Vn idt Ste Gengse gue ie fe en de eschungu Galtree. eiums gewührte Radatt arischt bef Kenkursen. Zwanganen eleichen und gerichtlichen Rlegen. Anzeigen werden bis mittage. Heinere Die 4 Uhr undmittags um Ausgabe der Zeitung erbeten. Boltschedlonte: 49 150 Rbin.— Fernsprech=Anschluß Nr. a. Beraniwertlich für den Schtülttell: Franz Joseph Pruys, CaltropDe cier Pn aiter nd Schcher ien bur und ben ien. 78 strrgrr PrgF. Dis Costcdver Zeitusig erscheins tüglich uin Guckchme dir# und Feiertags und lostet durch Boten frei ins Haus ged 13.00 Mork(Ini voraus zahlbar) für den Wouat. Bestbezug 27.0 raus gahidar) fülr den Monat. Postbezug 77.00 mt. für das Vierteljadr, ohne Potbestellgeld. Falle wir in der Herausgabe und Justellung der Zeitung gehindert sind, hat der Ba. keinen Anspruch auf Lieferung oder Nachlieferung des Blatteo oder auf Rückzahlung des Bezugspreises. Geschäftostelle u. Schrissleitung: Münsterstraße 24. Sprechstunden der Schr werktags—7 Uhr nachmittags. Schrittlettung: Rauxeler Neueste Nachrichten 48. Jahrgang Rotationsdruck und Verlag: Casiroper Zeitung(Geschw. Schmitz), Casire Amtl. Veröffentlichungsblatt für den Landgerichtsbezirk Dortmund, für die Stadt Castrop und die Amter Rauxel und Bladendorst Alle amtlichen Bekanntmachungen der Stadt Costrop, der Amter Rauxel und Bladenhorst erlangen noch Veröffentlichung in obigen Blättern rechtoverdindliche Krast. Bladenhorster Tageblatt Nr. 38 Das Ergebris der Washingtoner Konferenz. Drei Monaue haben die Verhandlungen gedauert, welche die Regierung der Vereinigten Staaten unter den Seemächten zur Einschränkung der Rüstungen und zur Ordnung ihrer gegenseitigen Beziehungen in Ost asien und in der Südsee veranlaßt hatten. Wenn diese Verhandlungen längst nicht mehr das lebhafte Interesse sanden, das ihren Beginn begleitete, so liegt das vor allem daran, daß die europäischen Vorgänge, die sich namentlich um die Konserenz von Cannes drehten, eine wirksame Ablenkung boten, sowie an den Verzögerungen, welche die Koferenz durch Widerstände in ihrer eignen Mitte und durch die nebenher entstandenen Unterhandlungen zwischen China und Japan erleiden mußte. Erreicht worden ist mehr, als man vor einem halben Jahre in der Hauptfrage, der Abrüftung zur See, zu hoffen wagte. Es hat sich, wie der bis zuletzt auf der Konferenz anwesende Sonderberichterstatter der „Nieuwe Rotterdamsche Courant“ feststellt, ergeben, daß „keine unter den Mächten, die in Ostasten größere Interessen besitzen, geneigt wäre, wegen dieser Interessen Krieg zu führen". Wohl haben sich manche Gegensätze mit aller Schärfe offenbart; indes hat sich zugleich erkennen lassen, daß die Gefahr, die in ihnen lag, nicht so stark brannte, wie manche in Europa annehmen mochten. Eine weitere bedeutsame Erkenntnis ist die, daß die Großmächte bereit sind, sich in bezug auf die Rüstun, gen Maß anlegen zu lassen, was auf der Konferenz zum Teil geglückt ist. Wären vor Jahren auf den Haager Friedenskonferenzen, meint der genannte Berichterstatter, solche Auffassungen zur Geltung gekommen, so hätte die Welt vielleicht anders, günstiger ausgesehen.„Man mag nun an den Abrüstungsbeschlüssen Kritik üben und bedauern, daß manche große Ziele nicht erreicht worden sind. Man mag namentlich darauf hinweisen, daß diese beschlüsse einstweilen nur eine beschränkte Bedeutung haben, die mehr in einer Ersparnis von Geldern bei den beteiligten Großmächten liegen dürfte als in einer Verminderung der Schlagsertigkeit in der Welt. Allein die Hauptsache bleibt, daß nunmehr für alle Zeiten ein Grundsatz festgelegt ist: ohne Einbuße an ihrem Ansehen können die Großmächte etwas von ihrem Hoheitsrecht ablassen, sich nach Gutdünken ausrüsten zu dürsen.“ Es gab nicht bei den Großkampsschiffen, sondern bei den Einheiten zweiter Ordnung und namentlich bei den Unterseebooten den bekannten Streit, der zwischen Großbritannten und Frankreich. ausbrach, gleichsem als ein Widerhall der Verschiedenheit in der Auffassung, die sich über der deutschen Frage zwischen beiden Mächten in Europa offenbarte. Die Haltung Frankreichs, die bis dahin das amerikanische Volk zu ergründen keinen Anlaß genommen hatte, erschien ihm nun auf einmal als das, was sie ist: als eine ewige Kriegsstimmung mit dem Drang nach Osten, den die europäische Geschichte nur zu gut kennt. Eisersüchtig wachte die öffentliche Meinung in den Vereinigten Staaten darüber, daß ihr Präsident mit seinen Vorschlägen durchdrang, und als diese bedroht erscheinen mochten, schöpfte sie einen Argwohn, den sie nicht wieder los wird. England hat auf Grund der Ersahungen aus dem Weltkriege durchgesetzt, daß die fünf Seemächte von nun an die Verwendung von Tauchboten gegen Kauffahrteischiffe für unstatthaft erklärt haben. Eine andere Bereicherung des internationalen Rechts ist das Verbot, im Kriege giftige Gase zu verwenden— die einzige Bestimmung über den Landkrieg, die angesichts der düstern Haltung Frankreichs die Konserenz zu beschließen vermochte. Noch sei der Einschränkung gedacht, welche die Flugzeugmutterschiffe betrifft: kosispielige Einheiten, die man im Begrisse stand, bei den Seemächten zu Hauptkampfmitteln zu ent. wickeln, und die, so befürchtete man, ein Wettrüsten hervorrufen dürsten, ähnlich dem um die Großkampfschisfe. Dieses Wettrüsten nun ist von vornherein unwiöglich gemacht worden. Verwickelt waren und bleiben die ostasiatischen Fragen, bei denen nur ein Teil der Lösungen erreicht worden ist, die sich im Laufe der Verhandlungen als erstrebenswert erwiesen. Den Ausgang bildeten die 21 Forderungen, die 1915 Japan das daniederliegende China anzunehmen zwang. Sie zerfallen in fünf Gruppen. Zunächst gibt China im voraus seine Zustimmung zu jeglicher Reglung, die Japan mit Deutschland über das Schontunger Pachgebict treffen mag. Es sagt zu, daß es in der Provinz Schantung und an deren Küste kein Grundstück oder Inselgebiet einer anderen Macht in Pacht geben wird. Japan erhält das Recht, eine Eisenbahn anzulegen, die den Anschluß an das Trajekt Tsingtau—Kigntschon bildet.“ Ferner verspricht China die baldige Oeffnung bestimmter Orte in Schantung als Handelshäfen; über die Auswahl sollen sich die beiden Länder verständigen. In die zweite Gruppe fallen die Bestimmungen über die südliche Mandschurei und die östliche und mittlere Mongolei. Die Verpachtung von * Port Arthur und Dalny sowie der südmandschurischen und der Eisenbahn Antung—Mukden wird um 99 Jahre verlängert. In den genannten Gebietsteilen erhalten die Japaner das Vorrecht, Land in Pacht oder Besitz zu nehmen. Sie allein unter allen Ausländern dürfen frei reisen und Handel treiben. Ihnen steht ein Vorrecht zur Ausschließung von Bergwerken zu; beide Staalen entscheiden zusammen, welche Bergwerke dafür ausersehen werden. Die Angehörigen anderer Länder dürfen ohne Zustimmung Japans keine Eisenbahn in diesem Gebieten anlegen oder China für solche Anlagen Geld vorstrecken. Es darf auch ohne Zustimmung Japans keine den 15. Februar Seattiletegenn. Die Vertrauensformel. Berlin, 15. Febr. In der gestrigen Fraktionssitzung des Reichstages scheint für die Koalitionsparteien eine Verständigungsbasis mit den Unabhängigen gesunden zu sein dadurch, daß die von den Koalitionsparteiea eingebrachte Vertrauenssormel so abgeändert wird, daß den Kanzler„das nach der Verfassung zur Führung der Geschäfte erforderliche Vertrauen“ ausgesprochen werden soll. Damit würde die Erklärung der Reichseegierung zum Eisenbahnerstreik nicht mehr gebilligt. In der Fraktionssitzung der Unabhängigen trat die Neigung hervor, der abgeänderten Vertrauensformel zuzustimmen, jedoch unter der Voraussetzung, daß zunächst über den Mißtrauensantrag der Unabhängigen abgesimmt wird, der sich auf den Eisenbahnerstreik bezieht. Innerhalb von Zentrum und Demokraten wird man schwerlich gewillt sein, die Geschästsordnung so zu vergewaltigen, daß man willkürlich die Reihenfolge bestimmt. Heute vormittag 11 Uhr tritt noch einmal der interfraktionelle Ausschuß, zu dem erneut auch die Deutsche Volkspartei eingeladen worden ist, zusammen. Bildung einer großen Koalition. Berlin, 15. Febr. Die gestern abend abgehaltenen Fraktionssitzungen der D. V. P. wie auch der Sozialdemokraten haben einige neue Gesichtspunkte ergeben. Es sind neue Verhandlungen über die Bildung einer großen Koalition eingeleitet worden, der aber vorerst noch die Sozialdemokraten, wie auch die D. V. P. ablehnend gegenüberstehen. Die Fraktionssitzung der Sozialdemokraten hat gestern außerdem beschlossen, bei der heutigen Abstimmung über das Vertrauensvotum ihre Stimmen für dieses nur abzugeben, ohne damit aber am Schlusse ihrer Erklärung auf die große Koalition einzugehen. 30 Verhaftungen in Oberschlesten. Berlin, 15. Febr. Der„Lokalanzeiger“ bringt aus Kattowitz die Meldung, daß die Interalliierte Kommission anläßlich der Petersderfer Zwischenfälle dreißig Personen verhaften ließ, so u. a. den Ober Regierungsrat Rosenthal, den Oberbergrat Weber und den Direktor der Huldschnsiki=Werke, Herold. Das Blatt betont. daß bisher eine Bestätigung dieser Meldung nicht zu erlangen war. Stalien gegen die Vertagung der Genueser Konferenz. Rum, 15. Febr. An maßgebender Stelle wird versichert, die italienische Regierung denke gar nicht daran, das für die Konferenz von Genua festgesetzte Datum abzuändern. Hierzu sei eine Vereinbarung unter den Mächten notwendig, welche die Konferenz gemeinsam einberufen haben. Bisher hat aber Italien von keiner Seite eine derartige Anregung erhalten. Die italienische Regierung hält also an dem Beginn am 8. März unverändert fest. Hingegen hat die italienische Rezierung die Regierungen der verbündeten Mächte dringend gebeten, die Zusammenkunft der Schatzminister, welche die letzten Vorschläge in der Reparationsfrage behandeln soll, bis zur Beilegung der Parlamentskrise zu verschieben, da bis dahin kein italienischer Minister in der Lage sei, sich von Rom zu entfernen. Französisch=russisches Abkommen gegen Deutschland. Paris, 15. Febr. Zwischen dem Vertreter der Sowjetregierung in Paris und der französischen Regierung ist ein russisch französischer Vorvertrag zustande gekommen, in welchem die Sowjetregierung die russischen Kriegs. und Vorkriegsschulden an Frankreich anerkennt. Frankreich erkennt dafür de jure die Sowjetregierung an und gewährt ihr für den Wiederaufbau ihres Landes eine weitgehende Wirtschaftshilfe. Das Abkommen betrifft zwei Hauptgegenstände. Einmal soll sich die Sowjetregierung verp echten. für die im Friedensvertrage von Versailles den übrigen Ententestaaten zugesicherten Verpflichtungen auf Wiederherstellung(Reparationen) die Exekutivgewalt Frankreich zu übertragen. Frankreich sichert auf Grund dieses Rechtes Rußland die Lieferung von Sachwerten zu Höhe von 800 Millionen Goldfranken an Deutschland##u. Rußland ist dadurch in die Lage versetzt, ohne die Ausfuhr von Gold oder Sachwerten sein Land auf Kosten Deutschlands wieder aufzubauen. Dafür erkennt Rußland im Grundsatz die Berechtigung Frankreichs auf die Zahlung der Kriegsund Vorkriegsschulden in Höhe von 20 Milliarden Gold, franc san. Das bedeutet, daß Rußland in vollständige politische und wirtschaftliche Abhöngigkeit von Frankreich gelangk, und daß infolgedessen Frankreich sich ein Prioritätsrecht auf alle von Rußland zu vergebende Konzessionen sichern kann. Frankreich hat sich damit ein wirtschaftliches Vorrecht von einer Tragweite gesichert, die in der Welt einzig dasteht, und Frankreich hat damit filr die Konferenz von Genua für sich eine Plattform geschaffen, die eine entscheidende Beeinflussung der Weltvolitik durch Genug im Sinne der allmählichen Ueberbrückung der wirtschaftlichen Gegensätze und des normalen Wiederaufbaues Europas und der Völkerversöh nung endgültig ausschaltet. Anleihe bei Dritten mit Verpfändung der„Steuereinnahmen aus den beiden Provinzen aufgenommen werdne. Fremde Militärinstrukteure oder militärische, volitische und finanzielle Ratgeber dars China ohne die Zustimmung Japans dort nicht in Dienst nehmen. Schließlich wird die Bahnstrecke Kirin—Tschantschun auf 99 Jahre an Japan verpachtet. Die armen Chinesen mögen zusehen, wie sie sich schlecht und recht selbst helfen können. Sie hatten von der Konferenz besonders wichtige finanzielle Ergebnisse erwartet, die eine Erhöhung der Einfuhrzölle bringen sollten. Es hatte 12½ v. H. verlangt, und sieben Mächte waren bereit, ihm 7½ v. H. zuzugestehen. Javan hingegen hielt sich fest an den Satz von 5 v. H. vom wirklichen Werte, was einer Verbesserung von etwa 1½ b. H. gegenüber dem heutigen Torif, allerdings auf Grundlage der alten Warenpreise, bedeutet. Das ist nicht genug, um die Chinesen dankbar und erst recht nicht, um sie zufrieden zu stimmen, meint der holländische Berichterstatter. Ungelöst bleibt die sibirische Frage, was indes kein Unglück ist, da sie sich mit der Wiederherstellung des russischen Reichs von selbst lösen dürfte. Japan scheint nur allzu gut zu begreifen, was die kostspielige Freund. schaft Rußlands bedeutet, als daß es auf die Dauer Riemen aus sibirischem Leder schneiden möchte. So gehen von den vielen„Fragen“, welche die Konferenz beschäftigt haben, die oftasiatischen nur zum kleinen Teil und nicht immer befriedigend, gelöst aus der Prüsung hervor. Dor der Abstimmung im Reichstage. Der Reichskanzler verlangt Klarheit. Berlin, 14. Febr. Die Demokraten und das Zentrum haben gestern in Fraktionssitzungen zu der innerpolitischen Lage Stellung genommen. Die Beratungen des Zentrums, an denen auch der Reichskanzler tellnahm, ergaben dem Berliner Tageblatt zufolge, daß das Zentrum für den Antrag des Vertrauensvotums stimmen werde. Nach demselben Blatt wurde in der Sitzung der Demokraten beschlossen, dem vorliegenden Vertrauensantrag zuzustimmen unter Hinzufügung einer Erklärung. in der die Gründe für die Zustimmung der Demokraten aufgeführt sind. Das Blatt teilt weiter mit, daß Unterhaltungen zwischen Vertretern der Mehrheitssozialisten und Unabhängigen stattfanden über eine etwaige Aenderung des Vertrauensvotums, insbesondere mit Hervorhebung der außerpolitischen Lage, um dadurch mindestens eine teilweise Stimmenthaltung der Unabhängigen zu ermögilchen. Der Reichskanzler soll aber, wie der Sozialistische Parlamentsdienst schreibt, stern den sozialdemokratischen Abgeordneten Wels und Müller und anderen führenden Parlamentariern erklärt haben, daß er Klarheit verlange und deshalb keine Verschleierung zulassen werde. Auch werde er die Regierung nicht behalten, wenn nur eine Mehrheit von einigen Stimmen sich ergeben sollte. Heute vormittag sollen interfraktionelle Besprechungen stattfinden. Demokraten und Bayerische Volkspartei für Wirth. Berlin, 14. Febr. In der gestrigen Sitzung der Demokraten wurde beschlossen, dem vorliegenden Vertrauensantrag zuzustimmen unter Hinzufügung einer Erklärung, in der die Gründe für die Zustimmung der Demokraten aufgeführt sind. Kein Blankowechsel für die Zukunft. München, 14. Febr. Für das morgige Vertrauensvotum im Reichstag ist die Bayerische Volksparteifraktion das Zünglein an der Wage. Diese Fraktion erhält nun von München aus durch die Bayerische Volkspartei=Korrespondenz unter gleichzeitiger ausdrücklicher Verurteilung der bisherigen Innen. und Außenpolitik Dr. Wirths die Direktive, noch einmal für Dr. Wirth zu sein, ohne daß dieses Verhalten der Bayerischen Volkspartei ein Blankowechsel für die Zukunft sein solle. Berlin, 14. Febr. Von parlamentarischer Seite wird dem„Tag“ geschrieben: Die zahlenmäßigen Betrachtun, gen, die im Reichstage angestellt wurden, haben ergeben, daß etwa 50 Stimmen Mehrheit für das Kablnett herauskommen werden, wenn die Unabhängigen bei der Abstimmung den Saal verließen und wenn weder bei der Bayerischen Volkspartei noch bei den Demokraten stärkere Absplitterungen zu verzeichnen sind. Auf einen Zuwachs von Stimmen aus der Deutschen Volkspartei für die Regierung ist auf keinen Fall zu rechnen, da in der Fraktion nur auf—3 Stimment= haltungen zu rechnen ist. Ein Appell der Zentrumsfraktion. Die Leitung der Reichstagsfraktion des Zentrums hat mit Rücksicht auf die für Mittwoch vorgesehene Abstimmung über das Vertrauensvotum an ihre Mitglieder eine dringliche Mahnung zum Erscheinen gerichtet: „Von den Abgeordneten müssen wir verlangen, daß alle andern Rücksichten vor der Pflicht zurücktreten, zu den Sitzungen des Reichstages zu erscheinen und an den Abstimmungen teilzunehmen.“ Und in der Begründung wird ausgeführt, das Fehlen einiger Stimmen könne geradezu für das Reich von den verhängnisvollsten Folgen sein. Die Verantwortung der Abgeordneten, die in politisch so ernsten Zeiten wie gegenwärtig ihre Pflicht verletzten, indem sie in den Sitzungen des Reichstags fehlten, sei ganz außerordentlich schwer, da zurzeit oft von einigen wenigen Stimmen die Entscheidung des Reichstags abhänge. Bochum, 14. Febr. Der hier abgehaltene Bezirksparteitag der Zentrumspartei für die Kreise Bochum, Witten, Hattingen und Wattenscheid hat der Erfüllungs politik des Reichskanzlers Wirth sein Vertrauen ausgesprochen. Im übrigen vertrat man den Gedanken der großen Koalition im Reich unter Hinzuziehung der Deutschen Volkspartei. Für den Vall daß die Deutsche 4922 Volkspartei sich von der Koalitionsbildung zurückziehen sollte, rechnet man mit einer Auflösung des Reichstags. Die Unabhängigen und das Kabinett Wirth Berlin, 14. Febr. Im Anschluß an die interfraktionellen Verhandlungen soll in einer Besprechung beim Reichstagspräsidenten Löbe beschlossen werden in welchr Weise am Mittwoch über die einzelnen Mißtrauensvoten verhandelt werden soll. Wenn sich auch die„Freiheit“ ablehnend gegen das„arbeiterfeindliche“ Kabinett Wirth verhält, so sind doch innerhalb der USP. Strömungen unverkennbar. die auf Stimmenthaltung beim Vertrauensvotum hinzielen, wenn dieses etwa folgende Fassung erhielte: Angesichts der außenpolitischen Lage und der Verschiedenheit der Auffassungen der Parteien in der Streikfrage billigt der Reichstag die Erklärung der Reichsregierung. Diese Fassung ist in inosfiziellen Verhandlungen von den Mehrheitssozialisten vorgeschlazen worden. In demokratischen Kreisen glaubt man, daß nach dem ersten Vertrauensvotum, das nur mit schwacher Mehrheit angenommen werden würde, von den Regierungsparteien eine Interpellation über die auswärtige Politik eingebracht wird, deren Beratung dann mit einem zweiten Vertrauensvotum, für das man auch die USP. und die Volkspartei zu gewinnen hofft schließen soll. Eine solche Mehrheit würde dann dem Kabinett für die Verhandlungen in Genua eine größere Autorität verleihen. Die Haltung der Unabhängigen. Ueber die Stimmung der Unabhängigen bei der Krise im Reichstag schreibt das bedeutendste Blatt der Unabhängigen im Westen, die Düffeldorfer Volkszeitung: Für die unabhängige Fraktion liegt die Lage ziemlich klar. Sie hat ein Mißtrauensvotum eingebracht gegen die Regierung in erster Linie gegen die Verordnungen des Reichspräsidenten. Aus diesem Mißtrauens votum gegen de Gesamtregierung einen Vorstoß lediglich gegen Herrn Wirth machen zu lassen, hat die Unabhängige Partei um so weniger Veranlassung, als ja sein Sturz erfolgen soll, weil er das, was die Unabhängige Partei verurteilt, nach Ansicht der Rechten nicht mit dem genügenden Nachdruck getan haben soll. An einem Kanzlerwechsel hat die Unabhängige Partei um so weniger Interesse, als sie in der gegenwärtigen Lage als Nachsolger Wirths nur einen noch schlechtern Kanzlei erwarten kann. Die Unabhängige Partei bringt ihren Gegensatz zur Politik der Regierung zum Ausdruck und wird versuchen, dem werktätigen Volk die Schädlichkeit dieser Politik immer wieder zu zeigen. Sich zu irgend, welchen Intriguen gebrauchen zu lassen, hat die Unabhängige Partei keine Veranlassung. Das kann sie ruhig den übereifrigen Parlamentariern der Kommunistischen Partei überlassen. Die Animosltät der der Volkspartei gegen Wiech. Köln, 14. Febr. Der„K..“ wird aus Berlin geschrieben: „Man hat innerhalb der Deutschen Volkspartei den Eindruck gewonnen, daß der Reichskanzler Dr. Wirtt die breite Koalition nicht will, daß er vielmehr, um sie zu vermeiden, sich lieber auf die Unabhängigen stützen wird. Man glaubt, daß der Kanzler die Deutsche Volks vartei absichtlich hingehalten habe, um inzwischen durch taktische Winkelzüge der Regierungsverbreiterung Hindernisse in den Weg zu legen. An Tatsachen, die diesen Eindrücken zugrunde liegen, sind folgende Vorgänge hervorzuheben: Bei den Verhandlungen über das Steuerlompromiß hat Dr. Wirth den Unterhändlern der Deutschen Volkspartei die Verbreiterung der Regierung in Aussicht gestellt und die Verhandlungen darüber für den 2. Februar nach der Reichstagsvertagung angesetzt. Es ist festgestellt, daß dem Reichskanzler zu jener Zeit bereits bekannt war, daß die Sozialdemokratische Partei ein Zusammenarbeiten mit der Deutschen Volkspartei abgelehnt hatte. Die Ernennung Dr. Rathenaus zum Minister des Aeußern, gegen die man sachlich und nach der Person nichts einwenden kann, ist ganz plötzlich zwei Tage vor dem Beginn der Verhandlungen mit der Deutschen Volkspartei erfolgt obwohl bei drei Unterredungen der Unterhändler der Deutschen Volkspartei mit dem Kanzler darauf Wert gelegt worden war, daß die zurzeit unbesetzten Rinisterien, insbesondere das Auswärtige Amt, nicht vor Beginn dieser Verhandlungen besetzt werden sollten. Es ist zweifelsfrei festgestellt, daß zur Begründung dieser Vorwegnahme der Besetzung des Auswärtigen Amts Dr. Wirth den Vertretern der Deutschen Volkspartei erklärt hat, daß Dr. Rathenau ihm nicht mehr, zur Verfügung stünde, wenn er nicht bis zum nächsten Vormittag ernannt worden sei. Demgegenüber ist ferner festgestellt worden, daß Dr. Rathenau nicht ein verartiges Ansinnen gestellt hat, sondern seinerseits gegen die Uebernahme des Amtes die größten Bedenken hatte. Er ist jedenfalls derjenige gewesen, der durch die plötzliche Ernennung am meisten üverrascht worden ist. Es sei hinzugefügt, daß er die letzten Tage vor seiner Ernennung überhaupt nicht mit dem Kanzler gesprochen hat. Die demokratische Reichstagsfraktion ist der Behauptung, sie have die Ernennung Rathenaus gefordert, aufs schärsste entgegengetreten. De Vorwegnahme der Rathenauschen Ernennung aus den Besprechungen über die breite Koalition ist bis heute nicht ausreichend begründet. Daher empfand die Deutsche Volkspartei diese Vorwegernennung als eine gegen sie gerichten Unfreundlichkeit, um einen milden Ausdruck zu gebrauchen. Die Gereiztheit über das Verhalten des Kanzlers in diesen Diugen, das übrigens bei allen bürgerichen Parteien einen peinlichen Eindruck hinterlassen hat, ist wohl die Triebseder gewesen, die bei dem Beschluß ein Mißtrauensvotum aus Anlaß des Streiks einzubringen, dest letzten Ausschlag gegeben hat.“ Nur„vorläu fige Einigung“ möglich. Köln, 14. Fedr. Die„Köln. Zig.“ schreibt:„Es scheint so, als ob nun nichts weiter übrig wäre, als den Dingen ihren Lauf zu lassen und das Ergebnis der Absmmmung über vier Mißtrauensvoten und sasal des meiches va banque spielen und in einem Augenblick, in dem man eine neue Regierung goch nicht hat, nicht weiß, aus welchen Parteien man besehende Rerierung te iden wird, die gerung an als gus einer wechselsetigen Verärhaben, fürzen. Ee in ue oder weniger Schuld Wirth dei den bürgerlichen Voreienadter auf das er bisher rechnen konnte, und daß er seine Beberbeiten wachen.. edensten kann. Es scheint außerdem sich s., Uh die Meinung zu besesigen, daß der Kanzler u als einer feschen dr Koaliion nach linis geneigter Der Erzberger=Nordprozeß. asens ei eale ear ai, C. aier e. iz at bechoians eichenien Lieiosishgeagse e oschngsie lon lashe. 9 gen den Lapkänleutnant a. D. v. Killnger aus Mä= Da aber mit dieser Die uuie uocd nuicht erlagt verdn. se esebirge Slasahastehuste an Det laden wonden seten de dier uit erichet buten uidt: zu einer Reihe er mit Rebenwegen dorans Duderastraßen zum Arutebi seischl, gerode sepi vor Genua e her aagenr und außzenpoltischen Holgen alcht rAschgaiset ven Umnastiekenhei mit den berzeiigen ist, wird sich vielleicht eine Seielen fasten weil suns über ihn deswegen leicht rauenspotum in Verdas Zentrum wial sch Dslidenten finden wicd wang helsen; es solat deoeden mit dem Frations. schen Voltspartei 1 uch diesen durch den Fratr Oildenten rechnet, aber I Veltsezug bescheiden bil. Der Porkanentarsnat : rise zu vermeiden. zi.gichkiten, eine Regierungs8 De Realerung mit nuite eigen u wiur wen, Rehrheit das Vertrauen kescheinigen usammenzafinden und auf die Sozialdemoktasse einen ais ice, Seic hel eoscht ir aice der sdturch. geretet werden, daß die Unabhängtu seiner Unterstützung bei der Vertrauensfrage ihren He gerdostisches oegeng.3 de Reaterung wäre für unser in. rpoutnges beden kein Erfog, der iat iur unter ue Regterung verbreitert ist, werdenu unde nicht die das Land wird darüber zugrunde geben vollommen übersichtliches Bild über die dem Prozeß zu. bessen Ausführung belanntlich den us Saalfer garg... dem Studenten xilessen aus gurseld(Thür.) und dem Leutnant a. 2. müuchen G. Münichen zur Last liegt. Ale vier find in Munchen Vorstandsmitglieder der sogen.„Organisation Pastai is; domn Landgerchstzsc Vfealag von München aus angaimuit.=i. die angeblich angezweifelte Zuständigkeit des vawirser eer— gret grigrnzelgesetzt. Darod etwoas Entrisungsnag April das Offenburger Landgericht beschäftigen. Wie Personen dort beobacg abdelrelft, ob zwvel derartiss hatten was insher 10 ausgehalten hatten, was insbesondere nach dem Eintressen der den konnte. Während die Kahndung aug ver den konnte. Wayreno die Fayndung aufarund der Unschens seien houngen Loarsen, Beisenden oder gu. Neuchtal hasten, unsch geingonugenen und bestuchten heran alf Seans Ve, Khage, Venchelisdhen und in Cr det Vberes Hich, Khescersangen un Obenau, voe 6 ien Inten Ohe lagser haien. u n un der Bee ees Scap zu der gen als Scvilz und Tillessen noch in Oppenau oesev, und unachin Preußischer Lanötag. Preußische Landtag nahm nach längerer Pause Rousberire eder auf. D1 sreie wiege“; datten sich, nachdem der Eisenbahnerstreit wieder beigelegt ist, ziemlich zahlreich zur Sitzung eingefunden. Die Anträge über den Eisenbahnerden esiem Beschluß des Relseseneates ud heit kamen, aus neue Oebins Feuer zu gießen, um die noch immer nicht zur Ruhe gekommenen Geister in der Beamtenschaft aufs neue aufzuputschen. Auch die Beantwortung der kleinen Anfrage der Kommunisten. ob die von der Berlner Polizei verhaf ten angeblichen Mörder des früheren spanischen Mirat aden Mmpilen der Prageseler Sch=bisc ausgeliefert werden sollen, er Hauptthenig der. kamn ftagen und Anträge aber Vesprechung der groben hussershendse Verchonsung gasen Bachricht dder desperste geneben gen über die Untersuchung wegen des Mordes ang-. Oindengenzgoher dr Deutischen Volsepartel veransaltet der Dr. Gildemeser Premen, S eschcsee esce a ai her. vehrlaupf unsere Volles möglich " Die Parteiführer in der Reichskanzlei. prechung beim Reschskantser ugg uu uu emer VeStmde noch andauert.eten, die zur Das Kabinett zur Lage. rnupft. Während bisher die Untersuchungs angen. die füchigen Tüter und eiwage Mibelelgte auf die vequemste Weise über den Gang und die ErgebKaste Jer Kuteu unterrchtet haben würde“. nur gragg.. Stand der Untersuchung, auf einzelne ür Fragen einzugehen, insbesondere darauf, welche Fahnmäglich waren 140 der Tat fährt wurden. u mit welchem Ergebnis sie Der Abgeordnete Diez brachte die Nochricht von ir lach Lade Ssctioeck Del Bnt uis brie. shse cen e e der erforderlichen Kraftwagen und der Zolizslhunde wurden die gerichtlichen Nackforschungen murde der. 3 Uhr nachmittags begonnen: gleichzeitig Diei dart dere nach Bod Petertal verbrachte. Adg Gendarmertem Oders, Susanwalt bernommen. Die genntnis bon Dr Eat die gepo ve nau haten lofort genommen ernebungen am Tatorte aufNachmittag Jeuce der sbg. gzer Fahndung. Der einzige TatWirkungen die Täter vn, Die Bungade machen gerleidete macen, daß es zwei elegant Männer im Alter von arn beseren Ständen angehörige unter der Schockwirtung wa. Juhren geweien seien: 3365, Lleidung und Auseden der Täter genau zu beschreiden. Ein anderer Zeuge, der die beiden jungen hatig Fapog.. T. u der Kniebisstraße gekreuzt dern nur fagen. e snenbeschreibung geben, sonhätten, Jiagen, daß die beiden helle Anzüge getagen Person der Täter, die am durigen Unterlagen über die runnägchen habe ihnen die sucht und se häten gefunden. datten 9“ Not der Gemeinden. Bränden, Firesg ch. Er wies die Angriffe auf die Erzvon auf die neuen Prsaahorn un legte den Haupt1914 geworden iene des kommunglen.. fur eine Resorn Parief Angabe ven Geee se für eine der Lennächt meinde, und Sisdepere ud hrbenden Reform der Gemeinde= und Staoreverfassung in Aussicht. Für das Zentrum sprach Abg. Sprenger(Gelsenkirchen). für die Deutschnationale der Abg. MartF#r„ Lepzterer, strach reichlich heftig, durch die Iwvi#nrufe der Soz'aldemokraten mehr oder weniger gereizt, gegen de Erzbergersche Steuerreform und gegen die Steuerbestimmungen der Reichsverfassung, die die Länder und Gemeinden zu Kostgängern des Resches aa tersc h Psichung gemacht haben. Danach vertagte sich das Haus auf Mittwoch, den 15. Februar, die übrigen Fraktionsredner zu dem Thema #as Port, ergreisen werden. Auferdem steht eine zroße Anzahl kleinerer Gegenstände auf der Tagesordnung. gesunden.“ Diese Darstellung ist zu berschtigen, daß es sich nicht um mehrere sondern Nachklänge zum Eisenbahnerstreik. Gegen die Maßregelungen. Cssen, 14. Febr. Die Ortsgruppe Essen der Reichshatte am Sonntag der ungefähr 3 Hauptredner beI. ie die unen Gens unr Sesi de ce Prtalze ies ver gae ie eun ien au Mute un e. weternat Hirsg, Die Soden ausethirt, u aicrg. dotz fe denlider ster gu ue. Tuututee, er ur due engeten Seiaune nite det un bui sied eten ulsbsrhsebuch werden bonieh ausgesprochen, daß ein Rücktelte des Gekeamtg, nach Würtemberg zud de uuuid Seite, ale aud aufgenommen wurde, da die Ausdahin ausgesprochen, oaß ein Rucktritt des Gesamitabinetts nur dann erfolgen muß, wenn die Regierung asse bersüchen, uch Mehrheie demn wire. i behapien, weun de des Reichstagsentscheides. dene demoktatische Abgeorduete der wer den verschte Stutgart erfolgenden Beisetzung des Abg. Haußmann ein. Die süer Waetenggd Ledanke erwogen wschieben. angesepzte Reichstagssitzung aufSpsirarbeit der Powagens auftonchtern. Erst om Samstag. Ti. August 1921. guscsaga äßlich von Vernehmungen im Kurhaus Griesbach mehrere Kurgäste ermittelt, denen in den Ta gen vor der Tat zwei jüngere Männer im Sportanzug Wie oben ausgefabet zzur vo Zurnempenattens der degterung wegen der Teuern ese es en tig er aung Vortegen, De dur Batr= Achgen iue eicher aeuen bestn mit der bester sehe gesgenwecung der Palscreidaung sei, der i der in der Beicheriahng braner zwpei Tagen De durchorestende Durcgteschpng, ii Ve7 /Die Regerung e. men wurde, bei der nicht in enem Stcaspetpe. os auf dien dude iest ale. Hordernen beviüht dem„Hirschen“ vorbesfsieenden Ver= Form halda. 2 urtung der Führer, dre aber nur der sechas Der üse, Feanien wounrten de ziur de Senr= nahtungu i dade un be Bedte umieng in duch des Gerisz'ster, Poeutung waren uun. Det Vertburten sei niet gehalten vorten. und Audselnandersertungen Wwichen Tonetentonsite In Vendor alein seien 123 Enlekongen ausgebre. denen Smdestaten, die in Geriedoch und Oo, nicht, dariber d weir esteit werden sel oer enen Sik ber ae. Pescden von den oden erizierten shon Spnr..; velte de Veianntng nict wuicht . e, war das Zusammenarbeiten reibungslos. 1ven em Posbeamter sprach die Soltdartiät der Bostnehirhen iun Wancken die Heizesease de beodschenvanten ut. Jum Schus wundte helbente Eniose ertiesten in Minchen die velgesendse Unterlägung Taueuud euenommen: Die berute der A. Sehstscher grict uit den Stoig in ehmaniseten Banue n ie Aeseuut de Krashesea cer euds eleichesig der Ausachng aung deu uie Asetustrericent bentragt de et, aeun een ae, bsite durchgelicher werden Kmrea. un der Beictigewerichet berin des Deuichen Gean. aistee se in München verhandest werden. 160 Die Möglichkeit eines neuen Eisenbahnerstreiks. Leipzig, 14. Febr. Eine in Leipzig von 6000 Ange“ Sie eemmmm... eren unr Aechnunien Buder, Geadun. vie erzbergermorder in Ungarne(algeneinenuue verbandes und de 14. Fedr. Za den in der Prse verbtelte Lung nahmn einsüinnig .Verl. Tgll“ daß von der Neichtreaserung de nste der Dtertion Halte in der Ge Gerüchte über Wirths Nachfolger. sier Pisiter“ Fedr. Die Verliner Vertreter der Podahin, daß im is Nachfolger kandideren würden. alg Aus dem Reiche. Wgsg bereitungen der Reichsroßt Lenserenz von Genug hat die Reichstekagraphenverwoluchschengetieh, Suschen un den berestenden Schel an Seischaus un Buasehusterdirhngr dur ait neuzetlichen Apigraten ges uud deren Austilung prechersehe ist in Ausche gescheben. Sür den FernZeltung Verlin=Franfhurt(Maiad unen, die beirhende zem Unfange nusbar zu machen Auch tgt, die deuisch schweizerschen Fernspreche erster Linie für den Verkehr mit Italsen zur Verfsg, zu stelen serner wird der Bau der u. 16 Iöstliesen Femspreche ungen Verin=Paseldu aunpreigung zu diesem Zwecke mit mägichser Bes ügung durchgeführt werden. Da die zwischen Rauen erscheh Feschend in Anspruch genonmnen Iut s1 der la. und zwar möglichst mit einer stolienschen enzurichten. die gute Verbindung mit dem Konferenzorte Gro Erhöhung der Unterstützungssätze für Erwerbslose. eschsig ide Kadge a. ai ie bbrier Ssicge. en Aicdien de Kantschlach Ke osie de Mugaldkt Samsuice wuneden uerziählich erneben lusen, wanchen. 1a..uterschest in Saameht. sett franzssischen veor; Auf der früheren bayertschen, setzr franzonschen Kohrengrube St. Ingbert hiht, werden. Auch in Bayern sollen Eier für diesen waggonweise aufgekauft werden. Von der Regie. lt, daß die meisten Eier zur Her im Deutschland erzeugte u Lhina kommen. Von den sährlich werden mur wenige Allarden Stück Gem Soue sich hier ein Nachtell für die Pu. gp betont wird, man werde in den Kampl wenn nicht der letzte Gemaßregelte wieder* einSollte sich hier ein Nachten für die Volksernährun gerausstellen, so würde ein Verbot der Eserverwendt ##PSgnefbereitun.. d Eierverwendung zur Kognarveretung erwogen werden. „ amtes daß eine Schuhindrstrie Aitiengeselse der Reichebelleibungswerte welle, 1u Die Umgestaltung des Beamtenrechts. an Srancgen, L4. Fedr. Der bayerische Beantenbund verlangt in einer Denkschrift: 1. sofortige Schaffung eines modernen Beamtenrechts 2. die sofortige Schaffung einer Gesamtbeamtenver. tretung mit der Eigenschaft einer öffentlich rechtrechtlichen Körperschaft- mit gesetzlicher Inttio tive. auter dur Gaschan ausbe Gregng osuent berso'a. Gdag.deaittengeset Kuns Aun wrj. 888“ auner ai. Cesaise eaien, us isiae eigen leni der Pipe euntit. unl der Brchan, oict senente ur ue ue Kuduuu eas t ee e a e ee e e eg Weitere Erhöhung des Eisenbahngütertarifs? Reichsmietengesetz im Reichstag. Friedensmieten festzusetzen. Der sich nach Abdie 20% heraufgesetzt werden. Gramdmiese. Zu der Srundmiese Hause, eine Zeit lang auch als Bizepräsden Sscsce se scece en hat, die dazu nötigen Funkanlagen in Deutsc zur Verfügung gestellt.. Deuischland sind Wigrag ner mate Kohlenlieserungen an Frankreich. eihedis hesscoen Hesteniesenungen an Fronteich, die erreichten.“ ersahren hatten, wieder die vormale Höhe vis ucs eiecen ein Setuch bei Gererals doen Salte, verschwpunden seien.ben Die ganze Angelegendust auterllege noch ge Die füchtersche— Wirtschaftliches. Die Ankaufskurse der bolschewistischen serenseler ien Baeäagen ier Sairnde Bage, Aur Baun une ur eucheu Die bar 5 Gegen di offentlichen Deutschen Bo erschlenenen auf bringt rung seltens lassell-Vervau der Frage gri 1. Was kassengeschaftt nügend sicher ihrer Kundsa Kassene.nrich Sporlasse au Kasseneinricht so vervollion schäfte, für Sparlasse ein der Spartasse der Sparkasse nach der Art nissen ihrer auch zeitgem schaft zu gen auf viele Fr welche frühe pflegten. 2. Warum gemäß ausba her üblichen thelensordern mehr ihre B Sparern kein lagen sichern sche densten 1 führen könner welligen Beheranziehen Sparzweck er Zu a) ist wenig verlan Spartassen de sicherer Wert verluste erlitt weise haben reicht daher Preissteigerun Verwaltungs. Geschäftszwei Zuschußbetrie daß die Spart Personaltredit und Verkauf Verwahrung beireiden. B manche Spart Zeit zwingt gesteigertes N sie ebenso bei wie es bei de Spartassen ge Zu b) ist kasse verlangt eine vielseitig haben, nicht nur vorüberge bar und unde lichkeit haben, Depositen=, S neben Realkre den ihm die günstigen Bed aufnehmen un kehr) er will! und in sichere nen u. a. Die schaft müssen die Sparer üb Erwerbsunter Richt aus schäfte zu er den Gewinn lage und den schaft Rechnun mehr dazu üb saltiger zu ge Banken in ein dürfen sie den eingeengt wer Rücksicht auf d sondern in an Rücksichtnahme mungen wirze Die! Ron 6 Vie Vertage= Ssehater Deuschnalsonals Gutint recht der Hausbesisaee wernzls. 94s Selbstbesimmungs.)! Phond Stering tknecht rcht der Hausbestae: verl. e das Selistesimnmungt, I1 P/g: Silbersähmi nchte, forderte der Sozlalst)! Dollr Der Zentrungg. d Mleterrchle,) 1 Dollar(“ ack suchte de Vorlage 1 Papierfrank Die Bank zahlt für „Ach, „Nur angeboten ich mich die Bekan irgendeine „Nun, helfen.“ „Würde Frau The schnell wie „Weil und drückt Busen un „Mein ketten und ren. Ich bin der „Na 100 Veter Ach Hagestolz Schicksal ihm Liebe „Das schisen Trader, Eie ercoudente 4usd Batge. der Bohnungsmang.) den Zuerngu lied erlären, daß erwoähnscht mache. uz von Kusläindem unmies annfrage des Abg. Stratmann(2. Rrl.) derertiäen, Pöiheenis dei Zwange der Jeptzeit zu!! Goldkront thim aus seinen schperen Besong, Vollsparteiler Red I1 Schwebsce KronDer unadhängsge Kuhni sorderte schieste te 1 Holnische Macr— urg gegen den Bohungspucher. 1ewmische Mark am Mitigace Veratung abgebrochen. Sie son!“ leitichen Aute Tage sol dse aa, origesthet werden. Am gleichen!! Lestdeantel 7 u die Besprechung der Reglerungserkla Solotnlt Gold #rungserria,|1 Solotik Silber schsebenz ssenbahnerstreik fortgesetzt werden. unvorlegenden Pried die Absimmung über die daza alsg bener Anträge. Ein bedeutungsvoller Tag steht Sigatsbank für ein Pfund Sterling 760000 Sowjek el, für einen amerikanischen Dollar 180 000 Sowjetrubel und für eine deutsche Mark 1100 Sowjetrudel. 850 000 Rubel 200 000 Rubel 140 000 Rubel 18 000 Rubel 36 000 Rubel 55 000 Ruvel 1 200 Rudel 60 Rubel 275 Rubel 325 Rubei 100 000 Rubel 450 000 Rubet 8 000 Rubel kanntschaf lohte er felgte, s# große let gen Brau war mehr ehm habe erfahren, mit dem wai sein „ertu „Ach, sie schen Nun lag Preundscha lange Zet# elfjähriger an Sienhs und ein uuncd keüin fe Sr 85 Haus geo Seona e Func tret ine## #nss Meibeand tndtag. nach längerer Pause wieder auf. Die em der Eisenbahner= zahlreich zur Sitzung en Eisenbahner= rdnung standen, wurates entsprechend abmache bei den Komso um die Gelegener zu gießen, um die nenen Geister in der cen. leinen Anfrage der lner Polizei verhaf heren spanischen Mit werden sollen, er er. Schließlich kam ung der großen Auiden. er frühere Ministerngriffe auf die Erzlegte den Haupten Gemeinden nach ar für eine Resocm nd stellte für seine ezepten gelegentlich in Reform der Gessicht. Sprenger(Gelder Abg. Marig. durch die Zwioder weniger gereform und gegen verfassung, die die igern des Reiches ben. Danach verden 15. Fehruar, er zu dem Thema im steht eine zroße Tagesordnung. ahnerstreik. gen. Essen der Reichsatte am Sonntag i der ungefähr 3 Hauptredner beStreik gezwungen sandele man mit ktion. Aber bisn worden. Der fassung verankert bbrochen werden. rungen bewilligt ie aber nur der as Prestige zu gehalten worden. naen ausgesproerden soll oder g nicht entscheidarität der Postgende Entschlieheute hier zu sen versammelte ftragt die Leiheutschen Beamder Regierung alle Maßregeahnerstreiks. on 6000 Ange“ Eisenbahnbendes und des hte Versamman, in welcher en im Bezirk ktion Dresden n den Kampl te wieder einechs. Beamtenbund Beamtenrechts ntbeamtenverffentlich rechtlicher Inttio bahnItertartf. der ist, wird ab den. stischen trubels. Sowjetrubel ttung erfahen Staatsn folgender 000 Rubel 000 Rubel 000 Rudel 000 Rubel 000 Rubel 000 Ruvel 200 Rudel 60 Rubel 275 Rubel 325 Rubel 000 Rubel 000 Ruber 000 Rubel hewistis he Sowjet Sowjet= rudel. Die bankmäßige Entwicklung der öffentlichen Sparkassen. Gegen die sogenannte bankmäßige Entwicklung der offentlichen Spartassen hat der Zentralverband des Deutschen Bank= und Bankergewerdes in seinem erschlenenen Geschäftsbericht Steuung genommen. Hier. auf bringt die„Sparlasse“ eine ausführliche Erwiderung seltens des Geschättsführers des Deutschen Spar lassell-Verbandes, Oberbürgermeester Künzer, in der zu der Frage grundsätzlich u. a. folgendes ausgeführt wird: 1. Was bedeutet zeitgemaßer Ausbau der Sparkassengeschafte? Antwort:„Daß jede Spartasse alle genügend sicheren Geldgeschäfte betreiben darf, welche von ihrer Kundschaft verlangt werden, und für die Umsang. Kassenenrichtung und Eignung des Personals der Sparlasse ausreichen. Ferner: Daß zu diesem Zweck Kasseneinrichtung und Personalbesetzung nötigenfalls so vervolliommnet werden, daß möglichst alle Geldgeschäfte, für welche die Kundschaft der betrefsenden Sparlasse ein Interesse hat, unbeschadet der Sicherheit der Spartasse betrieben werden können. Der Umfang der Sparkassengeschäfte soll also für jede Spartasse se nach der Art ihres inneren Aufbaues und den Beducfnissen ihrer Kundschaft verschieden gestaltet werden auch zeitgemäß gesteigerten Bedürfnissen der Kunoschaft zu genügen. Diese Bedürfnisse erstreden sich heute auf viele Formen und Arten der Geldvermittlung, welche früher nur von Banken betrieben zu werden pflegten. 2. Warum müssen die Sparkassen ihre Geschäfte zeitgemäß ausbauen? Antwort: a) Weil sie mit den bisher üblichen Mittein des Geldanlagegeschafts(Hypo thelensorderungen und mündelsichere Wertpapiere) nicht mehr ihre Verwaltungskosten herauswirtschaften, ihrn Sparern keine angemessene Verzinsung der Spareinlagen sichern und an ihre Garantieverbände nicht die bescheidensten Ueberschüsse zu gemeinnützigen Zweckn abführen können; b) weil sie nur durch Befriedigung der jweiligen Bedürfnisse der Sparkundschaft diese an sich heranziehen und bei sich erhalten und dadurch ihren Sparzweck erfüllen können. Zu a) ist zu bemerten: Hypotheken werden heute nur wenig verlangt, Hypothelenforderungen sind für die Spartassen dayer schwer zu haben. Am Besitz munde! sicherer Wertpapiere haben die Sparkassen große Kursverluste erlitten, die sie aus ihren Reserven nur teilweise haben decken können. Der Ertrag dieser Geschäfte reicht daher nicht aus, um die durch.e Lohn. und Preissteigerungen der letzten Jahre enorm gewachsenen Verwaitungslosen zu decken. Sparkassen, die auf diese Geschäftszweige beschränkt sind, stehen in der Gefahr. Zuschußbetriebe zu werden. Es bleibt also nur üorig, daß die Sparkassen in stärlerem Maße als früher sich mit Personaltredite befassen und Provisionsgeschäfte(An und Verkauf von Wertpapieren für fremde Rechnung. Verwahrung und Verwaltung von Wertpapieren u..) beireiden. Beide Gruppen von Geschäftszweigen haben manche Sparkassen schon immer gepflegt, die Not der Zeit zwingt zahlreichere Spartassen, es zu tun. Emn gesteigertes Risito enthalten diese Geschäfte nicht, fosern sie ebenso verständig und sachkundig betrieben werden, wie es bei dem Hypothetengeschäft von jeher seitens dei Spartassen geschehen ist. Zu b) ist zu bemerten: Auch der Kunde der Spai kasse verlangt und braucht heute für seine Geldgeschuft eine vielseitigere Bedienung. Er muß die Mößlichte. haben, nicht nur Ersparnisse, sondern auch Geld, das nur vorübergehens von ihm entbehrt werden kann, zins. bar und unbedingt sicher anzulegen: er muß die Moglichkeit haben, leicht über sein Geld zu verfügen(im Tepositen=, Scheck=, Ueberweisungsverlehr); er brauch: neben Realkredit in gesteigertem Maße Personaltredit. den ihm die Banken nicht unter genügend günsngen günstigen Bedingungen gewähren, und muß ihn bequem aufnehmen und zurückzahlen können(Kontokorreniver= kehr) er will Wertpapiere aller Art kaufen und verkaufen und in sichere Verwahrung und Verwaltung geben kön, nen u. a. Diesen veränderten Bedürfnissen ihrer Kund. schaft müssen sich die Sparkassen anpassen, wenn sie nich die Sparer überhaupt als Kunden verlieren und zu den Erwerbsunternehmungen abdrängen wollen. Richt aus Vergrößerungslust oder um hohe Geschäfte zu erzielen und den Erwerbsunternehmungen den Gewinn zu rauben, sondern der eigenen Zwangslage und den Anforderungen der Zeit und der Kundschaft Rechnung tragend, gehen die Sparkassen mehr und mehr dazu über, ihre geschäftliche Betätigung mannigsaltiger zu gestalten. Weil sie hierbei aber mit den Banken in einen gewissen Wettbewerb kommen müssen, dürfen sie den letzteren gegenüber nicht durch Schranten eingeengt werden, welche nicht ausschließlich durch die Rücksicht auf die Sicherheit der Spartassen geboten sind, in anderen Erwägungen, insbesondere in der Rücksichtnahme auf Interessen der Erwerbsunternehmungen wurzeln. Aus Stadt und Land. Freiere Gestaltung des Unterrichts auf der Oberstufe der höheren Schulen. Der Preußische Kultusminister hat unter dem 24. Januar 1922 an die Provinzialschullollegien folgende Verfügung erlassen: Die Preußische Unterrichtsverwaltung hat schon vor mehr als einem Jahrzehnt auf Anregung namhafter Pädagogen an einzelnen höheren Schulen Versuche zur Erprodung einer freieren Gestaltung des Unterrichts auf der Oberstuse gestattet. Der Zweck dieser Versuche war, durch Ermäßigung der Ansorderungen in einzelnen Fächern und eine vertiefte Behandlung anderer Fächer eine bessere Anpassung der Schule an die Verschiedenartigkeit der Begabung der Schüler zu ermöglichen, durch die damit verbundene Teilung der Klassen in kleinere Arbeitsgruppen die Schüler zu größerer Selbständigkeit zu erziehen und zugleich einen allmählichen Uebergang zur vollen Unterrichtsfreiheit der Hochschule zu schaffen. Der:danke hat seitdem in pädagogischen Kreisen immer mehr Anerkennung gefunden. Die Versuche sind in neuester Zeit hä. figer geworden, und die Provinztalschulko#legien haben sich im großen und ganzen günstig über sie ausgesprochen. Ich beabsichtige daher, solche Versuche in größerem Umsange zuzulassen, und ersuche die Provinzialschulkoklegien, din Direktoren der ihnen unterstellten Anstalten mitzuteilen, daß Anträge, denen Stundentafeln, die sich im Rahmen der beigefügten allgemeinen Richtlinien halten, und ausgearbeitete Lehrpläne beigelegt sind Aussicht auf meine Genehmigung haben. Die Richtlinien beruhen im wesentl chen auf den vom Reichsschulausschuß gemachten Vorschlägen für eine Aenderung der Vereinbarungen der Bundesregierungen über die gegenseitige Anerkennung der Reifezeugnisse= mit deren Annahme durch die Länder zu rechnen ist, so daß den Schülern Schwierigkeiten für die Verechtigung zum Hochschulstudium nicht erwachsen können. Dabei st selbstverständliche Voraussetzung, daß die Versuche stufenförmig von der untersten- in Betracht lommenden Klasse an durchgeführt werden. Ich will den einzelnen Schulen bei den Versuchen zunächst nicht zu enge Grenzen ziehen, sondern ihnen Freiheit lassen, die Pläne hren besonderen Verhältnissen anzupassen, behalte mir aber vor, sobald genügende Erfahrungen vorliegen, sestere Richtlinien zu ziehen, falls mir dies zur Erhaltung er Einheitkichkeit des Schulwesens notwendig erscheint. Bei der Finanzlage des Staates und der Städte ist es selbstverständlich, daß durch die neuen Versuche keine Mehr osten entstehen dürfen. Die durch die Teilung der Klassen hervorgerufene Vermehrung der Unterrichtsstunden muß dadurch wieder ausgeglichen werden, daß die Zahl der wöchentlichen Unterrichtsstunden(wissenschaftliche und technische) nötigenfalls in sämtlichen Klassen auf etwa 30 herabgesetzt wird. Es wird außer. dem auch möglich sein, einen Teil der wahlfreien Stunden(Linearze chnen. naturwissenschaftliche Uebungen) in den Unterrichtsplan einzelner Gruppen einzubeziehen. Laneben kommt auch eine Verein gung der Unter= und Vverprima für geeignete Fächer in Frage. Damit dies nachgeprüft werden kann, ist dem Antrag auf Genehmigung eines Versuchs auch eine Uebersicht der Unterrichtsverteilung beizufügen.— Im Anschluß an die Verfügung werden die allgemeinen Richtlinien für die freiere Gestaltung des Unterrichts auf den höheren Schu len bekannt gemacht. *Buer.(Eine wertolle Eiche.) aus deia und schaffe durch die Anlage eines der Erhotung von gräflichen Baumgarten zu Westerholt wurde eine Eiche Die Perien der Eggenbrechts Roman von Alexander von Bosse. (Unberechtigter Nachdruck verboten.) „Ach, dn weiß ich, was für Sie, nämlich...“ „Nur nicht: unterbrach er energisch.„Was mir angeboten wird, nehme ich grundsätzlich nicht! Wenn ich mich zum Lotteriespiel=Heirat entschließe, zwischen derjenigen und mir durch irgendeinen wunderbaren Zufall erfolgen.“ v. iJuz, man kann ja dem lieben Zufall etwas nach„Bürde ich sofort riechen! Ueberhaupt, liebste Shugn Therese, warum wollen Sie mich durchaus so möglich unter die Haube bringen?“ mir Ihr Geschick am Herzen liegt!“ sagte sie und drückte dabei die runde Hand auf ihren üppigen Busen und blickte ihn liebevoll an. vestemn iu. lüick“, iggte er,„verlangt nicht nach ren 3ch kütte mich elnschschtze dten wa„ n.„ Ic fucte mitd rinschlultgg höchst glücklich! Ich vin der geborme Zongselet: int gückichl 3. „Na warten Sie!" dachte Frau Therese.„Ihr Hagestolz gehasten. a. 0eib für einen eingefleischten #ie wir alle es taten, bis er sein Schicksal in Nizza kennen lernte. Und es muß dei ihm Liebe auf dem ersten Blick gewesen sein, denn..“ „Das ist auch das Richtige!“ stel er v. s. 5# fuhr Frau Therese fort,„die Berannschaft hatte nur ganz kurz gedauert, da verlohte er sich schon mit Silvia, und die Hochzeit folgte, so schnell das zu machen ging. Es war eine große Ueberraschung, als er damals mit einer jungen Krau nach Altenwied zurückkehrte und keiner war mehr überrascht als mein Vetter Leo. Von ehm habe ich so nach und nach alle diese Einzelheiten erfahren, denn er war ja fast der einzige Mensch, mit dem Achim Eggenbrecht vertraut verkehrte, er wai sein einziger Freund.“ „Merkwürdig elgentlich“, wunderte sich Wolf. „Ach, sie paßten ganz gut zusammen“, meinte sle. a0 Prandzog ist ia auch in gewisser Weise menschenmnen. Tazu kam die Nachbarschaft der Güter. gin lus ober noch ein besonderer Grund zu der Preundschaft vor. Sie wissen doch, daß mein Better Je ein hilfloser Krüppel war. Er siel als elfjahriger Junge von einem Scheunendach herunter Eine dankbare Aufgabe für die Stadtverwaltung wäre es, mit Hilfe der Feuerwehrschläuche die Straßen der Stadt von dem z. Lt. auf ihnen lagernden Schlamm reinigen zu lassen. Schnee und Eis sind zwar dank der wärmeren Witterung der letzten Tag: verschwunden. Aber der Schmutz und Dreck— die bekannte„Industriepatina“—, welche sie bei ihrer mehr als achttägigen Lagerung an sich gesogen haben, blieb zurück und sammelte sich in schlammigen, häßlichen Pfützen. Nicht nur vom gesthetischen, sondern auch vom hygienischen Standpunkte aus wäre die oben angeregte Bekämpfung des auf den Straßen liegenden Schmutzes zu begrüßen. Wi leben noch immer in der Grippeperiode. Die Schmutzlachen bilden erfahrungsgemäß die besten Brutstätten der Bazillen. Also fort damit! Was wir hiermit anregen ist nichts neues, andere Städte, die auf Sauberkeit nicht nur durch Polizeiverordnungen halten, sind bereits mit gutem Beispiele voraufgegangen. Ein bescheidener Wunsch. Der alte„Verschönerungsverein“ ist auf verbreiteter Grundlage zu neuem Leben erwacht. Das gibt mir, der ich häufig verreis und dann bei der Rückkehr stets den trostlosen Aubin „geniesen“ muß, den man beim Verlassen des Bahnhofs Castrop hat, den Mut, anzuregen, daß man der an der Bahnhofsstraße legenden Teil des Germanen hügels anlagenmäßg ausgestalte und bepflanze. Mai. vur ja schon einen kleinen Anlauf zur Besserung geian, mdem man mit einer Doybelreihe von Bäumen den K Kindern und abgearbeiteten Menschen dienenden kleinen Grünplatzes gleichzeitig einen freundlicheren und einladenderen Anblick für die nach Castrop kommenden Fremden. Der erste Eindruck, den Castrop jetzt auf sie macht, ist nicht gerade ergreisend. Ein Platz zum Anbau von Lupinen dürfte sich auch anderswo finden lassen! ( Eine lästige und nicht gefahrlose Unsitte macht sich jetzt, nachdem das lindere Wetter die Schnee= und Eismassen kaum von den Bürgersteigen verschwinden leß, wieder bemerkbar. Schulpflichtige Jungen jagen selbst auf der verkehrsreichen Münsterstraße mit einem sogenannten„Roller“, einem beräderten und mit einer Lenkstange versehenen Holzgestell, auf den Bürgersteigen herum und rempeln dabei, sei es aus Unvorsichtigkeit oder Uebermut häufig ältere Personen und kleinert Kinder die des Weges kommen, an. Der Jugend soll gern Spiel und Erholung gegönnt werden, aber sie muß sich innerhalb der gebotenen Grenzen halten. Hier handelt es sich um einen Unfug, gegen den die Polizei einschreiten muß. (2] Die Kohlenfuhren der Westfälischen Straßenbahnen nehmen, wie uns von Augenzeugen berichtet wird, Flangsam Formen an, die einer direkten Verkehrsstörung gleichkommen. So war gestern vormittag gegen 11½ Uhr ein Durchkommen für Fuhrwerk an der Vereinigung der Münsterstraße und Bahnhofstraße unmöglich, weil dort drei Kohlenzüge der Westfälischen Straßenbahn standen und anscheinend auf die Ankunft der Wagen von Werne und Bochum warteten, hinter denen sie herfahren wollten. Die Herner Straßenbahn war völlg von ihnen eingekeilt, sodaß auch ihr Fahrplan gestört wurde, weil der Herner Wagen nicht zur vorschrifts mäßigen Zeit abfahren konnte. Dazu kam noch, daß zum Marktschluß eine Reihe von Wagen der GemüseFisch:, Fleisch. Brot= und Kurzwarenhändler durchwollte, aber nicht durchkonnte, sodaß eine auch für die Fußgänger gefährliche Verkehrsstauung entstand. Hofenflich genügen diese Zeilen, um eine Abhilfe, die doch unschwer möglich wäre, zu erwirken. (2] Im Metropoltheater ruft das z. Zt. gezeigte überaus reichhaltige und abwechselungsreiche Programm assebendlich das Entztcken aller Filmfreunde hervor. Da eine angeregte Verlängerung des Spielvlanes über den Sonntag hinaus aus technischen Gründen nicht möglich ist so seien alle diejenigen, welche die jetzige Vorführungsfolge noch nicht besichtigten, darauf aufmerksam gemacht, daß der Svielplanwechsel wie üblich am Freitag vorgenommen wird. L Post Kuriosum. Die„Papierzeitung“ schreibt: Mit der gleichen Eile, mit der man uns mit den neuen Postgebühren überrascht hat, scheint man die Postgebührentarife ausgearbeitet zu haben. Eine Zahlkarte über 500 Mark kostet 3 Mark Porto, zahlt man nun z. B. einen Betrag von 560 Mark auf zwei Zahlkarten ein (490 Mark mit.50 Mark Parto und 70 Mark mit 75 fg. Porto), so spart man 75 Pfg. Porto und macht der Post doyvelte Arbeit. Dieses System läßt sich auch auf die Tarife für höhere Einzahlungen anwenden. Amt Raurel. (2 Raurel.(Die Schauburg=Lichtspiele.) unternehmen im Einvernehmen mir dem örtlichen Lichtbildausschuiß die begrüßenswerte Neuerung, den Film in den Dienst der Jugendbflege zu stellen. Sie haben einen gesunden Instnkt für das Interesse der Jugend und wissen, wie man sie packt und zu Vorsührungen dieser Art heranzieht. Im Mittelpunkt der Vorstellung steht ein Riesen=Wintersport-Film der geben erstaunlichen sportlichen Meisterschaftsleistungen wunderbare hochalpine Winterlandschaften zeigt. Nachrichten aus Westdeutschland. * Werne.(Lebensretter.) Auf dem Zechenteich in Werne an der Lippe lief der zehnjährige Sohn des Steigers Schloßhahn Schlittschuhe. Er gelangte an eine Stelle, wo die warmen Abflüsse der Zeche in den Teich einmünden. Die dünne Decke brach, und der Junge versank vor den Augen der entsetzten Mutter, die ihn mehrere Male auf= und niedertauchen sah. Der gerade des Weges kommende 60jährige Ziegelmeister Kracht sprang dem Jungen nach und brachte ihn lebend ans Ufer. Eine Belohnung lehnte der Retter ab mit den Worten:„Das ist Christenpflicht!“ * Buer.(Sehnsucht nach der 31jährige Sohn des Rentners Bertlich in Westerholt, der seit zwölf Jahren in Amerika weilte, trat von dort aus in kränklichem Zustande die Heimreise an, weil er seine Heimat wiedersehen wollte. Während des Eisenbahnerstreiks mußte er die Fahrt von Rotterdam aus unter schwierigsten Umständen— streckenweise auf offener Lokomotive— zurücklegen. Nur einen Tag weilte er in der Heimat, dann starb er. gegen Meistgebot verkauft, die den ansehnlichen Preis von 22000 Mark erbrachte. * Essen=Ruhr.(Jurchtbare Mordtat.) Sonntag früh wurde in Bottrop nah der Zeche Prosper 2. ein Mann aus dem Arbeiterstande tot aufgefunden. Das ganze Gesicht war zerschnitten und des=Körper des Toten tief in den Schnee eingescharrt. Offenbar handelt es sich um einen Mord. Während der Verloung des Verbrechens scheint ein heftiger Kampf stattgefunden zu haben. Dem Toten waren sämtliche Sachen getaubt. Die Leiche war nur mit einigen Lumpen bedeckt. Die Persönlichkeit des Ermordeten ist unbekannt. Ebenso hat man bisher hinsichtlich der Täterschaft des Mordes keine Spur. * Essen=Ruhr.(Folgenschwerer Zusammenstoß.) Unweit des Bahnhofs Altenessen stieß ein Personenauto mit einem Straßenbahnwagen zusammen. Der Vorderperron des Straßenbahnwagens wurde eingedrückt. Zwischen den Trümmern lag der Führer schwer verletzt. In dem eingedrückten Führersitz des Autos saß der ebenfalls schwerverletzte Chauffeur. Die Fahrgäste kamen mit leichteren Verletzungen davon. * Bottrop.(Mord.) Montag vormittag 9 Uhr hat der Bergmann Ladislaus Tuckewitz, Essenerstraße 179, seine Kostgeberin, die Witwe Frau Sweda, mittels dreier Revolverschüsse getötet. Tuckewitz hatte der Frau seit längerer Zeit nachgestellt, sie hatte sich jedoch stets ablehnend verhalten. Jetzt forderte er eine Aussprache und nach kurzem Wortwechsel schoß er die Frau nieder. Der Mörder ergriff die Flucht und konnte bis jetzt noch nicht gefaßt werden. Die Frau war 28 Jahre alt. Tuckewitz steht im 34. Lebensjahre. * Duisburg.(Vom Spiel in den Tod.) In Duisburg=Meiderich kam ein sechsjähriges Mädchen beim Spielen mit einer Puppe einem Ofen zu nahe. Dabei fingen seine Kleider Feuer. Das Kind erlitt so schwere Brandwunden, daß es bald nach der Ueberführung ins Krankenhaus starb. * Elberfeld.(Dichterehrung.) Am Geburts. hause des bergischen Heimatsdichters Friedrich Storck. der durch seine launigen und ernsten bergischen Gedichte weit über die Grenzen seines Heimatslandes bekannt geworden war, wurde eine Gedenktafel aus schwarzem Granit angebracht. * Remscheid.(Die Zigarette als Todes= ursache.) In der Nacht von Samstag auf Sonntaz ereignete sich im Hotel zum Freischütz ein folgenschweres Unglück. Ein junger Mann hatte sich in denzHotel ein Zimmer gemietet, um zu übernachten. Hier hatte er dann nach den polizeilichen Feststellungen im Beit eine Zigarette geraucht und war dabei eingeschlafen. Durch die brennende Zigarette wurde das Bett in Branz gesteckt und das Zimmer in dichten Qualm gehüllt. Nachdem der Unglückliche durch schmerzhafte Brandwunden aufgeweckt wurde, sprang er vor Verzweiflung aus dem Fenster in Höhe von 14 Metern auf den Hof. Hier fauden ihn herbeigeeilte Polizeibeamte mit schweren Brandwunden und inneren Verletzungen noch lebend vor. Er wurde ins Krankenhaus geschafft, wo er bei der Einlieferung starb. Kleve.(Gerechte Strafe.) 260000 Mark Geldstrafe und dreieinhalb Jahre Gefängnis= wegen Viehschmuggels verhängte das Klever Wuchergericht, und zwar gegen den Landwirt Theodor Kuhnen aus Kalbeck ein Jahr Gefängnis und 100000 Mark Geldstrafe, gegen den Landwirt Johann Heiliger aus Kerken wegen Beihilfe eineinhalb Jahr Gefängnis und 100000 Mark Geldstrafe, gegen den Landwirt Johann Ingenbleek fünf Monate Gefängnis und 30000 Mark Geldstrafe, gegen den Schweinehändler August Roland aus Weeze neun Monate Gefängnis und 30000 Mark Geldstrafe. * Daun.(Folgen der Kälte.) Das Eifeler Maar, das Gemünder Maar und das Schalkenmedrener Maar sind seit einigen Tagen vollständig zugefroren und tragen laut Eifeler Zeitung eine Eisdecke von 30 Zentimeter, sodaß ein lebhafter Wintersport betrieben werden kann. Es ist seit Menschengedenken das erste Mal, daß das Schalkenmehrener Maar völlig zugefroren is. * Koblenz.(Gegen die Tanzwut.) Die PeUzeiverwaltung der Stadt Koblenz hat auf Grund verschiedener Polizeigesetze. darunter eines vom März 1850 eine Verordnung für den Bereich der Stadt Koblenz mit sofortigem Inkrafttreten erlassen, wonach es weiblichen Personen unter 20 Jahren verboten ist, Tanzlokale zu besuchen in denen monatlich mehr als einmal Gelegenheit zum öffentlichen Tanzen geboten ist. das Abführmittel aus Schokolade. Erhältlich in Apotheken u. besseren Drogerien. und zerschmetterte sich ein Knie. Seitdem konnte er nur an Krücken gehen, bis vor etwa zehn Jahren eine glückliche Operation ihn fast heilte. Etwas hinkt er ja immer noch. Achim Eggenbrecht hatte damals den jüngeren, ungeschickten Spielkamtraden zu der Kletterpartie auf das Scheunendach veranlaßt, er gab sich die Schuld an dem Unfall, und daher rührte seine unentwegte Liebe zu Leo.“ ein schöner Zug seines Charakters.“ „Mein Veter Leo“, sagte Frau Therese,„war ein unliebenswürdiges Kind. Sie wurden zusammen erzogen. Leos Eltern hielten einen Hauslehrer und Achim ritt oder fuhr täglich von Altenwied nach Stolzen hinüber, um an Leos Unterricht teilzuneh„.„##3. par der Gescheitere, also machte der Vltersuuge rscied nichts aus, sa Leo überflügelte den ur 8, Freund bald, was diesen mit Bewunderung 1n die Gelehrsamkeit des jüngeren Kameraden erfktute. Ich glaube, bis zuletzt hat Achim von Eggenbrecht sehr viel von Leos überlegenem Wissen gehalsein Vertrauen zu ihm scheint grenzenlas zu sein, da er ihm sogar seine Frau und Bosfl-Kagensrech spielte nachdenklich mit einem kleinen silbernen Papiermesser, das er vom Tisch genommen hatte, und ohne aufzusehen, fragte er: . Zusauch Frou Eilvia so unbegrenztes Vertrauen „Wie könnte sie anders“, entgegnete sile achselzuckend.„Er ich nun mal ihres verstorbenen Gatten Festamentsvollstrecker und besorgt ihr allen geschäftlichen Kram, von dem sie nichts versteht. Silvia hat ja keine blasse Ahnung von Geld und Geldeswert, die Aermste, sie muß sich einfach vollkommen auf Leo verlassen, nicht wahr? Dazu ist er noch Vormund ihres Kindes und weil es in einem hinzcht bevoxmundet er de natürlich auch nach besten Krasten. Das Bevormunden liegt ihm großartig.“ „Na“, sagte ganz gelassen Wolf Eggenbrecht,„dann wird er sie ja wohl zuguterletzt noch heiraten.“ „Leo heiraten?“ stannte Frau Therese. „Worum nicht? Sie sagten doch selbst, Achim habe ihm Frau und Kind sozusagen vermacht.“ Therese sah plötzlich ganz erschrocken aus. „Meinen Sie...? Das wäre ja... ach, nein,“ unterhrach sie sich.„so hat er es doch nicht gemeint! und reo, der denkt ja nicht ans Heiraten!" „Nun, es wäre doch nicht zu wunderbar, wenn er sich in die hübsche junge Witwe seines verstorbenen Freundes verliebte!“ fand Wolf, aber Therese schüttelte mit Entschiedenheit den Kopf: sich nicht! Leo ist viel zu fischblütig dazu! Wenn Leo einmal heiratet, tut er das nur an,„ Ierechnung und dazu ist Silvia doch nicht reich Frau von Ranken hatte ihre besonderen Gründe, das mit solcher Entschiedenheit zu behaupten, aber die kannte Wolf nicht, er sah nur, daß der Gedanke an eine, Hefrat zwischen Leo Branding und Silvia Eggenbrecht sie erschreckte und, um sie zu necken, betonte er die Möglichkeit noch: „Der fischblütige Mensch kann Feuer fangen, wenn er fortgesetzt mit einer ratbedürftigen, hübschen jungen Witwe verkehrt“, meinte er bedenklich. „Leo nicht! Ich kenne ihn doch!“ entschied Frau Therese. Wolf Eggenbrecht erhob sich, und ganz entsetzt sprang Frau Therese auf. „Sie wollen doch nicht schon gehen?! Nein— nein, Sie müssen zum Abendessen bei mir bleiben!" „Leider nicht möglich,“ bedauerte er.„Ich muß sogar eilen, da ich versprochen habe, meinen Freund Weltin von der Bahn abzuholen. Sie wissen ja, es sind Sonntag Rennen in Niem.“ „Richtig! Auu, da müssen Sie mit mir hinausfahren, in meinem Auto! Wollen Sie? Ihr Freund natürlich auch!“ „Sehr liebenswürdig! Das nehme ich mit Freuden „Werden Sie reiten?“ „Wahrscheinlich nicht, da der Gaul, den ich für Weltin reiten sollte, sich leider auf der Reise etwas vertreten hat.“ „O, dann werde ich...“. begann Frau Therese, beendete aber den Satz nicht, sondern besprach nur noch die Stunde der gemeinsamen Abfahrt statt, wie sie zuerst gewollt, zu sagen, daß sie Silvia Eggenbrecht auffordern würde, die Rennen in Riem mit ihr zu besuchen. Dann verabschiedete sich Wolf Eggenbrecht. Wolf sprang am Stiegelmayerplatz in eine Tram und fuhr an den Hauptbahnhof. Während er, den, Zug aus Frankfurt erwartend, auf dem Bahnsteig auf und ab schritt, ftel ihm sein kleines Reiseerlebnis wieder ein. un Schiffe, die nachts sich begegnen! dachte er mit einem Lächeln. Wahrscheinlich würde er die schöne Unbekannte nie wiedersehen? Der Züge ihres Gesichtes erinnerte er sich kaum mehr, so flüchtig hatte er sie gesehen, und so wenig hate er in den vergangenen zwei Wochen Zeit gehabt, an das kleine Abenteuer zurückzudenken. Aber ihre Augen waren schön gewesen, tiefdunkelblau und leuchtend, wie Saphirel Ihrer Stimme entsann er sich auch, dieser tiefen, wohltaurenden, fungen Frauenstimme. Eine Zigarette entzündend, überbachte er bann das Gespräch mit Frau von Ranken und bedauerte plötzlich, daß die junge Witwe seines Vetters so ganz ausschließlich auf die Freundschaft und den Rat eines Leo Branding angewiesen war. Er mochte ihn nicht, obgleich er nie etwas Nachteiliges über ihn gehört hatte. Der Mann, der einem nie offen, sondern immer nur unter halbgesenkten Lidern hervor ins Gesicht sah, gefiel ihm nicht! Natürlich wird er sie schließlich heiraten! dachte er mit einem Gefühl des Unbehagens, das ihn selbst wunderte: denn schließlich konnte es ihm ja einerlei sein. Dann überlegte er, ob nicht Leo Branding, weng er Silvia Eggenbrecht zu heiraten beabsichtigte, doch wußte, wo die Perlen steckten—— die berühmten Eggenbrechtschen Perlen, die sich im Nachlaß merkwürdigerweise nicht vorgesunden hatten. „ Eigentlich gemein, so was auch nur zu benken! sagte sich Wolf Eggenbrecht, während er dem Frankfurter Zug entgegensah, der nun donnernd und fauchend in die Halle einlief. Fünftes Kapltel. Therese Ranken war, nachdem Wolf Eggenbrecht sie erlassen hatte, recht nachdenklich zurückgeblieben. Was er zuletzt noch in Bezug auf Silvia Eggenbrecht und Leo Branding gesagt hatte, beunruhigte sie niche wenig. Wenn nun wirklich Leo Branding sich in Silvia verliebte! Möglich war es schon und möglich auch, daß er nicht aus Liebe, sondern aus kühler Berechnung sich entschloß, Silvia zu beiraten. Sie war zwar nicht übermäßig reich, doch recht vermögend, außerdem als gehorsame Gattin erzagen, was Leo vassen mußte. Und wenn es so kamn, dann wurden Thereses Zukunftspläne über den Haus'n##worfen ! STATT KARTEN ihre Vermählung geben bekannt: Werner Quack Else Quack geb. Hucke : Werden-Ruhr Rauxel „ z. Zt. Dortmung, Hotel Middendort " den 15. Februar 1922. 781 „ PC44LLHHHL : STATT KARTEN* ** * Alfons Schmudde Mimmy Schmudde geb. Müller Vermählte Sowerbebankt — G. G. M. u. H. Castres Kalser-Friedrichstraße(Mittelstandshaus). Mahiuee Tueigueterlung: #vusueret, Mrezung, gagenggg##e s8 beim Kaufmann Kassenstunden:—12 vormittags und—5 Uhr nachmittags. Ausführung aller bankmässigen Geshäfte. Scheckverkehr, Gewährung von Krediten und Eröffnung laufender Rechinungen. Verzinsung zu günst. Bedingungen nach Uiebereinkunft. RE B. Täglieh 49 Künstler-Konzert Kapellmeister Pachnicke mit se nen Künstlern. Sonntags: Frühkonzert. WELLNER* A Hcate 95 iensenbiung 745 C Castrop, den 15. Februar 1922. 745 X Danksagung. Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme beim Hinscheiden meines lieben Sohnes, unseres guten Bruders, sagen wir allen, besonders seinen ehemaligen Kameraden den 143ern unseren aufrichtigen Dank. Familie Löwenwärter. Danksagung. Für die uns anläßlich des Hinscheidens meiner lieben, herzensguten Frau und Mutter erwiesene Teilnahme unch Bekann Ueng unset““ sowie dem ElilsabettVerein unseren herzlichsten Dank. Heinrich Stehmann und Kinder Castrop im Februar 1921. 792 Herren-Anzüge Mansdhendbeundbnhnnenihelnghhe gr zu auffallend billigen Preisen in größter Auswahl. 728 Sebf.Rohthah,, Castrop. Habinghorst. Ein an der Kronprinzenstraße gelegenes Geschältsprivathaus oder Bauplatz zu kaufen gesucht. Offerten unter 757 an d. Geschässtelle d. 31g. Kognak-, Wein- und CASTROP Kür noch& Tage. Stuart Webbs der gregs Chel Kolossal=Delektiv=Film in 6 Akten. 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