würdigen Feier Lommunion. Empfang derselben der ugend gewidmet Batter. drte Auflage. und Titelbild(das d. o wie mit einem schönen 1. Blatt. d. Preis 5 Sgr. rreiche, schön ausgestattete Re Erinnerungszeichen an r ersten d. Communion. seine Neu Communicanten is unerachtet der kostspiesehr billig gestellt, so vieler Eremplare kein vichtigste Empfehlung dieder Adsatz der ersten. 2000 in dem kurzen Zeitraume Diese Zeitung erscheint täglich, Montags audgenommen, und kostet dier 2 Thlr. 10 Sgr., auswärts portofrei SThlr. 15 Szr. haldjährlich. Inberate werden mit 1 63 per Peintzelle oder deren Reum berechuet. müssenjedech zleichzetMarusbrlge Inteüggeng: blett inserrt werden. d## erschlenen: erheiligsten Herzen Mit einem Liede von J. ged. Preise: 1 gewöhrl. I. 16½ Sar. 50 Expl. Thur. 17½ Ser.— linp. 1½ Ser. Raria! Ein Lied zur #, von J. P. Batter. ged. Preise: 1 gew. 11½ Sgr. 50 Expl. Thur. 7½ Sgr.— Sge. venratdschen Bach= und r, so wie bei Mitter in brigen Weßtfalischen Buchspenratbschen Buch= und er ist erschienen und zu iglichsten Uebungen arfreitage, ndere g Audacht ugen. gedestet 2½ Sgr. Paxphand 3½ Sar. ie Fremde. l#nd.(Gerbaulet. ablin, Directer a. Wester a. Paris. ven Hues im Kammer a. Eßlingen, a. Lyon, Kaufl. n Hofe.(Krapp). erchkhof a. Isalodn, HelHannover, Marlode a. g. Kirchner a. Koln, RichB 9•. 6. #lau. Seidlig, berittener Schwietering a. Odut= mitte a. Lengerich, Kößters n P•2 g. Jnns Geldspesten und woter: teur: J. Ceppenrat). Buch. u. Kunsthaudlung Nro. 70. Münster, Sounabend den 22. März 1845. Landtags Angelegenheiten. Rhein=Provinz. Koblenz, 7. März. Sechszehnte Plenar= Situng. Verhandlungen über den Antrag, Ablösbarkeit der Jagdgerechtsame auf dem rechten Rheinufer betressend, und den Antrag auf Modisication des am 6. rheinischen Landtage berathenen Jagepolizeigesetzes.— Reserent, Abg. der Stüdte, verlas das Reseret, folgenden wesentlchen Inhaltt: Zwei Anträge, hervorgerufen durch die Nachtheile, welche die Ausübung der Jagdgerechtigkeit auf dem rechten Rheinuser, namentlich dem weniger vermögenden Ackerbauer zufüge, seven der Gegenstand des gegenwürtigen Reserats. Aehnliche hütten bereits dem vorigen Landtage vorgelegen, und mit großer Summen. wehrheit sev damols der Beschluß gesaßt worden, Allerhächsten Ortes die unterthänigste Bute zu stellen, daß die Abl#sbarkeit der Jagdgerechisame, mit Ausschluß der den Standesharen zustehenden Jagdrechte, von Sr. Majestät möge ausgesprechen werden. Diese Bitte habe keine Gewährung gefunden, und neuerdings hatten sich die bedrängten Lankbauer in großer Zahl an die Vertreter der Prorinz gewendet, um für den Ackerdau denselben Schuz zu erlangen, den auch die Industrie in ihrem Interesse in Anspruch nehme, und es dürfe angenommen werden, doß die gegenwärtige Versammlung donselben Grundsätzen huldigen werde, welche den vorigen Landtag bei dieser Berathung letteten. Der 1. Ausschuß habe es sich daher vor Allem zur Aufgabe stellen müssen, zu ernuttein, ob und in wiefern die dlesmaligen Bitten und Anträge neue Gründe für die Ablösung ergühen, die gewichtig genug erschienen, dieselben neuerdings zum Gegenstande einer Abresse an Se. Majestät zu machen, oder ob dem Petito Folge gegeben werden solle, was eine Modification des von dem 6. rheinischen Landtage berathenen Jagdpolizeigejetzes verlange, um bei dem desinitiven Erlasse dieses Gesetzes Verücksichtigung zu finden. Der erneuerte Anttag auf Ablösung der Jagdberechtigung suche darzuthun, daß die dem abschlägigen Bescheide zum Grunde gelegten Motive eine Erneuerung der Bitte zuließen. Diese seyen: 1) die Schwierigkeit, allgemein possende Grundsätze zu finden und sestzuhalten, für die dem JagdberechUgten zu gewährende Entschädigung. 2) Die Ansicht, daß bei gedöriger Handhabung der jagdpoltzeilichen Ordnung die Ausübung des Jagdrechtes der Landescultur nicht in dem Maße nachtheilig erkannt werden könne, um im Interesse des Gemeinwohles deren zwangsweise Ablösung angemessen erscheinen zu lassen 3) Daß überhaupt die Ablösung der Jagdgerechtigkeit in den meisten Füllen nur einen Wechsel der Berechtigten zur Folge haben werde, indem ersahrungsmäßig nicht jedem Eigenthümer das Jagdrecht aus seinem Grunde gestattet werden könne. Ad 1 seo allerdings nicht zu verkenneu, daß die Aufstellung von Grundsätzen für die Bestimmung des Ablösungsbetrages, die auf alle mögliche Fälle passend wiren, in das Reich der Unmöglichkeit übergreisen würden, da in jedem einzelnen Falle die Vahältgisse und Rücksichten sich anders gestalten könnven. Dirrem Uebelstande würde aber dadurch zu begegneu seyn, daß der Ablösungsbetrag jedesmal in contradickerischer Weise ermittelt und von dem betressenden Gerichte in ganz ähnlicher Weise wie bei Exproprtationen im öffentlichen Interesse festgestellt würde. Es sey in der That nicht abzusehen, werum nicht, wenn dabei außer dem Realwerthe auch das Gelüste in Anrechnung kommen solle, dafür ein anderer Modus ubihig wäre, als der, welcher bei Expropriationen für Wege oder Eisenbahnen gelte, we auch oft Jateressen und Liebhabereien in Auspruch genommen würden, weiche dem der Jagdlust nicht nachständen. Wer von uns möchte deran zweiseln, daß das Vergnügen, welches der Landmann empfinde, wenn er in dankbarem Aufdlicke zum Himmel das Gedeiben seiner Saaten, die er im Schweiße seines Angesichts bestellt, betrochte, ein reineres und edleres genannt werden dürse, als die Jagdlust, und wer schätze dann richtig seinen Schmerz, wenn diese Saaten und Früchte rücksichtslos unter die Füße gerreten wür. gen, darum werde es nicht schwer senn, eine gegenseitige billige Abschätzung zu erwirken. Das zweite tio setze die gedörige Hanshabung der Jagdpolizeiordnung unbedingt voraus und gründe darauf das Urtheil über die größere oder geringere Schädlichkeit der Ausübung des Jagdrechtes. Es könne jedoch nicht in Abrede gestellt werden, daß die Jogdpolizeiordnung, namentlich wie sie am 6. rhein. Landtage beantragt worden, der Landescultur nicht die gehörige Sicherheit für die Uebergrisse der Jagdberechtigten darbiete, wie dieses ein Abg. des 4. Standes in seinem Antrage auf desjallsige Modistcation sehr richtig angedeutet habe, weshalb dier der Or sern werde, denselben nüher zu beleuchten, damit bei definitiver Erlassung jenes Gesetzes die entsprechenden Bestimmungen zum Schutze des Landmannes derin aufgenommen werden möchten. Der Herr Antragsteller habe es sich zur Aufgade gestellt, nachzumeisen, daß mehrere in diesem Gesetze entheltene Bestimmungen der Landescultur nicht die msorderliche Sicherheit bewahre, und hebe vor Allem den f 124 dieses Gesetzes hervor worin es heiße:„Feldfrutte müssen möglichst geschont, junge Gaatselder bei aufgeweichtem Boden nicht abgetieben werden.“ Mit Recht bemerke er, wo diese Grenze des Möglichen son! Der Ausdruck sev so unbestimmt, daß schwerlich irgend ein Michter deraus einen Ausspruch gründen könnte, der ihm nicht den Vorwurf der Parteilichkeit von der einen oder der andern Seite zuziehen würde, und diese Unbestimmtheit sey für den Beschärigten um so geführlicher, als in vielen Füllen der Richter selbst zu den Jagdliebhabern zähle, und weil er auch immer ein Meusch bleibe, mit menschlichen Augen sehen werde. Es dürfte daher der Antrag vollkommen begründet seon, aus dem§. 124 das Won „möglichst“ zu streichen und das Abtreiben der auf dem Halme stehenden Früchte eben so wie das Abtreiben der zur Einsaat bestellten Felder und jungen Saaten bei aufgeweichtem Boden unbedingt zu verdieten....“ Der Antragsteller rüge ferner die Fassung des§. 125 des berathenen Gesetzennrurfs, wonach der Jagdberechtigte das Wild in seinem Revier nicht in ungewöhnlicher Menge hegen dürfe.— Die Antwort auf die Frage, was eine ungewöhnliche Menge sey, werde man schuldig bleiden müssen, well eine allgemeine Regel dafür nicht aufzustellen sey. Sie werde von den jedesmaligen Localverhältnissen bedingt, und es könne nur wünschenswerih erscheinen, eine bessere Definition dafür zu erlangen. Auch in diesem Falle scheine es angemessen, die Entscheidung einer durch die Kreisstände jährlich zu wählenden Commission, bestehend zur Hälfte aus Jagdberechtigten, zur Hälfte aus Belasteten, unter dem Vorsitze eines königl. Forstbeamten, anheim zu geben. Aus dem Gesagten gehe unzweiselhaft hervor, daß bei Berathung des Jagdpolizeigesetzes hinsichtlich des der Landescultur zu gewährenden Schutzes eine Lücke geblieben sey, deren Ausfüllung in der angedeuteten Weise allgemein zu wünschen wäre, aber ganz besonders dann eine Nothwendigkeit seon werde, wenn das in dem Allerhöchsten Landtagsabschiede zub 2 angegebene Motio wirkliche Geliung haben solle. Dem dritten Motive endlich, daß die Ablösung in den meisten Fällen nur einen Wechsel des Berechtigten herbeiführen, nicht aber einen größern Schug der Landesaultur zur Folge haben werde, möchte die Bemerkung entgegenzustellen sern, daß ein großer Unterschied darin liege, ob der kandmann die Berretung und Abtreibung seiner Belder durch die Jagdberechtigten, als ein aus der Feudal= Zeit derstammendes Serrttut, kulden müsse, oder aber, wie auf der linken Rheinseite, dieses Recht selbst besitze und die Ausübung desseiben nach Gutdünken ruhen eder einem Dritten pochtweise unter den von ihm oder dem Complere, zu welchem er gedöre, festzustellenden Bedingungen erlassen könne, so daß es eventualiter ihm oder diesem freistehe, bei einem sich ergebenden Mißbrauche dem Pachter diese Ausübungsbefugniß wieder zu entziehen. Dieser Unterschied seo so klar und bedeutend, daß er allein die Gerührung der Litte um Ablösbarkeit zu mottviren im Stande wäre. Erwäge man nun ferner, das dinsichtlich der Ablosbarkeit der Deminial=Jagden auf dem rechten Rheinufer da, wo das prrußische Landrecht geite, der §. 6 des Gesetzes vom 16 März 1811, diese für die niedere und mittlere Jagd unbedingt gestatte, wäh. rend für die hohe Jago die Genehmigung der königlichen Regierung verbehalten werde, welche in der ohne Beirab de Stünde erlassenen Vererdnung vom 29. März 1829 freilich auch auf die niedere und minlere Jago ausgedehnt worden, das Prineir der Ablisung und ihre Ausführbarfest aber dadurch allereings auerkannt ser, so werde nicht in Abrede zu stellen seon, daß vollwichtige Gründe für die Erneuerung des Antrages auf die Ablösbarkeit der Jagdberechtigung vorlügen, und es sey daher der erste Autschuß der einstimmigen Ansicht;„die hohe Stünderersammlung zu ersuchen, neuerdings Allerdöchsten Orts den Antrag zu stellen, daß es Seiner Mesestät gesallen wolle, die Ablösbarkett der Jageberechtigung, mit Ausschluß der standesherrlichen, Allergnädigst anzubesehlen, und ferner die Bitte an den Thron zu bringen, bei Abfassung des Jagd=Polizei=Gesetzes, im allgemeinen Interesse des Ackerdaues die Ausfüllung der in dem desfallsigen Entwurse anerkannten Lücke durch Aufnahme der vorgeschlagenen Modisicationen Allergnddigst zu verfügen.“(Schluß folgt.) Provinz Pommern. Steitin, 17. März. Der am 9. v. Mit. zu Stemtin eröffnete 9. Provinzial=Lanktag des Herzegthums Pommern und Fürstenthums Rügen hat am 16. März seine Verhaudlungen beendigt und ist von dem Königl. Kommissarius selbigen Tages vorschriftsmäßig geschlossen oiden Deutschland. * Aus Westfalen. Wäre man deutigen Tages nicht gewohnt, so manches Handgreifliche den Schein des Unbegreiflichen gewinnen zu sehen, so würde die Haltunz einger politischer Tagesblätter unser döchstes Erstaunen erregen müssen Denn wädrend sie Tag für Tag auf den Kutdolieismus Schmähungen und Verläumdungen bäufen, wädrund sie, zu seicht, um die Großartt keit und die# geistige und sittliche Höhe so mancher seiner Erscheinungen zu fassen, ihn Tag für Tag mit leicht erkauften Floskein als dumm, als albern, als abergläubisch oder gar als gotteslästerlich und Götendienst verschreien, wädrend sie ihn unausdörlich als eine drückende, die Menschheit entehrende, einem römischen Despotenthum dienende Selaverei darstellen und mit deutscher Freiheit und Seldständigkeit, mit deutschem Sinn und deutscher Volksthümlich. keit unverträglich erklären, während sie sogar gegen die große Mehrheit der deutschen Nation in den mannich faltigsten Variationen die dummdreiste Drodung ausstoßen: Zoit mit idnen über Alpen und Ardennen! de erbeben dieselden Blätter die bittersten und wütdigsten Klagen, wenn man dagegen abwedrend auftritt; wenn man dieses nichtige und sämmerliche Treidn, diese dodle und seichte Obrastologie, diese gedässige und leidenschaftliche Intoleranz, diesen Mangel an deutschem Vaterlands. sinn, diese Verdummung und Verknechtung in absurden Vorurtdeilen nach Gebüdr und Berdienst zu zächtigen üb enimmt, da stellen sie mit unschuldiger Miene sich seldst als die Angegriffenen, sich selbst als die freventlich Geschmädeten und Verläumdeten din, und so wandeln sie nach wie vor undeiert durch alle Vorhaltungen in derselden Weise dieselden Badnen fort. Man will oder kann nun einmal nicht zur Einsicht gelangen, daß Schmädungen dieser Art in die Massen dinausgeworsen, zuletzt auf beiden Seiten eine unnütze, eine schädliche Aufregung und Erditterung dervorrufen, daß solche Rodomontaden dort, wo man idnen unbeschränkten Slauden schenkt, wie ein schleichendes Gift um sich fressen und die Gemüther mit den widrigsten und gedässigsten Vorurtdeilen anfüßen, daß dagegen auf der andern Seite so viel Hodn, so viel Spott, von allen Richtungen der detäubend entgegengehalten, endlich unerträglich wird, endlich zu Gefüdlen gleich widriger und gleich gedälsiger Art fortreißt. Macht man aus Liede zum deutschen Vaterlande darauf aufmerksam, deutet man auf die mißlichen politischen Folgen din, oder läßt man gar mehrbundertjährige geschichtliche Erfadrungen für die Wirkungen eines solchen Fanatismus warnend und berudigend als traurig= Belege neden, dann deißt es: alles das ist lächerlich; man will uns eitte Zurcht einjagen; man vermengt eine Geisterschlacht mit Wassengetbse. Und doch war es gerade jene leidenschaftliche Seite, wovon die noch nicht vergessenen Drodungen mit dreimaldunder tausend Bajonetten ausgingen, und doch war es wiederum jene Seite, die mueist zwei Tage nach der Trierer Wallfahrt verkündete:„ Wir wagen eine Erneuerung des dreißigjährigen Krieges in Deutschsand auszusprechen, das Lächeln der Ungläudigen bedauernd, die Protestationen der Scheindeiligen voraussebend." Allerdings, zu solchen traurigen Wirkungen wird es, das wissen auch wir wohl, durch diese seichten Tiraden nicht kommen, dazu halten wir die Zadl der Gemäßigten und Besonnenen auf beiden Seiten für allzu bedeutend, dazu vertrauen wir zu sest auf den gesunden Sinn der übergroßen Medrheit des deutschen Bolk s; ader sind denn darum solche Leidenschaften und solche Erbitterungen geuchisertiat? soll man denn darum politische Blätter mit solchen Diskussionen, mit solchen Somädungen und lächerlichen Uebertreidungen überschwimmen? Ja, rust man entgegen, das muß seon: politische Blätter können und dürfen sich nicht entdalten, Ibeen, welche auf das Leben überdaupt und sonach auch auf das staatliche Leben von Einwirkung sind und dieses nach allen Seiten umzugestalten vermögen, in den Bereich id er Besprechungen zu zieden. Also derartige leidenschaftliche Verläumdungen und Uedertreidungen sollen nun gar unter der Firma von Ideen einen Freipaß sich dolen; man glaubt mit solchen abgerissenen oberflächlichen Zeitungsartikein Nachhaltiges auf einem Gediete auszurichten, welches alle Geistes= und Willenskräfte so vieler großer Geister aller Jahrdunderte beschäftigte; man glaubt gar, mit einigen wenigen kouranten Kloskeln von Knechtschaft Freideit, Dummbeit, Aufkiätung eine Richtung aburtdeilen zu können, gegen deren sittliche und geistige Größen alle jene Zeitungsangreifer nur als Zwerge erscheinen. Eine konfesstenelle Colemk ist allerdings seit dem Besteden konfessioneller Gegensägze in unserm Vaterlande nicht zu umgeden, wenn auch die relioiös-sittliche Gesinnung, die sich durch die Tdat bewährt, in allen Beziedungen döder sledt; ader soll eine solche Polemik deilsam wirken, soll sie mindestens auf medrfache Verständigung dinarbeiten, so muß man sie auf beiden Seiten auf dem idr angemessenen Gediete mit wadrdaft sittlichem Ernste und wadrhaft wissenschaftlichem Sinne danddaben. Eine einseitig und leidenschaftlich befangene, eine aufregende und revolutionäre Polemik, die auf den Markt und in die Gassen dinuntersteigt, wird dagegen nimmer woditdälige Zeigen dervorbringen; sie wird sogar ein wdriges Schauspiel, wenn sich Leute einmischen, die offen idrer Bierkommerze und roder Braboden sich rühmen. Möchte man endlich dies allseitig erkennen und die anscheinend in neuester Zeit in veligiöser Hinsicht gewädrte und dankbar anzuerkennende Freideit nicht in Zügellosigkeit ausarten. ∆ Aus dem Diemelthale, 18. März. Die Eiderfelder Zeitung vom 15. März berichtet in einem so gebeimnißvellen Art k.i über die MoKisscation mit der Schneidemähle in Stadtberge, daß die Leser derselben noch immer im Traume über die eigentliche Bedeutung des Faktums bleiden. Am angemessensten wäre es gewesen, ganz zu schweigen, denn es ist in der Regel für densenigen, der sich dat dapiren lassen, ein zweckloset Bemüben, Theilnahme und Mitleid zu eiregen; die Lacher bleiden doch auf der andern Seite. WBill man ader jeden, so sage man es offen, daß man dinter das Licht geführt ist, und verdindere wenigstens, daß andere Biätter, die in gutem Slauden die neuerrichtete Gemeinde a la Schneidemädl in Stadtberge proklamirt daben, in diesem Irrthum verdarren. Wir wollen gerne glauben, daß dieses Bekenntniß der Elderfelderin sauer wird; auch wissen wir ihren Schmerz darüber zu würdigen, daß sie in idrer ungeschickten Rekrutirungswurd für das neue Glaudensdeer nur Holzblöcke und Sägespäne ausgehoben dat: aber Wadrbeit, für welche die Elderselderin zu Kreiten den rüdrenden Wadn dat, gilt uns doch noch döder. Diese wird aber in der in Rede stedenden Angelegenbeit nicht erreicht durch fromme Stoßseufzer, daß man einer Zeitung nur Wadres berichten möge, noch weniger durch schwerfälligen Bombast, verdrämt mit einigen fremdländischen Sprächwörtern. Das eine derselben, dessen Wadl dem Astdetischen Sinne der Elberfelderin alle Ehre macht, mag Niemand mit gröterm Zug auf sich anwenden, als die Klatschfrau an der Wupper selber. Warum war sie so voreitig in der Aufnadme des kaum deppelsinnigen Artikels, so daß idr rasches Zutoppen bereits richtig mit dem dastigen Bisse des fabeldaften Raden verglichen worden ist. Aber wie vermag die Elderfelderin dem Zauderwörtchen Schneidemüdl“ zu widersteden? Das ist König Pdilipps goldbeladener Esel, dem die Elderfelderin willig, wie jede andere Festung, idre Thore öffnet; es ist der del, welcher unwiderstehlich den Elberfelder Preßdengel in Bewegung setzt; es ist die Parole. welche bei allen Schildwachen der Elderselder Reflerion vorbeidilft, und der größte Unsinn, mit die sem Motto an der Spitze, passirt ohne den mindesten Verdacht einer Contredande. Ja Schneidemüdl ist nach der phantastereichen Anschauung der Elberfelderin die Angel, worum sich jetzt die Weltgeschichte tredt, und sie tobt gegen alle Organe der Presse, welche dieses nicht einzuseben vermögen!— Was die Persönlichkeiten beteifft, zu denen sich die Elderfelderin— und diesmal in gar übeler Anwendung— hat dinreißen lassen, so erdlicken wir darin nichts weiter, als den Mangel an Takt und Diseretion, die wir schon längst kennen, und die giftige Bitterkeit derselben gidt uns einen bequrmen Maßstad für die Größe idres Schmerzes und idres Zorne od der begegneten Verfüdrung. Möge sie nur recht bald aufdören, die verstockte Sänderin zu spielen und offen den Fedltritt dekennen, wenn sie auch alle Schuld auf den Verführer schiedt. Da ader zugleich in dem A.##k: vom 15. März gesagt wird, daß die Elderfelder Zeitung unparteiisch sev so bitten wir um ein kleines Pläschen für Aufnahme dieser Berichtigung, da wir bis jetzt nur Pradlereien über Unparteilichkeit gelesen haben, ohne thatsächliche Belege dafür zu seben. Schreiben aus Berlin, 20. März. Uebermorgen als den 20. d. M., wird der 17jädrige Sohn des Prinzen Carl von Preußen durch den Ober=Hosdomprediger Edrenberg in der Schloß. kapelle zu Eharlottenburg feierlichst confirmirt und als hodes Mitglied in die evangelische Kirche aufgenommen. Der ganze Hof wird dieser deiligen Geremonie beiwohnen und den Tag darauf, am Ebarfreitag, das heilige Abendmadl sich reichen lassen.— Der baldigen Herkunft des Oderpräsidenten von Schaper aus Kodlenz wird dier sert entgegengeseden. Man vermutbet, daß derselbe in Bezug auf die dem theinischen Landtage engereichten Petitionen nach Beilin derufen worden sev.— Während unsere Regierung sich d's jetzt noch nicht veranlaßt geseden dat, in den christlich katholischen Angelegenheiten einzuschreiten, scheint die hiesige östreichische Gesandtschaft, in Folge mehrerer aus Wien dier eingetroffener Cabinets Couriere, mit gespannter Aufmerksamkeit die Richtung, welche die Anhänger der Deutsch=katdolischen in Bertin nehmen, zu beobachten. Im Allgemeinen dürfte das östreichische Cabinet in Betreff dieses reltoiösen Gegenstandes noch keinen bedeutenden Einspruch getdan haben, da die diesige Censur, wenn auch nach vielen Hin= und Rückfragen, heute in den beiden Berliner Zeitungen eine von 52 Mitbürgern evangelischen Glaubens(der Medrzadl nach Beamte) unterzeichnete Aufforderung zur Unterstätzung hälfsbedürftiger deutsch kattolischer Mitchristen zugelassen hat. Gedachte Aufforderung beginnt mit dem aus dem 1. B. Thess. 5, 19— 21 gewählten Motto: „Den Geist dämpfet nicht! Die Weissagung verachtet nicht! Hrüser aber Alles und das Gute de. haltel! Die Unterzeichneten haben unter sich zu diesem Zwicke bereits gegen 500 Thaler gesammelt. Auf welche Weise man diese Gelosammlungen dier verwenden wird, ist noch undestimmt.— Als eine für die Gegenwart als geeignet erachtete Schrift ist dier heute beim Buchdändler Kltemann ein 160 Seiten starkes Werkchen, betitelt:„Die Geschichte der spanischen Inquisition und der Herenprozesse.“ erschienen. Dasselde ist fürs Volk dearbeitet und kostet nur, um solches allgemein zugänglich zu machen, 2½ Sgr.— Die diesjährige Ederwoche wird tier, wie gewöhnlich, still und fromm verlebt. Man kann wobl annehmen, daß fast alle diesigen chrißlichen Glaubensgenossen, theils in dieser Woche, theils an den Osterfeiertagen das heilige Abend. madl nehmen. Das königl. Theater bleibt deshalb auch nächsten Donnerstag und Freitag geschlessen. Am künftigen Sonnabend wird daseldst von dem sämmtlichen Opernpersonal und dem königl Orche ster das Regaiem von Mozart aufgeführt, was dem Tage gewiß würdig ist.— In den letzten Tagen erdängte sich dier ein begüterter Kaufmann, der sich noch in dem kräftigsten Ledensalter befand, aus reinem Ledensüberdruß. Bemerkenswertd ist es, daß auch zwei Brüder desselben unter gleich günstigen Vermögensumständen ihrem jungen Leben auf ädnliche Weise schon ein Ziel gesetzt baden. Man wird dabei unwillkührlich zu der Vermuthung gefährt, daß einem solchen Selbstmord eine endliche Krankbeit zu Grunde liege, worüber nachzuforschen dem denkenden Arzt überlassen bleiden muß. Ein jängst im Verlags Comptoir zu Hamburg ven dem dier ledenden Literaten Fedor Wedl herausgegebenes Hesichen, das zum Titel hat:„Der Teufel in Berlin,“ geißelt in dramatischen Scenen auf eine darmlose Weise das Krankdafte der Gegenwart, und macht Aufseden, da es einige hier levende bekannte Personen persistirt. Königsberg, 15 März. Am 28. Fedruar waren in Arys auf dem Wochenmarkte dereits kein Roggen, keine Erdsen, keine Kartrossein zu haden, weil— alle Verkäufer fehlten. Einzelne Tagelöbner und Eigenkäthner aus benachbarten Dörfern, welche(einige durch den Verkauf von Kleidungs stücken) sich das Geld zur Beschaffung der nothwendigsten Ledensmittel für die nächste Woche verschafft datten, vierließen weinend den Markt. Mitleidige Nachbarn stillten zwar idre Thränen durch Ueberlassung einiger halden Scheffel Erdsen und einiger Biertel Korns; unwillkürlich drängt sich aber die Frage auf, wenn das am 28. Fedr. schon möglich war, wie wird's dann am 28. Juli ausseden?(Boss. B. 3.) Breslau, 14. März. So eden sind dem Fabrikanten Herrn Schlöffel aus Eichberg, Schinauer Kreises, welcher sich z. 3. dier defindet, die Papiere mit Beschlag belegt worden. Er seldst hat bis auf Weiteres Stubenartest. (Brtsl. 3.) Breslau, 16. März. Um irrigen Geröchten vorzubeugen, glaube ich die Mittheilung nicht vorenthalten zu bürfen, daß heute in diesiger Domküche wädrend der Predigt des Domberrn Förster eine zufällige Störung stattgefunden dat. Auf eine noch nicht erklärte Weise geriethen die Zeug=Derorationen am Hochaltar wädrend der Predigt des genannten Domberin in Brand und dadurch entstand ein solcher Lärm, das Hr. 35 fter seine Predigt unvollendet abbrechen mußte. Die in Brand geratdenen Stücke wurden deradgerissen und es entstand außer diesem auch nicht der geringste Schaden. Dieser Vorfall hat nun schon wieder zu den mannigfachsten Auslegungen Veranlassung gegeben. (Boss Berl. 3.) Düsseldorf, 19. März. Se. königl. Hod. der Prinz Friedrich von Preußen ist heute, nach längerer Abwesenheit, von Berlin vierder zurückgekehrt. Bensberg, 17. März. Aller Wahrscheinlichkeit nach dürften unsere Wälder den Sommer üder nicht sehr vom Gesange der Bögel wiederhallen, indem die Singvögel durch die lange Kälte beinabe alle gestorben sind. Unsere Jäger finden Amseln zu 8 bis 10 Stück, unter Ufern und Baumstämmen zusammengekauert, eiftoren.(E. B.) demnächtt bei der liche Frage in ern# Man wird von S Glaubens= und## setzen, aber man wir # dulden.— Der Hr. ### sen wird non er# * Schreiden aus Frankfurt, 16. März. Das neulich verbreitete Gerücht, daß der Hr. Graf von Münch= Bellinghausen auf dem Punkte stede, Wien zu verlassen und nach Frankfurt zurückzukedgen, war nicht ohne allen Grund. Nach sicheren Mittdeilungen aus Wien hat aber der Fortschritt, welchen die kirchliche Aufregung in Deutschland macht, den Aufenthalt des Hrn. Bundespräsidialgesandten dortselbst verlängert. Die kallatlich östreichische Regitrung soll in der anscheinend nur kirchlichen Bewegung Elemente erkennen weiche vom politischen Standpunkte aus die größte Ueberwachung erheischen. Man glaubi deshalb, daß hierder zurückzukedre sichert, daß der He sem Vorsommer a kommen werde.— man, daß die bei Senat der frei# des Baues der Kaf Kändigt daben, un bald unterzeichnet m furt einen eignen## nadm man auch Versammlung stottt einer Eisenbadn v am Rrein. Welchsoll, bezreift mann der Plan des Baunach Edienbreitstein sey.— Die Erdart senbahn werden z können aber bei d befönd it werden. in seiner ganzen S## Nacht datten wie wir ida — Ueber die Noth bört man Klagen kann, der sich## nicht überzeugt dat. Lande haben weder rial.— Die Ber litten in der vor Kälte. Die Geschd Branchen delebter, war der Absatz in wie nicht winiger und weißer schwei spannt, wie sich weiter gestalten we sticon in bei diese der Messe zu stellen suchen muß, wird Berliner Börse dat in Eisenbahn=Akti den letztern Tagen wig Berdach und: stark in die Höde. in den letzteren T verspätet dier ein. deutsche Oper Alops Schmitt. □ Schreib: Nach den Zeitungs könnte man sich le# 1832 versetzt glau Deutschland in An daß unser gemeinsat lutions. Schwindet deutsch=katdolische# findet man aber# Sonntage, den 9. (Hästereise durch## Bretlau, wo ich aus Nürnberg und Wirtd aus Neugier die erste küchliche katdolischen Gemein tesdaus zwar größtentheils evan genossen, welchen neuen Gemeinde schienen die wirkt Kirche mit den tak zufrieden zu seon, niederen Volksklasse * Gesichter. Die# derch das Kleedlatt * Gzeis und Kerbie terer imponirte durJodannes Ronge e ne freien und C; Wesens.— In 24 sammenkunft der de wodnen zu können, liche Mitglieder der handlungen Antdeil noch an Seelsorge Mitglieder der Der Da ich zu den O ellte, bereiste ich ir nun Rostock und S medrere katdolische hatte, welche nicht dneten daden unter sie zu en 500 Thaler gesammelt. zise Geldsammlungen dier undestimmt.— Als eine geeignet erachtete Schrift dändler Kleemann ein 160 betitelt:„Die Geschichte und der Herenprozesse.“ drs Volk dearbeitet und gemein zugänglich zu madiesjädrige Edarwoche wird und fromm verlebt. Man iß fast alle diesigen chrißt. theils in dieser Woch tagen das heilige Abend. gl. Theater bleibt deshalb und Freitag geschlessen. d wird daseldst von dem und dem königl OrcheMozart aufgeführt, was is.— In den letzten ein begüterter Kaufmann, tigsten Ledensalter befand. aß. Bemerkenswertd ist der desselben unter gleich änden idrem jungen Leben n ein Ziel gesetzt baden. delich zu der Vermuthung Selbstmord eine erbliche se, worüber nachzuforschen erlassen bleiden muß. omptolr zu Hamdurg ven in Fedor Wedl herausgem Titel hat:„Der Teusel dramatischen Scenen auf Krankdafte der Gegen, da es einige dier lebende . März. Am 28. Februar Wochenmarkte dereits kein ine Kartrosseln zu haden, biten. Einzelne Tagelöbis benachdarten Dörfern, Verkauf von Kleidungs= * B e s c h a f f u n g d e r n o t d ir die nächste Woche vereinend den Markt. Mitzwar idre Thränen durch en Scheffel Erdsen und unwillkärlich drängt sich das am 28. Fedr. schon dann am 28. Juli aus(Bess. B. B.) lrz. So eben sind dem sel aus Eichberg, Schi ch z. 3. dier defindet, die legt worden. Er seldst Stubenartest. (Bresl. 3.) z. Um irtigen Gerüchten ie Mittheilung nicht vordeute in diesiger Domgt des Domderrn Fbister ttgefunden dat. Auf eine gerietden die Zeug=Derojädrend der Predigt des Brand und dadurch ent13 Hr. 35 ftir seine Premußte. Die in Brand u deradgerissen und es nicht der geringste Schanun schon wieder zu den in Veranlassung gegeden. (Boss Borl. 3.) Rärz., Se. königl. Hod. Preußen ist deute, nach n Berlin vierder zurück#rz. Aller WadrscheinlichZälder den Sommer öder der Bögel wiederhallen, ) die lange Kälte beinabe Jäger finden Amseln zu Ufern und Baumstämmen .(6. 3.) Frank furt, 16. März. erücht, daß der Hr. GSraf aus dem Punkte stede, ch Frankfurt zurückzukedGrund. Mach sicheren hat aber der Rortschritt, fregung in Deutschland 8 Hrn. Bundespräsidial= ängert. Die kaisarlich in der anscheinend nur mente erkennen, weiche kie aus die größte Uebern glaubt dethalb, daß demnächst bei der Bundesversammlung die kiichliche Frage in ernste Beratdung gebracht wirde. Man wird von Seiten der doden Bedörde der Glaudens= und Gewissensfreiheit keine Schranken setzen, aber man wird keine politische Ausschweisung dulden.— Der Hr. Graf von Münch=Bellingbau# sen wicd non ers in einigen Wochen von Wien dierder zurückzukedren, und als bestimmt wird versichert, daß der Hr. Fürst von Metternich in die# s e m V o r s o m m e r a u f d e s S c h l o f J o d a n n i s b e r g kommen werde.— Aus guter Quelle vernimmt man, daß die beiden bessischen Regierungen und Senat der freien Stadt Frankfurt sich wegen des Baues der KasselFrankfurter Eisenbadn verkändigt daben, und daß somit der Vertrag als. bald unterzeichnet werde. Gewiß ist, daß F#ankfurt einen eignen Badnhof erdält.— Gestern nadm man auch, daß vorgestern in Enfeld eine Versammlung stattfand, in Bezug auf den Bau einer Eisenbadn von Wiesbaden nach Rüdesheim am Rrein. Welchen Zweck diese Eisenbahn haben soll, kezreist man nicht leicht, dört auch nicht, daß der Plan des Baues einer Eisenbahn von Biebrich nach Edrendreitstein wieder ausgenommen worden sey.— Die Erdarbeiten an der Main=Neckar g;. senbahn werden zwar ununterbrochen können aber bei der strengen Jadreszeit nicht sehr defönd rt werden.— Der Winter dauert bei und in seiner ganzen Strenge fort, und in der verstoff.nen Nacht datten wir einen so starken Schnerfab, wie wie ihn in diesem Winter noch nicht gedabt. — Ueber die Noth und das Elend auf dem Lande bört man Klogen, die nur derjenige nicht glauden kann, der sich von der Wahrheit derselben noch nicht überzeugt dat. Die meisten Armen auf dem Lande haden weder Lebensmittel noch Brennmate. ## rial.— Die Verkäufer in den offenen Mesbuden litten in der vorigen Woche auch sedr von der Kälte. Die Geschäfte waren bis jetzt in einzelnen Brancden delebter, als man erwartete. Namentlich war der Absatz in deutschen Kattunen sehr stark, wie nicht winiger in französischen Wollenmoussetin und weißer schweizer Waare. Man ist nun gespannt, wie sich in nächster Wocke die Geschäfte weiter gestalten werden. Ein sehr schlechtes Prognosticon is bei dieser Witterung dem Detaildandel der Messe zu stellen.— Wer nicht die Messe desuchen muß, wird nicht hierder kommer.— Die Berliner Börse dat die unsrige in der Spekulation in Eisenbahn=Aktien angesteckt und so gingen in den letztern Tagen namentlich die Aktien der Ludwig=Berbach und der Friedrich Wilhelms Nordbahn stark in die Höde.— Die misten Posten trafen in den letzteren Tagen und namentlich deute sehr verspätet dier ein.— Unser Theater gibisbeute eine deutsche Oper:„Die Tochter der Wüste“, von Alovs Schmitt. □ Schreiden aus Hamburg, 18. März. Nach den Zeitungs=Artikein über kirchlite Wirren könnte man sich leicht in die Jahre von 1831 und 1832 versetzt glauben; damals sollte fost ganz Deutschland in Aufrudr steden. Gott lov Dank, daß unser gemeinsames Vaterland von dem Revolutions. Schwindel defreiet ist. Jetzt sollen überall deutsch=katholische Gemeinden entstanden seyn, was findet man aber davon in der Wirklichtet? Am Sonntage, den 9. März, war ich auf einer Geschäftsreise durch Preußen, Pesen und Schlesien in Breslau, wo ich und noch einige andere Reisende aus Nürnberg und aus Magdeburg von meinem Wirtd aus Neugierde nach der Armendauskirche in die enste küchliche Versammlung der christlichkatbolischen Gemeinde geführt wurden. Das Gottesdaus war zwar ziemlich angesüllt, es waren aber größtentheils evangelisch=protestantische Glaubensgenossen, welchen gleich mir, die Gebrärche der neuen Gemeinde ganz unbekannt waren. Auch schienen die wirklichen Mitglieder der modernen Kirche mit den taktiosen Einrichtungen weniger als zufrieden zu seyn, sie waren größtentheils aus den niederen Volksklassen, man bemerkte nur harrende Gesichter. Die kirchlichen Handlungen wurden # derch das Kleedlatt, den Pfarrer Jehannes Ronge, Gzerski und Kerdler gemeinschaftlich verrichtet; letzterer imponirte durch seine laut schallende Stimme, Johannes Ronge erregte aber Aufseden wegen seind freien und Czerski wegen seines kriechenden Wesens.— In Leipzig glaubte ich auch einer Zusammenkunft der deutsch=katholischen Gemeinde beikönnen, ich erfuhr aber, baß nur wirkliche Mitgliever der neue Gemeinde an den Verhandlungen Antdeil nehmen därften; dort fehlt es noch an Seelsorger und Kirche, auch sollen die der Wesen=Zeitung sich im Großberzogtdum von den dort wodnenden Katholiken schon Gemeinden der neuen Küche gebildet daden sollten, während sich bis jetzt im Lande wohl kein Enziger dazu finden ließe. Seldst in Sclesien, wo ich besonders in din kleinern Städten durch freundschaftliche Beziedungen oft in abendlich gesellschaftliche Zusammenkünfte eingeführt wurde, dörte ich größtentheils nur einstimmig, sowehl von evengelischen alt katholischen Geistlichen von der neuen Sekte mit Berachtung sprechen; däufig dörte man sagen, was hat die deutsch katdolische Küche in 5 bis 6 Monaten gewiekt? Jodannes Ronge hat gewiß seine besten und einträglichsten Geschäfte gemacht. Karlsrude, 14. Män. Bei der am 11 d. in Rastatt stattgebabten Leichenbestattung des Abgeordneten Sander waren von Manndeim, Heidelberg, Karlsrude, Gernsbach, Pforzbeim, Baden, 24 Juni war die Külte noch ziemlich empfiablich und eis am 30. Juni trat schhnes, der Jodreszeit angemessenes Wetter ein. Das Merkwürdigste vier: bei 14, das das gedsct Jebi 1433 Vef14g. li# frucht ber war und alle Arten von Echensmitein sedr billig verkauft wurden Beankeei c. Paris, 17. Mäzz. Schreckliche Palverexplosion zu Algier. Die neuesten Nachrich= ten aus Algier dringen die traurige Kunde von einer schrecklichen Erplosion der Magazine des Artillerie=Parks der Marine, eines Theils des Leuchtthurms und mehrerer Gedäude im Hafen. Siedenundneunzig Personen sind das Opfer dieses deklagenswertden Ereignisses gewo den, und außerdem liegen noch dreißig mehr oder weniger schwer verwundet darnieder, werunter einige Offtaus dem Oberlande und von vielen anderen Orten ziere und Beamte hoden Ranges.— Die Algieter Ltichenbegleiter zusammengestiömt; alle Stände Blätter sind mit Einzelnveiten dieser surchtdaren * c. Katast ophe, die sich am 10. d.= 10½ Udr Abende ereignete, angefüllt. Die Explossen, welche dies Unglück erzeugte datte in zwei Mazazinen flatige. funden, die durch einen Graben getrennt sind. Das Feuer entzürdete sich in dem einen aus bisder unbekannter U.sache und muß sich so dem andern Ragazine mitgetdeilt baden. Uge=klärlich is diefer Unsoll um so mehr, als seit vierzein Tagen Riemand in die Magazine, die mit deppelten T##ren verschlessen sind, gekommen war. Nur wenig Pulver war dort vorrätdig, indessen Granaten aus den Türkenzeiten, Kugelkasten, Haubitzen und ander: Marinewursgeschosse lagen do t zusammengeschichtet. Man kann sich die furchtbare Explosion nur dadurch erklären, daß alte Pulvervorrätde dort rhanden gewesen seonn müssen, von denen man weitem waren kabei nepräsentirt. Rindeschwender und Wa. ter Ihstein sprachen schmenzergreisende Worte am Grabe ihres heimgegangenen Collegen. Das rastet ter Bürgermiliteir wollte Sanders Leiche zu Grabe geleiten; allein es ward denselben die erbetene Er. laubniß dlerzu verweigert, und in Folge dessen wird sich das Corrs auslösen.(Fr. J. Nürnberg, 13. März. Eine vor Kurzem hier veröffentlichte Broscküre von Dr. Sbilleny („Rdmisch eder Drutsch! Eine Stimme aus Baiern“) hat eine Replik von der Kanzel derad, und zwar von protestantischer Seite, zur Folge gehabt. Der Vortrag ist unter dem Titel:„Glaubet nicht einem jeglichen Geiste, sondern prüset die Geister“, gedruckt und von fl.ben der hiesigen Pfarrer unentgeldlich vertheilt worden. Es wird darin gegen die ratienalistische Tendenz jiner Broschüre, wiewohl ohne nichts wußte. Das Unglück dätte noch bei namentliche Bezeick nenz derselben, doch mit unver größer seon können, da der Artilleriepark 30 kenndarer Hindeutung, zu Felde gezogen, arch über die deutsch katdolische Bewegung kein eben günsti ges Urtbeil gefällt.(D. f. 3) Würzburg, 16. Min. Von den heute Vormittag erwarteten Posten ist nur die einzige Hofer eingetroffen. Die ganze westliche R. ute. Nüenberg und Augsburg, ist ausgeblieben. Augsburger Post ßer seon können, da der Artilleriepark 30 Pulfässer und 50 Kisten mit Munition enthielt, die man eden einschissen wollte und die zum Glück sich nicht entzündeten. In einem Briese aus Alglee heißt es, daß das Unglück wohl die Folge der Fahrlässigkeit war, da man über dem Magszine Truppen kasernirt bätte und rund derum Schmieden und Wukstätten wären. Alle iche gestein zwischen 11 und Opfer scyen noch nicht aufgefunden und der Veraä#te eintreffen sosen 9em tust sen größer als man slaube Gie#8## 12 Uhr Mittags hier den- ocmenen Jouen, vam für no glope. ais mon gauee. Ein Wlall sev um 6 Uhr abends. Der ungedeuere Schneefall es übrigens, daß das croße Polvermagazin nicht saß.“. Wene unfahrhar gemacht mit aufgeflogen, da sonst die halbe Stadt zu Grunde gegangen wärt— Alle Jouinale sind heute mit Beschreidung des überaus glänzenden Festes angefällt, welches gestern dem Maisch all Bugeaud zu Ehren gegeben wurde.(Nur der Mloniteur schweigt darüder, was sehr auffällt.)— Hr. Gouin präsidirte und die Prinzen und der Hondelsminister wohnten demselden bei. Das Bankett zebntausend WachsAn Toasten war kein Bezirken, Herabsetzung des Wadicensus. Mangel; Marschall Bugeand dielt eine kurze DankDas Königreich zertällt in 306 Bezirke, die jeder rede, worin er die Kolonisation von Algetien ereinen Deputirten wädlen. General Capitaine, Gene= wähnte, und demerkte, daß Algerien noch 10 Jahre ral= Commandanten des Marinedepartements, Fis= zu seiner völligen Pac sikation bedürse und bis dakale, politische Chefs u.d Rentenintendanten sind din Frankreich weder Menschen noch Geld scheuen hatte san aus wege unsahlbal gemacht. (Wörzk. 3) Wie die Leipziger Zeitung anfüort, soll gerade vor hundert Jahren(1745) die Eibe erst am 9. Mei aufzegangen seyn. Spauien. Am 11. d. ist das neue Wadlgesetz der Derutirtenkammer vorgelegt worden. Die Grundlagen war glänzend und prunkvoll; davon sind: Vermehrung der Deputirtenzahl, Wad., kerzen eihellten den Saal. Mitglieder der Gemeinde else, berelte ic im Gresbsenguthan hatte, welche nicht wenig erstannt waren, nicht wählbar.— In der Sitzung vom 12. d. war die Dedatte über den Heimfall der geistlichen Güter an der Tagesordnung. Der Bericht der Minorität der Commission ward verlesen und vom Minister des Innern bekämpft. Aus den Erktärungen des letztern gebt dervor, daß die spanische Regierung darauf richnet, vom beiligen Stud eine Erklärung dinsichtlich der bereits verkauften geistlichen Güter zu erlangen, welche Jedermann völlig berudigen werde.— Man erwartet den Schluß der Cortes Ende Aptil, um welche Zeit der Hof Madrid verlassen wird. Riederlande. Die erste Kammer der Generalstaaten hat am 18. d. den Gesetzentwurf wegen Abschaffung der Transitrechte und des Rbein=Octrois ebenfalls angenommen.— Die zweite Kammer wird Anfangs April idre Sitzungen wieder beginnen und sich dann mit dem neuen Zolltarisproject beschäftigen. Der Bericht des Centralausschusses über die Vorschläge zur Grundgeseereform wird nächstens erwartet.— Aus Utrecht meldet man vom 17. d., daß das Eis, bei fallendem Wasserstande, überall noch fest stzt.— Aus Leeuwaarden meldet man, datz ein Wasser, hei Stade verlaat, welches den ganzen Winter üder offen geblieden, kürzlich zugefroren ist und am 17.d. mit schwerbeladenen Fuhrwerken passirt wurde. — Zu Briel hat man interessante Notizen über die Strenge der Kälte im Winter des Jahres 1435 aufgefunden, aus denen sich ergidt, daß die Kälte wädrend der Monate März, uprll und Mai fortgedauert hat. Am 12. Mai war das E's noch stark genug, um Raben zu tragen; um dieselbe Zeit sad man noch keinen einzigen Baum in Blütde und der Weinsock zeigte noch keine Triebe; am dürfe. Der Herzog von Nemours brachte die Gesundheit des Handelsstandes aus. Seine Rede ward mit außerordentlichem Applaus aufgenommen.— Man dat ausgerechnet, daß das Gesammtvermögen der reichen Hand Isberren, Fabrikanten u. s. w., welche dem Banket beiwohnten, eine Milliarde übersteige.— Marschall Bugeand begad sich deute zum Könige, mit dem er medrere Stunden conferirte. Er verläßt Paris am 20 d. — Gestern Nachmittag um 4 Uhr versammelte sich der Ministerratb vollzählig beim Könige. Hr. v. Montalivet wird morgen zu Paris zurückerwartet, wie es heißt, zu öckderufen und in Folge gewisser verbreiteter Gerüchte über die Absicht des Hen. Guizot sich aus dem Ministerium zurückzozieben— In der Deputirtenkammer war heute die Diekussion über den Vorschlag des Hin. Ouvergier de Hauranne, die Modisication des Reglements und die Abschaffung des geheimen Scrutiniums beirefsend, an der Nagesordnung.— Der Finanzminister glaubt so sicher zu seyn, die Renten=Conversion bis zur nächsten Session verschieben zu machen, daß er mehreren Banquiers erklärt haben soll, sie brauchten sich nicht im Geringsten über die Entscheidung der Commission über die Mureische Oroposition zu kämmern. Auch an der Börse theilt man diese Meinung und die Rente Reigt wieder.— Renten 85, 05; 118, 05; spen. act. Sch. 39; pass. 6½; 3pSt. 41½. (Die wieder rechtzeitig eingetrosfene Pariser Oost vom 18. d. bithgt wenig von Erdeblichkeit. Die Deputirtenkammer datte die Dedatte über den Vorschlag zur Adschaffung des gebeimen Scrutiniums noch nicht zu Ende gebracht. Die Presse betrachtet sie als eine dloße Harlckinade.—. Der Moniteur perisien will wissen, die Zahl der Opfer der Algiener Gatastiephe sev geringer, als men an. sangs angegeben.— Das Unwers entdält ein Antwortschreiden des Cardinal Erzdischofs von Byon an den Gultutminister auf das ihm insinuirte Urtheil des Staattratds. Er weist derin des legtern Besugniß entschieden zurück und ertlärt, nur den Papst und die Concilien als Richter in dogmatischen Materien anerkennen zu können.— Renten 85. 25; 118, 30; wpan. art. Ech. 39½; pafs. 6%8; 3pGt. 41.) Renden Berlinische und Kapitals=Versicherungs=Bank. Unter obiger Benennung hat sich hier in Berlin eine Actten=Gesellschaft gebildet, deren Hende Eine Million Thaler Preuß. Courant Oreßbrittenien London, 16. März. In der gestrigen Unterhaussitzung gab ein Oppositionsmitglied Herr Cochrane, Sir R. Peel Gelegendeit, der Weisheit der dußern Poluik Frankreiche von Neuem Gerechtigkeit widerfadren zu lassen. Es war die Rede von Griechenland und dem Einfluß, den Hr. Piscatory, de= französische Gesandte zu Alden, auf die Angelegenheiten dieses Staat's ausäde. Sir R. Peels Antwort war jedoch zurückhaltend und auswechend.— Hierauf wurden die noch übrigen Klauseln des Zuckergesetzes nacheinander angenommen. — Der Kanzler der Schatzkammer zeigte schließlich an, daß er nächsten Montag die Bill über die Reductionen des Zolltarifs vorlegen werde.— In den Londoner Docks derrscht in Folge der neuen Zuckerzölle große Thitigkeit, ta die Verzollung vieler in der legzten Zeit angekommenen Frachten jetzt unter deradgesetztem Zolle geschiedt. Mit gestrigem Tage nämich trat der neue Tauif ins Leden. Die Dekaildändler verkaufen den Zucker schon jezt 1 D. das Pfund billiger.— Nächsten Mittwech wird auch der Zoll auf Kodlenausfuh ausgehoben, wodurch der Kodlendandel bereits labendiger zu werden anfängt.— Die Navel- and Military-Gazelte berichtet, daß mit Nächstem gegen 300 dltere Capitains der Maline pensionirt wirden sollen. In Zukunft sollen nicht mehr als 500 active SchiffeCapitaine medr d.steden.— Die Admiratität wirdt Mairosen führ 5 Linienschisse; es sind Bekannimachungen zu dem Bedufe in den Seedäfen ergangen. — Herz g Broglie traf am Sonnabend in Loneon ein und stieg im Gesandtschaftshotel d.s Grafen St. Aulaire ab, wo er wädrend seines Aufenthaltes in London wohnen wird.— Heute Nachmittag sond im Fortign=Offire ein Cabinetsratd stlatt. — Der preußische Mnister Baron von Ainim, der vor eingen Tagen, von Belgien kommend, deim diesigen preußischen Gesandten, Herin Bunsen, abgestiegen ist, wird, wie man vernimmt, sich 6 Wochen in London aufsalten. 1I. Gudamerike. Priva briese aus Mer co geden den Tert ein Bittschrift, die Santa Anna, jetzt Gesangener in der Festung Perete, dem Congres zugeschickt dat. Diese Schrift, vom 22 Jannar datirt, ist characte. ristisch und zeigt, wie wenig wahren Heldenmutd der Mann desaß vor dem Mer co so lange zutterte. Wir geden nur den letzten Paragraphen.„Mögen die erlauchten Kommern, indem sie meine undeeiagte und feiertiche Abdankung der PräsidentenStelle en Repudlik annetmen, zu gleicher Zeit geruhen, mir das Er zu bewilligen, wozu ich mich seldst verurtdeile. Ich ditte Sie, mir diese Gnade zu gewähren, freie Repid entanten der großmürdigsten Nation der Erde“ 9345. 2.2) WV. Brose. Brüstlein. Lüicke. Lobeck, General=Agent Magnus. Betanntmachungen. er zum Chausseestrecke von Borgdorn bis Burgsteinfurt erforderlichen 959“, Schachtruthen Bruchsteine aus den in der Gegend der Bagno Straße defindlichen Steinbrüchen soll nach Umständen entweder getrennt oder im Ganzen an die Wezigstfordernden verdungen werden. Termin Zierzu iß auf Donnerstag den 27. d. u. Vormittags 11 Uhr in dem Posthause zu Borghorst anberaumt, wozn qualificirte und eautionsfähige Unternehmer eingeladen werden. Münster, den 13 März 1845. (9250. 3. c) Am Dienstage den 25. Märt Nachmittags 3 Uhr wird die gerdumige, massiv erdeuete, im besten daulichen Zustande sich defindende Behau. sung auf dem Alten Fischmarkte an der Ecke der Jedtengasse unter der## 97 der Lamderti##atschaft der Stadt Münster belegen, nebst dem geräumigen, Stallung und Wagen Rewise enthaltenden Hinterhause und Garten durcht Meistgebet in meinem Geschäfts Bureau, No. 171 der Jüddefelder=Laischaft, verkauft werden. Das Haus 2c. wird am 1. Apeil 1. J. übergeden werden, und kann die Hälfte des Kaufschillings darauf sehen dleiden. Die Bedingungen llegen in meinem Bureau zur Ginsicht offen. Münster, den 21. Fedruar 1845. Ans Auftrag Herm. Clem. Deiters, Roter. Bekanntmachung. (9503. 2. 1) Die Ausführung des Neudaues einer Kapelle zu Mecklendeck im Kirchsptele Lamberti, veranschlagt nach Adzug sämmtlicher Materialien welche auf der Daußtelle geliefert werden, zu 200 Tholern, se# am Donnerstage den 27. d. M. Nachmittags 3 Uhr in dem Schulzimmer zu Mecklendeck den WenigsFordernden verdungen werden. Qualificirte Unternehmer werden eingeladen, sich gocht zeitig an Ort und Stelle einzufinden. Kostengnschlag und Bedingungen liegen auf dem Bursan des Unterzeichneten zur Einsicht offen. Münster, den 13 März 1845. Der Amtmann von St. Maurig. Baugege: Verpachtung. von 100 Morgen Ackerländerei, Wiesen und Weiden auf dem Colonate Rietmann, Kirchsp. Amelsbüren, am 26. März des Morgens 9 Uhr. Es wird extra demerkt, daß mehrere Ackerländereien mit Klee beschet und Wiesen zusammen klegen, die sich ganz vorzäglich zur Zettweide eignen Amelsb#ren, den 21. März 1845. (9311) Harling, Tuctions Commifleir. (2506. 2. 2) Einige mit guten Attesten versehene Hülft=Geometer kongen nachhaltige Beschäftigung erhalten. Hierauf Restectirende können sich unter portefreien Briefen wenden an den Kreis Kataster=Geemeter und Bau. Conducteur Tibde zu Burgsteinfurt. Frische Stinte, pfelfin naue Tafel Zeigen, und Citronen dei (9542) Kgob. Jof Schulte unterm Bogen (8511) Heute Sonnadend den 22 9 u. ## fernerhin destes Ochsensteisch bei Ehriß. Schwarte ern.: Haüe Alten Zischmarkt, Stand Ne. 4 links. Augekommene Fremde. Im Münsterschen Hofe(Carl Rölckens Verantwortlicher Redacteur: J. Coppearath. Erpedition: Ceppenrathsche Buch. u. Kun stheudlang Diese Zeitung erschet täglich, Montags ans nommen, und kostet## 2 Thlr. 10 Sgr., au wärts portofrei#T0 15 Ger. dalbjährlich. beträgt und deren Statut unterm 22. März 1844 von Sr. königl. Majestät Allerhöchstselbst bestätigt ist. Dieselbe erdietet sich zu Leidrenten. Verkäufen in nachstehender Art und unter mannigsaltigen Modificationen, desgleichen zur Versicherung eines mit angemessener Erhöhung zurückzuzahlenden Kapitals gegen ein zu erlegendes Kaufgeld, und gewährt die umsassendste Gelegenheit: eine(an sich oder beziehungsweise) im Voraus bestimmte, von allen Zufällen unab. häegige lebenslängliche oder zeitweise Leibrente mit voller Sicherheit zu erwerben. Für dietenigen Modisicationen von Renten= Enwerbungen, von denen eine oder die anders jedem besondern Interesse eines Rentenkäufers entsprechen dürste, sind in dem Geschäftsplan und in einem besondern Programm der Bank die Grundsätze und Bedingungen ausgesprochen; es genügt daher hier die Bemerkung, daß bei ihr dergleichen, einem Kaufgelde von 100 Thlr. bis 50.000 Thlr. Courant entsprechende Reutru, für jede Person des Inund Auslandes, ohne Unterschied des Geschlechts und Alters bis zum 72. Lebeusjahre einschließlich, sowohl von ihr selbst als von Anderen für sie erworben werden können, und zwar: 1. Für einzelne Personen 1) als eine einfache, sofert ansangende, auf bestimmte Jahre beschräukte, oder bis zum Tode des Renten. Empfängers fortlaufende, gleichbleibende, oder 2) als eine von fünf zu fünf Jahren steigende, nach Ablauf von zwanzig Jahren aber unverändert blelbende, oder 3) als eine in der Art modisicirte Leibrente, daß dem Erwerder derselben die Besugniß vorbebalten bleibt, den Anlung des Rentenlauss unst künftig zu bestimmen und sich dadurch den Anfpruch auf eine, nach Verhältniß der bis zu dem Zeiwunkte dieser Bestimmung abgelaufenen Jahre erhöhete Rente zu üchern. Von zwei Personen gemeinschaftlich: 1) in der An, daß die Rente mit dem Tode des zuerst oder 2) des zuletzt von ihnen Sterbenden ausbört, oder 3) mit dem Tode des zuerst Sterdenden sich auf die Hülste ermäßigt, und daß endlich III. der ein Kapttal Einzablende sich die Befugniß sichern kann, dasselbe nach einer vorherigen Kündigung mit einer angemessenen Erböhung zurückzusordern, falls er den Fälligleits=Termin erlabt. Für andere Modtficationen würden, wenn solche gewünscht werden sollten, die Bedingungen besonders zu verabreden seyn, in allen Füllen aber bleibt es dem Renten=Empfänger anheim gestellt, halbjährliche Zahlungen der Rente zu bedingen. Die Bank macht es einem Jeden möglich, unter vielfachen Combinationen einer Reuten=Erwerbung gerode diejenige zu wählen, welche er seinen individuellen Verhältnissen für die angemessenste erachtet, und leistet endlich durch ihren bedeutenden Fonds und durch die Allerdöchst genehmigt Orgenisation iherr Verwaltung die vollstin. digste Gewähr für die punktliche Erfüllung der von ihr zu übernehmenden Varpflichtungen. An einer solchen Anstalt het es in den Preuß. Staaten bisder durchaus gemangelt. Bei den verschiedenen Verhältnissen des menschlichen Lebens, welche den Wunsch rechtfertigen, sich, durch Ausopferung eines Kapitals, eine böhrre Einnahme von demselben für seine Lebenszeit zu verschaffen, als der gemöhnliche Zinsen=Ertrag zu gewähren vermag, oder durch eine zeitweise Entdehrung eines Kapitals und eventuelle Veruchtleistung auf solches, sich dessen künftige Rückzadlung mit einer nambaften Erhöbung zu versichern, dars die Gesellschaft deher hossen, durch die Begründung der Bank einem wahren Zeitbedürfniß abgebolsen zu haben. Die unterzeichnete Dirrction ludet demnach das Publicum hierdurch ein, von den Auerbietungen der Benk in den geeigneten Fällen Gebrauch zu machen. Dies kann zunächst in dem diesigen Geschästs=Locale derselben, in der Spandauer Straße No. 29, geschehen, in welchem gedruckte Excmplare des Geschäfts=Plans und Programmt, so wie Antrags=Fomulere unent. geldlich verabfolgt werden. Die für den aufwärtigen Geschäfts=Betrieb bestimmten Agenten der Bank werden noch besonders namhaft gemucht wrchen. Die Herren Laporte& Krüger in Münster haben die Agentur unsers Instimuts übernommeu, weiches wir zur allgemeinen Kenntniß bringen und sich für die Einlettung der Geschäfte an sie zu minden ersuchen. Berlin, den 15. März 1845. Direction der Berlinischen Renten= und Kapitals=Versicherungs=Bank. Nachfolger, A. Bölcker) Freihere von Scheele, Hauptmann a. Bieleseld. Freiherr von Wrede a. Meschede. Im König von England.(Gerdaulet.) Bruns, Inspector a. Meschede. J. F. Depent, Künstler a. Rotterdam. Condrois. Regor. a. Peris. Delosaire, Pharmazent a. Brassel. Scharrer a. Mannheim. Mayer a. Hamburg. Otterpohl a. Lippstadt. Becker a. Wesel. Koch a Dütten. E. Seit a. Stuttgart, Altschuler a. Kaiserslautern, Kaufl. Im Westfallschen Hofe.(Kraop). Klingemann a. Nachen, Hoffmeister a. Burgsteinfurt, Kaufl. Pei n Sskeland, Particul. a. Warendorf Wielefeld, Küpers, Kaufl. a. Dortmund. Bei Winkelfeet. Verkameyer, Lehrer a. Burgsteinfurt. Steuge, Gastwirth a. Heek. Fickermann a. Rheine, Girkek e. Bork, Xaufl. Bei Edeigeim em Herrn ungebrennische übergeben und Indem wir die Löwenstein zu erfundenen Doc züge derselben Wet Beim Ei erforderliche We lichen baumwoll Ende befestigt, Copis Oel(3 und kr. Dochte bemer! dem v#e kleinen Wenn is aber ne llesere ihn das# enthalte für das, sget wörden die zuweisen haben. del der gegemärt heschlossen werden sen der Fall soon - sehens des Lankte öchten, sich doch ditjenigen seyen, eiste vermische da ner Natur sehen tit des Jagdrecht 1g6=Bank. wbe duen Prats trant schstselbst bestätigt ist. mannigsaltigen Rodifleationen, sitals gegen ein zu erlegendet allen Zufällen unab. voller Sicherheit zu er die anders jedem besondern iem besondern Programm der merkung, daß bei ihr dergleiira, für jede Person des Inre einschließlich, sowohl von er bis zum Tode des Reuten. Joten die undmichen 1c. Diese Zeitung erscheine täglich, Montags andgenommen, und kostet dier 2 Thlr. 10 wärts portofrei SThle. 15 Gzr. daldjährlich. Inseratt werden mit G4.— Petnezette oder deren Raum derech#rt, müffenjedech gleicher nains diestge Inteligenz= Stait inserirt werden. Anlung des Rentenlause unst h Verhältniß der bis zu dem u sichern. bet andlich einer vorherigen Kündigung ermin erlabt. die Bediagungen besonders zu halbiäheliche Zahlungen un Muinn Arortung gerade erachtet, und leistet endlich wer Vermaltung die vollstin. ngen. nangelt. Bei den verschiche. b Ausopferung eines Kapitals, öhnliche Zinsen=Entrag zu genuchtleistung auf solchet, sich esellschaft deher hassen, durch den Auerbictungen der Benk Geschäfts=Locale derselben, wie Antrags=Fommulere unent. rder noch brieodere nandet u unsers Instimts übernemr Geschäfte an sie zu menden ersicherungs=Bank. Sgnas. Stinte, Meilin=Apfelfinen ef Schulte unterm Begen ste Sonnabend den 22 9 u. es Ochsensteisch bei Cbrin. Halle Alten Zischmarkt, linte ene Fremde. Hofe(Carl Rölckens A. Bölcker) Hauptmann a. Bieleseld. Reschede. ngtand.(Verpaulet.) Meschede. J. F. Oupent, Condrois. Regor. a. Peris. a. Brassel. Scharrer a. imburg. Otterpohl a. Lipp###ch. 4. Dütken, E. Seit a. Kaiserslautern, Kaufl. den Hofe.(Krapp). u, Hoffmeißter a. BurgsteinR.* e. a. Warendorf Wielefeld, aund. # kelseet. e#grtm. 1. Arnsberg, Bröggemans, Pelmer, Aurens, Stuhenhacteur: J. Coppenrath. de Duch. u. Sun stheublung 1845. Unverbrennliche Wem Herrn M. Löwenstein in Münster haben wir den alleinigen Verkauf unserer unverbrennlichen Dochte(siche Westsäl. Merkur Nr. 21 d. J.) für die Provinz Westfalen übergeben und denselben in den Stand gesetzt, solche zu unsern Fabrikpreisen zu verkaufen. Indem wir die Bewohner der genannten Provinz bitten, sich mit ihren Aufträgen an den Herrn Löwenstein zu wenden, tassen wir die Gebrauchs=Anweisung für die von unserm Schuler erfundenen Dochte und ein Zeugniß des hiesigen Gymnasial=Lehrers, Herrn Herr, über die Vorzüge derselben hierunter folgen. Weyzlar, im März 1845. I. W. Schuler und J. Imgard. Besondere Anweisung in Betreff des Einsetzens der Schuler'schen unverbrennlichen Lampendochte. Beim Einsetzen der Dochte hat man darauf zu sehen, daß der Raum zum Dochte die erforderliche Weite hat; und ist dieses deshalb zu beachten, weil sie etwas dicker als die gewöhnlichen baumwollenen sind. Dieselben werden mit Binden und Klammern an dem gewebten Ende befestigt, indem sie sich sonst leicht abstreifen und dadurch sowohl als in dem Falle die Wedung schadhaft wird, wenn die Dochte in enge Röhren eingedrückt werden. Sollte ein Docht wegen der gehörigen Weite nicht genau passen, so zieht man denselben über einen runden conischen Stad auf, wodurch er sich erweitert. Das genaueste Maaß erhält man, wenn ein Stückchen Papier auf die Stelle der Lampe aufgedrückt wird, wo der Docht hineinkommen soll. Das eiste Anzünden wird durch Bestreichen mit einigen Tropfen Terpentin=Oel sehr erleichtert. 3 engu i 6. Die unverbrennlichen Lampendochte, welche der hiesige Klempnermeister, Herr Wilhelm Schuler verfertigt, hat der Unterzeichnete auf einer sogenannten Gaslampe und auf einer kleinen sogenannten Studier= oder Sparlampe geprüft. Beide Lampen wurden mit gereinigtem Oel(Arystal=Oel) versehen, angezündet. Die Resultate waren gleich. Die Flamme war hell und kräftig und brannte dreizehn Stunden lang mit derselben Stärke, ohne daß etwas an dem Dochte gemacht wurde. Nach dieser Zeit aber wurde ein Abnehmen ihrer Kraft und Größe bemerkbar, und mit dem Ende der vierzehnten Stunde mußte der Kohlenstoff, welcher sich aus dem verbrennenden Oele am Dochte absetzt und verhärtet, weggenommen werden. Mit einer kleinen Zange wurde derselbe zerdrückt und von den Seiten her abgestrichen, wobei jedoch der Wenn is aber nech eines Beweises bedürsen spült, 19 liesere ihn das Reserat, indem es gar keinen Beweis enthalte für das, was es beweisen solle; ein inhaltleichtgxet würden die Annalen der Landtage schwerlich aufzuweisen haben. De sch zwar nicht erflirlsch, wie bei der gegenwärtigen Sachlage überhaupt eine Adresse beschlessen werden könnte, sollte dies aber wider Erwarsen der Fall sern, so müsse er im Interesse des An- sehens der Lanktags, und zwar nur in diesem Interesse bizten, sich doch nach anderen Motiven umzusehen, al# ditjenigen seyen, welche das Reserat enthalte. Fürs erste vermische passelbe Gegenstände, kie ganz verschledener Natig seten, nämlich die Anträße auf Absieternu rer Jagdrechts und ken Antraß eines Abg. aus bein abschteo angegeven, getaus vir eripuen ren vpuzän in: den jetzigen Antrag, auch sey die Ansicht des Ausschusses dahin gegangen, die beiden Anträge in Ein Reserat auszudehnen, weil er geglaubt, daß dies namentlich wegen der unter 2. in den Motiven befindlichen Bemerkung und wegen des Schutzes, den die Jagdpolizet geben würde, nothwendig sey. Daß eine Unmöglichkeit der Ablösung vorliegen solle, weil die Fare festzustellen schwietig sey, könne nicht flichhaltig seyn, weil in den königl. Forstdistrieten diese Ablösbarkeit auerkannt worden, sowohl im Prinzip, als in der Ausführherkeit, und somit glaube er, daß der Antrag immer bestehen bleiben ihung. Daß der vorige verehrliche Redner sich noch dagegen erhoben habe, daß man die Eigenthümer ne Bestimmung in dem Jogdpolizeigesetze schützen indem die Criminslordnung einen hinlänglichen diete, damit kiung er, der Redner, sich nicht uden erklären, denn wenn ein Jagspolizeigeset werden solle, so sen es nbihig, daß in sele Bestimmungen beisammen gefunden würden, den einen wie für den andern Theil nothwendienen; daß endlich die Jagdberechtigung weniger habe, als das Eigenthum, möchte sehr zu beseyn, wenn man bedenke, daß dem Jagdberechgar das Recht zustehe, und von ihm auch in b genommen werde, die Jagdliebhaber mit tödtBeschoß zu verfolgen.— Ein Abg. der Stüädte ein verehrliches Mitglied aus dem Ritterstande habe, daß in den Kändischen Annalen ein so ichtes Reserat, wie das vorliegende, nicht vorgeseo, so möchte er dagegen bemerfen, daß die zen Annalen keinen Fall auszuweisen hätten, in ein Reserat in dieser Weise angegrissen worden der besagte Redner halte es für Willkür, die rechtigkeit auf gesetzlichem Wege vermittelst einer eigung abzulösen; er müsse dagegen anführen, mehr die Jagdgerechtigkeit aus der Willkür herugen, und daß es als ein erfreuliches Zeichen mer mehr sich entwickelnden Rechisstuns zu besev, wenn dahin gestrebt werde, dergleichen aus ühern Zeit herrührenden Servituten auf gesetzWege aufzuheben. Die Gurgtrümmer, die auf rgen am Rhein zu sehen, erinnerten an die Tage, den nicht zur Geltung kommen gekönnt, was billig, was Allen gerecht gewesen. Die Burgen n Bergen soyzen zersthrt, aber in den Thälern ch mit den Ueberresten jener Vergangenheit zu n, und in diesem guten Kampfe werde jeder Freund ahren Rechts an seinem Platze seyn. Des vere Mütglied aus der Ritterschaft soge von mehreiner Behauptungen, daß er sie demienigen, der hi richtig aufzusassen vermöge, nicht klar machen Dasselbe möchte Redner von einer Anführung eserats sagen, nämlich der Hinweisung darauf, 16 Gefühl des Dankes, mit welchem der Landmann ine gesegneten und vor der Zerstörung gesicherten n hinblicke, höher stehe, als das Vergnügen der Wer dies nicht nachzufühlen vermöge, dem sey h nicht anschaulich zu machen. Der einzige allenzu beachtende Grund, den der Redner gegen den g angeführt, liege in der Schwierigkeit, den Werih agdgerechtigkeit abzuschägzen Redner gede es der mmlung anheim, ob ein solcher Grund schmer ins Gewicht salle, um gegen eine Maßregel zu en, die mit den von der großen Mehrheit des ages bei allen Gelegenheiten anerkannten Richtunvollem Einklange stehe. Er schließe sich dem Vorschlage usschusses aus voller Ueberzengung an.— Ein r des Ritterstandes erklärt sich als Mitglied des 1 Autschusses mit dem vorbemerkten genügenden Sotipe, nämlich dem allgemeinen Drang nach Greiheit des Eigenthums und der Person, als auch dem seinigen, elnverstanden, und sand zwischen einer zu beschränkenden oder aufzuhebenden Berechtigung, welche seit Jahrhunderten bestanden, und jeder anderen Servitut keinen Unterschied. Die Befreiung des Eigenthums und der Feldkultur von der hier wieder in Brage gekommenen Gerechisame könne nach seiner Ansicht um so mehr eintreten, als für die Ausubung der Jagd von Seiten der Eigenthümer bereits zwockmäßige polizeiliche Anordnungen auf dem linken Rheinufer bestanden und auch sonst für zugemessene Verminderung des Wildes gesorgt werden könne. — Nachdem ein Abg. der Stiete sich gegen den Antrag des Ausschusses erklärt hatte, fand ein Abg. desselben der Algierer Gatastiophe sen geringer, als men an. sangs angegeden.— Das Unwers entdält ein Antwortschreiden des Cardinal Enzdischofs von Evon an den Gultutminister auf das ihm insinuirte Urtheil des Staatsratds. Er weist derin des legtern Besugniß entschieden zurück und zueldet, nur den Papst und die Concilien als Richter in doamatischen Materien anerkennen zu können.— Renten 85. 25; 118, 30; span. act. Ech. 39½; pass. 6%; 3pGt. 41.) Greßbritteni London, 16. März. In der gestrigen Unterhaus sitzung gab ein Oppositionsmitglied, Herr Cochrane, Sir R. Peel Gelegendeit, der Weisheit der dußern Poluik Frankreiche von Neuem Gerechtigkeit widerfahren zu lassen. Es war die Rede von Griechenland und dem Einsluß, den Hr. Piscatory, de= französische Gesandte zu Alden, auf die Angelegenheiten dieses Staats ausübe. Sir R. Peels Antwort war jedoch zurückdaltend und auswechend.— Hierauf wurden die noch übrigen Klauseln des Zuckergesetzes nacheinander angenommen. — Der Kanzler der Schatzkammer zuiate schließlich an, daß er nächsten Montag die Bill über die Reductionen des Jolltarifs vorlegen werde.— In den Londoner Docks derrscht in Folge der neuen Zuckerzälle große Tditigkeit, tä die Verzollung vieler der letzten Zeit angekommenen Frachten jegt un deradgesetztem Zolle geschiedt. Mit gestrigem 2 nämich trat der neue Taiif ins Leden. Die tattdändler verkaufen den Jucker schon jegt 1 das Pfund billiger.— Nächsten Mittwoch u auch der Zoll auf Kodlenausfuh ausgeboben, durch der Kodlendandel dereits lebendiger zu u den anfängt.— Die Navel- and Milltaryzette derichtet, daß mit Nächstem gegen 300 4l Capstains der Marine pensionirt wirden sollen. Zukunft sollen nicht mehr als 500 actlve Schi Capiteine medr d.steden.— Die Admiratität## Mairosen fhr 5 Linienschiffe; es sind Bekanni chungen zu dem Beduse in den S#ebäfen ergan — Herz g Broglie traf am Sonnabend in don ein und stieg im Gesandtschaftshotel d.s Gre St. Aulaite ab, wo er wädrend seines Aufenl! tes in London wehnen wied.— Heute Nachtag sand im Foreign=Offiee ein Codinetsratd# — Der peatzische Minister Baron von Ainim, vor einigen Tagen, von Belgien kommend,# diesigen peußischen Gesandten, Herin Bunsen, gestiegen ist, wied, wie mran vernimmt, sich 6 2 chen in London aufsalten. Gudameriks. Priva drisse aus Mer co geden den Tert Bittschrift, die Santa Anna, jetzt Gesangenn der Festung Pereie, dem Congres zugeschickt Diese Schrift, vom 22 Januar datirt, ist chare ristisch und zeigt, wie wenig wahren Heleena der Mann desaß vor dem Mer co so lange zitte Wir geden nur den letzten Paragraphen.„M5 die erlauchten Kammern, indem sie meine ui eiagte und feiersiche Abdankung der Präsiden Stelle der Repudiik annetcen, zu gleicher Zeit ruhen, mir das Er zu bewilligen, wozu ich r seldst verurtdeile. Ich ditte Sie mir diese En zu gewähren, freie Repic entanten der großmüt sten Nation der Erde" Betanntmachungen. (9504. 2. v) Die Anfuhr der zum Neudau Chausseestrecke von Borgdors dis Burgsteinfurt forderlichen 959“, Schachtruthen Bruchsteine aus in der Gegend der Bagne=Straße defindlichen S bruchen soll nach Umständen entweder getrennt im Ganzen an die Wezigstfordernden verdar werden. Termin hierzu iß auf Donnerstag den 27. 9 Vormittags 11 Uhr in dem Posthause zu Berg anberaumt, wozn qualtfieirte und eantion##### Unternehmer eingeladen werden. Münster, den 13 März 1845. Bekanntmachung. (9503. 2. 1) Die Ausführung des Neudeues einer Kapelle zu Wecklendeck im Kirchspiele Lamberti, veranschlagt nach Abzug sämmtlicher Materialien, welche auf der Baußtelle geliefert werden, zu 200 Tholern, sedl am Dounerstage den 27. d. M. Rochmittags 2 Uhr in dem Schulzimmer zu Mecklendeck den Wenigs. fordernden verdungen werden. Quelificirte Unternehmer werden eingeladen, sich secht zeitig an Ort und Stelle einzufinden. Kostengnschlag und Bedingungen legen auf dem Burean des Unterzeichneten zur Einsicht offen. Münster, den 13 März 1815. Der Amtmann von St. Maurig. Deungge: Berlinische Renten= und Kapitals=Versicherungs=Bauk. Unter odiger Benennung hat sich hier in Verlin eine Actien=Gesellschaft gebildet, deren Fende Eine Million Thaler Preuß. Courant betnägt und deren Statut unterm 22. März 1844 von Sr. königl. Majestät Allerdöchstselbst bestätigt ist. Dieselbe erbietet sich zu Leidrenten=Verkäusen in nachstehender Art und unter mannigsaltigen Rodificationen, desgleichen zur Versicherung eines mit angemessener Erhöhung Kaustzeld, un grnihen die unsassenst Glegenheh: chekautm Katat euen an ur. uuy eine(an sich oder beziehungsweise) im Voraus bestimmte, von allen Zufällen unab. härgige lebenslängliche oder zeitweise Leibrente mit voller Sicherheit zu erwerben. Veegese Für dietenigen Modisicationen von Renten=Enwerbungen, von denen eine oder die anders jedem besondern Jnteresse eines Rentenkäufers entsprechen dürste, sind in dem Geschäftsplan und in einem besondern Programm der Bank die Grundsätze und Bedingungen ausgesprochen; es genügt daher hier die Bemerkung, daß bei ihr dergleichen, einem Kaufgelde von 100 Thlr. bis 50,000 Thlr. Ceuram entsprechende Renten, für jede Person des Inund Auslandes, ohne Unterschied des Geschlechts und Alters bis zum 72. Lebeusjahre einschließlich, sowohl von ihr selbst als von Anderen für sie erworben werden können, und zwar: 1. Für einzelne Personen 1) als eine einfache, sofort ansangende, auf bestimmte Jahre beschräukte, oder dis zum Tode des RentenEmpfängers fortlaufende, gleichbleibende, oder 2) als eine von fünf zu fünf Jahrn steigende, nach Ablauf von gwanzig Jahren aber undmändert dicl. Docht selbst nichts an seiner Länge verlor. Darauf erhielt die Flamme wieder ihre vorige Stärke und brannte abermals dreizehn Stunden lang unverändert fort. Die Kohle wurde zum zweitenmal zerdrückt, die Flamme brannte wieder wie vorher 2c. 2c. Aus diesem Versuche ergeben sich für diese unverbrennlichen Dochte folgende Vorzüge: 1) sie brauchen, da sie selbst nicht verkohlen weit seltener als Baumwolldochte, und höchstens alle 12—14 Stunden nur einmal geputzt zu werden; 2) die Flamme bleibt sich viel länger in ihrer Kraft„leich und gibt daher ein viel angenehmeres Licht als die Flamme der Baumwolldochte; 3) das Aufziehen eines neuen Dochtes fällt, wenn der erste gusgezogen ist, ganz weg, und kann erst nach einer Reihe von Jahren durch den Zahn der Zeit von Neuem nothwendig gemacht werden. Der Gebrauch der unverbrennlichen Dochte verdient hiernach allgemein empfohlen zu werden. Wetzlar, am 5. November 1844. (L. s.) A. Herr, Königlicher Gymnasial=Lehrer. Mit Bezug auf umstehende Anzeige der Herren Schuler und Imgard empfehle ich diese Dochte, von deren Zweckmäßigkeit ich mich durch eigenen Gebrauch erst überzeugt habe, zu folgenden, mit Rücksicht auf die immerwährende Dauer derselben, sehr billigen Preisen: Nr. 1. s. platte Dochte zu sogenannten Studierlampen 5 Sgr. pro Stück . 1. d.„„„ Zapfen=Lämpchen 5 : 2. hohle oder runde Dochte zu allen andern Arten Lampen 6„„ „„„„„ **.„„„„„„„„„„„„„ „ 5.„„„„„„„„„ 10„„ . 6.„„„„„„„„„ 11%„„„ (Mit Gebrauchs=Anweisung.) Die letzern 6 Sorten unterscheiden sich nur durch die verschiedene Weite. Zangen zum Abdrücken des beim Brennen sich ansetzenden Kohlenstoffs das Stück zu 4 Sgr. Wiederverkäufer erhalten einen angemessenen Rabatt. Briefe und Gelder werden franco erbeten. Münster, im März 1845. M. Loewenstein, Ludgeri=Straße No. 147. am 26. Marz des uorgens 9 Uhr. Es wird extra demerkt, das mehrere Ackerlandereien mit Klee desder und Wiesen zusammen klegen, die sich ganz vorzäglich zur Zettweide eignen Amelsburen, den 21. März 1845. (9311) Harlung, Nuctions Commissoir. (2506. 2. 2) Einige mit guten Attesten versehene Hülft=Geometer köngen nachhaltige Beschäftigung erhalten. Hierauf Restertirende können sich unter portefreien Briefen wenden an den Kreis=Kataster=Geometer und Bau. Cenducteur Burgseiafurt. (2544) Ein Gelddeutel mit einigem Gelde ist gefunden. Die Expedition d. Bl. gide Nachricht. Klingemann o. Nachen, Hoffmeißter a. Burgseinfurt, Kaufl. Pn. Gökeland, Partieul. a. Warendorf Wielefeld, Küpers, Kaufl. a. Dortmund. Bei Winkelseet. Verkameyer, Lehrer a. Burgsteinfurt. Steuge, Gastwirth a. Heek. Zickermann a. Rheine, Giekel e. Bork, Kaufl. Det Ebeigem. Heinbert, Assessor a. Arusberg. Brüggemann, Wiesendeuer a Osterwick. Pelmer, Aurens, Studenten a. Coesfets. Verantwortlicher Redacteur: J. Coppenrath. Expedition: Ceppeurathsche Buch. u. Run stheublung