die deutsche mnuest ein der aus Bärne? ist das nicht nämlich auch n Zeiten bebezahle überbezahlen versen, nur um hängen zu in meinem en, daß das nehmen Sie vereinkommen ydale schnell orschend ins llen sich verehmen kann, zukehren—“ segnete Lady iesem Lande st!“ allein, lassen senheit wird en und Miß jebt, wohnen. n Beschützers r Absicht zu deln.“ sprach Sir des jungen zigen Tochter llein wir— t in Deutschihnen liefern. ne aussetzen, ten und auch uushalts auf in rd 8 m er 1es ide icheier sers sten off Amtlichts Erynn für ven Tandgrrichtsbesten Horlmuns. Redaktion, Druck und Verlag 4 Wahrheit.— Gerechtigkeit.— Gemeinwohl. von Ph. Culbart in Castrop. Nro. 20. Erscheimt Mitwocs und Sanstags und kostet vierteljährlich in der Expedition 1 Mark, durch Boten Mark 1,10.— Illustr. Blätter 50 Pfg. Mittwoch, 11. März 1885. Insertions=Gebähe: für die einspaltige Zeile oder deren Raum 10 Pfennige. Reclamen per Zeile 30 Pfennige. Politische Aebersicht. 11. Jahrg. strov. ig aufe ermieamilie Eine drohende Erhöhung der Holzzölle ruft die Gewerbetreibenden des Holzhandels und der Holzindustrie zu energischer Abwehr auf. Auf eine von Berlin ergangene Aufforderung haben sich mehr als 600 Firmen aus 65 Städten und Ortschaften des deutschen Reiches bereit erklärt, sich zu einer gemeinsamen Petition gegen die Zollerhöhung zu vereinigen. Die einladenden Geschäfte, welche zu den ersten Deutschlands auf diesem Gebiete zählen, heben hervor, daß durch die Annahme der Vorlage Deutschlands Holzhandel und Holzindustrie in allen Zweigen und in allen Bezirken erschüttert und in den meisten Fällen auf das Schwerste geschädigt werden würden und daß bei der Vielseitigkeit und Verschiedenheit der in Betracht kommenden Verhältnisse und Interessen ein wirklicher und gleichmäßig gerechter Schutz der deutschen Arbeit auf dem wichtigen und umfassenden Gebiete des Holzhandels und der Holzindustrie in keiner andern Weise erreicht werden kann, als wenn von einer Erhöhung der jetzt bestehenden Holzzölle, auf welche alle Interessenten sich eben erst eingerittet haben, überhaubt Abstand genommen wird. Auch die Vivisection(chirurgische Experimente an lebenden Thieren) wurde im preußischen Landtage nochmals besprochen. Dr. Virchow, der berühmte Arzt, erklärt die meisten Klagen über sie für übertrieben und unberechtigt.„Was thun Sie, fragte er die Abgeordneten, wenn sie sich mit der Zucht von Federvieh beschäftigen? wenn Sie Kapaunen ziehen? wenn Sie Gänse nudeln lassen und dergleichen mehr? Ja, meine Herren, was uns Aerzten vorgeworfen wird, ist um kein Haar schlimmer als das, was Sie jeden Tag in Ihren wirthschaften vorführen. Daß es auch grausame Experimente giebt, will ich nicht leugnen.“ Amerika. Der Präsident Cleveland hat am 4. ds. sein Amt angetreten mit einer Rede, in welcher er die Zollreform befürwortet, jedoch den Schutz der Arbeit für einzelne Fälle in Anspruch nehmen will. Außerdem erklärte er sich gegen die Ausprägung der Bland'schen Silberdollars. Neubildung des nordamerikanischen Cabinets— anläßlich des Präsidentenwechsels in der Union— ist nun erfolgt. Das neue Cabinet besteht aus Bayard(Auswärlges), Manning(Finanzen), Lamar(Inneres), Whitney asr ee geit(rieg), Villas(Generalpostmeister), Gar# New=Yorker Zeitungen brachten vor einigen Tagen die Antündigung, daß der Expräsident General Grant an unheilbarem Zungenkrebs leide. Sechs Monate ist das äußerste Lebensmaß, das ihm die ärztlichen Fachmänner noch zugestehen; aber wahrscheinlich wird seine Auflösung früher erfolgen. 5 Eleanor. Uebersetzung nach dem Englischen. Nachdruck verboten. (Fortsetzung statt Schluß.) „„Wir gehen auf diesen Vorschlag ein,“ antwortete Lady Relydale,„müssen aber noch einige Zeit lang in Aver Court bleiben, wo Sir Richard sich schneller erholen wird, als in vieser feuchten, kalten Hütte, was die Aerzte gleichfalls meinen. Diese halten ihn noch immer für sehr krank. Er ist schwächer, als er selbst und Andere glauben und die Aerzte haben mir anempfohlen, ihn nicht außer Augen zu lassen. Als ob ich das thun würde, jetzt, wo ich ihn pflegen und bei mir behalten, kann und wir in Frieden und Einigkeit bei einander #.„Ich für meinen Theil möchte lieber hier bleiben,“ sagte Sir Richard, sich an seine Tochter wendend.„Denn, Elley, keit meiner schweren Krankheit, in der der Tod mir nahe dar, ist meine Liebe zu Dir stärker erwacht, als je und wenn Du mir nur vurkrauen wolltest, mich wie früher lieben, so Alle zusammen in Aver Court leben und eben beginnen I. als Deinem Gatten, ein neues, fröhliches #ne T. schien Sir Richard ernst mit seinem Vorschlag und Wangen berab hrauen rannten ihm über die eingefallenen und seine blutunterlaufenen Augen, wie seine essheft, Kleichen Züge, verriethen einiges von dem VaterFns, bessen er sich rühmte. „Ihre Tochter wird allerdings ein neues Leben, aber rneiner Seite beginnen, Sir Richard,“ entgegnete Archibald geschlassen zut srengem Tone,„sie hat mit Ihnen für immer ..„ Es ist auch besser so,“ sagte Lady Relydale hastig;„auch fgebasgnr a is in meiner Pflege und Geselschaft am besten Der Krebs sitzt an der Zungenwurzel und schließt die Möglichkeit der erfolgreichen Entfernung durch chirurgische Eingriffe aus. Uebermäßiges Tabakrauchen soll des Uebels Ursache sein. Der General ist sich seines Zustandes wohl bewußt. Locales und Rheinisch=Westfälisches. — In unserer Provinz sind während des zweiten Semesters des Jahres 1884 in die Landgüterrolle 201 Höfe eingetragen worden, sodaß die Zahl der eingetragenen Höfe auf überhaupt 758 gestiegen ist. Was die Zungen klatschsüchtiger Frauenspersonen zustande bringen können, davon ein Beispiel. Im Laufe des verflossenen Jahres fanden wir in den Dortmunder Zeitungen nicht weniger als zusammen 53 veröffentlichte Widerrufe ausgesprochener Beleidigungen, die ausschließlich von Frauen und Mädchen gethan waren. Merkwürdigerweise ist auch nicht eine einzige Mannsperson unter den Widerrufern vertreten. Jedenfalls auch ein Zeichen unserer Zeit, die ja so reich ist an Merkwürdigkeiten. Am 4. Februar hat das Reichsgericht den Prozeß eines alten Berg=Invaliden gegen den Märkischen Knappschaftsverein zu Gunsten des Invaliden entschieden. Der Prozeß betraf Invalidengeld, welches dem Invaliden auf Grund der neuesten Statuten entzogen war. Der Knappschaftsvorstand trat vergangenen Donnerstag in Bochum zu einer außerordentlichen Sitzung zusammen und beschloß, die in dem neuesten Reichsgerichtsurtheil ausgesprochenen Rechtsgrundsätze allgemein anzuwenden. In Folge dessen werden cirka 200 000 Mark an Knappschaftsmitglieder, welche vor dem 1. Januar 1880 invalidisirt sind, nachverrechnet. Die noch schwebende Streitfrage wegen des Kindergeldes ist am 4. Februar leider nicht mitentschieden. Der klagende Invalide hat keine Kinder unter 14 Jahren. Letztere Frage wird am Ende dieses Monats entschieden werden. Bei den starken Anforderungen an die Kasse konnten außerordentliche Unterstützungen nicht bewilligt werden. ewilligi Einer Rotte angetrunkener Raufbolde ist es am Sonntag Abend in Buer schlecht ergangen. Dieselbe, acht Mann stark, randalirte in einem Wirthshaus an der GelsenkirchenBuer'schen Chaussee unweit Buer zum Schrecken des Wirths und der Gäste und entfernte sich darauf, um an einem zweiten Wirthshause mit Demolirung des Hauses und der Mobilien ihren Uebermuth abzukühlen. Mit Ziegelsteinen, welche die Unholde von einem vor dem Hause befindlichen Brunnen abwurden Thür und Fenster total zertrümmert und schließlich die Hausbewohner mißhandelt. Hiermit noch nicht genug, versuchten die Bösewichte in einem dritten Wirthshause dieselbe Zerstörung anzurichten. Aber— o weh!— hier kamen sie an den Unrechten. Der Wirth und drei Gäste waren vorher von dem Vorgefallenen unterrichtet, hatten sich, um einen etwaigen Ueberfall abzuwehren, mit festen Knüppeln versehen und erwarteten ruhig beim Scat die Excedenten. Lange sollte dies auch nicht dauern, alsbald erschienen die rohen Burschen und in impertinenter Art Getränke fordernd gebot der Wirth ihnen, das Lokal zu verlassen. Jetzt versuchten die Trunkenbolde, den vorherigen Hexensabath wieder aufzuführen, aber der handfeste Wirth und seine Gäste legten ihnen ihr ruchloses Handwerk, indem sie die Ruhestörer zu Boden schlugen und derb durchprügelten. Einem nur ist es gelungen, sich davon zu machen, während sieben in der Wirthsstube liegen blieben, bis die Buer'sche Polizei deren Fortschaffung ins Gefängniß besorgte. Seit einigen Tagen ist aus Haspe ein Geometer verschwunden. Man sagt, er habe bedeutende Summen unterschlagen und sei dann den Weg übers große Wasser gefahren. In einem Hause in Remscheid brach Feuer aus. Eine Frau aus demselben stürzte, da sie ihr 4jähriges Kind in den Flammen wußte, durch Rauch und Feuer in die Stube. Es gelang ihr allerdings, das Kind, welches noch nicht gefährlich verletzt war, zu retten. Sie trug jedoch derartige Brandwunden davon, daß sie bedenklich darnied erliegt. Auf der Zinkhütte in Genna bei Iserlohn schnitt sich aus Unvorsichtigkeit ein Schmelzer die rechte Hand total ab. Einem Metzgerlehrling in Lennep ging ein Schwein durch, welches er zum Schlachten holen sollte. Der Borstenträger nahm seinen Weg durch das Schaufenster eines am Markte befindlichen Manufakturwaarengeschäfts. Hierbei verletzte sich das Thier, und wurden verschiedene Stoffe im Laden durch das aus den Wunden des Schweines träufende Blut beschädigt. Die im Laden befindlichen Personen wurden durch den unerwarteten Gast in nicht geringe Aufregung versetzt.6 34ng In Münster entdeckten Arbeiter im Abfluße am Kanalwege eine emporgekommene Leiche, worin, nachdem sie herausgezogen, ein Soldat der 6. Kompagnie des Inf.=Regiments Nro. 13 erkannt wurde. Der Betreffende war seit Ende December verschwunden. In Altenhunden liegt ein Lehrer an einer Blutvergiftung schwer erkrankt darnieder, die sich der junge Mann durch das Anlegen eines sogenannten Fingerlings, der von einem dunkelblau gefärbten Handschuh genommen, auf eine unbedeutende Schnittwunde am Finger zugezogen hat. Auf der Station Rheda wurde der Zugführer vermißt, der noch auf der Station Oelde seine Funktionen versehen. Als man sich in das Dienstkoupee des Vermißten begab, fand man ihn als Leiche. Ein Schlaganfall hatte dem Leben des Mannes, der Frau und mehrere Kinder hinterläßt, ein schnelles Ende bereitet. Folgende lustige Geschichte passirte kürzlich einem großen Tabaks=Fabrikanten in Duisburg. Er saß in der EisenDa ihr keine Erwiderung auf diese Worte zu Theil ward, fuhr sie fort:„Bevor wir aber gehen, bleiben uns noch Schulden zu tilgen. Unsere Gläubiger——“ „Wir werden Sie abfertigen, sobald Sie Aver Court verlassen—“ das noch!“ rief Sir Richard Relydale von neuer Rührung erfaßt.„Es übersteigt bei Weitem meine Hoffnungen und Erwartungen— allein, Sie konnten Ihren zukünftigen Schwiegervater doch auch nicht so ganz mittellos lassen, Mr. Hope!— Uebrigens hatte ich in jener unglücklichen Nacht nicht die Absicht, Ihnen Schaden zuzufügen!— Noch trunken, kehrte ich in das Zimmer zurück und stieß die Leuchter um, wobei ich jedoch die Anwesenheit eines Mannes entdeckte, den ich für Maurice hielt. Nicht wissend, was ich von diesem zu erwarten hätte, zog ich meine Pistole, als Jemand mit einem Stuhle nach mir schlug, daß der Schuß ohne meinen Willen losging. Gleich darauf fühlte ich mich vom Boden aufgehoben und aus dem Fenster gestürzt. Schrecklich! schrecklich! Mir ist's, als müßte ich abermals in die Tiefe hinabstürzen!“ Todtenbleich lehnte sich der Baronet in seinen Sessel zurück, indeß seine Gattin hastig nach Riechfläschchen und einem Glase Wasser griff. „Er kann keine Aufregung vertragen,“ rief sie heftig aus,„weshalb gehen Sie Beide nicht und überlassen ihn mir, die allein ihn richtig zu behandeln und zu pflegen weiß!— Sehen Sie, er rührt sich wieder, entfernen Sie sich, er könnte sterben, wenn Sie noch länger bleiben!“ „Wäre er mit einer Lüge auf den Lippen gestorben, so hätte ich dies ewig beklagt!“ sagte Archibald leise, mit Eleanor das Haus verlassend, dessen Thür hastig hinter ihnen zugeschlagen und verschlossen ward. „Ist das Reue, Archibald?“ flüsterte Miß Relydale, sich schnell mit ihrem Verlobten entfernend. „So weit er deren fähig ist, ja Geliebte!“ „Und Du hast ihm so großmüthig das beabsichtigte Verbrechen vergeben und nur aus Liebe zu einem armen, schwachen Mädchen?“ „Ja, aus unaussprechlicher Liebe zu Dir, Theuerste!“ entgegnete Archibald, seinen Arm in den ihren legend.„Bin ich aber wohl großmüthiger als Maurice, der doch auch—“ „O, reden wir lieber nicht von ihm,“ entgegnete Eleanor, „denn oft fürchte ich, er wird sich unsern Wünschen nicht fügen!“ „Sei außer Sorge Geliebte und lerne erst meinen Bruder kennen!“ Als sie langsam die Brücke überschritten, trat ihnen Job entgegen, der ganz gegen seine Gewohnheit freundlich sagte: „Es geht ihm besser, glaubt Ihr nicht auch, Miß Elley?“ „Ja, Job, ich glaube, er wird diesmal noch mit dem Leben davon kommen!“ „Aber er wird niemals der alte werden, vielmehr schon bald eines Rohrstuhles bedürfen, wie ihn Sir William erst in seinem hohen Alter hatte. Als ich ihm dies sagte und auch daß ich ihn unter die Buchen fahren und bei ihm bleiben wollte, schalt und fluchte er, wie es sein Vater gethan und ich freute mich ordentlich einmal wieder einen Relydale zu hören!— Seit sie gekommen ist,“ fügte er, die Stirn runzelnd, hinzu,„ist aber Alles anders geworden. Sie sprachen von andern Gegenden, als in Aver Court zu bleiben wohin er gehört und wo schon so viel Relydales gelebt haben und gestorben sind. Ich wollte, ich hätte das Wirthshaus nicht gekauft, ich würde dann mit ihnen gehen, Miß Elley, ja, das würde ich!“ „Ihr thut viel besser, in Carrisford zu bleiben, Job,“ rieth Archibald dem Diener. „Ihr mögt Recht haben, denn er wird schon von Neuem undankbar gegen mich, obgleich ich fast keine Minute geschlafen seit ich ihn aus dem Wasser gezogen, denn ich hatte ihn ganz allein zu pflegen,“ fügte er mit einem vorwurfsvollen Blick auf Eleanor hinzu,„Ihr habt für Euren Vater nichts gethan—“. „Ich weiß, Job,“ antwortete diese den Greis lächelnd anblickend,„aber meine Pflicht und mein Gefühl verwiesen mich an ein anderes Krankenlager—“ „Ja, ja,“ erwiderte er, Archibald mit finsteren Blicken messend,„es muß wohl so recht sein, obgleich ich das Ganze nicht recht begreifen kann.“ bahn— dritter Klasse, trotzdem er es besser haben konnte, als ein mit ihm Rücken an Rücken sitzendes Bäuerlein sich eine Cigarre ansteckte, deren Rauch alsbald rückwärts zu den Fabrikanten drang. Es mußte wohl eine reine„Vaterländische“ sein, denn plötzlich rief der Fabrikant wüthend:„Pfui Teufel, wer raucht denn hier ein solches Kraut?" Das Bäuerlein aber antwortete ruhig:„Herr., die habe ich vorhin bei Ihnen gekauft!" Lachend reichte der Fabrikant dem Kunden seine Cigarrentasche hinüber und sagte:„Werfen Sie das Dinz weg und stecken Sie sich eine von diesen an!“ In Malmedy wurde der Haupt=Zollamts=Kontrolleur auf dem Speicher seines Hauses erhängt vorgefunden. Derselbe war abgesetzt worden und sah einer ihm bevorstehenden Hauptverhandlung entgegen. Vermuthlich haben diese Umstände die unselige That veranlaßt. am 10. März 1885. 1) Angeklagt waren die Bäcker Ignaz Sch. aus Sorau, Gustav Adolf P. aus Weißenfels und der Dreher Emil H. aus Magdeburg, welche sämmlich beim Bettelm in Ickern aufgegriffen waren. Die beiden ersteren waren schon vielfach wegen Bettelns vorbestraft, der Bäcker G. Ad. P. außerdem schon früher der Landespolizei überwiesen worden. Es wurde gegen beide Angeklagte eine vierwöchentliche Haft und Ueberweisung an die Landespolizeibehörde erkannt. Der Drechsler Emil erhielt, weil noch nicht vorbestraft, eine 8tägige Haftstrafe. Die Kosten des Verfahrens wurden den Verurtheilten zur Last gelegt. - 2) Ebenso war der Steinhauer Rich. M. aus Lüdinghausen hier in Castrop beim Betteln erwischt und der Bettelei und Landstreicherei angeklagt. Derselbe ist schon mit Zuchthausstrafe und Gefängniß vorbestraft. Nach seiner Angabe sei es ihm nicht möglich gewesen Arbeit zu erlangen, da ihm dies sein Vorleben unmöglich mache, ferner sein Gesundheitszustand ein derartiger sei, daß er keine schwere Arbeiten ausführen könne. Der Gerichtshof erkannte daher nur wegen Bettelns auf eine 14tägige Haftstrafe und auf Tragung der Kosten. 3) Eine Privatklage der Bergleute J. S. aus Börnig contra Fr. S. in Holthausen wegen schwerer Beleidigung endete mit der Verurtheilung des Fr. S. in eine Geldstrafe von 10 Mark event. 2 Tage Haft und in die Kosten. Vermischte Nachrichten. * In der Anklagesache wegen des am 14. November v. J. in der Nähe des Hanauer Bahnhofes stattgehabten Zusammenstoßes zweier Eisenbahnzüge ist der Telegraphist Gutberlet von dem Schwurgericht wegen fahrlässiger Gefährdung eines Eisenbahntransportes zu 3 Jahren Gefängniß verurtheilt. Der Locomotivführer Krämer ist freigesprochen worden. * Im Allgäu in Bayern feiert man Bismarck als eine Art Bauernkönig. Man wird daher dem„Landwirthe“ Bismarck zu seinem 70. Geburtstage 1 Zuchtbullen und 5 Kalbinnen bester Simmenthaler Rasse zum Geschenk machen. Man sammelt bereits eifrig dazu. * Ein Großhändler in Mainz verschickte und verkaufte Pfeffer, der mit Roggen=, Buchenmehl u. s. w. stark vermischt und gefälscht war, und wurde zu 14 Tagen Gefängniß und 600 M. Geldstrafe verurtheilt. * Ein Berliner Sammler erstand vor einiger Zeit in Hamburg eine alte Marienkrone(anscheinend aus Bronce) zum Preise von 75 Mark. Jetzt hat sich herausgestellt, daß die Krone aus massivem Golde und inwendig dicht mit Edelsteinen besetzt ist, deren Verkauf dem glücklichen Besitzer 200,000 M. eingebracht haben soll. * Der letzte Ritter des eisernen Kreuzes von 1813 in der Armee, außer dem Kaiser, Major und Compagnie=Chef im Invalidenhause, von der Lochan, ist am Sonntag Morgen 10 Uhr sanft entschlafen. Er war geboren am 14. Juli 1794 in Biala in Ostpreußen, hat also sein Alter auf 90 Jahre 7 Monat und 17 Tage gebracht. Es war ein richtiger Repräsentant der großen Zeit der Befreiungskriege, denn er zog 1812 bereits mit York nach Rußland. In der Familie scheint das hohe Alter erblich zu sein, denn auch sein Vater, einst Rittmeister der Towarczyks unter Friedrich dem Großen, brachte es auf 93 Jahre. * Eine brave Mutter. Eine Dame fuhr mit zwei Kindern in einem Koupee 2. Klasse von A. nach X. Auf Befragen des Schaffners erklärte dieselbe, daß die Kinder bereits 10 Jahre alt seien. Nach einiger Zeit kehrte der Schaffner zurück und wiederholte seine Frage, auf welche er dieselbe Antwort erhielt und belehrte dann die Dame, daß sie in diesem Falle noch ein Billet nachzulösen habe. Die Reisende war offenbar nicht bekannt mit dem Personengeld=Tarife und meinte, als sie die Billets gelöst, habe man von ihr nur Geld für zwei Billets verlangt, sie sei aber gern bereit, das Fehlende nachzuzahlen. Als das geschehen, war die Sache geordnet. Ein Mitreisender erlaubte sich nun die Bemerkung:„Meine Dame, Sie haben da eben nicht klug gehandelt. Der Billeteur hielt die Kinder für jünger, als sie in Wirklichkeit sind und auch der Schaffner war wohl geneigt, diese Meinung zu theilen; Sie hätten also diese 16 Mark sparen können.— Unsere Dame war anderer Meinung und antwortete dem Herrn artig aber strenge:„Ich bin die Mutter der Kinder und verschmerze viel lieber das Geld, als in Gegenwart derselben eine Lüge auszusprechen und ihnen damit Lügen und Betrügen zugleich zu lehren.“ Eine goldene Antwort, woraus sich nicht nur der Mitreisende, sondern alle Väter und Mütter eine gute Lehre ziehen können. * Ein Mahnbrief an den Kaiser Wilhelm. Eine fatale Verwechslung ist einem in der Nähe von Berlin auf dem Lande wohnenden Handelsmann passirt. Derselbe war zu einer längeren Freiheitsstrafe verurtheilt worden und wollte sich mit einem Gnadengesuch an den Kaiser wenden. Nachdem er dies Schriftstück zu Stande gebracht, schrieb er einen Brief an einen Geschäftsfreund, welchen er um Berichtigung einer Forderung von ca. 100 Mk. ersuchte. Beim Couvertiren verwechselte er beide Briefe, so daß sein Geschäftsfreund das Gnadengesuch erhielt, während der Mahnbrief als eingeschriebene Sendung an den Kaiser abging. * Es ist schon viel geschrieben und gesprochen worden über die unerträgliche Tyrannei und den schrecklichen Despotismus, den die Familienhäupter in den russischen unteren Klassen der Gesellschaft ausüben, namentlich bei Gelegenheit von Eheschließungen. Ganz besonders groß ist die Tyrannei der Familienhäupter aus dem Kaufmannsstande. Ein Fall dieser Art wird aus Kasan gemeldet, in welchem die Tyrannei des Vaters mit dem Selbstmord seiner Tochter zum Abschluß kam. In Kasan lebt ein reicher Kaufmann Namens Latyschew, dessen älteste Tochter in einem guten Pensionat dieser Stadt erzogen wurde. Ihr Vater hatte unterdeß, nach dem Tode ihrer Mutter, zum zweiten Male geheirathet. Gleich, nachdem das junge Mädchen die Pension verlassen hatte, begannen die Versuche der Stiefmutter, sie unter die Haube zu bringen und so aus dem Hause zu entfernen. Hierin wurde die Stiefmutter von dem Vater treulich unterstützt. Die Eltern lenkten ihre Wahl auf den reichen jungen Kaufmann Nowotelnow und befahlen ihrer Tochter, seine Frau zu werden. Das junge, kaum 19.jährige Mädchen bat den Vater, er möge sie nicht zwingen, einen ungeliebten Mann zu heirathen, ihr Herz sei bereits vergeben. Aber ihr Bitten und Flehen war umsonst, am 20. Januar mußte sie dem ungeliebten Bewerber an den Altar folgen. Der Trauung folgte das übliche Hochzeitsmahl, nach dessen Beendigung die Neuvermählten sich in das für sie vorbereitete Gemach zurückzogen. Hier fand die junge Frau einen Vorwand, um ihren Mann auf einige Augenblicke aus dem Zimmer zu entfernen, und benutzte seine Abwesenheit, um sich eine Revolverkugel durch die Schläfe zu jagen. Auf den Knall des Schusses eilten der junge Ehemann und die Angehörigen der jungen Frau in das Zimmer, fanden die Unglückliche aber bereits todt im Blute liegend. Auf dem Tische hatte sie drei Zettel hinterlassen: an den Vater, an den Mann und ihre kleine Schwester, folgenden Inhalts: Dem Vater:„Lieber Papa, verzeihe deiner unglücklichen Tochter! Ich kann mit dem ungeliebten Manne nicht zusammen leben.“ Dem Manne:„Ich kiebe Sie nicht und kann Ihre Frau nicht werden.“" Der Schwester: „Liebe Stescha(Stephanie) sage ihm, daß ich ihn liebte.“ Wie begreiflich, rief der Vorfall in Kasan die größte Aufregung hervor. Am Tage der Beerdigung erschien eine ungeheure Volksmenge vor dem Trauerhause, um der Leiche das letzte Geleit zu geben. Studenten, die das verstorbene junge Mädchen gar nicht gekannt hatten, nahmen den Sarg auf ihre Schultern und trugen ihn unter Trauergesängen auf den Kirchhof. Eine große Anzahl von Kränzen wurde vor dem Sarge hergetragen, andere Kränze bedeckten den Sarg vollständig. Am Grabe hielten junge Leute Reden, in welchen sie das Loos der armen Latyschew und ihr frühes Ende beklagten und auf den Despotismus der Eltern hinwiesen. Da trat der Vater der Verstorbenen hervor und versuchte sich zu rechtfertigen:„Sie hat mich gar nicht gebeten, was sie doch als gute Tochter hätte thun sollen, sagte der Alte.„Ja, m. ., ich hätte mich sogar in ihren Ungehorsam gefügt, wenn sie sich nur bestimmt geweigert hätte, zu heirathen. Rechtgläubige, es war doch ein guter, ein reicher Bräutigam, kein heimathloser Habenichts! Habe ich sie etwa an einen schlechten Mann verheirathet? Wir wollen ja auch das Beste für unsere Kinder...“ Von allen Seiten ertönte Widerspruch gegen diese Rede. Da kniete Latyschew auf das Grab seiner Tochter nieder, hob die Arme gen Himmel und schwur, er sei nicht schuld am Tode seiner Tochter.„Sie hat mich nicht gebeten, betheuerte er mehrere Mal. Da rief eine Kinderstimme, diejenige der Schwester der Verstorbenen:„Das ist nicht wahr, Papa, erinnere dich doch, Dascha(Darja) lag vor dir auf den Knieen, weinte bitterlich und flehte, du solltest ihre Jugend nicht verderben. Hast du das vergessen?“ Dieser entrüstete Protest aus dem Munde des eigenen Kindes brachte den harten Vater um seine Fassung, er eilte über das frische Grab hinüber, eiligst fort, begleitet von gerade nicht schmeichelhaften Ausrufungen der versammelten Menge. * Ein verdächtiges Thier. Lehrer:„Ich habe Euch jetzt von der Klapperschlange erzählt. Wer kennt ein ähnliches Thier, dem man ebenfalls nicht recht trauen darf? Nun, Fritzchen?“— Fritzchen:„Der Klapperstorch.“ * Eine wahre Schande, sagte entrüstet ein Lehrjunge zu seinem Kameraden, mein Meister kann sich immer noch nicht in das neue Metermaß finden, er keilt mich immer noch mit der Elle. Die beiden Liebenden grüßten den grämlichen Diener freundlich und setzten ihren Weg fort, indeß Job, sich an die Brücke lehnend, ihnen nachblickte und kopfschüttelnd sagte: „Ja, ja, es ist am Ende nur natürlich, daß sie zu Dem hält und um seinetwillen ihren Vater verläßt, von dem sie nie Liebe und Gutes erfahren! Es ist auch natürlich, daß die Menschen zu heirathen gedenken, wie ich es gerne thäte, wenn nur Mrs. Edwards es wollte. Gewiß aber hat sie genug an ihrem ersten Manne gehabt und ich, ich habe nun dafür zu leiden!“ Wir verlassen hier Job, der noch lange über sein Miß geschick nachsinnt und fügen hinzu, daß er wirklich der Wirth von Relydale Arms geworden ist, dabei aber sich in Aver Court einfindet, um sich in schwierigen Fällen Rath bei Mrs. Edwards zu holen, die lebenslänglich Verwalterin in dem alten Herrenhause geblieben ist. Endlich war Archibald soweit hergestellt, daß er an seine Abreise denken konnte. Die Aerzte hatten schon lange ihre Einwilligung gegeben und nur der Wille des Patienten schob sie noch auf unbestimmte Zeit hinaus. Es war bereits Ende September und Sir Richard mit Lady Relydale schon nach Deutschland abgereist, er aber fühlte sich so wohl in dem Verwaltershause, wohin er aus dem Unglückshause übergesiedelt war, daß er sich kaum entschließen konnte, dem glücklichen Leben, das er führte, ein Ende zu machen. Theilweise aber hing auch sein Aufbruch noch von einer Reise ab, die Mr. und Mrs. Prayse unternehmen wollten und währeng welcher ihre Tochter Miß Relydale nach Devonshire begreiten sollte. Während der ganzen Zeit seiner Krankheit und Genesung hatte ihn sein Vruder täglich, oft sogar zweimal besucht. Seit ihrer Kindheit waren sie nicht wieder so oft und so lange beisammen gewesen. Wie in ihren Kinderjahren durchstreiften sie wieder Feld und Wald, oder vertieften sich mit der ihnen eigenen Lebhaftigkeit in Unterhaltungen, welche auch für die übrigen Hausbewohner nicht ohne Interesse waren. Nie aber hatten sie, wenngleich sich ihnen Gelegenheit oft genug datbot, Eleanors unter einander erwähnt. Beide schienen „Die Werkstatt", Meister Conrads Wochenzeitung, Saarbrücken. Nummer 10 enthält: Aus der Welt.— Für die Werkstatt: Was abfällt.— Der fremde Herr.— Ich.— Tagelohn oder Accord.— Allerhand Nützliches für den Handwerker.— Eine deutsche Fachschule für Thon= und Steinzeugformer.— Für den Abendschoppen: Die Conservativen.— Ein Herz für's Handwerk.— Wo's dem Handwerk eigentlich fehlt.— Fragen und Antworten.— Für Haus und Herd: Der Vorschuß.— Luft in die Betten.— Hundekutschen.— Naßgemachte Kohlen.— Für den Feierabend: Auch ein Denkmal.— Ambrosius in Berlin.— Briefkasten.— Anzeigen. Preis 60 Pfg. vierteljährlich, zu beziehen durch die Post und den Buchsändter. Eingesandt. (Für Artikel unter dieser Rubrik ist die Redaktion nicht verantwortlich.) Vor einigen Tagen wurde der Knecht einer hiesigen Firma, welcher ahnungslos mit seiner Fuhre seines Weges zog, von einigen hiesigen, übelbeleumdeten Burschen angefallen und durch Schläge mit einem scharfen Instrumente an dem Kopfe blutig verletzt, so daß der Beklagenswerthe ärztliche Hülfe in Anspruch nehmen mußte und auch für mehrere Tage arbeitsunfähig war. Diese Heldenthat wird wiederum den Staatsanwalt beschäftigen und steht zu hoffen, da seitens der bekannten Raufbolde vor Kurzem schon einmal eine ähnliche Schandthat an denselben Knecht verübt wurde, daß jene Buben einer verschärften Strafe nicht entgehen. vermeiden zu wollen, die traurigen Erinnerungen wieder zu wecken, die sich an diesen Namen knüpfen. Dennoch war Archibald überzeugt, daß trotz seiner finstern mürrischen Schweigsamkeit, Maurice zu einem Entschluß gekommen sei, den ihm mitzutheilen, seine gekränkte Liebe, wie sein gekränkter Stolz noch nicht zuließen. Schließlich aber wurde doch die vielbesprochene Reise nach Devonshire und sogar auch der Tag der Abreise für Alle bestimmt; Mr. und Mrs. Prayse wollten eine verwandte Familie in einer entlegenen Grasschaft besuchen, die beiden Freundinnen gingen nach Torquay am Meeresstrand und Archibald begleitete sie dahin, um gleichzeitig als Rekonvalescent die Seebäder zu gebrauchen. Heimlich hatten die Verlobten unter einander ausgemacht, daß auch in Torquay eine stille Hochzeitsfeier stattfinden solle und sie als Mann und Weib im Herbste entweder nach Aver Court oder Glasgow für die nächstfolgende Zeit reisen wollten. Da Maurice, obgleich er von der Abreise hörte, derselben mit keinem Worte erwähnte, so beschloß Archibald offen mit ihm darüber zu reden, was Beide so lange gescheut hatten und eines Nachmittags als er Maurice durch den Garten daherschreiten sah, ging er ihm eine Strecke entgegen und sagte, seinen Arm ergreifend:„Maurice, wir wollen einmal offen die Angelegenheit besprechen, die schon von drei Seiten so viele vergebliche Worte gekostet, die doch endlich unter uns entschieden werden muß!“. 44, 886 „Kann es nicht anders sein: fragte buster der jüngere Bruder.„ „Nein, Maurice, denn wir mussen wissen, wie wir einander gegenüberstehen!“ „So laß mich hören, was Du mir zu sagen hast!“ „So höre. Ehe ich mein früheres Leben in Glasgow wieder beginne, werde ich nach Devonshire reisen, dort mit Eleanor zusammentreffen und sie in Uebereinstimmung mit Allen, die in der Sache ein Wort mitzureden haben, heirathen!“ Seit Ihr Beide wirklich Aller Zustimmung so gewiß?“ „Ist es etwa noch Deine Absicht, nach Allem, was geschehen ist, Dich meinem Glück entgegen zu stellen? Nachdem Du und Sir Richard mir fast— denn Du kannst es nicht leugnen— das Leben genommen?“ „Nein, Archibald, das ist meine Absicht nicht!“ „So sprich, was willst, verlangst oder begehrst Du dann? Weshalb läßt Du mich so lange auf Dein letztes Wort warten? „Du wirst auch jetzt dieses letzte Wort nicht von mir hören!“— entgegnete Maurice.„Nur Miß Relydale gebe ich meine entscheidende Antwort und ich habe schon lange gewartet, daß sie diese von mir begehren sollte. Gestehe ich es offen, ich vermag mit Dir nicht ohne Aufregung von dieser Angelegenheit zu reden, denn, wenn Du auch mein Bruder bist, so bist Du doch auch mein bevorzugter Nebenbuhler!“ „Ich bedauere wirklich von Herzen, daß Du mich als solchen betrachtest!— Wenn wir erst zusammen in Devonhire sind—— Wir?— Nein, Archivald, oas kann nicht sein—— „Und ich hatte so sicher auf Deine Begleitung gerechnet, „Ich verlasse Euch schon hier— ich kann nicht Zeuge Eures Glückes sein!“ „Welchen wichtigen Gegenstand verheimlicht Ihr da so angelegentlich?“ fragte plötzlich eine helle Stimme ehe noch die Brüder sich umsehen konnten, standen Miß Relydale und Agnes an ihrer Seite.“ „Wir sprachen von Ihnen, Eleanor", erwiderte gerassen der jüngere Bruder, während Miß Relydale forschend ihren Verlobten betrachtete, der mit einem ruhigen Blick sagte:„Maurice, will uns durchaus nicht nach Devonshire begleiten, sondern schon hier Abschied von uns nehmen!“ „Aber er wird uns doch in Torquay besuchen—— „Nein, auch das nicht!“ lautete die entschiedene Antwort. „Und doch hatte ich mit Bestimmtheit darauf gerechnet, Sie in Torquay zu sehen, Maurice, um ein letztes Mal un sere Vergangenheit mit Ihnen zu besprechen, da Sie,“ fügte sie leiser hinzu,„bis jetzt beharrlich darüber schwiegen!“ Schluß folgt. 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Callenberg, Wirth. Gärten=Verpachtung. Donnerstag den 12. März er., Nachmittags 4 Uhr, sollen die beim neuen Todtenhofe belegenen Gartengrundstücke der hiesigen Belanuntuaczung. Der mit dem 1. Mai cr. pachtlos werdende Wegegelder=Empfang bei Barrière VIII b der Castrop=Henrichenburger Chaussee bisher verpachtet an den Wirth Herrn AuWV aus nur guten Stoffen und solide gearbeitet, empfiehlt in sehr bedeutender Auswahl von 12 Mark an— L. H. Bauer. H. von Gimborn, Ehem. Fabrik, Emmerich a. Ah. Gallus=, Aleppo=, Kaiser=, Salon= Alizarin=, rothe, blaue 2c. Tinten vorräthig in den bekannten Depots und in allen Buchhandlungen. Culbart, Castrop. Carl Heinemänn,„ H. Reinhardt,„ Hintzen& Schmidt,, Rechnungsformulare mit und ohne Firmadruck empfiehlt Ph. Culbart. Gesholsche wrlie Seise erartrs liefern per Centner zu 2 Mark 40 Pfg. frei ans Haus Hintzen& Schmiat. Castrop. katholischen Kirchengemeinde an Ort und weiler zu Castrop, soll am Mittwoch, Stelle auf mehrere Jahre öffentlich neu den 11. März er., Nachmittags 4 Uhr, verpachtet werden. Castrop, den 6. März 1885. Der Kirchenvorstand. Die eschenter dihensteiche Zahnhalsbänder für zahnende Kinder von Gebrüder Gehrig, Hoflieferanten u. Apotheker, Berlin, Besselstr. 16, sind seit ca. 40 Jahren das einzige bewährte Mittel, Kindern das Zahnen leicht und schmerzlos zu befördern, sowie Unruhe und Zahnkrämpfe zu verhüten. Preis das Stück 1 Mark. In Castrop echt zu haben bei Hintzen& Schmidt. Quittungs= und Wechselformulare empfiehlt Ph. Culbart. Einetücht. Haushälterin katholisch, gesetzten Alters, sucht Stelle, am liebsten auf dem Lande. Beste Zeugnisse und Empfehlungen stehen zur Seite. Näheres in der Exp. d. Bl. im Amtssaale hierselbst von Neuem auf 3 Jahre öffentlich verpachtet werden. Die Verpachtungsbedingungen werden im Termine bekannt gemacht, können auch vorher im Amtsbureau eingesehen werden. Castrop, den 4. März 1885. Der Amtmann Müller=Tolffs. Oestroper Tull- Treien. Donnerstag den 12. März, Abends 8 Uhr General=Versammlung Vorstand. Loose von der großen Schles. Lotterie Ziehung am 19. und 20. März sind zu 3 Mark zu haben bei Ph. Culbart.