es. Durch die BeKrieg der Entfürsten die dieser Küster in der Pfalz richedruckt wird. Die dienst in Langenr: lnüberwindlichster nd zu wissen, wie seim nun Gottlob ich so lange geals würdig bin fürstl. Durchlaucht sollte oder singen #l verdient meiner diesem Dorf der eind ist, das macht en so rothen Rock des Schultheißen den Haaren, geben gelegen. Und r gewiß dann anr Frau noch einen Schultheißen seine drießen oder nicht. nn dasu gewiß ist, Herr Kurfürst es sen, sonst stoßt, der Und hiermit Gott jewiß, darauf und ern Kurfürst mit so dann nicht ern weder bei Tag zuwarten LangenKurf. Durchlaucht elben.“— Resol. n dem Supplicanvor allen andern, Heiratsvermittler. enzimmer. BetrachSie immer daran, einen Augenblick ade um, die schöne reund hatte in den b stehen.„Was, öst log von allen Büeden habe. u, Hermann, schön nrasiert zu unserer ebes Kind, ich gebe unserer VerabreSe vorragenden P restenden K reu DFLIEG · WIII HANSLEIBELT TLIN e sehen Sie leouetanzes in ten Diamanten. t: LD PAULSEN V. MAEYERINK angezeiten! ab.45 Uhe .90 Uhr „.90 Uh: „.90 Uhr :.30 Uhe cht zugelassen! esucht. Von wem, dtanzeiger. ersceinz wochentlich soreie 50 Pfa., Pokdevonat: Druck u. Verlag tenberg. Herne Haupsanke.., Zt. Wehrmacht. Politik., Kunst und okto Podie, Manne, lich fur die örtlichen uinzellen Mittellungen Cakrov=Rauxel, Sa.Anzeigenpreto: 1 mm 1 25 Vsa Nachlaß nach W. berausgegebenen gilt Preisliste Nr. 1. eic urber arhe Leur 65. Jahrgang! Kastroper Zeitung Raureter Neueste Nachrichten Rummer 154 Sonnabend, den., und Sonntag, den 5. Juli 1943 Die Aasenmachte wöllen Kehhptens=Geeiheit Bolschewistische Front bei den neuen Angriffsoperationen in einer Breite von 300 km aufgerissen Vater Churchill zu seisstdewupt... Pascha unter englischer Kontrolle re Istanbul. 4. Juli. Drahtbericht unseres Mitarbeiters Nach Meldungen aus Kairo wurde Ministerpräsident Nahas Pascha wieder vom König in Audienz empfangen, um ihm über die politische und militärische Lage Bericht zu erstatten. Die britischen Besatzungsbehörden haben Nahas Pasche einen besonderen„Verbindungsmann“ in der Person des Sekretärs der britischen Botschaft in Kairo beigeordnet mit der Begründung, sie müßten jetzt mit der ägyptischen Regierung in ständigem engen Kontakt bleiben. In Wirklichkeit handelt es sich wohl darum, die Tätigkeit der ägyptischen Regierung zu überwachen und unter ständiger Kontrolle zu halten. Für die noch in Kairo weilenden neutralen diplomatischen Missionen ist das Recht, Chiffre=Telegramme zu senden, aufgehoben worden. Die türkische Presse veröffentlicht eine von der britischen Militärzensur in Kairo durchgelassene Meldung, daß sich unter den in den Kämpfen bei El Alamein eingesetzten britischen Truppen auch zum ersten Male einige Kontingente der amerikanischen Truppen befänden. Daß in Alexandrien ein unübersehbares Chaos herrsche und daß die Flucht der Zivilbevölkerung panikartige Formen annehme, konnte gleichfalls gemeldet werden. Barrikaden in Alexandrien di Istanbul, 4. Juli. Eigene Meldung Die Engländer bauen bereits Barrikaden in den Straßen von Alexandria. Die Erregung der Bevblkerung, die durch Lustalarme bereits große Ausmaße angenommen hat, hat sich dadurch bis zu Exzessen gegen die britischen Soldaten gesteigert. Inzwischen führen die Behörden der Stadt die seit einigen Tagen im Gang befindlichen Evakuierungen der Zivilisten weiter durch. Kairo hat sich bisher geweigert, auch nur einen dieser Transporte aufzunehmen, so daß die Züge in Tandah liegen bleiben. Feste Absidif. Adupten den Aguptern! Die Reichsregierung und In dem Augenblick, In dub Berlin, 4. Juni. die königlich=italienische Regierung erklären: dem Ihre Streltkräfte auf ägyptischem Territorlum slegreich vorwärtsdringen, bekräftigen die Achsenmächte felerlich Ihre feste Absicht, die Unabhänglgkeit Aegyptens und die Souveränitüf Aegyptens zu schten und sicherzustellen. Die Streitkräfte der Achse beiraten Aegypten nicht als Feindesland, sondern mit dem Zlel, die Engländer aus dem ägyptischen Territorlum zu vertrelben und die millfärischen Operationen gegen England fortzusetzen, die den Nahen Orient von der britischen Herrschaft beireien sollen. Die Polltik der Achsenmächte ist von dem Grundsatz geleitet„Aegypten den Aegyptern!“ Befreit von den Fessein, die es an Grohbrilannien binden— und die es die Folgen des Krieges haben erdulden lassen— Ist Aegypten bestimmt, seinen Platz unter den unabhängigen und souveränen Nationen einzunehmen. 50000 Gesungene und reiche Beute Erfolgszahlen des Sieges von Gewasto vol— Die neuen Durchbruchskämpfe Murmansk wieder im Bombenhagel dnd Führerhauptquartier, 4. Juli. Das Oberkommando der Wehrmacht gab gestern bekannt: Südwestlich von Gewastovol stehen die letzten Reste bolschewistischer Truppen auf dem äußersten Ausläufer der Halbinsel Chersones vor ihrer Vernichtung. Im Kampf um die Festung Sewastopol wurden bis zum 2. Juli über 50 000 Gefangene eingebracht, Meindrandam des aghpiischen Konigs Die Zivilbevölkerung soll nicht den Schrecken des Krieges ausgesetzt werden Drahtbericht unseres eigenen ständigen Korrespondenten Bestimmte Zusicherungen verlangt re Istanbul. 4. Juli. Wie die Blätter melden, hat der ägyptische Ministerpräsident Nahas Pascha dem britischen Botschafter in Kairo. Sir Miles Lamvson, und dem Kommandeur der britischen Streitkräfte in Aegypten. General Stone, ein Memorandum des Königs übergeben, in welchem die Besorgnisse darüber zum Ausdruck gebracht werden, daß die Stadt und der Hafen Alexandria einem Bombardement ausgesetzt werden könnten. Das Memorandum verlangt bestimmte Zusicherungen seitens der britischen Regierung, daß die Zivilbevölkerung nicht den Schrecken des Krieges ausgesetzt werde und es fordert schließlich, daß die britischen Streitkräfte von der Zerstörung der Brücken und Standämme, die, wie gerüchtweise verlautet, geplant sein soll. Abstand nehmen. Nahas Pascha brachte bei der Ueberreichung des Memorandums auch die Forderung vor, daß Kairo lofort zur offenen Stadt erklärt werden müsse. Erinnerungen an Mers el Kebir di Vichy, 4. Juli. Eigene Nieldung Am Jahrestag des britischen Ueberfalles auf Einheiten der französischen Flotte in dem nordamerikanischen Hafen Mers el Kebir wurde am Freitag in der Kirche von Sant Louis ein Gedächtnisgottesdienst abgehalten. Dem Requiem wohnten in Vertretung des Marschalls Pétain Ministerpräsident Laval und eine große Anzahl Minister und Staatssekretäre bei. Beaverbrook läßzt billige Entschuldigungen nicht gelten dp Stockholm, 4. Juli. Drahtbericht unseres Mitarbeiter: Nach einer Darstellung von Lord Beaverbrook, dem ehemaligen Kriegsproduktionsminister, sind die englischen Lieferungen nach der Sowietunion keineswegs so bedeutend gewesen, daß man deshalb in Libyen einen Mangel an Tanks und Geschützen hätte verspüren können. Im Gegenteil, den Empiretruppen hätte dort eine größere Anzahl Tanks zur Verfügung gestanden, als den deutschen und italienischen Truppen zusammengenommen. Uebrigens wisse man heute, daß es besser gewesen wäre, wenn die britischen Tanks stärker gepanzert und mit schwereren Geschützen ausgerüstet worden wären. Ritterkreuz für einen Gefreiten das Ge### Berlin, 4. Juli. Der Führer verlieh Ritterkrenz des Eisernen Kreuzes an den freiten Georg Rietscher in einem InsanterieRegiment. Gefreiter Rietscher schoß als Richtschütze einer Pak trotz schweren Beschusses von Artillerie, Infanterie und Tiefflieger in heftigem Feuerkampf neun Sowjetpanzer ab. 21 Panzerkampfwagen, 503 Geschütze, 662 Granat= werfer sowie zahlreiche sonstige Waffen und Kriegsmaterigl aller Art erbeutet oder vernichtet. Im Seegebiet vor der Krim versenkten deutsche und italienische Schnellboote drei bewaffnete feindliche Wachboote und nahmen die Ueberlebenden gefangen. An der Kaukasusküste des Schwarzen Meeres sowie im Asowschen Meer griffen Kampfund Sturzkampfflugzeuge mehrere Häfen, u. a. Noworossisk und Anapa, sowie feindliche Schiffe mit besonderem Erfolg an. Ein Minenleger und zehn Küstenfahrzeuge wurden versenkt, vier Zerstörer und sieben Handelsschiffe sowie ein Schulschiff und ein Schwimmdock vernichtend getroffen. Im Südabschnitt der Ostfront wiesen deutsche und italienische Truppen mehrere örtliche Augriffe der Sowjets unter hohen blutigen Verlusten ab. Die Angriffsoperationen der deutschen und verbündeten Truppen haben in einer Breite von fast 300 Kilometer die feindliche Front aufgerissen. Die erbitterten Gegenangriffe feindlicher Panzerbrigaden wurden mit schweren Verlusten des Feindes abgewiesen. Allein eine Schuelle Division vernichtete ohne eigene Verluste an Pauzern in der Zeit vom 28. Juni bis 2. Juli 100 Sowjetpanzer. Starke Kampffliegerverbände bombardierten feindliche Stellungen und Nachschubbewegungen auf Straßen und Eisenbahnen. Im Raum von Rschew brachen deutsche Truppen gegen zähen Widerstand in feindliche Stellungen ein und nahmen mehrere Ortschaften. In der Kolabucht wurden Kai= und Werftanlagen sowie Versorgungsbetriebe der Häfen Rosta und Murmansk erneut durch Bomben getroffen und Brände im Stadt= und Hasengebiet hervorgerufen. In Aegypten wurden bei der Erweiterung des Durchbruchs durch die El=Alamein=Stellung Portsetzung 2. politische Seite * # re B 4 An den seenreichen ebenso wichtig, wie Finnische Soldaten bauen sich Einbaum-Kanus Kampfgebieten der finnischen Kront sind jetzt im im Winter die Schlitten. Sommer die Boote Schor-Bildeschenst om Berlin. 4. Juli. Drahtbericht unseres diplomatischen Vertreters In den neunziger Jahren des letzten Jahrhunderts erklärte der Finanzminister im Kabinett Salisbury, Randolph Churchill, der Vater des heutigen englischen Premierministers, in einem Gespräch mit dem deutschen Botschafter. Graf Hatzfeld, England werde in Aegypten bleiben und nicht mehr herausgehen, wenigstens nicht für absehbare Zeit. Randolpb Eburchill konnte in der damaligen Weltlage so zuversichtlich sprechen, denn England hatte seine bevorrechtete Stellung in Aegypten gegenüber allen anderen Großmächten durchsetzen können. Frankreich hatte sich aus Aegypten zurückgezogen, um dafür freie Hand in Marokko zu haben. In dem Drei=Bund=Vertrag war bei den Abmachungen über den Status gug im Orient die ägyptische Frage ausdrücklich ausgenommen worden. Ueber ein halbes Jahrhundert hat dann England unter den verschiedensten Formeln Aegypten vollkommen beberrscht. Für die letzte große britische Empireliste, den alten Chamberlain, den Lord Kitchener und Lord Curzon, galt es als fundamentalster Satz der brittschen Politik, daß die Sicherung Indiens und damit der Bestand des Emvire von dem Besitz Aegyptens und von der mehr oder weniger völligen Angliederung der arabischen Staaten im Nahen Orient an Großbritannten abhängig und deshalb mit allen Mitteln gesichert werden müßten. Als im ersten Weltkrieg England durch den von ihm selbst aufgestellten Grundsatz der Selbstbeherrschung der Völker gezwungen war. die Unabhängigkeit Aegyptens formell anzuerkennen, kleidete es seine tatsächliche Herrschaft in die Form eines Vertrages. der ihm die militärische und diplomatische Aufsicht über das Land bewahrte und ihm und dem anwachsenden Nationalismus nur in soweit entgegenkam, als dies mit den Interessen Englands zu vertreten war. Als Aegypten versuchte, sich dagegen aufzulehnen, wurde es blutig und brutal niedergeschlagen. Bei Ausbruch des zweiten Weltkrieges hatte England die Zügel in Aegypten fester angezogen, das Land wurde von Empiretruppen überschwemmt und zum zentralen Heerlager der britischen Stellung im Nahen Orient gemacht. Die ägyptische Armee wurde ihrer schweren Waffen beraubt und alle mit der nationalen Bewegung in Verbindung stehenden Offiziere und Politiker wurden erschossen oder verhaftet. Der König erhielt eine britische„Schutzwache“ und die Regierung wurde gezwungen, die diplomatischen Beziehungen erst mit Deutschland, dann mit Italien und zuletzt sogar mit Japan abzubrechen, dagegen solche mit der Sowietunion, die noch nie bestanden hatten, aufzunehmen. Als der Vater Churchills einst jenes ägyptische Programm aufstellte, hatte er sich wohl nicht träumen lassen, daß die„absehbare Zeit“, von der er sprach, verhältnismäßig kurz und daß es sein Sohn sein werde, der das Empire bis zu einem Punkte führen werde, an dem es aus Aegypten zwar nicht freiwillig herausgeht, aber in der akuten Gefahr steht, herausgeworfen zu werden. Es ist von höchster Bedeutung für die Beurteilung der heutigen politischen und militärischen Lage, daß in dem Augenblick, in welchem die Truppen der Achse im siegreichen Vordringen gegen das Nildelta stehen, die deutsche und italienische Regierung eine Erklärung über das Schicksal Aegyptens in der künftigen Neuordnung der Welt veröffentlichten. Solche Kundgebungen der Achsenmächte haben sich im Gegensatz zu den werklosen Garantieerklärungen der Demokratien den Kredit erworben, daß sie mit den tatsächlichen Machtverhältnissen übereinstimmen und daß sie erst dann erfolgen, wenn sie auch für die betreffenden Länder und Völker einen realen Wert darstellen. Wenn die Achsenmächte heute versichern, daß sie die Unabhängigkeit und Souveränität Aegyptens achten werden und daß sie entschlossen sind, dem Land den gebührenden Platz in der Welt zu sichern, wird man in Aegypten die Bedeutung dieses Schrittes gebührend würdigen. Wie für Indien hat auch für das Nilland die Stunde der Freiheit geschlagen. Neben Aegypten wird der ganze Nahe Orient, der heute durch England im Bund mit der Sowjetunion unterdrückt wird, den Freiheitsruf aus Berlin und Rom vernehmen und sich für die Stunde der Abrechnung bereit halten. Neue schwere Luftangrisse auf Malta □Berlin, 4. Juli. Der Flugplatz Lucca auf Malta war, wie das Oberkommanbo der Wehrmacht mitteilt, in der vorletzten Nacht ernent## Die Verlastsiaitsin vieiol gehenn! Londoner Blatt gibt die ungeheuren Versenkungen durch=Boote zu Ziel deutscher Kampfflugzeuge. Bomben schweren Kalibers richteten in den Abstellplätzen und Unterkünften am West= und Nordrande des Flugplatzes nachhaltige Zerstörungen an. Auch die Flugplätze Ta Venezia und der Hafen La Valetta wurden in dieser Nacht von deutschen Kampfflugzeugen bombardiert. Größere Brände zeigten auch hier eine gute Wirkung der deutschen Bomben an. 50 000 Gefangene und reiche Beute Portsetsung von der 1 pollt. Seite mehrere stark befestigte Stützpunkte gestürmt. Ueber 2000 Briten wurden gefangengenommen, 30 Geschütze und zahlreiche Panzer erbeutet oder vernichtet. Nachtangriffe der Luftwaffe richteten sich gegen militärische Anlagen bei Alexandrien. Im Seegebiet nordostwärts Islands wurde ein Handelsschiff von 1 500 BRT durch ein Kampflugzeug versenkt. Bei einem kurzen Tagesangriff von fünf britischen Bombern aus die Stadt Fleusburg verlor der Feind zwei Flugzeuge. Die Zivilbevölkerung hatte einige Verluste. In der vergangenen Nacht warf die britische Luftwasse mit schwächeren Kräften Spreugund Brandbomben auf Stadt und Außenbezirke von Bremen. Die Verluste der Zivilbevölkerung sind gering. Vor allem in Wohnvierteln entstanden Brandschäden. 14 der angreifenden Bomber wurden abgeschossen. Der italienische Wehrmachtbericht *= Rom, 4. Juli. Der italienische Wehrmachtbericht vom Freitag hat folgenden Wortlaut: Die Operationen der Achsenstreitkräfte im Raume südöstlich von El Alamein entwickeln sich günstig. Starke feindliche Stützpunkte wurden erobert. Es wurden mehr als 2000 Gefangene gemacht. 30 Geschütze und zahlreiche Panzerfahrzeuge wurden erbeutet oder zerstört.— Unsere Luftwaffe nahm auch gestern an den Erdkämpfen lebhaft teil und zerstörte fünf englische Flugzeuge im Luftkampf. — Die Flugplätze Micabbe und Ta Venezia wurden heftig angegriffen und viele Bomben jeden Kalibers auf ihren Anlagen ins Ziel gebracht. 16 englische Flugzeuge wurden in Luftkämpfen von ttalienischen und deutschen Begleitjägern abgeschossen.— Fünf unserer Flugzeuge sind vom Einsatz am gestrigen Tage nicht zurückgekehrt.— Unser im Schwarzen Meer eingesetzten Schnellboote griffen aus Sewastovol flüchtende feindliche Transporte an und versenkten ein russisches Vorpostenboot in der Bucht von Balaklawa. Sowjetischer Vorstoß über den Stalin=Kanal zurückgeschlagen □ Helsinki, 4. Juli. Der finnische Heeresbericht vom Freitag meldet u..: Auf der AunusLandenge wurden in einem Abschnit durch Brand zehn Häuser auf feindlicher Seite zerstört. Der durch Artilleriefeuer verursachte Brand in der Stadt Poventsa nahm eine derartige Ausdehnung an, daß die ganze Stadt praktisch als eingeäschert gelten kann. Im Schutz der durch diesen Brand entstandenen Rauchentwicklung versuchte der Feind über den Stalin=Kanal vorzustoßen, wurde aber von unseren Verbänden in seine Ausgangsstellungen zurückgeschlagen. Ausbruchsversuche von Chersones zurückgeschlagen □ Berlin, 4. Juli. Zu den Kämpfen im südlichen Abschnitt der Ostfront teilt das OKW mit, südwestlich der Stadt Gewastopol wurden die auf der Halbinsel Chersones geflüchteten Reste der feindlichen Sewastovol=Armee weiter zusammengedrückt. Erneut versuchten die eingekesselten Bolschewisten in verzweifelten Gegenstößen aus der tödlichen Umklammerung auszubrechen, sie wurden unter schweren Verlusten zurückgeschlagen. Bolschewistische Truppe bei Gewastopol vernichtet □ Berlin, 4. Juli. Wie das OKW mitteilt, wurden im Raum westlich Gewastovol feindliche Kräftegruppen, die sich auf eine zwischen der Kamyschewa= und Kasatschja=Bucht gelegenen Landzunge geflüchtet hatten, vernichtet. SO6=Ruf aus Washington kb Lissabon, 4. Juli. Mit dem Eingeständnis des New Yorker Korrespondenten des Londoner„News Chronicle" im Mai seien die Schiffsverluste der Alliierten höher gewesen, als in irgendeinem anderen Monat dieses und des Weltkrieges, werden die vom deutschen Heeresbericht veröffentlichten Ziffern auch auf der anderen Seite bestätigt, denn der höchste von England bisher zugegebene Verlust war der Monat Juni 1917 mit über 850000 BRT. In Washington befürchtet man, schrieb der Korrespondent, daß die Verluste im Juni dieses Jahres die des Mai noch übersteigen. Churchill und Roosevelt weigern sich aber noch immer, die von ihrem Marineministerium geheim geführten Statistiken zu veröffentlichen. Die USA geben für den Hausgebrauch vorläufig erst 323 verlorene Schiffe für die Zeit vom 14. Januar bis 29. Juni zu. Nach dem Marinemitarbeiter des„Daily Herald“ suchen sich angeblich die deutschen=Boote gegenwärtig auf der atlantischen Seite von Gibraltar ein neues Betätigungsfeld. Die Achsentruppen seien offenbar entschlossen, Malta als englische Basis völlig auszuschalten; ihr letzter Angriff auf Gibraltar hat einem aus 14 Schiffen bestehenden und stark geschützten Geleitzug für Malta gegolten, der im Hafen von Gibraltar lag. Der Krieg gegen Malta vollzieht sich nach dem „Daily Herald“ in drei Phasen: In der ersten wurde die Insel unnnterbrochen mit Bomben belegt, in der zweiten griffen Unter= und Ueberwasserstreitkräfte der Achse die für Malta bestimmten Geleitzüge im Mittelmeer an und„in der jetzigen Phase soll ein.Boot=Schirm vor der Einfahrt nach Gibraltar von der atlantischen Seite aufgespannt werden", damit kein englisches Versorgungsschiff mehr in die Straße hineinfahren könne. Der New Yorker Korrespondent des„Daily Expreß“ enthüllt, daß englische Kriegsschiffe Geleitzüge an der Atlantik=Küste der USA schützen □ Berlin, 4. Juli. Der Fall der stärksten Festung der Welt, Sewastovol, hat der Welt wieder einmal ein klassisches Musterbeispiel bolschewistischer Lügenagitation geliefert, die in ihrer Dummheit und Einfalt wohl kaum überboten werden kann. Wir wissen doch aus den jüngsten Ereignissen — als Charkow von den deutschen Truppen erobert wurde, wie krampfhaft damals die Sowietagitation sich bemühte, noch tagelang nachher der Welt einzureden, daß ihre Truppen den „siegreichen Vormarsch nach Westen“ fortsetzten, zu einer Zeit, als die Schlacht schon lange entschieden und die Bolschewisten massenweise auf dem Marsch in deutsche Gefangenschaft waren. Nachstehend sollen die einzelnen Stimmen der Sowjetagitation für sich selbst sprechen. Am 14. Mai verkündete der Moskauer Nachrichtendienst:„Sewastopol ist heute für die Deutschen ebenso uneinnehmbar wie zu Beginn der Belagerung“, und am 28. Mai glaubte er seine Behauptung noch einmal bekräftigen zu müssen: „Gewastovol bleibt uneinnehmbar.“ Am 14. Juni sang der Moskauer Nachrichtendienst ein Loblied auf die guten Nerven der Bevölkerung Gewasto= vols,„die bei einer solchen Prüfung nicht versauern, sondern stählern werde". Die„Prawda“ schrieb am gleichen Tage:„Der Tagesbefehl ist: etändigen Korrespondenten müssen. Washington habe einen SOS=Ruf nach London geschickt und die englische Flotte sei der USA sofort zu Hilfe gekommen. Darüber hinaus ständen englische Schiffe vor Kuba und außerdem habe England Flugmotoren an die USA geliefert, die davon nicht genügend besäßen. Es geschah in Washingion Roosevelt:„Hast du genügend Schiffe?“ Churchill:„Nötig, mein Lieber, nötig!“ Bilder und Studien Ein tatsächlich überflüssiger Posten! □ Stockholm, 4. Juli. Nach einer Reutermeldung hat Roosevelt den Rücktritt des früheren Oberkommissars der Philippinen, Francis Sayro, genehmigt. Dazu kann man nur sagen, daß dieser„Rücktritt“ nicht zu früh kommt! Nicht einen Schritt zurückweichen. Dieser Geist ist stärker als die deutschen Waffen.“ Am 21. Juni hieß es in einem Artikel der„Iswestija":„Abschließend kann man sagen, daß keine einzige der strategischen Aufgaben gelöst worden ist, die sich das deutsche Oberkommando an der Ostfront gestellt hatte“. Und was sagte die bolschewistische Agitation am 1. Juli. nachdem ihre stärkste Festung gefallen war?„Unsere Kämpfer haben den Feind vor Sewastopol zum Stehen gebracht und ihn an manchen Stellen sogar zurückgedrängt." Am nächsten Tage schreibt sie mit großem Stimmenaufwand in die Welt:„Der Feind berichtet von der angeblichen Besetzung Sewastopols. Das ist nicht wahr! Wenn aber“— heißt es dann kleinlaut weiter—„Sewastopol in Zukunft besetzt werden sollte, so bedeutet sein Sieg eine Niederlage und unsere augebliche Niederlage kann als Sieg betrachtet werden.“ Auf eine solch seltsame Logik kann man auch nur im Lager der„Alliierten“ verfallen, die immer wieder mit sturer Hartnäckigkeit der Welt die Meinung beibringen möchten, daß alle Rückzüge und Niederlagen für sie immer nur Siege gewesen sind. Die Sprachregelung haben die Bolschewisten von ihren plutokratischen Bundesbrüdern übernommen, nur mit dem Unterschied, daß sie sie dann mit geradezu polizetwidriger Dummheit handhaben. Mit solchen Mätzchen kann man heute keinen Hund mehr hinter dem Ofen herVoldzel ugliation in englischein In Vorher: Gewastopol uneinnehmbar!— Nachher: Nur Niederlage für den Feind! Lügen ist keine Kunst! Vazu ti geagt: „Benzin-— Sirenen“ Amerika, das Land des Eisens, hat eine neue Erfindung gemacht; die„Benzin=Sirenen". Sie haben bei den Amerikanern, denen Roosevelts ganzer Krieg höchst unangenehm ist, als er ste in ihren Bequemlichkeiten stört, bereits größtes Mißfallen ausgelöst. Man wirft dem USA=Preiskommissar Henderson nämlich vor, er habe besonders schöne Mädchen angestellt, deren Aufgabe— wenn wir den Worten des Kongreßmitgliedes Jed Johnson glauben dürfen— darin besteht,„zu weinen und rührselige Geschichten zu erzählen, um die Verkäufer von Benzin zum Verkauf von Treibstoff ohne Erlaubnisschein zu veranlassen“. Hat solch ein armer und biederer Tankstellenwärter sich dann aber wirklich von solch einer Sirene betören lassen, so bringt sie ihn zur Anzeige, und der Benzin=Casanova fliegt ins Loch. Das ärgert die Amerikaner natürlich, bei denen es zum guten Ton gehört, einen kleiner Landstraßenflirt nicht auszulassen, wenn er sich bietet. Die Aufregung über diese eigenartige Verwendung holder Weiblichkeit im„Kriegsdienst“ ist ziemlich allgemein gewesen, und der Preiskommissar hat schließlich ein„Dementi“ von sich gegeben. Zwar erklärt er, die Mädchen seien nicht besonders schön, dafür aber seien sie aus der Organisation des Roten Kreuzes entnommen, was in Amerika offensichtlich ein Widerspruch ist. Wir können zu dieser ganzen Debatte nur feststellen, daß Amerikas„Art zu leben“, für die Roosevelt sein Volk in den Krieg gehetzt hat, nicht unseren Beifall findet. Sie schmeckt uns zu sehr nach Hollywood, und zwar nach seinen allerminderwertigsten Erzeugnissen. •.A. S. Qulllant vorlocken. Uebrigens scheint es um die bolschewistische Agitation zur Zeit besonders schlecht bestellt zu sein, denn wenn die USA=Agitation— die keinen besseren Leumund hat als die bolschewistische— ihr schon neuerdings in einigen iberoamerikanischen Ländern Hilfestellung in einer Art Ehrenrettungsaktion geben zu müssen glaubt, so besagt das genug. Ritterkreuz für bervorragenden Fliegerschrer dnb Berlin, 4. Juli. Der Führer verlieh auf Vorschlag des Oberbefehlshabers der Luftwaffe, Reichsmarschall Göring, das Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes an Generalleutnant Hoffzmann von Waldau, Fliegerführer in Afrika. Als einsatzfreudiger Faabflieger hervorragend bewährt □ Berlin, 4. Juli. Der Führer verlieh auf Vorschlag des Oberbefehlshabers der Luftwaffe, Reichsmarschall Göring, das Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes an: Oberfeldwebel Zwernemann, Flugzeugführer in einem Jagdgeschwader. Oberfeldwebel Josef Zwernemann hat sich durch rücksichtslosen Einsatz seiner Person in 300 Feindflügen im Westfeldzuge, gegen England, über Kreta und im Kampfe gegen die Sowjetunion als einsatzfreudiger Jagdflieger hervorragend bewährt. Ausnahmezustand in Böhmen=Mähren aufgehoben #* Prag, 4. Juli. Der mit der Führung der Geschäfte des Reichsprotektorats in Böhmen und Mähren beauftragte[=Obergruppenführer und Generaloberst der Polizei Daluege hat mit Wirkung vom 3. Juli, 19 Uhr, den über das gesamte Protektorat verhängten Ausnahmezustand ausgehoben. Die Standgerichte bleiben jedoch noch zur Aburteilung von in unmittelbarem Zusammenhang mit den Anschlag auf=Obergruppenführer Heydrich stehenden Straftaten zuständig. Kinderarbeit im englischen Bergbau y Stockholm, 4. Juli. Nach einer Meldung der„News Chronicle“ will man nunmehr in England wieder Kinder unter Tage beschäftigen, um die Kohlenproduktion zu steigern. Es ist bereits ein Sonderausschuß eingesetzt worden, der sich mit der Prüfung dieser Frage beschäftigt. KgemrueJpp inm=Hehmnant Vor 60 Jahren tobte der Britenmord in Alexandria] Trauriger Cedenktag 8 Berlin, 2. Juli. Das äguptische Volk begeht in den ersten Julitagen einen traurigen Gedenktag. Am 11. Juli 1882, vor 60 Jahren, haben die Engländer sein Land besetzt und seitdem jahrzehntelang brutal unterdrückt. Als im Frühjahr 1882 der ägyptische Kriegsmivister Arabi Pascha die erste nationale Widerstandsbewegung gegen die britischen Eindringlinge organisiert und Alexandrien gegen die auf der Reede liegenden englischen Kriegsschiffe befestigen ließ, hatte London endlich den langersehnten äußeren Anlaß zur bewaffneten Intervention gefunden. Am Morgen des 11. Juli erschten der brittsche Gesandte bei Arabi Pascha und forderte ihn auf, unverzüglich die Arbeiten an den Befestigungsanlagen einzustellen und die schon errichteten Anlagen wieder abzutragen. Arabi Pascha lehnte die empörende Zumutung energisch ab. Darauf krachten um die Mittagsstunden aus den Kanonen der brittschen Schiffe die ersten Salven. Zwei volle Tage lang überschütteten die Engländer die Stadt und ihre verzweifelte Bevölkerung mit Tausenden von Granaten, die weit über zwei Drittel Alexandriens und fast das ganze Wohnviertel in Trümmer legten. Am 13. Juli nachmittags 3 Uhr ging im Innenhafen die Parlamentärflagge hoch: die ägyptischen Verteidiger waren gegen das Bombardement so gut wie machtlos. Sie konnten mit ihrer geringen Abwehr den Briten kaum einen Schaden zufügen. Sie stellten deshalb den aussichtslosen Kampf ein und ließen sich von dem 4000 Mann starken Landungskorps entwaffnen. Wie die Engländer bei der Eroberung des brennenden Alexandrien die Aegypter für die Verteidigung ihrer Freiheit bestraften, hat der dem Landungskorps angehörende englische Journalist Edward Beaman geschildert. Seine Aufzeichnungen sind, von dem englischen Major Polson Newman in seinem 1938 erschienenen Buch„Großbritanniens Kampf um Aegypten“ wiedergegeben worden. Darin heißt es u..:„Alexandrien ist ein Inferno Dantes. Von einem Ende zum andern in Flammen gehüllt. Das Feuer frißt sich von Straße zu Straße weiter. Panik tobt in den Straßen. Zu gigantischen Körpern angeschwollene Leichen liegen nackt und halb verkohlt in den Rinnsalen. Drei große offene Gräber auf dem großen offenen Platz dienten zur Warnung. Sobald eines voll war, wurbe ein anderes ausgehoben. Die Leute wurden an die Bäume gebunden und öffentlich hingerichtet.“ Nach dem„Siege“ der Briten richtete der Oberkommissar Sir Evelyn Baring, der spätere Lord Cromer, über Aegypten seine Diktatur auf. Cromers engster Mitarbeiter, W. C. Blunt, charakterisierte sein Regime mit dieser Feststellung: „Die Handhabung der berüchtigten Politik des verschleierten Protektorats hatte zwei wesentliche Bedingungen zur Voraussetzung, nämlich erstens, daß der Khedive den zustimmenden Partner in dem Scheinmanöver spielte und zweitens, daß sein wahrer Charakter der ägyptischen Oeffentlichkeit verborgen blieb. Die Auswahl der ägyptischen Minister wurde von britischen Agenten diktiert. Die englischen Regierungsbeamten hatten zu beraten und nicht zu befehlen. Gleichwohl mußte ihrem Ratschlag gehorcht werden.“ Mit diesen Methoden hat Cromer Aegypten 24 Jahre regiert, bis er vor 85 Jahren, am 19. Juli 1907, abtreten mußte. Erhard Tewes Bochum:„Iphigenie in Delphi“ Nicht der hellen, lichten Goethes, sondern der mitleidlosen, rachedurstigen der Euripides ist Hauptmannz„Iphigenie“ verwandt. Ja, diese„Iphigenie in Delphi"— Gerhart Hauptmanns letztes Werk, das Mittwoch am Bochumer Stadttheater erstaufgeführt wurde— ist eine allen menschlichen Grenzen sprengende Hasserin und Rächerin die blutgierig als Priesterin in Tauris jeden Griechen der Göttin Artemie opferte, die sie nach Tauris entführt hatte, als ihr Vater Agamemnon, um günstigen Fahrwind nach Troja zu erhalten, sie der Gottheit zum Opfer dargebracht„hatte. Run ist sie in Oelphi, von ihrem eigenen Bruder Orest, der sie nicht erkannte, mit dem Bilde der Artemis aus Taurien entführt. Er hat dem delphischen Orakelspruch Genüge getan und erwartet nun von ihr die Entfühnung von dem furchtbaren Verbrechen des Muttermordes. Doch sie seldst ist allzusehr in Unrecht und Verbrechen verstrickt, als daß sie Orest von dem Fluche der Erinnyen befreien könnte Den Willen Apolls erkennend, die Tantaliden von Fluch und Schuld zu lösen, weiß sie keinen anderen Ausweg mehr, als daß sie sich selbst entleibt. Schwer und düster, wie die Handlung, ist das Bühnenbild, das Johannes Schröder schuf. Mächtige Steinquadern, durch einen dunkelroten Vorhang abgeschlossen, versinnbildlichen den Eingang zu Apolls Tempel in Delphi, sie vereinen sich seitwärts nachtdunklen Rischen, aus denen geheimniovolle, markerschütternde Laute dringen. Die Szene ist dämmrig abgeschattet, auch das Spiel der handelnden Nebenpersonen ist gedämpft und erhält im antiken Gleichmaß des stummen Verweilens und Schreitens sinnvolle Deutung. Den sakralen Ort deutet eine Opferschale an. Vor ihr erscheint Clektra mit dem Beil, mit dem Orest die Mutter Klytemnestra erschlug, die den Vater Agamem. non aus ehebrecherischen Gelüsten mordete, sie will es der Gottheit als Sühneopfer weihen. Die Szene hallt wider von wilden Klagen und Zornausbrüchen, als ihr ein Fremder erzählt, daß die Priesterin der Artemis Orest getötet habe. Elektra will sie mit dem Beil erschlagen, als sie ihrer ansichtig wird. Pylades fällt ihr in die Arme und enträtselt das Geheimnis; sie muß erkennen, daß der Fremde Orest und die Priesterin Iphigente sind. Und dann entlädt sich Iphigenies mitleidloser Haß in wüsten Wortorgien, bis sie ins Dunkel zurückkehrt, während Elektra und Orest dem neuen Leben entgegenschreiten. Für die Verkörperung der beiden Frauengestalten hatte Leon Epp als Regisseur die ersten Darstellerinnen eingesetzt. Heidi Kuhlmann war als Elektra im Ausbruch ihrer menschlichen Leidenschaft wie im fraulichen Glück des Gelöstseins von gleich bezwingender Ueberzeugungskraft, in ihrem Munde wurden die kraftvollen Rhnthmen der Sprache zu plastischen Bildern. Wie ein Gebilde aus Stein, starr und gläsern, wirkte Eleonore Fein als Iphigenie, um dann wie eine Furie, von rotem Haar und einem roten Mantel umflossen, zu entflammen. Heinz Hinze gelang es beglückend=echt die Wandlung Orests vom Wahnverfolgten zum Irrwahnbefreiten. Friedrich Mehnert setzte seine strahlenden Mittel als Pylades ein, während Gerhard Meinecke dem Oberpriester Pyrion Würde und Hoheit verlieh. Von Charlotte Flemming stammten die stilgemäßen Kostüme, von Emil Peetero die einprägsame, kultischklingende Musik. Auch diese Inszenierung vermittelte wieder einen nachhaltigen Eindruck. Das Haus war ausverkauft. Peter Schiffers. Wier hören im Ründeunie: Sonnabend: Reichsprogramm„Von Blüten und Schmetterlingen“ von 15 bis 15,30 Uhr.„Fröhlicher Samstag=Nachmittag“ von 16 bis 18 Uhr.„Melodie und Rhythmus“ von 20,15 bis 21 Uhr.„Achtung Kurve!“ ist der Titel des Funkbrettls von 21 bis 22 Uhr. Heitere Musik erklingt von 22,80 bis 2 Uhr.— Deutschlandsender:„Der Hochzeitobraten“ von 17,15 bie 13,30 Uhr. Franz Lehar dirigiert seine Operette aus Paganini von 20.15 bis 22 Uhr. Gonntag: Reichsprogramm:„Schatzkästlein“ von 9 die 10 Uhr. Einzelstücke aus den Opern„Die Abreise“ von'Albert, „Hänsel und Gretel“ von Humperdinck, Operetten von Suppe, Strauß, Lehar, u. a. von 11,30 bis 12,30 Uhr.„Ins Kinderland“ führen„Stimmen der Meister“ von 14,15 bis 15 Uhr. „Sport und Musik“ von 16 bis 18 Uhr. Die zweite Halbzeit der Faßball=Endspiels um die Deutsche Meisterschaft zwischen Schalke 04 und Vienna wird von 17,10 bis 18 Uhr direkt übertragen. Sprecher Rolf Wernicke. Ab 16 Uhr Stimmungsberichte aus dem Olympiastadion, Gespräche mit Fußballspielern aus den alten Meisterschaften u. a.„Tod und Verklärung" von Richard Strauß.„Antennenzauber“ von 20 bis 22 Uhr.— Deutsch= landsender: Walter Gieseking spielt eine Bach=Partita und Intermezzo von Brahme von 15,80 bio 15,55 Uhr. Deutsche italienische und spanische Charakterstücke von 18,10 bis 19 Uhr. Tiana Lemnitz, Margarete Klose und Hane Heinz Rissen singen von 20.20 die 21 Uhr. Im„Abendkonzert“ hören wir die Dirigenten Karl Böhm, Hermann Abendroth, Clemens Krauß, die Solisten Lea Piltti Franz Völker Maria Cebotari, Ruggiero Rieei u. a. in Werten von Mozart dis de Falla von 21 bis 22 Uhr. Aniner schärfere maßnahien in Iuolen Wiverstandleistende indische Bauern sollen sofort erschossen werden Kongreßpartei tagt am 6. Juli ∆ Tokio, 4. Juli. „Asahi Schimbun“ meldet aus Schanghai, daß die britischen Behörden in Indien den in Bibar stehenden britischen Truppen Wassen und Munition für die Unterdrückung des Bauernaufstandes, der in allen Provinzen um sich greift, liefern. Die britischen Behörden befehlen der Polizei, alle Inder, die Widerstand gegen die britischen Behörden leisten, zu erschießen. Die Meldung fügt hinzu, daß für den 6. Juli eine Sitzung des Arbeitsausschusses der Kongreßpartei in Wardha angekündigt wurde. Es sei zu erwarten, daß die britischen Behörden äußerst strenge Maßnahmen ergreifen, um alle englandfeindlichen Kundgebungen zu unterdrücken. Im Augenblick seien die britischen Regierungsstellen bemüht. der Kongreßpartei zu schmeicheln. Greenwood will beinahe das Opfer eines Anschlages geworden sein dp Stockholm. 4. Juli. Drahtbericht unseres Mitarbeiters Auf den britischen Labourminister Greenwood ist ein Attentat verübt worden, dessen nähere Begleitumstände noch im Dunkel liegen. Greenwood verließ das Parlament lange nach Mitternach nach einer 16stündigen Sitzung und wanderte zu Fuß am Themse=Ufer entlang seiner Wohnung zu. Plötzlich sah er vor sich ein Auto halten, aus dem ein Mann sprang, der sich mit einem Messer auf ihn stürzte. Es gelang Greenwood, den Attentäter mit der linken Hand, die indessen verletzt wurde, abzuwehren. Der Unbekannte sprang in sein Auto zurück und entkam. Greenwood vermag keinen Hinweis zu geben über die Ursache dieses ihm selber rätselhaften Vorganges(wenn er überhaupt den Tatsachen entspricht.) Pessimismus und Hoffnungsmacher do Stockholm, 4. Juli. Drahtbericht unseres Mitarbeiters Die britischen Meldutgen von der Front sind in absichtlich dunklem Ton gehalten. Man möchte die Hoffnung aufrechterhalten, daß es General Auchinleck gelingen könnte, das Rildelta in einer Frontlinie, die unmittelbar vor Alexandria verläuft, doch noch zu verteidigen. Freilich haben die britischen Militärsachverständigen sich das Prophezeien abzugewöhnen. Produktionsminister Lyttelton erklärte, daß ein neues Geschütz, als es jetzt an die Front in Libyen kam, sich der artilleristischen Ausrüstung der Achsentruppe unterlegen zeigte. Ehrenmal für sieben im spanischen Burgertrieg gefallene deutsche Flieger □' Madrid, 4. Juli. Anläßlich der Einweihung des Ehrenmals für sieben im spanischen Bürgerkrieg gefallene deutsche Flieger auf dem Madrider Almudena=Friedhof hielt der deutsche Botschafter von Stohrer eine Ansprache, in der er dem spanischen Luftfahrtminister sowie dem Innenminister und dem Bürgermeister von Madrid für die den deutschen Fliegern zuteil gewordene Ehrung dankte. Der Botschafter hob in seinen weiteren Ausführungen hervor, daß die Deutschen damals für das gleiche Ziel kämpften, für das heute die tapferen Soldaten der Blauen Division an der Ostfront ihr Leben einsetzen. Motorgruppe„Adolf Bühnlein“ □ Berlin, 4. Juli. Der Korpsführer des RSKK., Kraus, erläßt folgenden Tagesbefehl an das RSKK.:„RSKK.=Männer! Der Führer hat der Motorgruppe„Hochland“ den Namen„Adolf Hühnlein“ verliehen. Als Wahrerin stolzer Tradation aus früher Kampfzeit wird sie fortan für das gesamte Korps den uns so teuren Ehrennamen führen. Die Motorgruppe„Adolf Hühnlein“ aber sei sich der ehrenden Verpflichtung stets bewußt! Im Tiefflug ostwärts von Ei Alamein □ Berlin, 4. Juli. Wie das Oberkommando der Wehrmacht mitteilt, griffen deutsche Kampfflugzeuge im Laufe des gestrigen Taaes britische Stellungen und Kraftfahrzeugkolonnen im Raum ostwärts El Alamein mit guter Wirkung an. Zahlreiche Kraftfahrzeuge wurden zerstört, mehrere mit Truppen belegte Zeltlager des Feindes gerieten in Brand. Bei erneutem Anflug wurden die Briten im Tiefflug mit Bordwaffen beschossen. Es entstand größere Verwirrung in bereitgestellten Trunvenansammlungen. Deutsche Jagdflugzeuge schossen bei freier Jaad nach bisherigen Meldungen sechs feindliche Flugzeuge im Luftkampf ab. Die Erfolge der italienischen Schnellboote und=Boote im Schwarzen Meer = Rom, 4. Juli. Die seit vier Wochen an den Kämpfen um Gewastovol teilnehmenden Flottenstreitkräfte der italtenischen Kriegsmarine. Schnellboote und kleine Unterseeboote, die in zahlreichen Angriffen dem feindlichen Schiffsverkehr schwere Hemmnisse bereitet und sieben Krieas= und Handelsschiffe versenkten, stehen— wie Agenzia Stefani meldet— unter dem Befehl von Fregattenkapitän Francesco Mimbelli. Es wurden folgende Erfolge erzielt: Ein unter dem Befehl von Korvettenkapitän Castagnacci stehendes Schnellboot versenkte das soweitische=Boot„Equoka“. Die unter dem Befehl von Kapitänleutnant Sorrentino stehende Einheit versenkte ein sowjetisches=Boot der Klasse „Dekabrist". Die unter dem Befehl von Kapitänleutnant Mataluno stehende Einheit brachte einen mit Munition beladenen Dampfer von mehr als 10000 BRT. zur Explosion. Ein 10000 BRT.= Dampfer wurde von Oberleutnant Jose Massarini utua r SSc mant zur See Russo versenkte schtschuka"=Klasse. Im Kampf versenkt. Oberlei ein=Boot der mit feindlichen Einheiten, die einen Landungsversuch durchführten, um einen italienischen Flottenstützpunkt auszuschalten, wurden zwei mit Truppen besetzte kleine Einheiten versenkt. „Eumhurihet" über die britische Kolonialverwaltung X Istanbul, 4. Juli.„Cumhurivet“ schreibt zur Lage in Aegypten, es werde immer wieder behauptet, daß die englische Kolonialverwaltung Ruhe, Freiheit und Unabhängigkeit mit sich bringe. Die Zeitung vergleicht dies mit einem Landbesitzer, der seine Kuh mästet, um von ihr Milch und Fleisch zu erhalten. Den Ländern, in denen die Mehrheit der Bevölkerung europäisch und englisch ist, wurde auch die Freiheit zugestanden, aber den Ländern, in denen die Bevölkerung nicht europäischer Abstammung war, habe die britische Kolonialverwaltung nur das Recht gegeben, in Nachtlokalen bis in die Morgenstunden zu lärmen. Die Erlaubnis, sich ein Recht anzumaßen, das man als„nationale Unabhängigkeit" bezeichnet, hatte sie nicht. Beispiele seien dafür Indien, die südafrikanischen Kolonien. Aegypten, Palästina und Jrak. 7550 Wkall bleiben die Königsblauen die beste deutsche Vereinsmannschaft Morgen Schürke— vienna! U/po Herne. 4. Juli. verlieren, aber alles gewinnen zu können, das ist der mit dem Vienug Wien in das Berliner Endspiel deutsche Fuhballmeisterschaft 1942 geht, „Außenseiter“ unter keinem Druck, es sei denn, Richts Vorteil, um die Vienna steht als daß Pessimisten doch die:=Schlappe der Admira im Endspiel 1939 gegen Schalke erneut heraufbeschwören. Die Leistungen der Bienna=EIs haben aber viele Bedenken schon zerstreuen können. Wenn es keinen Gieg gegen Schalke gibt, dann ist auch eine ehrenvolle Riederlage keine Schande, so meint man nicht mit Unrecht. Aber im stillen hofft man natürlich doch darauf, daß die Döbliner es Rapid nachmachen und die Viktoria nach Wien zurückholen werden. Von dieser Einstellung aus muß man auch die Vorbereitungen der Vienna=Spieler betrachten. Es gibt kein überflüssiges Zerreißen und nicht viel Aufregung um das Spiel in Berlin, zu. mal man die Verhältnisse im Olympiastadion von der Vorschlußrunde her gut kennt. Diese Ruhe und ein gewisses Selbstgefuhl und Vertrauen auf das eigene Können scheinen auch eine Gewähr zu bieten, daß die Wiener Mannschaft im Endspiel eine gute Rolle spielen wird.— Im Lager von Schalke 04 verkennt man dagegen nicht daß die Favoritenstellung der Mannschaft für das Endspiel um die Deutsche Fußballmeisterschaft doch mit einer gewissen Belastung der Spieler verbunden ist, weil die Erwartungen in der Oeffentlichkeit durch die glatten Siege in den voraufgegangenen Treffen teilweise sehr hoch gespannt sind. Man muß daher darauf hinweisen, daß man Die tschungting chinesischen Berlaste 216 834 Offiziere und Mannschaften gefallen, 54 297 in japanischer Gefangenschaft Der Chinafeldzug im letzten Jahr X Tokio, 4. Juli. Im Rahmen des Programms der laufenden Woche zum Gedenken an den fünften Jahrestag des Chinakonfliktes brachten die Blätter der Hauptstadt am Freitagvormittag an hervorragender Stelle Berichte über die Erfolge der japanischen Wehrmacht während des letzten Jahres. Es wird betont, daß seit Ausbruch des Ostasienkrieges nicht ein einziger Mann des japanischen Heeres von der Chinafront abgezogen worden ist. Die Blätter heben hervor, daß bei 24 großen Operationen im Laufe des Jahres die feindlichen Streitkräfte auf den Schlachtfeldern 216 834 Offiziere und Mannschaften als Gefallene zurückließen, während 54297 Offiziere und Mannschaften des Feindes entweder in Gefangenschaft gerieten oder sich den japanischen Truppen ergaben. Die gewaltige Kriegsbeute, die die Japaner einbrachten, umfaßte 518 Geschütze, 316 leichte und schwere Maschinengewehre und 59479 Trommeln mit Munition. Es wird darauf hingewiesen, daß die japanischen Truppen. die am Burma=Feldzug beteiligt waren, tief in die Provinz Yünnan eindrangen und nicht nur die Burmastraße abschnitten, sondern Stellungen erreichten, die Kunming direkt gefährden. „Asahi Schinbun“ bringt einen Ueberblick über die Erfolge in China während des letzten Jahres und schreibt, daß Tschungking in eine sehr kritische Lage geraten ist und daß der Chinakonflikt in das Stadium der endgültigen Regelung eingetreten ist. Neues in Kürze ∆ Tokio, 4. Juli. Nach Frontberichten aus der Inneren Mongolei besetzten die Japaner am 1. Juli die Ortschaft Wuchen, den Sitz des Hauptquartiers der 101. Tschungking=Division. ∆ Shanghai, 4. Juli. Domei meldet von einem japanischen Stützpunkt in Südchina: Eliteverbände der japanischen Streitkräfte in Südchina besetzten am 1. Juli um 11 Uhr die Festung Kaotschiao Nsu. ∆ Tokio, 4. Juli. Auf Beschluß der fapanischen Militärverwaltung werden künftig grundsätzlich in den wichtigen Städten Javas japanische Staatsangehörige zu Oberbürgermeistern ernannt. X Rom, 4. Juli. Die europäischen Jugendabordnungen, die an den Veranstaltungen in Weimar und Florenz teilgenommen hatten, verließen Rom am Donnerstag, um in die Heimat zurückzukehren. X Budapest, 4. Juli. Der Reichsverweser besuchte am Donnerstag ein Radfahrbataillon, das sich in den Winter= und Frühjahrskämpfen besonders ausgezeichnet hat. Schon Masterieerstatten in der Ciraine Neue Belebung der Wirtschaft im Reichskommissariat Ukraine Wiederaufbau im Fortschritt □ Rowno, 4. Juli. Die Auswirkungen der Maßnahmen der deutschen Zivilverwaltung im Reichskommissariat Ukraine zeigt auf wirtschaftlichem Gebiet erfreuliche Fortschritte. Dank der freudigen Mitarbeit der einheimischen Bevölkerung am Wiederaufbau ihrer von den Sowjets zerstörten Fabriken konnte eine Reihe von Betrieben wieder in Gang gesetzt werden.— In einer Stadt haben bisher 46 Industriebetriebe die Tätigkeit wieder ausgenommen, darunter eine Lederfabrik, ein Maschinenwerk, eine Möbelfabrik. eine Nagelfabrik, eine Filzstiefelfabrik, eine Großschuhmacherei und eine Seifenfabrik. In der Nahrungsmittelindustrie sind u. a. eine Schlächterei und eine Molkerei wieder in Betrieb. Als besondere Leistung ist der Bau einer frostgeschützten Wasserleitung anzusehen, wodurch die Versorgung der Stadt mit Wasser sichergestellt ist. Kaum drei Monate nach der Neuordnung des Handwerks im Reichskommissariat Ukraine kann bereits von der Einrichtung der ersten Musterwerstätten berichtet werden. Die Betriebsführer dieser Musterwerkstätten erhalten die Stellung von Vertrauenshandwerkern. Sie werden den deutschen Dienststellen in allen Angelegenheiten ihres Faches beratend zur Seite stehen: insbesondere sollen sie später auch an den Gesellenund Meisterprüfungen beteiligt sein. In Kiew wurde die dritte Handwerkerschule ihrer Bestimmung übergeben. Meisterwerkstätten und Handwerkerschulen werden dem ukrainischen Handwerk die Grundlagen zu einer erfolgreichen Arbeit geben. Empfana von bewährten Arbeitsdiensteinheiten X Danzig, 4. Juli. Mehrere vom Einsatz zurückkehrende Einheiten des Reichsarbeitsdienstes wurden in Danzig im Namen des Reichsarbeitsführers durch Obergeneralarbeitsführer Dr. Decker begrüßt, welcher der in vielen Monaten ununterbrochenen Einsatzes vollbrachten Leistungen der Führer und Arbeitsmänner gedachte, die sich besonders in den schweren Kämpfen im Mai auszeichneten. Zahlreichen Arbeitsmännern wurden Kriegsauszeichnungen verliehen. Der Reichsarbeitsführer hat den besonderen Einsatz dieser Abteilungen durch Verleihung eines Fahnenbandes belohnt. Warnung der Bevölkerung vor Gefahren beim Auffinden von Ballonen Es liegt besondere Verdringendst auf folgendes □ Berlin, 4. Juli. anlassung vor, nochmals hinzuweisen: Der Gegner verwendet in der letzten Zeit zu verschiedenen Zwecken, z. B. Abwurf von Flugblättern, frei fliegende, kugelförmige Ballone von zwei bis drei Meter Durchmesser. Sie sind mit Wasserstoff gefüllt und verbrennen mit einer Stichflamme von mehreren Metern. Die Bevölkerung wird davor gewarnt, niedergegangene Ballone wegen der damit verbundenen Verbrennungsgefahr zu berühren. Wer einen derartigen Ballon sichtet oder findet, ist verpflichtet, sofort die nächste Polizeidienststelle zu benachrichtigen, die das Weitere veranlassen wird. Soweit die Ballone mit einem Halteseil oder =draht versehen sind, sind sie damit an einen Baum, Zann, Fahrzeug oder dergleichen anzubinden. Hierbei darf der Ballon weder ganz heruntergeholt, noch berührt werden. Jede Annäherung an den Ballon ist bis zum Eintreffen der Polizei zu verhindern. Zeichnung der Widerspenstigen? dp Stockholm. 4. Juli. Drahtbericht unseres Mitarbeiters Was soll mit den 25 Abgeordneten geschehen, die Churchill öffentlich ihr Mißtrauen bezeugt haben? Die britische Presse und die britische Oeffentlichkeit scheint nichts gegen diese Gruppen zu haben; denn der Premier genießzt trotz der angeblich günstigen Abstimmungsztffern, keine volle Popularität mehr. Es ist daher fraglich, ob es Churchill gelingen wird, beispielsweise jene Mitglieder der Gruppe. die der von ihm geführten konservativen Partei angehören, aus der Fraktion herauszudrängen. Gelingt ihm dies nicht, so wird er versuchen müssen, sie mit einigen Zugeständnissen auf den„rechten Weg“ zurückzuführen. von der Schalker Mannschaft keine„Wunderleistungen" erwar. ten darf, weil in einem Endspiel die Entwicklung immer stark von der Einstellung und Taktik des Gegners beeinflußt wird. Bei normalem Verlauf wird ein Gieg von Schalle erwartet, der nur durch ein Zusammentressen unglücklicher Umstände in Frage gestellt sein könnte. Das ist wohl die einzige Formel die wir auch dieses Endspiel beingen dürsen, denn der Schalker Fußball hat im letzten Jahrzehnt eine so überragende er ist so epochemachend in der deutschen Fußballgeschichte gewesen, daß man- ganz gleich, ob die„Kuapper“ einmal mehr oder weniger im Endspiel siegen— dennoch behaupten darf: Schalle et ist und bleibt die deste deutsche Vereinsmannschaft. Jedenfalls trifft das auch wieder auf die heutige Zusammenstellung der Mannschaft zu. Mit Flotho, Hinz— Schweisfurth, Bornemann— Tibulski— Burdenski, Kalwitzki— Szepan— Eppenhoff— Kuzorra— Urban hat die Elf ein Format erreicht wie in besten Tagen. Das haben die bisherigen Spiele um die„Deutsche“ schon bewiesen. Nun fragt es sich aber ob die Schalker im Olympiastadion so gut ins Spiel kommen werden, wie letztens zu Hause— ob ihr Spiel„läuft". Sicherlich werden die vielen Zufälle des Spiels ihre Rolle spielen, sicherlich wird viel von der taktischen Einstellung der Wiener abhängen, deren Verteidigung sich alles in allem vielleicht noch als besser und sicherer erwiesen hat als die von Schalke; denn so mager die Siege Viennas in den Endspielen auch ausgefallen sind so wenig Gegentore hat die Wiener Mannschaft hinnehmen müssen Der Schalker Sturm wird also die Hauptlast dieses Endspiels tragen müssen. Vienna wird eine starke Mannschaft aufbieten, zweifellos die beste, die in letzter Zeit zusammenzubringen war. Das stellt die Schalker vor erhöhte Ausgaben. Die Wiener Aufstellung dürfte lauten: Ploc, Kaller— Schmaus, Kubicha— Sabeditsch— Jawurek Bortoli— Decker— Holeschoffky— Lechner— Erdl.— Schiederichter ist Bouillon(Königsberg). SSMMM T Bochum, 4. Juli. Nach den am letzten Junisonntag in Rürnberg ausgefahrenen Vorläufen zur Deutschen Stehermeisterschaft über 100 km bringt der 5. Juli jetzt auf der Radrennbahn in Bochum die Entscheidung dieser seit vielen Jahren immer sehr umstritten gewesenen Meisterschaft. „In Bochum geht ein auserlesenes Feld an den Start, in dem Walter Lohmann(Bochum), der Meister 1941, und Toni Merkens,(Köln), der Meister 1940 auf Erich Hoffmann(Berlin), Jean Schorn(Köln), Erich Bautz(Dortmund) und Gustav Kilian(Dortmund) treffen. Der Westen ist also mit fünf Fahrern im Endlauf vertreten. Schorn war ebenso wie Merkens auch als Fliegerfahrer erfolgreich. Erich Bautz ist durch seine Leistungen als Straßenfahrer bekannt. Kilian ist früher in Amerika nicht nur zu Sechstagesiegen, sondern auch zu einem Ersolg in der Stehermeisterschaft gekommen. Gegen diese fünf westdeutschen Fahrer steht als sechster Starter der Berliner„Wüste“ Hoffmann im Kampf, der in Rürnberg die erste Vorentscheidung gewann, in der in Schön(Wiesbaden) und Schindler(Chemnitz) zwei Favoriten auf der Strecke blieben. Die nur 333½ Meter lange Bochumer Bahn wird an die Endlaufteilnehmer schwerste Anforderungen stellen. Walter Lohmann, der hier ja„zu Hause“ ist, und Toni Merkens der hier sein Sprintvermögen voll entfalten kann, sind als die aussichtsreichsten Bewerber um den Meistertitel anzusehen. Die 100 Kilometer in einem Lauf können aber auch leicht Zwischenfälle und Ueberraschungen mit sich bringen. Es dürfte ein großes Rennen geben, würdig der Tradition dieser Meisterschaft deren Ehrenliste mit vielen großen Ramen eng verknüpft ist, von denen Peter Günther Thaddy Robel, Richard Scheuermann und Franz Krupkat Opfer ihres Einsatzes geworden sind. Uebrigens hat Toni Merkens in diesem Jahre in Wien bereit die Fliegermeisterschaft der Berufsfahrer gewonnen, so daß der Kölner mit einem Erfolg in Bochum einen einzigartigen Doppelerfolg erreichen kann. Ueberhaupt lautet die große Frage (seit dem Abtreten Erich Metzes) nur noch: Lohmann oder Mertens? Obwohl der Bochumer zweifellos z. Zt. unser überragender Fahrer ist, hat er bisher nur zweimal die Deutsche Meisterschaft erringen können. Einmal(1940) hat Merkens ihn bereits geschlagen. Nun tritt er wieder als schärfster Revale an, und Walter Lohmann muß schon alles hergeben, wenn er die dritte Meisterschaft schaffen will... Der Endlauf zur Stehermeisterschaft wird von gut besetzten Amateur=Fliegerrennen umrahmt. Mit Müller (Leipzig), Krause(Hannover). Behrens(Münster), Fischedick(Bochum), Maschlinski(Gladbeck), von der Ahe und Klös(beide Dortmund), zu denen sich nach längerer Pause voraussichtlich noch Jupp Hasselberg(Köln) gesellt, kommen in erster Linie die guten Nachwuchskräfte in Geltung. Trabrennen in Gelsenkirchen Nach einer kurzen Pause nehmen die Trabrennen in Gelsenkirchen wieder ihren Fortgang. Am morgigen Sonntag gibt der Rheinische Rennverein zur Förderung der Traberzucht in Gelsenkirchen eine Gastrolle. Als Hauptrennen kommt der Rheingold=Preis zur Entscheidung, ein wertvolles Zuchtrennen, das mit 7000 RM. ausgestattet ist. Besondere Aufmerksamkeit erweckt in diesem Rennen der im Vordertreffen stehende Majoratsherr, der bei seinem letzten Start nur knapp geschlagen blieb. Seine Hauptgegner stecken wahrscheinlich in Silberjunge. Flitzer und Heiderose.— Unsere Auswahl für die einzelnen Rennen: 1..: Adjutant— Baku— Herzliesel; 2..: Waldteufel— Colleon!— Maffia; 3..: Drohne— Edelnelke— Bertel; 4. .: David Bingen— Egbrecht— Ministrator; 5..: Majoratsherr— Silberjunge— Flitzer; 6..: Rosenrot— Feodosia— Beispiel; 7..: Aprilmädel— Globetrotter— Rodena; 8..: Dacapo— Mein Stolz— Arrak. Zwei Kölner Großkampftage Mit einer Sportveranstaltung ganz großen Formats wartet am Wochenende der Kölner Rennverein auf, der für die beiden Tage über 100000 Mark an Rennpreisen ausgeworfen hat. Die Höhepunkte bilden das Große Kölner Hürdenrennen, in dem der Berliner Conquistadore am Ablauf erscheinen wird, während am Sonntag der Gerlin=Preis(25.000 Mark, 2000 Meter) im Mittelpunkt der Geschehnisse steht, der durch die Teilnahme der beiden Berliner Unser Page und Cllerich einen besonderen Reiz erfährt. Unsere Voraussagen: Samstag: 1. Stall Rösler— Alkuin; 2. Mont Royal— Sorgenkind. 3. Christol— Stall Dillmann. 4. Saarkampf— Purpur. 5. Rosenpage— Augustus. 6. La Bagatelle— Asti. 7. Varte— Dahlie. Sonntag: 1. Stall Rösler— Alster. 2. Alarm— Göllnitz. 3. Chlotar— Stroppa. 4. Unser Page— Ellerich— Weserland, 5. Thor— Feugo. 6. Sandro— Renatus. 7. Augustus— Osterwunsch. 8. Kornett— Alkmene. Westsälische Gaumeisterschaften im Ringen Westfalens Ringer treten morgen zur Gaumeisterschaft in Dortmund=Marten an. Die Titelkämpfe werden als Freiluftveranstaltung aufgezogen. Im Bantamgewicht ist auch der frühere Herner Matylla vertreten, der in Rößler(Hohenlimburg) und Wendemuth(Kirchlinde) seine schärfsten Widersacher hat. Wettbewerbe im Rasenkraftsport Hammerwersen, Gewichtowerfen und Steinstoßen) letten die Kämpfe bereite heute ein. An diesen Wettbewerden nehmen Oskar und Willi Lutz aus Herne teil, die mit guten Aussichten am Start erscheinen. Harte Endkämpfe im Schachturnier — Bad Oey Schachturniers um es wieder erbitterte nhausen, 4. Juli. In der 11. mn die Kriegemeisterschaft von Deutschland Kämpfe. Die Spitzengruppe Runde des gab wurde weiter enger zusammengedrängt. Der führende Wilhelmohavener Schmahl konnte als Anziehender in einem Budapester Gambit gegen Daldert sogar nur mit Mühe und Not ein Unentschieden heraus. holen Seine Hauptgegner blieben dagegen slegreich. So gewann als Führer der Schwarzen Oberleutnant Müller gegen Wittenberg=Bochum, der Berliner Rellstab gegen Buchholz. Der Soldat Loose mußte dagegen nach vier Siegen durch Klaus eine Niederlage einstecken. Umgekehrt ging es dem Bayern Hahn, der nach vier Riederlagen diesmal als Weißer in einem Damen. gambit über Rürnberg siegte. Die Westsälische Schachmeisterschaft Bad Oeynhausen, 4. Juli. Das Turnier um die Meisterschaft des Westfälischen Schachbundeo dürfte mit deß Siege von Mecking=Buer nach der 10 Runde enden, denn er hat aus 9 Partien 3½ Punkte erzielt „Ich bin durch Verheiratung in den Besitz eines ansehnlichen Rindviehs gekommen“ ". und anderer Humor in verstaubten Aktendeckeln Meine Tochter erreicht demnächst das Stadium, wo sie für eine eheliche Verbindung tauglich ist. Am Sonnabend fand bei uns ein unvermutetes Gebläse zum Zusammenlauf der Pflichtfeuerwehr statt. Dalbei wurden wir Frauen einfach überrannt denn diese Männer waren so eifrig, daß sie mich einfach in den Graben warfen. Dabei din ich mit ihnen weder verwandt noch verschwägert. So oft ich die Toilette aufsuchen will, versperrt mir diese Person den Weg und bewirft mich mit Injurien. Jahrelang geht das schon so, und ich kann nichts machen. Von dieser Entscheidung kann man nicht behaupten, daß sie wie die Faust aufs Auge vaßt, sondern wie die Faust auf den Eimer, denn sie ist eine Fehlgeburt. Durch diesen Bahnbau werde ich mitten durchgeschnitten. Ich liege dann auf beiden Seiten. Hinten viel zu groß und vorne viel zu klein. Künftig werde ich nur noch mit dem Amtsvorsteher selbst verhandeln, da ich es als Witwe nicht nötig habe, mich den unteren Organen gegenüber zu entblößen. * Ich läutete sofort die Glocke meines Rades, doch war nichts zu hören. Als ich daraufbin nachsah, war sie gestohlen worden. Mein Mann macht ihr immer schöne Ochsenaugen und seirt. Dabei ist sie verlobt, das sie aber nicht befriedigt, Als ich ihn zum letztenmal um Zahlung anging, forderte er mich mit den Worten:„Du kannst mich..“ zu einer Tat auf. Ich bitte das Gericht, mich dabei zu unterstützen. Die italienische„Lilli Marlen“ Aus unserer Ehe entspann sich eine Tochter namens Gerda. Der Müller reist mich dauernd in herausfordernder Weise, er hat eine Bigamie auf mich. Kunst und Wissenschaft Das große Spiel läuft an Der im Vorjahre in Angriff genommene FußballSpielfilm der Bavaria=Filmkunst„Das große Sviel", eine Filmschöpfung, die in der Spielhandlung mit dem Ausstieg eines Vereins zum Deutschen Fußballmeister verbunden ist, wird am 10. Juli seine Uraufführung erleben. Statt Karten Ihre Kriegstrauung geben bekannt: Heinz Barth Wachtmeister u...A. Friedel Barth geb. Schanltt Castrop-Rauxel 2, 4. Juli 1942 Hermann-Wegner-Str. 18 Statt Karten Thea Krimmelbein Hubert Volmer Bootsmaat der Kriegsmarine Verlobte Castrep-Rauxel 1, 4. Juli 1942 Bodelschwingher Str. 89b Grundstück ca. 700', geeignet für Einfamilienhaus in Castrop-Rauxel zu kaufen oder pachten gesucht. Angebote unter 3333 an den Stadtanzeiger erbeten. Eine(5978 Rausgehilfin nach Herne gesucht. Zu erfragen Castrov=Rauxel 2 Hermann=Wegner=Straße 47. Ein braves, fleißiges MNädchen (8830 für Hausarbeit und zum zeitweisen Bedienen der Wirtschaft gesucht. Castrop=Rauxel 3 Hermann=Wegner=Straße 114 Teleson 2434. Das deutsche Soldatenlied„Lilli Marlen“ ist zum Lieblingslied der italienischen Division Trieste in Lbyen geworden. Obergefreiter Bruno Grisoni schrieb zu der bekannten Melodie italienische Worte, und die Uebersetzung der„Lilli Marlen" erschien in der letzten Nummer der Frontzeitung der italienischen Soldaten in Libven. Das Muster ohne Wert Als der Dramatiker und Schausvieler Biörn Biörnson Direktor des Hebbeltheaters in Berlin war, erbat ein junger Schwankschreiber seine Protektion. Er übergab am Schluß der Unterredung dem Theatermann sein Stück mit dem Titel„Das Muster" zur Einsichtnahme und mit der Vitte, wenn notwendig ihm entsorechende Aenderungen oder Kürzungen vorzuschlagen. Nach einigen Tagen hatte der junge Autor Bescheid. Lakonisch standen die Worte„ohne Wert“ von Björnsons Hand neben dem Titel. Dem Herrn über Leben und Tod hat es in seinem unerforschlichen Ratschlusse gefallen, am Mittwoch, dem 1. Juli 1942 meinen lieben Sohn, unseren guten Bruder, Schwager, Onkel, Neffen und Vetter, den Gefreiten Johann Wenze. im hoffnungsvollen Alter von 24 Jahren zu sich in die Ewigkeit zu nehmen. Er starb nach langer, schwerer Krankheit, die er sich im Felde zugezogen hatte. Alle, die ihn kannten wissen, was wir verloren haben. In tiefer Trauer: Baltersar Wenzel Kinder und Anverwandte Castrop=Rauxel 3(Wesselstraße 1) und z. It. im Felde, den 3. Juli 1942. Die Beerdigung findet statt am Sonntag. dem 5. Juli 1942, 15 Uhr, vom Trauerhause aus, Wesselstraße 1 zum Waldfriedhof(Ehrenfriedhof Bladenhorst). Das Seelenamt ist am Montag, dem 6. Juli 1942. 7 bzw. 11 Uhr, in der Josefs=Pfarrkirche zu Castrop=R. 3. Danksagung Allen, die unserer lieben Berta das letzte Geleit gaben, sowie für die vielen Blumen- und Kranzspenden sagen wir unseren herzlichen Dank. Familie August Becker Castrop-Rauxel 1, im Juni 1942. Gelsenkirchen dle Traberzentrale des Westens Pabremen Sonnlag, den 5. Juli, 8 Rennen u. a. Rheingoldpreis RM. 7000.— Bekanntmachung Mit dem 1. Juli 1942 sind neue Satzungsbestimmungen in Kraft getreten. Die Zuschüsse für größere Heilmittel, Hilfsmittel und Zahnersatz sind erhöht und neu geregelt worden. Der Personenkreis der anspruchsberechtigten Familienanehörigen ist auf die Pflegekinder, Eltern, Groß= und Schwiegereltern und auf die den Haushalt führende weibliche Person in frauenlosen Haushalten ausgedehnt worden. Die Krankenhauspflege für Familienangehörige ist bis zu 26 Wochen ausgedehnt worden, der Zuschuß der Kasse erhöht sich nach der Kinderzahl. Straßenbahn-Verb.: L 27 ab Gelsenkirchen Hbf. ca. 8 Minuten, ab Essen ca. 30 Minuten Erhalte Sonntag morgen eine Waggonladung größ. bis 120 Pfd. schwer und gebe dieselben zu den billigsten Tagespreisen ab. Franz Klein Viehhandlung-Kartotteln-Futtermittel Castrop-Rauxel 4(Ickern) Tannenbergstr. 34, Fernruf: Dortmund 115 20 Der„Stadtanzeiger“ erscheint wöchentlich ömal. Wochenbezugspreis 50 Pfg., Postbezugspreis 2 RM. monatl. Druck u. Verlag z. It. C. Th. Kartenberg. Herne. Hauptschriftleiter Willi Franke. z. It. Wehrmacht. Verantwortlich für Politik. Kunst u. Wissenschaft i. V. Otto Pohle, Wanne=Eickel; verantwortlich für die örtlichen, sportlichen und provinziellen Mitteilungen Franz Josef Pruns, Castrop=Rauxel. Sa.=Nr. 2151 Castrop.— Anzeigenpreis hoch und 72 mm breit 25 Pfg. Nachlaß nach den vom .d..W. herausgegebenen Richtlinien. Z. Zt. gilt Preisliste Nr. 1. Alle Bilder, soweit nicht anders angegeben. Scherl. Amtliche Bekanntmachung Ausgabe der Reichsverbilligungsscheine an die minderbemittelte Bevölkerung Die Ausgabe der Reichsverbilligungsscheine an die minderbemittelte Bevölkerung für den Ausgabezeitraum vom 1. Juli 1942 bis 30. Juni 1943 erfolgt am Dienstag, dem 7. Juli 1942, von—13 Uhr, in den Ausgabestellen, in denen sonst die Ausgabe der Lebensmittelkarten stattfindet. Für die Prüfung der Bedürftigkeitsfrage sind Einkommensnachweise(Gehalts= und Lohnabrechnungen, Rentenbescheide usw.) vorzulegen. Die Scheine müssen von dem Bezugsberechtigten persönlich abgeholt werden. Der festgesetzte Ausgabetag ist streng einzuhalten, da eine Ausgabe für Nachzügler nicht stattfindet. Für Bezugsberechtigte, die im zweiten Vierteljahr 1942 innerhalb des Stadtgebietes verzogen sind, erfolgt die Ausgabe in dem Bezirk der alten Wohnung. Personen, die im zweiten Vierteljahr(April bis Juni) von anderen Gemeinden zugezogen sind und in der hiesigen Gemeinde noch keinen Antrag auf Bezug der Reichsverbilligungsscheine gestellt haben haben den polizeilichen Anmeldeschein und eine Bescheinigung ihrer bisherigen Gemende, daß sie dort keine Reichsverbilligungsscheine erhalten haben, neben den Lohnausweisen usw. vorzulegen. Castrop=Rauxel, den 19. Juni 1942. Der Oberbürgermeister. Wegen Ausgabe der Reichsverbilligungsscheine für die minderbemittelte Bevölkerung für die Zeit vom 1. Juli 1942 bis 30. Juni 1943 bleiben die städtischen Dienststellen mit Ausnahme des Standesamtes des Ernährungs= und Wirtschaftsamtes sowie der SparDienstag, dem 7 Juli 1942 schlosse kasse am 2—- 7. Juli 194. geschlossen. Betrifft: Eierverteilung In der Zuteilungsveriode vom 29. 6. bis 26. 7. 1942 werden auf den Bestellschein 38 der Reichseierkarte im ganzen 3 Eier für jeden Versorgungsberechtigten ausgegeben und zwar 2 Eier auf den Abschnitt b und 1 Ei auf den Abschniot c. Die Belieferung des Abschnittes a ist durch die zusätzliche Belieferung mit 2 Eiern in der vorigen Versorgungsveriode bereits abgegolten. Die Ausgabe kann, soweit die Eier vorhanden sind, sofort erfolgen. Münster, den 29. Juni 1942. Der Oberpräsident der Provinz Westsalen, Provinzialernährungsomt— Abtg. 3— Jeder Wagen mehnEiNTAINzER MEHR gegen den Feind! War drucken m jeder gewünschter Ausführung für Industrie und Handel Mitteilungen Briefbogen Briefumschläge Rechnungen Lirkulere Postkarten Besuchskarten Preislisten Kataloge Druckere Helst mit! Spart Wagenraum! GESCHW SCHMITZ Castrop-Rauxel 1 Fernrut Sa.-Nr. PTOT 3 Der Beitrag beträgt wie bisher 5 Prozent, jedoch sind die nach§ 189 RVO, ermäßigten Beitragssätze auf.5 Prozent für invalidenversicherungspflichtige und auf 4 Prozent für angestelltenversicherungspflichtige Kassenmitglieder festgesetzt worden. Näheres ist aus dem Aushang in den Verwaltungsräumen der Kasse zu ersehen. Eine neue Tabelle nebst Erläuterungen über die ab 1. 7. 42 an die Krankenkasse abzuführenden Gegesamtbeiträge für die Krankenversicherung, den Reichsstock für Arbeitseinsatz, die Invaliden= und Angestelltenversicherung kann an der Kasse ab Mittwoch nächster Woche abgeholt werden. Versicherungsmarken für die Invaliden= und Angestelltenversicherung sind in den Quittungskarten für Kassenmitglieder nicht mehr zu verwenden. Alles Nähere ist aus dem Merkblatt zu ersehen. Der Leiter der Allg. Ortskrankenkasse Castrov=Rauxel A AD A Gottesdienstordnung für Sonntag, den 5. Juli 1942 Castrov. 8 Uhr Frühgottesdienst, Pfarrer Nelle..45 Uhr Hauptgottesdienst, Pfarrer Rothe. 11.30 Uhr Kindergottesdienst. Pfarrer Rothe. 14 Uhr Kindergottesdienst, Pfarter Nelle. Habinghorst..45 Uhr Pastor Henrichs; anschließend Kindergottesdienst. Hals- Cdel Sonzlags-Annne zum 1. 8. gesucht. Hellweg 3. (S979 Saubere — Palzirad täglich 3 Stunden für Büroräume gesucht. Frau Schnetzer, Zeppelinstr. 13 ais Bagletin gestocht derlich. Kenntnisse nicht ersor(St324 Färberei Stute Kaiser=Friedrich=Straße. Städt. Radrennbahn bochum J. Sonntag, 3. Juli 1942, 16 Uhr Tüchtige — Nausgentt. für sofort oder später gesucht. Wilhelm Schütt Bäckerei und Lebensmittel Castrov=R. 1, Münsterstraße 62. Tüchtiger (8067: KTanfahter Führerschein Klasse 2, zum jortigen Eintritt gesucht. Westfälische Lebensmittel Gesellschaft m. b.., Castrop=Rauxel 2 Hermann=Wegner=Straße 69. soFahrer(Führerschein 2 und 3) sucht(S317 Tan.gels gennen für die Nachmittagsstunden. Näheres sagt der Stadtanzeiger. Gtdctel auch reparaturbedürftig, zu kaufen gesucht. Angebote erbeten unter Nr. 2197 an den Stadtanzeiger.(P294 Skounde sucht seinen Lebensabend bei einer älteren Witwe zu verbringen. Angebote unter Nr. 2199 an den Stadtanzeiger. 13 #2 F Ab 168. ZuchlviehLosatzveranstallung Freitag, den 10. Juli 1942 I. d. Versteigerungshallen i. Hamm(Westf.) Zuchttiere, darunter: 130 gekörte Bullen 50 hochtr. Kühe u. Rinder sowie Kühe in Milch Begian der Versteigerung: 10.30 Uhr Auskunfe und Katalog kostenfrei durch die Westf. Herdbuchgesellschaft für die Zucht des schwarzweißen Tieflandrindes. Hamm(Westf.), Haus Kentog Teepbon dur erochtenen! Reiche Beschriftung! Preis 10 Rpt. Zuhaben in unserer Geschäftsstelle sowie durch unsere Zeitungsboten. Srobieren gebt über Studieren. Also vrobieren Sies endlich mal mit einer kleinen Anzeige im Stadtanzeiger, sie bringt Ihnen Erfolg. Das uarich dumm die gonze ZeitLebewohl haf mich im Tor befreit Jebeuochl gegen Hühe nerangen u. 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I Handumdrehen! streifte einen B brennt mir dabe was?“ Beifällig nickt für Sonnensalb „Sonnense mehr, sie lachte. meiner Sonnen Pfennig nehme Dieses Angeb „Aber ich bitt nen Sie doch ni verständlich beze „Also nun hö endete Frau Meine Sonne Wochenende Feste zugegriffe Salbe! Wollen Fräulein Kro ist sie es, die empfiehlt. K Stolzes Er Wenn nicht Herne—Castrop= Wochenend dur Kreuzes und de ergebnis für d Nach dem bishe 38 710.86 RM. chen Sammlung deutet eine rur besser als alles lichen Willen: dasselbe wie da der dauerhafte Alle Versorg liche Bekanntme Zeit vom 29. 9 Ausgabe an die m Ueber die 34 verbilligungssch machung im am Es wird beson eine Ausgabe Die 6 90 Zu den am fachungen für d Staatssekretär Anfang Juli Lohnsteuer jenige Lohnsten Anfang Juli i anzuwenden, de Löhnen aus de Juli wird den gestellt werden. diesem Merkbla Löhnen für die behalten und 3 das Finanzamt Dann wird 1 fachungen aufn verfahren eintr haben ab 1. Ji lich albzuführen durchschnitt des RM. betragen der Arbeitgebe nur noch tale mußten die Ar gen abgeben. dig. Das gilr a Arbeitgeber m das Finanzamt gangenheit ein Tagen des Jul muß auf dem Steuernummer, raum für den Der Verzicht neben der ert anfalls eine E umschläge für Uebergang zur steuer und der sind vom Stan bar, wenn alle steuerbeträge pünktlich und Zahlungsabschn steuer und den Kreisleitung unnmmennnen Sonnabend d hofstraße 120, nahme 17.50 U steite Kreistert Rarten“ Marlen“ ist zum ivision Trieste in und Grisoni schrieb che Worte, und die schien in der letzten lienischen Soldaten Vert ieler Biörn BiörnBerlin war, erbat rotektion. Er überdem Theatermann uster" zur Einsichtotwendig ihm entnaen vorzuschlagen. ge Autor Bescheid. ert“ von BjörnNr. 154 Zweites Blatt des„Stadtanzeiger für Castrop-Rauxel u. Umgebung“ Sonnabend, den 4. Juli 1942 1DT SSchhre Urtm. r später gesucht. ltt Lebensmittel Münsterstraße 62. (W672 Tähfel Klasse 2, zum soritt gesucht. Lebensmittel I. b.., 1 2 ner=Straße 69. erschen 2 und I) (S317 Cgennert ichmittagsstunden. der Stadtanzeiger. Diet turbedürftig, zu Angebote erber. 2197 an den (P294 lauplatzee iriftung! t ferer Geschäftsrch unsere Zeidieren. Also oroendlich mal mit n Anzeige im sie bringt Ihnen us oarich dumm die gonze keitebewohl at mich im TUr befreit beuchl gegen Hüf rangen u. Hornut in kpotheken id Drogerien— ber au boben: Drog. K. Geesmann, Holtmann. Drogerie F. Schmitz, Westwolf, Central=Drog. Bist Du Mitglied der Nus der Foimal Castrov=Naurel, 4. Juli Es kommt in der Welt nichts um, auch nicht eine Trüne, auch nicht ein Blutstropsen. Wilhelm Naabe. Billige Sonnensalbe Wochenende bei der Erntehilfe nsk„'n Tag Fräulein Kroll! Na, was unternehmen Sie diesmal zum Wochenende?" Die Frage der Frau Weber war eigentlich überflüssig, denn das gerollte Badetuch unter Fräulein Krolls Arm verriet mehr als jede Fahrkarte, daß für sie das Wochenende der Anfang zu einem sonnigen Nixenspiel an irgendeinem idyllischen Badestrand werden sollig...amm ur 9n. kract..:.ei. „Wollen Sie mircommen? fragie sie„Anein ist's manchmal schrecklich langweilig!“ Frau Weber lächelt und meinte:„Leider nicht möglich, Fräulein Kroll. Mein Wochenende ist vergeben, und ich muß Ihnen sagen, langweilig ist es mir noch nie geworden. Im Gegenteil! Der Sonntag vergeht im Handumdrehen! Und außerdem...“— Frau Weber streifte einen Blusenärmel hoch—„... die Sonne brennt mir dabei gans anständig auf den Pelz! Braun, was?“ Beifällig nickte Fräulein Kroll.„Wunderbar! Was für Sonnensalbe benutzen Sie denn?" „Sonnensalbe?“ Frau Weber lächelte nicht mehr, sie lachte.„Soll ich Ihnen eine Schachtel von meiner Sonnensalbe abgeben? Ganz umsonst! Keinen Pfennig nehme ich dafür!" Dieses Angebot verwirrte Fräulein Kroll. „Aber ich bitte Sie, Frau Weber... Umsonst können Sie doch nicht... Kostet doch alles Geld! Selbstverständlich bezahle ich, was... „Also nun hören Sie mal zu, Fräulein Kroll!" beendete Frau Weber ihr harmloses Versteckspiel. „Meine Sonnensalbe heißt Erntehilfe zum Wochenende! Das verlebe ich bei einer Bäuerin! Feste zugegriffen wird da. Das bräunt besser als jede Salbe! Wollen Sie mal mitkommen?" Fräulein Kroll nahm die Einladung an, und heute ist sie es, die ihre billige Sonnensalbe allgemein empfiehlt. Zinn. Erfolgreiche Stadttore Stolzes Ergebnis der D RK.=Sammlung Wenn nicht alles trügt, hat der heimische Kreis Herne—Castrop=Rauxel am ersten StraßensammlungsWochenend durch die Sammler des Deutschen Roten Kreuzes und der Deutschen Arbeitsfront ein Rekordergebnis für das DRK.=Kriegshilfswerk ausgebracht. Nach dem bisherigen Ermitteln sind nämlich insgesamt 38 710,86 RM. gegenüber 22 049,56 RM. bei der gleichen Sammlung des Vorjahres eingekommen. Das bedeutet eine rund 80prozentige Steigerung, die wohl besser als alles andere den entschlossenen und einheitlichen Willen unserer Heimat bekundet. Ihr Ziel ist dasselbe wie das der Front: Der deutsche Endsieg und der dauerhafte Friede. Es gibt wieder 3 Eier Alle Versorgungsberechtigten werden auf die amtliche Bekanntmachung über die Eierbelieferung in der Zeit vom 29. 9. bis 26. 7. 42 hingewiesen. Ausgabe der Reichsverbilligungsscheine an die minderbemittelte Bevolkerung Ueber die Zeit und Ort der Ausgabe der Reichsverbilligungsscheine wird auf die heutige Bekanntmachung im amtlichen Teil dieser Zeitung hingewiesen. Es wird besonders darauf aufmerksam gemacht, daß eine Ausgabe für Nachzügler nicht stattfindet. Die Steuer für Hausangestellte Was ab 1. Juli zu beachten ist Zu den am 1. Juli in Kraft getretenen Vereinfachungen für den Steuerabzug vom Arbeitslohn weist Staatssekretär Reinhardt u. a. noch darauf hin, daß Ansang Juli auch die Hauhaltsvorstände Lohnsteuer abzuführen haben, und zwar diejenige Lohnsteuer, die auf ihr Hauspersonal entfällt Anfang Juli ist noch die bisherige Lohnsteuertabelle anzuwenden, denn es handelt sich um Lohnsteuer von Löhnen aus der Zeit vor dem 1. Juli. Im Laufe des Juli wird den Haushaltsvorständen ein Merkblatt zugestellt werden. Die Haushaltsvorstände werden aus diesem Merkblatt die Beträge ersehen die sie von den Löhnen für die Zeit ab 1. Juli an Lohnsteuer einzubehalten und zu den vorgeschriebenen Zeitbunkten an das Finanzamt abzuführen haben. Dann wird nochmals auf die verschiedenen Vereinfachungen aufmerksam gemacht, die beim Lohnsteuerverfahren eintreten. Nur noch diejenigen Arbeitgeber haben ab 1. Juli die einbehaltene Lohnsteuer monatlich abbzuführen, bei denen die Lohnsteuer im Monatsdurchschnitt des letzten Kalenderjahres mehr als 100 RM. betragen hat. Alle anderen, die große Mehrzahl der Arbeitgeber, haben die einbehaltene Lohnsteuer nur noch kalendervierteljährlich abzuführen. Bisher mußten die Arbeitgeber Lohnsteueranmeldungen abgeben. In Zukunft ist das nicht mehr notwendig. Das gilt auch schon Anfang Juli. Es braucht kein Arbeitgeber mehr als eine Lohnsteueranmeldung an das Finanzamt zu senden, er muß nur die in der Vergangenheit einbehaltene Lohnsteuer in den ersten zehn Tagen des Juli an das Finanzamt abführen, und er muß auf dem Zahlungsabschnitt genau angeben die Steuernummer, das Wort Lohnsteuer und den Zeitraum für den die Lohnsteuer einbehalten worden ist. Der Verzicht auf die Lohnsteueranmeldungen bringt neben der erheblichen Verminderung des Arbeitsanfalls eine Einsparung des Papiers und der Briefumschläge für zwölf Millionen Anmeldungen. Der Uebergang zur vierteljährlichen Abführung der Lohnsteuer und der Verzicht auf die Lohnsteueranmeldungen sind vom Standpunkt der Reichsfinanzen nur vertretbar, wenn alle Arbeitgeber die einbehaltenen Lohnsteuerbeträge zu den vorgeschriebenen Zeitpunkten pünktlich und gewissenhaft abführen und auf dem Zahlungsabschnitt die Steuernummer, das Wort Lohnsteuer und den Zeitraum genau angeben. Aus der Bewegung Kreisleitung der RSDAP., Herne—Castrop=Rauxel Sonnabend den 4. 7. 42, Hotel Schmitz, Herne, Bahnhofstraße 120, 18 Uhr: Führerbesprechung, Platzeinnahme 17.50 Uhr: 19.30 Uhr: Dienstappell der Dienststelle Kreiskeitung. Kieden jegr Gasnähme nichr Reger Wichtige Neuerung in der Entrichtung der Beiträge für Invaliden= und Angestelltenversicherung Gilt auch für Hausangestellte, Putzfrauen usw. Die 2. Lohnabzugsverordnung befreit die Betriebsführer von der Verwendung von Beitragsmarken für die Invaliden= und die Angestelltenversicherung und bestimmt, daß die Beiträge zu diesen beiden Rentenversicherungen in Zukunft in einem Betrag zusammen mit den Beiträgen zur Krankenversicherung und zum Reichsstock für Arbeitseinsatz an die Krankenkasse entrichtet werden. Es sind daher für alle zur Krankenkasse gemeldeten versicherungspflichtigen Gefolgschaftsmitglieder, hierzu gehören auch Hausgehilfinnen, Putzfrauen usw., Beitragsmarken zur Invalidenversicherung ab 29. 6. und Beitragsmarken zur Angestelltenversicherung ab 1. 7. 42 nicht mehr in die Quittungskarten einzukleben. In der gelben Quittungskarte zur Invalidenversicherung muß daher die letzte Marke mit dem 28. 6. 42 und in der grünen Angestelltenversicherungskarte die letzte Beitragsmarke mit dem 30. 6. 42 entwertet sein. Marken, die für einen späteren Zeitraum in die Quittungskarten eingeklebt werden, können von der Krankenkasse auf den zu entrichtenden und an der Kasse bar einzuzahlenden Gesamtbeitrag ab Juli nicht angerechnet werden. Wo schon Beitragsmarken über den genannten Zeitpunkt hinaus eingeklebt worden sind, können die Beträge nur von den genannten Versicherungsanstalten zurückerstattet werden. Die Arbeitgeber werden für den Monat Juni d. J. Rechnungen erhalten, in denen für Invalidenversicherungspflichtige nur bis zum 28. 6. Beiträge erhoben werden. Für diese Personen werden die zwei Tage aus Juni im Monat Juli nacherhoben werden. Als Nachweis für die entrichteten Beiträge in bar an die Krankenkasse ist in Zukunft vom Arbeitgeber nach Beendigung des Beschäftigungsverhältnisses, spätestens aber nach Ablauf jedes Kalenderjahres auf der Quittungskarte(Versicherungskarte) einzutragen: 1. Die Zeit, in der er den Versicherten beschäftigt hat, 2. den gesamten Entgelt, den der Versicherte in dieser Zeit von ihm erhalten hat(die Eisernen Sparbeträge sind dabei vom Entgelt nicht abzusetzen), 3. die Krankenkasse, an die die Beiträge entrichtet sind, 4. Unterschrift bsw. Firmenbezeichnung des Arbeitgebers. Diese Zeiten müssen bei lausenden Beschäftigungsverhältnissen mit dem 29. 6. bei Invalidenversicherungspflichtigen und mit dem 1. 7. 42 bei Angestelltenversicherungspflichtigen beginnen. Die Quittungskarten sind vorläufig noch nicht umzutauschen es sei denn, daß sie vollgeklebt sind und noch Versicherungsmarken für die rückliegende Zeit nachzuverwenden sind. Für die handschriftlichen Eintragungen werden Einklebezettel von der Krankenkasse ausgegeben werden. Solange aber diese Einklebezettel noch nicht fertiggestellt sind, müssen sich die Arbeitgeber mit selbst geschriebenen Lohnbescheinigungen, in denen selbstverständlich der Name des Karteninhabers nicht sehlen darf, behelfen. Für Selbstversicherte, freiwillig Weiterversicherte, unständig Beschäftigte, Teilbeschäftigte bei geringfügiger Beschäftigung sowie für freiwillige Höhenversicherung müssen noch weiterhin Marken verwandt werden. Auf die Bekanntmachung der hiesigen Ortskrankenkasse im Anzeigenteil wird hingewiesen. Vormarsch 1942 Von Wolfgang Jünemann Und wieder wie im vor'gen Jahr Des Vormarsch' dumpses Wogen, Und alles, was dazwischen war, Ist wie ein Traum verflogen. Es rollt und dröhnt, es rattert, knarrt, Gespann folgt auf Gespann, Straßauf, straßab trat stumm und hart Das Heer im Osten an. Und wieder brennt daheim nun spät Ein Licht, das wacht und wacht, Und wie ein Stern im Tale steht Von nun ab jede Nacht. Herien Grntehnse und Ainderiandverschialung Castrop=Rauxeler Jugend fährt ins Oberbayerische und nach Ungarn In unserem Heimatkreis Herne—Castrov=Rauxel ist unter der Jugend und bei den für ihre Betreuung verantwortlichen Stellen zur Zeit ein großes Rüsten und Vorbereiten. Zunächst gilt es der Erfüllung des Erntehilfsdienstes, bei dem z. B. viele Mädels von hier in der Paderborner Gegend zum Einsatz kommen. Dann handelt es sich aber auch um die Kinderlandverschickung. Als erster KLV.=Transport werden von hier 471 Jungen als Gäste des befreundeten Ungarn abfahren. Die Jungen werden ihre Reise am 31. Juli 8 Uhr antreten. Sie fahren zunächst bis Passau auf dem üblichen Landweg, vertauschen diesen dann aber mit den Wassern der dem Liede nach, nicht aber in Wirklichkeit„blauen Donau“, auf der es mit dem Dampfer über Wien nach Budapest geht. Hier erfolgt die Verteilung auf mehrere Lager. Die Gegenden, in die es geht, genießen den Ruf,„besonders nahrhaft" und „besonders gastfreundlich" zu sein. Die Jungen werden nach ihrer Rückkehr gewiß viel von der Zucht von „Borstenvieh und Schweinespeck“ erzählen können. Den Eltern wird gewiß die Nachricht von der Güte der Verpflegung in den Unterkunftsorten besonders angenehm sein. Was dann wohl für Rekordleistungen an Zunahme an Körvergewicht herauskommen werden? Auch unsere Mädels haben„das große Los gezogen“, als sie ihre Gegend zugeteilt bekamen. Ihr Aufnahmegebiet ist nämlich das oberbayerische Alvenland, und zwar fahren sie am 27. Juli in die herrliche Gegend rings um den Tegernsee. Die Bäder Kreuth, Wiessee, Rottach=Egern, Weilheim, die sich in aller Welt wegen ihrer gesunden Lage, landschaftlichen Schönheit, der Liebenswürdigkeit und heiteren Sinnes ihrer Bewohner und der Gastlichkeit eines guten Rufes erfreuen, sind zur Aufnahme unserer 291 Mädel, die mit von der Partie sind, bestimmt. Bei Jungen wie Mädeln herrscht natürlich über die frohe Aussicht in so herrliche Erholungsgelegenheit zu fahren nichts als eitel Freude und größte Erwartung. Hoffentlich ist die Witterung in den in Frage kommenden Wochen recht gut, so daß unserer Jugend recht viel von don ihnen gebotenen Möglichkeiten haben und ihren Körper stählen und erfrischen und ihre Weltkenntnis erweitern können. Denn wie stets, werden auch jetzt wieder bei der KLV. Land und Leute des Aufnahmegebietes mit ihrer Wirtschaft und Geschichte und vor allem auch mit ihren Beziehungen zur großdeutschen Heimat den jugendlichen Besuchern nahe gebracht werden. Kartossel Eintenerung aach in Zatanst Trwulischr Lagerhäuser für Speisekartoffeln Die Tatsache, daß die Kartoffelanbaufläche um 13 Prozent größer ist als im Vorjahre und die bisherige Wachstumsentwicklung berechtigen zu der Erwartung, daß die mengenmäßigen Voraussetzungen für eine ausreichende Bereitstellung der erforderlichen Kartoffelmengen nicht nur für die menschliche Ernährung, sondern auch für Futter und technische Verarbeitung geschaffen werden können. Um so stärker erstrecken sich jetzt alle Vorbereitungen auf die Verteilung und Lagerung der Speisekartoffeln. Ueber neue Maßnahnten auf diesem Gebiet werden von Oberregierungsrat Hees in der NS.=Landpost Mitteilungen gemacht. Die Einkellerung durch die Verbraucher selbst wird auch in Zukunft in allen Fällen erwünscht sein, in denen geeignete Keller vorhanden sind. Allerdings ist es unverantwortlich, Speisekartofseln in frostgefährdeten oder sonst unzulänglichen Räumen einzulagern, in denen sie der Verderbgefahr ausgesetzt sind. Für große Teile der Bevölkerung, hauptsächlich in den Großstädten und den dicht besiedelten Industriegebieten besteht nach wie vor keine Möglichkeit der Selbstbevorratung. Auch ihr Bedarf muß sichergestellt werden. Schon in den beiden letzten Jahren wurden die normalen Lagermöglichkeiten der Groß= und Kleinverteiler durch Beschaffung zusätzlicher Räume erweitert. Darüber hinaus haben die Gemeinden eigene Lager zur Verfügung gestellt. Hunderttausende von Tonnen wurden von der Hauptvereinigung auf Kosten des Reiches in der Nähe der Verbrauchsorte eingemietet oder in sonstigen geeigneten Vorratslagern untergebracht. Für die Einlagerung im kommenden Herbst werden aber noch weitere Möglichkeiten eröffnet. Großanlagen, Markthallen und andere Baulichkeiten werden für die Einlagerung von Speisekartoffeln behelfsmäßig hergerichtet werden. Um alle Voraussetzungen für eine reibungslose Deckung des gestiegenen Bedarses zu schaffen wird im ganzen Reich eine große Zahl von Lagerhäusern für Speisekartoffeln in bestimmten Städten neu errichtet. die Geldmittel stellt das Reich zur Verfügung. Die Bauplätze werden von den Gemeinden beschafft. Die Reichsbauverwaltung ist mit der Durchführung der Bauten, für die ein Einheitstyp ausgearbeitet wurde, beauftragt. Jedes Lagerhaus hat ein Fassungsvermögen von 1000 Tonnen Speisekartoffeln. Damit sind alle Maßnahmen getroffen, um im kommenden Winter eine befriedigende Kartosselversorgung zu gewährleiten. Gerade bei der Kartoffelversorgung hat sich die Bedeutung einer wendigen Marktordnung gezeigt. Zur weiteren Erleichterung der Durchführung sind in diesem Jahre bei den Kreisbauernschaften besondere Kartoffelbeauftragte eingerichtet worden. Ueberall in den Landesbauernschaften finden in diesen Wochen Arbeitstagungen der Kartoffelwirtschaftsverbände statt, die der einheitlichen Ausrichtung dieses Kartoffelbeauftragten dienen. Keine sinnlosen Gemüsekäufe Die Ernte der Frühkartosseln hat begonnen. Soweit sie bisher zu übersehen ist, wird sie reichlich ausfallen. Und ebenso ist nunmehr auch das Gemüse ausgereift und wird dem Verbraucher zugeführt. Damit aber ergeben sich gerade für den Verbraucher Pflichten, die zu erfüllen ihm Ehrensache sein muß. So darf es nicht vorkommen daß jetzt die landnahe Stadtbevölkerung sich in Strömen auf das Land ergießt, um ihren Bedarf selbst zu decken und wilde Aufkäufe zu tätigen. Es wird alles getan, was nur getan werden kann, um das marktfällige Gemüse in die Städte zu bringen. In wahrhaft anzuerkennender Weise hat die Bevölkerung in den hinter uns liegenden gemüsearmen Wochen, die übrigens in jedem Jahr einmal stärker, einmal schwächer in Erscheinung treten, Disziolin gezeigt. Jetzt, wo das Gemüse auf den Feldern reift, wo auf den Beeten alle Sorten Gemüse und Salate der Ernte harren, dürfen nicht durch überstürzte und sinnlose Aufkäufe die zur Versorgung der Gesamtbevölkerung getroffenen Maßnahmen der Kartoffel= und Gemüsewirtschaftsverbände gefährdet werden, dies um so weniger, als die Organisation dieser Verbände letzthin im Interesse der zu versorgenden Bevölkerung noch straffer gefaßt ist. Zudem ist das Hamstern von Gemüsen auch eine in jeder Beziehung unrentable Angelegenheit. Die Gemüse dieser Jahreszeit eignen sich keineswegs für die übliche Vorratswirtschaft der Hausfrau. Sie lassen sich nicht einkochen und verderben in den Gläsern. Daß Gemüse aber verdirbt, sei es in den Einkochgläsern oder in den Speisekammern und Vorratskammern der Küche, dafür ist es zu wertvoll. Wer es verderben läßt, versündigt sich an der Volksgemeinschaft, ganz abgesehen davon, daß dem Hamsterer auch harte Strasen tressen. Denn die hierfür maßgebenden gesetzlichen Bestimmungen sind nicht gemacht worden, um auf dem Papier zu stehen. Sie werden mit ihrer vollen Schärse gegen jeden in Anwendung gebracht werden, der gegen sie verstöbt. Aus der Hitler=Jugend Stamm IV/259 Am Sonntag, dem 5. Juli 1942, findet ein Stammappell des Stammes IV/259 der Hitler=Jugend statt. Hierzu treten die Gefolgschaften 16, 17, 18, Marine II. Flieger II und Motor III pünktlich um.45 Uhr am HI.=Heim in Castrop=Rauxel 1 und die Gefolgschaften 19 und Marine III treten um.15 Uhr an der Kottenburg=Schule, und zwar(soweit vorhanden) in Uniform an. Fußball SC. Constantin— Castrop 02 Die alten Castrover müssen zu ihrem vorletzten Meisterschaftsspiel in Herne antreten. Da den Gästen die eingespielte Stamm=Mannschaft nicht zur Verfügung steht, lassen wir den Ausgang des Spieles asten. Zwei Tanzfilme in der„Kurbel" Diese Spielwoche bringt dem Castrop=Rauxeler Film=Publikum in der Kurbel zwei ausgesprochene Tanzfilme, die sich ablösen und zu interessanten Vergleichen reisen. Zunächst gibt es den Revue=Film der Ufa„Kora Terry“ der von Georg Jakoby inszeniert und mit Marika Rökk in der Hauptrolle bestens besetzt wurde. Die beliebte Künstlerin hat hier auch Gelegenheit, ihr schauspielerisches Talent unter Beweis zu stellen und das um so mehr, als die Künstlerin durch die Darstellung der Schwestern Kora und Mara Terry zwei gans verschiedene Charaktere hinzaubert, daß man fast den Atem anhält. Als kleiner Vamp(Kora) wie auch als natürlich=frische, aber auch opferbereite(Mara) fesselt sie alle Betrachter des Films, der durch seine spannende Handlung und sein Tempo allein schon gefangen nimmt. Um die Geschwister Terry schwärmt ein Heer von Männern, rechtschaffenen wie solchen, die man stets in dem Milieu der Revuen finden kann. Während die geltungsbedürftige Kora durch die eigene Gefallsucht ihren Untergang heraufbeschwört, weiß Mara, ihre Schwester, sich die Reinheit ihrer Seele zu bewahren. Ihr blüht swäter auch das Glück der wahren Liehe, allerdings nach schweren Konflikten, die sie manchmal zu zerbrechen drohen. Neben Marika Rödk muß zunächst Will Quadflieg genannt werden, den wir schon im„Herz der Königin" als Page der Maria Stuart haben bewundern können. Er svielt den Geiger Micha Varany, gekonnt und ohne jede Uebertreibung. Josef Sieber als Tobs ist der väterliche Freund der beiden Terry. Auch die Verwendung von Darstellern wie Will Dohm, Hans Leibelt, Herbert Hübner Franz Schafheitlin, Ursula Herking und anderen zeigt, daß die schauspielerischen Kräfte keineswegs beiseite geschoben werden, sondern in gutem Zusammenklang mit den schwebenden Elementen des Tanzes und der Melodien, die Peter Kreuder schrieb, dem Tanzfilm sein typisches Gesicht geben sollen und geben. Ausgewechselt wird dieser Film in der Mitte dieser Spielveriode gegen den letzten Tanzfilm der mit La Jana in der Titelrolle gedreht wurde. Die früh der Kunst und dem Leben entrissene Tänzerin ist im „Stern von Rio“ in ihrem Element. Die prächtigen, ja fast prunktvoll zu nennenden Bilder aus dem brasilianischen Gesellschaftsleben sind ein Fest für das Auge. Dazwischen blendet die Amsterdamer Diamantenbörse auf. Das Ganze ist eine vom Hauch des prickelnden Abenteuers durchwehte Filmromanze um einen kostbaren Edelstein, der eine Jagd von Menschen nach dem Idol des Glücks rund um die halbe Welt auslöst. Neben dem Spielleiter Carl Anton, der die Ereignisse in gutem Fluß hält, hat vor allem der Kameramann Bruno Mondi ein Verdienst an der äußerlich glanzvollen Abwicklung. Gustav Dießl ist der ernste Liebhaber Seor Felive, Werner Scharf der jugendliche Brausekopf Vincente. Prächtig humorig und klug der Detektiv Adrian von Max Gülstorff. Harald Paulsen stellt einen rabenschwarzen brasilianischen Dunkelmann mit Erfolg dar. Paul Otto, Jritz Kampers, Hubert von Meyerinck und Carl Günther spielen gut umrissene Typen. Während das Europa=Theater auch weiter noch geschlossen bleibt, zeigt das Gloria=Theater in „Diener lassen hitten“ eine recht heitere und daher für die Sommertage besonders angebrachte Angelegenheit. Um der Spannung nichts zu nehmen, sei nur verraten, daß bekannte Kunstler sich des gekonnt geschriebenen und samos inszenierten Textbuches mit Eiser angenommen haben. Hier ist das filmische Gegenstück zu der erfolgreichen Lustspielneuheit des Berliner Theaters„Kollege kommt gleich!“ Franz Josef Pruys. Konzerte, Theater, Vorträge Bochumer Stadttheater Sonnabend, 4.., 19—21.45 Uhr:„Iphigenie in Delphi“, von Hauptmann.— Sonntag, 5.., 16.30 bis 18.45 Uhr: Geschl. Vorst. 18.30—21.45 Uhr:„Ich habe eine Frau beschützt".— Montag, 6.., 19.15—21.45 Uhr:„Der Traum ein Leben".— Dienstag, 7..: Geschlossen.— Mittwoch, 8.., 19.30—21.45 Uhr:„Robinson soll nicht sterben“, von Forster.— Donnerstag, 9.., 19—21.45 Uhr:„Iphigenie in Dilphi“.— Freitag, 10.., 10—21.45 Uhr:„Iphigenie in Dilphi“. Sonnabend, 11.., 19.15—21.30 Uhr:„Robinson soll nicht sterben“. Sonntag, 12.., 19—21.30 Uhr:„Der Traum ein Leben“.— Montag, 13. 7. 19.30—21.45 Uhr: Geschl. Vorstellung. Ameisena. Vienen uls„Bandesgenossen“ Vier Jahre gegen eine hundertsache Uebermacht gekämpft 7. Ruhmestaten der deutschen Schutztruppe 1914/18 serer Soldaten in Norddes schwarzen Erddeutschen Schutztruppe ist für der Name des Generals Paul von LettowSanfrsta, verchse Vetdgers von Deutscherste Weltkrieg ausbrach, Sorteastgaffeieren Sthute von 98 Oftbieren, 43 und zurs Gesars, D Beomten, 194. Unterofftboieren Lettom=Vorhec an erreicht. Trotzdem wandte sich mit einer kleinen Streitmacht sogleich „Kilometer lange Ugandabahn von der seindlichen Baupyradt Nairobi bis zum Viktoriasee. die Lebensader Britisch=Ostafrikas, womit er zugleich die lange, unbefestigte Küste des eigenen Kolonial= gebietes am besten schützen zu können glaubte. Hieraus sorgsältige meseiane egchn Sherge d ies in dem die Wigfätiige, milttärische Schulung der Askaris im bei dir, bis der 124 landeten die Engländer vor dieser Stadt mit 14 Transvortschissen ein indisches Leibem Kompse wurde der gr Iu mehrüägigen #### ind von der nur etwas Mer zurickgeworsen mohes Schubtrunde in das er weit über 2000 Tote u. Verwundete verlor. Der Schreck über diese Niederlage baßt de fpöhter de Glieder gefahren, Küstenstadt Daressalam erst pir fallen!“ oflegten die treuen Schwaren zu ibrem General zu sagen, wenn wieder einmal ein besonders schweres Gesecht siegreich bestanden war. Vier Jahre lang bot Lettow=Vorbeck mit seiner Schutztruppe gegen eine dundertfache Uebermacht beldenwarr gerämpft und erst am 15. November 1918 auf Grund der beimatlichen Waffenstillstandsbedingungen ga. Feinde unhezwungen die Wassen gestreckt Einen vohevunr erreichte die Verteidigung DeutschOstafrikas in der Schlacht bei Tanga. Am 2. Novemen Samrschn Pten. wurde Lettow=Vorbeck in Daressalam spolischen General in vollem Ernst gefragt, ob die Deutchen in der Schlacht bei Tanga— dressierte hätten. In Wirklichkeit wurden dadurch die britische Schiffsartillerie Klumpen von wilden Bienen aus den Palmen herabgeschossen, die Haruntersiegenden Portu d Nutionalität auf die daranterliegenden Truppen stürzten und viele Soldiese Weige sogan dei den Deutschen wurde auf einer eiz, Moschinengewehr auber Gesecht iner. andeten Gelegenheit ergab sich eine englische Parrouine, die sich lange hartnäckig verteischleunigst die weibe Fahne zu Hissen. stellen konnten. Der tote Pharao selbst aber lag in Seinemn Ferengern.. tem Holt, der in prachtvollen Sandsteinsarkovhag enthielt einen schweren GoldHlcß, Srast uund Eis eindalsarmierte Mumie umeine derrliche Gen# guitern Tutanchamons bedecte „rliche Gesichlsmaste aus reinem Golde, die Setrsi, gagn einen ungebeuren Kunst, und Metallwert De Ssae tlicher Hrust entdeckte man schließlich wned rine Seitenkammer, die, wie die töstlichsten Geschmiede und auch persönliche Gebrauchsgegenstände des toten Herrschers enthielten. Bald nach der Auffindung des Königsgrabes starben kurz nacheinander Lord CarnaArchäologen, die an den Ausgrabungen beteiligt waren. Es entkand bierdurch die Le##de vom„Fluch des Pvarao", der angeblich die Grabesruhe gestört und ein altbestraft batte. In Wirtlichkeit dat wobl nur ein mertMiähmner mitgemiehe, d eden Hinscheiden dieser Tutanchamon aber, der so viel Unheil verschuldet haben soll, ließ man zunächst in seinem offenen SteinHaiter, wuhte der, Kschr.dt. 5, Maeueu. M der erndaschmete Leichnum in dieser Plat erschien den Hgpptischen Dauer nicht sicher genug. Man bot daber den Gold 8rs mit der Mumie Tutanchomons Aürslich in den der Nationalbank zu Kairo verbracht, der angeblich wollonmen bauberscher ein vol.— der ans dembensichtr xm grrsKasbioegen, Vosesher Rontak, Prlangen, der Lernto,.“ 9u9 des gietichhells Vlu Sennes, eines Schwiegenschneg den Könige Saicg, 199 mon, enthielt. Dieser Fund gilt als der größte Er. Tutanchomon=Graben. deit der Kusfindung des Die historische Nathausgiode Argentiniens Erfahrungen mit den Engländern Das noch ungelöste Problem der Falklandinseln Sehle Das Bialoud von Mierandrin Vor sechzig Jahren durch die Engländer bombardiert! Erinnerungen an eine Schreckenszeit Alexandria, die 331 o. Ztw. durch Alexander den Großen gegenüber der Insel Pharos auf einer Landenge zwischen dem Mittelländischen Moer und der Maree S. Petreianbischen Miert umd der Murebrischen See begrundete und nach Plänen des Deinokrates erbaute, einst weltberühmte Hasenstadt, hat, in der Geschichte Aegyptens immer eine wichtige der Fall als sie durch ihnen nu Deit der Ptolomder # cter#ten blühenden Handel und eine hochstehende winenschaft bei allen Kulturvölkern berechtigtes Ansehen genoß, aber auch durch UeberseiGontemn iene: Herüchtigt war. Von den prachtvollen Bauren jener weschichtsperioden, der 47 v. Ztw. verbrannten riesigen Bibliothek sowie dem Rionnsosscheater und Museum blieben kaum einige Emmmeriiche Mauer= oder Säulenreste erhalten. Erneut in den Mittelvunkt des Wektinteresses wurde Alexandria, heute eine Stadt von gegen 600000 EinHasenanlagen, durch die politischen Ereignisse vor sechvig Jahren gerückt. Der ägyptische Kriegsminister Arabi Pascha ein guyender Patriot, forderte damals die Abschaffung der euroväischen Finanzkontrolle und Beseitigung aller europckischen Beamten, die von Grobbritannien und Frunrreuy seit 1878 auf Grund einer Vereinbarung mit dem Kedhive eingesetzt worden waren. Da gant wgndor euie Soteche de gewünschten Umsange erfuur wulde, vis Arcol Pascha die Staatsgewalt an sich und oroklamierte sich als Haupt einer Nationalpartei, die das ägyptische Volk von dem unerträglich gewordenen Druck der Westmächte befreien wollte. an 13. Bani. 19. den und die g“ deren Urheber nicht bestroft wur: unn de Wiedexhejestigung der Forts von Alexan##ra durch Arabi zascha zum Vorwand, um genau später durch einen Flottenverband unter Admiral Seymour ein furchtbares Bombardement auf diese wichtige Hasenstadt eröfnen zu lassen. Hierbei blieben weder Frauen und Kinder, noch die letzten Reste der herrlichen Baudenkmäler aus dem Altertum Das Feuer der Aegypter gurde hald zum Schweigen gebracht und die Forts descht, zugreich aber auch von den erbitterten Einanssigen in dd Massakre unter den ortsin Frand gestechte angerichtet, deren Häufer meist in Brund gesteitl wurden. Die englische Regierung Wosselen nach Tegppten Londber unter Alerandria besetzte ur. uu schicten, das eunächt „rtugnig,###e und dann die ägyptische Armee einen unter urabi Pascha, der den Widerstand fortsetzte, am 13. September 1882 vom Suezkanal aus bei Tel el und in die Flucht schlug. „Die Beschießung der unglücklichen Hasenstadt durch Flotte wurde damals durch die unvarteiische Weltöffentlichkeit ebenso verurteilt wie das völkerrechtswidrige Bombardement von Kovenhagen September 1807. Da wie dort waren noch nach Jahrrebnten die rauchgeschwärzten Mauertrümchmer uno sonstigen Spuren eines ruchlosen Bombardei. ments zu sehen, unter dem in beiden Fällen die hilfr= und wehrlose Zivilbevölkerung am meisten zu leiden weilche diese, Land schok in verzangenen Jahehundert 1776 wurde aus den La=Plata=Ländern Sopmstee. sces Biekönigreich mit der Aires gebildet, das außer Argenhoste, Nach ar soier Paraguah und Uruguan umBuengs Tireg verrreibung der Portugiesen aus der mento nachm die Saaep ertiegenden Kolonte SaeraHandelssios.s argentinische Hauptstadt ein ausblühte F; 1stem an, unter dem sie außerordentlich wiruchar: Die Egländer blickten natürlich auf diesen wirhchaftlichen„Ausschwung und zunehmenden Wohlstand mit mißgunstigen Augen. Da sie sich gerade mit Frankreich im Krieg befanden. nahmen sie dessen Alligm mit dem fpanischen Mutterlande zum Vor= ein wuno, um sich am 2. Januar 1806 unter ihrem AnVovham der Stadt Buenos Aires zu bemächtiger, eie soroerten die Einwohner auf, sich unabgachen, batten aber mit diesem Ansinnen es daem Priten Bevötterung gans genau wute, daß Dinen in Wirklichkeit nur darauf ankam, an Stess panschen die eigene Herrschaft über die Lu=Plata=Lander aufzurichten. Die Engländer wurden bereits aus Buenos Aires wieder Sssun he. 1d ein neuer ungriff am 28. Juni 1807 inen Begriff britischer„Unes die de Arpentiniern och eine bistennehge gergtet. ga erinnert heute, nloch eine historische Gloge, die im Jahre die###ger von Buenos Aires gegen die Engashen Rategang. riesi. Sie ding einst in dem in dem 1681 die erste unabhängige in Pasben Fahrhuober. SUR Eisherhooten beschlagnabnten, worauf ein Kriegsschisf Buerto Soleded dem Erdhodon augelegte Rolonie Puerl Soledalb dem Elbdoven gleichmachte. GroßReite Der Malpinen Zwischenfall, um sich seinerlandinseln dieben, zu bemächtigen, die borton Salt. Unsere Anekdote Fragliches Kunststück Zeindlicher mit 4 E. T. A. Hoffmann liebte über Gebühr einen guten Verin. Dg auschie er dach alfeien den Uprnr ir““ den Prosessor der Phisas uu eiurn wu wohlwollen= Das Oberkommt i###r der Pbrlosophig stoßen. Der Prosessor, kannt: ein eingesreischter Antialkoholiker, zog die Stirn Südwestlich berartigen Verfaslungs Seben Sie mal mich eindlichen Grut kraus: in einer an ich bin immer nüchtern!“ Schlockt Der Dichter und Musiker hob abwehrend die Rechte: ges im S“ „Ja Sie! Ist das vielleicht ein Kunststück nüchtern zu.engenene unt sein, wenn man überhaupt keinen Alkohol trinkt?" Feteven: Im Seegebiet Der sonderbare Versuch flugzeuge der ki Der berühmte Chemiker Bunsen lehrte in Heidel= schwer. anderen Universitäten schon mehrere Male durchge: Nach dem Du! fallenen Studenten bom und bat seinem Sohn N. gab, er=stun....“. 0m, veinem Sohn Privatfnungen zu geben, Vielleicht würde er doch noch brauchbarer hatte. Der Pharad im Bantkener Ein toter König findet keine Ruhe 7. Tutanchamous seltsames Schicksal Der Goldsarg mit der Mumie Tutanchamone, Dder bieher im erregt. Jah Kerlis i. var=kereckan, Vi. Losdenstest“; 84z, U] zucht die uur due nan nach dieter Felsengrnt ue ee, Astenee. u. ans iu. Malen tun(Heriach, uu ucgedente Schäte freigch. sahes worben. In der ganzen Welt hat seinerzeit die Auffindung des Grabes des Tutanchamons im„Tal der Könige" bei Luror am 4. November 1922 durch den englischen Aegyptologen Howard Carter ungeheures Aufsehen kirche aufbewahrt. Zugleich mit der erneuten Weibe dieser denkwürdigen Glocke wurde vor zwei Jahren des historischen Rathauses als Museum seiner Bestimmung übergeben. , vir iminen an urwei 1835 die unliebsame Gaor die Argentiniter im Jahre macht, Groshrisgaume. ekanntschaft der Engländer geihven rechbmähigen eutris ibnen damale die von Keinlanhtiesen, Biee Auicisen eramten waren bereits 1820 von der schen in Poernmgs echdolgerin der woantutung genommen und drei Jahre swäter einem gebürtigen Hamburger, Ludwig Vernet, als Gouverneur anvertraut worden. Vernet, der acht Inselgrunve betreute, hat sich um ihre wirtließung große Verdienste erworben. Er förderte besonders die Schafzucht auf den Malvinen jährlich bis zu achtzig Tonnen gesalzenen Ausbauarbeit eines lungen zwischen Maschemice leis wirde er uun mus ein die Spitzen der. schiscderte eingen er. Der betrübte Vater ven in breiter 3 und echleg; genend den bisberigen Studienverlauf selte Gegenangr ## Herr Prosessor, versuchen Sie es doch wurden unter einmal mit rom!" abgeschlagen. E Bunsen stützte nachdenklich seinen Kovf in die Hände, sbände unterstuß schön, ich bin dazu bereit: dringenden Div Verta chie gecgshnter i man ia an die sonderbarten kweitere hobe bl. Luftkämpfen wu ungeheute Ewwahr fleigub, Hausgeräte Prunkwagen in großer Zahl, herrliche Statuen und groteske Tiere, alles aus gleißendem Gold, füllten di#e. grabkammern. Es war em gander stägrotischer hiller Scse hbelspeicher, den Carter und seine Gehicsen schließlich aus den kostbaren Funden zusammenDension Almenrausch sen Setond der: Beice, Esietelch Vie eKsin üer doie de. Ttschentuch. Die Kochin vum Herserbrechen.— Juumer getreten war, weinte Ternet 1829 mit nordamerikanischen Robbenfänge ibr ertmagreicheg Geng.. se in den Inselgewäsern der Maluin:s:##werde betrieben. Der Gouverneur wer Malbinen ließ drei von den nordamerikanischen 15o Ddin Zitstieder des Theaters an der Wien wollten jedoch nicht viel dasten und Heburtstug schenten, das soll finden folte. dennach allgemeinen Bei„Das ist doch nach temder tge nies fragte, fagte er: ie swwer: wängts den Sekretär meinen Besfalli. betet nicht vick und findet allgeDref Eröffnu Wonischniien ergeer . Leider wurde jedoch diese Aufbauarbeit öffentlichte ein umsangreiches Buch mit dem Titel: „Memoiren und Taten des Marquis de Sevigne". man das Buch aufschlug, entdeckte man darin lediglich— unbeschriebene weiße Blätter. Ein heiterer Roman von Rudolf Ander! Copyright by Knoer u. FErth KG. München 1940 19. Fortsetzung. #And jetzt mutz ich gewissermaßen auf mein neues Stua selost zu sprechen kommen", fuhr der Bäckergeister fort, nachdem er wieder in seinen normalen Zystand zurückgesunken war.„Also, wir haben da einen reichen Bauern, der wo so geizig ist, daß er im Sommer noch an die Städtischen vermietet, obgleich er gar nicht nötig hat. Dieser Bauer, dem ich den beJosef Prahlhans gegeben habe, besitzt eine Tochter, ein bildsauberes Dirndl. Der Vater möchte daß sein Kind den ebenfalls reichen, Nachwuchs, wie wir ihn manchmal auf unseren Hösen war Frau Walburga weinte erneut. Wahrscheinlich bse be igesg a# erscnergge den trintenden Kosoare bren Sre zu. ezeert worden. „Beim Leitenbauern ist aber auch ein Knecht, der Girgl, der ist brav und rechtschaffen und liebt die Tochter vom Prahlhaus. Aber die macht sich nichts aus Stüädtischen, einen Rechtaummgst... und es kommt so weit, daß sie sich mit ihm viel weiter H eumwporten Soslg. Sug; anstchndigen Mädchen Auf die Dauer labt sich die Schand' natürlich nicht ververgen. Der reiche Bauer, Seuao herigen. sid Und tett lass it die grobe „Selgng die Prablbanz da auf dem Hof siben!“ „Also, nicht wahr, Tberese muß vom Hof. Da laßt dran machen. Sie geht in die Stadt, aber Rechtsanwalt der Filou, der will jetzt nichts mehr von ihr wissen. Das ist hart. Wahrscheinlich ging sie 4u schreit er voner Wut,„solang hat noch kein Madl ein Kind herbracht! Du bist die erste. du. uneheliches Kind herbracht! Du bist die erste, du, Ar Füir aud Sei verflucht, du, und mit vir die fündhafte Frucht dernes entweihten Leides!“— Ja, so sagt er, meine Damen und Herren, das ist gewissermatzen der #ele Oonmüch Göbemmtt vor Tre uv, Werrassein entebt sie ihre schwere Stunde. Aber nicht lang.=Einsam Gect Therese, in der groben, bösen Welt. Da, als die Nor am hochren ir, erreicht sie die Nachricht, daß ihr Heuboden gestürzt ist und im Sterben Möglichkeiten: Entweder sie Leyrt verück in den Hof, oder sie ist genau so bart wie es rhr Dater war und kommt nicht. Ich lass' sie komeine sehr rührende Szene, denn sie trifft gerade noch recht ein, um ihrem Vater zu verzeihen und ihm zu versorechen, daß sie den Hof übernehmen Augenblick, gewissermaßen als Knalldes Sushalste, das der u driudt ein Telegromm Verführer Harry Meier im Duell gefallen ist: so was freut die Leut immer wenn bestraft wird. Und jetzt erkennt Therese seelischen Kamose, daß der Girgl doch der rechte Mann ist, und das um so einem Ontel in Ameriühe gaensdr Zwtischemeit von Geld dem der Tuut eru veenot dat und mit dem Heites Trusdyucht verfallenen Kaspar den abgespuft hat. Herührt sinken sich Bich maon rachr. ledte Bild ist ein lebendes Onget un se in das Innerg,#che, Die deutsch in die Sprache 1 esch ue lh Ae gen ser ie i da wieda eust woana munh—.“. auch der Oberst, während Semnt Theagerstich uu den Futz tmat.„Die Ide u0 Schunöchrig Naternorier: eine Ste, meine Base, die sich über alles freute, was ihr diese verientage schenkten.„Und zwar möüllen wir geschlossen antreten. Die ganze Pension. marrin besorgt wohl am besten die Karten.“ Da hatte ich es: Geldgeschäfte überließ man mir. Sesr Sascdh der.i Besetung ist gesorgt“, fuhr Steinmetz Hochletimer, der Pruahikans den sotielt der kann solche Rollen ganz waschen die tragende Tochter, die Tberes, gewissermuven###n Figur des Ganzen, ist bei der Zirngibl Kari am besten aufg'hoben, Sie wissen schon, vie Aelteste von unserem Kaushaus im Dorf. Die hat so einen leidenden Zug um den Mund, verstehen Sie, das vaßt da glänzend. Der Kaspar wird vom Fischerso schon aus wie ein Depy, da haben die Leut auch was zum lachen. Den Rechtsanwalt macht der Hilfslehrer Obergschwendner der bringt schog so was Dämonistisches mit. Und den Eirgl der Virchammer=Lenz das ist unser jugen nocht der Pirchanmer=Lend, dus in unselr zagendlicher Liebhaber, eine gans große Kanone. Suticher wahr, ich habe das Vergnagen 10 micht grüßen2 Auf Wiedersehen—.“ und dunf Ste ale be„Ein ungewöhnlicher Mensch!" staunte Frau Fischen Geschng P duib Ner, ud uir Brgcher. G. Sie lassen!" bemerkte Fräulein Bill respektlos.„Uebrigens, wenn seine Stücke so gut sind wie seine Torten, dann eschiet michge 10 wovieren. Wer beFrau Fischbacher hatte sich von ihrem Schluchzen so einfallt!“ sagte sie noch einmal bewundernd, diesmal in fast reinem Hochdeutsch.„Es ist etwas Herrsübes, wenn mon Dichten Kanns: aes ie etnog derr„Herr Leutgeb der Schriftsteller, erdot sich dao. Er sich glücklich, an der Seite einer so reizenden Dame lustwandeln zu dürfen. Außerdem kämen ihm in Hottzsng feier Natur und in der Näbe eines schönen Wesens immer die besten Gedanken; bei ihm lag der hussen in Oberhagern. dei derrn Jand aus GeltenReichsminister abendvormittag Deutschen s Hause der Deu treffen, daß die genössischen Me stik die bisher 1 sem Hause dar weis der umfe keine nachdrück Siegeszuversicht Im dritten K Ringen im Oste während das de die höchsten Le Kraft, seine bis öffnen. Das Diplom Reiches, die kon stadt der Bewe Generale der# „Haus der Der tur, Wissenschaf von Herrn Faiges m. Zimmer binauizing wurde 16 er wich Sepei angerufen.„Wartens a wengerl!“ Schwer atmend kam er hinterdrein.„Da, „Ja, da haben Sie recht", antwortete der vootische Bäckermeister, indem er sich durch die lockigen Haare fuhr und seinen Blick in die Ferne schweifen ließ. „Also, so ganz einfach ist es natürlich nicht Es muß einem gewissermaßen angeboren sein. Da kann man schlug sch mochdräghlich un da drinnen haben.“ Er die Brust.„Bei mir ist Bachtubin. Auf eimmal Guid auf und ged in meine erschütternde Szene lichen Tochter, die ist mir gekommen, wie ich gerade den Boden zu einem Apfelkuchen'macht hab. G5us massz s bibl eini in Eahnar Stuhn Was i morgn is wieder drent in Emmerts9p Zampu. ham.“ Gottes willen, meine Herrschaften! Jetzt din ich fast eine, eechagene Stund bier dei Ihnen gesessen! Und # bent abend Generalprob'! Und die gonac Tareen metz ich aud noch ausfahrin!“ Er unt in uo and Ktrecte binanz auf den Gana. Frau Eberaberger?“ ischen fe Win dit eriht duscher, wonn S wenig Feisegernhen ustr. id date bie deout sowpitcte —einig Oblgenen, nctt ihr zusammen zu sein.“ „Der Rentier aus Landshut grinste vielsagend.„Des bob Seg#et gnerkt badn“ meinte er vorsichtig.„3 Grm, vaß dera net langweilig werd. Da brauchan Eahna Sie gar nimmer ostrenga.“ „Wie meinen Sie das?“ .—.man balt, daß der Oberst grad frch le, daß er an unswrach hat an ihr. Des segn do Sie aa.“ Da lass ich alles lieg'n und stehn Ach so! Das datte also nicht nur ich allein bemerkt, wie seor sich Aldringer um Rosemarie annahm. Wenn u eee egeich uium er Uer den au hobern, der sich Der so widmete u seanFerientage versbönte. Oder meinte Brügel etwa—? Deutsche Oelgemälde ui „Austragler“