gelle Adswärte 150 Vsg. für“ Eisallungeort Catrop. Der etwa gewärete Rabatt erischt bei Ronkursen, Zwangsvergleichen und gerichtlichen Klagen. Srößere Anzeigen werden bis mittags kleinere dis 4 Uhr nachmittags vor Ausgabe der Zeitung erbeten. Postscheckkonto: 40 150 Köln.— Fernsprech=Anschluß Nr. 6. Lerantwortlich für den Schrifteil: Franz Joseph Pruve Costros. Bostleper .• Teltroper Jeitung erschelhttäglich mit Teltet durch Pel. kostet durch Boten s zahlbar) fdr den Monat. Postbezug 125 Mk. 22 der Seiu2.#####tt Aut ir boten ausnahnte der Sonm, frei ins Haus gebracht ois Taittege! und Feiettage und keste. 42.00 Mark(im voraus ohne Vostbestellgeld. Falle wir in der HerSseik als Fächiasferne zis Peskeung der Nachsekeung der Plauteg Aüpe: Wiesnptiags.—# uf nachmitigen“ 8 Piestuing: weiilags.-7 Uhr nachmittags. Nauxeler Neueste Nachrichten Nr. 199 48. Jahrgang S S Rotationsdruck und Verlag: Castroper Zeitung(Geschw. Schmitz), Casirop: erlangen nach Veröfsentlichung in obigen Blättern rechtsverl Montag, den 28. Augast Bladenhorster Tageblatt Die Hoffnung aus Amerika. Einberufung des Auswärtigen ens de ie is i ien aurzüicheg a. Poswürigen wieder nach Amerlia hinüberge.. Ponntes. kung. In England hatte man es sich, gewitziat] Der Reichskanzler vat M.„ Sascse aes bseee ssate ader easese es sice de ec ic e ie die den Leirepschet Staennt zu kommen, daß Frationen auch welterdin über den Gang der ereder Shadter bedenten wirden. Man hate die in einen Dolartars von Ald hren Aüusdrack 4972 worders“ Paurcd Jtezse eiue Fühlung genomnen worden. Durch diese neuen deutschen Vorschläge it, erreicht, daß die Moratoriumsverhandlungen mit der Reparctionskommission nicht abgebrochen VerVs.=elgnzen in Schoebe bleiben, wodürch die Möglichkeit eines Uebereinkommens gegeben erschitterlicher Zahlungsber den Verzicht von dem amerikanischen Gläubiger enunten lete un“ der Aleaisen, Biesister Amerikas einen Sturm Krostiansleube ich mir, an Sie namens meiner Auswärtigen Jus Ersuchen zu richten, den sprechung einzuberat Meu u einer Bezon der Reichskangler Vertretern der Gewerkschaften über den Stand mriszion Miteli war, eine vem umerizanischen Gläubiger der Verhandlungen mit der Reparationsk in der Gfentlichen Meinung Minson Mitteilungen zu, machen in der Lage seseln. America versaiagte Eutrüstung zu ent Tgsen wir annehmen, daß Bedenten gegen eine ue Seise: Benageg, eitase ie Veuicgsen tand senuch urden Kenaen ice ue Genrdins Hoset ie eisialt. sehange die eilrigst. 11. on. acp; schungen übe“ e P. Jstände in ihren Län.„" die Wbirschaftslage. Anlacen chen= Juc..9; Opfer zu sicheren Verlin, B. Aug. Heute vormitag Aut uhr beristelt treibf zsrs schenterasetlansche Varme ein Minigster dem Boris des Reichsbräsdenten weiter, als ausreicht, um Henagera... uicht die Pirzsaer rat, der sich mit Matnahnen gegen Hungertode zu reiten, Für Zhergernde vor dem wei, uanug wachlende wirtschatliche Rottage in noch nicht betrofter“: ur aus, vom Hungertode geiten Bevölkerungskreisen beschäftigte. Zu der nung, die der amertansche Proses dite Mab die Vertre Pzegz wie das Tageblatt mittelt, sonn auf dem Westmirschartesor Coar Klug, Staataser. au 330e7g apberden, die schen Ueberseewoche in Bar'k der deut= Speesekretäre der zuständigen Ressorts. Von euronälschen Büster esonburg dußerte, daß die der Reichsregierung waren anwesend der Reichs. möchten, in Americg, irmnmesr, 80ch abgewöhnen Witschastesm Praun, in umerira immer nur den Goldonkel Fingsshnitsininister Schmidt, sowie Vertreter des Wistugmginisteriums. Schatz= und Reichswehrmilossenheit zur nisteriums. Für Preußen nahmen die Staatsdie Berliner Presse zu dem Aboruch der Reparationsverhandungen in Berlan. „vin, 96 Aug a, amtliche Ml zu sehen. ten, daß Emerita iufosg ge Burzel zurückzufüh in der Wolle einer Veltkrieges Eurova zwischen ders geine Dittatur über den Verkehr alt Voe Sen den un der Neuen Relt asgelbs ner kapitalstische konnte Europa infolge seiner kapitalistischen Uebermacht große Vorteile zieüberfeeischer Soloui Zungfräulicher Basaliunder, an den Relchtümern massenhafter aio deze#und den Arbeitskrästen derer Kultur drehen aus Gegenden niederer Kultur. Heute dreyen die Amerikaner den schen Tribute die sio Früh Lape der wuchertPerr gaiteiger sie früher europa infolge ihkonnte Maretan Frauen der0: Silberligg die Vereinigtu: ar Vssepräsident der ###r Van ist. sich in Regierungskreisen dar. dies ansuad ausesichts der wachlenden RNotlage durcgeführt werden mur gröbter Beschleunigung durchgeführt werden müssen. Ueber die Art dieser Maßnahmen ist noch kein endgültiger Beschluß gefaßt worden, da man noch erst die Ansicht der Länder, deren Vertreter Montag in Berlin eindser-Phitag hinaus Zer Ministerrat dauerte bis über Mittag hinaus. Darauf empfing der Reichskanzler in der Reichskanzlei Vertreter der beiüber die von der Regierung geplanten MaßnahSecserieiten Posten eianes ain due auise wie Porister bresse zur Rbrese Der Telie, ait aurgsda säsrlich ads Mil. Bosarsue“ Reparationscelegierten von schlage. Die Reten der ameri, nlagen deraus. Berlin. Sesten Wosikriredz=en seis Tshgeitg der Sser), Rorise der 3 Die Vuster Biter brichten wiegend in Fusfanz uud Paoriten wareg vor, misson von Berlin, man Pv 3a5 in Ernzund, außerdem in Frankreich, die Berliner Verhauzsau aou uid sagen, Haß Scutschland, Holland und Belgten untergebracht. ves Ergebp:, gesabt Plungen bis sett ein vost“ ei. i, Pae Pundern, dat die Amerlkaner die ier ursezu geiad biten. Die allerten Dele. Berlin, 26. Aug. Die amtliche Mitteilung über den vorläufigen Abschluß der Reparatiosbesprechungen in Berlin ist der Presse so spät zugegangen, daß sie nur mit wenigen Worten komentieren konnte Allgemein wird betont, daß es s52sgur um eine Etappe im Bestreben Deutsch12 ie Hein Poratoriam handte. So bemert Fänne man n. ine Zeitung, einstweilen S Sexan sich daran halten, daß dieser Abschluß Sha##sprechungen nicht notwendigerweise das der Verhandlungen bedeuten müsse, soWist daß auf zjeden Fall die Revarationskommisschreibe der'F. zu sprechen habe. Ebenso Lokalanzeiger, man könne sich den weiteren Verlauf der Dinge wohl so vorstellen, daß zwar, die Berliner, Verhandlungen scheitern, später aber in Paris eine neue Entscheidung der Repgrationskommission erfolgt. Selbstverständendasistige au Lage äußerst gespannt. Eine Fagen ser, Plirung dürste nicht vor den ersten sugrn der nächsten Woche erwartet werden. Die Keichsregierung habe tatsächlich Entgegenkommen gezeigt. Was dieses in unserer Lage besagen wolle, liege auf der Hand. Auch das Berliner Tageblatt betont, daß die Abreise der beiden Delegierten unter Umständen erfolgt, die nicht auf einen Abbruch hindeuten, sondern vielmehr eine der Verhandlungen ermöglichen Für wilde Börsenpanik und rasenden Marksturz liege. wenn Berg asg, Zatzachen betrachte, kein Anlaßz „Zeitung glaubt annehmen zu dürfen, daß das offizielle Communique gemeinsam mit den Vertretern der Reparationskommission von der deutschen Regierung ausgegeben worden ist. Es sei also kein Abbruch der Verhandlungen erfolgt. Die Vertreter der Reparationskommission hätten sich damit einverstanden erklärt, die deutschen Vorschläge mit nach Paris zu nehmen, um sie der Reparationskommission vorzulegen. Die Deutsche Tageszeitung bemerkt, die deutschen Vorschläge gingen dahin. den Inhalt der von der Reparationskommission geforderten Garantien für ein Moratorium in der Weise umzugestalten, daß er für die deutsche Regierung annehmbar und für die deutsche Wirtschaft tragbar sei. Es müsse zunächst abgewartet werden, wie sich die Reparationskommission zu dem Bericht der aus Berlin zurückkehrenden Mitglieder stellt. Zum Ende der Berliner Reparationsverhandlungen. . este# Verhanblungen, Berlin, 26. Aua. In Berliner iae Hsgesltenbaren Julsannenbrich der deurzährung. Das katastrophale Suken des Markkurses bringt die deutsche Wirtschaft in die denkbar schwerste Gefahr und treibt auch die wahnsinnige Steigerung der Lebensmittelpreise die Massen der arbeitenden Bevblkerung zur Verzweiflung. Es scheint kein Zweifel mehr. nur durch außerordentliche Mittel, über die es selbst nicht verfügt, kann Deutschland vor dem Untergang bemayrt werden. Jetzt heißt es vor allem: den Kopf oben behalten. Deshalb richten wir an alle unsere Freunde die dringende Mahnung: wehret jeder Panikstimmung! Seid auf der Hut guchezür allen, die in Verblendung und Gewissennere Rot zur Seitsspi die in e. Alsanrmnenhise und Aitones aufensen, nur verarötarm ezn.... da8 Elend Deutschiat; ern ronnen. Das linglück, das über Deutschland mit elementarer Wucht hereinbricht, darf es nicht in den Zustand des Bürgerkrieges und der Rassenbekämpfung hinabstürzen, soll nicht ales, verloren gehen. Deshalb gilt es jetzt alle Kräfte anzuspannen. Jeder ist nach seinem Teil und nach seinem Können verpflichtet, dem Verderben zu steuern. „Nach, einer, weiteren Mitteilung des Vorwärts scheinen die Unabhängigen gewillt, sich dem Bestreben der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands die Ruhe und Uesonnenheit der Arbeiter unter allen Umständen aufrechtzuerhalten, anschließen zu wollen. Zur Besprechung der Vorstände des Gewerkschaftsbundes, der Mehrheitssozialisten und der Unabhängigen wurde ausdrücklich bemerkt, daß die Beschlüsse zur Bekämpfung der Teuerung, die dabei gefaßt wurden, keineswegs Forderungen im Sinne eines Programms, sondern ausschließlich Richtlinien für din dringendsten Fragen sein sollten.— Es handelt sich jetzt um einen engen Zusammenschluß, aber nicht um die Arbeitnehmerschaft, sondern auch zusammen mit der der Arbeitgeber und der Regierung. Wie die Industrie über die Regierungsvorschläge die Reparationskommission denkt. miteffed 53d#us: Von einem hervorragenden Mitglied des Reichsverbandes der deutschen Industrie wird im Berliner Lokalanzeiger zu den Vorschlägen der deutschen Regierung erklärt: Wenn die Angebote von der Gegenseite angenom, men werden, so wäre darin eine glückliche Lösung zu erblicken. Das Reich mußte sich einer Beschlagnahme der deutschen Staatsgruben und Forsten entgegensetzen. Trotzdem muß man sich ddarüber klar sein, daß wir, wenn diese Vorschläge akzeptiert werden, eine ungeheure Verpflichtung übernehmen Wir können ihnen nur nachkommen, wenn Arbeitgeber und Arbeitnehmer von dem gleichen Gedanken beseelt sind, ihre ganze Kraft in den Dienst der Sache zu stellen. Freilich, ohne Ueberstunden ist die Aufgabe nicht zu lösen. Hier liegt ein Beschluß vor der beweisen muß, daß die Arbeitgeber, die Arbeitnehmer und die Reichsregierung sich einig sind in dem Gedanken, alles zu tun, um die Verpflichgierten seien jedoch jetzt genügend von der deutschen Regierung aufgeklärt, um die ReparationsHgis Pic-gage„die enschen Gegenvorschläge zairs#####eenwärtige Lage Deutschlands zu unterrichten. Zu den Verhandlungen des gestrigen Tages wird bemerkt, daß es die Delegierten der Reparationskommission gewesen seien, die über Deutschlands Gruben im Rheinland neue Vorelsesa a zer sreitet hätten Viel beachtet wird Reichskanzler mit Stinnes und dem amerikanischen Botschafter beraten hat. In der Presse tauchen neuerdings Befürchtungen auf, 26. Aug. In Berliner politischen tungen zu erküllen. Es muß verhüt Kreisen hat man, wie das recht deutlich auch in daß deutscher Besitz in die.=:..“ der amtlichen Mitetllung zum Ausdruck kommt, langt. Es fraat sich nur. ob die Fr den Eindruck, daß die Besprechungen mit den Re Annahme der Vorschläge bereit sind. parationsdelegierten keine Klärung der Lage ge] Dfo Hstonposchische Gefahi muß verhütet werden, Hand der Entente geFranzosen zur nax=Konskust. dab. die. Belprechungen mit den ReHarationgbelegierten keine Klarung der Lage gehaben Es wird also alles auf die Entscheidung deutschen Gegenvorschläge angenommen werden, Paris, die franzsfische Regier und ob, wenn auch kein ausgesprochenes Morato= füber die Lage, die aus dem Zusammenbruch land gewährt werden kann. Warnung vor Panik. Berlin, 26. Ang. Der Gang der Verhandlungen in Berlin ist freilich nicht so gelaufen, wie er vom deutschen Volk erwartet werden mußte. Der Jahlungsaufschub steht noch in weitem Felde, sche un. Salsen Leschgese Siasteileh zwischen den Oesterreich benachbarten Mächten führen könnte. Die österreichische Frage werde in Paris als noch dringender angesehen, als die Entschädigungsfrage. Während der letzten 24 Stunden seien in Paris Berichte eingetroffen bezüglich eines Anschlusses Oesterreichs an Italien. In den amtlichen Kreisen Frankreichs werde erklärt, daß ein solcher Vorschlag Krieg zwischen aberen gae der europälschen Völker, mit ihrer stellen Jaß Zie'chen und sich auf den Standpunkt gen sch ehenise guier erst einmal lernen möes tun mußten, ue gegenuiser unterscheidet sich Ameritas BoSowsetreaierung absehnt, gine ue kennung der Seslauis ers feishe Khanen id die urgatische, Staaten im Bezuge von Rohstoffen und Getreide von Amerika wieder unabhängig machen und je weniger Rußlands Getreideböden und Naturschätze vor monovolartiger Ausbeutung durch ssunde Finanzkanfortien geschübzt werden, desto leichter können sie als Rückhalt für die künftige wer Guetiet sergecg. serg Gurgas gcgei 44 t. stuid Amerisg zur es werden, Ie gehr sich Europa an die s s. 3. samern fucht, deto miehr wuich ste per aeeparationskommission. sem Versaidler=siersunn, Veier Grucht der Kaltes Schtel'. Väage, eurmwäischen Verlegen=(axessenin 26. Ang. In Veriner poltischen das franzsche Biegehrenichuten und durd! Ein Grenzwischental in Sverschiesen. un ei. hede, eeise lsch sheiserine Kesiant, Peden munueche die deauitzen Vortalige gatrsbdenen Pantut, Die Nachrich von einemI., Vester. u vug, ein Cineat un““ Ste e is uer usheaste ietater anrtseiaehere Peaidien auad Peatag, etenung den dernen Kaiguen dur Bauthen Begterung an die Kait, Kuuit ir Gaduen nz u! baren produktinen Bfänder Harstenen Panik nicht wislenios treiben Ssntonaner wieder.-23hzulsgeg eroszugze daraut binaus, daß die Heusche Plegsg, auten lasien, Der Vortand der&8mp V. Klsiech ar us! engänglich werden. 90 15 5 e e ∆ er dies erkannt, es zum Ausdruck gebracht wird, desto 5 Staatsmännen selbst französische daraue####ne Pfander darstellen, laufen sich werden. er vernüutuigen ernüguugen Besihaerpurgex bez, Hegferunze gg Zwgugslieferungen an Holz und Kohlen vollD sieht sich verAufruf zu verfrunge: Dollarkurs am 25. Aug.: 1300, 00 aste. sicherstellt. Lehler Kura: 1gi0g; S vtu., Juug. zag2 ag hasten dem Reiche Letzter Jurs: 1850,05 Höchsler Kurs: 1900,00 -Is Reiche Die einzelnen Lieferante dem Reiche gegenüber für Erfüllung der Lieferungen durch Konventionalstrafen. Die Koblenindustrie bat sich mit diesen denischen Vor=lschen deutschostkeicah: unerhörten vogtonis,. deutschen Vor=Ischen deutschvölkischen Hetze erlehen wir die denklassen. Der Vorstand der S. P. anlaßt, im Vorwärts folgenden öffentlichen: Miten in einer Zeit schwerster innerpolitischer Kämpfe um den Bestand der politischen Einseit. des Reiches, dem Ansturm aller reaktioniren! Kräfte gegen die Republik und der bisher in nud vo Deutschlands Geschichte unerhörten vogromistt=im Nu m Hetsches Gessel, wurize adut Peliaseanler al. gehalten, und die Insassen wurden festgenommen, weil sie ohne die erforderlichen Papiere die Grenze überschritten hatten. Sie wurden unter sorker Bewachung zum Untersuchungsrichter geführt, wo sie beweisen konnten, daß sie aus Untenntnis auf deutsches Gebiet gefahren waren, Während der Verhandlungen verbreitete sich die von der Festnahme durch die Stadt und war das Landgerichtsgebäude von einer nach Tausendev zäblenden Menschenmenge umel 5 wraget *r 9 1 tellt. Die gesamte in Beuthen tätige grüne Lan. eespolizei mußte aufgeboten werden, um die Menschenmassen zu zerstreuen, was nur schwer göglich war. Die schlesische Reise Pilsudskis. Warschau, 25. pird und Ple nische vorgesehen noch im Herbst der Gegenbesuch des rumänischen Königs erfolgen wird. Fliegende Grenzbankiers, eine neue Art Prag, V. Ang, Prager Bläter berichten, daß teiegefüdl, das die Gewertschasten eine neue Art Valutaspekulanten diesseits der den, hat die Kommunisten, die mit der GeldentDie Erörterung mit den Gewerkschaften. schetsehe scecl lch, cheälcheie ger Absicht behauptet wurde. Es handelt sich im Gegenteil um eine von dem Willen zur Sachlichsächsischen Grenzort# gekommen. G Venesch in Marienbad. Prag, 25. Aug. Dr Benesch ist in Marienbad eingetroffen und beginnt morgen seine Besprechungen mit Pasitsch. Die französichen Gistmischer am saie Lsien Aice esaich lse Sechlelk olh. 1. Maßnahmen auf dem Gebiet der Wirtschafts=, Finanz= und Währungspolbik: 1. Einschränkung der Einfuhr auf das geringst mögliche Maß, insbesondere Unterbindung der Einfuhr von Luxusartikeln durch Einfuhrverbot oder schärfere Anspannung der Einfuhrzölle. Als Luxusartikel wurden unter anderem dabei genannt: Zigarren, Zigaretten, Tabake, Bier Tee, sichen Algemeinen Zeitungs hat über die Emtbül= Dauer Bei gegenwärtig über das Zu. rifsätze.„Die Regierung hat bekanntlich bereits kandekommen des Versailer Diktats veröfent= eine Erhöhung der Auskubrabgaben im mäßtu dte gr0be Masse der Verbraucher sowieso und der Reparationsausschut lcht. Untenstebend die deutsche Uebersetzung des ümsang vorgeschlagen. Die Gewerschaften win.uswirischaltsrates Knd zu einer gemeinsamen Briefes, in dem General Persbing Wilson einenschen eine besondere Nachprüfung, um eine wel, ersetzt werden. Die Ueberschteaeeine Sitzung am morgigen Dienstag 10 Uhr einbernLiager, des Besepls=stere Erhöhung der Ausfuhrabgaben für besonders dann zu einem Vesetauerspuse der Milch könntenssen. Gegensand der Tagesordnung ist die SitelGensralt Wensn der1tresgsäge, Postionen burchausthren.(perarbeitel uzelie uudrnundmitel wie Bose)hgaunzhn, Ju,e, achen und Felgen bes Ver. wachung des Viehhandels und Fleischexportes. Dabei wurde auch angeregt, endlich mit dem Brauch zu brechen, daß die Provision der Viehhändler nach dem Preis berechnet wird, wodurch die Viehhändler unmittelbar an der Preissteigerung interessiert werden. 2. Verbot der Herstellung von Trinkbranntwein, eventuell Verbot der Verwendung von Kartoffeln, Getreide, Mais, Reis und sonstigen zur menschlichen Ernährung geeigneten Produkte zur Herstellung von Branntwein. Hierbei wurde auch ein vollständiges Alkoholverbot in Anregung gebracht. Tehle Brahimeldungen. Kabinettssitzung. Berlin, 27. Aug. Reichspräsident Ebert empfing Samstag vormittag den Reichsfinanzminister Dr. Hermes, der ihm über den Stand der Verhandlungen mit der Reparationskommission Verstzersatete. Um 10 Uhr begann im Anschluß „Vortrag beim Reichspräsidenten eine Kabinettssitzung, in der die weiteren Beschlüsse bezüglich der gestern abgeschlossenen vorläufigen Vereinbarungen gesaßt werden sollen. Es ist anP Scetricteräntung der Wien=Creugret Bauxg. zere hmen, daß das benische Wenorantun, in den 3. Einschränkung der Bierbrauerei. Verbot der der neue deutsche Vorschlag eingehend begründet Herstellung von Bier mit mehr als 8 2 Stamm= und festgelegt werden soll, an die Kriegslastenwürze, Strengstes Verbot der Verwendung von kommission in Paris zu händen der ReparationsZuckerrüben zur Bierbrauerei. kommission telegraphisch noch heute übermittelt . 4. Wiedereinführung der öffentlichen Bewirt= werden wird. schaftung des Zuckers Verbot der Verwendung von Zucker zur Herstellung von Konfitüren, LiHeute Ernennung der deutschen Delegierten. kören, Schnaps, Schaum= und Obstwein, Einschrän= Uhr sind=; eine Eherhekprechr.. um 10 kung des Zuckerverbrauchs bei der Herstellung# nder eine Chesvesprechung der Reichsregie. von sonstigen Luxussüßigkeiten und Backwaren,run unter dem Vorsitz des Reichskanzlers statt, Begrenzung der Herstellung von Kunsthonig, I der über die hier eingegangene Mitteilung der Marmelade und Obstkonserven nach Menge und gagerienkommission, beraten und wegen der Zuckergehalt. Beibehaltung des Ausfuhrverbots gantsendung der Delegierten und der ihm mitzufür Erzeugnisse dieser Art. Jöhn Instruktionen Beschluß gesaßt werder 5. Verschärfung der Bestimmungen, die die Er. sante####er den Delegierten befindet sich wie ver. fassung der Milch und der Milchprodukte lediglich(eren gitgsieher Ueber die weifür die Zwecke der Volksernährung sichern. Das zau#r###ttalteder der dentschen Abordnung ist vor die wahnsinnige Preissteigerung der Milch stän= der Chesbesprechung keine Feststellung erfolgt. dig auf den Butterpreis zurückgeführt wird, wurde Einberufung zweier Ausschüsse des Reichsauch ein gänzliches Verbot der Butterherstellung wirtschaftsrates. für den Handel zur Erwägung gegeben Butter Berlin, 28. Ang. Der wirtschaftspolitische ein unerichepiprlsicher Vaurusartikel gewer oiPazae Revarationsausschuß des vorlänsigen Fernspruch des Generals habers der amerikanischen Besatzungstruppen in Loblenz, meldet, wonach Generat wangin, der 3. Kontrolle des Devisenhandels mit dem Diellve greeitet werden. sranzstsche Kommanderende in Mainz, bei ihms daß nur dersenige ausländische Devisen. Startere Ausmablung des Brotsetreidet. burch einen Stabsofizter Erkundigungen einzierlsie lediglich für den Hanbelsverkehr mit dem... Sicherstellung der Versorgung der Bevolte, den ließ, welche, Haltung das Kommando der land braucht. Verhot der Do tsenspekulatilon Setsichen Betrafung dersentgen Se, Berlin, In Ang. Am amerikanischen Besatungsarme angesichts einer Beschlgangpr. Vervot, der Devisenspetzugzgg und flscheret=Unternepmungen, die mehr als einen noch Dolar wieder storkar Sch—ans.. poltischen Revolution am weslichen Rheinuser Beschlagnahme aller darin erzielten Umsätze. festzusetzenden Teilbetrag ihres Fanges an aus, Während er in de uuce“ zwecs Errichtung einer unabdänaigen“ rbeintes gu. Kusiegzetrateinebe.——twenziggr Naßnahmen ländischen Märkten absetzen, gegebenenfals burch Vorsohr mit duo, Mog.6e hest er i eiet schen Republik einnehmen würde. Ein neuer un ehung einex inneren Goldanleihe unter Beschlagnahme der Fahrzeuge. sigrkehr mit 2100—2200 gehandelt wurde, lautete trüglicher Veweis der nicht uur für Deuschland,(gscherziebung der Sachwerte zur Deaung einer 8. Naßnahme gegen den unmäsigen Aufpand saggnr Kde Toti von 2 Uhr aut tvrizs 6. uut falls der deutschen Währung und den zu ihrer Bekämpfung anzuwendenden Mitteln. 5tarke Schwankungen des Dollar. war der ausgesetzt. üglicher„Beweis der nicht nur für Deutschland, solchen. sondern für ganz Europa gemeingefährlichen Pläne des französischen Imperialismus, Das Schreiben lautet in deutscher Uebersetzung: Persönlich. Amerikanische Expeditionsarmee. Burean des Höchstkommandierenden. W Paris, 22. Mai 1919. Seiner Exzellenz dem Präsidenten der Vereinigten Staaten. Gaesrimr.u Paris(Frankreich). Geehrter Herr Präsident! 5. In Verbindung damit Vorbereitungen für eine Firierung der deutschen Währung 6. Raschere Einziehung der Einkommensteuer Die hier vorgebrachten Vorschläge der Gewerkschaften scheinen durch die letzten Regierungsmaßnahmen bereits verwirklicht. Einer wetteren Anregung, die Umsatzsteuer nach dem Gesichtspunkt des allgemeinen Verbrauchs und des Luxusverbrauchs zu staffeln, stehen erhebliche technische Schwierigkeiten entgegen 7. Um der Kreditnot zu steuern, unter der die 3ch habe soeben solgende Mitellung des kom= Großhetriehe und sodar die landwirtschaftlichen e Penschile a. doe eice eigase e S erielce sn euscaelte westlichen Rheinnfer mit dem Ziel der Errichtung einer nnabhängigen von Dentschland freien rheinischen Republik einaehmen würden. Er fragte, welche Haltung Amerika gegenüber einer solchen neuen Republik einnehmen würde. Der betreffende Stabsoffizier Maßnahmen. 1. Maßnahmen zur hinreichenden Versorgung der Bevölkerung mit Kartoffeln. Schärfste Ueberin Gast= und Speisewirtschaften, insbesondere Wiedereinführung der Bestimmung, daß nur zwei Fleischgerichte zur Auswahl stehen und nur ein solches verabreicht werden darf. Erneute Anweisung an die Kommunalbehörden, die Luxusvergnügungsstätten, Dielen. Bars, Kabaretts und gewisse Konzertcafes in schärfster Weise Prohibition zu besteuern. 1802,75 B. Die übrigen Devisenkurse erfuhren entsprechende Ermäßigungen. Zur Abreise der Delegierten der Vevgratienskommissien. sepilicht zur Pöreise; aa Havasagentur verbst und geen zur Abreise der Delegierten der Reparabig zur tionskommission folgenden Bericht: Nach den am Freitag abend Erschienenen Insormationen 9. Durchgreifende Maßnahmen auf dem Gebiet scheint es nicht, daß die Vertreter der Revarades Bau= und Wohnungswesens insbesondere tionskommission in Berlin irgendwelche interesnach der Richtung gemeinwirtschaftlicher Regelung santer Vorschläge haben erlangen können. Zuder Baustoffwirtschaft,„ ständige Persönlichkeiten hätten zum mindesten 10. Verschärfung der Strafbestimmung gegen gwartet, daß die dentsche Regierung in letzter den Wucher, insbesondere gegen die Zurückhaltung Stunde wenigstens ein Zeichen guten Willens von Waren in gewinnfüchtiger Absicht. Angeregt hätte geben können. Statt dessen seien die Delewurde die Gewährung von Prämten oder Beloh= gierten von Berlin abgereist, ohne einen Vornung für die Anzeige solcher Lager und die Her= schlag oder auch nur den Entwurf eines solchen anziehung von Laienbeisitzern, Verbrauchern, zu zu erhalten. den Wuchergerichten. Heute Entscheidung der Reparations11. Für die Arbeitslosen, die Sozialrentner, die„ kommission. verarmten Kleinrentner, die rentenlosen Er= Paris, 27. Aug. Das Echo de Paris“ bewerbsunfähigen und Empfänger von Armenunter= richtet in Bestätigung einer Meldung, daß die Restützung sollen Reich, Länder und Gemeinden be= parationskommission heute über die Moratosondere Einrichtungen treffen. Gedacht ist etwa riumsfrage entscheiden wird. an Speise= und Wärmeanstalten.— WirsDer Eindruck der Reparationskommission. London, 28. Ang. Die„Sunday Times“ # erklärte, sie hätten 50 Deputierte zur Entsendung Lilienthals, haben in England— Krankreich ##I tr. den amerikanischen Abschnitten bereit, die bei auterordentliche seherratczuan, und Frankzeih wan darf für bieses ossene Bekenntnis, burch bas bei seiner Rückehr von Rersiu gumachs det i1 den Basberidh der Meraiadten niteliten halen suntrig aulge Uedterasgungen ud.: Recd Bataur uen seten eienen Vertauensnans satzs harig. Jchedie en Veite genack bat G. man darf für dieses offene Bekenntnis, burch das bei seiner Buchtae Erlärung, Bradbnxz g. die 25 widerlegt wird dankbar sein. Natürlich ist die land Anstrengungen des Wirkung der Hetzreden des französischen Mini= nen zu machen. Dagegen her Ppatiu= Pruno verpxeidenten Zurch den negativen Verlauf, den kgr.,In.—440en, zie Geseg, danpiet der Rain m Sep, die Berliner Verhandlungen der Vextreter der#rrespondent, die Delegierten hätten erklärt, #.. Jam. J. Versting. Onerreichs letzte Stunde London, 24. Aug. Die„Times“, die unter der Die Bedeutung des Wortes Deputierte in die Paly sem Zusammenhange ist unklar, aber es wurde Ronal Aero Eluh.. u d. Leitung erklärt, daß es Franzosen sein würden“. Stersing sor zeu e*reis von 1000 Pfund sterpräsidenten durch den negativen Verlauf, den Veneral Liggett, hat sehr richtig gehandelt, dies tersher g ur dgn Fliegex, der bei einem im Sep, die Berliner Verhandlungen der Vertreter der gen Vorschlag abznlchnen und ich habe seine Hal. Cxarsf, Katindenden Wetbewerb den längsten Revarationskommisson mit der Reichsregierung Tasigtest pad es gaeig nu bewmnderungsmürdiget tung gebilligt. Iich habe ihn dahin instruiert, den Fegttligg, ig einem motorlosen Flugzeug aus= genommen haben, noch wesentlich verstärkt wor Helegierten hätten ein Land Uebertritt politischer Agitatoren in unseren Ab= führt. Der Flug darf nicht weniger als 30 Min. den. So ist der Dollarkurs, der zunächst trotz des reich sind, warrend dan ataat aumittaoft.x“ schnitt nicht zu gestatten ohne Rücksicht darauf, dauern. Die Erfolge der deutschen Segelflieger, Scheiterns der Londoner Konferenz auf 1100 Meignd, während der Staat unmittelbar vor auf welchen Anstrag sie sich berufen.— insbesondere der von Hentzen am Sonnabend zurückgegangen war. bis auf 2000 4 emporge dem Hanteront nene. Ihr ergebener aufgestellte Weltrekord von zwei Stunden haben schnellt. Das bedeutet, daß die Papiermark nicht in England großes Aufsehen erregt. Nach den mehr als ein Fünftel Pfennig wert ist. verliegenden Nachrichten soll auch uns Deutschen] Die Folge dieses neuen Rekords der Markdieser Wettbewerb offen stehen. „„Srsgri.-Songe Die„Times“, die unter der Die französische Presse stellt gleichzeitig mit Ueberschrift„Oesterreichs letzte Stunde!“ einen großer Bitterkeit Vergleiche zwischen den deutAppell des früheren Vorsitzenden der österreichi= schen Rekordleistungen und den jämmerlichen Erichen Abteilung der Revarationskommission, Sir gebnissen des gleichzeitig stattgefundenen fran4 William Goode, veröffentlicht, in dem dieser für zösischen Wettbewerbes an. Die außerordentliche eine Gewährung einer Anleihe an Oesterreich ein= Ueberlegenheit der deutschen Technik wird anertritt, schreibt in einem Leitartikel, die Alliierten kannt. Eine Zeitung schreibt: Das Verhalten der möchten mit einer weisen und mutigen Politik französischen Techniker komme ihr so vor, wie Oesterreich unverzüglich zu Hilfe kommen. Der das des dummen August im Zirkus, der sich in weitere Fortbestand Oesterreichs sei für Europa den gleichen Künsten versuchen will, wie der notwendig. Wenn Oesterreich falle, werde eine Akrobat am Turm. Wie ein Hohn wirke es, so Neuregelung der Verhältnisse in Südeuropa er= meint das Blatt, wenn man liest, daß ein franfolgen, müssen„Eine solche Operation berge deut= zösischer„Meister sich den Tod bei einem Sturz auf dem Prodoktenn liche Schwierigkeiten und große Gesahren in sich aus 4 Meter Höße holt. während der Deutschetreide zurzel übersaugt nichz“ London, 24. Aug. Die„Times“ meldet aus Hentzen stundenlang in 200 Meter Höhe herum Aber? Preise; Inkandsgetreides ke 5 Gien, Dr. Seipel werde nach seiner Rückehr die geflogen ist. Die französische Reaierung wird zu T. setzten ds zmanosgeretzhregz, haben sich luta sehr billig erschtenen, abzustoßen versucht. Antworten, die er während seiner Reise erhalten von der Presse aufgefordert, diese Angelegenheit sche te verorstfacht. Wei= Natürlich sind dabet in, erster Linte die pertvollhabe, der Notionalversammlung unterbreiten. nicht aus dem Auge zu lassen, damit Frankreich er Ende Juns.0 den Zentnex, wie sten dentschen Industrievapiere in ausländische Wenn sich die Notwendigkeit ergebe, werde er ei nicht gegenüber den Deutschen in flugtechnischer bis auf 2ag 14“ gbit warde, schon Mitte August Hände übergegangen. Die setzige Katastrovhennen sofortigen Appell, an den Bölkerbund vor= Hinsicht ins Hintertreffen gerate. Von anderer gleichen Zeitspanne... hzes's bat also infalge der starken Beteiligung uonger. vag Venerreiag von der Verimmung des Seite fordert man energlsch die Nachahmr Zes gen. Die Pregne von 6ld 4 auf 1e0d 4 geste, as Auslands zur Folge gehabt. dad erstens die Artikels 88 des Vertrages von St. Germain be= deutschen Systems. gen Die Preissteiggrung ist nicht wesentlie, zen Mark durch die Abaaben des Auslands ngc,rpeße 12.#p a#### Irr Log.,#### peuischen Synems. xinger als die für Mais, wo die entsprechenden entwertet worden ist, und daß andererseits erheb, Zahlen 600 M und 1700 M lauten. Daß die Brot= liche Teile der wirklichen Werte, die Deutschland Lloyd George geht nach Genf. London, 28. Ang. Wie hier an gut unterrichteter Stelle verlautet, wird sich Lloyd George entwertung ist zunächst eine Teuerung, die alle zu der am 30. Ananst stattfindenden Tagung des Grenzen des Erträglichen zu überschreiten de Völkerbundsrates selbst nach Gens begeben. ginnt und die alle deutschen Volkskreise aufs S schwerste beunruhigt. Es würde zu weit führen, Selbst wo die Kurse sich verdoppelt haben, ist die wenn man an dieser Stelle die Verteuerung der wahre Sachlage doch die, daß der Markbesitzer einzelnen Warenzweige bemessen und miteinan= im Laufe eines Monats vier Fünftel, der Effekder vergleichen wollte. Am stärksten in Mitlei= tenbesitzer im günstigsten Falle nur drei Fünftel denschaft gezogen sind natürlich die Einfuhrwa= seines Vermögens eingebüßt hat. Trotzdem hätte ren, die ja mit Auslandsdevisen bezahlt werden die Kurssteigerung der Industrieaktien wegen müssen. Für die breiten Massen machen sich die des in Deutschland herrschenden Kapitalmangels Steigerungen der Fettpreise besonders empfind= ohne Zweifel nicht einmal den jetzigen Umfang lich fühlbar. Aber mit Riesengeschwindigkeit folgen die Inlandserzeugnisse dieser unheilvollen Entwicklung. Das zeigt, z. B. die Preisbewegung angenommen, wenn nicht das ausländische Kapttal in erheblichem Umfange als Käufer von deutschen Aktienwerten aufgetreten wäre. Das Ausland hat die entwertete Mark durch Ankau deutscher Effekten, die ihm bei seiner hohen Valuta sehr billig erschienen, abzustoßen vers#ch Berliner Finanz= und „In einer Unterredung mit Karl von Wiegand, freit werden möchte. Im Falle der Weigerung, die erwartet werde, scheine in maßgebenden Kreisen angenommen zu werden, daß die Grenzpfähle zwischen Tirol, Salzburg und Bayern ganz beseitigt werden. Die Mächte, die dann die Verantwortung übernehmen, irgend welche Unruhen im /# Ir##styer Unterredung mit Karl von Wiegand. Zusammenhang damit zu unterdrücken, würdens dem Berliner Vertreter der amerikanischen Hesich gezwungen sehen auch die Regierung der Re arst=Presse, hat ein der französischen Abordnung publik zu übernehmen. J5555ae gationskommission nahestehender franZusammenkunft Seipels mit Schanzer. sösischer Polittker geäußert, daß der neue MarkWien. 24. Ang. Der italienische Außenminister stürz auf eine Panik politischer Natur zurückzuSchanzer lud im Wege der italienischen Botschaft führen sei und in dem Verhältnis der Papierin Berlin Bundeskanzler Dr. Seivel ein, mit ihm notenausgabe zur Golddeckung keine Begrünin Verong am Freitag, den 25. August, zusam= dung sinde. Damit hat dieser Franzose am besten menzutreffen. Seipel reist infolge dieser Einla= die Anklage widerlegt, die Poincare erst soeben dung direkt nach Verona, so daß die Rückehr nach wieder in Bar=le=Due wiederholt hat, daß nämWien erst am Sonntag erfolgt. Wie die amtliche lich die deutsche Regierung durch Mißbrauch der Pressestelle erfährt, hat der österreichische Gekandte beim Quirinal den Auftrag erhalten, Dr. Seipel in Verona zu erwarten. England und Frankreich den Rlönerfolgen. Die deutschen Meisterleistungen. Notenpresse selbst den Sturz der Mark herbeigeführt habe. Die außenpolitische Panik, der dieser zweifellos sachverständige Franzose die Schuld an der Markentwertung zuschob, ist aber durch Poincare und seine Politik der Drohungen mit Gewalt und Pfänderraub hervorgerufen worden, Wenn man also die Dinge auf eine kurze Formel Die ale Erwartungen übertreifenden Erfolge gstenn will, so ist sebt von franziösischer Seite in der Rhön, die KröSpahr nung der bahnbrechenden Erfolge des Deutschen ist. Das entspricht in der Tat der Wohrheit und preise fortgesetzt heraufgesetzt werden müssen, kann infolgedessen kein Verwundern mehr hervorrufen. Am 1. September tritt wieder eine fünfzigprozentige Erhöhung aller Gütertarife in Kraft, die naturgemäß die Preise aller Inlandserzeugnisse und auch die Einfuhrwaren weiter emportreibt. Irgend ein Mittel, dieser das deutsche Volk im Innersten revolutionierenden Teue tung entgegenzuwirken, gibt es ebensowenig, wie es möglich ist, den Absturz der Mark zu hemmen. Trotz des Kapitalmangels, der noch keineswegs als beseitigt angesehen werden kann, haben wir in der letzten Woche wieder eine Katastrophenhausse auf den deutschen Effektenmärkten er, lebt, die vielleicht nur den Beginn einer neuen großen Umwertung aller Kurse darstellt. Daß die Kurse der Industrieaktien— von den Valuta= u. Halbvalutawerten ganz abgesehen— bei einem Dollarstand von 2000 fA nicht die gleichen bleiben können, wie bei einem solchen von 300 M ist eigentlich so selbstredend, daß man darüber keine Worte zu verlieren braucht. Stecken doch in jedem Industrieunternehmen erhebliche Sachwerte, die den Totentanz der Mark nicht mitmachen. Mit diesem Maße bemessen sind die Aufwärtsbewegungen, die sich bisher am Industrieaktienmarkt vollzogen haben, garnicht so erheblich. noch verblieben waren, auf dem Wege des Ausverkaufs zu Schleuderpreisen in fremde Hände übergegangen sind. Es liegt also nicht die gerinste Veranlassung vor sich über eine solche Aufwärtsbewegung der Effektenkurse etwa gar zu freuen, denn sie läuft schließlich darauf hinaus, daß auch die deutschen Industriewerte den deutschen Waren nachfolgen und wie diese verschleudert werden, wobei uns schließlich nur die immer mehr dem Nullpunkt sich nähernde Papiermark übrig bleibt. Handelsteil. Geld= und Wechselkurse. Auf dem rheinisch=westfältschen Devisenmarkt war die Stimmung heute vormittag schwach. Bei der Eröffnung des Verkehrs nannte man ein englisches Pfund mir 9400—9800 und den Dollar mit 2050—2125. Umsätze fanden jedoch zu diesen Kursen nicht statt. Im Verlaufe bröckelten die Kurse der Auslandsdevisen bei sehr stillem Geschäft weiter ab. Gegen 11 Uhr hörte man im freien Verkehr folgende Kurse: Amerika 1850, Holland 70000, England 8100, Frankreich 13700. Belgien 12700, zu welchen Kursen das Angebot überwog. Nus Tustrop und Umgegeno. V Warnung vor übereilten Käusen dürfte auch in Castrop am Platze sein. Nach Ansicht maßgebender Kreise ist die gesteigerte Kauflust der letzten Tage wenig begründet, sondern nur als Ausfluß übergroßer Nervosität zu betrachten. So hat der Bochumer Verein Anlaß genommen, seine Arbeiter und Angestellten vor solchen Angstkäufen dringend zu warnen. C! Fahrpreisermäßigung für Kinder. Auf der Reichsbahn zahlen bekanntlich Kinder vom 4. bis 10. Lebensjahre nur die Hälfte des Fahrpreises für Erwachsene, Kinder unter 4 Jahren fahren frei. Von der Oeffentlichkeit, zumal der kinderreichen, ist mehrfach Ausdehnung der freien Fahrt auf das 4. bis 6. Lebensjahr und der ermäßigten Fahrt auf das 10. bis 14. Jahr gewünscht worden. ## ist aber nicht berücksichtigt worden, daß biese Abanderung nicht einseitig durch den Reichsverkehrsminister, auch nicht einseitig durch die Ständige Tarifkommission erfolgen kann, sondern daß es dazu der Abänderung der Eisenbahn. verkehrsordnung bedarf, wohl auch des im Entstehen begriffenen Internationalen Uebereinkom. mens über den Eisenbahnverkehr, das ebenfalls die bisherigen Altersgrenzen für Freifahrt oder ermäßigte Fahrt übernehmen will. Daß die dabei in Frage kommenden Faktoren sich entschließen werden, gerade für Deutschland eine sehr weitgehende und auch finanziell stark wirkende Ermäßigung diesr Art vorzunehmen, ist mehr als zweifelhaft. Abgesehen von der Schweiz, welche die ermäßigte Fahrt für Kinder bis zu 12 Jahren gewährt, bestehen überall sonst entweder die gleichen Grenzen wie in Deutschland oder sogar die enger gezogen sind(Frankreich, Italien). 2 Die sterbende Presse. Die deutschen Zettungen und Zeitschriften stehen im Todeskampf. Eine nach der andern sinkt unter der wirtschaftlichen dahin, jede einmal ein geistiger Mittelpunkt ihres Verbreitungskreises, Mahner und Wecker in Zeiten, in denen dem Deutschen fast nur noch ale Werte blieben. 226 weitere Zeitungen und haben, laut amtlicher Zeitungspreisliste, seit Anfang August ihr Erscheinen eingestellt. 3800 fiegen insgesamt bisher der Not zum Opfer. Lesern, die zwar willig für Lebensas su#leldungsstücke, Zigaretten, Liköre usw. nen, dasr(. 33ahlen, aber nicht begreifen die Zeitung das unaufhörlich teurer werdende Pavier, die steigenden Materialten nicht beschenn berommen und ihr Personal nicht von vein Geschäbt, dagnn vor Augen führen: Es is ec icet ein. die Zeitungen machen wollen, augt# harter keampf um ureigenste geistige Guler, dem Unterstützung billigerweise nicht versagt werden kann von allen einsichtsvollen Leuten. 55 Juxückehrende Kinder. Die in Iserlohn zur den 28. Augasl Pontag, abends 8,44 Uhr, in Dortmund Baup shn#., sintreffen Die Eltern werden gegelen die amnver am Bahnhof Dortmund abzudie„große Wäsche?“. Die Teuedie vielgeplagte Hausfrau, auch bei in eine Wag“ größte Sparsamkeit zu sehen. Sie ## Euschanstalt geben, können nur noch weushaltungen; die Hausfrau selbst muß die Wäsche für die Waschfrau vorbereiten oder selbst sie machen, wenn sie keine Hilfe im Haushalt hat, die heute sich recht kostspielig gestaltet und immer wenigsr, Hausfrauen sich leisten können. Was eikostet, ist durchaus nicht gering. In nachstehendem Beispiel sollen die heutigen und die Vorkriegspreise nebeneinandergestellt werden 2 Pfund Waschmus sechs Versonen a= 14 Tage: ### nd Wr, wulver a 18 M 36 M(050 M) 2 Stück Seise a 17 M 34„(.40„) Sö 20„(020 Waschblau 1(010„) Drehrolle 1 Stunde 5(0,10„) Lohn für die Waschfrau 80„(.0„) 50„(.50 wigy einbruche und Einorinhsverfuche, die der zuständigen Polizei gemeldet wurden. 8 Einbruch. Mehr Glück als beim Schneidermeister Lipperheide hatten Einbrecher in der Nordstraße. Dort wurde ebenfalls in der Nacht von Donnerstag auf Freitag die Wohnung eines Beamten am hiesigen Wasserwerk heimgesucht. Da der Beamte in Urlaub war, hatten die Herren Einbrecher leichtes Spiel. Schränke und Schubladen wurden durchwühlt und alles Brauchbare mitgenommen. ≈ Rauxel.(Meisterkurse.) Am 9. Oktober d. J. beginnt je ein achtwöchiger Meisterkursus für Schuhmacher, Schneider und Schreiner. Aufgenommen werden Meister und solche Gesellen, die sich in Kürze selbständig machen wollen und die Gesellenprüfung abgelegt haben. Das Unterrichtsgeld beträgt 400 Mk. Bedürftigen Teilnehmern kann eine Beihülfe zum Lebensunterhalt bewilligt werden. Anmeldungen müssen bis spätestens 20. d. Mts. unter Beifügung eines selbstgeschriebenen Lebenslaufes, eines amtlichen Führungszeugnisses und der Ausweise über die Lehrlings=, Gesellen und gegebenenfalls Meisterverhältnisse an den Leiter der Kurse, Direktor der Handwerker= und Kunstgewerbeschule, Prof. Ruber, Dortmund, eingereicht werden. Die westfälischen Handwerkskammern werden weitere Auskunft erteilen. Der nächstfolgende Kursus, der Anfang Januar 1923 stattfinden soll, ist für Bauund Möbelschreiner, Schuhmacher, Schneider, Bauund Kunstschlosser, Maler und Klempner vorgesehen. * Ranxel. Fünf junge Burschen von der Bahnhofstraße hier lösten am 20. d. Mts. den Einfriedigungsdraht an dem Dynamitlager, zerbrachen ein Vorhängeschloß an dem Bienenhäuschen und entwendeten aus demselben einen Bienenschwarm Sie mögen über die unbedachte Tat wohl Reue empfunden haben und brachten deshalb noch an demselben Nachmittag den Bienenschwarm zurück. lichen Schutze „Schutze, insbesondere dem ZusammenwirHabinghorster Polizei die#rt##e danten, daß die Feld= und besonders Dir Kurtoffeldiebstahle in letzter Zeit zurückgegangen sind. Vorzüglich bewährt hat sich das Abpatrouillieren der Felder zur Nachtzeit durch berittene Polizeimannschaften. Turnen, Spiel und Sport. Ein Dreistundensegelflug Heutzens. Gersfeld, 24, Aug. Der Rhönsegelflug=Wettbewerb endete heute mit einem mehr als dreistünbissr Zaerflug von Hentzen=Hannover. Vorher unterbalb hen gn bei sturmartigem Wind dem Flug trotz un; gestartet und nach glänzeneem. Flag ller ungewöhnlicher Böen glatt auf dem Gipfel der Wasserkuppe gelandet. Zu weite. ren hervorragenden Leistungen starteten Hanno., und Darmstadt mit je zwei Seglern. ZeitKeise kreuzten vier Segler hoch über der Wasserkuppe. Hackmack=Darmstadt überhöhte die AbflugsMweten Pa330 Meter, Hentzen=Hannover um 350 stellte mitun“ slog eineinhalb Stunden. Hentzen bschslein ne“ ats drei Stunden eine neue Welt. cleistung auf motorlosem Segelflugzeug auf. Aus dem Emschertal. 229 K(8,85) M Das Plätten der Wäsche ist hierin nicht einbegriffen. ( Einbrüche sind an der Tagesordnung. Nicht Castrop allein wird heimgesucht, auch unsere Nachbarorte haben zu leiden. So zählte man in einer ein eigen Nacht für die Gegend Westersilde=Bodel(2 Henrichenburg. Erfreulicherweise nimmt auch hier am Orte das sportliche Interesse zu. Vor einigen Monaten wurde ein Fußballklub gegründet, der unter kundiger Lettung bereits achtungswerte Erfolge aufzuweisen hat. Die Platzverhältnisse lassen freilich noch manches zu wünschen übrig. Die Mannschaft, vom ersten Platz durch Siedelungsbauten vertrieben, übt jetzt auf der Rasenfläche des sogenannten Marktplatzes inmitten des Dorfes. Wir möchten an die Herren Gemeindevertreter die Bitte richten, im Interesse der Leibeskultur einige Mittel für die Instandsetzung des Platzes zu bewilligen. 6' Heurichenburg. Wie wir schon vor einiger Zeit berichteten, war ein Wagen der vestischen Kleinbahn an der scharfen Kurve Sonntag entgleist und hatte die Mauer um den alten Kirchplatz auf einige Meter hin in Trümmer gelegt. Interessant war der Streit zwischen Direktion der Kleinbahn und der Kirchengemeinde Henrichenburg, da sich die vestische Bahn weigerte für den Schaden aufzukommen, indem sie höhere Gewalt vorschützte. Erst nach Monaten ist die Mauer wieder hergestellt worden. Wer die Reparatur zu bezahlen hat, ist noch nicht ausgemacht. Hoffentlich fällt sie nicht der Kirchenkasse zur Last. A Henrichenburg. Schon vor dem Kriege hatte der hiesige Krieger= und Landwehrverein einen ansehnlichen Fond für die Errichtung eines Krie, gerdenkmals gesammelt Leider ist auch hier, wie allerorten das Interesse am Kriegerverein zurückgegangen, so daß vor der Hand an die Errichtung des Denkmals nicht gedacht werden kann. Wir schlagen vor, statt des Kriegerdenkmals eine Gedenktafel oder einen Gedenkstein für die Gefallenen unserer Gemeinde zu stiften und zu diesem Zwecke die gesammelten Gelder bereitzustellen. Als geeigneter Platz für die Anbringung dieses Erinnerungszeichens käme nur der lindengeschmückte alte Kirchplatz in Betracht. Den Ortsgruppen der Kriegsbeschädigten und ehemaligen Kriegsgefangenen böte sich hier ein Feld der Betätigung. Bekannt ist, daß die Gemeinde Henrichenburg verhältnismäßig viele Gefallene im Weltkriege aufzuweisen hat. Sie übertrifft den Prozentsatz des Reiches, ca. 5%6 der Bevölkerung, um ein Beträchtliches. Ein Vermächtnis. „. Roman von W. Waldbröhl., „Die Attentäter befinden sich in der Gewalt der psterreichischen Behörden,“ sagte der Fürst.„Man wird Ehner Imaise3e machen, und die Untersuchung wird hne Firrisel wenigstens einen Teil des schurkischen Intrigengewebes bloßlegen, das den entsetzlichen Ansich wird man dab= st. Die letten Geheimnisse freiner, die bier al.“ naum ergründen. Denn die Män#— uis treibende Kräfte tätig waren, sind sie sich von den. Legene Verschwörer, ale onen alzu dief baite Vertzigoen auerschenen Versonen allzu, gelten in die Karten sehen lassen. mehr ein einziger von ihnen unter den Lebenden weilt. Daß die eigentlichen Urheber des Verbrechens in Belgrad sitzen, ist natürlich schon heute für niemanden nehr zweifelhaft. Und mit derselben Bestimmthei vur, man es aussprechen, daß sie zum Teil in recht hoden Kreisen zu suchen sind. Aber es sind vielleicht nir diejenigen, welche die össentliche Meinung aller Voraussicht nach als die Anstifter bezeichnen wird. Jedenfalls bin ich sicher, daß der sterbende Herzog— der Oheim und bisherige Vormund Adas— seine Hand davei im Spiele hatte. Und zwar ganz gewiß nicht im Interesse der gegenwärtigen serbischen Dynastie. Er selber wird die Früchte seines Planes und seiner Bemühungen freilich nicht mehr ernten. Denn ich hörte aus zuverlässigster Quelle, daß sein Ableben stündlich zu erwarten ist. Wir werden es also in Zukunft nur noch mit dem Sohne zu tun haben, auf den er seine Ansprüche vererbt. Und von dem Inhalt der Schatulle vor Adas Entschließungen wird es abhängen, welche=ellung ich ihm gegenüber einzunehmen habe. Der Himmel gebe, daß ich dem Antriebe meines Herzens felgen und ihn als Feind behandeln kann!" a#### die Vemerhung des Fürsten hin, daß er mit „.—„Helibach, noch einige Worte unter vier Augen n wunsche, hatte sich alsdann Gruber zurückezogen und sehr ernst, doch ohne Unfreundlichkeit, n sich Adas välerlicher Freund nach seinem Weggange an den jungen Arzt gewendet. aslen, die ich ben ersisen Mitteilungen und Geständ# mich nicht maieinem Schützling erhalten, fühle Wnich nicht mehr berechtigt, Ihnen irgend welche VorNachrichten aus Westdeutschland. * Essen.(Grubenbrand.) In der Nacht der Mitagsschich auf der Schachtanlage Vereinigte Welheim die Bremskammer eines Blindschachtes in Brand. Beim Vordringen zum Brandherd sind zwei Grubenbeamte, trotzdem sie mit Atmungsgerät ausgerüstet waren in den Brandgasen erstickt. Weitere vier Grubenbeamte, darunter zwei Beamte der Hauptstelle für Grubenrettungswesen in Essen die zur Hilfeleistung herangezogen waren, sowie ein Hauer sind auf der mit Vereinigte Welheim durchschlägigen Schachtanlage Matthias Stinnes I und Il in den von Vereinigte Welheim abziehenden Brandgasen tödlich verunglückt. Das Unglück geschah, als die Leute mehrere nach ihrer Ansicht gefährdete Bergleute retten wollten. Der Betriebsführer der Schachtanlage, der sich ebenfalls an den Rettungsarbeiten beteiligt hatte, schwebt in Lebensgefahr. Außerdem haben sich bei dem Versuch, den Brand in dem Blindschacht zu löschen, noch zwei Beamte schwere Gasvergiftungen zugezogen. Insgesamt sind also sieben Personen tödlich und drei weitere lebensgefährlich verunglückt. Weitere Leute sind nicht gefährdet. Die Leichen der Verunglückten sind mit Hilfe der Rettungsmannschaften der umliegenden Schachtanlagen geborgen worden. Der Brand ist noch nicht gelöscht, wird aber zurzeit abgedämpft. Die Ursache ist noch nicht festgestellt. Anscheinend ist er durch eine Lufthasvel des Blindschachtes, die verbotswidrig zur Abfahrt benutzt und danach nicht abgestellt worden ist, verursacht worden. Die bergbehördliche Untersuchung ist im Gang. Eine Reichsarundsteuer in Naturalien? „aldenburgische Ministerpräsident Tantzen hat vieser Tage im Verband der landwirtschaftlichen Kleinbetriebe in Varel einen Vortrag über „Kleinbauern und Landwirtschaft“ gehalten, in dem er zunächst seine Zuhörer warnte, den Preisbogen zu überspannen, da ein untergehendes Staatsschiff auch die mit in die Tiefe reißen werbe, vir sch auf seine Kosten bereichert hätten. Der Bodenbesitz sei ein Vorrecht, dem entspreche eine Vorpflicht, die Umlage, deren Preis unter dem Weltmarktpreis gehalten werden müsse. Bemerkenswert war in diesem Zusammenhang ein steuerpolitischer Vorschlag Tantzens, über den er im nächsten Monat in einer Mintsterkonferenz in Braunschweig einen Vortrag halten will. Er besteht in der Ersetzung aller direkten Steuern auf den Grundbesitz(Einkommen=, Vermögens= und Grundsteuer) durch eine Reichsgrundsteuer in Naturalien. Wenn von jedem Hektar zwei Dovvelzentner an Getreide gezahlt würden, so käme bei einem nationalen Gesamtbesitz von 45 Millionen Hektar ein Ertrag von 9 Millionen Tonnen, d. h. nach dem jetzigen Weltmarktpreis(die Tonne zu 40000 M) umgerechnet, von 360 Milliarden Papiermark perate einer solchen Regelung einen doppelten Vorteil, einen volkswirtschaftlichen und einen finanzpolitischen. Die volkswirtschaftliche Wirkung wäre ein starker Antrieb auf eine möglichst intensive Bodenkultur und eine Ausscheidung lässiger Besitzer zugunsten tüchtiger, heute noch landloser Leute. Es würde dann aber auch nicht mehr möglich sein, daß ein Landwirt sich überhaupt keine Steuerpflicht herausrechnet. Eine Reichsgrundsteuer in Naturalien besteht bekanntlich bereits— in Rußland. Die anfangs wenig günstigen Erfahrungen, die man damit gemacht hat, scheinen sich gebessert zu haben, wenigstens scheint man sie für das neue Erntejahr beibehalten zu wollen. In Deutschland wäre sie technisch, bei dem bestehenden Umlageapparat, wohl unschwer durchzuführen und die Umlage selbst ließe sich am besten in den Plan mit hineinarbeiten, a M * Vermischtes. Hellseherei. Einem Leser des„Deutschen“, einem bekannten Hellseher, ist es gelungen, einen Blick in die Nummer der Zeitung zu werfen, die am... gust 1925 erscheinen wird. Dankenswerterweise stellt er das„Gesicht" zur Verfügung: Ein aufsehenerregender Vorfall ereignete sich gestern auf der Groß=Berliner Straßenbahn. Seit drei Wochen, also seit der letzten Fahrpreiserhöhung auf 500 A für die einfache Fahrt und 750 M für die Umsteigekarte, wurde zum ersten Male wieder ein Passant bemerkt, der einen Straßenbahnwagen bestieg, um zu seinem Ziel zu gelangen. Schaffner und Fahrer vergossen Tränen vor Freude und wußten sich vor Rührung kaum zu fassen. Nachher stellte sich heraus, daß der überraschende Fahrgast der Dollarkönig Rockefeller war, der sich besuchsweise in der Reichshauptstadt aufhielt. Der diesjährige Schiller=Preisträger ist der deutsche Dichter Alois Hungertuch, der Autor des berühmten Romans„Der nahrhafte Fettfleck". Infolge der Geldentwertung wurde ihm statt des üblichen Stiftungsbetrages ein halbes Laib Brot feierlich durch die Preiskommission überreicht. Der Dichter dankte in bewegten Worten für die schöne und willkommene Ehrung. Ein Erlaß des Unterrichtsministeriums ordnete an, daß den Schülern der ersten Volksschulklasse schon in diesem Jahrgang das Rechnen bis zehn Milliarden gelehrt werden müsse, damit sie in der Lage sind, die täglich notwendigen Einkäufe richtig zu verbuchen.(Wir müssen immer wieder betonen, daß das Ministerium den Bedürfnissen der Zeit nur auf halbem Wege entgegenkommt. Was kann man schon für eine Mil. liarde heutzutage kaufen? Die Schüler müssen in der ersten Klasse unbedingt mit den Begriffen Billionen und Trillionen vertraut gemacht werden. Die Redaktion.) Kinematographische Preisberichte. Um einem allseitigen Bedürfnis abzuhelfen, erscheinen auf Anordnung der Stadtverwaltungen von heute an allabendlich in den Zwischenpausen der Kinovorführungen die neuesten Preise auf der Leinwand. Den Hausfrauen ist damit Gelegenheit geboten, die zwischen Abend und Morgen eintretenden Preissteigerungen zu ihrer Beruhigung noch vor dem Schlafengehen kennen zu lernen. 3 10 n 1 45 se 91 Re Huder würfe zu machen, werter Herr Doktor! Ich bin vielmehr jetzt fest überzeugt, daß Sie nichts getan haben, was einen Vertrauensmißbrauch in sich schlösse. Trotzdem aber kann ich Ihnen kein Hehl daraus machen, daß Verlöbnie freiwillig zurückträlen. .„Ehe ich Ihnen darauf antworte, Durchlaucht, dar Sie doch wohl um die Angabe Ihrer Gründe bit om Zielgla.— ich verstehe diesen Bunsch und ich kann Aufrichtioheit negun icht absprechen. Aber wenn Sie aufrichlignen von mir verlangen, dürfen Sie sich auch durch diese Aufrichtigkeit nicht verletzt fühlen! Was mich zu einem entschiedenen Gegner dieser Verbindung macht, ist vor allem der nicht weozuleugnende Kontrast Ihrer gesellschaftlichen Stellung und der meiner Schutzbesohlenen. Darin liegt selbstverständlich nichts Kränkendes für Ihre Person. Ich weiß, daß Sie sich an der Stätte Ihres bisherigen Wirkens hoher Achtung zu erfreuen hatten, und ich zweifle nicht, oaß diese Hochachtung eine wohlverdiente war. Aber daneben bleibt doch die Tatsache bestehen, daß Sie bürgerlicher Herkunft sind und einen bürgerlichen Beru ausüben, während Ada jederzeit das Recht hat, sich eines gräflichen Titels und eines Familiennamens zu bedienen, der zu den ältesten und angesehensten in der österreichischen Monarchie gehört.“ „Wenn Ada mir vorhin, wie ich aus Wahrheitsliebe nicht verschweigen will, den Entschluß kundgegeben diese und andere Vorrechte ihrer Geburt jetzt und fü immer zu verzichten,“ führte der Fürst weiter dürfen wir doch nicht vergessen, daß es sich ziemlich weltunersahr n00 sehr sungen und Augenblich wohlnen Mädchens handelt, das sich solchen Verzichtes# dcum der ganzen Tragweite eines wie sie es beahr vewußt ist— zumal, wenn derselbe, großes Be. achtigt, auch den Verzicht auf ein sehr Herr Doktar. ah; in sich schliesen soll. Ich weiß nicht, nehnen möchten, sie in Verantwortung dafür auf sich terstützt und bestärät zu hakent“ olchen Vordiben unVermögensfragen scheiden für mich vollstandig selbst bin nicht reich, aber die Erträgnisse meiner Berufstätigkeit setzen mich immerhin in den Stand, bei bescheidenen Ansprüchen eine Familie zu ernähren, Eine Mitgift würde ich weder beanspruchen noch annehmen. Es ist mir darum auch vollkommen gleichgültig, ob meine künftige Gattin arm oder reich ist. Ob sie auf ein ihr zustehendes Vermögen verzichten will oder nicht, ist eine Sache, die lediglich sie allein angeht. Ich kann ihr da ebensowenig zureden, als ich ihr abraten könnte. Und was endlich den von Ihnen betonten Unterschied der Geburt und der gesellschaftlichen Stellung betrifft, so müssen Sie schon entschuldigen, wenn ich darin jetzt, nachdem ich von Adas Gegenliebe überzeugt bin, ein unüberwindliches Hindernis nicht mehr erblicken kann! Ein gräflicher Titel ist nach meinem Dafürhalten ebensowenig imstande, sie glücklich zu ma chen, wie ein freiherrlicher oder ein fürstlicher. Ich aber traue mir und meiner tiefen Liebe sehr wohl die Fähigkeit zu, ihr ein volles, ungetrübtes Glück zu bereiten. Und ich bin unbescheiden genug, anzunehmen, daß sie es niemals bereuen wird, einen vornehm klingenden Namen mit einem schlicht bürgerlichen ver tauscht zu haben!" Die bei aller Bescheidenheit des Tones doch sehr entschiedene und selbstbewußte Sprache des jungen Mannes schien dem Fürsten eine sehr unangenehme Enttäuschung zu bereiten, die er nur notdürftig hinter den geflissentlich festgehaltenen Formen vollkommener Höflichkeit verbarg. „Ich sehe, Herr Doktor, daß ich mich in meinen auf Einsicht gesetzten Hoffnungen einigermaßen getäuscht habe,“ sagte er.„Aber ich denke, wir haben immerhin noch nicht das letzte Wort über die Angelegenheit gesprochen. Ein Versprechen wenigstens glaube ich von Ihrer Ritterlichkeit mit voller Bestimmtheit erwarten zu dürfen!" „Und welcher Art sollte dieses Versprechen sein, Durchlaucht?"=4 „Ich erbitte Ihre ehrenwörtliche Zusage, daß Sie die Erössnung der Schatulle abwarten, ehe Sie Ada wiedersehen, und daß Sie nichts tun werden, ihre auf Grund etwa veränderter Verhältnisse zu fassenden Entschließungen zu beeinflussen.“ „Daraus könnte ich vielleicht erwidern, daß eine solche Zusage auch das gleiche Versprechen von Ihrer Seite zur Voraussetzung haben müßte. Aber ich denke nicht im Ernst baran, eine solche Bedingung zu stellen. Wenn es Sie beruhigt, daß ich Ihnen die verlangte ehrenwörtliche Versicherung gebe, so mag es hiermit geschehen. Ich werde Ada erst dann wiedersehen, wenn lie selbst mir das Verlangen nach einem solchen Wieder: sehen kundgibt. Und wie auch immer ihre endgültig Entscheidung ausfallen mag, ich verspreche Ihnen seie, lich, daß ich nichts tun werde, sie darin wankend z machen. „Auch dann nicht, wenn sie zu Ihren Ungunsten aus fallen sollte?“ „Auch dann nicht, Durchlaucht.“ „Nun, es bleibt mir wohl nichts anderes Ubrig. alt mich vorläufig mit dieser Erklärung zufriedenzugeben Daß ich meinerseits nicht etwa darauf ausgehen werdi Sie in den Augen der jungen Dame persönlich heralg zusetzen, brauche ich Ihnen ja wohl kaum erst ausdrück lich zu versichern!" „Etwas Derartiges habe ich in der Tat keinen Ai genblick befürchtet! Denn seit der Stunde, da ich mie Ihnen zur Verfügung stellte, ohne auch nur Ihren wirl lichen Namen zu kennen, habe ich noch nicht aufgehör“ Sie für einen Mann von Ehre zu halten.“ 159 Die Antwort mochte dem Fürsten aus dem Mund eines simplen bürgerlichen Arztes vielleicht etwas z, tol; und hochmütig klingen; aber er ließ nichts vo solchem Eindruck merken. Und in freundlichen, wen auch etwas gemessenen Formen hatten sie sich für di sen Abend voneinander verabschiedet. Während der endlos langen Stunden einer beinal ganz schlaflosen Nacht hatte sich Hellbach dann freili immer und immer wieder die ernste Frage vorgeleg ob er auch wirklich recht daran tue, mit solcher Behar lichkeit ein Glück festhalten zu wollen, das ihm ime gentlichsten Sinne des Wortes in den Schoß gesalle war, und das er selber noch vor vierundzwanzig Stur den unter die Unmöglichkeiten gerechnet haben würd! Wohl niemals hatte ein Mensch die Ehrenhaftigke und Rechtschaffenheit seiner eigenen Beweggründ. trenger und gewissenhafter geprüft. Aber das Erge#### nis dieser Selbstprüfung blieb doch immer das gleich as Liebe nur an der Stärke und di genen zu messen, um sich mit gute!“ daß kein gesellschaftlicher Rang ur! htum das Herzeleid auswiegen Er brauchte Gewalt seiner Gewissen zu so kein würde, das er tritt von dem ihr jetzt mit einem freiwilligen Rück Verlöbnis antäte. Sie allein war e die hier das letzte, entscheidende Wort sprechen sollt“ Wenn es zu seinen Gunsten ausfiel— wie er es mi der ganzen Kraft seiner liebeheißen Seele erhoffte un ersehnte, dann sollte keine Macht der Erde ihn de# ran hindern, bis zum letzten Atemzuge um sein Glück zu kämpfen, wäre es auch gegen eine Welt von Fei den.—(Fortsetzung folgt.) a EEE Opalte N A Heute nacht 1 Uhr nahm der liebe Gott plötzlich und unerwartet unser herzallerliebstes Söhnchen und Brüderchen Ernst Im zarten Alter von 5 Monaten wieder zu sich in den Himmel. In tiefer Trauer: Ernst Dammermann und Frau 4816 Hulds geb. Liebig und Kinder. Rauxel-Schwerin, den 26. August 1922. Die Beerdigung findet am Dienstag, den 29. August 1922, nachmittags 2½ Uhr vom Sterbehause(Grlmbergstr. 20) aus statt. Geld gefunden. Castrop, den 24. August 1922. Die Polizei=Verwaltung. 8 I..: Schmitz. Nur noch heute! Aufregend sind die fabelhaft artistischen Leistungen in dem phänomalen Sensationsfilm: 70 .8 K0 90aF Ochnsbruerth W DiR VAMPINE VoN NEW VoRR TEIL Die Katakemech VoN NUN-TUTK In wirbelndem Tempo jagt die Handlung durch die 6 Akte der heutigen Fortsetzung. Schlag auf Schlag folgen einander atemraubende Geschehnisse. Lawinenartig wächst die Spannung von Szene zu Szene. Der 3. Teil ist auch für diejenigen Besucher verständlich, die die beiden ersten Teile nicht gesehen haben, da eine kurze Erläuterung jedem Teil voraugeht Sutansketten Sensations-Drama in 5 Akten. Die Hauptrolle liegt in den Händen der uns längst bekannten Darstellerin Ressel Orla. In diesem Film sehen wir ein blendend hübsches, leider nicht unverderbliches, junges Weib. Ihr Gönner, eine richtige Alfonstype, sucht ihre Jugend und Schönheit auszunutzen, während sie vergebens bemüht ist, sich zu entfesseln. Famike-Nast Lustspiel in 2 Akten voll zwerchfellerschütternden Humors. 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