Dee Prin...D Aman-us Jmu dar Sasiropkauntrae unge Se. öhnag, Kohtroper Felung Rauxeler Neueste Nachrichten Bladenhorster Tageblatt Der, Stadtanzetger erschetnt möchentlich 7mal. Postbestellpreis 2 RM monatlich. Er chentlich 7mal.„Wochenkzangaorete 50 Pfg. Postvesteupreis 2 RM. monatlich. Ersatzansprüche konnen bei Störungen im Erscheinen infolge höherer Gewalt nicht gestell: werden Drua und Verlag: Geschw Schmitz in Castrop=Rauxel. Hauptschriftleiter, verantwortlich für den Textteil: Franz Josef Pruys in Castrop=Rauxel. Anzeigenleiter: Wilhelm Welter in Castrop=Rauxel. DA. II. 36 1760. Sa.=Nr. 2151 Castrop. Anzeigenpreis: 1 mmn hoch und 22 mm breit 4 Pfg, Tertanzeigen 1 mm hoch und 72 mm breit 25 Pfg. Nachlaß den vom W. d. D. W. herausgegebenen Nichtlinien. 3. Zt. gilt Preisliste Nr. 2. Für Platzwünsche, auch für die durch Fernsprecher aufgegebenen, sowie für undeutlich geschriebene Aufträge wird keine Gewähr übernommen Schluß der Anzeigen=Annahme 4 Uhr nachm. tags zuvor Erfüllungsort u. Gerichtsstand Castrop=Rauxel. Amtliches Veröffentlichungsblau für den Landgerichtsbezirk Dortmund. Allgemeines Kreisblau für den Stadtkreis Castrov=Raurel. Nr. 80 Samstag, den 21. März 1936 Kleinsrandum der Tordenomachie Resesd- eur Gechcbunuund. dub. London, 20. März. Das Memorandum von der deutschen Regierung gegebenen offiziellen hat folgenden Wortlout: Zahlen einzurücken.)„. 49 8 dub. London, der Locarnomächte yar juigenden„Wortlaut: Die Vertreter von Belgien, Frankreich und dem Vereinigten Königreich von Großbritannien und Nordirland und von Italien sind zusammengekommen, um die Lage zu prüfen, die durch die ihren Regierungen seitens der deutschen Regierung am 7. März 1936 gemachte Mitteilung entstanden ist. Sie nehmen Akt von dem im Namen Frankreichs und Belgiens dem Völkerbundsrat unterbreiteten Entschließungsentwurf, worin die Tatsache des Bruches von Artikel 43 des Versailler Vertrages durch Deutschland festgestellt wird zu dem Zweck, den Signatarmächten des Locarnovertrages davon Kenntnis zu geben. Sie nehmen weiter Akt von der Unterstützung, welche die Regierungen des Vereinigten Königreiches und Italiens diesem Entschließungsentwurf geben. In Ansehung, daß 1. gewissenhafte Erfüllung aller vertraglichen Pflichten ein Grundprinzip des internationalen Lebens ist und eine wesentliche Bedingung für die Aufrechterhaltung des Friedens, daß 2. es ein Grundprinzip des Völkerrechtes ist, daß keine Macht sich von vertraglichen Verpflichtungen befreien oder die Bestimmungen solcher Verträge ändern kann, es sei denn mit Zustimmung der anderen vertragschließenden Teile, daß 3. der Bruch des Artikels 43 des Versailler Vertrages und die einseitige Maßnahme der deutschen Regierung in Verletzung des Locarnovertrages und ohne Zuhilfenahme der im Locarnovertrag für die Schlichtung von Streitigkeiten vorgesehenen Prozedur in Widerspruch zu den vorgenannten Prinzipien stehen, sind sie der Ansicht, daß Jurg gu. irie. 1. die deutsche Regierung durch diese einseitige Maßnahme sich keine legalen Rechte erworben hat und doß„m. kme hurg. Hi. 6. 2. diese einseitige Maßnayme durch die Hervorrufung eines neuen Unruheelementes in den internationalen Beziehungen notwendigerweise als eine Bedrohung der europäischen Sicherheit erscheinen muß. III. Sie erklären, daß nichts, was vor oder seit dem genannten Bruch des Locarnovertrages geschehen ist, den Charakter einer Befreiung der Signatare dieses Vertragas von irgendeiner ihrer Verpflichtungen oder Garantien haben kann, daß vielmehr diese Pflichten und Garantien in ihrer Gesamtheit noch vorhanden sind. Sie verpflichten sich, sogleich ihre Generalstäbe anzuweisen, untereinander in Verbindung zu treten, um zu vereinbaren, in welcher Art und Weise die ihnen obliegenden Verpflichtungen im Falle eines improvisierten Angriffes technisch ausgeführt werden müßten. IV. Sie beschließen, die deutsche Regierung einzuladen, dem Ständigen Internationalen Gerichtshof im Haag die Argumente zu unterbreiten, aus denen sie die Unvereinbarkeit des französisch=russischen Beistandspaktes mit dem Locarno=Vertrag herleiten will und sie zu verpflichten, die Entscheidung des genannten Gerichtes als endgültig anzuerkennen unter Vorbehalt der Bestimmungen des nachstehenden Abschnitts VII, Nummer 2. Die französische Regierung erklärt, daß sie ihre Zustimmung zu der Befassung des genannten Gerichtes mit der vorgenannten Frage bereits erteilt hat. V. Sie beschließen im Namen ihrer Regierungen, gemeinsam die deutsche Regierung einzuladen, sich mit den nachstehenden vorläufigen Regelur gen einverstanden zu erklären, die in Kraft bleiben sollen bis zum Abschluß der nachstehend Abschnitt VII vorgesehenen Verhandlungen: 1. Jede Entsendung von Truppen oder Kriegsmaterial in die in Artikel 42 des Versailler Vertrages bezeichnete Zone wird mit sofortiger Wirkuno eingestellt. Die dort vorhandenen Truppenstärken werden also... Bataillone und... terien Artillerie nicht übersteigen.(Hier sind die Hahlenn 2. Die militärähnlichen Verbande(SA., SS., Arbeitsdienst und andere Organisationen) in der besagten Zone werden genau in demselben Zustand belassen, in dem sie vor dem 7. März 1936 gewesen sind. Insbesondere dürfen sie keinesfalls in große Verbände zusammengefaßt werden oder direkt oder indirekt zur Verstärkung militärischer Verbände dienen. 3. Keinerlei Befestigungsarbeiten und keine Vorbereitung des Bodens darf in der besagten Zone vorgenommen werden. Flugplätze dürfen nicht angelegt, ausgestattet oder verbessert werden.... 4J. HastiThe ReaiDie französische und die belgische Regierung verpflichten sich ebenfalls, während dieser Zeit die Entsendung von Truppen in die Zone an der Grenze zwischen ihren Ländern und Deutschland zu unterlassen. Sie verpflichten sich ferner, für die gleiche Zeitdauer alle notwendigen Maßnahmen zu unternehmen, die geeignet sind,„ 1. eine internationale Truppenmacht einschließlich von Detachements der Armeen der Garantiemächte zu schaffen, die mit Einverständnis der beteiligten Regierungen in der Zone stationiert werden soll, die begrenzt wird durch die belgisch=deutsche und die französisch=deutsche Grenze einerseits und auf der anderen Seite durch eine Linie die östlich der genannten Grenzlinie im Abstand von ungefähr 20 Klm. verläuft. Diese Zone darf nur von den genannten internationalen Truppenteilen besetzt verden:, Lammiign us. Thafte 2. eine internationale Kommission zu schaffen, deren Aufgabe es sein soll, die Durchführung der Verpflichtungen zu überwachen, die einerseits die Mächte übernommen haben, welche die vorgenannten internationalen Truppenteile aufgestellt haben, wie auch andererseits die Verpflichtungen, die Belgien, Frankreich und Deutschland für die Durchführung der vorgenannten Abschnitte V und VI(.) übernommen haben. VII. Unter Bezugnahme auf den Memoranoum vom 7. März enthaltenen Vorbeschließen sie, soweit sie selbst davon betrofder deutschen Regierung, wenn diese Regierung die im Verfolg des vorstehenden Abschnittes an sie gerichtete Aufforderung ausdrücklich annimmt, vorzuschlagen, an Verhandlungen teilzunehmen, denen im einzelnen folgendes zugrunde liegen soll: 1. Prüfung der von der deutschen Regierung im Memorandum vom 7. März 1936 gemachten Vorschläge Nr. 2 bis 5, die dazu bestimmt sind, die zukünftige Anlage von Befestigungen in einer noch zu bestimmenden Zone zu verbieten oder zu beschränken. VIII. In der Erwägung, daß die Erhaltung des Friedens und die Organisation der kollektiven Sicherheit nur durch die Achtung der Verträge und die Begrenzung der Rüstungen sichergestellt werden kann, daß ferner die Wiederherstellung der Wirtschaftsbeziehungen zwischen den Nationen auf einer gesunden Basis für den Fortschritt des Wiederaufbaues ebenso notwendig ist, erklären sie sich bereit: Die Vorlage von Entschließungen vor dem Völkerbundsrat zu unterstützen, die eine Einladung aller beteiligten Nationen zu einer internationalen Konferenz zum Gegenstand haben, auf der im einzelnen geprüft werden würden: 1. Abkommen für die Organisation des Systems der kollektiven Sicherheit auf einer genau bestimmten und praktisch wirksamen Basis unter Arbeiterhäuser statt Granaten „Wenn wir heute in 3000 Reichsemark, und venn I9 noct-Migion folscher Gronaten auf einen Saufen lege, dann ist dies noch lange kein Monument. Wenn ich gber,.Million solcher Häuser habe, in denen Arbeiter wohnen können, dann setze ich ur ein Lenrmot..5g16 61416 2. Abänderung des Rheinland=Statuts, 3. Entwurf gegenseitiger Beistandspakte, die allen Signatarmächten von Locarno offenstehen und dazu bestimmt sind, ihre Sicherheit zu verstärken. Mit Bezug auf die vier in London vertretenen Mächte wird die hier vorgesehene Verstärkung ihrer Sicherheit besondere Verpflichtungen gegenzelnen von ihnen enthalten, einschließlich geeigneter Vorkehrungen für die Sicherstellung sofortigen Handelns der Unterzeichnermächte, falls erforderlich, und technischer Abreden für die Vorbereitung derjenigen Maßnahmen, die die praktische Durchführung der übernommenen Verpflichtungen sicherstellen sollen. Die vier Mächte erklären weiter, daß sie übereingekommen sind, im Laufe der Verhandlungen für die Annahme von Maßnahmen einzutreten, wird die Uebernahme der Macht durch die Nationalsozialisten zur Folge haben—— so schrien die Sozialdemokraten im Jahre 1932. Ja, sie prophezeiten Bürgerkrieg und Hungerrevolten unter Hitler. In Wirklichkeit brachte eus Demte Rrich nicht einen einzigen ehrlich Schaffenden um Lohn und Brot, dafür aber viereinhalb Millionen Arbeitsloser zurück auf den Arbeitsplatz. Statt Bürgerkrieg herrscht tiefer Friede bei uns. Rilers=Wutote war stets eindeutig auf Ordnung, Sauberkeit, Brot und Freiheit gerichtet. Er regiert mit Taten, wo andere schwätzten. Noch nie ist soviel in Deutschland geleistet worden wie in den letzten drei Jahren. Die Zielsetzung also der Systemparteien Warkonsequell. Mißtrauen und Hetze um jeden Preis. Damit haben sie den Kampf endgültig verloren. Das deutsche Volk weiß, wenn es am 29. März für Hitler stimmt, wählt es uns Brot. in seiner Rede in Karlsruhe am 12 März. besonderer Berücksichtigung der Formulierung der Bedingungen, unter denen Artikel 16 des Völkerbundspaktes angewandt werden sollte, 2. Abkommen zum Zweck der tatsächlichen Beschränkung der Rüstungen, 3. internationale Vereinbarungen zum Zwecke der Erweiterung der Wirtschaftsbeziehungen und der Aufrichtung des Handels zwischen den Nationen, 4. die im deutschen Memorandum vom 7. März gemachten Vorschläge 6 und 7 sowie die später mit Bezug auf Oesterreich und die Tschechoslowakei gemachten Anregungen. IX. Eingedenk der Tatsache, daß die aus Artikel 7 des Locarnovertrages ihren Regierungen obliegende Verpflichtung in keiner Weise die Pflicht des Völkerbundes einschränkt, jede zum Schutze des Weltfriedens klug und nützlich erscheinende Maßnahme zu treffen, sowie unter Bezugnahme auf die Resolution des Völkerbundsrates vom 17. April 1935 betr. den von den Mitgliedern des Völkerbundes einzuschlagenden Weg im Falle einer einseitigen Aufkündigung von Verpflichtungen im Zusammenhang mit der Sicherheit der Völker und der Aufrechterhaltung des europäischen Friedens beschließen sie, 1. gemäß Art. 11 des Paktes dem Völkerbundsrat von der einseitigen Maßnahme Deutschlands, die als Gefahr für die europäische Sicherheit und als Bedrohung des Friedens erscheint, Kenntnis zu geben und 2. demzufolge dem Völkerbundsrat die angeschlossenen Resolutionen vorzuschlagen, wobei der deutschen Regierung vorbehalten bleibt, ihre Bemerkungen zu diesen Vorschlägen zu machen. Dem Rat vorzulegender Resolutionsentwurf Der Resolutionsentwurf, der dem Völkerbund vorgelegt werden soll, lautet folgendermaßen: I. Der Rat, eingedenk dessen, daß er selbst ebenso wie die Völkerbundsversammlung bei verschiedenen Gelegenheiten die Bedeutung der Locarnoverträge vom Standpunkt der Aufrechterhaltung des Friedens und der Sicherheit anerkannt hat: In der Erwägung, 1. daß die genaue Beachtung aller Vertragsverpflichtungen ein Fundamentalprinzip des intervationalen Lebens und eine wesentliche Bedingung für die Aufrechterhaltung des Friedens ist; 2. daß es ein wesentlicher Grundsatz des Völkerrechts ist, daß keine Macht sich selbst von vertraglichen Verpflichtungen befreien und auch nicht die Bestimmungen eines solchen Ver Nr. 80 Vertragstrages ohne Zustimmung der anderen partner abändern kann; 1 3. daß der Bruch von Art. 43 des Versailler Vertrages und die einseitige Handlung, die die deutsche Regierung in Verletzung des Locarnovertrages ohne Anrufung der im Vertrag zur Regelung von Streitigkeiten festgelegten Prozedur vorgenommen hat, mit diesen Grundsätzen in Widerspruch steht; ist der Auffassung, 1. daß die deutsche Regierung durch diese einseitige Handlung sich keine legalen Rechte erworben hat; 2. daß diese einseitige Handlung dadurch, daß sie ein neues Element der Unruhe in die internationale Lage einführt, notwendigerweise als eine Bedrohung der europäischen Sicherheit erscheinen muß; 3. daß ein Komitee beauftragt wird, zusammengesetzt aus...... mit der Aufgabe, dem Rat Vorschläge hinsichtlich der den Völkerbundsmitgliedern zu empfehlenden praktischen Maß. nahmen zu machen. Abeis hiiter eiler=Kaftreut Die Verhandlungen Klodenirops Richt die Macht um der Macht willen erstrebte der Führer. Er will vielmehr sein auf Freiheit und Brot des deutschen Volkes gerichtetes Lebensziel verwirklichen. Diese heute nachgewiesene Konsequenz seines Denkens und Handelns wurde einst von dem höchsten preußischen Beamten der Systemzeit wie folgt bestritten: „Einmal in den Besitz der ihn verlockenden Macht gelangt, wird Hitler seine hauptsächlichsten Programmpunkte vergessen und so seine ehemals stolzen Pläne ganz jämmerlich reduzieren.“ Eine Betsachtung zur politischen Lage am Wochenende Für uns Deutsche steht an diesem Wochenende im hitler vergaß nichts! hitler erreichte schon in den ersten drei Jahren: II. In der Erwägung, daß die deutsche Regierung geltend gemacht hat, daß der französisch=sowjetrussische Unterstützungspakt mit dem Pakt von Locarno unvereinbar ist und daß infolge dieser Unvereinbarkeit die deutsche Regierung nicht nur berechtigt war, den Vertrag von Locarno zu kündigen, sondern auch deutsche Truppen in die entmilitarisierte Zone zu entsenden; daß auf diese Weise eine neue Sachlage aufgeworfen worden ist, welche zweckmäßigerweise dem Ständigen Internationalen Gerichtshof vorzulegen wäre, wenn die beteiligten Mächte sich bereit erklärten, sich der Entscheidung des Gerichtshofes zu unterwerfen, was die französische Regierung ihrerseits bereits zugestanden hat; fordert der Rat die deutsche Regierung auf, dem Ständigen Internationalen Gerichtshof die bezeichnete Frage unter den vorstehend erwähnten Bedingungen vorzulegen und ihn zu ersuchen, seine Entscheidung sobald wie möglich zu geben, wobei als ausgemacht gilt, daß die Parteien sich sofort der Entscheidung des Gerichtshofes unterwerfen werden. Zertrümmerung von Versailles! Ausschaltung des Judentums aus dem Volkskörper! Abschaffung der Parlamentswirtschaft! Erwerbsmöglichkeit für über zwei Drittel aller vorher Arbeitslosen! Rückgängigmachung der Ostjudeneinbürgerungen der Republik! Verhinderung, der Neuzuwanderung von Juden! Brechung der Zinsknechtschaft! Staatliche Aufsicht über alle Großbetriebe! Anerkennung nur des ehrlich Schaffenden! Ausbau der Altersversorgung! Rettung von Handwerk und Gewerbe vor dem Untergang! Bodenwirtschaft unter Aufsicht des Staates! Ausrottung oder Unschädlichmachung aller Verbrecher an der Allgemeinheit! Ausbau des Volksbildungswesens! Hebung der Volksgesundheit! Bildung' eines Volksheeres! Schaffung einer deutschen Presse! Bekenntnisfreiheit für jeden Reichsbürger! Schaffung einer starken Zentralgewalt des Reiches und unbedingter Autorität des Reichstages! Bildung von Stände= und Berufskammern! III. In der Erwägung, daß die einseitige Handlung Deutschlands notwendigerweise als eine Bedrohung des europäischen Friedens erschien und daß sie infolgedessen — ohne die Anwendung der Artikel 1 und 4 des Locarnovertrages zu präjudizieren— von Seiten der Mitglieder des Völkerbundes in Anwendung des Art. 11 der Völterbundssatzung und in Uebereinstimmung mit diesem Artikel, den Beschluß zu jedem Schritt herbeizuführen geeignet ist, der weise und wirksam zur Erhaltung des Friedens der Völker erscheinen kann; Das waren hitlers Forderungen, das sind heute Errungenschaften des ganzen Volkes! Deshalbwählen wir immer wieder Abei, Hitter! Vordergrund des Interesses neben dem großartigen Verlauf des Wahlkampfes die weitere Entwicklung im Zuge der Londoner Verhandlungen. Seit die deutsche Delegation dort unter der Führung des Botschafters von Ribbentrov eingetroffen ist, zeigt die Gesamtlage ein weit freundlicheres Bild als noch Tage zuvor. an denen die Besprechungen in London durch französische und sowjetrussische Stimmungsmache beschattet wurde. Inzwischen haben die Erklärungen Ribbentrops einen nachhaltigen Eindruck ausgelöst. Es muß in diesem Zusammenhange festgestellt werden, daß der Hauptzweck der Anwesenheit einer deutschen Delegation in London nicht die Teilnahme an den Sitzungen des Völkerbundsrates ist. sondern es handelt sich darum, durch eingehende Besprechungen mit den Vertretern der interessierten Mächte und vor allem mit der britischen Regierung eine Grundlage zu finden. von der aus möglichst bald die Verwirklichung der Friedensvorschläge Adolf Hitlers herbeigeführt werden kann. Das ist die Aufgabe der zweiten Etapve der Londoner Verhandlungen, eine Konferenz vorzubereiten, die letzten Endes als Konferenz zur Festlegung eines neuen und wahren Friedens betrachtet werden kann. Einzelheiten lassen sich natürlich jetzt noch nicht erkennen. Sie werden bedingt durch den Gang der nunmehr ausgenommenen Sondierungen, wie es überhaupt noch nicht feststeht. auf wie lange die nunmehrigen Verhandlungen sich erstrecken werden. 16.2 Garkuns Das Bild für den weiteren Vertauf der Verhandlungen ist im wesentlichen klar: eine neue einseitige Entmilitarisierung deutschen Gebiets kommt nicht mehr in Frage. Und wenn schon an eine Demilitarisierung herangetreten werden soll. so nur auf der Grundlage beiderseitiger Verpflichtungen. Und das ist das wichtige, daß immer wieder von deutscher Seite unterstrichen werden muß, daß jede zukünftige Neuregelung nur dann einen Sinn hat. wenn Deutschland die gleichen Garantien gegeben werden wie den anderen Verhandlungsteilnehmern. Nur ein Frieden der gleichen Rechte und flichten kann als wahrer Frieden bezeichnet werden. Jede andere Lösung verzögert die Befriedung Europas, da sie immer wieder die Tendenz ungleich verteilter Rechte und Pflichten enthält. Die deutschen Vorschläge sind an sich so klar formuliert und so überzeugend. daß man eigentlich annehmen kann, daß ihre Verwirklichung ohne irgendwelche Verzögerungen erreicht werden Unterdessen neigt in Deutschland die zweite Woche des Wahlkampfes ihrem Ende zu. Das ganze deutsche Volk hat sich in Marsch gesetzt mit dem Ziel. am Volk hat sich in#—.—.„#rmst 29. Marz dem Fuhrer ein uverwalnimmt der Rat Kenntnis von 1. der Erklärung, die im Namen von Belgien, Frankreich, den Vereinigten Königreichen und Italien abgegeben worden ist, hinsichtlich des Inkraftbleibens der Rechte und Verpflichtung des Locarnovertrages, soweit diese Mächte in Frage kommen; 2. der Mitteilung, wie sie durch die Regierungen von Belgien, Frankreich, des Vereinigten Königreichs und Italien über die Maßnahmen gedacht worden ist, die durch die Verletzung des Art. 42 des Versailler Vertrags erwogen werden. Schreiben, das von den Vertretern des Vereinigten Königreichs und Italiens an die Vertreter von Belgien und Frankreich gerichtet werden soll Die Vertreter des Vereinigten Königreiches und Italiens beabsichtigen, folgendes Schreiben an die Vertreter Belgiens und Frankreichs zu richten. Im Augenblick, wo die Vertreter von Belgien, Frankreich, Großbritannien und Italien sich eben, wie in der heutigen Vereinbarung vorgesehen, auf eine gemeinsame Linie ihrer Regierungen geeinigt haben, bin ich ermächtigt, Ihnen die offizielle Versicherung zu geben, daß die Regierung Seiner Majestät, wenn die Bemühung zur Versöhnung, die in obengenannter Vereinbarung ersucht wird, mißlingen sollte: 1. a) sogleich in Beratung mit Ihrer und der französischen(belgischen) Regierung die Schritte erwägen wird, um der neuen so geschaffenen Situation zu begegnen; b) unverzüglich in Uebereinstimmung mit dem Locarnovertrag Ihrer Regierung zu Hilfe kommen wird, hinsichtlich jeder Maßnahme, die gemeinsam beschlossen wird; c) als Gegenleistung fur die entsprechende Versicherung Ihrer Regierung in Knsultation mit Ihrer Regierung alle praktischen Maßnahmen ergreifen wird, die Seiner Majcstät Regierung zu Gebote stehen, um die Sicherheit IhreLandes gegen einen nicht provozierten Angrif: zu gewährleisten; d) zu diesem Zweck den Kontakt zwischen den Generalstäben unserer beiden Läider, der im Paragraphen II1,2 der genannten Vereinbarung vorgesehen ist, herstellen bezw. fortsetzen wird; 2. und weiterhin auch in Zukunft im Völkerbundsrat sich bemühen wird, die Formulierung aller nützlichen Empfehlungen zur Aufrechterhaltung des Friedens und des Respektes für##e Völkerrecht durch den letzteren sicherzustellen. Gatsten des Kässtieg. tigendes Gelöbnis der Treue zu geben und unseren Willen zum Frieden zu bekunden. Noch eine Woche Wahlkampf steht uns bevor. Es ist die entscheidende Woche. Die Parole für diese Woche kann nur lauten: Nun auch die letzten Kräfte mit höchster Steigerung einzusetzen. Einsatz des Arbeitsdienstes für Aufgaben des Volksganzen Die Systemzeit ließ die Jugend arbeitslos physisch und moralisch untergehen und als sich, ausgehend von einzelnen Verbänden, der Gedanke eines Arbeitsdienstes durchsetzte, war dieser Dienst freiwillig und ohne straffe zentrale Führung, die geleistete Arbeit ohne Planung. Der Nationalsozialismus schuf auch auf diesem Gebiete Wandel. Bereits im Mai 1933 wurde ein Staatssekretär für den Freiwilligen Arbeitsdienst eingesetzt, im Jahre 1934 gingen dessen Aufgaben auf den Reichsarbeitsführer über und gleichzeitig wurde der Arbeitsdienst dem Reichsinnenministerium unterstellt. Der Juli des Jahres 1935 brachte die Arbeitsdienstpflicht und im Oktober 1935 wurden zum erstenmal die Arbeitsdienstpflichtigen einberufen. Der Stand der Arbeitsdienstpflichtigen betrug am 1. November 1935 182000 Mann. Im Jahre 1936 waren 28 Großarbeiten des Reichsarbeitsdienstes im Gange. Insgesamt 529 500 Hektar Oed= und Moorland wurden von 235 Abteilungen(von je etwa 150 Mann) bearbeitet, um 3550 Bauernstellen und Anliegersiedlungen neu zu schaffen und die Produktionsbedingungen für bereits betriebene Bauernstellen zu verbessern Da nach den Ergebnissen der Bodennutzungserhebungen des Statistischen Reichsamtes vom Jahre 1935 fast ein Drittel der landwirtschaftlichen Nutzfläche(das sind etwa 9 Mill. Hektar) der Entwässerung bedarf und außerdem durch Moor= und Oedlandkultivierung weitere Millionen Hektar kulturfähigen Bodens gewonnen werden können, kommt dem Reichsarbeitsdienst neben seiner erzieherischen Aufgabe auch eine überragende volkswirtschaftliche Bedeutung zu. Kulaken gelten. Trotz Anwachsens der Arbeitslosigkeit gibt es aber im Rätestaat seit 11. Oktober 1934 keine Arbeitslosenunterstützung! Ausländer besuchen uns! Daß die fremden Völker anders denken, als ihre Zeitungen und Regierungen wahrhaben möchten, daß sie an die in ihren Zeitungen verkündeten „Fackeln des deutschen Aufruhrs" nicht glauben, sondern vom friedlichen Aufbau in Deutschland überzeugt sind, beweisen uns die Zahlen des Ausländerbesuches in Deutschland. Nachdem 1933 noch ein Rückgang der Besucher festzustellen war, stieg 1934 die Zahl der Auslandsbesucher um 55,5 v.., eine Entwicklung, die sich auch 1935 fortsetzte. Deutschland empfing im Sommerhalbjahr 1935 1076591 Auslandsreisende gegenüber nur 591 000 im Jahre 1933. Die Fremden müssen sich recht wohl gefühlt haben, denn aus der Zahl der Uebernachtungen(3 169 000 im Sommer 1935 gegenüber 1708000 im Sommer 1933) ist die erhöhte durchschnittliche Aufenthaltsdauer der Ausländer zu erkennen. Der Olympia=Sommer 1936 wird wieder erhöhten Besuch bringen. Um das vorauszusagen, bedarf es keiner Prophetengabe, sondern nur eines Hinweises auf die Besucherzahl der Winter=Olympiade. Die bevölkerungspolitische Bedeutung des Landvolks Arbeitslose ohne Unterstützung Mit dem Jahre 1933 und der Machtergreisung durch den Nationalsozialismus kam in Deutschland das Anschwellen der Arbeitslosigkeit zum Stillstand, und der seitdem geführte Kampf gegen Arbeitslosigkeit hat die Zahl der Erwerbslosen von einem Höchststande im Winter 1933 von 6 013 600 auf 2,4 Millionen zu Beginn des Jahres 1936 herabgedrückt. In Sowjetrußland setzte zur gleichen Zeit, als in Deutschland die ersten Erfolge der Arbeitsschlacht bekannt wurden, eine gegenteilige Entwicklung ein. Im Jahre 1933 wurden 300 000 Behördenangestellte durch den Beamtenabbau um ihre Eristenzmöglichkeiten gebracht. Dieser Abbau wurde auch im Jahre 1934 fortgesetzt, außerdem wurde der Industrie die Wei sung erteilt. an Personalausgaben zu sparen, wodurch die Zahl der Arheitslosen beträchtlich zu nahm Als Arbeitslose können auch die AngehöriDie nationalsozialistische Regierung nahm nach der Machtübernahme zwei wichtige Gebiete der Wirtschaftspolitik zuerst in Angriff: Die Arbeitsschlacht und die Wiederherstellung der Landwirtschaft. Die Herabdrückung der Arbeitslosigkeit ist ein so gewaltiger Erfolg, daß darüber kein Wort verloren zu werden braucht. Die Wiederherstellung der Landwirtschaft und damit die Sicherung unserer Nahrungsfreiheit ist von nicht geringerer Bedeutung Das Landvolk ist aber nicht nur wichtige Wirtschaftsgrundlage, sondern auch der Quell unserer bevölkerungspolitischen Kraft. Von 1000 der Bevölkerung betrug die Zahl der Lebendge1933 1934 Zunahme 18 21 3 18 gen im Als Arbeitslose können auch die Ange der früheren Bourgoisie und die vertriebenen bei Landgemeinden 18 bei Stadtgemeinden 14: bei Großstädten 11 In diesen Zahlen prägt sich der neu geweckte Lebenswille des deutschen Volkes aus. Sie zeigen aber weiter, daß, wie Burgdörffer feststellt, die Landgemeinden als einzigste im Jahre 1934 ihr Geburtensoll überschritten haben, wenn sie auch noch nicht in der Lage sind, den Ausfall der übrigen zu decken Voraussetzung für diese Entwicklung ist die Wiederherstellung des Bauerntums, wie sie die nationalsozialistische Regierung mit Erfolg durchführte. Durch Wiederaufrichtung des landwirtschaftlichen Berufsstandes wurde die neue Grundlage unseres bevölkerungspolitischen Aufstiege gelegt. Weniger von der öffentlichen Fürsorge Unterstützte — mehr Arbeitende In den Krisenjahren vor der Machtübernahme hat sich ein verwickeltes Unterstützungssustem herausgebildet. Neben der Arbeitslosenunterstützung gibt es die öffentliche Fürsorgeunterstützung, die Kriegsbeschädigte, Sozialrentner, Wohlfahrtserwerbslose usw. betreut. Die Gesamtlost dieser öffentlichen Fürsorge ist im Dritten Reich zurückgegangen, das bedeutet aber nicht: der Staat hat nichts mehr übrig für Linderung der Not, sondern eine Millionenzahl von Menschen hat es eben nicht mehr nötig, sich unterstützen zu lassen, da der Staat ihnen Arbeit gegeben hat. Die Ausgaben für die öffentliche Fürsorge, die von Reich, Ländern und Gemeinden bestritten wurden, haben sich von 2,7 Milliarden RM im Haushaltsjahre 1932=33 auf 2 Milliarden RM. im Rechnungsjahr 1934=35 verringert Im letzten Jahre vor dem Umbruch entfiel im Durchschnitt auf jeden Deutschen die hohe Summe von 42 RM. öffentlicher Unterstützung, heute beträgt sie nur noch 30,3 RM. Das Dritte Reich will kein Almosenstaat sein, in ihm gilt der Grundsatz und als Ziel seiner Politik: Recht auf Arbeit, aber nicht Recht aus Anterstützung. Außerhalb des roten Paradieses Es ist unbegreiflich, wie ein russischer Arbeiter bei einem Lohndurchschnitt von 170 Rubel im Monat angesichts der wahrhaft märchenhaft hohen Preise für die nötigsten Nahrungsmittel und Verbrauchsgüter, ein nach deutschen Begrissen würdiges Leben führen will. In den staatlichen Verkaufsläden kostet beispielsweise ein Kilogramm Butter 15—20 Rubel, ein Kilogramm Mehl 2,20 bis 4,60 Rubel, ein Liter Milch.60 Rubel, 1 Kilogramm Rindfleisch—9 Rubel und Schwezmefleisch ogar 10 Rubel. Die Preise auf den freien Markten sind überdies noch bedeutend höher. Wie aber in Sowjetrußland alleinstehende Frauen mit Monatslöhnen zwischen 60 und 90 Rubel ihren Lebensunterhalt bestreiten wollen, wird wohl immer ein Rätsel bleiben. Wenn das ein Leben in Schönheit und Würde ist, wie es unseren Novemberverbrechern vorschwebte, dann können wir unserem Führer nur dankbar sein, daß er uns rechtzeitig vor solchem Elend in solch einem„Paradies“ errettet hat. Berlin. Unter dem Tite!„Unsere Waffen des Friedens“ bring: der sender am Sonntag, dem 22 März. bis 10.45 Uhr eine Morgenfeier arbeitsdienstes. Es spricht Reichs Hierl zur Verabschiedung der Arbeitsmänner. Die Sendung Sendern mit Ausnahme des Reichszenders lin übernommen. VerSpaten sind Deutschlandvon 10 des Rechshsarbeetsführer aussche denden wiel von allen .. 9 reichen St beseelen. Eigensucht nationale Erneueru eines in Deutschlat (Worte in der 21. März Feiertag der Na scher Tradition. von Potsdam“ in land eingegangen. 3 Jahr DOie tragen Hack Dei Vor rund 250 zum ersten Male Potsdamer Edikt triebenen Hugen eine neue Heime der Name der eEe# spricht von der e Kerls". die der ererziert. Wiede Sonne des Grof Jetzt ist Potsdar worden, auf das Welt richten. Man erzählte ersten Schlesische König gern ein vielleicht das gre denkend, das in „Mach Der sie gesproch Gruft hinter de Anregung zum 2 wurde der Bau kirche des schleck gebrochen werde entstand sie wie nen; aber ihr: Glockensviel nac vollendet. 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März 1330 rops de nende im oßartigen twicklung Seit die rung des ist, zeigt Bild als ungen in che Stimbbentrops s muß in 1, daß der hen Delee an den dern es sehende tretern nd vor zierung der aus ung der Hitlers tapve der iz vorzubezur Festen Frie iten lassen sie werden fgenommeh nicht festserhandlunr Verhandeue eineutschen n Frage. ung heranGrundlage lnd das ist itscher Seite zukünftige hat. wenn en gegeben teilnehmern. ichte und n bezeichnet die Befriedie Tenechte und läge sind an nd. daß man rwirklichung eicht werden sweite Woche ganze deutit dem Ziel. überwälzu geben rieden zu npf steht uns Die Parole n auch die leigerung e Grundlage sege gelegt. se Unterstützte ichtübernahme gssustem hernunterstützung erstützung, die Wohlfahrtsermtlost dieser Reich zurückder Staat hat Not, sondern es eben nicht issen, da der die Ausgaben n Reich, Länden, haben sich haushaltsjahre Rechnungsjahr sre vor dem jeden DeutN. öffentlicher noch 30,3 RM. nstaat sein, in seiner Politik: st auf UnterArbeiter el im Moift hohen und Veren würdiichen Verkilogramm Mehl.20 #el, 1 Kiloveinefleisch n Märkten je aber in mit Moen Lebensimmer ein Schönheit überverbreerem Fühhtzeitig vor ie errettet en sind schland10 Uhr Rechssführer denden in allen VerSunteingsunfung= Beilenwende Tur deitten Wiederkehr des„Jages von Jotsdam“(21. März 1933) Möge der alte Geist dieses ruhmreichen Staates auch das heutige Geschlecht beseelen, möge er uns freimachen von Eigensucht und Parteizank und uns in nationaler Selbstbestimmung in sozialer Erneuerung zusammenführen zum Segen eines in sich geeinten, freien, stolzen Deutschland (Worte Hindenburgs aus seiner Ansprache in der Potsdamer Garnisonkirche am 21. März 1933). Feiertag der Nation an der alten Stätte preuzischer Tradition. Der 21. März 1933 ist als„Tag von Potsdam“ in die Geschichte des neuen Deutschland eingegangen. Schritte auf den Steinfliesen; ein paar hastig hingeworsene, französische Laute schwirren durch den mächtigen Raum, der von wenigen Windlichtern kaum erhellt ist. Die Standarten scheinen im Luftzuge zu wehen. Geisterhafte Schatten fallen auf die Steinwände. Hinter der Kanzel wird die Gruft geöffnet. Die Besucher sind Napoleon mit dem Prinzen Jérome und einigen Offizieren seiner Begleitung. Der Korse steht am Sarge des Mannes, dessen Name einst die Welt erfüllte. „Sic transit gloria mundi“(so vergeht der Ruhm der Welt), soll er nach dem Bericht des Hofküsters gemurmelt haben, mehr für sich, weniger für die anderen bestimmt; aber die Offiziere werden lauter. Navoleon richtet die Augen auf sic und'sagt verweisend:„Messieurs. Sie ständen nicht hier, wenn dieser Mann noch lebte...“ Vorbei, die Weltgeschichte geht weiter. * 127 Jahre sind seitdem vergangen. Man schreibt den 21. März 1933— Frühlingsansang. Die alte preußische Soldatenstadt Potsdam—„ernster Wallfahrstort der Deutschen", wie Bismarck sie einst nannte, ist in Bewegung. Eine Völkerwanderung aus allen Teilen des Reiches hat eingesetzt. Jeder ist bemüht gewesen, der Stadt ein jestliches Bild zu geben. Flaggenschmuck, wohin das Auge blickt. Ueberall die Fahnen. die das Zeichen des neuen Reiches führen untermischt mit der schwarz=weißroten Fahne. Preußen=Deutschland steht an der Schwelle eines neuen Schicksals. Vor der Garnisonkirche stauen sich die Massen. Zur gleichen Zeit zieht unter dem Jubel der Bevölkerung im Potsdamer Lustgarten eine Batterie auf. die während der Kranzniederlegung des Reichspräsidenten Salut schießen wird. Dann spricht der Reichskanzler Adolf Hitler. Er spricht von den schweren Sorgen, die seit Jahren auf dem deutschen Volke lasten, von der Zeit stolzer Erhebung, die abgelöst wurde durch einen Zusammenbruch.„Seit zwei Jahrtausenden wird unser Volk von diesem wechselvollen Geschick begleitet. Immer wieder folgt dem Emvorstieg der Verfall. Die Ursachen waren immer die gleichen.“ Und dann vertiefen sich seine Worte:„Das Schlimmste war die bewußte Zerstörung des Glaubens an die eigene Kraft, die Entwürdigung unserer Traditionen und damit Vernichtung der Grundlagen eines festen Vertrauens... Aber während so das deutsche Volk und Deutsche Reich in inneren politischen Zwiespalt und Hader versanken, die Wirtschaft dem Elend entgegentrieb, begann die neue Sammlung der deutschen Menschen, die im gläubigen Vertrauen auf das eigene Volk dieses zu einer neuen Gemeinschaft jormen wollten...“ Jetzt wendet sich der Kanzler dem Generalfeldmarschall zu: „Sie erlebten einst des Reiches Werden, sahen vor sich noch des großen Kanzlers Werk. den wunderbaren Aufstieg unseres Volkes und haben uns endlich geführt in der großen Zeit, die das Schicksal uns selbst miterleben und mit durchkämpfen ließ... Dieses. Ihr wundersames Leben ist für uns alle ein Symbol der unzerstörbaren Lebenskraft der deutschen Nation.. Möge uns dann aber auch die Vorsehung verleihen jenen Mut und jene Beharrlichkeit, die wir in diesem vor jedem Deutschen geheiligten Raum um uns spüren als für unseres Volkes Freiheit und Größe ringende Menschen, zu Füßen der Bahre seines größten Königs.“„ Während der letzten Worte ist der Kanzler auf den Reichspräsidenten zugetreten und ein inniger, kräftiger Händedruck besiegelt den Bund des alten und des neuen Deutschland, während Orgelspiel und 3 Jahre Nationalsozialismus. „Wie tragen Hack“ und Spaten statt Kugel und Gewehe“ Deine Stimme dem Führer! Vor rund 250 Jahren ging der Name Potsdam zum ersten Male durch die Welt, denn durch das Potsdamer Edikt schuf der Große Kurfürst den vertriebenen Hugenotten in der Mark Brandenburg eine neue Heimat. Erst nach Jahrzehnten tauchte der Name der Stadt wieder von neuem auf. Man spricht von der Soldatenstadt und von den„Langen Kerls", die der sparsame Preußenkönig selbst einererziert. Wieder vergehen Jahrzehnte, bis sich die Sonne des Großen Friedrich Bahn gebrochen hat. Jetzt ist Potsdam eine Residenz, ein Versailles. geworden. auf das sich bereits die Augen der ganzen Welt richten. Man erzählte sich, daß schon nach Beendigung des ersten Schlesischen Krieges der damals noch junge König gern einsam in der Garnisonkirche saß vielleicht das große Vermächtnis seines Vaters überdenkend, das in den Worten gipfelte: „Mach mir Preußen groß!"... Der sie gesprochen hatte, ruhte jetzt in der kleinen Gruft hinter der Kanzel. Er war es auch, der die Anregung zum Bau dieser Kirche gegeben hatte. wurde der Bau begonnen: 1730 mußte die Garnisonkirche des schlechten Baugrundes wegen wieder abgebrochen werden. Wie ein Phönix aus der Asche entstand sie wieder neu nach Philivv Gerlachs Plänen: aber ihr wuchtiger Turm mit dem berühmten Glockensviel nach holländischer Art wurde erst 1735 vollendet. Damals stieg der König die Treppe hinauf, um sich das neue Glockenspiel anzusehen, die Singeuhr, die das alte Hölty=Lied spielte:„Ueb' immer Treu und Redlichkeit". Fünf Jahre später haben sie ihn dann da unten beigesetzt, unter der Marmorkanzel der Garnisonkirche, in einem Marmorsarg. den er schon lange vorher in Amsterdam bestellt hatte. Sein Leibregiment gab ihm und sich die letzte Ehre, bereits am nächsten Tage wurde es aufgelöst. Der junge König trat das Erbe des Vaters an. * N a c h J a h r e n u n a u s h ö r l i c h e n K ä m p i e n s u n d S i e g e n:] war der Große König in seine Residenz heimgekehrt. In später Stunde sitzt er allein in der Garnisonkirche. Er ist reifer und ernster geworden und läßt sich zu wäter Stunde wieder einsam in der Kirche sitzend vom Küster Choräle vorspielen, während sein Blick die Marmorsäulen streift, hinter denen der Vater ruht. Oft ist er dann nicht mehr in diese Kirche gekommen. Erst zum letzten Ausruhen trug man ihn hierher und stellte seinen Sarg neben den des Vaters in die kleine Gruft. Sein Wunsch, auf der Terrasse seines geliebten Sanssouci zu ruhen, sand keine Erfüllung; aber eine bessere Stätte als hier konnte seinem Andenken nicht bereitet werden. Hier unter den siegreichen preußischen Standarten haben die beiden Schöpfer Preußens ihren richtigen Platz gejunden. Knapp 20 Jahre sind seit dem Tode des Großen Friedrich vergangen. Spukhaftes Fackellicht geistert durch die Garnisonkirche. Der Russenzar Alexander I. steigt in einer finsteren Novembernacht mit Friedrich Wilhelm 1I1. und der Königin Luise in die Gruft der großen Preußenkönige. Am Sarkophage Friedrichs kreuzen sich die Hände der Drei. Zar kniet nieder und lüßt den Stein nach der Sitte seiner Heimat. Die Königin weint; sie weiß, es werden noch schwere Stunden kommen. Raum ein Jahr ist vergangen, da öffnen sich eines Nachts wieder die Türen der alten Kirche, schwere 3 Jahre Nationalsozialismus. 1932: 975000 Geburten 1935: 1265000 Geburten Deine Stimme dem Führer! werden, beim demnächstigen Verkauf an den Verbraucher vie folgt festgesetzt sind: Speise=Sojaöl .30 RM je Liter. Speise Erdnußöl.28 RM., Speiserüböl.28 RM.. Speiseleinöl.28 RM., Speisesesamöl.31 RM., Speisemischöl(mindestens 50 Prozent Erdnuß= oder Rüböl enthaltend).30 RM. je Liter. Schülervortragsabende der Mostschle Hernesnann Wie aus dem gestrigen Anzeigenteil unserer Zeitung ersichtlich war. veranstaltet die Musikschule Hermesmann in diesen Tagen Schülerveranstaltungen. Am heutigen Sonnabend wird im Saale Köllmann. abends um 8 Uhr ein Klassisch=romantischer Abend veranstaltet. Am Montag, dem 23. März, folgt im gleichen Saale um 18.30 Uhr eine Veranstaltung der jüngsten Schüler, betitelt Kinderstücke und Kinderlieder, während sich um 30.15 Uhr ein Abend„Allerlei Tanzmusik“ anschließt. Wie aus den Programmen ersichtlich, bestreiten die Schülerabende alle Klavierund Geigenklassen, sowie die Singschar und die Gesangsschule Matern, die bekanntlich beide dem Hermesmannschen Musikinstitut angeschlossen sind. Eigenheim-Modellschau in Castrop-Kauxe! Auf die Modellhaus=Ausstellung. die heute und morgen im Kolvinghause von der Bausparkasse Gemeinschaft der Freunde Wüstenrot veranstaltet wird. sei hiermit nochmals besonders aufmerksam gemacht. Der unverbindliche und kostenlose Besuch dürfte sich für alle Eigenheiminteressenten bestimmt lohnen. Ruch die Kleinsten wollen den Führer begrüßen Deine Stimme dem Führer! Immer größere Massen haben sich angesammelt, die in fiebernder Erwartung auf das Eintreffen des Reichspräsidenten harren. Als die Wagen sich nähern, schwillt ungeheurer Jubel an, erweitert sich zum brausenden Orkan. als Hindenburg seinen Wagen verläßt und auf die geöffnete Eingangstür zuschreitet. Feierliche Stille liegt in dem dicht mit Menschen erfüllten Gotteshaus. Gegenüber dem Altar steht der für den Reichspräsidenten bestimmte Sessel. seitlich ein Sessel für den Reichskanzler und den Reichstagspräsidenten. Sitz und Lehne der Sessel sind mit rotem Samt ausgeschlagen, ebenso die seitwärts aufgestellten Stühle für die Vertreter der Länder. Tannengewinde ziehen sich von Säule zu Säule durch die ganze Kirche. Die Fahnen der alten Garderegimenter und die in den preußischen und deutschen Kriegen eroberten Fahnen flankieren den Altar und geben der Garnisonkirche ihr besonderes Gepräge. Während der greise Reichspräsident das Gotteshaus betritt. lerklingt draußen das Deutschlandlied. In feierlicher Stille und durchdrungen von der Größe und Gewalt des Augenblicks empfängt der versammelte Reichstag, empfangen das diplomatische Korps und die übrigen geladenen Gäste den Reichspräsidenten und die Mitglieder der Reichsregierung. Ganz Deutschland ist Zeuge dieser feierlichen Stunde. Die Orgel braust auf und ergießt ihre Töne über alle Sender durch das Deutsche Reich in die Herzen der Millionen und Abermillionen. Dann erhebt sich der Reichspräsident und beginnt klar und kräftig und durchweht von der Ehrjurcht des Augenblicks eine kurze Ansprache, in der es unter anderem heißt:„Ich weiß, daß Kanzler und Regierung mit jestem Willen an die Lösung der schweren Aufgabe herangehen, und ich hofse von den Mitgliedern des neugewählten Reichstages, daß sie in der klaren Erkenntnis der Lage und ihrer Notwendigkeit sich hinter die Regierung stellen, daß sie auch ihrerseits alles tun werden. um diese in ihrem schweren Werk zu unterstützen.. Die Versammelten haben sich von den Sitzen erhoben. Draußen lauscht das deutsche Volk diesseits und jenseits der Grenzpfähle auf allen Straßen und Plätzen in den Häusern und in den Hütten den Worten des großen Heerführers und Reichspräsidenten. Kleingärtner bestohlen Ein besonders schwer zu verurteilender Einbruchsdiebstahl ist in der Nacht zum Freitag im Stadtteil Castrov ausgeführt worden. Freventliche Elemente haben die Baubude im Versuchsgarten der Kleingärtner erbrochen. und aus ihr größere Mengen Kunstdünger gestohlen. Außerdem haben sie auch eine größere Anzahl von Birn= und Avfelbäumen. hochstämmigen Beerensträuchern, Rosenbüsche usw., die zur Anpilanzung bereit lagen, mitgehen heißen. Von den frivolen Spitzbuben. die durch ihren Diebstahl die durchweg aus sogenannten„kleinen Leuten“ bestehende Vereinigung der Kleingärtner recht empfindlich geschädigt haben, fehlt bis jetzt leider noch jede Spur. Wer kann der Polizei zweckdienliche Angaben machen, daß die Täter doch noch ihrer wohlverdienten Bestrafung zugeführt werden können? Diebstahl ] Ende Februar wurden von dem Platz der Zeche :„Victor 34“ 11 Rollen teerfreie Dachvappe im Werte 1 von 150 RM. gestohlen. Wer kann bezüglich der Täter Angaben machen? Tödlicher Verkehrsunfall Zu dem bereits von uns gestern gemeldeten tödlich verlaufenen Verkehrsunfall teilt die Polizei ergänzend mit:„Am 19. März, gegen 15.15 Uhr, fuhr an der Ecke Bahnhof= und Schulstraße ein Radfahrer mit einer derartigen Wucht gegen einen Personenkraftwagen, daß er hierbei tödlich verunglückte. Er hat sich schwere Halsschnittverletzungen zugezogen und außerdem wurde ihm der Schädel vollständig Chor zu der machtvollen Motette von Brahms übergehen. Einige Sekunden herrscht nach dem Amen tiesste Stille an der geweihten Stätte. Dann erhebt sich der Reichspräsident und schreitet zu der hinter dem Altar gelegenen Gruft. Die Adjutanten folgen mit den beiden Kränzen. In der Gruft Friedrichs des Großen und seines Vaters, des Begründers der ruhmreichen. preußischen Armee, legt Hindenburg die Kränze nieder, während sich hinter ihm die Versammlung erhebt und die Orgel das Niederländische Dankgebet spielt. Draußen dröhnen die 21 Schuß der Salutbatterie. Alle Blicke richten sich auf die symbolische Szene in der Königsgruft, die Schichalswende und Deutschlands Wiedergeburt verkündet. Es war keine parlamentarische Zeremonie, sondern ein Akt höchster Bedeutung für das deutsche Volk, zextrümmert. Wie die Feststellungen ergaben, trifft für seine vielen Millionen diesseits und jenseits der den Führer des Personenkraftwagens keine Schuld.“ Grenzpfähle. Viele Marksteine stehen an dem Wege, der am 21. März 1933 von der Garnisonkirche in Potsdam aus seinen Anfang nahm. Das deutsche Volk wird nicht vergessen, daß es am 29. März 1936 darauf ankommt. einem der wichtigsten dieser Marksteine auch nach außen hin Geltung zu verschaffen. „Friedericus Ner. Deine Sonne loht. Du einsamer Mensch. Du Leben und Tod. Unter den ewigen Sternen!" Castrop=Rauxel, 21. März 1936 Einzelhandelsverkaufspreise für Speiseöle Die Wirtschaftsgruppe Einzelhandel. Bezirkssachgruppe Nahrungs= und Genußmittel Westfalen. teit mit. daß nach einer Verfügung des Herrn Reichsund Preußischen Ministers für Ernährung und Landwirtschaft die Einzelhandelsverkaufsvreise für Speiseöle, die ab 1. März 1936 von der Oelmühle gekauft Anzeigenteil Modelle 1936/37 Wochenendwagen 21.50 18.50 16.75 14.90 11.50.50 Faltwagen 32.00 29.50 23.50 Promenadenwagen 45.00 37.50 34.00 Fahrräder mit Garantie 48.00 45.00 38.00 32.50 Waschmaschinen mit Garantie 48.00 42.00 37.50 34.00 32.00 Wir zeigen Ihnen eine Riesenauswahl u. räumen Ihnen günstige Zahlungsbedingungen ein. Annehme von Ehestandsdarlehen und Kinderbeihille. CASTRO9-R Münsterste. 21 Der Wahllumpf in Gastrop=Kaust. Gauorganisationsleiter hein Diehl sprach in Obercastrop Heale Wahlkundgebung in Frohlinde Oberbürgermeister Vetter=Hagen, M. d. Der Wahlkampf. der in Castrop=Rauxel am Montag abend mit der großen Rede des Stellv. Gauleiters Stürtz im Wessels'schen Saale eingeleitet wurde, nimmt seinen Fortgang. Unentwegt arbei; ten alle heimischen Gliederungen der Partei mi zähem Willen, um zu erreichen, daß das 1100jährige Castrop=Rauxel am 29. März zu unserem Fun###r und Reichskanzler ein überwältigendes Bekenntnis der Treue und Ergebenheit ablegt..... Wah Bot der starke Besuch des Austattes des## kampfes am Montag schon einen Beweis dafür, daß Castrov=Rauxels Bürgerschaft weiß. um was##### mal gebt, so wurde dieser gute Eindruc stärkt durch den Andrang zur zweiten öffentlichen Wahlkundgebung, zu der die Kreisleitung am Donnerstag abend in den Bruneschen Saal im Stadtteil Obercastrov eingeladen hatte..7 Wie am Montag war der mit Fahnen und Transparenten ausgeschmückte Saal bis auf den letzten Platz besetzt, als Kreisleiter Oberbürgermeister Dr. Anton nach kurzer Begrüßung dem Redner des Abends, Gauorganisotionsleiter Hein Diebl da## Wort zu seinen Ausführungen erteilte. Hein Dar, der von der Zeit des Kampfes um die Macht in Deutschland her sich als Redner in der„Induntrie= stadt im Grünen“ schon eines guten Rufes erfreut. verstand es. die Politik des Führers in das rechte Licht zu stellen und jedem Volksgenossen klar zu machen, was er dem starken Willen und dem überragenden Geiste Adolf Hitlers alles zu verdanken habe. Nachdem die Grundlagen für eine erfolgverheißende Aufbauarbeit im Innern geschaffen seien. wende sich die Sorge des Führers nunmehr in erhöhtem Maße der Regelung der außenvolitischen Angelegenheiten zu. Redner ging dabei alle Phasen der Entwicklung durch und betonte vor allem recht kräftig den starken Friedenswillen, der den Führer als alten Frontkämpfer erfüllt Der Appell an deutsche Volk muß zu einer einigen Antwort, zu einem einigen Bekenntnis zur Politik des Führer: führen. Wir dürfen nicht wieder in die Fesseln und Fallstricke der Uneinigkeit geraten. Dieses alte Erl übel hat die Deutschen Jahrhunderte=, ja Jahrtausende lang zum Spielball fremder Mächte werden lassen. Der 29. März muß, so schloß der Redner, ein Bekenntnis zur deutschen Einheit, zum tausendjährigen Dritten Reich aller Deutschen werden. Nach Dankesworten an den Redner. der mit seinen klaren Ausführungen immer wieder lebhafte Zustimmungsäußerungen und Beifall hervorrief, forderte Kreisleiter, Oberbürgermeister Dr. Anton alle Volksgenossen von Castrop=Rauxel auf. am Wahltag ihre Treue und Anhänglichkeit zum Führer mit dem Bekenntnis zu seiner Politik zu besiegeln. Nach dem dreifachen, begistert ausgenommenen„Sieg Heil“ und dem Gesang der Nationalhymnen. erfolgte der Ausmarsch der Fahnenabordnungen. di während des Abends an der Bühne Aufstellung genommen hatten. Die nächste Wahlkundgebung findet heute abend 8 Uhr im Pennekampschen Saale im Stadtteil Frohlinde statt. Hier wird Oberbürgermeister Vetter=Hagen. d. R. die Hauptrede halten. Auch dieser Kundgebung muß ein übervolles Haus beschieden sein. Auch sie muß, wie die beiden voraufgegangenen. den Beweis dafür erbringen, daß Castrov=Rauxel geschlossen hinter dem Führer steht und seine Politil gut heißt. Deshalb muß für heute abend die Losung lauten: Auf zur Wahlkundgebung im Pennekampschen Saale in Frohlinde! Am Dienstag abend der kommenden Woche wird eine weitere Wahlkundgebung im Richter das karge Nachtmahl in der Bauernhütte, die gegen den Büttel revoltierenden Bauern und schließ. lich Jadingers Heldentod. Der Hauptheld des Stückes Stephan Fadinger ist eine echte, geborene Führernatur. frei Ueberheblichkeit Vor seinem Tode, als die Glocken seinen Sieg in die Lande hinaussingen und=klingen. sagt er zu den ihm klagend umstehenden Bauern: „Ich bin nicht mehr als ihr.“ Sein Vermächtnis lautet:„Wir müssen sterben können für eine Sache. um deretwillen wir leben wollen.“ Gern läßt er sein Leben verströmen, denn sein brechendes Auge sieht das Ziel erreicht: Frei ist das Land. und der Bauer gleichberechtigtes Glied der Volksgemeinschaft. □ 4e0 der-.ua# in bie erde Er weiß, sein Leib ist ein Saatkorn, oas in die Erde gesenk; wird, damit dem Lande Freiheit und Ehre gesentt wirb, damir dem Lande Freih# erwachsen. Fadinger ist weiter die schicksalhaften Verbundenheit von Blut und Boden. Er kann gerade uns Deutschen des Dritten Reiches Mahner und Aufrüttler sein. Die Aufführung von„Anno 1627“ hat deshalb in dieser Wahlkampfzeit, die als Ergebnis ein hundert. prozentiges Bekenntnis aller denkenden Deutschen zur Politik unseres Führers haben muß, seine besondere Bedeutung. Sie führt geraden Wegs zu Adolf Hitler und seinem Befreiungs= und Wiederauf. bauwerk. Die Plattform. von der zum Schluß des Abends das dreifache„Sieg Heil“ auf unseren Füh rer ausgebracht wurde, war durch das Gesamterleben des ebenso gut vorbereiteten wie durchgeführten Abends zielstrebig und trefflich untermauert. Neben den jugendlich beschwingten Spielern teilen sich in den großen und durchschlagenden Erfolg der Veranstaltung der Leiter des Chores. Seminarober= lehrer Heidlich, der Gestalter der wirksamen Bühnenbilder Oberschullehrer Buschhausen und der Leiter der Gesamtveranstaltung Oberstudienrat Dr. Küver, der sein so oft bewährtes künstlerisches Können wieder in erfreulicher Weise in den Dienst der Sache stellte. Pr. ioss kür gerinigs Bäulungten A Gasttop Käutel Für 1936 sind zwei Siedlungen mit 90 Wohnungen vorgesehen Es schen Saale am##### Nähere Einzelheiten darüber werden noch mitgeteilt. Bahnhof Rauxel stattfinden. liegt jetzt die von der Arbeitsgemeinschaft der Statistischen Aemter westdeutscher Städte ausgestellte Zusammenfassung über die Bautätigkeit in 25 deutschen Mittel= und Großstädten im Jahre 1935 vor. Diese Aufstellung gibt ein recht klares und ein: deutiges Bild über die Wohnbautätigkeit im vergangenen Jahre nicht nur in Gesamtzahlen, sondern auch in Einzelzahlen und prozentualen Gegenüberstellungen. Aus den letzteren ist zu ersehen, daß im vergangenen Jahre der reine Zugang an Wohnun gen im Verhältnis zur Einwohnerzahl am größten war in den außerhalb des Ruhrgebietes liegenden Städten und zwar in Neuß. Bonn. Frankfurt a. M. und Köln. In jeder dieser genannten Städte wurden mehr als 4 Wohnungen auf je 1000 Einwohner Biut und Böden— Ehre und Freihen Elternabend der Schulgemeinde des Städtischen Reforrealgymnasiums „Der Zauler stund auf im Landt “ daß die in Aussicht genommenen weiteren Siedlungen erst in diesem oder im kommenden Jahre begonnen werden sollen. Allerdings ist diese Zukunftsmusik keine Hilfe für die vielen Wohnungsuchenden, zumal die in Aussicht genommenen beiden Siedlungen, es handelt sich um ein Projekt von 40 Wohnungen in der Straße In der Wanne und von 50 Wohnungen an der Jahnstraße, wieder nur einem ganz bestimmten eng umrissenen Kreis der Bevölkerung zugänglich sein werden. Allerdings werden ja, was nicht verkannt werden darf, dadurch in der Hauptsache solche Wohnungen neu errichtet. In Dortm in Bochum bei.2, in bei.6. bei Am wenigsten gebaut wurde in Castrov=Rauxel. Der Reinzugang an Wohnungen auf 1000 Einwohner betrug in Castrop=Rauxel nur.734. Keine der und liegt die Zahl erst 1 frei, deren Vermietung nicht an einen bestimmten sen ebenfalls Beruf gebunden ist. Trotz der Gleichzeitigkeit mit der Wahlkundgebung bei Brune. in der MdR. Hein Diehl sprach, fand der Elternabend der Schulgemeinde des Städtischen Realgymnasiums Castrop=Rauxel am Donnerstag eine große Besucherzahl. Der große Saal des Wichernhauses war fast bis auf den letzten Platz besetzt. Dank der guten Darbietungen, die insbesondere bei den Deklamationen und beim Theaterstück oft vergessen ließen, daß es sich um Schülerleistungen handelte, war das Publikum überaus beifallsfreudig. Wir sind gewiß, daß eine Wiederholung des Abends für die Oeffentlichkeit ein volles Haus finden würde, denn die Besucher der Veranstaltung würden die besten Provagandisten sein. Der Abend wurde mit einer Begrüßungsansprache eröffnet, in der Komponisten vor die Rampe rief, hieß die Bauern sich um den„Bundschuh", das blutrote Banner der Revolution mit dem Wahrzeichen der Bauern, dem wuchtigen, schwarzen Bundschuh. scharen. Karl Stielers Gedicht„Im Lager der Bauern“ zeigt das immer weitere Umsichgreifen der Bewegung. Schon stehen 10000 Bauern im Feld. um für ihr gutes Recht zu kämpfen:„Juchheißa, es lebe der Bundschuh!“ Die kriegerische Stimmung und der jeste Freiheitswille kommen dann noch deutlicher in dem von Hörnerklang und Landsknechtstrommelgedröhn untermalten Landsknechtslied„Wir zogen in das Felo zum Ausdruck. das um 1600 entstand: Des Urhorns Blasen rief zum Kampf für Freiheit, Ehre und Seht Böries von Munchhausens Ballade „Bauernausstand“ zeigte, wie 1000jährige BauernMittel= und Großstädte Westdeutschlands hatte einen solch geringen Zugang an Wohnungen Die Ursache dieses so gut wie völligen Darniederliegens der Neubautätigkeit ist mit darin zu suchen, daß in den Jah ren 1929 bis 1931 Castrov=Rauxel bezüglich der Neubautätigkeit mit an der Spitze aller deutschen Mittel= und Großstädte stand und Beruf gebunden ist. Es darf jedoch gehofft werden, daß mit einem Auflockern der Hypothekenwirtschaft auch die jetzt mangelnde Initiative der Kreise, die zum Bauen wohl in der Lage wären, in etwa behoben wird. Das. was in anderen Städten möglich war und möglich ist, muß auch in Castrov=Rauxel möglich sein und zwar ohne sich fortgesetzt immer nur auf Siedlung: gesellschaften zu verlassen: Es ist der gemeinsame Kampf gegen die Wohnungsnot durch alle interessierten Stellen. Wenn ungezogentoitd Einige Rechtsfragen, die beim Wohnungswechsel zu beachten sind Das Verhältnis zwischen Mieter und Vermieter wird durch den Mietvertrag festgelegt, bei dessen Abschluß beiderseitig die größte Vorsicht und Sorgfalt beachtet werden muß, soll es später bei der Auflösung des Vertragsverhältnisses nicht zu unliebStudiendirektor Steffen zunächst seiner Freude und seinem Danke über die so große Anteilnahme der Elternschaft Ausdruck verlieh. um dann kurz den Unterschied zwischen Elternsprechtagen und Elternabend herauszustellen. Während nämlich die Elternsprechtage ermöglichen sollen. daß die Eltern mit den Lehrern ihrer Kinder sich über das Wünschenswerte und Notwendige in der gemeinsamen Erziehungsarbeit aussprechen, haben die Elternabende die Aufgabe, das Band zwischen Schule und Elternhaus fester zu knüpfen, indem sie etwas von dem Geist vermitteln, in dem die Jungen erzogen werden sollen. Die Schule hat vor Volk und Vaterland, so führte der Redner weiter aus, die große Aufgabe. die Jungen zu charakterfesten Menschen zu erziehen, ihren Körper zu stählen und ihren Geist zu bilden, damit die junge Generation gut geschult und mit allem Rüstzeug versehen an ihre Aufgabe gehen kann, die unserem Volke Wachstum und Ausstieg zu neuer Kraft gewährleisten soll. Dieser Elternabend gibt Gelegenheit, in Wort, Lied und Bühnenspiel durch den Mund der mitwirkenden Jungen vom Geiste der Schule sprechen zu lassen. Selbst die Kollegen. die in Hingabe von Kraft und Zeit den Abend vorbereiteten, haben zunächst nicht geahnt, daß die Veranstaltung so gegenwartsnahe werden würde, wie sie wirklich geworden ist. Das Motto des Abends„Der Bauer stund auf im Lande" känne auch ungewandelt werden in„Blut und Boden— Freiheit und Ehre“. Es sind keine Künstler, die hier mitwirken. Es sind Ihre Jungen. Doch jeder ist bestrebt. Bestes zu geben. Jeder ist beseelt von der Verbundenheit mit Blut und Boden. die in den Gedichten, Liedern und im Theaterstück zum Ausdruck kommt. Wenn von diesem Dopvelklang nach Abschluß des Abends auch in Ihren Herzen lebendiger Nachhall tönt, dann werden auch Sie die Zeitnähe der Veranstaltung ganz besonders empfinden. Freiheit und Ehre ist es, was uns unser Führer Adolf Hitler in diesen Tagen vollends wiederschenkte. Noch ist der Kampf darum heiß im Gange— wie auf diesen Brettern. Wenn das Sviel vorüber ist, dann bleibt darüber hinaus uns Erwachsenen die Pflicht, für diesen Mann. der uns Freiheit und Ehre wiedergab, mit all unserem Sein und all unseren Kräften einzutreten. Denken wir alle daran am 29 März! Bekennen wir uns durch unsere Stimmabgabe alle einstimmig zu ihm und seiner und unseren Kindern zum Besten gereichenden Politik! „Bauernausstand“ zeigte, wie 10d#####e, Tuerns lösung des kraft an den Glockensträngen zerrt und„Schild und samen Auseinandersetzungen kommen. Schärve zu Schande" werden läßt und„Balken) Da ist zunächst einiges über die Kündigung und Burgen im Lande" bricht. zu sagen. Lulu von Strauß u. Torneys Verse von In den weitaus meisten Fällen sind dafür bestimmte Des Braunschweigers Ende“ wies auf, wie der Tod Fristen vorgesehen, die von beiden Parteien innedie Wacht hielt auf den Mauern, wie der Bolzen im gehalten werden müssen. Hat die Frau des Mieters Köcher klingt, die Sehne der Armbrust schwingt und den Vertrag ebenfalls unterschrieben, wie es meist mit dem heiß und rot ausspringenden Blutstrahl gar gefordert wird, dann haftet auch sie für die Ermanches Leben ausgehaucht wird auf grüner Heide füllung des Vertrages. Ein Fall, der sich eitam 6esd ereignet, sei hier angeführt: Stirbt zum Beispiel der und weitem Feld. Denselben Gedanken spann auch das dann folgende alte Landsknechtslied„Kein schönrer Tod ist in der Welt, als wer vorm Feind erschlagen...“ weiter: Jedes Opfer für Freiheit, Ehre und Recht ist Saatkorn für die Zukunft. Trotz Not und Tod stehen die Bauernführer zu ihrer Idee. Das bewies der Inhalt der nächsten Deklamation. L. v. Strauß u. Torneys„Der Bauernführer": Das Armsünderglöcklein läutet. 20 oder mehr strupvige. von Kerkerluft und Folter zermürbte, gefangene Bauern küssen vor der Hinrichtung das Kreuz. Aber ihr Führer Thomas Münzer bleibt standhaft. Mit seinen letzten Worten klagt er gegen Herzog Heinrich auf Blutschuld. Dann haut Meister Hans zu... Im Wechselgesang sang darauf der Schulerchor den alten. um 1650 entstandenen Totentanz„Wohl auf mit mir auf diesem Plan“. In Gegenwartsnähe führte der Ausklang des ersten Teils das plattdeutsche Gedicht„Bur holl stur!“ des münsterländischen Dichters Hermann Bette. Nach einer kurzen Pause nob sich oer Vorhang. Es begann die Aufführung des unter der Leitung von Oberstudienrat Dr. Küver mit großer Lust und Liebe von rund 30 Schülern einstudierten Bauernspieles von Bruno Nowak „Anno 1627“ Die sieben, scharf die wildbewegte Zeit des Bauernaufstandes charakterisierenden Bilder fanden eine wirklich ganz überraschend gute Wiedergabe. Man sah und hörte, mit welcher Hingabe die Schüler bei der Sache waren und wie sehr sie sich in ihre kleider Sache waren nen und größeren Rollen eingelebt hatten. Da war keine einzige Niete. Jeder stand seinen Mann. Und nun kann das Spiel beginnen! In seinem ersten Teile bereitete der Abend auf das Bühnenstück„Anno 1627“ von Bruno Nowak. das den zweiten Teil füllte, in geschickter Weise vor. Die Auswahl und Reihenfolge der Gedichte und Chorlieder war so getrofien, daß sie den Aufbau des dramatischen Geschehens im Bühnenwerk schon vorweg erleben ließen. Alfred Hugenbergs Vorspruch„Weggefährten" behandelte das Erwachen des Selbstbewußtseins der bedrückten Bauern:„Laßt uns stolze Bauern sein Leeer Tanofe...——..... Jede Rolle war in fleißiger Regiearbeit bis zur Grenze des Leistungsvermögens mit Blut und Leben erfüllt. Echte Kerle waren so der Stephan. Fadinger. der Achatz, der Sepp und wie die Aufständischen alle heißen, der Bauer mit seinen Söhnen. der blinde Großvater mit dem prächtigen Enkel auf der einen und der Graf. der Geheimschreiber und die Vögte. Büttel und„spanischen Reuter“ auf der anderen Seite. Dabei strebte keiner auf einseitige Herausstellung seiner Person hinaus, alle fügten sich der Gemeinschaftsarbeit ein zur Erzielung einer hübsch abgerundeten Gesamtleistung. Alle Mitwirkenden verdienen darum ein anerkennendes Urteil. alle haben daher zum gleichen Teile Anteil an dem nach jedem Bilde eifrig gespendeten Beifall. Hervorzuheben ist neben dem bewegten Spiel vor allem auch die ganz vorzügliche sprachliche Gestaltung. Sie diente im besonderem Maße zur Charakterenkennzeichnung, ohne aber darum jemals an Klarheit und sein!" zeichnung, ohne aber Der von Seminaroberlehrer Heidlich im Stile Verständlichkeit einzubüßen. Besonders eindringliche des Landsknechtsliedes vertonte Chor„Ich bin der Szenen waren Fadingers Einigungsansprache an die arme Kunrad", der Sonderbeifall erntete und den Bauern, die Erdrosselung des allen, viinven ManMann, so kann die überlebende Frau durchaus nicht während der Laufzeit des Vertrages die Wohnung aufgeben. Der Vermieter kann vielmehr das Abwohnen des Vertrages fordern, er wird jedoch mindestens aus Billigkeitsgründen gestatten, daß sich die Mieterin nach anderen Mietern umsicht, die den Vertrag übernehmen. Es ist auch nicht zuviel verlangt, daß er dabei der Mieterm behilflich ist, indem er den Aushang der Wohnung an der dafür bestimmten Stelle des Hauses gestattet. In der ersten Aufregung über den Tod des Ehegatten neigen viele Frauen dazu, zu glauben, daß sie nun nicht mehr die Miete aufbringen können und stellen an den Vermieter das Verlangen, sie sofort vom Vertrag zu entbinden. Der Vermieter jedoch kann verlangen. daß die im Vertrag festgesetzten Kündigungsfristen innegehalten werden. Selbstverständlich kann verlangt werden, daß der Vermieter Recht und Billigkeit entscheiden läßt. Auf jeden Fall vergewissere man sich über die Kündigungsbestimmungen im Vertrage. Es kommt vor, daß die dafür im Vertrage vorgesehenen Rubriken offen geblieben sind. Ein solcher Vertrag ist dann abgelaufen, wenn nicht besonders vermerkt ist, daß er. ohne daß die Parteien sich verständigen.„stillschweigend" um eine bestimmte Frist weiterläuft. Ist nichts darüber gesagt, so kann es vorkommen, daß der Mieter zum Umzugstermin anfängt die Wohnung zu räumen, ohne daß er dem Vermieter Kenntnis davon gegeben hat. Auseinandersetzungen über die Rechtslage finden dann gewöhnlich ihre Fortsetzung vor Gericht, was für beide Teile sicher nicht angenehm ist. Es ist daher immer wieder zu empfehlen die Verträge hinsichtlich aller Bestimmungen recht klar und eindeutig abzufassen. Man beachte bei Wohnungskündigungen auch stets die im Vertrage festgelegte Form. Die Kündigung kann durch eingeschriebenen Brief verlangt werden. es kann aber genügen, wenn sie mündlich in verbindlicher Form abgegeben wurde. Nur was im Vertrage darüber ausgemacht ist, gilt — sofern diese Vertragsbestimmungen nicht mit den Gesetzen in Widerspruch stehen, was meist nicht der Fall ist, weil die Hausbesitzerorganisationen Verträge zur Verfügung stellen, die in dieser Hinsicht kaum antastbar sind. Die neuere Rechtsprechung sieht allerdings eine Kündigung auch dann als gegeben an. wenn sie, entgegen den vertraglichen Bestimmungen, nur durch gewöhnlichen Brief erfolgt ist. Die Forderung nach dem„Einschreiben“ soll vor allem die Beweiskraft erhöhen. Zieht ein Mieter nach Ansicht des Vermieters unrechtmäßig aus, so wird er in vielen Fällen zum Mittel des Pfandrechtes, das heißt zur Einbehaltung der Möbel schreiten. Er kann das, wenn e Zeit zur Einreichung einer Klage zu kurz ist, durch polizeiliche Hilfe erreichen. Besser fährt er jedoch, wenn er auf Grund einer Klage den Gerichtsvollzieher mit der Pfändung beauftragen kann Solche Pfändungen können auch wegen rückständiger Micte erfolgen. doch werden sie sich stets nur auf„psändbare“ Sachen beschränker dürfen. Im Streitfall darüber kann sehr wohl der Gerichtsvollzieher entscheiden Schadensersatzansprüche. Nichtinnehaltung der Instandsetzungsvernflichtungen und ähnliches können gleichfalls zu Pfändungsbegehren des Vermieters führen. Für die Besichtigung rechtmäßig gekündigter Wohnungen durch Mietlustige muß der Mieter zur Verfügung stehen. Und zwar nach Maßgabe der im Vertrage dafür vorgesehenen Zeiten. Sind diese nicht besonders festgelegt. so entscheidet, was„ortsüblich“ ist. Selbst wenn der Mieter abwesend ist, muß er durch Abgabe der Schlüssel an eine Vertrauensperson im Hause die Besichtigung ermöglichen. Oft tritt an den Mieter die Frage, inwieweit er Instandsetzungsarbeiten in der Wohnung noch während der Vertragsdauer gestatten muß. Hierfür Regeln oder gesetzliche Bestimmungen aufzustellen, ist sehr schwer. Der Einzelfall muß geprüft Edelstes Pferdematerial in bester Meisterdressur ist es. was den Circus Carl Hagenbeck. der z. Zt. in der Dortmundet Westsalenhalle ein großes Gastspiel gibt, auf seinet eben jetzt beendeten Reise durch Japan. China. dien. Aegypten und Spanien von Erfolg zu Exsol eilen ließ. Nach Berlin bespielt dieser weltberühne Cirkus jetzt Dortmund. Mit seiner dreistündig Vorführungsfolge, bei der einzigartige Tierdressure mit Gipselleistungen der Artistik und Witz und Fro## lichkeit abwechseln, dürfte der Crrcus Carl Hagendes auch hier sich viele Freunde erwerben. Wir komme morgen noch ausführlicher auf die Darbietungen d ses circenfischen Großunternehmens zurüdk. holt Schwa Ein interessa kommenden So abgewickelt. Zu umstrittene Ab Entscheidung bu tag— das betri verwickelten Mo Schwarz=Weiß( die Frage. die z sichten, sich in S ner, die aus de Benrath nur ei den rettenden neuen Schwarz= ges von Boruss ßen Krefeld dür liche Mannscha bleiben, natürl daß Union Har den seinerzeit Benrath noch: Warten wir a entscheidenden Zwe Fortung 3 Die Düsselde großer Freude ihrer Eigenscha hat. den berü Gartenstadt zu Zeit wird sich vorstellen. also ner soll der V Angriff zu ne einer ihrer be dafür aber me in den letzten vermißte. Wie nächst einmal gegen eine m gelegt und be sie wertlosen A ster hat hier Kämpfen um Der 1. F. C Sv. Vag. 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K iteren Siedenden Jahre s ist diese vielen Wohht genommesich um ein : S t r a ß e I n igen an der ; b e s t i m m t e n ung zugängrkannt werden he Wohnungen ien bestimmten ß mit einem auch die jetzt ie zum Bauen behoben wird. war und mögnöglich sein und auf Siedlung: der gemeinsame ich alle interes0 r Pfändung besen können auch doch werden sie achen beschränker n sehr wohl der nsersatzansprüche. gsvernflichtungen zu Pfändungsig gekündigter uß der Mieter n. rtrage dafür vorbesonders festgeist. Selbst wenn durch Abgabe der son im Hause die se. inwieweit er Wohnung noch estatten muß. timmungen aufzulfall muß geprüft 8 mn Circus ortmunder auf China. Inzu Erfolg Itberühmte eistündigen erdressuren und FröhHagenbea ir kommen ungen die Roorlre.., 0sloee Girodestlr. Die Entscheidung deungt holt Schwarz=Weiß Essen den einen Punkt gegen Benrath?— Der 1. JC. Kürnberg und Arminia hannover im westen Ein interessantes Fußball=Programm wird am kommenden Sonntag in der Niederrhein=Gauliga abgewickelt. Zunächst steht die schon seit Wochen umstrittene Abstiegsfrage im Vordergrund, deren Entscheidung buchstäblich bis zum letzten Spielsonntag— das betrifft die in diese heikle Angelegenheit verwickelten Mannschaften— hinausgezögert wurde. Schwarz=Weiß Essen oder Borussia Gladbach, das ist die Frage, die zu lösen bevorsteht. Die besseren Aussichten, sich in Sicherheit zu bringen, haben die Essener, die aus dem letzten Kampf gegen den V. f. L. Benrath nur einen Punkt benötigen, um endgültig den rettenden Hafen zu erreichen. Im Falle einer neuen Schwarz=Weiß=Niederlage aber und eines Sieges von Borussia Gladbach über den V. f. L. ßen Krefeld dürfen sich die Gladbacher als die glückliche Mannschaft schätzen. Mitglied der Gauliga zu bleiben, natürlich immer unter der Voraussetzung. daß Union Hamborn nicht die Erlaubnis bekommt. den seinerzeit kampflos abgegebenen Kampf gegen Benrath noch nachträglich austragen zu dürfen.— Warten wir also zunächst einmal den kommenden entscheidenden Sonntag ab. Zwei Freundschaftsspiele Fortuna Düsseldorf— 1. F. C. Nürnberg Die Düsseldorfer Fußballgemeinde wird es mit großer Freude begrüßen, daß Fortuna Düsseldorf in ihrer Eigenschaft als neue Gaumeisterin es gewagt hat. den berühmten 1. F. C. Nürnberg nach der Gartenstadt zu verpflichten. Erstmalig seit langer Zeit wird sich Fortuna wieder in stärkster Besetzung vorstellen, also mit Janes. Bender und Wigold. Ferner soll der Versuch gemacht werden. Mehl in den Angriff zu nehmen. wodurch zwar die Läuferreihe einer ihrer besten Kräfte beraubt wird, der Sturm dafür aber mehr Durchschlagskraft erhält, die man in den letzten Svielen bei Fortuna so schmerzlich vermißte. Wie dem auch sei, das Resultat ist zunächst einmal unwichtig. Sicherlich wird Fortuna gegen eine wirkliche Klassemannschaft besser aufgelegt und bei Laune sein, als in den letzten, für sie wertlosen Meisterschaftsspielen. Unser neuer Meister hat hier die Generalvrobe zu den kommenden Kämpfen um die Deutsche Meisterschaft abzulegen. Der 1. F. C. Nürnberg hat in diesem Jahre die Sv. Vag. Fürth in der Bayern=Gaumeisterschaft abgelöst und gilt als einer der ernsthaftesten Anwärter auf den Deutschen Meistertitel, den er bisher fünfmal erringen konnte. Dazu kommt der Gewinn der Pokalmeisterschaft in jenem denkwürdigen Endspiel gegen Schalke 04 im Dezember des vergangenen Jahres in Düsseldorf, wo der„Club“ durch sein schönes Spiel und seine meisterhafte Leistung sich wieder neue Sympathien erobert haben dürfte. Man wird ihn hier gerne wiedersehen. Mit Ausnahme des Mittelstürmers Friedel, der durch den Läufer Ueberlein ersetzt wird, dessen Platz wiederum Luber übernimmt, wird Nürnberg in stärkster Aufwird als routinierte Mannschaft auch die am Niederrhein immer stärker in den Vordergrund tretenden Oberhausener Rot=Weißen auf eine harte Probe stellen. Bezirksklasse Gruppe 1: Grün=Weiß Eschweile?— Jugend Düren: Düren 99— Rhenania Würselen; Alemannia Lendersdorf— Alemannia Mariadorf: Ratheim— VfB. Aachen: Viktoria Kellersberg— Kreuzauer S. C. 05„#h a. 9 Gruppe 2: SC. Gladbach— Rheydter Sv..: Union Krefeld— Kleve 63; Spielverein Dohr— Odenkirchen 05/07: Sportfreunde Krefeld— Eintracht Gladbach: Giesenkirchen— Kaldenkirchen. Gruppe 3: VfB. Hilden— VfB. Uerdingen: Eller 04— BfR. Ohligs. Gruppe 4: VfvB. Ruhrort— Meiderich 06: Tura Duisburg— Homberger Sp..: Duisburg 99— SV. Lintfort: SV. Düssern— Viktoria Wehofen; Sp. C. Osterfeld— Quisburger Sp..: Vfv B. Alsum— Borussia Rheinhausen; Meidericher Sv. V. Gruppe 5: Osterfeld 06— Dinslaken=Lohberg: Essen=West 81— VfB. Speldorf; 1. FC. Styrum— Rot=Weiß Essen: Tura Essen— Polizei Wesel; Kray 04— Sv. Vag. Sterkrade. Gruppe 6: BV. Lüttringhausen— SSV. Haan; Germania Küllenhahn— SC. Sonnborn 07; Schw.= Weiß Barmen— Tus Ronsdorf: SC. Cronenberg Sv. Sv. Vag. Barmen: SSV. Elberfeld— Germania Elberfeld. Pokal=Wiederholungsspiele: Ratingen 04— S. S. V. Oberkassel: BV. Altenessen— Elmar Alstaden: Grün=Weiß Viersen— Viktoria Goch. Reistersuche am Mittelrhein Im Gau Mittelrhein wird am Sonntag endlich der Meister ermittelt. Der Kölner CfR benötigt aus dem letzten Sviel gegen Eintracht Trier unbedingt beide Punkte, um den Titel an sich zu bringen. Gegen den Abstiegskandidaten sollte das den Grünweißen auch gelingen, so daß Tura Bonn kurz vor dem Ziel doch noch abgefangen worden wäre. Der Mülheimer SV ist über TSV Neuendorf in Front zu erwarten. VfR Köln müßte in Trier über Westmark knapp die Oberhand behalten, während das Spiel zwischen dem Kölner SC 99 und Sülz 07 in seinem Ausgang als offen zu bezeichnen ist. Absteigen müssen Eintracht und Westmark Trier. Mülheimer SV— Neuendorf Kölner CfR— Eintracht Trier Kölner SC 1899— Sülz 07 Westmark Trier— BfR Köln Bezirksklasse Gruppe 1: Blau=Weiß— SV Siegburg, Troisdorf—.=Gladbach, Kölner BV 07— Poll. Deutz 05— Union 05, Wolsdorf— Viktoria. Gruppe 2: Jugend Kalk— Vingst 05, Phönix gegen Beuel, Preußen— Rhenania, Kölner FB 02 gegen Nivves 1912. Godesberg 08— Kölner BC. Bonner BC— Schwarz=Weiß. Gruppe 3: Mudersbach— Betzdorf. Hennef— Gummersbach, Derschlag— Herdorf. Gruppe 4: Urbar— Engers, Heimbach=Weiß— Plaidt. Niedermendig— Horchheim. Niederlahn= stein— 2B Mayen.„ Gruppe 5: Niederbieber— Neuenahr. Weitersburg— Koblenz 1900. Andernach— Viktoria Neuwied, Lützel— SC Neuwied. Gruppe 6: Neumagen— Cröv. Konz— Moselland. Post SV— Zewen. Gruppe 7: Enzweiler— 1. FC Idar, Kreuznach gegen Kirn, Sobernheim— Tiefenstein, SV Idar gegen Meisenheim. Aiederrhen. und Baden Vorschlußrunde um den Deutschen handball-Pokal stellung den Kampf bestreiten. Rot=Weiß Oberhausen— Arminia Hannover Mit Arminia Hannover stellt sich in Oberhausen ebenfalls eine in Deutschland sehr bekannte Mannschaft vor. Für die Arminen hat es zwar auch in diesem Jahre wieder nicht zur Meisterschaft gereicht. aber ein wesentlicher Unterschied ist zwischen dem Rot=Weiß=Gegner und den führenden Mannschaften des Niedersachsengaues nicht vorhanden. Arminia Hannover spielt einen technisch guten Fußball und Der Wettbewerb der Gau=Repräsentativmann= schaften um den Deutschen Handball=Pokal bringt nach mehrmonatiger Zwischenzeit an diesem Sonntag die Vorschlußrunde, für die sich bekanntlich die Gaue Niederrhein. Schlesien, Baden und Südwest qualifizierten. Die Auslosung entschied recht günstig. denn der Gau Niederrhein, der sich nach heroischem Gefecht über Westfalen in der Zwischenrunde auf fremdem Boden hinwegsetzte, spielt zu Hause gegen Schlesien. Nicht schlechter kam dabei Baden weg, das in Landau die Südwest=Elf zum Vorfinale erwartet. Folglich sind die beiden gastgebenden Gaue als Favoriten und voraussichtliche Endspielgegner zu bezeichnen. In Mülheim: Niederrhein— Schlesien Die niederrheinische Gauelf fand nach einigem Pech in den letzten Jahren diesmal einen günstigeren Weg im Pokalwettbewerb. Immerhin bildete Westfalen in der Zwischenrunde eine schier unüberwindliche Klivve. Das Glück war dem Gau 10 hold. der große Rivale wurde bezwungen und nun steht der Niederrhein wieder vor einer großen Chance. Wir zweifeln nicht daran, daß der Gau über den Vorschlußrundengegner Schlesien ins Pokal=Endspiel gelangt Die Aufgabe wird aber dennoch nicht leicht sein. Die letzten Vorbereitungsspiele befriedigten nur zum Teil. Im Angriff zeigten sich Mängel, die aber durch Hereinnahme von Daun wahrscheinlich Vilath im Wesisaleugau Nun hat alles sein gutes Ende gefunden: Sorgen und Hoffen sind dahin. Eine Saison klingt aus. Zwei Sviele sind es noch am kommenden Sonntag in der Gauliga Westfalen, die noch einmal die Gemüter in Spannung halten— aber dann herrscht für Monate Ruhe im Kampf um die Punkte. Alles ist bereit. Schalke 04 trägt wieder die Meisterkrone und Union Recklinghausen und Preußen Münster nehmen Abschied von der höchsten Svielklasse Westfalens. So ist auch das Interesse an den zwei letzten Auseinandersetzungen nicht mehr sonderlich groß. Freilich wird noch der eine oder andere nach dem Katzenbusch in Herten blicken, wo allerdings die Svielvereinigung die für sie bittere Theorie der Abstiegsmöglichkeit entschlossen zerstören wird. Kein Gedanke daran, daß sich Herten noch in buchstäblich letzter Stunde vom S. V. Höntrop zweistellig wird schlagen lassen und damit für Preußen Münster den Gang in die Versenkung tut... Es spielen: Sv. Vaa. Herten— S. V. Höntrov Union Recklinghausen— Germania Bochum Für den Wahlfands Erle 08— Buer 07 Resse 08 Die Freude am Forsthaus in Erle ist groß. Das ist durchaus zu verstehen, denn es war schon eine Leistung, mit der sich der Neuling noch in letzter Stunde dem Zugriff des„Abstiegsgespenstes" entzog. Nun spielen die Erler in einer zugkräftigen Auseinandersetzung nach dem guten Ende gegen starke heimische Kombination von Buer 07 Resse 08. Das Siegen wird nicht leicht fallen. Meister auf Hamburger SV.— Schalke 04 Der Deutsche Meister ist überall ein gern gesehener Gast. Immer wieder ersucht man ihn um Gastspiele. Und so stellt er sich am Sonntag wieder einmal an der Wasserkante vor. Am Rothenbaum in Hamburg. wo der traditionsreiche HSV. sein Gegner sein wird. Die Spiele HSV.— Schalke hatten es noch immer in sich, und heuer wird es nicht anders sein. Die Rothosen haben in der Nordmark=Gauliga einen schönen dritten Tabellenplatz erkämpft und werden gerade gegen den Meister all ihr Können einsetzen. um gut abzuschneiden. Ein Schalker Sieg müßte es aber immer werden... wieder behoben wurden. Das zurzeit beste Material steht zur Verfügung. Mit dieser Gauelf wurden schon stärkere Gegner ausgeschaltet; wir erwarten auch einen klaren Sieg über Schlesiens Auswahl. Schlesien hat die gleiche Mannschaft aufgestellt, die sich letzthin gegen den Gau Mitte so hervorragend schlug. Sie wird ohne Zweifel einen gefährlichen Gegner abgeben und von der Niederrhein=Auswahl restlosen Kräfte=Einsatz verlangen. Ausschlaggebend sollte die von den Niederrheinischen zu erwartende bessere Gesamtleistung sein. Sehr gut aufeinander abgestimmt ist die Hintermannschaft. Auch in der Läuferreihe stehen mit Brinkmann und Keiter in vielen Großkämpfen erprobte Leute. Diese Besetzung der hinteren Reihen gestattet der Mittellinie die tatkräftige Unterstützung des Angriffs, denn sehr viel wird am Aufbau des Spiels liegen, der ja nur von den Läufern in Szene gesetzt werden kann. Im Angriff haben wir von der rechten Flanke wohl etwas mehr zu erwarten. Reinhardt und Ortmanns sind ständige Svieler der Gauelf. Honke wird sich in der Mitte schon zurechtfinden. während Daun ohne seinen Bruder beweisen muß. ob er für ein taktisch kluges Kombinationsspiel genügend Verständnis findet. Braselmann ist ein Reißer und großer Techniker. Er steht ebenfalls schon lange in der Gauelf.— Schlesiens Stärke liegt in der Hintermannschaft. Die Schnelligkeit der Handlungen wird für den Erfolg entscheiden.— Die Mannschaften: Niederrhein: Kreutzberg(VfB.); Coenen(PfB.): Oeven(Rhenania): Keiter(Mülheim): Brinkmann (Turu): Nevries(Mülheim); Reinhardt(Mülbeim): Ortmanns(Alemannia): Honke(Mülheim): Daun(Solingen 98); Braselmann(Tura). Schlesien: Färber(Carlowitz): Hennek(Post Oppeln): Kolassa(Carlowitz): Wilczek(Post Opveln): Sollmann(NSTV. Breslau): Spottke(Carlowitz): Reichies(VfB. Breslau); Laqua(Post Ovveln): Ortmann(Pol. Breslau): Geiger(Post Oppeln): Kusche(Kelling Breslau). Bezirksklasse Gelsenkirchen: Sp. Vag. Röhlinghausen— SV. Rotthausen: SC. Hassel— Schwarz=Gelb Gladbeck; Gelsenkirchen 07— Horst=Emscher; Castrop 02— Westfalia Buer: BV. 12 Gelsenkirchen— Union Gelsenkirchen: VfB. Bottrov— TB. Eickel. Bochum: Witten 92— Wattenscheid 09/30; Sportring Gevelsberg— Hattingen 04: MBV. Linden— Preußen Bochum: Tura Altenvoerde— Westfalia Bochum: STV. Werne— SC. Dahlhausen. Dortmund: Dortmund 95— Borussia Dortmund: VfL. Kamen— Sportfreunde Dortmund: Hagen 72 — Arminia Marten: VfL. Wetter— Alemannia Dortmund: BC. Bövinghausen— DSC. Hagen; TuBV. Mengede— SC. Hörde. Münster: BV. Rheine— Schwarz=Weiß Mecking= hoven: Vorwärts Gronau— Sp. Vag. Beckum: S. u. S. Ahlen— Borussia Rheine: S. u. S. 13 Recklinghausen— Viktoria Recklinghausen: Rheine 09 — Westfalia Ahlen: S. u. S. Hüls— Münster 08. Minden: Westfalia Brackwede— Sp. Vag. Bekkum: Bielefeld 06/07— Arminia Bielefeld: BfL. Salzuflen— Teutonia Lippstadt: S. u. S. Herford — Union Herford: Borussia Livvstadt— Sv. Vag. Hamm: BfB Bielefeld— Sp. Vag. Schildesche. Arnsberg: BfR. Siegen— Sportfreunde Siegen BV. Netohen— VfB. Weidenau: Hemer 08 S. u. S. Menden: SV Klafeld— Arnsberg 00, BC. Siegen— Jahn Werdohl. Handball: Schalke 04— Eintracht Dortmund: DSC. Hagen — Grün=Weiß Bielefeld. In Landau: Baden— Südwest Zwischen diesen Gauen ist ein harter und fesselnder Kampf zu erwarten. Südwest verfügt augenblicklich über eine Menge erstklassiger Kräfte und hat eine Elf aufgestellt, die der den Gau Baden vertretenden Meisterelf von Waldhof eine harte Aufgabe stellt, die nicht so ohne weiteres zu lösen sein wird. Evtl. gibt doch die geschlossene Front den Ausschlag zugunsten Badens.— Die Mannschaften lauten: Baden: Weigold: Müller, Schmitt: Rutschmann, Krittei(alle Waldhof). Gehr(TV Seckenheim); Zimmermann, Heiseck, Spengler, Herzog, Lang(alle Waldbe).„.in9. Darmstaht): GraßSüdwest: Keinig(Pol. Darmstadt): Brohm (Schwanheim), Hauser(SV. Wiesbaden): Kraemer (Wiesbaden), Dasdner. Stahl(beide Pol. Darmstadt): Worms(Herrnsheim). Freund(Darmstadt 98). Leonhardt(Pol. Darmstadt), Embach(Herrnsheim) und Bode(SV. Wiesbaden). heerschau des deutschen Schwimmsporis Reichsolympia=Prüfung in Dortmund Das Fachamt Schwimmen hat dem SV. Westfalen Dortmund aus Anlaß seines vierzigjährigen Besteheus die diesjährigen Reichsnrüfungskämpfe zur Durchführung übertragen. Im Dortmunder Südbad wird es am Samstag und Sonntag erneut hervorragende Kämpfe der Elite der deutschen Schwimmer und Schwimmerinnen geben. Diese Prüfung ist gleichzeitig als Abschluß der Hallensaison zu werten. Was der Sonntag bringt In der Uebergangszeit vom Hallen= zum Freiluftsport hat noch in jedem Jahr die sportliche Seite der letzten März= und April=Sonntage zu leiden gehabt. Auch diesmal sieht das Programm der Tage des Frühlingsbeginns keine besonderen Veranstaltungen vor. Immerhin aber hat es sich in seinem durchschnittlichen Rahmen gehalten, so daß doch noch auf allen Gebieten etwas geboten wird. Im Fußball ist man nach wie vor in verschiedenen Gauen noch auf der Meistersuche. Zehn Titelträger stehen fest: weiteren Aufschluß geben die nächsten Spiele, die am Sonntag wieder auf der ganzen Linie die Liste zieren. Schon wird auch das Programm durch zahlreiche größere Privatsviele belebt. So stellt sich der 1. F. C. Nürnberg nach seinem großen Pokalsieg über Schalke 04 erneut in Düsseldorf vor. und zwar diesmal gegen Fortuna. Hertha BSC. trifft auf den Dresdner SC., Phönix Ludwigshafen erwartet Borussia Neunkirchen. Kickers Offenbach haben den VfB. Stuttgart zu Gast und beim SC. Planitz weilt die Sv. Vag. Fürth. Auch zwei Gaukämpfe wurden vereinbart. In Insterburg tritt Ostvreußen gegen Schlesien an. während in Gera Mitte und Sachsen die Gegner sind.— England ermittelt seine Pokalfinalisten zwischen Arsenal und Grimsby Town bzw. Fulham und Sheffield United. Wien ist der Schauplatz des ganz Eurova interessierenden Länderspiels zwischen Oesterreich und der Tschechoslowakei. M514 Auch im Rugby fällt in der rheinischen Meisterschaft am Sonntag zwischen dem 1. R. C. Köln und Fortuna Düsseldorf die Entscheidung. Das Sviel findet in Köln statt. Fortuna hat sich durch einige Privatspiele im starken Südwestgau gut vorbereitet und gilt allgemein als Favorit. Im Hockey interessiert natürlich die internationale Begegnung der Frauen von Holland und Westdeutschland in Arnheim. Unsere Vertretung wird vor einer schweren Aufgabe stehen, bewiesen doch Hollands Frauen erst am letzten Sonntag durch ihren Länderspielsieg über Belgien ihre famose Form. Eine englische Studentenelf, zusammengesetzt aus Universitätsspielern von Cambridge und Oxford, weilt im Westen und spielt gegen den Düsseldorfer HC. am Samstag und gegen den Kölner Rot=Weiß am Sonntag. England und Wales führen das internationale Auslandsprogramm mit einem Länderkampf an. Der Schwimmsvort bringt am Samstag und Sonntag zum letzten Male vor der Olympiasperre die Mitglieder der Kernmannschaft bei einem größeren Fest in Dortmund zusammen. Die deutsche Elite wird restlos am Start erwartet. Im Rahmen dieses Schwimmfestes tragen Niederrhein und Mitte zwei Revräsentativsviele aus. Im Tischtennis lenken nach den Prager Weltmeisterschaften die Zovvoter Großsvorttage das Interesse auf sich. Der größte Teil der Prager Spieler und Spielerinnen wird auch dort an den Kämpfen beteiligt sein. Nach Schluß der Turniere in Cannes und Bordighera gibt es im Tennis zurzeit als wichtigstes Ereignis die Veranstaltung in Kairo mit deutscher Beteiligung. H. Henkel und Dr. Kleinschroth weilen in der ägyptischen Hauptstadt. Im Lager der Turner interessiert der Abschluß des Schulungskursus unserer Geräteturner in Leipzig. 16 der besten deutschen Kunstturner werden in einem Prüfungswettbewerb festgestellt, die dann gegen Italien am 5. Mai die deutschen Farben vertreten.. 6. MMu 8 Die Fechter sind weiterhin recht aktiv. In Nürnberg steigt ein internationaler Städtekampf Nürnberg=Fürth gegen Prag und in Amsterdam treten sich die besten Fechter von Amsterdam und Stockholm in einem Städtekampf gegenüber. Bei den Schwerathleten herrscht bis auf den Start von Manger(Freising) in England Ruhe. Der Freisinger trifft in London auf den starken Briten Walker. In der Leichtathletik gibt es noch ein Hallensportfest in Dortmund mit vorzüglicher nationaler Besetzung. Der Borsport sieht als größeres Ereignis den Länderkampf Dänemark— Schweden vor. in dem die Schweden die besseren Aussichten haben. In Frankreich werden die Landesmeister der Amateure ermittelt. Der Wintersport kommt nur noch seltener zu Wort. Von Bedeutung sind lediglich noch die schwedischen Skimeisterschaften, die am Sonntag beendet werden. Im Pferdesvort geht es schon wieder lehhafter zu. In Westdeutschland folgt wieder in Mülbeim ein Renntag der neuen Saison. die in der Zentrale durch Strausberg eingeleitet wird. da vom 1. April ab eine Wettkampfpause für die Olympia=Kernmannschaft anberaumt wurde. Die gesamten deutschen Spitzenkönner geben sich erneut ein Stelldichein über die olymvischen Strecken und Konkurrenzen. Für Dortmund bedeutet das 200Meter=Brustschwimmen die Sensation des Festes. findet doch der dort beheimatete Nachwuchsmann Balke hier endlich Gelegenheit, auch einmal im beimischen Bad auf seine größten Rivalen Sietas und Schwarz zu treffen. In den Kraul=, Rücken= und Kunstsprungwettbewerben werden erbitterte Kämpfe erwartet, zumal sich neben der Elite auch die talentierten Nachwuchskräfte im Kampf um das Nationaltrikot in den Vordergrund zu schieben gedenken. Kaum weniger interessant dürften die Wettbewerbe der Frauen verlaufen. Gisela Arendt startet als Favoritin für das 100=Meter=Kraulschwimmen. Zwischen Martha Genenger. Hanni Hölzner und Trude Wollschläger gibt es einen aufregenden Kampf über 200 Meter Brust, während das Rückenschwimmen vollkommen offen erscheint. Die Kämpfe werden an beiden Tagen mit einem Wasserballspiel zwischen dem Gau Niederrhein und dem Gau Mitte abgeschlossen. Da die Besetzung nen Wunsch offen läßt, wird ein weiterer Höhepunkt im westdeutschen Schwimmerlager erwartet. Seitterith.. Roman von Kurt Martin Urheberrechtsschutt durch Verlag Neues Leben. Bayr Gmain „Er lebt? Lebt er wirklich?— Grove, machen Sie mir keine Hoffnung, nachdem ich bereits ohne alle Hoffnung war! Die volle Wahrheit, bitte!“ „Es— es steht sehr ernst.“ „Er ist tot!“ „Miß Blackwood, ich stehe selbst vor etwas ganz Unfaßbarem, ich— Miß Blackwood, hören Sie nocht. 2„ 149442 Eine müde Stimme, kaum verständlich, sprach. „Ich komme sofort in die Howerstreet. Ichmußte ja damit rechnen.“— Und dann ein Befehl, fest, hart. „Verständigen Sie sofort Scotland Yard!“ Thomas legte betroffen den Hörer weg. „Eigenartig! Miß Blackwood scheint irgendwie geahnt zu haben, daß ihrem Vater etwas zustoßen würde.— Ja, und ich habe ihr garnicht gesagt, wie wir den Toten fanden, sie kann noch garnicht wissen, woran er starb, ob nicht ein natürlicher Tod.— Dennoch verlangt sie auf das bestimmteste, wir sollten sogleich Scotland Yard Meldung machen.“ Der Arzt staunte. „Das wünschte Miß Blackwood?— Rätselhaft! Sie nimmt also ohne weiteres an, daß ihr Vater einem Verbrechen zum Opfer fiel.“ Er schlug vor. „Wir werden das Zimmer abschließen. Ich will im Büro nebenan warten, bis die Beamten von Scotland Yard eingetroffen sind. Vielleicht verständigen Sie einstweilen die Angestellten des „Mr. Grove sagte mir, daß Sie ihm deshalb:„Nein, er behielt es bei sich, er verwahrte es Vorwürfe gemacht hätten. Sie dürfen aber nicht in n, daß ein Laie in der Erregung man Also bekam er es seiner ches ey, 996 ee was u ser Ereanterlassen tun, wolle er uns Despost mit der. Angst zu Däre. Nr. Groe weint es auf ale Fäle ut. Ods Modeg, gersggase)meizs nate schele la. eschie beace e hstaei ch 1e sie uch genesen, Den ae dretae let. hoben er seue den de sie Keide Zei en. 99 nnte zugegangenen Orohbriefe eingehen wolte. Er Prum, agtr,„Ozge aus dem Vetriebe) Vo„ax Hieser sezte Brief auch gedruck worden?“ der„New Evening ausschelden!“„zähilte,)„Zein er war mit der Hand geschrieben.— 4Heute, sagen Sied. D— Dann hat sich alg her genommen haben:u Peute mit hier„Mein Vater hatte nicht die geringste Verletzung.“ „Das sagen Mr. Grove und Miß Taylor auch eine schwarzlederne Brieftasche hervor. „Ich nahm diese an mich.“ „Ja, das ist seine Brieftasche.“ Er reichte sie ihr...... Schmstan uck „Bitte, sehen Sie nach, ob das Schreiben noch darin ist!“ Seine Augen folgten jeder ihrer Bewegungen. Lydia Blackwood öffnete die Tasche. Sie suchte Grove gestritten?" „Allerdings. Aber verdächtigen Sie nun nicht etwa Mr. Grove. Er ist vollkommen unschuldig.“ „Ich hatte garnicht die Absicht, Mr. Grove zu verdächtigen. Aber feststellen muß ich jede Tat: sache. Jetzt aber zu Ihnen, Miß Blackwood! Sie wußten sonderbarerweise bereits, daß hier ein Mord vorlag, bevor Ihnen Nr. Grove über.) eschzen Papieren und Banknoten, und dann haupt sagte, woran Ihr Vater starb.— Wie Awisie zinen kleinen, weißen Unschlag heraus. kamen Sie zu der Annahne, dgs Ihr Voter%, Jag ist ez, Die Adresse ist mit der Maschine „Er erhielt während der letzten Zeit wieder= geschrieben. Der Brief wurde durch einen von., D einfe o,, Anaestellen des Lit Troobrtezst guson vorf,„Du boriyn vozogh f gie gab dem Iuspeitgr die Tasche und den ändigen, Ste, eintwelen die Ahogruieg bes er mit der von im in der„Dgp CxenisgFost,.iet zurück, Villam Dentin schod die Tasche Hauses über Nr. Blacwoods Tod, Nr. Grove, vertretenen Hete, mit seinen Kampfartkeln et. in seinen Fack und besah sich den kleinen, oben de de de. pot, besser, shoen kest deise Latatze Feind der Neusgheit, set, ven Pzetfnen Plagen ausgeschnitenen unichag, Dann suchten seine . Gzsütasen seineselbzlüchiggz, Zeize shsgage Pasgers9 den Heridenz ader der umigzag sie setzte ihm eine Frist von einem Monat und„Das Blatt ist herausgenommen worden.“ drohte ihm den Tod an, wenn er an seinen]„Wirklich?“ bonen ese. iu alerdings sehe wicztig Unichlag mit Iuhalt herser brachter“... „Ich möchte das ganz bestimmt annehmen.“ für mich, Morim hat Nr. Blackwod nicht lüugt), Ex grsoh sich und schrit zu der Verbindungs. Seotand Varxz versäwig, ud, zus biese Ju. tix nuach den ansiofenden Biro. Er Sfhete schrikten, dur Versugh,geliegi,.. die Eülr und fragte George Sienon Inspektor Denkin von Scotland Yard hatte den Fall Blackwood aufgenommen. Aus dem aufgeregten Bericht Thomas Groves, des Sekretärs und Janet Taylors hatte er sich freilich nur ein wenig klares Bild der Geschehnisse machen können. Vorläufig war alles noch ungeklärt. Der Gerichtsarzt bestätigte die Ansicht der zuerst erfolgten ärztlichen Untersuchung: Der Tod war nicht durch einen Schlaganfall eingetreten! Er sprach sich noch deutlicher aus: Höchstwahrscheinlich Tod durch innerliche Verbrennung. Das war ein Rätsel.— Die Leiche John Blackwoods war fortgeschafft worden. Man hoffte, daß die Obduktion nähere Anhaltspunkte ergeben würde. In dem ausgedehnten Betrieb der„New Evening Post“ herrschte ungeheure Aufregung. Wenn die Meldung von John Blackwoods plötzlichem Tod an sich für alle etwas ganz Unerwartetes war, so stieg die Erregung noch weit mehr, als die Beamten von Scotland Yard erschienen und es hieß, daß John Blackwood möglicherweise einem Verbrechen zum Opfer gefallen sei.— William Denkin stand allein in John Blackwoods Arbeitszimmer. Er hatte George Skenow und Janet Taylor anbefohlen, in ihrem Büro zu warten, bis er sie wieder rief. Direktor Grove aber hatte sich vor einer Viertelstunde entfernt, als man ihm die Ankunft Lydia Blackwoods aus. Noch eine Stunde vor seinem Tode soll er diese Verletzung nicht gehabt haben.“ Seine Stimme klang erregt. „Ich werde Sie später noch einmal um eine Aussprache bitten. Miß Blackwood. Fahren Sie jetzt nach Ihrem Hause in der George=Avenue und halten Sie sich dort zu meiner Verjügung. Vielleicht habe ich noch sehr wichtige Fragen an Sie zu richten.— Aber jetzt gehen Sie, bitte. Ich muß sogleich einige Feststellungen versuchen, 6—0 Lydia Blackwood hatte sich erhoben. „Sind Sie der Ansicht, daß durch diese schwarzen Scheiben dort der Tod meinen Vater ereilte? Sollten wirklich Sonnenstrahlen zu Todesstrahlen werden können?" „Ich stehe vorläufig Rätseln gegenüber!“ „Warum wandelten sich gerade diese Scheiben nur in schwarzes Glas, warum blieben die anderen hell? Durch die Einwirkung der Sonne konnte dies nicht geschehen.“ „Ja, durch die Einwirkung.— Miß Blackwood, verzeihen Sie mir, wenn ich Sie jetzt fortschicke. Aber es muß sein.“ Sie reichte ihm die Hand. „Ich sehe, daß Sie eifrig um die Klärung des Falles bemüht sind. Bitte, bringen Sie Licht in das Dunkel. Ich muß wissen, wer meinen Vater tötete— oder, ja, vielleicht muß ich sagen: töten ließ, durch die Strahlen der Sonne töten ließ.„ 1 8 Lydia Blackwood hatte kaum das Zimmer verlassen, als William Denkin Janet Taylor aus dem Büro hereinrief. „Miß Taylor, ich werde Sie jetzt verschiedenes fragen, und Sie werden sich bemühen, mir so ht. daß Ihr Gater diesen genau und zuverlässig wie nur möglich zu antSind Sie der Ansicht, daß Ihr Vater diesen worten.— Als Sie heute morgen dies Zimmer betraten, saß Mr. Blackwood an seinem Schreibtisch. Wie saß er dorts“. 84416 „So wie immer, mitten vor dem Schreibtisch.“ ür Verfügung gestellti“ tür nach dem anstoßenden Büro. Er öffnete„Als Sie das Zimmer verließen, saß er da an o Ee achapteke, Ferndwiche Phonzto, Lasor, O, ie gernialen Leide-Aich des se e chesen Seclekren een eso inge von Menichen aus ftogung Duektoer Grovs gab iezuen Auschlußz, aue hanten Sie In einter Sterie chsetern, Haten das gapze Treiben 9uto, von.—. v...3, was aus dem Briefblatt geworden war. die es darauf atgssetzen gatten, dabei—. Pilliam Dentin runzelte die Stirn. — 10 Ste g,..., seht llegenze.„Sch werde solange suchen, bis ich dos Prief, Vo wögen biese Orodbrtet, Mein Later gab blatt finde. Es muß herbeigeschafft werden“ Ste eristgeen zicht mahrm Vvem, vmal bag Er trat etwos näher an die Fenster und besie mir zu lesen, dann nahm er jedesmal das Schreiben und verbrannte es eigenhändig.“ „Waren diese Briefe mit der Hand geschrieden?“ „Rein, sie waren gedruckt.“„ am garton= „Ja, in schwarzer Schrift auf weißem Karton. „Wo wurden sie zur Post gegeben?“ „Hier in London.“ „Und ihr Vater hatte keine Ahnung, wer ihm diese Briefe ins Haus sandte?“ „Nicht die geringste.“ „Er hatte Ihnen eine Arbeit aufgetragen. die sollten Sie in einer Stunde abliefern. Haben Sie eine Ahnung, womit sich Mr. Blackwood während dieser Zeit hier in seinem Zimmer beschäftigen wollte'..,., Kanser und „Noch als ich ging, griff er zu Papler und d Fenster und be:„Roch als ich ging, grift er, u, Porzgt ien das näher an die Gensgr,ung ve Stift. Sicherlich wollte er sich vorizen fur sein sah sich noch einmal eingehend das Innere, des Dietat machen. Kuverts. Da stieß er einen kurzen, hellen Pfiff]“„Das Blatt auf seinem Schreibtisch ist zur aus. Er schien etwas gefunden zu haben, was ihn sehr interessierte; denn er überhörte Lydia Blackwoods Frage und beschäftigte sich minutenlang mit dem Umschlag. Schließlich verwahrte er ihn sorgsam in seiner Brieftasche. Er gestand. „Ich brauche das Briefblatt nicht zu suchen. Es ist schon da.“ Und als er des Mädchens ratlosen Blick geeörte—. Es ist noch drin in dem Hälfte beschrieben. Wissen Sie genau, ob es noch leer war, als Sie das Zimmer verließen?" „Es war sicherlich leer. Ich glaube das ganz bestimmt behaupten zu können.“ „Dann wäre also Mr. Blackwood an seinem Schreibtisch sitzen geblieben und hätte an seinem Entwurf gearbeitet. Und in dieser sitzenden Stellung hat ihn der Tod ereilt!— Als Sie das Zimmer verließen, fiel durch diese Scheiben da oben, die jetzt schwarz sind, doch Sonnenschein, ee D Gigiuer Baits endtntcht, uasz l. Si. Bighen ele euecheule de Von, Vvu Balthgalh. Ge. Ke u. Sads fertelg., De ueshaitz üihr den Sighaish, Se Kute Vi. e„ Aodhn Bah“ Gelzehgus Giter gorr.(Bodtsr uidz in Boandete Kaese Heihartger, gor. Vagnane ezen, und i3 lage uach ese Auer uude udu ue g e an, aun araunb dunr aufen gau-eprtgz Se eiur u. e e. mitelte, daiß er be ader davon oshelle, u vu. Das kang sest und bekimnt, Villam Denim)ver Gauz zerzigt. 1„Die seuhigsfroh heute vie, Ctieiche 4. Arbeitszimger Zu komnen und den toten Voter(ann.„Sie häten es also gleichfaslsz, leber ge:“g /1, Pfastig. und wie Mr. Blackvood sie woyt gar micgt geverden rach Zeite der Insoektoer Spdh Boc, geben zatge. Ihr Voter eine Abichten aube.).„Aag, hand auf den, Bat“„.Sie, boibeg 22 Pchiste, wood zu sich bitten lassen. bbge dn ie biten oe. ten Gerach„Ja, aber ich hatte eigen Einfluß auf mei 909, Seseisei,„ Wissen Senodom Heit er in den ergg, vrnuu nen Later. Er handete so, wie er wolte. Erl vot1, tage wie die menigen Mar. id oe Sete en gah gen bicten enke frage nchz nach mie. Er hrope Atshaues gebtägt. Auf den Bat sand veiter nichte den ecen, Do saod er das Zoighsich sas nach leien Venitger, venn er ein benwun. saz Jez, De Some birgt in sch aten und ed enen delt geite Ase ud sene) VPezioe, vtestad Sie selst üider diese Droh, Lod. Für eiden Felnz, der Nerichzest sal se auf dem Blatt? Sie ha doch gelesen 7. Wissen Sie den Inhal#,noch geWort fur Wort muß ich wissen: gerigen zvorte scharf einTrzg, Har—..(„0ezreiten Sie selbs über dese Droh, 209. Ohr Zzgengspenderin semn, ihr ion se er in der Einten Vhmhhht Mant i. Liasen!„Wie gxrteitten Eir feirne.:.. nicht mehr Lebensspenderin sein, iym soll sie eseue Tüe ue Bunue u ue.. ee„., acal ien Tod brngen. Die Sonte uid Sie richen.. sah er ermwartungs.„3ch sagte meinem Vater, er noge biese Saye]— und sonst nichtssAls die Tür sich öffnese, say er erwarrungs= ernst nehmen; denn ich hatte den Eindruck, als gund#st icg., voll der Eintretenden entgegen. stehe hinter diesen Briefen ein unbeugsamer wutz Blacwood!“„ähchen einiag Schritte Wille,— genau solch fester Wille, wie er meinem Er trat dem jungen piaochen einige Schritte! Pater eigen war, nur daß dieser Wille im schärfseine Augen suchten in den ihren sten Gegensatz zu dem Wollen meines Vaters Er trat dem jungen Aagcen einige Schritte Vater eigen war, nur daß dieser Wille im schärfentgeger und seine Augen suchten in den ihre„ sten Gegensatz zu dem Wollen meines Vaters Lodia Blackpaad erschlen schtlich gefaßt. Sie“/Scheinbar geben Sie aber dem Menschen, nickte dem Inspe tor leicht zu und bot ihm die der Ihrem Pater drohte, recht.: e„„„„„Damit, daß er die Pläne und Ziele meines „Es ist mir sehr lieb, daß Sie mich jetzt zu Vaters verdammte, war er ohne Zweifel im sich bitten, Mr. Denkin. Sie leiten die Unter= Recht. Aber, daß er so weit ging, zu morden, suchung, nicht wahr? Cy ist mein Wunsch, daß! Muß Mord vorliegen?“ der Mord an meinem Vater so rasch wie mög:] Sie sah ihn überrascht an. lich aufgeklärt wird. Ich will wissen, wer mei.„Ja, glauben Sie denn an einen natürlichen nen Vater tötete!“...„.t, Tod meines Vaters?“ Sie ließ die Hand sinken und schaute rraurig] Nein. Vor allem deshalb nicht, weil Sie hin zu dem Schreibtisch, und dann glitten ihre bereits an ein Verbrechen dachten, ehe Sie überAugen höher, sie gewahrte die schwarzen Glas= haupt irgendetwas Näheres über den Tod Ihres Augen höher, sie gewohrte die Schwarzen. Gloz; scheiben oben an dem einen Fenster, und sie zuckte schmerzlich zusammen. William Denkin ließ keinen Blick von ihr. „Mr. Grove hat Sie über das aufgeklärt, was wir hier fanden, Miß Blackwood?“ „Ja, und ich will Ihnen sagen, was ich weiß.“ Er deutete mit einer einladenden Handbewegung nach zwei Klubsesseln hin, die nahe der Tür standen. B1a4 nchmen, gnig Bvadk. „Lassen Sie uns hier Platz nehmen, Miß Blackwood! Ich möchte vorderhand niemand zu dem Schreibtisch und den Fenstern treten lassen. Leider ist bereits einiges geschehen,— bevor ich kam,— was mir sehr unlieb ist. Vor allem hat man Ihren Vater auf das Sofa dort gelegt. ich hätte aber gewünscht, ihn so gefunden zu haben, wie er stard.“ „Kein Wort weiter.“ „Die Handschrift war natürlich Ihnen und Ihrem Vater fremd?“ „Ja.“ „Eine männliche oder weibliche Handschrift?“ „Sicherlich die Schrift eines Mannes.“ William Denkin setzte sich an den Schreibtisch. „Zeigen Sie mir, wo Mr. Blackwood der Sonneuschein traf. Saß er so, wie ich jetzt?“ „Ein wenig mehr nach links.“ „Ist es nun richtig?“ Jo: „Wie traf ihn das Sonnenlicht?“ Sie fuhr mit den Fingern leicht über die Stirn, über die linke Schläfenseite, die Schulter hinab. Willam Denkin nicte.„ 646#. „Es ist gut!— Welchen Eindruck machte Mr. Blackwood an diesem Morgen auf Sie?“ „Er war schlecht gelaunt. Er war sehr ärgerlich auf Mr. Grove, weil der den Leitartikel der gestrigen Nummer unserer Zeitung in einer Weise Vaters wußten.“ Seine Augen hingen lauernd an ihrem Antlitz. Er ließ keinen Blick von ihr. Lydia Blackwood gestand. „Ich mußte mit irgendeinem gewaltsamen Ereignis rechnen. Und als Mr. Grove mich anrief, war es mir Gewißheit, daß— das letzte Schreiben des Unbekannten jene Folge gezeitigt hatte, die es ankündigte.“ „Wann kam dieses Schreiben?“ „Gestern abend.“ „Warum sagten Sie mir vorhin nichts davon? Wurde es Mr. Blackwood in seiner Privatwohnung zugestellt?“ „Ja, wir saßen beim Essen, als der Diener es brachte. werden, doch müssen dvermieden werden. Bvon Arbeiten, die Schmutzerei und viell Abschneidung der Gas verbunden sind. Unl natürlich weder vom gestellt werden. Der Raum reicht n behandeln, die sich au können. Nur eines Der Mieter ist ver Sache, in unserem lich" zu behandeln, Er muß seiner Insta insbesondere die soge Geosat, loh die Tat benlo)„Bise ge. iene Apen gar gair Iier Sihte asbeashs c acel elceick alschn. an Scdie aden ehinte haie chaie habe schon festgetel, vich, Frisch teingefigt wor: Verlodter kürzlich im Auftrage der Liga für Wenden es missen vielmehr noch die ursprünglichen schenfreunde einen Stifentlichen schwarz gevorden.— Rodurcht“, b, woad persöinlich als die Gruppe Menschen, deren uf meines Valers Schreibtisch, Shregchenlen sten: Loter kand:— De Sonne vir. Plänes— Donn möchte man aber doch meinen. schnell: daß Sie die Ansichten Ihres Verlobten teilten. „Seit wann hatte Ihr Vater an der linken Und dennoch waren Sie Mr. Blackwoods bevorSchläsenseite eine Verletzung, eine Art Verbren= zugte weibliche Kroft““(garzagung folgt; nung“ Drei Hal Bei der Machtüber meindefinanzen fast längliche Ueberweisu die vornehmlich an dachten und verar ihrem Schicksal übe allen Gemeinden. V triebe kennzeichneten meinden und Gem nahmeseite her. Be Lasten bei der unge ständig zunehmende völkerung zu ersch bußen an der Ver und Inanspruchnahn lung der ganzen G wendigste Existenzst weitausschauende P schaftsführung, das die der Nationalso nahme in den Gem Ihren besonders diese durch die? Evoche der gerad Gemeindefinanzel Regierungsbezirk plänen 1933 ung träge. 165 Milli 1933 Demgegenüber se noch einen Fehlbet RM. zunächst ohn ungedeckten Fehlbe RM. herabgedrück zunächst in 1936 trägen zu berücksic tende weitere Sta weilungen aus St gleich für die vor erwartet werden noch im Rechnung deckt verbleibenu Gegenüberstellung gedeckt verblieben1936:— 149 000 0 — mit welchem Machtübernahme meindeverbänden dank der umfasse ausbauende Arbei Mit aller Zuve salen=Süd gesagt Sorge des Führer Herzstück Deutschl empfindlichen und betrosfenen Ruhr der Hoffnungslos Gesundung zur bände führt. Dieser Weg Arbeit und wa Gebiete, das spiellosen Kriss dem nach seine sozialismus de kräfte sich nich Zunächst galt es Ursache des Zusa sam zu bekämpfe Süd außer den gern der Arbei allein in den G fahrtserwerbslof ist es durch Zus Maßnahmen in Massenarbeitslo arbeiten. Meli Landhilfe und jungsmaßnahme die Zahl der auf 37.000 he 1933 vorhand Entsprechend terstützungen be Noch im Jahre wendungen für RM. und der gen der Fürsor kreisen 36 000 00 nahmen der R wendungen be 7700 000 RM. ten Unterstützu abzudrücken. der gemeindlich zu der Herabd sang 1933 best benden Restbef Die Auswen konnten in bleibens a Hinblick auf meinden nie bestritten m Vermögenss senden Aus mögen nich Aufnahme: Mittel zur In nain Verr auch de soll m eine en Sie Avenue ügung. gen an bitte. rsuchen, erToanwerden, doch müssen dabei Härten auf beiden Seiten vermieden werden. Besonders strittig ist das Dulden Arbeiten, die mit Staubentwicklung, viel Schmutzerei und vielleicht sogar mit der zeitweisen Abschneidung der Gas=, Wasser= und Stromzufuhr verbunden sind. Unbillige Verlangen dürfen hier natürlich weder vom Mieter. noch vom Vermieter gestellt werden. Der Raum reicht nicht aus, um alle die Fälle zu behandeln, die sich aus einem Mietvertrage ergeben können. Nur eines sei hier noch berücksichtigt. Der Mieter ist verpflichtet, die ihm überlassene Sache, in unserem Falle die Wohnung,„pfleglich" zu behandeln, andernfalls er schadenersatzpflichtig ist. Er muß seiner Instandsetzungspflicht genügen, muß insbesondere die sogenannten Schönheitsrevaraturen ausführen kassen. Für Beschädigungen hat er nach dem Wunsch des Vermieters Ersatz in Gestalt von Wiederherstellung oder Geldeswert zu leisten. Im Streitfalle, der zum Beisviel gegeben ist, wenn der Mieter behauptet, die Schäden seien mäßigen Gebrauch entstanden, wird das Gericht zu entscheiden haben, wenn eine gütliche Einigung nicht zu erzielen ist. Es wird dann aus den zu erbringenden Beweis ankommen. Die Fristen für die Räumung der Wohnung in der Umzugszeit sind von den Ortsbehörden unterschiedlich festgesetzt. In größeren Städten müssen 1=Zimmerwohnungen gewöhnlich am ersten Umzugstage. nachmittags um 4 Uhr geräumt sein,—=Zimmerwohnungen bis zum vierten Tage, doch müssen dann ein bzw. zwei Zimmer schon am ersten Tage bis um 4 Uhr frei gemacht werden. sehti rung des Sie Licht meinen ch sagen: ne töten mer verylor aus schiedenes , mir so zu ant5 Zimmer Schreibreibtisch.“ er da an agen, und rn. Haben wood wäher beschäfapier und n f ü r s e i n sch ist zur ob es noch en?“ das ganz an seinem an seinem enden StelIs Sie das Scheiben da Innenschein, streifte Mr. nne scheint, ar nicht geSchreibtisch. od der Son12“ er die Stirn, zulter hinab. machte Mr. Sie?“ sehr ärgereitartikel der n einer Weise ickwoods Zieber gereizt?“ t, Mr. Grove id als ich ihm roves Neffen r Mitteilung Ihren Verlobnder feindlich ein Wort mit sich, daß mein Liga für Mentrag hielt und er Mr. Blackenschen, deren leichthin, aber mmte Wunsch. n zu erfahren. ir Blackwoods r doch meinen, lobten teilten. kwoods bevorig folgt.) Drei Führe nattonatsozianistischer Acbauurdeit Erfreuliche Gesundung der Gemeinden Südwestfalens Bei der Machtübernahme war der Stand der Gemeindefinanzen fast hoffnungslos zerrüttet. Unzulängliche Ueberweisungen des Reiches und Staates. die vornehmlich an ihre eigenen Schwierigkeiten dachten und verantwortungslos die Gemeinden ihrem Schicksal überließen, sinkende Steuerkraft in allen Gemeinden. Verlustabschlüsse der Gemeindebetriebe kennzeichneten den völligen Verfall in den Gemeinden und Gemeindeverbänden von der Einnahmeseite her. Bei den Ausgaben türmten sich die Lasten bei der ungeheuren Arbeitslosigkeit und der ständig zunehmenden Verelendung der ganzen Bevölkerung zu erschreckender Höhe. Schwerste Einbuße Es war bei der Machtübernahme klar, daß eine nachhaltige Sanierung der Gemeinden nicht mehr möglich wäre. wenn es nicht gelänge, den aus diesen hochverzinslichen kurzfristigen Anleihen auf den Gemeinden lastenden Druck zu beseitigen, um durch Ordnung der Schuldenwirtschaft der Gemeinden wieder die Grundlage für eine planmäßige, von Störungen durch akute Kassenschwierigkeiten befreiten Haushaltsführung in den Gemeinden zu schaffen. Aus dieser Erkenntnis heraus wurde noch im Jahre 1933 das Gemeindeumschuldungsgesetz erlassen, das sich besonders im industriellen Westen und hier ilterung zu erschreckender Höhe. Sczfgrste Ein= das sich besonders im industriellen Westen ihen an der Vermogenslubstans,„ittesegescgräße wieder in ganz besonderem Maße im Regie id Inanspruchnahme stadtfremder Mitten,######ns zirk Arnsberg zum Segen der Gemeinden an ine der ganzen Gemeindeverwaltung auf die not=: Auf Grund des Umschuldungsgesetzes und Inanspruchnahme stadtfremder Mittel, kung der gungen Gemeindeverwaltung auf die notwendigste Existenzfristung unter Verzicht auf die weitausschauende Planung der Finanz= und Wirtschaftsführung, das war die traurige Abschlußhilanz. die der Nationalsozialismus bei der Machtübernahme in den Gemeinden zu übernehmen hatte. Ihren besonders sinnfälligen Ausdruck findet diese durch die Machtübernahme abgeschlossene Evoche der geradezu chaotischen Zerrüttung der Gemeindefinanzen in der Höhe der allein im Regierungsbezirk Arnsberg in den Haushaltsplänen 1933 ungedeckt übernommenen Fehlbeträge. 165 Millionen Mark blieben hier Anfang 1933 ohne jede Decung. Demgegenüber sehen die Haushaltspläne 1936 nur noch einen Fehlbetrag von insgesamt rund 39 000 000 RM. zunächst ohne Deckung vor. Der Betrag der ungedeckten Fehlbeträge ist also um 126 Millionen RM. herabgedrückt worden. Dabei bleibt bei den zunächst in 1936 noch ungedeckt verbleibenden Beträgen zu berücksichtigen, daß durch sicher zu erwartende weitere Etatsverbesserungen und durch Ueberweisungen aus Staatsmitteln weitgehend der Ausgleich für die vorerst noch offen stehenden Beträge erwartet werden kann. Aber selbst wenn zunächst noch im Rechnungsjahre 1936 39000 000 RM. ungedeckt verbleiben müssen, so zeigt sich doch aus der Gegenüberstellung der im Rechnungsjahre 1933 ungedeckt verbliebenen Beiräge mit denen des Jahres 1936:— 149 000 000 RM. gegen jetzt 39 000 000 RM. — mit welchem Erfolg in den 3 Jahren seit der Machtübernahme auch in den Gemeinden und Gemeindeverbänden des Regierungsbezirkes Arnsberg dank der umfassenden Maßnahmen der Regierung aufbauende Arbeit geleistet worden ist. Mit aller Zuversicht kann auch von dem Gau Westfalen=Süd gesagt werden daß dank der Arbeit und Sorge des Führers nun auch in dem wirtschaftlichen Herzstück Deutschlands, dem besonders konjunkturempfindlichen und daher von Krisen besonders schwer betroffenen Ruhrgebiet, der Weg klar und offen aus der Hoffnungslosigkeit des Zusammenbruchs wieder zur Gesundung der Gemeinden und Gemeindeverbände führt. Dieser Weg der Gesundung erforderte harte Arbeit und war schwierig, besonders in unserem Gebiete, das wie kein anderes unter der beispiellosen Krisis zu leiden gehabt hat und in dem nach seiner Struktur die von dem Nationalsozialismus der Wirtschaft gegebenen Auftriebskräfte sich nicht so schnell wie anderwärts auswirken konnten. Zunächst galt es. in der Arbeitslosigkeit die Ursache des Zusammenbruches zu erkennen und wirksam zu bekämpfen. Anfang 1933 zählte WestsalenSüd außer den vom Arbeitsamt betreuten Empfän= gern der Arbeitslosen= und Krisenunterstützungen allein in den Gemeinden 160000 anerkannte Wohljahrtserwerbslosenvarteien. In unablässiger Arbeit ist es durch Zusammenwirken planmäßig angesetzter Maßnahmen in einem konzentrischen Angriff auf die Massenarbeitslosigkeit gelungen. durch Notstandsarbeiten. Meliorationen. Gebäudeinstandsetzungen. Landhilfe und andere umfassende Arbeitsbeschafjungsmaßnahmen. die Zahl der Wohlfahrtserwerblosen= Parteien auf 37.000 herabzudrücken. Damit ist der Anfang 1933 vorhandene Bestand auf unter ein Viertel gesunken. Entsprechend sind die Aufwendungen für die Unterstützungen bei den Gemeinden zurückgegangen. Noch im Jahre 1933 betrugen die Vierteljahresaufwendungen für die Wohlfahrtserwerbslosen 23 Mill. RM. und der Gesamtaufwand für Barunterstützungen der Fürsorgeverwaltung in den Stadt= u. Landkreisen 36 000000 RM. Dank der umfassenden Maßnahmen der Regierung ist es gelungen. diese Aufwendungen bei den Wohlfahrtserwerbslosen auf 7700000 RM. im Vierteljahr und bei dem gesamen Unterstützungsaufwand auf 16000 000, Miegu abzudrücken. Die darauf sich ergebende En##astung der gemeindlichen Ausgabenwirtschaft hat wesentlich zu der Herabdrückung der Fehlbeträge von der A sang 1933 bestehenden Höhe auf den jetzt verbleibenden Restbestand beigetragen. Die Aufwendungen für die Fürsorgeverwaltung konnten in den Krisenjahren wegen des Ausbleibens auskömmlicher Staatshilfe und Hinblick auf die gesunkene Steuerkraft der Gemeinden nicht mehr aus lausenden Einnahmen bestritten werden. Die Gemeinden mußten die Vermögenssubstanz zur Bestreitung dieser lausenden Ausgaben heranziehen und. soweit B mögen nicht mehr zur Verfügung stand. durch Aufnahme von Defizitanleihen sich kurzfristig die Mittel zur Bestreitung der dringendsten Fürsorgeaufgaben verschaffen. egierungsbeausgewirkt hal. auf Grund des Umschuldungsgesetzes ist es gelungen. 300000000 RM. kurzfristige Vervindlichkeiten im Regierungsbezirk Arnsberg umzuschulden. Davon entfallen auf die Stadtkreise 225 000 000 RM. der Rest auf die Landkreise und kreisangehörigen Gemeinden. Dank dieser großzügigen und umjassenden Schuldenregelung ist es gelungen, in die völlig zerrüttete Fondswirtschaft der Gemeinden wieder Ordnung zu bringen, ihren Schuldenstand zu regeln und die aus der Vergangenheit schwebenden Fehlbeträge in langiristige Tilgungsanleihen zu fundieren. Damit wurde, wie durch die Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen bei den Fürsorgelasten, so durch die Umschuldung bei dem für die Gemeindefinanzen neben den Fürsorgelasten ausschlaggebenden Schuldendienst der Gemeindehaushalt von der Ausgabenseite her nachhaltig bereinigt. Bei der besonderen Struktur des Regierungsbezirkes Arnsberg und der Ausdehnung, die die Zerstörung wirtschaftlicher Wexte gerade in dem Raum Süd=Westsalen während der Krise angenommen hatte, konnte aber die Sanierung abschließend von der Ausgabenseite allein nicht erreicht werden. Das Gebiet ist und bleibt noch auf Zeit auf die besondere finanzielle Förderung der Staatsführung angewiesen. Diese Förderung ist in den verflossenen 3 Jahren dem Regierungsbezirk Arnsberg in reichem Maße zuteil geworden. In Anerkennung der durch eigene Steuerkraft nicht zu deckenden Ausgaben und der besonderen Verpflichtungen, die dieses wirtschaftlich und kulturell so hochstehende Gebiet im Gesamtleben des Staates zu erfüllen hat, hat die Reichsregierung seit 1933 zur Auffüllung der in der Finanzdecke offen bleibenden Lücke den Gemeinden und Gemeindeverbänden an laufenden und besonderen Staatshilfen den Betrag von 67 000 000 RM. zugewiesen, und damit die Gemeinden in den Stand gesetzt, in gleicher Weise, wie dies anderwärts geschieht, auch im Bezirk Arnsberg tatkräftig zum Aufbau der Gesamtwirtschaft beizutragen. Wenn auch im Regierungsbezirk Arnsberg hier und da Krisenreste zurückgeblieben sind und sich die Aufwärtsentwicklung in der einen oder meinde nach Lage der besonderen örtlichen Verhältnisse noch nicht so entwickelt hat wie es nach den für den Durchschnitt des Bezirkes ermittelten Zahlen sonst allgemein festzustellen ist, so kann doch— aufs ganze gesehen— bei einem Rückblick auf die verflossenen 3 Jahre mit voller Zuversicht festgestellt werden, daß dank der umfassenden Maßnahmen die entscheidende Wende in der Lage der Gemeinden und Gemeindeverbänden sich durchgesetzt hat und daß. auf den erzielten Erfolgen aufbauend. die restlose Festigung der gemeindlichen Wirtschaft auch im Regierungsbezirk Arnsberg endgültig sichergestellt ist. eine Sitzung ab. Eingaben an den Provinzialkirchenausschuß sind— worauf das drücklich aufmerksam macht— nicht an die Privat anschrift eines einzelnen Mitgliedes, sondern an das „Büro des Provinzialkirchenausschusses“ in Münster, Domplatz 3, zu richten. Aus dem heimischen Ppertiager Castrop 02— Westfalia Buer Es ist zu erwarten, daß die Kampfbahn an der Ludwigstraße morgen das Ziel vieler Fußballfreunde sein wird, denn Castrops Elf spielt in dieser Saison zum letzten Male auf heimischem Boden. Dieses Treffen hat überdies seine besonderen Reize. Für CSV. handelt es sich in diesem Spiel darum, ob sie die Anwartschaft auf den Gruppenmeister behalten können und auf der anderen Seite müssen die Gäste im Falle einer Niederlage den Weg in die Kreisklasse antreten. Man darf also nicht verkennen, daß die Westsalen aus Buer alles daran setzen werden. um sich vor dem Abstieg zu retten. Ob ihnen dies aber nun gerade hier gelingen wird, steht dahin. Castrovs Elf wird bestimmt nicht so leichtsinnig sein. den so schwer erkämpften Vorsprung aufs Sviel zu setzen. Grund genug für die 02er, mit aller Energie bei der Sache zu sein. Ein schwerer Kampf steht den Castrovern bevor. aber trotzdem sollte das technisch reifere Spiel der Castrover für einen Sieg der heimischen Mannschaft ausreichen. Rasensport Holthausen 2. M. BV. 11 1. Jgd. BV. 11 2. Jgd. Castrov 02 2. M.— Vormittags: Castrop 02 1. Jgd. Castrop 02 2. Jgd. Samstag nachmittag: BV. 11 1. Schüler— Castrov 02 1. Schüler. BV. 11 2. Schüler— Castrop 02 2. Schüler. hagen 72— Arminia Marten Die Martener fahren mit einem neuformierten Sturm nach Hagen. Schilling spielt als Linksaußen. Töllmann erstmalig halblinks und Giese in der Mitte. Die rechte Seite bleibt wie bisher. Mit der Neueinstellung von Töllmann ist der Sturm wesentlich verstärkt. Es fehlt nur noch der Reißer in der Mitte. und man könnte zu dem Martener Sturm wieder Vertrauen haben....ägen une i. Der Gegner spielt einen wuchtigen Fußball und ist in der Hintermannschaft gut besetzt. Daß er zu kämpfen versteht, beweist der Sieg vom letzten Sonntag im Pokalspiel gegen Linden. Die Martener stehen also vor einer schweren Aufgabe, die sie nur bewältigen können, wenn sie durch dauerndes Einsetzen der Flügelstürmer die Hintermannschaft des Gegners in Verwirrung bringen. sportfr. Schwerin— Arminius Marten Zum vorletzten Meisterschaftsspiel empfangen die Sportfreunde auf eigenem Platze die Martener. Im ersten Treffen siegte Arminius über die Sportfreunde mit:1 Toren. Morgen dürfte es vielleicht umgekehrt lauten, wenn die Sportfreunde nur von etwas mehr Siegeswillen bescelt sind, als es gegen tracht der Fall war. Auch wenn die beiden letzten Spiele gewonnen werden sollten, reicht es immer noch nicht zur Spitze. Die Sportfreunde haben sich viele Erfolge selbst verscherzt; sie müßten sich ihrer Spielstärke und ihrem Können nach eigentlich einen besseren Platz verschafft haben. In Gesellschaftsspielen holten die Sportfreunde über Klassenhöhere gute Erfolge heraus, aber in den Spielen ihrer Klasse versagten sie oftmals. So war die Sportfreundmannschaft oft für manche ein Rätsel. Alemannia Kauxe!— Castrop-.-Nord Dieses Treffen wird seine Anziehungskraft gewiß nicht verfehlen. Denn die Blau=Weißen müssen um den Klassenverbleib tämpfen, und die Alemannen können unter Umständen noch in den Kampf um die Spitze eingreifen. Deshalb wird es zweiselsohne ein großes Ringen geben. Die Blau=Weißen haben sich in der letzten Zeit gut erholt. Die Mannschaft ist nicht so schlecht, wie es die Papierform besagt. Auch sie wird die Alemannen vor eine schwere Aufgabe stellen. Durch das Mitwirken von Kaminski und Severin hat die Mannschaft an Spielstärke gewonnen. Nach ihren letzten Spielen muß man den Alemannen ein kleines Plus einräumen. In letzter Zeit haben sie vor allem bewiesen, daß sie auf eigenem Platze schwer zu schlagen sind. Der neue Konsistorialpräsident hat sein Am angetreten Münster. Oberkonsistorialrat Dr. Thümmel gibt durch das Evangelische Konsistorium der Kirchenprovinz Westfalen folgendes bekannt:„Der Landeskirchenausschuß hat mich mit der Führung der Geschäfte der erledigten Konsistorialpräsidentenstelle bei dem hiesigen Konsistorium beauftragt. Mit der Bitte zum Herrn der Kirche, er möge mein Amt segnen, habe ich meinen Dienst am 2. März d. J. angetreten.“ Feuer auf dem münsterischen Send Münster. Nach der Rückkehr von einem Brande in der Pferdegasse wurde am Donnerstag nachmittag die Feuerwehr mit zwei Wagen zum Fastensend (Kirmes) gerusen, wo eine Schießbude lichterloh brannte. Die Bude mitsamt den hier ausgelegten Schießpreisen usw. wurde ein Raub der Flammen. Ein in einem Meter Entfernung von der Schießbude aufgebautes Vergnügungszelt wurde leicht angesengt. Lediglich der vollkommenen Windstille ist es zu danken, daß die Budenstadt auf dem Hindenburgplatz nicht restlos einem riesigen Großfeuer zum Opfer gefallen ist, dessen Folgen auch für Menschenleben nicht auszudenken waren. Der Brand auf dem Send dürfte wohl auf Fahrlässigkeit zurückzuführen sein. Wie uns mitgeteilt wird, ist seine Entstehungsursache auf einen achtlos fortgeworfenen Zigarettenstummel zurückzuführen. Im Nu ohne Karosserie Münster. An der Ecke von Overberg= und Warendorfer Straße kam es zu einem schweren Zusammenstoß zwischen zwei Kraftwagen. Ein Dreirad=Lieferauto wollte in die Overbergstraße einbiegen und wurde in diesem Augenblick von einem schweren Fernlastkraftwagen erfaßt, der mit einem Ruck den gesamten Aufbau des Dreirades herunterriß. Man muß sich wundern, daß bei diesem an sich schweren Unfall Menschen nicht zu Schaden gekommen sind. Selbst der Fahrer des Dreirad=Lieserwagens blieb ohne nennenswerte Verletzungen. Die Schuldfrage ist noch nicht geklärt. 20 Meter weit vom Auto mitgeschleift Warendorf. Der 23jährige Arbeiter Heinrich Hekkenkamp von hier wollte auf der Straße von Sassenberg nach Warendorf mit seinem Fahrrade zwei Radlerinnen ausweichen, geriet dabei auf die Mitte der Fahrbahn und wurde von einem Kraftwagen erfaßt und über eine Strecke von 20 Metern mitgeschleift. nachdem er zuvor mit dem Kovf in die Windschutzscheibe geschleudert worden war. H. erlitt sehr schwere Verletzungen am Kopf und an den nen und wurde in hoffnungslosem Zustande dem Krankenhause in Warendorf zugeführt. Der Kraftwagenführer sowie eine neben ihm sitzende Frau wurden ebenfalls verletzt. Können Sie eigentlich noch ihre Muttersprache: Vlotho. Komisch ist es nun mal, daß der bodenständige. heimatverwurzelte, scholleverbundene Westfale hinsichtlich der Erhaltung seiner kernigen und däftigen plattdeutschen Sprache mit ihrem köstlichen Humor eigentlich sehr stark aus der Rolle fällt. Wer spricht denn heute noch Platt? Es sind nur die wenigsten. Und selbst in den ländlichen Gegenden scheint man sich immer mehr von der„ModerDen Beweis erbrachte eine Besiorutschrunte Wohlverdiente Auszeichnung Gelsenkirchen. Die„Ehrenmünze für kirchliches Verdienst" der Evangelischen Kirche der altvreußischen Union wurde vom Landeskirchenausschuß der Taubstummenfürsorgerin Frau Dora Ubrig in Gelsenkirchen verliehen. Neunjähriger Junge beim Verkehrsunfall getölet Gelsenkirchen. Am Mittwoch kam es auf der Hilgenboomstraße zu einem tödlichen Verkehrsunfall. Hier wurde der 9jährige Schüler Hans Zakrzweski aus Essen=Schonnebeck. Gartenbleiche 5. von dem Anhänger einer Zugmaschine überfahren. Der Junge erlitt einen Schädelbruch und war auf der Stelle tot. Die weiteren Ermittlungen der Kriminalvolizei haben ergeben, daß das junge Menschenleben einer vielbeobachteten und sehr geführlichen Unsitte zum Opfer gefallen ist. Hans Zakrzweski ist mit mehreren Spielkameraden auf die Kuppelungsstange des sich in Fahrt befindlichen Treckerlastzuges aufund abgesprungen. Da dieser Lastzug nur eine Höchstgeschwindigkeit von 16 Klm. entwickelt, ist es für die übermütigen und fixen Jungens eine Kleinigkeit, während der Fahrt auf= und abzuspringen. Sie vergessen hierbe; aber, daß der kleinste Fehltritt genügt, um sie zu Fall zu bringen. So erging es auch dem verunglückten Hans. Bevor sich der Lastzug, ein Trecker mit beladenem Düngerwagen in Bewegung gesetzt hatte, hatte sich der Eigentümer davon überzeugt, daß sich keine Kinder auf dem Anhänger der Kuppelungsstange oder in unmittelbarer Nähe befanden. Nach etwa 150 Meter Fahrt wurde der Fahrer von Straßenpassanten durch Rufen und Zeichen zum Halten veranlaßt. Das Unglück war bereits geschehen Hinter dem Anhänger lag Hans Zakrzweski mit total zermalmtem Kopf. Ein Rad des schwer beladenen Anhängers war ihm über den Kovf gegangen Zeugenaussagen haben bestätigt. daß während der Fahrt sich Jungens ein Vergnügen daraus bereiteten, in den Zwischenraum zwischen Trecker und Anhänger zu lausen und sich auf die Kuppelungsstange zu schwingen und wieder abzuspringen. Hierbei kam der verunglückte Junge zu Fall und wurde ein Opfer seines gefährlichen Spieles.— Bei dieser Gelegenheit wird Eltern und Erziehern wiederum. ins Gewissen geredet. auf ihre Schutzbesohlenen und Kinder während ihrer Freizeit besonderes Augenmerk zu richten und keine Gelegenheit zu versäumen. ihre Kinder gerade auf die Gefährlichkeit des Auf= und Abspringens auf Fahrzeuge hinzuweisen. Der Provinzialkirchenausschuß hal seine Arbeit aufgenommen Münster. Der Provinzialkirchenausschuß für die Kirchenprovinz Westfalen, der sich zusammensetzt aus den Pfarrern Heilmann in Gladbeck und Fiebig in Münster sowie dem Fabrikant Kisker in Bielefeld und dem Rechtsanwalt und Notar Dr. Lütie in Bielefeld, hat, wie das Evangelische Konsistorium der Kirchenprovinz Westfalen mitteilt, seine Arbeit aufgenommen. Vorsitzender des Ausschusses ist Pfarrer Heilmann, stellv Vorsitzender Pfarrer Fiebig. Bis auf weiteres hält der Provinzialkirchenausschuß jeden Donnerstag nachmittag 15 Uhr im Dienstgebäude des Evangelischen Konsistoriums am Domplatz sprake“ zu trennen.„Den Bewe höchst interessante Feststellung, die man an den Volksschulen in Vlotho durchführte. 452 Kinder drücken hier alltäglich die Schulbank. Nach einem Vortrag über den Wert und die Schönheit der plattdeutschen Sprache mußten dann folgende Fragen beantwortet werden. deren Ergebnis wir in Klammers beifügen: Sprechen die Eltern plattdeutsch? (plattdeutsch 135. hochdeutsch 317). Wer spricht zu Haus mit seinen Eltern in plattdeutscher Mundart? (plattdeutsch 8. hochdeutsch 444). Welches Schulkind ist noch in der Lage plattdeutsch zu sprechen?(124). Man sieht. 124 Kinder oder 27 Prozent wollen noch plattdeutsch sprechen können. Stichproben zeigten aber hierbei, daß Verfälschungen und Verstümmelungen in diesen Reihen bereits sehr stark um sich gegriffen haben. Interessant war die Bemerkung eines Kindes auf dem Fragebogen:„Unsere Mutter spricht nur dann platt, wenn sie ganz tüchtig schimpft!“ So weit sind wir also, unsere schöne Muttersprache als Kinderschreck! Ihre vier Kinder in den Dorfleich gestoßen Geseke. Die Ehefrau B. aus Altengeseke ging mit ihren vier Kindern am Nachmittag zum Dorfteich. wartete hier einen Augenblick und stieß dann in rascher Folge ihre vier Kinder im Alter von zwei bis elf Jahren in das Wasser. Zufällig beobachteten einige Passanten den Vorfall. sprangen hinzu und konnten zwei Kinder retten und durch Wiederbelebungsversuche ins Leben zurückrufen. Ein neunjähriger Junge war bereits ertrunken. Seine Leiche wurde geborgen. Vermißt wird aber noch ein elfjähriger Junge. von dem man ebenfalls annehmen muß, daß er ertrunken ist. Wie sich herausstellte, hat Frau B. die Tat in geistiger Umnachtung begangen. Im Warenhaus Geizhals:„Ich möchte einen Hosenträger kaufen.“ Verkäuserin:„Soll es etwas Stabiles für den Hernr sein?“.44 16 nicl i6 Geizhals:„Nein, das braucht es nicht, ich will ihn verschenken." An der Kinokasse Dame:„Können Sie mich nicht für 30 Pfennig bereinlassen?“... Sam Kassierer:„Rein. meine Tume. der Eintritt kostet 60 Pfennig.“ Dame:„Aber ich sehe doch nur auf einem Auge.“ Auf dem Vesun Schotte:„Wie weit ist es noch bis zum Givfel?" Einheimischer:„Noch drei Stunden, die Lava ist aber nadelspitz und noch glühend heiß!" Schotte:„Das macht nichts, ich werde sowieso die Schuhe ausziehen!“ Fandl dor der Kummer onb. Paris, 20. März. Die französische Kammer trat Freitag zusammen, um eine sehr ausführliche Erklärung Flandins über die Londoner Verhandlungen und die dort gefaßten Beschlüsse entgegenzunehmen. Er führte u a. aus, die Regierung bringe nach Tagen schwerer Beunruhigung die Festigung des Friedens. Dies sei ihr gelungen, ohne den Grundsätzen untreu zu werden, die sie vom ersten Tage an bekanntgegeben habe. Ausführlich schilderte Flandin dann die Maßnahmen der Regierung, die zu dem Meinungsaustausch der Locarnomächte führten. Zu dessen Ergebnis behauptete er, Deutschland werde nicht sagen können, daß seine Geste verurteilt worden sei, ohne daß man ihm Gelegenheit gegeben habe, sie zu rechtfertigen. Darauf erläuterte Flandin die Vereinbarungen der Locarnomächte. Die französische Regierung hätte es gewünscht, daß das„Gesetz des internationalen Rechtes" durch die Rückkehr zu einer Lage, wie sie vor dem 7. März im Rheinland bestanden habe. ohne Einschränkung wiederhergestellt würde Dieses Ergebnis hätte zweisellos erzielt werden können, wenn die Signatarmächte des Locarnovertrages sich dahin einig gewesen wären, einen genügend energischen Druck auf Berlin auszuüben. Aber er habe sich sehr bald davon überzeugen können, daß diese Einigung nicht habe zustande gebracht werden können. Den französischen Bemühungen sei es aber zum mindesten gelungen, Beschlüsse durchzusetzen, die diesmal den Methoden der vollendeten Tatsache nicht das Vorrecht gäben, nachdem die Reichsregierung geglaubt habe, durch die Handlung vom 7 März die Rheinlandzone„von jeder intemationalen Knechtschaft“ frei zu machen. Verhandlungen über„die endgültigen Satzungen“ des Rheinlandes wie überhaupt über alle anderen Fragen könnten erst eröffnet werden, wenn Deutschland ausdrücklich alle— ihm jetzt gestellten— Bedingungen angenommen habe, die ein unzertrennliches Ganzes darstellten. Er— Flandin — brauche nicht hinzuzufügen, daß keine Rede davon sei, daß eine internationale Streitmacht einen Teil französischen oder belgischen Gebietes besetzen könne. Dae mürde auch, mie Elandin um im Namen der Bevölkerung Ostfrankreichs den Erklärungen Flandins zuzustimmen. schen einig in der Auffassung, daß die Lage dann sofort erneut überprüft werden müsse. Die Locarnomächte hätten nicht gewollt, sich auf ein negatives Programm zu beschränken, da Reichskanzler Hitler Vorschläge umrissen hätte, die positiv zu sein schienen. Welche Vorbehalte und welche Einwände sie auch auslösen könnten, so hatte man vermeiden müssen, daß man sagen könnte, Frankreich stelle ihnen nur Verneinung entgegen. Aus den— späteren— Verhandlungen sollten zusammen mit einem neuen Statut der Rheinlandzone genaue und umfassende Konventionen des gegenseitigen Beistandes zwischen den Westmächten hervorgehen, deren Anwendung durch technische Abkommen gesichert sein würden. In diesen Verhandlungen würden die Vorschläge Hitlers alle Aufmerksamkeit finden, die sie versuchen.,„74 1n8 Len kran.s Zwischen den englischen und den französischen Bestrebungen, erklärte Flandin zusammenfassend, stellten die erzielten Ergebnisse ein Kompromiß dar. Die englische öffentliche Meinung, die„weniger bedacht“ als die französische auf dem Buchstaben des Vertrages sei und deren Strömungen die Londoner Regierung besonders achten müsse, habe nicht in der gleichen Weise wie die französische öffentliche Meinung den Schritt des Reichskanzlers einschätzen können. Die englische Regierung beabsichtige, dem Locarnovertrag treu zu bleiben. Sie sei einverstanden, in Zukunft mit praktischen Mitteln die Gewährleistung der französischen Sicherheit ständig und wechselseitig zu beachten.„Die schriftlichen Zusicherungen, die ich in dieser Hinsicht von Eden erhalten habe, haben eine Bedeutung, die niemand in Frankreich verkennen wird.“(Der Brief Edens wurde von Flandin verlesen.) Die Rede Flandins wurde von der Linken und der Mitte mit starkem Beifall aufgenommen, während die Rechte sich zurückhaltend verhielt. Im Anschluß an' die Erklärungen Flandins ergriff der elsässische Abgeordnete Schumann das Wort, Kabineltssitzung in Brüssel Dividende und filtte Keserden dnb. Brüssel, 20. März. Die belgische Regierung hat der in London getroffenen Vereinbarung der Vertreter Englands, Frankreichs, Italiens und Belgiens zugestimmt. Nach der Rückkehr des Ministerpräsidenten van Zeeland nach Brüssel trat um 13 Uhr MEZ. der Ministerrat zusammen, der bis 14.30 Uhr dauerte. Ministerpräsident van Zeeland gab Freitag nachmittag in der Kammer eine Erklärung über die Londoner Vereinbarungen ab. Er glaube, führte er hierzu u. a. aus, daß der Friede nunmehr gesichert sei. Das Rheinland=Statut werde revidiert werden. Man habe jetzt Bürgschaften für den Fall künftiger Vertragsverletzungen. Die Verletzung der Verträge sei in London anerkannt worden. Zum erstenmal in der Geschichte habe die Verletzung eines internationalen Vertrages ein sofortiges gemeinsames Handeln der von der Vertragsverletzung Betroffenen zur Folge gehabt. Der Ministerpräsident versuchte dann, für die weitere Entwicklung von vornherein Deutschland die Schuld zuzuschieben, da Deutschland die Vereinbarungen annehmen „könne und müsse". Man habe in London, so behauptete er, jeden Gedanken des Hasses ausgeschaltet und man habe sich bemüht, objektiv(!!) zu sein. Die Mächte seien bis zur„äußersten Grenze des Möglichen“ gegangen. Wenn Deutschland annehme, dann werde man aus den Schwierigkeiten der Gegenwart herausgelangen. Wenn es aber ablehne, dann werde auch in diesem Falle die Lage der Westmächte gestärkt worden sein. Deutschland würde sich bei einer Ablehnung mit sich selbst in Gegensatz stellen und beweisen(!), daß es seine Vorschläge in einem anderen Geist gemacht habe, als man angenommen habe. Der Kammerpräsident schloß sodann die Sitzung und erklärte, daß in der nächsten Woche eine allgemeine Aussprache über die Erklärung des Ministerpräsidenten stattfinden werde. Geeschwendeie Krden besetzen ronne. Das würde auch, wie Flandin zur Betonung der französischen Auffassung von Der Widersinn des Klassenkampfes Gleichberechtigung hinzufügte, eine ungeheuerliche Ungerechtigkeit gewesen sein, die ein französischer Unterhändler, der keine Belehrungen über Vaterlandsliebe notwendig habe, niemals von denjenigen angenommen haben würde, deren„eigentümliche Einstellung“ die Aufgabe während der schwierigen Verhandlungen nur verwickelter gestaltet habe. Hinsichtlich des Locarnovertrages sei nichts geändert, so lange der Vertrag nicht regelrecht gekündigt sei In voller Uebereinstimmung mit der belgischen Abordnung hatten die französischen Vertreter darauf bestanden, daß sofort die Abkommen getroffen würden, um die mögliche Durchführung der militärischen Garantien sicher zu stellen, da im anderen Falle und gegenüber einem tatsächlichen Angriff die Durchführung der versprochenen gegenseitigen Unterstützung verspätet sein könnte. Die englische Regierung hat diesem Vorschlag ihre Zustimmung gegeben. Die Kammer werde die Bedeutung dieses Entschlusses zu werten wissen. Er stelle eine entscheidende Etappe auf dem Wege der französisch=englischen Nachkriegsbeziehungen dar. Selbst wenn der Locarnopakt im Rahmen einer Friedensorganisierung durch einen Vertrag gegenseitiger Unterstützung ersetzt werden würde, so würden diese gegenseitigen wichtigen Garantien in diesen Vertrag mit aufgenommen werden auf Grund der förmlichen Abmachungen, die in dem neuen Abkommen enthalten seien. Solle er, Flandin, noch besonders betonen, wie sehr er sich bemüht und gefreut habe, dadurch die Wiederherstellung der friedlichen Front von Stresa vorzubereiten, die jetzt verwirklicht werden solle, dank der Aufnahme von Friedensverhandlungen, die er in Genf kürzlich durchgesetzt habe, Verhandlungen, die nach französischer Auffassung eine rasche und gegenseitige Einstellung der Feindseligkeiten und der Sühnemaßnahmen gegen Italien nach sich ziehen müßten. Man könne, fuhr Flandin fort, die erzielten Ergebnisse als unzureichend bewerten. Man könne denken, daß die französische Abordnung sich hartnäckig hätte bemühen müssen, die völlige und sofortige Räumung der Rheinlandzone zu fordern. Sie hätte, um dieses zu erreichen, die Durchführung von Sanktionen vorschlagen können, die eine außerordentlich verwundbare Wirtschaft schwer getroffen hätten. Sie hätte aber für diese Politik sofort weder die Unterstützung der Garantiemächte, noch diejenige Belgiens gefunden. An Deutschland sei eine Aufforderung gerichtet worden. Wenn Deutschland sie annehme, so öffneten sich neue Aussichten für die Festigung des europäischen Friedens. Wenn es sie ablehne, so sei die englische Regierung mit der französiVon 1919 bis 1932 sind nicht weniger als 26 320 Streiks, teilweise sogar recht blutige, in Deutschland ausgetragen worden. 193,9 Millionen Arbeitstage sind dadurch verloren gegangen und schlugen einmal dem Arbeiter, einmal dem Unternehmer ein Loch in den Beutel. Und wer war letzten Endes der Leidtragende? Hierauf gibt wohl am besten die Statistik der Löhne einen Aufschluß. Von 80,4 im Jahre 1925 (dem ersten einigermaßen normalen Jahre nach der Inflation) wurde der Lohnindex bis zum Jahre 1930 auf 107,3 in die Höhe getrieben. In Rooif hinler erbdcet eine neue Prvdik, Steigerung des Ernteertrages durch die Landgewinnung des Arbeitsdienstes von 1933 bis heute um 50 Millionen Rm. des heute: Das kommt dem Ernteertrag Saarlandes gleich. Früher: Klassengegensätze und Klassenkampf. Arbeiter, Studenten und Bauern Arbeitskameraden Früher: Zuchtlosigkeit und Verwahrlosung der Jugend. Erziehung durch Gemeinschaftsarbeit zur Volkssolibaritat Früher: Verachtung der Handarbeit. heute: Arbeitsdienst Ehrendienst der Nation Darum Deine Stimme Vem Juister! den folgenden Krisenjahren 1931 und 1932 brachen die vorher schwer umkämpften Lohnerhöhungen aber stufenweise wieder ab, so daß der Index Anfang 1933 bereits wieder auf 83,6 herabgesunken war. Das in fünf Jahren Erkämpfte ging in zwei Jahren wieder verloren, und 7 Millionen Menschen wurden arbeitslos. Erst der Nationalsozialismus hat dem beklemmenden Lohnabbau dieser beiden verhängnisvollen Jahre einen Riegel vorgeschoben. Zahl der Streiks und Aussperrungen 1918 bis 1932: 26 320 Fälle. Zahl der Betroffenen durchschnittlich je Jahr: 1 188000 Menschen. Zahl der verlorenen Arbeitstage: 197919000 Tage. Veränderung des Lohnniveaus von 1925 bis 1932: plus 39 v. S. J# g m Der Lohngewinn von nur 3,9 v. H. ist mit fast 200 Millionen arbeitslos vergeudeten Tagen wirklich sehr teuer erkämpft worden! Und wie sieht es im Ausland aus? In den Vereinigten Staaten sind während des Jahres 1934 rund 2000 Streiks durchgekämpft worden. Die Anzahl der streikenden Arbeiter bezifferte sich auf zwei Millionen Menschen. Rund 25 Millionen Arbeitstage sind allein in diesem einen Jahr verloren gegangen und mußten von beiden streitenden Parteien bezahlt werden. Spanien, das noch immer von heftigen politischen Kämpfen durchschüttelt wird, verlor rund 14 Millionen Arbeitstage in jedem der beiden letzten Jahre. Frankreich büßte durch Streiks 7,8 Millionen Arbeitstage ein. Und die Erfolge? In den Vereinigten Staaten sind Lohnerhöhungen durchgedrückt worden. Aber die Währungsentwertung und steigende Preise und Lebenshaltungskosten haben sie größtenteils wieder illusorisch gemacht. In Frankreich andererseits ist der Lohnindex seit 1933 um 5,7 v. H. herabgedrückt worden! Streiks und Aussperrungen im Jahre 1934: Frankreich 7800 000 Großbritannien 1 750000 Polen 2 366000 Schweden 3000000 Spanien„ 14000000 Vereinigte Staaten 24748000 Britisch=Indien 4774.800 Deutschland keine Die größte deutsche Devositenbank, die Deutsche Bank und Disconto=Gesellschaft, will für 1935 erstmalig nach vier ertraglosen Jahren eine Dividende von 4 Prozent ausschütten. Das ist ein äußerer Ausdruck für den Aufstieg des Geschäfts und die innere Anreicherung des deutschen Bankwesens im Zuge des wirtschaftlichen Wiederaufbaues seit der Machtergreifung. Die Banken, die in der großen Krise„Kugelfang der Wirtschaft“ sein mußten, haben auch mit der Wirtschaft an Kräften und Rentabilität gewonnen. Noch im Vorjahre wurde bei der DD=Bank ein Betriebsgewinn von 21 Mill. RM. so gut wie völlig für Abschreibungen und Rückstellungen verwandt. Diesmal weist man nur einen Reingewinn von.3 Mill. RM. aus, wozu noch.9 Mill. RM. Vortrag kommen. aber ein Vergleich mit der für die Dividende benötigten Summe von.2 Mill. RM. zeigt wohl, daß dieser Ueberschuß nur das darstellt, was die Bank mit Rücksicht auf die Dividende brauchte. Mit anderen Worten, es kann als zweifellos gelten, daß neben den notwendigen Abschreibungen die stillen Reserven wiederum bedacht wurden. Alle Sondereinnahmen, die Gewinne aus Beteiligungen und Wertpapieren, kurz alle Erträgnisse, die nicht aus dem eigentlichen laufenden Kreditbankgeschäft stammen, haben diesen Zwecken gedient. Auch die Einnahmen aus Zinsen und Gebühren mußten ihr Teil zu Abschreibungen und Rückstellungen beitragen. Die Dividende ist— wie die Bankleitung versichern darf— im regulären Geschäft unter Berücksichtigung aller Erfordernisse der Vorsicht verdient. Das ist wichtig, weil es mit Deutlichkeit an einem repräsentativen Beispiel die Wiedergewinnung der für die gesamte Volkswirtschaft notwendigen Ertragskraft und vollen Aktionsfähigkeit des deutschen Bankwesens erweist. Banken müssen immer in der Lage sein, die im Kreditgeschäft nie vermeidbaren Verluste für ihre Einleger und damit für die Wirtschaft tragen zu können. Im übrigen läßt sich bei der DD=Bank eine Steigerung der Kreditfähigkeit durch Erhöhung der Gläubiger von auf.34 Milliarden RM. und der Spareinlagen von 204.9 auf 238.3 Millionen RM. feststellen. Da die Auslandsgelder sich etwas vermindert und da weiter ja auch die öffentlichen Anleiheemissionen Geld aufgesogen haben, ist hierin ein sichtbares Zeichen für die zunehmende Kapitalbildung in Deutschland zu sehen. Auf der anderen Seite hat die durch die Arbeitsbeschaffung hervorgerufene Verflüssigung der Wirtschaft dazu geführt, daß die Summe der Schuldner einen Rückgang von.49 auf.33 Milliarden RM. erfuhr. Wohl wurden mit 890 Millionen RM. gut 60 Millionen RM. Kredite mehr eingeräumt als im Vorjahre, jedoch sind in noch größerem Umfange Rückzahlungen erfolgt. Die dadurch freiwerdenden Beträge ermöglichten der, DD.=Bank eine Vermehrung der Bestände an Wechseln von 585 auf 683 Millionen RM., an Schatzwechseln und Wertpapieren von 354 auf 495 Millionen RM. Auf diese Weise ist die vom Staate herbeigeführte Verflüssigung wieder dem Staate dienstbar gemacht worden. Darin liegt ja das große„Geheimnis“ der deutschen Wirtschafts= und Finanzpolitik, in dieser vlanmäßigen Entwicklung und Benutzung aller Kräfte. Der Abschluß der DDBank wird so zu einem Dokument der Erfolge unserer Regierung, zu der sich das Volk am 29. März erneut bekennen wird. Von Ribbentrop bei König Eduard dub. London, 20. März. König Eduard VIII. empfing am Freitagvormittag im BuckinghamPalast Botschafter von Ribbentrop in halbstündiger Audienz. Stimmzektel für die Reichstagswahl onb. Berlin, 20. März. Der Stimmzettel für die Reichstagswahl ist in drei Felder eingeteilt. Das obere Feld, das über die ganze Breite des Stimmzettels geht, trägt die Aufschrift„Reichstag für Freiheit und Frieden". Darunter steht in diesem Feld die Angabe des Wahlkreises. Unter diesem Feld liegen die beiden anderen Felder im Größenverhältnis:1. In dem größeren linken Feld steht in der ersten Zeile„Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei“, in der zweiten Zeile groß und fettgedruckt„Adolf Hitler“ und in der dritten Zeile folgen die Namen „Heß, Frick, Göring, Goebbels". Es folgt der Name des jeweiligen Gauleiters. In dem rechten kleinen Feld ist der Kreis zum Ankreuzen angebracht. Addis Abeba. Aus der Provinz Sidamo traf am Freitag im Flugzeug Dedjas Baltscha in Addis Abeba zu militärischen Besprechungen ein. Bidwoded Makonnen, der Heerführer einer Nordarmee, soll bei einem Sturmangriff an der Spitze seiner Truppen nördlich Abaalagi im Maschinengewehrfeuer italienischer Flugzeuge gefallen sein. Bidwoded Makonnen war mit der Schwester des Kaisers Fas verheiratet. Schweres Unglück bei Kairo— Elf Tote Kairo. In der Nähe von Gize bei Kairo stieß auf einem Bahnübergang ein Kraftwagen, der mit Arbeitern vollbesetzt war, mit einem Güterzug zusammen. Der Kraftwagen wurde vollständig zerstört. Elf Arbeiter fanden den Tod, 17 wurden schwer und 14 leicht verletzt. Wien. Bundeskanzler Dr Schuschnigg und Außenminister Berger=Waldenegg sind am Donnerstag nach Rom abgereist. Im gleichen Zug reisen der ungarische Ministerpräsident Gömbös und der ungarische Außenminister Kanya in die italienische Hauptstadt. und Verral machten uns rechtlos-Rintgreir und Errud führen uus Fercta undd Tertt? onb. Hambur bahnhof und de seit den Nachmit mengen eingefu der umliegender den Bahnsteiger Menschenmenge. Politischen Leite HI. und aller gung rücken in die Dunkelheit stern lange Rei. 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Die Fenster und Dächer der umliegenden Häuser sind dicht besetzt. Auf den Bahnsteigen drängt sich eine unübersehbare Menschenmenge. Starke Ehrenabteilungen der Politischen Leiter, der SA., SS., des RSKK., der HJ. und aller anderen Gliederungen der Bewegung rücken in ununterbrochenem Zuge an. die Dunkelheit anbricht, flammen in allen Fenstern lange Reihen von Lichtern auf, tauchen die Umgebung des Bahnhofs in eine Beleuchtung von eigenartiger Schönheit. Inzwischen sind Reichsstatthalter Gauleiter Kaufmann, Regierender Bürgermeister Krogmann, SS.=Gruppenführer Lorenz, SA.=Brigadeführer Fust, RSKK.=Gruppenführer Jürgensen und Landesstellenleiter Schmidt eingetroffen, um den Führer bei seiner Ankunft zu begrüßen. Bald nach 19 Uhr trifft der Führer mit seiner Begleitung in Hamburg ein, von tosenden Heilrufen der in der Bahnhofshalle versammelten Tausende empfangen. Reichsstatthalter Gauleiter Kaufmann und Regierender Bürgermeister Krogmann heißen den Führer in der Hansestadt aufs herzlichste willkommen. Bei den Massen, die draußen das Bahnhofsgebäude umlagern, ist die Spannung von Minute zu Minute gestiegen, bis dann Heilrufe aufbrausen und sich vom Bahnsteig durch die Bahnhofshalle nach draußen fortpflanzen. Der Badenweiler Marsch erklingt. Der Führer erscheint und wird von den begeisterten Hamburgern jubelnd empfangen. In seiner Begleitung befinden sich der Reichsführer SS. Himmler, der Korpsführer des RSKK., Hühnlein, SS.=Obergruppenführer Sepp Dietrich, der Reichspressechef der RSDAP., SS.=Gruppenführer Dr. Dietrich, SS.=Brigadeführer Schaub und SS.=Brigadeführer Schreck. Der Führer schreitet unter den Klängen des Badenweiler Marsches die Front der in weitem Viereck aufmarschierten Ehrenabteilungen ab. Schnurgerade ausgerichtet stehen die Reihen, stolz leuchten die Augen der politischen Soldaten des Führers, wenn er an ihnen vorüberschreitet. Unter den brausenden Jubelrufen der Zehntausende verläßt der Führer dann den Schauplatz, um sich in einer beispiellosen Triumphfahrt zur Hanseatenhalle zu begeben. Triumphfahrt des Führers durch Hamburg Am hellerleuchteten historischen Tor, dem Wahrzeichen Hamburgs, vorbei, geht die Fahrt durch dichte Menschenmauern, die den ganzen Weg des Führers vom Hauptbahnhof bis zur Hanseatenhalle umsäumen. Wie ein Orkan, immer wieder von neuem anschwellend, brausen Jubel und Heilrufe dem Führer entgegen. Hunderttausende Hände recken sich zum Gruß für den Befreier Deutschlands. Es ist ein wunderbares Bild: Millionen von Kerzen leuchten aus allen Fenstern in allen Straßen. Große Fackelkandelaber umsäumen den Weg. Politische Leiter, SA., SS. haben alle Hände voll zu tun, um die Massen, die immer wieder in ihrer Begeisterung gegen die Absperrungen andrängen, zurückzuhalten. Die ganze Jugend Hamburgs ist auf den Beinen, um den Erneuerer Deutschlands zu sehen und ihm zuzujubeln. Marschmusik schallt aus den tausenden Lautsprechern, die die Straßen vom Hauptbahnhof bis zur Kundgebungshalle säumen. Von den Wänden der Häuser leuchten Transparente mit den Parolen des 29. März. Auch von den Erfolgen der Aufbaupolitik des Führers künden sie:„Unsere Gefolgschaft hat sich im Dritten Reich verdoppelt.“ So leuchtet es von mehreren großen Fabrikfronten Durch die Arbeiterwerkstätte von der Hammerbroik und Rothenburgsort geht die Fahrt. Auch hier stehen unübersehbare Menschenmassen tief gestaffelt hinter den Sperrketten und jubeln dem Führer ihr Treuebekenntnis zu. Auch hier Fenster an Fenster dicht mit Menschen bedeckt, wie die Trauben hängen Tausende auf Balkonen und auf Mauervorsprüngen, der Gefahr des Absturzes nicht achtend. Wenn es noch eines Beweises bedurft hätte, daß der Führer auch das Herz des deutschen Arbeiters voll und ganz erobert hat, hier ist er erbracht! Mehr und mehr nähert sich die Wagenkolonne des Führers der Hanseatenhalle, ununterbrochen begleitet von dem brandenden Meer der Jubel- und Heilrufe. Als der Führer die Hanseatenhalle betritt, steigt ihm ein unvorstellbarer Jubelsturm entgegen: Hamburg grüßt in Treue und engster Verbundenheit den Führer des deutschen Volkes. Nicht enden wollen die Heilrufe, die den Führer auf seinem Weg zur Tribüne begleiten und immer wieder erneut anschwellen. Reichsstatthalter Kaufmann begrüßt den Führer nochmals in Hamburg. Dann spricht der Führer. Nur langsam legt sich der Jubelsturm. Ministerpräsident Göring in Riesa und Groditz dnb. Riesa, 20. März. Schon seit Tagen hatte die Elbestadt Riesa zum Empfang des Ministerpräsidenten Göring gerüstet. Kurz nach 11 Uhr traf der Ministerpräsident im Kraftwagen ein. Vor dem Rathaus wurde General Göring von Kreisleiter Holdinghausen und Amtshauptmann Zetzschwitz begrüßt Im Rathaus hieß Oberbürgermeister Dr. Schulze den Gast willkommen. Dann trat General Göring auf den Balkon und hielt eine Ansprache, in der er u a ausführte: Deutschland sei heute endlich wieder frei. Wer anständig ist und deutsch, weiß seine Pflicht am 29. März zu tun. Wer nicht wählt, ist kein Deutscher. Am 29. März soll jeder seine Stimme abgeben, aber sie muß von Herzen kommen und ein Bekenntnis der Treue, Liebe und Dankbarkeit für einen Mann sein, der dreieinhalb Jahre und vorher mehr als ein Jahrzehnt nichts anderes gekannt hat, als für sein Volk und Vaterland zu arbeiten. Ministerpräsident Göring schloß seine von den Tausenden von Zuhörern mit stürmischer Begeisterung aufgenommenen Ausführungen mit einem dreifachen Sieg=Heil auf den Führer und das deutsche Volk. Von Riesa fuhr Ministerpräsident Göring nach Gröditz zu einer eingehenden Besichtigung der Mitteldeutschen Stahlwerke. Im Anschluß an die Besichtigung versammelte sich die gesamte Belegschaft der Werke in einer der großen Montagehallen. In einer längeren Rede, die wiederholt von stürmischem Beifall unterbrochen wurde, sprach er über die Ziele der nationalsozialistischen Bewegung und das große Werk des Aufbaues in den hinter uns liegenden drei Jahren. Berliner Arbeiter zu Gast bei Dr. Goebbels dub. Berlin, 20. März. Für Freitag abend hatte Reichsminister Dr. Goebbels etwa 600 Arbeiter der größten Berliner Betriebe, die am längsten im Beruf stehen, in den Kaisersaal des Rheingold geladen, um einige Stunden in ihrem Kreise zu verweilen. Obwohl die Wahlvorbereitungen an den Reichsminister ungeheure Anforderungen stellen, hatte Dr. Goebbels diese bereits vor Wochen ergangene Einladung doch aufrecht erhalten und sich für diesen Abend freigemacht, um die Berliner Arbeiterschaft nicht zu enttäuschen. Dr. Gürtner zur Reichstagswahl onb. Berlin, 20. März. Reichsminister der Justiz Dr. Gürtner hat an alle seine Mitarbeiter einen Wahlaufruf gerichtet, in dem es u. a. heißt: „Mit der Wiederherstellung der deutschen Gleichberechtigung richtete der Führer und Reichskanzler gleichzeitig einen Appell an Europa, die friedliche Aufbauarbeit der Völker zu gewährleisten. Er begann damit eine neue Epoche der Geschichte, in der statt des Unfriedens von Versailles der Geist der Versöhnung und Verständigung herrschen soll. An dieser historischen Wende hat der Führer und Reichskanzler das deutsche Volk aufgerufen, am 29. März 1936 der Welt zu bekunden, daß mit ihm das ganze deutsche Volk eines Herzen: und eines Sinnes ist. Für Deutschlands zukunft und für den Frieden Europas— das ist die Parole des 29. März. Kein Deutscher darf an der Wahlurne fehlen! Ein jeder muß seine Pflicht tun und der Welt zeigen, daß Deutschlands Führer und Reichskanzler im Namen der gesamten Nation gesprochen hat. Treue um Treue!" Eintsessente Eremente Die Ueberschwemmungskatastrophe in Nordamerika— Neue Gebiete heimgesucht— Bisher 163 Todesopfer— Seuchengefahr onb. Newyork, 20. März. Das Hochwasser in den elf Oststaaten hat eine Höhe erreicht, die jeden bisher bekannten Wasserstand bei ähnlichen Katastrophen weit übertrifft. Die Wassermassen in den Strom=, Fluß= und Bachbetten rasen mit unheimlicher Geschwindigkeit ihren Mündungen zu und überschwemmen auf ihrem Wege weit und breit das ganze Land. So sind am Donnerstag ausgedehnte neue Gebiete von der Katastrophe heimgesucht worden. Zahlreiche weitere Städte werden von dem Hochwasser bedroht. Eine veröffentlichte Aufstellung ergibt, daß bei den Ueberschwemmungen in den elf Bundesstaaten bisher wenigstens 163 Menschen ums Leben gekommen sind, davon 90 in Pennsylvanien und 21 in Westvirginien. Die Gesamtzahl der Obdachlosen im Ueberschwemmungsgebiet beträgt, soweit man es bis jetzt überblicken kann, etwa 300000. Hiervon entfallen etwa 70 000 allein auf den Westen von Pennsylvanien. Der bisherige Gesamtschaden wird auf über 150 Millionen Dollar geschätzt. Der Wasserstand in Johnstown und im Distrikt Pittsburg geht zwar zurück, aber der Ohio ist noch im Steigen. Zahlreiche Städte an den Ufern des Ohio sind unter Wasser gesetzt. Viele der überfluteten Städte auch in den anderen Gebieten sind ohne Gas, ohne Licht. Sie sind ohne Trinkwasser. Die Gefahr des Ausbruches von Seuchen ist groß. Im Geschäftsviertel von Wheeling, das in Westvirginien liegt, stehen die Häuser bis zu einer Höhe von 3 Meter im Wasser. Bei den Häusern in anderen Stadtteilen reicht das Wasser sogar bis zu einer Höhe von 5,5 Meter. Der Susquehanna hat einen Wasserstand von 9 Meter erreicht und steigt noch immer. Harrisburg, die Hauptstadt Pennsylvaniens, ist vollkommen überflutet. In allen Ueberschwemmungsgebieten räumen die Einwohner ihre Wohnhäuser und fliehen auf die höhergelegenen Geländepunkte. In allen von den Wassern bedrohten Städten arbeiten Tausende fieberhaft an der Errichtung von Schutzdämmen. In den meisten der vom Hochwasser heimgesuchten Staaten ist die Nationalgarde zur Hilfeleistung und zur Bewachung der geräumten Häuser eingesetzt. Die reißenden Wasser des Connectic bedrohen Hartfort, die Hauptstadt Connecticuts. Auch das Flußtal des Delaware ist völlig überschwemmt. Teile Trentons, der Hauptstadt von New Jersey, stehen ebenfalls unter Wasser. Wegen der steigenden Ueberschwemmungsgefahr in verschiedenen Teilen des Staates Newyork vertagte sich am Donnerstag das Staatsparlament, um seinen Mitgliedern die Möglichkeit der Heimfahrt zu geben. Im Bundessenat in Washington brachte Bundessenator Guffey einen Antrag ein, der Roosevelt die Ermächtigung geben soll, aus dem Nothilfefonds des Bundes zehn Millionen Dollar zur Unterstützung der Notleidenden dem Roten Kreuz zu überweisen. Dus nieue Reichetierzaufigesch dnb. Berlin, 20. März. Es ist äußerst wichtige Aufgabe der deutschen Landwirtschaft, die Leistungsfähigkeit unseres Viehbestandes mit den Mitteln der Tierzucht den nationalwirtschaftlichen Erfordernissen entsprechend zu erhöhen. Insbesondere ist es erforderlich, auf züchterischem Wege bei unserem Viehbestand die Bodenständigkeit und Fähigkeit der Futterausnutzung zu entwickeln und zu verbessern. Wir müssen mehr und mehr zu einem Viehbestand kommen, der mit verhältnismäßig geringen Mengen inlanoischen Futters möglichst hohe Leistungen erzielt. Sowohl für die Volkswirtschaft wie auch für den einzelnen landwirtschaftlichen Betrieb ist es von weittragender wirtschaftlicher Bedeutung, ob beispielsweise für die Mast eines Schweines von 20 Klg. auf 120 Klg. Lebendgewicht ein Futtergemisch von 400 oder 600 Klg. benötigt wird oder ob die Milchkühe bei Verabreichung von Futter gleicher Güte und Menge eine Jahresleistung von 2400 Klg. oder von 3000 Klg. Milch aufweisen. Neben Bodenständigkeit und der Fähigkeit Der den Unterhade Die Frage des Memorandums— Regelung in Westeuropa— Dauerhafte Grundlage zur Sicherung des Friedens— Wunsch nach Entspannung der Lage onb. London, 20. März. Vor vollbesetztem Unterhaus gab Eden am Freitagnachmittag eine längere außenpolitische Erklärung ab. Er freue sich, so führte Eden u. a. aus, jetzt in der Lage zu sein, mehr als einen Zwischenbericht geben zu können. Er könne mitteilen, daß zwischen den Vertretern Frankreichs, Belgiens, Italiens und Englands Einigung über die Vorschläge erzielt worden sei, die den Regierungen unterbreitet wurden. Der Außenminister schilderte hierauf die Ereignisse seit Abgabe seiner Erklärung am 9. März. Nach einem kurzen Hinweis auf die Ratstagung, die mit der gestrigen Entscheidung noch nicht beendet sei und wahrscheinlich am Montag fortgesetzt werden würde, berichtete Eden dann über die Besprechungen unter den Locarnomächten, die ebenso ausgedehnt wie verwickelt gewesen seien. Von Anfang an sei es klar gewesen, daß die Besetzung der entmilitarisierten Zone durch deutsche Truppen eine vollendete Tatsache geschaffen habe, die die Eröffnung von Verhandlungen mit Deutschland sehr schwierig machte. Es sei deutlich die Ansicht vertreten worden, daß die Verhandlungen erst beginnen könnten, nachdem dieser Bruch des internationalen Rechts bis zu einem gewissen Grade wiedergutgemacht worden sei. Er wandte sich nun dem Memorandum zu. Die Hauptschwierigkeit habe darin bestanden, die Zeit zu überbrücken, um imstande zu sein, in wirkungsvoller Weise Verhandlungen über die Wiedereinrichtung eines Sicherheitssystems zu führen und zum Abschluß zu bringen. Nach einer Wiedergabe der einzelnen Punkte des Memorandums erklärte Eden weiter, der Völkerbundsrat werde von den beabsichtigten Maßnahmen Kenntnis nehmen, die sich auf die Zwischenperiode beziehen. Diese Vorkehrungen, die auch nach Ansicht des Unterhauses für die Zeit der Verhandlungen ein Gefühl der Sicherheit schaffen würden, seien fair und vernünftig und legten Zeugnis ab von dem Geist, in dem die französische und belgische Regierung an diese Fragen herangegangen seien. Deutschland sei gebeten, gewisse Beiträge zu leisten, und angesichts der durch die deutsche Wiederbesetzung der entmilitarisierten Zone geschaffenen Lage sei er überzeugt, daß das Unterhaus es für sehr vernünftig halten werde, Deutschland zur Leistung von Beiträgen zu bitten und dies insbesondere im Lichte der wesentlichen Beiträge, die sich aus der Zurückhaltung und der Mäßigung seitens der französischen und der belgischen Regierung ergäben. Er hoffe, das Unterhaus werde zugeben, daß die Vorschläge geeignet seien, der gegenwärtigen ernsten Notlage zu begegnen. Soweit es sich um die englische Regierung handele, sei sie bereit, diese Vorschläge anzunehmen und es sei Englands ernsteste Hoffnung, daß auch Deutschland diese Vorschläge in diesem Lichte ansehen werde. Die deutsche Regierung, so fuhr Eden fort, habe deutlich ihren Wunsch nach einer Erleichterung der Spannung betont. Es sei jetzt Sache der deutschen Regierung, zu zeigen, welchen Beitrag sie zu diesem Ziele zu leisten bereit sei. Gestern abend habe er Herrn von Ribbentrop, den deutschen Vertreter, um seinen Besuch gebeten, und er habe ihm bei dieser Gelegenheit einen kurzen Umriß dieser Vorschläge gegeben. Der Botschafter habe sofort erklärt, daß er keine Stellung nehmen wolle, solange er nicht den gesamten Wortlaut gesehen habe, und daß er alle Vorbehalte hinsichtlich der Stellungnahme seiner Regierung mache. Am späten Abend habe er, Eden, Ribbentrop den Wortlaut geschickt, nachdem dieser vom Kabinett gebilligt worden sei. Dies sei die gegenwärtige Lage, wie sie sich nach diesen Wochen angestrengter Bemühungen ergebe. Er möchte betonen, daß in den Besprechungen zwischen den Locarnomächten das Ziel der Regierung durchweg zweifacher Art gewesen sei. Er habe versucht, der Gefahr zu begegnen, und es sei eine sehr ernste Gefahr gewesen. Außerdem habe England versucht, eine Gelegenheit für eine Regelung in Westeuropa auf einer festen und dauerhaften Grundlage herbeizuführen. Eden schloß mit der Versicherung, daß die Regierung in ihren Bemühungen unter keinen Umständen nachlassen werde. höchstmöglicher Futterausnutzung müssen die Haustiere, die zur Verwendung in der Zucht geeignet sind, aber auch über eine feste Konstitution und völlige Gesundheit verfügen. Bodenständigkeit, gute Futterauswertungsfähigkeit und Gesundheit müssen in den zur Zucht bestimmten Tieren als erbmäßig bedingte Anlagen vorhanden sein. Je besser die einzelnen Zuchttiere find, je sorgfältiger insbesondere die männlichen tiere, die durch ihre zahlreiche Nachzucht besonders starken Einfluß auf die Landestierzucht ausüben, ausgewählt und gekört werden, je einheitlicher und zweckmäßiger auch die geeigneten Rassen in der Zucht Verwendung finden, um so ehek kann die Fleisch, Milch= und Fettversorgung auf eigener Scholle auch bei weiter steigender Bevölkerungszahl erreicht werden. Aus diesen Gründen hat die Reichsregierung ein Gesetz zur Förderung der Tierzucht beschlossen. Durch dieses Gesetz wird der Reichsminister für Ernährung und Landwirtschaft ermächtigt, die zur Förderung und Sicherung einer bodenständigen Tierzucht erforderlichen Maßnahmen zu treffen. Er kann insbesondere bestimmen, daß nur angekörte Hengste, Bullen, Schaf= und Ziegenböcke zum Decken verwendet werden dürfen. Er kann ferner die Körung regeln sowie Vorschriften erlassen, daß nur Tiere bestimmter Rassen zur Zucht benutzt werden dürfen. Soweit in einer Gemeinde(einem Gemeindeverband) männliche Zuchttiere nicht oder in nicht genügender Zahl zur Verfügung stehen, kann nach dem neuen Gesetz die Gemeinde zur Haltung solcher Zuchttiere verpflichtet werden. Der Reichsminister für Ernährung und Landwirtschaft ist ermächtigt, die zur Durchführung und Ergänzung des Gesetzes erforderlichen Rechts- und Verwaltungsvorschriften zu erlassen. Nur Auslandsdeutsche mit der deutschen Staatsangehörigkeit sind wahlberechtigt dub. Berlin, 20. März. In der Oeffentlichkeit sind vielfach Zweifel darüber entstanden, ob sich am Wahlrecht der Auslands=Reichsdeutschen für die bevorstehende Reichstagswahl gegenüber dem bisherigen Rechtszustand irgend etwas geändert hat. Die Frage ist zu verneinen. Lediglich die rassischen Anforderungen, die an den Auslandsdeutschen gestellt werden, sind die gleichen, wie sie an den Inlandsdeutschen zu stellen sind. Es hat sich nicht das geringste daran geändert, daß Auslandsdeutsche nur dann stimmberechtigt sind, wenn sie die deutsche Staatsangehörigkeit besitzen. Wenn die Durchführungsverordnung vom 7. März 1936 zum Reichstagswahlgesetz vom gleichen Tage, die nach dem ausdrücklichen Wortlaut ihres Vorspruches zugleich eine Weiterbildung der Reichsstimmordnung vom Jahre 1924 ist, noch den Ausdruck„Auslandsdeutscher“ anwendet, so ist dies geschehen, um die Terminologie der Ergänzungsbestimmungen mit den ursprünglichen Bestimmungen in Uebereinstimmung zu bringen. Trotzdem sagt zur Vermeidung jeglichen Mißverständnisses die genannte Verordnung vom 7. März 1936 im§ 3 ausdrücklich:„Auslandsdeutsche im Sinne dieser Verordnung sind deutsche Staatsang hörige.“ Hier ist also zweifelsfrei zum Ausdruck gebracht, daß das Stimmrecht von Aislandsdeutschen, die sich am Wahltage im Reichsgebiet aufhalten, von dem Besitz der deutschen Staatsangehörigkeit abhängig ist daß also sogenannte „Volksdeutsche“ kein Wahlrecht haben. Uhr:„Spiel um Angelika“.— Freitag, 27. März. 19.15—23 Uhr: Gastspiel der Kölner Over:„Figaros Hochzeit“. Komische Oper von W. A. Mozart.— Samstag. 28. März. 20—22,15 Uhr: Zum letzten Male:„Krach im Hinterhaus“.— Sonntag, 29. März, 20—22.15 Uhr:„Spiel um Angelika“.— Montag, März: Geschlossen. heiliges Abendmahl.— Freitag 8 Uhr Gemeindevassionsandacht. Pastor Rothe; anschließend Beichte u. Feier des hl. Abendmahls. — Sonntag.30 Uhr: Blautreuzverein; Montag 8 Uhr: Kirchenchor; Donnerstag 3 Uhr: Frauenhilfe 1, Castrop; 8 Uhr Vorbereitung zum Kindergottesdienst. Freitag 17 Uhr und 20 Uhr Gemeinde jugendbibelstunde. Bladenhorst. 10 Uhr Gottesdienst; 11 Uhr Kindergottesdienst. Donnerstag 5 Uhr vierter Passionsgottesdienst. Hande! Habinghorst. Sonntag 10 Uhr Konfirmation. Pastor Rüping (Mitwirkung des Kirchenchores); 12 Uhr Taufen und Trauungen in der Kirche.— Donnerstag, abends 8 Uhr: Passionsandacht, Pastor Obermeier. Aufhebung der Milgliedersperre für Jungmädel Mit sofortiger Wirkung wird die Sperre für die Jungmädel(Alter von 10—14 Jahren) aufgehoben. Die Jahrgänge 26 und 25 werden. soweit die Voraussetzungen zur Aufnahme in die H5(erbgesund. reichsdeutsch und arischer Abstammung) erfüllt sind, sofort ausgenommen, bis zum 20. April. Nach dem 20. April erfolgt keine Aufnahme mehr. Die Jahrgänge 24, 23. 22 werden aufgenommen in der Zeit vom 23. März bis zum 30. April. Die neuaufzunehmenden Mädel melden sich mit ihren Klassenkameradinnen, die schon IM. sind. bei den zuständigen IM.=Gruppenführerinnen an den Dienststunden. Heimnachmittage und Staatsjugendtag. Anmeldungen nehmen sonst noch entgegen für Castrov: IM.=Ringführerin Martha Cuyvers. Montags und Donnerstags von 16 bis 18 Uhr im BDM=Heim Realgymnasium, für Rauxel: IM.=Ringführerin Martha Cuyvers Mittwochs und Donnerstags von 16 bis 18 Uhr im Heim Kaiserstraße. Am 1. Mai 1936 tritt eine generelle Sperre ein, so daß nach diesem Zeitpunkt kein Mädel mehr ausgenommen werden kann. Heil Hitler! Die Führerin des IM.=Untergaues 139 Edith Weitkamp. IM.=Gruppenführerin. Die städtischen Kredilgenossenschaften im Geschäftsjahr 1935 Erhöhung des Einlagenbestandes Ickern. Sonntag.30 Uhr Konfirmation(Vinckeschulchor); anschließend Vorbereitung und Feier des hl. Abendmahls, Pastor Becker; 4 Uhr Prüfung der Konfirmanden des Ostbezirks. Sonntag 2,30 Uhr und Dienstag 5 Uhr: Kirchliche Gemeinschaft. Donnerstag 8 Uhr Passionsgottesdienst. Theater, Konzerik, Vorklagt Stadtheater Bochum Vom Deutschen Genossenschaftsverband e.., Berlin, wird unsgeschrieben: Die vorliegenden Ergebnisse der städtischen Kreditgenossenschaften für das Geschäftsjahr 1935 bestätigen in der Gesamtübersicht die ständige Aufwärtsbewegung dieser Institute. Insbesondere haben sich die Einlagen, und zwar die Spareinlagen und Depositen auf 1077(1044) Mill. RM. und die Scheck= und Konto=Korrenteinlagen auf 376(292) Mill. RM. erhöht. Alles in allem belaufen sich die Einlagen somit auf fast 1½ Milliarden RM. Ebenso in Uebereinstimmung mit den monatlichen Einzelergebnissen steht die fortlausende Abnahme der Bankverbindlichkeiten. Sie machen heute nur noch etwa 5 Prozent der gesamten Betriebsmittel aus, gegen 12 Prozent Ende 1932. Die Tendenz einer gesunden Selbstfinanzierung kommt hierin klar zum Ausdruck. Es steht dies in ursächlichem Zusammenhang mit der Entwicklung von Kasse. Giro und Bankguthaben. Diese flüssigen Mittel der kreditgenossenschaftlichen Institute belaufen sich auf 282(255) Mill RM.— und dies bei gleichzeitigem Anwachsen des Neukreditgeschäftes. Insgesamt belaufen sich die im Kreditgeschäft ausgeliehenen Gelder auf knapp.5 Milliar= den RM. Interessant ist die erneute Feststellung, daß das Vorschußgeschäft stärker als früher betrieben wird. Es liegt auch eine verhältnismäßig starke Steigerung des eigenen Wertvapierbestandes der Kreditgenossenschaften vor. Der Bestand dieser Wertvapiere hat einschließlich der Schatzwechsel von 76 Mill. RM. auf 112 Mill. RM., also um fast 50 Prozent zugenommen. Bövinghausen. Sonntag 10 Uhr Gottesdienst; 11,15 Uhr Kindergottesdienst; 12 Uhr Taufen; nachmittags 1 Uhr Prüfung der Konfirmanden. Freitag.15 Uhr Passionsandacht mit Beichte und hl. Abendmahl. Bodelschwingh. Sonntag.30 Uhr Gottesdienst;.30 Uhr Kindergottesdienst. Freitag 20 Uhr Passionsgottesdienst. Kirchlinde. Sonntag.30 Uhr Gottesdienst; Kindergottesdienst fällt aus; 15 Uhr Prüfung der Konfirmanden. Freitag 20 Uhr Passionsandacht. Mittwoch 20 Uhr Bibelstunde der weiblichen Gemeindejugend Lütgendortmund. Sonntag Gottesdienst im Krankenhaus, Pastor Homann; 11 Uhr Kindergottesdienst: 15 Uhr Prüfung der Konfirmanden, Pastor Dienemann; 17 Uhr Abendmahlsfeier der Konfirmanden, Pastor Homann. Marten. Sonntag 10 Uhr Gottesdienst(Konfirmation der Knaben): 11.15 Uhr Kindergottesdienst; nachmittags 5 Uhr Abendmahl der Konfirmandinnen. Mittwoch 8 Uhr Bibelstunde. Freitag 8 Uhr Passionsandacht. Mengede. Sonntag.30 Uhr Gottesdienst: 10.30 Uhr Kindergottesdienst; 16 Uhr Prüfung. Freitag 20 Uhr Passionsandacht. — Rette. Donnerstag 20 Uhr Passionsandacht. Katholische Gottesdienst-Ordnung St.=Lambertus=Pfarre(Altstadt) .15 Uhr erst hl. Messe;.30 Uhr zweite hl. Messe mit Predigt und gem hl Kommenign aller Frauen und Mütter: 9 Uhr Kinuno gem. vt. Rommunton aurt geuuen und Mütter; 9 Uhr Kindermesse mit Predigt und gem. hl. Kommunion der Kinder des Samstag, 21. März, 20 bis gegen 22 Uhr: Zum Kirchlichor rsten Male:„Demetrius", Tragödie von Fr. Heb= Kirchlicher Anzeiger Sonntag.., 4ärz, 16—18.12811;: Heihy Sonntag, den 22. März 1933 ersten bel.— Sonntag, 22. März, 16—18.15 Uhr: Ge Vorst.:„Schwarzbroi und Kipfel". Lunsviel von W. von der Schulenburg.— Montag. 23. März. 19.15 bis gegen 23 Uhr: Gastspiel der Kölner Over: „Aida. Große Oper mit Ballett von G. Verdi.— Dienstag. 24. März, 20 bis gegen 22 Uhr:„Demetrius".— Mittwoch 25. März, 20 bis gegen 22 Uhr: „Demetrius“.— Donnerstag, 26. März, 20—22,15 Evangelische Gottesdienst-Ordnung Castrop. Sonntag, 8 Uhr Frühgottesdienst, Pastor Rothe; 10 Uhr Konfirmation, Pfarrer Nelle; 11.30 Uhr Kindergottesdienst; 2 Uhr Kindergottesdienst auf Schwerin. dermesse mit Predigt und gem. hl. Kommunion der Kinder des 6 Jahrganges; 10 Uhr Hochamt mit Predigt; 11,15 Uhr letzte hl. Messe mit Predigt;.30 Uhr Christenlehre und Andacht, nachher Taufen; 5 Uhr Andacht für die Frauen und Mütter mit Predigt. — Freitag abends 8 Uhr ist Kreuzwegandacht. St.=Elisabeth=Pfarrvikarie(Obercastrop) 7 Uhr erste hl. Messe,.30 Uhr zweite hl. Messe und gem. hl. Kommunion. 10.30 Uhr Hocham mit Predigt;.20 Uhr Andacht. St.=Franziskus=Pfarrvikarie(Schwerin) .30 Uhr Frühmesse mit gem. hl. Kommunion der Mitglieder des Elisabeth=Frauenvereins..30 Uhr Hochamt:.30 Uhr Andacht. Aus den Vereinen Kolvingsfamilie. Mittwoch, den 25. März. abends 8 Uhr: Zusammenkunft im Vereinssaal. Jungfrauenverein. Dienstag. den 24. März, abends 8 Uhr: Zusammenkunft und Handarbeit im Vereinssaal. Kirchenchor. Donnerstag, den 26. März, abends .30 Uhr ist Chorvrobe im Vereinssaal. Borromäusverein. Die Bücherausgabe im Vereinssaal ist Sonntag, den 22. März, von 10.30 bis 12 Uhr Am 25. März beginnt in unserer Gemeinde die hl. Mission Für die Kinder dauert sie vom 25. 3. bis 29. 3. Die Kinder haben vormittags 11 Uhr und nachmittags 4 Uhr Predigt. Sonntag, den 29. März, um .30 Uhr. ist gem. hl. Kommunion der Kinder.— Für die Frauen und Jungfrauen ist die hl. Mission vom 29. März bis 5. Aprtl.— Für die Männer und Jungmänner vom 5. bis 12. April. Schon jetzt sei an alle Herrschaften und Geschäftsleute die herzliche Bitte gerichtet, nicht nur selbst zu kommen, sondern auch den Untergebenen Gelegenheit zu geben, morgens und abends die Predigten zu besuchen. Pfarrvikarie„Zu den hl. Schutzengeln“(Frohlinde) .30 Uhr Frühmesse mit gem hl. Kommunion des Elisabeth= Frauenvereins:.30 Uhr Hochamt: 2 30 Uhr Andacht. Herz=Jesu=Psarre(Bahnhot Rouxel) 7 Uhr Frühmesse mit gem. hl. Kommunion:.30 Uhr Hochamt; .30 Uhr Andacht. St.=Joseph=Pfarre(Habinghorst) .30 Uhr hl. Messe.30 Uhr hl. Messe;.45 Uhr hl. Messe mit polnisch. Gesang; 10 Uhr Hochamt mit Predigt.30 Uhr Andacht. St.=Antonius=Pscrre(Ickern) .30 Uhr hl. Messe;.45 Uhr Frühmesse mit Predigt und gem. hl. Kommunion; 9 Uhr hl. Messe mit voln. Gesang, 10 Uhr Hochamt mit Predigt; 14.30 Uhr Andacht. Freitag 18 Uhr Kreuzwegandacht. „St. Marien“(Merklinde) .30 Uhr Frühmesse: 10 Uhr Hochamt.30 Uhr Andacht. Kirchlinde..30 Uhr hl. Messe. 8 Uhr hl. Messe mit Predigt; 10 Uhr Hochamt: 2 Uhr Andacht. Marten. 7 Uhr Frühgottesdienst:.30 Uhr zweite hl. Messe; 10.30 Uhr Hochamt..30 Uhr Andacht. Sonstige religiöse Veranstaltungen Christliche Versammlung, Viktoriastraße Sonntag.30 Uhr Sonntagsschule; 4 Uhr Verkundigung des Wortes Gottes Mittwoch—8 Uhr Gebeisstunde:—9 Uhr Wortbetrachtung. Kirchl. Gemeinschaft und Jugendbund für Entsch. Christentum, Castrop=Rauxel 1(Konfirmandensaal, Biesenkampstraße) Sonntag 16 Uhr Evanglisationsvortrag, 17.15 Uhr Jugendbundstunde Donnerstaa 20 Uhr Bibelbesprechung u. Gebetsstunde. Gemeinde gläubig getaufter Christen(Baptisten), Castrop=Rauxel 1. Bahnhofstraße 33(Baracke) Versammlungen. Sonntag.30 Uhr Bibelstunde. Sonntag 11 Uhr Sonntagsschule Sonntag 16 Uhr Heilsverkündung. Donnerstag 20 Uhr Bibel= und Gebeisstunde. Neuapostolische Gemeinde Castrop=Rauxel 1, Herner Straße 16 (Hinterhaus) Sonntag morgen 9 Uhr. Sonntag nachmittag 4 Uhr. Mittwoch abends 7 Uhr.— Kinde unterricht Sonntag. 2 Uhr Sonntagsschule. Mittwoch nachmittag 5 Uhr Konfirmanden= und Katechumenen=Unterrichtsstunde. Freie evangelische Gemeinve Castroo-Rauxel 4, Friedhofstraße 11 Sonntag vorm. 9,30 Uhr Bibelbesprechstunde. 11 Uhr Kindergottesdienst. 16 Uhr Predigt. Donnerstag, abends.30 Uhr Bibel= und Gebetsstunde. Castrop=Rauxel 3. Kronprinzenstr. 53(Eingang Henrichenbg. Str.) Sonntag morgen 9 Uhr. Sonntag nachmitrag 4 Uhr. Mittwoch abend 7 Uhr. Kindergottesdienst Sonntag nachmittag 2 Uhr. Dortmund=Bövinghauten Sonntag morgens 9 Uhr Gottesdienst..30—.30 Uhr Sonntagsschule. 3 Uhr Gottesdrenst Mittwoch 7 Uhr Gottesdienst. Gut erhaltenes Danksagung. Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme und die zahlreichen Kranzspenden beim Tode unserer lieben Mutter Frau Witwe Regina holick sagen wir allen hiermit unseren besten Dank.(4 Im Namen der Hinterbliebenen: Else Peuster. Castrop=Rauxel, im März 1936. Ihre Sparkasse tsi der neue Juno- Dauerbrand-Herd KTRSUH für jede Kohle von(asirop. Münsterstr. 21 REIFEN-STIEBLING HERNE, KAISER-WILHELM-STR. 15 Das Fachgeschäft für Auto-Bereitungen # 1 Augummieren — Vulkantslere Abholung und Zubringung kostenlos tesl den Sadlanlteiger! IEinfamilienhaus!! mit groß. Garten(90 Bäume u. Sträucher) sofort an sicheren Miet. zu verm. Preis 88.40 Mk. Hochstraße 41 1 Posten Schinken- Plockwurst eingetrolfen, trock. u. schmackh. Pfund nur.48 RM. Lebensmittelhaus Karl Hülder Münsterstraße 5. Zu verkauten: GollathPersonen-Dreirad-Limo Lsitzig, steuerfrei, schöne, mod. Form, großer eingeb. Koffer, sehr gute Versassung. m. Boschlicht u. Anlass., Res.= Rad. vollst. Werkzeug m. Wagenheber u. Fettvresse. 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