ieser Wohlthätigkeits. ohl die Stadt in den großen Mißgeschicken wir uns der erfolgbedauern wir jedoch zu müssen, welches reins nicht überall r haben gezögert, dieschenken, und mögen sicht ganz trauen, da entlicher Verwaltung das Gerücht sich jetistung bewähren, so dovon s. 3. weitere ünste. — 11. Febr. ist die ub der Flammen geermasse am Meeressulate und Handelsht mehr. Das Feuer at ausgekommen, und den Flammen umgesen. e fürs Feuilleton erbitten er bestimmen zu können. wortlichleit des Verlegers eses Jahres, everungen r hiermit zu deme des Verkaufs in des Rentamts zu verungen zu Jen und Forsten. gierung zu Minden 156.) Kittel=) Preise. Neuß, 25. Febr. 1860. 3 16— Pfd. Z.=G.) 1 20— d. neues Gew.) 12 21— Pfund 36— 000 Pfe. u. G. 35—— 00 Pfd. 48—— Ohm 14 15— 13 6— 00 Pfund..— 28— sd. Zollgew.—— bhafter Frage steigend. igen wurden neuerdings üböl ohne Aenderung. Nr. 26. —1860.— Erscheint am Montag, Mittwoch und Sonnabend, und kostet in Brilon bei der Exped. 23 Sgr., durch die Post bezogen, portofrei 27 Sgr. 6 Pf. halbjährlich. *0 * und Amtliches Kreisblatt für die Kreise Prilon, Büren, Stadt und Amt Rüthen. Sonuabend 3. März. Inserate u. Bekannt machungen kosten erstere 6 Pf., letztere 1 Sgr. die 4spaltige Petitzeile oder deren Raum Jahrgang. Briefe und Gelder werden kranco unter der Adresse:„Sauerläudischer Anzeiger und amtliches Kreisblatt“ erbeten.— Anzeigen, welche gleichzeitig in den bei uns ebenfalls wöchentlich dreimal erscheinenden„Waldeckschen Anzeiger“ aufgenommen werden sollen, kosten für beide Blätter nur 1 Sar, a de tschsatte Bechdte der bon Ronn. Collectiv-Erklärung des katholischen Episcopates. (Nach dem Mainzer Journal.) Gegenüber von Gefahren, welche den heiligen Stuhl, den Kirchenstaat und die Rechtsordnung bedrohen, und von Unterhandlungen, welche die gemeinsamen Interessen aller Katholiken berühren, haben die Bischöfe von Belgien, Deutschland, England, Holland, Irland, Oesterreich, Schottland und der Schweiz sich zu nachstehender Erklärung vereinigt: Nach furchtbaren Erschütterungen gründete der Congreß von Wien ein Werk des Friedens, dessen segensreiche Wirkungen sich lange bewährten. Die Ereignisse des letzten Jahres haben die Mächte, welche die Vereinbarungen des wiener Congresses unterzeichneten, zu dem Entschlusse bestimmt, sich durch ihre Vertreter zu versammeln, und die Wirren von Mittel=Italien werden der Gegenstand ihrer Berathung sein. Die revolutionäre Bewegung überschritt die Gränzen eines Staates, welcher zu der katholischen Kirche und den berechtigten Interessen von ganz Europa eine eigenthümliche Beziehung hat. Seit eilfhundert Jahren steht der Nachfolger des heiligen Petrus in der Reihe der unabhängigen Fürsten. Er ist der älteste derselben. In Frieden und Gerechtigkeit wurde seine fürstliche Macht gegründet, in Frieden und Gerechtigkeit und mit der sorgsamsten Beachtung aller wahren Bedürfnisse seines Volkes wird sie geübt, und ist für die europäische Staatenordnung von unverkennbarer Wichtigkeit. Alle Fürsten, welche Katholiken zu Unterthanen haben, müssen in gleicher Weise wünschen, daß das Oberhaupt der katholischen Kirchen keinem Einflusse eines weltlichen Oberherrn unterliege. Eine Partei, welche die Verwirklichung ihrer Plane höher stellt, als das göttliche und menschliche Gesetz, hat die Gunst der Umstände benutzt, um in den Legationen das Banner der Empörung aufzuflanzen, und sucht sich über den ganzen Kirchenstaat zu verbreiten. Dies ist ein Angriff auf alle Fürsten, unter deren Scepter eine katholische Bevölkerung lebt; es ist ein Angriff auf zweihundert Millionen Katholiken, mit deren Interesse die Erhaltung des Kirchenstaates innig verflochten ist. Es ist aber auch ein Eingriff in das Völkerrecht. Die päpstliche Herrschaft steht nicht etwa nur einer Partei gegenüber, welche sich im Inneru des Kirchenstaates gebildet hat. Jedermann weiß, daß die sardinische Regiernng den Aufruhr seit Jahren vorbereitet hat, daß sie ihn unterstützt, ermuthigt und leitet, daß ein sardinischer Beamter an die Spitze desselben getreten ist, daß die Truppen der revolutionären Regierung von Toscana in das päpstliche Gebiet eingedrungen sind, um die getreuen Unterthanen Sr. Heiligkeit unter dem Drucke der siegreichen Partei zu halten. Europa wird durch das Band eines Völkerrechts umschlungen, welches auf christlicher Grundlage ruht. Nicht die Macht, sondern das Recht eines Staates soll das Entscheidende sein; die politischen Juteressen sollen die Gerechtigkeit als ein Höheres über sich erkennen. Wenn der friedliche Thron des heiligen Vaters durch solche Mittel gestürzt werden darf, so ist das Band des europäischen Völkerrechts zerrissen. Ueberdies sind die Grundsätze, auf welche die italienische Revolution sich beruft, eine Kriegserklärung, welche nicht gegen den Kirchenstaat allein geschleudert ist. Wenn die Ansprüche, die man im Namen der Nationalität erhebt, mehr gelten, als das Gesetz Gottes und die Pflichten des bürgerlichen Gehorsams, so ist über die mächtigsten Reiche Europa's das Urtheil des Zerfalles gesprochen, oder ihr unverletzter Fortbestand ist doch keine Frage des Rechtes mehr, sondern nur eine Frage der überlegenen Gewalt und des Zusammentreffens günstiger Umstände. Indem also die Unterzeichneten für das päpstliche Fürstenrecht vor Europa's Angesicht ihre Stimme erheben, vertreten sie die Sache der katholischen Kirche und der heiligsten Interessen von zweihundert Millionen; sie vertreten aber auch die Ueberzeugungen, welche allen Christen, allen Pflegekindern einer echten Bildung gemeinsam sind, die Bürgschaften der Gerechtigkeit und des Friedens, die Zukunft der Völker Europa's. Ihre Stimme wird nicht ungehört verhallen. Unterzeichnet zu Wien, Linz, Breslau 2c., im Jauuar und Februar 1860, von: Friedrich Card. Schwarzenberg, Fürst=Erzbischof von Prag, Johann Card. v. Geissel, Erzbischof von Köln, Johann Bapt. Card. Scitovsky, Fürst=Erzbischof v. Grau, Primas von Ungarn, Joseph Othm. Card. Rauscher, Fürst=Erzbischof von Wien, Georg Card. Haulik, Erzbischof von Agram, Angelus Ramazotti, Patriarch von Venedig; den Erzbischöfen von Freiburg im Breisgau, Zara, Posen und Gnesen, Erlau, Salzburg, Colocza, Udine, Armagh, Utrecht, Olmütz, Blasendorf, Görz, München=Freising, Cashel und Bamberg; den Bischöfen von Leitmeritz, Haarlem, Segna und Modrus, Trient, Dornik, Namur. Gent, Spalato und Macarsca, Lesina, und Brazza, Passau, Chioggia, Brünn, Speier, Limburg, Trier, Großwardein(gr. R.) Eperies, Sitten, Lausanne, Levant, Przemysl,(lat. R.) St. Gallen, Triest und Capodistria, Eichstädt, Münster, Rottenburg, Przemysl=Sambor und Sanok(gr. R.), Fulda, Brügge, Würzburg, Veszprim, Mainz, Diacovar, Zips, Beverlep, Newport und Menevie, Hexam, Hildesheim, Rosenau, Treviso, Großwardein(lat. R.) Neusohl, Salford, Shrewsbury, Southwark, Csanad, Stuhlweißenburg, Budweis, St. Pölten, Tarnov, Kaschau, Lüttich, Siebenbürgen, Roermond, Breda, Fünfkirchen, Linz, Stein, amanger, Breslau, Seckau, Verona, Ragusa, NeutraSzamos=Ujvar, Basel, Lugos, Veglia, Plymouth, Waterford, Concordia, Feltre und Velluno, Sebenico, Paderborn, Cattaro. Kerry, Brixen, Clifton, Padua, Raab, Cloyne, Culm, Osnabrück, Pola, Kreutz, Regensburg, Northampton, Adria, Szathmar, Augsburg, Gurk, Waitzen, Chur, Elphin, Germanicia, Castabala, Parium, Tripolis, Adras, Bethlehem, Canata und den Capitel= Verwesern des erledigten Bisthums Krakau, des erledigten Erzbisthums Lemberg(l. R.), des erledigten Bisthums Laibach.,.. Mit Witattel Dem Mainzer Journal wird weiter mitgetheilt, daß die eigenhändigen Unterschriften der Bischöfe an den heiligen Stuhl eingesandt worden sind, und daß einige Unterschriften, welche aus weiter Ferne kommen, noch erwartet werden. In den letzten Tagen sind noch folgende Unterschriften eingelaufen: von dem Cardinal Wiseman, Erzbischof von Westminster, dem Erzbischof von Trapezunt und Coadjutor von Westminster, den Bischöfen von Kilmore, Killala, Achonry, Ardagh, Nottingham, Liverpool, Roß und Killaloe. Amtliches. Bekanntmachung. Die Personen=Post von Belecke nach Brilon wird vom 1. März c. ab um 5 Uhr 45 Min. Abends hier eintreffen. Brilon, den 29. Febr. 1860 Königliche Post=Expedition Schmidt. Deutschland. Berlin, 26. Febr. Die dauernden Ausgaben des auswärtigen Ministeriums sind wieder um etwa 8000 Thlr. gestiegen, wesentlich durch Anstellung eines Legations=Secretärs bei der Bundestags=Gesandtschaft wegen des vermehrten Umfanges der Geschäfte, durch höhere Dotirung des Generals=Consulates in Bucharest und der Consulate zu Jassy und Galacz. Das GeneralConsulat für Spanien hält die Regierung fortdauernd für nützlich. — In der jüngsten Sitzung des Handelstages führte die Frage wegen Revision des Zolltarifs zu langen und lebhaften Debatten. Zuletzt wurde beschlossen: 1] die Staats=Regierung zu ersuchen, vor Ablauf des Zollvereins=Vertrages in möglichst früher Zeit die Vorstände der kaufmännischen und gewerklichen Eorporationen und Schlace beskeien Obsgaie den Kathichlen 7 achtlicher Aeußerung über die Fortdauer, Ausdehnung und Einschränkung des Zollvereins aufzufordern. Beim nächsten Handelstage würden die Gutachten, nach vorheriger Einsicht und Bearbeitung von Seiten der Zollcommission, zur öffentlichen Debatte gestellt werden. — Die vereinigte Staatsschulden=Commission, welche in gegenwärtiger Session aus dem Grafen v. ArnimBoytzenburg, dem Grafen v. Itzenplitz und Herrn Krausnick, als Mitgliedern des Herrenhauses, und den Abgeordneten Kühne(Berlin), Reimer und Grabow zusammengesetzt ist, hat ihren zehnten Jahresbericht erstattet. Die Ergebnisse der Verwaltung der Staatsschulden im Jahre 1858 wiesen eine Gesammtschuld von 241,619,185 Thlr. 10 Sgr. 4 Pf. nach, von denen 15,842,347 Thlr. unverzinsliche Schuld sind. — Die Neue Preuß. Ztg. berichtet, Preußen habe dem von Rußland gestellten Antrage einer Conferenz der fünf Großmächte wegen Italiens ohne jeden Vorbehalt zugestimmt, und es sei dem gemeinschaftlichen Antrage eine Einigung der beiden Regierungen vorangegangen. Berlin, 27. Febr. Am 22. d. M. war eine große Anzahl von amerikanischen Herren und Damen, im Ganzen etwa 70 Personen, in einer Soire bei dem amerikanischen Minister Herrn Wright versammelt, um den Jahrestag der Geburt Washingtons,„des Vaters des Landes," zu feiern. — Der seit dem 20. d. M. hier vereinigte Handelstag wird seine Berathungen am 2. k. M. schließen. Ob diese, so weit sie allgemeine und weitergreifende Invteressen berühren, von praktischem Erfolge sein werden, steht dahin, zumal die Abstimmungen hier doch keine bindende Kraft haben und der Handelstag als solcher auch nicht im Stande ist, seine Anträge und Beschlüsse direct den Staatsbehörden vorzutragen. — So eben erscheint ein Buch, daß ohne Zweifel ein bedeutendes Aufsehen erregen wird:„Briefe von Alexander von Humboldt an Varnhagen von Ense aus den Jahren 1827 bis 1858. Nebst Auszügen aus Varnhagen's Ta eblättern und Briefen von Varnhagen und Anderen an Humboldt.“ Berlin, 27. Febr. Am 22. Febr. ist der Großherzog von Toscana mit zwei Adjutanten in allerstrengstem Incognito hier eingetroffen und im Hotel de Russie abgestiegen. Am 23. hat der Großherzog einen Besuch in Sanssouci gemacht und ist am folgenden Tage nach Wien gereist. — In der heutigen Sitzung des Preußischen Handelstages stand zuerst auf der Tagesordnung: Nachahmung von Fabrikzeichen und Waaren=Etiquets. Die Kommission hat einstimmig den Antrag gestellt:„Den 269 des Strafgesetzbuches dahin abzuändern, daß Jeder, der Waaren oder Waarenverpackungen fälschlich mit dem einem Kaufmann zustehenden Fabrikzeichen oder Etiquet wissentlich bezeichnet, oder solche Veränderungen, welche schwer zu erkennen sind, anbringt, oder sich einer dem Berechtigten zustehenden Auszeichnung bedient, mit Geldbuße von 50—1000 Rthlr., im Rückfalle sechs Monat Gefängniß zu bestrafen sei. Post= und Telegraphen=Angelegenheit. Die Anträge der Kommission, den §. 10 des Postgesetzes, wonach die Post bei Naturereignissen und Zufall keinen Ersatz leistet, zu streichen, und die im§. 18 auf 6 Monate gestellte Verjährungsfrist dieser Verbindlichkeit auf zwölf Monate auszudehnen, so wie endlich den Postzwang für Pakete u. s. w., so weit der geregelte Postdienst es zuläßt, zu beschränken, werden ebenfalls angenommen. Der Antrag der Kommission:„der Staatsregierung eine Ermäßigung des Porto's anzuempfehlen; hierbei auch die Abschaffung des Bestellgeldes zu berücksichtigen, findet gleichfalls die Zustimmung der Versammlung. Ein Antrag auf Er wirken der Befugniß für die Postanstalten, die Erhebung des Wechselprotestes, so wie das Incasso der Wechsel der Nebenplätze, zu bewerkstelligen, ist von der Kommission befürwortet, event. zunächst auf das Incasso beschränkt worden. Der Antrag wird aus Gründen der Minorität verworfen. Endlich erstattet die Kommission wegen Abänderung der Concurs=Ordnung Bericht. Es liegt eine Denkschrift der Berliner Kaufmanns=Aeltesten zu Grunde. Es handelt sich um§§. 17, 128, 184, 187 und 186. Die Aniräge werden angenommen. — 27. Febr. Alle Geschäftsleute kiagen über Mangel an Absatz, wir gehen einer bösen Zeit entgegen, wenn diese allgemeine Stockung fortdauert; die großen Fabrikanten können nur noch einen Theil ihrer Arbeiter beschäftigen. — 28. Febr. Der„Indep.“ wird von hier telegraphirt, daß die Conferenz als gescheitert zu betrachten sei. Aus sicherer Quelle wird die Nachricht von dem Abschluß eines russisch=öster. Allianzvertrages für falsch erklärt. Berlin, 28. Febr. In der heutigen Sitzung des Handelstages wurden die in Bezug auf Ausdehnung der Befugnisse der Privat=Banken gestellten Anträge, Vermehrung der Zehn=Thaler=Noten und Annahme von Depositen ohne Kündigung, mit großer Majorität angenommen, eben so beschlossen, die betreffenden Ministerien um Annahme der Noten in den Staatscassen, so wie das Preußische Bank=Directorium zu ersuchen, auf Verlangen der Empfänger die Noten der Privat=Banken auszugeben und statt wie bis jetzt, nur vierzehntägige Wechsel, anch solche bis vier Wochen vor Verfall zur Deckung der bei der Preußischen Bank angesammelten Noten in Zahlung zu nehmen.— Die in Bezug auf den Eisenbahn=Verkehr gestellten Anträge, die ErsatzVerbindlichkeit bei Manco's und Nicht=Innehaltung der Lieferzeit betreffend, fanden durch den Vortrag des Commissions=Verichtes über die Anfangs dieses Monats im Handels=Ministerium stattgefundene Conferenz ihre Erledigung, indem sich der Handelstag einstimmig mit den Beschlüssen einverstanden erklärte. Eben so erklärte sich die Versammlung mit dem Commissions=Berichte einverstanden, welcher der Staatsverwaltung die Ermäßigung der Eisenbahn=Frachten für Steinkohlen und Roheisen, und die Einführung von Wechselstempel=Marken für alle Wechsel im Bereiche des Zollvereins, anfangend mit 1 Sgr. von 100 Thlrn. und darunter anempfiehlt. — In Flensburg herrscht, nach Privatbriefen aus jener Stadt, eine Art Schreckensregiment. Die Mitglieder der Ständeversammluug stehen unter PoliceiAussicht. Haussuchungen sind an der Tagesordnung. Die Briefe, welche an die Abgeordneten gerichtet sind, werden von der Behörde in Gegenwart derselben geöffnet und gelesen, und was der tyrannischen Quälereien mehr sind. Berlin. Die Deutsche Pariser Zeitung meldet: „Sicherem Vernehmen nach wird Meyerbeer in den preußischen Adelsstand erhoben werden. Veranlassung dazu gab die Absicht der würtembergischen Regierung, unserm berühmten Componisten den Adelstitel zu verleihen. Sie fragte jedoch vorher in Berlin an, ob dieses nicht unangenehm berühren würde, und ob man nicht vorzöge, Meyerbeer diese Auszeichnung selbst zu Theil werden zu lassen. In seiner Rückantwort erklärt sich das preußische Cabinet bereit, den Wünschen Würtembergs zuvor zu kommen, und unser berühmter Componist wird nun preußischer Edelmann werden.“ Berlin, 29. Febr. Es heißt, das Ministerium Hohenzollern wolle seine Demission zugeben, falls das Abgeordnetenhaus die Militärvorlagen ablehne. Bonn, 28. Fedr. Das fürstliche Beispiel, welches König Ludwig von Baiern gegeben hat ist nicht mehr vereinzelt. Ihre Königliche Hoheit die Frau Prinzessin von Preußen hat dem Ausschusse für das Arndt=Denkmal unter huldvoller Anerkennung seines patriotischen Unternehmens einen Beitrag von 20 Ducaten zugehen lassen. Aachen, 27. Febr. Vorgestern ist in einem FabrikEtablissement unserer Umgegend eine scheußliche Mordthat begangen worden. Ein Arbeiter hatte sich schon mehrmals von einem mit der Beaussichtigung betrauten Fabrik=Meister einen Verweis zugezogen. Als derselbe sich der vorgeschriebenen Ordnung dennoch nicht fügte, so erklärte ihm der Meister, wenn sich dies wiederholte, werde er es zur Anzeige bringen müssen. Es fand dabei kein Wortwechsel statt, wie denn der Aufseher als ruhiger, gewissenhafter Mann die Liebe der Arbeiter und das Vertrauen seiner Vorgesetzten im höchsten Grade besaß. Als Nachmittags der widersetzliche Arbeiter in die Fabrik kam, trat er hinter den Aufseher, setzte ihm eine Pistole, die er versteckt gehalten hatte, an den Kopf und schoß ihn nieder. Darauf ergriff er ein zweites Pistol, setzte es sich an den Mund, aber es versagte, worauf er entsprang, ohne daß die Umstehenden in ihrer Bestürzung den Versuch gemacht hätten, ihn festzuhalten. Der Mörder ein Franzose, ist noch nicht gefunden. Er hat eine eben erst geheirathete Frau zurückgelassen. Sein unglückliches Opfer ist todt. Perl, 21. Febr. Dem zu Perl an der Mosel wohnenden Zoll=Amts=Assistenten Sinner wurden am 25. Jan. gesunde Drillinge, und zwar zwei Knaben und ein Mädchen, geboren. Das Elternpaar wurde durch ein Allerhöchstes Schreiben Sr. Königl. Hoheit des Prinz=Regenten von Preußen beglückt, durch welches Se. Königl. Hoheit befahl, daß Sein Allerdurchlauchtigster Name als der eines Pathen in die Kirchenbücher eingetragen werde. Diese Kinder haben die Namen Wilhelm, Friedrich Wilhelm und Victoria in der Taufe erhalten. Aus Göding wird den Wanderer geschrieben:„Am 16. Febr. fanden hier fünf Personen den Tod durch Erstickung. Das Zimmer, in welchem sich das schreckliche Unglück ereignet, war von sechs Personen bewohnt, nämlich zwei Männern, zwei Frauen und zwei Kindern, und wurde mit Steinkohlen geheizt. Am 15. Februar hatten sich die Bewohner, nachdem sie jede Oeffnung mit Fetzen und Lappen, die überdies feucht gewesen sein sollen, verstopft, zeitig zur Ruhe begeben, da sie am Tage anstrengend gearbeitet. Am Morgen erwachte die eine Frau, die mit dem Gesichte gegen die Wand gekehrt lag, und fühlte bedeutendes Unwohlsein; sie erhob sich jedoch, ging hinaus in den Hof und reinigte ihn von Schnee, worauf sie dann zurückkehrte, um die Andern zu wecken. Sie fand vier Leichen!— nur die zweite Frau röchelte noch und lag bis gegen Abend, worauf sie verschied. Auch ein Gimpel, der im Käfig im Zimmer hing, erstickte. Leipzig. Die National=Lotterie für die deutsche Schiller=Stiftung soll bis jetzt 190,000 Loose abgesetzt haben, und rechnet man schon jetzt auf seinen Reiner= trag von 100,000 Thalern. Die Schiller=Stiftung besitzt zur Zeit ein Vermögen von etwa 70,000 Thalern, darunter Wien 23,000 Thlr., Dresden 15,000 Thlr., Weimar 10,000 Thlr.. Leipzig 4500 Thlr., Frankfurt a. M. 3500 Thlr., Berlin 3200 Thlr., München 2800 Thlr., Breslau 2200 Thlr., Köln 2000 Thlr. Kassel, 26. Febr. Man erinnert sich, daß vor einiger Zeit das ehemalige v. Hessenstein'sche Haus für unseren vermuthlichen Thronfolger, den Prinzen Friedrich Wilhelm, angekauft worden ist. Auch hat die gerichtliche Ueberschreibung auf den Namen des Prinzen bereits statt gefunden. Wie verlautet, sind jetzt Befeyle gegeben worden, das Haus in bewohnbaren Stand zu setzen, indem der Prinz beabsichtige, künftigen Sommer mit seiner Gemahlin, der Prinzessin Anna von Preußen, hier zuzubringen. Die hiesige Bevölkerung sieht der Ankunft des hohen Paares naturlich sehr hoffnungsund erwartungsvoll entgegen. München, 23. Febr. Im hiesigen Laboratorium sind täglich gegen 200 Mann mit Kugelgießen und der Anfertigung von scharfen Patronen beschäftigt, es soll davon ein Vorrath von 30 Millionen hergestellt werden. Wien, 25. Febr. Der hiesigen apostolischen Nunciatur ist in diesen Tagen eine Summe von 3000 Fl., welche fast ausschließlich von dem protestantischen Adel Mecklenburgs aufgebracht wurde, zur Weiterbeförderung nach Rom als Beisteuer für den Papst zugegangen. Aus Böhmen schreibt man über die Strenge des Winters und die dadureh erzeugte Noth. Der Schnee liegt in manchen Gegenden, zumal im Erzgebirge, so hoch, daß die Hasen die Kronen junger Baume abfressen können; die Flüsse haden drei Schuh starkes Eis, und so kommt zu der Störung des Verkehrs und Verdienstes und der sicheren Aussicht auf einen späten Frühling— da lange Zeit vergehen wird, bis die Schneeund Eismassen binwegschmelzen— noch die Furcht vor Verheerungen und Ueverschwemmung. Italien. Turin. Der sardinische Finanzminister hat seinen Bericht über die Finanzlage des Landes nebst den erforderlichen Belegstücken, auch in Betreff der Lombardei, veröffentlicht. Danach beträgt das Deficit für das ganze Jahr 1859 38,826,236 Lire, das für 1860 29,915,000 Lire, im Ganzen also 68,741,236 Lire. Die NationalAnleihe 100 Mill. reicht zu, um das Deficit zu decken und die nicht vorgesehenen dringenden außerordentlichen Ausgaben zu bestreiten. Die Kriegskosten sind bei den Ausgaben mitgerechnet und betrugen im Ganzen 88,920,887 Lire. Belgien. Brüssel, 28. Febr. Ein frecher Diebstahl ist vor einigen Tagen im Schlosse des Königs verübt worden, indem man aus dem Cabinet Sr. Majestät eine sehr künstliche Pendule, ein Geschenk der Königin Victoria, und zwei tostbare Gemälde von Verboekhoven entwandt hat. Die Uhr ist im Leihause wieder aufgefunden worden, doch hat man weder die beiden Bilder, noch den Thäter bis jetzt ermitteln können. Frankreich. Paris, 26. Febr. Der Carneval ist, dem amtlichen Berichte zufolge, in ganz Frankreich eben so wie in Paris dieses Jahr stiller verlaufen, als in den früheren Jahren. — 27. Febr. Der heutige Constitutionnel veröffentlicht eine an den französischen Botschafter in Wien gerichtete Depesche des Herrn Thouvenel vom 31. Jan. Nachdem der Minister des Auswärtigen einen geschichtlichen Rückblick auf die Versuche Frankreichs, eine Lösung der mittelitalienischen Frage herbeizuführen, geworfen und bemerkt hat, daß diese Versuche gescheitert seien und die Bewohner jener Provinzen ihre früheren Souveraine nicht mehr haben wollten, appellirt er an der versöhnlichen Geist Oesterreichs und fordert es auf, den englischen Lösungsvorschlag anzunehmen. Er fügt hinzu, wenn noch eine Aussicht auf Wiedereinsetzung der vertriebenen Fürsten vorhanden wäre, so würde Frankreich gewissenhaft darüber wachen, daß ihnen nichts genommen werde. In Bezug auf die Romagna bedauert er, daß der Papst die Lage sich habe verschlimmern lassen. Frankreich werde noch immer zu einem weniger radicalen Auskunftsmittel als der Zerstückelung des Kirchenstaates die Hand bieten jedoch unter der Bedingung, daß der Grundsatz der Nicht=Intervention beobachtet werde. Paris, 27. Febr. Heut Nachts stürmte und regnete es in Paris ohne aufhören; bei Tagesanbruch legte sich das Unwetter etwas, gegen 10 Uhr brach es aber mit erneuter Gewalt los. Seit Jahren gab es in Paris keinen solchen Sturm. Man konnte sich nur mit Mühe auf den Straßen und besonders auf den freien Plätzen bewegen. Mehrere Damen verunglückten; einige wurden niedergerissen, und viele versetzte der Wind, der sich in ihre Kleider sing, in die unangenehmste Lage. Die sonst so ruhige Seine schlug ungeheure Wellen; mehrere kleine Fahrzeuge konnten denselben nicht widerstehen und gingen unter. Viele Bäume des Tuilerieen=Gartens und der anderen öffentlichen Promenaden wurden entwurzelt; zahlreiche Schornsteine stürzten zusammen, und mehrere Orte, wie z. B. der Carrousel=Platz, waren mit Schiefersteinen bedeckt. So groß war die Gewalt des Windes, daß die Schiefersteine 2= bis 300 Fuß weit flogen. Von größeren Unglücksfällen hört man nichts; nur wurde in den Champs=Elysés ein Omnibus umgerissen. Fast alle Telegraphenstangen wurden von dem Sturme zu Boden geworfen. Mit Ausnahme der Linien von Paris=Bordeaux, Paris=London und ParisBrüssel ist der Dienst auf allen andern eingestellt worden. England. London 27. Febr. Das Reuter'sche TelegraphenBureau meldet aus Paris, daß Preußens und Rußlands Antworten auf die englischen Vorschläge GegenVorschläge enthalten, welcher einer Couferenz und später einem Congresse der Großmächte vorgelegt zu werden bestimmt sind. Thouvenel vrrspart sich seine Antwort so lange, bis er sich mit England verständigt hat. Dasselbe Bureau meldet aus Turin, daß der russische Gesandte daselbst dem Grafen Cavour über die Verantwortlichkeit Vorstellungen gemacht habe, welche Sardinien übernehmen würde, wenn es jetzt von Neuem Schritte thäte, die Einverleibung der Herzogthümer zu betreiben. Rußland. Petersburg, 22. Febr. Statistischen Nachweisen zufolge sind im Jahre 1858 in Rußland 30,274 Verbrechen 2c. begangen worden; davon waren 6118 Pferdediebstähle und 15,100 Diebstähle leichterer Art. Es wurden 26,278 Strafbare entdeckt und 21,367 Vagabunden verhaftet. Feuersbrünste fanden fast 10,000 statt, welche 43,500 Gebäude zerstörten und 22 Mill. R. Schaden machten. Türkei. Kostantinopel, 15. Febr. Die panslawistische Bewegung in der Türkei nimmt zu und es steht ein Ausbruch zu befürchten, wenn die Pforte sich weigert, in Serbien den Fürsten Michael als Milosch's Thronfolger schon jetzt anzuerkennen. Amerika Washington, 1. Febr. Ein jüdischer Rabbiner eröffnete das Haus des Kongresses der Vereinigten Staaten von Amerika durch Gebet! Es ist geschehen— heut geschah es.— Der Rabbiner Raphall von New=York fungirte heute Morgen als Geistlicher des Hauses. Diese dem großen Princip der Freiheit gemachte Concession ist ohne Beispiel in irgend einem Lande seit der Zerstörung Jerusalems durch Titus. Selbst in der Geschichte des amerikanischen Kongresses hat es, so weit wir es wissen, nie einen Fall der Art gegeben. Bei allen Kaplan=Wahlen in beiden Häusern des Kongresses, die wir seit einer langen Reihe von Jahren beobachtet haben, können wir uns nicht erinnern, daß jemals auch nur die Idee der Erwählung eines Juden für dies Amt, selbst unter den zu den Nachfolgern Jacobs gehörigen Gesetzgebern des amerikanischen Volkes, gehegt worden wäre. Landt Berlin, 26. wigte die Gesamn würfe zur Reguli gegenwärtigen ub gegen die Gesetze. Linken, die Polen von der Rechten: sätzlich gegen eine Grundsteuerbefreit richs Thaddel u. Der Handeism Haus der Re der Fahrordnung ###mäß überreicht ascheinende Denk Einwände der P## den Wünschen jer weichen nach lin wird) beziehen n Das Haus gel betreffend die Ber zen Umfang der Rheinufers, über. dahin, das Verbä ber, das s. g. Di wesentlich freies h Abänderungen ge Zu einer lebha Errichtung eines lassung. Die Co trags hauptsächli das Haus beschlos rung zur Berücks Der Etat für gelegenheiten gibt heit. Die fernern T Discussion gerebmit Sardinien. d sen; 15 Petitio werden durch Ueb Arnsberg Hohen der Prit und Geh.= M rothen Adleror verleihen. Der K. 3. Fedr. Sie w# ist es so: un Carneval gehe unserer kleinbür artig, war d# Amazonen in Mohren, Rit Hanswurst un trob; es folgte kolossalen Kla Krone, angelh melin, in ein Pagen und Lo allen Seiten gen, auf weld mentlich mehre und allerlei po gen, mit eine Gegensotz ein Menagerie mit s. w. Wir k Carnevals. Ver erkennung zu zo den zu Kölnz Tochter, Name nigst zu gratu Soest, 23. in früheren Ivielen Freund staaten der C Washington g Patrioten ein Dortmun Verhandlung mann aus Ha Zeugen(v. G. 8 Tage ausge Berken aus B Eli Samter h auf seine Verr Aus West bis zu 8 Pri Gruadsteuer schonender W tel vom 31. Jan. gen einen geschichtinkreichs, eine Löverbeizuführen, geVersuche gescheitert izen ihre früheren a, appellirt er an ind fordert es auf, inehmen. Er fügt Liedereinsetzung der ), s o w ü r d e F r a n k iß ihnen nichts geRomagna bedauert verschlimmern laszu einem weniger rstückelung des Kiriter der Bedingung, vention beobachtet türmte und regnete sesanbruch legte sich brach es aber mit gab es in Paris sich nur mit Mühe den freien Plätzen ückten; einige wurder Wind, der sich nehmste Lage. Die ire Wellen; mehrere sicht widerstehen und Tuilerieen=Gartens enaden wurden entsten zusammen, und sel=Platz, waren mit bar die Gewalt des bis 300 Fuß weit In hört man nichts: in Omnibus umgen wurden von dem Ausnahme der LiLondon und Parisrn eingestellt worden. er'sche Telegraphensreußens und RußVorschläge GegenCouferenz und spävorgelegt zu werpart sich seine Antand verständigt hat. rin, daß der russische vour über die Vert habe, welche Saris jetzt von Neuem er Herzogthümer zu istischen Nachweisen ißland 30,274 Vern waren 6118 Pferleichterer Art. Es und 21,367 Vagafanden fast 10,000 örten und 22 Mill. ie panslawistische Bend es steht ein Ausste sich weigert, in Milosch's Thronfoljüdischer Rabbiner er Vereinigten Staaist geschehen— heut ohall von New=York tlicher des Hauses. eiheit gemachte Coneinem Lande seit der 3. Selbst in der Gees hat es, so weit Art gegeben. Bei sern des Kongresses, n Jahren beobachtet ern, daß jemals auch Juden für dies Amt, in Jacobs gehörigen Volkes, gehegt worLandtagsverhandlungen. Berlin, 26. Febr.(Abgeordnetenhaus.) Es erwigte die Gesammtabstimmung über die vier Gesetzentwürse zur Regulirung der Grundsteuer. Von den 331 gegenwärtigen ubgeordneten stimmen 222 für und 9 gegen die Gesetze. Dagegen waren die Fraktionen der Linken, die Polen und ein Theil der Kat otiken, ferner von der Rechten diejenigen Abgeordneten, weche grundsätzlich gegen eine Entschädigung für die Anthebung der Grundsteuerbefreiungen sind, wie Harkort, v. Fock, Hinrichs Thaddel u. u. Der Handeisminister: Ju der letzten Session habe dis Haus der Regierung eine Petition auf Abänderung der Fahrordnung zur Berücksichtigung überwiesen. Dem##mäß überreicht er dem Hause eine demnächst gedruckt erscheinende Denkschrift, worm dargethan wird, daß die Einwände der Provinzial=ehörden unmöglich machten, den Wünschen jener Pet tion, welche sich auf ein Ausweichen nach links(währeno jetzt rechts ausgebogen wird) beziehen näher zu treten Das Haus geht zur Berathung des Gesetzentwurfs betreffend die Berg= und Hütten=Arbeiter für den gagzen Umfang der Monarchie, mit Ansschluß des linken Rheinufers, über. Die übsicht des Gesetzentwurfs geht dahin, das Verbältniß zwischen Arbeiter und Arbeitgeber, das s. g. Directicusprincip, zu lösen und als ein wesentlich freies hinzustellen; derselbe wird mit einigen Abänderungen genehmigt. Zu einer lebhaften Discussion giebt ein Antrag auf Errichtung eines Provinzial=Archivs in Posen Veranlassung. Die Commission hatte die Ablehnung des untrags hauptsächlich aus Sparsamseits=Gründen beantragt, das Haus beschloß jedoch, den Antrag der Staatsregierung zur Berücksichtigung zu überweisen. Der Etat für das Ministerium der auswärtigen Angelegenheiten gibt zu einer politischen Erörterung Geleheit. Die fernern Titel des Budgetberichtes werden ohne Discussion gerebmigt, ebenso die udditionalconvention mit Sardinien, das Gesetz wegen Ablösung der Reallasen; 15 Petitionen, das Un errichtswesen betreffend, werden durch Uebergang zur Tagesordnung erledigt. Westfalen. Arnsberg.(Pers. Chronik.) Sr. Königl. Hohen der Prinz=Regent haben geruht: dem Reg.= und Geh.= Medicinalrath Dr. v. Harthausen den roihen Adlerorden 3. Klasse mit der Schleife zu verleihen. Der K. Z. schreibt man aus Meschede, 25. Fedr. Sie werden es kaum glauben, und doch ist es so: unser kleines Städichen hat seinen Carneval gehabt: Ueberraschend, in Betracht unserer kleinbürgerlichen Verhältnisse, sogar großartig, war der am Montag arrangirte Zug. Amazonen in wallenden Kleidern, im Gefolge Mohren, Ritter, Araber, Griechen Türken, Hanswurst und Fahnenträger bildeten den Vortrob; es folgte dann der Narren=König, auf dem kolossalen Kladderadatschhaupte die schimmernde Krone, angethan mit den brillantverzierten Hermelin, in einem vierspännigen Galawagen mit Pagen und Lakaien, mit lachendem Gesichte nach allen Seiten grüßend, ein eigens gebauter Wagen, auf welchem eine Künstler=Gesellschaft, namentlich mehrere Hanswurste, gymnastische Künste und allerlei possirliches Wesen trieben, ein Wagen, mit einer ballonartigen Crinoline und als Gegensotz eine dralle schmucke Bäuerin, eine Menagerie mit einem Dreigespann von Eseln u. s. w. Wir können es uns nicht versagen, dem Carnevals-Vereine und Vorstande öffentliche Anerkennung zu zollen und Se. Hanswurstlichen Gnaden zu Köln zu dieser jungen viel versprechenden Tochter, Namens net gätt nit anders, unterthänigst zu gratuliren. Soest, 23. Febr. Auch gestern wurde, wie in früheren Jahren, im„Hotel Overweg“ von vielen Freunden der nordamerikanischen Freistaaten der Geburtstag des Generals Georg Washington gefeiert und dem Andenken dieses Patrioten ein aufrichtiges„Hoch“ ausgebracht. Dortmund, 27. Febr. Die heute fortgesetzte Verhandlung gegen den Gewerken Hrn. Hermann aus Hamm wurde nach Vernehmung dreier Zeugen(v. Großler, Thümler und Bläser) auf 8 Tage ansgesetzt, weil der Justizrath von der Berken aus Bochum wieder nicht erschienen war. Eli Samter hatte ein Krankheitsattest eingeschickt; auf seine Vernehmung wurde verzichtet. Aus Westfalen, 26. Februar. Man wird bis zu 8 Procent des Reinetrags als künftige Gruadsteuer auflegen und die bisher Eximirten schonender Weise entschädigen. Es fragt sich nun für die Grundbesitzer in Westfalen und Rheinland: Nach welchen Grundsätzen soll der Reinertrag normirt werden? Wir bezahlen bieher in Westfalen durchschnittlich 12 Prozent des Reinertrags als Grundsteuer. Hierauf fallen in manchen Gegenden zwischen 90 bie 125 pCt. der Grundsteuer als Deficitsteuer(Communesteuer). Beim mildesten Verfahren der Einschätzungs Behörden wird der Reinertrag der meisten hiesigen Besitzungen sich wenigstens um ein Drittel und, je nach Beschaffenheit der einschätzenden Behörden, um noch mehr höher stellen, da überall bedeutende Summen und Mühen auf Culturen, zumal Wiesenbau, von den westfälischen Grundbesitzern verwandt worden sind, dies sogar unter Belastung der Colnate mit nicht unerhebli chen Schulden. In so fern ist es doch gut, daß durch das v. Benda'sche Amendement eine spätere Erwägung des Procenisatzes vorbehalten worden ist. Die Entschädigung der bisher eximirten aber hat hier wenig Freunde. Wer hat uns entschädigt, als unseren Besitzungen unter Fortbestehen der zeitigen Steuern an die früheren Landesheren, Grafen, Fürsten 2c. die Staais=Grundsteuern noch obendrein auferlegt worden sind? Mag man die früheren Leistungen auch auf private Verhältnisse zurückführen wollen:(was nicht überall gelingen wird) so ändert das nichts an der Lage der Betroffenen. Diese„Renten= waren jedenfalls zugleich ihre „Steuernn. Diese Prästanda belaufen sich, nach deren Firirung, wenigstens auf vielen Colonaten, bis zu 30 Procent des gegenwärtigen Reinertrages. Ohne Rücksicht auf sie ist die preußische Grundsteuer mit Gefolge uns auferlegt; ohne daß irgend von zartei Rücksicht, von Entschädigung die Rede gewesen wäre. Man hat die Fürsten und Grafen für jedes ihrer zu verlierenHoheitsrechte entschädigt, auf den Pflichtigen die Prästanden ferner ruhen lassen, statt die Herren auch für diese Prästanden aus dem Staatssäckel zu entschädigen und den Pflichtigen eine NettoStaatesteuer aufzuerlegen nach Abolirung der Prästanden.(K. Z.) * Paderborn, 1. März. Das hiesige jüdische Waisenhaus für Rheinland=Westfalen, welches sich, unter der treuen Leitung ihrer Siifterin, Fräulein Nathan, des besten Fortgangs erfreuet, feiert am 10. d. M. sein Stiftungsfent. Dasselbe hatte im vorigen Jahre sich einer großen Theilnahme— namentlich mehrer hies. Bebörden— zu erfreuen und wird hoffentlich auch dieses Mal würdig begangen weiden. Warburg.(Pers.=Chronik). Der Rechts=Anwalt Justizroth Biermann hiers. ist an das Kreisgericht zu Halle in Westphalen versetzt. Minden, 25. Heute Morgen hat sich auf dem hier 6 Uhr ankommenden Rheinischen Personenzuge zwischen den Stationen Herford und Rehme folgender beklagenswehrter Unglücksfall ereignet: Ein Schaffner hört von seinem Platz aus ein seltsames Geräusch, als wenn eine Kette zu springen droht, er verläßt seinen Platz, geht auf dem Laufbrett außen an dem Waggon entlang, um nachzusehen, und biegt dabei den Kopf in demselben Moment zu weit nach answärts, als der Zug die Werrabrücke passirt, so daß der Kopf an dem massiven Brückengeländer augenblicklich zerschellt und der Unglückliche seinen Tod findet. Der Zug bremst sofort und bringt den Unglücklichen mit hierher, wo einer jammernden Wittwe und drei kleinen Kindern eine so schreckliche Ueberraschung harrte! Halle. Seit einigen Tagen ist unsere Stadt in großer Aufregung, da ein Beamter wegen eines mittelst Erdrosselung verübten Kindesmordes zur Untersuchung gezogen worden ist. Mittheilungen aus den Kreisen. * Brilon. Man schreibt uns aus: Gesecke, 29. Febr. Gestern Abend gegen fünf Uhr erhob sich hier ein orkanmäßiger Sturm, der bis tief in die Nacht fortwütbete. Der Sturm war so gewaltig, daß er Bäume entwurzelte und die Pfannen in Massen von den Dächern schleuderte. Seit undenklichen Zeiten soll ein so gewaltiger, Sturm hier nicht geherrscht haben. Heute lief alles nach der hiesigen Ziegelbrennerei, um Dachpfannen zu kausen,# denn es war fast kein Dach verschont geblieben. Von den umliegenden Ortschaften wurden ganze Fuder von Dachpfannen hier weg gebolt. Ja den nohegelegenen Orten Störmede und Steighausen soll in jedem ein Haus umgeweht sein. Der Sturm hat übrigens den am 27. d. Mis. in Masse herabgefallenen Schnee gänzlich weggenommen. Brilon. Die Ziehung der Schillerloose findet, nach einer Nachricht aus Dresden, am 10. November d. J. statt. — Zur Warnung für die tonzlustigen Damen möge nachstehender Fall hier Platz finden: Nürnberg, 17. Fedruar. Gestern nach Mitiernacht fühlte sich ein 17 Jahre altes Mädchen. Frl. S., auf dem Balle des„literarischen Vereins plötzlich unwohl und nach einer halben Stunde war sie eine Leiche. Der Ball wurde in Folge dieses traurigen Ereignisses sogleich geschlossen. Das Mädchen von schlanker Gestalt, soll am vorhergehenden Abend schon einen Ball mitgemacht haben. m Aus dem Ruhrthale, 1. März. Nach einer auch in diesen Blättern veröffentlichten hohen Regierungs Vorlage sollten die Kreise Arnsberg, Meschede und Brilon als zufünftige Wahlkreise mit dem Wahlorte Meschede den Kammern zur Genehmigung vorgelegt werden, eine Einrichtung, die sämmtlichen Wahlmännern des Kreises Brilon gewiß angenehm und zweckmäßig erschien. Dagegen sind, wie man aus zuverlässiger Quelle erfährt, bei den Verhandlungen der Kammern die Kreise Arnsberg, Lippstadt und Brilon mit dem Waylorte Arnsberg in Vorschlag gekommen und stände ein Durchkommen dieses Vorschlages zu erwarten. Es wäre daher an der Zeit, daß die vielen Wahlmänner der Kreisstadt Brilon eine Petition entwürfen und zur Cuculation in den ganzen Kreis versendeten, damit die hohe Regierungs=Vorlage aufrecht erhalten würde. Mit nicht minderer Freude würde auch die fürzlich beregte Petition wegen endlichen Ausbaues der Kreisstraße von Brilon über Altenbüren und Antfeld zur Mündung ins Ruhrthal an der Brücke zwischen Nuttlar und Bigge im größten Theile des Kreises die bereitwilligste Anerkennung finden, damit man doch baldigst auf kürzerm und besserm Wege nach Brilon und. darüber hinausgelangen könnte. Hallenberg, 20. Febr. In der schönen, gotbischen Pfarrkirche unserer Nachbargemeinde Zuschen ist die, von den Gebrüdern Joseph und Constantin Oestreich aus Bachrain bei Fulda angefernigte neue Orgel aufgestellt, und die Arbeit vor einigen Tagen vollendet. Das Werk hat zwei Manuale und ein Pedal, enthält 16 klingende Register, zwei Koppelzüge und die Vonihtung für noch drei Register, zwei zu den Manualen, und eines zum Pedale. Man erwartete durchaus Gediegenes und Kunstgerechtes und hat sich in den Erwartungen nicht getäuscht. Die Gebrüder Oestreich befundeten dort ihre Meisterschaft im Olgelbau vollkommen. Alle Arbeiten sind solide und dauerhaft, die Materialien in jeder Beziehung untadelhaft; namentlich ist das Holz, eichen und tannen, rein und von der vorzüglichsten Qualität. Sämmtliche Stimmen entsprechen ihrer Bezeichnung und ihrem Zwecke; keine läßt etwas zu wünschen übrig. Discant und Baß stehen in richtigem Verhältniß. Das Aeußere der Orgel hat gothische Form, und paßi zum Baustile der Kirche und zu den innern Verzierungen derselben. Kenner, die das Werk während der Aufstellung und nach der Vollendung gesehen, sprechen sich einstimmig darüber aus, daß die Hrn. Oestreich Vorzügliches geleistet haben, und daß die Orgel, abgesehen von etwaigem größeren Umsange und größerer Registerzahl anderer, in Beziehung auf Tonfülle, Harmonie, Mechanik, Material, Arbeit v. s. w. den Vergleich mit den heiten neuen Orgeln des Kreises Brilon aufnehmen kann, und wohl schwerlich von einer derselben übertcoffen werden dürfte. Noch verdient anerkennend erwähnt zu werden, daß die 40 vollberechtigten Eingesessenen der Gemeinde zu den Kosten des, für Rechnung des Kirchenfonds ausgeführten Orgeldaues, einen freiwilligen Beitrag von 1000 Thlr. geleistet haben. CO Büren, 29. Febr. Es ist unter den Schaafen in hiesiger Gegend der Milzbrand ausgebrochen, in Folge dessen viele derselben erlegen sind. Gestern Abend wüthete ein orkan= und fost erdbebenartiger Sturm, welcher ein förmliches Geheul vernehmen ließ und zahlreiche Ziegelsteine von den Dächern entführte auch stellenweise die Fensterscheiben klirrend zertrümmerte. Ein kleines Haus bei Steinhausen soll dem Vernehmen nach völlig umgeworsen sein. Auch von dem Gewitter, welches am 19. v. M. an vielen Orten Stat gehabt und in Belgien so viele Kirchen entzündet hat, hat sich in unserer Gegend der Donner vernehmen kassen.— (Der Sturm wüthete auch bier in der Nacht vom 28. auf den 29. in surchtbarer Weise; in dem Dorse Thülen wurde von demselben eine Scheune umgeworfen; das Gewitter vom 19. zeigie sich auch bei uns.— So eben geht uns eine Nachricht aus Burgsteinfurt zu, wonach dort und im üdrigen Theile des Münsterlandes, der Sturm furchtbaren Schaden angerichtet hat. Red.) Buntes. — Wegen eines Druckfehlers will eine deutsche Ständeversammlung einen Buchdrucker gerichtlich belangen. Er hat statt„Kammerhandlungen= gedruckt Jammerhandlungen. Handel und Industrie. Wechsel, welche im Auslande ausgestellt und auf einen Ort im Auslande gezogen sind, könneu, nach der Entscheidung des Herrn General= Direktors der Steuern, gleichwohl dann nicht stempelfrei bleiben, wenn darauf bemerkt ist, daß sie an einem inländischen Orte zahlbar sind. —„Weshalb rücken Sie trotz der Kälte so weit von mir fort?. fragte ein in einem großen Pelz eingehüllter Eisenbahnreisender seine schöne Nachbarin im Coupé.„Halten Sie mich für einen Wolf im Schafspelze?.—-Nein, ganz für das Gegentheil,“ entgegnete die Dame. Nr. 2 = 1860 Erscheint a tag, Mit Sonnabe kostet in B der Exped. durch die Po portofrei 2 Pf. halb e Einsendung in nächster No. aus W.(Landtagsverhandlungen Briefe in de die v Redigirt unter Verantwortlichkeit des Verleger Statt besonderer Anmeldung hiermit die ergebenste Anzeige, daß meine liebe Frau Pauline geb., Canisius. gestern von einem Knaben glücklich entbunden ist. Brilon, den 29. Februar 1860° Wilhelm Köster, 158.) Kreisrichter. Ueber das Vermögen des Wilhelm Range zu Mandern ist, in Folge abgegebener Insolvenzerklärung, der Concurs erkanntEs werden daher alle, welche aus irgend einem Rechtsgrunde Forderungen an denselben haben, hiermit aufgefordert, solche in der Tagefahrt am 26 März d. I. Vormittags 8 Uhr in Person oder durch gehörig Bevollmächtigte auf hiesigem Gerichtszimmer, bei Strafe der Ausschließung von der Concursmasse, anzumelden, gehörig zu begründen und die Beweismittel bezüglich Liquidität und Priorität ihrer Ansprüche bei Meidung des Ausschusses damit vollständig anzugeben, auch wenn sie in Urkunden bestehen, vorzulegen. In demselben Termine haben die Gläubiger einen engern Ausschluß unter sich, so wie einen Massecurator zu erwählen, widrigenfalls von den bei der Wahl sich nicht betheiligenden Gläubigern angenommen wird, daß sie den Beschlüssen der Mehrheit der Erschienenen beigetreten, und bei nicht erfolgter Wahl, dem Gericht dieselbe überlassen werden solle Dem Gemeinschuldner ist jede Disposition über sein Vermögen bei Strafe der Nichtigkeit untersagt, und wird den Schuldnein desselben jede Zahlung an denselben bei Strafe doppelter Zahlung hiermit verboten. Verpächtung der Bomaine Eithausen. Die Fürstliche Domaine Eilhausen soll vom 1ten Mai 1861 auf 12, nach Befinden auf 18 Jahre aufs Meistgebot verpachtet werden. Außer den nöthigen Gebäuden gehören dazu: Garten..... 8 Morgen 96 Ruthen, Land 620„ 120 Wiesen.... 143„ 45„ Huten... 13„ 68„ in Morgen zu 180 rheinländischen Ruthen, nebst Schäfereiund Huteberechtigung in einigen benachbarten Gemarkungen. Zur Verpachtung steht vor unterzeichneter Behörde Termin auf Donnerstag, den 12ten April d. I., Vormittags 11 Uhr an. Pachtliebhaber werden eingeladen, im Termine zu erscheinen, die Pachtbedingungen zu vernehmen und ihre Gebote abzugeben. Die Pachtbedingungen können vom 7. März d. J. ab bei unferer Registratur eingesehen, auch, gegen Vergütung der Schreibgebühr, von derselben empfangen werden. Reflectanten, deren Verhältnisse und ökonomische Qualification der unterzeichneten Behörde nicht bekannt sind, haben sich 8 Tage vor dem Termin über beides, durch Einsendung genügender Zeugnisse auszuweisen, widrigens sie nicht zum Bieten zugelassen werden können. Arolsen, am 25. Februar 1860. Fürstlich Waldeckische Regierung, Abtheilung für Domainen und Forste. Barnhagen. 161.) Moras haarstärkendes Mittel. Eau de Cologne philocome, erfunden von A. Moras& Comp. in Cöln, schützt vor frühzeitigem Grauwerden des Haares, per ½ Flasche 20 Sgr. per½ Flasche 10 Sgr. Echt zu haben bei M. Frieoländer in Brilon 162.) Die fernern Verfügungen in dieser Sache werden nur durch die Beilage zum Waldeckischen Regierungsblatt, so wie durch Anschlag an die Gerichtslade veröffentlicht. N.=Wildungen, 21. Febr. 1860. Fürstlich Wald. Kreisgericht. Abthl. I. In Vertretung Mogk. 159.) Edittalladung. Friedrich Wenzel von Eschenstruth, Sohn des Andreas, geboren den 14. Dezember 1833, ist im Jahre 1854 nach Amerika ausgewandert und aller Wahrscheinlichkeit nach daselbst Todesanzeige. Verwandten, Freunden und Bekannten die traurige Nachricht, daß unsre theure Gattin, Mutter und Schwester Amalia Sicken geb. Wegener, nach kurzem Krankenlager in Folge eines Nervenfiebers heute Morgen 11¼ Uhr, mit allen Heilsmitteln der heil. katholischen Kirche gestärkt, im nicht vollendeten 29. Lebensjahre und 11. unserer so glücklichen Ehe, sanft und selig im Herrn entschlafen ist. Es empfehlen die Seele der Dahingeschiedenen der Fürbitte christlicher Liebe, mit der Bitte um stille Theilnahme, der Gatte, vier Kinder und Brüder. Lichtenau, den 21. Februar 1860. 163.) Eichen=Verraus. Mittwoch, den 71 d. M., Morgens 10 Uhr, sollen im Antfelder Interessenten=Walde, District Eichert, 1068 Kbff. starkes Eichenholz, das sich zu Bau= und Nutzholz vorzüglich eignet, durchs Meistgebot verkauft werden. Versammlung der Kauflustigen an Ort und Stelle. Antfeld, den 1. März 1860. Im Auftrage 164.) der Förster Hogrebe. verstorben. Da nun die präsumtiven Intestaterben gebeten haben, ihnen dessen zurückgelassenes Vermögen zur Nutznießung gegen Caution zu überweisen, diese auch geleistet ist, so werden hierdurch die genannten Friedrich Wenzel oder dessen etwa vorhandenen Leibeserben aufgefordert, sich bis zum 15. Juni d. J. bei der unterzeichenten Behörde zu melden, widrigenfalls obigem Gesuche Statt gegeben wird. Oberkaufungen, am 15. Februar 1860. Kurfürstliches 160.) Der diesjährige erste Viehmarkt wird am 7. März auf dem Liboriberge hierselbst abgehalten werden. Paderborn, 27. Febr. 1860. Der Bürgermeister: Wördehoff. 166.) Der Kirchen=Vorstand hierselbst will, am 20. März c., Vormittags 10 Uhr, die Hoppecker Pastoratwiese bei der Lohmühle, welche circa 14 Morgen groß, kunstgerecht gebaut und sehr ergiebig ist, in Parzellen von 1 bis 2 preuß. Morgen, oder auch im Ganzen zum Verkaufe aussetzen. Die Wiese liegt am Hoppeckeflusse, mit gutem Gefälle, gränzt längs an die Briloner= Corbacher Straße und eignet sich sehr zu gewerblichen und Fabrik=Anlagen. Die Bedingungen sind bei mir einzusehen und die Gebote abzugeben. Brilon, den 28. Febr. 1860. Der Kirchen=Rendant: Berlin, che der Landren durch In ziefer erwachs die Frage in geln zum Sch Vertilgung möchten. De der landwirth einen Circula sen: Um de Thiere auch völkerung zu sich angelegen Verbreitung ten, nament durch Verthei und an die Erreichung d policeiliche C Diese im We nicht erforder ausreichende licher Verord ganzen Umfo wirrsamen S Zu den Vög erzielen wär Blaukehlchen Grasmücke, Pieper, Zau chen, Meisen ling, Zeisig, hopf, Schwa Fliegenschnät hals, Eulen, (Mauser oder daß der trat und Ziel geh — 28. F hatte vor sei von Ihren Prinz und und mit den huldvollst en der Mission Expedition ni Ceylon, Cal nehmen. Berlin, Handelstages lung: der A Stettin um 166.) Zu jeder Zeit werden Strohhüte % Dzum Waschen angenommen ven 167.) Geschw. Stern. Druck und Verlag von M. Friedländer in Brilon. — Myl — In über Ihr die Verbink trogenen L# eine Pflicht ersten Freu dig bin. nen, ließe untergehen! verzagen Freund in Die W Mann mit — Mei din, riefe bella die Theilnahm danken? — Dad annehmen, Albert