Dee PArU A.! für Castrop=Rauzel und Umgebung 60 Jahra Castraner Zeitung Der Stadtanzeiger erscheint wöchentlich 7mal. Wochendervasprets Anzeigenpreis: 1 mm hoch und 22 mm breit 4##Pig, Text02.Jähig. Eaftl oper Henung 50 Pfg. Postbestellpreis 2 RM monatlich. Ersatzansprüche können anzeigen 1 mm hoch und 72 mw breit 25 Pfg. Nachlaß nach 00 sofko Nachrächton bei Sibrungen im Erscheinen infolge höherer Gewali nicht gestellt den vom W. d. 2, W. herausgegebenen„Richtlinien. Z. Zt. gili Neueste Nüchtichten Verden„ielt. und Verliwpgrlich su. den“ Terteil:= Pran;, ausgegebenen, sowie für undeutlich geschriebene Austräge wird ee ee. Bese, Beg, sg Aasgenleter Buteie teige Geralbte. ergeige., Selich ve. Keisten, Pestue e e Bladenhorster Tageblatt der Stotungen werden Drua in Castrop=Rauxel,„Anzeigenleiter:, Pilhelm keine Gewähr übernommen Schluß der Welte in Castrop=Rauxel. DA. II. 36 1700. Sa.=Nr. 2151 Castrop. nachm. tags zuvor Erfüllungsort u. Gerichtsstand Castrop=Rauxel. Amtliches Veröffentlichungsblau für den Landgerichtsbezirk Dortmund. Allgemeines Kreisblau für den Stadtkreis Castrov=Raurel. Nr. 78 Donnerstag, den 19. März 1936 Volk=Lodennlrop in Tondon Starker Widerhall in der Auslandspresse für den deutschen Schritt dnb. Berlin, 18. März. Der Vertreter der deutschen Reichsregierung bei den Beratungen des Völkerbundsrates in London, Botschafter von Ribbentrop, ist am Mittwoch um 14.05 Uhr nach London abgeflogen. Auf dem Flugplatz von Croydon traf gegen 18 Uhr MEZ. die erste Junkers=Maschine mit der deutschen Abordnung ein. Ihr entstiegen Botschafter von Ribbentrop, Ministerial= direktor Dieckhoff und weitere Mitglieder der deutschen Abordnung. Zur Begrüßung hatten sich der deutsche Botschafter von Hoesch, Botschaftsrat Fürst Bismarck sowie andere Mitglieder der deutschen Botschaft in London eingefunden. Kurze Zeit danach traf das zweite Flugzeug mit den übrigen Herren der deutschen Abordnung in Croydon ein. Das Echo der Welt London. Die Morgenblätter begrüßen allgemein den deutschen Entschluß, eine Abordnung nach London zu entsenden. Sie letten daraus eine optimistischere Beurteilung der Lage ab. betonen jedoch gleichzeitig, daß die schwierigsten Aufgaben in den Londoner Verhandlungen noch bevorstehen. „Daily Telegraph“ schreibt, die Einladung des Völkerbundsrates sollte viel dazu beitragen, den Weg zu einer Verständigung zu ebnen. Die Arbeiten des Rates. würden vereinfacht, wenn die deutschen Vertreter anwesend se..5ht, Schmaiht bie Eimess Die Nachricht, so schreibt die„Times“, daß Deutschland seine Vertreter zur Ratssitzung sende und der Inhalt der Antwort Edens auf die deutschen Anfragen müßten die Hoffnungen auf ein vernünftiges Ende der internationalen Aussprache verstärken. „Daily Herald“, ist der Meinung, daß aus der gegenwärtigen Krise raschestens eine Besestigung der Völterbundssatzungen und einige verstärkte Verpflichtungen gegenseitiger moralischer und materieller Unterstützung gegen einen Angriff hervorgehen müssen. Das Endziel sei ein Völkerbund, der Deutschland umfasse und nicht abschließe. Rom. Die Entsendung einer deutschen Abordnung nach London wird in der gesamten italienischen Presse in größter Aufmachung und eingehender chronologischer Schilderung der Ereignisse des Dienstag gemeldet, ohne daß man jedoch irgend etwas über den Eindruck des deutschen Entschlusses in England und Italien sagt. Die Pariser Berichterstatter der„Stampa“. und des„Popolo di Roma“ schreiben, die deutsche Zustimmung, an den Londoner Verhandlungen teilnehmen zu wollen, werde in Paris als eine neue Erschwerung empfunden, die die Lage für Frankreich noch verwickelter mache. Brüssel. Die Nachricht, daß Deutschland sich nunmehr in die Londoner Beratungen eingeschaltet hat, wird in Belgien ols ein hoffnungsvolles Anzeichen einer beginnenden Entspannung angesehen. „Vingtième Sièele"(katholisch) warnt Frankreich davor, den Weg noch weiter fortzusetzen, den es im Jahre 1934 mit der damaligen Ablehnung der deutschen Rüstungsvorschläge in der berüchtigten Note Barthous beschritten habe. Man vergaß, so schreibt das Blatt, und scheint wieder zu vergessen, daß andere Länder gegenüber Deutschland nicht die gleichen Befürchtungen und die gleiche Abneigung haben, und daß sie infolgedessen Frankreich auf dem Wege einer negativen Politik nicht folgen werden. Paris. Die Pariser Presse fülli sich immer mehr mit politischem Stoff aus London. Allgemein zeichnet sich eine recht antienglische Stimmung ab. Der„Petit Parisien“ hebi in seinem Bericht aus London hervor, daß der Vertreter Frankreichs am Dienstag wieder dem Ansturm derer habe standhalten müssen, die ihn um jeden Preis veranlassen wollen, vor der Regelung der sogenannten deutschen„Vertragsverletzung“ mit den Deutschen in Verhandlungen zu treten. Der Vorsitzende des Völkerbundsrates, der Australier Bruce, habe im übrigen eine ziemlich überflüssige Höflichkeit gegenüber dem„verlorenen Sohn“ an den Tag gelegt(!). Die Rückkehr Deutschlands an den Genfer Verhandlungstisch scheine vielen Leuten in London den Kopf verdreht zu haben. Viele glaubten, daß Deutschland in London als wahrer Friedensbote ankomme. Schließlich zollt das Blatt noch der Rede Litwinoms ausdrückliche Anerkennung Es gleubt sie als mutig und sehr lobenswert bezeichnen zu können. Berulung der Toruenomäcste Noch kein Uebereinkommen zwischen den Mächten erzielt— Die besprechungen gehen weiter onb. London, Locarno=Mächte 18. März. Die Vertreter traten, wie angekündigt, Dienstag um 22 Uhr englischer Zeit zu einer weiteren Beratung zusammen. Von englischer Seite nahmen an der Sitzung außer dem Außenminister Eden wieder Ramsay Macdonald und der Schatzkanzler Neville Chamberlain teil. Die Sitzung wurde eine halbe Stunde nach Mitternacht beendet. Ueber das Ergebnis der Nachtsitzung berichtet Reuter der allgemeine Eindruck gehe dahin, daß die Atmosphäre sich gebessert habe. Von zuständiger britischer Seite wurde am Mittwoch früh erklärt, eine dauerhafte Lösung der europäischen Frage habe noch nicht gefunden werden können. Die Engländer seien bestrebt, einen Weg zu einem Uebereinkommen ausfindig zu machen, dem Deutschland und jede andere Macht beistimmen könnte. Die Verhandlungen des letzten Abends seien sehr gut fortgeschritten. Die britische Regierung wünsche, daß der Völkerbundsrat in London bleibe, bis man sich über die Methoden zur Behandlung der Lage geeinigt habe. Zwischen den Locarno=Mächten, so wurde von britischer Seite weiter mitgeteilt, sei noch kein Uebereinkommen über ihr Programm erzielt worden. Sobald das der Fall sei, werde es dem Völkerbund und Deutschland unterbreitet werden. Der deutsche Vorschlag zu 25jährigen Nichtangriffspakten werde von den Locarno=Mächten gleichfalls erwogen. Die Besprechungen, die sich noch immer im vorbereitenden Stadium befänden und noch viel Arbeit erforderten, beschränkten sich auf die Fragen Westeuropas. Auch die Franzosen, so wurde schließlich von britischer Seite erklärt, seien bereit, eine friedliche Lösung zu finden, wie dies bei den Engländern der Fall sei. Die eigentlichen Verhandlungen für die Vorbereitungen des ganzen Beratungsprogramms würden erst am Donnerstag nach der Völkerbundsratssitzung beginnen. Es giol eine Sicherhen Beaischianos Stuttgart jubelt dem Stellbertreter des Führers zu dnb. Stuttgart, 18. März. Furchtlos und treu, gemäß ihrem alten Wahlspruch, stehen auch die Schwaben geschlossen hinter dem Führer und Befreier Deutschlands, Adolf Hitler. Das bewies der Jubel und die Begeisterung, mit der der Stellvertreter des Führers, Reichsminister Rudolf Heß, am Dienstag in der schwäbischen Landeshauptstadt empfangen wurde. Die ganze Stadt prangte im reichsten Flaggenschmuck. Am Abend sprach Rudolf Heß vor 10000 Menschen in der Stadthalle. Die Kundgebung wurde durch Lautsprecher in fünf weitere Säle übertragen. Als der Stellvertreter des Führers das Rednerpult betrat, brach ein Sturm des Jubels los. Wer den Khein bedroht... Eine große Systempartei, die schon den Fürsten Bismarck bekämpfte, plakatierte einmal: „Der Kampf gegen hitler ist der Kampf für den deutschen Rhein“. Damit war aus Weiß Schwarz gemacht, denn von jeher forderte der Führer die Freiheit des deutschen Rheins und begründete diese Freiheit für ewig am 7. März. Denkt daran am Der Stellvertreter des Führers wies zunächst auf die zahllosen Kundgebungen hin, die in diesen Tagen in allen Teilen des Reiches stattfinden. In diesen Kundgebungen, so erklärte er, zeige das deutsche Volk, daß es die Leistungen des Führers anerkenne, und dokumentiere zugleich seine Verbundenheit mit dem Manne, der wie kein anderer Deutscher den Ehrentitel Führer verdiene. Wie Adolf Hitler einst den Kampf für die innere Befriedung Deutschlands geführt habe, so führe er ihn jetzt für die Erhaltung des Friedens für die deutsche Nation und für den Frieden Europas. Frankreich habe durch den Pakt mit dem Bolschewismus eine bestehende Abmachung mit Deutschland, den Vertrag von Locarno, zerrissen. Es sei nicht nur das Recht, sondern sogar die Pflicht des Führers gewesen, für Deutschlands Sicherheit nun die entsprechenden Maßnahmen zu treffen. Wenn Frankreich den Pakt mit dem Bolschewismus mit seinem Bedürfnis nach Sicherheit begründe, so müßten wir demgegenüber erklären, daß es nicht nur eine Sicherheit Frankreichs, sondern auch eine Sicherheit Deutschlands gebe. Wenn der Führer, so fuhr Rudolf Heß fort, für diese Sicherheit eintrete, so trete er zugleich für den Frieden Europas ein. Die Völker und vor allem die Frontsoldaten wollten nichts als den Frieden. Es sei unser fester Glaube, daß der Führer nach der Erringung des inneren Friedens auch den Frieden Europas mit erringen helfen werde. Am 29. März werde Deutschland dem Führer erneut Vollmacht für sein Handeln geben. Das deutsche Volk werde beweisen, daß das Wollen des Führers sein Wollen ist. In seiner ruhigen schlichten Art gewann Rudolf Heß sofort die Herzen der Zuhörer. Wiederholte Zustimmungskundgebungen und lang anhaltende Beifallstürme am Schluß bezeugten den starken Widerhall, den seine Worte gefunden hatten. Rundfunkhörerzahl fast verdoppelt Von Reichssendeleiter Eugen Hadamovsky Als wir die Macht übernahmen, war auch auf dem Gebiet des Rundfunkwesens der allgemeine Zusammenbruch da. Die Hörerabgänge betrugen 74 v. H. Deutschland hatte weniger als halb so viele Rundfunkhörer wie England und andere Kulturstaaten. Die Regierung bezeichnete den Rundfunk offiziell als„Luxus“. Die Industrie sorgte durch die von Konzern= und Monopol=Interessen geleitete künstliche Hochhaltung der Preise dafür, daß der Rundfunk auch wirklich Luxus blieb. Die deutschen Apparatepreise lagen um das Fünfbis Sechsfache über den Weltmarktpreisen. Dazu waren die deutschen Apparate leider auch leistungsmäßig oft nicht mit den außerhalb Deutschlands erhältlichen Apparaten vergleichbar Hier setzte schon in den ersten Monaten nach der Machtübernahme ein erstaunlicher Wandel der Gesinnungen und der Tatsachen ein. Der Rundfunk wurde zur Sache des Volkes Die Politik der künstlichen Hochhaltung der Preise wurde mit der Schaffung des Volksempfängers durchbrochen. Damit wurde der Durchschnittspreis der Rundfunkapparate in Deutschland zunächst auf die Hälfte gesenkt. Dazu wurden Zahlungsbedingungen getroffen, die auch der Masse der Hörerschaft den Kauf eines Volksempfängers ermöglichte. Die neuen Ideen über den Rundfunk als Sache des Volkes setzten sich mit so elementarer Kraft durch, daß in rascher Folge hunderttausend, fünfhunderttausend, 1 Million und mehr Volksempfänger geschaffen werden mußten Der Rundfunkhörerzugang, der 10 Jahre lang nur 400 000 jährlich betragen hatte, stieg auf über 1 Million pro Jahr Deutschland holte in unerhörtem Tempo die Strecke wieder auf, die es hinter den anderen Ländern zurückgeblieben war. In diesen Tagen haben wir die Rundfunkhörerzahl von England erreicht! Damit ist gleich im Verlauf von drei Jahren die deutsche Rundfunkhörerzahl von 4 Millionen fast verdoppelt worden. Wir zählen am 1. März 7524010 Rundfunkhörer, davon sind 584084 gebührenbefreit, die aus sozialen Gründen keine Zahlungen zu leisten brauchen. Darunter sind auch die Zehntausende, die in allen deutschen Gauen von der Dr.=Goebbels=Spende einen Rundfunkapparat geschenkt bekommen und damit automatisch von der Gebührenzahlung befreit sind. Rund.5 Millionen Volksempfänger sind seit August 1933 geschaffen worden und über 2 Millionen davon sind bereits in die breiten Massen unseres Volkes hinausgegangen und sind heute zum wichtigen Kulturgut unserer schaffenden Menschen geworden. Aber der Volksempfänger hat nicht etwa die Produktion und den Absatz an großen Apparaten verdrängt! Im Gegenteil, von 971000 im Jahre 1932 ist die Industrieproduktion auf 1 887.000 im Jahre 1934 gestiegen, und in allen Jahren hat sich der Volksempfänger als rein zusätzliches Geschäft neben den großen Rundfunkapparaten durchgesetzt Es sind sogar seit 1933 regelmäßig mehr große Apparate abgesetzt worden als im Jahre 1932. Diese gewaltige Mehrproduktion hat sich auch in der Beschäftigung und Besetzung der Arbeitsplätze entsprechend ausgewirkt. Heute beträgt die Arbeitsplatzausnotzung wohl über 90 v. H. im Durchschnitt. Aber auch der Rundfunk selbst hat sich mit seinem Sendebetrieb aus der Erstarrung der Systemzeit gelöst An Stelle des von roten Bonzen, Juden und Korruptionisten beschmutzten Systemrundfunks mit seinen kapitalistischen Privatinteressen und Aktiengesellschaften ist ein sauberer, anständiger deutscher Reichsrundfunk getreten. Alle Sender sind heute Reichssender und die Reichsrundfunkgesellschaft selbst ist Reichseigentum. Zugleich haben die Sender ihre soziale Basis verbreitert und ihre Leistungen auf allen künstlerischen und Unterhaltungsgebieten erhöht. Gegen 230 000 Sendungen im Jahre 1932 finden heute 550 000 Sendungen jährlich statt. Die Zahl der Sendestunden aber ist von 48000 auf 66000 gestiegen. So sehen wir im Rundfunk ein getreues Abbild der Entwicklung, die Adolf Hitler auf allen Gebieten des nationalen, kulturellen und politischen Lebens eingeleitet hat und die wir in die Worte kleiden können: Dank dem Führer haben wir unter Anspannung aller Kräfte den deutschen Wagen vom Abgrund zurückgerissen. Nun geht es in eine freiere und schönere Zukunft. Aber es ist freilich keine Zukunft für Faulenzer. Nichts ist uns in den vergangenen Jahren geschenkt worden; und nichts wird uns in Zukunft geschenkt In unerschütterlicher Gefolgschaftstreue, mit heißem Herzen und leidenschaftlichem Willen, aber auch stahlhart und entschlossen werden wir weitermarschieren. Machtvoll klangen das Lied der Deutschen und das Kampflied der Bewegung, von den Tausenden begeistert mitgesungen, auf. Nr. 78 K D• * W M R Pes gus „c tnußte hanrert. Von kibbentrop bei Eden *71 Paalstät des deutschen Volkes zur Kennt: oub. London, 19. März. Botschafter von Ribbentrop sprach am Mittwochabend bei dem englischen Außenminister Eden in dessen Amtszimmer im Unterhaus vor. Stundenlang vor der Ankunft des Führers ist die große Halle in Königsberg, die des Schlageterhauses, von einer festlich gestimmten Menschen: menge bis auf den letzten Platz besetzt. Viel zu früh schlossen sich für die meisten die Pforten des Schlageterhauses, das bald von einer dichtgedrängten Menschenschar umlagert war. Nachdem die Versammlung eröffnet war und Gauleiter Koch gesprochen hatte, erleben dann die Menschen durch die Lautsprecher mit, wie der Führer durch die Stadt fährt, wie schen zujubeln, wie es kaum gelingt, die Massen zurückzuhalten, die alle den Führer sehen wollen, die alle erfüllt sind von dem großen Erleonis dieser Stunde. Und dann ist der Führer da! Vom Eingang der großen Halle pflanzt sich der Jubel fort nach vorne. Die Hände recken sich dem Führer entgegen, der in Begleitung des Gauleiters durch die Halle schreitet, um den führenden Männern der Provinz die Hand zu drücken. Jubel erklingt immer wieder von neuem und steigert sich zu einem Orkan, als der Gauleiter verkündet: Ostpreußen! Ihr hier in der Halle und ihr mehr als eine Million in der Provinz am Lautsprecher, hört auf, der Führer Lange dauert es, bis der Jubel abebbt und der Führer beginnen kann. Und wieder und immer wieder wird er von stürmischem Beifall unterbrochen, wenn er ihnen mit ernsten Worten von den gewaltigen Aufgaben spricht, die zu bewältigen waren und die heute noch vor ihm als dem Führer des Volkes und dem Sprecher der Nation stehen. Scheinwerfer beleuchten andächtige Gesichter Tausender von Menschen, die mit Ergriffenheit der Worte lauschen, die der Führer von dem großen Wandel nach dem einmaligen geschichtlichen Zusammenbruch spricht, diesem sammenbruch, der unzählige Existenzen vernichtete. Die Gedanken der Menschen gehen zurück zu den Zeiten der Erwerbslosigkeit, der Verelen: dung des deutschen Volkes, und man fuhll, wie die Worte des Führers diese fast vergessenen Dinge wieder in ihr Gedächtnis zurrückrufen, jene Zeiten des politischen Zerfalls mit 47 Parteien und 16 oder 17 Länderfahnen. Und als dann der Führer erklärt, daß er die Zersplitterung der deutschen Front beseitigen mußte ohne Rücksicht darauf, ob es für den einzelnen schmerzlich sei oder nicht, da will der Beifall wieder kein Ende nehmen. Die Menschen ververstehen ihn, wenn er sagt:„7 Millionen Menschen schrien nach Brot. Die Schornsteine rauchten nicht, die Kommunen waren verschuldet“, und so habe er, erklärte der Führer, handeln müssen. Zum Verhandeln sei keine Zeit gewesen. sei den Weg gegangen, einen politischen Wiuen, eine Führung an die Stelle der vielen zu setzen. Es dauert eine Weile, bis der Führer weitersprechen kann, bei der Zustimmung der Massen. In diesen drei Jahren habe eine Aufgabe die andere abgelöst, und er habe nicht gezögert, jede in Angriff zu nehmen Großer Ernst klingt aus den Worten des Führers, als er von dem tiefen Glauben dieser Generation spricht, diesem neuen Glauben, der aus dem ganzen deutschen strahle, diesem fanatischen Glauben: Deurschland lebt und wird nicht zugrunde gehen! Und dann werden viele Tausende erneut aufgerüttelt von den Worten des Führers, der an die Zeit erinnert, da Ehre und Freiheit nichts galten. Diese beiden Begriffe, die er dem deutschen Volke neu geschaffen habe, und die er erhalten werde. Man wolle nicht hurrapatriotische Unbesonnenheiten, erklärte der Führer, man wolle nur erreichen, daß andere Völker die Realital des beulschen Loms gr Kenntnis nähmen. Die Bedeutung des Völkervundes, so fuhr der Führer fort, hätte darin liegen sollen, mit vernünftigen Methoden die Gegensatzg unz ter den Völkern zu beseitigen. Aber ein Lund der Nationen, dessen Völker in Klassen eingeteilt sind, sei unmöglich gewesen. Es gebe entweder nur gleiches Recht, oder Unterdrückung mit Haß und Furcht. Der Haß aber müsse ersetzt werden durch höhere Vernunft Als nun der Führer erklärt, er habe gehandelt, wie er nicht anders habe handeln können, da jubeln ihm die Tausende zu und der Jubel will kein Es gebe nur eine Insanz, belannte der Fih. rer, der er sich verantwortlich fühle: Das sei vas deutsche Volk selbst! Der nun aufbrausendo Beifall zeigt dem Führer, was er von Ostpreußen am 29. März erwarten kann. Die Hände recken sich empor, immer wieder und wieder erschüttern Heilrufe die gewaltige Englische Kabinettssitzung dnb. London, 19. März. Das englische Kabinett befaßte sich am Mittwochabend im Unterhause in anderthalbstündiger Sitzung mit dem neuesten Stand der internationalen Lage. Wie verlautet, wird die Regierung entweder am Donnerstag oder am Freitag im Unterhaus eine Erklärung über die europäische Lage abgeben. Halle. Wie ein Schwur klingt das Deutschlandlied auf, das diese große Stunde beendet. Der Jubel der Massen begleitet den Führer, der nun von neuen Heilrufen vor dem Hause empfingen wird. Der Führer besteigt das Auto. Die lange Wagenkette fährt zum Bahnhof zurück. Ostpreußen will, daß sein Führer die Gewißheit aus Königsberg mitnimmt, daß es sich von keinem Landesteil in Treue übertreffen lassen wird. Dr. Gerddeis sprad, der 30000 Riesenkundgebung auf dem Messegelände in Leipzig Dr Gesichtern leuchtete die Freude über fahren. Auch ihr seid frei geworden, weil ihr einig wart. Als sich die Hände der Handarbeiter und der Arbeiter der Stirn zum ersten Male in einem Händedruck fanden, da war der Grund gelegt zur Befreiung der Rheinlande, da wurde die Wehrmacht wiederhergestellt. Hitler, der Frontsoldat, Hitler, der Sohn des Volkes, nur er konnte das erreichen. Nur er konnte das erreichen, nur er als Kämpfer für den Frieden. Denn einem Kriegshetzer wären die Massen nie gefolgt. Und deses Volk hat der Führer aus dem Chaos der Nachkriegsjahre herausgerissen, zurück vom Abgrund des Bolschewismus, dem es unaufhaltsam zutrieb. Unter ihm erwachte es wieder zu Ehre und Recht und Freiheit.“ Mit tosendem Beifall wurde es aufgenommen, als der Minister rief:„Adolf Hitler hat zuerst dem deutschen Arbeiter die Ehre wiedergegeben, als er sagen konnte, er habe im Innern sein Volk in Ordnung gebracht. Eine höhere Macht hat dem Führer die große Kraft gegeben, die sich nicht brechen läßt. Jetzt will er endlich mit den übrigen Völkern sprechen und dazu ruft er sein Volk. Er will der Welt zeigen, was ein wahrer Volksstaat ist. Mit seinem 25jährigen Friedensvorschlag will der Führer endlich Ruhe und Frieden bei den Völkern schaffen, und mit dem Führer marschieren werdet auch ihr Saarländer!“(Lang anhaltender stürmischer Beifall.) Oberbürgermeister Dürrfeld schloß Versammlung mit einem dreifachen Sieg=Heil auf den Führer, in das die Menge begeistert einstimmte. Leipzig, 18. März. Reichsminister Dr. Goebbels, der als der Leiter des Wahlfeldzuges am Dienstagabend noch in sechs Massenkundgebungen seines Berliner Gaues zu Zeynnachmittag im Flugzgug au. eginghafer wüsge bung nach Leipzig. Auf dem Flüghaf#nwilde er vom Reichsstatthalter Gauleiter Mutschmann, dem Landesstellenleiter Salzmann und anderen höheren Führern der Parteigliederungen empfangen. Die Handels= und Messestadt Leipzig stand seit Tagen im Zeichen dieser Massenveranstaltung. Der„Doktor“ ist in Leipzig kein Erst vor kurzem hat er, wie erinnerlich, am Ersprache an die Pressevertreter des In- und Auslandes die Welt aufhorchen Mahnung, endlich zu einer geordneten Weltwirtschaft zurückzukehren. Kein Wunder, daß die Aussicht, Dr. Goebbels hören zu können, ganz Leipzig auf die Beine gebracht hatte. Als Kundgebungsört war die Halle 7 der technischen Messe vorgesehen, in der allein 35000 Menschen zusammengeströmt waren. Aber auch dieser Riesenraum reichte bei weitem nicht aus, so daß die Kundgebungshalle der Messe, die der DAF. zu ihren Reichstagungen dient, hinzugenommen und außerdem eine riesige Zelthalle im Freigelände errichtet werden mußte. So standen insgesamt 65000 Plätze zur Verfügung. In den flaggengeschmückten Ortschaften, die am Wege vom Flughafen zur Stadt liegen, bereitete die Bevölkerung dem Minister allenthalben einen herzlichen Empfang. Aus allen Gesichtern Neuchtele die Freube über den Besuch, aus allen Augen sprach das Gelobnis, mit ganzer Kraft mitzuhelfen, daß am Wahltage kein einziger guter Deutscher bei dieser großen Entscheidung fehlt. An den Anfahrtsstraßen und auf dem Messegelände jubelten Tausende und Abertausende, während Dr. Goebbels im Wagen stehend zur Versammlungshalle fuhr, wo ihn ein Begeisterungssturm begrüßte. halb erstarrt, aber gerettet Reichsminister Rust spricht zu den Arbeitern der Burbacher Hütte dub. Saarbrücken, 18. März. Im überfüllten Saale des Volkshauses im Stadtteil SaarbrückenBurbach sprach Mittwoch abend Reichsminister Rust vor einer Zuhörerschaft, die sich in der Hauptsache aus Arbeitern der Faust, in erster Linie aus Angehörigen der Burbacher Hütte zusammensetzte. Und die Arbeiter der Faust waren es, an die sich der Minister wandte. Denn nicht die Waffen, sondern die Hungrigen und Nichtbesitzenden, rief der Minister unter stürmischem Beifall aus, seien von jeher die Kämpfer. In ihnen lägen die Wurzeln der Kraft Deutschlands. Der Minister schilderte in längeren Ausführungen das Entstehen des nationalsozialistischen Staates durch eine Revolution, die in ihrer Milde einzig in der Weltgeschichte dasteht. Jetzt solle das Volk für den Führer Zeugnis ablegen.„Wenn ihr hinter dem Führer steht, dann ist der Weg in eine glückliche Zukunft offen, denn die Geschlossenheit des Volkes ist unsere Kraft. Wenn wir uns auf sie stellen, bekommen wir Freiheit und Brot. Ihr Saarländer habt es ja auch selbst erDie Insassen des auf der Saualp notgelandeten Flugzeugs geborgen dnb. Wien, 18. März. Die Insassen des auf der Saualp notgelandeten Verkehrsflugzeuges Wien—Rom sind am Dienstag spätnachts in der Talstation Eberstein im Lavanttal in Kärnten angekommen. Entgegen den ersten Meldungen waren doch einige von ihnen verletzt worden. Ein Passagier, ein Kaufmann aus Rom, hatte eine Gehirnerschütterung, Kopfwunden und einen Kieferbruch, der Flugzeugfunker einen Beinbruch, der Pilot und der Mechaniker mittelschwere Verletzungen erlitten. Unverletzt war nur der zweite Fahrgast geblieben.„,7n Las F. eins fkurcht. Die Geretteten erzahlten, vaß sie eine furchtbare Nacht in dem Flugzeug zugebracht hätten. Als die Rettungsexpedition bis zu ihnen vorgedrungen sei, hätten sie bereits halb erstarrt vor Kälte eng aneinander gepreßt in der Flugzeugkabine gelegen. Die Verunglückten werden in das Spital nach Klagenfurt übergeführt. Der Präsident der Oesterreichischen Luftverkehrs.=., Hofrat Deutelmoser, begab sich am Mittwoch mit einer technischen Mannschaft zur Unfallstelle, um das Flugzeug abzumontieren und zu Tal zu bringen. Aerie Hetse gehen Crutschiane Ein Sowjetdiplomat wagt des Führers Ein erstes Beispiel wahrer Friedenspolitik Adolf Hitler am 18. Oktober 1933: „Wir möchten alle hoffen, daß die beiden Nationen(Deutschland und Polen) die sie betreffenden Fragen dereinst leidenschaftslos besprechen und verhandeln werden. Es kann dann der Zukunft überlassen bleiben, ob sich nicht doch ein für beide Völker gangbarer Weg und eine für beide tragbare Lösung findet.“ dnb. Anthara, 18. März. Aus Anlaß der Verlängerung des türkisch=russischen Vertrages fand hier ein Bankett und ein Empfang im Außenministerium statt. Der Außenminister wies in seiner Rede auf die Er folge des russisch=türkischen Bündnisses für den Runsterbilcse Wenker Tatten. Sowjetgedanken zum Jahrestag der Pariser Kommune %,%en Wah. dub. Moskau, 18. März. Im Hinblick auf die enge Bindung Frankreichs an Moskau, der mit der unlängst erfolgten Paktratifizierung das Siegel des feierlichen Ernstes aufgedrückt wurde, verdienen die überschwänglichen Worte der Erinnerung an die Tage der Pariser Kommune in der Sowjetvresse Beachtung. Die 65. Wiederkehr jenes blutigen Märztages von 1871. an dem die französische Hauptstadt in Flammen aufging. nimmt die parteiamtliche „Prawda“ zum Anlaß, erneut ein feuriges Bekenntnis abzulegen zur Weltrevolution. Die setzt ihrem Leitartikel als Leitspruch das StalinWort an die Svitze, daß die Pariser Kommune den Keim gelegt habe, aus dem dann später das politische Gebilde des Sowjetstaates erwachsen ist.„Die Sache der Kommune“. so heißt es wörtlich,„ist unsterblich, denn sie lebt und blüht in der Sowjetunion. Die Sache der Kommune lebt und festigt sich auch jenseits der Grenzen der Sowiets. In allen Ländern der kavitalistischen Welt überzeugen sich immer breitere Schichten des schaffenden Volkes davon, daß es nur einen Ausweg gibt aus dem Abgrund des Elends und aus der verderblichen Flut des faschistischen Terrors— den Weg der Kommune. der nicht nur dereinst zum Siege führen wird. sondern auf dem Sechstel des Erdballes schon zum Siege geführt hat.“ religiosen undachtsgegenstände. Darauf versuchte der Mob, eine Gastwirtschaft und das Gebäude der Zei: tung„Diario de Albacete in Brand zu steaen, woas die Polizei jedoch verhindern konnte. Später zündeten die Kommunisten das Theater„Capitol“ sowie die Gemeindekirche zum Heiligen Johannes an. die vollständig niederbrannten. Aus dem Parteibüro der Katholischen Volksaktion sowie aus den Versammlungsräumen eines bürgerlichen Vereins den sämtliche Möbel auf die Straße geschleppt und angezündet. Bei Schießereien mit der Polizei erlitten vier Personen erhebliche Verletzungen. Die Stadt soll einen traurigen Anblick bieten. Castillos de las Guardas bei Sevilla überfielen revolutionäre Arbeiter eine in englischem Besitz befindliche Eisenerzgrube, um sie auf eigene Rechnung auszubeuten. Ein stärkeres Polizeiaufgebot stellte die Rube wieder ber. panischen Städten Auch aus mehreren anderen spanischen Sl#oten werden Teilstreiks und kommunistische Kundgebungen gemeldet. über deren Verlauf bis jetzt noch keine Einzelheiten vorliegen. Kommunistische Ausschreitungen in Kvanien dub. Madrid, 18. März. In Albacete kam es in der Nacht zum Mittwoch zu schweren Ausschreitungen. Kommunistische Demonstranten überfielen ein Geschäft und vernichteten sämtliche dort lagernden Frieden im Nahen Osten hin und erklärte, daß angesichts dieser Erfolge der Vertrag um zehn Jahre verlängert werde. Der russische Botschafter Karacan benutzte die Gelegenheit zu einer Brandrede gegen Deutschland, ohne es namentlich zu nennen. Er führte u. a. folgendes aus: Ein neuer Krieg sei im schnellen Anmarsch. Nicht Fragen des Rechts oder des Verfahrens, sondern die Vorbereitungen zu einem Weltkriege ständen in Wirklichkeit im Mittelpunkte der Erörterungen. Man könne sich nicht damit trösten, daß der Krieg nicht heute ausbrechen werde. Niemand wisse, wann dies geschehen werde. Der Krieg hänge von dem ab, der an ihn denke, um sich seinen vielfachen Schwierigkeiten zu entziehen, und der auf dem Wege der Gewalt sich von seiner Sorge und Angst zu befreien suche, sobald er, der den Krieg vorbereite, sich sagen werde, daß seine Rüstungen den erforderlichen Grad erreicht haben, und daß die Verteilung der internationalen politischen Kräfte ihm günstig ist. Durch ihn werde dieser Krieg entfesselt werden. Der Friede sei unteilbar. Wenn man mit dankenswerter Offenheit gegen seine Unteilbarkeit spreche und ihn nur in einem Teilgebiet der Welt gewährleisten wolle, aber nicht anderswo, so wisse jeder, von wo der Krieg ausginge. Heute handle es sich nicht um die Aufstellung juristischer Formeln, sondern um die Lebensinteressen der Völker und Staaten. Nicht durch faule Kompromisse sei dem Frieden gedient. Niemand könne sich in der Hoffnung wiegen, daß der neue Krieg lokalisiert und er selbst verschont bleiben könne. Die Rede des Sowjetvertreters stellt sich als ein übler Ausfall gegen Deutschland dar, der unter Verdrehung aller der Weltöffentlichkeit bekannten Tatsachen den mißlungenen Versuch macht, türkische Kreise gegen den erprobten Friedenswillen der deutschen Staatsführung aufzuwiegeln. Eehen Gees, jedem diplomatischen Brauche Hoffnungen wurden Wirklichkeit: Die vom Führer erhoffte Lösung wurde dann einige Monate später gefunden im Abschluß des deutsch=polnischen Abkommens, das zu einer freundschaftlichen Annäherung beider Länder führte und das erste Beispiel der europäischen Verständigungspolitik des Führers bildete. Von Volk zu Volk! Das ist die Parole für eine erfolgreiche Friedenspolitik, und ihr Wegbahner ist Adolf Hitler. Großfeuer im Hamburger Freihafen Ein Jutelager in Flammen onb. Hamburg, 18. März. In einem größeren Jutelager der Firma Weber, Smith& Hoare auf der Spreehafen=Insel im Hamburger FreihafenGebiet entstand am Dienstagabend, wahrscheinlich infolge Selbstentzündung von Juteballen, ein Brand. Der 175X80 Meter große Lagerschuppen stand bald in hellen Flammen. Die Feuerwehr, die mit sieben Zügen zur Brandstelle gekommen war, gab aus 21 Rohren Wasser. Die Löscharbeiten gestalteten sich in dem völlig verqualmten Schuppen außerordentlich schwierig. Nach etwa 1½ Stunden hatte die Feuerwehr die Gefahr beseitigt. Die Nachlöscharbeiten, zu denen auch der technische Hilfsdienst herangezogen worden war, nahmen noch mehrere Stunden in Anspruch. Wenn auch der große Schuppen durch Feuer nur sehr wenig beschädigt worden ist, da die Juteballen nur schwelten, dürfte der Schaden doch erheblich sein. Explosion an Bord eines englischen Zerstörers London. An Bord des englischen Zerstörers Westcott erfolgte bei einer Uebungsfahrt aus noch nicht bekannten Gründen eine Explosion. Ein Mitglied der Besatzung wurde getötet und acht weitere verletzt Der Zerstörer traf am Mittwochnachmittag in Gibraltar ein wo die Verwundeten, Gegen dieses, jedem diplomatischen darunter ein Ofizier sowie die Leiche des getöteten widersprechende Verhatten des Sowjetvertreters Matrosen an Land gebracht wurden, Beim'schwer, werden bei der türkischen Regierung die erforletzungen handelt es sich im wesentlichen um 1cw. derlichen Schritte unternommen werden. Verbrühungen. Peechen Schi dnb. London, 18. März. Der französische stellvertretende Generalstabschef General Schweißgut traf am Mittwochvormittag in London ein, um, Reuter zufolge, mit den britischen Militärbehörden technische Fragen in Verbindung mit der Möglichkeit einer beiderseitigen Entmilitarisierung der Grenze zu besprechen. Reuter fügt hinzu, die Schwierigkeiten beständen darin, das England Vorkehrungen auf beiden Seiten der Grenze anzuwenden wünsche, während die Franzosen nur Maßnahmen für die ehemals entmilitarisierte Zone ins Auge fassen möchten. Are Aus einem Rückwärtsschauen schnell! Wie R auch bei der Eröff großen Rede ausg wieder all das, w „selbstverständlich“! Natur dazu neigen. schnell zu vergessen tun hinsichtlich de: Vaterlande widerf Ein unver alles erreicht? 1 dieser kurzen Zei Sondergebiet hera Arbeitsdie Der Aufruf der 1933——„zu d gehört der Gedan Wann wurde mals um den A Es gab einen gab ihn, er hatte stellungen rund 20 aber wie sah er. 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J Eine ungeheut trage und im G getreuen alten dem Reichsarbei ten schon 1933 v menzuschweißen. alle Kämpfe, du Eine„verschwor sroßen in der Führer befiehlt. sehlen braucht. folgschaftstreue Nr. 78 Zweites Blatt des„Stadtanzeigers für Castrov=Nauxel und Umgebung“ Donnerstag, den 19. März 1936 weil ihr darbeiter en Male r Grund sa wurde ler, der kes, nur er als Kriegs. nd deses der NachAbgrund n zutrieb. ind Recht mommen, sat zuerst rgegeben, sein Volk die große ißt. Jetzt 1 s p r e c h e n der Welt Mit seider Füh1 Völkern en werdet nder stürhloß die =Heil auf istert einllet gelandeten n des auf flugzeuges chts in der ärnten anungen waorden. Ein hatte eine einen KieBeinbruch, hwere Verder zweite eine furchtacht hätten. inen vorgeerstarrt vor : F l u g z e u g werden in ührt. in Luftvergab sich am inschaft zur ntieren und Friedensbeiden Nasie betreffens besprechen ann der Zuicht doch ein ind eine für wurde dann Abschluß des s zu einer ider Länder europäischen bildete. arole für eine r Wegbahner Freihafen ten nem größeren & Hoare auf er Freihafen), wahrscheinJuteballen, ein se LagerschupDie FeuerZrandstelle geWasser. Die im völlig verlich schwierig. Feuerwehr die iten, zu denen ngezogen wortunden in Anchuppen durch worden ist, da te der Schaden che stellSchweißdon ein, Militär= ung mit militariter fügt rin, daß iten der =SecPer. Aus einem organisatorischen Wirrwarr wird ein gewaltiges Erziehungswerk Rückwärtsschauen! Wir vergessen zu schnell! Wie Reichsminister Dr. Goebbels es auch bei der Eröffnung des Wahlkampfes in seiner großen Rede ausgesprochen hat: Viele halten schon wieder all das, was der Führer erreicht hat, für „selbstverständlich“! Wenn wir Deutschen schon von Natur dazu neigen, das Böse, das man uns antut. schnell zu vergessen, so sollte das wenigstens keiner tun hinsichtlich des Guten, das ihm und dem Vaterlande widerfahren ist! Was hat der Führer Heute und schon seit 1933 Durch das Vorhandensein des Arbeitsdienstes allein schon fließen in die freie Wirtschaft— die Hitler verschworen hat, nicht eine Sache des Verstandes, sondern eine selbstverständliche Sache des Herzens. der Treue bis zum Tode, ist! Bedarf es heute hier einer nachträglichen Feste. ntent den Stememite. stellung der einzelnen Kampjetappen des Arbeits= Holzindustrie, die Textilwirtschaft, den Lebensmitteldienstes? Wozu? Die Geschichte wird sie handel, die Autoindustrie, zahlreiche Spezialfabrikaeinst vermerken, aber nicht wegen der Einzel= tionen, den den Lagern benachbarten Händlern usw. heiten, die sich da abspielten, sondern zum Ruhme Adolf Hitlers und seines Mitarbeiters, des Erbauers des Reichsarbeitsdienstes. Konstantin Hierl. alljährlich rund 150 bis 170 Millionen des jährlichen Etats des Arbeitsdienstes in Ein unvergeßlicher Rugenblick Franentmilialles erreicht? Unermeßliches, Unerhörtes, nie in dieser kurzen Zeit Erwartetes! Greisen wir ein Sondergebiet heraus aus all dem Großen: Arbeitsdienstpflicht. Der Aufruf der Reichsregierung vom 1. Februar 1933——„zu den Grundpfeilern des Programms gehört der Gedanke der Arbeitsdienstpflicht——“. Wann wurde das gesagt? Wie stand es damals um den Arbeitsdienst? Es gab einen„Freiwilligen Arbeitsdienst", ja, es gab ihn, er hatte sogar nach den amtlichen Feststellungen rund 200000 junge Leute in seinen Reihen, aber wie sah er. näher betrachtet, aus? Politisch war es ein„Interessenten=Wirrwarr“! Es gab einige Ausnahmen von Trägern des Dienstes, wie die mehr oder weniger„getarnt“ von der NSDAP. gebildeten und jene wenigen mit diesen Schulter an Schulter im gleichen Geiste arbeitenden, die ein großes, selbstloses vaterländisches Ziel hatten und die Arbeitsdienstpflicht erstrebten. Die große Mehrheit der Dienstträger aber war entweder nach konfessionellen oder„system=politischen“ Gesichtspunkten gebildet; ein anderer großer Teil war überhaupt nur aus Zweckmäßigkeitsgründen von Gemeinden oder anderen Trägern der Arbeit zusammengezogen. Organisatorisch verwaltungsmäßig und wirtschaftlich war der damalige„FAD.“. im ganzen betrachtet, ein Nichts! Die Reichs anstalt für Arbeitsvermittlung und Arbeitslosenversicherung stand zwar darüber und war nach bestimmten Grundsätzen und Richtlinien der Geldgeber, die Landesarbeitsämter waren als Zwischeninstanzen und Kontrollorgane eingeschaltet, im übrigen waren die Träger des Dienstes sich selbst überlassen. Nach den damals erlassenen Notverordnungen über den Freiwilligen Arbeitsdienst war das auch gar nicht anders möglich: Bei der jammervollen varteivolitischen Zersplitterung wäre es— wie heute natürlich jedem klar ist— niemals möglich gewesen, den Arbeitsdienst nach einheitlichen Gesichtspunkten, ganz zu schweigen von vaterländischen und volksgemeinschaftlichen Grundsätzen, auszuziehen. Nur vom sozialen Standpunkt aus war der „Freiwillige Arbeitsdienst“ damals als eine bescheidene Entlastung für das entsetzliche Arbeitslosenelend der Jugend zu betrachten. Und in diesem Augenblick proklamierte der Führer die Arbeitsdienstpflicht als„einen der Grundpfeiler" seines Programms! Hat er Wort gehalten? Wie in allem, so auch hierin! Am 26. Juni 1935 verabschiedete das Reichskabinett das Reichsarbeitsdienstgesetz. Sein§ 1: Der Reichsarbeitsdienst ist Ehrendienst am deutschen Volte.„„ 171. E. 74lachte und Alle jungen Deutschen beiderlei Geschlechts sind verpflichtet, ihrem Volk im Reichsarbeitsdienst zu dienen. E Der Reichsarbeitsdienst soll die deutsche Jugend im Geiste des Nationalsozialismus zur Volksgemeinschaft und zur wahren Arbeitsauffassung, vor allem zur gebührenden Achtung der Handarbeit erziehen., M.— M44 Der Reichsarbeitsdienst ist zur Durchführung gemeinnütziger Arbeiten bestimmt.“ Was lag aber zwischen jenem 1. Februar 1933 und diesem 26. Juni 1935? Eine ungeheure Aufbauarbeit, geleistet im Auftrage und im Glauben an den Führer von seinem getreuen alten Mitarbeiter. Oberst a. D. Hierl, dem Reichsarbeitsführer, der es in wenigen Monaten schon 1933 verstand, sich eine Gefolgschaft zusamnenzuschweißen, die bedingungslos mit ihm durch alle Kämpfe, durch alle Arbeitslast, hindurchging. Eine„verschworene Gemeinschaft" hier, wie stoßen in der Partei und Bewegung, wie es Führer befiehlt, aber— eigentlich gar nicht zu besehlen braucht, weil dieser Geist der unbedingten Ge folgschaftstreue für jeden, der sich Der Führer konnte am 26. Juni 1935 die Arbeitsdienstpflicht verkünden, weil schon in der kurzen Aufbauzeit von zwei Jahren der Arbeitsdienst nicht nur seine„Existenzberechtigung Lerwiesens, sondern darüber hinaus einen starken nachweisbaren Erfolg in der Erziehung der deutschen Jugend und auf wirtschaftlichem Gebiete erzielt hat! Wer die Parteitage.1934 und 1935 in Nürnberg. und bei ihnen den Aufmarsch des Arbeitsdienstes. nicht miterlebt hat, kann die an diesen Tagen bewiesene Haltung einer vor kurzer Zeit noch völlig haltlosen Jugend nicht beurteilen. Aber vielleicht hat er die Männer mal draußen im Lager, im Moor und Oedland. arbeitend gesehen? War's da anders? Oder. wenn sie am Abend in ihren schlichten gemütlichen Holzbaracken bei der Feierabendgestaltung bastelten oder jangen oder aus sich selbst heraus, jeder aus seinem Leben und Beruf. den inderen erzählten? Als im vorigen Sommer ausländische Divlomaten hohen und höchsten Ranges Arbeitsdienstlager besichtigten, gab es wohl nicht einen unter ihnen. der sich nicht bewundernd ausgesprochen hätte über das Gesehene: Sie haben alle, ob sie wollten oder nicht. fühlen müssen, das ist nicht„getarnter Militarismus", das ist echt, das ist etwas für viele sicher Begreifliches—. was in seinem Wesen der Arbeit und der Kameradschaft Deutschlands Jugend innerlich und äußerlich gesund machen muß. Und was sagt die„Wirtschaft" dazu, dieselbe— d. h. nein, doch auch innerlich schon überwiegend bekehrte, ehemals liberalistisch denkende— Wirtschaft. die 1931/32 die ersten echten Ansänge des Arbeitsnstes scharf angriff?„Der Arbeitsdienst nimmt der freien Wirtschaft auch noch die Arbeit weg“! hieß es damals! Der Marxismus heulte Beifall: „Lohndrücker— Streikbrecher!“ Auftragsform zu, und der Rest zum Gesamthaushalt von 200 Millionen Reichsmark, Führergehälter, Sozialversicherungen und ähnliche Ausgaben, bleibt auch nicht tot liegen, sondern fließt irgendwie ebenso alsbald in die freie Wirtschaft. einmal Adolf K 3 Jahre Nationalsozialismus. Niemand soll hungern, niemand soll frieren 3 Jahre Nationalsozialismus. Kraft durch Freude. Theater in dem Heim der Reichsautobahn=Arbeiter Heute: Dankt die Wirtschaft dem Führer und Reichsarbeitsdienstführer schriftlich und mündlich, daß er durch den Arbeitsdienst ihr, und damit Tausenden von Volksgenossen, durch den Arbeitsdienst, mit Millionen von Arbeitsstunden Arbeit und Brot gibt! Draußen im Moor aber, in Ostvreußen, in Pommern, an der Nordseeküste, im Spreewald, im Sprottebruch in Niederschlesien, im Drömling im Anhaltischen, im öden Emsland vor allem, am Niederrhein, in Hessen, in Baden, in Franken, in Bayern=Hochland, überall schaffen die Fäuste der Arbeitsmänner aus Sumpf und Oedland Kulturland. Land für Siedler, Boden zur Saat für die Brotfreiheit des deutschen Vaterlandes. Um 15 bis 20 Prozent wird der Ertrag bis dahin verwässerten Landes gesteigert! Staatswirtschaftlicher Aktivismus! Wie sagte Adolf Hitler vor Jahr und Tag? „Nicht die Wirtschaft rettet ein Volk, sondern ein Volk muß seine Wirtschaft retten!" Hat er Wort gehalten? Tausendmal ja! Danken wir es ihm am 29. März! Dr. Schmeidler. Winder zum Krunze goidene=Keiser“. Sängerheim Willi Baack und mGv.„Liederhalle“ Der älteste Männergesangverein unserer Heimatstadt kann in diesem Jahre auf eine 88jährige Tätigkeit zurückblicken Das Gründungsjahr ist das Jahr 1848. Bekanntlich wurde die„Liederhalle“ von dem damaligen Schulvikar Terborg zur Pflege des weltlichen und kirchlichen Gesanges ins Leben gerusen. Als erstes Uebungslokal benutzte damals die kleine Liederhalle ein Klassenzimmer der alten katholischen Volksschule. Im Jahre 1872 übte der Verein bei Creve am Kirchplatz(heute Droste). Aber nach kurzer Zeit wechselte man erneut das Uebungslokal. Jahrelang fanden dann die Uebungen im Wirtschaftszimmer bei C. Kalthoff statt. Im Jahre 1881 wurde die Kalthoffsche Besitzung durch eine große Feuersbrunst vollständig eingeäschert. Von 1881 bis 1885 sang die Liederhalle bei Schulte=Becker. Da durch das Anwachsen des Vereins sich hier die Räumlichkeiten als zu beschränkt erwiesen, siedelte man im Februar 1886 zu Wilh. Baack, Wittener Straße, über. Fünfzig Jahre lang hat die alte Liederhalle dem Hause Baack die Treue gehalten und auch heute noch ist der Verein mit der Familie Baack innig verbunden. Die Uebungen fanden jahrzehntelang in einem im ersten Stock gelegenen kleinen Saal statt. Durch die immer steigende Mitgliederzahl erwies sich mit der Zeit auch dieser Saal als zu klein. Im Jahre 1925, in dem 75jährigen Jubeljahr, durfte sie das alte Uebungslokal verlassen. Der heutige Vereinswirt Willi Baack hatte keine Mühen und Kosten gescheut. um seinem alten Vereine eine würdige Wirkungsstätte zu schaffen. Er ließ ein schmuckes Sängerheim errichten und die alte Wirtschaft vollständig umbauen. Das neu errichtete Heim ist bis auf den heutigen Tag die Stätte idealen Sängerschaffens und =Wirkens geblieben. Es ist eine große Seltenheit, daß Treue um Treue so lange gehalten wird und daß in den langen Jahren stets ein ungetrübtes Verhältnis zwischen dem Hause Baack und dem alten Verein geblieben ist. Auch mit den früheren Inhabern der Wirtschaft Baack, den Familien Fritz Westerbusch und Gustav Villis bestand zu aller Zeit ein gegenseitiges Verstehen. ein gegenseitiges Treueverhältnis und Entgegenkommen. Am Sonntag, dem 22. März. abends 7 Uhr. sindet die diesjährige Generalversammlung, verbunden mit einer schlichten Feier der 50jährigen Freundschaft und Zusammengehörigkeit des Hauses Baack und der Liederhalle statt. Es soll ein stilles Freundesfest werden. Wenn auch augenblicklich in der Zusammenarbeit mit dem zweitältesten Verein unserer Stadt, der„Harmonie“, eine Ruhevause durch den Abgang des überaus tüchtigen Chorleiters. Kapellmeister Dettinger, eingetreten ist, so kann mit Freude und Genugtuung berichtet werden, daß die Uebungsarbeit der Chorgemeinschaft im Monat Avril im vollen Umsange wieder ausgenommen wird. Als neuer Chorleiter ist der in Bonn tätige Chormeister Herr Dr. Wedig gewählt und bestimmt worden. Der junge Künstler und Komponist hat einen großen Namen im rheinischen Gausängerbund. Mit wahrer Freude muß es uns erfüllen, daß trotz der Ruhepause in den letzten Monaten des verflossenen Jahres die gemeinsamen Bestrebungen beider Vereine wieder ausgenommen werden können. In großen Zügen möchten wir aus dem festlichen Anlaß die Geschichte der„Liederhalle" im Geiste vorüberziehen lassen: Aus dem kleinen Reis, das Schulvikar Terborg damals pflanzte, wurde, anfangs zaghaft, dann aber, von Begeisterung und Idealismus genährt, aus dem zarten Pflänzchen ein kräftiger Baum, der in allen Schichten unserer Bevölkerung Wurzel geschlagen hat. Die Männer, die sich damals zusammenschlossen, haben nicht im entferntesten geahnt, welche Bedeutung und Lebensdauer ihrer Schöpfung in der Folgezeit beschieden sein würde, Sie hätten dann auch sicher Vereinslisten und Protokollbücher den nachkommenden Sängern überliesert. Leider sind nur magere Berichte von den alten Gründern der jüngeren Generation übermittelt worden. Entsprechend den damaligen Zeitverhältnissen war der Chorleiter auch der Vereinsführer. Er übernahm alle Chor= und Vereinsarbeit. Im Laufe der Jahre wirkten besonders aus dem hiesigen Lehrerstande Lehrer als Chorleiter. Nach dem Abgang des Gründers der Liederhalle. des Schulvikars Terborg ruhte einige Jahre die Vereinstätigkeit, bis dann der Lehrer Kar Heinemann den Chorleiterposten übernahm. Von 1856—1874 war er Dirigent und Vereinsführer in einer Person. Sein Nachfolger wurde der Lehrer Wilhelm Lutter. Er betreute die Liederhalle von 1874—1885. Als stellvertretender Chorleiter 3 Jahre Nationalsozialismus. 28 Nationen auf der Winterolympiade wirkte neben Karl Heinemann der Lehrer Hennecke. Nach der Stabniederlegung des Leiters Wilhelm Lutter übernahm der damalige Lehrer. spätere Pater Kost, den Chorleitervosten. Er war von 1885—1891 in der Liederhalle tätig. Dann bekam die Liederhalle einen Chorleiter, der sich größte Verdienste erworben hatte und zeitlebens aufs innigste mit dem Verein verbunden war und auch heute noch verbunden ist. Konrektor Franz Peitz übernahm 1891 den Chorleitervosten. Er hat Großes geleistet. Sein gerades, natürliches und charakterjestes Wesen hat ihm die Herzen aller Sangesfreunde und vieler Bürger erworben. Wer ihn kennen lernte, schätzte ihn sehr. Ueber die großen Erfolge. die Franz Peitz mit seinem Verein durch emsiges Schafsen zu verzeichnen hatte. braucht nicht berichtet zu werden. Unsere eingesessenen Castrov=Rauxeler Bürger und auch ganz besonders unsere Gesang= und Musikliebhaber wissen die wertvolle Arbeit, die er im Sinne des deutschen Männergesanges für unsere Heimat, für unser Volk und Vaterland geleistet hat. würdig und richtig einzuschätzen. Unter Franz Peitz wurde auch der erste Vorstand im Verein gewählt. Am 20. Februar 1894 wählte der Verein Josef Brüggemann als Vereiasführer. Joh. Bitter als Stellvertreter. Karl Heinemann jun. und August Berkenbusch als Schriftführer. Wilhelm Henze als Bücherund Notenwart und selbstverständlich Franz Peitz als Chorleiter Josef Brüggemann war bis 1905 als Vereinsführer tätig. Gesundheitsrücksichten zwangen ihn, sein Amt niederzulegen. Der Verein erkannte dankbar seine Verdienste an und ernannte ihn zu seinem Ehrenvorsitzenden. Sein Nachfolger wurde ein langjähriges altes Vereinsmitglied, der sehr achtbare Schneidermeister Heinrich Steisens. Im Jahre 1912 löste ihn Gustav Villis ab. Ihm war es vergönnt, den Verein bis zum Jahre 1922 zu betreuen. Im Jahre 1922 wurde als Vereinsführer Heinrich Baack, Merklinve. bestimmt und von den Sangesbrüdern bestätigt. Als Stellvertreter stand ihm der langjährige Sangesbruder Josef Neufeld treu zur Seite. Beide waren stets bestrebt, sich mit ganzer Kraft für das Wohl des Vereins einzusetzen und haben das Vereinsschiff durch manche Klivpen hindurchgesteuert. Bei jeder Jahresversammlung und auch wenn ein neuer Vereinsführer und Vorstand gewählt wurde. wurde auch stets einstimmig Hans Willi Baack als Vereins= und Uebungslokal wiedergewählt. Die Liederhallen=Mitglieder fühlen sich stets in ihrem Stammlokal wohl aufgehoben und haben Freude und Leid mit ihren Vereinswirtsleuten geteilt. Wenn nun auch heute ein Grund vorliegt, sich miteinander zu freuen, so muß doch daran erinnert werden, daß die Generalversammlun gund das Freudenjest zwischen der Familie Baack und der Liederhalle uns auch eine ernste Mahnung recht angelegentlich ans Herz legt, eine Mahnung daran, daß es unsere Pflicht ist, angesichts dessen, daß auch innerhalb des Vereinslebens das verflossene Jahr nicht ohne Schwierigkeiten vergangen ist. in Treue und Einigkeit an den Grundsätzen unteres Vereins festzuhalten und unbeirrt weiterzustreben, auch wenn eine Krise überwunden werden muß. Im Sinne der gegenseitigen Sangesbrüderlichkeit untereinander und im Sinne der aufwärtsstrebenden Chorgemeinschaft mit der Harmonie wollen wir hoffen und wünschen, daß dieselbe für die Zukunft weiter wachse und gedeihe zum Heil und Segen der Mitglieder, zur Förderung unserer guten Sängersache und zur Aufwärtsentwicklung des deutschen Männergesanges für unsere Heimatstadt und für unser Volk und Vaterland. Stadttreis Castrop=Rauxel, 19. März 1936 Offenlegung der Stimmlisten am 21. und 22. März 1936 Amtlich wird bekannt gegeben: „Die Stimmlisten für die Reichstagswahl liegen am 21. und 22. März 1936, von 9 bis 12 und von 15 bis 20 Uhr, zu jedermanns Einsicht aus und zwar für den Bezirk I. umfassend das Gebiet südlich der früheren Nobelbahn, im Wahlamt, Wittener Straße 28, Bezirk II. umfassend das Gebiet nördlich der früheren Nobelbahn. ausschließlich der früheren Gemeinde Ickern. in der Verwaltungsstelle Bladenhorst, Kaiserstraße 20 und Bezirk III. umfassend die frühere Gemeinde Ickern, in der Verwaltungsstelle Ickern, Kirchstraße 47. Wer die Listen für unrichtig oder unvollständig hält, kann dieses während der Auslegefrist im Wahlamt. Wittener Straße 28, schriftlich anzeigen oder zur Niederschrift geben. Soweit die Richtigleit seiner Behauptung nicht offensichtlich ist, sind Beweismittel beizubringen.“ heute spricht hein Diehl! Am heutigen Donnerstag, dem 19. März 1936. abends 8 Uhr. findet im Saale der Wirtschaft Brune(Bresser). Obercastrov. Kottenburgerstraße. eine große össentliche Wahlkundgebung statt. in der Gau=Organisationsleiter der RSDAB,„ar,g, jalen=Süd. Pg. Hein Diehl über.... des Führers sprechen wird. Hierzu in die gesamte Bevölkerung der Stadt Castrov=Rauxel einggladen. Eintritt 10 Pfg., Erwerbslose frei. Es ist Pflicht eines jeden Volksgenossen, an der Kundgebung teilzunehmen. heute Elternabend des Realgymnasiums „Der Bauer stund auf im Lande" Es sei noch einmal empfehlend auf den Elternabend der Schulgemeinde des Städt. Reformreal= gymnasiums unserer Stadt hingewiesen, der am heutigen Donnerstag. abends 20 Uhr, im Wichernhaussaal stattfindet. Wie wir bereits vor einigen Tagen mitteilten. bringt der Abend unter dem Motto„Der Bauer stund auf im Lande“ Bilder und Klänge aus der Zeit des Bauernkrieges. Der erste Teil bringt Chöre— meist alte Landsknechtslieder— und Gedichte von A. Hugenberger. K. Stieler. B. v. Münchhausen. Lulu v. Strauß u. Torney und H. Wette. während der zweite Teil des Abends von dem Bauernspiel„Anno 1627“ in sieben Bildern von Bruno Nowak ausgefüllt wird. Die Chorleitung hat Seminaroberlehrer Heidlich. von dem auch die Chorkomposition„Ich bin der arme Kunrad“ stammt. Für die Bühnenausstattung zeichnet Oberschullehrer Buschhausen verantwortlich. Die Gesamtleitung liegt bei Oberstudienrat Dr. Küver in oft bewährten Händen. Die Nördliche Sängervereinigung im Dienste der Kulturgemeinde Am Sonntag, dem 22. März, des Abends um 8 Uhr. findet im großen Fellingschen Saale ein volkstümlicher Liederabend der RSKG. statt, zu dem die Mitglieder des Freundesringes unseres nördlichen Stadtgebietes freien Eintritt haben. Die Ausführung dieses schönen einheitlichen Konzertes liegt bei unserer Nördlichen Sängervereinigung unter Heinrich Koch in schon so oft bewährien Staden. Auch dieses Mal hat der runt### Virigent des diese ambitionslosen Verse von Carl Gärtner. die mit ihren Reimen nichts anderes wollen, als des Menschen Herz erheitern. Den Schluß bildet eine kleine sinnige Ehrung zum 100. Geburtstag Heinrich Pfeils. dessen allbekanntes und vielgesungenes„Still ruht der See“ erklingt, das in Wort und Weise seiner Feder entstammt. und an dessen gefühlvoll sentimentaler Weise sich unsere Väter und auch wir in jungen Jahren nicht genug hören konnten. Noch heute begegnen wir diesem, eine ganze Zeitspanne charakterisierenden Auch dieses Mal bot der„uiztengestellt, die sich diesem, eine ganze Zeitspanne Vereins eine Vortagsialgg Auammengetelt, Die liu. Stück immer wieder gerne, wenn wir dig, Gewishet überalt wegen ihrer künsterischen Einwandfreibeit haben daß seine Miedergabe ausschöpft allsehen und hören lassen kann. das Wihl teülrmit: Das Gesamtergebnis des Opferschießens in Castrop-Kauxel Das Gesamtergebnis des Ovferschießens der Castrov=Rauxeler Schützenvereine für das WHW. liegt nun vor. Insgesamt wurde der schöne Betrag von 453.10 RM. erreicht und an die Kreisamtsleitung der NSV. abgeführt. An diesem bemerkenswerten Erfolg waren die Schützen des südlichen Stadtteiles mit 250.30 RM. und die des nördlichen Stadtteiles mit 202.80 RM. beteiligt. An der Spitze marschiert das Batl. Ickern der Schützengilde Castrop=Rauxel=Nord mit 101.10 RM. Es folgen: Schützenverein Castrov=Rauxel= Ost mit 90.— RM., Bürgerschützenverein Obercastrov mit 71,30 RM., Btln. Habinghorst der Schützengilde Castrop=Rauxel=Nord mit 55.20 RM., Allgem. Bürgerschützenverein Castrov=Altstadt mit 51.—RM., Btln. Rauxel der Schützengilde Castrop=Rauxel=Nord mit 46.50 RM. und Schützengilde Frohlinde mit 38.— RM. In diesem Jahre ist die Beteiligung am Opferschießen und damit auch der geldliche Ertrag erheblich größer gewesen als im vorigen Jahre. Auch schießsportlich wurden gute Ergebnisse erzielt. Wie erheblich der in Castrov=Rauxel erzielte Betrag ist, zeigt ein Vergleich mit der Nachbarstadt Herne, wo 372.80 RM. als Ertrag des Ovserschießens für das WHW. verbucht werden konnte. Allen Schützen, die zum Zusammenkommen dieses schönen Ergebnisses beigetragen haben auch an ser Stelle herzlichen Dank! Aufnahmeprüfung der Sextanerinnen Die Aufnahmerrüfung für die Schülerinnen, die mit Beginn des neuen Schuljahres in die Sexta des hiesigen Städt. Oberlyzeums eintreten wollen, findet ; a m F r e i t a g, d e m 2 0. M ä r z, u m 8. 1 5 U h r s t a t t. Unsere hessen stehen zu ihrer Heimat Im Saale des Kurhauses Wanne=Eickel fand eine von 18 Vereinen des Verbandes der Hessen und Hessen=Nassauer von Rheinland und Westfalen auch aus Castrop=Rauxel— beschickte Heimatkundgebung statt, die in erster Linie als Auftakt für die Teilnahme an der Festwoche der 1200=Jahrfeier von Stadt und Bad Hersfeld zu werten ist. Namens der Wanne=Eickeler Hessen sprach Landsmann Hartung herzliche Grußworte. Der Verbandsvorsitzende Rudols=Castrov=Rauxel vertiefte kernigen Ansprache Heimatklänge. Dann fol#### ein Lichtbildervortrag, der herrliche Bilder aus der 13 500 Einwohner zählenden idyllischen Stadt Hersfeld brachte. Landsmann Diel. Wanne=Eickel. erzählte von der Geschichte dieses gesegneten Landes und Städtchens, das zu allen Zeiten wahrhaft kerndeutsche Gesinnung und Art bewiesen habe. So seien die Hessen aus Rheinland und Westfalen stolz, daß sie an der vom 22. bis 30. August stattfindenden Heimatwoche, die neben Festzügen Heimat= und Trachtenfeste usw. bringe, teilnehmen dürfen. Etwa 80 Trachtengruppen aus Rheinland und Westfalen werden nach Hersfeld fahren und hier den Tag des Volkstums am 25. August gestalten helfen. Schlußwort sprach der Bezirksvorsitzende Ruhl, Gelsenkirchen. als mit ihr des soeben begonnenen und von allen Menschen freudig begrüßten Frühlingsanjanges zu gedenken. Neue Hoffnung steigt in jedes Menschen Herz aus. die Natur regt sich zu neuem Auferstehen. Und so singts und klingts von den herrlichen Freuden im wiedererwachten Frühling. Neue Hoffnung belebt, und gleich einem Motto steht zu Beginn das edle Hoffnungslied„Nur die Hoffnung festgehalten“ von Ed Surläuly. Frisch und frohgemut kündet die„Wanderlust“ von den Freuden des Wanderns in freier Natur. Rudolf Bucks meisterhafter Chor„Die Au jahrt“ ist wohl die schönste Vertonung. die dieses Scheffelsche Gedicht gefunden hat.„Waldeinsamkeit“ empfängt uns mit stimmungsvollen romantischen Klängen von M. Sendel. Ein juhelndes Lied Ludwig Thuiles„Hinaus“ nach gehautvollen und mitreißenden Versen vom Dichterkomponisten Peter Cornelius. Richard Trunks harmonisch apart gestimmtes Stimmungsbild„Am Brünnele“ ist schon längst Gemeingut aller Sänger und Gesangsliebhaber geworden. Karl Schiebolds„Der betrogene Hans" und Richard Wickenhausers„Das Echo“ sind ebenfalls vielgesungene Glanznummern unserer Männerchöre und werden auch hier aufs neue ihre zündende Durchschlagskraft beweisen. Besonders erfreut sind wir über die Ausgrabung von Julius Otto's„Der lange Magister". der mit langer Nase in dickem Buch herumschmökert, sich eine Priese nimmt und neben ihm grasen zwei Ochsen und eine Kuh. Eine humorvolle, die Lachmuskeln in allen musikalischen Phrasen litzelnde Ar gelegenheit Wir hören schon das dröhnende Gelächter der freudig überraschten Hörer. Ein Stück vom köstlichen Humor und wahrlich unbekümmert goldig immer wieder gerne, wenn wir die Ger Was lag wohl näher haben duß siine Wirberste: zund wix haben gegebene gefühlsmäßige Ersassung, unv wir haber dieses Stück schon wiederholt von der Nördlichen Sängervereinigung gehört und können verraten, daß Koch es singen lassen kann, so daß man beinahe die schwächen desselben vergißt. Wie dieser kurze Gang durch das Chorvrogramm gezeigt hat. hält es alles. was seine Ueberschrift „Volkstümlicher Liederabend" verspricht. Mit edler volkstümlicher Linie spannt es seinen weiten Bogen über Lenz. Liebe. Lust und Wandern und vergißt nicht, eingedenk einer alten wahren MahIn diesen Rahmen fügt sich Walter Westermann mit umfassender Literaturkenntnis aufs glücklichste ein. Auch er singt von den Freuden der Welt im Wandern.„Frisch auf Gesellen mein“, „Wie hat das Gott so schön bedacht" und„Jetzt geht es in die Welt“ so klingt es aus seinen Volksliedgaben. Ja. ja.„Und wenn am Walde die Heckenrosen blühn", dann ist sie eben da, die schönste Zeit des Jahres und des Lebens Und auch hier steigt auf im„Lügenmärchen" und„Aeppel=Sepol“ Humor. durchaus bekömmlich und gesund dosiert, jedoch wir verraten nichts. Daß es daneben noch reine Girarrenmusit gibt. erhöht den Reiz dieses Konzertes. Mit dem „Menuett in=Dur“ von Sor, den„Variationen über ein Mozartsches Thema“ von Sor. einer virtuosen„Fantasie original“ von Gerd Vinas und einem„Duett“ von Ferd. Carulli wird sich Westermann als vielgepriesener Gitarrenvirtuose vorstellen. Wahrlich des Schönen und edel Volkstümlichen so unendlich viel, daß sich dieser Abend auch ohne unsere eingehende Würdigung von selbst empfiehlt. Mögen recht viele den Weg nach Felling finden und den so oft geprägten Satz damit bewahrheiten:„Das Volk steht fest zu seiner Volksmusik". Verstärkie Werdung brachte Ersoig Aus dem Verwaltungsbericht des Städtischen Nachrichten- und Verkehrsamtes Schiedsgerichte und Schlichtungsstellen für Mielstreiligkeiten Im Hinblick auf die vorgesehene Regelung. namentlich auch auf die enge Zusammenarbeit zwischen den ordentlichen Gerichten und den Dienststellen der NSV. in Mietangelegenheiten, ist für die ohnehin unerwünschte Tätigkeit außergerichtlicher Mietschiedsgerichte und Mietschlichtungsstellen kein Bedürfnis mehr. Der Stellvertreter des Führers hat deshalb den Parteidienststellen die Beteiligung an Mietschlichtungsstellen. Mietschiedsgerichten und an Güteverfahren in Mietangelegenheiten untersagt. In einem Runderlaß weist daher der Reichs= und Preußische Minister des Innern die Gemeinden und Gemeindeverbände an, die Schlichtung von Mietstreitigkeiten nicht mehr als angebliche Gemeindeaufgabe auszugreifen, die etwa eingerichteten Ausgleichs= oder Schiedsstellen für Mietsachen aufzulösen und sich aus etwa vorhandenen anderen Stellen dieser Art zurückzuziehen. Das vergangene Jahr stand infolge Beurlaubung des Stadtamtsvorstehers zur Ableistung einer militärischen Uebung und längerer Krankheit eines Teiles des Personals im Zeichen dauernden Personalmangele." g. Aictn Der Nachrichtenoienst wurde, wie in früheren Jahren, weiter in ausreichendem Maße fortgesetzt. Täglich beliefert wurden vier hier hauptsächlich gelesene Zeitungen. Das Mitteilungsblatt der Verwaltungsbücherei erhielt Oktober 1935 einen Ausbau in der Weise, daß das erscheinende Blatt nicht mehr wie bisher jede Dienststelle, sondern jeder Beamte und Angestellte und die Ratsherren bekommen. Ferner ist sein Umfang erweitert worden auf allgemein interessierende Aufsätze aus der Verwaltung.. In dem Bezug von Zeitungen und Zeitschriften für die Verwaltung wie für die Lesehallen hat sich wenig geändert. Neubeschaffung von Büchern für die Verwaltung erfolgte in dem notwendigen Umfang. Für die Volksbücherei waren etwa 1500 RM. außerplanmäßige Mittel bereitgestellt, die zur Auffrischung des Bücherbestandes vor allem mit neuester Literatur verwendet wurden. Verkehrsamt. Die bereits im November 1934 in Angriff genommenen Arbeiten zur Herausgabe eines neuen Werbeblattes der Stadt hatten das Ergebnis, daß die neue Werbeschrift Ende Mai erscheinen konnte. Es wurden 3000 Verkehrs=Werbefaltblätter fünfteilig in einfarbigem Kupfertiefdruck bestellt. Die Werbeschriften waren abgestellt auf ein weiteres Bekanntwerden der Stadt, auf das Einladen zum Besuch anläßlich größerer Veranstaltungen und auf ein Einladen der Bewohner der Nachbargemeinden zu einem gelegentlichen Tagesbesuch. Dementsprechend wurde die Streuung vorgenommen.— Weitere Werbungen, die immer auf ein Bekanntwerden der Stadt hinzielten, wurden in Zeitschriften und Lexikas und bei jeder sich bietenden Gelegenheit unternommen.— Zu Weihnachten 1935 veranstaltete das Verkehrsamt gemeinsam mit dem Einzelhandelsverband eine einheitliche Weihnachtswerbung zur Hebung des weihnachtlichen Geschäftsverkehrs und zur Fesselung der Einwohner an die Geschäfte in der Stadt. Die Beteiligung seitens der Geschäftsleute war zwar gut. aber noch nicht genügend. Besondere Werbeaktionen wurden durchgeführt für die Volksbücherei und für das Heimatmuseum. Für die Volksbücherei erscheint ab Oktober in den Zeitungen jeweils zu einem besonderen Gedenktage eine kurzgesaßte Biographie einzelner Schriftsteller unter der Rubrik„Kleine Literaturgeschichte" und für das Heimatmuseum an jedem Wochenende unter dem stets gleichbleibenden Kovf„Führer durch das Heimatmuseum" die Beschreibung irgend eines charakteristischen Museumsgegenstandes. Außerdem wurden für das Heimatmuseum Bilder=Eintrittskarten eingeführt, die jeden Monat einen anderen besonderen Museumsgegenstand auf einer Originalphotographie, die die Eintrittskarte ist. zeigen. Beide Werbeaktionen waren sofort von Erfolg begleitet. Die Leserzahl der Volksbüchereien stieg in einem Vierteljahr um über 25 Prozent und für die BilderEintrittskarten des Heimatmuseume, sanden sich binnen kurzem 80 Dauerbezieher. Reisebüro Auf das Betreiben einiger Stellen hin drängte die Regierung auf die Aufgabe des Reisebüros, da ein Reisebüro mit der Erfüllung öffentlich=rechtlicher Aufgaben nichts zu tun habe. In den Verhandlungen wurde die Sachlage dahin geklärt, daß eine Aufgabe des Reisebüros nicht in Frage kommen könne. wohl aber die Abgabe an eine private Stelle, wenn sich eine solche zur Uebernahme des Büros bereitfinde. Im Kalenderjahr 1935 fand sich eine solche Stelle nicht. Der Umsatz des Reisebüros belief sich auf 63 112.52 RM. gegenüber 66 200 RM. im vorhergehenden Jahre. Zum ersten Male seit Bestehen des Reisebüros ist der Umsatz an Straßenbahnzeitkarten gestiegen. Archiv= und Museumsverwaltung Die Arbeiten im Stadtarchiv wurden weitergeführt. Besonderes ist im Archiv nicht unternommen worden. Am 3. Juli wurde das Heimatmuseum Im Ort 2 an der Münsterstraße eröffnet. Den Grundstock des Museums bildete die Heimatausstellung anläßlich der 1100=Jahrfeier der Stadt im Jahre 1934. Die damals zusammengekommenen Ausstellungs= gegenstände, soweit sie im Besitze der Stadt verbleiben konnten, wurden wesentlich erweitert durch zahlreiche Stirtungen aus allen Kreisen der Bevölkerung, die dankenswerter Weise eine große Fülle wertvollen Materials zur Verfügung stellte. Als Leiter des Muscums ist der Rektor a. D. Hermann Kramwinkel bestellt worden. Das Museum umsaßt 5 Räume. Raum 1 ist dem Archiv und der Statistik gewidmet. Er ist gleichzeitig Kunst= und Ausstellungsraum des Museuns. Raum 2 zeigt die Vorgeschichte unserer Heimat an Hand von Bodenfunden. Ferner ist in ihm die zoologische Abteilung untergebracht. Raum 3 führt in die Erdgeschichte ein. Er zeigt ebenfalls an Hand von Bodenfunden das Wachstum der Erdschichten und die Entstehung der Kohlenflöze Raum 4 gehört der heimischen Industrie. In ihm sind die Industrie=Erzeugnisse Castrov=Rauxels aufgestellt und erläutert. Raum 5 birgt das Bürger= u. Bauerntum und die Kriegsgeschichte, dargestellt an Hand von hauswirtschaftlichen und landwirtschaftlichen Gegenständen. Waffen, Photos usw. Der Besuch des Museums war von Anfang an schwach Nach Einsetzen der systematischen Werbung im Oktober stieg er in recht erfreulichem Maße. Seitdem läßt er wieder zu wünschen übrig. Durch das Heimatmuseum ist endlich die so notwendige Stelle geschaffen, an der heimatliches Brauchtum, heimatliche Bodenfunde. heimatliche Gegenstände, die der Vergangenheit angehören und alles, was Wert ist. der Nachwelt überliefert zu werden, wissenschaftlich bestimmt und systematisch geordnet aufbewahrt werden können. Aus amfl. Bekanntmachungen der Stadt Castrop-Rauxel Die Geltungsdauer nachstehender Steuerordnungen sowie der Gebührenordnung über Marktstandgeld und der kommunalen Verwaltungsgebührenordnung ist, wie folgt, verlängert worden: a) Biersteuerordnung(veröfsentlicht in der Westf. Landeszeitung— Rote Erde vom 1. 4. 1935): Genehmigt einschließlich des 2. und 3. Nachtragefür die Zeit bis zum 31. März 1938. Arnsberg. den 29. Januar 1936. Der Regierungspräsident. (L..) Im Auftrage: gez.: Dr. Martinius. b) Getränkesteuerordnung(veröffentlicht wie zu a) am 5 12. 35). Genehmigt für die Zeit bis zum 31. März 1937. Arnsberg. den 27. Januar 1936. Der Regierungspräsident. (L..) Im Auftrage: 1K1 Nr. 232— gez.: Unterschrift. c) Jagdsteuerordnung(veröffentlicht im Stadtanzei ger für Castrop=Rauxel und Umgebung am 27. 5. 1932). Genehmigt für die Zeit bis zum 31. 3. 1938. Arnsberg. den 7. Februar 1936. Der Regierungspräsident. (L..) Im Auftrage: — 1 K 1 234 11—. gez.: Dr. Martinius. d) Schankerlaubnissteuerordnung(veröffentlicht wie zu c) am 19. 5. 1932). Genehmigt für die Zeit bis zum 31. März 1938 Arnsberg. den 7. Februar 1936. Der Regierungspräsident. (L..) Im Auftrage: — 1 K 1 230 II— gez.: Dr. Martinius. e) Wertzuwachssteuerordnung(veröfsentlicht wie zu a) am 28. 4. 1934): Genehmigt in der Fassung des 1. Nachtrages für die Zeit bis zum 31. März 1938. Arnsberg, den 6. Februar 1936. Der Regierungspräsident. .) Im Auftrage: — 1 K 1 231 II— gez.: Dr. Martinius. i) Gebührenordnung über Marktstandgeld(veröffentlicht wie zu c) am 4. 2. 1927). Die Verlängerung der Gebührenordnung bis zum 31. März 1937 wird genehmigt. Arnsberg, den 28. Januar 1936. Der Regierungspräsident. (L..) Im Auftrage: — 1 G Nr. 215— gez.: Dornen. g) Ordnung über Erhebung kommunaler Verwaltungsgebühren(veröffentlicht wie zu c) am 8. 8. 1927). Genehmigt für die Zeit bis zum 31. März 1940. Arnsberg, den 3. März 1936. Der Regierungspräsident. (L..) Im Auftrage: — 1 K 1 589— gez.: Dr. Martinius. 1. Nachtrag zur Ordnung für die Erhebung kommunaler Verwaltungsgebühren der Stadt Castrov=Rauxel Auf Grund des§ 55. Abs. 1. Zisser 5 der Deutschen Gemeindeordnung vom 30. 1. 1935(RGBl. I. S. 49) sowie des§ 6. Abs. 2 und 3 des Kommunalabgabengesetzes vom 14. 7. 1893 in der Fassung des Gesetzes vom 26. 8. 1921(GS. S. 495) wird nach der am 27. Februar 1936 erfolgten Anhörung der Gemeinderäte zur Ordnung über die Erhebung kommunaler Verwaltungsgebühren der Stadt Castrov=Rauxel vom 10. 12. 1926 folgender Nachtrag erlassen: Artikel I: Ziffer C 5a und b der Ordnung wird gestrichen. Artikel II: Der Nachtrag tritt mit dem Tage der Veröffentlichung in Kraft. Castrov=Rauxel, den 29. Februar 1936. Der Oberbürgermeister. (L..) gez.: Dr. Anton. Genehmigt für die Zeit bis zum 31. 3. 1940. Arnsberg, den 3. März 1936. Der Regierungspräsident. (L..) Im Auftrage: — 1 K 1 589—. gez.: Dr. Martinius. Veröffentlicht! Castrov=Rauxel, den 17. März 1936. Der Oberbürgermeister. I. V. gez.: Schulze, Ehrenunterstützungen für Schwerbeschädigte der A59Ap. Nach einer Verfügung des Führers vom November v. Is. werden den Schwerbeschädigten der NSD AP. Ehrenunterstützungen der Partei gewährt. Sie sind nach dem Willen des Führers bei Prüfung der Hilfsbedürftigkeit als Voraussetzung für die Gewährung öffentlicher Fürsorge. versicherungsmäßiger Arbeitslosenunterstützung oder Krisenunterstutzung außer Ansatz zu lassen. Beachtet und benutzt die in den Straßen und Anlagen autgestellten Papierkörbe stellt sich vor. i ein netter, frischer Junge, ein Kind unserer Zeit. Er findet sich zurecht im Leben, denn erst ein heller Kopf. Sicher wird er es etwas bringen. Wir werden es mit erleben. Jede Woche wird er uns an dieser Stelle einmal begegnen— Frin-— der kleine Oetter=Freund. „Rchtung! Schneiden Sie sede Veröffentlichung aus, denn es ist eine Dreisaufgabt damit vervunden. Diele Bar= und 10000 AnerkennungsDreliet die betingungen weden ndterbetonnigeghr 106 dker rordnungen rktstandgeld renordnung der Wests. 4. 1935): Nachtrage: spräsident. ftrage: tinius. wie zu a) Närz 1937. spräsident. iftrage: erschrift. Stadtanzei gebung am 3. 1938. spräsident. uftrage: rtinius. ssentlicht wie März 1938 venraübent. uftrage: rtinius. entlicht wie lachtrages für igspräsident. luftrage: irtinius. indgeld(vernung bis zum ngspräsident. Auftrage: Dornen. naler Verwale zu c) am März 1940. ngspräsident. Auftrage: artinius. hebung kommuer Stadt er 5 der Deut1935(RGBI. 1. des Kommunal= der Fassung des ) w i r d n a c h d e r hörung der Gethebung kommudt Castrov=Rauag erlassen: wird gestrichen. e der Veröffent1936. ebürgermeister. dr. Anton. 31. 3. 1940. rungspräsident. Auftrage: Martinius. 936. rbürgermeister. .: Schulze. werbeichgdigse m Novemigten der gewährt. Prüfung ür die igsmäßiger tterstützung stellt sich vor. er Junge, Erfindet denn erist er es zu mn es mit * uns an — Seit derssenle aufgabe Andtaüge Oelk)?.. Or#..)*.*** **" dunn=kunden sie von unseren gigamtischen Terstungen Das Menschenmögliche ist erreicht Ein Wort, herr Wels... Hallo, Herr Wels von der gewesenen Reichstagsfraktion der gewesenen SPD.! Auf ein Wort! Sie haben am 23 März 1933 zum letztenmal vor dem Reichstag gestanden und mit bürgerlicher Biederkeit, aber gehässigem Tone unfreundliche Zweifel an den sozialistischen Taten der neuen nationalsozialistischen Regierung geäußert Sie erklärten— wir haben es uns wohl gemerkt—, daß das Volk auf positive Leistungen warte und auf durchgreifende Maßnahmen gegen das furchtbare Wirtschaftselen d. mg##. Nun, Herr Abgeoroneter a.., der Sie heute in Prag gegen das Reich hetzen, was sagen Sie denn heute? Ist das Wirtschaftselend der von Ihren parlamentarischen Genossen gegründeten Republik etwa bei uns fortgesetzt worden? Sehr richtig, sagten Sie noch kurz vor Ihrem Abtreten, daß Zerstörung einer bestehenden Ordnung noch lange keine Revolution sei. Sie trafen damit geschickt die Meinung der Nationalsozialisten, doch leider nur theoxetisch; denn praktisch hatte die SPD. etwas anderes getan. Wir haben nichts vergessen! Die„bestehende Ordnung“ des Staates der Wels=Partei verzeichnete die furchtbare Zahl von 7 Millionen Arbeitslosen, als die Nationalsozialisten Revolution machten. Wer von uns Schlange gestanden hat vor den Arbeitsämtern des Systems, weiß, was das wirtschaftlich, seelisch bedeutete. Wir waren kaum noch Menschen. Wir sahen mit Feindschaft fast auf die Glücklichen, die arbeiten durften; und auch diese murrten unter dem sinnlosen Steuerdruck, unter dem nutzlosen Abgabenzwang, unter unsozialer Behandlung und angesichts einer trüben Zukunft. Hunderte schliefen nachts im Freien, auf Haustreppen, in Neubauten. Tausende vegetierten in verfallenen Wochenendlauben, um am nächsten Tage in langer Prozession auf die Bettelpfennige des Arbeitsamtes zu warten....Haites“91 Die Leihhäuser wurden von den urbeitslosen, den Sozial= und Kleinrentnern umlagert, die Alten und Schwachen verloren beim kläglichen Betteln den letzten Rest menschlicher Würde. Und die Wohnungen! Saht ihr die furchtbaren Wohnungen mit zerfetzten Tapeten, schwammigem Mauerwerk, zermorschten Dielen? Wart ihr 1932 in einer jener Mietskasernen, wo fast 40 Mietsparteien der verfallenen Backsteinkästen, d. h. 150 Personen— nur sechs Aborte hatten und darum anstanden, wie bei Auszahlung der Wohlfahrt mit „Kri“ und„Alu“? Gingt ihr durch die lichtlosen Gassen, in denen graugesichtige Kinder jämmerlich verkamen? Habt ihr noch die Bauern in Erinnerung, die stumm vor der blauen Siegelmarke standen, die auf die Roggenschober auf dem freien Felde geklatscht war?.., 86, Tamutent. Die Nationalsozialisten der Kampfzeit kennen diese Bilder, sie haben sich in uns für ewig hineingefressen, als wir mit unseren Fahrrädern, mit unseren schäbigen kleinen Automobilen über die Löcher und Pfützen der deutschen Straßen jagten, um das Volk wachzutrommeln: Grün verwachsene Fabrikhöfe, Millionen Tonnen Leergut in den Friedhöfen der zu Leichnamen gewordenen Handelsflotten, dafür Belagerung der öffentlichen Anschlagstafeln: Mord! Raubmord! Tausend Reichsmark Belohnung. 2000 Reichsmark Belohnung; Eisenbahnsprengstoffattentat— 100000 Reichsmark Belohnung!! Hatte man die Verbrecher gefaßt, wanderten sie in nach „modernen Ideen“ ausgestattete Gefängnishotels und führten ein Leben, das weit über dem Durchschnitt von Millionen anständiger Volksgenossen lag. Dem Elend getrotzt Ja, denkt daran, dann gewinnen die Zahlen, die jetzt genannt sein sollen, Leben— dann werden euch die folgenden Dezimalziffern und Prozentrechnungen kein bißchen mehr langweilen. Dann erkennt ihr erst, was das bedeutet, von den 7 Millionen des Januar 1933 bis Januar 1936 in Hitlers Arbeitsschlacht 4,5 Millionen wieder zu geldverdienenden, selbstbewußten Kerlen gemacht zu haben und dem Rest nicht nur Hoffnung, sondern auch einen erträglichen Uebergang in die Zukunft geschaffen zu haben. Denkt an die Konkursrubriken der Zeitungen und die Tausenden von roten Schildern„Geschäftslokal zu vermieten“ 1933, wenn wir euch sagen, daß in den letzten 3 Jahren des Systems 70873 Geschäftszusammenbrüche und Konkurse gezählt wurden, und in den ersten drei Jahren des neuen Staates noch 23140 und auch diesen der Garaus gemacht werden soll. Seht ihr noch im Geist die Kurzarbeit leistenden Werkstätten neben den ganz erstorbenen Fabriken? 34.8 Milliarden Reichsmark betrug der Wert der gesamten industriellen Erzeugung Deutschlands im Jahre 1932; 1935 waren es schon 58,5 Milliarden! 1936 werden es noch mehr sein! Vorbei die Streiks und Aussperrungen. In den letzten fünf Jahren des Systems gingen 31,7 Millionen Arbeitstage durch sie verloren— in den ersten drei Jahren des Dritten Reiches und weiterhin kein einziger. Es herrscht der Friede mächtiger bei uns als bei denen, die von dem durch uns angeblich bedrohten Frieden schreiben; ein Land der schlimmsten Hetzzeitungen, die USA, hatte 1934 24,8 Millionen durch sozialen Krieg verloxene Arbeitstage. Nein, unser Arbeitsfrieden zieht den ordentlichen Urlaub für den Arbeiter vor. 19 Millionen Arbeiter haben laut Feststellung der 19. Internationalen Arbeitskonferenz bezahlten Urlaub— die gleiche internationale Arbeitskonserenz muß feststellen: 12 Millionen davon entfallen auf das nationalsozialistische Deutschland. Wie stehl's mit dem Einkommen? In den vergangenen drei Jahren des Aufschwungs ist das Einkommen des deutschen arbeitenden Menschen, wie aus der Betrachtung der Ziffern von Lohn und Gehalt hervorgeht, um nicht weniger als 25 v. H. gestiegen, und damit ist die Kaufkraft aller Bevölkerungsschichten gleichmäßig angestiegen. Das Lohn= und Gehaltseinkommen bildet den wichtigsten und größten Teil des gesamten Volkseinkommens. Mindestens die Hälfte, wenn nicht zwei Drittel des Volkseinkommens besteht aus dem Einkommen der Arbeiter, Angestellten und Beamten. Grundsatz der nationalsozialistischen Regierung ist nun den Ausschwung nicht mit den Augen liberalistischer Konjunkturpolitik anzuschauen, sondern bei stiller Befriedigung die Zügel straff zu halten, um mit unverminderter Kraft vorwärts zu fahren. Dementsprechend wird jede größere Preis= und Lohnsteigerung vermieden; das Einkommen aus Lohn und Gehalt ist in erster Linie deshalb gestiegen, weil sich mit der Zunahme der Beschäftigung die Zahl der ein Einkommen Beziehenden erhöht hat und weil die gestiegene Arbeitszeit vielen Einzeleinkommen einen Zuwachs gebracht hat. um Eieg Zegen die Nei errungen Wenn man berücksichtigt, daß„das Einkommen“ ein zusammenfassender Ausdruck für den Erfolg der volkswirtschaftlichen Leistung ist, dann haben wir es hier mit dem in Geld ausgedrückten Ertrag der Volkswirtschaft zu tun, also letzten Endes dem Fonds, aus dem alle Aufwendungen der Volkswirtschaft bestritten werden Und davon hängt der Verbrauch, der Lebensstandard des Volkes ab. Es hängt davon auch ab ein Grundstock der Steuererträge! Infolgedessen ist seit der Machtübernahme durch die Nationalsozialisten der Anteil der Einkommensteuer am Gesamtsteuerbetrag des Reiches ganz gewaltig gestiegen. Und als drittes hängt vom Volkseinkommen die Kapitalbildung ab. Für sie ist das Volkseinkommen als der Ausdruck des Ertrages der Volkswirtschaft auf lange Frist gesehen die einzige Quelle. Und noch eins entspringt der allgemeinen Einkommenssteigerung: Die Bevölkerungsentwicklung. Die jungen Deutschen können heiraten und unbedenklich Familien mit reicher Kinderzahl gründen. Sie werden wieder satt im neuen Deutschland. Die wachsende Zahl der wieder in den Arbeitsprozeß Hineinströmenden bedingte eine Erhöhung der Anzahl der gewerblichen Betriebe. Der Vergleich zwischen den Zählungen der Gewerbeaussichtsbehörden seit 1933 läßt erkennen, in welchem Umfange sich in den Betrieben die Arbeitsschlacht auswirkt. Im Reichsgebiet (Baden und Saarland ausgenommen) hut sich laut Ergebnis der neuesten Statistiken die Zahl der Betriebe in den ersten beiden Jahren nach der Revolution um 27 000 oder 14 v. H. und die Zahl der beschäftigten Arbeitnehmer um nahezu 2 Millionen oder 31,6 v. H. erhöht. Der Aufschwung zeigte sich besonders bei den Betrieben der Industrie und des Handwerks. Hier nahm die Zahl der Betriebe um 21,5 v. H. und die Zahl der Arbeitnehmer um 38,9 v. H. Die Bodenertragssteigerung der Erzeugungsschlacht läßt sich auf zwei Millionen Reichsmark einschätzen. Diese gewaltige Anstrengung unseres Landbaues hat bei der Beschaffung von Arbeit für schätzungsweise eine Million deutscher Volksgenossen mitgeholfen. Die Finanzierung des Arbeitsbeschaffungsprogramms wurde durch Abtragung rückständiger Steuern des Bauerntums und durch Abstoßen von rund ¾ Milliarden Reichsmark Schulden in den letzten zwei Jahren erleichtert. Neueinsatz von Arbeitskräften und Ermöglichung weiteren Einsatzes geschah durch Bodenkulturarbeit größten Stils, zum großen Teil unter Heranziehung des Arbeitsdienstes. Da machte man sich an die Senkung des Grundwasserspiegels, da, wo es nasse und saure Wiesen gab, das FassungsUeberan wäussen neue Hauser Ueber den Trümmern der Parteien erhob sich die Kraft des Volkes In einem Jahr der nationalsozialistischen Revolution haben wir die Parteien gestürzt. Nicht nur ihre Macht gebrochen, nein, wir haben sie beseitigt und ausgelöscht aus unserem deutschen Volk. Sie alle, die als Trabanten um die zweite und dritte Internationale kreisten, die den bürgerlichen telstand. die Interessen des Katholizismus. die Aufgaben eines evangelischen Sozialismus, die Ziele der Finanzokratie vertraten, bis zur jämmerlichen Revräsentanz unseres wurzellosen Intellektualis= mus, sie alle sind weg. Siegreich hat sich über den Trümmern dieser versunkenen Welt erhoben die Kraft des Lebens unseres Volkgg. Adolf Hitler. 30. Januar 1934. Ein einziges Beispiel von den vielen Wirtschaftszweigen, die durch die Erfolge der Arbeitsschlacht belebt werden: der Wohnungsbau ist seit dem Tiefpunkt der Bautätigkeit 1932 mit Riesenschritten vorwärtsmarschiert; er hob sich um zweihundert Prozent! Es wurden also im Jahre 1935 dreimal soviel Neu= und Umbauten vorgenommen wie 1932. Dazu halfen das Gesetz zur Förderung des Wohnungsbaues, der erhöhte Einsatz des organisierten und privaten Besitzes, und auch die Auswirkungen des Wehrgesetzes. Der Rekordanstieg der Eheschließungen und die damit verbundene Erhöhung der Nachfrage in der Bauwirtschaft hält weiterhin die Bautätigkeit im Schwung. Wir bauen und bauen und hätten nach dem alten Stande der Nachfrage wohl langsam den Fehlbetrag an Wohnungen ausgeglichen, aber seit 1933 wächst unser Volk, erhebt es Forderungen auf menschenwürdige Unterkunft.— Da müssen wir weiterbauen lange Zeit! Jeder Vergleich übertroffen! Von der Arbeitsschlacht ist nicht zu trennen das Straßenbauprogramm, das Adolf Hitler am 1. Mai 1933 verkündete. Charakteristisch ist das Tempo der Entwicklung dieses Programms 1. Mai 1933: Ankündigung des Autobahnbaues; 27. Juni 1933: Reichsautobahngesetz; 23. September 1933: Erster Spatenstich Adolf Hitlers an der Spitze von 700 Arbeitern bei Frankfurt a. Main: 19. Mai 1935: Eröffnung der ersten Teilstrecke Frankfurt—Darmstadt. Seit langer Zeit sah die Welt nicht mehr solch ungeheures Projekt. Alle Höhepunkte vergangener Zeit werden übertrumpft. Die Erdarbeiten des Suezkanals(74 Millionen Kubikmeter) wurden im Frühjahr 1935 weit überflügelt. Und der Panamakanal(900 Millionen Kubikmeter) Ende 1935. Der nationalsozialistische Straßenbau stellte etwa eine halbe Million Menschen ein! Und ein drastischer Beweis für die Belebung allein der beteiligten Maschinenindustrie sei beigefügt: Der Umsatz an Straßenwalzen stieg von 1932 bis 1934 auf das 24fache. Hand in Hand mit der Fertigstellung der Autobahnen geht der Aufschwung der Automobilindustrie. Sie war 1932 vollständig ruiniert. Sie kam durch Hitlers Eingreifen im Nu auf die Beine. Der Inlandabsatz betrug 1332 44 500 Autos, 1933 93 000 Autos, 1935 116 000 Autos. Heute sind eine Million Meuschen bei Autoindustrie und Reichsautobahn tätig, ohne Adolf Hitlers Revolution würde nicht der fünfte Teil davon Arbeit haben. 1935 kam ein Auto auf rund 100 Deutsche, 1936 kommt ein Auto bei uns auf 60 Menschen. Die Erzeugung von Kraftwagen ist von 1933 bis 1934 um 40 Prozent gestiegen und hat damit den Weltdurchschnitt weit überschritten. Die Autverzeugung Frankreichs war z. B. 1932 fünfmal so groß als die Deutschlands, 1935 war die deutsche bald um die Hälfte höher als die Frankreichs. Millionenzahlen— Riesenprojekte Der größte Verkehrsträger der Welt und das größte Unternehmen Deutschlands ist die Deutsche Reichsbahn. Auch an ihr spiegelt sich der Kampf des Dritten Reiches für Arbeit und Brot eindrucksvoll wider. Der Leistungsumfang des letzten Vorkriegsjahres, also des Höhepunktes des Zweiten Reiches, wird 1935 von der Reichsbahn im allgemeinen erreicht, z. T. überschritten. Die Beschaffung neuer Fahrzeuge bezifferte sich so: 1933 88,5 Millionen, 1934 126,5 Millionen, 1935 135 Millionen. An Neueinstellung verzeichnete die Deutsche Reichsbahn 1935 bis 1936 einhunderttausend Mann; die Neueinstellung von weiteren dreihunderttausend Mann bewirkte die Deutsche Reichsbahn durch Aufträge bei der Industrie, sowohl durch die Belebung der Eisenbahnindustrie wie durch Inangriffnahme gigantischer Bauprojekte, wie Errichtung des Rügendamms, Schaffung einer unterirdischen Nord=Süd=Bahn durch Berlin, Erneuerung und Umbau unzähliger Bahnhöfe im ganzen Reich und in Berlin. Landwirtschaft hält den Rekord Den augenfälligsten Erfolg hatte wohl in der Arbeitsschlacht die Landwirtschaft zu verzeichnen. Wo der Wille ist, da ist der Erfolg Wir Nationalsozialisten wissen, daß ohne Können, ohne Fleiß und Ausdauer kein wirklich großer Erfolg in der Politik erzielt werden kann. Aber der Wille ist das lodernde Fanal, das elementare heroische und schlechthin unbedingte Element. das alle Lebensenergien emvorreißt und sie trägt. Wo dieser Wille ist, da ist der Erfolg. Wo er nicht ist, da ist der Kampf verloren, ehe wir angetreten sind. Dr. Dietrich. Februar 1934. vermögen von Bächen und Flüssen wurde gehoben, um die jährlichen Verluste durch Ueberschwemmungen unmöglich zu machen. Sümpfe wurden trockengelegt, Moore abgebaut— bei alledem gab es große Aufträge außerdem noch an die Baustoffindustrie. Die deutsche Landwirtschaft gibt folgende schlagende Statistik der Arbeitslosigkeit bei sich: Februar 1933 322000 Arbeitslose, September 1933 93000 Arbeitslose, September 1934 59 000 Arbeitslose, September 1935 39000 Arbeitslose. Im Sommer und Herbst 1935 überstieg in der Landwirtschaft die Zahl der offenen Stellen bis zu 50 Prozent die Zahl der Arbeitslosen. Zusätzlich hat die Landwirtschaft bie jetzt 100 000 bis 150 000 Landhelfer eingestellt! Wunnirzeinals inehr geleisterwerden! An diesen letzten großen Beispielen erklärt sich einleuchtend die Senkung der Erwerbslosigkeit des deutschen Arbeiters. Und wie dem Arbeiter, wurde in der Arbeitsschlacht auch dem Unternehmer erst einmal die nötigste Grundlage zum Neuaufbau geschaffen. Die Zinsknechtschaft wurde trotz der Verflechtung Deutschlands mit der Finanzwirt= schaft einer liberalistischen Umwelt bei uns gebrochen; ein Meisterkunststück: Der Monatsmehr geleistet und geschaffen worden als in diesen drei Jahren?“ Kurt G. Stolzenberg. Die Jugend, die wir erziehen Die Jugend in Stolz und Aufrichtigkeit. in Mannestum und Diszivlin zu erziehen, ist eine der vornehmsten Aufgaben des jungen Deutschland, das in der Regierung Adolf Hitlers seinen politisch machtvollen Ausdruck gefunden hat. Dr. Goebbels 1933. durchschnitt der Realverzinsung der Pfandbriefe betrug 1932 in Deutschland 8,4 v.., Ende 1935 dagegen 4,7 v..! Der durchschnittliche Zinssatz für kurzfristige Kredite war monatlich in den letzten Jahren des Systems 5,7 v.., heute etwas über 3 v..! Ueberall das gleiche: Sinkende Zinsen, sinkende Arbeitslosenzahlen, wachsende Produktion, wachsender Verkehr, wachsende Einnahmen der Sozialversicherung, gesteigerte Umsätze im Handwerk, enorme Erhöhung der Spareinlagen, Zunahme des Volkseinkommens in den letzten drei Jahren um 10,7 Milliarden RM.! Das ist das, was der Führer zu Beginn der Arheitsschlacht proklamierte, das ist das, was er als das Menschenmögliche des ersten Anfassens bezeichnete. Wir aber stellen die Frage:„Wann ist jemals in der deutschen Geschichte Die Völker wollen den Frieden Es hat noch niemals in Deutschland einen Staatsmann gegeben, der, wie unser Führer, eine so große Geste Frankreich gegenüber machte. Adolf Hitler hat seine Bereitschaft bekundet, den Frieden Eurovas zu bewahren und einen neuen modus vivendi zwischen diesen beiden Ländern zu finden. Wir sind uns vollkommen darüber klar, daß ein solcher Frieden Opfer kostet; aber wir dürfen auch diese Opfer nicht scheuen. Wenn das Ausland unsere Gleichberechtigung anerkennt. dann werden wir versuchen, zu einem Vertrage zu kommen. und wenn der Vertrag erträglich ist, werden wir ihn unterschreiben. Das allerdings muß jeder wissen: Ein Vertrag, der die Unterschrift Adolf Hitlerträgt, trägt damit die Unterschrift des ganzen deutschen Volkes. Wir bürgen mit unserem Manneswort dafür, daß im neuen Deutschland ein Vertrag ohne jeden Hintergedanken gehalten wird. Frankreich redet immer von seiner Sicherbeit: von der Sicherheit Deutschlands spricht niemand. Wir sind kein säbelrasselndes Deutschland! Die Völker auch außerhalb unserer Grenzen wollen Frieden. Es gibt kein Volk in der Welt, das den Krieg herbeisehnen möchte: wenn man den Völkern der Welt die Wahrheit sagt, dann werden sie auch einsehen, daß ein Frieden auf die Dauer nur verbürgt werden kann, wenn man einen Frieden findet, der alle befriedigt und den alle mit freiem Herzen und mit freiem Entschlusse durchführen können. Dr. Goebbels 1933. OSs Terhintae Bte Kurt Martin Urheberrechtsschutz durch Verlag Neues Leben, Bayr. Gmain In dem großen Verlagshause„New Evening Post“ herrscht an diesem Morgen wieder jener gereizte Ton, wie er sich des gesamten Personals nam Chefredakteur bis hinab zum jüngsten Boy gereizte Ton, wie er sich des gesamten vom Theftebattenr bis hinab zum jüngsten Doh zu bemächtigen pflegt, wenn John Blackwood zu so früher Stunde mit drohender Miene die Hale betrot. Saohn 8l.ucmass Hi. Für gewöhnlich weilte John Blackwood bis elf Uhr vormittags in seiner Wohnung in der George=Avenue, um erst in der zwölften Stunde das Verlagshaus in der Howerstreet aufzusuchen. Kam er früher, dann war Gefahr im Anzug. Dann drohten Aussprachen unter vier Augen mit diesem und einem Redakteur, und es war unter Umständen mit einer fristlosen Entlassung zu rechnen. Und die Unruhe, wen diesmal das Unheil traf, das nervenaufpeitschende Lauschen nach dem Klingelsignal aus John Blackwoods Arbeitszimmer—, es machte sich Luft in aufgeregten Worten, in Ungeduld und Tadel den Untergebenen gegenüber. Auf diese Weise bekam schließlich jedes in dem umfangreichen Betrieb der „New Evening Post“ sein Teilchen Verdruß ab. An diesem Morgen war John Blackwood besonders hastig aus dem Auto gestiegen. Seine schlanke, sehnige Gestalt straffte sich für einen Augenblick. Dann schritt er auf den Eingang der Halle zu. Den Gruß des Portiers übersah er völlig. Die jungen Boys, die respektvoll zur Seite sprangen und die Hand zur Mütze emporrissen, bemühten sich umsonst, sie hätten ebensogut grußlos an dem Ankömmling vorbeilaufen können.„ In der Halle und auf der breiten Treppe nach den oberen Stockwerken herrschte reges Leben. Reporter kamen und gingen, Angestellte aus den Zimmern der Redakteure und den Drucksälen hasteten hin und her. Die Fahrstühle glitten in dauerndem Wechsel hinauf und herab. Elegante Damen, Herren mit aristokratischem Aussehen mischten sich unter die Menge der schlichten Arbeitsmenschen. Alle aber führte irgend etwas Wichtiges hierher, und wenn dies nicht der Fall war, dann bildeten sie es sich zum mindesten ein, daß gerade ihre Persönlichkeit von besonderer Bedeutung für die„New Evening Post“ und ihre weitere Entwicklung sei. John Blackwood fuhr hinauf nach dem zweiten Stock. Dort lag sein Arbeitszimmer, und daneben ein Konferenzsaal, beide Räume äußerst kostbar ausgestattet, und ferner das Zimmer seines Privatsekretärs George Skenow, und Janet Taylors, der jungen Privatstenotypistin John Blackvocos., g. hintur Jahn Glackmanh Schwer fiel die Türe hinter vohn Blackwood ins Schloß. Er hatte dem Boy Mantel und Hut zugeworfen und stand nun allein in seinem Arbeitszimmer. Durch die hohen Fenster fiel der lichte Glanz der Märzsonne schräg in den großen Raum und hüllte den breiten schwarzen Diplomatenschreibtisch ganz in ein goldenes Flimmern. Es war eigentlich etwas Freudiges an diesem Vorfrühlingsmorgen, ein heller, klarer Tag, wie man sie in London nicht sehr oft antraf. Aber John Blackwood schien gar nicht die Helle und das Frühlingssehnen, das da zu großen Fenstern hereinlachte, zu gewahren, zu erleben. Er stand ein paar Augenblicke mit gerunzelter Stirn mitten im Zimmer. Dann trat er zum Tischtelephon und rief George Skenow an. „Ich bin für keinen Menschen zu sprechen!“ Hierauf glitt seine Hand hin zu der Knopftafel. Fest legte sich sein Finger auf den Knopf, der über dem Namen Thomas Grove blinkte. Er setzte sich in den breiten Sessel, der vor dem Schreibtisch stand. Unruhig trommelten seine Finger über die Schreibtischplatte. Nach kürzester Zeit trat Thomas Grove ein, ein Mann Mitte der Fünfzig, das Haar völlig ergraut, mit ernsten, besorgten Augen. Er hatte es als Direktor im Betrieb der„New Evening Post“ nicht leicht, und was er kommen sah, war eine jener schlimmen Szenen, an die er nachgerade gewöhnt war. John Blackwoods Stimme grollte. „Haben Sie die gestrige Nummer der„New Evening Post“ gelesen, sorgsam gelesen, Mr. Des Direktors Augen wichen dem stechenden Blick Blackwoods aus. „Gewiß, ich habe die letzte Nummer ebenso sorgfältig gelesen, wie jede vorhergehende.“ „Sie haben diese Nummer nicht gelesen. Das ist sehr schlimm, Mr. Grove; aber es ist die einzige Entschuldigung, die ich noch gelten lassen will, wenn ich Sie nicht Ihres Postens sofort entheben soll!“ „Ich begreife nicht—“.., 446 „Also Sie begreifen nicht! Sie haben dann tatsächlich die letzte Nummer nicht gelesen, denn sonst müßten Sie begreifen, Mr. Grove!“ John Blackwood deutete nach dem kleinen Tischchen neben seinem Schreibtisch, auf dem stets einige Exemplare der letzten Nummer seiner Zeitung lagen. „Lesen Sie den politischen Leitartikel der ersten Setel— Scht. lotor!“ Thomas Grove griff nach dem Blatt. „Ich kenne auch jede Zeile des Artikels, Mr. Blackwood.“ „Sie wollen sagen: Sie kennen jede Zeile des Artikels, so wie er lautete, als ich ihn Miß Taylor in die Maschine diktierte und Ihnen dann übergab... I,. 1 G. „Ich kenne auch jede Zeile des urikels, wie er nun in der„New Evening Post“ steht.“ Mit jähem Ruck schob sich John Blackwoods Oberkörper vor. „Dann wissen Sie also, wie sich dieser Artikel auf dem Wege von meinem Zimmer bis zur Rotationsmaschine verändert hat! Dann wissen Sie, welch ein seichtes Machwerk aus diesem Artikel gefertigt wurde. Und dennoch zeigen Sie Erstaunen darüber, daß ich Sie zur Rede stellte?“ Thomas Grove bewahrte seine ernste Ruhe. „Allerdings weiß ich, daß dieser Artikel an einigen Stellen geändert wurde. Sie hatten mir ja auch aufgetragen, ihn noch redaktionell überarbeiten zu lassen.“ „Hatte ich damit gesagt, daß dieser Kampfartikel zu einem nichtssagenden faden Gewäsch verwässert werden soll? Was ist das? Schon dreimal ist es während des letzten halben Jahres geschehen, daß Artikel, die ich ab und zu selbst schreibe, noch im letzten Augenblick von irgend wem ganz anders gefaßt wurden. Ich habe daraufhin bereits Sinkley, Hodge und Dobey hinausgeworfen. Wer hat mir diesmal den Streich gespielt?“ Thomas Groves Stimme klang klar und bestimmt durch den großen Raum. „Den Redakteuren ist damals Unrecht geschehen. Mr. Blackwood. Ich bat Sie dringend, die Leute auf ihrem Posten zu lassen. Was sie verschuldet hatten, nach Ihrer Ansicht, geschah auf die Direktiven hin, die ich zuvor den Herren gegeben hatte. Sie hatten uns damals diese Artikel ganz plötzlich übergehen, und deren Veröffentlichung verlangt. Wir konnten aber nicht wagen, die Artikel in dieser Form den Lesern der „New Evening Post“ vorzusetzen. Sie schrieben allzu scharf. Ihre Angriffe waren zu rücksichtslos geführt.“ „Und der Artikel, den ich Ihnen gestern übergab?“ „Sie traten darin für eine sehr aggressive Stellung einigen Mächten gegenüber ein, die offensichtlich auf einen neuen Krieg hinarbeiten will. Wir sind aber Feinde unseres Volkes, wenn wir es in einen neuen Krieg hineintreiben wollen.“ John Blackwood lachte rauh auf. „Sagen Sie, Mr. Grove, wem gehört die„New Evening Post“, Ihnen und dem Stab Ihrer Redakteure, oder mir?" „Selbstredend Ihnen; aber—“ „Halt! Dies Aber interessiert mich nicht! Sagen Sie mir jetzt, wer meinen Artikel gestern „überarbeitet“ hat, wie Sie dies vorhin vorsichtis ausdrückten.. 44 Pst. ur.. „Ich gab den Artikel nicht weiter, Mr. Blackwood, ich wollte nicht wieder einen der Redakteure um seine Stellung bringen. Die Aenderungen nahm ich selbst vor.“ John Blackwood starrte den Direktor ungläubig an. „Sie selbst?— Wirklich Sie selbst?“ „Ja, ich und niemand anders.“ „Und wie wollen Sie Ihr Handeln rechtfertigen?“ „Ich denke, die Gründe schon vorhin angeführt zu haben: Die Mehrzahl unserer Leser wünscht solch aufreizende politische Hetze nicht und die anderen, die daran Geschmack finden, sind wohl erst durch Sie dahingetrieben worden, wo sie jetzt mit ihrer Ansicht stehen. Ihr Einfluß ist eben ein sehr großer hier im Hause, Mr. Blackwood! Wer aber aus eigener Ueberzeugung solch offene Hetze billigt, hat nicht das Wohl unseres Volkes im Auge.“ „Sie lüften also mit einem Male den Schleier, decken Ihre Meinung ganz offen auf, nachdem Sie mir schon längst entgegenarbeiteten! Merken Sie sich aber, mein Blatt wird von jetzt ab weit schärfer die Ansichten vertreten, die die meinen sind! Ich werde Ihnen heute einen neuen Artikel geben, und den werden Sie noch in die heutige Nummer aufnehmen, ohne auch nur ein Wort daran zu ändern.“ Thomas Grove erklärte in bestimmtem Tone: „Das kann ich nicht, Mr. Blackwood. Zunächst würden wir einen großen Abonnentenverlust erleben, wenn Sie diese, Ihre persönliche Politik, weiterhin und ganz offen in der„New Evening Post“ vertreten. Ich selbst aber würde dann an der Spitze einer Zeitung stehen, deren Ziele nen Grundsätzen offen entgegenlaufen.“ John Blackwoods Stimme drohte: „Sie werden sich fügen müssen, und wenn nicht— ich schätze Sie zwar als tüchtige Kraft aber dann müßten Sie gehen.“ „Wenn Sie jetzt immer offener Ihre Absichten und damit die Wünsche einer gewissen Gruppe Großkapitalisten der Allgemeinheit aufdrängen wollen, muß ich allerdings gehen, Mr. Blackwood.“ Ein kurzes Nicken. „Gut! Ich bin mit Ihrer Kündigung einverstanden. Sie können jetzt gehen. In zwei Stunden erhalten Sie den Artikel.“ Thomas Grove hob die Hand. „Wenn dieser Artikel das gestrige Thema fortführen soll und in scharfen Worten die Hetze wieder aufnimmt, kann ich ihn nicht in der„New Evening Post“ bringen, Mr. Blackwood. Noch bin ich der Direktor, und ich kann solch einen Artikel nicht mit meinem Namen decken. Ich will nicht“ John Blackwood sprang auf. „Sie wollen nicht?“ Er schrie. „Mr. Grove, Sie wollen nicht?— Gut, aber ich will, hören Sie! Und ich werde meinen Willen durchsetzen, unbedingt! Die„New Evening Post“ schreibt von jetzt ab, was ich will, und sie wird für meine Ziele eintreten, solange, bis ich erreicht habe, was ich will.“ die wollen nicht das Wohl Ihres Volkes, Mr. Blackwood. Sie wollen den Vorteil einer kleinen Gruppe Menschen. Denen halfen Sie mit Ihren Kampfartikeln; aber Ihrem Volke schaden Sie, Ihrem Volke sind Sie ein Feind. Man urteilt im Auslande nicht gut über Sie, Mr. Blackwood, und was noch schlimmer ist, man verkennt die Tatsachen und hält Ihre Meinung für die Meinung unseres Volkes.— Wenn Sie heute abend einen neuen Hetzartikel bringen wollen, muß ich noch heute von meinem Posten zurücktreten.“ John Blackwood nickte, kurz verabschiedend. „Ich habe nichts dagegen. Der Artikel erscheint und morgen wieder einer!" Als sich Thomas Grove zur Türe gewandt hatte, rief ihn die Stimme John Blackwoods noch einmal zurück. „Was wollen Sie unternehmen, wenn Sie heute Ihre Stellung bei der„New Evening Post“. niederlegen?“ Thomas Grove zögerte einen Augenblick. Dann straffte sich seine Gestalt. „Ich werde das tun, zu dem es mich treibt. Ich werde offen gegen Sie schreiben. Mr. Blackwood. Ich werde Ihre Artikel bekämpfen. Ich werde Ihr Ziel zu durchkreuzen suchen.“ John Blackwood lachte. „Das also wollen Sie! Meinen Sie nun vielleicht, ich sürchte Sie?“ „Meine Stellung hier bei Ihnen hat mich längst in einen schlimmen Zwiespalt mit meiner persönlichen Ueberzeugung gebracht. Nachdem die Pflichten, die ich Ihnen gegenüber als Besitzer der„New Evening Post“ übernommen hatte, zu Ende sind, nachdem Sie—“ „Mr. Grove, Sie werden sich hüten! Ich denke, Sie wissen zur Genüge, daß ich ein schlimmer Feind sein kann!“ „Ich weiß das, Mr. Blackwood. Es ist mir bekannt, daß Sie gern einen Gegner vernichten. Aber das soll mich nicht abhalten, Sie zu bekämpfen.“ John Blackwood schrie in hellem Zorn. „Versuchen Sie es! Wir werden sehen, wie es in vier Wochen aussieht! Wir haben uns nichts mehr zu sagen. Hier nicht mehr!“ Es war ein böser Blick, der Thomas Grove folgte, der noch an der Tür haften blieb, nachdem die sich schon wieder hinter dem Direktor geschlossen hatte. Aber rasch hatte sich John Blackwood wieder in der Gewalt. Er nahm erneut vor dem Schreibtisch Platz, saß im lichten Gold der Vormittagssonne. Sein Finger suchte die Knopftafel und senkte sich mit raschem Druck. Janet Taylor trat ein. Das Mädchen war seit drei Jahren in dem Betrieb der„New Evening Post“ tätig, war vor einem Jahre von John Blackwood zu seiner Privatstenotypistin bestimmt worden und arbeitete nun mit George Skenow, Blackwoods Privatsekretär, im Bureau neben dem Arbeitszimmer John Blackwoods. Ihre Wahl zu diesem bevorzugten Posten verdankte sie nicht ihrer reizvollen Schönheit, um derentwillen sie allgemein angeschwärmt wurde, sondern einzig und allein ihren vorzüglichen Leistungen. Janet Taylor wollte sich nach links hinüber wenden zu dem Schreibmaschinentisch. Aber Blackwood wehrte:(an 97.11. „Nicht!— Sie haven gestern meinen Artikel für die„New Evening Post“ geschrieben, Miß Taylor. Bringen Sie mir den Durchschlag. „Sogleich, Mr. Blackwood!“ Sie verließ das Zimmer, und John Blackwood griff indessen zu Papier und Stift, um sich für sein neues Diktat verschiedene Notizen zu machen. Nach wenigen Minuten erschien das junge Mädchen wieder und brachte eine Mappe, in die der Durchschlag des gestrigen Artikels eingeheftet war. Hastig griff John Blackwood danach und vertiefte sich in den Inhalt. Seine Stimme grollte. „Natürlich! So und nicht anders hatte ich gesagt. Und was stand in der Zeitung? Eine unerhörte—“ Er brach ab. „Sie werden diesen Artikel noch einmal schreiben, jetzt sofort! Wenn Sie fertig sind, bringen Sie ihn mir, und ich werde Ihnen dann noch eine Ergänzung zu diesen meinen Auslassungen diktieren. Sie müssen sich aber beeilen. Es muß das alles noch in die heutige Nummer kommen. Janet Taylor wagte den Einwurf: „Der Artikel wurde doch bereits gestern abend veröffentlicht, Mr. Blackwood.“ Er runzelte die Stirn. „Er wurde das eben nicht! Was gestern abend in der Zeitung stand, war ein seichtes Gewäsch Dr. Groves, der sich für berufen erachtete, meine Niederschrift in so sonderbarer Weise abzuändern. — Sagen Sie auch Mr. Skenow, er soll die leiten. den Redakteure der einzelnen Abteilungen für — für zwölf Uhr in das Konferenzzimmer nebenan bestellen. Und noch eins: Mr. Grove ist nicht zu verständigen; er scheidet heute aus dem Betrieb der„New Evening Post“ aus.“ Janet Taylor sah betroffen auf. „Mr. Grove?— Er scheidet aus?— Aber—“ John Blackwood forschte ungeduldig: „Was aber? Ueberrascht Sie diese Tatsache?“ „Ja, allerdings. Ich verstehe das nicht.“ „Das ist auch nicht nötig, Miß Taylor! Er geht, das sollte Ihnen genügen.“ Aber das Mädchen schien mehr wissen zu wollen. „Ist es—7 Muß Mr. Grove gehen, weil er den Artikel geändert hat, den Sie mir gestern diktierten, Mr. Blackwood?“ „Was soll dies Fragen? Welches Interesse haben Sie an Mr. Groves Tätigkeit hier?" „Es wäre doch— er meinte es doch nur gut.“ Jetzt ward John Blackwood ernstlich böse. „Darüber zu entscheiden steht ausschließlich mir zu. Vergessen Sie das nicht! Und lassen Sie für die Zukunft solche Fragen ein für allemal!!" Sie stammelte: „Und— soll denn nun dieser Artikel noch einmal veröffentlicht werden, in der anfänglichen Fassung?" „Allerdings.“ „Aber das ist ja— ich—“ Sie bat: „Mr. Blackwood, lassen Sie Mr. Grove weiterhin als Direktor hier tätig sein!“ „Was wollen Sie denn nur? Wie kommen Sie dazu, für Mr. Groves weiteres Verbleiben hier einzutreten?“ „Weil— Mr. Grove ein Mensch ist, den man wirklich achten muß, weil er—“ „Halt, Miß Taylor! Ich will nichts weiter hören. Und merken Sie sich, den Namen Thomas Grove werden Sie mir gegenüber nie mehr in den Mund nehmen. Sie haben in Thomas Grove für die Zukunft einen Gegner meiner Ziele zu erblicken, sonst nichts.“ „Mr. Grove bedeutet mir etwas ganz anderes. Und das wird auch in Zukunft so bleiben.— Er ist der Onkel meines Verlobten.“ John Blackwood zog die Brauen hoch. „Ihr Verlobter? Ich höre jetzt das erste Wort darüber daß Sie verlobt sind!" „Ich bin erst seit wenigen Tagen verlobt, Mr. Blackwood. Es fand sich noch keine Gelegenheit, daß ich zu Ihnen darüber sprach.“ „Wahrscheinlich wollen Sie schon bald heiraten?“ „Im Herbst vielleicht.“ Er beobachtete sie mißtrauisch. „Und durch diese Verlobung sind Sie zu Mr. Grove in verwandtschaftliche Beziehungen getrelen? Also deshalb Ihre Worte vorhin!“ „Ich schätze Mr. Grove nicht erst, seitdem ich durch Gilbert Rawson mit ihm verwandt wurde, sondern schon immer.“ John Blackwood fragte drängend: „Gilbert Rawson, sagten Sie? Das ist Ihr Verlobter? Den Namen habe ich doch schon einmal gehört.— Halt, ich hab's! Es existiert da irgendwo ein Klub, oder besser gesagt, eine Art Geheimbund, die„Liga der Menschenfreunde". In deren Namen sprach jetzt kürzlich einmal ein Gilbert Rawson in einer Versammlung. Der Mann hat mich gelegentlich dieses Vortrages angegriffen.— Ist das Ihr Verlobter?“ Janet Caylor bejahte. „Gilbert Rawson ist kürzlich für die Ziele seiner Liga in öffentlichem Vortrag eingetreten. Ich war zugegen, als er sprach.“ „Das ist interessant, Miß Taylor! Sie hörten also auch die Angriffe dieses Mannes gegen mich, und Sie fanden es nicht für erforderlich, mich sogleich am nächsten Morgen über diese Dinge aufzuklären.“ „Ich besuchte diesen Vortrag nicht in Ihrem Auftrag, Mr. Blackwood. Verpflichtungen Ihnen gegenüber waren damit doch für mich nicht gegeben.“ „So, so.— Und wie stellen Sie sich zu den Ideen Gilbert Rawsons?“ „Ich billige sie. Er und seine Liga verfolgen unbedingt gute Absichten. Sie wollen das Volk, oder besser gesagt, alle Menschen über ihre wahren Feinde aufklären und solche Feinde der Menschheit bekämpfen.“ „Großartig! Und in mir sieht also Gilbert Rawson solch einen Feind der Menschheit?“ „Er bekümpft Ihre Ziele, ja.“ „Das geben Sie so gelassen zu! Und dabei sind Sie meine Angestellte!" Seine Augen drohten. Aber das Mädchen verteidigte sich: „Ich habe meine Pflichten als Ihre Angestellte bisher in keiner Stunde vergessen. Mr. Blackwood. Ich weiß, was ich Ihnen und meiner Stellung hier schuldig bin. Aber ich weiß auch, daß mein Verlobter Recht hat, und—“ John Blackwood schrie sie heftig an: „Sie sind falsch! Sie sind schlecht! Sie nutzen Ihre Stellung bei mir dazu aus, meine Gegner über meine Absichten zu unterrichten! Es war mir schon manches ein Rätsel. Aber wenn ich denke, daß Sie solch falsches Spiel hier treiben, dann wird mir alles klar.“ (Fortsetzung folgt.) Sonja Henies Das Rätselraten ist jetzt abgeschlosse kunstlauf erklärte habe, Berufsläufer den Vertrag unte 100 000 Dollar bi viermal in Newyihre Kunst noch in einigten Staaten Ein strahlender nun erloschen, and Gerade im Eiskun Zeit neue Talente eine oder andere Uebertritt ins Pr. Hollands gegen West Am 28. März 11 =Mannschaft in kampf gegen We aus. während am in Rheine gegen Für beide Spiele Mannschaften auf In Devente (Gooi) und West .). Van Eeck( sum): Gunning versum), Carvent broek(Amsterdan In Rheine Zutpben).„Dob .), v. d. Veen gener(Deventer (P..). Bekink Mittelrh Der Gau Mitt teurbox=Meisterst Vertreter namho lich auch sämtlich liche Liste: Fliegengewicht tens(Norden# (Colonia Köln) wicht: Rustemey nania Köln): L Biemer(Rhena (Colonia Köln (Trien): Mittel lonia Köln): Köln). Schmidt Orthmanns(Rl Für den fehle gewicht ist in Borer genannt Wieder Für Freitag. boxkämpfe in Hauptkampf z1 Droog und W werden. da Pü Witt um die schaft kämpfen zwischen Bölck schwergewichtsn Schwergewichts werden. Für e Haymann(M pflichtet: auße kürzlich Hein? Vertrag erhalt Willi mi Der Stuttga programm für kampf wird d dorfer Schwer Halbschwergem treffen sich die Leovold(Berl Der Gau 9 letiksaison rei kamen unter tierungsläufe in denen aus gen der SA. an den Start gewann Tietz das 20=Kilor :05.15 Stuni SS= und FA beitsdienstler viel hinter d gesamt beteil schiedenen K dafür, daß de Ausschreibun Weg eingesch der zur Gel verband der Gehen mit Strecke. Im Bochum) in im Geväckm Stunden die wettbewerb Beteiligung 1. Mannscho die schon im Geväckmarsd tin r. Gmain eleiten. gen für r nebenist nicht dem BeAber—“ stsache?“ ht.“ ylor! 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Die Weltmeisterin im Eiskunstlauf erklärte jetzt selbst, daß sie sich entschlossen habe, Berufsläuferin zu werden. Sie hat bereits den Vertrag unterzeichnet— er wird ihr rund 100 000 Dollar bringen. Sie wurde verpflichtet. viermal in Newyork zu laufen und anschließend ihre Kunst noch in neun anderen Städten der Vereinigten Staaten zu zeigen. Ein strahlender Stern am„Amateur=Himmel“= ist nun erloschen, andere werden kommen und leuchten. Gerade im Eiskunstlauf schoben sich in der jüngsten Zeit neue Talente nach vorne und sicherlich wird das eine oder andere von ihnen die Lücke, die Sonias Uebertritt ins Profilager riß. schließen... Hollands Hockeymannschaften gegen Westfalen und Westdeutschland Am 28. März trägt die Niederländische National=Mannschaft in Deventer einen Revräsentativ= kampf gegen Westdeutschlands Auswahlmannschaft aus. während am 5. April eine ostholländische Elf in Rheine gegen Westfalens Vertretung antritt. Für beide Spiele haben die Holländer bereits ihre Mannschaften aufgestellt. Es spielen: In Deventer: Fesevur(Deventer): Stockmans (Gooi) und Westerkamp(H. D.): Lob(H. D. .). Van Eeck(H. D..). Van Lierop(Hilversum): Gunning(Bloemendaal), Svarenberg(Hilversum), Carventier Alting(Baarnsche HV). Heybroek(Amsterdam) und Esser(T. O. G..). In Rheine: Fesevur(Deventer): Postma (Zutphen). Dobbelman(Niimegen), Hardick(P. .), v. d. Veen und Leene(beide Niimegen): Wagener(Deventer). Schröder(Zutphen), Schnitger (P..). Bekink(Union) und Scholten(Deventer). Mittelrhein-Vertreter bei der „Deutschen Der Gau Mittelrhein hat für die Deutschen Amateurbox=Meisterschaften in jeder Gewichtsklasse zwei Vertreter namhaft gemacht, unter denen sich natürlich auch sämtliche Gaumeister befinden. Die namentliche Liste: Fliegengewicht: Schlörke(Aurora Köln), Mertens(Norden Köln): Bantamgewicht: Virnich 2 (Colonia Köln). Eskes(Norden Köln): Federgewicht: Rustemeyer(Colonia Köln), Bremer(Rhenania Köln): Leichtgewicht: Fluß(Norden Köln), Biemer(Rhenania Köln): Weltergewicht: Ulderich (Colonia Köln). Neu(Stollwerck Köln), Mutsch (Tries): Mittelgewicht: Stein(Bonn), Geißel(Colonia Köln): Halbschwergewicht: Krumm(Post Köln). Schmidt(Colonia Köln): Schwergewicht: Orthmanns(Rhenania Köln). Für den fehlenden zweiten Vertreter im Schwergewicht ist in der Weltergewichtsklasse ein dritter Borer genannt worden. Wieder Berufsboxen in Krefeld Für Freitag. 3. April. sind nach Krefeld Berufsboxkämpfe in Vorbereitung. Der zunächst geplante Hauptkampf zwischen dem Einheimischen Nikro Droog und Willy Pürsch kann nicht durchgeführt werden, da Pürsch am gleichen Tage gegen Adolf Witt um die Deutsche Halbschwergewichtsmeisterschaft kämpfen muß. Der Gegner für Droog soll nun zwischen Bölck(Hamburg). dem belgischen Halbschwergewichtsmeister Sys und dem französischen Schwergewichtsmeister Charles Rutz ausgewählt werden. Für einen Schwergewichtskampf sind Kurt Haymann(München) und Jakob Schönrath verpflichtet: außerdem hat auch v. d. Rheydt. der kürzlich Hein Domgörgen k. o. schlug, bereits einen Vertrag erhalten. Willi Müller boxt ebenfalls Witt Der Stuttgarter„Schwabenring“ hat sein Kampfprogramm für den 17. April bereits fertig. Hauptkampf wird die Begegnung zwischen dem Düsseldorfer Schwergewichtler Willi Müller und dem Halbschwergewichtsmeister Adolf Witt sein. Weiter treffen sich die Leichtgewichtler Esser(Köln) gegen Leopold(Berlin). die Weltergewichtler Tafelmeier (Stuttgart) gegen Eybel(Hannover), die Halbschwergewichtler Hölz(Stuttgart) gegen A. Polter (Leipzig) und die Leichtgewichtler Bernhard(Leipzig) gegen Rothenberger(Stuttgart). Willi Müller wird in der nächsten Zeit stark beschäftigt sein. Am 28. März soll der Düsseldorfer in Paris den französischen Schwergewichtsmeister Charles Rutz(Straßburg) boxen. Am 22. März kämpft Hein Domgörgen in Odense gegen den dänischen Mittelgewichtsmeister Hans Holdt. 35 000 in Dublin Irland— Schweiz:0 In Dublin stieg am Dienstag der Fußball=Länderkampf Irland— Schweiz. Der irische Freistaat hatte sich sehr auf den Kampf mit den Eidgenossen gefreut und so stellten sich auch nicht weniger als 35000 Zuschauer ein. Es war ein schönes Spiel, in dem die Schweiz sich tapfer schlug=und ahrenvoll mit:1 unterlag. Die Entscheidung fiel schon in der 33. Minute der ersten Halbzeit: Irlands Sturmführer Dunne schoß hier das Tor. das bereits den Sieg bedeuten sollte. In der zweiten Hälfte drehten die Eidgenossen mächtig auf. aber die Irendeckung stand eisern und hielt den knappen Vorsprung. Westdeutsche Regatten Auf seiner Frühjahrstagung besprach der Rheinisch=Westfälische Regattaverband alle wichtigen Fragen für das Jahr 1936. Vor allem wurde natürlich das Programm festgelegt, das folgende Gestalt hat: 24. Mai: Frühregatta in Mülheim=Ruhr: 7. Juni: Hengsteysee=Regatta und Stadtregatta in Köln: 14. Juni: Baldeneyseefest(Baldeneyseeachter): 21. Juni: Hauptregatta in Duisburg: 12. Juli: Essener Baldeneysee=Regatta; 19. Juli: Deutsches Meisterschaftsrudern in Berlin=Grünau; August: Dauerrudern in Mülheim=Ruhr: 6. September: Herbstregatta in Bochum=Witten; 13. September: Herbstregatta Essen=Baldeneysee; 19. September: Dauerrudern Orsoy—Wesel: 27. September: Dauerrudern in Dortmund. Da am 7. Juni die Regatten auf dem Hengsteysee und in Köln zusammenfallen, will man versuchen, einen Termin zu verschieben. Frauenregatten werden in Westdeutschland nicht ausgetragen. Vorerst werden einzelne Frauenwettbewerbe in das Programm der Herrenregatten eingeschaltet. Es kommen Stil= und Stilschnellrudern in Frage. doch nicht mehr als drei Wettbewerbe. Ein Lehrgang im Mai in Essen soll der weiteren Ausbildung dienen. Kücze Spoeinottzen Turner und 700=Jahr=Feier Recklinghausens Die Stadt Recklinghausen begeht in den ersten Tagen des Juni ihre 700=Jahr=Feier. Der Kreis Emscher=Lippe hat aus diesem Grunde die Turnfeste seiner drei Unterkreise auf den 6. und 7. Juni nach Recklinghausen festgesetzt, so daß diese Veranstaltung der drei Unterkreise Gelsenkirchen, Recklinghausen und Buer=Bottrov=Gladbeck im Rahmen der Jubelfeier Recklinghausens stattfindet. Westfalens Turner=Nachwuchs wird geschult Das Fachamt 1 im Gau Westfalen führt unter Leitung des Gauoberturnwarts Eichhoff=Lüdenscheid vom 23. bis 29. März und vom 30. März bis 5. April in Littfeld zwei Lehrgänge für veranlagte Gerätturner durch. Die Meldungen für den ersten Lehrgang liefen so zahlreich und begründet ein, daß sich das Gaufachamt entschloß. noch einen zweiten Lehrgang in Littfeld durchzuführen. Der Männerturnwart der OT und Reichsfachamtsleiter des Fachamtes 1. Martin SchneiderLeipzig. wird am Wochenende in Westfalen weilen. um dort an verschiedenen Orten der Austragung der erstmalig einheitlich an einem Tag durchgeführten Mannschafts=Gerätwettkämpfe im ganzen Gau Westfalen beizuwohnen. In anderen Gauen sind die Gerät=Mannschaftskämpfe ähnlich den Svielreihen ausgeschrieben worden, während der Gau Westfalen von einer solchen Austragungsweise Abstand genommen hat, um eine Ueberlastung der Gerätturner zu vermeiden. U. a. wird Martin Schneider auch das westfälische Hallensportfest, das Fachamt 1 und 3 (Leichtathletik) am 21. und 22. März in der Dortmunder Eintrachthalle durchführen, besuchen. Englander spirten in Hamburg unentschieden Die Hockeymannschaft der englischen Universitäten Cambridge und Orford spielte am Dienstag in Hamburg gegen den Club an der Alster und holte ein:2 Unentschieden heraus. Die Hamburger waren in der ersten Hälfte klar besser und erreichten eine:=Führung. Nach der Pause waren die Gastgeber aber ziemlich abgekämpft, so daß die Engländer den Rückstand aufholten und damit zu einem durchaus verdienten Unentschieden kamen. Sachsens Elf gegen Mitte Für den am kommenden Sonntag in Halle stattfindenden Freundschaftskampf gegen die Fußballvertretung des Gaues Mitte hat Sachsen seine Mannschaft wie folgt aufgestellt: Tor: Wöllner (PfB Leipzig): Vert.: Krauß(Wacker Leipzig): Brembach(Tura Leipzig): Läufer: Köckeritz(Spfr. 01 Dresden), Reicherdt(Pol. Chemnitz), Rose(Sp. Vag Leipzig): Sturm: Breidenbach(VfB Leipzig). Helmchen(Pol. Chemnitz), Machate(Gutsmuts Dresden), Munkelt(Pol. Chemnitz). G. Schmidt (Tura Leipzig). Berliner Schwimmer in Kovenhagen Eine schwere Prüfung steht den Berliner Schwimmer und Schwimmerinnen in den Tagen vom 1. bis 3. April bevor. In der dänischen Hauptstadt steigt der traditionelle Städtekampf Berlin— Kovenhagen. Der starke Ausschwung des dänischen Schwimmsports in der letzten Zeit wird einen Berliner Sieg kaum wahrscheinlich machen. Ein Teil der Berliner Mannschaft steht mit Wille. Birr. Arendt, Grün, Plath(Kraul). Wittenberg(Brust). Heise und Bartnick(Rücken), sowie bei den Frauen Halbsguth. Arendt, Schmitz. Pollyck(Kraul) und Engelmann(Brust) fest. Hauder und onldastele Der Siegerländer Erzbergbau im Februar Der Erzbergbau des Siegerlandes hat im Februar, werktäglich berechnet, gegen den Januar in der Förderung einen Zugang von 83 To. aufzuweisen während de: Absatz sich fast genau auf der Höhe des Vormanats gehalten hat. Es wurden geförbert im Februar mit 25 Arbeitstagen 131 370 Tonnen gegen 134 480 Tonnen im Januar mit 26 Arbeitstagen. Der Versand betrug 133690 Tonnen gegen 139 290 Tonnen im Januar. Die Zahl dec Belegschaft stieg von 5665 auf 5680 Mann. Die Vorräte verminderten sich um 6320 To. aus 47815 To. Märkte Berliner Metall=Notierungen Berlin, 18. März.(Amtlich.) Elektrolytkupfer (wirebars) prompt cif Hamburg, Bremen oder Rotterdam 51.75; Original=Hütten=Aluminium, 98 bis 99 Prozent. in Blöcken 144: dgl. in Walz= oder Drahtbarren 148: Neinnickel. 98 bis 99 Prozent. 269 RM für 100 kg; Silber in Barren, ca. 1000 sein, per Kilo 37.00—400 RM. Warenmärkte Rheinischer Großmarkt für Getreide u. Futtermittel Köln. Abteilung Krefeld Krefeld, 18. März. Weizen. rhein., 76/77 kg. ab Erzeugerstation W 16 21.00. W 19 21.40: Roggen. rhein., 71/73 kg. ab Erzeugerstation R 15 17.30. R 18 17,70: Futtergerste, rhein., 59.60 kg. ab Erzeugerstation G 12 18.10. G 14 18.40; Hafer. rhein.. 48/49 kg. ab Erzeugerstation H 13 16.80. H 16 17.20. H 18 17.40. H 19 17.50: Industriegerste frei Schiff Uerdingen—: Weizenmehl. Type 790. für W 19 28.60, W 16 28.60: Roggenmehl, Type 997, für R 15 22,95, R 18 23.15: Roggenschrot, Type 1800, für R 15 19.45. R 18 19.65: Weizenkleie, Grundvreis für W 16 11.95. W 19 12.15. Handelspreis 12.50; Weizengrießkleie(Bollmehl) 13.65—14.05; Weizennachmehl 16.25—17.00: Roggenkleie Grundpreis R 15 10.55. R 19 10.80, Handelsvreis 11.15: Roggen= und Weizenstroh 2,70—2,80. Wiesenheu Roggen= und Weizenstroh.60—.70. Wiesenheu 7,50—8,00, Luzernheu 8,50—9,00, Haferstroh gepr. .60—.70 RM. Viehmärkte Dortmunder Zucht= und Faselviehmarkt Dortmund, 18. März. Zum heutigen Zucht= und Faselviehmarkt wurden aufgetrieben: 579 Großvieh. 177 Ferkel, 18 Läufer und ältere Futterschweine. 36 Kälber. Der Handel war in Großvieh mittel. sonst langsam. Hochtragende und frischmelkende Kühe: 1. Sorte 525—555, 2. Sorte 470—520, 3. Sorte 390—460. Rinder kosteten 380—480 RM. beste Tiere über Notiz bezahlt. Der Handel war am Schweinemarkt langsam.(Durchschnittsqualität und Durchschnittsvreise.) Es wurden bezahlt für:—6 Wochen alte Ferkel 19—22.—8 Wochen alte 22—27. —10 Wochen alte 28—32, 10—12 Wochen alte 33 bis 37. Läuferschweine,—5 Monate alte, kosteten 37—70. Abfallende Ware entsprechend niedriger. ausgesuchte Spitzentiere entsprechend höher. Sämtliches zum Markt aufgetriebenes Vieh ist gegen Maul= und Klauenseuche geimpft.— Der nächste Markt ist am 25. März. Osnabrücker Zucht= und Nutzviehmarkt Osnabrück, 18. März. Auftrieb: Kühe und Rinder 64. Schweine 657. Es kosteten: Milchkühe: 1. Sorte 420—490, 2. Sorte 340—400, 3. Sorte 300 bis 340. 4. Sorte 230—300: Rinder: 1. Sorte 350 bis 440. 2. Sorte 300—350, 3. Sorte 250—300. 4. Sorte 160—220. Ferkel:—8 Wochen alte 15— 22.—13 Wochen alte 22—36. Läuferschweine 27— 35 RM v. Stück. Tendenz: Rinder mittel, Schweine langsam. Der nächste Markt findet am 25. März Amtliche Berliner Devisenkurse #rgem(Baen.-Hir. Belo(Brüss u. Hntw.) Dänem. Kopenhag.) Oanzio(Danzial nglan(bondon) Frankreich(Paris) Holland(Amsterdam und Rotterdam) Italien(Rom u. Iail.) Jungosl.(Belg., Zaar.) Berliner Börsenkurse vom 18. März 1936 16 17 18 Teichlanstennerhinn in Wesistllen Ueberall Gehwettbewerbe und Orientierungsläufe Der Gau Westfalen eröffnete die neue Leichtathletiksaison recht eindrucksvoll. In fast allen Kreisen kamen unter ausgezeichneter Beteiligung Orientierungsläufe und Gehwettbewerbe zum„Austrag. in denen auch erfreulicherweise überall Goteilungen der SA. SS und des FaD mit gutem Erfolg an den Start gingen. Im Kreis Gelsenkirchen gewann Tietze(Schalke 96) in der offenen Klasse das 20=Kilometer=Gehen in der guten Zeit von :05.15 Stunden. während der Beste in der für SA=. SS= und FAD=Angehörige offenen Klasse. der Arbeitsdienstler Beckmann, mit:06.30 Stunden nicht viel hinter der Zeit des Siegers zurückblieb. Insgesamt beteiligten sich in Gelsenkirchen in Sgz sbiedenen Klassen über.230„wever..ein„, 91g dafur, daß das Fachamt für Leichtathletit mit dieser Ausschreibung von Gehwettbewerben den richtigen Weg eingeschlagen hat, um auch diese Sportart wieder zur Geltung zu bringen..#. Fgdie„S. g ar. verband der ausrichtende Polizei=Eo vus 25=Kilom.= Gehen mit einem Gepäckmarsch über die gleiche Strecke. Im Gehwettbewerb blieb bier Dey(Tus Bochum) in:31.08 Stunden erfolgreich, während Beteiligung 2. 30 Mannschaften starteten— die 1. Mannschaft des SA=Hilfswerklagers Hattingen. die schon im Vorjahr in Dortmund im Viktor=LutzeGeväckmarsch teote, zigr,. Hochum guch fünf MäUebrigens beteiligten sich in womum auch fünf dels des Reichsbahn=TuS Wanne=Eickel am 25Kilometer=Gehen, die damit eine Prüfung für das Reichssportabzeichen erledigten. Auch in Dortmung war die Beteiligung in allen Klassen erfreulich rege. Am erfolgreichsten schnitt als alter Leichtathletikvionier und unermüdlicher Förderer des Gehsports der Dortmunder Athletik=Klub ab. der in der ersten und zweiten Klasse und auch im Mannschaftswettbewerb den Sieger stellte. Die beste Zeit erreichte im Marsch über die auf 23.1 Kilometer verringerte Strecke Niemann (DAK Dortmund) mit:53.50 Stunden vor seinen Vereinskameraden Kovpmeier und Chudanski. Der Kreis Hamm führte ein 20=Kilometer=Gehen und =Laufen durch. Trotz eines eisigen Gegenwindes auf der Strecke Hamm—Uentrov erreichte Linder (Hammer SpVg) im Gehen die beachtliche Zeit von :57.35 Stunden. während im Laufen sein Vereinskamerad Lange mit:19.33 Stunden siegreich blieb. Glänzend wurde ein Orientierungslauf im Kreis Münster durch die Reichsarbeitsdienstgruppe 200 (Münster) ausgerichtet. Orientierungsläufe sind im deutschen Sport noch neueren Datums und erfordern genaue Kartenkenntnisse und ein gewisses Gefühl für schnelles Orientieren. Bei den Svortvereinen siegte der SC Münster 08 in 26.45 Min. vor dem XV Westfalen=Jahn Münster In der zweiten Klasse. in der Wehrmacht. FAD. SA und SS liesen, blieb der FAD 8/200 Senden in 32 Min. erfolgreich. Anleihen: O.-Anl. 27 ) R- A n l v. 2 9 Banken: com.: u. Privat-Bl Otsch. Bk u Diskt Dresdner Bank Reichsbank Ch.-Westl. BodenCred Verkehrswerte: keichsbahn.-A dapag Vordd Lloyd Brauereien: Dortm Aktien Dortm Ritter Dortm Union schlegel-Scharp Wicküler-Küpper Sonstiges: Aku 4 E G. semberg I. P. bem ind Gelsenk ont Cautscb. almler Mot. tsch. Erdöl 1 Licht u. Kraft schw. Bergu Farbenind elten-Guillaume riedrichshütte ebhard& Co eisenk Berzw —+ bedeutet ohne 100½ 92. 92. 921 122•8 185¼ 16.— 17% 167. 95 197¼ 108 61¼ 61. 90°9 2% 98¼ 110½ 40 ¼ 153 115 106 100 91¾ 918 921. 184¼ 122 ¾ 12.⅜ 15 4 17% 167— 95 1 5 104⅞ 48% 8% 83. 97½ 103¼ 38. 51¾ 55 Angebot und Ges. t. el. Unt. Goedb Gebr. Goldschmidt Harpener Berg Hoesch=Eisen-KölnNeuessen Kali Aschersieben Klöcknerw Köln Gas a Elek W. Krefft Kromschröder G. Kronprinz Metall: Küppersbusch Lahmever Mannesm-Röhren Mansfeld Waschb-Untern Wülh Bergw Phöniz Bergu Rhein Braunk Rh Elektrizität Rhein-Spiegel Rhein-Stahl Rh.-Westt Elektr Rhein-West Kalk Roddergrube Salzdetfurth Schött. Herm Schwelm-Eisen Siemens u Halske Stolb Zinkh. Stollwerck Westdtsch Kaufh Ver. D. Nickel Ver Glanzst Elbt Ver Stahlwerke Warstein Gruben Wasserw Gelsenk Nachfrage. 128 08.— 115¼ 90. 126 85⅞ 78 78¾ 97. 150. 119⅞ 128 ½2 3. ¾ 133.— 84.— 21 ½ 126 ½ 82% 11%6 128. 118½ 181¼ 20— 170¼ 76 94½ 34½ 84½ 6 ¾ 127½ 115.— 8878 124 85 ¼ 76 77½ 98. 149¾ 83 132— 83¼ 18 — 217¾ 126 ¼ 84 113 127% 1785 18 ¾ 1671. 73½ 94. 133. 130 33⅞ 64 Westeregeln Westdtsch. Kaufhof West-Draht Hamm Westfälische Landesbankanl.: 6% Prov Feing. 2“ 6% dto. 26 6% dto. 27 R 1 5% Komm. Obl 28/29—3 dto. 30 R e 5% Goldofdbr R WVestf Provinzialanleihe-Auslosg Festverzinsliche Werte: 5% Preuß Ld.-Br anstalt R 19 dto. 4 dto 11 dto 13/1“ dto. 21 dto Komm 20 dto. 16 dto. 6 dto. 8 Pr. Centr.-Boc u. Pfdbr. Fm. 1 % dto Komm.= Obl.! urchschnittak de Steuergutscheine 122½ 31 ¼ 126 % 25 5% 5% 94 ¼ 94. 94 92.8 93. 110.— 120 30⅞ 94 ¼ 94.— 94.— 92⅞ 93 7 95⅞ 110 97. 97. 97. 97. 97. 94¾ 949 34% 3 96 94. 9. 97.— 97.— 97.— 97.— 97.— 94¼ 34 ¾ 44¾ 95.— 96 ½ 94.— 109.— Kud einee sthaffte. Der fahe... Tseder.A Urrhe! Wiältigs Temarung=Coens dor dein Kal bes Gologenhoif hagleifaf ginau danorhaffon Triede Eden: So ernst auch die Lage ist, so ist sie doch von der Gelegenhen begiener, einen dauerhaften Frieden zu schaffen— Der Bruch des Vertrages macht die Anwendung von Maßnahmen nicht notwendig „..n, Marten f. d. eurenäische interetiangse Vertranen auf dem die Uhr zu einer öftent, Prieod;, absäingig genacht worden. Die Ersahprach Ausenwiny, gaien chisfenischer Sie ein einheitsigegpröben besiehe. Vorher hatte der mat in nichtoffentlicher Sit= und Vertrauensproblem bestehe. zung davon Kenntnis genommen, daß die deutsche Es sei möglich, daß man endlich am entscheiAbordnung erst von Donnerstag an an den Ar- denden Wendepunkt der europäischen Geschichte beiten teilnehmen könne. Außerdem wurde be stehe. Italien sei sich seiner Aufgabe bei dem schlossen, eine Sitzung des Dreizehnerausschusses, Werk der Sicherheit und des Wiederaufbaues d. h. des Völkerbundsrates ohne Italien, zur Europas voll bewußt. Diese Wiederaufbauarbeit Prüfung der italienischen und abessinischen Ant= müsse, wenn sie nicht umsonst sein solle, auf dem wort auf den Anfang des Monats ergangenen Verständnis der gegenseitigen Bedürfnisse, auf Friedensappell am Donnerstagnachmittag abzu; der Erkenntnis und der wechselseitigen Achtung Patten. der Lebensnotwendigkeit der Völker und vor Außenminister Eden allem auf einer führte in seiner Rede fo'gendes aus: führte in seiner Rede fo'gendes aus: einheitlicheren Auffassung der Rechte, Ich habe bereits vor dem Rat erklärt, daß nach der Interessen und der Pflichten der europäischen Auffassung der britischen Regierung ein offen= Kultur aufgebaut sein. kundiger und unbestreitbarer Bruch der Bestim=] Anschließend' sprach mungen des Versailler Vertrages über die ent. Jußenminister Besk Aufassung meiner Regerung st dies jedoch bei über Die Zigegezgerg zke snrr tggen pigte gärsig de Austrcherhelung de Frodens zu schernt, Verd zisn Liesieres galtisches astonnen aot. und der mit dem Völterbundzggtz, in Eintlang schen ihm und Polen. Die hundertjährige steht, darf nich ausgelegt werden ol: Eipisgzwpeg. Freundschaft zwischen den beiden Nationen mache kung der Pfichten, des Lölterbundes, alte Aweg; jsedoch Polen zur Pflicht, die belgischen Interessen mäßigen und wirtzeng ,u grhingizenr, Sur Woy, aufmerisam in Bettacht zu ziehen. Wos Polen rung des Weltriedens zu ergreisen. selbst betreffe, so hätten die Erklärungen zwischen Unsere Pflicht ist es, nicht nur zu erklaren, ihm und dem deutschen Reich vom Januar 1934 daß ein Bruch begangen worden sei, wir müssen die Lage geordnet. uns stets unser letztes Ziel und uniere höchste atlschtett var Augen halten die darin internationale Vertrauen, auf dem die Sicherheit beruhe, zu stärken. 16 Gaantin Die Vertreter Spaniens und Argentiniens sprachen sich anschließend gegen eine„einseitige Aufhebung" vertraglicher Verpflichtungen aus. Der dänische Außenminister meinte seinerseits, die Vertragsverletzung sei unbestritten. Man dürfe aber nicht bei dieser Feststellung stehen bleiben und sich nicht einem unfruchtbaren Fatalismus ergeben. Er sprach den Wunsch aus, daß die Verhandlungen zwischen den unmittelbar beteiligten Staaten einen Schritt zur Wiederversöhnung bildeten, der allein das Gefühl der Sicherheit schaffen könne. Der rumänische Außenminister Tituleseu sprach von einer Erschütterung des gesamten Systems der kollektiven Sicherheit. Die Staaten der Kleinen Entente seien nicht gegen die Erörterung der deutschen Vorschläge. Diese müsse aber zu gegebener Zeit stattfinden, d.., nachdem die von Frankreich und Belgien aufgeworfene Vorfrage geregelt sei. Lorcarno bestehe fort, ja es habe erst in den letzten Tagen volle Wirksamkeit erlangt. Eine neue Regelung müsse diese Garantien verstärken und einen unteilbaren Frieden zwischen Deutschland und allen Staaten Europas herbeiführen. are Als letzter Redner sprach der portugiesische Außenminister Vasconcellos, der es dem Rat anheim stellte, die notwendigen Wege zur Sicherung des europäischen Friedens auf fester Grundlage zu finden. Hierauf wurde die Fortsetzung der Aussprache auf Donnerstag vormittag 10 Uhr vertagt. Es fiel auf, daß der Vertreter von Ecuador an der heutigen Sitzung nicht teilgenommen hat. Wie man hört, ist seine Abwesenheit darauf zurückzuführen, daß seine Regierung nicht gegen Deutschland sprechen und stimmen will. Frankreich gegen beiderseitige Entmilitarisierung dnb. London, 18. März. Die französische Abordnung hatte sich am Mittwochvormittag vor Beginn der Mittagsitzung der Locarnomächte mit einem englischen Vorschlag, der die Schaffung einer beiderseitigen neutralen Zone anregt, befaßt. Wie in französischen Kreisen verlautet, wird der Vorschlag als völlig unannehmbar betrachtet. Ccseigencer Naff!..g Russische Zwangsanleihen bei Arbeitern! Verantwortlichkeit vor Augen halten die darin besteht den Frieden zu bewahren und ein Einverständnis unter den Völkern Europas auf einer festen und dauernden Grundlage aufzubauen.„.164 Der Zweck von Locarno war zweifach, in erster Linie die Aufrechterhaltung des Friedens und sodann die Schaffung des internationalen Diese Erklärungen, die in der Atmosphäre gegenseitigen Vertrauens vereinbart wurden und dem festen Willen der beiden Regierungen entsprungen seien, den Frieden an ihrer gemeinsamen Grenze zu sichern, hätten es ermöglicht, zwischen Polen und Deutschland Beziehungen herzustellen, die von gegenseitiger Achtung durchdrungen seien. und sodann die Schaffung des internatonalen tor.—.— Vertrauens durch Garantierung der Sicherheit Die Worte, die der deutsche Reichskanzler in letzin Westeuropa. Ich glaube, daß wir es heute ter Zeit in seinen Reden Polen gewidmet habe, mit dem zweiten Ziel ebensosehr zu tun haben bewiesen den Willen der Reichsregierung, die wie mit dem ersten. Es ist nicht nuc die Struk= Verpflichtungen, die sie gegenüber Polen übertur des internationalen Rechis, das gestärkt nommen habe, aufrecht zu erhalten und machten werden muß, sondern alles das muß eine Festi= deutlich, in welchem Geiste das Reich sie anwengung erfahren, was die Grundlage zu inter= den walle Zu den Erörterungen über den frannationalen Recht bildet, nämlich der Friede unDie Sowjetregierung legt eine dritte Ausgabe der im Rahmen des zweiten Fünfjahresplanes vorgesehenen inneren Anleihe in Höhe von drei Milliarden Rubel auf. Die Zeichnungspflicht umsaßt sämtliche Werktätigen, einschließlich der Kollektiv= bauern, die Mindestzeichnung hat drei Wochenlöhne zu betragen. Nachdem in vielen Sowjetbetrieben die Löhne oft monatelang, sogar jahrelang den Arbeitern vorenthalten werden, stößt die Zeichnung häusig auf große Schwierigkeiten. Kommt ein Werktätiger der Zeichnungspflicht nicht oder nur ungenügend nach, wird ihm die Erlaubnis, lebenswichtige Gebrauchsartikel und Lebensmittel einzukaufen, entzogen. Niemals hat man in Deutschland zur Durchführung des gewaltigen Aufbauprogramms, das einer Vermehrung der Erwerbstätigen und der Hebung ihres Lebensstandards dienen soll, die Mittel durch eine Zwangsanleihe bei der Arbeiterschaft(!) auszubringen versucht. (in Ungarn um 71 v.., in Italien um 54 v. in Dänemark um 52 v..), während in Deutschland dank einer weitgehenden Marktregelung nur ganz geringfügige Erhöhungen dieser infolge der Ernte zeitweise etwas verknappten Nahrungsmittel zu verzeichnen waren. Gesunde Erziehung ein Dienst am Volke Sicherung der Kaufkraft des deutschen Arbeiters ter den Völkern Man muß beachten, daß der Bruch des Locarnovertrages, so klac er auch ist, nicht eine unmittelbare Bedrohung mit Feindseligkeiten in sich trägt Es ist Zeit vorhanden, um mit Klugheit wie auch mit Entschlossenheit die Lage zu prüfen. So ernst auch die Lage ist, so ist sie doch von der Gelegenheit begleitet, einen dauerhaften Frieden zu schaffen, und dieses Ziel wichtiger Gesichtspunkt für die Schritte selbst sein, die zur Erreichung des Zieles unternommen werden. Danach machte Eden die wichtige Feststellung, daß der Bruch des Vertrages durch Deutschland keine Aktion gewesen sei, die die sofortige Anwendung der im Locarnovertrag vorgesehenen Maßnahmen notwendig mache. Der italienische Botschafter in London, Grandi, gab hierauf eine Erklärung ab, in der er von dem Ernst der Lage sprach. Die Feststellung einer Vertragsverletzung durch Deutschland sei um so peinlicher gewesen, als es sich um eine Großmacht handele, deren Mitarbeit für den Frieden und die Wohlfahrt Europas unerläßlich sei. Italien sei sich seiner Verantwortlichkeit auf Grund des Locarnovertrages voll bewußt und bleibe seinen Verpflichtungen treu. den wolle. Zu den Erorterungen über den fran=sowjetrussischen Pakt erklärte Beck: „Ich stelle fest, daß dieser zwischen Frankreich und der Sowjetunion abgeschlossene Pakt, an dem Polen ebensowenig wie am Rheinpakt beteiligt ist, in keiner Weise die Verpflichtungen und das Recht abändern können, die sich für Polen aus seinen früheren Abmachungen ergeben. Was die Sowjetunion angeht, so sind die Verpflichtungen Polens im Laufe der letzten Jahre in dem Nichtangriffspakt und in dem Londoner Protokoll über die Definition des Angreifers festgelegt worden." Beck erklärte zum Schluß, bei allen Verhandlungen müsse der von Polen stets vertretene Grundsatz beachtet werden, daß über die Interessen irgendeines Landes international nicht ohne seine Beteiligung und Zustimmung verhandelt werden könne. Die Anwendung dieses Grundsatzes könne allein dazu beitragen, das Die Preise sind in Deutschland stabilisiert worden, um den Arbeitern und Angestellten eine gleichhohe Kaufkraft ihrer Einkünfte zu gewährleisten. Hierdurch wurde der deutsche Arbeiter von dem zufälligen Spiel der Preise befreit. In anderen Ländern dagegen sehen wir recht bedenkliche Preiserhöhungen, die für die Arbeiterhaushalte zum Teil sehr drückend sind. So haben sich die Lebenshaltungskosten im Jahre 1935 in Belgien um 6,7 v.., in den Vereinigten Staaten und Ungarn um fast 5 v.., in Japan und Italien um fast 4 v. H. und weiterhin auch in der Tschechoslowakei, in Kanada, in Großbritannien, Dänemark, Norwegen mehr oder weniger erhöht. In Deutschland hingegen sind die Lebenshaltungskosten im vergangenen Jahr durchschnittlich nur um 1 v. H. gestiegen. Für einzelne Waren ergeben sich noch krassere Unterschiede. Schweinefleisch z. B. zeigte in den Vereinigten Staaten eine Preissteigerung um 44 v.., in Schweden um 34 v.., in Norwegen um 27 v.., in der Tschechoslowakei um 25 v. H. und in Dänemark um 22 v. H. Auch Rindfleisch ist in einigen Ländern bis zu 27 v. H. gestiegen, desgleichen der Preis für Milch, Butter, Eier und für Kartoffeln In Deutschland ist die Aufbauarbeit Ehrendienst an der Nation Die Volksgenossen, die an den großen öffentlichen Arbeiten beschäftigt sind, tragen entweder das Ehrenkleid des Reichsarbeitsdienstes und erwerben sich dadurch ein gesichertes Anrecht auf einen Arbeitsplatz, oder sie werden durch die Inangriffnahme großer gemeinnütziger Unternehmungen, wie zum Beispiel dem Bau der Reichsautobahnen, der Deichbauten, Kanalbauten, von dem traurigen Los der Arbeitslosigkeit erlöst und ihnen dadurch Lohn und Brot gesichert. Sowohl die ihnen dadurch Lohn und Brot gesichert. Sowohl die Arbeitsdienstpflichtigen wie die neu eingestellten Arbeiter sind kräftig ernährt, in sauberen und hygienischen Räumen untergebracht, und ihr körperliches Wohl und ihre Gesundheit wird in jeder erdenklichen Weise gefördert. In Sowjetrußland werden große Arbeiten von sogenannten Lischenzy, entrechteten Sowjetbürgern, die zur Zwangsarbeit unter der Aussicht der GPl. verurteilt sind, ausgeführt. Beim Bau des MoskwaWolga=Kanals häufen sich die Todesfälle infolge von mangelhaftem Schutz gegen die Kälte. Unterernährung, allgemeiner Erschöpfung und unmenschlicher Behandlung. Erfolgreiche Hilfe für den Kleinhandel Auch der deutsche Einzelhandel hat von dem allgemeinen Konjunkturaufschwung bereits erheblichen Nutzen gehabt So lagen die Umsätze im Januar um 12 n. H über den Umsätzen im Jahre 1933, für um 17 b H über den Umsagzen im Bähre 1955, fül einzelne Branchen liegen noch erheblich bessere Umsätze vor. In Lebensmittelfachgeschäften(ohne Frischobst und Gemüse) haben wir eine Umsatzsteigerung von 25.7 v.., in ländlichen Gemischtwaren= geschäften von 30 bis 70 v.., in Glas= und Porgeschäften von 30 bis 70 v.., in Glas= und Po zellanwarengeschäften von 27.3 v., in Uhrengeschäften von 35,4 v.., und für Kraftfahrzeug= sobedeutet schnellen Untergang!“ so schrien die Feinde des Führers einst bei uns.„Chaos und Untergang, nirgends aber Aufstieg und Besserung, so werden die Taten der Nationalsozialisten aussehen", das war eine Parole vor drei Jahren. Selbstverständlich könnten aber die Staaten, Ulnid heute: die in Genf im Zusammenhang mit dem ita=TettoH lienisch=abessinischen Streitfall Maßnahmen getroffen hätten, deren Ungerechtigkeit das ganze italienische Volk empfinde, nicht erwarten, daß Italien Maßnahmen anwende, die mit seiner gegenwärtigen Lage unvereinbar seien. Es bestehe ein Widerspruch zwischen der Stellung eines unter Sanktionen gestellten Landes und der ihm obliegenden Aufgabe als Garantiemacht. Es müsse versucht werden, daß aus der gegenwärtigen Krise Europa nicht noch gespaltener und geschwächter, als es schon sei, hervorHeute haben Millionen Arbeit und Brot! Heute herrscht kein Chaos, sondern Ruhe und Ordnung! Heute sind wir nicht untergegangen, sondern eine freie Großmacht! Durch wen? Durch Adolf Hitler— ihm die jubelnde Zustimmung Deulschlands am Wahltage! wie Landmaschinenhandlungen sogar von 190 bzw. 200 v. H. Wenn auch zu berücksichtigen ist, daß ein Teil dieser wertmäßigen Umsatzsteigerungen durch Preiskorrekturen bedingt ist zugunsten der deutschen Bauern oder infolge gestiegener Rohstoffpreise bei der Erzeugung, so zeigt doch gerade das Januarergebnis d., das gegenüber dem Vorjahre um 8 v. H. höhere Umsätze aufweist, in wie starkem Maße auch der deutsche Einzelhandel bereits in den allgemeinen Konjunkturaufschwung mit eingefügt werden konnte. Auf dem Wege zur motorisierten Ralion Die letzten drei Jahre haben für den deutschen Kraftwagen einen ungeheuren Aufschwung gebracht. Insgesamt erhöhte sich die Erzeugung um 383 v.., die Neuzulassungen um 317 v. H. Dadurch konnte der Kraftwagenbestand um 53 v. H. erhöht werden. Die Ausfuhr ist ersreulicherweise um 133 v. H. gesteigert worden. Der Gesamtwert der Erzeugung stieg von kaum 300 Mill. RM. 1932 auf mehr als eine Milliarde im letzten Jahr. Die unmittelbare Beschäftigung im Kraftwagenbau hat sich gegen 1932 mehr als vervierfacht. Insgesamt waren bei der Herstellung von Kraftwagen mindestens 200 000 Menschen beschäftigt. Allein im letzten Jahr ist der Zuwachs mit 126 000 Personenwagen und 20 000 Lastkraftwagen höher als jemals in der Nachkriegszeit. Das Gre onb. Königsbei ist angebrochen. Stunde entgegen, Schlageter=Hauses sprechen wird. an Hakenkreuzfa weht im Winde. weiße Kerzen, die Führers mit il Freude eines beGirlanden winde bänder grüßen d mit Kränzen ul Die Fassaden ho neu erhalten, di Abendstunden ei Wenn Ostpren Führers an all letzten drei Jahr gierung verdank als schöne Wort Ostpreußen getal sten unter der 3 zu leiden hatte. Und wir lasse Allein das Ste gegenüber dem stiegen; das ist durchschnitt, der v. H. zeigt.„A das wirtschaftlie sind gegenüber nen die Einlag einem Reichsdu Einen besond in Ostpreußen doch in den dre schen Regierun Aus diesen w Deutlichkeit, d Adolf Hitler e bracht hat, die ständigen Besei den, die die eS führen wird. A Kurz vor 18 Führers auf ein. Vor dem gen, die weiter geterhaus hin Aberzehntauser mit dem Gau Reichsführer Hühnlein „Adolf Hitler“ Dietrich, e Wehrkreis I u Gliederungen nen. In Beg Reichspresseche SS.=Brigadefi leiter Hadai Die Eisenbe an bis Köni einzigart Ostpreußen. Tausende auf holte sich auf übergang das Volksgenossen rer auf seinen In Braunsch standen die und der Arb geisterte Vol ten der weit fahnen, und Volksgenosser erhobener R Um 19 1 Kundgebung. digten brauf Führers ganze Stadt Weg des Fü Einheiten de Kette der A tischen Leite jugend, hint Tausenden ten. Alle 8 Balkonen, v Uebe Erfolge der Sinn der Regierung Gleichzeitig täglichen A stand des kann. Im Jan: dustrie nur 1936 ware stunden. Die vorl nuar 1933 Januar 19 beitsmöglic 62.8 v. H. sich der# 58.1 v. H. Januar 19 fort, ja es Virksamkeit iese Garanen Frieden aten Euroortugiesische lotwendigen n Friedens Aussprache vertagt. on Ecuador ommen hat. darauf zunicht geimmen will. seitige zösische Abrmittag vor omächte mit Schaffung anregt, beverlautet, nehmbar beum 54 v. in Deutschregelung nur infolge der ihrungsmittel Dienst t Ehrendienst e an den grosind, tragen irbeitsdienstes sertes Anrecht den durch die zer Unternehu der Reichsalbauten. von eit erlöst und t. 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Ganz Königsberg fiebert der Stunde entgegen, zu der in der Riesenhalle des Schlageter=Hauses der Führer zu den Ostpreußen sprechen wird. Ganz Königsberg flaggt; was es an Hakenkreuzfahnen in Königsberg gibt, das weht im Winde. An den Fenstern sieht man weiße Kerzen, die am Abend beim Eintreffen des Führers mit ihrem Flammenschein von der Freude eines beglückten Volkes künden werden. Girlanden winden sich über die Straßen, Spruchbänder grüßen den Führer. Häuserfronten sind mit Kränzen und Tannengewinden geschmückt. Die Fassaden haben Leuchtbänder aus Glühbirneu erhalten, die ihr zauberhaftes Licht in den Abendstunden erstrahlen lassen werden. Wenn Ostpreußen in freudiger Erwartung des Führers an all das denkt, was es ihm in den letzten drei Jahren der nationalsozialistischen Regierung verdankt, so zeigen nackte Zahlen m als schöne Worte, was der Führer gerade für Ostpreußen getan hat, das wirtschaftlich am meisten unter der Mißwirtschaft der Systemparteien zu leiden hatte. Und wir lassen Zahlen sprechen: Allein das Steueraufkommen ist im Jahre 1935 gegenüber dem Jahre 1932 um 73,9 v. H. gestiegen; das ist erheblich mehr als der Reichsdurchschnitt, der nur eine Steigerung um 56,2 v. H. zeigt. Auch die Sparkasseneinlagen zeigen das wirtschaftliche Aufblühen der Provinz. 1935 sind gegenüber 1932 mit 266 gegen 172 Millionen die Einlagen um 54,1 v. H. gestiegen bei einem Reichsdurchschnitt von 34,2 v. H. Einen besonderen Erfolg hat die Arbeitsschlacht in Ostpreußen gehabt, waren die Arbeitslosen doch in den drei Sommern der nationalsozialistischen Regierungsjahre fast völlig verschwunden. Aus diesen wenigen Zahlen ergibt sich mit aller Deutlichkeit, daß die Regierungsführung von Adolf Hitler eine wirtschaftliche Gesundung gebracht hat, die in der nächsten Zeit zu einer vollständigen Beseitigung aller wirtschaftlichen Schäden, die die Systemparteien verursacht haben, führen wird. Ankunft in Königsberg Kurz vor 18.30 Uhr traf der Sonderzug des Führers auf dem Königsberger Hauptbahnhof ein. Vor dem Bahnhof, hinter den Absperrungen, die weiten Straßen entlang bis zum Schlageterhaus hin drängten sich Zehntausende und Aberzehntausende. Auf dem Bahnhof hatten sich mit dem Gauleiter und Oberpräsidenten Koch Reichsführer SS. Himmler, Korpsführer Hühnlein und der Führer der Leibstandarte „Adolf Hitler“, SS.=Obergruppenführer Sepp Dietrich, eingefunden. Die Befehlshaber im Wehrkreis I und im Luftkreis I, die Führer der Gliederungen der Partei waren ebenfalls erschienen. In Begleitung des Führers befanden sich Reichspressechef SS.=Gruppenführer Dietrich, SS.=Brigadeführer Schaub und Reichssendeleiter Hadamovski. Die Eisenbahnfahrt von der polnischen Grenze an bis Königsberg war für den Führer eine einzigartige Triumphfahrt durch Ostpreußen. Schon in Marienburg standen viele Tausende auf dem Bahnhof, und dann wiederholte sich auf jeder Station, ja an jedem Bahnübergang das gleiche Bild: Ueberall begeisterte Volksgenossen, die dankbaren Herzens den Führer auf seiner Fahrt nach Königsberg begrüßten. In Braunschweig, Heiligenbeil, in Ludwigsort standen die Gliederungen der Partei, die und der Arbeitsdienst Spalier, unter ihnen begeisterte Volksgenossen. Von einsamen Gehöften der weiten Landschaft grüßten Hakenkreuzfahnen, und davor standen ebenfalls wieder Volksgenossen im schlichten Landarbeiterrock mir erhobener Rechten. Beginn der Kundgebung Um 19 Uhr begann im Schlageterhaus die Kundgebung. Gauleiter Koch sprach. Dann kündigten brausende Heilrufe das Nahen des Führers an. Vom Bahnhof her durch die ganze Stadt bis zum Schlageterhaus führte der Weg des Führers, vorbei an den aufmarschierten Einheiten der Wehrmacht, vorbei an der endlosen Kette der Absperrung der SA., SS., der Politischen Leiter, der Luftgaureserve, der Hitlerjugend, hinter deren Koppelriemen sich die vielen Tausenden von jubelnden Volksgenossen drängten. Alle Fenster waren geschmückt. Von den Balkonen, von Mauern und Dächern hallte dem Ueberwindung der Kurzarbeit Erfolge der Arbeitsbeschaffung Sinn des Arbeitsbeschaffungsprogramms der Regierung war es, die Arbeitslosigkeit zu senken. Gleichzeitig mußte aber auch eine täglichen Arbeitszeit erfolgen, damit der stand des deutschen Arbeiters gehoben werden In Januar 1933 wurden in der gesantzen Ju: Austrie nur.75 Stunden gearbeitet, im Juauar 1936 waren es dagegen 7,39 geleistete ArbeitsDie vorhandenen Arbeitsplätze waren im Joruar 1933 nur mit 403 v. H. ansgegnett,. Januar 1936 betrug die Ausnutzung uner Arbeitsmöglichkeiten für Industriearbeiter wieder 628 v. 6. Auch bei den Angestellten... sich der Anteil der besetzten Arbeitsplätze„ 58.1 v. H. im Januar 1933 aus 77,8 v. J. uin Januar 1936. Führer das„Heil enigegen. Aus den Fenstern der mit Girlanden geschmückten Häuser strahlte das Licht von Tausenden von Kerzen. Von der Börse lohten aus mächtigen Becken rote Flammen und spiegelten sich im Wasser des Pregels. Der Schloßturm, das Wahrzeichen Königsbergs, war hell angestrahlt. Vor dem Schlageterhaus leuchtete von zwei hohen Pylonen rotloderndes Feuer. Von brausendem Jubel empfangen entstieg der Führer vor dem Hause dem Wagen und schritt grüßend dem Saale zu. Die Lautsprecher auf den Straßen und Plätzen konnten den Jubel nicht fassen, der minutenlang aus der großen Halle des Schlageterhauses drang. Helsingfors. Helsingfors wird von einer plötzlich auftretenden schweren Grivpe=Evidemie heimgesucht. Kinder des Nationalsozialismus Die aktive Bevölkerungspolitik des nationalsozialistischen Deutschlands hat erreicht, daß der immer bedrohlicher werdende Geburtenrückgang zum Stillstand gekommen ist. 1934 stieg die Zahl der Lebendgeborenen auf 116/000(1933 971 000), 1935 wurden wiederum fast 70000 Geburten mehr gezählt, die Geburtenziffer stieg auf 1 265 000. Diese ungeheuer positive Entwicklung der Bevölkerung ist das Ergebnis einer zielbewußten Förderung der Eheschließungen durch Ehestandsdarlehen und andere Maßnahmen. Die Zahl der Eheschließungen war immer kleiner geworden, die Umkehr kam 1933, als über 120000 Ehen mehr als im Jahre 1932 geschlossen wurden. Das Ergebnis von rund 639.000 geschlossenen Ehen des Jahres 1933 verbesserte sich im Jahre 1934 auf rund 740000. Lenizelos gestorben Nationalsozialistische Scharfmacher! schrien sie einst und kündigten Mord und Brand durch nationalsozialistische Kriegshetze an. Die das Prowhst.... Hoglten. Haden unrecht Sehatten! Mit Polen schlossen wir einen Friedenspakt! Im Westen stellten wir die Vorbedingungen eines wirklichen Friedens sicher! Mit England einigten wir uns im Flottenabkommen! Adolf Hitlers große Vorschläge zeigen den Weg zur Befriedung Europas! Deshalb vorwärts mit Rdolf Hitler! Seiner friedenspolitikalle Stimmen am 29. März! Wahlaufruf der Reichswirtschaftskammer dnb. Berlin, 18. März. Der Führer und Reichskanzler hat das deutsche Volk für den 29. März zur Wahl aufgerufen. Es gilt, an diesem Tage erneut vor aller Welt feierlich zu beweisen, daß hinter einer kraftvollen Führung ein einiges deutsches Volk steht. Nur eine Nation der Ehre, der Freiheit und Gleichberechtigung kann die Grundlagen für eine friedliche Arbeit und für ein kulturelles, soziales und wirtschaftliches Wohlergehen des Volkes schaffen. Deutschlands Wirtschaft hat in den drei Jahren nationalsoz'alistischer Aufbauarbeit einen Aufschwung ohnlegleichen erlebt. Der Kampf des Führers uno seiner Regierung kann allein auch für Deutschlands Wirtschaft die Voraussetzung für ihre weitere Entwicklung geben. Nur eine Wirtschaft in einem starken, den Frieden der Völker auf der Grundlage gleicher Rechte und Pflichten erstrebenden Staat kann sich im eigenen Lande zum Segen des ganzen Volkes entfalten und in friedlichem Wettbewerb der Völker auf dem Weltmarkt seinen wertvollen und notwendigen Anteil zur Befriedung und Ordnung der wirtschaftlichen Verhältnisse der Welt beitragen. Es ist daher nicht nur eine selbstverständliche Dankespflicht für die Aufbauarbeit der Vergangenheit, sondern zugleich ein zwingendes Gebot für die Zukunft, daß Deutschlands gewerbliche Wirtschaft sich am 29 März geschlossen zum Führer bekennt. In diesem Sinne rufe ich die Betriebsführer der gewerblichen Wirtschaft auf, am Tage der Reichstagswahl als wahre Führer der Betriebe an der Spitze ihrer Gefolgschaftsmitglieder Mann für Mann ihre Pflicht für Deutschlands Ehre und Freiheit, für den Frieden und für Deutschlands soziales, wirtschafrliches und kulturelles Wohlergehen zu tun gez. Ewald Hecker, Leiter der Reichswirtschaftskammer. standen, die verschiedenen technischen Einrichtungen haben sich glänzend bewährt und die Steuerungen sowie die Messungen und alle Versuche zeitigten gute Ergebnisse. Oberstleutnant Breithaupt, der Referent für Luftschiffahrt im Reichsluftfahrtministerium, über die Ergebnisse befragt, antwortete:„Alles hat wundervoll geklappt". Die jächste Fahrt des 23 129 ist für Montag vorgesehen. Berlin. Reichsminister Rust sprach am gestrigen Dienstag in einer großen Wahlkundgebung in Idar=Oberstein.— In Magdeburg hat Reichsleiter Rosenberg in der überfüllten Stadthalle in einer großen Rede die Notwendigkeit der Bekämpfung des Bolschewismus durch Deutschland dargelegt. Breslau. Nachdem es vorher in den schlesischen Bergen zum Teil stärker geschneit hatte, kam es in der Nacht zum Mittwoch zu Aufheiterung und stärkerem Temperaturrückgang. Bei Pulverschnee sind die Sportverhältnisse für Ski und Rodel sehr gut. L3 129 gelandet dub. Friedrichshafen, 18. März. L3 129 landete am Mittwoch um 16.07 Uhr. Das Luftschiff hatte seit seinem Aufstieg nach der Zwischenlandung über Friedrichshafen und dem Bodensee gekreuzt, wobei die Funkreilanlage und andere technische Einrichtungen geprüft wurden. Fahrt, die 30 Stunden dauerte, war von bestem Wetter begünstigt. Deshalb waren zur Landung zahlreiche Zuschauer von nah und fern herbeigeeilt. Um 15.30 Uhr öffneten sich die Tore und es strömten die Leute auf das Gelände. Der Arbeitsdienst wurde zu den Absperrungen herangezogen Kurz vor 16 Uhr traten die Haltemannschaften an ihre Plätze. Bald erschien das silberglänzende Schiff und senkte sich langsam hinab. Um 16.07 Uhr war das Luftschiff in den sicheren Händen der Haltemannschaften. Nach der endgültigen Landung des 88 129 am Mittwoch sprach sich Kapitän Lehmann über die Leistungen des Luftschiffes sehr befriedigend aus Dem Zwecke der 30stündigen Erprobungsfahrt wurde voll entsprochen. Die Maschinen haben ihre Dauererprobung gut beSeziultsltlus. also in 14 fahren an Winterhilfe insgesamt nur 188 Millionen kin Oderso: Der Nationalsozialismus hat 1933/34 358 Millionen Mark 1934/35 367 Millionen Mark 1935/36 bis jetzt 330 Millionen Mark insgesamt in 3 Jahren Eine Ullilliarde Reichsmark an die notleidenden Volksgenossen verteilt. Damit hat der Nationalsozialismus seine Solidarität unter Beweis gestellt. Du mees mithelfen, damit der Führer Du maßt sein Werk vollenden kann, und dom Tütngn der auch für Dich dent Juister am 29. März 1936 Deine Stimme geben! dub. Paris, 18. März. Am Mittwochmorgen gegen.50 Uhr verstarb in Paris der ehemalige Ministerpräsident von Griechenland, Venizelos. Venizelos wurde am 23. August 1864 auf Kreta geboren. Für den kommenden Juni hatte er seine Rückkehr nach Griechenland angekündigt. Von Jugend an Revolutionär, war er bereits Anfang der 90er Jahre Haupt einer Aufstandsbewegung auf Kreta. Bei Ausbruch des Weltkrieges befand sich Venizelos in München. Er kehrte eilends nach Griechenland zurück und erlaubte den beiden deutschen Kriegsschiffen„Göben“ und„Breslau“, sich mit Kohlen zu versor: gen. Dadurch gelang es diesen, die Dardanellen zu erreichen, so daß eine glänzende Wendung des Kriegsbildes im Nahen Orient eintrat. Venizelos sollte jedoch Griechenland auf die Seite der Entente ziehen. Mit Hilfe französischer, Bajonette, gegen den Willen des griechischen Volkes, wurde auf Betreiben von Venizelos Konstantin dann im Juni 1917 vertrieben. Unter dem Schutz französischen Militärs zog Venizelos in Athen ein, übernahm die Regierung und erklärte den Zentralmächten den Krieg. Für die königstreuen Griechen begann eine kummervolle Leidenszeit. Jeder Versuch, sich gegen Venizelos aufzulehnen, wurde blutig unterdrückt. 1920 mußte er ins Ausland flüchten. In Paris versuchten zwei griechische Offiziere, ihn zu ermorden. Der unglückliche Ausgang des von Venizelos begonnenen Feldzuges in Kleinasien führte dann zu einer Revolution, bei der König Konstantin zum zweitenmal vertrieben wurde. Venizelos übernahm dann kurz noch einmal die Regierung. Zwischendurch aber wurden ihm wichtige diplomatische Missionen in Lausanne, Genf und London übertragen. 1928 kehrte er nach Griechenland zurück und wurde bei den Wahlen im August 1928 mit überwältigender Mehrheit gewählt. Die Wirtschaftskrist, und zahlreiche Korruptionsfälle seiner Freunve brachten ihn bei den Wahlen 1933 zu Fall. Mit Deutschland hatte Venizelos versucht, gute Beziehungen zu unterhalten. 1929 besuchte er Berlin, um die Handelsbeziehungen zwischen Griechenland und Deutschland zu fördern. Im Juli 1933 erfolgte ein neues schweres Attentat auf Venizelos, dem er wie durch ein Wunder und durch seine Geistesgegenwart entging. Im März 1935 stellte sich Venizelos an die Spitze der Revolution, die aber erfolglos blieb. Er mußte mit vielen seiner Anhänger erneut ins Ausland flüchten. Seither lebte er in Paris. Man glaubte ihn bereits als politisch tot bezeichnen zu können. Seine gut disziplinierte Partei lebte durch die bei der Rückkehr des Königs Georg nach Griechenland gewährte Amnestie wieder auf. Sie dürfte nun nach dem Tode ihres Führers zerfallen. Gewaltige Ueberschwemmungen in den nordöstlichen Staaten von Amerika dnb. Newyork, 18. März. Durch verheerende Ueberschwemmungen in Pennsylvanien, Virginia, Westvirginia, Maryland, Newyork und anderen nordöstlichen Staaten sind zahlreiche Städte, darunter Pittsburg, Ithaca, von der Außenwelt völlig abgeschnitten. In den überschwemmten Ortschaften, deren Straßen mehrere Meter unter Wasser stehen, ist jeder Verkehr unterbunden, und ungezählte Tausende sind obdachlos geworden. Die Zahl der Ertrunkenen ist außerordentlich hoch. Der Sachschaden übersteigt bereits mehrere Millionen Dollar. Präsident Roosevelt hat die Bundesstellen angewiesen, sofort ein großzügiges Hilfswerk einzuleiten. In Johnstown in Pennsylvanien, das von der Ueberschwemmung am schwersten heimgesucht ist, standen die Straßen stundenlang über fünf Meter unter Wasser, das einer reißenden Flut glich. Nach polizeilicher Schätzung sind mindestens 20 Personen ertrunken. Die Stadt Pittsburg ist durch das Hochwasser des Alleghany=Flusses in eine schwere Notlage geraten, die noch durch den Ausbruch mehrerer Brände, darunter eines Großfeuers in den Anlagen einer Oelgesellschaft, erhöht wurde. Mindestens 12 Personen sind umgekommen. In Connecticut wurden Dutzende von Gebäuden nach dem Zusammenbruch des Staudamms des Farmington=Flusses weggespült. Während in den östlichen Staaten die schweren Regengüsse und Tauwetter anhalten, herrscht in Nordearolina Schneesturm. Mailand. Aus Neapel ist in Genua der Dampfer „Lombardia“ mit 4000 Mann für Massaua bestimmten Arbeitern eingetroffen, um eine Reihe von freiwilligen Verbandsführern der faschistischen Partei an Bord zu nehmen, die sich nach Eritrea begeben. Reute beginnen wie mit dem Abdruck unseres neuen Romans Soncurtes Nae von Kurt Mactin Aus einer Fülle von Presseurteilen über den Verfasser bringen wir nachstehend eine kleine Blütenlese von Auslandsstimmen, die den Leser gewiß teressieren wird, weil sie geeignet ist, ihn in die vielseitige„Fabulierkunst“ von K. Martin einzuführen. Es urteilen: Züricher Illustrierte: Kurt Martins Romane werden nicht nur in ganz Deutschland von vielen Tausenden gelesen, sie sind auch in Oesterreich, in der Schweiz. im deutschsprachigen Rumänien und Ungarn und Südamerika geschätzt und beliebt, und sie finden in ihren Uebersetzungen auch immer mehr im fremdsprachigen Ausland Verbreitung. Neue Berner Zeitung: Dieser neue Roman weist alle Vorzüge der früheren Werke des bekannten Autors auf. Ein Kreis von Menschen zieht uns sogleich in seinen Bann und diese Menschen treten uns von Anfang an so plastisch und lebenswahr vor Augen. daß wir sie leibhaftig zu sehen meinen, daß wir die Umwelt. in der sie leben, greifbar deutlich erblicken. Ein vielgestaltiger Reigen verschiedener Menschenschicksale offenbart sich uns. Schweizer Frauen=Zeitung: Dieser Roman einer schönen echten Liebe, der nicht versinkt in Rührseligkeit und süßliche Schwärmerei, der vielmehr zwei aufrechte Menschen hinstellt.— will sich an alle wenden und Wege zeigen, die aufwärts führen zu einem reinen und lichthellen Liebesleben zwischen Mann und Weiv.„„„ 1, Hakarriht mis manig. Wiener Bilder: Der Dichter veyerrscht wie wenige die Probleme der modernen Kultur. Was aber diesen Roman als besonders wirkungsvoll vor dem Durchschnitt auszeichnet, ist die packende, im guten Sinne volkstümliche Schreibweise, die temveramentvolle Schilderung und die nahezu virtuos beherrschte Form der Dialoge. Abschnitte von dramatischer Gewalt wechseln mit heiteren Zwischenspielen. Deutsch=Oesterr. Tageszeitung, Wien: Und darum. weil alle Schuld und Fehler dieser Menschen so lebenswahr, so alltäglich vor uns steht. treten uns die Menschen dieses Romans besonders nahe. Jeder einzelne steht lebendig vor unseren Augen... Der Roman ist ein reifes, meisterhaftes Werk. das seinen Dichter auf einer ganz neuen Höhe der Lebenserkenntnis zeigt.„.— Bularester Tageblatt: Ein Roman, der das Menschliche in seiner von Vielen nicht einmal geahnten Wirklichkeit erfaßt, der den Eindruck hinterläßt, daß der Verfasser des Romans nicht gewohnt ist. vom Schreibtisch aus Phantome zu entwickeln. sondern seine Studien da gemacht hat, wo der Lebensstrom, der ihm gerade zur Unterlage dient, am lautesten braust. Der Courier, Regina Canada: Es gibt Romane. die sich dem Gedächtnis des Lesers förmlich eingraben und immer wieder vom Untergrund des Bewußtseins her in blitzartiger Beleuchtung darin auftauchen. Kurt Martins neues Werk gehört zu diesen Romanen, und zwar wirken hier beide Größen —. Stoff und Form— in gleicher Richtung und Stärke zusammen, um einen unverwischbaren Eindruck zu hinterlassen. Deutsche Zeitung. Sao Paulo: Ein ernstes Mahnen klingt aus dem Erleben dieser Menschenschicksale zu uns: Wir sollen uns befreien von diesen erdgebundenen Mächten, wo sie uns auch zu fassen und zu knechten suchen, sollen den wahren Sinn des Lebens erfassen! Und dieser wahre Sinn des Lebens ist: Sehnsucht empfinden nach allem Gutem. nach aller Schönheit und Reinheit und Größe. Aas Westo dutschrattt #n Froion deutschland in die Reihen derer, die den Aufständen Kollschühbahn im Freten der Spartakisten begegneten Kurz danach, im Jahre Bochum. Dem auch in Bochum mächtig aufstreben=1922 bereits, fand er den Weg zur nationalsozialiden Rollschuhsport entsteht nunmehr auch eine Rollund Schlittschuhbahn im Freien. Als Platz hierzu ist der Innenraum der Radrennbahn an der Hattinger Straße ausersehen. Mit den Erdarbeiten für die Anlage ist bereits begonnen. Die Fahrfläche wird eine endgültige Größe von 400 mal 65 Meter erhalten. Die 6 nale RollschuhMaßen. Fläche entspricht dem für internatiound Eishockeyspiele vorgeschriebenen Zwei schwere Beiriebsunfälle Bochum. Kurz vor Beendigung der Morgenschicht stürzte bei Montagearbeiten auf einem hiesigen Werke der 38jährige Zimmerer Heinrich W. ab und mußte schwer verletzt ins Krankenhaus gebracht werden, wo die Aerzte Wirbelsäulenbruch, wie auch Schädel= und innere Verletzungen feststellten. Sein Zustand ist so gut wie hoffnungslos.— Vor einigen Wochen hatte der 25jährige Schlosser Erich B. auf einem hiesigen Werke einen schweren Unfall erlitten. in dessen Folgen ihm ein Bein amputiert werden mußte. Jetzt ist er infolge Embolie gestorben. Personenkrastwagen vollständig ausgebrannt Bochum. Vor der Riemker Kirche geriet auf der Herner Straße ein Personenkraftwagen wegen Reisenschadens ins Schleudern und fuhr auf den Bürgersteig und dann gegen einen Baum. Infolge des Anpralls explodierte der Benzintank und im Nu stand der ganze Wagen in Flammen. Der Lenker und ein Insasse des Kraftwagens mußten infolge der dadurch erlittenen Verletzungen ins Krankenhaus gebracht werden. Trotz des sofortigen Eingreisens der Feuerwehr brannte der Wagen doch vollständig aus. Einbrecher in einem Wirtschaftskeller Herten. Am Sonntag abend sind Einbrecher in den Keller der Gastwirtschaft Thiel eingebrochen. Der Gastwirt hatte seine zwei Hausangestellten beauftragt. aus dem Keller eine Flasche Korn zu holen. Als die beiden Mädchen den Keller betraten, wurde eine von ihnen von einem Manne am Halse gepackt und festgehalten. Gleichzeitig rief der Einbrecher„Hände hoch". schleuderte das Mädchen zur Seite und lief davon. Der Täter hatte bereits aus einem erbrochenen Schranke 6 Flaschen Schnaps zum Mitnehmen bereitgestellt. Bereits kurze Zeit vorher ist wahrscheinlich der gleiche Einbrecher in dem Keller der Gastwirtschaft Brechtmann gewesen. Als Brechtmann in seinen Keller gegangen war. um ein Faß Bier anzuschlagen, ist ein ihm unbekannter Mann fluchtartig an ihm vorbeigerannt. Auch hier hatte der Täter, wie im ersten Falle, die Verschlußkrampen zum Keller entfernt. Lünens neuer Oberbürgermeister Lünen. Am kommenden Montag, dem 23. März. soll Lünens neuer Oberbürgermeister. Dr. Curt Röding(München), als Oberhaupt der Livvestadt Lünen in sein Amt eingewiesen werden. Oberbürgermeister Dr. Curt Röding ist geborener Westfale und ist 38 Jahre alt. Als Kriegsfreiwilliger machte Dr. Röding den Weltkrieg im Infanterie=Regiment Nr. 75 mit. Vor dem Feind erwarb er sich zahlreiche Auszeichnungen. Für die Freiheit seines Volkes und Vaterlandes sich einsetzend. trat der nach dem Krieg von völkischen Ideen erfüllte in Nordstischen Freiheitsbewegung. In Nord=Hannover stand er in der vordersten Reihe mit den alten Kämpfern bei der Gründung der ersten Ortsgruppen der Nationalsozialistischen Deutschen Arbeitervartei. Von 1933 ab wirkte Dr. Röding dann in Bremen, bis er im Jahre 1935 durch den Stellvertreter des Führers. Rudolf Heß. in dessen Stab nach München berufen wurde. Lünens neuer Oberbürgermeister, der kürzlich bereits auf kurze Zeit in der Stadt seines Wirkens weilte, wird im Laufe dieser Woche nach Lünen kommen, um seine neue Stelle anzutreten. 1000 Kaninchenfelle verarbeitet Unna. Von allen Förderern der Kleintierzucht wird immer und immer wieder darauf hingewiesen, wie das Kaninchen nicht nur vielen Menschen als Nahrung dient, vielmehr auch sein Fell sehr beachtlichen Gewinn bringt. Es ist ja bekannt, daß die deutsche Fellverarbeitung in der Lage ist, aus Kaninchensellen so ziemlich alle Felle zu imitieren. Welcher Nutzen allein aus diesem Zweige der Kleintierzucht gewonnen werden kann, erhellt aus der Tatsache, daß, wie gelegentlich einer Züchterversammlung in Altenbögge mitgeteilt wurde, allein von der Kreisfachgruppe Unna in der letzten Zeit über 1000 Kaninchenfelle verarbeitet worden sind. schon am 19. Avril durch Gauleiter Dr. Meyer er. öffnet werden. In dieser Gauführerschule, deren örtliche Leitung in den Händen des Amtsbürgermeisters v. Damaros als Hauptstellenleiter für Kommunalpolitik in der Gauleitung liegt, sollen die ehrenamtlichen Gemeindebeamten lausend in Wochenkursen geschult werden, um sich das für die ehrenamtliche Gemeindeverwaltung erforderliche Wissen anzueignen. An jedem dieser Kurse können 30 Gemeindebeamten teilnehmen. Daß diese Schule, die erste dieser Art im ganzen Gaugebiete, ein Bedürfnis ist, beweist bereits die große Zahl von Anmeldungen zu den in Aussicht stehenden Kursen. Plötzlicher Tod Lokaler Sport Die Stadtmeisterschaft im handball der Volksschulen Im Endspiel um die Stadtmeisterschaft im Handball der Volksschulen schlug die Vincke=Schule. Stadtteil Ickern. in der Kampfbahn an der Ludwigstraße in einem schönen und flotten Kampf die Pestalozzi= Schule, Stadtteil Schwerin.:1. Damit wurden die Vinckeschüler Stadtmeister im Handballspiel der hiesigen Volksschulen. Essen. Auf der Dortmunder Straße im Stadtteil Kroy erlitt der 60 Jahre alte Invalide Friedrich Steinkamp, als er sein Fahrrad besteigen wollte, einen Herzschlag, der den sofortigen Tod zur Folge hatte. Richtfest der größten Wollhalle Deutschlands Paderborn. Die alte Wollzentrale Paderborn soll. wie bereits gemeldet, ihre alte Bedeutung und Geltung als westlicher deutscher Wollstapelplatz wiedererhalten und neben Berlin, Königsberg und Ulm eine der größten Wollhandelszentren Deutschlands werden. Um das zu erreichen, läßt die Reichswollverwertungs=GmbH. auf dem Gelände der alten Glashütte, dicht hinter dem Bahnhof. die größte Wollhalle in Deutschland errichten, die bei einer Breite von 95 Metern eine bedachte Hallenfläche von rund 11 200 am bietet und damit die Möglichkeit, etwa 60000 Zentner Schmutzwolle im Gesamtwerte von 7 Millionen RM zu lagern. In Anwesenheit von Vertretern der Bewegung, der Landesbauernschaft und sonstiger Organisationen wurde am Samstag das Richtiest der Riesenhalle gefeiert. Nach dem Zimmermannsspruch hielt der leitende Architekt. Kempf. eine Ansprache, in der er betonte, dieser Bau der größten deutschen Wollhalle solle das bauwerk des Führers vollenden helfen. Reichsbevollmächtigten für deutsche Schafzucht und der Reichswollverwertungs=EmbH. sprach Direktor Breuer, hob die Bedeutung der Schafzucht und der Wollgewinnung hervor, streifte die Entwicklungsgeschichte des Hallenbaues und schloß unter Hinweis auf die Pflicht jedes wahlberechtigten Deutschen am 29. März mit einem Treuegelöbnis zum Führer. Errichtung der ersten Gauführerschule für Kommunalpolitik Minden. Wie das„M..“ berichten kann, soll in den oberen Räumlichkeiten des Hotels„Großer Kurfürst“ an der Porta die erste Gauführerschule für Kommunalpolitik eingerichtet und wahrscheinlich Theater, Konzertk, Vorklagt Uraufführung im Bochumer Stadttheater Das Stadttheater Bochum bringt im Monat Avril die Uraufführung von Rehbergs„Friedrich Wilhelm.“.— weiterhin in neuer Inszenierung „Faust" I. der Östern in Szene gehen wird. Der Unterhaltungsspielplan wird durch Zerkaulens „Sprung aus dem Alltag“ bereichert, das zu Beginn des Monats herauskommen wird. Die„Junge Bühne" wird in der Karwoche mit einem mittelalterlichen Totentanz in der Bearbeitung von Alois Johannes Lippl ihre dritte Veranstaltung haben. der Maria zusammen mit dem„Brückengeist" von Julius Becker zur Aufführung gelangt. Zeitschriftenschau Kölnische Illustrierte Zeilung Schönheit der Arbeit „Ich bin Sozialist, weil es mir unverständlich erscheint. eine Maschine mit Sorgfalt zu pflegen und zu behandeln, aber den edelsten Vertreter der Arbeit, den Menschen selbst. verkommen zu lassen.“ Diese Erkenntnis des Führers hat einen grundlegenden Wandel nicht nur in der Auffassung der Arbeit, sondern auch in der Ausgestaltung der Arbeitsplätze in den Betrieben hervorgerufen. Wie die Arbeitsstätten und die Räume, die zur Ruhe und Erholung bestimmt sind. sich gewandelt haben, davon gibt ein großer Bildbericht in dem neuen Heit der Kölnischen Illustrierten eine eindringliche Vorstellung. Auch der übrige Inhalt der neuen Ausgabe bietet Ihnen wieder eine bunte Fülle fesselnder und schöner Dinge: Besuch bei deutschen Farmern in Afrika. Der Rheinexpreß. Wehrhafte Frauen in der Türkei. Angelsächsischer Humor. Außerdem„beginnt ein neuer. überaus spannender Tatsachenbericht„Die Liebestragödie der Marion von Clermont", der nach den Akten eines Pariser Prozesses den tragischen Konflikt zweier Liebenden mit der Welt schildert. Kinderwagen niedrig. Preisen u. günstig. Zahlungsbeding. nur bei in größter Auswahl, neueste Modelle, zu Kircob Castrop Rit Sen Minsierstr. 21 Die Verlobung Vermählung und andere Familienereignisse gebe man im „STADTANZEIGER“ bekannt Preis dieser Anzeigengräße .80 Mark S3s; Susgus-oelunt) Kö3RSiR Nichen bedterset, 8435f Zum wird bere. 15. April eine saufleißige Heute rischtag Brattisch.. Schelllisch mit Kopt Schelllisch ohne Kopt Kabeljau Rot arsch... Filetlisch.. Seeleutel Knurrhahn Rotbarschtilel Pld. 20 Pig. Pid. 19 Pig. Pld. 20 Pig. Pid. 19 Pig. 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