und durch alle Buch. Regensberg, Theifßug Beispielen. ung der einschläHandbuch für :. Zugleich ein : Glaube, Hoffeit, den heiligen 2½ Thlr. hendlungen(in Münkter Buchhandlung zu berterbuch Verzichtung auf bloße Philoe Polemik auf den Stand. chliche Fundament gefunden Inserate werden mutt 1 G4. pe Peinzetle oder deren Raum derechart, müssenjebec gleicpettig insbictige Zntelligenz= Slatt zuferirt werden. Diese Zeitung erscheint täglic, Mentagt aud genommen, und kostet dier 2 Thlr. 10 Sgr., auswärts portofrei SThir. 15 Szr. haldjährlich. Nro. 33. Münster, Freitag den 7. Februar 1845 en und Gefühle mehr in der ten Subjectivität über Gott, Lebensbezirk aus, so daß in 1 lege!—— S4% 24% 27 20 Fre.=Stücke 9 55 4 45 5 Fes=Stücke 2. 35, 37% Franz. Kr. 2 Thir. 1. 75„ 60 2c. auf geten. 4. Jedruar 1815. Schiffel) 2 Thu— Sge.— hacteur: J. Coppenrath. sche Buch= u. Kunsthaudlung. Deutschlend. ** Aus Westselen, 4. Fedruar. Noch während des letzten Landtages im Jahre 18133 entdielt der Westsälische Merkur einen Butkel über die Gymnasial=Aggelegenheiten Wessalens, dessen Inhalt um so winiger einem Zweisel unterliegt, da er aus dem statisti'chen Handduche der deutschen Gom # nasien von Dr. Theobald entnommen ist, einen Buche, wozu nur amtliche Mittheilungen als Quellen benuzt sind. Nach diesem urtikel ist das Durchschnittsgedalt eines Syamasiallehrers in Westfalen 453 und in der Rheinprovinz 649 Tholer, während dasselbe in Brandenburg 1074, in Pommern 817, in Preußen 788, in Sachsen 726(n Posen 717 und in Schlesien 707 Tdaler beitägt. Hiernach stellt sich die Besoldung eines Lehrers in den östlichen Orovinzen des Staates im Durchschnitt auf 745 Tdaler, und übersteigt also das Gedolt eines rheinländischen Gomnasiallediers um ungefähr dundert, das eines westsätl'chen aber um dreidundert Thater. Wenn dieses auffallende Mißverdältniß zu spät zur öffentlichen Kenntnit gebrachkt wurde, um von dem vorigen wisfätt# schen Landtage de ü#fichtigt zu wirden so darf um so medr der Hoffgung Raum gegeben wirden, doß # die bevorstehende Ständeversammlung idre Aufmerksamkeit einer Angelegenheit schenken werde, welche zwar nicht zunächst mit den materiellen, ader desto inniger mit den geistigen Interessen der Provinz zusammentängt Der letzte rdeinische Land. # tag dat sich d reits der eheinischen Gymnasien angenemmen und seine derauf bezüglichen Anträge dim Oberpräsidenten der Previnz vorgelegt. Jedoch taben die westsälischen Gomnasien noch dringender die Veimittelung der Stände nötdig, da sie von dem dezeichneten Mißverdältnisse am därtesten getroffen sind. Es gibt Gymnasialstädte, wo abgeseden von den Directoren, die Mitglieder des Stadtgerichtes ein Einkommen von 500 bis 1000 Thaler bezieden, wätrend das Gedalt der Gomnasialledrer zwischen 300 und 550 Thalern stedt; und doch siod beide Stände bürgerlich und gesellschaftlich auf täglichen gegenseitigen Verkedr angewiesen Es braucht dem einsichtig Urtbeilenden nicht aus einander gesetzt zu werden, daß unter * solchen Umständen die studirende Jugend Westsalene von einem unzufrieden und darum minder freudig Pariser Industrie. Die Modewaaren= Lager und die Lorus: Magazine in Paris nedmen von Tag in Taz einen gröbern und für die Kleint ändier drohendern Ausschwung. Die Eigentdämer solcher Magazige, die dieher gewöhnlich zu edener Erde und din ersten Stock inne dselten, nehzmen nun ganze Häuser von vier Stockwerten in Anspruch. Jedes neue Magazin kundigt seinen Gröffnungsie; mit unzeheuerm Pemp an, und s#tald zur bestiamten Stunde die There sich öffnen, fahren sogleich eine Meuge Gabrtelets und Cqulpagen vor, Herren und Damen fteigen aus, kaufen tüchtig ein und geden defriedigt dinaut. Wer jedech ein wenig Schaufdlick hat, wird sogleich erkennen, daß diese Wagen sommt den Herrschaften bloß gemiethet flad, um einzukaufen und das Publicum an den ungeheuern Zuspruch des Hausee gleuben zu machen. Alle diese Einkäuser kommen zu einer Hiatertdüre wieder herein, liesern die Wearen wieder ab, nehmen ihr Geid zurück, und erscheinen nach einer Giunde wieder, um einzukaufen und gedeidlich wirkenden Lebrsande unterrichtet und erzogen wird; eben so wenig bedaus es einer Erwähnung, daß die Gewinnung tüchtiger Lehrer immer schwieniger werden wird. Nur an Folgendes möge eeinnert werden. Man hört auch in Westsalen von dier und dort den Ruf nach Ledrfreibeit: wenn wir das Wort richtig deuten, so sollte man vorerst, sofern man die Bedürfaisse der Provinz im Auge bai, für Lehrerfreibeit sorgen; denn der westfälische Lehrstand ist ein gedrückter und darum unsreier. Die Zeit sordert itzt ein engeres Anschließen der Wissenschaft ans Leden, man wü, daß dieselde das Leden befruchte und veredie: wie kann man solches verlangen, wenn die berufenen Pfleger der Wissenschaft außerhalb des bildenden Ledens gestellt sind? Man klagt über die Steuerfreiheit des Letrstandes: wir finden diese Klage gerecht, wenn die Lehrer in richtigem Verhältaiß mit den übrigen Ständen besoldet wären; aber so ist die Steuenfreiheit wenigstens für den wesiälischen Lehrstand ein trauriges Benesicium Nach dem genannten Theobaldschen Buche kommen von 199.000 Thalern, die jährlich aus Staatskands für die preußischen Gomnasien berwandt weiden, nur 11,000 auf Westsalen. Da nun aber bekannt ist, daß Westsalen nicht unter dem richtigen Verdältniß zu den Staatseinnahmen beisteuert, so karf man es auch billig finden, daß, wie in jeder andern Rücksicht, so auch in ihren böberen Ledranstalten diese Provinz den übrigen, namentlich den östlichen gleichgestellt werde. So betrachtet, ist der Wunsch nach einer westsälischen Universität nickt allein wodlgemeint, sondern auch gerechtfertigt; aber man sollte darüber die schon bestebenden Anstalten nicht vergessen und ihnen die nächste Aufmerksamkeit widmen. Warendorf 5. Februar. Unser heutiges Wochenblatt entdält folgende Anzeige:„Das in der am 27. v. M. stattgedabten Bürgerversammlung erwählte Comite bringt diemit zur Anzeige, daß weitere regelmäßige Bürgerversammlungen von polizeiwegen unterlagt sind. Das Comite wird darauf bedacht seyn, dieses Hinderniß zu beseitigen, und über den Erfolg seiner Bemübungen seiner Zeit Nachricht geben.— Warendorf, den 4. Februar 1845.“ Berlin, 31. Jannar. Das Detail, welches man dier über den freiwilligen Tod des edlen GraEine neue Art, einer großen Anza!! Personen irgend etwat anzukündigen, dat einer der Pariser Parsumeure erfunden, die im Ankündigen überhaupt Außerordentliches leisten Der Mann bet nämlich mit dem Direster eines Theaters einen Vertrag geschlossen, nach welchem sich dieser für eine gewisse Gumme verpflichtet, jedesmel bei den Vorstellungen an den Orcorationen, die eine Otraße oder ein Haus vorstellen, einen— großen Anschlagzettel anbringen zu lassen, auf welchem die Erzeugnisse des Perfumeurs angekhudigt flud, dessen Rame auf diese Weise dem ganzen Theater=Pudildum in die Augen fallen muß. Mannigseltiges. (Zür Planoforte= Spteler.) Ein in Lenden lebender Amerikaner, Colemen, het eine neue Vorrichteng für das Planokorte erfunden. Bekanntlich sind dis jegzt alle Versuche mißtungen, durch welche man es möglich zu machen suchte, den Ton des Pianofertr’s so lange, als man es wünscht, nachklingen zu lassen, wie bei der Orgel. Die Vorrichtung, welche der erwähnte Amerikaner erfunden dat is ven dem Justrumentt gang unabhängig, innn an jedem sen R. im Posenschen hat, macht einen tragischen Eindruck. Der Graf, ein sehr reicher Heir, aus einem der edeisten Geschlechter stammend, hat die Provinz mit Wodltdaten überdäuft und war ganz jener Richtung dingegeben, welche sich mit einer nationalen und literarischen Unsterdlichkeit für sein unglückliches Volk begaßgt, welche auf seine reklglöse Wiederde ebung dringt und welche dem Landesherrn die politische Treue bewahit. So welt die uns zugekommenen Nachrichten lauten, war die Politik seinem tragischen Ende in so fern nicht fremd, als trüde Einflästerungen sich seines edten und schwankenden Geistes zu bemächtigen anfingen. Cdarakteristisch ist vierbei die nachfolgende autdentische Relation aus der Bies'auer Zeitung:— Unglöckseliges, schmerzenreiches Volk!— Deine edelsten Geister irren fost obdachlos in der Fremde, und diejenigen, die reichdegabt am beimatdlichen Heerde weilen, verzebit die Schwermutd.“ Berlin, 2 Fedruar. Man spricht davon, daß in Kurzem eine neue Schrift vom Stadtratd Risch in Betreff der Seehandlung erscheinen wird. Dem Herausgeder sollen von allen Seiten die reichsten und ausführlichsten Materialien zugeströmt seyn, so daß man sihr gespannt auf das Erscheinen der Schrift ist, die lauter tdatsächliche Angaben entdalten soll. Eine Rechtfertigungsschrift der Seedandlung liegt, wie man sagt, schon seit längerer Zeit doden Octs vor, doch zweifelt man, daß sie die Genehmigung zur Veröffentlichung erhalten wied. (M. 3.) Berlin, 8 Februar. Die im neuesten Stück der Gesetz=Sammlung enthaltene Allerhöchster Kadinets=Ordre vom 3. Januar 1845, deireffend die von den Häuptern der vormals reichtsständischen Familien in Prozessen über ihre Domainen abzuletstenden Eide lautet wie folgt: „Auf den Bericht des Staats Ministeriums vom 28. November v. J. will ich zur Ergänzung der Instruction vom 30. Mai 1820, die Verdältnisse der vormals unmittelbaren deutschen Reichsstände betieffend, dierdurch bestimmen, daß sämmtlicht, in Meinen Staaten begüterte Häupter der vormals reichsständischen Familien in Prozessen, welche auf idre Domainen, Lehn= und PatrimonialGerechtsame sich bezieden die zugeschobenen und zurückgeschobenen, so wie die nothwendigen Eide, sosern der Eid nicht eine eigene Handlung des Haupschen fertigen Piaue angebracht und drungt werden oder nicht, wie es der Spitlende wis; die Verrichtung fört ferner bei dem Spiele nicht im mindesten, und die Kosten, welche sie verursacht, sollen döcht unbedeutend seyn. Die Erfindung verdient alse jedenfans die Beachtung der zahtreichen Plauoforte Spieler. (Itatlenische Kunst=(Entduftaßten.) Die Reapolltaner haden bei der ersten Aufführung der Oper „Leonora“ den Componisten derselden, den derühmten Adercadente, nicht weniger als zwanzi: Mal derausgerufen. Zulezt, als der Entdusiasmus seinen Gutminatione-Puft erreicht hatte, worde sogar die— Frou Componistin ge(Eine originelle Heirat)) ward am 30. Jon. zu Herstall(Belgien) vollzegen, nämlich zwischen einem 50jährigen Blinden, einem Wittwer mit medreren Kindrrn, und einer 30jährigen Freu, die ebenfalle blind ist. Hier kann man wott mit Recht sagen:„Die Licbe ist bltad.“ zit iier solchen Zhmilie detrifft, durch einen ihrer Beamten, zu deren Geschäftskreis der streitige vergenstand gebön, abzuleisten desugtseyn sollen. Der soll, ist zuvor der Gegenpartei namhaft zu weiche sich darüber dinnen einer präktasivischen Frist von vierzehn Tagen zu erklären hat. Bedauptet die Gegenpartei, daß zu der Eidesleistung ein anderer Beamte des vormaligen Reichsstandes mehr, als der namhaft gemachte, geeignet sev, so ist darAder: welcher von den beiden Beamten den#### zu leisten habe, von dem prozeßleitenden Gerichte zu entscheiden.— Gegen diese Entscheidung findet ein Rechtem ttel nicht statt.— Diese Bestimmun. gin sind durch die Gesez=Sammtung zer öffentlichen Kenntniß zu dringen. Berlin, den 3 Januar 1845. Friedrich Wildelm.„An das StaatsMinisterium.“ 114— 0 Eine andere in der namlchen Nummer der Gesetzsammlung enthaltene Aberhöchste Cadinetsordre 1 folgenden Indalts: „Aus dem Berichte des Staatsminineriump vom 23. v M. tade Ich ersehen, daß das gedeime Oder Tridunal die Verordnung vom 16. November 1839 wegen der Jagdgerechtigkeiten in den vormals zu den franz. Departements gehörig geweseurn Landestheilen(Gesetzsammlung Seite 335) dadin auflegt, daß zufol.e§. 1 jener und der darin angezogenen B.kanntmachung des Staatem'nistaiums vom 20. Juni 1828 der sitzstand dinsichtlich jedes einzelnen, im Jagdrevier delegenen Grundstücks nachzuweisen sey und der §. 2 nur die Bedeutung habe, dem einzelnen Grundeigentdümer den Gegenbeweis vorzubehalten.— Da jedoch nach den Verhandlungen, welche der Verordnung vom 16. Noodr. 1839 zum Grunde liegen, die Adsicht gewesen ist, daß diesenigen, welche vor den ftanz Deereten vom 9. Dezdr. 1811 und 8. Januar 1813 zur Jagd berechtigt gewesen sind, und in der Zeit vom Erscheinen der Gouvernements verordnung vom 13. Juli 1814 dis zur Bekanntmachung des Staatsministersums vom 20. Juni 1828 den Besitz der Jagd kadurch wieder ergeissen daden, daß sie auf irgend einem Theile des Reviars außerhalb der eigenen G=undstäcke ese Jagd ausübten, in das Jagdrecht im früheren Um. fange wieder eingesetzt werden sollen, sofern nicht einzelne Eigenidümer der im Rivier delegenen Srundslück, den im f. 2 der Verordnung vom 16. Nov. 1839 nachgelassenen Gegenbeweis füdren, so bestimme Ich hierduich, daß die Verordnung vom 16 Nov. 1839 in diesem Sinne ausgelegt und angewandt werden soll.— Das Staatsministerium hai diesen Meinen Besehi durch die Geseyzsammlung dekannt zu machen.— Berlin, den 3. Jan. 1815. Friedrich Wilhelm.“ An das Staalsmiusterium.„ Berlin, 5 Fedruar. Se. Mas. der Konig haben Allergnädigst gerubt, dem Pros. Dr. Heinsi s am Berlinischen Gymnasium zum grauen Kloster dierselbst den Rothen Adler=Olden mit der Schais iu verichen. Wesdun 6 Breslau, 29 Januar. Bo#gem# jund vier die erste domöopatische prüfung nach dem, von Sr. Excellenz dem Herin Minist.r Dr. Eichdorn unter dem 23. Sept. v. J. darüder erlassenen Reglement unter des Directors der delegieten medizinischen Oder=Kraminations=Commission, Seh. M.d. Ratd Pros. Hra. Wendt, Katt. Danzig, 30. Januar. Das hiesige„Dampfenthalt unter der Aufschrift:„Ein für alle Mal“, folgenden Artikel:„Die Osterländischen Blätter vom 6 Januar 1845, Nro. 2, enthalten unter der Rubrik:„Zur Tagesgeschichte“, folgende Notiz:„Der Großmeister und Leithammel der preusischen Flotte, Baron Dirckinck Holmfeld, ist nach Kiner Triomphreise in serne Weittheile nicht nur dre Commandes der liedenswürdigen kleinen„Amason“, soubern auch der preußischen Dienste öbersaupt entdoden worden. Der würdige Dane datte die Mission,„den Schrecken und die des preutzischen Namens in Asien zu verbreiten“, nur in iduem ersten Theile, und zwar mißverstanden, indem er sogar, ungeachtet aller Bitten der Schiffsofsiciere und Passagiere, die Notdschüsse einer unglücklichen spanischen Brigg auf doder See gnorirte und sie undarmberzig idrem Schicksal überhet. Dieses unmenschliche Benedmen erregte in Berlin verdientermaßen eine ungedeuere Indignatien, und da eußerdem noch andere schwere und gegründete Klagen gegen den edlen Capitaln vorlagen, so erdielt derseide Oelegenheit, sich andeis##o eine seiner würdige Amazone zu suchen.“— Odne auf die Aldernheiten dieser Nachricht einzugeben, Oemtrke ie nur zu dem Ractum, daß 1) keine Dassogiere auf dem Schisse weren: 2) kein Officier gegen die Ricztbeuchtung der Roldsignale remonKeite; 3) des die spanische Brigg nicht auf doder Gee, sondern Angesichts der spanischen Küßte lag, daß sie ferner alle Masten, alle Segel, alle Boote hatte, daß die Mannschaft zadlreich, das Schiff durchaus unbeschädigt und für dasselde oder die Mannschaft nicht des geringste Hindernißz das nahe Land oder dir Corvette Amazone zu erreichen, neven welcher sie einen balden Tag lang hersegelte; 4) daß von Verabschiedung des Barons Holmfeld keine Rede ist, die Regierung im Gegentdeil mit ihm, der auf drei Jahre in preußische Dlenste geneten ist, unterhandelt, um denfelben zur Verlängerung dieser Zeit oder zum permanten tritt in den preußischen Staatsdienst zu bewegen. Der Unterzeichnete verdürgt sich für die Richtigkeit odiger Angaben und wünscht, daß die Redactionen der genannten und anderer Zeitschriften etwas vorsichtiger in der Wadi idrer Correspondenten seyn, und sich nicht einzelne Personen und die ganze Nat onatität kränkende Nachrichten aufdürden lassen mögen. Dr. Vollmar.“ Aus Kurbessen, 81. Januer. Hergebrachter Sitte gemäß, wonacd die Bischöfe der kathollschen Küche deim Beginne der Fastenzeit besondere Hirtenbriefe an idre Gläudigen erlassen, dat Se. Ercillinz der Herr Bischof von Fuloa für das lausende Jadr ebenfalls ein solches Fasten=Mandat erlassen, welchem, seiner praktischen Tendenz wegen kein Wotldenkender seinen Beifall versagen wird. Dur grise Oderbirt stellt darin u. A. die Zolgen eines übermäßigen Genusses geistiger Geträrke, desonders des Branntweins, eden so beredt als in dringlich dar und fordert seine Diöcesanen auf, segenannte Mäßzigkeitsvereine unter sich zu bilden, indem er zugleich die Pfarrer ermahnt, nach dem Vorbilde des Pater Matdew in Irland und vieler andern Geistlichen in Oderschkesien, solche Verdindungen überall fördernd zu unterstützen und idnen die veligiöse Weide, odne welche derartige Unternedmungen seiten von Erfolg und Dauer sind, wu verteiben. G Ean 6. Mänchen, 30. Januar. Wiefer Tage oielt sich Hr. von Maccdo aus Rio=Janciro dier auf, dessen Sohn seit sechs Jahren an unserer Universitdt sich für Jurisprudenz und Staatsökonomie vorbereitet dat. Hr. von Maccdo hat uns diesen Morgen verlassen, um sich nach Beilin zu begeben und in Verbindung mit der kaiferlich drasitianischen Gesandtschaft daselbst, zu der er gedört, an dem Handels=Traktat zwischen Brasilien und dem Zollverein Theil zu nehmen. Er hat für das Gelingen dieser Unterdandlungen die besten Hoffnungen, da Brasilien gegen die Erleichterung der Einsuhr seiner Kolonialprodukte in den Zollverein seinerseits ädnliche Erleichterungen den Industrie= Eizeugnissen der Vereinsländer gewähren kann, aus denen vorzüglich Eisenwaaren, Linnen und andere Manufakte schon jegt in bebeutender Minge mit Vortdeit ab gesetzt wuden.(v. 3.) Staubwürdigem Vernehmen nach darf das bieder zu Leipzig herausgegebene Wochendlatt: „Die Esenbahn“, welches im radikalen Sinne 2edigirt wurde und durch leidenschaftl che Erditterung dier in alle übrigen Zeitschriften überbot, nicht weiter fortgesetzt werden.(8. Wien, 27. Januar. Die Geymüllersche Concursangelegenheit, die zu idrer Zeit so großer Aufseden machte und so dereutende Reactionen in der östreichischen Finanzweit nach sich zog, steht nunmehr auf dem Punkte, abgeschkossen zu werden. Der Adookat Reindl, dat sie mit großer Umsicht geleitet, und es werden din Gläudigern sogar 50 pEl zu öckerstattet— ein Resul'at, welches man in keinem Falle vermuthete. Frankreich. Paris, 2. Februar. Durch eine im heutigen Moniteur enthaltene königl. Ordonnanz vom gestrigen Datum ist Hr. de Salvonky, Mitgked der Deputirtenkammer, zum Mintster des öffentlichen Unterrichts und Großmeister der Universität ernannt. — Die Quotidienne sagt, Hr. de Salvandy werde überdies zum Pair von Frankreich ernannt — Der Globe und bas Journal des Debets wissen ihrer greude darüber, daß Hr. Satandy ins Ministertum getreten, nicht Worte genug zu geden. Gisteres Biatt äußert:„ADir wünschen Hen. de Seivandy und dem Cadinet Giück dezu. Jenem, weit er die Ehre dat, an der Spitze einer so gior eichen und entschtossenen Majoritht zu Tampfen, und zwar neden so edrenvoll bewährten Gollegen; dem Cabinet, weil es einen Mann von Talent mehr sich angeschlossen dat, der in der Kammer und per öffentlichen Meinung eine vode Stellung einnimmt.“— Der Opposttion ist Salvandvs Emennung zum Minister des öffenttieden Unterrichts ein willkomutenes Stichblatt ihrer vereinten Augrisse. Der Ceurrier frangeis dat srute eine Gograltertsik dieses Staatsmannet, welche seine dekannte Haldheit und potitische Wenbelbarfeit, bis tumer suf zwei Schuitern trdgt, mit deitzender Sathre geißelt. Seine(Hingebung für die Pritchardsche Entschädigung habe idren Sote empfangen.„Was uns betrißt“. sagt mit Ungeduld erwarteten, daß eine politische Mittelmäßigkeit idr Urtheil und ihre Strafe empfange. so erfahren wir mit Bergnügen, das Hr. de Salvandy, der von Madrid nach Turin siel, und von seinem Gesandtschaftsposten in Turin zu nichte, jegt noch tiefer, nämlich auf die Ministerbank vem 29. Octoder sau.“— Mittlerwelle sucht das Gadinet, keine Feeunde aufzumuntern und durch seine Journale den Glauben zu verbreiten, daß die alte Majorität sich wieder neu gestalte, daß alle Abgefastene wieder zurückkehren würder. Wenn dies der Fall, was mehr als prodlematisch ist, so wird man statt vier— dreißig Stimmen Majorität erreichen, und in dieser Heffnung setzt man den Kampf fort. Sgest zwischen dem Constilutionnel und und in dieser Heffnung setzt man den Kampf fort. Der Enn gehloll Um Conmanetel und dem Journal des Debets bauert fort und keine Persönlich keiten werden von beiden Seiten geschont, um die Gegner in der öffentlichen Meinung anzuschwärzen. So viel gebt indessen aus der ganzen Polemik des Journal des Debats dervor, daß is seiner Sache nicht so ganz sicher ist und mehr fürchtet, als hofft.„Täusche sich doch die conservative Partei nicht, rust es aus, man dat sich zu idrer Bertilgung verschworen. Die Einen richten sie offen, die Andern unter gehruchetter dußerer Mäßigung arbeiten in der Stille an idrer Auftösung Einige blieden sogar in ihren Reiden, um Verwirrung und Ugrube dier zu erzeugen. Darum dat sie gut daran gethan, sich neu zu constituiren. Wir sind die Männer der Mäßigung und des Friedens, unsere Klippe ist eine Art Schlaffheit und Ungewißdeit, aus der unsere Feinde nur zu oft Nutzen gezogen haben. Nehmen wir etwas von dem Eiser und der Wachsomkeit an, welche die Opposition immer hat. Spalten wir und nicht wegen Nebenfragen, wenn wir über die Prinzipten eins sind. 1839 haben wir unsere Rektung nur unseren eigenen Bestrebungen zu verdanken gedabt. Nicht minder groß ist deute die Gefahr. Verlassen wir uns nicht slost, dann wird das Land uns auch nicht verlassen.“—(Ein Pariser Co respondent des Rdein. Beodachters demerkt:„Das Cabinkt, welches einsicht, daß es nicht mit einer Majori#ät von dies drei Stimmen sortbestehen kann, will den Kampf mit der Opposttion dei dem Votum der gedeimen Gelder erneuern Aber die Opposition, welche unter der Leitung des schlauen Dupin aine Kedt. und eine Disciplin zeige, die mon sonst nie an ihr wadrnahm, wird dadurch die Hoffnungen des Cadinets täuschen, daß sie das Botum vom verflossenen Monat in den Augen des Landes als entscheldend genug betracht t und 49 jetzt gar nicht mehr für nötdig dält, das Cadinet zu bekämpfen. Dem zu Ende wird sie der Discussion der geheimen Gelder sremd dleiben und dim Gabiaet die Möglichkeit benehmen, von der am verflossenen Montag erlittenen Schlappe sich zu erdolen. Nur ein Mann me Hr. Dupin aine konnte eine s# machtavellistische Taktik erfinden. Denn kann man wohl einen Staatsmann leichter in der öffenttichen Minung zu Grunde richten, als wenn seine Gegner öffentlich erktären, es lohne nicht mehr der Müde, ihn zu bekämpfen?“)— Die Brigg deen Jacques von Bayonne ist am 21. v M. mit einer Ladung von 140 Kanonen zu Eberdourg angekonmen Diese sind alle Achtzigpfänd.r und à I. Paizhans. Sie sind für die Festungsweike von Paris bistimmt.— Im Moniteur parisien licßt man:„Die letzten, aus der Prov'nz Oran uns zugekommenen Berichte melden, daß dort Alles rudig ist. Die Urader waten allentdalben mit S stellung idrer Sicker deschäftigt, was zeigt, daß keine ernstliche Befürchtungen vor den Umtrieden Abd=elKaders in Marocco vothanden sind.“ der Oeputstuufamntt. mer glaubwärdiger der er bei Gelegenheit de ausetnliche Wereg#g Uhn genstt. meraufldsung scheint# sen Mels für die unm Ministerio auch einige Denn der edemalige April dat gewiß noch lich für ihn im Jahre ien außzefellen sind. 9 angeneyzmer, wenn gefäorliche und müble auflösung und allger denn nachber dofft## Ruder zu kemmen; er k. zuverlässigere Majoritä nugenblicke hätte habe Ernennung des Hrn. an seiner Stelle ein u tirten kammer zewählt das diese Wahl zu ein dem Ministerium und werde. Gisteres schein chen; es lätt durch se Lepelletter d'Aulnay seroativen bezeichnen mung über die Orüche ten det, so haden d gegen die Candidatur nichts einzuwenden un einer starken Majorität Moniteur entbält deu wodurch der Sraf## zu Kopendagen durch Drovyn de l'Huys alt theilung des aubwärtig de Lambent ersetzt wer sich in d.r Paitskamm in der Deputiztenkama Inik ausgesprochen. setzungen, denn als Astikel im Globe, Hunisch gebracht; Sitzung der Deputirt dette als ein Attenta Freiheit vorläufig zur Ministe ium aufs dest erklärte, er werde sich Oedatte darüber flauf — Urbrigens bei d'e Ausland dar. Das u. A mit 190 geges — Gestern Nachmilte nister= Conseil außerot des Königs.— Un den Eint iut des Hen. eine Besestigung dis und deben sich demger Rinten 85, 15; 122, * Schreiben aus Paris, 3. Zebrua:, Der Graf Salvandv hat gestern Besttz von dem Ministerium des öffentlichen Unterrichts genommen und heute die Adthellungschefs dieser Verwaltung empfangen.— Die Emennung des Hon. v. Saipandy wird von Seite der katdolischen Presse ziemlich gänstig aufgenommen, was darin seinen Grund hat, daß der neue Minister nichts weniger als ein Andänger des jetzt der Deputirtenkammer vorttegenden Unterrichtsgesetzts ist, so daß man glaudt, vine seiner ersten Handlungen werde seyn, rieses Gesen zurückzugieden, um ein nrues vorzulegen.— Die durch Hrn. Billemain's Rücktritt vacant gewordene Stelle sovald als möglich zu besegen und die sehr mögliche, sogar wahrscheintiche Genefung des kranken Ministers nicht abzuwarten, scheine für Hrn. Guizet eine polttische Nothwendigkeit gewesen zu siyn. Denn ein kängeres Lediglassen dieses Postrus dätte die Gerüchte von dim Rücktritt des Ministerii üderhaupt nur noch mehr beglaubigt. Anderer Seits ader gewinnt das Gebinet durch die Ernennung des Hin. v. Salvandy keine Stimmen in * Schreiden Wi sehen der Erdf Feldzuges in wenigen att dal keine Urfache, kang diesmal vor neuen Ansprächen auf lichkeit dis Landes. sizungen hat sich die Janen wie nach Auße und zugleich versdon dat dem Einfluß D'G schon letz#erer sich zu den lassen, so wäre e ten Staatsmanne als dieselden so zu benutze gute Eiaverständurt u ner Vuwaltung erdal chen lärmenden Gegen die Whig=Opposition Die materiellen Resul auch dereits gezeigt des Handels, besonde einer gesteigerten T### und in seinem verocktt deren Arbeiter, end der öffentlichen Staat ren Fortscheiene sich — De angehäuften im Begriff, t#####n Duen Besitzer glaube zu finden u Uedersiedelung die per Länder auf eine Weist Kneges gwotschen denft auch micht weniger zu scheialich smacht.— uung habr idren Sote H“. sagt m.„bs wit eime politische Mitihre Strafe empfange. en, daß Hr. de SalTurin fiel, und von in Turin zu nichte, die Ministerbank vom erwelle sucht das Gaintern und durch seine erbreiten, daß die alte stalte, daß alle Abgeürder. Wenn dies der atisch ist, so wird man in Majorität erreichen, man den Kampf fort. Constitutionnel und dauert sort und keine beiden Seiten geschont, lichen Meinung anzudessen aus der ganzen ebats dervor, daß 46 sicher ist und mehr sich doch die conservaaus, man dat sich zu . Die Einen richten er gehruchetter Außerer Stille an idrer Austöin ihren Reiden, um r zu erzeugen. Darum sich neu zu constituinen. Räßigung und des Friene Art Schlaffheit und ere Feinde nur zu oft kedmen wir etwas von amkeit an, wilche die Spalten wir und nicht wir über die Prinzipten vir unsere Rettung nur in zu verdanken gedabt. die Gefahr. Verlassen wird das Land uns in Pariser Co respondent meikt:„Das Cabinkt, cht mit einer Majori#ht tbestehen kann, will den bei dem Votum der geAber die Opposition, s schlauen Dupin aine tige, die mon sonst nie d#adurch die Hoffgungen is sie das Betum vom den Augen des Lankes racht t und 4s sett der das Cadinet zu detämd sie de: Discussion der eiben und dim Gabinet von ker am verflossenen se sich zu erdolen. Nur in zine konnte eine## finden. Denn kann man tichter in der öffentlichen en, als wenn seine Gegs lohne nicht mehr der *)— Die Brigg leen am 21. v M. mit einer 1 zu Eberdourg angekomAchtzigpfänd.r und 4 I. ür die Zestungsweike von Moniteur parisien licß er Prov'nz Oran uns zuden, daß dort Alles rudig Uentdalden mit 8 stellung as zeigt, daß keine ernstden Umtrieben Abd##elunden sind.“ 8 Paris, 3. Zebrua“, t gestern Besttz von dem den Unterrichts genommen #chefs dieser Verwaltung innung des Hen. v. Saler katdotischen Presse ziem, was darin seinen Grund ker nichts weniger als ein eputirtenkammer vortiegenso daß man gleudt, vine werde seyn, dieses Gesen ues vorzulegen.— Die Rücktitt vacant gewordene 9 zu besetzen und die sehr nliche Genefung des keanwarten, scheine für Hrn. kothwendigkeit gewesen zu Lediglassen dieses Postrus diem Rücktritt des Minimehr dezlaubigt. Anderer Gedinet durch die Ernenvandy keine Stimmen in der Depuiatuskannast. Ge##mr such alle als im. mer glaubwürdiger deraus, daß Hr. Guizot, wenn bei Gelegenbeit, der zebeimen ansehnliche Majoritat erdilt, die Kammer apfzuUnn gedankt. Dust Nordrorndigkent merauflösung scheint übrigens den Eiser des Geoten Meis für die unmitteldare Nachfolgerschaft im Ministerio auch einigermaßen abgeküdlt zu haben. Denn die edemalige Cabinetsprasident vom 15. April dat gewiß noch nicht vergessen, wie unglücklich für ihn im Jahre 1839 die allgemeinen Wadten außgefellen sind. Es ist also für idn nur um 9 angenepmer, wenn das jevige Ministerium das gefäorliche und müdsame Geschäft einer Kammerauflösung und allgemeiner Wadlen übernimmt; denn nachder hofft Graf Meic immer noch ans Ruder zu kemmen; er kann dann wenigstens auf eine zuverlässigere Majorität rechnen, als er im jetzigen nugendlicke dätte haben können.— Durch die Ernennung des Hrn. Salvanty zum Minister muß an seiner Stelle ein neuer Viceprösid nt der Derutirten kammer gewählt werden. Man tarte gedacht, das diese Wahl zu einem neuen Kampfe zwischen dem Ministerlum und der Opposition Anlaß geben werde. Gisteres scheint demselben jedoch aus zuweichen; es lätt durch sein Organ, den Globe, Hin. Lepelletter d'Aulnay als den Candidaten der Conseroativen bezeichnen. Da derselbe sich der Abstimmung über die Pritchardsche Entschädigung entdalten det, so haben die Deputirten der Ooposit on gegen die Candidatur des Hrn. Lipelletter d'culney nichts einzuwenden und er wird wahrscheinlich mit einer starken Majorität gewählt werden.— Der Moniteur entbält deute zwei königl Otdonnanzen, woduich dir Graf von Si. Priest ats Gesandter zu Kopendagen durch den Boron Billing und Hr Drovyn de l'Hups als Direktor der Handels=abtheilung des auswärtigen Departements durch Hrr. de Lambun ersetzt werden— Hhr von Priest datte sich in d.r Pairskammer, Hr. Drouyn de l'Huns in der Deputiztenkammer gegen die Guizoische Itik ausgesprochen. Diese beiden förmlichen absetzungen, denn als solche bezeichnet sie auch ein Astikel im Globe, haben die Opposition sohr in Hunisch gebracht; sie wurden in der heutigen Sitzung der Deputirtenkammer durch Hin. 1Herdette als ein Attentat gegen die parlamentanische Freihzeit vorläußig zur Sprache gebracht und das Ministe ium aufs deftigste getadeit. Hr. Guizet erklärte, er werde sich später, wenn eine sörmlsche Oedatte darüber flattfinde, zu virantworten wissen. — Urbrigens bot d'e Sitzung kein Interesse fürs Ausland dar. Das Eisendada=Polizeigesetz#and u. A mit 190 geges 56 Stiamen angenommen. — Gestern Nachmilteg versammelte sich das Minisser= Conleil außerordentlicherweise umter Verstt des Königs.— Unsere Börsenspekulanten dalten den Eint itt des Hen. Solvando ins Gadinet für eine Besestigung d.s Ministeriums vom 29. Oct. und beben sich demgemäß die Fonds in eewe.— Rinten 85, 15; 122, 55; spon 3 pCt. 42. Orotbritkanten. * Schreiben aus London, 1. Februar, Wi sehen der Eröffnung des parlamentarischen Feldzuges in wenigen Wagen entgegen. Das Gab'. aut dal keine Urfache, den Kampf zu flrchten. E# kang diesmal vor den Kammern erscheinen mit neuen Ansprüchen auf den Beisall und die E##kenntlichkeit dis Landes. Seit den letzten Parlaments. sizungen hat sich die Weisheit seiner Polink noch Janen wie nach Außen bewährt. Sein kräftiges und zugleich verfödnendes Einschreiten in Irland dat dem Einfluß O'Gennells ein Ziel gesetzt. Obschon letzterer sich zu groben Fedlern hatte dinreiden lassen, so wäre es doch einem weniger geschickten Staatsmanne als Sir R. Peel schwer gefallen, dieselden so zu benugen, wie geschehen.— Das gute Einverständneß mit Frankreich ward unter seiner Vurwaltung erhalten, ohngeachtet der gefährlichen lärmenden Gegenpartei, deren Aufregung durch die Whig=Opposition noch mehr angefacht wurde. Die materiellen Resultate dieser Politik haden sich auch dereits gezeigt in der allgemeinen Ausdednung des Handels, besonders in Jadien und China, in einer gesteigerten Thätigkeit der Manufactundistriete und in seinem veroältnißmäßig gebesserten Zustand deren Ardeiter, endlich auch in der Verbesserung der öffentlichen Staatseinnahm n, odwodl die leuerren Fortscheitee sich nur langsam machen können. — De angehäuften Kapitolien des Landes sind im Begriff, theils nach Frankreich auszuwandern. Duren Besitzer glauden, dort eine vortheilhaftere A##tage zu finden und verschmeizen durch deren Ueberstedelung die perunkären Interessen der beiden Länder auf eine Weise, welche den Ausbruch eines Kniget gwotschen denfeiden von Tag zu Tag, wenn auch micht wrniger mndgiich, doch weniger wadiG###lich macht.— Die Drpositten in nüchten Perlamest schcnt bei Minißctem peera vo beiden folgenden Zinanzfragen in Verlegenheit beingen zu wollen, wegen der Einkommengener und des Boütarist. Sie wis die Eink=mmenNleuer(income-tar) nach dem fteigenden B######niß des Einkommens redrcirt daben. Odnedin übersteige sie bei Weitem den Voranschlag Sir Rodert Peeis. Derfeilde datte auf 3.770.000 ptd. gerechnet. Sie datte sich jedoch im letzten Zinanzjabre auf 5.191,596 Oso belausen, demnach 1.421 596 Pfd. üdn Sir R. Preis Berechnung eingebracht. — Was den Zolltarts betrifft, so verlangt en Opposttion medrere wichtige Modificationen; namenklich im Zoll auf den Thee, die Baumwolle, den Zucker und auf mehrere andere Artikel des allgemeinen Verdrauchs. Auch die Getreide=EinfuhrGesetze(corn-laws) werden den Gegenstand deftiger Augrisse von Seiten der Anti=Korn Law Ligue bilden. Doch ist es nicht wahrscheinlich, des Sir R. Peel so leichten Kaufs seine Sliding scale (echelle gradute im Franz., d. d seinen Preisverhättnißzoll auf stemdes Getreide) ausgeben wird. Man weiß äbrigens, daß er, um das ir####ale, doch triffende Bild zu gebrauchen, blos zurückweicht, um einen dessern Aalauf zum Sprung nehmen zu können.— Auch die Malztere soll einer Reduction unterworsen werden.— Was die Cvilgesatze betrifft, so wird das Armengesetz Steff zu 1 bdaften Dedatten dieten. Obwodl dasselbe erst in dem leg# ten Parlament ausgebessert worden, so ist er dennoch so mangeldaft, daß man nicht umdia können wird, es einer neun Revision zu unturweiser.— Auch das Gesey über den öffentlichen Unterricht sell wieker vor dem Parlament auf des Tapet gebracht werden So wie es jezt ist, dat es sich in Zolge der schnurstracks entgegengesetzten Ansprüche aller der von der Staattküche abweichenden religib'en Secten und Körperschaften ganz unproktisch herausgestellt.— Lord Astley wird erwartet, von Neuem auf der Arena des Parlaments zu erschelnen, im Kampf für die durch idn vertretenen wei#in Sflaven von Eagland, die in den Fabriken und Werken arbeitenden Frauen und Kinder.— Die dintige Chronik Itlands wird sich von selbst der Aufmerksamkeit der Gesetzgebung aufdringen, selbst wenn die Mnister nicht die Jnitiatio ergreisen würden, um Maßregeln vorzuschlagen, die greignet sind, dim Unwesen, wenn auch nicht mit einem Mal, ein Ende zu machen, doch einen ernsten Damm zu setzen.— Die Politik der auswärtigen Angelegenheiten wird sich im nächsten Parament hauptsächlich mit dem Duichschungsrecht und der otahaitischen Frage zu beschäftigen haben. Betrachtei man die Bereitwilligkeit, womit England inen Commissair, Dr. Lusdington, enannt hat, um mit dem(tagz. Commissarr, Hrr. v. Bregko, Mittel ausfladig zu machen, welche, odne das Durchsuchungsrecht, die Unterdrückong des Sklavenbandels dezwecken können, so darf man sich auch der Heffnung hngeden, daß alle anderen Punkte einer etweigen Disserenz zwischen beiden Ländern im gleichen Geiste der gegensektigen Zuvorkommendett geschlichtet werden.— In der Otshaitifrage wilst die franz. Oppesition ihrer Regierung die Bewill gung einer Entsddeigung an Pritchard, den engl. M ssionair und Consal, als eine Schwäche vor, wäh end die engl. Opposition Lerd Aberdeen tabelt, duß er sich mit einem so nichtesagenden Ersatz begauge. Um die Sache mit klaren Aus en deuitheilen zu können, muß man sich in die Mitte der deiden Ertieme stellen. Da wird man finden, daß Hr. Gaizet nicht weniger dieten und Lord Aberdeen nicht mehr verlangen konnte. Auch kann er der Sanction von Seten der Majorität im Parlament im Voraus versichert seyn. Wenn wir al les zusammensassen, so können wir dies wirderdelen, was wir Eingangs gesagt: das Ministerium det vim nächsten Pariament auch nicht das Mindeste zu defürchten. (Dagegen sprechen in Paris eingetrossene und auf Privatwegen zu unserer Kunde gelangte Briefe aus London davon, daß Locd Aberdeen und Sie R. Peel auf äberaus deftige Angriffe in deiden Häusern sich gefaßt machen mössen, wegen der Art, wie die durch Pritchard berbeigeführten Schwierigkeiten zwischen der engl schen und der französischen Regierung ihre Lösung gefunden haben. Man ist in Cogland damit nicht zufriedener als in Frankreich.) Rusrand. St Petersdurg, 27. Jaauar. Se. Maj. der Kasser ist seit einigen Tagen von einer leich ten Unpäslichkeit ergilssen, macht aber dessenun zeachtet läglich Spaziergänge in der freien Luft und wird hoffentlich daid wirder dergestrüt seyn. Die von einigen no ddeutschen Zeitungen verbreiteten Gerüchte von einer bedeutenden Krankdelt Sr. Majestät sind durchaus ohne Grund.— Um 16. d. Purd in 78. Lubensjähre der kaiserlich zussische Seuerel der Iufanterie und ebemalige Minißter der Volklaufküürung, Fhuß Karl Liewen, auf seintmn Landgute in der Provinz Kurlend. Geiechenland. Biden, 19. Januar. Ss derrscht wieder Rude und Ordnung im Lande; der Berkohr deiedt sich und die Regierung fiadet bei der Eintreidung der Abgaben keine Schwietigkeit mehr. Auch dem Straßentaud ist gesteuert worten. Tubeet. Konstantinepel, 12. Januar. Am 12. d. erschin der Sulian vlö#l#ch bei der Pforte, und nachdem sich alle Minister und Großwürdenträger um ihn versammelt hatten, um die allerdöchten Besedle entgegenzunehmen, dleit er an die Versammlunz eine energische Rede, werin er sich über die Schwäche, die Nachlässigkeit und Sorglosigkeit der Minister in strengen Ausdrücken deklagte. Herauf ward auf Besedl des Großbeern ein Hattischeriff vorgelesen, dessen wesentlicher Indalt derauf hinaus gedt daß die Minister und döchsten Zunktionäre des Richs sich der öffentlichen Verwaltung mit Eiser, der Aufrechtdaltung der Gerechtigkeit mit Sttenge und Wodlwollen zugleich widmen, verzüglich aber die Bemüdungen Sr. Hodeit zur Reorganisation der öffentlichen Institutionen mit größerer Thätigk.it als bieder unterstützen sollten. Rebstdem ordnet der Hattischeriff die Errichtung von neuen Schulen in der Hauptstadt und in den Provinzen an und die Herstellung eines großen Spitals in Konstantinopel, worin Kranke odne Unterschied der Nationalltät und der Relig'on Ausaadme finden sollen. Dießes selbstständige Aufmeten des Großderen, der wädrend der Adwesenden 8 ga# den Gedanken zu dem Aufseden eregenden Scheitte faßte, hat dier im all emeinen einen günstigen Eindruck hervorgebracht, und das Erscheinen desselben im Dioan ohne die gewöhnliche Bealeitung des mächtigen Riza Hoffnungen für die Bukunft rege gemacht, deren Grsüllung jeder Menschenfreund nur wünschen kann. Die eigentliche Veranlassung zu diesem Verfadren ist inzwischen dis jetzt nicht dekonnt geworden.(K 3) * Ad vocem: Lehrerfrage. Dem Vefasser in M 28 des Wesis Makure unsern brezlichen Dauk. Ge ist depi Zeit, daß die Led rer jene Wünsche laut werden lossen. Mn wied diesilden doch schwalich so günzlich igner#ten. Wir wolen uns jitt am erlauden, auf Einen Punki die Aufmertsamt i zu tichten Darüder kein Won, daß die k dere zu schlecht deseider sind: Das ist diniänglich schon erwiesen. Aller Neih kann aber leicht abgedeiten wirden, und es gedt wirklich, wenn man nur il!. Ist ee dech dei anderin Gegenständen wézlich! Zed.: men ta doch nicht d##s Volk, od es will und od'e tem zur Last win! Man führe eine Schulsteuer ein und firire die Ledier. Zill nur das gbässige Schulgel# wig. es werden Wundeidinge geschehen. Staudt#r gemeine Mann, seime Kinder geben frei in die Schute. o wie wird sich da Alles ganz ankers g stelten. E# ist 1 auch einertel, denn die Untertbanen müssen ja roch Aües guldtingen. Das Schulnid ader drückt gerade den armen Mann. Wer du den Ruten davon, wenn die Jugend gut erzegen wied! Alle, odmr Ausnadme Ouder ist': auch recht, des Alle zu den Kosten deitragen. Kann der Beahunte, der oft keine Kinder dat, nicht eden so gut und noch leichter zu den Kesten dir Beseldung des k deers detrrage! Wir sollten doch weinen, daß er dezu veepflichtet sep. Es ist genug, daß der arme Mann dem Staate die Bärger Aefert, hatt aber, daß er die Kosten deren Bilbung allein vengen sell. Man ocm also dafür, daß Alle ohne Ausnadme, mögen ste Kinder haden oder nicht, zu der Besoldung der kedrer deitrogen. Dies ist gut wöglich, winn die Geundsteuer um einige Peozeute erdöbt wied. Uoserer Ausicht nach wird dadurch Niemand gedeb#nr. ais eie Kataster=Vermissung war, Kanden allt kandlgute in dem Glauden, die Geundseuer würde döder kommen; oder sie kam fast durchgehenes niedriger zu stehen, weil sie mun gleichmößig vertdeilt ward und namenttich die Gäter, eie stüder nur winig zahlten, ein bedeu#endes Quanium kontrtdulten mußten. Wie dirten deingend, diese diageworsene Idre weiter zu verfolgen und einer nädern Emügung zu unegzieder. Rotalrs und Provinzielles. * Schreiben aus Poberbers. 2. Sehener Gestern wurde den Bürgern unserer Stadt auf idre Jumediet=Vorstellung an Se. Maj den Abaig der Geschrid mitgetdeilt, des dim Dr. Pleper die ptosket Stele des Kritses Paderborn verlieden werden sev. Diese Nachricht verdrettere sich dligschnell durch die gange Stadt und wer schwerlich ist eine wit größerer und allgemeinever Fraude von Hehen und Riederen aufernommen worden— Dr. Pieper gedürt zu den desonders zu schätenden Aerzten, wiche in der getetrten„Welt wegen idrer Pesteaene Wiffenschaftlich eit oden so. wie em Krankendette die grbtee Hochachlung gentepen. Er hat die Bedeutung des Awortte überbeupt gefalt, und erkennt daher, #et#ie ch.n fe#mpirisch als ratienal vo wüsse, indem sile des Angemeine aus dem Besendern zu entwicke.n, dieles anf jenes els seinen Grund aus seiner Lödern Wedrbeit zurückzuführen dat, wedel sie alle weder mit einem bloßen vagen Algemeinen es zu tdan kat, noch auch bei dem empirtschen Reden bleiden dar“. Insbesondere weiß er die Assattfande els Willenichelt richtta zu würdigen. Die vieten dizlichen Sokemt in der Meoisin bewellen, wie pnera 4#1ch die verste aller I#rdonderte sich destrede g#ben, die Arzneikunde zu einer Wissenschaft zu erbeden, und das sberke Printip zu fladen, dos dem Leden und folglich den S drungen dessetben, die wir unter dem Ramen Kronkheiten degreiten, zu Grunde llege. Dhre dies a0. funden, so würde#s das Ursächtiche der Kronkbeit= die Geseze itrer Pildung und id#es Verlauses und die Mittel, wie dielen Sedrungen Grenzen ze logen, nachweilen. Se eitt betannt, fled bis jegt elle diese Versuche umienk ar. welen, abgeseten davon, kat#aduich olt einer Seite der Mestein einiges Licht gedracht oder irgend eine Wadrdeit zu Tage getbedert is. Bei eielem Stande der Dinge nichtt man wost fragen, ed im Ganzen und worurch die Aiznelkunde etwas leißte! Daß unter der Leiung einet Arates Krankheiten, seldst leden###etä#rliche, zur Genesung vderatden, kommt täglich vor Dai oder eine Erscheioung. die sic lo eft wiederbolt keine zulählet genannt werden ann, berauf wodl kaum der Erinnerung. Ge fragt sich aur: wodurch gelingt eine#dsichtlich eingeleitete nicht dm Iulalle überlassene Heilung? Die Arzuelkunde dat zwfi Quellen, auf weschen ell in sie idre Wadrheiten schöpft; dir sind Veisuch und Beodachtung Wer die 74 6½ keit#d#1, sie mit Kingreit anzus=Uen, und essenen Ginn, idre Ergedassse zu erfossen,— wer richtiges Urtteil desitzt. von dim Zich daren auf das Verdorgene zu schließen, und das Eria#rene auf andere Zäll= aberzufragen.— wer 1 Ortat: ne fan r keant beungen welt.— ein Arzt, der den Ruf der Nat# in der Kronkdeit bört,— der n'cht der Meister, sondern der Diener der Natur syn will.— der wird durch den Gise'g leiner Bendtungen Virreichend die der Artreikunde gemachten Vorwürfe widerlegen!. Und so andarüt nur wied die Arzuikunde idrem doten Berufe Genür leister, und durch idre warren Jünger der leidenden Menschheit zum Heil und Gegen wirken. Gie erscheint in der Theerie wissenschaftlich dedandelt, ins keden eingefübrt ols wodre Kunst om Bette des Leidenden, wo es ihr so oft gelingt, idr Ibesl. die Gesundbeit, zmöckzusceren!— Dies fird die Gedenken, mit weichn wir unser Urtdeil aussprechen rat der Dr Pi per in jeder Hinsicht ein tüchtiger Arzt st. Bei der allgemeinen Tbeslaatme bei der Wiederbeiesung dieser Ptostkat Stelle nicht all in in Paderdorn und seiner nöchsten Umgebung, sondern auch in ganz Westfalen scheint en geziemnd, odige Nachricht össentlich mitzutdelten. Guts=Verpachtung. (9094, 2.=). Die Erden Amtmann Heurlel zu Giflig beadsichtigen, die in Erdpacht desttzende fürsl. Giflite auf das Meißgebet auf 12 dis 18 Jahre zu verpachten. Das Gut is im Fürstenthume Waldeck,%, Stunde von Wildungen, 5 Stunden von Friglar, 5 Stunden von Vordach, 7 Stunden von Krolfen und 9 Stunden von Kassel entfernt, unmittelbar an der Chaussee von Wildungen nach Cordach uder Arolsen nach Arnsberg belegen, und desteht aus ungefähr 630 Morgen Ackerland. 80 Morgen zweischürigen Wiesen, 10 Morgen Gartenland, Schäferei=Gerechtigkeit. BrennereiGerechtigkeit. Ans den fürstlichen Waldungen werden 80 Malter Scheidholz nedst eires 50 Fudern Reiserholz alljährlich unentgeldlich abgegeben Die Uedergabe des Gutes geschieht am I. Mei d. J., nach dem Wunsche des Pächters auch schon früher. Die Pachtliedhaber werden ersucht, dis spätestens den 8. März d. J. idre Gedote schriftlich bei dem Unterzeichneten einzureichen. Die Verpachtungs Bedingungen können bei dem Unterzeichneten und auf dem Gute Giflig eingeseben, auch gegen Erlegung der üblichen Copialien mitgetheilt werden. Rieheim, im Kreise Horter, den 31. Januar 1845. Der Justiz= Commissair Henrici. (8615. 3. c), Ee sind gegen pupillarische Sicherheit und 4 Procent Iinsen im Ganzen oder theilweise 1850 Thlr sofort auszuleihen, und konnen desfaslsige Anträge bei dem Unterzeichneten gemacht werden. Cappeln, den 22. Derember 1844 Der geistliche Kassen Rendant Lauenrotd. Bekanntmachungen (9089). Der Nachlas des am 21 April 1844 gesterdenen Branntweindrenners Anton Glanemann in der Dorfdauerschaft Emsdetten soll am 27. Märt 1 J. Vormittags 10 Uhr unter die Gläudiger vertheilt werden. Rheine, den 28 Januar 1845. Königl. Preuß. Land= und Stadtgericht. gesezt Well Verkauf. (9090) Am Mittwock den 12. d. M. Vormittag 10 Uhr wird im königlichen Thiergarten dierselbst der gewohnliche, nicht unbedeutende Einschlag an Eichen- und Buchen=Klafter= und WellenHol; im Distriete mittelster Zuschlag loosweise versteigert werden. Weldeck, den 4. Fedruar 1845. Obeschiter. Holz Verkauf. (9091.2.=) Am Dienstage den 18. d. M. Morgens 10 Uhr sollen im königlichen Forst-Districte Holthoff. in der Nähe der Chaussee von Münste; nach Hamm und nahe bei Schoneselds Baum gelegen, 91 Stämme und Abschnitte Eichen Ben- und Rut Holz, so wie das davon aufgeatbeitete Derbklafter= und Wellen Holz Ort und Stelle meistdietend zum Verkaufe aus# erden Woldeck, den 4. Fedruar 1845. Der Oderförster. (Mo9) Der auf Sonnabend den 8. Fedeuar dekimmte Berkaufs resp. Verpachtungs-Termin des den Erden Offenderg geborigen, vor dem Nenthor gelegenen Gartent ist auf Mittwoch den 19. Fedruar Nachmittags 3 Uhr verlegt. Münster, den 5. Fedeuar 1815. Stemrich. Jukis Gemmifseir und Retar Verkauf von BauMatertalien. Ziegelseine, weiße Fundament= und Flurkeine. Reiden= und Pfostenholz. Balken, Bretter. mehrere 1000 Zus Latten, Feuster, Thüren, Eisen u. f. v. durcht Meistgedot aus freier Haud verkauft werden. Die Bau Matertalten sind fämmtlich in sehr gutem Tesende, und is die Abfahr derselden wigen der # der Shauffee und des dahin führenden Fehrweget mit ger feinen ümßäaben verbunben. (8120. 4. 4). Die im Kirchspiele Woldeck in der Nähe der Stadt Woldeck belegene Ziegelei, worauf sich 5 Gebäude definden, und worn 94 Morgen 179 Rutden Garten= und Ackerland, Weide und Wiese grund und eine Gandarnde gebören, sosl mit den Utenstlien zum Betriede der Ziegelei und Topferei. wie auch ein Urdpachts Canon der dabei gelegenen Hagelbeide, destebend aus 28 Morgen 30 Ruthen Ackerland und Wiesengrund. so wie ein Kirchensiz in der Kirche zu Woldeck am 11 Fedruar d J. Morgens 9 Uhr an Ort und Stelle durchs Meistgebet zum Verkaufe ausgesetzt werden. Die Bestandtbeile können die Kaufliebbaber beim Herrn Rentmeisker Zumbusch zu Woldeck näber erfahren, bei welchem auch die Verkaufs. Vorwarden offen liegen Münster, den 4. Jannar 1845. Kotkamdf. 9025. 2. 2), Für ein diesiges Monnfactur. Waaren Geschäft wird gegen Ofern ein Lebrling gesucht Die hierauf Reslectirenden wollen sich gef. dald unter Adresse à B 1 in der Expedition dieses Blattes melden Literärische Enzeigen. Ge eben ist erschienen: ten zum praktischen Handgebrauch. Die ganze heilige Schrift Alten und Neuen T. staments in übersichtlicher Nebeneinanderstellung des Urtertes, der Septuaginta, Bulgata und Luther=Uebersetzung, so wie der wichtigsten Varianten der vornehmsten deutschen Uebersetzungen. Bearbeitet ven R. Stier In Dr. Theile, Pfarrer in Barmen— Prof. d. Theol. in Erstes Heft. Preis 10 Sgr. Das erste Heft ist so eden erschienen und an sämmtliche Buchhandlungen Deutschlands und der angrenzenden Länder versandt. Ueber Preis und Art des Erscheinens spricht der dem ersten Hefte vorgedruckte Prospectus. Bielefeld, im Jannar 1845. Velbogen& Klafing. Go eden is erschienen und in der Coppenrathschen Buch= und Kunsthandlung in Münster zu haden: Die Sympathie für die Czerskianer in Schneidemühl. Eine Besprechung der Königsberg= Oldenburgischen Adressen an dieselben von Pastor Kleikamp. 8. Oldenburg. geh. 2 Sgr. Garten=Vermiethung. (9096), Ein per Aegidii##dor vorn in der Mecklen decker Stiege delegener, mit vielen tragbaren Obsbäumen destandener Garten steht unter der Hand zu Die Expeditten 9 Bl. ertbeilt nähere Auskauft. (9037) Von Herrn Krans Stollwerk in Koin is mir der alleinige Verkauf seiner rühmlichs beKu an Brust Caramellen für Münster und Umgegend übertragen; das versiegelte Paquet à 4 Gar. J. Th. Winckelsett. (2030) Vor ungefähr 12 Tagen ist ein neuer grünseidener Regenschirm gegen einen alten vertauscht worden. Wer ihn vielleicht * ferig verwechselt dat. kann den Eigenthämer in der Erpedition d. Bl erfragen. (2099), Feische Aofeisinen, Citronen, Lechom Trauden= Rosinen, Zeigen, Cathar.=Pflaumen, Peinz=st Mandeln, Gerna Baumöl, Jam.= Rum und Batavia Prae empfehlen Hoeter& Brockbausen. (9100) Frischer Kahlien und Speckdäckinge bei Wildelm Hoeter unterm Begen. (910“) Frischer Kadlien und Speckdückinge —. zum Rohessen dei F. G. Hoeter zen im Drubdel. 9102„V 412 Alten Steinweg sind für die Dauer des Landtages 2 Zimmer zu vermiethen Angekommene Fremde. Im Münkterschen Hofe(Carl Rölckens Nachfolger 1. Bolcker.) 1 Flemmel, Partienlier a. Mannheim. Kaufm. a. Duisdurg. Im König von Englaud.(Verdaulet.) von Molle, Gutrbesitzer a Schusseldurg Bäning. Amtmann a. Heiden. Frederking a. Leipzig. Franke a Bremen; A. Engelsberg. Kevser, a. Amsterdam: Mulländer a. Gupen, Grosse a. Grefeld, Kleybelte a Gütersloh, Kaufl. Im Weßfälischen Hofe.(Arapp. Ziegner, Paster a. Rheine. Gnstodis 2 Gescher, Heidenheimer a. Froakfurt, Klodedrink s. Düsseldorf, Kaufl. PeI Schlegel. Schauspieler, a. Oldenburg. Bander a. Hildesheim, Stapenhorst a. Lienen, Kaufl. Meiners, Wirth a. Lienen. Bei Renne. Jurhern, Dechant a. Werne. Theater=Anzeige. e Costüme find neu angefertigt. Wilhelm Löwe. Stand der Course, Geldspesten und Staatspapiere Todes= Anzelae. (9104) Es hat dem lieden Gott gefallen, meinen vierten Sohn, Mauris. am 1. d. M. zu s0 in nehmen. Er Kard nach langen und schweren Leiden an der Schwindsucht, die er mit musterhafter Geduld ertrug, mehrmals gestärkt durch die h. Socramente, an dem Tage, wo er sein 21. Ledensjahe vollendet patte. Indem ich entfernten Berwandten und Freunden diesen Tranerfall ergedeust anzeige, empfehle ich die Seele des Hingeschiedenen der christlichen Fürditte und mich der fortdauernden Gewogenheit. Münster, den 5. Fedruar 1845 Wittwe Maurermeisters Marrink, M. I. ged. Linnemenn 112, des 6. Jebever 1843. undenten 220 u. Hamburg 300 M7 London 1* St. Paris 300 Fr. Wien ia 20 Nr., 130 Fl. Augsburg 150 gl. Leipzig, 14 Thlr.=F. 100 Thir. Frankf a. M. 183. 100 gl. Petersdurg 1 Geld. Seib al marce Friedrich####or Und Geldmünzen à 5 Thir. Disconte Staattschuldscheine 9%% pr Logl. 064. 20„ Prämienscheine d. Seehandl. Veri. Stadt=Odl. 8%„ Düsseld.=Gld. Eisend. 5„ do. de Prion=Odl. 4„ Rhein. Eisend. 8„ de d#. prigr.=Ott. Verantwortlicher Redatteur: J. Coppeurath. Expedition: Ceppenrathsche Buch= u. Kunstheublung. Diese Zeitung 15 Szr. 9 Nro. 34. Dent * Schreiben Sicher werden dörden sich bewogen medrfach umdunkelte erheiternde und beleder verdientem Lodne## Tage zu Tage schwie dung; sich bewogen#### chenen, billigen Wün der Beförderung und lehrer, nach K äften Zustande unverhältniß schrünkung zu verdi Stand emporzubeden gem geistigen Krafta Hingebung und Seid veranwachsende Geschl führ Religien, Wissense Staate seine Lehrer u und Vertbeidiger der erkennung einem Bern gabe zu lbsen dai idres Gleichen sucht. daftigkeiten der duß lung, welche u. u. 1 schen Jahrdüchern(Jo und 1843, N-. 17 n weisbar aufardeckt dat sichtsvoller Orüfurg der durch seine doch mehr, denn sonst. ehr daglichen, Iähmenden Bedeutung seines Bei seitige Verdesserung und sich dadurch Badn seines Wirkens schwieriges Geschäft nisse seyn möge— festem, kräftigem M Berlin 31. J des Debats über die die Preußen wegen### Energie und Nachdiu einen um so tieferen Ein brigi Wir entiehnen der folgende Geschichte einer reich, die bei terem urdse wie von einer bedent Jadividuum hatte an ständig aussehende Woln heiten Maien steis bei d# gemiether, deren Miet## nie verfehlte, dem Kutsche Gndlich tieß er einmel u teste Cadrlelet vorfadren, er vorgas, er wollee Veulozuer H###chen en um Mittaz erwerten sonl er fradstöcken soüte, den und so konnte unser De onlussen. Er machte, 10 Stunben und Jegirte bese, den er antraf. Meigen dat er, unter