Nummer 228 Jugend auch bier für das nächste Jey, 1. Die Gesamtbilan, kriegsjahres jedensal; ichnen. Da der letzten Kampfzeit Entwicklung als aus. esehen werden. Jußballer Wochenende ein Fuß, n des Generalgouver. ng Warschau hervor, e Gublin:3 besiegte, 2 gewann. Im End. vom überlegen:2 4. eigene Hertretungen mens: san-Deiben-Strupe 4 Gernipeochen 45c anlen: Adolf=Hitler=Straße E5, Fernsprecher 444, pocholt: Realschulstraße 14, Fernsprecher 3247, gorten: Kapuzinergasse 4, Fernsprecher Nr. 121: vorghorst: Emsdettener Str. 6. Famsprecher 222 gurgsteinfurt: Lindenstraße 73 Fernsprecher 222 gbesseld: Hindendurgplatz 9, Fernsprecher 304, gtimen: Adolf=Hitler=Straße 11, Fernspr. 576, amsdetten: Münsterstraße 1, Fernsprecher 976. greven: Münsterstraße 1, Fernsprecher Nr. 225, gronau: Adolf=Hitler=Straße 36, Fernsprecher 200. godenbüren: Adolf=Hitler=Str. 7, Fernspr. 342; gengerich: Adolf=Hitler=Platz 11, Fernspr. 516, ondinghausen: Markt, Fernsprecher Nr. 306 ocherup: Bahnhofstraße 18, Fernsprecher 305, sbeine: Bahnhofstraße 2, Fernsprecher Nr. 2953. Garendorf: Oststraße 24. Fernsprecher Nr. 311 **** T ANTLICHES ORGAN DES GAUES WESTFALEN-NORO DER NSDAP UND SANITLICHER BEHORDEN Dreis 10 Rpf. im Einzelverkaul Destag u. Oaupegeichüftenelle: Mänio#. El. Prinztpalmartt 13/14, Fernspr.=Sammel=Nr. 24331. Hauptschriftlettung: Münster, Gallitzinste. 12. Bezugspreis: Ausgabe à.10 R., Ausgabe 6 (mit Illustrierter Wochenschau).35 RM. monatl. (dei Bostdezug einschl. Bostgebüdr, aber ansscht. Bestellgald) Die Westfälische Tageszeitung erschem wöchentt. Tmal. Die Behinderung der Dieferung rechtfertigt keinen Anspruch amf Nachlieferung oder Rückzaßtung des Bezugspreises. Anzeigen: Lot mm Oöde 22 mm dreit koster 15 Rosg. für Namlienanzeigen 10 Rpsg., für Stellengesuche 10 Rosa. Nachlaß nach Preisliste. Erfüllungsort Münster E. Temanzeigen: Las mm.20 NM. de eitner Spaltendreite von 72 mm. Beilagen: Preifür 1000 Betlagen dis zu 20 Gramm RM. 13.—. bis zu 25 Gramm RM. 15.—, bis zu 50 Gramm RN. 17.— ohne Nachlässe. Freie Anlieferung, Detichedtente: Rötn Rummer 421 14. Haushälterin sucht für sofort a. später Stellung. Angeb. erb. un x 3 5798 an die .=Gesch. Münster Junger Mann mit guter Hans schrift und gute Allgemeinkennin. sucht Stelung in bürotechnischen Betrieb. Ang. u 448 an d. Haupgeschst. Münster. Gremmendort Möbl.=.=Wohn. mit Ztr.=Hz., Bad Küche u. eotl. Go rage ab sofort#. verm. Ang. unter R S 5787 an die .=Gesch. Münster sbl. 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Munununmnmunmmnnue s Sauerkraut Gramm 18 Pig. urken Gramm 40 Plg. omaten Gramm 16 Plz. umen Gramm 25 Plg. sowie Bückinge Uchetenr i Dorsch SHopt u 1.(89.) Jahrgang Donnerstag, den 22. August 1940 Rummer 229 „-h Srinererensulty die bewaffnete Aufklärung über England erfolgreich fortgesetzt— 12.000 BKT=Dampfer durch Bombenvolltreffer versenkt— 10 Feinöflugzeuge abgeschossen Berlin, 21. August. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: Im Rahmen der bewaffneten Aufklärung griff die Lustwaffe gestern einzelne kriegswichtige Ziele in mittel= und Südengland an. In der Grasschaft Sufsolk wurden eine Munitionsfabrik bei Aldebourgh, ein Eisenbahnknolenpunkt bei Southwold, die Hafenanlagen von Greal=Barmouih wirksam mit Bomden belegt, ebenso ein Kriegsschiff im Seegebiel von Great-Barmouth. Bei Cambridge, Cast=Church sowie bei Mansion und Deal griffen unsere Flugzeuge Flugplätze mit Bomben und Maschinengewehren an. Die Hafenbahnhöse von Lowestoft und von Exeter erhielten mehrere Treffer auf Schuppen und Gleise. In einer Fabrikanlage bei Chelmesford waren starke Explosionen zu beobachten. Den Hasen- und Werstanlagen von Javersham, Burry=Por! und Pembroke wurden durch Bombentreffer schwere Schäden zugefügl. Einzelne in den Häfen liegende kleinere Schiffe sanken, Oellager gerielen in Brand. Im Seegebiet nördlich von Irland gelang es, ein handelsschiff von 12 000 BRT durch Volltresser zu versenken. Im Allanlik, weil abgesetzt von der nordund westirischen Küste, erhiellen drei wellere Handelsschiffe schwere Bombentreffer. Vereinzelt kam es zu Lufkkämpfen. Einige vereinzelte britische Flugzeuge flogen nach Frankreich und Holland ein. Das Reichsgebiet wurde am 20. s und in der Nacht zum 21. 8. durch feindliche Ilugzeuge nicht überflogen. Der Jeind verlor gestern 10 Flugzeuge, von denen sechs im Luftkampf und vier durch Flakartillerie abgeschossen wurden. Drei eigene Flugzeuge sind nicht zurückgekehrt. Somali=Bevölkerung unterwirst sich Stalien Rom, 21. August. Der ktalienische Wehrmachtbericht vom Mittwoch hal folgenden Wortlaut: „Das Hauptquartier der Wehrmacht gibe bekannk: In dem ehemals britischen Somatiland strömt die Bevölkerung zusammen, um ihre Unterwersung zu vollziehen. Askaris vom Kamel=Reiterkorps und frreguläre hilalos-Formationen treien an, um ihre Waffen abzugeben, und verlangen, in unsere Formationen eingegliedert zu werden. In Berberg wurden drei bei unseren Luflangrifsen beschädigte Blenheim-Flugzeuge, ein vierles verbrannt im Bareris-Fluß und ein fünfles am Strande aufgefunden. Der Feind hal zahlreiche Einflüge über kleinere Orlschaften Aethiopiens unternommen. Eine Frau wurde gelötet, fünf wurden verletzt, der Materialschaden ist unbedeutend. In einem Hospital wurden zwei Flüchtlinge verletzt. In einem anderen gab es einen Toten und fünf Verwundele. Bei Diredaug haben unsere Jäger ein englisches Flugzeug vom Typ Blenheim brennend abgeschossen. Unsere Bomber haben die Lustbasen von Malla angegriffen und mit Erfolg bombardiert. Alle unsere Ilugzeuge sind trotz heftiger seindlicher Abwehr zurückgekehrt. Die seindlichen Jäger, die von den unseren angegriffen wurden, sind in die Flucht geschlagen worden. Ein Ilugzeug ist wahrscheinlich abgeschossen worden. Riesige Brände in Gibraltar Von unserem ständigen Vertreter hd. Madrid, 22. August Zwei Transportschiffe mit Flüchtlingen, die von Gibraltar ausgelaufen waren, kehrten zurück, da sie Infolge der deutschen Blockadeerklärung das Risiko einer Weiterfahrt nach England nicht auf sich nehmen wollten. Dieser Vorgang hat in der Bevölkerung Gibraltars das Gefühl, eingeschlossen zu sein, stark erhöhl. Der ständige Alarmzustand und die neuen Bombenangriffe haben die Stimmung stark verschlechtert. Dienstagfrüh griffen mehrere Flugzeuge unbekannter Nationalität Gibraltar an und beleglen den Hafen mit Bomben. Die Bomben sielen zwischen die im Hasen vor Anker liegenden Schiffe und auf die Kaianlagen in der Nähe der Stelle, an welcher das Schlachtschiff„Resolution“ repariert wird, das bekanntlich in der letzten Seeschlacht von den Italienern beschädigt wurde. Unter der Bevölkerung, die bereits die ganze Nacht bis Dienstagfrüh in den Luftschutzkellern zubringen mußle, brach eine Panik aus. über die Angriffe wird am Mittwoch ergänzend bekannt, daß die Einschläge der Bomben außer im Hasen auch im Zentrum der Verleidigungsanlagen erfolgten. Von La Linea aus wurden am Morgen riesige Rauchsäulen und anhallende Brände wahrgenommen. Die Scheinwerfer konnten die feindlichen Flugzeuge nicht entdecken. Deshalb blieb auch die Luftabwehr völlig wirkungslos. Alle verfügbaren Kräfte sind eingesetzt, um die Befestigung in fieberhafter Eile zu verstärken oder auszubessern. Die Grenze nach Spanien ist hermetisch verschlossen. Die in Gibraltar erscheinende Zeitung„El Calpenser“ will den Eindruck erwecken, als ob die Befestigungen zum Widerstand gegen Landungsversuche ausreichten und als ob gegen einen Angriff von der Seeseite genügend starke britische Flotteneinheiten vorhanden seien. die Deutschen kamen„zu schnell“ Warum Croydon zu spät Fliegeralarm gab San Sebastian, 21. August. Wie aus London gemeldet wird, erklärte John Anderson am Dienstag im Unterhaus auf die Frage, warum bei dem Luftangriff auf Croydon der Luftalarm erst gegeben worden sei, nachdem die deutschen Flugzeugen sich wieder entfernt hätten, die englische Regierung habe die strenge Anweisung gegeben, Luftalarm nur dann zu geben, wenn eine tatsächliche Gefahr für einen bestimmten Bezirk bestünde. In jenem Falle habe man den Luftangriff auf Croydon nicht als unmittelbar bevorstehend voraussehen können. Der deutsche Flugzeugverband habe sich nämlich in einer ganz anderen Richtung bewegt, als sich plötzlich einige Flugzeuge aus ihm lösten und Croydon angrifsen. Alles habe sich so schneli abgespielt, daß ein rechtzeitiger Luftalarm nicht mehr habe gegeben werden können. Geplatzter Schwindel Journalisten suchen„steckengebliebenen Blitzkrieg" Von unserem ständigen Vertreter hw Stockholm, 22. August. Zwei weitere schwedische sournalisten, der Londoner Vertreier des Stockholmer„Aflenbladel“ und der„Rya Dagligt Allehanda“, haben einen Vorstoß in die Küstenzone unternommen. Ihnen ist es sogar gelungen, aus eigener Initiative bis Dover und Folkestone vorzudringen. Ihre Berichte bringen, obwohl auch sie genau so wenig wie andere neutrale Beobachter das wirklich Interessante zu sehen bekamen(das die Engländer sorgfältig geheimhalten), einige recht beachtliche Aufschlüsse. Die Fahrt von London bis Dover, sonst eineinhalb Stunden, dauerte diesmal sieben Stunden. Die beiden, die offenbar an den Londoner Propagandaschwindel von dem„bereits in Gang gesetzten, aber steckengebliebenen Blitzkrieg“ geglaubt hatten, waren verwundert, wenig davon zu sehen. Folkestone erwies sich als eine tote Stadt. Ein Drittel aller Bewohner war geflüchtet, die übrigen saßen im Keller. Die Schweden sahen einen deutschen Angriff auf die Ballonsperren: Messerschmittapparate seien auf die Ballone losgegangen, von denen einige ins Meer stürzten. Kein Wort über deutsche Verluste: es war eben für die Schweden nichts dergleichen wahrzunehmen; wieviel aber von den deutschen Angreifern mögen hinterdrein auf dem geduldigen Papier des Londoner Informationsministeriums„abgeschossen" morden sein! In dem Bericht der„Nya Dagligt Allehanda“ wird von den Engländern das kleine Zugeständnis gemacht, Nächtlicher Flug über Feindesland.— In undurchdringlicher Dunkelheit schießt die Maschine dahin. Der Beobachter arbeitet mit höchster Konzentration Genaueste Kenntt nis der Navigation ist notwendig, um das Ziel auszumachen(PK-Grosse-Scherl-.) daß in der Londoner Terminologie dann von„Vertreibung“ der fünf deutschen Flugzeuge gesprochen werde, wenn die Angreifer nach vollzogener Aktion zum Rückflug abdrehen; aber hier wird sogar ausdrücklich eingeflochten,„sämtliche" deutsche Flugzeuge hätten den Rückflug angetreten,„ohne daß eines abgeschossen wurde". Wie vereinbart sich das mit den Lügen des Londoner Luftfahrtministeriums, denen zufolge jedes Zulamrzentreffen„mindestens im Verhältnis:6 zu Lasten der Angreifer verläuft? Wie es in den Häfen aussah, sagen die schwedischen Korrespondenten diskreterweise nicht oder die Zensur hat solche Betrachtungen ausgemerzt. Im Bericht des„Aftenbladet"=Vertreters ist immerhin durchgeschlüpft, daß vor der Mole ein großes Tankschiff lag,„von einer Bombe mitten durchgebrochen“. Kur Englans tragr die Verantwertung! Für alle irgendwo in Europa auftretenden Ernährungsschwierigkeiten— Vergeblicher Ableugnungsversuch des englischen Wirtschaftskriegsministers Gens, 21. August. Der britische Wirtschaftskriegsminister Dalion hal im Unterhaus einen Ueberblick über die europäische Ernährungslage gegeben und ist dabei zu sehr sellsamen, bei britischen Kabineltsmilgliedern jedoch nicht mehr unkonderer Taleütung per Seromwezag, Ihit schelnbor besonderer Entrüstung bekonle er, daß die im ehemals polnischen Gebiet siationierlen Deutschen aus den Vorräten dieses Landes lebten und daß von Deutschlands neutralen Käufern in Südosteuropa sogar gewisse Mengen polnischen Mehles angebolen worden seien. Wenngleich Dalion hoffl, daß diese Berichte in den Vereinigten Staaten gelesen werden, möchle und kann man doch kaum annehmen, daß sie, wo immer noch Spuren eines gesunden Menschenverstandes vorhanden sind, geglaubt werden. Es ist schließlich eine allgemein bekannte Tatsache, daß die gesamten Südostländer mit alleiniger Ausnahme Griechenlands in Getreide und Mehl völlige Selbstversorger sind und darüber hinaus sogar noch alljährlich bedeutende Mengen für die Ausfuhr erübrigen, die, wie ebenfalls bekannt ist, überwiegend nach Deutschland geht. Die Behauptung, daß von Deutschland den Südostländern polnisches Mehl zum Kauf angeboten worden sei, ist also eine so unsinnige Lüge, wie sie heute überhaupt nur noch von einem englischen Minister in der Stunde der Verzweiflung ersonnen werden kann. Dalton behauptet auch erneut, daß Waren, die in das nicht besetzte Frankreich geliefert würden, von dort auf deutschen Zwang hin einfach nach Deutschland weitertransportiert würden. Dieser Erklärung des britischen Wirtschaftskriegsministers stehen sowohl deutsche Feststellungen, vor allem aber die erst neulich Segenfalschberstandene Humamtot Kindertransporte durch minenverseuchte Gebiete—Verkwürdiges Verlangen Washingtons— Deutschlands Haltung klar und eindeutig Berlin, 21. August. Obwohl die Reichsregierung schon im Falle des amezianischen Truppentransportschiffes„American Legion“. vor der Jahrt durch das mililärische Operationsgebiet in England gewarnt und jede Veranlwortung abgelehn! hal und obwohl inzwischen die totale Blockade Englands durch Deutschland verkündet wurde, hat der amerikanische Bundessenat einstimmig ein vom Abgeordnetenhaus schon verabschiedetes Gesetz angenommen, das unter Abinderung des amerikanischen Neutralitätsgesetzes amerikatischen Schiffen erlaubt, Kinder aus Kriegszonen abzutransportieren. Die Voraussetzung hierfür soll nach dem neuen Gesetz die Garanslerung sicheren Geleiles sellens der kriegführenden Mächte sein. Die deutsche Reichsregierung hat bereits im Falle American Legion“ auf die völlige Verseuchung des Seegebieles um England mit Minen hingewiesen. Dieser hinweis wurde in der Rote wiederholt, in der Deutschland den neutralen Regierungen die sokale Blockade der beitischen Insel mittellte und vor dem Befahren des Geahrengebieles warnte. In dieser Noie heißt es:„Die Reichsregierung lehnt in Zukunft ohne jede Ausnahme die Verantwortung für irgendwelche Schäden ab. die Schiffen jedweder Art oder Personen in diesen Gebieten Zustoßen sollten.“ Wenn trotzdem das neue amerikakische Gesetz von einer Garantie sicheren Geleites spricht und hiervon den Abtransport von Kindern durch amerikanische Schiffe abhängig machen will. se entbehrt diese Voraussetzung jeder tatsächlichen Grundlage; denn leine krlegführende Macht kann eine Garansse für das Befahren minenverseuchter Kriegsgebiete übernehmen. #., Diese Tatsache hat sogar die britische Regierung schon Mdurch anerkannt, daß sie den geplanten und schon organisierten Abtransport von Kindern auf staatliche Kosten und durch staatliche Maßnahmen wieder abgesagt hat und dies mit dem Hinweis darauf begründet, daß weder die erforderliche Tonnage noch die ersorderlichen Geleitfahrzeuge zur Verfügung stünden. Nur auf Kosten reicher Eltern können einige wenige Kinder aus privaten Transporten England verlassen, wobei die britische Regierung kein sicheres Geleit garantiert und das Risiko den Eltern überläßt. Unter diesen Umständen kann dem amerikanischen Gesetz, dessen menschliche Beweggründe nicht in Frage gestellt werden, eine reale Bedeutung nicht zukommen. Dies muß gegenüber allen etwaigen Versuchen, für die praktische Undurchführbarkeit des Gesetzes die Ablehnung einer deutschen Garantie verantwortlich zu machen, schon jetzt eindeutig festgestellt werden. Gerade die menschlichen Gesichtspunkte sind es, die es einer verantwortlichen Staats= und Kriegsführung unmöglich machen, eine Garantie für das Befahren minenverseuchter Gebiete zu übernehmen. Die bloße Zusicherung einer nach Lage der Dinge unwirksamen Garantie wäre ein Vervrechen an den zu transportierenden Kindern, dessen sich die Reichsregierung niemals schuldig machen wird. Nachdem das amerikanische Neutralitätsgesetz zum Besten der Beziehungen zwischen Deutschland und den Vereinigten Staaten von Amerika das Eintreten von Zwischenfällen ausgeschaltet hal, die zu Konsliktmöglichkeiten führen könnten, kann es nicht im Interesse der beiden Länder slegen, durch eine salschverstandene Humanitäl die Möglichkeit von Zwischenfällen wieder zu schaffen. Deutschland kann nicht seine Hand dazu reichen, die Kinder einer kriegführenden Porlei einer zosäzlichen Gesahr im Ariegsgebiet auszusehzen. in autoritativster Form abgegebenen Erklärungen des französischen Außenministers Baudoin und des Marschalls Pétain gegenüber, die eindeutig mitteilen, daß zwischen Deutschland und Frankreich feste und unbezweifelbare Abmachungen bestehen, wonach die von England behauptete Möglichkeit ausgeschlossen ist. Auch die Rede Daltons ist nichts anderes als ein weiterer britischer Versuch, die Verantwortung zu verkehren. Nachdem die im Rückzuge befindlichen britischen Truppen in Holland, Belgien und Frankreich in sinnlosester und brutalster Form die vorhandenen Lebensmittelbestände zerstörten und dadurch ihrerseits die Bevölkerung dieser Gebiete in schlimmste Not brachten, erhebt heute die britische Regierung die Forderung, daß Deutschland diese Gebietsteile aus den Vorräten, die es für seine eigene Bevölkerung angelegt hat, ernähre. Immer wieder wird behauptet, daß Ernährungsschwierigkeiten der von Deutschland besetzten Gebiete nur durch die Versorgung der deutschen Besatzungstruppen aus den dortigen Beständen entstanden seien, obwohl dies in keiner Weise zutrifft, da die deutschen Truppen überwiegend aus der Heimat versorgt werden. Deutschland macht dies aus Rücksicht auf die Bevölkerung dieser Gebiete obwohl die Haager Landkriegsordnung die Versorgung seiner Truppen aus dem besetzten Gebiet zuläßt. Entscheidend für die Versorgung Europas mit Lebensmilteln ist nicht die Frage der Verleilung der deutschen Vorräte, wie Herr Dalton meint, sondern die Bölkerrechtsmidrigkeil der brilischen Blockade. England hat bei Beginn des Krieges entgegen dem Völkerrecht und trotz des Protestes fast der ganzen Welt, besonders auch der panamerikanischen Konferenz. Lebensmitlel als Banngut erklärt und damit nicht nur die Zivilbevölkerung Deutschlands, sondern heute ganz Europas in unmöglicher Weise vom freien Lebensmittelbezug abgeschnitten. Richt auf Deutschland, das mit seiner Vorratshaltung ausschließlich seine eigene Bevölkerung vor Englands Aushungerungsabsichten sicherte, sondern aus England allein sälli die Verantworlung für alle irgendwo In Europa auflauchenden Ernährungsschwierigkeilen. „900 Menschen in Gefahr Demokralischer Senalor forder! Untersuchung des Falles „American Legion“ Washingion, 21. August Der demokratische Senator Bone nahm im Senat zu dem Jall„American Legion“ Stellung. Er sagie, Roosevell und das Staatsdepartement trügen allein die Verantwortung falls dem Dampfer bei der Durchfahrt durch die Gefahrenzone ein Unheil zustoße.„Durch die Halsstarrigkeit eines Mannes“ würden 900 Menschenleben in ein Seegebiel geschickl, wo sie jeden Augenblick in die Luft fliegen könnten. Falls das Schiff durch Auflausen auf eine Mine explodiere, werde man selbstverständlich die Beschuldigung erheben, ein deutsches -Boot habe den Dampfer lorpediert. Bone kritisierte heftig, daß sich die Amerikaner über die totalitäre Regierungsform aufregten, gleichzeitig aber duldeten, daß Präsident Roosevelt einfach kraft seines Wortes das Schiff in einen Gefahrenbereich beordere, den es auf einem anderen Kurs leicht hätte vermeiden können. Die Macht des Staatsdepartements und des Präsidenten sei leider so groß, daß der Protest eines Senators überhaupt nichts nütze. Zum Schluß forderte Bone eine gründliche Untersuchung des Falles. treibt kuriose Blüten Berlin, 21. August. Die britische Eisenbahngesellschaft hat aus Furcht vor einer deutschen Invasion dereits ungefähr 21.000 Ortsschilder entfernen lassen. Zu dieser Zahl sind enthalten 15 500 große Stationsschilder und 4200 Namen an Stellwerken. Auch dort, wo Ortsnamen auf Sitzbänken und an Lampen angebracht waren, wurden sie beseitigt. Selbst die Ortsnamen, die auf ländlichen Stationen mit Hecken oder mit Steinen auf Blumenbeeten dargestellt waren, mußten daran glauben. Man muß sich da doch fragen, ob die Engländer wirklich der Ansicht sind, mit solchen„Abwehrmitteln“ eine Invasionsarmee aufhalten zu können. Aus der gleichen Angst vor der deutschen Abrechnung ist auch die Aufklärungsaktion geboren, die das britische Lügenministerium augenblicklich startet. Sie ist darum auch unter das Thema der„Werbung für den Optimismus“ gestellt. Das Plakat des britischen Insormationsministeriums, das beispielsweise zum Besuch einer Aufklärungsversammlung in Derby auffordert, hatte, wie der„Daily Herald“ zu melden weiß, folgenden Wortlaut:„Es wird angekündigt, daß Maurice Healy über das Thema„Die Gründe für unseren Optimismus“ sprechen wird.“ Am Schlusse des Plakates heißt es dann:„Bitte, bringen Sie Ihre Gasmaske mit!“ Es wird leider in dieser Ankündigung nicht gesagt, vor welcher Art Gas sich das englische Publikum, das diesen Vortrag besucht, eigentlich fürchten soll. Es wäre auch denkbar, daß der Vortrag selbst soviel Lügengas enthält, daß den Zuhörern schlecht werden könnie. Es handelt sich ja bei dem Redner um denselben Mann, der den Engländern schon einmal über den Rundfunk erzählt hat, wie„glänzend" die Schlacht von Flandern verlaufen würde. „Katarakte von Schicksalsschlagen Von unserer Berliner Schriftleitung Der Tenor der Rede Winston Churchills ist auch der Tenor der britischen Presse, die ihr das Echo gibt. So wenig aus den Stimmen aus neutralen Ländern die von London gewünschten Töne herausklingen, so vollkommener ist das in der britischen Presse der Foll. Selten ist die gemeinsame Regie in den Londoner Außerungen so sichtbar gewesen. Alles, was Churchill sagte, war schlau und weise, Gedankengänge, die man noch vor Jahresfrist als völlig unmöglich zurückgewiesen oder überlegen belächelt hätte, finden den obligaten Beifalt. Daß dazu der als sichtbarstes Sympton britischer Schwäche und hilfloser Verlogenheit erkennbare Gedanke, an die USA sogar gewisse Rechte an westindischem Inselbesitz zu verpachten, gehört, ist kennzeichnend. Solche Pachtverträge pflegte wenige Generationen zuvor England mit den Beherrschern kolonialer Räume abzuschließen. Soweit ist es also gekommen! Aber man erkennt das anscheinend nicht mehr, will und darf das nicht mehr erkennen, wenn man nicht der Hoffnung letzten Halt einreißen will. Mut fassen! Das ist ja der Ruf der britischen Presse und das Moment der Ermutigung ist es deshalb in erster Linie, was auch die Presse im Zusammenhang mit der Rede betont. Wie bescheiden aber die Ansprüche an die Überzeugungskraft derartiger ermuniernder Momente geworden sind, zeigt jener köstliche Satz des „Daily Herald“:„Wenn die Nation noch eine weitere Ermutigung nach den ausgezeichneten Heldentaten der RAF. in den letzten zehn Tagen benötigt, so wird sie diese überreichlich in der Rede Churchills finden.“ Dieser Mut verträgt wohl kaum noch das Tageslicht. Wer aus den Fenstern des Unterhauses geschaut hätte. als Churchill sprach, hätte vielleicht die schnellen Messerschmittjäger sehen können, wer bei den großen Worten über die Beherrschung der Meere an den Küsten stand, wäre am Ende Zeuge handgreiflicher Gegenbeweise geworden und das nicht nur an den Küsten der Insel selbst. Gewiß, es waren„Katarakte von Schicksalsschlägen“, die die Regierung Churchill in den dreiviertel Jahren, da sie am Ruder ist, erleben mußte. Selten ist wohl eine solche Folge schwerer Schläge in einer so kurzen Zeitspanne über ein Land hereingebrochen. Und dennoch, Churchill müßte nicht Brite sein und seine Zeitungen nicht von Briten gemacht werden, wenn man nicht die Fähigkeit hätte— oder sie vorzutäuschen vermöchte— zu behaupten, alles das wiege nichts im Vergleich zu den Erfolgen auf der anderen Seite. Die Tatsachen Fortsetzung auf der Rückseite Vier Hartkeane in zwel Airinaten Jagdglück eines deutschen Jägers über England— Gewaltige Feuerkraft unserer Messerschmitt-Maschinen Von Kriegsberichter Eugen Preß dnd..., 21. August.(PK) Unsere Messerschmitt-Maschinen sind unterwegs. „Jreie Jagd im zugewiesenen Raum!" So lautet der Einsatzbesehl. Und wie immer. so sind wir auch heute davon überzeugl, daß unsere Jäger Abschüsse nach Hause bringen. Am Himmel werden kleine Punkte sichtbar! Sie kommen! Schon von weilem hört man das typische Pseisen unserer kleinen MesserschmillMaschinen. Da, eine Anzahl von Jägern wackelt, rast über den Platz, kurol und setzt nun zur Landung an. Wir stehen an der Maschine des Kapitäns der Stafsel. Mit lachendem Gesicht springt Oberleutnant Sch. aus seiner Maschine und sagt:„Vier fielen auf einen Streich!“ Da sind schon alle anderen um ihn herum.„Jungens, ich bin froh, daß Ihr den Zauber alle mit angesehen habt. Es klingt alles so unwahrscheinlich, wenn ich von den vier Abschüssen Meldung mache, daß man es mir allein sicher nicht glauben würde!“ Da hören wir, wie ein deutscher Staffelkapitän mit nur vier Feuerstößen vier englische Jäger in zwei Minuten abschoß. „Freie Jagd!“ Wir fliegen mit dem ganzen Vulk bei Dover herum, halten ziemliche Höhe. Plötzlich sehe ich eine Staffel englischer Jäger tief unter uns— es war etwas südlich Dover— hoch kommen. Wahrscheinlich sind wir gemeldet und die Briten wollen uns suchen. Die Engländer fliegen in weitem Bogen über das Meer und dann über Land in Richtung Canterbury! Ich gehe mit meinem„Verein“ sofort herunter. Wir sind in günstiger Position, kommen nahe heran! Vorn fliegen acht Maschinen, es sind Hurricane, in Kettenformation, dahinter sitzt ein Deckungsschwarm. Die vierte Maschine ist sehr beweglich, fliegt einmal nach links, dann wieder nach rechts. Die Engländer haben uns noch nicht gesehen. Sie haben zwar jetzt eine stärkere Position als wir, weil sie höher sind, aber wir greisenan! Ich gehe an die bewegliche Hurricane, auf 30 Meler habe ich sie vor mir, drücke auf den Knopf. Im Jeuer meiner Kanone und MG'splatzt der Engländer vor mir förmlich auselnander. Brennend und qualmend fällt er in seinen einzelnen Teilen auseinander und stürzt nach unten. Ich habe setzt den zweiten aus dem Deckungsschwarm vor den Rohren. Das gleiche Manöver wiederholt sich. Ichschleße, undim Jeuer zerplatzt die Hurrlcane. Immer noch ziehen die Engländer unbekümmert ihre Spiralen höher. Sie haben keine Ahnung, daß ihnen Messerschmill-Maschinen im Nacken sitzen. Nun vin ich hinter der dritten Maschine her! Kurzer Jeuerstoß. Die Maschine wird ebensalls auselnandergesprengt. Rummer drei! Die Engländer fliegen weiter, haben immer noch nichts gemerkt. So halte ich nun auf die vierte Maschine und nehme sie an. Diesmal muß ich wohl zu nahe herangekommen sein. Wie ich aufs Knöpschen drücke, platzt der Englünder mirse dicht vor der Nase, daß die Maschl nentelle an meine„Mühle“ schlagen. das Oel der vierten Hurricane hat mir die Kabine vorn und rechts seitlich so voll geschmiert, daß ich nichts mehr sehen kann und nach insgesamt zwei Minuten Lusikampf abdrehen muß. Inzwischen hatten sich meine Kameraden auf die Engländer gestürzt und noch zwei weitere Abschüsse erzielt, ohne daß wir eigene Verluste erlitten. Das war mein neunter, zehnter, elfter und zwölfter Abschuß!“ Wir sehen uns die Maschine an. Die Scheiben der Kabine sind so dick mit Oel bespritzt, daß man weder nach vorn noch zur Seite hinausschauen kann. Deutlich sichtbar sind an der Maschine die Schrammen, die die Teile der auseinanderplatzenden vierten englischen Maschine hinterließen. Während einer vom Bodenversonal stolz der Maschine vier neue Striche für die Abschüsse verpaßt, nimmt das Wassenpersonal die Munition aus der Maschine. Da sagt der Oberleutnant Sch.: „Schade, daß mir das Oel vor die Fenster schlug: für eine fünfte hätte die Munition auch noch gereicht.“ 22. August 1940 Westfälische Tageszeitung Nummer 229 22. Augus fAntsere Lasrminen stheuEehhtg Schiffstod in Englands Häfen und Schiffahrtswegen Von Kriegsberichter Rechenberg dnd. 21. August.(PK) „Die Berminung britischer Häfen wurde sortgesetzt.“ Ein kurzer Satz im Wehrmachtbericht, der in den letzten Tagen verschiedentlich der Offentlichkeit zum ersten Male Kenntnis vom LuftminenEinsatz vermittelt hat. Beinahe untergehend im Rahmen der großen zahlenmäßig belegten Erfolge der deutschen Lustwaffe wurde in der ersten Augustwoche mit militärischer Kürze der Arbeit der deutschen Minenflieger gedacht, deren tägliches— oder nächtliches Werk den Schiffstod in die englischen Schiffahrtswege und die Häfen Englands legt. Irgenwo auf einem Flugplatz in dem von Deutschland militärisch beherrschten europäischen Raum starten wir zum Einsatz zu dem befohlenen Ziel an Englands Küsten. Einsatzbefehl ist bekannt. Kurs errechnet. Beladen mit den Luftminen, der neuen furchtbaren Waffe, fliegen wir gegen England. Der Anflug bietet Zeit genug für mich, um mich in dem Gewirr der Apparate zurecht zu finden, wobei die Technik der Abwurfvorrichtung unserer Minen besonders interessiert. Mit sicherer Stetigkeit fliegen wir unser befohlenes Ziel an der englischen Küste an. Unter uns die weite See. Fast auf die Minute nach dem errechneten Kurs nähern wir uns der Küste. Das eigentliche Werk kann beginnen. Es stellt große Anforderungen an die Disziplin unserer Flieger. Genau im befohlenen Ziel müssen unsere Minen abgeworfen werden. Also angespannte Beobachtung der Küste. Die Engländer scheinen zu schlafen.„Paßt doch auf, Ihr faulen Burschen!“ brummt einer von uns ins Mikrofon. Da, links und rechts spielen Scheinwerfer. „Sucht nur, sucht.“— Jetzt kann unser Ziel nicht mehr weit sein. Kurzer Vergleich der Karten, Uhrzeit.„Werfen, los!“ Lautlos senken sich unsere Minen ins Wasser. Sie liegen wieder genau und werden ein neues Loch in den englischen Schiffsraum brechen. Wir haben Glück gehabt. Der Einsatz scheint beinahe uninteressant, denn auch Heimflug und Landung vollziehen sich mit der gleichen ruhigen Stetigkeit. Ein andermal bieten die Engländer uns bei ihrer Abwehr wesentlich mehr Überraschungen. Wir fliegen entlang der Küste und werden beinahe weiter gereicht von Scheinwerfer zu Scheinwerfer. Unerkannt! Auf einmal flammt unter uns, links und rechts von uns ein Feuerwerk auf, wie ich es bei den größten Volksfesten bisher nicht erlebte. Sie haben uns. Strahlende Helle umspült die Maschine. Wir selbst im Rampenlicht, das einen Filmstar in helles Entzücken versetzen würde. Für uns die genau gegenteilige Wirkung.„Raus, nichts als raus aus diesem Feuerwerk", das durch die englische Flak— allerdings viel zu kurz— in seiner Farbwirkung erheblich verschönert wird. Dabei haben wir unsere Minen noch nicht geworfen. Immerhin glückt es uns nach einiger Zeit— sind es Minuten oder nur Sekunden gewesen?— auch aus diesem Rampenlicht unterzutauchen im bescheidenen Dunkel der Wolken. Jetzt nochmal ran, unser Ziel muß ausgemacht, die Minen geworfen werden. Sie werden geworfen und sitzen auch diesmal wieder richtig. Unerfreuliche Überraschungen bieten uns manchmal auch die englischen Jäger, deren Blindheit vereint mit dem Geschick des Flugzeugführers herhalten müssen, unsere— im Interesse der Aufgabe notwendige Anonymität zu erhalten. Nachtjäger und Scheinwerfer sind allerdings eine edle Komposition. Doch auch hier hat die Luft Löcher gelassen, durch die unsere Maschine sicher ihren Kurs steuert, um schließlich doch die Minen zu werfen. Als letzte dankbare Überraschung blieben uns dann noch die Ballonsperren nicht erspart. In jedem Falle für die gesamte Besatzung ein Erlebnis besonderer Art, vor allem wenn wir mit der beladenen Maschine sicher wieder herauskurbeln und trotzdem nochmals die Küste ansteuern, um die Minen zu werfen. Gespannte Aufmerksamkeit ist eben in jedem Augenblick notwendige Voraussetzung. Es lohnt sich immer. Besonders wenn man plötzlich— wie bei einem anderen Einsatz— in nächster Nähe ein quallenartiges Gebilde seitwärts vorüberziehen sieht.„Sperrballon", jeder von uns schreit das Zauberwort ins Mikrofon. Voll verbissener Wut feuern wir aus allen Rohren auf diese unangenehmen Brüder— backbord zieht einer ab.„Hoffentlich hat es den Burschen erwischt!“ Doch schon steuerbord eine neue Qualle.„Feuern!“ Wenn man so etwa 15 Ballone in allen Richtungen hat vorüberziehen sehen, ist es doch eine freudige Erleichterung festzustellen, daß die Luft wieder rein ist. Nun sind wir in respektloser Entfernung der Ballonsperre und nochmals drehen wir ab zur Küste, Ziel ausgemacht und hinein mit den Minen. Das Werk der deutschen Minenflieger ist Präzisionsarbeit. An jeden Mann stellt der Luftmineneinsatz schwerste Anforderungen für das Werk, das im stillen Heldentum planmäßig fortgesetzt wird. Lautlos senken sich die Minen ins Meer. Praktische Erfolge sind nicht zu erkennen. Die Minen müssen geworfen werden in das genauestens festgelegte und bezeichnete Ziel. Sonst sind sie einmal wirkungslos, zum anderen bieten sie möglicherweise einmal Gefahren für die eigene Schiffahrt. Keinerlei Abwehr der Engländer vermag die deutschen Minenflieger irgendwie zu stören in ihrer Arbeit. Das Ziel wird so lange angeflogen, bis die Minen sicher geworfen werden können. Um so stolzer das Gefühl beim Heimflug nach erfolgreichem Abwurf. Mit dem Ritterkreuz ausgezeichnet Berlin, 21. August. und Oberste Besehlshaber der WehrDer Führer macht verlieh auf Vorschlag des Oberbefehlshabers der Kriegsmarine, Großadmiral Raeder, das Ritterkreuz zum Eisernen Kreuz: Kapitänleutnant Lemp, Kommandant eines U. Booles: Kapilänleutnank Liebe, Kommandant eines UBootes: Oberleutnant zur See Jimmen, Kommandant eines Schnellbootes; Oberleutnant zur See Freiherr von Mirbach, Kommandant eines Schnellbootes. Kapitänleutnant Lemp hat unter vollstem Einsatz Minenaufgaben unmittelbar vor der englischen Küste erfolgreich durchgeführt. Außerdem versenkte er aus stark gesicherten Geleitzügen 11 Handelsschiffe mit 50.000 BRT. Bei allen seinen Unternehmungen hat er besonderen Schneid, großes Können und größte Einsatzbereitschaft gezeigt. Kapitänleutnant Liebe hat 16 Schifse mit 97296 BRT meist aus gesicherten Geleitzügen versenkt. Diese ausgezeichnete Leistung ist seiner besonderen Zähigkeit, seinem guten Können und seinem Wagemut zu verdanken. Oberleutnank zur See Fimmen hat sein Schnellboot mit Schneid und Erfolg zum Einsatz gebracht. Er versenkte auf Vorstößen im Kanal: einen Zerstörer, einen Tanker von 12000 BRT, zwei bewaffnete seindliche Frachtdampfer und ein Motorschiff. Oberleutnant zur See Freiherr von Mirbach hat das unter seinem Kommando stehende Schnellboot schneidig und erfolgreich geführt. Unter vollem Einsatz seines Bootes schoß er einen bewaffneten feindlichen Handelsdampfer in Brand. Ferner versenkte er auf Vorstößen im Kanal: einen Zerstörer und drei große bewaffnete feindliche Handelsdampfer. Italiens Blockadeerklärung Neue italienische Warnung vor Befahren der englischen Kolonialküsten Rom, 21. August. Die italienische Regierung hat an die Regierungen der neutralen Staaten, die Handelsschiffahrt treiben, eine Noie gerichtet. Sie hat die kotale und bedingungslose Blockade der englischen Kolo nialküsten zur Folge, worin auch die Küsten Agypleus und des Sudan, sofern sich dert englische Streitkrüfte befinden, einbegrissen sind. Die neue Note der italienischen Regierung an die neutralen Länder bestätigt nicht nur die von Italien im vergangenen Juni angewandten Maßnahmen, sondern erklärt auch zu Operationszonen die Kolonialküsten Großbritanniens und insbesondere jene des Mittelmeeres, des Roten Meeres, des Golses von Aden sowie die kolonialen Küsten von Britisch=Afrika und die Küsten von Agypten und vom Sudan. In jenen Zonen wird die italienische Luftwaffe dem Feind keine Ruhe lassen und ihm Tag für Tag schwerste Schläge zufügen. Nach der von der italienischen Regierung ausgesprochenen Mitteilung wird kein feindliches Handelsschiff mehr in jene Zonen gelangen können, ohne sich der Gefahr der Zerstörung durch Minen oder andere Mittel, die im modernen Krieg angewandt werden, auszusetzen. Die Maßnahme hat also die vollkommene Unterbrechung jeglichen Handelsverkehrs der neutralen Staaten mit den Kolonien zur Folge, die England noch verbleiben, und zwar in der gesamten Zone, die die italienische Regierung als Operationszone ansieht. Die englischen Kolonialhäfen werden auf diese Weise für den Handel abgeschlossen, und zwar in totalitärer Weise, so daß jegliche Zufuhr aus neutralen Häsen oder mittels neutralen Schiffsraumes verhindert werden wird. In politischen Kreisen unterstreicht man besonders, daß die von der italienischen Regierung angewandte Maßnahme die Engländer der notwendigen Zufuhren beraubt und so in wirksamster Weise zum raschen Abschluß des Krieges beiträgt. Man müsse sich vor Augen halten, daß die italienische Regierung nicht die Absicht habe, ihrerseits die Durchfahrt der neutralen Schiffe durch Meerengen zu verhindern, die zwangsläufig Durchfahrtsstraßen für die Schiffahrt bilden. Die Maßnahme werde sicherlich von den neutralen Staaten akzeptiert werden, die kein Interesse daran hätten, ihre Schiffe und ihre Staatsbürger dem Untergang auszusetzen mit dem einzigen Ziel, die Engländer zu unterstützen und auf diese Weise die Dauer des Konfliktes zu verlängern. Dokumentenfund in Berbera Ungeöffnele amtliche Post— Italienische Verwaltungsmaßnahmen in Britisch-Somali Von unserem Vertreter Rom, 21. August Die überstürzte Flucht der Engländer aus BritischSomaliland hat den Italienern mancherlei wichtiges Material in die Hände fallen lassen. In den Wohnungen der Regierungsbeamten wurden teilweise ganze Archive, Dokumente und die noch nicht geöffnete amtliche Post unversehrt vorgefunden. Wie schon in Mojale, so wurde jetzt in Hargeisa eine große Anzahl Peitschen und Knüppeln entdeckt, die sämtlich die Bezeichnung „Servise Police“ tragen und dazu benutzt wurden den Eingeborenen die Liebe zu England einzubläuen. Diese Zeugen der englischen Brutalität und„Fähigkeit" zu kolonisieren, fanden sich besonders zahlreich in den Amtsräumen des britischen Kommandanten in Hargeisa. Infolge der brutalen Maßnahmen, die sich die Engländer an den Eingeborenen zuschulden kommen ließen, werden die Italiener überall als Befreier begrüßt. Das Oberhaupt der Stämme, der nicht nur in BritischSomaliland, sondern bis zum Bab el Mandeb verehrte Sultan Dirié Hassan, begab sich trotz seines hohen Alters unverzüglich zum italienischen Kommandanten, um ihm mit den Worten zu danken, endlich sei sein Lebenswunsch erfüllt, da Italien nunmehr die von England unterdrückten Stämme in seinen Schutz nehme. eines Größenwahnsinnigen Der Lügenlord auch im Ausland durchschaut— Pressestimmen zur Churchill-Rede Rom, 21. August. Wenn sich auch die britischen Mißerfolge oder vielmehr die„erfolgreichen Rückzüge“, wie man dies in England zu nennen beliebe, häuften, so bleibe deswegen doch, wie man in Rom betont, der Optimismus der führenden Männer Großbritanniens unversiegbar. Dies habe soeben erst wieder Churchill bewiesen. Allerdings habe er dabei eingestehen müssen, daß sich während seiner dreimonatigen Regierung die Lage an allen Fronten zum Schaden Englands gewandelt habe. Im übrigen hätten sich seine Darlegungen, wie gewohnt, aus unbegründetem Optimismus und ebenso oberflächlicher wie leichtfertiger Zukunftsmusik zusammengesetzt. Eine Rede also, wie sie für englische Staatsmänner üblich ist. „Corriere della Sera“, spricht von einem Größenwahnsinnigen, der sein Vertrauen in die Juden setze und sich noch damit rühme, daß das nationalsozialistische Deutschland auf diese Hilfe nicht mehr zählen könne! Moskau: Churchills Rede wird in der Moskauer Presse wiedergegeben als ein typisches Dokument für Achfbau mit Seutscher Eitse Neue rumänische Wirtschaftspolitik— Landmaschinenbedarf für 20 Milliarden Lei— Hebung des Bauernstandes— Säuberung der Erdölindustrie Von unserem ständigen Vertreter mü. Bukarest, 22. August. Der rumänische Wirtschaftsminister Leon hat über den Rundfunk eine Ansprache gehalten, die in allen Kreisen der Bevölkerung großes Aufsehen hervorgerufen hat und von der Presse entsprechend kommentiert wird, da sie die Richtlinien der neuen rumänischen Wirtschaftspolitik enthält. Der Minister wies zunächst darauf hin, daß Rumänien sich nicht nur außenpolitisch, sondern auch vom wirtschaftlichen Gesichtspunkt aus endgültig in die neue europäische Ordnung einfügen werde. Er stellte dann fest, daß der Hauptfaktor der rumänischen Wirtschaft die Landwirtschaft sei, von deren Erträgen rund 80 Prozent der Bevölkerung lebten. Nur durch die moralische und materielle Aufbesserung des Bauernstandes werde man daher das Lebensniveau des gesamten rumänischen Volkes heben können. Eine neue Preispolitik sei unumgänglich notwendig und zwar müßten die Preise der landwirtschaftlichen Erzeugnisse erhöht und die Industriepreise herabgesetzt werden. Bisher, so erklärte der Minister weiter, mußte das rumänische Getreide je nach der Weltmarktlage günstig oder zu schlechten Preise verkauft werden. Jahrelang habe der rumänische Staat Hunderte von Millionen für die Stützung der Ausfuhn zuschießen müssen. Diesem Zustand sei nunmehr ein Ende bereitet worden. In dem kürzlich zwischen Deutschland und Rumänien beschlossenen Abkommen habe Deutschland sich verpflichtet, den gesamten rumänischen Getreideüberschuß zu vorher festgelegten Preisen zu übernehmen. Damit habe die grundlage rumänische Landwirtschaft endlich einen festen Absatz= biele. markt erhalten, der sie vom Weltmarkt unabhängig mache. Andererseits werde man auch mit deutscher Hilfe die rumänische Landwirtschaft systematisch mit Maschinen ausrüsten können, um die Hektarerträge zu steigern. Rumänien brauche Traktoren, Sämaschinen, Schneidemaschinen usw. im Werte von 20 Milliarden Lei. Von Bedeutung ist ferner noch der Absatz, der sich mit der Erdölindustrie beschäftigt. Der Minister unterstrich nachdrücklich, daß die rumänische Erdölindustrie eine nationale Industrie sei und sich den Interessen des rumänischen Staates unterordnen müsse.„Die rumänische Regierung“, so erklärte er wörtlich,„läßt den fremden Kapitalgesellschaften nicht mehr die Freiheit, ihre eigene Politik zu betreiben, da es sich erwiesen hat, daß diese oft gegen die Interessen des rumänischen Staates gerichtet war.“ Azads Antwort an den Vizekönig Schanghal, 21. August Der Präsident des allindischen Kongresses, Kalan Azad, gab auf einer Pressekonferenz bekannt, er habe nach einer Beratung mit dem Vollzugsausschuß des Kongresses dem Vizekönig eine Antwort geschickt, in der er zum Ausdruck gebracht habe, daß die Erklärung des Vizekönigs vom 8. August keinerlei Diskussionszwischen dem Kongreß und dem Vizekönig die Geistesversassung Englands, das jedoch außerhalb der britischen Insel niemand mehr beeindrucken kann. Hervorgehoben wird weiter, daß England seine Hungerblockade gegen die von Deutschland besetzten Gebiete und damit vor allem gegen seinen ehemaligen Verbündeten Frankreich fortsetzen wolle. Natürlich werden die phantastischen Angaben über die „Erfolge" der britischen Luftwaffe bei den gegenwärtigen Luftkämpfen auch in Moskau— wie schon aus den Pressestimmen der letzten Tage hervorging— nicht ernst genommen, ebensowenig wie seine an die Phantasien eines Fieberkranken erinnernden Versicherungen, daß England demnächst im Kampfe mit Deutschland„die Luftherrschaft erringen“ werde. Belgrad: Der größte Teil der politischen Kreise Belgrads ist sich darüber einig, daß Churchill wieder einmal in seiner bekannten hohlen Großsprecherei Rekordleistungen vollbracht habe. Man verurteilt insbesondere seine, wie man hier sagt, kaltschnäuzige Erklärung, daß nur durch den Hunger Deutschland zur Strecke gebracht werden könne, während sonst englische Erklärungen nur so von Humanität trieften. Vichy: Der französische Rundfunk nahm am Mittwoch gegen die von Churchill in seiner gestrigen Rede gehaltenen Anspielungen auf„die Männer von Vichy“ Stellung, die allein für den Waffenstillstand mit Deutschland und Italien verantwortlich seien. Diese neuen Anwürfe Churchills, so erklärte er, seien bei den Franzosen mit Ent rüstung ausgenommen worden. Diejenigen, welche der britische Premierminister als„Männer von Vichy“ bezeichnet, hätten sich über den Abschluß des Waffenstillstandes nicht zu schämen, der durch die Vorgänge vor der Niederlegung der Waffen notwendig gemacht worden sei. Mr. Cohen wird abberufen 99— „Katarakte von Schicksalsschlägen“ Fortsetzung von der Vorderseite werden den Beweis bringen. Ihnen vorausgreifend ha ja schon der Minister Dalton am gleichen Tage der bri. tischen Propaganda einen Zahn gezogen, als könne Englands Blockade nicht irgendwelche entscheidend, Wirkungen zeitigen. Die Rollen sind jetzt vertauscht. Die beiden Generale„Zeit" und„Hunger“ sind#### Dünkirchen gefallen. Auch der erstere, wenn auch Churchill heute noch versucht, mit seinem Echo Kinder zu schrecken. Es bleibt nicht viel, um den Mut zu stärken Auch die lobenden Worte über Lord Beaverbrogt### Leistungen auf dem Gebiet der Flugzeugproduktion sind nicht ohne Bedenken. War es nicht Beaverbrook, dessen trostreichen Angaben kürzlich von amtlicher London##### Seite entgegengetreten werden mußte mit dem vielsagen. den Bemerken, sie seien allzu optimistisch? Es bleibt die Sache mit der Freiheit, die ja nich fehlen darf.„England als einziger Ritter der Freiheir wie würde sich dieses stolze Wort als. Schlagzeile ein## Zeitung in Bombay, Pretoria oder in machen? Oder wie würden vielleicht die Iren sich dau## stellen oder die Agypter? Mit der Freiheit ist es ebenso## wie mit der väterlichen Sorge um die Bevölkerung des besetzten Gebietes und des unbesetzten Frankreich. Mansucht sie auszuhungern, nicht ohne dabei heftig zu schluch. zen und diverse Bischöfe zu bemühen. Man blockiert sie#und verkündet gleichzeitig, daß schon große Menge### Lebensmittel in aller Welt bereitständen, um die Hungernden„nach dem Sieg“ mildtätig zu speisen. Als### England aus seinen zusammenschmelzenden Auslands. guthaben, die ja doch der Rüstung verloren gingen, nur einen Cent dafür opfern würde! Das war das einzige, was der Premier sowohl wie der offenbar s# leicht angeknockte Lord Halifax für die Zeit„nach dem Siege" zu sagen wußten. Man scheint sich doch allmäh. lich der Komik der Lage bewußt zu werden, die darin liegt, die Pläne in gleichem Tempo wachsen zu lassen, wie die Möglichkeiten ihrer Verwirklichung absinken Reynaud hat auf das Wunder gehofft und laut davon# geredet, Churchill scheint auch daran zu glauben, ohne### es zu sagen.„Selbst in dem Fall, wenn die Legionen# der Nazis sich triumphierend an den Küsten des Schwarzen Meeres oder sogar an denen des Kaspischen Meeres## ausbreiten sollten, selbst wenn Hitler sich dicht vor In## dien befinden sollte, würde ihm das zu nichts dienlicht sein, wenn zur gleichen Zeit die wirtschaftliche und technische Maschinerie Deutschlands zusammenbreche#### und auf deutschem Boden pulverisiert sein sollte.“ Ja### wenn! Wenn man Norwegen gehalten hätte, wenn es## noch eine französische Armee gäbe, wenn... Man### sollte sich drüben endlich die Prophezeiungen abgewöhnen. Sie haben ja in der bisherigen Zeit„die Katarakie von Schicksalsschlägen“ nicht aufhalten können! Und was spricht dafür, daß es anders werden wird? Nichts als## ein— Churchill. stimmen. Allem Anschein nach dürfte dieser Herr Cohen nämlich zu der großen jüdischen Familie Cohn in engen## verwandtschaftlichen Beziehungen stehen. Das mach alles, aber auch alles verständlich. Nach der Osloer Universität wurde auch bei der i# Trondheim befindlichen technischen Hochschule Narwegens das neue Semester feierlich eröffnet. Der Au### drang neuer Studenten war so groß, daß nur rund ei### Drittel der Ankragsteller immatrikuliert werden konnte. Trotzkl, der bekanntlich seit einiger Zeit in Merii#lebt, wurde in seiner Wohnung von einem französischaf Kommunisten mit einem Eisenstab niedergeschlagen## Trotzki soll schwere Schädelwunden erlitten haben. Kommandowechsel in der„Besenstielarmee“ Berlin, 21. August. Die Engländer pflegen mit Galgenhumor und Selbstironie die„englische Heimwehr“ wegen der durch den Waffenmangel bedingten schlechten Ausrüstung— bekanntlich wird die Ausbildung mit Holzlatten statt mit richtigen Gewehren betrieben—„Besenstielarmee“ zu nennen. Dieser Besenstielarmee ist nunmehr auch eine berittene Einheit eingegliedert worden. Das Kommando über diese Einheit wurde einem Mister Cohen anvertraut. Dieser Mr. Cohen wurde aber bald wieder von diesem Kommando abberufen, angeblich, weil man seine kaufmännische Routine, wie der „Daily Telegraph“ meldet, notwendig für Regierungsaufträge brauche. Wenn nich alles trügt, war aber der wahre Grund für diese Abberufung das unmilitärische Bild, das Mr. Cohen als Kavalleriekommandeur bot. Der„Anblick für Götter“, den er gewährte, ließ es begreiflich erscheinen, daß seine pseudomilitärische Karriere nur von kurzer Dauer war und daß man ihn wieder in den Beruf zurückbeorderte, zu dem ihn Tradition und Abstammung beIn San Sebastian verlautet, der Emigrank Walla## Hasenclever, seines Zeichens Schriftsteller, habe sich si# dem spanischen Städichen Port Bou erhängt. Ueberst Die Niederlan phische Lage, dur des Bovens, die weiteste Förderung an Bodenschätzenf wesen,„in dem M namentlich im vor triege ein Wohlste herausgebildet, der Wenn ein Holländ als Gast erschien, den Begriff des R Begriff, der sich holländischen Bürg letzt hatte der grof sem nur achteinhe Land außerordent! sem Wohlergehen des holländischen? kämpferischen Ene schlechten Zeiten er ist wenig bekannt, geordneter Linie e die Niederlande Jahrhunderts ein delsstaat. Nach de gesamt.8 Milliol Millionen oder 39 tätig, an zweiter6 Die 4 Nach einer Reuter-Meldung ist in der Panama-### nalzone der britische Dampfer„Rangitik!“ mit 1# Kindern englischer„Prlollegierter“ einge# troffen. Der Dampfer befindet sich auf der Fahrt nachNeuseeland. Für die Kinder der Plutokralenkaste### Inselreiches ist also nach wie vor der genügende Schiffs## raum vorhanden. Nach dem Wel Staatsmänner wirichtet, gar kein H der deutschen.B wesen sei, Englan waren damals di Gegenblockade san voll wie heute. 2 Küstenstellung, wä vom Nordkap bis mußten die=Boo führen. Heute sel Unterseewaffe.. Au Möglichkeiten zur abzuriegeln, daß isoliert ist. Die i eine Vernichtung r schädigung von 11, eine deutliche Spr wenn wir der Auf Englands Achillesf über dem Weltkri Weise verschlechter macht. So ist vor mit der England geringer als im 2 englische Handelsf Millionen BRT., von 17,9 Millione Schiffe ist stärker die Zahl der bri# Ueberseeschiffen im Dagegen ist die Al gegenüber 1914 er im Jahre 1913 5 mußte, betrug di 75 Millionen Ton Position durch den holländischen und b geraubt hat, stärke mationsministeriun 7 Millionen BRT länder den Mund aber annehmen, da raum lange nicht Verlag: Westfälische Tageszeitung G. m. b.., Münster(Wesil. Verlagsleiter: Erich Frintrop(z. Zt. im Felde), i. V. Arthu# Petsch. Hauptschriftleiter: Dr. Anion Elckhoff(z. 2t. Felde): Stellvertreter Karl Kuhl. Verantwortliche Schrilf leiter: Politik: Karl Kuhl: Politische Nachrichten und Verk“ mischtes: Dr. Eugen Wagner: Bewegung und Provinz: NutHiemisch(z. 2t. im Felde), i. V. August Hollweg: Voll tum, Kunst und Unterhaltung: Wilhelm Vernekohl; Stadtt# anzeiger: Peter Jurascheck: Kommunalpolitik: Otto Pefiet (z. Zt. im Felde); Sport: Alfred Strobei(z. Zt. im Felde 1. V. Peter Jurascheck: Bezirksausgaben und Bildbericht erstattung: Clemene Hülsbusch; Anzeigenleiter: Horst Ente#### (z. Zt. Wehrmacht), 1. V. Hans Wolfmaler. Sämtlich## Münster. Druck: Aschendorffsche Buchdruckerei Gut ras Die Brieftasche des Herrn Gordon ROMAN VON BRUNHILDE HOFMANN (28. Fortsetzung.) „Ein Zimmerschlüssel. Später zeigte ich ihn Frau Kaemmerer. Es war nicht der von der Tür zu Gordons Zimmer, Walther, denn der steckte im Schloß. Auch gehörte er nicht etwa zu der geheimen Verbindungstür zwischen hier und nebenan, denn dieser Wanddurchgang ist überhaupt nur durch versteckte Riegel zu sichern, die allerdings am Abend zuvor geschlossen, nachts dann aber wieder offen waren. Da sagten wir uns, diese Riegel könne nur jemand öffnen, der sie kannte, was bei Gordon ausgeschlossen war. Er selbst konnte die Verbindungstür also nicht geöffnet haben, auch Kaemmerer nicht, denn seine Frau, das wird jeder verstehen, würde niemals eine solche Annahme auch nur erwogen haben, die ihren Mann in den Verdacht einer so entsetzlichen Tat bringen würde. Denn durch das Wegschieben dieser Riegel sollte der Verdacht wohl auf dich gelenkt werden, Walther. Das tat jemand, der wußte, daß du— oder ich— einen zur Verdächtigung hinreichenden Grund hatten. Siehst du das ein? Und nun glaube ich, daß dieser Horcher mich andauernd belauert und auch dein Kommen ausspioniert hat. Ich fürchtete das schon, als der Hund gestern abend, während wir auf der Bank am Abhang saßen, aufs Gebüsch lossprang.“ „Donnerwetter!“ murmelte Doeren.„Du hast ganz recht! Eine außerordentlich durchtrieben gelegte Falle, und es hätte sehr gut sein können, daß ich unwiderruflich hineingeraten wäre." „Wenn ich den Schlüssel nicht gefunden hätte“, warf Dusa ein.„Er gehört zu Reynholds Kammer.“ „Wer brachte das heraus?“ „Der Polizeikommissar! Es war ja für ihn naheliegend, er hatte Reynholds Geständnis ja schon gehört. Aber nun bestätigte es sich. Als man die Tür zu seiner Kammer aufschloß, sah man, daß das Dienerbett zerwühlt und mit Blut befleckt war. Ich mochte es nicht sehen, darum kann ich es dir nicht schildern. Entschuldige mich—.“ Sie stand auf, um nach dem Nebenzimmer zu horchen, wo Gordon sich geregt hatte. Dort blieb sie, während Wallrode abschließend erklärte: „In Reynholds Kammer trug sich also der Überfall zu. Gordon mochte gegen Reynhold Verdacht geschöpft haben, denn der Diener hatte ihm Frau Kaemmerers Rückkehr verschwiegen. Gordon hat es von anderer Seite erfahren. Und wahrscheinlich hat Reynhold sich irgendwie verraten, und Gordon mochte zu der überzeugung gekommen sein, daß nicht Olga, sondern Reynhold das für ihn so wichtige Dokument gestohlen und behalten hatte. Mit dieser Vermutung hatte Gordon das Richtige getroffen. Reynhold zog es im Krankenhaus in meiner Gegenwart aus dem Futter seines Rockes und gab es Olga.— Also kurz und gut, es kum in der Dienerkammer zum Kampf. Gordon packte ihn an der Kehle, was auch die Druckmale bestätigen, und Reynhold stach mit dem Messer zu, das er wahrscheinlich zum Zwecke der Verteidigung in seinem Bett verborgen hatte. Daraufhin schleppte er Gordon ins Gastzimmer zurück, ließ ihn aufs Sofa fallen und öffnete die Verbindungstüren. Dabei verlor er den Schlüssel zu seiner Kammer, die er wegen der verräterischen Blutspuren vorher hinter sich abgeschlossen hatte. Er beabsichtigte damals wohl immer noch, den Fund für sich auszunützen und Sie, Doeren, in Verdacht zu bringen; wahrscheinlich wollte er sich rächen, weil er Sie für Olgas Entführer hielt. Erst, als er spürte, daß es infolge der Magenblutung mit ihm zu Ende ging— wahrscheinlich wird Gordon nicht eben sanft mit ihm umgegangen sein— entschloß er sich, die Wahrheit zu sagen und Olga von dem auf ihr lastenden Verdacht zu befreien. Vielleicht auch Sie, nachdem er ja sah, daß nicht Sie, sondern ich — hm— derjenige war, den man mit Recht den Glücklichen nennen darf.“ Doeren saß still vor seiner halbvollen Kaffeetasse und schaute sinnend vor sich hin. „Ich verstehe“ meinte er dann.„Das ist mir jetzt klar. Aber, wie ich die Lage beurteile, wird die Sache mit der Brieftasche trotzdem an mir hängen bleiben.“ „Keine Spur! Olga hat es doch gesehen, wie die Tasche sich fand. Und ich selbst werde mit Vergnügen für alles Weitere gerade stehen! Und schließlich ist Gordon selbst noch da: so Gott und Sie ihm das Leben erhalten, hat er vermutlich seine Lehre weg und wird gern bereit sein, den Irrtum zu berichtigen.“ „Mag sein“, murmelte Doeren.„Jedenfalls muß ich mich jetzt um ihn kümmern! Wo stecken eigentlich Kaemmerers?“ „Herr, Doktor Kaemmerer“ antwortete Olga Büttner, das Zimmer betretend, mit leiser, fast ein wenig schüchterner Stimme,„liegt noch im Bett. Seine Frau ist bei ihm, Herr Doktor. Und dich, Martin, läßt er bitten, möglichst bald zu ihm hinaufzukommen.“ Doeren war aufgestanden und reichte Olga die Hand. „Hast du ihm ausgerichtet, um was ich dich gebeten habe?“ fragte Wallrode. „Jawohl, wörtlich: Kein Wort mehr von den alten Scharteken, du trägst ihm nichts nach. Dann habe ich auch ausgerichtet, daß du den ergänzenden Grundriß auf Hohenstein gefunden hast, und daß man durch die Zusammensetzung den richtigen Punkt unschwer finden werde. Er ist ganz damit einverstanden, wenn wir alle gemeinsam und sehr bald den Versuch machen, diesen sagenhaften Schatz zu heben.“ „So“, rief Wallrode und sprang auf.„Dann ist ja alles in Ordnung. Was meinen Sie, Doeren. werden wir wirklich etwas finden? Und du, Olga, mein Kind, was würdest du dazu sagen, wenn ich plötzlich zum vermögenden Mann würde?“ „Ich habe in dir schon immer einen Mann gesehen, der viel vermag, wenn er will“, antwortete sie leise. „Und solchen Mann allein halte ich für vermögend.“ „Hol's der Kuckuck!“ brummte Wallrode entzückt. „Also, selbst wenn es nichts sein sollte mit dem Schatz, auch dann, meinst du—?“ „Ich meine, daß wir es auch dann schaffen werden. Was denken Sie, Herr Doktor?“ „Ich denke ebenso“, sagte Doeren und nickte ihr zu. „Ihre Anschauung von Vermögen' deckt sich mit der meinen. Nur, was ein Mann zu tun vermag, das ist er wert. Und in dieser Beziehung ist unser guter Wal allerhand wert. Er braucht Herrn Gordons Brieftasche nicht dazu.“ „Sagen Sie nichts gegen diese Brieftasche!“ schaltete Wallrode ein.„Ich wenigstens sehe in ihrem Verlust auch einen Teil von jener Kraft, die stets das Böse will, und doch das Gute schafft. Hätte Gordon sie nicht verloren— oder vergessen— so wäre ich nie zu meinem Erbe gekommen, wenn es auch nur eine Illusion sein mag, und Kaemmerer hätte wahrscheinlich keine Ruhe gefunden, zumindest diese übelriechende Schuldverschreibung nicht zurückerhalten, und Sie, Doeren? Nun, Sie sind wenigstens die Sorge wegen Ihrer Hypothek los, denn ich werde sie Ihnen. großmütig, wie ich bin, vorläufig nicht kündigen. Außerdem aber—“ „Ja, es ist besser, Wal.„Sie reden nicht davon“, Hiel Doeren ein.„Nicht Gordon allein empfing eine heilsame Lehre. Ich werde sehen, ob er heute schon so weit transportfähig ist, daß man ihn ins Pregwitzer Krankenhaus schaffen kann; habe dort mehr und bessere Hilfsmittel, ihn zurechtzuflicken. Man muß dann nur Wagen und Pfleger bestellen.“ „Das will ich gern machen“, erklärte Wallrode sich sofort bereit.„Und wenn ich Ihnen inzwischen noch behilflich sein kann, werde ich mich möglichst geschickt anzustellen versuchen. Teile auch ehrlich Ihren Wunsch, ihn durchzubringen, damit er dann möglichst unverzüglich wieder abhaut nach Gottes eigenem Land, wohin seine Methoden besser zu passen scheinen als in unsere alte, ehrliche Heimat.“ Ob sie tatsächlich etwas finden würden? fragte sich Doeren, als er gegen Abend des nächsten Tages von Pregwitz aus, wohin Gordon inzwischen transportiert worden war. nach Bodenstein zurückfuhr. Ob sie die richtige Stelle der Einmauerung entdecken würden? Er war sehr neugierig, ja gespannt auf den Ausgang dieser Schatzhebung. Wallrode hatte sogar den zweiten Direktor des Germanischen Nationalmuseums aus Nürnberg herbeigebeten, und dieser optimistische Mann war heute eingetroffen. Doeren fuhr Wallrodes Motorrad, weil sein eigener Wagen noch in Reparatur war. So konnte er, ohne jemanden zu bemühen, durch die kleine Torpforte in den Burghof gelangen, und da sah er aus demselben Kellerfenster, hinter dem Dusa erst kürzlich den Reynhold beobachtet hatte, Lichtschein flackern. Er verriegelte die Pforte hinter sich, stellte das Rad ab und schlich sich an das vergitterte Verlies heran. Man hatte, wie er durch das Fenster sah, Pechfackeln in die dafür vorgesehenen eisernen Ringe geschoben; ihr flackernder Schein beleuchtete die ganze dort unten versammelte Gesellschaft mit einem merkwürdig gelbroten Licht, riesengroß und verzerrt huschten ihre Schatten über das dunkle Mauergewölbe. Kaemmerer, Mechthild. Dusa und Wallrode, auch Lorenzen war hier, und ein bebrillter Herr stand unter einer der Fackeln; er war offensichtlich in Pläne vertieft, die er auf einem Puli ausgebreitet hatte; es mußte Professor Matthaei sein. Er schien die Sache ernst zu nehmen, sprach mit Wallrode über die Vermessungen des Architekten. „Wenn wir damals", mischte Lorenzen sich ein, „diese zweite Grundrißhälfte schon gehabt hätten, damals, als ich für Baron Wettern hier unten herumgesucht habe, dann hätten wir den Platz bestimmt gefunden.“ „Ein Glück, daß er nicht gefunden wurde“, sagte Wallrode lachend.„Sonst wäre heute bestimmt nichte mehr für uns zu holen.“ Dusa, die wie verzaubert mitten im Raum stand, entdeckte plötzlich das lachende Gesicht ihres Mannes hinter den Gitterstäden. „Komm herunter“, rief sie ihm zu.„Wir haben schon auf dich gewartet, es geht gleich los!“ Kaemmerer ging, um Doeren den Einstieg in den Keller zu zeigen; er befand sich unter dem Wehrgang. Auch Kaemmerer war sichtlich erregt. (Schluß folg!) Heitere Das Kaffeekränzchen macht eine Damenreise. Die Reise geht nach Neapel. Die sieben Damen besteigen den Vesuv. Für die Kraterwand nehmen die sieben Damen ein### Führer. Der Führer führt sie zum Abgrund. Wild brodelt die Lava. Plötzlich bittet der Führer: „Wenn die Damen die Liebenswürdigkeit hätten eine Minute zu schweigen— dann könnte man hier##### Donner des Vulkans hören.“ Die Tante kommt auf Besuch: der Tante einen Kuß!" Guckt Peter:„Für was?“ „Komm, Peter, (Neue I. Ztg.) Sie sollten sich vor Ihrem Kollegen in acht nehmet, Herr Ritter! Der will Sie nur dumm machen!“— kommt er aber zu spät!“(Lustige Blätter) * „Na, Schwester, was macht denn unser Herzle“t Boder.. Icust guith 190 „Ich glaube, es wird besser, er schau. mltahg hein schon den ganzen Tag so verliebt an.“ Während des Krieges, den die Hanse gegen zu führen hatte, zeichnete sich der Danziger Seeheld Pon Beneke durch mehrere Siege über englische Kriegsschs aus. Eines Tages vertraute ein schwedischer Prinz." Danzig besuchte, sich einem Schiffe an, das von Bene geführt wurde. Als die Reise glücklich beendet sprach der hohe Gast dem Kapitän seinen Dank aus sagte: Nur gut, daß wir die englische Flotte, Prntzng nicht getroffen haben. Sonst säße ich jetzt wohr in London. O nein, Hoheit, antwortete Beneke, gefangen Sie bestimmt nicht. Ich hatte meinen Steuermann einer drennenden Lunte vor die Pulverkammer geestel Wäre das Gesecht unglücklich verlaufen, so wären mit Mann und Maus in die Luft geflogen. „Auf welche Weise hat eigentlich unser Freund Dür### nebier das Bein gebrochen?“ „Sehen Sie die Treppenstusen da unten?“ „Natürlich.“. „Tja— Dünnebier sah sie nicht...“ (Lustige Blätter.) „Höre mal, Franz“, sagt der Lehrer streng.„worl hast du den Aufsatz„Mein Schulweg“ nicht gemacht „Ich habe keinen Schulweg, Herr Lehrer, ich b# der Sohn vom Schuldiener."(Lustige Blätter) In Parise Weinhaus auf zeichnung, dien zose, sogleich Urheber bezeich Bild am Tage dem Kampf bei junger Fahnen Marschalls zose, sich erinn nach Chalons durch die vorri wir, die wir Gefechtsweite griffe verfolger Nachdem un ich im ersten Galopp die Bre Stellungen spi lause vor Stai die Deutschen, sich, rechts un Säbel niederha die zweite, als gefeit seien, im ter scheut sich, anzurennen. wo einer vom Kampf wieder Kaum weiß mel blicken. stümem Ritt ei hinter der Fro und steif vor Todes glaubte, gerhängtem Sekunde wird geschossen, und Ropf erdwärt: liegend bleibt. Recht, anständi am zu sehen, Des Abend Ein französ über Platz gen penschein, daß zerschossen ist guckt,— wie Nummer 229 22. August 1940 kte schlägen“ Vorderseite den vorousgretend in# gleichen Tage der bri. gezogen, als könne idwelche entscheidende sind jetzt vertauscht. ind„Hunger“ sind bi erstere, wenn auc# seinem Echo Kinder u# n den Mut zu stärken. Lord Beaverbrootlugzeugproduktion sind cht Beaverbrook, dessen n amtlicher Londone# ißte mit dem vielsagen. imistisch? Freiheit, die ja nicht er Ritter der Freiheit, als. Schlagzeile ein oder in Palästinz icht die Iren sich dou# Freiheit ist es ebenie n die Bevölkerung des## itzten Frankreich. Man## dabei heftig zu schluch hen. Man blockiert se## schon große Mengen ständen, um die Hun lig zu speisen. Als##### hmelzenden Auslands verloren gingen, auc de! Das war das einvie der offenbar schon ür die Zeit„nach den scheint sich doch allmah. zu werden, die darin npo wachsen zu lassen erwirklichung absinken sehofft und laut davon## iran zu glauben, ohn ill, wenn die Legionen## en Küsten des Schwar des Kaspischen Meeres### itler sich dicht vor In### das zu nichts dienlich die wirtschaftliche und inds zusammenbreche isiert sein sollte.“.## ehalten hätte, wenn es## de, wenn... Man## phezeiungen abgewöh gen Zeit„die Katarakie## ilten können! Und was# den wird? Nichts al# ürfte dieser Herr Cohen# Familie Cohn in engen### stehen. Das mach 78 wurde auch bei der i# hen Hochschule Na# lich eröffnet. Der Au# roß, daß nur rund## kkuliert werden konnte iniger Zeit in Meri## von einem französischa# istab niedergeschlagen## en erlitten haben. der Emigrank Wallei# hriftsteller, habe sich ou erhängt. ist in der Vanama-### Kangitiki“ mit 15## Ilegierter“, einge# ich auf der Fahrt nachh r. Plutokralenkaste d# der genügende Schifs Westfälische Tageszeitung. Nummer 223 Die Miederfande Schaften-sien um Uebersättigung aus Wohlergehen— Ausgesprochener Industrie- und Handelsstast und doch eine reiche Landwirtschaft Die Notwendigkeit der Umstellung Die Niederlande sind durch ihre günstige geographische Lage, durch die außerordentliche Fruchtbarkeit des Bodens, die durch eine Art Treibhausklima noch weiteste Förderung erfährt, sowie durch den Reichtum an Bodenschätzen für Europa schon immer das Land gewesen,„in dem Milch und Honig fließt". Es hatte sich namentlich itn vorigen Jahrhundert und bis zum Welttriege ein Wohlstand der niederländischen Bevölkerung herausgebildet, der eine gewisse Sprichwörtlichkeit besaß. Wenn ein Holländer in irgendeinem europäischen Land als Gast erschien, so verband man mit ihm unwillkürlich den Begriff des Reichtums und der Wohlhabenheit, ein Begriff, der sich auch dem Wesen und Aussehen des holländischen Bürgers bereits angepaßt hatte. Nicht zuletzt hatte der große Kolonialbesitz der Niederlande diesem nur achteinhalb Millionen Einwohner zählenden Land außerordentliche Einkünfte eingebracht. Aus diesem Wohlergehen mußte sich eine gewisse Uebersättigung des holländischen Menschenschlages herausbilden, die die kämpferischen Energien lähmte und naturgemäß in schlechten Zeiten ernste Rückschläge auslösen konnte. Es ist wenig bekannt, daß die Niederlande erst in nachgeordneter Linie ein landwirtschaftliches Gepräge haben. die Niederlande sind vielmehr seit der Wende dieses Jahrhunderts ein ausgesprochener Industrie= und Handelsstaat. Nach den letzten Statistiken sind von den insgesamt.8 Millionen Erwerbstätigen des Landes 1,25 Millionen oder 39 Prozent in Industrie und Bergbau tätig, an zweiter Stelle folgen Handel und Verkehr mit 21 bzw. 16 Prozent, dann erst kommt die Landwirtschaft mit rund 24 Prozent. Wenn trotzdem die landwirtschaftlichen Erzeugnisse Hollands in sämtlichen angrenzenden Staaten eine große Bedeutung hatten, so deshalb, weil der Boden, wie schon oben gesagt, in verschwenderischem Maße Früchte hervorbringt und weil die niederländische Ackerbaukultur auf sehr hoher Stufe steht. Als die Niederlande erkannten, daß sie in ihrem südöstlichen Raum alle Voraussetzungen für Bergbau und Industrie besaßen, haben sie diese Arbeit sehr intensiviert. Dank ihrer großen Handelsflotte, die in hervorragend gelegenen Häfen stationiert ist, konnten die Niederlande auch eine große Ausfuhr ihrer Erzeugnisse zu den günstigsten Bedingungen in Gang bringen. In manchen Rohstoffen war zwar eine erhebliche Einfuhr notwendig, namentlich in Mineralien, doch gelang es den Niederlanden schnell, eine die Einfuhr wieder wesentlich übersteigende Ausfuhrquote zu erreichen. Die Tatsache, daß die Niederlande ihren Wohlstand durch den Außenhandel begründeten, wurde für das Land in dem Augenblick nachteilig, als die Weltwirtschaftskonjunktur nachließ. Dieser Rückgang der Konjunktur begann im Jahre 1929 nach der bekannten wirtschaftlichen Scheinblüte und von dieser Zeit ab registrierten die Niederlande eine ständig steigende Arbeitslosenziffer, weil die genannten Handelszweige bei weitem nicht so viel ausführen konnten, als sie hervorbrachten. Die Schlußfolgerung war, daß die Industrie sich zu Arbeitsentlassungen gezwungen sah. Aus diesen Entlassungen, Das abgeriogeite-Englund Die Achillesferse des britischen Reiches— Es gibt kein Ausweichen Nach dem Weltkriege haben sachverständige englische Staatsmänner, wie uns ein amexikanischer Admiral berichtet, gar kein Hehl daraus gemacht, daß der Einsatz der deutschen=Boot=Waffe auf dem besten Wege gewesen sei, England auf die Knie zu zwingen. Dabei waren damals die Voraussetzungen für die deutsche Gegenblockade sange nicht so günstig und verheißungsvoll wie heute. Wir hatten damals nur eine schmale Küstenstellung, während heute unsere Ausgangsstellung vom Nordkap bis zur Biscaya reicht. Im Weltkrieg mußten die=Boote fast allein die Gegenblockade durchführen. Heute sekundiert unsere Luftflotte kräftig der Unterseewaffe.. Außerdem stehen uns auch noch weitere Möglichkeiten zur Verfügung, England so von der Welt abzuriegeln, daß es nicht bloß militärisch und politisch isoliert ist. Die imponierenden Versenkungsziffern, die eine Vernichtung von 5 Millionen BRT. und eine Beschädigung von 1½ Millionen BRT. melden, sprechen eine deutliche Sprache. Es ist daher nicht übertrieben, wenn wir der Auffassung sind, mit der totalen Btockade Englands Achillesferse zu treffen. Die Verhältnisse gegenüber dem Weltkrieg haben sich für England in jeder Weise verschlechtert und es blockade=empfindlicher gemacht. So ist vor allem die englische Gesamttonnage, mit der England in den Krieg gegangen ist, erheblich geringer als im Weltkriege. Im Jahre 1914 hatte die englische Handelsflotte einen Tonnagegehalt von 18,9 Millionen BRT., im Jahre 1939 dagegen einen solchen von 17,9 Millionen BRT. Auch die Ladefähigkeit der Schiffe ist stärker zurückgegangen. Gesunken ist ferner die Zahl der britischen Schiffe, und zwar von 3706 Ueberseeschiffen im Jahre 1914 auf 2475 im Jahre 1939. Dagegen ist die Abhängigkeit Englands von der Einfuhr gegenüber 1914 erheblich gewachsen. Während England im Jahre 1913 56 Millionen Tonnen Ware einführen mußte, betrug die Einfuhr im Jahre 1937 bereits 75 Millionen Tonnen. Nun betont England, daß seine Position durch den Zugang der norwegischen, dänischen, holländischen und belgischen Flotte, die es sich zusammengeraubt hat, stärker geworden sei. Das britische Informationsministerium gibt diesen Zuwachs auf über 7 Millionen BRT. an. Da wir wissen, daß die Engländer den Mund immer sehr voll nehmen, darf man aber annehmen, daß die Entlastung durch diesen Schiffsraum lange nicht so groß ist, wie England das vorgeben b.., Münster(Wesll. m Felde), 1. V. Arthu Eickhoff(z. 2t. in erantwortliche Schrilt Nachrichten und Ver## uns und Provinz: Nau## naust Kollweg: olt eim Vernekohl: Stadtt# nalpolitik: Otto Peti bei(z. 2t. im Felde# aben und Biläberei genleiter: Horst Enlens olfmaler. Sämtlich ehdruckerei. will. Ein Teil der Schiffe war schon vorher für England gefahren. Außerdem sind bekanntlich die amerikanischen Schiffe, die im Weltkrieg eine Rolle spielten, in Wegfall gekommen. Im übrigen müssen die englischen Schiffe heute erheblich länger unterwegs sein, um die gleichen Waren heranzuschaffen wie im Weltkriege. Der Wegfall der Belieferung vom europäischen Kontinent und die Sperre des Mittelmeeres haben die englische Handelsflotte vor erheblich größere Aufgaben gestellt. Wie schwierig die Lage Englands geworden ist, kann man am besten ermessen, wenn man sich vor Augen führt, daß nach einer Aufstellung des Instituts für Konjunkturforschung die englische Friedenseinfuhr die tägliche Landung von etwa 24 bis 25 vollgeladenen Dampfern mit je 6200 BRT. erforderte und daß jetzt an manchen Tagen allein 32 Schiffe versenkt oder beschädigt werden. Die totale Blockade ist eine Zange, aus der sich England nicht mehr herauswinden kann. die in allen Berufszweigen sich ständig erweiterten, entstand im Laufe der vergangenen Jahre eine zunehmende politische Unzufriedenheit, die zur Bildung einer Unzahl von Parteien führte. Die Niederlande, der Begriff höchsten Wohlstandes, waren nicht in der Lage, den entstandenen erschwerten Lebensbedingungen Rechnung zu tragen und wurden daher in der letzten Vergangenheit mehr und mehr ein Opfer englischen Intrigenspiels, das schließlich zu den Ereignissen am 10. Mai Fführte. Bei der systematischen Verhetzung, die das holländische Volk in der Vergangenheit erfuhr, ist es kein Wunder, wenn auch heute noch Teile der niederländischen Bevölkerung die gegebene Situation ihres Landes nicht erkennen wollen. Auf der anderen Seite muß man mit Befriedigung feststellen, daß die Niederlande wirtschaftlich gesehen mehr und mehr zu der Erkenntnis kommen, wo ihre Zukunft liegt. England und Frankreich sind und bleiben für die niederländische Wirtschaft ausgeschaltet, dagegen ist ihr der große zentral= und südosteuropäische Wirtschaftsraum geöffnet. Die Niederlande können nicht nur die notwendigen Rohstoffe auf dem nächsten Wege erhalten, sondern auch ihre Ausfuhr ganz auf die Bedürfnisse Mittel= und Südeuropas einstellen. Daß dabei mancherlei Korrekturen industriewirtschaftlicher Art notwendig sind, ist begreiflich, aber diese sind von untergeordneter Bedeutung gegenüber dem, was sich mit der Umschaltung erreichen läßt. Neuerdings findet man in der niederländischen Presse Betrachtungen maßgeblicher Persönlichkeiten, die den Fragenkomplex der niederländischen Wirtschaft auf Grund der heutigen europäischen Situation und der daraus sich ergebenden Schlußfolgerungen eindeutig, aufblenden. Beispielsweise schreibt der frühere hollandische Ministerpräsident Dr. Coljin in einem Aufsatz, daß sich die holländische Wirtschaft unbedingt und schnell ostwärts orientieren müsse und jedes Abwarten Verlust an nationalem Vermögen bedeute. Coljin erklärt, daß Deutschland zweifellos siegen werde und sich damit schon heute die Verpflichtung engster Zusammenarbeit mit Deutschland auf wirtschaftlichem Gebiet ergebe. Coljin geht dabei von dem durchaus richtigen Standpunkt aus, daß in Holland die Wirtschaft vor der Politik steht. Ein wirtschaftlich gesundes Holland wird auch eine positive Politik zu führen wissen. In einer führenden Zeitung Rotterdams behauptet ein Wirtschaftspolitiker, daß Holland keine Zeit mehr hätte, Vogel=Strauß=Politik zu treiben, sondern sich mit aller Energie an dem Aufbau der neuen Zukunft Europas zu beteiligen hätte. Dieser Aufbau müsse mit der Angleichung der holländischen Wirtschaft an den großen mittel=südosteuropäischen Raum beginnen. Es ist in diesem Zusammenhang bezeichnend, daß bekannte holländische Persönlichkeiten, die jahrelang eine englandfreundliche Politik trieben, sich jetzt offen von dem Westraum abwenden und eine Orientierung des holländischen Lebens nach dem Osten, seinem volksmäßigen Ausgangspunkt fordern. Zu dieser radikalen Umkehr der Meinung, die durchaus nicht konjunkturmäßig zu werten ist, hat nicht nur die katastrophale militärische Niederlage Englands und Frankreichs beigetragen, sondern auch das Verhalten Englands, ossene Dörser und Städte der Niederlande mit Bomben zu belegen und harmlose Einwohner zu töten. Gerade nach dieser Richtung besitzt der Niederländer ein sehr empfindliches Gemüt, es ist daher begreiflich, daß mit der gewissen Schwerfälligkeit, die dem Niederländer eigen ist; aber auch mit der Gründlichkeit, mit der er eine einmal gewonnene Erkenntnis auswertet, das wirtschaftliche Leben der Niederlande eine völlige Umschaltung zugunsten des im Aufbau befindlichen neuen europäischen Wirtschaftsraumes erfahren hat. Da die niederländische Wirtschaft einen wertvollen Faktor darstellt, kann man ihre Einsicht deutscherseits nur begrüßen und es ist mit Recht anzunehmen, daß die letzten Spuren der Voreingenommenheit gegen das Reich auch noch verwischt werden. Stimmen zum Tage „England hat früher Skandinavien, Holland, Belgien und Frankreich als politische Hofhunde benutzt. Alles dies ist vorbei. Die ganze europäische Situation ist verwandelt und Großbritannien hat sich zum Mauerblümchen entwickelt."(„Harbin Nitschi Nitschi“) * „Die heutige Machtlosigkeit Englands wundert niemanden mehr. Die ganze Welt aber überrascht der kühne Zug Deutschlands und die große Gefahr, in der das Prestige Großbritanniens schwebt.“(„Slowo“, Sofia) * „Die Pétain=Regierung wird laut Mitteilung französischer Beamter keinen Antisemitismus dulden und keine antisemitischen Gesetze erlassen.“ „Jewish Morning Journal“, Newyork) 1 1 „Hallo, Hallo, hier Radio London— Wir befinden uns soeben mitten unter unserer siegreichen Luftwaffe (Zeichnung von Erik— Scherl) Rächchug gogen Bristol Biöhhein Deutsche Kampfflugzeuge belegen Motorenwerke in Mittelengland mit Bomben Von Kriegsberichter Hans Herbert Hirsch dnb.., 21. August.(PK) Ein sonniger Tag ist zu Ende gegangen. Die Kampfgruppe hat in Ruhe gelegen, nur die Warte der Maschinen sah man bei der Arbeit, die ihre Pfleglinge für den Einsatz der kommenden Nacht vorbereiteten. Es ist nun ganz dunkel geworden. Die Arbeit an den Maschinen ist beendet. Längst sind auch die Flugbesprechungen auf dem Gruppengefechtsstand vorüber; in wenigen Minuten ist der Zeitpunkt des Starts für die erste Maschine gekommen. Als Ziel sind die Mototenwerke bei G. in Mittelengland befohlen worden. In aufeinanderfolgenden Angriffen mit mehreren Maschinen wird die Kampfgruppe heute nacht diese für die britische Fliegerei kriegswichtigen Werke mit Bomben belegen. Kriegswichtig insofern, als diese Werke die Motoren für Bristol=Blenheim herstellen. Lohnende Ziele also für unseren Nachtflug. Pünktlich auf die Minute startet die erste Maschine. Die Nacht ist kalt und der Himmel voller 1918: terdeli Otralsburg Jubel in der Hauptsynagoge— Juden prellten die Altdeutschen— Nach 1933: Eldorado der Emigration Jüdische Spezialkommissare gegen Hleimatrechtler Im Jahre 1918 hatte die Kunde von dem Einzug der Franzosen in die„wiedergefundenen Provinzen“ bei den elsaß=lothringischen Juden eine unbändige Freude geweckt. Eine rührsame Geschichte wußten sie damals von ihrer Treue zur französischen Republik zu berichten: Als in der Straßburger Hauptsynagoge bekannt wurde, daß die französischen Truppen im Anmarsch seien, ließ der Großrabbiner Uhry mitten im Gottesdienst die Marseillaise intonieren, die von sämtlichen Anwesenden aus Leibeskräften mitgesungen wurde. Die elsaß=lothringischen Juden hatten Grund gehabt zur Freude: Drei kostbare Exemplare ihrer Rasse hatten bestimmenden Einfluß auf das Schicksal Elsaß=Lothrin= gens: Der alte Hetzer Blumenthal, der in Colmar mit jenem korrupten Abbé Wetterlé Landesverrat großen Stils geübt hatte, kehrte zurück, stolz auf den Erfolg, den seine Hetzreden während des Weltkrieges in Amerika, besonders in jüdischen Kreisen, gehabt hatten: Georges Weil, sozialdemokratischer Reichstagsabgeordneter, erschien nach seiner Flucht als stolzer Kapitän, nachdem er vor Kriegsausbruch aus Metz fahnenflüchtig geworden war. Salomon Grümbach aber, der Meister der politischen Heuchelei, der in der Kriegszeit aus seinem sicheren Sitz in der Schweiz in zahlreichen Artikeln die Autonomie für Elsaß=Lothringen verlangt hatte, konnte nach dem Einzug der Franzosen sein volles Herz bekennen, zumal da der gutbezahlte Posten eines Bürgermeisters von Mühlhausen winkte. Im Schutze dieser drei Mächtigen, die überall im Elsaß und in Lothringen ihre rasseverbundenen Vertrauensleute hatten, feierte die jüdische Raffgier ihre Triumphe. Jüdische Rechtsanwälte hatten es verstanden, auf Grund der Protektion, die sie von hohen und höchsten Pariser Stellen erfuhren, Sequesterverwalter deutschen Eigentums zu werden. Während die vertriebenen Altdeutschen um ihr Hab und Gut, das sie in ElsaßLothringen zurücklassen mußten, rücksichtslos geprellt wurden, kauften jüdische Makler, unterstützt von jüdischen Sequesterverwaltern, alles und jedes für ein Spottgeld auf. Allein im Unterelsaß verstand es der Jude Hanau, der als geborener Saarländer Franzose wurde, einen großen Teil des Grundbesitzes, der in deutscher Hand gewesen war, an sich zu bringen. Geschäftshäuser deutscher Besitzer wurden über Nacht„ganz französisch", wenn der neue jüdische Inhaber auf Kundenfang ausging. Mit seltener Gerissenheit tarnte sich schon damals der jüdische Profitmacher. Durch diese jüdischen Geschäfts= und Geldleute, deren Einfluß sich auch auf die Großindustrie erstreckte, wurden die Emigranten, die nach dem Siege der nationalsozialistischen Bewegung sich im Elsaß breitmachten, in jeder Weise gefördert. In Straßburg gab es ganze Straßen, deren Aussehen durch das Leben und Treiben der jüdischen Einwohner von Tag zu Tag orientalischer wurde. Juden aus Deutschland, aus der ehemaligen Tschecho=Slowakei und Polen trieben dort ihre dunklen Geschäfte, um eines Tages in einem belebteren Teil der Stadt einen Ramschbazar aufzumachen. Ebenso geschäftstüchtig waren die jüdischen Intellektuellen: Sie verstärkten gegen gute Bezahlung mit ihren Hetzsendungen den Haß gegen Deutschland, den der Straßburger Sender in alle Welt trug. Jüdische Journalisten machten sich auf den elsässischen und lothringischen Redaktionen breit, logen und bespitzelten mit dem aufgeregten Eifer ihrer Rasse. Den jüdischen Spezialkommissaren, die in den „wiedergefundenen Provinzen“ über die Sicherheit Frankreichs wachten, waren sie willkommene Helfershelfer gegen die elsässischen und lohtringischen Heimatrechtler. Ein Musterstück jüdischer Frechheit wurde der Journalist Walter Bing, der nach 1933 aus Frankfurt am Main ausgewandert war, um mit dem Hauptschriftleiter der damaligen im Solde Frankreichs stehenden„Straßburger Neuesten Nachrichten“, dem Deutschenfresser Jean Knittel, alles Gift gegen Deutschland zu spritzen. Diesem Juden Bing war es in Frankfurt gelungen, Vorsitzender der„Sportpresse" zu werden und gleichzeitig mit Hilfe der Frankfurter Juden und Judenfreunde eine führende Rolle im damaligen Deutsch=Österreichischen Alpenverein zu spielen, wiewohl er sich mit Hilfe seiner Frau, deren jüdische Vorfahren vor 1870 im Elsaß gewohnt hatten, als Franzose hatte naturalisieren lassen. Der jüdische Ueberschmok entdeckte nach 1933 das ausgesprochene Franzosentum in der„elsässischen Volksseele", verdächtigte die elsässischen und lothringischen Heimatrechtler, hatte sogar die Frechheit, als Franzose Deutschland häufiger zu besuchen, um nach seiner Rückkehr seine jüdischen Tendenzartikel gegen den Nationalsozialismus nach allen Regeln seiner schmierigen Kunst zu schreiben. Der Kreis der jüdischen Charakterköpfe, die im Elsaß ihr Unwesen trieben, ließe sich beliebig erweitern. Es genügt festzustellen, daß sie es in den„wiedergefundenen Provinzen“ genau so trieben, wie es ihre Rassegenossen im republikanischen Deutschland, mit dem sie durch Salomon Grumbach, den Verbindungsmann der sozialdemokratischen Partei Deutschlands, ständige Beziehungen unterhielten, in so unheilvoller Weise getrieben hatten. Diese Juden im Elsaß gefielen sich in einem übersteigerten und gesuchten„Patriotismus“, um einen doppelten Zweck zu erreichen: sie machten sich bei der französischen Regierung beliebt und schützten sich gleichzeitig gegen den Unwillen der Heimattreuen, die mundtot gemacht wurden, wenn sie sich gegen die jüdischen„Patrioten“ wehrten. Es war das gewinnbringende Geschäft der Juden im Elaß, im Trüben zu fischen. Nun ist es auch hier für alle Zeiten beendet. Dr. A. H. Wolken. Tiefschwarz drückt sich die Finsternis durch die Fenster der Kabine in die Maschine; nichts ist zu sehen außer dem schwachen Leuchten der Uhren und Meßgeräte am Instrumentenbrett. Durch einen dichten Wolkenschleier in 2000 Meter Höhe sind die Kampfflugzeuge gestoßen und fliegen nun zwischen zwei Wolkenschichten nordwestwärts dem Ziel entgegen. Unter der Maschine muß jetzt die See sein, kurze Zeit ist schon durch Wolkenlöcher das feindliche Festland zu sehen. Mit schmalen, langen Fingern greifen Scheinwerfer in den Himmel, bleiben aber in den Wolken stecken, können die Maschinen nicht fassen. Ganze Bündel matter Strahlen kreuzen im milchigen Grau der Wolkenschleier. Vereinzelt beginnt Flak zu schießen. Wahllos schießen ein paar Geschütze, sie können nur dem Motorengeräusch nach schießen und können dadurch nicht einmal einen einzigen Splitter anbringen: Rasch ebbt der nutzlose Feuerzauber wieder ab. Genau auf Kurs wird das Ziel angeflogen. Beobachter und Flugzeugführer haben nur Augen für das Instrumentenbrett. Dann öffnet sich die Wolkenschicht für längere Zeit. In der sternklaren Nacht sind Straßen und Ortschaften gut zu erkennen. Da kommt G. in Sicht! Der Beobachter kniet, den Finger am Abwurfgerät, und späht nach dem Ziel, den großen Motorenwerken, aus. Jetzt ist die Maschine genau darüber, da sind die Werkgebäude, die Montagehallen! Bombe auf Bombe wird ausgelöst, unten blitzt es überall auf, an zwei Stellen greifen Feuersbrünste um sich. Unser Auftrag ist erfüllt, wir kehren um. Der Heimflug bringt noch ein hartes Stück Arbeit. Die Luftfeuchtigkeit läßt Vereisung eintreten, wir müssen die Höhe aufgeben und ganz tief hinuntergehen. Durch ein munteres Feuerwerk der britischen Küstenflak schlängeln wir uns dem Kanal zu. Die Funkverbindung klappt ausgezeichnet, kurze Zeit später landen wir im Feldflughafen. Meldung an den Gruppenkommandeur: „Auftrag erfüllt!“ Für's gleiche Geld lieber weniger und dafür„besser“ rauchen!*) ATIKAH 58 * Wenn man lieber weniger, dafür aber wirklich gute Cigaretten raucht, die Zug für Zug Freude spenden, gibt man in summa nicht mehr aus, hat aber wesentlich mehr davon. neinen Steuermann Pulverkammer erlaufen, so wären uit geilggen. nier Freund Dio unten?“ * ustige Blätter) Damenreite. Besav„ ieben Damen ein### d. dittet der Führer: wirdigfeit boll. nnte man hier de#### h:„Komm, Peter, (Neue I. Ztg.) Lehrer streng. ulweg“ nicht gemach , H e r r L e h r e r, i c h b# (Lustige Blätter) sollegen in acht nehmet zumm machen!“—.“ (Lustige Blätter) st denn unser Herzlei , er schaut mich hels ie Hanse gegen Englan) Danziger Seeheld Pon er englische Kriegeschift. schwedischer Prigi, ffe an, das von glücklich beendet#l# In seinen Dank aus glische Flotte unter#e# eich jetzt wohl gefangt Beneke, gefangen Der Brigadier von Franz Nowack In Paris entdeckte ich vor einigen Jahren in einem Weinhaus auf dem Montmartre eine vergilbte Schlachtzeichnung, die mir der alte Wirt, ein weißhaariger Franzose, sogleich erklärte, indem er sich selbst als deren Urheber bezeichnete; glaubhaft versicherte er, daß das Bild am Tage eines wohl denkwürdigen Duells nach dem Kampf bei Mars la Tour, in welchem er, ein blutjunger Fahnenjunker, mitgefochten hatte, entstanden sei. Marschalls Bazaines Absicht,— so sagte der Franzose, sich erinnernd—, im August 1870 über Verdun nach Chalons zu marschieren, wurde bei Mars lo Tour durch die vorrückenden preußischen Korps jäh vereitelt: wir, die wir zum letzten Einsatz weit hinten außer Gefechtsweite lagen, konnten genau die einzelnen Angriffe verfolgen. Nachdem unsere Artillerie Tod und Feuer spie, sehe ich im ersten Dämmerschein plötzlich in brausendem Galopp die Bredowsche Brigade todesmutig gegen unsere Stellungen sprengen. Wie die Teufel, denk ich, und laufe vor Staunen hin und her, als ich entdecke, wie die Deutschen, als hätten sie ein reifes Kornfeld vor sich, rechts und links unsere Mannschaften mit dem Säbel niederhauen. Die erste Stellung ist durchbrochen. die zweite, als wenn die Kerle gegen Pulver und Dampf gefeit seien, im Sturm genommen, und keiner der Reiter scheut sich, gegen unsere schnell eingesetzte Übermacht anzurennen. Überall Gedränge, Ruse, Säbelhiebe; und wo einer vom Pferde stürzt, sind zwei zur Stelle, den Kampf wieder aufzunehmen. Kaum weiß ich, wohin in diesem Schlachtengetümmel blicken. Da sah ich in der Dunkelheit in ungeslümem Ritt einen einzelnen preußischen Briggdier weit hinter der Front auf unser Lager eindringen. Starr und steif vor Entsetzen, da ich ihn schon des sicheren Lodes glaubte, rühr' ich kein Glied. Geduckt und mit verhängtem Zügel reitet er vorüber; doch in gleicher Sekunde wird ihm das Pferd zwischen den Beinen toteschossen, und er, ein Gefangener, rollte Hals über Ropf erdwärts, wo er Himmel und Erde fluchend liegend bleibt. Wer so reitet, sag' ich mir, hat gutes Recht, anständig zu fluchen, und gehe zu ihm hinüber, im zu sehen, was passiert sei. Des Abends sitzen wir in einer Schense. Ein französischer Major hat dem Gefangenen gegenüder Platz genommen, und ich entdecke erst beim Lamdenschein, daß der rechte Arm des Brigadiers völlig zerschossen ist: trotzdem, mit keiner Wimper hat er gezuckt,— wie es ja einem Reiter wohl zukommt. Der Brigadier hat Durst. Man sieht es ihm an; denn noch stehen ihm die Schweißtropfen auf der erhitzten Stirn von seinem tollen Ritt. Und der Major weiß: ein Reiter, der so gut fluchen kann, verträgt auch ein anständig Maß, und schickt mich nach Wein. Dann gießt der Franzose ein. Er ruft:„Es lebe Kaiser Napoleon!“ Der andere bleibt stumm. Er hebt mit der linken Hand sein Glas und wartet, bis der Major getrunken hat; dann schüttet er den Wein auf die Erde, obgleich ihm die Kehle wie Feuer brennt. Er weiß, denk' ich, was er auch als Gefangener seinem König schuldet, und sehe plötzlich auf der Stirn des Majors die gefährliche Falte; aber der entgegnet nichts und trinkt ruhig sein Glas aus. Ich zittere, als der Major dann zum zweiten Male nach der Flasche greift. Und er gießt wieder ein und ruft ein neues Mal:„Es lebe Kaiser Napoleon!“ „Es lebe König Wilhelm!“, stößt der Brigadier hervor und hat, ehe der Major recht zur Besinnung kommt, mit einem Schluck das Glas geleert. Beide springen auf. Stehen wie aus Erz gegossen Beide sehen einander an. Dann höre ich als ersten den Major: er, als der Beleidigte, fordere den preußischen Brigadier zum Duell. „Auf Pistolen.“ „Auf Gewehre!“, ruft der Brigadier, der es nicht zulassen will, daß der andere wegen seines zerschossenen Armes Mitleid üben soll. Der Major nimmt an. Dann die Bedingungen. Und beide verlassen die Schenke. Ich wußte, daß der Major, fuhr der Wirt fort, den preußischen Brigadier nur demütigen wollte; denn ich erhielt Befehl, ungefähr zur Stunde des Duells den Reisewagen fahrtbereit zu halten, da die ungünstige Wendung der in der Nähe tobenden Schlacht den Masor an eine andere Front rief. Aber es kam anders. Zur festgesetzten Zeit ist der Brigadier am vorbezeichneten Platz; mit geladenem Gewehr und fest verbundenem Arm. Er wartet. Vergebens. Dann geht er selbst zur Schenke zurück und fragt nach dem Major Der ist erstaunt und fragt, ob er nicht wisse, daß er sich nicht mit einem feindlichen Gefangenen duellieren könne, und sieht dabei wiederum auf dessen zerschossenen Arm. Ob denn der Major seinen Spaß mit ihm treibe, fragt der Brigadier zurück und gibt ihm zu verstehen, daß ein preußischer Reiter immer sein gegebenes Wort hält; gleichviel, ob gefangen oder nicht. Da hilft dem Major keine Gegenrede mehr. Er geht. Ich sekundiere; prüfe die Waffen und versuche, den Brigadier in letzter Minute noch von dem ungleichen Zweikampf abzubringen; aber der schneidet mir kurzerhand das Wort ab und ruft mir noch zu, mich zu beeilen. Der Major hat den ersten Schuß. Er legt an— und trifft den Brigadier, ohne daß er auch nur im geringsten zuckt, in die linke Schulter. Nun ist an dem anderen die Reihe: Er zielt, hält mit dem zerschossenen Arm das Gewehr, und streckt,— sei's, daß er mit dem Teufel im Bunde stand, sei's, daß der Major sich bewegte,— seinen Gegner mit einer Kugel nieder. Ich springe sofort zum Major hinüber. Im gleichen Augenblick aber läuft der preußische Brigadier, so schnell, wie er auch zu reiten versteht, zum Wagen des Majors, ist mit einem Sprung auf dem Bock, hängt sich die Zügel um den Hals, und macht sich, was die Pferde nur hergeben können, aus dem Staube. „Vielen Dank“, und„Aufwiedersehen in Paris!“, ruft er mir noch zu und schnalzt mit der Zunge. Kaum habe ich den ersten Schrecken über so viel Tollkühnheit überwunden, da sehe ich auch noch, wie der Kerl weit hinten auf der Straße zwischen einem feindlichen Hausen anhält und einen anderen Offizier, der wahrhaft nur einen Franzosen in dem Wagen glauben konnte, einsteigen läßt und darauf von neuem davonsprengt. So hat er, ein Gefangener, selbst noch einen Franzosen als Gefangenen in das deutsche Lager zurückgebracht. Aber obendrein, so schloß mir der alte Wirt, hat der preußische Brigadier recht gehabt: Paris hatte in kurzer Zeit kapituliert! Die Wette„ eine kurhessische Rnekdote Von Adolf Haeger In der alten Badeanstalt des Werrastädtchens saßen eines schönen Sommertags ein paar würdige Bürger beisammen, ließen sich vor der Sonne die Schwarte bräunen und heckten allerlei Kniepe aus. Vor ihnen floß die Werra, die von den Regengüssen der letzten Tage braun wie Kakao war, weshalb auch keiner ins Wasser wollte. „Wenn da jetzt einer mit'nem Frack und Zylinder hineinspränge, der käm schön gelb wieder raus!“ meinte da der eine, ein rundlicher Lehrer. „Och, das wär nit schlimm“, warf da der henner ein. „Was giwwest de us? Ich mach's selber!“ „Was? Du! Nä, nä! Da wett ich doch ein ganzes Fäßchen Bier, daß du das nicht machst!“ „Ein Fäßchen Bier? Die Wette gilt! Ist's ganz egal, mit was für einen Frack und Zylinder?" „Ne, das ist mir doch egal. Nur ein Frack muß er sein.“ Und sie gingen die Wette ein. Der Schalk ging aber zur Frau seines Freundes und sagte:„Der Regierungsschulrat ist da. Ihr Mann soll einen Orden haben. Da braucht er seinen Frack, und Zylinder. Er schickt mich, es zu holen.“ Da gab ihm die Gute das Verlangte eiligst und ohne Bedenken. Der Schlaukopf legte bei sich zu Hause die festliche Gewandung an, erschien wieder auf der Bildfläche, machte zum Gaudium aller einen Kopfsprung in die trübe Flut und tummelte sich darin, bis sein Wettmacher selber lachend meinte:„Es schicket nun. Komm raus!“ Der Henner entstieg den Wassern. Aber wie sah er aus!— „So“, sagte der Henner und rieb sich ab,„das Fäßchen Bier ist hin!" „Laß es hin sein!“ lachte der Lehrer.„Das tut mir nit weh. Aber, Kerle, dein schöner Frack ist hin und dein Zylinder auch!“ „Mein Frack,— mein Zylinder? Du meinst— deln Frack!“ sagte der Henner. „Nein, dein Frack!“ „Ach was, dein Frack!“ So strippelten sie sich eine Weile hin und her, bis der Henner sagte:„Mensch, wenn ich dir sage: Dein Frack! Du hast doch gesagt, es wär egal, was für ein Frack. So begreif's doch endlich!“ Da kriegte der Frackeigentümer einen richtigen Plarr. Er begriff, daß er doppelt geprellt war. Und da er obendrein auch noch das Fäßchen schmeißen mußte und ihm davon nicht ein Schoppen recht schmecken wollte, so war er diesem Tage zum dritten Male der Geprellte. Tanz in Herrenhausen Auf Deutschlands schönster Gartenbühne aus dem Barock, dem Herrenhäuser Gartentheater bei Hannover, begannen unter Mitwirkung der Tanzgruppe des hannoverschen Opernhauses(Choreographie: Alice Zickler) und des Niedersachsen=Orchesters(Leitung: Erwin Große) die schon im Vorjahre geplant gewesenen Tanzfestspiele, die in holdem Reigen durch die Stile von zwei Jahrhunderten führten. In prächtigen, dem jeweiligen Stil sinnvoll angepaßten Kostümen, nach Musiken von Henry Purcell, Händel, Corelli, Mozart, C. M. v. Weber, Schubert und Joseph Strauß, beschwor die Tanzgruppe unter Alice Zicklers künstlerischer Leitung den farbigen Glanz des Barock, die rokokohafte Anmut eines mozartischen Schäferspiels(„Les petits riens") und die Epoche der Romantik, die mit einem Straußschen Walzer reizvoll ausklang. Als Solisten traten Annemarie Hermann, Hildegard Brandl, Gerda Dietzel und Walter Trappe hervor. Die außerordentliche Tiese der sich nach hinten zu verjüngenden und allmählich ansteigenden Bühne, die vergoldete Metallfiguren flankieren, erhöhte vorteilhaft die starke Wirkung aller Tänze. Die Spiele dauern bis zum 31. August. Werner Schumann Kleine Kundschau Fünfter Doberaner Dichtertag. Zum fünften Male sindet in diesem Jahre vom 24. bis 26. August der Doberaner Dichtertag statt. Hans Friedrich Blunck, Friedrich Griese, Erhard Wittek, Theodor Jakobs und viele andere Dichter aus dem niederdeutschen Raum haben ihr Erscheinen zugesagt. Georg Waltenberger 75 Jahre alt. Der als hervorragender Porträtist bekannte Maler Georg Waltenberger beging in München seinen 75. Geburtstag. Er schaffte lange Jahre im Berchtesgadener Land, übersiedelte dann nach Prien am Chiemsee und wirkt nun seit längerer Zeit in seinem Münchener Atelier Gegenwärtig wird in der Berchtesgadener Kunstausstellung ein Hindenburgporträt gezeigt, das in seltener Eindringlichkeit die ungebrochene Leistungsfähigkeit des Malers beweist. Die Literatur. Das August=Heft der gehaltvollen Monatsschrift für Literaturfreunde(Deutsche Verlagsanstalt Stuttgart) bringt u. a. einen interessanten Aufsatz von Friedrich Märker„Veredelt die Kunst den Menschen?". Fritz Endres berichtet über den ostmärkischen Dichter Franz Nadl und Rudolf Bach schreidt seinsinnig deutend über Eichendorffs Gedichte. Besonders fesselnd ist die vom Herausgeber verfaßte Rundschau„Zeitlupe“, in der wesentliches Zeitpeschehen kommentiert wird. Die Zeitschrift bringt zum Schluß eine kritische übersicht über die wertvollen Neuerscheinungen. * 22. August 1940 Westfälische Tageszeitung Nummer 229 32. A Westjalen-Nord und Nachbargans Der Bergmann hilft den Endsieg sichern Gauleiter Dr. Meyer in Begleitung des Reichskohlenkommissars Walter im nordwestfälischen Bergbaugebiet Oberbürgermeister Irrgang überreichte dem Gauleiter den Ehrenbürgerbrief der Stadt Recklinghausen Am Dienstagnachmittag traf Gauleiter Dr. Meyer in seiner Eigenschaft als Reichsverteidigungskommissar in Begleitung des Reichskohlenkommissare Walter auf seiner Besichtigungsfahrt durch das Industriegebiet in der Stadt Recklinghausen ein. Zu seinem Empfang halten sich vor dem Recklinghäuser Rathaus Kreisleiter Brauns. der Oberbürgermeister der Stadt Recklinghausen, Gauamtsleiter Irrgang, Polizeipräsident SA.=Brigadeführer Vogel und andere führende Männer aus der Partei und dem Bergbau eingefunden. Oberbürgermeister Irrgang benutzte die Gelegenheit des Besuches des Gauleiters in Recklinghausen, um ihm in seinem Amtszimmer in feierlicher Form den Ehrenbürgerbrief der Stadt Recklinghausen zu überreichen. Er dankte dabei dem Gauleiter für die mannigfache Förderung, welche die Stadt Recklinghausen in den letzten Jahren durch ihn erfahren habe und bat ihn, die Stadtverwaltung auch bei den kommenden großen kommunalen Aufgaben der Friedenszeit nach Kräften zu unterstützen. Gauleiter Dr. Meyer rief in seinen Dankesworten die Erinnerung an die Kampfzeit wach, in der er oftmals in Recklinghausen geweilt habe, um seine Bewohner für die Idee des Führers zu gewinnen. Auch nach der Machtübernahme sei er wiederholt nach Recklinghausen gekommen, da ihm das Wohl der Bergarbeitersamilien besonders am Herzen liege. Er wies dann auf die Notwendigkeit hin, nach Beendigung des Krieges alle Anstrengungen zu machen, um dem deutschen Bergmann die soziale und gesellschaftliche Stellung im Volksganzen zu geben, die er auf Grund seiner Leistungen verdiene, und versicherte, daß er in seiner Eigenschaft als Gauleiter und Oberpräsident stets dem Industriegebiet und seiner Bevölkerung seine besondere Sorge angedeihen lassen werde. Oberbürgermeister Irrgang wandte sich dann an den Reichskohlenkommissar Walter und übergab ihm als Erinnerung an seinen Besuch in Recklinghausen das bekannte Röttgersche Bild eines Recklinghäuser Bergmannes. In seinen Dankesworten wies der Reichskohlenkommissar auf den Zweck seiner Reise hin. In der nationalsozialistischen Wirtschaft gehe das Streben nicht nur darauf hin, die Leistung zu steigern, sondern das höchste Ziel sei, den arbeitenden Menschen alles das zu geben, was sie brauchen, um ein glückliches und ausgefülltes Leben zu führen. Nach der Begrüßung begaben sich Gauleiter Dr. Meyer und Reichskohlenkommissar Walter, in deren Begleitung sich u. a. auch Gauobmann Schürmann befand, mit den Führern des politischen und wirtschaftlichen Lebens unseres Gebietes zunächst zum Lager Lange Wanne. um nach einer längeren Besichtigung in einer offenen Aussprache alle Fragen zu besprechen, die heute im Ruhrbergbau im Vordergrund stehen. Die Betriebsführer der heimischen Zechen hatten Gelegenheit, dem Reichskohlenkommissar ihre Wünsche und Vorschläge zur Lösung der vordringlichen Aufgaben vorzutragen. Im Augenblick steht natürlich im Vordergrund die Sicherstellung des deutschen Endsieges, und es war erfreulich, zu hören, wie die Leiter der Zechen immer wieder beionten, daß der Bergmann seine letzte Kraft hergebe, um das schwarze Gold, den wichtigchen Rohstoff für unsere Industrie, zu bergen. So hat die Aussprache dazu beigetragen, nicht nur den Reichskohlenkommissar von der Lage im heimischen Bergbau zu unterrichten, sondern auch in allen Beteiligten den Willen neu zu kräftigen, das Ihre zu tun, damit im industriellen Herzen Deutschlands deutsche Menschen wohnen, und sich mit ihrer Arbeit verwachsen fühlen und so stets in der Lage bleiben, ihre besonders schwerwiegende Aufgabe im Rahmen der deutschen Das dürft Ihr nie vergessen! Habi Ihr schon vergessen, daß wehrlose Frauen und Kinder von den Polen zu Tausenden hingeschlachtet wurden? Habs Ihr vergessen, wie deutsche Soldaten in französischer Gefangenschaft grauenhaft mißhandell und beschimpft wurden? Wir wollen nun nicht Gleiches mit Gleichem vergelten. Sadistische Grausamkeit und blinde Rachsucht liegen uns Deutschen nicht. Wir lassen aber den Gefangenen Gerechligkeit widerfahren. Und dazu gehört, daß wir uns in keiner Weise mit ihnen einlassen. Haltel Absland von den Kriegsgesangenen! Volkswirtschaft zu erfüllen. Gauleiter Dr. Meyer und Reichskohlenkommissar Walter fuhren dann mit ihrer Begleitung nach Gelsenkirchen weiter. Die Recklinghäuser Teilnehmer nahmen das Bewußtsein mit nach Hause, daß an der Spitze des Gaues Westfalen=Nord und der ganzen Provinz Westfalen ein Mann steht, der die Probleme und die Entwicklung des Industriegebietes mit stärkstem persönlichen Interesse verfolgt und sich deshalb auch stets mit seiner ganzen Persönlichkeit für die berechtigten Wünsche der Bergarbeiterschaft einsetzen wird. Ein Rintelner schuf Hollywood Rinleln. Wie kaum eine Stadt in der Welt ist die amerikanische Filmstadt Hollywood bekannt geworden. Mag sich auch der Name recht amerikanisch gebärden und mögen die Erzeugnisse dieser„Kunst= und Kulturstätte“ noch amerikanischer sich anlassen, die Yankees müssen es sich doch sagen lassen: Ein Deutscher begründete diese weltberühmte Stadt, und zwar ein Niedersachse Adolf Pfannenschmidt, ehemaliger Bankbeamter und Leutnant a. D. aus Rinteln. Heute hat man längst vergessen in der schnellebigen Zeit, daß sich hinter Hollywood die ehemalige Kolonistenstadt Pansmithoille verbirgt, die eben von einem Rinteler begründet wurde. Am Silvervaterbach erbaute Pfannenschmidt das erste Blockhäuschen, begann mit einer kleinen Viehzucht und Landwirtschatt und gab dieser kleinen Siedlung seinen Namen. Umsicht und Tatkraft brachten ihm Ansehen und Wohlstand und als er 1901 starb, hatte sich ein ansehnliches Vermögen angesammelt, das einer Nichte Helene zufiel, die er kurz vor seinem Tode noch über das große Wasser geholt hatte. Diese Helene, die sich„Miß Helen“ nannte, heiratete einen Mister Edmundson, einen Schankwirt. Vierzehn englische Meilen gehörten zum Besitz des Ehepaares, das auch einiges von der Tüchtigkeit Pfannenschmidts geerbt hatte. Mit Macht wuchs die Siedlung. Nicht zuletzt vermehrten bis 1914 Siedler aus Rinteln die deutsche Bevölkerung, so daß Pansmithville bis zum Weltkrieg deutlich das Gepräge einer deutsch=amerikanischen Stadt trug. Dann bemächtigte sich das amerikanische Tempo des schönen Fleckens. über Nacht wurde aus Pansmithoille, sprich Pfannenschmidtstadt, das moderne Hollywood, das ein tüchtiger Rinteler gründete, ohne zu ahnen, daß hier einmal„amerikanische Kultur“ am laufenden Band fabriziert werden würde. sechs Achtel sind in den Händen von sechs kleinen Handwerkern und Siedlern. Fortung hat also diesmal hier Goben mit be in der Gegend ihre Hand ausgestreut. mit besonders glücklicher Großer Reiseomnibug gestohlen Goldenes Minden. Der frühere Kommandeur des Mindener Feld=Art.=Reg. Nr. 58, Oberst a. D. Hans Sprengel, der seit seinem Ruhestand in Altausee=Fischerdorf(Oberdonau) wohnt, konnte am 18. August sein goldenes Militärjubiläum feiern. Vor 50 Jahren traf er als Fahnenjunker in ein rheinisches Regiment ein, kam 1907 nach Mindrn und war hier bis 1912 Chef und Hauptmann der 2. Batterie des Mindener Feld=Art.= Reg. Nr. 58. Seiner Tüchtigkeit wegen kam er dann von hier aus als Lehrer zur Feldartillerie=Schießschule nach Jüterbog. Inzwischen zum Major befördert, rückte er zu Beginn des Krieges mit einer Abteilung eines Landwehr=Feld=Art.=Reg. ins Feld. Am 23. Februar 1917 wurde er mit der Führung seines alten Regiments, des Mindener Feld=Art.=Reg. Nr. 58, betraut. Bis zum 18. August 1918 führte er dieses als Kommandeur. Als Oberst trat der verdiente Offizier dann in den Ruhestand. Oberst Sprengel erfreut sich noch heute bei den alten Soldaten in Minden hohen Ansehens Der Jubilar steht heute im 68. Lebensjahre. Pflichtengemeinschaft von Boden und Arbeit Zur neuen Reichspachtschugordnung— Zusammenfassung der Vorschriften Vereinfachtes Verfahren Der Reichsbauernführer hat bereits am 7. Juli 1937 Pachtleistungsrichtlinien erlassen, in denen es heißt: „Der deutsche Boden ist der Lebensraum unseres Volkes und die Arbeitsgrundlage des schaffenden Volksgenossen. Nach nationalsozialistischer Auffassung kann daher der Pachtvertrag nur eine Pflichtengemeinschaft von Boden und Arbeit sein. Verpächter und Pächter haben deshalb innerhalb der allgemeinen Volks=, Standes= und Bodenordnung durch Erhaltung und Steigerung der Ertragsfähigkeit des Bodens an der Ernährungssicherung unseres Volkes mitzuwirken. Das erfordert soziale Gerechtigkeit in den Pachtbedingungen und eine gerechten Pachtpreis.“ Im Sinne dieser Richtlinien ist auch die neue Reichspachtschutzordnung gehalten. Sie stellt eine Zusammenfassung und Vereinfachung des bisher geltenden Pachtnotrechtes dar, das in der Hauptsache bisher landesrechtlich geregelt war und sich aus der Pachtschutzverordnung, dem Pächterschutzgesetz und einer Unzahl von reichs= und landesrechtlichen Vorschriften zusammensetzte. Die neue Schutzordnung hat auf dem schwer übersehbaren Gebiet nunmehr klare Verhältnisse geschaffen. Vor allem ist das Verfahren wesentlich vereinfacht worden. Dadurch sind rasche Entscheidungen möglich. Die landwirtschaftlichen Pachtverhältnisse werden auf eine gesunde Grundlage gestellt, so daß auch ein voller Einsatz der Pachtungen in der Erzeugungsschlacht gesichert ist. Was Einzelheiten betrifft, so können bei Land= und Fischereipachtverträgen diese, ganz gleichgültig, ob sie durch Kündigung, Fristablauf oder aus anderen Gründen ihr Ende gefunden haben, auf angemessene Zeit verlängert werden, wenn dies zur Sicherung der Volksernährung oder zu einer gesunden Bodennutzung erforderlich ist. Wenn der Pächter zur Bewirtschaftung nicht geeignet ist oder wenn der Pachtgegenstand von einer obersten Reichsbehörde oder einer von ihr bestimmten Stelle für Zwecke benötigt wird, für die die Enteignung zulässig ist oder wenn der Verpächter die Bewirtschaftung auf die Dauer persönlich oder durch ein Familienmitglied vornehmen will oder VBilcr ins Krunsteriand Greven. Mit dem Eisernen Kreuz 1. Klasse ausgezeichnet. Für besondere Tapferkeit vor dem Feinde wurde der Leutnant Wilhelm Plöger von hier mit dem Eisernen Kreuz 1. Klasse ausgezeichnet, nachdem er bereits im Mai dieses Jahres das Eiserne Kreuz 2 Klasse erhalten hatte. Unsern herzlichen Glückwunsch! Rheine. Mit dem Eisernen Kreuz 1. Klasse ausgezeichnet wurde wegen besonderer Tapferkeit bei einem Stoßtruppunternehmen südwestlich von Toul, der Leut: nant Hans Werner Hoffmann, Admiral=Scheer= Straße 17. Bocholt. Stadtral Fabrikank Schwartz gestorben. An den Folgen eines Verkehrsunfalls, bei dem er sich eine Gehirnquetschung zugezogen hatte, entschlief gestern in Bonn der Stadtrat Werner G. H. Schwarß aus Bocholt. Der Verstorbene war in Stadtlohn geboren und hat ein Alter von 76 Jahren erreicht. 50 Jahre lang hat der Verewigte als Seniorchef und Fabrikant in geruchlosen Räumen, nach Möglichkeit im Keller oder in der kalten Speisekammer aufbewahrt werden. Milch muß vor allem kühl stehen, am besten auf dem Steinfußboden oder in einem Gefäß mit kaltem Wasser, das von Zeit zu Zeit erneuert werden muß. Das Gefäß wird dann mit einem sauberen Tuch, dessen Zipfel in das Wasser hineinreichen, bedeckt. Das Tuch saugt sich voll Wasser, und so erfolgt dann die Kühlung. Milch muß aber auch fliegenfrei und lustig aufbewahrt werden. Zu diesem Zweck bedeckt man offene Töpfe mit einem Mulltuch oder Sieb. Ungeeignet zum Aufbewahren sind rissige oder ohne Glasur versehene Töpfe. Hierin säuert die Milch, da sich in den Rissen Säuerbakterien bilden. Milch soll auch nicht in Wohn= oder Schlafräumen stehen. Da die Milch jeden fremden Geschmack annimmt, soll man sie nicht in Räumen wo Sauerkraut, Essiggemüse oder Gärgefäße stehen, aufbewahren, sie wird dadurch in vielen Fällen unbrauchbar. wenn die Verpachtung an den bisherigen Pächter einer gesunden Verteilung der Bodennutzung zuwiderläuft oder wenn das mit einem Landpachtvertrag verbundene Arbeitsverhältnis rechtswirksam gelöst worden ist, erfolgt eine Verlängerung grundsätzlich nicht. Die Verlängerung spricht das Pachtamt aus, das außerdem auch noch den Inhalt von Land= und Fischereipachtverträgen ändern kann, wenn dieser Inhalt volkswirtschaftlich nicht gerechtfertigt ist oder gar einer Steigerung der Erzeugung im Wege steht. Außerdem kann das Pachtamt auch unter gewissen Voraussetzungen einen Landpachtvertrag vor der vereinbarten Zeit aufheben, wie es auch bei Jagdpachtverträgen volkswirtschaftlich nicht gerechtfertigte Leistungen anderweitig festsetzen kann. Das Verfahren wird auf Antrag eingeleitet. Antragsberechtigt sind die Vertragsteile und der Kreisbauernführer (in Jagdpachtsachen der Kreisjägermeister). Pachtamt ist das Amtsgericht, das durch einen Amtsrichter als Vorsitzenden und zwei Beisitzer aus dem Kreise sachkundiger Personen entscheidet. Die Reichspachtschutzordnung gilt zunächst im Altreich und wird demnächst auch in der Ostmark und im Sudetengau eingeführt. Schwerer Aulounfall in Hamm. Hamm. In der Nacht zum Montag kam es in Heeren=Werve zu einem schweren Autounglück, bei dem es zwei Tote gab. Ein mit drei Personen besetzter Kraftwagen aus Hamm befuhr die Straße Unna=Hamm. In Heeren=Werve kam der Wagen aus der Fahrbahn und fuhr mit großer Geschwindigkeit gegen einen Baum. Der Wagenlenker aus Hamm und ein Kaufmann aus Hamm erlagen kurz darauf ihren schweren Verletzungen, ein dritter Insasse aus Altenbögge mußte mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus geschafft werden. Zwei Jahre Zuchthaus für Abhören ausländischer Sender Soest. Vor dem Sondergericht hatte sich ein gewisser Kutzleb aus Berwicke wegen Abhörens ausländischer Sender zu verantworten. Der Staatsanwalt beantragte gegen ihn drei Jahre Zuchthaus. Mit Rücksicht darauf jedoch, daß K. am Weltkriege tieilgenommen und sich auf dem Hofe in Berwicke, wo er beschäftigt ist, steis einwandfrei geführt hat, erkannte das Gericht auf eine Zuchthausstrafe von zwei Jahren. Bluttat aus verschmähler Liebe Dortmund. Aus verschmähter Liebe und Eifersucht brachte ein 29jähriger Mann in Dortmund=Brakel seiner ehemaligen Braut einen Kopfschuß bei. Mit der gleichen Waffe tötete sich der Täter durch einen Kopfschuß. Die Verletzungen des Mädchens, das einem Krankenhaus zugeführt wurde, sind nicht lebensgefährlich. In die rechten Hände gekommen Lingen. Durch die Presse ist bereits bekanntgeworden, daß das Los 306 298 in den drei Abteilungen der Dritten deutschen Reichslotterie am vierten Ziehungstage mit je 500.000 RM herausgekommen ist. Eine Abteilung davon fiel in eine hiesige Lotteriekollekte, bei der das Glückslos in Achteln von sieben Besitzern gespielt wurde. Einer von ihnen hat zwei Achtel und damit eine besonders stattlichen. Gewinn erzielt. Die übrigen Oldenburg. Wie die Oldenburger Kriminalpolizei mitteilt, ist in der Nacht zum 17. August ein vor dem Hotel Haus Schöneck parkender, militärgrau lackierter großer Reise=Dieselomnibus, Marke Magirus, mit dem Kennzeichen IV 345089, von unbekannten Tätern entwendet worden. In dem Omnibus besanden sich die Musikinstrumente der Bordkapelle des Dampfers„Wilhelm Gustloff“ mit der gesamten übrigen Ausstattung und Garderobe. Die Künstler kamen aus Ahlhorn und wollten am nächsten Tage wieder an einem anderen Ort austreien, was aber vorläufig unmöglich ist, da alle Sachen fehlen. Zweifellos wird es nicht lange dauern bis das seltene Diebesgut wiedergefunden ist, denn ein Omnibus dürfte sich nicht so leicht verstecken lassen. Immerhin ist es erstaunlich, wie die Tat ausgeführt werden konnte, ohne daß bisher irgend eine Spur gefunden wurde. Aus Eisersucht mit dem Schlachtermesser geslochen. Essen(Oldenburg). In Brookstreek ereignete sich eine schwere Bluttat. Als die Haustochter Debbeler morgens auf der Weide mit Kuhmelken beschäftigt war, stieß ihr der Landarbeiter Spallek, der das Mädchen mit Liebesanträgen verfolgte und abgewiesen wurde, ein Schlachtermesser in den Rücken. Das Mädchen wurde mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus gebracht, der Täter wegen Mordversuchs in Untersuchungshaft genommen. Das Leben der Ellern zur Hölle gemacht Mettmann. Ein trübes Bild vermittelte eine Gerichtsverhandlung gegen einen 36jährigen Mann aus Wülfrath, gegen den die eigenen Eltern Strafantrag gestellt hatten. Dieser vielfach vorbestrafte Bursche hatte seinen Eltern das Leben durch ständige Drohungen Mißhandlungen, durch Arbeitsscheu und Alkoholsucht zu einer wahren Hölle gemacht. Es wurde ihm vorgeworfen, seinen Eltern einen Anzug sowie Schmuckstücke gestohlen zu haben. Der Strafrichter ging in seinem Urteil noch über den Antrag des Anklagevertreters hinaus und erkannte gegen den Angeklagten auf eine Zuchthausstrafe von einem Jahr. Vom Gülerzug ersaßt Bernkastel. Eine 62jährige Bauersfrau hatte auf dem Wege zu ihrem Feld den Bahnkörper der Moseltalbahn zwischen Andel und Mülheim benutzt, dabei aber das Herannahen eines Güterzuges überhört. Sie wurde von dem Zuge erfaßt und so schwer verletzt, daß schon nach kurzer Zeit der Tod eintrat. Der kodbringende Difleiflich Trier. Vor einigen Tagen war der Frau eines Landwirts aus einem Ort des Kreises Trier bei Feldarbeiten die Spitze einer Distel in die Hand gedrungen. Die Frau maß dieser unscheinbar aussehenden Verletzung keine Bedeutung bei. Doch am nächsten Tage schon traten erhebliche Schmerzen auf, die mit einer teilweisen Lähmung verbunden waren. Die sofortige Ueberführung ins Krankenhaus brachte auch keine Rettung mehr. Schon bald nach der Einlieferung ist die Frau an der durch den Distelstich veursachten Blutvergiftung gestorben. Die Innere Front meldet: Sozialismus der Tal. Die schönste Form des Hiz, dienstes der Frauen ist die Nachbarschaftshilfe. Bx geben hier einen Ueberblick, was die Frauen eines ein, zigen Kreises in einem Monat an Hilfe leisteten: Haushalt kinderreicher Familien und werktätiger Frauen in der Betreuung der Kinderstuben des Deutschen Frauenwerkes, in der Erntehilse, in der Arbeitsplat, ablösung hatten 1609 Frauen des Kreises Minden in Monat Juli eine Arbeitsleistung von 53 460 Arbeitge, stunden. 50 Frauen leisteten Wöchnerinnen= und Krankenpflege. Außerdem besteht noch die Arbeit in den Nähstuben. In 1400 Stunden arbeiteten#n2 Frauen in den Nähstuben, 29 Frauen hoben Amizwalterstellen in der RSB, 38 Frauen sind im Bahnhosz. dienst tätig. Bei der Lazarettbetreuung kamen 24 Frauen zum Einsatz, 56 Frauen halsen in den Bezugescheinausgabestellen und 49 Frauen beim Arbeitsamt. Studienreise nach Bieleseld. Eine Studienkommissien. bestehend aus Vertretern der Behörden und Partei auz dem Sudetenland, besuchte Bieleselder Betriebe, um sich für den rasch voranschreitenden Aufbau des Sudetenlandes neue Anregungen zu holen. Gauobmann Schürmann begrüßte die Studienkommission und betonte, daß solche Reisen in der nächsten Zeit von allen in Beiracgt kommenden Stellen veranstaltet werden sollten. Der Fluch der Eingenähten Ein sparsamer Besserwisser, der auch nach der Macht. übernahme kein Vertrauen zum Reich hatte, glaube seine Ersparnisse am besten nach Urgroßmutterart z sichern: er nähte heimlich 10 Tausendmarkscheine in ein Ruhekissen ein und hielt darauf im Bewußtsein der wertvollen Unterlage sein tägliches Mittagsschläschen. Jahrelang verzichtete er auf die Zinien, die ihm oder seiner Familie zugute gekommen wären, wenn er das Geld zur Sparkasse gebracht oder in guter deutscher Anleihe angelegt hätte. Eines Tages verunglückte er, wurde mit seinem Geheimnis begraben— und die Tausendmarkscheine wanderten mit dem zum Heere einberusenen Sohne, dem das Ruhekiesin des Baters gerade recht war, unentdeckt in eine Kaserne. Als der Sohn ins Feld kam, ließ er das nunmehr„überflüssige“ Kissen in der Kaserne zurück. Hier entdeckte einer der neu zum Heere Einberufenen in dem schon dem Mülleimer anver. trauten alten Kifsen die Eingenähten. Kaum befrei, unternahmen sie einen Rachefeldzug gegen einen, der sie wieder gegen ihre bessere Natur, der Volkswirtschaft und dem Volksganzen zu dienen,„vergewaltigen“ wollte. Sie gaben sich dem Finder zunächst als Inflationsgeld aus, bis ein auf Urlaub fahrender Kamerad des Finders durch seinen Vater an einem Probetausender feststellen ließ, daß es sich um echte Scheine handelte. Der geschäftstüchtige Vater verstand es nunmehr, auch die übrigen neun Tausender noch in seinen Besitz zu bringen, indem er dem Finder vorreden ließ, es sei Inflationsgeld, das nur zu.50 Mark je Schein aufgewertet werde. Diese„Aufwertung“ ließ er ihm übermitteln. Dem Strafrichter, dem die Sache dank der Lebhaftigkeit der Tausendmarkscheine zu Ohren kam, sah die Sache als Unterschlagung und Betrug an und verurteille den geschäftstüchtigen Vater zu sechs Monaten Gefängnis. Das Reichsgericht, dem die Sache zur Entscheidung vorgetragen wurde, nickte dazu bezahend mit dem Kovf und schloß die Sache mit dem Aktenzeichen 5 D 131/40. Er hatte sich einen„Dieb' gekauft 10 Jahre erpreßt und ins Unglück gestürzt Rielberg(Kreis Wiedenbrück), 21. August. Die Bielefelder Große Strafkammer hatte sich mit den schweren Vorwürfen gegen den 1902 in Bonenburg (Krs.=Warburg) geborenen Josef Stuhldreier zu beschäftigen, der seit vielen Jahren beim Amtsgericht Rietberg als Justizinspektor tätig ist. Er war geständig, in den Jahren 1937 bis 1939 als Leiter der Vormundschaftsabteilung Mündelgelder in Höhe von 3000 bis 3500 RM. veruntreut zu haben. Der Angeklagte hatte sich zu diesem Zweck von den Vormündern zweier minderjähriger Kinder, deren Akten beim Amitsgericht Rietberg geführt wurden, Sparkassenbücher aushändigen lassen, wobei er wahrheitswidrig behauptete, die Bücher müßten der Steuerbehörde bezw. einem Revisor vorgelegt werden. In einem Falle ließ er sich auch von dem Vormund einen Barbetrag, den dieser in Verwahrung hatte aushändigen. Dann machte er Abhebungen von den Sparbüchern in der schon erwähnten Höhe. Die belreffenden Vormundschaftsakten verbarg er in einem Schrank unter Formularen. Die Sparkassenbücher sind verschwunden. Das überaus Seltsame an diesem Fall schwerer Amtsverbrechen ist das Motiv, dessen Ursprung mehr als 10 Jahre zurückliegt. Damals waren beim Amtsgericht Gelder in geringer Höhe verschwunden. Der Verdacht fiel auf St., der auch wegen Unterschlagung zu 9 Monaten Gefängnis verurteilt wurde. Während die Berufung schwebte, kaufte sich der Angeklagte einen „Dieb“ d. h. er bestimmte einen gewissen H. dazu, sich gegen Zahlung von 200 RM. des Diebstahls der beim Gericht verschwundenen Gelder zu bezichtigen. Tatsächlich wurde H. wegen Diebstahls zu 2 Monaten Gefängnis verurteilt und damit schien die Unschuld des St. erwiesen. Er wurde in der Berufung freigesprochen und auch wieder in den Dienst der Justiz übernommen. Schon bald nahte das Unheil. H. entpuppte sich als gemeiner Erpresser, der durch 10 lange Jahre immer wieder unter Drohungen von dem Beamten Geld forderte, das dieser in seiner Angst auch hergab. Schließlich mußte er Darlehen aufnehmen, um die Ansprüche des Burschen befriedigen zu können, und als das nicht mehr möglich war, kam es zu den Unterschlagungen der Mündelgelder. Die Anklage glaubte, daß St. darüber hinaus mehrere hundert Mark veruntreut haben soll, die als Strafgelder von Verurteilten bei ihm eingezahlt wurden. Die betreffenden Strafakten soll er zur Verhinderung der Aufdeckung vernichtet haben. Das Gericht konnte in diesem Punkte aber keine Klarheit gewinnen Anders lag es bei einem Betrage von 11 RM., den St. als Kassierer des BDA in Verwahrung hatte und den er nach seinen Geständnis zur Deckung eines anderen Fehlbetrages verwandte. Die Strafkammer verurteilte den Angeklagten wegen Urkundenunterdrückung in Tateinheit mit Unterschlagung, Untreue und Betrug in den Fällen der Mündelgelder und wegen Untreue und Unterschlagung zum Nachteil des BDA zu zwei Jahren Zuchthaus, 2010 RM. Geldstrafe und fünf Jahren Ehrverlust. Zugunsten des Angeklagten sei berücksichtigt worden, daß er weniger aus eigensüchtigen Motiven als unter dem Druck des Erpressers, der übrigens inzwischen zu drei Jahren Gefängnis verurteilt worden ist, gehandelt hat. Bekannter Pferdezüchler gestorben Berden. Im nahen Geestefeld entschlief im Alter von 76 Jahren der Bauer Hermann True. Der Ver, storbene war als Pferdezüchter in ganz Niedersachsen bekannt. Wertvolle Hengste des Celler Landgestüts entstammen der Trueschen Zucht, so auch der Hengst „Feiner Kerl“, der zu den besten Landbeschälern der hannoverschen Halbblutzucht gehört und in Nordhannover, in Altenbruch im Lande Hadeln, stationiert ist. Mutterloses Reh weiß sich zu helfen Aus dem Bergischen Land. Ein seltenes Idyll aus dem Tierreich erleben seit einigen Tagen die Bewohner der Wupperberge bei Rüden. Alltäglich taucht aus dem nahen Wald auf der Viehweide eines Bauern ein junges Rehlein auf, um sich am Euter einer Kuh zu laben und seinen Hunger zu stillen. So weiß das junge scheue Tier, das offenbar seine Mutter verloren hat, sich zu helfen. Bemerkenswert ist, daß das Reh stets zu der gleichen Kuh eilt und daß diese sich auch während des Saugens ruhig und geduldig verhält. Ohne Zweisel st es eine große Seltenheit, daß zahmes Vieh als Pflegemutter von wildlebenden Tieren auftritt. die Firma Gebr. Schwartz auf dem Hochfeld geleitet. Bardingholt, Gemeindebürgermeister Tekolle gestor.“ ben. Der Bauer und Gemeindebürgermeister Bernhard: 4 pmu##. 1: Der. Bauex und Pemeindebizgezgelig, Vextali Bumdes WDeltgeschehhen Tekotte starb am Sonmagnachmittag nach kurtsr, schwerer Krankheit. Er war seit einigen Jahren Gemeindebürgermeister und hatte dieses Amt übernommen, nachdem sein Vorgänger Heinrich Tangerding aus Ge: sundheitsrücksichten sein Amt niederlegte. Sein Vater war auch lange Jahre Gemeindebürgermeister in Bardingholt und beide waren in der ganzen Gemeinde geachtet und geehrt. Penisprung eines Artisten Von der Uulversität Köln Köln. Der Reichsminister für Wissenschaft, Erziehung und Volksbildung hat mit Wirkung vom 1. September den ordentlichen Professor Dr. der. pol. s Günter Schmölders=Breslau an die Universität Köll s berufen und ihm die planmäßige Professur für wirtschaftliche Staatswissenschaften verliehen. Zugleich wurde er s zum Direktor des Staatswissenschaftlichen und Finanz wissenschaftlichen Seminars ernannt. Verkehrsunfall in Selm : In einem Kopenhagener Zirkus ereignete sich dieser wedder'n Breef trügg, ganz beberig schreben un dör Seen im Kreise Osterode. Derartige Naturseltenheiten: Tage ein bedauerlicher Unfall. Ein dänischer Artist, der wischt:„Dach mien Jung, ich hebb son Angst üm di. zusammen mit seiner Frau unter dem Namen„Die bei Mat wolli du doch blookk Dink dgar dach an, dat de im Rauerschen Weiy., Die Ttmimmend. sich ein Verkehrsunfall, der glücklicherweise noch gümpf=; getreten und erst vor kurzem aus Deutschland zurückgesch verlies. Ein Lastraottwagen mnu Anhönger auss sehrt ist, machle bei keiner Clonznummer einen FebiWat wollt du doch blooß? Dink doar doch an, dat de im Bayerischen Wald. Die schwimmenden Inseln, aufs leebe Got alins süht un allnn wer. Lot die doch man denen hohe Birken und Weidengebüsch von 10 Deutschland zurückge; so nix to Schülden kommen, in't Geschäft' brinn doch Meter Umfang wachsen, bestehen aus drei verschieden ns unummer einen Fehl= man hlooßeni mit de Haß dör!“ Erst lachte er vin schütt#3. gerlie##. in Fastraffwagen mu Anhänger aus s totynzst, gachte bei leiner Glenznummer einen Feyi: gnan viooß zni mit de Raß dorl“ Erst lachte er un schüftz Aegosarten, deren seltenste unter dem Wasserspiegel mitz Sich. ii##rgem Tempo die schlüpfrige s iprung und erlitt eine schwere Schienbeinverletzung. Der koppt.— Denn lest he den Breef noch mol und hullt Fedenstengeln, von drei bis vier Meter Länge wächst.“ Strecke und stieß in der Kurve mit einer Radfahrerins Schlußeffekt sollte auch in der Unglücksvorstellung in em mol sinnig an de Ba: Mudder ehr Breef' sünd doch Während die Inseln gewöhnlich am User liegen, Schhn W Im halbmeterhohen Wasser ertrunken sie bei stärkerem Wind auf den Sen hin= und hergetrieben. SS Ein Hund reitet seinen Herrn vom Durstlode Ein amerikanischer Cowboy wurde von seinem Hunds dechwichsem, schetlelechbröt. gend, mikrofein, mild uninch.-und greiuuec 40t. Die Kone iche vom Tode gerettet, Auf einem seiner durch die Sila= gaigserteunn;, 21. August.„Zum heutigen Zucht wüste führenden Ritte, verunglückte das Pferd dess Faselviehmarkt wurden aufsgetrieben: Großpieh 259, Cowboy und warf diesen ab, so daß er mit verschiedenen darunter Mansen—, Ferkel 107. Läufer und älter geeivugeuren Stippen unw narr, angeschwollenem guß; Marstagrsgnn:.. Palbsr, 12, Schofg.us Ziegen— Strecke und stieß in der Kurve mit einer Radfahrerins Schlußeffekt sollte auch in der Unglücksvorstellung in em mol sinnig an zusammen. Diese wurde vom Fahrrad gerissen, stürzte seiner Reihe von dem Artisten bisher immer geglückten jümmer de besten Breef!“ aes von seben lpexeingndergestellten Tlichen au einer Höhe von etwa 7½ Metern in eine Tonne mit einem Durchmesseu von nur 25 bis 30 Zentimeter, gie Verceitn bestehen. Der Artist landete jedoch diesmal nicht in der. Eie Verkettung von unglücklichen Umständen hat Mitte der Tonne, sondern streifte mit einem Bein hart einem italienischen Kriegsverletzten bei Sondrio den Tod Lihren Rand. Er wurde ins Krankenhaus übersührt. des Ertrinkens in einem an sich ganz flachen Bassin gebracht Ein 68jähriger Kriegsinvalide mit einem HolzDie Sorge der Maiter hrag heurtg,'ic zum Trinken über einen großen Stein= gebrochenen Rippen und stark angeschwollenem Kuß; trog, der als Biehtränke diente, um unter dem Prunnen= ssegen bleiben mußte Sein Hund, der ihn begleitet hatte, 1 Als Gorch Fock, der Dichter von„Seefahrt ist rohr zu trinken. Er glitt aus und siel mit dem Kopf legte sich zu ihm. Nach beinahe vierundzwanzig Not“, der nach seiner Lehrzeit als Buchhalter in Mei= nach umnten in den Trog. Beratblich versuchte der Un den, von denen er acht in brennender Sonne gelegen; #ningen war, besuchte er im dortigen„Hoftheater eine slückliche sich an den glatteg, Wänden des Steintrogee hatie, fühlte sich der Cowbon dem Wahnsinn nahe. Daz 3 Aujührung des„Othello“, und der Emdruck war so emporzujsehen; obwohl das Wosser kaum neinen halben verließ ihn der Hund, der wohl selbst Du zu Boden und erlitt empfindliche Prellungen und Haut= Fstark, daß,lich in ihm der Dichter regte. Das hatte ein Meter sief war, konnte der Hilflose sich aus seiner Lage kam nach einer Weile wieder. Als er sich neben dens abschürfungen, so daß sie sofort den Arzi in Anspruch;crolige, Rißggrständnis seiner Mutler zur Folge, das nicht mehr erheben und ertrank. Cowboy legte, fühlte dieler, daß das Fell des Fundes nehmen, und in ihre Wohnung, gebracht werden mußte. S Linzcgaruger Nudoli,„Kinau einmal köstlich zu plotz, guag P,#uch gent flaches Wassex unter Umständen Uns volständig naß war. Gierig leckte er das Fell desi Beide Fohrzeuge wurden beschädigt. zLeugger Sprache erzählt hat„Den andern Dag köft glück bringen kann, veigte ein Fall, wo ein noch sehr Tietes ab. Und dann, da er wußfe, daß der Hund m; ge sick in groot Bock un sangt abends an to schrieben kleines Kind in eine Pfühe mit dem Gesicht nach unten der Nähe ein Wasserloch gefunden haben mußte, ung, scheifft dree Nachen hindör, mok'n groot Theater; siel und, da dieses nicht gleich bemerkt wurde, elend imn er ab. die der Hund nach einer Weile wieder fortwollte Dun esie Sagrhich sech. Er delt sich doann an ihm best und munterte ihm aufsWie est hört mon die Frauen klagen, daß sich die sse denen dool. Dal flusch man so bi em, de iofr rein Schimmende Jaseia weiterngesen, Das inteligente Der schien zu begren! Mich nicht hilt. Ja, sebe Houstau, hast Du schon k wit og. Un den Früten Dag schrisi de n Bref ne. Ein selene, Gebide., Patur erwect grade i. En: bih aucd bin dercen Durt. baus. Ce va dun! mal darüber nachgedacht, ob Du die Mich auch sach Hus. uu bedd sch wat Grooies bör i— woenn mi dat Sommer in Ostoreußen dor due Sak. 7 iu Ronn, der wenen der getrachenen Aivven nur wenig! gemäh töhst und ausbewahest Du bist olt selbst sgldckt, dann brutst du ne mehr to arbeidn Sommer,u bnpreupen, pmer wieder die Aulmerkom= kriechen kgnnte, die zug. Bosserloch, wo de dann ver: Tage später die RettungsmannIUNAMATZ Viehmärkte Dortmund, 21. August. Zum heutigen Zucht= und Sachgemäße Milchkühlung schuld. Die Mich mut in greigneten sauberen Geföhen, I E In inn Schoot.“— Un den annern Dag kummt F uuu d Vertengaste und Ploanzenkundlex aus denz gon: hezr, dise, rt vwei schuld. Die Milch muß in geeigneten sauveren Gefäßen, 5 Handn in'n Schoot.“— un den annern Dag rummt all zen Reich. Es sind die schwimmenden Inseln auf den schaft sie fand. Futterschweine 5, Kölber 12, Schafe—. Markiverlauf: Der Handel war in Großoleh in guten Tieren rege, sonst mittel. Beste Tiere über Rotiy, Preise: Kühe kosteten je nach Qualität 440—740, Rindek kosteten 360—550, Mansen—. Am Schweinemarkt wol der Handel mittel. Preise:—6 Wochen alte Ferll kosteten 17—21,—8 Wochen alte Ferkel kosteten 22—27,—10 Wochen alte Ferkel kosteten 28—34 10—12 Wochen alte Ferkel kosteten 35—40, Läusek“ schweine über—4 Monate alt kosteten 41—48. D“ nächste Markt findet statt am 28. August 1940. Essen, 21. August. Marktverlauf: zugeteilt. Ochsen a 46.5, b 425, e 375, d—: Bullen a 44.5, d 405 e 35,.5, d—: Kühe a 445, b 405, e 34.5, d 25: a 45,5, b 41.5, e 36,5, d—: Kälber Sonderklasse 63—7 andere Kälber a Hammel— —. b 57, e 49, d 38; Lämmer 9 ise—: Schweine a 57.5. d1 S1; schafe.—. Schweine a 878, b1 515 92 575, e 553, d ba3, e 91.3, 1 91.8, Sauen g1 Sia Nouer We ster beginnt a. mittags 9 U Vorbereitung umsaßt Wisse Steuerwesen, Kursus sollen den. Meldur Münster noch Der Blehn beschickt. Der tindet statt an Jeder Sch stammenden sen: Josef Ho Paschke, Jo warben sich d. tungsgemeinsch Sport bei findet um 20. Gasse, und se aymnasium, Frauen„Fröh Verbesserlei Reichsgruppe besserung der verständlich au ob sie bei ei lichen oder p# unterhalten wtig, daß die B Tage der Einz Der Miete Mietwohnung pilze gebildet, wiesen. Der! einer Kündigu Kündigung jed nung nur geri serreichen Gege durch bessere 1 Der Mieter ha verschuldet. Die Eintra, Anordnung d stimmt, daß ge werkskammern tigte Löschung weiteren Frist höhere Verwa entscheidet end Richt verre Sonderausgabe folgende War günstig gelegen ien Zeit vielfe Heilung= und nicht ohne v# Ueberfüllungen Hinbilck auf d Reichsbahn ver Das ware da auf der Ank gericht in Mün Wertingen an Sachen erlaubt daß er bereits stehen hat, un wenn dieser 2 allein sechs Jal dinen gesessen Zuchthausstrafe Aber, wer nun sich auch durch mehr abbringer die Verhandlun bei Riener der brüche hat er Er bevorzugte Kolonie„Son brach er öfter einmal eine Fl stücke, sehr bel brechern, in die auch keinen Ha die mit ihm ein Kosten seiner E Schuhen und5 auch Geld mit. er Schlüssel, mi Auf Grund der Regier.=Präsider schluß und di ofsenen Verka einschl. der Apo 1940 werden Münster(Westf. Bestimmung de Anordnung die wie folgt festge a) Lebensmittel Geschäftszeit b) Sonstige Ein Geschäftszeit Während alle Geschäfte 15 Uhr geschl Diese Rege theken. haben, dürfen 18 bie 15 Uh nehmerz Die Inhablen sind verpf kaufszeit ihre ten. Die gilt nicht in Die Vorsch zeit, die Sog gendschutz der bleiben unber Zuwiderhan 25 der 5o. 4. 1938(3 Diese Ano Kraft und 1. Oktober 19 Münster, d Der Obeis Orte Habe mein Dr. mei Wart Rest gestrichen. Nummer 229 t meldet: önste Form des Hüfz. hbarschaftshilfe. B, die Frauen eines einn Hilfe leisteten: In id werktätiger Frauen. tuben des Deutschen in der Arbeitsplatz. Kreises Minden in von 53 460 Arbeits. Wöchnerinnen= und noch die Arbeit iden arbeiteten 372 frauen haben Amtsten sind im Bahnhofs. ung kamen 24 Frauen in den Bezugsschein. m Arbeitsamt. de Studienkommisfion, irden und Partei auz lder Betriebe, um sich lufbau des SudetenGauobmann Schür. sion und betonte, daß von allen in Betracht erden sollten. genähten auch nach der Macht. Reich hatte, glaubte Urgroßmutterart zu endmarkscheine in ein im Bewußtsein der des Mittagsschläschen. Zinsen, die ihm oder wären, wenn er das r in guter deutscher ages verunglückte er, iben— und die Taum zum Heere einbein des Vaters gerade se. Als der Sohn ins iberflüssige“ Kissen in einer der neu zum em Mülleimer anver. hten. Kaum befreit, ug gegen einen, der r. der Volkswirtschaft en,„vergewaltigen" r zunächst als Inflafahrender Kamerad einem Probetausenn echte Scheine hanverstand es nunmehr, noch in seinen Besitz vorreden ließ, es sei Mark je Schein aufg“ ließ er ihm überche dank der LebhafOhren kam, sah die ug an und verurteilte is Monaten Gefängiche zur Entscheidung ahend mit dem Kopf nzeichen 5 D 131/40. wurden. Die betrefrhinderung der Auficht konnte in diesem nen Anders lag es den St. als Kassierer d den er nach seinem en Fehlbetrages ver1 Angeklagten wegen seit mit UnterschlaFällen der MündelUnterschlagung zum en Zuchthaus, 2010 hrverlust. Zugunsten rden, daß er weniger nier dem Druck des zu drei Jahren Geandelt hat. gestorben entschlief im Alter in True. Der Ver. ganz Niedersachsen Celler Landgestüts so auch der Hengst Landbeschälern der und in Nordhannon, stationiert ist. h zu heifen in seltenes Idyll aus Tagen die Bewohner iglich taucht aus dem 's Bauern ein junges er Kuh zu laben und uiß das junge scheue verloren hat, sich zu as Reh stets zu der ch auch während des ilt. Ohne Zweisel ist es Vieh als Pflegeistritt. senschaft, ErPirkung vom Dr. der. pol. iversität Köln für wirtschaftleich wurde er und FinanzKnin W 22. August 1940 Münsterischer Nummer 229 Tl uchte 80 vieh 259. nd ältere legen in guten er Notiz. 0, Rinder zarkt wor te Ferkel kosteten 28—34 Läufer48. de wir zugeteilt. 86he illen a 44.5. d 405. e 34.5, d 25; Färsel Sonderklasse 65—72 Chronik des Tages Neuer Meisterkursus. Die Handwerkskammer Münster beginnt am Sonntag, dem 1. September 1940, vormittags 9 Uhr einen neuen theoretischen Kursus zur Vorbereitung auf die Meisterprüfung. Dieser Kursus umsaßt Wissensgebiete wie Buchführung, Rechtskunde. Steuerwesen, Kalkulation usw. Nach Beendigung des Kursus sollen sich auch entsprechende Fachkurse anschlieten. Meldungen werden von der Handwerkskammer Münster noch entgecengenommen. Der Blehmarkt in Münster war mit Schweinen gut beschickt. Der Handel war rege. Der nächste Mark: findet statt am Dienstag, dem 3. September 1940. Jeder Schwimmer ein Retter. Die aus Münster stammenden Schüler des Pädagogiums in Lüdinghausen: Josef Homeyer, Dieter Lücker, Hans Joachim Paschke, Josef Bleeker und Karlheinz Paul erwarben sich den Grundschein der Deutschen Lebensrettungsgemeinschaft. Sport bei„Kraft durch Freude". Jeden Montag findet um 20.15 Uhr in der Annette=Schule, Grüne Gasse, und jeden Dienstag um 20 Uhr im Schillergymnasium, Gertrudenstraße, ein Sportkursus für Frauen„Fröhliche Gymnastik und Spiel“ statt. Verbesserter Sparzins auch bei den Banken. Die Reichsgruppe Banken weist darauf hin, daß die Verbesserung der Zinsen bei den Spareinlagen sich selbstverständlich auf alle Spareinlagen bezieht, gleichgültig, ob sie bei einer öffentlichen Sparkasse, einer öffentlichen oder privaten Bank oder einer Genossenschaft unterhalten werden. Für alle Spareinlagen gilt künftig, daß die Verzinsung mit dem 15. Zinstag nach dem Tage der Einzahlung beginnt. Der Mieter muß die Wohnung lüsten! In einer Mietwohnung hatten sich an den Wänden Schimmelpilze gebildet, die auf eine Feuchtigkeit der Räume hinwiesen. Der Mieter kündigte deshalb ohne Einhaltung einer Kündigungsfrist. Das Kammergericht hat diese Kündigung jedoch für unwirksam erklärt, da die Wohnung nur geringe Feuchtigkeit aufwies, wie sie in wasserreichen Gegenden meist vorhanden sei. Diese könne durch bessere Lüftung der Mieträume beseitigt werden. Der Mieter habe daher den Mangel der Wohnung selbst verschuldet. Die Eintragung in die Handwerkerrolle. Nach einer Anordnung des Reichswirtschaftsministers wird bestimmt, daß gegen den ablehnenden Bescheid der Handwerkskammern für einen Einspruch gegen die beabsichtigte Löschung in der Handwerkerrolle binnen einer weiteren Frist von zwei Wochen die Beschwerde an die höhere Verwaltungsbehörde zulässig ist. Diese Stelle entscheidet endgültig. Richt verreisen, ohne Zimmer zu bestellen. In einer Sonderausgabe des„Deutschen Verkehrsdienstes“ ist folgende Warnung erschienen:„Besonders verkehrsgünstig gelegene Heilbäder und Kurorte sind in der letzten Zeit vielfach so stark besucht, daß es sich für die Heilung= und Erholungsuchenden dringend empfiehlt, nicht ohne vorherige Zimmerbestellung zugureisen. Ueberfüllungen veranlassen zusätzliche Reisen, die im Hinbilck auf die sonstige starke Beanspruchung der Reichsbahn vermieden werden müssen. Die Probenatdeit=Prun... Begrüßung der Spielgemeinschaft der Städtischen Bühnen Es ist eine schöne Sitte, daß sich zu Beginn einer nen Spielzeit die Mitglieder der Spielgemeinschaft unserer Städtischen Bühnen versammeln, um Weg und Ziel der Arbeitspläne kennen zu lernen. Auch in diesem Jahre fanden sich die Angehörigen des Ensembles, unter denen man die neuengagierten Kräfte bemerkte, im Kammerspielhaus zu diesem Zweck zusammen. Oberbürgermeister Hillebrand entbot zunächst als Chef der Städtischen Verwaltung allen Mitgliedern des Spielkörpers, den altbewährten und neuengagierten Kräften, herzliche Willkommensgrüße und entwickelte im einzelnen die Aufgaben, die dem Theater der Gau= und Provinzialhauptstadt gestellt sind. Die Leistungen der Städtischen Bühnen müssen jener Höhe entsprechen, auf die Münster als führende Kulturstadt des deutschen Westens Anspruch erheben darf. Wie Münster als Musikstadt bereits einen gefestigten Namen hat, so muß auch das Theater immer stärker ausstrahlen. Die Stadt tut jedenfalls alles, damit die Gauhauptstadt ein Mittelpunkt künstlerischen Theaterlebens wird. In diesem Zusammenyang streifte der Oberbürgermeister verschiedene andere, mit der Kulturpolitik der Stadt eng verflochtene kommunalpolitische Fragen, deren Behandlung auf eine zielbewußte und tatkräftige Führung schließen läßt. Im Anschluß an die mit starkem Beifall ausgenommenen Ausführungen des Oberbürgermeisters hieß auch Stadtrat Aschhoff als Kulturdezernent die Angehörigen der Spielgemeinschaft willkommen und machte sie mit den Bedingungen ihres Arbeitsplatzes und ihrer künstlerischen Aufgaben bekannt. Sodann nahm er Gelegenheit, besonders verdiente Angehörige der Städtischen Bühnen auszuzeichnen. Es sind Frl. Free, die seit nunmehr 20 Jahren am hiesigen Theater tätig 20jährige treue Dienstzeit zurückblicken kann und Georg Feuerherd der von seinem vierzigjährigen erfolgreichen Auftreten als Schauspieler 10 Jahre in Münster verbracht hat. Den Jubilaren wurden durch Stadtrat Aschhoff Blumen= und Ehrengeschenke überreicht. Zum Schluß nahm Intendant Erich Pabst das Wort zu einer Ansprache, in der er einen umfassenden Rückblick auf die verflossene Spielzeit warf, die so bedeutsame künstlerische Ergebnisse gehabt habe. In diesem Zusammenhang stellte er die Holland=Gastspiele des Münsterischen Theaters besonders heraus. Gerade auf. diesen Fahrten habe sich ein vorbildlicher Ensemblegeist gezeigt, der zu bemerkenswerten Steigerungen der künstlerischen Leistung führte. Im weiteren Verlauf seiner Ansprache schilderte Pabst die Höhepunkte der verflossenen Theatersaison— Grabbe=Woche und Gaukulturwoche— und umriß die besonderen Aufgaben, die dem Bühnenkünstler im Freiheitskampf des deutschen Volkes gestellt sind. Er gab zum Schluß der Hoffnung Ausdruck, daß„der gute Geist zur Sache“ auch in der kommenden Spielzeit die Mitglieder des Theaters erfüllen möge, damit das hoch gesteckte Ziel erreicht werde. Bekanntlich wird die neue Spielzeit Mitte September eröffnet. Folgende Werke sind als erste Vorstellungen vorgesehen: In der Oper: Richard Wagner„Die Walküre": im Schauspiel: Friedrich Schiller„Don Carlos“; im Kammerspielhaus: I. W. von Goethe „Tasso“. Mit diesen drei Werken, die zum klassischen Gut deutscher Kunst gehören, sind Ziel und Richtung der künstlerischen Arbeit aufgezeichnet. Die Städtischen Bühnen wollen und werden auch in der kommenden Spielzeit Künder jenes Geistes sein, der sich in den ist, ferner Inspizient Tourcy, der ebenfalls auf eine großen Genien unseres Volkes offenbart. Der„aule Con auf Keisen Warum auf die Mitreisenden nicht Rücksicht nehmen? Der„Knigge", der für so viele Lebenslagen das Verhalten der Menschen gegeneinander vorgeschrieben und geregelt hat, hat leider die Tatsache, daß sich die Menschen auf Reisen besonder nahe kommen, nicht berücksichtigen können. Vielleicht liegt es daran, daß gerade auf der Eisenbahn so häufig Mißverständnisse auftreten. Reisende glauben ja immer das Vorrecht zu haben, nervös sein zu dürfen. Immerhin aber wäre es vornehm, von diesem Vorrecht keinen Gebrauch zu machen. Es sei gerne zugegeben, daß die Reibungsflächen in der Enge der Abteile besonders groß sind. Desto mehr aber sollte man sich mit Geduld wappnen und großzügig manches, was einem über die Leber kriecht, ignorieren. Der Wille zur guten Abteilsgemeinschaft sollte über alle Attacken siegen. Warum ist es beispielsweise notwendig, am Fahrkartenschalter sich so zu benehmen, wie man es sonst nicht gewöhnt ist. Man glaubt, wenn man den Beamten am Schlußbericht über einen verbrecher Nach vier Jahren Zuchthaus nun Sicherungsverwahrung Das war einer von den ganz schweren Jungen, der da auf der Anklagebank vor der Strafkammer am Landgericht in Münster saß, der Franz Riener, gebürtig aus Wertingen an der Donau, der sich wieder allerhand Sachen erlaubt hatte. Erwähnen wir lieber erst noch, daß er bereits 25 Vorstrafen in seinem Schuldkonto stehen hat, und wundern wir uns dann nicht weiter, wenn dieser Verbrecher in den letzten sieben Jahren allein sechs Jahre hinter den düsteren schwedischen Gardinen gesessen hat. Schließlich hat er auch schon eine Zuchthausstrafe von drei Jahren hinter sich gebracht. Aber, wer nun einmal ein typischer Verbrecher ist, läßt sich auch durch die dicksten Strafen von seinem Tun nicht mehr abbringen. Leider bestätigen dies immer wieder die Verhandlungen vor den Gerichten. So war es auch bei Riener der Fall. Die neuen Ein= und auch Ausbrüche hat er sich in Münster und Osnabrück gestattet. Er bevorzugte in Münster die Gartenhäuser in der Kolonie„Sonnenland“ längs der Kanalstraße. Dort brach er öfter ein, erbeutete auch gelegentlich etwas, so einmal eine Flobertbüchse, auch fielen ihm Kleidungsstücke, sehr beliebte Artikel bei Ausreißern und Verbrechern, in die Hände. Natürlich macht so ein Mensch auch keinen Halt vor dem Eigentum seiner Kameraden, die mit ihm eine Schlafstube teilen. Ri. wußte sich auf Kosten seiner Stubenkameraden mit Anzug, Überzieher, Schuhen und Hemd zu bereichern. Nebenbei nahm er auch Geld mit. Aus einem verschlossenen Schrank stahl er Schlüssel, mit denen er wieder etwas vor hatte, aber der Plan kam nicht weiter zur Reife. Man nahm den Verbrecher dann in der Nähe von Werne fest. Man sperrte ihn auch ins Polizeigefängnis ein, aber Ri. war doch ein zu gerissener Ausbrecher, um nicht auch hier wieder seine geliebte Freiheit wiederzuerlangen. Er brach aus, suchte das Weite, kam wieder nach Münster und wollte dann angeblich, wie er in der Hauptverhandlung weismachen wollte, in einem Gartenhäuschen nächtigen, ohne Nebenabsichten! Aber da fiel er dem Besitzer dieses Häuschens in die Finger, der ihn stellte. Man sperrte Ri. ins Gerichtsgefängnis ein, aber auch hier wußte der geübte Mann sich schon einen Rat. Auch hier brach er wieder aus. Durch Einsteigen in ein Haus verschaffte sich der Ausbrecher dann Zivilkleidung und stahl auch noch aus einer Kommode Geld. Aber dann konnte er von einem Posten festgenommen werden. Auch in Osnabrück hatte Ri. schwere Diebstähle begangen. Ein blaues Hemd, das er bei seiner Festnahme trug, sollte ihn überführen. Das Hemd will Ri. allerdings in einer Herberge von einem Kameraden gekauft haben. Der Schlußstrich, der unter diese Verbrecherlaufbahn gesetzt wurde, besagte, daß Ri. wegen fünf vollendeter schwerer Diebstähle im Rückfall zu einer Zuchthausstrafe von vier Jahren verurteilt wurde. Daß er auch die bürgerlichen Ehrenrechte auf die Dauer von fünf Jahren verlor, versteht sich eigentlich schon am Rande. Dann wurde auch die Sicherungsverwahrung gegen den gefährlichen Gewohnheitsein= und=ausbrecher verhängt, womit wir den Schlußbericht über den Verbrecher schließen. Schalter endlich einmal erwischt hat, auf die lange Kette der Reisenden, die hinter einem ungeduldig auf ihre Fahrkarten warten, einfach überhaupt keine Rücksicht nehmen zu brauchen. Fast überall gibt es diese sogenannten Fahrkartenschalterquerulanten. In den Waggons findet dann die Unhöflichkeit ihren Fortgang. Da ist vor allem die Unsitte mancher Reisenden, mehr Plätze zu belegen, als sie brauchen. Diese Reisenden wollen am liebsten ein Abteil allein für sich haben, um es sich ja recht bequem machen zu können. Dadurch wird vielen Mitreisenden die Mühe auferlegt, sich erst nach einem freien Platz umzusehen. Auf die Dauer hat dieser Egoismus aber doch kein Glück, denn die Fahrkartenkontrolle stellt ja sehr schnell fest, daß die Sitzplätze noch frei sind. Ein Gefahrenpunkt, das gute Einvernehmen in den Abteilen zu gefährden, ist das Fensteröffnen. Da ist eine junge Frau, die die Hitze nicht vertragen kann. Sie bittet einen„Kavalier", das Fenster zu öffnen. Schon meldet sich ein anderer Abteilgast, der lebhaft protestiert. Und nicht selten entwickelt sich ein lebhaftes Streitgespräch mit heftigen und kräftigen Worten aus einer solchen Fensteröffnungsaffäre. Niemand hat Freude, aber fast jeder Argert und schließlich gibt es weder Sieger noch Besiegte. Wie einfach dürfte sich in den meisten dieser Fälle eine Verständigung auf der mittleren Linie erreichen lassen, wenn nur die Rechthaberei nicht wäre. Eine höfliche Frage entwaffnet in der Regel den Oppositionsgeist, und dem süßen und liebenswürdigen Lächeln einer hübschen Frau kann häufig nicht einmal ein gichtisches Bein widerstehen. Ein Kapitel für sich ist die Benutzung der Speisewagen. Viele Leute betrachten den Aufenthalt im Speisewagen als Ersatz für die Polsterklasse und denken gar nicht daran, daß der Speisewagen für alle Fahrgäste vorhanden ist und daß es die Rücksicht auf die anderen Fahrtteilnehmer erfordert, auch ihnen Platz zu machen, wenn man sich selbst gestärkt hat. Was die Abteilsgespräche betrifft, so tut man gut daran, etwas vorsichtig zu sein. Gar mancher Hoteldiebstahl und gar manche Hochstapelei haben vom Eisenbahnabteil ihren Ausgang genommen. Hüten sollte man sich auch vor der Unsitte, Ggenstände, die man nicht mehr braucht, einfach aus dem Fenster zu schleudern. Gar mancher Unglücksfall ist dadurch schon verursacht worden. Wenn man sich vornimmt, beim Reisen— wie überhaupt immer im Leben— besonders höflich zu sein, tut man sich selbst den größten Gefallen. Also, auf den guten Ton achten! Der Wohnungstausch wird erleichtert Die vielfachen Wünsche auf Wohnungstausch scheiterten in manchen Fällen daran, daß der Vermieter seine Zustimmung nicht geben wollte. Künftig kann auf Antrag des Mieters das Mieteinigungsamt die zum Eintritt des Dritten in den Mietvertrag ersorderliche Einwilligung des Vermieters ersetzen, wenn der Mieter eine Wohnung, statt zu kündigen oder sich auf die Beendigung des Mietverhältniffes zu berufen, im Wege des Tausches die Mieträume einem Dritten überlassen will. Der Antrag ist abzulehnen, wenn der Vermieter dem Verlangen des Mieters aus wichtigen Gründen widerspricht. Entspricht das Mieteinigungsamt dem Antrag, so gikt der Eintritt des neuen Mieters in den Vertrag in dem Zeitpunkt als vollzogen, in dem der Mieter die Wohnung räumt. Der bisherige Mieter haftet für die Verpflichtungen, die während seiner Mietzeit entstanden sind, neben dem neuen Mieter weiter. Die Verordnung dehnt weiterhin die für Räume maßgebenden Vorschriften über den Kündigungsschutz auch auf die Miet= und Pachtverhältnisse über gewerblich genutzte unbebaute Grundstücke aus. Der Mieter oder Pächter kann sich auf den Kündigungsschutz auch dann berufen, wenn die Kündigung schon vor Inkrafttreten der Verordnung ausgesprochen ist. Die Beendigung des Miet= oder Pachtverhältnisses gilt in diesem Falle als nicht eingetreten. Lechtenberg Schachmeister von Münster Der Schachklub„Münster 1932“ hat auch in diesem Jahre in seinem Klublokal Hotel„Biedermeier" am Marienplatz das Turnier um die Stadtmeisterschaft ausgetragen. Mit klarem Vorsprung errang Lechtenberg die Stadtmeisterschaft. Obwohl er durch den Vereinsmeister Broscheit zeitweise stark bedrängt wurde, gelang es ihm doch, sich mit zäher Beharrlichkeit, den Sieg zu sichern. Das Ergebnis ist: 1. Lechtenberg 5 Punkte. 2. Niether 3½ Punkte, 3. Broscheit 2½ Punkte, 4. Struck 1 Punkt. Lechtenberg konnte sich schon im vorigen Jahre den Titel„Stadtmeister von Münster“ sichern. Allerdings mußte er sich in einem darauffolgenden Vereinsturnier dem Vereinsmeister Broscheit beugen. Daß der Vereinsmeister„nur“ den 3. Platz belegen konnte. zeugt für die Härte und Ausgeglichenheit der Spieler. Durch gutes Schach, das reich an Kombinationen war, errang Niether den verdienten 2. Platz. Oberfeldwevel Struck, der sich zum ersten Male an einem so schweren Turnier beteiligte, hat einen ehrenvollen 4. Platz erreicht. Welche Verkaufszeiten gelten für Runster: Die Frage des Ladenschlusses und der Verkaufszeiten ist für Münster einheitlich geregelt, wie aus einer im heutigen Anzeigenteil veröffentlichten Bekanntmachung des Oberbürgermeisters— auf die wir unsere Leser besonders aufmerksam machen— hervorgeht. Demnach sind die Ladenverkaufszeiten in Münster sestgesetzt für Lebensmittelgeschäfte und Apotheken von 8 bis 13 Uhr und von 15 bis 19 Uhr, für sonstige Einzelhandelsgeschäfte von.30 bis 13 Uhr und von 15 bis 19 Uhr. Während der Mittagszeit bleiben alle Geschäfte von 13 bis 15 Uhr geschlossen.„Das gilt auch für die Apotheken allerdings mit der Ausnahme, daß diejenigen Apotheken, welche Nachtdienst haben, auch während der Mittagszeit, also von 13 bis 15 Uhr, nicht schließen dürfen. Roland=Theater:„Lauter Liebe“ Kann es anders sein, als daß Heinz Rühmann nach seinem großen Film„Lauter Lügen“ nun mit einer noch netteren und erquickenderen Iuszenierung aufwartet?„Lauter Liebe“ nennt sich der flüssige und von vielen herzhaften und kuriosen Einfällen sprudelnde Jilm, ein Werk, das— trotz seiner Anspruchslosigkeit — ungemischte Freude über kritische Komtemplation dominieren läßt. Um das groteske, humoristische und komplizierte Fluidum der aufgeblendeten Bilder kreist während des ganzen Geschehens der Geist Heinz Rühmanns; seine ausgezeichnete Regie ist unverkennbar. Nur er konnte die ganzen Liebesidylle so wunderbar polarisieren und aus dem Hochzeitspaar, das nur dem Willen der Eltern zum Trotz heiratete, um sich bald wieder scheiden zu lassen und den echten Regungen ihres Herzens zu folgen, ein wirkliches Liebespaar gestalten. Seine Frau Hertha Feiler, die mit dem lebensfrischen Wolf Weih die Hauptrolle trägt, gibt ihrer Marlies eine recht herzhafte und etwas burschikose Fröhlichkeit. Cine feine Charakterstudie ist das„Traugöttle“ Hellmut Weiß: Hansi Arnstaedt und Hans Leibelt in ihren Elternrollen tragen einen überlegen heiteren Zug, und auch alle anderen Schauspieler helfen Heinz Rühmann, eine seinkörnige elegante Komik von nachhaltiger Wirkung selbst in die kleinsten Szenen des Filmgeschehens einzustreuen. Karl-Heinz Henkel. die in des Nachbarn Garten fallen Wie ist es bei einem Obstbaum, der zwar auf dem eigenen Grund und Boden steht, dessen Zweige aber und dabei auch gegebenenfalls die Früchte auf das Nachbargrundstück hinüberhängen? Der Baum und die Früchte gehören selbstverständlich dem Eigentümer des Baumes und damit naturgemäß auch die Früchte, die auf das Nachbargrundstück hinüberhängen. Wir sehen also, daß hier der Raum über der Erdoberfläche des nachbarlichen Grundstücks von einem anderen in Anspruch genommen wird, nämlich von dem nachbarlichen Baumbesitzer. Anders ist es aber bei den Früchten, die auf das Nachbargrundstück hinüberfallen. Diese gehören nach Paragraph 911 BGB dem Eigentümer des Grundstücks, auf welches sie gefallen sind. Damit sind sie dem Eigentumsrecht des ursprünglichen Besitzers entzogen und in das Eigentum des Nachbarn gelangt, der nunmehr als neuer Eigentümer über diese Früchte frei verfügen kann. Selbstverständlich darf dieses Hinüberfallen nicht durch Einwirkung auf den Baum gefördert werden. In einem solchen Falle könnte ein Anspruch auf Schadenersatzpflicht geltend gemacht werden. Der nachbarliche Grundbesitzer ist aber nicht verpflichtet, das Betreten seines Grundbesitzes durch den Baumbesitzer zum Zwecke des Aberntens der Früchte zu gestatten. Letzterer hat lediglich das Recht durch Hinüberlangen, wobei ihm der Gebrauch eines Hilfsmittels— beispielsweise eines Pflückers— unbenommen bleibt, um sich in den Besitz der Früchte zu setzen. Das Gesetz sieht hinsichtlich der herabgefallenen Früchte jedoch eine Ausnahme vor, und zwar: ist das Land, auf welches sie gefallen sind, eine öffentliche Straße oder Anlage, so bleiben sie Eigentum desjenizen, dem die fruchtbringende Sache gehört. Diese Früchte dürfen daher nicht von den Passanten der Straße weggenommen werden. Steht der Baum aber auf der gemeinschaftlichen Grenze, so gehören nach Paragraph 923 BGB die Früchte, und, wenn der Baum gefällt wird, auch das Holz desselben den Nachbarn zu gleichen Teilen. Kriegskraftfahrschein des Rund 125000 Männer zwischen 18 und 45 Jahren haben durch die ersten Lehrgänge für die vormilitärische Wehrerziehung im RSKK bereits das grundlegende Rüstzeug des Soldaten erhalten. Neben dem Schießund Geländedienst erfolgt aber im RSKK auch eine kraftfahrtechnische Schulung. Im Einvernehmen mit dem Oberkommando des Heeres ist daher jetzt die vorVeranntmachung Auf Grund der Anordnung des Herrn Regier.=Präsidenten über den Ladenschluß und die Verkaufszeiten in offenen Verkaufsstellen aller Art, einschl. der Apotheken, vom 12. Juni 1940 werden für den Stadtbezirk Münster(Westf.) in Ausführung der Bestimmung des Absatzes III dieser Anordnung die Ladenverkaufszeiten wie folgt festgesetzt: a) Lebensmittelgeschäfte u. Apotheken Geschäftszeit von 8 bis 13 Uhr von 15 bis 19 Uhr b) Sonstige Einzelhandelsgeschäfte Geschäftszeit von 8,30 bis 13 Uhr von 15 bis 19 Uhr Während der Mittagszeit bleiben alle Geschäfte in der Zeit von 13 bis 15 Uhr geschlossen. Diese Regelung gilt= auch für Avotheken. Apotheken, die Nachtdienst haben, dürfen während der Zeit von 18 bis 15 Uhr keine Schließung vornehmen. Die Inhaber offener Verkaufsstellen sind verpflichtet, während der Verkaufszeit ihre Geschäfte offen zu halten. Die Pflicht zur Offenhaltung gilt nicht in Notfällen. Die Vorschriften über die Arbeitszeit, die Soantagsruhe und den Jugendschutz der Gefolgschaftemitglieder bleiben unberührt. Zuwiderhandlungen werden gemäß 25 der Arbeitezeitordnung vom 80. 4. 1938(RGBlI. 1 S. 447) bestraft. Diese Anordnung befindet sich in Kraft und gilt vorläufig bis zum 1. Oktober 1940. Münster, den 15. August 1940. Der Oberbürgermeister als Ortspolizeibehörde. Im Rpollo diese Woche 3 Spielpläne aroßilime, die jeder noch einmal sehen möchta! Suchen Sie sich einen Film aus und reservieren Sie sich einen Tar Freitag bis Sonntag Willy Forst’s Welterfolg: Maskerade Der Fllm, den Sie ale vergessen werden! Paula Wessely Adolf Wohlbrück Olgs Tschechewe Hilde von Stols Hans Moser Peter Petersen Die Idee dieses Fllme gcht auf eine wahre Begebenheit zurück. die sich vor Jahren während eines Faschings in Wien abgespielt hat. Die Namen der vorkommenden Personen durften nicht genannt werden. Künstlerlsch wertvell Montag und Dienstag# Mittwoch u. Donnerstag Meister Franz Lehár mit dem Chor der Wiener Staatsoper und den Wiener Sängerknaben dirigiert persönlich seine Operette Prasguita Eine Fülle herrlicher Melodien umrahmt eine Handlung mit echtem Operettentempo, voll Humor und Schmit! Ein Sängerpaar großen Formats: Jarmile Newotna Hans Heinz Pallmann und zwei Humoristen allererster Klasse: Heinz Rühmann Hans Moser Theo Lingen Christl Mardayn Hermann Thimig Im weilen Das unsterbliche Singspiel überschäumender Fröhlichkeil dessen entzückende Handlung uns In unsere schöne Ostmark, entführt Mit der volkstämlichen Schlager-Musik Im weißen Rößl am Wollgangsee— jedem Programm:„Kulturtilm“ u.„Deutsche Wochenschau“ Unsere Spielplane! d 38; Lämmer ne c 57,5, 61 51.5, Sauen g1 975 Habe meine Prazis wleder aufgenommen Dr. med. Aufute. Warendorter Str. 49 Zur ied A###nune Apollo-Theater Wachstuch-Ersatz ## Ampier Salzstraße 49# Nuch ior Kindchen braucht Paulys Nährsneise die leichtverdauliche, wohlschmeckende Vollkorn-Zusatznahrung für den Säug ling und das Kleinkindl Bestens be währt. beueistert selobt und empfohlen! Auf Berechtigungsschein für Kindernährmittel!— Stets frisch im Reiermhaus E. Kleffmann Salsstraße 47 Schadburg Ein Bavaria-Film mit: Viktoria v. Ballasko, Paula Plluger, Rudolf Prack, Sepp Rist, Ellse Aulinger u. v. a. Krambambuli“ Die Geschichte eines Hundes 3 Der uralte Haß zwischen: Jäger und Wilderer 8 lodert aus diesem Film s geschehen heraus, dessen Thema der Kampf zweier Männer um eine Frau und das Schicksal eines 8 Hundes ist. Pridikate: „Künstlerisch wertvoll“ u.# „Volkstümlich wertvoll“.„ Verpresramm: Ein Kulturklim der Bavaria 8 Die deutsche Wochenschau S Varleté-Einlage Jugendliche haben keinen s Zutritt Kpöne-Pleutel am aarienplatz Ein Ufa-Film mit Hansl Knoteck Wolf Albach-Retty Ureule Herking " Flockina v. Platen Christ. Gollong u. v. a. „Heimatland“ Eln Ufa-Film, der durch sein Volkstümlichkeit, die Spannung seiner Handlung und die Schönheit seiner SchwarzwaldAufnahmen zu einem nachhaltenden Erlebnis wird. Ein Film, reich an Musik: Volkstümliche Tänze und Gesänge beherrschen ihn. Im Verpresramm: Ein Kulturlilm der Dia Jugendliche ab 14 Jahre haben Zutritt! In leten Fragamn: Die deulsche Rochenschen(Uie, Aufführungszelten Ca.: Hauptflim: 14.40 17.25 Wochensehau: 16.10 18.55 Kulturflim: 16.45 19.40 Bühne: 17.10 20.05 20.20 21.50 Lustsplel: 14.30 17.05 Kulturfilm: 14.50 17.25 Wochenschau: 15.10 17.45 Hauptflim: 15.40 18.15 19.50 20.10 29.30 21. Schon bei Smaliger Wiederholung Ihrer Anzeigen in der Westfällschen Tageszeitung ermäßigt sich der Preis militärische Wehrerziehung im RSKK durch besondere Lehrgänge von zweimonatiger Dauer auf dieses Gebiet ausgedehnt worden. Während nach der wehrsportlichen Prüfung der Vormilitärische Ausbildungsschein ausgehändigt wird, erhält der NSKK=Wehrmann jetzt außerdem den sogenannten Kriegskraftfahrschein. Durch diese Regelung werden nicht nur neue Kräfte für den Nachwuchs der motorisierten Waffen herangebildet, sondern der Gedanke der Motörisierung wird weiter ins Volk hineingetragen. ROLAND Das Theater der gaten Flime Heinz Rühmann als Regisseur!— Zum 2. Male präsentiert uns der Regisseur Heinz Rühmann einen Terra-Großfilm, der unverkennbar— wenn auch nicht äußerlich— seine Züge trägt. Lädter Liene In den Hauptrollen: Hertha Feiler Rolf Weih W. Domgrat-Faßbaender Schon der 1. Regiefilm Rühmanns „Lauter Lügen“, In dem Hertha Feiler ebenfalls die weibliche Hauptrolle spielte, war ein großer Erfolg. Der neue Film, der das Thema„Liebe“ diesmal von der positiven Seite her behandelt, ist noch besser geworden. Hier sitzt jedes Wort, und hinter jeder Dialogwendung lacht der Schalk. Zwar bleibt Heinz Rühmann in dem Film unsichtbar, doch ist sein schelmisch blinzelndes Auge in jeder Szene zu erkennen. Ein Film, so recht geeignet, alle Sorgen zu verscheuchen Anfangszeiten: Wochenschau: 15.00, 17.20, 20.00 Uhr Hauptfilm: 15.30, 18.00, 20.40 Uhr Schluß des Gesamtprogramms: 22.15 Uhr Kallenöfinung: Tägl. 14.15 Uhr Sonntags 14 Uhr In allen Geststätten und Hotels in Münster und im Münsterland verlange man die „Westfälische Tageszeitung“ KS Statt Karten Hubert Brans, Feldwebel Hildegard Brans geb. Ulmicher Vermählte Bodliche-Neutfeis Hembers(Niederrhein) s. Zt. im Felde 22, August 1910 Wir freuen uns, die glückliche Geburt unseres ersten Kindes, eines Mädels Monika mitteilen zu können Adolfine Dördelmann geb. Möller Werner Dördelmann Gronau l.., den 21. August 1940 Statt jeder besonderen Anzeige Wir erhielten die unerwartete, tieftraurige Nachricht, daß unser lieber, unvergeßlicher Sohn und Bruder, der Polizei-Rev.-Oberwachtmeister KE Ludwig Grause Im blühenden Alter von 29 Jahren am 18. 8. 40 starb. Er folgte seinem jüngeren Bruder. der vor 2 Monaten in den Kämpfen vor Ypern den Heldentod erlitten hat. Intiefer Trauer: Reinhold Grause u. Frau, Anna geb. Thier Bernhard Grause, Soldat in einem ArtillerieRegiment Wilhelm Grause, Landwirt Reinhold Grause. Sparkassenangestellter Heinrich Grause. Soldat in einem Infanterie-Regiment(Norwegen) Alverskirchen, den 19. August 1940. Die Beerdigung findet statt zu Alverskirchen am Freitag, den 23.., um 9 Uhr. Anschließend das leierliche Levitenseelenamt. Bekanntes Großunternehmen in Münster sucht zum baldigen Eintritt Buchhalter(innen) für Kontokorrent= und Lohnbuchhaltung. Angebote mit allen Unterlagen erbitten wir unter I K 5687 an die Hauptgeschäftsstelle der Westfälischen Tageszeitung, Münster. —Mtürige tüchtige Verkäuserin Suche z. 15. Oht. eine Lehrköchzin für Zeinkostgesch. sofort oder später gesucht. Lisa Gies u. Co., Münster i. Wests., Piusallee 141. (nicht unt. 17.) Küche u. Haus. Frau B. Herweg. Hotel Ridder, Sendenhorst. Maschen Gott dem Allmächtigen hat es in seinem unerforschlichen Ratschlusse gefallen, heute abend.45 Uhr unsern lieben, guten Bruder, Schwager, Onkel und Großonkel Anton Möllerfeld Küster an der Pfarrkirche zu Bösensell heimzuholen in sein ewiges Reich. Er starb im 78. Lebensjahr, versehen mit den heiligen Sakramenten, nach einem vorbildlichen christlichen Leben, in voller Ergebung in den heiligen Willen Gottes. Um ein andächtiges Gebet für den lieben Verstorbenen bitten: Die trauernden Angehörigen. BösenselI, Nottuln und Borghorst, den 20. August 1910. Die Beerdigung findet statt zu Bösensell am Samstag, den 24. August 1910, morgens 9 Uhr, gleich darauf das feierliche Levitenamt. Für die herzliche Teilnahme beim Hinschelden meiner lieben Frau, unserer guten Mutter, Schwiegermutter und Großmutter sagen wir unseren tiefempfundenen Dank. Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Julius Middendorf Das Sechswochen-Seelenamt findet statt am Samstag, dem 24. Aug., morgens 8 Uhr. in der Herz-Jesu-Kirche zu Münster, wozu wir herzlichst einladen. es wöre 1e dlrek: Statt besonderer Anzeige Heute nacht entschlief in Bonn an den Folgen eines Verkehrsunfalls mein lieber Mann, unser Vater, Bruder, Schwiegervater, Großvater, Schwager und Onkel Herr Fabrikant und Stadtrat Werner G. H. Schwartz im 76. Lebensjahre, versehen mit den Tröstungen“ der katholischen Kirche. Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Frau Werner G. H. Schwartz Christine geb. Hecking Bocholt, Essen, Köln. Münster, Königsberg. Bonn, Königswinter, Jüchen. Wiesbaden, Oberhausen, Stadtlohn. Nürnberg, z. Zt. im Felde, den 20. Aug. 1940. Die feierlichen Exequien finden statt am Samstag. dem 24. August, morgens 8½ Uhr, in der St.-GeorgsKirche zu Bocholt, daran anschließend erfolgt die Beerdigung um 10 Uhr von der Friedhofshalle aus. Wir bitten, von Beileidsbesuchen abzusehen. wenn man jeht, wo es schon mel Liefer- oder Trensportschwierigkeiten glbt, den Kunden durch sein Schweigen andeuten wollle: Gute Nacht, wir haben uns nicht: mehr zu sagen! Nein, die deutsche Wirtschaft wirbt welter, denn es geht ihr um die deuernde Verbundenheit mit dem Verbraucher, es liegt Ihr deran, ihn zu bereten und aufzuklären. Werbung ist eine volkswirtschaftlitbe Mabnahme auf lange Sicht, deshalb werben wir welter. euch im Krlege! Fabrikunternehmen sucht zum boldigen Eintritt selbst. Buchhalter(in) Lohnbuchhalter(in) Serretarin (nicht unt. 20.) gesucht zum.10., das in Küche und Hausarbeiten bewandert ist, für Geschäftshaushalt auf dem Lande. Angeb. erb. unt. O P 5785 an die .=Gesch. Münster mit vollkommener Ausbildung in Stenographie und Schreibmaschine. Angebote erbeten unter U V 5745 an die Hauptgeschäftsstelle der Westfälischen Tageszeitung, Münster. Nebenverdienst s. ordentl. Frau od. Witwe. Arbeit 2 Std. i. Tag. Näh. 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Nach Ablauf der Mahnfrist erfolgt Einziehung der Rüchstände im Verwaltungszwangsverfahren. Diese Mahnung gilt auch für die freiwilligen Mitglieder der Kasse. Münster, den 21. August 1940. Der Vollstreckungsbeamte der Allgemeinen Ortskrankenkasse der Stadt Münster. Von größerem Unternehmen werden sofort Kontokorrent= Bachhatter=(innen gesucht. Angebote unter G H 5662 an die an die Hauptgeschäftsst. Münster. Friseurgehilfe, wenn auch nur f. kurze Zeit, zur Aushilfe gesucht. Angeb. erb. unt. O O 5807 an die .=Gesch. Münster Auf mittl. Hof in d. Nähe v. Telgte wird zu Okt. oder Nov. braves Euftschatz-Einstehoprizen (Handspritze) mit 5 m Schlauch in genormter Ausführung wieder lieferbar Paul H. Siricker Gummi- und Asbestwaren Münster, Rosenstraße 8— Fernruf 20531 Durchaus perfekte In tiefer Trauer geben wir Kenntnis, daß unser hochverehrter Senior-Chef Herr Fabrikant und Stadtrat Werner G. H. Schwartz am 20. August 1940, an den Folgen eines Verkehrsunfalles, im Alter von 76 Jahren uns für immer verlassen hat. 50 Jahre hat der teure Entschlafene unsere Firma mit nie ermüdendem Fleiß geleitet. Für immer werden wir sein Andenken in hohen Ehren halten. Bocholt, den 20. August 1940. Firme Gebr. Schwartz und Gefolgschaft zum Scheuern und Putzen! Sienotgphsinnt Prima Vollhandmeiter und guter Viehpfleger sucht zum 1. 9 40 Stelle zu ca. 16 Kühen und Jungvieh. Angebote m. Lohnangabe u. Beschreibung des Stalles unter H A 40 an die Westf. Tageszeitung, Dülmen. Mädchen vom Lande für Küche, Haus usw. bei wollem Famil.= Anschluß gesucht. Ang. u. A B 150 an E. Robbers in Telgte 1. Wests. Perd, chrl. Kassiererin sucht für sof. Stellung in Mün Angebote unter N N 5806 an Hauptgeschäftsstelle Münster. Gewandte Stenotypistin möchte sich z. 1. 9. 40 nach Münster verändern. Gehaltsangeb. u. 466 an die Hauptg. 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Die gemeine Absich man bedenkt, daß die Verkehrsstraßen und Walde von Friedrichs dieses Bombenangriffe fernung von 200 Mel lassen erkennen, daß C trag gegeben hat, die mit Bomben zu beleg Die gesamte Kullt meinen Gebaren, das mäler nicht zurückschr gegenüber. Der To Noch immer und en! Die deutsche Krieg Handelsschiffe. trotzi Erfolg an und richte britische Geleitzüge. mer weiter sogenannt die betreffenden Reed sehen, damit vor aller verantwortlicher Wei gen wurden wiederur delsdampfer„Cop mehr als 7000 heraus versenkt.„N gerettet werden", lau Meldung vom Unter Deutschland hat: tralen Länder vor de briefes gewarnt hierin eine unzulässi müsse. Mit Recht kar nische Berufsverbänd die Stellungnahme wenden würden. E weitere„neutrale" Kriegsmarine oder ihren englischen sich nun Nachrichten, bundenen Gefahren weiterhin in englisch Erklärung der total dazu beitragen. Blöder g Neues plumper „Newyork Dalli unterrichtete Kreise erklärten, Deutschlat sion Englands fehlst Deutschen sähen sich der französischen## die Stellungen inso die englische Luftw Diese Truppen reichs verlegt werd reichs sowie den und Deutschlands werde der unbesetz schen in politische bereits deutscherseit Finanzminister Fla daß dieser beim 2 die„Reichswehr" Ordnung wiederhe dung von 152 hohe schall Weygand sei zu unterbinden, d irgendwelche WidDiese Darstellu Machwerk, das Ist es auch Unsini echt englische Met immer hoffnungsl. und neue„Silber zeigen. Es muß sehen, wenn man orgien schwelgt. weiter erfahren, di reichen Rückzüge" Nicht „Daily Mirro den Brief einer rika, die„meine Krieges zu sich ihr Angebot an. kundigte, erklärte die die Passage Abreise bekomme cen für die Art Sie ehrlich, daß Die Zeitung falr sein den Art haupt, daß es Deutschland wart anderen Neutralt Alle Schisse, die auf eigene Gesa denken, Deutschl liches tun und senken? Diese willkommen.# dem Gedanken zuiemmerlausen