assen!Diese se New=Yorks. ht: Mrs. St., , hat in der e Summe von Christenthume „World“ von hriebene Brief lieber Sultan, ndeln würden, bedenken Sie nade und des e erledigt sich ch wird aus llimantic, Coanständig geum sich einen or die Zange inguirte sieben ohne daß der im gestohlenen e in sehr höfeingeladen, in vorzusprechen. aut. Sehr absondernde zu befreien, nieden werden same Trocknen deren Folge juwenden oder s Haar schnell der„Pharm. 0 Aetherwein0,05 Vanillin, is Gemisch ist und gut verzn oder direkt iren verrieben en die Haare setzt man für von ranzigen Unglück, im treten, die in chuldigte sich: ld, warum ist kann?“ Und Lächeln. Oe.f.„ Gegan für drn Lundgrrichtsbesten Tortauus. Bchettton, Druk und Verieg ** Wahrheit.— Gerechtigkeit.— Gemeinwohl. von Ph. Culbart in Castrop. Kro. 18. Bidemadd und Bendtent und dede in der Expedition 1 Mark, durch Boten r.10.— Illustr. Blätter 50 Pfg. Mittwoch, den 5. März 1890. Jasestiens- Gelähe: speihen Rele dt für dis einspaltias Heus vder deren Raum 10 Psennige. #eclamen per Zeile 30 Pfennige. 16. Jahrg. Das Programm der Arbeiterschutz. Konferenz. Auf Allerhöchsten Befehl sind die Botschafter in London, Rom und Wien, sowie die Gesandten in Bern, Brüssel, Haag, Kopenhagen und Stockholm angewiesen, die Regierungen, ei welchen sie beglaubigt sind, zu einer Konferenz behufs gelung der Arbeit in industriellen Anlagen und Bergwerken inzuladen. Die den betreffenden Ministern der auswärtigen Ingelegenheiten übergebenen Schriftstücke haben dem Reich Febrnar 1890. Auf Besehl seiner Regierung behrt sch der Unterzeichnete u. s. w. unter Bezugnahme auf die Frellenz u. s. w. zu bringen, daß Se. Majestäht ve# vorschlägt, es solle eine Versammlung stattfinden,##n Verdiese Delegierten über Fragen von internationaler Bedeutung dieEe#s Fgf 5. Veratbungen zu erleichtern, hat die kaiserliche Verkauf der Vrraigungen#### hat die kaiserliche Regierung ein Programm entwerfen lassen, dessen Text dieser ote beigefügt ist. Der Unterzeichnete beehrt sich, Se. Excellenz u. s. w. zu bitten, ihn wissen lassen zu wollen, ob die Regierung geneigt ist, an der in Aussicht genommenen Konferenz theilzunehmen, welche in Berlin am 15. März 890 zusammentreten wird. Der Unterzeichnete gestattet sich hinzuzufügen, daß eine gleichlautende Einladung gleichzeitig bgegangen ist an die Regierungen„Ihrer kaisers von Oesterreich Ungarn, des nunng# der Belgier, des königs von Dänemark, der französischen Republlk, Ihrer Najestät der Königin von Großbritanien, der schwilgerischen Eidgenossenschaft, Ihrer Majestäten des Königs von Italien, des Königs der Niederlande und des Königs von Schweden und Norwegen. Der Unterzeichnete ergreift u. s. w. rogramm für die Beratung der internationalen Konferenz, betreffend die Regelung der Arbeit in industriellen Anlagen und Bergwerken. I. Regelung der Arbeit in Berzw#en. 1. Ist die Beim allgemeinen Interesse möglich, um die Regelmäßigkeit der Kohlenförderung zu sichern, die Arbeit in den Kohlengruben einer internatiovalen Regelung mn untertelen! 4t. 1 96 bi, Arbeit an II. Regelung der.o und Zotgiäle vorbesalten, verbieten 2. Belihze Audnohwen fud diegse Auznahmen durch internationales AboIII. Regelung der Kinderarbeit. 1. Sollen Kinder bis zu einem gewissen Lebensalter von der industriellen Arbeit ausgeschlossen werden? 2. Wie ist das Lebensalter, bis zu welchem die Ausschließung stattfinden soll, zu bestimmen? Gleich für alle Industriezweige oder verschieden? 3. Welche Beschränkungen der Arbeitszeit und Beschäftigungsart sind für die zur industriellen Arbeit zugelassenen Kinder IV. Regelung der Arbeit junger Leute. 1. Soll die industrielle Arbeit jugendlicher Personen, welche das Kindesalter überschritten haben(I. II.), Beschränkungen unterworfen werden? 2. Bis zu welchem Lebensalter sollen die Beschränkungen eintreten? 3. Welche Beschränkungen sind vorzuschreiben? 3. Sind für einzelne Industriezweige Abweichungen von den allgemeinen Bestimmungen vorzusehen? V. Regelung der Arbeit weiblicher Personen. 1. Soll die Arbeit verheiratheter Frauen bei Tage oder bei Nacht eingeschränkt werden? 2. Soll die industrielle Arbeit aller weiblicher Personen (Frauen und Mädchen) gewissen Beschränkungen unterworfen werden? 3. Welche Beschränkungen empfehlen sich in dem Falle? 4. Sind für einzelne Industriezweige Abweichungen von den allgemeinen Bestimmungen vorzusehen und für welche? VI. Ausführung der vereinbarten Beseimmungen. 1. Sollen Bestimmungen über die Ausführung der zu vereinbarenden Vorschriften und deren Ueberwachung getroffen werden? 2. Sollen wiederholte Konferenzen von Vertretern der betheiligten Regierungen abgehalten werden, und welche Aufgaben sollen ihnen gestellt werden? Politische Aebersicht. Deutschland. Die Abtheilungsberathungen des preußischen Staatsrathes sind am Freitag Abend 6 Uhr von dem Kaiser geschlossen worden. Die drei Sitzungen haben zusammen zwanzig Stunden gedauert. Außer den Fragen, welche die internationale Sozialkonferenz beschäftigen sollen, hat die Versammlung auch die Dauer der Arbeitszeit erwachsener männlicher Arbeiter und die Bildung von Arbeiterausschüssen besprochen. Der Kaiser dankte zum Schluß in warmen Worten der Anerkennung dem Staatsrathe und den zugezogenen Sachverständigen namentlich aber den Referenten Dr. Miquel und Geh. Rath Jencke, für ihre Thätigkeit und Leistungen und fügte etwa folgende Worte hinzu:„Treten Sie, meine Herren, der in der Oeffentlichkeit verbreiteten Meinung entgegen, als wären wir hier zusammengekommen, um etwa ein Geheimniß zur Heilung aller sozialen Schäden und Leiden zu entdecken. Wir haben uns redlich bemüht, die Mittel zu finden, um Manches zu bessern, und die Grenzen der Möglichkeit zu bestimmen, bis zu welchen die Maßregeln für den Schutz der Arbeiter gehen können und dürfen. Ich hoffe, daß Gutes aus ihren schlägen hervorgehen wird.“ Hieran fügte der Kaiser eine Einladung an alle Anwesenden zu einem Diner im königlichen Schlosse für Sonnabend Abend 6 Uhr. Der tiese Ernst und die ungetheilte Aufmerksamkeit, mit welchen der Kaiser dem Gange der Verhandlungen in den langen Sitzungen folgte und als Vorsitzender öfters leitend eingriff, die Leutseligkeit, in welcher der Monarch während der Frühstückspause bei zwangloser Unterhaltung sich den zugezogenen Sachverständigen aus den Handwerker= und Arbeiterkreisen näherte, erregten Die Erbin von Wallersbrunn. Original=Roman von Maria Romany. (Nachdruck verboten.) (Fortsetzung.) Doch Paolo schwieg noch immer, aber seine Züge erheiterten sich mit jedem Momentt. Papa, rief er endlich, Sie überhäufen uns mit Güte! Gewiß, mein inniger Wunsch seit Jahren ist es gewesen, meinen Beruf über die Höhe des ordinären Handwerkerthums zu erheben, aber bei den Verhältnissen, die in Neapel herrschen, brachte mich der größte und weicher Summe bedarf es, um ein bessres Geliugen Zu fördern? meinte der Freiherr. * Ich glaube, daß zehntausend Franken ein glänzendes Geschäft herstellen würden, meinte Cäcilia. Herr v. Erlenburg lächelte, dann sagte er zu Paolo: Machen wir unsere Angelegenheit in Kürze ab. Ich schulde Dir Dank dafür, daß Du das Glück meiner Tochter begründest. Ich gebe Dir fünfundzwanzigtausend Franken, die Du zur vortheilhafteren Betreibung Deines Geschäftes benützen wirst: und weil Deine Kinder einstmals ein gleiches Anrecht wie Du auf mich haben, so bestimme ich die gleiche Summe für Emmy und auch jedem Kinde, welches Euch der Himmel noch schenken wird., 64605; W1 Nun? fragte er, da das leuchtende Auge des jungen Meisters wie ein Dank, den er nicht auszusprechen wagte, auf ihn gerichtet war. Aber, Paolo, hörst Du nicht: rief Cacilia ergruheno in der Freude, die sie fühlte. Herr v. Erlenburg, als erwarte er, daß der junge Meister die seinige als Zustimmung zu dem Vorschlage hineinlege, hatte seine Hand nach seinem Schwiegersohn ausgestreckt. Paolo, immer das glänzende Auge auf den Freiherrn gerichtet, trat langsam herzu. Auf welche Weise kann ich Ihnen jemals danken! stammelte er. Sie wollten zur Wirk. lichkeit machen, was mir seit Jahren ein für mich unerreichbar scheinendes Traumbild gewesen ist? Sage Du, betonte der Freiherr. Paolo zögerte. Papa, rief er plötzlich, in diesem Augenblicke erst verstehe ich richtig, was Dich in unser bescheidenes Haus geführt hat. Ich würde undankbar sein, wollte ich das Glück zurückweisen, das uns Deine Liebe bestimmte. Gieb' uns Deinen Segen; durch ihn gehoben wird unsere Glückseligkeit verdoppelt sein....8 ELeie r.8 Er hatte das Knie gebeugt und auch Gucilia zu des Freiherrn Füßen gezogen; das Auge des Vaters leuchtete vor Wonne, als er den Segen über seine Kinder sprach. *** Am nächsten Tage war die Schenkung des Freiherrn v. Erlenburg an Paolo Barlo notariell abgemacht. Auch die Dotation der kleinen Emmy war zur Aufnahme gebracht. Zugleich verpflichtete sich der Freiherr unterschriftlich, daß, falls er frühzeitiger, als er wünschte, aus dem Leben scheiden sollte, jedem in der Ehe des Paolo und der Cäcilia Barlo geborenen Kinde eine Summe von gleicher Höhe auszufolgen sei. Herr v. Erlenburg blieb in Neapel nur noch kurze Zeit. Er hatte seiner Pflicht gegenüber der Verstorbenen und dem Gefühl seines Herzens gegenüber seinem Kinde Genüge geboten; er hatte seine Tochter gesucht und gefunden; er hatte sie glücklich gesehen, und wenn er jetzt aus Italien eilte, so war es, weil die Pflicht ihn nach einer anderen Seite zog. Noch einen Abend verbrachte der kleine Kreis im trauten Beieinander, noch einmal küßte der Freiherr seine Kinder, dann rollte er über die Berge Italiens dem Norden zu. Es war nicht seine Heimath, der er entgegenfuhr. Ludwig v. Erlenburg hatte durch Briefwechsel von dem Pfarrer Bornau erfahren, daß Fräulein v. Waldheim, nachdem sie durch Abtretung dessen, was ihr nicht rechtmäßig gehörte, verarmt war, in der bayerischen Hauptstadt weilte. trieb ihn jene allmächtige Stimme, der zu widerstreben ihm die lebhafteste Theilnahme aller Anwesenden. Ob die Beschlüsse der Abtheilungen nach dem Plenum des Staatsrathes unterbreitet werden oder direkt dem Staatsministerium zugehen, steht noch nicht fest. Der neue Handelsminister Frhr. von Berlepsch hielt an einem Berliner Vereinsfeste eine Rede, in welcher er betonte, daß er sich der großen Schwierigkeit seiner Aufgaben wohl bewußt sei und darum auf den Rath praktischer Männer vertraue. Die Zeiten seien ernst und darum müsse genau geprüft werden, was der Verbesserung fähig sei. Man müsse aber auch wohl überlegen, was geschehen solle, damit der Ast nicht abgesägt werde, auf dem die ganze Industrie sitze. Die internationale Arbeiterschutzkonferenz in Berlin soll schon am 15. März unter dem Vorsitz des Ministers für Handel und Gewerbe, Freiherrn von Berlepsch, zusammentreten. Bis dahin müssen also die Berathungen des preußischen Staatsrathes beendet sein. An den jetzt unter dem Vorsitz des Kaisers stattgehabten Ausschußverhandlungen nahmen Theil Fürst Bismarck und alle preußischen Minister, die Erzbischöfe von Köln und Breslau, die Oberpräsidenten von Achenbach, Nasse und Studt. Die Erörterungen waren Uhr eingehender Natur. Das Plenum des Staatsrathes wird Anfang März wieder zusammentreten. In unterrichteten Kreisen nimmt man nach den bisherigen Verhandlungen an, daß sämmtliche zur Theilnahme an der Arbeiterschutz=Konferenz eingeladenen Staaten annehmen werden. Die neun zur Theilnahme an der Arbeiterschutz=Konferenz eingeladenen Staaten sind: Oesterreich Ungarn, Italien, Frankreich, Großbritannien, Belgien, Holland, Schweiz, Dänemark und Schweden Norwegen. Bis jetzt ist das Gesammtresulat der Reichstagswahlen: Centrum 105,(4 Stichwahlen stehen aus), Nationalliberale 39, Konservative 64, Freisinnige 65, Socialdemokraten 38, Reichspartei 23, Volkspartei 9, Deutsch=Hannoveraner 7, Polen 26, Antisemiten 4, Elsässer 14. Der Stand der Gewehrfrage in den Militärstaaten gestaltet sich etwa folgendermaßen: Deutschl.: Syst. Mauser, Kal. 7,90 Patr.=Rahm. m. 5 Patr. Oesterr.„ Manlicher,„.0„„ 5„ Italien„ Vetterli,„10,5„„ 5„ Schweiz„ Vetterli,„10,5„„ 6„ Frankr.„ Lebel," 8 Röhre„S„ England„ Lee=Mitfort,„ 7,8 Patr.=Büchse„ 8„ Belgien,„ Mauser,„ 7,90 Patr.=Rahm„ 5„ Türkei„ Mauser,„11 Röhre„ 5„ Amerika„ Lee,„11 Patr.=Rahm.„„„ Rußland, Norwegen=Schweden, Portugal und Spanien haben sich noch zu keiner definitiven Neuanfertigung entschlossen. Demnach sind kleine Kaliber nur eingeführt in Deutschland, Oesterreich Ungarn, Frankreich, England und Slchen. unmöglich war. Träume von neuverjüngter Glückseligkeit umgaukelten ihn mit verführerischen Bildern. XVIII. Giacomo Sorel ward nach Schluß der Gerichtsverhandlung in Freiheit gesetzt; da das Zeugniß, welches der Freiherr selbst über den Mann ausgestellt, zu seinen Gunsten sprach, hatte der Gerichtshof seinem ehrlichen Namen keinen weiteren Schaden gethan. Bejammernswerthe Tage hatte der arme Mann im Gefängniß verbracht. Es war nicht allein die Furcht, daß man ihm als Mitwisser des Verbrechens einen Antheil an der Schuld des Dr. Rimoli zuerkennen würde, was ihn niederdrückte; die bange Voraussetzung, daß seine langjährige Dienstzeit in San Salvatore ohne den genügenden Gelderfolg bleiben würde, war es, was ihm jede Hoffnung nahm. Man kann daher begreifen, mit welcher Begierde er nach seiner Freilassung der Abwicklung seiner finan ziellen Angelegenheit entgezen sah. Ohne einen Tag zu verlieren, windete er sich an die Gerichtsstelle, welche die Ordnung des Nachlasses des Direktors Rimoli unter sich hatte; er machte seine Angaben und erhielt die Zusicherung, daß man sein Interesse wahrnehmen werde; auf diese Hoffnung gestützt, kehrte er wieder bei der Wittwe Forghese ein. Der Willkomm, welcher ihm von den beiden Frauen zu Theil wurde, war nicht so gewinnend, wie er es seit Jahren gewesen war. Wohl streckte ihm die Alte die Rechte entgegen, wohl lächelte Sophia, aber es war nicht zu verkennen, daß ein gewisses Mißtrauen die Stimmung beengte. Auch dem Glacomo versicherte, daß er nicht den gerireßen, Arihenl an der Schuld des Drettors gehabt habe,„.Ghrzglg“. in rücktändigen fünstausend Franken Vein. Ezig, gelg auszablen lender Lohn seien, daß ihm das Gericht sein## auszahlen werde, wollte die Situation für ihn nicht von der erhofften Gemüthlichkeit werden. In Kiel ist am Donnerstag die„kaiserliche Ordre“ über die diesjährige Zusammensetzung der deutschen Manöverflotte publizirt worden. Dieselbe wird aus acht Panzerschiffen und zwei Avisos und einer Kreuzerkorvette bestehen, und im Frühjahre ihre Uebungen in der Ostsee beginnen. Die deutsche Kolonial=Gesellschaft für Südafrika hat bekanntlich einen Theil von Lüdritzland an ein englischholländisches Konsortium verkaufen wollen. Der Reichskanzler hat nun erfreulicherweise die Erlaubniß zu diesem Verkaufe verweigert. Durch Erlaß vom 25. Februar hat er der genannten Gesellschaft mitgetheilt, daß er, nach eingehender Prüfung der Sache, aus wirthschaftlichen und politischen Gründen, nicht in der Lage sei, die Genehmigung zum Verkauf an das holländisch=englische Konsortium zu ertheilen. Frankreich. Der schon Monate lang zwischen dem Ministerpräsidenten Tirard und dem Minister des Inneren, Konstans, immer wieder vertuschte Zwiespalt ist nun endlich zum offenen Ausbruch gekommen. Der Grund der Meinungsverschiedenheit ist einfach der, daß der ehrgeizige Konstans keine Lust hat, sich dem unbedeutenden Premierminister unterzuordnen, und so giebt es um alle möglichen Kleinigkeiten permanent Streit. Schon im Januar schien der Bruch unvermeidbar, und nur mühsam gelang es damals, den Riß in der Regierung zu verkleistern. Jetzt will aber Konstans gar nicht mehr und hat am Samstag Abend in einer Ministersitzung dem Präsidenten Carnot sein Rücktrittsgesuch überreicht. Zu seinem Nachfolger ist der radikale Abgeordnete Bourgenis ernannt. Der Fall lehrt wiederum, daß das größte Uebel der Republik Frankreich nur die Uneinigkeit der Republikaner ist. Rußland. Zwischen dem Kaiser von Rußland und seinem Bruder, dem Großfürsten Alexis ist ein heftiger Zwiespalt ausgebrochen, weil der Zar den Sohn des Großfürsten nicht in die russische Armee eintreten lassen will. Der Großfürst wurde vor etwa 20 Jahren einem Fräulein Theokowsky heimlich angetraut. Der dieser Ehe entsprossene Sohn studiert gegenwärtig auf einer deutschen Hochschule. Der Zar will auch, daß sein Bruder Alexis eine neue Ehe eingeht, aber der Letztere hängt so sehr an seiner ersten Frau, daß er sich weigert, dem Ersuchen des Zars Folge zu leisten. Amerika. Der Exkaiser von Brasilien sehnt sich nach Rio de Janeiro zurück. Er hat die republikanische Regierung ersucht, ihm die Rückkehr zu gestatten, da er als Privatmann seine Tage in der Heimath beschließen wolle. Die Republik verspricht er anzuerkennen. Obgleich in Brasilien Niemand etwas gegen Dom Pedro hat, wird ihm dieser Wunsch kaum erfüllt werden. Die Schuld der Vereinigten Staaten hat im Monat Februar um 6 159 486 Dollars abgenommen, im Staatsschatze befanden sich ultimo Februar 522 673615 Dollars. Immer dringender wird also eine Budgetreform, welche die Einnah# men durch Herabsetzung der Zölle vermindert, damit der kolose salen Kapitalansammlung im Staatsschatz Einhalt gethan wird. Afrika. Emin Pascha ist am 2. März auf einem Dampfer des Reichskommissars Major Wißmann in Sasibar eingetroffen. Die Mahdisten dringen wieder energisch gegen Aegypten vor; in England ist man nicht ohne Besorgniß darüber. Lokales und Castrop, 4. März. Bei der am Samstag stattge habten Stichwahl zum Reichstage im Wahlkreise DortmundHörde erhielt der Kandidat der Nationalliberalen Möller 19867 und der Kandidat der Sozialdemokraten Tölcke 17014 Stimmen, ungültig waren 692. Herr Fabrikbesitzer Theodor Möller in Kupferhammer bei Bielefeld ist also gewählt. An! der Wahl haben sich 72½ Prozent der Wähler betheiligt Im Amt Castrop sind abgegeben: Behringhansen Börnig Bövinghausen Castrop Frohlinde Giesenberg=Sodingen Habinghorst Holthausen Merklinde Obercastrop Rauxe! Im Amt Mengede sind abgegeben Bodelschwingh Brüninghausen Deininghausen Groppenbruch Ickern Mengede Nette Schwieringhausen Vor dem Wahlbureau des sozialdemokratischen Wahlkomites in Dortmund wurde am Samstag Abend die Ruhe in bedenklicher Weise gestört. Es hatten sich große Menschenmassen angesammelt, weshalb dort eine starke Polizeimacht postiert war. Die letztere wurde verhönt und verspottet und gegen 10 Uhr entspann sich zwischen Zivil und Polizei ein Handgemenge, bei dem die Polizeibeamten, von denen ein Theil beritten war, blank zogen, und in die Menschenmenge einhieben, während die Polizei durch Steinwürfe arg belästigt wurde. Auf beiden Seiten sind zahlreiche Verletzungen vorgekommen. An 30 Personen wurden verhaftet. Auf der Münsterstraße, dem Steinplatz, der Kielstraße 2c. sind während der Nacht alle Laternen durch Steinwürfe zertrümmert worden, auch wurden auf der Münsterstraße Personen angegriffen, und der letzte von Hörde kommende große Pferdebahnwagen demoliert. — Der seit einer Reihe von Jahren an der evangelischen Schule in Holthausen thätig gewesene Herr Lütters ist nicht wie in No. 15 irrthümlich berichtet aus dem Lehrerstande ausgeschieden, sondern nach Höntrop bei Bochum versetzt worden. Die Absicht des Austritts hat freilich vorgelegen. — Der gestern in Dortmund stattgehabte Kreistag für den Landkreis Dortmund, bewilligte der Gemeinde Obercastrop eine Beihülfe zu den 9550 M. betragenden Kosten der Herstellung des Weges von Zeche„Erin" nach Obercastrop. Der Gemeinde Börnig wurden 1110 M. für den Ausbau des Weges von Börnig nach Castrop bewilligt. Als Schiedsmanns=Vertreter für den Bezirk Ober castrop Bövinghausen wurde Herr Kaufmann Wilhelm Lam bertz in Obercastrop, als Schiedsmann für den Bezirk Ha binghorst Herr Zimmermeister Köster und zu dessen Stellvertreter Herr Landwirth Cl. Hagemann bestimmt. — Das Eisenbahn=Betriebsamt zu Dortmund macht noch einmal bekannt, daß auf die Entdeckung des Thäters, welcher am 9. Januar zwischen Marten und Merklinde ruchloser Weise größere Steine auf die Schienen der Emscherthalbahn legte, eine Belohnung von 300 Mark gesetzt ist. — Die Chaussee zwischen dem alten Bahnhof und der Stadt passirten am 24. Juli 1889 zwei Fuhrwerke, eins mit Langholz beladen, das der Knecht Heinrich Wilms leitete, das andere, vom Kutscher Wilhelm Baldus geführt, war der Omnibus. Wilms wich weit aus, der Omnibuskutscher fuhr aber so ungeschickt vorbei, daß Wilms zu Boden gerissen wurde, wobei er einen komplizirten Bruch des Ellbogengelenkes erlitten. Baldus wurde am Freitag von der Strafkammer zu Dortmund inegen fahrlässiger Körperverletzung 4 Monate Gefängnis verurteilt. — Am künftigen Sonntag, den 9. d.., wird im Sades Herrn Baack eine plattdeutsche Abendunterhaltung sta finden. Herr Täpper aus Bochum wird eine Partie a Fritz Reuter's„Festungstid“ vorlesen, sowie einige seiner b# liebten„Lachpillen“ zum Besten geben. Die Vorlesung beginn Abends 7 Uhr. — Auf den Zechen der Gelsenkirchener Bergwerks=Aktien. Gesellschaft verdienten die Kohlenhauer in der üblichen Schicht: Jan. Jan. Jan. Steigerung in 1888 auf Zeche Mark Rheinelbe 3,64 Alma 3,66 Minister Stein 3,11 Hardenberg 3,26 Erin 3,36 Hansa 3,21 Zollern.. 3,11 Germanta 1.] Erst im Jahre II. 1888 Ich verarge Euch nicht die Zurückhaltung, die Ihr gegen einen in Mißkredit gefallenen Mann beobachtet, dachte er; warten wir, bis der Spruch des Gerichts über mein Geld gefällt ist. Fünftausend Franken werden der acceptabelste Ausgleich sein. Mit lobenswerthem Eifer brachte er die Entscheidung des Gerichts herbei. Die Zurückstellung der größeren Hälfte seines Lohnes hatte sich in dem Rechnungsbuche des Dr. Rimoli verzeichnet gefunden, also nahmen die Herren vom Gesetz keinen Anstand, Giacomo fünftausend und zweihundert Franken in blankem Golde auszuzahlen. Es lag ein gewisser Triumph auf seiner Niene, als er nun wieder die simple Wohnung der Forghese betrat. Nun, Sophia, rief er, wirst Du bereit sein, in vierzehn Tagen mit mir vor den Altar zu treten. Sophia zögerte nur ein paar Sekunden, dann schlug sie zu. Ich habe niemals daran gezweifelt, daß Du ehrlich bist, erwiderte sie. Und was werdet Ihr treiben? fiel die Alte ein. Wenn es nach meinem Willen zeht, werde ich Ackersmann, sagte Giacomo. Wir miethen einen Bauernhof und betreiben die Wirthschaft, meinte auch Sophia. Diesem Ausspruch wurde die ungetheilteste Anerkennung zu Theil. Man begab sich auch sofort an die Rechnung, um sich zu vergewissern, daß Giacomo's Baarschatz genüge; man stellte fest, daß, nachdem tausend Franken als Nothpfennig zurückgelegt worden, noch sechzig Dukaten zum Ankauf von Vieh übrig blieben, während fünftausend Franken zur Anzahlung eines Ackergutes erübrigt worden. Und so hat es Giacomo, nachdem er mit Sophia verheirathet worden, zur Wahrheit gemacht. In der Nähe von Spoletto hat er einen bescheidenen Bauernhof käuflich erworben, wohin die kleine Familie zog. Giacomo widmet sich seiner Arbeit und bringt die Mußestunden nur im Kreise der Seinigen zu. Germania 1088 erworden. 1889 Mark 3,71 3,76 3,38 3,61 3,70 .40 3,30 3,11 3,45 den letzten beiden Jahreng 1,32 od. 36% 1,26 1,51 .45 1,46 1,06 1,59 1,31 1,10 34 32„ 51„ 42 32, — Bezüglich des Dortmund=Emskanals ges der Geh. Oberbaudirektor Wiebe in der Budgetkommission der Abgeordnetenhauses die Erklärung ab, das die Vorarbeiten noch nicht ganz fertig seien, daß aber voraussichtlich der Bau noch in diesem Jahre beginnen und in fünf Jahren vollendet sein würde. Am 8. März soll auf dem Schützenhofe zu Bochum eine Bergarbeitek=Versammlung stattfinden, die von allen Zahlstellen des Verbandes durch Delegirte beschickt werden wird und in den gegen den zeitigen Vorstand des Verbandes Stellung genommen werden soll. Die große Mehrzahl der Bergleute in unserm Revier will an der Spitze des Verbandes keine Sozialdemokraten stehen haben, wie dieses gegenwärtig der Fall ist. In der Delegirten Versammlung am 8. März wird voraussichtlich der Verbandvorstand durch einmütyiges Vor gehen der Bekgleute gezwungen werden, zurückzutreten. Auf den Schächten vereinigter Johann und Deimelsberg bei Steele, woselbst vorige Woche di: Belegschaften die Arbeit eingestellt hatten, ist Montag die Arbeit im vollen Umfange wieder aufgenommen worden. Die Zeche hatte vorher keine Zugeständnisse gemacht, doch ist nicht ausgeschlossen, daß einzelne Wünsche der Arbeiter Erfüllung finden. Ein Mann von Langfur,(Kreis Trier), rauchte eine Zigarre. Als er sie über die Hälfte geraucht hatte, explodirte dieselbe mit einem Knall, wie wenn eine Pistole abgeschossen worden wäre. Drei Finger der linken Hand und die Handfläche wurden stark verletzt, so daß der Mann einen Arzt zu rate ziehen mußte. Es war ein Glück für ihn, daß er die Zigarre in jenem Augenblicke nicht im Munde hatte. In Neheim bei Hüsten wird am 9. und 10. März der diesjährige Handwerker=Delegierten= und Innungstag für die Provinz Westfalen abgehalten. Der Herr Oberpräsident Studt hat bereits sein Erscheinen bestimmt zugesagt, ebenso sind die drei Regierungspräsidenten unserer Provinz eingeladen. Die Vorversammlung beginnt am Sonntag, den 9. März, Vormittags 11 Uhr im Lokale des Herrn G. Gerling. Der Handwerkertag am selben Tage, Nachmittags 3 Uhr im Hotel der Wittwe Egen und der Delegierten= und eventuell der Innungstag am Montag, den 10. März, Morgens 9 Uhr im Lokale des Herrn G. Gerling. Die vorläufige Tagesordnung lautet: A. Für den Handwertag: 1. Die deutsche Handwerkerbewegung, ihre Ziele und deren Erfolge. Referent Herr Josef Euler aus Bensberg. 2. Der allgemeine deutsche Handwerkertag vom Jahre 1889 in Hamburg. 3. Die Handwerkerpresse. B. Für den Delegiertentag: 1. Jahres bericht und Kassenabschluß, Festsetzung der Beiträge für das nächste Jahr. 2. Wahl des Vorstandes, sowie des Vorortes für das Provinzial=Bundes=Amt. 3. Delegiertenwahl für den allgemeinen deutschen Handwerkertag im laufenden JahreC. Für den Innungstag: 1. Eventuelle Wahl des Vor. orts für den Provinzial Innungs=Verband.(Die Statuten Als Alice v. Waldheim am Tage der Gerichtsverhandlung in den„Prinzen von Bayern“ zurückgekehrt war, hatte sie Vorkehrungen getroffen, am nächsten Mittag in Begleitung des Pfarrers Bornau der ewigen Stadt Valet zu sagen. Am Abend desselben Tages hatte der Zug sie bis nach Verona gebracht. Nichts hatte sie aus der Apathie, in die sie versunken war, aufzuwecken vermocht; in stummer Gedankenlosigkeit hatte sie während der langen Fahrt ihrem Vormund gegenüber gesessen. Mit banger Sorge hatte der greise Priester sie beobachtet, sie, die bis zu jener verhängnitzreichen Stunde, welche den Fehltritt ihres Vaters vor aller Welt aufdeckte, die größte Fassung zur Schau getragen hatte. Daß Herr v. Erlenburg sich weder nach der Verhandlung, noch vor ihrer Abreise bei Fräulein v. Waldheim gemeldet, hatte ihn für sie traurig gemacht. Seit einem Menschenalter hatte Pfarrer Bornau ein ungetheiltes Interesse für die Familie von Waldheim gehabt. Schon während der Lebenszeit des Freiherrn Max war er Seelsorger der nahen Ortschaft gewesen; er hatte Herrn v. Waldheim gekannt, bevor er jene unheilvolle Reise nach Italien angetreten, und während der langen Jahre, da Felix v. Waldheim als Besitzer der Herrschaft gegolten, war er der Freund des Hauses gewesen. Er hatte Rlice getauft und hatte beinahe die Liebe eines Vaters für das Kind; und nun mußte er das unschuldsvolle Wesen ohne Hilfe, mittellos in das Leben hinaustreten sehen! Alice, sprach er, als man in Verona bis zur Weiterreise verweilte, ich vertraue, daß Gottes Segen Sie auf allen Wegen geleiten wird. Und sollte eine Stunde kommen, da Sie eines Freundes bedürfen, so vergessen Sie nicht, daß mein Beistand zu Ihrer Verfügung ist. Alice dankte, dann trennten sich der Beiden Pfade; er setzte seinen Weg nach Wien fort und von dort in die Heimath, während Alice über die Alpen nach München fuhr. XX. Ludwig v. Erlenburg, den wir auf seiner Fahrt über die Alpen verließen, hatte München erreicht. Der Name Alice v. Waldheim, die Hoffnung, sie zu sehen und ihr Alles, was sie für ihn geopfert hatte, wieder zu Füßen legen zu dürfen, machte sein Glück aus. Mit Ungeduld hatte er seiner Ankunft in München entgegengesehen, je behaglicher er sich im Wiedergenuß seiner Freiheit fühlte, desto inniger wurde das Gefühl, welches er seiner Erretterin entgegentrug; und wenn nun an diese Empfindung sich der Eindruck reihte, den Alicen's schöne Erscheinung hervorbringen mußte, so konnte wohl Herrn v. Erlenburg's Glück fortan nur in dem des jungen Wesens zu finden sein. Er hatte, nachdem er in München angelangt war, keinen Augenblick gezögert, Frl. v. Waldheim von seiner Anwesenhei in Kenntniß zu setzen; er hatte ihr für den nächsten Tag seiner Besuch angemeldet und sah der Stunde, welche ihm die Zu sicherung seines Glückes bringen sollte, mit Ungeduld entgegen Endlich war der Augenblick da. Das Herz des Frei herrn klopfte, als er sich in die bescheidene Wohnung begab die Fräulein v. Waldheim während ihres Aufenthaltes t München als Heim diente; er zitterte, als er in das schlicht Zimmer geführt warz, in dem Alice ihm mit scheuer Zu rückhaltung und doch mit so viel gewinnender Herzlichkei Gnädiges Fräulein, sagte er lebhaft, nachdem er übedie Barlo's berichtet und seine Entschuldigung vorgebrach hatte, daß er erst jetzt nach 4 langen Wochen seinen Da für ihre hochherzige Handlungsweise sage, es war Pflicht, Ueberzeugung zu haben, daß mein Kind glücklich war; dann war es mir erlaubt, für mein eigenes Glück Sorge tragen. Das Verhältniß, unter welchem meine Tochter bedarf meines Beistandes nicht mehr; aber mein Herz zitte vor Erwartung, ob das Glück, welches meinem Kinde ei Paradies auf Erden bereitet, auch mir zu Theil werden wir (Schluß folgt). d beim Oberpräsidin bis dahin ihre gelegenheiten. Antri zum 2. März cr. ister F. Möller=Dor senso werden diejenige ihmen wollen, ersucht, machen. Einlaßkarte 5 Pfg., für den D lus für je 50 gugeg löst werden.„Als. timmrecht) hat jeder in 50 Pfg. für eine Als Seltenheit fl itz bei einem Wirth reits junge Hühnch soziert die Henne jetz sefahr behütend. Ein Bäuerlein a sippstadt), welchs al okal vorbeikam, gab kezept ab und trabt röhlich der Stadt golen. Ein Bürger von chaft von zka. 170 inzulegen, riet man unterzubringen. Do so reichlich versehen, zu bringen wissen, u us abgewiesen wurd er glückliche, wel schuleigkeit ihun w trotz der von versa nungen, sein Geld und auf glückliche E getrunken haben. A verfallen, erwachte, dem physischen Kater lischer, und dieser le Eine Spuk Aufsehen. In Viehmaklers namen verstorbenen Freun Krütt, umgehen un Die 16jährige Toch Klopfen gehört hat Krütt folgen, woh Spuk wird angegeb Jahren ein Abkomm Gestorbene dem U geben solle. Die u derart, daß sie sch Polizei sich mußte. Für die Geist der Maria F waren zusammeng geboten. Da letzt ten Schüsse abgeg Bürgermeister In ehrenhafter Männ Hoffentlich wird! Der„Essener mitgetheilt:„Der ein Schund= und erstes Heft hier Wir können alle elenden Machwer läuft, durch die Theil schmutzigen zu vergiften, wel die Schundliterat teur einfach die Irrenist Vorfall. Ein M Epidemie beso einem bei ihm Uebel ein Aussch klärt und dem aufzusuchen. D behauptete, kein Polizei verständi dem Hause des Kontagienhaus verschwunden un Wie sich später berufener ärztlich heit als durcha festgestellt wurd der Polizeibehö In Flamu petenfabrik von Mit weld kleine Wunde gekommener F wunde an der nicht beachtete. Pfeife anzubre Wunde und d Leiche. Vor einig Trottoirplatten waren noch ni ten verkauften ler, der ihnen Hehlerei muß erverletzung wird im Saa erhaltung stat ine Partie au inige seiner h5 bo bohin de, Sen füre beig, Tage mässen spätestens Poelegenbeten. nstr“, Heim Vorsitzenden Herrn Schneiderniche seinr: bes#enso werden diejenigen Handwerker, welche ein Referat überriefung beginu hmen wollen, ersucht, bis dabin dem Vorsitzenden ochen, Einlaptorte, zerizglag pro Person 1 Mi. doch Steigerung in den letzten beiden Jahreng 1,32 od. 36% .26" 34„ .51" 84, .45" 44, .46" 43, .06" 32„ 1,59„ 51„ 1,31" 42. 1,10" 32, anals ges ommission der e Vorarbeiten htlich der Bau# Jahren vollenzu Bochum von allen Zahlwerden wird, andes Stellung der Bergleute rbandes keine genwärtig der 8. März wird müthiges Vorsutreten. nd Deimelsberg llegschaften die eit im vollen seche hatte vorausgeschlossen, finden. ), rauchte eine hatte, exploe Pistole abgeiken Hand und er Mann einen ck für ihn, daß Munde hatte. und 10. März Innungstag für Oberpräsident ugesagt, ebenso Provinz eingeSonntag, den rrn G. Gerling. tags 3 Uhr in und eventuel Morgens 9 Uhr läufige Tages1. Die deutsche olge. Referent gemeine deutsche iburg. 3. Die ag: 1. Jahres. seiträge für das e des Vorortes enwahl für den mufenden Jahrezahl des Vor. (Die Statuten K Unter Laub versteckt wurden im Hofgarten zu Düsseldorf dieser Tage von einem Arbeiter etwa 80 goldene und unächte Ringe gefunden, die in ein altes rotes Taschentuch gewickelt waren. Vermischte Nachrichten. für den Delegie#on„ D, Als Besucher auf dem Delegiertentage, Ghne simmrech) haf jeder selbßändige Handverker gegen... in 50 Pfg. für eine Karte Zutritt. iot vorbeund frabt: bann den Stiumzetel in der Tasche röhlich der Stadt zu, um sich die verordnete Arzenei zu Ain Bülager von B1 Keru war in den schaft von zka. 1700 M. gekommen und, um diese sicher nzulegen, riet man ihm, den Betrag in einer Sparkasse unterzubringen. Doch die letzteren sind bekanntlich mit Gelder o reichlich versehen, daß sie diese kaum wieder an den Mann bringen wissen, und so kam es denn, daß der junge Kröus abgewiesen wurde. Dieses geschah am Tage der Wahl. glückliche, welcher als wahlberechtigter Bürger seine Schultizkeit ihan wolle, ging vum Wohlogatzgigen gier, sen, sein Geld mit. Er soll es verschiedentlich gezeigt Vetru ten boben, par das Gelb verschwunden. Außer dem physischen Katerpeinigte den Bestohlenen noch ein moralischer, und dieser letztere nicht am allerwenigsten. Eine Spukgeschichte macht im Siegkreise großes Aufsehen. In Eckhausen bei Much soll im Hause eines Viehmaklers namens Funken der Geist eines seit neun Jahren verstorbenen Freundes des genannten Maklers, Johannes Krütt, umgehen und seine Anwesenheit durch Klopfen verraten. Die 16jährige Tochter des Maklers, Maria, soll zuerst das Klopfen gehört haben und ihr soll der Geist des Johannes Krütt folgen, wohin sie zieht. Als Veranlassung zu dem Spuk wird angegeben, zwischen Funken und Krütt sei vor Jahren ein Abkommen getroffen, wonach der due zoi, ap. Hergeg Gestorbene dem Unterlebenden aus der Ewigkeit Nachricht geben solle. Die unglaubliche Geschichte erregte die Lanv#### derart, daß sie scharenweise zum Spukhause zogen und die Polizei sich ins Mittel legen und das Haus abends absperren mußte. Für die Nacht zum 22. d. Mts. hatte sich der Geist der Maria Funken fest angesagt, wehl tausend Menschen waren zusammengeströmt, eine starke Polizeimannschaft aufgeboten. Da letztere mit Steinen beworsen wurde, so mußten Schüsse abgegeben werden; doch wurde niemand verletzt. Bürgermeister Jülich von Much war mit einer Abordnung ehrenhafter Männer im Spukhause. Der Geist blieb aus. Hoffentlich wird dem Unwesen bald ein Ende gemacht. Der„Essener Volkszeitung“ wird aus Rellinghausen mitgetheilt:„Der Scharfrichter von Berlin“, so betitelt sich ein Schund= und Schauer=Roman der gemeinsten Sorte, dessen erstes Heft hier so zu sagen in jedes Haus geworsen wird. Wir können alle Leser nur auf das ausdrücklichste vor elenden Machwerk warnen, dessen Zweck nur darin hinaus läuft, durch die aberteuerlichsten und phantastischsten, zum schmutzigen Darstellungen Herz und Sinn Derjenigen zu vergiften, welche verblendet genug sind, mit ihren Groschen die Schundliteratur zu unterstützen. Weise man dem KolporIrren ist menschlich, das beweist der nachstehende Vorfall. Ein Mann in Gladbach aus dem von der PockenEpidemie besonders heimgesuchten Stadthell. erkgankt einem bei ihm periodisch wiederkehrenden Haulurer. Das Uebel ein Ausschlag, wurde von zwei Aerzten für Pocken erklärt und dem Mann angerathen, sofort das Pockenhaus aufzusuchen. Der Kranke weigerte sich hartnäckig, indem er behauptete, keine Pocken zu haben. Jafolgedessen wurde die Polizei verständigt und dieselbe erschien mit einem Wagen vor dem Hause des Betreffenden, um ihn auf diese Weise in das Kontagienhaus zu überführen. Aber— der Patient war verschwunden und trotz aller Nachforschungen nicht aufzufinden. Wie sich später herausstellte, hatte er sich in Tusseldorf von berufener ärztlicher Seite untersuchen lassen, wobei seine Krunsheit als durchaus ungefährlicher Hautausschlag(Bartflechte) festgestellt wurde. Der Erkrankte legte das bezügliche Attest der Polizeibehörde vor und blieb weiter unbehelligt. In Flammen aufgegangen ist in Bonn die große Tapetenfabrik von Strauven. Mit welcher Vorsicht man eine, wenn auch nuch so kleine Wunde behandeln muß, zeigt ein in Kyiburg vorgekommener Fall. Ein Einwohner hatte eine kleine Riß. punde an der Hau), be. v, v(tricho, an, um sch ane nicht beachtete. Er zündete ein Str.„ogg.., am u i. Pfeife anzubrennen, ein Spritzchen Phopphor flog in Wunde und drei Tage später war der arme Mann eine Vor einiger Zeit wurden in Düsseldorf viele eiserne Trotoirplatten gestohlen und, wie sich später bergusgeste, waren noch nicht strafmündige Knaben die Diebe. ten verkauften sie für„altes Eisen“ an einen hiengen ler, der ihnen ein paar Pfennige dafür bezahlte. Für diese Hehlerei muß er jetzt 2 Monat im Gefängniß büßen. Fahrt über sung, sie zu hatte, wieder s. Mit Ungegengesehen zeiheit fühlte, er Erretterin ing sich der ervorbringen Glück fortan wer, seinet r Anwesenhei en Tag seine ihm die Zi buld entgegen erz des Frei hnung bege gsenthaltes das schlicht st scheuer Zi er herslichte chdem er übe g vorgebrach seinen Dan ar Pflicht, ich war; er ück Sorge Tochter leb in Herz zitten em Kinde ei werden wirh * Trockenes Schuhzeug für die Schul.e! dem Gebiete der Schulgesundheitspflege gibt ein Erlaß der kgl. Regierung zu Köln eine sehr willkommene Anregung. In der Verfügung wird den Gemeinden zegenüber der Wunsch ausgedrückt, für die auswärtigen Schüler Filz= oder Holzschuhe zur Benutzung in der Klasse anzuschaffen. Bereits ist diese Anregung in einigen Kreisen auf fruchtbaren Boden gefallen. Di Gemeinden haben die nötige Zahl von Holzschuhe beschafft damit den Kindern, die mit nassem Schuhwer zur Schulekommen, Gelegenheit geboten, dafür trockene Fußbekleidung einzutauschen. Es wäre wünschenswert, daß dieses Beispiel auch weiterhin, insbesondere auf dem Lande, Nachahmung fände. Wo eine solche Fürsorge nicht von seiten der Gemeinden eintreitt, sollten die betreffenden Eltern oergnlaßt werden, selbst für trockenes Schuhwerk zu Kiadern zum Wechsel der Fußbekleidung Gelegenheit zu bieten. Dadurch würde manche langwierige und gefährliche Errrnnkung vermieden und manche Familie vor bangen Sorgenstunden bewahrt bleiben. Für die Schule selbst würde sich aus der Verminderung der Versäumnisse gleichfalls ein sehr handt ar a bische Pferde. Di, modernen Araber haben drei Pferderassen, die Atterbi, Kadischi und Kohlani. Die beiden ersten sind gewöhnliche Arbeitspferde, die Koblaut oder sind reinen Blutes und stammen nach der Volkssage, en Lieblingsstuten des Propheten ab. Mohammed, erz## man, lieferte einst eine Schlacht, die drei Tage dauerte; während dieser ganzen Zeit setzten die Krieger den Fuß nicht auf den Boden, und die Stuten, die sie ritten, hatten weder zu fressen noch zu trinken. Endlich am dritten Tage kam man an einen Fluß, und der Prophet befahl, daß die Pferde abgezäumt und in Freiheit gesetzt werden sollten. Von gluhendem Durste verzehrt, stürzten sich alle diese Pferde, 10000 an der Zahl, nach dem Fluß, als im Augenblick, wo sie das Ufer erreichten, die Trompete des Propheten sie 10.000 Pferde hörten das Signal aber nur fünf gehorchten demselben, verließen den Fluß, ohne nur ihre Lippen genetzt zu haben und kehrten zu ihrer Fahne zurück. segnete diese Stuten und färbte ihre Augenlider mit Kohol, daher der Name Kohlani, was geschwärzt bedeutet. Von diesem Augenblick wurden sie von dem Propheten selbst und seinen Gefährten Ali, Omar, Amu, Bekr und Hassau geritten, und von ihnen stammen alle edlen Renner Arabien## ao. Die außerodentliche Schwierigkeit, sichlarabische Stuten zu verschaffen, darf bei den bekannten vorzüglichen Eigenschaften der Rasse nicht in Erstaunen setzen: die Leute der Wüste oft selbst bis zu 4000 Mark, nur um zu verhindern, daß eine berühmte Stute an Fremde verkauft werde. Man hat selbst dafür bis 10 000 Mark bezahlen sehen, eine ungeheure Summe, wenn man den Werth des Geldes in Arabien in Anschlag bringt. Burkhardt schon führte einen Scheich auf, der eine hochberühmte Stute besaß, woran er das halbe Eigenthum mit 8000 Mark bezahlt hatte. Diese Theilungen des Eigenthumsrechtes an Pferden sind merkwürdig, komm es doch manchmal vor, daß eine Zuchtstute unter zehn bis zwölf Kraber vrthelt..(Agufleit“ W * Handel mit Senschen##sch. welcher Schamlosigleit der Menschenhandel nach Aglegika Hin## manchen deutschen Fürsten betrieben wurde, tunstrirt ein Tcie des Landgrafen von Hessen=Kassel an den Oberbefehlshaber der hessischen Truppen in Amecika, der vom 8. Februar 1777 datirt ist. Er lautet:„Baron Hohendorff! Ich ehielt zu Rom bei meiner Zurückkunft von Neapel Ihren Vr. 27. Dezember letzten Jahres. Ich ersah daraus mit uaaus. sprechlichen Vergnügen, welchen Muth meine Truppen bei Treutow entfalteten, und Sie können sich meine Freude denken, als ich las, daß von 1950 Hessen, welche in dem Gesecht waren, nur 300 entkamen. Da wären, beng, gerahe 1650 gefalen, und ich kann nicht genug 9rggziggen ensechlen, eine genaue Liste an meine Bevohrt. g. ätgig London zu senden. Diese Vorsicht wird um so mege ur. sein, als die mir von dem englischen Minister zugesandt. Liste aufweist, daß nur 1455 gefallen seien. Auf diesem Wege sollte ich 160050 Gulden verlieren. Noch der Rechnung des Lords von der Schatzkammer würde# vios 483 450 Gulden bekommen, statt 643 500. Sie sehen wohl ein, daß ich in meiner Forderung durch einen Rechnungsfehler gekränkt werden soll, und Sie werden sich daher die äußerste Mühe geben, zu beweisen, daß Ihre Liste genau und sein unrichtig sei. Der britische Hof wendet ein, daß 100 verwundst seien, für die sie nicht den Preis von Todten zu bezahlen brauchten. Erinnern Sie daran, daß von den 500 Laeedämonier, welche den Paß bei Thermopplä vegtheithioren, nicht einer zurückkam. Ich wäre glücklich, wenn meinen braven Hessen sagen könnte. Sagen Sie dem Major Mindorff, daß ich außerordentlich unzufrieden mit seinem Bi nehmen bin, weil er sein Bataillon gerettet habe; während des ganzen Feldzuges sind ja noch nicht zehn von seinen Leuten gefallen: Also unzufrieden war dieser edle Landes vater, weil ein Offizier dreihundert seiner Unterthanen gerettet und zu wenig Verluste bei seinen Truppen gehabt hatte, wodurch ihm das von den Engländern für jeden Gefallenen u vestende Blugalbd engingg gt man ich von Unterhaltung auch auf noch sehr schlimm mit ihr bestellt!“ meinte der Kaiser. können gewiß auch nicht die Orthographie beyerrschen!“ wendete er sich an einen jüngeren Offizier. Als dieser aber das Gegentheil behauptete, ließ ihn der Der Müller mahlt; dann: der Maler malt.„Nun schreibe Sie: Beide malen(mahlen)“, sagte der Kaiser. Da legte der Offizier die Feder nieder. * Petersburg, 19. Febr. Beim Bezirksgericht in Witebsk begann gestern der Prozeß gegen sieben Israeliten, welche angeklagt sind einen Menschen ermordet zu haben, um dessen Tod zur Erlangung einer Versicherungsprämie von 50 000 Rubel auszubeuten. Die Einwohner von Witebsk sind derartig erregt, daß das Gerichtsgebäude militärisch bewacht werden muß. Der Urteilsspruch wird binnen drei Tagen : Eine klassische Wahlrede soll, wie eine Lokalkorresponden; nachträglich berichtet, ein zum Wort verstatteter Arbeiter in einer sozialdemokratischen Versammlung in Berlin gehalten haben. Der gute Mann äußerte sich folgendermaßen: „Meine Herren, ick bin Arbeiter in einer Fabrik un verdiene die Woche 12 Mark, un davon soll ick eine Familie ernähren. Nu war ick neulich krank un habe jarnischt verdient un mußte mein Soffa verkoofen, uff den ick for gewönlich schlafe. Un jetzt lieje ick uff de Diele un decke mir mit de Stubendiere zu; Meine Herren, wenn Se also nich uff de Diele liegen un sich mit de Stubendiere zudecken wollen, dann— wählen Se Auerbach!“(Schallende Heiterkeit.) * Die Gelehrigkeit eines Pudels hat einem Metzgermeister in Berlin eine arge Verdrießlichkeit bereitet. Zu besagtem Meister kam dieser Tage ein Gerichtsvollzieher, bei dessen Eintritt der Meister schnell die mit 40 Mark gefüllte Geldtasche unter das Sopha warf. Diesen Wurf mochte wohl des Metzgers Pudel, der sich im Zimmer tummelte, als eine Aufforderung betrachten, seine Kunststückchen zu zeigen, denn schnell fuhr er unter das Sopha, apportierte die Geldtasche und ließ sie sich willig von dem Gerichtsvollzieher abnehmen. Als der Beamte den verdutzten Meister verlassen hatte, soll dieser seinem gelehrigen Pudel eine hübsche Belohnung zuer: kannt haben, deren Empfang von dem Vierfüßler mit lautem Geheul quittirt wurde. Castrop. Vom 20. Februar bis 4. März 1890. Geburten. Ein Sohn: am 19. Februar dem Giesenberg=Sodingen. Am 20. dem Coaksarbeiter Ignatz Pachucka, Obercastrop. Am 24. dem Hülfsweichensteller Anton Schrader, Castrop. Am 20. dem Schuhmachermeister Schween, Merklinde. Am Heinrich Lueg, Castrop. Am 26. dem Schuhmachermeiste Am 20. dem Coaksarbeiter Albert Jankoviak, Castrop. Am 26. den Carl Marx, Castrop. Am 26. dem Landwirth Heinrich Vierhaus, FrohGöttinger, Obercastrop. Am 16. dem Bergmann Heinrich Vormbaum, Holthausen. Am 24. dem Bergmann Ludwig Fischer, Holthausen. Am Bergmann Friedrich Joswig, Behringhausen. Am 24. dem Am 3. dem Bergmann Eberhard Vernhard de Vries, Sterbefälle. Gustav Opfer, Obercastrop, 4 M. 16 Tg. Gustav Seilermeister, Castrop. 68 J. 5 M. Lina Vossek, Castrop. Wilhelm Hagemann, Schahnacher, Habinghorst. 38 J. 10 M. August Aufgevote: Bergmann Christian Friedrich Wil und die Näherin Anna Friederike Maria Osg,eifieger, rghnhgst zu Obereastrop, wohnhaft zu Beutnerdorf(A Velersbulg. Kein Nachahmer hat notariell bestät. lobende Anerkennungen wie zu tausenden nur B. Bocker i. Soosen über s. Holl. Tabak 10 Pfo 9 N. brenne ein Rüsterchen des Stoffes, von dem man kaufen will, und die etwaige kräuselt sofort zusammen, verlöscht bald und hinterläßt wenig Asche in's Haus. Seim Herannohen be, Vehengen Bodrfasse, füie die würmere vie bei dem Einzeinen bizgerscheu.. Jedermann ebenso vorthelJahreszeit geltend. Run ist es gewiß für...: gehenutenden und haft als angenehm, seinen Bedarf in einem einzigen zug gergand, urchaus solden veo) Holicgh in Blagwitz=Leipzig algenein do euite Baoren du wdgh.h, verfangt, pash=Henaante Geschäft uu dirckt Mey und Edlich in Leipzig=Plagwitz der sehr sattete Grühjahrs=Gatalog vv. Ausy.,g.g. 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August 1876 gegen diesen Antrag von den Eigenthümern, Nutzberechtigten oder Pächtern der benachbarten Grundstücke innerhalb einer Präclusivfrist von 21 Tagen bei der Ortspolizeibehörde hierselbst Einspruch erhoben werden kann, wenn derselbe durch Thatsachen begründet wird, welche die Annahme rechtfertigen, daß die Ansiedelung den Schutz der Nutzungen benachbarter Grundstücke aus dem Feld= oder Gartenbau, aus der Forstwirthschaft, der Jagd oder der Fischerei gefährden werde. Castrop, den 1. März 1890. Der Gemeinde=Vorsteher: Münneckehoff. Holzverkauf. Cenanntmachung. Die Reparaturarbeiten im und am Schulhause der hiesigen Gemeinde sollen öffentlich verdungen werden. Es wird Termin auf den 11. Marz er., Nachmittags 3 Uhr, bei dem Gastwirth F. Wiesmann hierselbst anberaumt, wozu Unternehmer eingeladen werden. Kostenanschlag und Bedingungen werden im Termine bekannt gemacht. Giesenberg=Sodingen, den 3. März 1890. Gemeinde=Vorsteher: Schulte=Uhlenbruch. Dienstag, den 11. März 1890, Vorm. 10 Uhr anfangend, sollen im Forstdistrict Bodelschwinghr=Berg: 1 schwere canad. Pappel zu Bretter(mittel), 2 schwere Buchen, rein und glattschaftig, 40 Nr. Rothtannen und Lärchen zu Bau=, Grubenholz, Wees, Leiter=, Gerüstund Frechtungsstangen, 15 Nr. Brandholz. Vormittags 11 Uhr im Forstdistrikt Deipenbeck: 3 Nr. Eichen u. 40 Nr. Rothtannen zu Grubenholz, leichten Sparren, Wees, Leiter= und Frechtungsstangen nummernweise zum Verkauf ausgesetzt werden. Zusammenkunft beim Wtrth Strotmann in Bodelschwingh. Haus Bodelschwingh, den 3. März 1890. Gräfl. von Bodelschwingh= Plettenbergsche Rentei. Medicinal-Ungarweine analysirt und rein befunden von Herrn Dr. Kayser in Dortmund. Land=Verpachtung. Montag, den 10. März, Nachmittags 4 Uhr, werde ich 6 Morgen Land ganz in der Nähe des Dorfes, zu Gärten Direkt v. der Ungarwein=Export=Gesellschaft in BadenWien; durch die berühmtesten Aerzte als bestes Stärkungsmittel für Kranke und Kinder empfohlen. 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