48. Rauxeler Neueste Nachrichten Rotationsdruck und Verlag: Castoper Zeitung(Geschw. Schmitz), Castop Bladenhorster Amtl. Veröffentlichungsblatt für den Landgerichtsbezirk Dortmund, für die Stadt Castrop und die Amter Rauxel und Bladenhorst Enteigeng Päürei. 100 Pig. für bis bmic gespalt, Wrihlmhteren zele Auswäris 120 Vig., für die Empfehlungszelle 400 Pig. Ersullungsort Castrop. Der etwa gewährte Rabatt ertischt bei Konkursen, Zwangsvergleichen und gerichtlichen Klagen. Prößere Anzeigen werden bis mittags, kleinere bis 4 Uhr nachmistags vor Ausgabe der Zettung erbeten. Postscheckkonto: 40 150 Köln.— Fernsprech=Anschluß Nr. 6. Betantwortlich für den Schrifttell: Franz Joseph Pruys, Castrop. Di Tafttoßel Zenung erschemn nglich mit Audnähnes Der Soich und Feiertage und kostet durch Boten frei ine Haus gebrach 20,.00 Mark(im voraus zahlbar) für den Monat. Postbezug 90.0 Uoh für das Vierteljahr, ohne Postbestellgeld. Falls wir in der des ausgabe und Justellung der Zeitung, gehindert sind, hat der Bo zieher keinen Anspruch auf Lieserung oder Nachlieferung des Blattes oder auf Rückzahlung des Bezugspreises. Geschäftsstelle u. Schriftleitung:, Castrop, Münsterstraße 24. Sprechstunden der leitung: werktags—7 Uhr nachmittags. Angeiger Alle amtlichen Bekanntmachungen der Stadt Castrov, der Amter Raurel und Dadenhorst erlangen nach Veröffentlichung in obigen Blättern rechisverbindliche Krast. Nr. 166 Donnerstag, den 20. Juli Die Aubsichten des Molalbriamts. In aller Kürze. Neuigkeiten von Nah und Fern. Der Reichspräsident wird nicht nach Freudenstadt zurückkehren, sondern bis auf weiteres in Berlin bleiben. * Laut„Berl. Tagebl.“ ist vom Oberreichsanwalt in Leipzig ein besonderer Untersuchungsrichter für die Sachen Rathenau ernannt worden. Dieser hat bereits gegen die ihm bisher vorgeführten 23 Personen die Voruntersuchung eröffnet, * Auf dem Rittergut Reichenberg in der Nähe von Görlitz wurden in einer Grube im Garten 50 Handgranaten aufgefunden und von der Schupo beschlagnahmt. * Zur Ausführung des freien Verkehrs mit Frankreich sowie des Wiesbadener Abkommens ind zwei Bestimmungen erlassen worden, die im Reichsanzeiger veröffentlicht werden. * Die amerikanische Besatzungsbehörde im Koblenzer Gebiet erließ ein Streikverbot und droht gegen die Streikenden Zwangsmaßnahmen an. * Poincare empfing den General Nollet, den Vorsitzenden der interalliierten Kontrollkommission in Berlin. * Am kommenden Donnerstag finden in Calais eine Reihe von Festlichkeiten statt anläßlich der Enthüllung eines Denkmals zur Erinnerung an die Zusammenarbeit der englischen und franzöEchen Flotte während des Krieges. * Gemäß der neuen Auflage vom Lloyd Register machen die britischen Handelsdampfer gegenwärtig rund 33½ v. H. der Weltschaffahrtssonnage aus gegenüber 44¼ v. H. im Jahre 1918. * Im englischen Oberhause brachte Lord Peel den Antrag auf eine Reform des Oberhauses ein, wonach u. a. die Mitgliederzahl des Oberhauses auf 350 beschränkt wird. * Die beiden Irländer Dunn und O. Sulivan wurden wegen der Ermordung des Feldmarschalls Wilson zum Tode verurteilt. * Sir John Bradbury bestreitet, in der Reparationskommission positive Vorschläge für ein Moratorium an Deutschland gemacht zu haben, * Heute findet in Italien eine Kammersitzung statt, die für das Schicksal des Kabinetts Facta ausschlaggebend sein dürfte. * In einer Versammlung von annähernd 1000 Faseisten in Cremona wurde nach einer Havasmeldung beschlossen, die Agitation zu beenden. * Der Wiener Nationalrat hat in 2. Lesung das Gesetz betr. die innere Anleihe in der Ausschußfassung angenommen. * Im Zusammenhang mit der Angelegenheit des Generals Berenguer hat der spanische Kriegsminister Olaquer seinen Abschied eingereicht. Die Leitung des Kriegsministeriums hat der Ministerpräsident übernommen. General Burguet wurde zum Oberkommissar für Marokko ernannt. * Nach einem Bericht aus Moskau wurde der Erzbischof Anatloy zum Tode verurteilt, weil er sich geweigert hatte, den Sowjetbehörden die Kirchenschätze auszuliefern. * Artikel 161 des neuen russischen Strafgesetzes bestimmt, daß Personen, die Kindern und Unmündigen in staatlichen oder privaten Unterrichtsanstalten religiöse Unterweisung geben, mit Zuchthaus bis zu einem Jahr bestraft werden. * In Wheeling(Westvirginien) setzten streikende Kohlenarbeiter einen Teil der Anlagen des Richlandbergwerks in Brand. 16 Personen wurden bei einem Zusammenstoß getötet, darunter der Scherif und mehrere seiner Beamten. * Die Meldungen aus Washington schildern die Streiklage in Amerika als überaus ernst; schwere Ausschreitungen sind zu verzeichnen. Dollarkurs am 19. Juli: 490,00 Letzler Kurs: 475.00 Höchsler Kurst 535.00 Paris, 19. Juli. Der„Matin“ meldet aus London, daß man in dortigen politischen Kreisen lebhaft die Frage des heutigen Kabinettsrates erörtert, in welchem das Deutschland zu gewährende Moratorium diskutiert werden soll. In offiziellen Kreisen erklärt man, daß Lloyd George und seine Kollegen mehr und mehr überzeugt seien, daß Deutschland ein Moratorium gewährt werden müsse. Das erste, was man tun müsse, sei, daß Frankreich und Deutschland sich über diese Frage einigen müßten und in diesem Punkte die gleichen Anschauungen vertreten. Das englische Kabinett bereite einen Entwurf vor, der in seinen Einzelheiten noch nicht festliege, der aber fähig sei, alle Alliierten zu befriedigen. Dieser Entwurf solle in dem Kabinettsrat noch ausgearbeitet werden. Man verfolge hier einmal den Plan, eine Basis zu finden für den Verzicht auf die Schulden Frankreichs an England, dann aber müsse eine Totalsumme festgesetzt werden für die vom Deutschen Reiche den Allierten zu zahlenden Reparationen. Eine Absage Poisnrare an Llego Geore. Paris, 19. Juli. Poincare ließ gestern eine öffentliche Absage an Lloyd George ergehen, in der er sich in der Reparationsfrage dem französischen Willen fügen soll. Der französische Ministerpräsident scheint jedes Kompromiß in dieser Angelegenheit durchaus ablehnen zu wollen. Er spricht geradezu von Drohungen gegenüber England. Poincare habe Lloyd George versprochen, nach dem 15. Juli nach London zu kommen, aber damals sei von einer Bitte Deutschlands wegen. eines Moratorlums keine Rede gewesen. Der Versuch Deutschlands, die Reparationszahlungen zu verweigern, setze den europätschen Frieden aufs Spiel. Nur wenn die Reparationskommission aussprechen würde, daß eine absichtliche Verfehlung Deutschlands vorliege, könne Poincare mit Lloyd George zusammentreffen; natürlich ausschließlich zu dem Zwecke. um die gegen Deutschland zu ergreifenden Maßnahmen zu erörtern. Schon am 17. März— diese Tatsache war bisher unbekannt — vor dem ersten Moratorium, forderte die französische Abordnung in der Reparationskommission, daß die Bestimmungen des Friedensvertrages erfüllt werden, wozu alle Einnahmequellen Deutschlands für die Reparationen herangezogen werden müßten. Dieser Antrag wurde offiziell in der Reparationskommiisson besprochen, aber das Moratorium wurde gewährt, weil man hoffte, daß dadurch die finanzielle Lage Deutschlands sich bessern würde. Nachdem diese Hoffnung getäuscht habe, erhielt die französische Abordnung in der Reparationskommission den#urmellen Antrag, auf der Durchführung der früher erwähnten Bestimmungen des Friedensvertrages zu bestehen. Wenn dieser Antrag jetzt abgelehnt werden sollte, dann würde Frankreich seine völlige Handlungsfreiheit aufnehmen, und jede Besprechung mit Lloyd George über die Reparationen werde nutzlos sein. Um andere Angelegenheiten zu erörtern, würde Poincare sich keinesfalls nach London begeben. Man darf auf das Echo gespannt sein, welches diese Forderungen, daß Llod George bedingungslos kapitulieren solle, in England finden wird. Englische Bedenken gegen Frankreichs extreme Forderungen. London, 19. Juli. Die Londoner Blätter stellen fest, daß in der Reparationsfrage eine gewisse Klärung eingetreten sei, die zugleich eine Verschlechterung der Lage bedeute. Es steht nun anscheinend fest, daß Poincare nicht nach London kommen will, solange die Reparationskommission nicht ein absichtliches Verschulden Deutschlands ausgesprochen hat. Die Frage der Kapitalflucht scheint nicht nur bei den Verhandlungen des Garantiekomitee, sondern auch in der Reparationskommission zu Zwistigkeiten geführt zu haben. Die Franzosen möchten nach hiesigen Informationen“ das Moratorium von einer völligen Einsicht in die deutsche Finanzgebahrung abhängig machen, während auf englischer Seite die Meinung vorherrscht, daß damit nicht viel zu erreichen wäre, weil es praktisch einfach nicht möglich sei, über private Transaktionen eine Uebersicht zu gewinnen und außerdem diese Maßregel jetzt zu spät komme. Man schelnt weiter auf englischer Seite erklärt zu haben, daß einige dieser Vorschläge, die in dieser Frage gemacht worden sind, auch für das Geschäftsleben des eigenen Landes einen recht gefährlichen Eingriff bedeuten, und daß diese Angelegenheit mit Vorsicht behandelt werden müsse, Belgsen für finanzielle Zwangsmaßnahmen. Haag, 19. Juli. Der belgische Ministerrat beschäftigte sich mit der Reparationsfrage. Der Ministerpräsident gefiel sich im Echo der bekannten Pariser Darstellung. Es bestehe die Frage, was nun geschehen müsse, um Deutschland zur Erfüllung seiner Zahlungen zu zwingen. Darüber entstand eine große Debatte, an welcher fast alle Minister teilnahmen. Schließlich ist man, wie die der Regierungspresse mitgeteilten Berichte besagen, zu der Meinung gekommen, daß Frankreich, Großbritannien und Belgien sich miteinander in Verbindung setzen müßten, um sich über finanzielle Maßregeln zu einigen, wodurch Deutschland gezwungen und es ihm ermöglicht werden soll, seinen Zahlungen nachzukommen. Die Anleihefreunde gegen Finanzbevormundung. Paris, 19. Juli. Newyork Herald wird aus der Reparationskommission berichtet, daß man mit Ausnahme der französischen Abordnung die Hoffnung hege, daß der Bericht des Garantiekomitees über die Finanzlage Deutschlands zu einer Wiedereinberufung des Bankierkomitees führen werde. Weil die Franzosen noch immer davon reden, daß die Herabminderung der deutschen Reparationssumme nicht erfolgen könne, macht man allenthalben Versuche, die Franzosen dazu zu bewegen, einer solchen Verminderung der Reparationssumme lieber zuzustimmen, als die Kontrolle der deutschen Finanzen zu steigern, weil dies schließlich zu einer Einmischung in die inneren deutschen Angelegenheiten führen müsse. Das Garantiekomitee selbst wünsche eine derartige Einmengung zu vermeiden. Einzelne Mitglieder des Bankierkomitee verweisen darauf, daß eine auswärtige Anleihe sicher zustande kommen könnte, auch wenn eine Finanzkontrolle nicht eingeführt würde. Ein Mitglied der Reparationskommission erklärte einem Mitarbeiter des Newyorker Herald ausdrücklich, daß Deutschlands Zukunft von dem Wiederzusammentritt der Morgankommission abhänge. Wahrscheinlich würden die Mitglieder des Anleihekomitees befriedigt davon sein, wenn eine Kontrolle über die deutschen Finanzen sowie alle finanziellen Strafmaßnahmen gegenüber Deutschland ein für allemal vergessen wären. Wenn eine Anleihe in der ganzen Welt gezeichnet würde, so würde dadurch gleich ein Druck auf Deutschland zum Zahlen ausgeübt werden. Vielleicht werde dieses Argument den französischen Widerstand beseitigen. Ob diese Meinung des Mitgliedes der Reparationskommission sich bei dem hartnäckigen Widerstand, den Poincare leistet, verwirklichen läßt, erscheint sehr wenig glaubhaft. Eine klare Stellungnahme der Pariser Regierung ist einstweilen nicht zu verzeichnen. Sie läßt durch den Petit Parisien lediglich verkünden, daß man für das Jahr 1922 nur auf Naturallieferungen im Werte von 200 Millionen Goldmark durch Deutschland zu rechnen habe, weil die Zeit bereits zu sehr vorgeschritten sei, um die ganzen 950 Millionen in Naturallieferungen hereinzubringen. Unnachgiebig würde aber die französische Regierung in der Frage der Zahlungen für das Ausgleichverfahren sein und sie würde auch der Gewährung des Moratoriums für die eigentlichen Reparationen Widerstand leisten, solange die Reparationskommission den Bankerott Deutschlands nicht öffentlich verkünde. Deutschland solle nicht die geringste Erleichterung gewährt werden, solange man nicht die Gewißheit habe, daß es keinen neuen Kurssturz der Mark„herbeiführe“. Nach der Rückkehr des genannten Komitees werde man auch genau wissen, wie die Finanzkontrolle über Deutschland ausgeübt werden soll. Bradbury schiebt den Franzosen die Verantwortung zu. London, 19. Juli. Der Pariser Korrespondent des„Daily Telegraph“ schreibt, Sir John Bradbury habe ihn ermächtigt zu erklären, es sei nicht richtig, daß er der Reparationskommission bezüglich der Verhandlungen über das deutsche Ersuchen Vorschläge für eine Ausdehnung des Moratoriums gemacht habe. Ebensowenig sei richtig, daß er annehme, es werde der Fall eintreten, daß die Frage durch Mehrheitsbeschluß erledigt werde. Der britische Delegierte sei der Ansicht, daß der Bericht des Garantiekomitees sehr sorgfältig abgewogen werde. Soweit er die Lage überblicken könne, erscheine ihm die Gewährung eines Moratoriums mindestens bezüglich der Barzahlungen im Jahre 1922 unvermeidlich. Da aber seines Erachtens die gegenwärtig sehr ernste Lage im hohen Maße die Folge des Scheiterns der von ihm bezüglich des Bankierausschusses empfohlenen Politik sei, sei er der Ansicht, daß die Initiative bei den Vorschlägen der notwendigen Abhilfsmaßnahmen dem französischen Delegierten in der Reparationskommission überlassen bleiben solite. Bevor er also den Entschluß bezüglich des einzuschlagenden Kurses fasse, warte er die Vorschöge ab, die seine französischen Kollegen zweifellos nach Empfang des Berichtes des Garantiekomitees machen werden. 4 1922 Die Besatzungskosten Amerikas. Paris, 19. Juli.„Chicago Tribune“ meldet, die alliierten Regierungen hätten beschlossen, gemeinsam auf die seinerzeitige Note des amerikanischen Staatssekretärs Hughes zu antworten, in der für die amerikanischen Besatzungskosten die Priorität vor allen Bezahlungen verlangt wird. Die Antwort werde auf einer Zusammenkunft der alliierten Finanzminister in Paris oder London in einigen Wochen festgesetzt werden. Sie sei im Augenblick von besonderer Wichtigkeit, weil die Zustimmung der Allierten zu den amerikanischen Ansprüchen Amerika zu der in der deutschen Moratoriumsfrage stärksten Partei machen würde. Das große Aufatmen in Amerika. Paris, 19. Juli. Der„Newyork Herald“ schreibt in einer Besprechung der Finanz= und Börsenbewegung der letzten Woche, daß in kurzer Zeit der amerikanische Markkurs vom schwärzesten Pessimismus zum höchsten Optimismus übergegangen sei. Zu diesem Pessimismus hätten vor allen Dingen die schlechten Nachrichten beigetragen Hand in Hand mit der Streikbewegung unter den Eisenbahnern. Man erwartete allgemein den finanziellen Zusammenbruch Deutschlands. Die letzten Tage haben einen großen Optimismus gebracht. Die Finanzleute Amerikas atmeten wieder auf, als sie erfuhren, daß die Wiedergutmachungskommission Deutschland ein Moratorium gewähren werde. Sie haben den Schluß gezogen, daß die Alliierten einen deutschen Bankerott nicht zulassen werden. In Amerika verkennt man die Schwere des deutschen Wiedergutmachungsproblems nicht, aber man ist überzeugt, daß man eine Lösung finden werde. Potncarés Drängen auf finanztelle Entrechtung. Paris, 19. Juli. Poincare arbeitet eine Denkhrift aus die der Reparationskommission übereben werden soll. Sie ist mit Dokumenten vollestopft, worin Poincare zu„beweisen“ sich benüht, daß die Reichsregierung sich seit Beginn ieses Jahres systematisch bemüht habe, die kursentwertung der Mark herbeizuführen, so aß der Bankerott Deutschlands absichtlich herbeieführt sei und daß infolgedessen gemäß§ 18 des Inhanges 2 zum Teil 8 des Friedensvertrages ie alliierten Regierungen das Recht haben solen, Sonderaktionen vorzunehmen. Hierauf kommt Poincare natürlich vor allem an, obwohl ihm ereits Lloyd George zu verstehen gegeben hat, aß Poincares Anschauungen nicht zureichend geechtfertigt seien. Infolgedessen dringt Lloyd beorge auf eine Aussprache, um die Bedenken eines französischen Kollegen zu zerstreuen. Aber on einer solchen Aussprache will Poincare einstveilen nichts wissen. Der englische Geschäftsträer in Paris hat gestern eine Note übergeben, vorin Poincare erklärt, daß er keineswegs einer Zegegnung mit Lloyd George zur Erörterung es Reparationsproblems ausweichen wolle, daß ihm aber einstweilen unmöglich sei, einen geauen Zeitpunkt für diese Besprechung anzusetzen, soincare erklärt es für notwendig, vor allem den Bericht des Garantiekomitees zu studieren und ie Vorschläge abzuwarten, welche die Reparaionskommission nach dem Empfang ichtes aussprechen wird. Poincare läßt durch en Petit Parisien ausdrücklich erklären, worauf ihm ankommt: er will über Deutschland unedingt eine finanzielle Vormundschaft, eine Art kuratell verhängen. Aber es scheint einstweilen sicht, daß das Garantiekomitee ihm diesen Geallen unbedingt tun wird, wenn man den Pariser darstellungen glauben darf. Hiernach hätten sich ie Reichsregierung und das Garantiekomitee auf olgende Grundsätze festgelegt: Deutschlands kontrolieren. 2. Es wird auch alle Ausgaben konkrollieren, bevor diese vom Reichstag beschlossen sind und es wird sie ferner in dem Augenblick nachprüfen, wenn die Ausgaben verwirklicht werden sollen. 3. Alle finanziellen und wirtschaftlichen Statistiken werden dem Komitee zur Prüfung übergeben. 4. Vollständige Nachweise über den jeweiligen Stand der schwebenden Schuld Deutschlands haben dauernd im Besitz des Komitees zu sein. Deutsche Forderung der Herabsetzung der Clearingraten. Berlin, 19. Juli. Eine neue Note ist, wie halbamtlich mitgeteilt wird. Ende der vorigen Woche den Regierungen in London, Paris, Rom und Brüssel übergeben worden. Den Botschaftern der Vereinigten Staaten und Japan in Berlin ist gleichzeitig eine Abschrift dieser Nute zugegangen. In dieser Note wird für die Zeit bis zum Ende des Jahres 1924 beantragt, daß die monat# lichen Clearing=Raten, die zur Zeit zwei Millionen Pfund betragen, auf eine halbe Million Pfund herabgesetzt werden und daß Barzahlung gen auf Abschnitt 4 des Teiles 10 insbesonder## auf§ 27e des Vertrages von Versailles in diesetz Zeit nicht zu leisten sink. 922 ilberne nichts is dem pur. tung.) die am r Jas. ist vom ohnung der nt=Veren hat ng und in und ierigen anlehStaatsierigen einenParlaDie ten zu hat die de der in Teill zel des Kit der niniste hst den en und te und ich von nd, erLehrer nghaum Gedie in hwerin el ens hrer is behalt? er Bei ing f 9. 8 14 en Mo tartern ündlich i allen it halt e. auch seamten se BeEiner Berin. Sep en wer hungg ntaris eihilsch in P SöR ich an eriäih sehy ## ar 1. soll. e Lip zigen gen sich a vertras n die wiesen zn dau d mat gan ge De rat #K vöre gung nes T4 Pestee Küssen.“ Leile# 5 aß ich Abe eit bel ne 156 lle mi unges aimen Versh ber wenn, — Reh 9 t gen tsönll *— in dei kolat! — Ein de P Neu an „Ihr dieser offen un bt 1s1 heira nkrei Frau ein erklä ochen Betro blein, end! locke efste e Pa te, al an d her 9 Frau sierte die Jusen getra Mäde gene vört### dieser schlin sager mmei 1; mi uns nicht rotz i seli Sch ifrig B4 nie sich ers be u schut aus ndil Rose trat men errei chen“ wai zur krem 1 für panist quero die rhein.=westf. Industrie als Pfand?(len, dank ist im Reiche mizbenterz#rgigieg ung### Wassenbeschlagnahme in Thäringen. Berlin, 19. Juli. Der Reichstag bat einen selbst im roten Braunschweig, bier ergängt burch lnaszet var 19 Julz: Die thüringische KriminalBrief vom Präsidenten des Garantieausschusses die Unabhängige Sozialdemokratte, geschaffen#z. in Bischofsrodg im Kreise Eisenach erhalten, worin, wie in parlamentarischen Krei= wurde, nämlich; von der Sozialdemokratte bis peuerdings große Basfenbestände beschlagnahmende Seiezteercts sen verlautet, für die Gewährung dos Moratos uuip#.tema#ger der Soztaldemorrante bis können, die laut polizeilicher Mitteilung von Mit=Keine Psändung von Industrieaktien. Tehle Brahlmeldungen. zur Deutschen Volkspartei. Neuwahl des Reichspräsidenten um Weihnachten. gliedern des Jungdeutschen Ordens versteckt worden sind. Die Waffen waren teilweise im KirchBerlin, 19. Juli. Die Garantiekommission uno. Die Waffen waren teilweise im Kirch=shatte, bevor sie gestern abend nach Paris zurückturm des Ortes versteckt, teilweise im Walde ver=gereist ist, um dem Reparationsausschuß über ihre graben. Im Zusammenhang mit den Waffenfun= vierwöchigen Verhandlungen mit der deutschen Berlin, 19, Juli. Der Reichspräsident hat den denden wurden mehrere Jungleute verhaftet. Regierung Bericht zu erstatten, ein Schreiben an den Reichskanzler gerichtet, worin sie nach der B. riums Sicherheiten gesordert werden. Laut „Berl. Lokalanz.“ haben diese Ausführungen solgenden Inhalt: Ueberlassung von Feldern in Gestalt von Industrieaktien und Einführung einer sehr scharfen Finanzkontrolle. Der Berl. L. A. bemerkt hierzu: Der Gedanke läßt sich nicht von Reichskanzler erneut um die Anberaumung der####der Attentäten in Dartmund vorhaftet 2######kgngler gerichtet, worin sie nach der B. der Hand weisen, daß die Franzosen bei den In= Wahl durch den Reichstag ersucht. Der Reichs igenoerhntentater in Vorimund verhaftert Z. gewisse Forderungen als Ergebnis der Beradustriefeldern in erster Linie die Montanaktien im kanzler hat, da nach dem Gesetze der Tag der Wahl Dortmund, 19. Juli, Unter dem Verdacht, an tungen zusammenstellt. Reichsfinanzminister Dr. Auge haben. Das scheint ihnen sicherer und ein= vom Reichstage festgesetzt wird, die Frage mit den dem Bombenattentat gegen den Serbenkönig Hermes berichtete heute dem auswärtigen Austräglicher als die Ruhrbesetzung. Parteiführern eingehend besprochen. Diese waren Alexander im Jahre 1920 beteiligt gewesen zu schuß, der vormittags 11 Uhr zusammengetreten Die Tagung des Bölterbundsrates. einmütig der Auffassung, daß es nicht zweckmäßig sein, wurde hier der Ukrainer Aleksiewitsch ver= ist, über den Inhalt der Forderungen der Garan10. Juli. In der ersten Sitzung des[eiz den Wahltag noch vor dem Auseinandergehen hastet. In der letzten Zeit war Aleksiewitsch als tiekommision. Die B. Z. kann bereits sesisiellen, Reichstages festzusetzen, daß dagegen die Be= politischer Agitator für die kommunistische Partei daß das Gerücht, das Garantiekomitee hätte die Völkerbundsrates wurde beschlossen, Deutschland schlußfassung des Reichstages hierüber alsbald in Ungarn tätig. Der Verhaftete reiste ohne Paß Gewährung der von der deutschen Regierung Straßenbahnfahrt nach Hörde verlangten Stundung für die Goldzahlungen von der Ueberlassung von Aktien deutscher Industriegenommen werden soll. Danach wird die Wahl erkannt. voraussichtlich im Dezember oder Januar stattfinden. Calonder beim Reichspräsidenten. Berlin, 19. Juli. Der Reichspräsident empfing aufzufordern. ein gegen den Mädchenhandel zu entsenden. Der „Datly Telegraph“ meldet heute, daß die Zulassung Deutschlands zum Völkerbund Gegenstand der Besprechungen bilden werde. Die geänderte Stimmung in England. Rom, 19. Juli. Eine Londoner Depesche der„Berlin, 19. Juli.„Der Reichspräsiden „Gazetta del Popolo“ besagt, zum ersten Male gestern mittag den Präsidenten Calonder und die sei sich die ganze öffentliche Meinung darin einig, übrigen Mitglieder der gemischten Kommission daß Frankreich in seinein eigenen vie in dem In= für Oberschlesien. Der Reichspräsident wies dar= in Burg Saaleck lag, laut Leipz. N. N. Kern mit Außenminister in das Kabinett Korsanty zu verteresse Europas die furchtbaren Reparationslasten auf hin, daß Calonder durch seige gerechte und einer Decke bedeckt auf dem Lager, der Aeltere, handeln.neit Korsan beruntersetzen müsse. Diese Einmütigkeit stellt stets versöhnende Haltung das Zustandekommen Fischer, neben ihm beide haben Schüsse durch die eine Tatsache dar, die auf die englisch=französischen der Verständigung wesentlich erleichtert habe. Schläfe. Dem Anschein nach hat Fischer seinen“ Verhandlungen in der Reparationsangelegenheit Deutschland habe aus Oberschlesien ein Kultur= Mithelfer, als beide sich entdeckt sahen, erschossen nicht ohne Einfluß bleiben könne. Jetzt müsse land gemacht. Deutschland sei entschlossen, alles und dann sich selbst getötet. Schriftstücke wurden Frankreich erleben, daß die Absicht der englischen zu tun, um Oberschlesien, soweit es noch zu bei ihnen nicht gefunden. Man fand nur LandRegierung, eine teilweise Revision des Versailler Deutschland gehört, weiter zu entwickeln. Präsi= karten von Thüringen und vom Harz, sowie Vertrages vorzunehmen sogar von der ultrakon= dent Calonder dankte für die freundliche Auf= einige Tausend Mark, vermutlich der Erlös aus Das Ende der Rathenaumörder. Leipzig. 19. Juli. Bei Eindringen der Polizei unternehmungen abhängig gemacht, ein salsches Gerücht ist. Skirmunt in Warschau. Warschau. 20. Juli. Auf telegraphische Benachrichtigung des Ministerpräsidenten Korsauty ist der frühere Außenminister Skirmunt nach Warschau gekommen, um wegen des Eintritt als Verschärfung der Lage im Haag. Hagg. 20. Juli. Der französische und der belgische Delegierte in der Vollsitzung blieben dabei, daß es keinen Zweck habe, weiter mit den Russen zu verhaudeln. Der britische Vertreter war dagegen der Ansicht, daß Litwinosfs Vorservativen englischen Presse auf das tatkräftigste nahme, die er in Berlin gefunden habe und dem Verkauf ihrer Fahrräder, die sie in Naum= schläge wichtig genug seien, und daß man zum unterstützt werde. drückte seine Zuversicht aus, daß es gelingen burg zu Geld gemacht hatten und die dort be= Entgegenkommen bereit sein solle Ein amerikanisches Urteil aber die kauische werde, dem Lande Frieden, Ruhe und Ordnung schlagnahmt worden sind. Die Mörder hatten Ein amerikanisches Urteil über die denische wieder zu geben. Beim Reichskanzler fand gestern ihre Kleider abgelegt und Anzüge des BurgbeZahlungsfähigkeit. abend zu Ehren Calonders und der übrigen Mit= sitzers angezogen. Wie die Mörder in die Burg Haag, 19. Juli. Daily Mail meldet aus New= glieder der gemischten Kommission für Oberschle= gekommen sind, ist noch nicht aufgeklärt. Ent= Präsiderten der nichtzrussischen Kommissionen york, dort herrsche die Ansicht vor, daß Deutsch= sien ein Abendessen statt, an dem auch der Reichs= weder hatten sie Schlüssel zu der Burg, oder sie sammengetreten, um die Lage zu besprechen. Im Die Eutscheidung verschoben. Haag, 20. Juli. Gestern nachmittag sind die Präsidenten der nicht=russischen Kommissionen zusind am Blitzableiter zur Plattform emporgeklettert und dann in das Innere gelangt. land aufrichtig wünsche, seinen Reparationsver= präsident teilnahm. pflichtungen nachzukommen und daß es bereits zahlreiche Beweise für diesen guten Willen er= Rus dem Ruswärtigen Russchuß. Halle, 19. Juli. Are 2i. Meomtbracht habe. Weiter wird gemeldet, die Durch= Berlin, 19. Juli. Der Auswärtige Ausschuß, die Fenster de P ner aus schnittsauffassung der Amerikaner ist, daß sich eine der heute vormittag zu einer Besprechung zusam=wunz...u. spen Aveint Kern vers Lösung nur in 2 Richtungen ergeben kann: durch mentrat, verhandelte über das Abkommen mit dann.....u. Sein Kamzrad eine internationale Anleihe oder die Gewährung Amerika, ferner über die Reratungen der Reichs= meß au schaß ar fet, als er keine Rettung mehr sah, erschoß er sich selbst. Die Leiche von Anleihe doer die Gewahrung umeritn, ferner über die Veralungen der Reicho# eines Moratorium. Inzwischen könnten Sach= regierung mit dem Garantiekomitee und endlich lieferungen stattfinden. Aus dem Reiche. über das Rheinlandabkommen. Erschienen waren fast alle Mitglieder des Ausschusses. Auch der Reichstagspräsident Loebe wohnte der Sitzung bei. Vom Reichskabinett waren neben dem Reichskanzler der Vizekanzler Bauer, der Reichswirtschaftsminister Schmidt und der FinanzmiKern weist etwa acht Tage alte Schußwunden auf. Allem Anschein nach hatten die Mörder die Ruine nur deshalb aufgesucht, um das Ende der polizeilichen Fahndungsaktion in Mitteldeutschland abzuwarten und dann mit Hilfe falscher Ausweispapiere und Auslandspässen, die Flucht fortzusetzen. Deutschnationales Dementi über die Angelegenheit Fischer=Kern. Berlin, 19. Juli. Von deutschnationaler Seite Die bürgerliche Arbeitsgemeinschaft. Berlin, 19. Juli. Zwischen den Abgeordneten nister Dr. Hermes erschienen. Auch unser BotDr. Marx(Zentr.), Dr. Stresemann(D..) und schafter in Paris Dr. Mayer, war anwesend. Das Dr. Petersen(Dem.), den Vorsitzenden der drei Wort ergriff dieser aber nicht. Der Ausschuß hat genannten Reichstagsfraktionen, wurden heute dem Vorschlag, die sich aus den freien Verträgen vormittag im Reichstagsgebäude die Verhand= mit Amerika ergebenden Fragen und Forderun= wird dem„Berl. Lokalanz.“ mitgeteilt, daß die lungen über die Arbeitsgemeinschaft der bürger=gen einem internationalen Schiedsgericht zu Angaben, wonach Fischer und Kern vor ihrer Erlichen Parteien fortgesetzt. Der Parteivorstand überweisen, einstimmig, also auch mit den Stim= mittelung bei einem deutschnationalen Parteider demokratischen Partei trat ebenfalls zu einer men der Deutschnationalen, zugestimmt. Die Ver= sekretär in Kösen gewohnt haben, von der dortt= glieder der Organisation wurd Besprechung im Reichstagsgebäude heute vormit= handlungen der Regierung über die Ergebnisse gen Parteiorganisation unterstützt und allen Ver= werden in den nächsten Tagen tag zusammen, die um die Mittagsstunde noch mit dem Garantiekomitee wurden abgebrochen folgungen durch die Polizei systematisch entzogen gericht gestellt werden. nicht beendet war. Die Beratungen der drei und auf Freitag vormittag vertagt. Der Aus= worden seien unzutreffend sind. In Bad Kösen Parteien, an denen auch die Abgg. Dr. Schiffer, schuß will über diese Fragen noch genauere Nach= besteht eine kleine Ortsgruppe der DeutschnatioDr. Schücking und Dr. Koch für die Demokraten, richten aus Paris abwarten. Sonst beschäftigte nalen Volkspartei, die aber keinen Parteisekretär Dr. Spahn für das Zentrum und Kempkes für die sich der Ausschuß noch mit der Rheinlandfrage, zu habe. Ferner sei Dr. Stein niemals deutschnatioDeutsche Volkspartet teilnahmen, wurden für ver= der auch der Reichskanzler das Wort nahm. naler Rartube traulich erklärt. Die Einheit des Proletariats. Prinzip wurde beschlossen, die neuen Instruktionen der Russen aus Moskan abzuwarten und dann gegebenenfalls die Forderungen, die am Montag den Russen gestellt wurden zu revidieren. Aufgedeckte autibolschewistische Verschwörung. Berlin, 20. Juli. Wie die hiesige russische Zeitung meldet, hat sie über Konstantinopel Nachricht bekommen, daß die Sowjetregierung der Krim eine antibolschewistische Verschwörung entdeckt, an deren Spitze der Oberst Bossenko stand, der sich als zeitweiligen Regenten von Rußland bezeichnete. Seine rechte Hand waren ein Privatdozeut, der während der Zentralregierung eine hohe Stelle innehatte und ein Pfarrer des Gouvernements Sinveropol(?). Der Organisation gehörten 90 Personen an, die früher Offiziere bei der Wrangel=Armee waren. Festgestellt wurde daß zwischen der Organisation und der WrangelArmee reger Briefwechsel stattfand. Alle Mitglieder der Organisation wurden verhaftet und vor ein KriegsBerlin, 19. Juli. Wie die P. P. N. hören, wird die politische Lage, wie sie sich durch die letz.9 Milliarden Defizit bei der Eisenbahn. Berlin, 19. Juli. Der Abschluß des ordentlichen Haushaltes bei der Eisenbahn für 1921 naler Parteibeamter gewesen. Des Burgherrn Vernehmung. Halle, 19. Juli. Dr. Stein ist gestern morgen mit seiner jungen Frau aus Berlin nach Burg ses Sereisilchspiurgentis tage gestaltet hat auch liarden. Der Fehlbetrag beläuft sich mithin auf Empfang auf dem Augsburger Parteitag der SozialdemoBeratung über die durch die Demission des Staatsoberhauptes geschaffene Lage ab. Die Abgeordneten Feodowritsch und Rosset hatten kurz vorher noch einmal mit Pulsudski konferiert und erklärt, seine Entschlüsse richteten sich nicht gegen die Person Korfantys. sondern seien begründet, weil die gesamte politische Lage augenblicklich jede Parteiregierung ablehnen muß. Ein Kommunique der Rechtsparteien enthält die Feststellung, daß sie keineswegs beabsichtigen, eine liegt nunmehr vor. Er ergibt Einnahmen von Saaleck zurückgekehrt und wollte sich in die letztere 45.1 Milliarden und Ausgaben von rund 52 Mil= hegeben. Er wurde aber von der Schutzpolizei in ag, der Sozialdemo= 6g Pisa, Der Fehlbetrag beläuft sich mithin auf Dr. Stein in trgendwelchem Zusaumenhang mit lung, bak sie keineswegs beabsichtigen, eine kratie Mitte September zur ausgiebigen Erör= satzhefizig: Das bedeutet gegenüber dem An= den Mördern steht konnte noch nicht festgestellt Staatskrise zu verursachen und daß sie unabhänterung gelangen. Das als zweiter Teil des Vor= Ferbaßz? in Höhe von 10/8 Milliarden eine werden en neyr, konnte noch nicht fengestellt gig von der Kabinettsbildung für eine Verstänstandsberichts in Aussicht genommene Referat von Ha##ospering vont..9 Milliarden und gegenüber werden. digung mit der Linken arbeiten. Korfanty hat tto Wels über die Internationale soll dahin ab= gpznigehihet. In: Rechnungsjahr 1920 mit 156 Zur Verhaftung Dr. Steins. gestern und heute mit den Parteien seine Begeändert werden, daß das Thema lauten wird: Hau sefßeft; Verbesserung von 87 Milliarden. Halle, 19. Juli. Dr. Wilhelm Stein wurde sprechungen fortgesetzt. Es heißt, daß der KriegsDie nationale und internationale Einbeit des Zeschäverseires ist also geringer als die vom gestern abend mit seiner Frau von der Verliner Reichsverkehrsministerium bekannt gegebene Kriminalpolizei zur Bahn gebracht, um nach Berter a wir ls iume der r bes it 11 nd dl hden ber ers 18 Perse P4 1e1 „Die oin wai eute ffen stsat G bst U en Grö r 5 en 19 Er 00 hen le aß uu neu u 7 1 4 05 ∆ Ber Proletariats. Die Einheitsfront der Arbeiterschaft. Berlin, 19. Juli Unter vorstehender Ueberschrift veröffentlichte der„Vorwärts“ einen Aufruf des Allgemeinen Deutschen Gewerkschaftsbundes, des Allgemeinen freien Angestelltenbundes, der S. P. D. und U. S. P.., worin die Mitglieder der Organisationen darauf hingewiesen werSchätzung. Die Autonomie=Frage in Oberschlessen erledigt. Das Zentrum für Verbleiben im preußischen Staatsverband. Breslau, 19. Juli. Die Vertrauensmännerden, daß der Kampf für die Republik fortgeführt versammlung des oberschlesischen Zentrums, die und die Einigung der Arbeiter. Angestellten und Haurch die Rnngt daste nahm Stellung zu der Beamten vollendet werden müsse. Segglug“ nnabge d. stagee cer die Stegerwald öber das Gebot der Staunde. Regelung der Selbständigkeitsrechte Oberschle= siens geschaffenen neuen Lage in der Autonomielin übergeführt zu werden. Er bleibt vorläufig in Haft. Dr. Stein gilt als ein Sonderling. der in exklusiven Gesellschaften„verkehrte. Seine Frau ist eine geborene von Buenau. Im Frühjahr und im Sommer ist Dr. Stein wiederholt verreist gewesen. Er hat als Ziel Düsseldorf angegeben. Die Behörde aber glaubt feststellen zu können, daß er nach Nürnberg und nach München gefahren ist. Der amtliche Polizeibericht. Berlin, 19. Juli. Die weiteren Ermittelungen Berlin, 19. Juli. Einige Berliner AbendblätBewegung. Die Versammlung nahm einstimmig de“ Berliner Polizet haben folgendes ergeben: eine Entschließung an, wonach die Partei ihren beiden Rathenaumörder haben auf die AufWählern mitteilt, für den Verbleib des Landes fordgxung der Polizeiheamten, die Tür zum Turm im vreusischen Statsverband zu stimmen, Da.o öffnen, mit Gewehren gedroßt. Die Beamten minister und der Finanzminister in das Korfanty eintreten werden. Der„Kurser Korany“ nennt die Kabinettsbildung Korfanty ein Zirkusstück. Pilsudski hat Warschau verlassen um eine Truppenrevue abzuhalten. Er wird erst morgen zurückkehren. Frankreich. Der Anschlag auf Millerand. Paris, 19. Juli. Der Anarchist Bouvet hat erklärt, daß er die Absicht gehabt habe, den Präsidenten Millerand und den Ministerpräsidenten Poincare zu treffen. Er habe nicht im Auftrage eines Komitees diese Tat begangen, Rußland. Ausbreitung der Cholera in Kowno. den Stedermald=Broscate Halannenbruch und Jentrums ir oberschlesen die Raukbononteskrage) Gebrauch und schosen aus mebteren Karasisern Lounod witer nach inner die Sholera. Die Be. und serledigt und der Verbleib Oberschlessens dei i, d45 Turmsenster, an dem sich Kern und Fischer mühungen, die Seuche zu bekämpsen, baben Loalitionswesen handelt. Wir entnehmen diesen Preußzen gesichert. zeigten. Darauf zogen sich die beiden zurück und ausfuhrungen nachstehende Sätze:„Wir werden!###. I 6f g immer wieder größere Rückschläge in unserer Ein neuer Fall Kaehne. Außen= und Innenpolitik erleiden, wenn sich in Berlin, 19. Juli. Gegen Herrn von Kaehne nicht zu einem vollen Erfolg geführt. In einem Tage sind wieder sechs neue Erkrankungen geViertelstunde kam Fischer allein ans Fenster und Hazillen enthalten, sind sie durch eine befond brachte ein Hoch auf Ehrhardt aus. Jetzt er= Ogmmpiktau guscse#und sie durch eine besondere —„„„„„„„ ließen sich vorläufig nicht mehr sehen. Nach einer Veztlsland nicht eine jeste parlamentarsche auf Scloß Petow an der Havel, besen Schiesz. araden de Beanten die Tür und elten in den hndel“ Wae sch verbindern gil is eir ammen= erregte, ist jetzt ein Versahren wegen Totschlages sinver, wus ich verhindern will, ist einmal, daß eingeleitet worden Es ist jetzt ein neuer für den Augenblick eine lediglich auf Parteirück= hinzugetreten, der den märkischen sichten aufgebaute, aber nicht den Staatsnotwen= sehr schwer belastet Vor einem halben Jahre pirs.- Pichke wil ich Jaß die Sozieldenotrasse wurde die schon verweste Leiche eines 18jährigen escescsecescce ece ie eie hi s eäee e ce Keald ie Sals eche ie ecte Regime. Trotzdem bin ich gegen die Ausschalung der Sozialdemokratie, einmal weil gegen Vertreters des Reichsarbeitsministeriums heute Wiederaufban ebensowenig möglich ist wie dei Putgefundenen wieder aufgenommenen Verhandbauerndem Ausschluß der soliden nationalen und zu keinem positiven Ergebnis geführt. Die Arsittlichen. Kräfte von rechts, dann aber auch des= beitnehmervertreter beharren in der halb, weil das Gros des Bürgertums aus den denfrage kategorisch auf ihrem Standpunkt und Vorgängen der letzten Jahre noch so gut wie nichts zeigen keine Neigung, auf die inoffiziellen Anerzwingen. Ist eine Einbeitsfront nicht zu erzie= lich int. e. Sats Sealstlalte hetlagais chr. Ptase hörten sie aus dem Nebenzimmer einen Schuß.„Kopenhagen, 19. Ju Als sie dorthin eilten, fanden die Beamten Fischer bringt folgende, bisher nicht kontrollierbare MelKommission geschlossen worden. Lenin ermordet? Kopenhagen, 19. Juli. Svenska Dagbladet tot vor. Die Untersuchung hat ergeben, daß Kern einen Karabinerschuß in den Kopf erhalten hat. Es ist also anzunehmen, daß er von einem der Schüsse der Beamten getroffen worden ist. Kern muß dann von seinem Genossen auf das Bett gelegt worden sein. Aufgefundene große blutgetränkte Wattebausche beweisen, daß Fischer versucht hat, die stark blutende Wunde zu stillen. Als ihm dieses nicht gelang, hat Fischer wohl die Unaugenblicklich in dem Badeorte im Kaukasus die berichtet, daß Lenin auf dem Transport nach dem kaukasischen Badeorte, wo er Erholung suchen wollte, ermordet worden ist. Man nimmt an, daß es sich um einen Giftmord handelt und daß die Tat im Eisenbahnzuge von Vertretern der jetzt in Moskau zur Macht gelangten Richtung verübt worden ist. Am 3. Juli wurde Lenins Leiche zwischen 3 und 4 Uhr morgens, als der Eisenmöglichkeit der Flucht eingesehen und sich beim bahnzug die Brücke über den Don bei Rostow Eindringen der Beamten in den Turm ebenfalls passierte, in den Fluß geworfen. Einer der Bedas Leben genommen. Gegen Dr. Stein glaubt gleiter Lenins im Zuge, ein Mitglied des Exekudie Polizei stark belastendes Material in Händen tinkomitees der dritten Internationale, der an zu haben. Die Leichen der beiden Mörder wurden der Tat beteiligt ist, spielt den Berichten nach zunächst im Leichenhaus der Gemeinde Saaleck augenblicklich in dem Badeorte im aKukasus die untergebracht, wo sie so lange verbleiben, bis die Rolle Lenins. Angehörigen verständigt sind Aus dem Auslande. a Um das Kabinett Korsanty. Warschau, 19. Juli. Gestern hielten die sechs Plänen auf seine Beseitigung ist, muß man vor Parteien der Rechten und des Zeutrums eine solchen Rachrichten immerbin Kenninis nehmen. ac6 Meldungen über Attentate auf Lenin, die auch zum großen Teil auf Tatsachen beruhen, sind schon oft aufgetaucht, auch ist Lenin wiederholt totgesagt worden, doch haben sich diese letzteren Meldungen bisher nie bestätigt. Die vorliegende Nachricht klingt so abenteuerlich, daß man an ihrer Richtigkeit begründeten Zweifel hat. Da aber Lenin zweifellos das Ziel von rücksichtslosen Plänen auf seine Besettigung it. muß man vor Aus Castrop und AUmgegend. A Die Zentrumspartei, Ortsgruppe Castrop u.., veranstaltet am Sonntag abend 8 Uhr im Saale des kath. Gesellenhauses zu Ehren des nach Münster berufenen Landesrates Franz Redige einen Abschiedsabend. Für die Feier ist ein äußerst abwechselungsreiches Programm mengestellt. Die großen Verdienste, welche sich Herr Rediger in den Jahren seines Oregigrzekun die Partei erworben hat, sollten jedes#... glied veranlassen, an seinem Ehrenaveno aus Dankbarkeit und zum Ausdruck der Anerkennung teilzunehmen. (9 Zur Nachahmung empfohlen! Der Castro= per Männer=Gesang=Verein stiftet zum besten der Kinderhilfe den Betrag von 300 Mk. □ Wegen der Ungunst der Witterung mußte das zu Sonntag angekündigte Gartenkonzert der „Liederhalle“ und der Castroper Mandolinenund Guttarrenvereinigung verlegt werden. Es wird nun an einem Werktag abend stattfinden. sobald es das Wetter gestattet. Rechtzeitige Bekanntgabe erfolgt durch unsere Zeitung. * In unserem Aushängesenster an sterstraße konten wir gestern dank des liebens, würdigen Entgegenkommens eines Lese## eine Abbildung der Gegend ausstellen, in der## beiden Rathenaumörder entleibten. Die Ruine Saaleck liegt unterhalb der Rudelsburg in der Nähe von Bad Küsen. Neben der Rudelsburg ist die Ruine Saaleck einer der besuchtesten Ausflugsorte in ganz Thüringen. Der Hauptturm der Burg Saaleck ist aber gegen den Ausflüglerverkehr durch einen kleinen Garten abgeschlossen und deshalb als Schlupfwinkel geeignet. Das durchaus erträglich eingerichtete Erdgeschoß des Turmes, das einen wunderbaren Rundblick auf das Saaletal bietet, war bisher während des ganzen Sommers bewohnt von dem Schriftsteller Dr. Stein, einem Freunde des Besitzers der Burg, des Rittergutsbesitzers Kreipitzsch. Die einzige Unbequemlichkeit für die Bewohner des Turmes liegt in der Notwendigkeit, sich Trinkwasser zu beschaffen. Dr. Stein holte es sich ebenso wie seinen Vorrat an Lebensmitteln in der Rudelsburg. Nach dem„Berl, Lok.=Anz.“ ist Dr. Stein ein Mann, der sich besonders durch seine Verdienste um die Frage des deutschen Burgwesens in hervorragendem Maße verdient gemacht hat. Er bestreitet auf das allerentschiedenste, von dem Aufenthalt der beiden etwas gewußt zu haben, wie er denn überhaupt mit ihnen nie etwas zu tun gehabt habe. 6' Ein Ueberfall wurde in der Nacht vom 16. zum 17. Juli gegen 12,20 Uhr auf der Kottenburgerstraße auf einen Bergmann namens Ludwig Meier verübt. Dieser kehrte von der Wirtschaft Mörsch in Begleitung eines Arbeitskollegen und einer Dame nach Hause zurück, als er, wie er sich vor der Haustür seiner Wohnung mit seinen Begleitern unterhielt, von 4 Personen, die sangen und anscheinend angetrunken waren, überholt wurde. Einer derselben stach ihn, ohne daß ein Wort gefallen war, in den Rücken. Der Stich verletzte die Lunge erheblich, sodaß einige Lebensgefahr vorhanden ist. Als der Stich erfolgt war, sahen der Täter und seine Begleiter ein, daß er der Falsche sei. Der Ueberfall hatte einem anderen gegolten, an dem man sich rächen wollte, weil er am 4. Juli gearbeitet und nicht an der Streikdemonstration teilgenommen hatte. Die Polizei ist den Tätern auf der Spur. Das Gerücht, daß Meier bereits gestorben sei, entspricht nicht den Tatsachen. Meier wurde gestern morgen noch im evgl. Krankenhause, in das er geschafft wurde. polizeilich vernommen. C Aufgeklärt wurde ein Schrotdiebstahl auf der Zeche„Graf Schwerin“; mehrere Personen, denen insgesamt über 1 Zentner Eisenschrot in die Hände fiel, wurden ermittelt. Ie] Fahrpreisermäßigung zugunsten der Ingendpflege. Die der preußischen staatlichen Orgaaisation(Orts=, Kreis=, Bezirksausschüsse) für Jugendpflege angeschlossenen Vereine sind nach einem Erlaß des Reichsverkehrsministers zum Genuß von Fahrpreisermäßigungen berechtigt. Die Eisenbahndirektionen haben aber bisher mehrfach die Listen der zur Inanspruchnahme der Fahrpreisermäßigungen berechtigten Vereine noch aicht abschließen können, weil diese noch nicht durchweg angemeldet waren. Der preußische Minister für Volkswohlfahrt hat daher in einem neuen Erlaß die Regierungspräsidenten angewiesen, darauf hinzuwirken, daß diese Meldungen mit Beschleunigung durchgeführt werden, da die Listen am 1. August abgeschlossen werden. Von diesem Termin ab wird die Fahrpreisermäßigung nur solchen Vereinen gewährt, die nach dem neuen Verfahren anerkannt und in die Listen eingetragen sind. ∆ Von der Handwerkskammer Dortmund wird uns geschrieben:„In den von der letzten Vollversammlung der Handwerkskammer zu Dortmund zur Sicherung der Betriebe in der Zeit der Betriebskapitalsknappheit aufgestellten Richtlinien wurde gefordert, daß die Werklieferungsverträge stets so abgeschlossen werden, daß der Preis für Material fest und für Löhne und sonstige Unkosten gleitend abgeschlossen wird, wobei vorausgesetzt ist, daß dem Meister bei Uebernahme des Auftrages ein Vorschuß von 50 Proz. des Gesamtlieferungsbetrages oder 100 Prozent des benötigten Materials gewährt wird, damit auch die kapitalschwachen Betriebsinhaber in der Lage sind, das für Aufträge notwendige Material einzukaufen. Es kann selbstverständlich diese Art der Vertragsstätigung nur dort in Frage kommen, wo das notwendige Material sofort zu kausen ist oder wo die Anlieferung nicht besonders Kosten verursacht. Das würde z. B. im Baugewerbe der Fall sein, weil das Material zur Erbauug eines Hauses nicht zu einem Zeitpunkt insgesamt zu haben ist und auch wenn es wirklich zu haben wäre, nicht an der Baustelle gelagert werden kann, da die Unkosten zu hoch und die Baustoffe dem Verderben ausgesetzt wären. Es wird nach und nach je nach Bedarf mit Fortschreiten des Baues der Baustelle direkt vom Herstellungsort angeliefert und muß auch zu den jeweiligen Tagespreisen in Rechnung gestellt werden. Es ist deshalb eine berechtigte Forderung, daß überall dort bei einem Auftrag, zu dem größere Materialmengen benötigt werden und desen Ausführung sich über einen längeren Zeitraum erstreckt, der Vertrag auch gleitend in Bezug auf den Materialpreis abgeschlossen wird, da der Ausführer des Werkes selbst für das Material den Tagespreis zahlen muß. Nur mit dieser Einschränkung sollem die von uns aufgestellten Richtlinien Geltung haben. Worauf es uns bei der Aufstellung der Richtlinien vor allem ankam, war darauf hinzuwirken, daß der Handwerker Vorschüsse bei Uebernahme der Arbeit fordert und der Besteller sie gewährt, damit sofort das Material angekauft werden kann bezw. damit der Handwerker sofort seinen Lagerbestand ergänzt, was er vielleicht sonst er nach Fertigstellung des Werkes und nach Zahlung der Rechnung könnte, wenn die Preise wieder entsprechend höher geworden sind. Von Seiten des Publikums betrachtet man heute ein solches Geschäftsgebahren noch mit einem gewissen Mißtrauen und sieht darin ein Zeichen, daß man vielleicht nicht kreditwürdig sei. Solche Gedanken sind grundfalsch; heute wo das Betriebskapital des Geschäftsmannes so überaus stark angespannt ist, muß man ihm Bewegungsfreiheit schaffen und ihm Vorschüsse geben, selbstverständlich kann man dafür von ihm die nötigen Sicherheiten fordern. Diese Forderung wird bei der seit einiger Zett erneut eingetretenen kastrophalen Entwertung der Mark für Gegenwart und Zukunft die größte Bedeutung beigelegt werden müsen“. Verkehrsfragen der Reichsbahn. Die Eisenbahn=Direktion Essen schreibt uns: Aenderung der wirtschaftlichen Verhältnisse eine weitgehende Verschiebung der Verkehrsbeziehungen zur Folge. Es sind neue Verkehrsschwerpunkte entstanden, die an manchen Stellen über das Friedensmaß hinausgehende Anforderungen an die Eisenbaon neuten. Auch der internationale Verkehr von Ausland zu Ausland hat Formen angenommen, die man wohl als Valutaverkehr bezeichnen kann, er sucht möglichst langen Mark= und möglichst kurzen Gulden= oder Frankenweg, strebt also danach, auf möglichst weiten Strecken den Durchgang durch Deutschland zu nehmen und verursacht der Reichsbahn hohe betriebliche Leistungen; z. B. lausen die holländischen für Frankreich bestimmten Kartoffeltrausvorte statt über Belgien durch Deutschland. Tschechien das seinen überseeischen Verkehr früher über Triest leitete, hat sich auf Hamburg eingestellt, es versendet seine Ausfuhr an Zucker und Holz über die deutschen Nordseehäfen und empfängt von dort seine Einfuhr. Verschärft werden die Wirkungen dieser Umstellung des Verkehrs noch durch seine Regellosigkeit. In threr Abhängigkeit von Valuta und Konjunktur läßt die allgemeine Wirtschaftslage Verkehrswellen entstehen, schwankend nach Zeit und Mengen. Dazu kommen die häufigen Verkehrsstöße, die durch drohende Tariferhöhungen ausgelöst werden. Neußerst nachteilig wirkt feruer der Umstand, daß eine Bevorratung der Verbraucherkreise, insbesondere mit Baustoffen, Lebensmitteln und vor allen Dingen Kohlen bisher unterblieben ist. Die deutsche Kohlenbeförderung reicht nicht mal zum augenblicklich notwendigen täglichen Verbrauch aus. Die Folge davon ist, daß seit Mitte April bis heute die Eisenbahndirektion Essen alle angeforderten Wagen zur Beladung stellen konnte und darüber hinaus sogar Wagenüberfluß, und zu 10000 Wagen hatte. Reichseisenbahn arbeitet unausgesetzt daran, im kommenden Herbste trotz der obengenannten Betriebsschwierigkeiten die Versorgung der Bevölkerung zu ermöglichen. Es kann aber nicht genug darauf hingewiesen werden, daß alle Kreise darauf bedacht sein müssen, jetzt schon für die Heranschaffung der notwendigen Wintervorräte zu sorgen. Geschieht dies nicht, so kann der Eisenbahn, wenn im Herbste wiederum eine Versteisung des Betriebes eintreten wird, ein Vorwurf nicht gemacht werden. Insbesondere ist die Kohlennot, da die Beförderung der Lebensmittel allem anderen vorgeht, dann nicht eine Folge der Verkehrsnot, sondern sie beruht auf mangelnder Vorsorge der Verbrancherkreise und auf der zu geringen Förderung der Kohlen im algemeinen, insbesondere aber auf die Minderleistung des Bergbaues im Sommer. Welch verhäugnisvolle Folgen jetzt gar ein Bergarbeiterstreik haben würde, braucht in diesem Zusammenhang nur angedeutet zu werden.“ ( Bodelschwingh.(Bazar). Die Vorbereitungen für den am., 6. und 7. August in den Räumen und Anlagen der Wirtschaft Drießen stattfindenden Bazar zur Anschaffung von Kirchenglocken sind in vollem Gang. Es kommt eine altwestfälische Bauernhochzeit zur Darstellung. Jung und alt ist in Tätigkeit, das Fest zu einem schönen und genußreichen zu gestalten. Mit den Vorbereitungen wächst allseits das Interesse an der guten Sache, und es scheint, als solle der Bazar ein rechtes Volksfest für BodelschwinghWesterfilde und Umgegend werden. Die Opferwilligkeit der Bewohner zeigt sich im schönsten Lichte. Freiwillige Spenden machen es möglich, daß auch die Verkaufspreise in mäßigen, normalen Grenzen gehalten werden können. Für Turnen, Spiel und Sport. Waltroper Rennen. Am Sonntag, den 30. Juli, 2½ Uhr nachm. hält der Waltroper Rennverein seinen zweiten. und letzten diesjährigen Renntag auf der alten Rennbahn ab. Der Verein hat sein Programm in der geschicktesten Weise zusammengestellt, der Er-922 folg waren zahlreiche Nennungen. Es werden Hindernis= und 2 Flachrennen gelaufen, anschlie ßend findet eine Springkonkurrenz statt. Es sind in sämtlichen Rennen gut besetzte Felder zu ersilberne warten, sodaß die Besucher voll und ganz auf ihre nichts Kosten kommen werden. Der Sattelplatz ist ims dem Frühjahr frisch eingesät und zeigt die schönstepur. Grasnarbe. Damit ist die Staubplage beseitigtzung.) worden. — e Ja8 zukünstige Einkommensteueröhnung Die fortschreitende Geldentwertung hat es notwendig gemacht, auch das Einkommensteuergesetz den völlig veränderten Geldverhältnissen anzupassen. Wer früher ein Jahreseinkommen von 100000 Mark hatte, galt als ein reicheten Mann und man konnte ihn bei der Einkommen= besteuerung schon kräftig anpacken. Wenn jemank gar 500000 Mark jährlich vereinnahmte, so want=Veres berechtigt, ihm einen erheblichen Teil dieseren hatt Einkommens wegzusteuern, um es für Zweckeng und dr Allgemeinheit nutzbar zu machen. Heute bedeutet ein Hunderttausendmark=Einkommen darn uns# Existenzminimum, das vielfach der qualifiziertiierigen Arbeiter schon erreicht. Es wäre ungerecht, hiervon noch erheblich mehr als den zehnprozentt##taatsgen Mindestsatz als Steuer zu erheben. Auch derierigen Fünfhunderttausendmarkmann kann man heut Indz nicht mehr einen so betrachtlichen Teil seines EinBeam kommens wie früher fortsteuern, sonst bleibt ihm einenam Ende nicht genug, um seine Familie anstän=Parladig zu ernähren und er wird notgedrungen zum: Dies Steuerdefraudanten. Man hat daher notwendisten gerweise die Steuerstaffel wesentlich heraussetzergat die müssen. Nach den vom Reichstage angenommenen Beschlusse sollen alle, die ein stggggggret angeJahreseinkommen, von nicht mehr als,#en im haben, in Zukunft nur zehn Prozent Einkomgn, mensteuer zu bezahlen haben. Erst für die folgen 1am## den 50000 M Einkommen sind 15 Prozent Steuczamme. zu zahlen. Und dann geht die Staffelung weiptg## ter, so daß die höchsten Einkommenbeträge mi Prozent zu versteuern sind. Noch wesentlicheng### 60 Prozent zu versteuern sind. Noch.. 406 ung ist reichlich; fällt ins Gewicht, daß auch die steuerfreien n Tein Unterhaltung und Abwechsetung in kentn, kommensteile nach oben erweitert worden sindef deg Sorge getragen. Auch unsere Kleinen werden Jedermann ist in Zukunft berechtigt, von seincnggg ge## auf ihre Kosten kommen. Selbst das bei der Steuerbetrage monatlich 40 M für sich, 40 c flininigeSseue beis u. euehe beneeg e, Lus abmschen, Aisterten Zariesieal gerieren u —(Dler as u. B. ein Jasreseialbounen wuig en Aus dem Emschertal. 8 Habinghorst.(Gestohlen) wurden aus einem Lager der Zeche„Viktor“ 9 Rollen Di pappe im Werte von 9000 Mk. Den Dieben ist man auf der Spur. 90000 M hat, und außer seiner Frau drei Unne## mündige Kinder ernährt, darf von seinem Steu##r,, erbetrage von 9000.A abziehen: 480 A für sich nahau, 480 M für seine Frau, 2880 M für seine Kindern,#. und 1080 MA Werbungskosten. Er hat also nur 34, noch 4080„ jährliche Einkommensteuer zu zahwerin ltener, Besuch)Ilen. Die beschlossene Einkommensteuer=Reforn#### 4m Henrichenburg.(Seiteuer Oe###, ingt also dem Minderbemittelten eine wesent 28 Lehrer des kath, deutschen Lehrerseminars in brin Eutlastung, wenn sie auch nicht ganz der inzrer## zwischen vollzogenen gewaltigen Geldentwertungggase; entspricht. er Bei ing fü# 3. 80 Temesvar in Rumänien weilten, auf einer Studienreise durch Deutschland begrifsen, in Begleitung einiger ihrer Lehrer in unserer Gemeinde, um das Schiffshebewerk zu besichtigen. Die junste enttanden, die an mancher, Stellen gen zehramtskaubsdaten, die berusez, sndz, in. Fir...=— Auck: inen Halkanlande deutsche Sprache, deutsches, Witstellen Auch der in= sen und deutsche Sitte zu pflegen und zu fördern, nahmen von dem„Wunder der Technik“, als das schiffshebewerk anstaunten, einen übersie das Schiffshebewerk anstaunten, einen überwältigenden Eindruck mit.(*) K Henrichenburg.(Ein Dieb verhaftet.) Am Samstag, den 15. Juli, abends gegen 9 Uhr, wurde von der Schupo der oberschlesische Flüchtling Kristen von Mengede in dem Augenblick verhaftet, als er im Begriffe stand, bei dem Althändler K. in Henrichenburg einen größeren Posten Leinenzeug zu verkaufen. Sein Komplice hatte sich frühzeitig aus dem Staube gemacht und konnte noch nicht gesaßt werden. Kristen wurde am Sonntagnachmittag von der Kriminalpolizei aus Herne abgeführt, wo die Sachen auch gestohlen waren. ∓ Waltrop.(Altertumsfund.) Hier wurde wäsche. durch glücklichen Zufall ein großes vorgeschichtliches Gräberfeld offen gedeckt. Zur Besichtigung und zur Feststellung seines historischen und kulturellen Wertes wurde Herr Archivar Dr. Pennings von Recklinghausen gebeten.(*) Nutze dein Herdfeuer heißt ein Vorschlag, der die Firma Henkel& Cie., die Herstellerin dern Moselbsttätigen Waschmittels Persil, der Hausfrartariern macht. 2481 aller In unserer Zeit der Teuerung ist ein Haurz, gag#, halten mit Kohlen und Feuerungsmaterial drinz# gend erforderlich. Durch die Erledigung###eamten Wäsche auf dem täglichen Herdseuer macht ott,, praktische Hausfrau in der Tat erhebliche Ersparnisse an Zeit und Kohlen. Das selbsttätige Wasch,###### mittel Persil reinigt und bleicht die Wäsche bekanntlich in einmaligem kurzen Kochen und verleiht ihr den frischen Duft der Rasenoleiche;#, wet desinfiziert sie zudem zuverlässig schon in handwarmer Lauge(wichtig für Wollstoffe und Bun#### Junn ntari eihil en P# 4 am 29., 30. und 31. Juli. A. Dirksen. Auf den ausgehängten Plakaten der„Jugendwoche der Stadt Castrop“ und in Zeitungsnotizen ist darauf aufmerksam gemacht, daß bei Gelegenheit der Jugendwoche„Wilhelm Tell“ als Freilichtspiel zur Aufführung kommen soll. Warum während der Jugendwoche ein Freilichtspiel, und warum ist es Schillers„Tell“? Die Begründung ist leicht und Gegengründe ins Feld zu führen, wird manchem auch nicht schwer fallen. Was uns bewegte ein Freilichtspiel und„Tell“ zur Aufführung zu bringen ist dieses. Mitten in einer Zeit, die überreich ist an Kunstwerken, für die wir aus dem Volke keinen Maßstab und kein Verständnis mehr haben, die uns übersättigt hat durch marktschreierische Reklame und die uns— Gott sei's geklagt— krank gemacht hat durch die Verworrenheit und Verwaschenheit ihrer Ideen, mitten in dieser überkultivierten Zeit ist in uns, in der lebendigen, reinen Volksseele, ein heißes Heimatgefühl wach geworden. Unsere Sehnsucht drängt uns zurück, nein aufwärts zu den verlorenen Höhen reiner, natürlicher Menschlichkeit.„Wir wollen wieder frei sein, wie's die Väter waren!“ Frei sein von dem Ballast, den uns die äußerlich glänzende, innerlich faulende Zeit und ihre Kunst aufgebürdet hat. Was aber müssen wir abwerfen, um wieder in Freiheit atmen und mit reiner Begeisterung genießen zu können? Die Sucht nach dem bunten, unmöglichen und geisttötenden Gewimmel des Kinos und Varietes! Die Sucht nach Tingel=Tangel und Klimm=Bimm! Die heiße Gier nach Aufregung und Nervenkitzel, wie sie uns von vielen modernen Bühnen und Bühnenstücken verheißen und geboten wird! Wir müssen nach größerer Innerlichkeit, Ehrlichkeit und Einfachheit streben, dann schaffen wir mit an der geistigen Gemeinschaft aller, an der Erneuerung des Menschen, an dem Aufbau unseres Volkes. i Hisnigr. Wir wollen durch unser Freilichtspiel in einem ganz, ganz bescheidenen Maße daran mitarbeiten. Und die Zeit der Jugendwoche gerade soll in besonderer Weise diesem unserm Streben Nachdruck und Wirkung verleihens Warum? Die Jugend ist es, von der die geistige Erneuerung ausgehen muß; die Jugend ist es, auf deren Schultern des Volkes Zukunft ruht; die Jugend müssen wir darum bewahren vor Seichtheit, Schmutz und Schund! Ihr gehört eine wahre, reine und einfache Kunst. Was aber der Jugend gehört, das darf dem allgemeinen Volke nicht verwehrt werden, das darf der Ringende, Aufwärtsstrebende im Volke sich nicht nehmen lassen. Volk und Jugend gehören zusammen, sie sind nicht zwei getrennt marschierende Menschenhaufen, sie dürfen's nicht sein! Denn das Volk, das die Verbindung mit seiner Jugend verlor und nicht mehr jugendlicher Begeisterung fähig ist, hat aufgehört ein lebendiges Volk zu sein. Und wenn wir eben sagten: Die Jugend müssen wir bewahren vor Seichtheit Gertrud und Hedwig, Tell und Stauffacher, das sind die rechten Frauen und Männer für unsere Zeit. In ihnen zittert und knirscht, ringt und lebt ein ganzes Volk— unser Volk! Jugendwoche der Stadt Castrop. In der Jugendwoche sollen den Schülern und den Schulentlassenen der Stadt Castrop und der näheren Umgebung Filme vorgeführt werden. Es ist nun aber eine allgemeine bekannte Tatsache, daß die heftigsten Bekämpfer des Kinowesens in den Reihen der Erzieher zu finden sind. Das wird verständlich, wenn man bedenkt, daß die Filmindustrie zu einem sehr großen Teile vom kapitalistischen Gesichtspunkte beherrscht wird, daß also vielfach durch Sensation und Sinnenkitzel dem Volksteil, der sich nicht zu höheren geistigen Genüssen emporschwingen will oder kann, das Geld für minderwertige oder vom moralischen Standpunkte aus bedenkliche Darbietungen entlockt werden soll. Ganz anders aber wird die Stellung des Erziehers zum Film, und Schmutz, so gilt das allgemein vom gesamten wenn dieser den Zweck belehrender, Volke. Also ihm gehört die wahre, reine und ein= hat, wenn er wiedergeben fache Kunst. Und das wollen wir ihm in unserem Freilichtspiel geben. Erwarte man von uns nicht ein durch Brauns Lederfarbe WILBRA ist Qualität. Alte unansehnliche Ledersacher s leter bet werden durch einlaches Auets-chef damit wieder wieder wie neu. Ueberall erhaun### Eäft Text gesprochen wird, geht dann in das Tierreich### über und endet mit einigen belustigenden Stücksig#. chen, die die Erhriterung des kindlichen Gemütesg an zum alleinigen Zweck haben sollen. f foll. Für den 5. bis 8. Jahrgang werden zu glete Lip cher Zeit in je zwei Abteilungen an jedem Morzigen gen im neuen Schulkino des Gesellenhausekgen, einige belehrende Filme aus der Natur=, Heimat= sich ek und Erdkunde vorgeführt werden. Um aber##.### in unserer Zeit der Verrohung der Jugend sy den notwendige Gemütspflege nicht zu kurz kommenertaz zu lassen, füllt den größten Teil des Programms der allgemein beliebte Jugendfilm:„Der kleine Muck“, ein dramatisierter Märchenfilm, aus. Fürg dan die Schulentlassenen soll in beiden genannte###n Kinos am Donnerstagabend von 7,3, aprenon eine Kinovorführung stattfinden. Die Zasum# setzung der Programme geschah, soweit es sich ers,#möglichen ließ, nach dem Gesichtspunkt, eine eingung heitliche Idee in die Reihe der belehrenden Filingg## we. Die verschtedenen hringen.“ Eintige Titel ausisa entnommen sind, zu etingen.„-ussen. diesen Reihen der Filme sind:„Die Wunder delzeile# Meergrundes. Wunderwelt des Mikroskops. Ent.# Buchdruckerkunst. Großindustrie und durch rein künstlerisches Spiel. Schauspieler sind wir nicht, können und wollen wir nicht sein. Und für Personenkult ist für uns kein Platz! Aber Menschen, denen die furchtbare Not eines BruderVolkes zum Erlebnis geworden ist, Menschen auf denen die gleiche Not lastet, wollen als gedrücktes und geknechtetes Volk das Herz eines gedrückten und geknechteten Volkes warm machen. Das Volk soll Idealgestalten sehen, die ihm aus der eigenen Not und Enge heraus Wegweiser sind. Da gab es denn wohl kaum ein Werk in der gesamten dramatischen Literatur, das diesem so entspräche, das mit so viel Wärme und Kraft, mit so viel Idealismus und echter Volkstümlichkeit geschrieben ist, wie gerade Schillers„Wilhelm Tell“, anderes Anschauungsmittel dargestellt werden kann. Es ist das Anschauungsmittel, das wegen der Bewegung und des Lebens der Wirklichkeit am nächsten steht, das in seinen Zeitlupenaufnahmen und Vergrößerungen auch das genaueste Betrachten der Wirklichkeit in den Schatten stellt. Nicht unerwähnt soll bleiben, daß es auch harmlos humoristische Filme gibt, die Sonnenschein ins Menschenherz, besonders ins Kinderherz, zu bringen vermögen.„ So sollen denn am Mittwoch und Donnerstag nächster Woche von 8 Uhr morgens ab in je zwei Abteilungen im Metropoltheater Filme laufen für den 1. bis 4. Jahrgang sämtlicher Schulen. Das Programm dazu ist aufgestellt worden unter volkommener Berücksichtigung des kindlichen Interessenkreises. Es beginnt mit einigen Märchen, zu denen ein erläuternder Die Bedeutung Oherschlesiens“. Hoffgntlich (aß ich Abg gen die Kinovorfügrungen vazu bei, dem SchulEntsct. kino recht viele Freunde und Gönner zu gxeit ie werben, damit dieses Anschanungsmittel in rstagn, lichem Maße zur Erweiterung des Wissens kann. Dieses Itel, bgxz,ggtergerx Professon zu werben, wird besonvet. chen zuchen Persch Dr. Sellmann aus Hagen zu errene der g. der am Sonnabend, den 29. cr., nachmit#ags Zwelann Uhr, im Gesellenhause einer Oberklasse der Volksschule Filme vorführen wird, um allen Inzg— teressierten die unterrichtliche Behandlung des,#e# Filmes zu zeigen. Daran anschließend wird Hernsönl Prof. Dr. Sellmann sprechen über:„Die Bedeutung des Films für Unterricht und Volks in dei bildung“. Jolah * 2 Ein de### Neu an? „Ihr dieser offen un dt 1s1 heirc nkrei Frau ein erklä ochen Betre blein end! locke efste e P te, a an d her 9 Frau sierte die usen getrch Mädgene vört! jieser schlin sager mmei 1; m ins nicht rotz: sei Sch ifrig B4 nig sich Sch Sonnn Ist sparsam im Gebrauch und billig. 44 AaidernaasretTaef Fa ch ummm'e.# nenans m cin., DUssatooar Utelier Argleb, Castrop ** 1 Münsterstraße 3 1588 Photographien aller Art Photo-Vergrößerungen Photo-Rahmen und Ständer Phots-Apparate und Artikel von den Hausfrauen gern gekauft In allen einschlägigen Geschäften erhältlich Hersteller: Wanner Nährmittelfabrik Wilh. Wagener, Wanne. Hühneraugen werden Sie sicher los durch Hühner augen-Lebewohl. Hornhaut an der Fußschle beseitigt LebewohlBallen-Scheibea. Kein Verrutschen kein Festkleben am Strumpf. 798 Dregerle H. Köster, Wittenerstr. 26 Drogerie Fr. Schmitz, Rauxel, Bahnhofftr Glückauf-Dregerle A. Bohrer, Ickern (Staatsmedallle, gold. Ausstellungspreise)## Blanne Migel. 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