* Eichen sich mehrere zum November dieset dem Diechof in Commissienair. basen is(e eden ugen(in Münster d Kunsthandlung, sandlung zu bewnigen t und ng und Folgen gevernunftgemäßen g einer naturgenier Berücksicht. Schwangern und nem kleinen An. er berühmtesten Hartleidigkeit. t. 7 Sgr. getährlichen Zeigen ia pposisches Worl #it den Mitteln begelmäßigt Otbaung in dieser Hinsicht n werden. VERK: giute =Pierre. er Ausgabe nd überhaupt der Presse dir Freunde nerisam u such= und## *** in Köis is erugen(zu Mün. Buch= und Kunßtucke 1 keinische und Deutsche in olge. 19. Arusberg. Gymnasiums. 12 ½ Sgr. Gymnasiums. flage. Preis Inordnung und endete Gorgfalt vohl von Seiten von sachkundigen it weniger Jahre est Auflagen erer Verfasser bei den Werth des Nro. 254. Künster, Mittwoch den 23. October 1844. Diese Leitung erschein: täglich, Mentagt euder. nemmen, und toster dier 9 ahn 10 Sgr., aulwärts pertefert 8 Thie. 15 egr. haldjährtich. Gg. per Petttgelhe eder Ssum Sieun berchan milfen jebec eltichen #e ins bietize Jutedligengeiatt inferirt werden. Dentschlend. * Münster, 22. October. Gestern sand dier “ d i e e i s t e G e n e r a l v e r s a m m l u n g d e r A c t i o n a i r e d e r Münster=Hammer Eisendahn statt. Der Herr Oderbürgermeister Hüffer als Vorsitzer des seitherigen Eisendahn=Comités eröffnete die Sitzung mit einem kurzen Vortrage über die bis dahin vom Comite geleisteten Arbeiten und die jetzige Sachlage der „ ganzen Unternehmens. Es ergad sich daraus, daß „ die Actiensammlung zu der projectirten Eisenbahn von Münster nach Hamm ganz mit Genedmigung des hoyen Zinanzministeriums, und selbst mit Anweisung eines Vorschusses von 5000 Thlru. zur Bestintung der nöthigen Veimessungen und sonstigen Vorarpeiten, unternommen worden ist. Späterhin hat eine Gesellschaft zu Dortmund den Bau einer directen Bahn von dort nach Münster vorgeschlagen, und ist dem diesigen Comite der Anttag gestellt worden, sich mit jener Gesellschaft davin zu vereinigen, daß die Eisenbahn nicht gerade von hier nach Hamm, sondern über Herdern dahin gelegt und dann von diesem Punkte eine weitere Bayn nach Dortmund geführt werden. Daß man einen solchen Antrag, wodurch nicht allein die Rentabilität der Bayn von vorn herein untergraden worden, sondern auch dem allgemeinen Verkehr durchaus kein Nutzen erwachsen wäre, diesseite ablehnen mußie, versteht sich von seldst. Das hiesige Comité ist vielmehr ruhig in seinen begonnenen Arbeiten vorangeschritten und hat die pojectirte Linie zwischen Münster und Hamm durch den#btheilungs= Ingenieur Major aufnehmen, vermessen und veranschlagen lassen. Die von dem 2c. Major angesertigten Arbeiten, als Situationskarten, Eängenprosite, Anschläge und Besechnungen, waren in der gesteigen Generalversammlung aufgelegt und stellten des ersteuliche Resuttat heraus, daß der Bau der Baha noch über 200,000 Thir. unter dem ansänglich gemachten Ueberschlage von 1,300,000 Thien. bleiven wird. Sollle aber, wie sehr wahr. scheinlich ist, die Hauptbahn von Hamm aus über Ahlen und Oelde nach Rheda oder Wiedenbrück gefüh:t werden, so wird die Anschlußbahn von dier wegen der dadurch ersparten Uederdrückung der Lippe noch bedeutend wohlfeiler gebaut werden können. Am Schlusse seines Vortrags erwähnte der Herr Oberbürgermeister auch der von der hiesigen Kaufmannschaft zunächst eingeleiteten Wiederbeledung des Max=Clemens=Canals und seiner Verbindung mit der Ems bei Mesum, welche, wenn sie ausführdar, selbstredend den Vorzug vor jeder Weiterführung der Eisenbadn verdient.— Nachdem nun auch die betreffenden interessantesten Actenstücke über den Bau der Münster=Hammer Bahn verlesen worden waren, schritt man zur Wahl eines an die Stelle des bisherigen Comites tretenden Verwaltungsrathes, der indeß, da das Statut der Gesellschaft die königliche Sanction noch nicht erhalten dat, nur provisorisch dis dahn die Geschäfte fortführen wird. Nach Abgabe der Stimmzettel, deren Aufzählung und Notirung zur Zeitersparniß in dem anstoßenden Sizungssaal des Magistrats vorgenommen wurde, ging man zur Verlesung und Discussion des Statutentwurfs über, der indes mit „ einigen wenigen Abänderungen nach dem Vorschlag des Comites angenommen wurde, worauf sich die Versammlung dis auf den Nachmittag vertagte. Da das Scrutinium der verschiedenen Stimmzeltel wegen der vielen zur Wahl gekommenen Namen und der jedesmal besonders zu notirenden Stimmenzahl sehr mühsam und langwierig war, so konnte das Resuttat desselben erst gegen 7 Uhr Abends der Versammlung bekannt gemacht werden. Es sind danach zu Mitgliedern des Verwaltungs. rathes gewählt: 1) Herr Oberdürgermeister Hüffer. 2)„ Ged. Regierungsrath v. Forckendeck. 3)„ Banquier Fr Theisling. 6)„ Stadtrath v. Olfers. 3)„ Oder=Regierungs atd Rädiger. 6)„ General v Pfuel. 7)„ Oberlandesgerichtsrath Weiter. 8)„ Banquier Niedick. 9)„ Kaufmann H. Gerbaulet. 10)„„ Oshoft. 11)„ Fabiikant Timmermann in Rheine. 12)„ Domainenrath Mayer in Hamm. 13)„ Justizrath Heinzmann in Hamm. 14)„ Gutsbesitzer Wundermann in Hamm. 13)„ Oberledrer Heedenkamp in Hamm. Nachdem noch auf den Antrag des Domainenraths Mayer aus Hamm dem diesigen Comiié für die eisherige thätige und umsichtige Leitung der Geschäfte ein allgemeiner Dank mittelst Acciamation votirt war, wurde das über die ganze Verhandlung des Tages ausgenommene Protokoll verlesen und von sämmtlichen noch anwesenden Acttonairs unterzeichnet. Alle entfernten sich mit den besten Wänschen und Hoffnungen auf die nunmehr bald zu erwartende desinitive Allerhöchste Concession zum Bau der projectirten Bahn, deren Ausführung der nächste Schritt zur Verbindung mit der Ems und der Nordsee seyn wird. Berlin, 19. October. Die heute ausgegedene Nummer des Militair=Wochenblattes meildet folgende Personal=Veränderungen im Bestand der Armee: Prinz Wildelm von Preusen Königl. Hoheit, General der Cavallerie, ist zum Gouverneur, und von Hüser, General Lieutenant und Comman= deur der 16. Division, zum Bicegouverneur der Bundesfestung Mainz ernannt. Peinz Aldrecht von Preußen Königl. Hoheit, General=Lieutenant, von dem Commando der 5. Division entbunden, und dieses Commando dem Commandeur der 16. Landwehr=Brigade, Generalmajor von Pochhammer, übertragen. Das Commando der 16. Division erdielt der zum General=Lieutenant beförderte bisherige Generalmajor und Commandeur der 14. Division, von Holleden, und das der letzteren der Generalmajor von Wedell, disher Commandeur der 10. Artillerie=Brigade. Der General=Lieutenant von Ditfurth ist zum Commandanten von Berlin und Chef der Land. Gendarmerie ernannt, dagegen das von demselden seither geführte Commando der 7. Division an den Generalmajor von Bockelmann, bisder Commandeur der 9. Infanterie=Brigade, übergegangen. Der Generalmajor und Comman= deur der 9. Landwehr=Brigade, von Witzleden, ist zum Commandanten von Glat, und der OderstLieutenant vom 14 Insanterie-Regiment, von Sydow, zum Brigadier der 1. Gendarmerte Brigade ernannt, endlich der bisherige Commandam in Mainz, General=Lieutenant Freiherr von Quad und Hüchtendruck II. nach seinem Wunsch mit Pension in den Ruhestand versegzt worden. Aus den so eden erschienenen Actenstäcken zur Herausgabe der kritischen Blätter für Wissenschaft und Leben von Hotho, Barke und Wenary erfahren wir jetzt ferner mit deutlicher Bestimmtheit, daß der Minister Eichdorn die Hegeische Potlosophie für uavereinbar mit den Zuständen des Staates und der Ruche, wie sie seyn sollten und müßten, erkläst.(Teier. 3.) Berlin, 21. Ocoder. Se. königl. A.ohett der Großherzog von Sachsen=Weimar ist von Haunover hier eingetroffen und in den bereit gehaltenen Zimmern des Palais des Orinzen von Preuben komgl. Hohen abgestiegen.— Das Befinden Sr. kömgl. Hoheit des Prinzen von Preußen ist so defriedigend, daß auch fernerdin ein glücklicher Zo#tgang der Genesung zu erwarten siehzt, und werden daher vorläusig keine Bülletins mehr ausgegeben weeden. Schloß Badeisberg, den 20. Oet. 1844. Beanco. Dieffenoach. Schönlein. Wettz. Lauer. Die Boss Zeitung meldet unter Eingesandt: „Die königliche Hauptbank hat von heute ab, den Disconte von 4 pCi. auf 4½ plt. und den Zinzsuß der Depois, bei läglicher Rückzahlung von 4½ auf 5 plt. und bei festen Zahlungsterminen von 4 pGt. auf 4½ pli. erdöht, außerdem aber fast alle Eisenbahn=Actten Verpfändungen gekündigt, man kann demnach nur noch 3½ pét. preußische Staatspapiete gegen den Zinsfut von 4½ pöt. oder 5 pcl. deponiren.“ Liegnig, 15 October. Noch immer zeigen sich Symptome zurückgebliedener Unzufriedenheit in den Weverdistricten, die der Schauplatz des Aufruhrs waren, odwohl eine große Anzagl der Tumultuanten bereits ihre Strafe empfangen hat und noch immer einzelne bioher unentdecht gebliebene Genossen derselben eingezogen werden. Dem bekannten Zwanziger sind neuerdings die Fenster eingeworfen worden, angeblich, weil er sie 4us dem. selden kostbaren Glase wieder hat anfertigen lassen wie die früher zerstörten. Wenn nun auch bei der fortdauernden Besetzung des nahen Reichendach mit Truppen nicht zu besorgen ist, daß sich die Seinen der Ze störung wieder erneuern sollten, so gidt doch der benannte neue Erceß einen Zingerzeig, theils darüber, daß der Geist der Unzufriedenheit noch keinesweget verschwunden ist und sich sogar durch Thätlichkeiten ankündigt, theils derüder, daß der Lurus, gegründet auf den Schweiß schlecht bezahlter und deshald mit der äußersten Entdlötzung ringender Proictarier, den Ruo dieser besonders aufstachelt und ihren Raisonnements über Ungerechtigkeit immer neuen Stoff dardieter. (O. u. 3.) Von der Oder, 16. Octoder. Daß die deutsche Gewerbeausstellung in Beilin zu den schönsten Conceptionen, deren wir dem Genie unsers Königs so viele verdanken, gepöre, zeigt sich immer meyr. In deutschenationaler, preußisch=politischer und rein dumanistischer Hinsicht hat diese Justitution die schönsten Resuttate zu Tage gefördert. Kaum hatte unser Monarch das schöpferische Wort, welches stinen Plan kund that, gesprochen, als die deutsche Industrie vertrauensvoll aus allen Gauen des gemeinsamen Vaterlandes der Einiadung folgte und ihren Thron da aufschlug, wo für gewöhnuch die so gefurchteten Wassen Feiedriche des Großen und des preuß schen Votkes ruden. Mitten unter den preußischen Troppien zeiger die deutsche Industrie dem ganzen staunenden Beterlande, was sie vermöge, und wie sie in den Tagen des Friedens dem eiserfüchtigen Auslande eben so die Dalme des Kunstfleißes entrissen dade, wie frü der auf so vielen Schlachtfeldern die Palme des Sieges. Preußen aber war es, welches durch den Zollverein einen solchen Aufsckwung des deutschen Gewerdfleißes möglich und jetzt durch die Gewerde. ausstellung denselden für die ganze Welt zu einer unläugbaren schlagenden Thatsache gemacht hatte. Diese Einrichtung muß demnach die Bande, welche den deutschen Patriotismus mit Dreußen vereintgen, immer enger schlingen. Auch die Dreußen selbst kittet sie, wenn dies möglich in, noch fester zusammen. Mit welchen beredten Worten daden die Repräsentanten des rbeinischen Gewerdfleißes die Sorgsalt anerkannt, welche die Regierung idren Interessen weidet! Zwei Mal dat diese in der kürzesten Zeit sich Ansprüche auf die Dankdarkeit idrer Rheinprovinz erworden; ein Mal durch den Vertrag mit Belgien, den preußische Energie errang, dann jetzt durch die Bewerbeausstellung. Und dieser Dank ist in Berlin erschollen. Damit jedoch auch das Herz des Königs bei dieser Veranlassung nicht leer ausgede, dat die Humanität noch schließlich einen Triumpd geseiert Wädrend Curopa die Producte des deutschen Gewerdfleißes anstaunt, vergessen edle Menschenfreunde nicht derjenigen Hände, welche durch idren Fleiß so Hodes errangen. Ein Verein für das Wodl der ardeitenden Klassen ist unstreitig der würdigste Schlußstein der deutschen Gewerbeausstellung. Möge seine Wirksamkeit eine so gesegnete seyn, als sie unstreitig eine nöidige ist.(D. R 3.) Mäldeim a d. R., 19. October. Die diesige Kettenbrücke hat durch gedörige Belastung idre Prode, in den einzelnen Theilen somodl, als im Ganzen, bestanden, und wird die Pollendung idres Baues so gefördert werden, daß sie am 13 k. M. zur allgemeinen Passage geöffnet werden kann. Die erste Wagen=Uebersabrt erfolgte heute von dem Herrn Regierungs=Präsidenten von Spiegel, den Baudeamten, welche dieses wichtige Werk ausgeführt haben, und dem diesigen Bürgermeister. (D. 3) Düffeldorf, 21: Oetober. De Nachricht medrerer Zeitungen, die sich auch in der neuesten Nummer der Augsburger Allg. Zeitung findet, daß der rheinische Landtag sich schon im Januar 1845 versammeln werde, können wir aus guter Quelle dadin berichtigen, daß öber die Zeit des Zusammentritts des rheinischen Landtags höheren Orts nech nichts entschieden ist.(D. 3.) 8 Schreiden aus Frankfurt, 19 Oet. Noch ist das Resultat der in Kassel stattgefundenen Generalvessammlung der Actionäre der Friedrich= Wilhelm=Norddadn nicht bekannt und die BetdeiUnen sind sehr darauf gespannt. Jedoch dat sich das Vertrauen auf das Unternehmen noch nicht wieder gedoben und die Inscriptionen steden noch 3 pEt. unter Pari. Das Börsengeschäft is überhaupt aber immer noch ohne besondere Bewegung, auch zeigt sich das Geld immer noch nicht flüssiger. — Das Gerücht, daß der Baron Salomon von Rotyschild bereits nach Paris abgereist sey, war voreilig; er weilt noch dier.— Unsere Verfassungsseier ging gestern auf gewohnte Weise vorüber; die große Militairparade, welche Vormittags stattfindet, war von der Witterung nicht begünstigt und es war der Zudrang der Bewohner der Umgegend dies Mal schwächer.— Vielsach ist man auch mit den Vordereitungen der Inauguration des Götde=Monuments beschäftigt. Am verflossenen Mittwoch traf das Monument auf festlich geschmück. tem Wagen dier ein, wurde feierlich empfangen und stedt bereits auf dem Alleeplatze in weißer Hälle. Im Allgemeinen zeigt sich aber wenig Begeisterung der Masse für das derannadende Fest. Das ossizielle Festessen wird auch nicht so zadlreich besucht, als man erwartete. Man füdlt, daß sich die ganze Feier aus ihren bestimmten Grenzen nicht bewegen darf, sonst wird sie fracirt erscheinen.— Die Bronzesadrik von Jungl und Junckerstouff hat nach Modellen von Schwanthaler das Monument in einer Höde von 2½ Zus sammt den Reliefs beratts sehr gelungen nachgegossen. Odgleich der Preis eines solchen Eremplars nicht gering seyn kann und auf 24 Garolin destimmt wurde, wurden doch sodon viele Eremplare anbestellt.— Die litdograpdische Anstalt von G W Mettenlus gibt als Eeinnerung an die Inauguration ein GöideAlbum deraus, das sehr reichhaltig und doch nur auf Gudscription einen Gulden kosten wird. Auch werden Prachteremplare davon angefertigt. Die Industrie is überdaupt demüht, von dem bevorLehenden Einweidungsfeste möglichten Nutzen zu zieden. Won raucht schon Götde=Tadak, odgleich Gbthe dem Tadakrauchen sedr abbeld wer.— Eme zeistige Wärze des Festes wird die am 23. im Weidenduschsaate Kattfindende literarische Bisprechung fryn.— Ss destätigt sich, daß der ebn. preuß. General=Lieutenant von Hüser, seither Divisionür in Teier, zum Bieegouverneuer der Bundessestung Mainz ernannt wurde. Der seitherige Souverneur, der kaiserl. Sstreichische Feldmarschall= Lientenant Graf von Leiningen=Westerburg, erdielt eine der döchsten militairischen Auszeichnungen im Kalserstaate. Ee wurde zum Oberlieutenant in der kaiserl. Arcieren=Leidgarde ernannt und erdielt von des Königs von Preußen Maj. den rotden Adler. orden erster Klasse in Brillanten. Festungskomman= dant wurde der kaiserl. östreichische Generalmajor Baron von Hüser, seitder Brigadier in Mainz.— Die Bundesmilitairkommission ist immer noch in besonderer Thätigkeit.— Von dem königl. dänischen Bundestagsgesandten, Freiderrn von Pechlin. dessen Gedichte früder bei Gotta erschienen, int bei I. D. Sauerländer dader unter dem Titel:„Nochklänge der alten Geschichte, verdallend bis in die Neuzeit“, eine poetische Beschreibung der Weltgeschichte, doch nur bis zum Sturze Napoleons, erschienen. Freiderr von Pechlin ist seit Kurzem dier wieder anwesend.— Sie daben meine Bemerkung, daß man H. Heine's neuen Gedichten dier v##el Lod zolle, in Frage gestellt. Odne Heine in seiner nie bestimmt ausgesprochenen Gesinnung vertreten zu wollen, blitzt aus den neuen Gedichten der Heinesche Geist dech sprübend dervor und thut in dieser Weise in der schalen vortischen Gegenwart wohl. Die Frivolität und den Cynismus kann man aber von der Heineschen Muse nicht abstreifen. Aus dem Badischen, 18. Octoder. Nachrichten aus Karlsrude zufolge, wären die großderzoglichen Staatsbebörden von der königl. preußischen Regierung ersucht worden, nädere Auskünfte über die Resultate zu ertbeilen, welche die theilweise in Baden bewirkte Juden=Emancipation derbeigeführt dätte. Diesem Ansinnen zu genügen, ist der dortige(jüdische) Oderkirchensatd Eppstein von jenen Bedörden veranlaßt worden, eine den Gegenstand detreffende Denkschrift abzusassen, die nach Berlin gesandt wurde. Mon dars sich wodl von Hrn. Eppstein eine tücktige, die Aufgabe erschö pfende Arbeit versprechen, da derselbe um vorberegte Emancivation große Verdienste hat, auch unaufdörlich bemüdt ist, dieselbe zu vervollständigen. Zudem stedt verselbe nicht dlos bei seinen Glaubensgenossen, sondern auch bei den döchsten Siaatsdeomten und den Notabilitäten Badens in großem Anschen.(D. 3.) Rastatt, 14. October. An dem biesigen Festungsdau wird dis jetzt drei Jahre gearbeitet, und ebwobl den letzten Sommer über gegen 6000 Mann beschäftigt waren und mit gleichem Eiser sortgefadren wird, so wird doch die Vollendung aller Werke noch einen Zeitraum von mindestens sechs Jahren in Anspeuch nehmen. Die Festungswerke sind von den übrigen Rheintdal=Festungen sehr verschieden.(S. M.) Bremen, 19. October. Die Redaction der Bremer Zeitung schreibt:„Wir halten unter den obwaltenden Umständen den öffentlichen Weg für den geeignetsten, unsere Berliner Herren Correspondenten um Aufschluß über die Gründe ihrer plötzlichen anhaltenden Schweigsamkeit zu ersuchen.“ Spanien. Nach Berichten aus Madrid vom 13. d. halten die Minister tagtäglich Conseils; der Gegenstand dieser Beratdungen wird jedoch durchaus gebeim gehalten. Die beiden Kammern beschäftigen sich noch mit vorbereitenden Arbeiten. Allgemein ist das Gerücht verdreitet, bei der Eröeterung der Antwort auf die Thronrede werde das Ministerium wegen der Einstellung des Verkaufs der geistlichen Güter zu Rede gestellt und genötdigt werden, seine Gesinnungen in dieser Hinsicht bekannt zu machen. — Die Madrider Presse beschäftigt sich noch immer sehr mit der Anbelegenheit des Reyo, der bekanntlich von den Englandern zu Gibraltar in den Grund geschossen worden ist. Sodald diese Nachricht zu Sevilla angekommen, hatte der General=Capitain von Andalusien, odne die Regierung von Madiid zu Rath zu zieden, sich beeilt, Genugthuung von dem Gouverneur von Gidraltar zu sordern. Er wollte sogar alle Verbindungen der Häfen Andalusiens mit Gibraltar suspendiren; allein Hr. Bulwer, welcher sich zufällig zu Sevilla besand, trat in's Mittel und erbot sich, allen seinen Einfluß anzuwenden, damit Spanien eine vollständige Genugtbuung erhalte.— Bei seiner am 11. erfolgten Rückkehr nach Madrid dat sich der englische Gesandte gleich zu dem Hen Martinez de la Rosa begeben, um ihm sein Bedauern üder das Benedmen des Artillerie=Commandanten der Gtiadelle von Gidraltar zu bezeigen, und lom den Bericht mitzutheilen, welcher an ihn über diese schändliche Gewaltsamkeit durch den General Rodert Wilson, Gouve=neur von Gidraltar, gerichtet worden ist. Man weiß noch nicht, weiche Genugthuung der Botschafter Englands angeboten hat, aber gewiß ist es, daß das spanische Cabinet eine eelatante Genugthuung fordert. Beansseich. Paris, 18. October. In der Anrede, welchder Unterpräsekt von Boulogne an den König bei seiner Landung zu Calais richtete, findet man folgende Stelle:„Sire, wädrend Ihrer Adwesenheit daden wir mit tiesem Mitgefüdl dem Wiederhall der Acclamationen gelauscht, mit welchen Sie auf dem defteundeten Boden Großdrittaniens und an der Seite seiner erlauchten Bederrscherin, der wir aus der Ferne unsere Edrerdietung und dankbaren Segenswünsche sandten, degrüßt wurden. Sire, dieser denkwürdige Tag, an welchem Sie uns wiedergegeben wurden, wird einer der schönsten in den Annalen Idrer treuen Stadt Calats seyn, und aus vollem Erguß unserer Herzen rufen wir:„Es lebe der König!“— In seiner Antwori äußerte der König, er südle sich glücklich, sich wieder einmal in der Mitte der getreuen Einwodner von Calais zu finden, u. s. w. und sagte zum Schlusse, er hade aus England neue Unterpfänder des Friedens und der Eintracht mitgebracht.— In gewissen Cirkeln gebt man noch weiter und versichert, es sey in Windsor ein Heiratdsproject zwischen dem Grafen von Paris und der Prinzessin Adelasde Victoria, ältesten Tochter der Kön'gin, festgestellt worden, um so Frankreich und England für immer zu verdinden.— Die Reise des Königs beginnt äbrigens schon, in den Hintergrund zu treten, nur der ministerielle Globe macht seinem Entzücken über das„herzliche Einverständnit“, was sich durch diese Reise unwiderleglich kundgegeben, noch Luft. — Der beutige National greift das Ministerium über di. Zustände der franz. Seemacht an, woran er wieder seine Ausfälle gegen England knüpft.— Das Geschwader, welches den König nach England begleitete, ist nach Cberdourg zurückgekehrt.— Auch unsere Kriegsschiffe sind von Mogador zuröck in Brest eingelaufen und ohne Quarantaine gleich zu gelassen worden, da die Mannschaft sich im besten Wohlseyn desand.— Der jüngste Vertrag Bel. giens mit dem Zollverein und die neuesten Modificationen seines Zellta geben den französischen Blättern Anlaß. ihren Unmuth in medr oder min der starker Weise auszulassen. Das Jourual deDébats meint, daß das belgische Gouvernement die Grenzen der Billigkeit und des Rechts überschritten und daß der neue Tarif zu den verschiedensten Beschwerden Anlaß diete, daß andere Zweige der Industrie in Belgien nicht berücksichtigt worden, wädrend das Maschinenwesen und einiges Andere ausschließliche Begünstigung finde.— Der Constitntionnel schließt seine Betrachtung darüber mit folgenden Worten:„Wenn Beigien unseren Seidenwaaren und anderen Fabrikaten gänzlich den Eingang dei sich versperrt, so würden wir einen Markt von 7— 8 Millionen verlieren, welches für unsern auswärtigen Handel sehr unwesentlich ist. Wenn wir indessen vermöge Repressalten Frankreich für belgische Leinwand und Tuche sperrten, so würden wir um 18—20 Millionen Beigiens Ausfudr beschränken, und seine Leinenindustrie zu Grunde richten.“— Das Journel des Débats greift heute wieder Hrn. Beuat an, aus Anlaß des Erscheinens des von ihm auf Taditi derausgeges#uen Joumnals 1’Océanie françeise, ein Unternehmen, welches das ministertelle Blatt als durchaus unschicklich tadelt. Freilich dürfte das neue Journal Hrn. Gutzot manche Verlegenbeiten bereiten, wenn z. B. die Pritchardschen und andere englische Umtriede darin zur öffentlichen Kunde gebracht würden.— Man versichert dier in gewöhnlich wohluntertichteten Kreisen, daß am 12. d zu Windsor eine Uebereinkunft unterzeichnet worden sey, monach Frankreich, die Schwietigkeit, ja Unmöglichkeit des serneren Protectorats üder Taditi einsehend, sich zur gänzlichen Räumung Taditis unter der Bedingung verpflichte, daß England edenfalls dieses Protektorat nicht ausüben dürfe, Tahiti unter der Garantie beider Mächte unabhängig bleide und eine gänzliche Modification der Durchsuchungsverträge von 1831 und 1833 eintrete. * Schreiden aus Paris, 19. October. Alle Organe der Presse sind deute einstimmig in ihrer Würdigung des gestrigen Artikels des Journel des Debats gegen Hrn. Bruat. Jedermann betrachtet denselben als einen Versuch, das Publikum auf die Zurückderufung jenes See=Offiziers vorzubereiten, der seit der Pritchardschen Angelegenheit entspieden in Ungnade gefallen ist, obschon man es damals nicht wagte, ihn offen zu desavouiren. Man versichert sogar schon, seine Zurückberusung sey eine vollendete Thatsache und es seyen bereits Oepeschen an Hrn. Hamelin abgegangen, um ihm freie Hand zu geben, Nachfolger für die Bruat und d'äubigny zu ernennen. Man hofft, diese Aenderung werde erst in 6 oder 7 Monaten in Frankreich dekannt werden, und dann weniger Beachtung finden, als in diesem Augendlicke. — Der Marineminister ist gestern von Eu wieder dier gingstroßen.— Schreiden aus Toulon ve det, daß der Herzoz von am Bord des Dampfschl lich eingetroffen ist. Er ward von den Schiffen 21 Salutschüssen begrüßt. war derbeigeströmt. De Gesundheit zu genießen griffen von der beschwer! gleich am 16. nach Parl Winter werden wir dier truppe unter Macreadvs 2 nig dat sich bei seinem Repertoir vorlegen lassen zu nehmen. Am 25 No stellung(Sdakespeares„ Renten 82, 20; 118, 4 poss. 5%; 3 pöt. 35½ Sr1b. London, 18. Oet spricht heute unter der geben der Repeal O'Gonnells an die Dubi Seldstgenügsamkeit. 91 Monster=Proceß, so schlec sey denn doch nicht ohn die darauf verwendeten geden; jedoch trauen die nicht techt und können schlechten Absichten mit dabe.— Irische B O'Connell= Steuer im Pfund betragen, odne### spielen, der noch nicht dem Pilot von Dublin ter Quelle wissen, das Watter irgend günstig einen Besuch in Irlan Morning-Herald schr 16. d.:„Heute Morgen da der hestige Wind sie gegangen. Mit Berg daß der Besuch der frat schaftlicher war. Es Austausch von Artigkeit sind#äufig ans Land von dem getingsten Zw Einwodnern dörte. U Einwohne= wetteisenten Franzosen; idrerseite## Betragen den günstig Meinung von sich zurh mit Bergnügen aufgene Bedauern scheiden.“ Nachrichten von etwa 3 welche an verschiedenen und der letzten Stürme gingen mit Mann und macht es Aufsehen, daß dortigen Universität, Hr ger Zeit in B.igien leb katholischen Kirche über ein Comittee der Corpoi rathung, um über die der Königin und des weidung der neuen## gen. Die glänzendsten getrossen, indem die der Königin bei dieser schmeichelt sieht, und# für die ihr erwiesene E Der Globe sagt:„D ches Rio de Janciro an bringt eine Abschrift de welcher alle weiteren stand beseitigt. Die n# nicht so gänstig, als m Zugeständnisse dätten si sie für so befriedigend den wollende Politik nu mit dem Paketboote zt comte d'Abrantes ist ni von der drasilischen Reeines Handels=Vertrag vielmehr mit unseren ir Nebenduhlern, den deu unterhandeln, welche, d. für den Verbrauch b# eden so ausgedehnten bisten. D#n Bon der dán Unsere Angelegenheit in nehmen nach, ganz zui sind unsere Kriegsschiff neise degriffen. Unsere bisher gezahlten Teidut s e 1ch. In der Anrede, welchlogne an den König bei richtete, findet man fol. rend Ihrer Adwesendeit tgefüdl dem Wiederhall 1, mit welchen Sie auf Großbrittaniens und an Bederrscherin, der wir erdietung und dankbaren begrüßt wurden. Sire, welchem Sie uns wieiner der schönsten in den zi Calais seyn, und aus zen rufen wir:„Es lebe ter Antwort äußerte der lich, sich wieder einmal Einwodner von Calais lagte zum Schlusse, er nterpfänder des Friedens racht.— In gewissen ter und versichert, es bsproject zwischen dem der Prinzessin Adelasde der Könsgin, fesgestellt und England für immer eise des Königs beginnt tergrund zu treten, nur nacht seinem Entzücken ändnit“, was sich durch undgegeben, noch Luft. greift das Ministerium Seemacht an, woran gen England knüpft.— en König nach England g z u r ü c k g e k e h r t.— A u c h on Mogador zuröck in Quarankaine gleich zuannschaft sich im besten r jüngste Vertrag Bel. und die neuesten Modigeben den französischen guth in medr oder min n. Das Jourual des zische Gouvernement die des Rechts überschritzu den verschiedensten daß andere Zweige der t berücksichtigt worden, sen und einiges Andere finde.— Der Conb#trachtung darüber mit Belgien unseren Seiabrikaten gänzlich den so würden wir einen n verlieren, welches für sehr unwesentlich ist. Repressalten Frankreich Tuche sperrten, so würonen Beigiens Ausfudr genindustrie zu Grunde es Débats greift heute Anlaß des Erscheinens rausgege keuen Joumals ternehmen, welches das aus unschicklich tadelt. Journal Hrn. Guizot ten, wenn z. B. die e englische Umtriede e gebracht würden.— vöhnlich wohlunterrichI. d zu Windsor eine worden sey, monach ja Unmöglichkeit des Taditi einsehend, sich #aditis unter der Bengland edenfalls dieses bise, Tahiti unter der naddängig bleide und der Durchsuchungsvereintrete. Paris, 19. Ottober. d heute einstimmig in en Artikels des JourBruat. Jedermann Versuch, das Publig jenes See= Offiziers Pritchardschen Angelede gefallen ist, obschon idn offen zu desavouicon, seine Zurückberudatsache und es seyen Hamelin abgegangen, 1, Nachfolger für die zu ernennen. Man enst in 6 oder 7 Mowerden, und dann wein diesem Augendlicke. gestern von Eu wieder vier eingetroßfen.— Wir erhalten so eden ein Schreiden aus Toulon vom 15 d., welches meldet, daß der Herzog von Aumale Morgens 9 Uhr am Bord des Dampfschiffes ie Pbare dort glücklich eingetroffen ist. Er landete um 12 Uhr und ward von den Schiffen und den Batterten mit 21 Salutschüssen degrüßt. Eine große Volksmenge war derbeigeströmt. Der Prinz schten der besten Gesundheit zu genießen, wenngleich etwas angegriffen von der beschwerlichen Uebersahrt; er wollte gleich am 16. nach Paris weiterreisen— Nächsten Winter werden wir dier eine englische Schauspielertruppe unter Macreadvs Direction daben. Der Kö. nig dat sich bei seinem Besuche in England das Repertoir vorlegen lassen und zugesagt, eine Loge zu nehmen. Am 25 November wird die erste Vorstellung(Sdakespeares„Othello“) Ktattfinden.— Renten 82, 20; 118, 45; span. act. Sch. 32½; poss. 5%; 3 pöt. 35½ Großbrittanien. London, 18. October. Der Standard bespricht heute unter der Aufschrift:„Das Aufgeben der Repeal“, das jüngste Schreiden O'Gonnells an die Dubtiner Association mit großer Seldstgenügsamkeit. Auch die Times meinen, der Monster=Proceß, so schlecht er auch geführt worden, sey denn doch nicht ohne Resultat geblieben und die darauf verwendeten Kosten nicht umsonst ausgegeden; jedoch trauen die Times dem Agitator noch nicht secht und können nicht glauben, daß er seine schlechten Absichten mit Einem Maie aufgegeden dabe.— Irische Biätter berichnen, daß die O'Connell= Steuer im abgelaufenen Jahre 28.850 Pfund betragen, odne den Ertrag von zwei Kirchspielen, der noch nicht eingegangen sev.— Nach dem Pilot von Dublin woute man dort aus siche. ter Quelle wissen, das die Kinigin, wenn das Wetter irgend günstig sey, dinnen drei Wochen einen Besuch in Irland machen werde.— Der Morning-Herald schreibt aus Portsmoutd vom 16. d.:„Heute Morgen ist das franz. Geschwader, da der hestige Wind sich gelegt hatte, unter Segel gegangen. Mit Bergnügen haben wir gesehen, daß der Besuch der franz. Seeleute ein sehr steundschaftlicher war. Es war von beiden Seiten ein Austausch von Artigkeiten. Die franz. Matrosen sind#äufig ans Land gekommen, ohne daß man von dem geringsten Zwiste zwischen ihnen und den Einwodnern dörte. Unsere Soidaten, Matrosen, Einwohne= wetteisenten in Gefälligkeiten gegen die Fianzosen; idrerseits haben diese durch ihr gutes Betragen den günstigsten Eindruck und die beste Meinung von sich zurückgelassen. Wie haben sie mit Bergnügen aufgenommen und sahen sie mit Bedauern scheiden.“— Auf Lloyds sind wieder Nachrichten von etwa 30 Schifforhben angelangt, welche an verschiedenen Gegenden der Küste wädrund der letzten Stürme sich begaben; mehre Schiffgingen mit Mann und Maus unter.— Zu Orsord macht es Aufsehen, daß wieder ein Angehöriger der dortigen Universität, Hr. Tickell, welcher seit einiger Zeit in B.igien jebt, kürzlich in Brögge zur katholischen Kirche übergetre#en ist.— Gestern war ein Comittee der Corporation von der City in Berathung, um über die Maßregeln zum Emgfange der Königin und des Orinzen Aldeit bei der Einweidung der neuen Börse am 28. Rath zu pflegen. Die glänzendsten Vorkehrungen werden dazu getrossen, indem die City sich durch den Besuch der Königin bei dieser Gelegendeit nicht wenig geschmeichelt sieht, und Alles ausdieten wird, um sich für die ihr erwiesene Ehre dankdar zu zeigen.— Der Globe sagt:„Das Paketboot Linnet, welches Rio de Janeiro am 25. August verließ, überbringt eine Abschrift des neuen drasilischen Tarifs, welcher alle weiteren Zweisel über diesen Gegenstand beseitigt. Die neuen Zoksätze sind natürlich nicht so gänstig, als wir sie uns durch rechtzeitige Zugeständnisse dätten sichern können; doch können sie für so befriedigend gelten, als unsere nichts geden wollende Politik nur irgend erwarten ließ. Der mit dem Paketboote zu Falmouth angelangte Bi. comte d'Abrantes ist nicht, wie es anfangs dieß, von der drasilischen Regierung deauftragt, wegen eines Handels=Vertrages mit England, sondern vielmehr mit unseren immer mehr emporwachsenden Nebendublern, den deutschen Zollvereinsstaaten, zu unterhandeln, welche, da sie keine Colonien besitzen, für den Verdrauch drastlischer Erzeugnisse einen eden so ausgedehnten als vortheilhaften Mrikt darbisten. Oänamere. Bon der dänischen Grenze, 10. Oct. Unsere Angelegenheit mit Marocco ist, sicherm Vernehmen nach, ganz zur Zufriedenheit beendigt und sind unsere Kriegsschiffe auch dereits auf der Rück. reise degriffen. Unsere Zinanzen sparen dann einen bisher gezahlten Tridut von 51,000 Tdirn. (Wes.=3.) S chweden und Roswegen. Steckdolm, 11. Octoder. Sämmtliche Reichstände haben die Verlängerung des Reichstages um einen Monat nachgesucht.— Der König hat deim Reichstage die Errichtung eines Nationalmuseums beantragt. Griechenlend. Giden, 6. Octoder. Gestern Morgen sind Ihre Majestäten mit sämmtlichen Edrenkamen und dem ganzen Hofe auf eine kleine Erholungsreise nach Rumel en abgegangen. Sie werden die erste Nacht in Cdalcis, und zwar in dem Palais des Generals Grisiottis zubringen. Von dort geht die Reise üder Theben und Livadien nach den Thermopylen und der Grenzsestung Lamie(Zeitouni) Auf dem Rückwege berüdren sie Vonitze und Missolonghi und kommen über den Helikon und Parnaß am eliften Tage zurück In der Suite des Hoses befinden sich Prosessor Ros und Prosessor Pollippos. Es verstedt sich von selbst, daß diese Reise ganz zu Pferde gemacht werden muß, werhalb sie mit vielen Schwierigkeiten verknüpft ist. Eine Abtbeilung berittener Gansdarmerie befindet sich als Bedeckung im Gefelge.— Heute hat General Theodor Grivas nach vollendeter Contumaz das Lazaretd im Pyräus verlassen, und kam mit Tagesanbruch herauf zur Stadt. Seine zadlreichen Freunde und Andänger datten ihm einen festlichen Empfang bereitet und wollten idn mit einem Lordeerkranz krögen, Blumen streuen, die Pfe=de ausspannen, den Wagen durch die Stadt zieden und de gleichen mehr; doch wurden idre Bemübungen vereitelt. Einer der Hauptgründe der gestrigen Abreise des Königs scheint Grivas' Ankunft gewesen zu seyn.(A Pr. B.) Donaufurstenthümer. Belgrad, 10. Octoder. So eben hier umlausenden Nachrichten zufolge hat der tolle Aufstandsversuch gegen die Regierung dereits sein Ende eereicht. Der den Aufrührern entgegengeschickte alte Prota Nenadovich lieferte ihnen mit dem Landvolk von Valiewo ein Gesecht, wobei 11 Aufrührer und darunter der Anführer Stojan Jovanovich, getödtet, 9 gesangen und die übrigen in regelloser Flucht zerstreut wurden.— Wutsiisch, den die Regierung mit der bewaffaeten Macht zur Unterdrückung des Aufstandes beordert hatte, setzt indessen seinen Zug gegen Valiewo und Schabacz fort, um die Ruhe in den ausgewiegelten Distrieten vollends herzustellen.(A. 3.) Würket. Konstantinopel, 2. Octoder. Der umsichtige, thätige Risa Pascha hat nun ernstlich beschlos. sen, die zwei Eingangstdere von Stamdul, die Dardanellen und die Gastelle und Batterien des Bosporus an der Mündung desselben ins schwalze Meer, ungesäumt in den bestmöglichen Vertbeidigungszustand setzen zu lassen. Die letzten Vorfälle an der mareccanischen Küste mögen wohl diese Ideen in ihm dervorgerusen haben. Ein preußi. scher Offieier ist in die Dardanellen geschickt worden, um dieselben zu besichtigen und dem GroßSeriatzker Berichte zu erstatten über die dot nöidigen Verbesserungen. Nach dem Beiram wird Modammed All, der Generalcommandant der Artillerie, und vielleicht auch Risa Pascha eine Inspectionsreise dorthin unternehmen. In die Castelle und Batterten des Bosporus werden 2000 und in die Dardanellen 3000 Autilleristen in Garnison gelegt werden. Die Dardanellen daben drei Hauptsehler: sie können vom Lande aus angegriffen werden durch eine Landung auf der europäischen Seite im Golf von Saros. Diesem will man durch die Anlegung eines Forts an jener Stelle vorbeugen, welches die seindliche Landung verhindert, und durch die Enichtung mehrerer Batterien und Blockhäuser auf den Hägeln des Thales von Maina, die den schon gelandeten und vo dringenden Zeind abhalten. In den Schlössern seldst sind die Seedatterien im Girkel gebaut und befinden sich in einer Reide. Die Erfahrung hat gelehrt, daß ein Segelschiff bei gutem Sädwinde in zwölf Minuten alle Schlösser passiren kann. Es segelt dann so schnell, daß es dem Zieler, bevor er seine Kanone gerichtet, aus dem Schuß ist. Es kommt also darauf an, von vielen Punkten zugleich ein schnelles, andaltendes und zugleich wodlgenährtes Feuer auf das Schiff zu richten, so daß es, wenn es der einen Batterie entgeht, durch die folgenden zerschmettert wird. Man will deshalb jetzt die Batterien in einer langen Front anlegen und drei Reihen über einander errichten, eine untere Reide für die schweren Geschütze, eine höberz für die Bomben und die höchste für leicht Geschüge, bestimmt zum Schleudern von Kartätschen und Granaten, um durch sie auf das Segel= und Takelwerk der Schiffe und die in idm mandvertrende Leute zu wirken. Ferner definden sich in den Batterien viele sehr schwere und ungedevene Geschötze, deren Wiederledung, nachdem sie einmal abgefeuert worden sind, eine große Anzahl von Menschen und lange Zeit erfordert; bei einigen derselden ist sie sas unmöglich. Diesem Mitstande will man durch eine michanische Vorrichtung abzuhelfen suchen. Nach der Meinung von Sachverkändigen wied es bei dem heutigen Zustande der Dardonellen, trot der vielfachen, seit zedn Jahren in idnen gemachten Verdesserungen, einer Flotte, unterstügt von Dampsschiffen und einem frischen Shewinde, nicht unmöglich seyn, wenn auch mit vielem Verluste, den Durchgang zu erzwingen. (D fl. 3) Locales und Provinziellee. * Schreiden aus pram. Uuf schhar, wirdige Weise ttei###sic unsgee gerüuschiofe Oesfeatlichkent durch des dem diedetigen Landrolde des Kreiiee Hamm. jotzigen OderRegierungsralbe Heira von Bebellouin in 19. Ottoder vereliete####schtedoses angeregt und beiedt Ein im Saalt der Glud Oele#schaft veranstaltetes Mitlagemept,en weichen an zweitundert Taeiinedeer aus der Ferne und Rähe sich vereini 1 hetten, fhorte den verrorten Wann noch einmal in dir Mitte der dontderen Kreiseingesessenen aus allen Ständen. Ge kann dier nicht der Ort seyn der VerAeafte nechmals zu gedeaken, weiche der zu einem todern Bitkongskeise derutene, sich um den Kreis die Stadt und e manchet leiner erfolgreichen T####igkeit sio afreuende Instum eeworden. Doo Fest ader redete in dieler Beziedung laut und unzweideutig. Nach dem Ge Mej unlerm e#lgelichten Abeige der zeerachten Toaste logten die seitere des Areties, der Stadt, des Pomnasiumt, der Kirchen Hause gemi Scheid eredeten in Trink pruche, denen als würd ger Schla### ein Wort der Erinnerung an den unvergeßlichen 16 Octer und auf das Wedi des gesammten deutschen B#ertandeunter endiosem Judei der Festgenossen sic ausole! Dem deitern Gestmadie folgte ein Bau, den wir durch dir Dawelenden des tochvertorten Bruders des Oefeierten, Er Ortelleng des wirklichen Gedeimen Siaals= und Gabincts# nitkers Herrn ven Godelschwingo, derhrt soder Je schwieriger####rigens und undenkdarer bei seicher Geiegendeit die Hansdodung der Feltorenung und Geschh#teleitung zu seyn pflegt, desto dankdorere und allgemeinere Anerkennung verotrnte und erward sich das sestrdnende Comite. Das zu soichem Zrecke besonders geeignete schdur, gerdumige Local, geweiht durch die unvergeßlichen Worte des Adnigs, die er dier zu leinen##artanera sprech, empfing durch den Geest der Ordnung und des ellgemeinen Froistans einen nicht minder wurdigen Schmuck, als eurch die freundlichen Laud= und Blumengeninee, durch weiche die Festordner die Räume deiter und finnig verziert detten. und so ley dieses Tages, als eines D.nkmais der kiede und Beredrung in den Runzlen unserer Statt, denkder auch öffentlich gedacht. Personal Chronik. Wensderg. Der biederige Oderlandesgerichts Assesser Rauschendusch ist zum Justiz Commissicine bei dem Land= und Stadigeni die zu Plettenberg, mit der Bewilligung der Prozeß=Prar's dei den Land= und Stadtgerichten zu Lüdenscheid und Altena und zugleich zum Netarlus im O puttement des Oderlandesgerichte zu Hamm bestellt worden. Bekanntmachungen. ∆"(nm 3. b). An Donnerstage den 24. ## Octoder d. J. Vormittagt 9 Uhr soll auf 10 2) dem Neuen Platze vor der Schrottschen - Wohnung eine Anzahl ausrangirter könig licher Dienstpferde meistbietend gegen gleich daare Bezahlung verkauft werden. Das Commando des 11. Husaren=Regiments. .( 7 1 3 1. 4. t) D a s u n m i t t e l b e r v o r d e m 11111: Mauritz Thore hiesiger Stadt an der Chaus1### see von hier nach Telgte linker Hand de—— legene massive im desten Iustande desind liche, elegant eingerichtete, mit einem schonen eisernen Balkon versehene zub## Catastei 100, belegene Wohnhaus nebst Hintergebauden, Hofraume und Garten, in der Grundsteuer Mutterrolle der Gemeinde St. Maurie aufgefuhrt Klur 6. Kro. ½% und 28 zur Große von 56 11 Kth. 12. F. resp. 50(1 Rtt 49 z. soll am Freitag den 8. Novemder d. J. Nachmittags 3 Uhr auf meiner Geschaftsstube öffentlich dem Meistdietenden verkauft werden. Die Kaufsbedingungen Uegen auf meinem Dursau offen Münster, den 15 Oktober 1844. Reesemann. Jnstiz Ratd und Rotar. (7794. 4. k) Am Rontage den 4. Rovember I. J: des Nachmittags 3 Uhr soll der zinter dem Antonius Bilde vor dem Aegidii-Thore in der ersten Stiege rechts belegene vierte Garten la lnco meißtbietend verkauft werden. Münster, den 19. Octoder 1844. H. 8l. Sraper, Rotar. 51 Nummern Karke Eichen, zum Haus= und Schiffdau brauchdar, sollen am Donnerstage den 2. Octoder des Morgens 10 Uhr auf Eggers Colonat, Kirchspiels Amelsbüren, ganz nahe beim Kannendaum, an der Straße nach venden, meistbietend verkauft werden. Es wird demerkt, das bei jeder Witterung das Holz adgefahren werden kann. Amelsdüren, den 14. October 1844. Harling. (71s. 2. 5) Auctions=Commiffair. Preußisch=Rheinische Dampfschifffahrt. KemscheB Ohstaschaft. Täglicher Dienst im Anschlusse an die verschiedenen von und zum Rheine führenden Eisenbahnzüge zwischen Basel=Straßburg, Mannyeim, Mainz=Frankfurt, Coblenz, Köln=Belgien, Dusseldorf=Elberfeld und Wesel. Mit dem 25. d. anfangend: n Einem Tage nach Mainz=Frankfurt. nach Ankunft des 1. Jonvoi von Nachen Nährres bei der Haupt=Agentur der Kölnischen Feuer=Versicherungs=Gesellschaft in Münster, Bispinghoff No. 40. Der Sorgenbrecher, ede- das Buch zum Schief= und Bucklich=Lochen. Enthaltend eine Lachtauden Fricasset mit Pfesserluchen= Sauce und Genfgurken, ein erprodtes Gericht zur gründlichen Heilung aller Murrköpfe und Grillensänger, aber auch lustigen Häusern bestent empfohlen. An das Licht gestellt durch Jocosun Hilarium Kurzweil. 12. 1843. btolch. 11½ Sgr. Eine ähnliche Auswahl des Gediegensten in dem Publicum noch nie gedoten worden. Hier ist auch nicht eine Aneedote, nicht ein Gedicht, das nicht erschhtternd auf die Lachmuskeln wirken sollte. Wen lese und überzeuge sich. Köln, 24 August 1844. Concert=Anzeige. (7833) Mittwoch den 23. Octoder wird ein von den deiden diesigen Frauenvereinen zu wohlthätigen Zwecken veranstaltetes Concert im Saale des Herrn Gerdaulet stattfinden, worin Folgendes aufgeführt wird Eester Thel=4. 1) Ouverture. 2) Arie für Sopran(dors sone) aus der Oper „Figare“ von Mozart. 3) Deelamation(„das Kumme Kind, Gedicht von Gadie). 4) Rondseu brillant für Pianeforte, componirt von C. Arneld. 4) Gesang für Männerstimmen Sweiter Theil. 1) Ouvertare. 2) Lied von Reissiger und Maurisches Ständchen von Küken. Beides für Bartion. 3) Deelamation(„das Pilgerkleid", Gedicht von J. G. Seidl). 4) Gesang für Männerstimmen. Bilsts à 12% Sgr. sind in der S###penret). schen Buch= und Kunsthandlung und Abende am Singange des Saales zu haden. Der Anfang ist um 6 Uhr. (7894) Wlegen Beränderung m ines Wohnsise: beadsichtige ich, meine vier in hiesiger Stadt geyerigen Grundstücke, nämlich: 1) die in hiesiger Stadt belegene große neue, rationell eingerichtete Bierdrauerei nedst sammtlichem Inventarium, in welcher bisher die Bierdrauerei mit dem wunscheuswerthesten Adsatze detrieden worden ist, und 2) die hierseldst an dem schönsten frequentesten Theile der Hauptstraße, hinten an der durch die Stadt fließenden Geislede delegenen zwei Gerechtigkeits=Häuser, welche ihrer Lage und Geraumigkeit wegen zu jedem Geschafte oder Fabrik Betriede geeignet sind und im basten daulichen Zustande sich definden, unter der Hand zu verkaufen. Roch wird demerkt, daß außer zwei schonen Gärten sich noch einige 30 Morgen sehr gutes Land nahe vor dem Thore dabei defindet, und der großte Theil der Kaufsumme darauf stehen bleiden kann. Ich ersuche daher die geehrten resp Kauflied haber, sich deshald in frankirten Briefen an mich zu meaben. Gollte es gewünscht werden, so din ich auch nicht abgeneigt, die Bierdrauerei unter annehmbaren Bedingungen auf 6 bis 12 Jahre zu verpachten. Heiligenstadt, den 12. October 1944. Anton Bracht, Bierbrauerei=Besitzer. Für Gutsbesitzer, Oeconomen u. s. w. (7833) Ein junger Mann von guter Familie, welcher mehrere Jahre auf bedeutenden Landgutern der Umgegend die Deronomie practisch erlernte und über seine Zädigkeiten und Moralität sich aufs Genügendste ausweisen und Caution stellen kann, sucht ein andenes Engagement. Als Gratisication würde derselde sich vorläufig mit freier Staton degangen. Das Rähere auf portofreie Anfragen durch das Cemmislione Gompteir des Herrn Gr. J. Hemdsch Plag#0 11 in Köln. „(222) Zus Feier des am Mittwech den 30. Octoder stattsindenden Hudertus=Bestes, vonn ig iin Geuher und unen Bal ver. anstalten werde, ladet ergedens ein B. Topp, Gahgeber. Seudenhorst, den 21. Oetoder 1814. Die Direction. (18n) Eine Kochwaschine. ) Im 2. d. M., Hudertus= Abend, Abendessen und Ball dei g. Heeger in Dolberg. Chemische wasserdichte Gicht=Sohlen, in Schuhen und Stiefein zu tragen. (7835) Um den vielen bei mir gemachten Nachfragen zu genügen, hat der Erfinder der berühmten Gicht Socken, Herr Dr Wihl, auch die oden angeführten eden so wie die Gicht Gocken präparirten Sodlen dei mir in Depot gelegt. Wirkungen. 1) werden sie die Füße erwärmen, 2) lindernd gegen rheumatische Leiden wirken, 3) weil wasserdicht, jede Feuchtigkeit abhelten Der Preis ist 12 Sgr. p. Pear. Die Sohlen sind zum Zeichen der Echtheit mit dem geschriebenen Ramenszuge des Erfinders versehen und für Munster und Umgegend anssclleslich zu haben bei Bei M. Ou Ekont=Schauberg in Köin 18 erschienen und durch alle Buchhandlungen(zu Minster auch durch die Coppenratosche Buch= und Kuußhandlung) zu beziehen: Aufgabenbuch zum weechhen. für Elementarschulen. Herausgegeben vom Lehrervereine zu Khir. Deitte, verbesserte und vermehrte Aufl. 252 Octao=Seiten. Preis 10 Sgr. Dieses Werkchen umfaßt einen Rechnensteff der rücksichtlich der Auswahl, des Umfangs und der Stufenfolge der Aufgaden den Bedürfnissen der Stadt= und Landschulen unzweiselhaft entspricht, und der Verfasser is namentlich bei dieser neuen Auflage destredt gewesen, allen billigen Wünschen zu entsprechen. Den Stoff zur Einkleidung der Aufgaden Referte überall das offentliche Leden, und nur, wo derselde aus den Realten sich ungesucht darbet, sand er Serücksichtigung und Anwendung. Das preußische Munz, Mas= und Gewicht Gystem ist nathrisch hauptsächlich derücksichtigt. Doch ist die Gelegenheit gedeten, sich auch mit ausländischen Gystemen 2c. vertraut zu machen. Die zu diesem„Aufgabenduche“ gehörigen „ntworten“ sind eden erschienen und gedeftet zu 10 Sgr. gleichfalls durch alle Buchdanslungen in beziehen. L. Steilberg Jun. (7830) So eden erhielt ich die neueßten Leipziger Winter=Modelle in Sammet, Zughüten und Hauben, und wozu die modernen Bänder und seinen Pariser Blumen bestens empfiehlt Gertrude Leistickow, wohnhaft auf dem Alten Fischmarkt Mise.—„ 9 314. Munner, den N. Oetober 1844. (7840) Ee ist unlängs ein schwarzseidene Regenschirm stehen geblieden. Man wolle denselben gef. in der Exped. Vl. abgeben. Angekommene Fremde. Im König von Englend(Gerbaulet). Fräul. Jela Beermann a. Odnadrück 8 Verdat, Dr wed a. Bern. Engelhard, Stud. philes a. MünKer. Straeter a. Rheine. D. Werner a. Elderfeld, Pelzer a. Muhlfort, Schroeder a. Qugkenbrück, Oßdof a. Wesel, Kaufl. In Münßterschen Hofe(Carl Rölckens Nachfolger X. Beicker v. Uthmann, Oberst a. Köln. C. Becard, Pert. vom Hause Althaus. Marr, Kaufmann a. Nachen, B. Belker, Stad phllelog a. Meppen. 2. v. Symmen, Stndent. a. Halle. Im Werfalischen Hofe(Kcapp.) Zinke, Student a. Burgsteinfurt. Schmie neb#e Frau, Kaufm a. Werendorf. Mad. Fraucke nndst Fräulein Tochter a. Borghorst. In der Stadt Imper dam(Oderrecht). Herz, Partieulier a Köln. Lugenklechen nebs Jam., Dr. med a. Billerdeck. Meier, Kaufmann e. Dersten. Pei k: Ps. (7841) Vor einigen Tagen ist ein roiher Stein mit einem geschnittenen Kopfe verloren. Verjenige, welcher ihn an die Expedition d. Bl. wiederbringt, erhält eine Belohnung (7842) Es werden mehrere Capitalien zu 3 pOt. Srschisen d. D.“ gesucht. Ven ven, sagzt die (7843) Eis Unterhaus auf einer gelegenen Straße zu einem reinlichen Geschäfte wird dis zum 1. oder 15 Kovdr. zu miethen gesucht. Das Nähere zu erfragen in der Expedition dieses Blattes. Todee= Anzeige. (7944) Es hat der göttlichen Vorsehung gefallen, meinen geliebten Gatten, den vormals fürs! Münsterschen Hofkammerrath, nachherigen königlichen Domainen-Administrater zu Liesdorn, Max Friedrich Boner, im 78. Jahre seines Alters an einer Unterleidskrankheit, wohl vorbereitet durch den Empfang der heiligen Sacramente, am 18. d. g. zu sich in die Ewigkeit zu derufen. Verwandte und Freunde denachrichtige ich von diesem für mich schmerzlichen Verlust, mit der Bitte, der Geele des Berstordenen im christlichen Gebete eingedenk zu seyn. grünster, den 2. Ortober 1844. Arsule Wouer, ged. Geisberg. Literävische Anzeigen. Bei E. F. Fürst in Nordhausen ist so oden erschteuen und in allen Buchhandlungen(in Münster in der Coppenratdschen Buch= und Kunsthandlung, in Soes in der Rasseschen Buchhandlung) zu bekemmen: Asseffer a. Burgsteiafurt. Gudberg, Kaufasen Laun Bei Renne(Ludgert=Straße) Möllmann, Pastor a. Vorhelm. Bever, Decter a. Hamm. Berkemeyer nedßt Zamilie, Schenkwirth a. Tecklendurg. Reichendach, Kaufmann a. Gocheld. Stand der Course, Geldspesten u.9 Staatspapiere Sit, ven 21 Deter 1914 Anserdam k. S. 140% p. 40 7/8* „ 2 a.—„ 139%/ C. Peste f. S. 80%8 P. 90* „ 2 m. 19% p. 79½ S. Hamburg k S. 130 1/1. P 149 7/18 0 2 M 1491# 149 Seuben 2 M. 6 25% p. 6.22% C. Fr Kruthir. 1 Thl. 16 /g.9 pf. Fr.= Stucke 1„ 10..—„ Garolin 6„ 10—„ Rapp'er. 5„ 12.—„ Win k. 8.— 3. 104%0 " 2a.—„ Krostfiurt k. S. 85% 9. 85% 6. „ 2 f. 36% v 95 C. Berlia k. S.— p. 90% 6 " an.—„ * sstee###. Wrg. M* Pr. Fev'er 52h. 2013.—9s Ausl. pis. 5„ 17„„ vo# 10 flSt. 5„ 19„„ Ducat voim B„, 5.,—„ Preise von Getreide eic. anf auswärtigen gedraten. Mainz, ven 18 Dahr 1844. Meizen p. Maiter....... fl. 8. 12 k2. Kern„„„„ K 67„ Gerste„„„ 5 111„ desa„„„ K 17„ Speiz„„„ Watmet„„„ 1 60„ Roggenm.„„„„„„ 6. 50„ Rüdol v. Ohm estert.... Thie.— Da.„— Verantwortlicher Redacteur: T. Seppenrath. Expedition: Ceppenrathsche Buch= u. Kunsthendlung. Diese Beitung erichein: täglich, Montagt audge. sommen, und koster dier 2 Tdr. 10 Sgr, audwins pertefort 9 Thr. + 15 Ggr. veldjährlich Nro. 255. Dent# Mänster. Das bringt unter dem 17. Ser nung zur allgemeinen Ken selbe auch wohl dier nie werden:„Seit einiger Zei mit eigenem Fuhrwerk als dändler umder. Die Wa kauf bei sich führen,# Baumwolle, hat aber, gearbeitet ist, durch künf gutes Ansehen erhalten. mas waaren betrifft, so gewedi, sondern eingepret eine Serviette wäscht, üb ganze Geschäftsbetrieb die schung und Betrug derech selben um so sorgfältiger sich, wie die Erfahrung lei gesährlichsten jädischen## schäft angeeignet haben. Süd=Deutschland, die 371 weil sie dort dermalen ne rufen sind, auszubeuten.“ Berlin, 15. Octobsichern, deß an eine Be listischen Preßfreideit nich Staatsmänner dalten der Mißbrauch derselben nich als dieses vielleicht noch gewesen seyn mag. In übten Folgen der Artikel chen sich unsere politischen Lichtfreunde Luft machen, neue Staatsmänner sich die Handhadung der Een stimmungen zuruckzuführen Ruge'schen Jahrbücher un lodie gesungenen Lieder in braucht sich ein Minister kräftig und mit sicherer um zu kümmern, wenn e steller oder verunglückter gern weiß machen möchte sundheit halber um seine Oder wird auch nur Ein glauben, daß die preuß Declamationen von Theo# schem Gediete nicht ime nur Ein Dorf zu regiere sen! Dagegen würde es ligen Folgen seyn, wen neuerte Verschärfung der Beweis geben wollte, da sonnenen Publikums nidh vom Wadren, und Hirng zu unterscheiden. Die sei rer theoretischen Lideralis men kitzeln, aber wenn m betrachtet, so fiebt man d die Einfüdrung ihrer Fuß breit Boden gewon theil wird eden dadurch, nungslos alles Bestebend kum veranlaßt, dasselde die Folgen eines gewal tracht zu ziehen. Berlin, 16. Oet Tages ist, daß der Soyn Civildienst zu treten dest