostindischen Docks liegt, wo seit einiger Zeit ihre vollständige Ausrüstung eifrig im Werke ist, damtt sie rechtzeitig fertig wird, um bei der bevorstehenden Reise der Königin nach dem Festlande gebraucht zu werden. Die ganze innere Einrichtung des Schiffet wurde ausgezeichnet defunden. Schweiz. Die Staatszeitung von Luzern enthält folgenden Artikel:„Am 26. Juni sind zwei Väter der Gesellschaft Jesu in Luzern angekommen, um ihr Wirken daselbst nach dem Wunsche der geisttichen und weltlichen Bedörden und des Volkes zu beginnen. Die Angekommenen sind die Herren P. Simen, gewesener Provinzial, und P. Burgstaller, aus den Missionen dekannt. Nach Aufhedung des Jesuttenordens traten die Franziskaner hier an dessen Stelle; jetzt beginnen die Jesutten in der Franziskanerkirche ihr ernstes, stilles und geräuschloses Wirken. Die Tagsatzung küme jetzt mit einer anti= jesuitischen Einladung jedenfalls zu spät.“ Ueder dasselde Ereigniß sagt die Eidg. Zeit.: „Nach glaudwürdigen Berichten sind die Jesuiten, deren Einzug nach den Vertragsbestimmungen erst im Septemder hätte stattfinden müssen, jetzt schon ganz im Stillen in Luzern eingetroffen. Die Rügungen und Vorsichtsmaßregeln Luzerns in den jängsten Tagen, deren Bedeutung man nicht näder kannte, werden daraus erktärt. Die Luzernische Rezierung wollte ossenbar ein sait eccompli der Bersammlung der Vagsatzung verausgehen lassen. Es in nicht unmiglich, daß diese Erscheinung uamentlich im Konton Bern, wo die revolulionatre Stimmung besonders deftig zu seyn scheint, einen Gegenstoß hervorrufen wird.“ Bekanntmachungen. 10,817) In Folge unserer Bekanntmachung vom 19. v. M. sind dis zum 1. Juli Abends zu der Xn. keihe Bedufs Errichtung einer Gasbereitungs Anstalt 26.350 Thlr. eingezeichnet, wovon 15.900 Thlr. ven den früheren Einzeichnern. Bei so geringer Theilnahme seitens des Pudlicumt ist die Ausführung eines Unternehmens, welchet der Stadt zur Zierde und den Einwohnern zu großer Beguemlichkeit gereicht haden würde, unthunlich, und wird daher von dem Plaue einer Gasbeleuchtung vererst Adstand genommen. Münster, den 5. Juli 1845. Der Maglstrat. Hüffer. (10 818) Auf Grund des§ 67 der revidirten StädteOrdnung wird vierdurch bekannt gemacht, daß zum Ersatz det nach§ 47 1. e. in diesem Jahre ausschei denden Dritttheils der Stadtverordneten und Stellvertreter die Wahlversammlungen am Senntage den 3. August c. und an deu vier folgenden Tagen auf dem Friedenssaale stattfinden werden Die eiste der Wähldaren wird jedem Stimmbe rechtigten mit Anzeige des Tages, an welchem sein Bezirk, resp. seine Klasse zur Wahl gelangt, vorher nitgetheilt werden. Munster, den 4. Juli 1845. Der Magistrat. Sasker. Steckbrief. 10.819) Der sich nennende Louis Borckel, seiner Angade nach aus der Zwangs= Anstalt in Wolfenduttel entsorungen, ist heute Nacht aus dem biesigen Gefängnisse entwichen. Er ist eircs 26 Jahre alt, 5 Fuß 8 Joll groß, hat Rlonde Haare, große spieige Rase, von untersetzter Statur. Besondere Kennzeichen: eine Warze auf der linken Wange, auf beiden Armen Einätzungen von Zeichen und Buchstaden. Es wird ersucht, auf denselden zu vigiliren und ihn im Betretungsfalle hierder zurückdringen zu lassen. Münster, den 5. Juli 1845. Der Landrat! C. Graf von Schmising. 10 820) Bei der am 1 d. M. Kattgehabten össent. lichen Ausloosung von 20 Actien über Beiträge zum Ausbau des Clement=Hospitals sind folgende Rum. ausgezogen: 9 9 11 25. 28. 58. 4. 129. 146, 171. 180. 202. 243. 3·0. 313. 334 336. 2w. 350. 382. 450. 458. 473. 4:5. 512. 526. 541. 550. 566. 619. 828. 683 616. 673. 680. 762. 708. 715. 783. 787 791 Besitzer dieser Actien wollen die Beträge zu 25 Thlr. für jede gegen Rückgade des mit Qufttung zu versehenden Original Actienscheins bei unserer Rendautur, Galzstraße 0 68, in Cmpfang hmer Münster, den 4. Juli 1845. Die Arcen=Commission. Präclusoria. (10.401. 2. c) In Sachen, detr. die Theilung der gemeinschaftlichen Berechtigung zur niedern Jagd im ehemaligen Amte Castrop hat die königl. Jagbedetlung: Commisslon des Kreises Dortmund, in Ereag ### Heute Dienstag den 8. Juli musikalische Abend-Unterhaltung vom ganzen Musik=Corps des 13. Ins.=Reg auf Lütkenbrck. Anfang 4 Uhr. Entrée 2 1/ Sgr. 4 Person. (10,821) C. Goedecke. (10 50o 4. 4), Bei der gegeswärtigen Saisen er laube ich mir, die drei Schweizer in Bad ams in der Nähe der dreißig neu angelegten Bäder in den vier Thürmen zu empfehlen. Das Zimmer von acht Groscheu an dis zu doheren Preisen: gätige Werausbestellungen werden aufe Billigste besergt, auf Verlangen eigene Küche nebst allem Zubeher. Bed Ems, im Jani 1843. J. G. Hess. das die öffentliche Verladung der unbekonnten Jagd= Interessenten durch den Westsälischen Merkur, das Amtsdlatt der königl. Regierung iu Urnsberg, das Dortmunder Wochenblatt und das Westsälisch Märkische Intelligenzblatt in gehörige Form geschehen ist, auch die gesetzlichen Frister inne gebalten sind, für Recht erkannt: daß alle diesenigen, welche bei der zu theilenden Jagd ein Interesse haden, der Vorladung ohn geachtet aber in dem am 29. April e zur Aumeldung der Gerechtsame anstehenden Termine nicht erschienen sind, mit allen und jeden Jagd Gerecht samen im ehemaligen Amte Castrop zu präcindiren sevzen. Dortmund, den 29. April 1845. Königliche Jagdtheilungs=Commission des Kreises Dortmund. Lortbeckt. Overweg. v. Frodag. Präclusiv=Bescheid. (10.856. 2. d) In Sachen, detreffend die Theilung der gemeinschaftlichen Berechtigung zur hohen und niedern Jagd in dem Kirchspiele Goesfeld, det königliche Jagdtheilungs=Commission für den Kreis Goetfeld den Verdandlungen gemäß erkannt: das alle diejenigen, welche der öffentlichen Edietal=Ladung ungeachtet in dem am 20. Mai 1845 angestandenen Anmeldungs=Termine nicht erschienen sind, mit ihren Ansprüchen an den Theilungs Gegenstand zu peätlndiren. Dülmen, den 18 Juni 1845. Königliche Jagdtheilungs=Commission. Gruwe. Täglich frische KirschKuchen bei gosm J. Junck. (10.824) Am Maurig= Ther# Sa1 is ein angenehmes Wohn= und Schlafzimmer mit Modeln sofart ia vermiethen. (10.825) Beefsteak= Saure, Indie u. Jovan Sove, Mushrom Keischup, Sardinrs# s'hutie, französischen Geuf. Kräuter= Essig, Kräuter=Auchovis, Spefter=, Parmesan, gelden und grünen Schweizer Käfe empfehlen„„— Horter G; Brockhausen. Entbindungs=Anzeige. (10.826) Die gestern Abend erfolgte glückliche Gntdindung meiner Frau, Johanus ged. Ouermann, von einem gesunden Knaden zeige ich entferuten Verwandten und Freunden ergedenst an. Warendorf, den 4. Juli 1845. Prutbaus. ** gegen gute pupillarische Sicherheit zu 5% anzuleihen gesucht, menn selde sefort oder bald geliefert werden können. Auskunft ertheilt die Sepeditten d## Meßtfäl. Merkurs. Angekommene Felir Galm Salm nedn Dienerschaften; Coatran neds Bedienung. Gouverneur, a. Audolt. Laverster nebs Jomilie u. Bedienung, Particulier; Dem. Farrats, a. Brüssel. Pichler nedst Gemahlin, Directer a Detmold, Garrazin nedst Bruder, Amtmann a. Riesen bei Paderdorn. Mithoff. Kammer=Bau=Jusp. Haunover. J. Horster, Gutsbesitzer a. Lein van Deeden nebst Familie, Portienlier a. Harlem. Rollet, Regociant a. Brüssel. Elkan a. Stauchan, Eldert a Hagen. Griepenkerl= Bremen, Theissen a. Nachen, Tavernier= Paris. Kapfer a. Nochen, Reinhard a. Dfnabrück; G. Sträter, T. Steäter, Kumpers, a. Rheine; Engelmann a. Grefeld, Lenz a. Koin, Trappen a. Grefeld, Hagedorn a. Minden, Engels a. Koin, Erging a. Berlin, Kaufl. In Münserschen Hofe.(Carl Rölckens Nachfolger, A. Beicker) A. Dechsler neds Fawilie a Braunschweig, Timnermann a. Rheine, Dieckerhof a. Maanheim, Kauß. Dei Th##en Reuder a. Königsberg, Range a. Düsseldorf. Particuliers. O. Haedenkamp, Oderlehrer a Hamm. Gedr. Reinherdt, Partienlier a. Burgseinfurt C. Girkel a Hamm; Wiemenn, Steinlage, Hermes, Oenabrück, Kaufl. Bei nen.e Staggemeyer nedst Sohn, Reudant a. Rathen. Halbach a. Leunep, Heldeck a. Elderfeld, Hugenp###h a. Reheim, Motthesen nebs Zamilie a. Bergderst, v#in Essellen, Hofrath a. Hamn, Brockmann, NeuteiGecretair a. Cappenberg. Ress. Realist a. Giegen. Hodrecker jon, Hodrecker zen Otto. Fabrikanten e. Hamm. Kullmann a. Bingen, Omtmann a. Lünen, Westrap a. Dortmund, Kaufleute. Bei wintelsett. v. Dobschät, Partienkier a. Rheine. J. Mbeinberg a. Haltern, J. Abel a. Lippstadt: Hügel, Kuckes, Erefeld, Kaufl. Preise von Getreide 2c. auf auswärtigen Märkten. Weizen Roggen Neuß, den 4. Juli 1845. 2 Thir. 7 Ser. Wintergerste 4 Sommergerste 1 Buchwetzen...... 1 Hafer Erbsen Rappsamen Kartosseln Kleiner Samen..... 5„ Rüböl p. Ohm: 282 Pfd. o. F. 35 p. Mei „„ Oet. 46 Leinsl p 282 Psd. 0 Rübkuchen p 1000 St. St. 36 „„ 2000 Pfd. Pres= 28 Sessamkuchen 20 Leinkuchen p 2000 Pfd. 41 Branntwein v. Ohm 18 Gr. 11 Gereinigtes Oel Heu p Centner von 110 Pfd. 1 Strod Schock von 1200 pld. 6 Apeice Oppemahsche Lag.n Diese Zeitung erschein täglich, Montags ausgenommen, und kostet dier 2 Thlr. 10 Sgr., auswärts vortofret SThir. 15 Ser. halbjährlich. c Nro. 16 Der ∆ Aus der Der in Unna u. testantischer Intollere sentersekte— dieser pagnie aufgeklärter, der Erkenntniß des gossenen Individuen einem gewaltigen, Mittel, um der Bol und Nichtseyn schweb einen sichern Boden dieser Geist gewaltig ein Posaunenbläser eine eigene Kirche au zu lassen! Armer, finst geistert genug ist, in eig ler zur Reparatur sein dazu vielmehr zu de gen sogen. Kirchenste fühlt!— In dem wärmer alter, bereit in den Ruhestand## mit Friedrichsd'ors Thalern umbergeworf gewesen wären; jetzt ausgesungen und ma chungen die That nit dem unwissenden Hal rechtmäßigem Wege zum Neubau einer welche durch eine vo und Hauskollekte zus. zu können. Odgleie seldst recht gut weiß, möglichkeit ist, so gla spiegelung einen K woran sie noch Etwkann doch nicht anne heber und Lenker der rechte verstehen sollte, — Möchteer es abe ihn hier einigermaße katholischen Gemeint Quellen ihr geöffne schöpfen soll.— D schen Kirche, in Eines Körpers unter fühlen, bringt es mit ein großes Zamilieng welchem nicht Einze sind, die sich zu der Haupte, bekennen. daher, daß wenigste punkte aus das Red gens in der allgemein daraus geht in kon selbst bei Auflösung einer katholischen Pfar Pfanrvermögen nur## bleiden kann. Aber a gemeinen aus dem## entspringenden Rechte naer Intention nach setzgebung als eine### geflissentlich und wid unausführbare in der Bbder undergeinggen