Nummer 290 Montag, den 21. Dezember 1942 Das Eichenlaub mit Schwertern für Generalmajor Eibl dnb Berlin. 21. Dezember. Der Führer hat am 19. Dezember 1942 dem Generalmajor Karl Eibl, Kommandeur einer Infanterie=Division, das Eichenlaub mit Schwertern zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes verliehen und ihm folgendes Telegramm geschickt:„Im Ansehen Ihres immer bewährten Heldentums verleihe ich Ihnen als 21. Soldaten der Deutschen Wehrmacht das Eichenlaub mit Schwertern zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes., gez. Adolf Hitler.“ Neue Ritterkreuzträger □ Berlin, 21. Dezember. Der Führer verlieh das Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes an: Hauptmann Hans Erdmann, Bataillonskommandeur in einem Panzer=Regiment; Hauptmann d. R. Erich Selle, Komponiechef in einem Grenadier=Regiment; Oberleutnant Oster, Batteriechef in einem Flak=Regiment. Ferner verlieh der Führer das Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes an: Kapitänleutnant Hans Witt und Oberleutnant zur See Werner Henke. Kapitänleutnant Hans Witt hat als Kommandant eines Unterseebootes insgesamt 18 feindliche Handelsschiffe mit 64000 BRT versenkt und einen Dampfer torpediert. Oberleutnant z. S. Werner Henke versenkte als Kommandant eines Unterseebootes 11 feindliche Handelsschiffe mit 72911 BRT, darunter auch den voll mit Truppen beladenen britischen Fahrgastdampfer„Ceramic“ von 18713 BRT., außerdem einen Kreuzer und einen Zerstörer. Sra, Slnns im Haheerhäuptgaurtir! Besprechungen in Anwesenheit Görings, von Ribbentrops und Cavalleros Fester Wille zum Einlfag aner Krafte dnb Aus dem Führerhauptquartier, 21. Dezember. Der Führer empfing am 18. 12. im Führerhauptquartier den Königlich=italienischen Außenminister Graf Ciano, der sich mit dem Chei des italienischen Generalstabs, Marschall Cavvallero, zu einem kurzen Aufenthalt in Deutschland befindet. Der Führer hatte mit Graf Ciano und Marmit Graf Ciano und schall Gavallero am 18. und 19. 12. Unterredungen über alle Fragen der gemeinsamen Kriegführung Deutschlands und Italiens. An den politischen und militärischen Besprechungen beim Führer nahmen der Reichsmarschall Hermann Göring, der Reichsaußenminister von Ribbentrop und der Chef des Oberkommandos der Wehrmacht, Generalfeldmarschall Keitel, teil. Die Zusammenkunft im Führerhauptquartier stand im Zeichen des entschlossenen Willens der Achsenmächte, alle Kräfte zur Erringung des Endsieges einzusetzen. Ueber alle besprochenen Fragen wurde die volle Uebereinstimmung der Auffassungen festgestellt. Die unerschütterliche Freundschaft und Waffenbrüderschaft des Führers und des Duce und ihrer beiden Völker gaben den Besprechungen mit Graf Hbrischeine Zwoischen Woiga und Von Ciano und Marschall Cavallero wie immer den Charakter besonderer Herzlichkeit. Zu dem Besuch im Führerhauptquartier waren Graf Ciano und Marschall Cavallero von dem Königlich=italienischen Botschafter in Berlin, Dino Alfieri, dem deutschen Botschafter in Rom, von Mackensen, sowie politischen Mitarbeitern Graf Cianos und Offizieren des italienischen Heeres, der Luftwaffe und der Marine begleitet. Der Führer empfing Laval dub Aus dem Führerhauptquartier, 21. Dezember. Der Führer empfing am 19. Dezember in seinem Hauptquartier in Gegenwart des italienischen Außenministers Graf Ciano, des Reichsmarschalls Hermann Göring und des Reichsaußenministers von Ribbentrop den französischen Regierungschef Pierre Laval zu einer längeren Unterredung über die aktuellen Probleme Frankreichs. Höchste spanische Auszeichnung für Munoz Grandes Nachschub über See Bolschewisten nach Nordosten zurückge worfen- ein Flußabschnitt genommen □ Madrid, 21. Dezember. Der spanische Staats, 1754.— Lam machsamen Schutz der Sicherungss" chef und Oberste Führer der Falange, General Unter dem wachsamen Schutz der SicherungsstreitFranco, hat dem zurückgekehrten Kommandeur kräfte schaffen unsere Truppentransporter den der Blauen Division, Generalleutnant Munoz Nachschub für unsere an fernen Fronten kämpfenGrandes, wegen seiner hervorragenden Verdienste den Soldaten über See. den Orden„Palmzweig in Silber“ verliehen. PK=Kriegsberichter Winkelmann. Schweigevöhton ader den Kahen Ssien Schwierigkeiten Englands in Indien. Aegypten, Fran und den arabischen Staaten dnb Aus dem Führerhauptquartier, 21. Dezember. Das Oberkommando der Wehrmacht gab Sonntag bekannt: Im Terekabschnitt wiederholte der Feind seine vergeblichen Angriffe. Zwischen Wolga und Don gewannen deutsche Panzer=Divisionen im Zusammenwirken mit rumänischen Truppen im Angriff gegen sich hartnäckig wehrenden Feind einen wichtigen Flußabschnitt. Starke feindliche Angriffe im Gebiet von Stalingrad und im großen Donbogen wurden nach erbitterten Kämpfen zum Teil im Gegenangriff abgewiesen. Bei diesen Kämpfen verloren die Sowjets 164 Panzerkampfwagen. Nahkampffliegerverbände bekämpften feindliche Reserven, Artilleriestellungen und Panzeransammlungen. An der Don=Front stehen deutsche und italienische Truppen weiterhin in schwerem Abwehrkampf gegen starke Infanterie= und Panzerkräfte der Sowjets. Verbände des Heeres und der Luftwaffe vernichteten wieder 20 Panzer. 26 Sowjetflugzeuge wurden im Südabschnitt bei fünf eigenen Verlusten abgeschossen. Artillerie zerschlug im mittleren Frontabschnitt feindliche Bereitstellungen. Westlich Toropez nahm eine deutsche Kampfgruppe gegen heftigen Widerstand mehrere Stellungen der Volschewisten im Sturm. Feindliche Angriffe gegen einen hartnäckig verteidigten deutschen Stützpunkt scheiterten unter Verlusten von zehn Panzern. „Im nördlichen Abschnitt führten eigene Stoßtrupps erfolgreiche Unternehmungen durch. Eine eingeschlossene schwächere Kampfgruppe des Feindes wurde vernichtet. In Libyen und Tunesien beiderseitige Spähtrupptätigkeit. An der Cyrenaikaküste beschädigten deutsche Kampfflieger zwei größere feindliche Handelsschiffe so schwer, daß sie als verloren anzusehen sind. Der Hafen Bengasi wurde in der Nacht erneut bombardiert. In Tunesien setzten Verbände der Luftwaffe die Bekämpfung feindlicher Abteilungen, Artilleriestellungen und Nachschublager fort. Ein deutsches Unterseeboot versenkte am 18. Dezember westlich Oran einen britischen Zerstörer. Bei einem Vorstoß über den Kanal erzielten schnelle deutsche Kampfflugzeuge Bombentreffer in wichtigen Fabrikanlagen an der Küste. Im Luftkampf wurde ein britisches Flugzeug abgeschossen, ein eigenes wird vermißt. In den Kämpfen-im großen Donbogen zeichnete sich die 11. Panzer=Division unter Führung des Generalmajors Balck besonders aus. Darlan will französische Schiffe Reschechen * Vigo, 21. Dezember. Associated Preß zufolge beabsichtigt Darlan, die französische Kriegs= und Handelsslotte in Fort de France auf Martinique demnächst den Alliierten zur Verfügung zu stellen. Nach einem Kabel aus San Juan(Portorico) in„Noticias Graficas" rechneten die anglo=amerikanischen Kreise mit einem baldigen. Rücktritt des gegenwärtigen Hochkommissars Robert. Dieser würde durch eine Persönlichkeit ersetzt, die sowohl für Darlan wie für die Vereinigten Staaten annehmbar sei. □ Stockholm, 21. Dezember. Die Stockholmer Zeitung„Dagsposten“ befaßt sich in einem bemerkensweten Artikel mit den Fragen des Nahen Ostens, wo England immer neue Schwierigkeiten entstehen. Im einzelnen heißt es u..: „Es ist seit einiger Zeit auffallend ruhig geworden bezüglich der Verhältnisse im Nahen Osten. Das gleiche gilt für Britisch=Indien, dessen innere Lage kaum noch in irgendeiner Weise von London kommentiert wird. Das bedeutet jedoch keineswegs, daß sich die indische Politik aus englischem Gesichtspunkt heraus günstig entwickelt hat. Das Gegenteil ist der Fall. Mit jedem Monat wachsen die Schwierigkeiten, die Administration in Gang zu halten und die notwendige äußere Ordnung sicherzustellen. Die Sabotagetätigkeit macht sich vor allem auf dem Gebiet des Transportwesens bemerkbar. Aber auch der Nahe Osten ist Gegenstand einer Art von Schweigeboykott geworden. Das einzige, was mit Sicherheit aus den knappen Mitteilungen hervorzugehen scheint, ist, daß eifrige Versuche gemacht werden, eine englandfreundliche arabische Föderation zustande zu bringen. Was Aegypten angeht, hat sich König Faruk als ein schwieriger Faktor erwiesen. Hier und da ist angedeutet worden, daß man von englischer Seite eine Absetzung des jungen Monarchen beabsichtigte, aber man hat offensichtlich nicht gewagt, den Schritt zu unternehmen. Eine offen antibritische Bewegung im Rücken der kämpfenden Armeen wäre eine unangenehme Sache, auch wenn die Aegypter zu den Völkern gehören, die sich verhältnismäßig leicht den Machthabern des Augenblicks beugen. Die allgemeine antibritische Stimmung ist jedoch unverkennbar. Am kompliziertesten scheinen die Verhältnisse in Iran geworden zu sein. Ganz Nordpersien ist der Sowjetherrschaft ausgeliefert worden, die auf die übliche Weise hauste. Das Ergebnis war u. a. eine schwere Hungersnot. Aus dem Versprechen, die Selbstverwaltung Irans zu respektieren, ist indessen nichts geworden. Der Herrschen des neuen Irans, Schah Pahlevi I. ist abgesetzt und in britische Gefangenschaft geführt worden. Der Sohn ist zum nominellen Herrschen gemacht worden. Die Unzufrieden heit breitet sich über das ganze Land aus, und dieses kann nur mit gewaltsamen Mitteln daran gehindert werden, dieser Unzufriedenheit ernsthaft Ausdruck zu geben. Se hoflnungslos hier die Lage erschein! und unsere Soldaten, die den Kampf mit den Elementen ebenso gewöhnt sind wie den mit dem Feind, werden den Wagen aus dem tiefen Schnee wieder herausholen. PK=Kriegsberichter v. Kavser Hantsan und Iden Heoin ader kooseden Vernichtende Urteile über Politik und Kriegsschuld des USA=Präsidenten □ Oslo, 21. Dezember. In einem Interview äußerte sich Knut Hamsum über Roosevelts Politik. Ausgehend von dem so oft betonten Anspruch Roosevelts, Europa nach seinen eigenen Ideen ordnen und sich zum Schiedsrichter des europäischen Kontinents machen zu können, sagte Knut Hamsun: „Herr Roosevelt hat sich selbst als Richter für jeglichen Schiedsspruch ausgeschlossen. Sollte Europa Roosevelts jahrelange Gangsterpolitik vergessen, seinen Schwindel mit seinem eigenen Volk, das keinen Krieg haben wollte, seine treulosen Botschaften, die er selbst ohne weiteres umstößt? Sollte Europa Vertrauen haben zu dem Komplott Churchill—Stalin—Roosevelt, das ganz offen auf den Untergang Europas hinarbeitet? Können seine Landsleute, seine Familie, seine eigenen Kinder ihm ins Gesicht blicken und ihn vom öffentlichen Schwindel freisprechen? Sollte Europa auf diesen Mann hören, dessen persönliche Ehrenhaftigkeit so gering ist, daß sie ihm gestattet, mit dem Landesverräter Kaufmann über Grönland zu feilschen? Aber Mister Roosevelt kann zufrieden sein. Er wählte von Europa nur das bolschewistische Rußland und Albion, die sich beide außerhalb Europas stellen, das für Ordnung, Gerechtigkeit und Frieden arbeitet.“ Sven Hedins Untersuchungen □ Berlin, 21. Dezember. Der„Berliner LokalAnzeiger“ veröffentlicht ein Interview, das sein Stockholmer Korrespondent mit dem großen schwedischen Forscher Sven Hedin hatte. Den Anlaß dazu bot das soeben erschienene Buch des Forschers„Amerika im Kampf der Kontinente“, an dessen Schluß Sven Hedin als sein Bekenntnis die Worte schließt:„Dieser Krieg wird in die Geschichte eingehen als der Krieg des Prssidenten Roosevelt". Die Anregung zu diesem Buch gab dem Forscher, ohne es zu wollen, eine schon im Dezember 1939 an ihn gerichtete Anfrage einer amerikanischen Zeitschrift, die ihn um seine Meinung über einen etwaigen Kriegseintritt der USA befragte. Sven Hedin bekannte sich als Freund der Ver einigten Staaten und gerabe darum riet er ihnen dringend an, dem Kriege fernzubleiben; es müsse aus seiner Beteiligung am vorigen Weltkrieg gelernt haben, in dem es Menschen, Material und Geld geopfert habe, ohne das geringste zu gewinnen. Jene Anfrage und seine Antwort gaben dem Forscher den eigentlichen Anstoß, sich mit dem Thema eingehender zu befassen. Auf Grund seiner eingehenden Untersuchungen kam Sven Hedin zu dem Ergebnis, das er in seinem Buch niederlegt:„Roosevelt redete,“ so heißt es wörtlich darin,„von der Demokratie und verriet sie ohne Unterlaß. Er machte die Demokratie zu einem ner Meinung waren, den Mund. Er sprach von der Redefreiheit und verbot denen, die nicht seiner iMenung waren, den Mund. Er sprach von Glaubensfreiheit und schloß ein Bündnis mit dem Bolschewismus. Er sprach von der Freiheit, von Furcht vor künftigen Kriegen, und bereitete den Krieg nicht nur für sein eigenes Volk vor, sondern für die Welt, indem er die, die ohne seine Hilfe vielleicht bereit gewesen wären, sich mit den Achsenmächten zu einigen, zum Widerstand gegen sie aufhetzte und so Millionen in den Tod trieb“. Der Hauptteil des Materials, das Sven Hedin seinem epochemachenden Buch zugrundelegt, stammt aus amerikanischer Quelle. In jedem einzelnen Fall ist genau angegeben, von welchem amerikanischen Staatsmann, aus welcher Zeitschrift oder Zeitung die betreffenden Aeußerungen stammen. So wird beispielsweise ein Satz aus einer Rede des Erzbischofs von Cincinnati, I. M. Eicholas, wiedergegeben die er im Jannar 1941 gehalten hat:„Zehn Prozent unseres Volkes zwingen die Vereinigten Staaten klug und geschickt in den Weltkouflikt, während die Mehrheit von 90 Prozent, die für den Frieden ist, schweigend und hilflos danebensteht.“ Wieder große Panzerverluste der Sowfets dnb Aus dem Führerhauptquartier, 21. Dezember. Das Oberkommando der Wehrmacht gab Sonnabend bekannt: Im Terek=Gebiet scheiterten wiederholte Angriffe des Feindes zum Teil in erbitterten Nahkämpfen. Im Gegenstoß wurden bereitgestellte Truppen zersprengt und dabei 420 Gefangene und zahlreiche Beute eingebracht. Deutsche und rumänische Truppen warfen den Feind zwischen Wolga und Don trotz seines zähen Widerstandes weiter nach Nordosten zurück. Bei Gegenangriffen verloren die Sowjets hier 22 Panzer. In Stalingrad und im großen Donbogen feindliche Angriffe abgewehrt. An der Donfront setzten die Sowjets ihre Angriffe mit starken Kräften fort. Deutsche und italienische Truppen fügten dem Feind in Zusammenwirken mit Fliegerkräften und Flakbatterien schwere Verluste zu. Auf engen Raum verloren die Sowjets allein über 50 Panzerkampfwagen. Im Mittel= und Nordabschnitt scheiterten örtliche Angriffe der Sowjets. Stoßtrupps vernichteten an der Kandalakscha=Front eine Anzahl feindlicher Kampfstände mit ihren Besatzungen. Die Operationen der deutschen und italienischen Truppen in Libyen wurden planmäßig fortgeführt. Hierbei wurden in harten Kämpfen erneut 21 britische Panzerkampfwagen vernichtet. Der Hafen Tobruk und der Flugplatz Lucca auf Malta wurden bei Nacht heftig bombardiert, nordwestlich Benghasi ein großes feindliches Frachtschiff schwer beschädigt. In Tunesien bekämpften deutsch=italienische Luftstreitkräfte laufend Truppenbereitstellungen des Feindes bei Medjez el Bab mit guter Wirkung. Die britisch=amerikanische Luftwaffe verlor gestern 18 Flugzeuge, drei deutsche Flugzeuge kehrten vom Einsatz nicht zurück. Kampf= und Jagdflugzeuge setzten am Tage die Bekämpfung kriegswichtiger Ziele im Süden Englands fort. Der Feind verlor im Westen vier Flugzeuge, ein eigenes wird vermißt. Bombenexplosion in der Bombayer Börse ∆ Bangkok, 21. Dezember. Wie der allindische Rundfunk meldet, explodierte am Freitag in der Bombayer Börse eine Bombe, wodurch das Gebäude teilweise zerstört wurde. Sechs Inder wurden von den Briten verhaftet. Indische Frauen veranstalteten in Bombay einen Demonstrationszug. Britenpolizei griff ein und verhaftete sieben der Teilnehmerinnen. Warenverkehr 1943 □ Stockholm, 21. Dezember. In der Zeit vom 7. bis 18. Dezember haben in Stockholm Verhandlungen des deutschen und des schwedischen Regierungsausschusses stattgefunden, die zu einer Einigung über den deutsch=schwedischen Warenverkehr im Jahre 1943 geführt haben. Marphy, der„Bberkommissur“ Die Ausbeutung Nordafrikas beginnt- Drei Zuden in der Kommission Tanger, 21. Dezember. Die Entsendung der us=amerikanischen Wirtschaftsabordnung nach Nordafrika hat hier in politischen Kreisen großes Aufsehen erregt, zumal man weiß, daß die Engläuder bis zu ihrer amtlichen Veröffentlichung in Washington von dieser neuen Maßnahme Die Kommission, die außer Murphy aus acht Mitgliedern besteht, setzt sich aus Vertretern des Statedepartemens, des Amts für die Wirtschaftskriegführung, des Pacht= und Leihamts, des Schatzamts und des Landwirtschaftsamts in Washington zusammen. Drei von ihnen sind Juden offiziell hatten. keine Kenntnis Die Wiedereröffnung der englischen Konsulate im früheren Französisch=Nordafrika, die vor zwei Tagen bekannt wurde, ließ das englische Interesse an der Teilnahme an der wirtschaftlichen Ausbeutung Nordafrikas deutlich erkennen. Das Eintreffen der amerikanischen Kommission, die durch ihre Zuteilung zum Stabe Eisenhowers, unter dem Vorsitz Murphys, als sonveräne Instanz für alle Wirtschaftsfragen für die Ueberwachung der Produktion und des Exports in dem von den Alliierten besetzten nordafrikanischen Raum etabliert wurde, stellt die künftige englische Beteiligung an der wirtschaftlichen Ausbeute dieser reichen Landstriche ernstlich in Frage. Nach Nachrichten aus Algier soll Darlan, der kurz vor dem Eintreffen der Kommission Murphys— den ein hiesiger britischer Beamter kürzlich ironisch den amerikanischen Highcommissionar für die nordafrikanischen Interessen der USA nannte— von ihrer Entsendung unterrichtet wurde, gegen die Einführung dieser amerikanischen Kontrollinstanz lebhaft protestiert haben. Murphy habe ihm darauf in nicht mißzuverstehender Weise bedeutet, daß sein Einverständnis und seine Zusicherung, mit der amerikanischen Ausbeutungskommission zusammenzuarbeiten, selbstverständlich die Voraussetzung dafür sei, daß Eisenhower ihn nicht fallen lasse. Da Eisenhower— sogar in gewissem Gegensatz zu seiner Regierung in Washington— der einzige ist, der Darlan hält, blieb diesem nichts anderes übrig, als sich zu fügen und die geforderte Zusammenarbeit zuzusagen. Der neue Patent=Aufhänge=Globus für das Weiße Haus— garantiert ohne Achse! an das ägyptische Volk * Rom, 21. Dezember. Der Vorsitzende der nationalistischen Vereinigung Misr. Dr. Tayeb Nasser, richtete anläßlich des Beiram=Festes eine durch den Sender Bari übertragene Rundsunkbotschaft an das ägyptische Volk, in der er betont, das Ende des gegenwärtigen Konflikts werde dem ägyptischen Volke Gerechtigkeit und Freiheit bringen sowie den Ausgangspunkt jenes neuen Zeitalters darstellen, das alle, die unter dem angelsächsischen Joch schmachten, mit Ungeduld erwarten. „Die Parole der Achsenmächte, bis zum Endsieg zu kämpfen, muß auch unsere Devise sein", erklärte Dr. Nasser abschließend. Mdeine und Lastwasse gegen Englaue Die Erfolge der vergangenen Woche- Sechsmal Luftangriffe Der Streit um den Silbernen Löwen Churchill:„Die Bolschewisten haben den Iran erlegt, folglich gehört er mir!“ Roosevelt:„Ich gedenke Dich zu erlegen, folglich trete ich das Erbe im voraus an!“ Seihnang: Bote □ Berlin, 21. Dezember. In der Woche vom 13. bis 19. Dezember mußte England wiederum im Kanal einen harten Schlag von deutschen leichten Seestreitkräften hinnehmen, als in der Nacht zum 13. 12. vor Lowestoft ein stark geschützter Geleitzug durch den Angriff deutscher Schnellboote sechs Handelsschiffe verlor, von denen drei mit zusammen 9000 BRT sicher, die anderen wahrscheinlich versenkt wurden., Kühnes Vordringen der mittleren Schnellbootgruppe hatte dieses Ergebnis ermöglicht, während die englische Sicherung die beiden anderen Gruppen abwehrte. Erst nach der Versenkung der Handelsschiffe wandten sich die britischen Zerstörer gegen die mitttlere Gruppe. Trotz der feindlichen Ueberlegenheit erlitten die Deutschen nur an zwei Booten unbedeutende Beschädigungen und keine Personalverluste. Zusammen mit den durch Sondermeldung vom 17. 12. gemeldeten Schiffen und dem bei Oran versenkten Trausporter büßte die feindliche Versorgungsschiffahrt 22 Schiffe mit 113000 BRT ein in einer für=Boot=Unternehmungen besonders ungünstigen Jahreszeit. Dazu kam noch ein Geleitzerstörer. Auch die deutsche Luftwaffe griff an vier Tagen und in zwei Nächten England an. Der Hafen von Hartlepool, das Stahlwerk Redcar in dessen Nähe, ein Verkehrsknotenpunkt an der Ostküste und die Gegend der Humbermündung erlitten bei Nachtangriffen Schäden. Ein Truppenlager zwischen Weymouth und St. Albanshead, der Truppenübungsplatz Aldershot, der Hafen von Poole und die Küstenverteidigungsanlagen bei Hastings waren Tagesziele. Die Briten flogen nur am 16. Dezember abends zu wirkungslosen Störflügen in das nordwestdeutsche Gebiet, in der Nacht zum 18. Dezember mit schwachen, planlos Bomben mit geringem Schaden abwerfenden Kampfflugzeugverbänden in Nord= und Nordwestdeutschland ein, dabei erlitten sie allein in einer Nacht den Verlust von 21 Bombern. Insgesamt verloren sie vom 18. bis 18. Dezember im Westraum 28 Flugzeuge gegenüber 7 deutschen. Gründung einer Reichslehrgemeinschaft Rosenberg □ Berlin, 21. Dezember. Der Reichsleiter Alfred Rosenberg hat in seiner Eigenschaft als Beauftragter des Führers für die Ueberwachung der gesamten geistigen und weltanschaulichen Schulung und Erziehung eine Reichslehrgemeinschaft ins Leben gerufen. Die Schule hat den Zweck. die dem Reichsleiter vom Führer gestellten Aufgaben mit erfüllen zu helfen. Reubildung des Birektoriums der Faschistischen Partei * Rom, 21. Dezember. Der Duce hat auf Vorschlag des Parteisekretärs Minister Vidussoni eine Neubildung des Direktoriums der Faschistischen Partei vorgenommen. Das neue Parteidirektorium setzt sich aus vier Vizesekretären, fünf Mitgliedern der Regierung, die dem Ministerialamt nach zum Direktorium gehören, sowie aus elf führenden Faschisten zusammen. Insgesamt besteht das Direktorium somit aus 20 Faschisten. Unter den Vizesekretären des neuen Direktoriums befindet sich der in der Faschistischen Partei in führender Stellung tätige frühere Journalist Carlo Ravasto, der bereits dem vorjährigen Parteidirektorium angehörte. In amtlicher Eigenschaft, in Vertretung ihres Ressorts, gehören dem Parteidirektorium der Erziehungsminister Bottai, der Volksbildungsminister Pavolini, Korporationsminister Rieet, der Staatssekretär des Innenministeriums Buffarini=Guidt und der Generalstabschef der Faschistischen Miliz, Galbiati, an. Die Bedeutung der Umbildung des faschistischen Parteidirektoriums in der gegenwärtigen Phase des Krieges wird von der Presse nachdrücklich unterstrichen. Die Landwirtschaft der besetzten Ostgebiete □ Berlin, 21. Dezember. Am 16. und 17. Dezember fand bei der Chefgruppe Landwirtschaft des Reichsministeriums für die besetzten Ostgebiete und des Wirtschaftsstabes Ost eine Tagung der Chefgruppenleiter statt. Staatssekretär Backe nahm längere Zeit an den Verhandlungen teil. Die Chefgruppenleiter aus den besetzten Ostgebieten berichteten eingehend über den Stand der landwirtschaftlichen Erzeugung. Hierbei wurde festgestellt, daß die Winteranbaufläche dieses Jahres die des Vorjahres erheblich überschritten hat. Nach den Berichten kann die Versorgung von Wehrmacht und Zivilbevölkerung aus diesen Gebieten für die nächste Zeit als gesichert angesehen werden. Die Ingangsetzung und der Zustand von ernährungswirtschaftlichen Betrieben hat erfreuliche Fortschritte gemacht. An einem weiteren Ausbau wird noch mit allen Mitteln gearbeitet. Einen weiten Raum der Aussprache nahmen Fragen der neuen Agrarordnung ein. Pacht= und Leihvertrag auch für Indien? □ Bangkok, 21. Dezember. In Delhi finden zur Zeit Verhandlungen über ein direktes Pachtund Leihabkommen zwischen den USA und Indien statt. Bisher gingen alle Verhandlungen über Pacht= und Leihlieferungen über London. Sollte das neue Abkommen zustande kommen, so würde Indien in der gleichen Lage sein wie Australien und Neuseeland. Ferner würde Indien in die Atlantik=Erklärung eingeschlossen sein, denn das Pacht= und Leihabkommen ist ein Bestandteil der Atlantik=Erklärung, wie abschließend in Delhi erklärt wurde. „Gandhi bezeichnete die Entsendung von USA= Truppen seinerzeit als ein schmutziges Geschäft. Die jetzigen Verhandlungen in Delhi über eine direkte Pacht= und Leihhilfe der USA für Indien sind ein Teil dieses schmutzigen Geschäftes", erklärte der Sprecher des Hauptquartiers der indischen Unabhängigkeitsliga. Es sei Roosevelts Traum, so fuhr er fort, das britische Empire in Indien zu erben, und langsam aber sicher merze er die britische Autorität und den britischen Einfluß in Indien aus und ersetze sie durch USAAutorität und USA=Einfluß. Willkie wird ironisch X Stockholm, 21. Dezember. Wendell Willkie setzte sich in einer Unterhaltung mit einem britischen Rundfunkkommentator gegen den Vorwurf zur Wehr, er sei englandfeindlich. Nein. erklärte er mit schlecht verhohlener Ironie. dieser Vorwurf sei einfach lächerlich. England habe keinen besseren Freund als ihn und das Empire sei eine prächtige und nützliche Einrichtung".(Aba!) Gerade wegen seiner Bewunderung für England, so meinte Willkie dann, hätte er das Gefühl gehabt, daß er die Kolonialpolitik kritisieren dürfe, die in den Gebieten betrieben werde, wo verbesserte soziale Einrichtungen vonnöten wären. Sieben Millionen Kraftwagen in USA stillgelegt * Madrid, 21. Dezember. Nach einer EFEMeldung aus New York hat sich infolge einer neuen Regierungsverordnung, durch welche in der Nacht zum Freitag sieben Millionen private Kraftwagen der 16 Staaten an der Atlantikküste stilljelegt wurden, das Verkehrsproblem in New sork außerordentlich verschärft Politische Kurzmeldungen Lissabon. Bei dem Absturz eines britischen Flug. zeuges kamen zwölf Militärpersonen ums Leben und der Kommandeur der südafrikanischen Division in Libyen, Generalmajor Dan Pienaar. Rom. Infolge des Mangels an Schiffsraum besteht keine Ausfuhrmöglichkeit für neun Zehntel der landwirtschaftlichen Erzeugnisse Aegyptens. Tokio. Der Präsident der chinesischen Nationalregierung, Wangtschingwei, ist zu Besprechungen mit der japanischen Regierung eingetroffen. Berlin. Am Freitag wurden im Auswärtigen Amt die Ratifikationsurkunden zu dem am 1. Mai d. J. in Preßburg unterzeichneten deutsch=slowakischen Kulturvertrag ausgetauscht. Bern. Am Donnerstag vormittag wählte die vereinigte Bundesversammlung Bundesrat Celia zum Bundespräsidenten für 1943 und Bundesrat Stampfli zum Vizepräsidenten. Vigo. Der Außenminister von Uruguay, Guani, reist am 24. Dezember nach Washington, wo er Roosevelts Gast sein wird. Rom. Emissäre des New Yorker Bankhauses Morgan sind in Algier und Marokko eingetroffen, um die Leitung der Eisenbahnlinien zu übernehmen. Rom. Italien hatte Ende November d. J. ohne die im Verlauf des Krieges zu Italien gekommenen Gebiete 45 655 000 Einwohner. Budapast. Der finnische Staatsvräsident Ryti hat dem ungarischen Innenminister KeresztesFischer das Großkreuz des Ordens der Weißen Rose von Finnland verliehen. Tokio. Bei den wiederholten Luftangriffen japanischer Heeresflugzeuge auf Chittagona und Feni wurden praktisch alle Anlagen, die irgendwie von Bedeutung sind, zerstört. Nanking. Seit dem 6. Dezember griffen japanische Luftstreitkräfte die feindlichen Flugplätze in den Provinzen Fukien, Kwangtung, Kwanasi und Hunan fortlaufend an. Rom. Die Engländer mordeten in Indien innerhalb der letzten vier Monate insgesamt 6738 Inder, verwundeten 30000 und warfen 23.000 ins Gefängnis. Istaubul. Von Freitag morgen 5 Uhr bis abends 20 Uhr war auf Veranlassung der Briten in Teheran strengster Belagerungszustand verhängt, um während der außerordentlichen Sitzung des ivanischen Parlaments Unruhen zu vermeiden. Weihnachtsgeschenk für deutsche Kriegsgesangene □ Berlin, 21. Dezember. Auch in diesem Jahr hat das Deutsche Rote Kreuz zum bevorstebenden Weihnachtsfest allen deutschen Kriegsgefangenen und Zivilinternierten, die in der ganzen Welt in den ausländischen Lagern unternebracht sind, eine Weihnachtsüberraschung gebracht. Rechtzeitig haben seine unermüdlichen, ehrenamtlichen Helferinnen für jeden deutschen Kameraden in Uebersee ein ansehnliches Weihnachtspaket gepackt. Graf Fordana bei Salazar und Carmona + Madrid, 21. Dezember. Der spanische Außenminister Graf von Jordana begab sich am Sonnabend vormittag zum portugiesischen Ministerpräsidenten Salazar. Die beiden Staatsmänner hatten eine längere Aussprache. Es ist anzunehmen, daß diesem ersten Meinungsaustausch weitere Besprechungen folgen werden. Am Sonnabendnachmittag wurde Graf von Jordana vom portugiesischen Staatspräsidenten Carmona zu einer über breistündigen Unterredung empfangen. Auf der richtigen Seite im Kampf □ Helsinki, 21. Dezember. Die südfinnische Zeitung„Hämeen Sanomat“ wendet sich gegen die in Schweden verbreitete Lesart, Finnland wäre ein „kriegführendes neutrales Land". Die Stellung Finnlands sei eindeutig und klar und Finnland sei nicht neutral. Es stehe auf der richtigen Seite im Kampf, den die Geschichte eines Tages als die Rettung der Menschheit anerkennen werde. 3 400 Juden in Kandahar ausgewiesen * Rom, 21. Dezember. Die afghanische Regierung hat strenge Maßnahmen gegen die Juden erlassen. In Kabul dürfen sich die Juden künftig nicht mehr in den Straßen zeigen, sondern haben im Ghetto zu bleiben. Handeln dürfen die Juden nur noch innerhalb des Ghettos. Alle außerhalb des Ghettos gelegenen jüdischen Läden werden geschlossen. Die Ausübung freier Berufe wurde den Juden ebenfalls untersagt. In Kandahar wurden 3 400 Juden ausgewiesen. Fünf Millionen Malariakranke in Panjab □ Bangkok, 21. Dezember. Wie Radio Delhi meldet, wird sich demnächst eine ärztliche Kommission aus England nach Indien begeben, um sich über die dortigen Gesundheitsverhältnisse zu unterrichten und Ratschläge für deren Verbesserung zu geben. Für den Kenner der heutigen Verhältnisse in Indien bedarf es nicht des Hinweises, daß diese Maßnahme nicht etwa aus Menschenfreundlichkeit und Fürsorge erfolgt. Heute aber hat die Not in Indien so krasse Formen angenommen, daß die Schlagkraft der englisch=indischen Armee darunter zu leiden droht. Vor wenigen Tagen wurde ge; meldet, daß in der Provinz Panjab allein fünf Millionen Malariakranke gezählt wurden, und daß die Unterernährung der Bevölkerung die Auswirkung dieser Epidemie wesentlich verschlimmere. Gerade das Panjab aber ist das wichtigste englische Rekruten=Reservoir, aus dem über die Hälfte der indischen Armee hervorgeht. Wie kören im Rundkunte: Montag: Reichsprogramm: 15—16: Klassische Lied. und Kammermusik mit Hans Hotter und andere. 16—17; Unterhltsame Orchestermusik der Gegenwart. 17.15—18; Beliebte Unterhaltungs. und Tanzmusik. 18—18.15: Das neue Buch: bücher. 18.30—19: Der Zeitspiegel. 19—19.15: Wehrmachtvortrag: Unser Heer. 19.20—20: Frontberichte und politische Gendung. 20.15—22:„Für jeden etwas“. 22.20—29.30: Sportnachrichten.— Deutschlandsender: 17.15—18.30: Sinsonische Musik„ Sehlbach, Pfitzner, Beethoven. 20.15—21: Humor bei Bach(Chofund Kammermusik). 31—22: Richard Strauß(Leitung: Eugen Papk. Köln) dungen britischen Flug. nen ums Leben rikanischen Dian Pienaar. Schiffsraum be; neun Zehntel Aegyptens. ischen NationalBesprechungen getroffen. m Auswärtigen dem am 1. 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Im Hauptkampf des Tages gab Königsblauen begannen die Platzbesitzer sehr gut obwohl sie Py. es in Wanne=Eickel ein erbittertes Ringen zwischen der Sy#g woda und Schröder im Angriff ersetzen mußten Nachdem der Röhlinghausen und dem Titelverteidiger FC Schalke 04 das die kreistehende Kuzorra di: beste Torgelegenheit des Tages aus. Königsblauen glücklich mit:2 gewinnen konnten nachdem Röh= gelassen hatte mußte Flotho durch Fußabwehr gegen den heranlinghausen in der Pause noch:0 geführt hatte Alemannia stürmenden Spies rettend eingreifen. Als Flotho in der 29. Gelsenkirchen siegte mit:0 über Arminia Bielefeld während Minute beim Herauslaufen eine Sekunde Borussia Dortmund mit,:2 das bessere Ende über Tus Horst. Zdero den Ball über den Schalker Hüter hinweg zum:0 Emscher behielt. Westfalia Herne fuhr mit wenig Hoffnungen Tor befördern Die Schalker Abwehr zeigte auf der linken nach Altenbögge zeigte hier aber ein durchaus gleichwertiges Seite allerhand Schwächen Hierdurch gelang den Platzbesitzern Spiel und verlor nur unglücklich mit:3 Immerhin ist die in der 35. Minute durch Bugan ein zweiter Treffer. Bis. zux. Lage der Herner durch diese Niederlage recht bedrohlich gewor. Pause sah es ganz nach einer großen Ueberraschung aus Da m zweiten Weihnachtstag in Horft Emscher anstehende sich dar Schal den. Das am dwetzerngesepactstag in vorn Eimscher uun=enn sich der, Schalter Angriff ix96, Lrpe r. Hevefosglesa Pgrezse den Spiel hat für die pernex jezt,eine besondere Bedeutung wenn gaumexrlamen rggung des Gegner= Lisengähzigresch, die Herner hier einen Sieg schaffen können so dürfen sie berechtigte Hoffnungen hegen auch in dieser Spielzeit, den VerDer Ilees Stüdieneat macht Stückien Von Christoph Walter Drey Als der Konditor Knutschke noch sein ff. italieni=] Das sagte sie mit einer so natürlichen Unbefansches Speiseeis und süße Kuchen feilhielt, zählten genheit und einer so herzerwärmenden Stimme, fast alle Bewohner der kleinen Stadt zu seinen daß der Herr Studienrat nicht anders kann. als in Gästen. Infolgedessen pflegten auch die Schüler ihr Lachen einzustimmen. und Schülerinnen der höheren Lehranstalten soweit sie sich schon völlig„erwachsen“ fühlten, mit bedenklicher Regelmäßigkeit bei Herrn Knutschke ihr Taschengeld in Leckereien anzulegen. Und dabei soll sich dann von Tisch zu Tisch und von Eisvortion zu Eisportion schon manche Jugendliebe sich der, Schalzg,„Angrist txos einer Vombenbeletung,##er angesponnen haben.„Und dieserhalb und außeraufmerklagen, ragung des wegners nicht erfolgresch, Zuchletzen gugespannen, haben.„Und Zieserhalb und außer Zwei Minuten nach dem Seitenwechte, schoß„Kuzgrra dem“ fühlt sich Studienrat Mückler bemüßigt, sich einmal das sowohl holde als auch gefahrvolle konnte. Zwei Minuten nach de aus einem Gedränge heraus den ersten Gegentreffer. dleib in der Gauklasse sicherstellen zu können. Im Falle einer teistunde vor Schluß erlaubte sich Röhlinghausene Hüter einen Treiben bei Knutschke anzusehen, um sich ein UrNiederlage rücken die Strünkeder dagegen stark in die Gefahren= bösen Schnitzer und Kuzorra köpfte leicht zum:2 ein Die Treiben bei Knutschke anzusehen, um sich, zone. Die Herner Fußballgemeinde hofft daher, daß die West. Platzbesitzer hatten sich noch nicht beruhigt da schoß Urban schon falia am 2 Weihnachtstag in Horst=Emscher mit einigen Verstärkungen anrücken wird um für diesen schweren Gang bestens gerüstet zu sein. Spög Röhlinghausen— gE Schalle-## Bis Altenbögge Westsalia Herne Alemannia Gelsenkiechen— Arminia Bieleseld Borussia Dortmund- TuS Horst=Emscher VII. Altenbögge— Westtalla Herne:3(:01 Am Sonnabend war die Austragung dieses Spiels recht fraglich geworden, da die Herner kaum eine vollständige Mannschaft auf die Beine bringen konnten. Als dann aber der Urlauber Idkowiak eintraf, da wurden die Anstrengungen verdoppelt. Joswiak sprang schließlich ein und so konnten weitere Lücken durch die Nachwuchsspieler Hölscher und Huth ausgefüllt werden. In der Besetzung Michalski Kotzurek Volz von Domarus, Krickau, Blaszyk Huth, Idkowiak Hölscher Sopart und Joswiak stellten.. sich die Herner auf dem gefürchteten Gelände in Altenbögge vor. S Schalke 04 Vor 1000 Zuschauern schalteten die Gastgeber sofort eine harte Sp.g Röhlinghaus. Gangarbeit ein während sich die Herner zuerst nicht finden###, Altenbögge konnten. Bereits in der 7. Minute kamen die Gastgeber zu ix gltendot einem Glückstreffer wobei der Ball von der Innenkante aus VfL Bochum 48 ins Retz sprang. Als Altenbögge in der 15. Minute auf•0 Alemann, Gelsenk. erhöhen konnte, sah es sehr böse für die Herner aus, die sich dann aber aufrappelten und ein ausgeglichenes Spiel erzwangen. Zehn Minuten nach der Pause wagte Idkowiak einen Weitschuß, den der Altenbögger Hüter nur schwach abwehren konnte. Sopart war zur Stelle und erzielte durch einen genauen Nachschuß den ersten Gegentreffer. Die Westfalen drängten auf den Ausgleich aber bei einem schnellen Vorstoß erhöhte Altenbögge glücklich auf:1 Michalski verließ dabei etwas zu früh sein Gehäuse. Nach einer schönen Flanke von Joswiak konnte Sopart durch Kopfball auf:2 verringern. Die Herner drückten immer stärker, aber die starke Abwehr des Platzvereins ließ sich nicht überlisten. Zehn Minuten vor Schluß kam Altenhögge durch einen, Durchbruch zur:=Führung Als Sopart im Strafraum zwei Minuten später den Schalker Siegtreffer. In einem forschen Endspurt legte Röhlinghausen noch einmal kräftig los schoß auch durch Nowicki 2 den Ausgleichstreffer, der aber nicht anerkannt werden konnte weil Bugay den Schalker Torhüter regelwidrig hehindert hatte. glücklich wogegen Röhlinghausen gestern war die Gelegenheit groß lage beizubringen. die Sitten seiner Schutzbefohlenen zu „Aber erlauben Sie mal— so schlimm war es nun wieder nicht! Danach übersiedelten Sie nach Köln?" „Ja ganz recht. Sie warnten mich noch— niemals würde aus mir etwas rechtes. Und jetzt bin ich wieder in die ulkige kleine Stadt gekommen, durch Zufall!“ Das Mädchen. dem er alles Schlechte vrophezeit hatte, ist inzwischen, wie Mückler erfährt. eine Art Berühmtheit geworden: es soll das neue eines in der Stadt lebenden Schriftstellers illustrieren. Am Ende sagt Mückler benommen: „Ich möchte Sie sehr gern wiedersehen. Fräulein Schalke„Ssee, war z einige alte Damen, die behaglich Eis schlecken. Vor Uhlig— aber wie und wo? Zu mir kann ich Ste lich viel dec hate, denn) Prige—),„ische find hesetzt Am dritten sitt ein nicht einladen ohne Ihren Ruf zu gefährden: denn teil über bilden. Mückler findet vor: ein reizendes Lokal. freundlich und hell, jedoch nur einen Jüngling und Flotho regelwidrig behindert hatte,„Schalkes Sieg war sehr gestern 9' Gelegenheit groß dem Altmeister eine Kieder= ihm zwei Zische uno unvesetzt. Am orirten uitr ein nicht einladen ohne Ih. Ruf zu gefäht junges Mädchen. Es hat den Kopf über ein Buch ich bin ja immer noch Junggeselle... gebeugt. Die Lesende trägt ein malvenfarbiges Barbara Uhlig lacht. Kleid. Einmal steht sie auf, um in die Telephon=] Dabei hatten Sie schon vor fünf Jahren in unzelle zu gehen— sie kommt bald zurück mit einem serer Klasse den Spitznamen„Hagestolz“! Sie schwebenden, berückenden Schritt, der Mückler merkten nicht einmal, wie die kleine Pausin für zwingt, sie immer wieder anzustarren Und nun Sie schwärmte... lächelt sie ihm gar vertaut zu— er nickt verlegen Die Punktespiele am 26. Dezember Tus Horst=Emscher— Westfalia Herne Borussia Dortmund— FC Schalte 20#.. BfL Altenbögge— BfL Bochum 48 SpBg Röhlinghausen— Alemannia Gelsenkirchen Arminia Bielefeld— Arminia Marten Die Tabelle der Gauklasse gelegt wurde da verhängte Grote aus Fröndenbera einen Elfmeterball den Sopart zum:3 einsenden konnte. Beim Schlußpfiff hatte Altenbögge einen glücklichen Sieg errungen Michalski zeigte zwar eine gewisse Unsicherheit beim Herauslaufen hielt aber im übrigen ausgezeichnet. Während Krickau sich nicht mit dem Boden abfinden konnte, zeigte Blaszyk einen Formanstieg. Im Sturm waren Sopart und Idkowiak die treibenden Kräfte, doch auch Joswiak und die beiden Nachwuchsspieler Hölscher und Huth entsprachen den Erwartungen. Glücklicher Sieg der Schalker Borussia Dortm. Arminia Bielefeld Westfalia Herne Tus Horst=Emscher Arminia Marten 51:15 31:16 36:26 34:19 23:16 27:29 24:29 24:29 29:44 19:73 einen Gruß, der erwidert wird. Mein Gott. denkt er— das Mädel kenne ich doch? Als die junge Dame ihr Buch aus der Hand legt und ihre erstaunlich dunklen Augen auf ihn richtet, faßt er sich ein Herz, geht an ihren Tisch. verbeugt sich: „Verzeihung, mir scheint, wir müssen uns kennen?" „Selbstverständlich. Herr Studienrat! Ich bin die Barbara Uhlig— ich war zwar nur ein halbes Jahr bei Ihnen auf dem Lyzeum, aber in der kurzen Zeit habe ich Sie genug geäraert!" Touoritenziege in Gelsenkirchen Bali siegte überraschend und zahlte 24faches Geld Bei den gestrigen Gelsenkirchener Trabrennen konnten in der Hauptsache die Favoriten die Oberhand behalten; eine Aus. nahme machte lediglich Bali im Däumling Rennen, der von dem Lehrling Th. Lehmkuhl geschickt zum Siege gesteuert, wurde Der Toto honorierte diese Leistung mit 24fachem Geld.— Der Stall Tausendfeuer war besonders erfolgreich. Von vier gestarteten Pferden blieben drei siegreich und zwar im einleitenden DornVor.500 Zuschauern lieferte die SpBg Röhlinghausen dem röschen=Preis Ingnale im Froschkönig=Rennen Ruprecht und im Titlverteidiger FE Schalke 04 einen großen Kampf. Gegen die Hauptrennen, dem Märchenprets. Oxiane Williams. Die Stute mit Flotho. Hinz. Ebert Kanthak, Tibulski Schweißfurth. KalFußball aus dem Reich Berlin Mark Brandenburg: Tennis Borussia— SV Marga :0. Blau=Weiß 1890— Minerva 1893:4(). Wacker 04— Lufthansa:2, Tasmania 1900— Ordnungspolizei Berlin:1, Berliner SB 1892— Hertha BSC:1().— Sachsen: Dresdner SC— Chemnitzer BC:0 Riesaer SB— Planitzer SC:2. BfB Leipzig— Sportlust Zittau 14:0 Ordnungspolizei Chemnitz — BC Hartha:4. Döbelner SC— Fortung Leipzig:4.— Hamburg: Altona 98— Hamburger SV:1(1) Eimsbüttel— Viktoria Wilhelmsburg:0 Barmbeck— Viktoria Hamburg:7. — Riederrhein: Hamborn 07— Duisburg 48/99:2. ESB Wuppertal— Westende Hamborn:6 Rotweiß Oberhausen— Tus Helene Essen:2. BfL Benrath— Rotweiß Essen:5 Schwarzweiß Essen— Union Krefeld:0.— Köln=Aachen: Bonner FB — BfR Köln:6, Alemannia Aachen- Köln=Sülz 07:1.— Maselland: TuS Neuendorf— Eintracht Kreuznach:1 Moselland Luxemburg— Stadt Düdelingen:3 SV Düdelingen— Schwarzweiß Esch:1.— Kurhessen: Hermannia Kassel— Spielverein Kassel:2, BÖ Sport Kassel„ Borussia Kassel:1, SpBg Niederzwehren- Kurhessen Kassel:2 BfL 60 Marburg Sc 03 Kassel:5.— Hessen=Rassan: SB 98 Darmstadt— Kickers Offenbach:4 Eintracht Frankfurt a. M.— FC 96 Hanau:1 Union Niederrad— EC Oppel Rüsselsheim:0.— Westmark: Borussig Neunkirchen— FV Metz:0. FC Saarbrücken— Tura Ludwigshafen:2. TSch 61 Ludwigshafen— 1. FC Kaiserslautern:1.— Baden: BfR Mannheim— 1. Pforzbeim 12:0 BfB Mühlburg— FB Daxlanden:2. FB Rastatt— SB Waldhof:0.— Württemberg: BfB Stuttgart— SV Reutlingen:0. TSG 46 Ulm— Stuttgarter Kickers:2.— Südbayern: München 1860— TSG Augsburg 14:1.'B München — Bayern München:0 Schwaben Augsburg— LSV Straubing:2 Nordbayern: Würzburger Kickers— FC 05 Schweinfurt:1. RSG Weiden— Viktoria Aschaffenburg:1.— WeserEms: Osnabrück 97— Schinkel 9.:4 Bremerhaven 93— Ef2 Osnabrück:0 Werder Bremen, Bremer Sportfreunde:1, BfB Oldenburg— Wilhelmshaven 05:4. ASV Blumenthal— Bremer SB:5. Tirol am Allantischen Ozean Gebirgsjäger auf„unkriegerischer Kriegsfahrt“ durch Norwegen" Von Karl Springenschmid vor Westfalen 84 und Ruhr=Niederrhein mit 73.5 Punkten. Auch in den übrigen Disziplinen gaben die Düsseldorfer Jungen den Ton an und blieben lediglich an den Ringen knapp hinter Westfalen zurück Bester Einzelturner war der Düsseldorfer Maaßen mit 93.5 Punkten vor dem Dortmunder Rogalla mit 92 Punkten. Dritter wurde der Düsseldorfer Rode mit 90.5 vor Kruppa(Dortmund) mit 88 und Göres(Düsseldorf) mit 875 Punkten. Doppelsleg der Westtalenschwimmer Vor ansprechendem Besuch wurde Sonntag nachmittag im Düsseldorfer Stadtbad an der Kettwiger Straße ein SchwimmVergleichskampf zwischen den Jungen und Mädeln der H3Gebiete Düsseldork, Ruhr=Niederrhein und Westfalen abgewickelt. Die Kämpte wurden von, Hitlerjungg, Bund denischer Mädel, eine Schülerin meiner Klasse noch dazu—“ Deutsches Jungvolk und Jungmädel denritten.„Wieder einmal eine Schülerin meiner Klasse setzte damit ihre Erfolgsserie fort und schlug leicht Signalgast, Erlkönig und Christoph. 1..: 1. Ingnale(I. Fellermeier) 2. Maria, 3. Major. Sieg 21. Pl. 11, 12. 12, EW 76:10.— 2..: 1. Bali(Lehmkuhl), 2. Kongo, 3 Rimbus. Sieg 239 Pl 38, 40. 23. EW 2176:10.— 3..: 1. Diakon(B. Geuting) 2. Aprilmädel 3. Mona. Sieg 20, Pl. 16, 23, 55, EW 152:10.-4..: 1. Rupprecht(I. Fellermeier), 2 Annchen, 3. Erniea. Sieg 51 Pl. 22, 22. 33 EW 324:10. — 5..: 1. Oxiane Williams(J. Fellermeier) 2 Signalgast. 3. Eelkönzg 4. Christoph Sieg 16. Pl. 18, 18. 14 20. EW 276:10. . 6..: 1. Hexenjunge(P. Panschow), 2. Herbert June, 3. Bergwacht. Sieg 37. Pl. 16, 14, 18. EW. 188:10.— 7.: 1. Damsbrück(W. Geldbach) 2. Belisar, 8 Henrick 4. Enkel Sieg 35 Pl. 14, 25 14, 18. EW 1196:10. Westialenringer getielen in Hohenlimburg Eine starke Ringerstaffel der Kriegsmarine Wilhelmshaven stellte sich am Sonnabend bei ihrem ersten Start in Hohenlimburg vor und mußte sich gegen eine verstärkte Mannschaft von KSV Hohenlimburg eine knappe Niederlage von:4 gefallen lassen, Leider fehlte bei den Matrosen Laudien im Haloschwer: Auswahl. 5 000 Zuschauer waren im Preßburg gewicht so daß Obermaschinist Krauskopf beide Treffen in der eines überaus schnellen und schönen Spiels schweren Klasse bestreiten mußte. Die Hohenlinburger hatten eanes üherane Lanelen., uud, 55 das Glück noch den Kirchlindener Sagawe einsetzen zu können und landeten so einen knappen Sieg. Die Kämpfe wurden sämtlich hart durchgeführt und brachten sehr guten Sport auf der Matte. Alle Treffen gingen über die Zeit ein Zeichen daß sich die Gegner ziemlich gleichwertig waren. Düsseldort Jungturner vor Westialen In der schönen Dortmunder Eintrachthalle standen sich Sonntag die Turnriegen,„der drei Gebiete Pestalgen.„()., Dullel, gewschtegeister Gusteg,. Eder, hatten mit ihren dorf(39), und Nuhr.Riederrhein(10), im, Vergeigergmpl gegen. Spies. Besselmann schichte Everiet, in der zweiten, Runde für über. Während die Turnriegen von Westfalen und Ruhr=Niederrhein in letzter Minute nicht in stärkster Aufstellung antreten .aspt güfeldorf die Mückler erschrickt förmlich. „Aber ich bitte Sie!" „Warum halten Sie das für so schlimm? Und wiedersehen können wir uns doch sehr einfach hier — ich komme jeden Nachmittag auf ein Stündchen in die Konditorei...“ Mückler erscheint nun auch jeden Nachmittag. Er merkt aar nicht, wie sehr ihm die Plauderstunde zum Bedürfnis wird— er merkt nur, daß Barbara Uhlig ihn zuweilen mit einem vieldeutigen Lächeln von der Seite mustert. und einmal ertappt er sich dabei, daß er ihr— sie war doch schließlich einmal seine Schülerin. die Hand küßt. Tage darauf sprechen sie ganz zufällig von der Ehe. Mückler gesteht, daß er. nachdem er einmal als ganz junger Mensch eine bittere Enttäuschung erlebte, vor allem Weiblichen eine Scheu det. Barbara Uhlia sagt offen und ehrlich. der richtige Mann sei ihr noch nicht begegnet. „Und wie.“ fragt Mückler.„müßte der„Richtige" aussehen?“ Ehe sie noch antworten kann, fährt er sehens auf:„Das ist doch unerhört- da soll doch “ Zornadern schwellen auf seiner Stirn, seine Augen weiten sich. er starrt zu einem Tisch in der Ecke, wo gerade ein junger Mann weltvergessen einem Mädel einen herzhaften Kuß aibt. Nun fahren die beiden jungen Menschen erschreckt auseinander.„Das also“ keucht er.„aeht hier vor— konnten, stellte das Gebiet Düsselde die beste und ausgekonnte man die Feststellung machen daß das Gebiet Westfalen im Schwimmen dank der vorzüglichen Breitenarbeit beim Nachwuchs keinen Gegner zur Zeit zu fürchten braucht. Die Westfalen kamen hier zu einem schönen Doppel=Erfolg. Bei den Jungen slegte das Gebiet Westfalen im Gesamtergebnis mit 96 Bunkten vor Düsseldorf mit 84 und Ruhr=Niederrhein mit 60 Punkten und bei den Mädeln Westfalen mit 66 Punkten vor Düsseldorf mit 58 Punkten. Das Wasserballspiel Düsseldorf— Westfalen endete mit einem:=Sieg der Gastgeber Slowaken in Preßburg 10:2 geschlagen Einen hohen Sieg errang mit 10:2(:0,:2,:0) Toren die deutsche Eishockey=Nationalmannschaft am Sonnabend in ihrem ersten Länderspiel der neuen Wettkampfzeit gegen die slowakische Auswahl. 5000 Zuschauer waren im Preßburger Eisstadion Zeuge eines überaus schnellen und schönen Spiels in dem die„Deutschen technisch und taktisch überlegen waren. Kögl Lowak und Schibukat waren die besten Spieler auch Jänecke zeigte hervorragende Leistungen; er unterstützte durch weite Vorlagen immer wieder die deutschen Sturmreihen. Eder und Besselmann slegten entscheidend Mit einem deutsch=flämischen Boxkampfabend wurde am Sonntag die Reihe der Boxveranstaltungen in der Berliner Deutschlandhalle abgeschlossen Europameister Besselmann und Weltergewichtsmeister Gustav Eder hatten mit ihren Gegnern leichtes Spiel. Besselmann schickte Everärtz in der zweiten Runde für die Zeit zu. Boden und Eder wurde mit van Eenoo in der dritten Runde fertig Der Leipziger Bernhardt, nicht in bester Form, hatte gegen den Federgewichtler Roger einen schweren Stand. glichendste Mannschaft und fiegte verdient im Gesamtergebnis Er war dem Gast nicht gewachsen und mußte Roger nach acht mit 434.5 Punkten gegen Westfalen mit 428.5 und Ruhr=Nieder= Runden den Punktsieg überlassen. Im Einleitungskampf hatte rhein mit 363,5 Punkten. Sofort nach der ersten Uebung am der Wiener Grötzsch den Leichtgewichtler Deelereg in sechs RunReck übernahmen die Düsseldorfer mit 86 Punkten die Führung, den nach Punkten geschlagen. 19. Fortsetzung „Grad deswegen bleib i vorn“, sagte der Tschullerer, „der Muigg steaht an vorn mit seine drei ledigen Kinder“.. g in uet ur 8 „Allan bleib i ah nit beim Gwehr!“ rief der Pawlitschek dazwischen„wer soll enk denn nacher die Haar schneiden?“ Der Jockele, der Bug, aber, sonst nie ganz für voll genommen hatte jetzt seinen großen Augenblick. Er stand vorn, der ledigste von allen kaum zwanzig, und lachte und vergaß auf einmal, was er den andern schuldig war an Gehorsam und Respekt. „Alle ghörts zruck“, sagte er auf einmal laut und energisch. Sie hatten noch nie diesen Ton bei ihm gehört.„I bin der oanzige, der sein Fallschirm kriagt!" Da staunten sie alle groß.„Wart nur. Büeb!“ dachte der Tschullerer. Nun ging der Oberleutnant von einer Gruppe zur andern. Da schwiegn sie alle. Jeden Mann prüfte er einzeln Jetzt wurde es kritisch, 4 E. „Wer ledige Kinder hat raus!“ rief der Spieß in scharsem Ton. Da warf es den Michl Muigg mit einem Schwung zurück ins zweite Glied. „Allweil geaths an unseroan aus“, brummte er zwider.„als wär einer nit eh schun gschlagen gnua mit seine ledigen Fratzen!" Jetzt kam der Oberleutnant zu ihnen. erste Gewehr bleibt hier“, sagte er kurz und winkte mit der Hand. Der Jockele, der Gamsl schloffen zurück, nur der Tschullerer blieb stehen.„ M 164 „Und Sie. Tschullerer?“ fragte der Alte barsch. „Jawoll!“ Mehr brachte der Tschullerer in diesem Augenblick nicht heraus Ledis „Jawoll!“ würgte der Tschullerer hervor. Der Oberleutnant nahm ihn, wie er bei jedem tat. beim zweiten Blusenknopf, drehte daran mit den Fingern und schaute ihn scharf und prüfend in die Augen. Der Tschullerer spürte keinen Boden mehr unter den Fühen. Vor seinen Augen verschwamm alles. Da war er ausgezogen aus Tirol in den Krieg daß er eine rechtschaffene Arbeit bekäm wie es noch allweil Brauch war bei den Tirolern wenn Krieg war in der Welt. In Polen, da war der Krieg mehr mit dem Marschieren gewonnen als mit dem Schießen und ein halbes Jahr war er ganz für nichts als für einen Richtschützen auf pappene Franzosen Und jetzt endlich war der große Augenblick da „Einen Richtschützen“, wandte sich der Oberleutnant zurück zum Spieß.„wir brauchen doch einen Richtchüten, T/Higp.8iein eian u. Tric „Einen Richtschützen jawohl“ nickte der Spieß. Dem Tschullerer schlug das Herz zum Zerspringen. Er preßte die Hand an die Hosennaht, mit keiner Wimper zuckte er Dieser Augenblick entschied für sein Leben. „Tschullerer" nickte der Oberleutnant. „Tschullerer“ schrieb der Spieß. Der Tschullerr aber stand vorn, es war ihm so frei und so leicht zumute er hätte gar kein Flugzeug mehr gebraucht zum Fkiegen.„ „Theresia“, sagte er zu sich selber,„Theresia, verzeih mir die Sünd, daß i di verleugnet hab. Aber für so was muß i ledig sein, verstehst woll. Theresia!“ Aber da war noch einer: „Tschullerek", sagte der Oberjäger, als die Kompanie wegtrot„...#m Sterläger Brein und u. Da ging er hinter dem Oberjäger drein und das schlechte Gewissen schnürte ihm die Kehle. Hinter dem Haus blieb der Oberjäger stehen. Es brauchte kein anderer zu hören, was er da zu reden hatte. „Du willst weg vom erschten Gewehr. Tschullerer?“ „I will nach Narvik. Herr Oberjäger.“ „Warum du vom erschten Gewehr weg willst, frag 1? Du woaßt genau, daß du soviel bischt wia der Gewehrführer, seit i den Halbzug führen mueß. Und da willst du hiaz weg? Etla Wochen und du hascht dös silberne Börtel und bischt Oberjäger.“ „Dös Börtel kimmt mier dort ab nit aus.“ „Und wer ischt nachher statt dir beim erschten Gewehr der Richtschütz und Gewehrführer?“ „Der Gamsl tuets, wohl, Herr Oberjäger!“ „Der Gamsl, mit seine Weibergschichten!“ „Je weiter mier von dem sellen Weib. von der Barbara, wegkemmen, um dös besser wird er der Gamol.“..„„„ 9. „So“ überlegt der Oberjäger eine Weile.„und verheirat bischt ah und woaßt genau, nach Narvik wird nur lediger gflogen, sonst war i ja ah dabei!“ Jetzt war er beim kritischen Punkt. „Jawoll, Herr Oberjäger!“ „Eigentlich mueß i di anzeigen, Tschullerer, auf der Stell.“„ „Jawoll, Herr Oberjäger“, sagte der Tschullerer. Der Oberjäger schwieg eine Weile der Tschullerer Dann aber nahm sich der Tschullerer einen Anlauf. Jetzt war ihm alles gleich.„Herr Oberjäger, beim Militär ischt alles erlaubt, was nit aufkimmt Dös ham Sie selber so gsagtz:...„„ „Es kimmt aber auf!“ schrie der Oberjäger zornig und wendete sich herum...... Schuf „Herr Oberjäger...“ sagte der Tschullerer. „Halts Maul“, schimpfte der Oberjäger,„aber dös. sag dir. M# Jetzt wußte der Tschullerer, daß er gewonnen hatte. „Bal i nachher im Flugzeug din Herr Oberjäger, ehvor es zum Aussteigen ischt, da sag i, Herr Oberleutnant, bitte melden zu dürfen, i hab eine Mitteilung zu machen, sag i, indem i ein Weibets hab dahoam, jawoll, sag i. Aussteigen mueß er mi doch lassen, da hilft nig„„ 4 „Tue wia du willst, Sakra. du!“ fluchte der Oberjäger,„was geaht mi dein Weibets an!“ * An diesem Abend zeigte der Muigg, was er in Dänemark gelernt hatte. Ueber das Katheder hin spannte er ein weißes Leintuch, suchte rundherum die schönsten Stühle im ganzen Schulhaus zusammen und mitten drauf stellte er eine kristallene Vase mit blühendem Jasmin. Der ganze Raum roch danach. Dann verhandelte er langatmig mit der Hausfrau, Frau Rektor hin, Frau Rektor her, und der Pawlitschek mußte helfen. Aber sie verstand ohnedies gerade genug deutsch,####n Samantt u. „Ich habe Sie nicht gewünscht“, schnaubte sie mit ihren langen. gelben Zähnen wie ein Roß. „Ich wünsche mir Sie ja ah nit“, dachte der Muigg, aber wenn es ums Essen ging, dan konnte er sogar höflich werden.„Ich bin nicht verpflichtet. Ihnen etwas zu geben, und Sie haben kein Recht etwas zu verlangen.“ Däs sagte sie auf, wie die Schulkinder einen Vers aufsagen, den sie auswendig gelernt haben. Das hatte sie gewiß schon jedem deutschen Soldaten gesagt, der zu ihr ins Quartier gekommen war. Der Pawlitschek zückte sein Lexikon und der Muigg machte sein freundliches Gesicht. Und so kam schließAls er aufspringen will. fühlt er, wie sich eine Hand auf seinen Arm legt:„Bester Studienrat. warum so aufgeregt?“ fragt Barbara Uhlig. Und da sitzt er auch schon wieder— ein so berückender Mund lächelt. Barbarg neigt sich zu ihm— und er weiß nicht, welcher Wirbel ihn in diese Trunkenheit hineinschleudert. Mückler erwacht nach einem beseligenden Bewußtsein: er hat Barbara. Uhlig geküßt und ihr Kuß hat ihm Antwort gegeben.. „Wozu die Aufregung?" fragt sie lächelnd. „Willst Du die Jugend tadeln, wenn sie sich müht, das Leben nicht zu versäumen?“ „Nein.“ antwortet er benommen,„ich fange an. von ihr zu lernen!“ „Dazu, mein Lieber. wirst Du nun viele Jahre Gelegenheit haben— aber heute sollst Du wieder wissen, daß Du Dich noch lange nicht zu den Alten zählen darfst...“. Und so wurde die Konditorei Knutschke wieder einmal Ausgangspunkt einer Liebe. Dieses Mal hatte die kleine Stadt noch mehr als sonst zu tun. sich zu wundern. Aber deshalb wurde das Ehepaar Mückler trotzdem restlos glücklich. So was soll nämlich auch vorkommen.... lich doch ein richtiges Beessteat heraus. echs Portionen mit gebratenen Kartoffeln, dazu Früchte und Kompott. So gut verstand es der Muigg, daß ihm die Frau Rektor sogar den Geschirrschrank aufsperrte. Und dann schwang der Pawlitschek die blütenweiße Serviette unter die Achsel und begann zu servieren. Während dies alles im Gang war, nahm der Tschullerer den Gamsl auf die Seite. „Gamsl“, sagte er. Aber er kam nicht zum Reden, denn eben hätte der Gamsl ihn selber, den Tschullerer, auf die Seite nehmen wollen. „Tschullerer, daß du es grad woaßt, i geah mit dir nach Narvik, so oder so. Sein mier in Böhmen beinand gwesen und in der Slowakei, sein mier mitm gleichen Gewehr durch Polen und aufm Westwall, wia sollt i hiaz hinten bleiben, wann du voran bischt.“ Der Tschullerer blieb stehen und schaute den Gamsl an. Wie er da vor ihm stand. klein und untersetzt, aber mit dem frischen, offenen Gesicht, die paar Sommersprossen dort, wo die Nase ansetzte, die Mundwinkel, die gewissen, die immer verrieten, wie ihm zumute war. Wenn einer gesagt hätte, daß es ihm, dem Tschullerer, leicht wurde, den Gamsl hinten zu lassen! „Blasi“, würgte er hervor, und faßte ihn am Rock und zog ihn ganz nahe zu sich,„Blasi, hiaz mach lei koa Dummheiten nit. Bal du auf Narvik fliagst, dös ischt gwiß, so mueß i zruck bleiben. Dös erschte Gewehr dös woaßt du so guet wia i, dös braucht an Richtschützen, der zugleich so guet ischt wia a Gewehrführer selber.,„—#. 98#minte Er sah, wie es dem Gamsl um die Mundwinkel zuckte. Er wollte etwas sagen, aber er brachte einfach nichts heraus.„Bal du geahst, Blasi, mueß i beim Gewehr bleiben und nachher sein mier erscht wieder nit beinand.“ „Der Muigg“, würgte der Gamsl hervor. Der Tschullerer wurde ernst.„Dös woaßt du so guet wia i, daß der Muigg koan Richtschützen abgibt. Der Muigg. der ischt nur dort voran, wo was zu fressen ischt. Da sein mier lei froh, wann aus dem no a Zweier wird.“ Er legte ihm die Fäuste auf die Schultern.„Gamsl“. sagte er,„i hab mitm Oberjager gredt, du lagt er übernimmst hiaz das erschte Gewehr." Dann ging er mit dem Gamsl hinüber zu dem Schuppen, wo die Waffen und das Gerät aufbewahrt waren. Fortsetzung folgt. Aus der Castrop=Rauxel, 21. Dezember Der goldene Sonntag der Jugend Das Wochenende stand wie in den letzten Jahren stets, wenn es auf Weihnachten ging. im Zeichen der H3. Diesmal hatten die beiden Tage aber noch eine besondere Note erhalten durch die„Weihnachtsmärkte“, auf denen die von den HI.=Mitgliedern in ihrer Freizeit gebastelten Spielsachen zum Besten des NSV. verkauft wurden. Die Erträge, die hierdurch zusätzlich gewonnen wurden, dürften bei der Qualität und auch der Quantität des in ungezählten Stunden von einem Riesenheer junger Helfer und Helferinnen des Weihnachtsmannes geschaffenen recht beträchtlich sein. Die 53. hat hierdurch jedenfalls erneut bewiesen, daß sie mit ihrer Zeit lebt und mit beiden Füßen in ihr steht. Sie ist der Heldenväter und Heldenbrüder, die an der Front für Deutschlands Zukunft und Freiheit kämpfen, würdig. Die Parole, mit der die HJ. diesmal für ihre Straßensammlung ausgab, hat sich Erstmalig wurde jetzt, wie der„Stadtanzeiger“ gen auch weiter treu schon kurz mitteilte auf dem Rathause in seierlicher sie auch noch das silberne oder das goldene ReichsForm die Ueberreichung des Reichssportabzeichens sportabzeichen erringen. In diesem Sinne übermittelte durchgeführt. Es waren 3„Silberne" und 24„Bron= der Redner allen neu mit dem Reichssportabzeichen gene sowie 3 Wieberholungsurtunden, die den zur Feierstende erschienenen Palksgenossen, die sich auf bestens bewährt und gut gezogen. Wer konnte widerstehen, wenn ihm eine rote Büchse mit der Bitte: :““ hingehalten wurde! „Groschen helfen siegen hingehalten wurde! Der „Goldene Sonntag“ der Jugend dürfte deshalb in seinem Gesamtergebnis seinem Namen alle Ehre machen. Der Sieg des Lichtes Wochenspruch der NSDAP(20.—26. 12. 1942): „Wir bekennen uns zu dem Geschlecht, das aus dem Dunkel ins Helle strebt.“ Johann Woligang von Ooethe. Lichtsehnsucht und Lichtglauben sind ein wesentliche Merkmal der Deutschen. And nicht von ungeliches Merkmal der Deutschen. Und nicht von ungefähr ist es so, daß gerade die Deutschen Weihnachten als das Fest des wiedergeborenen Lichtes mit einer Innigkeit feiern wie kein anderes Volk. Es ist ein tiefes Gleichnis für den unbesieglichen deutschen Lichtglauben und Lebenswillen, daß auch in der tiefsten Nacht ihrer dunklen Stunden die Deutschen nur um so fester an das Licht und seine Wiederkehr glauben. Als nach Versailles für Deutschland alles Licht einer hoffnungsvollen Zukunft für immer erloschen zu sein schien, sammelten sich allmählich um den namenlosen Freiwilligen des Großen Krieges die frühen willigen, und mit den Fackeln des neuen Freiheitsglaubens, die sie in ihren Fäusten durch die Nacht trugen, das Dunkel erhellend. verkündeten sie ein neues Licht, das seit jenem 30. Januar 1933 unser Leben und unsere Zukunft so hell gemacht hat, wie es nie zuvor der Fall gewesen ist. Wie verdunkels heute von 1624 bis.34 Uhr Wieder aber wollten die alten Feinde einer vergangenen Welt, verbündet mit dem Welthaß des ewigen Juden und der Mordpest des Ostens, uns unseren Weg ins Licht versperren und uns in tiefste, nun endgültige Dunkel zurückwerfen. Aber gerade in dieser Zeit der Weihnacht glauben wir um so inniger und inbrünstiger an das Licht und seine Wiedergeburt, und wir wissen, daß deutscher Weihnachtsglaube in dieser Zeit der größten Bewährung zugleich, kämpferischer Siegglaube ist und sein muh. Herzen I. stolz Wir gehen mit unerschütterlichen Herzen, in Treue zum Führer und zu unserem großen Schicksal und mit unermeßlichem Glauben an den Sieg und an das Licht, das er uns und dem Reiche nun endgültig und unverlöschbar bringen wird, unseren Weg weiter, der vom Schicksal uns vorgezeichnet ist, denn:„Wir bekennen uns zu dem Geschlecht, das aus dem Dunkel ins Helle strebt!“ Wintersonnenwende Heute haben wir den„kürzesten Tag“, den astronomischen Tag der Wintersonnenwende, der zwischen den beiden längsten Nächten des Jahres liegt.„. Der Eindruck des Winters war auf unsere Vorfahren so stark, daß sie sich in dichterischer Schau das winterliche Geschehen mit dem Kampf der Eisriesen, der Gewalten der Finsternis und der Kälte, gegen die Macht der Sonne, verdeutlichten. Zu Ende des Dezembers wurde die Macht der Eisriesen gebrochen und die Macht der Sonne, des Lichts der Bejahung, gewann langsam wieder die Oberhand. Der Sonnenwagen rüstet zu neuer Ausfahrt, geführt von Thor, dem Hammerschwinger und Bauerngott, der auszog, die Winterriesen in langem, hartnäckigem Kampf zu besiegen. Das rollende Rad des Sonnenwagens, des Jahreskreises, des immerwährenden Geschehens und ewigen Lebens wurde unseren Altvorderen daher zum Symbol für jene Zeit, da die Natur ihren Tiefstand und zugleich ihre Auferstehung erlebte. Sie ließen mit Stroh umwundene Räder die Berghänge hinabrollen(geschieht jetzt noch zu Ostern in Lügde bei Pyrmont) und nahmen das Sonnenrad als Heilszeichen. Von Hjol, d. i. das Rad, wurde die Wintersonnenwende„Jul“ genannt. Zu dieser Zeit wird am Himmel das Sternbild des Schützen durch den Steinbock abgelöst. Der Todespfeil des Schützen bedeutet Vernichtung und Untergang, während der Steinbock, das beharrlich steigende Tier, die nun wachsende Kraft der Sonne anzeigt. Sein hohes Gehörn ist in der Rune des aufsteigenden Lebens versinnbildlicht; es hat gleichsam die Gestalt einer Lure der für diesen Monat wohl eine besondere Bedeutung zukam. Diese aus Bronzeguß hergestellten Luren wurden zu den heiligen Festen immer paarweise geblasen; an den Gefraalig. Keichssporradzeichen auf dem Feierliche Uebergabe durch Bürgermeister Schulze an 30 erfolgreiche Bewerber weiter treu bleiben und dahin streben, daß zene“, sowie 3 Wiederholungsurkunden. Feierstunde erschienenen Volksgenossen, die sich auf Grund ihrer sportlichen Betätigung und Leistung die Anwartschaft auf diese Auszeichnung erworben hatten, zu überreichen. Für den dienstlich verhinderten Oberbürgermeister nahm Bürgermeister Schulze den feierlichen Akt vor. Er richtete an die Auszuzeichnenden herzliche Worte der Begrüßung und der Anerkennung und führte dann u. a. aus, daß jetzt die Behörden erstmalig für die Verleihung des Reichssportabzeichens in Tätigkeit getreten sind. Zuständig für die Verleihung sei der Oberpräsident. Als Unterstufe für die erforderliche staatliche Sportaussicht kommen Oberbürgermeister bzw. Landrat in Frage. Von diesen sind Prüfungsausschüsse gebildet. die die Sportleistungen der Bewerber um das Reichssportabzeichen zu begutachten haben. Alle Volksgenossen, die sich das Reichssportabzeichen erworben haben, müßten den übrigen zum Vorbild und zur Nacheiferung dienen. Die Anforderungen seien so, daß bei gutem Willen jeder gesunde Mann und jede gesunde Frau, jeder Jüngling und jedes Mädchen bei Erreichung der vorgeschriebenen Altersstufe sie erfüllen können. Die mit dem Reichssportabzeichen Ausgezeichneten sollten nicht auf ihren Lorbeeren ausruhen sondern den Leibessihunsportabzeichen erringen. In diesem Sinne übermittel der Kevner auen nen mit dem srMgle Vcg Ausgezeichneten die besten Glückwünsche des Oberbürgermeisters, denen er seine eigenen anfügte, nachdem der Leiter des zuständigen Stadtamtes, Stadtoberinspektor Honke, jedem Sportler und jeder Sportlerin das Reichssportabzeichen und das Leistungsbuch überreichte. Mit dem Führergedenken klang die Veranstaltung aus. Es erhielten das Reichssportabzeichen: In Silber: 1. Brings Willi; 2. Brings Inge, Ehefrau; 3. Weber Elisabeth. In Bronze: 1. Stuff Helmuth; 2. Winterseel Helmut; 3. Laupenmühlen Herbert; 4. Tiemann KarlHeinz; 5. Wessels Willi; 6. Rodegro Wilhelm; 7. Rodegro Friedrich: 8. Renner Erwin; 9. Urbaniak Eduard 10. Lösing Karl=Heinz; 11. Niggemann Heinrich; 12. Keitmann Wilhemine; 13. Heda Lydia; 14. Sollmann Hanna; 15. Mücke Hilde; 16. Lange Hanna; 17. Schmidt Marianne; 18. Hatting Vera; 19. Nagengast Ilse: 20. Grüning Hilde; 21. Sellenscheidt Helga; 22. Horn Hanni; 23. Schmidt Magdalene; 24. Leja Karl. Wiederholungsurkunden: 1. Wohlfahrt Gustav; 2. Fuhrmann Erna; 3. Hild Thea. Erhöhtes Notwehrrecht gegen Raubwild Der Reichsjägermeister hat eine Verordnung erlassen, die dem Gartenbesitzer ein erhöhtes Notwehrrecht gegen Raubwild, Kaninchen und Drosseln gibt. Die bisherige Einschaltung des Kreisjägermeisters fällt weg. Die Eigentümer oder Nutzungsberechtigten von befriedeten Grundflächen sowie die von ihnen Beauftragten dürfen dort Raubwild, Kaninchen und Drosseln jederzeit fangen, töten— auch mit der Schußwaffe— und für sich behalten, sofern hierdurch nicht eine Störung der öffentlichen. Ruhe. Ordnung und Sicherheit oder eine Gefährdung von Menschen verursacht wird. Das Verbot über die Verwendung von Schlingen und Tellereisen findet insoweit keine Anwendung. Achtet auf dichte Fenster und Türen! iyren vorveeren ausruhen, sondern den Leibesübun= wünsche! Allen Ausgezeichneten unsere herzlichsten GlückMündungen tragen sie ja eine große Sonnenscheibe. Am 25. 12. Schalterdienst wie an Sonntagen. Es findie sicherlich auf die beiden Sonnen, die Sommer= und det eine einmalige Briefzustellung Wintersonne hinweisen. Tacitus schreibt, daß in Nord= Paketzustellung wie Werttags, Landzugermanien, jenseits des Wohnsitzes der Svionen, ein stellung nach allen Landorten. Tönen der aufgehenden Sonne wahrzunehmen sei. Am 26. 12. Schalterdienst wie an Sonntagen. Die geSolch festliches Hörnerblasen ist in veränderter Form samte Zustellung ruht. auch heute noch mancherorts in Deutschland üblich (z. B. Soester„Turmblasen“ zu Weihnachten). Es ist nur einer der vielen Beweise, daß in unserem Volk die Verbindung zu den altgermanischen Vorvätern nie ganz abgerissen ist. In Castrop=Rauxel soll auch das bis in die letzten Jahre hinein üblich gewesene„Turmblasen“ des Posaunenchores vom Wichernhaus uns an die alte Vätersitte erinnern Hoffentlich lebt es nach Am 27. 12. Schalterdienst wie an Sonntagen. Es findet eine einmalige Brief=, Geld= u. Paketzustellung statt. Am 1. 1. 43 Schalterdienst wie Sonntags. Einmalige Zustellung. So nun sind wir im Bilde! Nun wissen wir, wann wir Briefmarken kaufen und Postsachen abholen könHaben Sie schon einmal überlegt, wieviel Wärme bei Ihnen zu Hause durch undichte Fenster und Türen verlorengeht?„ K1426 Tmster. 9. Besonders wichtig sind dichtsitzenbe Fenster. Durch ein nicht abgedichtetes Einfachfenster geht fast dreimal soviel Wärme verloren wie durch ein dichtsitzendes Dovpelfenster. Ein Raum mit zwei Einfachfenstern üblicher Größe, die nicht abgedichtet sind, verliert durch diese so viel Wärme, daß wir in einem Winter etwa —5 Zentner Kohle mehr verfeuern müssen gegenüber dem gleichen Raum mit zwei dichtschließenden Doppelfenstern. Doppelfenster sind in jedem Fall besser als Einfachfenster und abgedichtete Fenster wärmesparender als unabgedichtete. Zum Abdichten von Fenstern nehmen wir Papier, Stoff= oder Filzstreifen. Auch Fenstervorhänge, die möglichst von der Fensterbank bis zum Fußboden reichen, bieten wirksamen Wärmeschutz. Zwischen Außen= und Innenfenster legen wir Decken oder aus Stoffresten gefertigte, mit Papier, Stroh oder Holzwolle gefüllte Rollen. Sie wirken wärmeschützend. Und nun die Türen. zwischen Tür und Türrahmen klaffen oft weite Spalten, durch die die Wärme austritt und kalte Luft eindringt. Häufig ist auch die Schwelle abgetreten. Hier können wir uns durch Annageln von Stoff= Filzstreifen, Holzstäben, durch Vorlegen von Decken, Tüchern usw. helfen. Liegt die Haustür nach der Wind= und Wetterseite, ist ein Windfang dringend anzuraten. Viel Kälte hält schon ein hinter der Tür angebrachter Vorhang ab. Wir haben hier zwei Ursachen der Wärmeverschwendung herausgegriffen, an die oft nicht gedacht wird. Denken Sie einmal nach, vielleicht fällt Ihnen selbst noch mehr ein. des Posaunenchores vom Wichernhaus uns an die alte nen, oder wann der Briefträger, in vielen Fällen auch Varersitie erinnern„Hoffentlich lebt, es nach dem die blond= oder schwarzgelockte. Briefträgerin, mit dem jege wieder auf. Auch ohne das„Turmblasen“ ist#####en Mützchen keck auf den Ohren zu uns ins Haus Hande! 174. Zuchtvieh=Absatzveranstaltung der Westfälischen Herdbuchgesellschaft in Hamm Die 174. Zuchtvieh=Absatzveranstaltung, die die Westfälische Herdbuchgesellschaft am Freitag, dem 18. Dezember 1942 in Hamm veranstaltete, nahm bei gutem Besuch einen außerordentlich flotten Verlauf. Es waren 129 Bullen und 160 Rinder aufgetrieben. 8 Bullen wurden bei der Körung gestoßen. so daß 121 Bullen zum Verkauf kamen. Als bester Bulle der Auktion wurde auch diesmal wieder von den Preisrichtern ein Zeus=15571=Sohn„Zigeuner“, Kat.=Nr. 18, vorausgeWer am kürzesten Tage des Jahres(21. 18.) keten fragen können und wann Briefe und gegebenen, Zuchtziel der westföfischen Schmarzbuntzucht. Er, war am langsten im Dett tept,un.g saus noch A Pirmeibnachtszettel“ tief breit, fest und knochenstark. Seine Mutter„Zirne steht, den nennt ein alter Neckvers, der in zur###e den wir uns diesen kleinen„Vorweihnachtsgeirei aus g64a ist auf den berühmten ostpreußischen Bullen und bewahren ihn auf. Haterstlie, erinnern„Hoffentlich lebt es na#„den die blond= oder schwarzgetockte. Briefträgerin, mit vem Kriege mieder auf. Auch ohne das„Turmhlasen“ ist plauen mußchen keck auf den Ohren, zu uns ins Haus uns die Wintersonnenwende 1942 ein Symbol dafüx, kommt, sofern liebe Bekannte und Verwandte Hder unsere irgendwo draußen in der Welt stehenden tapfedaß auf Nacht Licht und auf Kampf Sieg folgt und auf Sieg Frieden. Hoffnungsfroh blicken wir in die Zukunft. geunsere irgendwo draußen in der Welt stehenden ren Soldaten ein Weihnachtsbrieflein für uns schrieben haben. 8 Damit wir nun an den Weihnachtstagen nicht im unklaren sind, wann die Schalter für den Freimarken= is on on: verkauf geschlgsen fnd, in weltgr, Zeit wir nach PaWer am kürzesten Tage des Jahres(21. 12.,) keten fragen tönnen und wann Briefe und gegebenenimn längsten im Bett lieat und am spätesten auf= folls noch Weihnachtspäckchen gebracht werden, schnei„Thomas=Esel— das bist du!“ am längsten in Beit liect und an Feizkeneg. steht, den nennt ein alter Neckvers, der in Westfalen viel gebräuchlich und auch beim„Abzählen" zum Spielbeginn benutzt wurde: „Ich hol Müllers Kuh! Lieschen mach flink zu! Thomasesel, das bist du!“ Der 21. 12., der Tag der Sonnenwende, an dem mancher wohl zweifeln mechte ob die Tage wohl jemals wieder die Lange des Sommers erreichen würden ist das Fest des Hl. Thomas. des Avostels, der Einbruchsdiebstähle Zuchtziel der westfatischen Schwarzbuntzucht. Ex, wax Ues., breit, fest und knochenstark. Seine Mutter„Birne“ 86480 ist auf den berühmten ostpreußischen Bullen „Feldmarschall“ ingezüchtet. Züchter des Bullen ist Schulte=Döinghaus in Mastholte, Kreis Wiedenbrück. Der Bulle ging nach hartem Kampf in den Besitz der Kreisbullenhaltungsgenossenschaft Hörter über, wohin er zweifellos besonders gut paßt. Den zweithöchsten Preis der Auktion erzielte der Kieselstein=Sohn„Karabiner“, Kat.=Nr. 2, von Hülsey a. d. Ems gezogen, ein nobler Bulle— niel Fostigkeit der in den Kreis In der Nacht zum 15. 12. 1942 wurden aus einem Stall am Hause Vödestraße 19 vier Kaninchen— grau, weiß, schwarzweiß und hellgrau— im Werte von . i Dd Zäiuge des Sommers erteichen—Je 10, Rok. gkehles, I. I. 102 wurden aus einem biner, Beste mit viel Fesigeit der in den Kreis mais wieder die Lange bes Sommers exreigey wur:] In der Nacht zung 17. 12. 1912 Mugeg ggu, giem Herford ging. Die Bullen wurden sämtlich verkäuft, sei Oes, Nuserster ouas des Apostelz, der Stall am Baufz, Verzngeigezt ganinzegbe B8. ein größtenteils zum Stoppreis. einer Zeit an die Aufernegung des Herrn, zweiselte, araugs us, ein schwarzgeißes Kaningen im Werte v. Besonders bemerkenswert war auch diesmal wieder der ert glauben wolte, nachdem er keine Einger in von 20 RM. gestohlen. ungaven, die zur Ermittlung die Rinderversteigerung. Es war eine große Anzahl die Seitenwunde„eate. Dieer Vorgang ist in der der Täter führen ,VgpesZzensggt, die Krininalpolizei sehr guter, tiefer und breiter Zuchtrinder, mit guten Kunkt oit dargesteut vorden. oder jede andere Polzeidienttelle gern entzegen. Mischanlagen ausgetrieben, die Flatten, Awatz senden. Wo aber der heilige Thomas allein abgebildet wird,„„„„ O44czeagreri„ Husgetz ieher,„ ähle Legite Hasprah Hüen. da ist er durch ein Winkelmaß kenntlich, das er in den Händen hält. Das hat seinen tieferen Sinn, denn auch die Sonne macht ja an diesem Tage der Wende gewissermaßen einen Knick, eine Schwenkung in ihrem bisherigen Wege, und sucht sich jetzt eine Wer weiß etwas über die Vermißte: Seit dem 16., 12. 1942 wird die Ehefrau Anna Otto, geb. Weiß, geboren am 18. 4. 1882 zu Mauel, wohnhaft zuletzt in Wattenscheid, Querstraße 31. vermißt. langten westgotischen Grabstein, der den Sonnenum= polizei oder jede andere Polizeidienststelle. uf darstalft unter dem rechts= und linksläufigen lauf varneur, unter dem rechts= und linksläufigen Hakenkreuz je ein Winkelmaß dargestellt ist. Die beiden Hakenkreuze bedeuten in dieser Gegenüberstellung das ab= und aufsteigende Leben, die beiden Winkelmaße aber die beiden Sonnenwenden. So überbrücken die Sinnbilder die Jahrtausende. Der Feiertagsdienst bei der Post Wenn auch die Postsendungen durch mancherlei Einschräntungen an Jahl abgenommen haben. so muß die Rückständiger Urlaub in der privaten Wirtschaft Entsprechend der bereits in den Vorjahren getroffenen Regelung sieht eine Anordnung des General= bevollmächtigten für den Arbeitseinsatz vom 14. 12. 1942, die im Reichsarbeitsblatt Nr. 35/36 veröffentlicht wird vor, daß der rückständige Urlaub aus dem Jahre 1942 in der privaten Wirtschaft noch bis zum Wenn auch die Postsendungen durch mancherlei Ein= Jahre 1942 in der privaten Wirtschaft noch bis zum schrantungen an Zuhl apgengumen haben, so muß die 30. Juni 1943 gegeben werven kann. Faus infolge der Post an den bevorstehenden Feiertagen doch tätig sein, Kriegsverhältnisse ausnahmsweise der Urlaub auch um dem Volksgenossen den erwarteten Brief oder ein bis zu diesem Zeitpunkt nicht mehr in Natur erteilt Paket zu übermitteln. Für Castrop=Rauxel wurde, wie werden kann, ist ab 1. Juli 1943 seine Abgeltung zuuns amtlich mitgeteilt wirh, der Postdienst an den lässig; sie darf allerdings nur insoweit erfolgen, als und Nevjahr wie folgt festge= der Urlaub die Dauer von drei Wochen nicht überMilchanlagen aufgetrieben, die flotten nosatz fanden. Das Siegerrind, Kat.=Nr. 230, stellte Heinrich Hulsey, Lintel 4, ein Rind von viel Edel und großer Festigkeit. Es ging wieder eine große Anzahl von Tieren nach auswärts, und zwar diesmal nach Thüringen, dem Rheinland und Hessen. 4 9 Die nächste Auktion, die voraussichtlich einen noch größeren Auftrieb bringen wird, findet am Freitag, dem 15. Januar 1943, in Hamm statt. Einmal schwärmte ein Amerikaner Konrad Duden von der amerikanischen Kultur vor. Schließlich wurde das Duden zu viel und er meinte bissig:„Ich glaube so wenig an die amerikanische Kultur, weil ich weiß, daß Amerika nicht einmal eine eigene Sprache hat!“ Weihnachtsfeiertagen und Neujahr wie folgt festgesetzt: Am 24. 12. werden die Postschalter bereits um 14 Uhr eöffnet und um 16 Uhr geschlossen. Fir lässig; sie darf allerdings nur insgweit erfolgen, der Urlaub die Dauer von drei Wöchen nicht überJugendlichen Gefolgschaftsmitgliedern ist in jedem alle Urlaubsfreizeit zu gewähren ebenso GefolgMarkenverkauf ist ein Schalter bis schaftsmitgliedern über 18 Bahren, die für das Jahr 1941 keine Urlaubsfreizeit erhalten konnten. Kuchenherd Oott. dem Allmächtigen, hat es in seinem unerforschlichen Ratschlusse gefallen heute morgen 10.30 Uhr meinen lieben Mann, unseren guten, treusorgenden Vater. Schwieservater, Orosvater, Urgroßvater, Schwager und Onkel zu kaufen, evtl. gegen Damenarmbanduhr zu tauschen gesucht. Angebote unter Nr. 2559 an den Stadtanzeiger.(W748 Wilhelm Sternemann nach kurzer Krankheit zu sich in die Ewigkeit zu nehmen. Er starb, versehen mit den hl. Sterbesakramenten, sanit und ruhig, ergeben in Oottes hi. Willen, im Alter von 81 Jahren. Um ein Gebet für den Verstorbenen bitten Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Fras Karoline Sternemann, geb. Oottmann Castrop-Rauzel 1(Oaswerkstraße 97). Dortmund und Waldeck, den 19. Dezember 1942. Die Beerdigung ist am Dienstag, dem 23. Dezember. nachmittags 3 Uhr, vom Sterbehause aus. Oaswerkstraße 97.— Das Seeienamt ist am gleichen Tage. morgens.10 Uhr. in der St.-Lembertus-Plerrkirche zu Castrop-Rauxel 1. Zuverlässige, ehrliche, saubere Rausgehilfin für Geschäftshaushalt(2 Pers.) wegen Heirat der jetzigen, für 1. Januar od. 1. Februar gesucht. Angebote unter Nr. 2359 an den Stadtanzeiger. Puppenwagen zu kaufen gesucht.(D321 Dreher, Wittener Straße 13. 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DALLI Jünd.#len Rat! Der„Stadtanzeiger“ erschelnt wöchentlich dmal. Wochenbezus: preis 50 Pig., Postbezusspreis.— RM monatlich. Druck und Verlag z. Zt. C. Th. Kartenberz. Herne. Hauptschrittleiter Wi Franke, z. 2t Wehrmacht. Verantwortlich für Politik. Kun und Wissenschaft I. V. Otto Pohle. Wanne-Eickel: verant##ft für die Ortlichen, sportlichen und provinziellen Mittellungen FranJosef Pruys, Castrop-Rauxel. Sa.-Nr. 2181 Castrop.— Anzeis preis 1 mm hoch und 22 mm breit 4 Pig. Nachleß nach den v W. d. D. W. herausgegebenen Richtlinien. 2. Zt. gilt Preislist: Nr. 1. Alle Bilder, soweit gicht anders angegeben, Scherl. 68. 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