ichmittag— bie Kanalufer entzu? In solchen Pirklichkeit, nicht sondern weil es Geschehens, jenes der dies schrieb. 's keine du bist mir nah, lebst, die kleinen Lebens sind und em Neuen, Verch mir greift. Es chlag des deinen. in, von denen die dir die braunen ), wie lustig der ster der Zoologi. seinem Gestänge spreizte, als du ochtest? Weißt du nd ich sollte zum ? Weißt du noch eviele Jahre sind sind deine Augen cktest, ein kleines darauf gedruckten ei Wörter hinge. dann in ein viel zu wenig Brief * s ein Mensch den um ihm unirdisc t: Ich liebe dich 18 Gemeindevorsteher rdnung war, der vor er das anden t. Daß,er hin un Reser Sprachfehler d seine Gründlich sen bewahrte, dar irmischen Besuchs ging mit schneller die Treppe hin die Tür auf un wenig zu erregt mir schriftlich zu Forsthaus unter re ich? 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Nordöstlich Antwerpen setzte der Feind seine starken Angriffe fort. Neu herangeführte eigene Verbände ##ind zum Gegenangriff gegen die in unsere Stellunzen eingedrungenen Kanadier angetreten. Nordwestlich Turnhout scheiterten feindliche Angriffe. 13 Panzer wurden abgeschossen. Im Raum von, Würselen geht der erbitterte Kampf im Bunkerstellungen weiter. Durch eigene Gegenengriffe wurde der Feind aus mehreren Bunkergruppen wieder geworfen, Gefangene eingebracht und eingeschlossene eigene Besatzungen wieder befreit. Die Räume östlich Luneville und bei Bruyeres am Bestrand der nördlichen Vogesen sind weiterhin Brennnnkte schwerer Kämpfe. Angriffe feindlicher Reginenter konnten in einigen Abschnitten unsere Gefechtsvorposten zurückdrücken. Um einzelne Einbruchsstellen ind Gegenangriffe im Gange. Bei Cornimont wurde eine beherrschende Höhe zurückerobert. 1 Bei einem Vorstoß im westlichen Vorfeld von Dünlirchen wurden kanadische Panzer abgeschossen, Gesangene und Beute eingebracht. Auch Lorient meldet erfolgreiche eigene Stoßtruppunternehmungen. Der==Beschuß Londons dauert an. Unsere Truppen in Italien haben wiederum sämtliche Angriffe der Nordamerikaner im Raum von Vergato zerschlagen. Auch feindliche Angriffe nördlich und östlich Loiano scheiterten. Britische Gegenangriffe gegen unsere neuen Stellunzeu beiderseits Cesena blieben im Abwehrfeuer liegen. Zeun Panzer wurden vernichtet. Bei der Abwehr feindlicher Luftangriffe schoß Flakgrtillerie in Italien in den beiden letzten Tagen 25 anglo=amerikanische Flugzeuge ab. Vorpostenstreitkräfte der Kriegsmarine versenkten in der Bucht von Rapallo ein britisches Schnellboot und beschädigten zwei weitere. Eine starke deutsche Kampfgruppe hat die sowjetische Unklammerung südöstlich Belgrad gesprengt und die Verbindung mit unseren Linien westlich der Stadt wieeerhergestellt. In Südungarn draugen feindliche Angriffsspitzen pestlich der Theiß bis Baja an der Donau vor. Bei ten erfolgreichen Angriffskämpfen im Raum östlich szolnok haben deutsche und ungarische Truppen stärlere eumänische und sowjetische Kräfte eingeschlossen. ihre Vernichtung ist im Gange. Bisher wurden 4300 Gefangene eingebracht, darunter der Kommandeur der ## anänischen Infanteriedivision mit seinem Stab. ###v Geschütze, 290 Fahrzeuge und mehrere Eisenbahnsige wurden erbeutet oder vernichtet. Die blutigen Verluste des Feindes sind hoch. Zwischen der mittleren Theiß und dem Szamos danern die schweren Kämpfe an. * Augriffe der Bolschewisten westlich des Dukla=Passes vurden bis auf einen inzwischen abgeriegelten Einbruch abgewiesen. Unsere Truppen brachten im Narew=Brückenkopf bei deroc erneute feindliche Angriffe zum Stehen und beltigten bei Rozan die am Vortage entstandenen Einnruchsstellen im Gegenangriff. In der Schlacht im ostpreußischen Grenzgebiet wurde leiderseits der Romintener Heide mit großer ErbitteTus. gekämpft. Einzelne durchgestoßene Panzer der sowjets wurden bei Goldap und südlich Gumbinnen ugefangen. Beiderseits Ebenrode scheiterten feindliche Durchbruchsversuche. Schlachtflieger und Flakartillerie der Luftwaffefügten den sowjetischen Angriffskolonnen hohe Ausfälle zu und schossen 40 Panzer ab. Beiderseits Tilsit setzten wir uns unter harten Kämpfen zur Frontverkürzung auf das Südufer der Memel ab. In Kurland scheiterten auch gestern alle örtlichen feindlichen Angriffe. Auf der Landenge zur Halbinsel Sworbe konnten die Bolschewisten nach wechselvollen Kämpfen geringen Geländegewinn erzielen. Beiderseits der Eismeerstraße und im norwegischen Grenzgebiet dauern die Kämpfe an. Umgehungsversuche sowjetischer Kampfgruppen wurden verhindert. Bei der Abwehr zahlenmäßig überlegener Kampfund Schlachtflieger kam es dort zu heftigen Luftkämpfen, in denen unsere Jagdflieger 31 Abschüsse erzielten. In norwegischen Gewässern schossen Sicherungsfahrzeuge deutscher Geleite im Verlauf harter Gefechte ein feindliches Schnellboot in Brand und beschädigten mehrere andere. „Anglo=amerikanische Flugzeuge warfen in der vergaugenen Nacht vereinzelt Vomben in Südost= und Westdeutschland. Besonders ausgezeichnet dnb Aus dem Führerhauptquartier, 23. Okt. Ergänzend zum Wehrmachtbericht wird gemeldet: Die 18. Flakdivision zeichnete sich in der Schlacht im ostpreußischen Grenzgebiet bei der Abwehr sowjetischer Panzerangriffe besonders aus. In der großen Panzerschlacht bei Debrecen hat sich die thüringisch=hessische 1. Panzer=Division unter Führung von Oberst Thumert durch schwungvollen Angriffsgeist und zähem Widerstand besonders bewährt. z. den gleichen Kämpfen haben sich Major Ruge, Kommandeur eines Panzerregiments. Major Rebentisch, Kommandeur eines Panzerregiments, Ober=— leutnant von Oechelhäuser in einem Panzerregiment und Leutnant Mobis, Führer eines FlakKampfsturms, besonders ausgezeichnet. Freikorps und Volkssturm Frelwillige Meldungen bis 31. Oktober d. 1. auf der Beichisstelle des Gaulelters Am 21. d. M. fand eine machtvolle Kundgebung statt, auf der Gauleiter Albert Hoffmann vor den Führern des Freikorps Sauerland sprach. Das Freikorps Sauerland wurde von unserm Gauleiter vor längerer Zeit ins Leben gerufen. Es ist auf dem Grundsatz der Freiwilligkeit aufgebaut, wird geführt von geschulten Offizieren und Unteroffizieren des vorigen und dieses Krieges und übernimmt im Rahmen des Volkssturms den Schutz unserer fühwestfälischen Heimat. Die freiwilligen Meldungen vom Volkssturm, der entsprechend dem Aufruf des Führers zur Zeit in unserem Gau aufgestellt wird, werden am 31. Oktober abgeschlossen. Die Einzeichnungslisten liegen bei den Dienststellen der NSDAP. auf. Freikorps und Volkssturm werden dann eingesetzt, wenn die Stunde es erfordert und werden ihren Kampf verbissen und zäh führen. Verbissene Kämpfe im Stadtkern von Aachen Neue anglo-amerikanische An grifte am Schelde-Brückenkopt □ Berlin, 23. Oktober. Am Sonnabend hielten die Anglo=Amerikaner an der Westfront an der Westfront ihren Druck an den gleichen Stellen wie bisher aufrecht. Die mit starker Artillerie= und Bomber= unterstützung angreifenden Kanadier berannten erneut ansere Sperrstellungen am Brückenkopf, südlich der Scheldemündung. An der Südseite schlugen unsere Truppen den Feind blutig ab. Der von Osten an der Küste entlang fortgesetzt anstürmende Gegner konnte. seine vortägigen Einbrüche erweitern und bis Breskens vordringen. Hier tobten bis in die Nachtstunden hinein erbitterte Häuserkämpfe, bei denen die Kanadier erhebliche Verluste hatten. Außer an der Scheldemündung wurde wieder nordöstlich Antwerpen erbittert um jeden Meter Boden gerungen. Die in breiter Front, vor allem zwischen den von Antwerpen nach Roczendaal und Breda führenden Straßen angreifenden kanadischen Panzerverbände versuchten ihre Einbruchsstellen zu erweitern und miteinander zu verbinden. Trotz erheblicher Verluste blieben ihre Fortschritte gering. Die Kämpfe spielen sich hier immer noch auf belgischem Boden ab. Die an der Straße Tournhout—Tilburg angesetzten feindlichen Angriffe wurden ebenfalls blutig abgeschlagen. Im Raum Nimwegen führten Kräfte der 2. britischen Armee vergebliche örtliche Vorstöße am Südufer des Lek und des Waal. Unter dem Eindruck ihrer erheblichen Verluste hielten sie sich dagegen am MaasBrückenkopf zurück. Im Abschnitt von Nachen gingen die erbitterten Kämpfe weiter. Der übermächtige Druck der Nordamerikaner zerbrach um die Mittagsstunde die Gegenwehr einiger Widerstandsinseln im Stadtkern, doch gelang es dem Feind nicht, die fanatisch kämpfenden Verteidiger am Königshügel und am Lousberg, zwei Höhen an nordwestlichen Stadtrand, zu überwältigen. Hier wurde noch in den Abendstunden verbissen gekämpft. Im Abschnürungsriegel nordöstlich von Aachen führten die Nordamerikaner bei Würselen weitere schwere Angriffe, die aber am Widerstand zäh verteidigter Sperren und Bunker scheiterten. Südöstlich Stolberg lebt die Kampftätigkeit nach längerer Pause wieder auf. Versuche des Feindes, hier eine ältere Einbruchsstelle zu erweitern, brachen im Abwehrfeuer zusammen. Im luxemburgischen Grenzgebiet drückten die Nordamerikaner bei Echternach, Wasserbillig und Greve macher weiterhin auf unsere Vorpostenlinien. Auch die erneuten Vorstöße blieben meist schon im Sperrfeuer liegen. Am Ost= und Südostrand des Waldes von Parroy führten die Nordamerikaner wie die eigenen Truppen Angriffe zu Stellungsverbesserungen. Die von beiden Seiten erzielten örtlichen Vorteile glichen sich aus. Auch östlich der Linie Rambervillers—Remiremont gingen die örtlich begrenzten Kämpfe weiter. Beiderseits Bruyeres und im Velogna=Tal griffen die Nordamerikaner von neuem nach schwerer Artillerievorbereitung an, ohne aber mehr als einige örtliche Einbrüche zu erzielen, die von unseren Truppen durch Gegenstöße sofort wieder beseitigt oder eingeengt wurden. Auch die erneuten Vorstöße französischer Kolonialtruppen im Quellgebiet der Moselotte blieben erfolglos. Wenn die Kämpfe am Sonnabend auch keine wesentliche Aenderung des Frontbildes ergeben, so wird doch ihre Härte dadurch unterstrichen, daß unsere Truppen wieder 38 feindliche Panzer vernichtet oder erbeuteten. Das Eichenlaub zum Ritterkreuz dnb Führerhauptquartier, 28. Okt. Der Führer verlieh das Eichenlaub zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes an=Gruppenführer und Generalleutnant der Polizei Heinz Reinefarth, Kommandeur einer Kampfgruppe, als 608. Soldaten der deutschen Wehrmacht(¼Gruppenführer Reinefarth wurde am 26. Dezember 1903 zu Gnesen(Warthegau] geboren); Oberbefehlshaber des Marine=Gruppenkommandos West, Admiral Theodor Krancke, als 614. Soldaten der deutschen Wehrmacht; Oberst Wilhelm Bleckwenn, Kommandeur eines niedersächsischen Grenadier=Regiments, als 621. und an Oberst Arthur Jüttner, Kommandeur eines ostpreußischen Grenadier=Regials 622. Soldaten der deutschen Wehrmacht. (Oberst Bleckmann wurde am 21. Oktober 1906 in Bergen bei Berkenbrück geboren.— Oberst Jüttner wurdaam 18. August 1909 in Kattowitz geboren.) Stalins Ziel bleibt: Bolschewisierung Europas Abschluß der Moskauer Besprechungen zwischen Stalln und Churchill in, 23. Oktober. Am Sonnabend frühr anglo=amerikanische Politik in Europa völlig überspielt wurde über die Zusammenkunft Churchills und Edens zu haben. Vom Kampf an der Scheldemündung Ein Stoßtrupp geht von einem Inselstützpunkt der Festung Schelde=Süd aus in das Niemandsland des Ueberschwemmungsgebietes vor.(PK=Kriegsberichter Lutz Koch— Sch) mit Stalin, die in der Zeit vom 9. bis 18. Oktober in Moskau stattfand, eine amtliche Verlautbarung herausgegeben, die wiederum keinen Zweifel an der englischen Bereitwilligkeit offen läßt, Europa dem Bolschewismus zu überantworten, Deutschland zu vernichten und das deutsche Volk zu versklaven. Es ist bezeichnend genug, daß an der Spitze des Kommuniqués die neuerliche Bestätigung dieses Vernichtungswillens durch den Hinweis auf die Beschlüsse von Teheran und der Quebec=Konferenz zu finden ist, die im Licht der jüngsten Ereignisse eingehend geprüft worden seien. Aus dem Kommuniqué ist ersichtlich, daß Stalin nicht in einem der entscheidenden Punkte etwa zu Konzessionen bereit war. Die Verlautbarung enthält kein Wort über die Selbständigkeit Bulgariens, Rumäniens oder Griechenlands kein Wort auch über die baltischen Staaten und Finnland. Churchill hat also die Politik des Kremls in diesen Ländern von vornherein gutgeheißen. Vor allem aber ist der polnische Verbündete Englands in Moskau erneut verraten worden. Zu einer Einigung zwischen den Londoner Exilpolen und den polnischen Sowjets in- Lublin ist es nicht gekommen. Die Verlautbarung spricht lediglich von„Fortschritten hinsichtlich der Lösung der polnischen Frage", von„der Verringerung der Meinungsverschiedenheiten“ und der „Aufhellung gewisser Mißverständnisse", stellt andererseits aber fest, daß über wichtige Punkte die Besprechungen weitergeführt werden müssen. Damit hat die britische Regierung ihren Verrat auf die Ebene eines innerpolitischen Streitfalles abgeschoben und den Exilministerpräsidenten der polnischen Regierung in London, Mikolajczyk, die Verantwortung für die weitere Entwicklung aufgeladen, die voraussichtlich zu nichts anderen führen wird als zu einer endgültigen Kapitulation der polnischen Emigranten in London vor den Lubliner Sowjets. Unterwerfung Englands und der USA. □ Stockholm, 28. Oktober. Die sowjetamtliche „Prawda“ zieht die Bilanz der Moskauer Konferenz und stellt fest, daß sie„einen neuen Schritt vorwärts in der Entwicklung der anglo=sowjetischen Zusammenarbeit“ bedeute. Es ist kennzeichnend, daß die„Prawda“ ausdrücklich darauf hinweist, diejenigen hätten recht, die die anglosowjetische Zusammenarbeit verstärkt durch die Mithilfe der USA als„Eckpfeiler nicht nur des Kampfes gegen Deutschland, sondern auch eines künftigen Friedens in Europa ansehen". Das bestätigt die deutsche These, daß Europa durch die Anglo=Amerikaner dem Bolschewismus überantwortet worden ist, was nach den Mit Genugtuung verzeichnet die„Prawda“, daß in der Polen=Frage„beträchtliche Fortschritte" festgestellt werden konnten. Worin diese Fortschritte bestehen, kann nicht zweifelhaft ein. Polen ist von England und den USA geopfert worden. Wenn auch auf der Moskauer Konferenz der polnische Konflikt zur Erledigung den beiden streitenden Parteien zugeschoben worden ist, so. wird Moskau dafür sorgen, daß die Sowjetpolen auch weiterhin die Führung behalten und in ihren Forderungen nicht nachgeben, bis das Londoner Exilkomitee sich bedingungslos dem Moskauer Diktat unterwirft. Die Ausführungen der„Prawda“ werden in der „Iswestija" bekräftigt. Hier kommt noch deutlicher zum Ausdruck, daß Polen der Preis für die englisch=sowjetische, Zusammenarbeit ist. Auch die„Iswestisa“ gibt der Hoffnung Ausdruck,„daß das polnische Problem in naher Zukunft eine befriedigende Lösung finden wird", befriedigend natürlich im Sinne des Kreml. Was tut die UNRRA für die„befreiten“ Völker tockholm, 23. Oktober. Der Londoner„Daily Expreß“ geht mit der berüchtigten URRRA, jener jüdisch=kapitalistischen Gründung, die angeblich dazu bestimmt ist, den„befreiten“ Bölkern Lebensmittel und Kleidung zu liefern, scharf ins Gericht. Der Aufsatz des englischen Blattes ist um so beachtenswerter, als die Kritik an der UNRRA im gegnerischen Lager immer lauter wird. Kürzlich erst sind Mißstände und Korruptionen in dieser„Hilfsorganisation“ aufgedeckt worden. Jetzt stellt„Daily Expreß" unter Hinweis auf das Agitationsgeschrei, daß die UNRRA riesige Voxräte zur Verfügung habe, fest, es seien seit der Besetzung von Bukarest schon acht Wochen verstrichen und die dortige Bevölkerung habe aus den Mitteln der URRRA„noch nicht eine Aspirintablette oder gar einen wollenen Pullover“ erhalten. Die Erkenntnisse der englischen Zeitung können die, die sich über die Ziele der URRRA im klaren sind, nicht überraschen. Die URRRA, an deren Spitze der USAJude und intime Freund Roosevelts, Lehman, steht, nur als eine internationale Hilfsorganisation getarnt, um so besser und gründlicher die Geschäfte der können. Bieber hat e. ba.... itten sich übgrall dort, wo Völker von Sie ussger dag.u geseigt, daß i das größte Interesse daran hatte, zunächst einmal die Schatze und die realen Werte des Landes sicherzustellen. Aber auch dann blieb jede versprochene Hilfe aus, wie das Beispiel Frankreich und Belgien besonders deutlich zeigten. Stattdessen wird den Völkern „ssschshe sr#i sich allein sorgen müßten. Die UMMA ruhrt keinen Finger, um das wirtschaftBeschlüssen von Teheran nicht mehr zweifelhaft wan liche Ehaos und die Verelendur Der Kriel der„Pranda; st eine osene Velondung den angloamerlanschen Truozen. des Sowjetimperialismus, der das Bewußtsein hat, die ... und die Rohstoffe?[Der Feind wurde in Holland überall abgewiesen Schwere Verluste einer sewjelischen Panzer splize In Osipreuhen Stadt Belgrad geräum! Von unserem wirtschaftspolitischen Mitarbeiter er Berlin, im Oktober. Nach den Erklärungen unserer führenden Ernährungspolitiker dauf die Versorgung des deutschen Volkes und der zu ihm haltenden anderen europäischen Nationen als gesichert angesehen werden. Aber wie wird es mit den Rohstoffen sein? Werden die Hoffnungen unserer Feinde, daß wir durch den Mangel an kriegswichtigen Roh= und Hilfsstoffen in unserer Kampfkraft gelähmt sein werden, jetzt— Ende 1944 oder Anfang 1945— in Erfüllung gehen, nachdem sie in den ersten 5 Kriegsjahren Wunschträume geblieben sind?— Zur Beurteilung dieser Frage muß darauf hingewiesen werden, daß wir jahrelang Zutritt und Zugriff zu den kontinentalen Rohstoffen von der äußersten Westgrenze Europas bis zur Wolga und vom Nordkap bis zur Südspitze Siziliens gehabt haben, und daß wir in der Heranführung kriegswichtiger Mineralien aus diesem großen Länderkomvlex selbstverständlich die Möglichkeit berücksichtigt haben, daß wir einmal auf engeren Raum beschränkt werden könnten. Es ist daher von vornherein wenig wahrscheinlich, daß uns auf einem Gebiet von erstrangiger Kriegswichtigkeit ein Engpaß beschert werden könnte. Diese grundsätzliche Beurteilung der Rohstofflage wird durch die Feststellungen im einzelnen bestätigt: an Kohle werden wir, nachdem wir eine Reihe von kontinentaleuropäischen Ländern nicht mehr zu beliefern brauchen, nur jene zeitweiligen Störungen zu gewärtigen haben, die durch Verkehrsbehinderungen entstehen. An Eisenerz haben wir bis in die jüngste Vergangenheit hinein die hochwertigen schwedischen und norwegischen Erze bezogen und dabei nicht versäumt, die eigenen Lagerstätten in unserem Reichsgebiet zu entwickeln und ihre praktische Bedeutung zu steigern; dazu kommt der Anfall an Schrott. An Nichteisenmetallen haben wir aus den uns früher zugänglichen europäischen Ländern keine solchen Mengen bezogen, daß ihr Ausfall bedrohliche Folgen hätte haben können. In planmäßiger Arbeit haben wir eines der wichtigsten Nichteisenmetalle, das Kupfer, weitgehend entbehrlich und dadurch die durch den Fortfall der Lieferungen aus Serbien und Finnland entstehende Lücke erträglich gemacht. Wir haben übrigens die eigene Kupferproduktion in den letzten Jahren beträchtlich gesteigert. An Aluminium stehen uns die sehr ergiebigen Bauxit=Vorkommen Kroatiens und Ungarns mit mehr als der Hälfte der derzeitigen europäischen Förderung zu Gebote. An anderen Nichteisenmetallen bedeuteten die jetzt von uns abgeschnittenen kontinentalen Länder keine ausschlaggebende Hilfe. Nicht so einfach ist das Problem der Eisenbeimischungsmetalle zu beurteilen. An Mangan haben wir, als wir den westlich des Dujepr liegenden Teil der Sowjetunion kontrollierten und ausnutzten, Vorräte hingelegt, die aus Nikovol stammten. In anderen Beimischungsmetallen, etwa in Chrom, Wolfram und Nickel, haben wir so sparsam gewirtschaftet, daß von einem akuten Mangel in absehbarer Zeit nicht die Rede sein kann. Auch ist unsere Waffentechnik so hoch entwickelt, daß ein akuter Mangel an einem Grundstoff durch andere Stoffe kompensiert werden könnte. dnb Aus dem Führerhauptquartier, 28. Okt. Das Oberkommando der Wehrmacht gab am Sonnabend bekanntz In Holland brachen feindliche Angeiffe sowohl im Brückenkopf Breskens wie östlich Helmond im Feuer unserer Abwehrwaffen zusammen. Nordöstlich Antwer= pen traten die Kanadier auf breiterer Front zum Angriff an. Sie wurden nach geringen Anfangserfolgen zum Stehen gebracht, insgesamt gestern in Holland 20 feindliche Panzer abgeschossen. Nach 19 Tagen blutigen Ringens und gewaltigem Materialeinsatz auf engstem Raum zerschlugen die tapferen, aber zusammengeschmolzenen Verteidiger von Aachen auch gestern noch starke Angriffe gegen den Nordrand der Stadt, die durch das wochenlange amerikanische Artilleriefeuer und die starken Luftangriffe umfangreiche Zerstörungen erlitten hat. Um einzelne Häusergruppen tobt noch ein erbitterter Kampf Mann gegen Mann. Seit dem 10. Oktober wurden von der Besatzung 25 Panzer vernichtet. Angreifende nordamerikanische Bataillone wurden an der Grenze nordöstlich und östlich Luxemburg bereits durch unsere Gefechtsvorposten abgewiesen oder wieder über die Mosel zurückgetrieben. Auch im Raum von Bruyeres und Cornimont blieben feindliche Angriffe im Feuer vor unserem Hauptkampffeld liegen. Ueber dem Kampfraum im Westen wurden gestern in heftigen Luftkämpfen durch deutsche Jagdflieger 18 anglo=amerikanische Jäger abgeschoffen. Vor Dünkirchen brachte ein eigener Stoßtrupp Gefangene ein. Das==Feuer auf London geht weiter. Der Schwerpunkt der Kämpfe in Mittelitalien lag gestern im Raum von Vergato, wo alle feindlichen Angriffe abgeschlagen wurden. Oestlich Loiano brachten unsere Truppen bei Gegenangriffen Beute und Gefangene ein. Im Raum der westlichen Morawa vereitelten unsere Divisionen bolschewistische Umfassungsangriffe. Die Stadt Belgrad wurde nach erbitterten Straßenkämpfen und nach Zerstörung aller militärisch wichtigen Anlagen dem Feind überlassen. Im Donau=Savebogen leisten unsere Truppen dem Feind weiter zähen Widerstand. Während in Südungarn der Feind westlich der Theißmündung in Richtung auf die Donau weiter vordringen konnte, machte im Raum beiderseits Szolnok der brecen und beiderseits des Szamos leisteten unsere Divisionen den nach Norden stoßenden Sowjets hartnäckigen Widerstand, warfen sie an mehreren Stellen zurück und fügten ihnen dabei hohe Verluste zu. In den Waldkarpaten beseitigten die Honveds westlich des Uszok=Passes im entschlossenen Gegenangriff eine noch bestehende Einbruchsstelle. Westlich des Dukla=Passes zerschlugen unsere Truppen unter härtesten Witterungsbedingungen in vier Wellen vorgetragene Angriffe der Bolschewisten. Stärkere Angriffe der Sowjets scheiterten am unteren Narew beiderseits Geroc, schwächere bei Rozan. In diesen Brückenköpfen verlor der Gegner in den beiden letzten Tagen 89 Panzer. Zwischen Sudauen und Schirwindt brachte der fünfte Tag der Schlacht im ostpreußischen Grenzgebiet wieder schwere Kämpfe. Der mit neuen Kräften anrennende Feind wurde bis auf einen Panzerdurchstoß nördlich der Rominter Heide abgeschlagen. Die feindliche Panzerspitze erlitt durch unsere Schlachtflieger hohe Verluste. Weitere Gegenangriffe sind im Gange. Mit dem gestrigen Abschuß von 109 Panzern durch Truppen des Heeres und durch Schlachtflieger wurden bisher in dieser Schlacht 463 feindliche Panzer vernichtet. Zwischen Moscheiken und der Rigaer Bucht sowie auf der Halbinsel Sworbe scheiterten zahlreiche starke Angriffe der Bolschewisten. 21 Panzer wurden abgeschossen. Feindliche Umfassungsversuche im nördlichen. Finnland und an der Eismeerküfte wurden auch gestern zerschlagen. Nordamerikanische Terrorflieger griffen Regensburg und weitere Orte in Süddeutschland an. Zehn viermotorige Bomber wurden abgeschossen. Tiefflieger setzten im west= und südwestdeutschen Raum ihre Angriffe gegen die Zivilbevölkerung fort. ErHervorragend bewährt dnb Aus dem Führerhauptquartier, 23. Okt. gänzend zum Wehrmachtbericht wird gemeldet: der Schlacht im ostpreußischen Grenzgebiet hat sich die Aufklärungs=Lehrabteilung der 1. Infanteriedivision unter Führung des Rittmeisters Rosenfeld und nach dessen Heldentod unter Führung des Oberleutnants Rohrbeck, vielfach auf sich allein gestellt, durch beispielhafte Standhaftigkeit und hervorragenAngriff deutscher und ungarischer Truppen, unterstützt dem Angriffsgeist ausgezeichnet und dadurch wesentdurch Verbände der Luftwaffe, trotz zäher feindlicher lich zur erfolgreichen Abwehr des feindlichen DurchGegenwehr weitere Fortschritte. Ir Raum von De=lbruchsversuchs beigetragen. Deutsche Kampfmoral zerschlug Feindabsichten Ernüchterung in London über den Kampfverlauf im Westen Als besonders ernsten Engpaß für uns haben unsere Feinde bis in die jüngste Zeit hinein Motortreibstoffe angesehen. Der Verlust der rumänischen Oelfelder.— so schmerzlich er ist—, besitzt schon deshalb keine ausschlaggebende Bedeutung, weil schon vorher die Gruben von Campina und Bustenari(Bezirk Ploesti) durch Fliegerangriffe stark beschädigt und der Abtransport auf der Donau und mit der Eisenbahn schwer behindert war. Im Laufe des Krieges haben wir unsere Mineralölversorgung immer stärker auf das synthetische Oel verlagert und dieser Produktion durch Dislozierung und Verlegung unter die Erde in zunehmendem Maße unangreifbar gemacht. Die reichen Rübenernten haben uns die Ergänzung der Treibstoffvorräte durch Alkohol ermöglicht.— und schließlich fährt in der Heimat noch mancher Kraftwagen mit„Sprit". Zum Schluß noch ein kurzes Wort über Textilroh= stoffe und Gummi: Insgesamt haben wir den von uns jetzt abgetrennten kontinentalen Ländern mehr Faserstoffe(Zellwolle und Kunstseide) gegeben, als wir von ihnen empfangen haben. Unsere Buna=Herstellung steht mengen= und gütemäßig wesentlich über dem Stand von 1939, als wir von der Zufuhr natürlichen überseeischen Kautschuks abgeschnitten wdurden. Jedenfalls wird die Rohstoffausstattung der im europäischen Befreiungs= und Einigungskampf stehenden Völker nichts daran ändern, daß die Entscheidung auf den Schlachtfeldern fallen wird, und daß wir die entschlosseneren Menschen und— demnächst— auch die besseren Waffen in diese Auseinandersetzung einbringen werden. Japanische Abwehrerfolge in der Leyte-Bucht A Tokio, 28. Okt. Nach einer Meldung des Kaiserlichen Hauptquartiers vom Sonnabend führten die japanischen Luftwaffenverbände am 19. und 20. Oktober wiederholte Angriffe gegen die feindlichen Geleitzüge in der Leyte=Bucht und erzielten folgende Ergebnisse: Ein großer Transporter und ein Zerstörer wurden versenkt, ein feindlicher Transporter, zwei Flugzeugträger und zwei Schlachtschiffe wurden schwer beschädigt. 1 Berlin, 28. Oktober. In der englischen Presse wird erneut die Ernüchterung über die wachsende deutsche Kampfmoral im Westen erkennbar. Die Kommentatoren englischer Zeitungen kommen immer wieder zu der Erkenntnis, daß die Spekulationen auf einen Zerfall der deutschen Westfront und Spaltungen innerhalb des deutschen Volkes, die einen Zusammenbruch nach sich ziehen würden, nirgend festzustellen sind.„Deutschland ist keineswegs besiegt und ein langer Winterkrieg liegt vor uns, bei dem die einander gegenüberstehenden Armeen auf Monate hinaus ineinander verbissen sein werden“, so schreibt der ReuterKommentator zu den Kämpfen im Westen und fährt fort,„das deutsche Volk ist keineswegs in der Stimmung, den Kampf aufzugeben, und nirgendwo im Lande besteht eine Aussicht auf inneren Zusammenbruch“. Der Kommentator muß zugeben, daß die Kampfhandlungen„an der ganzen Front immer noch auf örtliche Ziele begrenzt“ sind, und macht das englische Volk mit dem Gedanken vertraut, daß„die alliiekten Hoffnungen auf die baldige Niederkämpfung Deutschlands heute völlig in den Hintergrund getreten“ seien. Auch der zähe Widerstand der deutschen Truppen bei Aachen, der dem Feinde ungeheuer blutige Opfer abfordert, hat, wie die schwedische Zeitung„Aftontidnin= gen“ aus London berichtet, in England den Optimismus erheblich gedämpft. Der englische Kriegskorrespondent John Fall hält es für angebracht, vor Illusionen auf einen Zerfall der inneren deutschen Front ernstlich zu warnen, indem er erklärt, es gäbe keine Anzeichen, die auf Risse und Sprünge in der deutschen Nation, auf die man gehofft habe, hindeuteten. Jeder Deutsche sei ein guter Patriot und glaube fest an das Vaterland. In diesem Zusammenhang ist auch eine bemerkenswerte Feststellung des Londoner Rundfunkkommentators Robert Frazer zu dem erfolgreichen Verteidigungskampf unserer deutschen Stützpunkte an der Kanal= und Atlantikküste zu erwähnen. Frazer bestätigt, was jedem deutschen Soldaten an der Westfront klar ist, und worin sich auch die deutsche Heimat einig ist, daß„Hitlers Entschluß, beträchtliche Besatzungen zurückzulassen, um die Häfen zu verteidigen, an denen der alliierte Vormarsch vorbeigegangen war, kein FehAdalbert Stifter Zu seinem 133. Geburtslag am 23. Oktober 1944/ Von F. A. Zimmer Ein Tag über einem Buche von Adalbert Stifter ist immer, wie Peter Rosegger gesagt hat, ein rechter Seelenfesttag. Denn Stifter ist nicht nur der Poet des Böhmerwaldes, sondern einer unserer größten deutschen Dichter überhaupt. Sein schönes Wort„Das ist das Merkmal großer Dichtungen, daß sie uns Flügel ansetzen und uns zu Dichtern machen; im Genießen dichten wir das Namenloseste hinzu“— dies Wort gilt für keinen mehr als für ihn selbst. Stifters erzählerische Werke, die mehrbändigen„Studien“ und die„Bunten Steine“ stehen am Anfang unserer modernen deutschen Novellistik, deren großansteigende Linie von Goethe zu Tieck. E. T. A. Hoffmann, Eichendorff, Storm. Keller und Raabe hinführt. Sie enthalten unvergängliche Meisterstücke. Es sind Naturgemälde aparter Art, herzliche Idyllen voll Frische und makelloser Reinheit. Die Stille und das Glück. mächtiger Tannen= und Buchenwälder ist in ihnen und es geht von ihnen und den Manschenschicksalen, die in sie schlicht und ergreisend verflochten sind, auch heute noch ein unsagdarer Zauber aus. Neben und vor Theodor Storm ist Adaldert Stifter der bedeutendste Meister innerlicher Stimmungskunst. Mit der stillen Kraft seiner unvergleichlichen Schilderungen leitete er die andere große Linie ein: die deutsche Heimatkunst, die von Otte Ludwig, der Edner=Oschenbach, Louise Francols und Theodor Kontane in ihrer verschiedenen Art fortgeführt worden ist. Doch unüdertroffen für alle Zeiten dleibt die Schil#rungekung Stifters. Die sonndurchleuchtete sellge Waldeinsamkeit z. B. des„Hochwaldes“, wie ein Gemälde von einem großen alten Meister oder die tagelange Wanderung verirrter Kinder über das schneeverwehte Eiefold im„Bergkristall“ und die Schilderung des Glatteises in der„Mappe des Urgroßvaters" oder auch die von Cewins Nachterlebnis auf Schloß Turun in„Die drei Schmiede ihres Schicksals" sind von jener wunderbaren Anschaulichkeit, sie sind Kabinettstücke Stifterscher Kunst und jedem, der Sinn dafür hat, unvergaßlich. Noch höher stehen die beiden Alterswerke, der„Nachsomund der„Witiko“. Zener— von Nietzsche zu den nur vier Büchern gerechnet, die im deutschen Scheifttum niemals vergehen dürften!— ein Erziehungsroman, dieser ein histori. scher. Beide großen Stils, aber von ruhigster Innerlichkeit und einer sealischen Beherrschtheit, die sie in die Sphäre goethescher Altersweishelt rückt. ler war". Frazer ist vielmehr der Meinung, daß die Opfer dort„durchaus der Mühe wert" waren. Es hat sich längst erwiesen, daß die ungeheuren Nachschubschwierigkeiten, mit denen Eisenhowers Armeen zu kämpfen haben, und durch die der erste Angriffsschwung der Anglo=Amerikaner im Westen erheblich behindert worden ist, nicht zuletzt die Erfolge des verbissenen Festhaltens an den deutschen Stützpunkten an der französischen Küste sind. Den Alliierten steht bis heute noch kein voll gebrauchsfähiger Hafen zur Verfügung, der es ihnen ermöglichte, Truppen und Kriegsmaterial in den erforderlichen Mengen auszuladen. Soweit unsere Stützpunkte im Kampf gegen die gewaltige feindliche Uebermacht erlegen sind, wurden die Hafenanlagen derart zerstört, daß sie für Monate hinaus unbrauchbar sind. Es war also durchaus kein vergebliches Opfer, das die deutschen Verbände in den Küstenstützpunkten auf sich genommen haben. Sie haben erhebliche Feindkräfte gebunden und somit erheblich dazu beigetragen, daß es möglich war, in aller Ruhe eine deutsche Abwehrfront im Westen aufzubauen, an der jetzt die anglo=amerikanischen Angriffe blutig zerschellen. Der sowjetische Aderlaß an der Ostfront □ Stockholm, 23. Okt. Nach einer Meldung des Senders Moskau machte der Vorsitzende der sow, etischen Gewerkschaften und Vertreter der Sowjetunion auf dem internationalen Gewerkschaftskongreß in Blackpool, Kusnezow, ein bemerkenswertes Geständnis über die ungeheuren Verluste der Sowjetunion an der Ostfront. Danach hat Stalins Methode, die Massen der sowjetischen Truppen rücksichtslos in den Tod zu schicken, in drei Jahren sieben Millionen Soldaten gefordert. Dazu kommt nach der Mitteilung des Sowjetvertreters der Verlust von 70000 Panzerwagen, 60000 Flugzeugen und 90000 Geschützen. Wenn Kusnezow sicherlich auch nicht die volle Wahrheit gesagt hat, so zeigt doch schon sein Teilgeständnis, welche furchtbar blutigen Opfer und welchen ungeheuren Ausfall an Material der sowjetische Masseneinsatz fordert. Nem Bitdortereenträger □ Berlin, 28. Okt. Der Führer verlieh das Rite, kreuz des Eisernen Kreuzes an Hauptmann d. Walther Huß, Abteilungskommandeur in einem nor deutschen Artillerie=Regiment: Oberleutnant HerbeWiesmer, Kompanieführer in einem Pionier=#### taillon, geboren in Duisburg als Sohn einer Steiger## Leutnant Georg Budahl, Zugführer in einer Pan## zerjägerabteilung; Feldwebel Martin Vost, Zugführ### in einem Panzergrenadier=Regiment;=Obergruppen führer und General der Waffen=; und Polizei B# helm Krüger, Kommandeur der#=Geb.=2 „Nord“, geboren am 8. Mai 1898 zu Straßburg Das Eichenlaub nach dem Heldentod dnd Führerhauptquartier, 23. Okt. Der Führer#### lieh am 20. Oktober das Eichenlaub zum Ritterkreu## des Eisernen Kreuzes an Oberleutnant Burg, Ker## panieführer im Panzer=Regiment„Großdeutschland“. Der Präsident des turkestanischen Komitees bei Reichsminister Rosenber# □ Berlin, 23. Okt. Reichsminister Rosenbeu#### empfing den Präsidenten des national=turkestanische## Einheitskomitees Beli Kajum Chan. Dieser berichtn#über den Einsatz der turkestanischen Freiwilligenve### bände, die seit Jahren Schulter an Schulter mit## deutschen Wehrmacht für die Befreiung ihrer Heinu#kämpfen sowie über den Einsatz der zahlreichen Turte# staner in der deutschen Kriegswirtschaft. Der Präsident gab die Versicherung ab, daß die Tr. kestaner bis zur siegreichen Beendigung des Kriez## an der Seite Deutschlands gemeinsam mit den anbe ren Völkern der Sowjetunion gegen den Bolsche## mus und für die Freiheit des Landes kämpfen den und überreichte dem Reichsminister eine Anzah von Schriften, die die Entwicklung des turkestanischa Freiheitskampfes behandeln. Der Reichsminister bra#### dem Präsidenten sowie dem turkestanischen Volk seine Dank für den geleisteten Beitrag im großen## zum Ausdruck. Kanz Englands Hand belm Aufruhr von Palermo ein Bern, 28. Oktober. Die Hungerrevolte in lermo, die bereits eine Anzahl von Todesopfern### zahlreiche Verwundete im Gefolge hatte, machen## die im Solde Englands stehenden sizilianischen## paratisten zunutze. Das amerikanische Nachrichtenbucc# UP. erfährt dazu, daß die Separatistenbewegung Sizilien jetzt rund 300 000 Italiener erfaßt hat. Unden Separatisten befinden sich mehrere Chefs der## gierungsbüros und einige der tüchtigsten Polizet offiziere. Der Aufruhr entstand, als eine große Menscher## menge eine„aufwieglerische Kundgebung" durchführ# und Manifestanten auf eine Gruppe von Soldaten## italienischen Armee Schüsse abgab. Die Soldaten# widerten das Feuer. In dem amtlichen italieniste# Kommunigué wird zwar die sizilianische Separatistrs bewegung nicht erwähnt, doch hatten bei der erwähm#Demonstration offensichtlich die Separatiften ihre im Spiel. Angesichts der gespannten Lage auf Sizilien hat### der Oberkommissar für Sizilien, Salvatore Altdi# veranlaßt gesehen, seinen für Freitag morgen ange#### ten Empfang beim Papst zu annullieren und sich nat## wieder nach Palermo zu begeben. Umsturz In Quatemala— Bürgerkriegh in Hondurae Der Tenno ehrt die Sieger von Talwan ∆ Tokio, 28. Okt. Der Tenno richtete in seiner Eigenschaft als oberster Feldmarschall Japans über das Kaiserliche Hauptquartier an den japanischen Oberbefehlshaber Süd, den Oberbefehlshaber der japanischen Streitkräfte auf Taiwan und den Oberbefehlshaber der kombinierten japanischen Flotte folgende Handschreiben: „Ich erkenne die Leistungen der japanischen Heeresund Marinestreitkräfte, die in enger Zusammenarbeit in den Gewässern von Taiwan eine große feindliche Flotte zur Niederlage gezwungen haben, hoch an und gebe gleichzeitig meiner Hoffnung Ausdruck, das die japanischen Streitkräfte auch in Zukunft mit der gleichen Schlagkraft den Feind bekämpfen, bis er völlig besiegt ist.“ Adaldert Stifters Leben vollzog sich in Armut und Kummer. Der Vater, ein kleiner Landwirt und Leinewedir im oberösterreichisch=bühmischen Grenzorte Oder=Plan, verunglückte und ließ Frau und Kinder hilflos zurück. Der Großvater nahm sich des Jungen an und ließ ihn unter beiderseitigen Entbehrungen studieren. Als Hauslehrer hat sich Stifter mühsam lange durche Leben geschlagen, und doch war diese seine Wiener Zeit, seine beste. Nur ungern verließ er in der Revolution von 1848 die schöne Schubert= und Schwindstadt. Ge war schon ein berühmter Dichter, ale er zum Landschulrot in Linz und zum Inspektor des oberösterreichischen Schulwesene ernannt wurde. Er war aber zu ehrlich, gerecht und aufrecht, als daß er bei der reaktionären Regierung viel Verstöndnie gefunden hätte. Das verbitterte ihm feinen Bebeneabend. Moch langer, schwever Kranfheit schied er am 28. Jannar 1668 freiwillig aus dem Leben. „Es lebe der Duce— es Jebe Itallen“ # Mailand, 28. Okt. Aus dem Bericht eines kürzlich an der ligurischen Küste gefangengenommenen Terroristen werden jetzt Einzelheiten über die Ermordung des Präfekten von Bezzanoli Ligure, Carl Biagini, bekannt. Der Präfekt, Squadrist und Kriegsteilnehmer, war vor einiger Zeit in die Hände der Terroristen gefallen und wurde von diesen nach zwei Monaten der Gefangenschaft ermordet. Von den Terroristen kurz vor seiner Ermordung verhöhnt, rief er mit lauter Stimme:„Ihr seid au feige, um die Größe dieses Augenblicks für einen Mann zu verstehen, der ein wahrhaft treuer Italiener und Faz schist ist.“ Mit den Worten„Es lebe der Duce, as lebt Italion!“ brach er kurg darauf tot zusammen.— Die berotsche Haltung des Faschiften hat, wie der Gefangene berichtet, selbst bei seinen Mördern starken Eindruck gemacht. e= Madrid, 28. Oktober. Nach, einer 1bständi### Revolution in Guatemala bot am Sonnabend lu# Reuter der provisorische Präsident Ponces den Revo## tionären, an deren Spitze junge Offiziere und## deuten stehen sollen„die„bedingungslose Kapitnl tion“ an. Die Revolution brach aus, als die in den Bara### der Ehrenwache, 500 Meter vom Palast des sidenten entfernt, einquartierten jungen Offiziere ih### Kommandeur, General Frederico Corado, töteten. den Straßen der Hauptstadt spielten sich den ganst Freitag über heftige Kämpfe ab. Die Aufständisct bombardierten auch die Forts San Jose und Reit## mores, die die Stadt beherrschten, und griffen### den Palast an. Als sie den Palast in, die Luft zu sprengen drobti kapitulierte Ponces mit seinem Kabinett. Wie EFE zu der Revolution in Honduras melt## sind die rund 5000 bisher im Exil lebenden Hondur## aus San Salvador, Guatemala und Nicarague#### über die Grenze vorgedrungen, um den seit elf im Amt befindlichen Präsidenten General Tiburcio rias zu stürzen. Der Präsident von San Salvador, Menendez, rl am Sonnabend vor der Nationalversammlung. Demission ein. Er bestimmte Osmin Aguirre zum provisorischen Präsidenten. Dieser ist mit der stellung eines neuen Kabinetts beschäftigt. Täglich wurden 17000 Häuser zersibh Genf, 23. Okt. Die USA=Zeitschrift uswirtungen Iime faßt sich eingehend mit den Auswirkungen der de#### schen Vergeltungswaffe auf London und stellt „Etwa der vierte Teil Londons wird nach dem Krl#h neu aufgebaut werden müssen. Nach den Vomkiu# angriffen des Blitz 1 und des Blitz 2(man versg, England darunter die Bombenangriffe 1940—43 1 den==Beschuß) gibt es in der größten Welt nur wenige Straßen ohne Ruinen und Bomd# krater, nur wenige unbeschädigte Häuser. Die Londoner halten die==Geschosse für weit schlims als die Luftangriffe 1940—42. Zur Zeit Voigg#### ten Intensität wurden durch B 1 täglich 17000 büti zerstört oder beschädigt— ein Tempo der Vernichtl das der viel länger dauernde Blitz 1 nie erreicht Weiter teilt„Time“ mit, daß nach einer des englischen Wiederaufbauministers Woolton Million Londoner obdachlos seien, während,#sichzen tausende unter sehr unbebaglichen Umständen Mangel an Arbeitskräften, Baumaterial und Zeit bb ten es unmöglich, die gerstörten Häuser gtinter pic## zubauen oder zu reparieren. In diesem den im Gebiet Londons mindestens 10000 Miüihr baracken als Rotwohnungen für die Obdachloseg# Ein -Brigadeführer und Generalmajor der Waffen. Fritz Freitag, Kommandeur einer Waffen=Grer dier=Division der 4s. geboren am 28. Februar 1898 Allenstein; ferner auf Vorschlag des Oberbefehlshaber der Luftwaffe, Reichsmarschall Göring, an Oberstleu## nant Rubesch, Kommandeur einer Flak=Abteilun und an Major Stemmler, Kommodore ein Kampfgeschwaders. In den sch guch im und die groß dig werden! niemals, ebe rung uns fü zu geben, ein der Geist, de Grund wende immer wiede und spüren d Erhebung un Als Preuß voleon antrat volle Vergang Preußen zur Dieses Preuf zena und Au den Schmach ausgeplündert sieben Ja ausgebeutete, eines ehemal .75 Millione blieben waren und Velle=All dasselbe Volk schen von 180 ist dieses Wut ein Beisviel rielle Nacht stimmt dann gegeben. Als den alten Pr ganze Volk si einmal auch armen, aber 4 den Sieg zu: Es gibt kein Landsturms u haften Ausdru en. Ernst 9 bedeutet Land und die Landn Schme Der Blinddar interhalb der interen Ende be ange dünne Wu Blinddarm gena darmentzündung Blinddarmentzür erankt, sondern Schleimhautfalte Ueber den geft der Laie nicht liegt in einer 3 Insicht, Blindda1 örper, wie etw Krankheit begin: stimmten starken auf der rechten fang der Leiste Benommenheit Der Leib zeigt tienten machen Anfall rasch wi die Gefahr von Tagen nicht zu liegt stets die vor. Machen sich bar, dann muß genommen werde Arztes ist dringe sich bei dieser K auswirken. Es Entzündung in schweren Blutvere Zu häufig hat weilen nach einig zu schwersten Tru serungsanzeichen weg und die so versäumt. Die Um den Krank sich in vielen Fäl lassen. Hält der man den Zeitpun Unddas ROALT Ochsborrechtechuts: Deutsch bohrt wurde sch Prach Sacher daß er E. Wort erlitt ab glitt und wohl tei werden. Gie würden jedoch nur einen der Obdachlosen aufnehmen Köunen. „Gut, Ambros. gespreizten Finge gtrafer er verlieh das Rinen Hauptmann.#### ndeur in einem nor# Oberleutnant Herbe### i einem Pionter=. Sohn einer Steiger### führer in einer Pa#### etin Vost, Zugführ ent:=Obergruppen## t und Polizei Du## r der#=Geb.=### 1898 zu Straßbunnhe gasor der Wasfen## einer Wassen=ren 28. Februar 1898 des Oberbefehlshaber öring, an Oberstleu## einer Flak=Abteilungg Kommodore ein dem Heldentod Dt. Der Führer uune laub zum Rittert###ge utnant Burg, Ke### t„Großdeutschland“. rkestanischen lister Rosenberg haminister Rosenbenhe ational=turkestantsche## an. Dieser berichtn### schen Freiwilligenve### an Schulter mit desfreiung ihrer Heimus der zahlreichen Turt## tschaft. rung ab, daß die Tu### indigung des Krieg## insam mit den ausegen den Bolsche## Landes kämpfen wuc# minister eine Anzt na des turkestanisan Reichsminister bragr## stanischen Volk seine# ig im großen Kan# Im Aufruhr Irmo Hungerrevolte in von Todesopfern un## ge hatte, machen## den sizilianischen### mische Nachrichtenbuct aratistenbewegung ener erfaßt hat. Unn nehrere Chefs der## tüchtigsten Poltzine große Menscher## ndgebung" durchfüht ippe von Soldaten ab. Die Soldaten amtlichen italienisce# lianische Separatister ten bei der erwähne Separatiften ihre### e auf Sizilien ha## , Salvatore Alidin eitag morgen angesen iullieren und sichmit — Bürgerirten as lach einer 1bständi#### am Sonnabend lu## t Ponces den Revol### Offigiere und## ngungslose Kapttulo# die in den Barat### m Palast des jungen Offiziere ih ) C o r a d o, t ö t e t e n. elten sich den gan#### b. Die Aufständischel san Jose und Matz en, und griffen da## zu sprengen drohten Kabinett. in Honduras melt lebenden Berhrgu# und Nicaragua m den seit elf Jahr### General Tiburcio dor, Menendez, alversammlung min Aguirre Salit dieser ist mit der eschäftigt. e nisrbrisches keihnit. Der Eimaluem 1813 den schicksalhaften Stunden unseres Volkes haben wir auch immer den Geist unserer Väter beschworen und die große geschichtliche Vergangenheit wieder lebendig werden lassen. Wohl wiederholt sich die Geschichte niemals, ebensowenig vermag die geschichtliche Erfahrung uns für die Gegenwart allgemeingültige Rezepte zu geben, eines aber ist unwandelbar in der Geschichte: der Geist, der die großen Taten gebiert. Nicht ohne Grund wenden wir unsere Gedanken in der Gegenwart immer wieder dem Zeitalter der Befreiungskriege zu und spüren den Kräften nach, die damals die glückliche Erhebung und Befreiung Preußens herbeiführten. Als Preußen 1806 seinen Waffengang gegen Napoleon antrat, war es reich, blickte es auf die ruhmvolle Vergangenheit Friedrich des Großen zurück, der Preußen zur europäischen Großmacht erhoben hatte. Dieses Preußen aber ging in der Doppelschlacht von zena und Auerstädt unter, wurde zerstückelt und durch den Schmachfrieden von Tilsit entmachtet und völlig nusgeplündert. Sieben Jahre später erhob sich dieses ohnmächtige, gebeutete, verarmte Land, das kaum noch die Hälfte seines ehemaligen Gebictes besaß und dem von seinen .75 Millionen Einwohnern nur 4,5 Millionen verblieben waren, und triumphierte schließlich bei Leipzig und Belle=Allianee über seine Unterdrücker. Es waren dasselbe Volk, ja zum größten Teil dieselben Menschen von 1806, die diese Wandlung herbeiführten. Wie ist dieses Wunder zu erklären? Wenn je die Geschichte ein Beisviel dafür gegeben hat, daß mehr als materielle Macht der Geist die Schicksale der Völker bestimmt dann haben die Freiheitskriege dieses Beispiel gegeben. Als die rechten Männer am rechten Playz den alten Preußengeist zu wecken wußten, als das ganze Volk sich wie ein Mann erhob, da waren auf einmal auch die Mittel und Kräfte in dem materiell armen, aber an moralischer Kraft reichen Preußen da, den Sieg zu verbürgen. Es gibt keinen Zweifel darüber, daß die Bildung des Landsturms und der Landwehr von 1818 zum wehrhaften Ausdruck des vreußischen Freiheitswillens wurden. Ernst Moritz Arndt sagt in seiner Schrift„Was bedeutet Landsturm und Landwehr?":„Der Landsturm und die Landwehr sind bei dem sonst großen und mächtigen deutschen Volk eine uralte und löbliche Sitte gewesen und haben manche Jahrhunderte bestanden, bis die großen stehenden Heere mehr und mehr eingeführt wurden und die meisten Regierungen glaubten, es bedürfe ihrer nicht mehr... Daraus entsprang, daß der Bauer und Bürger zuletzt glaubte, er müsse nun einmal ein wehrloser und wehrscheuer Mensch sein und dem Krieg nichts weiter zu tun als im unglücklichsten Fall sich von den Feinden plagen zu lassen ... Erst in den letzten Jahren ward der alte Glaube wieder aufgeweckt, daß ein ganzes Volk waffengerüstet sein müsse, wenn es nicht Freiheit, Ehre, Glück, Gut und Mut verlieren wolle Lann heißt es weiter:„Diese Volksbewaffnung, die wehryaften Männer des ganzen deutschen Landes sogleich versammeln muß, begreift vom zwanzigsten bis sechzigsten Jahr alles, was nicht durch Aemter oder körperliche Gebrechen am Dienst gehindert wird ... Dieser Landsturm steht nur auf. wenn der Feind da oder nahe ist, wann die Gefahr vorüber, so geht jeder, wie ihm gefällt, wieder in sein Haus, an seine Arbeit, an sein Geschäft... auch sind ihm alle Kriegskünste, Listen und Hinterlisten erlaubt, wodurch er mit der mindesten Gefahr bei Tag und Nacht den Feind vertilgen kann: Denn der Räuber und Ueberzieher hat in seinem Lande nichts zu tun.“ Wenn man diese Worte Arndts liest und erfährt. wie dieser Landsturm mit einer Opferbereitschaft ohnegleichen in die Tat umgesetzt wurde, als der Feind mit###e„ Lande stand, die preuftischen Festungen noch ### gielt und überall seine Späher und Spione „ann begreift man auch, warum das Preußen von 1813 stärker als das von 1806 gewesen ist und warum es unüberwindlich war. Diese historische Erinnerung ist sehr wohl geeignet, uns den Volkssturmgedanken von heute in seiner ganzen Größe erkennen zu lassen. Wohl hat der Krieg sein Antlitz gewandelt und bedingt andere Organiberceleiche Geistgangenheit, aber es ist beschwingen mut den Viter, der uns durchdringen und #eschwingen muß. Dann wird auch in unserem Freiheitskampf sich erweisen, daß der Glaube und die moralische Kraft eines Volkes Wunder wirken, von denen die kalten Klügler und Rechner, die immer nur auf die materielle Macht pochen. keine Ahnung haben. Schmerzen im Blinddarm Der Blinddarm ist das sackähnliche Ende des Dickdarms unterhalb der Eintrittsstelle des Dünndarm. An seinem interen Ende befindet sich der zwei bis fünfzehn Zentimeter ange dünne Wurmfortsatz(Appendix), häufig fälschlicherweise Blinddarm genannt. Genau so wenig hat das Wort Blinddarmentzündung seine Berechtigung. Beis der sogenannten Blinddaxmentzündung ist nicht der eigentliche Blinddarm errankt, sondern nur der von ihm durch eine klappenartige Schleimhautfalte getrennte Wurmfortsatz. Ueber den gefährlichen Charakter dieses Leidens ist sich auch der Laie nicht mehr im Unklaren. Die Entstehungsursache legt in einer Infektion mit Bakterien. Unzutreffend ist die Ansicht, Blinddarmentzündung werde durch verschluckte Frörper, wie etwa durch Kirschkerne, hervorgerufen. Die Krankheit beginnt mit Fieder, Pulsbeschleunigung und bestimmten starken Bauchschmerzen. Diese Schmerzen verlaufen auf der rechten Bauchseite vom Nabel bis zum äußeren Anfang der Leistenheuge. Auch unregelmäßiger Stuhlgang, Benommenheit und Erbeechen sind als Symptome möglich. Der Leib zeigt eine besondere Druckempfindlichkeit, die Patienten machen einen recht elenden Eindruck. Häufig geht der Anfall rasch wieder vorbei(Blinddarmreizung), jedoch ist die Gefahr von Rückfällen groß. Kommt es nach acht bis zehn Tagen nicht zu einer Rückbildung der Erscheinungen, dann liegt stets die Gefahr einer weitergreifenden Vereiterung vor. Machen sich Bauchschmerzen der bezeichneten Art bemerkbar, dann muß stets Verdacht auf Blinddarmentzündung angenommen werden, die unversäumte Inanspruchnahme des Arztes, ist dringendes Gebot. Am verhängnisvollsten müßte sich bei dieser Krankheit das Einnehmen von Abführmitteln Es müßte dann ein sofortiger Durchbruch der Schpzngn Pd.e ssuug und das Austreten einer schweren Biurvergiftung defürchtet werden. Zu häufig hat schon die Tatsache, daß die Schmerzen, bisweilen nach einigen Stunden, wieder wesentlich zurückgehen, zu schwersten Trugschlüssen geführt. Die vermeintlichen Beserungsanzeichen täuschen über den Ernst des Zustandes hinweg und die so unerläßliche Hinzuziehung des Arztes wird versäumt. Die Hinauszögerung rächt sich dann um so bitterer. Um den Kranken dem Gefahrenbereich zu entziehen, wird sich in vielen Fällen der chirurgische Eingriff kaum umgehen lassen. Hält der Arzt die Operation für nötig, dann darf man den Zeitpunkt auf keinen Fall hinausschieben. Bei Wie verhält man sich bei Entzündungsverdecht! Inanspruchnahme ärztlicher Hilfe sind die Fälle nicht selten, daß die Entzündung noch nichtchirurgisch ausgehafte Sise..— die; wierd die Heilung durch gewissenBettruhe, durch das Eisblasenverfahren und ähnliche Verfahren erreicht. Unter allen Umständen beobachte genammen ist undegtung. andlung noch nicht aufgegommen in, undevingt völlige Bettruhe. Um zu verhüten, aß die anfänglich vorhandene leichte Entzündung umschlägt, richer Nat wich gerchge • Nur wiro auch dann nicht zu umgehen sein, wenn sich vdie Krankheit ohne Fiebererscheinungen äußert. aiss. den Pis daß es sogar Menschen bane be######arm in der linken Seite des Unter. nauches haben. Allerdings sind diese Fälle höchst selten. unmöglich, so wie es sa guch Verrwürdieleit nicht unbebingt seite hoden, Selshtpersiasicgn der reoten Vör. sleisfalls alse Ausnahnen werten. un eiche Menschen Die„gefährlichen“ Alpen Wenn auch schon in frühen Zeiten germanische Völterstämme über die Alpen nach Süden zogen, so galt sce, shsgeseit das gesamte Alpengebiet als ein Sitz Manschen ar u damonischer Gewalten und flößte den Furcht und Grauen ein. So kam es, daß erst im. 16, Jahrhundert zum ersten Male eine wissenschaftiche Ersorschung des großen Gebirgsmassivs erfolgte. Der blitzgeschwinde Biltz Welche Schnelligkeit hat eigentlich ein Blitz? Er könnte in ½ Sekunde den ganzen Erdball umkreisen, in wenig mehr als einer Sekunde die Entfernung zwischen Erde und Mond zurücklegen und in acht Mie nuten von der Erde zur Sonne gelangen. Es gibt jedoch Sterne, die der Erde so fern sind, daß ihr Licht fast eine Million Jahre brauchen würde, um zu uns zu gelangen. 6 Schalke 04 wieder hoher Favorit Nur die Stattel 1 der„Kriegs-Gauklasse“ splelte In der„Kriegs=Gauklasse“ Westfalen rollt das Meisterschaftsprogramm nicht reibungslos ab. Lediglich die Vereine der Staffel 1 treten Sonntag für Sonntag an, während gestern in der Staffel 2 wieder alle Begegnungen ausfielen. Aus der Staffel 3 konnten wir keine Nachrichten erhalten, so daß wir über diese Spiele erst morgen berichten können. Feldherrnviertel standen sich gestern vor 1000 Zuschauern mit SV. Alemannia Gelsenkirchen und FC. Schalke 04 zwei Lokalgegner gegenüber. Die Platzbesitzer mußten auf ihren ausgezeichneten Mittelläufer Bartsch verzichten, während die Königsblauen mit Klodt, Dargaschewski, Ratthey, Berg. Nowack Megert. Bors, Kanthak, Gawliezek, Kuzorra und Winkler immer noch eine starke Einheit aufbieten konnten. Schon nach zwei Minuten eröffnete Mittelstürmer Gawliczek den Torreigen. Die nächsten beiden Tore erzielten Winkler und Kuzorra, wäh. rend Kanthak durch zwei Treffer das Halbzeitresultat von :0 herstellen konnte. Im zweiten Spielabschnitt verstärkten die Platzbesitzer den Widerstand, wobei sie allerdings ihre Abwehr auch zahlenmäßig verstärkt hatten. Jedenfalls gelang es ihnen so, den Schalker Sturm zu bremsen. Erst in der letzten Viertelstunde konnten Winkler und Bors zwei weitere Tore erzielen und das Endergebnis von:0 herstellen. Eine gewisse Ueberraschung gab es in Wattenscheid, wo die SG. Wattenscheid im Kampf gegen die SpVg. Erken. schwick über ein mageres:8 nicht hinaus kam. Nach zehn Minuten erzielte Klaus Timpert den Führungstreffer. Als der junge Rechtsaußen Seifert schon bald Treffer Nr. 2 anbringen konnte, da glaubten die 1500 Zuschauer an einen sicheren Erfolg der Wattenscheider. Die Erkenschwicker ließen sich aber nicht entmutigen. Nachdem sie den ersten Gegentreffer erzielt hatten, sorgte Ludorf bis zur Pause für den Gleichstand. Kurz nach dem Seitenwechsel brachte Ludorf die Gäste sogar mit:2 in Führung. Die Wattenscheider drehten kräftig auf und schnürten den Gegner aus dem Vest Recklinghausen vollständig in seine Hälfte ein, aber die Erkenschwicker Abwehr ließ sich nicht überraschen. Erst in den letzten Minuten konnte Klaus Timpert den Ausgleichstreffer anbringen und damit wenigstens einen Punkt retten. In Herne begann die Begegnung zwischen Westfalia Herne und KSc. Bochum vor 1000 Zuschauern mit erheolicher Verspätung. Die Herner führten durch ihren Mittelstürmer Albert schnell mit:0. aber die Bochumer holten durch Schneider, der einen Strafelfmeter sicher verwandelte, noch vor der Pause den Gleichstand. Nachdem die Bochumer durch den Rechtsaußen Mündelein den Führungstreffer angebracht hatten, mußte dieses Spiel in der 75. Minute wegen Dunkelheit abgebrochen werden, so daß eine Neuansetzung notwendig ist. Und das Leben gehtweiler. ROMAN vON HANS ERNST Urbeberrechtschutz: Deutscher Roman-Verlag Klotzsche(Bes. Dresden! Die Spiele der Staftel 1 SV. Alemannia Gelsenkirchen— FC. Schalke 04:7(:5) SG. Wattenscheid— SpVg. Erkenschwick:3(:2) Westfalia Herne— KS6. Bochum:2(:1) abgebr. Die Tabelle der Staftel 1 FC. Schalle 04 4 4 0 0 48:2 810 Westfalia Herne 8 2 1. 0 13:6:1 KSG. Bochum S 3 0 1 12:6:2 SG. Wattenscheid 4 1 2 1 11:15:4 SC. Buer=Hassel 19 4 1 0 3 6431:6 Spüg. Erkenschwick 8 0 1 2:18:5 Alemannia Gelsenkirchen S 6 0 8:15 026 In Herne nur 75 Minuten gespielt Westtalla Herne verlor gegen KSG Bochum:2 Am Schloß Strünkede in Herne erlebten die Zuschauer gestern eine böse Enttäuschung. Aus technischen Gründen konnte der Punktekampf Westfalia Herne gegen KSc. Bochum erst nach einer kräftigen Verspätung beginnen. Viel Schuld an diesen unerfreulichen Umständen tragen allerdings. die Gäste, die zuerst keine vollständige Mannschaft zur Stelle hatten und dann eine überaus lange Zeit zum Umkleiden benötigten. So war von vornherein die Austragung dieses Meisterschaftsspiels in Frage gestellt. Nach dem Anpfiff des Schiedsrichters traten beide Mannschaften mit zehn Spielern an. Die Herner vervollständigten sich schließlich durch Bäcker, während bei den Bochumerr Kopenrath einsprang. Bereits in der fünften Minute zogen die Platzbesitzer durch ihren Mittelstürmer Albert mit:0 in Führung. Albert wurde bei Erzielung dieses Tores verletzt und mußte für zehn Minuten abtreten. Im weiteren Verlauf des Spiels hatten die Strünkeder leichte Vorteile im Felde, aber alle Angriffe scheiterten an dem aufmerksamen Hinterdreieck der Bochumer. Lasarski und die beiden Verteidiger Schneider und Gockel zeigten sich in bester Verfassung. Als die Herner dann leichtsinnig aufrückten, konnten die Bochumer durchbrechen. Im Strafraum brachte Schumacher einen Gegenspieler zu Fall und verwiekte so einen Strafelfmeter. Der rechte Verteidiger Schneider verwandelte unhaltbar zum:1. Mit diesem Resultat ging es in die Halbzeit. Nach der Pause litt das Spiel schon bald unter der hereinbrechenden Dunkelheit. Besonders bei den Hernern wurde das Spiel zu ungenau. Die Gäste glichen die Herner Vorteile durch großen Eifer aus. Die Herner Stürmer hatten verschiedentlich viel Pech mit ihren Torschüssen, besonders Albert und Goethe. Mitte der zweiten Halbzeit kamen die Bochumer durch ihren Rechtsaußen Mündelein, der einen Ball in klarer Abseitsstellung annahm, was wohl durch die Dunkelheit vom Schiedsrichter übersehen wurde, zum Führungstreffer. Das Spiel wurde wesentlich härter, so daß es auf beiden Seiten zahlreiche Strafstöße gab. Da kein einwandfreies Spiel mehr möglich war, warteten die Zuschauer schon lange auf den Schlußpfiff, aber Schiedsrichter Rosenkranz versuchte doch noch, das Treffen über die volle Zeit zu bringen. Erst als der Herner Stürmer Goethe im Strofraum der Bochumer erheblich verletzt wurde, gab es kein Weiterspielen mehr. Der Abbruch bedeutete für die Mannschaften und Zuschauer eine Erlösung. Für eine Weiterführung des Spiels hätte auch wohl niemand die Verantwortung übernehmen können. Die Herner Mannschaft trat in einer überraschend starken Besetzung an, zumal Herrmann und Bäcker doch noch Verfügung standen. In der Gesamtheit hat die Mannschaft aber enttäuscht, vor allem konnte sich der Angriff nicht genügend durchsetzen. Der erstmalig mitwirkende Scholz wirkte viel zu zaghaft. Westfalia Herne: Sobota, Schumacher, Herrmann, HeideScholz, Pogner, Albert, Goethe, Mastallerz KSG. Bochum: Lasarski, Schneider, Gockel, Barnholt, Hoffmann, Arban, Mündelein, Jaksch, Kopenrath, Ralenz, Behler. Torschützen: Albert, Schneider, Mündelein. Zuschauer: 1000. Schiedsrichter: Rosenkranz(Gelsenkirchen). Nur ein Spiel, aber mit Abbruch Schwaches Fuhball-Programm der 1. Klasse In der 1. Klasse waren drei Meisterschaftsspiele angeründigt, aber gestern gab es leider nur Spielausfälle. Die KSG. Bochum=Werne hatte den SV. Sodingen 1912 erst zu 16 Uhr eingeladen. Beim Eintreffen der Sodinger hatten die Werner immer noch keine Mannschaft zur 5#%t, dieses Treffen erst um 16.45 Uhr beginnen konnte. Die Sovinger hatten vier Jugendliche eingestellt und einen Presierd eten Haldzeit legtt der vor, während nach dem Seitenwechsel der Halbrechte und der Halblinke diesen Vorsprung auf:0 ausdehnen konnten, während der Werner Angriff die Sodinger Hintermannschaft nicht überlisten konnte. Mittelauzer Schocke war unstreitig der beste Spieler auf dem Sammt„Reden Dunkelheit mußte der Schiedsrichter diesen „Viertelstunde vor Ablauf der regulären Spielzeit sbbrechen,## Sodinger hofften auf einen Punktegewinn, da vie wasigeber die Schuld an dieser Verspätung tragen. Die beiden Treffen SC Altenbochum— SG. Reichs. bahn Wanne und KSG. Castrop 02/11— SuS. Gerthe wurden bereits vorzeitig abgesagt. Ueberraschend mußte der Favorit Reichsbahn Wanne das Spiel in AltenReichebahner hoften Die eine Mannschaft Laufe dieser Woche doch noch eine Mannschaft auf die Beine bringen zu können. Jugendspiele Im Fuhball Soi=Franben 04 Banne 1. Jgd.— E6. Wattenscheid•3 Rchtasse Ferne 1. J63— 866. Bochum 1. Jgd. ausgefall. Westfalia perne 2. Jgo.— KSG. Bochum 2. Jgd. ausgefall. Ein hartes Strafgeseiz In China bestand vor 2000 Jahren ein außerorbentlich hartes Strafgesetz. Wenn ein Mann ein Verbrechen begangen hatte, auf das Todesstrafe stand, so wurde nicht nur er selber hingerichtet, sondern mit ihm alle seine Anverwandten. Auf diese Weise geschah es mitunter, daß das Verbrechen eines einzelnen 200 unschuldigen Menschen das Leben kostete. Wie hören im Rundeunte Montag. Reichsprogramm:.30 bis.45 Uhr: Zum Hören und Behalten: Aus der Geschichte. Anglo=amerikanischer Imperialismus am Anfang des 20. Jahrhunderts..50 bis 9 Uhr: Der Frauenspiegel. 12.35 bis. 12.45 Uhr: Der Bericht zur Lage. 14.15 bis 15 Uhr: Unterhaltung mit der Hamburger Kapelle Jan Hoffmann. 15 bis 16 Uhr: Schöne Stimmen und bekannte: Instrumentalisten. 16 bis 17 Uhr: Buntes Nachmittagskonzert. 17.15 bis 18.80 Uhr:„Dies und das für euch zum Spaß“ aus Wien. 18.30 bis 19 Uhr: Der Zeitspiegel beantwortet Hörerpost. 19.15 bis 19.30 Uhr: Frontberichte. 20.15 bis 22 Uhr:„Jedem etwas“, auch über den Deutschlandsender. Deutschlandsender: 18.15 bis 18.30 Uhr: Sinfonische Musik. geh heim. Vielleicht ist es gut für dich, zu wissen, daß. semand an dich glaubt.“ 19. Fortsetzung Ambros bekam noch keine Ruhe. Der Gendarm dohrte immer wieder in ihn hinein und schließlich purde er den Bestohlenen selbst vorgeführt, weil man eine Wirkung versprach. Der Justizrat prach väterlich mit ihm und wollte ihn bewegen, die Sachen doch herauszugeben, er verbürge sich dafür. daß er nicht bestraft würde. „D half nichts. Ambros sagte immer nur die drei worte:„Ich wars net.“ „fhatte sein Leben den ersten, schmerzhaften Hied berrichtz 4heim war es kaum mehr auszuhalten. Es laß eine eigentümliche Atmosphäre. Der Vater nr kalten Augen an ihm vorbei. Die Geschwister uuzt x schen an ihm vorüber, die Mutter weinte viel wohl miHnggt wurde grau in diesen Tagen. Sie sprach schs: mit ihm, aber ihre Liebe war wie in einen Gazeter gehüllt, aus dem heraus sie sich nicht mehr semmungslos verströmen konnte. glaubte an seine Schuld. Niemand brachte den Mut auf, an seine Unschuld zu glauben. Und eines Tages stand die Lehrerin. Fräulein ##s unter der Tür ihrer Wohnung und rief den ###n an, der allein und als letzter aus der Schule „Komm einmal her zu mir Ambros“, sagte sie und Güe ond verdecter Pießg allen Zeiten getragen von Augen. Amb.=:“ Liede„Schau mir einmal in die m logen:““ und du brauchst bloß ja oder nein Gescht.. dros, und in seinem verktörten Augen standen wie ein gläubiges Licht die blauen gespogeiz###“. Ich glaube dir.“ Sie fuhr ihm mit gren gingern durch das Blondhaar.„Und nun Das Fräulein blieb nicht die einzige. Am Sonntag darauf faßte Robert ihn, als sie von der Morgensuppe aufstanden, bei den Schultern und sagte: „Weißt was, Bub! Für„mich hast du net gestohlen Wenn es auch den Schein haben mag. aber ich glaub es nimmer. Und jetzt richt dich zusammen. Heit gehn wir zwei in den Berg.“ Der Morgen verbreitete tausend Schönheiten über das Land. Die Lerchen hingen wie ein singendes Wunder in der glasblanken Luft. Fern und immer ferner blieb der Lärm des Dorfes zurück. Und je höher sie stiegen, desto freier wurde auch Ambros zumute Ihm war. als bliebe all das Schwere und Häßliche der letzten Tage hinter ihm und als gewinne er mit jedem Schritt zur reinen und stolzen Höhe den sorglosen Himmel seiner Kindheit wieder zurück. * Seit die Bärbel in der Kreisstadt war, wo sie beim Bezirrsarzt die Stelle eines Hausmädchens angenommen hatte war Robert ein ruheloser Mensch. In seinem Leben fehlte etwas, er wußte erst jetzt, wie sehr er die Bärbel in den Kreis seines Daseins einbezogen hatte. Jetzt, da sie fort war, entdeckte er die Leere, in die er überall hineinstieß, was er auch beginnen mochte. Ja, er zürnte sogar den Meisterskeuten heimlich, daß sie das Mädchen fortgelassen hatten. Wer gab denn acht auf sie? Wer bürgte dafür, daß ihr nichts geschah an Leib und Seele? dieser Mann war wie die Zeit, und nichts mehr erinnerte ihn scheinbar an die tönenden Worte, die er einem kleinen Mädchen zugerufen, das er heiraten wollte, wenn es groß geworden sei. War sie denn immer noch nicht groß genug? Sollte sie denn warten. bis ihr Haar zu grauen anfing und der Mann selbst nicht mehr die blanke Stirn so frei und hoch in den Wind hob. daß es aussah, als jähe er über alle Dinge hinweg, nicht nur über die Liebe des MädchenBarbara Brandmüller Ja, darum war die Bärbet fortgegangen, obwohl man sie auch zu Hause hätte drauchen können denn in der Schmiede arbeiteten seit einiger Zeit zwei weitere Gesellen, die Schmiede sollte vergrößert werden. es gab also im Haushalt Arbeit mehr wie genug. Aber man soll einen Menschen, nicht halten hatte der Bachschmied gemeint. Zudem wuchsen ja auch die anderen Kinder heran, gesund und verläßlich und— ehrlich. Es war doch nicht anzunehmen, daß noch eins unter der Herde sei. das Gelüste zeigte nach fremden Ringen und Geldscheinen. Rein, davon war eigentlich keine Rede mehr. Niemand erwähnte diese unwürdige Tat mehr, sie war eingeschlafen, die Wochen hatten Gras darüber wachsen lassen. So hatte es wenigstens den Anschein. Der Knabe jedoch fühlte, was die Menschen von ihm dachten und er fühlte auch die Kluft im Elternhaus, des Vaters Blick war leer und freudlos, wenn er den seinen streifte, die Mutter hatte oft einen traurigen Mund und rotverweinte Augen. Was hätten die Meistersleute machen können? Die Bärbel wollte fort, wollte in einem andern Haushalt das noch lernen, was ihr abging. Ein klein wenig in die Welt hineinlugen wollte sie. nicht immer am Kittel der Mutter hängen. Sie brachte das zu Hause so einleuchtend vor, daß man es glauben mußte. Ach, und es war doch alles Lüge, nichts als eine kleine, simple, barmherzige Lüge. Die Bärbel war jetzt über zwanzig und war es satt geworden, mit der Liebe tatenlos zuzusehen, weil es einem gewissen Robert an Mut mangelte zu befreiender Tat. Man hob nicht jahrelang verlockend ein Zuckerstückchen hin. ohne daß der Mann nach Süßigkeiten verlangte. Immer schaute er nur an dem Verlockenden und an der Liebe des Mädchens vorbei. Er war vergeßlich, in war es gut daß Rodert ihn anders leben lehrte. Und es war schön, so zu leben wie sie es taten. Am Samstagnachmittag packten sie ihre Rucksäcke und stiese die, schsseben a Sonntag spät abends zuran. Eir schliefen auf den Almen im Heu und stiegen im ersten Grau des neuen Tages in die Wand. Bald war keine Spitze mehr im Amkreis, auf der gestanden hätte. O, es war ein herrliches Erlebnis, durch die schweigende Wand zu steigen mit dem schweigenden Mann, der ihm nur mit einem kurzen Wort einen Griff erklärte und sonst nichts zu sagen wußte aus dem weiten, gefahrvollen Weg bis zum Gipfe! Aber auch selbst da oben sprach er nicht viel er fand nicht einmal ein Lob für den tapferen Herzens oftwals seine Angst verschwieg. wenn er den Tod lauernd hinter einer Felslaverse zu gewahren glaubte. Aber das verlor sich mit der Zeit. Ambros wuchs allmählich hinein in die wevankengänge seines schweigenden Führers. begann die Gefahr zu lieben und fühlte ein großes, unnennbares Glück, als er zum ersten Male auf dem Givfel des Dämons stand. Hier war es auch, als Robert zu ihm sagte: „Weil dich so brav gehalten hast die ganze Zeit, kriegst von mir einen Taler.“ Es war ein alter, silberner Maria=Theresien=Tale: mit einer Oese, so daß man ihn an der Uhrkette hätte befestigen können. Ambros aber hatte keine Uhrkette darum hing er ihn an einer Schnur um den Hals. Es war für dieses Jahr die letzte Tour. die die beiden gemeinsam machten, denn es war spät Herbst geworden und jeden Tag konnte der erste Schneefall kommen. Dafür aber mußte Ambros etwas anderes lernen. Robert brachte ihm die ersten Künste im Skilauf bei. O. er schonte den Knaben nicht. Er sagte mit ihm in sausender Fahrt über die Steilhänge. spurtete stundenlang im Langlauf durch den geheimnisvollen, weißen Bergwald und fand auch hier kein Lob. Nur zuweilen stieg ein eigenartiges Glänzen in seinen Augen auf, wenn er sah. wie der Knabe immer geschmeidiger wurde in seinen Bewegungen, wenn er merkte, daß alles, was an dem Knaben zuerst Wunsch gewesen, zum brennenden Willen ward. Er zwang der Brettern seinen Willen auf und dem Element. Alerstmals über die große Schanze sprang. warf es ihr krachend nieder. Aber ohne eine Miene zu verziehen probierte er es ein zweites Mal und— stand Stand herrlich und wie mit stählernen Gliedern nach wundervollem Aufsprung. Haushoch überragte er die Knaben seines Alters im Können. Man hätte ihm uchtung entgegenbringen müssen, aber es war leicht die Achtung zu versagen bei dem Gedanken daß aus einem Fremdenzimmer 300 Mark und ein goldenet Ring verschwunden waren und verschwunden hiieben So stand er allein, ein Einsamer schon in jungen Jahren, als Freund nur einen wortkargen Hufschmiedegesellen der um einer Liebe willen ein schweres Herz hatte und eo niemanden merken ließ. Aber das änderte sich mit einem Mate. Zu Weihnachten kam die Bärdel zu Besuch. Sie hatte drei #c5, Urlaub und in diesen drei Tagen mußte er Fertsetzung folgt. Aus der Castrop=Rauxel, 23. Oktober Fliegerwarnung durch Flakgeschütze! Sfiichtersanung auch deim Verbantein! Was nicht mehr vorkommen sollte Wenn etwas 5 Jahre lang Tag für Tag exerziert Wenn in einzelnen Städten durch unvorhergesehene worden ist, wie das Verdunkeln, so sollte es eigentlich freignisse die Fliegerwarnung durch Sirenen ausfällt, so„sitzen", daß sich alles„wie im Schlaf“ aufs beste Ereignisse die Fliegerwarnung durch Sirenen ausfällt, so„sitzen", daß erfolgt künftig diese Warnung durch Salven der Flak= regelt. Das müßte beim täglichen Verdunkeln um so geschütze. Die Flak gibt bei Aussall des Warnsignals mehr der Fall sein, als es sich hierbei um eine kriegsfolgende Schuß=Signale: wichtige Maßnahme handelt, die vorab der möglichZwei Salven kurz auseinander folgend, bedeuten sten Sicherung des eigenen Lebens und össentliche Lustwarnung.[Vermögens zu dienen bestimpjczung#i, zunf Wer nun annimmt, daß tatsächlich durch die sun Die toten Uhren Von Heinrich Anacker In ausgebrannten Häuserzeilen seh vier Salven kurz hintereinander folgend, bedeuten Flieger=Alarm. Die Entwarnung erfolgt dann nicht durch die Flatgeschütze, sondern durch die fahrbaren Signalwagen der Polizei. Im Silber=Myrtenkranze hinter uns liegenden Kriegsjahre in der Verdunkelung der höchstmögliche Schutzgrad erreicht worden wäre, ist schief gewickelt. Es könnte auch bei uns bei wirklich gutem Willen und etwas mehr Eifer in manchen Wohnungen noch entschieden mehr zur Verdunkelung getan und erreicht werden. Davon überzeugt jeden, der gewohnt ist, mit offenen Augen seine Wege zurückzulegen, ein abendlicher Gang durch die Straßen der Stadt. Vorab von den ErheDie Eheieute Josef Kristof und Frau Elisabeth, durch die Straßen der Stadt. geb. Feldhoff, Castrop=Rauxel 1, Dortmunder Str. 149, bungen, die einen räumlich größeren Ueberblick gekönnen am heutigen Tage das Fest der Silberhochzeit statten, sieht man manches, das man im 6. Kriegsjahr Ausgleichszahlung statt der bisherigen Reichsverbilligungsscheine Die Ausgabe der Reichsverbilligungsscheine 1 und II #### bzw. 5 verdunkelt sind. Den Irrglauben, daß es doch auf die paar Sekunden wirklich nicht ankomme, hat schon so mancher Volksgenosse mit dem Verlust seines Lebens oder seiner liebsten Angehörigen büßen müssen und es eigentlich gar nicht mehr vorkommen dürfte, (Fettverbilligung), deren Wert 10 cron ozw. 5 J# daß bei unverdunkeltem Fenster Licht angemacht wird. jährlich betrug,. ist im Hinblick auf den totalen Kriess= narschrszsntißig Bohnungsinhaber, die vornginaus einsatz vorläufig eingestellt worden. Nach einem Runo griftsmäßig, verdunkeln, es aber im Hintererlaß des Reichsarbeitsministers, des Reichsministersshausoper un der Hofseite nicht für notwendig für Ernährung und Landwirtschaft und des Reichs= halten. Diese Vogelstraußpolitik, die aus Bequemlichministers des Innern erhalten die laufend in offener keit in falscher Augendienerei nur halb tun heißt, Fürsorge unterstützten, Volksgenosen, die für das Jahr gegenüßer der Vostsgemeinschaft ist hat ebenfalls unverdunkelte Hofenster schon entst Schaden auch den letzten Volksgenossen hellhörig und 943/44 Reichsverbilligungsscheine, bezogen haben, von kgan sa mas“ vt ggrharban gefug“ zu: ebenfalls ihrem Bezirksfürsorgeverband die einmalige Aus=schon so manche ins Ververven gefuhrt, daß der durch gleichszahlung, die für den Hilfsbedürftigen selbst und unverdunkelte Hofenster„schon entstandene. schwere für jeden seiner mitunterstützten Angehörigen 10 betragt. Die Zahlung erhalten auf Antrag auch Volksgenossen, denen an Stelle ihrer früheren Fürsorgeunterstützung jetzt Einsatz= oder Räumungsfamilien= unterhalt gewährt wird. Die Beträge werden bis Ende Dezember 1944 nach näherer Bestimmung der Bezirksfürsorgeverbände ausgezahlt werden. Die Werkmeisterprüfung klug gemacht haben müßte. Vielfach muß man auch feststellen, daß die Verdunkelungseinrich tungen vielfach nicht mehr einwandfrei in Ordnung sind. Im Laufe der Zeit sind sie durchlöchert oder rissig geworden. Da heißt es, sie schleunigst zu flicken oder falls dies nicht mehr möglich sein sollte; durch neue zu ersetzen. Eine schadhafte Verdunkelungseinrichtung. die durch ein Loch oder einen Riß oder eine Ritze Lichtstrahlen durchläßt, ist so gefährlich daß man auf die einwandfreie Beschaffenheit der Verdunkelungseinrichtungen stets das größte Augenmerk und die beste Sorgfalt verwenden soll. Weiter sei bei dieser Gelegenheit nochmal daran erinnert, daß beim Verlassen der Wohnung, also auch wenn man den Luftschutzkeller oder den Bunker aufsucht, alle Lichter in der Wohnung ausgeknipst werden. Wie leicht dadurch eine Gefahrenquelle auch bei bester Verdunkelung entstehen kann, hat die jüngste Vergangenhenit noch gezeigt, wo durch den Sog einer Luftmine die Fensterscheiben und die Verdunkelungseinrichtung zerstört wurden und so die Lichtstrahlen ungehemmt den Weg ins Freie nehmen und die feindlichen Flieger anlocken konnten. Auch in Castrop=Rauxel hat es, um mit Fritz Reuters Onkel Bräsig zu sprechen, solche verdammten Sakermenters, die auf diese Weise sich und ihre Nachbarn in Gefahr bringen. Da haben denn die„bösen“ Nachbarn die ebenso verdammte Pflicht und Schuldigkeit, durch warnenden Zuruf in Tätigkeit zu treten, um den Gesetzen der Polizei und der Vernunft Haltung zu verschaffen. Das hat mit dem je nach Lage der Dinge mehr oder minder entrüsteten, scharf und hell klingenden Zuruf „Licht aus!“ zu geschehen. Je mehr berechtigte Empörung vermöge des Stimmaufwands darin mitschwingt, desto besser, denn desto größer wird auch die suggestive Wirkung sein. Wenn aber der„nachbarliche Zuruf“ nicht anders fruchtet, als daß er einen Gegenruf auslöst, gegen den das bekannte unfreundliche Götz=Zitat noch als sanftes Stoßgebet anzusprechen ist, dann sind schärfere Seiten aufzuziehen; vielleicht ist dann der vielfach schon bewährte Steinwurf anzuwenden, der allzu vernunftbehinderte Menschen mit zu starkem Beharrungsvermögen letzten Endes doch noch zur Erfüllung ihrer Pflicht bringen kann. Geistiges Beharrungsvermögen hat nicht immer bösartige Hintergründe, hier aber immer die Möglichkeit böser Folgen, die leichter zu vermeiden als zu tragen sind. Knipsen wir also beim Zuruf„Licht aus!“ unsere geistige Lampe an und unsere Zimmerlampe(usw.)„aus, oder wenn wir— was für einen rechten Castroher Husar doch Ehrensache sein sollte ganz„helle“ sind, lassen wir es schon gar nicht zu dem unerwünschten Ruf kommen, indem wir rechtzeitig und pflichtgemäß verdunkeln.—5 Sind tote Uhren noch zu sohn. Gespenstisch scheint die Zeit zu weilen; Kein Zeiger will sich mehr beeilen, Den steten Stundenkreis zu drehn. Die Zeiger blieben stehn zur Stunde, Als wilde Bombenurgewalt Den Türmen schlug die schwere Wunde. Und niederbrechend ging zugrunde Der edlen Giebel Wohlgestalt. Kein Meister kam, Dder dem Erschlafsen Versehrten Uhrwerks Einhalt bot. Die Hände müssen andres schaffen: Sie hämmern sieberhaft die Wassen, Zu wenden unsres Volkes Not! Mag heut der Feind verfrüht frohlocken ser In seinem blinden Siegeswahn,— Einst wird der Welt der Atem stocken, Einst heben die geborstnen Glocken Von selber Sturm zu läuten an! Dann holen all die toten Uhren Gewaltig aus zum zwölften Schlag! Und was wir haßergrimmt uns schwuren, Wenn wir durch Flammennächte fuhren, Wird wahr am großen Nachetag! Gäste müssen aufgenommen werden Es kommt vor, daß von Gaststätteninhabern auf dem Lande die gastweise Aufnahme und Beköstigung fremder Personen abgelehnt wird. Sie begründen diese Weigerung vielfach damit daß sie hierzu unter den kriegsmäßigen Verhältnissen nicht mehr in der Lage seien, auch seien sie auf den während des Krieges auf dem Lande gar nicht oder kaum noch in scheinung getretenen Fremdenverkehr sowohl hinsichtlich Beherbergung als auch hinsichtlich der Beköstigung von Fremden in ihrem Wirtschaftsbetrieb nicht mehr eingestellt. Zu diesem Verhalten der Gaststätteninhaber, das den Gemeindeverwaltungen unter Umständen erhebliche Schwierigkeiten bereiten kann, ist folgendes zu bemerken: Nach den Richtlinien für vorübergehende Schließung von Gaststätten ist die vorvon Beherbergungsbetrieben Eine eigentliche Werkmeisterprüfung war bisher unbekannt, man wurde dazu ernannt. Die Deutsche Arbeitsfront hat nunmehr diese Ausbildung planmäßig in erzrehung bzw. 500 Gramm, bei Reinigungsmittel für grobverden Mittelpunkt ihrer Arbeit zur Berufs= schmutzte Berufswäsche auf 250 bzw. 500 Gramm und erziehung von Unterführern gestellt. Die Ausbildung bei Spül= und Bleichmittel auf 150 bzw. 300 Gramm endet mit einer Leistungsprobe, die bisher von 180 herabgesetzt sind, sind die Verbraucherhöchstpreise bei Männern abgelegt wurde. Diejenigen Werkmeister, dem Normalpaket um 1 Rpf., bei dem Doppelbaket die die Leistungsprobe ablegen wollen, müssen dies um 2 Rpf. zu senken. Bei Waschmitteln für Weiß=, Lehrgemeinschaften der DAF regelmäßig besucht und den dort gebotenen Stoff auch erarbeitet haben. Sie haben das dann in einer schriftlichen und mündlichen Prüfung nachzuweisen und Aufgaben wie technisches Rechnen, Werkstoffkunde und Kalkulation zu„„sen. Außerdem müssen sie eine Werkmeisterarbeit vorlegen und eine größere Ausarbeitung über ihre eigentliche Fachrichtung, z. B. Maschinenbau oder Elektrotechnik, abliefern. Die gesamte Leistungsprobe ist auf praktische Aufgaben abgestellt, wie sie täglich an den einzelnen Werkmeister herantreten. Grob= und Buntwäsche sind mit Rücksicht auf die verschiedenartige Struktur der zur Herstellung zugelassenen Betriebe drei Preisgruppen zugelassen. Der Verbraucherhöchstpreis für ein Normalpaket von 250 lösen. Gramm beträgt hiernach 20 bzw. 22 bzw. 25 Rpf., Höchstpreise für Zusatzwaschmittel und Waschhilfsmittel Der Reichskommissar für die Preisbildung hat die nachstehenden Verbraucherhöchstpreise für Zusatzwaschmittel und Waschhilfsmittel festgesetzt: a) Bleichsoda, ein Normalpaket mit 300 Gramm Inhalt 13 Rpf., ein Doppelpaket(600 Gramm) 25 Rpf., b) Reinigungsmittel für grobverschmutzte Berufswäsche: ein Normalpaket(300 Gramm) 20 Rpf., ein Doppelpaket (600 Gramm) 38 Rpf., c) Spül= und Bleichmittel: Normapaket(180 Gramm) 17 Rpf., Doppelpaket(360 Gramm) 33 Rpf. Solange die Füllgewichte auf behördliche Anordnung bei Bleichsoda auf 250 Gramm für ein Doppelpaket(500 Gramm) 38 bzw. 42 bzw. 46 Rpf. Der Verbraucherhöchstpreis für ein Paket(100 Gramm) euzymatische Einweichmittel beträgt 18 Rpf., für ein Paket mit 150 Gramm Inhalt 25 Rpf. und für ein Paket mit 200 Gramm Inhalt 30 Rpf. Die Höchstpreise treten mit Wirkung vom 1. November 1944 in Kraft. Sofort Deckung nehmen oder auf den Boden werfen! Feindliche Flieger terrorisieren die deutsche Zivilbevölkerung in zunehmendem Maße durch Bordwaffenbeschuß in Tiefangriffen. Der Tieffliegerangriff erfolgt meist völlig ünerwartet. Langes Laufen oder Suchen nach einer Deckungsmöglichkeit ist falsch. Der sicherste Schutz ist, sich sofort auf den Boden zu werfen und regungslos liegen zu bleiben. Durch Fortlaufen kann man sich dem Tiefangriff nicht entziehen. Jede sich in nächster Nähe befindliche Deckungsmöglichkeit ist auszunutzen. Wenn mehrere Menschen zusammen sind, dürfen diese auf keinen Fall nach einer Richtung laufen. Richtig ist, wenn sie nach allen Seiten ausschwärmen, um so dem Feind eine möglichst geringe Angriffsfläche zu bieten. Grellfarbige Kleidungsstücke zeichnen sich für den Flieger deutlich ab. Man lege sie möglichst schnell ab oder verberge sie. In der Stadt sichert bereits ein Hausflur, ein vorswingendes Mauerwerk vor Beschuß. Unterwegs befindliche motorisierte Fahrzeuge müssen besondere Vorsicht walten lassen, da das Herannahen der Feindflieger durch das eigene Motorengeräusch überhört werden kann. Deshalb ist es wichtig, einen Beobachtungsposten auf das Fahrzeug zu setzen. Binnenschiffer suchen Schutz im Schiffsinnern unter dicken Bohlen oder Eisenplatten. Nach jedem Angriff warte man zunächst einige Minuten in der Deckung ab, da die Tiefflieger häufig ihren Angriff wiederholen. Schnelligkeit und Geistesgegenwart sind die beste Gegenwehr. Deckungnahme ist kein Mangel an Mut, sondern eine vernünftige und notwendige Maßnahme zur Selbstverteidigung. übergehende Schließung von Beherbeigungsbelrnmn nicht gestattet. Diese Richtlinien haben allerdings kein unmittelbares Recht geschaffen, sondern stellen nu eine Weisung an die Kreispolizeibehörden dar, mit polizeilichen Mitteln auf eine Herstellung des in den Richtlinien angestrebten Zustandes hinzuwirken. Kurz gesagt— aber wichtig! Jetzt kann man noch mit 65 Jahren Vormund werden Die Auswirkungen des Krieges, insbesondere der Einberufungen, haben zu einem fühlbaren Mangel an geeigneten Bormündern geführt. Hier einen Ausgleich zu finden, ist unerläßlich geworden. Das Ablehnungsrecht wegen Alters bei Uebernahme bzw. Uebertragung der Vormundschaft ist deshalb durch Verordnung des Reichsministers der Justiz künftig erst von der Vollendung des 65. Lebensjahres ab zugelassen. Achtung. Achtung! Durchsage an alle! Dem Altstoff stets Beachtung schenken Und an die Altstoff=Sammlung denken! Schulkinder sammeln, wie ihr wißt, Das ein, was ihr verwahren müßt. Helft mit, dast sie Rekord erreichen Und nächstens dastehn ohnegleichen! Landgericht Detmold gehört jetzt zu Hamn Detmold. Das Landgericht Detmold und die Amtsgerichte des Landes Lippe gehörten bisher zum Oberlandesgerichtsbezirk Celle. Ein Erlaß des Reichsjustiz ministers bestimmt, daß mit Wirkung vom 1. Oktober das Landgericht Detmold mit allen ihm zugehörigen Amtsgerichten aus dem Bezirk des Oberlandesgerichts Celle ausscheidet und zum Bezirk des Oberlandesgerichts Hamm übertritt. Tödlicher Verkehrsunfall Dorsten. In der Abenddunkelheit wurde der in Erle=Oestrich wohnende Aloys., als er zu Fuß die Straße Erle=Rhade ging, von einem Lastkraftwagen angefahren und so schwer verletzt, daß er kurz dem Unfall starb. immer in Gedanken bei ihm, erhleiten wir die traurige Nachricht, daß mein lieber Mann. irmgerds guter Vater, unser berzensgaler Bruder, Schwiegersohn, Schwager und Onkel Pauter-Cxenadle: Josef Kapschak Inh. des EK 2. Klasse im Alter von 38 Jahren am 31. August 1944 im Westen den Heldentod fand. Unvergessen ruht er auf einem Heldenfriedbet im Westen. In stiller Trauer: Frau Hettl Kapschak, geb. Koch Tochter Irmgard und Anverwandte Wanne-Eickel. Herne, Bochum und Castrop-Rauxel. im Oktober 1944 . Oenksagung! Für die uns in unserem geeden Schmert entzenengebrachte Tellnahme beim Heldentode meines lieben, unvergeßlichen Mannes und unseres guten, treusorgenden Vaters, des Obergetreiten Anton Eickler, sagen wir hiermit unseren herzlichen Dank. Im Namen aller Angehörigen: Prau Tine Eickler, geb. Leschkewitz, nebst Kindern Karl-Heinz und Hans-Dieter Castrop-Rauxel 1(Biadenborster Straße 26). Im Oktober 1944 Hart griff das Schicksal in unser junges Eheglück. Es entriß mir meinen über alles geliebten. treuen Mann, unseren lieben Sohn, Schwiegersohn, Bruder. Schwager, Onkel. Neffen und Vetter Stabsgefreiten Heinz Brockmöller Inh, des EK 2. Klasse, des Inl.Sturmabzeichens In Silber, des Kraftfahrbewährungsabzeichens In Silber und der Ostmedallle Er starb am 31. Juli 1944 bei den schweren und harten Kämpfen im Osten den Heldentod. Leider war es ihm nicht vergönnt, die Geburt seines ersehnten Söhnchens, das am 12. August 1944 das Licht der Welt erblickte, zu erleben. Von seinen Kameraden wurde er zur letzten Ruhe gebettet. Unsere Oedanken weilen in steter Liebe und Treue an seinem fernen Orabe. In tiefem Schmerz: Frau Pauls Brockmöller. geb. Grap. u. Söhnchen Heinz-Uwe, Familie Heinrich Brockmöller Wwe. Mathilde Grap Familie Ludwig Mooshofer Famille Fritz Grothe Wwe. Eise Kahl und alle Angehörizen Castrop-Rauzei 1 im Ort 17), Hamb.-Rahistedt. Herne u. Hamb.Schmahlenbeck. Im Oktober 1944 Danksagung! Für die uns in unserem * g r o ß e n S c h m e r z e n t g e g e n gebrachte Teilnahme beim Heldentode meines lieben, unvergeßlichen Mannes, des stolzen Vati seines kleinen Ulli, meines guten Sohnes. unseres lieben Schwiegersohnes und Onkels, des-Hauptscharführers Oskar Popp. sagen wir unseren innigsten Dank. Trude Popp, geb. Busold. und Söhnchen UIII. Marlanne Bauer. Familie Wilh. Busold. Famille Wilh. Düppe Castrop-Rauxel 1. im Okt. 1944 Uns trai die unfaßbare Nachricht. daß mein lieber, unvergeßlicher Mann, der treusorgende Vater seiner kleinen Erika, mein lieber Sohn. Schwiegersohn, Bruder. Schwager und Onkel Obergefreiter Hans Brückner Inh. des Kriegsverdienstkreuzes 2. Klasse mit Schwertern und des Kraitfahrbewährungsabzeichens im Alter von 26 Jahren am 7. September 1944 im Osten im Bandenkampf den Heldentod fand. „In tiefer Trauer: Frau Wanda Brückner, geb. Jarzewski, und Töchterchen Erika, Wwe. W. Brückner als Mutter, Willl Brückner und Frau. Karl Brückner. z. Zt. Gefangenschaft. Annellese Brückner. Famille Jarzewskl und Angehörige Dortmund(Lindemannstr aße), Herne-Holthausen und CastropRauxel 1. im Oktober 1944 Danksagung Für die liebevolle Anteilnahme beim Heldentode meines lieben, unvergeßlichen Mannes und des treusorgenden Vaters meiner Kinder, des Obergetreiten Willi Soegtron, danken wir herzlichst. Frau Marie Soextrop und Kinder Castrop-Reuzel 2. Im Okt. 1944 Ueber die Aufmerksamkeiten zu unserer Vermählung haben wir uns sehr gefreut und danken hiermit herzlichst. Feldwebel Hugo Saabe u. Frau Maria geb. Böddeker Castrop-Rauxel 1, im Okt. 1944 Bochumer Straße s3. In fonschen Biete: Große Zelluloidpuppe. Suche: Knabenschuhe, Größe 39. Zu erfragen im Stadtanzeiger. Gefunden— Verloren 4 Lebensmittelkarten der 68. Zuteilungsperiode und 1 Fettkarte für Jugendliche bis zu 18 Jahren verloren. 3 Karten auf d. Namen Ziegenfuß, 1 K. auf den Namen Behrenspöhler lautend. Gegen Belohnung abzugeben bei: Ziegenfuß,- Gaswerkstraße 72. Srobieren geht über Studieren. Also prebieren Sie es endlich mal mit einer kleinen Anzeige im Stedtanzeiger Sie bringt Ihnen wss Sie suchen Danksagung(Statt Karten) Für die große Anteilnahme, die vielen Blumen- und Kranzspenden bei dem plötzlichen Tode meines innigstgeliebten, herzensguten Mannes. unseres immer besorgten Vaters, des Herrn Hans Keller. sprechen wir auf diesem Wege im Namen aller Angehörigen unseren herzlichsten Dank aus. Maria Keller, geb. Herte Norbert und Berthold Keller Castrop-Rauxel 2(Victorstr. Im Oktober 1944 Geschäftliche Empfehlungen Ein gesunder Körper leistet mehr! Tue jeder seine Pflicht an seinem Platz. Der totale Krieg erfordert den höchsten Einsatz aller Kräfte. Ein gesunder Körper leistet mehr! Erhalte ihn gesund. Achte dabei besonders auf die Kinder. Macht sie stark für die kommenden Friedensaufgaben. Ernährt sie gut und richtig. Dabei hilft euch: MAIZENA. Nebensächlich oder unwichtig sind heute viele alte Gewohnheiten gegenüber dem einen Ziel: Dem baldigen Sieg. Zahnpflege ist zwar nicht unwichtig, aber Aufmachung und Geschmack einer Zahnpasta. „Rosodont“ bittet hierfür ebenfalls um Verständnis. Rosodont Bergmanns feste Zahnpasta. ... und doch saubere Hände!“ Die Frau in der Fabrik weiß sich zu helfen. Sie kommt mit ihrer Seife aus— denn sie reinigt die schwarzen Hände mit etwas Seife u. Troll, ihrem bewährten Hausputzmittel. Ein wenig Troll greift bei sanftem Reiben die Haut nicht an und nimmt mühelos den groben Schmutz. Ein StandardHelfer für die Hausfrau— Mit Bildergutschein und Wertmarke. Der Stadtanzeiser“ erscheint wöchent mei Bezurspreie Menatlich PM.17 Pestbezunsoreis P10.— monatlich Droch end Verlaa: za C. To. Kar reobers Herve, Hauptschrittleiter Wil Pranke(a Zi Webrmacht! 1 V# Wemper Herne Verantwertlich vu: Polltik und allgemeiser Tell: A Wem ver. für die örtlichen und erovinzieller Mittellungen Pr Jos Prevs CastrosPauzel. Se.-Nr. 2191 Cestren„ 2 24 anlt Preishiste Nr. 1 Alle Bilder socel nlcht anders anssreben. Schart. Schaffende Frauen in Waffenschmieden helfen fleißig an unser# Rüstung. Aber der Haushol bleibt gepflegt und souber. Henkel’s bewöhrte Reinigung“ helfer erleichtern ihr die Hour arbeit Henko, Sil, indi AA aus den Persil-Werken. Jelikan TINTEN-TABLETTEN gbtert icheen 20 Jeder stell sich daraus selbst her, denn flüssige werden zur Einsporung Vor, ggg Gles, Kohle und Fracht#neg des Krieges nicht mehr gele: PIIUFRTPO WAGNEN so. Jahrgan tummer 251 Ba. Die Schlach anb Aus dem Füh Cberkommando der Der Schwerpunkt #inigen Tagen auf de #and. Unsere Divisio #ich Antwerpen un hentrisch geführten Manadier und Englä #tellen eingebrochene richtet. Oestlich Luneville Eigene Gegenangriffe tand. In dem schwie #en Seiten mit größt London lag vone Nach den Verlusten Mittelitalien nur sch Angriffe. Erst gegen! ie Versuche des( eieda mit stärkeren Prien =Boot=Jäger verni #ienen Schäden sech ###es in Brand und Unsere Bewegunger ## vorgesehen. In ###den, Bulgaren un Die harten Kämpfe Im Raum Debrece ##n die sehr beweglich bisher zu einer En In einzelnen Abschi ##ngeschlagenen sowjeti ine Erfolg an. Truppen des Heere aum Seroc schwungv ind hohe blutige Bi die Schlacht im o# bit äußerster Heftigke #esonders wirkungsvoll #irden abgeschlagen bei Goldap und ###schewisten in Gege #8 ## eehe 87 Der Allii □ Stock * Gaulles d, #immung Mo eindmächte i1 Oodern dah ###twortung f eschen vol #er Guard e. folange Besprochen wu Perantwortung Bllierten uuge Die große 6 ## nerkenn p. in Trick Prsoseh er sen“ grucke ver bie das C be Nag dur 8 rei Asche