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Juni 1942 e Versolgung ader die aphprtsche Arenge minaus Capuzzo, Sollum und Halfaya in unserer Hand] Gebiet südlich von Sidi el Barani durchschritten Amgang mit Zahlen Aeberan siaerster Einfag der Lastwöasse Auch der Angriff im Küstengebiet von Gewastopol gewinnt weiter an Boden dub Aus dem Führerhauptquartier. Das Oberkommando der Wehrmacht gab gestern bekannt: In Nordafrika brachen die deutsch=italienischen Truppen den Widerstand 26. Juni. des Feinlibysch=ägyptischen Grenze und nahmen die Festung Capuzzo, Sollum und In scharfer Verfolgung der geschlagenen Briten wurden Sidi El Barani Gebiet südöstlich davon erreicht. des an der Halfaya. und das Im Festungsgebiet von Gewastovol gewann der Augriff der deutsch=rumänischen Truppen in erbitterten Wald= und Häuserkämpfen weiter an Boden. Schwere und wirkungsvolle Augriffe von Luftwassenverbänden richteten sich vor allem gegen die Stellungen an der Südbucht, bei Inkermann und gegen die Verteidigungszone um Nikolajewka. Südostwärts Charkow ist seit dem 22. Juni ein Augriff zur Vernichtung seindlicher Kräftegruppen im Gange. An der übrigen Ostfront bis auf harte erfolgreiche Kämpfe mit dem am Wolchow eingeschlossenen Feind keine wesentlichen Kampfhandlungen. Aufklärungsflugzeuge vernichteten im Finnischen Meerbusen ein sowjetisches Räumboot. An der Eismeerfront versenkt die Luftwasse in der Kola=Bucht zwei Handelsschiffe mit zusammen 11000 BRT und beschädigte ein weiteres großes Frachtschiff durch Bombentreffer. Die Sowjets verloren am gestrigen Tage 71 Flugzeuge. Sieben eigene Flugzeuge verden vermißt. Im Kampf gegen Großbritannien belegte die Lustwaffe in der vergangenen Nacht das Industriegebiet von Birmingham sowie kriegswichtige Ziele in Südostengland mit Spreng= und Brandbomben. Der Träger des Eichenlaubes zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes Oberfeldwebel Steinbatz, Flugzengführer in einem Jagdgeschwader, ist nach seinem 99. Luftsieg vom Flug gegen den Feind nicht zurückgekehrt. Mit ihm verliert die Luftwasse einen ihrer erfolgreichsten Jagdflieger. Der Führer hat den heldenmütigen Einsatz des Oberjeldwebels Steinbatz durch nachträgliche Verleihung des Eichenlaubes mit Schwertern zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes gewürdigt. Bei den im gestrigen Wehrmachtbericht gemeldeten Erfolgen im Atlantik hat sich das Unterseeboot unter Führung des Kapitänleutnants Rostin besonders ausgezeichnet. * Wie das Oberkommando der Wehrmacht weiter mitteilt, setzten an der nordafrikanischen Front deutsch=italienische Truppen, von Verbänden der Luftwaffe unterstützt, die Verfolgung der nach Osten zurückweichenden, geschlagenen Briten in laufenden Tag= und Nachtangriffen fort. In der Nacht waren besonders Baracken und Materiallager sowie Flugplätze im Raum zwischen Marsa Matruk und Sidi Barani das Ziel erfolgreicher deutscher Luftangriffe. Ostwärts des Halfaya=Passes bekämpften He=111=Kampfflugzeuge zurückgehende Briten. In Tiefflügen wurden nachhaltige Zerstörungen in den dichtgedrängten Kolonnen angerichtet. Vergeblich versuchten die Briten auch in Eisenbahntransporten ihre zurückflutenden Kräfte nach Osten zurückzuziehen. Bomben schweren Kalibers trafen mehrere fahrende Züge. Eine große Zahl mit Munition beladener Güterwagen kam zur ExploFortsetzung 2. politische Seite Erlolgsstatistik des Elchenlaubträgers 57 Abschüsse waren auf dem Leitwerk der Me 109 des Eichenlaubträgers Oberleutnant Schnell verzeichnet, als der Bildberichter diese Aufnahme machte. PK-Kriegsberichter Zwirner Englands Machtgrenzen überschritten Die Erbitterung über die neue Katastrophe bleibt- Rotwendige Erkenntnis Drahtbericht unseres eigenen ständigen Korrespondenten Die Flucht in die Legende om Berlin. 26. Juni. Der englischen Oeffentlichkeit hat sich nach dem übereinstimmenden Urteil aller Beobachter angesichts der neuen Katastrophe in Nordafrika eine Erbitterung bemächtigt, wie sie selbst nicht nach den Niederlagen von Dünkirchen und Ostasien zu bemerken war. Der Zorn richtet sich teils gegen die verlogenen Berichterstattungen über den Verlauf der Kämpfe in der Marmarica, für die man anscheinend in erster Linie den Beauftragten des Kabinetts in Kairo, Sir Walter Monckton, verantwortlich macht, der bereits seines Postens enthoben sein soll, teils gegen die Generale Auchinleck und Ritchie, denen vorgeworfen wird, daß sie sich noch bis in die letzte Zeit lieber bei Renn= und gesellschaftlichen Veranstaltungen in Kairo als an der Front gezeigt Dosbenge Käumung karros gesordert Gruppe ägyptischer Abgeordneter ford ert Entfernung der britischen Truppen Telegramm unseres ständigen Korrespondenten ochenbezügse u. Verlag iut Franke, u. Wissenlich für die Franz Josef Rzeigenprete den vom Sreislike Scherl London will maßregeln re Istanbul, 26. Juni. Die Blätter berichten aus Kairo, daß eine Gruppe ägyptischer Abgeordneter der Regierung Nahas Pascha ein Memorandum überreicht habe, in welchem unter Hinweis auf die Entwicklung der Lage in ägyptischen Grenzgebieten die Fordetung nach sofortiger Räumung Kairos von den britischen Truppen erhoben wird. Die Regierung, so heißt es in diesem Memorandum, müsse innerhalb kürzester Zeit den Abzug der britischen Verbände durchsetzen, um dann in der Lage zu sein, Kairo in aller Form zu einer ossenen Stadt erklären zu lassen. Dagegen erhöht London den Druck re Istanbul, 26. Juni. Drahtbericht unseres Mitarbeiters Nach den hier vorliegenden Nachrichten gewinnt man den Eindruck, daß sich die Engländer jetzt im Jahen Osten fieberhaft um die Aufbringung neuen Kanonenfutters bemühen, um damit die großen Lücken in ihren eigenen Verbänden einigermaßen auszufüllen. In Kairo hatten der englische Botschafter, Miles Lampson, und der Befehlshaber der britischen Besatzungstruppen in Aegypten, Stine, eine mehrstündige Unterredung mit dem Ministerpräsidenten Nahas Pascha. Im Zusammenhang damit verlautet aus bester Quelle, die Engländer würden augenblicklich wieder einen starken Druck auf die ägyptische Bevölkerung ausüben, um sie zu einer Kriegserklärung an die Achsenmächte und zur Bereitstellung der ägyptischen Truppen für die britische Kriegsführung zu veranlassen. Ihre Mindestforderung, deren sofortige Erfüllung sie verlangen, sei der Einsatz ägyptischer Truppen zu Nachschubzwecken und Nachschubsicherung. hätten. Die dritte Form der Kritiker wendet sich gegen die politische und strategische Oberleitung des Krieges, das heißt gegen Churchill versönlich. Alle diese Anzeichen einer englischen Selbsterkenntnis haben das Gemeinsame, das sie an dem wirklichen Grund der Niederlage vorbeigehen und eine Flucht in die Legende darstellen. Wie man dies vor zwei Jahren in Frankreich beobachten konnte, dessen rascher und unerwarteter Zusammenbruch aus allen möglichen Gründen erklärt wurde, unter denen nur die Tatsachen der Ueberlegenheit der deutschen Führung und des deutschen Soldaten fehlten, weil diese in die überlieferten Auffassungen nicht gepaßt hätten. *i Gerade die Kämpfe in Nordafrika aber konnten die Engländer davon überzeugen, daß sie die Grenzen ihrer Macht überschritten, als sie einem Deutschland den Krieg erklärten, das stärker war als das von 1914 und das den Krieg auf einer ganz anderen politischen und strategischen Basis führen konnte als das Kaiserreich. Man sollte deshalb in England den Artikel mit Aufmerksamkeit lesen, den Gayda im„Giornale 'Italia“ an Hand genauer militärischer Feststellungen über die Kräfteverhältnisse in der Marmarica geschrieben hat. Es geht daraus hervor, daß alle Vorwürfe, die jetzt in England wegen mangelnder Ausrüstung und Vorbereitung erhoben werden, falsch sind, weil in Wirklichkeit alles getan wurde, was England überhaupt hergeben konnte.„Mehr als geschehen ist, hätten die Engländer tatsächlich nicht mehr tnn können“, sagt Gayda, und dennoch seien sie geschlagen worden. Portsetzung 2. politische Seite Heuptmann Gollob Der Führer hat, wie gemeldet, Hauptmann Gollob das Eichenlaub mit Schwertern zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes verlieben. Scher! E. W. Berlin, 26. Juni. In einer Washingtoner Verlautbarung wird bemerkt, daß Churchill und Roosevelt eine Stunde und fünfundzwanzig Minuten sich ausschließlich über das Schiffsraumproblem ausgesprochen hätten. Zwar wird ausdrücklich gesagt, es sei ihnen gelungen, ein Mittel zu finden, wie sie sich der schweren Tonnage=Sorgen entledigen könnten, aber es ist unverkennbar der Zweck dieser Mitteilung, wenigstens einen solchen Eindruck hervorzurufen. Nicht also deshalb wollen auch wir sie verzeichnen, sondern weil sie zeitlich zusammenfiel mit der Erklärung, die der britische Produktignsminister Oliver Luttelton gerade auch über diese Frage abgegeben und in der er festgestellt hat, auch er könne nicht prophezeien, ob Großbritannien für alle Bedürfnisse genügend Schiffsraum zur Verfügung haben werde.„ Die Diskrepanz zwischen der unausgesprochenen Tendenz des Washingtoner Kommuniaués und der Rede des zuständigen englischen Ministers ist augenfällig genug. Herr Oliver Luttelton ist nämlich durchaus nicht dafür bekannt, daß er sich in seinen Aeußerungen etwa einer großen Vorsicht befleißige. Im Gegenteil: es geht auch ihm — und zwar nicht ohne Grund— der Ruf voraus, beim Umgang mit Zahlen sehr rasch das notwendige Maß an Nüchternheit zu verlieren. So hatte er vor einigen Tagen in einer Rundsunkansprache an die amerikanische Oeffentlichkeit schlicht die Behauptung aufgestellt, daß die Flugzeugproduktion Englands und der USA schon heute die Deutschlands, Italiens und Japans um 50 Prozent übersteige. Um so beachtlicher ist deshalb seine Schilderung des Schiffsraumproblems, und um so mehr drängt sich die Frage auf, wie es dann wohl in Wirklichkeit aussehen mag. Wie sie denn überhaupt einen Abschnitt aus der Desillusionierung jener eitlen Wünsche darstellt, mit denen man den Verlauf der „Schlacht der Fabriken" begleitet hat. Daß auch sie den Gesetzen der Realitäten zu gehorchen hat, zeigt die Tatsache, daß die Rohstoffknappheit bereits eine wesentliche Aenderung des USA=Rüstungsprogramms erzwungen hat und daß die Unmöglichkeit von Neuanlagen zu aller Evidenz bewiesen ist. Dazu kommt aber auch noch das qualitative Moment, auf das dieser Tage nicht nur durch Frau Roosevelt, sondern vor allem durch die englischen Mitteilungen von einem Versagen der amerikanischen Panzer vom Typ„Grant“ in Nordafrika gebührend hingewiesen worden ist. Wenn es noch eines weiteren Beweises dafür bedurft hätte, daß auch amerikanische Bäume nicht in den Himmel zu wachsen pflegen, dann wäre er durch die Presse eines Landes, dem unaufgefordert die Ehre von lend-and-lease=Lieferungen Roosevelts zuteil wurde, erbracht worden, wie gestern festgestellt, daß entgegen aller großspurigen amerikanischen Ankündigungen beispielsweise in der ganzen vorigen Woche auch nicht eine einzige Kiste Kriegsmaterial eingetroffen sei. Was wieder einmal vieles von dem bestätigt, was wir behauptet haben. König Georg unterschreibt alles di Stockholm. 26. Juni. Eigene Meldung König Georg V. von England hat das britisch= bolschewistische Abkommen unterzeichnet. Groteske Trostsprüche sa Rom. 26. Juni. Mau erfährt jetzt, daß sich auch General Ritchie in der Festung Tobrnk befand, als der große Angriff begann: er konnte aber noch im letzten Augenblick im Flugzeug entkommen. Die Schnelligkeit, mit der Rommel vorging, verhinderte die Briten, die vorgesehenen Zerstörungen in den Hasen= und Festungsanlagen auszuführen. Aus Gesangenenaussagen geht hervor, daß das britische Oberkommando schon nach 12 Stunden entschlossen war, den Kampf aufzugeben. Im Hauptquartier lagen übrigens noch die neuesten Befehle auf den Tischen und verschiedene wich40 n Tobrat'schon nach T2 Randen aufgegeden London: Run brauchen wir es wenigstens nicht mehr mit Opfern zu versorgen! Telegramm unseres ständigen Korrespondenten tige Papiere wurden in den Kassenschränken gefunden. Alles läßt also darauf schließen, daß der Generalstab fluchtartig Tobruk verlassen hat. In London erklärt man jetzt, daß man nun wenigstens Tobruk nicht mehr unter großen Opfern zu versorgen brauche. Dieser groteske Trost veranlaßt die„Tribung“ zu der Bemerkung. es wäre für die Engländer auch vorteilhafter, die britischen Inseln aufzugeben und nach Amerika auszuwandern, um jeder Sorge enthoben zu sein. Lischui von Japanern besetzt ∆ Tokio. 26. Juni. Die japanischen Expeditionsstreitkräfte in Mittel=China haben Lischui im Süden der Provinz Tschekiang, vollständig besetzt. „Annm: sagi Chacchin sorgenden als Roofevelt bei der Besprechung erklärt, daß die Lage in China ernst sei Ueberall stärkster Einsatz der Lustwasse Fortsetzung von der I. pollt. Seite sion. Die Briten erlitten dabei, besonders als die Kampf= und Zerstörerflugzeuge zum Tiefangriff ansetzten, schwere Verluste an Menschen und Material. Ueberraschende Angriffe deutscher Kampfflugzeuge richteten sich gegen feindliche Flugplätze im rückwärtigen Gebiet des nordafrikanischen Kampfabschnittes. * Aufschlußreich ist auch der italienische Wehrmachtbericht zu der Lage in Nordafrika. Hier heißt es, daß nach der Eroberung von Capuzzo, Sollum und Halfaya sowie der Besetzung von Sidi El Barani das Gebiet südlich von Sidi El Barani bereits durchschritten sei. Die militärischen Anlagen von Marsa Matruk wurden von den Kampfflugzeugen angegriffen, drei feindliche Flugzeuge von deutschen Jägern abgeschossen. Gegen die Flugplätze von Luca und Micabba auf Malta richteten sich erneute Bombenangriffe. die beträchtliche Brände hervorriefen. Im östlichen Mittelmeer griffen italienische Flugzeuge einen Geleitzug an. Im Atlantik versenkte ein italienisches Unterseeboot unter dem Befehl von Korvettenkapitän Longanesi Cattani einen bewaffneten Dampfer von 8000 BRT und ein Motorschiff von 5500 BRT. Ein anderes Unterseeboot unter dem Befehl von Kavitänleutnant Gianfranco Gazzan versenkte einen 6000=BRT=Dampfer. Bomben auf Hafen= und Dockanlagen von Murmansk und Rosta □ Berlin, 26. Juni. Wie das Oberkommando der Wehrmacht mitteilt, wurde auch am Mittwoch das Stadt= und Hafengebiet von Murmansk durch deutsche Kampfflugzeuge mit Bomben belegt. Die Kaianlagen am Nordteil des Hafens wurden zerstört. Die Bombentreffer lagen im Raum von den Gleisanlagen des Hafens bis zur Stadtmitte. Beim Abflug beobachteten die Besatzungen der Kampfflugzeuge das Entstehen arößerer Brände, die im ganzen Hafengebiet schnell um sich griffen. Am Nachmittag bombardierten Sturzkampfflugzeuge vom Muster„Ju 87 die Dockanlagen von Rosta bei Murmansk mit nachhaltiger Wirkung. Ritterkreuz für das stille Feldentum eines Rotfliegers □ Berlin, 26. Juni. Der Führer verlieh auf Vorschlag des Oberbefehlshabers der Luftwaffe, Reichsmarschall Göring, das Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes an Hauptmann Kroseberg, Staffelkapitän einer Notstaffel. Von seiner hohen Aufgabe der Bergung in Not geratener Kameraden zutiefst erfüllt, hat er, in stillem Heldentum sich selbst aufopfernd, zahlreichen deutschen Soldaten das Leben gerettet, bis er von einem Bergungsflug über See nicht zurückkehrte. Zusammenkunft Rommel- Bastico * Rom, 26. Juni. Der Oberbefehlshaber der italienischen Streitkräfte in Nordafrika, General Bastico, besichtigte die Stadt, den ehemaligen Sitz des englischen Oberkommandos, die Hafenanlagen und die Umgebung von Tobruk, die überall noch die Zeichen der jüngsten Kampfhandlungen tragen. Anschließend begab sich General Bastico nach den vorderen Linien, um den Generalfeldmarschall Rommel aufzusuchen. Die Begegnung der beiden Feldherren, die in unmittelbarer Nähe der Front stattfand, war außerordentlich herzlich. Aleuten=Insel Kiska und Attu besetzt A Tokio, 26. Juni. Das Große Hauptquartier gab am Donnerstag bekannt: Die japanischen Marinestreitkräfte, die im Gebiet der AlentenInseln operieren, setzten nach Besetzung der Insel Kiska am 7. Juni und der Insel Attn am 8. Juni die Säuberungsaktion auf den benachbarten Inseln fort. Die Insel Kiska, die von den japanischen Streitkräften besetzt wurde, wird in Zukunft den Namen Narusami und die Insel Attn den Namen Atsuts tragen. Die Inseln Attu und Kiska sind die größten der westlichen Aleuten. Attu ist 104 Kilometer lang, 52 Kilometer breit und 1000 Meter hoch. Etwa gleich groß ist Kiska. Kein Trost für Tschungning di Stockbolm, 26. Juni. Eisene Meldung Die Lage in Tschungking sei verzweiselt ernst, erklärte Roosevelt nach Aussage des New Yorker Senders in einer Besprechung des Weißen Hauses. Winston Churchill hat ihm— so berichtet der Sender weiter— mit sorgenvollem Gesicht zugestimmt. Diese Aeußerung der beiden Staatsmänner, die ihre sonstigen Besprechungen streng geheimhielten, wurde auf Wunsch des Präsidenten verbreitet. Am Tage zuvor hatten beide Männer den Botschafter Tschungkings in Washington, Soong, zu einer von ihm erbetenen Unterredung empfangen. Der Botschafter soll dabei noch einmal einen verzweifelten Versuch gemacht haben, die Erfüllung wenigstens eines Teiles der auf Grund des Pacht= und Leihgesetzes Tschungking gegebenen Versprechungen durchzusetzen, da sonst die Widerstandskraft des Marschalls Tschiangkaischek am Ende sei. Der New Yorker Sender verbreitet Aeußerungen Roosevelts und Churchills über die Lage in China. Es wird daraufhin als Zeichen dafür gewertet, daß Soong vergeblich bat und daß beide Männer Tschungking aufgegeben haben. Englands Machtgrenzen überschritten Fortsetzung von der.polltisch. Seite Das ist in der Tat die Wahrbeit. vor der alle Versuche keinen Bestand haben. die Nieder=, lage auf militärische und organisatorische Fehler zurückzuführen. Schon allein die Tatsache, daß es sich nicht um einen einmaligen Vorgang handelt, sondern daß diese letzte Katastrovhe nur eine in der langen Reihe ähnlicher ist, müßten die Engländer davon überzeugen, daß diesmal das von Ein fast ernsthafter Vorschlag kb Lissabon, 26. Juni. Eine Gruppe von 50 Abgeordneten des englischen Unterhauses unter Führung des Konservativen Wordlaw Milne hat sich zusammengefunden, um folgendes Votum gegen das Kabinett Churchill anzubringen: Das Unterhaus erklärt, kein Vertrauen zur obersten Führung des Krieges zu haben, während es den Mut und die Ausdauer der bewaffneten Streitkräfte anerkennt. Milne gehört zu den konservativen Kreisen, die bisher fest zu Churchill hielten, jetzt aber durch die Katastrophe von Tobruk ernste Zweifel an seinen Führerqualitäten bekommen haben. Obwohl die Berichte über die Unterhausdebatte stark zensiert wurden, lassen sie doch den Sturm der Entrüstung erkennen, der das englische Parlament erschüttert. Ein anderer konservativer Abgeordneter fordert die Regierung auf, sich in Moskau einen fähigen General auszuleihen, der die britischen Soldaten in Libyen zu führen imstande wäre. Die Arbeiterpartei verhält sich noch abweisend; sie möchte die Krise unter den Konservativen nicht dadurch vorzeitig beeindrucken, daß sie sich in diese Angelegenheiten der Partei des Ministerpräsidenten einmischt. Churchills sofortige Rückkehr nach England wird jetzt einmütig von der äußersten Rechten bis zur äußersten Linken verlangt. Schärfste Kritik auch in Süd=Afrika * Lissabon, 26. Juni. In Südafrika herrscht — nach einem Reuterbericht— tiefe Trauer über den Fall von Tobruk, weil bekanntlich in der Festung ein großer Teil der unter Ritchies Befehl kämpfenden südafrikanischen Truppenverbände ihnen herausgeforderte Schicksal seines Amtes waltet. Zu dieser Erkenntnis werden sie früher oder später kommen müssen; vorläufig allerdings ist die„Flucht in die Legende“ bequemer und tröstlicher. britische Volk zornig und grimmig entschlossen“ □ Stockholm, 26. Juni. Das britische Volk ich heute, so erklärt der Reuter=Kommentator Wickham Steed, zornig und grimmig entschlossen. Die Niederlage in der Libyschen Wüste und der Fall Tobruks haben das Volk davon überzeugt, daß irgend etwas nicht in Ordnung ist. Die britische Bevölkerung ist in diesem Krieg schon öfters zornig gewesen, doch nicht mit der gleichen Grimmigkeit wie heute. Man hatte sie zu dem Glauben veranlaßt, einen Erfolg beim Kampf in Libyen zu erwarten. Jetzt müssen sie feststellen, daß diese Versicherungen irreführend waren. Sie sind daher entschlossen, festzustellen, wer für ihre Enttäuschung verantwortlich war. Hätte Churchill sich im Londoner Parlament befunden, so würde man eine sofortige Debatte über die Niederlage und ihre Ursachen gefordert haben Bevor er zurückkehren kann, wird der Zorn sich etwas abgekühlt haben. für den europäischen Kriegsschauplatz“ □ Stockholm, 26. Juni. Nach einer ReuterMeldung aus Washington gab das Kriegsdevarte= ment die formelle Einrichtung eines Overationsbereiches der USA=Streitkräfte für den europäischen Kriegsschauplatz mit Generalmajor Dwight D. Eisenhower als Befehlshaber bekannt. in Gefangenschaft geraten ist. Das Telegramm, in dem der stellvertretende britische Premierminister Attlee dem südafrikanischen Premierminister Smuts mitteilte, daß es nur einer verschwindend geringen Zahl der südafrikanischen Truppen gelungen sei, aus Tobruk herauszukommen, bildete die Sensation des Tages. Die britische Führung wird im Lande der schärfsten Kritik unterzogen und die Regierung erwartet einige veinliche Stunden im Parlament, da ein großer Teil des Volkes der Auffassung ist, daß General Ritchie südafrikanische Truppen auf hoffnungslose Posten stellte und ihnen den schwierigsten Teil der Kämpfe zuschob, während er die Regimenter des britischen Mutterlandes schonte. 15 Versenkungen eingestanden X Berlin, 26. Juni. Entsprechend der britischen Taktik, die auch jetzt von den USA übernommen wurde, ihre erheblichen Schiffsverluste immer nur ratenweise zuzugeben, gibt jetzt das USA=Marinedepartement den Verlust von fünfzehn Transportschiffen zu, die entweder durch Unterseeboote der Achsenmächte torvediert oder durch Artilleriebeschuß versenkt wurden. MarArthur gibt Ratschläge □ Berlin, 26. Juni. Der berühmte USA„Held“ MacArthur hat es für geboten erachtet, dem Britengeneral Auchinleck. dessen Truppen jetzt vor Rommels Panzern die nordafrikanische Küstenstraße entlang fliehen, ein Trosttelegramm zu senden. MacArthur ist ja Fachmann in rechtzeitiger Flucht und hat demzufolge besonderes Verständnis für das, was sich in Libyen abgespielt hat.„Sie können es schaffen. Sie können sich noch Ihren Weg erkämpfen," telegraphierke er, wobei er wohl an seine eigene Laufbahn dachte, die den vorsichtigen Krieger kurz vor dem Fall der Bataan=Halbinsel in einem kleinen Motorboot an die noch sicheren australischen Gestade führte. Damit war MacArthur ja ein gemachter Mann, die USA überboten sich, ihren Filmhelden zu feiern und jedes Dorf wollte dem feigen Flüchtling ein Denkmal setzen. Aber dann kam MacArthur doch noch eine Erleuchtung.„Denken Sie an Wellington,“ setzte er dem Telegramm hinzu. Ein wohlgemeinter Rat anscheinend für Auchinleck, nicht an den Absender MacArtbur, dieses Vorbild feiger Flucht, zu denken. Reichsmarschall Göring an den Vater von Oberfeldwebel Steinbatz □ Berlin, 26. Juni. Wie im Bericht des OKW gemeldet wurde, hat der Führer dem von einem Flug gegen den Feind nicht zurückgekehrten Oberfeldwebel Steinbatz als 14. Soldaten der deutschen Wehrmacht das Eichenlaub mit Schwertern des Ritterkreuzes zum Eisernen Kreuz verliehen. Reichsmarschall Göring richtete an den Vater des Oberfeldwebels Steinbatz folgendes Schreiben: „Der Führer hat Ihrem todesmatigen Sohn durch die Verleihung des Eichenlaubes mit Schwertern geehrt. Stolz und bewegt bringe ich Ihnen das mit der Versicherung zur Kenntnis, daß meine Luftwasse den jungen Helden, der in den Reihen unserer kühnsten Jagdflieger 99 Luftsiege errungen hat, niemals vergessen wird. gez. Göring, Reichsmarschall des Großdeutschen Reiches und Oberster Befehlshaber der Luftwasse.“ Tagesbefehl an das X Berlin, 26. Juni. Der neue Korvsführer des NSKK hat folgenden Tagesbefehl an das NSKK erlassen: „NSKK=Männer! Der Führer hat die Führung des Korps in meine Hände gelegt. Ich habe das Werk Adolf Hühnleins als verpflichtendes Vermächtnis übernommen. Es in seinem Geist fortzuführen, zu wahren und zu mehren, ist die Richtschnur meines Handelns. Daß ihr mir hierbei vertrauensvoll zur Seite steht und eure Pflicht — und mehr als sie— mit ganzer Hingabe in alter Bewährung erfüllt, ist die Bitte und Erwartung, die ich in dieser Stunde an euch richte. Berlin, am 25. Juni 1942. Kraus. Korpsführer.“ Straßensammlung nur am Sonnabend und Sonntag □ Berlin, 26. Juni. Die erste Straßensammlung des Kriegshilfswerkes für das Deutsche Rote Kreuz 1942 wird am 27. und 28. Juni von den Angehörigen des Deutschen Roten Kreuzes und der Deutschen Arbeitsfront durchgeführt. Es wird besonders darauf hingewiesen, daß nur am Sonnabend und Sonntag gesammelt werden darf. Menschenverluste der USA=Sandelsmarine * Genf, 26. Juni. Die Admiralität der USA beziffert die von der amerikanischen Handelsflotte seit Kriegsbeginn erlittenen Verluste an Menschen mit 10000 Toten. Verwundeten und Vermißten.(Natürlich handelt es sich auch hier nur um ein„Teilgeständnis“.) Jude Steinhardt wollte die Türkei einschüchtern * Istanbul, 26. Juni. In politischen Kreisen wird bekannt, daß vor der Urteilsverkündung im Ankara=Prozeß der nordamerikanische Botschafter in Ankara, der Jude Steinbardt, sich in das türkische Außenministerium begab und dort vor der Fällung eines scharfen Urteils gegen die angeklagten Sowjetrussen eindringlich warnte mit dem Bemerken, daß Sowietrußland, England und die USA ein für die Angeklagten günstiges Urteil erwarteten, andernfalls könnten die USA für eine weitere Neutralität der Sowietunion gegenüber der Türkei keine Garantie mehr übernehmen. Dem USA=Botschafter wurde eine die Unabhängigkeit der türkischen Rechtsprechung unterstreichende Antwort zuteil. Bekanntlich lautete das wenige Tage später gefällte Urteil des türkischen Gerichts auf die Höchststrafe von 20 Jahren Zuchthaus für die beiden Sowjetagenten. mo Rau son LondoneinenGeneratleihen! Tobruk=Katastrophe beschwört einen neuen Sturm im Unterhaus herauf Telegramm unseres ständigen Korrespondenten „„" kungen aufen ZeuenUeberwucherungen vermittelt neue Erkenntniase Dozent Dr Walter Koch von der Universität München konnte durch Untersuchungen am Gehirnanhang der Taube neue Zusammenhänge zwischen Aufbau und Wirken der Hypophyse aufdecken. Die Hypophyse, eine Drüse mit innerer Sekretion, ist die Bildungsstätte verschiedener Hormone, darunter das Hypophysin, Pituitrin und Prolan, die insbesondere für alle Alters=, Fortpflanzungsund Wachstumserscheinungen verantwortlich zu machen ist. Eine Ueberfunktion des Gehirnanhangs, vor allem des vorderen Drüsenlappens, hat Nachlassen der Intelligenz und krankhaft gesteigertes Wachstum zur Folge. Verwandte Erscheinungen auf diesem Gebiete sind die Dauerpubertät und ein Riesenwachstum des ganzen Körpers, das Gigantismus oder Makrosomie genannt wird. Durch Erkrankung des mittleren Drüsenteils der Hypophyse wird die Wasserharnruhr verursacht, während es durch Schwinden des vorderen und mittleren Drüsenlappens zu einer übermäßigen Fettsucht bei Jugendlichen kommt. Die allmähliche Zerstörung der gesamten Hypophyse schließlich führt zur langsamen Abmagerung ohne sonstige Organerkrankung bei zunehmendem Schwächegefühl. Dozent Or. Walter Koch von der Universität München konnte jetzt, wie er in„Forschungen und Fortschritte“ berichtet, durch Untersuchungen am Gehirngang der Taube neue Zusammenhänge zwiichen Aufbau und Wirken der Hypophyse aufdecken. Ihre Erforschung ist besonders schwierig, als der sehr einfachen Struktur dieses Organs ein vielfältiges Wirken gegenübersteht. Etwa fünfzehn Hormone werden von nur drei Zellgruppen hervorgebracht. Zur Zeit der Fortpflanzungsvorgänge können an den sogenannten basophilen Zellen des Hautlappens des Gehirnanhangs charakteristische Veränderungen nachgewiesen werden. Diese Zellen sind die Ursprungsstätten des Geschlechtshormons der Hypophyse. Es ist mikroskopisch möglich, quantitativ die Wirkung des Hormons zu erfassen; je stärker diese ist, desto mehr Zellen werden verändert. Aehnliche Zusammenhänge wurden zwischen den sogenannten acidophilen Zellen einerseits und den für den Bruttrieb, Mauer und Wachstum bei den Vögeln verantwortlichen Hormonen anderseits festgestellt. Abweichend vom Verhalten der meisten Körperzellen gehen die Zellen des Gehirngangs nach Erfüllung ihrer Aufgabe weder zugrunde, noch können sie sich zu ihrer Ursprungsform zurückbilden. Sie bleiben vielmehr als untätige Kleinzellen erhalten. Diese vermehren sich mit dem Alter und nehmen bei sehr alten Tieren den größten Teil des Organs ein. Durch ihr Ueberwuchern lassen sich vielleicht gewisse Alterserscheinungen erklären, die auf einem Nachlassen der regelnden Wirkung der Hormone beruhen. Die Hormonforschung ist also, wie man steht, noch lange nicht abgeschlossen, sondern bringt immer wieder neue Erkenntnisse und Ueberraschungen hervor, die uns tiefe Einblicke in die geheimnisvolle Werkstatt der Natur gewähren. Sauerländischer Kunstpreis der Stadt Hagen Der im letzten Jahr durch den Oberbürgermeister der Stadt Hagen gestiftete„Sauerländische Kunstpreis“ der Stadt Hagen, mit dem alljährlich an den„Großen Hagener Frühjahrsausstellungen“ beteiligte Künstler durch Anschaffungen für die Kunstsammlungen der Stadt Hagen ausgezeichnet werden, wurde auf dem anläßlich der Eröffnung der Gauausstellung Westfalen=Süd(5. Große Sauerländische Frühjahrsausstellung Hagen 1942) stattfindenden Gaukulturtag in Hagen erstmalig verlieh, und zwar an die Maler: Wilhelm Busch (Münster), Alfred Kitzig(Berlin, geb. in Ahlen), Professor Otto Modersohn(Fischerhude, geb. in Soest), Josef Pieper(Düsseldorf, geb. in Bochum), Bildbauer Wilhelm Wulff(Soest). Sonderausstellung des Westfälischen Kunstvereins In der dem Landesmuseum in Münster angeschlossenen Galenschen Kurie am Domplatz ist am Sonntag als Sonderausstellung des Westfälischen Kunstvereins eine Ausstellung des Fischerhuder Künstlers Hans Mayboden eröffnet worden, die Delgemälde, Pastelle und Zeichnungen dieses Künstlers dietet. Zwei Uraufführungen wird die kommende Theater=Spielzeit in Köln bringen Generalintendant Professor Alexander Spring hat von Karl Zuchardt das alleinige Uraufführungsrecht an der ernsthaften Komödie„Cäsars Traum" und von Wilhelm Klefisch für das Rüpelspiel„Die Vogelscheuche" erworben. Ein neues Opernballett wird in der kommenden Spielzeit in Hannover seine Uraufführung erleben. Aliee Zickler, die Ballettmeisterin der Städtischen Bühnen hat es geschrieben und ihm den Titel„Kleopatra“ gegeben.„Vertont wurde an von Foied Walter. Blitz gibt Fliegeralarm w Mailand, im Juni. In Alessandria schlug ein Blitz in die Signalanlage und gab Fliegeralarm. Neues in Kürze □ Stockholm, 26. Juni. Generalmajor Willis Hail wurde zum Oberbefehlshaber der amerikanischen Luftwaffe auf Hawati ernannt. A Tokio, 26. Juni. Japanische Einheiten besetzten am Mittwoch Lischui, einen strategisch wichtigen Punkt im Süden der Provinz Tschekiang. □ Genf, 26. Juni. Nachdem die britische Regierung in Indien den„Vorwärtsblock“ verboten hat, wurden zahlreiche Anhänger der Bewegung bereits verhaftet. * Lissabon, 26. Juni. Im Rahmen der Heimkehr=Aktion trafen am Mittwoch weitere 159 Deutsche aus den USA in Lissabon ein. O Helsinki, 26. Juni. Der finnische Heeresbericht vom 25. Juni meldet die Versenkung eines feindlichen=Bootes und den Abschuß von drei Sturzbombern des Gegners. Wie kören im Ründunle: Freitag. Reichsprogramm: Isolde Riehl singt von 11.00 bis 11.80 Uhr Schubert=Lieder. Leichte klassische Musik mit Opernmelodien von Marschner, Weber und Lortzing von 16.00 bis 170 Uhr.„Sommersonne, Wind und Sterne“ von 20.15 bis 21.00 Uhr.„Bunte Operettenklänge“ von 21.00 bis 22.00 Uhr. Deutschlandsender: Lettische Musik von Boldemars Darzins und Janis Medins von 17.15 bis 18.80 Uhr. Generalmusikdirektor Dr. Heinz Drewes dirigiert von 20.15 bis 21.00 Uhr die Sendung „Musik im Felde stehender Komponisten“, Martina Wulf, Rupert Glawitsch, Bernhard Jakschtat sind die Gesangssolisten der Se## dung von 21,00 bis 22.00 Uhr, die dem Schaffen von Georg Pollipp Telemann, einem Zeitgmossen von 3. C. Boch, gilt. Nus Tre Sprenict Castrop=Nauxel, 26. Juni Gang TarchsKorn Ein Feldpostgruß aus der„Industriestadt im Grünen“ Frei glazben die Meuschen zu sein, wenn sie ihren Gelüsten gehorchen dürsen. E. v. Feuchtersleben. (1806—1849) Das Tor als Symbol Zur Straßensammlung am 27. und 28. Juni nsk Als Symbole alter Wehrhaftigkeit haben sich bis in unsere Zeit viele alte deutsche Stadttore erhalten, die, zumeist Bauwerke von besonderem historischen und kunstgeschichtlichem Reis, unser Bewußtsein besonders stark mit der Vergangenheit verbinden und aus der Verwflichtung der Vergangenheit uns den entschlossenen Willen zur Zukunft stärken. Die Symbolkraft gerade des Begriffes„Tor“ ist in der deutschen Sprache besonders ausgeprägt: man schreitet durch das „Tor des Lebens" und das„Tor der Zukunft", und eine besondere Bedeutung hat für uns das„Tor zur Welt" oder das„Tor zum Osten“, das heute unter den Schlägen der deutschen Wehrmacht weit aufgestoßen wird. Das Tor ist für uns ein Begriff, der Vergangenheit und Zukunft verbindet. Und wenn die Abzeichen zur ersten Straßensammlung im Kriegshilfswerk für das Deutsche Rote Kreuz am 27. und 28. Juni zehn alte deutsche Stadttore zeigen werden, so begreisen wir den auch in dieser Sammlung wieder zu bewährenden Gemeinschafts= und Opfergeist unserer Zeit, der sich hier mit dem Symbol des Tores verbindet, als ein„Torzum Siege“. Das mag uns Ansporn genug sein, auch dieser Sammlung wieder zu einem hervorragenden Ergebnis zu verhelfen. Bedenkt:„Drei Tore hat mein Städtelein!" Bezugsdisziplin dient allen Gemüse bildet seit Kriegsbeginn immer mehr einen Hauptteil unserer Nahrung. Deshalb wurde die Anbaufläche für Gemüse im Rahmen des Möglichen mehr und mehr erweitert. Sie hat in diesem Jahre einen Umfang erreicht, der bereits weit mehr als das Doppelte gegenüber 1939 beträgt. Trotzdem bleibt bei den Kleinverteilern kein Gramm Gemüse übrig, im Gegenteil, die Hausfrauen haben Gelegenheiten gesucht, sich außer beim Kleinverteiler noch auf andere Weise Gemüse zu beschaffen. In verstärktem Maße gilt das für Obst, das sich eine gande Anzahl von Verbrauchern in kleineren oder größeren Mengen auf anderen Wegen zu beschaffen suchte. So hatte sich im letzten Jahre ein Direktverkehr zwischen Erzeugern und Verbrauchern entwickelt, wie er jedes gesunde und volkswirtschaftlich vertretbare Maß bei weitem überschreitet. Werden doch die Anbauausweitung im Gemüssebau und die Förderungsmaßnahmen für den Obstbau teilweise unwirksam, wenn die Ernten von einigen wenigen Volksgenossen unmittelbar vom Feld und aus den Gärten weggeholt werden, anstatt über die Märkte allen Verbrauchern zugute zu kommen. Außerdem wird dadurch auch die Versorgung der Großverbraucher Wehrmacht und Verarbeitungsindutrie in Frage gestellt. Im vorigen Jahr gingen durch den Direktverkehr dem Markt und der Volksversorgung beispielsweise bei Kernobst 25 v.., bei Süßkirschen 60 v. H. und bei Erdbeeren 50 v. H. verloren. Deshalb wurde in diesem Jahre der Direkteinkauf beim Erzeuger weitgehend verboten, und jede Hausfrau macht sich strafbar, die entgegen den Bestimmungen versucht, sich— zum Schaden der Allgemeinheit — eigennützige Vorteile zu verschaffen. Es bleibt beim Rauchverbot in der Straßenbahn! Durch einen Erlaß des Herrn Reichsverkehrsministers an die Reichsstelle gegen die Alkohol= und Tabakgefahren in Berlin=Dahlem, erschienen in der Zeitschrift für öffentliche Wirtschaft. Heft 5 vom Mai 1942, ist in der Oeffentlichkeit die Meinung ausgetreten, daß das Rauchverbot bei den Nahverkehrsmitteln aufgehoben wäre. Derartige Auffassungen sind falssch und entbehren jeglicher Grundlage. Das Rauchverbot besteht nach wie vor und muß auch aus Gründen, die bei Beginn des Krieges Anlaß jur Einführung gaben, einheitlich bei den Straßenbahnen des Industriegebietes bleiben. In dem Beinamen„Industriestadt im Grünen" den unsere Vaterstadt Castrop=Rauxel sich zugelegt hat, ist angedeutet, daß hier zwei der ragenden und tragenden Säulen deutscher Größe und Starke, Bauerntum und Knappenschaft, eng und friedlich beieinander wohnen. Mit seinen 56 Erbhöfen steht Castrop=Rauxel prozentual an der Spitze des ganzen RWI. Ueberall ragen rauschende Wälder und wogende Felder bis in den Schatten rauchender Schlote und surrender Räder. Fast unvermittelt verlieren sich hier und dort die Verkehrs= und Wohnstraßen in Waldpfade und Feldwege. Den Zwillingsfördertum der Zeche„Erin" im Rücken, gehe ich auf einem schmalen Pfad der zwei Kornfelder voneinander trennt. Ein leichter Wind spielt mit den Aehren, die noch kerzengerade und hochgereckt stehen noch nicht von der Fülle der reifenden Frucht gebückt. Diese hellen Junitage mit den kleinen Segelwolbchen am blauen Himmel offenbaren eines der tiefsten Geheimnisse der Natur: die Aehren haben sich aus den Röhrenschäften ihrer Stengel herausgereckt, wie lilafarbener Samt liegt es über den zarten Rispen, während sich schon da und dort der matte gelbe Schimmer der beginnenden=Reife einmischt. Die gelben Staubgesäße umzittern die Aehre wie winzigkleine Glöckchen.. das Korn blüht. Wenn ein sanfter Windstoß darüber streicht, im ruhigen, klaren Rhythmus einer die Saat streuenden Hand, öffnen sich in diesem sanften Wellenspiel die Blütengesäße und eine gelbe, fruchtbare Wolke zieht übers Feld. Die Natur hält den Atem an in dieser Zeit der Erfüllung. Neben der blauen Kornblume wird eines Tages das getönte Altrot des Mohns schimmern. Von Tag zu Tag nimmt das geheimnisvolle Lispeln der Aehren zu, sie nicken einander schwerer und bedächtiger zu: es wird bald Meldepflicht! Alle Jahrgänge haben sich bei der zuständigen Verwaltungsbehörde zu melden——— wenn sie auf einem Kartoffelacker einem verdächtigen Individium begegnen, das in Gestalt eines winzigen Käsers von etwa einem Zentimeter Länge, mit schwarz=gelben Längsstreisen auf den Flügeldecken sein räuberisches Unwesen treibt. Für diesen Feind gibt es kein Pardon, er darf niemals lebend die Fundstelle verlassen und muß in einem Fläschchen mit Spiritus Benzin oder Petroleum ertränkt werden. Alle entdeckten Kartoffelkäfer sind sofort auf die genannte Art zu töten, damit sie— während die Meldung erstattet und weitergeleitet wird— nicht woanders hinfliegen und Schaden anrichten können. Von den roten Larven mit den schwarzen Punktreihen an beiden Seiten sammelt und tötet man nur zwei oder drei. Die übrigen, sowie Eineues Brot geben! Es ist die Zeit, in der der Bauer dankbar über sein Feld schaut und ein stummes Gebet zum Allmächtigen schickt, daß er dem Acker auch in den kommenden Wochen seinen Segen soende. Als ich den schmalen Psad, zu dessen beiden Seiten die Halme im Abendwind auf und nieder wogten, zurückging, traf ich eine Bäuerin mit einem Sträußchen Kornblumen und einer Aehre blühenden Roggens darin. Ich war etwas verwundert, da es ja sonst nicht die Art des bäuerlichen Menschen ist, einen Halm mit leichtsertigen Händen zu knicken. Auf meine Frage erzählte die Bäuerin, daß ihr Jüngster im Osten stehe. Sie wolle ihm von dem Acker, den er selber bestellt hatte, eine blühende Aehre mit dem nächsten Päckchen schicken, damit er draußen sehen könne, wie gut die Frucht auf„seinem" Acker stehe.... Er würde sich sehr freuen, meinte die Bäuerin, und sie schaute über die blühenden Felder in die Weite. Vielleicht sah sie über den zarten Wolken des Blütenstaubes eine andere Staubwolke in der Ferne aussteigen, über marschierenden Soldaten, mit ihrem jüngsten darunter... Das Korn blüht. Der herbwürzige Ruch des Heues zieht übers Land. Das Jahr wächst in seine„Hoch“Zeit hinein. Und alle Hände schaffen und werken, um eine reiche Ernte zu sichern. Die Heimat darf den kämpfenden deutschen Brüdern an der Froit im Sowiet=„Paradies“ melden, daß hier jeder seine Pflicht tut. Alle Räder drehen sich, alle Schornsteine rauchen und auf allen Aeckern und allen Wiesen, in allen Gärten und auf allen Feldern reift tausendfältige Frucht der Ernte entgegen. Tausendmal und öster grüßt die Heimat die Front: tausendmal und öfter wünscht sie ihr alles Gute, insbesondere Sieg über Sieg und glückliche Heimkehr und einen dauerhaften Frieden. gelege und befallene Pflanzen müssen unbedingt am Fundort bleiben! Was dann zu geschehen hat, bestimmt der Beauftragte des Kartosselkäser=Abwehr= dienstes. Auf keinen Fall dürfen lebende Käfer, Larven oder Eier, auch kein Kraut und keine Knollen vom verdächtigen Acker entfernt werden. Man verschleppt damit das Unheil. Und ein Unheil ist der Kartofeslkäfer ohne Frage, er kann die Kartoffelversorgung ganzer Landstriche in Frage stellen und befällt auch Tomatenpflanzen. In den bedrohten Gebieten wird daher auch jede Woche ein Suchtag festgelegt, an dem alle Nutzungsberechtigten zu Suchverpflichteten werden. Die Fehlenden werden festgestellt und bestraft, denn es geht hier um den Kampf der Heimat gegen den General Hunger, unter dessen Befehl auch der Hauptmann Kartoffelkäser uns heimlichen Schaden zufügen möchte! Aufklärung über feindliche Ballone Der Feind verwendet neuerdings Ballone für verschiedene Zwecke, die er in unser Heimatgebiet treiben läßt. Das Berühren der Ballone, das Anfassen der mit den Ballonen verbundenen Schleppdrähte oder das Transportieren ist zur Vermeidung von Unglücksfällen unter allen Umständen zu unterlassen Die Bevölkerung wird dringend darauf hingewiesen, sich fernzuhalten und eine sofortige Meldung an das zuständige Polizeirevier zu erstatten. Aus Sicherheitsgründen sind bei der Bergung der Ballone Zuschauer nicht zugelassen. Schafwolle restlos abliefern! Auf Grund einer Verordnung vom 1. Dezember 1941 sind die Schashalter verpflichtet, die in ihrem Betrieb gewonnene Rohwolle unverzüglich den Stammelstellen zur Verarbeitung abzuliefern. Der Schashalter soll jedoch Anteil haben an seinen Erzeugnissen und für seine Arbeit entschädigt werden. Deshalb wird dem Schafhalter auf Antrag bei Ablieferung von Rohwolle ein Bezugsrecht auf Strick= und Webgarn ohne Anrechnung auf die Kleiderkarte eingeraumt. Für die ersten—4 Kilogramm Schweißwolle oder 0,5 bis 2 Kilogramm Rückenwäsche werden 300 Gramm gewährt, für jede weiteren vollen 5 Kilogramm Schweißwolle oder 2 Kilogramm Rückenwäsche 50 Gramm. Ein Schashalter, der von seinen 30 Schafen je 7 Pfund Schweißwolle schert, würde 105 ig W zur Ablieferung bringen und hierfür 1550 gr Stz genn erbalten. Um die Reinhard=Preise Mit den übrigen Kriegerkameradschaften im N Reichskriegerbund führen die Kriegerkameradschaft des Kreiskriegerverbandes Castrop=Rauxel auch diesem Jahr einen Wettkampf um die Reinhal Preise und die Wandervreise des Reichskriegerbun durch. Es wird im Liegen freihändig auf 50 MeKleinkaliber geschossen. Die beste Mannschaft ein Kameradschaft(vier Schützen) wird Meistermannsch, und der beste Schütze Meisterschütze des Kreiskrieg verbanden. Stets an die örtlichen DRK.=Stellen wende In allen Fragen über Kriegsgesangene und Krieg verluste wende man sich nach wie vor an die zustän gen Dienststellen des DRK, die in allen Kreis= u größeren Städten entsprechende Beratungen dur führen. Schriftliche Anfragen an übergeordnete hörden verzögern nur die Bearbeitung. Kriegerhinterbliebene fahren in Erholung Die NSV. bemüht sich seit Jahren, eine möglich große Anzahl Kriegerhinterbliebene, besonders 1# alteren Kriegermütter, in Erholung zu schicken. Wein falen=Süd ist in dieser Maßnahme vorbildlich gewesc Die Gaudienststelle hat lausend Mütter nach Mesche und in andere Orte des schönen Sauerlandes zu ein Erholung verschickt. Jetzt hat auch der Reichsarbeit minister Richtlinien aufgestellt, die den Fürsorgeve bänden eine möglichst großzügige Durchführung## Erholungsmaßnahmen zur Pflicht machen. Eine E holungfürsorge zur Stärkung der Gesundheit##### Witwen und Waisen Gefallener soll soweit wie mo, lich allen Hinterbliebenen zuteil werden. Damit# sich unbeschwerter erholen können, müssen durch Ei, satz geeigneter Haushaltshilfen oder anderweitig Unterbringung der Kinder Haushalt und Famili versorgt werden. 13 Sozialgenossenschaften in Westfalen=Süd gegründet Die Gaufachabteilung„Der Deutsche Handel" konn in den letzten Monaten im Gau Westfalen=Süd 13 Szialgenossenschaften des Handels gründen, an dene' 1400 Betriebe mit 12000 Gefolgschaftsmitgliedern be## teiligt sind. Damit steht Westsalen=Süd an der Spit aller Gründungen im Reich und erzielte somit ein fü die Verbreitung des sozialgenossenschaftlichen Gedar.“ ken im deutschen Handel besonders erfreuliche Ergeh nisse. Die praktische Arbeit ist bereits ausgenomme, worden. So wurden wirtschaftskundliche Studienfahr ten veranstaltet, politische und wirrschaftswissenschaft liche Vorträge abgehalten, Gemeinschaftsverpflegun gen eingerichtet, Sportgemeinschaften gegründet un Gemeinschaftsräume sowie Büchereien geschaffen. Neu gründungen von Sozialgenossenschaften in den wei# teren Kreisen des Gaues stehen bevor. In dem weite. ren Ausbau der bereits erfolgten Gründungen wir. laufend gearbeitet. Leistungssteigerung im Seidenbau Die Wichtigkeit, die dem RohstoffSeide für die Kriegswirtschaft zukommt, verpflichtet alle Seiden bauer zu erhöhter Leistung, die sowohl auf das men genmäßige als auch gütemäßige Ergebnis bezi ht Um dieser Forderung gerecht zu werden, ist es wichtig, daß der Seidenvauer vor Beginn seiner Zucht Zuchtraum und=gegenstände sorgfältig desinfiziert, um keine Krankheiten in seinen Zuchten zu erhalten. Reichliche und sorgfältige Fütterung der Seidenraupen, richtige Lagerung und Zufuhr von Frischluft in dem Zuchtraum stellen die goldenen Regeln dar, die der Seidenbauer einhalten muß, um eine gute, Kokonernte zu erreichen. Die Anleitungsschriften der Reichsfachgruppe Seidenbauer e.., Berlin W 50, Neue Ansbacher Straße 9, geben hierüber genaue Auskunft. Darüber hinaus wird jedem Seidenbauinteressenten empfohlen, an einem mehrtägigen Kursus in einer Beispielsrauperei der Reichsfachgruppe Seidenbauer teilzunehmen, in dem der zukunftige Seidenbauer sich über alle fachlichen Fragen unterrichten kann. Anmeldungen zu den Kursen nimmt die obengenannte Reichsfachgruppe entgegen. In Westfalen befindet sich die Beispielrauperei in Werther i. ., wo auch Lehrkurse von 5tägiger Dauer stattfinden. AAnsion Armenräusen Ein heiterer Roman von Rudolf Anderl Copyright by Knorr u. Hirth KG. München 1940 12. Fortsetzung. Zusammen mit dem Oberst lief ich in den Gang hin. unter und hinaus in den nächtlichen Park. Wir brauchten nicht lange zu suchen. Der Aermste der um diese späte oder eigentlich schon recht frühe Stunde so jammervoll geschrien hatte, war der ehrenwerte Herr Brügel aus Landshut in Niederbayern gewesen. Er war über einen der Drähte gestolvert, die Frau Fischbacher zum Schutz ihrer Blumenbeete hatte ziehen lassen, und hatte augenscheinlich nicht die Kraft gefunden, sich selbst wieder zu erheben. Schon als wir ihm aushalsen, merkten wir, daß er nach Bier roch, und daß die Ursache seiner Kläglichkeit gans einfach in der Tatsache zusuchen war, daß er„schwer geladen“ hatte.„Da hat's mi scho ganz damisch hi hgaut", ächste er, als wir ihn mühsam aufgerichtet hatten.„I dank Eahna halt recht schö, meine Herrn, daß ma ghoifa ham, alloanig waar i da gar niamois mehr hochkemma.— Wir glaubten es ihm. Auf dem kurzen Weg von Brügels„Unfallplatz" bis zur Villa erfuhren wir in unzusammenhängenden, aber recht ausschlußreichen Worten, daß Herr Brügel das gute Münchner Vier beim Oberwirt in Emmertsham so ausgiebig gekostet, daß er darüber die Sicherheit seiner Beine und seiner Zunge verloren hatte und daher zum guten Schluß in roher Weise hinausgeworfen worden war. Diese Schmach, meinte er grollend, werde er rächen, und wenn er den gansen Oberwirt auskaufen und den jetzigen Pächter von Haus und Hof bringen müsse. Was habe er schon Geld dort gelassen!— Zwischendurch hörten wir einiges von einer gewissen Frau Appollonia—„Loni“ sagte er mit einem Anflug von Zärtlichkeit—, die„schon ein ganz buidsauberes Weibbuid“ sei, und zu der man sich unbedingt hingesogen fühlen müsse. Weitere Einzelheiten über diesen sicher interessanten Teil seiner sonst recht lückenhaften Erinnerungen waren leider nicht aus ihm herauszubringen. Wir waren froh, als wir in in sein Zimmer gebracht und dort seinem Schicksal überlassen hatten. Glücklicherweise war Frau Fischbacher nicht ausgewacht; es hätte eine böse Szene gegeben. Oben, im ersten Stock, sah Fräulein Hindner zur Tür heraus.„War das nicht Brügel?“ fragte sie leise. „Ja, das war er. „Ach Gott! Ist er verunglückt?“ „Natürlich. Beim Oberwirt in Emmertsham", der Oberst grinste.„Mit einem Wort: er ist stockbetrunken. Das soll vorkommen.“ „Pfui!“ rief die Musikstudentin. Gleich darauf war sie verschwunden. „Nun soll einer sagen, daß das nicht ein trinkfreudiges Haus ist!“ meinte Aldringer, während er mir die Hand gab. Diesmal vergaß er es nicht.„Zuerst die Klöffin, und jetzt der wackere Niederbayer!— Gute Nacht, und schlafen Sie recht wohl!" Das hatte ich auch vor. Bei ihm schien das nicht so einfach zu sein. Das letzte, was ich vernahm, war der gleichmäßige Klang seiner Schritte, die ihn von einer Zimmerecke zur anderen zu führen schienen. Eslächelt der See Fräulein Bill strahlte, als sie, das Badezeug im Köfferchen, zum Frühstückstisch kam.„Das ist ein Tag!“ Sie lachte vergnügt.„Eine Sonne, eine Wärme!— Ich freue mich ordentlich aufs Baden. Können Sie übrigens schwimmen?“ Ich antwortete entrüstet, daß ich bei den Hochschulmeisterschaften vor nun genau zehn Jahren den zweiten Preis im Schwimmen errungen und damit wohl den Beweis erbracht habe, daß ich nicht gleich ertrinken werde. Wahrscheinlicher sei, daß sie wie ein bleierner Fisch umherplätschern werde. Ich werde ja sehen, meinte sie gekränkt. Also frühstücken und dann: auf in den Kampf! Frau Fischbacher hatte uns Brötchen zum Mitnehmen richten lassen. Sie dachte an alles. Zum Mittagessen wollten wir auf der Insel bleiben. Der Besitzer des Gasthauses zur Linde auf dem freundlichen Eiland sei ihr wohl bekannt, bemerkte sie, wir sollten ihm nur sagen, daß wir bei ihr wohnten, dann dürften wir guter Bedienung sicher sein! Recht vergnügt manschierten wir davon, um auf dem schattigen Fußzweg das von der Gemeinde Geltenhausen am Seeufer angelegte Freibad zu erreichen. Als wir bei den ersten Bäumen waren, gab mir meine Begleiterin einen kleinen Stoß.„Ich habe etwas gesehen, was Sie nicht gesehen haben“, sagte sie geheimnisvoll.„Oben auf der Veranda, hinter einem der Pfeiler, stand sie. „Wirklich?“ Sie lächelte, und nur ein zweimal gebratener Stockfisch konnte dieses Lächeln nicht verstehen. „Ver?“ „Fräulein Lindner natürlich. Wir wurden beobachtet. Ich wette eins zu zehn, daß sie auch erscheinen wird. Möglicherweise sogar mit dem karierten Jüngling von gestern!" „Dann bringe ich ihn um!“ „Das tun Sie lieber nicht. Es steht Zuchthaus auf Mord. Außerdem machen Sie ihr nur eine Freude, wenn Sie Ihre Eifersucht zeigen. Das lassen Sie nur sie dun.“ Sie meinen also, das sie's wäre" „Wenn sie wirklich mit dem Karierten kommt, sicherlich. Ich pfiff vor mich hin. Fräulein Lissy pfiff auch. Wir waren beide recht munter. Wenig später zeigte sich, daß sich die Kölnerin keineswegs wie ein bleierner Fisch gebärdete, sondern daß sie im Gegenteil einen ganz ausgezeichneten Start vorlegte und mit prächtigen Kraulstößen das freie Wasser gewann so daß ich ordentlich zu tun hatte, sie, die etwas früher als ich mit dem Umkleiden fertig geworden war, einzuholen. Einträchtig schwammen wir nebeneinander dahin. Das Wasser war wunderbar, nicht zu kalt und doch auch wieder nicht von jener ermüdenden Wärme wie man sie manchmal im Hochsommer antreffen kann. Der Regen vom Tage vorher hatte abfrischend gewirkt. Zuweilen lachten wir uns zu: die knallrote Bademütze der Rheinländerin leuchtete wie ein verlorenen Fliegenvils auf den blaugrünen Wellen. Weit draußen, mehr als bundert Meter vom Lande entfernt, lag ein Floß verankert, das der Gemeinderat Geltenhausen für die guten Schwimmer hatte anbringen lassen. Pustend schwammen wir darauf los. Es schwankte leise, als wir uns darauf schwangen.„Herrlich!“ sagte Fräulein Lissy entzückt, die Arme gegen die Sonne breitend.„Was das nicht ein guter Eimall von mir, Sie heute zum Baden herauszulotsen?" „Doch. Uebrigens wäre ich wohl auch von selbst gegangen. „Das können Sie jetzt leicht sagen!“ „Nein. Ohne Uebertreibung und ohne Lüge. Aber natürlich ist es zu zweien schanar“ Ich gab mir Mühe, einer zu sein. Gemächlich ließ ich mich auf dem Floß nieder.„So. Und jetzt wollen wir uns von der Sonne rösten lassen, bis man uns für Siouxindianer bester Abstammung hält. Möglicherweise schlase ich auch. Sind Sie mir deswegen auch nicht böse?“ „—nein.“ Das klang enttäuscht.„Bitte. schlasen Sie nur. Es ist die einfachste Form der Unterhaltung. Damit streckte auch sie sich aus. Sie sah sehr hübsch aus und war ausgezeichnet gewachsen. Mein Verdacht, daß ihr Berchtesgaden oder Garmisch lieber gewesen wäre als Geltenhausen, bestätigte sich mehr und mehr. Wahrscheinlich wußten ihre Eltern— und auch der Verlobte— sehr wohl, warum sie ausgerechnet das einsame Dorf als Sommerfrische für sie ausgesucht hatten. Ueber solchen Gedanken schlief ich tatsachlich ein. Ich erwachte dadurch daß ich von meiner Begleiterin nachdrücklich mit Wasser begossen wurde. Erschreckt sorang ich auf, verlor das Gleichgewicht und rollte in den See. Sie sprang kopfüber nach.„Ein aufregender Kavalier sind Sie gerade nicht!“ schrie sie mir zu, mit gewandten Schlägen davonschwimmend.„Aber es macht nichts Ich habe auch geschlafen. Und jetzt habe ich Hunger.— Fahren wir zur Insel?" Ich nickte Zustimmung Als wir, triefend wie Meergötter, über die kleinen Steine des Strandes unserem Uferplatz zustrebten, erwartete uns eine Ueberraschung. Unter einem niesigen Sonnenschirm saß Fräulein Lindner in einem entzückenden Badeanzug, mit einer Sonnenbrille und mehreren Büchern bewaffnet. Zu ihren Füßen, in anmutiger Verkrümmung gleich einem griechischen Sklaven im Sande hockend, gewahrten wir einen jungen Mann, der ausnahmsweise einmal nicht kariert schien, aber auch in der soärlichen Bekleidung dieser Stunde keineswegs einen heroischen Eindruck machte.„Sieh einmal an!“ Die Rheinländerin zerfloß vor Staunen; sie war eine hervorragende Schauspielerin.„Das nennt man Zufall! Fraulein Dorothea! Warum haben Sie denn nicht gesagt, daß Sie auch baden wollen? Wir hätten doch gemeinsam herübergehen können!" Fortsetzung folgt. Die Berufsausübung des Steigers das Arbeitsgericht Bochum befaßte sich mit gesamten Steigerstand des Bergbaues interess iden Frage. Es handelte sich insonderheit um die slegung und Bewertung der durch die Ausgaben Grubenbetrieb vorhandenen Berufsarten des St sstandes, um die Frage, ob in ideeller und mateler Hinsicht eine Besserstellung oder Schleahterllung in den vesrchiedenen Berufsausübungen der eiger zu erblicken ist. Diese Frage findet, itscheidung des Arbeitsgerichts, die auch vem ebsleitungsrecht der Zechenverwaltung gerecht #rd. eine klare und entsorechend aufklarende BeEine Zeche des Ruhrreviers hatte einen Schießsteiger is seinem Spezialbetrieb herausgenommen und ihn ieder in die frühere Arbeit gt. Darin sah der Steiger eine Schlechterstellung. Er oge an mit der Poro Heantragte sie Abweisung der Der Schöpfer=des Nahiheims ** oip Siobeiger] Mio dar Sumhal doutsch Professor Dr. Friedrich Schwerd ein Grrozigre Wir dus Ehmbol brulscher Wehrhaftigkeit entstand Friedeich Schwerd, der Schöpser des modernen Stahlhelms, sein 70. Lebenejahr vollenden. betriebssicherheitstechnischen Gründen zu ihrer Steigers enthalte, gf., eirgteigers übernomme. irch den Arbeitsvertrun des en Pflichtenkreis. Dem Arbeitsgericht oblag die Auftbe der Prüfung, ob in der Maßnahme der Zeche ne Benachteiligung des Steigers zu erblicken as Arbeitsgericht kam zur Verneinung der Frage, 1 eine Benachteiligung des Steigers weder nach seellen noch nach der materiellen Seite gegeve, sei, die Myn jachrisch gut geichulter Schiefsteiger in doch besähen diese Richtlinien keine Rechtsgerbind. ie Zeche bei der vorgenommenen Mosnahzge.# ip Fahrsteiger, Vermesseungesteiger, Schießeiger, Materialsteizer eon twevr,.beitsleistung. Sie hebe daher auch im nneren Verhältnis zum Unternehmer die Stellung bergamtliche Vernflichtung besitzt, ei. Sie überdecke aucb keine Vertsagreiuyt, den Stei, Der in Stche bed Vuerschne, AAhehnenchnchnen der behördlich vorgeschriebenen#######, uhmen der kontrollierenden Staatsstelle erscheinen. Viele alte Soldaten denken wohl noch oft an Der Helm bot damals, obwohl Festestllungen wurden fast 80 v. 5. aller Kopsverdurchschlugen. Nur in einem einzigen Fall hatte man *“ gräben der Westfront tätige bekannte KunstSchutze mit einem stählernen Ungetüm„gzesgestagte worden, das Kovf, Stirne und Raserpjee, unndr, militärische Instanz, die seine allgemeine Einführung in der deutschen Armee durchgesetzt hätte. Als erster Mediziner erkannte Geheimrat Dr. De Releadgserit, eien widentgschfiger n uunee. h. Friedrich Schwerd von der Technischen sprechende Vorschläge, worauf Prosellgg., Sinwgep##n 1. September 1915 telegrafisch nach üpde beveis u bgighe gach der hoiter gliher orn statzjäschlich ausgejüächrt wurde. eines neuzeitlichen Stahlhelme vergzrgegg, Schwerd Wochen nach der Berufung von## konnte die erte Pr äbertrg; alle Erwartungen. Die helmen erfolgen. Sie 4brrli# Hue Ernnllungen..“ nur einen Millimeter starken Seitenwande wiverstanden nicht nur Granatsolittern, sondern auch Schrapnell= und Maschinengewehrfeuer. Hunderte von Stahlhelmen wurden auf diese Weise im Herbst 1915 innerhalb von wenigen Monaten auf den Schießp## Kummersdorf und Zossen nach jeder Richtung hin geprüft. Die überaus günstigen Ergebnisse, die hierbei erdielt wurden veranlaßten die Heeresleituug epi# fortigen Bestellung von vorerst 30000 Stahschermen. Bald darauf wurde der Stahlhelm nicht nur aus Kampf=, sondern auch als Marsch= und Grabenhelm in der ganzen deutschen Armee eingeführt. Wenn auch die Mitgliedervob. bhe eizx, gräher, An. noch gerina ist, so werden sich don#.—„###. zahl von RSBDT.=Mitgliedern anderer Zweige techbunden und leistet ungemein wichtige Arbeiten. Der ve. Herbste 5 3 in Dortmund die erste Vortragsum im Beron v. C. in Tortmund die erste Vortragsum vm Be......: den zu! Mit Rücksich: darauf daß weite Kreise unserer Indem NSBDT. in ihren Aufgad.. int vem Eameinschaft der Ingenieure heraus manche m oben mil Gemeinschunt drr.: gngeben Aur gegebener Zeit ergebt weitere Mitteilung. Deutsche Beamten=Krankenversicherung, V. a.., Sitz Koblenz a. Rh. Beträchtlicher P. Ao) Aujpärisentwichlung und über einen Reuzugang ven 90 638 Versicherte berichten. Die Znnahme hält, auch im abgelau. es. br Hextz.,. Die Zunahme Ault, auch im a5ze ) schastejahr daß inzwischen die Versichertenzahl zang### * von enen bescegrianr ax,“, 9h wdwiche piedgrum weiler gesun3 vag überscheiten Ik. Der Abgang s. Lag Versicherungsverhaltten. Insbesondere haben die Ründignng= zugmmen, sg daß eine uunisseg durch den Versicherungsnehme: vist: Der ulgang buech Kunsewöhnliche Behoubeich Zegz, ut geg Mitieren Jahresbeslandes. diaung beteng nur.94.... ug. 39 767 276.51 erhöbt. 2ie e bes„ein Hegzing; vo-Veeiustrechnung einschließlich der en) uu, anf Pgl. S 114 73533 und bis der Bilans an Bangz it beobasten, so dah die. Zehlugen süe Sciden zurüclegener Seitezuge beteucht) peiterhigt bemüht, burch Uebernahne rietDie Anstolt wor auch we ten, ersgrderliche Konzentration in der nerer Einrichtungen Die Pring.., jäebern. Im abgelausenen Jahe ikenkassen der Anstalt angeschlasser. 444 301 Ehestandsdarlehen bewilligt 275 Millionen in Westdeutschland ausgezahlt Schiffbautechnische Gesellschaft Leistungskraft ungebrochen Dr. Conti: Arzneimittelversorgung gesichert daß alle Hoffnungen des Feindes auf eing gesundheit; seien. Es könne, un2., rig, London, Moskau und Washington derartigen Se v Dem Sscheigerbo rert.n, in dieser Zeit außerter iu jedem Wichtizger Hinge perden, E8 SePhrz.ganster Kraftanspannung das Zehen des einzelnen eermüpfho v. Argneimittelverforgung erklärte Dr. Conti: Wenn auch irgendein mittel in letzter Zeit in der Avorhei, di, Voltage, woben, eg gar nicht schade, wenn der bei manchen venschen in Verhrauch soscher Mitel eingeschränt werde. Das könne dem Gesundheitszustand, der Betreffenden auf die Dauer nur dienlich sein. Dafur sei aber Vorsorge getroffeg, daß ein Manggefnge#al. der Leistungskraft des deutschen Alcht eist reit. De Aogeimniaebsodizsz, jetzt im Kriege allein nach volksgesundheit. beind nicht nach wirtschaftlichen erwagungen gestaltet werden. Nach wie vor stehe im VorAusbau unseres Volkes zu legen. Jede Frau die schen Aufbau unsell, Tones au legen. Fere Frau, höchsten Beitrag, den sie als Deutsche für ihr Volt geben önge. 275 Millionen in Westde. der Staat mit den Ehestandsdarlehen einen Weg beschritten hat, der von der Bevölkerung rückhaltlos als richtig anerkannt und begrüßt wird, ergibt sich der von den Finawchtzichen, Shen Oberftnanz, zahlungen 270919. Jn be 1ggg bi, 1942(z1. 3. 1942) rohd albe zA4 3g, Ehestandsdarleben mit einem Geldben worden, davon im Bezigk, vur BAiche Prenr une, undf. uche darlehen mit einem Betrag von 97172610 RM., und Bezirk des Oberfinanznräsidenten Köln 110 445 Ehestandsdarlehen mit einem Geldbetrag von Damit ist bewiesen, daß das Ehestandsdarlehen zu einer der volkstümlichsten Schöpfungen des nationalsozialistischen Staates geworden ist. Diese in Zeiten schlimmster Rot— dos Ev,=Mittegd gute gge eie gug der Arbeitslosigkeit— vom Staat für Aufgabe hat sich derart bewährt, daß sie aus dem Leben des deutschen Volkes nicht mehr wegzudenken ist. Der Kreis der jungen Ehepaare, die mit Hilfe Ehestandsdarlehens ihr Heim eziugleicg die Anträge gegründet Dortmund. In weiterem Zusammenschluß der Ingenieure des Gaues Westfalen=Süd und zur rung wichtiger technischer Aufgaben wurde in diesen Tagen gemaß der Anordnung des Führers vom 15. 2. 1942 die Schiffbautechnische Gesellschaft als band der Gauwaltung des Ne.=Bundes Deutsche Technik aufgezogen. Als Leiter dieses neuen Bezirksverbandes(StG.) ist Pros. Dr.=Ing. Schulz, Dortmund vorgesehen. SAUTTELT HEILTT LATZEN! WIR SAMMELN IN DIESER WOCHE: un Hlüten: 5) Blätter: 1. Brennesselblätter, Die Kurber Vdehnellut zeigt vom 26. Juni bis 2. Juli den herrlichen neuen Willy-Forst- Film Wiener 3scut Sahr du Johr, Leinez Teiserlaseg und auf Unterbei der Geburt eines Kindes. Gehalt einer der ersten bevölkerungspolitischen Maßnahmen des nationalsozialistischen Staates. Arbeitstagung der Leiter der Sozialgenossenschaften In Hagen fand eine Arbeitstagung statt, zu der die Gaufachabteilung„Der Deutsche„Marstandsmitglieder schabteilungnossenschaften die hatte. Die Tagun der Sovialgegoerveinener gehanfen, und Erfahrungs. diente vor auem einem Gebnttene und Erfahrungs: austausch über die neugegrundeten Sezigleg### schaften, über die Gaufachabteilungswalte## sprach. Die Kreisfachabteilungswaiter und Vorstandsmitglieder berichteten über Maßnahmen in ihren Kreisen. Verbandsdirektor Storck, der Leiter mit WILLY FRITSCH, MARIA HOLST, HANS MOSER, THEO LINGEN, DORIT KREYSLER, FRED LIEWEHR, PAUL HENCKELS, HEDWIG BLEIBTREU, Dieser Film ist ein Bekenntnis zu den heiteren Seiten des Daseins, zur Schönheit des Lebens, das von Glück und Frohsinn, von Lebensfreude und Humor erfüllt sein sollte. Er redet ein wenig dem Leichtsinn das Wort und der Herrschaft des Herzens über den nüchternen Verstand.— Nach Motiven der Operette von Joh. Strauß schildert er das Wien des Jahres 1815, in dem der Kongreß zum Sinnbild heiteren Lebensgenusses wurde und mit dem die Wiener Mädel, der Wiener Walzer und das Wiener Gemüt die Welt eroberten. Wiener Blut der Erfolgsfilm ohnegleichen. Daher täglich 3 geschlossene Vorstellungen: die 1. um.30 Uhr— Karten ab.00 Uhr die 2. um.15 Uhr— Karten ab.35 Uhr die 3. um.00 Uhr— Karten ab.20 Uhr Jugendliche ab 44 Jahren werden nur zur 1. Vorstellung um.30 Uhr zugelassen mit und ohne Fahrrad für Revierdienst Gute Bezahlung und gute Aufstiegsmöglichkeiten sind gegeben. Uniform, außer Hose und Stiefel, wird gestellt. Für Auswärtige wird Fahrtvergütung gewährt. Entgelt für Benutzung des Fahrrades It. Tarif. Meldungen an: Wach- und Schutzdienst Dortmunder Haus- und Grundbesitzer Gmohl., Dortmund, Elisabeth-Straße 4. Fernruf 244 42. Srobieren geht über Studieren. Also probieren Sie es endlich mal mit einer kleinen Anzeige im Stadtanzeiger, sie bringt Ihnen Sie suchen. was Gloria: 26..-.7. gever undez, sprach über die Rechte und Pflichten der Genosenschaften und über die Geschäftsführung des Rechnungswesens. Das Europa-Theater bleibt bis auf weitere: geschlossen E SERT SE Bist Du wattgsseh der Das Deutsche Rote Kreuz braucht Helfer Studieren mit Volksschulbildung? Mancher junge Volksgenosse hatte schon auf der Vollschule den Wunsch, die stadzeren. Andere wieDie Bedeutung des Deutschen Roten Kreuzes für die sind DRK.=Helfer und imit ist der Aufgabenkreis noch längst nicht abgesteckt. S seitig der Lebens= und Wirkungskreis der Soldaten ist, so umfangreich ist der Einsatz der Frauen und Männer im DRK. Daher bedarf es der Einsatzbereitschaft möglichst vieler Frauen und Männer. Es können sich nicht genug Kräfte zur Verfügung stellen. Daher appelliert das Deutsche Rote Kreuz an alle Jungmänner ind Männer in der Heimat und an alle jungen Mädchen, sich zu melden und einen Ausbildungslehrgang des DRK. zu besuchen. süchen Aund kpötez vu Zerscähsen., Schule, mitten in der haben nach dem Verlassen di.„le, mitten in Vie 9Hurchlausen würden. Hier st das Lan um Boch,—Zzerussaltshistbung verfolgreich durchlaufen lossene Soidaten auch beute eine so weidgebende 70) derung erhalten können, um später desto erfolgreicher ihre Pläne zu verwirklichen und die großen Ausgaben des Reiches erfüllen zu helfen. 15. 7. eotl. 1. 8. 1942 eine tücht. Nausy zur selbständigen Führung meines Geschäftshaushalts. Ferd. Hillenbrand, Textilhaus Castrop=Rauxel 3 Adolf=Hitler=Straße 51. =Wohnung zu tauschen gesucht. Angebote unter Nr. 2191 an den Stadtanzeiger. =Zimmer=Wohnung gegen =Zimmer=Wohnung in Ca#r oder Umgebung zu tauschen s1190 gesucht. Näheres zu erfragen in der Geschäftsstelle d. Stadtanz. Möbi. Prlrher an ruhigen, soliden Herrn zum 1. Juli zu vermieten. Wo, sagt der Stadtanzeiger. (RM. 40.—), große Zink=Badewanne(RM. 10.—), eine Kinder=Bettstelle(RM. 20.—) zu verkaufen. Castrop=Rauxel 2 Hermann=Wegner=Straße 15. 68. Jahrg Rummer 14 Aer Eingesc Mehrer Sen dnb Füh Das Oberkol bekannt: Im Ostteil stovol nahme nach hartem## rere stark aus Im Raum der umfassende Truppen, wirk Luftwafse, zu feindlicher Krä besonders verl fangene eingeb Geschütze und Kraftfahrzeuge tet oder verni Im rückwä Frontabschnitte teriedivision d lungen aus Bunker und b angriffe des An der Wo sene feindliche Kampf in ein Vernichtung i Bei bewaffn Meerbusen liches Unterse Frachtschiffe di Nachtang gegen Rüstung ren Wolga so um Moskau. In der Zei Sowjetluf den 375 in L und neun dur die übrigen an chen Zeit ging zeuge verloret In Norde nische Trupper der verg Luftwaffe nordwestdeutsc die Stadt B Verluste. Br Wohnvierteln Fortse Mehrere Die B der„Stadtonniger wichent wüchegit. 6mal. Wochenbezugsprete 50 Pfg.. zugspreis 2 RM monat: Druck u. Verlag ie G rh Kartenberg. Herne Hauptzugspreis 2 RM monat: schriftleiter Will Franke 3t. Wehrmacht. Verantwortit,.; Oftg“ P, pie. Panne: wortlich für 199 u. 72 vm b. H. ge Cherensgegeb Richetinten 3 31., 81.,Pretellte. Ter. 1. Ale Bilder, soweit nict anbers aug geben. Scherl Wische vil stmnen! Ver und auch sech; Hlogteg. mitunter noch länger, muß die Schmutzwäsche warten, bis sie gewaschen wird. In dieser Zeit drohen Ihr so manche Gefahren. Feuchte ui unter Luftabschluß aufbewahrte Wäsche wird mufig und stockfieckig, Nehmen Sie derug zum Aufbewahren einen Korb, ein Netz, eine Emt#ltkiste, kurzum einen Behälter, der der Luft freien Zutritt gewährt. Hüten Sie sich, feuchte Wäsche, z. B. feuchte Handtücher oder verschwitzte Hemden in die Schmutzwäsche zu geben. Stockfleckige und muffige Wäsche läßt sich schwerer waschen und verbraucht mehr Seife und..„ Waschpulver. Denken Sie schon bei der Autbewanrung der Wäsche an das spätere Waschen. Sie erleichtern sich die Arbeit dadurch oft ganz wesentlich. Sammeln Sie z. B. alles, was zur Waschgruppe Feinwäsche zöhlt, möglichst getrendt von aller anderen Wäsche. Dann kann des fettige Geschirrtuch niemals seine Fettflecken auf das kunstseidene Oberhemd abgeben. Denken Sie nicht: es ist sowieso schon schmutzig. Heute spielt auch der Gred der Verschmutzung eine Rolle— denn je schmutziger die Wäsche, desto höher der Waschmittelverbrauch. Auch beim Tragen der Wäsche sollten Sie schon an de: Waschen denken! Wic viele Beschmutzungen könnten dann vermieden werden! Wie einfech ist es, wenn man beim Händewaschen die Armel eufkrempelt, um die Manschetten nicht feucht und rascher schmutzig zu machen. Und doch— wie wenige unterziehen sich dieser geringen Mühe. Ermahnen Sie darum Ihre Angehörigen immer wieder, an den heute viel schwierigeren Waschtag zu denken.— Selbstverständlich können Sie auch durch richtiges Einweichen viel Seife sparen und zur Schonung der Wäsche beitragen. Auch das Enthärten des Waschwassers dürfen Sie niemals vergessen. Dle Kalkseife, die sich bilden würde, vernichtet sonst nicht nur unnütz viel Waschpulver, sondern gefährdet euch die Wäschefaser. Befolgen Sie diese Ratschläge für gutes, richtiges Waschen! Denken Sie stets deran, heute heißt er: SEIFE SPAREN— WASCHE SCHOMEN! „Amerika i Front!“ Die beherrschen sei Alenten die a1 Mal fühlt sich bedroht. Obal st. weiß man sikküste und de o wie jenes steht. Unter auch der kang wers seinen zierung Trup zur Verfügnn lanadische eingesetzt werk . werden n wereits mehre wasse in Ala Lämpfe mit sien. Die E VTGGT Sauleitere