259 nach Annecy Bei dieser eines Tankinkwagen der zugreisen des chs weiteren Benzin verWaggon mit sten beträchtsportarbeiter se des Branrsucht. September. demnächst auf s französische die nächsten n 5=Franesn werden. agenschmerdarunter zu Nerven?— lich an Leeisennährstoff. eichlich: Dr. denn das sennährstoff! =nervenpfleaufbauend. gist führt es versagen rz= und nervöse sigkeit— ausdrücklich kervennährstoff nleeithin“. t m. Matr. kaufen. I. Wests., 8, part. Umständehalber bei neue Velourrücken 90/160 zu erk. Näh. unter 3 in d. Hauptschst. Münster. Kleiderschrank verk. Bröcker, künster i. Westf., solbeckerstr., 118, sinterhaus. Gut erh. Anzug. r. Fig., u. woll. sportsacke zu vk. Rünster, An den Rühlen Nr. 9. sast neuee Anzug ür schl. Fig. und slamm. Gasherd nit Ständer hill. u verk. Münster, kirdorfstr. 39 1 1. DrehstromElektro=Motor, abrikn., 7,5 PS., preiswert zu verzaufen. B. Webers Maschf, Horstmar, Bezirk Münster Gebr., 10 PS. DrehstromSaler m. B. A 220/380 V. Fabr. E. W. 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Femsprcer Nhr.20, Zemnsprecher Nr. 252; Warendorf: Oststraße 24 Fernsprecher Nr. bi.,; Wderne: Klchplat 8. Fernspracher Nr. 114 Krulester.,.n—„„ 10 Rpf. im Einzelverkauf R. Schrgne Ribbentrop heute noch in Kom Alle akluellen Fragen besprochen— England wird die Ergebnisse spüren Von unserem ständigen Vertreter Dr. v. L. Rom, 22. Seplember. Reichsaußenminister von Ribbentrop wird die italienische Hauptstadt am Sonnlagabend verlassen. Nach den Besprechungen am Donnerstag und am Freitag mit dem Duce und Graf Ciano war das Wochenende einem privaten Aufenthalt in Rom und Umgebung gewidmel. Den Sonnabendvormittag verbrachte der Reichsaußenminister in angestrengler Arbeit in der Billa Madama, um späler, von Außenminister Graf Clano begleifet, eine kurze Fahrt bei schönstem Sommerwetter in die Umgebung Roms nach Tivoli zu unternehmen, wo die berühmte Billa d' Este besucht Bei den deutsch=italienischen Besprechungen im Palazzo Venetia wurden alle, die Achsenmächte sierenden europäischen und außereuropäischen Fragen auf politischem wie auf militärischem Gebiet erörtert. An Einzelheiten des Gesprächsinhaltes steht jedenfalls fest— um die britische Neugier zu befriedigen— daß England früh und durchschlagend genug * die praktischen Folgerungen dieser Besprechungen am eigenen Leibe spüren wird. Der Augenblick, wann das sein wird, wird ausschließlich durch die Achse bestmmt. Sicher ist dabei, daß erstens England und sein Empire diesen von ihm gewollten Krieg bis zur völligen und endgültigen Niederlage, also bis zum totalen Sieg der Achse, auf der europäschen wie außereuropäschen, Frant haben werden. Zweitens die zukünftigen Kriegsavschnitte eine in ihrer Intensität immer stärker gesteigerte Energie sowie den Einsatz immer größerer und unwiderstehlicherer Mittel von seiten der Achse bis zum vollständigen Sieg Deutschlands und Italiens aufweisen werden. Deutsche Flieger siegen 40. Lusisieg von Masor Mölders— Vom Führer mit dem Eichenlaub zum Ritterkreuz ausgezeichner Berlin, 21. September. Masor Moelders konnte in den Lufkkämpfen, die am 20. September über Südengland stattfanden, seinen 40. Lustsieg erringen. Masor Galland erzielte am gle chen Tage seinen 36. Abschuß. Der Führer und Oberste Besehlshaber der Wehrmacht hal dem Masor Mölders anläßlich seines 40. Lustsieges das Eichenlaub zum Ritlerkrenz des Eisernen Der Jührer hat on Masor Mölders das folgende Telegramm gerichtel:„In dankbarer heldenhaften Einsatzes im Kampf für die Zukunft unseres Volkes verleihe ich Ihnen zu Ihrem 40. Luftsieg als zweilem Offizier der deutschen Wehrmacht das AMITLICHES ORGANDESGAUES WESTEALEN-NORD DERNSDAP UNDSANITLICHERBEHORDEN Sonntag, den 22. September 1940 Mirdiert B. Saltzusgr it Dengoprato: Uungu 4. 1g, So, hungen d. ui. su: Baegenschan) 25 KM momauich ensc. Buotedung, rg.1g.H ou, Leselgelh de Betzulsche Tagengenung eiaen (in Surgscont 21.25 Pot) Pestetunp tpeudern Zmmzrait tosten 15 Pof. füie Familianonzeigen 10 Kos. ür Sieldlen. nadlpücent mergent Auzeigen: Pod nn viotPonhert ui Tertanzigen: Sas um 1.50 Ke, Lel einn n be bnbun, gus ur aun Geiagen bu m. DSunn um e.g e a g. i. ge Nummer 200 Atter....„ Berlin, 21. Sepl. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: Die Lustwaffe setzle ihre Angriffe auf England fort. Vergellungsangriffe waren in erster Linie gegen London gerichtet. Besonders im Zentrum der Stadt, dicht westlich des großen Themse-Bogens, wurden verschiedene kriegswichtige Anlagen schwer beschädigt. Ueber Südostengland kam es hierbei zu einigen für uns erItaliens Offensive 5%5- 814 Von Armeekorpsgeneral Ambrogic Bollat! Vor zehn Jahren ersann und erbaute Graziani, damals Gouverneur der Cyrenaika, den 400 Klm. langen Drahtverhau längs der libysch=ägyptischen Grenze vom Meer bis südlich der Oase Saraboub. Diese Sperre war dicht genug, um ein Uebertreten der Aufständischen, e ue ae eag e eae ae ee ue Aaun Aun, aeae aen aie, Hanr aes ehaenen ues unr e een, a eeeeee chhegeehee ee eece e che werden. Ssleit äeit elc eser kriegswichtige Versorgungsbetriebe im Süden und Osten Londons sowie Flugzlätze und andere kriegzseihige Ziele in Süd, und Mittelengland an. Iu den auen, seil Tagen schweienden Brandherden kraten neue Brände Bei nächllichen Angrissen einzelner Res esce eschece ee ece 14 betische Zlugzenge wurden flieger und Flakartillerie abgeschossen. Ein eigenes Bleicheschse chie en ch e isc esie e dritses zwei Dampfer mit London soll verteidigt werden Erklärung des Oberbürgermeisters— Churchilt will die Hauptstadt vernichten Von unserem ständigen Vertreter hw Stockholm, 22. Sepiember. Lordmayor von London verkündele am Sonnabendnachmittag in einer Rundsunkansprache, London bekanntlich ebenfalls London in Schult und 2sche seizen will. Churchill und seine Genossen werden jug sicher schon beizeiten in Sicherheit bringen, abend, er habe ost genag der englschen Lustwase Aufde für de deutsche Peroghen. Her Uunterschied zwischen den beiden Komphm=auf Pinder und Kaujäden, EngWarenlägern und Vorratshäusern in Trümmern. Srattens Lastwaffe schlagt zuruck von der RAF Krankenhäuser und Wohnviertel bombardiert Erfolgreiche italienische Vergeltungsaktion Auch in Afrika von der Rom, 21. September. Der italienische Wehrmachtbericht vom Sonnabend seshse hsches als Seshe le esch. Mleute In ostafrika bal der Feind während eines für auf dem Felde zurückgelassen. Unsererseils 3 Al, seforüige Vergeltungsmaßnahme hat eine große en, Ae eun aun Aahe ee a e els che e nahe 100 Tage lang vergeblich einzudrechen versucht hatten, am 13. September die Truppen Marschall Graaes eae uid esesgene. escecl Schrifisseller dieser Tage trefsend bemerkt bat— das Genick des britischen Weltreiches, dessen Gehirn mit nonden Ghrader und den Miteimeroöiterg. Fr-SZaune 33 Stephenrs golsgenoig, denis wuich auch de Birliche ir. Wienn wir die fragen, warum vriete Se Ghgen Wenn wir also fragen, warum unsere Offe Loppten nicht früder bevp=Man mutz wisen, was ein vich, ower d.„Meres bedeutet, in einem wüstenbardiert, die sich auf der Johri,gersigesa, Haf Hie, 86. Hal zu verursachen. Der Maierialschaden ist gering. Major Werner Mölders wurde am 18. März 1913 zu Gelsenkirchen als Sohn eines Studienrates, der als Reserveoffizier 1915 im Weltkriege gefallen ist, geboren. Er besuchte bis zur Erlangung des Reifezeugnisses das Realgymnasium in Brandenburg und trat im Jahre 1931 in das Infanterie=Regiment 2 ein. 1934 wurde er zum Leutnant befördert. 1935 trat er zur Luftwaffe über und wurde 1936 zum Oberleutnant befördert. 1938 war er Angehöriger der Legion Condor in Spanien, wo er in kurzer Zeit 14 Gegner abschoß. Er war der erfolgreichste Jagdflieger der Legion und kehrte, ausgezeichnet mit dem Spanien= kreuz in Gold mit Brillanten sowie mit der Medalla de la Campana und der Medalla Militar aus Spanien in die Heimat zurück. Wegen hervorragender Leistungen als Jagdflieger erfolgte seine Beförderung zum sterium kommandiert war, zum Kommandeur einer Jagdgruppe ernannt. Tonldonl=heriees“ Per el es v. Sepenge beneng, bene, gunt, iso, de 140 De beuioze giagle Lguichin der Nach bnrchf Peischen. B s, Ge ie mich leichte se zu um Somabend London wieder Schwpekpunkitseinem Kug ürsch Im Nordatlantik torpediert Newyork, 21. September. In Dewvvort vunt g. 51460 Bhlr, ausgelangen, in Wege Frachters dem es h gemeibel werden, Voperz,. Iu gigengelnen Mendungen. den bendis Burdwogzen, PVer, Ve.sial onterache, während des Bombenregens, ob denn die Welt Stockholmer Aftonbladet vertritt die Aufter, die in Worschou., Her einig, daßz London setze schon wi glg alse Biese Släd die Churchl! lügt. Als in sen in De versiogreiche z, eg Biszich beim Höhepunit der sönben sich aucd Orduhrveoniogen, D, Zekteige heißzt in de gbgeschlagen wurden woren sie ur Bleigus Gase dech de Milehenae, Koe. transporiert werden mußten. Dricht iprgglichogeroesen, italienischen Sieg der die brtische, Behmatiagen n daum dier 7. ese e esceceecece auch mit weiteren erheblichen Kräften in der Linie von Sidi Barani Widerstand leistete. Hatten, die engli: schen Militärs angenommen, daß in diesem Beingei##, 15—20000 Mann und wenige Kraftwagen De voch eng Ersgigauscht von Menge von Flugzeugen angegriffen worden ist wie sie werden vergolten werden der„königichen“ Lutlotte— Ingenam Sie feiern bei Wisky und Tanz lieber den angerichieten Schaden darf daos Büro beine Begmse des Kolonlalministerlums an der Rioera staltl Sosciasendn isd din Berg, Lae sheshe eleh 3.i.e 14. wie die Beamter Neue ungen Ssch e. ten Hunderttausende vox. Soldaten in Massaua an Laxd gesetzt und über Gevirgspariien, die der englische General Fuller als„unübersteigbar“ bezeichnete, an die das heißt Hitze und Ghibli. Nur, wer in Nordafrika gelebt und unsere Truppen in den libyschen Feldzügen kämpfen geseheg sich von Ghibli einen Begriff Tancrua,,#er heiße Wüstenwind braust in dichten Sanowo##en heran, sticht wie mit Robeln, b- Giärungen B.g Perveniotens, Er. escheen bseshehce bis se oe e. oen auch unsere Soldaten und Schwarzhenden gewaldern auch unsere,„Sotbalen und Schwgtzheucen Kewultige Märsche voubracht, gekämpft und gesiegt. In diesem pölig vegetatgnsigsen, der vliegersicht ausgesetzten Gelände, scheint zur AufmunWie Churchill(!) Berlin, 21. Sepiember. ast en echise s e. ie see bei wieder 13 deuische Zwvilisten geisiel und er Boste agrschpr. S; Segenzhonten und bund 46 Norf gingen in Flammen auf, und murden, ebenfe, wie Veri Ovoen iu Vozcgen.“Ladere Woynzager, Lar dre Scheunen eingehig z.,ädigt. Ein Büld moßloser den schwer oder beichter venugp ucher deg sillen DörfGena. Nu von den ausgebrannten Gen:, Dtur broupye Himmes, Zerstörtes Mauerwert Häulerm rogen in den Ziergszgigten Vernichtung friedündet von der Planmäbs ernonpz; u dem 1ich tein lichen Wohnraumes in einem Day, in d einziges militärisches Ziel def Pei.9 wieger einen Frledt Eingang der Amergmegpe Ber fu g. i. Einen ganz lo dwen, Expregs, Wie Ehu terung woczt der„ian Lause von zwei Wochen zund euge iüwdig, bobe= durch Lustangrisse getötet oder verLondon aber habe 8 bis 10 Millionen wundet worden, London aber. bod, Deuischland gung Einwohner und belglich Büde Aetrzen, um denEinwoqner, und 9191%, gghre brauchen, um Lon2000 Wochen ode Pgeteltg 50 Jahie alt don auszuroten. Da Düter de. za,„Werkt der Verkaum anzunehmen, daß er ose eiches Kaeinter de Lahschl bentelsesher die Rettung ihres eigenen Lebens und Vermögens auf Kosten anderer der Verteidigung ihrer Heimat vor. das Ueberroschungergorgent hestgsstie, aesiergat onsere Trueberschutzlos raschungen! Sie Janden oarin, paß unsere Leuppen während des Ghibli vormarschierten, daß sie unvorFortsetzung auf der 2. Seite anderen Stel, issamhogite gen# en d en ,ehaunden werden konnten. in einem stillen militärisch völlig bedeutungslosen Dörschen. Weitere Köln: zum Teil nichtung Die vum Ende Vrhsepez, Hfr,#. wie Semm,g aaue urg ga die sie nur diese Kriegsverbrecher und Churchill fertigbringen, der seiner R23 den Beseth sum Aindermo=zsezischer Leusicher urbester de— Hiese unmn Verdtungen der Bigri chr.. wale der engischen Keriegeheher wächst weiler ov.: gad die deusche Custwasse, die Rärtste SPuhtegg, e, evzi,#. Lustwasfe, die Rärtste Kachen Seriamt Her zersören de Brizg aag. Petz riches Tepn arsthun un ein auhen Hanburg, Hhedelberg, Deaichsal und G/aig e. woove ,Aez, Wasagen sn Canden, den MoniGunsatsen, Bogen, geign eriangern bosen belsen. .. die deuschen Vomben hr Ziel nicht verSache sehcshe. s c Himmel ständig mit meinem Gernglas beobachtet habe, Berlin, 21. September. Lord Beaverbroek äußert zu den Verlusten der Flugzeugverluste einfach„repariert Milchmädchenrechnung des Lord Beaverbrook— So leicht geht die Sache denn doch nicht ihre Jagdflugzeuge, heute in eine, Vin,zanen sann, für die in Rede sehende Zeit p Abertagen, folgerschig bedeuten, daß durch ub. os b.g de. Aussäle der vergangenen Woche burch wenn nur ore Ausfälle der vergangenen Woche durch Ersatzleute ausgeglichen werden können. Run erst werden wir den siegesfrohen Reidugen von Lord Beaverbrook das richtige Verständnis##m: gegenbringen, nachdem wir jetzt wissen, was ein eng cher Minister für Flugzeugproduktion unter„Verlusten“ in der britischen Luftwaffe versteht. Detze Argumentelten des ergengr und sgpzisch lir oom Feind durch Beschödigung von Panzerwagen, Usshoner Hei un Drdg, P.tsit.epde Machl berech. nach Lord Beaverbrook vie rriegfuhrende sent wdwprecho, Pigzeist einer Bosse berabgemin. britischen Lustwaffe Flugzeugersatzteile, Nummer 260 22. September 1 22. September 1940 Westfälische Tageszeitung Marksteine eines Fliegerlebens Besuch bei Major Mölders, dem erfolgreichen deutschen Jagdflieger Lustwasse, Reichomerschall Söeing, des Rillerkreng des Eisernen Kreuzes:„ Oberstleuinant Orabmuun, Sommesere eines Sommendeur einer SegdVen Kriegsberichter Eugen Preß dnd..., 21. September. „Na, Kinders, Ihr seid richtige Quälgeister! Was soll ich dann noch alles erzählen, ich weiß nichts mehr!“ Das ist Major Mölders, der erfolgreichste deutsche Jagdflieger, den wir soeben in seinem Gefechtsstand auf einem Feldflughafen an der Küste besuchen. Wir sahen a ihn seit Ende Mai nicht mehr, nun wollen wir, wie sich das für wißbegierige Kriegsberichter gehört, allerhand neues und altes vom Geschwaderkommodore erfahren. Doch darin ist sich Major Mölders treu geblieben. Er redet nicht gern von sich.„Geht mal zu Oberleutnant Cl. oder zu Hauptmann H. Die können Euch allerhand erzählen!“ Aber wir kennen das schon und lassen nicht locker! Curtis geht nach unten. Hurra!!! Unser erster Abschuß! Eine große Kurbelei ist im Gange. Ruhig setze ich mich jetzt darüber. Da geht gerade die zweite Curtis von einer Me abgeschossen herunter. Das war Hauptmann O., jetzt Gruppenkommandeur in meinem Geschwader, der gerade in diesen Tagen nach seinem 20. Abschuß im Westen das Ritterkreuz erhalten hatte. Zwei Curtis wollen sich heimlich aus der„Versammlung“ entfernen! Ich sause hinterher! Die eine hat etwas gemerkt und kippt ab, aber die andere tickt unbekümmert weiter. Da bin ich schon hinter dem Feinde. Zwei Feuerstöße und brennend stürzt er ab! Das war mein erster Abschuß. Zum ersten Male in meinem Leben kam ich heftig wackelnd nach Hause. Den 40. Abschuß überschritten So sitzen wir denn ein paar Minuten bei dem Manne, dessen fliegerisches Können und überlegene Kampfweise Erfolg an Erfolg reihte. Das Spanien= kreuz in Gold mit Brillanten, die spanische Militärmedaille und die Feldzugsmedaille sind die Auszeichnungen, die Major Mölders für 14 bestätigte und einige unbestätigte Abschüsse in Spanien erhielt! Heute hat der Major insgesamt längst den 40. Abschuß überschritten. Das Eiserne Kreuz 1. und 2. Klasse, das Ritterkreuz aus der Hand des Reichsmarschalls, das Verwundetenabzeichen und das Flugzeugführerabzeichen mit Brillanten, das ihm der Reichsmarschall jüngst überreicht hat, sind die hohen Auszeichnungen, die Major Mölders für seine hervorragende persönliche Tapferkeit und vorbildliche Verbandführung im Westen erhielt. „Also, was wollt Ihr wissen? Ich habe nicht lange Zeit, und sonst wißt Ihr ja alles!“ Wir gehen aufs ganze:„„Wir bitten Herrn Major um Schilderung des 1., 25. und 40. Abschusses!" Der 25. eine Hurricane „Und der 25., Herr Masor?“—„Das war eine Hurticane bei Charleville. Mein erster Abschuß im Westen! Überhaupt, das war eine komische Kiste! Die trug nämlich belgische Farden. Ganz allein krebfte die Maschine herum und versuchte gerade einen deutschen Kampfverband anzugreisen. Der Gegner hat mich nicht gesehen vor lauter Jagdeiser. So saß ich dann piötzlich hinter ihm. Nach einem Feuerstoß fliegen, das Leitwerk und sonstige Brocken in der Gegend umher. Der Kahn sängt an zu brennen! Im letzten Augenblick steigt der Flugzeugführer aus Senkrecht stürzt die Hurricane ab. Ich sehe sie in einem Walde, einige Kilometer von Charlev'le, aufschlagen und einige Zeit später geht der Pilot mit seinem Fallschirm daneben herunter! Dieser Abschuß war einer der leichtesten, denn es hat sich offensichtlich um ein Häschen gehandelt!“ Riesenschreck, weiß aber gleich, hier kann nur eines helfen, mitten durch den Hausen Engländer durchzustoßen! Gedacht getan. Ich fliege durch, die vorderen können mich nicht mehr erreichen. Doch hinten hat einer sehr guf aufgepaßt. Er schießt aus allen Feuerspritzen und trifft. Es klackert ganz ordentlich in meiner Mühle, und ich merke sofort Treffer in der Kühlerleitung und in dem Benzintank. Nun aber los, nur schnell über Ich haue mit X=Sachen ab, daß sich die Balken diegen. Der ganze Hausen Spitfires ist hinter mir und meiner nachziehenden Rauchfahne her, aber sie können mich nicht erreichen. Gottseidank ist der Motor noch in Ordnung! Sie können mich nicht einholen. Da kommt mir mein Staffelkapitän, Oberleutnant L., zu Hilfe. Er schnappt sich den Burschen, der mich beschossen hatte. Nach wenigen Sekunden stürzt er, in eine Qualmwolke gehüllt, nach unten ab. Bald darauf erreiche ich die Küste. Das Fahrwerk geht nicht mehr heraus. Ich baue eine Bauchlandung! Als ich aus meiner sonst kaum beschädigten Mühle steige, merke ich, daß ich durch Splitter verletzt bin. Leider mußte ich dadurch 14 Tage auf der faulen Haut liegen!“ „So, nun wißt Ihr alles, was Ihr haben wollt“. Italtens Offensive gegen England Fortsetzung von der 1. Seite Oberstleutnant Sradmann, der als Angehöriger der„Legion Condor“ in Spanien Luftsiege errungen hatte, hat während des Polenfeldzuges mit Erfolg eine Zerstörergruppe geführt und an den Kämpfen im Westen als Commodore eines Zerstörergeschwaders teilgenommen. Am 18. Mai war Oberstleutnant Grabmann in einem Luftkampf westlich Douai abgeschossen und nach Fallschinnabsprung in französische Gefangenschaft geraten, aus der er sechs Tage später durch deutsche Panzerkräfte defreit wurde. Er übernahm sofort wieder die Führung seines Geschwaders, das in zahlreichen, vor allem zum Schutz von Kampfverbänden durchgeführten Einsätzen gegen England die stattliche Zahl von über 500 Luftsiegen und Zerstörungen trotz stärkster feindlicher Gegenwehr erringen konnte. Diese ruhm: reichen Waffentaten sind in erster Linie dem mitreißenden persönlichen Einsatz des Geschwadercommodores zu verdanken, der die Zahl seiner Luftsiege um mehrere abgeschossene Gegner vermehren konnte. Hauptmann Pingel hat als vorbildlicher, tapferer Kommandeur einer Jagdgruppe 15 Lustsiege trotz heftiger Gegenwehr im Luftkampfe errungen. Tapfere Flieger ausgezeichnet Berlin, 21. September. Der erste Abschuß beim ersten Luftkampf „Ihr seid gut, das habe ich doch alles 75mal erzählt! Na, kommt schon! Also der erste! Das war in Spanien! Da war ein Pulk von etwa 45 Curtis irgendwo am spanischen Himmel! Ich kam mit meiner Staffel Me's angewackelt, hatte so viel Vögel noch nie gesehen! Nur ran, dachte ich, und griff an. Ich holte mir einen von den Burschen heraus! Es war mein erster Luftkampf. ich war sehr aufgeregt und schoß zu früh. Schon im Abstand von einem Kilometer gingen meine MG's los. Da hatte der Feind aber schon etwas gemerkt, kippte ab und— oh Schreck!— auf einmal kommt er von unten und beschießt mich. Schnell ziehe ich hoch und plötzlich sind wir mitten unter den 45 feindlichen Maschinen. Schon mache ich mir Gewissensbisse, denn ein riesiger Luftkampf geht los, sind wir doch nur Einer gegen drei— das ist der 40.! „Das kann man von Ihrem 26. im Westen, also von ihrem 40. Gesamtabschuß, nicht behaupten, Herr Major!“—„Nein, wirklich nicht! Mit meinem Adjulanten fliege ich mutterseelenallein nördlich Dover und will mir mal England angucken. Da sehen wir Me's, beobachten Luftkämpfe und sehen uns das zunächst mit Ruhe an! Nachdem alle Jagdgruppen heimgeflogen sind, pintschern wir nochmals um Dover herum. Plötzlich seheich zweienglische Jäger und dahinter noch eine Maschine. Ich denke mir, die kannst du auch nicht ungerupft nach Hause fliegen lassen. Ich nehme also die drei an. Als ich herankomme, gehen die beiden äußeren Maschinen in die Kurve, der mittlere sliegt stur weiter. Ich setze mich ihm hinter den Schwanz und schieße aus 60 Meter Entfernung! Die rechte Fläche brennt sofort, dicker Qualm und Flammen schlagen aus der Maschine, die nach unten weggeht! Im Augenblick, als ich hochziehen will, sehe ich einen Hausen von 6 bis 10 Spitsires von rückDer Führer und Oberste Besehlshaber macht verlieh auf Vorschlag des Oberbesehlshabers Zusammenkunst Rust-Bottai Berlin, 21. September. hergesehene taktische Manöver ausführten und die libyschen Soldaten mit einer von den Engländern nicht für möglich gshaltenen Begeisterung unter der italienischen Trikolore kämpften. Im bevorstehenden Operationsabschnitt haben wir 200000 Engländer, Sudanesen, Australier, Neusecländer, Rhodesier und andere vor uns. Dieses vielfardige Rassengemisch, in dem auch kleine Verdände aus Palästina und anderen arabischen Ländern vertreten sind, kann nicht den festen inneren Zusammenhalt und den Kampfgeist unserer Truppen besitzen. Ein Teil der britischen Streitkräfte, besonders die Inder, die in BritischSomaliland schon beim ersten Auftauchen unserer Kolonnen die Flucht ergriffen, kämpfen überhaupt nur gezwungen. Der Suezkanal bedeutet, von den Engländern abgesehen, den gegnerischen Truppen wenig, für jeden Italiener hingegen ist seine Eroberung heißester Wunsch. England kennt die Wichtigkeit der Partie und die tödliche Gefahr, in die es durch den Verlust der ägyptischen Position geraten kann. Es wird daher alles tun, um unsern Sieg zu vereiteln. Aller Voraussicht nach wird der bevorstehende Kampf hart und erbittert sein. Sein Ausgang ist aber ebensowenig zweiselhaft wie der unseres deutschen Verbündeten gegen den Widerstand der englischen Insel. für Auf Einladung des italtenischen Ministers f# nationale Erziehung, Bottai, begibt sich der Reichsminister für Wissenschaft, Erziehung und Volksbildung, Bernhard Rust heute zu einem etwa einwöchigen Aufenthalt nach Italien. OS Noel Baker bestätigt:„Keine Wohnviertel bombardiert“ zu sechs. Aber da sehe ich schon einen Fallschirm, eine lwärts auf mich schießen.— Ich bekomme einen Die beutsche Pkglitung mursciert Die Angriffe auf London am Freitag und in der Nacht auf Samstag deutschen Flieger streiften fast die Häuser Die Newyork, 21. September. Im gleichen Maße, in dem die durch die unaufhörlichen und unaufhaltsamen Vergeltungsflüge unserer Lustwasse an Londoner militärischen Zielen verursachten Schäden anwachsen, steigert sich auch die angstvolle Streichwut der englischen Zensoren. Die gestern von Churchill ausgegebene Parole der weiler zu verschärfenden Zenfur macht sich in den vorliegenden Berichten bereits bemerkbar. So meldet die Newyork„Times“ nur in einem kurzen Telegramm, daß die deutschen Flieger weilere militärische Objekte Londons in Trümmer gelegt hätten. Uniied Preß kabelt ebenso lakonisch, die lieffliegenden deutschen Angreifer hätten am Freitag mit„höhnischer Verachtung des Flakfeuers" fast die Hausdächer gestreift und dabei ihre Bomben abgeworfen. Viele dieser Bomben hätten riesige Feuer im Herzen Londons verursacht, die lange verzweiselt von der Feuerwehr bekämpft worden seien. Zum besonderen Ziel hätten sich die deutschen Piloten in der letzten Nachl ein„vitales Eisenbahnnetz und Kraftwerke südlich der Themse" ausgesucht. In einem Stadtteil Londons seien zwei Riesenbomben mit gewaltiger Wucht niedergegangen. Aus Stockholm laufen Meldungen ein, die gleichfalls feststellen, daß die deutschen Flugzeuge niedriger als gewöhnlich geflogen seien. In einem Londoner Bericht schreibt„Stockholms Tidningen“, daß sich besonders heftige Kämpfe über Kent abgespielt hätten. Ein deutscher Angriff gegen London sei obwelchend von früher vom Nordwesten aus erfolgt und habe die britische Abwehr völlig überrascht. Weiter heißt es in dem Bericht über die Eindrücke von einer herausgegebene amtliche Bericht befleißigt sich selbstverständlich, getreu der Churchill=Anweisung, einer noch größeren Kürze. Er stellt nur fest, daß London wieder das Ziel von Luftangriffen gewesen sei und die Angriffe in der Hauptsache auf die Viertel im Osten und Süden„in der Nachbarschaft der Themse" gerichtet gewesen seien. Es seien„einige Brände entstanden und Zerstörungen an Industriebauten verursacht" worden. Der Londoner Nachrichtendienst muß den Londonern wieder bestätigen, daß sie von Sonnenuntergang bis zum Morgengrauen Fliegeralarm hatten und nicht zum Schlafen kamen. Die Bevölkerung, so meint der Nachrichtendienst weiter, habe in der Nacht wieder die Untergrundbahn als Luftschutzraum benutzt. Obschon die Regierung der Notwendigkeit gegenüber die Augen nicht verschließe, trete sie„einer Ausweitung dieser Epidemie" entgegen(!), da die Beförderung der Arbeiter durch den gestörten U=Bahn=Verkehr leide. Nach dieser kennzeichnenden Feststellung fährt der Nachrichtendienst in einer weiteren Meldung fort, daß während des Nachtangriffes„gewisse Beschädigungen“ in einem südlichen Vorort von London verursacht worden seien. Eine Bombe habe die Gas= und Wasserleitungen in einer Straße zerbrochen. Eine andere Explosivbombe habe in einer Vorstadt im Nordwesten eine weitere Wasserleitung zerstört. Melancholisch heißt es dann zum Schluß, in den ersten Morgenstunden des Sonnabend sei in London Entwarnung gegebe worden. Aber kurz nach Aufgang der Sonne sei bereits wieder das Dröhnen feindicher Motoren vernommen worden, die Von unserem ständigen Vertreter hw Stockholm, 22. September. Die in der Nacht zum Sonnabend erzielten deutschen Bombentreffer in den Royal=Albert-Docks sowie anderen Teilen der Londoner Hafenanlagen werden von den Engländern in folgender Form bestätigt, die typisch für die englische Darstellungsweise ist:„Die Angriffe konzentrierten sich hauptsächlich auf die östlichen und südlichen Stadtteile von London in der Nähe der Themse. Eine Anzahl von Bränden brach aus, wurde aber rasch lokalisiert. Schäden wurden angerichtet an Wohnhäusern und Industriebaulichkeiten.“ Nur die Kenninis des Londoner Sprachgebrauchs vermag aus den gewundenen Phrasen, in die jede amtliche englische Darsteilung gekleidet ist, heute noch annähernd herauszulesen, was eigentlich gemeint ist: Stadtteile in der Nähe der Themse sind die Hasen- und Dockanlagen, rasch lokalisierte Brände sind jene Feuersbrünste, die unseren Fliegern noch tagelang die Richtung angeben, Wohnhäuser und Industriebaulichkeiten sind die meist mit küm. merlichen proletarischen Hütten durchsetzten Fabrikviertel, in denen Werke und Vorratsanlagen dichtgedrängt nebeneinander liegen. Um so grotesker sind die Beteuerungen der„Times“, daß die deutschen Pläne im September mißglückt seien, als sie dem Versuch gegolten hätten; die englischen Vorräte und ihr Verteidigungssystem zu zerstören. Was die Verkehrs= und die allgemeinen Versorgungsschwierigkeiten betrifft, so liegen zu diesen Themen genügend neutrale Zeugnisse vor, als daß die englischen Dementis eigentlich noch viel verschleiern könnten. Uebrigens bestätigt die Ausdehnung der kommunalen Speisungen die schweren Mangelerscheinungen. „Recht beträchtliche Sachschäden auf Grund der deutschen Luftangriffe“ gräumt jedenfalls der englische Unterhausabgeordnete Noel Baker ein, der nach einee neuen Methode unter den Londoner Politikern eine „Botschaft" an Deutschland fabriziert hat zu dem Zweck, von der Fortsetzung der Angriffe mit unverschämten Drohungen„abzuraten“. Er sagt wörtlich:„Ich könnte Sie fünf Kilometer im Umkreis um mein Wohnhaus spazieren führen und Sie würden keine zerbrochene FensterscheiFe sehen.“ Er bestätigt damit, daß in den reinen Wohnvierteln, wo der Abgeordnete Baker zu wohnen scheint, keine deutchen Bomben gefallen sind. Die Wohnviertel deutscher Städte haben mit den der englischen Luftwaffe erteilten Anweisungen andere Erfahrungen gemacht. durchgeführt worden, die in einem militärischen Depot beschäftigt waren. Die Angeklagten hatten in größeren Mengen Ausrüstungsgegenstände von Angehörigen der britischen Luftwaffe, die im Kompf gefallen oder verwundet worden waren bzw. in deutsche Gefangenschaft geraten sind, verschoben. Sie wurden zu 6 Wochen bzw. 4 Monaten Zwangsarbeit verurteilt. In der Verhandlung gestanden sie, daß mehrere aktive Soldaten in diesen Diebstahl verwickelt seien. Der Leiter des Depots, ein britischer Fliegeroffizier, bestätigte diese Bekundung, weigerte sich aber, vor der Öffentlichkeit Angaben darüber zu machen, wie viele Angehörige der RAF in diese Affäre verwickelt und vor das Kriegsgericht gestellt seien. In Norwegen, Holland, Belgien und in Frankreich hausten die Soldaten der sogenannten„GentlemanNation“, wie die Wilden; sie raubten; stahlen und plünderten, was ihnen nur des Mitnehmens wert schien. Wen wundert es da noch, daß sie sich sogar an dem Eigentum gefallener oder in Gefangenschaft geratener Kameraden vergreisen? Das alte Sprichwort„Wie der Herr, so das Gescherr“ findet hier seine treffliche Bestätigung. So wie die Häuptlinge der britischen Plutokratie sich ein Großteil der Welt zusammenraubte ohne Rücksicht auf Recht und Gerechtigkeit, ohne Rücksicht auf Blut und Tränen so versucht auch der „kleine Mann“ sich rücksichtslos durch Raub und Diebstahl zu bereichern, Methoden, die alles andere als gentlemanlike sind. Besondere Ehrung Mit dem Kriegsverdienstkrenz 1. Klasse ausgezeichnet Berlin, 22. September. Der Jührer hal dem Reichsprotektor Freiherrn von Neuralh, dem Reichsverkehrsminister Dr. Dorpmüller, dem Reichswirtschaftsminister Junk, dem Staatssekretär Körner, dem Staatssekretär Kleinmann, ferner dem Reichskommissar Reichsminister Dr. Seyß=Juguart, dem Reichskommissar Gauleiter Terbeven und dem Oberpräsidenten Gauleiter Koch in Anerkennung ihrer besonderen Verdienste um die Durchführung von Kriegsaufgaben das Kriegsverdienstkrenz 1. Klasse verliehen. 12 Tote klagen Churchill an! Bieleseld, 21. Seplember. Die Jahl der Todesopfer, die das ruchlose Verbrechen der Royal Air Forre an den weltbekannten Bodelschwinghschen Heilanstalten in Belhel bei Bielefeld gefordert hat, hat sich auf 12 erhöhl, da mehrere Schwerverletzte ihren furchtbaren Wunden erlegen sind. 11 hilflose kranke Kinder und eine Krankenschwester, die ihr Leben der Pflege dieser unglücklichen Geschöpfe gewidmet hatte, sind dem von Churchill und der Londoner Mörderklique besohlenen niederträchtigen Anschlag zum Opfer gefallen. Das Blut dieser unschuldigen Opfer wird kausendfältig gerächt werden. über der Stadtmitte erschienen. Die Flakbatterien hätten Gentleman=Methoden Britische Flieger vergriffen sich am Eigentum gefallener Kameraden! Japan greist durch Schanghal, 21. September. Der englische Dampfer„Marie Moller“ wurde am Freitag in Haimen(Yangise-Delta) von einem sapanischen Kriegsschiff beschossen und von einer Granaie getroffen. Der Dampfer wurde später von den Japanern aufgebracht. Von sapanischer Seite wird erklärt, daß der Vorgang im Zusammenhang mit der über die chinesische Küste verhängten Blockade stehe. Fast 90 Millionen Reichsbevölkerung Nach der Sowjetunion der volkreichste Staat Europas Genf, 21. September. Londoner Zeilungen veröffentlichen an unauffälliger Stelle eine Meldung, nach der sich eine ganze Reihe englischer Flieger demnächst vor einem Kriegsgericht zu verantworten habe. Sie stünden unter der Anklage, sich an dem Eigentum gefallener Kameraden vergriffen zu haben. Vor einem Londoner Kriminalgericht, so heißt es in den Berichten, sei ein Prozeß gegen zwei Zivilisten Berlin, 21. September. Das Statistische Reichsamt veröffentlicht jetzt in Wirtschaft und Statistik die endgültigen Zahlen über die Wohnbevölkerung des Deutschen Reiches und seiner einzelnen Verwaltungsbezirke nach der Volkszählung vom 17. Mai 1939. In dem Reichsgebiet zur Zeit der Zählung(ohne Memelland, das erst kurz vor der Zählung eingegliedert wurde und noch nicht miterfaßt werden konnte) lebte eine Bevölkerung von 79375281 Einwohnern. Für das alte Reichsgebiet ohne Saarland, dem Gebietsstand des Reiches zur Zeit der Machtübernahme durch den Nationalsozialismus im Jahre 1933, errechnet sich nach den Ergebnissen der Zählung von 1939 eine Bevölkerungszahl von 68 474 000. Die Gebietsvergrößerung durch die Wiedervereinigung der Ostmark und des Sudetenlandes mit dem Reich und die Zunahme der Bevölkerungszahl während der vergangenen sieben Jahre spiegelt den machtvollen Aufstieg des Reiches wider, der sich nach der Zählung durch die Wiedereingliederung Danzigs, der neuen Ostgebiete und EupenMalmedy fortgesetzt hat. Rechnet man die Bevölkerung auch dieser Gebiete und des Memellandes hinzu, so ergibt sich für das Deutsche Reich eine Einwohnerzahl von rund 89634000. Mit dem Protektorat, das rund 7·Millionen Einwohner hat und zum Gebiet des Großdeutschen Reiches gehört, beträgt die Bevölkerung fast 97 Millionen. Das Deutsche Reich ist nach der Sowjetunion(rund 150 Millionen Einwohner im europäischen Teil) der volkreichste Staat Europas. Erst im weiten Abstand folgen Großbritannien mit Nordirland(rund 47,5 Millionen), Italien(444 Millionen), Frankreich(42 Millionen) und Spanien(25 Millionen). Ein Fünftel der etwa 530 Millionen Menschen umfassenden Bevölkerung Gesamteuropas und fast ein Drittel der Bevölkerung Europas ohne die Sowjetunion und Großbritannien lebt im unmittelbaren Machtbereich des Großdeutschen Reiches, zu dem auch das Generalgouvernement mit seinen 10,6 Millionen Menschen zu rechnen ist. ROMAN VON HANSRICHTER (29. Fortsetzung.) Endlich erscheint Karla. Rolf und Elena bekommen eine Hand, Karla murmelt ein paar Worte, die ein Glückwunsch sein sollen, und führt eine Unterhaltung, in der sie deutsch fühlen läßt, daß sie auf allzu nahe verwandtschaftliche Beziehungen keinen Wert legt. Daß draußen im Auto ein Koffer neben dem Dryver liegt, übersieht sie. Robert Falk ist verlegen und bekommt einen roten Kopf. Als Elena deutlich wird und davon spricht, sie wollten vielleicht eine Woche hier am Kilimandscharo bleiben, und als Karla ihr daraufhin Moschi empfiehlt, höchstens noch Marangu, möchte er am liebsten aufbrechen..„ mahns ihn—.. Aber ein Blick seiner Frau maynt iyn, und er geht auf geschäftliche Fragen über. Aber hier hat Robert Falk noch weniger. Erfolg. Mutarara— Karla spricht nie von sich, sondern immer nur von der Pflanzung— hat seine festen Geschäftsverbindungen in jeder Beziehung. Maschinen, wenn sie gebraucht werden, bezieht die Pflanzung aus Deutschland. und auch der Zwischenhändler in Moschi ist Deutscher. „Wir sind auch Deutsche“, sagt Elena. „So.“ Jetzt begreift Elena endlich die Abweisung und versucht, sie zu parieren.„Wir erwarten noch Nachricht von Papa“, lügt sie.„Papa hat ein paar große Sachen für Robert; es ist möglich, daß wir drüben in Nairobi „Nairobi wird Ihnen bestimmt gut gefallen“, sagt Karla.„Es soll sehr viel Leben dort sein.“ „Sie kennen Nairobi?“ Damit ist der Besuch beendet, und das Ehepaar fährt nach Nairobi. Was weiter aus ihm wird, entzieht sich Karlas Kenntnis, sie hört nicht viel mehr von den Falks — genauer gesagt, gar nichts mehr. Und im Drang der Alltäglichkeiten vergißt sie den Eindruck rasch, und sie hat daher auch keinen Grund, über den Besuch etwas an Gerty nach Miumdi zu erwähnen. Nach Flensburg schreibt sie, daß eine Hilfe von ihrer Seite aus wohl nicht mehr nötig sei; der junge Robert Falk habe in eine Firma in Tanga eingeheiratet, und es scheine ihm gut zu gehen. Weil auch von der anderen Seite flicht mehr darauf eingegangen wird, ist der Fall für Karle erledigt. Im Januar des Jahres 1938 hat Oskar Wellner endlich sein langersehntes Ziel erreicht. Die neue Schule ist fertiggestellt worden und soll nun in Betrieb genommen werden. Gerty hat noch in dem alten Hause in Mtumbi ihre Reifeprüfung bestanden und ist seit einem halben Jahr in Mutarara. Das Verhältnis zwischen Mutter und Tochter ist gut, Wellner hat das Seine getan, um Gerty die Art der Mutter verstehen zu lehren. Aber es ist doch immer so, daß Gerty, wenn ihr etwas nicht ganz begreiflich ist, sich die Worte ihres Lehrers vor Augen halten muß. Und auf der anderen Seite spürt auch Karla, daß ihr Kind nicht ganz heimisch bei ihr werden kann. Karla ist nicht rückständig, sie billigt ihrer Tochter die Handlungen eines erwachsenen Menschen zu, der Gerty— sie ist jetzt fast achtzehn Jahre alt, und ein Mädchen von achtzehn Jahren in den Tropen ist reiser als ein gleichaltriges in dem kühlen Norden— auch ist. Und sie gibt sich große Mühe, nicht nur Mutter, sondern auch Freundin ihrer Tochter zu sein. Jede Mutter möchte das, aber nicht jeder gelingt es. Karla selber ist jetzt vierzig, und die Jahre des Alleinseins haben sie müde gemacht. Sie sehnt sich nach etwas, das sie nicht kennt und das sie allgemein mit dem Begriff Ruhe umreißt. Und sie weiß, daß die Zeit dafür noch nicht gekommen ist. Die Frage, ob die Zeit überhaupt einmal kommen wird, quält sie. Und die Frage, was mit Gerty geschehen soll. Großmutter Gertrud hat einen klugen und überlegten Brief geschrieben. „Wir leben wieder in einem geordneten Deutschland“ schreibt sie. Und in einem Deutschland dazu, daß den jungen Menschen zu seinem Recht kommen läßt. Eine Europäerin, mag sie nun in Afrika geboren und aufgewachsen sein oder nicht, darf die Verbindung zu ihrer Heimat nicht verlieren. Ich würde mich sehr freuen, wenn Du mir meine Enkelin auf ein Jahr schicktest, und din nicht egoistisch genug, um sie etwa als meine Gesellschafterin haben zu wollen. Aber sie soll einmal itwas anderes sehen als nur Usambara und Moschi. Sie kann hier etwas lernen, ein Heim besuchen— oder studieren. Sie soll mit jungen Menschen zusammenkommen, die ihr unser neues Deutschland nahebringen. Kurz und gut, sie soll ihren Horizont weiten. Ich habe Dich gern nach Afrika zurückgehen lassen, und ich freue mich, daß du das Erde Deines Vaters angetreten hast. Gerty soll auch zurückkehren. Wir haben, das wissen wir jetzt besser als früher, nicht nur Rechte, wir haben auch Pflichten. Und Menschen wie wir, die nun schon in der dritten Generation auf afrikanischen Boden leben, dürfen den nicht aufgeben. Das wird Gerty, daran glaube ich fest, auch schon wissen.“ Karla hat den Brief gelesen und ihn in ihren Schreibtisch eingeschlossen. Über das Wort Pflicht hat sie bitter gelächelt. Sie hat ihren Posten nicht verlassen, sie hat ihn ausgefüllt, sie ist für ihre Bekannten der Inbegriff des Wortes Pflicht geworden. Aber wem hat sie damit genützt? Gerty? Das wird sich noch erweisen müssen. Soll Gerty in Europa den Mann kennenlernen, den sie dann mit heimbringt— der Versuch ist einmal mißglückt. Soll sie etwa als Einzelgängerin Mutarara bewirtschaften? Karla kommt zu dem Entschluß, daß Gerty einmal frei wählen soll, wo ihre Aufgabe liegen wird, und daß sie niemals die Sklavin Mutararas werden soll. Sie spricht mit Gerty über den Vorschlag der Großmutter und schiebt die Stellungnahme dazu zugleich hinaus. Eine andere Anfrage nimmt ihr auch die augenblickliche Entscheidung ab. Oskar Wellner brauchte eine junge Hausmutter für die eine Abteilung seiner neuen Schule. Er wünscht sich einen jungen Menschen dafür, der mit jungen Menschen jung sein kann. Seine Schwägerin, die bisher den Posten ausgefüllt hat, möchte entlastet sein. In dem neuen Schulhaus mit seinen vielen Räumen und mit dem großen Garten warten ja auch viel größere Aufgaben auf alle als in Mtumbi. „Wenn Deine Mutter Dich entbehren kann“, schreibt er an Gerty.„Und wenn es vorläufig nur für ein haldes Jahr ist, dann komm!“ Karla braucht nach der Antwort ihrer Tochter nicht zu fragen, die kann sie ihr in den Augen ablesen.„Also geh noch einmal nach Lushoto“, sagt sie.„Die Reise nach Deutschland läuft dir ja nicht davon.“ So tritt Gerty die Fahrt an. Natürlich hat sie sich angemeldet, und schon lange, ehe der Zug einläuft, steht sie am Fenster ihres Abteils und sieht auf das Gebirge hin. Sie freut sich auf alles, auf Wellner, auf das neue Haus auf ihren Wirkungskreis, aber sie macht sich doch zugleich Vorwürfe, daß sie die Mutter allein gelassen hat. Denn auch Gerty ist wacher geworden, und mancher Tonfall der Mutter hat sie aufhorchen lassen. Ein paar Monate noch, dann— denkt sie. In Mode auf dem Bahnsteig sieht sie sich vergeblich nach Wellner oder nach irgendeinem Menschen aus Lushoto um. Nur ein einziges Auto steht draußen, ein Vorbody, und ein junger Mann verlädt mit Hilfe eines Boys Kisten, die er aus einem Schuppen herausschleppt. Hier in Afrika darf man die Dinge nicht an sich herankommen lassen. Gerty geht kurz entschlossen auf den jungen Mann zu— daß er recht manierlich aussieht, hat sie längst bemerkt— und fragt ihn, ob er vielleicht hinauf ins Gebirge führe. „Ja“, sagt der.„Wollen Sie mitfahren?“ „Ich will nach Lushoto, und ich habe da drüben ein paar Koffer. Was soll die Fahrt kosten?“ Der junge Mann, er mag ein paar Jahre älter als Gerty sein, lacht.„Gefälligkeitsfuhren sind kostenlos.“ „Ja, wohnen Sie denn oben?“ „Natürlich.“ Zwischen Gertys Augenbrauen steht eine scharfe Falte, die sie immer zieht, wenn sie über etwas nachdenkt. „Ich kenne Sie aber gar nicht.“ „Kennen Sie denn alle Leute in Loshoto?“ „So ziemlich.“ „Aber ich kenne Sie auch nicht.“ Frecher Kerl. Gerty denkt nicht daran, ihren Namen zu nennen.„Ich will in die Schule von Dr. Wellner." „Sieh an“, lacht er,„Schulmädel.“ „Nein, beinahe Lehrerin.“ „Aha“, macht er. Und dann:„Ja, wenn Sie in der letzten Zeit nicht oben waren, dann können Sie mich auch nicht kennen. Ich habe ein Geschäft im Ort. Frachtverkehr zwischen Mombo und Lushoto, Personenverkehr, wenn's gerade so trifft, und außerdem Andenken und afrikanische Kuriositäten. Für Amerikaner.“ „Wenn Sie alle Personenfahrten umsonst machen, werden Sie auf keinen grünen Zweig kommen", tadelt sie ihn. Und als der Boy ihre Koffer aufgeladen hat, nimmt sie neben dem jungen Mann Platz.„So, wir können losfahren.“ „Einen Moment“, sagt er.„Wir haben noch einen Fahrgast, der auch nie etwas bezahlen will.“ Er pfeift, und in langen Sätzen kommt ein schwarzer Setter heran und springt in den Wagen.„Das ist Hasso“, stellt er vor.„Du kannst unserem Fahrgast die Pfote geben, Hasse.“ Der Hund hebt gehorsam die Pfote und sieht Gerto aus seinen dunklen Augen groß an. „Du bist ja sehr verwöhnt, Hasso“, lacht Gerty.„Und scheinbar auch ziemlich eingebildet.“ „Er weiß ganz gut, daß er der schönste Hund in Lushoto ist.“ „Das werden wir noch feststellen.“ „Bitte, Hasso steht jederzeit gern zu einem Vergleich er Baittone:e u# Die Fahrt verläuft ausnehmeno vergnugr. Der Fahrer erzählt von seinen Kunden, von dem Laden, von den Amerikanerinnen, die immer wissen wollen, ob die Sachen auch echt sind, von Hasso und von seinen Erlebnissen mit den Shensikötern, und ehe Gerty es sich versieht, sind sie oden und halten vor der Schule. hialienische U.Bootser Verlag: Westlällsche Tageszeilung G. m. b. H., Münster(Westl.). Verlagsleiter: Erieh Frintrop(z. 2t. Im Felde). 4. V. Arthur Pelsch. Hauptschriftleiter: Dr. Anion Eickhol!(z. 21. im Felde): Stellvertreter Karl Kuhl. Verantwortliche Schriftleiter: Politik: Karl Kuhl: Politische Nachrichten und Vermischtes: Dr. Eugen Wagner: Bewegung und Provinz: Max Hlemisch(z. 2t. imh Feide). 1. V August Hollwes: Volkstum, Kunst und Unterhaltung: Wilhelm Vernekohl, Stadtanzeiger: Peler Jurascheck: Kommunalpolitik: Otto Peller (z. Zt. Im Felde): Sport: Allred Strobel(z. 2t. im Felde). I. V. Peter Jurascheck: Bezirksausgabeh und Bildberichterstattung: Clemens Hülsbusch: Anzeigenleiter: Horet Entere (z. Zt. Wehrmacht). I. V. Hans Wolfmaler. Sämtlich in Münster. Druck: Aschendorffache Buchdruckerei. Von unserem E. Der italienische Wehr: letzten Tagen mehrfach n Unterseeboote außerhalb d Meer wurde aus einem ei Tanker durch ein italien schossen. In Lissabon tra Dampfers„St. Agnes“. westafrikenischen Küste im italienischen Unterseeboot schützfeuer vernichtet word Bericht des Hauptquartiel die Heimkehr von zwei i dem Aklantik. die dort fe sammen 45000 BRT bi Die englischen Bewad Gibraltar bilden kein H Unterseeboote, wenn sie im Atlantischen Ozeanzu führen Vor kurzem: DJachzerstörer in der Gi ben. Er zeigte sich allzu schen Unterseeboot eine Kommandant es sich nich Zerstörer mit einem Te Hzeans zu befördern. man abfällige Bemerku #+ einigen Jahren den Ba ßem Fahrbereich begann „Sie müssen mich einmal in meinem Laden besuchen", ruft er ihr noch zu, als die Koffer schon unten sind. Gerty wird noch einmal rasch ganz Würde.„Ich weiß ja nicht einmal, wer Sie sind. Oder soll ich nach Herrn Hasso fragen?" „Nein, fragen Sie lieber nach Bob Falk, leichter Name, nicht zu vergessen.“ „Und ich bin Gerty Enken", erwidert sie. Aber weil er gerade wieder auf den Anlasser tritt, hat er nur ihren Vornamen verstanden. „Also schön, Fräulein Gerty“, ruft er. Auf Wiedersehen!“ Dann sind Herr, Hund und Wagen verschwunden. Am nächsten Tage hat Gerty Zeit, sich den Andenkenladen ihres neuen Bekannten anzusehen. Er liegt an der Hauptstraße und hat zwei geschickt ausgestattete Fenster, in denen Kangas, wie sie die Negerinnen tragen, geschnitzte Figuren, Assegais, Massaispeere mit breiten Messern und andere Waffen und Schmuckstücke liegen. Als Gerty eintritt, schlägt eine Elefantenglocke— Gerty kennt sie und besitzt selbst solch ein Stück, das ihr der Vater einmal aus Sansibar mitgebracht hat— mit tiefdunklem Ton an. Gleich darauf geht eine Tür in der hinteren Ecke des Ladens auf, und der Besitzer erscheint. „Es ist nett, daß Sie Wort halten, Fräulein Gerty“, begrüßt er sie.„Hasso wird die Ehre ebenfalls zu schätzen wissen.“ Hasso hat die halb wieder zugefallene Tür mit der Schnauze aufgestoßen und stürmt jachernd herein. Springt sofort an Gerty hoch und bringt mit der wedelnden Rute alle Ausstellungsstücke in Gefahr. Gerty wehrt ihn lachend ab, und Bob Falk hilft ihr. „Benimm dich, tu so, als ob du ein wohlerzogener Hund wärst“, tadelt er.„Das ist er nämlich ganz und gar nicht. Aber er hat eben zu wenig Bewegung.“ „Nehmen Sie ihn denn nicht mit?“ „Doch, aber meist fahren wir, und wenn wir bei unseren Lieferanten sind, muß er im Wagen bleiben, sonst zerreißen ihm die Shensiköter das Fell.“ „Wer sind denn Ihre Lieferanten?“ „Ach, alles, was hier so herumkraucht. Das meiste schnitzen mir die Reger. Hier, sehen Sie den Kopf— hat doch Linie? Habe ich auf dem Makondeplateau erstanden. Und hier, die Massaidame hat natürlich längst neue Ringe; von den Dingern hatte sie ein gutes Dutzend um den Hals hängen.“ Gerty bewundert alles gebührend, und dann muß sie Platz nehmen, und der Voy bringt Kaffee. „Wie haben Sie denn den so schnell auftreiden können?“ wundert sich das Mädchen. Gortsetzung folgts Der Reic Auzeichn: Von Kriegsber! d Gemächlich bumme maschinen, die erst g# Bombenlast abgeworfe kleinen belgischen Stä künften oder sind gerFahrt in die nahe E plötzlich das Telephon geben? Denn Einsatz zu erwarten. Erlaub ist es Ernst? Spaß! Staffelkapitäns war es doch wohl stimmer Kameraden, alles marschall ist auf der werden noch Kamera rissen als gehoben. 1 als der Wagen schon die letzten Maschinen das Auto des Reich kurze Meldung, und der erfolgreiche I Schöpfer der besten marschall des Großde an das Bodenperso anzügen, so wie si stehen sie vor ihrem aus den Augen der besonders, daß der welch hohem Maße der Erfolg der Eir Staffelweise haben Kampfgeschwaders: nommen. Die Ane 23 sss 5 kei ka im de M B6 197 8 54 * Nummer 260 160 n und 91. ern nicht der itcaben wir euseclänielfardige aus Paeten sind, und den der briBritisch= erer Ko1 nur genaländern für, jeden Wunsch. und die der ägypalles tun, sicht nach tiert sein. st wie der Adersand sezeichge! stember. errn von Dorpuk, dem Klein inister Dr. Gauleiter iter Koch le um die enerdlensh= an! lember. hlose Verlibekannten bei Bieleda mehrere elegen sind. enschwester, Geschöpfe der Lonen Anschlag mschznidigen vsember. er“ wurde von einem ier Granate den Japader Vore chinesische ung Bevöskerung tunion(rund n Teil) der ten Abstand d 47.5 Milich(42 MilFünftel der Bevölkerung Bevölkerung roßbritannien Broßdeutschen rnement mit en ist. ter(Westl.). V. Arihur (2. 21 im che Schriftund Verrovinz: Mar ves: Volkskohl, StadtOtle Pefler im Felde). Bildbericht: loret Enters Sämtlich in besuchen", en sind. irde:„Ich soll ich nach salk., leichter Aber weil er nur ihren Auf Wiederzmunden. n AndenkenEr liegt an stattete Fennnen tragen, mit breiten stücke liegen. scke— Gerty das ihr der — mit tiefTür in der itzer erscheint. ulein Gerty“, Is zu schätzen Tür mit der ernd herein. der wedelnFalt hilft ihr. zogener Hund sanz und gar nn wir bei unsen bleiben, sonst hi. Das meiste sie den Kopf— kondeplateau ernatürlich längst In gutes Dutzend id dann muß sie er. dues austreiten 22. September 1940 Westfälische Tageszeitung AcnechrP— und in Hana Handelskrieg in den ozeanischen weuen— Auch die Aohe Westen— Auch die 50 alten USA-Zersibter Besde sbcndte u un Aun un ue. Uümnr eht eh un Von unserem E. G.-Marine-Mitarbeiter Beschisen schen Ailse n. Schae ier Khoeit un dun Gerschr de Lauzsiganter diu Keilenisen Beigne benen Ccnd Sier erseif aecen lenur on ur salsenischen Zerster mit einen Torpeobosoob, gu.en erie.5e dzeans zu befördern. In der englischen Presse hate man abfällige Bemerkungen gemacht, als Italien vor Eno Henn Die Kalenschd Kriegomarine hat gezeigt, schedene Blohen, berseg. Wse Besger sei de. Kanpelini“Klasse erwöhnt, ag, 1938 gebaut Poxoz., ug handelt sich um Untersecoooie von 951 Tonnen, die mi acht Torpedorohren, zwei 10=Zentimeter=Geschützen und vier Maschinengewehren zur Lustadwehr bemgsig, bnd. Noch größeren Fahrbereich hat die„Calvi“ 1331 Tonnen, die ganz ähnlich bewaffnet ist, bei de aber das Geschitzkalber auf 12 Sgtalsenischzen Hiegen. I.Boote vom Ther Torpedorohre auf i4 vernehrt worsen. Verschedou, Vrsger, Nder 14o Besem erich. beil se um sechnusch sehr hogwen de daun: geschulen Besatzungen, de sch m. gehrniz heröhrsthoßen. Das erfolgreiche Wirken der irauienischen unterseeboote außerhalb des Mittelmeeres ergänzt nicht nur die Arbeit der deutschen Unterseeboote, Schnelldoote und em Fahrbereich begann, die in der Der Reichsmarschall bei seinen Fliegern Auszeichnung der Tapferen— Anerkennung des rücksictslosen Einsatzes Gaten Stolz aus, und die kurze Erläuterung de tigten Stogg aus, und bie kürgg gziauterung per bevorOestsezten Einläten gegen England. Ihr werdet Eure den letzten Einsaßen gepen, England. Ihr werdet Plch auch veiterhin eruenr, zied wendet sich der arschal, stag nach der Jech Jez.Fendzüge, 37. Von Kriegsberichter Max Hiemisch dnb, 21. September(PK) Gemächlig bummeln die piezaebzungen der Kampf. siesgen Leigschen Stäicheag, ge de Snd gter Pr oaz ege, künsten oder sind, gerade damit beschöftigt, P6 Für. ese Fahrt in die nahe Stadt vorzuvereite sthon Wichtigez 50 Feindflüge sind heute schon keine Selien Staffelkapitäns war deutlich zu erkennen. Also muß Kameraden, alls raus aus den Ltws., der Reichsuie der Pggaschinenbesatzungen antreien, da sährt schon des find. 20. 30. der eisgreche Seisgesge der Gosten Sieg und Bieden vrtibst. tüirzen, die bre Vondenlast abwarten babez in iet. Und nun glitzert über manchem Verwundetenabzeichen das Eiserne Kreuz g,Ao Reichsmarschall seine Kampflieger.„Hei, Herr Reichsim Kampf gegen England einsetzen, bis der ehzerne Klang den Ozeanen zu unierftühen. Als setzt emes der stallenl. an ds en. SGage voen 1.lo Tonen Lobseshigel ung der Hironsport von den kranschen öseidern an Perischen Golf durchführt. Dr=gpstesriegere, Ppaur4ko dle ste Tanes durch emn stallensches U.Bot an der afrika. lisy Fame durch ein italienisches U=Boot an der aut nischen Westküste bekannt wurde, konnte der deutsche Wehrmachtbericht die Versenkung des Tankers Commander“ von der gleichen Reederei an der afrikanischen Ostküste melden. Er war im Indischen Ozea einem deutschen Handelsstörer zum Opfer gefallen, der den bewaffneten britischen Tanker aufbrachte und verGenau wie die beiden Achsenmächte in der Außenpolitik zusammenwirken, so greift auch ihre Kriegfüyung vein-Biostade beschränt sich asso nicht aul den seanshen Beien durch den Heandelsteg, dericher und stalenscher Untersebogte und Donssinen gen necht scher. Gosgand i Gonrise, se sia ser ine Selg belskriegeföhrung der Achsenmächle in überseischen Gewässern hat die britische Admiralität dazu gezwungen. das Geleitzugwesen immer weiter auszudehnen. Damit eschlh d. ece be ceche che land genötigt gewesen, die Konvois einzuführen. Angesichts dieser vielfältigen Anforderungen an die britische von acht britischen Kolonial= den sind, nur wie eim Troosen auf einen heißen Sein wirken. Daß die britische Admiralität in serviler Unterkann weder De der Ihre„ichzuns pies gu., Gg. ap gen seeboote erschrecken. Ihre Wirtung wiro den Bruen immer fühlbarer werden. We e. che e e ee Baldwin 1994 m. uv genischlogen, sich in keiner Wesse für die britschen=Ofstziere ist diese Art von nicht übel! Stimmen zum Tage die Heimkehr der Siebenbürger Ungarn inmiten be in Glammen sehenden Curerge,zienl. Hersen neuerlichen Dank unseren beiden mächtigen Peuhe,(Zeichaverweser von Hortho tand eegenüber England hal.:(.La Susser, Gens) and gegenüber Engrund hat.“(„La Suisse", „Frankreich soll nicht länger das Ghetto und der Schutthaufen der Welt sein.“(„Eelaireur de Nice“) „Richts ärgert mich mehr, als bas sarkastische Lächeln jener grundsätzlich Entmutigten, für die wir ein verurtelles, verdtrauchtes und erse Wetion Franegze Die Quittung.—„Hier bringe ich Ihnen nur die ordnungsmäßige Quittung von drüben, Sir!“(Zeichnung Bob Hindersin Scherl-M.) Deutschländs Benzmreserten Größer als zu Anlang des Krieges— Generalmajor von Schel über Fragen Wegzehrung für britische Offiziere in kaltensche Gesangenchest gercien ugz, I. 7a be „Galsiy Mer=(Die Schubger) greeasen, Paeitemn vermutlich dem Journalisten Michgel Food vom licht worden st. Es handelt sch um ein osendar im und seine Miatbeier, nanenich Hoarz, epogader Zerwürfnisse innerhalb der Geich die Hauiecenecher uis eiz hisz fiche jährige Kriegsdauer keinerlei Schwierigkeiten ergeben könnte. Die Eigenproduktion habe schon jetzt einen außerrchnet wrden, daß füur den zolen Versgzigese nur für lebenswichtige Zwecke zur Verfügung gestellt werden kann. tatsächlich verbrauchten Quantum nur um etwa 500 oeose seg auf Sogno geteigen worden u. se sihrie Bei der Behandlung der Fragen des Kroftverichrs Wie planvoll die Dispositionen der WehrmachtSd Heranschlaete Retriebstofmenge sich von dem dabel die veranschlagte Beillebrstosstnnge sich von dem dabei K nach dem Kriege wies Generalmajor von Schell darau hin, daß die Steigerung der Motorisierung in jedem Fall ein ungeheures Ausmaß annehmen werde: Da könnten, seien spezielle Planungen setzt nicht möglich. veriehrs m Kriege so enwickelt worden, daß es nicht prodation auf die neuen Ausgoben durchführen können. Der Sütervertehr, den die Deutsche Zeichebohn im grosdmuschen Naum gzu bewältigen hat, ist gewaltig angetlagen Vberjahreaplan Rüchungebentebe Verigesungder Lenöbenungund vor allen Dingen unsere Wehrmacht stellen geöhge Antordeningen an den Süterwagengach elles kommt daher darauf an, jeden vorhandenen Süterwagen bis zum legten auszunuhen. Beachten Sie diese 10 wichtigen Regeln für den Verfrachter! auf zeden Rläger nomm=es un! Ein paar zu lange, dazu noch achtlos eingeschlagene Nägel beim Besesigen der klöge auf dem Wagenboden, eine kleigelinachzam. keit oder ein wenig Leichtsinn deim Be= und Entladen uno schon kann ein im Augenblick unersetzlicher Süterwagen zum Stillstat. im Ausbesserungswerk verurtellte sein. Ein wenig mehr. Nag, denken, vor allem beim Laden sperriger Süter und schon laßt sich der Laderaum(z. V. durch einfache Einbauten aus Latten und Brentern) besser ausnugen. Wohl überlegtes, sachgemäßes Verladen erreicht dreierlei: Wertvoller Laderaum wird gespart, die Güterwagen werden geschont und darüber hinaus wird das von Ihnen verladene Gut gegen Schäden gesichert. Besondere Soryfalt ist bei großen Fahrzeugen und Kränen notwendig. Wenn das Gu nicht ordNoch schwerwiegender sind die Holgen, wenn die Mängel in der “ gen Zie rechtzeitig bei der Süterabfertigung nach den bei der maßen die bel der Beladung von ostenen Wogen,. gangung der Sdterwagen Vorscht beim Veraufodern iotgeh ogten paggg die Tür des Güterwagens. Beim Hinausziehe Iöggenboden und mönde nicht beichäbigen 1. Süterwagen schnellstens be- und entladen. Rückgabe der Wagen möglichst vor Ablauf der Ladefristen: Überschreitung der Ladefrist hat Ausfall wertvollen Laderaums zur Folge. L. Wagen rechtzeitig und nur für den tatsächlichen Bedarf bestellen. Angebotene Ersatzwagen verwenden, selbst wenn kleine Unbequemlichkeiten damit verbunden sind. S. Pänktliche An- und Abfuhr der Süter Mu der Be- und Entladung sogleich nach Kagenderatchellung beolanen 4. Für Süterwagen glbt es jent keine Sonntagsruhe. Daher Güter, wenn möglich, auch Sonntags verladen. Für eingegangene Güter besteht die Pflicht zur Entladung an Bonntagen. S. Sderwagen beim Be und Entoden niche beschädigen Lademaße innehalten Sater erdnungemöbts und dantedosicher veroden G. Durch zweckmäßige Ladegerdte und Hüfsmittel das Be- und Entladen erleichtern. 7. Auslastung der Wagen bis zum Ladegewicht und nach Möglichkeit jent im innerdeutschen Verkehr bis 1000 kg über die am Wagen angeschriebene Tragfähigkeit. Raumersparnis durch geschicktes Stapeln der Güter. ganz besonders durch sachgemäßes und überlegtes Verladen sperriger Süter S. Richt mehr Güter zu gleicher Zeit bezehen ols enchtiettigentoden werden können 9. Entladung sogleich deim Eingang der Versandanzeige des Absenders oder bei der Voravisierung durch die Süterabfertigung vorbereiten Fuhrwerke und Ladepersonal schon im voraus für die Zeit der bevorstehenden Sntadung frecholten 10. Frachtbriefe und sonstige Begleitpapiere lorgfditig ausfüllen zur Vermeidung von Ieriäufen. Gu Hilf der Deutschen Reichsbahn und Du hilfst Dir — Bur undfbodben unfebe unb imn wiehe icten! heng fest! — iun 22. September 1940 Westfälische Tageozeitung Nummer 260 22. September Weattelen-Roed und Nachbargene „„FF Generalleutnant Büchs in Unter den Gründen für die bemerkenswerten Erfolge! SA.=Gruppe Westsalen in der vormiltärschen Wehrziehung sind neben dem unermüdlichen Einsatzwillen SA.=Stürme an erster Stelle die tadellose Zusammenarbeit zwischen Wehrmacht und SA. sowie dse fortlaufende Sicherung eines geeigneten Ausbildernachwuchses durch, die Gruppenschule, Westsalen in Fredehurg der erziehung Fredeburg, der Erziehungsstätte für Wehrmannschaftsausbilder Obergruppenführeg Schraume. begrüßfe er die von der Wehrmacht beurlaubten Bribeführer Bauer und Ioenke sowie den verwundeten Brigadeführer Merker. Die Brigedeführer Bauer und wuchses durch Die Gpeppenschule Westsalen in Fredeburg zu nennen. Durch die Arbeit der Gruppenschule kann die vormilitärische Wehrerziehung auch auf weite Sicht in der bisherigen Form aufrecht erhalten und damit der Wehrmacht ein vorgeschulter Nachwuchs für die Dauer gesichert werden. Durch die Einberufungen zum Heeresdienst werden die Reihen der SA.=Führer und Unterführer immer wieder gelichtet. An Stelle der Eingezogenen müssen dann andere Führer und Männer einspringen. Sie für ihre Aufgabe intensiv vorzubereiten, und vor allen Dingen mit dem Lehrschein für das SA.Wehrabzeichen auszustatten, ist die Aufgabe der Gruppenschule.. gau.a 4 Welche Bedeutung dieser Tätigkeit beigemessen wird, geht daraus hervor, daß einer Besichtigung der Gruppenschule Fredeburg durch den stello. Führer der Gruppe Westsalen, Brigadeführer Jaster in diesen Tagen, veralleutnant Büchs, beiwohnte, um sich ein Bild über die Arbeitsweise und die Leistungen dieser SA.=Schule zu machen. Der überraschende Besuch traf die Gruppenschule mitten im Dienst an. Zur Zeit läuft dort einer der ständigen L=Schein=Lehrgänge mit einer Dauer von 14 Tagen. Der Dienstplan sah einen sogenannten „Ganztagesdienst“ vor, eine Dienstgestaltung, die am ehesten Einblick in die Ausbildungsmethoden Gruppenschule gestattete. Der Ganztagesdienst ist sowohl für den SA.=Sturm wie für die Wehrmannschaft die umfassendste und geeigneiste Dienstform, um in möglichst zusammenhängender und zusammenfassender Weise den Ausbildungsstoff praktisch zur Anwendung zu bringen. Voraussetzung ist dafür allerdings eine längere Dienstzeit, wie sie gewöhnlich nur an Sonntagen zur Verfügung steht. Die längere Inanspruchnahme der Männer wird aufgewogen burch erhöhtes Interesse am Dienst und eine wesentlich vertiefte Wirkung der Ausbildung. Brigadeführer Jaster und Generalleutnant Büchs fanden das bestätigt in dem von der Gruppenschule durchgeführten Dienst. Er umschloß gleichermaßen theoretische Ausbildung wie praktische Uebung im Gelände. Wie aller SA.= und Wehrmannschaftsdienst die Schwierigkeiten überbrücken muß, die in der besonderen Struktur der SA. und ihrer Wehrmannschaften bedingt sind, so muß die Gruppenschule die Ausbilder in besonderem Maße hierfür schulen. Diese Schwierigkeiten bestehen sowohl in materieller wie in selischer Hizsicht, Einmal darin, daß ein Sturm oder eine Wehrmannschaft Menschen aller Stände und Beruse mit ganz verschiedenem Bildungsgang und Auffassungsvermögen umschließt, Menschen, die überdies nach schwerer Tagesarbeit zum Dienst kommen und deren Auffassungsbereitschaft erst geweckt oder aber zumindest gelenkt werden muß. Der Ausbilder muß aber auch ein gute Psychologe sein; denn vor ihm stehen Männer, die aus den verschiedensten Beweggründen zum Dienst kommen und deren innere Einstellung zum Dienst zwischen allen denkbaren Regungen und Empfindungen schwankt. Die wichtigste Aufgabe der Gruppenschule ist daher neben der Vermittlung des technischen und wissensmäßigen Rüstzeugs die Einfühlung in die Fähigkeit der Menschenführung. Das alles in einem verhältnismäßig kurzen Lehrgang von 14 Tagen zu vermitteln erfordert vom Führer der Gruppenschule und den Erziehern hohes Können und reiche Erfahrung. Im Ablauf des Lehrganges ist gewissermaßen das Verhältnis zwischen Lehrgangsteilnehmer und Erzieher das gleiche wie an der Front zwischen SA.=Mann oder Wehrmann und Ausbilder. Aus allen Teilen des Gruppenbereiches(dazu für die Kriegsdauer auch aus der Gruppe Niederrhein) kommen diese Männer nach Fredeburg. Aber nicht nur die verschiedene Landsmannschaft, auch alle Unterschiede des Alters, der Bildung und des Berufes sind vorhanden. Da steht neben dem Bergmann der Lehrer, neben dem Walzwerksarbeiter der Angestellte, neben dem Bauern der Hochschullehrer. Der eine jung und sportlich auf der Höhe, der andere schon betagt und von entsprechend verminderter körperlicher Leistungsfähigkeit. Das sind alles verschiedenartige Voraussetzungen, wie sie der Ausbilder auch in seinem Sturm vorfindet. Nun sieht der Lehrgangsteilnehmer, wie der Erzieher der Gruppenschule alle diese Männer anfaßt, ansetzt, lenkt und formt. Und erlernt also: So muß ich vorgehen, um zu guten Ergebnissen zu kommen. Das ist einer der wesentlichsten Erfolge der Gruppenschule. Daneben gilt es nur noch, das an sich schon vorhandene Können und Wissen zu vertiefen und zu überprüfen. tung det Gruppenschule gewann, war geeignet, beste Eindrücke zu vermitteln. Eine kurze Instruktion im Zielgarten zeigte die praktische und theoretische Schleßausbildung, die in der vormilitärischen Wehrerziehung einen breiten Raum einnimmt, während der anschließende Geländdienst alles das umschloß, was in der SA. an Karten= und Kompaßkunde, Geländekunde und Geländeausnutzung usw. gelehrt wird. In verschiedene Spähtrupps eingeteilt, hatte, der Lehrgang zur Erfüllung seines Austrages sechs Stationen zu berühren, nämlich Orientieren nach Karte und Kompaß, Geländesehen mit Anfertigung einer Ansichtsstizze und Erkennen im Gelände verteilter seindlicher Schützen, Geländebeschreibung und=beurtelung, Entfernungsschäßzen, Geländeschießen, Beobachten und Melden mit Anfertigung einer Grundrißsitze, Dazwischen war ein schwierger Gelöndelauf mit verwindung zahlreicher natürlicher Hindernisse einGeneralleutnant B üchs Aberzeugte sich an den einIgenke haben Einstweilen ihren Dienst als Inspekleure ihres Brigadebereiches wieder ausgenommen. Der Verlauf der Arbeitstagung gab einen Querschnitt durch zahlreiche Fragen des Dienstes, dessen vielseitige Aufgaben an die wenigen noch vorhandenen Führer erhebliche Anforderungen stellen. Wenn hier nur andeueals aise alie ger arhe ean eaice aure soruchnahme für die Führung der Standarten verantzelnen Stationen eingehend davon, wie die Lehrgangsteilnehmer ihre Teilaufgaben auffaßten und erfüllten. Das geschah an allen Stationen der über rund 8 km Das geschah an auen Slangnen der ausgedehnten Spähtruppstrecke, die ausgezeichnete Möglichkeiten zur praktischen Nutzanwendung des schulmäßigen Wissens bot. Der General bekundete lebhaftes Interesse, und die Leistungen der Männer vermittelten ihm die Ueberzeugung, daß die Gruppenschule Fredeburg für die vormilitährische Wehrerzehung bedeutungsvolle Voraussetzungen schafft. Er brachte dem stellv. Führer der Gruppe Westfalen, der Brigadeführer Jaster, gegenüber seine Anerkennung zum Ausdruck und betonte, daß hier vorbildliche Erziehungsarbeit geleistet werde. ser Unszumme an Arbdeit, die deute auf jeden einzelnen entfällt, ersährt die Ossentlichteit so ant wie nichts, und doch wird gerade für diese Aufgnden diel Idealiomue geVon besonderem Interese dürte für weite Lreise die demnächstige Vorführung eines„ Flüme„Die Wet schaften“ sein, der einen Einblick in die vorrzilitzhri Wehrerziehung gibt und in Westfalen am 28. 9. 40 und in den folgenden Wochen in allen Städten als im Spielprogramm der Lichtspieltheater gezeigt Nach Bebandlung weiterer dienstlicher Angelegenheiten wie z. B. der überweisung der 18jährigen HülerJungen in die SA und Fragen des Führernachwuchses beschloß Brigadeführer Jaster die Tagung mit einem Gruß an den Obersten SA=Führer Adolf Hitler. spruchnahme fur die Fuhrung wortlich sind, sich nicht nur mit reinen Führungsfragen zu befassen haben, sondern auch mit zahlreichen innerdienstlichen und organisatorischen Dingen, so wird damit gekennzeichnet, daß die SA von Führern und Männern gleichermaßen höchste Einsatzbereitschaft sordert. Fragen wie die Neuordnung der SA=Gerichtsordnung, der Provagande, de verschedensten peroen=Zesz=Ageg-Zlesusge Anforderungen des inneren und schriftlichen Dienstverkehrs usw. waren Besprechungspunkte der Dinge, die viel Arbeit erfordern und die Grundlage für die ständige Einsatzbereitschaft der SA bilden. Von dieeinem P. S. Zulassung zum Solztankstellenbetrieb Durch die Umstellung vieler Fahrzeuge auf den Generatorgasantrieb ist die Einrichtung geeigneter Holzakut geworden. Für die Uebernahme des erstelg,. Gri. e P., Bör, Pe. 15b=zachn Holztankstellenbetriebe kommen in erster Linie Tankstellen in Frage, die verkehregünstig gelegen sind und mit einem ständigen Bereitschaftsdienst und mit den notwendigen Kundendiensteinrichtungen versehen sind. Geslepet Ind besender:. Eeragerbughe, Apiersepracht ise die denen eine Anzahl von Fahrzeugen unzergger aenz i.i pie mit Generatorgas betrieben werden. Die Fachabteilung Kraftstoffe und Garagen der Wirtschaftsgruppe Einzelhandel führt in engster Verbindung mit den zuständigen Stellen die Prüfung der sich um entsprechende Umstellung bewerbenden Betriebe auf ihre„Eignung hin durch. Es kann sich selbstverständlich nur um die Zulassung einer beschränkten Zahl von Bewerbern handeln. Führertagung der SA=Gruppe Westsalen Der Dienst der SA fordert höchste Einsatzbereitschaft Dortmund, 21. Sept. Die großen Aufgaben, die den in der Heimat noch vorhandenen Teilen der westsälischen SA gestellt sind, ersordern eine ständige enge Fühlung zwischen der Gruppe Westfalen und den Einheitsführern, und zwar über den Rahmen des regulären dienstlichen Verkehrs hinaus, wie sie durch die regelmäßig stattfindenden Arbeitstagungen der Gruppe geschaffen wird. Eine soiche Tagung fand in Dortmund im Lindenhof statt. Der stello. Führer der Gruppe, Brigadeführer Jaster, konnie hierbei nicht nur die derzeitigen Führer der sondern auch eine Anzahl von war einmal ein stolzer Husar“ Dietrich Schulze-Westen, der westfälische Senior-Reiter, 75 Jahre Rat und seine Vorschläge finden überall ein wilDer Sodtuon unsgniste Herusetisce Lise „Alt werden ist Gottes Gunst tung bleiben der Menschen Kunst!“— Dieses Wort findet seine praktische Anwendung bei dem Seniorreiter Dietrich Schulze=Westen in Dortmund=Brackel, der heute, am 22. September, in ausgeseichneter körverlicher und geistiger Frische seinen 75. Geburtstag feiert. Er ist als Greis noch ebenso geschmeidig wie einst als grüner Husar. Tägliches Reiten ist ihm zur Lebensgewohnheit geworden. Auf dem Rücken der Pferde erlebt er seine Feierstunden, und für jeden Jungreiter ist er das schönste Vorbild an reiterlichen Tugenden und Fähigkeiten. Schulze=Westen ist der Pol der westsälischen Reiterei. In seiner 55jährigen Reiterlaufbahn hat er viele Siege in Eignungsprüfungen und Dressurprüfungen„davongetragen. Seine erfolgreiche reiterliche Tätigkeit ehrte man 1938 durch Verleihung des Goldenen Reiterabzeichens in Standorten begr'her, ungn Rack J., Soldaten an der Hamm, wo er SA=Führern, die im grauen Rock des Soldate Tagung teilnahmen. Bei der Eröffnung gedachte Bri= abteilung war. gadeführer Jaster besonders der Gefallenen und der im viel zu verdanken. Aus Felde stehenden SA=Männer der Gruppe, an der Spitze Erfahrungen gab er ihr Der Lchise Kalel eal in Aus der Fülle seiner reichen manche Anregung. Sein Sesche Se chicherie c ie c dle rationen lückenlos bis 1568 zurückverfolgen. Er ist das siebente Kind. Seine beiden Brüder dienten bei den Gardehusaren und den 8. Husaren und gaben dem jüngeren Brudet vor seiner Militärzeit Anweilung und Anregung in der Beberrschung der Reittechnik, so daß er, als er 1884 als Freiwilliger in die 1. Eskadron des 2. Westf. Husarenregiments Nr 11, Düsseldorf, eintrat, den erlichen„Schliff“ schon bekommen hatte. Nach Vollenzung leiner dreitsbrige, 2e chue h.u85 2. lat er im Juni des solgenven Aurzerschteten Herdr Geor Hallermans zum Gedenken Vor einigen Tagen jührte sich zum zehnten Male der Todestag eines der tapfersten Kämpfer aus den Reihen der S4.: Geors Hallermann. Er spg als junger Kriegsfreiwilliger ins Feld und stand in der Front seinen Mann. Manches tollkühne Stoßtruppunternehmen machte ihn zu einem rühmlichst be. kannten Offizier. Beim Franzoseneinbruch ins Ruhrgebiet folgte er dem Rufe zum aktiven Widerstand. Seit 1923 Nationalsozialist, gründete er mit Hauptmann Pleffer den Gau Westfalen der NSDAP, deren erster Geschäftsträger er war. Die Geschäftsstelle war in Münster, Krummer-Timpen. 1925 wurde er in München Adjutant der Obersten SA.Führung. Mit Begeisterung und eisernem Willen wirkte er sich in der Organizationsarbeit der S4. aus. Völlig vom Geiste des idealistischen Freiheitskämp. fers durchdrungen, war er der rechte Mann am rechten Platz. Er erlag einem Darmleiden, das er sich im Kriege zugezogen hatte. Sein Name sicht auf der Ehrentafel derer, die wir nie vergessen wollen. Mit Stolz und Verpflichtung trägt die SA.-Standarte 98 den Ehrennamen„Hallermann“, niervlatz in Hamm auf ron ergezgem ig gerden mit bestem Erfolg im Sattel. Seitdem ist er der Reiterei treu geblieben. Von Jahr zu Jahr häuften sich die Erfolge seines reiterlichen Sein Name steht in der Geschichte des westfälischen Turniersports als einer der besten und eifrigst Sein Urteil als Preisrichter hat beBeschleuniote eozlung von Ersatzansprüchen der Duartiergeber Das Oberkommando der Wehrmacht hat im nehmen mit dem Reichsinnenmmisterium zum Reichsleistungsgesetz eine Regelung für die Schadensersatzansprüche von Duariergeberg getroffen. Zur beschlernigten Erledigung der von Quattiergebern bei Wehrmachtdienststellen angemeldeten Schadensfälle können die Wehrmachteile ihre nachgeordneten, Dienitstellen, mit der Erledigung der Schadensfälle für die Bedarfestellen beaustragen. Soweit genügend Unterlagen für die Beurteilung des Umsanges des Schadens sowie der, Höhe der Entschädigung vorhanden sind und es sich im Einzelfall um Beträge von nicht mehr als 300 RM. handelt, dürsen Vorschüsse auf die Entschödigung ohne vorherige Beieiligung der Bedarfsstelle gezahtt werden. Die Einsetzung von Abschätzungsstäben wird anheimgestellt, ihre Zusammensetzung soll dem Charakter des gepaßt sein. Eine möglichst umgehende und endgültige Regelung der Schadensersatzansprüche ist anzustreben. Recklinghausen erhält eine Volkssternwarte 269 neue Bauernhöfe in Westfalen Das Ergebnis der Bauernsiedlung von 1933 bis 1939 Obwohl die Bauernsiedlung in den letzten Jahren wie auch andere mit der Sicherung der Landesverteidigung nicht unmittelbar zusammenhängende Reichsaufgaben eine gewisse Zurückstellung erfahren mußte, sind dennoch sehr beachtenswerte Etgebnisse erzielt worden. Insgesamt wurden im Reichsgebiet von 1933 bis 1939 21 206 Neubauernhöfe mit einer Gesamtfläche von 346542 Hektar Havon entsallen auf die Provins Neubauernhöfe und Neusiedlerstellen mit 3489 Hektar. An Siedlungsland wurde im gleichen Zeitraum in Westfalen eine Fläche von 6066 Hektar erworben oder bereitgestellt. Neben der Neubildung von Bauernhöfen erfuhr auch die Anliegersiedlung eine nachhaltige Pflege durch den nationalsozialistischen Staat. So wurden in Westfalen in 888 Fällen in der Zeit von 1933 bis 1939 Landzulagen an landwirtschaftliche Kleinbetriebe zur wirtschaftlichen Sicherung und Vergrößerung ihrer Betriebsgröße verteilt, wodurch insgesamt 1667 Hektar zu Eigentum gegeben wurden. Für die weitere Neubildung von Bauerntum stellt der in Westfalen am 1. Januar 1940 vorhandene Landvorrat an Siedlungsland von 1649 Hektar eine umsangreiche und jederzeit versügbare Landreserve dar. Versteigerung schwarzbunten Hamm, 21. September. seines 2 Der Einblick, den Generalleutnant Büchs anläßlich ines Besuches in die Erziehungsarbeit und DienstgestalDie aus Bedarfsgründen eingelegte 139. Zuchtviehversteigrung der Westsälischen Herdbuchgesellschaft für die Zucht des schwarzweißen Tieflandrindes hatte zwar nur einen Austrieb von 88 Tieren(43 Bullen und 45 Rindern und Kühen), dafür uber war die Qualität besonders gut, noch besser als auf den letzten Versteigerungen vor der Sommerpause. Von den Bullen konnten 14 mit Leistungspreisen ausgezeichnet werden, darunter 6 mit ersten Preisen. Der Siegerpreis wurde dem Bullen „Harst“ des Bauern Karl Kleickmann in Wadersloh (Kreis Beckum) zuerkannt, der 496.9 Punkte aufzuweisen hatte. Bei der Prämiierung nach Form wurden 34 Preise vergeben, 13 an Bullen und 21 an Rinder und Kühe. 5 Bullen und 6 Rinder wurden mit ersten Preisen ausgezeichnet. Sieger wor der von dem Zächef Wilhelm Cordes=Möllenbruch in Oldendorf(Kreis vorgestellte„Goliaty“, ein schöner, knochiger, starker „Gerd“=Sohn, der auch gute Leistungen aufzuweisen hat. Zu der Versteigerung waren in erster Linie Züchter, nicht dagegen Abmelkwirte, erschienen. Die Preise für die Bullen bewegten sich in mittleren Grenzen. Auffallend war, daß die Rinder trotz ihrer guten Qualität und ihres vorzüglichen Ernährungsstandes so niedrige Preise brachten. Es war also eine günstige Gelegenheit geboten, kurz vor dem Kalben stehende Rinder zu billigen Preisen zu erwerben. Den Siegerbullen„Goliath“ erwarb der Gutsbesitzer Hanfland in Rothehaus(Kreis Warburg). Den von dem bekannten Züchter Dietrich Schulze Schwese in Schwese bei Soest vorgestellien, mit dem 1b=Preise bewerteten„Generalsohn“ ersteigerte die senscha verzeichnet., Sein Urteil als Preisrichter sondere Bedeutung. Große Westfälische Kunstausstellung Dortmund 1940 Dortmund, 22. September. In der Zeit vom 3. November 1940 bis 12. Januar 1941 wird Im„Haus der Kunst“ in Dortmund die Große Westfälische Kunstausstellung Dortmund 1940 durchgeführt. Die Ausstellung, die die Repräsentantin des Schaffens der westfälschen bübeden Wpilpi, grig sol, wird von der Stadt. Dortriggh, der Reichskammer der bildenden Künste(Westfalen=Süd Graubik sol insbesondere die Plastie beiont werden. Die Ausstellung will einen Einblick in das neueste künstlerische Schaffen der westfältschen Künstler vermitteln und vor alem deren Jahrebelteiger genghegane Bosrtmund zu ichien. Komadtechuob, 1. Veszesel Chasbe sein oder aber seinen Wohnsitz in Wesisalen haben muß. Frau wurde auf der Stelle Reclinohausen. Wie Oberbürgermeister„Vr; gang in der Ratsherrensitzung mitteilte, errichtet die Reichsvereinigung, von Freunden der Astronomie und kosmischen Physik in Recklinghausen für das nördliche Industriegebiet Der Entschluß der Vereinigung gebt auf eine Anregung der Stadtverwaltung zurück, die sich an der Einrichtung der Sternwarte beteiligt. Die Volkssternwarte Recklinghausen wird unter wissenschaftlicher Leitung stehen und hat die besondere Aufgabe, neben wissenschaftlicher Sgerogrezeres gese Wissenschaft, von den Sternen, der breiteren Oeffentlichkeit in populärwissenschaftlicher Weise näherzubringen. Sie wird daher an Nachmittagen und Abenden für den Publikumsverkehr geöffnet sein. Für die Wahl Recklinghausens als astronomische Wissenschaftsstätte war die Tatsache bestimmend, daß nach jahrenlangen Beobachtungen das Recklinghäuser Gebiet sich besonderz für die, Durchführung von erdmagnetischen Messungen eignet. Durch Starkstrom getötet Dorsten. Auf eigenartige Weise kam im benachharten Wussen eine ältere Frau zu Tode. Auf dem Wege zur Nachbarin fand die Frau ein Stück Draht, dus sie aufheben wollte. Der Draht stand jedoch unter Starkstrom, und die bedauernswerte Ein empfindlicher Denkzettel Den Richter beleidigt— 6 Monate Gefängnis Der 50 Jahr, site Duto V. Jo, S. iht zu blschten von dem Angerlagen gegen die Richter erheo ssendonr u den Vernichn, be Ando, Menung als deswürse se lbdel und io shur, eter, bos die sicd und kumer und bberel wr vve Bosen. uiz dg des Stasftelhelsgesetzer nicht in Frge dom Südengern gehört bar z.1 gu, tziagen gegen die Richter echobenen VorBlick ins Münsterland Staatlicher Aufbaulehrgang 19 Vorghorst. Seit zwei Jahren werden vom Minister für Wissenschaft, Erziehung und Volksbildung im Reich Staatliche Aufbaulehrgänge für Knaben bzw. Mädchen errichtet. Sie dienen der Behebung des Mangels an Volkschullehrern und entspzechen im gewissen Sinne den früheren Präparanden. In Vorghorst wird heute, am 22. September, ein solcher Lehrgang für Mädchen öffnet; und zwar handelt es sich dabei um Volksschülerinnen, die in einem Zeitabschnitt von vier Jahren für den Besuch der Hochschule für Lehrerbildung vorbereitet werden. Lalenspielschar in Lüdinghausen Lüdinghausen. In Lüdinghausen ist eine Laienspielschar ins Leben gerusen, die 25 Mitglieder zählt. Diez Spielschar wird sowohl platideutsche als auch hochdeutsche Stücke auführen. Als erstes Spiel wird der Volksschwank„De Kaluffelkuorw“ ausgeführt. Das Stück ist! von Hermann Homann bearbeitet, der schon verschiedene Stücke in münsterländischer Mundart herausgebracht, hal.; de mit sehr gutem Erfolge von der Niederdeutschen Bühne Münster wiedergegeben wurden. Eins der Berdauschen Sihge—9.—0 ude Bese Lrese uienge. von dem Verletzten geärgert worden sein. Da die Verletzung keine gesährliche war, und auch keine Folgen hinterlassen hat, kam er mit einer Geldstrafe von 30 Reichsmark ersatzweise 6 Tagen Gefängnis davon. 50 RM. Geldstrafe für Mißhandlung Bocholl. Der Hilfsfärder R. B. aus Bocholt igeklagt, den Färber W. D. körperlich mißhandelt zu haben. Der Angeklagte, der schwerhörig ist, gibt an, in as eci e, Sechene. alik weise 5 Tage Gefängnis. Genossenschaft Soest. Zuchtviehversteigerung in Paberborn Am Freitag, dem 27. September, halten die„Westfälische Herdbuchgesellschaft für die Zucht des schwarzweißen Tieflandrindes“ und das„Westfälische Rinderstammbuch der Rotbundzüchter“ in Paderborn ihre 140. Zuchtviehversteigerung ab. Zum Austrieb gelangen 61 angekörte Zuchtbullen(31 schwarzbunte und 30 rotbunte). Die Versteigerung bietet den Gemeinden, Bullenhaltungsgenossenschaften und Eigenbullenhaltern wiederum eine günstige Gelegenheit, sich mit gekörten Bullen bester Form= und Leistungsabstammung preiswert eigznbecen. Sämtliche Tiere stammen aus seuchenfreien Beständen und sind gegen Manl= und Klauenseuche schußgelmpft. Die Prämierung beginnt um 8 Uhr, die Versteigerung um 12 Uhr. Der Besuch der Versteigerung kann allen Interessenten nur bestens empfohlen werden. Auskunft und Katalog kostenfrei durch die obengenannten Zuchtverbände. Aniegerich in Bünde in einer Erschastsache nicht se entschied, wie er es wohl erwartet hatte, wandte er sich in einer Eingabe an den Justizminister, in der er gegen drei om Amtsgericht in Bünde amtterende und in dieser Erbschoftssache tätig gewesene Richter Pflichtverletzung erhob und behauptete, sie hätten die De Odre e, beroeiegt werden, und da der Angetlage Könden, wiginscht gezeigt habe. kannte Geso wenig Einsicht gezeigt, habe, sei die erkannte Gesängnisstrafe notwendig und auch durchaus angemessen. Mlschn eichal e sche e und da er es auch noch ablschnlte, die Angelegenhel durch Abgacbe einer Ehrenerlärung zu bereinigen, Iox, bem wiederholt Gelegenheit gegeben worden war, kam es zu einer Verhandlung vor dem Bieleselder Schöfsengerich, das ihn wegen Veleidigung zu sechs Monaten Gefängnis neben. In der setigen Versungsoerchanzlung vor der Belefelder Großen Strafkammer versuchte der Angeklagte zwar, um„gut Wetter“ zu bitten. Er erklärte, daß er sich inzwischen von der Unrichtigkeit feiner Angaben überzeugt habe, und führte zu seiner Entschuldigung an, Anwendung kommen könne. Unkraut im Garten Arbeit, sonders am Fe ausruhen möchte. De plötzlich die Hacke zur sich mit seinem Nachbe wenig zu unterhallen. seine Rolen. Arenholm grüßte: Sonntagswetter zu we Kielberg richtete sich auch zur Hecke herübgutes Wetter, Machen „Wo sollie ich wo Joviel wirst mein Ge überfüllten Zügen zu radie ich lieber, nur nicht aus.“ „So weit ist es sagte der Tierarzt. „Munkewald.. kang man doch nicht krüppelte Tannen do geht doch kein Mensa „Die meisten Lei spruchsvoll, wenne „Am liebsten fahren Ich für mein Teilin rade weil er nicht so auch seine Vorteile hin, wo man noch längere Tour mache Mitfahren Lust ha Bagen:. „Vielen Dank sl „Ich möchte sehr ger „Nun. hinaus nettesten Ueberrasch Eßkorb fertigmache wir um Mitternach nicht viel Schlaf be nen wir das doch holen.“ Arenholm ging über die Fahrt 31. allerhand Einwend begeisterk. Sie fan Einladung auszusa Es war nicht, werden. Es mußt sorgt, das Haar“ Sonntagsschlips Sommeranzug zu bald das Gefühl, Aber es klapp fertig, als Kielbe vorfuhr. Die bei holm freute sich, freie Uebersicht üt wo die Fahrt hin der Umgebung, a merke, wo man wo man sich befi Der Tierarzt großen Schnellig guten Wege. N. , gend angestrengt Er halte sich verrechnet Bieleseld. Der 36 Jahre alte Friedrich Obbelode gehört zu jenen Gewohnheitssündern, die immer wieder vor Gericht erscheinen. Er leugnet nicht, es Geständnis“ ab, versicherte stets„ehrenwörtlich“, daß das letztemal sei und hofft auf diese Weise„billig“ davonzukommen. Verschiedentlich war ihm das auch geglückt. Jetzt ging seine Spekulation aber einmal daneben. Wieder gob er vor dem Strafrichter einen größeren Diebstahl und verschiedene Betrügereien zu. Es solle aber nie, nie wieder vorkommen. Der Richter jedoch zog Bundes Weltgeschehen undmssemnemmmpruummemmmmmme undduunnnssnnsssnnnmmmmausmmen undusnssennnenmmmm wr8 K leiseste Stadt Amerikas „bs ev,en picd, wenn er die Strate abe lasen mit der Auschrist:, Her E=3l.; Picghsaung!: urshasten Aurdn Ve Achicheang be ur osse, bau 2 ob 4is hic, Banr i. Aul vegg, Seiezggerugg dr Vichuertier,. de hecht. Llg.el einr Msealt scne achnite gans. ue Kaher hanliez, el.e Hb d esgegn me S ch.=-Te Kael oalser iei. 8. 5 spiels sehr begrüßen, Insdesondere igsgen es### v#ven Pfeisens große, Unannehglichgtzsz. 8uge9e g Pehörden einverstanden, daß ShioiSesdie Milskelanriegr Bundun Buog, Jesinmigeg, der vid boiz Lle aglsiani Kerzetest Viesenesder.Lesz.t. Richter erklärte sich damit ein freier Ritt auf einem Elesantrn; Shivinset deweile über nämlich für den Sonnabend das und eschte elecee i. chlise ensce Bececichesie eien ie seiche dar Bes säheseechee sie, oern durch folgen pleg. Mil Rücsch darauf doh der Ane Narum Versenle 5e Paspaon“ Ja sim 1—. Halzgun uud dos Sasser 3ach en An en., Ae aue a ch ean u. Mahe gesie ad hne eie en iun sgrce, au eisge aes seeneslerde 33 Ae bg bn iunr u. Au zate euse ereis aereäihig eoi iu. Lir Zhseheten in Masene auegialteher —— Elesanten vor dem zog mächtig. Die Kunden kamen in großer Zahl und brachten ihre Kinder miüt, um diese auf dem Elesan sgwung, Jetz Diod der Liesan auschlehsch. els widrig der ihm Bugrscklans sagtenannse Pamme= Phlladelphiä stagt, einen Bankler auz iistglstrgtz bosort abgestottert. einan zwellen Arbeitselesanten angeschaft. Er bei,per„ASzischk berauf daß der An=I=Varun kommen Sie nicht mo. F“„Ja Hin einmal in Heizgns uud das Sünter 3eg„m Das sotdalbegeistarte Greisenpaer Vrichen Wornou=Ehegsuthzehort= guher Autos eot gegen Lastraestnagen— Deui Verictzte In dem ain ier Brig vue Vortasen güwzic in Reczung und zigeriz sh mn. Dese Verdesbung zein Jahr und zwei Monaten Zuchzhaus, Ossensichlich der Zohl und stief niedergeschlagen, erkannte der Unverbesserliche, daß diesmal seine Rechnung nicht aufgegangen war. Lastzug rammte Straßenbahn— Jünf Verletzte uch euiche iae Acheshehene ai ehune leir eschscheceie e gekörte Eber und tragende, Erstlingssauen. 0 Herten. An der Kreuzung Ewad, Arohznger saiz haben. Er wurde zu drei Monaten Gesängnis und zu 2000 RM. Geldstrase ersazweise 20 Tagen Gesängnig verarelld. Mll dem Hammer auf den Aopf geschlagen Bechofl. Unter der Ankloge, seinen Arbeitskameroden bei der Acbeit mit einem Hammer auf den Kovi geschlagen zu haben, stand der holländische Arbeiter Bocholt vor dem Schössenrichter. Der dieher noch Ssagte un Sathrate iur Dulkauntn, schen Karsicn Lom aisdon Prdou, Gezim Dn leutede egoigon. Du Moet vio al dom de eunsgnbeiscen Lalsate bih dir beiden Elen Veil guase sihr ain Lustaursisagen. uitehstngenen. Sscheste eanes enichähe en Beshsh e t du eren u. Au sion Bod und Baler brz, in. Pethshtz une sehzn sonnte 73, Picer Begelsge egeben, Tesike aun Gronan wode zur Las grieg, ven seter, Berdz inigz, r5 3t-eligese. denst nicht zwei Dritel der Reichsbank angeboten ung gxemf und daß, Sie. als, also über 543 holländische Gulden ohne Genehmigung Nachmittagsschläschen stören?“ der Deosenstele in Holand in deuische Währung umge, Schwedische Gardinen auf Steitern wechsel und nach deuschlond eingeschmugpr), seige Pg. Die neueste Erungenschaft des denischen StrafSn der Haupiorhenbung vod der Aogenog, Ltagnzesz, oollzugen die die Möglickeit gibt, leictete Haltten zu,„will aber aus wirtschaftlicher„Rot gehandel: Fur tcenve“, Wlzie über de Mochenende Istrafen ratenweise Uiber, das Wochenenge. und daswischen während der Woche der Arbeit nachzugeben, scheint von den mit Verkändnis ausgenommen worden ou sein. Drüben schreitet man auch sofort zur Verwirklichung dieses Gedankens, ohne erst eine Gesetzesänderung abzuwarten. Dieser Tage wurde nämlich in Detroit der Bürovorsteher Henro Shivinstl un 130 Tagen Hast veructeilt, weil er in betrunkenem is onod uche has etetsisgad erisinen ui ds Soiemalst dicer eiten nicht vordestroste Angsklagte gad die Tai zu, wil eder Bustande mit seinem Kutomodil wurde zur Bedienung der Oelpumpen und zur Mei Der Willi 8 neuen Brand zember Leben Es war ei man im Wie eine neue Or Menschen fül Galerien. De stock zur Ouv Gaslampe di Durch einen feurige Lohe sofort eine u Ruhe das T sinnloser An nen aufging Fluchtweg. „Alles Unkenntnis über diese Teil der T können und nahm man klagen seien deckte man Leichen, die anderlagen. der verhän Sepienber mit und der unmeriusenomgigr„Hetstucdenh „Es erl volksliterg Entstebunachtung u dieses Gu verdamme läßt erken und vor mungen Ziele setz ben. Ein beingt de Witz auf eine erkl kurze Zei erlangen. lied und wird äbr Ein Sostemze Begleitb Kräfte. trieb so sind nid Buch: 1 die Letz resken“ Heimat rat schu Stols u immer trottelte bohltöp webel Schreib sernenh keise 8 heimat Hur in der Eo ist im Bu lich de samkei den de tersche Di Seit * Nummer 260 260 90 Ina ann. rnehst beneinRufe le er Westhäftsar in vurde SA.rnem ganivom tämprechte sich Name e wir VerS den on raeber im Einverzum Reichshadensersatzsur beschleubei Wehrälle können nststellen mit edarfestellen für die Bedie der Höhe h im EinzelRM. handelt, e vorherige en. Die Einngestellt, ihre Schadene annd endgültige enzzsstreben. ernwarte leister Irrlte, errichtet der Astrono= ghausen für kssternwarte. if eine Anresich an der Die Volkswissenschaftsondere Aufigsarbeit die reiteren Oefr Weise näNachmittagen kehr geöffnet als astronotsache bestimchtungen das ür die Durchgen eignet. im im benachode. Auf dem zu ein Stück Draht stand dauernswerte 22. September 1940 J#, io Viaue enden Hade zur Seite und ging zur Heke, um Arenholm grühte:„Ee schelut besonders schönes „So weit ist es zum Munkewald doch auch nicht“ sagte der Tierarzt.„Höchstens drei Kilometer.“ „Munkewald...“ kam es fast höhnisch zurück. kann man doch nicht hin. Es stehen nur ein paar verkrüppelte Tannen dort, so weit ich mich erinnere. eecht doch kein Mensch Pzie.. und sehr anDie meisten Leute gu. imn Vanobsgate Liefherg. pruchsvol, wenn es Ausstüg. Viuzuten Gaststäten. „Am liebsten fahren sie nach den übersuute. Taststätten. .. Teil mag den Munkewald sehr gern, geWe u zu schlasen schienen, gab er der Müdigkeit nach al. fühe man schon ziemlich lange durch einen terden verlassen assung, daß die erhobenen Vordie Anwendung kommen könne. unter allen Umder Angeklagte le erkannte Geaus angemessen. rich Obbelode gele immer wieder st, legt ein„offerenwörtlich“, daß se Weise„billig“ ihm das auch geaber einmal dachter einen größereien zu. Es solle Richter jedoch zog vor, Wald. Westfälische Tageozeitung Heitere Stizze von Eeik Hertelsen ich wenigstens ein Motorrad an, damit wir am SonnSie vve Vrou Peiber gie sch verlaen! Gowie wir ge. Aon u, g Vberlauen ft.— Geoißz, es kamns den nur iu. Der Döde eez eregeglig leie . aue. Hoden, weik serzusahen, irgendvo,(Püvde Pongt, Hleu Beise, Raule hr M. Schwertlillen und ringsherum standen pracht. demn Bagen gestiegen wot.„Wie heiß der Seh: 3ch finde immer, mon bet woch es,rag, gasie, geirun. Natur, wenn man erst eine gute Tüge Aaffee henunl Feuer dicht am Wasser. Ein Ressel wurde darüberge: hängt; ein wenig später hatte man sich gelagert und Piact#utem Appetit dem mitgenommenen FrühFrau Arenholm war entzückt von der schönen Umgebung. Was für ein wundervoller Wald! Hätten, wit den nur in der Nähe von Vangby!“ sagte sie,„vann rgendein Kircht so etwas wird schon vorhanden sein, nach dem man sich Vögel zuzuhören. Dann könne man ja später euch eine Vorocg niemal längere Tour machen. Falls Sie und Ihre Gattin zum Mitfahren Lust haben, Platz haben wir genug ia „Bielen Dauk für die Emiedurjg, le, ge, u gehealg. 5c wocht zinaus in; Biane. Dann erlebt man die btore sWistergacht absahren können. Wenn wir auch wir um Mitternacht abfühlen konnen. Wenn wir auch nicht viel Schlaf bekommen werden diese Nacht, so können wir das doch morgen unter blauem Himmel nachArenholm ging schnell ins Haus, um mit seiner Frau über die Bohrt du Vvrech=zomimen. Aber ste war sofort Die se vun den ius Bod) ,Biaz, Bangteg, Sie ienn. Al, die erste peinliche Ueberraschung gewichen war, berausnden— selbst ohne Motoradt“. upd vu zein, Frau gelehrt, daß es auch in und nicht nur wenn wir nur erst etwas mehr verdienen, dann schaffe!(Aus dem Dänischen von Karin Reitz=Grundmann. die Landjahrmädel mit den vo. einer abendlichen Feieri. Diese eindruckvollen Feiern vereinen Dorfes(Scherl-M.) Das Kapitalverbrechen Rnekdote von allerhand Einwendungen rnnnen Aber igante soll begeisterk. Sie fand, es wäre mehr als unvunkbar, die Einladung auszuschlagen. Es war nicht so ganz einfach, zur Zeit fertig zu es klappte alles. Assenreig und Frau Haggen fertig, als Kielberg um Millernach. mit dem Wugen vorfuhr. Die beiden Frauen saßen hinten, und Arenholm freute sich, neben dem Doktor zu sitzen, da er so reie Uebersicht über den Weg hatte. Er, pag, pgigfeng, die Fahrt hingehen sollte. Er kannte nicht viri von der Umgebung, aber er meinte, wenn er sich nur genau merke, wo man vorbeikam, dann würde er bald wissen, wo man sich belände. en Wagen. Trot der Der Tierarzt hatte einen gusen Wagen. Tlog der großen Schnelligkeit glitt er ruhig über die nicht sehr guten Wege. Nachdem Arenholm einige Male die Gegend angestrengt gemustert hatte, wurden seine Augen seinen höheren Lebensjahren bewohnte der GoetheDaug in Port von Heider bei sich uncd einen Leibmit der geliebten Zigarre im Munde in den Wegen der Anlagen umher oder versann ein Stunochen auf einer Bank. An einem lauen Abend kam von Oberweimar her, er des Kraftbieres ein paar Nößel zu viel getrunken hatte, ein junger Weimarer Sattlermeister auf breiten Weg anmarschiert, der vom Park zur Stadt führt. Und da bot sich dem Übermütigen die Gelegenheit zu einem derben Streich. Saß dort nicht sein Freund, des Herzogs alter Lakai, am Rande der Treppe, die in den unteren Teil des Gebäudes hinabführt, würdig und behäbig, in einem Buche lesend und dem Attentäter den Rücken zukehrend? Sich heranschleichen, mit dem Spazierstock ausholen und— hui!— dem Herrn Gevatter einen durch Bierkraft strammer ge machten Pfiff über den breiten Rücken ziehen, das war Wie von wilden Afsen fallene herum— und wer war's in Wirklichkeit? Niemand anders als der Herr Großherzog in Person! Ja, um's Himmels willen, wie konnte denn aber wegung hatte der Lakai seinem Herrn abgeguckt, und obendrein— das vor allem hatte den Sattler irregeführt— trugen Großherzog und Lakai die gleiche Gewandung, Soldatenmütze, grüne Pekesche und lange graue Hose. Hinzu war noch die doppelte Dämmerung gekommen, die der vorgerückten Tageszeit und die im Gehirn des leichtfertigen Zechers. Aber nun war; geschehen. Stoc,gigigig,#o, furchtbare Majestätsbeleidigung! Seine heit selber hatte das Testimonium der Untat in Gestalt eines dick auflaufenden, stark sich rötenden und vor allem auch kräftig schmerzenden Striemens auf dem Buckel sitzen und fuhr alsbald mit der Hand hinter sich, aber nützen konnte das gar nichts mehr. Der. Pfiff saß, wo er saß. Bostal 8. 60 Zuerst schossen aus den sonst so gutmütig olicenden Augen Gewitterblitze wie aus einem Zeusantlitz hervor. Als sch aber Karl August das völig uegggengeriggie Jammergestell des Joh ernüchteseg, Glatt ihn anzue betrachtete, tat ihm der Mann keir. Win. 15n Wnzudonnern, drehte er sich einfach in seine alte Stellung zurück und tat zunächst einmal, als wäre überhaupt nichts gewesen. Dadurch gewannen beide Zei zu überlegen, was nun am gescheitesten zu tun sei. Hierbei kam der Handwerksmeister als erster zum el. Nach einigen Sekunden eines Schweigens, in Er st der Ernährer seiner allen Muteg, Röpistiche Reice esch ecde hacet „Hat er denn schon eine?“ fragte der Fürst in Ecke hinein.—„Ach, wie lange tappt er schon mi einer!“ seinen Hecker grimmig an.„Da muß er eben von uns kriegen! Das ist doch zu machen!" „Freilich, Königliche Hoheit. Das wäre zu machen. „Na also!, Veranlasse das! Aber deinem Freund solle die nächsten paar Johre bloß aus oge, er soue mir die nochsten Pog:„wahrhasig, dem Wege gehen! Sonst wäre ich Wahrhafteg imstande—, und er bekäme den Mordsschlag zurück! Und nun Schluß davon und alle beide Maul gehalten, samt der Alten, verstanden? Das braucht nicht das ganze Landesherrn! Sowas!— Und du kannst mir's Rese ie e escecer cer imstande! Damit der's am ganzen Hose herumklatscht! Der braucht einen Dreck zu wissen.— Ist sie ein ordentliches Mensch?“ alt und wenn man Witwer wäre, man ee ssen „Vielen Dank auch, Königliche Hoheit, vielen Bank. -erwöhne muit ben,un den, Fronzhranntwein.“ damit, und hole mir nun ven Hranfeig,.. Als Hecker draußen war, massierte sich der alte He die Blutrunststelle, aber das sah keiner. waren Fürst mit seinem Kan von Natur aus gleich. Haltung und BeMenschen im künstlichen Flammenmeer Der Ringtheaterbrand auf der Leinwand— Eine der schwersten Bühnenkatastrophen wird verfilmt nuck, Einlenn Der„König der Meerestiefe“ starb— Das Drama unter dem Meeresspiegel ken. Poliovo! Kai begriff: Gold! Sein Körper schien der Fürst mit heinem Kaommerdiener vergethselt wverdenk Hem man das Amen einer ZRade gehört höüte, ver Das wor sehr emsag zu erklaren. on der Siatur nahm der Großherzog,. hinter sch einen, Lumuc, wie wenn eine Rotte Wildsaue durch eine Schonung bräche, und dies war der unselige Sattler, der sich aufgerafft hatte und nun Oavonzeuo, uis Frise veiects der Scharfrichter ihm nach dem Hals.— Am nächsten Morgen, als Hecker das Frühstück vor seinen fürstlichen Herrn hinsetzte, schwieg Karl August zunächst. Als der Lakai sich verziehen wollte, rief der alte Herr nach:„Apropos, Hecker! Du hättest mich beinahe nicht lebend wiedergesehen.“ Sprachs und Willi Forst verfilmt gegenwärtig in seinem Werk„Overette" den berühmten Brand des Wiener Rinstheaters am 8. De., red Her furchtbaren Panik in Zummunegraum zu dem 396 Menschen ums e Desengen ven Voren,P Zzalchaueraum u seder tegen die Eingehorenen eilen in ihren finken onliob die wisse bereitg dur Schart. Konus beron ug Vherizuige Geig Ruhm wor in ganz Meier, mochte niemand versäumen. Meter! Der zember 1881, bei Leben kamen. Es war ein trüber, nebelschwerer Wintertag, als eine neue Ooer alb. Fok Jo fgzilge, Galerien. Der Kavellmeister hob eben den. stock zur Ouvertüre, als durch die Exploston einer Gaslampe der Bühnenvorbang g/18rezine gieiet, Durch einen Luftzug angefacht, schlug eine.... feurige Lohe in den Zuschauerraum hinein, in dem sofort eine ungeheure Panik ausbrach. Anstatt Ruhe das Theater zu verlassen, warf man sich in nen aufgingen, und versperrte sich so den einzigen gereitelr meibete in berigeiegericht über diese Brandkataktrovbe, Fr.ie, hatte, retten klagen seien. Eine halbe Stunde soäter jedoch entLeichen, die in vratsch stefite sich beraus, daß in Tode getreten worden waren, fielen den Flammen zum Opfer oder erstickten in den Bauchschwaden. Manches dramatische Einzelschicksal ist uns aus Schreckensnacht überliefert worden. So werden der Ainzsche felste sich heraus, daß die Leichen. Schliehzuich ,azut au vrzaur, Haß die Künstlerin der Vorstellung gar nicht beigewohnt, „Der Jäger von Faiis berühnten Hochlandroman chischen Over und Dverette, den enge freundschaftliche und künstlerische Beziehungen mit Richard Wagner, Marie Geit Saopg und=Zohann Straus Der Schicksalsweg dieses volkstümlichen Ende bereitete, pierd aucb den Zaurtirtehigen Willi Forsts neuem Bühnenfilm„Overette“ bei der Arbeit zu sehe Er tauchte bis zu 17 Hecker nahm sich zusammen und trat heran.„Königliche Hohelt“, bat er,„tun Sie dem Menschen nischt! Seine Mutter hat mich noch in der Nacht aus dem Bette geklopft— der Kerl will übers große Wasser.“ „Dummheiten!“ brummte Karl Karl August. Wie? Was würde der unwissende, gutgläubige Tropf im fernen Lande wohl ausrichten? An dieser Torheit mußte er gehindert werden.„Ich konnte mir's ja denken", meinte darum der alte Herr,„daß er dich und nicht gas sole en Scherz sein, Königliche Hahel.: „Da laß du dir mal eine von ihm geben! Scherz! Die Schmarre werde ich Tage und Wochen an mir herumtragen!" Hecker blickte wild umher und verkrampfte die Hände.„Der Ochse“, knirschte er hörbar,„das Rindvieh!“ „Wer ist denn überhaupt dein geistreicher Freund? einen Leumund?" fragte der Großas Ligae arbk stiegen. Da— jetzt schloß sich die Hand um das Gold: st aus saphirblauer Tiese? Auf einmal verkrampfte der Körper des Tauchers, zuckte wie der eines tödKrokodils, dann entspannte er mehr zu strafen, Beisig nach. win fing die Münze, nachdem er sie unterschwommen hatte, n die Hand gedtüickt, damit er es in die Sommelhose, I., Meregrung,. Sint inseriten ve Gialgeutene. dve, vssenkanug wersen komnie. Wenn Kai an de um Luft zu schöpfen, gab es lauten Beifall, besonders die Frauen jubelten, hingerissen soviel Geschicklichkeit. Dann lachte der Wasserkünstler erlebte Kai, als„Ulica“, die Bocht ei, en anlegle Gleich Boston, vor beZuten) Bord, in ihrer Mite hoben, öffnete sich die verkrampfte linke Hand. Ohne daß auf b Pemnon, beng Laun unherten die Einaeborenen mit den Meelesgrund. dem Toten davon ranilla=Bänten uneger. Schnellkur bei Erkältung, Grippegefahr: richene E,sase, Zucder pexrihet, sriaben und dann Was hat er für einen Eemmund herzog. bilden. „Ach, Königliche Hoheit, er ist ja die gutmütigste, beste Seele von der Welt. Ganz gews, ist er Königsche Hoheil 34 kenne doch den Halunken! Ein treuer Untertan, fried" Pfesserminz= oder schwarzem Tee. Lasse Psessetming ober sahlergut#ee. in einer Wer dieses ausgezeichnete Mittel einmal erprobte, sählte be ngerpjichsel, Besonderes zu zeigen. Er täglich, einen Teelösel Klosterstau Melsengeist u01 bvderichwor ader grsf, wie ein Jongleur auf der Bühre, drei, vier fallende Geldstücke auf einmal hintereinander. Immer tiefer ließ er die Münzen sacken. Manchmal stieß er hoch, nur, um mit den Fingern anzuzeigen, wie tief Die Besatzung der Nacht war ehrlich begeistert. Dann warf Evelyn das Goldstück. Sie ließ es erst eine Weile unter dem tiefblauen Himmel in der Sonne blinwird es bei Erhältungser Geinziuggl ggnen Bersuch Der enwenden., Mochen„Mzisengeist in der blauen Backung bekannte Klosterfrau, zu, grhältlsich mit den drei Ronnen In. v.)—.,„en 980, 1.65 und 9.90 der Dro zsh; za) und Eßen uu Vergessen Sie ihn nicht bei Ihrem nächsten Einkauf!“ frau=Melissengeist wird Sie gewiß befriedigen. Der Halart ees Solbaten Von Dr. Otto Brinkmann Es erleichtert den Zugang zum und erkannte auf aus. Offensichtlich nverbesserliche, daß ngen war. Jünf Verletzte ckstraße in Gelsenen von einem LastLänge aufgerissen. Straßenbabnwggene hwer. souen. — Drei Verletzte pald= und Münstermit Anhänger mit nen Lastkraftwagen. des Personenkraftle in das Hertener nußten. Eine dritte eßungen davon und ihre Wohnung aufnirgstunggene wurbe Ongenburgs wit chung des Chefs der vom 15. September Postscheckverkehr mit gische Postscheavien## men werhen. Verständnis voleliteroribe ziorer Fräger einer genauen BeodGclug unteniesht Pauten der en Saor aius eberiählsz, Sgrscheites erdomwev. daß die“, uetsamen vriegenszeiten und vor allem jene, in denen pazifistische Strozunächst erscheinen mag. Vielist weit gröber, als es Junöchf etig, vie gorm einer sach war er reich und r/ge, zexthy.—. die große Aneidote ausufüllep, Leziunert. die sich mit dem störchen sind datisch: er versichtet g.s. ri; 6-Srimerr, berri witzelnder Spitzfindigrenten u. wv, zlax in der Aber lauber in der Gesinnung und tagez, 5. gie, Wos: Hie Aingesprochenen mit Plattsicht. seinen Plat.= der Soldatenhumor erfreuen, erfrische dataenhumars erstrablt die männliche Gesinnung. Zeuonisse aus allen Bestote aufe di, Masse, gegossenen Kanone liest man: „Die schöne Taube bin ich genannt: mich ein jeder recht erkennet:. wenn aus meinem Schlag Junge fliegen. Wort redete, trägt folgende Zeilen: De schöne Falk bin ick geheeten: dicke Wallen und Muuren kann ick darum, go Naebuuren, leet zu seagen, ich will met myn Broeder, Im vewollv gendigser Keite ene gane Grbse der Ooerderetlsgaitugen fmarschieren englice Ein Blick in diese„Miltär=Wisbücher“ der Sostemzeit, ein Blick auf übren urseglgeicgen Hie Bealeitbilder mag dos Proziztign und dem Versind nicht zuerkannt gebliebBühnen: Filmautoren und vor allem die Letztgenannten mit ihren 24 schug sich dier eine gefährliche Wasfe, die den Stolz und die Haltung untergraben sollten. In vebel vorgeführt. In der Vezinen erfundenen Kasesse Berliner 9.e; Lipgzugte. eimotete Munpo, ve, zeiner leten Echibeit nur vun Ratersprache in der Mundart, lebendig. ist läingst an der Zeit, daß der Viteresaxhigeige in Bunde mit dem Volkskundler diesem anowag: Ns un. g Pbets= Las heuischen Voltsdumore. Sein Beitrag bebäben ees eod iinen en cdümets. Beitsas erfüliten Fragen dringt der Engländer, 4¼ue, und auf die englische Trage=, nsc zom dem enali. schehen werde und was man nit ihm, dem englischen Offizier, mache, kramt der Landser lachend einen Rest seiner englischen Kenntnisse aus Tasche und sagt:„Germany wants to see vou!— Deutschland wünscht Sie zu sehen!“ Deutscher Soldatenhumor aus allen Zeiten: Ein klares Spiegelbild deutscher Gesinnung und deutschen Wesens. Es ist noch gar nicht so lange ber. de nung trat. Der Soldatenbumor half sich auf seine ist es zu erklären daß beute, noc, Grg, Bagzele, eden vrüben, die Erzeugnisse jüdischer WissabeiOoserbereitsichalft, bier wir, zum Gleschuig grboben. salhasten Kampfes erblübt dieser Humor und R„Der deutsche Züngling“ Selbstzeugnisse aus drei Jahrhunderten, gesammelt von Gerhard F. Hering In jeder Generation sand bieser Zusge'sig, 2ag Baler. oder ungenourt, beret I— Langemarck und die sungen endlichen Reihe. Gerhard F. Hering hat den Berlug unternommen, das Bild Diese, Lazeglivgger#n dem evoniten ver sorgzäsig redigerten Bande stest, der umdangreiche g., Pprogt-4 Feviy:... Jungling im ein unter dem Tuei„Der beufsche###0 Mme. Verlag Goverte, Hamburg,(Preis geb. chienen It, wird dieses Bud leben, reausgenget gr. endesune und Ringen um Klarheit, weiche Zuchzt und Revolutionär Georg ge Picler. ue Senht Gradbe und der lebenst.####p Pau:: Kadett Hans von Seeckt, der Kleine Kundschau Konzert des Schworzu ger=geigegagggährle in die ganz im Banne dieser Ensemblekunst, die mit tiefer seelischer Ausdrucksfülle vereint. Gedächtnisschau für Walter Klingenberg. Im Städtischen Museum zu Hamm findet zur Zeit eine Gedächtbunden vor, Vot beize gud glsehnsse. Die gusge. seldorf besuchen konnte, mußte er als Maurer sein Bi iber und uer Gebr-acbned Bere. Guihe Guniene dinr eun wonche, Peo eu eez, wichliges, aber doch Der Krankheitserreger ::.: gewissen B#anungsmituin waohrgenomnen wovden, Migsigzelen, der Krant. ene ue ue un aue ue u uung eu u. Sen. be aer Auschr aen. Mn., ae ee ese Gebensabschnitt liege. Hinzu kommen Einwände, die ssbe oe.. Auithglogien erheben kann. von eun oh unerscheiden zwischen den wahlos aneinandergereihten Gedicht= und Brlesommlung Felde sie geleistet wird. Es ist ein erregendes Deüngen ontee v g„efahgung von Oese„Cormina na' om 4 Oktoder an der Staateoger da., Tpenign von „Orsee unn men mit der Erstaufführn Burand am 4. Oktober an Monteverdi, alle in der Neubearbeitung von Carl Orff. sooossesseesseenneeenenenesmmme und Reisen, ost in traumhafter und nachtpandlerischer Ein Buch dns uich vie 6g. m chr Bent u ven hedschig Sele um Seite wessertest, das man sich langsam erobert, um es zu machen. 22. September 1940 Westfälische Tageszeitung Nummer 260 F 32. September traurigen Ueberresten, den toten, leeren Ruinen drängte sich das Leden: Fläche an Fläche, unverdeckt stand Spitfixe neben Spitfire. Mindestens dreißig an der Zahl. Vielleicht waren sie eben zum Tanken angerollt und warteten nun wie Pferde an der Tränke brav nebeneinandergereiht. Noch einen schnellen Blick tat Leutnant M. zur anderen Seite des Platzes. Und auch da drängten sich die Flugzeuge. Wuchtiger, größer, zweimotorig: Ein gutes Dutzend Bristol=Blenheim. Der Bildberichter Grosse mußte auf einem Englandflug beim Angriff brilischer Jäger seine Kleinbildkamera mit dem MG vertauschen, und es gelang ihm, einen Angreifer abzuschießen. Unmittelbar nach dem Abschuß ergriff er wieder die Kamera und hielt den Augenblick im Bilde fest, den wir hier sehen. Im Vordergrund der Kettenkamerad, dahinter das abstürzende britische Jagdflugzeug. In das Bild ragt dunkel und drohend das MG des Kriegsberichters.(PK-Grosse— Presse-Bild-Zentrale-M.) Berichte von der Front Eicfungetf auf englaner Rlagriah. Nichts wie drauf! Da gab es für den Leutnant nur eine Entscheidung: „Nichts wie drauf!“ Im Nu hatte er seine Maschine in *- JFundenichnelle N—. Nache“ ch PSnchskh! i Kanar „### Dem Banzerjüger### Vom tapferen Einsag unserer Minensuchboote Von Kriegsberichter Kurt von Steinltz .., im September(PK). die Wolken gezogen. In Serünbenschnelle war die steilste Kehrtkurve gezogen. Und schon brauste er wieder über den Platz, tiefer als zuvor, eben noch so hoch, daß die Bomben wirken mußten. Am Platzrand wummten unter ihm die schwersten Brocken der englischen Flak vor der Glaskanzel der Do 17 hoch. Die Salve eines Erd=MG.s rasselte klirrend gegen Fläche und Panzerung.„Nur stur Kurs halten! Das kriegen wir schon!“, dachte der Leutnant. Und da hatte der Beobachter auch schon auf den Bombenknopf gedrückt. Mit 15 Meter Abstand voneinander, also dicht bei dicht, fuhr ein Dutzend Bomben mitten hinein und quer hindurch durch die morgendliche Parade der Spitfires. Und dann ging es wieder hinein in die schützenden Wolken. Was in den Bombenschächten noch geblieben war, das fiel auf dem Rückweg, wieder im Tiefangriff geworfen, auf ein paar Fabrikhallen, auf die Güterschuppen eines Bahnhofs und mitten hinein in ein Stellwerk. Die Engländer werden sich über den balkenkreuzgeschmückten deutschen Vogel, der da durch Morgendunst und Wolkensetzen meterhoch über ihre Köpfe brauste, nicht schlecht gewundert haben. Einzigartige Einzeltaten deutscher Flieger— 60 Meter hoch über Croydon gebraust— Kein Wagnis ist unseren Besatzungen zu kühn Von Kriegsberichter Georg Hinze ..., im September. (PK) Neben den gewaltigen, massierten Einsätzen der deutschen Luftwaffe, die wie Keulenschläge englische Flugplätze, Rüstungswerke und Häfen zerhämmerten, stehen im Englandkrieg immer erneut einzigartige Einzelleistungen unserer Flieger, Beispiele voll unerschrockenen Wagemuts und kühnsten Draufgängertums. Für die Taten jener Männer unseres Geschwaders, die im Einzeleinsatz, ohne den Schutz von Jägern oder die Sicherheit des geschlossenen fliegenden Verbandes, aus dem Wolkenhimmel über Großbritannien bis auf wenige Meter über die Rollfelder englischer Flugplätze herabstießen und die Todessaat ihrer Bomben aus wirksamster Höhe auf startbereite englische Flugzeuge ausstreuten, wird die sonst zu jedem Eigenlob bereite Royal Air Force kaum geeignete Gegenstücke aufzuweisen haben. Oder brachte irgendein englischer Pilot bisher schon einmal das Glanzstück fertig, in 60 Meter Höhe etwa über einen deutschen Flughafen zu brausen und seine Bomben trotz wütendster Flakabwehr genau so seelenruhig und gut gezielt abzuwerfen, wie es Leutnant M. im Herzen Englands, dicht am Stadtrand Londons, über dem Flugplatz Croydon tat? Nur wenige Meter unter sich sah er die Spitfires stehen, auf die seine Bomben fielen. Und dabei war die Tat des Leutnants kein Ausnahmefall. Kameraden seiner Gruppe stürmten zur gleicher Stunde nicht höher als er über zwei Einsatzhäfen der englischen Luftwaffe und ein Barackenlager. Aus aussieht, sagte er. Und schon war die Do 17 schnuppernd durch die schützenden Wolken gestoßen. Kaum 50 Meter unter dem deutschen Kampfflugzeug lag die bombenzerwühlte Erde der Insel England. 30 Spilfires Fläche an Fläche Da stießen Flugzeugführer und Beobachter auch schon einen Schrei der Ueberraschung aus, daß es dem Funker hinten in seinem Sitz den Kopf herumriß. Beide hatten es gleichzeitig erspäht. Mit Gedankenschnelle sprang ihrer anstürmenden Maschine ein großer Flugplatz entgegen. Vom eben versiegten Regen noch feucht, schimmerten die beiden ringförmigen Asphaltbahnen der Rollfläche grauleuchtend wie breite Kanäle. Hallen und Steingebäude reckten zersplitterte Balken und verbogene Eisengerüste, rauchgeschwärztes Mauerwerk grotesk in den Himmel und bezeugten so die Wirkung deutscher Bomben, die vor Tagen gefallen waren. Aber vor den ver englischen Luftuuffe, und ein Barackenlager. aus wenigen Metern Höhe konnten die Bomben ihr Ziel nicht verfehlen. Nicht nur im Verband, sondern auch allein, im höchste Anforderungen stellenden Einzeleinsatz und bei hellichtem Tage wagen es also deutsche Flieger, England im Tiefangriff zu überraschen und sich ihre Ziele Millimeter genau auszusuchen. Die Royal Air Force Churchills bevorzugt dagegen sicherste Höhe und schwärzeste Nacht. Ihr Grundsatz ist nun einmal„Safety sirst“. Doch deutschen Fliegern ist, wenn es gegen England geht, kein Wagnis zu groß und keine Tat zu kühn. Da stieß der Leutnank in die Tiese Aufgerissen, von zersetzten Wolken überschwemmt, spannte sich der Himmel über den Kanal. Durch Wolkenlöcher schauten vier Mann in ihrer einsamen Do 17 wie immer bis tief hinab auf die schaumgekrönten Wasser des Kanals. Leutnant M. am Steuerknüppel zog und drückte seinen braven Vogel wie ein gefügiges Spielzeug. Wolkenbänke waren die Brücke nach England. Herunter auf 100 Meter Aber dann mußte die Glasschnauze der Do 17 tief und tiefer, den besten, geschützten Weg wie ein Spürhund erkundend, durch Wolkenschichten der Erde zustoßen. In ein paar hundert Metern Höhe schimmerte die Sonne schon fern und dünn durch die zerfließenden Schleier. Doch unten, dicht über Südenglands flachen Hügelwellen, hockten dickgeballte Wolkenköpfe. Der Zeiger am Höhenmesser siel rapide. Von über 1000 Meter war er in Minuten auf kaum mehr als 100 Meter zurückgeschnellt. Sorgfältig verglich Leutnant M. Kurs und Zeit. Nach den Berechnungen mußte er jetzt auf der Höhe von London sein. Mal sehen, wie es unten „Die Bombenreihe lag im Liegeplatz“ Als Leutnant M., das Gesicht noch von der Anspannung und Konzentration des Feindfluges gerötet, seinem Gruppenkommandeur im Gefechtsstand den Erfolg des Einsatzes berichtete und danach seine Tat im Gefechtsbericht mit fast gewollt nüchternen Worten und lakonischsten Formulierungen niederlegte, verriet kein Wort, daß er seinen Flug für eine besondere Leistung hielt. Er hatte getan, was ihm sein Fliegerherz vorschrieb und sein geschulter Blick befahl. Im Gefechtsbericht tat er den Flug fast wie eine Bagatelle ab. Er schrieb wörtlich:„Wegen der Wetterlage wurde im Raume von London durch Wolkendecke durchgestoßen und in Tiefflug übergegangen. Die Wolken lagen auf, und nur die tieferen Geländeabschnitte waren knapp frei. Unmittelbar nach dem Durchstoßen erkannte ich den Flugplatz Croydon. Der Platz war stark belegt mit Spitfires und Bristol=Blenheims. Die Flugzeuge standen auf beiden Seiten des Platzes entlang der Rollstraßen dicht beisammen. Die Hallen wurden als bereits zerstört erkannt. Die geworfene Bombenreihe lag im Liegeplatz der Spitfirels...“ Meierhoch über ein Barackenlager Kaum eine halbe Stunde später legte Leutnant T. gleich meisterliche Flugleistungen mit sachlichen Worten im Gefechtsbericht nieder. In 50 Meter Höhe war Leutnant T. über die südenglische Landschaft dicht unter der fast aufliegenden Wolkendecke dahingestürmt. Er fand ein Barackenlager, auf das seine Bomben fielen. Brände blieben zurück, als er davongebraust war. Vermutlich hatte er ein Munitionslager getroffen. Es ist ganz begreiflich, daß das Interesse und die Bewunderung des Volkes unseren schönen großen Schlachtschiffen, unseren braven U=Booten und den kühnen Schnellbooten gebören. Diese Zeilen sind einer weniger bekannten Schiffsklasse gewidmet: sie sollen über unsere Minensuchboote berichten. Wir sind eben von einer nächtlichen„Stichfahrt“ zurückgekehrt. Es ist nichts los gewesen auf dem „Bach“, wir sind unbehelligt bis ins Operationsgebiet gekommen. Die Scheinwerfer haben uns nicht entdeckt. kein Schiff und kein englischer Flieger haben sich gezeigt, ja„England beherrscht die Wogen“— ein Märchen aus urgrauen Zeiten! Auch Minen haben wir nicht gefunden. Ungestört fahren deutsche Schiffe über die Nordsee, unterstützt von unseren prachtvollen Fliegern. Wir haben in dieser Nacht kaum geschlafen; denn bei solchen Fahrten liegt man in der Freizeit voll angezogen an Deck. die Schwimmweste umgebunden. Stahlhelm und Gasmaske in Reichweite. Aber es hat sich, wie gesagt, nichts ereignet, wir sind weder torpediert noch von Fliegern mit Bomben beworfen, noch von einer Mine zerrissen worden. Nun liegen wir wieder im Hafen. An Steuerbord und Backbord liegt je ein Schwesterboot, das gibt ein Päckchen, hinter uns liegt das zweite Päckchen, alle Boote sind draußen gewesen. Nur einige gehen schlafen, wir anderen sitzen munter beisammen bei einem, nein, es waren mehrere Gläser guten französischen Rotweins. Ichlasse mir die an Erfolgen reiche Geschichte des Bootes erzählen:.„ 46ft 128 u 6. Der Stamm der Mannschaft und der Kommandant sind seit Anfang dabei. Im März 1939 ist das Boot bei der Besetzung des Memelgebietes eingesetzt worden. im September wirkte es bei der Beschießung der Westerplatte. von Großendorf und Orhöft mit. Dann wurde den ganzen Winter die Nordsee bei grimmigster Kälte und fast immer stürmischer See befahren, um feindliche U=Boote zu jagen und auf Stichfahrten Minen zu suchen. Dabei gab es den großen Erfolg: im Januar wurde ein englisches U=Boot mit Wasserbomben getroffen. Seither trägt die ganze Besatzung stolz das Eiserne Kreus.,„( 42816 in. Im April begann der Geleitzugdienst für unsere Truppentransporte nach Norwegen im Kattegat. Skagerak und bis hinauf bis Oslo. Dabei wurden ganze Deck ist vollgeräumt mit den erwähnten Waffen, mit Wasserbomben und Pionierbohlen und muß ordentlich und sauber gehalten werden.„Reinschiff“, täglich für sämtliche Räume, wo in drangvoller Enge gegessen und geschlafen wird, das gibt reichlich Arbeit) g.66, 155, Wimmt. W Und dazu Gefahr. Gefahr jede Minute. Wenn auch das Minensuchboot selten im Wehrmachtbericht erwähnt wird, seine tapfere stille Arbeit sich der Oeffentlichkeit entzieht. Tag für Tag. Nacht fü: Nacht, mit geringen Ruhevausen ist es draußen in See. jeden Augenblick kann eine Mine das Boot zersetzen, können Flieger mit Bomben und M6s das Boot zerstören. Jeden Augenblick muß sich jeder auf die Himmelfahrt gefaßt machen. Aber ruhig und unbeirrt tut jeder seinen Dienst. Jeder weiß, worum es gebt, jeder ist stalz darauf, sein Teil zum Sieg beitragen zu dürfen. dort, wohin er gestellt ist. Und es ist nicht der letzte Platz, es ist ein ehrenvolles Kommando, der Dienst auf der Minensuchflottille. Das segensreiche Wirken der flugzeuge Wenn die schweren und heißen Luftkämpfe über dem Kanal zu Ende sind und sich hier und dort Piloten aus beschädigten Flugzeugen durch Fallschirmabsprung zu retten versuchen oder auf Grund schwerer Treffer die Maschine nicht mehr nach Hause bringen können, dann treten die Seenotflugzeuge ihren harten und entsagungsvollen=Dienst an. Lieber möchten die Besatzungen natürlich auch einen Bomber, einen Stuka oder einen Jäger fliegen. Da gibt es ungeheure Geschwindigkeiten, höchste Armierungen und blendende, vor aller Oeffentlichkeit gerühmte Erfolge. Von den Seenotflugzeugen dagegen ist wenig die Rede, aber trotzdem steigen sie täglich auf und fliegen in niedriger Höhe über die unendliche Weite des Wassers, um retten und helfen zu können. Dabei vergessen sie oft, an den Feind zu denken und werden meist erst erinnert, wenn es plötzlich von irgendwoher knallt. Wenn von einem Seenotflugzeug ein im Wasser schwimmender Pilot gesichtet wird, so gleitet die Madas Wasser in weitem Umkreis von seinem an der Schwimmweste befestigten Farbbeutel giftgrün gefärbt ist. Dieser grüne Fleck ist eigentlich das erste, was Schon wieder ein 8000er versenkt So treffen unsere Kampfflugzeuge Englands Schiffahrt Von Kriegsberichter von Danwitz ..., im September(PK). Großer Jubel in der Staffel. Zum zweiten Male in einer Woche ist die Versenkung eines englischen Handelsschiffes von 8000 Tonnen geglückt. Soeben ist die Besatzung, die schon durch Funk diesen neuen Erfolg gemeldet hat, zurückgekehrt. Es ist eine vortrefflich eingespielte Besatzung, und Oberleutnant Schl., der Kommandant, ist bereits mit dem EK I ausgezeichnet. Vor nicht langer Zeit gelang ihm schon ein glänzender Erfolg. Damals versenkte er einen britischen Dampfer von über 13000 Tonnen. Es war noch dunkel, als das Flugzeug zum heutigen Einsatz startete. Ein richtiger Schlechtwetterflug wurde daraus, und es mag sein, daß die Briten des Wetters wegen sich etwas geborgen fühlten. Aber sie mußten erfahren, daß auch bei solcher Bockigkeit deutsche Kampfflugzeuge über der Route der britischen Handelsdampfer erscheinen und bis nördlich Irland hinausfliegen. Im Morgengrauen sichtete Oberleutnant Schl. einige britische Dampfer.„Es war gerade so hell. daß ich die Schiffe erkennen konnte", erzählte er. und ich sah sofort, daß ein anständiger Brocken darunter war. Die anderen kleinen interessierten uns nicht. aber der Achttausender, der schwer beladen England zusteuerte, war begehrte Beute. Alles klar zum Gefecht.„Alles klar“, kommt die Meldung von meiner Besatzung. Jetzt ist jeder auf seinem Posten. Nur der Brite weiß noch nichts von dem Schicksal, das ihm blüht. Unbemerkt kommen wir zum ersten Anflug an ihn heran. Vielleicht, daß er uns im allerletzten Augenblick erkannt hat. aber da sind unsere Bomben auch schon gefallen. Knapp neben der Bordwand sausen die Bomben ins Wasser. Eine riesige Wassersäule spritzt emvor und planscht über das Dec.“ „Vielleicht hatte er schon mit diesen beiden Bomben genug“, fährt der Oberleutnant fort. Er stoppte nämlich sofort mit der Fahrt. Aber gleichzeitig bewies er auch, daß er sich so teuer wie möglich verkaufen wollte. Er ballerte mächtig los. und wir bestrichen ihn unsererseits mit Mö=Salven. Der Erfolg seiner Schießerei war minimal. Einen Durchschuß in der Mitte des Rumpfes ist alles, was unser braver Vogel abbekommen hat, und dem endgültig letzten Angriff konnte der Brite sowieso nicht entgehen..„,„„ „Der zweite Anflug also. Wieder werfe ich zwei Bomben, und eine davon sällt genau in die vordere Ladeluke, aus der eine riesige Feuersäule ervorstieb. Das Vorschiff liegt dann völlig unter Wasser. Infolge des hohen Seeganges ist es dem Briten nicht möglich, die Rettungsboote rauszubringen. Stattdessen schießt er rote Leuchtraketen als Rotsional.„„(uur, Dampter I. Es sind ja genügend rleinere Dampfer in der Nähe, um die Besatzung aufzunehmen, und selbstverständlich stören wir diese Rettungsarbeit nicht, obgleich britische Flieger sonst gemein genug sind, auf unsere in Seenot befindlichen Kameraden zu schießen. Wir kurven noch einige Zeit über dem sinkenden Schiff. Unsere Arbeit ist getan. Wieder. hat ein britischer Dampfer seine wertvolle Fracht nicht heimbringen können.“ Ja, die Zeiten sind schlecht geworden für das einst die See beherrschende England. Nördlich von Irland, im ureigensten Bereich der britischen Inseln, versank schon wieder ein stattlicher britischer Dampfer. Wieder muß W. C. 8000 Tonnen aus seiner Liste streichen. In unserer Staffel aber herrscht Jubel Männer der Waffen-1, die mit dem Ritterkreuz ausgezeichnet wurden. Der Führer und Oberste Befehlshaber der Wehrmacht verlieh das Ritterkreuz zum Eisernen Kreuz an folgende Männer der Waffen-W: ½-Obersturmführer Vogt(links),##-Sturmbannuvritt 104“ 4 1e) und ½-Hauptscharführer Repplinger(rechts)(H-PR-T. PK-Bauer— Scherl-M.) an folgende Männer der führer Witt(Mitte) und nauptscharführer„Kepplinger(rechts)(H1H-PK-B: (-Thiele[2zwei weitere U=Boote versenkt. Stolz flattern auf der Kommandobrücke drei Wimpel. Dann Stichfahrten bis hoch nach Norden hinauf. Mit Motorbooten wurden Minen geräumt. Ein Tanker wurde in Geleitschutz genommen. Plötzlich tauchten englische Lockhead=Flugzeuge auf. Mit seiner Flak wehrte sich das Boot. bis unsere Jäger zu Hilfe kamen. Ein Engländer wurde abgeschossen, der Heimathafen unversehrt erreicht. Nach kurzer Maschinenüberholung setzten sofort wieder Stichfahrten ein, zuerst nach der dänischen Westküste, dann nach der holländischen Küste. Und jetzt kontrollieren wir den Kanal. Was liegt aber an Entsagung. Heldenmut und Todesverachtung in der Geschichte des Bootes. Schon eine Fahrt im Frieden auf solchem Boot ist keine Vergnügungsreise: Viele Nächte auf Deck in Kälte und Nässe, wenn die schweren Brecher über das Oberdeck gehen, das Schiff wie toll arbeitet. Bei nur zwei Meter Tiefgang macht sich auch der leiseste Seegang bemerkbar. Und Dienst, viel Dienst! Da wird den ganzen Tag an den Geschützen und Maschinengewehren exerziert und geputzt, da sind die Minensuchgeräte zu bedienen. Das man sieht, und erst bei näherem Zwschgueg gulbdeckt man Mensch ist zu so winzig dann den Schwimmer; denn ein klein auf der weiten Wasserfläche Langsam gleitet das Wasserflugzeug an die Unfallstelle, und dem Piloten wird eine Wurfleine zugeworfen, durch die er dann langsam an das Flugboot herangezogen wird. Es ist gar nicht so einfach, den Mann aus dem Wasser zu ziehen, denn man hat wenig Halt und alles ist naß und glatt. Nachdem der Flieger glücklich geborgen gen ist, heißt es, sich schleunigst davonmachen, ehe feindliche Flugzeuge herankommen. Im nächsten Seenothafen wird er von einer Motorbarkasse übernommen, und das Wasserflugzeug fliegt wieder auf Position, um nach weiteren Fliegern Ausschau zu halten, die„in den Bach gefallen sind". Die 1. Reichsstraßensammlung für das KriegsWinkerhilfswerkes 1940/41 findet uns zum Opfern bereit. Wir Deutsche wissen, was unsere Pflicht ist. Wir erwerben die Abzeichen der 1. Reichsstraßensammlung in einer Höhe, die uns wirkliches Opfer ist. MIE SEANENPCHGDTKAULPTE Dem Panzersüger 20 wurde für besondere T Eiserne Kreuz 2. Kla Ehrenvolle BerufunSiegen, Oberstudiendire zum kommissarischen Re der Wahrnehmung der Abteilung für höheres in Münster betraut. Auf der Warendorf sammenstoß zwischen Straßenbahnwagen. Der Sachschaden an be Schuld trifft den Omnit den Straßenbahn die Jestgenommene P# wurden von der hiesige Personen wegen Sittl dem Richter vorgeführ nommen. Weiter ersol juns Personen wegen son wegen Umhertreib angestellten wegen Ab Der Turnwettkamp zwischen dem TB Mü TV zugunsten des sollte, muß leider ausf Studienberatung Reichsstudentenwerk ir mit seinen Bezirksstell daten über alle Fragen Hoch= und Fachschulen Eierverteilung. 2 scheins der neuen R Anzeigenteil bekanntg tember bis 20. Oktob als 1 Rate zwei Eie Wann dunkeln w Uhr bis 7.16 Uhr; 2 Uhr; 24 September: tember: von 19.21 b 19.19 bis 7.23 Uhr. Verdunkelung! Beileidsschreiben minister hat bekannt hörigen der Beamtei Ministeriums, die fü einem Handschreiben bringt dabei zum 2 Gemeinden den nät Angestellten und Arl land ließen, ihr B Ausdruck bringen so Merkblalt für en stand des deutschen die Handwerkskamn lassenen Handwerker jetzt ein Merkblatt kern wichtige Hinw wirtschaftlichen Täl alle Schritte, die zu die Rechtslage bei Zulassung von Kra licher Aufträge usn Mit neuem! Alle erinnern vor den diesjährig wir von den Sam Schülerschaft Mün einer mehrwöchige der ausgenommen dieser großen Sa Wir können durch die Ferien heute noch intensir periode herangege Mädel in Münst Hilfe braucht. S den erlebt, Stun Vergeltung übt a gefangen von de Frauen und Kin Bethel. Mit Al diesem grausamer gehört. Und jede gende Worte:„1 Kraft einsetzen, den das ganze und der allen fre raum sichert.“ Und so ginge einmal ihre W stöbern und das " sein Friedens 1 einmal mit zwei um einmal= selb ergründlichen E Drei Die Aisne Hügelland un Hauptmann M aus dem Wel junger Leutne wein zutage. grüßt. Er sch „In der zwo drunten an d fließen sehen diesmal in u unserem vorge troffen. So gen. Es trieb herum. Bis! Ich sehe die Hemdsärmeln Schinken—“ „Ob!“ ma „Ja.“ läch damals auch dicke Person, „Ob wir meinte der „Sie kön Hauptmann, Ich hatte ke Dorf von de Wahrhaftig Hauses. in Schinken un artig großer stand, zwei Wäscheeinrät sich nämlich lochte die be Wäsche zurü nun bekam Papa stieg gang lag in Er stieg bi dicke Pulle „Zur En fuhr der 5# von Beruf Flasche Sei von ihm ni Zechinen a 87 F 33. September 1940 Chronik des Tages * Dem Panzersüger August Wahlmeier, Heisstraße 41, wurde für besondere Tapferkeit vor dem Feinde das Eiserne Kreuz 2. Klasse verliehen. Ehrenvolle Berufung. Der Leiter der Oberschule in Siegen, Oberstudiendirektor Dr. Weiershausen, wurde zum kommissarischen Regierungsdirektor ernannt und mit der Wahrnehmung der Dienstgeschäfte des Leiters der Abteilung für höheres Schulwesen beim=Oberpräsidenten in Münster betraut. Auf der Warendorfer Straße ereignete sich ein Zusammenstoß zwischen einem Omnibus und einem „Straßenbahnwagen. Personen wurden nicht verletzt. Der Sachschaden an beiden Fahrzeugen ist gering. Die Schuld trifft den Omnibusfahrer, weil er der nachfolgenden Straßenbahn die Fahrbahn kreuzte. Jestgenommene Personen. In den wurden von der hiesigen Kriminalpolizei drei männliche Personen wegen Sittlichkeitsverbrechens festgenommen, dem Richter vorgeführt und in Untersuchungshaft genommen. Weiter erfolgte die vorläufige Festnahme von juns Personen wegen Diebstahls, einer weiblichen Person wegen Umhertreibens und einer 22jährigen Hausangestellten wegen Abtreibung. Der Turnwettkampf in der Turnhalle am Breul, der zwischen dem TV Münster von 1862 und dem Bonner zugunsten des Kriegswinterhilfswerks stattfinden sollte, muß leider ausfallen, da die Bonner absagten. Studienberatung für ehemalige Soldaten. Das Reichsstudentenwerk in Berlin=Charlottenburg 2 hat sich mit seinen Bezirksstellen zur Beratung ehemaliger Soldaten über alle Fragen eines Studiums an den deutschen Hoch= und Fachschulen zur Verfügung gestellt. Eierverkeilung. Auf den Abschnitt a des Bestellscheins der neuen Reichseierkarte werden— wie im Anzeigenteil bekanntgemacht— in der Zeit vom 23. September bis 20. Oktober für den Versorgungsberechtigten als 1 Rate zwei Eier ausgegeben. Wann dunkeln wir ab? 22. September: von 19. Uhr bis 7.16 Uhr; 23. September: von 19.26 bis 1.17 Uhr: 24 September: von 19.24 bis 7.19 Uhr; 25. September: von 19.21 bis 7.21 Uhr; 26. September: 19.19 bis 7.23 Uhr. Volksgenossen, achtet auf richtige Verdunkelung! Beileidsschreiben an Angehörige. Der minister hat bekanntgegeben, daß er den nächsten Angehörigen der Beamten, Angestellten und Arbeiter seines Ministeriums, die für das Vaterland gefallen sind, in einem Handschreiben sein Beileid kundtun werde. Er bringt dabei zum Ausdruck, daß auch die Leiter der Gemeinden den nächsten Angehörigen ihrer Beamten, Angestellten und Arbeiter, die ihr Leben für das Vaterland ließen, ihr Beileid in einem Handschreiben zum Ausdruck bringen sollten. Merkblatt für enklassene. Handwerker. Der Reichs. stand des deutschen Handwerks hat bestimmt, daß sich die Handwerkskammern der aus der Wehrmacht entlassenen Handwerker besonders annehmen sollen. Er hat jetzt ein Merkblatt herausgegeben, das diesen Handwetkern wichtige Hinweise für die Wiederaufnahme ihrer wirtschaftlichen Tätigkeit gibt. Es unterrichtet über alle Schritte, die zu diesem Zwecke nötig sind, sowie über die Rechtslage bei Versicherungen, Steuerpflichten, die Zulassung von Kraftfahrzeugen, die Beschaffung öffentlicher Aufträge usw. Münsterischer Stadtanzeiger Der iehie sippn. fAl dus Reiege A, Münsters Turner und Sportler gehen bestens gerüstet in die große Bewährungsprobe Rummer 260 kain Fupten piesk Der Führer sagt in seinem Aufruf zum zweiten Kriegswinterhilfswerk:„Ich bin überzeugt, daß die Heimat auch im kommenden Kriegswinterhilfswerk 1940/41 ihre Pflicht tun wird, um in unserm Volke das Bewußtsein der unlösbaren sozialen meinschaft noch weiter zu stärken!“ Dieses Vertrauen des Führers gilt allen unseren Volksgenossen für die erste Reichsstraßensammlung des zweiten Kriegswinterhilfswerkes, jedoch vor allem Euch, gung der durch die feigen Bombenangriffe der Engländer Geschädigten eine besonderz verantwortungsvolle Aufgabe, auf die wir unsere Volksgenossen überall hinweisen müssen. Es ist nicht so, daß nur der verwundete Soldat zu versorgen und zu betreuen wäre, gleiche Fürsorge muß den obdachlos gewordenen und verwundeten Volksgenossen gelten. Jeder Volksgenosse weiß, daß ihm das gleiche Schicksal blühen kann. Bei unseren Veranstaltungen ist diesmal nicht der Sport, sondern das Sammeln das wichtigste. Die Be# 9# 4 8 + *" An der Ecke, ein paar Meter vom Wochenmarkt, stoppte ein Privatkraftwagen, rot bewinkelt. Der Herr am Steuer kurbelte das Fenster herunter und lachte einer Prau— übrigens seiner Frau— einladend zu. Die abr.* Frau, zwischen zwei schweren Handtaschen Unsere münsterschen Sporler haber, auch ien wohr. hängend, eilte herbel. Auf die Türl Kinein en Sinne des Vortes in den levten Tagen ale. vr mit den Taschen ins Wägelchen! Die Frau ton, un den Reichstraßensammlungen einen w eriien; hüinierherf Ab ging die Posl Austatt zu geden. Treten Ve. uu9 bept bunig, ger.#„Nun achen Sie sich mal das anf“ angte Nale an die anderen Volisgenosten dle Sommre: v. 1 Frau Schuls empörl,„iedeamal holt er seine an, so haben sie doch schon gezeigt, daß sie mit frischem 4 Frau, vom Markt ab; Nut die Sommelbücse zu schwingen vertehen. Beson.) Fr Frau Holz, an die diene Worte gerichtet ders die Jugend aus ihren Reizen, de in der ggeg waren, meinte mit anerkennendem Unterion: Pimpsenuniform oder in ver Dienstsez zus an versche.„Kavalier, was? Möchte ich auch so haben!“ vvnm, Sielen der Stadt Buden errichtet worden, in:„Natürlichl Die beiden schweren Taichen denen mon mit der Büche ins Schworze irznoch mit wieder mal Penzin privai verpusik Soll doch einem leinen Bdnenangshadte Geniten. Se Vey Mezesl Golt, die ur Trossen, Frau Schalte Stohupy gertaust weriten und als die Ueiuse Böhslostzek kieinseht darf man nieht deirn u. wieder veraug gergen, und die die Heiuste, Bbtoyer! b., Zehe ieh gar nicht ein, Prau Holz. Ein der Went geuten vonyen. auf dem Bahnbofsvorplatz! Tropfen kommt zum anderen. Wenn nun alle Die Reichsbahner, bahen uuj vem. Do,„ie Neuni“s Autobesitzer mit rotem Winkel ihre Frauen bereits ihre Asphalt=kegelbahn errichtet.„Ay richt zus vom Markt abholen wollen.. Sie kann doch st dier die Vorole, und e pie witr bereits bekannts mit der Straßenbahn fahren. Was dem einen recht ist, ist dem andern billig! Müßte man Hosen wir deh ale Minseranuer i9 ventshaden und; Vost, gaß lsatzascehlieh eine Anreige. Ein Polieiat onseven. Ste we Hhein zusätziches Opfer für das Win=3 hatte ein wachsames Auge. Der bewinkelle vong eer z,eo 2st im Haushaltsbuch vermerkt; Wagen ließ sich danach an der„Ecke“ nicht terhifswer, als sie es ert. um Poy2), Hen“( mehr sehen, Woraus ersichtlich, wieviel beesenz vemn duen eiden Spppien be.( rezhigesg. Peahegzebet ein Par Trogien“ Schallplatten für die Wehrmach.„S.unzummmmmmmnzunmunnnmmnemn Durch Rundfunk wurde bekanntgegtienge, aß Zer Kameraden und Kameradinnen vom RSRL. Es bedarf keines Wortes darüber, daß dieses Vertrauen nicht zuschanden werden darf und daß gerade in der ersten Reichsstraßensammlung die ganzen Kräfte eines jeden einzelnen Sammlers und jeder einzelnen Gemeinschaft eingesetzt werden müssen, damit die Sammlung ein voller Erfolg wird. Auf jeden von Euch kommt es jetzt an! Jeder von Euch muß seinen eigenen Entschluß für sich fassen und sich klar darüber sein, daß eine Lücke Alle Vorbereitungen, die überhaupt getrossen werden konnten, sind getroffen. Sie alle aber haben nur wirklichen Wert, wenn sie bis in die letzte Zelle hinein verstanden, aufgenommen und weitergetragen werden. Es gilt nun sich zu sameln wie vor dem entscheidenden RSV, die ja die Erträge des WHW an die Volksgenossen verteilt, hat gerade jetzt in der Versor** Der Marsch geht weiter Mit neuem Eifer werden wieder Altmetalle, Knochen und Lumpen gesammelt Freiezitgestaltung unserer Soldaten ein darf an Schallplatten besteht. Das Oberkommando der Wehrmacht wendet sich daher an alle Volksgenossen, Schallplatten zu sammeln und der Wehrmacht zu Verfügung zu stellen. Auch schon vollkommen abgespielte oder beschädigte Platten werden gern angenommen, da sie zur Herstellung neuer Platten verwendet werden können. Ebenso sind Schallplattenapparate sehr erwünscht. Die Sammelstelle des Oberkommandos der Wehrmacht ist die Reichsanstalt für Film und Bild in Wissenschaft und Unterricht, Berlin W 62, Kleiststraße 10—12. Um den Spendern die Kosten für Porto solen, Minster, Fürtenberstraße 9, für det Stadt und Landkreis Münster eine örtliche Sammelstelle eingerichtet. Platten und Apparate können dort bis zum ndoran 20. Oktober 1940 im Erdgeschoß, Zimmer 5, in den lest die Spende für das Whws, die er in v=Sam, Dienststunden(vormittags 10—13 Uhr, nachmittags Die Anme der sucher unserer Veranstaltungen sollen ihren Dank an den Sport durch Spenden ausdrücken, die über der Höhe ihrer gewöhnlichen Spende liegen.— Das Der Sammler selbst muß opfern. Er muß seine ganze Familie und seinen Umkreis und die Vereinsgemeinschaft, besonders die vermögenderen Mitglieder bis zum letzten zur Sammlung heranziehen. Und der Verein Erstklassiges Kleinkunstprogramm Die Kleinkunstbühne im Stadthotel Freudiger hat für die zweite Septemberhälfte ein Programm zusammengestellt, das aber auch keinen Wunsch offenläßt. Jede Programmfolge ist ein Schlager für sich, und wir müssen gestehen: Solch ausgezeichnete und weit über dem Durchschnitt stehende Kleinkunst haben wir in Münster lange nicht mehr gesehen. Schon von seinen früheren Gastspielen her kennen wir Mano Fred, der als Ansager vor allem durch seine ebenso eleganten wie geistreichen Wortspielereien einfach unübertrefflich ist. Im Handumdrehen hat er das für das Gelingen eines unterhaltenden Abends so notwendige Band um Bühne und Hörer geschlungen. Derbheiten und Plattheiten kennt er nicht, und doch ist er einfach unerschöpflich. Seine Ansage wie auch seine Rezitationen sind gleich köstlich. Die entzückende Rose Droigk übertraf mit ihren vornehmlich akrobatischen Tänzen die verwöhntesten Ansprüche. Nicht ihre drolligen Tanzleistungen als solche — freie Saltos usw.—, sondern vielmehr die mühelose und graziöse Art, mit der sie ihre Tanzkunst zu einer wirklichen Vollendung bringt, rissen immer wieder zu begeistertem Beifall hin. gigenart un In ihrer beschwingten Eigenart und ihrer ungekünstelten Fraulichkeit wußte auch die Vortragskünstlerin Friedel Trunzer vom Simplizissimus in München als Mittlerin gediegener Kleinkunst ausgezeichnet zu geJn M- Warland vom Berliner Winter„Val park“ in der Schauburg Der„Bal paré“ war um die Jahrhundertwende im Münchener Fasching Höhepunkt des fröhlich=unbeschwerAlle erinnern wir uns noch deutlich an die Tage vor den diesjährigen Sommerferien. Damals konnten wir von den Sammlungen wichtiger Rohstoffe durch die Schülerschaft Münsters berichten. Heute nun, da nach einer mehrwöchigen Ferienzeit die Sammelaktion wieder aufgenommen ist, dürfen wir wieder einmal von mung diefer großen Sammlung sprechep. emme gerach, Wir können feststellen, daß die Sammelergebnisse durch die Ferien nicht eingeschlafen sind, sondern daß heute noch intensiver als je zuvor an die neue Sammelperiode herangegangen wird. Jeder Junge und jedes Mädel in Münster weiß heute, daß der Führer ihre Hilfe braucht. Sie haben die letzten Tage und Stunden erlebt, Stunden, in denen das deutsche Schwert Vergeltung übt an tausend Verbrechen der RAF. Angefangen von den vielen Mordüberfällen auf deutsche Frauen und Kinder bis hin zu dem Kindermord von Bethel. Mit Abscheu haben Jungen und Mädel von diesem grausamen Verbrechen in den OKW=Berichten gehört. Und jede dieser Meldungen sprach in ihnen folgende Worte:„Du mußt dich jetzt mit deiner ganzen Kraft einsetzen, damit dein Führer den Sieg erringt, den das ganze deutsche Volk und die Welt erwarten und der allen freies Leben in einem friedlichen LebensUnd so gingen die Jungen und Mädel daran, noch einmal ihre Wohnung von unten bis oben durchzustöbern und das herauszulegen, was der Führer für sein Friedens= und Aufbauwerk braucht. Wir steigen einmal mit zwei Jungen, durch Keller und über Böden, um einmal= selbst nachzusehen, was beide in ihren unergründlichen Ecken und Winkeln vor dem Tageslicht verborgen halten. Eine knarrende Treppe geht es hinauf; und als die Bodentür aufgeschlagen wird, schlägt es uns muffig entgegen. Wir wollen uns erst die Nase zuhalten, aber lange können wir dabei nicht bleiben, denn unsere Hände müssen mit zugreifen, eine Aufräumungsarbeit zu bewältigen, auf deren Vollendung jeder, der mitgeholten hat, stolz sein kann. Es ist eine wahre Fundgrube. Unglaublich ist es, was hier noch alles herumliegt. Es würde allein der Sauberkeit wegen nicht möglich sein, den ganzen Schwindel auf die Straße zu tragen, und so reißen wir ein altes Fenster auf, das auf einen alten Lichtschacht führt. Ein Stück nach dem anderen fliegt nun in hohem Bogen aus diesem Fenster. Aus dem Schacht schallt ein ohrenbetäubender Lärm. Es klirrt und kracht, plumpst dumpf auf und vermischt sich so in ein undestimmtes Etwas. Nach dieser Arbeit gehen wir auf den Hof und belehen uns unsere Beute. Es ist einfach unglaublich. Da liegen zwei alte Fahrradrahmen, Lenker, eine Ofenplatte, ein alter Teppich, Sofabezüge aus Großmutters Zeiten, Blechdosen und Kochtöpfe. Wir können es gar nicht alles beschreiben, es war ein tolles Durcheinander. Da liegen in einem Eimer Knochen und in einer anderen Ecke zwei alte Autoreifen. Wir haben nun alles mit den Jungen zusammen fein säuberlich sortiert und geordnet. So wird nun jeder der beiden Jungen täglich einen Stapel mit zu seiner Sammelstelle nehmen, bis das„Lager" leer ist. Und alle anderen, die bis heute noch keine gründliche Ausmistung— wir dürfen es wohl so nennen— gemacht haben, die gehen noch heute daran; denn kein einziges Teilchen darf verlorengehen, wenn es an das große Aufräumwerk geht. Wk. en Treiben, eine pom Faschng her zur Genige sennt. Heute, in einer Zeit der restlosen Erfassung und Anspannung aller Kräfte, wird und muß ein derart heiterer und leichtbeschwingter Unterhaltungsfilm eine dankbare, wenn nicht begeisterte Aufnahme finden. Diese Ueberlegung wird Profesor Ritter, den bekanntenzgg# des Großfilms„Pour le mérite“ veranlaßt haben, sich einmal ganz der heiteren Seite des Lebens zuzuwenden und mit seinem neuen Film„Bal paré“ wirkliche Stunden des Frohsinns und der ungetrübten Freude zu reiten. Daß Professor Ritter den richtigen Weg ging, beweisen die goldige Laune und das herzliche Schmunzeln, das einen gleich gefangen nimmt, als die entzückende und ebenso unerfahrene Ballettschülerin Maxi im tollen Faschingstrubel den weltgewandten kennenlernt, der ihr alle Annehmlichkeiten des Lebens erschließt, um sie später nach allen möglichen Komplikationen zu seiner nicht geringen Ueberraschung als die große Liebe des eigenen Sohnes wiederzusehen. An der anständigen und grundsauberen Tendenz und dem sich geschickt steigernden Höhepunkte, des Films spürt„man immer wieder die Hand des Meisterregisseurs. Mit kaum übertreffbarer Ungeziertheit, Anmut und mädchenhafter Scheu verkörpert Ise Werner dene Balletzichicein Mari, während Paul Hartmonz, Jags zennenlernt, Mäzen, wie man ihn leider nur selten, und Hannes Stelzer den temperamentvollen Sohn in vollendeter Form vorstellt. Von den übrigen Darstellern verdienen Erika von Thellmann sowie Walter Fritz Kampers, Käthe Haack, Lina Carstens und Theodor Dannegger zu erwähnen. Theo Mackeben schrieb die mitreißende Musik, nach der das Ballett unter Leitung dringt und die mimosenhaften Exponenten der mensch= unter lichen Seele, die bei ihrem Anruf jäh aufflammen, meist etwas großzügig übertüncht? Wenn aber der falzinierende Konflikt„Herz ohne Heimat“ im Inne###en ergreist, so steuert auch die wahrhaftige, gersunge. z e. stellung viel dazu bei, obwohl man statt der veristischer Ausgestaltung von einer klassischeren Form sich noch mehr Erfolg versprochen hätte; doch diese Zumutung erscheint für ein Filmwerk wohl als ein wenig zu stark. Man fühlt das tiefe Herzelesdeker Alnallag,Thoator saen. In Mox Morland vom Verliner Winterohne Geimat“ im Apbilo=Thruter garten lernten wir einen Meistersongleur kennen, der sPeie bne S###n., seinesgleichen in der Welt suchen bürfe, Die mit einen Kann man es der Filmwelt verdenken, daß ie vun: unablässigen Redeschwall begleiteten schwierigen JongGrenzregionen des Physisch=Psychischen vor- leurübungen gingen in einem Beifaltssturm ohnegleichen Peter Jurascheck Aus Münsters Umgebung Havixbeck. Die Ortsgruppe der NSDAP. gibt bekannt, daß am Sonntag nachmittag die freiwilligen Helfer der Partei und ihrer Gliederungen bei den Gemeindemitgliedern vorsprechen werden, um wieder einmal für unsere verwundeten Soldaten kleine Spenden abzuholen. Diesmal geht es um Pflaumen. 45 Zentner Aepfel und Birnen wurden schon aus freiwilligen Spenenttäuschte Hoffnungen ein Weltbild zerschlagen und der den abgeliefert. die Musik zum einzigen Lebenszweck zu werden scheint, Bösensell. Die älteste Einwohnerin von Bösensell, und man bewundert den intensiven Forschungsdrang Frau Ww. Elisabet Middrup, vollendet am 22. Sepdes Fabrikherrn, der allem zum Trotz nur.I“, Mi, tember ihr 92. Lebensjahr. Sie zeigt an allen BegebenArbeit leben will und alles Persägliche, zurückstentt. n heiten noch großes Interesse und würde gerne bei allen diesen beiden Rollen wurde eine Aufgave gestellt, deren Arbeiten noch heifen, wenn sie es nur könnte. Im Jahre Meisterung mit den größten Schwierigkeiten zu kampfen 1935 war es ihr noch vergönnt, das Fest der goldenen mimischen Anforderungen werden von Hochzeit zu feiern. Sie erlebt jetzt schon den fünften von Ursula Deinert einfach bezaubernd tanzt. verblüffend ist ein Kameratrick, der das junge Liebespaar in selige Höhen tanzen lößt.„. hatte. Die hohen mimisichen Anforderungen Anneliese Uhlig und Albrecht Schoenhals erfüllt; ihre Gestalten bergen eine heimliche, aber unbändige Kraft, die durch das Dazwischentreten eines Dritten, der Rechte auf das verlassene Mädchen und ihr Kind zu haben glaubt und haßerfüllte Auswürfe— Ausgeburten eines niederen Charakters— gegen seinen Stiefbruder, den Fabrikherrn, schleudert, aus ihrer ahnungsvollen Ruhe gelöst und zur prachtvollen Entfaltung gebracht Die erste Vorführung dieses Filmes, der mehr als pure Unterhaltung darstellt, hatte das Apollo=Theater verwundeten Soldaten aus münsterischen Lazaretten vorbehalten. Man spürte in dieser Veranstaltung, wie sie mitgingen und welches Erlebnis ihnen zuteil wurde, nicht zuletzt auch durch die wunderbare Woghenschgu, die viele alte Erinnerungen wieder weckte. Dafur sei dem Apollo=Theater auch an dieser Stelle. gessemt,genge Krieg. Sobald sie morgens den ersten Kaffee getrunken hat, wünscht sie sich die Westfälische Tageszeitung, welche sie dann mit großem Interesse liest. Wir wünschen der Altersjubilarin auch einen weiteren gesegneten Lebensabend. Aus de Hewegung Dreimalige Begegnung von Alfred Richter Die Aisne war überschritten. In dem waldigen Hügelland unweit der Vesle Hauptmann Mesch. auf der Brust die aus dem Weltkrieg, hatte die Gesellschaft zweier junger Leutnants. Er zauberte eine Flasche Rotwein zutage. Sie wurde mit offenem Hallo vegrüßt. Er schenkte ein und meinte so nebenhin: „In der zwoten Offensive anno 18 habe ich da drunten an der Vesle— mörgen werden wir sie fließen sehen— in einem Nest, und es li diesmal in unserm Gefechtsstreifen, das Zivil in unserem vorgesehenen Quartier beim Abendessen betroffen. So überraschend waren wir eingedrungen. Es trieben sich noch letzte Engländer im Dorfe berum. Bis dahin war es für sie Etappe gewesen. Ich sehe die Familie noch sitzen: Der Papa in Hemdsärmeln und mit Hingabe Spargel und Schinken—“...„ „Oh!“ machten die Leutnants. „Ja.“ lächelte der Hauptmann.„oh. das habe ich damals auch gesagt. Und die Wignigziatzein etr ioe veriog, bieseg Glüc morgen auch baben?“ „Sie Lönnen sch berudigerg, Iegungelte der Hauptmann,„auch ich bekam damals nichts ab. Ich hatte keine Zeit, ich hatte den Auftrag. das Dorf von den Resten der Engländer zu säubern. Wahrhaftig fand ich im Oberstock des geräumigen Hauses. in dem man unten in der großen Küche Schinken und Spargel schmauste, auf einem lag!: artig großen Korridor, der voller Riesenschränke stand, zwei Tommies beim Wäscheausräumen, oder Wäscheeinräumen, wie mans nimmt. Sie Kopften sich nämlich ihre Schnappsäcke damit voll. nun, ich lochte die beiden Kerls ein. die Mama bekam die Wäsche zurück und sprudelte von Bgzrischugg. D## Er stieg hinab, der edle Mann, und bolte eine „Zur Enschuldseung de Manus ir 1z.45653; fuhr der Hauptmann fort,„daß er Welagur. von Beruf war. Von mir wollte er aber fur die Flasche Sekt kein Geld nehmen. Ich ließ mir aber Zechinen an, seutzte und sagte:„Ste hod. trinken immer und zahlten nie.“ Die Leutnants lachten hell heraus.„Haben Sie vor mir schon mal einen Deutschen gesehen?“ ich den weiter. Franzmann", erzählte der Hauptmann „Mais oui. oui: 1914!“—„So. so. 1914. Und wie waren die?“— Da legte der Mann die Hand auf die Brust und sagte voller Hochachtung:„Poli comme vous: Höflich wie Sie.“ Ich habe dann am Abend. als wir endlich ruhige Minuten hatten und aus eigener Küche geatzt waren, die Enkelkinder des Weinhändlers— sein Schwiegersohn. Vater der Kinder, war kurz zuvor gefallen— an den Händen genommen und mir von ihnen in ihrem Garten ihre Kaninchen zeigen l hat uns ganz gerührt nachgeschaut. Die Kinder blickten verwundert zu mir auf. Wer Vorstellung von einem boche und Hunnen ihnen eingeimpft hatte.— So, meine He nun, schlage ich vor, schlafen wir noch ein paar Stündchen. Morgen früh geht es zeitig weiter.“ Am nächsten Morgen wurde nach kurzem Marsch der letzte Höhenzug oberhalb der Vesle erreicht. Der Hauptmann ließ halten und schickte eine St hinab ins Dorf. Der eine der beiden Leutnants führte sie. Droben am Hang lag der Hauptmann hinter einer Hecke. neben sich den anderen Leutnant, das Glas vor den Augen. Er war ein bißchen in die Wolle gekommen. Das machte die Erinnerung. Denn das Weinhändlershaus war das nächste vor ihnen, hart am Hügel. Man sah genau aufs Dach.„Das Gebäude scheint noch intakt zu sein.“ sprach der Hauptmann, weiter beobachtend. „ich erkenne sogar den Schuppen wieder, in dem damals die Karnickel waren.“ „Vielleicht“, sprach der Leutnant.„ist der alte Sekthändler noch am Leben.“ Der Streifenführer kam zurück und meldete das Dorf frei vom Feinde. Aber es sähe da drunten schauderhaft aus, sehr schreckliche Unordnung g## Der Hauptmann führte eine Kompanie#ing und betrat als erster sein Quartier neu gung... Wieder ging er schnurstracks auf die Kuche zu. Aber wie sad es diesmal darin aus! Töpfe und Kasserollen waren durcheinandergewirbelt. Speisereste lagen umher. Wein und Milch waren verschüttet und rannen trübselig ineinander,„Schrank und Truhe waren erbrochen und durchwuott, und in einer Ecke kauerte vor sich hinjammernd ein Greis. Die Augen hielt er mit den Händen bedeckt. Der Hände auf die Schulter: wahrhaftig, sogleich erkannte er ihn wieder, es war der Weinhändler. Aber wie sah er aus! Das eine Auge geschlagen. Das Hemd war zerrissen. Er starrte zu dem stattlichen deutschen Offizier empor. Kein Wiedererkennen. Aber in einem war er sich gleich geblieben. Wortlos nahm er den Schlüsselbund aus dem Versteck, dem Uhrgebäuse, gr der Wand, und schlurfte auf den Hof hinaus„# Keller.„Was haben Sie vor?“ fragte ion der „Ich will eine Flasche Sekt holen. Sie haben mich von meinen Peinigern befreit. Herr Offizier.“ Da konnte der Hauptmann nicht anders, er fragte:„Bin ich der erste Deutsche, mit dem Sie sprechen, oder Pgzer„Izoy, welche vor mir bier?“ Der Alte legte die Hand auf die Brust— genau wie damals— und sagte achtungsvoll:„Poli „Wir trinken also richtig wieder seinen Sekt“, sagte am Abend der Hauptmann zu seinen beiden Leutnants.„wieder seinen bezahlten Sekt, selbstverständlich. Er hat Pech, der arme Kerl. Das vorige Mal waren seine Peiniger immerhin Landfremde: seine englischen Bundesgenossen. Diesmal aber waren es seine eigenen Landsleute, marodierende Flüchtlinge. Und die boches mußten kommen und ihn von beiden befreien. Ich erkannte ihn sofort, er mich aber nicht. Und ich ließ es dabei beer wenden. Ich mochte ihn, angesichts seiner zweiten Blamage, nicht noch an seine erste erinnern. Denn Bundesgenossen und Landsleute, die dern— ja, das verstehen wir nicht, wir sind ja boches und Hunnen.“ wundert der Franzose.—„Und wie waren dies“ Das Hotel, das keine Gäste will Das erste Schulhotel der Welt— Bett enmachen und Silberputzen als Lehrfach von ihm nicht, schenken und), erapoi Zie ung unser Jahr im Quartier, Hauptmann trat an ihn beran und legte ihm die In Heidelberg wurde dieser Tage das erste Schulhotel der Welt eröffnet, in dem auf völlig neue, lehrreiche Weise der weibliche Nachwuchs des Hotelpersonals ausgebildet wird. Es war ein weiter Weg von den„fettigen Stuben“ des Altertums, wie Horaz die damaligen, für die niedersten Volksklasse bestimmten Gaststätten nannte, über die einfachen Bierkeller und Herbergen des Mittelalters bis zum modernen Hotel. Ein völlig wurde in letzter Zeit von Deutschland geschaffen durch die Häuser„Deutscher Hof“ in Nürnberg und„Hotel Elefant“ in Weimar, durch die großen Rasthäuser an den Reichsautobahnen und die noch nicht gigantischen Hotelneudauten von KöF auf der Insel Rügen und ferner durch das erst kürzlich haus des Führers„Verchtesgadener Hof“ in BerchtesDer Personolnachwuche für diese und die „Tempel der Gastlichkeit" im nun an in dem altbekannten Heidelberger Schloßhotel herangezogen. Man findet dort überhaupt keinen einzigen Gast, sondern nur Herdmädchen. Köchinnen, Serviererinnen, Zimmermädchen usw. Dieses einzigartige Schulhotel, dar eine völlige Neuerung im gesamten Gaststättengewerde und Fremdenverkehr darsitelltz, nimmt vierermnnen, ewig vn, Frandenduch dei der Ankamnst des Eintragung in das Fremwrgpung, bei ver umtuns, des Gastes über seine fachgerechte Bewirtung und Unterbringung bis zur Verabschiedung mit der quittierten Rechnung werden dort junge Frauen und Mädchen in alle Geheimnisse des Hotelwesens eingeweiht. müssen es lernen,„von der Pike auf“ in ihrem Beruf zu dienen. Bettenmachen, Schuhe= und Silberputzen zählen daher ebenso zu den Lehrsächern, wie etwa der Lebensmitteleinkauf, Kochen, Korrespondenzführung, die Pähsäzshisch Fremdsprachen, Rechnen und VolkswirtBesonderer Wert wird beim Unterricht der„Hotelstudentinnen“ auf die Geschmacksbildung gelegt. Jedes Jahr werden daher in dem Derdgfe zger Schsserunen sechs Zimmer neu eingerichtet, wovei die die Innenausstattung, wie Gardinen, Teppiche und Tapeten, unter sachkundiger Anleitung se können. Nur die schwersten körperlichen Arbeiten werden in dem eigenartigen Hotel von männlichem Persona verrichtet, während alle anderen von den Schülerinnen ausgeführt werden müssen. Die jungen Mädchen und Frauen werden hierdurch daran gewöhnt, sich nicht auf fremde Hilfe zu verlassen, was ihnen später in ihrem Berufsleben von großem Nutzen sein wird. Ob nun die Schülerinnen aus dem Reich und dem Ausland später als Beschließeringen, Köchingen, Serviererinnen. Buchhalterinnen, Zimmermadchen oder Leiterinnen von Hotels und Unterkünften tätig sein werden— das Heidelberger Institut gibt ihnen hierzu das wertvollste geistige und fachliche Rüstzeug mit auf den Ortsgruppe Münster=Hansa. Anträge auf Betreuung durch das Kriegs=WHW können am Montag, dem 23. September, und Dienstag, dem 24. September, mittags von 15.30—17.30 Uhr, auf der Geschäftsstelle Emdener Straße 9, gestellt werden. Unterlagen über Familienstand und Einkommensverhältnisse sind unbedingt mitzubringen. Heiter ist die Kunst Anekdoten von den Brettern, die die Welt bedeuten Offenherziger Brief Hans von Bülow verfügte bekanntlich über einen beißenden Witz und Sarkasmus. Das beweist auch nachstehender Brief, den er als kaum Zwanzigjähriger an den Direktor des Züricher Stadttheaters schrieb:„Entsprechend Geschätzter! Sie würden mich sehr erfreuen, wenn Sie die Güte hätten, sich einen starken Bindfaden um ihren langen Hals zu schlingen; wenn Sie dann noch ein Uebriges tun wollen, hängen Sie sich an dieser Krawatte freischwebend auf. Sie würden dadurch sehr beglücken Ihren dankbaren Hans von Bülow.“ Der Tenor auf dem Holzweg Ein Tenor, der mehr Eitelkeit als Talent besaß, fragte einst nach einer Theatervorstellung seinen Kollegen Leo Slezak:„Nun, lieber Kollege, was haben Sie sich gedacht, als Sie mich heute auf den Brettern sahen?“ —„Daß Sie auf dem Holzweg sind!“ Zweifelhafter Kunstgenuß „Werden Sie morgen das Konzert des Cellisten M. besuchen?“ fragte einmal der kürzlich aus Amerika zurückgekehrte Rudolf Forster eine ihm bekannte Dame. „Leider nein; ich habe Trauer.“—„Was tut das?“, meinte daraufhin der Künstler.„Denken Sie etwa, daß ein Konzert von M. ein Vergnügen ist?“ Uralter Adel Der Klaviertirtuose und Komponist Friedrich Kalkbrenner war auf seine Abkunft ebenso stolz wie auf seine Kunst.„Wissen Sie“, sagte er eines Tages zu einem Bekannten,„daß ich hoher Abstammung bin und der Adel meiner Familie bis auf die Kreuzzüge zurückreicht? Einer meiner Ahnen degleitete Friedrich Barbarossa —„Auf dem Klovierk“ unterbrach ihn der Freund harmlos. Weg. Die altberühmte Universitätsstadt am Reckar aber erhält damit eine neue Ausbildungsstätte und SehensSer= würdigkeit, die bald im deutschen wie im internationalen Fremdenverkehr eine große Rolle spielen wird.„Jett schon dekunden zahlgeiche Anmeldungen zu ven Lehrgängen das starke Interesse, das man dieser einziglartigen noun Obrichtung 22. Sepiemb * 22. September 1940 Westfälische Tageszeitung Nummer 260 Deutschlands erster Kriegsingemieur Konrad Kyeser, ein Mann, der seiner Zeit vorauseilte Von Kurt Herzog Wenn sich Indien seiner Edelsteine Arabien seines Goldes. Ungarn seiner schnellen Pferde rühmt, so ist Deutschland wahrlich berühmt durch seinen entschlossenen starken und tapferen Soldatenstand. Wie der Himmel sich mit Sternen schmückt, so leuchtet freilich auch Deutschlend hervor durch seine freien Künste, wird geehrt wegen seiner wissenschaftlichen und technischen Kenntnisse und zeichnet sich aus durch vielerlei Gewerbe, deren wir uns billig rühmen. Im übrigen ist unser Heer über die ganze Erde berühmt geworden, denn als die Erhebung vieler Nationen die Augen auf sich zog, die gesetzliche Ordnung störte und die Wege des Rechts aus dem Gleichgewicht brachte, da handelten wir Deutsche nicht also. Wir leiden nicht an jener geistigen Schwäche, daß wir uns nicht lieber von der Wahrheit leiten, als von der Falschheit betrügen ließen... Das sind Worte, die Deutschlands erster Kriegsingenieur mit Namen Konrad Kyeser als Verbannter in den böhmischen Wäldern im Jahre 1405 als Einleitung zu seinem Buch über die Kriegstechnik schrieb. Ueber sein Leben und über sein Schicksal ist nicht viel bekannt., Am 25. August 1366 wurde er zu Eichstädt im Frankenland geboren. Sein Todestag liegt nicht fest. Er starb in der Verbannung. Warum er verbannt wurde, darüber sagt er uns nichts. Seine fachliche Ausbildung erhielt er in Italien, besonders am Hose des bersthmten tialienischen Kriegsmannes Francesco de Carrara, des Herrn von Padua. Seine kriegstechnische Bilderhandschrift„Bellifortis“, die er am 28. August 1405 abschloß, war fast für zwei Jahrhunderte in den Fachkreisen das maßgebende Lehrbuch. Rund zweihundert künstlerisch sehr reizvolle Federzeichnungen und Miniaturen aus der böhmischen Malerschule sind in dieser Pergamenthandschrift veröffentlicht, die in der Göttinger Universitätsbibliothek aufbewahrt wird. Die Kriegstechnikk seiner Zeit ist in diesem Buche in solcher Vollständigkeit niedergelegt, wie wir sie erst hundert Jahre später bei Leonardo da Vinci wieder bewundern können. Da haben wir ausführlich geschildert Streitkarren, Belagerungsmaschinen, Leitern und Streitzeuge, Schießgeräte, Befestigungsbauten, Geheimmittel, Anwendung des Feuers als Waffe sowie Werkzeuge, die zur Herstellung all dieser Dinge gehören. Das Buch enthält eine derartige Fülle von Material, daß es nur möglich ist, auf einige Dinge einzugehen. Vieles, was In seinem Buche findet man nicht nur Abhandlungen über Sprenggeschosse, die mit Pulver gefüllt sind, und verdeckte Geschütze, wie sie damals als Steingeschütze, Sturmböcke, Mauerbrecher üblich waren, sondern bei ihm findet man erstmalig auch ein Schnellfeuergeschütz. Es ist konstruiert als Drehgeschütz mit sechs Rohren, die auf einer starken hölzernen Walze befestigt sind. Die Walze ist leicht drehbar. Die Feinde sollten getäuscht werden. Denn bisher war es so, daß das Laden eines Geschützes immerhin eine Viertelstunde dauerte. Waren nun alle sechs Rohre auf einmal geladen und wurden die Schüsse hintereinander abgegeben, dann wurde der Gegner einmal über die Stärke der eigenen Artillerie getäuscht, zum anderen wurde der Feind überrascht, denn nach dem ersten Schuß erwartete man allgemein keinen weiteren. Leonardo da Vinci hat den Gedanken des Schnellfeuergeschützes wieder ausgenommen und mit herrlichen Konstruktionszeichnungen aus88...#.#gn# Semcten 6e Für das Niederrämpfen und Vernichten seindlicher Festungen und Burgen bringt Kyeser eine große Menge von Kriegswerkzeugen. Sturmleitern dienten zum Ersteigen der Mauern, Leitern wie sie heute noch die Feuerwehr verwendet, Mauerbrecher, Widder oder Sturmdöcke zum Zerstören des Mauerwerkes. An den Belagerungsmaschmen waren Vorrichtungen angebracht, welche die Soldaten bis auf die Festungsmauern emporheben konnten. In seinem Buche nennt Kyeser bereits Schützengräben mit Unterständen aus festem Flechtwerk und kugelsichere Kampfwagen mit scharsen Sicheln an den Seiten. Für die Pioniere ist es interessant zu hören, daß Kyeser bereits Pulvermengen angibt, die man braucht, um Bäume und andere Hindernisse aus dem Wege zu räumen. Dieser Vorschlag ist besonders beachtenswert, weil im Bergbau zum Beispiel das Pulver als Sprengmittel erst 200 Jahre später bekannt wurde. Zum Ueberwinden von Flüssen und Gräben hat Kyeser den aufgeblasenen Schwimmgürtel aus Leder geschaffen Interessant sind weiterhin noch seine Vorschläge für ein Schaufelradschifs. für Schneereisen, Taucheranzüge, Schiffsbrücken verschiedener Art und Wasserleitungen. Kyeser schrieb in dreijähriger Arbeit dieses Buch. Es ist ein Zeugnis dafür, daß er seine Heimat wie kein zweiter liebte. Für Deutschland schrieb er damals sein Buch. Er widmete es dem deutschen Kaiser Ruvorecht von der Pfalz in dem festen Glauben, daß dieser tapfere Pfalzgraf dem Verrat und der Zwietracht im Lande für immer ein Ende bereiten werde. rgen. Doch erlag einer den Folgen 9 gunggarbeiten werder fortDe Te mongemteme Bricch olte tere noch lebend gebe seiner Verletzungen. unt Aune millienhrn uich Melen Newyork, im September. Das Vanderbilt=Gut in Hyde=Park in Newyork ist als öffentliches Museum für das Publikum freigegeben worden. Das Gut ist von der Nationalparkverwaltung übernommen worden. Das im Jahre 1898 von Frederick W. Vanderbilt erbaute Gut hat ein im Stil der italienischen Renaissance erbautes Haus, 16 Meilen fahrbare Straßen, verschiedene Brücken und einen Tunnel. Das Hauptgebäude enthält 17 Zimmer, 12 Bäder und Räume für 14 Bediente. Zahlreiche Meisterwerke der italienischen Kunst sind in ihm untergebracht. Das Gut verfügt ferner über eine Sammlung von alten Bäumen und ein gewaltiges Rosarium. Gegen 50 Cents Eintrittsgebühr kann das Publikum diese neueste Sehenswürdigkeit besichtigen. Sanze einrrecherranee unschaena, gemacst Neunzehnjähriger als Anführer— Für 3000 Mark Wäsche erbeutet wir heute in der modernen Kriegführung als selbstwir heute in der modernen Kriegführung. g sel verständlich ansehen, hat damals, vor über 500 Jahren, schon bestanden.„„„5 Die Luftwaffe hat auch hier schon iyre Vorgängerin. Beachtenswert ist in dieser Hinsicht die Zeichyung eines Reiters mit einem Drachen, und zwar deshalb, weil der Drache an loser Schnur über dem Reiter schwebt. Der Kopf des Drachens ist aus Pergament, der Körper aus Leinen und der Schwanz aus Seidenstoff. Im Rachen des Drachens ist eine kleine Petroleumlampe befestigt, welche die Luft im Innern erwärmt und so dem Drachen den Auftrieb gibt. Er wurde nicht unmittelbar als Waffe verwendet, sondern diente als Feldzeichen, das zum Schrecken der Feinde den Reiterscharen vorangetragen wurde. Auch die Artillerie war schon damals gut ausgebaut. Und Kyeser war mit ihrer Technik voll vertraut. Kattowitz, im September. Das Sondergericht Kattowitz legte einer Bande von sechs Einbrechern, Dieben und Hehlern, die bereits mehrfach vorbestraft waren, endgültig das Handwerk. Anführer der Bande, die zum Teil verwandt und verschwägert war, war der erst 19jährige Wladishaus Vesub aus Olkusch, dem allein für einen einzigen. Monat sechs Einbrüche in seiner Heimatstadt nachgewiesen wurden. In einem Falle gelang es ihm und seinem Bruder, zwei Säcke mit Textilwaren im Werte von 3000 Mark zu erbeuten, die sie für 1000 Mark an die Verwandten verkausten..... 12 Jr.i Pahran Buch Das Haupt der Bande wurde zu drei Jahren Zuchlhaus und fünf Jahren Ehrverlust verurteilt, die übrigen Verbrecher wurden zu Gefängnisstrafen verurteilt. Baum abgesägl, um den Kahn zu stehlen Dessau, im September. Halbwüchsige Burschen verübten in Roßlau einen nicht alltäglichen Streich, um sich in den Besitz eines Müllerkahns zu setzen. Da sie den Kahn, der an einen Baum angeschlossen war, nicht losbekamen, sägten sie einfach den Baum ab und trieben Kahn und Baum auf dem Wasser bis zu einem Versteck. Als sie am nächsten Tage in Ruhe das Schloß aufbrechen wollten, wurden sie gefaßt. Kinderspielzeug führte zum Großfeuer Schwerin, im September. Die Ermittlungen haben ergeben, daß das kürzlich auf einer Siedlerstelle in Ruthen in Mecklenburg entstandene Schadenfeuer dadurch verursacht worden ist, daß der fünfjährige Sohn des Siedlers mehrere Knallplättchen, wie sie in Kinderpistolen verwendet werden, auf einen Stein gelegt und dann mit dem Hammer darauf geschlagen hatte. Es entstand eine Flamme, die den in der Nähe lagernden Flachs entzündete und die Scheune in kurzer Zeit einäscherte. Für alle Eltern und Erzieher bedeutet auch dieser Vorfall wieder eine ernste Mahnung, ihren Kindern die Gefährlichkeit eines scheinbar so harmlosen Spielzeugs vor Augen zu führen. Winzerarbeit wird endlich belohnt Koblenz, im September. Die Weine der Luxemburger Moselwinzer wurden bisher ganz willkürlich bezahlt. Die Preise schwankten sehr stark, und der Erlös war stets so gering, daß die Winzer davon nicht leben konnten und in Schulden gerieten. Die Luxemburger Regierung kümmerte sich nie um diese Notlage. Jetzt hat der Chef der Zivilverwaltung in Luxemburg, Gauleiter Simon, die Weinpreise in Luxemburg rückwirkend ab 1. September 1940 denjenigen in Deutschland bei gleicher Qualität angeglichen. Heiratslustige hereingelegt Gebe den sondübrigen Verdreherleustche München, im September. Der 34 Jahre alte Erich Wieberneit hatte bereits eine Unmenge von Einträgen in seiner Strafliste stehen, als er sich nach München begab, um hier mit einer neuen und höchst einträglichen Art von Schwindel zu beginnen. Er schrieb sich von dem Schwarzen Brett am Rathaus die Adressen der zur Ehe Aufgebotenen ab und besuchte Er wirkte auf die Heiratslustigen ein, Bestellungen für den neuen Haushalt zu machen oder Versicherungen abzuschließen, wofür er Anzahlungen oder Prämien verlangte. Er verschwand mit den Geldern auf Nimmerwiedersehen und führte ein flottes Leben. Außerdem verübte er auch sonst noch allerhand Gaunereien. Der unverbesserliche Gewohnheitsverbrecher wurde zu vier Jahren Zuchthaus, fünf Jahren Ehrverlust und Sicherungsverwahrung verurteilt. 3500 Mark im Taubenschlag versteckt Drei Burschen täuschten Raubüberfall vor Essen, im September. Der 17 Jahre alte Lehrling einer Firma hatte den Auftrag, gegen Aushändigung eines Schecks bei einer Bank 3500 Reichsmark abzuheben. Zusammen mit zwei anderen Burschen im Alter von 19 und 18 Jahren versteckte er das Geld in einem Taubenschlag und meldete sich dann bei seiner Firma wieder mit dem Bemerken, er sei auf dem Heimweg von der Bank plötzlich überfallen und beraubt worden. Der Kriminalpolizei gab der junge Bursche eine eingehende, phantasievolle Darstellung über den Hergang des angeblichen Raubüberfalles. Als er in die Enge getrieben wurde, legte er schließlich ein Geständnis ab und nannte auch seine beiden Helfershelfer. Das Gericht nahm Unterschlagung an und verurteilte den Lehrling, der außerdem wissentlich falsche Anschuldigungen begangen hatte, zu sieben Monaten Gefängnis. Die beiden Spießgesellen erhielten wegen Beihilfe je sechs Monate Gefängnis. Polen durch die unmenschliche Behandlung der Volksdeutschen schwere Blutschuld auf sich geladen hätten und daß der Angeklagte allen Grund gehabt hätte, sich anders zu verhalten. Den Bruder erschossen. Marburg, im September. In dem Kreisort Marburg erschoß nach einer erregten Auseinandersetzung ein Einwohner seinen Bruder. Nach dieser furchtbaren Tat erschoß er sich selbst. Zwischen den beiden Brüdern, die in einem Haus wohnten, bestand seit Jahren Feindschaft. Todesopfer eines Gebirgsschlages Breslau, im September. Auf der Lithandra=Grube in Friedenshütte ereignete sich ein schwerer Gebirgsschlag, bei dem vier Bergleute durch Zubruchgehen eines Streckenteiles verschüttet wurden. Einer der Verunglückten wurde tot, zwei weiZwei Jahre Zuchthaus für eine Hehlerin. Steitin, im September. Das Stettiner Sondergericht verurteilte eine 48jährige Frau zu zwei Jahren Zuchthaus. Die Angeklagte hatte sich bei Kriegsausbruch ein Hamsterlager von Lebensmitteln und Textilwaren angelegt und es durch von ihr angekauftes Diebesgut ständig vergrößert. Ein Fleischer, der aus dem Geschäft seines Vaters Fleisch und Wurst der Angeklagten geliefert hatte, erhielt ein Jahr und sechs Monate Zuchthaus. Pole schändete 12jähriges Ferienkind. Weimar, im September. In Erfurt wurde vom Sondergericht Halle der 29jährige polnische Zivilarbeiter Anton Graca wegen eines schweren Sittlichkeitsverbrechens zum Tode verurteilt. Er stand bei einem Landwirt in Mühlhausen (Reg.=Bez. Erfurt) in Arbeit, bei dem auch ein 12jähriges Ferienkind aus dem Westen, dessen Vater als Soldat an der Front steht, zur Erholung weilte. An diesem Mädchen verübte der Pole sein scheußliches Verbrechen, das er nun mit dem Tode büßen muß. In der Urteilsbegründung wurde hervorgehoben, daß gerade die Bis 16 Jahre nur kurze Hosen Rom, im September. Die Organisation der Textilkaufleute hat einen Werbefeldzug begonnen, um das Tragen kurzer Hosen bei der männlichen Jugend Italiens auszubreiten. Bis zum 16. Lebensjahr mindestens sollen ausschließlich kurze Hosen getragen werden. Die Werbung stützt sich darauf, daß kurze Hosen hygienischer sind als lange, daß sie ästhetisch schöner wirken, weil sie den Körper schlanker erscheinen lassen, daß sie außerdem verhüten, daß die jungen Leute sich zu früh als Erwachsene fühlen, daß sie schließlich billiger sind und eine erhebliche Stoffeinsparung mit sich bringen. Es wird eine Bekleidungswoche für die Jugend durchgeführt, bei der nur kurze Hosen verkauft werden. Ein Filmwerk von ungeheurer Wucht! Der neue age-Großfilm der„Terra“, Der neue Spiongge-Großiilm. der.„Terra“, der mit dem Prädikat„staatspolltisen wertvoll“ ausgezeichnet wurde und noch in diesen Tagen deutsches Filmschalfen in Venedig mit großem Erfolg repräsentierte: Zwel uromme Schauburg 1 Apollo-Theater Regie: A. M. Rabenalt Servatiiplatz Ein Karl-Ritter-Film der Ufa Martenpiate Ein Film von starker Dramatik! Bal pare mit Ilse Werner, Paul Hartmann, Fritz Kampers, Hannes Stelzer „Bal paré“ ist der Inbegrilt eines großen, heiteren Unterhallungsfüms der Uls, der sich diesen von Lebensfülle und Lebensfreude strotzenden Schauplatz, seine Atmosphäre und seine mitreißende Stimmung zu eigen macht und damit eine amüsante Zeitschilderung und, bei aller Problem- und Schwerelosigkeit, ein fesselndes Bild menschlicher Schicksale und Bindungen entwirkt. Hierzu: Vorprogramm und als Variefé-Einlage: Drei Fellers Kassenöffnung: herz ohne heimat Täglich Beginn... Abendvorstellung Hauptfilm Wochenschau Musik: F. Grothe mit René Deligen Kirsten Heiberg Mich. Bohnen Lotte Koch Ernet Waldow Chr. Kayßler Spionage ist kein romantischer Spuk, Splonage irm des totalen Krieges. Sie betrinn Splonggelei kein vomantlecher Spnk Splonag: ist eine Form des tornlen nrieges, sie betriff alle. Es geht dabei nicht nur um die Geheimnisse der Laboratorien und der Waflenschmieden; ebenso sehr geht es um die Treue, die Verschwiegenheit, die. Festigkeit des Herzens.— Für den Betroffenen, der sich in Schuld verstrickte, bedeutet das ein Leben in ständiger Angst, ein Ende in Unglück und Schande.— Für das Land aber können die Folgen unabsehbar sein, schlimmer als eine verlorene Schlacht. " 1 8. 4 5 U h r " 14.99 Uhr " 19.10 Uhr 19.40 Uhr 21.25 Uhr mit Annellese Uhlig Albrecht Schoenhals Gustav Dießl Eine Frau stellt sich dem Leben. sie weicht nicht aus, und eie wählt nicht aus Furcht vor demn Schicksal einen bequemeren Weg. Sie kämpft und eie leidet, und sie erringt schließlich doch durch die klare Entscheidung Ihres Herzens den Sieg. Hierzu: Vorprogramm Kassenöffnung: Täglich 14.80 Uhr Beginn 14.30 Uhr Abendvorstellung.. 16.29 Uhr Wochenschau.. 19.50 Uhr Hauptfilm 20.25 Uhr für die Gemeinden Amelsbüren, Handorf, Hiltrup und St. Mauritz. Betrifft: Ausgabe der II. Reichskleiderkarten. Die Ausgabe der II. Reichskleiderkarten erfolgt in den bekannten Ausgabestellen der Gemeinden des Amtsbezirks zu den bisher üblichen Ausgabezeiten, und zwar Amelsbüren: am Mittwoch, dem 25. Sept. 1940, Handorf: am Mittwoch, dem 25. Sept. 1940, Hiltrup: am Freitag, dem 27. Sept. 1940, St. Mauritz: am Donnerstag, dem 26. Sept. 1940. Da über den Empfang der Kleiderkarten Quittung zu leisten ist, müssen die Karten von jeder Familie persönlich in Empfang genommen werden. An Personen unter 16 Jahre erfolgt keine Aushändigung. Münster i. W., den 20. September 1940. Der Amtsbürgermeister des Amtes St. Mauritz: i. V.: Wynen, Erster Amtsbeigeordneter. Bekanntmachung Rraßenspekkung Der Schiffahrterdamm wird wegen dringender Gleisarbeiten an der Bahnstrecke Münster—Osnabrück am 22. und 23. September 1940 für den Durchgangsverkehr für Fahrzeuge aller Art gesperrt. Die Umleitung erfolgt über Warendorfer Straße, Mariendorf und umgekehrt. Auf Sperrung und Umleitung wird durch Verkehrszeichen hingewiesen. Münster(Westf.), den 19. September 1940. Der Polizeipräsident. Jugendliche haben, keinen Zutritt! Kriegerkameradschaft Münster 1870 Die Beerdigung des verstorbenen Kameraden * Bernhard Wielers 3. Komp. findet am Montag, den 23. September, nachm. 3 Uhr, von der Leichenhalle des Zentralfriedhofes aus Stalt. Der Beirat Für den Luftschuts Verdunkelungspapiere in Breiten bis 2 Meter. Patentrollostangen u. einfache Rollo-Stangen Einfachste Anbringung. Billigste Preise. Fritz Krukenkamp Münster I. W. Alter Fischmarkt 16/18 Bekanntmachung Betrifft: Eierverteilung Mit Zustimmung des Herrn Reichsministers für Ernährung und Landwirtschaft werden auf den vom 23. September bis 20. Oktober 1940 gültigen Bestellschein der Reichseierkarte als 1. Rate zwei Eier für jeden Versorgungsberechtigten ausgegeben, und zwar auf Abschnitt a in der Zeit vom 23. 9. bis 20. 10. 1940. Der Abschnitt a wird hiermit aufgerufen. Münster(Westf.), den 20. September 1940. Der Oberbürgermeister: Ernährungsamt, Abt. B. Der Landrat: Ernährungsamt, Abt. V. Tanzschule Dr. Oberbach Neuer Abendkursus Montag, 23. 9., 20 Uhr im Privat-Institut, Alter Steinweg 33. Schüler- u. Studenten-Nachm.-Zirkel beginnt in Kürze. Anmeldungen frühzeitig erbeten. Darum dart sich keiner der Warnung verschließen: „Achtung! Feind hört mit! Wir empfehlen den Besuch der Nachmittags-Vorstellungen.— Schluß des Abendprogramms 21.43 Uhr.— Bitte die Anfangezeiten zu beachten. Bis einschl. Donnerstag l Anlangszeiten: Programm 14.50, 17.10, 19.30 Uhr Senntage l, Stunde früher Schicken Sie die„Westfälische Tageszeitung“ Ihren Soldaten. Sie werden Ihnen dankbar sein. Gu Gerest Zurück Augenarst Dr. Rechen t Wt# # Vellenb-eich Das Stautnoter Freuuiger bringt Moniag, den 23. September Dienstag, den 24. September nachmittags 16 Uhr abends von 20 bis 22 Uhr eine große Herbstmodensckau in bewährter Aufmachung und unter Mit- bewährter Aufmachung wirkung erster hleslser Firme Al: Einlage sehen Sie: Erstklassige Darbietungen von Artisten von Ruf! Sie werden begeistert sein! mit ADELE JARBRUER Gertradchher Spesialansschant der Dostmn Uinion-Braners! Sonntag, den 23. 8., nachm. ab 3.30 Uhr Kaffee-Konzert Verlasse Mogee Gserg Aiezender. Mallgeng Licheneiner Im übrigen Spielplan: Neueste Tebla-Wechensehau Interessante Filmberichte vom Zeitgeschehen. Jagendliche haben zu diesem Spleiplen Zairitt und zahlen werktags bie 3 Uhr halbe Eintrittsprrise! Beamter sucht möbl. Wohn= und Schlafzimmer, möglichst mit fließendem Wasser und Zentralheizung, eotl. mit voller Pension. Angebote mit Preis unter O P 5218 an die Hauptgeschäftestelle Münster. Geschen Sie sich bei Ihren Einkäufen auf die Westsälische Tosesstuns Beginn der Abendvorstellung: 7.30 Uhr B (s gehört ein guter Wurf dazu Aber wenn man sich mal eine Flasche Underberg geangelt hat,so hat man doch viel rreude an dieser Qualität die sich seit bald 100 Jahren nie geändert hat 1 8 + 6 O 0 Und we 1 Das Opfer: Im Rahmen der am kommenden So einmal die beiden er Preußen und des S gegnung trägt einen es ist das 50. Mal, schaften der beiden g ihre Kräfte messen u erwarten, daß jede! ihren Ehrgeiz dafür nung mit einem Sie allen früheren Tref auch diesmal wiede Siegers schwer zu! bereits vorgekommer Kürzeren zog, währ die Oberhand beha Favorit hat es in d Ortsrivalen noch ni macht hiervon keine SC. Münster 08 Wie es bisher stets diesmal beide Mai unter Entfaltung kämpfen, so daß standekommen eine: Maße erfüllt werd wird sich die 50. B SC. Münster nich Preußenstadion erst die Mannschaften: SC. Preußen Mül Liedike Schuber! Thiem Musiol Westme " Scholthau SC. 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Seplember 1920 Und wer gewinnt Hlünsters Ortstretten! 1 Das Opferspiel Preußen Münster— SC Münster 08 im Preußenstadion Im Rahmen der Spiele für das WHW. stehen sich Maßnahme in dieser Richtung ist die Beschränkung in senden Sonntag im Preußenstadion wieder der Zahl der Vertragsspieler, die jeder Verein verpflich. ragsspieler, die de des SC. ten darf, anzusehen. Zugleich wurde die Höchstgage in Preußen und des SC. Münster gegenüber. Diese Be= der Klasse A mit 3000 Lire, in der Klasse B mit 1500 gegnung trägt einen ganz besonderen Charakter, denn Lire und in der Klasse C mit 500 Lire begrenzt; eine es ist das 50. Mal, daß sich die ersten Fußballmann= weitere Neuregelung erfuhren auch die deim Vereinsschaften der beiden größten münsterischen Fußballvereine wechsel üblichen Ablösesummen, die in den einzelnen ihre Kräfte messen werden. Aus diesem Grunde ist zu Klassen 200 000, 100 000 bzw. 50 000 Lire nicht übererwarten, daß jede Mannschaft ihr ganzes Können und steigen dürfen. ihren Ehrgeiz dafür einsetzen wirdh, im die 50. Begeg= H16 6 168 nung mit einem Siege abzuschließen. Wie es schon bei) guncer Magg. allen früheren Treffen der Fall gewesen ist, so.,wird hagg, auch diestal wieder die Frage des voraussichtlichen der kommende Wettrekordtauter Siegers schwer zu beantworten sein. Nur zu öst ist. es der Kommende Weltrekordtäuft bereits vorgekommen, daß der vermutlich Stärkere den! Wenn nicht alle Anzeichen trügen, dann wird im Kürzeren zog, während die angeblich schwächere Partei nächsten Jahre der neue schwedische Läuferstern Gunder die Oberhand behalten konnte. Ein ausgesprochener Hägg das Erbe des finnischen Weltrekordläufers Mäki Favorit hat es in den Spielen der beiden münsterischen antreten. Hägg hat im ersten Jahre seiner großen Ortsrivalen noch nie gegeben, und die 50. Begegnung Kämpfe so hervorragende Leistungen erreicht, daß er als macht hiervon keine Ausnahme, wenn auch die Elf des SC. Münster 08 den geschlosseneren Eindruck macht. Wie es bisher steis der Fall gewesen ist, so werden auch diesmal beide Mannschaften mit großem Einsatz und unter Entfaltung des ganzen spielerischen Könnens kämpfen, so daß alle Voraussetzungen für das Zustandekommen eines interessanten Kampfes im vollsten Maße erfüllt werden. Die münsterische Sportgemeinde wird sich die 30. Begegnung des SC. Preußen und des Die ersten Wassersportmeisterschaften der 53. wurSc. Münster nicht entgehen lassen und vollzählig im den am Freitag in Berlin=Grünau und auf dem WannPreußenstadion erscheinen. Spielbeginn 16 Uhr.— Die: sa, unter starker Teilnahme sortgesetzt. Nachdem die die Rannschasten:.—.. Kanufahrer und die Segler schon begonnen hatten, SC. Preuhen Münster„ulg griffen nun auch die Ruderer ein. Besondere Freude skamp Brinker. herrschte bei den Jungen und Mädeln, daß sich der Liedike Biermanskl Strielholl Reichssportführer von dem hohen Leistungsgrad überSchubert Thiemann Schulik Menski Letzgus zeugte. Bei den Kanusportlern wurde wegen der großen Musiol Westmeier Rolden Berg Steinbusch Leistungsdichte eine nochmalige Sichtung erforderlich, um : Scholthaus Hoppe herder Nordhues Obermann Camps SC. Münster 08 Westfälische Tageszeitung die größte Begabung in den mittleren Langstrecken anzusehen ist. Er ist die 1500 Meter in 3:48,8 und die 3000 Meter in 8:11,8. also um 3 Sekunden unter dem alten Weltrekord des finnischen Olympiasiegers gelaufen. Mit diesen beiden großen Leistungen stand Gunder Hägo noch im Schatten seines Landsmannes Henry Kälarne, doch hat er nun in Helsinki bei dem Dreiländerkampf über 5000 Meter in 14:38,2 vor Kälarne einkommen können. Die Zeit ist kein Maßstad für das Können von Hägg, der auch nach dem Urteil finnischer Fachleute alle Fähigkeiten besitzt, um den von Mäti mit 14.08,8 gehaltenen Weltrekord über 5000 Meter anzugreisen. Von den vielen großen Läufern, die Schweden hervorgebracht hat, wird Gunder Hägg der größte werden. Und es ist ein sonderbarer Zufall, daß dieser Läufer aus dem gleichen keinen Bil Kolarm=Kanm, der dir Heimat des 3000=Meter=Weltrekordläufers Hen Nummer 260 Die bunte Reihe des Sports Am die Meisiertitel mit der freien Wasse Die deutsche Meisterschaft der Schützen mit der freien Wafse werden in der kommenden Woche in, Innsbruck entschieden. Mit dem Armee=Gewehr und der KK=Büchse werden in drei Anschlagsarten je 40 Schuß abgegeben. Mit dem freien Gewehr finden die Kämpfe am 24. 9. statt, die Titel mit dem Armeegewehr werden am 27. und mit der KK=Büchse am 28. 9. vergeben. Zugelassen sind freie Waffe Gehmann, Siegel, Sturm, Spörer und Rau; Armeegewehr Svörer. Gehmann, aus dem gleichen kleinen Ort=Bälare kammt, der die Bou, Heggig-#., Fed, Speimer Hermat„des 3000=Meter=Weltgkorhläufers Henrysler: F%=Zhc,#pv#er, Sturm, Siegel, Pau, GeyJonsson ist, dem im Vorjahre die Genehmigung gegeben mann, Roi, Greiner und Rauch. In den Tagen vom wurde, seinen Ramen in Henry Kälarne umzuändern. 26. dis 28, 9. findet gleschfalls in Innshruck, ein LehrHenry Kälarne, der 1936 bei den Olympischen Spielen gang mit der freien Pistole statt, in zünchen werden in Berlin hinter den Finnen Höckert und Lehtinen verschiedene Teilnehmer mit der Schnellfeuerpistole traiOlympiadritter über 5000 Meter wurde, hat sich seinen sportlichen Aufstieg in langjähriger Arbeit erkämpft. Gunder Hägg, der in einem Jahre seinen Landsmann erreicht und übertroffen hat, ist daher wirklich ein Laufwunder. Rudern— Kannfahren— Jegeln Die ersten Entscheidungen bei den Wassersportmeisterschaften der HI niert. Die Ergebnisse der Meisterschaft und der Lehrgänge sind ausschlaggebend für die Auswahl der Mannschaften zu den Länderkämpfen für 19. bis 21. 10. gegen Ungarn in Budapest und gegen Schweden, Finnland und Dänemark vom 24. bis 26. 10. in Berlin. Großeinsatz der deutschen Schützen Ein großes nationales und internationales Wettkampfprogramm steht den deutschen Schützen in den nächsten Wochen bevor. An internationalen Begegnungen ist zunächst ein Länderkampf gegen Ungarn in Budapest vom 19. bis 22. Oktober vorgesehen und anschließend gibt es ein Vierländertreffen mit Dänemark. Finnland und Schweden in Berlin, wobei in allen fünf Waffenarten geschossen werden soll. Die Kriegsmeisterschaften mit dem Kleinkaliber= gewehr, Scheibenpistole, Schnellfeuerpistole, gebrauchsmäßiger Pistole und dem Wehrmann=Zimmerstutzen werden am 6. Oktober in Berlin, Köln, Gera und München durchgeführt. Vergeben werden die Titel für Einzelschützen und Mannschaften. Vom 23. bis 28. Sepiember findet in Innsbruck ein Lehrgang mit einem Uebungsschießen der NationalBeteiligung zusogte. Als weitere sehr wahrscheinliche Teilnehmer werden Finnland, Schweden, Bulgarlen, Rumänien, Dänemark und die Slowakei genannt. Deutschlands Skiläuser kommen nach Lahll Die Finnischen Winterspiele in Lahti, die diesmal vom 28. Februar bis zum 2. März 1941 durchgeführt werden, versprechen auch diesmal wieder eine internationale Besetzung. Wie jetzt aus Helsinki berichtet wird, hat auch Deutschland seine Teilnahme zugesagt. Die deutschen Skiläuser machen hiermit gewissermaßen einen Gegenbesuch für den Start der Finnen im Januar 1941 in Garmisch=Partenkirchen. Lykke Larsen und Raguhild Hveger Dänemarks Rekordschwimmerin Ragnhild Hveger wird auf ihrer Deutschlandreise bei ihren Starts in M.=Gladbach, Düsseldorf und Duisburg in der Zeit vom 29. September bis zum 2. Oktober 1940 von ihrer Landsmännin Lykke Larsen begleitet. Lykke Larsen hat sich in ihrer Heimat vor allem als Langstreckenschwimmerin einen guten Namen gemacht. Abbau des Berutsspielerkum: in. Salien Der Italienische Fußball=Verband befaßte sich auf einer Sitzung in Rom mit verschiedenen aktuellen Fragen im Hinblick auf die neue Spielzeit. Dabei wurden, von der Notwendigkeit ausgehend, daß in der augenblicklichen Zeit jeder Spieler auch einen bürgerlichen Beruf ausüben soll, auch durchgreifende Einschränkun: gen im Verufsspielerwesen beschlossen. Als wichtigste Härten zu vermeiden. Die ersten Entscheidungen fielen im Kanusport des BDM. Reichsjugendmeisterin im Einer=Faltboot wurde Nowacki(Obergau Niedersachsen) ganz knapp vor Scherz(Düsseldorf) und Gramlich (Baden). Klarer war der Sieg von Olga Axt und Edith Kalisch(Niedersachsen) im Zweier=Faltboot. Die Obergaue Ruhr, Niederrhein und Westfalen wurden klar auf die Plätze verwiesen. Im Rudern wurde eine ganze: Reihe von Vorrennen durchgeführt, die alle ganz knappe Ergebnisse bei den Entscheidungen erwarten lassen. Der Gigruder=Wettbewerb des BDM wurde gleichfalls entschieden. Im Doppelzweier mit Steuermann siegte der Obergau Berlin vor Pommern und Sachsen. Auf dem Wannsee gab es prächtige Kämpfe der Jungsegler. Hier zeichneten sich, wie an den Vortagen. vor allem die Hamburger und Berliner Jungen aus. Die 4. und 5. Wettfahrt wurde erledigt. In der Klasse der 12=Fuß=Dingis stebt der Meister bereits fest. Es ist der Hamburger Benecke, der mit 8 Punkten vor Ortb=Düsseldorf(6 Punkte) mannschaft statt. Außerdem gibt es hier besondere Verbands=Meisterschaften. Kreitz, Deutschlands Gorhoftnung Von Dr. Paul Laven Schon vor dem Entscheidungskampf gegen Heuser wirkte der 22jährige junge Mann aus Aachen sehr sicher. Im Rundfunkgespräch einige Tage vorher sagte er, daß Heüser immer sein Vorbild war, daß die starke, überzeugte Art des boxerischen Einsatzes ihm als ganz kleinem Lausejungen schon imponiert habe. Adolf saß dabei mit dem gezeichneten Kopf des alten Boxers. Es geht einem wirklich ans Herz, diesen Adolf Heuser zu sehen, diesen stillen, vor sich hinsinnenden Mann, der doch solch ein mitreißender Kämpfer ist. Kreitz, der junge, sah ihn von der Seite an und lächelte auch ein wenig zaghaft in Erinnerung an die Zeiten, da dieser Heuser schier unbesiegbar war. Dann meinte Kreitz:„Ich kenne den Adolf jetzt ganz genau, ich habe das Gefühl, ich werde diesmal siegen.“ Es war ein Augenblick im Leben eines Sportmannes, den man selten erlebt und der dann gemeistert sein will. Heuser mußte hören, daß der Jüngere fest an seinen Sieg glaubte, der ältere, so erfolgreiche Boxer nahm aber die Erfolgszuversicht des Jungen nicht als übermütiges Gerede. Ich sah es seinem Gesicht an. Heuser sah vor sich hin. Dann wandte er den Kopf seitwärts und sah unter den hervorstehenden Augenbogen, den von schweren Kämpfen gezeichneten, den jungen Gegner an. Sein Gesicht verriet nichts, aber in dem prüfenden Blick lag Achtung und Schätzung für diesen Kreitz, dessen Kampfart ja auch er schon kennengelernt hatte. Ein wenig lag schon von Abschied darin, von dem Verzicht, den besonders der Sportsmann und Meister eines Tages aufbringen muß. Qualitäts-Cigaretten enthalten nur die obersten Blattlagen der Tabakpflanze“) ATIKAH 58 Skiweltmeisterschaften finden stalt Der Präsident des italienischen Wintersportverbandes hat die Fortsetzung aller Vorbereitungen für die Skiweltmeisterschaften vom 1. bis 10. Februar in Cortina d' Ampezzo angeordnet. Diese Maßnahme wurde auf Grund einer Besprechung mit Reichssportführer von Tschammer und Osten getroffen, der eine starke deutsche Was das„Herz“ beim Salat ist, der„Kopf“ beim Spargel— das sind die Spitzenblätter beim Tabak. Nur bei Cigaretten höherer Preisklassen kann man ausschließlich diese teueren Blattlagen für die Mischung verwenden. Der # esseen alt sammett, Sperl=einmat Kurt gerastl 214 Wir, die wir dabei waren, verscheuchten alle Gedanken zunächst daran, wir wollten diesem Haudegen seine große Chance, diesen entscheidenden Titelkampf zu gewinnen, nicht absprechen. Wir sahen ihn, groß wie er immer im Ring war, unerbittlich und siegesstark. Aber der Kampf hat dem Jüngeren, hat Kreitz Recht gegeben. Nachher kam er gleich ins Funkhaus, frisch 1.RelchsRbataliltulngen und munter, während der alte Meister, dem die Gewichtssorgen zu sehr zusetzten, schon Abschied genommen hatte. Kreitz hatte einige der furchtbaren Schläge von Heuser ohne weiteres„genommen“. Er sagte:„Viele wären umgefallen, aber ich bin fest und hatte das Gefühl, durchkommen zu müssen. 37 Kämpfe haben mich zur Meisterschaft emporgebracht, keinen habe ich verloren. Und diesen letzten der zur Meisterschaft führte, mußte ich gewinnen, ich mußte einfach. Meine halbe Kompanie mit dem Hauptmann an der Spitze war da. Sie wollten mich auch siegreich sehen. Und jetzt denke ich ich muß so werden wie Adolf war, der ja jetzt im Schwergewicht boxt. Ich will keinem Kampf aus dem Wege gehen, ich will so mutig und tapfer sein wie Adolf Heuser. Heute weiß ich es mit 22 Jahren. Große Boxer werde ich noch bekämpfen. Ich will weiter siegen. Aber jedesmal, wenn ich in den Ring steige, will ich an Adolf Heuser denken, diesen furch: baren, wunderbaren Boxer, dem nichts geschenkt wurde, und der schon als Vorbild vor mir stand, als ich mit 10 Jahren zum ersten Male versuchsweise Boxerhandschuhe anzog.“ führt. Die restlichen 4 Entscheidungen werden bei der 6. Wettfahrt am Sonntag fallen. In der Olympia=Jolle führt Wunderlich, in der 15=amJolle Thielebier=Berlin, in der Piratenklasse HorstBerlin und in der Kükenklasse Forkel=Berlin. Finnkandk in Garmisch und Cortina Tauno Aare, Finnlands Skisportführer, gibt bekannt, daß sich Finnlands Auswahl an der Internationalen Wintersportwoche vom 18. bis 26. Januar 1941 in Garmisch=Partenkirchen als auch an den SkiWeltmeisterschaften vom 1. bis 10. Februar 1941 in Cortina d' Ampezzo beteiligen werde. Wie Aare weiter bekanntgibt, wird Finnland hierfür die stärkst mögliche Mannschaft auf die Beine bringen. Mit Ausnahme des verletzten und noch im Krankenhaus befindlichen 18Kilometer=Weltmeisters von 1938, Pitkänen, haben Finnlands Skiläufer ihr Vorbereitungstraining bereits aufgenommen. Der Reichssportführer hat auf seine Reise nach Nürnberg und München verzichten müssen und dafür seine Sammeltätigkeit für das 2. Kriegs=Winterhilfswerk in Berlin mit großem Erfolg durchgeführt. Am Sonntag wird der Reichssportführer unmittelbar nach Wien fliegen, um dort dem Leichtathletik=Städtekampf, Wien—Preßburg und dem Fußball=Städtekampf Wien—Stuttgart beiwohnen zu können. Beim Meraner Tenniskurnier scheiterte unsere Meisterin Ulla Rosenow im Einzel an der ungarischen Jugendmeisterin Jusits mit 4:6, 6:8. Auch verlor sie im Gemischten Doppel mit Buchholz als Partner gegen San Donnino Cucelli mit 4:6, 6:2, 3:6. Inge Schumann und der Italiener Vido schlugen Langmoh] Cavriani 6:2, 6:2. Canepele und de Siefani werden die Gastspielreise nach Japan, die für Oktober vorgesehen war, wegen zu großer Reiseschwierigkeiten nicht unternehmen. Harbig und Lanzi werden in diesem Jahre noch einmal zusammentreffen. Da Harbig von seiner Erkrankung wiederhergestellt ist, wird er am 29. September anläßlich einer Stadionweihe in Como gegen Mario Lanzi antreten. Die deutschen Amaleurboxer bestreiten am 2. November in Rom den fälligen Länderkampf gegen Italien. Außerdem wird noch ein Freundschaftstreffen gegen eine italienische Auswahl in Ferrara bestritten. Der Sullivan=Preis, der alljährlich für die beste sportliche Leistung des Jahres in USA vergeben wird, wurde diesmal dem Einer=Rudermeister Joe Burk zugesprochen. Jortung Düsselderf spielt in der dritten Tschammer= pokal=Schlußrunde am 29. September nicht in Stuttgart gegen die Kickers, sondern in Frankfurt a. M. gegen Eintracht. Dafür wird Rapid Wien Gegner des württembergischen Bereichsmeisters sein. Das Bielefelder Straßenrennen, das an diesem Sonntag auf einer Rundstrecke vorgesehen war, wurde abgesagt. Die Nordmark=Boxstaffel begann ihre Süddeutschlandreise in München mit einem 10:6=Punktsieg über Bayerns Auswahl. Der Hamburger Halbschwergewichtler Kurt Schmidt feierte in seinem 112. Kampf den 100. Sieg, indem er Tauschek hoch nach Punkten schlug. Bei den Hamburger Berufsboxkämpfen, die am 6. Oktober fast ausschließlich den Schwergewichtlern vorbehalten sind, treffen Kölblin und Selle, Wallner und K. Haymann sowie Sendel und Jost zusammen. Neusel und Lazek werden in der zweiten Novemberhälfte in der Deutschlandhalle zum Titelkampf im Schwergewicht antreten. Die Meisterschaft hat Neusel zu verteidigen, der beim letzten Zusammentreffen mit Lazek in Wien von dem Wiener nach Punkten geschlagen wurde. Finnlands Amateurboxer, die am 19. oder 20. Okt. in Helsinki auf die deutsche Nationalmannschaft treffen, „werden am 29. September noch in Kopenhagen gegen Dänemark antreten. Außerdem melden sie, daß der Rückkampf mit Deutschland für den 10. Februar 1941 nach Breslau vereinbart wäre. Von Breslau aus wollen sie noch in Wien gegen die Ostmark und in Budapest gegen Ungarn boxen. Die deutschen Straßenamaleure stehen vor dem Abschluß der Rennzeit noch in drei Länderkämpfen, die jeweils als Vierländertreffen zwischen den Vertretern von Ungarn, der Slowakei, Dänemark und Deutschland am 6. Oktober in Nürnberg, am 12. Oktober in Magdeburg und am 13. Oktober in Erfurt durchgeführt werden. Inwrichgenachtein Wässtr schaumt dus Waschpalder vitkörsser. Zum Wrichnachen ors Gassers verrahtiman sSttinaten vor Brerilung örr Waschlaugt einigt wandvolt Genko-Bleichsoda im Waschkessel. Weiches Wasser schont die Wäsche und spart Seife. Hausfrau, begreife: Henko spart Seife! Zurhersetpftünzung empfehlen wir unsere großen Bestände in Obstbäumen aller Art und Form Qualitätsbaumschulen Eschweiler Hiltrup in Westt. Teleion 170 Kleine Fabrik ober Fabrikgelände jedoch nur mit Gleisanschluß in Münster oder näherer Umgebung sofort oder auch später zu kaufen oder zu mieten gesucht. Angebote unter 856 an die Hauptgeschäftsstelle Münster. MFEER Angela macht ihrem Soldaten eine große Freude, denn sie hat die„Westfälische Tageszeitung“ als Feldpost bestellt, jetzt kann er täglich lesen, was zu Hause geschicht, und er ist in Gedanken immer bei ihr. Auch Sie sollten für Ihren Soldaten die „Westfälische Tageszeitung“ schicken lassen, wir machen es Ihnen ganz leicht. 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Im Anschluß an meine Bekanntmachung vom 28. 8. 1940, wonach in der Zeit vom 30. 9.—20. 10. 1940 an alle Versorgungsberechtigten in dem Ernährungsamtsbezirk des Kreises Steinfurt, die das 18. Lebensjahr vollendet haben, eine Sonderzuteilung von 75 g Bohnenkaffee erfolgt, sei noch ausgeführt, daß die Abgabe des vorbestellten Kaffees auf den mit einem„K“ versehenen Einzelabschnitt Nr. 27 der Nährmittelkarte der 15. Zuteilungsperiode(23. 9.—20. 10. 1940) für Normalverbraucher erfolgt. Nach Ablauf der 15. Zuteilungsperiode haben die Verkaufsstellen die gesammelten und geordneten Abschnitte Nr. 27 der für sie zuständigen Kartenausgabestelle zur Kontrolle einzureichen. Burgsteinfurt, den 20. 9. 1940. Der Landrat — ernährungsant 9— Bekanntmachung Beamten=Witwe, 35 J. alt, hath, schlank, gute Fig., u. Grundbesitz vor= mit einem 7jähr. handen. Angebote Jung., möchte, da erbeten unter 890 deg Alleins. müde, mit Herrn in ges. Nünster.(Pos.(a. I. BeamFräul., hath., 32 /ter) in Brieswechs. 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Burgsteinfurt, den 20. 9. 1940. Der Landrat — Ernährungsamt B— Kleinanzeigen sind billiger Telnet, 35 Jahre alt, schl., schwarz, solide, kath., sucht mit Dame o. auch Witwe Bekanntschaft zw. Heirat. Angeb, erb. unter x X 5203 an die H.=Gesch. Rünster Aesianbemnibenerniher Bappelerheibeneggen Vollötbad- Kartoffelroder Zspänn. ab Laser: Hans Kolberg Nacht. Münster(Westf.) Telefon 40121 Auch beim Frissur verlangen Sie die „Festlälische Tagoozelfang KG Von größerem Unternehmen in Münster wird zum sofortigen Eintritt mit buchhalterischen gesucht. Kenntnissen Angebote unter P R 5972 an die Hauptgeschäftsstelle Münster. Pferdehandelsfirma bekanntes seriöses Unternehmen achr aufkäufer für schwerste Kaltblut= und für Rassepferde. Angebote erbeten unter R. 850 an AnzeigenVermittlung Dankhoff, Halle(S), Schwetschkestraße 1. Wetot. Suroneuft von größerem kaufmännischen Betrieb gesucht. Angebote unter T T s1s4 an die Hauptgeschäftsstelle. 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