252 art ine erböbte üfungen ist Fsporit on schen Radneiden in rinnerung. Köln) den den Städteahrern wie ser die ausmund tritt sie in Heubesitzt, wähdecker, KerDüllmann wischenfälle zinlich mit rend Dorten zweiten erfolgen in st. die auf Sieger. Nenhanten t verfügbar.— zimung ürziges, 91c „„„„„ eigege verteetungen Kiunsterhsehzer enterVP.. „„afIEg Verla 1oöut im Einzeinerkan! mend enccnduhe Aentrabe B. b. Aunhehalt. hertircr Kausczushuadeit, Herioensger Nr. 24d), Vort; Zichnsgrahte 13. Hersernder Nr mz. Cdesseld; Indeundenplans vo b peue Le..p ee###ahe ch henserchen Nr. b0s; Lmedenei FPrhigrete i. en. Sechendn D.., Auineg. vu. bute bn Len ge. eene ehalstchsia eir i4 Hheriseucter N. 31. sprcher N..0, Or-ven: Mhphyephpod recher gte. 34; Beugerich: Adols=chtlr=Plian 11. Hemnspucher Nr. 916; pvenbdrv Mart unserncdger dtr Ao; Sornp: Lahnsesfr. i4 Hernsercher Nr. 3ch, Abeine: Lahnhestr.2 Oststraße 24 Fernsprecher Nr. 51; Wderne: Klechplaz 8. Fernsprecher Nr. 14 I. Schrgune AmTLICHESOKGANDESGAUES WESTEALEN-NORD DERNSDAP UNDSANITLICHERBEHORDEN Verlag und 5 gertaietung: Munsiet. B. Galtzugn i. Henagopreao: Busgetza. g. Leheunzgensce eis hss Beanshan) 2po Kllimngalich ensgt. Justelugegeoitge und Pegegegich de Besteisch, Tegeitnungeichet — Buchchne.d bo) bo dvon, Batz um gaz Ram derit iesten Apt. she Kantlenansegensoso), fr Sielen. naieichent ue guene Du, Halste Gezio, dertepiunsten.. Tetanzigen: Lat un.30 Ko, elenex Spelu. Pluge 19 popt, Raszighnag Vertiht, Srtilungten MBonhter. Shenmnun 1z3cgs pen die u. K oenem ison Seh. un brie ven 72 om. Velagn: Prais fur in Velagen bo m. 2 Lrzur, rigen Bonachaatomot h sin dr Cile zu 50 Gramm 17.00 RM ohne Nachlässe. Für Bezirksausgaben besondere Preislisten. Postscheckkom Neuer Bemnreichagtl auf Eonern Wieder kriegswichtige Ziele in Mittel= und Südengland bombardiert— Schwerpunkt London— 21 Feindflugzeuge abgeschossen Berlin, 14. September dings Pläne zur Uebersiedlung der Regierung und des königlichen Hauses an einen anderen Ort Am Sonudtend vrisen uohere Dumphhygveng, ggengzigen Lugendigck vernigtens noch n In Regierungskreisen ist man sehr unzufrieden dasagerräume v. Textilgroßhdl. nähe f. bald., zu ).Bahnh., Klosterlandeshaus. Ang. Hauptg. Münster. soweit es die Wetterlage zuließ, verschiedene kriegswichtige Ziele in Mittel- und Süd=England mit Bomben an. Der Schwerpunkt dieser Angriffe lag wieder über London, wo im Lause des Tages viermal Fliegeralarm gegeben wurde. An einigen Stellen kam es zu kleineren Lufkkämpfen, bei denen nach bisher vorliegenden Meldungen 21 seindliche Flugzeuge abgeschossen wurden. Immer neue Brandherde Jahlreiche Treffer in Dockanlagen, Lagerhäusern und Fabrikanlagen Berlin, 14. September Am Sonnabendmittag halle der Bericht des Oberkommandos der Wehrmacht gemeldel: Die Luftwasse setzte gesiern bei Tag und Nachl ihre Vergellungsangriffe gegen die britische Hauptstadt troßz ungünstiger Welterlage fort und erzielle zahlreiche Treffer in Dockanlagen, Lagerhäusern und Fabrikgebäuden., An verschiedenen Stellen entsianAußerdem belegle sie Flughäsen. Industrieanlagen, Hafenplätze und Eisenbahnen im Südosten Englands wirksam mit Bomben. Der Feind unlernahm einige kurze Einflüge nach Holland, Belgien und Frankreich und wari an mehreren Stellen Bomben, ohne nennenswerten Schaden anzuInfolge der starken Bewölkung kam es am Tage nur zu vereinzellen Lufkämpfen. Acht seindliche Flugzeuge wurden durch Jagöslieger und Flakartillerie abgeschossen, zwei eigene Zlugzeuge werden vermißt. „Koch nicht, akut“ Empörung in England über eine Verlegung des Fosserungescher mit, daß diese Pläne in dem nervösen Durcheinander der vergangenen Woche überhaupt bekannt geworden sind; denn man hatte sie bis dahin strikt geheim gehalten, um die Oeffentlichkeit nicht zu beunruhigen. Jetzt sieht man sich angesichts der Empörung, die diese Pläne überall in der Bevölkerung Londons hervorgerufen haben, dazu gezwungen, sie noch einige Zeit, aufzuschieben; denn man fürchtet, daß eine Flucht der Regierung und des Königs jetzt den sofortigen Zusammenbruch der Londoner Stimmung zur Folge hoben müßte, die ohnehin schon überreizt und deprimiert genug ist. brochen. Nach dem Bericht muß auch ein ganzgs. Plack von Büros und Geschäften, der in der Nähe militärisch wichtiger Objekte liegt. in Flammen gesetzt worden sein. In einigen Distrikten habe man die Benölkerung evakuDie Hölle von London Wieder achleinhalb Stunden im Luftschutzkeller Amerikanische Schilderungen Newyork, 14. September. Amerikanische Journalisten melden, daß auch am frühen Sonnabend Bomben und Schrapnells in London umhergeflogen“ seien. In der Nacht seien die beiden Parlamente und die Downingstreet durch die wütenden Angriffe„geschrammt“ worden. Die Deutschen hätten London von allen Seiten angegriffen, und zwar Osten bis zum vornehmen Westen. 3½ Stunden nach der Abenddämmerung habe das Zentrum einer geglichen. Auch aufs Bürogebäude seien Bomben gefallen. Eine Brandbombe sei auf das Oberhaus gefallen. Eine andere habe im Westen ein großes Feuer entfacht. Ebenso seien in dem Schiffahrtsdistrikt in der Nähe der Bond= und Regent=Street Brände ausgeIn einigen Distrikten habe man die Bevölkerung evakuDer Lustalarm dauerte nach einer Meldung der englischen Agentur Reuter wiederum 8 Stunden und 30 Minuten. Er war um.31 Uhr Greenwicher Zeit zu Ende. Der Londoner Nachrichtendienst hatte am Sonnabendmorgen zunächst nach hewährter Manier behauptet, in der Nacht sei nur geringer Schaden in der engischen Hauptstadt angerichtet worden.„Sxätee jedoch zitierte er einen Journalisten, der festgestellt habe, es bestehe kein Zweifel, daß die deutschen Flieger einen Rekord an Zerstörungen angerichtet hätten. Am Freitagabend wurde ein Feuerwehrmann vor das Mikrophon des Londoner Rundfunks geschleppt, um über seine Erlebnisse etwas zu sagen. Er berichtele, seit dem. setzten Sonnabend sei die Londoner Feuerwehr kaum noch zur Ruhe gekommen. Sie habe manchmal vor so gewaltigen Bränden gestanden, daß Löschen oft als hoffnungslos aufgegeben worden sei. Wenn dann glücklich ein Feuer gelöscht gewesen sei, seien neue Brände in der Umgebung sichtbar geworden. Da auch Straßen getroffen worden seien, habe man in einigen Fällen kaum zum Brandherd durchdringen können. „Schweinemord“ in England Zwei Dritlel des Bestandes müssen wegen Fuliermangels abgeschlachtel werden Von unserem ständigen Vertreter hw Stockholm, 15. September. Zwei Drittel des englischen Schweinebestandes müssen, oie Londoner Blätter verraten, binnen kurzem wegen Futtermangels werden. Der„Daily Expreß“ entrüstet sich über diese Tatsache, die ihm Anlaß gibt zu einem heftigen Angriff auf die Lebensmittel= und Importpolitik der Regierung Infolge der falschen Dispositionen des Ernährungsministers werde man im Winter einem schweren Fleischmangel entgegensehen. Mehr als aufschlußreich Gummiknüppel säubern den Luftschutzkeller des Londoner Börsenfürsten Stockholm, 14. September. Jeden Abend sieht man zur Zeit in London das gleiche Bild: zahlose Londoner wandern mit ihrem Bett= und Nachtzeug bei Einbruch der Dunkelheit nach den=Bahnstationen, um dort die Nacht zu verbringen. Die Zahl der öffentlichen Luftschutzräume ist so daß sie lediglich einen ganz geringfügigen Bruchteil der Bevölkerung aufnehmen können. Infolgedessen suchen die Menschen Schutz, wo sie ihn immer zu finden glauben. Im Volk wird bereits der Ruf laut nach einer Unteruchung dieser sträfichen Vernochzizsiggg, aler Vorsichtsmaßnahmen durch eine allzu selbstsichere ReNoch grotesker aber istes, baß immer noch Lustschuträume, vor allem im Innern der Stadt, bei Nacht geschlossen sind, weil sie von Privalpersonen ebeg. Ferigal, geselschasen angelegl wurden. Eigez., besegders empörende und aufschlußreiche Szene spielle sich, an einem der vergangenen Abende in der City purden Alchuuge, Losischogfelser Hingnsgeleicben, vel siesen und sicheren Luischziezteueg hingusgetrieben, weli dieser einem Bankpräsidenten gehörle, der ihn am Tage in der Cily bei Lustalarm benutzl. In der Nacht stand der Keller natürlich leer. Er wurde aber von Angestellten des Plutokraten streng bewacht, da sich in ihm wertvolle Efekten und Papiere des Börsenfürsten befinden. Die Wächter wurden von der wütenden Volksmenge einfach beiseite geschoben, und die Flichtlinge begannen sich in dem Keller, häuslich einzurichten. Unterdessen war aber die Polizei alarmiert worden, und diese brachte es tatsächlich fertig, die Menschen während des Luftangriffes auf die Straße hinauszutreiben. Es kam zu verzweifelten Szenen, bei denen die Londoner Schutzleute ihre gewohnte Ruhe und ihren tradionelen Humor völlig verloren und rücksichtslos mit dem Knüppel Serrano Suner Von Hans Decke, Madrid Der spanische Innenminister Gerrano Suner trüfft Ansang dieser Woche auf Einladung des Reicheinnenministers zu einem mehrtägigen Besuch in der Reichehauptstadt ein. Unser Vertreter in Madrid schildert im folgenden die Persönlichkeit und das Wirken dieses bedeutenden spanischen Staatsmannes. abgeschlachtet auf die Flüchtlinge einschlugen. V sR.. Ne Wursan! 91 Genf, 14. September. Die britische Regierung ist durch das Bekanntwerden ihrer Pläne über eine Verlegung des Regierungssitzes nach Glasgow und die Uebersiedlung des königlichen blagenbeit versetzt worden. Sie erklärt setzt, Geständnis eines Londoner Journalisten— Zug um Zug mit Flüchtlingen verläßt London Von unserem ständigen Vertreter hw Stockholm, 15. September. Haues nach dem schotischen Schloß VolmorsL.in betz. eine Woche versäketer und unanterbrochener Verot„grlegenr, Gelsp Worzen, Sve,en..ag, geltungsüäge der deutschen, Iastwosse, zehel bereis diese Plne seien lebigich Ausoß Leuscher Ve.v.(Hoischaer on en Schen der Minsenensodt Canden.„Die genda;, nuß aber gleicheitig zugeben, doß 91ve: weisen Bewohner Condons empfinden das Flegen der *A. meisten Bewohner Londons, empfinden, das Fliegen der deuischen Flugzeuge wie die Bohrmaschine des Jahnüber die Flucht aus London, die sonst in englischen Darstellungen entrüstet abgestritten wird, berichtel der Landoner Vertreler der Stochelner„Tzagzglg Allehanda“, von einem Teil der Londoner alle seien vielleicht nicht benutzbar— lief während des ganzen Freitag Jugan Zugmit Flüchtlingen aus. Von vielen Seilen werde gesordert, daß alle, die nicht ihrer Arbeit wegen in London bleiben müßlen, zwangsweise evakuiert werden sellen,„Iur Die 34ug. bleibenden werde man biese, bequeme und warme Schutzräume in der Nähe ihrer Arbeitsplätze bauen, so daß ein möglichst geringer Teil der Arbeiiszeil durch Luftangrisse vorlorengehe. Mit der Verheißung solcher komfortabler Ma men, für die es natürlich viel zu spät ist, will die Regierung Churchill unverkennbar dem weiterhin anschwellenden Drang zur Massenabwandezung aus der Dauptse peis Beige redet ken. Wie, der schwedische Journalist weiter, melder, stehen„kolosale“ Schlangen von Menschen an den Ableichter zu ertragen gewesen, weil die Flugzeuge immer wieder schnell vorbeigesaust seien. Die teilweise lange über London flegenden deuschen wären jedoch eine unausgesetzte Bedrohung. Kein Gas mehr zum Kochen Die Bevölkerung von Eastend nährt sich von Corned Beef Stockholm, 14. September. In einem Londoner Bericht von Dagens Nuheter heißt es, daß am Freitag auch über der Downing Bomben abgeworsen worden seien. Im Londoner Gebiet seien nach vorläusigen Angaben am Freitag 110 Personen getötet und 260 verwundet worden. Die deutschen Angriffsmethoden hätten sich geändert. Die Flugzeuge seien plötzlich zu Angriffen und zu ebenso plötzlichen Rückzügen übergegangen. Ueber den Angriff am gestrigen Tage schreibt das zuschaffen. In Kairo glaubt man, daß dieser Entschluß schon auf einen Brennstoffmangel der Flotte in Alexandrien zurückgeht, aber ebenso die englische Befürchtung kennzeichnet, im Falle eines weiteren italienischen Vormarsches im Sudan könne diese Hafenstadt nicht gehalten werden. Suez=Kanal ohne Verkehr Von unserem ig-Berichterstatter Genf, 14. Sept. Der Verkehr auf dem Suez=Kanal ist praktisch auf Rull herabgesunken, wie die letzte vorliegende Statistik über den Verkehr im Monat Juli zeigt. Die Kanalgesellschaft registrierte in Richtung nach dem Indischen Ozean die Passage von nur 41 Schiffen mit 115 000 Tonnen Waren. Im Vergleichsmonat Juli 1939 passterten den Kanal in der gleichen Richtung 233 Schiffe mit rund 1 Millionen Tonnen. In der Richtung nach Europa ist der Verkehr noch mehr auf ein Minimum abgesunken: 15 Schiffe mit einer Totalfracht, von * 71940 den Schiffe fahrtsplätzen der Autobusse nach den Landorten. Das Verkehradilemma beschreibt der glesche, geutrale Gewährsmann, indem er auf den neu eingerichteten Fährverkehr auf der Themse und auf die Privalleute zum Ersatz des vielfach gestörten Bahnverkehrs hinweist. Di: Dichterr,„Piche, Burt,ichegg bn gsegghe Vasiah Wr. Baa. henstr.i Ealt schen vie-god lingerzig ur. Heher..) Angisse auf Marshan seien sür die1 (Zeichnung von Ebenso feig wie Die neueste Kampfmethode der Londoner Piraten: Kartoffelkäfer über Holland abgeworfen adg Vie Alschosante ahsche gasen Dei dor. Aogche. doner Berichterstatter von Newyork Herald Tribune berichtet, daß sich die Bevölkerung von Eastend aus: schließlich von Corned Beef ernähren müsse, da der niedrige Gasdruck in den noch bestehenden Haushalten das Kochen unmöglich mache. Arbeiten- aber wie! Verzweiselle Auslassungen des„Dally Expreß“ Stockholm, 14. September. Verzweifelte Maßnahmen, um trotz der dauernden Bombardements das Londoner Wirtschaftsleben im Gang zu halten, schlägt Lord Beaverbrook im„Daily Expreß“ vor.„Das Problem des Lebens zwischen den Angriffen ist, wie man die Leute bei der Arbeit halten Lönnen wir sie bei idren deruflichen AufRamon Serrano Suner, das ist ein Name, der heute nicht nur in seinem eigenen Vaterland, sondern in der ganzen Welt einen besonderen Klang hat; in Spanien als engster Mitarbeiter Francos und erster Baumeister des neuen Regimes, und im Ausland als einer der hervorragendsten Repräsentanten der selbstbewußten und machtvollen Erstarkung eines Landes, das sich durch einen dreijährigen blutigen Krieg gegen das System der Volksfront und den internationalen Marxismus das Anrecht erworben hat, nicht nur gehört zu werden, sondern mitzusprechen, wenn es sich darum handelt, aus dem alten zerrissenen Europa ein einheitliches politisches und wirtschaftliches Ganzes zu schmieden. Ohne Serrano Suner ist die gewaltige Umbruchperiode Spaniens nicht denkbar, und es gehörte ein starker Mann dazu, um die großen inneren und äußeren Schwierigkeiten zu meistern, die sich ihm und seiner Arbeit von dem Augenblick an entgegenstellten, als er in das öffentliche Leben trat. Am 12. Dezember 1901 geboren, schlug er in Madrid die Rechtsanwaltskarriere ein; sie diente ihm, wie vielen seiner Zeitgenossen, als Sprungbrett zur Politik. Zweimal wurde er in die repuhlikanischen Cortes(Parlament) gewählt, 1933 und 1936, also in den Jahren, in denen in Spanien der Linksliberalismus gegenüber den apathischen Rechtselementen die Oberhand gewann. Schon damals war Suner von der Notwendigkeit überzeugt, die staatserhaltenden politischen. Kröfte des Landes in das Gleis einer zusammenfassenden„totalen“ Richtung zu. dirigieren. Spanien gärte, alle Ideologien vom Kommunismus und Anarchismus auf der einen bis zum Faschismus auf der anderen Seite, pralten blutig aufeinander. Die Falange war erst in ihren Anfängen, aber schon scharte sich um ihren Führer Jose Antonio Prino de Rivera ein Häuflein Unentwegter, das sich trotz aller Anfeindungen nicht einschichtern ließ, Serrano Suner gehörte zu ihrem Kreis. Eine intime Jugendfreundschaft verband ihn mit dem Gründer der Zukunftspartei. Er war es, der José Antonios Wahl in das Parlament der Volksfront im Jahre 1936 mit großem Geschick und Mut verteidigte; und schon damals unterhielt er engen Kontakt mit General Franco, der sich darüber im klaren war, daß nur ein milltärisches Vorgehen Spanien noch reiten konnte.„ J. I. a S274.—414. Serrano Suner ist eine typisch spanische, fanatische Kämpfernatur. Obwohl er sein Schicksal vor Augen sah, blieb er am 17. Juli 1936, dem Tag der Erhebung, auf dem ihm angewiesenen Posten im rebellierenden Madrid. Am Tag des Angriffs auf die Kaserne„Montana“ wurde er verhaftet. In dem berühmten Modellgefängnis [Zusammen mit zahlreichen hervorragenden Falangisten darunter Raimundo Cuesta gefangen, entging er wie durch ein Wunder dem Blutbad vom 22. August, wurde durch=Vermittlung seiner beiden Brüder, die später dafür mit dem Tode büßen mußten, in das Sanatorium „Espana“ gebracht, von wo er trotz schärfster Bewachung als Frau verkleidet und geschminkt in eine ausländische Gesandtschaft entwich und Ende März 1937 auf dem Wege des Gefangenenaustausches in die nationale Zone gelangte. Es ist eine kurze Spanne von diesem März bis zur Jetztzeit. Um so erstaunlicher ist die Arbeitsleistung dieses ernsten Mannes, dessen Haar trotz seiner Jugend zu ergrauen beginnt. Das blaue Hemd, die schwarze Krawatte und die dunkle Tracht der Falange, in der er bei öffentlichen Handlungen erscheint, unterstreichen seine schmächtige seine Gestalt. Ruhe und Sicherheit gehen von seiner Person aus; die die Zügel dieses störrischen Rosses Spanien, das eine neue disziplinierte Gangart lernen soll, meistert. Denn das war und ist seine hauptsächliche Aufgabe, die ihm der Caudillo anvertraut hat, und für die er durch seine Erfahrungen im politischen Leben der Parlamentszeit, durch die Kenntnis der Charaktereigenschaften und Geschichte seines Volkes, durch seine eigene Kampfepoche und seine Zusammenarbeit.“ Fortsetzung auf der 2. Seite Amsterdam, 14. Sepiember. Wie von zuständiger Seite in den Haag mitgekeilt wird, haben die Engländer bei ihren letzten Flügen über Holland nicht nur Zündplätichen, die sich gegen die holläindische Landwirtschaft und die Volksernährung richlen, abgeworsen, sondern sie find in ihren seigen Kampf. meihoden sogag so weit gegangen, Karlosselkäser abzuwersen, um die Karlosselernte zu vernichten. Die niederländische Bevöikerung Gekämpfung dieser englischen Meihoden erhöhte Aufmerksom zuguwenden. Die Maske vom Des Blüb von noblen Genlienen verbücher! Kopenhagen, 14. September. Es ist, als ob einem der Verstand stillsteht“, schreibt „Faedrelandet“ in einem Leitaufsatz zu den Meldungen, doß von englischen Fliegern zur Vernichtung der Kartofselernte Kartoffelkäfer abgeworfen wurden. Es sei, als od der Krieg mit einem Ruck die heroische Naste von dem englischen, Gesicht gerissen habe, sagt das Blatt. Wo sei das Büd von im woden=Rhonsen und Erzshungen den Valstern iür Engen von Rononen, Agg vorgelälusch, worden set, den Vös=sbiesen La, Plutokratie in Reinkultur gaben halten? London ist eine große, weit hingelagerte, unordentliche Stadt. Selbst in den milden Friedenstagen konnte man nicht behaupten, es wäre ökonomisch oder vernünftig, daß der Arbeiter zwei Stunden seiner täglichen Arbeitszeit auf der Bahn verbringen mußte. Jetzt, heute, kann eine vollständige Unterbrechung jeder der großen Verkehrsadern zwischen Londons Schlafquartieren und seinen Werkstätten durch eine einzige Zeitbombe auf einer Schienenstrecke verursacht werden.“ Das Blatt schlägt vor, die Arbeitsstunden Londons neu zu staffeln und da, wo die Wege zur und von der Arbeitsstätte die Arbeitsleistung gefährden, ein System von zwei; oder dreitägigen Schichten einzuführen. über die Bedeutung Londons für Sieg und g Niederlage schreibt, das Blatt:„Warum ist diese Spalte 3tui' T heute London gewidmet? Jeder Mensch und jedes Stückchen Erde überall sonst im Empire sind zu diesem Kampf verpflichtet. Aber der heutige Tag gehört Richts anderes haf Bedeutung, wenn London fällt. Paris siel und Frankreich war verloren: Ansländer spreche. Eo sei verschwunden an dem unter 3 iber die ersbindsie hoansitz, Be ige o 6a Lage hobe mon den Geis von 107 und bezhte, g; meinen Ueberfalles auf Kopenhagen aus dem piedererkannt, aber tioß alen hobe es lgig, Pien Fälen, so seige und meuchelmörherisch das enggugg, er: Hendlungen Leheondens“; doch immer nur um WassenAber nug reichten die Wassen nicht mehr aus für Churchik und seine plutokratischen Handlanger.„Run müsse die Tatik, die immer die verächlichse geweisen seit, nuns müßten de Methoden der Brgnenggegguung angewandt werden. Wo man sich im Kampf Mann gegen Mann mit der Waffe in der Hand nicht durchsetzen könne, solle nun der Sloß gegen Greise, Frauen und Kinder gerichtet werden. Abgesehen von der schweren Verantwortung, die Churchill auf sich geladen habe, indem er London den Schrecken eines Lusikrieges ausgesetzt hobe, das, was gespep, dege Zichterstußl der Gschichte 3u. und kein noch se hergischee Austreten werde in Jahrhunderten diesen Schandfleck von dem Schild Englands tilgen können. Man habe lange gewußt, daß die angeblichen Vorkämpfer der Zivilisation sich farbige Volter Priehen Zhes, Amosen Vr Jasge- Aeree. derstehe. London räumt Petroleumlager Port Sodon Von unserem ständigen Vertreter rd. Alhen, 14. Septemder Wie ans depptischer Ducke verloxteg, Kri,“ Maje englische Petroleumschifse, die in Port Said im Mittelmeereingang des Suezkanals zusammengezogen wurden, nach Port Sudan am Roten Meer ausgefahren. Sie hoben den Austrog, einen möglichst, großen. Teil der in diesem Hasen liegenden brütischen Brennstoffvorräte sort Das Elend, das die verbrecherische Plutokratenclique über das englische Volk heraufbeschworen hat, ist um 30 gröfer, als auch nicht einmal die primilivsten Masnahmen zur Linderung der vorauszuschenden unvermeidlichen Folgen ergrissen wurden. Dieser Rangel entspricht der Sozialpolitik, die im reichen England auch sonst an der Tagesordnung ist. Eine Sammlung soll jetrt die Not lindern helfen, die Not, von deren Ausmaß man sich einen Begriff machen kann, wenn man hört. dast die Zahl der Toten selbst nach englischen Quellen mit 5500 berissert wurde, daß Unzählige ihr Obdach verloren haben, und daß Stadtteile mit kilometerlangen Fronten brennen. Der Oberbürgermeister von London hat zu der Sammlung aufgerufen, die, wenn sie auch nur annähernd ihren Zweck erküllen soll, gewaltige Mittel zusammenbringen muß. Der Ruf ergeht — 20 elwas sagt man in London allerdings nicht— doch wohl an alle reichen Engländer, deren es bekanntlich eine stattliche Anzahl gibt. Die ersten Spenden sind nun eingegangen, und zwar „opferten“ nach Reuter, also in dieser Beriehung dach gewiß unverdächtigen Quelle, der König 1000 Pfund Sterling. die Königin 500 Pfund, Königin Mary 500 Pfund, der Herzog und die Herkogin von Kent rusammen 200 Pfund und der Herzog und die Herzogin von Gloucester zusammen 25 Pfund. Das Pfund Sterling hat einen Wert von nicht ganz 10 Mark. so daß die erwähnlen Spenden sich zwischen 10000 und 250 Mark bewegen. Das zind die Summen, die die reichen Engländer für die Not des Volkes übrig kaben angesichts der Katastrophe, die über London hereingebrochen ist. Die Spender gehören zu den angesehensten und reichsten Familien des Landes. Der König von England und Judäa und Kaiser von Indien hat ein Jahreseinkommen von vielen Millionen Pfund. Leine Familie hat seit Generationen Schätze über Schälze gehäuft. Er besitzt Ländereien gröstten Ausmasses und ist bekeiligt an zahlreichen Riesenunternehmungen, die höchste Gewinne abwersen, und er„spendet“ zur Linderung einer Rot, bei der bereits 5500 Tote zu beklagen zind und die Ilauptstadt seines Landes in Flammen aufgeht, 10.000 Mk. Ein blutigerer Hohn auf das Elend des englischen Volkes kann wahrlich nicht gedacht werden. Es ist eine vernichtende Kritik, zugleich an dem ganzen System, das in England herrscht, dem Sustem, das ganze Völker plündert und im Elend verkommen läst, nur damit eine kleine Clique sich die Taschen füllt, dem System, das sich vom Nationalsozialismus unterscheidet wie Tag und Nacht. Man sehe sich unser WIIW und besonders unser Kriegs-WIIW an und vergleiche damit diese„Opfer“ in London. Dann versicht man auch, warum die Nutsnießer der britischen Weltherrschaft den Nationalsozialismus fürchten und hassen. Von wahrer Volksgemeinschaft wie im nationalsozialistischen Deutschland haben die Herren in London überhaupt keinen Begriff. Sie rührt die Not des Volkes nicht, selbst nicht in dieser Stunde und einer Zituation wie der heutigen. in Ein paar Mark ist das Außerste, was man sie sich kosten läpt. 19. Sepiember 1940 Westfälische Tageszeitung Nummer 253 15. September 1 palnp, auf Eeben und Eos üder Englan! Dramatisches Erlebnis deutscher Flieger— Unvergängliches Zeugnis wahrer Kameradschaft bildlichen„Bauchlandung“. Ein kurzer Ruck nur, die Männer springen heraus und fallen sich vor Freude um den Hals. Siesind gerettet. Mit bewegten Worten spricht der Kommodore nach ihrer Rückkehr ihnen Dank und Anerkennung aus. Er kann wieder— wie so oft— auf seine Männer stolz sein, und er hat erneut die Gewißheit: Wer unter seinem Geschwaderzeichen startet, erfüllt seine Pflicht bis zum Letzten. Serrano Suner Fortsetzung von der 1. Seite Von Kriegsberichter Dr. Weinschenk dnb, 14. Sept.(PK) „Ilugzeugführer gesallen, ein Mann verwundet, Steuer zerschossen, rechter Motor stehl.— Es lebe Deutschland.“ Als dieser Funkspruch der Besatzung des Leutnants Z. über viele hundert Kilometer durch den Aether rast, kämpften deutsche Männer über England mit dem Tode. Das ist für die Zurückgebliebenen Gewißheit. Für einen Augenblick verharren sie in stillem Gedenken an ihre Kameraden, mit denen sie Seite an Seite so oft den Sieg davongetragen haben. Dann nimmt das harte Leden wieder alle voll in Anspruch, jetzt ist keine Zeit zum Trauern, sondern es gilt, weiter zu kämpfen, bis der letzte Feind bezwungen am Boden liegt. Staunen malt sich in den Gesichtszügen des Staffeloffiziers, der seinem Kommodore das Schreiben weiterreicht,„Besatzung gerettet“ rust er uns rasch noch zu, und in der Tat,„hier steht es schwarz auf weiß, die totgeglaubten Besatzungsmitglieder sind in Frankreich gelandet. Wie war das möglich? Ohne Flugzeugführer, mit einem stehenden Motor und zerschossener Steuerung? Wieder einmal hat hier deutscher Fliegerpeist dem Tode ein Schnippchen geschlagen. Wir alle bersten vor Spannung und können den Augenblick der Ankunft der Besatzung kaum erwarten. Dann stehen sie unter uns. Lebendig und mit einem strahlenden Lächeln. Leutnant., der Beobachter, Oberfeldwebel., der Bordmechaniker, Feldwebel Sch., der Funker und Sonderf. Tr., ein Kriegsberichter, der an diesem Fluge teilgenommen hat. Oft und oft müssen die wunderbar Geretteten das herzliche Händeschütteln ihrer Kameraden über sich ergehen lassen, ehe sie zum Erzählen kommen, und was wir jetzt hören, klingt wie ein Märchen. Wir starren die Männer an, vermögen es kaum zu fassen. Das, was sie erlebt haben, ist fürwahr fast einmalig in der an Heldentaten so reichen Geschichte dieses Krieges. Es ist das hohe Lied vom braven Mann, das Lied von der Kameradschaft bis zum Letzten.— Mit ihrem Verband waren die Kameraden zum Angriff auf London gestartet. Kurz nach Erreichung der englischen Küste stürzt sich ein großer Schwarm englischer Jäger auf die Maschine. Welle auf Welle rasen die Spitfires, aus allen MGs feuernd, auf das Flugzeug los. Bald verliert der linke Motor Oel und kurz darauf steigt die Kühltemperatur rechts hoch. Der rechte Motor ist erledigt. Die Maschine verliert an Geschwindigkeit, hängt vom Verband ab, und schon stürmen die Spitfires erneut auf ihre Beute. Der Flugzeugführer dreht ab. Die Besatzung erwidert das Feuer nach allen Kräften. Da— bei einem neuen Angriff— reagiert das Steuer nicht mehr. Die Besatzung scheint verloren. Einzige Rettung: Der Absprung. Schon trifft die Mannschaft die letzten Vorbereitungen. Noch einmal versucht sie durch Abwerfen allen Ballastes das Flugzeug in die Gleichgewichtslage zu bringen. Doch vergeblich, die Maschine gehorcht nicht mehr, rast unentwegt in steilem Gleitflug abwärts. Der Flugzeugführer springt von seinem Sitz auf, öffnet über sich die Klappe und wartet, bis die anderen Besatzungsmitglieder zum Absprung fertig sind. In diesem Augenblick wird er von dem übermächtigen Sog des Luftstromes erfaßt und herausgeschleudert. Da ist es für die anderen höchste Zeit. Leutnant Z. kämpft sich nach hinten, um dort nach seinen Männern abzuspringen. Mit einem Male erkennt er blitzartig: ein Fallschirm zu wenig an Bord. Er war wohl vorhin mit dem übrigen Ballast mit aus der Maschine gestoßen worden. Was sich nun in Sekundenschenlle abspielt, ist mit Worten kaum zu schildern.„Alle oder keiner“— das ist der Entschluß, der sich von den zusommengepreßten Lippen der totgeweihten Besatzung drängt. Damit der Vierte nicht allein umkomme, wersen die drei übrigen Kasatzung zum Kanal vor, Sekunden werden zu MinutenMinuten zu Stunden. Schon brausen die Wasser wenige hundert Meter unter ihren Füßen. Das Flugzeug verliert on Höhe. Noch einmal, unter letzter Anwendung all“ seiner Kenntnisse gelingt es dem Oderfeldwebel., ein weiteres Absinken zu verhindern. Langsam, aber stetig nähert sich das Flugzeug dem rettenden Festland. Ein kurzes Ueberfliegen nur: soll er die Maschine kurz vor der Küste ins Wasser setzen oder eine Landung auf festem Boden versuchen? Geradezu vorbildliche„Bauchlandung" allein umkomme, wersen die dreiührigen. meraden ihre Fallschirme aus dem Flugzeug. Gemeinsam wollen sie in den Tod gehen, nachdem sie gemeinsam gelebt und gekämpft hatten. Vier Kameraden reichen sich zum letzten Male die Hand. Noch einmal mögen ihre Gedanken bei Frau und Kind weilen. Nur wenige Minuten noch— dann ist es aus. Nur wenige Liter Oel stehen dem linken Motor noch zur Verfügung. Wird er es schaffen? Under schafft es. Der letzte Augenblick dieses an Dramatik einmaligen Fluges naht heran. Die Küste ist unter ihnen, über eine Ortschaft hinweg kriecht noch der wundgeschossene Vogel, dann breiten sich vor dem Blick der Besatzung Aecker und Wälder aus. Jetzt aber herunter.„Fest anschnallen“, brüllt Leutnant Z. und dann ist es so weit, Oberfeldwebel H. bringt die Maschine zu einer geradezu vorRitterkreuz für tapferen Bogösieger Berlin, 14. September. Der Führer und Oberste Befehlshaber der Wehrmacht verlieh auf Vorschlag des Oberbesehlshabers der Luftwaffe, Reichsmarschall Göring, dem Hauptmann Mayer das Ritterkreuz des Eisernen Kreizgz, Hauptmann Hans Mayer hat als vorbildlich tapferer Fliegeroffizier seinen 20. Gegner im Luftkampf abgeschossen. Masor Gallands 32. Lustsieg Berlin, 14. September. Bei den Luftkämpfen, die sich im Lause des Sonnabend über London entwickelten, schoß der bereits mit dem Ritterkreuz ausgezeichnete bekannte Jagdflieger Major Galland seinen 32. Gegner ab. Gemeinsamer Wille schafft es Da springt— wie ein letzter Funken— der Gedanke in dem Bordmechaniker hoch, ob es nicht vielleicht doch noch möglich wäre, den rasenden Absturz wenigstens etwas zu mildern. Er dringt zum Führersitz vor, versucht sich an der Steuerung. Doch die Maschine reagiert nicht. Dann versucht er an der Trimmung... ein Hoffnungsstrahl läßt sein Auge aufblitzen. Er trimmt und trimmt. Und was unmöglich schien: das Flugzeug fängt sich langsam knapp 400 Meter über englischem Boden. Die vier Kameraden, die mit dem Leben abgeschlossen hatten, brüllen sich an. Jetzt, nachdem die Maschine halbwegs im Gleichgewicht ist; wissen sie, daß ihr gemeinsamer Wille sie auch nach Hause bringen wird. Obwohl nur ein Motor noch läuft, obwohl fast alles Oel durch die zerschossene Leitung herausgeflossen ist, obwohl die Maschine sich kaum steuern läßt, die Engländer jedenfalls sollen das Nachsehen haben. Lieber in den Kanal hinein. In diesem Augenblick höchster Freude stürzen drei englische Jäger auf den lahm gewordenen Vogel herab. Sollte doch alles veraeblich sein? Dann aber nie und nimmer kampflos. Während der Bordmechaniker, so gut es geht, das Flugzeug zum Kanal lenkt, stürzen die anderen an die MGs. Doch was ist das? Die Engländer schießen nicht, schwirren nur knapp unter und über der Maschine wie Geister vorbei. Warum dus ganze Wchgeschrel! Geleitzüge im Mittelmeer erfoigreich ungegrissen Erhöhle Aufklärungstätigkeit an der Cyrenaika-Grenze „Die haben keine Munition mehr“ brüllt der Heckschütze von hinten. Mit eiserner Ruhe wartet die Besatzung ab. Und es ist so, die Engländer haben sich verschossen. Sie können dem Flugzeug nichts mehr anhaben. Meter um Meter kämpft sich die BeUns ist der Sitz des englischen Königs nicht mehr wert als irgendeine kleine deutsche Arbeiterwohnung Berlin, 14. September. über die Bombardierung des Buckingham-Palastes am Freitag stimmt die gesamte Londoner Presse ein wüstes Wehgeschrei an. Die Blätter überschlagen sich in den unerhörtesten Anschuldigungen gegen Deutschland und behaupten, wie die„Daily Mail“, es„bilde einen Teil des vorbedachten politischen Programms der Barbaren von Berlin, die Staatsführer zu töten.“ der Themse nur zurusen, daß uus der Buckingham= Palast nicht mehr weri ist als irgendeine kleine Arbeilerwohnung im Norden oder im Westen des Reiches oder in der Reichshauptstadt. Noch nie hat Deutschland zu dem gemeinen und niedrigen Mittel der Ermordung der Oberhäupter feindlicher Staaten gegriffen. Dies ist nachweisbar das ureigenste Betätigungsfeld des britischen Secret Service. Die deutschen dokumentarischen Veröffentlichungen über diese geheime Sabotage= und Mordorganisation der britischen Regierungselique habe der Welt die Augen geöffnet und die wahren. Absichten der englischen Politik und Diplomatie, die sich in rücksichtslosester Weise bei ihren Plänen des Instrumentes des Secret Service bedient. Die Worte des ehemaligen britischen Premier= ministers Chamberlain, die dieser einen Tag nach der Kriegserklärung an Deutschland aussprach, unterstreichen die Auffassung nur. Chamberlain erklärte:„Ich hoffe, den Tag noch zu erleben, an dem Adolf Hitler nicht mehr ist!“ Wenn aber bei dieser katsächlichen oder angeblichen Bombardierung der Buckingham-Palast getroffen und beschädigt wurde, dann können wir den Schreiern von Die zingrif,: Verstartten Schwedische Augenzeugenberichte:„Unheimliche Zerörungen“ Rom, 14. September. Der Ialienische Wehrmachtbericht vom Sonnabend hat folgenden Worklaut: Das Haupiquartier der Wehrmacht gibt bekannt: Im östlichen Mittelmeer ist ein von Kriegsschiffen geschützter feindlicher Geleitzug von unseren Luftstreilkräften und anschließend von einem unserer Torpedoflugboole angegriffen worden. Ein Dampfer mittlerer Tonnage, der von einem Torpedo getroffen wurde, und stark Schlagseile gegeben halte, ist von den übrigen Schiffen seinem Schicksal überlassen worden. Bei einem späteren Aufklärungsflug wurde das Fehlen des Dampfers festgestellt, so daß er höchstwahrscheinlich gesunken ist. Ein weilerer ebenfalls geschützter Geleitzug ist wiederholt von unseren Bombenflugzeugen angegriffen worden, die auf einem Frachtdampfer und wahrscheinlich auch auf einem Kriegsschiff, das sofort das Feuer einstellte, Volltreffer erzielten. Trotz der heftigen Luftabwehr sind alle unsere Ilugzeuge zu ihren Stützpunkten zurückgekehrt. In Nordafrika erhöhle Tätigkeit von Aufklärungsableilungen an der Cyrenaika=Grenze. In Ostafrika sind feindliche Zeltlager in der Zone von Ras el Sil nördlich von Gallabat bombardiert worden. Ein feindliches Flugzeug, das nach dem Angriff auf Sciasciamanna im gestrigen Wehrmachtbericht als wahrscheinlich abgeschossen angegeben wurde, ist in Brand geschossen aufgefunden und die aus einem Offizier und zwei Unteroffizieren bestehende Besatzung gefangengenommen worden. Weileren Feststellungen zufolge, sind außer dem im Wehrmachtbericht vom Mittwoch als abgeschossen gemeldeten Flugzeug zwei weitere feindliche Ilugzeuge, die Cassala am 11. September bombardiert hatten, brennend abgeschossen worden. Von unserem ständigen Vertreter hw Stockholm, 15. Sept. Seit Sonnabendmitlag haben schwedische Zeitungen auf funkentelegraphischem Wege wieder Verbindung mit ihren Londoner Vertretern, denen freilich offenbar vom Informationsministerium als Bedingung auferlegt worden ist, daß sie dessen Parolen in den Vordergrund rücken. Auch die Thesen, daß die Wirkungen der Angriffe in keinem Verhältnis zu dem Ausmaß der feindlichen Anstrengungen ständen, dürfen natürlich nicht fehlen, obwohl die Taisache, daß 40000 Mann Aufräumungsarbeiten leisten müssen, jeden Versuch der Bagatellisierung zwecklos macht. Die schwedischen Eigenmeldungen aus London lassen genau wie am Vorabend die amerikanischen soviel von der Wahrheit durchblicken, daß die englischen Zwecklügen sich um so grofesker vor diesem Hintergrund ausnehmen. Der Londoner Vertreter des Stockholmer„Aftonbladet“, in dessen gewundener Berichterstattung das auferlegte Rezept genau spürbar ist, beginnt seine Schilderung:„Obwohl die materiellen Schäden ins Auge fallen(!), werden sie so betrachtet, als ob sie auf Londons Vermögen zum Aushalten nicht einwirken.“ Das Wetter, müsse er aber gleichzeitig hinzufügen, habe die deutschen Luftangriffe derart begünstigt, daß am Freitagnachmittag plötzlich über Oxford Street zahlreiche Bomben niederfielen. In der Nacht seien hauptsächlich schwere Bomben abgeworfen worden und vor allem Brandbomben. Der Feind habe eine große Zahl von Maschinen zum Angriff angesetzt, die durch das Sperrfeuer durchgebrochen seien. Die Flugplätze und Rüstungswerke der rings um London liegenden Landstädte und der Londoner Vororte mußten den Hauptstoß entgegennehmen. Von den ersten Tagesstunden an nahmen die Angriffe auf London hinsichtlich der Zahl der Flugzeuge und der Intensität zu. Von neuem regneten Brandbomben in einem weiten Umkreis auf die Stadt nieder; neue Feuersbrünste entstanden. In dieser Nacht waren Londons Kriegsfeuerwehren ununterbrochen tätig. Der schwedische Beobachter schildert, wie die Londoner nach achtstündigem Aufenthalt im Luftschutzkeller wieder an die Luft stürzten, um freilich rasch durch die nächsten Alarme wieder von den Straßen geschickt zu werden. Er schließt seinen Bericht mit Bemerkungen über„Gräßliche und unheimliche Zerstörungen“. „Steigerung der Verfolgung“ England fordert die Goldinsignien der Freimaurer als Kriegsbeisteuer Newyork, 14. September. Vertrag von Crasova ratifiziert Dobrudscha-Räumung ab 20. Seplember Von unserem Vertreter dem Gründer der Falange und dem Nationalsyndikalistischen Kampfverband vorbestimmt war. Serrano Suner bekleidet als Innenminister und Präsident des Obersten Ausschusses der Falange die beiden höchsten Posten der spanischen Innenpolitik. In seinen ministeriellen Händen liegen die Organisierung des gesamten öffentlichen Lebens der Nation, die Reformen und Abwicklung der städtischen, provinzialen und staatlichen Verwaltung, die Auswahl und Ernennung der Zivilgouverneure im Sinne des neuen autoritären Regimes, der Wiederaufbau der zerstörten und schwer heimgesuchten Gebiete, die Sicherstellung des Ablaufs des täglichen Daseins, der Kampf gegen Wucher, Spekulation und Preistreiberei, die programmatische Verbesserung der letzten elenden Wohnverhältnisse durch die Errichtung billiger hygienischer Häuser für Arbeiter und den minderbegüterten Mittelstand, die Hebung des Gesundheitszustandes und die hochwichtige und folgenschwere Leitung der Abteilung für Presse und Propaganda, die er sich besonders vorbehalten hat, weil nach seiner Ansicht der Journalismus berufen ist,„die Kultur des Volkes zu fördern und ein kollektives Bewußtsein Als Präsident des Obersten Falangeausschusses untersteht ihm die Formung und Organisierung der spanischen Einheitspartei zu einem machtvollen verantwortlichen und national ausgerichteten Instrument des Staates. Die Falange befindet sich noch in der Entwicklungsperiode: immerhin ist seit Abschluß des Bürgerkrieges schon Großes erreicht und geleistet worden. Das betrifft hauptsächlich die Zusammenfassung sämtlicher wirtschaftlichen Elemente in sogenannten vertikalen Syndikaten, die pyramidenförmig in einer Spitze enden, die der Staat ist. Soziale Gerechtigkeit, Würde der Arbeit, völlige Ausmerzung des Klassenkampfes, Zusammenarbeit im Interesse des Staates und zum Wohle des Volkes, stete Kampfbereitschaft, das sind die obersten Maximen, so wie sie Suner durch Wört und Tat kennDiese kurze Charakterisierung des großen Resormisten Spaniens kann nicht erschöpfend sein; sie soll den deutschen Lesern in großen Zügen ein knappes Bild dieses Mannes geben, der in den nächsten Tagen Deutschland einen Besuch abstattet als Zeichen der alten Freundschaft zwischen den beiden Ländern, die sich in der deutschen Schicksalsstunde aufs neue bewährt hat. Bukarest, 14. September. Der rumänische Ministerpräsident General Antonescu hat den in Craiova zwischen Rumänien und Bulgarien abgeschlossenen Vertrag über die Rückgabe der Süd=Dobrudscha ratifiziert. Die Räumung der abgetretenen Gebiete durch die rumänischen Truppen wird am 20. September beginnen. Am 21. September 9 Uhr morgens werden die bulgarischen Truppen die Grenze überschreiten und die Städte Balcic und Caverna besetzen. Als letzte Zone wird Silistra von den Rumänen geräumt werden. Zur Einbringung der Ernte in den von den Rumänen verlassenen Distrikten haben die Bulgaren bereits 6000 bis 8000 Mann Arbeitsdienst bereitgestellt. Kampf der Hofklique Anordnungen des Generals Anionescu Von unserem wf-Berichterstatter Bukarest, 14. September. General Antonescu erließ ein neues Dienststatut für die Hofwürdenträger. In der Begründung des neuen Statuts heißt es, daß die Ereignisse auch eine neue Organisierung des königlichen Hofes erforderten,ss Die neue Ordnung verfolge den einzigen Zweck, das Ansehen der Krone zu sichern. Vom königlichen Hof müßten Politik und Intrigen für immer verschwinden. Mit Ausnahme der Großwürdenträger und der Großehrendame der Königinmutter werden sämtliche übrigen Würdenträger alle sechs Monate ausgetauscht werden. Die Ernennungen erfolgen iin Einvernehmen mit dem Staatsführer und Ministerpräsidenten. Keine„Trinkgelder“ für Staatsbeamte Vielsagender Beschluß der Bichy-Regierung Von unserem ständigen Vertreter sb Geuf, 15. September. Ein bezeichnendes Licht auf die in Frankreich allgemein übliche Korruption wirft ein Dekret, das die Vichy=Regierung beschlossen hat. Es wurde nämlich den Beamten verboten,„Trinkgelder“ anzunehmen. Der französische Rundfunk erklärte dazu, daß die Regierung Pétain mit der bisherigen „Sitte“ brechen wolle. Die Beamten müßten in Zukunft unbestechlich sein und die sogenannten„Gefälligkeiten“ müßten aufhören. In Kürze Der Führer hat dem Präsidenten von Gualemala zum Unabhängigkeitslag Guatemalas drahtlich seine Glückwünsche übermittelt.— Ferner hat der Führer dem Präsidenten der Republik El Salvador zum Unabhängigkeitstag drahtliche Glückwünsche übermittelt. Die Newyorker Schulbehörde gab bekannt, daß bis auf weileres für die Newyorker Schulen keine Landkarten von Europa und Asien angeschafft würden, da man„nicht alle füuf Minulen Grenzen revidieren könne". Nun sollen die Landkarten auf die Tasel geseehus wrben, wo donn die Genppetobrur: qnei eingetragen werden können. Neue Rufgaben der Grenzland=53 Saarbrücken, 14. September. Die Aufforderung der englischen Regierung an die Freimaurerlogen, ihre Goldinsignien zur Stärkung der britischen Kriegskasse zur Verfügung zu stellen, wird von der„Newyork Times“ am Sonnabend zum Anlaß einer Betrachtung über die Politik der Freimaurer genommen. Während des Weltkrieges hätten die kontinentalen Freimaurerlogen, so schreibt das Blatt, England und Frankreich viele wertvolle Insormationen über die Zustände in Deutschland zukommen lassen, worauf Hitler mit einer Unterdrückung der Freimaurerei geantwortet habe. Wenn nunmehr die britische Regierung von den Freimaurern ein Goldopfer verlange, so müsse das als Steigerung der Verfolgung der Freimaurerei bezeichnet werden. Nach der bereits zum großen Teil erfolgten Wiederbesiedlung der geräumten Zone gehen die Führer und Führerinnen in den einzelnen Standorten der HI und des BdM daran, ihre Einheiten neu aufzustellen und den Dienstbetrieb wieder in Gang zu bringen. So hat Gebietsführer Kröcher beim ersten Appell der Saarbrücker Hitler=Jugend nach der Rückkehr die kommende Arbeit aufgezeigt. Er wies die Jungen darauf hin, daß sie um vieles schwerer und verantwortungsvoller werden wird als vor dem Kriege. Dies gilt vor allem für die Jugend des Bannes 70 im Hinblick auf die kommenden grenzpolitischen Veränderungen, die aus der einstigen Grenzlandarbeit eine andere Tätigkeit erwachsen lassen werden. Die Kraft der einstigen Grenzlandjugend wird auf Tausende junger Menschenherzen einwirken müssen, die noch nicht von dem Geist der neuen deutschen Jugend erfaßt sind. Gerade hier wird für die H5 Saar“. die Hauptaufgabe z“ sehen sein. brückens die Hauptaufgabe zu sehen sein. Das britische Militärgericht in Kairo fällte an einem einzigen Tage nicht weniger als 120 Urteile gegen Agypter wegen Verletzung der von den Engländern erlassenen Kriegsvorschriften. dung. * „Tokio Ritschi Ritschl“ bezeichnet Churchills Rede als Hilseruf eines Menschen auf dem Totenbeit. Wenn Englands Lustwaffe stark genug sei, um sich der deutschen Luftflotte als ebenbürtiger Gegner zu stellen, dann hätte Churchill eine derartige Rede wohl niemals gehalten. Verlag: Westtällsehe Tageszeitung G. m. b.., Münster(Wesil.). Verlagsleiter: Erich Frintrop(a. 2t. im Felde). I. V. Artbur Petsch. Hauptschriftleiter: Dr. Anion Elckholl(z. 21. im Felde): Stellvertretex Karl Kuhl. Verantwortliche Schriflleiter: Politik: Karl Kuhls Politische Nachrichten und Vermischtes: Dr. Eugen Wagner: Bewegunn und Provinz: Maz Hlemisch(z. 2t. im Felde). 1. V August Hollweg: Volkstum, Kunst und Unterhaltung: Wilhelm Vernekchl: Stacltanzeiger: Peter Jurascheck: Kommunalpolitik: Otto Petler (z. 2t. Im Felde): Sport: Alfred Strobei(z. 2t. im Felde). I. V. Peler Jurascheck: Bezirksausgaben und Bildbericht: eretattung: Clemene Hülsbusch: Anzeigenleiter: Horst Enter(z. Zt. Wehrmacht), I. V. Hane Wollmaler. Sämtlich in Mönster. Druck: Aschendorflsche Buchdruckerei. Hochzeit in Mutarara ROMAN VON HANSRICHTER (22. Fortsetzung.) Was sie sich so ausmalt, berichtet sie getreulich ihrem Vater. Und den ärgert das. Es kommt zu einer Aussprache zwischen ihm und Karla. „Warum erzählst du dem Kinde das?“ „Weil ich immer noch hoffe, daß wir einmal nach Afrika zurückkehren werden“, sagt Karla leise. Er wirft ihr einen Brief auf den Tisch, den er von einem ehemaligen Kameraden erhalten hat, dem Deutschlandauch zu eng wurde und der nach Brasilien gegangen ist. Der schildert darin, wie es ihm geht, und es stehen viel bittere Dinge in den Zeilen und zwischen den Zeilen. „Soll ich vielleicht Lastträger in irgend einem Hafen da unten werden und willst du als Dienstmädel herumlaufen? Und das Kind? Wie denkst du dir das mit Gertok“..... W 4 J4. 84 „Ich weiß nicht“, verteidigt sich Karla.„Ich kann es ja auch nicht erklären, aber deshalb kann man doch eine Hoffnung haben.“ „Eine schöne Hoffnung“, höhnt er. Innerlich weiß er längst, daß es so nicht weitergehen kann. Er ist ein Mann, und er hat einmal auf seinem Posten gestanden und hat ihn ausgefüllt. Jetzt sieht er kein Fortkommen, im Gegenteil, jeden Tag hann man ihn auf die Straße setzen, und auch das bißchen Sicherheit, das jetzt noch da ist, ist dann verflogen. „Sie lassen uns ja nicht hinein, die Engländer“, sagt er.„Und wenn auch, ich kenne Afrika nicht.“ „Aber ich kenne Afrika“, entgegnete Karla. Und dann setzt sie sich neben ihn und streichelt ihm über den Arm.„Wenn es wirklich einmal dazu käme, Ludwig, wäre es denn dann so schwer, wenn du einmal etwas von mir lerntest?“ „Sind sa doch Hirngespinste!“ Aber der Gedanke bohrt in ihm. Wie schon einmal, beschafft er sich auch jetzt wieder Bücher über Afrika und liest in ihnen. Nicht zu Hause; Karla soll davon nichts wissen; aber auf seinem Amtszimmer. Es beginnen neue Bücher zu erscheinen, in denen Soldaten, Siedler und Forscher von ihrem Leben berichten. Lettows Zug wird geschildert, eine Frau erzählt, wie sie sich im schwarzen Erdteil durchgesetzt hat. Tas abenteuerliche Leben eines Peters und eines Wissmann stehen vor ihm auf und erfüllen die nüchterne Amtsstube der kleinen Stadt mit einem fremdartigen Schimmer. Und es ist, als pulse in der starken Hoffnung jener Menschen, die nicht geruhsam bürgerlich leben können, sondern die nach einer Aufgabe rufen, der sie sich widmen wollen, eine treibende Kraft. Es ist, als überbrücke diese Kraft sogar den Willen eines Gegners, der sich dagegen stemmt. Wenige Wochen später trifft wieder ein Brief vom Kilimandscharo her ein. Serdau schreibt: selber in den Spiegel gucken und mich zurechtfinden— mit dem ersten Dampfer in Tanga eintrifft. Der ergebens unterfertigte Bwana Fimbo wird zum feierlichen Empfang nach Tanga kommen und Sie abholen.“ Es dauerte noch einmal Monate. Dann wird endlich das Zuzugsverbot aufgehoben. Der Weg für Deutsche nach Afrika ist also wieder frei. „Liebe Frau Gertrud! Es gehen hier Gerüchte um, daß der Tommy wieder Deutsche ins Land lassen will. Ich sitze hier zwischen Griechen, Indern, Buren, Engländern, Goanesen und anderen Figuren und kämpfe mit einer Horde Shensis gegen den Busch. Es ist anders geworden, aber warum soll es nicht wieder einmal anders werden. Ich finde es nett, daß Sie mich als Paten für die kleine Gerty haben eintragen lassen, und ich habe meinem Boy neulich sogar erzählt, daß ich nun Doppelonkel sei. Die schwarze Seele hat das natürlich nicht kapiert, aber gegrinst hat der Kerl doch, von einem Ohr bis zum anderen. Drüben in Moschi hat ein englischer Major ein Hotel aufgemacht, und ab und zu hocke ich bei ihm, und wir trinken unseren Whisky und schimpfen. Auf die Verwaltung und auf alles, was gerade greifbar ist. Einmal sagt er, es käme kein Mensch mehr nach Moschi, und aus Verzweiflung müßte er sein Gift selber krinken. Liegt an Ihnen, Mann, sag' ich. Laßt die Deutschen ins Land, und es ist gleich wieder Leben in der Bude. Aber wir haben doch den Krieg gewonnen, sagt er. Einen Dreck habt ihr, sage ich, Krieg ist Krieg, und Frieden ist Frieden, aber das, was ihr da macht, das ist nicht Fisch und nicht Fleisch. Neulich war ich drüben in Nairobi in Kenya. Das sollten Sie jetzt sehen, große Hotels, Herren in Dinnerjaketts, Kapelle, gemalte Damen in großer Toilette und jeden Abend Tanz. Der Engländer steckt alles nach Kenya und Tanganijka— so heißen wir nämlich jetzt — Tangaijka Territory verfault. Aber das wird beld anders. Ich weiß nicht, welche Stelle maßgebend ist bei Ihnen in Deutschland, aber sprechen Sie doch mal vor, und lassen Sie sich eintragen. Ich habe hier ehrlich und anständig in Mutarara geschuftet, und ich erwarte, daß eine gewisse Frau Gertrud mit Tochter, Sohn und Enkelin— wenn ich mir vorstelle, daß Sie Großmutter sind, muß ich immer erst Wenn Ludwig Enken in seiner Stellung auch immer auf dem Pulverfaß gesessen hat und wenn das Damoklesschwert einer Kündigung von seiten der Stadtverwaltung immer über ihn schwebte, jetzt, wo er es ist, der seinen Posten aufgeben will, liegen die Dinge anders. Man redet ihm zu, nichts zu überstürzen, sagt, man sei immer recht zufrieden gewesen, und schließt endlich ein Abkommen mit ihm, demzufolge er einen Nachfolger einzuarbeiten habe und im Sommer 1926 endgültig ausscheiden solle. Da Verhandlungen und der Ankauf vieler Dinge, die mitgenommen werden sollen, an sich Zeit brauchen, so ist diese Lösung Enken nicht einmal unlieb. Es kommt zu einem eifrigen Briefwechsel mit Afrika, der sich ganz besonders auf die Frage zuspitzt, was Gertrud tun wird. Ludwig, Karla und ganz selbstverständlich Serdau in seinen Briefen sind der Ansicht, das Unternehmen sei ohne Gertrud unmöglich. Der gute Axel schickt eine für alle Fälle ausgefertigte Schenkungsurkunde, in der er die Hälfte der Besitzanteile von Mutarara ihr vermacht. 1422144 i0 4pvisch fu, 15 Der Brief, den er dazu schreivi, ist typisch für ihn. „Sie wissen wahrscheinlich nicht, wie es hier nach dem Kriege zugegangen ist, und wie das deutsche Eigentum verschleudert wurde. Ich will mich auch nicht lange darüber auslassen. Sie wissen ja, ich habe Mutarara übernehmen können, und man hat es mir ebenso gegeben, wie man andere Pflanzungen an Inder, Griechen, Buren, Engländer und manchmal auch an Schwarze abgegeben hat. Für ein Butterbrot. Wenn ich damals den ganzen Kuhhandel mitgemacht habe, dann geschah es in der Hoffnung, daß es einmal so kommen würde, wie es jetzt kommt. Daß ich die Erben meines alten Kameraden Gallaß nicht um ihr Eigentum bringen würde, das ist selbstverständlich. Aber ich kenne Sie gut genug, meine liebe Frau Gertrud, um nicht schon vörher zu wissen, was Sie mir entgegnen werden. Also setzen wir uns hin und bleiben wir kaufmännisch und sachlich: ich habe Geld in die Pflanzung gesteckt, ich habe ein paar Neuerungen eingeführt, und ich habe Arbeit hier geleistet. Also halb und halb.“ Aber Gertrud weigert sich. Sie will nicht wieder nach Afrika gehen.„ „Lieber Bwana Fimbo!“ schreibt sie.„Wir wollen doch die neue Zeit auf Mutarara nicht gleich mit der Einrichtung eines Altenteils beginnen. Also kurz und gut, Großmutter Gertrud bleibt hübsch in Berlin. Großmutter Gertrud hat hier ihr Geschäft, und sie ist lange genug in Afrika gewesen, um zu wissen, daß es im Pflanzungsbetrieb auf und ab geht. Wir wollen auf zwei Beinen stehen und nicht nur auf einem. Ich habe hier mit ein paar Firmen Fühlung genommen, und was ich außer der Kaution, die für die Einreise der Meinen verlangt wird, noch geben kann, das werde ich in Maschinen und anderen nützlichen Sachen mitschicken. Ich habe an den Photos, die Sie mir mitschickten, auch gesehen, daß im Hause neue Möbel recht notwendig sind. Die werden hier in Deutschland besorgt. Was man in Afrika brauchen kann, das weiß ich ja noch Gott sei Dank. Ein Fremdenzimmer wird gleich dabei sein, denn einmal komme ich noch und besuche meine Kinder. Vielleicht, daß ich dann sogar bleiben möchte, vielleicht auch nicht. Wir wollen uns da nicht festlegen. Und nun, lieber Freund, zu Ihrer Schenkung. Das muß auch anders werden. Karla ist ja in Afrika aufgewachsen, aber sie kennt den Pflanzungsbetrieb doch noch nicht so, daß sie jetzt schon selbständig da Herrin sein könnte. Denn nur Karla und Ludwig kommen für Mutarara in Frage. Also erstens: ich beteilige mich für meine Kinder mit Maschinen, aber der Bwana Fimbo darf sich noch nicht auf die Bärenhaut legen. Er kann nach und nach dieses und jenes abgeben und wird so mit der Zeit aus einem Pflanzer ein Rentner. Ich will nämlich kein Unmensch sein. Und ich weiß, Axel Serdau, daß ich für meine Kinder und für mein Enkelchen keinen besseren Lehrmeister wünschen kann, als Sie es sind.“ Immer näher rückt der Termin der Abreise, und die Kisten stapeln sich im Packraum des Modesalons zu Bergen. Laufereien, die kein Ende nehmen wollen, Verhandlungen auf dem englischen Konsulat, auf der Linie. Gertrud sucht alles selber aus und bestimmt bei jedem Stück, wie es angefertigt werden soll. Weiße Waschkleider für Karla, Tropenhemden und kurze Hosen für Ludwig, auch ein Reitanzug für Karla ist dabei. Die kleine Gerty, die ja nun auch schon ins sechste Jahr geht, läuft immer zwischen den Koffern und Kisten hin und her und schwatzt Kisuaheliworte, die ihr der Vater, der selber unzertrennlich von dem Lehrduch ist, beigebracht hat. Karla gibt beiden Privatstunden und muß oft über die Schwierigkeiten lachen, die Ludwig, der kein allzugroßes Sprachtalent besitzt, die Aussprache macht. über diesen Reisevordereitungen gehen fast noch dreiviertel Jahre ins Land, doch im September 1926 ist es so weit. Alle Sachen und Maschinenteile sind bereits in Hamburg verladen worden, und nun machen die Enkens sich auf die Reise. Natürlich hätten sie die Fahrt auch in Genua antreten können, aber Ludwig, der zum ersten Heitere N Von besonderer Seite Die Hauptstadt der ruchelosen Stadt geworde Tage und Nächte beherrsa glarm“ das Bild der S in Scharen zu flüchten Nachtzeit singen die Motc dem Häusermeer das L Arbeit der deutschen B „Vergeltung“. Es war für, die En genehme Ueberraschung, kämpfen sollten. Immer sie nun kämpfen mußten und soldatischem Anstan - dert, wenn man sich vor gewohnt ist, die strupe schaftslevens wie auf auf den militärischen B fühl, den blanken Schil zu müssen, geht diesem 2 norwegischen Bundesgei um das eigene Leben denkbar, in dem unver gewisse Grundregeln de Angst vor der Vergeltu Sturheit mit Ueberhebl ländern den Blick für beschworen. Seit vielen Wocher schäftigt nach Einbruch deutschen Städten und keinen militärischen Sch luste an Gut und Lebe verursacht haben. Da diesen Wochen gesamn Sei es nun, daß wir blühendem Kinderleben tracht typischen Versuch der Ernte durch Abwi oder an die vielen and wieder gewarnt, haben den Vergeltung gedro während seit Tagen ü Qualmwolken liegen, b eines Flammenmeeres, zum Hohn weiter wär Männer in London, konto durch Fortsetzun auf deutsche Städte vo In der Geschichte wesen, daß die Einfül Abwehrwaffen auf de die beiden Waffen, Krieg den Stempel fanden in Panzer= um liegt dem deutschen E nicht so sehr. Er häl der Lehre, daß der So sahen wir au Panzerjäger werden Hauptträger der 2 Jäger, und unsere Male in seinem Leben eine Seereise machen soll, will sie in ihrer ganzen Länge genießen. „Ohne Biskaya geht es nicht bei mir“, erklärt er. In Hamburg kommt es zu einer Begegnung, an die sich Karla noch lange nachher mit Freuden erinnern wird. Sie ist ein Beweis für sie, daß Menschen, die man zuerst für oberflächlich und leichtfertig gehalten hat, doch einen guten Kern in sich tragen. Der Mensch, dem sie diese Erkenntnis verdankt, ist Thea. Sie begegnet ihr— Ludwig und Gerty machen eine Hafenrundfahrt, und die Mutter hat sich im Hotel ein wenig niedergelegt— auf dem Jungfernstieg. Thea ist sehr elegant angezogen und freut sich, als sie die ehemalige Kollegin trifft. „Wir machen hier Aufnahmen", erzählt sie.„Ein ganz ordentlicher Film. Ich spiele eine richtige Rolle, in der man zeigen kann, daß man etwas gelernt hat. Wissen Sie, was wir in den ersten Jahren gemacht haben, das war ja nur Pi=Pa=Po, die meisten sind ja auch wieder abgeschwenkt. Aber ich— ich habe zwei Jahre Provinztheater hinter mir, nicht einmal gefilmt in den zwei Jahren, aber richtig studiert. Na, und jetzt—“ „Ich habe Sie nie gesehen“, glaubt Karla sich en schuldigen zu müssen.„Aber wir haben die ganze Jahre in einer kleinen Stadt gelebt— und für Kino u so hatten wir kein Geld.“ Thea mustert sie.„Verheiratet?“ fragt sie. „Ja, und ein Mädel habe ich auch. Sechs Jahre s das Ding schon.“. Wertseheus..; (Fortsetzung folgt: Detlev von Lilieneron war bei einem Hambur Großkaufmann eingeladen. Es ging an dem Abend ho her, mit echtem alten Whisky und anderen edlen G. tränken wurde nicht gespart. Als das Gelage seinen Höhepunkt erreicht hatte, erhob sich der Dichter, machte die Runde durch die ganze Gesellschaft und nahm von jedem feierlich Abschied. „Ranu“, sagte der Hausherr,„Sie werden doch setzt noch nicht nach Hause geben, wo wir gerade so schön in Stimmung sind?“—„Will ich auch nicht“, erwiderte eifrig Liliencron,„ich möchte Ihnen allen nur Gute Nocht sagen, solange ich Sie noch erkenne!“(Koralle.) Wienegrechene Es ist bewunder dem 1. September Polen wurde der de Wirtschaft wurde vr schaft abgelöst. Vor allem auf bereits sehr viel erre die sofort nach Been eröffnet worden ist, nisse. So ist der# des Reiches" gewor zwei Drittel mehr wirtschaft zur Verfi neben ist die Erwei griff genommen wi haltung betreiben z sich aber erst späte wenn das gewalt bereitet wird, zum händerprinzip einer sein wird. In de wärts. Auch hier waren heruntergek Ina Seidel „Neben der Troi dichtbände hieß, rung jener Zeits Wesen ihrer Ge eines der nächster Versenkung in d der Landschaft u. großen, fast myt „Grabenden“, in mit Rhythmus 1 lung feiert. Die dels Gedichte in ihr zur Seelenle Dennoch Wai ieser Dichterin und reifsten Lei Romans beschiel so wurde im Ro befruchtenden E ersten großen h dem sie das S und tragisch Irr Ina Seidel ihre Mächte einer### bedeutenden Ein hängnis werden ragen vor allen literarischen Er solche dauern ader“ Willi hat sich in der Schule nicht geschickt. Der Lehrer sagt:„Bitte deinen Vater, daß er morgen zu nür kommit:. 2 en tu: Mein Willi bittend:„Muß das gerade morgen sein? Da hat er nämlich Geburtstagt“ „Das Wu Mutterroman a sal Cornelias, gefallenen jung spiegelt sich da: Besetzung des schen. Armeen, siegreiche Erhei stalten tritt in von fern streif eingreifend. 3 nen Gesetz hei geneinanderwit erhörter Farbi liche Beseelung 4ersein der H# Nummer 253 253 15. September 1940 Wtenbikalle und Prädie beiden In seinen ig des geReformen und staatnnung der itären Reind schwer s Ablaufs ser, Spekusische Vere durch die rbeiter und ig des Gend folgennd Propaweil nach „die Kultur Vemuchslein usses unterr spanischen ntwortlichen s Staates. itwicklungsürgerkrieges " D a s b e tlicher wirtkalen Synenden, die der Arbeit, ZusammenWohle des die obersten d T a t k e n n Reformisten ill den deutBild dieses Deutschland ten Freundin der deutt serung er Hegsemder. ankreich allret, das die irde nämlich ikgelder“ funk erklärte sherigen n müßten in en„Gefällig1 Gualemala ahtlich seine der Führer r zum Unabermittelt. innt, daß bis keine Landwürden, da sen revidieren die Tasel gelerönderge: ro fällte an Urteile gegen ingländern erchills Rede als em Totengenug sei, um ger Gegner zu ge Rede wohl England-Spart dle Tadst des Kriogts Warzeitung veren die Krierzhetzer und Nachtoirsten Neue Waffen— neue Von besonderer Seite wird uns geschrieben: der britschen Onsely. ist zu Abwehrwalten— Vergeltung gegen die Varlegeneize. und Nachtpiraten und Horchgerät wissen am einer Leil der ist nun die RAs der Dunkelheit F. damit beBomben über Die Hauptstadt der britischen Inseln ist richelosen Stadt geworden. Für den großten Tage und Nächte beherrscht das Schreckenswort„Fliegeralarm“ das Bild der Stadt, aus der die Bevölkerung in Scharen zu flüchten beginnt. Zu jeder Tages= und Nachtzeit singen die Motoren der deutschen Staffeln über dem Häusermeer das Lied des Angriffes. Ueber der Arbeit der deutschen Bombenschützen steht das Wort de war für die Engländer zweiselos eine unangenehme Ueberraschung, daß sie in diesem Kriege selbst kämpfen sollten. Immer wieder bewiesen Wepsiz sie nun kämpfen mußten, einen Mangel an Ritte. und soldatischem Anstand, der nur dann nicht verwun# dert, wenn man sich vor Augen hält, daß der Engländer gewohnt ist, die skrupellosen Methoden seines Wirtschaftslebens wie auf alle anderen Gebiete also auch auf den militärischen Bezirk zu übertragen. Das Gefühl, den blanken Schild der Soldatenehre rein halten zu müssen, geht diesem Volke ab. Für Soldaten, die ihre norwegischen Bundesgenossen heimlich im Stich um das eigene Leben zu retten, wäre nur ein Grund denkbar, in dem unvermeidbar gewordenen Endkampf gewisse Grundregeln der Ritterlichkeit zu wahren; Angst vor der Vergeltung der deutschen Waffen. Aber Sturheit mit Ueberheblichkeit gepaart haben den Engländern den Blick für das getrübt, was sie herausbeschworen. Seit vielen Wochen deuschen Städten und Dörern 9oher getrügiche Per. keinen militärischen, Schaden, wohl auet Prttzgeag##.. luste an Gut und Leben der deutschen Ziviloevolterung verursacht haben. Das Anklagematerial, das sich in diesen Wochen gesammelt hat, reicht seit langem aus! Sei es nun, daß wir an die schmerzlichen Verluste an blühendem Kinderleben denken, an die in ihrer Niedertracht typischen Versuche, dem deutschen Volk den Segen der Ernte durch Adwurf von Zündplattchen zu stehlen oder an die vielen anderen Untaten. Wir haben immer wieder gewarnt, haben immer wieder mit der kommenden Vergeltung gedroht— nun ist sie de un während seit Tagen über den Londoner Qualmwolken liegen, blutrot angestrahlt vom Widerschein eines Flammenmeeres, das allen Eindämmungsversuche zum Hohn weiter wächst, glaubten die verantwortlichen Männer in London, Recht daran zu tun, das Schuldkonto durch Fortsetzung der nächtlichen Bombenwerferei auf deutsche Städte von Tag zu Tag wachsen zu lassen. In der Geschichte der Kriegskunst ist es bzgyr,.6g wesen, daß die Einjührung neuer Wigdag gztfgzug zu. Abwehrwaffen auf den Plan rief: die beiden Waffen, deren Entwicklung dem heutigen Krieg den Stempel aufdrückt. Panzer und Luftwaffe fanden in Panzer= und Luftabwehr Gegenspieler. Nun liegt dem deutschen Soldaten eine rein defensive Waffe nicht so sehr. Er hält es— wo irgend möglich— mit der Lehre, daß der Angriff die beste Verteidigung ist. So sahen wir aus den Panzerabwehrabteilungen Panzerjäger werden. So wurde bei der Luftwaffe Hauptträger der Abwehr feindlicher Angriffe der Jäger, und unsere Flak erwarb sich bei den Ope lichen Besucher angesichts des Geschoßhagels, der „Willkärische Erlöige der Nachtpurdten astr aol ei duer iun Sani ir Kelien din gegen den Einflug der nächtlichen britischen Bombenhelden, dann bleibt die Fliegerabwehrd grat der Verteidigung. Für die Bewertung ihrer Wirksamkeit sind nicht so sehr Abschußzahlen maßgebend, die ja stets nur in der Relation zu der der Oeffentlichkeit unbekannten Zahl der einfliegenden Maschinen zu würdigen sind. Entscheidender, wenn auch meist schwer zu werten, ist das Maß des abgewendeten Unheils. War schon mehrfach gemeldet, daß das Feuer unserer Flakbatterien die feindlichen Bombenflieger am gezielten Abwurf ihrer Bombenlast hinderte, so trifft der OKW.=Bericht vom 12. dieses Monats die Feststellung, daß bei den Einflügen in der Nacht vom 11. zum 12. September gut liegendes Abwehrfeuer größeren Schaden verhütet hat. Aussagen gefangener Piloten haben bestätigt, welches Hindernis der Feuergürtel der Flak für sie bedeutet, und die Männer am Scheinwerser empfängt, den Mut verloren und von dannen zogen. Die Bomben in solchen Fällen anstatt über den nicht erreichten Zielen über Wohnhäusern und friedlichen Scheunen abzuwerfen, um sie nicht nach Hause bringen zu müssen, gehört wieder zu den typischen Gepflogenheiten englischer Soldaten. Für alles Unheil, das die Londoner Kriegstreiber heraufbeschworen haben, kommt die Stunde der Vergeltung. Während unsere Untersee= und Schnellboote den Kampf gegen den Schiffsraum unerbittlich fortsetzen, während die Angriffe unserer Kampf=, Jagd= und Zerstörergeschwader ohne Unterbrechung weitergehen, haben seit kurzem nun auch die Kameraden der Küstenbatterien in den Kampf eingegriffen und mit ihren schweren Geschützen über den Kanal hinweg das Feuer auf die englische Küste eröffnet. England spürt die Faust des Krieges von Tag zu Tag stärker! vor Entscheldungen-in Airika Schwergewicht des Kampfes am afrikanischen Frontabschnitt Festung Aegypten vor der Offensive Grazianis entscheidend durch planmäßige Zertrümmerung der Stützpunkte und (ünster(Wesil.). ). 1. V. Artbur boll(z. 241. im #rtliche Schriflchten und Verd Provinz: Mez Hollweg: Volks ernekohl: Stadtik: Otto Peller 2t. im Felde). ind Bildbericht: r: Horet Enter. r. Sämtlich in kerei. sen soll, will sie erklärt er. segnung, an die erinnern wird. die man zuerst hat, doch einen is verdankt, ist ) G e r t y m a c h e n st sich im Hotel ernstieg. Thea als sie die ehejählt sie.„Ein richtige Rolle, das gelernt hat. Jahren gemacht meisten sind ja ich habe zwei inmal gefilmt in ka, und jetzt—“ Karla sich en ben die ganze nd für Kino u agt sie. Sechs Jahre tzung folgt: nem Hambur dem Abend ho deren edlen G. Gelage seinen Dichter, machte und nahm von werden doch setzt erade so schön in nicht", erwiderte allen nur Gute ul:(Horalle) geschickt. Der er morgen zu de wurgen fein! Von Wolfdieter Langen, Rom Die Entscheidung über den mittelländischen Raum wird nicht im Mittelmeer fallen, vielmehr verlegt sich schon jetzt, von Tag zu Tag deutlicher sichtbar, das Schwergewicht des Kampfes zum afrikanischen Frontabschnitt. Mit der Aufgabe betraut, die italienischen Häfen und Küsten anzugreifen und eine schnelle Entscheidung herbeizuführen, sind der englischen Mittelmeerflotte dank der Herrschaft Italiens im mittelländischen Luftraum nur mehr zwei Möglichkeiten übrig geblieben: 1. den sich immer enger zusammenschnürenden Blockade= ring um Aegypten durch Herbeiführung einer großen Seeschlacht im Mittelmeer zu sprengen, mit dem taktischen Ziel der Vereinigung der Gibraltar= und Alexandria=Geschwader, oder 2. Verzicht auf jede offensive Handlung und Beschränkung auf Sicherung der seeseitigen Zufuhren Aegyptens insbesondere durch der durch Hinzuziehung des Australien=Geschwaders verA 1 144 1 40 9 varaigugng ur g. stärkten Flottenverbänve von Alexandrien. Nach den jüngsten Erfahrungen der italienischen Flotte scheint die britische Flotte auf die erste Möglichkeit zu verzichten, da es den italienischen Schlachtgeschwa; dern in der letzten Zeit trotz erdenklicher Muye nicht mehr möglich war, mit dem feindlichen Gros Fühlung zu nehmen. Die Seegefechte zwischen größeren Fi verbänden ergaben sich in der letzten Zeit fast aus Anlaß der Sicherung britischer Geleitzüge durch englische Flotteneinheiten, ohne daß der Engländer eine Seeschlacht von entscheidender Tragweite angenommen hätte. Italien befindet sich andererseits durch die Sperrung der Straße von Sizilien und durch die Luftherrschaft in der günstigen Lage, den Gegner in seinem, für das isolierte Aegypten lebensnotwendigen Hinterland nach Belieben angreifen zu können und den Fall der Eriolge Mn deutschen Osten Vielversprechende Jahresbilanz—„Kornkammer des Reiches“— Wittschaft im Aufstieg Es ist bewundernswert, welche Wandlung sich seit dem 1. September 1939 in Polen vollzogen hat. Aus Polen wurde der deusche Osten, die ver'gogtig ege#e Wirtschaft wurde von der vorbildlichen deutschen WirtVor alem auf dem Gebiete der Landwirtschaft ist bereits sehr viel erreicht worden. Die Erzeugungsschlacht, die sofort nach Beendigung der militärischen Operationen eröffnet worden ist, zeitigt schon ausgezeichnete Ergebnisse. So ist der Warthegau wieder zur„Kornkammer des Reiches" geworden und kann schon in diesem Jahre zwei Drittel mehr Getreide der deutschen Ernährungswirtschaft zur Verfügung stellen als im Vorjahre. Daneben ist die Erweiterung des Hackfruchtanbaues in Angriff genommen worden, um auch eine verstärkte Viehhaltung betreiben zu können. Diese Vorarbeiten werden sich aber erst später voll und ganz auswirken können, wenn das gewaltige Siedlungswerk, das jetzt vorbereitet wird, zum Abschluß gekommen und das Treuhänderprinzip einer endgültigen Besitzregelung gewichen sein wird. In der Wirtschaft geht es auch flott, vorwärts. Auch hier war vieles oberfaul, die Fuoriken waren heruntergekommen, die Maschinen veraliet und die Werkstätten verdreckt. Deutscher Fleiß und deutscher Aufbauwille leisteten auch hier Wunder. Allenthute wurden die Produktionsstätten gesäubert und organisiert, deutsche Geschäfte entstanden, und in die Fabriken zogen deutsche Ingenieure und deutsche Betriebsführer ein. Die Produktionsziffern klettern seitdem in die Höhe, und die Wirtschaft im deutschen Osten wird bald mit derjenigen des Altreiches Schritt halten können. Am sinnfälligsten zeigen sich aber die Veränderungen, die sich während des letzten Jahres im deutschen Osten vollzogen haben, in dem äußeren Bild. Wo früyer der Verfall Dörfer und Städte bedroht hat, sehen wir jetzt, wie die Dörfer schmuck und die Städte gefällig werden. Es geht natürlich nicht alles so schnell voran, wie es ungeduldige Gemüter haben möchten. Aber auch ist nicht an einem Tage erbaut worden. Alles braucht seine Zeit und erfordert Systematik. Daher wurde beispielsweise für die Stadt Posen ein Fünfjahresplan aufgestellt, um eine großzügige Verbesserung aller Verhältnisse zu erzielen. Auch beabsichtigt man, die Warthe zu verlegen, da sollen neue Grünflächen geschaffen werden, neue Wohnungen sind notwendig, und auch sonst bedarf mancher Maßnahmen, um das Stadtbild zu verschönern. Das Gröbste ist bereits beseitigt, nun geht es an die Verfeinerung. Was man aber im deutschen Osten vor allem braucht, sind tüchtige deutsche Menschen, die am Wiederaufbauwerk tatkräftig mitarbeiten können. Sie fehlen dem deutschen Osten noch. Nach dem Kriege wird aber auch diese Frage gelöst werden können, insbesondere dürften sich auch viele Soldaten den deutschen Osten als neue Heimat wählen. Sie alle werden einen zufriedenstellenden Wirkungskreis und eine sichere Existenz finden. achschubzentren, vorzubereiten. Bereits jetzt erreichte Italien durch diese Tag für Tag fortgesetzten Angriffe und Zerstörungen zwei gewichtige Vorteile für den weiteren Verlauf des Krieges: 1. Die Treibstoffversorgung der brizischen Truppen und Flotte in Aegypten muß— nach der Schließung der beschädigten Pipe Line und der Zerstörung der Raffinerie=Anlagen in Haisa sowie der Blockade für alle britischen Tanker im Roten Meer— vermutlich schon jetzt durch die in Aegypten gestapelten Vorräte geschehen; 2. die dringend geforderte Verstärkung der britischen Luftwaffenverbände in Aegypten kann nicht oder nur durch verzweifelt riskante Mittel durchgeführt werden. Beispiel sind die vereinzelten britischen Flieger, die die 1800 Kilometer lange Strecke von Gibraltar nach Malta zurücklegen, in der Nähe von Malta durch britische Flugzeugträger ausgenommen werden, sodann weiter nach den Gewässern um Kreta starten, um von dort wiederum mit Hilfe von Flugzeugträgern den Flug nach Alexandria zu Ende zu führen. Von einer wirksamen Hilfe durch britische Luftwaffenverbände von Gibraltar aus für Aegypten kann somit nicht gesprochen da die Flugzeugträger regelmäßig, wie erst kürzlich den Gefechten bei Malta und im Jonischen Meer am ., 3. und 4. September, dem Zugriff der italienischen Lustwaffe unterlegen, straße, Bad stung Hi. den Die einzige Zufahrtsstraße von Beveutung, vie den Engländern in Aegypten noch, jedoch nur unter den größten Schwierigkeiten, bleibt, ist der Suez=Kanal, und damit der Versuch, vom Indischen Ozean her Hilfe zu erhalten. Dementsprechend verzeichnen die italienischen Heeresberichte in steigendem Maße Kampfhandlungen im Roten Meer und dem Suez=Kanal selbst. Im Laufe einer Woche wurde je einmal der Suez=Kanal an seinem nördlichen Ausgang(Port Said) und dem südlichen(Suez) bombardiert, und im Roten Meer sind mindestens sechs englische Schiffe für längere Zeit gebrauchsunfähig gemacht, ein Oeltanker versenkt und ein Kreuzer schwer beschädigt worden. Damit aber ist das eingetreten, von dem britische Militärexperten zwar „prachen, ohne ernstlich daran zu denken: Die„Haisröhren, des Empire“— Suez=Kangl 1 W 41 * röhren des Empire“— Suezigun Rotes Meer— werden von den Luftstreitkräften des italienischen Imperiums konNoch vor Beginn der großen konzentrischen Offensive der italienischen Feldherren in Afrika, Marschall Graziani und Herzog von Aosta, gegen England in Aegypten und im Sudan hat sich Italien derart en scheidende Vorteile gesichert. Die Entscheidung selbst rückt mit dem Ende der Regenzeit in Ostafrika bzw. dem Beginn der kühleren Jahreszeit in Libyen und Aegypten Anfang Oktober bzw. Ende September immer näher. So wichtig auch das Mittelmeer als Kraftzennücher.„So Waygg uuny uus...#mgt 84 trum ist, die Entscheidung im Kampf ItaliDie Dichterin Ina Seidel Zum 55. Geburtstag am 15. September Ina Seidel Name klang zuerst im Weltkrieg auf. „Neben der Trommel her“, wie einer ihrer ersten Gedichtbände hieß, ertönten ihre Lieder, die die rung jener Zeit spiegelten und sich über sie erhoben. Das Wesen ihrer Gedichte bezeichnet am besten der Titcl eines der nächsten Bände,„Weltinnigkeit“. Die innigste Versenkung in die Welt, die intensivste„Betrachtung“ der Landschaft und ihrer Gestalten verdichtet sich zu den großen, fast mythischen Gestalten des„Pflügers“, des „Grabenden“, in deren der geistige Gehalt des Wortes mit Rhythmus und Klang eine vollkommene Vermählung feiert. Die stärkste Leuchtkraft gewinnen Ina Seidels Gedichte im Bereich der Mittelmeerlandschaft, die ihr zur Seelenlandschaft der Antike wird. Dennoch war, es nicht die Lyrik, die den Namen jeser Dichterin in die Welt tragen sollte. Ihre stärksten und reifsten Leistungen waren ihr auf dem Gebiet des Romans beschieden. Wie in ihrer Lyrik die Landschaft, so wurde im Roman die Geschichte für Ina Seidel zum befruchtenden Element der Phantasie. Schon in ihrem ersten großen historischen Roman„Das Lavyrinth“, in dem sie das Schicksal des Weltumseglers, Idealisten und tragisch Irrenden George Forster behandelt, bewies Ina Seidel ihre Fähigkeit, sich in dte, iogiengestglenen Mächte einer vergangenen Epoche einzugugren, die dem bedeutenden Einzelnen zu Schicksal, Führung hängnis werden. Aus der langen Reihe ihrer Werke ragen vor allem zwei hervor, die zu den bedeutendsten gen Sohn, dem„Wunschkind“. Die zwanzig Jahre, während der dieser Sohn der Mutter geschenkt ist, sind Jahre voll tiefen inneren Reichtums, bis das Schicksal im Opfertod des Sohnes in der Schlacht bei Leipzig seine tragische Vollendung empfängt. Wird„Das Wunschkind" beherrscht von der innigen Gefühlstiefe des weiblich=mütterlichen Erlebens, so ist der andere große geschichtliche Roman der Verfasserin, „Lennacker, das Buch einer Heimkehr“, um vieles kühler, verstandesmäßiger, fast möchte man sagen männlicher. Die Bilder fügen sich hier nicht lückenlos und in dichterischem Schwung aneinander wie im Wunschkind“, aber für eine gewisse Künstlichkeit der Konstrukiens gegen England wird nicht im mittelländischen, sondern im nordostafrikanischen Raum fallen. Stimmen zum Tage „Der Zusammenbruch Englands ist heute nicht nur das Kriegsziel der Achse, sondern auch das Ideal Europas. Für Hunderte von Millionen nichtdeutscher und nichtitalienischer Europäer ist die Niederlage Englands die Voraussetzung, um dem Erdteil künftig unendliches Leid und viele Gefahren zu ersparen.“ („Popolo di Roma“) * „Die Männer, die die Vertreter eines dummen und verbrecherischen Antifaschismus in Frankreich waren, reißen sich heute um die Ehre, die Demokratie mit Füßen zu treten.“(Französische Wochenschrift„Gringoire"). tion entschädigt die ungewöhnliche Darstellungskraft im einzelnen. Die zwölf Traumgesichte, in denen dem aus dem Weltkrieg heimgekeyrten Fromoffizier Hans Lennacker seine zwölf letzten Vorfahren entgegentreten, bilden zusammen einen großartigen Querschnitt durch die deutsche Geschichte von der Reformation bis zur jüngsten Vergangenheit. Die Verfasserin tritz hier piel stärker hinter ihrem Sotff zurück als im„Wunschrio“, aber ihre epische Kraft ist in dem knappen Jahrzehnt, das zwischen beiden Büchern liegt, womöglich noch gewachsen. Man hat das Gefühl, mit diesem Buch ist die Dichterin auf der reifsten Höhe ihrer Meisterschaft angekommen. Daß sie übrigens nicht nur historische Stoffe, sondern auch Probleme der Gegenwart zu meistern ver# 80 schen zmilliärische Ziele“ au,-Ljicht einmaf unzere Tolen lassen die ruhen. Diese Aulnahmen geben ein zberegezigehesgeädteld von der„iedegn eigigent der die Flieger der RAl' ihre ema#gen Ziel, die deutsche Hülsbusch, Münster echter solide steht, hat sie in einer Reihe von Büchern bewiesen, unter denen nur an die hervorragenden„Brömseshof“ und„Weg ohne Wahl“ erinnert sei. Schon mit ihrem heute vorliegenden Lebenswerk gehört Ina Seidel zu unseren ersten Dichterinnen, und wir dürfen hoffen, daß sie uns noch reiche Gaben bescheren wird. A. v. P Wer schreibt den besten Kolonialfilm? Literarischer Wettbewerb der Ufa und des Reichskolonialbundes Isannen mit der Dia bel der Veicherovonzekum, Gteze, egzihe, Bert sitz des Generals Ritter von Epp vorgenommen wird. einen Wettbewerb ausgeschrieben, dessen Thema die literarische Gestaltung eines kolonialen Schicksals ist, das sich gleichermaßen zur Veröffentlichung als Roman wie als stoffliche Vorlage eines Films eignet. Das Preisausschreiben geht von der Erkenntnis aus, daß ein eichtisch dacht sondern nur literarischen Erzeugnissen unserer Zeit zählen und als—solcher Stoff nicht am Schrewvtisch ervacht, alche dauern werden,„Das Wunschkind“ und„Lenn= aug dem persönlichen Erleben diktiert werdsolche „Das Wunschkind“ ist der große Frauen= und Mutterroman aus den Freiheitskriegen. In dem Schicksal Cornelias, der Witwe des in den Koalitionskriegen gefallenen jungen Offiziers Echter von Mespelbrun, spiegelt sich das ganze Leben jener Zeit: die französische Besetzung des rechten Rheinufers durch die Napoleonischen Armeen, der Zusammenbruch Preußens und seine siegreiche Erhebung. Eine lange Reihe bedeutender Gestalten tritt in das Leben der Heldin, manche sie nur von fern streifend, manche entscheidend in ihr Schicksal eingreisend. Jede aber lebt und atmet aus ihrem eigenen Gesetz heraus, und in ihrem Zusammen= und Gegeneinanderwirken entsteht ein Zeitgemälde von unerhörter Fardigkeit und Anschaulichkeit. Seine'gentliche Beseelung aber empfängt das Buch aus dem Muttersein der Heldin, aus der Beziehung zu ihrem einziaub dem Fersonllcgen Glleben diktiert werden kann. Es wendet sich daher nicht nur an die in der Reichsschriftkumskammer zusammengeschlossenen Schriftsteller, sondern ebensosehr an die Männer der kolonialen Praxis, an Pflanzer, Kaufleute und Techniker, die mindestens zwei Jahre auf kolonialen Vorposten gearbeitet haben. Gefordert wird eine einfache, wirklichkeitsechte Darstellung des kolonialen Alltags— also nicht etwa die Gestaltung historischer Pioniertaten— die das„Früher“. ebenso wie das„Heute" umschließen, nicht nur die Entwicklung des deutschen kolonialen Besitzes, sondern auch den Kampf der Männer schildetn soll, die nach dem Weltkriege in den Kolonien blieben und unter fremdem „Randolf an der eumal gestelllen Aufgebe wetterachete „'e Ideale Gattin“ Ausgezeichnete Erfolge einer Lehar-Operette in Einz Im Landestheater Linz, dessen neue Bühne bekann:lich wesentlich erweiterte technische und künstlerische Möglichkeiten bietet, eröffnete die Operette ihre zeit mit einer bemerkenswerten Lehar=Aufführung. Der Meister hat in seiner ersten Schaffensperiode die Ope„Der Göttergatte“ geschrieben. In Anlehnung an dieses Werk brachte er vor einigen „Die ideale Gattin" heraus. Lehar betont, daß es sich hierbei um ein absolut neues Werk handelt, wenngleich man Anklänge an den vergangenen Lehar empfindet. Das Werk wurde vor einigen Jahren in Zürich aus der Taufe gehoben, war damals aber in das Milie: der französischen Hauptstadt gestellt. Bei der jetzigen in Linz erfolgten Erstaufführung im Reich ist die Handlung nach Spanien verlegt. Das Textbuch schildert amüsant die Doppelrolle der Operettensängerin als Gattin eines jungen Adeligen aus strenger Familie und als Filmstar von Weltberühmtheit. Es ist ein Lehar nach der musikalischen Seite, melodienreich, und elegant instrumentiert, vor allen Dingen im zweiten Akt in jeder Hinsicht operettenhafte Höhepunkte Die Aufführung in Linz war ausgezeichnet betreut (Spielleitung Leo Wanaus).— Herrliche Bühnenbilder (Sturm) und einige wirkungsvolle Balletteinlagen(Preisinger) sorgten zusammen mit der festen Stabführung durch Peyrl für einen großen Erfolg, Kleine Runöschau Altes Kulturgut neu belebt. In der Erzgebirgsstadt Graslitz geht man daran, die einst traditionellen Handpuppenspiele wieder neu zu beleben. Es insh, gegeits neue hölzerne Figuren geschnitten und eine Reihe Volksgenossen als Handpuppenspieler sprachlich geschult worden, so daß die Handpuppenspiele in nächster Zeit wieder ausgenommen werden können. Schleswig-Holstein meerumschlungen... Zu Ehren des Komponisten Bellmann, der die Melodie des Schleswig=Holstein=Liedes schuf, fand in Schleswig eine Gedenkfeier statt. Dabei wurde ein von dem Schleswiger Bildhauer Vorgwardt geschaffenes Denkmal geweiht. Die Bühne der Stadt Bochum wird ihre Spielzeit am 21. September 1940 mit Gerhart Hauptmanns „Florian Geyer“ eröffnen. Das Werk konnte im vergangenen Jahre wegen eines Unfalls des Hauptdarstellers nur zweimal gegeben werden und leitet neven Grabbes„Hohenstaufen“ 1. Teil„Kaiser Friedrich Barbarossa“, das in Kürze in Szene gehen wird, die Christian Dietrich Grabbe gewidmete Spielzeit ein. Am 25. September geht als erste Lustspiel=Neuinszenierung Eichendorffs„Die Freier“ in der Bearbeitung von Dr. Ernst Leopold Stahl und mit der Musik von Cesar Bresgen in Szene. „Instilut für Farbensolografie“. An der Staatlichen Akademie für graphische Künste und Buchgewerbe in Leipzig wurde in diesen Tagen ein„Institut für Farbenfotografie“ errichtet. Das Institut wird seine Arbeit schon mit dem Beginn des Wintersemesters am 13. Oktober aufnehmen. Die Aufgabe dieses neuen Institutes wird die Erforschung der fardigen Fotografie und ihre drucktechnische Auswertung sein. Es soll eine Farbsotografie geschaffen werden, die einen eigenen Stil hat und das Niveau der bis jetzt nur„bunten" Jotografie weit überragt. Musikkultur des Bauerntums. In Zusammenarbeit mit der Musikhochschule München und der Hitlerjugend hat der Leiter der Musikhochschule am Salzburger Moaus der Nacht Sie lagen in Löchern und Gräben Die brüllende Nacht und den Tag, Ihr Herz an der Erde Beben Geduckt im Granaten=Schlag. Als der Abend sich blutend verschwiegen Im zerschossenen Wald verlor, Was war’s— Fernen Klänge stiegen Aus einem Trichter empor. Sie lauschten. Sie hörten: ein Singen Still über Gebrüll und Qualm. Leise ein Lied aufklingen, Aus der Hölle ein seliger Psalm. Da sang es vom Wiesengrunde, Von der Heimat, vom fernen Lieb, Daß manchem die süße Wunde Tränen ins Auge trieb. Und wie sich die Stimmen verwoben. Aus den Gräben und Löchern hervor Stieg leuchtend und tröstend nach ober Der brüderliche Chor, Daß ob dem zersetzten Lande, Das dunkel vom Tod durchweht Im Gram der Vernichtung brannte, Ihr Lied wie ein stilles Gebet. Deutschland sich auferbaute, Sterngleich in die hohe Nacht, Und als der Morgen graute, Traten sie an zur Schlacht. Gerhard Schumann. Leutnant u. Kompanieführer e zarteum, Cäsar Bresgen, für Ende September ein Kulzurlager in der Gauschulungsburg Hohen Wersen(Gau Salzburg) einberufen. In einer Vörtragsreihe wird dort die Musikkultur des Bauerntums und die Beziehung der Volksmusik zur Klassik und zum völkischen Leden behandelt. Dresdner Philharmoniker im Osten. Auf Einladung des Chefs des Distrikts Lublin, Zoerner, den als ehemaligen Oberbürgermeister von Dresden noch manche Bande mit der sächsischen Hauptstadt verbinden, unternimmt die Dresdner Philharmonie unter Leitung ihres Dirigenten Paul van Kempen eine Konzertreise durch das Generalgouvernement. Das Orchester wird Konzerte in Radom. Ludlin und Warschau geben. 15. September 1940 Westfälische Tageszeitung Nummer 233 15. September 1 wenttegien-Rord und Nachbangene Die Leatschr Ihre vielseitige Ausbildung und ihr segensreiches Wirken— Zu Besuch bei der DRK-Schwesternschaft Düsseldorf Münster, 14. September. Das Deutsche Rote Kreuz stand seit jeher und steht vor allem heute im ganzen Volk im allerhöchsten Anseben, weil es mit all seinen Kräften und Einrichtungen aus dienender Liebe die höchste Aufgabe erfüllt, die uns vom Führer gestellt ist: selbstloser und opferbereiter Einsatz für das ganze Volk. in besonderer Weise für unsere verwundeten und kranken Soldaten. Tausende von DRK=Schwestern steben seit Kriegsbeginn im Felde und tragen durch ihren opferfreudigen Dienst in hervorragender Weise dazu bei, unseren Soldaten Leben und Gesundheit zu erhalten. Der Einsatz der DRK=Schwester ist darum mit dem Geschehen des Krieges auf das engste verbunden. Es wird nun jeden Volksgenossen interessieren. einmal etwas Näheres über den Ausbildungsgang. das Gemeinschaftsleben und das Wirken der Rotkreuzschwester zu lesen. Wir sind dem Landesführer VI des Deutschen Roten Kreuzes. dem DRKGeneralhauptführer Dr. Klein, dankbar, daß er uns Gelegenheit gegeben hat, einen Blick in den Arbeitstag der DRK=Schwestern und ihr stilles. von opferbereiter Liebe und Hingabe getragenes Wirken zu tun. 84548nsmn 1. Die Schriftleiter der größeren Zeitungen im Bereich der Landesstelle VI des Deutschen Roten Kreuzes waren am vergangenen Sonntag zu einem Besuch im Haus der DRK=Schwesternschaft in Düsseldorf in den Städtischen Krankenanstalten eingeladen, in denen etwa 400 DRK=Schwestern und Lernschwestern segensreich wirken. An diesem Pressebesuch nahmen auch Vertreter der Partei und der Gliederungen teil. Die Gäste wurden in mehreren Gruppen von den Professoren. Dozenten und Oberärzten in Gemeinschaft mit den DRK=Schwestern durch die verschiedenen Kliniken der Städtischen Krankenanstalten und Medizinischen Akademie geführt und erhielten so einen sehr aufschlußreichen Einblick in die praktische pflegerische Arbeit der Schwestern. Bei den zahlreichen, weitverzweigten Anlagen und Gebäuden der Anstalt war es den einzelnen Gruppen nur möglich, eine der vielen Kliniken zu besichtigen, da eine Generalbesichtigung viele Stunden in Anspruch genommen hätte. Wir nahmen an der Besichtigung der vorzüglich eingerichteten Ohren=, Hals= und Nasenklinik unter Führung ihres Leiters. Professor Amersbach, teil. Wie in allen Kliniken der großen Anstalt sind auch hier alle Krankenzimmer, Wirtschaftsräume, Privatzimmer. Overationsräume hell und freundlich, und durch hohe Fenster lacht die Sonne heilbringend hinein. In einigen Zimmern trafen wir die DRK=Schwestern bei der Pflege und beim Verbinden der Kranken, denen man die herzliche Dankbarkeit für die mütterlich gute Pflege an den Augen ablesen konnte. Neben vielen anderen Einrichtungen verdient die Kinderabteilung der Ohrenklinik besondere Erwähnung. Sie ist in mehrere sonnenhelle und mit lustigen Malereien geschmückte Einzelräume aufgeteilt, die alle durch große Glaswände voneinander getrennt sind, um nach Möglichkeit jeder Ansteckungsgefahr der Kinder untereinander zu begegnen. Im oberen Stockwerk der Obrenklinik ist eine besondere Abteilung für kranke Schwestern eingerichtet, die gleichzeitig die Zentrale für die gesamte ärztliche Betreuung der in der ganzen Anstalt tätigen Schwestern ist. Wir können im Rahmen dieses Berichtes nicht alle Einrichtungen behandeln, es dürfte aber sicherlich interessieren, daß neben vielen anderen Spezialabteilungen auch ein Hörprüfungsraum, ein Institut für Stimm= und Sprachstörungen und eine Klimakammer für Fliegeruntersuchungen zu der Klinik gehören., 1 Der Besichtigung der Kliniken folgte eine Zusammenkunft in dem schmucken Schwesternheim, wo den Gästen ein schmackhaftes Eintopfgericht gereicht wurde. Hier konnten wir uns auch davon überzeugen, daß die DRK=Schwestern keine weltabgewandten Menschen sind, die sich nur Links: DRK-Schwestern beim Sterilisieren und Zurechtlegen der Instrumente, die der Chirurg gleich gebrauchen wird— Rechts: Im Operationssaal der Städtischen Krankenanstalten Düsseldorf. DRK-Schwestern bereiten eine Operation vor Aufn.: Bergemann in ihre Arbeit vergraben und sonst nichts hören und sehen vom großen bewegten Leben der Welt. Die Gäste hatten eben Platz genommen, da sang der Schwesternchor ein frohes und frisches Lied, dem noch weitere Lieder und auch Geigen= und Blockflötenmusik folgten. Die Leiterin der Hauptabteilung VI der Landesstelle, Frau Oberin Gruber, Krefeld. sprach über das Wesen der DRK=Schwesternschaft. In den 69 Mutterhäusern des Deutschen Roten Kreuzes sind weit über 14000 aktive und Lernschwestern zusammengefaßt, die alle eine gründliche pflegerische Ausbildung für Frieden und Krieg erhalten. Die DRK=Schwester, die unseren Soldaten als helfende Schwester und Kameradin zur Seite steht, bedarf dafür auch einer besonderen Haltung, aus der heraus sie Ehrfurcht und Achtung vor ihrer Tätigkeit und ihrem Beruf zu wecken vermag. Um die Schwestern zu dieser Haltung zu erziehen, bekennen sich die Mutterhäuser zu straffer Führung und ebenso straffer Selbstdisziplin. In ihrer edlen und schönen Pflegearbeit erlebt die Schwester dann nicht nur den ganzen Ernst ihres Berufes; sondern auch eine tiefe innere Beglückung. Ihre erste und letzte Tugend ist Aufopferung. Frau Oberin Ledeboer von der Schwesternschaft Düsseldorf sprach über die Aufgaben der DRK=Schwesternschaft, über ihren Einsatz in der Heimat und über die Leistung der DRK=Schwester im Kriege. Die Voraussetzung für die Erfüllung der großen Aufgaben, die der Führer dem Deutschen Roten Kreuz und der DRK=Schwesternschaft gegeben hat, ist die allerbeste berufliche und menschliche Erziehung der D RK=Schwester. Diese Erziehung und Ausbildung wird in so bervorragender Weise durchgeführt, daß sich die DRK=Schwestern in ihrem Ausbildungs= und Arbeitsgebiet heimatlich wohlfühlen und daß ihr tägliches Schaffen und Wirken ihnen die berufliche Heimat geworden ist. Jede DRK=Schwester findet in ihrer Arbeit höchste innere Freude und Beglückung. Jetzt im Kriege hat die DRK=Schwester die schöne Aufgabe, in Kriegslazaretten und Lazarettzügen, auf Lazarettschiffen und in Fliegerhorsten dem deutschen Soldaten eine aufopferungsvolle Pflegerin und Kameradin in allen Nöten zu sein und ihm den Begriff Heimat zu verkörpern. Sie muß bereit sein. in ihrer Arbeit sich bis zum Letzten einzusetzen. Dazu gehört nicht nur bestes berufliches Können, sondern auch Herzhaftigkeit und Mut, von dem sie den verwundeten kranken Soldaten noch abgeben muß. Die Mädel aufgenommen werden, das keine nationalsozialistische Haltung hat, denn jede die DRK=Schwester zu beweisen, daß sie eine Sozialistin der Tat is. Frau Oberin Ledeboer dankte auch dem BDM und der RS=Frauenschaft, die an der Erziebung der jungen DRK=Schwestern großen Has Leben der DAk=Schpekter is nicht vur Arbeit, sondern auch Freude. Die DRKSchwesternschaft pflegt das Gemeinschaftsleben und nimmt lebendigen Anteil an allen kulturellen Gütern unseres Volkes und am Leben und Schaffen der Partei und ihrer Gliederungen. Ja, die DRKSchwestern treiben auch Sport und Spiel, um sich gesund zu erhalten für die Verwundeten und Kranken, die ihrer Pflege anvertraut Erziehung und Ausbildung der DRK=Schwester ist auch die beste Voraussetzung für den natürlichen Mutterberuf in der Familie. Die Ausbildung der DRK=Schwester ist unentgeltlich und umfaßt neben der Krankenpflege weltanschauliche Ausrichtung und sportliche Betätigung. Die Lernzeit in staatlich anerkannten Krankenpflegeschulen mit staatlicher Abschlußprüfung dauert eineinhalb Jahre. Nach weiterer einjähriger praktischer Arbeit in DRK=Anstalten erhält die Schwester die staatliche Erlaubnis zur beruflichen Ausübung der Krankenpflege. Die in eine Schwesternschaft aufgenommene Schwester erhält eine besondere Ausbildung im Wehrmachtssanitätsdienst. Bei Eignung und Bedarf wird die DRK=Schwester weiter fortgebildet zur Unterrichtsschwester, zur leitenden Schwester von Krankenanstalten, zur Oberin der Schwesternschaft usw. Der Einsatz der DRKSchwester als Operationsschwester, Röntgenschwester, Säuglingsschwester, technische Assistentin usw. erfolgt in Krankenhäusern. Kinderheimen, Akademischen Kliniken, Lazaretten und vor allem bei der Dieser kurze Ueberblick zeigt schon, welch edlen und schönen Beruf das Deutsche Rote Kreuz unseren Mädeln bietet. Es gibt nichts Schöneres und nichts Beglückenderes für die Frau als der Beruf der Schwester. Mögen sich darum alle Mädel einmal gründlich prüfen, ob sie nicht Eignung und Neigung zur DRK=Schwester in sich fühlen. Die Mädel finden beim DRK einen großen und ideellen Wirkungskreis mit der dankbaren Aufgabe, zu einem kleinen aber sehr wichtigen Teil mithelfen zu können bei den großen Aufgaben, die jetzt und in Zukunft in dem gewaltigen Ringen unseres Volkes um Lebensrecht und Lebensraum zu erfüllen sind. ahg. und Kriegsarbeit der DRK=Schwester ist auch eine Angelegenheit des fraulichen und mütterlichen Herzens: denn keine Frau kann diese Arbeit leisten, die nicht mit wärmstem Mutterherzen dabei ist. Frau Oberin Ledeboer sprach dann über die Aufnahmebedingungen und den Ausbildungsgang der DRK=Schwester. Jedes gesunde deutsche Mädel kann DRK=Schwester werden, wenn es die Neigung dazu in sich trägt und wenn es die erforderliche Eignung besitzt. Dazu gehört zunächst eine gute Schulbildung, wobei zu betonen ist, daß Volksschulbildung mit gutem Abschluß durchaus genügt. Die beste Vorbildung für den Schwesternberuf ist der weibliche Reichsarbeitsdienst, in dem die Mädel in bester Weise Kameradschaftsgeist und Gemeinschaftssinn erleben und erlernen. Es kann kein Tausend neue Wohnungen Die Rheinisch=Westfälische Wohnstätten=AG., die ihren Sitz in Gelsenkirchen hat, konnte im ersten Kriegsjahr trotz der notwendigen Einschränkungen auf dem Wohnbaumarkt rund 1000 Werkswohnungen fertigstellen. Das ist eine Leistung, die heute gewiß mehr bedeutet, als in Friedenszeiten. Gebaut wurden diese Wohnungen in den Gebieten Gelsenkirchen. Buer, Horst und Gladbeck. In erster Linie kamen einund zweistöckige Wohnhäuser zur Ausführung. Besonders bemerkenswert ist die Tatsache, daß in den meisten Fällen diesen Wohnungen mindestens 100 Quadratmeter Gartenland beigegeben werden konnten, in vielen Fällen sogar einige hundert Quadratmeter, bei Siedlerstellen oft aher 800 Quadratmeter Gartenland. Nach Beendigung des Krieges werden sofort 1700 neue Wohnungen gebaut werden. 3. Schuhmusterschau in Dortmund Ein Leistungsbeweis der deutschen Kriegswirtschaft Dortmund, 14. September. In Zeiten normaler Friedenswirtschaft sind Fachausstellungen bereits Ausdruck besonderer Leistungskraft. Um so mehr trifft das im gegenwärtigen Kriege zu. Wenn jetzt in den Tagen vom 15. bis 19. Sepsember dieses Jahres die Fachgruppe Handelsvertreter und Handelsmakler— Fachuntergruppe Leder und Ledererzeugnisse— Bezirksgruppe Westfalen und Lippe im Deutschen Haus zu Dortmund ihre 3. SchuhmusterSchau durchführt und hierzu den gesamten Schuhgroßund Einzelhandel von Westfalen und Lippe aufruft, spricht aus dieser Tatsache allein bereits die gewaltige Leistungskraft der deutschen Kriegswirtschaft. Besonders bemerkenswert ist dabei jedoch, daß es sich bereits um die dritte Ausstellung dieser Art seit Kriegsbeginn handelt und die beiden früheren Ausstellungen einen außerordentlichen Erfolg aufzuweisen hatten. Der Besuch der Schuhmuster=Schau ist nur dem Schuhgroßhandel und dem Schuheinzelhandel vorbehal. ten. Trotz dieser Begrenzung des Besucherkreises hatten die beiden bisherigen Ausstellungen Tausende von Besuchern nicht nur aus dem gesamten Westfalen und Lippe, sondern auch aus den übrigen westdeutschen Bezirken aufzuweisen. Auch die am Sonntag, dem 15. September, um 9 Uhr vormittags, beginnende 3. Schuhmuster=Schau wird erneut einen umfassenden Überblick über den Leistungsstand der deutschen Schuhwirtschaft vermitteln und ihre Besucher nicht nur mit den handelsüblichen Erzeugnissen, sondern auch mit den neuesten Modeschöpfungen bekannt machen. Die Verantwortung für eine Rutofahrt Ein interessantes Gerichtsurteil Das„Rheingold“ in der Revisionsinstanz Von den 40000 RM werden den Findern 39375 RM zugesprochen Köln, 14. Sept. Der Kenner raucht die gute Cigarette in bedächtigen Zügen*) ATIKAN J ins Wasser und stießen auf ein Paket aus Pappe, aus dem sie Goldstücke herausnahmen und in die Tasche Im Sommer des vergangenen Jahres fanden, wie steckten. Diese Tätigkeit wurde unterbrochen durch die damals berichtet, Kinder am Rheinufer eine größere Strompolizei, die auf einem Boot in der Nähe lag. Die Menge Geldmünzen, die sie unmittelbar darauf an die Jungen wurden auf dieses Boot verwiesen, wo sie freiStrompolizei abliefern mußten. Bei einer behördlich willig die Münzen ablieferten. Der Platz wurde abgeangeordneten Suchaktion wurden noch weitere Gold= sperrt, und Beamte der Strompolizei sischten ebenfalls münzen gefunden, die insgesamt einen Betrag von eiwa Goldmünzen aus dem Wasser. Zwei Monate später 40 000 RM. ausmachten. In der Auseinandersetzung fanden die Jungen nochmals Goldmünzen. Ein Mann darüber, ob den Kindern der gesamte Betrag oder der Strompolizei fischte an einem entfernteren Fundort nur Finderlohn zustehe und welche Summe dem ebenfalls noch einige Münzen aus dem Wasser. Im Staat zukomme, kam es zu einem Prozeß.„ ganzen hatten die Jungen 323 Goldstücke gesammelt, In dieser Verhandlung gelangte die 3. Straframmer deren Wert einem Betrag von 7765 RM. entspricht. in Köln vor einigen Monaten in einem Verfahren ge Der Staatsanwalt, der ebenso wie bas Gericht das gen„Unbekannt“ wegen Einziehung des gesamten Be Vorliegen der Besitzergreifung herrenlosen Gutes als trages zu dem Urteil, daß von dem im Hauptzollamt gegeben erachtete, vertrat die Ansicht, daß die BesitzKöln hinterlegten Erlös im Betrage von 40 000 RM. ergreifung von Goldstücken durch die Jungen sich auf aus den im Rhein gefundenen Goldmünzen 25000 RM. die von diesen gesammelte Anzahl von 323 Stück bezugunsten der Reichskasse einzuziehen und der Rest von schränke, weil die weitere Sammlung durch das Ein15000 RM. den Kindern zuzusprechen sei. Gegen dieses schreiten der Strompolizei pflichtgemäß unterbunden Urteil wurde von der Staatsanwaltschaft und auch sei worden sei, diese also als Besitzergreiferin für den grötens der Vertretung der Kinder Revision eingeleht, keren Rest zu betrachten sei. Demgemäß beantragte der von letzterer aber wieder zurückgezogen. Das Reichs: Staatsanwalt die Einziehung von 32235 RM. zugungericht gab der Revision statt, worauf die Sache an sten des Reiches, während er die Besitzergreisung von die 3. Strafkammer zur neuerlichen Entscheidung zu 7765 RM, durch die Jungen anerkannte. rückverwiesen wurde. Das Verfahren richtete sich we Ein Vertreter der Devisenstelle vertrat den gleichen Duisburg, 14. Septemher Hier Dr. XI. Ein Auto bitte! So tönte es aus der Telephonmuschel im Büro einer Autovermietung. Da Dr. X. ein ständiger Kunde war, beauftragte der Autohalter seinen Kraftfahrer, sofort hinzufahren. Bald darauf trat die Frau des Dr. X. aus dem Hause, bestleg das Auto mit dem Bemerken, daß sie eine berufliche Fahrt für ihren Mann machen müsse. Zunächst ging die Fahrt zur Bülowstraße, dann zu einem Blumengeschäft, wo die Frau Blumen abholte. Als sie nun den Laden verließ, stellte ein Beamter das Woher und Wohin der Fahrt fest. Die Pflicht der Brennstoffsparsamkeit bezieht sich auf alle Volksgenossen, und die Folge war, daß die Frau des Dr.., der Kraftfahrer und der Fahrzeughalter einen Strafbescheid von 20 RM ten. Während bei dem Fahrgast und dem Fahrzeughalter der Bescheid rechtskräftig wurde, verlangte der Fahrzeuglenker richterliche Entscheidung mit der Begründung, daß er lediglich im Auftrage seines Arbeitgebers gehandelt habe. Das Gericht gab ihm recht. Der Fahrzeughalter hatte und habe die Pflicht, nachzuprüfen, ob die Fahrt im öffentlichen Interesse ausgeführt werden solle. Der einfache Anruf„Hier Dr..“ genüge nicht. Klage, die völlig aussichtslos sei, zurückzuziehen und veranlaßte schließlich auch noch den Beklagten, der Klägerin freiwillig einen Betrag— es waren 5 RM.— zu zahlen. Aber die Klägerin war unbelehrbar. Mit den Worten„Ich denke nicht daran, meine Klage zurückzuziehen" verließ sie wutentbrannt den Gerichtssaal. Nun kam es im Versäumnisverfahren zur kostenpflichtigen Abweisung der Klage. Hiergegen legte die Frau Berufung ein. Im neuen Termin wieder das gütliche Zureden des Gerichtsvorsitzenden, doch Vernunft anzunehmen. Aber die Klägerin ließ sich nicht belehren. Das Urteil erging und lautete natürlich auf Abweisung der Klage. Nun hat die Klägerin obendrein noch die Gerichtskosten zu tragen. Wem nicht zu raten ist... Köln, 14. September. Eine Arbeiterin, die mehrmals in einer Woche ohne Entschuldigung gefehlt hatte, gab dem Betriebsführer, als er ihr Vorhaltungen dieserhalb machte, zur Antwort: „Hier im Betriebe wird man ausgesogen.“ Hierauf erfolgte ihre fristlose Entlassung, worauf die Arbeiterin am Kölner Arbeitsgericht auf Zahlung von Kündigungsentschädigung klagte. Hier gab sie an, daß sie während der Tage, da sie gefehlt habe, krank gewesen sei. Doch vermochte sie den Beweis hierfür nicht zu erbringen. Die beleidigenden Aeußerungen gegenüber dem Betrieb gab sie zu. Der Vorsitzende gab ihr den guten Rat, die MSNDRNATN sse gebsgbeten Mondamin gibt es auf die mit einem X bezeichneten Abschnitte der Reichsbrottarte für Kinder bis zu 6 Jahren niger gegen die Zuerkennung von 15.000 RM. an die Standpunkt wie der Staatsanwalt, wollte aber aus Finder, als vielmehr darauf, eine sichere Rechtsgrund Gründen der Billigkeit den Kindern noch einen Betrag lage für die endgültige Entscheidung des einzig dastehen= bis zur Höhe von 5000 RM. zusprechen. Die Vertretung den Falles zu finden.„,.52##### der jugendlichen Finder plädierte für Anerkennung der Die nochmals durchgeführte Beweisaufnahme ergab, Besitzergreisung des Gesamtbetrages von rund 40.000 daß die jugendlichen Finder auf einem Spaziergang, RM. durch die Jungen. vielleicht einen halben Meter vom Rheinufer entfernt, Das Urteil erging dahin, daß nur 625 RM. Goldstücke im Wasser blinken sahen. Sie wateten dann einzuziehen seien. Damit erkannte das Gericht an. daß die jugendlichen Finder von dem Rest von 39 375 RM. im Sinne des Gesetzes Besitz ergriffen haben. Die AafRn KA Frage der endgültigen Aushändigung wird einer zivilBlick ins Krünsteriang rechtlichen Entscheidung vorbehalten sein. 1 Er vermeidet hastige Züge, die eine viel zu scharfe Glut entstehen lassen und das köstliche Aroma einer guten Cigarette gar nicht zur Entwicklung bringen. kann kein 4 Monate Gefängnis wegen Verstoßes gegen das Lebensmittelgesetz Für 28scheibe treue Dienste ausgeveichue! geigs,urheit- Hie richige Deuung gegeben habe. Heute beitg ein 18ähriger landwirschaflicher Arbeiter se unmißse man daß die Arbeit adelt und der Arbeiter geehrt glücklich zu Fall, daß er mit dem Kopf unter die Räder Unter die Räder des Treckers geraten Beckum. Beim Aufladen von Flachs kam in UnterGreven. Der Postsekretär Hans Lohmann von hier wurde für 25jährige treue Dienstzeit mit dem Treudienstehrenkreuz in Silber ausgezeichnet. Wir sprechen dem pflichtgetreuen Beamten unsere herzlichsten Glückwünsche aus. Zwei Brüder mit dem Eisernen Kreuz ausgezeichnet Ireckenhorst. Von den zum Heeresdienst eingezogenen drei Söhnen des Bauern Brinkmann, Bauerschaft Gronhorst erhielten zwei Söhne das Eiserne Kreuz 2. Klasse für Tapferkeit vor dem Feinde im Westen und zwar der Unteroffizier Anton Brinkmann und der Gefreite Josef Brinkmann. Bürgermeisser Bongardt ehrt Betriebsveieran Corsfeld. Eine sinnvolle Feierstunde erlebte am letzten Donnerstagabend die Belegschaft der Coesfelder Weberei während eines vom Betriebsführer Hefel zu Ehren des 50 Jahre im Dienste der Weberei stehenden Meisters Heinrich Roters veranstalteten Betriebsappelles. Am 17. August 1940 konnte letzterer auf eine 50jährige treue Mitarbeit in diesem Coesfelder Industrieunternehmen zurückblicken. Bürgermeister Bongardt richette herzliche Worte des Glückwunsches an Meister Roters, den Jubilar der Feierstunde. Diese 50 Jahre, so betonte er u.., sind für den Jubilar Jahre treuester Pflichterfüllung, eine lange Zeitspanne der Bewährung gewesen. In diesen Jahrzehnten habe der Jubilar aber auch den Klüssenhaß des vergangenen Regimes in seiner ganzen Größe kennen gelernt. Heute sei es ihm, wie allen Kameraden der Arbeit, eindeutig zum Bewußlsein wisse man, daß die Arbeit adelt und der Arbeiter geehrt glücklich zu Fall, daß er mit dem Kopf unter die Röder werde. Nachdem Bürgermeister Bongardt dem Jubilar eines Treckers geriet. Er wurde auf der Stelle getötet. das Treudienst=Ehrenzeichen an die Brust geheftet hatte, Am Straßenbaum zerleümmert— Dier Schwerverletzte übermitelte auch Orsobmonn Tbom; Vgrthezsfront. Halern. Auf der Hullener Landtraße geriet in der bn Ge ear Zur en, booy der Eheleute Ger: gerade auf der gleichen Höhe besand, wurde von dem Schwartenkamp 66(Tiekerhook), schleudernden Wagen erfaßt und verletzt. sprach namens der Stadt Bürgermeister Köster seine„Elesank im Porzellanladen“ Glückwünsche aus. Gleichzeitig überreichte er dem be= Remscheid. Im Remscheider Schlachthof brach ein tagten Jubelpaar ein Glückwunschschreiben der Preußi= Ochse aus und machte sich selbständig. Von einer großen schen Staatsregierung und ein Geldgeschenk. Das Ehe Schar Metzger verfolgt, rannte das wütende Tier durch paar erhielt ferner eine Buchausgabe„Mein Kamp)“ die belebte Frecheitsstraße, um schließlich in der KönigGelsenkirchen, 14. September. Das am 16. Februar 1940 vom Landgericht Essen gegen den Brotfabrikanten Friedrich Kewelch aus Gelsenkirchen wegen Vergehens gegen das Lebensmittelgesetz ausgesprochene Urteil von 4 Monaten Gefängnis ist jetzt durch die Verwerfung der Revision des Angeklagten vom 4. Strafsenat des Reichsgerichts rechtskräftig bestätigt worden.„ 89764l, Lairich I. Malle. Der 1901 geborene Angeklagte betrieb in Gelsenkirchen eine Bäckerei. In dem Betriebe waren schon mehrfach behördliche Beanstandungen erfolgt, die auch zu Bestrafungen des Angeklagten führten. Nun hatte K. sich wieder erheblicher Verstöße gegen das Lebensmittelgesetz schuldig gemacht. In dem Betriebe des Angeklagten, in dem doch Sauberkeit die erste Bedingung sein mußte, herrschten unbeschreibliche Zustände. Es fanden sich Schmutzecken, die seit Monaten nicht gereinigt waren, Stapel alter Säcke mit Mäusenestern, Teigreste und verschimmelte Brotreste. Daß sich bei solchen Verhältnissen Ungeziefer aller Art breit machte, war selbstverständlich. Mäuse, Käfer und Ameisen führten im monatealten Kehrmehl ein Schlaraffenleben. In einem -chenaa eseh a“ au nicht darauf an, wenn vernes mehl als Streumehl benutzt und dadurch die Gesundheit der Kundschaft gefährdet wurde. Im Backbetrieb gab es oft Stockungen und unverkäufliche Backwaren, so daß altgewordenes Brot schließlich verheizt werden mußte. Diese unverantwortliche Vergeudung wertvoller Nahrungsmittel bedeutete zugleich eine konnte, beschleunigte sein Hunger die aufsteigende Wut. Als nun seine Frau nach Hause kam, machte er ihr Vorwürfe, und es kam zu einer bösen Auseinandersetzung, in deren Verlauf der Mann das Brotmesser ergriff, seiner davoneilenden Frau nachlief und ihr das Messer in die linke Schulter„schob“. Er hatte im letzten Moment im Zustechen innegehalten und das Messer nicht mit Wucht zugestoßen. Nach dieser Tat schickte R. seine Frau zum Arzte; er selbst ging mit dem Brotmesser zur Polizei, wo er sich stellte. Hinterher haben sich die Eheleute wieder vertragen. Sie wollte nun nicht, daß er bestraft werden sollte. Da er jedoch die Tat mit einem Brotmesser ausgeführt und sich der schweren Körperverletzung schuldig gemacht hatte, mußte R. bestraft werden. Seine bisherige Unbescholtenheit wurde strafmildernd berücksichtigt. Das Gericht erkannte auf die gesetzliche Mindeststrafe von 2 Monaten Gefängnis. Das Vertrauen schlecht gelohnt Duisburg. Der Angeklagte Paul Oehlschkäger war seit 1936 bei einer Düsseldorfer Photofirma als Vertreter angestellt und genoß das volle Vertrauen seiner Firma. Allmählich ließ er sich jedoch Unredlichkeiten zuschulden kommen In nicht weniger als 35 Fällen hat er sich beim Verkauf von Photoapparaten Anzahlungen machen lassen, ohne das Geld abzuführen. Nahm er bei Beanstandungen Apparate wieder zurück, ließ er sich bei der Lieferung des neuen Apparates von dem Käufer erneut einen Bestellschein geben. Der Käufer war dann überreicht. Ortsgruppenleiter Reints überbrachte die Glückwünsche der Partei, Ortsgruppe Gronau=Ost. Sattlermeister Albrecht 80 Jahre alt und noch im Dienst Borken. Am gestrigen Sonnabend konnte der Satttermeister Karl Albrecht, Borken, Brinkstraße, im Kreise seiner Lieben seinen 81. Geburtstag seiern. Das ist an sich keine Selienheit, aber daß ein im Greisenalter stehender Mann mit seinen 80 Jahren noch täglich seiner gewohnten Arbeit in der Sattlerwerkstatt nachgeht, und von früh bis spät auf den Beinen ist, ist etwas, was sich nicht wirklich alle Tage wiederholt. straße in den Garten einer Gaststätte einzudrechen, wo man gerade beim Kaffee saß. Sekunden später war die Kafsecgesellschaft geflohen und der Kaffeetisch ein Trümmerhaufen. Auf einer weiteren„QuerfeldeinFlucht“ gelangte der Ochse zum Stadtpark, wo ihm plötzlich der Tennisplatz in hellstem Rot entgegenleuchtete. Dies sehen und mit Wucht durch das Drahtgeflecht springen war eins. Aber damit hatte sich der Ochse selbst gefangen. Die Metzger konnten nun das ziemlich abgekämpfte Tier wieder einfangen und dem Schlachthof zuführen, wo der temperamentvolle Ochse bald sein Leben lassen mußte. schwere Versündigung am Volksganzen. Am 22. Juli 1939 wurden bei einer Kontrolle im Paniermehl Käfer, Besenborsten und anderer Unrat festgestellt, es war ekelerregend und für den menschlichen Genuß ungeeignet. Diese unglaublichen Zustände bildeten zweifellos eine Gefahr für die Gesundheit der Bevölkerung, und der dafür verantwortliche Angeklagte hat eine empfindliche Strafe verdient. Mit dem Brotmesser gegen die Frau Gelsenkirchen, 13. September. Der 35jährige Hugo R. kam am 23. Juni von der Arbeit nach Hause. Er fand seine Frau nicht daheim, und da er das im Schrank kaltgestellte Essen nicht finden nicht wenig erstaunt, daß er zwei Apparate gekauft hatte, von denen er aber nur den einen im Besitz hatte, Der Angeklagte aber verkaufte den zurückgegebenen Apparat zum zweitenmal. So schädigte er nicht nur die Kundschaft, sondern auch seine Firma empfindlich. Das Duisburger Gericht verurteilte ihn zu 1½ Jahren fängnis und erkannte außerdem auf Berufsentziehung für die Dauer von fünf Jahren. Viehmärhte Altenessen, 14. Sept. Gesamtaustrieb: 2790(1800 Ferkel und 990 Läufer). Preise: Ferkel unter 6 Wochen alt 11,—8 Wochen 11—16,—12 Wochen 16—29, —4 Monate 29—50,—6 Monate 50—73. verlauf: Ferkel langsam, Läufer mittel. Markt= Der Kalkgehalt des Wassers in einem normalgroßen Waschkessel frißt mehr Seife, als es auf eine Seifenkarte gibt. Einige Sandvoll Genko-30 Minuten vor Bereitung der Waschlauge im Kessel verrührt- sichern volle Ausnutzung von Waschpulver und Seife. Hausfrau, begreife: Genko spart Seife! Karl Schätzle hatte und Sprichwörter. B liebte er besonders zwe mer weiter denken als „Der Schatten des Tu Turm selbst.“ Im Sep der zu uns als Achtzel Wald gekommen war, u dabei, als die erste 2 wurde. Eine Launed er weiter kam, als e hatte, bis an die Oise. quartier einen Turm se werken konnte, denn naten umgelegt. Kar denn er hatte noch ga kleine Schloß erlebt: zerwagen sowie den V auf denen im Weltkri im Schlamm und Blu Schön war die Ru witter der stürmenden seinen Kameraden hä nächsten Morgen in de einen verschilften Tei glücklich. Sein Angel Senkblei und Schrot nur an der Gelegen oder Hecht zu landen. sem Morgen plötzlich als er das dunkle und in dieser Tiefe di Welt der Fische entde jeder freien Stunde schichten von den lü widerlegte, daß er sch aus dem Wasser zog. ergraute Fischer zu be raden priesen ihn, hatten, wenn er von Erfolgen erzählte. Da es in der Mei ter gab und es am gelte, ist es zu verste ben Gott wirklich ein und in den Freistun gefertigten Angelrut senkten. Daß sie nie bekümmerte sie wen wenn sie einen Einr deten. Drei Tage d Karpfenessen, am vie wieder eingesetzt wer Front steigerte sich lernen dumpfen Ges Als Schätzle am stand, zuckte er, wie ffen, plötzlich zusam der Fische entdeckt. Dieser schlaue Burs lungen siegreich ent warf sich mit einer Wasserfläche und! Schätzle war es, a Freudensprung ause sten Tag kein Netz 1 unsicher machten un mooster Herr, in konnte. Eine Weile star beruhigenden Wasse seiner Leidenschaft, seinem Versteck schy her gefangen hatte zumute wie damal vielen tausend Mi seine Frau werden dem Schloß. wo di sammensaßen, und „Los!. Das Bes einen Fisch, so grof ein Sonnenanbeter fen nach den Ang zusammen, Schätzl sagte: „Man muß wei Bursche im Teich chen dazu ein Netz, uns gemacht habFischernetz!“ Die drei Kam Ecke und machten Fischernetz zu orga dem gesuchten Ne Verschlag zwanzie 1914, spinnweben Feuer. Nach eine der, einer trug da ter und der drit großem Jubel be sellschaft nach den zu fangen. Unteroffizier den richtigen Pl wo der Karpfen recht ausgeworfen Schilfkante hinüb An einem hei Jochim Dirksen an trockenen Sand se das Mädchen Ing sah ihm entgegen, Gesicht zu ihm ei nehmen, weil sie rechten Fuß schle werk an, nahm lachte.„Denn so geht ja wohl no Sie schwang den Alten und u sagte Jochim, und Langsam scha Sandstreifen zu Lerchen stiegen a brummten und duftenden Meer „Ferien?“ fro „Nein“, ent Sie fuhren gehölz.— Joch erzählte. Nichts tes und fröhlich wenn ihr junge fahren hat. Der von drinnen un Hause in der He tete vom Wage die Steckrosen 1 Geranien und I mein“, sagte er Schätze der We nach einer Wei „Jüh“, klopfte auf dem Rücken nach Hause brir Als er sie ihr einen Topf würde.„Dam den“, lachte er Sie kam ar der Bank vor der Gartenpfor Er blinzeltee soh das Mädck ###n. Heiter 3 n . die Kriegsuf dem ungen eute gelut wurnkirchen. nen einBesonmeisten ratmeter n Fällen ellen oft endigung n gebaut und gschel! aber. id Facheistungsn Kriege 9. Sepwvertreter und Leid Lippe ihmusterhuhgroß. aufruft, gewaltige Besonh bereits egsbeginn en einen tür dem vorbehal. eises hatende von alen und schen Bedem 15. 3. SchuhÜberblick swirtschaft handelsneuesten 15. September 1940 K hen und der KläRM.— bar. Mit ge zurückrichtssaal. stenpflichdie Frau is gütliche inft anzuhren. Das eisung der die Gegr9! inem lbren in setz ende Wut. r ihr Vordersetzung, riff, seiner sser in die Koment im mit Wucht Frau zum ir Polizei, eleute wieer bestraft nem Brotrverletzung en. Seine berücksiche Mindestwar Verseiner en zun hat ungen er bei r sich käufer dann sekauft hatte, 0 Framenl., Westfälische Tageszeitung Eine Erzählung von Max Barthe! Rummer 253 : 2 7 9 0( 1 8 0 0 ier 6 Wochen ochen 16—29, -73. MarktKarl Schätzle hatte zwei Leidenschaften: Angeln und Sprichwörter. Von allen Volksweisheiten liebte er besonders zwei. Erstens:„Man muß immer weiter denken als man kommt", zum andern: „Der Schatten des Turmes ist oft größer als der Turm selbst.“ Im September 1939 marschierte er, der zu uns als Achtzehnjähriger in den Argonner Wald gekommen war, wieder in den Krieg. Er war dabei, als die erste Durchbruchsschlacht geschlagen wurde. Eine Laune des Schicksals fügte es, daß er weiter kam, als er ein Jahr vorher gedacht hatte, bis an die Oise, und daß er dort im Ruhequartier einen Turm sah. der keinen Schatten mehr werken konnte, denn ihn hatten französische Granaten umgelegt. Karl ließ sich nicht verblüffen. denn, er hatte noch ganz andere Dinge als dieses kleine Schloß erlebt: die Sturzbomber zerwagen sowie den Vormarsch über Schlachtfelder. auf denen im Weltkriege die Blüte eines Volkes im Schlamm und Blut erstickte. Schon war die Ruhe nach dem brüllenden Gewitter der stürmenden Kämpfe. Er richtete sich mit seinen Kameraden häuslich ein. Und als er am nächsten Morgen in dem großen Park des Schlosses einen verschilften Teich fand, war er vollkommen glücklich. Sein Angelzeug trug er ja bei sich, am Senkblei und Schrot fehlte es ihm nicht, bisher nur an der Gelegenheit, einen pfundigen Bars oder Hecht zu landen: Seine Augen waren an diesem Morgen plötzlich mit Röntgenstrahlen begabt, als er das dunkle Silber des Wassers musterte und in dieser Tiefe die stumme, aber abenteuerliche Welt der Fische entdeckte. Kein Wunder, daß er in jeder freien Stunde am Wasser stand und die Geschichten von den lügenhaften Anglern dadurch widerlegte, daß er schon am ersten Tag, mehr Fische aus dem Wasser zog, als sonst in Wind und Wetter ergraute Fischer zu behaupten wagen. Seine Kameraden priesen ihn, wie sie ihn vorher ausgelacht hatten, wenn er von seiner Leidenschaft und seinen Da es in der Meierei des Schlosses genug Butter gab und es am alten Burgunder nicht mangelte, ist es zu verstehen, daß die Soldaten den lieben Gott wirklich einen frommen Mann sein ließen und in den Freistunden ebenfalls ihre schnell gefertigten Angelruten in das ertragreiche Wasser senkten. Daß sie nicht soviel fingen wie Schätzle, bekümmerte sie wenig, sie waren schon zufrieden. wenn sie einen Einpfünder oder Zweipfünder landeten. Drei Tage dauerte der Fischfans ,agz,#n Karpfenessen, am vierten Tage sollte das# wieder eingesetzt werden. Das Feuer an der nahen Front steigerte sich schon und läutete seinen stählernen dumpfen Gesang. Als Schätzle am letzten Abend allein am Teiche stand, zuckte er, wie von einem Faustschlag getrofffen, plötzlich zusammen, denn er hatte den Vater der Fische entdeckt, einen riesenhaften Karpfen! Dieser schlaue Bursche war bisher allen Nachstellungen siegreich entgangen. Rungtgjagte gr. auf. warf sich mit einem gewaltigen Schlag über die Wasserfläche und klatschte spritzend in die Tiefe. Schätzle war es, als habe der Riesenfisch einen Freudensprung ausgeübt, als wisse er, daß am nächsten Tag kein Netz und kein Angelhaken das Wasser unsicher machten und daß er, ein alter kluger bemooster Herr, in Ruhe sein Leben beschließen Eine Weile starrte Schätzle auf die sich langsam beruhigenden Wasserringe, unter denen der Traum seiner Leidenschaft, der Fisch aller Fische, nach seinem Versteck schwamm. Alles. was Schätzle bisher gefangen hatte, zählte nichts mehr. Ihm war zumute wie damals vor 15 Jahren, als er unter vielen tausend Mädchen die eine auswählte, die seine Frau werden sollte. Atemlos jagte er nach dem Schloß, wo die Kameraden beim Erzählen zuBeste haben wir im Teich vergelen. einen Fisch, so groß!“ Da spannte er die Arme wie ein Sonnenanbeter aus. Drei der Kameraden griffen nach den Angelruten und suchten den Köder zusammen, Schätzle jedoch lachte verächtlich und „Man muß weiter denken als man kommt! Der Bursche im Teich geht an keine Angel. wir brauchen dazu ein Netz. Nicht das kleine Zeug, das wir uns gemacht haben, sondern ein richtiges, ein Die brei Kameraden stellten die Rute in die Ecke und machten sich auf den Weg. ein richtiges Fischernetz zu organisieren. Dabei fanden sie neben dem gesuchten Netz im Schloßkeller hinter einem Verschlag zwanzig Flaschen Burgunder,„Jahrgang 1914, spinnwebenverstaubt und voll Glut und Feuer. Nach einer halben Stunde kamen sie wieder, einer trug das Netz, ein anderer besorgte Butter und der dritte den Wein. Sie wurden mit großem Jubel begrüßt. Dann zog die ganze Gesellschaft nach dem Teich, um den Fisch aller Fische Unteroffizier Schätzle stellte seine Männer an den richtigen Platz. nachdem er festgestellt hatte. wo der Karpfen stand. Das Netz wurde kunstgerecht ausgeworfen und nach den Wasserrosen an der Schilfkante hinübergezogen. Alle fieberten vor Aufregung, am meisten Schätzle. Als sich das Netz schließen wollte, wirbelte es im Wasser, wie von einem Torpedo, und der Karpfen sprang mit gewaltigem Satz über das Netz in die Freiheit. Dreimal entging er den Nachstellungen. aber im sinkenden Licht der Sonne wurde er doch gefangen. und zwar in einem schmalen Abzugsgraben. den die Soldaten bisher übersehen batten. Da lag er nun im Netz. ein Riesenkerl von goldgelben. ins blaugrüne spielenden Farben, das Maul mit den dicken Lippen und den langen Barteln weit aufgerissen. Im Triumpbe wurde er nach dem Schloß geschleppt. Dort brachte ein Uebereifiger eine Badewanne herbei und rief: „Darin können wir ihn kochen!“.#2 „Narr. wir braten ihn!“ entgegnete Schatzle, „am offenen Feuer. Am Kamin. Wie die Trapper! Am Spieß! Aber vorerst laßt uns ihn messen! So was gibt es nicht alle Tage!“. Mit feierlichem Gesicht legte er ein Maß an und verkündete mit zitternder Stimme: „Neunundachtzig Zentimeter! Der alte Brehm gibt Maße bis zu einem Meter an. Aber das glaube ich nicht. Größer als der unsre wird kein Karpfen in der ganzen Welt! Fünfzehn Kilo wiegt Da sich die Männer über das Gewicht nicht einigen konnten und da keine Waage da war, prüften sie freihändig das Gewicht und einigten sich auf siebsehn Kilo. Ga, Mit., Altterss „Weg mit der Wanne: Der mit der Bulker!“ befahl Schätzle.„Ins Feuer mit dem Burschen!“ Mit kunstfertiger Hand füllte er den Bauch mit Butter. nachdem er den Fisch ausgenommen hatte. und vernähte ihn mit Bindfaden. Als er sich nach einem Spieß umsah, an dem der Niese geröstet werden sollte, blickte er den Uebereifrigen, der erst die Wanne brachte und nun sein Seitengewehr anbot, kühl an und sagte: „Viel zu klein! Los. hol was anderes!“ Die drei, die den Wein, die Butter und das wunderbare Netz organisiert hatten, verzogen sich und kamen nach wenigen Minuten mit einer Messingstange wieder, die sie unter den Trümmern des Turmes. der keinen Schatten mehr warf. gefunden hatten. An dieser Stange wurde der Karpfen über dem offenen Feuer im Kamin gebraten. Wie Kinder waren sie geworden, wie Abenteurer auf den weiten Prärien, wie Trapper und Indianer. Mit feierlichen Gesichtern starrten sie in die Flammen und hörten die Butter spritzen und zerknallen. Dabei vergaßen sie, die Stange zu drehen. Als der Wohlgeruch des gebratenen Fisches den Raum erfüllte, nahmen sie den Karpfen vom Feuer und begannen ihr Mahl. Gar bald merkten sie, daß nur die eine, die dem Feuer zugedrehte Seite, gebraten war. Aber das kümmerte sie wenig. Zuerst wurde die eine, dann die andere nachgeröstete Seite gegessen. Der alte Burgunder. den sie. dazu tranken, ließ sie die Welt mit verklärten Augen ansehen. Essend und trinkend besprachen sie bis tief in die Nacht den wundersamen Fang und gelobten einander, sich nach dem Kriege als Sportangler zu betätigen. Schätzle hörte lächelnd zu, er wußte, daß sie, wenn sie auch Wort hielten. niemals wieder so einen Fisch fangen den, diesen Traum jedes Anglers, den Vater der Am nächsten Morgen marschierte das Regiment zum Einsatz an die Front und erzwang sich in harten Kämpfen den Flußübergang. Schätzle blickte nach dem Feind aus und nicht nach Fischen. 45 ½2 8# Der Laden=Seiner=Ancestat Das merkwürdigste Erbe, das Rumäniens neuer Herrscher übernahm—„Ich habe Gemüse beim König gekauft!“ An der Rückseite des königlichen Palastes in Bukarest befindet sich ein Lebensmittelladen, dessen Inhaber der jeweilige König von Rumänien ist. 82 Vielfältiger Art ist das Erbe, das der junge Konig Michael I. von Rumänien von seinem zurückgetretenen Vater übernahm, die merkwürdigste Sonderbarkeit darunter stellt aber zweifellos ein Lebensmittelladen dar. Ja, es gibt nicht viele Leute, die von sich behaupten können, daß sie Butter und Käse, Obst und Gemüse, bei einem regierenden König einkaufen. In Bukarest, der Hauptstadt Rumäniens, ist das der Fall, denn der königliche Hof betreibt in seiner Landeshauptstadt ein eigenes Lebensmittelgeschäft und übt damit eine Tätigkeit aus, mit der sich kein zweites gekröntes Haupt auf der Welt beschäftigt. Der„Laden Seiner Majestät" befindet sich an der Rückfront des königlichen Palastes, an der Kreuzung der Calea Victoriei mit der neuen Prunkstraße Stirbey Voda. In langen Reihen stehen hier zu gewissen Tageszeiten die Hausfrauen, um Kundinnen ihres Königs zu sein und die Erzeugnisse zu kaufen, die aus den Wein= und Obstgärten und den Meiereien des Monarchen stammen. Aber die Hausfrauen kaufen nicht nur deshalb hier, weil es der Laden des Königs ist, sondern weil die Lebensmittel hier auch billig sind. Denn der König will nicht etwa als Kaufmann Geschäfte machen oder gar als Konkurrent der anderen Ladeninhaber auftreten. Sein Unternehmen dient nur dem Zweck, daß der Wein und das Obst, die Butter und der Käse, die in den Wein= und Obstgärten und den Meiereien des Herrschers erzeugt werden— es ist weit mehr, als im königlichen Schloß benötigt wird— nicht verderben. Darum werden diese Produkte zu billigen Preisen den Minderbemittelten zugeführt. Und auch die geringen Einnahmen, die der königlichen Kasse durch den Laden erwachsen, verwendet der Regent nicht für sich, sondern. führt sie wiederum wohltätigen Zwecken zu. Diese ungewöhnliche Einrichtung ist in Bukarest sehr populär, und viele Ehefrauen berichten beim Mittagbrot stolz:„Heute habe ich das Gemüse beim König gekauft!“ Mitunter hat man den früheren König in seinem Lebensmittelgeschäft einen kurzen Besuch machen sehen, wobei er mit seinen Kundinnen einen Händedruck austauschte. So kann man es verstehen, daß sich der„königliche Laden“ eines lebhaften Zuspruches erfreut, wenn man auch eine eigene Genehmigung, die ja nach der Beurteilung der wirtschaftlichen Lage erteilt wird, braucht, um in den Kundenkreis aufgenommen zu werden. Mit dieser Maßnahme will man jeden Mißbrauch der sozialen Einrichtung ausschalten und vor allem jede Möglichkeit, daß der Monarch zum Konkurrenten der anderen Kaufleute wird. der eigenen Gattin kunstgerecht durchbohrte. Diese aufsehenerregende Leistung brachtte ihm den E „Der Wilhelm Tell des 20. Jahrhunderts“ ein. Als der Weltkrieg ausbrach, befand sich Moar gerade auf einer Gastspielreise durch Estland. Nachdem man ihn dort zunächst auf freiem Fuße belassen hatte, wurde er schließlich nach Sibirien verschleppt, wo er es dank seiner hervorragenden russischen Sprachkenntnisse als Zivilgesangener sogar bis zum— zweiten Bürgermeister der Ortschaft Irbitski brachte..26 Cast# Nachdem er seine Freiheit wiedererlangt haute, begründete der weitgereiste Deutsche eine bayerische Kapelle, die beim Publikum großen Anklang fand. Seit dem Jahre 1930 ist Albert Moar in der Reichshauptstadt ansässig, die damit seine zweite Heimat wurde. Er freut sich aber immer wie ein„Schneekönig“, wenn er einen Landsmann trifft, mit dem er sich ein Stündchen über seine tausend Abenteuer in allen Ländern unterhalten kann. Der König und der Bauer Als Friedrich der Große während des Krieges in Böhmen war, wurde einem Bauern angesagt, der König werde bei ihm zur Nacht essen und schlafen. Auf den pomphaften Einzug des großen Monarchen gespannt, stellt sich der Bauer in die Hoftür. Da reitet ein Mann heran, in einem blauen Mantel gehüllt, von zwei Offizieren begleitet. Der Bauer sagt, er müsse weiter zum Nachbarn gehen.„Er hat mich doch zu Tisch geladen“, sagt der Ankömmling.„Nun, Herr, dann gehe er einstweilen in die Kammer und bürste sich die Stiefeln ab". Jetzt treffen Generale ein, die dem Mann in dem blauen Mantel ihre Ehrfurcht bezeigen. Da staunt der Bauer und sagt zu ihm:„Sie mich wohl zum Narren haben? Der Herr ist gar der König selber.“ Der König lacht, aber der Bauer sagt zu den andern:„Ihr König geht aber auch zu schlecht. Der drückt seine Bauern gewiß nicht.“ Heingrumk des Sstam Zum Wiederaufbau der Moschee von El Katnia— Wo Mohammeds Kamelstute niederkniete Der„Wilhelm Tell des 20. Jahrhunderts“ Vom Kuhhirten auf abenteuerlichen Umwegen zum Kapellmeister Viele Deutsche haben schon auf den fünf Erdteilen und auf den sieben Weltmeeren ihren Mann gestellt, aber wohl keiner hat ein so ungewöhnlich abenteuerreiches und wechselvolles Schicksal erlebt, wie der Kapellmeister Albert Moar, der kürzlich in der Reichshauptstadt seinen 65. Geburtstag beging. Der Jubilar, der zahlreiche öffentliche Ehrungen erfuhr, hat es vom Kuhhirten in den heimatlichen Bergen über die Berufe eines Liftboys, Tellerwäschers, Brauereiarbeiters, Impressarios, Kunstschützen und Schauspielers in allen Erdteilen zu einem unserer volkstümlichsten Orchesterleiter gebracht. Albert Moar hat in Schliersee in Oberbayern als Bauernsohn das Licht der Welt erblickt und ging im Jahre 1895 als Zwanzigjähriger in„Krachledernen“ und Nagelschuhen über den großen Teich nach Newyork. Dort hat ihn dann das Leben nicht gerade sanft angepackt, sondern die harte Schule mittelloser Einwanderer durchlaufen lassen. Nachdem er die verschiedensten Berufe ausgeführt hatte, lernte er in einem deutschen Verein einige reiche Pflanzer kennen, die ihn als Kunstschützen und„Leibwache" nach Texas mitnahmen. Doch wöhnlich die mittlere Hauptkuppel, die zudem von einem System von Bogen und Nebenkuppeln umgeben ist, freier und höher empor. Die Hauptachse der Moscheen liegt in der Richtung nach Mekka, die bei der Verrichtung des Gebets stets mit dem Gesicht eingehalten werden muß und als Kibla bezeichnet, sowie durch eine Nische in der Hinterwand angedeutet wird. Diese Nische entspricht gewissermaßen dem Altar der christlichen Kirchen. Rechts neben ihr liegt die Kanzel, gegen die Mitte zu einer auf Säulen ruhende hohe Estrade, die für die Koranvorleser bestimmt ist, ferner eine viereckige, erhöhte der aus die Muezzins die Gläubigen zum Gebet rufen. Wände und Pfeiler der Moscheen sind mit großen Taseln geschmückt, auf denen die Namen Allahs, des Propheten Mohammed, der vier ersten Kalifen und viele Koransprüche in kallgrophischey, Handenlezienger gron. war diese Beschäftigung nicht von Dauer. Der wackere Oberbayer, der immer, ob inmitten der Wolkenkratzer oder in der Prärie seine heimatliche Tracht trug, schlug sich nun nach Buffalo durch, wo gerade eine große amerikanische Ausstellung stattfand. Dort machte er die Bekanntschaft des berühmten Buffalo Bill, der damals schon zum vielfachen Millionär und Zirkusbesitzer gewor= in den war und dessen richtiger Name Oberst Corty war. Zuerst als Diener und dann als Kunstschütze unternahm Albert Moar mit dem Helden des Wilden Westens eine große Gastspielreise durch die Vereinigten Staaten. Die amerikanische Presse versäumte nicht, ihn aus Sensationslust bei dieser Gelegenheit den staunenden Yankees als den„besten Schützen der Welt und berüchtigsten Wilderer des europäischen Hochgebirges“ vorzustellen. Später betätigte sich dann der Jubilar als Schau(pieler in oberbayerischen Volksstücken am Deutschen Theater in Newyork. Doch auch dort war seines Bleibens nicht lange, und er begab sich wieder als Kunstschütze auf eine große Tournee, die ihn kreuz und quer durch ganz Europa, Südamerika, Afrika und Australien führte. In Paris lernte Moar dabei seine jetzige Frau kennen. Mit ihr zeigte er später in aller Welt die berühmten Apfelschuß=Szene aus dem„Wilhelm Tell", bei der er mit der Armbrust die Frucht auf dem Kopfe Während die Italiener von Italienisch=Ostafrika aus weiter nach Kenia vorstoßen, wird im Norden der Wiederaufbau im eroberten Kassala tatkräftig in Angriff genommen. So hat der Vizekönig von Aethiopien u. a. Anweisungen zum Wiederaufbau der berühmten alten Moschee von El Katnia gegeben, die einst zu den bedeutungsvollsten Heiligtümern des Islams gehörte. Die älteste Moschee wurde bekanntlich noch von Mohammed selbst in Kuba bei Medina an der Stelle begründet, an der die Kamelstute, auf der er aus Mekka entflohen war, niederkniete. Die Moschee war eine Kuppel, Nische und Minaret, die erst achtzig Jahre später durch Al=Walid dem ursprünglichen Bauwerk hinzugefügt wurden. Als die heiligsten Moscheen galten jahrhundertelang die Mesdschid=ul=Haram in Mekka, welche die Kaaba umschließt, de Meidschdon=Nosi in Medina und die Koransprüche in der, Dege herag ganzen eiseine Aten. Meisicidassachrn, aud Vnar=Rosche ernomt, in seuicher,: Der Fußboden ist mit Tepoichen oder SttohVervsalem. Dielen alehrwur=Mochammedanern—), maten bedeckt; Bänke und Stühle sehlen gänzlich, Pfeisehen bei den strenggläubigen Mohammedanern und(sstatten bedeckt,... g, tap Marmorplatten verreligiöser Tradition ebenbürtig war die Moschee von El Katnia, die gegen Ende des 19. Jahrhunderts von den fanatischen Derwischen des Mahdi zerstört wurde. Die Engländer ließen dann diese Heiligtümer des Islams in der Zeit ihrer Gewaltherrschaft vollends verkommen, womit sie wieder einmal einen wertvollen Beitrag zur Kultur geleistet haben. Nur wenige Europäer kennen die Einrichtung einer Maschee genaue. Bei den Türken hat man zwischen den größeren Moscheen, die Dschami oder Versammlungsort genannt werden, und den kleineren, die gewöhtlich kein Minaret aufweisen und als Anbetungsort bezeichnet werden, zu unterscheiden. In den ersteren wird jeden Freitag, der beim Islam an Bedeutung etwa dem christlichen Sonntag entspricht, die Predigt gehalten. Die arabischen Moscheen sind in ihrem Baustil dem altchristlichen Basilikenstil verwandt, lassen jedoch zugleich den Einfluß der persischen Architektur aus der Arsakiden= und Sassanidenzeit erkennen. Die türkischen Moscheen hingegen haben vielfach die Sophienkirche in Konstantinopel als Vorbild. Nur steigt bei ihnen geler und Wände sind mit vunken Murmorplalten verkleidet; an den Gesimsen, Portalen und in den Nischen aber entdeckt man oft meisterhafte Skulpturen. JSchim Eirrsens Pchr! Fe..... Von Hilde Fürstenberg „Denn so ist es recht, mein Mädchen“, sagte er und schlief ein. Das Haupt neigte sich ein wenig vornüder, und die Unterlippe sank matt herab, sein linker Arm fiel hart auf die Banklehne. Das leise Quietschen der Gartentür und den leichten Schritt zwischen den Dahlien dahin hörte er nicht mehr,— ein junges Antlitz beugte An einem heißen Tage im August fand der alte Jochim Dirksen am Rande des Heideweges, durch dessen trockenen Sand sein Fuhrwerk langsam voranholperte, das Mädchen Ingeborg. Sie loß am Sorpenggrzunge sah ihm entgegen, lächelnd das junge, Gesicht zu ihm emporgewandt, und bat ihn, sie mitzunehmen, weil sie wegen einter geringen Bersgtzung an rechten Fuß schlecht gehen könne. Er hielt en Guhr: verk an, nahm die vfesse, Lu=„ey hier herauf. Dos lachte.„Denn so kettern Sie mat guet gerauf. Das Sie schwang sich auf den Wagen, setzte sich neben den Alten und warf den Rucksack hinter sich.„Jüh' sagte Jochim, und der Schimmel zog wieder an. Langsam schaukelte das Fuhrwerk auf dem weißen Sandstreifen zwischen blühenden Heidefeldern dahin Lerchen stiegen aus dem Kraut, Bienen und Insekten brummten und summten in ganzen Chören über dem duftenden Meer der Blüten. „Ferien?“ fragte Jochim nach einer Weile. „Nein“, entgegnete sie,„Landjahr“. Sie fuhren eine Stunde durch Heide und Kieferngehölz.— Jochim summte vor sich hin, das Mädchen erzählte. Nichts Gescheites, nichts tes und fröhliches Zeug,— wie Mädchen eben tun, wenn ihr junges Herz noch keinerlei Trübungen erfahren hat. Der Alte hörte geduldig zu und sonnte sich von drinnen und von draußen. Vor seinem kleinen Hause in der Heide hielt er das Fuhrwerk an und deutete vom Wagen herunter auf seine Bohnenbeete und die Steckrosen und Sonnenblumen am Zaun, auf die Geranien und Fuchsienstöcke vor den Fenstern.„Das ist mein“, sagte er, und es klang, als hätte er ihr alle Schätze der Welt gezeigt.„Und die Bienen“, fügte er nach einer Weile noch hinzu. Dann rief er wieder klopfte dem Schimmel zärtlich mit der Leine auf dem Rücken und sagte:„Denn so will ich Sie mal sie vor dem Heidehose absetzte, versprach er ihr einen Topf mit Honig, wenn sie ihn einmal besuchen würde.„Damit Sie noch süßer und noch klarer werden“ laochte er verschmig.. wachmitag eie.— Sie kam an einem Sonntagnachninlug, uls er auf der Bank vor seiner Türe saß. Das leise Quietschen der Gartenpforte schreckte ihn aus seinem Mittagsschlot. Er blinzelte ein wenig unter den Lidern## vor und sah das Mädchen den schmalen Gartensteig heraufkom#ein. Heiter schritt sie heran, setzte sich neben ihn auf die Bank und kramte ihre Handtasche aus. Spiegelssich erschrocken über den toten Sie füicke„Tal der Kinöheit“ von Wilhelm Pleyer bicht neden in erläte ihm de Bider, lo, hm en) Gadetendeuschen und hr Land fordern in der biene vue, bo Zohn fand unshdlsch geusgen Zeit unser beionders, Iuiger sean, iskeis. „Wo ist denn Ihre Frau?“ fragte Ingeborg. Jochim blinkte' schelmisch mit einem Auge und deuiete mit dem Finger gen Himmel.„Da oben“ „“, sagte das Mädchen. Jochim lachte.„Ja, ich habe namlich nie eine gehabt. Denn so werde ich wohl im Himmel eine beHernach führte er das Mädchen durch Haus und Carten. Zu jeder Tasse erzählte er eine Geschichte, und über jeden Kartoffelstrauch gab er seine Meinung ab. Und die Bienen, ja, die Bienen—.„Die Imkerei“, sagte er und dachte lange nach. Ingeborg lächelte. Sie kam an jedem Sonntagnachmittag, und auch an Wochentagen kam sie manchmal. Jochim legte sofort 945 seiner sudetendeutschen Heimat kund tat, schenkt uns mit seiner neuen Arbeit„Tal der Kindheit" einen Einblick in das Gemüt des sudetendeutschen Menschen. Gemutvoll nämlich vor allem ist dieses Buch geschrieben, in dem Pleyer sein Vaterhaus, seine Eltern, seine Geschwister in liebevoller Weise abschildert und uns als Hintergrund dieser Schilderung eine Landschafts= und Volkstumsmalerei bietet, wie wir sie in diesen echten und natürlichen Farben sonst selten finden. Ein feiner Humor durchzieht das Buch und spiegelt sich besonders wider in den bei aller Harmlosigkeit doch ausgelassenen Lausbübereien, deren sich Pleyer mit spürbar schmunzelndem Erinnern schuldig bekennt. Man muß diesen Jungen, der inmitten einer elfköpfigen Kinderschar in dem einsamen Heger=Häusel droben am Wald aufwächlt, lieb gewinnen und überträgt dieses Gefühl gern uus den Autor, der sich eine so warme Erinnerung bewahrte, und auf sein Werk, das dieser Erinnerung so sprechenden und echten Ausdruck gibt. zu! Wer Sensation oder starke Effekte liebt, der wird dieses Buch Pleyers unbefriedigt aus der Hand legen. Wer aber eine Stunde gemütvoller Behaglichkeit mit einem aufgeweckten und fröhlichen Buben verleben möchte, dem sei das„Tal der Kindheit" besonders empsohlen.(Verlag Langen Müller, München.) ohlen.„ Ludwig Klug Der Cower Inmitten Londons, unfern der Themse, erhebt sich mit vielen Türmen. Toren, Mauern und sern das älteste Gebäude der englischen Hauptstadt: Bochentagen kam de wonchwol, Jogz, Iume hände lder Tower. Dieser„seltsame Gebäudepirrpart esliche Arbeit nieder, wenn ste kam, wuscg v. zchmal wird bewacht von Männern in langen, besticten, in der Regentonne und machte Feiertog, Wonz aun mittelalterlichen Röcken und seltsamen altertümhlief er auf der Bank über ihren Reden ewn,„#. lichen Kovfbedeckungen. Diese Wächter des Tower lochte ste, und er wachte erschrocken wieder auf.=S= Jsind mit Hellebarden und Schwertern ausgerüstet. chlasen ke“, lachte Ingeborg. Man nennt sie— bezeichnend für den materiellen Er verschwor sich hoch und teuer, daß er nicht ge Charakter der englischen Volksseele— die„Rindsage er. zur en böschen de Augen ornug, Caisans noc Husterse, Mittelalter sa. verstaubte Davon, daß sie einmal gieder in die Stadt müßle, Tradition, zeitabgewandte Spielerei mit einer Fag: sprach auch sie nicht mehr davon. nur ihre Schatten und ihre Schattenseiten sind geüber alse der Herbst kom, risete se doch ohm veile blieben... Siastert Wionan Worte ihr Zeug, oft saß sie bei dem Alten auf der Der Tower, diese Zwingourg egornischer oyBank und nähte an ihren Kleidern. Dann wandte nastischer englischer Interessen, gibt sich heute als Jochim den Blick nicht von ihren arbeitenden Händen eine harmlose Sehenswürdigkeit. Aber alle und seuszte zuweilen., schichtslügen und alle vomphafte Reisereklame kann An einem Sonntagmittag im Oktoder saß B,czingaz] die blutigen Schatten nicht bannen, kann zig.iurgi; vor venz fv,„Sesermnstamnen sah der vit. des gefängnis und Hinrichtungskätte zugleich, stebt der Ein Schandmal britischer Gewaltherrschaft Drüben zwischen den Kiesernstunngen suy der Alle bes Mädchens holdes Kleid schimmern, er schloß die Augen und lächelte. Nach einer Weile hörte er auch ihre Stimme:„Drei Birken sind es und nicht sieden valler! und vallera—“ sang sie. Tower einzig da in ganz Europa, ja in der ganzen Welt. Die Bastille in Paris und manche andere Zwinaburgen anderswo in Eurova haßen, düstere Szeue geseben, keine aber dat sovtel Blut und Elend, soviel Verrat und Grausamkeit erlebt e Hründung des Tower gebt auf Wilbelm den Eroberer zurück, der hier eine Zwingburg errichtete. Bis zum Jahre 1809 lebten hier die englischen Könige, bis ihnen die Nähe der Hinrichtungsstätte und der Gedanke an die zahlreichen Opfer ihrer Willkür wohl unheimlich wurde. Aber noch bis 1688 trat man von diesem blutgetränkten Ort aus den triumphalen Krönungszug an. Die Zahl der Hingerichteten und Gefangenen im Tower ist mit Sicherheit nicht festzustellen. Hier wurden die Königssöhne Eduard und Richard im lichen Alter auf Befehl jenes Ungeheuers Richard III. gemordet; hier ließ der größenwahnsinnige und blutdürstige„König Blaubart“. Heinrich VIII., zahlreiche seiner Opfer, darunter zwei seiner Gemahlinnen, dinrichten. Auch Thomas Moore. Lordkanzler von England. wurde hier auf Heinrichs Besehl wegen„Hochverrats“ enthauptet. weil er die Scheidung des ehebrecherischen Monarchen zu mißbilligen wagte, und auch die Königin Elisabeth, deren Zeitalter die Engländer mit wahren Kranz von Geschichtslügen umgeben haben. hat zahlreiche Opfer ihrer Willkür im Tower als Gefangene begraben oder köpfen lassen. Der Tower ist übrigens auch der Aufbewahrungsort des englischen Kronschatzes. Auch um ihn 200 Lire für eine Singdrossel Das war ein seltsames und ungewöhnliches Konzert, mit dem die Einwohner des Städtchens Vittorio Veneto in Norditalien kürzlich in ihrem Paravicini=Park überrascht wurden! Zunächst begann es leise zu zwitschern. Schon kurz nach Tagesanbruch hörte man die Galtenammer, dann fielen nach und nach Drosseln, Amseln, Meisen und Finken in diesen munteren Chor ein. Es war ein Singvogelmarkt, der hier im Grünen abgehalten wurde. Hunderte von kleinen Käfigen mit den gefiederten Sängern waren ausgestellt, und aus fern und nah waren die Leute gekommen, um sich das Konzert der Singvögel anzuhören und nach Herzenslust auswählen zu können. Die Nachfrage war außerordentlich groß, denn schon nach kurzer Zeit war nicht ein einziger Vogel mehr zu haben. Die Liebhaber der kleinen Sänger scheuten keine Kosten, wie aus den Preisen zu ersehen war, die bei dem Handel erzielt wurden. Für die in Venetien sehr begehrte Singdrossel wurden nicht weniger als 200 Lire bezahlt! Ein Preisrichterausschuß miierte die Vogelzüchter nach der Vollkommenheit des Gesanges der ausgestellten Tierchen. spielen viele blutige und bezeichnende Ereignisse. Eine Geschichte, die unter der Regierung des verschwenderischen und gewissenlosen Karl II. sich zugetragen hat, ist besonders charakteristisch. Damals wurde ein Raubüberfall auf den Wächter des Juwelenturmes verübt. Der Mann wehrte sich tapfer. obwohl er schon 77 Jahre alt war, konnte aber doch nicht verhindern, daß die Krone entführt wurde. Immerhin gelang es. das kostbare Stück noch zu retten. Der König setzte, nicht ohne erheblichen inneren Widerstand, eine große Belohnung fur die Entdeckung des Täters aus, der schließlich in Gestalt eines gewissen Blood. eines ehemaligen Offiziers des Parlamentsheeres, ermittelt wurde. In jedem normalen Staatswesen schon der damaligen Zeit wäre der verbrecherische Offizier hingerichtet, der Wächter aber belohnt worden. land handelte man anders: der greise Wachter, der a„nur“ aus dem„Volk“ stammte, bekam nach langem Bitten und vielen Jahr und Tag endlich— die Hälfte der Belohnung ausgezahlt. der Dieb Blood aber, ver per herrschenden Clique angehörte, erhielt einen Faulenzerposten am Hofe und eine sehr ansehnliche Pension. Gekrümmt wurde ihm kein Hagr, und nie ist das Gerücht verstummt, daß Karl II. den Auftrag gegeben hat, das höchste und kostbare Sombol seines Königstums zu stehlen, damit er es zur Befriedigung seiner ewigen Geldnöte verkaufen oder versetzen könnte. 15. September 1940 Nammer 300 15. Septemb W schlechtes Schießen haben! Der Pilot Prückt die Hebel schlechtes Schießen haben! Der Pilot brückt die Hel zum Tiesangriff auf das erste Ziel. Lang ausgestreckt zum Tiefangriff auf das erste Zi liegt Major H. in der Kanzel am Zielgerät. ** Das erste der schweren„Eie Eine der ersten Aufnahmen vom Angriff unserer Luftwaffe auf Londons Dockanlagen. Deutlich erkennt man— zum Teil durch weiße Kreise markiert— die Spreng- und Rauchwolken. Im einzelnen bedeuten: 1. die London-Docks, 2. die Comercial-Docks, 3. die besonders großen Hafenbecken der West-India-Docks auf der sogenannten Hundeinsel, die von der Themse in einem großen Bogen umschlossen ist, und 4. die OstindiaDocks(PK-Wanderer-Atlantic-.) Berichts von der Front Vom Schreidtisch uerg. Loudirue. Deutsches Kampfflugzeug vernichtet 15 000 Tonnen feindlichen Schiffsraumes Von Kriegsberichter Hans Heinrich Dienstbach ..., im September(PK) Der deutsche Vogel stürmt westwärts in den Abend. Brausender Sturm steht ihm entgegen. Unten tobt die Nordsee. Ein ungemütliches Wetter für die Schiffahrt! Kleine Schiffe, Fischkutter und dergleichen sind bei diesem Seegang nirgends zu sehen. Und die großen... Ja, die sucht der einsame Vogel gerade. Der Sturm kann ihm nichts anhaben. Die Schraubenblätter fressen sich in die Luft hinein und zerren die gewaltige Last hinter sich her, unaufhaltsam westwärts, Richtung Scapa Von! An Bord ist gute Stimmung, beste Stimmung. Der Kommandant der Maschine, Major., ist froh, einmal wieder dem Schreibtisch entronnen zu sein, an den ihn sonst die Dienstgeschäfte des 1a fesseln. Der Pilot, Hauptmann., der Kapitän der Stabskette, denkt an den handfesten Auftrag, den wir bekommen haben. Auf England zu, aus dem fernen Westen her ein dicker Geleitzug. Das Wetter ist gut, richtig für den Angriff. Was macht das bißchen Kuhsturm! Die Gewißheit, daß drüben schon die flinken Jäger auf der Lauer liegen. Die brave He wird es schaffen, wie sie es in so vielen tausend Fällen immer geschafft hat. Im Rumpf der Maschine hängen klobige Geschosse, jedes einzelne fähig, ein mächtiges Schiff zu erledigen, wenn es richtig sitzt. Nun, man wird sehen... Gleichmäßig und vertrauenerweckend grummeln die Motoren. Die Dämmerung breitet sich über das endlos scheinende Wasser. Es wird Zeit; im letzten„Büchsenlicht“ werden sie da sein. Doch wo steckt der Konvoi? Nichts zu sehen in dem Grau dort unten, das immer wieder vom weiß aufleuchtenden Wellenschlag unterbrochen wird. Alle Augen tasten suchend durch das Zwielicht. Wo ist der Konvoi? Nichts. Es hat eingehauen! Haben sie ihn verpaßt, die Männer im deutschen Vogel? Hat sie das Jagdglück verlassen? Da einige Punkte! Was ist das? Schatten geistern unten auf der dunklen Fläche. Der Geleitzug! Sie haben ihn! Aber da stimmt doch etwas nicht. Der läuft ja in der falschen Richtung. Schwer stampfen die dunklen Kolosse im hohen Seegang. Es lohnt sich, ob die Richtung falsch oder richtig ist. Konvoi bleibt Konvoi!! Und hier oben in den Gewässern um Scapa Flow handelt es sich immer um jagdbares Wild. Dann erkennt die Besatzung drei Zerstörer, die von der hohen See wild gebeutelt werden. Gut so, die Männer unten an den Kanonen werden ein liegt Major H. in der Kanzel am Zielgerät. Jetzt zuckt seine Hand. Dus eiste der schweren„Eier hinter ihm in den Bombenschächten fällt... Daneben! Das kann vorkommen! Neuer Anflug... Das„Büchsenlicht" reicht gerade noch aus. Atemlos, im Banne dieses gewaltigen Jagderlebnisses lauern die Männer im deutschen Vogel. Jetzt schießt er wieder heran. Unten auf den Schiffen ducken sie sich, und jetzt blitzt es zweimal auf. Ein Schiff von 7000 Tonnen ist getroffen! Im Heck und im Bug sitzt je eine der furchtbaren Bomben, und Sekunden später brennt der mächtige Schiffsleib hell auf. Es hat hineingehauen! Die einsamen Männer möchten jubeln. Der Einsatz hat sich gelohnt, aber sie haben ja noch mehr Geschosse, noch mächtige Trümpfe im Spiel, das für sie so gut steht wie selten oder nie. Verzweifelt ballern die Zerstörer hinter ihnen her, aber bei diesem Seegang ist nichts zu treffen, zumal dieser entsetzliche Vogel, der immer wieder zustößt, nur als Schatten wahrgenommen werden kann. Jetzt ist er wieder heran, und schon spritzt eine neue Feuergarbe aus einem anderen Schiff, noch größer als das schon lichterloh brennende. Ein 8000=Tonner wurde vom Schicksal erreicht; und wenig später brennt auch er als gewaltige Fackel und wird so zum Ziel für die mittels der durch den Aether rasenden Hilferufe herangeholten britischen Jäger. Aber noch sind die Bombenschächte der He nicht leer. Ganz tief über dem Wasser zieht der Raubvogel wieder heran. Die Zerstörer sind im Schach; sie müssen ihr Feuern einstellen, wollen sie nicht die ihrem Schutze anvertrauten Schiffe selbst treffen. Ein Werk von 13 Minuten Jetzt fliegt die letzte Bombe.. Neben der Wand des eingepeilten dritten Schiffes brandet es plötzlich weiß auf, und gleich darauf spritzt dunkler Qualm hoch. Unterwassertreffer! Doch dieses dritte Schiff brennt nicht, und in der hereinbrechenden Dunkelheit ist nicht auszumachen, ob es sinkt, und so verbuchen es die Männer im Raubvogel nicht als zerstört, wenn auch die Wahrscheinlichkeit sehr groß ist, daß auch dieser Frachter dem Untergang geweiht ist. Was mögen sie nur geladen haben? Immer wieder erkennen die Männer dort oben in den beiden gewaltigen Bränden schwere Explosionen. Sei es, wie es sei, die sicher erkannte Doublette ergibt immerhin 15000 Tonnen an zerstörtem Handelsschiffsraum, ein Erfolg, wie ihn ein einzelnes Kampfflugzeug auf einem Fluge noch nicht aufzuweisen hatte. Und da ist noch das dritte Schiff! Aber wie gesagt, sie melden es nicht als vernichtet! Dreizehn Minuten hat dieser Spuk gedauert. Eine winzige Spanne Zeit für diesen großen Erfolg, und dennoch wird es jetzt höchste Zeit, den Schauplatz zu verlassen. Die britischen Jäger kommen, und die Bombenschächte sind leer. Scharf wendet der Pilot die Nase der nun leicht gewordenen Maschine ostwärts in die Nacht hinein, nach Hause! Und nun packt der brausende Sturm den kleinen Vogel, der so Gewaltiges geleistet hat, im Rücken, jagt ihn mit toller Geschwindigkeit vor sich her, treibt ihn blitzschnell aus der Gefahrenzone hinaus, so daß er für die heranstürmenden Jäger unerreichbar wird. Schon nach ungefähr 1½ Stunden Flugdauer ist die heimatliche Küste erreicht. Auch ein Rekord! Und die Männer können ihrem Geschwader den stolzen Erfolg melden. Kurszirk unter Wollen=Vereeigen „Unten liegt eine Stadt— aber Befehl ist Befehl!“— Deutsche Flieger werfen keine ungezielten Bomben im Von Kriegsberichter Dieter Hagen PK, 14. September. Seit mittags ist Bereitschaft. Die Besatzungen liegen Gebüsch oder auf dem Rasen bei ihren Maschinen. Eineinnungeru. Das Fest der x. Luftmine Triumphierend tragen die Männer des Bodenpersonals einen siegreichen Piloten nach seiner Heimkehr auf den Schultern zur Befehlsstelle der Staffel(PK-Jütte-Scherl-.) Von Kriegsberichter Rechenberg dnb. 13. September(PK.) Man muß die Feste feiern, wie sie fallen. Eine Flasche Sekt und noch dazu am frühen Morgen nach vollendeter Landung hat seine besonderen Reize, vor allem wenn die Morgengabe aus der Hand des Kommandeurs und völlig überraschend gereicht wird. Doch wir wollen von Anfang an unser einmalige Jubiläum erzählen. Start zum LM=Einsatz an den Küsten und Flußmündungen Englands. Wir wollen die Engländer heute mal besonders überraschen. Ein Einsatz, beinahe möchte ich sagen, wie jeder andere, wenn nicht doch jeder einzelne für sich verschieden wäre in seinen Erlebnissen. Ganz abgesehen von der Verschiedenheit der Zeit, des Wetters und des Zieles. Für heute ist es eines der Hauptziele, eine der wichtigsten Flußzmündungen des blockierten„Weltreiches". Mit Musik und guter Laune— wie immer— geht es hinüber. Ist es die frühe Morgenstunde oder etwa die Vorahnung großer Ereignisse, jedenfalls legt unser Mundharmonikavirtuose, der Flugzeugführer Hein, eine Platte nach, der anderen auf und läßt sich in dieser verdienstvollen Tätigkeit auch dann nicht stören, als die englischen Scheinwerfer in stattlicher Zahl ihr undankbares Geschäft betreiben. Sie sollen für heute bis zum Morgengrauen keine Ruhe finden, weshalb wir in aller Ruhe ein um das andere Mal unser Ziel überfliegen bis — unter zeitweiliger Unterbrechung der musikalischen Darbietungen— unsere Minen sicher im Ziel liegen. So, die Uhrzeit des Angriffs wird festgehalten — wir werden nachher sehen, daß sie diesmal ihre besondere Bedeutung hat— und nun soll auch der Hilfsbeobachter mit seinen Brandbomben zu seinem Recht kommen. Drin im Land hat sich nämlich ein Scheinwerfer mit dazu gehörender Flakstellung besonders auffällig, wenn auch keineswegs störend für uns— bemerkbar gemacht. Hinein und einige Kisten Brandbomben auf das müde Haupt. Wie sagt Wilhelm Busch: „... denn ein heißes Bügeleisen auf den kalten Leib gebracht...“. Wir fliegen so oft an, als unsere Brandbomben ausreichen. Unter uns, direkt beim Scheinwerfer in bedenklicher Nähe des Mündungsfeuers der Flak brennt ein lustiges und ganz beachtliches Feuerchen. Nun aber abgedreht, denn es ist sozusagen über Nacht bedenklich hell geworden, was wir Gott sei dank trotz der eifrigen Betätigung noch so rechtzeitig feststellen, daß der Heimflug im letzten Dämmer angetreten werden kann. Ueber See grüßt im Osten der neue Tag, er verspricht schönsten Sonnenschein. Am Heimathafen zum ersten Male nach langer Zeit wieder eine vollendete Taglandung. Um diese Zeit pflegen wir sonst im tiefsten und verdienten Schlaf zu liegen. Heute dagegen sind wir besonders munter und freuen uns auf ein ordentliches warmes Frühstück. Schnelle Meldung beim Gruppenkommandeur. Welche Ueberraschung. Eine festliche Gesellschaft empfängt uns mit allen Anzeichen der Spannung. Kurze Meldung„Hans gelandet, Aufgabe durchgeführt". Ohne irgendeine andere Frage verlangt der Grupepnkommandeur die Uhrzeit des Angriffes. Das ist zwar an sich nichts Außergewöhnliches, doch scheint irgend etwas in der Luft zu liegen, denn alle anwesenden Besatzungen, die an sich schon lange am Frühstückstisch sitzen könnten, warten gespannt auf die Antwort. Was wird wohl da schon wieder los sein? Ein kurzes Stutzen, ruhig meldet unser Kommandant die Uhrzeit. Dann ein schnellet Vergleich der Angriffszeiten unserer Besatzungen und nun ein herzliches Händeschütteln und Beglückwünschen. Ehe wir uns so eigentlich der Feierlichkeit der Stunde bewußt sind, hat jeder von uns aus der Hand des Gruppenkommandeurs ein Glas Sekt empfangen und das Fest rollt ab, von dem wir dann erfahren, daß es das Jubiläum der x. Mine ist, die unsere Gruppe inzwischen in Englands Gewässer geworfen hat.(Die genaue Zahl sei schamhaft verschwiegen.) Eine dicke Wolkenschicht steht dicht über dem Erdboden. Schwerfällig wälzt sie sich nach Osten. Die schwache Brise treibt sie nur gemächlich voran. Der Führer der „Berta Anton“ hat seinen Einsatzbefehl erhalten. In wenigen Minuten steht seine Besatzung startbereit. Schon dröhnen die Motoren, die Männer verschwinden in den schlanken Leib der Maschine. Pünktlich, zur befohlenen Zeit, hebt die„Berta Anton“ vom Boden ab. Richtung Westen, Ziel N. Rasch gewinnt sie Höhe. 500 Meter zeigt die Höhenuhr. Milchige Wolkensetzen — zuerst noch dünn, dann dick und klumpiger— fliegen vorbei, bis schon wenige Minuten darauf die Sicht zum Boden ganz verhüllt ist und nur noch eine undurchdringliche Wolkensuppe die Maschine umgibt. Unaufhörlich klettert die„Berta Anton“ empor. Da endlich hängt oben ein dunkelblauer Fleck: ein Wolkenloch, das sich rasch zu einem grotesken Dreieck formt. Seine Linien verschwinden und wachsen urplötzlich in die Breite. Wärmend durchdringen die Sonnenstrahlen das glitzernde Glas der Kanzel. Aber sie sind zu schwach, um die eisige Kälte zu vertreiben. Auf 5000 Meter steht die Maschine. Die Männer drinnen haben ihre Höhenatmer fest an die Gesichter gepreßt. Die Wolken haben sich nach Westen hin zu einer breiten Treppe geformt, die abwärts führt. An ihrem oberen Rande entlang fällt die„Berta Anton“ allmählich wieder in wärmere Zonen hinein. 4000 Meter, 3000 Meter. Bei 2600 Meter liegt die unterste Stufe der gigantischen Wolkentreppe. Sie führt in das schäumende Wasser des Kanals, wollte man weiter auf ihr abwärts schreiten. Es gehl über den Bristol=Kanal Glasklar ist die Sicht nach vorn geworden. Unten tanzen winzig kleine Schaumflecke auf den Wellen unaufhörlich ihren weißen Reigen. Jetzt gilt es, Deckung für den Anflug zu nehmen. Links voraus haben schmale Wolkenschichten der„Berta Anton“ eine brauchbare Brücke gezogen. Ueber sie hinweg führt die Flugbahn nach England. Ueber Britanniens Boden wölbt sich ein weithin sichtbares Wolkendach. Wird es über N. aufgerissen sein? Südlich Cardiff geht es über den BristolKanal. Soweit das Auge zu sehen vermag: Wolken nichts als Wolken. Keine Jäger, auch keine Spur von Flak. Haargenau wird navigiert. Unter diesem Stück der endlosen Ebene, die sich— aus Wolken gebaut— unter der Maschine weithin ausdehnt, muß N. liegen. Ein Lagerschuppen im Hafen ist das befohlene Ziel. Er liegt im Schutze der Wolkenbank wohlgeborgen. Der Flugzeugführer hat den Bauch voll Zorn. Die Haare mochte er sich raufen, wenn nicht die FT=Haube sie einzwängen würde.„Da unten liegt N. und hier, genau darüber, stehen wir— aber Befehl ist Befehl. Deutsche Flieger werfen keine ungezielten Bomben.“ Kurs auf ein anderes Ziel Also umkehren. Der Flugzeugführer zuckt stumm mit den Achseln. Und nimmt Kurs auf ein anderes Ziel, auch eine Hafenstadt. Wurfziel ist dort, wenn die Wolken es wollen, ein riesiges Lagerhaus im Hafen. Und wider Erwarten: die Wolken wollen es! Ihre breite Decke ist von einer kräftigen Brise aufgerissen. Ein bizarr verzacktes Loch klafft abwärts und rückt dem Bombenschützen sein Wurfziel ins Visierbereich. Weiter voraus entsteht ein immer breiter werdender Trichter, aus dem die Wolken weichen. Wie auf ein Reißbrei gezeichnet liegt unten die Stadt, an ihrem Rande der Hafen und dort auch das Lagerhaus. Fertigmachen zum Sturz. In wenigen Sekunden stößt die„Berta“ in steilem Winkel in die Tiese. Während sie abgefangen wird und wieder hochzieht, jagt ihre Bombenlast weiter abwärts, todbringend ihrem Ziele zu. Der Heckschütze jubelt seine Meldung durch das Mikro:„Hat fabelhaft gesessen, genau drin. Nichts mehr zu sehen von dem. Ding, nur Qualm!“ Eine grauschwarze Rauchwolke breitet sich unten blitzschnell aus und liegt wie ein riesiger Schmutzfleck mitten im Hasengelände. Von dem Lagerhaus dürfte kaum mehr viel übrig sein. Treffer in der Schleppanlenne Schon während des Sturzes lagen hinter der steil Maschine Sprengbomben. Bald hier bald fallenden.- Sprengvomben.„Bald hiet, bald dort spritzten sie plötzlich aus dem Nichts heraus und blieben für Sekunden wie Schneebälle fest im Raum stehen. Die Flak ist also mobil geworden. Sie schießt, nachdem sich die Maschine aus dem Sturz abgefangen hat, aus allen Rohren. Aber sie hat sich auf eine falsche Höhe eingezielt. Sie liegt zu kurz und korrigiert zu schleppend und schwerfällig. Immer hinter und unter der„Berta Anton“ prasselt es. Der Flugzeugführer hat abgedreht und nimmt nun Kurs nach Süden auf die Wolken. Da plötzlich brüllt der Heckschütze:„Jäger von hinten links!“ Zwei Spitfires schrauben sich hinter der Maschine hoch. Die erste macht einen Anflug, schießt aus ihren acht Rohren, kippt aber sogleich wieder ab, da der Funker und der Heckschütze ihrem Gegner ein Dauerfeuer hinübergelegt haben, das äußerst gut lag und dem Tommy ein weiteres Anklemmen rasch verekelt hat. Unmittelbar darauf fliegt die zweite Spitfire an, schießt auch, was heraus will, und setzt der„Berta Anton“ einen Treffer in die Schleppantenne. Auch sie aber kann sich nur ganz kurz anhängen, denn Heckschütze und Funker haben in der kurzen Kampfpause einen blitzschnellen Trommelwechsel vorgenommen und empfangen den Gegner schon mit wohlgezielten Garben. Der Brite verschwindet Der Jäger dreht bald ein wenig zur Seite. Er setzt sich auf die gleiche Höhe links neben die Kampfmaschine. Frech grinst das Pfauenauge, die rot=weiß=blaue Kokarde, zur„Berta Anton“ hinüber. Ein Stück Weges, bis über die Kanalküste hinweg, gibt der Brite in respektvollem Abstand seinem Gegner noch das Geleit. Dann plötzlich kippt er ohne jeden weiteren Angriff links ab und verschwindet in der Ferne auf Nimmerwiedersehen. Die„Berta Anton“ zieht heimwärts auf geradem Kurs. Sie braucht ihre. Bomben nun doch nicht wieder daheim abzuladen. Der Wettergott hat ihr den Heimflug mit voller Bombenlast erspart. R R Ungestörter Flug über eine Kanalinsel. Vor kurzem noch war sie in feindlichem Besitz See(PK-Wundshammer-Atlantic-.) Stadt Münster(westtalen) KOHzUrte logUA Städt. Orchester und Chor des Musikvereins Leitung: Generalmusikdirektor Hans Rosbaud 6 Musikvereinskonzerte Solisten: Guila Bustabo(Violine), Enrico Mainardi(Violoncello), Walter Gieseking(Klavier), Gertrude Rünger(Sopran), Karlrobert Kreiten(Klavier) und andere. * Städtische Honzerte Die Symphonien Beethovens(—8) Solisten: Marianne Krasmann(Klavier), Günter Gugel(Violine), Dr. Hermann Enßlin(Klavier). außerordentliches Honzer! Beethovens IX. Symphonie. Solisten: Susanne Horn-Stoll(Sopran), Helene Rott(Alt). Hans Hümmelinck(Tenor), Rudolf Watzke(Baß). Cäcilientest(30. November und 1. Dezember) Solisten: Edith Laux(Sopran), Elisabeth Höngen(Alt), Peter Anders(Tenor), Rudolf Watzke(Baß). Maltbäns-PARSIGN Solisten: Ria Ginster(Sopran), Lore Fischer(Alt), Heine Marten Evangelist), Günther Baum(Christus), Hans Hager(Baß). 8 Honzerie in der Dominikanerkirche Solisten: Helmut Walcha(Orgel), Hans Bachem(Orgel), Karl Maria Schwamberger(Gambe) und andere. 2 Hammermusik-Abende im alten Rathaussaal Neubestellungen von Stemmsitzen für beide Kenzertreihen ab 17.., Abholung stellten Stammsltzkarten für die Musikvereinskonzerte ab 20.., Einzelkarten für das 1. Musikvereinskonzert ab 23. 9. im Verkehrsverein Prinzipalmarkt—9(Teleion 262 41). Telefonische Bestellungen werden nur von Auswärtisen angenommen. Achtung! Das 1. Musikvereinskonzert und das 1. Städt. Konzert finden ausnahmsweise an Sonntagvormittagen statt. Verkaufe ab Montag morgen Hstäumtei som-Einmachen Täglich frische Sendung. 10 Pfund .30 Mh. Obstgeschäft Henkelmann, Münster, Telgter Straße 2 Ständige Anzeigenwerbung in der Westfällschen Tageszeitung steigert Ihren Umsatz Gutes der Umstände halber zu verkaufen. Zuschriften unt. L M 5125 an d. Hauptgeschäftestelle Münster. Altgold Nassioer Biltisher Ankauf Genehm. Nr. 1258 .O1LMANN Schmuckkasten Ubem(et u. Stbrmenn MUNSTER, LUDGERISTRASSE Schicken Sie die„Westfälische Tageszeitung“ Ihren Soldaten. Sie werden Ihnen dankbar sein. 4. Deutsche Reichslotterie Höhere Gewinne: 24 uu 50 000 Ru 18 m 100 000 RA 3 m 200 000 Ru 3 uu 300 000 Ru 3 zu 500 000 Ru Zusammen werden RM 102 899 760 gegg. Koopreie 1ur eaa ttene Das neue Spiel beginnt eniünsler Poper Spicherhat9e Denken Sie rechtzeitig an den Einkauf von warmer Kleidung und Wäsche für den Herbst und Winter! In der reichhaltigen Althoff-Auswahl finden Sie, was Sie benötigen und so, wie Sie es sich wünschen. eduPe. Chronil Dem Gefreiten No Straße 228, wurde Feinde das Eiserne gratulieren! Von den mänster von den Direktoben mitgeteilt wird, begini dem 17. September, erfolgen nicht mehr. 92 Jahre alt. 111 Rottmann, Hanse tag 92 Jahre alt. 1 Wünsche für einen abend. Honamirsschaltlich finden folgende Kurs tungsstelle am Sero# Quarggerichte: Donn Freitag, den 20.., Kurse nur nach vorh stelle des Deutschei Kursusgebühr RM. Steuerzahlung. richtenden Steuern, träge für den Mon Anzeigenteil bekann lungspflichtige, welgeblieben sind, müs Tagen bei der Sta falls die Rückstände werden, wodurch de wachsen. Säumni wenn die Steuern zahlt worden sind. * Frist für Die Eintragung Schuhmachern ist, 1 genteil vorliegender September verläng Kundenliste nicht a durch das Wirtscha handwerkerschaft ei em Zweck müssen eine Nachweisung gen Bezirksstellen der vormittags vor Eintragung muß über drei Jahre al Sitt, Besuch im „Ach fa, es immer meine Fre Stoßseufzer nicht bemerken mußte, oder verloren ha erfüllt dem verlo Tage darauf alles Als Fräulein sie gar nicht dare ans Fundbüro w zuliefern und so seinem Eigentum sie zum Schrecken stimmt, und danr An eine Zeitung und es sogar unt ders zu kümmer so füllen sich au Fundbüros, das ein recht nettes Man wunder ständen Woche es eine Geldbör Ja, man solltee räder mit allem Fahrradschlüssel Uebrigens: Schl senal betrachten; ist mit den klei man fast annehr zu dem nicht ei kommen Handsch bruder eingetrud junge Männer Hand über die brüderpaare geb dichein.„Das andere führt se her und wieder wandtschaft. 2 vergeßliche, höc Sch ds, instellen döhs. Marjoh, wat „Meins vi Stammplatz h mi all en ge Iu Wicht „Ick mein vertönen. Mi Up de Wiese „Ick sin m an sin alltied ein Unrecht d ners nu maol. schlecht. We is, de is aul maken. Ick u Saken seddig Up de Aort Nee, Jans, wenn se di a Dot ma häo ick jä m män, du deih Liäben so n daihst. Man #l bo mm el Uhissen.## anerst wiette en anstännig kommenen L dohe, dat ste dao, alle Lü lapp Dreckh segolbe! nich. Man? wenn às en Dat kannn en hauchans Recht, Jan können. M bracht is, u tobinnen u, grauten 15 15. September 1940 Münsterischer Stadtanzeiger Nummer 253 Chronik des Tages Dem Gefreiten Robert Schafmann, Münster, Noxeler Straße 228, wurde für tapferes Verhalten vor dem Feinde das Eiserne Kreuz 2. Klasse verliehen. Wir gratulieren! Von den münsterischen höheren Schulen. Wie uns von den Direktoben der münsterischen Höheren Schulen mitgeteilt wird, beginnt der Schulunterricht am Dienstag, dem 17. September, um 10 Uhr. Weitere Mitteilungen erfolgen nicht mehr. 92 Jahre alt. Unsere Mitbürgerin Witwe Maria Rottmann, Hansaring 45, wird am heutigen Sonntag 92 Jahre alt. Unsere herzlichen Grüße und besten Wünsche für einen auch fernerhin glücklichen Lebensabend. Hauswirtschaftliche Beratungsstelle. In dieser Woche finden folgende Kurse in der Hauswirtschaftlichen Beratungsstelle am Servatiiplatz statt: Dienstag, den 17.., Quarggerichte; Donnerstag, den 19.., Allerlei mit Obst; Freitag, den 20.., Kartoffelgerichte. Teilnahme für alle Kurse nur nach vorheriger Anmeldung in der Beratungsstelle des Deutschen Frauenwerks am Servatiiplatz. Kursusgebühr RM. 0,30. Steuerzahlung. Die bei der Stadthauptkasse zu entrichtenden Steuern, Schulgelder, Gebühren und Beiträge für den Monat September 1940 sind— wie im Anzeigenteil bekanntgemacht— fällig geworden. Zahlungspflichtige, welche mit der Zahlung im Rückstand geblieben sind, müssen innerhalb einer Frist von drei Tagen bei der Stadthauptkasse gezahlt haben, andernfalls die Rückstände im Zwangsverfahren beigetrieben werden, wodurch den Säumigen Beitreibungskosten erwachsen. Säumniszuschläge sind ohnehin verwirkt, wenn die Steuern nicht bis zum Fälligkeitstermin gezahlt worden sind. * Frist für die Schuhmacherliste verlänger! Die Eintragungsfrist für die Kundenlisten bei den Schuhmachern ist, wie der Oberbürgermeister im Anzeigenteil vorliegender Ausgabe bekanntmacht, bis zum 30. September verlängert worden. Sofern jemand in eine Kundenliste nicht ausgenommen werden konnte, wird er durch das Wirkschaftsamt in Verbindung mit der KreisSechscese se sc... eie der vormittags von.30 bis 12 Uhr aufliegt. Bei der Eintragung muß die alte Reichskleiderkarte für jedes über drei Jahre alte Familienmitglied vorgelegt werden. SeldentaupugPll. Anle neue heimar Besuch in der Seidenrauperei einer münsterischen Schule— Eine vorbildliche Anlage Das Werk eines münsterischen Künstlers 4 Die Einrichtung einer Seidenrauperei. Links oben liegen die Maulbeerblätter. Auf der Hürde die gefräßigen Raupen. Unten und rechts ein Gewirr von Raupen, die sich verspinnen Aufn.: Hülsbusch(2) „In vier Jahren muß Deutschland in allen jenen Stoffen vom Auslande gänzlich unabhängig sein, die irgendwie durch deutsche Fähigkeit beschafft werden können.“ Dieses Wort sprach der Führer auf dem Parteitag 1936 bei der Verkündung des Vierjahresplans. Einer dieser Stoffe ist die Seide. Schon im Weltkrieg zeigte sich ein ungeheurer Mangel an Naturseide, obwohl die Ein schöner Schirm, aber verloren Besuch im Fundbtiro— Da sicht man, wie vergeßlich der Münsteraner ist „Ach ja, es war ein so schönes Stück, ich hatte immer meine Freude daran...“ Wein wäre dieser Stoßseufzer nicht einmal entfahren, wenn er mißmutig bemerken mußte, daß er dies oder jenes liegen gelassen oder verloren hatte. Und nun träumt man schmerzerfüllt dem verlorenen Gegenstand nach, um ein paar Tage darauf alles wieder gründlich vergessen zu haben. Als Fräulein Erna ihren Schirm vermißte, dachte sie gar nicht daran, daß der ehrliche Finder sich gleich ans Fundbüro wenden würde, um das gute Stück abzuliefern und so dem rechtmäßigen Besitzer wieder zu seinem Eigentum zu verhelfen. Die ersten Tage war sie zum Schrecken aller ihrer Freundinnen launisch gestimmt, und dann hatte sie bereits einen neuen Schirm. An eine Zeitungsanzeige hatte sie auch nicht gedacht und es sogar unterlassen, sich um die Anzeige des Finders zu kümmern. Ja, das kann vorkommen; und so füllen sich auch von Tag zu Tag die Regale des Fundbüros, das der Vergeßlichkeit mancher Münsteraner ein recht nettes Zeugnis ausstellt. Man wundert sich auch, welch eine Fülle von Gegenständen Woche für Woche hier einläuft. Diesmal ist es eine Geldbörse, das andere Mal gar ein Fahrrad. Ja, man sollte es kaum glauben, Herren= und Damenräder mit allem Zubehör, Luftpumpen, Lampen und Fahrradschlüssel stehen hier friedlich nebeneinander. Uebrigens: Schlüssel! Da können wir ein ganzes Arsenal betrachten; Haken um Haken eines großen Brettes ist mit den kleinen Petruswahrzeichen geschmückt, daß man fast annehmen möchte, es gebe kein Schloß mehr, zu dem nicht einer von dieser Garde passe. Und dann kommen Handschuhe. Meist ist nur der eine Zwillingsbruder eingetrudelt, vielleicht deshalb, weil„vornehme“ junge Männer am liebsten mit nur einer gepanzerten Hand über die Straßen laufen. Aber auch Handschuhbrüderpaare geben sich im Fundbüro ein lustiges Stelldichein. Das eine stammt von ledernen Eltern, das andere führt seinen Ursprung vom Rücken der Schafe her und wieder anderes steht mit dem Wald in Verwandtschaft. Aber alle haben sie gemeinsame Eltern: vergeßliche, höchstvergeßliche Besitzer. Unverständlich mag es erscheinen, wie ein Mann seinen Hut auf der Straße verlieren kann; noch unverständlicher, wie Bettzeug und Stoffe verloren werden können, von Mänteln, Jacken und anderen Kleidungsstücken ganz zu schweigen. Peinlich kann aber oft der Verlust von Aktentaschen, Handtaschen und Koffern werden, besonders wenn sie wichtige Stücke enthalten. Ist aus dem Inhalt jedoch der Besitzer zu ermitteln, hilft das Fundbüro dem Gedächtnis ein klein wenig nach. Und dann noch ein ganz„wertvolles“ Kapitel. Geldbörsen gehen am laufenden Band im Fundbüro ein. Oft ist der Betrag gar nicht einmal so unansehnlich; wenn auch mancher Verlierer darauf verzichten zu können glaubt. Portemonnaie neben Portemonnaie ist aufgestalpelt, ein kleiner Zettel verrät den beim Verlust enthaltenen Inhalt, der nun in eine große Kassette gewandert ist. In ihr ist noch manches Erwähnenswerte verbogen. Eine ganze Lage setzt sich aus verlorenen Damenarmbanduhren zusammen. Einige sind ganz schlicht, vielleicht laufen sie gar nicht richtig; andere aber, aus Gold oder Silber, werden dem Verlierer sicher allerhand Kopfweh bereitet haben. Und auch der Ring, den Fräulein Grete vor kurzer Zeit verloren hat, hat sich hier eingefunden und sich zu vielen anderen hochwertigen Geschwistern, die teils mit kostbaren Steinen besetzt sind, teils aus schwerem Golde bestehen, gesellt. Perlenketten und Herrenuhren, Armbänder und Broschen, Orden und Ehrenzeichen füllen die weiteren Lagen aus. Vielleicht kann der kleine Rundgang, den wir durchs Fundbüro machten, manchem Münsteraner wieder zu seinem E. tum zurückverhelfen. Dem ehrlichen Finder aber ist ein hohes Lob auszusprechen, der Mühe und Zeit nicht scheute, dies oder jenes hier abzugeben, meistens sogar unter Verzicht des Finderlohnes zugunsten des Deutschen Roten Kreuzes oder des Kriegswinterhilfswerkes. Dem aber, der etwas findet und es nicht abgibt, möchten wir dringend raten, sich mit dem Fundbüro in Verbindung zu setzen, da er sich sonst strafbar macht. Wenn alle zusammenarbeiten, werden sicherlich die meisten Gegenstände wieder in die Hände ihres rechtmäßigen Besitzers zurückkommen, und der Finderlohn wird immer gern entrichtet. Seide damals fast ausschließlich zur Vernähung von Wunden gebraucht wurde. Bis jetzt ist aber der Verbrauch der Seide in der Wehrwirtschaft so gestiegen, daß für den Fall eines Krieges unbedingt vorsorgende Maßnahmen getroffen werden mußten. Einem Aufruf des Ministers für Wissenschaft, Erziehung und Volksbildung folgend begannen so auch die münsterschen Schulen mit der Vorbereitung zum Seidenbau. Schon im Jahre 1936 wurden in den Schulgärten, das Nützliche mit dem Schönen verbindend, 4000 Maulbeerpflanzen als Hecken, Beeteinfassungen usw. angepflanzt. Da die Maulbeersträucher nach vier Jahren so kräftig sind, daß sie ohne Schaden dauernd Zweige verlieren können, konnte zum erstenmal in diesem Jahr mit der Zucht der Raupen begonnen werden. Die erste Staffel zählte 5000, die beiden nächsten je 3000 Stück Raupen, so daß bis jetzt in dieser einen münsterschen Schule 11000 Raupen zum Verspinnen gebracht wurden. Welche ungeheure Arbeit hinter diesen Zahlen steckt, erkennt man erst, wenn man weiß, daß die jungen Raupen nach dem Schlüpfen nur 0,0005 Gramm wiegen und täglich fünfmal mit frischen Knospenblättern der Maulbeere gefüttert werden wollen. Diese Arbeit wurde von Schülern unter der Aufsicht eines ausgebildeten Lehrers in ihren Freistunden geleistet. In den Ferien wurden die Raupen von BöMMädeln betreut. Als wir die Zucht besuchten, waren die Raupen kurz vor der Spinnreife. Auf langen Stellagen oder Hürden lagen sie zu je 200 Stück auf Maulbeerblättern. Wir kamen gerade zu einer Fütterung zurecht. Die 3000 Raupen mußten von dem nur einige Stunden altem Laub abgesucht werden, kranke Raupen ausgelesen, und dann auf das mittlerweile ausgebreitete frische Laub gesetzt werden.„ Al. 1126, geigitete,.kEine Belohnung fur die große geleistete Arbeit wurde unseren jungen Züchtern noch zuteil, denn fast alle Kokons wurden von der Spinnhütte in Celle, wohin sie geschickt worden waren, mit dem Prädikat„Sonderklasse“ bepertet. Auch die setzt sich verspinnende Staffel verspricht wieder ausgezeichnete Erfolge. So haben hier die münsterischen Schulen wiederum ihre Einsatzfähigkeit und Einsatzfreudigkeit bewiesen und, da die Seide dank ihrer einzigartigen physikalischen schaften aus der Wehrtechnik nicht mehr wegzudenken ist, einen, wenn auch noch so kleinen Beitrag zum deutschen Siege geleiftet. Und das ist für sie der größte Lohn. Münsters Schützen sammeln für das Kriegs=Wout Daß Münsters Schützenvereine stets zur Stelle sind, wenn es heißt, die Volksverbundenheit zu beweisen, davon konnten wir noch in letzter Zeit wiederholt berichten; das kam aber auch in der Versammlung des Unterkreises Münster=Stadt zum Ausdruck, die am Freitagabend in der Ratsschänke stattsand.#nnt Unterkreisschützenführer Kranefeld konnte außer den sehr zahlreich erschienenen Vereinsvertretern den Ortsgruppenführer des NSRL Pieren kemper, sowie den Kreisschützenführer Ebbers und den Kreisschießwart Kochse! Er ging dann auf den Zweck dieser eingehend ein. Dem deutschen Svort ist in diesem Jahre eine außergewöhnliche Aufgabe zuteil geworden: Die Durchführung der 1. Reichsstraßensammlung für das Winterhilfswerk 1940/41 am 21. und 22. September. An beiden Tagen, werden Münsters Schützen die sonst gewohnte Buchse mit der roten Sammelbüchse der NSV vertauschen und auf allen Plätzen und Straßen der Stadt zu Hunderten tätig sein. Außerdem werden am Rathaus, am Servatii= und Ludgeriplatz Schießstände aufgebaut. an denen alle Volksgenossen nach Herzenslust ihr Können und ihre Geschicklichkeit mit der Waffe erproben können. Kreisschützenführer Ebbers teilte der Versammlung mit, daß er das ursprünglich für den 22. September angesetzte Pokalschießen auf Sonntag, den 29. September verlegt habe, um allen Schützen Gelegenheit zu geben, sich voll und ganz für das gute Gelingen dieser großen Sammelaktion einsetzen zu 8vves. Aend ul Ortsgruppenführer des RSRL Pierenkemper sprach den münsterischen Schützen seinen Dapt und seine Anerkennung aus für die vorbildliche.— bereitschaft, mit der sie an die Durchführung der ihnen gestellten Aufgaben herangegangen seien. Der münsterische Bildhauer Hermann Kissenkoetter hat eine neue, ungemein wirkungsvolle Porträtplastik vom Führer gestaltet, die wir im Bilde zeigen Sie hat daher ihre Amter und Amtsstellen angewiesen, in der Zeit vom 15. Dezember 1940 bis zum 2. Januar 1941 keine Massensendungen von großen und schweren Drucksachen mit sogenannten Reklamekalendern anzunehmen. Auf Pakete mit solchen Kalendern oder auf die von Buchhandlungen zu Verkaufszwecken vertriebenen Kalender sowie auf einzelne Sendungen dieser Art erstreckt sich die Einschränkung nicht. Ferner dürfen vom 28. Dezember 1940 bis zum 2. Januar 1941 auch andere nichtteilige Massendrucksachen, also gleichartige Drucksachen desselben Absenders in Mengen von 500 Stück und mehr nicht zum Postversand eingeliefert werden. Reine Neujahrsglückwünsche in Kartenform oder unter Briefumschlag werden jedoch hiervon nicht betroffen. Die Geschäftswelt wird jetzt schon verständigt, damit sie rechtzeitig ihre Maßnahmen treffen kann. Vorsorgliche Reichspost Der Neujahrsgruß der Geschäftswell Aus Ortsgruppe Münster=Wehrwolf. Anträge auf Belreuung durch das Kriegs=WHW können ab Mittwoch, dem 18. September 1940, vormittags von—12 Uhr auf der Geschäftsstelle Schlachthausstraße 6 gestellt werden. Unterlagen über Familienstand und EinkommensDie Geschäftswelt hat in früheren Jahren ihre umfangreichen und schweren Drucksachensendungen zu Werbezwecken in großen Mengen der zweiten Hälfte des Monats Dezember versandt. Zur glatten Abwicklung des ohnedies aufs Höchste gesteigerten Postdienstes zur Weihnachts= und Neujahrsvon Drucksachen wie im Vorjahre etwas einschränken. verhältnisse sind unbedingt Dus Eile hiergl,, Münsterische Filmschau— Theo Lingen als Filmautor Capitol zeigt„Salonpiraten“ Hewegung Kh. Eine Raupe kriecht in den Spinnrahmen Theo Lingen hat sein erfolgreiches Theaterstück„Was wird hier gespielt?“ jetzt auch für den Film bearbeitet. Es handelt sich um eine Art Stegreifkomödie, die ins Rollen kommt, als ein Schauspieler— in diesem Falle Lingen selbst— sich weigert, eine schlechte Rolle zu spielen, nämlich den alten Liebesquatsch eines mäßigen Schriftstellers auf der Bühne nachzuhänseln. Er soll von dem Ehemann in flagranti ertappt werden, verschwindet aber vorzeitig aus dem Kleiderschrank, in den sie ihn versteckte, und nun kann das Stück nicht weitergespielt werden. Da taucht der von Lingen bestellte Kriminalkommissar, der ein Verbrechen vermutet, auf, und jetzt beginnt das volle Leben auf der Bühne und im Zuschauerraum, denn alle müssen— ob sie wollen oder nicht— mitspielen. Lingen zeigt uns die Wirklichkeit in farbigen, dramatischen Ausschnitten. Es wäre falsch, dem Zuschauer etwas vom weiteren Gang der Handlung zu verraten. Das geistvoll arrangierte Spiel ist in seinem entzückenden Kunterbunt und seinen verschlungenen Verwicklungen wohl mehr für den Feinschmecker als für den durchschnittlichen Kinobesucher berechnet. Es mag für Theo Lingen besonders reizvoll gewesen sein, in seiner Komödie mitzuspielen und zugleich Regie zu führen. In den Hauptrollen sieht man Otto Wernicke als prachtvollen Kriminalkommissar, Lita Benkhoff als beleidigte Liebhaberin, Hannes Stelzer als beflissenen Spielleiter, Paul Henckels als humorigen Theaterdirektor. Das ganze entbehrt nicht des Blitzend=Komödiantischen,„itzegn zer Capitol:„Salonpiraten“ Daß die deutsch=italienische Filmunion neben den Spitzen der italienischen Filmkunst auch leicht gangbare und anspruchslose Kost zur Synchronisation emittiert, muß überraschen. Dieses Niveau vertreten die„Salonpiraten“, die, das düstere Kriminalmilieu durchspielend, nur selten Anzeichen für eine gradlinige und exakte Ausführung abgeben. Ist auch der Rahmen, der ein junges, unerfahrenes Fräulein unbewußt in den Händen von Diamantenschmugglern und Börsenjobbern zur Mitschuldigen werden läßt, sie aber bald wieder ihrem schlichten, alltäglichen Leben zurückführt, recht geschickt aufgesteckt, so wirkt das Gremium ihrer Umgebung, als Prüfstein und Scheidepol motiviert, symptomatisch für eine individuelle, wenn nicht morbide Schlußfolgerung. Trotz vielfach negativen Anklingens fühlt man, wie die italienische Schauspielergemeinschaft, geführt von der anmutigen Doris Duranti, dem sympathischen Alberto Manfredini, dem verwegenen Enrico Glori und der undurchsichtig und impulsiv handelnden Laura Nucci, sich um eine ansprechende Darstellung bemüht, der man Anerkennung zollt. Die deutsche Fassung, über die Dr. Konrad P. Rohnstein die Spielleitung hatte, wahrt, absolut und objektisch betrachtet, die Feinheiten eines harmonischen Spiels. Karl-Heinz Henkel Binnen un Suten Een plattdütsk Waort an usse mönsterlänsken Landslüe äs, Bernd. Dat freiet mi doch, dat du di wier instellen döhs. Ick dach all, du wäörst inschnappt west. Marjoh, wat gönkst du mi vüörig Maol hauge.“ „Meins villicht, wiägen di göng ick minen aollen Stammplatz hier an'n Tresen ut de Möete? Dao möß mi all en gans annern twiärs kummen. Un hauge gaohn? Laot du dat Sticheln, denn laot ick dat Bölken, sog dat Wicht, äs den Jungen ehr to naige kaim.“ „Ick mein jä auk män so. Willt uß nich faots wier vertönen. Mi düch blos, du naims alls sots to schwaor Up de Wiese kümms met de Lüde nich licht torechte.“ „Ick sin minen Pad düör't Liäben gans gud gaohn an sin alltied torechte kummen un häv minen Naichsten ein Unrecht dohn. En lück schwaor sin wi Mönsterlänners nu maol. Män ick meine, dat wäör noch lange nich schlecht. We schwaor is, de is auk gründlick. Un we dat is, de is auk alltied gerecht un löt sick auknicks vörmaken. Ick mag de Windbüels nich, we faots met alle Saken seddig sind un alltied wat nies häven müettet. Up de Aort Lüde kanns di meindage nich verlaoten. Nee, Jans, laot mi män mine golle mönsterlänske Aort, wenn se di auk äs en lück schwaor vörkümp.“ „Dat man sick up di verlaoten kann, Bernd, dat häv ick jä wull all maol utprobeert. Ick mein jä auf män, du deihst di sölwst lichter, wenn du nich alls in: Liäben so niepen bekieken un tiegen': Licht hollen daihst. Man mot auk äs übwer wat wegseihen können. te S deem Bshak, Gund. Neanr the #l ick in alle Saken un Dinge, in Mensken un Verältnissen. Klaor seihn will ick. De Waohrheit will ick anerst wietten, so äs se is, ohne Schönsiäwerie. Ov enen en anstännigen Käl is ov en lück schmeerig ov en vullkommenen Lump. Wu ick em dann tiegenüöwer trieden dohe, dat steiht up en anner Blatt. Ick sin nich daoto dao, alle Lüde ne Priäge to hollen; to jeden Schmeerlapp Dreckhammel un to jeden Döskopp Schaop to säggen. Un ick laot sä auf gellen, dat nich jeden Mensken en Idegolbeld sin kann. Dat sin ick sölwst jä wisse auf nich. Man draw nich faots mei de Fingers drup wiesen, wenn às enen wat döht, wat he nich vertrieden kann. Dat kann mannicherenen äs passeeren, we süß villicht en hauchanstännigen Mensken is. Insowiet häß du Recht, Jans, man mot auk äs üöver wat wegkieken können. Män üöver wat wegseihn, wenn dat ds anbracht is, un sick vör jede Waohrheit alltied de Augen tobinnen un sick sölwst wat vörmaken, dat is noch en greuten Annerschei: „Wull, Bernd, nu verstaoh ick di. Du wills alls seihen un begriepen un verstaohn un denn erst kümp bi di de Fraoge, wu du di sölwst daoto stellen wills. Klaorheit up de ene Siete un en torüghollend Urdeel up de annere Siete, so süht dat dann bi di wull ut. Jä, up düsse Aort, dao könn mi dat doch wull gefallen, dat du manks en lück schwaor bis. Män ick könn mi denken, dat du dann dine egenen Feihlers auf klaor fühst. Häß du tiegen de dann auk son trüghollend Urdeel?“ „Egene Feihlers seihn, Jans, dat is wahne schwaor. Un egene Feihlers verurdeelen, dat is baolle noch schwäörer. Ick sin weinigstens so wiet, dat ick mi nich sölwst belaigen mag, wenn ick äs wat dohe, wat ichk egentlick nich sölk. Un ick mein, dat wäör all viell, wenn man sick sölwst äs drieste de Waohrheit säggen mag.“ „Dat düch mi auk. Inleihn is noch alltied den ersten Weg to Biätterunk west. Män dat du gollen griesen Buck auk noch vaken wat döhst, wat nich sin söll, dat mäk mi doch stutzig.“ „Dreih mi nich de Wäörde üm, Jans. Von vaken häv ick nich küert. Un dann will ick di äs wat säggen. We aoslut kine Dummheit mehr feddig brengt, we garnich mehr üöver de Stränge schlaohn kann, de is golt un verbrukt un söll män laiwer abtrieden. So golt föhl ick mi nu jüst nao nich. Un wat sonne richtige nette runde Dummheit is, dao sin ick liäbenstied vör to häven west. De Huoppnunk von mine Moder, dat dat äs von mi gaohn söll, de is vör de Katte west. Nee, Jans, blos Vernüll un Haltunk, dat mäk vörtiedig verschlietten. Dummheiten hollt en lück junk un frisk.“ „Junge, dao holl ick met. Ick sin vaken in de Früemde west un wiet herüm. Un ick häv viell Aort Mensken kennen ljährt in min Liäben. Män ick meine, wi hier in't Mönsterland, wi können uß tiegen de annern wull seihen laoten. Will't alltied so blieven, äs wi alltied wassen, denn sall't wull gud sin.“ „Düch mi auk, Jans. Män nu laot mi ds von gans wat anners küeren. Bis all in de nie Utstellunk west in't Landesmuseum?" „Von de Waffen un de Utrüstunksstücke, we usse Jungs von usse Fiende inkasseert hävt? Wisse, wat wull ick nich? Junge, dao füht man ds, wat en modernen Krieg is. Un wu gemein, dat de annern sind, dat süht man auk. Se hävt der doch waohrhaftig wier Dum=Dum=Geschosse hat. Rette Kulturnatschonen, dat met men doch wull jäggen.“ Hueomgnnskost wichnt währ un an Woohrhek um Oyr, wet, doch nich so pecht, oo dag sopen ensachen Meneten, Ie av, Jon=, bog., D ,is, uach van eieren„Du biß doch en wahne dummen Deubel, Jana. schwaore, ,önterlänste Nort, wo wi sur noch von vver-, Gaoh muorn naomedag ds met mi rat. Jc wull minen Haihen. Gefölt se di in düsen Tosammenhank nich aus Frönd Wilm Schulte Graute Schwiensoot in Handuor, e ese böosseler 0d boshter,-Petenz unge Ver. tann di dat Kor maten, wagrim, dat süst so Libe 32 ick se so vörstellt###eg, äs se dat in de Vereenigunk nee= kann di dat derdüist Mönster bedrievt. Aöwrigene, wo ic doo hot) du. LGg“ en Wnort sin, ick gach met. Män, ic hön up to spriäken kumme, is dao nich naichstens äs wier „Dag is auf würlich wier watutriepet, Jans. Du bis die ie. wal be aite a gaichgen, eas ae. sehägreie ont dir Klsche sla. ab ke ine Tremserwoogene auy säftig 1oggohn. Ick freie mi„Na, von düsse Aort wilt se sä wull nich viell wietdat wul. ner veroanögt un vezug ungiogy. Vu Vure mi sen. Se, wulen uß un nu doht wi ehr. Dat Spiell is er Schmin; in bnuen Drete, o koim en b. vouie) 01,„We, wul. wat mi vi dise Aüde se wahne gesuz segen actztehz Bt, Indreiht. Sal imi winnern, un Sopt vv, de viche hov, veon.,„zi Haunge. Dai Daiso dal ie. K ale Spaserie un Lustigteit doch alsed llange se batuhell. un weizggts eegregee, e. ee nlcg Viern wesählsten Imgen, we anlehe Veranstaltungen in de Tedinscäme derinpzasen Hondzer zal snrö Jach wahre verdzratiche Becert uc „Na, met de Kultur bi de, dat is sone Sake, Jans, dao häv wi jä all vaken von küert. Düsse Dage häv ick äs met ussen KdF=Wart spruoken. De hät mi vertällt, bi uß, dao säöhg dat en lück anners ut. Mehr äs dreidusend Veranstaltungen hät den Arbeitsgau hier all vör usse Suldaoten inricht't. Mehr äs dreidusend, dat stell di äs vör, wat dao ne Arbeid ächter stiäken döht. Son Konsert, dat treckt sick auk nich sölwst up. Un son Thriaoterstück, dat kümp nich von alleene torechte. Ick häv mi doch wünnert. Dao könnt usse Giegners äs up vien: 8 Hm M „De rukt up gans wat anners. Dao schreew mi düsse Dage en gollen Frönd ut Paris. Ut de Lichterstadt, ut de Weltmetropole, ut den Kulturnabel. Na, de harr sick auk wat vörstellt, äs he daohen kaim. Un nu? Alles Augenverkaikelerie schreew he. Alles blos üterlick. Buten Schminke un binnen Driete. so kaim em de ganse uns Aebowberschäffe Vor drei Jahren lernte Branko Kosijerina, ein Angestellter der Sipad, in Pljevlje die Mileva Bojovic kennen. Er verliebte sich in das auffallend hübsche Mädchen, und jede freie Minute benutzte er, um sie zu besuchen. Mileva wollte ursprünglich von Branko nichts wissen, da er sich aber immer wieder um ihre Hand bewarb, willigte das Mädchen schließlich ein, ihn zu ehelichen. Vor sieden Monaten fand die Hochzeit statt. Obgleich Mileva sich alle Mühe gab, ihren Gatten zu verstehen, ergaben sich doch schon vom ersten Tage an Meinungsverschiedenheiten. Die junge Frau erklärte bald ihrem Gatten, daß sie ein friedliches Zusammenleden mit ihm für unmöglich halte, und sie traf Anstalten, ihn zu verlassen. Branko, dessen Liebe zu seiner jungen, blühenden Gattin mit jedem Tage wuchs, dat Mileva kniefällig, ihn doch nicht zu verlassen. Mileva ließ sich umstimmen und blieb bei Branko. Doch täglich gab es Unstimmigkeiten und peinliche Auseinandersetzungen. Nun drohte Mileva nicht mehr, sondern sie verließ vor kurzem ihren Gatten. Branko war tiefunglücklich, er suchte Mileva auf, die sich zu Verwandten in ein Dorf in der Umgebung von Plievlje begeben hatte. Milevas Verwandte setzten sich sogar auf seine inständigen Bitten für ihn ein, doch die junge Frau ließ sich nicht mehr umstimmen. Nach diesen unerfreulichen Gesprächen unternahm Mileva einen Spazierritt. Branko begleitete sie. Zuerst ritten Bomben, dat sind doch wahne verdraitlicke Weckers. Un se kummt doch vaken daohen. Ick glaiwe, de engelsken Jungs, de bruket nao Splitters äs Andenkens nich so wahne to söeken, äs se dat bi uß doht. Se kungelt der üördentlick met. Weinigstens in'n Anfank waß dat so. Nu is't auk all wier nicks nies mehr. Jüst so weinig, sie friedlich durch schattige Wälder und wildbachdurch; äs de Lüde sick noch uprjägen könnt üöwer de engelsken strömte Schluchten, doch dann wurde Branko von jähem Nachtbesöeke, jüst so weinig sind baolle de Andenkens Trennungsschmerz erfaßt, er stieg ab, kniete sich nieder an düsse Nachtbesöeke bi usse Jungs noch fraogt. De und flehte die schlanke Reiterin an, doch zu ihm zurück Wirkungen von düsse Besöeke, de werd't nich grötter, zukehren. Mileva gab ihm mit kurzen Worten zu ver= de werd't alltied minner. Blos dat Geföhl, dat de Enviriet. Granko oövia aua 2, Faftung, mei de Proden vört Stadthrhaoter wier loß. Dao 19 Diese Vorte brachten Pronzg, volig aus ver z H„ zau den Oberbüörgermester met Stadtroot Aschhoff bin InNit den Vorten:„Du solst segen, wie 9u;, 19 Vesten, endanten in't Kammerspiellhues west. Dat mot man kann!“ riß er seinen Revolver aus der Tosche. Gün] em lagten, be kümmert sick auf üm düsse Saken, alltied. Schüsse knallten durch den Wald. Die ersten zwei der= Met de neederdiütske Bühn hät he'it auf gud oör.“ trümmerten Milevas Kopf. Die unglückliche Frau sonk! uim de neederdütske Sake is he üswerhaupt wohne aus dem Sattel. Die nächsten zwei Schüsse trafen re besuorgt üm. In de Vereenigunk neederdütsk Mönster Brust, und mit dem letzten Schuß streckte Branko Mile, ss he gaken to seihen. Wünnert mi egentlick, dat de oör vas Reitpsend nieder. Nach dieser Bluttat sloh Branko sgwgt wull Sinn hät.“ in den unwegsamen Wald..„Waorüm wünnert 8i dat, Jansk He ig doch in Gendarmen durchstreiften das Gelände, um den Mönster upjungt un is äs en richtigen mönstersken Mörder zu verhaften, doch konnten sie ihn bisher nicht Jungen to gestimeeren. Wat sine Schoolfrönde von auffinden. Es ist nicht ausgeschlossen, daß er Selbst= fröher sind, de sägt jä auk, de währ alltied en netten auner Kamerad von alen, die ihn kamten.„Dat ie de si auf biewen. Ra. will guchn, Befremden und Entsetzen ausgelöst hat.„Gudgaohn, Lans, Kumpelment in Hmosa.“ Nummer 253 15. September 15. September 1940 Westfälische Tageszeitung Deutsche Elektrowirtschaft an der Spitze 200 Gespräche laufen über ein Kabel— Musik aus der Erde— Moderne Nachrichtentechnik in der Kriegführung Mit einer unglaublichen Geschwindigkeit haben die Aetherwellen die Welt erobert. So jung ihre praktische Durchführung noch ist, die schnellebige Zeit steht nicht staunend vor dem Radioapparat, sondern nimmt diese Einrichtung mit einer Selbstverständlichkeit hin. Mit der gleichen Selbstverständlichkeit drücken die Menschen heute auf den Klingelknopf der elektrischen Leitung, schalten die Beleuchtung ein, nehmen den Fernsprechhörer ab— kurz, die technischen Großtaten werden zu einem Bestandteil des täglichen Lebens. Tempo, Tempo in Forschung und Praxis Das jüngste Kind der Technik ist das große Gebiet der Elektrotechnik. Eben noch haben die Wissenschaftler und Forscher in den Laboratorien Erkenntnisse von den elektrischen Wellen erworben, vor denen die Welt staunend steht, da dringen diese neuen Ergebnisse in die Praxis ein, die Industrie nimmt sie auf und in wenigen Wochen und Monaten sind nutzbar gemacht. Es ist für einen zünftigen Elektrotechniker heute schwer, mit den neuesten Errungenschaften auf seinem Arbeitsgebiet Schritt zu halten. Die hohe mathematische Begabung des deutschen Ingenieurs ist die Voraussetzung für den guten Ruf, den dieses Gebiet in der ganzen Welt heute besitzt. Hinzu kommt die Fähigkeit, Forschungsergebnisse praktisch zu verwerten und dem ganzen Volke dienstbar zu machen. Licht durch Elektronenstrahlen ersetzt Die Welt hörte mit Erstaunen vor mehreren hundert Jahren, daß es dem Holländer Leeuwenhoek gelungen sei, Linsen zu schleifen und daß man das geheimnisvolle Leben eines Wassertropfens darunter beobachten kann. Die Brechung des Lichts war durch Jahrhunderte das Prinzip der Vergrößerungsgläser und Mikroskope. Vor zwei Jahren stellte sich das Elektronenmikroskop der Oeffentlichkeit vor. Eine noch nie dagewesene Sichtbarmachung und Vergrößerung wurde hier erzielt. Nicht mehr das Licht, sondern Elektronenstrahlen werden hier wirksam. Gegenstände von hunderttausendstel Millimetern werden sichtbar. Medizin und Naturwissenschaften bekommen neue Möglichkeiten zur Forschung in die Hand. Millionenheere werden besehligt Die moderne Kriegsführung bedient sich der technischen Nachrichtenübermittlung. Die Fernmeldetechnik feiert in diesem Kriege Triumphe. Das Operieren großer Flottenverbände und Luftflotten ist ohne ihren Einsatz undenkbar. Sie gibt weiter die Möglichkeit, die politische Führung eines großen Volkes einheitlich durchzuführen. Die Erfindung des sogenannten Breitbandkabels gehört in dieses Gebiet. 200 Gespräche oder Fernsehbänder können heute ohne gegenseitige Störung über eine Kabelseele geschickt werden. Bei den Massenkundgebungen, bei großen Sportveranstaltungen dringen heute Musik oder Kommando aus der Erde. Die Bodenlautsprecher, die unsichtbar angebracht werden können, haben sich bewährt. Was ist„Hochfrequenler Drahlfunk"? Noch ist diese Einrichtung, Rundfunk zu hören, wenig bekannt geworden. In einigen Jahren wird der hochfrequente Drahtfunk mehr von sich reden machen. Hier spielen die Aetherwellen nicht mehr die Hauptrolle, sondern die Rundfunkwellen werden über die üblichen Telefonleitungen gesandt. Ein kleiner Einbau in der Telesonleitung ist der Uebermittler zum Emfangsgerät. Die Störungsfreiheit dieses Rundsunkempfanges ist ein großer Vorteil, der politisch wichtigere ist aber die Tatsache, daß man sich im hochfrequenten Drahtfunk an einen ausgewählten Teilnehmerkreis wenden kann. Der Kampf im Aether ist damit ausgeschaltet. Elektrische Wellen werden sichlbar Die Fortschritte auf diesem Gebiete waren nur möglich durch die jahrelange Arbeit zur Verbesserung des Kathodenstrahloszillographen. Die Braunsche Röhre war sein Vorläufer. In ihr zeichnet ein seiner Kathodenstrahl auf einem Leuchtschirm Kurven genauestens auf. Schaltvorgänge lösen in Starkstromanlagen elektrische Wellen, die man„Wanderwellen“ nennt, aus. Diese Vorgänge sind für die Isolation sehr gefährlich. Der Kathodenstrahloszillograph zeichnete diese sich in der Zeit von einhundertmillionstel Sekunden und schneller abspielenden Vorgänge auf. Man stellte fest, daß das Anfangsstadium dieser Wanderwellen besonders gefährlich ist. Ueberspannungen können hohe Vermögenswerte vernichten. Konstruktive Maßnahmen wurden aufgefunden, um hier Abhilfe zu schaffen. Der Anfangszustand wurde durch Wicklung von Transformatoren so beeinflußt, daß er dem ungefährlichen Endzustand gleicht, die Wanderwelle wird vom Transformator gewissermaßen geschluckt, so daß die Isolation nicht zerstört wird und der wertvolle Transformator erhalten bliebt. Wissenschaft dem Volke dienstbar Die Arbeiten auf dem Gebiete der Elektrotechnik stehen nicht stille. Viele Forschungsaufgaben liegen noch auf dem Gebiete der Elektroakustik. Die Lautverbreitung in den Riesenhallen zur Aufnahme großer Volksversammungen kann erst gebaut werden, wenn die Elektrotechnik die wissenschaftlichen Grundlagen für diese Probleme geklärt hat. Die Lebenshaltung des ganzen Volkes und das Leben des Einzelnen werden durch solche. Entdeckungen maßgeblich beeinflußt und der Staatsführung neue Mittel in die Hand gegeben, um sich zu jeder Zeit bis an den letzten Volksgenossen in der entlegendsten Gegend wenden zu können. groß war auch die Zahl der Beutepferde, auch aus ihren Reihen stehen Verwundete und Kranke hier. Sind sie aber wieder hergestellt und werden sie nicht k. v. geschrieben, dann kommen sie wie die Araberpferde, die in Quarantäne sind, in die Landwirtschaft und tun dort gute Dienste. Brockengespenst auf dem Prediglfluhl. München, im Sept. Bei schlechter Witterung kann man, wie das Reichenhaller Tageblatt schreibt, auf dem Predigtstuhl oft eine Kraber galoppieren über deutsches Land Braunhäutige Gesellen auf flinken Rossen— Besuch in einem Pferdelazarett ..., im September. Eine Kleinstadt in Mecklenburg. Backsteinbauten mit Fachwerkbalken in kleinen Straßen, aber auch schöne, breite, mit Linden bestandene Wege. Schaufenster mit allen Gegenständen des täglichen Bedarfs, mit blitzenden Scheiben. Das Denkmal: Ein Dragoner. Also eine Reitergarnison von früher her. Und auch heute tragen die zahlreichen Soldaten hier die gelbe Waffenfarbe— Kavallerie. Hinter der breiten Toreinfahrt liegen die weiten Vierecke der Reitbahnen, eingerahmt von den Stallungen und Reithallen. Pferdegewieher und der Laut von Tieren, die an der Krippe stehen, wenn einmal einen Augenblick völlige Ruhe herrscht— ein leises Kettenklirren, ein Schnauben gelegentlich. Das ist ein Heimatpferdelazarett. Sie jagen mit verhänglen Zügeln umher Plötzlich galoppieren braunhäutige Gesellen auf flinken kleinen Pferden über die Reitbahn, daß der Sand nur so stiebt. Brandrote Burnusse umflattern olivgrüne Uniformen, weiße und gelbe Turbane schlingen sich um die Köpfe der Männer, und seltsam fremde Laute gellen durch die Bahn.„Eigenartige Maskerade" denken wir— da segen sie schon wieder vorüber. Wir sehen sie in den Steigbügeln stehen, hoch sind ihre sonderbar geformten Sättel aus rotem Leder. Mit verhängten Zügeln, die in einen Peitschenriemen auslaufen, jagen sie umher, daß der weiße Schaum aus den Mäulern der Tiere flockt. Eine Frage bringt uns die Erklärung.„Das sind unsere Wüstensöhne", sagt unser Begleiter trocken,„20 gefangene Araber, die aus dem Westen hierher gebracht wurden und 400 Araberhengste bewegen müssen. Ganze Regimenter solcher Araberreiter haben unsere Truppen in Frankreich gefangen genommen. Als Spahis wurden sie in den französischen Heeresdienst gepreßt. Mit ihrer gesamten Ausrüstung, mit Waffen und Pferden fielen sie in unsere Hände. Sie sind glänzend beritten, und ihre vielen dunkelbraunen, kohlrabenschwarzen oder silbrigweißen Araberhengste waren eine willkommene Beute. Verbrecherischer Pele merkwürdige Beobachtung wangf7. De„Frepenn, De Aus den Pferdesammellagern kamen sie in die Heimatlazarette. 400 sind in diesem einen Lazarett untergebracht, weitere 200 Tiere werden erwartet.“ Große Reitbahnen sind zu Stallungen umgebaut worden. Deutsche Soldaten übernahmen die Pflege und Wartung, und die 20 Araber wurden dorthin kommondiert, um die Pferde sachgemäß zu reiten und mit der täglichen Bewegung dem Entstehen von Hufschäden, Beinschäden und anderen Stallkrankheiten vorzubeugen. Es scheint uns keine Kleinigkeit, Tag für Tag im Sattel zu sitzen und zu reiten, aber die Araber haben ihre Freude daran. Sie sind ja auch die geborenen Reiter, sind von Jugend auf an den Umgang mit Pferden gewöhnt. Arbeitstempo, Schritt, Trab, Galopp. Immer wieder umkreisen die Reiter mit ihren Tieren die Bahn, und als sie endlich absitzen, und wir näher an die Tiere herantreten; wundern wir uns wieder. Klein sind sie, und von dem sprichwörtlichen Feuer der vielgerühmten Araberhengste scheinen sie nichts zu haben. Lammfromm stehen sie da. Aber zäh und ausdauernd sind sie, und sie haben es in sich, wie uns erklärt wurde. Wehe, wenn sich im Stall einer der Hengste losreißt, dann geht das heiße Blut ihrer Heimat mit ihnen durch: ein Höllenspektakel hebt an: Wiehern, Bocken, Schlagen. Dann zeigt es sich, daß sie nicht guterzogene Soldatenpferde, sondern wilde Berberhengste sind. merkwürdige Beobachtung machen, die Kinder in Schrecken versetzt, zumal im Herdst, Nebel kommen. Wenn dort eine menschliche Gestalt gerade zufällig zwischen der Sonne und einer Nebelwand steht, erscheint auf dieser ein ins Rieseshafte vergrößertes Schattenbild des Betreffenden, das mitunter von einem siebenfarbigen kreisrunden Regenbogen wie von einem Glorienschein umgeben ist. Die Wissenschaft hat festgestellt, daß es sich hier um eine Naturerscheinung handelt, die auf denselben optischen und Voraussetzungen beruht wie das sogenannte Brockengespenst im Harz. Selbstmörder, der sicher gehen wollte Prag, im September. Ein Selbstmörder, der absolut sicher gehen wollte, sprang in Prag in die Moldau. Er hatte sich einen großen Stein um den Hals gebunden, der ihm schneller zum Tode verhelfen sollte. Der Selbstmordversuch konnte jedoch rechtzeitig verhindert und sofort Hilse geleistet werden. Während der Ueberführung in das Krankenhaus verschied der Mann jedoch. Junge Mädchen beim Paddeln ertrunken Katlowitz, im September Ein entsetzliches Bootsunglück, das zwei blühende Menschenleben forderte, wird aus der ostoberschlelsischen Ortschaft Klimontow gemeldet. Zwei junge Madchen, die 13jährige Emiilie Lakasiewicz und die 14jährige Leokadia Pluczinska, waren mit einem befreundeten 17jährigen Lehrling beim Paddeln auf dem Grubenteich, als das Boot plößzisch kenterte. Die beider, per ,Scp ig. mens unkundigen Mädchen ertranken, wahreno sich ihr Begleiter ans Ufer retten konnte. Emden, im September In dem kleinen ostfriesischen Ort Upgant=Schott versuchte ein bei einem Bauern als Erntehilfe eingesetzter polnischer Kriegsgefangener einen ganz gemeinen Mord. Der verschlagene Bursche überfiel eines Morgens einen mit Melken beschäftigten landwirtschaftlichen Gehilfen, um ihn mit dem Beil hinterrücks anzufallen und niederzuschlagen. Auch die übrigen auf dem Hof beschäftigten Gehilfen versuchte die Bestie auf diese Weise zu erschlagen. Der glücklicherweise rechtzeitig herbeigeeilte Bauer konnte den Gefangenen an seinem scheußlichen Vorhaben hindern. Der Pole, der wieder einmal die „Harmlosigkeit" der polnischen Gefangenen unter Beweis stellte, wurde von der sofort verständigten Polizei festgenommen Tedesstrafe für aufsässigen Zuchlhäusler Halle, im Sept. Das hallische Sondergericht verurteilte den 37jährigen Wilhelm Großeck aus Leipzig, einen mehrfach vorbestraften Schwerverbrecher, der zur Zeit wegen eines zweiten Raubüberfalles eine zehnjährige Zuchthausstrafe verbüßt, zum Tode. Großeck hatte am 29. April 1940 einen Beamten der Strafanstalt Halle in der Zelle einen neunpfündigen Kübel gegen den Kopf geschleudert. Nur durch sofortiges Bücken entging der Beamte einer lebensgefährlichen Verletzung, und erst mit Hilfe eines zweiten Beamten gelang es, den Verbrecher zu überwältigen. Tod in der Kaolinschlämme Karlsbad, im September Einen schrecklichen Tod fand ein Arbeiter in einer Kaolinschlämme bei Karlsbad. Während der Nachtschicht wurde er plötzlich von Unwohlsein befallen und stürzte kopfüber in einen Bottich voll Schlickerbrei. Trotz sofort eingeleiteter Bergungsversuche konnte der Verunglückte erst am nächsten Tage als Leiche aus dem Kaolinschlamm geborgen werden. Im Streit Auseinandersetzungen wegen einer Kiesgrube Jieberlabelle an der Krippe Ein Rundgang durch das Lazarett, durch die Zelte und die Ställe zeigt uns, daß zur Pflege des kriegsvichtigen Pferdebestandes jede nötige Vorsorge getroffen wichggen Pervevestgelber jevr notige Hotfbage getroffe ist. Alles ist vorhanden, von der elektrischen Operationslampe bis zum Röntgenapparat und zur Krankentafel mit Fiebertabelle an der Krippe des„Patienten“. Stolz berichten die Verekinäre von ihren Heilerfolgen und zeigen uns Pferde, die tiefe Narben tragen von den grausamen Verwundungen, die sie erlitten haben. Jetzt stehen sie wieder an der Krippe, mahlen mit starken Zähnen ihren Hafer und zupfen am duftenden Heu. Unendlich Steitin, im Sept. Wegen Totschlags und unbefugten Waffenbesitzes verurteilte das Stettiner Sondergericht einen Fuhrunternehmer zu sieben Jahren und zwei Wochen Gefängnis und fünf Jahren Ehrverlust. Der Angeklagte hatte im Juli d. Is. einen 50jährigen Mann, der ebenfalls ein Fuhrunternehmen besaß, erschossen. Beide sitzer einer Kiesgrube und schon verschiedentlich in Grenzstreitigkeiten geraten. Im Verlaufe einer neuerlichen Auseinandersetzung schoß der Angeklagte den Mitbesitzer der Kiesgrube nieder. Vor Gericht behauptete er, in Notwehr gehandelt zu haben, doch ergab die Beweisaufnahme, daß ein Angriff auf den Angeklagten nicht stattgefunden hatte. Bei der 12. Hochkalter-Besteigung erfroren München, im September. Bei der zwölften Besteigung seines Lieblingsberges, des 2607 Meter hohen Hochkalters in den„Berchtes: gadener Alpen, fand ein 41 Jahre alter Zoumspektor aus Altenmarkt bei Trostberg am Inn durch Erfrieren den Tod. Gemeinsam mit einer Verwandten war er zum Gipfel emporgestiegen und hatte über den Kleinen Kalterer den Abstieg angetreten. Als das Paar am Abend nicht zur Hütte zurückkam, machte F/6g. der, Hüten, wart mit zwei Begleitern auf die Suche, fand, uver den Inspektor und seine Gefahrtin erst am Nachmittag unterhalb des Kleinen Kalterers vollkommen erschöpft auf. Obwohl die Frau ihren Begleiter die ganze Nacht hindurch wachgehalten hatte, um ihn vor dem Erfrieren zu retten, verschied der Inspektor am Spätnachmittag, Holzsteg als Schaukel benutzt München, im September. In dem unweit Oberaudorf(Tirol) gelegenen Trockenbachtal schaukelten neun Ausflügler solange auf einem an Drahtseilen hängenden Holzsteg, der über einen Wasserfall führte, bis die Seile rissen und die Leichtsinnigen ins Wasser stürzten. Passanten verständigten einen Arzt und die Bereitschaft des Deutschen Roten Kreuzes in Kufstein, die in Kürze auf der Unfallstelle eintrafen. Die im Wassergraben Liegenden wurden teils mit schweren, teils mit leichteren Verletzungen geborgen. RSLAND Das Theater der guten Flime Nurnoch bis Montag: Unser Saison-Eröffnungs-Spielpian! Der von allen Münsteranern mit Freuden begrüßte Wiener Großfilm Wiener Geschichten Regle: Gesa v. Bolvary Musik: Druno Uher In den Hauptrollen: Marte Harell Paul Hörbiger Hans Meser Slegiried Breuer Oeher Sima Olly Helzmann Wer erinnert sich nicht noch des herrlichen Films„Opernball“, den wir im März zeigten, und der über 35000 Münsteraner erfreute? Der neue Film ist von dem gleichen Regisseur mit den gleichen Hauptdarstellern gedreht worden. SchauPlst; des Flime Ist des Wien von 1905,— Wien, wie es weint und lacht. Habe meine Praxis der aufgenommen wieDentist Heribert Hartmann Prinzipalmarkt 4 1 Stadthotel Freudiger Nadel einlädeln ist Glücksache wenn man über 40 ist. Dann soll man sich nicht lange ärgern und quälen, sondern sofort die OverhageBrille tragen. Ich führe passende Augengläser für jeden Geschmack und für jeden Geldbeutel Ein Sonderfilm mit viel Herz e ese hanen Wir empfehlen den Besuch der NachPilanr-Tarislungen und des Min. Seiten der Aslesgasslies. Inlunge- wochentagr, 150h zlch 1. seiten; sonntags: 1, Stunde froher Augenoptiker Overhage Münster i. W. Prinzipalmarkt 31 Krankenkassen-Lieferant Die gute Kleinkunstbühne Montag Programmwechsel Wir machen unsere Gäste darauf aufmerksam, daß ab Montag wieder täglich von 16—18 Uhr Nachmittagsvorstellungen mit vollem Programm stattfinden. Abendvorstellung: Anf. 20 Uhr, Ende 22 Uhr Voranzelge: Montag, den 23., und Dienstag, den 24. September 1940 Große Herbstmodenschau Eintragung in die Kundenliste bei den Schuhmachern Die Frist zur Eintragung in die Kundenliste bei den Schuhmachern und den Schuhausbesserungswerkstätten wird bis zum 30. September 1940 verlängert. Personen, die in eine Kundenliste nicht aufgenommen werden konnten, werden durch das Wirtschaftsamt in Verbindung mit der Kreishandwerkerschaft einem Schuhmacher zugeteilt werden. Zu diesem Zweck haben sich die Betreffenden in eine Nachweisung eintragen zu lassen, die in der Zeit vom 25.—28. September, vormittags von 8,30 Uhr bis 12 Uhr, in den für die Wohnung zuständigen Bezirksstellen aufliegt. Die Vorlage der alten Reichskleiderkarte für jedes über 3 Jahre alte Familienmitglied ist notwendig. Münster, den 13. September 1940. Der Oberbürgermeister Ernährungsamt, Abt. B und wler Veranntmachung Birtschaftsamt In allen Gaststätten und Hotels gerlangen in allen Gaststussen-,„„„ Sie die„Westfalische gas...# RSLAND Bas Theater der gaten Flime Sottchateln ab Dienstag: Der große Spionage-Film der Terra, der mit dem Prädikat„staatspolltisch wertvoll“ ausgezeichnet wurde: In den Hauptrollen: René Deltgen— Kirsten Helberg Michael Bohnen— Lotte Koch Diesem Film liegt ein Tatsachenbericht zugrunde. Er zeigt uns die raffinierten Methoden der ausländischen Agenten und die furchtbaren Folgen ihrer Menschenfängerei. Unerbittlich erfüllt sich das Schieksal der Verräter.— Der Film will Warner und Mahner sein.— Er ist eon autzütelndertbucht wieder vorrätig Drog. Kösters gegenüber d. Hauptbahnhof Münster.W. Vorkeikurkt Dienstag, den 17. September 1940 Westf. Zuchtviehmarkt Zahlungspflichtige, welche mit den nachstehend aufgeführten Schulgeldern, Gebühren oder Beiträgen im Rückstande sind, werden hierdurch aufgefordert, die Rückstände innerhalb dreier Tage zu zahlen, andernfalls diese im Wege des Verwaltungszwangsverfahrens, eingezogen werden. Diese öffentliche Mahnung tritt an Stelle der Einzelmahnung. Es wird noch darauf hingewiesen, daß nach dem Gesetze vom 24 12. 34 ein einmaliger Säumniszuschlag von 2 Prozent verwirkt ist, wenn Steuern nicht zum Fälligkeitstermin entrichtet worden sind. Es sind fällig gewesen; für den Monat September 1940: Grundsteuer; Hauszinssteuer; Müllabfuhrgebühren: Entwässerungsgebühren; Straßenreinigungsgebühren: Mülltonnennutzungsgebühren; Schulgelder für die höheren und mittleren Schulen, Fachschulen und Westf. Schule für Musik; Bürgersteuer auf Grund der Steuerkarten(Arbeitnehmer). Münster(Wests.), den 16. Sept. 40. Stadthauptkasse ale Vollstrechungsbehöede trockene Lagerräume, im Erdgeschoß, auch für Bürozwecke geeignet, davon 180 Quadratm für einen auch ca, 180 Quaorarm. fur einen oder mehrere Läden geeignet, an d. Hammer Straße, nahe Ludgeriplatz, zu vermieten. Heizung vorhanden. Im trockene Lagerräume, im 1. Stock, auch für saubere Fabrikationszwecke geeignet, 3 Minuten vom Hauptbahnhof gelegen, zu vermieten. Heizung vorhanden. Plettendorf& Co. Münster(Wests.), Wolbecker Str. Immobilien, Hypotheken, Verwaltungen seit 1912. 45. Zuruck Verreist Dr. Clara Ruin Zahnärztin Michaelisplatz 1/2 bie d. Ckiober 10 Dr. Karl Ruin, Zahnarzt Dr. Ruin-Wächter, Zahnärztin Winkelstraße 15 Habe meine Praxis wieder aufgenommen Dr. Schilgen Frauenarzt Ers. Philologe ert. Engl., Latein, Franz.(Mathem.) für alle Klassen. Ang. u. 840 an d. .=Gesch. Münster ssrch Wiener Geichlichten! Auf d. Wege von der Musikschule z. Sternstr. silbernes Rettenarmband verleren. Gegen Belohnung abzugeben bei Nafroth, Münster, Sternstr. 32. Apetsofr aus Ihrem Obst, auch aus Falläpfeln, bereitet Ihnen Früchteverwertung E. Heissenberg Münster in Westt. Aller Steinwen 34 Ruf 231 35 Rufen Sie uns an oder kommen: Sie vorbei, wir geben Ihnen gern Auskunft. die können auch alle übrigen Süßmoste bei uns beriehen. Wachstuch-zrsatz Salzstraße 49 b Rümpler. Zurück Fr. Hölling Dentist Zumsandeplate 11 Nartenfreie Waschkund Reinigungsmittel: Die Ausgabe der zweiten Reichskleiderkarte erfolgt in den bekannten Ausgabestellen. Für Bösensell am Dienstag, dem 17. 9. 1940 von—12 Uhr für Dorf und Bauerschaft, von 14 bis 17 Uhr für Brock und Kley. Für Albachten am Mittwoch, d. 18. 9. 40 von—13 Uhr, Für Havixbeck am Donnerstag, dem 19. 9. 1940 von 8— 12 Uhr für Dorf und Gennerich, von 14—19 Uhr für die anderen Bauerschaften. Für Hohenholte am Freitag, d. 20. 9. 40 v.—12 Uhr, Für Nienberge am Montag, dem 23. 9. 1940 von—12 Uhr für Dorf und Dorfbauerschaft. von 14—18 Uhr für die anderen Bauerschaften. Für Roxel am Dienstag, dem 24. 9. 40 von—12 Uhr für Dorf und Dorfbauerschaft, von 14—18 Uhr für die anderen Bauerschaften. An Jugendliche unter 16 Jahren werden keine Kleiderharten abgegeben. Anträge auf Spinnstoff= und Schuhwaren werden bis zum 29. September 1940 nicht entgegengenommen. Roxel, den 14. September 1940. Der Amtsbürgermeister: Cramer. Tanzschule W. Thomas nimmt Anmeldg. für beginn. Tanz-Kursus Re. Horst- Wessel- Str. 2 51 29) entgegen. 45 E O Tanzschule Dr. Oberbach Neuer Abendkursus Dienstag, 17. Sept., 20 Uhr Schüller- u. Studenten-Zirkel beg. in Kürze. Auskunft u. Anmeldung im Privat-Institut, Münster, Alter Steinweg 33— Ruf 26173. Zued Aractilung Rpollo-Theater Schauburg Karennatr 8 Eine Film-Komödie der Servatliplatz Tobis Ein großer histerischer Abenteurertilm Straße auf und Straße ab, Hühneraugen gibt’s beim Trabl Präulein Post macht das nichts aus, Sie hat„Lebewohl““ zu Haus! *) Gemeint ist natürlich das berühmte, von sielen Arsten empfohlene Hühneraugen-Lebewehl und Lebrwehl Ballen scheiben. Blechdose(8 Pflaster) 65 Pig., Lebewehl-Fußbnd gegen empfindliche Füße u. Fußschweiß. Schachtel(2 Häder! 42 Pig., erhältl. in Apotheken u Droserien. Sicher zu haben: Dreg. N. Elverich, Horst-Wessel-Str. 27; Dros. C. Franche, Preuenstr. 9 u. Jüdefelderstr. 41: Drog. P. Hülemana, Wolbecher Der. 18. Dreg. O. Krambein, A4.-Aitler-Str. 4. Zeche!— Joaili“—„andart“— Bleichsoda „imni“.—.81“ Dalilix— Dallia Standard„Tiell“ Scheuerpulver.. 17 Pig. „Ala“..... Streudese 30, 17 Plg. „Pin-Fix“ Messerputr.... Bll. 28 Pig. Was wird hier gespielt Trenck der Pandur Bohnermasse.. 1/-hr-Dose 110 Pig. 3% Kapalt A DLEE mit Theo Lingen Fita Benkhoft Paul Komp Paul Henkels Ein heiteres Spiel vom Theater im Theater auf der Leinwand, eine amdsante Kriminalkomödie voller witziger Einfälle komischer Situstionen, seistreicher Uberraschungen und hintergründigem Humor. Hlerzu: Die Deutsche Wochenschau Kdssenöfinung: Täglich...... 143 Beginn.......82. Ur Abendverstellung... 10.55 Uhr Wochenschau.. 19.55 Uhr Hauptfllm 20.23 Uhr Jugendliche haben keinen Zutritt! Das packende Lebens- und Charakterbild des verwegenen Reiterführers Maria Theresias mit Hans Albers Käthe Dorsch Sybille Schmitz Rilde Weißner Pröschet: Teihstämtich wertrait Hierzu: Die Deutsche Wochenschau Bühnen-Einlegen und des Scheuburgörchester Kassenölfnung: Täglich. 14.90 Uhr Beginn...... 14.15 Uhr Abendverstelluns.. 10.10 Uhr Hauptfllm 18.50 Uhr Wochenschau.. 21.30 Uhr Jusendliche haben Zutritt! Der erste Der erste Tag Deutschland— Ialien stadion brachte den deut bewerben eine klare 3 Sieben deutschen Sieg Siege gegenüber, darun Doppelerfolge. Aus den Ergebnisse stung des Berliners H gehoben werden, der I auf 16.60 Meler kam Deutschen Haus Wölke kamen die Italiener in einem neuen Landesre Jeierlicher Empfangd Die deutsche Mam kunft in Turin einen und jede Gelegenheit u kameraden wahrgenom Sportkameradschaft zu abend des Treffens 1 Ritter von Halt an de Partei einen Kranz folgte ein Empfang in bürgermeister der Ste willkommen hieß. Di mer und Osten dankte betonte, daß die deu Wettkämpfen nach It Freunden sind. Pünktlich zur fest im mustergültig her Wettkämpfe des erst Wettkämpfe des Mannschaft bei weit Helsinki zur Entfaltur Mellerowicz in Jahre Nach einem Fehlst 200= Meter=Lau auf der zweiten Bah einen harten Kamp konnte Mellerowicz Mariani und Gonne Die Zeit des Berli deutsche Jahresbestle auf 21,7 Sekunden. Drei Mann in gleiDie deutsche Erft Hürdenlauf fort der Strecke war zw Außenbahn der Schn und Brand zusam lagen bis ins Ziel gleichen Zeit von 54 zurückgefallen war. vor Fantone und B Lanzi ohne Gegner Ohne unseren 800=Meter=Lauf et Lanzi zeigte sich kle vor dem Berliner Donnini überrasche lag sofort in schon seinen Gegne Storch sehr beständ Ein erfreuliches Hammerwurf wied ersten Wurf 57,71 bestleistung der M Italiener(53,75 n Glötzner und Haun Zu einem Do Stabhochsprung di beide über 4 MetUm Westfalen— Eines der vier preis des Reichs Handballmeistersche in Recklinghausen unter sich, und ni runde qualifiziere: In der Vorri Minden Hessen mi zeichnete sich der über Mittelrhein gen, und es ist daß die Rheinlän abschießen werder genüber der von worden, so steller Minden das Schl mit Bannert, durchzusetzen, wir zeigen müssen. A die Umstellung g Westfalen gar nie Westfalen spi Bannert; Par burg Minden); mund), Motsche (MSV Hindenb linghausen), Rött mann(Eintracht Witten). für 6 h Berir! 15. September 1940 Westfältsche Tageozeitung Nummer 253 NrtP.93 Funlkteni Stonl Der erste Tag des Leichtathletik-Länderkampfes Deutschland—Italien in Turin— Heins Trippe stellt Europarekord auf— Klare deutsche Führung Deutschland— Ialien in Turin im herrlichen MussoliniSiege gegenüber, darunter befinden sich gar drei deutsche Aus den Ergebalsen des ersten Tages muß die Ceistung des Berliners Heinz Trippe besonders hervorgehoben werden, der im Kugelsloßen beim ersten Wurf auf 16,60 Meler kam und damit den Europarekord des Deutschen Haus Wölke brach. Zum Abschluß des kamen die Italiener in der Amal 100-Meier-Staffel zu einem neuen Landesrekord. Jeierlicher Empfang der Deutschen such über.10 Meter scheiterten sie. Der beste Italiener Romeo kam nur auf 3,90 Meter. Bewunderung für heinz Trippe Mit einer bewundernswerten Leistung wartete im Kugelstoßen der Berliner Heinz Trippe auf. Mit 16,60 m hatte er nicht nur den Sieg an sich gerissen, sondern zugleich auch den deutschen und Europarekord von Hans Wölke gebrochen. Mit nur 15 Meter kam Pongen=Deutschland auf den zweiten Platz, während die beiden Italiener unter dieser Grenze blieben. Eilel schlug Beviacqua Ein mitreißendes und schönes Rennen gab es über 5000 Meter. Die beiden Deutschen Eitel und Eberlein liefen sich Runde um Runde in der Führung ab. Nur Beviacqua konnte folgen, während Maitrgienn kumst in Turim einen degesterten Erplang oesonden bereits nach oier Runden zurüichtel. Veim enopat. und jede Gelegenheit wurde von den italienischen Sport= sicherte sich Eitel mit 14,51 den Sieg vor dem italienikameraden wahrgenommen, die innige deutsch=italienische schen Meister Beviacqua und vor Eberlein. Sportkameradschaft Jum A,ie Hezische, Abordnung mit Schwache Dreispringer wilkommen Hieß. Der Reichesporführer von Tschom Jtalener kamen ebensals über 14 Meier, während mer und Osten dankte für die herzliche Aufnahme und Mähnert mit 13,79 Meter den vierten Platz belegte. betonte, daß die deutschen Sportler mit Vorliebe zu Stasselrekord zum Abschluß Peitäinpten nuch Valen ketzren, ve ke best wohen)“ Eine guoharige Stasel schiscken die Jaleuez Udger Pintich dur betoesepen SPasahnisSladion de Morianl und Gonnell segten die Jalenet im mustergültig hergerichte Wettkämpfe des ersten Tages, zu denen die deutsche Helsnt zur Entsaltung kommen Kommie. Neckermann und Kersch) die Ueberegenheil geber anerkennen. Melerowiez in Jahreabestet. 200 Meier: 1. Mellerowiez=Deutschland 215, 2. MoNach einem Fehlstart von Gonellt kam das Feld zum riani=Italien 21,6, 3. Gonnelli=Italien 21,6, 4. Bönecke200- Reter=Hauf dam geschlosen ab. Melerowisz Deuischland 211..— auf der zweiten Bahn hatte mit den beiden Italienern Ziabhachsprung: 1. Glößner=Deurschlano 4 Meier, harten Kampf. Erst auf der letzten Geraden 2. Haunzwicker Deutschland 2 Meter, 3. Romeo=Italien Meter. Mariani und Gonnell den Kampf für sich entscheiden.“ og zeier Hürden: 1. Mayer=Deutschland 543, Die Zeit des Berliners mit 21.5 Sekunden bedeutet 2. Fantone=Italien 54.3, 3. Brand=Deutschland 54.3, deutsche Jahrebesleistung, Bönete ale Bierter kam 4. Colauti=Jtalien 562., 1461.8 8. au 21.7 Setunden. 5000 Meier: 1. Eitel=Deutschlano 14312, 2. BeDrei Mann in gleicher Zeit viacqua=Italien 14:52,2, 3. Eberlein=Deutschland 14:52,4 basche esene besce äece dle eischhse ecee. und Brand zusammen mit dem Italiener Fantone Bsgsgegmnitz„z. Storch=Deutschland, lagen bis ins Ziel auf gleicher Höhe und kamen in der#,#t#######n 53.75, 3. Taddi=3 gleichen Zeit von 54,3 Setunden ein, während Colautti Angelstoßen: 1. Tripp=Deutschland 16.60 Meter. 2. Bongen=Deutschland 15,31 Meter, 3. Proseti=Itallen 14,95 Meter, 4. Vertocchi=Italien 14,59 Meter. 4X100 Meier: 1. Italien 40,6, 2. Deutschland 40.8. Neuer Sporiverkehr Deutschland— Schreeden In Schweden erwartet man jetzt, nachdem in Helsinki der Leichtathletikkampf Deutschland— Schweden offiziell als Länderkampf ausgetragen wurde, einen weiteren Ausbau des deutsch=schwedischen Sportverkehrs auf den chiedenen Gebieten. Die ersten Wettkämpfe dürften in Anbetracht der vorgeschrittenen Jahreszeit auf Hallenveranstaltungen in der Schwerathletik entfallen. So werden Kämpfe gegen deutsche Amateurboxer für Schweden eine wertvolle Bereicherung des internationalen Sportverkehrs bedeuten. Ein Fußball=Länderspiel, in dem man die deutsche Nationalmannschaft in Stockhölm erwartet, wird wohl erst, wenn die weiteren 57,71 Mt. =Italien 48,19, 4. Cantacalli=Italien 47,54. 800 Meter: 1. Lanzi=Italien:50,0, 2. BrandscheitDeutschland:52,5, 3. Grau=Deutschland:54,4, 4. Donnini=Italien:57, 9. Vereinbarungen abgeschlossen sind, im nüchsten Jahre zur Austragung gelangen. Däuemark hofft auf ein Jußbal=Länderspiel Dänemarks Fußballverband führt gegenwärtig einen Trainingskurs in Verbindung mit Auswahlspielen durch, um die Grundlage für eine Neuaufstellung der Nationalmannschaft zu schaffen. Man hofft, daß es außer der Wiederaufnahme des Länderspielverkehrs mit Schweden auch zum Abschluß eines Länderspiels gegen Deutschland kommen wird. Als Termin für dieses Spiel ist vorerst der 17. November in Aussicht genommen. Ulta Rosenon im Endspiel Bei dem Lido=Tennisturnier in Mailand traf die deutsche Meisterin Ulla Rosenow gleich in drei Spielen an und war zweimal siegreich. Im Einzel schlug sie die ungarische Jugendmeisterin Jusest:1, 10:8 und gelangte dann mit:3,:4 über die italienische Spitzenspielerin Manfredi in die Schlußrunde, wo sie auf Frl. Gaviraghi trifft, die Frau Quintavalle:4,:3 ausschaltete. Im Doppel dagegen wurde das deutsche Paar RoseyowBuchholz von Szilvassy=del Bello:0,:2 glatt geschlagen. Schumann=Rado kamen über Sassi=Franco mit:2, 10:8 eine Runde weiter. Im Männereinzel stehen die beiden Ungarn Asboth und Gabory und die Italiener Vido und del Bello in der Vorschlußrunde. gebnisse: Asboth— Rado:6,:4,:4, del Bello Scotti:6,:4,:4, Gabory— Bossi:1,:8, Vido — Soda:3,:4. Zum deitten(iale gegen die Stouakei Wieder mit„gemischter“ Mannschaft— Unser 175. Länderspiel zurückgefallen war. Das Kampfgericht verkündete Meyer vor Fantone und Brand als Sieger. Lanzi ohne Gegner Ohne unseren Weltrekordmann Harbig hatte der 800=Meter=Lauf etwas von seinem Wert verloren. Lanzi zeigte sich klar überlegen und gewann in:50,0 vor dem Berliner Brandscheit und Grau, während Donnini überraschend früh abgeschlagen war. Lanzi lag sofort in Front und zog in der ersten Geraden schon seinen Gegnern auf und davon. Storch sehr beständig 4644##. Wenn wir heute einmal rückblickend auf die gewalige Ein erfreuliches gleichbleivendes Konnen zeigre im Leistungsschau der deutschen Jugend in Breslau, die die Hammerwurf wieder der Fuldaer Storch, der beim Sommerkampfspiele der HJ. 1940 darstellten, die Erersten Wurf 57,71 m warf und damit eine neue Jahres=(folge der westfälischen Jungen und Mädel betrachten, so bestleistung der Welt aufstellte. Er ließ die beiden soll damit nicht der einzelne Junge oder das Mädel herItaliener(53,75 m) klar hinter sich.... ausgestellt werden. Es soll vielmehr dem Leser an Hand Bich.rt der erzielten Ergebnisse gezeigt werden, wie das Gesicht Cröhner und Hannzwickel sehr noger:. der deutschen Jugend im Krieg aussieht. Es soll ihm Zu einem Doppelerfolg kamen die Deutschen im gesagt werden, daß die deutsche Jugend trotz Krieg und Stabhochsprung durch Glötzner und Haunzwickel, die unter den schwierigsten Voraussetzungen zu Höchstleistunbeide über 4 Meter kamen. Bei einem weiteren Ver= gen befähigt ist und ihre Aufgabe auch auf sportlichem Gebiet restlos erfüllt. Die Jungen und Mädel haben in unermüdlicher Arbeit an sich selbst und in selbstverständlichem Einsatz ihr Bestes gegeben, das soll anerkannt und als Beispiel und zur Nacheiferung für alle anderen herausgestellt werden. Auf Grund ihrer guten Leistungen konnten aus dem Gebiet und Obergau Westfalen insgesamt 158 Jungen Seit Wochen rüstet Preßburg zum dritten FußballLänderspiel der Slowakei mit Deutschland. Diese Begegnung, mit der das neue Preßburger Großstadion eingeweiht wird, soll zu einer machtvollen Kundgebung der deutsch=slowakischen Freundschaft gestaltet werden und aus diesem Grunde hat man auch den Reichssportführer in die slowakische Hauptstadt eingeladen, um dort dem Länderkampf beizuwohnen. Es ist das 175. Länderspiel des deutschen Fußballsports. Wir wollen hoffen, daß es uns den 85. Sieg bringt, nachdem es seit 1908 58 Niederlagen gab und 32 Begegnungen unentschieden endeten. Mit der Slowakei treffen wir zum dritten Mal zusammen. Als im August 1939 eine rein Wiener Mannschaft in Preßburg die deutschen Farben vertrat, gab es zur Ueberraschung eine:=Niederlage, die aber noch im Dezember des gleichen Jahres in Chemnitz mit einem:=Sieg wettgemacht werden konnte. Die deutsche Mannschaft setzt sich aus 14 Spielern zusammen. Wer nun eingesetzt wird, ist noch nicht bekannt und das letzte Wort hierüber wird kurz vor dem Spiel gesprochen. Im Tor dürfte der Berliner Jahn stehen, der schon in Chemnitz gegen die Slowakei dabei war. Vielleicht läßt Herberger auch den Wiener Zöhrer debutieren. Janes(Fortuna Düsseldorf) und Moog (VfL 99 Köln) werden wie gegen Rumänien die Verteidigung bilden, womit die Abwehr stark genug sein dürfte. Außerdem steht Schneider(Waldhof) bereit, der gegen Finnland gut einschlug. Die Besetzung der Läuferreihe ist„amtlich“, denn es sind nur Zwolanowski (Fortuna Düsseldorf), Dzur(Dresdener SC) und Männer(Hannover 96) eingeladen worden. Damit gibt ein weiterer Fortuna=Spieler sein Debut in der Nationalelf und es wird— davon sind wir überzeugt— ebenso gut ausfallen wie bei seinen„Vorgängern“. Zwolanowski hat gerade am Vorsonntag gegen den BfR Mannheim wieder seine große Klasse als Zerstörungsund Aufbauspieler unter Beweis gestellt. Dzur war gegen Finnland sehr gut und über Männer erübrigt sich jedes Wort. Im Sturm sind Hahnemann(Admira Wien) und Conen(Stuttgarter Kickers), die zusammen mit Walter die Finnen in Grund und Boden spielten, wieder dabei. Hahnemann hat als rechten Nebenmann erstmalig den Schalker Eppenhoff, dessen Debut in der Länderelf schon seit langem erwartet wurde. Conen stürmt in der Mitte und den linken Flügel bilden mit Riegler und Jelinek(beide Wiener SC) zwei Neulinge, die Herberger schon seit einiger Zeit vorgemerkt hatte und die auch sehr viel können. Um die Stadtmeisterschaft Tus Wests.=Jahn Münster— SC Münster 08 ausgefallen Das für Sonnabend vorgesehene Spiel um die Fußball=Stadtmeisterschaft zwischen Tus Westf.=Jahn Münster und SC Münster 08 mußte ausfallen und wird demnächst nachgeholt werden. Schaltee 0t muß nach Fürth 3. Schlußrunde um den Das Reichsfachamt Fußball hat bereits jetzt die Spiele der 3. Schlußrunde um den Tschammerpokal am 29. September festgesetzt. Nur für zwei Treffen sehlen noch die Gegner, da BfL Stettin und BuEks Danziz, die sich in der 2. Schlußrunde unentschieden trennten, und Rapid Wien gegen BiR Schweinfurt am 15. September die Partner für BfB Königsberg und Eintracht Frankfurt ermitteln. Westfalens einziger Vertreter, der FC Schalke 04, ist nach Fürth zu der Spielvereinigung beordert worden, Fortuna Düsseldorf spielt in Stungart gegen die Kickers, Schwarz=Weiß Essen kreuzt mit SG Eschweiler die Klingen.. 441.=3 Der Spielplau lautei wie solgr: Spog Fürth— FC Schalte 04; Schwarz=Weiß ler: Stuligarter Kickers— Jortuna Düsseldorf: Wacker Wien— Wiener Sportklub; Union Oberschöneweide— 1. JC Nürnberg: Dresden SC— Rot-Weiß Frankfurt(Main): BfB Königsberg— BfL Steitin oder BuE B Danzig: Eintracht Frankfurt— Rapid Wien oder UfR Schweinfurt. Vogt brauchte nur 70 Sekunden Hamburger Berufsboxkämpfe Die Hamburger Berufsboxkämpfe am Freitagabend im Zirkus Busch brachten wiederum ausgezeichnete Besuch. 2500 Zuschauer. Von den vier Kämpfen befriedigte nur die Einleitung zwischen Bernhardt und Stegemann restlos. Stegemann gewann verdient. Beide zeigten eine ausgezeichnete Linksarbeit, von der vierten Runde ab hatte der Berliner klar Vorteile, in der letzten (achten) Runde erhielt Bernhardt einen Riß über dem Auge, war auch fast fertig und groggy. Suvio—Müller (acht Runden), Müller, 1,5 Kilogramm schwerer, bestimmte zuerst den Kampf dank größerer Schnelligkeit. Der Finne kam schwer ins Gefecht und zeigte anfangs nur einen Abglanz seines früheren Könnens, die gute Technik des Finnen sicherte ihm einen ausgeglichenen Kampfverlauf. Er wurde von der 5. Runde ab etwas wärmer, auch Müller entfachte mehr Frische. Suvio kam verschiedentlich gut durch. Der Punktsieg für Suvio war sehr schmeichelhaft und benachteiligte Müller.— Vogt brachte gegen Menabeni=Italien 4 Kilogramm mehr in den Ring und bekam gleich eine Kostprobe des Gastes zu spüren. Als aber der Hamburger dann eine furchtbare Rechte gegen die Schläfe des Italieners landete, war der Kampf nach 70 Sekunden aus. Der Italiener war noch minutenlang nicht„da“:„Der Schlußkampf zwischen Saari=Finnland und Sporer=Hamburg endete unentschieden. Sporer hatte mit dem schlagstarken und beherzt kämpfenden Finnen seine Mühe, der schon in der dritten Runde eine schwere Augenverletzung erlitt, dennoch aber tapfer durchstand. Deutsche Gorer in Kopenhagen Teikter Nuckvilen auf wrellau Schöne Erfolge der westfälischen: Jungen und Mädel— 11 Siege, 11 zweite und 12 dritte Plätze Um den Adterprei: Westfalen— Niederrhein in Recklinghausen Eines der vier Zwischenrundenspiele um den Adler= preis des Reichssportführers tragen am Sonntag die und Mädel an den Kämpfen in Breslau teilnehmen. Handballmeisterschaften von Westfalen und Niederrhein Zum Vergleich zu den anderen Gebieten und Obergauen in Recklinghausen aus. Der Westen ist hier also ganz ist diese Teilnehmerzahl recht groß und zeigt, daß nicht unter sich, und nur einer kann sich für die Vorschluß= fantastische einzelne Leistungen aufgestellt wurden, sonrunde qualisizieren..1. g Ge##, mue##n dern daß sich aus der breiten Front der H3. und des In der Vorrunde hatte Westsaten alle Muye, in BDM., die intensiv körperlich geschult wird, die große Minden Hessen mit 11:10 auszuschalten. Weitaus besser Anzahl Jungen und Mädel herausgearbeitet hat, die zeichnete sich der Niederrhein mit seinem 11:=Sieg über dem Durchschnitt steht. über Mittelrhein in Wuppertal aus. Aber Zahlen tru Viele dieser Jungen und Mädel konnten in Breslau gen, und es ist noch längst keine ausgemachte Sache, die schönste Anerkennung und Auszeichnung, nämlich die daß die Rheinländer nun in Recklinghausen den Vogel goldene, silberne oder bronzene Nadel, vom abschießen werden. Die westfälsche Mannschaft ist ge jugendführer empfangen. Sie alle„eapoen,g## genüber der von Minden auf einigen Posten geändert Worten des Reichsjugendführers:„Notwenoig ist nicht, worden, so stellen die Spieler des MSV Hindenburg daß ihr siegt, wesentlich aber ist, daß ihr ritterlich und Minden das Schlußdreieck. Um sich gegen diese Abwehr tapfer kämpft“, ihr letztes eingesetzt. mit Bannert, Pannhorst und Bandholz, Fcosorzich Im Schwimmen an 1. und 3. Stelle durchzusetzen, wird der Niederrhein=Angriff schon viel zeigen müssen. Auch in den übrigen Reihen dürfte sich die Umstellung günstig auswirken, so daß ein Sieg der Westfalen gar nicht so überraschend kommen würde. Für Bannert; Pannhorst—Bandholz(alle Mes Hindenburg Minden); Becker, Sorré(beide Eintracht Dortmund), Motsche(PSV Recklinghausen); Helligraty (MSV Hindenburg Minden), Schneider(PSB linghausen), Röttger(MSV Hindenburg Minden), Heilmann(Eintracht Dortmund), Müller(TB Röhrchen Witten). Im großen Ueberblick gesehen haben unsere Jungen und Mädel im Schwimmen und Rollschuhlaufen die besten Leistungen erzielt. Vor allem die Mädel zeigten hier, was sie konnten. In der Gesamtbewertung standen sie mit 58 Punkten weit vor Düsseldorf mit 49 und Hamburg mit 39 Punkten an erster Stelle. Die Jungen erund Waßmann(Gelsenkirchen) belegten zweimal den ersten Platz, und zwar Olga Eckstein im Kunst= und Turmspringen des BDM.=Werkes„Glaube und Schönheit" und Waßmann im 400=Meter= und 1500=MeterKraulschwimmen. Waßmann startete außerdem noch im 200=Meter= und 100=Meter=Kraulschwimmen und erhielt dabei den 3. und 8. Platz. Helga Krauthoff(Bochum) erkämpfte sich zweimal den 2. Platz, und zwar im 100Meter=Brustschwimmen mit:24,6 und im 200=MeterBrustschwimmen mit:06,8 Minuten. Auch Paula Tatarek war zweimal bei den Ersten vertreten. Im Kunstspringen des BDM. war sie mit 72,74 Punkten Reichssiegerin 1940 und im Turmspringen mit 33,82 die Zweite Im Turmspringen der HJ. wurde Janocha mit 60,.50 Punkten Dritter und beim D3.=Kunstieringen Bilke ebenfalls Dritter. Beim 200=Meter=Brustschwimmen waren unsere Mädel in der Entscheidung sehr stark vertreten und sie belegten neben dem 2. Platz, den Helga Krauthoff erhielt, noch den., 7. und 8. Platz. weitere Sieger sind beim DJ. noch im 100=Meter=Brustschwimmen Winter zu nennen, der mit:28,5 den 2. Platz errang, bei den Jungmädeln Ilse Hornung, die Dritte im 100=Meter=Krautschwimmen wurde, und beim BDM.=Werk„Glaube und Schönheit“ Waltraut Müller (Dortmund), die als Dritte im 200=Meter=Brustschwim= men durchs Ziel ging. Einen sehr schönen Erfolg konnte weiterhin die Dreimal=200=Meter=Bruststaffel der Mädel verzeichnen, die mit:36 Min. eine neue deutsche Bestleistung schwamm und damit beim Wettkampf eine halbe Bahn vor der Staffel des Obergaues Düsseldorf lag, die eine Zeit von 10:02 Min. brauchte. Die Lagenstaffel der Mädel über 400 Meter schwamm eine Zeit von:53,5 Min. und erhielt dafür den 2. Platz. Ausgesprochenes Pech hatte die Wasserballmannschaft, die im vergangnen Jahr den deutschen Jugendmeistertitel erwerben konnte. Sie mußte sich hinter Berlin und Düsseldorf mit dem 3. Platz begnügen. Im Rollschuhlausen führten die Westfalen Auf der Rollschuhbahn siegten unsere Jungen und Mädel überlegen. Die Ergebnisse lauteten für Westfalen wie folgt: BDM.=Einzel: 1. Lotte Kortendiek; IM.= Einzel: 1. Gerda Fischer, 3. Liane Hartmann; D3.= Einzel: 1. Fred Emanuel, 2. Heinz Kroel; Paarlauf IM.=DI.: 1. Fischer=Kroel, 2. Hartmann=Emanuel. Ergebnisse der Mannschaftskämpfe In den beiden großen Mannschaftskämpfen, die in diesem Jahr auch in Breslau durchgeführt wurden, setzten sich die westfälischen Jungen und Mädel ebenfalls durch. Im Reichssportwettkampf war die Gefolgschaft aus Hamm vertreten, die mit 3013 Punkten den 4. Platz einnahm. Die Pimpfe aus dem Jungbann Hagen erreichten nur den 8. Platz, die B0M.=Mädel aus Bottrop den 3. und die IM.=Gruppe aus Rheine den 6. Platz. Es machte sich bei den Leistungen der Jungen und Mädel sehr stark bemerkbar, daß das Training nicht so intensiv wie in den Vorjahren war. Jedoch konnten im Dreikampf und in der Einzelbewertung noch einige gute Plätze von den Westfalen bestritten werden. So wurde im Dreikampf der HJ. Grundmann mit 364 Punkten der Dritte, beim BDM. Tennbusch ebenfalls die Dritte, beim DJ. Beerendonk der Zweite und bei den Jungmädeln Gosebruch die Erste aus dem ganzen Reich. Die westfälische Mannschaft im Reichsschießwettkampf erzielte das schöne Ergebnis von 2093 Ringen und rückte damit auf den 2. Platz. Bei ihrem zweiten Start in Kopenhagen waren die deutschen Amateurboxer nicht ganz so glücklich wie vor zwei Tagen. Nur Mittelgewichtsmeister Pepper(Dortmund) und sein Landsmann Umar blieben erfolgreich. Pepper schlug Jensen überlegen nach Punkten und Umar, der den Schwergewichtler Lehmann zum Gegner hatte, erhielt gleichfalls einen knappen Punktsieg zugesprochen. Der Hamburger Mittelgewichtler Riemann verlor gegen den zum Schluß allerdings reichlich abgekämpften Winther. Petri(Kassel) unterlag dem dänischen Federgewichtsmeister Friedericsen, und im Leichtgewicht wurde Wischnewski(Dortmund) von Kaj Frank ausgepunktet. Fußballkampf Sachsen— Bayern später Der für den 13. Oktober nach Leipzig vereinbarte Fußballkampf zwischen den Bereichsmannschaften von Sachsen und Bayern ist auf Wunsch Sachsens verlegt worden. Das Spiel findet an einem noch zu bestimmenden Termin statt. Ein interessantes tandbalttretten in Münster Wie wir bereits berichten konnten, ist es der Reichsbahnsportgemeinschaft, gelungen, die ganz vorzügliche Frauen=Handballmannschaft der Stahl= union Düsseldorf zu einem Freundschaftsspiel nach Münster zu verpflichten. Die Begegnung, die die höchste Anteilnahme finden wird, gelangt am Sonntag um 15 Uhr auf dem Reichsbahnstadion an der Hammer Straße zum Austrag. Was erreichten die Leichlathleien? Die Leichtathleten waren in diesem Jahr nicht so gut, wie man es wohl erwartet hatte. Die beste Leistung stellte die Viermal=100=Meter=Staffel der HJ. auf, und zwar wurde sie mit 44,1 Sek. Deutscher Jugendmeister. Eichner, der vorjährige Jugendmeister im 1500=MeterLauf, wurde in diesem Jahr durch den Sachsen Kamps auf den 2. Platz verwiesen. Kamps lief die Zeit von :05,2 Min. und Eichner:06,2 Min. Durch die außerordentlich gute Besetzung im 100-Meter=Lauf wurde Rademacher Vierter. Der Erste lief die Zeit von 11,0 Sek., der Zweite, Dritte und Vierte die Zeit von 11,2 Sek. Im 800=Meter=Lauf erreichte Schüler mit:59,4 Min. den 3. und im Diskuswerfen Neukötter mit 40,53 Metern den 2. Platz. Abschließend sei zu diesen Leistungen gesagt, daß sie trotz der äußerst schwierigen Umstände ein befriedigendes Ergebnis zeitigten und bewiesen, daß die deutsche Jugend sich durch nichts zurückschrecken läßt und ebenso wie im Frieden ihren Körper durch einen harten sportlichen Kampf widerstandsfähig Wir möchten mit den Worten des Reichsjugendführers schließen, die er bei der Siegerehrung in Breslau sagte:„Kampf ist der Inhalt unseres Lebens. Dem Volk und der Jugend, die zu diesem Kampfe ein mutiges Ja spricht, gehört die Zukunft.“ Schie ßwartlehrgang in Dortmund Alle Schützenkameraden des Kreises I Münster, umfassend die Unterkreise Münster=Stadt, Münster=Land, Beckum, Lüdinghausen und Warendorf mache ich hierdurch darauf aufmerksam, daß der nächste Lehrgang für Schießwarte des Deutschen Schützenverbandes vom 25. bis 29. September 1940 in d er Gauschießschule in Dortmund stattfindet. Schützenvereine, die noch keinen geprüften Schießwart haben, werden diese Gelegenheit gern wahrnehmen und einen geeigneten Schützenkameraden als Schießwart ausbilden zu lassen. Anmeldungen für obigen Schießwartlehrgang sind umgehend an die Geschäftsstelle des Gaues Westfalen des Deutschen Schützenverbandes in NSRL., Dortmund, Hansastr. 3, zu richten, durch die auch die Lehrgangsteilnehmer ihre Einbernfung erhalten.„. IHemart im Sarisch. Karl Stolte, Kreispressewart im Deutschen Schützenverband Kurze Sporthortzen Taisto Mäki, Finnlands Weltrekordläufer, wird am 22. September am Leichtathletikfest in Mailand teilnehmen, das auch von einigen deutschen Spitzenkräften bestirtten wird. Der Wiener Muschik legte bei einem Abend=Sportfest in Hernals bei Wien die 3000 Meter in:58,4 Minuten zurück. im Ahrtal Rbld. gegen Zucker Gallen Leber Magen Darm Bad Neuenauf er sprusel zur häusliche Trinkkuren! Aanser Aadt: a. Nr. 15 Kraftwagennahen für 6 bis 8 Omnibusse in Münster gesucht. Bezirkswerkstatt für Postkraitaggen Zal Herdstpilanzung empfehlen wir unsere großen Bestände in Obstbäumen aller Art und Form Qualitätsbaumschulen Eschweiler Hiltrap in Westt. Teleion 179 Auch beim Friseur verlangen Sie die „Nestlälische Tageanelfung! Teichesarfihet Drabbel. 17-18 Spiekerhof 13116 Kartelen Hl. Buschmann Münster Drubbei 17/18 Ko W W Gebrauchte Personen= u. Lieferwagen hauft Auto=Denns, Lüdinghausen (Westf.) Ruf Nr. 288. Flaschen alle gangb Sorten hauft ständig Ruf Nr. 4 119 06 Gustar Günther. Münster i. Westf., Hafenstr 30 gegenüber der Feuerwache Prr katr. mit Wer nimmt Beiladung (Bettst, m. 2 u. Schrank) nach Recklinghausen? Ang. u. 3518 a. Anzeigenmittler Pendel, Salzstr. 9. Charakterdeutungen, treffend und ausführl., gibt hervorrag., wissensch. Graphologe. Bed: mindest. 5 tintegeschriebene Sätze. Preis.— RM. O. Gartmann. Wilhelmstraße 27, Zwickau, Postscheckkonto Leipzig 211 62. Dame, mittl. Alters, wünscht Bekanntsch. m. Dame z. Spaziergäng. u. dgk. Ang. u. 826 Hauptg. Rünster. WALTER BENRENS ##nhumschsie Rrree Nachhilfe I. d. Hauptsächern für Schüler der s. Kl. der Oberschule ges. Ang. u. E D 5117 a. d. Hauptg. Münster. Schüler d. Kl. 5, d. sein Praktikur mach, möchte, sucht Lehrer der ihn in Abendst. d. z. Abit. bringt. Ang. erd. Schubert, Münft., Eisäsferstr. 39 pt. ue 1 Alt., gold. Armreif mit weißer Perle verlor. Geg Belohng. abzugeb Münster. Hoyastr 19 1 Tel. 257 03. Ohrring m. verl. Abzug Besohn. Ru Münster I. Westf., Sternstraße 27. Oösselder! Echstr. 10 wiechentecnderehr und serichafe Ca. Milchkühe. und Rinder auf der 144. Mlichviehversleigerung in Münster i. W. Westf. Zuchtviehmarkt Donnerstag, d. 19. Bept. 1n Uhr Die Tiere stammen aus seuchenfreien Gebieten und sind gegen Seuchen schutzgelmpft. Obligator. Untersuchung auf Bazillus Bang Nähere Auskunft und Katalos(kostenlos): KE K c. G. m. b.., Münster I.., Windthorststraße 20, Ruf 2 66 44-45. Ständige Vermittlung von Vich aller Art: Fett- u. Weidevich Ferkel Läufer Pferde usw. Bekanntmachung Zuteilung von Heringen Für die Zuteilungsperiode vom 23..—20. 10. 1940 steht eine Menge Heringe zur Verfügung, die es ermöglicht, an alle Bezugsberechtigten in den einschlägigen Verkaufsstellen einen Hering auszugeben. Der Abschnitt N 38 der Nährmittelkarte der laufenden Zuteilungsperiode vom 26..—22. 9. 1940 dient als Bestellschein und ist von dem Bezugsberechtigten spätestens bis zum 16. 9. 1940 bei den zugelassenen Verteilungsstellen abzugeben. Die Abgabe dieses Abschnittes ist von dem Einzelhändler auf dem Stammabschnitt der Nährmittelkarte deutlich mit Firmenangabe und dem Vermerk „Heringe“ zu kennzeichnen. Die Ausgabe an die Verbraucher erfolgt auf Grund, des Vermerks auf dem Stammabschnitt, der nach Belieferung zu entwerten ist. Die Verbraucher müssen daher den Stammabschnitt der Nährmittelkarte der jetzt laufenden Zuteilungsperiode gufbewahren. Die Verteilungsstellen haben die Abschnitte N 38 unverzüglich, spätestens bis 21. 9. 1940, bei der zuständigen Kartenausgabestelle gegen einen Bezugschein„Heringe“ abzurechnen, der bis zum 28. 9. 1940 einem westfälischen Großverteiler abzugeben ist. Die Ausgabe an die Verbraucher wird voraussichtlich in der ersten Hälfte des Monats Oktober erfolgen. Burgsteinfurt, den 11. September 1940. Der Kendtest— Graittrungennt B. Perle Kbzug. geg Tüe von Tempowagen auf Weseler Straße verloren. Abzugeb. Münster, Rothenburg 21. Ein Gebot der Höflichkeit ist es, Ihren Freunden und Bekannten die Ereignisse Ihres Familiengeschehens mitzutellen. Der einfachste und billigste Weg ist natürlich die überall beachtete Pamilienanzeige in der Westfälischen Tageszeitung. Aafgedel Die Frou Theodora Borgmann in Münster k. 29., Schillerstr. 51. hat beantragt, den verschollenen Unteroffizier Hermann Borgmann, 1. Kompagnie, InfanterieRegimente 369 geb. am 10. 8. 1894 zu Münster, zuletzt wohnhaft in Münster i.., Schillerstr. 51, für tot zu erklären.„ 4 Der bezeichnete Verschollene wird aufgefordert, sich spätestens in dem auf den 12. November 1933, 10 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht. Gerichtsstraße 2. Zimmer Nr. 24, anberaumten Aufgebotstermine zu melden, widrigenfalls die Todeserklärung erfolgen wird. An alle, welche Auskunft über Leben und Tod der Verschollenen zu erteilen vermögen, ergeht die Aufforderung. spätestens im Aufgedotstermine dem Gericht Anzeige zu machen. Münster i.., den 18. September 1940. autegerigt. rer 15. September 1940 Deutsche Elektrowirtschaft an der Spitze „„„„„ I V ME 200 Gespräche laufen über ein Kabel— Musik aus der Erde— Moderne Nachrichtentechnik in der Kriegrührung Mit einer unglaublichen Geschwindigkeit haben die Aetherwellen die Welt erobert. So jung ihre praktische Durchführung noch ist, die schnellebige Zeit steht nicht staunend vor dem Radioapparat, sondern nimmt diese Einrichtung mit einer Selbstverständlichkeit hin. Mit der gleichen Selbstverständlichkeit drücken die Menschen heute auf den Klingelknopf der elektrischen Leitung, schalten die Beleuchtung ein, nehmen den Fernsprechhörer ab— kurz, die technischen Großtaten werden zu einem Bestandteil des täglichen Lebens. Telesonleitung ist der Uebermittler zum Emsangsgerät. Die Störungsfreiheit dieses Rundsunkempfanges ist ein großer Vorteil, der politisch wichtigere ist aber die Tatsache, daß man sich im hochfrequenten Drahtfunk an einen ausgewählten Teilnehmerkreis wenden kann. Der Kampf im Aether ist damit ausgeschaltet. Tempo, Tempo in Forschung und Praxis Das jüngste Kind der Technik ist das große Gebiet der Elektrotechnik. Eben noch haben die Wissenschaftler und Forscher in den Laboratorien Erkenntnisse von den elektrischen Wellen erworben, vor denen die Welt staunend steht, da dringen diese neuen Ergebnisse in die Praxis ein, die Industrie nimmt sie auf und in wenigen Wochen und Monaten sind nutzbar gemacht. Es ist für einen zünftigen Elektrotechniker heute schwer, mit den neuesten Errungenschaften auf seinem Arbeitsgebiet Schritt zu halten. Die hohe mathematische Begabung des deutschen Ingenieurs ist die Voraussetzung für den guten Ruf, den dieses Gebiet in der ganzen Welt heute besitzt. Hinzu kommt die Fähigkeit, Forschungsergebnisse praktisch zu verwerten und dem ganzen Volke dienstbar zu machen. Licht durch Elektronenstrahlen ersetzt Elekirische Wellen werden sichtbar Die Fortschritte auf diesem Gebiete waren nur möglich durch die jahrelange Arbeit zur Verbesserung des Kathodenstrahloszillographen. Die Braunsche Röhre war sein Vorläufer. In ihr zeichnet ein seiner Kathodenstrahl ten. Konstruktive Maßnahmen wurden aufgefunden, um hier Abhilfe zu schaffen. Der Anfangszustand wurde durch Wicklung von Transformatoren so beeinflußt, daß er dem ungefährlichen Endzustand gleicht, die Wanderwelle wird vom Transformator gewissermaßen geschluckt, so daß die Isolation nicht zerstört wird und der wertvolle Transformator erhalten bliebt. auf einem Leuchtschirm Kurven genauestens auf. Schaltvorgänge lösen in Starkstromanlagen elektrische Wellen, die man„Wanderwellen“ nennt, aus. Diese Vorgänge sind für die Isolation sehr gefährlich. Der Kathodenstrahloszillograph zeichnete diese sich in der Zeit von einhundertmillionstel Sekunden und schneller abspielenden Vorgänge auf. Man stellte fest, daß das Anfangsstadium dieser Wanderwellen besonders gefährlich ist. Ueberspannungen können hohe Vermögenswerte vernichWissenschaft dem Volke dienstbar Die Arbeiten auf dem Gebiete der Elektrotechnik stehen nicht stille. Viele Forschungsaufgaben liegen noch auf dem Gebiete der Elektroakustik. Die Lautverbreitung in den Riesenhallen zur Aufnahme großer Volksversammungen kann erst gebaut werden, wenn die Elektrotechnik die wissenschaftlichen Grundlagen für diese Probleme geklärt hat. Die Lebenshaltung des ganzen Volkes und das Leben des Einzelnen werden durch solche. Entdeckungen maßgeblich beeinflußt und der Staatsführung neue Mittel in die Hand gegeben, um sich zu jeder Zeit bis an den letzten Volksgenossen in der entlegendsten Gegend wenden zu können. Kraber galoppieren über deutsches Land Braunhäutige Gesellen auf flinken Rossen— Besuch in einem Pferdelazarett Die Welt hörte mit Erstaunen vor mehreren hundert Jahren, daß es dem Holländer Leeuwenhoek gelungen sei, Linsen zu schleifen und daß man das geheimnisvolle Leben eines Wassertropfens darunter beobachten kann. Die Brechung des Lichts war durch Jahrhunderte das Prinzip der Vergrößerungsgläser und Mikroskope. Vor zwei Jahren stellte sich das Elektronenmikroskop der Oeffentlichkeit vor. Eine noch nie dagewesene Sichtbarmachung und Vergrößerung wurde hier erzielt. Nicht mehr das Licht, sondern Elektronenstrahlen werden hier wirksam. Gegenstände von hunderttausendstel Millimetern werden sichtbar. Medizin und Naturwissenschaften bekommen neue Möglichkeiten zur Forschung in die Hand. ..., im September. Millionenheere werden befehligt Die moderne Kriegsführung bedient sich der technischen Nachrichtenübermittlung. Die Fernmeldetechnik feiert in diesem Kriege Triumphe. Das Operieren großer Flottenverbände und Luftflotten ist ohne ihren Einsatz undenkbar. Sie gibt weiter die Möglichkeit, die politische Führung eines großen Volkes einheitlich durchzuführen. Die Erfindung des sogenannten Breitbandkabels gehört in dieses Gebiet. 200 Gespräche oder Fernsehbänder können heute ohne gegenseitige Störung über eine Kabelseele geschickt werden. Bei den Massenkundgebungen, bei großen Sportveranstaltungen dringen heute Musik oder Kommando aus der Erde. Die Bodenlautsprecher, die unsichtbar angebracht werden können, haben sich bewährt. Was Ist„Hochfrequenler Drahisunk"? Noch ist diese Einrichtung, Rundfunk zu hören, wenig bekannt geworden. In einigen Jahren wird der hochfrequente Drahtfunk mehr von sich reden machen. Hier spielen die Aetherwellen nicht mehr die Hauptrolle, sondern die Rundfunkwellen werden über die üblichen Telefonleitungen gesandt. Ein kleiner Einbau in der Eine Kleinstadt in Mecklenburg. Backsteinbauten mit Fachwerkbalken in kleinen Straßen, aber auch schöne, breite, mit Linden bestandene Wege. Schaufenster mit allen Gegenständen des täglichen Bedarfs, mit blitzenden Scheiben. Das Denkmal: Ein Dragoner. Also eine Reitergarnison von früher her. Und auch heute tragen die zahlreichen Soldaten hier die gelbe Waffenfarbe— Kavallerie. Hinter der breiten Toreinfahrt liegen die weiten Vierecke der Reitbahnen, eingerahmt von den Stallungen und Reithallen. Pferdegewieher und der Laut von Tieren, die an der Krippe stehen, wenn einmal einen Augenblick völlige Ruhe herrscht— ein leises Kettenklirren, ein Schnauben gelegentlich. Das ist ein Heimatpferdelazarett. Sie jagen mit verhänglen Zügeln umher Plötzlich galoppieren braunhäutige Gesellen auf flinken kleinen Pferden über die Reitbahn, daß der Sand nur so stiebt. Brandrote Burnusse umflattern olivgrüne Uniformen, weiße und gelbe Turbane schlingen sich um die Köpfe der Männer, und seltsam fremde Laute gellen durch die Bahn.„Eigenartige Maskerade" denken wir— da segen sie schon wieder vorüber. Wir sehen sie in den Steigbügeln stehen, hoch sind ihre sonderbar geformten Sättel aus rotem Leder. Mit verhängten Zügeln, die in einen Peitschenriemen auslaufen, jagen sie umher, daß der weiße Schaum aus den Mäulern der Tiere flockt. Eine Frage bringt uns die Erklärung.„Das sind unsere Wüstensöhne", sagt unser Begleiter trocken,„20 gefangene Araber, die aus dem Westen hierher gebracht wurden und 400 Araberhengste bewegen müssen. Ganze Regimenter solcher Araberreiter haben unsere Truppen in Frankreich gefangen genommen. Als Spahis wurden sie in den französischen Heeresdienst gepreßt. Mit ihrer gesamten Ausrüstung, mit Waffen und Pferden fielen sie in unsere Hände. Sie sind glänzend beritten, und ihre vielen dunkelbraunen, kohlrabenschwarzen oder silbrigweißen Araberhengste waren eine willkommene Beute. Aus den Pferdesammellagern kamen sie in die Heimatlazarette. 400 sind in diesem einen Lazarett untergebracht, weitere 200 Tiere werden erwartet.“ Große Reitbahnen sind zu Stallungen umgebaut worden. Deutsche Soldaten übernahmen die Pflege und Wartung, und die 20 Araber wurden dorthin kommondiert, um die Pferde sachgemäß zu reiten und mit der täglichen Bewegung dem Entstehen von Hufschäden, Beinschäden und anderen Stallkrankheiten vorzubeugen. Es scheint uns keine Kleinigkeit, Tag für Tag im Sattel zu sitzen und zu reiten, aber die Araber haben ihre Freude daran. Sie sind ja auch die geborenen Reiter, sind von Jugend auf an den Umgang mit Pferden gewöhnt. Arbeitstempo, Schritt, Trab, Galopp. Immer wieder umkreisen die Reiter mit ihren Tieren die Bahn, und als sie endlich absitzen, und wir näher an die Tiere herantreten; wundern wir uns wieder. Klein sind sie, und von dem sprichwörtlichen Feuer der vielgerühmten Araberhengste scheinen sie nichts zu haben. Lammfromm stehen sie da. Aber zäh und ausdauernd sind sie, und sie haben es in sich, wie uns erklärt wurde. Wehe, wenn sich im Stall einer der Hengste losreißt, dann geht das heiße Blut ihrer Heimat mit ihnen durch: ein Höllenspektakel hebt an: Wiehern, Bocken, Schlagen. Dann zeigt es sich, daß sie nicht guterzogene Soldatenpferde, sondern wilde Berberhengste sind. Reihen siehen Verwundete und Kronke der. Sind sie aber wieder hergestellt und werden sie nicht k. v. geschrieben, dann kommen sie wie die Araberpferde, die in Quarantäne sind, in die Landwirtschaft und tun dort gute Dienste. Brockengespenst auf dem Predigistuhl. München, im Sept. Bei schlechter Witterung kann man, wie das Reichenhaller Tageblatt schreibt, auf dem Predigtstuhl oft eine merkwürdige Beobachtung machen, die Frauen und Kinder in Schrecken versetzt, zumal Nebel kommen. Wenn dort eine menschliche Gestalt gerade zufällig zwischen der Sonne und einer Nebelwand steht, erscheint auf dieser ein ins Riesesthafte vergrößertes Schattenbild des Betreffenden, das mitunter von einem siebenfarbigen kreisrunden Regergen, cag, vog einem Glorienschein umgeben ist. Die festgestellt, daß es sich hier um eine Naturerscheinung handelt, die auf denselben optischen und meteorolggischen Voraussetzungen beruht wie das sogenannte Drockengespenst im Selbstmörder, der sicher gehen wollle Prag, im September. Ein Selbstmörder, der absolut sicher gehen wollte, sprang in Prag in die Moldau. Er hatte sich einen großen Stein um den Hals gebunden, der ihm schneller zum Tode verhelfen sollte. Der Selbstmoxdversuch konnte jedoch rechtzeitig verhindert und sofort Huse geleistet werden. Während der Ueberführung in das Krankenhaus verschied der Mann jedoch. Junge Mädchen beim Paddeln ertrunken Katlowitz, im September Ein entsetzliches Bootsunglück, das zwei blühende Menschenleben forderte, wird aus der Ortschaft Klimontow gemeldet. Zwei junge Wädchen, die 13jährige Emilie Lakasiewiez und die 14jährige Leokadia Pluczinska, waren mit einem befreundeten 17jährigen Lehrling beim Paddeln auf dem Grubenteich, als das Boot plötzlich kenterte: Die beiden des Schwimmens unkundigen Mädchen ertranken, während sich ihr Begleiter ans Ufer retten konnte. Emden, im September In dem kleinen ostfriesischen Ort Upgant=Schott versuchte ein bei einem Bauern als Erntehilfe eingesetzter polnischer Kriegsgefangener einen ganz gemeinen Mord. Der verschlagene Bursche überfiel eines Morgens einen mit Melken beschäftigten landwirtschaftlichen Gehilfen, um ihn mit dem Beil hinterrücks anzufallen und niederzuschlagen. Auch die übrigen auf dem Hof beschäftigten Gehilfen versuchte die Bestie auf diese Weise zu erschlagen. Der glücklicherweise rechtzeitig herbeigeeilte Bauer konnte den Gefangenen an seinem scheußlichen Vorhaben hindern. Der Pole, der wieder einmal die „Harmlosigkeit“ der polnischen Gefangenen unter Beweis stellte, wurde von der sofort verständigten Polizei festgenommen Todesstrafe für aufsässigen Zuchlhäusler Halle, im Sept. Das hallische Sondergericht verurteilte den 37jährigen Wilhelm Großeck aus Leipzig, einen mehrfach vorbestraften Schwerverbrecher, der zur Zeit wegen eines zweiten Raubüberfalles eine zehnjährige Zuchthausstrafe verbüßt, zum Tode. Großeck hatte am 29. April 1940 einen Beamten der Strafanstalt Halle in der einen neunpfündigen Kübel gegen den Kopf geschleudert. Nur durch sofortiges Bücken entging der Beamte einer lebensgefährlichen Verletzung, und erst mit Hilfe eines zweiten Beamten gelang es, den Verbrecher zu überwältigen. Tod in der Kaolinschlämme Karlsbad, im September Einen schrecklichen Tod fand ein Arbeiter in einer Kaolinschlämme bei Karlsbad. Während der Nacht wurde er plötzlich von Unwohlsein befallen und stürzte kopfüber in einen Bottich voll Schlickerbrei. Trotz sofort eingeleiteter Bergungsversuche konnte der Verunglückte erst am nächsten Tage als Leiche aus dem Kaolinschlamm geborgen werden. Im Siren nirertgeschey... Auseinandersetzungen wegen einer Kiesgrube Steitin, im Sept. Jieberkabelle an der Krippe Ein Rundgang durch das Lazarett, durch die Zelte und die Ställe zeigt uns, daß zur Pflege des kriegswichtigen Pferdebestandes jede nötige Vorsorge getroffen ist. Alles ist vorhanden, von der elektrischen Operationslampe bis zum Röntgenapparat und zur Krankentafel mit Fiebertabelle an der Krippe des„Patienten“. Stolz berichten die Vererinäre von ihren Heilerfolgen und zeigen uns Pferde, die tiefe Narben tragen von den grausamen Verwundungen, die sie erlitten haben. Jetzt stehen sie wieder an der Krippe, mahlen mit starken Zähnen ihren Hafer und zupfen am duftenden Heu. Unendlich Wegen Totschlags und unbefugten Waffenbesitzes verurteilte das Stettiner Sondergericht einen Fuhrunternehmer zu sieben Jahren und zwei Wochen Gefängnis und fünf Jahren Ehrverlust. Der Angeklagte hatte im Juli d. Is. einen 50jährigen Mann, der ebenfalls ein Fuhrunternehmen besaß, erschossen. Beide sitzer einer Kiesgrube und schon verschiedentlich in Grenzstreitigkeiten geraten. Im Verlaufe einer neuerlichen Auseinandersetzung schoß der Angerigete, Jeo oeitz, besitzer der Kiesgrube nieder. Vor Gericht gehauptete er, in Notwehr gehandelt zu haben, doch ergav die Beweisaufnahme, daß ein Angriff auf den Angeklagten nicht stattgefunden hatte. Bei der 12. Hochkalter=Besteigung erfroren München, im September. des Bei der zwölften Besteigung seines Lieblingsberges, s 2607 Meter hohen Hochkalters in den Berchtesfand eir 1 Jahre elter Loslinspektor gadener Alpen, sanv ein 21 Bahre, alter Zollinspektor aus Altenmarkt bei Trostberg am Inn durch Erfrieren den Tod. Gemeinsam mit einer Verwandten war er zum Gipfel emporgestiegen und hatte über den Kleinen Kalterer den Abstieg angetreten. Als bg8, Pogigan Abend nicht zur Hütte zurückgm, machte Frangv, Hrtzen, wart mit zwei Begleitern auf die Sueheachmittag unterInspektor und seine, Gefährtin erst am Nachmiitug unterhalb des Kleinen Kalterers vollkommen erschopft auf. Obwohl die Frau ihren Begleiter die ganze Nacht hindurch wachgehalten hatte, um ihn vor dem Erfrieren zu retten, verschied der Inspektor am Spätnachmittag, Holzsleg als Schaukel benutzt München, im September. In dem unweit Oberaudorf(Tirol) gelegenen Trockenbachtal schaukelten neun Ausflügler solange auf einem an Drahtseilen hängenden Holzsteg, der über einen Wasserfall führte, bis die Seile rissen und die Leichtsinnigen ins Wasser stürzten,„Passanten verständigten einen Arzt und die Bereitschaft des Deutschen Roten Kreuzes in Kufstein, die in Kürze auf der Unfallstelle eintrafen. Die im Wassergraben Liegenden wurden teils mit schweren, teils mit leichteren Verletzungen geborgen. RSLAND Das Theater der guten Flime Nurnoch bis Montag: Unser Saison-Eröffnungs-Spielpian! Der von allen Münsteranern mit Freuden begrüßte Wiener Großtilm Wiener Oeschiel Regle: Gena v. Bolvary Musik: Druno Uher In den Hauptrollen: Warte Harell Paui Hörbiger Haus Moser Slegtried Breuer Oeher Sima Olly Heizmann Wer erinnert sich nicht noch des herrlichen Films„Opernball“, den wir im März zeigten, und der über 35000 Münsteraner erfreute? Der neue Film ist von dem gleichen Regisseur mit den gleichen Hauptdarstellern gedreht worden. Schauplatz des Filme ist das Wien von 1905,— Wien, wie es weint und lacht. Habe meine Praxis der aufgenommen wieDentist Heribert Hartmann Prinzipalmarkt 4 I Hadel einlädeln ist Glücksache Stadthotel Freudiger wenn man über 40 ist. Dann soll man sich nicht lange ärgern und quälen, sondern solort die OverhaseBrille tragen. Ich führe passende Augengliser für jeden Geschmack und für jeden Geldbeute! Ein Sonderfilm mit viel Herz Se ese honen Augenoptiker Overhage Münster i. W. Prinzipalmarkt 31 Krankenkassen-Lieferant Wir ampfehlen den Besuch der Nachmüttags-Vorstellungen und das Einhelten der Aufengasellen. enlangs- wochentage uhch uien uc seiten: sonntags: ½ Stunde früher OLA Ab Dienstag: Der große Spienage-Film der Terra, der mit dem Prädikat„staatspolltisch wertvoll“ ausgezeichnet wurde: Die gute Kleinkunstbühne Montag Programmwechsel Wir machen unsere Gäste darauf aufmerksam, daß ab Montag wieder täglich von 16—18 Uhr Nachmittagsvorstellungen mit vollem Programm stattfinden. Abendvorstellung: Anf. 20 Uhr, Ende 22 Uhr Voranzelge: Montag, den 23., und Dienstag, den 24. September 1940 Große Herbstmodenschau Eintragung in die Kundenliste bei den Schuhmachern Die Frist zur Eintragung in die Kundenliste bei den Schuhmachern und den Schuhausbesserungswerkstätten wird bis zum 30. September 1940 verlängert. Personen, die in eine Kundenliste nicht ausgenommen werden konnten, werden durch das Wirtschaftsamt in Verbindung mit der Kreishandwerkerschaft einem Schuhmacher zugeteilt werden. Zu„diesem Zweck haben sich die Betreffenden in eine Nachweisung eintragen zu lassen, die in der Zeit vom 25.—28. September, vormittags von 8,30 Uhr bis 12 Uhr, in den für die Wohnung zuständigen Bezirksstellen aufliegt. Die Vorlage der alten Reichskleiderkarte für jedes über 3 Jahre alte Familienmitglied ist notwendig. Münster, den 13. September 1940. Der Oberbürgermeister Ernährungsamt, Abt. B und Wirt Zahlungspflichtige, welche mit den nachstehend aufgeführten Schulgeldern, Gebühren oder Beiträgen im Rückstande sind, werden hierdurch aufgefordert, die Rückstände innerhalb dreier Tage zu zahlen, andernfalls diese im Wege des Verwaltungszwangsverfahrens eingezogen werden. Diese öffentliche Mahnung tritt an Stelle der Einzelmahnung. Es wird noch darauf hingewiesen, daß nach dem Gesetze vom 24 12. 34 ein einmaliger Säumniszuschlag von 2 Prozent verwirkt ist, wenn Steuern nicht zum Fälligkeitstermin entrichtet worden sind. Belanntmachung Die Ausgabe der zweiten Reichskleiderharte erfolgt in den bekannten Ausgabestellen. Pirtschaftsamt In allen Gaststätten und Hotels verlangen Sie die„Westfällsche Tageszeitung“ vel 32e Es sind fällig gewesen; für den Monat September 1940: Grundsteuer; Hauszinssteuer; Müllabfuhrgebühren; Entwässerungsgebühren; Straßenreinigungsgebühren: Mülltonnennutzungsgebühren; Schulgelder für die höheren und mittleren Schulen, Fachschulen und Westf. Schule für Musik; Bürgersteuer auf Grund der Steuerkarten(Arbeitnehmer). Softchotel wieder vorrätig Drog. Kösters gegenüber d. Hauptbahnhof Münster.W. Verkeimarkt Dienstag, den 17. Sepiember 1940 Westf. Zuchtviehmarkt trockene Lagerräume, im Erdgeschoß, auch für Bürozwecke geeignet, davon auch ca. 180 Quadratm. für einen oder mehrere Läden geeignet, an d. Hammer Straße, nahe Ludgeriplatz, zu vermieten. Heizung vorhanden. trockene Lagerräume, im 1. Stock, auch für saubere Fabrikationszwecke geeignet, 3 Minuten vom Hauptbahnhof gelegen, zu vermieten. Heizung vorhanden. Plettendorf& Co. Münster(Wests.), Wolbecker Str. 45, Immobilien, Hypotheken, Verwaltungen seit 1912. T Zurück Dr. Clara Ruin Zahnärztin Michaelisplatz 1/2 Verreist Oriober 10 Dr. Karl Ruin, Zahnarzt Dr. Ruin-Wächter, Zahnärztin Winkelstraße 15 Habe meine Praxis wieder aufgenommen Dr. Schilgen Frauenarzt In den Hauptrollen: René Deltgen— Kirsten Helberg Michael Bohnen— Lotte Koch Diesem Film liegt ein Tatsachenbericht zugrunde. Er zeigt uns die raffinierten Methoden der ausländiechen Agenten urd die furchtbaren Folgen ihrer Menschenlängerei. Unerbittlich erfüllt sich das Schicksal der Verräter.— Der Film will Warner und Mahner sein.— Er ist Erf. Philologe ert. Engl., Latein, Franz.(Mathem.) für alle Klassen. Ang. u. 840 an d. .=Gesch. Rünster eonaufrätleindertbucht Rontsg: Wiener Geichichten Auf d. Wege von der Musikschule z. Sternstr. silbernes Kettenermband verloren. Gegen Belohnung abzugeben bei Nafroth, Münster, Sternstr. 32. Apfessuf. aus Ihrem Obst, auch aus Falläpfeln, bereitet Ihnen Früchteverwertung R. Relosenberg Münster in Westt. Wachstuch-Ersatz Salzstraße 49 b Workentreie H030 und Reinigungsmittel: Bümpler. Alter Steinwen 34 Ruf 231 35 Rufen Sie uns an oder kommen Sie vorbei, wir geben Ihnen gern Auskunft. die können auch alle übrigen Süßmoste bei uns bezieben. Zurück Fr. Hölling Dentäst Zumsandeplate 10 Straße auf und Straße ab, Hühneraugen gibt's beim Trabl Präulein Post macht das nichts aus, Sie hat„Lebewohl““ zu Haus! *) Gemeint ist natürlich das berühmte, von sielen Arsten empiohlene Hühneraugen-Lebewehl und Lebewehl Ballen scheiben. Blechdose(8 Pflaster) 65 Pig., Lebewehl-Fußbnd segen empfindliche Füße u. Fußschweiß, Schachtel(2 Bäder! 42 Pig., erhältl. in Apotheken# Drogerten. Sicher zu baben: Zeche:— Jolli“—„andarf“— Bleichsoda Für Bösensell am Dienstag, dem 17. 9. 1940 von—12 Uhr für Dorf und Bauerschaft, von 14 bis 17 Uhr für Brock und Kley. Für Albachten am Mittwoch, d. 18. 9. 40 von—13 Uhr, Für Havixbeck am Donnerstag, dem 19. 9. 1940 von 8— 12 Uhr für Dorf und Gennerich, von 14—19 Uhr für die anderen Bauerschaften. Für Hohenholte am Freitag, d. 20. 9. 40 v.—12 Uhr, Für Nienberge am Montag, dem 23. 9. 1940 von—12 Uhr für Dorf und Dorfbauerschaft. von 14—18 Uhr für die anderen Bauerschaften. Für Roxel am Dienstag, dem 24. 9. 40 von—12 Uhr für Dorf und Dorfbauerschaft, von 14—18 Uhr für die anderen Bauerschaften. An Jugendliche unter 16 Jahren werden keine Kleiderharten abgegeben. Anträge auf Spinnstoff= und Schuhwaren werden bis zum 29. September 1940 nicht entgegengenommen. Roxel, den 14. September 1940. Der Amtsbürgermeister: Cramer. Münster(Westf.), den 16. Sept. 40. Stadthauptkasse als Vollstrechungsbehöede Tanzschule W. Thomas nimmt Anmeldg. für beginn. Tanz-Kursus Horst-Wessel-Str. 45(Tel. 2 51 29) entgegen. S AII K Tanzschule Dr. Oberbach Neuer Abendkursus Dienstag, 17. Sept., 20 Uhr Schüler- u. Studenten-Zirkel beg. in Kürze. Auskunft u. Anmeldung im Privat-Institut, Münster, Alter Steinweg 33— Ruf 26173. Zwei Großtilme Rpollo-Theater Schauburg Jun.—. Dalilix— Dallia Standart„Hiell“ Scheuerpulver.. 17 Piz. „Ala“..... Streudese 30, 17 Plg. „Fix-Fx Messerputz.... Bll. 28 Piz. Madannlatr 8 Eine Film-Komödle der Servatiiplatz Ein großer bisterischer Tehh 7 Was wird Trenck Abenteurerfilm hier gespielt Der Pandur mit Theo Lingen Fita Benkhoft Paul Kemp Paul Henkels Das packende Lebens- und Charakterbild des verwegenen Reiterführers Maria Theresias mit Behnermasse.. 1/-Ar-Dose 110 Flg. 3% Rabatt Dreg. N. Elverich, Horst-Wessel-Str. 27; Dros. C. Franche, Preuenstr. 9 u. Jüdefelderstr. 41: Drog. P. Hülemann, Wolbecher Der. 18, Dreg. C. Erambein, Ad.-Aitler-Str. 4. * DOBE Ein heiteres Spiel vom Theater im Theater auf der Leinwand, eine amdsante Kriminalkomödie voller wittiger Einialle komizcber Situstionen, seistreicher raschungen und hintergründigem Humor. Hierzu: Die Denteche Wechenschen Kdssenöfinung: Täglich Beginn Abendverstellung Wochenschau Hauptfilm " 16.90 Uür " 14.39 Uhr 90.35 Uhr 19.35 Uhr 20.23 Uhr Jugendliche haben keinen Zutrittl Hans Albers Käthe Dersch Sybille Schmitz Rilde Weißner Prädihat: Velbstämlich wertvellt Hierzu: Die Deutsche Wochenschau Böhnen-Elalagen und des Scheubergörcbenter Kassenöllnung: Täglich.... 14.90 Uhr Begian 14.16 Uhr Abendversielluns.. 18.10 Uhr Hauptfllm 19.30 Uhr Wochenschau.. 21.30 Uhr Jusendliche haben Zutritt! 15. September Der erste Der erste Tog Deutschland— Ialien stadion brachte den deut bewerben eine klare 3 Sieben deutschen Sieg Siege gegenüber, darun Doppelerfolge. Aus den Ergebnisser Seicher Verluern 5e en werden, der in auf 16,60 Meler kam Deutschen Haus Wölke kamen die Italiener in einem neuen Landesrei Jeierlicher Empfang de Die deutsche Mann kunft in Turin einen und jede Gelegenheit u kameraden wahrgenom Sportkameradschaft zun abend des Treffens le Ritter von Halt an der Partei einen Kranz folgte ein Empfang im bürgermeister der Sto willkommen hieß. De mer und Osten dankte betonte, daß die deu Wettkämpfen nach It Freunden sind. Pünktlich zur fest im mustergültig herg Wettkämpfe des erste Mannschaft bei weit Helsinki zur Entfaltun Mellerowicz in Jahre Nach einem Fehl 200= Meter=Lau auf der zweiten Bah einen harten Kampf konnte Mellerowicz 1 Mariani und Gonnel Die Zeit des Berlir deutsche Jahresbestlei auf 21,7 Sekunden. Drei Mann in gleid Die deutsche Erso Hürdenlauf fortg der Strecke war zw Außenbahn der Schn und Brand zusamr lagen bis ins Ziel a gleichen Zeit von zurückgefallen war. vor Fantone und Bi Lanzi ohne Gegner Ohne unseren 800=Meter=Lauf ein Lanzi zeigte sich kla vor dem Berliner Donnini überrascher lag sofort in Fron schon seinen Gegner Storch sehr beständi Ein erfreuliches Hammerwurf wied ersten Wurf 57,71: bestleistung der W Italiener(53,75 m Götzner und Hann Zu einem Dop Stabhochsprung du beide über 4 Mete * Um Westfalen Eines der vier preis des Reichss Handballmeisterscha in Recklinghausen unter sich, und nu runde qualifizieren In der Vorru Minden Hessen mit zeichnete, sich der über Mittelrhein i gen, und es ist n daß die Rheinlän! abschießen werden genüber der von worden, so stellen Minden das Schli mit Bannert, Pa durchzusetzen, wir zeigen müssen. A die Umstellung gi Westfalen gar nich Westfalen spie Bannert; Pan burg Minden): mund), Motsche (MSV Hindenbu linghausen), Rött mann(Eintracht Witten). für 6 b Beztrk K 15. September 1940 Nummer 233 Ken,Pss Fankten in Stonl Der erste Tag des Leichtathletik-Länderkampfes Deutschland—Italien in Turin— Heinz Trippe stellt Europarekord auf— Klare deutsche Führung Leichtathlellkländertreffens rin im herrlichen MussolinlMeier-Staffel zu such über.10 Meter scheiterten sie. Der beste Italiener Romeo kam nur auf 3,90 Meter. Bewunderung für Heinz Trippe Mit einer bewundernswerten Leistung wartete im Kugelstoßen der Berliner Heinz Trippe auf. Mit 16,60 m hatte er nicht nur den Sieg an sich gerissen, sondern zugleich auch den deutschen und Europarekord von Hans Wölke gebrochen. Mit nur 15 Meter kam Pongen=Deutschland auf den zweiten Platz, während die beiden Italiener unter dieser Grenze blieben. Ellel schlug Beviacgun Ein mitreißendes und schönes Rennen gab es über 5000 Meter. Die beiden Deutschen Eitel und Eberlein liefen sich Runde um Runde in der Führung ab. Nur Beviacqug konnte folgen, während Mastrojenni gefunden bereits nach oier Runden zurücsret. Beim Enospurt Der erste Tog der Deutschlans— Ralien in Toria im herrlichen stadion brachte den deutschen Sportlern nach neun Weitbewerben eine klare Führung mit 49 zu 35 Punklen. Sieben deutschen Siegen stehen nur zwei italienische Siege gegenüber, darunter befinden sich gar drei deutsche den Ergebnissen des ersten Tages muß die LeiSehehe..... Telppebesonder Pergur, en werden, der im Kugelstoßen beim ersten wurf auf 16,60 Meler kam und damit den Europarekord des Deutschen Haus Wölke brach. Zum Abschluß des Tages kamen die Italiener in der Amal 100-1 einem neuen Landesrekord. dausce Manschet haite don dut dier Aun Aur Vealiaug igute beigez=ähreZ,. echien kunft in Turin einen begeisterten Empfang gesunden bereits nach oier Runden zurüchtet. Deim Envspurt und jede Gelegenheit wurde von den italienischen Sport sicherte sich Eitel mit 14,51 den Sieg vor dem italienikameraden wahrgenommen, die innige deutsch=italienische schen Meister Beviacqua und vor Eberlein. Sporkameradschaft zum A die Hezische Abordnung mit Schwache Dreispeinger Meter. LeStallen! Vereinbarungen abgeschlossen sind, in nüchsten Jahre zur Austragung gelangen. Däuemark hofft auf ein Jußbal-Länderspiel Dänemarks Fußballverband führt gegenwärtig einen Trainingskurs in Verbindung mit Auswahlspielen durch, um die Grundlage für eine Neuaufstellung der Rationalmannschaft zu schafsen. Man hofft, daß e9 noch die Gezier, un## Stettin und Buckt E. er. Se-ec uun ettt#ge ur u. Shlchache. eesichichen Gunten. solgte ein Empfang im Turiner Rathaus, wo der Oberbürgermeister der Stadt Turin die Deutschen offiziell willkommen hieß. Der Reichssportführer von Tschammer und Osten dankte für die herzliche Aufnahme und betonte, daß die deutschen Sportler mit Vorliebe zu Wettkämpfen nach Italien fahren, wo sie bei wahren Pünktlich zur festgesetzten Stunde begannen dann im mustergültig hergerichteten Mussolini=Stadion die Wettkämpfe des ersten Tages, zu denen die deutsche dies doch nicht über die Tatsache hinweg, daß die 15=mGrenze anscheinend unüberwindlich ist. Die beiden Italiener kamen ebenfalls über 14 Meter, während Mähnert mit 13,79 Meter den vierten Platz belegte. Stafselrekord zum Abschluß Eine großartige Staffel schickten die Italiener über 4mal 100 Meter ins Treffen. Mit Guitti, Daelli, Mariani und Gonnelli siegten die Italiener in 40,6 Sekunden in neuer Landesrekordzeit. Deutschland 4X100 Meler: 1. Italien 40,6, 2. Deutschland 40.8. Neuer Sportverkehr Deutschland— Schreeden In Schweden erwartet man jetzt, nachdem in Helsinki der Leichtathletikkampf Deutschland— Schweden offiziell als Länderkampf ausgetragen wurde, einen weiteren Ausbau des deutsch=schwedischen Sportverkehrs auf den verschiedenen Gebieten. Die ersten Wettkämpfe dürften in Anbetracht der vorgeschrittenen Jahreszeit auf Hallenveranstaltungen in der Schwerathletik entfallen. So werden Kämpfe gegen deutsche Amateurboxer für Schweden eine wertvolle Bereicherung des internationalen Sportverkehrs bedeuten. Ein Fußball=Länderspiel, in dem man die deutsche Nationalmannschaft in Stockhölm erwartet, wird wohl erst, wenn die weiteren außer der Wiederaunayme deo Länderspielverkehre mit Schweden auch zum Abschluß eines Länderspiels gegen Deutschland kommen wird. Als Termin für dieses Spiel ist vorerst der 17. November in Aussicht genommen. Ulta Rosenon im Endspiel Bei dem Lido=Tennisturnier in Mailand traf die deutsche Meisterin Ulla Rosenow gleich in drei Spielen an und war zweimal siegreich. Im Einzel schlug sie die ungarische Jugendmeisterin Jusest:1, 10:8 und gelangte dann mit:3,:4 über die italienische Spitzenspielerin Manfredi in die Schlußrunde, wo sie auf Frl. Gaviraghi trifft, die Frau Quintavalle:4,:3 ausschaltete. Im Doppel dagegen wurde das deutsche Paar RosenowBuchholz von Szilvassy=del Bello:0,:2 glatt geschlagen. Schumann=Rado kamen über Sassi=Franco mit:2, 10:8 eine Runde weiter. Im Männereinzel stehen die beiden Ungarn Asboth und Gabory und die Italiener Vido und del Bello in der Vorschlußrunde. Weitere Ergebnisse: Asboth— Rado:6,:4,:4, del Bello— Scotti:6,:4,:4, Gabory— Bossi:1,:8, Vido — Soda:3,:4. Schalte 0“ muß nach Fürtk 3. Schlußrunde um den Tschammerpokal Das Reichsfachamt Fußball hat bereits jetzt die Spiele der 3. Schlußrunde um den Tschammerpokal am 29. September festgesetzt. Nur für zwei Treffen sehlen Geamner da BiL Stetin und Buckt Danzig, Zum deitten(ale gegen die Stowakei Mellerowicz in Jahresbestzeit Nach einem Fehlstart von Gonellt kam das Feld zum 200=Meter=Lauf dann geschlossen ab. Mellerowicz auf der zweiten Bahn hatte mit den beiden Italienern einen harten Kampf. Erst guf der letzten geber anerkennen. 200 Meter: 1. Mellerowicz=Deutschland 21,5, 2. Mariani=Italien 21,6, 3. Gonnelli=Italien 21,6, 4. BöneckeDeutschland 21,7. Stabhochsprung: 1. Glötzner=Deutschland 4 Meter, 2. Haunzwicker Deutschland 4 Meter, 3. Romeo=Italien X 00#n—. 4. Boscutti=Italien.60 Meter. 400 Meier Hürden:. 1. Mayer=Deutschland, 54/3, 57,71 Mt., Laddi=Italien 48,19, 4. Mähnert=Deutschland 13,89 Mt. Hammerwurf: 1. Storch=Deutschland 2. Blask=Deutschland 53,75, 3. Tad 4. Cantacalli=Italien 47,54. 800 Meter: 1. Lanzi=Italien:50,0, 2. BrandscheitDeutschland:52,5, 3. Grau=Deutschland:54,4, 4. Donnini=Italien:57, 9. der letzten Geraden konnte Deeuerowiez um eine Zehrtelsekunde besser vor.g Reig.“ Marigni und Gonneui den Kampf für sag entscheibzg, 400 Meier Hürden: 1. Maye Die Zeit des Verliners mit 21.5 Sekunden Lgsbeztez 2. Fantone=Italien 54.3, 3. Brand=Deutschlano 34.3, deutsche, Jahreshestleistung. Bönecke als Vierter kan. 4. Colauti=Italien 56.2. auf 21,: Sekunden. 5000 Meier: 1. Eitel=Deutschland 14:51.2, 2. BeDrei Mann in gleicher Zeit. viacqua=Italien 14:52,2, 3. Eberlein=Deutschland 14:52,4, Außenbahn der Schnellere. Die beiden Deutschen Mayer und Brand zusammen mit dem Italiener Fantone lagen bis ins Ziel auf gleicher Höhe und kamen in der gleichen Zeit von 54,3 Sekunden ein, während Colautti zurückgefallen war. Das Kampfgericht verkündete Meyer vor Fantone und Brand als Sieger. Lanzi ohne Gegner Ohne unseren Weltrekordmann Harbig hatte der 800=Meter=Lauf etwas von seinem Wert verloren. Lanzi zeigte sich klar überlegen und gewann in:50,0 vor dem Berliner Brandscheit und Grau, während Donnini überraschend früh abgeschlagen war. Lanzi lag sofort in Front und zog in der ersten Geraden schon seinen Gegnern auf und davon. Storch sehr beständig Ein erfreuliches gleichbleibendes Können zeigte im Hammerwurf wieder der Fuldaer Storch, der beim ersten Wurf 57,71 m warf und damit eine neue Jahresbestleistung der Welt aufstellte. Er ließ die beiden Italiener(53,75 m) klar hinter sich. Glötzner und Haunzwickel sehr sicher! Zu einem Doppelerfolg kamen die Deutschen Staphochsprung durch Glötzner und Haunzwickel, die beide über 4 Meter kamen. Bei einem weiteren VerWieder mit„gemischter“ Mannschaft— Unser 175. Länderspiel ferreihe ist„amtlich“, denn es sind nur Zwolanowski (Fortung Düsseldorf), Dzur(Dresdener SC) und MänSeit Wochen rüstet Preßburg zum dritten FußballLänderspiel der Slowakei mit Deutschland. Diese Begegnung, mit der das neue Preßburger Großstadion eingeweiht wird, soll zu einer machtvollen Kundgebung der deutsch=slowakischen Freundschaft gestaltet werden und aus diesem Grunde hat man auch den Reichssportführer in die slowakische Hauptstadt eingeladen, um dort dem Länderkampf beizuwohnen. Es ist das 175. Länderspiel des deutschen Fußballsports. Wir wollen hoffen, daß es uns den 85. Sieg bringt, nachdem es seit 1908 58 Niederlagen gab und 32 Begegnungen unentschieden endeten. Mit der Slowakei treffen wir zum dritten Mal zusammen. Als im August 1939 eine rein Wiener Mannschaft in Preßburg die deutschen Farben vertrat, gab es zur Ueberraschung eine:=Niederlage, die aber noch im Dezember des gleichen Jahres in Chemnitz mit einem:=Sieg wettgemacht werden konnte. Die deutsche Mannschaft setzt sich aus 14 Spielern zusammen. Wer nun eingesetzt wird, ist noch nicht bekannt und das letzte Wort hierüber wird kurz vor dem Spiel gesprochen. Im Tor dürfte der Berliner Jahn stehen, der schon in Chemnitz gegen die Slowakei dabei war. Vielleicht läßt Herberger auch den Wiener Zöhrer debutieren. Janes(Fortuna Düsseldorf) und Moog (BfL 99 Köln) werden wie gegen Rumänien die Verteidigung bilden, womit die Abwehr stark genug sein dürfte. Außerdem steht Schneider(Waloyof) bereit, der gegen Finnland gut einschlug. Die Besetzung der Läu(Fortung Lusselgg.), Dzur.( ner(Hannover 96) eingeladen worden. Damit gibt ein weiterer Fortuna=Spieler sein Debut in der Nationalelf und es wird— davon sind wir überzeugt— ebenso gut ausfallen wie bei seinen„Vorgängern“. Zwolanowski hat gerade am Vorsonntag gegen den BfR Mannheim wieder seine große Klasse als Zerstörungsund Aufbauspieler unter Beweis gestellt. Dzur war gegen Finnland sehr gut und über Männer erübrigt sich jedes Wort. Im Sturm sind Hahnemann(Admira Wien) und Conen(Stuttgarter Kickers), die zusammen mit Walter die Finnen in Grund und Boden spielten, wieder dabei. Hahnemann hat als rechten Nebenmann erstmalig den Schalker Eppenhoff, dessen Debut in der Länderelf schon seit langem erwartet wurde. Conen stürmt in der Mitte und den linken Flügel bilden mit Riegler und Jelinek(beide Wiener SC) zwei Neulinge, die Herberger schon seit einiger Zeit vorgemerkt hatte und die auch sehr viel können. Um die Stadtmeisterschaft Tus Wests.=Jahn Münster— SC Münster 08 ausgefallen Das für Sonnabend vorgesehene Spiel um die Fußball=Stadtmeisterschaft zwischen Tus Westf.=Jahn Münster und SC Münster 08 mußte ausfallen und wird demnächst nachgeholt werden. und Rapid Wien gegen BiR Schweinfurt am 15. September die Partner für BfB Königsberg und Eintracht frankfurt ermitteln. Westfalens einziger Vertreter, der Fa Schalke 04, ist nach Fürth zu der Spielvereinigung beordert worden, Fortuna Düsseldorf spielt in Stungart gegen die Kickers, Schwarz=Weiß Essen kreuzt mit Sc Eschweiler die Klingen. Der Spielplau lautet wie folgl: SpBg Fürth— JC Schalte 04: Schwarz=Weiß Essen— S6 ler: Stutigarter Kickers— Jortuna Düsseldorf: Wacker Wien— Wiener Sportklub; Union Oberschöneweide— 1. JC Nürnberg: Dresden SC— Roi-Weiß Franksurt(Main): BfB Königsberg— BfL Steitin oder BuEB Danzig: Eintracht Frankfurt— Rapid Wien oder UIR Schweinfurt. Vogt brauchte nur 70 Sekunden Hamburger Berufsboxkämpfe Die Hamburger Berufsboxkämpfe am Freitagabend im Zirkus Busch brachten wiederum ausgezeichnete Besuch. 2500 Zuschauer. Von den vier Kämpfen befriedigte nur die Einleitung zwischen Bernhardt und Stegemann restlos. Stegemann gewann verdient. Beide zeigten eine ausgezeichnete Linksarbeit, von der vierten Runde ab hatte der Berliner klar Vorteile, in der letzten (achten) Runde erhielt Bernhardt einen Riß über dem Auge, war auch fast fertig und groggy. Suvio—Müller (acht Runden), Müller, 1,5 Kilogramm schwerer, bestimmte zuerst den Kampf dank größerer Schnelligkeit. Der Finne kam schwer ins Gefecht und zeigte anfangs nur einen Abglanz seines früheren Könnens, die gute Technik des Finnen sicherte ihm einen ausgeglichenen Kampfverlauf. Er wurde von der 5. Runde ab etwas wärmer, auch Müller entfachte mehr Frische. Suvio kam verschiedentlich gut durch. Der Punktsieg für Suvio war sehr schmeichelhaft und benachteiligte Müller.— Vogt brachte gegen Menabeni=Italien 4 Kilogramm mehr in den Ring und bekam gleich eine Kostprobe des Gastes zu spüren. Als aber der Hamburger dann eine furchtbare Rechte gegen die Schläfe des Italieners landete, war der Kampf nach 70 Sekunden aus. Der Italiener war noch minutenlang nicht„da“:„Der Schlußkampf zwischen Saari=Finnland und Sporer=Hamburg endete unentschieden. Sporer hatte mit dem schlagstarken und beherzt kämpfenden Finnen seine Mühe, der schon in der dritten Runde eine schwere Augenverletzung erlitt, dennoch aber tapfer durchstand. Venn wir heute einmal rüchblickend auf die gewalige Turmipringgg kmann iun 400= Weter“ und 180,=WeerSestuwporscheun de, dere 3. 156g darstelen, die Er. Krauschwimmen. Woßmanm startete außerdem noch im seher der beshischen asger ud Modch Pgräche ze aldes bes a. od a. Biacz Zeige Krutges(Gatzn) el damit nicht der einzelve Zunog,r ber, Geger an Hond erkämpste sich zweimal den Meter=Brustschwimmen mit:24,6 und im 200-Meter* Um den Adterprei: Westfalen— Niederrhein in Recklinghausen Eines der vier Zwischenrundenspiele um den Adler= preis des Reichssportführers tragen am Sonntag die Handballmeisterschaften von Westfalen und Niederrhein in Recklinghausen aus. Der Westen ist hier also ganz unter sich, und nur einer kann sich für die Vorschlußrunde qualifizieren. In der Vorrunde hatte Westfalen alle Mühe, in Minden Hessen mit 11:10 auszuschalten. Weitaus besser zeichnete sich der Niederrhein mit seinem 11:=Sieg über Mittelrhein in Wuppertal aus. Aber Zahlen trugen, und es ist noch längst keine ausgemachte Sache, daß die Rheinländer nun in Recklinghausen den Vogel abschießen werden. Die westfälische Mannschaft ist gegenüber der von Minden auf einigen Posten geändert worden, so stellen die Spieler des MSV Hindenburg Minden das Schlußdreieck. Um sich gegen diese Abwehr mit Bannert, Pannhorst und Bandholz erfolgreich durchzusetzen, wird der Niederrhein=Angriff schon viel zeigen müssen. Auch in den übrigen Reihen dürfte sich die Umstellung günstig auswirken, so daß ein Sieg der Westfalen gar nicht so überraschend kommen würde. Für Bannert; Pannhorst—Bandholz(alle MSV Hindenburg Minden); Becker, Sorré(beide Eintracht Dortmund), Motsche(PSV Recklinghausen); Helligraty (MSV Hindenburg Minden), Schneider(PSV Recklinghausen), Röttger(MSV Hindendurg Minden), Heilmann(Eintracht Dortmund), Müller(TB Röhrchen Witten). Teikter deuckdilck anf wreitan Schöne Erfolge der westfälischen: Jungen und Mädel— 11 Siege, 11 zweite und 12 dritte Plätze ausgestellt werden. Es soll vielmehr vem Leser an Hand der erzielten Ergebnisse gezeigt werden, wie das Gesicht der deutschen Jugend im Krieg aussieht. Es soll ihm gesagt werden, daß die deutsche Jugend trotz Krieg und unter den schwierigsten Voraussetzungen zu Höchstleistungen befähigt ist und ihre Aufgabe auch auf sportlichem Gebiet restlos erfüllt. Die Jungen und Mädel haben in unermüdlicher Arbeit an sich selbst und in selbstverständlichem Einsatz ihr Bestes gegeben, das soll anerkannt und als Beispiel und zur Nacheiferung für alle anderen herausgestellt werden. Auf Grund ihrer guten Leistungen konnten aus dem Gebiet und Obergau Westfalen insgesamt 158 Jungen und Mädel an den Kämpfen in Breslau teilnehmen. Zum Vergleich zu den anderen Gebieten und Obergauen ist diese Teilnehmerzahl recht groß und zeigt, daß nicht fantastische einzelne Leistungen aufgestellt wurden, sondern daß sich aus der breiten Front der HJ. und des B0M., die intensiv körperlich geschult wird, die große Anzahl Jungen und Mädel herausgearbeitet hat, die über dem Durchschnitt steht... 8 Viele dieser Jungen und Mädel konnten in Breslau die schönste Anerkennung und Auszeichnung, nämlich die goldene, silberne oder bronzene Nadel, vom Reichsjugendführer empfangen. Sie alle haben, getreu den Worten des Reichsjugendführers:„Notwendig ist nicht, daß ihr siegt, wesentlich aber ist, daß ihr ritterlich und tapfer kämpft“, ihr letztes eingesetzt. Im Schwimmen an 1. und 3. Stelle Im großen Ueberblick gesehen haben unsere Jungen und Mädel im Schwimmen und Rollschuhlaufen die besten Leistungen erzielt. Vor allem die Mädel zeigten hier, was sie konnten. In der Gesamtbewertung standen sie mit 58 Punkten weit vor Düsseldorf mit 49 und Hamburg mit 39 Punkten an erster Stelle. Die Jungen erBrustschwimmen mit:06,8 Minuten. Auch Paula Tatarek war zweimal bei den Ersten vertreten. Im Kunstspringen des BDM. war sie mit 72,74 Punkten Reichssiegerin 1940 und im Turmspringen mit 33,82 die Zweite Im Turmspringen der HJ. wurde Janocha mit 60,50 Punkten Dritter und beim DJ.=Kunstspringen Bilke ebenfalls Dritter. Beim 200-Meter=Brustschwim: men waren unsere Mädel in der Entscheidung sehr stark vertreten und sie belegten neben dem 2. Platz, den Helga Krauthoff erhielt, noch den., 7. und 8. Platz. Als weitere Sieger sind beim DJ. noch im 100=Meter=Brustschwimmen Winter zu nennen, der mit:28,5 den 2. Platz errang, bei den Jungmädeln Ilse Hornung, die Dritte im 100=Meter=Krautschwimmen wurde, und beim BDM.=Werk„Glaube und Schönheit“ Waltraut Müller (Dortmund), die als Dritte im 200=Meter=Brustschwimmen durchs Ziel ging. Einen sehr schönen Erfolg konnte weiterhin die Dreimal=200=Meter=Bruststaffel der Mädel verzeichnen, die mit:36 Min. eine neue deutsche Bestleistung schwamm und damit beim Wettkampf eine halbe Bahn vor der Staffel des Obergaues Düsseldorf lag, die eine Zeit von 10:02 Min. brauchte. Die Lagenstaffel der. Mädel über 400 Meter schwamm eine Zeit von:53,5 Min. und erhielt dafür den 2. Plotz. Ausgesprochenes Pech hatte die Wasserbaumannschaft, die im vergangnen Jahr den deutschen Jugendmeistertitel erwerben konnte. Sie mußte sich hinter Berlin und Düsseldorf mit dem 3. Platz begnügen. Im Rollschuhlaufen führten die Westfalen Auf der Rollschuhbahn siegten unsere Jungen und Mädel überlegen. Die Ergebnisse lauteten für Westfalen wie folgt: BDM.=Einzel: 1. Lotte Kortendiek; IM.= Einzel: 1. Gerda Fischer, 3. Liane Hartmann; 23.: Einzel: 1. Fred Emanuel, 2. Heinz Kroel; Paarlauf IM.=DI.: 1. Fischer=Kroel, 2. Hartmann=Emanuel. Ergebnisse der Mannschaftskämpfe In den beiden großen Mannschaftskämpfen, die in diesem Jahr auch in Breslau durchgeführt wurden, setzten gen und Madel zu nennen. Diga Ccstein(Erkenschol und Waßmann(Gelsenkirchen) belegten zweimal den ersten Platz, und zwar Olga Eckstein im Kunst= und sich die westfälischen Jungen und Mädel ebenfalls durch. Im Reichssportwettkampf war die Gefolgschaft aus Hamm vertreten, die mit 3013 Punkten den 4. Platz einnahm. Die Pimpfe aus dem Jungbann Hagen erreichten nur den 8. Platz, die B0M.„=Mädel aus Bottrop den 3. und die IM.=Gruppe aus Rheine den 6. Platz. Es machte sich bei den Leistungen der Jungen und Mädel sehr stark bemerkbar, daß das Training nicht so intensiv wie in den Vorjahren war. Jedoch konnten im Dreikampf und in der Einzelbewertung noch einige gute Plätze von den Westfalen bestritten werden. So wurde im Dreikampf der HJ. Grundmann mit 364 Punkten der Dritte, beim BDM. Tennbusch ebenfalls die Dritte, beim DI. Beerendonk der Zweite und bei den Jungmädeln Gosebruch die Erste aus dem ganzen Reich. Die westfälische Mannschaft im Reichsschießwettkampf erzielte das schöne Ergebnis von 2093 Ringen und rückte damit auf den 2. Platz. Was erreichten die Leichkathleien? Die Leichtathleten waren in diesem Jahr nicht so gut, wie man es wohl erwartet hatte. Die beste Leistung stellte die Viermal=100=Meter=Staffel der HJ. auf, und zwar wurde sie mit 44,1 Sek. Deutscher Jugendmeister. Eichner, der vorjährige Jugendmeister im 1500=MeterLauf, wurde in diesem Jahr durch den Sachsen Kamps auf den 2. Platz verwiesen. Kamps lief die Zeit von :05,2 Min. und Eichner:06,2 Min. Durch die außerordentlich gute Besetzung im 100-Meter=Lauf wurde Zeit von 11,0 Deutsche Borer in Kopenhagen Bei ihrem zweiten Start in Kopenhagen waren die deutschen Amateurboxer nicht ganz so glücklich wie vor zwei Tagen. Nur Mittelgewichtsmeister Pepper(Dortmund) und sein Landsmann Umar blieben erfolgreich. Pepper schlug Jensen überlegen nach Punkten und Umar, der den Schwergewichtler Lehmann zum Gegner hatte, erhielt gleichfalls einen knappen Punktsieg zugesprochen. Der Hamburger Mittelgewichtler Riemann verlor gegen den zum Schluß allerdings reichlich abgekämpften Winther. Petri(Kassel) unterlag dem dänischen Federgewichtsmeister Friedericsen, und im Leichtgewicht wurde Wischnewski(Dortmund) von Kaj Frank ausgepunktet. Fußballkampf Sachsen— Bayern später Der für den 13. Oktober nach Leipzig vereinbarte Fußballkampf zwischen den Bereichsmannschaften von Sachsen und Bayern ist auf Wunsch Sachsens verlegt worden. Das Spiel findet an einem noch zu bestimmenden Termin statt. Bad Neuenahr im Ahrtal Rbld. gegen Zucker Gallen7 Leber Magen Darm Nierenleiden -er Sprudel für häusliche Trinkkuren! Vertriebsniederl: Ferdinand Meyer. Münster, Salzstr. 30. Tel. 250 80 Kratwagenauhen für 6 bis 8 Omnibusse in Münster gesucht. Bezirkswerkstatt für Postkroitaggen Auch beim Friseur verlangen Sie die „Festlälische Togeansltaast Zal Herdetpflahzung empfehlen wir unsere großen Bestände in Obstbäumen aller Art und Form Qualitätsbaumschulen Eschweiler Hiltrup in Westl. Teleion 179 K.. Teicheserihet Buschmann Drabbei. 17-19 Ge Spiekerhaf 13110 Kartelen Rl. Buschmann Münster Drubbei 17/18 Ko EE IIE Gebrauchte Personen= u. Lieferwagen hauft Aute=Denns, Lüdinghausen (Westf.) Ruf Nr. 288. Flaschen alle gangd Sorten hauft ständig Ruf Nr.##de Gustar Günther. Münster i. Westf., Hafenstr 30 gegenüber der Feuerwache W Matr mit Wer nimmt Beiladung (Bettst. m.## u. Schrank) nach Recklinghausen? Ang. u. 3518 a. Anzeigenmittler Pendel, Salzstr. 9. Charakterdeutungen, treffend und ausführl., gibt hervorrag., wissensch. Graphologe. Bed: mindest. 5 tintegeschriebene, Sätze. Preis.— RM. O. Gartmann, Wilhelmstraße 27, Zwickau, Postscheckkonto Leipzig 211 62. Dame, mittl. Alters, wünscht Bekanntsch. m. Dame z. Spaziergäng. u. dgk. Ang. u. 826 Hauptg. Rünster. 1 geeeniluh vigg. Beseggug im 100=Metex=Lauf wurde Nademachex Vierter, per Erste lief die Zeit vo Sek., der Zweite, Oritte und Vierte die Zeit von 11. Sek. Im 800=Meter=Lauf erreichte Schüler mit:59,4 Min. den 3. und im Diskuswerfen Neukötter mit 40,53 Metern den 2. Platz. Abschließend sei zu diesen Leistungen gesagt, daß sie trotz der äußerst schwierigen Umstände ein befriedigendes Ergebnis zeitigten und bewiesen, daß die deutsche Jugend sich durch nichts zurückschrecken läßt und ebenso wie im Frieden ihren Körper durch einen harten sportlichen Kampf widerstandsfähig und gesund erhält...ur#u,.ihst## Wir möchten mit den Worten des Reichsjugenoführers schließen, die er bei der Siegerehrung in Breslau sagte:„Kampf ist der Inhalt unseres Lebens. Dem Volk und der Jugend, die zu diesem Kampfe ein mutiges Ja spricht, gehört die Zukunft.“ Ca. Milchkühe. und Kinder auf der 144. Michviehversleigerung in Münster i. W. Westf. Zuchtviehmarkt Donnerstag, d. 19. Bept. 12 Uhr Die Tiere stammen aus seuchenfreien Gebieten und sind gegen Seuchen schutzgelmpft. Obligator. Untersuchung auf Bazillus Bang Nähere Auskunf und Katalon(kostenlos): Ein interessantes tandbalttretten in Münster Wie wir bereits berichten konnten, ist es der Reichsbahnsportgemeinschaft gelungen, die ganz vorzügliche Frauen=Handballmannschaft der Stahlunion Düsseldorf zu einem Freundschaftsspiel nach Münster zu verpflichten. Die Begegnung, die die höchste Anteilnahme finden wird, gelangt am Sonntag um 15 Uhr auf dem Reichsbahnstadion an der Hammer Straße zum Austrag. Schießwartlehegang in Dortmund Alle Schützenkameraden des Kreises I Münster, umfassend die Unterkreise Münster=Stadt, Münster=Land, Beckum, Lüdinghausen und Warendorf mache ich hierdurch darauf aufmerksam, daß der nächste Lehrgang für Schießwarte des Deutschen Schützenverbandes vom 25. bis 29. September 1940 in d er Gauschießschule in Dortmund stattfindet. Schützenvereine, die noch keinen geprüften Schießwart haben, werden diese Gelegenheit gern wahrnehmen und einen geeigneten Schützenkameraden als Schießwart ausbilden zu lassen. Anmeldungen für obigen Schießwartlehrgang sind umgehend an die Geschäftsstelle des Gaues Westfalen des Deutschen Schützenverbandes in NSRL., Dortmund, Hansastr. 3, zu richten, durch die auch die Lehrgangsteilnehmer ihre Einberufung erhalten. Karl Stolte, Kreispressewart im Deutschen Schützenverband bare. Sostaslenn Taisto Mäki, Finnlands Weltrekordläufer, wird am 22. September am Leichtathletikfest in Mailand teilnehmen, das auch von einigen deutschen Spitzenkräften bestirtten wird. Der Wiener Muschik legte bei einem Abend=Sportfest in Hernals bei Wien die 3000 Meter in:58,4 Minuten zurück. Dösseldert Echstr. 10 wischenichnterstr und sernintale Nachhilfe I. d. Hauptfächern für Schüler„der s. Kl. der Oberschule ges. Ang. u. E D 5117 a. d. Hauptg. Münster. Schüler d. Kl. 5, d. sein Praktikum mach, möchte, sucht Lehrer der ihn in Abendst. d. z. Abit. bringt. Ang. erd. Schubert, Münft., Eisäfferste. 99 pt. Alt., gold. Armreif mit weißer Perle verlor. Geg. Belohng. abzugeb. Münster. Hoyastr. 19 I. Tel. 2 57 08. Ohreing verl. Abzug. Belohn.### Rünstee I. Wests, Sternstraße 27. Perle g Tür von Tempowagen auf Weseler Straße verloren. Abzugeb. Münster, Rothenburg 21. Ks Weuu? c. G. m. b.., Münster I.., Windthorststraße 20, Ruf 2 66 44-45. Ständige Vermitllung von Vich aller Art: Fett-u. Weidevich Ferkel Läufer Pferde usw. Bekanntmachung Zuteilung von Heringen Für die Zuteilungsperiode vom 23..—20. 10. 1940 steht eine Menge Heringe zur Verfügung, die es ermöglicht, an alle Bezugsberechtigten in den Verkaufsstellen einen Hering auszugeben. Der Abschnitt N 38 der Nährmittelkarte der laufenden Zuteilungsperiode vom 26..—22. 9. 1940 dient als Bestellschein und ist von dem Bezugsberechtigten spätestens bis zum 16. 9. 1940 bei den zugelassenen Verteilungsstellen abzugeben. Die Abgabe dieses Abschnittes ist von dem Einzelhändler auf dem Stammabschnitt der Nährmittelkarte deutlich mit Firmenangabe und dem Vermerk „Heringe“ zu kennzeichnen. Die Ausgabe an die Verbraucher erfolgt auf Grund, des Vermerks auf dem Stammabschnitt, der nach Belieferung zu entwerten ist. Die Verbraucher müssen daher den Stammabschnitt der Nährmittelkarte der jetzt laufenden Zuteilungsperiode gufbewahren. Die Verteilungsstellen haben die Abschnitte N 38 unverzüglich, spätestene bis 21. 9. 1940, bei der zuständigen Kartenausgabestelle gegen einen Bezugschein„Heringe“ abzurechnen, der bis zum 28. 9. 19l0 einem westschlischen Großverteiler abzugehen ist. Die Ausgabe an die Verbraucher wird voraussichtlich in der ersten Hälfte des Monats Oktober erfolgen. Burgsteinfurt, den 11. September 1940. Der Landrat— Ernährungsamt B. Ein Gebot der Höflichkeit ist es. Ihren Freunden und Bekannten die Ereignisse Ihres Familiengeschehens mitzutellen. Der einfachste und billigste Weg ist natürlich die überall beachtete Familienanzeige in der Westfälischen Tegemeltung. Aafgedol Die Zrou Theodora Borgmann in Münster k. 99., Schillerstr. 51. hat beantragt, den verschollenen Unteroffizier Hermann Borgmann, 1. Kompagnie, InfanterieRegiments 369. geb. am 10. 8. 1894 zu Münster, zuletzt wohnhaft in Münster i.., Schillerstr. 51, für tot zu erklären. Der bezeichnete Verschollene wird aufgefordert, sich spätestens in dem auf den 12. Rovember 1933, 10 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht. Gerichtsstraße 2. Zimmer Nr. 24, anberaumten Aufgebotstermine zu melden, widrigenfalls die Todeserklärung erfolgen wird. An alle, welche Auskunft über Leben und Tod der Verschollenen zu erteilen vermögen, ergeht die Aufforderung. spätestens im Aufgedotstermine dem Gericht Anzeige zu machen. Ränster i.., den 16. Sptemk g. 1% K Für unsere Kleinlebens-Versicherung suchen wir für den Bezirk Münster einen Inspektor Geboten werden Direktionsvertrag. Gehalt, Bewegungsgeld und Abschlußprovision. Außerdem einige tüchtige Mitarhelter für Münster, Coesfeld, Borghorst, Rheine, Ibbenbüren. Greven, Emsdetten und Warendorf. Wir gewähren: Direktionsvertrag, bei Eignung feste Bezüge. Gründliche Einarbeitung nach besonderem Werbesystem. Bewerbungen an: Karlsroher Lebensversicherung A. 6. -Spezialerganisation Münster. Werendorter Str. 253 1. Eingeführte Vertreter möglichst mit Gewerbeschein, Feuerlöscher=Fabrik sucht Zeuerlösch=Fabrik für Stadt= und Land=Bezirke. Gute Verdienstmöglichkeit. Gebietschutz. Nur sertöse Angebote mit Lebenslauf und Referenzen unter:„3020“ an Anzeigenmittlung„Sasko“ Wien 101, Mariahilferstr. 206 Vertucter der mit Erfolg Kreis=, Straßen=, Wasser=, Flußbauämter, Gartenverwaltungen usw. besucht, wird für Westf., Lippe u. Schlesw.=Holst ges. v. P. Lemberg, Chem. Fabr., Breslau 2. Wir suchen zum möglichst baldigen Eintritt eine Stendrhphrilt Bewerbungen mit lückenlosem Lebenslauf, Zeugnisabschriften, Lichtbild und Gehaltsansprüchen an unser Sekretariat erbeten. Siemens=Schuckertwerke.=G. Techn. Büro Münster, Münster i.., Herwarthstraße—8 Von größerem Unternehmen in Münster wird zum sofortigen Eintritt mit buchhalterischen gesucht. Kenntnissen Angebote unter P R 5972 an die Hauptgeschäftsstelle Münster. Schuhmachergesellen stellt sofort ein f. Reparat. u. Neuarbeiten(Kost u. Wohn. im Hause) Richard Ruck, Rüdesheim a. Rh., Langstr. 9. Orthopäd. Schuhmachermeister. Für bezugsscheinfreie Artikel des täglichen Bedarfe werd. bei Drogerien, Kolonial= warengeschäften, Kaufhäusern, sowie den entsprechenden Großhandlungen gut eingeführte Vertreter gegen gute Provision gesucht. Angeb. mit Angabe der Kundschaft, die regelmäßig besucht wird, an Brandt& Walther, Bremen. Suche zum 15. 9. oder 1. 10. einen älteren Bäcker= und Konditor=Gehilfen in Dauerstell. Angebote an Gerh. Schnieder, Lüdinghausen, Fernruf 2271. Sausaht“ mit abgeschlossener Fachschulbildung u. Kenntnissen in Eisenbetonbau für Baustelle und Abrechnung zum baldigen Eintritt in Dauerstellung gesucht. Bewerbungen mit Zeugnissen, Lebenslauf und Eintrittstermin an Bauunternehmung Josef Kleihues, Rheine üchtige Baronraft für sofort gesucht. Ang. unter an die B B 5138 Münster. Hauptgesch. Für ruhigen Haushalt Hausgehilfin zum baldigen Eintritt gesucht. Worms, Münster, Gereonstr. 22 Teleson 25864. Für meinen gutbürgerlich. Privathaushalt ein tücht., zuverlässiges Madchen zum 1. Oktober oder früher gesucht. Angebote mit Lohnanspr. an Frau B. Speith Münster, Königstraße 51 Tüchtiger Bäcker= und Konditorgehilfe zu baldmöglichst gesucht. E. Loskant, Münster i.., Manfredstraße 12 Gesucht w. sof. f. mittl. Hotelbetr. a. d. Lande e. schlichte, mindest. 28jähr. Stütze die kochen k. u sich auch i. Haushalt, betät. muß. Nähkenntn. erw. Angeb. mit Gehaltsansor unter R S 5084 an die Hauptgeschst. Münster. Jüngeres, zuverlässiges Mädchen für alle Hausarbeit in kinderreich. Haushalt gesucht. Gute Behandlung. Frau Franz Nahrath, Ahlen(Westf.). artfstraße 1 Eichendorff Gesucht wird für gepflegten Haushalt zum 1. 10. oder später zu alleinsteh. alter Dame in Vorort von Berlin alteinmädchen öber Glüße Kochen, sowie erfahren in all. häuslichen Arbeiten erforderlich. Bewerbungen zu richten an Gertrudenhof bei Mettingen(Wests.). Suche f. sof. kräftig. ehrlichen Hiesige Großhdlg. sucht eine gute Kraft z. baldigen Eintritt für Kontorarbeit Näh. Münster, Königsstr. 12. Suche zum 1. 10. od. später ein zuverlässiges, fleißiges Mäochen nicht unter 20 Jahren für Küche und Hausarbeiten. Küche kann eventl. erlernt werden. Außerdem suche ich ein Mädchen im Alter von 14—18 Jahren. Frau Paula Stockmann, Kheine, Bentlage 91. Teleson 2320. Junge od. Mädchen als Das DRK. Elisabeth=Haus stellt noch Lernschwestern ein in die Krankenpflegeschule Univ.= Klinik Münster(Westf. Bewerb. an Frau Oberin Steinberg, Bremen, Lud Lüder=von=Bentheim-Straße Nr. 18. sofort gesucht. Engelapotheke. Münster, Warendorf. Str. 3 Zu Okt. od. spät. ein tücht Melker oder Mädchen für —9 Kühe gesucht. Auf Wunsch Dauerstellung. St. Anna=Hospital Hopsten, über Rheine. PStenorhphsenmen Kontveheinnen zum 1. Oktober oder später gesucht. Frölich& Co. Drogen=, Chemikalien= und SpezialitätenGroßhandlung. Münster Westf., Johannisstraße 1 oder Botin Für gepflegten, kinderreich. Privathaushalt wird baldigst ein einf., gedieg. Kinderfräulein mit guten Nähkenntnissen gesucht. Etwas Hausarbeit muß mit übernommen werden. Evtl. Dauerstellung. Ang. m. Zeugnisabschr. u. Lichtbild u. 912 an die Westf. Tageszeitung, Ahlen. ehrlich u. zuverl., für das Austrag. einer Wochenzeitschrift gesucht. Zustelltage Freitag und Samstag. Angeb. erb. unter T U 5132 an die .=Gesch. Münster Lehrung Jos. Röttger, Müllermeister, Burgsteinfurt. Mädel 15—18., aus gutem Haus, findet in einer Familie gute Ausbildung bei bester Behandlg. im Geschäft und Haushalt als Haustochter. Uhren=Korte, Rhede, Kr. Borken, Postfach 31. 3. 1. Okt. w. f. kl. Haush. zuv. Hausgehilfin gesucht. Königsstraße 48 aI. Wegen Erkrankung des jetzigen suche zum 1. Oktober Mädchen (auch Pflichtjahrmädchen). Frau Clärchen Tombült. Ochtrup Westf., Gärtnerstraße N. Düsseldorf w. e. zuv. kinderl. Mädchen gesucht. Dr. W. Knopp, Düsseldorf=Oberkassel, Sonderburg= straße 21. Weg. Sterbefall in der Familie des jetzigen Mädchens wird im Forsthause m. kl. Landwirtschaft zum 1. 10. ein Mädchen als Stütze der Hausfrau gesucht bei Familienanschluß. Frau Jos. Kammering, Lüdinghausen, Tel. 380, Forsthaus Kakeibeck Zür einen großen Gutohaussalt, Nähe Rheine, w. e. tücht. Mädchen gesucht, evtl. Lehrköchin. Ang. unter 1940 an die Westfälische Tageszeitung Rheine i. Westf. Rich Ausiante stelle sucht einen 17jährigen Für WirtschaftsHaushalt infolge Erkrank, des jetz. Gangen als Helfer. Ang. unt. 821 an die Hauptg. Münster. Zuverlässiger wiro sofort jaub. Mädchen eventl. Pflichtjahrmädchen gesucht. Frau Borgmann, Lüdinghausen. Münsterstr. Auerruccht zu sofort od. spät. bei Fam.=Anschluß gesucht. Anton Fels, Gasthof, Albersloh. Ruf 159. 3. 1. 10 wird f. intens. Gutsbetr., 145 ha, N. Rheine einf. fleiß. junger Mann, d. Lehrz. beend., als Volontärverw. ges..Anschl., Geh. K. Gespannübern. AnIch suche für meine dreiköpfige Fam. u. Zweitmädchen e. perf. Kouhtlt Diese muß in nur erst. Häusern tätig gewesen sein und über beste Referenzen verfügen. Geb. wird e. sehr angen. Dauerstellg. Gesucht zum 1. Okt. oder später selbständiges, erfahrenes 1 Kontoristin (auch Anfängerin) 1 Buchhalter in Dauerstellung sofort gesucht. Heger& Sohn Münster, Dahlweg 7a Mädchen oder Stütze für gepflegten Etagenhaushalt. Angeb. u 3509 a. Anzeigenmittl. Vendel, Münster, Salzstraße, 9. Alleinmädchen selbstst. u. saub. in Küche und Hausarb. zu ält. Ehep. für 1. od. 15. Okt. ges. Letzt. Mädchen war 5 J. bei mir. Major von Sandt, Ludgeristr. 36. Villenhaushalt a. d. Lande, Nähe Detmold, sucht gesucht für Büro. Kenntnisse in Buchhaltung Bedingung. In der Freizeit Beschäftigung im Kolonialwarengeschäft und Haushalt. Kost und Logis im Hause. Angebote mit Gehaltsansprüchen unter U V 5133 an die Hauptgeschäftsst. Münster. hausgehilfin zuverlässig und erfahren in allen Hausarbeiten und Küche, f. Dauerstellung. Steinhardt, Kupferberg, Post Hiddesen Lippe, W Wgrbcen Lippe, Tel. Detmold 2665 Hausgehilfin für ¾ Tag gesucht(auch zum Anlernen). Wagener, Münster, Schützenstraße 60 Sachg 10. oder 1. 1c. J diche tige, äußerst fachkundige Verräuferin für mein Manufakturwarengeschäft. Kost und Logis im Hause. Bewerbungen mit Bild, Zeugnisabschr. und Gehaltsansprüchen unter N N 5992 an die Hauptgeschäftsstelle Münster. Mädchen selbständig, mit Kochen, f. Geschäftshaushalt sucht sofort oder später Grüning. Berlin W 35 Lützow=Ufer 14 Kraftwagen. jahler sofort gesucht. Ant. Stadtbäumer Münster i.., Dortmund. Str. 47 Nüchtor Polsierer und Tischler sofort gesucht. Richard Lück, Polstermöbelfabrik, Münster i.., Schillerstraße 64 Maurer u. Betonpoliere zum baldigen Eintritt gesucht. Lebenslauf, Zeugnisse u. Forderungen an Bauunternehmung J. Kleihnes, Rheine i. W. Zum sofortigen Eintritt zuverl. Kraftfahrer zum befahren der Kundsch. ges. Helmuth Hosbach, Münster, Hafenweg 7 gewissenhafte, perfekte Kraft 54 9t. Ang..„As. aen vir Hauptgesch. Rünster. Junger Mann für Hausarbeit u. z Bedienen im Wartesaal 8. Kl. gesucht. Behnbgsewirtschett Rheine(Wests.) Vorarbeiter für Entwässerung u. Straßenbau gesucht.— Baustelle Kreis Lingen. H. Köster, Osnabenck, Heinrichstraße 32 Zu sofort suche ich für mein Spezial=Lebensmittelgeschäft eine flotte Wegen Verheiratung des jetzig. z. 1. 10. ein in Küche u. Hausarbeit durchaus erfahrenes Mädchen gesucht. Rentmeister Horling, Anholt i. W. H. Lüdeling, Ahaus i. W. Junges Mädchen Verielle Siendthpisten zu 3 Kindern und zur Unterstützung der Hausfrau z. baldmögl. Eintritt gesucht. Vollständ. Familienanschluß. Frau H. Rogge, Ochtrup i. Westf., Steinbildhauerei, Telefon 829. möglichst zu sofort gesucht. Angeb. mit Zeugnisabschriften erbeten unter 810 an die Hauptgesch. Münster. Kontoristin Stenotypistin selbständige Kräfte in aussichtsreich. Dauerstellung sofort oder später gesucht. Ang. unt. E E 5141 an die Hauptgesch. Münster. Servierfräulein zum 1. Oktober gesucht. Restaurant Kutschera. Münster, Hammer Straße 61 Josef Ruberg, Hagen l.., Telefon 22973 absa,.. u. Gehaltsford. u. S T 5131 an die H6. Mstr. Suche für sofort eine tüchtige W Haushatterin für ländl. Privathaush. Näher. Agt. Böckenkötter, Telgte i. W. Für gepfl. Etagenhaushalt(3 Pers.) fleißiges, junges Mädchen zum baldmöglichen Eintritt gesucht. Amtsgerichtsrat Thiel. steinfurt, Moltkestraße 10 Burgstefer., Monlnestrage 10 Suche zum 1. Okt. tüchtige Hausgehilfin mit Kochkenntnissen f. Etagenhaushalt. Professor Kindermann, Münst., Hammer Str. 6a. geb. m. Zeugnischr u. GehaltsFür sofort oder später tüchtige Schneidergehilfin in Dauerstllg. ges. Modewerkstätte L. Krone, Münster, Frauenstraße 14. Zuverl., sauberes Madchen s. ruhig. Haushalt gut. Behandlg. „3 Zuverl., nicht zu jung. Mädchen f. Küche, Haus und kl. Garten in ein. Haush. mit Kind. gesucht. Angebote unt. R 64 an die Westf. Tageszeit., Lüdinghausen. Weg. Verheirat. des jetz. suche ich Zul 1. oder 15. Okt. ein zuverl. Mädchen für Küche, Haus und Garten ges. Dr. Laxen. Herbern i. Wests., Kr. Lüdinghausen des jetz. suche ich z. 1. 19. ein ehrl., sauberes Marchen f. Küche u. Hausarbeit u. zum Bedienen der Gäste. Frau H. Korte, Münster j. Westf., Gerhardstr. 21. Alleinmädchen perfeht in Küche u. Haus, f. Arzthaushalt gesucht. Angeb. mit Geh.Anspr. u. Zeugn. unter 778 an die .=Gesch. Münster Braves, jüng. Mädchen zum 1. Okt. nach Münster in gepfl. Beamtenhaushalt ges. Küche kann erl. werden. Ang. unt. 835 Hauptg. Münster. Krankheitshalber suche zu sofort od. spät. ig. Mädchen s. Küche u. Haus, das gründl. angel. werd. kann. Fel. Müller, Münster, Jägerstraße 8. Werben durch die Westfälischen Tageszeitung Seeh sof. od. spar. ges Frau Cläre Humburg, Münster, Kapitelstr. 18, Ruf 40810. Klein. Landwirt u. Handw. sucht zu Okt. ein jüng. Mädichen a. Hilfe d. Hausfrau b..=Anschl. Ang. u. D D o140 a. d. Hauptgeschst. Münster. Zu Okt. od. spät. w. auf ein. mittl. Bahnhof i. d. Umgebg. v. Münster ein zuverl. Mädch. gesucht. Küche k. erl. werd., da es m. einem anderen d. Küche wechseln muß. Ang. unter T T 5109 Hauptg. Münster. Lehrmädch. für Kunststopferei sof. od. später ges. Münster od. Umgebung bevorzugt. Zu meld. Münster, Ludgeristr. 24, Eingang Windthorststraße. Suche z. 1. Okt. ein jüngeres Mäd Gehilinnen dchen auf mittl. Bauernhof. Melker als Heuerling vorhd. Fam.=Anschl. und guter Lohn. Ang. unt. V W 500 an die Westf. Tageszeitg., Neuer Emsbote Warendorf. f. bessere Damenschneiderei gesucht. Thea Hönkhaus, Münster, Ostmarkstraße 68. Wschsscher mädel Suche f. gepflegt. Einf.=Haush. erf., zuverlässige Hausgehilfin Ang. Stellung zugesichert. Ang. u. 824 a. d. Hauptg. Münster. Weg. Erkrankg. d. jetz. suche ich tücht. Hausgehilfin oder Stütze m i. d. Pfl. mein. alt. Vaterges. WeiterausbilJung i. Maschin.= Schreib. kann erfolgen. Böckenholt, Münster, Schützenstr. 44. 1. Etg. r. d. m. i. d. Pfl. mein. alt. Vaters unterst. Familienanschl., ruh. Etg.Haushalt, Heizg. vorh. Angebote mit Lichtbild und Gehaltsansprüchen an Frau L. Hoppe, Münster, Hittorsstraße 46. Selbständiges Mädchen gesucht für alle Arbeiten für bald oder später. Baronin Romberg, Horstmar(Bez. Münster i..) Gasthof auf dem Lande sucht f. bald freundl., junges für Küche, Haus und Gartenarbeit. Fam.=Anschluß. Hotel Lanfert, Legden. Tüchtiges Servierfraulein sowie jung. Mädchen für leichte Hausarbeit sofort oder später gesucht. Hotel zur Post Franz Riehemann, Borghorst i. W. Hausgehiefin gesucht in Etagenhaushalt für möglichst bald. Schriftliche Angebote an Frau BIömer, Vonn, Poppelsdorfer=Allee 44 Wegen Verheiratung des jetz. suche ich zum 15. Okt. oder 1. Nov. ein tüchtiges, ehrliches Mädchen Sußbodenpflegemittel Bohnerwache, best u. flüss. Bei Verbrauchern eingef. Vertreter gelucht, W. Bschels fr., HamburgNahlstedt. gelornte Schlosser od. Schmiede gum Bedienen der Mischmasch. in Dauerstellung gesucht. Angebote mit Zotderungen an Bounuternehmung J. Kleihnon, Rheine 1. 89. Vadlergesenl für 3 Wochen zur Vertretung gesuacht. Mathlas=Spital Rheine Buchhalter oder Buchhalterin Junge, fleißige Burskraft mit Kenntnissen in Buchführung in Dauerstellung sofort gesucht, Waldech&., Chemikalien=Großhandlung, Münster, Universitätsstraße 3 welches in der Küche und in allen heim Jeuminhess, Ziegeleibe Im J. nange; Ziegeleggesitzer Münster i.., weseler Str. 23. Für sofort od. später suche ich tüchtiges Mädchen oder Kindergärtnerin zu 2 Kindern. Angeb. mit Gehaltsansprüchen unter R. 111 an die Westf. Tageszeitung, Rheine. Damen=Modewerkstätte stellt z. 1. Oktober eine Gehilfin ein. Ang. u. 828 a. d. Hauptgeschäftestelle Münster. Tächlige Siendihpistin auch f. and. Büroard. sof. ges. Holzfaserwerk De. Bücker, Münster, Albersloher Weg 41, Telefon 41470. Naunstellung, dong, Acher haushälterin in frauenl. Haushalt wird zum bald. Eintritt gesucht. Ang. u. M N 5126 an die Hauptgeschäftsstelle Münster. Jum 1. Oktober von 14 bis 16 J. bei Fam.=Anschluß gesucht. Frau Heinr. Blettrup, Holtwich bei Coesfeld, Bleck 112. Lohnbuchhalter mit allen einschlägigen Arbeiten, Sozialversich. u. Gefolgschaftsangelegenheiten vertraut, sucht für bald anderweitige Stellung. Ang. unter Nr. 168 an die Westf. Tageszeitung, Bocholt. Flotte Stenotypistin und Maschinenschreiberin 24 Jahre alt, beste Allgemeinbildung, an selbständiges Arbeiten gewöhnt, gute Auffassungsgabe, seit 6 Jahren in der Eisenindustrie tätig, sucht sich per 15. 9. oder 1. 10. als Sekretärin zu verändern. Angebote erbeten unter A. B. 75 an die Westf. Tageszeitung, Borghorst. Kaufmann ges. Alters, erfahr. im Einkauf, Versand, Lager u. Rechn.=Wesen, sucht umständeh, neue Dauerst. Gewünscht w. Vertrauensposten. Sicherh. vorh. Angeb. u. 7926 an Anzeigenmittler Vendel, Salzstraße 9. Selbständiger Kaufmann, 86 Jahre, Telefon, Lager und Führerschein, sucht zusätzlich Beschäftigung evtl. Auslieferungslager oder Bürotätigkeit für halbe Tage. Angebote unter 799 an die Hauptgesch. Münster i. Westf. Junger kaufm. Angestellter mit gut. Kenntn. in Buchhaltung, Stenographie und Maschinenschreib., in ungek. Stellg., sucht sich zu verändern. Angebote unter 785 an die .=Gesch. Münster Suche z. 1. 4. 41 ehrl., saub. Mädchen f. alle vork. Arb. im Alt. von 14—16 J. m. voll. Fam.=Anschluß, Bauer B. Hölken, Nienberge, Häger 10. Ruf 24. Ig., kräft. Hotel= und Restaurations= angestellter, 32 J. alt, z. T. alle Arb. d. Wirtschaftsbetr. durchgeführt, sucht für sofort pass. Stellung in gleich. Betrieb. Eign. f. alles, auch weitere Ausbildg. Empfehle mich auch als Krankenwärter, Privatpfleger, Beifahrer, Lagerarbeiter oder sonst ähnl. Posten. Sehr gute Zeugnisse vorh. Ang. u. 804 an die Hauptg. Münster. Suche für klein. Haushalt zu sofort od. spät. freundl. Mädchen Küche u. Haush. kann erl. werden Ang. u. 786 a. die .=Gesch. Münster Für gepfl., ruh. Haushalt solide, ältere Hausgehilfin gesucht. Münster I. Westf., Rudolfstr. 12, pt. Telefon 40006. Ein kinderliebes Madchen Für frauenlosen Beamten=Haushalt tüchtige hausbei vollem Fam.= Anschluß z. bald. Eintritt gesucht. Frau Hanning, Nordwalde. hälterin z. 1. oder 15. Okt. gesucht. Ang. unt. 829 a. d. Hauptg. Münster. 15—17jähriges Pflichtjahrmädel Auf ein, mittl. Gut wird ein ehrl. Mädchen für alle vorkommend. Arb. gesucht, auch melken. Küche k.(abwechselnd) mit erl. werd. Lohn n. Vereinb. Voll. Fam.=Anschl. Angeb. durch, Buchhdlg. Steinweg Altenberge. Nach Bad Godesberg a. Rhein wird junges Mädchen für gepflegten Privathaushalt gesucht. Angebote an Goor, Bad Godesberg, Koblenzer Straße 87 für mittleren Betrieb in Kreisstadt der Münsterlandes gesucht. Angebote unter O P 5062 an d. Hauptgeschäftsstelle Münster. Suche für meinen Haushalt(4 erw..). küchtiges, ehrliches Mädchen für Küche u. Haushalt u. zeitw. Gäste bei Fam Bedien. der### bei Familien= dr. Lohn. anschl. und entsp.. Gasthof Rerkloh, Burgsteinfurt, Bahnhofstraße 21 a Zum 1. 10. 40 suche ich ein saub., ehrliches u. zuverlässig. junges Mädchen für Küche und Haushalt, nicht unter 18 Jahren. Etwas Kochkenntnisse erwünscht. Ang. u. O P 5128 a. d. Hauptgeschäftsstelle Münster. Für ruh. Haushalt erfahrene Stütze gesucht. z. 1. 10. gesucht, d. zu Hause schlaf. k. Ang. u. 830 a. d. Hauptg. Münster. Alteres, tüchtiges Maochen selbständig u. sauber, für Forsthaus mit klein. Landwirtschaft sofort gesucht. Angeb. erb. unter D E 5118 an die .=Gesch. Münster Schriftl. Beschäftigung gesucht f. halbe To gute Handschrift, lage, gt schnelle Auffassungsgabe. nuch als Heimarbeit. Ang. unt. 806 an die Hauptgeschäftst. Münster Hauobentoülger Versicherungs-Vertreter der in allen Sparten der Versicherung arbeiten kann, wünscht sich zu verändern. Ang. wo Geh., Spesen und Altersvers. lt. Direktionsvertr. gegeben werden, sind zu richten unter W W 5112 an die Hauptgeschäftsstelle in Münster. Teriinacsmann Für Samstags u. Sonntags Stelle a. Aushilfskellner gesucht. Fachkelln. vorh. Ang. u. 811 a. d. Hauptgschst. Münster. Ackerknecht s. z. 1. 19. Stelle. Selb. ist mit all. landw. Arbeit. u. Maschinen vertr. Gute Zeugn. oh. Schriftl. Angb. an die Buchh. Wilh. Niemann, Ascheberg(Wests.). Jung. Mann, v. Lande, i. d. mittl. Jahr., für schwere Arbeit. uns., sucht baldmöglichst Stellung am liebsten als Nachtwächt. Ang. u. 201 a. d. Agt. Joh. Peters, Laer, Bez. Münster. sucht in Weberei oder Webwarengroßhandlung Stellung f. Büro oder Lager. Angeb. unt. J J 5145 an die Hauptgeschäftsstelle Münster. Pens. Inspektor, 54., sucht leichte Büroarbeit. auch Kasse, auch f. einz. od. halbe Tage. Ang. unt. 833 a. d. Hauptg. Münster. Bauernichn. Ende 50er, noch üstig, sucht Stelzung in kleiner Landwirtsch. Umgebg. Münst. Ang. unter 839 in der .=Gesch. Münster Kalimn. Büroangestellter 40., verheiratet, perfekt in Lohnchhaltung, Registratur, Versand, buchhaltu.g, Regisiincur, Texsand, eotl. Versicherungswesen, sucht sich zu verändern. Gute Zeugnisse vorhanden. Ang. u. 887 an die Hauptgesch. Münster. Frl. Bauer, Dortmund, Brückstraße 50 Kaffee=Wirtschaft a. d. Lande, verb. mit kl. Landw., s. zu sofort od. zum 1. Okt. Mädchen für Haus= u. Gartenarbeit b. Fam.= Anschl. Selb. muß auch 2 Kühe melken könn. Ang. u. H J 5122 an die .=Gesch. Münster # Mädchen gesucht für Küche und Hausarbeit und ein Mädchen für Hausarbeit und zum Bedienen der Gäste. Frau Herm. Rotarp, Münster, Rumphorstweg 165. Wegen Heirat meines jetzig. Fräuleins suche ich zum baldigen Eintritt für städt. Haushalt Wirtschafterin oder Stütze Kochen, Bauernhof mit Gastwirtsch., Nähe Münsters s. mögl. für sofort Stütze der Hausfrau für alle vork Arbeit. Ang. u. J K 5128 a. d. Hauptgeschst. Münster. Auf gr. Bauernhof wird zum 1. bis 15. Okt. eine zuverlässige Stütze bei vollem Fam.= Anschl. ges. Geh. nach übereinkunft Frau Hrch. Grove, Ascheberg 1. 20. Für Arzthaushalt auf dem Lande m. zwei Kindern eine erfahrene hausgehilfin gesucht. Dr. med. Emschermann, Beldhausen, Grafsch. Bentheim Suche für meinen Sohn, 18 J. alt, Stelle als Eleve bei Fam.=Anschl. in einem anerk. Lehrbetr. 2 Semester Landwirtschaftsschule besucht und mit allen landw. Maschinen vertraut. Ang. u. E. O. 85 an die Westf. Tagesz. Ochtrup erb. Kontoristin, perfekt in Stenograph. u. Schreibmaschine, sucht Beschäftigung für halbe Tage. Ang. u. 608 an d. .=Gesch. Münster Säch versekte). s. Stelle a. Haushälterin bei einz. Herrn. Ang. u. S S 5108 Hauptg. Münster. Suche zum 1. Oktober Stellung als Velretarin Abitur, 4jährige Tätigkeit i. Univ.= Inst. Ang. unter 814 an die Hauptgeschäftsstelle Münster. Suche z. 1. Oktober Stelle als Haushälterin für perfeht im.—27, Backen und Einmachen, zur selbst. Führung d. Haushalt. Freundl. Ang. u. B R 5129 an die Hauptgeschäftestelle Münster. Nodeit, unerüter zu sofort oder 1. Oktober gesucht. Etagenhaushalt. dren belene#inde1g%, Man künster i.., Mühlenstraee# In allen Zweigen des Haushaltes erfahrenes, fleißiges Mädchen weg. Heirat des jeßz. f. Stagenhaush. v. 4 Pers. z. 1. 11. od. eher gesucht. Ang. u. G G 5143 an die Hauptgesch. Münster. Sauhere Putzhilfe für Lmal wöchentl. gesucht. Münster i. Wests., Himmelreich=Allee 61, part. Suche zum 1. 10. ein junges Mädchen für Haushalt mit 3 Kindern. Frau Hub. Drees, Greven, Schöneflieth. Telefon 461. Haus schneiderin gesucht. Gbring. Münster i. 28., Dochanoiste. 1 pt. Für gepfl. Eig. Haushalt in der Nähe Düsseldorfe suche ich für sof. od. später ein zuveribishges Mädchen Angeb. erb. unter G H 5971 an die .=Gesch. Rünster in ländlicher Gegend in der Nähe des Münsterlandes. Bauernhof wird bevorzugt. Ang. an die Buchhandlung H. Gauz, Horstmar i. Westf. Suche f. sof. od. später Stelle als Haushälterin auf ein. Bauernkelen ein. fragnsen Haush. Hin mit all. Arbeiten vertr. War schon mehrere Jahre Haush. tätig. Ang. u. A B 5115 a. d. Hauptg. Münster. Frl., a. gut. Familte, 81., sich z. betätig. als Haushält. b. einz. Herrn., Ang. unt. § 3 5114 Hauptg. Münster. Telefonistin 2 Stenotypistin 25., perfekt in Stenographie und schinenschreiben, bisher bei### Rastbahet del Verliner Großfirmen tätig gewesen, mit besten Zeugnissen und Referenzen, sucht Steklung in Münster z. 1. 10. 40 oder später. Ang. unter R R 5107 a. d. Hauptgesch. Münster. Junges Mädchen Bauerntochter, 19 Jahre, sucht Stelle bei Faminenanschluß zur Erlernung der Rüche auf einem größ. Bauernhof, wo sie auch was lernen kann. Eintritt 1. 10. oder später. Ang. u. F G 5120 an die Hauptgeschäftsstelle Münster. Fräul., pers. im Haushalt. sucht in gut gepfl.. eofs. frauensos. Haush. z. 1. 10. pd. 15.10. Sehr Kinderlieb. Ang. u. 807 a. d. Hauptg. Münster. Fräul., 37., gewissenh. v. zunerl., sucht Stefle ale Hausnalterm Bauerntochter sucht zu Oktober if mittl.##ernoder später auf Anntli. Bauleruhof Stelle als Stütze der Hausfrau bei Fam.=Anschl. m. C. Wüll Ang a. Nr. 795 an Stadtlohn. unuudet. a. liebst. d. einz. Herrn oder Dame f. sof. od. 1.#f. Ang. u. 803 a. d. Hauptg. Münster. Tel. sucht Rehenbeschäftie.(Heimarbeit). Anged. u. 917 an die Hauptaesch. Münster. Gond, ehel. sucht abend= Büre zu gutzen. Angeb. unter 926 an die .=Gesch. Rünster Ich war körperlich v# erschöpft und konnte fen. Aber in den 10 seit ich Ihr Allsat hat sich mein Zust gebessert, daß ich n gut auf dem Poste hoffe, daß es mirna# Gebrauch Ihres Alli ser gehen wird. Me Augen sind auch besser geworden. I. *1• Allsat weiter empfo ud: Frau Veront 22..49 Vietz Oetb St * lst in Apotheken un zu haben. Fl. 95 Pfo In Tabletten(geru gleichen Preis in 4 Kräutersold“chets) schwerden u. Arterie gibt es in Packungu..37 9M. absolut ge Knoblauchgerachsten gunehmen. K Dan 2 J. alt, selbständ. u. gewand Art Kundsch. u. Pers in einf. Buchführ. (Meisterbrief f. Pr kungskr. 1. Geschä od. Behördenbetrieb. handen. Angeb. ur Hauptgeschäftsstelle Suche in frauenl. oder Gesch.=Haushalt Stelle z. Vertretung der Hausfrau. Alter 33 J. Jahrelange erstkl. Zeugn, Angebote unt. we M 5103 an .=Gesch. Münster 21jähr. Mädchen sucht zum 1. 10. Stelle als Haustochter und Stütze der Hausfr. Habe 1 Jahr Küche und Kinderpfl. erlernt. Zuschr. u. Nr. 509 an die Westf. Tageszeit. in Ibbenbüren erbeten. Suche für meine 20j. Tochter zum baldigen. Antritt Stelle als Haustochter in freundl. neuz. Gutshaush. z. grdl. Ausb. in Küche u. Haush. Fam.=Anschl. Bed. H. Hurrelberg sen., Bauer, Endel üb. Bechta i. Oldbg. Wohnungstausch! Südviertel, Hochpa Küche, Bad, Heizur ten(90—), dazu Werkstatt und Bi Promenade oder E —5 Zimmer, KüGarage, Garten. R S 5130 an die Münster. Mod. Wohnung, 2 Zimmer, Küche, Bad, groß. Balk., zu vermiet. Nur Ang. mit ausführlichsten Ang. werd. berücksichtigt. Ang. u. 825 a. d. Hauptg. Münster. Wohnungstausch! Biete mod. Wohnung, 4., Küche, Bad, Balk., 1. Etg., Pr. 90 Mk., Stadtrand, geg. 8 Zim., Küche, in gutem Hause. Ang. unt. 820 a. d. Hauptg. Münster. Münster: Wohnhaus im Südviertel ist gegen ein solches in der Gegend des Nordviertels zu tausch Ang. u. 829 a. die .=Gesch. Münster Tauschwohnung! Biete im vorderer Mauritzv. 4., K. Bad. Mans., 1. Et. Pr. 80 Mk., such Part.=Wohng. mi Gärtch.,—6 Zim m. Zbh. z. angem Preis. Ang. un 802 an d. Haupt gesch. Münster. Gut miübtl., Zienn a. berufst. Herr zu verm. Münste Ludgeristr. 87/3 8. Etage. W Gut möbl. Zin ser und Zentral und ruhiger Wo 1. oder 15. 10. beamten gesucht an die HauptgLehrerin sucht möbl. Zimmer, eotl. mit Pensie Ang. u. 921 an .=Gesch. Münst Berufat. Dame z. 1. 10. 40 od. #I. abgeschl. We nung(Mans.) 1. Hause, ev. 2 lee Räume m. Was u. Gas. Ang. u 836 a..=G. M 5, füng. dchen Okt. nach r in gepfl. enhaushalt süche kann rden. Ang. 55 Hauptg. r. heitshalber sofort od. ). Mädchen e u. Haus, indl. angel. kann. Fel. Münster, raße 8. durch die älischen szeitung rsich. u. icht für Nr. 168 n selbstänigsgabe, g. sucht I. L. 75 K. er kaufm. gestellter ut. Kenntn. Buchhaltung, graphie und inenschreib., gek. Stellg., sich zu verz. Angebote 785 an die sch. Münster Samstags u. tags Stelle a. silfskellner t. Fachkelln. Ang. u. 811 Hauptgschst. er. kerknecht I. 19. Stelle. ist mit all. 1. Arbeit. u. inen vertr. Zeugn. oh. tl. Angb. an Buchh. Wilh. ann, Asche(Wests.) g. Mann, v. e, i. d. mittl. , für schwere t. uns., sucht nöglichst tellung liebsten als twächt. Ang. 01 a. d. Agt. Peters. Laer, z. Münster. s. Inspektor, sucht leichte üroarbeit. Kasse, auch nz. od. halbe Ang. unt. a. d. Hauptg. ster. Invernichn. 50er, noch g, sucht Stelin kleiner swirtsch. UmMünst. Ang. r 839 in der esch. Münster StenoSchreibe ucht gung Tage. 3 an d. Münster serfektes Stelle a. einz. Herrn, . u. S S 5108 ptg. Münster. sche f. sof. od. er Stelle als haushälterin ein. Bauernin ein. frauenin Haush. Bin all. Arbeiten tr. War schon hrere Jahre im uoh. tätig. Ang. A B 5115 a. d. uptg. Münster. #., a. gut. Faste, 81., sucht z, betätig. als ushält. b. einz. rrn. Ang. unt. 3 5114 Hauptg. inster. räul., pers. im ushalt. sucht gut gepfl.. eotl. mensos. Haush. 1. 10. gd. 15. 10. hr Kinderlieb. g. u. 807 a. d. motg. Mönster. räuf., 87., gessenh. v. zunerl., cht Steffe ale liebst. d. einz. errn oder Dame sof. od. 1.#f. ng. u.%3 a. d. auptg. Münster. Je. Juchd Hadenschäftte.(Heimheit). Angeb. u. 7 an die Hauptsch. Münster. und., ehell. Prau cht abend=Büre gutzen. Angeb. nter 926 an die =Gesch. Rünster Boi M Zinsser-Allsot Ich war körperlich vollkommen erschöpft und konnte kaum laufen. Aber in den 10 Monaten, seit ich Ihr Allsat gebrauche, hat sich mein Zustand soweit gebessert, daß ich wieder ganz gut auf dem Posten bin und hoffe, daß es mirnach längerem Gebrauch Ihres Allsat noch besser gehen wird. Meine kranken Augen sind auch schon eiwas besser geworden. Ich habe Ihr Allsat weiter empfohlen. od: Frau Veronti a Wittstoch 22..49 Vietr Oetb Strasse der SA lst in Apotheken und Drogerten zu haben. Fl. 95 Pfg. u..85 Mk. In Tabletten(geruchlos) zum gleichen Preis in Apotheken. insser Leipzig „Krüstergold-(bei Stoffwechselbe. schwerden u. Arterienverhalkung) gibt es in Packungen zu 95 Pfg. u..379M. absolut geruchlos(kein Lnoblauchgerachsend deguemeingonehmen. 9 Zimmer und Küche v. ig. Ehepaar zu mieten gesucht. Angebote unter 3 A 5934 an die Haupigeschäftost. Münster. Wohnung. Küche u.—3 Zim., von Reichob.=Angest. i. Münster od. Vororte— 30 um, zu mieten ges. Miete wird i. voraus d. die Kasse gezahlt. Angeb. erb. unter 771 an die Hauptgesch. Münster. Ahedemiker sucht 1 od. 2 gemütlich möbl. Zimmer in gutem, zentr. gel. Hause. Angebote unt. R O 5081 an .=Gesch. Münster Ferdel abzugeben. Bimermacher. Münster i. Wests. (Kinderhaus), Idenbrockweg 173 Suche eine Wohn., Küche, 4 Zimm. u. Zub. Ang. u. 838 hauptg. Münster. Abiturientin sucht z. 1. 10. in Münster möbl. Zimm., w. mögl. mit voll. Verpfleg. Angeb. unt. L L 5102 an .=Gesch. Münster Ich suche für m. 16jähr. Tocht., die die höhere Schule in Münster besuch. soll, ein geeignet. Zuhause in guter Fam. Dr. W. van Delden, Ahaus. Berufstät. Dame sucht gut möbliert. sonniges Zimmer, mögl. Nordviertel. Angeb. erb. unter 920 an die Hauptgesch. Münster. Habe eine 2½. gute Kaltblutstute m. Pap., fromm, im Geschirr abzg. Homann=Niehoff. Angelmodde. Ig. Mann sucht zum 1. 10. 1940 möbl. Zimmer, eventl. mit voller Pension. Angeb. unt. H H 5098 an die Haupt=Geschst. Münster. Kaufm. hies. Baufirma sucht möbl. Zimmer. Ang. u. 925 a. d. Hauptg. Münster. Bibliothekarin sucht zum 1. 10. möbl. Zimmer. Ilse Weiß, Bialafeld Arndtstraße 4 II. Gebrauchtes, gut erhaltenes Dam.= Jahrrad zu kauf. gesucht. Angebote unt. X 3 5136 an .=Gesch. Münster Habe eine 5jähr. schwere, gedechte HauptstammbuchKaltblutstute (überzähl.) z. okr. Die Stute ist äuß. zuverl. u. geht in jedem Geschirr. Bauer Uhlbrand, Neuwarendorf. Tel. 453 Warend. Kl. elektr. Osen und dl. Ofen zu kauf. ges. Breyer, Mstr., Grünegasse 35. Ruf 23138. 8 Pelzmantel, Größe 42, zu kausen gesucht. Ang. unter 927 an die .=Gesch. Münster Sofort od. später guter Ackerschlep= per. 18—22 PS. Bauj. 38/39, geg. bar zu kauf. ges. Ang. u. P P 5106 Hauptg. Münster. Frdl. möbl. Zim. gesucht. Ang. unt. 832 a. d. 6 Münster. Sptpig. W Neuwertige Doppelscheibenegge für 18—20 PS.=Trecker umständehalber sofort abzugeben. Angebote unter G H 5121 an die Hauptgeschäftostelle Münster. Kleiner, gut erh. Küchenherd z. k. gesucht. Ang. unt. 827 a. d. Hauptg. Münster. Großer Karloffel=Verkauf Samstag, d. A. September, nachmittags 3 Uhr werde ich für Herrn Bauer Schulte=Spratel auf„Gut Sprahel"(früheres Versuchsgut): eine sehr große Partie Kartosseln: Flava und Ackersegen, beides anerhanntes Gaatgut aus dem Osten, verkaufen. Anzahlung pro Schicht .00 RM. Bornhard Beinteup beeid. Auktionator, Rogel Personenwagen, =Sitzer, wen. gefahren, bei Barz. zu bf. ges. Ang. an die Nottulner Autob.=VerkehrsGesellsch., Nottuln (West.). Tel. 16. Gut erh. Möbel für Mädch.=Schlafzim. zu kauf ges. Ang. u. 803 an d. .=Gesch. Münster Nuß= od. Kirschbaum=Sekretär zu kaufen ges. Ang. unter 794 an die .=Gesch. Münster Gut erh. Herrenu. Damenfahrrad und Motorrad zu kauf. ges. Preis: ang. u. N O 512 Hauptg. Münster. W Dame 52 J. alt, verh., durchaus zuverläss., selbständ. u. gewandt i. Umg. m. all. Art Kundsch. u. Personal, m. Kenntn. in einf. Buchführ. ul Maschinenschr. (Meisterbrief f. Putz), sucht Wirkungskr. i. Geschäfts=, Wirtschaftsod. Behördenbetrieb. Führersch. vorhanden. Angeb. unter 907 an die Hauptgeschäftestelle Münster. Sage Ennel Marke Remme, mit Antrieb (Clektr. Motor) umständehalber günstig abzugeben. Josef Pölker Mühle Emsdetten i. W. Gut erh. Dauerbreuner zu kauf. gesucht. Aegidiistraße 35 I. Blbdersuche oder Slatesuchs, neu od. gebr., in gut. Zustand, zu kauf. ges. Ang. u. 3521 a. Anzeigenmittler Vendel, Salzstraße 9. Suche in frauenl. oder Gesch.=Haushalt Stelle z. Vertretung der Hausfrau. Alter 33 J. Jahrelange erstkl. Zeugn.„Angebote unt. M m 5103 an .=Gesch. Münster 21jähr. Mädchen sucht zum 1. 10. Stelle als Haustochter und Stütze der Hausfr. Habe 1 Jahr Küche und Kinderpfl. erlernt. Zuschr. u. Nr. 509 an die Westf. Tageszeit. in Ibbenbüren erbeten. Mädch. v. Lande, 24., sucht zum 1. 11. Stelle im Haushalt als Stütze d. Hausfrau. Ang. u. E F 5119 a. d. Hauptg. Münster. Suche für meine Tocht., 18½/ Jahr, Stelle als Haustochter a. Bauernhof. Angebote u. 3 14 an die Geschst. der WTZ., Borken. hanomag-Kurier gut bereift, zum Taxwert zu verkaufen. Böhmer, Telgte i. W. Suche für meine 20j. Tochter zum baldigen. Antritt Stelle als Haustochter in freundl. neuz. Gutshaush. z. grdl. Ausb. in Küche u. Haush. Fam.=Anschl. Bed. H. Hurrelberg sen., Bauer, Endel üb. Bechta i. Oldbg. Umständeh. aus Privath. zu verkauf.: Lieferwagen Eintonner=Vierrad=Tempo=Wagen, mit Plan u. Spriegel, Tachom.= Stand 6500 km. Personenwagen Lim., Stoever, in gepfl. Zustand, Bauj. 1928/29, steuerfr., sechsfach bereift, dav. 4 Reif. 80—90 Proz., 2 Reif. 30—40 Proz. Reifengr. 5,50X18, 6,00X18. Beide Fahrz. betriebsfertig. Bernh. Sanders, Hopsten über Rheine i. W. 17jähr. Mädchen sucht in Küche u. Haushalt. Ang. u. 315 a. d. Geschst. der WTZ., Borken. A Wohnungstausch! Ich biete an: Südviertel, Hochparterre, 4 Zimmer, Küche, Bad, Heizung, Mansarde, Garten(90.—), dazu Hinterhaus mit Werkstatt und Buroraumen. Suche: Promenade oder Stadtrand, I. Etage, —5 Zimmer, Küche, Bad, Heizung, Garage, Garten. Angebote unter R S 5130 an die Hauptgeschäftsstelle Münster. Suche jungen Schäfer= o. Wolfshund zu haufen. Ang. u. 796 an d. .=Gesch. Münster Jg. Hühner(1940) zu kaufen gesucht. Ang. u. 790 a. die .=Gesch. Münster Karloffel-Verkauf Samstag, 21. Geptember, nachm. 8 Uhr, werde ich für Herrn Bauer Hch. Averkamp zu Altenroxel, 5 Minuten von Mecklenbeck, an der Straße eine sehr große Partie Kartosfel Böhms Mittelfrühe, Nordostgelbe und Voran verkaufen. Anzahlung pro Schicht.00 RM. Bernhard Beintrup, beeid. Auktionator, Kartoffel=Verkauf Mittwoch, 18. Geptember, nachm. 5 Uhr, werde ich für Herrn Bauer Jos. Schulze Brüning zu Kinderhaus, „Haus Bröderinck, eine Partie Kartoffeln aus Saatgut östl. Herkunft wie Böhms Mittelfrühe, Böhms Edelgard und Ackersegen verkaufen. Anzahlung pro Schicht .— Mk. Bernhard Brintrup, beeid. Auktionater, Roxel Kl. Dauerbrenner, gut erhalten, und Wachtel=Rüde, stubenrein, rattenscharf, zu kf. ges. Ang. u. A O 100 an die Gesch. der WT3., Borghorst. Kontor= und Lagerräume ca. 200 Quadratm., v. Textilgroßhdl. ausschl. in Bahnhofsnähe f. bald. zu miet. ges. Bevorz. zw. Bahnh., Klosterstr., Ludgeripl. u. Landeshaus. Ang. u. G H 5075 a. d. Hauptg. Münster. sehr massiv gebaut, in guter Geschäftslage, mit 14 Zimmern, 3 Küchen, guten Kellern usw. in aufblühender Stadt von ca, 10000 Einwohnern, passend für jed. Geschäftsbetrieb, da genügend Platz für Seiteneinfahrt, auch passend für Arzt, möchte ich gern tauschen gegen Haus in ruhiger Lage. Nehme auch eotl. 2 kleine Häuser in Tausch. Objekt ca. RM. 50000.—. Schriftl. Angeb. unt. V B 5111 an die Hauptg. Münster. Größeres Wohnhaus oder Wohn= und Geschäftshaus innerhalb des Promenadenrings zu kaufen gesucht. Angeb. u. 797 an d. Hauptgeschäftestelle Münster. Einige Läuferschweine, 50—70 Pfd. schwer, auch zur Zucht geeignet, hat abzugeben. Wwe. Noster, GrevenWesterode 26. Handwäscherolle zu verk. Näh. u. P R Hauptgeschst. Münster. Kl. Fuchspelz zu verk. Schleswiger Straße 43, part. Eßzimmer, kaum gebr., kauk. Nußbaum, Büff., Kredenz, oval. Tisch, 6 Stühle. f. RM. 850 zu verk. Näh. unt. P S in der Hauptg. Münster. Verkaufe 12 silb. Eßlössel, 12 silb. Gabeln, 800 gest. Ang. u. U U 5110 Hauptg. Münster. 2 große, eichene Truhen, 80 mal 120, zu ok. Ang. u. O O 5105 a. d. Hauptg. Münster. 1 gebrauchter Majolikaherd, Plattengr. 85 mal 115 Zentim., hat preisw. abzugeben Heinr. Bitter, Handorf bei Münster. Bauernhof. Verkauf 56 Mrg. gutes Ackerland, 30 Mre Weiden und Wiesen, 10 Mrg. Wald (Tannen u. Eichen), sehr gute mass. Gebäude, Provinz Hannover belegen, an zahlungsfähigen Bauern od. Landwirt sofort zu verkaufen. Ludwig Gr. Daldrup, beeid. Aukt., Billerbeck i.., Telefon 101 Gut erh. KinderKlappstuhl zu vk. Münster, Hindenburgplatz 24 II I. 2 Mod. Wohnung, Zimmer, Küche, Bad, groß. Balk., zu vermiet. Nur Ang. mit ausführlichsten Ang. werd. berücksichtigt. Ang. u. 825 a. d. Hauptg. Münster. Wohnungstausch! Biete mod. Wohnung. 4., Küche, Bad, Balk., 1. Etg., Pr. 90 Mk., Stadtrand, geg. 3 Zim., Küche, in gutem Hause. Ang. unt. 820 a. d. Hauptg. Münster. Schöne, geräum. =Zim.=Woyhng. m. Küche u. Bad in Darfeld ganz oder geteilt zu vermiet. Schön. Ruhesitz f. Rentner. Anfr. a. Wilh. Althoff. Darfeld i.., Ruf 144. Wohnung!—6= Zim.=Wohnung m. Garten in Horstmar zu vermieten. Angeb. erb. unter W X 5135 an die .=Gesch. Münster Leere Kisten (Holz) für. Kartoffel= u. Kohleneinkellern z. verk. Bern. Hellmann, Münster, Graelstr. 28. Damenmäntel u. Kleider, z. T. fast neu, ein Kübler Strickunterrock, Gr. 50/52, sowie Damenschuhe, Gr. 42 u. 39, zu verk. Münster, Gremmendorferweg 9, 1. Etg. Herrenledermant. nicht getrag., zu verk. Zu erfr. u. P Uj. d. Hauptg. Münster. Ich suche ein älteres, mittleres Betten-Fachgeschäft gegen Barauszahlung zu kauf. Ausführliche Angebote unter F F 5096 an die HG. Münster. Heller leerer Raum für Werkstatt sofort gesucht. Nähe Neutor bevorzugt. Ang. unt. 3 A 5137 an die Hauptgeschäftsstelle Münster. Laden in bester Lage an der AdolfHitler=Straße zu vermieten. Näheres Münster, Adolf=Hitler=Straße 6 1. Großes Unternehmen am Platze sucht Büroräume etwa 60 gm. in der Nähe des Bahnhofs auf langjährigen Vertrag sofort zu mieten. Ang. u. 831 a. d. Hauptgeschäftsstelle Münster. KNN Suche für meinen Freund, Bauernsohn, 34., kath.(Nähe Soest), mit gut. Vergangenheit u. 4000 RM. Ersparn., der sich in Gast= u. Landwirtschaft selbständ. machen will, e. pass. Lebensgefährtin zw. baldig. Heirat. Vertr. Zuschr., mögl. m. Bild(zur.) u. H J 5076 Hauptgeschst. Münster. Handwerker, 32., kath., mittelgroß, mit guter sich. Exist., eig. Haus u. Vermög., möchte mit ein. ansehnl., tücht., jung. Mädel, aus gut. Familie, am liebst. v. Lande, aus Nord=Westf., bekannt werden zwecks spät. Heirat. Vermögen erwünscht, doch nicht erforderl. Zuschr. mög. mit Bild unt. 915 an die Westf. Tageszeitung, Rheine. Kleid.= u. Wäscheschrank bzw. Bücherschrank(dunk. Eiche), neuwertig, preisw. zu verk. Münster, Schleswiger Straße 42. Briefmarken, Deutschlandsammlung, zu verkauf. Ang. u. 819 an d. Hauptg. Münster. Münster: Wohnhaus im Südviertel ist gegen ein solches in der Gegend des Nordviertels zu tausch. Ang. u. 829 a. die .=Gesch. Münster Tauschwohnung! Biete im vorderen Mauritzv. 4.,., Bad. Mans., 1. Et., Pr. 80 Mk., suche Part.=Wohng. mit Gärtch,,—6 Zim. m. Zbh. z. angem. Preis. Ang. unt. 802 an d. Hauptgesch. Münster. Gut möbl. Zimm. a. berufst. Herrn zu verm. Münster, Ludgeriste. 87/38, 8. Etage. Stadtm. in ruh. Hause gut möbl., heizb. Ms.=Schlafz. mit Mrgk. an berufstät. Herrn z. 1. 10. zu vermiet. Münster i. Westf., Ringoldsgasse 3. Weg. Auflösung aus gepfl. Privat= haush. mod., erstklass. erh. Möbel zu verk.: 1 kpl. Speise= u. Herrenzimmer, Küche u. Einzelmöbel. Frau L. Brandts. Zu besichtigen bei M. Kobera. Mstr., Bohlweg 19.., v. 11—½1 u.—7 U. Zu verk. f. neue braune Naturfohlenjacke m. Pers., Gr. 46—48, Preis 380 Mk., grauer Belourmantel, Gr. 46—49., Preis 58 Mh.“ Angeb. unt. 818 a..=G. Mstr. in allerbester Lage, mit sämtlichem Zubehör, wegen Einberufung meines Gehilfen sofort zu verkaufen oder zu vermieten. Näheres bei Ww. Borgert, Coesseld i. 29., Bahnhofstraße 17. Kath. Frau, von gutem Aussehen, gut mittelgr., dunkelbl., 50j., a. d. Lande wohn., mit schön., eig., etwa 6 Morg. gr. Grundbesitz, der in der Nähe d. Bahnhofs liegt u. sich vorz. zur Anlage e. Hühnerfarm od. Imkerei eignet, möchte sich wiederverheiraten. Zwei erw. Kind.(Sohn u. Tocht.) sind beide berust. Erw. ist e. Mann ehrenh. Charakt., kath. und ungef. gl. Alt., am liebst. e. strebs. Handw o. pens. Beamter. Aufr. u. ehrl. gem. Ang. erb. u. S T 5085 an die Hauptgeschäftsstelle Münster. Nähe Servatiiplatz, zu mieten oder zu kaufen gesucht. Angeb. unter H H 5144 an die Hauptgeschäftsstelle Münster. Heiratsgesuch. Da es mir an pass. Bekanntsch. fehlt, möchte ich auf d. Wege ein. gut. Mann kennenlernen. Am liebst. a. ländl. Gegend in Umg. von-Rheine m. sich. Exist. z. Gründ. eines Heimes. Bin Vollwaise, kath., 34 Jahre, gute Ersparnisse u. Aussteuer vorhanden. Angeb. mit Bild (zurück) unter 668 an die Westfälische Tageszeitung, Rheine. Gebr. Gasherd (4flam.) zu verk. Münster i. Westf., Lenauweg 7. Frl. verm. zwei gr., leere Zimmer m. elektr. Licht. Gas u. Zubeh. z. Mitbew. an ruh. Dame. Näh. unt. P Ti. d. Hauptg. Besicht, erw. von 12—18 Uhr. Z. 1. 10. eventl. früh. ein elegant. Wohnschlafzim. m. all. Komf. zu om. K. Ehep. Münster, Hamburg, Str. 42, bei Bernot. Zu verkaufen: Schmiedeeiserne Fenster, gebraucht, teils verglast. Gottsr. Schultz .=., .=Wessel=Str. 30. Habe noch einen neuen Düngerstreuer frei, Schiestein, Ideal, 2 m Streubreite. Ang. unt. C D 5071 an .=Gesch. Münster Gebr. Küchenherd bill. abzug. Näh. Münster, Rudolfstraße 8 1I. W Wud fer und Zentral=Hzg., Bad, in guter und ruhiger Wohnlage gelegen, zum 1. oder 15. 10. 1940 von Industrie= beamten gesucht. Ang. u. à C 5139 an die Hauptgeschäftsstelle Münster. Gußeis., emaill. Badewanne und Gasbadeofen z. v. Meldg.: Münster, Büro Königstr. 50 (part.) Moderne, gutgeh. Bäckerei und Grundstück wegen Rückzugs nach dem Osten günstig zu verk. Gronau j. Westf., August=Hahn=Str. Nr. 115. Wohn= u. Gesch.= Haus, nahe Eing. d. Wolbecker Str., zu verkauf. Preis 43000., davon können 18500 M. steh. bl. Ang. u. 815 a..=G. Mstr. Kleinanzeigen sind billiger Strebs. Geschäftsmann, 30 J. alt, Konditormeist., 172 gr., gut. Außere, wünscht Bekanntsch, m. nett., jung., sol., kath. Mädel v. hübsch., schlank. Fig., das in gutgeh. erstkl. Kond. u. Bäckerei(Ladengesch.) einheiraten möchte. Vermittl. d. Elt, od. Verw. angenehm. Freundl. Bildzuschriften unter D E 5072 an die Hauptgeschäftsstelle Münster. Selbständiger Kaufmann, 38., kath., mit hoh. Einkommen, wünscht die Bekanntschaft eines katholischen, jesunden. netten Mädels bis zu 30 Jahren aus guter Familie. Vermögen nicht erforderlich. Nur ernstgemeinte Bildzuschriften(Zuschriften ohne Bild zwecklos) unter Klarlegung der Verhältnisse unter K L 5124 a. d. Hauptgeschäftsstelle Münster. Heirat! Strebs. Herr, Ende 40er, sucht zw. baldiger Heirat Damenbek. bis Anf. 40er., mögl. mit kl. Ersparn., zw. Gründung einer eigen. Scholle. Mädch. o. Wwe. m. kl. Anh. sehr angen. Nur ernstgem., mögl. Bildzuschrift. unt. F G 5074 an die .=Gesch. Münster Lehrer, verw., 37 ., 2 kl. Kinder, sucht d. Bekanntschaft einer gebild. kath. Dame zw. baldiger Reigungsehe. Bildangebote unt. I I 5546 an die .=Gesch. Münster Allst. Herr, 49., 1,75 gr., kath., w. mit Dame bek. zu werden im Alt. v. 40—45., zwecks sp. Heirat. BildZuschr. unter F F 5051 an d. Hauptgesch. Münster. 26jähr., lebensl. Westfalenmädel, dunkelbl., schlank u. nicht unbemitt., wünscht auf dies. Wege charakterf., kath. Herrn zw. baldiger Heirat kennenzulernen. Zuschr. mit Bild unt. E F 5073 an die Haupt=Geschst. Münster. Olympia, Kadett u. P 4, sämtl. gut bereift, zu amtl. Taxpreis. zu verk. Nehme schwerere Wagen bis 2,5 L. in Zahlung. A. Strotdresch, Münster i. Westf., Warendorfer Str. 132. Telefon 40750. Gut. Schäferhund preisw. zu verk. Münster, Bült 14. Lehrerin sucht möbl. Zimmer, eot. mit Pension. u. 921 an d. sesch. Münster Ang. Berufat. Dome f. z. 1. 10. 40 od. fp. bl. abgeschl. Wohnung(Mans.) 1. g. Hause, ev. 2 leere Räume m. Wasser u. Gas. Ang. unt. 836 a..=G. Mstr. 9 Zim. u. Küche gesucht. Ang. unt. 928 a. d. Hauptg. Münster. 1 Claas=Strohpresse Fortschritt, fabriknen, ab Lager abzugeben. Huge Höffner, Vorghorst. Tel. 53 Handwasserpumpe, Tiefsaugvorrichtg., u. Staubsaug., Fabrik. Miele, komplett, neuwertig, 220 Volt, Wechselstram. zu verkauf. Wilnelm Bölte. Darfeld. Telefon 154. Rohg, abgeschl Etage, 8 Zimmer, Küche, Bad, RM. 60—65, v. Beamt.= Witwe z. 1. 11. o. 1. 12. 40 gesucht. Angeb. erd. unter 817 an d. Hauptgeschst. Münster. Angora=Kanin., —10 schöne Tiere, umständeh. zu oh. Albersloh= Rummler 42. d. Wirtsch. Bockert 2 ostfeief. Milchschafe zu verkauf. Bernh. Janzen, Rinkerode, Hemmer Nr. 36. W Grundstücksversteigerung Im freiwilligen Auftrage des Testamentsvollstreckers soll ein zusammenhängender, ausschließlich landwirtschaftlich genutzter und zur Zeit langfristig verpachteter Grundbesitz in Gesamtgröße von .43.42 Hektar Acker und Nähe Haus Nünning in Gievenbeck bei Münster belegen vor dem unterzeichneten Notar in dessen Amtsräumen Engelstr. Nr. 16 am Freitag, den 20 September 1940, nachmittags 16 Uhr öffentlich meistbietend zum Verkauf Die Versteigerung Geschäftsmann, Witwer, 62., kath., 1,68 gr., gesundes Aussehen, sucht auf diesem Wege die Bekanntschaft einer Lebenskameradin mit guten Umgangsformen und gutem Gemüt. Welches Fräulein im Alter von 46—50 J. sehnt sich nach einem gemütlichen Heim u. Selbständigkeit? Nur ehrlich gemeinte Zuschr. m. u. Angabe der Verhältnisse unt. 809 an die Hauptgesch. Münster. Verschwiegenheit Ehrensache. Prauslentel Gelegenheitskauf! 2 Zimmereinricht., Küche u. Schlafz., in gut erh. Zust. zu sof. geg. Kasse zu verk. Ang. u. 924 a. d. Hauptg. Münster. Holbiut= Stutsohlen zu verhaufen. Jos. Liesenkötter, Nordwalde, Westerode. Zucht=Arpel Pomm. Pehingenten, Perlhühner und Rhodeländer Hähne abzugeben P. Schulze=Lohoff. Laer, Bez. Münster 1. Westf. Die ue Unghengn e weitere Auskünfte stehen Juleressenten auf dem Büro des Notars wähcend der Dienststunden zur Verfügung. Münster i. Wests., den 7. Sept. 1940. Dr. Heinrich Ebert, Wirtschaftler, Dr., in leit. Stellung im Reichsdienst, viels. interess., weit gereist, wünscht Gedankenaustausch und zu Theater= u. Konzertbesuch mit kath. eleg. Dame, Mittzwanz., mind. 1,75 gr., entspr. Kreise in Verbindung zu treten. Bildzuschr. (sof. zurück) von Damen, denen bei gegens. Zuneigung an harm. Ehe gelegen ist, erbeten unter 813 an die Hauptgeschäftsstelle Münster. Witwer, Elektriker, in Lebensstellg., evang., Anf. 50, wünscht die Bekanntschaft einer einfachen, guten Dame zwecks Heirat. Witwe angenehm. Biete gemütliche Wohnung, großen Garten mit Gartenhaus. Schuldenfrei.„Zuschriften mit Bild unter B Wolsé an die Hauptgeschäftostelle. Dame erst. Kreise, Ww., 47., o.., hausw. tücht., g. Ersch., etw. Vermögen, w. Herrn a. gl. Kreise, pass. Alters, zw. Heirat kennen zu lernen. Zuschr. erbet. unt. G G 5097 an die .=Gesch. Münster Allst., berufstät. Mädel, kath., 35 J. alt, jugendliche Erscheinung, gute Hausfraueneigenschaften, tadellose Vergangenh., aus bester Fam., mit 18000 RM. Vermög., möchte ges., kath. Herrn fröhl. Lebenskameradin werden, dess. charakterl. Eigensch. u. wirtsch. Verh. die Gewähr für e. glückl. Zusammenleb. biet. Bei Einber. Briefw. ang. Vertr. Bildzuschr. unter 787 an die .=Gesch. Münster Bauerntochter v. größer. Hof, 22 J. (h. Schulb.) mittelgr., schlank, sucht die Bek. e. kath. Kaufm. o. Beamt. in sich. Lebensst. zw. Heirat. Auß. Verschw. w. zuges. Ang. mit Bild u. 173 an d. Westfäl. Tagesz. Coesfeld. Nett. jg. Mann, 28., 1,80 gr., in fest. Pos., wünscht die Bek. mit nett. Mädel im Alter v. 20— 30 J. zwecks Heirat. Werte Angeb. mit Bild, das zurückges. wird, u. 801 an die Hauptgesch. Münster erbeten. Alleinsteh. Wwe., anhangl., des Alseins. müde, sparsam, solide u. ansehnl., sucht aufrichtigen, guten Lebenskameraden. Bin 45 J.=Zim.= Bohng, vorhand. Ang. u. 72# an die .=Gesch. Münster Geb. Dame, 30 ., a. gut. Hause, hübsche Erschein., ges. u. lebensfroh, ehr häusl., mit Ausst. u. Vermög., sucht idealen Lebensgefährt. Zuschrift. m. Ang. d. Geburtstages unt. 822 a. d. Hauptg. Münster. Witwer, 41 Jahre, berufstätig, kath., sucht für seine 4 Kinder eine gute Mutter, zwecks baldiger Heirat. Schriftliche Angebote unter Nr. 169 an die Westf. Tageszeitung, Bocholt. in Horstmar Kr. Steinfurt nachmittags, werde ich im freiwilligen Auftrage der Geschwister Gescher im kleinen Dahi, in der Nähe des Gehöftes Schuize Epping gelegen, einige hundert Bäume mit prima Daueräpfeln, Winterbirnen und Pflaumen öffentlich gegen Kasse verhaufen. Sammelplatz on Ort uid Steihe.. Guns uuch, Versteigren. Einf., sol. Mädel, 32., kath., 1,65 gr., wünscht die Bekanntsch. eines ruh. Mannes im Alt. bis zu 45 J. I. fest. Stellg. zw. Heirat. Nur echte wahre Herzensbildung entsch. Zuschrift., w. möglich m. Bild, w. vertr. deh. w. Strengste Verschwieg. beiderseits erw. Ang. u. 884 Ha. Münster. Mädel, 28 J. alt, kath., dkbl., schl., möchte auf diesem Wege einen nett., lieb. Herrn kenn. lernen zw. später. Heirat. Angebote mit Bild erb. unt. 800 an d. Hauptgesch. Münster. Kaufmann, 48., Wwr., kath., sucht die Bekanntschaft einer Dame gleichen Alters zwecks Heirat. Eigentum m. Landwirtschaft vorhanden. Vermögen erwünscht. Zuschr. erb. unter J I 5099 an die .=Gesch. Münster 2 Freundinnen v. Lande, 30 u. 35 ., kath., gut ausseh., m. best. Vergangenh., ges. u. temperamentvoll, firm in all. Zweigen des Haush., suche gute Lebenskameraden, Aussteuer u. Vermög. vorh. Nur ernstg. Zuschr. m. Bild u. 906 an die Hauptgesch. Münster. Schwestern, 29 u. 27., kath., dkbl. u. hellbl., 1,65 gr., suchen zwei geb., kath,, gute Herr. zw. 80—45 J. als Lebenskameraden (gleich ob Beamt. oder Geschäft) in gesich. Pos. Ernstgem. Zuschr. mit Bild u. K K 5100 an.=G. Münster Mädel, 28 J. alt, aus gut bürgerl. Fam., sucht Herrn in sicher. Pos. zw. Heirat kennen zu lernen, am liebst. Beamten. Angeb., mögl. m. Bild, u. D D 5049 an die .=Gesch. Münster erbeten. Welch. gutsituiert. geb. kath. Herr s. e. ibeale Lebensgemeinschaft. Bin Wwe., Ende 50er, gute Hausfrau, sympath. Erscheinung, m. g. Einr. Biete ein gemütl. Heim. Ang. unter 874 a..=G. Mstr. Dieses gute Zusammentreffen hat auch sein Gutes für Sie! So können Sie jetzt mit Ihrer neuen Punktkarte unter den schönsten Herbststoffen wählen, die bei uns wieder alle vorteilhaften Eigenschaften in sich vereinen. Hier einige Preise: Kleider-Schotten in hübschen Karostellungen, für praktische Kinderkleider ca. 70 cm br. RM. 1433 Rochstoffe Wolle, solide Diagonal-Qualität, in verschiedenen Farben ca. 140 cm br. RM. .29 Kostüm-Nadelstreif. Sheiland, marinelweiß u. tintelweil. für das elegante Schneiderkostüm ca. 145 cm br. RM. .7 0 eine elegante Uni-Qualität, für Nachmittagskleider, in neuartigen Farben ca. 130 cm br. RM. Moderne Woll-Biese Wollstickerei eine modische Angora-Qualität, für——— das elegante Wollkleid, mit farbigen* Tupfen bestickt ca. 130 cm br. RM. T913 Mod. Mantelstoffe .30 mit aparten Karo-Effekten für den eleganten Mantel ca. 140 cm br. RM. Qualitätskauf spart Punkte Darum zu SSsERUTT MUNSTER UIR PRINZIPALMARKT Nordische Kunsthochschule und Eleisterschule für das deutsche Handwerk, Bremen Zeichenklasse, Makklasse, sigürliche Wand= und Glasmalerei, Bildhauerei, Gebrauchsgraphik und Graphik. Abteilung für Kunsterziehung(Ausbildung für das künstlerische Lehramt an höheren Schulen) und Baukunst(Ausbildungen zum Vollarchitekten). Tischlerei und Innenraumgestaltung, Dekorationsmalerei(Fachmalerei), Stein= und Holzbildhauerei, Baukeramik, Keramik und Töpferei, Metallklasse(Gold= und Silberschmiede, Metalldildhauerei), Mode id Modezeichnen, Weden. Vordereitung zur Ablegung der Meisterprüfung. Ausbildung von Lehrlingen unter bestimmten Voraussezungen möglich, Zenh#prgright Auskunft und Inmeldungen durch das Sekretariat der Kunst...„ getoher 31g K use uhm 24, Hernru 8 41 41(363), Oezinn des Wintersemestern am 1. V rg.9 Uhe bezugsscheinfrei lieferbar Anoder Fachgeschäft Radlo-Maßmann Anruf 416 96 in der Heisstraße 21 Tag.9. sollten Sie die Kleinanzeigen der Westfälischen Tageszeitung lesen. Sie sind wertvoll für jedermann. Der Stellenmarkt ist führend im Münsterland und bietet eine Fülle brauchbarer Angchofe schlank,.70 groß, kath., dem es an Bekanntsch, fehlt, icht zw. späterer Heirat schlichtes, liebevolles Mädel kennen zu lernen. Bildzuschr. unter A B 5069 an die .=Gesch. Rünster Herbsthut-ldeen eigene Modeschöpfungen zech Salon der Damenhüte nh: H. Hachmann Münster.W. Adolf-Hitler-Straße 10 FE7 FEE Hedwig Edelbrock Fritz Wirtensohn Verlobte Mänster(Westl.), den 15. September 1910 Enkingweg Es grüßen als Verlobte Maria Leißing Josef Ackermann Wolbeek(Westl.) Solinsen-Gräfrath Drostenhofstraße 61 15. September 1940 Wir geben unsere Verlobung bekannt Küthe Clever Dr. med. Erich Kleffner Duisbura Borshorst Siegstr. 1„„„— 10. September 1910 Dig Verlobung unserer Tochter Eriks mit Herrn Reichsbahnrat Enselber: Hombore geben wie bekaunt Amtsgerichtsrat Lippe und Fiau Pranale geb. Winkeimenn Oelde I.., Kleygarten 10 Erka Lippe Engelbert Homborg Verlobte Hemburs 13 Hagedornstr. 8 z. Tt. Krakau Betriebsdirektion der Ostbahn Leptember 1040 Ihre Vermählung geben bekannt Josef Hinse Gertrud Hinse geb. Wulf! Altenber ge Herzfeld 17. September 1940 Die Verlebung unserer Tochter Lisa mit Herrn Sparkasseninspektor Werner Seepe geben wir hiermit bekannt Wilhelm Heimann u. Frau Wilhelmine geb. Sluet Müniter(Westf.) Diepenbrockstr. 8/10 Münster(Westf.), Dienenbrockstraße 10 15. September 1910 Meine Verlobung mit Fräulein Lise Heimann, Tochter des Herrn Oberingenieurs Wilhelm Heimann und seiner Frau Gemahlin Wilhelmine geb. Sluet beehre ich mich anzuzeigen Wemner Seepe a. Zt. Soldat einer Flakabteilung Greutänkstene Glöckner Tag und Nacht geöffnet Wagenwäsche— Wegennügge Münster Kirdortstraße- 17 (Industriestraße) Aufforderung Die Gemeinnützige Baugenossenschaft für Telgte=Stadt und TelgteKirchspiel e. G. m. b. H. in Teigte ist von uns im Wege der Verschmelzung übernommen worden. Wir sordern hierdurch die Gläubiger dieser Genossenschaft auf, sich bei ung zu melden. Münster, den 31. 8. 1940. Die Bau= und Siedlungsgenossenschaft des Landkreises Münster eGmbH: Der Vorstand: Kreisbaurat Funcke, Ver.=Dir. Bücker. das nahrhafte, gut bekömmliche für Jung u. Alt Zu haben beim Bierhandel AlleinberReiter Hackerbräu München* Ziumn Färben, Dauerwellen, Waschen, Wasserwellen nur Spezial-Damen-Salen Renny Seppeur Münster, Clemensstraße 16 x Unser Stammhalter ist dal in denkdarer Freude Maria Heitmann geb. Schulze Leusing 6e Ludwig Heitmann Münster-Geist, den 12. September 1910 Statt Karten Die glückliche Geburt eines gesunden Stammhalters zeigen hocherfreut an Dr. med. Herbert Schraeder u. Frau Hanni geb. Fransbach Schöppingen, den 13. September 1910 Das Jahres-Seelenamt für unseren in Polen gefallenen unvergeßlichen, einzigen lieben Sohn, meinen einzigen guten Bruder Gefr. Hans Schwartz findet statt am Montag, dem 16. September, morgens 9 Uhr, in der Herz-Jesu-Pfarrkirche, wozu Verwandte, Freunde und Bekannte herzlichst eingeladen werden. Münster(Westf.), Margarethenstr. 19. Familie Johannes Schwartz R „ Wir freuen uns über die Geburt eines tüchtigen Stammhalter: Emmy und Heinrich Schulze Wethmar Wethmar, den 13. September 1940. Für die uns anläßlich unserer Vermählung erwiesenen Aufmerksamkeiten und Glückwünsche danken wir allen herzlich Gerhard Steege und Prau Elisabeth geb. Wörtmann Borghorst, im September 1940. Statt besonderer Anzeige Am 10. September verschied mein lieber Mann, unser guter Vater Dr. Peter Steinbach Regierungs- und Geheimer Veterinärrat i. R. Er starb nach langem Leiden, jedoch plötz. lich und unerwartet infolge Herzschlages, im Alter vorf 87 Jahren, nach einem Leben voller Arbeit. Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Wilhelmine Steinbach geb. Schmiemann Bonn, den 15. September 1940 Poppelsdorfer Allee 58 Auf Wunsch des Verstorbenen hat die Beisetzung in aller Stille stattgefunden. Von Beileidsbesuchen bitten wir abzusehen. Dem Herrn über Leben und Tod hat es in seinem unerforschlichen Ratschlusse gefallen, heute nachmittag 15.20 Uhr meinen innigstgeliebten Mann, unsern guten, treusorgenden Vater. Schwiegervater, Großvater. Schwager und Onkel, den Schmiedemeister Everhard Ruhkamp in ein besseres Jenseits abzurufen. Er starb nach einem arbeitsreichen, christlichen Leben, versehen mit den Tröstungen unserer heil. kath. Kirche, nach kurzem, schwerem Leideh an den Folgen eines tragischen Unfalles, im last vollendeten 69. Lebensjahre und im 42. Jahre einer überaus glücklichen Ehe. Münster I.., Ewaldistr. 32, Nordsee, Leipzig. Lüdenscheid, Beckum I.., Willich, Hagen(Ber Osnabrück), den 12. September 1940. Um ein stilles Gebet für den lieben Verstorbenen bittet namens der trauernden Angehörigen: Frau Elisabeth Ruhkamp Das feierliche Reguiem findet am Dienstag, den 17. Sept. 1940. 8½ Uhr. in der St.-Mauritz-Kirche statt, anschließend die Beerdigung von der Leichenhalle des Franziskus-Hospitals aus. Sollte semand aus Versehen keine besondere Anzeige erhalten haben, bitten wir, diese als solche anzusehen. Nachruf Am 12. 9. starb infolge eines Unglücksfalles unser langjähriger Arbeitskamerad, der Schmiedemeister Everhard Ruhkamp Im Frühjahr 1891 trat ertals Schmied bei uns ein und leitete fast 50 Jahre die Schmiede meines Betriebes. Es ist ihm leider nicht mehr vergönnt gewesen, im kommenden Frühjahr sein goldenes Dienstjubiläum feiern zu können. Mit vorbildlicher Pflichttreue widmete er in den langen Jahren seine ganze Arbeitskraft dem Betrieb. Er war ein unermüdlicher treuer Mitarbeiter und allen stets ein hilfsbereiter und lieber Kamered. Wir werden dem Verstorbenen ein ehrendes Andenken bewahren. Betriebsführer und Gefolgschaft der Firma Aug. Peters— Spedition Das Jahres-Seelenamt zum lieben Gedenken an unseren am 16. Sept. 1939 in Polen gefallenen unvergeßlichen Hermann findet statt in der St.-Josefs-Pfarrkirche am Montag, dem 16. September, morgens um 8½ Uhr, wozu herzlichst einladet Familie Otto Johannimioh MApechonolL Unn! sucht geeignete Hupothekenvermittler für Münster Es kommen nur vertrauenswürdige Herren mit langjähriger Facherfahrung in Frage. Andere Bewerbungen sind zwecklos. Lebenslauf und Aufgabe von Referenzen erbeten. Bewerbungen sind einzureichen unter C C 5093 an die Geschäftsstelle dieses Blattes. Das Jahres-Seelenamt guten für meinen lieben Mann, unseren Bruder, Onkel und Schwager Gastwirt Johannes Thomas findet statt am Mittwoch, dem 18. September 1940, 8 Uhr, in der Pfarrkirche in Wolbeck, wozu herzlichst eingeladen wird. Im Namen der Hinterbliebenen: Ww. Franziska Thomas geb. Kinnebrock Das Jahres-Seelenamt für meinen lieben Mann, unseren guten Vater, Schwiegervater und Großvater Bernhard Bellers findet statt am Montag, dem 16. Sept., ½9 Uhr, in der St.-Lamberti-Pfarrkirche, wozu Verwandte und Bekannte herzlichst eingeladen werden. Familie Bernh. Bellers Das Jahres-Seelenamt für unseren für Führer und Vaterland in Polen gefallenen lieben Sohn, Bruder und Schwager Willy Kröger findet statt am Montag, den 16. Sept., morgens 8 Uhr. in der St.-Lamberti-Pfarrkirche, wozu wir hiermit herzlichst einladen. Münster, Schaumburgstraße 22., Familie F. Kröser Uhren Moderner Schmuck Bestecke Feinuhrmacher und Juwellere Münster Bogenstraße 2 Rheine Emestraße 2 Eraseerphauzen Sorte Oberschlesien sofort lieferbar Bel Störungen an Büromaschinen (Schreib- und Rechenmaschinen, Vervielfältigungsapparaten usw.) rufen Sie bitte an meine Fernspruch-Nummer Reparaturen und Instandsetzungen an Büromaschinen aller Systeme fachmännisch, gut und preiswert. Machen auch Sie bitte einen Versuch mit einem Probeauftrag. Ludwig Gerritzen, Büromaschinen Münster(Westf.), Ludgeristraße 36. Qualitälsbaumschulen Eschweiler Hiltrup in Westf. Teleion 179 Danksagung Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme und für die schönen Kranzspenden beim Hinscheiden unserer lieben Verstorbenen Frau Heinrich Künnemann Sophia geb. Goeke sprechen wir hiermit unsern tiefempfundenen Dank aus. Im Namen der trauernden Angehörigen: Heinrich Künnemann Amelsbüren, im September 1940 Krs. Münster in Westf. Stant-Bursmöber Die raumsparenden Schränke hoher Qualitätmit großer, nutzbarer Fläche Hch. Lenfert, Münsteri. W. Stahlmöbelfabrik Bremer Straße 24 Bildpostkarte Kart Ragenf rra soeben erschienen Preis 15 Pig. In allen einschlägigen Geschäften zu haben. Verlag Aschendorff Münster in Westf. Danksagung Für die vielen wohltuenden Beweise herzlicher Teilnahme und Kranzspenden beim Heimgange unserer lieben unvergeßlichen Mutter sprechen wir herzlichen Dank aus Pamilie Schwichtenhöfel-Bils „ Hohenholte Das Sechswochen-Seelenamt findet statt am Mittwoch, den 18. Sept.,.20 Uhr, wozu herzlichst eingeladen wird. Reichhaltige Auswahl in modernen Radio-Tischen und formschönen elektr. Plattensplelschränken bietet Ihnen mein großer Vorführsaal. Anoden, Accus und Taschenlampenbatterien sind am Lager. Reparaturen werden gut und schnellstens ausgeführt. Antennenbau, Stabantenne fachmännisch Lautsprecher und Rundfunkröhren in großer Auswahl. Einbau- Phonochassis u. Plattenständer, Ventilatoren, Höhensonnen, elektr. Uhren für Wechselstrom lieferbar. Hausmann-Radio Alle Ereignisse des Familienlebens kündet die Westf. Tageszeitung Domgasse 3 Teleion 2 56 66 Lieber Käufer, bleibe heiter, wenn die Ware heute rar;— munter ruft die Werbung weiter: einmal bin ich wieder da: werden zu höchsten Preisen angekauft Traasportaute sicht Taa und Nacht auf Verfügung. Notschlachten komme sofert! Entfernuns spielt keine Rolle Große Auswahl is allen Borten Randelanferden. Schlachtpferde and Fohlen werden in Tausch senommen Franz Schlebusch Pferdegroßschlachterei Münster I. W. Sonnenstr 43 Ruf 230 17 Ingenleur-Schule Ls neen tur. J. uchnnd On uederen büber ichrszsch ür ehe ucherd veronlogren Söhen. eee, ern!? Backernecker- Beerdigungsinstitut Das große und führende Fachgeschäft für Erd- und Feuerbestattung. Münster, Frauenstraße 38 und Hammer Straße 85 Geschäftsstelle Hammer Straße 75— Fernruf 203 00 W Scn r whett-esfacheten ERAEGE AE W AI Fordern Sie bitte Prospekt Nr. 1 Nerg-— Münster i. W. Ludgeristraße 93-109 □ können wenige Pfennige den Wert des Viehbestandes erhalten: Leistungssteigerung, Vermeidung unnötiger Verluste, Verhötung von Ansteckung und Seucheneinschleppung— das alles ist durch vorbeugende Desinfektion mit„Lysol“ in der Viehwirtschaft möglich. Nur ca. 2 Pfennige kostet ein Liter gebrauchstertige Lösung beim Bezug größerer Packungen. Säubern Sie damit Stallungen und Geräte— Sie vernichten Krankheitskeime, Fliegen- und Ungezieferbrut, Haptschmarotzer und Räudemilben. Auch zur Wundpflege und zur Geburtshilfe beim Vieh brauchen Sie„Lysol“. Kaufen Sie es noch heuie in der gelb.19 roten Originalpackung, die Sie von 33 Pig.„LOsUI ab in der Apotheke oder Drogerie erhalten.“ wegessen SCHOLKE& MATR AKTIEN-GESELLSCHAFT, HAMBURG 39 Nach meiner Rückkehr nach Münster übe ich meine Praxis wieder persönlich aus Rechtsanwalt Holtbecker Münster I. W. Salzstraße 30(Servatiiplatz) Es ist schon 30: Spricht man von Wäsche, denkt man an PETERS— keuft man Wäsche, geht man zu PETERS Und wissen Sie warum?— Weil Peters Qualltäten führt! Auch Bettwaren und Steppdecken kaufen Sie dert steis vorteilhaft! (Oederisderkungsecbeins worden angenommen) 4 (