In aller Kurze. Neuigkeiten von Nah und Fern. Der Reichskanzler wird Mittwoch abend Berlin verlassen und sich nach kurzem Aufenthalt in Frankfurt=Main, wo er die Messe zu besuchen gedenkt, und in Freiburg, nach Genua begeben. Am Samstag wird die deutsche Delegation unter Führung des Außenministers Rathenau nach Genua reisen. * Als Vertreter des durch Krankheit verhinderten Reichsarbeitsminister Dr. Braun wird Geheimrat " Weigert vom Reichsarbeitsministerium nach Genua gehen. Der auf Betreiben der badischen Staatsanwaltschaft in Sachen des Erzbergermordes verhaftete Dr. August Müller der sich seit dem 20. Februar in einem Münchener Untersuchungsgefängnis befand, wurde am Montag auf freien Fuß gesetzt. * Die Verhandlungen gegen die Führer des Eisenbahnerstreiks werden Anfang Mas vor der Potsdamer Disziplinarkammer beginnen. * Im Auswärtigen Amt haben Verhandlungen mit Vertretern des Memelgebietes über den Abschluß eines vorläufigen Wirtschaftsabkommens begonnen. Die Verhandlungen werden voraussichtlich mehrere Tage in Anspruch nehmen. * Der Weseler Generalanzeiger wurde im besetzten Gediet auf acht Tage verdoten. Die polnische Regierung lud den Senat der Freien *- Stadt Danzig ein, an den Verhandlungen zwischen Polen, Räterußland und der Schweiz über den Abschluß von Handelsverträgen teilzunehmen und ihre Wünsche für die Konferenz von Genua vorzulegen, *** Hen. Die polnische Delegation in Genf hat ihren Entschluß, Genf zu verlassen, unter der Bedingung fallen lassen, daß der Schiedsspruch Calonders bis zum 10. April erfolgt. * Auf der in Warschau abgehaltenen Handelskonferenz zwischen Polen und dem Memelgebiet wurde eine Einigung erzielt. Die im Rigaischen Meerbusen eingeschlossen gewesenen vier deutschen Dampfer sind nunmehr sämtlich befreit und nach ihren Bestimmungshäfen unterwegs. * Die akliierten Sachverständigen einigten sich in London auf den französischen Vorschlag der Einsetzung einer finanziellen Kontrollkommission in Rußland. * Die Reparationskommission hat die verschiedenen Abkommen über die Sachleistungen mit gewissen Vorbehalten angenommen. Das Abkommen Bemelmann wurde mehrfachen Aenderungen unterzogen. Vor der Konferenz von Genua wird der Bundeskanzler Schober eine Unterredung mit dem italienischen Minister des Aeußern Schanzer haben. * Zwischen den einzelnen österreichischen Fraktionen ist es in der Frage der Wohnungssteuer zu einem Kompromiß gekommen, so daß die angeregten Demonstrationen der bürgerlichen Parteien gegen die sozialdemokratische Mehrheit und die Gegendemonstrationen unterbleiben werden. * Die italienische Kammer vertagte sich mit Rücksicht auf die Konferenz in Genua auf den 4. Mai. * Wie die„Tribuna“ meldet, werden auf der Konsecenz von Genua vier Sachverständigenskommissionen vertreten sein und zwar eine für die Regelung der Beziehungen zu Rußland, eine für finanzielle Fragen, eine für Handel und eine für Verkehrsfragen. Eine katastrophale Ueberschwemmung in Südserbien, die die Stadt Mitrowitza und viele Gegenden im ehemaligen Sandschak Novibazar unter Wasser setzte, hat einen Schaden von über 20 Millionen Dinar angerichtet. Osterferien des Reschstages. Berlin, 4. April. Der Aeltestenrat des Reichstages hat heute die Osterferien des Reichstags in der Weise festgesetzt, daß Freitag, den 7. April die letzte Plenarsitzung stattfindet und daß die Sitzungen am 2. Mai wieder beginnen. In dieser Woche soll neben dem auf der Tagesordnung stehenden Mantelgesetz zu den Steuervorlagen noch erledigt werden: Die Etats des Aeußern, der Reichseisenbahn, der Reichspostverwaltung, sowie einige kleinere Vorlagen, darunter das Gesetz über die Zulassung der Frauen zu dem Schöffen. und Geschworenenamt.* Kein Zusammengehen und Rußlands in Berlin, 4. April. Der letische Ministerpräsident Maserowicz und der Außenminister Malnik trafen heute in Berlin ein, um übermorgen nach Genua weiter zu reisen. Die estnische Delegation wird am 6. April in Berlin erwartet. Die Mitteilung von Verhandlungen über ein Zusammengehen Deutschlands und Sowjetrußlands in Genua trifft nicht zu. Günstige Aufnahme der Rede Lloyd Georges in Nordfrankreich. Paris, 4. April. Die gestrige Rede Lloyd Georges findet in der gesamten französischen Presse eine günstige Aufnahme. Die Blätter heben mit Befriedigung hervor, daß Lloyd George sich vom Geiste der Mäßigung leiten ließ und Frankreich gegenüber sympathische Worte sand. Pertinax schreibt im„Echo de Paris“ daß nunmehr keine Zweifel bestehen, die Bürgschaften, die Frankreich verlangt habe, seien durch die gestrige Rede Lloyd Georges im großen und ganzen bewilligt worden. Ein polnischer Konsul für Essen. Warschau, r. aptil. Der steuberikelendr Vinta. der Verwaltungsabteilung im Außenministerium ist zum Konsul der Republik Polen in Essen ernannt worden. Das russische Botschaftsgebäude. Berlin, 4. April. In der Angelegenheit des russischen Botschaftsgebäudes in Berlin wird noch bekannt, daß dieses seiner Zeit von der während des Krieges dafür verantwortlichen Schutzmacht Spanien an Joffe übergeben wurde und daß dieser es bei seiner Abreise von Berlin zu treuen Händen an die Berliner Regierung übergeben, die es jetzt wieder der Sowjetregierung zur Verfügung gestellt hat. Im Grundbuch ist die Familie Romanow als Besitzerin eingetragen. in der Reichsgewerkschaft? Berlin, 4. April. Heute morgen hat hier die außer. ordentliche Hauptversammlung der Reichsgewerkschaft deutscher Eisenbahnbeamten und Anwärter begonnen. Die Tagung ist von etwa 300 Vertretern aus dem ganzen Reich beschickt, die von dem jetzigen Vorstand Rechenschaft über die Politik der Gewerkschaft, die besonders anläßlich des letzten Eisenbahnerstreiks den größten Widerspruch bei einem großen Teil der Angehörigen gefunden hat, fordert. Vor Beginn der Sitzung wurde der Beschluß der Fachgewerkschaft technischer Eisenbahnbeamter besprochen, die in der vorgestrigen Sitzung die Absetzung des Führers Menne forderte und ihr Verbleiben in der Reichsgewerkschaft von dieser Forderung abhängig macht. Ungeheuerliches Erstaunen löste in der Versammlung die Mitteilung des Verhandlungsleiters gleich zu Beginn aus, daß Menne plötzlich erkrankt sei. Bevor in die eigentliche Beratung eingetreten wird, soll sich eine Kommission persönlich in der Wohnung Mennes über seinen tatsächlichen Gesundheitszustand informieren. Die Tagesordnung enthält neben einem großen Referat des ersten Vorsitzenden über die Ursachen, Wirkungen und Folgen die Verhandlungen mit dem Reichskanzler über den Stand der Disziplinarverfahren. Dollarkurs am 4. April: 334,00 Lärm und Tätlichkeiten im Lanötag Berlin, 4. April. Im preußischen Landtag wurde heute die Aussprache über die Lichterfelder Primaner fortgesetzt. Nach belanglosen Erklärungen des Kommunisten Charpentier sprach der Abg. Cohn über die „verkehrten Bildungsziele“, der früheren Kadettenanstalten und rief damit sofort eine sehr erregte Stimmrng hervor, besonders bei der Rechten. Cohn äußerte schließlich: Was die Früchte dieser Erziehung sind, sieht man am besten an den hervorragendsten Schülern Hindenburg und Ludendorff. Ihre Schriften zeichnen sich aus durch Mangel an Horizont und durch Feigheit. Nach diesen Worten brach ein ungeheurer Sturm los. Zahlreiche Abgeordnete der Rechten riefen:„Jüdische Frechheit!" Darüber regte sich wieder der Unabhängige Mayer so auf, daß er im raschen Lauf in die Reihen der Rechten eindrang und einen Hauptrufer zu ohrfeigei versuchte. Auch die Kommunisten gehen zum Angriff vor. Der Abg. Kleinspahn(Unabh.) will Meyer an Tätlichkeiten verhindern. Der Abg. Meyer(Komm.) will den Abg. Schulz=Neukölln(Komm.) mit beiden Händen am Rock festhalten, um ihn von Tätlichkeiten abzuhalten. Schulz aber riß sich los und packte ein paar Aktenstücke vom Tisch des Präsidenten und wirft sie unter Schimpsworten den Abgeordneten der Rechten an den Kopf. Als die Ruhe wieder einigermaßen hergestellt ist, wollte der Abg. Cohn Zitate aus einer Schrift über die Lichterfelder Kadettenanstalt verlesen. Als der Präsident Leinert einen Einwand machte gegen die Verlesung, drangen die Kommunisten geschlossen auf den Präsidenten ein und riefen unausgesetzt„Schutzmann!" Als Präsident Leinert sich verteidigte rief ihm der Abg. Katz (Komm.) zu: Achten Sie lieber auf die fortgesetzten antisemitischen Zwischenrufe. Minutenlang hält der Lärm an. Schließlich gelingt es doch dem Präsidenten Leinert, des Sturmes Herr zu werden und die Abgeordneten zu veranlassen, die Plätze wieder einzunehmen Darauf erst kann Dr. Cohn seine unterbrochene Rede fortsetzen. Er fährt in seiner Polemik fort, sodaß das Haus überhaupt nicht mehr zur Ruhe kommt. Cohn schließt:„Jawohl in den Schriften Ludendorffs zeigt sich der Mangel an Bekennermut. Die von ihm ausgearbeiteten Pläne schiebt er dem Reichskanzler, dem Reichstag und anderen in die Schuhe. Der Geist von Lichterfelde wird auch in den Universitäten gelehrt.“ Abg. Otto(Dem.): Wir stimmen den Darlegungen des Ministers in allen Punkten zu. Die Deutschnationalen sollten nicht immer das Lied:„Deutschland, Deutschland über alles“ als Parteilied für sich in Anspruch nehmen. (Sehr richtig bei den Demokraten.) Wir billigen die strenge Strafe des Ministers. Aus Mitleid für die Eltern ist von der strengsten Strafe Abstand genommen worden. men wurde sah man schließlich im Hause nur noch ein Dutzend Abgeordnete. Ruhe war eingetreten. Mittwoch 12 Uhr Weiterberatung. Schluß 5 Uhr. Kohlenlieferungen und Wiesbadener Abkommen. Damit ist der Gegenstand erledigt. Das Haus unterhält sich dann über die Sturmschäden in Ostpreußen und nahm einen Antrag der deutschen Volkspartei an, der die schleunige Bereitstellung staatlicher Mittel zur Abhilfe des Notstandes der betroffenen Gebiete fordert. Als dann in vorgerückter Stund= zum Gestütsetat Stellung genom, Paris, 4. April. Der Wiederherstellungsausschuß veröffentlicht folgende Note: Der Ausschuß hat von den Verfügungen des Artikels 4 Kapitel 4(Kohlen) des deutsch französischen Abkommens, das in Wiesbaden am 7. Oktober unterzeichnet wurde, Kenntnis genommen. Er beschloß: 1. Der Ausschuß kann einem Abkommen zwischen einer verbündeten und der deutschen Regierung nicht eine Zustimmung geben, die die Wirkung hätte, seine Vollmachten einzuschränken, wie sie in dem Versailler Vertrag festgelegt sind. 2. Der Ausschuß erkennt an daß ihm der Vertrag von Versailles nur dann das Recht gibt, die Ausfuhr von Kohle aus Deutschland zu verbieten, wenn nach der Schätzung des Ausschusses die Mengen, die Deutschland liefert hinter den Forderungen der verbündeten Regierungen auf Grund der Paragraphen 2, 3, 4 und 5 der Anlage 5 Teil 8 des Vertrags zurückbleiben. 3. Der Ausschuß verzichtet auf sein Recht eines Ausfuhrverbots für die Dauer der gegenwärtig schon genehmigten Programme und auf jedes Ausfuhrverbot, das er für diese Zeit erlassen hat. Dieser Verzicht wird unter den im Artikel 4 Kapitel 4 des Abkommens von Wi.sbaden und unter folgenden weitern Vorbehalten gewährt: a) Vorbehalt des belgischen Vertreters in der 276. Sitzung des Ausschusses(hierüber wird in der Meldung nichts Näheres gesagt); b) Aenderung des oben erwähnten Paragraphen 5(auch hierüber wird in der Meldung Näheres nicht gesagt); e) nachfolgende Worte werden dem fünften Absatz des Artikels 4 am Schluß zugefügt:„und daß der Ausschuß keine andern Empfänger bezeichnen würde" 4. Der Ausschuß kann gegenwärtig sein Recht, ein Ausfuhrverbot zu erlassen, wie es im Paragraphen 2 angeführt ist, nicht aufgeben für eine längere Zeitdauer als die der gegenwärtig genehmigten Programme Er nimmt jedoch Kenntnis von dem deutsch=französischen Abkommen und den Erklärungen des belgischen und des italienischen Vertreters in der 276. Sitzung und von der Erklärung die der britische Bevollmächtigte im Namen seiner Regierung wie folgt abgab: Großbritannien will nicht irgendein Mittel auf Grund des Vertrags benutzen, um im eigenen Interesse die freie Ausfuhr der Kohlen, die Deutschland erzeugt, von dort zu verhindern, behält sich jedoch das Recht vor, durch Vermittlung ihrer Bevollmächtigten jedes gerechtfertigte Ausfuhrverbot zu unterstützen, das eine Regierung, die auf Kohlenlieferungen auf Grund des Vertrages Anspruch hat bei dem Ausschuß zur Wahrung ihrer Rechte beantragt. Der Ausschuß will von Deutschland nicht eine besondere Barzahlung verlangen, die der deutschen Kohlenausfuhr im freien Verkehr entspricht, solange die von ihm verlangten Barzahlungen pünktlich geleistet werden. Er behält sich jedoch das Recht vor, eine solche Zahlung zu verlangen in dem Augenblick, in dem ihm eine derartige Moßnahme angebracht erscheint. Der Albelungen Rot. Von Reichsminister a. D. Dr. Bell, Vizepräsident des Reichstags. Ueber die Wunde im Westen und Osten, über Nöte und Leiden der besetzten Gebiete ist reichlich geredet und geschrieben worden. Aber unsere ehemaligen Kriegsgeg“ ner sorgen dafür, daß dieses Thema aktuell bleibt und immer wieder neue Gesichtspunkte gewinnt. Bald kommen die bittersten Klagen und Beschwerden aus dem Osten, vornehmlich aus dem schwergeprüften Oberschlesien, bald ertönen bewegliche Hilferufe aus den besetzten Gebieten Rheinlands und der Rheinpfalz, bald dringen aus dem Saargebiet schwere Klagen wegen Rechtsverletzungen und Dransalierungen zu uns. Alles das geschieht mitten im Zeitalter des„Friedens"! Durch die Note der Reparationskommission vom 21. März d. Is. sind die unerträglichen Verhältnisse in den besetzten Gebieten von neuem aufgerollt worden. In schroffem und verletzendem Tone, der gegen alle internationalen Bräuche verstößt, sind darin bekanntlich die Bedingungen für einen vorläufigen Aufschub der uns auferlegten Verpflichtungen formuliert worden. Unter diesen Bedingungen verdienen zwei Punkte besondere Hervorhebung: einmal das Verlangen, außer den in den letzten Tagen vom Reichstag bewilligten neuen Steuern in der beispiellosen Gesamthöhe von weit über 100 Milliarden Mark und der festgelegten Zwangsanleihe noch weitere 60 Milliarden Mark Steuern zu schaffen, und ferner die Auferlegung von Kontrollmaßnahmen in unerhörtem Umfange. Die Stellungnahme der Reichsregierung und des Reichstags zu diesen Forderungen, die in der Geschichte aller Zeiten und Völker kein Vorbild finden, gibt ein getreues Sviegelbild der Stimmung und Auffassung des gesamten deutschen Volkes. Mi Gründe von überzeugender Durchschlagskraft haben Reichskanzler und Außenminister in voller Uebereinstimmung mit fast allen Parteirednern die Unmöglichkeit der Erfüllung dieser Forderungen aus den statistischen Nachweisen über stüngsfähigkeit Teiltschkättös“ urks ausi Zich tlisrz#. Leie ren Souveränitätsrechten eines Kulturstaats hergeleitet. Niemals, solange die Weltgeschichte besteht, sind einem besiegten Kulturstaate Friedensbedingungen von solcher Höhe und Grausamkeit auserlegt worden, wie dem deut. schen Volke. Aber auch noch niemals hat ein besiegter Staat den Siegern auch nur annähernd Opfer in solchem Maße gebracht, wie sie von Deutschland bisher schon der Entente erweislich geleistet worden sind. Von besonderem Interesse für das hier zu erörtende Thema sind einige für das Inland wie Ausland gleichmäßig beachteten Darlegungen des Kanzlers und des Außenministers über die Verhältnisse in den besetzten Gebieten. Danach haben wir auf Grund des Friedensvertrages schon jetzt in Deutschland eine große Anzahl einfacher Ententesoldaten, deren Einkommen den dreifachen Betrag desjenigen eines hohen deutschen Ministerialbeamten ausmacht. Die Kosten für den Reichspräsidenten den Reichskanzler und die elf Reichsminister mit Einschluß ihrer Aufwandsentschädigungen erreichen noch nicht unseren Kostenbetrag für zwei Ententegenerale in Deutschland! Nun vergegenwärtige man sich die enormen Gesamtkosten, die alljährlich jetzt schon von der Entente auferlegt werden. Der Reichsetat für 1922 gibt dafür ein anschauliches Bild, indem er mehr als zwei Drittel Ausgaben für die Entente und weniger als ein Drittel für das Reich vorsieht. Die neuerdings angedrohten Kontrollmaßnahmen würden diese enormen Lasten und Ausgaben in einem immer unerträglicheren Maße steigern. Das von der Reichsregierung beigebrachte statistische Zahlenmaterial, geschöpft aus einwandfreien und untrüglichen Quellen, erbringt, den eklatanten Nachweis dafür, daß schon die bisherigen Maßnahmen der Reparationskommission und erst recht die uns angedrohten neuen Bedingungen die wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit Deutschlands in einem Ausmaße erschüttern, das auf die Dauer die Erfüllung der uns auferlegten Verpflichtungen trotz nachgewiesener Anspannung aller Kräfte und trotz Einziehung direkter und indirekter Steuern bis zur äußersten Grenze des Erträglichen zur glatten Unmöglichkeit macht. Der rapide Marksturz, der der Reparationsnote folgte, und die Begründung der Londoner Banken für die Ablehnung einer Anleihe an Deutschland sollte doch auch unseren ehemaligen Gegnern zu denken geben. Das Mittel, aus einer ausgepreßten Zitrone noch Saft herauszuholen, Is1 noch nicht erfunden. Verlangen die Siegerstaaten von Deutsch land Erfilllung, dann liegt es in ihrem eigenen unabweisbaren Interesse, mögl'chst mitzuwirken zur Stärkun der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit Deutschlands, umgekehrt aber alles sorgsam zu verhüten was zum deutschen Bankerott führen muß: Hal die Entente nach diesem allein heilsamen Rezept wirklich gehandelt? Noch dürfen wir die Hoffnung nicht sinken lassen, daß endlich in Genua Vernunft und Rechtsgefühl die Oberhand gewinnen. Will man dort ernstlich großzügige Arbeit leisten zum Wiederaufbau Europas und zur Völkerversöhnung, dann darf man auch nicht vorübergehen an dem Problem der besetzten Gebiete und de „Sanktionen“ wie Kontrollmaßnahmen. Das einfachste Rechenexempel ergibt, daß sich die Erfüllungsmöglichkett Deutschlands in demselben Maße steigert in dem diese Ausgaben für die Entente abnehmen. Die erste Forderung, deren unwiderlegbare Begründung längst gegeben ist, muß nach wie vor lauten: Fort mit allen„Sank. tionen“, insbesondere Abzug der Besatzungen aus Düsseldorf, Duisburg und Mülheim. Daran schließt sich das nicht minder berechtigte Verlangen, die ebenso über“ flüssig wie kostspielige Besetzung des linken Rheingediete järte erste reito Stre we frü ttag d , al hock wol 1g ie 1 chte rieb tag ti bi eite aung örei tte di no ser tei Ge itt der int int 1 der n De InN. *r wncbd Resch oerichtgien Verlangen Deuschlonds Aus Katigegeben, dann wird dodurch nicht nur die LeitungsS4el dun sei sc 0 fallmer blci des nist in Ab eig ### Ke N 905 ciu de s111 S du 5 en al 95 2 9 fe je 5 stattgegeben, dann wird dadurch nicht nur die Leistungs#äbigkeit Deutschland zum Vortell seiner Erfüllungsmöglichkeit und folgeweise zum wesentlichen Ruten der Siegerstaaten stark gefördert, sondern zugleich auch die Völkeaversöhnung und dem Gedanken eines dauernden Frie“ dens ein unschätzbarer Dienst geleistet. Darüber darf man sich an keiner Stelle hinwegtäuschen: für Europas Schicksal und für die abendländische K. tur steht heuer schen: Senuas Grlagt teine Ewigielt zuric: Aus dem Reiche. Deutsche Noten an Nollet und die Reparationskommission in Vorbereitung. Regierung wird, beLehlsgrsch Leuug gebi noch die Roten der Aluterten des Geueraie Pose, ddten wird nicht bloß die Rote Hoslgg..... vom 23. März über die SchutzStiet in den nächsten Tagen beantwortet werden: es die die Reichereme Abscht, auch die Rote, e heschergoterung, gestützt auf das VertrauensWstrugt. 52, Pschsiages, die von der Reparationskommission geforderten 60 Milliarden neuer Steuern als unmöglich und mit anderen Bedingungen als Eingreff #.,P8., ehesrechte der Nation ablehnt, gleichzeltig ##r ven Weg zu neuen Verhandlungen über die Reparationszahlungen offen hält, noch vor Genug fertig zu ese Note bildet gegenwärtig noch Gegensiand von Ressortverhandlungen; sie soll aber noch vor der IRNE Pariatkkenten. Englands Genua=Politik. Lloyd George im Fahrwasser Poincares. London, 4. April. Unterhaus. Lloyd George erVertrauensantrag sei fast derselbe, wie der vor der Washingtoner Konferenz eingebrachte. Im Gegensatz zu Zeitungsnachrichten habe das Kabinett den hstrase der Vesalt, wie er ihn eingebracht habe, gesa moste eine Phaeg. u. chnt werden solle, so mußte eine übordnung Großbritannten in Genua ver treien. Die Konferenz sei einberusen worden, um die Frage eines wirtschaftlichen Wiederaufbaues Europas zu erwägen, das bis zu einem noch nicht dagewesenen Umsange verormt sei. Große Rästingen seien im Anzuge. Die viel mit Steuern überbürdeten Völker hätwan sosregse Ver, Lasen zu tragen, um Gesahren, die Dei der Psedersersehren. Verna sei besinmt, de bese Art der Wiederherstellung der Ordnung und des standes zu prüfen. Seit der Konferenz von Cannes hätten keinerlei neue Beschränkungen hinsichtlich der Aufgabe der Genueser Verhandlungen Platz gegriffen. saneg, feisehenig wore nichl gr„J55at; benrigade Verträge einer Revision zu unterdersche, wie sanze Luropa kein Frlede Probezeit Rußlands dauern #ird, weißz ich nicht, das hängt allein von Rußland die Sowjetxagierung muß nicht nur ihren guten michen nier degen u egen, daß sie die Extremisten, die gegen die neue Wirtschaftspolitik sind, fest sange harten, Zier gees den Vorschlag beitrst, man Sowjetreglerung verschwunden sei, so kann sich die Welt dies nicht leisten, denn niegon konn ein Datum anzeben, und auf der anderen rune in Kaugn. goben warge gröbere Schwierigkeliten sollroe, als bei der jetzigen. Vielleicht würde die Egue gesteruing sogar schlimmer sein als die frühere. Sie würde vielleicht ganz Europa in Brand stecken. Lloyd George sazte noch: Wenn wir die Lage unseres internationalen Handels prüfen, so sehen wir, daß ###ler im bergangenen Jahre rund 50 Prozent des Vor, kriegswertes ausmachte. Der internationale Handel scamzische, Vetrig..1 8 Prozent gersanten, der e Tasache zurichgse Prozent, was nur auf hem Siaß aus Ggten ie dah die Aushsche aus dem Elsaß, aus Lothringen und aus dem Saargebiet sseben gich donn nichi.. 2 Aler- Frankreich auant ugingen und aus dem Saargebiet E7—— nicht, wenn eine solche wünschenswer gantreich zugute kommt. England ist mit unzefähr mer Unzweiselhaft hätten die nach dem Versalber giex rozent mehr am internationalen Handel intereseiatelten bersgrgerngen i uerungenr eue Schode, lirt,.,ale, ungren. Linder. Das Progranmn der Goherate hert Srrusen. Lloyd George behauptet, die Mlederhersteuung des knternationalen Handels in also Reparationen hätten eine wirtschaftliche Desorganisa, eine lebenswichtige Frage für das britische Volk. tion nicht verursacht. Die Schwierigkeiten der Lage Nach Schluß der Rede Lloyd Georges brachte der Hälgen tersiceis Prden sare en. das Prantrich und eig, der Eldus einen Antrag der Arbelepzartel tag geiaderet wiseshe, wisehen zsenn der Versaller Ver=plegz, deun der Reglerung das Vertrauen be Lenrlagendennsen Gbegein Basen. ., Fruecher1 sind die Vertreter der deutschen LänSenerals ne. die Rote des Generals Nollet zu beraten. Bei der heutigen Besprechung wird es sich darum handeln, ob die Länderden dems Peschageneni diserigen Halung die vorgesehene Antwortnote Lisigen„Die Billgung ist nicht nur von sormaler, sobrung in d voen pratischer Bedeutung, da die AusEnschesgung da dir Haus bis r. 9/5, Boraog uus heute erfolgen, da die Note bis zum 5. April befristet ist. De. Schpeper dat sich Der bayerlsche Imenntusser neuerdinag Besorechungen u. deein begeben, wo der über Bos Pazaen. Juuemminister der Länhoste vor Beu gou note statfinden werden. Er Kolle, Hate...d die necht und ene zum Versailer Vertrag notwendigen Erfe isen Sacbde und a. imn. zur Aufrechterhaltung der gieser Beziehupnun. iu Lande. Bayem glaubt sich in ehung mit einer ziemlichen Anzahl der Inder andern Länder, besonders SüddeutschHerteagsten, einig zu sein, daß die über die Versaller wit ag. timmungen binausgebenden Forderungen und wacha..(e deantworten sind. Zusimnung 1 und Belgten verschoben werden. Lloyd George suhe fort: Wenn wir auf Zahlungen die die Trafähigkeit eines durch den Krieg iften Landes überschritten, so würden wir die Krise die nicht auf Deutschland beschränkt sein Hüre. Aber es istzu erwägen daß Deutschlands äußerste sfähigkeit nicht nach seiner Fähigkeit in der Ges genwart zu beurteilen ist. Auch sind diese Fragen nicht dazu angetan, in Genua entschieden zu werden. Frankreich kann auf das Recht einer Entschädigung entsprechend dem Versailler Vertrag nicht verzichten. Diese Fegereschsun.. Ponserenz, auf der Deutschland, üirs chgge gland und die Neutralen vertreten sind nicht unterbreitet werden. Die wirtschaftliche Jaes Saropas sei besonders berührt worden, erstens durch die Frage der neuen Grenzen, und zweitens durch das Reparationsproblem. Die Neuordnung der Grenzen bestehe hauptsächlich in der Rückerstattung von ElsaßLothringen an Frankreich, die in wirtschaftlicher Beziehung eine große Aenderung bedeute. Dann sei Polen heie deg Pggentest und endlich seien die slawischen Böleiwiärt worden. en von Trontreisl oune du... Lothrint egar i.#gankreich zurüickgegeben werde, oder daß Polen Kogien sgr, Perisn oder die Siowalek oder Zugo, streltbar bäte die. Ge. genommen werde. Undeten, das sich insbesondere auf die Beseitigung der fas Ze schlent, seit dem Frieden auferlegten Schante der Wirtschaft zu Wasser und zu Lande bezieht. Elynes über die Genueser Konferenz. aie Tamgesz. 4. Vprll. In der grstigen Debatte über beitersing.ie esonen im Uiterhause erlärte der ürnicht sap seh. Die bisberigen Konserenzen seien wegen des Friedens, sondern wegen der Friedensbedingungen abgehalten worden. Wenn die Konferenz nicht zahlreiche wichtige Stellen des Persailler Vertrages abändere, würde sie ebenso schnell sehlschlagen, wie die vielen vorangegangenen Konserenzen. Die bisher besolgte auswärtige Politik habe das Land in den Abgrund gebracht. Die Arbeiterschaft habe ummittelbar nach dem Kriege eine internationale Lonserenz gefordert. Die Genuakonferenz komme nun drei Jahre zu spät. Sie sei umgeben von schädlichen Versclchungen und Verpflchtungen. Es sei underständlich, wie Lloyd George erwarten könne, daß hier Gutes aus der Konferenz hervorgehen werde. Lloyd George wisse sehr wohl, daß allen Schwierigkeiten der Versailler Friedensvertrag zugrunde liege. Bevor Teile dieses Vertrages nicht wesentlich abgeändert seien, könne alles Gerede auf den Konferenzen Europa nicht wieder aufrichten. Die Reparationen würden jetzt zu einem großen Teil aus der Tasche der Arbeiter bezahlt, Die Vorkonserenz in Genua. lgmiebigkelt wülrden nach Auffaslung der bape: Konplkationen gue gd weie virlschetlich rischen Regserung zu unabsehdaren weiteren Forderun=rungen hatten en. De veitersondenen biegteden fähren und schliesklich zur unmöglichleit der Auf= llscher und wirtschafflicher He— rechterhaltung der statlichen Macht im eigenen Lande.] Die Welt is so zerschlogen ihre Herschänkte### 6. uru in so zerschlagen, ihre lebenswichtigen Dergarne weetzung Dusbures. iac ur auzsah doer es cie Pinghte Sasiaten gad uas Bbslae dbe Konnesgnen Jase doun bun bernase wisde, Gnige Lioer eiben un Khrr, ud, iue„Moschlnengewehrkonpagnte befördert ter den Foiden des Krlges metr, de andren venier. Gendarmnese untechnsehegs der Stadt solen aud Vomn aesenlchen Geriau gesgen und ale. Enes ber Secse Slachel etsirei. Alstes ehig, Mahuich elahere gunten de ueihe Gehage. au ue enr Seienes iere Ene der nichen Ausabder, die an Genua iun Angast an der Debatte im Unterhause teilzunehmen. Lloyd George hatte folgenden Wortlaut des Vertrauensvotums gorseschlagen: Das Unterhaus stimmt den vom Obersten Entente=Rat in Cannes angenommenen Entschlüssen zu. Diese Entschlüsse gelten als Grundlagen für die Hensexens von Genua. Das Unterhaus understügt die englische Regierung in ihren Bestrebungen, um den Genueser Beschlüssen zur Wirkung zu verhelfen. „Das Vertrauensvotum für Loyd George wurde vom Unterhause mit 372 gegen 94 Stimmen angenommen. die gefährliche Schutzpolizei. Debatte in der französischen Kammer. Paris, 4. April. Die Kammer setzte gestern die Beratung über die Interpellationen fort, die am Sonnabend unterbrochen wurden. Zuerst ergriff der Abg. Kerschaste eien hondon grusen worden sud. Diese dienen Jut aa. ensernt, dem Frieden zu SasalsneZu gse gentell, sie begünsigten den Krieg. Der sozialistische Abgeordnete Mousset ist mit den Erklärungen Poincares einverstanden, weil er seine Absicht kundGeasben, habe, Frankreich auf der Genueser Konferenz lassen. Nach Genua müsse Frankreich mit der Absicht gehen, der Welt und Frankreich den Frieden zu. sehen. Er berlangt von der Regierung, daß sie ihre Be. 44. gegeneßer Deuschland aufgebe, eine Polit, die darin bestehe, mit der einen Hand Rechnungen zu berreichen während die andere den Degen halte. Die richtige Pokitik sei die Politik eines wirtschaftlichen estasg, risen Versaho zu vent wiscagftlicheht den Wilen hnsgebe, zu entwasfnen. 6h Auf die Frage, waram Frankreich so sehe die mitt= Igrterten gestern mit dem ungarischen Miniter bei tärtsanxe Organnsanon Deutschlands fürchse, antworteie eudemn Brausty über die Stehlmenahne der Beoite, 56s Beaschhouns par sgAien nicht gesaten zu sagen, lung zur Frage der Nachsolgerschaft deis Erkasers Kart, dem in den teiten Tagen Naraum Soldaten hat, nach, Praufsh erklärte, daß die Regierung auf der Basis deli ein regelmähiges Her von 2500o0 Mann in Paris, 4. April. Der„Petit Parisien" teilt mit, daß die italienische Regierung gestern amtlich der französischen Regierung vorgeschlagen habe, in Genua eine vorbereitende Versammlung der Alltierten zu veranstalten. In dieser Versammlung soll das Programm ausgearbeitet und eine genaue polikische Formel aufgestellt werden, wonach sich die Nationen verpflichten sich jeden Angriffs auf ihre Nachbarn zu enthalten. Der„Petit Parisien“ schreibt dazu: Mit einem Wort, es handelt sich darum, es so einzurichten, daß die Allierten von Anfang an die Verhandlungen leiten. Ohne diese Vorsichtsmaßregel würde man Gefahr laufen, das Spiel derec zu machen, die hoffen, die Allierten zu trennen und vor allem England und Frankreich auseinanderzubringen. Die französische Antwort auf die Anregung der stalienischen Regierung ist noch nicht bekannt. Eins aber ist doch schon getviß: wie Polncare Skirmunt erklärte, wird Frankreich nicht gestatten, daß die vier Mächte der kleinen Entente von den etwalgen vorbereitenden Beratungen der Allierten ausgeschlossen werden. Diese Beratung wird also erst ihre volle Wirkung haben wenn außer den fünf Großmächten auch die vier Mächte der kleinen Entente an den Beratungen teilnehmn, Sicherheitsmaßregeln in Genua. Rom, 4. April. Die Regierung trifft in Genua ungewöhnlich umfangreiche Sicherheitsmaßnahmen. Sie entsandten die tüchtigsten Polizeibeamten des Landes nach der Konferenzstadt. Einige Hundert zweifelhafte Elemente wurden aus der Stadt entfernt. Alle Parteien sind sich darin einig, daß für den ungestörten Verlauf der Konferenz von Genua Gewähr geleistes werden könne. Aus dem Auslande. Ungarn. Die ungarische Regierung zur Thronfrags. Budapest, 4. April. Die Vertreter der Entente konferierten gestern mit dem daß es Entthronungsgesetzes steht und eine Erklärung demund unbesezten Gebiet in Aassicht dengmmen, des Wechselkurses. Vor assemn„“'e Wiederherstelung Wir sind erstaunt zu vernehmen, des Hrutscten.•.: sgierung dem Thronfolgee Erzberige Heig angend ens den den mdirt Kanz=lche Sadaten Hineinkanen soe Handlungen gegen die Greazen seiner Nacharn aheese. haben hisher unser bestes getan, gleichen Schritt zu gehen. In der estese hoecen un ue Ssensehe ehaenen usens un eir ad erchge gase voan Schasae Seieren Verwachset wude damn sühenu vienr die Beut, de air. Stahte urtg vaien duc eaen Seich ien enen hanschen Sot, suhneg Piuict wrenen Dir eian bete Bot! pird, hinterläßzt eine Frau und 7 Kinder. Europa zu überfallen, um dort rusische Zustände bererlassen werde. Demnach wird die Pie. g,.; gel g. zeneberest, dod don dar(ulsoeug dn Ahenteihor Erbeuen dier vurnier satt 100ggg“ Pasnrgate 250000 Mann zu unterhalten denselben Standpunkt einnehmen, wie dem verstorbenen care erwidert, ich würde mich über König Karl gegenüber. Inzwischen hat der Gemeindeses Erstaunen gebencheft i. Tare„ Ich gestatte dem Herrn Präsidenten nicht.“n“ Widerstand entgegenzubringen, wenn die umPas.“ Lagen. Polneare antwortet, es ist mie in den garische Regierung beabsichtige, die legitimistische Aktion mötigen Sripen Pesang rden dem regel= Iun Ungarn zu unterdrücen. Ungarische Landestrauer. Budapest, 4. April. Die Regierung hat eine zweibewilligt batten. Die Formationen hätten einen miltDie. Apoaode, von Schnaps an die Besatzungstrungen Vehandlung Rutziands haoben wir ale vernintigen nen, sondern mit der don oen 10600 Womn zu uech und Glackenorlkiute vertinden den Tod des Kinst. 24 n, sondern mit der von 250 000.. gegen betonen die Parteien ohne Unterschied der Rich Vertrauensdotam für Volnean.. Haszgderinsimnnend die Schrlersglelen der uner Die Kammer nahm nach Bendigung der Aussprache erbicken Jage. Die Anbänger der frien Königswaht über die auswärtige Polik der Regierung mit 484 mährenz mur ein versönliches Geschla, gegen 78 Stimmen eine Tagesordnung an, in der(ährend die Legittmissen die etwaigen staatsrechlichen Regierung das Vertrauen ausgesbrochen wied. ältessen Sohn.. a= snisses erörtern und den Barie 4 Seee auen ausgesprogen wird. aseger,„Sohn des verstorbenen Königs, Erzberzag mene Tagesardnung. Die on der Kammer angenom. Otilc, als den unbedingt einzigen gesetzlichen Nachsob, Erlsmur“n der Paxisaut“:„Die Kammer biligt die der, erklären.„Dggegen behandelt die Landwirtschafts= Se el eue eose Paen, Ksdise Soz= Far, oaen sat. und u gsien ie wriden b 1c bander der Gech Es sel ein gewisser Franz Abbice Polizei, der seit dem 30. März flüchtig sei. das Arbeitszeitgesetz. Peusesr Bichss aerie Sewerlschesten aus inen oenen. des Reichsberieheöminiseriums in vese uur Lanten ich auetant und Meiae uen gacht, un dersosnen Sansage gand 9d Ge. Drechung zwischen dem Miniseriasret den genannten Köperschaften sat. v— verlangten, daß bis zum Abschlußz.ue Gewverschaiten alt dem Minsteriun oder dis u drer Verhandlingen teiszelgesepes im Pars.u; zur Erledigung des ürperium die Erlasse zuriähzsehen otrelionen selt geraumer Zein in die dei einzeilnen der Verteter des Minseriums ags ast eteien bnd. ung ab, daß seisens der Srgansalionen d.. ba orlamt wrde, Vel den Esendahnern der Sschliste e i. i. si. i baos don Versesle Den land zu gehen, so werden sie sich darüber klar werden, wie es dort aussieht. Wenn die Gerlchte begründet sind, so werden sie nicht dort bleiben. Diese Gerüchte füir Die Erigenz hone Rechsfertilgung dar“ oie ztcheug großen Heeren in anderen Ländern dar. Die effektive Stärke dieser Heere wird niemals rue gelangen e die Spsrscug konnten. Der Minister sei jedoch bereit, die Vorschläge der Gewerkschaften zum Arbeitszeitgesetz Sut-Sraund Biefer„ nen Vertagung der Ferd cerung fand eine mehrsühndige wurden die Vertanztungen satt. Am Samstagabend dem der Fe a dungen wieder aufgenommen, nach eichsverkehrsminister die Vorschläge der Ge aungen uach hontgesehst und as dat der haschel. wschen bed ier schwierigen Frage eimn Eindershndns zwischen den Parteien hergestellt werden kann. Die Wohnung der russischen Delegation. Beschluß des Reischskadmetteaa den Neubern Dr. Ralhenau. d. Mtuster bes das muissiche Gatisch uu der hlesigen Sowsetvertretung das russische Botschaftsgebäude Unter den Linden zur Verkügung gestellt. Die Modalitäten der Uebergabe, besonders die Wiederherstellung unserer Botschaft in PeWeskau weden bung urd dem wugegscden der hiesigen Sovjetverte. tung und dem Auswärtigen Amt geregelt werden. Die Kolenn vn Sennn. Gessa ge e tag, den 7. Porl, berig wrd sich am Freirufung sich nicht gertazen Sollte eine frühere Einbeeas Eo, richt als nolwendig eweisen, so in für diel serenz don Gernuatrate in der dentung der 2, Wpril in Auschzt genommen, Ind Bielcaseteageg, onge den Bmany, HandelsErlärungen der Reaterug: ap)e; Lammer billgt die Her.ag sigerg, Dagegen behandel, die Landwirische die Regserung auf der uus. Sie bertraut darauf, daß gagie vie,Lonigsstage nicht als Angelegenbelt nur und Interesen Franfreichee Ponferenz die Rechte des Hauses Habsburg. Die Legtimisten überhäusen gen und mit Hite Ler'ce; wahrt unter den Bedingan, die Entente mit schveren Vorwürsen, well ihr Vorder franzssschen Peoier autlen die im Memorandum oeben zu dieser Katastrophe gefsührt habe. Die Legitmer siehnt jeden drsarrus vorgesehen sind. Die Kamr misten fordern die Ueberführung der Leiche Karls nach aber„ jeden Zusatz ab und geht zur Tagesordnung Audayest und die Erziehung des Thronfolgers unter ungarischer Oberhoheit. Ueber die Stellungnahme der Regierung zu den staatsrechtlichen Seiten der Frage I bisher noch nichts bekannt. Polen. 25000 Beamte entlassen. Warschau, 4. April. Die Blätter berichten, daß die polnische Regierung in sämtlichen Verwaltungszweige erhebliche Bamtenentlassungen vorgenommen habe. Im ganzen sei der Beamtenbestand um 25600 Personen vermindet worden. Von diesen Entlassungen entfallen allein auf die Bahn=, Post= und Telegraphenverwaltung 12 000. Die Warschauer Regierung erhoffe von diesen Entlassungen eine monatliche Ersparnis von 1½ Milliarden Mark. Die Zahl der Arbeitslosen in Polen beträgt zurzeit 200 000 Personen. Das bedeutet gegen Februar eine Steigerung um 75 b. H. Rußland. Lenins Krankheit.. 2###### Riga, 4. April. Gestern reiste auf der Fahrt nach Berlin der Rest der Sowjet=Delegation für Genua hier durch. Nach einer Konsultation über Lenins Gesundheitszustand fuhren mit demselben Zuge die Professoren Förster=Breslau und Klemperer=Berlin nach Deutschland zurück. Letzterer erklärte in einer Unterredung, L Krankheit wäre heilbar. Er leide an Kopfschme### Augenblicklich ist er arbeitsfähig, obgleich stark überanstrengt. Klemperer verweigerte die nähere Bezeichnung Den. ginanz=, pandels= der Krankheit ohne Einverständnis mit dem PatientenTransportfragen de. Jedenfalls ist Lenin nicht krebskrank. Besprechung mit den Sachverständigen für Genua. nisers Dr Fashenen ze Auhenmt#r. Rathenau fand gestern im Auswärtigen Amt unter Hinzuziehung der übrigen Ressortchefs eine Besprechung mit den von der Reichsregierung für die KonHer Pphrsteen besimmten Sachversändigen stat. de de Herelse gelessen Erschlenenen für die Arbeit, Vorgeschchte der Keau.hoven. Er gab eine ausführliche nände, die auf ihe un iszierte die GegenVorschlag des Minie Veaun ommen werden. Auf Gat zuate.# Ministers werden die Sachverständigen drei Unterkommissionen bilden für die wirtschaftlichen, iteiner Tel der Sechaepeltichen Frugen. Nur en den Vertreitern d. u a, cndigen wird schon gleich mit antraten gern der Relichsregierung die Reise nach Genua antreten, der größere Teil bleibt vorläufig in Berlin das Gutachten des Reichswirtschaftsrats über Genua. Beseitigung der füs iserlegten Schranken ande bezieht. r Konferenz. trigen Debatte über use erklärte der Aru Konferenzen seien sondern wegen der vorden. Wenn die wichtige Stellen des de sie ebenso schnell gegangenen Konfeärtige Politik habe Die Arbeiterschaft eine internationale iferenz komme nun den von schädlichen en. Es sei unveren könne, daß hier hen werde. Lloyd Schwierigkeiten der liege. Bevor Teile abgeändert seien. nzen Europa nicht n würden jetzt zu r Arbeiter bezahlt. Genua. arisien" teilt mit, amtlich der franbe, in Genua eine erten zu veranstal8 Programm ausFormel aufgestellt pflichten, sich jeden lten. Der„Petit Wort, es handelt die Alltierten von Ohne diese Vor= aufen, das Spiel ierten zu trennen ch auseinanderzuuf die Anregung cht bekannt. Eins are Skirmunt ern, daß die vier twalgen vorbereieschlossen werden. e Wirkung haben. ) d i e v i e r M ä c h t e en teilnehmn, Genua. st in Genua unaßnahmen. Sie ten des Landes dert zweifelhafte ernt. Alle Parden ungestörten Bewähr geleister inde. rentrggs. er Entente son! n Minister des me der RegieExkaisers Karl, der Basis der erklärung demwird die Retto gegenüber imn verstorbenen der GemeindeBitte gerichtet. wenn die unmistische Aktion hat eine zweiTrauerflaggen Königs. Dahied der Rich en der innerKönigswahl liches Geschick, taatsrechtlchen tern und den Erzherzog chen Nachfolndwirtschaftslegenheit nur überhäufen eil ihr VorDie LegitiKarls nach olgers unter ngnahme der der Frage I ten, daß die tungszweige habe. Im 0 Personen sen entfallen nverwaltung von diesen n 1½ Miträgt zurzeit ebruar eine AAII Fahrt nach Genua hier is GesundProfessoren Deutschland ng.* ifschm stark überszeichnung Patienten Das Endergebnis der Betriebsrütewahlen im Ruhrbergbau liegt von 102 Schachtanlagen vor. Es haben danach erhalten: Alter Verband 58 440 Stimmen, der Verein Christlicher Bergarbetter 42 286, Syndikalisten, Union und Kommunisten 59 796, Polen 7816, Hirsch=Duncker 4207 Stimmen. * Gründung einer Ortsgruppe Castrov u. U. des Bundes der Saarverein(Sitz Berlin). Am Sonntag abend 6 Uhr fand bei Schulte=Becker, Münsterstraße, eine Besprechung statt, die zum Ziele hatte, auch für Castrop und Umgegend eine Ortsgruppe des Bundes der Saarvereine ins Leben zu rufen. Referent war Herr Josef Boden aus Saarburg bei Trier der sich vor der recht ansehnlichen Versammlung in begeisterten Worten für das gute Recht und die deutsche Sache des von den Feinden in schweren Knechtschaftsbanden gedrückten Saarlandes einsetzte. Jeder Einzelne, der seine Wiege im Saarlande stehen hätte, müsse für den Schutz seiner Heimat und seiner bedrängten Landsleute sich einsetzen, darüber hinaus aber auch jeder Deutsche, der sich noch einen Funken von Nationalbewußtsein, im Herzen bewahrt hätte. Wie überall so könne aber hier auch ein Einzelner nicht viel ausrichten. Nur durch Zusammenfassen aller interessierten Kreise zu einer machtvollen Vereinigung ließe sich etwas erreichen Deshalb habe man überall im Deutschen Reiche Saarvereine gegründet, die ihre Spitzenorganisation im Bund der Saarvereine, Sitz Berlin, gefunden haben Auch im Industriegebiete beständen schon sehr viele derartige auf dem landsmannschaftlichen Charakter beruhende Ortsgruppen des Bun, des. Castrop, das auch einer ganzen Reihe von Saarländern eine neue Heimat in der Zeit der Not und Bedränguis geworden sei, dürfe da nicht zurückbleiben. In der Aussprache gab es dann noch Gelegenheit, die Ziele und Richtlinten des Bundes näher zu erörtern. Einmütig stellte man sich darauf auf den Standbunkt, daß auch für Castrop die Gründung einer Ortsgruppe wünschenswert sei. Man machte gleich ganze Acbeit und wählte einen Ausschuß, der alles Erforderssche in die Wege= zu leiten hat. Noch im Laufe dieses Monats soll eine weitere Versammlung bei Schulte=Becker stattfinden, in der die endgültige Vorstandswahl#ätigt und die Statutenfrage, sowie der Anschluß der Ortsgruppe an den Bund geregelt werden soll. Nähere Mitteilung erfolgt rechtzeitig an dieser Stelle und im Anzeigenteil der Castroper Zeitung. Heimattreue Ost und Westpreußen. Landsleute die dem Provinzialverbande angeschlossen sind, und bei sage Henu=sen wol auu. u. 31. Mal die Sonderzuge benußen wouen, müssen sich bis zum 20. April in le Anmelde=Liste eintragen. Die Anmeldung erfolgt riesoe beste s..... Je eher sle es da über die vorhandenen gen versigt wied. deniolee . O9.„Ränner Gesang.Verein„Harmonie“. Wir weisen nochmals auf das heute abend im Saale des evgl. Konzert hin. Da das Programm sehr reichhaltig ist, werden punkt 8 Uhr die gende Eititen: Dir wolln nicht versehlen. gende Atilnen aus Dortmund, Köln, Witten über die Frl. Fleischhut zr erwähnen: Die. jugrrsie#, Jängerin sang sich mit ihren Liedern im Sturm simo als auch imn Zuhorer vinein. Sowobl im Fortskattonsfähige Stimme vollkommen in der Gewalt. Richt und spren i geh. Stimme mein aberrascht. Ihre Vortragsweise ber Rese ele ecet eie e esche wedn iib dgenardor Sthadsiübrer fr 80 die Schranken des Gerichtes bringen wird. A Einen großen Menschenauflauf verursachte gestern nachm. gegen 5½ Uhr eine Frau, die ihren nicht mehr ländische Arbeiterfrau, die ihren anscheinend nicht mehr ganz trittfesten Mann aus einer Wirtschaft an der Mon. sterstraße geholt hatte und nun im Zentrum der Stadt „vor versammelter Mannschaft“ gehörig mit ihm abrechnete, weil er die ganze Löhnung vertrinke. Die Widerlichkett der traurigen Szene wurde noch dadurch erhöht, daß die Frau den Mann dabei ordentlich mit gewiß nicht ganz unverdienten Ohrseigen bedachte.— Es wäre jedenfalls richtiger gewesen, wenn die schlagfertige und energische Frau mit der„Abreibung" bis zu Hause gewartet hätte. Eine gründliche Gardinenpredigt unter vier Augen hätte bei dem wie ein begossener Pudel hinter seiner besseren Hälfte hertrabenden Sünder gewiß dieselbe Wirkung gehabt. Amt Raurel. ∆ Habinghorst.(Ein Raubüberfall) wurde von fünf hiesigen Bergleuten am Montag morgen in der Wirtschaft Hennigsfeld, in Henrichenburg ausgeführt. Die Täter drangen auf einen holländischen Schiffer ein, hielten ihm die Kehle zu, warfen ihn zu Boden und raubten ihm seine aus ca. 3000 Mk. bestehende Barschaft. Lange sollten sie sich aber des unrechtmäßig erworbenen Gutes nicht zu erfreuen haben. Drei von ihnen wurden noch am gleichen Abend in der Wirtschaft Richter zu Habinghorst von der hiesigen Pollzei dingfest gemacht, während es zweien gelang zu entkommen. Der eine von diesen wurde aber noch in der Nacht aus dem Bette geholt, während der Fünfte sich Dienstag morgen selbst der Polizei stellte. serer Polltik sei die Frage der Ernährung. Aus der Landwirtschaft müßten größere Erträgnisse als bisher herausgeholt werden. Der Haushalt müsse ausgeglichen und die Mark stabilisiert werden. Eine weltere Notwendigkeit sei die Pflege der ethischen und Gemutswerte und Ausschaltung einer marxistisch=soztallstischen oder militärischen Mechanisierung. Die Verwaltung müsse vereinfacht und der Luxus der„neuen Reichen“ bekämpft werden. Das Parteiwesen könne nicht so bleiben wie es ist, weil die Parteien, vor allem die Koalltionsparteien vor völlig neuen Aufgaben ständen. Der Redner schloß seine mit großem Beifall ausgenommenen Ausführungen mit der Forderung nach Revision des Friedensvertrages. Wirhschähtiichts. die Gestaltung der Gütertarife. Beratungen der Eisenbahnsachverständigen. enser sollen, sowell ixr Men uim unr umer umwus. lichen Geschäftsbetrieb gerichtet ist. Sie gehören zwar nicht, wie die Handewrkskammern, zu den öffentlichrechtlichen Berufsvertretungen, es sind aber wirtschaftliche Verbände, mit öffentlich=rechtlichem Charakter. Sind nach dem Gesetz aber wirtschaftliche Verbände ohne öffentlich rechtlichen Charakter abgabefrei, wenn ihr Zweck nicht auf einen wirtschaftlichen Geschäftsbetrieb gerichtet ist, so muß das erst recht auf öffentlich=rechtliche wirtschaftliche Verbände zutreffen. Innungen, die nach Paragraphen 815 Nr. 5 der Gewerbeordnung einen 3e-3 meinschaftlichen Geschäftsbetrieb eingerichtet haben, sin mithin mit dem Teil ihres Vermögens, der einem wirt= u schaftlichen Geschäftsbetrieb gewidmet ist, abgabepflich pflichtig, im übrigen aber abgabefrei. Für Innungsausschüsse gilt dasselbe Innungskrankenkassen haben noch Paragraph 8lb Absatz 2 der Gewerbeordnung in der Fassung des Artikels 103 des Einführungsgesetzes zur Reichsversicherungsordnung in Verbindung mit denen). Paragraphen-3, 4, 225. Absatz 1, der Reichsversiche. Wo Bersin, Suee S im eiu... rungsordnung eigne Rechtsversönlichtelt. Sie sind steuerBerlin, 4. Apcil. Von den beiden für die Prüfung#frei. Für die Körverschaftssteuer sind die Innungen un Nac Nachrichten aus * Münster.(In origineller Weise,) die aber der Neuzeit entspricht, hat man in einem rein länd. lichen Orte des Münsterlandes die Besoldung des jung verhetrateten Leiters der nicht kommunalen kleinen Rektoratsschule geordnet. Einen Teil seines Gehaltes erhält er in bar, den anderen An„Sachlieferungen". Reben 70 Zentner Kohlen wurden ihm zugebilligt dreider Wirkungen der staffelförmigen Gütertarifsätze und der Einführung besonderer Wasserumschlagstarife eingesetzten Ausschlissen von Eisenbahnsachverständigen hält der Ausschuß für den westlichen Bezirk am 7. d. Mts. eine neue Besprechung in Köln ab. Wenn deren Ergeb. nis vorliegt, wird das Gremium für den Osten zu den Beratungen zusammentreten. Die im vorigen Jahre stark beschränkte Binnenschiffahrt bedarf der Förderung, die auch dem Wagenmangel bis zu einem gewissen Grade abhelfen würde. Andererseits muß die Reichsbahn auf die Erhaltung ihrer Einnahmen bedacht sein. Der Angelegenheit wird seitens d er Reichsbahnverwaltung die ihrer großen volkswirtschaftlichen Bedeutung entsprechende Aufmnerklankelt gewidmet.0 uspt die Verkehrenot im gebiet. Essen, 4. April. Auf die Anfrage der Abgeordneten Dr. Quaatz, Dr. Cremer. Winnefeld, Dr. Becker(Hessen) und Westermann wegen der am 14. März verhängten einhalb Zentner Roggen, viereinhalb Zentner Weizen, allgemeinen Zulaufssperre nach dem Direktionsbezirk 350 Liter Milch, 50 Pfund Butter, 650 Eier, 78 Pfund Essen hat der Reichsverkehrsminister folgende Antwort Speck, zehn Pfund Kocherbsen. Die Lieserungen wur=: den nach dem Friedensvreise berechnet und danach auf die Interessenten verteilt. über innere Politik. Köln, 4. April. In einer vom Deutschen Gewerkschaftsbund, Ortsgruppe Köln, veranstalteten stark besuchten Versammlung sprach heute der frühere preußische Ministerpräsident Stegerwald über das Verhältnis der Arbeitnehmer zu Staat und Wirtschaft. Er sagte u..: Deutschland sei durch die Vorgänge der letzten Jahre, durch den Zusammenbruch und die Umwälzung von 1918 vor neue Aufgaben gestellt. Die frühere Innenpolitik mit dem Dreiklassenwahlrecht, den Gegensätzen zwischen und Süd, zwischen Stadt und Land und die bereits wrehrfiach berichteten, mach gen unster, Jept bat er in der nuch wie der de de: Dienstag auf der=Straße abermals uontag an ### noch nicht, seiner habhaft zu Burschen baben auf der Chrsinenstraße aus der Erde ausgegraben. Sie haben.“ dann in Stücke zerhackt und suchten es so an den es oann in Mann zu brinNord Kluft zwischen den Gebildeten und der breiten Masse hätte die Einstellung des deutschen Volkes auf den Klassenkampf und Kastengeist zur Folge gehabt. In der Zukunft müßten die deutschen Volksgenossen nicht mehr das Trennende, sondern das suchen, was sie wieder zusammenbringe. Die frühere Denkweise habe zum beträchtlichen Teile zu der Katastrophe von 1918 beigetragen. Für Deutschlands Wiederaufbau sei nötig, daß sich ein politischer Umdenkungsprozeß durchsetze. Vor allem müsse alles aufgeboten werden um die Reichseinheit zu sichern. Nicht der Klassenkampf oder die ausländischen Arbeiter könnten unsere Lasten vermindern, sondern nur ein in entscheldenden Fragen einiges deutsches Volk, welches wirtschaftlich zu denken imstand sei, d. h. die Führer der Wirtschaft nicht von der Führung der Staatsgeschäfte ausschalte und die Partetinteressen hinter die des gesamten Volkes setze. Die Arbeitnehmer dürften sich nicht nur als Gehaltsund Lohnempfänger betrachten, sondern müßten sich auch als gleichberechtigte Staatsbürger betrachten, die vom Staat nicht nur zu fordern, sondern ihm auch etwas zu gebe hätten. Adererseits sei unbedingt notwendig, daß dem deutschen Staat zukünftig ein starkes soziales Gepräge gegeben werde, in welchem die breiten Volksschichten bei der Staatsführung mitwirkten. Zweifellos sei, daß das deutsche Volk in den nächsten Jahren mehr entbehren und mehr zahlen müsse als die Legreichen Völker und der Besitz müsse größere Opfer erteilt: Es ist ohne weiteres zugegeben, daß die Betriebsund Verkehrsverhältnisse im Ruhrgebiet zurzeit äußerst schwierig sind. Diese Schwiersakeiten sind hauptsächlich zurückzuführen, daß der Wagenumlauf nach dem Norden durch die Stockung in den Häfen Hamburg und bes Beutrscnen um eine die gas ui beladenen Wagen eingetreten war. Sanocherre deinträchtigende Ver. räsie den au dem Rütrgeblet zu vermelden, wurde es ladenen Wagen svosl der leren als auch der behat inzwischen wieder aufgeDer Leerwagenzulauf wird langDer Zulauf beladener eiserner gehiet ist nicht so erheblich, daß für Brennstoffe wesentlich unDie Perlen der Eggenbrechts Roman von Alexander von Bosse. 41(Unberechtigter Nachdruck verboten.) S ic Alrangn.. eforscht werden,“ rief sehr energlesch mus aunächse. e... 10(iuden! Sos. 4“ Sppggst, die Dienerschaft geweckt werden lich Wolf ganz ruhig: d Alugel. Da hate viöhPerlen habe ich!“ als würde sie ohnmächtisg Endlich ktamme „ walde 1, ehmmachlig. Enblich summelte Therese wir welt ausgerissenen Augen: Aderese „Sie haben die Perlen...?. Aber— wie— mie kommen Sie denn dazu?“ „Ganz einfach,“ erklärte Wolf mit der Gelassenheit ssies„Lerbrechers, der, nachdem er einmal gestanden Biabrbe“; daß es am gescheitesten ist, die volle ##elt zu sagen.„Sie wissen alle, daß ich der Perten wegen nicht prozessieren wollte, wie ich mußte, verzchtese, alsg ven ct kreiwillg auf ihren Besie und holte sle mirudte ich die günstige Gelegenbeit da hat der verdammte Kerl doch noch die Wette gewonnen!“ entfuhr es Weltin halblaut, aber niemand gab auf seine Worte acht, weil nun Branding mit geballten Händen auf Wolf zutrat. „Was haben Sie getan? Hier in dies Zimmer sind Site. eingedrungen bei Nacht! Haben den Koffer durchwuhlt? Die Perlen geraubt? Herr—“ donnerte er, Lomit von deim sauten..dm Bange, Schlater geweckt wurden,unchal nicht noch mehr brosseln damit znnde d Auhrbezirk vorübergebend zu brossem, vamn zunachst die beladenen Wagen abgefahren werden könnten. Die Zulaufssperre für beladene Wagen nach dem Ruhrgebiet* hoben werden können. sam wieder verstärkt. Wagen nach dem er die Wagengestell: Stocken bringen Ihnute, omit die Kohlenförderung zum Sparkassen und Kriegsanleihe. an der Peniteg. Das Reichsfinanzministerium ist. schen Sparkassenverband mit dem Vorschlag Do spostaorgen de befindlichen rozentiger Kriegsanleihen in 4½ proSchen. Des Angenen. ter Seite mitgeseilt wurde jedoch, wie von unterrichte ter Seiie ungemin wird, wegen der ungünstigen Bedingungen abgelehnt. Die vom Reichsfinanzministerium vorgeschlagene lange Amortisationszeit(44 Jahre) hatte für die Sparkassen einen erheblichen Zinsverlust und ien Pesenen Es wird abgewartet werden müssen, erztelt werden. ere Bedingungen die Steuerpflicht der Innungen. Zu der Frage der Steuerpflicht der Innungen, Innungsausschüsse und Innungskrankenkassen hat der Reichsfinanzminister vorbehaltlich einer Entscheidung der Rechtsmittelbehörden im Einvernehmen mit dem Reichs“ wirtschaftsminister wie folgt Stellung genommen: ter den weitgefaßten Begriff des Paragraphen 2 Nr. 7 hube — gesetzliche Berufs= oder Wirtschaftsvertretungen— dnur zu unterstellen und als schlechthin sleuerfrei anzusehen. — pzig b Wie bereits in der gestrigen Ausgabe unserer Zeitung gemeldet werden konnte, hielt der neuernannte zärte Botschafter der Union in Deutschland Hougthon. eine erste außerordentlich sympathische Rede über den Geist, in ceito dem er seiner diplomatische Aufgabe lösen wolle Ein Newyorker Telegramm der Boss. Zig. glbt dazu folgende Stre Einzelheiten: we Die Rede des neuen Botschafters in Berlin kann. wis ½# die„Newyork World“ sagt, als eine amtliche Umschrei=“# bung der Haltung der Vereinigten Staaten Deutsch= land gegenüber gelten. Das Blatt fügt hinzu, Hougthon“„, habe die Ansprache dem Präsidenten Harding unterbrei= hock tet, der sie ebenso warm gebilligt habe, wie sie von den hervorragenden Männern, die dem Abschiedsdiner bei zol wohnten, gebillig: wurde. Der Botschafter wurde beimng, Diner eingeführt durch Dr. Butler, den Präsidenten desie „Columbsa college“. Dieser betonte die Notwendigkeit,chte einen wahren Frieden in der Welt herzustellen nament= wieb lich einen solchen zwischen Amerika und Deutschland.##tag In seiner Erwiderung führte Hougthon aus, gewisse st#l! in die auswärtigen Beziehungen eingreifende Fragen könne er nicht offen erörtern, aber er könne über den#i Geist sprechen, in dem man an die Probleme herantre= eise ten sollte. Der Botschafter fuhr fort:„Ich glaube an 1n3 den sittlichen, geistigen oder wirtschaftlichen Wert des Hasses nicht. * Er führt nur zur Verwirrung und Zerstörung. Beim Verlassen Amerikas habe ich weit mehr die hundert Jahre des Friedens der Freundschaft und#### des reichen Maßes an gutem Witlen im Sinne, die das deutsche und das amerikanische Volk miteinander verban. den, als die wenigen Jahre des Krieges und der Miß= iser verständnisse, die sie trennten. Ich wünsche diese alten Bande der Achtung und der gegenseitigen Dienste wieder tei zu erneuern und zu stärken. Wir selbst können als Nation nicht glücklich und zufrieden sein, solange unsere der Mitbürger deutscher Abslammung nicht glücklich und durch das Gefühl der Ungerechtigkeit verbittert sind. Ein bes= Ge seres Sichverstehen müssen wir alle erstreben. chte Außerdem sehe ich keinen Grund, weshalb wic von in einer großen und stolzen Nation erwarten sollten, daß sie etwas tue, was wir selbst unter gleichen Umständen i nicht tun würden. Der Krieg ist beendet, und wer ihn verloren hat, muß seiner Fähigkeit gemäß für die Rechnung aufkommen. Was aber seine Ursachen angeht und die Zutetlung von Tadel oder Schuld, so sind das Sachen, welche ich offen gestanden, meinerseits nicht wei## ter erörtern will.“ 42 Unter Hinweis auf den Haß zwischen Nord= und## Südstaaten Amerikas während des Bürgerkrieges fuhr der Boischafter fort:„Der Haß verschand schnell. So=se wohl der Norden wie der Süden fanden ihren Weg aus dem Dilemma, als sie einfach der Frage nach den Ursachen, die sie trennten, den Rücken kehrten und an die Arbeit gingen. Mir scheint, daß ein ähnlicher Prozeß praktischer Versöhnung stattfinden muß, oder die europäische Zivilisation muß zugrunde gehen. Wenn kriegführende Nationen nicht vergessen können, dann können sie sich wenigstens verbinden in der gemeinsamen Ueberzeugung, daß, was auch sonst für Werte der Krieg geschaffen haben mag, er uns ärmer ließ. Sie müssen an die Arbeit gehen oder zugrunde gehen. 50 S! die nur ein Zweskampe zu fühnen vermochte. Sie pgarmal def Aemn. dar latternde Herz, holle ein Stimme durch den Raum: wicder Kar ibre meines Veiters Angelegenbes. ein meine und mischen! Ich habe oft gemsai sich eingesprochen, man wür das auch ausmen müssen weil sch sie de Verlen gemaltsam nebmen müssen, wen ich sie freiwillig, nicht hergeben Perscheft gbenis-schieß Branding zornbebend und Faust, als wolle er sich auf Wolf stürzen. ## ries vlöblich Stlvias klare Stimme, und sie grai zwischen die Herren und hob abwehrend gegen Branding auf.„Nelu“. wiederholtef Ahnen, Herr von Branding, nur mir allein hat m Verder Rechenschaft zu geben. Niemanden Und ich— ich...“ „solche Angst durchaltterte die fürchtete. es tönnte zwischen Wolk und 5 t in mir! bürste. Heute ist nur gescheben uict bergchze —.. es Waff tauregen, was ich wünschte. „Silvial“ ries woif gang leise auß. Alles stand regungslos, wie gebannt, der alte Kammerherr und der Referendar aber sehen sich an Mo. gleschzeitig formten ihre Lippen ein Wort:„Die Silvia aber hatte sich auf den leisen Ancuf zu ms ehr masteg e— einen Arm, leise sagte: glitt um ihre Livven, als sie ich vergebe— ich weiß ja, Sie haben es nur rief er, alles und anlebe, Eilival Well ich dich liebel“ lag sein Arm. usum vergessend. Und schon die wohl zuerst zurückwich in bolder Scham 40; dann aber wie erschöpft schute Scham ihre Stirn an seine Brust uberascht, abher ge du böbliche Wendung eise esleigee Bekaterlärzg zua, Veriohungl! The, on, dessen finsteres Gesicht tief erblaßt war. Alice „Abgekartetes Spiel!“ zischte sie ihrem Vater zu, „Nein, früh“ widersprach Weltin. „Gehen wir!“ sagte der Referendar. mie'ach Pcht!“ rief Beltin.„Meine Herrschaften, ebe verbrückt ig mmer, verlassen, geloben wir einmütig unVerbruchliches Schweigen über alles, was heute nacht ereignet hat. Es darf kein Gerede darüber entstehen, darin sino Sie doch mit mir einig?" „Alle„ ktimmten zu, wenn auch Branding bloß mit einer neisen Verbeugung und Alice nur widerwillig. diese Nacht niel Tberese.„Aber vergesen werde ich „Es war ein reizendes Intermezzo!“ sagte Weltin, neben Wolf stand, der ihre Hand fest in der seinen „Gnädigste Frau, gestatten Sie, daß ich jetzt den Räuber Ihrer Perlen und Ihres Herzens verhafte und entführe? Auch er muß nach seinen Moritaten noch ein paar Stündchen schlafen— wenn er kann.“ Graf Weltir, hltte, entführen Sie den Missetäter, erwiderte„Silvia aufblickend, und holde Röte verhauchte ihre wangen, ein Lächeln teilte ihre Lippen, als sie Weltin raich die Hand reichte, die er an die Lippen zog.„Danke, Graf Weltin!" „Dafür, daß ich ihn entführe?“ der sich plötzlich darauf besann, daß er im Schlafrock war, und hastig die rote bequastete Schnur vorne fester zusammenzog. Der Referendar machte erst ein sehr dummes Gesicht, dann sagte er langsam: „a,— da muß man ja eigentlich gratulieren!“ „Getroffen!" rief lachend Weltin.„Aber meine Herrschaften, das wollen wir uns für morgen aufsparen, wenn Sie alle einverstanden sind. Die Frau Baronin braucht jetzt vor allem Ruhe.“ Die Damen lächelten zustimmend. „Na. es ist spät.“ meinte der Kammerberr, Nicht Feschrafen. ### Lann man, wenn man sein Glück sucht und finEtee Wolf, ergriff Silvias Hände und ihr mit scheimischem Lächeln in die Augen blickend, küßte er sie. „Wenn man Perlen raubt!“ verbesserte Weltin. Nacht, meig Lictz!“ sagte Volf, es sich versagend, sie auch auf den miund zu küssen, weil so viele Augen auf ihnen ruhten. „Nein, guten Morgen!“ verbesserte Weltin, nahm des Freundes Arm und zog ihn mit sich fort. Vierundzwanzigstes Kapitel. Zwei Jahre waren seit der denkwürdigen Nacht, die Hilde Eggenbrechts Hochzeit voranging, verflossen, und wieder wurde ein Fest gefeiert. Diesmal nicht im alten Herrenhause von Holten, sondern im Schlosse von Altenwied. Und diesmal war es nicht eine Hochsing esctern puche, ondern eine Kaufe, de Kauie auss ersten, männlschen Erben, den der Himmel dem nintlichen jungen Paar auf Altenwied geschenkt hatte. Der zünalte Eggenbrecht erbielt bei der beiligen Handlung den alten Familiennamen Hans Joachil und der lange Weltin wurde sein Pate. .„ Göste waren viele nach Altenwied gekommen, die oamais auch in Holten gewesen, darunter alle, „Zeuge der seltsamen nächtlichen Verlobung waren. nin war mit seiner jungen Frau gekommen, der schönen Alice, in die er sich, wie er behauptete, in jeper Nacht verliebt hatte, weil sogar die Papierwickel, die ihre Strne umkränzt, ihre Schönhelt nicht hatten mindern können. Auch Therese war da, noch in Trauer. Sie hatte, bald nachdem Wolf seine Silvia heimgeführt, wirklich Leo Branding gehetratet, doch dieser war vor Jahresfrist ein Opfer seiner Forschungen geworden. So hanrsie bie lebenslustige Therese jetzt ganz allein auf Stolzen, denn auch die alte Frau lange üitserschg, dat y Sohnes Heimgang nicht Nachdem alle Gäste Altenwied wieder verlassen hatten, war nur Therese noch zurückgeblieben, die immer lieber in Altenwied weilte als in dem einsamen Stolzen. Es war ein warmer Herbstabend und sie saßen noch gemeinsam auf der Terrasse am Park und genossen die angenehme Ruhe nach dem Trubel der Fest* 5 * „Hört, meine Lieben“, begann Therese das Gespräch, „Auch dafür, denn er muß schlafen. Sicher hat er pachdem sie alle einige Zeit nachdenklich geschwiegen in dieser Nacht noch gar nicht geschlafen“ hatten,„der erste Junge ist nun da und euer Glück vollkommen. Wißt ihr, wem ihr es zu verdanken habt?“ Und ehe Wolf oder Silvia sich das überlegen konnten, beantwortete sie selbst ihre Frage: „Mir! Denn— erinnern Sie sich, Wolf— ich war der Sie zuerst darauf aufmerksam gemacht, daß Silvia die einzig passende Frau für Sie sein würde, wie ich auch Silvia damals versicherte, daß sie unbedingt ihren Vetter Wolf heiraten müsse." „Stimmt!“ gab Wolf lächelnd zu.„Ihnen also, ver## ehrte Frau Therese, oder vielmehr Ihrem Scharf## blick verdanken wir unser Glück. Ihnen und— den Perlen!“ Silvia ließ ihre Hände kosend über die Perlenschnun gleiten, die sie, seit sie Wolfs Krau geworden, wieder immer an sich trug. Träumerisch schweifte ihr Blick in die Ferne, dann nickte auch sie zustimmend: „Ja, gewiß, den Perlen auch...“. sagte sie leise, und noch leiser fügte sie hinzu: „Den Perleu und— der Liebe!“ — Ends.— 4 54 Weinet nicht an meinem Grabe Gönnt mir doch die ew’ge Ruh' Denkt, was ich gelitten habe am sumt. Eh ich schlos die Augen zu. iott dem Aumactigen hat es in seinem unertorschlichen Ratschlusse gefallen, gestern abend 10 Uhr, meinen lieben Gatten, unseren guten, treusorgenden Vater, Schwiegervater, Großvur, Schuger und Oatel. den berm— uer Gect. Bernhard Tollkamp in de Ewigkeit zu gehmen. von 99 Jahren zu dich Um stille Teilnahme bitten Die trauernden Hinterbliebenen. den 4. Aerseo Börat, Sodagen und Godergeg, Die Beerdigung findet am Donnerstag, den 6. April 1922 nachm. 4 Uhr vom Sterbehause Hernerstr. 38, aus statt. Das Seelenamt wird noch bekannt gegeben. Desseruebanke. C. m. B. R. Caströb Kalser-Friedrichstraße(Mittelstandshaus). Zweigniederlassung: labingherst, Krenprinsenstraße 8e beim Kaufmann Wilh. Kaltenpoth. Kassenstunden:—12 vormittage und—5 Uhr nachmittags. Austührung aller bankmässigen Geshäfte. Scheckverkehr, Gewährung von Krediten und Eröffnung laufender Rechnungen. Verzinsung zu günst. Bedingungen nach Uebercichunft. IR WELLNER Castrer, Kalser Priedrichstraße 21. 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