Für Sie. Empiehlingszelse 499. Ersaungser Ceigszag hrige izsg serchrie Podalt anischt bi Zentursen Zwangevscgrigen und gerichticheg, 21gep., giteg, vos Ausgabe der Zeitung erbeien. Postscheckkonte: 40 150 Röln.— Fernsprech=Anschlutz Nr. 6. verantwortlich für den Schriftteil: Franz Joseph Pruye xeler Neueste Nachrichten Die Castroper Zeitung erschesar taglich mit Anondhne det edale und Feiertage und kostet durch Loten ftei ins Haus gebeggtt 8 r= Mark(imvosens zul, geg Wonet, Polbergg P eie. und Justelung der Zesiuns gebindert sind, hat der Te zieher keinen Anspruch auf Lieserung oder Rachlieferung des Flattes Eb#r auf Rückzahlung des Bezugspreises. Geschäftzstelle u. Schrife leitung: Castrev. Mürsteistraße 21. Speechltunden der Schrift 9: gi“,#ig: 8 c. 7 Ur nachmillegs. 48. Jahrgang Rotationsdruck und Verlag: Castroper Zeitung(Geschw. Schmitz), Castrop Amtl. Veröffentlichungsblatt für den Landgerichtsbezirk Dortmund, für die Stadt Castrop und die Amter Rauxel und Biadenhorft Alle amtlichen Bekanntmachungen der Stadt Castrop, der Amuter Rauxel und Bladenhorst erlangen nach Veröffentlichung in obigen Blättern rechtsverbindliche Kra#t Bladenhorster Tageblat 1922 In aller Kürze. Neuigkeiten von Nah und Fern. Reichspräsident Ebert, dessen Gesundheitsmustand sehr zu wünschen übrig läßt, hat sich am Dienstag wieder nach Freudenstadt zurückbegeben, um seine Kur fortzusetzen. * vom Volksgericht München einstimmig gefällte Urteil im Hochverratsprozeß gegen den Frhrn. v. Leoprechting lautet auf schuldig des Hochverrats lant Paragraphen 81 und Reichsstrafgesetzbuches. Es wurde auf lebenslängliche Zuchthausstrafe und dauernde Abertennung der bürgerlichen Ehrenrechte erkannt. * Montag abend gegen 11 Uhr wurde auf dem Hose des Volkshauses in Mannheim eine Bombe zur Explosion gebracht, wodurch das Haus stark beschädigt wurde. Einige Personen sollen verletzt sein.* Demnächst wird zwischen deutschen und italientschen Abordnungen eine Konferenz über die Rückgabe des deutschen Besitzes in Italien stattfinden Da der Ort der Zusammenkunft noch unbestimmt ist, hat die Stadt Meran den Ministerpräsidenten Facta ersucht, die Konserenz nach Meran einzuberufen. * Der politische Berichterstatter der Daily Mail schreibt, Lord Curzons Krankheit sei ernster, als man angenommen habe. Man könne annehmen, daß Lord Balfvur das Amt des Staatssekretärs des Aeußern endgültig übernehmen werde. * Der Geheime Rat in Tokio nahm das in Washington geschlossene Neunmächte=Abkommen bezüglich der offenen Tür in China an. Es heißt, daß alle Washingtoner Abkommen die formelle kaiserliche Bestätigung vor der Abreise des Regenten nach Hokkaido am 6. Juli erhalten werden. * Fräulein Dr. phil. v. Ranke hat sich an der Untversität Köln als Privatdozent in der philosophischen Fakultät für Geschichte habilitiert. * Die philosophische Jakultät der Universität Wien hat den Romanschriftsteller Adam Müller= Guttenbrunn zu ihrem Ehrendoktor ernannt. * Der verstorbene Fürst von Monacko hat der französischen Academie in Paris über eine Million Franken hinterlassen. Tehle Brähtielrung.. Dollarkurs am 4. Juli: 443,00 Letzter Kurs: 420,53 Vorletzter Kurs: 405,00 Aus dem Reiche. Kein Rücktrittsgesuch des Reichswehrminister## Geßler. Berlin, 4. Juli. Es laufen hier Gerüchte um, wonach der Reichswehrminister Rücktrittsabsichten habe. Wie die„Telegraphen=Union“ von zuständiger Seite erfährt, ist daran kein wahres Wort. Reichswehrminister Geßler denkt garnicht daran, sein Amt niederzulegen. Wie wir weiter erfahren, hat sich der Gesundheitszustand des Reichswehrministers in den letzten Tagen erheblich gebessert. Er wird in den nächsten Tagen das Bett verlassen und seine Dienstgeschäfte in vollem Umsange wieder aufnehmen. Auch während der Krankheit hat er Vorträge angehört, und es sind alle wesentlichen Entscheidungen von ihm getrofsen worden. der Beseswechse! der beiden sozialistischen Parteien. Berlin, 4. Juli. In einem Schreiben der Reichstagsfraktion der U. S. P. an den Vorstand der S. P. D. heißt es: In den Besprechungen unseres Parteivorstandes mit den Vertretern Ihres Parteivorstandes ist erklärt worden, daß die dauernden Störungen von monarchistischer Seite es nötig machen, daß in Deutschland eine feste Republik gebildet wird. Eine Regierung, wie sie bisher ohne feste Mehrheit ist und deshalb sich heute noch nach rechts und nach links wenden muß, im ihre Vorlagen durchzubringen, wird die republikanische Einrichtung unseres Staates nicht so sichern können, daß die Gegner der heutigen Staatsformen ihre gewaltsamen Angriffe auf die Republik nicht unaufhörlich fortsetzen können. Wenn nach der Ermordung Erzbergers nicht alle notwendigen Maßnahmen durchgeführt worden sind, so ist das darauf zurückzuführen, weil wir eine starke politische Richtung nicht hatten. Wir ragen Euch deshalb, ob Ihr in die neue Regierug einzutreten bereit seid. Wir bitten um baldia Antwort. In der Antwort der U. S. P. wird Straßenkämpfe in Dortmund. Dortmund, 5. Juli. Tel.=Un. meldet: Dem Aufruf der Linksparteien zur Demonstration sind gestern erheblich weniger Arbeiter gefolgt als in der Vorwoche. Zwar schkossen auch gestern die meisten Geschäfte und die Straßenbahnen stellten den Verkehr zeitig ein, dagegen hat in den bedeutenderen Werken bis zu zwei Drittel der Belegschaft gearbeitet. Der Demonstrationszug nahm wie beim letzten Mal seinen Ausgang vom Süden der Stadt. Er nahm soweit er von den Gewerkschaftsführern gelettet wurde einen ordnungsmäßigen Verlauf, wenngleich die bei seinem Abschluß gehaltenen Reden schärfer waren als in der Vorwoche. Schon beim Ausgangspunkt lösten sich aber vom Haupttrupp Stoßtrupps, die meist der kommunistischen Jugend angehörten los, durchzogen verschiedene Straßen, zerbrachen Fahnenstangen und zertrümmerten Firmenschilder, aus denen sie reaktionäre Tendenzen herauslesen zu sollen glaubten, so z. B. das Wort„Fürsten“ am„Fürstenhof" und das Wort„Kaiser" am „Römisch Kaiser". Die Pollzei nahm 2 Rädelsführer fest. Eine große Menschenmenge zog vor das Pollzeigesängnis und verlangte die Freigabe der beiden. Die Freilassung war aber schon sokert nach Feststellung der Personalten erfolgt. Eine nach Tausenden zählende Menge stürmte ein Waffengeschäft und plünderte und leistete der einschreitenden Polltzei mit den erbeuteten Wassen Widerstand, sodaß diese von der Hiebwasse Gebrauch machte. Mehrere Hauptstraßen waren infolge des sich entwickelnden Kampfes längere Zest gesperrt. Inzwischen war es auch im Arbeiterviertel des Nordens zu Gewalttätigkeiten gegen Schupobeamte gekommen, sodaß auch hier von den Beamten blankgezogen werden mußte. Es gab mehrere Verletzte. Nähere Angaben fehlen noch. Um 9 Uhr Abends schten die Hauptgefahr befettigt zu sein, doch flackerte der Kampf gegen 10 Uhr, als ein Teil der Schupo bereits zurückgezogen war um so heftiger wieder auf. Die Beamten wurden so stark bedrängt, daß sie schließlich mit der Schußzwaffe scharf vorgehen mußten. Zur Zett der Aufgabe der Meldung(12,20 Uhr nachts) dauert der Straßenkampf noch an. Bilderstürmerei. Dorstfeld, 5. Juli. Vom hiesigen Kriegerdenkmal wurde gestern von Teilnehmern an der Demonstration der Adler vom Kriegerdenkmal zu entfernen versucht. Die Polizei schritt ein und stellte mehrere Täter fest. Kampf mit der Reichswehr. Verhaftung eines zweiten Kathenau=Klorders. Berlin, 5. Juli. Von zuständiger Stelle erfährt die T.., daß es gelungen sei, einen weiteren Mörder Rathenaus zu verhaften. Ueber die Personalien war dagegen noch keine amtliche Auskunft zu erlangen, weil man befürchtet, daß dadurch der weitere Fortgang der Untersuchung gestört werden könnte. Bekanntgegeben wurde aber, daß der Verhaftete zum Bunde national gesinnter Soldaten gehört. die Zuständigkeit des Staatsgerichtshofes. Berlin, 5. Juli. Gemäß§ 7 der Verordnung des Reichspräsidenten zum Schutze der Republik soll der Staatsgerichtshof auch für bereits vor dem Inkrafttreten der Verordnung begangene Straftaten zuständig sein. Die ordentlichen Gerichte geben diese Fälle an den Staatsgerichtshof ab, wie das bereits im Prozeß Hermes gegen die „Freiheit“ geschah. Nicht geeignete Fälle werden vom Staatsgerichtshof an die ordentlichen Gerichte zurückverwiesen, Aufstiegsmöglichkeiten der preußischen Beamten. Berlin, 5. Juli. Im Ausschuß des Landtages für Beamtenfragen wurden die Beratungen über die Aufstiegsmöglichkeiten der preußtschen Beamten fortgesetzt und beschlossen, daß grundsätzlich für die preußischen Beamten die für das Reich geltenden Bestimmungen Platz greisen sollen. Es celang noch einer ganzen Anzahl von Beamten für das Rechnungsjahr 1923 diese Möglichkett durchzusetzen. Streitfälle, die noch verbleiben, sollen vom Finanzminister und dann vom Unterausschuß, an den im übrigen die Vorlage verwiesen wurde, weiter beraten werden. Der eventuell noch zu treffende Ausgleich wurde für das kommende Rechnungsjahr vorgesehen. Wiedererscheinen des Reichs= und Staatsanzeigers. Berlin, 5. Juli. Der Reichs= und Staatsan zeiger wird wieder erscheinen, wenn die Streiklettung der Buchdrucker keinen Einspruch erhebt. Er wird in dem Falle auch einen politischen Nachrichtenteil erhalten.— Nach einer späteren Meldung ist vielleicht am Mittwoch auch noch mit dem Wiedererscheinen der anderen Berliner Zeitungen zu rechnen, weil, wie es scheint, von beiden Seiten eine Beendigung des Buchdruckerstreiks herbeigewünscht wird. Absturz eines Postflugzeuges. Hamburg, 5. Juli. Das von Berlin kommende Postflugzeug, in dem 1 Herr und 2 Damen saßen ist heute kurz vor der Landung auf dem hiesigen Flugplatz abgestürzt. 80 000 Besucher! Oberammergau, 5. Juli. Bisher sind die Oberammergauer Passionsspiele von 80000 Personen besucht worden. Frankfurt, 5. Juli. Im Anschluß an die Demonstration drangen Trupps in Häuser ein, wo man nach Arbeitswilligen suchte. Ladenschitder wurden abgerissen. Die Polizei schritt nicht ein, um keine größere Unruhe und Erregung hervorzurufen. Die Reichswehr wurde verhöhnt und bedrängt, sodaß sie schließlich scharf schoß. Dabei wurden mehrere Personen verletzt. Auch ein Reichswehrsoldat ist verwundet. Ausschreitungen in Stuttgart. Stuttgart, 5. Juli. Nach Schluß der Demonstration kam es zu Ausschreitungen. 2000 Personen zogen vor das Justizgebäude, um die Gefangenen zu befreien. Auf die Polizei wurde, als sie die Demonstranten aus dem Gefäugnishof treiben wollte eingeschlagen, worauf diese mit ihren Gummiknütteln vorging. Es kam zu mehreren Verletzungen und Verhaftungen. Der Polizeileutnant wurde niedergeschlagen, sodaß er eine zeitlang bewußtlos liegen blieb. Juli, zu einer Sitzung zusammen, um eine grundsätzliche Beschlußfassung über die gesetzliche Regelung des Lehrlingswesens herbeizuführen und Stellung zum Gesetzentwurf zum Lehrlingswesen zu nehmen. Zim Anschlag auf Harden. Berlin, 4. Juli. Der Anschlag auf Harden wurde von zwei jungen Burschen mit Totschlägern ausgeführt. Harden hak fünf Schädelverletzungen erlitten und wurde von seiner Wohnung im Grunewald nach einer Klinik überführt, wo er noch nachts operiert wurde. Unmittelbare Lebensgefahr scheint nicht zu bestehen. Während einer der Täter entkommen ist, wurde der zweite, ein etwa 18jähriger Bursche, festgenommen und Harden, der das Bewußtsein wiedererlangt hatte, gegenübergestellt und von ihm erkannt. Der Täter gehört dem Verband nationalgesinnter Soldaten an. Der Ueberfall scheint mit dem letzten Artikel Hardens in der„Zukunft“ in Verbindung zu stehen, in dem Harden das„schärfste Vorgehen gegen die deutschvölkischen Sünder“ verlangt. Zusammenschluß der Polizeiverwaltungen in Schleswig=Holstein. Hamburg,=4. Juli. Eine Zusammenkunft der Poltzeiverwaltungen Schleswig=Holsterns hat in Hamburg in Gegenwart des Oberpräsidenten und der Regierungspräsidenten stattgesunden, zur Klärung mannigfacher Fragen über die jüngsten Erlasse. Es ist dabei zum Ausdruck gebracht worden, daß den Krieger= und Milltärvereinen die Abhaltung der regelmäßigen Monatsversammlung gestattet sein so. Bei diesen Zusammenkünften handelt es sich sast ausschließlich um die Aufnahme neuer Mitglieder, die Beschlußsassung neuer Verfügungen und die Regelung der Wohlfahrten z. B. Unterstützung der Mitglieder bei Krankheits= und Sterbefällen. Die Entsernung der Kaiserbilder im Berliner Stadtparlament abgelehnt. Berkin, 4. Juti. In der gestrigen des Stadtverordnetenparlaments wurde der Antrag der Linksparteten auf Entfernung der Kaiserbilder und der Heerführer in den öffentlichen Gebäuden mit 88 Stimmen der bürgerlichen Parteten gegen 87 Stimmen der Linksparteien abgelehnt. Das Agrement des schweizerischen Botschafters. Berlin, 4. Juli. Den„Berner Nachrichten“ zufolge ist das Agrement für den neuen schweizerischen Gesandten in Berlin, Rüfsenach, bereits am Montag in Berlin eingetroffen. Der Bürgermeister von Kreuznach verhaftet. Frankfurt a.., 4. Juli. Vor einigen Tagen wurde ohne Angabe von Gründen der Bürgermeister von Kreuznach Dr. Fischer und sein Vertreter Dr. Leschze sowie der Dezernent für Leibesübungen Dr. v. Derwitz in Kreuznach von den Franzosen verhaftet. Der Bevölkerung hat sich eine große Erregung bemächtigt. Es findet verstärkte Post= und Telegraphenüberwachung statt, Ein Protest des Vatikans. Rom, 5. Juli. Der Vatikan hat durch den Kardinalstaatssekretär gegen den Entwurf des Paläseinamandats beim Völkerbundsrat Einspruch erhoben, weil er die Rechte der Kirche an den hl. Stätten nicht genügend geschützt glaubt.— Aus London wird zu diesem Einspruch gemeldet, daß der Protest auf völliger Unkenntnis der vorgeseheuen Maßnahmen beruht.(?) Eine Wundermedizin. Karlsruhe, 5. Juli. Der praktizierende Arzt Dr. Mühlbein hat nach langjährigen Studien ein Serum erfunden, daß die erlöschende Sehkraft der Augen heben und Rheumatismus und Kreuzgeschwüre zum Schwinden bringen soll. Das Mittel soll bereits durch einen bekannten Chirurgen erprobt sein, der mit ihm überraschende Erfolge erzielt hat.(Einstweilen wird man gut tun, weltere Nachrichten über diese„Wundermedizin“ abzuwarten.) Oberschlessen. folgendes Ausgeführt: Angesichts der gegenwärttgen Sttuation sind wir bereit, in die Regierung einzutreten. Am Montag fanden Verhandlungen mit den Spitzenorganisationen und den beiden sozialistischen Parteten statt über den Eintritt der U. Ss P. in die Reichsregierung. Zu einem Ergebnis ist es noch nicht gekommen. Am Dienstag =sollen die Verhandlungen mit den bürgerlichen Parteten aufgenommen werden. Die Beisetzungsfeierlichkeiten für Vollmar. München, 4. Juli. Die Leiche Georg v. V. mars trifft heute abend hier ein. Die vor der Einäscherung am Sonnabend stattfindenden Feierlichkeiten dürften zu einer Huldigung der Münchener Arbeiterschaft und der Führer der sozialistischen Parteten werden. Der Reichsrat billigt das Gesetz zum Schutz der Republik. Berlin, 4. Juli. Der Reichsrat hielt gestern, am Montag, den 8. Juli, in später Abendstunde eine öffentliche Sitzung ab. In dieser wurde das Gesetz zum Schutze der Republik mit zweidrittel Mehrheit angenommen, nachdem die Ausschüsse fast den ganzen Tag mit Beratungen ausgefüllt hatten. Ebenso wurde das Amnestiegesetz, welches ursprünglich in dem Gesetze zum Schutze der Republik enthalten sein sollte, mit zweidrittel Mehrheit angenommen. Die gesetzliche Regelung des Lehrlingswesens. Berlin, 4. Juli Der Bildungsausschuß des Reichswirtschaftsrates tritt am Freitag. den 78 Kein Franzose in Oberschlesien getötet Paris, 4. Juli. Das französische Kriegsministerium, das von den Angehörigen der Soldaten in Oberschlesien mit der Anfrage über die Richtigkeit der deutschen Mittetlung bestürmt wird, ob bei den Unruhen am 1. Juli ein französischer Soldat getötet sein so, erläßt ein Dementi. Es wird erklärt, daß bei den schweren Kämpfen sein Franzose getötet worden ist und die Nachricht auf einem Mißverständnis beruhe. Nach einer anderen Mitteilung so bei dem Kampfe ein deutscher Offizter, nach einer weiteren Meldung eine deutsche Offiztersordonnanz getötet worden sein. Jedenfalls aber kein Soldat der französischen Armee, Sachsen. Kommunistische Forderungen im sächsischen Landtag. Dresden, 4. Juli. Die kommunistische Landtagsfraktion hat eine Reihe von Anträgen eingebracht, die sich gegen nationalistische Vereine und Persönlichkeiten richteten. U. a. nird die sächsische Regierung ersucht, bei der Reichsregierung die Inhaftierung prominenter politischer Persönlichkeiten darunter Dr. Helfferich, Hindenburg, Ludendorff, von Seeckt, Märker und Dr. Geßler zu veranlassen. Weiter wird die Aufhebung und das Verbot sämtlicher nationalistischer Vereine sowie die Amtsentsetzung aller Staatsbeamten und Richter, die in Prozessen die Interessen der Republik nicht genügend vertreten und gegenrevolutionäre Bestrebungen durch Urteilssprüche imterstützt haben. Ein weiterer Antrag fordert von der Regierung die Einsetzung der Technischen Nothilfe im Gebiet des Freistaates Sachsen zu vermeiden und bei der Reichsregierung dahin vorstellig zu werden, die Technische Nothilfe im ganzen Reich aufzuheben. Demonstrationsnnruhen und die Deutschnationalen. Dresden, 4. Juli. Die Landtagsfraktion der deutschnationalen Volkspartei hat eine Anfrage 5 #l 3 0 hatt nit häuft! Perd spruf asu gebil en? 2 dustr Cami bezei Horn au Athe den Wian eri form neue und st d nate Rere Stof Kall um mög! en vend 18 vir # rup sie e den, die 6 ind zen Us 3 tuch en 3 ter vöhn Loni köpf eug burch eng tellt gesen inieg der erse vied au * nee ind eue ber n Vei# vird ei 50 faye 9 Sal Rauß and VBen seh In och ern m eko nd ern ran it den en un 0 eheE !“ „ 2 ung 2 h 5 tenht.“ scht 5 En! * un 7 er 105 — die Regierung gerichtet, in der sie auf die Vorgänge in der Lausitz und audere Teile Sachsens anläßlich der Demonstrattonen vom 27. Juni Bezug nimmt und fragt, was die Regierung zur Verhütung derartiger Vorgänge unternommen hat und welche Maßnahmen gegen die Demonstranten ergriffen worden sind? Aus dem deutschen Reichstag. Berlin, den 4 Juli 1922. Am Regierungstisch Reichskanzler Dr. Wirth, Arbeitsminister Braun. eröffnet die Sitzung um1.20 Uhr und teilt mit, daß das Gesetz zum Schutze de: Republik, die verschärfte Verordnung des Reichspräsidenten und das Amnestiegesetz eingegangen sind. Auf eine Anfrage des Abg. Leutheußer(D. V. .) stellt ein Regierungsvertreter fest, daß in Idstein die 19jährige Frieda Gucker von einem Marolkaner ermordet worden ist. Die französische Behörde behaupte, daß dieser Spuren von Geistesgestöztheit. gezeigt habe. Die Regierung hat nrenge Bestrafung des Mörders und Zurückziehung der schwarzen Besatzung aus Idstein verlangt. Ein besserer Seeverkehr nach Ostpreußen hin, Anfrage Schultz=Bromberg(Dutl.), begegnet finanziellen Schwierigkeiten. Es folgt dann die zweite Lesung des deutschrussischen Vertrages von Rapaklo, den der Auswärtige Ausschuß zur Annahne empfiehlt. Der Abschluß des Vertrages wird vom Abg. Stöcker(Komm.) als Einleitung einer besseren deutschen Außenpolitik begrüßt. Der Vertrag wird darauf gegen einige deutschnationale Stimmen in zweiter und dritter Lesung angenommen. Es folgt die Fortsetzung der zweiten Beratung des Arbeitsnachweisgesetzes. Der grundlegende§ 1 wird in der Ausschußfassung angenommen. Danach sind Arbeitsnachweisämter die öffentlichen Arbeitsnachweise, das Reichsamt und die Landesämter für Arbeitsvermittlung. Die Arbeitsnachweise werden von den Gemeinden verwaltet. Es ist ein paritätisch zusammengesetzter Verwaltungsausschuß für jedes Arbeitsnachweisamt einzurichten. Die Vorlage blieb im wesentlichen unverändert. Ein längere Aussprache entspann sich dann beim§ 46, der bestimmt, daß die nicht gewerbsmäßigen Arbeitsnachweise, die nicht Arbeitsnachweise im Sinne dieses Gesetzes sind, der Aufsicht der zuständigen Landesämter unterstehen. Abg. Lambach[Duts.) will hier die Bestimmung streichen, wonach die Landesämter über Einrichtung oder Betrieb dieser Nachweise weitere Vorschriften erlassen können. Der Redner verwahrt den Arbeitsnachweis des deutschnationalen Handlungsgehilfenverbandes in Hamburg gegen den ständigen Kohlenlieferungen nachzuholen und weil die Reparationskommission wiederholt und zuletzt noch in einer sehr scharfen Note die Feststellung eines Mankos mit seinen politischen Folgen angedroht hat. Die deutsche Regierung hat sich zu diesem Schritt entschlossen, obgleich es sich um eine Abänderung von Sach= in Geldleistungen handelt. Die Reparationskommission hat zu diesem Angebot noch nicht Stellung genommen. Weiter hat die deutsche Regierung der Reparationskommission eine Note übergeben lassen, in der ein neues, einen langen Zeitraum umfassendes Programm für die Reparationskohlenlieferungen aufgestellt wird. Dieses neue Programm glaubt die deutsche Regierung restlos durchführen zu können, so daß in Zukunft Rückstände an Kohlenlieferungen ausgeschaltet würden. Nachdem die Einfuhr englischer Kohlen nach Deutschland Deutschland ein bisher nicht gekanntes Ausmaß Vendargen zu swät verso erreicht hat, dürste dieser Eutschluß der deutschen fthllüse geso u dut Frank Banderlive in Oesterreich. s. Pls. Frank Banderlip weilt seit! des Bosedernushang g umn si9 über die Grage ###n nrggß zu orientieren. Banerklärte dem Berichterstatter der Prager Poslis, u. Ge5 Zern liegt in der mangelnden pourischen Autorität Wiens. Oesterreich sollte, demnach Anleihen fliehen, und versuchen, seine politische Autorität zu erstreben. Balkan. Die bulgarisch=ingosluwischen Zwistigkeiten. neue bulgarische Bautän, Pherage ieren Die Grenzen überschritten und rung mnithe gehns““ Ein Teil der Bevölte. rung wurde ersclagen und die Dörfer geplünsich die anderen zurückzogen. von verfolgt. Ein mittags abgetretenengrößeren Preisunterschiedes nicht schwer gefallen seln, denn für die deutschen Hüttenwerke bleibt es immer praktischer und auch vorteilhafter, die eigenen Kohlen zu verwenden. Auch hinsichtlich der für den Winter zu erwartenden Schwierigkeiten können wir diesen Vorschlag nur begrüßen Die Kehrseite liegt natürlich in der dadurch bedingten weiteren Entwertung der Mark, und es fragt sich, wie lange noch die Regierung den Weg der Selbstaufopferung Deutschlands weiter beschreiten kann Die deutschen Reparationslieferungen an Frankreich. keine definitiven BeRegierung trotz des jetzt wieber in die Erschri=]'gpgesans der Krieghminister von BeiGetuatamen Prusr.##12%grad abgesandt ist. Die bulgarischen Klagen und Slant der. Tültlerpondbrat beschäftigen. Von fngeslawischer Seite wurde der Berner GGesandte Jovanowicz als Vertreter beim Völkerbund bestellt. besteat. Amerika. Der Generalstreik in Amerikn. 4. Juli. Aus Newyork wird gemeldet, 499.809 Eisenbahner den Streilbefehl ausgeführt haben. Obwohl die Züge im allgemeinen noch fahrplanmäßig abfahren, sind trotzdem schon einige Verspätungen sind c. 195amer der Verspättungen„eingatreten. Wie das Journe Industriele, Baris, mitellt, aut eiue pr. Veisident der Ralinen Deur Bozid nd vom.—10. Juni folgende Breunstoffmengen Schirm pnen ese“ wvorin Schutz und „Sag: Gahlar 180#### aes Schirm auen Streikbrechern versprochen wird. geliefert worden: Kohlen 130 800 To., kroks 161 500 To. und Briketts 8700 To., zusammen 301 900 Tu. Frankreichs Absichten in düsseldorf Leine Aussicht auf Räumung. Die Streikenden erklärt er für entlassen. Der Bürgerkrieg in Irland. issicht auf Liähunnung. 15geux... Juli. Der Bürgerkrieg in Dublin Paris, 4. Juli. Frankreich enthült endlich truraangua“ cbwohl die Lage der Regtevungs. die wahren Absichten, welche es mit der Fortdauer immer mehr worbrssert. Die Rohellen. der Besetzung Düsseldorfs, Duisburgs und Ruhrten noch einige Hotels besatzt. Man behauptet oris verfolgt. Eine franzssche varlamentgrüche obez, datz, der,„hderkand bab orts verfolgt. Eine französische parlamentnrische wersh, 4. Viderstand bald gebrochen Lommission bereiste kürzlich die Rheinlande und Berhe... g. eufen noch unntr das Ruhrgebiet. Der Führer der Abordnung, urschte, An. Die wehrden baben der Präsident der Kommerkommission für Finan= zeu, Dartac, erstattete einen Bericht und stehe verhunden mit einer dauernden Kontrolle der Seige in ge ersattete einen Bertcht über die St#cnis dem es u. a. heißt, daß die besetzten Städte Düsseldorf, Dutsbung und Ruhrort in den Händen Frankreichs ein Pfand von hervorragender Bedeutung für die Eintreibung der Summen sei, die Drutschland zahlen müsse. Wean auch Frankreich nicht das ganze Ruhegebiet besetzt halte, so beherrsche es dorh jetzt sher.,dessen ganze indutrielle ProItton. Infolgedessen könne nicht daran gedacht werden, dieses Pfand preiszugeben. Ruhrgebiet könnte ein„freundliches Einvernermen zwischen den Alliierten und Deutschland, sein ungünstige Miebrien haben sich in Conk und anderen Städtrn conzenwiert, wo Lebensmittel requieriert werden uund wo man sich auf eine längere Belagerung einrichtet. mit den Arbeitgebern in enger Verbindung. Abg. Auffhäuser(Unabh.) und Giebel(Soz.] den Hamburger Arbeitsnachweis für überflüssig und wegen seiner politischen Tendenz für gefährlich. Wer nicht in das blase, werde dort nicht berücksichtigt. Antrag Lambach wird abgelehnt. Bei den Schlußbestimmungen wird ein Antrag Hergt vorschritten 198— Garsage mie gen sind. Die uur wird darauf in 2. Lesung genehmigt. " Ein Antrag des Beamtenausschusses auf Ge#tsreelung für das ehemalige militärische genommen wied genommen. Aner. wire gin. Antrag des Bildungsausschusses, der die Regierung auffordert, mit den Watersal han... De bindung zu treten, um ür, eine gesetzliche Regelung des Pripatschzlsegens zu erhalten. Angenommen wird desselben Ausschusses, den Ländern Reibilfe zu gewähren, damit für unbemittelte und für rinderreiche Familien Lernmaterial frei b gerg##erhbilligt beschafft werden konn. der Reichaverlaser Ausführung des Artkels 19 — gie Ger“nung wird angenommen. .Te. besamtabstimmung wird wegen der schwachen Besetzung des Hauses vertagt. Das Haus vertagt sich auf Mittwoch 2 Uhr: Gesetz zum Schutze der Republik, Amnestievorlage. Interpellation über denselben Gegenstand. Sals ur uice usschet Eine kurze Lanötagssitzung. Berlin, den 4 Juli 1922. Frrubische Landtag machte am Dienstag chneue urbeit, da mit Rücksicht aus die DemonStetspgrsesen d Teil der Abgeordneten der zeten Sitzung nahzedmitagt doch an einer linman beretts alle Abe teildenommen bäüten, batte. nostimmungen abgesetzt. Gegen Egeneiner Frignngerwelung hette nan 9. längere Aussprache ergab der zweiten Beratung der Neuordhue dege een Versgsung und Verwalrung in der Ostmarc. vier hatte schon der Vervorgearbeitet. Er war Kompromiß gekommen, auf das sich sämtiche bürgerlichen Parteien geeinigt hatten. Die tionalikischen Grozstar lebnten ihr als von naubürgerlig.. Es wurde das nicht nationalishisch auferdem Gründe wirschafn.—.— außerdem Grunde wirkschaftliechr Art die Neuforderten. Die Annahme des Entwurfs woch wird dae Haus andekommen. Am MittSchiäkfal für eine Reide car; di; das endatiltige Gesetzentwürfe zur EntDer Druck der „Reparations'=Kommission. Vorschlag der deutschen Regierung. Ablösung deutscher durch englische Kohlen für die Reparationen? Paris, 4. Juli. Die deutsche Regierung hat an die Reparationskommission das Ersuchen gean Schts## gs(ändigen Kohlenlieferungen für g. zurt und Inli in englischen Kohlen entrichten zu nach Fraukreich transge kausen und Sie#tt#,##anportieren lassen würde, tte Die beutsche megierung hat sich zu diesem Schritt 1 veranlaßt gesehen, weil es unmöglich ist, die rückdeutschen Produktion" herrschen; die Besetzung zu befriedigenden Zahlungen Deitschlands führen, weil man von dier aus die beunche znlethe begeben könnte, als deren Stcherheit das deutsche Kapital dienen müßte, und weil ferner, von hier die Wiederaufnahme des Wirtschaftslebens erfolgen könnte. Die Haager Konferenz. Eine Sitzung der Unterkommission für Privat= eigentümer. a. Hagg, 4. Juli. Die Sonderkommisston für die Privateigentümer hat heute nachmittag um 3 Uhr sige Steung ehne die Pussen abgehalten, worin mittag mit der:..... die worgen vorberaten worden fuß." Delegation statfindet, „Bestimmte Beschlüsse sind Um 3 Uhr ist die türtische Kommission ebenfalls mit der russischen Delegatien zusammengekommen. Weiter nurd norgen Venmittlung vom Erzhischof und Lordmajer. London, 4. Juli. Einer heute um 12 Uhr in eingetroffenen Meldung zufolge, ist jetzt ösimer. Wie shesbeslen Kaut.at die Rebellen erund jetzt ganz eingeschlossen. de Valern soll sich in dem belagerten Gebärdde befinden. Der andgültige Erfolg der Megierungstruppen wird als eine Sache von nur wenigen Stunden betrachtet. Der Erzbischof von Dublin nud der Lordmajor haben gestern vergeblich versucht, die Revellen zu überreden, sich gchangen zu geben. Die Umzingelung der irischen Frregulären. London, 4. Juli. Gestern nachmittug schritt Die Iurzfraclung der von den krrogulären Streittresten in der Sachoöllerstraße bosetzen Gebäude weiter sort. In der Nacht wurden zahlreiche Gesangene gemacht. Viele von ihnen suchten mit Waffen und Munition aus dem belagerten Gerntfliehen. De Valern soll sich mit den Rebellen zusummen in einem der bolagerton Gebäude befinden.„Enening Standard“ schreibt, daß der Oberbürgermeister von Dublin bei einem Besuch verhaftet worden ist, als er mit De Vulerg. über die Einstellung der Feindsekigketten verynndeln wollte. Kapitulation der Freistaatler? ##. Porisz a# Zuli, Der„Natin“ meldet aus Gelfast, daß die freistaatlichen Regierungstrupvon der Tätigkeit und den Absichten der Organisation. Die Satzungen verzeichnen als Ziele: Bekämpfung der Weimarer„Verfassung, Sammlung entschlossener MänVerhinderung der Revokutionierung tschlands, Unterdrückung größerer Unruber 5nd Tesetzung einer nationalen Regierung. Die Mitglieder verpflichten sich zum unbedingten GePersam. gege nüber der Lettung und zum absoluten Stinschweigen Dritten gegenüber. Verräter veracher der. Fene: We stehen ofsenbar karke GeldGia#:# der Organisation, v. Killinger sagte zu, er nehme an, daß die Gelder hauptsächlich stnie shmmrieg. Villinger leitete die Abteilung #. de# Ouganisation„Sonsul“ die mikitärische Arnfgaben, u. a. die Versorgung der Vertrauensit Nachrichten zu erledigen hat. Der Mörder Schulz war Stellvertreter Killingers. Die Zwangsanleihe im Russchuß. Berlin, 3. Juli. Bei der Weiterberatung des Zwangsanleiheentwurfs wurde entsprechend einem Autrag des Abgeordneten Herold(Ztr.) beschlossen, Sostans Rildung der Zwangsanloihe jährlich mindestens ein Halbes vom Hundert wom Neunwert Betrages der Zwangsanleihe zuzüglich der durch die Dilgung ersparten Zinsen zu verwenden sei. Zur Frage der Zeichnungspflicht der juristischen Personen wurde ein Antrag des Abgeordneten Becker, wessen(D. Vpt.), abgelehnt, der von diesen nur ein Viertol der Zeichnungspflicht der natürlichen Personen verlangen Angenommen wurde aber ein Antrag der Deutschen Volkspartei, daß von den Vorschriften des Gesetzes für die Zwangsanleihezeichnung, die nach dem Hypothokenbankgesetz vom 43. Juli 1899 der Landesaufsicht unterliegenden Hypothekenbauken augenommen st sollen. Hierzu wurde nach einem Antrag Deruburg(Dem.) beschlossen, daß die Hypothekenbanken, die Geschäfte in weiterem als dem in Paragraph 5 des Hypothekenbankgesetzes bezeichneten Umfang betreiben(gemischie Huypothekenbanken) jedoch für den Teil ihres Vermögens zeichnungspflichtig sein sollen, der nicht dem Hypothekenbankbetrieb gewidmet ist. Die näheren Bestimmungen hierüber soll der Reichsminister der Finanzen erlassen. Eingehend wurden dann dte Tarife der Zwangsaleihe für natürkiche und juristische Personen besprochen, wie sie sich nus der RegierungsPö5ss# aus den Anträgen der Deutschen Volkspartei und der Deutschnationalen ergeben, Die Tartfe Lieten folgendes Bild: Turif der Zwangsanleihe. Es ssind zu zeichnen(alle Angaben in Tausenden): Bei einem Von untürlichen Bersonen Vergen v. Preaternnen. 00d Butägend. vorlage Bollep. nal.u an—. Bortahe #p. matt. Verhandtungen mit den Rebellen, kupituliert halegation stattfinden. Zusammensetzung der russtschen Delegation eigenrlichen Feind Irlands, zusammenschließen. im Haan. ½un meldet, duß in Lundam Dervy wiele DeserHaag, 4 Juli. Die rustsche Delegation Ft mo, eeure eintreisen, welche aan der Alsterwpoltzet sivmentan wie folgt zusammengesetzt: Präsident Litwinow, Vizevolkskommtssar des Junern, Mitglied fort entwaffnet werden. er Seite wurde vor allem eine Ermäßtgung des Tarifs für die kleineren Vermögen verlangt. Zu einer Abstimmung kam es noch nicht, kenesr machz ausführlicher Aussprache vertagte sich Die Geheimorganisakion„Consul“. Handel, Gewerbe und Verkehr. Unter den mancherlei Geheimorganisationen, mit denen sich die Oeffentluttzbeit nun schon seit Jahr und Tag immer wieder zu beschäftigen hat wegen ihres antirepublikwuischen gewalttätigen Treibens und die in ihrem Ursprung zum großen Teil auf die im Kapp=Putsch über hervorgetretene Martnebrigade Ehrhardt zurückgehen, hot in der lerter Zeit die Organisation„Consul“ ganz besonders von sich reden gemacht. Als im Dezember, von den franzöfischen Besatzungsbehörden in Düs=]. Ergehnialesosait 4m— Gor un m 4. karsit eip Omuwpe der Bechelnorgmisaton EChr. Ergronldiestgreit der haager Konfereng?##oi, ruva 30 Mitglieder stark, verhaftet wurde, in Berlin, Sotokaitene Adger Nepubat und baur groy Ds Pertechmmtsar für auslänsetepubfie in Jand esiscen Sow#a“““ in London, dann Rakowski, Poäsident Bizedirettan u dann Stein, Generaiieer der Volkskommissare des Innern, amet gret gretäre, weiter vier Sachverständige, meischer, Kraßin ae treter und ein DolKaufe der Wach, und Rakomökt werden dier in Täufe der Woche erwartet. Haag, 4. Juli. Die Konferenz im Haag wich Kenntuiz. einen negativen Erfolg haben, aber die Deutsche: bar und ihven.Zelen, uap werden vorausschtlich einen Vertrag auf denf zn einme dier ggdn tnicde Wochen voralics inen eire 45 g ehen Vrtag au den die Dewährung von landwirtKonzesstonen in Nußna.( Heig Sam. Ausl kuder, Es Ist noch nicht belannt, wie Litwinow#rüber denkt. Aber von russischer Seite im Haag wird dieses nicht so schlecht empfangen. Weiter schreibt man: Bevor das Parlament in Urlaub geht, müssen die verschiedenen her schon einmal diese Bezeichnung in Nachrichten über die Untersuchung des Erzbergrmordes kurz erwähnt worden war. Bei der Düffeldoufer Gruppe handelte es sich damals um ganz junge Menschen in den zwanziger FFahren, GGymnasiasten,„Studenten, auch vier Schupobeamte; man fand Waffen ner Art bei ihnen, an ihrer Spitze die neue Kohlenpreiserhöhung. Die Organe der Kohlenwirtsich gestern wieder mit der Kohlenzu beschäftigen, da die fortschreitende Geldentwertung und im Gefolge davon die steigenden Löhne, Gehälter und Materialkosten die bisherigen Preise nicht zuließ. vc, Purre in der ventigen Sitzung, insbesondere #beitehmerseite, erkläut, daß die fortschreisnigen ge di doben Lohnsätze in den uorigen Gewerben, insbesondere im Bauhandwerk, es nötig erscheinen ließen, statt der vor einigen Wochen in Aussicht genommenen und durch die Teuerung überholten Lohnstetgerung von 35 Mark Mann und Schicht eine solche von rund 65 im Ruhrrevier eintreten zu lassen. Die arbeiter zu verhindern und für einigegvifsenkgst Teuerung werde weitergehen, und um den Rückgang der Förderung durch Abwanderung der Bergarbeiter zu verbindern und für einige Zeit gleiche Kohlenpreise zu haben, müsse die an sich bedauerliche shohe Kohleupreiserhöhung in AnKredite, um die franzifsche Delegaton im Hang Walde von Goasenberg wor vm Kopktkinlentnan: ten Tagen durch oulge Deleatonr Ptaen Herz, aut wil die frmn, sv. Ritager ihre Venäbigung wrgenommen wor; den Letenden Voersadeien Vertanduiugen ouice den, wöchentlich fanden Aebungen, Märsche umw Bergbaunnt.gen, auf die statt. Von der Zeutrale in Müuchen ergingen die im Interesse der Verbauch. Befehle, zwetmal im Monat wurden dorthin Stär= Ausicht berachtigtan g uuder von der nac toter dite hmerhalb d4 Scumdon moblistent werden“ und über Reserven, die in weniger als Iasscten aufgebracht werden, sonst met zosische Belegation wegen Geldmangel gezwungen habe Piesger absureenz Frankreich müsse aber! teile in der rufischen Hegau sic wichtige Vorder rufischen Inbustrie schere. liehen an Preiserbübung 8 Prozent abhöcht uch i. Bieshr“er Nuhrsettsönderkoble erhohr sich in dieser Weise um etma netto 202 Mark Aus dem Auslande. Lloyd George und Schauzer über die Lage Oesterreichs. 14 Tagen zu mobllsteven waren. En der Spitze schläge um bruto rund 30 Mark aus der um 180 Mark auf 735 Mark die Tonne. Fü Eörgerbt Ahre den Deknamen Tensat uus.(sde Braunkaslendrikelts heigert 85 Ongantsation heiße beshalb DD. Er— i(per/16f Wöhrfeg. Ppzp hen werdsen sol. unteruacht Fel. des Scheisiweciels und onsiger der Aastentashung un ain Kaseniangcheige muscheabung umn 1. Jul 91 #2% des Schriftw.— unr sonslger Akten in inn wurve Widerspruch nicht erhoben. die Hände der Polizei gefallen, und es ergab sich Aus Castrop und Umgegend. □ Die Demonstration zum Schutze der Republik, die gestern nachmittag auf dem Marktplatze in Castrop stattsand, wies einen guten Besuch auf. Herr Bohne führte Ziele und Zweck der Veranstaltung in längerer Rede vor Augen und besprach, häufig durch Zustimmungsäußerungen unterbrochen, die bekannten 15 Forderungen, welche die drei sozialistischen Parteien und der Allgemeine deutsche Gewerkschaftsbund und der„Afa“= Verband an die Regierung zwecks Einfügung in den Gesetzentwurf zum Schutze der Republik stellten. Zwei weitere Redner besprachen, nachdem das Hoch des Vorredners auf die Republik verklungen war, Vorkommnisse auf hiesigen Werken. Ihr Nachfolger mahnte zur Ruhe und Sachlichkeit und warnte eindringlich davor, durch blinden Eifer sich zu Ausschreitungen hinreißen zu lassen, die geeignet wären, die allgemeine Verwirrung zu erregen, in der der Hafer der Rechtsparteien nur blühen könne. Nach weiteren Ausführungen über den Ernst der Lage und der Aufforderung zur geschlossenen Teilnahme am anschließenden Demonstrationszuge durch die Straßen der Stadt schloß auch dieser Redner mit einem Hoch auf die deutsche Republik. Der Demonstrationszug„bewegte sich unter dem Vorantritt eines Trommser= und Pfeiserkorps und unter Mitführen einer schwarz=rot=gelben Reichsfahne, sowie verschiedener Inschrifttafeln und roter Fahnen in guter Ordnung durch die Stadt.— In unserer gestriven Ankündigung der Demonstrationsveranstaltung ist versehentlich der„Allgemeine deutsche Beamtenbund“ mit als Einberufer aufgeführt. Wie jeder aufmerksame Leser schon aus dem Zusammenhang ersehen haben wird muß es stau dessen heißen„Allgemeiner deutscher Gewerkschaftsbund.“ 9 Der Bund„Saarverein". Ortsgruppe Castrop, veranstaltet am Samstag dieser Woche, abends um 7 Uhr beginnend, in der Wirtst Köhler, Dorf Rauxel, einen Unterhalt abend, dessen Reinertrag zum Besten hilft tiger Kinder des Saargebiets verwandt soll. Im Mittelpunkt der Veranstaltung wpird die Festansprache eines auswärtigen Redners stehen. Außerdem werden Schuhplattler=, Ländler=, Kostümtänze, Konzertstücke, heitere Vorträge, Aufführungen, Kunstradfahren usw. geboten. Auch Gelegenheitstänichen sind vorgesehen, sodaß das Fest jedem Besucher einige frohe Stunden. bereiten dürfte. Bemerkt sei noch, daß alle Mitwirkenden sich umentgeltlich in den Dienst der guten Sache gestellt haben, sodaß die Einnahmen restlos dem Vorhaben der Vereinsmitglieder, eine Anzahl von Saarlandskindern zu unterstützen und dem Deutschtum zu erhalten zu gute kommen. Der Veranstaltung ist aus diesem Grunde ein zahlreicher Besuch zu wünschen. (2 Im Metropol=Theater gibt es wieder einmal literarische Feinkost. Des bekannten, seinsinnigen Schriftstellers Dr. Karl Haus: Strobl Roman„Das Frauenhaus von Brescia“ wirk in einer verschwenderisch ausgestatteten Verfilmung kulturpistorische Monumentalgemälde führt in das beginnende 14. Jahrhundert, no König Heinrich, der Lützelburger, in Oberitalten um die„eiserne“ Krone der Lombardei schwere Kämpfe zu bestehen hat. Die Gefangennahme der Königtu Margarethe durch den feindlichen Feldherrn und deren Bewahrung vor der Strafkammer.) Vor der Strafkammer in Bochum hatten sich mehrere Personen wegen umsangreicher Wechsel= und Schecksälschungen zum Nachteil mehrerer Banken zu verantworten, und zwar der Händler Karl Heufer aus Scherlebeck bei Recklinghausen, Eheleute Händler Johann Bode aus Habinghorst und der Reisende Arthur Krüger aus Berlin=Wilmersdorf. Heuser füllte u. a. sieben Wechselformulare in Höhe von 130000 Mk. aus und gab sie bei der Commerz= und Privatbank, Essener Creditunstalt iin Nacklinghausen herein, die sämtlich gefälscht waren. Heufer war früher als Kutscher bei dem Angeklagten Bode in Stellung gewesen. Mitte November 1921 faßten beide den Entschkuß, sich darch Fälschung von Wechseln aa. 200 000 Mank au ezschwindeln. Damit es nicht auffiele, sollten die Wechsel bei verschiedenen Banken in Zahlung gegeben werden, worauf Heufer die Beträge durch Scheck abheben lassen sollte. Wenn die Wechsel am Fälligkeitstage bei Bode vorgezeigt würden, tuten, würde man diese lästige Neueinrichtung a allenfalls noch mit in den Kauf nehmen, aber daß die Straßenbahngesellschaft noch hingeht, aus dieser von ihr gewiß doch nicht im Interesse und veuen Nahnalme eheze gssenen für sich Kortof au fasggen gr e. cbränkung) für sich napiigt zu schlagen, das ist denn doch, wie arsber2 ir. 31, hahien p sleot, amehr ds int Näppken . dundo ummmmlich ist es sol Um das zu erfahren, steige man in den kurz vor 10 Uhr abfährenden Wagen 3 B. eine Fahrkaute nah Castrop. Sie W##en bestehenden Bestimmungen zuschingasrei(da wor 110 Uhr(gelbst!) ausgehänsteigt man dann(ebenfalls vorschriftsmäßin) notgedrungen an der Josephstraße um, Schaffner des Wagens der„Liniel4“ #., Fahrrarte und verlangt für die Restsstraße——Castnop) einen B0prozentiSinia Cos— 2 Mk., weil man den Wagen der Inhalte gebalten hat mit der Aust. udemutsr Tongen, Verbandung rels zur Ausk Dyrtmund, den 3. Juli 1922. Dr. Nuß, Rechtsanwalt. kraft erteilter Vollmacht. sollte dieser bestreiten, die Wechsel unterschrieben unz oie got. Gnzse Uhr. betreten hat. Dadurch zu haben und behmpten, E müsse eine Fälschung gg#### Wunvichenbuc kommonden Fahr vorliegen. Wenn daum augenommen würde, daß; gaste binter die um IAckern knumender zurückHeufer die Fälschungen vorgenommen habe, Schimpf und Schande durch die hingebende bildet die geschichtliche Fabel des spannenden Filmwerkes. Lotte Neumann erfreut in dem hübsche Holländertypen ZeiSchauspiel„Der ewige Kampf“ durch ihre che Anmut und Frische. Das DetektivGenre in durch„Der Dieb ohne Schatten" imn Spielplau gut vertreten. 1. den Roland=Lichtspielen tritt in diesen Jegen Lya Mora in dem kaktigen„Tanjo“, die ##n an der Kette“ mit neuen verblüffenden Triaks und Sensationen auf. Echt amerikautschgroßzügig gehalten ist der spannende Film„Der Riesenbrand der großen Oper.„Dorrits Vergnügungsreise" und„Die Ischiasmaschine“ sorgen daPrigteit ershaten. die erforderliche Aus dem Emschertal. 4# Habinghorst.(Eine gemeingefährliche wechselfälschergesellschaft vor könnte man ihm bei seiner Vermögenslosigkeit doch nichts anhaben. Die erschwindelten Beträge sollten geteilt werden. Es wurden 5 Wechsel, auf 94850 Mark lautend, eusgestellt. Bei dieser Schwindelei sollte auch die Ehefrau Bode bereiligt gewesen sein. Wettere Wechsel wollte man auf einer neuen Bank in Habinghorst in Zahlung geben. Heufer führte auch eine Reihe Kreditschwindeleien aus. Ein Scheck auf den Namen Krüger wurde von der Bank ausgezahlt, Krüger erhielt hierfür von Heufer eine Vergütung von 1000 Mk. Bei den übrigen Ba#hseln wurde nach dem obigen Rezept gehandett.! Die Commerz= und Privatbank wurde um etwa 40000 Mk. geschädigt, die Creditbank Reckling= hausen um 15000 Mk. Als alles nach Wunsch „geklappt“ hatte, tebephonierte Heuser an Bode, er möge nach. Recklinghausen kommen, es wäre noch ein„schwerer Raibach" zu machen. Dort wurde ein neuer Wechsel auf 85000 Mk. gafälscht. Kriminalkommissar Carls hob schließlich das ganze Fälschernest aus. Bei Bode wurden im Kleiderschrank 19 250 Mk. vorgefunden. Im übrigen wurden Heufer und Bode noch erschiedene Massenbetrügereien vorgeworfen. Heufer wurde zu 2 Jahren Gesängnis, Bode wegen Beihilfe zu 10 Monaten Gesängnis Krüger zu 9 Munaten Gefängnis verurteilt. Frau Bode wurde wegen mangelnder Beweise freigesprochen. 5 Bladenhorst.(Nachrichtendienst des SchiffSpeditionskontors Herrmann. Schleuse VII.) Zur Schiffahrtslage auf den westdeutschen Kanälen ist zu berichten, daß auch in dieser Woche von einer wesentlichen Besserung in der allgemeinen Geschäftslage in der Binnenschiffahrt nichts zu merken war. Man erhofft zwar zu Anfang dieses Monats eine kleine Zunahme in der Verladung, doch bleibt diese noch zu erwarauf Bestimmung wartenden Kähne bis zu 8 Wochen an Schleuse 7. Die Gahl dieser Fahrzeuge beträgt heute etwa 110—120.— Es wurden abbefördert: am 26. Juni 14 Kähne westwärts, 25 Kähne ostwärts, um 27. Juni 13 Lähne westwärts, 20 Kähne ostwärts, am 28. Juni 26 Kamme westwärts, 20 Kähne ostwärts, am 29. Juni 24 Kähne westwärts, 16 Kähne ostwärts. am 30. Juni 18 Kähne westwärts, 8 Kähne oflwärts, am 1. Juli 22 Kähne westwärts, 10 Kähne — Anläßlich des Mordes un Rathenau der Betrieb am Dienstag nachmittag vollständig. * Henrichenburg.(Unbequemer aber Straßenhahn Fad un: Der Dortnunder 5 gefallen, uns Hentüihenburgern seit der. Jerkehr mit den Ortschaften und und Stadtbreises Dortmund etwas unnnständlicher zu gestalten. Wenn wir ein in den ob ihres Beauucbszustoudes Sic,„Schaukelpserde und Kaffemühle genaunten Bemrein durcheinandergerüttelt sind, so heißt es früher:„Alles aussteigen!“ „Linie 15“ ist nämlich nach dem bekannten Ausverkaufswahlspruch:„Um die Sache kurz(zu machen kurzerhand um ra. zwei Drittel verkürzt Fi Feut nur noch bis zur Josephstraße, sodaß Fastron... Reutrel Bahnhof Festen vine.n.m Legensatz zu früheren umsteigen müssen. Angesichts der schiterigen Betriebsverhältnisse bei allen Verkehrsinsti# die uon Ickern kommenden zurückgesetzt, weil diese, da sie nicht umsteigen brauchen un den durchgehenden Wagen somtt bereits vor #r betrrten können, keinen Zuschlag zu zahlen haven, obschon sie die Straßenbahn zur gleibenutzen. Wäre da nicht Abhülte möglich? Im letzten Bericht der Stadtverordnetensitzung in Nr. 117 der Cnstroper Zeitung ist unter Punkt 12, Errichtung von 6 Konrektor= und 2 Konrektorinnenstellen, im Absatz 5 die Rebe von einem noch näher zu klärenden Verhältnis zwischen Augustaschulsystem und der diesen angeschlossenen Klassen der Mittelfeldschule. Wenn es anstatt Klassen zweiklassiges Schulsystem der Mittelfeldschule hieße, es umfaßt nämlich sämtliche 8 Jahrnänge, so wäre das eindeutig. Das wäre dann auch in kurzem der Sinn, der von dem Stadtverorduten Herrn Lehrer Tillmann deutlu ausgesprochenen Meinung, über eine im Grunde völlig klare Sache. Ein Roman von I3. Waldbröhl. nan respektierte ihre Eapfindungen und ließ sie Sie schlug den Weg nach einem der stilleren Stadtteile ein, wo sie sicher war, nur wenigen Menechen zu begeguen. Und in der Tat kreuzte nur selten ein Voräbergehender ihren Weg. Um so mehr mußte ihr die Erscheinung eines Mandes auffallen, der eben aus einer der Seitenstraßen heraustrat und gerade auf sie zukam. Die abendliche Dämmerung hinderte sie, sogleich sein Gesicht zu erkennen, aber in seiner Haltung wie in seinem Gange nußte etwas sein, was ihr sehr bekannt vorkam. Sie ffnete ihre scharfen Augen noch weiter, und etwas die Schrecken spiegelt sich in ihrem sonst so energischen Gesicht. Nun blickte der Mann auf und wurde nuch ihrer ansichtig. Seine Ueberraschung war ersichtlich nicht viel geringer als die ihrige, und für einen Augenblick schien er unschlüßig, ob er seinen Weg #rtsetzen solle. Dann aber kam er doch nähtr und. zustere grüßend seinen Hut. „Sie sind es wirklich, Zorka! Ah, was für ein anzenehmer Zufall, der uns hier zusammenführt! Da zo#l, man noch sogen, daß es ke'n Stsicksal gibt! Eben Trach ich; gerretenz derükt den Kopf, wie ich hewegen 3“ sollies, Sie zu einem Plauderstündchen zu Der Blick, mit dem sie ihn in Erwiderung seiner iffektiert herzlichen Anrede vom Kopf bis zu den Füßen maß, war nicht eben von der freundlichsten Art! Und noch weniger freundlich war der Klang ihrer Stimme, da sie erwiderte: 9„Sie werden nicht erwarten, Baptiste, daß ich Ihre Pr Side, Gef. dese unerwartete Begegnung teilel Was i.#, Pelz, haben Sie hier zu schaffens“ 4.#9, Nachte er,„Sie sind also noch immer von der Alten Liebenswürdigkeit! Ist das die Art, einen guen Freund zu begrüßen?" „Ich kann mich nicht erinnern, daß wir jemals gute Freunde gewesen wären! Und Sie wissen das ebensoFefährt hat.— hogh, ein Nachzt daraus, eIu ersahren!: mir nicht ganz außer Zweifel. ber ich mill höflicher sein als Sie und will, Ihnen, das„ihre z uunennelte eingelteben och der Ioechsmeines Sce Aufenthalts ist, mich über die näheren Umstände des schrecklichen Unglücks zu infarmieren, das sich““ Frau Emma Hoffmann. Ain den Schandpfuhl. Zu dem von uns unter obiner Ueberschrift in der wvorigen Woche gebrachten„Eingesandt“ erhalten wir durch„Einschretben“ vom Bureau des Rechtsanwalts und Notars Dr. fur Wilh. NußDortmund folgendes Schreiben: Im Auftrage und kruft Vollmacht des TennisClubs 1904 zu Castrop ersuche ich Sie unter Hinweis auf§ 11 des Preßgesetzes um Aufnahme folgender Berichtigung: „Im zweiten Blatt der Castroper Zettung Nr. 149 vom 30. Juni 1922 werdon unter Eingesandt in einem Artikel überschrieben„An den Schaudpfahl“ mit Bezug auf den Tonnis=Elub 1904 in Custnop Tatsachen mitgeteilt, die von Anfang bis zu Ende unwahr sind, 1. Es ist unwahr, daß der mehrgonannte Herr Dreysus jemals Mitglied des Teunis Glubs 1904 in Castrop war, richtig ist vielmehr, daß dieser nur vorübergehend Gast gewesen und auch als solcher nus diesem Verhältnis auf Wunsch des Tennts=Clubs bereits lunge vor dem Eingesandt wieder ausgeschieden ist. 2. Unwahr ist, daß auf Kosten des Herrn D. die Damen des Tennis=Clubs mit Schokolade, Prallinees, Törtchen und Küchlein usw. bewirtet sind, und für die Herrenides Tennis=Clubs Wein, Sekt und Likör geflossen ist. 3. Unwahr ist, daß der Tennis=Club jemals ein Fest gefeiert hat, bei dem Herr D. alles bezahlt hat und zu demer Schauspieler und Balletttänzerinnen sans Dortmund auf seine Kosten hat kommen lassen. 4. Unwahr ist insbesondere, daß auf Herrn D. jemals Rüttsicht genommen ist, insbesondere bei Vorträgen dunch einen Schauspieler, sowie daß jemals irgend eine Entschuldigung Herrn D. gegenüber ausgesprochen ist. Richtig ist vielmehr, daß ausdrücklich bei Vorträgen gesagt ist, keine Rücksicht sauf D. zu nehmen und daß der Vortragende auch Vorträge mit national=deutschem Inhalte wie z. B. das„Dautsche Lied“ worgetragen! hat. Richtig ist dagegen auch ferner, daß der Wohnungstagung in Hagen. den Tagon vom 16.—19: Juli finden in Hagas itt Verbindung mit der Hagener Ausstellung für Zohnungswesen die Jahrestagungen des VerBaugenossenschaften und des Westftlischen Wohnungsvereins statt. Im Anschluß, daran ist eine Wohnungskonferenz geplaut. „Arsten Tage werden in der Verbandsversammzung baugenossenschaftliche Fragen erörtert. Aisse F Zuli ist die Mitgliederversammlung des Berriglischen Wohnungsvereins. Als Hauptgegenstand steht auf der Tagesordnung„Die Durchfühzung des Reichsmietengesetzes und die GemeinReferenten sind Regierungsrat Dr. Reichsarbeitsministerium Berlin und Bshsäktratsamesior. Dr. Schant vom Dortmunder Wohgungsamt gewonnen. Am Vormittage des britten Tages soll die Frage des Wohnungsbaues für Arbeiter erörtert werden. Ein Vertreter der Industrie wird über„Werkswohnungen“, ein Vertreter der Gemeinden über„Die Heranziehung der Arbeitgeber zum Wohnungsbau“ und ein Vertrier der gemeinnützigen Bautätigkeit über das Zusathzmenwirken von Arbeitgeber, Gee und memeinnützig inde gemeinnunziger Bautätigkeit" rechen. Der letzte Tag ist in der Hauptsache techschen Fragen gewidmet. Es werden Vorträge nehalten über„Wärmetechnische Fragen“ über „Neue Bauntzisen“ und über„Soziale Baubetriebe“. Vort den Abendveranstaltungen ist besonders ein Vortrag des Leiters der Westfälischen Bauberatungsstelle, Archttekten Wolf über„Siedlungsfraßen:(mit Lichtbildern) zu erwähnen. Die Leitung der Hagener Ausstellung wird u. a. an einem Abend einen Vortrag über„Das Heim im Wandel der Jahrhunderte“ halten lassen. Die Veranstaltungen finden alle in der neuen Stadtle zu Hagen statt, in der auch die Ausstellung für Wohnungswesen untergebracht ist. Als Mitveranstalter der Wohnungskonserenz am 18. und 19. Juli zeichnen neben dem Westfälischen Wohnungsverein der Westfälische Städtetag, der Westfälische Landgemeindetag, die Westfälische Landkreisvereinigung, die Vereinigung der Dezernen# Leiter der Wohnungsämter im rhein. wenf. Industriebezirk, die Westfälische Heimstätte stesge Pestu der Hagener Wohnungsaustumad und Relten sind unzertrennlich. Was nützr ein Rad, wenn die Bereifung nichts taugt?— Beste Qualität und ständig verbesserte Herstellungsart schufen dem * Reifen Weltruf. Daruum nimm ihn, tr ist millionenfach erprobt. Wes füir ein, Unglücke= Fangte sie zurüch, Ihn mit mie darüber und über einigs gndene zuwar gete 91ad uumht gumr 45 kr. Auskunft geben können, als gerade Sie?“ „was für ein Unglück!“ fragte sie zurück, ihn mit durchbohrendem Blick ansehend. Aber er ließ sich nicht beirren. 220210 „Sie sind viel zu klug, Zorba, um wir eine törichte und zwechlose Komödte vorzuspielen! Es würde Ihinen wirklich nichts nützen, denn wir sird von allem unterrichtet!“ *„Daran habe ich allerdings nicht gezweifekt. Mir galt es von Ansang an als gewiß, daß Ihr Gebieter der einzige ist, der über den Hergang dieses sluchwürdigen Verbrechens genaue Auskunft geben könnte!" *.:„Das ist mir nun wieder unverständlich! Wie sollte mein Gebieter dazu kommen etwas davon zu wissen? Er unterhält doch keine Beziehungen zu Brandstiftern und Nördern“ u „Nun, das ist für mich noch keineswegs außer allem Zweisel. Und ich bewundere Ihre Dreistigkeit, Baptiste. Wie nun, wenn ich Sie der Polizei als verdächtig bezeichnete und Sie verhaften dieße Der andere lachte hell auf. Die Vorstellung schien ihn wirklich zu belustigen. „Was für drollige Einfälle Sie doch haben, Zorka! Ich— und verdächtig! Ein derartiger Scherz könnte nicht nur Ihnen selbst, sondern auch gewissen anderen Leuten recht übel bekommen.“ .Oh, es gibt Leute, die sich auch var hochgestellten #önlichkeiten nicht fürchten, wenn es sich darum handelt, der Gerechtigkeit zu dienen und de eines Auschuldigen dungen sollte Ihre Gebieter eit a# auf eines anschuldigen jungen Wesen zu ruchen! Dessen sollr„ar Ervieler eingedenk blewen, Laptiste! Und däran soitten auch Sie sich ertnnern, ehe Sie sich etwat auf neue Wagnisse einlassen!“ m “„ V o r a u s g e s a t z t, d a ß i c h L u s t d a z u h a b e. A b e r e h e ich Ihnen irgendwelche Auskünfte gebe, möchte ich Sie meinerseits etwas=fragen!" „Bitte, ich stehe Ihnen ganz und gar zur Verfügung.„ t:„Wie haben Sie unseren Aufenthallt erfahren?"* Durch Kombination, meine Liebe, und vielleicht auch durch gewisse andere Hilfsmittel, die einem Manne von der sozialen Stellung meines Herrn glücklicherwesse immer zur Verfügung stehen.“. ##„Durch Kombtnation“. Was soll das heißenk“ „Mun, die Kunde von dem straurigen Vorkommnis im Hause der beiden Zwillingsschwestern hat ihren Weg auch in die auswärtigen Zeitungen gefunden, und das Inkognitv, das Ihr Auftraggeber für seine Schützlinge gewählt hat, war etwas zu durchsichtig. Mein hoher Herr wußte sofort, um wen es sich bei der Katastrophe einzig gehandelt haben konnte.“ „Das sind abgeschmarkte Lügen! Sie haben den Aufenthalt der Schwestern nicht erst aus den Zeitungsberichten über das Verbrechen erfahren. Denn dies Verbrechen wäce niemals werübt worden, wenn Sie ihn nicht schon vorher gekannt hätten!“ *„Kommen Sie schon wieder mit dieser unsinnigen ens mn rüchturt DeFaem Ich hitten sse auszuf vlaube, Sie wüchen sich weitzGleihon S 4 uch hülen, sie ausgusprechen, wenn wir uns nicht hier, sondern in einem gewissen anderen Lande befanden! ####e über vergessen Sie nicht, daß die Macht meines Gebie1„Sie sprechen in Rütseln,; meins, Kebe Jorha, unds““ sehr weit reicht, und daß Sie von ihr mäglichenSie reden Abendies Dinge, die Sie rücht werantmorzent veise auch hier ereiit werden könntenl“.e können! Aber ich weiß wohl, daß man mit Ihrer Zunge#### Ich habe Ihnen schon einmal gesagt, daß ich mich von jeher einige Nachsicht haben mußte— um Ihrer###icht fürchte.3 Wenn einer von uns Ursache hat, auf sonstigen guten Eigenschaften willen.##iner Hut zu sein—'ich bin as gewitz nicht!“. auf Ihre Nachsicht; denn ich, brauche sie nicht!, Aber ich frage„Sie noch emmal##as Sie eigentlich hier, wollen!“ E.„Ich will mich übber das Ewechen der Bidauerns=Von Gegenteil den werten jungen Dome nuterrichtens vor der in den Zei. tungen zu lesen war, daß sie bei i der Vrandungluck,„Sie? ster.bag sendpebgstetsehantel # Nun, wir wollan die kastbare Zeit nicht damit verKeren, über, solche Dinge zu streiten! Es war ja auch nicht meine Absicht, Ihnen zu drohen, sondern ich hege WE * Gutes wir“.wiederholte ssie eni2 U „Fnuno womit, wenn ich fragen darf, sollte ich mie diese großmütige Belohnung verdienen? Denn ohne eite entsprechende Gegenleistung haben Ihr hoher Hürr, und seine Helfersheffer doch wohl noch keinen Menschen etwas Gutes erwiesen!" Den grimmigen Spott in ihrer Rede geflissentlich überhörend, neigte sich der Mann näher zu ihr und flüsterte: „Sie sollen mir sagen, ob es wirklich Hilda gewesen ist, die bei dem Unglück ihren Tod gefunden hat. Und Sit sollen mir dazu helfen, daß ich die andere auf einige Minuten sprechen kann!" (Weiter nichts als das? Und dafür sollte ich eine Belohnung arhalten, deren Höhe ich. selbst bestimmer kann?“ „Jawohl. Ich verbürge mich Ihnen dafür mit meineitz Ehrenwort. Und ich hoffe, Sie werden vernünftig genug sein, sich die günstige Gelegenheit nicht entgehen zu lassen!“ (Wenn ich es täte, welchem Zweck sollte denn die genünschte Unterredung dienen?“ 1h, ich möchte nur einige Fragen an die junge richten.“ Wa „möchten Sie sie nicht vielleicht auch überreden. mitzohnen zu kommen und sich wieder unter den ritterlichen Schutz ihres hohen Verwandten zu stellen?" FFalls ich eine derartige Absicht hegte, wäre es denn ein Unrecht? Hat mein Gebieter nicht sogar ein Recht darauf, es zu verlangen?“.## „Angenommen, daß er ein solches Recht jemals gehabt hätte, so hat er es durch sein früheres schmachvolles Verhalten und vor allem durch diese neue Untat verwirkt. Und Ada wird nie zu ihm zurückkehren: Merken sie sich das, Baptiste: niemals!“ „Soll das heißen, daß Sie sich weigern, auf meinen Vorschlag einzugehen## Haben Sie denn für möglich gehalten, daß ich es önntes Kennen Sie mich noch immer so schlechtt“ Werssehuchg folatt. gewünscht Dame rich „M Ger Techt 3 dei #ld nit äuft werd sprur assu gebil keich ien? 2 dustr 910 bezei Horn auf Athel den Ist de Nene orm neue und st d mate Rege Stoff Ralk um mögl ten vend uis 5 vir grupt die e den, die e ind zen ils 3 seißt neist such en 1 3 gel. der vöhr konr Löpf zeug durch vech sung tellt gefer Imse der ersc vied au 2 nee“ ind euen lber an Veif vird eien land enh h• tencht.“ scht. 5 Auf begueme Teilzahlung l Preiswerte Möbel! liefert 3871 Herren-, Burschen- u. KnabenANLUUE Covercoats, Testteilte Hosen Perner: Damen-Mäntel, Kostüme, Rahtel-Kleider, volleKleider, Röcke u. Blusen einlachbreit und doppeltbreiten Nessel nur ia Qualiläl Hemden- u. Blusen-Flanell Imit. Mussellne. 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