W 48. Anzelgengébnhtn 1md Pig. für bis Smar gespält. Brillimerstgelle Auswäris 150 Pfo., für die Empfehlungszelle 6500 Erfüllungsort Castrop. Der etwa gewährte Rabatt ertischt bei Konkursen, Zwangsvergleichen und gerichtlichen Klagen. Größere Anzeigen werden bis mittags, kleinere bis 4 Uhr nachmittags vor Ausgabe der Zeitung erbeten. Postscheckonto; 40150 Koln.— Fernsprech=Anschlutz Nr. 4. Verantwortich sür den Schristtelli Franz Joseph Pozoz PestrosDie Safteoper Fenuug erschemtaglich mu ausnähme der Som. und Felertage und kostet durch Boten frei ins Haus gebrage 42.00 Mark(Imvoraus zahldar) für den Monat. Postbezug 125 Mk. für das Viertelsahr, ohne Postbestellgeld., Falls wir In der darausgabe und Zustellung der Zeitung gehindert sind, hat der Bezieher keinen Anspruch auf Lieserung oder Nachlieferung des Gletteg oder auf Rückzahlung des Bezugspreises. Geschäftestelle u. Schriftelaittungs Fastrov, Mänsterstraße 94. Sprechstunden der Schett, leitung: werktags—7 Uhr nachmittags. Neueste Nachrichten Rotationsdruck und Verlag: Casiroper Zeitung(Geschw. Schmitz), Casirop Bladenhorster Amtl. Veröffentlichungsblatt für den Landgerichtsbezirk Dortmund, für die Stadt Castrop und die Amter Rauxel und Bladenhorst Als amtlichen Belsonntnachungen der Stedt Casro, der Aiuter Raugel und Blesenbort erlangen nach Verössentlichung in obigen Bläitem rechteversindiche Kros. 193 Montag, den 21. August 1922 In aller Kürze. Der Reichspräsident besichtigte die Ausstellungen der Kriegsbeschädigten im Eppendorfer Krankenhaus. Anschließend begab er sich, von der Hamburger Bévölkerung herzlichst verabschiedet, nach Altona. Der„Reichsanzeiger“ veröffentlicht das Gesetz über die Neuregelung der statistischen Gebühr sowie die Verordnung über die Aenderung der Ausführungsbestimmungen vom 9. Juni 1906 zum Gesetz betr. die Statistik des Warenverkehrs für das Ausland. * Nach der Kreuzzeitung wurde die Parteileitung der Deutsch=nationalen Volkspartei zum 14. und 15. September nach Berlin einberufen. Der Parteitag der Deutsch=natiolen Volksvartei findet am 1. und 2. Dezember in Breslau statt. * Eine Vertrauensmänner=Versammlung der Heutschen Volkspartei, in der Dr. Stresemann sprach, beschäftigte sich mit der Absetzung rheinischer Regierungspräsidenten und legte schärfsten Protest dagegen ein. Das Reich und Bauern. Ergänzungen, Klarstellungen und Erörterungen. München, 19. Aug. Wie die Münchener Neuesten Nachrichten melden, handelt es sich bei den neuen Verhandlungen zwischen der Münchener und der Berliner Regierung nur um Ergänzungen, Klarstellungen und Erörterungen. In der Reichsregierung sei man deshalb, wie amtliche Stellen in München berichten, bereit und gewillt, sofort Besprechungen aufzunehmen und rasch ihrem Endziel zuzuführen. Beide Seiten seien einig in dem Wunsch, alle Unklarheiten zu beseitigen und genaue Ergänzungen da zu schaffen, wo Lücken für die Auslegung geblieben sind. die neuen Berliner Verhandlungen. Berlin, 19. Ang. Heute vormittag trafen die bayrischen Minister Gürtner und Schweyer aus München zu einer neuen Besprechung mit der Reichsregierung in Berlin ein. Um 11 Uhr wurden sie vom Reichskanzler Dr. Wirth empfangen, der vorher eine Besprechung mit dem Justizminister Dr. Radbruch hatte. In Begleitung der beiden bayrischen Minister befand sich der bayrische Gesandte in Berlin, von Preger. Minister Schweyer überbrachte, wie das„Tageblatt“ ereine weitere Steigerung erfährt, und daß auch die übrigen Tarife bei der Eisenbahn und bei der Post der neuen Markentwertung angepaßt werden. Ein genauer Termin für die Erhöhungen steht noch nicht fest, doch ist nicht daran zu zweifeln, daß der Zeitraum bis dahin möglichst kurz bemessen wird. die gestrige Kabinettsitzung. Berlin, 19. Aug. Das Kabinett hat sich in seiner gestrigen Sitzung in erster Linie mit dem Ergebnis der Verhandlungen über die Erhöhung der Beamtengehälter befaßt und ihm, wie bereits mitgeteilt, zugestimmt. Den zweiten Punkt der Tagesordnung bildete wieder die Reparationsfrage. Durch die Note der Alliierten über die Ausgleichszahlungen, wonach Deutschland bis Mitte September zunächst keine derartigen Zahlungen zu leisten hat, ist im Augenblick eine gewisse Entspannung der Lage eingetreten. Dem Kabinett lag weiter die offizielle Mitteilung der Reparationskommission vor, daß ihre beiden Mitglieder Bradbur und Maulaire am Montag abend in Berlin eintreffen, um mit der deutschen Regierung über die Reparationsfrage zu verhandeln. Diese Besprechungen dürften gleich am folgenden Dienstag beginnen. Nachmittags und abends hat, entgegen anderen Meldungen keine weitere Sitzung stattgefunden. Auflösung von Rechtsbünden in Lippe. Nach Berliner Blättern beabsichtigen die Sozialdemokraten und die Unabhängigen, am Dienstag, dem 22. August, gemeinsame Einspruchsversammlungen gegen die Moskauer Urteile in dem Prozeß gegen die Sozialrevolutionäre zu veranstalten. * „„Die„Vossische Zeitung“ meldet aus München, daß anläßlich der Begrüßung Hindenburgs in München am 21. August von somtlichen bayrischen Offizieren eine Parade veranstaltet werden soll. Der banrischen Reichswehr wurde durch ein Telegramm des Reichswehrministeriums die Beteiligung an der Parade untersagt, * Wie die politisch=parlamentarischen Nachrich= ten hören, ist das Verbot der„Roten Fahne“ erst auf eine direkte Anregung der bayrischen Regierung zurückzuführen. Das Organ des Stegerwaldschen Deutschen Gewerkschaftsbundes:„Der Deutsche“ nennt als verantwortlichen Redakteur für Innenpolitik nicht mehr Dr. Teipel, der der Zentrumspartei angehört, sondern den Chefredakteur Dr. Ulldem rechten Flügel der deutschen Volkspartei angehört. * Der Fabrikant Küchenmeister, der Ende Juni in Oeltz wegen Gestellung des Autos zur Ermordung Rathenaus verhaftet worden war. ist in diesen Tagen vom Bezirksgericht Silz dem Landesgericht Innsbruck überwiesen. * Die österreichische Regierung ist von Dr. Rosenberg aus London verständigt worden, daß der englische Verwaltungsrat der Anglo=Austrian= Bank der Beteiligung an der österreichischen Notenbank zustimmt, jedoch gewisse Abänderungen der Satzungen der Bank zur Bedingung macht, die eine noch größere Unabhängigkeit der Notenbank vom Staate sichern sollen. * Wie nun endgültig feststeht, werden die Verreter des Wiederherstellungsausschusses, BradIuthreiten. 4u#lere, am Montag in Berlin mit outregende, a sturz wird in London 1e Franzssche Vorgehen uder das beabsichtigSergeben erklärt, die ganz unbefährt, ein Schreiben des Ministerpräsidenten Detmold, 19. Aug. Die in Preußen bereits o: Grafen Lerchenfeld, in dem nochmals auf die aufgelösten Vereinigungen: Bund der Aufrechten, hinge= Verband nationalgesinnter Soldaten und Jugendvereinigung Knappschaft sind von der Polizeisätigt sind und bier sie gung un nicht geglaubt werden, Poincare redete am Sonntag bei der Einweihung des Denkmals für die Gefallenen von Thiancourt, am Montag wird der Ministerpräsident bei der Eröffnung der Tagung des Generalrates des Departements Meuse eine zweite poltische Rede halten. use eine un Die Sejmwahlen sind endgültig für den s. November 1922 und die Senatswahlen für den 12. November ausgeschrieben worden. * In der Rhön ist eine sportliche Leistung vollbracht worden, die in der ganzen Welt Aufsehen erregen dürfte. Der Student Marten=Hannover stieg auf der Wasserkuppe mit einem motorlo, en Segelflugzeug auf. Er hob sich etwa 100 Meter über seinem Aufstiegpunkt, kreuzte 42 Minuten lang darüber und flog dann, sich noch lange in der gleichen Höhe haltend, ins Land hinein. Er landete schließlich nach einem Fluge von 1 Stunde 6 Minuten 10 Kilometer westlich der Wasserkuppe. Dollarkurs am 18. Aug.: 1260,00 Lehler Kurs: 1165.00, Höchster Kurs: 1260,00 Entwicklung der Angelegenheit Bayerns wiesen wird und zum Schluß die Hoffnung auf einen baldigen Abschluß des gegenwärtigen Streitfalles Ausdruck gegeben wird. Die Besprechungen zwischen den bayrischen Ministern und der Reichsregierung nahmen unter dem Vorsitz des Reichskanzlers sogleich ihren Anfang und dauerten bis. 12½ Uhr mittags. Das Ergebnis war, daß beschlossen wurde, daß die beiden Justizminister Dr. Radbruch und Gürtner heute nachmittag noch einmal zu einer Einzelberatung zusammenkommen sollten. Für den Abend ist dann eine neue gemeinsame Sitzung beim Reichskanzler anberaumt. Die beiden bayrischen Minister werden wahrscheinlich noch einige Tage in Berlin bleiben, da die Besprechungen über die Fragen mit der vorbereitenden Sitzung der Reichsregierung zusammentreffen, die vom Kabmett mit der bevorstehenden Konferenz mit den beiden Mitgliedern der Reparationskommission abgehalten werden. Aus dem Reiche. Deuschiante ernste Wierschastelage. Berlin, 19. Aug. Der wirtschaftspolitische Ausschuß des vorläufigen Reichswirtschaftsrates beschäftigte sich in gemeinsamer Sitzung mit dem Ausfuhrabgabenausschuß mit der durch die Entwertung der Mark geschaffenen Lage. Staatssekretär Dr. Hirsch gab eine eingehende Darstellung der Lage und schlug eine Reihe von Abwehrmaßnahmen vor. Zur Ausarbeitung von Vorschlägen für die dadurch betroffene Wirtschafts=, Finanz= und Währungspolitik wurde ein Arbeitsausschuß eingesetzt, der seine Arbeiten sofort beginnen soll. In der Nachmittagssitzung der vereinigten Ausschüsse wurde eine Anpassung der Ausfuhrabgabe an die veränderte Devisenlage verhandelt. Der Vertreter des Reichswirtschaftsministeriums führte zur Begründung aus, die Abgabe betrage zurzeit noch nicht ganz 4%. In den Fällen, wo inländische Rohstoffe den Weltmarktpreis erreicht oder überschritten haben, solle eine Ueberprüfung stattfinden. Der Vertreter des auswärtigen Amtes setzte sich gleichfalls für eine Erhöhung der Ausfuhrabgabe ein. Die Vertreter der Arbeitnehmer erklärten sich für eine Erhöbung der Ausfuhrabgabe unter bestimmten Sicherungen in den Fällen, wo sie eine Härte bedeuten würde. Die Arbeitgebervertreter der Industrie erklärten sich indessen gegen jede Erhöhung der Ausfuhrabgabe. Nach längerer Erörterung wurde mit 13 zu 11 Stimmen beschlossen, daß der Ausschuß der Anpassung der Ausfuhrabgabe an die veränderte Devisenlage zustimmt. Mit allen Stimmen bei einer Stimmenthaltung wurde außerdem beschlossen, daß bei der diesmaligen Erhöhung der Ausfuhrabgabe diejenigen Erzeugnisse, die überwiegend ausländische Rohstoffe enthalten, keine oder nur eine geringe Erhöhung erfahren sollen. Insoweit Inlandsrohstoffe den Weltmarktpreis erreichen oder überschreiten, ist eine schleunige Ueberprüfung der Ertragsfähigkeit der betreffenden verarbeitenden Industrie vorzunehmen. Erhöhung der Eisenbahn= und Posttarise. Berlin, 19. Aug. Die neue Erhöhung der Beamtengehälter macht es zur unabweisbaren Notwendigkeit, daß namentlich die Post und Eisenbahn mit ihrem gewaltigen Personalbestand ihre Tarise weiter heraufsetzen. Es muß angenommen werden, daß zunächst die für den 1. September bereits beschlossene Erhöbung der Gütertarise direktion Lippe auch für das Lippesche Gebiet verboten worden; zugleich sind etwa hier bestehende Ortsgruppen aufgelöst, Erfolglose Haussuchungen in Flensburg. Flensburg, 19. Aug. Bei den seit einiger Zeit bei bekannten Angehörigen reaktionärer Parteien in Flensburg vorgenommenen Haussuchungen wurde nichts Belastendes gefunden. Drogistentagung in Hamburg. Hamburg, 19. Aug. In der Ernst MarcksHalle in Hamburg wurde gestern die Jahresversammlung der Drogisten Deutschlands und damit die erste große Fachschau nach dem Kriege unter der Bezeichnung Droga eröffnet. Der Vorsitzende des Verbandes. Herr Gottwald aus Königsberg, begrüßte die Erschienenen, worauf ein Vertreter des Hamburger Senats das Protektorat der Messe übernahm. Studienrat Otto Ziegler aus München erklärte dann den Kernpunkt der Ausstellung. Mit einem Rundgang durch die buntgeschmückten Räume, in denen fast alle großen Firmen Deutschlands Apparate ausgestellt haben, für den Fachmann wie auch alle Verkaufsgegenstände der Drogenbranche, schloß die Eröffnung. Schließung der Lippeschen Mehlfabriken. Dortmund, 19. Aug. Infolge Lohnstreitigkeiten schlossen gestern nachmittag die Mehlfabriken in Oeynhausen. Herford und Lippe ihre Betriebe. Das Lippesche Landespräsidium versuchte ein Einvernehmen zu erzielen. Viehpreise von heute. Husum, 19. Aug. Für eine Kuh von etwa 1450 Pfund Gewicht wurden auf dem Husumer Viehmarkt 80000 Mark bezahlt. Vor einigen Jahren konnte man für diese Summe einen guten Bauernhof mit vollem Inventar kaufen. Auf dem Husumer Wochenmarkt kostete das Pfund Butter 160—170 Mark. das Weltwirtschaftsproblem. Das sinkende Schiff. London, 19. August. Reuter meldet aus Berlin, daß diplomatische Kreise in Berlin die Tatsache, daß sich die Kommission bei der Erwägung der Moratoriumsfrage Zeit nehme, als günstige Zeichen ansehen, jedoch die Hoffnung ausdrücken, daß die schließliche Entscheidung nicht allzu lange hinausgeschoben werde, da das Schiff im Sinken sei und schnelle Hilfe nur retten könne. Der neue Sturz der Mark auf 5700 Mark für 1 Pfd. Sterling wird in der englischen Presse lebhaft erörtert. Die Aufgabe der Reparationskommission in Berlin. Paris, 19. August. Die Abordnung der Reparationskommission wird heute abend nach Berlin abreisen und dort 4 bis 5 Tage bleiben. Nach anderen Berichten wird der Aufenthalt sogar bis Ende der nächsten Woche dauern. Der„Petit Parisien“ glaubt, daß man im Sthoße der Reparationskommission der Ansicht sei, die entgegengesetzten Anschauungen, die auf der Londoner Konferenz zum Vorschein kamen, einander möglichst bald näher zu bringen, damit die neue Konferenz der Alliierten in Brüffel einige Aussicht auf Erfolg haben könnte. Die Reise Bradburys nach Berlin sei der Anhalt, die Grundlage für eine solche Annäherung zu finden. Die Abordnung wird von Deutschland für die Gewährung eines Zahlungsaufschubes Pfänder verlangen und wird versuchen, sich mit Deutschland, darüber freiwillig zu verständigen. Die Reparationskommission ha be den Aufenthalt in Berlin beschlossen, weil de deutsche Finanzminister Dr. Hermes, den ma. ursprünglich wollte nach Paris kommen lassen. gegenwärtig krank ist. Berlin, 19. August. Nach der Sachlage wir man annehmen dürfen, daß es der Reparations Kommission in erster Linie darum zu tun ist, vor der deutschen Regierung die freiwillige Zustim mung zu einem in großen Zügen vermutlich be reits feststehenden Kompromiß zu erlangen. Di Engländer scheinen Zugeständnisse machen z. wollen, unter der Bedingung, daß nur solche Ge rantien und Pfänder in Frage kommen, zu de nen die deutsche Regierung freiwillig und ohn. Zwang ihre Zustimmung gibt. Optimistische Stimmen. Paris, 19. Aug. In französischen offizielle Kreisen verlautet, daß nach dem bisherigen Ver lauf der Sitzungen der Reparationskommissio die Aussichten auf eine Einigung in der Moratr riumsfrage sich gebessert haben. Man rechnet m. einem dreimonatigen Moratorium, für das di Vorschläge Lloyd Georges in etwas veränderte. Form maßgebend sein sollen. Die Londoner Meinung. London, 19. Aug. Leitende Kreise stehen eine umsassenden Konferenz im November im Sinn eines heutigen Artikels im„Daily Chronicle durchaus sympathisch gegenüber. Bedingun bleibt für sie aber, daß Frankreich jede Sonder aktion vermeidet, die die ganze Lage sofort re dikal ändern könnte. Die Pariser Einladun Bergmanns durch den Wiederherstellungsaus schuß gilt als ein gutes Vorzeichen. die belgische Stimme. Paris, 19. August. Der Kampf um die belg sche Stimme im Wiederherstellungsausschuß wir von der französischen Presse fortgesetzt. Nach Le ge der Dinge ist es begreiflich, daß die französise orientierte belgische Presse sich an diesem Wett streit beteiligt. So behauptet der Etoile Belge Delacroix habe bereits Anweisung erhalten, de Zahlungsaufschub abzulehnen. Wenn sich die Pa riser Blätter bemühen wollten, etwas hinter di Kulissen zu schauen, würden sie ohne Mühe fest stellen können, daß etwas derartiges nicht de Fall sein kann, denn wenn der belgische Vertre ter eine solche Weisung erhalten hätte, würdee nicht die Rolle gespielt haben, die er gestern be den ersten Beratungen gespielt hat, und aus de hervorgeht, daß er nicht mit Voreingenommen heit an die Prüfung einer Frage herantritt. di von der größten Bedeutung ist. Der Brüssele Korrespondent des Journal des Debats hat sie in amtlichen belgischen Kreisen erkundigt un stellt ausdrücklich fest, daß die belgische Regierun bis jetzt keinerlei feste Entscheidung getroffen ha aus dem guten Grund, weil man dadurch den Ei eignissen vorauseilen und die Rolle des Wieder herstellungsausschusses zu sehr herabsetzen würd In Brüssel vertrete man den Standpunkt, da der Wiederherstellungsausschuß nicht zu einer L# sung gelangen solle, die durch eine Abstimmun herbeigeführt werde, sondern zu einer einmüt gen Entscheidung kommen müsse. Man erklär daß der Vorschlag, den Ministerpräsident Thei nis in London gemacht habe, und der darauf al ziele, den Deutschen Zeit zu gewähren dadurc daß man Tratten annehme, die drei Großbanke garantierten, nicht ganz aussichtslos sei. Wen man den Deutschen für die Ausgleichszahlunge Zeit gewähre, warum solle man ihnen nicht au Frist für die Wiederherstellungszahlungen ei# räumen? Es ist zu erwarten, daß diese Feststellung de# Pressekampagne ein Ende bereitet, die des Wit derherstellungsausschusses unwürdig ist und sei Aushen in keiner Weise fördern kann. Der Appell des Reichskanzlers in schwedischem Licht. Stockholm, 19. August. Die Erklärung de Reichskanzlers über die Lage nach der London Konferenz vor den ausländischen Pressevert## tern wird in den schwedischen Zeitungen führlich wiedergegeben und findet allgem#### Zustimmung. Stockholms Tidningen schreibt: Mit Recht hat Wirth die Behauptung Poi cares Deutschland habe selbst den Marksturg be beigeführt, zurückgewiesen! Denn die Folgen d Geldentwertung sind für Deutschland furchtba Wachsende Armut, Zerstörung des Gleichgewich des Haushalts, Unmöglichmachung der Leben mittel= und Rohstoffeinfuhr. Hungersnot u. Vezweiflung der Massen, Beseitigung der Staat autorität, Lähmung der Produktion. Besonders unterstrichen wird auch die# sicht des Reichskanzlers, daß die jetzigen Zustän keinen Frieden, sondern einen fortgesetzten Krt von seiten Frankreichs bedeuten. Nach Astonb# dt muß Deutschland als Patient behandelt wer den, der sorgsamer Pflege bedarf. Poincare m. le aber an der Stelle von Medizin ein Kist nehmen, um den Kranken zu ersticken. Unter Ueberschrift: Fortsetzung des Weltkrieges, schre Nya Daaligt Allehanda: Die Deutschen haben furchtbares Elend## einen langwierigen Hungerkrieg ausgehalten u I arbeiten trotzoem im Schweiß ihres Angesichts für die Erfüllungspolitik! Aber je mehr sie verund verelenden, desto rücksichtsloser wird ik des gallischen Siegers. Frankreich erstrebt die Auflösung und Vernichtung des deutschen Volkes. Deshalb rüstet es unablässig und junit sich bereits stark genug, zwei Weltkriege selbst gegen den Willen des ehemaligen Verbündeten unter der zersetzten Maske des Friedens weiterzuführen. Seiner Rheinprovinz beraubt, in Kleinstaaten zerstückelt, mit einer durch Hunger dezimierten Bevölkerung wird Deutschland endlich ungefährlich werden. Ein Gegenstück zu dieser Gewaltpolitik hat die Welt seit den Tagen Napoleons nicht gesehen. Lloyd George sieht endlich ein, wohin England durch seine Bereitwilligkeit, den französischen Racheplänen zu dienen, geDer Bruch des Verbandes ist unvermeidlich. Die kaltblütige Vernichtung der deutschen Nation und Kultur bedeutet ein Weltunglück mit unübersehbaren Folgen. Leilweise Zurücknahme dee Elsässerausweisungen verlautet hier, daß angesichts der Erregung in der öffentlichen Meinung, die in Elsaß=Lothringen durch die Ausweisungen der Deutschen entstanden ist, die Regiezahlreiche der vorgenommenen Ausweisungen wieder rückgängig zu machen oder wenigstens abzuschwächen. Die Abschwächung würde vor allen Dingen die Deutschen bedie aus Elsaß=Lothringen ausgewiesen wurden, die aber Saarländer sind. Die Regierungskommission in Saarbrücken ist zu ihren Gunsten eingeschritten und man hat ihr die Versicherung gegeben, wie verlautet, daß an ihre Weher=komen die meisten Sieuernt :„Neue Gülte, Zins und Zehnten P. Von der Wolle von dem Flachse; : Von dem Honig neue Zehnten. : Neue Zehnten von dem Wachse! 5. Immer Dienst und Buß und Brüchte, #. Daß der Schatz des Königs wachse; Immer Zehnten, neue Zehnten, Immer zahlen muß der Sachse!“ Steuern als die drückendsten, die ungerechtesten und schwersten ansieht und Steuerdrückebergerei nur bei den anderer vermutet son“... Steuer für....... giesenige ir die gerechteste hält, die der Andere bedem Steuernzahlen ist es heute genau so alixm Eis vor 1000 Sommern im alten Sachsenunter einer... seusst das deutsche Volk und der Streitue au der werdenden Steuerlast Strei um die Verteilung derselben verschleißt mehr Kraft als notwendig und als wir entbehren können. Lehrreich und zugleich inzahlen soll und woher de sehen wer die Steuern Sehle Brahtmewdungen. Ein Schreiben des baurischen Ministerpräsidenten. Berlin, den 20. August. Nach der„V..“ „(vbergab Dr. Echnener den Reichskander ein Monat Aofsl. 9. 3é. vor. Die stelgende Stener Sdneiden des banrlschen Miniterriästtenten, in Naust r L. 2821 Perok. Der Reichshaustals= Jio: Petelteliunungen der Vereisktarngen, gesesen uch wanche Plmunehnen vom Aprit ans e ven Statgerithsbel beitresen, mit den Veraungenehmne Besätgung stesenuseunbne und un=treten der Reicheregterung nochelnmallesprocher zahlen soll. Das wird wohl immer so gewesen sein, baß jeder seine der Tabelle enthalten: auskommen, angenehm da wo die Einnahnen der. Hos, Schreibten schlieht mit dem Ausdruck der 1d höher sein werden und endlich unange=nun auf einen baldigen günstigen Abschluß „ oder nicht genügend hereinzu ver Besprechungen, die es der bayrischen Regiebeutend nehm holen sei Steuerart Einkommensteuer Körperschaftssteuer Kapitalertragsteuer Reichsnolopfer Besitzsteuer Erdschaftssteuer. sa Person und an ihren Besitz nicht gerührt werde. Grunderwerbiter Diese Maßnahme würden auch auf die St.e H- uu unf vir Staats=lgo.. oerosiener.. in angehörigen der Pfalz und auf alle linken Rhein=(Wechselstempelsteuer. D den Ausgewiesenen hefinden follen.““ uter Sempel für 5 e n 0 5 5 * * Umsatzst. a n. d Ges. 26/718. .„ Sexhischetschechische Verhandlungen. sb n. d. Ges. 24/12. 19. saß der Minist.. Velsrad wird berichtet, dazu Erhtötung iensizserpräsident Pasisch gestern abend mäschigte Plnister gereist ist. Auch der bevolrienbad ein. ioer Jsech eheatenl. Bean He iue dut ur der Falschspieler Poincaré.(Reichseinkommensteuer länast sharhaft seir 9 Maurice Muret führt in der Gazette de Lau=(-Geld rung ermöglichen würden, nach wenigen Tagen die bayrische Verordnung aufzuheben. Die Erörterungen dürsten heute noch nicht abgeschlosen mehr 1922 weniger 1922 Beginn 8259283525 128474102 51622712 2906626 39603829 44551579 4893467 5966148 1556998770 der Reparationsverhandlungen in Berlin. lug. Die erste Verhandlung der Reichskanzler Dr. ve automzilligg mit dem tag angesagt. 1319621124 Wirth wird vereus auf MonSe iter und Katholikentag Müuchener Katholikentages teilt mit ler ag. gerseben gegeben worder dal ur.“ ler zu verstehen gegeven worven, vaß er nicht nicht zu einer solchen Miteilung 4316647 sen sei.“, sprech der echtigt geweKatholikentage, daß tengenstener Angs überholt sein. Also: gaunne Nr. zis aus fübrt in der Gazette de Lau==deig wie ven“. Die Eint. ent Weutschlands vurteman auf e, ie Nachgalehio=[Scegütber dem Monat Koril #I teit Deuschlangus, da man auf eine Nachgiebig=(gegenüber dem 1##rutschtanos raum rechnen konne, würden s5# Milliarde. wohl die von Poincare angekündigten Sanktionen steuer durfte wie Heu". Die Einkommensteuer er bringt 1921 ein Mehr von „Felger.„Sie enshielten bekannuch konmen, ebenio die Kantalteur. Das Reichs. iemer sonlen Sieosin, die ihrer Natur nach bazu uotovfer, welches 8 Milliarden bringen sol, b Scefesangen, vue Banoe zu lockern, die das gegenüber dem Monat April 1923 alle Sramosen weiche euten verdände. Es gäbe Leindereinnahmer von 13 Millarden. glaubten, daß die Rheinländer] Ganz bedeutende Summen erbringt die Umreichs werden Eönnten. Es sel sa in der Vositite steht beit der Schähong als hat eine aa nicht Walm ue sei ter# gpezusung also nur um 5 Milliarden den wesentlichsten Verbrauchsabgaben ist die Bier=, Branntwein=, Tabakzunennen. und Kohlensteuer Die Biersteuer soll 1 Milliarde ergeben, hat aber im April nur 27½ Millionen gebracht. Die Branntweinsteuer soll 1,7 Milliarde bringen. Die Tabaksteuer mit ½ Milliarde an Einnahmen im die unerschwingliche Teugrun 0 April scheint den Voranschlag, der 3½ Milliarde stoffe zu Stiflagr ga u1 der Auslandsroy beträgt, weit zu überholen. Mitiarde zrsingen Stuegungen größeren Umsanges gewicht ix perschließen, daß hier etwas geschehen Denn es kann natürlich nicht länger zugelassen werden, daß für Luxuswaren, wie Parfü „ Tabelle III. niehe alles möglich, und so se Peimetheet der der Schutzung also schlossen, das sich zu ter en uuur aosotur ausge.Raßg, der Einkommenstener zurück. Die große . Getue uu die vom preußischen Joch befrei= vegihe des Gehalts und Lohnempfänger mi geit Srintreichust nach langer gut ausgenützter geit beiden Summen den Lövenanteilt!“ Der' Paß 4er welche ger. Es sel gange rschis,“ er um nichts gerin, steuer tragen mut, am 29. Juli geschrsebene, wis Alsae Francaise]. Die Geselsch ibgehalten werbeim UmsatzWiderstand gegen geden have: Der allgemeit Regierung der t der gegenwärtigen 1 100fgggl0, 4, die Börsen=Umsatzsteuer Das üind ziaue unleugbare Tatsache. sind die wahren Absichten Frankreichs. 50 S90ggg. sie##usichtsratssteuer 90 500 000 K, die Kraftfahrzeugsteuer mit mit mit Um diese zu sehen, muß man die französische Presse 140000 000, J4, die Versicherungssteuer mit Seactztex, und., zuigerksam die ununterbrochene 330000 000 44, die Rennwetstener mitziboopgog setten Gebieten verfolgen.=Alezten in den ber14, die Loteriesteuer mit Ghawgp 4. Jl andere, der nen Steuern sollen jedenfalls Besitz und zuge hatanscde Tertilfabriken bereits angeküntals für den Rohstofbezug ausreichenden Kapigreisen müssen. Hier liegt in der Tat die Hauptgesahr unserer gegenwärtigen Lage und es muß würde zweifellos auch die Gefahr einer sozialen Regelutior heraufbeschwören. woltsmüätt sich nicht verkennen, daß für unsere Zustrigsig und insbesondere für unsere Inbebrablich is, frog des Lage überaus düster und Belastung bei Bier, Branntwein den die Ervortindustrie durch den neuesten Mark747259614 325514101 9660136 10000000 0 794775840 gerecht erscheint— es sind doch sturz gewinnt. So erklärt es mehr oder weniger Genußmittel— ist die Koh= den deutschen Effektenbörsen der Devisen die vleinen#unex. Wirtschaftsleben und für all zerh zeszial keineswegs eine entsprechende Hausse nischen Industriewerte gefolgt ist „“ treinen und mittleren Haushaltungen gerade= derx Gofsmen, zu erdrückend. Rund 8 Millarden. Millarden— also nur soll die Sohpeniger wie die Einkommensteuer Funs tatächlich zuit ene gden. Rund 900 Mi“ sind talfachtich im April schon ein genüber, dem Monat April 1921 ist ein mehr von rund 750 Millionen A erreicht. Im Interesse der wenn inländiwieder wesentlich gesteiger! Veim kurse, und besonders die erfahren werten, Lirsen, so haben auch.. Liue narte Käufe des Ausl Vorgest gue 5 Palersteg., Verösentlichungen derler Veriragi de Versailkrankreich Zeiihen dem Auge gesasg picht eine Sekunde lang ans gelasen hat: Dauernde Besetzung der Reich und endlich geu der Rbeinlande vom Man muß sich in Deutschlans Frankreich will, daß Deutschland nicht bezahlen Tabelle II. Einmalige Steuern Ergebnis vom April 1921 Eingekomm. im April 1922 mehr 1922 weniger 1922 Kriegsabgabe v. Vermögenszumache Vorte sprehen, die er vor dieser Frage selbst die Butgeigcte Journaliten Frach: gpi, den sührenden Parser Jeurnalisten sprach:„Mir für meinen Teil würde weh tun, „Deit für meinen Teil wurde müßten wir das Rheinsausn zahlte. Dam den wir den Nutze a.. würren, die wir.. u... Erperimente verlie. den Waffen in der n. un friedlich, aber mit user des Grenzslusseg d Vevöikerung am Teil ziehe die Basu zu erobern. Ich für meinen Gelbeinstreichen u und die Eroberung dem Das“ zas Zisd Reparieren vor: die Elemencean i Handhabe slausel aber sie eurch die Einschmuggelung der Klaufer über die eventuelle Verschiebung der BeLeten sähristen, I7. He7,„ Vertrag von Versailles ge#ien gat, wirv jetzt shnematisch in Bewegung gedesgl. 1918 desgl. 1916 Mehrbeitrag 378541840 125782026 30017832 99765614 5380383 163147 1208850 2585572 749032/912179 784934 hierzu in erster Kohle, Man ist dort bestrebt, die entwertete in im Möglichkeit abzustoßen und wählt dazu neuerpro kanzs. rit Voriebe deutsche Industriepaviere, be1833 die Folge der der westlichen Montanbetriebe. Eine ue is e 4 uis iun die Tome auig Alecten aucd. dah die lscherstemnsangtgeschr unt us Enbe iu., weiß kein Mensch. Die Kohlen= deizsche Ausperkauf wieder Ueberhand nehme steuer beträgt allein zur Zeit 40% des Verkaufs= und den 1. gr, ungger, volkswirtschaftlichen Realwerte aufzehren helfen. Trotzdem bleibt freilich Wegen der großen Kohlennot in Deutschland tastrovbenhausse in Effekten sen Kohlen, aus dem Ausland eingeführt wer, Wirtschaftskatastrophe sa d den. Die Einzuhr betrug 1021 rund 786500 To. bricht, daß es auch. onen über uns berein. Max3 3ggggn K 50 To., Februar 267509 To, Biulg 309 000 To., April 16 500 To.(einschl. BergTo. Dabet fird zuesed 0 To. Juni.200 1023 von jeder“ v gewaltigen Mengen bis Kohle in alsg secht..... Die deutsche 21252218 2794811 423916 dem Dent kommen kann. Handelsteil. Devisen leicht abgeschwächt. Essen, 19. Aug. Wie man auch englische Kohle diese Lasten nicht bat urs basor aussetzungen, die beute gegeben Berliner Finanz= und Wietschaftsbrief. von 1000 Ist. Es gilt, um jeden Preis die„Böswilligkeit“ beginnt ein neuer Lügenfeldzug der französischen Verhandlungen in London zu einer Panik an den Inarifissiangle ertönen:d“ Rheinlandes. Die deutschen Devisenmärkten geführt hätte, Denn von franzßsischen aie; fordert Josepb Denaiz, baß Deutschland mache Iu. u istell erklärt Verbalten die Anwendung: e rententes Versailer Vertrages au des Arttels 43 des nung des Rheinkau“ uder die progressive Räuteinen Falls andes unmöglich. Es könne auf Frunnen.a gedacht werden, die französischen inziehen, folange 5 oblenz und Mainz zurückstlichtun." schland nicht seine VerHokrantreichg ersütlt habe. Auch die Sicherbeit 1 ocher Truppen ams die Auesenbeit französt. Furoväischen Friedens. Interesse des lung des franzästscheheutspie einzig mögliche 86Abaüiltige oblems sei die sreutzischen katbolischen Preudens und der nicht deutschland könne Ens nicht auf Pruir lich infolge seines bösen Wilhgrusen. meritel 425 desz Versailler Vertrages Opalke! 800 und 900 Mi. schwanin; gande Weile zwischen der Mißerfolg von... klar war, daß ursachte fritisch a ondon und die dadurch verwroßtem erirische Gestaltung des Reparationsproviems einen starken Einfluß auf die Mark kann die Kurssteigerung auf teichenzt Mark nicht einmal als sehr erheblich beauch teinge. Die Newyorker Börse hat daher bemertunn Augenblick gezögert, dieser Minderewertung der Mart, die durch die Zuspitzung der außenpolitischen Lage Deutschlands begründet enzäomrichleer Her, ewporker Markkurs von.10 dem verliner Dollarkurse von Tausend. Riezgus geiß freilich, od damit schon der Tief## Nark erreicht ist, und nach den bisherigen Erfayrungen glaubt niemand daran. Zunächst wird das ja von den weiteren Schritten, die Poincare gegen Deutschland ergreift, abhängen. In Berlin wie im ganzen Reich hat der neue leicht eingeführt werden kann. wicklungskurve der Devisenkurse weiter nach oben Miend erichesscsten Tagen eine ngtirsicher Meosien in den lebDollarkurs von tauseno erriarticherweise alarmie, ständlich und. sozialen und polttischen Folgen dieses Ereignisses oder Dienstag nöchsterP reaseruch, richt er übersehen. Auch die Reichs= densals haßde eintrit. Heute seNag“ offendar überzeugt, daß die jetzige— haven verschiedene großindustrielle FirWuorungsratastrophe weitreichende wirtschaftliche auch einen Teil ihrer Devisen abgestoßen, und end., Pelitiche,Virkungen auslosen mut. Dieseuu die Versspekulaton bat etas Material gelesenverbände der Lohnempfänger haben sich lonegeben, ze daß sich im ganzen eine leichte Sene. eegnoug beilt, sofort ihre neuen Lohn.(gus des Kurskandes ergab. Die ersten Kurse #egen bei der Reichsregierung anzumelden, varen heute morgen tarweise Holland 500, Pfun. in e. ger Linie natürlich im Interesse der Reichs= aßer, wis abel=Dollar 1300. Es handelt sich dabet beamten und Reichsarbeiter. Die Haushalts= Epzier gesagt, um rein nominelle Brieskurse. oläne eiuschletlich dersengern. g, Bausbalsz1cgiter vanrte ign uim ein voniueste Brickturte Prenetitzen von Eisenbahn und Seulet uchunte man unter leichter Abschwächung Pok, perden daburg aufs neue über den Hausen fzgsig) 405., Kabel=Dollar 1275., London Aber die gewerkschaftlichen Spitzen= 430 g zur 6. Uhr setzte etwas Handel ein bei esene ae ur sererscahtlche Gsche an. D duneg Muie eue aiuns Gaudsk eir bei #n:. Sven sucy diesmal keineswegs damit#gg“ fur volland, 1240 G. für Kabel=Dollar, vennügt, Lohnforderungen zu stellen, sondern sie gg###t füir London. Zuletzt nannte man Holland sben Sin. 751texreichendes Programm wirschaft. 3575 fhe Binrntae Kir, 331., 1270, Jurzeit bom. dem Gedanken aut dase. Dieses gebt von rumn, fur rinnur. eine wückkehr der MarkwähGe burch die unerträgliche x# in normale Bahnen ist nur Teuerung der auslandsnahrungsmittel infolge wenn mar uns zu erwarten, der gesteigerten c; usnahrungsmittel infolge wenn man uns mit einem langfristigen MoraBiescherteere.— SFleskurse gleichsam ein neuer horium zu ertriglichen Bedingungen 3. 4 oder 5 Megnbering um Deutschland gelegt sei, woraus Fähre in Ruhe arbeiten läßt.— Aus Holland die Folgerung gezogen wird, daß durch Abwür=(wurde die Mark kurg nach 10 Uhr mit gung durch tung hrungsmittel versucht werden mi Erleichterungen zu schaffen, um wenigstens die gunz unentbehrliche Nahrungszufuhr und den dringend notwendigen Rohstoffimport sicherzustelzen. Die Reichsregierung scheint sich der Einsicht vemverkonferenz schen Regierung, die befragt wurde, um für Ruckzugsttufer alem fur au Ras Echtr 9Die Beigeon Stadtverordnetender Ratsherr Gu gefallene Wahl al J Bevölkern Castrop im Mon mit 20248 Einw. waren zu verzeich 42, zusammen 39 gang belief sich a storbene, zusamm Zugang überwog sonen, sodaß am ziffer von 20293 □ Silbernes d. Is. konnte 5 Engelbrecht Dienstzeit zurück pflichteifrigen Ju gesetzten und gest steten, wünschen bisheriger Leber Dienstfreudigkeit □ Merklinde Ein hiesiger Ber des Nachts auf tasche mit ca. 40 die Tasche bei ei 100 M von einen gekauft haben w stätigten die Wal Bövinghauser Be ache Aufforderu# Stelle; sie enthiel 2 A. Mehr soll ten haben. Da de wußte, daß sie n sie verlor, so ist wegen Fundunte Aus d 8 Habinghorst ratssitzung), unter dem Vorsi gulski ab 4 Uhr hause stattfand, genstände: Die I geprüft, für richti Mit der Ueberne nerischen Bürgsch lehn für die man einverstande wurden die Mitt ter Einkellerung zur Verfügung g Obduktionsraume der beantragten der Ansicht war, KKrankenhäusern den könnten.— auf Steuerermäß se stattgegeben: Apollo=Theaters auf die eingegan Schlusse eines jel den, wenn in der einwandfreie Fil gleiche Regelung Schauburg=Lichtsp den, wenn dieser Strafverfahren nen Freispruch es die gleiche Steue betrieb gewährt Gemeindegasthaus der gewählt.— 2 Zuschusses an Zuchtbockbeschaffur Fuhrunternehmer meindefuhren ein hung zugebilligt. polnischer Staats — Die Umbenen: ser= und Kronprin bemann= und Er Stimmen der E Für die Unterhal vurden der kath. Ein V Komat 80: Mit einem Lächeln, menschein erfüllte, reich nicht dessen sicher wär „Würde ich mich lusgangspunkt zurück Meinung, daß wir von zommnisses Abstand n Hellbachs Bedenklic ganz geschwunden, ab er sich doch veranlaßt, „Es ist eine schwer mich nehme,“ sagte He daß es mir später nich zu rechtfertigen! Aber chen Unzeige nichts an eine zwecklose Belästig Verhindeung unserer! haben Sie übrigens ül veranlaßt haben könn begehen?“ „oh, das ist doch er in jener Nacht trotz Erscheinens nichts erre lassenen Hause wahrse tungen zu finden, die Wert sein könnten. sicht zum erstenmal in sie nach allen Regeln suchen durchstöbert hat genug, daß er dabei v st.“ 9„Der Mensch hat in lose Kühnheit an den? st er entweder währer Stadt gewesen, odere um das begonnene A wußte, daß die Behö Mörder suchten. Und hellen Tage in die Vill Dreistigkeit, die alle P 2„Die Leute, deren dobl noch größerer, B Aus Castrop und Umgegend. LDie Beigeordnetenwahl muß nochmals die Stadtverordneten=Versammlung beschäftigen, da der Ratsherr Gustav Hoffmann die auf ihn gefallene Wahl abgelehnt hat. J Bevölkerungsbewegung in der Stadt Castrop im Monat Juli: Der Juli 1922 wurde mit 20248 Einwohnern begonnen. An Zugang waren zu verzeichnen: Zugezogene 351, Geburten 42, zusammen 393 Personen=Zuwachs. Der Abgang belief sich auf 328 Fortzügler und 20 Verstorbene, zusammen also auf 348 Personen. Der Zugang überwog somit den Abgang um 45 Personen, sodaß am 1. August eine Bevölkerungsziffer von 20293 Personen erreicht wurde. □ Silbernes Dienstiubiläum. Am 18, August d. Is. konnte der Herr Rangiermeister Karl Engelbrecht auf eine 25jährige EisenbahnDienstzeit zurückblicken. Dem biederen, stets pflichteifrigen Jubilar, geachtet von seinen Vorgesetzten und geschätzt von sämtlichen Mitbediensteten, wünschen alle, daß ihm noch viele Jahre bisheriger Lebensfrische in seiner bekannten Dienstfreudigkeit beschieden sein möge. * □ Merklinde.(Fundunterschlagung). Ein hiesiger Bergmann verlor vor einiger Zeit des Nachts auf dem Nachhausewege seine Brieftasche mit ca. 400 M Inhalt. Jetzt entdeckte er die Tasche bei einem Arbeitskollegen, der sie für 100 K von einem Bergmann aus Bövinghausen gekauft haben wollte. Die Nachforschungen bestätigten die Wahrheit dieser Behauptung. Der Bövinghauser Bergmann schaffte dann auf mehrache Aufforderung hin die Tasche wieder zur Stelle; sie enthielt aber bei der Ablieferung nur 2 A. Mehr soll sie beim Auffinden nicht enthalten haben. Da der Eigentümer aber ganz genau wußte, daß sie noch 400 M Inhalt hatte, als er sie verlor, so ist gegen den Finder Strafanzeige wegen Fundunterschlagung erstattet. Aus dem Emschertal. § Habinghorst.(Die letzte Gemeinderatssitzung), welche am Freitag, den 18. Aug. unter dem Vorsitz des Gemeindevorstehers Regulski ab 4 Uhr nachmittags im Gemeindegasthause stattfand, erledigte folgende Beratungsgegenstände: Die Jahresrechnung für 1920 wurde geprüft, für richtig befunden und abgenommen.— Mit der Uebernahme der anteiligen selbstschuldnerischen Bürgschaft für ein kurzfristiges Darlehn für die Westf. Straßenbahngesellschaft war man einverstanden.— Der Armenkommission wurden die Mittel für die Beschafung verbilligter Einkellerungskartoffeln für Ortsarme pp. zur Verfügung gestellt.— Die Instandsetzung des Obduktionsraumes bei der Verwaltungsstelle in der beantragten Form wurde abgelehnt, da man der Ansicht war, daß die Obduktionen in den KKrankenhäusern in Castrop vorgenommen werden könnten.— Dem Antrag der Kinobesitzer auf Steuerermäßigung wurde in folgender Weise stattgegeben: den Besitzern des Central= und Avollo=Theaters soll ein 20 prozentiger Nachlaß auf die eingegangenen Lustbarkeitssteuern am Schlusse eines jeden Vierteljahres gewährt werden, wenn in der abgelaufenen Zeit ausnahmslos einwandfreie Filme vorgeführt wurden. Die gleiche Regelung soll auch für den Besitzer der Schauburg=Lichtspiele in Erwägung gezogen werden, wenn dieser in dem gegen ihn schwebenden Strafverfahren wegen Steuerhinterziehung einen Freispruch erzielt. Dem Wirt Wember soll die gleiche Steuererstattung für sein Varieteebetrieb gewährt werden.— Zum Mitglied der Gemeindegasthaus=Kommission wurde Fr. Stender gewählt.— Die Bewilligung eines weiteren Zuschusses an den Ziegenzuchtverein zwecks Zuchtbockbeschaffung wurde abgelehnt.— Dem Fuhrunternehmer Perlikowski wurde für die Gemeindefuhren eine zeitgemäße Gebührenerhöhung zugebilligt.— Der Einbürgerung zweier polnischer Staatsangehöriger wurde zugestimmt. — Die Umbenennung der Prinz Heinrich=, Kaiser= und Kronprinzenstraße in Rathenau=, Scheibemann= und Erzbergerstraße wurde gegen die Stimmen der Sozialdemokraten abgelehnt.— Für die Unterhaltung der Gemeindeschwestern burden der kath. Kirchengemeinde 15000 M, der evgl. Kirchengemeinde 5000 M als einmalige hülfe bewilligt.— Der Baukostenanteil der Gemeinde für die 10 seitens der Gemeinde zu errichtenden Wohnungen wurde entsprechend der Teuerung erhöht.— Den beim Brande von Kleinalstede in Tätigkeit getretenen Feuerwehr= leuten aus Henrichenburg wurde antragsgemäß eine Entschädigung von zusammen 132 M bewilligt.— Außerhalb der Tagesordnung wurde auf Antrag des Gemeindeverordneten Frisse einstimmig eine Entschließung angenommen, die sich dahin ausspricht, daß die Gemeinde Habinghorst nicht in der Lage sei, die vom Landkreis Dortmund geforderte Kreissteuer in Höhe von 136% aufzubringen und abzuführen, da die Gemeinde die ihr zustehenden, anteiligen Reichseinkommensteuern zum großen Teil noch nicht bekam. de, die Kursustellnehmer in Horneburg anterzubringen und zu verpflegen. Reichsverband der Rheinländer. e. Henrichenburg.(Obstbaulehrgang für Volksschullehrer in Horneburg). Der Wiederaufbau unseres lieben Vaterlandes wird ganz erheblich gefördert werden können, wenn die Jugend rechtzeitig zu nutzbringender Beschäftigung erzogen wird. Es gibt wohl kaum eine bessere Gelegenheit dazu, als die Tätigkeit im Garten, die außerdem große gesundheitliche Vorteile bietet und geistig anregend wirkt. Gewiß ist die Erziehung der Jugend zur Gartentätigkeit in erster Linie Aufgabe der Eltern. Aber auch die Schule kann dazu wesentlich beitragen. Dazu kommt, daß die Lehrpersonen, namentlich auf dem Lande, einen nicht zu unterschätzenden Einfluß auf die erwachsene gartenbautreibende Bevölkerung auszuüben vermögen und deshalb zur Förderung des Obst= und Gartenbaues viel beitragen können, wenn sie auf diesen Gebieten über ein entsprechendes Maß von Kenntnissen u. Erfahrungen versügen. In Würdigung dieser Tatsache hatten die Ministerien für Landwirtschaft, Domänen und Forsten und für Wissenschaft. Kunst und Volksbildung#die Abhaltung von Obstbaulehrgängen für Volksschullehrer angeregt und dafür besondere Grundsätze aufgestellt. Diese Anregung wurde gelegentlich der Gründungsversamlung des Verbandes der Obst= und Gartenbauvereine für das Vest Recklinahausen Daß die so bitter notwendige innere Einheit des deutschen Volkes kein unerreichbares Ziel ist, zeigt sich, so oft die Angelegenheiten der deutschen Grenzgebiete zur Erörterung stehen. Wenn es sich um das deutsche Grenzland handelt, dann ebben die Klassen= und Parteigegensätze ab, dann steht das harte Wort: Bedrohtes Deutschtum auf und einigt die Geister. Grenzland ist Schicksalsland. Das haben wir immer wieder empfunden, überwiesen ganz gleich, ob es um Nordschleswig, um Ost= und Westpreußen oder um Oberschlesien ging. Mit Oberschlesien ist inzwischen die letzte schwere Entscheidung an der Nord= und Ostgrenze des Reiches gefallen. Aber eine Wunde am Körper Deutschlands blutet noch offen: das besetzte Rheinland! Auch das Rheinland ist Grenzland. Wie so oft in unserer Geschichte ist dies schöne Land am deutschen Strom wieder Schicksalsland geworden. Ueber drei Jahre schon leidet es unter fremder Besatzung. Noch weitere 12 Jahre drückender Fremdherrschaft sind ihm zugedacht. Kennt man im inneren Deutschland auch nur annähernd die Verhältnisse im besetzten Gebiet? Für weite Kreise muß die Antwort leider lauten: Nein! Sonst könnte nicht immer wieder mehr oder weniger verstockt die deutsche Treue der Rheinländer in Zweifel gezogen werden. Das Rheinland ist altes deutsches Land und will es bleiben! Das rheinische Volk bedankt sich dafür, daß ihm ein Häuflein von Sonderbündlern zugerechnet wird. Weder Drohungen noch Lockungen können es in seiner bewährten Treue zum Deutschtum erschüttern. Ein erschütterndes Bild von dem schweren Druck, der auf der rheinischen Bevölkerung lastet, zeigt die jüngst dem Reichstage zugegangene Denkschrift des Reichsschatzministers über die Kosten der Rheinlandbesetzung. Diese haben bis Ende März 1922 die Höhe von 375 Milliarden erund die Herrlichkeit Lembeck von Herrn Bürger=]reicht. Durch die Anforderungen der fremden meister Kapven, Gladbeck, aufgegriffen und seitens des Vorsitzenden des genannten Verbandes, Herrn Amtmann Schlaghecke, Recklinahausen, warm unterstützt an die Kreisverwaltung des Landkreises Recklinghausen wettergegeben. Dadurch, daß die letztere den Kreisobstgarten sowie die Schulräume der landwirtschaftlichen Schule und als Kursusleiter Herrn Kreisobstbauinspektor Siller, Horneburg, zu diesem Zwecke zur Verfügung stellte, war es möglich. der Regierung in Münster den Vorschlag zu machen, einen derartigen Lehrgang abhalten zu lassen. Der erste Teil des Lehrganges wurde in der Zeit vom 20. März bis einschließlich 4 Avril, der zweite vom 31. Juli bis 4. August abgehalten. In 120 Stunden. von denen die Hälfte Vorträgen, die andere Hälfte praktischen Uebungen gewidmet war, fanden die 13 Teilnehmer aus den verschiedenen Kreisen des Regierungsbezirkes Münster Gelegenheit, sich die Grundlage für das nötige Wissen und Können im Obst=, Gemüse= u. Kleingartenbau, sowie in der Obst= und Gemüseverwertung zu schaffen. und dadurch in ihrem Bezirke auf den in Frage stehenden Gebieten fördernd wirken zu können. Zur Erlangung eines Urteils über das Lehrgangsergebnis fand am 4 August im Lehrsaal der Landwirtschaftlichen Schule in Horneburg die vorgesehene zwanglose Aussprache statt, an welcher als Vertreter des verhinderten Herrn Landrats Dr. Klausener Herr Kreissyndikus Weber Recklinghausen. ferner die Herren Bürgermeister Kannen(Gladbeck), Amtmann Schlagbecke(Recklinghausen), Landwirtschaftsdirektor Lenter(Horneburg), teilnahmen. Eingeleitet wurde die Aussprache durch ie einen Vortrag von Kursusteilnehmern über Obsthau und Schulgärten. Sie ergab ein auschauliches Bild von den erworbenen Kenntnissen auf den einschlägigen Gebieten. Angereat wurde, diesen Lehrgang zu einer ständigen Einrichtung zu machen und außerdem im kommenden Jahre einen kurzen Lehrgang abzuhalten, der ausschließlich den praktischen Uebungen gewidmet sei. Der Kursusleiter erklärte vorbehaltlich der Genehmigung seiner vorgesetzten Behörde, gerne hierzu bereit zu sein, meinte aber, daß die Durchführung vor allem von der Regierung und auch davon abhängig sei, inwiewett es möglich sein würTruppen. vor allem der in Privatquartieren untergebrachten Offiziere und Unteroffiziere, werden selbst die einfachsten Lebensbedingungen der Rheinlandbewohner unerträglich eingeengt und beschnitten. Die allgemeine rheinische Not trifft mehr oder minder jede rheinische Familie. Kommen doch auf 100 Einwohner 17 Mann Besatzung! Rede=, Versammlungs= und Pressefreiheit sind behindert. Unzählige dem Rechtsempfinden zuwiderlaufende Verordnungen müssen befolgt werden. Für geringfügige Verstöße werden Geld= und Gbefängnisstrafen verhängt und Ausweisungen verfügt. Daneben versucht die feindliche Eroberungslust mit allen erdenklichen Mitteln einer weitgreifenden Propaganda die„friedliche Durchdringung“ des Rheinlandes mit welschem Geist. An allen Seelenkräften der Rheinländer wird gezerrt. drohend und lockend. Das deutsche Lied ist verboten! Deutsches Kulturleben soll erstickt, die deutsche Seele in Ketten gelegt werden! All das trägt und leidet das Rheinland um Deutschlands willen drei Jahre schon. Heißes Mitgefühl und tatkräftige, lebendige Anteilnahme an ihrem Schicksal muß daher den Brüdern und Schwestern am Rhein aus Deutschland entgegengebracht werden. Die Rheinländer dürfen nicht mehr die Emnfindung haben, das unbesetzte Reich habe sie vergessen. Es gilt zwischen ihm und dem Rheinlande die Bande des Zusammengehörigkeitsgefühls viel enger zu knüpfen. Zur Verwirklichung dieses Zieles fühlen sich die im unbesetzten Deutschland lebenden Rheinländer in erster Linie berufen und verpflichtet. Da sie am ehesten und besten die Leiden und Sorgen ihrer Heimat würdigen zu können glauben, haben sie sich zusammengeschlossen, um überall aufklärend für das Rheinland zu wirken und im ganzen Deutschland die Erkenntnis zu vertiefen, daß in dem hartgevrüften rheinischen Grenzland Deutschlands Schicksal entschieden wird. Im August 1921 haben sich eine Anzahl älterer mit einigen neuentstandenen Rheinländervereinen zu dem Reichsverband der Rheinländer verbunden. Unter dem Vorsitz des um die rheinischen Belange hochverdienten Präsidenten Dr. Paul Kaufmann, der sich stets für seine alte rheinische Heimat mit ingendlicher Frische und Begeisterung eingesetzt hat, gewann der neue Reichsverband der RheinJander schnell an Ausdehnang und Ansehen, Heute stellt er schon eine stattliche Organisation dar. In dem ersten Jahr seines Bestehens hat er an mehr als 900 Plätzen in den verschiedensten Teilen des unbesetzten Reiches Fuß gefaßt und in Ortsgruppen die ansässigen Rheinländer gesammelt. Eine umfangreiche Aufklärungsarbeit hat er ausgenommen. Von berusenen rheinischen Persönlichkeiten ließ er durch Lichtbilder und Filme erläuterte Vorträge über das besetzte Gebiet, über seine Lasten und Leiden halten und veranstaltete vielerorts große Rheinlandkundgebungen der Gesamtbevölkerung. Als Erfolg der bisherigen Wirksamkeit des Reichsverbandes der Rheinländer(Geschäftsstelle: Berlin W. 10, Sigismundstraße 7) darf festgestellt werden, daß sich immer mehr im unbesetzten Gebiet die Ueberzeugung Bahn gebrochen hat, daß Rheinlands Not Deutschlands Not ist! Aber noch sind die Reihen der Rheinländer und Rheinlandfreunde, und das sollten alle Deutschen sein, nicht geschlossen. Tatkräftigste Unterstützung bedarf der Reichsverband der Rheinländer, wenn erreicht werden soll, die Treue der Brüder und Schwestern am Rhein mit gleicher Treue zu vergelten. Deutsche Männer und deutsche Frauen bedenkt, daß die bedrohte Westmark in kommenden schweren Stürmen nur dann die Wacht am Rhein treu und fest halten kann, wenn ganz Deutschland geschlossen hinter ihr steht. In Castrop besteht bekanntlich auch eine u bungzsmun nng helm Adams, Thomasstraße, gern entgegen, aus Westdeutschland. * Bad Oeynhausen.(Festgenommen und entwischt). Hier wurde in einem Hotel ein Diebesehepaar festgenommen, das für 3½ Millionen Mark gestohlene Schmucksachen bei sich hatte. Man brachte das Paar nach Hannover, wo es ihm gelang, zu entwischen. * Bielefeld.(Eine postalische Merkwürdigkeit.) Eine im Jahre 1908 in Brackwede aufgegebene Weihnachtspostkarte ist jetzt, also nach 14 Jahren, als unbestellbar an die Absenderin zurückgekommen. Die Karte, mit 5 Pfennig frankiert, hat der Absenderin nun noch 90 Pfennig Strafporto eingetragen und ist während der langen Jahre noch mit einem Stempel „Porto“ und einem weiteren Stempel„Entlastet Bielefeld“ versehen worden. * Rinteln.(Das Gebiß aus dem Munde gestohlen). Hier wurde einem Mann, der sich im Rausch draußen zum Schlummern gelegt hatte, das— Gebiß aus dem Munde gestohlen. * Sinzig.(Vergebliches Schatzgraben). In einem Garten hierselbst betätigten sich zwei Herren im Schweiße ihres Angesichts, aber ohne Erfolg als Schatzgräber. Die Ursache dieser Wühlerei war die Aussage einer Wahrsagerin, die den Frauen des Hauses erklärt hatte, daß es im Garten einen großen Schatz an Gold und Silber zu heben gelte. Die Ehemänner bemühten sich nun, ihren Frauen zu beweisen, daß die Wahrsagerin sie beschwindelt habe. Briefkasten. H. Bochumerstraße. Ihre Einsendung kann nicht gebracht werden, da die Zeitung nicht der Platz ist, derartige..... Privat=Wäsche zu waschen. Im Interesse der vielen Bruch= und sonstigen Leidenden, wie auch im Interesse aller, die jedwelche Sanitäts= oder stammverwandte Artikel benötigen, sei an dieser Stelle ganz besonders auf das Inserat der Firma Ph. Steuer Sohn in heutiger Nummer hingewiesen. Der erstklassige und weitverbreitete Weltruf dieser Firma bürgt dafür, daß trotz billigst berechneter Preise jedermann bestens bedient wird. das Abführmittel aus Schokolade. Erhältlich in Apotheken u. besseren Drogerien Ein Vermächtnis. Roman von W. Waldbröhl., Mit einem Lächeln, das seine Seele wie eitel Sonienschein erfüllte, reichte Ada dem Doktor die Hand. licht dessen sicher wäre?“ fragte sie.„Um aber aus den „Würde ich mich Ihnen überantworten, wenn ich lusgangspunkt zurückzukommen: es ist auch Ihre Meinung, daß wir von einer Anzeige des heutigen Vorkommnisses Abstand nehmen, nicht wahr?" Hellbachs Bedenklichkeiten schienen zwar noch nicht janz geschwunden, aber nach kurzer Ueberlegung sah er sich doch veranlaßt, ihr zuzustimmen. *.„Es ist eine schwere Verantwortung, die ich da auf mich nehme,“ sagte Hellbach zu Ada. Und ich fürchte, daß es mir später nicht leicht fallen wird, mich deshalb zu rechtfertigen! Aber ich sehe ein, daß mit einer solchen Unzeige nichts anderes erreicht werden würde, als eine zwecklose Belästigung für Sie und jedenfalls eine Verhindeung unserer Pariser Reise. Welche Meinung haben Sie übrigens über die Gründe, die den Mörder veranlaßt haben können, sich wieder in das Haus zu begehen?“ „Oh, das ist doch sehr leicht zu erraten! Nachdem er in jener Nacht trotz der furchtbaren Wirkung seines irscheinens nichts erreicht hatte, hoffte er in dem verlassenen Hause wahrscheinlich irgend welche Aufzeichlungen zu finden, die für seinen Auftraggeber von Vert sein könnten. Ich bin überzeugt, daß er heute licht zum erstenmal in der Villa war, sondern daß er sie nach allen Regeln der Kunst bei wiederholten Besuchen durchstöbert hat. Es ist allerdings merkwürdig henug, daß er dabei von niemandem bemerkt worden st.“ *„Der Mensch hat in der Tat eine geradezu beispiellose Kühnheit an den Tag gelegt. Allem Anschein nach ist er entweder während der ganzen Zeit hier in der Stadt gewesen, oder er ist neuerdings zurückgekehrt, um das begonnene Werk zu vollenden, obwohle er wußte, daß die Behörden noch unablässig nach dem Mörder suchten. Und daß er nun gar gewagt hat, am hellen Tage in die Villa einzudringen, zeugt von einer Dreistigkeit, die alle Vorsteilung hinter sich läßt.“ „Die Leute, deren sich mein Oheim, bedient, snd Leute, deren sich mein Oheim bedient, sind grauen das schwache Blint voo noch größerer Verwegenheiten#ävig. Aber daß lmes unten auf der#etraße er auch jetzt noch hier geblieben ist, glaube ich nicht. Er weiß jetzt, daß ich ihn erkannt habe, und daß ich imstande wäre, den Behörden seine genaue Personaibeschreibung zu geben. Darauf wird er es denn doch wohl nicht ankommen lassen!“ Hellbach mußte dieser Vermutung beipflichten, und es blieb bei dem Beschlusse, daß ein Anzeige wegen des heutigen Vorfalls nicht erstattet werden sollte— eine Entscheidung, der auch der Justizrat widerstrebend zustimmte, nachdem Ada ihn mit ihrem füßesten Augenaufschlag gebeten hatte. Zwar verstand er die Gründe nicht recht, aber er stand so ganz in dem Bann von Adas unwiderstehlicher Persönlichkeit, daß er wahrscheinlich seinem Gewissen noch größere Zugeständnisse abgerungen haben würde, wenn sie ihn darum gebeten hätte. Die Mitteilung von der bevorstehenden Reise seines Schützlings nach Paris, erfüllte ihn begreiflicherweise mit grenzenlosem Erstaunen. Aber als er hörte, daß außer der Zorka auch Doktor Hellbach sie als ärztlicher Hüter und Beschützer auf dieser nach seinem Dafürhalten allerdings sehr überstürzten Reise begleiten würde, gab er sich auch mit dieser neuen Ueberraschung zufrieden. Und Frau Rembold erhielt Befehl, den Damen nach besten Kräften bei ihren Vorbereitungen behilflich zu sein. Hellbach selbst hatte für den Rest des Tages alle Hände voll zu tun, um seine Vertretung zu bestellen und den Kollegen, der diese Vertretung übernahm, über die einzelnen in Behandlung befindlichen Fälle zu informieren. Er kam sich seinen Patienten wie ein Fahnenflüchtiger vor; aber nicht einen Augenblick geriet er darüber in Versuchung, seinen Plan aufzugeben. Das menschliche Herz verfügt eben über eine Kraft der Ueberredung, vor der sehr bald alle Argumente auch des klarsten Verstandes zu verstummen pflegen. g 19. Kapitel. Verstummte Zeugen. ** Doktor Hellbach lag noch im unruhigen Morgenschlummer, als ihn ein schriller Anschlag der Nachtglocke auffahren ließ. Nach seiner Gewohnheit sprang er sofort aus dem Bett und eilte ans Fenster, ziemlich fest entschlossen, den Hilfe Heischenden bereits an seinen Vertreter zu verweisen. Mit einigr Ueberraschung sah er im fahlen Morgengrauen rus schwache Blinken eines Schutzmannshel„Was gibts?“ fragte er.„Einen Unglücksfall?“ „Nein, Herr Doktor, so kann man es wohl nicht nennen! Der Militärposten vor dem Gefängnis hat zwei Menschen angeschossen, von denen der eine ein flüchtender Häftling war. Ich soll den Herrn Doktor bitten, recht schnell zu kommen; denn es stände augenscheinlich sehr schlecht um die beiden.“ Das war nun allerdings ein Fall, der keine Ablehnung gestattete. Innerhalb weniger Minuten hatte der junge Arzt seine hastige Toilette beendet und sich mit dem chirurgischen Besteck, sowie mit dem vermutlich erforderlichen Verbandzeug versehen. Im Eilschritt ging es dann in Begleitung des Schutzmannes durch die stillen Straßen der noch im nächtlichen Schlummer liegenden Stadt, bis sie im fahlen Morgendämmern die noch düsterer wirkende graue Masse des Gefängnisgebäudes vor sich auftauchen sahen. Unterwegs hatte Hellbach den Beamten nach den Einzelheiten des Vorfalles ausfragen wollen, aber der Mann wußte auch nur, was man ihm nach dem Geschehnis erzählt hatte. „Es scheint, daß der Gefangene mit einem Helfershelfer im Bunde war, der ihm von draußen bei der Flucht beistehen wollte. Der Posten entdeckte die beiden, wie sie eben im Begriff waren, das Weite zu suchen. Als sie auf seinen Aufruf nicht stehen blieben, gab er zwei Schüsse auf sie ab. Und, wie es scheint, ist er kein schlechter Schütze.“ Ein leises Gefühl des Bedauerns wollte sich in Doktor Hellbachs Seele regen. Wahrscheinlich stand ja das Verbrechen des Sträflings, der seinen Drang nach Freiheit so schwer hatte büßen müssen, in gar keinem Verhätnis zu seinem Geschick. Denn, soviel er wußte, gab es augenblicklich überhaupt keinen Kapitalverbrecher im Gefängnis der Stadt. Aber er hatte nicht viel Zeit, sich sentimentalen Regungen hinzugeben. Schon hatten sie den Gefängnishof durchschritten und waren über die Schwelle des zu ebener Erde gelegenen Raumes getreten, der ihnen von dem Pförtner bezeichnet worden war. Da drinnen hatte man die beiden von den Schüssen des Postens getroffenen Männer auf rasch herbeigeholte Matratzen gebettet, und als die umstehenden Gefängnisbeamten zurücktraten, brauchte Doktor Hellbach nur einen einzigen Blick auf die Opfer zu wersen, am sich zu überzeugen, daß wenigstens für den einen Lebs amanschliche Hille zu inüt kamt Es wak ein Neusch mit dunkeigedrömiten Gesicht einer kühn vorspringenden Habennase und scharfget schnittenen energischen Zügen, die noch im Tode der Ausdruch einer finsteren Entschlossenheit festhielten. Er beugte sich zu ihm nieder, aber die Untersuchung währte nicht länger als eine halbe Minute. „Der Mann ist tot,“ sagte er.„Hat er denn nach der Verwundung überhaupt noch gelebt?“ Einer der Gefängniswärter, der die Getroffenen hereingetragen hatten, gab Auskunft:„Jawohl. Herr Doktor, er war sogar noch bei vollem Bewußtsein und machte verzweifelte Versuche, sich mit dem anderen zu. verständigen. Aber er brachte kein verständliches, Wort mehr heraus. Und sobald wir ihn hier niedergelegt hatten, streckte er sich aus, um kein Glied mehr zu rühren.“ „Er hat einen Schuß durch den Hals— da konnte er froilich nicht mehr reden. Nun aber zr dem anveren!“ Hellbach konnte einen Laut der Ueberraschung nich ganz unterdrücken, als er diesen anderen erkau## Denn das war ohne Zweifel der Einbrecher, bei dese## Ueberrumpelung im Hause des Justizrats Dokte, Wachtmann er selber behilflich gewesen war. Nun be griff er mit einem Male alles, und mit einer Regunz des Grauens blickte er noch einmal zu dem Toten hin über. Denn, daß dort auf der blutgetränkten Matratz der Mörder der Baronesse Hilda, der Dieb und Brand, stifter lag, war für ihn außer allem Zweifel. Abe welcher vor nichts zurückschreckende. Mut, welche un beugsame Tatkraft und vielleicht auch welche Diener, treue mußten in diesem Menschen gewesen sein, da er trotz des Mißlingens aller seiner Anschläge, trou der Gefahr, dis die Begegnung mit Ada über ihn hei aufbeschworen hatte, jetzt noch die ungeheuerliche Vez, wegenheit gehabt hatte, seinen Spietzgesellen aus de Untersuchungshaft befreien zu wollen! Natürlich verriet der junge Arzt seiner Umgebun nichts von diesen Gedanken. sondern machte sich nu noch mit dem sämmerlich stöhnenden Verwundeten z) schaffen, wie seine Pflicht es ihm gebot. Für ihn ga es ja hier weder einen Verbrecher noch einen en sprungenen Häftling, sondern einzig einen hilflose Verletzten. der seiner Hille bedurfte. Gartietzung foiot Ich kaufe Nur noch heute. Die grobten Sensationen der Gegenwart enthält unser heutiges Programm. 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Wir machen unsere verehrten Besucher auf die flimmerfreien, klaren Bilder ganz besonders aufmerksam. 4708 " Blutuntersuchungen(nach Wassermann Frauenleiden und Kinderkrankheiten. Nürdoge Herne, Vinckestr. 9, Sprechst, v.-12 u. burgens, u. 2½-5 Uhr, Sonntags geschlossen 7 Von,„Montag, den 21. August er. ab stellt ich dei Preis für Backwaren von markenfreiem Mehl wie folgt: Graubrot 85%... 1 Pfd. Mk. „ 70% 1„ Schwarzbrot..... 6 „ geschnitten 1 Stuten, 1 Pfd. Teicheinlage Zwieback....... 1 Brötchen....... Stück 2,50„ Vereinigung der selbständigen Bäckermeiste des Landkreises Dortmund. 20.— 22.— 108.— 20.— 25.— 50.— *** An die Versammlung heute abend wird erinnert. Uhr 4712 Opalka P hirtschaftliche Mitteilung der Stadt Castrop. Betr. Brolversorgung im Reiseverkehr. sans P rla6 des Preußischen Staatskom. „fars fu. Vollsernährung vom 6. Juli 1922 ist das reisende ngemiesen ist Gließlich auf markenfreies Brot orleiisen ist. Abmeldungen aus der Brotvertiger Be Bobnortes sind nur noch bei end#err“ Stagfssu des Wohnsitzes zulässig. Der 1 Paraut Fin. noch ausdrücklich 1 Vemittelte Beohrpiee Neuerung für die minder##t. aber mit Bücksicht darauf kuswaßl" derauf, weil eine gerechte horferig Vetracht kommenden Personen S8. Seadustigter Versonen.0 verstungen ###ulebnen sind. füur den Reiseverkehr 395 Unordnung betreffend Verbrauchsregelung für Getreide aus der Ernte 1922. Auf Grund der§§ 31 und 35, Abs. c des Geletzss, über die Regelung des Verkehrs mit # dde vom 4. Juli 1922(R. G. Bl. I. Seite 557) und der hierzu erlassenen AusführungsFätmmungen wird hiermit für den Landkreis folgendes angeordnet: Gasamtliche Anbauer von Brotgetreide oder ## auch die kleinen Flächen, sofern sie ihr Eitleide als Umlagegetreide nicht abliefern, 192223 die Selbtvers Wirtschaftssachr und zu nehmen(versorgung zu beantragen des Haustandes swar für soviel Personen abzüglich dee u“ als das gerntete Getreide, autes für umlagegetreides und des SaatFür die Selbsiner aat, herzu ausreicht. zür das sorgung steht jeder Person Teilseibtversorger 144 Brotgetreide 3u. Protmarten ar perden nicht zugelasen. 1c, atten barfen von Selbstversorgern Fnicht in Empfang genommen werden. II. Möchnit Mts. haben alle nach — l in Betracht kommenden Anbauer dei dem zuständigen Amte, für die Städte Castrop und Lunen beim Magistrat, die Eintragung der Selbstversorgung in die Selbstversorgerliste zu beantragen. Ger— 8. II. sateg nab S 49 Ziffer 6 obengenannten Geerden Zuwiderhandlungen gegen vorstehende Anordnung mit Gefängnis bis zu einem Jahre und mit Geldstrafe bis zu fünfStrafen bestrast. dieser Dortmund, den 15. August 1922. 2346 Der Kreisausschuß des Landkreises Dortmund. Veröffentlicht! D. sPhagse=Zauxel, den 18. August 1022. —:aptbr. Der Amtmann. + Bruchleidende+ schäbenden Kurd ven un. 2 dnen mein gleich einer chagenden Gaas von unten nach oden wirkendes, ## Universal=Bruchband auf dieses, sowohl als auf sämtliche Artikel der Sanilätsbranche entgegennehmen wird am: Castrop, Mühlenstr.8 Haben Sie Stoff! Dann kommen Sie zu mir! Anfertigung eines Anzuges auf Leinen und Roßhaar mit guten Zutaten schon für 1600 Mark. Kleinhubberts Herren-Moden " Herne, Bahnhofsstraße 119. 2 Minuten vom Bahnhof Herne. Straßenbahnhaltestelle Bahnhof. Ehher ia. uopp. gent-Ve. Lacke. Farben. Pinsel Sebah). acke. 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Episode: Im Strudel des Verderbens 3." In verbrecherisch. Händen 9." Die Lichter von Liverpool. Dreme„„ Diamd in 6 Akten nach dem Roman des russischen Klassikers Alexander Puschkin. Nicht mit Unrecht hat man Wiadimir Dubrowsky den ersten russischen Revolutionär genannt. Unerbittlich in seinem Haß gegen alle Schurken— mochten sie nun den bunten Rock oder den Bauernkittel tragen— doch edel und selbstlos, wenn es galt, einen schwachen zu schützen— war er so recht das Urbild eines Revolutionärs, wie ihn die russischen Dichter ersehnt und besungen hatten Alleinvertrieb für das westt. L Löber, Dortmund. Johannesstr. 20. Kohllenrevier 5207 Pernruf 862 Wegearbeiter zur zeitweisen Aushilfe gesucht. Meldungen b. Gemeindevorsteher Regulski in Habinghorst. zur Verfügung in: und Spezialarbeit Hiebnn oder Fraulein sofort oder später gesucht. mit selbstgeschriebenem Lebenslauf sind zu richten unter Nr. 4703 an die Geschäftsstelle ds. Itg. Sauberes 4713 lagesmadchen für sofort gesucht. 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