Rummer 339 Montag, den 12. Oktober 1942 Die neuen-Boot- und Luftwaffenerfolge Kurrreder- und die Schisse sinten! Eingeschlossene Kampfgruppe an der Tuapse-Paß-Straße vor der Vernichtung Dör Kupsiadl und in wetten Anannt Hohe Abschußziffern der Lustwasfe in Nordafrika und am Kanal -Boote bleiben am Feind! TM Castrop=Ranxel, 12. Okt. Die SonnabendSondermeldung über die Versenkung von abermals 22 Schiffen mit 141000 BRT steckte besonders sinnfällig den ungeheuer weiten Raum ab, auf dem deutsche=Boote kämpfen. Fünf Standort=Angaben— Kapstadt, Freetown, Nordatlantik, St. Lorenz und Südamerikaküste— umerenzen praktisch den ganzen riesigen Atlantik. Man muß sich einige Entfernungen vergegenwärtigen, um die ganze Größe dieses Raumes zu erfassen: Zwischen Freetown und Südamerika beträgt die kürzester Entfernung 1530 Seemeilen oder 2840 Kilometer. Die Entfernung zwischen Irland und Neufundland, also das, was man für gewöhnlich unter dem Nordatlantik versteht, beträgt 1820 Seemeilen bzw. 3375 Kilometer, zwischen Spanien und New York wächst die Entfernung durch das Zurückweichen des amerikanischen Kontinentes bis auf rund 3000 Seemeilen oder 5500 Kilometer. Noch gewaltiger sind die Nord=Süd=Entfernungen etwa von der Höhe der Nordatlantikroute bis hinunter in die Gegend von Kapstadt, wo man eine Luftlinie non über.000 Kilometer ansetzen muß. Die Größe dieses Raumes ist schon für sich genommen der klarste Beweis für die unerhörten Leistungen, die von den=Booten, von Führung wie Besatzung und schließlich vom Material verlangt werden. Auch diesmal hat, wie schon so oft in früheren Fällen eine besonders kompetente Persönlichkeit der Gegenseite zu dem neuen Erfolg einen vorzüglichen Kommentar gegeben, ohne daß das Ereignis schon bekannt war: auf seiner Rückreise aus Brasilien nach den USA erklärte Marineminister Knox in Puerto Rico auf eine ganz offensichtlich ironisch gemeinte Frage eines Pressevertreters, ob der Krieg gegen die Achsen==Boote noch nicht gewonnen sei, es seien „immer noch einige übrig". Das muß, nach den Ergebnissen zu urteilen, in der Tat der Fall sein! An der neuesten Meldung fiel besonders die Tatsache des intensiven Schiffsverkehrs nach Westafrika und in südlicher Richtung um das Kap herum auf. In beiden Fällen handelt es sich ganz offenbar um den Nachschub für die Streitkräfte, die man bereits in verschiedenen westafrikanischen Hafenplätzen zur Durchdringung des afrikanischen Kontinents gelandet hat, bzw. um die Versorgung der kürzlich in der südostafrikanischen Provinz Natal gelandeten Streitkräfte und schließlich— und das vielleicht in erster Linie— um Material und Menschen für den Nahen Osten. Von der Gegenseite wird weiterhin gegen diese Entwicklung mit allen propagandistischen Mitteln gearbeitet, wobei nach wie vor die angeblichen Erfolge im Schiffsbau eine besondere Rolle spielen. Dabei versteigt man sich jetzt allmählich zu Meldungen, die geradezu grotesk wirken, und von denen man sich kaum vorstellen kann, daß sie irgendwo ernst genommen werden. So berichtete z. B. dieser Tage ein neutraler Journalist aus London, Washingtoner Nachrichten zufolge sei es Henry Kaiser jetzt gelungen, eine neue Werft fertigzustellen, für die eine Bauzeit von nur— 64 Tagen erforderlich gewesen sei, und man hat sogar versucht, diesen Unsinn durch das Beifügen von einigen Einzelheiten glaubhaft zu machen. Selbstverständlich gehört auch diese Ziffer in das phantastische Ziffernspiel, das Roosevelt und seine Leute der Welt nun schon seit Jahr und Tag vorführen, ohne daß die Ereignisse der Zwischenzeit irgendetwas für die Glaubwürdigkeit solcher Angaben getan hätten. Eine andere bezeichnende Meldung der gegnerischen Agitation kam aus Argentinien. Danach sei es gelungen, ein neues Verfahren zur Verarbeitung des Gefrierfleisches anzuwenden, durch das es ermöglicht würde, im gleichen Schiffsraum fast doppelt soviel Fleisch zu transportieren wie bisher. Offenbar hat man mit dieser Nachricht die vorhandene Tonnage verdoppeln wollen— im Grunde wird aber nur die Menge des Gefrierfleisches doppelt so groß sein wie bisher.— Diese Rechnung ist übrigens typisch für die Mittel, mit denen man dem Unheil begegnen will. dnb Aus dem Führerhauptquartier, 11. Oktober. Das Oberkommando der Wehrmacht gab Sonnabend bekannt: Kaukasusgebiet wurde an der PaßStraße nach Tuapse eine stärkere Kampfgruppe des Feindes eingeschlossen und dabei 47 Kampfanlagen genommen. Im Kampf um Stalingrad versenkt Artillerie des Heeres zwei feindliche Kanonenboote auf der Wolga und beschädigte ein weiteres schwer. Stoßtrupps sprengten im Stadtgebiet ein Hochhaus. Sturzkampfverbände setzten die Zermürbungsangriffe auf feindliche Widerstandsnester und befestigte Häuserblocks, Kampfflieger=Kräfte die Zerschlagung der Nachschubstrecken und Hafenanlagen im Bereich der unteren Wolga fort. Entlastungsangriffe der Sowiets gegen die nördliche Abriegelungsfront bliebeu erfolglos. Im mittleren und nördlichen Froutabschnitt wurden erfolgreiche eigene Stoßtruppunternehmungen durchgeführt. Im hohen Norden bekämpften deutsche Kampfflugzeuge in der vergangenen Nacht feindliche Flugplätze an der Kola=Bucht. In Nordafrika griff die Luftwasse motorisierte Verbände, Batteriestellungen und Zeltlager der Briten an der mittleren Alamein=Front sowie die Hafen= und Dockanlagen von Alexandrien mit guter Trefferwirkung an. Zum Begleitschutz eingesetzte deutsche Jäger schossen in Luftkämpfen sechs britische Flugzeuge ohne eigene Verluste ab. Bei Angriffen eines starken gemischten Fliegerverbaudes auf eigene Feldflugplätze verloren die Briten durch die zusammengefaßte Abwehr deutscher und italienischer Jäger sowie durch Flakartillerie 48 Bomben= und Jagdflugzeuge. In diesen Luftkämpfen ging nur ein eigenes Jagdflugzeug verloren, wobei sich der Jagdflieger durch Fallschirmabsprung retten konnte. Bei Tagesangriffen gemischter feindlicher Fliegerverbände auf nordfranzösisches und belgisches Gebiet entwickelten sich heftige Luftkämpfe, in deren Verlauf eine größere Anzahl mehrmotoriger Bomber, darunter solche amerikanischer=Herkunft, bei nur einem eigenen Verlust abgeschossen wurden. Die französische Zivilbevölkerung erlitt Verluste an Toten und Verletzten. Die durch Sprengbomben hervorgerufenen Sachschäden waren gering.— An der Südküste Englands versenkten leichte deutsche Kampfflugzeuge bei Tagesangriffen sechs britische Landungsboote und beschädigten zwei weitere schwer. Wie durch Sondermeldung bekanntgegeben, haben deutsche Unterseeboote den britisch= Rom, 12. Oktober. Der italienische Wehrmachtbericht vom Sonntag hat folgenden Wortlaut: An der Front von El Alamein stärkeres Artilleriefeuer. In Luftkämpfen verlor die feindliche Luftwaffe drei Flugzeuge durch deutsche und drei durch italienische Jäger. Von den letzteren wurden zwei von einem unserer Flieger, der einen feindlichen Verband von drei Flugzeugen kühn angriff, im Einzelflug abgeschossen.— Bei der Bombardierung der kriegswichtigen Ziele von Malta durch unsere Bomber schossen deutsche Jäger zwei britische Flugzeuge ab. In den letzten beiden Tagen sind vier unserer Flugzeuge vom Feindflug nicht zurückgekehrt. Eines unserer Atlantik==Boote unter dem Befehl von Kapitäuleutnant Guido Saccardo ver□ Berlin, 12. Oktober. Die britische Regierung hat am 10. Oktober zum Fall der Gefangenenfesselung eine amtliche Erklärung herausgegeben, die folgende englische Darstellung der Vorgänge enthält: „Beim Angriff auf Dieppe wurde ohne Befugnis ein Befehl des Inhalts herausgegeben, daß die Hände von Gefangenen, wo immer dies möglich ist, gebunden werden sollen, damit sie ihre Papiere nicht vernichten können. Auf die Beschwerde der deutschen Regierung hin gab das Kriegsministerium sofort, bevor noch irgendwie Zeit zum Nachsorschen gewesen wäre, eine Erklärung heraus, wonach eine solche Anordnung, wenn sie herausgegeben sein sollte, zurückgenommen werden würde, weil die Regierung der Ansicht war, daß man aus einer solchen Anordnung herauslesen könnte, daß ohne Rücksicht aus die vorliegenden Umstände die Hände von Kriegsgesangenen gebunden werden sollten. Nach erfolgter Untersuchung wurde kein Beleg dafür gefunden, daß irgendeinem der Gefangenen, die von Dieppe zurückgebracht wurden, die Hände gebunamerikanischen Schiffsverkehr vor Südafrika schwer getroffen. Sie versenkten unmittelbar vor dem Hafen von Kapstadt in schlagartigen Ueberraschungsangriffen zwölf Handelsschiffe mit zusammen 74000 BRT. Andere Unterseeboote versenkten an der Westküste Afrikas vor dem britisch=amerikanischen Flottenstützpunkt Frectown, vor der südamerikanischen Küste, im St.=Lorenz=Golf und bei schwerem Sturm im Nordatlantik zehn Schiffe mit 67.000 Bruttoregistertonnen. Darunter befand sich das 15 000 BRT große britische Kühlschiff„Andalucia Star“, das mit einer Ladung von hochwertigen Lebensmitteln, vor allem Gefrierfleisch, nach England bestimmt war. Damit haben unsere Unterseeboote abermals auf weitverzweigten Kriegsschauplätzen 22 Schiffe mit 141 000 BRT. versenkt. senkte den englischen Transatlantikdampfer„Ironsiede"(20 000 BRT) durch Torpedotreffer und beschädigte mit weiteren Torpedotreffern den Trausatlantikdampfer„Noa Hellas“, der ehemals den Namen„Tuscania“ trug(17000 BRT),=schwer. Das 132. und 133. Eichenlaub □ Aus dem Führerhauptquartier. 12. Oktober. Der Führer verlieh das Eichenlaub zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes an Hauptmann Torlen, Bataillonskommandeur in einem InfanterieRegiment, als 132. Soldaten und an Hauptmann Kümmel, Abteilungskommandeur in einem Panzer=Regiment, als 133. Soldaten der deutschen Wehrmacht. den waren. Jedoch kam die Existenz der betrefsenden Anordnung aus Tageslicht und sie wurde zurückgenommen. Der Angriff auf Serca wurde von einem Trupp von 10 Offizieren und Manuschaften ausgeführt. Sieben Mann des Trupps nahmen fünf Deutsche gesangen. Die Hände der Deutschen wurden gebunden, damit die Männer, die die Gefangennahme durchführten, sie durch Unterhaken der Arme durchführen konnten. Keine schriftliche Anordnung oder sonstige Anweisung wurde herausgegeben. Die Gefangenen mußten nämlich auf dem Wege zu den Booten an von den Deutschen besetzten Kasernen vorbeigeführt werden und Vorsichtsmaßnahmen waren daher erforderlich. Trotz der Vorsichtsmaßnahmen brachen vier der deutschen Kriegsgefangenen unter lauten Rufen aus und mußten erschossen werden, um zu verhüten, daß sie Lärm schlugen.“ Wie das Deutsche Nachrichtenbüro hierzu erfährt, wird das Oberkommando der Wehrmacht in Kürze eine umfassende Gesamtdarstellung zur Behandlung deutscher Kriegsgefangener durch Engländer veröffentlichen. Unbeschadet dieser bevorstehenden dokumentarischen Veröffentlichung stellen wir aber jetzt schon fest, daß die britische Regierung mit der obigen Erklärung erstmals zugibt, daß tatsächlich ein britischer militärischer Befehl zur Fesselung von deutschen Gefangenen genau in der Form bestand, wie er seinerzeit vom OKW wiedergegeben wurde. Die britische Feststellung, es sei nach erfolgter Untersuchung kein Beleg dafür gefunden worden, daß irgendeinem der Gefangenen, die von Dieppe zurückgebracht wurden, die Hände gebunden waren, ist ohne Belang, weil derartiges niemals von deutscher Seite behauptet worden ist. Zum Angriff auf Sereg gibt die britische amtliche Erklärung ebenfalls zu, daß die dort gefangengenommenen fünf deutschen Soldaten gefesselt wurden. Zu der britischen Bemerkung, vier deutsche Gefangene seien ausgebrochen und hätten erschossen werden müssen, um zu verhüten, daß sie Lärm geschlagen hätten, wird von deutscher Seite festgestellt: Die gefangengenommenen deutschen Soldaten waren im Augenblick ihrer Gefangennahme zum Teil bar. F 8 Links: Das 15 000 BRT große Kühlschill„Andalucla Star“, das mit seiner großen Ladung Geirlerfleisch für England versenkt wurde. Rechts: Flakartillerie auf einem Flughafen von Stalingrad. Scherl-Arch. und PK-Kriegsberichter Heine Nach kunenisches&a Vodi erfoigreich! 20 000 BRT.=Atlantikdampfer versen kt, 17 000 Lonner schwer beschädigt Eeste Senische Eingestanonisse Zur Fesselung deutscher Gefangener- Lächerliche Entschuldigungsversuche suß oder in Strümpfen und nur mit einem Hemd bekleidet. Es ist geradezu lächerlich, wenn die Engländer erklären, sie hätten sie beim Ausbruchsversuch erschießen müssen, damit sie keinen Lärm schlugen. Der Vorgang des Erschießens hat zweifellos einen größeren Lärm verursacht. Lestige Luftkämpfe an der ägyptischen Front * Rom, 12. Oktober. Der italienische Wehrmachtbericht vom Sonnabend hat folgenden Wortlaut: An der ägyptischen Front erzielte die Luftwaffe der Achsenmächte an dem durch besonders intensive Lufttätigkeit gekennzeichneten Tage besonders glänzende Erfolge. Starke feindliche Bomberverbände, die unter dem Schutz feindlicher Jäger einen Angriff auf unsere Stellungen unternahmen, wurden gestellt. In mehrfachen heftigen Luftkämpfen wurden 20 Flugzeuge von italienischen, 25 von deutschen Jägern abgeschossen. Neun weitere wurden von der Bodenabwehr vernichtet. Neue Ritterkreuzträger □ Berlin, 12. Oktober Der Führer verlieb das Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes an Hauptmann Erich Löffler, Bataillonskommandeur in einem Infanterie=Regiment, Hauptmann Waldemar Lutz, Batteriechef in einer Sturmaeschützabteilung, Oberleutnant Helmut Speckenheimer. Batterieführer in einer Heeresflak=Abteilung, und Oberfeldwebel Broich, Flugzeugführer in einem Kampfgeschwader. Ritterkreuzträger Oberst Garski gefallen □ Berlin, 12. Okt. Am 30. September 1942 fand bei den schweren Kämpfen an der Ostfront der Kommandeur des Infanterie=Regiments GroßDeutschland Nr. 2, Ritterkreuzträger Oberst Eugen Garsk: aus Thorn, den Heldentod. „Samm wird dus Woer eine Wasse sein und dus Bach ein Schidert Grundlegende Ausführungen von Reichsminister Dr. Goebbels an das geiitige Deutschland von heute physische und psychische Anstrengung auf längere hinausreiche. Der Schriftsteller sei der geistige Dauer zu ertragen. Und doch ist das notwendig Bahnbrecher seiner Zeit. Wer neben oder hinter □ Weimar, 12. Oktober. Nachdem am Sonnabendnachmittag Gauleiter und Reichsstatthalter Sauckel die vom Werbe= und Beratungsamt für das deutsche Schrifttum beim Reichsministerium für Volksaufklärung und Propaganda zusammengestellte Jahresschau des deutschen Schrifttums in der Falkengalerie des Schlosses zu Weimar feierlich eröffnet hatte, fand das deutsche Dichtertreffen am Sonntagvormittag mit einer Kundgebung in der Weimar= halle, auf der Reichsminister Dr. Goebbels anläßlich der Eröffnung der Woche des Deutschen Buches in einer großen Rede grundlegende Ausführungen an das geistige Deutschland machte, ihren Höhepunkt und festlichen Ausklang.— Dr. Goebbels führte u. a. aus: „Wenn ich heute im Rahmen der Eröffnungskundgebung der Woche des deutschen Buches in Weimar, der Stadt unserer Dichterfürsten, das Wort ergreife, so nehme ich dabei die willkommene Gelegenheit wahr, mich mit einigen grundlegenden Ausführungen an das geistige Deutschland von heute zu wenden. Es liegt in der Natur des Krieges, vor allem, wenn er einen so überdimensionalen Umfang annimmt wie der gegenwärtige, daß er eine mehr als normal erträgliche Versachlichung aller öffentlichen Arbeit mit sich bringt. Er nimmt Zeit und Kraft eines Volkes so voll in Anspruch, daß davon für die Zwischentöne in den Beziehungen der Menschen untereinander nicht mehr viel übrig bleibt. Wir leben heute alle in einer körperlichen, seelischen und geistigen Anspannung ohnegleichen. Viele von uns hätten es früher gar nicht für denkbar gehalten. eine derartige Schideres Vomburdemei auf Geofzah Weiter vorwärts im Kaukasus!- Bereitstellungen in Stalingrad zerschlagen dab Aus dem Führerhau tquartier, 12. Oktober. Das Oberkommando der Wehrmacht gab gestern bekannt: Im Nordwestteil des Kaukasus warfen deutsche Gebirgstruppen, unterstützt durch Verbände der Luftwaffe, den Feind aus weiteren Höhenstellungen. Die als eingeschlossen gemeldete feindliche Kräftegruppe wurde nach vergeblichen Ausbruchsversuchen auf engstem Raum zusammengedrängt. Ihre Vernichtung steht bevor.— Am Terek wurden starke feindliche Gegenangriffe abgewiesen. Zusammengesaßte und in der Nacht fortgesetzte Angriffe starker Luftwaffenkräfte gegen das für die sowjetische Erdölgewinnung und zverarbeitung bedeutsame Groszuy riefen schwerste Zerstörungen und gewaltige Brände hervor. Stalingrad wurden bei fortdauernder Kampftätigkeit Bereitstellungen des Feindes durch wirksames Artilleriefener zerschlagen. Entlastungsangriffe der Sowjets nördlich der Stadt scheiterten. An der Doufront wurden bei einem örtlichen Unternehmen zahlreiche seindliche Kampfstände zerstört, Gefangene und Waffen als Beute eingebracht. In der Zeit vom 29. September bis 9. Oktober wurden 356 Sowjetflugzeuge in Luftkämpfen, 66 durch Flakartillerie der Luftwaffe, 19 durch Verbände des Heeres abgeschossen, 18 weitere am Boden zerstört, so daß die Gesamtverluste 459 Flugzeuge betragen. In der gleichen Zeit gingen an der Ostfront 36 eigene Flugzeuge verloren. In Südostengland wurden bei Tage militärische Anlagen und Versorgungsbetriebe mit Bomben schweren Kalibers angegriffen. Die britische Luftwaffe verlor in der Zeit vom 1. bis 10. Oktober 127 Flugzeuge, davon 54 über dem Mittelmeer und in Nordafrika. Während der gleichen Zeit gingen im Kampf gegen Großbritannien 23 eigene Flugzeuge verloren. Im Brückenkopf Woronesch hat sich bei den erfolgreichen Abwehrkämpfen der letzten Wochen das 2. Bataillon eines mecklenburgischen Infanterieregiments besonders ausgezeichnet. Vergeblicher australischer Gegenangriff ∆ Tokio 12. Oktobet. Die Kämpfe auf NeuGninea entwickeln sich weiter günstig für die Japaner. Die Australier haben einen Gegenaugriff unternommen, um im letzten Augenblick Port Moresby zu retten. Der feindliche Gegenangriff blieb jedoch bereits in den Ansängen stecken. Vernichtender Lustangrift auf Tschungkinger Hauptauartier ∆ Tokio, 12. Okt. Eine starke Formation japanischer Heeresflugzeuge unternahm einen vernichtenden Angriff auf Loyang, das Hauptquartier der ersten Kriegszone Tschungkings, das von General Tschiangtingwen kommandiert wird. Alle japanischen Flugzeuge kehrten zu ihren Stützpunkten zurück. Chile und Argentinien protestieren □ Berlin, 12. Oktober. Das chilenische Außenamt USA=Staatssekretär nachgesucht, um ihm persönlich die argentinische Note zu überreichen. Der Unterstaatssekretär im Außenministerium. Cache brachte der Presse gegenüber nochmals die wunderung der argentinischen Regierung über die Rede Sumner Welles' zum Ausdruck. Dieser aber gab auf einer Pressekonferenz bekannt. er habe keinerlei Kommentar zu den Protesten Argentiniens und Chiles gegen seine Rede vom Donnerstagabend abzugeben. Stockholm. Am Freitag eröffneten die Engländer in Ahmedabad an drei Stellen das Feuer auf indische Demonstrationszüge. Stockholm. Nach hier eingetroffenen Meldungen soll auf den Bahrein=Inseln eine nordamerikanische Garnison stationiert werden. und deshalb auch möglich.“ Es wäre gänzlich verfehlt— so führte Dr. Goebbels weiter aus— in diesem gigantischen nationalen Kräfteeinsatz nur eine physische Leistung unseres Volkes sehen zu wollen. Ebenso stark, wenn nicht noch stärker, träten besonders bei der längeren Dauer des Krieges die geistigen und seelischen Leistungen der Menschen in Erscheinung. Leistungen des geistigen Schaffens seien statistisch schwerer erfaßbar als solche der materiellen Arbeit. Und trotzdem sind sie wirksam, und zwar in einem Umfang, der uns erst zu Bewußtsein kommen würde, wenn sie erlahmten oder einschrumpften. Es sei oft genug davon gesprochen worden, daß das deutsche Volk nicht nur seinen Lebensraum, sondern auch seine Jahrhunderte alte Kultur verteidigt. Ihr gelte neben unserer rein materiellen Existenzbasis der Angriff unserer Gegner, weil sie mit Recht in ihr die eigentliche Wurzel unserer Standhaftigkeit und unverwüstlichen nationalen Vitalität erkennen. Wir ständen deshalb in diesem Kriege nicht nur für unsere materielle, sondern auch für unsere geistige Existenz ein. Es möge dem, der zu dieser Zeit keine innere Beziehung gewinnen kann, bitter erscheinen, nun schon ein Menschenleben lang an ihren Belastungen teilnehmen zu müssen. Das ändere nichts an der Tatsache, daß er ihr verpflichtet sei. Das Schicksal frage nicht viel nach der Bereitwilligkeit des einzelnen, ihm zu dienen. Es gehe, einmal gerufen, den ihm vorgeschriebenen Weg und werde erst dann zum Stillstand kommen, wenn es sein Ziel erreicht habe. Dr. Goebbels gab sodann eine Aufklärung über eine Ueblichkeit der nationalsozialistischen Propaganda, einen bestimmten Typ von Intellektualis= mus hin und wider einer beißenden öffentlichen Kritik zu unterziehen. Hierdurch fühlten sich manchmal Zeitgenossen getroffen, die gar nicht gemeint seien. Unter Intellektualismus verstehe er jene Art von Halbbildung, die zu viel weiß, um aus Instinkt, und zu wenig weiß, um aus Erkenntnis zu glauben. Es wäre ein nationales Unglück für das Volk, wenn dieser Typus Mensch mit seinen ständigen Zweifeln die öffentliche Meinung anstecke. Deutlich müsse man diese Geistesverirrng von jener geistigen Arbeit unterscheiden, die ihrem Volke in ernstem Schaffen und gläubigem Ringen mit dem spröden Stoff der Forschung dient vder die ihren Zoll an das nationale Leben in jahrelangem entsagungsvollen Einsatz entrichte, mit den ungezählten Belastungen zersorgter Tage und durchwachter Nächte. Wo anders als hier hätte auch der Dichter und Schriftsteller seinen Platz? Der nationalsozialistische Staat habe; ihm eine Funktion zugewiesen, die weit über seine frühere rein individualistisch bestimmte Zweckarbeit Aie macht den polischen Komssaten! Stalin sucht die Schuldigen-„Einheitliche und persönliche Führung" □ Berlin, 12. Oktober. Das Präsidium des obersten Sowjets hat, wie aus dem Moskauer Nachrichtendienst zu entnehmen ist. durch eine Verordnung in der Sowjetarmee eine„einheitliche und persönliche Führung" eingeführt und die gesamte militärische und politische Macht den volitischen Kommissaren übertragen. Die Unzulänglichkeit und Unzuverlässigkeit und Unfähigkeit der Offiziere der Roten Armee hat Stalin dazu veranlaßt, nunmehr den volitischen Kommisaren neben ihrer volitischen Funktion auch die militärische Führuna der Roten Armee zu übertragen. Die politischen Kommissare werden also nicht etwa, wie Moskau glauben machen möchte, beseitigt, sondern bekommen erweiterte Funktionen, die ihnen nunmehr auch die gesamte militärische Führung Sowjetrußlands in die Hand geben. Gleichzeitig Glückwünsche. Stockholm. Der USA=Senat billigte am Freitag eine neue Steuer von 5 v. H. auf alle Sondereinkünfte, die mehr als 12 Dollar je Woche betragen. Diese Steuer soll im Jahr 3650000000 Dollar erbringen. Stockholm. Nach einer britischen Agenturmeldung wurde über einen Stadtteil von Belfast der Belagerungszustand verhängt, nachdem weitere Anschläge auf eine Polizeistation erfolgt sind. Helsinki. In der Nähe von Rukajärvir haben finnische Truppen einen in Stärke von zwei Bataillonen unternommenen Angriff abgeschlagen und dem Feind dabei große Verluste zugefügt. Berlin. Reichsminister Dr. Goebbels übermittelte dem Dichter Will Vesper zur Vollendung des 60. Lebensjahres telegraphisch seine berzlichsten offenbart sich darin der Versuch. die Verantwortung für die schweren militärischen Rückschläge von den sowjetischen Politikern restlos auf die Soldaten abzuwälzen. Dazu können wir nur feststellen: ein Akt der Verzweiflung! Berlin. Die deutsche Kriegsmarine hat in der vergangenen Woche insgesamt 31 feindliche Handelsschiffe mit 178 500 BRT versenkt. Berlin. Deutsche Kampfflugzeuge unternahmen Sonnabend mittag Störangriffe gegen die Inselfestung Malta. Im Gleitflug abgeworfene schwere Bomben verursachten in kriegswichtigen Anlagen und Truppenunterkünften größere Brände. Stockholm. Der von der USA=Zeitschrift„Fortune“ veröffentlichte und auch von der Wochenzeitschrift„Lise“ übernommene„Offene Brief an das britische Volk“ hat in England große Bestürzung und Empörung hervorgerufen. Tokio. In der Zeit vom 23. September bis zum 9. Oktober haben japanische Truppenteile bei Säuberungsaktionen in der östlichen Schantungprovinz 5722 Mann chinesische Truppen vernichtet und 647 gefangengenommen. Berlin. Die Schrumpfung der britisch=amerikanischen Tanker=Tonnage nimmt weiterhin zu. Seit Kriegsbeginn wurden über 4,6 Millionen Bruttoregistertonnen feindliche Tankertonnage vernichtet. Jeder Dedische kann Ossizler werden Neue Bestimmungen des DKW zu den Offizierslaufbahnen in der Wehrmacht □ Berlin, 12. Oktober. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt mit folgender Verlautbarung die neuen Grundsätze für die Einstellung von Berimmt, wie aus Santiago de Chile berichtet wird, werbern für die Offizierlaufbahnen bekannt: zu der Rede des USA=Vizeaußenministers Sumner Welles in Boston Stellung. in der dieser eine Mahnung an die Adresse Chiles und Argentiniens richten zu müssen glaubte, indem er sagte, die USA könnten nicht glauben, daß diese beiden südamerikanischen Staaten noch länger dulden würden, daß von ihrem Territorium aus Sendboten der Achsenmächte(1) die Kriegführung gegen die vereinigten Nationen unterstützten. Diese Aeußerung Welles läßt nur zu deutlich erkennen, mit welchen Mitteln die USA ihren Druck auf die südamerikanischen Staaten ausüben. In der Verlautbarung des chilenischen Außenamtes zur Welles=Rede wird darauf hingewiesen, daß die Ausführungen Welles. die Würde des Landes beleidigten, weshalb bei Roosevelt Protest eingelegt wurde. Inzwischen hat der argentinische Botschafter bereits um eine Unterredung beim „In der nationalsozialistischen Wehrmacht trägt jeder den Marschallstab im Tornister!" Dieser vom Führer letzthin wieder in seiner großen Rede im Sportpalast verkündete Grundsatz ist in der Wehrmacht lebendig. Junge Deutsche aus allen Kreisen der Bevölkerung— ohne Rücksicht auf ihre Herkunft, nur ausgelesen auf Grund ihrer Persönlichkeit und ihrer Bewährung vor dem Feinde— stehen heute als Offizier und Führer der ihnen anvertrauten Soldaten an allen Fronten und sind Träger höchster Tapferkeitsauszeichnungen. In Auwendung dieses Grundsatzes und in Eralle jungen Deutschen zugelassen werden. Das Abschlußzeugnis und der Besuch einer bestimmten Schulart ist nicht erforderlich. Für die Offizierlaufbahnen, die ein Studium erfordern(San.=Vet.=Offz. usw.=Laufbahnen) folgen Bestimmungen. Voraussetzungen für die Uebernahme in die aktiven Offizierlaufbahnen sind: Wehrwürdigkeit, Einsatzbereitschaft für das nationalsozialistische Deutschland und seinen Führer, Idealismus für den Offizierberuf, hervortretende charakterliche Eigenschaften, Anlagen zur Führerpersönlichkeit, geistige Aufnahme= und Entwicklungsfähigkeit, sowie körperliche Tauglichkeit und arische Blutreinheit.— Nächste Einstellungstermine: Heer: 1. Februar 1943, 1. Juli 1943. Kriegs1. Dezember 1942, 1. Juli 1943. Luftseiner Zeit lebe, verliere damit auch das moralische Anrecht, zu seiner Zeit zu sprechen. Die deutsche zeitgenössische Dichtung sei eine wirkende Kraft in unserem Volk geworden. Sie habe seit der Machtübernahme und der Beseitigung der jüdisch=bolschewistischen Verfallsliteratur Raum genug zu freier Entfaltung gefunden. Unsere Dichter haben Jahr für Jahr aus innerer Volksnähe und künstlerischer Verantwortung heraus zahlreiche wertvolle Werke geschaffen, in denen unser Volk sich wiederfinde und zu denen es in Stunden der Sammlung und der Vertiefung immer wieder zurückkehre. Diese volkhafte deutsche Dichtung sei aus besten Quellen genährt und würdig der wertvollen Traditionen unserer Dichtungsgeschichte. Sie habe jedoch vorläufig erst im Bereiche des lyrischen Schaffens den unmittelbaren breiten Anschluß an die deutsche Gegenwart gefunden. Unsere zeitgenössische Epik dagegen stoße nur in einzelnen Büchern zaghaft zu gegenwärtigen Stoffen und Motiven durch. Er habe durchaus Verständnis für die Zurückhaltung, die sich in dieser Tatsache zeige. Es gehöre schon hoher Mut und große Verantwortungsfreudigkeit dazu, sich als Künstler der geschichtlichen Gegenstände unserer Tage zu bemächtigen. Dies gelte insbesondere für die mit dem Kriegserleben und Kriegsgeschehen von heute befaßte Dichtung, aber die Berufenen würden sich dieser schwierigsten Aufgabe ihres Künstlertums gerade deshalb erst recht annehmen, wie es eine stattliche Zahl wertvoller Dichtungen aus dem letzten Jahre beweise. Die deutsche Schrifttumsführung werde in der Zukunft noch mehr als bisher dafür Sorge tragen, daß der Wille zur Zeit in unserer Dichtung nicht durch Engherzigkeit, Kleinlichkeit und Schulmeisterei von außen her gelähmt und damit den Autoren die Freude an der Gestaltung unserer Gegenwart vergällt werde. Neben der Dichtung, die unserem Volke die edelsten Werte seiner Seele erschließe, komme seit Kriegsbeginn der unterhaltsamen Literatur die größte Bedeutung zu. Wir hätten auf dem Gebiete des unterhaltsamen Schrifttums früher sehr unerfreuliche Zustände zu verzeichnen gehabt. An die Stelle des kitschigen Schmökers mit seiner verlogenen, lebensfremden Scheinromantik solle ein frisches und unmittelbares Buch ohne Ueberspanntheiten, aber mit allen Reihen eines fesselnden Geschehens und einer schlichten Menschenzeichnung in einer guten Sprache treten. Ein solches Unterhaltungsbuch könne durchaus dichterischen Einschlag haben; in den erzählenden Werken unserer Klassiker fänden wir hierfür zahlreiche Beispiele. Eine wachsende Zahl zeitgenössischer deutscher Dichter habe sich neuerdings dieser Aufgabe mit schönen Erfolgen zugewandt. Im nationalsozialistischen Staat komme alle Aufgabe vom Volke her und jede kulturelle Leistung gewinne ihre Würde dadurch, daß sich das deutsche Volk zu ihr bekennt. Der deutsche Dichter müsse es sich zur Ehre anrechnen, zukünftig neben den großen Werken der reinen Dichtung unserem Volke Bücher zu schenken, die ihm die wenigen Stunden der Erholung auf schlichte Weise verschönen und ausfüllen. Es dürfe dieses im Kulturleben wichtige Gebiet nicht den Dilettanten und Nichtskönnern überlassen. Zur Förderung des guten unterhaltsamen Buches habe er, Dr. Goebbels, vor wenigen Wochen ein großes Preisausschreiben erlassen. Zur Teilnahme an diesem Wettbewerb rufe er vor allem auch unsere Dichter auf. Sie seien in erster Linie berufen, das teilweise noch vorhandene Schlechte durch Besseres zu ersetzen und unserem Volke die gerade heute dringend verlangte gesunde literarische Kost zu geben. Auch auf dem Gebiet der politischen Literatur und des Bericht schrifttums über den Krieg sei im letzten Jahre die eingeschlagene planmäßige Ordnung weitergeführt worden. Es werde dafür Sorge getragen, daß zukünftig nur noch Werke herauskommen, die wirkliche Leistungen darstellen und mit dem Interesse einer breiten Oeffentlichkeit rechnen können. Inzwischen sammele sich die ganze Kraft der Nation auf den Sieg. In seinem Dienst habe sich unser Schrifttum auf seine eigentliche Aufgabe besonnen und dem deutschen Volke jene Kenntnisse und seelischen Kräfte vermittelt, die es zur Bewältigung der großen Aufgaben der Zeit benötigt. „Unsere Soldaten haben in unzähligen Feldpostbriefen von dem Glauben Kenntnis gegeben, der ihnen durch deutsche Bücher gestärkt worden ist. Unsere Arbeiter greifen selbst nach anstrengendster Tätigkeit im Dienste der Rüstung zum deutschen Buch, wie es ihnen vor allem die Volks- und Werkbüchereien zur Verfügung stellen. In den neugewonnenen Gebieten hält das deutsche Buch kurze Zeit nach den Waffen seinen Einzug als Künder vom Geiste des widererstandenen Reiches. Auf all dies dürfen die am Buch Schaffenden, vom Autor angefangen über den Verleger und Buchhändler bis zum Setzer und Buchbinderlehrling, in dieser Stunde stolz sein.“ Dr. Goebbels schloß:„Möge Gesetz und Vorschrift, die uns Schicksal und Berufung sind, unser Denken, Dichten und Handeln bestimmen. Dann wird das Wort eine Waffe sein im Geisteskampf unseres Jahrhunderts und das Buch ein Schwert, das den Nebel, der noch über unserer Epoche liegt, zerschneidet. Das ist mein Wunsch und meine Bitte an alle Arbeiter des Geistes im Reiche, wenn ich ihnen vom deutschen Dichtertreffen im vierten Jahre unseres großen Krieges 1942 auf dem Boden des klassischen Weimar Gruß und Dank der ganzen Nation entbiete. Wir verneigen uns in Ehrfurcht und Liebe vor dem Führer, der unserer geschichtlichen Zeit Ziel und Inhalt gab. Unsere heißesten Wünsche gelten dem Gigantenkampf, den er mit seinen Soldaten Seite an Seite mit unseren Verbündeten um die Zukunft unseres Landes und damit unseres Erdteils durchsicht. Von hier aus soll eine neue Epoche der Menschheitsgeschichte beginnen. Wer wollte nicht glücklich sein Grnndsatzes und in Erssmarine: 1. Dezemher 1932, 1. Z1 gänzung der bisherigen Bestimmungen gibt das waffe: 1. März 1943, 1. 7. 1943. Oberkommando der Wehrmacht bekannt, daß ab! Es melden sich: Geb.=Jahrgänge 1925 und älter: in dem Gefühl, dabei sein und die Kräfte seines sofort für alle drei Wehrmachtteile zur Meldung Sofort!— Geb.=Jahrgänge 1926; bis spätestens Geistes und seiner Arbeit der großen Sache schenals Bewerber für die aktiven Offizierlaufbahnen 1. April 1943. Iken zu dürfen.“ Auf jeden Fall Von Anton Stieger WDestLalia Lülrte:0— daten„kam“ Sehalkee! Heißer Punktekampf vor 4000 Zuschauern am Schloß Strünkede- Spug. Röhlinghausen bleibt Tabellenführer In der westfälischen Gauklasse ging es gestern hoch her. Am Schloß Strünkede In Herne trotzte die Westfalia den Königsblauen tapfer, aber trotz der:.Führung für Herne kam der sechsfache Deutsche Meister noch zu einem:=Sieg. Es war ein Glück für ihn, daß er diesmal in friedenomäßiger Besetzung antrat, sonst hätte er an der alten Ritterfeste vielleicht die erste Niederlage in dieser Punktesaison hingenommen. Im Kampf um die Tabellenführung behauptete sich die SpVg. Röhlinghausen, die in Gelsenkirchen nach hartem Kampf mit 211 über Gelsen. guß siegte. Durch einen verdienten:.Sieg über BsL Altenbögge rückte der VfL Bochum 48 auf den dritten Tabellenplatz. Der Neuling Tus Horst=Emscher kam mit:2 Toren über Borussia Dortmund zum ersten Sieg Wenn nicht alles trügt, werden die Dortmunder noch weiter zurückfallen, da die Mannschaft ziemlich schwach ist. Arminia Marten scheint sich in der Gauklasse nicht behaupten zu können; im vierten Punktespiel gab es abermals eine Niederlage, die zu Hause gegen Arminia Bieleseld mit:9 überraschend hoch ausfiel. BIL Bochum 48— Bfs Altenbögge 310(310) BSG Gelsenguß— SpBg Röhlinghausen:2(:1) TuS Horst=Emscher— Vorussia Dortmund:4(:1) Arminia Marten— Arminia Bielseled:9(:5) Tabelle der Gauklasse In Herne mußte Schalke kämpfen Vor rund 4000 Besuchern stellten sich die Schalker in Herne mit Flotho, Ebert. Schweißfurt, Kempen, Tibulfki, Kanthak, Kalwitzki, Szepan, Evpenhoff, Kuzorra und Urban vor. Obwohl die Herner keine besonderen Verstärkunger herangeholt hatten lieferten sie ein sehr gutes Spiel. Bis zur Pause führten sie durch zwei schöne Tore ihres Gastspieler. Göthe mit:0, wobei sie immer ein offenes Spiel gezeigt hatten. Auch nach der Pause verlegten sich die Platzbesitzer, nicht auf Halten dieses Vorsprungs. Die Schalker kamen aber groß in Fahrt und schossen inrerhalb von 15 Minuten vier Tore durch Eppenhoff, KalFußball im Reich Berlin—Mark Brandenburg: Tasmania— Blau=Weiß:2; BSV. 92— Tennis Borussia:6; Minerva 93— SB Marga:1: Lufthansa— Hertha BSC:4; Ordnungspolizei— Wacker 04:1. Sachsen: BfB Leipzig— Dresdner SC:4; Orpo Chemnitz— Planitzer SC:6: BC Hartha— Fortuna Leipzig:1; Oöbelner! SC— Riesaer SB:2: Sportlust Zittau— Chemnitzer BK:2. Mitte: SC Erfurt—. Oessau 05:2 abgebr.: Sportfeunde Halle — SpBg Erfurt:1; 1. SC. Jena— SpBg Zeittz:4 Hamburg: Altona 93— Eimsbüttel Hamburg:2; Hamburger SB— Barmbecker SC 11:0; Viktoria Wilhelmsburg— Orpo Hamburg:5: FC St. Pauli— Viktoria Hambueg:3. Schleswig=Holstein: Holstein Kiel— Friedrichort:0; Kilia Kiel — Phönix Lübeck:1. Weser=Ems: Bremer Sportfreunde— Werder Bremen:4; Schinkel 04— Osnabrück 97:4: Bis Osnabrück— ASV Blumenthal:2; Wilhelmshaven 05— Bremerhaven 98:0; Bremer Sportverein— BfB Oldenburg:6. Südhaunover=Brannschweig: Reichsbahn Eintracht Hannover— WSV Celle:2: Tus 07 Hildesheim— SoBg Göttingen•1; LSV Wolfenbüttel— Linden 07:5: 1. SB Göttingen— Arminia Hannover:7; Eintracht Braunschweig— Hannover 96:1. Niederrhein: Westende Hamborn— Schwarz=Weiß Essen:1; Union Krefeld— Tus Helene Altenessen:7. Köln=Aachen: BfR Köln— Düren 99:0; Viktoria Köln— SpBg Sülz 07:0: LSV Bonn—Bingst 05:2; Alemannia Aachen — Bonner FB:2. Moselland: Tus Neuendorf—. Germania Mudersdach:0: SpBg Andernach— FV Engers 311; Schwarz=Weiß Esch— SV Düdelingen:6: Eintracht Trier— FK Niederkorn:1; Stadt Düdelingen— Moselland 07:0. Hassen=Rassan: Wormatia Worms— Kickers Offenbach:0: Rot. weiß Frankfurt— Hanau 98:1: Eintracht Frankfurt— Darmstadt 98:2: Opel Rüsselsheim— FSB Frankfurt:3 Westmark: TSG 61 Ludwigshafen—. TSG 89 Oppau:0: TSG Saargemünd— 1. FC Kaiserslautern:2; Borussia Neunkirchen — Tura Ludwigshafen:0: FV Saarbrücken— BfR Frankenthal 610. Baden: Freiburger FC— BfR Mannheim:9: SV Waldhof— BiL Reckarau:4: RV 04 Rastatt—. BfB Mühlburg:1; 1. FC Pforzheim—. Vfs Freudenheim:2; FV Daxlanden— Phönix Karlsruhe:1 Elsaß: TV Hagenau— SS Straßburg:3; BV Walk— FC Kolmar:1. Nordbayern: BfR Schweinfurt— 1. FC Rürnberg:8; Neu. meyer Nürnberg— SpVg Fürth:6. Südbayern: BfB München—. BE Augsburg:3; Bajuwaren— München—. Bayern München:9: Schwaben Augsburg— Jahn Regensburg 4·0.6 Donau=Alpenland: Wiener Ae— FC Wien:1: Wacker Wien— Austria:2: Reichsbahn Wien— Admira:2: SC Wien— Floridsdorfer AC•1; Sturm Graz— Bienna Wien:5; Rapid Wien— LSV Kamp(Fr.=Sp.):2. witzki und Urban(). Eine ganz ausgezeichnete Leistung bot Hernes Mittelläufer Niklas, der immer zur Stelle war und die besten Kombinationen der Schalker zerstörte. Nationale schossen sieben Tore Acht Tage vor dem Fußball=Länderkampf gegen die Schweiz in Bern trafen die in Ludwigsburg um Reichstrainer Herberger versammelten deutschen Nationalspieler in der Stuttgarter AdolfHitler=Kampfbahn zu einem Uebungsspiel gegen den württembergischen Meister Stuttgarter Kickers an. Obwohl unsere Spitzenspieler mit:0(:0) zu einem eindeutigen Erfolg kamen, waren die 8000 Zuschauer nicht ganz mit ihren Leistungen zufrieden. Zwar wurde technisch wieder hervorragendes Können gezeigt, wobei sich Fritz Walter wieder besonders durch sein einzigartiges Ballgefühl auszeichnete aber dem von dem Münchener Krückeberg angeführten Sturm fehlte oft jede Festigkeit Lehner war neben Walter der arbeitsamste und im Felde auch der erfolgreichste Stürmer. Die Hintermannschaft erwies sich mit dem harten Rohde als sehr standfest und sicher während auf der Gegenseite Sing als Halblinker abermals nicht so zur Geltung kam, wie man es von ihm als Außenläufer erwartet hätte. gute Innmistge al Monant Aber ohne Runge und Strangfeld!- Punktniederlage von Pries und Ongsiek Die zwei Deutschen Meister Günter Strangfeld und Herbert Runge fehlten wegen Urlaubsschwierigkeiten zw zwar bei der Veranstaltung des BSK 19 Bochum am Sonntag, aber trotzdem gab es ein ausgezeichnetes Programm vor ausverkauftem Hause zu sehen. Mit Paul Madrak, Erich Schnarre, Turek und Ongsiek stellten sich gute alte Bekannte in seiner Form vor. Immerhin war der Punktsieg von Schnarre über Scholl I(früher Wuppertal) schmeichelhaft. Paul Madrak verlor gegen den Ostpreußenmeister Keßler nur knapp, ebense die beiden Pries aus Wanne. Eickel. Pries II lieferte dem Wattenscheider Turek einen bewegten Kampf, der viel Beifall sand; während Pries I. der gerade von„Schicht“ kam, und nicht in Bestform boxte, keine Gnade bei den Punktrichtern fand. Scholle Sieg war jedenfalls recht glücklich. Die Ergebnisse: Feder: Keßler(Wehrmacht BSK 19 Bochum) Punktsieger über Madrak(Wehrmacht Herford); Leicht: Kraft(Hagen) Punktsieger über Sprantz(Scherlebeck); Welter: Scholl II(Wehrmacht) Holzwickede) Punktsieger über Erich Pries(BSK 19 Bochum); Leicht: Turek(BSK 19 Bochum) Punktsieger über Pries II(BSK 19 Bochum): Mittel: Skibitz(Herford) Punktsieger über Pawlowski (Scherlebeck): Halbschwer: Schnarre(Wehrmacht) Punktsieger über Scholl I(Wehrmacht, Herford), Umar(Wehrmacht) Puntksieger über Kosche(Wehrmacht), Jung(Wehrmacht, Herford) Punktsieger über Ongsiek(Herne). Jugendkämpfe: Punktsieger wurden: Krämer(BSK 19 Bochum) über Repp(Hagen), Kotz(BSK 19 Bochum) über Kozemba(Siegfried Lothringen Gerthe). Kemper(BSK 19 Bochum) über Scheiba 2(Gerthe) und Kroll(BSK 19 Bochum) über. Hüchtermann(Herford). Meisterechalten der Sehützen Olymplasleger van Oyen Meister Im Schnellfeuerschießen In Berlin=Wannsee fiel innerhalb der weiteren Meisterschaftswettbewerbe der deutschen Schützen am Samstag die erste Entscheidung mit dem Sieg des Olympiasiegers Cornelius van Oyen im Schnellfeuerschießen auf Schattenrisse mit der automatischen Pistole. 90 Schuß waren abzugeben, und 90 mal hatte der Titelverteidiger van Oyen einen Treffer zu verzeichnen. Dabei gaben die letzten zehn Serien zu sechs Schuß den Schützen nur drei Sekunden Zeit für jede Serie. Zweiter wurde Lt. Ludwig Leupold (München), der mit dem drittletzten Schuß fehlte und 89 Treffer zu verzeichnen hatte, während Georg Mayer(Leipzig) als Dritter 88 Treffer erzielte. Greiner vor Sehmann Der Kampf mit dem Wehrmanngewehr, wobei auf 175 Meter je zehn Schuß in den drei Anschlagarten auf die 20er Scheibe abzugeben waren, endete mit der wenig erwarteten Niederlage des Karlsruher Titelverteidigers Walter Gehmann gegen Richard Greiner(Zella=Mehlis), der 500 Ringe schoß. In der Mannschaftsmeisterschaft kam die Schützengesellschaft Zella=Mehlis mit 1896 Ringen zu einem weiteren Titelgewinn vor der Berliner Schützengesellschaft 1870. Von Nordhelm Meister mit der freien Pistole In Berlin=Schönholz sicherte sich Fritz von Nordheim(ZellaMehlis) bei 1049 Ringen den Titel mit der Freien Pistole Mit dem Kleinkalibergewehr traten in Kaulsdorf die Schützen an. Mit 339 Ringen siegte mit beliebigem Anschlag Erich Spörer(ZellaMehlis), mit militärischem Anschlag war Walter Gehmann(Karlsruhe) bei 340 Ringen erfolgreich. Ernst Schlegelmlich Pistolenmeister Der neue Meister im gebrauchmäßigen Pistolenschießen wurde in Schönholz ermittelt. Hier waren Genauigkeit, Fertigkeit und Schnellfeuerschießen die Prüfungen, in denen der Münchener Ernst Schlegelmilch mit der guten Leistung von 444 Ringen gegen 450 möglichen vor dem Berliner Skeiellet und dem Titelverteidiger Funk(Zella=Mehlis) siegte. In der Mannschaftswertung kam die Schützengesellschaft Zella=Mehlis zu einem weiteren Erfolg mit 1308 Ringen vor Verein für Freihandschießen Dresden(1294) und SS=Sportgem. Berlin mit 1274 Ringen. Bayern gewann Keitel-Preis Die letzte Entscheidung der Berliner Meisterschaftowettbewerbe der deutschen Schützen flel mit dem Armeegewehr in Kaulsdorf. Mit 526 Ringen von 600 möglichen kam Walter Gehmann zu einer weiteren Meisterschaft vor dem Ingolstädter Brod(507) und holte sich außerdem mit 184 Ringen noch den Titel in liegender SchußStellung, während der Ravensburger Rauch(169) kniend und Brod(166) stehend zu Meisterehren kam Besonderer Wert kam der Mannschaftsmeisterschaft in dieser Waffe zu, bei der fünf Gaumannschaften erstmalig um den von Generalfeldmarschall Keitel ausgesetzten Ehrenpreis schossen. Titel und Ehrenpreis errang der Gau Bayern mit der Gesamtleistung von 1877 Ringen vor den Gauen Berlin(1841), Thüringen(1824), Sachsen(1777) und Westfalen(1750). Ghtallt, don Rnimtrenter hchr Aber die Vorgabe genügte— Spannendes Nienhausen-Rennen in Gelsenkirchen Die wertvollste Prüfung des Jahres, das Nienhausen=Rennen, das mit 20 000 Mark und einem wertvollen Ehrenpreis dotiert war, hatte seine Anziehungskraft nicht verfehlt. Die Rennbahn hatte Massenbesuch zu verzeichnen.— Im Mitelpunkt stand das Nienhausen=Rennen, in dem 13 Pferde an den Start kamen, von denen Kurier Favoritenehren genoß; aber auch Caprivi hatte zahlreiche Anhänger. Dieser Loe Watts=Sohn enttäuschte seine Anhänger nicht und er gewann leicht, nachdem er nach der ersten Runde den führenden Lux abgelöst hatte. Peter v. Wedel und Ministrator kamen zum Schluß gut auf, besonders der Vogtsche Hengst, der die höchste Vorgabe zu leisten hatte, „flog“ in der letzten Runde geradezu heran. Doch gelang es ihm nur, Peter v. Wedel und Gerta, die einen Fehler machte, auf die Plätze zu verweisen. 1. Preis von Beckum: 1. Evavold(F. Thomas) 2. Caro Bube, 3. Liske, 4 Nußknacker. Sieg 42: Platz 19, 28, 43. 29. EW 616:10. 2. Preis von Gütersloh: 1. Grasschafterin(A Forthmann, 2. Annchen, 3. Irmgard. Sieg 25, Platz 13, 21, 15. EW: 244:10. 3. Preis von Herford: 1. Aprilmädel(K. Gillar), 2. Diakon. 3. Majoratsherr. Sleg 27, Platz 12, 13, 15 EW: 120:10. 4. Ravensberger Ausgleich: 1. Hexenjunge(P. Panschow), 2. Egbrecht, 3. Lasur. 4. Signalgast. Sieg 61, Platz 17, 13, 13 16. EW: 292:10. 5. Nienhausen=Rennen: 1. Caprivi(E. Koshold), 2. Ministrator, 3. Peter v. Wedel, 4. Gerta. Sieg 36. Platz 15, 23, 17, 18. EW: 836:10 6. Preis von Hamm: 1. Agina(R. Hartseil), 2. Medium, 3. Odenwald. Sieg 67, Platz 13, 11, 17. EW: 168:10. 7. Preis von Löhne: 1. Edler(C. Fortmann), 2. Dominikus, 8. Erbe Sieg 24, Platz 13, 17, 16. EW: 124:10. 8. Preis von Bielefeld: 1. Glückauf(I. Schleyer), 2. Guy Martin, 3. Mario. Sieg 22, Platz 12, 21, 13. EW: 132:10. 9. Wittekind=Ausgleich: 1. Dilla(W. Geldbach) 2. Derwisch, 3. Albinus, 4. Enkel. Sieg 40. Platz 18, 35, 73, 64. EW: 424:10. Jagdrennen der Dreijährigen Hauptereignis der Samstagrennen in Karlshorst war das Jagdrennen der Dreijährigen über die 3200 Meter lange Mittelbahn. Das mit 40000 Mark ausgestattete Jagdrennen gewann Ultra posse unter Jockey Unterholzner leicht mit acht Längen vor Trotzkopf und Häsin. Rennen zu Köln am 11. Oktober 1. R. 1. Bonanza(Unterholzner) 2. Däumling, 8. Paillac. Sieg 16. Platz 11, 12, 13. EW: 92.— 2..: 1. Osterwunsch(M. Schmidt), 2. Romfahrt, 3. Busento. Sieg 25 Platz 11, 11, 11. EW: 58.— 3..: 1. Hidalg(Lommatzsch), 2. Friedrich 3. Cyrillus. Sieg 72, Platz 19, 13. EW: 154.— 4..: 1. Abendstrich (Lommatzsch) 2. Patrizier. 3. Altenesch. Sieg 25. Platz 14, 12. EW: 40.— 5..: 1. La Bagatelle(Hochstein), 2. Hovihar. 3. Colorado. Sieg 16, Platz 11. 14. EW: 76.— 6..: 1. Ansitz(Lommatzsch), 2. Spango, 8. Ilsenstein. Sieg 31, Platz 13, 12 12. EW: 138.— 7..: Prince Puce(Schimonek). 2. Ab Astra, 3. Heidgeist. Sieg 117. Platz 19. 13. 19. EW: 532.— 8..: 1. Abteilung: 1. Grazie, 2. Alkmene. 3. Ceylon. Sieg 57. Platz 16 11, 26. EW: 218.— 8..: 2. Abteilung: 1. Nostrus(B. Wenzel), 2. Flinke, 8. Heidgraf. Sieg 25. Platz 13, 17, 14. EW: 200. Das Gekeimnis der Caro=Dame Roman von ROLAND MARWITZ Copyright by Verlag Knorr& Hirth Kömmanditges., München 1940 2. Fortsetzung Mit Kassel meinte Herr Schwippke Berlin, dann stellte er beide Gläser auf Murdes Tisch. „Sie gestatten doch, Herr Doktor? Prost Blume!" „Prosit! Eigentlich wollte ich Zeitungen lesen, Herr Schwippke.“ Wolf Murde griff nach dem Kreisblatt, das, in einen Zeitungshalter gespannt, an einem Kleiderhaken hing. Aber Herr Schwippe ließ sich nicht einschüchtern. „Leider ist meine Braut heute schon schlafen gegangen“, bemerkte er,„sie macht ja den Frühdienst.“ Murde nickte und versuchte zu lesen. Er hatte die Ehre, Herrn Schwippkes Braut zu kennen. Sie war die Besitzerin der„Nixe“, eine junge Witwe aus der Gastwirtschaftsbranche, hübsch, appetitlich und ohne Zweifel eine gute Partie für Gaston Schwippke. Im Herbst wollten sie heiraten. Nur Herr Schwippke hatte noch Bedenken. Er sprach, wenn er diese Bedenken äußerte, viel von„Freiheit" und„das Leben erst einmal genießen“. Blödes Geschwätz. Murdes Blick fiel auf die Anzeige eines Kabaretts. Es hieß„Ulenspiegel“ und verkündete eine Elitevorstellung für morgen abend.„Tanz— Stimmung— Humor!" „Bringen Sie mir noch ein Bier, Schwippke!“ „Wollen wir's ausknobeln, Herr Doktor?“ „Nein, aber wenn wir einen dritten. Mann zum Skat hätten!“ Murde sah ein, daß er für heute Herrn Schwippke doch nicht loswürde, so war Kartenspiel noch das beste, da mußte er wenigstens zumeist sein Maul halten. „Da kommt schon einer. Wenn man vom Deibel spricht...“ Herr Schwippke blinzelte zur Tür die sich langsam aufschob. Man hörte einen selsam dumpfen Laut. Es war, als ob jemand einen schweren Stock energisch auf den Boden stieß. „Feierabend!“ rief Schwippke dem Eintretenden zu, den Murde nicht sehen konnte. „Wat heit Fierabend? Du schenkst jo noch ut! Mi ok eins!“ Die Tür öffnete sich ganz, im Gastraum stand ein alter Fischer, der schwerfällig die Hand zum Gruß hob. Er stampfte auf den einzigen Tisch zu, der erhellt war. Er hatte nur ein Bein, unter den Stumpf des linken war eine Holzprothese geschnallt. „Gauden Abend“, sagte der Fischer. als er an Murdes Platz trat. „Guten Abend. Henning. Nehmen Sie Platz. Wir warten grad auf einen dritten Mann zum Skat.“ Wolf kannte den Alten vom Sehen. Er wußte seinen Namen. Humpelhenning nannten sie ihn, und er wußte auch seine Geschichte. Vielleicht war es Schwippke, der sie ihm erzählt hatte. Nein. Schwippke nicht! Es war ja auch gleichgültig. Und Murde wußte auch, daß man den alten Mann nicht mit seinem Spitznamen anreden durfte. Da wurde er wild. Er wollte nicht daran erinnert werden, daß er nur noch ein Bein besaß. Das andere hatte er bei einem Unfall mit dem Boot verloren. Quetschung. Amputation. Vielleicht, dachte Murde, hätte ich das Bein retten können. Nun, damals, als das passierte, war er noch ein Schuljunge gewesen. Jedenfalls konnte es Humpelhenning nicht schlecht gehen. Er bekam eine kleine Rente und zudem war er der beste Bernsteinsucher der Insel. Nach jedem Nordweststurm humpelte er im Morgengrauen den Strand entlang. Sein Holzpflock durchwühlte die Tangballen, die angeschwemmt waren und sein Auge war so sicher, daß er noch etwas fand, wo sonst keiner etwas gefunden hätte. Herr Schwippke kam mit drei Gläsern vom Büfett zurück. Er machte Murde stumme Zeichen, daß ihm Humpelhenning keineswegs lieb sei.„Herr Henning spielt gar nicht Skat“, sagte er, während er die Gläser auf die Pappdeckel setzte „Doch“, erklärte der Alte. „Bringen Sie schon die Karten, Schwippke!“ Wolf Murde hatte die Zeitung beiseitegelegt, jetzt trank er dem Fischer zu. „Ach. Doktor, die Karten... Die Karten sind eingeschlossen. Meine Braut. Sie schließt immer abends alles weg und nimmt die Schlüssel mit.“ Humpelhenning knurrte etwas Unverständliches, dann griff er tief in die Tasche:„Ick häw Korten", sagte er und legte einen Stoß auf den Tisch. Es war ein altes, abgegriffenes Spiel, und wie Murde jetzt die Blätter aufnahm, um zu mischen, sah er, daß er sogar ein sehr altes Spiel sein mußte. Die Kartons waren im Stil des 17. Jahrhunderts gezeichnet und koloriert. Die Könige, die Damen, die Buben waren mit Namen versehen, die in zierlicher Schnörkelschrift den oberen Blattraum füllten. „Das ist ein seltsames Spiel. Henning“, sagte Murde, und er betrachtete den Herzkönig, der den Namen„Cäsar“ trug, „Dat is öwer hunnert Johr alt, Herr...“ Henning schien nach dem Namen zu suchen. „Murde“. „Murde?" Der Alte blickte mit leisem Blinzeln sein Gegenüber an. Dann nickte er wie einer, der um ein Geheimnis wußte. Herr Schwippke aber stellte fest, daß man mit diesen Karten nicht Skat kloppen könne. „Die sind wohl noch aus Ihrer Jugendzeit, Henning, was?“ „Dei sün viel öller. Oewer hunnert Johr.“ „Ein paar hundert Jahre", ergänzte Murde.„Seltsam, daß sie sich so gehalten haben. Zum Spielen sind sie eigentlich viel zu wertvoll. Sie sollten sie einem Museum verkaufen, Henning.“ Herr Schwippke lachte. Es war ein guter Witz, wenn der Doktor behauptete, daß ein Museum Spielkarten brauchen könne, mit denen man nicht einmal einen Skat dreschen konnte.„Museen haben nur Kunst, Bilder, Skulpturen und so. Ich bin darin bewandert, Doktor“, schloß Herr Schwippke, um dann noch erneut festzustellen, daß bei dieser Karte aus einem Skat nichts werden dürfte. So einigte man sich auf ein. Glückspiel. Kleiner Umsatz, großer Nutzen. Aber es sei dann wohl doch besser, wenn man die Tür abschließe. Der Landjäger schaue manchmal noch spät herein. Herr Schwippke drehte zweimal den Schlüssel und schob auch noch den Riegel vor, dann erklärte er sein Spiel, das er„Schwedische Lotterie" nannte und das Murde und der Fischer schon unter anderem Namen kannten. Murde teilte die Blätter aus. Ein Stoß blieb zum Kauf zurück. „Wie hoch spielen wir eigentlich?“ „Ein Groschen Stamm und Limit bei zwo Mark“, entschied Schwippke, dann ber wandte er sich an den Alten, der mit steifen Fingern seine Karten ordnete. „Wie is, Herr Henning, haben Sie auch Pinke=Pinke mit?“ „Auf jeden Fall,“ sagte Maat Boesmann zu der ihn umstehenden Schar seiner„Blauen Jungs“, „hat um Schlag 12 alles in den Betten zu sein! Das Boot liegt um 10 Uhr 45 am Steg 4 und nimmt euch dort in Empfang. Aber es wartet nicht, das Boot! Und wer die Abfahrt versäumt, dem bleibt keine andere Möglichkeit. und was dann los ist. na, ihr wißt es schon! Wie gesaat. Schlaa 12 in den Betten! Ab!“ Damit war für Maat Boesmann der Fall erledigt. Es gab für ihn keine höhere Gewißheit als die, daß fünf Minuten vor zwölf Uhr das auslausende Boot sämtliche dreizehn Landurlauber zurückbringen würde. Aber Maat Boesmann hatte sich zum ersten Male in seinem Leben getäuscht: das Boot kam befehlsgemäß fünf vor zwölf. aber es brachte nur zwölf Mann. „Matrose Kopp,“ meldete der Gefreite vom Dienst. und es wür e ihn dabei in der Kehle, „Matrose Kovp war um die anbefohlene Zeit nicht am Stea!“ Boesmann war so fassungslos, daß er den Gefreiten wortlos anstarrte. Kaum gelang ihm ein Nicken mit dem Kopf. Er ging an die Reeling und dachte lange nach. War es möglich, daß er sich in einem seiner Jungs getäuscht haben konnte?— Als Maat Boesmann sich endlich mit der leisen Hoffnung, für die Sachlage doch noch eine natürliche Erklärung zu finden, in die Mannschaftskatüte begab. war beinahe eine Stunde dahingegangen. „Matrose Kopp.“ rief er in den Raum, und er hatte den Willen. hinzuzusetzen:„Weiß niemand, was mit ihm ist?“ Aber so weit kam er nicht; schon nach den ersten beiden Worten war aus Kopps Liegestatt ein kräftiges„Hie!“ erklungen. „Matrose Kopv.“ sagte er daher noch einmal, um Zeit zur Fassung zu gewinnen. Und Matrose Kopp— wahrhaftia. er war es selbst!— vostierte sich nach kühnem Sorung zu einer hieb=, stich= und sturmfesten Säule auf und sagte im Tonfall selbstverständlichster Selbstverständlichkeit:„Zu Befehl. Herr Maat!“ „Sie sind hier?" „Zu Befehl. Herr Maat!“ „Seit wann?“ „Seit fünf vor zwölf!“ „Seit fünf vor zwölf?" „Zu Befehl. Herr Maat!“ „Wie— ich meine, auf welche Weise— „Geschwommen. Boot vervaßt. nachgesprungen, geschwommen. durch die Kajütenluke gekrochen, ins Bett gelegt. Herr Maat haben selbst gesagt.— auf jeden Fall!“ „Und wann— wann haben Sie sich ins Bett gelegt?“ „Fünf vor zwölf. Herr Maat!“ „Fünf vor zwölf?“ „Zu Befehl. Herr Maat!“ Da leate Maat Boesmann die Hand an die Mütze, lächelte und drückte verständnisinnig die Tür zur Mannshaftskajüte seiner Junas zu. Duell und Regenschirm. Der um die Mitte des vorigen Jahrhunderts. sehr bekannte französische Kritiker Sainte=Beuve erschien einmal zu einem Duell außer mit der Pistole mit einem großen— Regenschirm, den er selbst während des Zweikampfes nicht beiseite legte. „Sterben,“ meinte er auf erstaunte Fragen hin, „sterben, wenn es sein muß, in Gottes Namen. Aber um des Himmels willen nicht erkälten!" Wie hören im Ründkunte: Montag: Reichsprogramm: Von 15 bis 16 Uhr weniger bekannte Liedmusik.— Von 16 bis 17 Uhr Vertraute Melodien bekannter Meister.— Von 17,15 bis 18.30 Uhr tänzerische Weisen und Charakterstücke.— Ramhafte Solisten wie Benjamino Giali, führende Konzertorchester und Tanzkapellen hören wir in„Für jeden etwas“ von 20.20 bis 22 Uhr.— Deutschlandsender: Regers romantische Suite und Schumanns 4. Symphonie: Clara Ebers singt eine Konzertarie Mozarts von 17,15 bis 18.30 Uhr.— Von 20.15 bis 21 Uhr tänzerische und unterhaltsame Weisen alter klassischer Meister.— Wilhelm Sieben(Dortmund) dirigiert Wagners Faust=Ouvertüre und die 4. Symphonie von Brahms von 21 bis 22 Uhr. Statt einer Antwort griff Humpelhenning in die Tasche. Er warf einen Haufen Kleingeld auf den Tisch und darunter befanden sich auch ein paar Bernsteinstücke. Herr Schwippke beugte sich über den Tisch, wobei er sich mit seinem Kortensächer hinter dem Ohr kratzte. „Der gilt nicht, und der ebensowenig", stellte er fest, und sein Zeigesinger schob ein paar Münzen aus dem Haufen, der vor Humpelhenning lag.„Die stammen wohl noch aus der Inflation?“ fragte er dann, und ein paar weitere Münzen wurden von dem Zeigefinger, der wie ein Vogelschnabel hackte, ausgeschieden. Humpelhenning deckte abwehrend seine breite Hand über das Geld.„Inflation! Inflation!“ brummte er. „Dei sünn noch von vor jede Inflation. Dat is gaudes Geld. Sehr gaudes Geld.“ Murde schob seine Karten ineinander legte sie vor sich und beugte sich über den Tisch. Er betrachtete die Münzen, die vor Herrn Schwippke nicht bestanden, genau, und wennschon er nicht allzuviel von Numismatik verstand, so war es doch unschwer zu erkennen, daß dies hier sehr altes Geld war. Gartzer und Stralsunder Schillinge, Stettiner Stüber und Pfennige des Bistums Camin.— Die meisten Münzen aber waren gültiges Geld, Fünf= und Zehnpfennigstücke, ein paar Fünfziger. Nicht eben viel, aber auf alle Fälle genug, um eine harmlose Runde Lotterie beginnen zu können. „Auch die Münzen da sollten sie einem Museum verkaufen, Henning“, sagte Murde und er fragte weiter, ob man wissen dürfe, wie Henning zu seinem seltsamen Besitze gekommen sei. „Dat gehört mi schon lange“, stellte der Fischer mürrisch fest, und mit einer Bewegung seiner breiten Hand ließ er den ganzen Haufen wieder in seiner Tasche verschwinden. Herr Schwippke drängte und das Spiel begann. Murde spielte zerstreut, und zuweilen mußte ihn Schwippke daran erinnern, daß er zu bedienen habe, falls er das könne. Doch, ja, Caro=Bube. Henning stach mit der CaroDame, und Schwippke warf resigniert eine PiqueSieben neben die Blätter. Die Dame lag zuoberst. Murde streifte ihr Bild nur mit einem flüchtigen Blick, denn schon schob Schwippte die Karten ineinander, dieser flüchtige Blick aber... Es war seltsam, daß Murde jetzt wieder an Argine denken mußte. Er hatte es doch durch Jahr und Tag nicht getan. " Fortsetzung folgt Castrop=Rauxel, 12. Oktober das Gesetz der Treue Wochenspruch der NSDAP vom 12.—18. 10: „Die Untreue hat unser Volk einst geschlagen. Die Treue wird uns einst wieder erlösen. *. Adolf Hitler. Das oberste Gesetz, unter dem der Kampf der nationalsozialistischen Bewegung um Deutschland stand, war das der Treue. Wie oft Leiror und Widerstände, die Macht, die bei den anderen lag, und Rückschläge den Kampf so schwer, oft verzweifelt und sast aussichtslos erschienen ließen, war es immer die Treue, die die verschworene Kameradschaft der alten Marschierer noch enger zusammenschloß,— die Treue zum Führer und die Treue zu Deutschland, die für sie gleichbedeutend war. Wer sich gegen das Gesetz der Treue verging, den strafte auch damals das Schicksal schwer, wie es immer um der Untreue willen straft und ganze Völker schlägt. Der Marsch der Getreuen des Führers war längst schon unaufhaltsam geworden und als symbolischer Marsch der Treue führte an jenem 30. Januar 1933 der Triumphzug der braunen Bataillone durch das Brandenburger Tor den Führer zur Macht. Mit dem Marsch der Treue begann das neue Reich!.. Wie aber der Marsch oer Kolonnen von vamals inzwischen längst zum Marsch des ganzen Volkes geworden ist, zum Marsch der nationalsozialistischen Volksheere auf den Straßen eines neuen, uns als geschichtliche Bewährung auferlegten Krieges totaler Entscheidungen und zum Marsch der Arbeiter und Bauern und aller Deutschen guten Willens, so ist das Gesetz dieses Marsches eines Volkes, das aufgebrochen ist, eine bessere und schönere Zukunft sich zu bauen und, nun es sein muß, zu erkämpfen, das alte Gesetz der Treue. Dies aber ist die Treue, von welcher der Führer selber in seinem Worte voll prophetischer Gewalt sagt, daß sie uns— und nun im höchsten Sinne— erlösen wird, denn der Tag des großen Sieges wird die Krönung der Treue des deutschen Volkes in seiner schwersten, aber auch größten und zukunftsfrohesten Zeit sein! Ehrentafel Mit dem Eisernen Kreuz 2. Klasse wurde der Gefreite Friedrich Hiller, Sohn des Kauenwärters August Hiller, Castrop=Rauxel 1, ausgezeichnet. Herzlichen Glückwunsch und schönen Heimatgruß! Morgen Ausgabe der Lebensmittelkarten Die Ausgabe der neuen Lebensmittelkarten, die für die 42., vom 19. 10. bis 15. 11. dauernde, Zuteilungsperiode gelten, wird in der üblichen Weise am morgigen Dienstag(13. 10.) vorgenommen und zwar in der Zeit von—12 Uhr. Gleichzeitig werden auch neue Haushaltsausweise für verknappte Waren ausgehändigt. Morgen ist die Stadtverwaltung geschlossen Mit Ausnahme des Standesamtes und der Stadtsparkasse sind am morgigen Tage die städtischen Dienststellen anläßlich der Lebesmittelkartenausgabe geschlossen. Das Standesamt nimmt jedoch nur Beurkundungen von Todesfällen(einschließlich Totgeburten) und Eheschließungen vor. Die nächste Sprechstunde des Oberbürgermeisters Die nächste Sprechstunde unseres Oberbürgermeisters findet am morgigen Dienstag von 10—12 Uhr statt. Silberjubilare der Arbeit Auf eine 25jährige erfolgreiche Tätigkeit auf der Schachtanlage„Graf Schwerin“ konnten die turhauer Franz Mauer und Otto Schultheiß sowie der Platzreiniger Peter Paterka zurückblicken. Den Silberjubilaren der Arbeit auch an dieser Stelle die herzlichsten Glückwünsche und ein kräftiges„Glückauf“ für viele fernere Berufs= und Lebensjahre! Verkehrsunfall Freitag gegen 19.30 Uhr wurde in der Nähe der Evangel. Kirche in Habinghorst ein 12jähriger Junge aus Castrop von der Straßenbahn überfahren. An den Verletzungen ist der Junge gestorben. In der Eisdiele bestohlen Am 5. Oktober 1942 wurde einer Volksgenossin in einer Eisdiele ihre Handtasche mit folgendem Inhalt gestohlen: Eine Geldbörse mit 20.— RM, 5 Einheitsseife, 1 Stück Rasierseife, 1 Paket Waschpulver, 1 Brotschein für 5 Pfund Brot und 4 Seifenscheine, auf den Namen Kuse lautend, gestohlen. Angaben zur Ermittlung des Täters erbittet die Kriminelpolizei oder jede andere Polizeidienststelle. Der Vorfall muß alle Volksgenossinnen zu höchster Vorsicht und Aufmerksamkeit in öffentlichen Lokalen mahnen. Abermals 2 Kaninchen gestohlen! Am 4. Oktober 1942 bei Tage wurden aus dem unverschlossenen Kaninchenstall in der Scheune des Grundstücks Bodelschwingher Straße 101 zwei Kaninchen(ein deutscher Schecke und ein blaues Wiener Tier) im Werte von 10.— RM gestohlen. Zweckdienliche Mitteilungen, die vertraulich behandelt werden, erbittet die Kriminalpolizei. Nachschlußdieb stahl Seifenkarten Am 2. Oktober 1942, zwischen 9 und 12 Uhr, wurden mittels Nachschließens aus einer Wohnung des Hauses Hermann=Wegner=Straße 146 drei Seifenkarten, auf den Namen Szusczynski lautend, gestohlen. 9jähriger Schüler vermißt Vermißt wird seit dem 10. Oktober 1942 der Schüler Willi Lettmann, geboren am 1. 7. 1933 zu Bochum, zuletzt wohnhaft in Bochum, Gneisenaustraße 5.— Beschreibung:.50 Meter groß, schlank, dunkelblondes, linksgescheiteltes Haar, volles, rotes Gesicht, blaue Augen. Bekleidung: dunselblauer Anzug (rotgrau kariert) mit kurzer Hose, weißes Leinenund blauweiß kariertes Sporthemd, graumelierte Strümpfe und schwarze, hohe Schnürschuhe, Größe 36. Angaben, die zur Ermittlung des Jungen führen können, erbittet die Kriminalpolizei oder jede andere Koilzeidrenshelle Weihnachrspaachen an die Front Nur mit Zulassungsmarken 7 Auflieferung bis 30. November Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: Die Transportlage, insbesondere im Osten, läßt die Absendung einer unbegrenzten Zahl von Weihnachtspäckchen fur die Front nicht zu. Dabei handelt es sich nicht nur um die Bereitstellung des Eisenbahntransportraumes, sondern mehr noch um die Beförderungsmittel von den Eisenbahnpunkten zur Front. Die für die Kampfführung und Versorgung der Truppen notwendigen Transporte müssen in jedem Fall den rang erhalten. Um den Soldaten an der Front trotz= dem eine Weihnachtsfreude bereiten zu können und auch nach Möglichkeit den rechtzeitigen Zugang der Sendungen zu sichern, ist folgende Regelung getroffen worden: 1. Bereits im Oktober werden an alle feldpostnummerführenden Wehrmachtangehörigen und gleichgestellten Personen Päckchenzulassungsmarken in erhohter Anzahl für Weihnachtspäckchen ausgegeben. 2. Die Weihnachtspäckchen, und zwar bis zum Gewicht von 1 Kilogramm mit 1 Zulassungsmarke und .20 RM Porto, bis zum Gewicht von 2 Kilogramm mit 2 Zulassungsmarken und.40 RM Porto, müssen bis spätestens 30. November 1942 bei der Deutschen Reichspost eingeliefert sein. Die für Finnland und Nordnorwegen getroffene besondere Regelung wird hierdurch nicht berührt. 3. Die NSDAP, deren Gliederungen und angeschlossenen Verbände, Firmen usw., die Weihnachtspäckchen an die von ihnen betreuten feldpostnummerführenden Wehrmachtangehörigen schicken wollen, müssen bei diesen oder bei deren Familienangehörigen in der Heimat die Zusendung von Päckchenzulassungsmarken anfordern. Eine Sonderregelung ist nicht möglich. Soldaten ohne Angehörige werden veranlaßt, ihre Päckchenzulassungsmarken an ihren zuständigen Ortsgruppenleiter zu schicken. Einschränkungen für päckchenartige Sendungen 4. Um eine glatte und rechtzeitige Abwicklung des gesamten Weihnachtspäckchenverkehrs in der Heimat und an der Front so weit wie möglich sicherzustellen, müssen folgende Einschränkungen in Kauf genommen werden: a) vom 10. November bis 30. November 1942 sind auch päckchenartige private Feldpostsendungen bis 100 Gramm an feldpostnummerführende Wehrmachtangehörige nur mit Zulassungsmarke zur Beförderung zugelassen. b) Vom 1. Dezember bis 25. Dezember 1942 werden private Feldpostpäckchen und päckchenartige Sendungen von den Aemtern und Amtsstellen der Deutschen Reichspost nicht angenommen. Zugelassen bleiben in dieser Zeit: Briefsendungen bis 20 Gramm, Briefsendungen mit unteilbaren Urkunden bis 100 Gramm, Zeitschriften und Zeitungsstreifbandsendungen, die laufenden Zeitungs= und Zeitschriftensendungen der Verleger. 5. Dienstsendungen werden von dieser Regelung nicht betroffen. Spendet Bücher für die Wehrmacht! Aufruf des Reichsleiters Rosenberg Viele Millionen Bücher wurden bisher durch die „Büchersammlung der RSDAP für die deutsche Wehrmacht" den deutschen Soldaten an die Front und in die Lazarette geschickt. Sie haben viel Freude bereitet und die Verbundenheit der Front mit der Heimat im Erlebnis durch das Buch zum Ausdruck gebracht. Seit über einem Jahr kämpfen unsere Soldaten in entscheidenden, schicksalsschweren Schlachten im Osten, die zur Vernichtung des ganz Europa bedrohenden Bolschewismus führen werden. Den Einsatz der Front wollen wir in der Heimat mit allen Mitteln stärken, ihre Entbehrungen und Opfer mildern helfen. Auch dann möge wieder das deutsche Buch seinen Beitrag leisten. Ich rufe daher alle deutschen Volksgenossen auf. wiederum der„Büchersammlung der RSDAP für die deutsche Wehrmacht" durch zahlreiche Spenden zu helfen, den deutschen Soldaten im kommenden Winter Stunden des Kräftesammelns und der seelischen Erbauung zu schenken. Es kommt dabei nicht auf die Zahl allein an, sondern auf die Zahl der für den Einsatz geeigneten Bücher. Diesem meinem Aufruf schließen sich die mitunterzeichneten Reichsleiter, Führer der Gliederungen und Verbände an. Damit hat sich die gesamte Bewegung in den Dienst dieser Sammelaktion gestellt, und viele Tausende freiwillige Helfer werden sich erneut für das Gelingen dieser kulturellen Betreuung unserer Soldaten einsetzen. Das erste Konzert junger Künstler Das erste diesjährige Konzert junger Künstler findet am Sonntag, dem 18. Oktober 1942, 17 Uhr, in der Aula der Oberschule für Mädchen statt. Es stellen sich den Hörern folgende Künstler vor: Edith Pfeiler=Duisburg(Klavier), Margreth MüllerHagen(Gesang) und Hanna Endendijk(Violine) und zwar mit Werken von Mozart, Spohr, R. Schumann, Partini u. a. Bei freiem Eintritt sind zu dieser Veranstaltung alle Musikfreunde herzlichst eingeladen. Vor dem Beginn der Uebungsstunde der KdF.=Sport=Uebungsgemeinschaften Jeden Dienstag und Freitag findet von 19—21 Uhr in Castrop=Rauxel in der Turnhalle der Schule Bismarckstraße unter Leitung des Ortssportwartes Pg. Hild die Uebungsstunde der Uebungsgemeinschaften statt, erstmalig am 13. Ottober 1942. An diesen Uebungsgemeinschaften beteiligen sich alle Betriebe, die nicht in der Lage sind, ihren Uebungsbetrieb selbständig durchzuführen. Es wird weiter allen Betriebssportgemeinschaften empfohlen, ihre Uebungswarte sowie=wartinnen zu diesen Uebungsabenden zu entsenden. Der„Uebungsstoff zur Ausbildung der Uebungswarte dient auch zur Durchführung der eigenen Uebungsstunde. Beide Uebungsgemeinschaften beteiligen sich durch Vorführungen an der Werbeveranstaltung. Jeder Teilnehmer oder jede Teilnehmerin muß im Besitze der Jahressportkarte sein. Endlich sei noch mitgeteilt, daß jeder Volksgenosse und jede Volksgenossin der Uebungsgemeinschaft beitreten kann. Sportkegeln mit KdF. In diesem Jahre sollen wie im Jahre 1941 kameradschaftliche Klubkämpfe zur Durchführung kommen. Sämtliche Kegelwarte kommen dieserhalb zu einer Besprechung am Freitag, dem 16. Oktober 1942, 19.30 Uhr, nach Herne, Osthold(Hotel Meinhardt), gegenüber dem Bahnhof Herne. KdF.=Sport=Werbeveranstaltung Das Sportamt der NSG.„Kraft durch Freude“ der Deutschen Arbeitsfront plant für unser Kreisgebiet für Sonntag, den 6. Dezember 1942 vormittags 10.30 Uhr beginnend, eine großzügige Werbeveranstaltung, bei der aus Castrop=Rauxel folgende Betriebssportgemeinschaften mitwirken werden: Gesellschaft für Teerverwertung(Frauenabteilung), Uebungsgemeinschaft Castrop=Rauxel(Frauenabteilung) und Stadtverwaltung Castrop=Rauxel(Frauenabteilung). Insgesamt sieht die Vorführungsfolge vor: Teil 1: KdF.=Uebungsbetrieb(Hibernia, Frauen), Uebungen in Reihe und Linie(Uebungsgemeinschaft Herne, Männer), Gymnastik zu vieren(Teerverwertung, Frauen), Uebungen an und mit den Balken (Uelungsgemeinschaft Herne, Männer), Medizinballspiel und Staffel(Uebungsgemeinschaft Castrop= Rauxel, Frauen), Bodenturnen(Friedrich der Große, Männer).— Teil 2: Marschtanz(Flottmann, Frauen), Uebungen mit dem Seil(Flottmann, Frauen). Bewegungsspiel(Friedrich der Große, Frauen), Drehtanz(Stadtverwaltung Castrop=Rauxel, Frauen), Laufspiel(Hibernia, Frauen). Nähere Mitteilungen ergehen noch. Die genannten Betriebssportgemeinschaften, denen die Durchführung der ihnen übertragenen Aufgaben überlassen bleibt, haben mit dem vorbereitenden Uebungsbetrieb bereits begonnen. Bergmänner wandern mit dem S6B Das Reichserholungswerk der Deutschen Arbeitsfront verschickt in erster Linie neben Rüstungsarbeitern und=arbeiterinnen erholungsbedürftige Bergmänner. Sie finden im Weserbergland, im Teutoburger Wald und in den Bergen des Sauerlandes beste Unterkunft und Erholung. Sehr nett ist es, daß sich auch der Sauerländische Gebirgsverein ihrer annimmt. In fast allen Orten des Sauerlandes führt der SGV Wanderungen durch, zu denen jedesmal die dort zur Erholung weilenden Ruhrbergmänner eingeladen werden. Die Bergmänner machen von dieser Gelegenheit gern Gebrauch, um auf diesen Wanderungen sich in würziger Berg= und Waldluft zu erholen, die geeignet ist, die von der Luft und dem Staub unter Tage verschmutzten Lungen zu reinigen. Aus der Bewegung „Froher Nachmittag zum Erntedank“ Die NS.=Frauenschaft— Deutsches Frauenwerk Castrop=Rauxel=Mitte bittet ihre Mitglieder, am Mittwoch dieser Woche um 5 Uhr nachmittags bei Haller zum unterhaltsamen Gemeinschaftsnachmittag. Gleichzeitig wird eine umfangreiche Spielzeugausstellung von selbstgefertigten Sachen gezeigt. Die jungen Mütter könenn sich an einem Kurzlehrgang beteiligen, wo sie unter Anleitung Spielzeug für den Weihnachtstisch basteln lernen. Klöckner=Werke unter neuer Leitung Verwaltungsänderung im Konzern Duisburg. Im Zug der Verwaltungsumstellung im Klöckner=Konzern ist Ministerialdirektor z. D. Marotzke als Vorsitzer des Vorstandes der KlöcknerWerke AG. bestellt worden. Dr. Henle scheidet aus dem Vorstand dieser Gesellschaft aus und wird in nächsten Hauptversammlung zur Wahl in den Aufsichtsrat vorgeschlagen. Er bleibt alleiniger geschäftsführender Gesellschafter der Klöckner u. Co. Kom.=Ges., Duisburg. Der neue Vorsitzer des Vorstandes der KlöcknerWerke, Ministerialdirektor z. D. Marotzke, ist am 16. August 1897 in Hildburghausen geboren und steht somit im 46. Lebensjahre. Als besonders prädestiniert für die Uebernahme neuer Aufgaben in der Montanindustrie, wie sie die Berufung an die Spitze der Klöckner=Werke darstellt, erscheint, wie die„RW3“ mitteilt, Ministerialdirektor Marotzke vor allem durch seine langjährige Beschäftigung mit den Problemen, die der Vierjahresplan mit sich gebracht hat, in seiner Eigenschaft als Mitarbeiter von Staatssekretär Körner. Wie stark Ministerialdirektor Marotze schon mit der Montanwirtschaft und ihren wichtigen Aufgaben verknüpft ist, geht daraus hervor, daß er dem Aufsichtsrat einer ganzen Reihe bedeutsamer Unternehmen der Kohlen= und Eisengewinnung angehört. So ist er im Aufsichtsrat der Reichswerke Hermann Göring, Berlin, Reichswerke A6 für Bergbau und Hüttenbetrieb Hermann Göring, Salzgitter, Reichswerke AG. für Waffen= und Maschinenbau Hermann Göring, Berlin, Reichswerke AG.für Binnenschiffahrt Hermann Göring, Berlin, Steinkohlengewerkschaft der Reichswerke Hermann Göring, Hamm i.., Bergbau AG. Ewald=König Ludwig, Herten i.., Preußengrube AG., Berlin, Bergwerksverwaltung Oberschleländische Treibstoffwerke AG., und Deutsche Kohlenhandels=EmbH., Berlin, vertreten. Da sich hierunter also auch eine Anzahl westdeutscher Unternehmen befindet, hatte der neue Generaldirektor der Klöckner=Werke demnach schon bisher gute Gelegenheit, sich mit den besonderen Verhältnissen in der westdeutschen Montanindustrie vertraut zu machen. Die Tatsache, daß der bisherige Generaldirektor der Klöckner=Werke, Dr. Günter Henle, alleiniger geschäftsführender Gesellschafter der Klöckner u. Co. Kom.=Ges. bleibt, deutet darauf hin, daß sich offenbar an den Besitzverhältnissen innerhalb des KlöcknerKonzerns durch die Ernennung eines neuen Leiters für das Produktionsunternehmen nichts ändert. Die Termine für den Jugendfußball Nachdem die Fußballvereine schon seit einigen Wochen eifrig mit den Punktespielen beschäftigt sind, stellen sich nunmehr auch die Jugendmannschaften zum Punktereigen. Der Bannfachwart Paul Kluger hat inzwischen die Einteilung und die Ansetzung der Spiele für den Bann 259„Emscherta!“(Herne Castrop=Rauxel) vorgenommen. Die Vereine unseres Kreises wurden in 2 Gruppen eingeteilt. Zur Gruppe 1 gehören die Mannschaften von Westfalia, Germania, Constantin, SV Sodingen 12, Fortuna, Herne=Süd und VfL Herne. Die Gruppe 2 wird in der Hauptsache von Castrop= Rauxeler Mannschaften gebildet. Zu ihr zählen: ESB 02, BfL Habinghorst, Sportfreunde Schwerin, Blau=Weiß Ickern, BfB Börnig und die Sportdienstgruppe Gefolgschaft 18/259(früher BSG. Erin“ 1911 Castrop). Nach Abschluß der Punktespiele beider Serien ermitteln dann die beiden Gruppensieger im Hin= und Rückspiel den Bannmeister. Die Termine der ersten Spielserie wurden wie folgt angesetzt: 11. Oktober 1342: Gruppe 1: Westfalia Herne— Fortuna Herne, SV Sodingen 1912— SC Germania Herne, BV HerneSüd— VfL Herne; Gruppe 2: BfB Börnig— Blau=Weiß Ickern, SV Castrop 02— Svortfreunde Schwerin. BfL Habinghorst— Gefolgschaft 18/259.— 25. Oktober 1942: Gruppe 1: SB Sodingen 1912— BV Herne=Süd, VfL Herne— Westfalia Herne, SC Constantin— Germania Herne: Gruppe 2: Sportfreunde Schwerin—. BfB Börnig, Gefolgschaft 18/259— SV Castrop 02, Blau=Weiß Ickern— VfL Habinghorst.— 8. November 1942: Gruppe 1: Westfalia Herne— SV Sodingen 1912, BB Herne=Süd— SC Constantin Herne, SC Germania Herne— SV Fontuna Herne: Gruppe 2: BfB Börnig— Gefolgschaft 18/259, SB Castrop 02— BfL Habinghorst, Sportfreunde Schwerin— Blau=Weiß Ickern.— 22. November 1942: Gruppe 1: Constantin Herne— Westfalia Herne, Germania Herne— B3 HerneSüd, Fortuna Herne— VfL Herne; Gruppe 2: BfL Habing= horst— BfB Börnig, Blau=Weiß Ickern— SV Castrop 02, Gefolgschaft 18/259— Sportfreunde Schwerin.— 29. November 1942: Gruppe 1: Westfalia Herne— Germania Herne, Constantin Herne— Fortuna Herne, VfL Herne— SB Sodingen 1912; Gruppe 2: PfB Börnig— SV Castrop 02, BfL Habinghorst — Sportfreunde Schwerin, Gefolgschaft 18/259—. Blau=Weiß Ickern. — 13. Dezember 1942: Gruppe 1: Fortuna Herne— BU HerneSüd, Germania Herne— VfL Herne, SV Sodingen 1912— Constantin Herne.— 20. Dezember 1942: Gruppe 1: BV HerneSüd— Westfalia Herne, VfL Herne— Constantin Herne, Fortung Herne— SV Sodingen 1912. Der Herr über Leben und Tod rief heute morgen gegen 10 Uhr unsern lieben Bruder, Schwager und Onkel Fritz Dennebörger im Alter von 59 Jahren nach kurzem, schwerem Leiden zu sich in die ewige Heimat. Er folgte seiner Gattin, die im November 1941 verschied. Um ein Gebet für den Verstorbenen bitten: Die trauernden Hinterbliebenen. Castrop-Rauxel 1, Hagen, den 9. Oktober 1942. Das feierliche Requiem ist heute, Montag, den 12. Oktober 1942, um.10 bzw. 10 Uhr in der Lambertus-Kirche Castrop-Rauxel 1. Die Beerdigung findet statt am heutigen Montag, um 15.30 Uhr vom Sterbehause aus, Bladenhorster Straße 93. Zwei gebräuce Küchenschränke je Stück 10.— RM. zu verkaufen. Münsterstraße 62. MietVerträge stets zu haben im Stadtanzeiger Wasehentoc Wenn Wäsche nicht gründlich gespült wird, so bleiben Seifenreste im Gewebe haften und verkleben die Fasern. Geschieht das öffer, so wird das Gewebe leicht brüchig. Auch Vergilben und Grauwerden der Wäsche sind die Folge. DALLI-Fix spölt die Wäsche seifenfrei. SALET Warne TOtkianns gewürzte Funerkalkmischung ZWERG-MARKE sparam verwenden) deshalb nie in das Tränkes waidergeben zonderotete unter das Futter mischen. hiermit jeden, über unsere Tochter Hannelore falsche Gerüchte zu verbreiten, da ich gegen jeden Gerüchteverbreiter gerichtlich vorgehen werde.(929 F. Kaßler, Castrop-Rauxel 5 Lindenstraße 7. Verkaufeh für mein Lebensmittelgeschäft für sofort oder später gesucht. Wilhelm Schütt, Castrop-Rauxel 1 Münsterstraße 62. Größe 44/46, zu kaufen gesucht. Angebete erbeten unter Nr. 2277 an den Stadtanzeiger.(338 ömal. Wochenbezagsorete 50 Gsa. Bokbezugeptete 2 RM monat: Druck u. Verlag : z1 C. Th Kartenderg. Herne Hauptschriftleiter Willi Franke. z. Zi. Wehrmacht. Verantwortlich für Politik. Kunst und Wissenschaft i. V. Otto Pohle. WanneEickel, verantwortlich für die örtlichen portlichen u provinziellen Mittellungen Franz Josei Pruoo. Castrop=Rauzel Sa. Nr 2151 Castroo— Anzeigenbrete 1 mm hoch u. 22 mm breit 4 Pfg. Nachlaß nach den vom W. 9 D. 15 betausgegebenen Richtlinten 3. Jt. gilt Preislice Nr 1. afe Wilber, lowelt alcht aubene angeeoben. Schaitl.