). 9 2 0 2 2. 9 3 1 4 5 9 3 6 9 4. ie fortgesetzten Ziehung stel aus Nr. 44718. 3 Gewinne r. 14170. 52333 u. 86179. sielen auf Nr. 1572. 3409. 23646. 25411. 26988. 28266. 84. 45251. 45849. 50002. 82. 58975. 63011. 65345. 97. 7840) 79803. 80802. 41 Gewinne zu 500 Tbir. 5731. 6342. 8323. 25951. 57. 35138. 35193. 36108. 39. 44455. 46980. 53864. 81. 61268. 63313. 63846. 33. 70105. 72575. 77529. ). 89715. 90471 u. 91699. sielen auf Nr. 644. 1227. 2442. 12622. 15478. 20604. 83. 33419. 35899. 36455 33. 42247. 44728. 44393. 36. 55494. 56137. 57662. 51. 66575. 66775. 74260. 58. 82195. 82406. 82819. 33. 85975. 87855. 90272. 3. 92317 und 94853. reiburg, Fürstenstein, einer Meile von diene, gesunde Luft liebt gen will, ist der rechte nahe d. Schles. Grenze 180 Mrg. Wiesen, 470 härten; der Rest: HofI. todtes Invent., Bau000 Thlr. Ml. von Breslau, 1 46 M. Acker, Boden I. Gärten 2c.; Gasthaus, ehstand, schönes Wohnzahl. 12—15,000 ean, Kleinburgerstr. 940.] Mittel. rilon bei M. Friedre Weichheit und Glanz, Ausfallen der Haareund hnte Weise. Preis 20 Sgr. rankgasse 49 in Cöln. Dam arina Friedländer. 6. Brief. Geld. Nr. 130. —1858.— Sanertändischer Anzeiger Mittwoch, 3. Novbr. Erscheint am Montag, Mittwoch und Sonnabend, und kostet in Brilon bei der Exped. 23 Sgr., durch die Post bezogen. portofrei, 27 Sgr. 8 Pf. halbjährlich. und 22. Ttutttigrs Arrisblalt für die Kreise Prilon, Büren, Stadt und Amt Rüthen. Inserate u. Bckaunt machungen kosten erstere 6 Pf., letztere 1 Sgr. dezspaltige Zetihgeile oderderen Raum. Jahrgang. Briefe und Gelder werden franco unter der Adresse:„Sauerländischer Anzeiger und amtliches Kreisblatt“ erbeten.— Anzeigen, welche gleichzeitig in den hei uns ahonfalls müchantlich dreimal erscheinenden Walde#kschar Apteiger“ ausgenommen werden sollen, kosten für beide Blätter nur 1 Sgr. 4 Pf. die in den bei uns ebenfalls wochentlich breimal erscheinenben„Walbecrschen Anzeiger“ vierspaltige Petitzeile oder deren Raum. Der französisch=portugiesische Streit und dessen Ende. +. Brilon, 1. Novbr. In einem früheren Leitartikel hatten wir angedeutet, wie Frankreich Alles aufbot, sein africanisches Reich zu colonistren. Mit den nweißen“ Auswanderen wollte es nicht recht glücken; es hat nun versucht, mit den nschwarzen-,— die allerdings so große Ansprüche nicht machen— fertig zu werden. Der Versuch muß, dem Anscheine nach, den Erwartungen sehr entsprochen häben, denn Frankreich läßt es nun sich recht angelegen sein, Algier mit„schwarzen Bürgernzu bevölkern. Zu diesem Zwecke hat es einige Schiffe bestimmt, mit besondern Bevollmächtigten am Bord, deren Aufgabe es ist, freie Reger, unter Zusage des Genusses der bürgerlichen Rechte und anderer Vortheile, für ihr Vorhaben zu gewinnen und sie nach dem Bestimmungeorte zu bringen. Natürlich sollte bei diesen Anwerbungen weder Gewalt noch List angewendet werden, vielmehr mußten die Neger freiwillig und unter Abschluß eines Arbeits=Vertrages ihren Heimathsort virlassen, so daß dies nicht im Geringsten den Anschein eines„Sclavenhandelsu hätte, im Gegentheil, es nur für ein Glück für die Schwarzen betrachtet werden mußte, wenn sie, dem Barbarismus entrissen, zu civilisirten— französischen— Unterthanen gemacht würden. Es ist leicht erklärlich, daß diese-Neger=Emigrationen, den übrigen Staaten nicht recht behagen wollten, um so weniger, als einestheils die betr. Bevollmächtigten es mit ihren Instructionen nicht so genau nahmen, und, um die Neger für sich zu gewinnen, Mittel brauchten, die einem„Preßgangs oder durch Bestechungen der Häuptlinge, einem„Kaufe“ sehr ähnlich Eine Erzählung aus der Ober=Lausitz. (Fortsetzung.) Am meisten verdroß es dem Bergbauer, daß des Nachbars Sohn jeden Abend, wenn er mit seiner verrosteten Flinte den Rain heraufschritt, um die nutzlose Wache anzutreten, regelmäßig von seinem Felde heimging. Der Bursche war so malitiös, ihn denn ganz freundlich zu grüßen und allemal auch gute Wache zu wünschen. „Könnl“ ich dem Bengel doch ans Fechln knirschte Martin Ulrich.„Er weiß, daß ich seine paar lumpigen Aehren mit bewache, und gerade darum thut er sich im Hause'was zu Gute!n Das that Christfried England auch wirklich. Es verging keine Nacht, wo er nicht mit der Tochter des alten Brummbärs zusammen steckte, nur hütete er sich, das geliebte Mädchen im Hause zu besuchen. Denn, wäre Martin Ulrich unerwartet heimgekommen und hätte ihn betroffen, so würde bei dem wilden Jähzorn des Bauers das größte Unglück aus solcher Bewegung entsanden seig. waren, anderntheils, den Gerüchten nach, die Neger in den Colonieen so behandelt wurden, daß die Dienste, welche sie leisten mußten, fast „Sclavendienste“ genannt werden konnten. Besonders England und Portugal sahen diesem Treiben mißmuthig zu, wagten aber, nicht, dem mächtigen Frankreich offen entgegen zu treten, schienen indeß sich vorgenommen zu haben, bei erster Gelegenheit den Franzosen ihre Meinung kund zu thun. Eine solch günstige Gelegenheit bot sich vor einiger Zeit dar, als ein französisches Schiff „Charles u. Georgesn, mit ufreien Auswanderernn beladen, an einer portugiesischen Besitzung Africas landete, obgleich dieser Hafen, den Verträgen gemäß, fremden Schiffen streng verboten ist. Der Gouverneur dieser Insel begab sich sofort auf den Charles u. Georges, um sich nach den Beweggründen der Landung zu erkundigen; bemerkte dabei die auffallende Einrichtung des Schiffes, so wie die schwarzen„freienn Auswanderer,— welche ihn dringend baten, sie zu befreien, da sie mit Gewalt auf das Schiff gebracht worden wären,—erklärte das Schiff als„Sclavenschiffn, dem zufolge er es in Beschlag nahm. Der Capitain desselben reclamirte und wandte sich an eine höhere Instanz nach Lissabon. Auf Befehl der portug. Regierung wurde der Charles u. Georges nach dem Hafen der Hauptstadt gebracht und die Anklage dem obersten Gerichte zur Entscheidung vorgelegt.— Aber was thut Frankreich? Es hat keine Lust, den Entscheid dieses Gerichtes abzuwarten, sondern erklärt es hierbei für incowpetent und fordert nicht nur die sofortige Rückgabe des Schiffes, sondern noch eine Entschädigung obendrein.— Portugal will, da es im Recht zu sein glaubt, nicht nachgeben, sondern schlägt irgend einen europäischen In der fünften Nacht, die der Bergbauer wachend auf dem Felde zubrachte, wollte der junge England sein Mädchen erst gegen Mitternacht besuchen. Er mußte für den Vater zum Stellmacher gehen, der zwei Stunden entfernt wohnte, und da er erst gegen Sonnenuntergang frei ward, konnte sich die Rückkunft bis spät in die Nacht hinein verzögern.-Als Ort des Stelldicheins war die sehr versteckte und dicht mit Gebüsch umgebene Laube im Garten Englands bestimmt. Ein paar Gewitterschauer zogen am Tage lings des Gebirges hin, weiter abwärts fiel nur dünner Sprühregen. Gegen Sonnenuntergang hellte sich das Wetter auf, und als Martin Ulrich mit seiner Flinte, die er mit großer Mühe etwas vom Rost gereinigt, später vorsichtig aufs Neue geladen hatte, nachdem er den nun schon mehrere Tage alten Schuß herausgezogen, seine Wache antrat, strahlte der Himmel im reinsten Aetherblau. Auch in dieser Nacht zeigte sich dem Wachenden nichts Verdächtiges. Es war der klaren 1 Sgr. 4 Pf. Staat als Schiedsrichter vor und scheint es bis zum Aeußersten kommen lassen zu wollen, in der Hoffnung,— vielleicht der Verabredung gemäß,— daß England ihn unterstützen würde. Napoleon will sich aber auf Nichts weiter einlassen, sondern beordert sofort mehre Kriegsschiffe nach dem Tajo und droht: Lissabon zu bombadiren, wenn seinem Wunsche oder Befehle nicht bald nachgekommen würde. An den Pariser Vertrag, nach welchem bei solchen Ereignissen steis erst ein Schiedsrichter gewählt werden sollte, um vorher zu versuchen, solche Streitigkeiten auf eine friedliche Weise auszugleichen, denkt er gar nicht. Und was sagt England dazu? Nichts! Es sieht ruhig zu und kümmert sich weiter nicht darum, denkt vielleicht dabei an das Bombardement Dscheddah's. Don Pedro wartet vergeblich auf eine Einsprache Seitens Englands.— Da diese jedoch nicht kömmt, so hat er doch keine Lust, seine Hauptstadt sich zusammenschießen zu lassen und auf einen so ungleichen Krieg einzugehen, sondern gibt das Schiff heraus mit dem Bemerken, daß sie sich wegen der Entschädigung schon einigen würden und daß er übrigens nur der Uebermacht weiche. (Siehe auch umstehend unter Paris vom 30. Oct.) Wir halien es für unnöthig Weiteres über diesen Streit anzuführen, sondern überlassen es dem Leser selbst, die Handlungsweise Frankreichs und Englands zu beurtheilen, den Eindruck den diese bei dem Volke hervorbringen muß, so wie die Folgen, die sie nach sich zieht, sich vorzustellen. Frankreich sucht diesen Fleck nach gewohnter Weise zu vertuschen, es dürfte ihm dies doch so leicht nicht werden. Luft wegen heller wie in den früheren Nächten, obwohl der Mond nicht schien. Der Bergbauer fühlte sich, als er ein paar Mal seine Felder umschritten, auch ein paar der am weitesten nach dem Berge vorgeschobenen Puppen genau besichtigt und die Garben gezählt hatte, ermüdet. Er setzte sich daher weiter abwärts, das Gesicht halb dem Dorfe, dessen Hunde er bellen hörte, halb seinem Felde zugekehrt, neben eine der Puppen, die ihm Schutz gegen den ziemlich schaifen Wind gewährte, der vom Gebirgskamme herüber pfiff. Manchmal vernahm er das Rauschen des Wehres— dann dachte er an seine Reusen und nahm sich ver, gleich am nächsten Morgen nach abgehaltener Wache nachzusehen, ob sich viele Schmerlen darin gefangen hätten. Bald fühlte er sich von Schläfrigkeit dergestalt übermannt, daß er vergebens dagegen ankämpfte. Zwar schlief er nicht ordentlich ein, er dämmerte nur so hin, quälte sich mit Träumen und hörte doch das Geräusch im Dorfe. Seine Flinte fest zwischen die Füße stellend und das Rohr so kehrend, daß im Fall einer Entladung Amtliches. Bekanntmachung der Königl. Regierung. Unter Bezugnahme auf den§. 74 der Instruction über die Aushebung der Ersatz=Mann= schaften vom 30. Juni 1817 wird hiermit zur öffentlichen Kenntniß gebracht, daß die namentlichen Listen über bei der diesjährigen Ersatzaushebung wegen bäuslicher Verhältnisse berücksichtigten Heerespflichtigen in den Geschäftslocalen der Landräthe resp. der Ortsbehörden zur Einsicht offen gelegt sind. Minden, 29. Okt. 1858. Deutschland. Berlin, 28. Oct. Gleichzeitig mit der Verfügung, welche die Termine für die Wahlen zum Hause der Abgeordneten bestimmt, ist, wie wir hören, auch die endgültige Festsetzung der Wahlbezirke erfolgt. — 29. Oct. Die Börsen=Ztg. glaubt bestimmten Grund zu der Annahme zu haben, daß ein Rücktritt des Hrn. Handels=Ministers von der Heydt in diesem Augenblicke als in hohem Grade wahrscheinlich angesehen werden darf. — Dem Prinzen Friedrich Wilhelm ist eus Englend das Bildniß Blücher's und ein anderes kunstvolles Geschenk verehrt worden. — Zum preußischen Gesandten in Wien is Graf Dönhoff besimmt. — Der Wirkl. Geh. Medicinalrath Professor Schönlein, welcher hierher zurückgekehrt ist, ward vorgestern vom Prinz Regenten empfangen. Derselbe wird in diesen Tagen seine Vorlesungen an der hiesigen Universität für das Winter=Semester erössen. Wie man hört, wird Prof. Schönlein im April des kommenden Jahres aus leiner hiesigen Wirksamkeit ausscheiden. — 30. Oct. Eine günstige Lösung der Minister= Krisis wird an unterrichteter Stele als gesichert angesehen. Berlin, 30. Oct. Die Einigung der gesammten lideralen Partei bei den bevorstehenden Wahlen steht auher Frage; Abweichungen werden zwar an einzelnen Puncten vorkommen, aber auf das Gesammt=Resultet nicht von Einfluß sein. Posen, 27. Oct. Vor einigen Tagen wurden in Miloslaw beim Umdecken des Hauses des gräflich Mielzynki'schen Oberförsters Nowacki, auf dem Boden desselben unter dem Dache 18 preußische Infenterie= und 3 Cavallerie=Säbel versteckt gesunden, die wahrscheinlich noch aus dem Jahre 1848 herrühren, wo bei Miloslaw bekanntlich eine hestige Attaque gegen die polnischen Injurgenten stalt sand. Barmen, 27. Oct. Wie man hört, ist heute ein Sendling einer in Würtemberg wurzeluden Seete, die sich Verein der Jerusalems=Freunde nennt, von hier policeilich ausgewiesen worden. Unter dem ofsiciellen Titel eines Evangelisten hatte sich derselbe hier längere Zeit aufzehclten, und es soll ihm gelungen sein, verschiedene Bewohner unseres Thales für die Secte zu gewinnen und denselben die absicht der Auswanderung nach Palästina beizubringen. Halberstadt, 27. Oct. Wie es heißt, sollen noch im Laufe dieses Jahres auch in unseren Mauern drei Mitglieder der Gesellschaft der Väter Jesu, unter ihnen der allgewein bekannte Pater Haßlacher, einen Cyklus von Missionepre= digten abhalten. Dresden, 28. Okt. Heute Vormittags hat in dem im Hofraume des Leu#hauses neu erbauten Verbrennhause die öffentliche Verbrennung der in der Bekanntmachung des Landtags=Ausschusses zu Verwaltung der Staatsschulden vom 15. d. Mts. verzeichneten eingelöstten Staatspapiere begennen und wird morgen und übermorgen in dea Stunden von 9—1 Uhr fortgesetzt und beendigt werden. Der Gesammtwerih dieser zur Vernichtung bestimmten Staatspapiere beträgt circa 25 Mill, Thlr., die Papiermasse derselben erreicht ein Gewicht von naße an 70 Centner. Hauau, 27. Okt. Die alten Erinnerungen an unsere schöne Zeit der Jahre 1848 und 1849 verschwinden immer mehr unter den erbarmungslosen Händen der Polizei. So hatte ein hiesiger Wieth, dessen Gosthaus ftüher das Schild Zur Krone= trug, damals eine Umwandlung und auf schwarz=roth goldenem Grunde die Inschrift:=Zur deutschen Volkshallen, annehmen müssen, um hinter den übrigen, dem Zuge der Demokratie folgenden Wirthen nicht zurückzubleiben. Als nun dieser Tage der Kurfürst auch in unserer Stadt war und das betreffende Schild soh, wurde sofort der Gastwirih vor die Policei citirt; der Chef erklärte ihm, auf hohen Besehl mösse er die drei Farben weglassen. Er rathe ihm aber außerdem freundschaftlich, auch das ganze Schild wegzunehmen und den alten Namen=Zur Krones wieder herverzurusen, de er sich sonst die Allerhöchste Ungnade zuziehen könne. Das ist denn auch geschehen; bei der Umwandlung eber gab es heitere Sceuen. Wien, 28. Okt. In der gestrigen Nacht ist die bekannte Reisende Frau Ida Pfeisser nach langwieriger Krankheit in Wien gestorben. im Wien, 29. Oet. In den letzten Tagen hat sich Bereiche unseres Geschästsiebens ein eigenthümlicher, gewiß in hohem Grade interessanter Fall ereignet. Eines unserer ersten Bonkhäuser, das eine Zahlung an die Credit=Anstalt zu leisten hatte, schickt zu dem Behuse eil Stück Hundert=Gulden=Bauknoten zur Casse der Anstalt. Die übersandten Noten wurden aber als salsch zurückgewiesen, und nach näherer Erkundigung stellte sich heraus, daß sie dem erwähnten Bankhause an demselben Tage aus der Central=Casse der National=Bank zugekommen waren. Ein solcher Vorgang erregte natürlich das höchste Erstaunen, indem die salschen Noten den echten sicher aufs Haar gleichen mössen, wenn das Noten ausgebende Institut selbst, die National=Bank sie für eigenes Papier halten und ausgeben konnte. Italien. Turin, 27. Olt. Hestige Regenzüsse verursachten bedeutende Ueberschwemmungen des Do und der Nebenflüsse. Die Eisenbahn=Linie von Susa her ist unterbrochen, die Brücke bei Avigliano weggerissen. Auch aus Ligurien langen solche Nachrichten ein. In Pignerol und der Umgebung wurden in der Nacht vom 24. auf den 25. Okt. hestige Erdstöße wahrgenommen. Venedig, 28. Okt. In der Nacht vom 23. auf den 24. Okt. ist der engl. Schooner William Wallaee unter Capitän Bromu bei der Piaver=Mündung gestrandet. Die Bemannung scheint verloren. Schweiz. Bern, 26. Okt. Die Flüchtlings=Frage, welche einen ernstlichen Conflict zwischen dem schweizer Bundesrathe und dem Staatsrathe von Genf in Aussicht stellte, ist sactisch geschlichtet; die fünf compromittirtesten italienischen Flüchtlinge verlassen freiwillig Genf, in dessen die übrigen hier verbleiden können. Frankreich. Paris, 28. Oct. In der Kathedrale von Troyes wurden kürzlich 106 junge Mädchen, welche sich in der Gemeinschaft der Schwestern von Notre-Dame de bon secours der Krankenpflege widmen, auf einmal eingekleidet. — Der Herzog von Malakow ist von seiner Regierung angewiesen worden, die Tricolore, welche auf dem Gesandtschafts=Hôtel weht, herobzunehmen, weil es gegen die diplomatische Sitte ist, in Europa auf Gesandtschafts Hôtels die Nationalflagge aufzuhissen. — Im Dorse Elie bei Rantes lebt gegenwärtig eine Frau mit zwei Männern. Sie verheiratbete sich vor 16 Jahren nach der nahm, 2 Adeont ge 8 Jahre lich, von ihn auf that. Vor rück, wo naten mit rathet hatt Zwei Mai heu sahen, von Rant Man ist# werden. — 29. Bericht üb schließt sich jede Provi Advocat G Villefrauch Das Bl des Herrn gerichtliche se wie worden a meine Stir welche der gen die der ren sind se der Regier deus aufge — Heut, du Dimane sammlung rungen ner eine persön — 30. jügung, we beitung zu führt werdNach ein Schüler de sams entlas Paris, Insel, 26. nie an der Theil der wurden. der Schuß in die Luft gehen mußte, saß Martin Ulrich geraume Zeit immerfort nickend und stets mit dem Vorhaben beschäftigt, den Schlaf abzuschütteln und wieder wachend das Feld zu umschreiten. Ein starkes Rascheln, das sich ganz so anals ob Jemand eine Garbebehutsam zwischen andern hervorzöge, erweckte den Schlaftrunkenen. Martin Ulrich war auf der Stelle munter. Nur mit den Augen mußte er ein paar Mal blinzen, um deutlich sehen zu können. Noch saß er im Schutz der Puppe, die Flinte fester fassend und den Kopf nach rechts, von wo das Geräusch zu kommen schien, weit vorbeugend. Ein paar Secunden nur vergingen, dann rauschte es wieder. Es war keine Sinnestäuschung— ein Dieb streckte die frevle Hand aus nach seinem Eigenthum. Martin Ulrich fuhr jäh empor. Bei hellem Tageslicht würde man die Gluth des Jähzornes, die in ihm loderte, auf dem Antlitze des empörten Bauers deutlich eikannt haben. Noch blieb er aber regungslos stehen, um zu überlegen, was ihm jetzt wohl zu thun obliege. Da sah er, daß die Puppe, die ihm Schutz gewährt hatte, zu wanken begann— ein paar Augenblicke noch und sie brach seitwärts zusammen. Hinter den stärzenden Garben bewegte sich eine Gestalt, die jetzt, wo der Kopf des ergrimmten Bauers sichtbar ward, ungesäumt Kehrt machte und sogleich in größter Schnelligkeit quer über die Stoppeln bergan lief. Hallunke, Geb'l= donnerte Martin Ulrich dem Eoteilenden nach. Steh' oder ich schicke Dir einen Denkzettel nach! Seinem Rufe ward keine Folge gegeben. Ein Ruck und der Hahn knackte, ein zweiter brachte den Gewehrkolden an die Backe des erhitzten Bauers, und gleich darauf krachte ein Schuß, der in der stillen Nacht weithin vernehmbar ward. Durch den verfliegenden Pulverrauch sah Martin Ulrich die kaum dreißig Schritt entfernte Gestalt unter lautem Schmerzensschrei zusammendrechen. Es überrieselte ihn kalt, als er die noch rauchende Flinte zu Boden senkte. Er hatte in auflodernder Zorneswallung auf einen Menschen geschossen, von dem er ja nicht einmal wußte, ob er ihn hatte bestehlen wollen.— Wenn der Getroffene nun starb? Wenn er vielleicht ganz unschuldig war?— Große Schweißtropfen rieselten über Martin Ulrich's Stirn herab. Das Pochen seines Herzens rüttelte an seinem Gewissen. Im Ohr pfiff und heulte es, als schreie eine unsichtbare Macht immerfort gellend:„Mörder! Mörder!“ Er wollte fortgehen, aber er konnte keinen Fuß vor den andern sitzen. Noch regte sich der Verwundete, das sah der Bauer in seiner Angst — es kam ihm auch vor, als höre er ihn wimmern, ein Wort an ihn zu richten aber vermochte er nicht.(Forts. folgt.) Schwermuth. Die Wolken ziehen, der Mond verbleicht, Kein Sternchen blinket mehr, Am düstern Felsenufer schleicht Die Schwermuth blaß einher. Still hebt sie ihren Schlei'r empor, Reicht mir die kalte Hand, Und flüstert leise mir in's Ohr: Verlaß dies Thräuenland. Du suchst hier Liebe, suchst hier Ruh' Und findest sie doch nie, Schließ dein verweintes Auge zu, Nur jenseits wohnet sie. Erst unter'm Sarkophage schweigt Des Lebens milder Schmerz, Und nur die Grabeserde säugt Mit Frieden unser Herz. Im Grabe schläfst du sauft und gut, Von Blumen überdeckt, Der Busen, der dort unten ruht, Wird nie mehr aufgeschreckt. In dieser stillen Wohnung tönt Des Lebens Schmerz nicht mehr, Und Alles ist dort ausgesöhnt Und Alles sanft und hehr. Der Sturmwind heult, der Sturmwind rauscht, Der Herbst ist trüb und kalt, Schnell sind diese Loose umgetauscht Und jeder Ton verhallt. Dein Leben ist so leicht begränzt, Still wird es um dich her, Wenn Frühling durch die Tännen glänzt, Deukt Niemand deiner mehr. H. G. Paris, folge soll Gunsten se aicht ferner ist die Wa Summe. 2 halbe Milli 30.000 Fr. man schließ — 31. L der neuern: sammentritt sion wird v London #rago mit Dollars ein daurri's Nie Konstan der Posawin chem in der wurde, bere vallerie=Bese zusammenge überfielen in Christen un Gemetzel au — Wie wird, empfi n letzten Tagen hat sich im bens ein eigenthümlicher, gessanter Fall ereignet. Eines das eine Zahlung an die Creschickt zu dem Behuse eil knoten zur Casse der Anstalt. den aber als salsch zurückge. rkundigung stellte sich heraus, nthause an demselben Tage National=Bauk zugekommen erregte natürlich das höchste sen Noten den echten sicher wenn das Noten ausgebende Bank sie für eigenes Papier lien. 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Lahren mit einem Manne Ramens Recout, der beld nach der Lochzeit als Matrose auf einem Schisse Dienst nahm, Dieses Schiff scheiterte in dem indischen Meere. Abeout gelanz es, sich auf eine Insel zu reiten, wo er 8 Jahre unter den Wilden lebte. Es gelang ihm endlich, von dort zu entkommen. Ein fremdes Schiff nahm ihn auf, an dessen Bord er 7 Jahre Matrosen=Dienste that. Vor einigen Tegen kam er endlich nach Clie zurück, wo seine Frau noch wohnte, die sich vor 18 Monaten mit einem Zimmermann Namens Nastel verheirathet hatte. Sie hatte mit gutem Glauben gehandelt. Zwei Matrosen, die das Schiff ihres Mannes untergeheu sahen, hatten ihr als Zeugen gedient. Die Gerichte von Rantes beschästigen sich mit dieser Angelegenheit. Man ist hier sehr gespannt, welchen Ausspruch sie thun werden. — 29. Oct. Der heutige Moniteur veröffentlicht den Bericht über die Organisation Alzeriene. Demselben schließt sich ein Decret an, welches die Geueralräthe für jede Provinz einsetzt. Zu Präsecten sind ernannt: der Advocat Gery für Algier und der bisherige Unterpräfect Villefrauche, Herr Toulgoet, für Constantine. Das Blatt Le Correspond ent ist wegen des Artikels des Herrn v. Montalembert mit Beschlag belegt und die gerichtliche Anklage gegen den Herauszeber der Zeitung, se wie gegen den Verfasser des Aufsatzes eingeleitet worden auf Grund von Angriffen gegen das allgemeine Stimmrecht, gegen das Recht und die Autorität, welche der Kaiser kraft der Verfassung inne hat, und gegen die den Gesetzen schuldige Achtung. Die beiden Herren sind ferner angeklagt, zum Haß und zur Verachtung der Regierung und zur Störung des öffentlichen Friedeus aufgereizt zu haben. — Heute will der von Dänemark inspirirte Courrier du Dimanche wissen, daß die Mitglieder der hohen Versammlung in Frankfurt von ihren betressenden Regierunzen neue Weisungen bekommen haben, swelche ihnen eine persönliche Haltung gestatten=. 121 — 30. Oct. Der heutige Moniteur enthält eine Verfügung, wonach der rohe Hauf, welcher nach der Verarbeitung zur Wieder=Ausfuhr bestimmt ist, zollfrei eingeführt werden darf. Nach einer Mittheilung des Constitution nel sind 30 Schüler der Gewerbeschüler zu Chalons wegen Ungehorsams entlassen worden. Paris, 30. Olt. Ein Schreiben von der ReunionsInsel, 26. Sept., theilt mit, daß ein Schiff dieser Colonie au der afrikanischen Küste geplündert und der größte Theil der Mannschaft und der Capitän niedergemetzelt wurden. Paris, 30. Okt. Einem diplomatischen Gerüchte zufolge soll der König der Belgier die Absicht hegen, zu Gunsten seines Sohnes, des Herzogs von Brabank, in aicht ferner Zeit dem Throne zu entsagen— Folgendes ist die Wahrheit über die portugiesische Entschädigungs= Summe. Das hiesige Cabinet beanspruchte über eine halbe Million, worauf die Regierung Dom Pedro's— 30.000 Fr. aubot. Um ein Mehr von— 10,000 Fr. ist man schließlich handelseins geworden. — 31. Okt. Der heutige Moniteur bringt die Namen der neuernannten Generaltäthe für Algerien. Der Zusammentritt ist auf den 5. Dec. festgesetzt und die Session wird vierzehn Tage dauern. England. London, 29. Oct. Aus New=York ist der Dampfer #rago mit Nachrichten vom 17. October und 427,000 Dollars eingetroffen. Aus Mexico wird General Vidaurri's Niederlage durch General Miramou bestätigt. Türkei. Konstantinopel, 23. Oct. Laut Nachrichten aus der Posawina vom 22. Oct. hat der Aufstand, zu welchem in der gradatschatzer Nahle das Sizual gegeben wurde, bereits ein klägliches Ende gesundev. Die Kavallerie=Besatzung von Gradatschatz und ein in der Eile zusammengerafstes Corps ven türkischen Freiwilligen überfielen in der Gegend von Wranjuk die anfständischen Christen und richteten unter denselben ein ürchterliches Gemetzel an. — Wie dem Pays aus Kairo, 17. Oct., geschrieben wird, empfing der Vics=König, welcher seine Reise nach Ober=Aegypten aufschob, am 15. mit großer Feierlichkeit die von Mekta rückkehrenden Pilger. Das heilige Kameel, welches den schwarzen Schleier trägt, der die =Kaaban bedeckte, schritt voran. Der große schwarze Seiden=Schleier trägt in der Mitte in Gold gestickt die Worte:=Es ist kein anderer Oett als Gott und Mayemed ist sein Prephet.= Dieser Schleier wird jedes Jahr erneuert; der Kaiser der Ottomaner, als Haupt der Gläubigen, het das Recht, ihn zu liefern, nährend das Kameel, welches den Schleier trug, seine Tage arbeitslos in einem Gaiten des alten Serails endet. Die Zahl der Pilger, oder Hedjis war in diesem Jahre sehr beträchtlich; unter ihnen zählt man eine Prinzessin der kaiserlichen Famitie, welche zu Metka starb, drei marokkanische Peinzen, deren einer gleichfalls erlag, zwei persische Prinzen und eine nudische Prinzessin. Metla dietei in einem Augenblicke, wo seine Bevölkerung durch die Pilger um 50= bis 60,000 Seelen anwächs't, durchaus ungenügende Hülsequellen. Jährlich fordern die Strapazen und Entbehrungen aller Art zahlreiche Opfer; in diesem Jahre war die Zahl besonders groß. Von der bosnischen Gränze, 24. Okt. In der Herzegowing machen zwei monteuegrinische Kapiläue, eigentlich zwei Anführer der Usloken, die sich nach Grahowo geflüchtet haben, ihre üblichen Raubzüge und plündern die isolirten türkischen Bauernhöse. Eine JägerCompaquie aus Trebinje ist zu ihrer Verfolgung entsandt worden. Amerika New=York, 15. Okt. Das britische Kriegsschiff Valerous ist hier angelommen. Es soll Sir Williata Groe Ouseleyz in einer besendern Mission nach England bringen. An Bord des Velerous befanden sich 42 Passagiere der verunglückten Austria. Die französische Brigg Mauriee hatte die Geretteten in Fapal gelandet, und von doit hatte sie der Valoious mitgenommen. Drei der Passagiere befinden sich hier im Spital, da sie au schweren Brandwunden leiden. — Bei der am 29. Sept. Statt gehabten Explosion in der Havannah kamen 112 Personen ums Leben, und 128 wurden verwundet. Der Schaden beträgt über eine Million Dollars.— Die Teutschen in Valparaise haben am Ausgange des verflossenen Jahres die Gründung einer deutschen Gemeinde b.schlossen und an die Ausführung ihres Beschlusses sofolt rüstig Hand angelegt. Westfalen. + Aus dem Kreise Olpe. Der Bau der Ruyr=Sieg=Eisenbahn soll in Zukunft eifriger betrieben werden, als das bieher der Fall war. In den ersten Wochen weiden die bedeutendern Einschnitte auf der sechsten und siebenten Serion, so wie der Tunnel bei Welschenenst in Submission gegeben. Auch soll das Material zu den Brücken noch diesen Winter angefahren werden, damit im Frühjahre 1859 mit dem Bau derselben sofort begonnen werden kann. Altena, 30. Oct. Unsere städtische Gasbeleuchtungs=Anstalt ist fertig. Heute seiert die Bürgerschaft dieses Ereigniß durch ein Zweckessen. Dortmund, 20. Oct. Gestern Abends beendete Herr Ober=Baudircctor Millin aus Berlin seine viertägige Besichtigungereise auf der ganzen Strecke der Ruhr=Sieg Bahn von Siegen dis Hagen. Wie wir hören, darf man jetzt mit Zuversicht erwarten, daß die Bahn von Hagen bis Genna, Leimathe gegenüber, noch vor Jahreeschluß dem Betrieb übergeben wird. Mittheilungen aus den Kreisen. 4 Brilon, 31. Olt.(Die Verkoppelung.) Die Erklärung der StadtverordnetenVersammlung und des Magistrats hiesiger Stadt vom 28. d. veranlaßt uns zu diesen Wir wollen die Frage, ob die Ausführung der Verloppelung zum Nutzen und Frommen der Gesammtheit der Bürger gereicht oder nicht, und ob somit die ungünstige Stimmung bei einem großen Theile der Bürger begründet ist oder nicht, ganz auf sich beruhen lassen. Denn daß die Verkoppelung auf der einen Seite unverkennbare Vortheile mit sich bringt, dagegen aber auch Kosten und Opfer fordert und außerdem für die nächsten Generationen ganz eigenthümliche und bedenkliche Zustände herbeiführen fann, läßt sich nicht bestreiten. Es würde deshalb zu weit führen, uns bier auf das Für und Wider einzulassen. Ohne Zweifel haben die städtischen Behörden bei ihren Beschlüssen alle Gründe des pro und contra in Erwägung gezogen und setzen wir auch gern voraus, daß dieselben das Richtige getroffen haben, wiewohl wir auf die uherrschende Stimmung., bei einem solchen Gegenstande nicht viel Gewicht legen. Denn solche Stimmungen können über Nacht umschlagen, wie wir Alle das schon satisam erlebt haben. Wie man ober auch gestimmt sein mag, gewiß ist, daß derjenige, welcher die Verhältnisse im Beiloner Felde genauer ansiebt, von der Ueberzeugung durchdrungen wird, daß die Wirthschaft, so wie sie jetzt geht, nicht füglich wetter sortbestehen kann. Es müssen darin Aenderungen eintreten, mögen diese nun durch die Verkoppelung oder auf andere Weise herbeigeführt werden. Eines mitleidigen Lächelns kann sich gewiß Keiner enthalten, wenn er die Heerden der Stadt, insbesondere die Kuhheerden stundenweit auf ziemlich armen Weiden herumhetzen sieht; die einzelnen Thiere suchen und rennen mit Begierde nach einem nahrhaften Plätzchen; sie schweisen aus, um sich dann jeden Augenblick, durch den Zahn des Hundes gehörig zugerichtet, in gefährlichen Sprüngen unter Schmerzensschrei wieder zusammen schaaren zu lassen. Der aufrichtige Beobachter muß eingestehen, daß eine solche Rindviehzucht pro Rull zu erachten ist. Doch der Wanderer kommt ins Briloner Feld. Es zeigen sich schon hie und da Stoppelfelder. Da sieht er, wie ein Mann mit langen Schritten in Aerger und Zorn der Stadt zu eilt; eine Frau weint bittere Thränen. Die Leute kommen von ihren Feldern; dort ist ein Fruchtstück durch Uebertreiben zertreten; ein schönes Kleestück total aufgeweidet und vernichtet. Die Frau stellt den Hirten zur Rede. Er verlacht sie, meint, die Heerden könnten nicht fliegen und müßten doch auch was zu fressen haben; dann beruft er sich auf das „alte Rechl“ und wenn alles das die Frau nicht beruhigt, spannt er ernstere Saiten auf und das arme Weib muß zuletzt froh sein, daß es ohne körperliche Mißhandlung aus dem Haudel kommt. Ein eigenthämliches Leben und Weben zeigt sich in unsern Fluren des Morgens früh, wenn die letzten Sterne vom Himmel verschwineen und im Osten der erste halbe Streifen den anbrechenden Tag verkündet. Das ist ein Gehen und Treiben in kleinen Häuflein; von allen Seiten, auf allen Wegen geht es von der nächtlichen Weide der Stadt zu. Das Vieh ist für den Tag gesättigt auf fremdem Eigenthum; manches Stück für sein Lebenlang. Es ist zum Zerbersten dick. Der gegypste Klee des Nachbars, welcher eine solche Plünderung ahnte oder auch nicht ahnte, hat dem arglosen Thiere zu gut gegeschmeckt. Es muß die Schuld mit seinem Leben büßen. Unausbleiblich wird bei einer solchen Wirthschaft der Begriff von Recht und Unrecht mehr und mehr vertilgt; dem redlichen und fleißigen Ackerwirth wird Lust und Liebe zu seiner Arbeit benommen; anstatt mit Vortheil arbeitet er mit Nachtheil; was er mit Mühe und Kosten geschaffen hat, sieht er in dunkeler Nacht zerstört und geraubt. Diesem Uawesen muß gesteuert werden. Dies Bedürfniß wird die Verkoppelung unabweisbar herbeiführen, mag sie nun vortheilhaft oder nachtheilig sein,— ich sage unabweislich, wenn nicht die städtischen Behörden Mittel urd Wege finden, dem grauenhaften Unfug auf andere Weise ein radicales Ende zu machen. Leiberg[Kreis Büren.) Personal=Chronik.] Die mit der, durch Versetzung des Vikars Richter, erledigte Vicarie hies. vereinigte Lehrerstelle ist dem Geistlichen Joh. Fr. Raffenberg höhern Orts provisorisch verliehen. Feuersbrünste. In Groß=Oschersleben ist die dortige Spritund Zuckerfabrik der Herren Wrede und Sohn vollstäudig niedergebrannt; nur die Wohn= und das Niederlags=Gebäude, so aiie die darin befindlichen Spiritus-Vorräthe sind unversehrt geblieben. In Antwerpen brach am 26. Octbr. Abends 10 Uhr, in den Kellern des Wein= und Spirikus=Händlers Nouviere in der Rue du Verger Feuer aus. Im Erdgeschosse des Hauses, unter dem sich der Keller befand, war eine GemäldeGalerie, bestehend aus werthvollen Copieen spanischer Meisterstücke. Auch diese Gemälde sind sämmtlich verbrannt. Der Schaden wird bis jetzt auf 63,000 Frs. veranschlagt, wovon 15.000 auf die Gemälde, 40.000 auf die spanischen Weine und Spirituosen, die im Keller lagerten, kommen. Das Meiste war versichert. Am 27. Octbr., 7 Uhr Morgens, brannte die große Guttapercha Fabrik der Herren Leroy u. Comp. in der pariser Vorstadt St. Marcel ab. Der Schaden wird auf 200,000 Frs. geschätzt. theilnehmen. Näheres bei N. N., Dresdnerstr. Nr.“. — Der pariser Rothschild war bekanntlich vor Kurzem in Deutschland. Bei seiner Rückkehr nach Frankreich führte er sieben Koffer mit sich, für die er 100 Frs. Ueberfracht bezahlte. In Paris angekommen, bemerkte er, daß ihm einer seiner Koffer fehle. Derselbe enthielt eine Million Gulden in Gold. Sein Schrecken war groß. Er schlug natürlich Lärm, denn es handelte sich um den 350. Theil seines Vermögens. Der Telegraph wurde sofort in Bewegung gesetzt, und wie groß war des Barons Freude, als er erfuhr, man habe den Koffer wegen seiner Schwere in Metz zurückgehalten! Seine Freude wurde nur dadurch etwas getrübt, daß die EisenbahnVerwaltung ihm 625 Frs. für Fracht abverlangte, da der Koffer kostbare Gegenstände enthielt. „O’est ma faude,“ rief er in seiner Verzweiflung mit dem ihn auszeichnenden deutschen Accente aus,„bourquoi n’ai-che bas bris mo chemin te fer.“ 37.793. 56.126. 65,218. 80.533. sielen auf 11.154. 15.134. 19.133. 25.800. 32,784. 37,896. 42.384. 51.407. 57,985. 65.527. 76,482. 85.530. 90,666. Redigirt unter Verantwortlichleit des Verlegers. Buntes. — Ein komischer Druckfehler. Durch Verwechslung eines„Wu mit einem= Mu beim Setzen einer Zeitung in Berlin entstand vor einigen Tagen folgendes Inserat: =Uebermorgen fahre ich mit einem leeren Magen, in welchem 6 Personen Platz haben, nach Oranienburg. Hierauf Reflectirende können unter billigen Bedingungen Berlin, 29. Okt. Bei der heute fortgesetzten Ziehung der 4. Klasse 118. Königlicher Klassen=Letterie fielen 3 Gewinne von 5000 Thirn. auf Nr. 41,966. 44,788. und 59,401. 2 Gewinne zu 2000 Tolr. fielen anf Nr. 13.480. und 71,711. 40 Gewinne zu 1000 Thlr. fielen auf Nr. 972. 2153, 3355. 3427. 4242. 8597. 10 542. 17.071. 22,263. 25,685. 31.678. 36,969. 41.683. 41,974. 42,982. 43.587. 43,995. 48.216. 49.895. 53.697. 56,628. 59,640. 59,973. 60 825. 67517. 68.607. 69,979. 71,704. 74.636. 77,414. 78,424. 82,890. 65,943. 87,962. 88,642. 89,842. 90,951. 91,670. 93,077 und 93,392. 33 Gewinne zu 500 Thlr. fielen auf Nr. 140. 4862. 9442. 10,120. 10.201. 18,701. 23,732. 24,029. 26,652. 30,333. 31,708, 31,875. 39.249. 42.677. 43.434, 48.714. 32.059. 56,907. 57.822. 60,918. 63,156. 64.920. 72.310. 73,855. 74,632. 74,815. 77,190. 88 075 und 92.239. 82 Gewinne zu 200 Thir. Nr. 2926. 3382. 4656. 5818. 5979. 6892. 7819. 11.351. 11,708. 13.023. 13.024. 13.094. 15.391. 16.318. 18.281. 18940. 18.977. 19.587. 21,476. 21,661. 21,991. 23.767. 26 399. 27,689. 27,935. 28.310. 29.483. 34.674. 35.089. 35,568. 35.873. 36.590. 39.582. 40.147. 41,397. 41,471. 42344. 43.197. 43.881. 48,513. 49,975. 50.879. 51.549. 51,779 54,596. 55,164. 56,124. 58.453. 61.833. 62 800. 63,852. 64,401. 69,267. 72.250. 74.749. 74 782. 76,154. 79.992. 83,127. 83.280. 83,721. 85,319. 86.667. 87,144. 87,278. 89,012. 89,114. 93,127 und 94,046. — 30. Okt. Bei der heute fortgeletzten Ziehung der 4. Classe 118. Königlicher Classen-Lotterie siel 1 Hauptgewinn von 25,000 Thlr. aus Nr. 79348; 1 Haupigewinn von 10.000 Thlr. auf Nr. 15790; 31 Gewinne zu 1000 Thir. fielen auf Nr. 3414. 7289, 7714, 8829, 9745, 18585, 20178, 25516, 28725, 35947, 37553, 39172, 41171, 41332, 51669, 57769, 59292, 60027, 61055, 62501, 66738, 67527, 69454, 73261, 76748, 79084, 80608, 81461, 85634, 87950 und 89866; 42 Gewinne zu 500 Thlr. fielen auf Nr. 1826, 10258, 11672, 17429, 17956, 21864, 24474, 31456, 33540, 36394, 38052, 39450, 42110, 43228, 45951, 46196, 46982, 50339, 51151, 51224, 53416, 58960, 62367, 62459, 64553, 66617, 68064, 68977, 69159, 74820, 75967, 76345, 77246, 78087, 82017, 83906, 84640, 86326, 89437, 39734, 89940, und 92783; 75 Gewinne zu 200 Thlr. fielen auf Nr. 1079, 3262; 3295, 3451, 3832, 4181, 4194, 4455, 9119, 9555, 10141, 10931, 11948, 12832, 14366, 16084, 17382, 17850, 18249, 20889, 21161, 21793, 23588, 23704, 24063, 25429, 26094, 26720, 27741, 28321, 33677, 35002, 38328, 38382, 38949. 40387, 41074, 46801, 47168, 47853, 5 741, 51788, 52523, 53988, 56552, 58020, 58187, 59026, 59668, 61169, 63186, 65138, 66223, 69147, 70652, 72861, 73075, 73638, 75584, 75665, 77045, 77073, 78674, 80555, 80583, 85876, 87179, 89533, 89593, 90185, 91236, 91530, 92908 92979 und 93040. Königliche General=Lotterie=Direction. Dlfannimachung. Die Lieferung von 500 Scheffel Weizen, für die hiesige Provinzial=Irren=Anstalt, soll am Montage, den 29. November c., des Morgens 10 Uhr öffentlich verdungen werden. Unternehmer werden eingeladen, sich hierzu zur genannten Zeit auf dem Büreau der Anstalt einzufinden, wo auch schon früher die Bedingungen eingesehen werden können. Marsberg, den 31. October 1858. Der Director der Provinzial-Irren=Anstalt 942.) gez. Dr. Knabbe. Triunurmagungt Die Lieferung von 33500 Pfund Rindfleisch, „ 4000„ Kalbfleisch, „ 500„ Hammelfleisch, „ 6000„ Rinderfett, für die hiesige Provinzial=Irren=Anstalt pro 1859, soll im Wege der Submission an den Mindestfordernden verdungen werden. Cautionsfähige Unternehmer werden eingeladen, ihre schriftlichen Submissionen der Direction der vorgedachten Anstalt mit der Aufschrift„Submission auf Fleischlieferungn bis zum 30. November c., versiegelt einzusenden. Die Lieferungs=Bedingungen liegen auf dem Büreau der Anstalt offen. Marsberg, den 31. October 1858. Der Director der Provinzial=Irren=Anstalt 943.) gez. Dr. Knabbe. Die Preuß. National-Versicherungs-Gesellschaft in Skettin versichert Gebäude und bewegliche Gegenstände, namentlich auch Erntefrüchte— im Freien,(Haufen, Diemen, Schober) sowohl, wie in Gebäuden,— Vieh, Inventar 2c. gegen Feuersgefahr zu festen und billigen Prämien.— Der unterzeichnete Agent empfiehlt sich zur Besorgung der Versicherung. Winterberg, im October 1858. Der Agent 944.) Heinr. Martini. Gesuch. Ein junger Mann, der seine Lehre in einem Colonialwaaren= Geschäft beendigt und ein gutes Zeugniß seines früheren Principals aufzuweisen hat, sucht eine Commisstelle. Näheres in der Exped. d. Bl. 945.) Angekommene Neuigkeiten des deutschen Buchhandels. Livingstone, Missionsreisen und Forschungen in Süd=Afrika, währendeines sechsjährigen Aufenthalts im Innern des Continents 2. Theil nebst 23 Ansichten in Tondruck und zahlreichen Holzschn, u. Karten. Preis 2 Thlr. 20 Sgr. Briggs, John, Ostindien und England mit Bezug auf die gegenwärtige Lage und den Aufstand 3. Auflage. 12 Ser. Michelet, das Leben der Bögel. In elegauten Umschlag 3. Aufl. Preis 1 Thlr. Wachenhusen, die Frauen des Kaiserreichs. Pariser Gesellsch.=Skizzen. 10 Sgr. Derselbe, Carriere eines Herzens. Eine Geschichte, wie sie alle Tage passirt 2 Bändchen 10 Sgr. Was Ihr wollt, Unterhaltendes u. Belebrendes aus Heimatb u. Freu de. 5 Sgr. Humoristische Poesie und Prosa für ausgelassene Leute. 15 Sgr. Encyclopädie d. Landwirthschaft. Bearbeitet von Abburg, Dzierzon, Fischbach, Lucas, Müller, Rueff, Stohmann und Vincent. Schnee, Handbuch der Landwirthschaft in alphab. Ordnung. Mit zahlreichen sehr seinen Illustrationen.(Dieses vortrefsliche Werk erscheint in 25 Lieferungen in 40 à 18 Sgr. Brilon. M. Friedländer'e Buchhandlung. Nr. 13 — 1858. Erscheint an 1ag, Mitl Sonnabe kostet in Br der Exped. durch die P gen, portofre 5 Pf. halb Briefe in den vierspal Medizinischer Lesezirkel. Derselbe beginnt mit dem 1. Januar 1859. Es werden 14 der besten mediz. Journale gehalten. Abonnemetsbetrag nur 3 Thlr. 20 Sgr. pränumerando.— Prospecte sind in unterzeichneter Blichhandlung zu haben. Diejenigen Herren Aerzte, welche noch Theil nehmen wollen, wollen uns dieses gef. schleunigst wissen lassen. Brilon. M. Friedländer's Die neue Druck und Verlag von M. Friedländer in Brilon. Daß di nicht allein auswärts diehenen a fast alle ausgesproch ein österrei Postn dari „ Der Preußen Prinz=R bracht. tige Ang so prunk cher Ein der folge fast im sich. nastie u eine inni Oberhau Lebensfre milie, ur Ergebenh Das mon recht feie Triumph spricht si Parteien fühle; ja keine Pa nalgefühl daß sich s1 3 D und ihn Die gestüt vor viele Gere len verso sich er fü setzen! Pflan Kircht nachtes. hinter mit der Un