Duzeigengeongten: 120 Prg. fur ons Smai gespan. Millimiene., zelle, Auswärts 159 Pfg., für die Empfehlungszeile 500 Pfg, Erfullungsort Castrop. Der etwa gewährte Rabatt erlischt bei# I Konkursen, Zwangsvergleichen und gerichtlichen Klagen. Größere Anzeigen werden bis mittags kleinere bis 4 Uhr nachmittags vor Ausgabe der Zeitung erbeten. Postscheckkonto: 40 150 Köln.— Fernsprech=Anschluß Nr. 6. Verantwortlich für den Schriftteil: Franz Joseph Pruys Castrop. ••10* Du Castroßel Zeitung erschemnttäglich Mn unsnahme der Sore und kostet durch Volen frei ins Haus gebracht 42.00 Mark(im voraus zahlbar) für den Monat. Postbezug 125 Mk. für das Vierteljahr, ohne Postdestellgeld. Falls wir In der Herausgabe und Zustellung der Zeitung gehindert sind, hat der Bekeinen Anspruch auf Lieferung oder Nachlieferung des Blattes oder auf Rückzahlung des Bezugspreises. Geschäftsstelle u. Schriftelattung: Castrop, Mänsterstraße 14. Spreckltunden der Schriftlettung t wertags Er.7 Uhr nachmittags. Nauxeler Neueste Nachrichten 48. Jahrgang Rotationsdruck und Verlag: Castroper Zeitung(Geschw. Schmitz), Castrop Amtl. Veröffentlichungsblatt für den Landgerichtsbezirk Dortmund, für die Stadt Castrop und die Amter Rauxel und Bladenhorst Alle amtlichen Bekanntmachungen der Stadt Castrep, der Amter Rauxel und Biadenhorst erlangen nach Veröffentlichung in obigen Blättern rechtsverdindsiche Kraft, Bladenhorster Tageblatt In aller Kürze. Neuigkeiten von Nah und Der Reichsverkehrsminister hat den Reichselsenbahnrat auf Donnerstag, den 17. Aug. 1922, vormittags 10 Uhr, zur ersten Sitzung im großen Sitzungssaal des Potsdamer Personenbahnhofes in Berlin, berufen. Entgegen anders lautenden Meldungen erklärt die„Deutsche Allgemeine Zeitung", daß Stinnes nicht die Absicht hat, die Zeitung zu veräußern. Auch die politische Richtung des Blattes werde nicht verändert. * In der gestern in Berlin stattgefundenen Urabstimmung haben von 2900 Beschäftigten der Hochbahn 2060 für den Streik gestimmt, dagegen waren 329 Stimmen. Der Streik ist also beschlossen. Der Beginn wird noch vonder Funktionärkonferenz festgesetzt werden. * In Halberstadt und fünf umliegenden Ortschaften sind heute früh die Landarbeiter wegen Lohnforderungen in den Ausstand getreten. Die Lohnforderungen der Arbeiter der Radiatorenfabrik Schönebeck beantwortete die Direktion mit Aussperrung der Arbeiter. Um einige Arbeitswillige vor Mißhandlungen zu schützen, wurde die Fabrik geschlossen. * Der 36. deutsche Landwirtschafts=Genossenschaftstag findet am 31. August und 1. September in Stuttgart statt. * Die Urabstimmung der städtischen Arbeiterschaft Münchens hat mit 3017 gegen 1397 Stimaen ab 1. August die Einführung der 48stündtgen Arbeitswoche beschlossen, * Die österreichische Regierung soll eine weitgebende Drosselung der gesamten Einfuhr und eine Verschärfung der bisherigen Devisenordnung beabsichtigen. Die österreichische Industrie sei mit Rohstoffen aller Art versehen und könne daher eine Einfuhrsperre von 8 Wochen ertragen. Der„Narodni Politica“ zufolge hat das Karlsbader Revierbergamt die ihm unterstellten Bergwerksbesitzer aufgefordert, ein Verzeichnis aller Angestellten vorzulegen, die nicht in der Tschechei heimatberechtigt sind. Diese Maßnahme richtet sich ausschließlich gegen die zahlreichen in den dortigen Bergwerken beschäftigten deutschen Beamten. Der Verbandsausschuß der Bergarbeiter=Gewerkschaften der Departements Nord und Pas de Calais hat eine Entschließung angenommen, wonach die Bergarbeiter weder die geringste der Lohnkürzung noch die mindeste Verlängerung der Arbeitszeit hinnehmen würden. * englische Unterhaus hat auf Antrag Chamberlains beschlossen, Horatio Bottomley, der vom Gericht zu 7 Jahren Zuchthaus verurteilt wurde, die Mitgliedschaft zum Unterhaus abzuerkennen. ** In Chroniele zufolge verlautet, daß Riaungstiusteegieun deabsichtigt, eine Verteizeugen zu schaffen. 56 600 6lug Sher, Hanasmeldung aus Wasbington sind 85 Schiffe des Schiffahrtsamtes für den Transport von Kohlen zwischen den Vereinigten Staaten und Großbritanien bestimmt worden, „Paxsitzenden der Kommision zum Studtm der intellektuellen Zusammenarbeit auf interdationalem Gebiet wurde am Dienstag Bergson, Frankreich, und zum Vizepräsidenten Murgewählt. Der Vertreter Deutschkands, Professor Einstein, hat infolge seiner Teilnahres an einer wissenschaftlichen Reise nach Ja## aogesagt 1# a ce e enommen, Haß. dis Haltung der Mächte wegen eines evtl. ungriffs Griechenlands auf Konstan###s eine Rückwirkung auf die Lage des Kapinetts Protopadakis haben könnte. Parlament ist zum erstenmal wieder zusammengetreten. rsitzende hielt eine Ansprache, in der er sagte, eine der wichtigsten Aufgaben sei die Aufellung einer Verfassung. Inntriche Unnnmmun. Poincarés Antwort auf die deutsche Note.— Deutschland muß voll zahlen, anderenfalls Zwangsmaßnahmen ab 5. August. Dollarkurs am 2. August: 790,00 Kurs: 650.00 Höchster Kurs: 790,00 Sofortige Antwort auf die deutsche Note. In Antwort auf die überreichte deutsche Note hat Poincare dem deutschen Geschäftsträger, Botschaftsrat von Hoesch, folgende Antwort überreicht:9e Paris, 1. August 1922. Herr Geschäftsträger! Ich habe die Ehre, Ihnen den Empfang Ihres Briefes von heute anzuzeigen, in dem Sie auf meine Mitteilung vom 20. Juli antworten. Ich stelle mit Bedauern fest, daß diese Antwort nicht die in meinem Brief erbetenen Zusicherungen enthält. Das Abkommen vom 10. Juni 1921 wurde zwischen Deutschland und der verschiedenen verbündeten Mächte geschlossen. Seine Abänderung kann daher in der Tat nur auf Grund eines gemeinsamen Uebereinkommens der unterzeichneten Mächte erfolgen. Die Regierung der Republik hat Ihnen bereits mitgeteilt, daß sie nicht die Absicht habe, die in der deutschen Note vom 14. Juli angeregten Aenderungen eintreten zu lassen. Die Regierung der Republik hat daher ein Recht, zu verlangen, daß innerhalb der in meiner Note vom 16. Juli angegebenen Frist, d. h. vor dem 5. August mittags, die Versicherung gegeben wird, daß, bis die unumgänglich nötige Einstimmigkeit für jene Abänderung erlangt sein wird, das Abkommen vom 10. Juni 1921 zur Ausführung gelangt und besonders, daß die Pauschalsumme von 2 Millionen Pfund Sterling am 15. August bezahlt wird. Wenn diese Zusicherung nicht gegeben wird, wird die französische Regierung das Recht haben, um die Ausführung des bestehenden Abkommens zu sichern, die Zwangsmaßnahmen zu ergreifen, die sie im Interesse sowohl der eigenen Staatsangehörigen als auch der Untertanen der übrigen verbündeten Staaten für nötig erachtet. Diese Maßnahmen werden ab 5. August zur Ausführung gebracht, so, wie ich es bereits mitgeteilt habe, und die Regierung der Republik glaubt nicht, daß sie es nötig hat, bereits jetzt den vollständigen Plan bekanntzugeben, den sie hierfür ausgearbeitet hat. Indem diese Vorbehalte über den Inhalt der Note vom 1. August gemacht werden, bemerkt die Regierung der Republik lediglich, daß die deutsche Regierung keinerlei Anstrengung macht, um die Zahlungen der Summen zu sichern, die seitens wirklicher Schuldner, d. h. seitens deutscher Privatleute, an die verbündeten Ausgleichsämter abzuführen sind, wobei bemerkt wird, daß diese Privatleute nach allen Auskünften, die uns zugekommen sind durch ihre Ankäufe von Auslandsdevisen zu dem gegenwärtigen Sturz der Mark beigetragen haben. Empfangen Sie, Herr Geschäftsträgeer, die Versicherung meiner ausgezeichneten Hochachtung. ges Poincare. Berlins Stellung zur Poincarénote. Berlin, Z August. Die neue Drohnote Poincares hat in Berlin weniger überrascht wegen ihres rücksichtslosen Inhalts, der von Paris nicht anders zu erwarten war, als vielmehr deshalb, daß Poincare kurz vor einer Unterredung mit Lloyd George es für nötig befunden hat, die Ausgleichsfrage unter Beibehaltung des ursprünglich gestellten Ultimatums von neuem aufzurollen. Man ist hier der Meinung, daß die Note des französischen Ministerpräsidenten, die er ohne vorhergegangene sachliche Beratung mit seinem Kabinett abschickte. nicht zum wenigsten als ein Dokument einer persönlichen Verstimmung anzusehen ist. Was die Sonderaktion betrifft, die Poincare ankündigt, so glaubt man, daß diese nicht im militärischen Vorgehen bestehen wird, sondern daß es sich hier um Vergeltungsmaßnahmen wirtschaftlicher Natur handelt, über deren Art und Umfang man naturgemäß nicht unterrichtet ist, Es wäre zwecklos, alle Vermutungen und Kombinationen wiederzugeben, die an Poincares Drohungen in Berliner politischen Kreisen angeknüpft werden. Soviel steht jedenfalls fest, daß das rapide Steigen des Dollars bis nahezu 800 Symptom der starken Bennruhigung der deutschen wirtschaftlichen Kreise bewertet werden muß. Die Reichsregierung hat bis jetzt einen Kabinettsrat nicht anberaumt; sie will vielleicht Gutachten der in Betracht kommenden Ministerien einfordern. In erster Linie ist das Finanzministe= rium um ein solches angegangen worden. Ob man daraus schließen soll, daß in Regierungskreisen ein Einlenken erwogen wird, muß dahingestellt bleiben. Der entschiedene Ton der letzten Ablehnungsnote an Poincare ist wesentlich darauf zurückzuführen, daß man glaubt, die Alliierten Frankreich für die deutsche Anschauung bezüallig der Ausgleichszahlungen gewinnen zu können. Es wäre in der Tat unglaublich, wenn die Regierung jetzt vor der kurzbefristeten Drohung Poincares zurückweichen wollte und dadurch eine Stellung aufaebe, die immerbin gewisse Aussichten bietet. Im übrigen wird auch wieder davon gesprochen, daß ein Zusammentreten der Bankierkonferenz bevorstehe und so die Aussichten für eine deutsche Reparationsanleihe verbessert seien. Wieweit diese vage Meinung über Kombinationen englischer und amerikanischer Journalisten hinausgeht, läßt sich im Augenblick noch nicht übersehen. Man wird aber guttun, nach den vielen Enttäuschungen der letzten Monate, solchen Gerüchten die nötige Zurückhaltung entgegenzubringen. Daß dies in Geschäftskreisen geschieht, dafür zeugte der heütige Verlauf des Berliner Devisenhandels. Pariser Presse stimmen zur Note Poincares. Der rechtsstehende Gaulois fragt nachdenklich: Wie werden unsere Verbündeten dieses aufnehmen? Gewiß kann unser Recht zu gesondertem Vorgehen in diesem Falle nicht angetastet werden, da der Versailler Vertrag hierüber stumm ist. Es gibt aber verschiedene Arten der Auffassung über das, was der Vertrag nicht sagt. Ein wagemutiges Spiel ist eingeleitet; jetzt handelt es sich darum, es zu gewinnen. Herrn Poincares Antwort an Deutschland hat nur wenige Stunden auf sich warten lassen. Das beweist schon, wie Poincare wirtschaftliche Fragen von großer Bedeutung zu lösen gewohnt ist. Er rechnet nicht. Es scheint, daß er einen guten Eindruck dadurch zu machen glaubt, daß er das Recht der Engländer und Belgier gegen ihre eignen Regierungen zu verteidigen vorgibt. Die Blätter greisen den Hinweis auf, daß Poincare nicht nur für die Franzosen, sondern auch für die Verbündeten gearbeitet habe. Ueber die Vergeltungsmaßnahmen, die Poincare androht, werden verschiedene Vermutungen geäußert. Der Gaulois glaubt, es handle sich um Finanz= und Wirtschaftsmaßnahmen, die sich gegen Deutschlands Vermögen im Ausland richten. Andere glauben, daß besonders die Deutschen, die noch im Elsaß leben, in Mitleidenschaft gezogen würden, und man bringt die bereits am 19. Juli festgestellte Einstellung des Möbeltransports aus Elsaß=Lothringen damit im Zusammenhang. Paris, 2. August. Die Oeuvre schreibt: Also am kommenden Samstag um die Mittagsstunde wird Frankreich allein Sanktionen ausführen? Um die Wahrheit zu sagen— wir glauben es nicht. Zu was würden diese Sanktionen führen? Man macht daraus am Quai'Orsay ein großes Geheimnis. Man sagt, es handle sich nicht darum, Pfänder zu nehmen, sondern um finanzielle Repressalten. Aber diese Repressalien können nicht sofort ausgeführt werden. Samstag nachmittag und Sonntag sind Tage, an denen die Gerichtsvollzieher, auch die diplomatischen, nicht arbeiten. So wird man also bis zum Montag kommen, und am Montag tritt der Oberste Rat in London zusammen, Poincare wird sicher dort nicht erscheinen wollen, belastet mit der Verantwortlichkeit für Maßnahmen, die die andern Ministerpräsidenten verstimmen. Man braucht sich also nicht über Gebühr über diese geräuschvolle Angelegenheit aufzuregen. Der Figaro sagt: Deutschland habe dadurch, ##ß, es### Wasse des Nichtbezahlens angewandt habe, sich schließlich selbst damit verletzt und vielleicht tödlich. Frankreich wolle wohl an seiner Heilung teilnehmen, aber unter der Bedingung, daß die Waffe sich nicht auch gegen Frankreich richte Die Berliner Presse zur Autwortnote an Frankreich. Berlin, 2. August. Zur Antwortnote der deutschen Regierung an Frankreich nehmen nur wenige Berliner Abendblätter Stellung.„Berl. Tagebl.“: Die Antwort der deutschen Regierung sagt in knapper und kurzer Feststellung, was auf die formalen juristischen wie wirtschaftlichen Tatsachen und Zusammenhängen vollkommenden ignorierenden Ausführungen des Herrn Poincare zu erwidern war. Es ist sicher, daß die Reichsregierung hierbei die öffentliche Meinung nicht nur in Deutschland, sondern fast in der ganzen Welt einschließlich der ehemaligen feindlichen Staaten auf ihrer Seite hat.—„Tägl. Rundschau"; Erfreulich ist das Schlußwort der deutschen Note mit der scharfen Kennzeichnung der Drohpolitik Poincares.—„Lokalanz": Inhaltlich ist an dem Schriftstück nach Paris nichts auszusetzen. Die Klarheit der logischen Zusammenhänge ist ja auch derart, daß sie nicht wohl außer Acht gelassen werden können. Wir begrüßen insbesondere, daß die deutsche Antwortnote von dem bisherigen Angebot, ein Viertel des verweigerten Ausgleichspauschale künftiahin weiter zu zahlen, nicht mehr spricht.—„Deutsche Tageszeitung": Die deutsche Regierung hat in vollstem Seite. 4“ tealiche Verpunftsgründe### hrer Drohende Die Antwort der deutschen Regierung aufseich die letzte französische Drohnote bezüglich der Zahan#### lungen im Ausgleichsverfahren hat von der deuteine schen Regierung diejenige Form erhalten, die#an dem gesunden Rechtsempfinden entspricht. Sachalaff lich und bestimmt erklärt die Note, unbeeinflußt##tei von den Drohungen Frankreichs, die Frage dernie Ausgleichszahlungen könne nur im engen Zu# sommenhang mit den Reparationsforderungen#### und, wenn die Aeußerungen der anderen Alltierein ten in Berlin vorlägen, entschieden werden. Festaund furchtlos macht der Kanzler der Erfüllungn= weiter die französische Regierung darauf aufmerkadt sam, daß die Politik der Drohungen Frankreichsn nicht aufbauend, sondern zerstörend sich auswirke, h, Das gesamte Deutschland muß diese feste Halan tung des Reichskanzlers billigen, der wohl mitie Absicht die Bereitwilligkeit Deutschlands wiedersie holt, monatlich ein Viertel der bisherigen Zahan, lungen zu leisten. Denn die neuerliche bedeutende? Mark=Verschlechterung macht es ja unmöglichn selbst diese Summe aufzubringen. Andererseitskläßt es unserer Regierung Ehrlichkeitswille nicht? zu, Versprechen zu geben, von deren Erfüllungsar möglichkeit sie nicht überzeugt ist, Solange unzisere Währung einigermaßen stetig war, konnteider Reichskanzler sich auf Grund der zahlenmäer ßigen Unterlagen auf bestimmte Summen festlegen; heute, wo sich täglich das Bild stark ver### schiebt, ist dies unmöglich. e Gleichzeitig mit dieser Feststellung, deren bein ruhigende Seite die feste deutsche Haltung, durche unser Zukunftsbild genommen und aufgehobenwird, müssen wir jedoch die bange Frage stellen: Was wird die Folge dieser Ablehnung sein? In Reichskabinett wird sie nach allen Seiten hin gründlichste Wertung erfahren haben und wenn es sich doch zum Verharren auf Zahlungsweigerung entschloß, wird es das sicher erst nach Insbetrachtziehen auch der schlimmsten Gefahren ges. tan haben. Von England ist keine sofortige Maße, nahme zu erwarten. Der Wortlaut der englischen: Antwort zeigt uns ja schon daß dort im allges meinen die Stellungnahme Deutschlands im voraus gebilligt worden ist. Auch Belgiens Antwort enthält in ihrer Zurückhaltung wenig Drohendes. Umso schärfer tritt Frankreich uns wieder einmal entgegen. Daran ändert auch nichts, daß der frühere Ministerpräsident Caillaux es jetzt war, gen darf, mit scharfen Worten in einem Teile der Pariser Presse die Stellungnahme Poincares als ruinierend für die französische Nation darzustellen, und manche hoffen, daß Poincare die Höhe seines Ruhmes erreicht habe und daß schon andere bereit stehen, ihn abzulösen. In informierten Berliner diplomatischen Kreisen hegt man die Befürchtung, daß die französische Regierung die Frage der Ausgleichszahlungen benutzen wird, um sich wieder einmal gegenüber Deutschland von der energischen Seite zeigen zu können. Da die Reichsregierung ausdrücklich betont, daß sie auf die französische Note nicht endgültig eingehen könne, bevor sich die übrigen alltierten Regierungen zu dem deutschen, Stundungsgesuch geäußert hätten und da fernen die französische Regierung ihre Forderungen ultimativ stellte, hat die französische Regierung fraglos die Absicht, ohne Befragung der anderen; Alltierten besondere Maßnahmen gegen Deutschland zu ergreifen. Man will auch über den Cha“ rakter dieser Maßnahmen bereits einige Anhaltspunkte besitzen. Poincare wird es nicht abwarten: können, bis diese Angelegenheit im Einvernehmen mit den übrigen Ententeregierungen gelöst ist. Die französische Regierung soll auf dem Standpunkte stehen, daß sie in der Lage sei, sich auf andere Weise schadlos zu halten, wenn die deutsche Regierung die Ausgleichszahlungen nicht leiste. Frankreich will es in seiner Gewalt haben, die entsprechenden Mittel in einem deutschen Gebiete aufzubringen, das sich in den Händen der französischen Armee befinde, also im besetzten Gebiet. In dieser Richtung dürften sich die von Poincare in seiner Note angedrohten französtschen Maßnahmen bewegen. Die Lage soll tatsächlich sehr ernst sein. Man müsse unzweifelhaft mit französischen Sanktionen rechnen, Poincares Ar, gonnenrede und seine in den letzten Tagen gemachten Aeußerungen ließen nichts Gutes erwarten. Es sei daher nicht ausgeschlossen, daß Frankreich wieder einmal gegen den Willen seiner Alliierten einen selbständigen energischen Schritt gegenüber Deutschland tun werde. Es verlautet bereits aus London mit größe. ter Bestimmtheit, daß die französische Regierung, den Vormarsch ins Ruhrgebiet vorbereite und daß General Niessel schon als Oberkommandierender der fu das Ruhrrevier bestimmten Streitkräfte in Aussicht genommen set. Aus dem Reiche. Verbot des Berliner Lokalanzeigers. Berlin, 2. August. Dem Berliner Lokalanzeigen ist gestern abend durch das Berliner Polizeipräsidium eine Verfügung des preußzischen Miut sters Severing zugestellt worden, wonach der Berliner Lokalanzeiger auf drei Wochen verboten wird. Das Verbot stützt sich auf den in der Morgenausgabe vom 1. August unter der Ueberschrift„Das kommende bayrische Kabinett“ erschienenen Artikel, in dem angebliche Besprechungen erörtert werden, die in einer GeheimDie englische Regierung an ihre Alliierten. Vorschläge zur Regelung der gemeinsamen Schulden. London, 2. August. Einen sehr bedeutsamen sitzung der Aktionsausschüsse der Unabhängigen Schritt in der englischenP olitik bedeutet die briund Kommunisten im Berliner Gewerkschafts=stische Note an die alltierten Regierungen, in der hause in Anwesenheit von zwei Vertretern Sow= es heißt, die britische Regierung sei tief von der jetrußlands stattgefunden haben sollen. Nach den ökonomischen Ungerechtigkeit der augenblicklichen Darlegungen eines dieser Vertreter habe sich die Lage der Dinge überzeugt und sei bereit, sowohl Reichsregierung entschlossen, die Rechte zu ent= ihre Rechte an die deutsche Reparation als auch waffnen, eine Maßnahme, die nötig ist, um die alle Rückzahlungsansprüche an die Alliierten aufRevolution weiter treiben zu können. Das Ge= zugeben, unter der Voraussetzung, daß dieser setz zum Schutze der Republik sei eine siegreiche Verzicht einen Teil des Planes zur allgemeinen Etappe der vorwärtsschreitenden Weltrevolution. befriedigenden Lösung des Problems bilden wers sei gelungen, Dr. Wirth davon zu überzeugen, de. Nach ihrer Meinung wird eine allgemeine Reoaß nur die Bildung einer reinen Arbeiterregie= gelung mehr Gewinn für die Menschlichkeit berung den Ausbruch der Konterrevolution ver- deuten, als die Vorteile, die aus der Erfüllung hindern könne. Die Wiedergabe dieser Darlegun=(ihrer legalen Ansprüche im besten Falle erwachgen enthält eine Beschimpfung der Mitgliederssen konnten. der Reichsregierung, insbesondere des Herrn] Die Note ist unter dem Datum des 1. August Reichskanzlers und damit eine öffentliche Herab= von Lord Balfour unterzeichnet und den Regiewürdigung der verfassungsmäßigen republikani= rungen von Frankreich, Italien. Serbien, Rumäschen Staatsform des Reiches im Sinne des§ 8inen, Portugal und Griechenland übermittelt des Gesetzes zum Schutze der Republik vom 21. worden. Die Note besagt: Juli 1922. Der„Tag“ bemerkt hierzu: Die Mün=] Die herrschenden Verhältnisse lassen uns in chener Meldung, die zu diesem Verbot geführt der Frage der interalltierten Schulden wenig hat, enthält Mitteilungen, die aus Berlin nach Spielraum zur Regelung. Die Schulden an München gelangt waren, ohne daß zu ihnen Stel- Größbritanien belaufen sich ohne Zinsen auf etwa lung genommen wurde. Inzwischen ist festgestellt 3400 Millionen Lstrl., und zwar von Deutschland worden, daß sie auf eine Veröffentlichung des 1450 Millionen, Rußland 650 Millionen und den „Bayerischen Kuriers" beruht, also des führenden Alliierten 1300 Millionen. Anderseits beträgt die Blattes der Münchener Regierung. Davon, daß britische Schuld an Amerika mit den Zinsen seit sie eine Beschimpfung oder Herabwürdigung des 1919 bei dem augenblicklichen Valutastand 850 Reichskanzlers und unmittelbar der Republik Millionen Lstrl. Die britische Regierung hat stillbedeute, kann ernstlich keine Rede sein. Nachdem schweigend vom Eintreiben der ihr zustehenden sich herausgestellt hat, daß sie auf den„Bayrischen Zinsen abgesehen. Wenn bisher eine endgültige Kurier" als Quelle zurückzuführen ist, darf um= Lösung nicht gefunden wurde, so liegt das nicht somehr der Erwartung Ausdruck gegeben wer= an der britischen Regierung. Die letzten Ereigden, daß das Verbot vom preußischen Minister des nisse machen aber eine Erlassung aller Ansprüche Innern wieder rückgängig gemacht wird. Die fast unratsam. Die amerikanische Regierung hat Tägliche Rundschau“ schreibt u..: Zum ersten rücksichtsvoll die englische Regierung ersucht, die Male seit der Ermordung Rathenaus ist nun= Zinsen seit 1919 nebst der Schuldsumme in Amemehr eine große Berliner Tageszettung verbo= rika anzulegen und bis 1925 abzutragen, ganz wie ten worden und zwar auf die lange Dauer von es dem ursprünglichen Vertrag entspricht. Die drei Wochen. Unzweifelhaft ist der Inhalt der britische Regierung wird sich bemühen, diese VerLokalanzeiger=Meldung recht abgeschmackt und pflichtungen zu erfüllen; sie kann dies aber nicht, für jeden, der einen Funken politischen Verhält= ohne ihre bisherige Taktik zu ändern, was sie nisses besitzt, in einzelnen Teilen durchaus un= freilich nur ungern täte. Die Schuldenfrage müsglaubwürdig. Wir halten die Veröffentlichung für se in ihrer Gesamtheit erörtert werden, wobei. einen entschiedenen redaktionellen Mißgriff. Daß immer noch zu bedenken sei, daß Großbritanien die Redaktion des Lokalanzeigers oder auch nur weniger Schulden hat, als andere Staaten ihm deren Münchener Vertretung den Reichskanzler schulden. tung beschimpfen wolle, wie es in der Begrün. Eine franzssische Ruhraktion?. dung des Verbots heißt, halten wir für einen London, 1. August. In maßgebenden politischen Jertum der anständigen Stafl. Kreisen Englands sieht man der Zukunft recht pessimistisch entgegen. Man glaubt hier nicht, daß die Konferenz vom 7. August in der Reparatidzeß Gagern= Stolberg. sonsfrage schon eine Entscheidung bringen wird. Berlin 2. August. Amtlich wird mitgeteilt:##sonders deshalb nicht, weil die Vereinigten In der Presse finden sich eingegangene Mittei= Staaten wiederum nicht offiziell teilnehmen wollungen über den Verlauf des Prozesses vor dem#n und auch weiteren Anleihen an euroväische Schwurgericht in Dresden gegen die ehemaligen Gläubiger nicht genzigt scheinen. Man befürchtet deutschen Offiziere von Gagern und Prinz zu daher, daß die Konferenz nichts anderes brinStolberg wegen Mordes. Die Reichsregierung gen wird als eine weitere Verschiebung der Enthält es für ihre Pflicht, die Oeffentlichkeit ruck= scheidung über das Reparationsproblem auf etwa haltlos über den Sachverhalt aufzuklären. Der Lovember. Würde dieser Fall eintreten, würde Reichsjustizminister ist mit der Prüfung des in Frankreich bis dahin weder von Deutschland gröDeutschland vorhandenen Materials über den ßere Reparationszahlungen, noch von Amerika Fall betraut worden und wird das Ergebnis# Anleihe erhalten, oder würde Amerika sich baldigst der Oeffentlichkeit bekannt geben. Die bis dahin auch weiterhin weigern, Deutschland kriegsgerichtlichen Akten gegen die beiden Offi= eine größere Reparationsanleihe zuznbilligen, ziere sind vom Reichsarchiv eingefordert worden, dann dürfte die innerpolitische Lage Frankreichs, nach der Ansicht hiesiger Politiker, kritisch werDie Feier des Verfassungstages. den. Frankreich braucht— das wird hier allgeVerlin, 2. August. Alle Reichswehregimen; umein anerkaunt— dringend Geld und kann bis haben Besebl erhalten zu der am 1: August er Povember nicht mehr warten. erhatten, zu der um II. august im Man befürchtet, daß Frankreich doch noch zu Sanktionen gegenüber Deutschland schreiten wird. nin gesprochen. Obwohl ex Urlaub hat und Rekonvaleszent ist, nimmt er sehr tätig Anteil an ase schwebenden a stets auf dem lausenden über die 31: Verzte#mragen. Die Einschränkungen, „ svie vie artgir iom auferlegt baben, scheinen ihn Es in vezeichneno, daß der„Datly Telegraph" letwas zu trretieren; aber er befolgt die VorPiser, Fase, aus Paris zu melden wußte, schristen der Verste. Die Rerzte, deren Eindruck eine Revolution drohe, wenn roß, Eizgng an sehr günstig war, tun vielleicht Deutschland nicht zahle, und es verlautet hier###n hu unbedingte Ruhe aufzuerlegen. Die bereits mit größter Bestimmtheit, daß die fran=tevien junf Jahre haben einen außerordentlichen zonsche Regierung den Vormarsch ins Ruhrre- Energieverbrauch von ihm verlangt. vier vorbereite und daß General Niessel als Oberkommandierender der für das Ruhrrevier bestimmten Streitkräfte in Aussicht genommen sei. das Pariser Echo der Schuldennote. Deutschlands Haftbarmachung für die französischen Kriegsschulden. Vorgänge im Orient. Rutonomieerklärung für griechisch=Klein= Aslen. Adrianopel, 2. August. Der Entschluß der griechischen Regierung, die militärischen AkParis, 2. August. Zu der Note Balfours erfah-tionen aufzuschieben, soll den Alltierten eine letzn wir weiter: Es steht fest, daß innerhalb des ste Gelegenheit geben, die Orientfrage unblutig englischen Kabinetts 10 Tage hindurch schwere und befriedigend zu löser. Ueber die Note, die Meinungsverschiedenheiten darüber bestanden, die griechische Regierung am Sonnabend den Alob es politisch klug wäre, eine solche Note an die liierten übergab, wird gesagt, daß die Bezeichalliierten Regierungen im gegenwärtigen Zeit=(nung Konstantinopel als eine neutrale Stadt zu richten. Der Washingtoner Regierung gegen das internationale Recht verstoße. Gunaist die Note offiziell nicht bekannt gegeben wor= ris erklärte, Griechenland sei fest entschlossen, den. Aber es könnte stimmen, was der Londoner Konstantinopel zu nehmen. Von der AntwortBerichterstatter des„New York Herald“ erfährt, note der Alliierten hängt es ab, wie Griechendaß Washington sondiert wurde, ob es den in land handeln werde. Einen Erfolg der grieoer Note Balfours eingenommenen Standpunktchischen Regierung kündigt jetzt auch die Autonoteile. Es heißt, daß die Downing Street sich vor= mie für das griechische Klein=Asien an. Der her erst vollkommene Klarheit darüber verschaffte, griechische Oberkommissar erließ eine dahingeoar durch diese Note keinerlei Berlegenheiten ge= bende Proklamation und ermahnte die Bevölkeschaffen würden. Man legte sich in London voll=rung jeder Rasse und jeden Glaubens, die Verkommene Rechenschaft darüber ab, daß der ameri= gangenheit zu vergessen und in dem neuen Leben kanische Kongreß auf dem Standpunkt steht,„die mitzuarbeiten. Schulden müssen zurückgezahlt werden“. Aber die! Der Vormarsch auf Konstantinopel. Erfahrungen, die man mit der Kommission Parz London, 2. August. Eine Reuternote tritt der ie entälliche schuse in der französischen Presse aufgestellten Behaupnach Washington kommen solle, wird dahin aus= Konstantinopel eine abwartende Haltung eingein Washington einer Regelung nommen habe. Der englische Vertreter in Athen des irzsxalligrter Schuldenproblems nicht ableh= habe binnen 24 Stunden das griechische Ersuchen die Stellte“ Frankreichs um Erlaubnis zum Vormarsch abgelehnt. Der „.„Was die Sieuung Frautten, zu der eng=sbritische Botschafter habe bis zum 30. Juli benschen Note anbelange, so verweist Pertinax im reits drei verschiedene Warnungen an die grie„Echo de Paris“ darauf, daß Frankreich im De= schische Regierung gerichtet, während die andern zember 1922 30 Millionen Pfund, im Dezember Verbandsvertreter erst am 31. Juli von ihren 1923 ebenfalls 30 Millionen Pfund und den Rest Regierungen unterrichtet worden seien. von 500 Millionen im Dezember 1924 zu zahlen großen Frrium der zuständigen Steue. Veröffentlichung der kriegsgerichtlichen Akten über den Prozeß Gagern=Stolberg. habe. Pertinax gibt seiner Befriedigung über die englische Note Ausdruck. Wenn England die Rückzahlung der Schulden von Frankreich fordere, so sei die Sorge zerstreut, die solange den wirklichen Reichstag in Gegenwart des Reichspräsidenten stattfindenden Feier Deputationen nach Berlin zu entsenden. Die öffentlichen Gebäude haben Flaggenschmuck zu tragen, und auf mehreren Plätzen der Stadt werden Militär=Promenadenkonzerte stattfinden. In den Schulen soll auf Zum Besuch Dr. Hummels in München. Frankfurt a.., 2. August. Die Reise die Bedeutung des Tages in Schulfeiarn hinge““ Hadischen Staatspräsidenten Dr. Hummel wiesen werden. vinges nach München ist eine Folge der Besprechungen der Staatspräsidenten von Würtemberg, Baden Streik bei der Berliner Warenhausfirma und Hessen. Dr. Hummel hat den bayerischen Wertheim. Ministerpräsidenten auf die Tatsache verwiegen, Berlin, 2. August. In den Gotrie oaß die andern füddeutschen Staaten mit allen Warenhausfirma I. ihren Kräften und mit ihrem ganzen politischen kaufmännischen Angestelten,. Hangy.. Einsluß die Reichsregterung unterstützen werden. Hilfs= und Facharbeitern der Streis it 4P gehilsen, Von dem Ergebnis der Münchener Besprechunviess= und Facharbentern der Sirelt beschlossen. sgen wird es abhängen, ob die Staatspräsidenten Handelsteil. Dollar bis über 800 bezahlt! Stand der Dinge verhüllte. Nunmehr habes liegende Fesiu 220 Uor nachm. Die nabe, Frankreich nichts anderes mehr zu tun, als ge=lwirklichun; Jar btuzez., 645., Frankreich in Vergenüber Deutschland eine„energische Politik der nicht London auch vorausgesehen. Und daher sei der Wareneinfuhr h lische Regierung ihre Jorderungen erhebe, den sivermi. geahnten Tieftand sinten. Dabet großen Vorteil erhalten, daß es auch seinerseits sieß... Devisenkreisen noch immer die „offen vorgeben“ könne. Runmehr werde Frank tieerseugung, daß die Entwicklungslinte im groreich die Prioritätszahlungen für die Wiederher= auch aa auch weiterbin nach oben gebt, wenn e ihune, Gechauntet zu: aniet. laus größtem Materialmangel, da kein Mensch 2rivune- behaupter, die alltierten Devisen unter den gegebenen Umständen abzugeseien gegenwärtig in eine Erwä= ben geneigt ist, da er fürchten muß, sich doch spägung darüber eingetreten, ob nicht ein direkter#ter wieder bei erhöhtem Kursstand eindecken zu #ar sou, i Samerikanische Volk gerichtet wer= müssen. Die Nachfrage geht natürlich in erster den sone, in dem ausgeführt würde, daß Europa Linie nach wie vor von allen Kreisen aus, die finanziell und wirtschaftlich zusammenbrechen reellen Bedarf an Devisen haben und ihn zur Beeine Regelung des gesamten zahlung getätigter oder künftig unbedingt notSchuldenproblems erfolge.[wendiger Einfuhr von Rohstoffen und Lebensmitteln benötigen, während sich die Berufsspekulatischlossen, zunächst nicht für den Eintritt der Baye= gu setzt natürlich noch mehr als in den letzten rischen Mittelpartei in die Regierung einzutre= gegen zurückzuhalten gezwungen ist, da das RiStreik in Ostpreußen. „Käönigsberg, 2. August. Gestern sind sämtliche städtischen Arbeiter von Königsberg wegen Lohnfragen in den Streik getreten. Außerin den Streit getreten. Man rechnet milt einern Pochmalige vereisigung der Reichebeamten. noch einmal in dieser Sache beraten werden. Wenn es zu einer nochmaligen Beratung nicht kommt, ist zu erwarten, daß Bayern die Dinge nicht auf die Spitze treiben wird. Streit in folgenden Städten: Allenstein, Tilsit, pfalzen m. u... Ver. 2. August. Wie der Marienburg, Gumbinnen Elbing und Lyck,(ugr Vertreter der„Frankft. Ztg.“ aus höhe„Kueienoutg, Gambinnen, Elding und Tychl sren Beamtenkreisen zuverlässig erfährt, soll die Vorläufig kein Termin vor dem Staats=(Reichsregierung beabsichtigen, die Reichsbeamten 5 zem gecmin dor dem Sinale= auf Grund des Gesetzes zum Schutze der Republik gerichtshof. leiner nochmaligen Vereidigung zu unterziehen. Leipzig, 2. August. Wie das„Leipziger Das trifft naturgemäß auch die bayerischen ReichsTageblatt meldet, wird die für den 10. August beamten, also alle im Dienst des Reiches stehen1922 vor dem Staatsgerichtshof zum Schutze der##lt, ferner die Eisenbahn=, Post= und ZollbeRepublik angesetzte Verhandlung nach Informationen an zuständiger Stelle nicht stattfinden, weil tfinden soll, wenn der neu zu errichtende Staatsgerichtshof zusammengesetzt sein wird. Wann ein neuen Ganmin:*P fin witt: wann ein neuer Termin abgesetzt wird und gegen wen verhandelt werden wird, steht noch nicht fest, nuch der Meldung des Blattes ist die Verzögerung darauf zurückzuführen, weil aus Rücksicht auf Bayern möglicherweise in der Zusammensetzung des Staatsgerichtshofes noch eine Neuerung eintreten wird. Strafantrag wegen Vrleidigung sächsischer Minister. Bauern und das Reich. Vor der Fertigstellung der Münchener Antwort Versöhnlicher Ton zwecks Weiterverhandlung. München, 2. August. Die Antwort Bayerns an den Reichspräsidenten wird am Donnerstag abgeschickt werden. Sie ist im Entwurf von dem Ministerpräsidenten fertiggestellt. Die einzelDresden, 2. August. Wi. Zt. Dresdene, nen Minister haben ihre redaktionellen Aende. Voltszeitung“ meldet, in. rungen vorgenommen und Vorschläge gemacht. Ahendzeitungs wegen Beleidigung tischer Vi, gestellt e Reinschrift ggertisemister Strafantrag estelle. sächlischet wi gvrnedt werden, die dann der Bayerischen Soltsvom Minister Lipinsri—9 che Witezngpten Maperischen Bauernbund und der Abendzeitung“ in Dresdenzu Begutachtung übergeben wer1. den wird. Selbstverständlich wird der Entwurf Verbotene Organisationen in Sachsen.(streng vertraulich behandelt, aber wir können saDresden 2. August. Die sächsische Regie= ist und daß; acten zu maerog eni versopnlich ung hat auf Grund des Schutzgesetes folgende l offengehalten Pereinigungen verboten und ausgelös: Cos, gemslaltex wird. Die Antwort wird vor allem Deutscher Orden(auch jungdeutscher Orden ge. Wert darauf iegen, daß die den Ländern hannt), Bund der Geraden( auch Treubund für sichergestellt werden.e“ nd usteigendes Leben genannt), Verein ehemalt= in dieser Richtung auch Baden or Körner und den Algemeigen„ Deuisch=öl= Regserangsumblbung ten, um die Verhandlungen zwischen München Schulter u sen steckt, auf das für eine und Berlin nicht noch mehr zu belasten. Solange Franzosg,ert igliche Maß gestiegen int. Daß die also diese nicht abgeschlossen sind, will der Bauern=.en durch ihre Haltung und deren katabund es bei dem Rumpfkabinett: Bayerische u halex. Auswirkungen sich selbst wirtschaftlich Volkspartei, Bayerischer Bauernbund belassen. zn das eigene, Fleisch schneiden, da sie uns damtt Ob sich die Bayerische Volkspartei eine derartige die Möglichkeit der Erfüllung ihrer TributfordeBevormundung der kleinen, nur 12 Mandate ihnen... als bisber selbst rauben, ist umsassenden Fraktion des Bauernbundes gefallen gultig. tischen Fanatikern offenbar gleichlassen wird, bleibt abzuwarten. B grubereie fetten 6. C. Eine Berichtigung zur-klzeung Graf von votuurtein gevren die Devisen bent Eine Brrichtigung zue Erlickung Sea) morgen sehr fest und weit über Parität des NewLerchenfelds.(vorker Nachbörsenkurses(entsprechend 690 4 für München 9 Unrust Die hanerische Staats, gen Dollar) ein; Kabel=Dollar 710, Holland 275, zeitungs schreibt: ce„Staatv= Pfunde 3200. Die höchsten Kurse, die dann im hat eine unterrehen„Derlin Börsenzeitung“ Laufe des Vormittags bezahlt wurden, waren für nisterpräg Graß Perchenfersu.“ Kabel=Dollar 800 und vorübergehend darüber. in setens uus besbast erchenet0 veröffentlicht. Gulden wurden bis 306 bezahlt, Pfunde bis 3500, ast Serü##hals zu der Feststellung veran= Gegen Beginn der Börse trat wie gewöhnlich ein vich: 996# Unterredung in der„Börsenzeitung“ leichter Rückschlag ein, und man nannte geger wottgetreu wiedergegeben und darum in der 1 Uhr im Mittelkurs Kabel=Dollar 780. Veroffentlichung Ungenauigkeiten entstanden sind.] 23, Vor allem hat Graf Lerchenfeld, wie es gar im Herliner Produktenbericht. sprach, keinerseti Bedenken setwasge Aus.]: Berlin, 2. August. Das Produktengeschäft wat gestaltung der Koalition nämlich.: W d neue, unter gewaltigen Schwankungen dereintritt der Demoke ten in Zie. ste Steigerung der Devisen fast zum Still####tin der Bemolkalen.#e Regierung ge= stand gekommen. Käufer zeigten sich von allen siche Iaen speten Kole an angeb= Seiten; Offerten fehlten fast ganz; bestimmte Aiche Gußerung geknupsten Folgerungen." Preise waren fast kaum zu erfahren. Die Mühlen Zur politischen Lage in Bayern. sind, da sie keinen Weizen erhalten können, für München, 2. August. Zur politischen Lage Mehl nicht Abgeber. Die Detaillisten nehmen von schreibt die„Münchener Neueste Nachrichten“: Der ihren früheren Abschlüssen auf, was sie nur erMinisterrat wird sich heute mit dem Entwurf der halten können, vielfach sogar schon ihre SeptemAntwort auf den Brief des Reichspräsidenten be- berkontrakte. Da die Witterung andauernd feucht fassen. Man glaubt, daß dieser Brief die Ge=bleibt, hat man die schlimmsten Befürchtungen beschicklichkeit des Reichspräsidenten und ein Ver= züglich des noch in Garben auf dem Felde stehenstehen der bayerischen Volksstimmung verrät und den Roggens. wirg. Feich Frgebnis Verhandlungen dienen Raubsutternotterungen: mittelbar den Koalitionspartesen Drahtgepr. Roggen= und Weizenstroß 210=240-4) den und voraussichtlich am Mittmog:00 loses u. enhasltige Korm der ein gebündeltes Krummstroh 190=210 A; Häcksel 295präsidenten zeitigen Auz den Reichs= 1310 A handelsübliches Heu 450=520 A4; neues aunet man mit einer weitdie die Lelt. erfährt, rech= tes Hen 520.580.A. ner mun mit einer weiteren Erweiterung der Ko Dorim* 9 alition und auch der Regietung durch Aufnahme„ieho... August. Zum heutigen Buchtder bayerischen Mittelpartei. An dem baldigen vietzmarkt wurden ausgetrieben: 1374 Stück Groß= Zustezieskommen der Koalition is nicht zu Lus dem Auslande. Rußland. Lenins Befinden. Mossan August. Die Rosta drabals Antwort auf eine Anvieh und 479 Schweine. Der Handel in Großvieh war rege, bei steigenden Preisen. Es wurden bezahlt: Für Kühe erster Qualität 40= bis 50000 M. Ausnahme=Tiere teurer; zweiter Qualität 30. bis 40000 A; britter Qualität 15bis 80000 MA. Rinder kosteten erster Sorte 30bis 40000 A; zweiter Sorte 20= bis 30000 A; dritter Sorte 12. bis 20000 A. Am Schweinemarkt war der Handel mittelmäßig. 6 bis 8 Wochen alte Ferkel kosteten 1400—1800 M; 8 bis 10 Wochen 1800—2100 M; 10 bis 12 Wochen 2100— 2000 M. Läuferschweine wurden mit 3500—5500 M4 bezahlt.# Nächster Markt: Mittwoch. 9. Aug. 1932. S APPPTTS Nr. 178. .•pei Nachrichten. 4. Bladenhorster. Tageblatt. Aus Castrop und Umgegend. Wann kommt das Hartgeld wieder? Gedenkmünzen am 11. August. DS, Veichstag hat durch Gesetz vom 26. Mai Htrggg Prägung von Ersatzmünzen im NennReichsrat hat beschlosen, Nart beschlossen. Derl ben =Markstücke beträgt 25.5, der der=Markstücke Manzen beneben llimeter. Die halsen angerien 9. Kuser. Die Heslerstücke Aünnen Kupferkern. Die uv.Markstücke verisenge Inscheist slaten Rande geprügt, der die trägt. Die Schriftseite trägn P. um Mar“ sorten innerhalb des irag vei allen drei Münzmit Perlenkreis bestebendenen lde Stäbchen einer leichteren zinters sticken wird im Interese orte“ Marri=Markstücken direkt unter dem zit je einer Eichel). tem Kanfe De'sdex und nach rechts gewendee aue Sae ie elic esene für den 11. August d. J. der ersten Münzen Ist nerung an die biermit zeitlich zusammenfallende die ersten zur Ausgabe gelangenden=Markst Henstag erhalten. Seaiser Air Bäagelaishenite ecke. 41h hase. Beifall ausgenommene Märchersnnst groten H Marchenspiel: Die Gemeinbesantsz Wends 75 Uhr, im evangelichen lesten Male gespielt. Eintrit der letzten Zeit aussallend viel de Poidet in Bonicit Donnerstag, den 3. August 1922° des Herrn Filshaut. 971en=— Der Händen genüber zu decken. den dem Amte geLahgesäshene Plchaunseuit abin der Versich ausgedehnt. Es können dann Blitzfun München, Steitin und. Konstand, Leiozla, Greh Sähnern Sutscdher, Castrov, Kamen, Kupfer. ie ensene eunsenune e zge Kdaurech cKaoer beim(Ruhr) Obers uum Mengede, Mal. heim(Rühl), Overhausen(Rheinl.), Reckling= den(Ruhr), Wetter(Ruhr), Wickede=Asseln abend gegen 10 Uhr dem Biebhändler Hofmann Hühner, die sie auf der Stelle äbschlachteten Al.= ige Suren, de aber dus g uiemten. Blführen, ist das in; das wartenland und Feld jühren, in vas einzige, was die Täter hinterAraiel der sie Nenu; mit einen cweren ale eseigen Milierntne eir. Ingendoflege. Vom 1. lichen Reichsbahnstrecken a ud auf säutJugendoslege in Krast getreten,n der beabschilset, doese uproreigen seder Verein, der spruch zu nehmen du au in Andirektionen des Wohnsites in eine Liste ausgeErmäßigung gibt. Reben dieser Eintragung En Vertellsel ut Old=Bolswink. De Sasg, Sude Bimn un Cestioh. ##at, dat Seefken un Schulte=Deinenbiess Tttbr Junge, Junge, do ko: Bolswink de Stiewein fmiärn sie gie, Saunn gter de Schulte=Benbus ne 806h, opten un ne geschlachteden Ossen: wink is al pull derpan; VolsSeises honent IVe d: Hesen, Lalte voen wiet u, den Festzug un dat Fest mettematen. Die Krlisenl zald ia. Hoslag gesiane. 80 un de russel, en Lukas un weit de alles kommen fall.“ Slt gutf abae lestesie wial ven Cestov konmen den blühenden Heiden und tiefen Wäldern unse ise die Grunslage gewachsen. Die Heimatiek, und zum Wachstum, Wäre die besprochene poltische Unsähigkeit der Der dem durch Lernen und Wissen zu beseitigen, so hätten wir jetzt schon Politiker die Fülle. Aber es fehlt des es z. B. bei Llond George sehon sein f. wie wit fübl wirkt nicht nur schöoferisch die blasen Gesichter der Kindern der Kuckuck, wat nit Frau Lisberh, it hät aupet doch mol derlangs un makt alles.. al no Fosemine un dann am d. August konmi in den Ferien zu leiten. Es Jugendwanderungen sind, die vorkartenausgabe nauite ausgestellt, die der Fahrkurkenaupgabe vorgewiesen werden muß. Aus dem Emschertal. mitlagers dier Jeen den Blitableitern des Dynamitlügers in der vorletzten Nacht zu hört Verern Sshkendes.“ nahnen die Sotsbouben bei noch ein gehörige Portion Bohsowie Elberfeld ur mitlung wichtiger und Hringender schse esten e i Keageen Ranxel.(Der gestohlene asort drahtlostelearanbisc(.harn Bestiming stressenben Art arbeitten ausgeführt haben. wurden 70 A in Silbergeld, larkuxs. von 800 A schon einen Wert von mehre„ausenden darstellt. aus der Nachttischlade gestohlen. Der Verdacht des Diebstahls richtet sich .8s Jschkern, sie au abinahorst undl Arbeiter treifenden Wohnung Arbes““ d bean den Empfänger. legrapbenanstalten der beteiligten Orte. tigen Anzeigenteil. Die Hauztgaemzuale u sch auf die geh... nne verteilen „age nachnegenden Losnummern: Dur4 ger der Reiuextrag, zur Unterst auch alsutsesel. 2344, Pahrat 2178 Tev= völkerung von.... sich ische. 48 Ein Vermächtnis. Roman von W. Waldhröhl., die beiden Attentate nur vog heinen Zweisel mehr, daß sein könnens..— genem Fürsten veranlatzt venken! u— Außzer shm haten die beizensscheit zu ungen Mädchen sicherlich kein a einen darmiosen und ihr Auftreten war nicht derart Eitet Fasnes wlicher Diebe und V. smöirdoe: Frecoen nwinen, sicher Diebe a— Mauumgtge, hätte sagte Hellbach„Jas sch uu noch das Eine, mein Herr, bes Interesse konnte der Fürest an ud ve Vetder Nichten haben? Rechnete er denn nicht mehr mit V, Ersechile doanit wazescheinschzung tatenfe O Habinghorst.(Die Kriegsbeschädigen: und Hinterbliebenen=Organisation) Habinghorst und Umgegend verankutm ein Walssent beim biesigen Feuerwehr. haltiges Brag. Da einmal ein überaus reichhüttiges Programm aufgestellt ist und zum ander“ zimischer n. zur Unterstützung bedürst. Leimscher Krigpopfer dient, so ist der Be# von Habinghorst und Umgegend der wieder zu würden.“ greifbar klaren Vorstellungen gestalten Besten dem. Wat sof wie Castrover unnerm Dier: Ungelahne Gäste.t. „Ban Kopp bit ov de Teiwul“ „Iu Castrov is Uemgiegend van Bolswink.“ „Do hiast du auk recht.“ „Un de Schulte=Westhus hiät de ganße Uemvresgrpdeeggat, Bis du nu tefrtlän?“ Gäste bewirten 2dann de Schulte=Westhus sau viel Wesithus pil. a de Schulteuies Pshnd“ unt sau viel kbommen ad Siern hiät, lieg wät et nit.“ Ik make gans Castrop mobil. Am 6. August sind ov sine Castrover Gäste Rtolg steni“ a. Ao; Auf Wiedersehn auf dem WohltätigkeitsTagurr um., 6. und 7. August in Bodelschwingh! Eingesandt. Zugendwanderungen. 85 Ein Wort an unsere Stadtväter. sber, Lenut sier Leimatiebe und Heimastolz nutz hemn ungen der Jugend entzünden. Was man lievorerst kennen. Das alt aber muhen 3. ud man den Schloten, den glüß:.— düsteren Halden, denubenden, aualmenden und i hthnengen Kammern. 1146. Ausgaben „Sted=shers=vutaton bat auf Antrag der gen 10000 Mi in den Etat Finanzkommisson haben aber agstrat und die bnis seten de. Fesreitcos gelbung der Sache an und setzen den Verrag wieder ein, da sonst die ven Herten einer ge. in Einzelnste ausgearbeite. ten Ferien=Wanderungen fallen müßten. Turnen, Spiel und Sport. Zum ersten Male in Westdeutschland. Fushanfsaison mit enet in diesem Jahre seine Paltens beste af einem svortlichen, Ereionis. Gallens deste Tigamannschaft tritt kommenden gegen E. T. 8. Uhr an der Bladenhorsterstraße Fislssren Stetin die Spige behaupien, inap zweite Stelle setzen. Der E. S. B. tritt mit seinerten Sport verspriche. n, was 1ag sernd dier nochmals auf den am Donnerswiesen, Im Klubabenz ten für Mitglieder des E. S. B fü. das Spiel am Samstag ausgegeben. Geschäftliches. eseshen etase Keise ier aide Seien Der ae ae Cehide Khrdic Auid berlähe sich velleicht weiterbauen lleße.— Ich bin sa kein Erst, oher, in einem langen und vielbewegten Leben, auslachen, wenn ich mir erlaube, bezüglich der u Fleischteuerung und Maggi's Würze. An Stelle teuren Suppenfleisches kauft man gute durch und Frästiat seibt die Brühe schmack mit Magaks Würze. e lscherweise das einer Dynastie und eines ganzen Denno eines gangen Tan„Die Gep haßen din*“ zun Judermn: Apungs aug meine Meinung kgllerdings. Nur möchte: a interessiert mich erläßlich ist. Und darum ehrgeizigen Pläne unzung, daß er niemandem den bestimmten Auftrag geeben hatte, die Zwillinge zu ermorden. Es üisses oder darun zu tun, sie zur Rückehr in sein sten können, nicht Ploß. bung der Dinge, sondern um Zied; veavsichtigte Wenst hat, so stehe ich selher einstweilen noch vor einem Sisr aie is gachz seider einstpueiten uch der eihten hmnstnde ist, uns über dann lösen wird, wenn Ada acht Pschluß zu geben: Vorgthng, enet, Aigliche, emerdinge st 5g.6 das semals der Fall sein wird! die Katastrophe in ihrem Gedächtnig. sprach davon, daß sie shre Schwesu udrbücht. Ste vor sch liegen sehen, und vor uue gar und tet blick ihr Furcht und Entsetzen dos Ale etnas wlehisch Erseheg u elnten, Se aszerns meine Schützlings auch meine Meinung allerds. mein Herrl— und die medizinische Wisenschaft hat Zimmere in den sich die furchtbare Tragsdse jener den habe, der ordenen Freundes richig verkanwernn für son etrug, 309 die Brauen zusammen, wiAnerdieten gewesen wäre. Beibtgrndes h Ausien „Ohne Zweifell— Ich gestehe von der schlimmsten Art, trotz seines noch sehr jugend Säre ssr. Ledanke immerhin wert!“ innerungsbledr verknüpft sein n. a1ch Ada guty oover teinweige iu das Geheimnis ihres sich also nur rechten Zeit darauf beeher der Fall sein, je vollEeinnerungen in ihre Seele Hierin vor allen Dingen habe ich auf id gerechnet. Herr Doktor! Und ich mill Ee hurchteni:-A ue. Sane##ne#. Abwehrmaßregeln einhaus Sahaegisher uns uche guern, Hn. un Betischet, und ie aund us u. gad= der aitten Si den au Frnet dr eine wicktliche Wasse, die mich in mehe 3 45 u0 e iu hendertausend Nartk EEER Saa im entscheidenden Augenblich.= AA7 ases ae a ae aee e enrzice ein elb. g sen Tr Tte ven tuncg sehghezuich damit gewon= auers eingeweitzt sein schte. Ee würde ie ges ohm Frgiaeg ia Estaumte Aagshen, wosten Gerun Kanchin u k. gur ubtu“ sonnte, da Sie dox, ossenbar die Abscht haben die Bex geut. und das wird um so eher zorden im Dunkeln übex den eigentlschen Arheber des eudider auch all anderen Erim tun würde, tät ich nich Schäirse.„Wenn es Ihnen mit Siemlich motbierte ständlich gehalten haben. Nachdem Sie jetzt so ziemlic sagen burste, erwarte ich Ihre Entschlebunge ihrer Verheiratung bestanden, hanntes: Khoie dre Schoeser Hicda zur Gailtin she s9) in erstr die Wahl unter den Zwillingen zu übersassen: ein Wesen gleich Ihrem Schütling heimzufüihrens“. inen Sugen sterben. se würde ich sie lleber 50 lichen Alters. Schon aus diesem Grunde würde ich ### m izversucht lassen die Pläne meines alten Feinoro zu durchkreuzen, auch wenn mich nicht noch ganz Doktor Hellbach uteresen in Betracht kömen.“ und ein###uch eryob sich aus seinem Schreibsessel. nam Gescheunn Entischlossenheit war auf setdürfen auf mich zählen, mein Herr! Ich werde tun, was in meinen Kräften steht, um Fräulein von Reichenau von dem drohenden Schicksal zu bewahren.“ haß sich inder geichte ihm die Hand und seine Brust #D sich in einem Atemzug der Erleichterung. „Ich wußte, daß ich mich nicht in Ihnen getäuscht haben würde, verehrter Herr Doktor! Das BewußtLeinz, einer guten Sache gedient zu haben, wird Ihnez zn guit die beite Belohnung sein.“ 92)* (Fortsetzung folgt.) Bövinghausen und das Mittelseld. I(Fortsetzung aus Nr. 176 dieses Blattes). : B. Das Mittelfeld der Stadt Castrox. #### es ist ganz natürlich, daß bei einer Durch= die. führung der Eingemeindung eines Teiles von zwingt, sodaß den Leistungen der Lothringer inghausen nach Gerthe die Notwendigkeit Werke auch entsprechende Leistungen der Geeiner Grenzberichtigung zwischen Castrop und meinde gegenüberstehen würden. (ie ung(arthe b. nach anderen Seiten din zielt. Dies würde sehr bedauerlich sein für die Einwohner und auch für die Lotyringer Werke. Ganz andere Vorteile und Aussichten würde dagegen Gerthe dieser Gegend bieten, da die Entwicklung von Gerthe gerade nach dieser Seite hin die Gemeinde unabwendbar zu Aufwendungen Gerthe in verstärktem Maße hervortreten muß. en„Diese Notwendigkeit zeigt sich zunächst augen4116, wenn man auf der Karte die Grenzgestal### bstrachtet, die sich ergibt, wenn die Angelegenheit Bövinghausen dem beabsichtigten Sinne nach zur Durchführung kommt. In diesem Falle Die von Gerthe beantragte neue Grenzführung. #. Um in den in den vorhergehenden Abschnitten beschriebenen Ortsteilen natürliche und erträgliche Grenzverhältnisse herzustellen, ist folgende Grenzführung erforderlich: Im Süden müßte die bisherige Gemeindebohrt sich der Oristeil Fuiat: In diesem, Falle Im Süden müßte die bisberige Gemeinde. Dorn oder Seif in 4tfeld wie ein langer sgrenze zwischen Bövinghausen=Rauxel und BöGerthe binein H: Gebiet der Gemeinde vinghausen=Lütgendortmund auf eine Länge von Tieses Gebilde wird dann im etwa 800 Meter in Frage kommen. Porden gen.der Gemeinde Holthausen und im Alsdann hätte die neue Grenze sich in nördwichtungen von ZerOten; also fast von allen flicher Verlängerung auf die Ringstraße bin zu erAugrungen von der Gemeinde Gerthe umfaßt, strecken, die letztere in nordwestlicher Richtung ue eese tch Noriosten zu uur eine schmalelverlause bis zur Bochumerstrate, de Rlung, gebend, wie bereith iun der bud ud ui vet dem enrfernteren Kern der Stadt straße in die neue Grenzführung eingeschlossen,;chung hetont maß..=rwacnten SespreVerbindung mit Fe bis zur Bochumerstraße, die inCastron bestebt, Jarag euernteren Kern der Stadt sraße in die neue Grenzführung, eingeschlossen. werden zür heiße von aus dieser Lage heraus Jetzt würde die neue Grenze die Bochumerstraße kände entstehen, Man wördeu. Zu= seinschließend, mit dieser eine kurze Strecke parallet aber auch eine solche in östlicher Richtung gehen, um sich dann wieder nicht verstehen, wenn man die in einer Linie nach Norden zu wenden. Eine nadieses Ortsteiles an Ort und Stelle türliche Grenze ist hier nicht gegeben. Es ist aber Estten dei Einmahiner gru eren sich die Wohn= zweckmäßig, die vorhandenen Parzellen— was einer einzigen Strase“ ig..“ zusammen an sonst geschehen müßte— nicht zu durchschneiden, linie des geils bis“““; gengu in der Mittel= die„Grenze vielmehr an diesen Parzellen entlang Siese Mohnstr zu seiner Spitze hin verläuft. zu führen, worauf der regellose Verlauf der Linie Tiese Woynstätten stehen in enger Verbindung zurückzuführen ist. Die Grenzführung ist hier so mit dem bebauten Hellweg in Gerthe und bilden gedacht, daß die Parzellen Flur 1 Nr. 39, 29 und beit Man vermutek dier wirklich“steine Ge. 130de; Cemeinde Bövingbausen, Fiur 16 Nr. 512. geir ear Birch Jgig Stratenbild von Gerihe noch nach Geribe sallen. Die Parzelle Flur 16 Nr. des Ortsteils Mittels Dder Prders hagegen nach der hesteh Ve langerung des Waldweges ist die Situatian. per: unders dagegen nach der besteyenden Grenze zu durchschnitten. lich der Mittelfeldschule weiter nach Norden verlaufen bis zu einem durch das Langeloh=Gehölz führenden Waldweg, mit dem sie in nördlicher Richtung, den Weg in die neue Grenze einschließend, zusammengehen würde, um dann in die bestehende, Gemeindegrenze Gerthe=HolthausenCastrop überzugehen. In der unter dem Vorsitz des Herrn Verbands=Direktors des Ruhrsiedlungsverbandes am 24. Mai 1922 abgehaltenen Besprechung, an der sowohl Vertreter der Gewerkschaft Lothringen, wie der Gemeinden Gerthe, Bövinghausen und der Stadt Castrop teilgenommen haben, ist leider eine Einigung über die von uns als notwendig erkannte Grenzführung nicht zu erreichen gewesen. Wenn der Vertreter von Castrop, der hier als Sprecher sowohl für die Castroper wie für die Bövinghauser Belange auftrat, die von Gerthe aus geäußerten Wünsche auch nicht als unberechtigt und unbegründet abtun konnte, so srschienen ihm diess,„Wünsche doch als zg weitse die Sitmaser ureeld uber. Anders dn. jieser Richtung ##mmung hat das Mittelfeld keinerlei bauoder wirtschaftliche Verbindung mit der Stadt Egkron, sondern ist davon völlig getrennt durch slächenun erstreckende, in die Ebene abfallende landwirtschaftlicher Grundstücke, die es verursachen, daß das Mittelfeld völlig von Castrop shestranzt ist. Die, Entwicklung von Castrop ## auch in absehbarer Zeit nicht nach dieser Serig, sondern nach dem Norden gehen. Bevölkerung arbeitet fast ausRto scee, Lothringer Anlagen in Gerthe. Gm## vir#rvanung des Ortsteils mit dem von Gerthe vollkommen ineinander übergriffen hat, castsleraen zith behgupten, ist das gesamte chaftsleven mit Gerthe ineinander verkettet. Die Bevölkerung des Mittelfeldes deckt ihren BeVerther Phessemtzell„zum größten Teil in äisigen Vereten fraglichen Ortsteil anMittelferzeg u vestehen aus Einwohnern des einen die in u. gon Vertbe. In einigen Verden Lokalen des Mittelfeldes tagenkare vormiegens.“ Verther Mitglieder sogar angspichefr Ortsteil Mittelfeld wohnt auch der ftsarzt für die großen angrenzenden Kolonien der Gemeinde Gerthe, weil im Mittel619 sin geeignetes Haus für ihn vorhanden war. wit zteügen Zatienten und der Arzt wechseln somit stänoig über die Grenze hinüber und herund steht der Arzt in reger Verbindung mit den hiesigen Behörden und Werken. Die Einwohner geben auch zur hiesigen Apotheke. Ebenso befinden sich die Post und sonstige Einrichtungen für das Mittelfeld in Gerthe. Die Schulverhältnisse würden keine Schwieeigkeiten machen, wenn die Grenzregulierung vor sich ginge; denn hart an der neu zu ziehenden Grenze im Mittelfeld steht das Schulhaus, das zu Gerthe käme, da es für Castrop überflüssig würde. könnten dann auch die Kinder geschickt werden, die in dem einzugemeindenden Tetle von Bövinghausen wohnen, die somit einen näheren Schulweg hätten, wie bisher. Die Uebernahme des Schulhauses durch Gerthe könnte ebenso wie dies bei der Eingemeindung der Holthauser Landwehr erfolgt ist, durch Uebertragung der Gebäudeschuld an Gerthe erfolgen. Schließlich wären in dieser Frage noch andere Vereinbarungen mit Castrop möglich. Die Gemeinde Gerthe ist auch in wegebaulicher Beziehung auf das Mittelfeld angewiesen. Ein direkter Fahrweg, der vom Hellweg zu der großer, jetzt völlig abgelegenen Kolonie„Kray“ ####s, sarte) anzulegen ist, käme auf Castroper Gebiet zu liegen, wenn die Verhältnisse so blieben. Es müßte dann von der Gemeinde Gerthe der Stadt Castrop ein Weg gebaut und unterhalten werden. Innerhalb des eingangs beschriebenen Teils liegt noch ein verhältnismäßig schöner Wald, der für Gerthe in gesundheitlicher Beziehung ganz bedeutenden Wert hat. Die hiesige Gemeinde liegt auf einem Hochplateau, rundherum nach allen Seiten etwa 7 Kilometer und mehr von „#ten Bahnstationen entfernt. Es wird daher für die hiesigen Arbeiterfamilien sehr schwer und Kuhrials, Sauerlandes dediete .n Witgafaden Hrenze zu durchschnitten. Im Mittelfelde würde die Grenze hert östKreis Recidlinghause schung betont, mussen die Gemeinde Gerthe und die Bergbau=Aktiengesellschaft Lothringen aber unbedingt darauf bestehen, daß bei der bevorstehenden Neuregelung der Gemeindegrenzen die zuständigen Stellen diesen Wünschen Rechnung tragen, damit nicht erneut Verhältnisse geschaffen werden, welche die Existenzbedingungen der Werke und der hier fraglichen Einwohnerschaft in der Zukunft gefährden. Vor allen Dingen ist es für die Chemischen Werke eine Lebensfrage, daß auch der von Carärsbichrstie gemachte Teil von Bövinghausen Bochumerstraße nach Gerthe fällt. Ein Blick auf die Karte zeigt, daß nur dieser Teil für etwaige Erweiterungen der Chemischen Werke ernstlich in Frage kommt. Mit solchen Erweiterungen ist aber zu rechnen, wenn die neue Grenzführung eine geordnete Regelung erfährt. E Landter Bochum Gadrng-Kitletee Bövinghousen tahlen* Einzrohnen 1921 Maßst..100.00 ar Sctmm ue####sis aus dem Landrreise Bochum. Der Kreisausschuß des Landkreises Bochum 1 J- dem muslicher Der Kreisausschuß des Landtreises Bochum zu den Ein= und Umgemeindungsfragen im Landkreise Bochum. es den Tugrnmitt baren Anlaß zu den nachstehenbelseanshehschiseschesenisiescleche aenihise Keichiesen en bicien Krcd ud ie Sie würbe es sich sehr angelegen sein lassen, Ein= und inteau Verwaltungen bewegenden diesen Wald zu schüten und zu pflegen, wenn er Denkschrift beoeng= fragen bilden, bat die zum Gemeindegebiet gehörte. Für Castrop kommt leines Teiles der Gemeinde Kesit scie Sesite iae e e eane Keien Aiskaser ud ir Gonahe Glalht mischen Rebenprodutenanlagen) insbesondere Herazs segebene Dentschrist, i das Ergebuis dersenigen der Ehemischen Werke zu leiden, sodaßuemich lingerer und eingebender Verbandlun, ionen wahrlich an Sonntagen eine Erholung die Gemes Lovodt die genannten Verke und unter grünen Bäumen zu gönnen ist. Der Wald chum und D; ver de wie die Landtreise Bo, in jett völig unserem Einflußz entzogen und hat mich du am.; Oertmund betelligt waren, 3ch balte für Cakrop, wie gesagt, kein Interesse. sodaß ausschufe fur auuus uit dem biesigen Kreitsein Bestand äußerst gefährdet ig. niez ui ur vervflichtet, die in der Denkschrift Die Entwiclung des Miteiseldes Hot saren sichte ge gten Bekrebungen niht nur mit Rüch, Quell einzig und allein in der Anlage der in ringen“, der Veourfusse der Gewertschaft„Potböffentlichen Einrichtungen auch den Einwohnern bürfnise und Schwierigkeiten bestehen zum Teil auch an anderer Stelle Die Shaist Lesreiz kaun waten der wultons tern Henesazseh elen unternehneid in neitr, Söocheter, Halshenge sie deiei süsen Latit el dier eashetaeselch hafe der. und eunberist so wusz aun üiche Grage iun B,. Oristeil baben, da die ganze Bebauung der Stadt unbefriedigend. Die gesamten umstände schrift noch besonders und eingebend eingegangen in dem westlichen Teile von Bövinghausen auf einen Anschluß an Gerthe. Nicht nur, daß die Bevölkerung zum größten Teile auf den Lothringer Anlagen beschäftigt ist, auch die gesamten kulturellen und wirtschaftlichen Beziebungen weisen nach Gerthe. Nach Castrop, mit welchem dieser Teil von Bövinghausen nur durch große Flächen unbebauten Landes verbunden ist, bestehen nur recht geringe Verbindungen. „####sselbe ist der Fall, bei dem nach Gerthe gerichteten, spitzen, westlichen Flügel von Castrop, den sogen. Mittelfelde. Auch hier kommt fast die ganze Entwicklung von Gerthe, wie dies in der Denkschrift des näheren ausgeführt worden Pollte man hier eine Grenzberichtigung unterlassen, so würden in der Voraussetzung, daß der westliche Teil von Bövinghausen nach Gerthe käme, hier außerordentlich wenig befriedigende Grenzverhältnisse sozusagen verewigt. Es muß einleuchten, daß in der Art, wie die neue Grenze #u der, Kaxte, voxgesehen ist, hier eine natürliche, allen Verhältnissen Rechnung tragende Grenzeingeleitet, würde, welche der ganzen Entwune Tragenf# die Zukunft Rech„Gegenüher dem kürzlich bervorgetretenen Widerstande der Stadt Castrop ist her1013 von deme ebigen Margermeigns im Jahrel hnt angene urgermeister der Stadt Marbartnig“ worden ist, und daß die heutigen Verhältnisse, wie die künftige Entwicklung, diese Grenzverlegung noch mehr fordern, als sse Umstände des Jahres 1912. Weiter unten heißt es: „Was schließlich das Ausscheiden der Gemeinde Bladenhorst und ihre etwaige Abgabe an den Landkreis Dortmund anbetrifft, so muß auf diese Frage im Zusammentaunge mik der elngangs erwicbnten a. werden.— Durch das im Jahre 1900 erfolgte Ausscheiden der Stadt Herne aus dem Kreisverbande und die einige Zeit später, im Jahre 1908. erfolgte Eingemeindung der Gemeinden Baukau und Horsthausen nach Herne hat, wie aus der beigefügten Karte ersichtlich, die Gemeinde Bladenhorst, welche sich mit dem 1. April 1908 mit der Gemeinde Pöppinghausen vereinigte und seit dieser Zeit ein eigenes Amt bildet, jeden räumlichen Zusammenhang mit dem hiesigen Landkreise verloren. Die Entwicklung der Gemeinde ist im übrigen seit dieser Zeit kräftig fortgeschritten. Zu dieser Entwicklung haben hauptsächlich die Schachtanlagen der Gewerkschaft„Viktor“ sowie die Fabrikanlagen der Rüte gerswerke sowie der Gesellschaft für Teerverwertung beigetragen und auch für die Zukunft bestehen Pläne der Großindustrie, welche der Gemeinde eine großzügige Zukunft verbürgen. Wenn auch die Gemeinde Bladenhorst, das kann man wohl sagen, gern dem Landkreise Bochum angehört hat,— ist doch ihre ganze Entwicklung von einer kleinen Land= in eine großzügig geleitete Industriegemeinde innerhalb des Verbaudes dieses Landkreises vor sich gegangen,— so liegen doch die Zukunftsmöglichkeiten der Gemeinde neuerdings in einer anderen, vom Kreise abführenden Richtung. Es unterliegt keinem Zweifel, daß die Gemeinden Bladenhorst, Habinghorst, Ickern und der. Ortsteil Rauxel=Bahnhof starke gemeinsame Interessen haben, welche auf den Zusammenschluß dieser Gemeinden, wenn nicht zu einer Einheitsgemeinde, so doch wenigstens zu einem gemeinsamen Amtsverbande hindrängen. Was insbesondere die Gemeinde Bladenhorst angeht, so muß anerkannt werden, daß ihre Interessen sich mehr um den Punkt Rauxel=Bahnhof, wie nach irgend einer anderen Richtung gruppieren. Von einer Eingemeindung nach Castrop will die Gemeinde keinesfalls etwas wissen. Wenn sich also die Möglichkeit bietet, durch die Vereinigung der vorgenannten drei Gemeinden(unter der notwendigen Hinzunahme des Bahnhofteiles Rauxel etwa bis nördlich der Nobelbahn), zu einem Amtsverbande, vielleicht später auch zu einer Einheits=Gemeinde, ein kommunalpolitisches Gebilde zu schaffen, welches leistungsfähig und zur Verfolgung gemeinsamer Belange besonders geeignet ist, so glaube ich nicht, daß man einer möglichen Abtrennung der Gemeinde Bladenhorst vom hiesigen Kreise und ihrer Vereinigung mit dem Landkreise Dortmung entgegen sein kann. Der Kreisausschuß hat sich auch schon durch einen Beschluß vom 27. Januar 1922 mit dem Ausscheiden der Gemeinde Bladenhorst aus dem Kreisverbande einverstanden erklärt, wenn hierfür die Gemeinde Bövinghausen (Rauxel) ganz oder mit ihrem westlichen Teil, unter entsprechender Abrundung der GertheCastroper Grenze mit dem Kreise vereinigt wird. Voraussetzung ist ferner, daß die kommunalen Interessen der Gemeinde Bladenhorst auch nach dem Ausscheiden aus dem Kreisverbande genügend gewahrt werden, bezw. die Gemeinde Bladenhorst mit ihrem Ausscheiden aus dem Kreise selbst einverstanden ist. Allerdings muß hier das eine hervorgehoben werden: Der hiesige Kreis hat in den letzten Jahrzehnten sowohl durch das Ausscheiden der Städte Witten und Herne, wie durch die wiederholten Eingemeindungen an Größe und Leistungsfähigkeit außerordentlich verloren. Auch die jetzt schwebenden Eingemeindungsprojekte werden, wenn sie zum Abschluß kommen, dem Kreise an Einwohnerzahl und Steuerkraft erhebliche Einbuße zufügen. Es ist deshalb notwendig, den Restkreis so leistungsfähig wie möglich zu erhalten. Wenn auch in bezug auf Einwohnerzahl die Gemeinde Bladenhorst nicht so erheblich ins Gewicht fällt, so besitzt sie doch eine ausgezeichnete Steuerkraft(verhältnismäßig wohl die beste von allen Gemeinden des Kreises) und durch ihre besondere Lage zum Kanal Entwicklungsmöglichkeiten, wie sie besser wohl keine Gemeinde des Industriebezirkes hat; ihr Abgang würde also vom Kreise nicht leicht zu verschmerzen sein. Der hiesige Kreis muß deshalb entschiedenen Wert darauf legen, daß er für die Abtrennung einer so steuerkräftigen und entwicklungsreichen Gemeinde entsprechend entschädigt wird. Eine solche Möglichkeit bietet sich wenigstens in etwa durch die in der mehrfach erwähnten Denkschrift erörterte Umgemeindung eines Teiles der Gemeinde Bövinghausen und des sogen. Mittelfeldes der Stadt Castrop gach, Gerthe. Die hierfür in Betracht kommende Fläche ist auf der beiliegenden Karte schwarz angelegt und zeigt in dieser Form auch das Verhältnis ihrer Größe zu derjenigen der Gemeinde Bladenhorst, auf welche der Landkreis Dortmung aus veichtverständlichen Gründen Anspruch macht. Es kann nicht gerade behauptet werden, daß die hier in Frage stehenden Umgemeindungen einen vollwertigen Ausgleich für die mögliche Abtrennung der Gemeinde Bladenhorst böten, dies ist weder der Fall hinsichtlich der Fläche, der Einwohnerzahl, noch der Steuerkraft.“ Immerhin bieten auch diese Gemeindeteile weitere Entwicklungsmöglichkeiten und wie die Verhältnisse liegen, müßte die angestrebte Umgemeindung, ganz abgesehen von den Kreisverhältnissen, schon um deswillen mit allen Mitteln gefördert werden, weil sie, wie die angegebene Denkschrift überzeugend nachweist, in sich selbst durchaus und vollkommen begründet ist. Ueber die hier in Frage kommende Umgemeindung bezw. die anderweite Führung der Kreisgrenzen ist übrigens zwischen den beiden Landkreisen wiederholt verhandelt worden. Es besteht grundsätzliche Uebereinstimmung mit dem Herrn Landrat in Dortmund darüber, das hier in Frage stehende Projekt zu verfolgen. Allerdings liegt ein Mehrheits=Beschluß der Gemeindevertretung Bövinghausen vor, sich ganz nach Castron eingemeinden zu lassen, ein Beschluß, welcher bei den Einwohnern des westlichen Teiles von Bövinghausen wenig Anklang gefunden hat; auch die Stadt Castrop scheint nach den letzten Erklärungen ihres Vertreters wenig Neigung mehr zu haben, der zu einem früheren Zeitpunkte shlt. ,angsbotenen Umgemeindung des sogen, Mittelfeldes noch zuzustimmen. Ich bin aber der Ansicht, daß die Staatsregierung, wenn sie bei der Angelegenheit der Ein= und Umgemeindungen die ihr zukommende Rolle spielen will, bei aller grundsätzlichen Anerkennung des Selbstbestimmungsrechtes dafür sorgen muß, daß Verhältnisse geschaffen werden welche den Beteiligten wirklich zum Wohle gereichen und nicht schon nach einigen Jahren wieder dringend Abbilfe verlangen.“ Die historischen Volksspiele in Buldern. „Die„Buldener Volksfestspiele beschäftigten zon seil, langen„Monaten die Oeffentlichkett. Was zuerst im kleinen Kreise, noch unklar und ohne feste Umrisse erdacht und geplant war, das gewann im Laufe der Monate immer mehr Gestalt und Form, bis es schließlich, festgefügt und in allen Einzelheiten vorberettet und aufgebaut, hamit rechnen konnte, daß es seinen idealen Zweck erfüllen, daß es dazu beitragen könne, über jede Parteieinstellungen hinweg einen Weg zu zeigen zur Festigung des deutschen Gemeinsinnes, zur Wiedererweckung des Interesses an den Ahnen, die ehedem auf unserm Grund und Boden mit andern Sitten, mit andern Gewohnheiten, mit andrer Beschäftigung, festgewurzelter als wir an der Erde, einfacher im Tenken und Handeln, lebsen und schufen. darf es von diesen Volksfestspielen so schreibt Rudolf Predeck im„Münsterischem Anzeiger“ eingestehen, daß sie in keiner Weise weniger großen Zwecken dienbar gemacht wurden, daß kein Moment der ganzen Veranstaltung geeignet sein konnte, von dem einen großen Ziele gemeinsamer Erhebung im Alten und vom Zusammenschluß aller Volksklassen in dem Gedanken an die gemeinsamen Vorfahren abzulenken. Man darf auch nicht leugnen, daß man vielfach einem eichen„Unternehmen auch steptisch gegenübernuno angesichts der rein rechnischen SchwierigGhensen Fe sih der Krntzricklung der zugrundelie. .. Landlung sowohl als auch der Möglichkeit, die Vorgänge in allen Einzelheiten zu verfolgen, durch die Großzügigkeit des Unternehund durch die Weitzügigkeit des Geländes entgegenstellen würden. Auch hier hat die Aufführung selbst sich als beste Lehrerin erwiesen, Bie gzuch in kir Massenansammlungen der Einkleineren Vorgänge von allen Seiten gewahrt werden konnte. Es ist auch verständlich daß in der Bewegung der Massen und Darstellung der Masse für die Masse die stöhte Scwierigkeit liegen mußte in einem Gekeinerlei Bodenerhebungen aufzuund bei einer Handlung, die keineswesk, n einer einzigen geschlossenen Linie sich abspiette voer sich abspielen sollte. Aber gerade in Rieser Vielheit der Handlung lag dam Teil die allseitige Beschäftigung des Publikums, das nirEinblik in irgend eine interessante oder Handlung gelassen wurde. Bei der Geschlossenhent der Handlung im großen ganzen und der einheitlich zugrundeliegenden Idee ..## vor allem harauf an, nicht in Kleinigketzu verzetteln und aus allen Episoden ein Geschehen für sich zu gestalten, sondern den Chawirtlichen Erlebend., Kaud aiten die Illusion der Vergangenheit hervorzurufen. Folgerichtig wurde deshalb streng vermieden, das Volk als Zuschauer an feste Plätze zu zwingen und eine Handlung vor den Augen des Jesuchers aufzuführen. Trotz der anachronistischen Kleidungen des 20. Jahrhunderts entstand gerade dadurch die größte Wirkung, daß man jede Aufführungstechnik und Theatralik vermied, daß man Zuschauer und Spielende von gewissen technisch notwendigen Einschränkungen abgesehen, miteinander vermengte, um möglichst den Unterschieo zwischen Handelnden und Schauenden zu schen,„In einfacher, natürlicher Ungezwungenheit reiyre sich so Bild an Bild. Aus irgend einem Waldstück erschien der Flüchtlingszug der Germanen mit Troß und Kind und Kegel, zog ten Strecken des Geländes und fand schließlich Ruhe und Unterkunft in der gerFiedlung.„Diese selbst war ebenfalls außerordentlich stirrecht entstanden. Es weht um diese stroh= und lehmgebauten Hütten der Geist vergangener Jahrtausende und dem entsprach mit seinem Einfühlen das Treiben der Germanen, Frauen, Mädchen und Jünglinge die Beschäftigung mit den Alltäglichkeiten des germanischen Tages. Einer der stärksten AnziehungsPasst sie#ete die, Lüte des Edelings, in deffen , se##e Vermählung der jungen Tochter“ mit dem Anführer des Flüchtlingszuges vor sich ging. Gerade als wenn mit der stilvollen Umgebung und aus den Kostümen heraus die Handlung und die Ceremonie sich von selbst ergäben, so verschmanden bei dieser und später auch bei andren großeren Ereignissen des Tages die Jahrtausende und alle moderne Kultur, man empfand nicht mehr die Absicht der Illusion, sondern man lebte in ihr und vergaß. Und mit solchem Vorgang, der sich im Innern des Zuschauers abspielte, zeigihre stärkste Berechtigung, erwiesen sich die Spiele als Volksspiele durch die Rerhar Rolinann gy. Triler walm Verein Gemelksamteit von Denren, von Ork und von ganz besonderen Reiz erhielt die Vermählungsfeier durch den Reigen der jungen jungen, schönen Germauenpaar. Solche Huldigung war auch für alle Zuschauer ein Anblick, der zur Freude und zu Kreuk=2ehmut zugleich simmen konnte; zur ### an dieser natürlichen Grazie und an dem im Korper niegenden und durch den Körper betonten Linienrythmus, zum Bedauern aber, daß ..„der deutschen Frau der Geschmacklosigkeit unserer kulturlosen Kulturzeit Platz machen mußte. abseits von der Germanensieblung war ein Römerlager erstanden, in dem die Legionäre auf dem Wartturm, auf den Wällen und im LaWacht waren gegen die Barbaren der unermeßlichen Wälder. Herrschte im Germanener der familiäre Charakter vor, so waren es bei den Römern die stramme Disziplin der Soldaten, das glanzvolle Bild der bunten Rüstunund die strenge Abgeschlossenheit des Lagers guf vis Umgebung, die den Eharakter und den Juuunn zur Kärksten Illusion bewahrten. Die Kutunn des Legaten und seiner Gattin und Briestera Lager, die lateinischen Ansprachen des eis und des Legaten, der Aufbau der Handlung bis zum Opfer waren eine regietechnische Leistung, die in solchem Rahmen nicht zu übertreffen war. Der Nachmittag brachte Wettspiele der GerReigen der Germaninnen, Einfangen wilder Pferde, glänzende Reitübungen junger Germanen, im Römerlager die römische Schlachtreihe, Einzelkämpfe der Soldaten und den feierlichen Auszug des Legaten mit den Frauen. Am Abend bildete das Totenopfer, die Verder Leiche eines gefallenen Germanen, den Mittelpunkt des Spiels. Etwa 15000 Menscher umstanden in mächtigem Kreise den Scheiter, wo der Klagegesang der Barden und die Feier des Priesters den Toten auf den Scheiterhaufen begleiteten. Lohend sprangen die Flamgen zum Abendhimmel, und in feierlichem Schritt an den verbrennenden Holzstoß ehrten germanischen Männer und Frauen zum letzten Male ihren toten Volksgenossen. Man kann sich als Unbeteiligter nur schwer in jene Stimmung versetzen, die sich auf der den ganzen Tag hindurch gehenden Handlung aufBallk, Die Ihre Nahrung und Bereitwilligkeit det in der gänzlichen Loslösung vom Alltag i in der engen Verbindung mit der Natur, die gezade an den beiden vergangenen Tagen### lachender Sonne überschüttet wurde. Diese Spicchl die mit ungeheurer Mühe inszeniert worden sittt, deren Vorbereitung in allen Zweigen einen au#: ßen Aufwand von persönlichem Opfer, von Fleiee ven Studium und Können erforderten, habst. tatsächlich einen tiefen Wert erhalten durch 8# Wirkung, die sie nunmehr an zwei Tagen al Biek Tausende von Zuschauern ausgeübt habe, kann uns mehr einigen, als die Kenntn und der Hinweis auf die Gemeinsamkeit unsere Abstammung, als dies gemeinsame Miterlebe. aller Bevölkerungsschichten in dem tief ausge Volkssinn unserer Vorfahren. Ma schämt sich bei solchem Erleben der Parteizert senheit und steht im Volksgenossen den Sp# desselben Stammes, den Mitarbeiter an derst ben Volksgemeinschaft, die, wenn auch unter dren Sitten und Verhältnissen, an Kraft und# sammenhalt nicht weniger stark sein darf als es bei den Germanen war, deren Leben der in Buldern wiederbrachte. In fröhlichen Scharen zogen am Samstag un Sonntag, und vor allem am ersten Tage 1 Kinder zahlloser Schulen singend und geschloss prächtigen Parkanlagen des Romber schen Schlosses. Der Tag in der freien Nau hatten Herz und Sinn für Freude und Licht— öffnet, und auch das war ein wertvoller Ersod: der ganzen Veranstaltung. Eine Wiederholung der Spiele findet kommenden Samstag und Sonntag statt. 114 ut Ma # Vrsshplersam des unterzeichneten Prespyteriums, der an dem Wohl und Wehe zuserer Gemeinde allezeit den herzlichsten genommen und unermüdlich an Ihrem Autbau zu wirken bemüht war, solange es im„Seigs, Krätte gestatteten, Ist am 51. Juli 1924 eingegangen zur ewigen Ruhe. Wir werden seiner stets dankbar gedenken. Das Fresbyterlum der ev. Gemeinde Castrop. N. d Balster, Pfarrer. 4376 DANKSAGUNG. Für die vielen Beweise berzlicher Teilnahme beim Hinscheiden unseres lieben Sohnes und Bruders sprechen wir allen unsern innigen Dank aus. : F a m i l i e C a r l W u l i m e i e r Castrop im August 1922. Gegründet 1861 Hinsberg, Fischer& Comp. Fernspr. 87 E. Castrop, Viktoriastraße 19. in Barmen. Niederlassungen in Aachen Ahlen, Bleseieid Pochost Ku en- Ritershausen, Benthelm, Betzdort, tclelein. Docholt, Dochum, Bonn, Brühl, Bünde, Burgsteinfurt, Castrop, Cleve, Coblenz, Cöln, Cöln-Mülheim, Coesteld, Crefeld, Dortmund, Gevesbere. 3a.- Slscheß. ch, Emden, Emsdetten, Eazen, Hagen, Helver Heosch Greverfzg, gronau, Ghtersioh, Gummersbach, Hilden, Hörc.“ H mburg, Hüekege e7orenrath, Rohlscheid.““ ohentmburg.„Hlus gesvagen, lserlohn, Könlgswinter, Meinr Geir ansenbegge.„###er. Lennep,„Lüdenscheld, Lüneburg, Mainz, meinerzhagen, Mengen, Mettmann, Milspe-vorde, Münster i. W Neyges, Norden, Norderney, Ohligs, Opladen, Osnabrück, Papenburg Plettenberg, Remscheid, Rheine, Rheydt, Siegburg Siegen, Soest“ Solingen, Schalksmühle Schwelm, Schwerte, Steele, Stollberg, Uerdingen, Unna. Vallendar, Velbert, Viersen, Warendorf, Werdohl, Wermelskirchen. Wipperfürth, Wülfrath, und Würselen. Agenturen: Borkum, Bunde, Bornum, Esens, Hage, Haren-Ems. Juist, Lathen-Ems, Marienhafe, Papenburg-Obenende, Sögel, Weener, Wittmund. Kapltal und Rücklagen Mk. 770 Millienen. B Vermittlung aller bankmäßigen Geschäfte Vermögensverwaltung.## Miachunuo maud b iigzungag Erste Castroper Glasschleiferei und Spiegelbeleganstalt empfiehlt sich zur Lieferung von Spiegeln mit und ohne Facelte, sowie Aufarbeiten blindgewordener und verschrammter Spiegel. Ausführungen in Glasschleifereien aller Art. Mässige Preise. Schnellste Anfertigung. B. Lessmöllmann, Malermeister Castrop. S Wittenerstrasse 18. 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Junge Witwe mit einem Kinde nicht ausgeschlossen. Schriftl. Angebote möglichst mit Bild welches zurückgesandt wird unter Nr. 4872 an die Gesch. d. Ilg. ∆ 3249. Ttatanenallee Nr. 14. Roman von Dr. P. Meißner. Imerikanisches Copyright 1916 by Robert Lutz, Stuttgart. Nachdruck verboten. ##lmstedt las den Brief zu Ende. Am 12. Januar 1887 wurde Gadubelt vom Kriegsht wegen Diebstahls zu einem Jahr Gefängnis Versetzung in die zweite Klasse des Soldatenstanverurteit. Im Herbst 1890 trat er in die damals bestehende chemische Fabrik Farbwerke Robert ner als Diener ein und hat seine Stellung bis zur jetzung der Fadrik 1895 ersten Oktober inne geVon diesem Tage an ist er aus dem hiesigen Pobezirk, unbekannt, wohln, verzogen. Während seiElgen, Ausenthalts ist er einmal wegen Sachbe. che sangen in der Trunkenhelt, mit dreißig Welbstrafe und einmal wegen Körperverletzung ## Tagen Haft bestraft worden. Weitere Strafen die Akten nicht an. # der Hoffnung, daß Ihnen diese Angaben dien sein können, zeichne ich " mit vorzüglicher Hochachtung Matzdorff. Geheimsekretär beim Polizeipräsidium. Das war ja allerhand, was Helmstedt da erfuhr. zar sich wohl klar, daß die angeführten Vergehen keine Berechtigung gaben, dem Gadubeit auch eiMord zuzutrauen. Aber immerhin warf diese zeschichte auf den Mann ein ungünstiges Licht und eine gewisse Klarheit darüber, daß ein verbrechertHandlung nicht außer dem Bereich der Möglichkeit Das Charakterbild des Verdächtigen gewann durch n Bericht an Farbe. Diebstahl, Sachbeschädigung, ververletzung, Trunkenheit, alles keine Kapitalrechen, aber doch genügend, um wenigstens die lbwürdigkeit des Zeugen in Frage zu stellen. Das insofern von Wichtigkeit als ja Jakob der einzige je war, der, wenn auch nur zum Teil, jenes Gech am Abend vor dem Morde zwischen Onkel und e gehört zu haben behauptete. Und auf dieses räch, das wußte Helmstedt schon, würde sich die lagebehörde fraglos stützen. 0b die Angaben für den von ihm nach seinen Behtungen gehegten Verdacht bestätigend zu verwenwaren, erschien ihm unsicher, jedenfalls sprachen icht dagegen. Rerkwürdig genug, aber bei dieser Fährte empfand estedt nicht die gewohnte Sicherheit und Ruhe. die sonst zu überkommen pflegte, wenn ihe sein krimikischer Instinkt auf eine bestimmte Bahn geführt Ssssez ** eIrma hatte auf ihn einen großen Eindruck gemacht. Dieses natürliche, offene Geschöpf, das so gar keine Maske kannte, das mit einer wohltuenden Naivität Glich iu. eles Serantrat und doch den verständieen Bilch für auer Reale und Notwendige hatte, imponierte ihm, dem weltgewandten, viel gereisten Mann. Er hatte seit jener schweren Enttäuschung die Frau ganz anders angesehen. Die Frauen waren ihm ein Zeitvertreib gewesen, vielleicht der Gegenstand vorübergehnder Studien, aber keine Werte, die er in sein Leben einstellte. Er verachtete die Frauen nicht, aber er hatte sich angewöhnt, sie nicht sonderlich zu achten. Kaum daß er es der Mühe für wert fand, seine ernsten Probleme, seine Interessen und Pläne vor Frauen zu erörtern. Bei Irma war das anders geworden. Es machte ihm Freude, das kluge Mädchen auf der Bahn seines Denkens zu führen. Er konnte sich vorstellen, daß sie im wahren Sinne des Wortes seine konnte. Wenn sie sich mit ihm unterhielt, hatte er das wohltuende Gefühl, daß er etwas nur leise anzudeuten brauchte und sie sofort diesen Gedankengang aufnahm und verfolgte, ohne in eine abgeschmackte Bewunderung und blinde Billigung zu Sie übte eine natürliche Kritik der Dinge, ur s tse#t, die nicht verletzte, sondern anregte und forderk. Sie war ein besonderer Mensch, äußerlich und innerlich, und das zog ihn zu ihr hin. Er hatte das Gefühl, bei der Frau würde er nicht nur der gebende Teil sein, er würde auch empfangen. daß sie verreisen sollte, aber er hielt s: Iur. das Beste Lillye wegen und vielleicht auch für v. 4. Eine zeitweilige Entfernung hatte ihr Guis, sie schafs: Klarheit und läßt uns mit dem inneren Auge mehr umfassen, als wenn die persönliche Nähe den Blick vielleicht trübt. Wese boden. Sut Ding wil schob diese unmerkliche„Unslicherheit auf etwas res. Sein Kopf und sein Denken waren nicht frei. nicht ganz dem Fall, der ihn beschäftigte, genet. Andere, viel erfreulichere und beglückende Geten drängten sich, ohne daß er es hindern konnte, Zur Geschichte des "** Das Theater war aus. Alles strömte dem Ausgang zu, jeder war bemüht, nur so schnell wie möglich seine Garderobe zu bekommen. „Gehen wir noch ein Glas Bier trinken, Jakob?“ „Ja, Ernst, noch einen Stehschoppen.“ „Nanu, so solide?“ „Wissen Sie, ich war heute bei dem Justizrat und aoe mir auf meine Erbschaft hie einen ganz anstäneigen Batzen auszahlen lassen. Damit möchte ich mich #ern in der Stadt rumzoddeln, das is mir Loch en bißchen unsicher.“ „Das kann ich woll verstehen. Sehen Sie, ich nehme nie mehr mit in der Tasche, als ich so für einen Abend ausgeben will.“ uniere wie abgau richtls, Aber eh die Siegel unsere Villa abgenommen sind, habe ich doch eigentlich in de Keithtraße, und Ghlase doch bel meinen Freind) Ge: Wo soll ich denn hin mit das viele ich verstehe Sie nich. Meinen Sie denn, sch habe meine Ersparnisse zu Hause? Das sollte mir sehlen, mit eenem Mal is es weg und ich kann pfeifen. det is nich. Ich habe meine paar Kröten uf de Deutsche Bank liegen, da kann se keen Deubel holen un die Deutsche Bank is gut davor.“ „Wie macht man denn das, Ernst?“ einenberieien. wein Herr da.3 dabe es früher sa auch nich gewutzt mir das erst gesagt. Da geht man in ve. Derositenkasse von der Deutschen Bank und sagt, sie echle ein Konto einrichten. Dann zahlt man das Geld ein und dafür geben sie einem denn ein kleines da ist der Betrag quittiert und jede weitere Einzahlung wird darin auch eingetragen, und ebenso, wenn man was holt. Das nennen sie tägliches Geld, weil man das täglich wieder haben kann.“ „Und das ist sicher?" 7 #. Arrr Mensch, was wir schon dahin bringen, bedenhen enen oc, da geben doch die ganz reichen Leute u eten hin. Die Deutsche Bankl Na sich danke. Jakob war nachdenklich geworden. Er fühlte sich .. nicht recht wohl. Nervös saßte vicht zu bewegen uud einer Brustasche und vor hen, obwohl ihm gac ein dweite dlas Bier zu krin#., Glrehl ihn. Vraun zuredete. Als sie auf dem Weg zur Keithstraße stillschweigend nebeneinander hergingen, brach plötzlich Jakob das Schweigen. „Ernst, wollen Sie mir einen Gefallen tun?“ „Was denn?“ „Wollen Sie morgen mit mir zur Bank gehen, damit ich das Geld einzahlen kann?“ „Aber gerne. Det is doch selbstredend. Es trifft uch ganz gut, denn ich muß morgen doch was holen. Ich kann aber erst um zwölf Uhr.“ „Wo is denn das?“ „In Charlottenburg, Berlinerstraße 98.“ „Wenn Sie also wollen so gut sein, dann können u. nu sa morgen um zwölf Uhr hier an der Eche „Is gut, Jakob, und nu Gute Nacht!“ Braun hatte seinen Schützling sicher abgeliefert. Der Doktor Helmstedt hatte doch recht gehabt. Das war überhaupt ein Kopf. Da konnten sich die anderen alle man mal ne ordentlch ein Zweisel dot sein Dese breihn. Cs wor sa kaum 5 en, buß sein neuer Freund der Schuldige war. Donnerwetter, würde Wendler eine Wut kriegen! Der schwor doch auf den Verhafteten. Ein Lächeln huschte über Brauns Gesicht. Er gönnte m Kollegen einen ordentlichen Reinfall, denn der dicke wendier war eigentlich recht aufgeblasen und glaubte, ex hätte, allen kriminalistischen Scharfblich geBeit und(chles Schlaf den Soulader iu beinen Fen and schlief den Schlaf der Gerechten. nicht gleich wegpacken, einen Tag muß sie liegen, Geld hoben Sie doch! er.18 „Jawohl, Frau Kapitän. Glückliche Reise,—— glückliche Reise, Freilein!" Gepäckstück wurde auf das Auto gepackt, und als die Damen, wie Frau Schuster meinte, endlich bamer Bahnteg 90 eine worelte.:“ Die unvermeildliche Unruhe, die pliegt das au; gehrere Wochen mit sich zu bringen ##eg., hatte aus Tilly einen sehr wohltuenden Einfluß ausgeübt. Sie war von Frau Schuster klugerweile mit allerhand Besorgungen betraut worden, und ngen Ihr, die Stunden hin, ohne daß sie es merkte und.g## Zeit hatte zu grübeln und sich ihren Sorgen zu überlassen. Auch hier bewährte sich wieder das alte Rezept, daß Arbeit am besten über Kummer und Schmerz hinweghilft. Helmstedt hatte in rührender Weise für alles gesorgt, die Fahrkarten nach Harzbrg genommen, das große Gepäck durch das Reisebüro abholen lassen, das Auto bestellt, kurz alles so bequem wie möglich gemacht. Am letzten Abend bei dem behaglichen Essen im Hause Schuster war er mit Paketen beladen angekommen. Lauter Reiseutensilien hatte er eingekauft, alles höchst nützliche Kleinigkeiten von erlesenem Geschmack und bester Ausführung. Es war so viel gewesen, daß es den Damen ordentlich peinlich war, aber er hatte lachend gemeint, sie wären ja nun alle vier Verbündete geworden und da wäre es doch selbstverSimmere das der eine sich um eine gute Aueristung Irma war vor allem bedacht worden und sie wollte und konnte es nicht verbergen, wie innige Freude ihr dieses liebevolle Nachdenken dieses Mannes machte, mit dem er Dinge gesucht hatte, die Freude machten. Sie fühlte einen gewissen Stolz in sich, daß dieser Mann, der so gescheit war, so viel von der Welt gesehen hatte, o ernste Dinge als Beruf trieb, ihr ein solches Interesse entgegenbrachte. Irma war nichts weniger als eingebildet, sie kannte hre Fehler genau und war geneigt, diese mehr zu beionen, als das andere Menschen tun. Umsomehr mußte sie empfinden bei dem Gedanken, daß sie der Gegenstand liebevollen Interesses bei Helmstedt war. Ihr weiblicher Instinkt sagte ihr: der Mann liebt dich, so viges Gilts dan einer Frau, wenn im Herzen ein innges Gluck neimt. Diese Ueberlegung machte sie unsagbar glücklich, denn sie kannte ein solches Gefühl nicht. Bieher waren ihr die Männer nur als gute Kameraden oder, wie sie sich drastisch ausdrückte, als dumme Bengels erschienen. sens. Sommerplauderei von C. von Waldhofen. Nachdruck verboten. .i: Bad in selnen verschiedenen Formen erfreut ung und Tagen des Altertums einer hohen Wertr einen Fug vorübergehend hat der Gebrauch der See., Fluß= uungs erfsahren. Die Grlechen kannMahl, vor der Hagaru; Bäder, man badete vor ven Gunst.... u. vo dem Opfer. erfreuten sich warme Bäder im alten heute sind uns die Reste der öffentlichen zanlagen der komischen Kaiserzeit erhalten, die mit n unerhörten Luxus ausgestattet waren und teileleichssitice Ausdehnung besaßen, so daß in „ gleichgeitig bis zu 6000 Personen baden konnberschtel Taestaelag den sleibig das Bad. dem Schlaf den sed die alten Germanen gleich ehnten, sich Isters in u den Tag hmein bei ihnen die meiste Zest üher aminter godetenBaden benutten Ges Laren Venagten. Vesaße waren anfänglich kreisB. im Baurig des Klosterg. Vorm das Bad, sa als Zeichen besonderer et rö##esondere Heilwirkung schrieb man den Frlß, aibädern zu, namentlich den in der snacht genomenen Bädern. Das Volk hatte sich diese Badekuren eine eigentümliche Vorstellung Man glaubte nämlich, daß es die gleiche uin8 habe, ab man die Bäder auf mehrere Tage Roch bis in das vorige au einmal im Bade des Körpers das ganze Jahr über zu im Jchre 1469 nscht wenigerie, Se gige, adt Uimn zu weisen hatte. Man badete mehe nach abere=preise erforderlich mächte, geschrdbet, chen und Epidemien. einen neuen Auschwung zu nehmen. Jodrhundert treten, die sich zuerst in England entwickelt hat. Dort 899 gslarmgährend der Choleraepidemie des Jahres schhelt am.. Bedürfnis nach größerer Rein#. mpfunden, besonders in den Arbeitervierteln. Ein alme Frau nam auf den Gedanken, ein zur allgeDie in einem ailen Sa erfreute sich halz“pven untergebrachte Anlage kurzer Zeit ar F eines solchen Zuspruchs, daß sie in boselbost rag. u deite samilien zu Kunden hatte, die euttanden““ mählig ihre Wäsche wuschen. Runmehr eflunden im ganzen Lande öffentliche Waschanstalten, die Abgabe von Bädern erfolgte. Nach englischem Vorbilde wurden im Jahre 1855 in 100000 Mark die erste Kaepaufwande von mi Eine erhebliche Pürs; geutsche Badeanstcalt errichtet heitepflege drachten inuu der bssentlichen Gesundderen Schövser Prosesor Lasar Jte. vie Prausechider, „Daß es bloß nicht reinregnet, Minna, und laß nienunden in die Wohnung—— „Außer Herrn Doktor Helmstedt!" „Natürlich, Irma, bitte unterbrich nicht immer!— also, Minna, wenn der Waschmann die Wäsche bringt, Helmstedt war so ganz anders wie alle, die sie bisher kennen gelernt hatte. Er machte ihr keine faden Komplimente, sprach nicht von Liebreiz oder gar Schönheit— sie wußte, daß sie gar nicht schön war—, abe er behandelte sie als verständigen, reifen Menschen. m Peten Ziehlingebeschäftigung Slusen und dens in ossenen Gewäsern auch zu Geonern des BoSpringens und Schlitszwie auch des Wettlausene, Schulordnung des s Ju der, 1537 beißt es:“ anbarger Johanneums vom Jahre Schüler„vor dem so gemeinen als höchst gejährlichen (Fortsetzung folgt.) deren Schr5ss. Lassar. minder beliebt war seit alters das Baden Quaden wollten u. Freien. Die Markomannen und aicht in den Städten wohnen, da sie hen Prleree“ ie Frmngouten Flußbäder hätten verzichalten Germanen in den Angaben dea v. gstpe Mahe ausgebldet. Nach liche Schwimmer in geordneten Scharen über den Rhein dringen konnSchpichmer sehe.#er waren die Germanen ale um den anderen Gosdakeit hara, wöhlte man sie aue, schwimmee H Hr: un über den Tigrie zu schwimmen. Im Mittelalter gehörte das Schwimmen hote das Baden und ar Ermahnungen und Ver zuroten vermochten 0nimmen der Zugend nicht aus mit, seine Gefahren durch“: Herausoohedch de tungen zur Wiederbol“ Ertr nleireithaltung von F u.ctrungener und durch BeHimuressh#### nuettungsnissen“ mit wollenen Decken, chirurgischen Instrumenten und Arzneien zu verrin Das größere Fahrzeug im Flusse von Poitevin in Paris zwei Schiffen in der Seine. trug ein zweistöcks G verankert, das kleinere war. und konnte fortschwimmen lernen und baden. Lezlsdor. Nach dem Muster der Pariser Ansialt erdem Main ein Badeschifse Frankfurter Arzt Kohl auf *„Pubeschig auf dem neben einfachen warwohlriechenggn n.. Stad';, Kräuter, Schwefelund künfn Sellenbäder, ein künstliches„Wiesbad“ honnten ache Seewasserbäder genommen werden „Die erste deutsche Flußbadeanstalt wurde im Jahre ag, wie ustred Ihein bes Mannhelm errichtet. Diese Deutsches Badewesen i einem grundlegenden Buche teilt, mitten im Flaßz iu ve gangenen Tagen“ mit* Gesunde und Kranke benutzten das Rhein, bad, manche aßen darin sogar Schinken und Buttergungen die Zi“ Foige zahlreichen Gesundheitschädle„ungen, dir die Zeige solchen verkehrten Verhaltens waren, bewogen den Heidelberger Professor May, eine ernste Mahnung an seine lieben Mitbürger zu richten und namentlich kranke Personen vor dem Baden in Flusse zu warnen. „Bier Jahre später eröffnete der Wiener Arzt Ferro eine Buveanstalt auf der Donau. Um den Besuch des Bades zu erleichtern, befahl Kaiser Josef, die hintere sen zu halteng. Die die Brigittenau ständig of. d: a..—„ Anlage bestand aus einem Floß mit Badehausern und durchbrochenen Senkkästen. Eine Badefrage, die zu damaliger Zeit von den Gelehrten eifrig erörtert wurde, war es, ob es richtig sei, nach beutscher Art mit den Füßen voran langsam in das zu steigen oder nach englischem Brauche sich plötzlich, womöglich mit dem Kopfe voran, ins Wasset zu stürzen. Neben den Flußbädern spielten die Heilbäder schon im Mitelalter eine große Rolle Man unternahm„Babejahrten“ und das Treiben in den Badeorten war oft höchst bewegt und ausgelassen. Viel jüngeren Datums sind dagegen die Seebäder, die heute zumeist erst auf ein hundertjähriges Bestehen zurückblicken können, Den ersten Aufruf zur Gründung von Seebadeanstalten an der deutschen Nordseeküste erließ Lichtenberg in seinem Göttinger Taschenkalender vom Jahre 1793, nachdem er auf seinen Endglandreisen die Bäder Margate und Deal kennen gelernt hatte. Indessen sah man die friedlichere Ostsee für diesen Zweck als besser geeignet an. Im folgenden Jahre schuf im Auftrage des Großherzogs von Mecklenburg=Schwerin der Rostocker Professor Vogel die erste deutsche Seebadeanstalt in der Ostsee bei Doberan. Sie bestand aus einem grozen Gebäude am Ufer, das elf Bäder enthielt, die kalt und warm benutzt werden konnten; ferner wurden Tropf=, Spritz= und Dunstbäder verabfolgt. Außerdem lag auf dem Wasser eine Anzahl von Badebooten mit einsennvaren Badekasten die in die Soo goführt wer ... dem Wasser eine Anzahl von Badebooten mi“ u r e n L a r e n ä s t e n, D i e i n d i e S e e g e f ü h r t w e r g den konnten. Das erste deutsche Nordseebad entstand im. Führ: Etel auf der Insel Norderney. Es folgten 1800 Travemünde 180° Colberg in Vommern zu de im Jahre 1797 auf der deoe Liademunrr, TCo2 sen Anlage der Konig tete, weiter, um nur zu nennen, im Jahre Wyk auf Föhr, 1821 5 1c len0 Heigblamk. B leerg in Pommern, fu de Preußen 200 000 Taler stife der bekanntesten Namen Putthus auf Rügen, 1819 t, 1825 Swinemünde, endlich 1826 Helgoland. Der Besuch der Seebäder wurde sehr schnell Modesache der eleganten Welt; sie haben hre Anziehungskraft bis zum heutigen Taoe unges schwächt bewahrt bltbe bufbäggen!! * Zeitungs= Wecht mit Führer durch die hiesige Geschäftswelt. Ns 44 August (Songtag Th. Machens Uhren und Goldwaren aller Art Castrop, Münsterstr. 48. Oefen u. Herde in großer Auswahl. Zahlungserleichterung. Jagdmunition erstklassiger Pabrikate. Lager in sämtlichen elektrisch. Glühlampen „Ossam“ Paul Schulz Eisenwaren Rauxel, Kaiserstrasse. Schuhwaren-Häuser P. W. Belllel Barmer Bankverein Hinsberg, Fischer& Comp. Castrop. Hondüorei u. Katlee Assmann Hernerstrasse 3 Il. Torten u. Gebäck. Treffpunkt der Sportstreunde. Meine vollendete Ausstellung wirklich gediegener Qualitäts-Möbel ist aufgebaut für Jedermann und zwar von der einfachsten bis zur elegantesten Ausführung. 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Pa. ein Schmein Plachtgewicht 120„ b) für ein Schwein über 60 kg ##.3 2 bis. 125 ke Schlachtgewicht 185 e) für ein Schwein über 125 kg ) W. An Ga###chlachtgewicht a) fur ein Kalb bis 30 kg b###. Ju.a„Schlachtgewicht g fur ein Kalv über 30 kg vu, ein Schaf Dtag,) lactgewicht für ein Schaf, Jiege oder Iu, ein Scaf adar Spanferkel fur ein Schaf= oder Ziegenlamm für ein Pferd Geböhren für die Untersuchung der im „„Schlachthof geschlachteten Tiere. (Diese Gebühren sind bereits in den Gebühren Bradtreute! Ehersute! Jetzt ist es Zeit REO DET einzukaufen.— Besichtigen Sie mein großes Lager in 4399 „schöneschwere Modelle Schäfzimmer Bettstellen Wollen Sie die letzten Preisaulschläge nicht zahlen, s0 kaufen Sie bei mir Schokoladen u. Pralinen. Verlosung zum Ambau der Sunagoge zu Castrop K Gewinnliste der Ziehung vom 1. Rugust 1922. 45 sowie Einzelmöbel aller Art zu staunend billigen Preisen. Castrop Viktoriastraße Auf Wunsch Zahlungserleichterung. 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Der Magistrat. 15 17 27 71 78 126 223 229 297 351 876 396 418 542 583 637(Faulenzer) 779 791 839 871 1008 1021 1100 1258 1396 1472 1805 1991 2037 2033(Klubsessel) 2068 2073 2074 2091 2102 2120 2121 2178(Teppich) 2226 2274(Küche) 2492 2556 2588 2761 2766 2812 2828 2858 2863 2884 2966 2982 2992 3052 3075 3275 3321 3334 3354 3460 6640 8763 3818 4062 4080 4117(Putzzeugschrank) 4123 (Kaffeeservice) 4469 4484 4495 4500 4520 4665 4696 4740 4779 4900 4964(Tonnengarnitur) 4993 5007 5079 5140 5179 5212 5259 5299 5309“ 5334 5336 5339 5349 5361 5363 5433 5451 5478 5528 5673 5703 5728 5757 5773 5789 5785 5821 5830 5859 6032 6107 6179 6196 6238 6242 6252 6276 6393 6413 6448 6481 6517 6613 6733 6784(Waschmaschine) 6905 6922 6940 6972 6991 7049 7181 7227 7368 7389 7395 7409 7447 7621 7654 7681 7822 7829 7869 7944(Fahrrad) 8019 8029 8062 8065 8077 8085 8197 8348 8527 8595 8854 8940 9050 9228 sa22 9389 9450 9489 9496 9812 9843 aaso 10.027 10.031 10.071 10199 10 244 10 259 10 442 10 468 10 589 10 693 10 870 10 892 10 898 10912(Steppe 11 050 11 051 11076 11079 11 095 11111" 11216 11 267 11 273 11 288 11 606 11 622 11 628 Prüfen Sie Relchspatent 844397 Aerstlich empfohlen für Magen- u. Darmkranke Von weittragendster Bedeutung für die Volksgesundheit.— Leicht verdaulich, wohlbekömmlich für jedermann 7 Zu haben bei: Heinrich Henze, Castrop. Bechumerstraße 4368 10 857 11 087 11 260 11 569 11774 12 039 12 926 13 199 19500 11 220 11 338 11 654 11 935 11 902 11 904 11 919 12 276 12312 12 469 12 518 12 696 12 998 13004 13 015 13 092 13 068 13 200 13 243 13 257 19 280 13 288 19 642 19 646. 1. 86 Taternenwärtei für den Stadtbezirk sofort in dauernde Stellung gesucht. Nur zuverlässige, einwandfreie Bewerber, auch Halbinvaliden, können berück4377 sichtigt werden. Meldungen beim Gaswerk Castrop. mit guter Schulbildung und Handschrift per sofort gesucht.. 4391 ## Möbelhaus Max Wahl, Münsterstraße 8. Kaustae, Adaer buch fer tsiche Aaasch ten möglichst per sofort Bekanntmachung. jünges Mädchen Der Magistrat. Persektese) Schmitz. # 879 Vertebenr Buchhalter(in) t Portland Zement= und ∆ 0 Portland Zement= und Kalt=Werke=. ## Wilhelm Schlenkhoff. Herns“.## Preise für das seitens des hiesigen Schlachthofes abgegebene Eis werden mit Wirkung vom 4. August d. B. an wie folgt festgesetzt! a) ab Rutsche auf 11.25 Me, pro Stange;“ 5) krei Haus Castrop auf 15.— Mk. pro Stange; e) frei Haus Rauxel bis an die Cöln=Mindener= ####* Bahn auf 16,.25 Mk. pro Stange, .#. tebrigen bleiben Die Lieserungsbedingungen bestehen.##########. „Jopp: den 2. August 1922. * Der Magistrati 1 .5 von altrenomierlem Unternehmen mit guter Handschrift aus netter Familie. Gefl. ausführliche Angebote mit Lebenslauf unter G. S. an die Geschäftsst. d. Ztg. zur Ausnutzung der Konsunklur nur von Selhstaohor gegen#### 2 Eine tüchtige 4398 von., Selbsigeber gegen 1a.8 Sicherheit und hohe Gewinnbelei: ligung sofort gesucht 7. Offerlen unter 4595 an die Ger. schaftsstelle dieser Zeitung erbeten. Verkäuferin füx mein Eisenwaren= u. Haushaltungsgeschäft sofort gesucht. Heinr, Mönnich, Casirop Münsterstraße 32.