ung der Zteu Klasse lr. auf Nr. 58,374; von 500 Thlr. fie300 Thlr. auf Nr. r. 10,371, 20,004, und 92,356. ied Verteger. Gaueriänrischer Anzeiger äftigung jugendli53 müssen die Aredachten Gesetzes or der Ortspolier Behörde halb5 Jahren anzeigen. worden, namentjede Annahme lizeibehörde anzuangen sind, daß itte des jugendlitten= oder PochAbsicht, noch dem z1, daß die ArArbeiter, also die ag derselbe früher oder nicht, zuvird hierauf mit erhandlungen geonsfall durch eine nd daß nach dem en Uebertretungs= her Arbeiter auf kann. er Landrath. igsstelle. er Eltern, welhattlerhand= Tapezieren mir sofort eine Sept. 1857. hwaner, r und Tapezierer. Kranken, enden, wird unentn im 12. Abdruck zugesandt: llle, welche mit UnHaut=Krankheiten, sthma, Drüsen= und zmus, Gicht, weißem er anderen Krankhein an sicherer und : Gesundheit liegt, jährten Heilkräfte der rinckmeier eeig. rten Holzschnitt, t, in allen Sorn detail, zu den der Unterzeichnete, nige Niederlage rusberg befindet. Friedländer. zugleich Wochenblatt für die Kreise Prilon, Büren, Stadt und Amt Rüthen. Erscheint am Montag, Mittwoch und Sonnabend, und kostet in Brilon bei der Expedition 23 Sgr., durch die Post bezogen, portofrei, 27½ Sgr. halbjährlich. No. 116. Mittwoch, 30. September 1857. Inserate und Bekanntmachungen kosten erstere 6 Pf., letztere 1 Sgr. die dreispaltige Petitzeile oder deren Raum.— Briefe und Gelder werden franco erbeten. Tagesereignisse. Berlin, 24. Septhr. Es ist von Wichtigkei:, bestimmte richterliche Aussprüche zu registriren, welche das in neuerer Zeit von so mannigfachen Seiten her etwas angefeindete Panier der Preßfreiheit in Preußen hoch empor halten und den Beruf der Presse so klar bezeichnen, wie dies in den folgenden Worten der Fall ist. Das hiesige Kammergericht hat in einem in der Appellations-Instanz zu seiner Entscheidung gekommenen Processe(es handelte sich um einen Preß=Proceß gegen die hiesige Volkszeitung) vor wenig Tagen in seinem freisprechenden Urtheile sich unter Anderem wörtlich folgender Maßen ausgesprochen: unEs ist der Beruf und das Recht der Presse, die öffentlichen Zustände und die Maßnahmen der diese Zustände leitenden Behörden einer die Form des Anstandes und der Gesetzmäßigkeit nicht überschreitenden Kritik zu unterwersen, und wenn diese Kritik dergleichen Maßnahmen angreift und tadelt, so darf darin eine Schmähung und Verhöhnung dersellen an und für sich noch nicht gefunden werden, wenn nicht die gesetzliche Freiheit der Presse und der Zweck dieser Freiheit illusorisch werden soll.n — Von dem für das Versicherungswesen in Deutschland wohl als erste Autorität anzusehenden D. Masius zu Leipzig ist so eben unter dem Titel: „ Systematische Darstellung des gesammten Versicherungswesensn, eine Schrift erschienen, auf welche wir die Aufmerksamkeit unserer Leser hinlenken. — Eine frühere Mittheilung über eine Sitzung des evangelischen Bundes ist dahin zu berichtigen, daß das englische Mitglied, welches sich Bunsen's gegen den Pastor Krummacher so warm annahm, nicht Herr James Lord, sondern Herr Philpot war, dessen Ansprache an die Versammlung bereits gedruckt vorliegt. Herr Krummacher hat in den hiesigen Blättern eine Erklärung erlassen, die aber zur Sache nichts thut. Er will im Vertrauen unter Brüdern gesprochen haben, scheint also nunter Brüdern= Manches für erlaubt zu balten. Berlin, 26. Sept. Im Ganzen sind im Jahre 1856 in Preußen nahe an anderthalb Millien Processe anhängig gewesen, von denen allerdings die überwiegende Mehrzahl(etwa 62 pCt.) Bagatell=Objecte betragen und meist nicht contradictorisch wurden. — Da die Anzahl der Assessoren jüdischer Religion bei den Gerichten sich jetzt natürlich immer noch mehrt, so hat man betreffenden Orts auch daran denken müssen, sie zu placiren und für sie Stellen zu finden, in denen sie durch ihre Religion nicht an Ausübung des Richteramts behindert werden. In Folge dessen meldet die Gerichts=Zeitung, soll jetzt auch auf Ansuchen einiger jüdischer Familien beschlossen werden sein, Assessoren jüdischer Religion auch bei den Vormundschafts=Gerichten und dort namentlich mit der Bearbeitung jüdischer Vormundschaften zu beschäftigen, da dies jedenfalls ein Gebiet ist, auf dem sie durch ihre Religion in keiner Weise behindert sind. Bei dem hiesigen Stadtgerichte soll bereits mit(Ausführung dieses Beschlusses vorgegangen worden sein. Berlin, 26. Sept. Aus guter Quelle verlautet, daß Schweden, England und Rußland nicht gesonnen sind, die dänischen Ansprüche zu unterstützen. Königsberg, 23. Sept. Gestern Abend fiel der erste Schnee, und zwar in solcher Menge, daß alsbald die Dächer der Häuser damit belegt wurden und für eine ganze Weile ein winterliches Ansehen angenommen hatten.(Auch aus Wien wird berichtet: Die nahen Alpen des Schneeberges haben seit 20. September bereits frischen Schnee; die Gipfel des Schneeberges selbst leuchten glänzend weiß von dichtem Schnee. Hannover, 19. Sept. Daß die Behörden den Staatsdienern den Urlaub zum Geschwornendienst versagen und damit dem Institut, das über Freiheit und Leben zu erkennen bat, manche Fähigkeit entziehen, ist nun schon, wie es scheint, zur Regel geworden. Wie die hohe Artstokratie über diesen Dienst denkt, haben mehrere ihrer Mitglieder dadurch bewiesen, daß sie dem Ruse des Gesetzes, das doch nun einmal Gesetz ist, nicht folgen und die hohen auf unentschuldigtes, Ausbleiben, gesetzten Geldstrafen zahlen. So weit hat es aber noch Keiner im Lande gebracht, wie eben jetzt der Graf von der Decken zu Ringelheim, welcher so lange widerspänstig ausgeblieben ist, bis der Verlust der Fähigkeit zu dem Ehrendienste eines Geschwornen gegen ihn erkannt ist. Hannover, 24. Sept. Der Minister des Auswärtigen hat ein Gesuch um Vermittlung an die Gesandtschaft in Paris zur Erlangung der Helena=Medaille mit dem Bescheid zurückgehen lassen, daß die königl. Regierung sich nicht veranlaßt finden könne, für ein derartiges Gesuch zu intercediren. Burgdorf(Hannover), 23. Sept. Bei der Erwählung von Schösten hiesiger Stadt für das Jahr vom 1. October 1857 bis dahin 1858 wurden auch zwei Israeliten erwählt. Wie die=Z. f. N.a nun vernimmt, soll gerichtsseitig Anstand genommen werden, solche als Schöffen zuzulassen, da der von solchen zu leistende Eid nach dem Anhange des Gesetzes vom 8. November 1850 nur in christlicher Form vorgeschrieben und es nicht zugetaffen sei, daß derselbe auch nach den Vorschriften für die Eides=Leistung der Inden ausgeschworen werden könne. Leipzig, im Sept. Wie die Freimüth'ge Sachsen=Zeitung hört, wären aus Sachsen etwa 70 Anmeldungen bei der franz. Gesandtschaft in Dresden bezüglich der St.=Helena-Medaille eingelaufen. Hanau, 24. Sept. Der große Rathhaussaal, wo heute die erste Sitzung des Geschwornen=Gerichts gegen die Turner beginnt, ist von Zuschauern dicht gedrängt. Die Staats=Behörde und die Vertheidigung verwersen mehrere Geschworne, die zwö.f zugelassenen sind meist hanauer Bürger; nur etwa vier sind aus der Provinz Hanau. Frankfurt, 25. Sept. Auch bei uns macht man die Bemerkung, daß sich viele ehemalige alte Soldaten aus den Kriegen Napoleons 1. gegen Rußland 2c. um die St.=Helena Medaille bemühen wollen. Stuttgart, 24. Sept. Der Kirchentag wird unter fortwährend starker Betheiligung(über 800 Mitglieder) abgehalten. In sämmtlichen Verhandlungen thut sich das Bestreben kund, das streug Confessionelle zu übersehen; nur der eine D. Stahl wahrt in glänzenden Reden den Standpunct und das Recht der specifisch lutberischen Kirche. Stuttgart, 25. Sept. Kaiser Napoleon traf heute Nachmittags gegen 5 Uhr hier ein, wurde von unserem Könige am Bahnhofe empfangen und von dem in ungeheurer Zahl anwesenden Volke mit Hochrufen begrüßt. Bald darauf und noch vor dem Diner begab sich der Kaiser Alexander zum Schlosse, um dem Kaiser Napoleon in seinen Gemächern einen Besuch abzustatten. Die Kaiserin von Rußland wird morgen eintreffen. Nüruberg, 23. Sept. Die Verbindung der deutschen Kunstvereine für historische Kunst hält am heutigen Tage ihre Schluß= Sitzung.— Als Versammlungsort für das nächste Jahr ward Wien, auf den Antrag des Geschäftsführers des dortigen Kunstvereins, gewählt. Salzburg, 21. Sept. Heute Abends 6 Uhr fand die erste Sitzung der neunten allgem. Versammlung der katholischen Vereine Deutschlands Statt. Salzburg, 24. Sept. Zum Versammlungsort für die nächste GeneralVersammtung der katholischen Vereine wurde Köln, im Verhinderungsfalle Gratz erwähn.— In den Verhandlungen über die Errichtung einer katholischen Universität wurde beschlossen, die Bezeichnung der Stadt, wo sie errichtet werden soll(Salzburg war vorgeschlagen), mit Beibehaltung der übrigen Theile des Autrags unbedingt wegzulassen. Rom, 19. Sept. Vorgestern besuchte der heilige Vater die sehr vollen Gefängnisse in den Diocletians=Thermen. Er verließ sie nicht ohne einen bemerkenswerthen Gnadenact. Die Sträflinge, welche zu einer sechsmonatlichen Haft verurtheilt waren, erhielten Verzeihung und Freiheit, den übrigen wurden sechs Monate von der Haftzeit erlassen, und alle diejenigen, welche mit an der Mariensäule arbeiteten und bauten, wurden sofort auf freien Fuß gesetzt. Bern, 25. Sept. Der waadtländische Großrath verlangt die Einberufung der Bundes=Versammlung zur Entscheidung des Competenz=Conflicts. Bern, 26. Sept. Der Großrath von Waadt hat beschlossen, daß sich die Cantonal=Regierung bis zur Lösung des Conflikts durch die Bundesversammlung jeglicher gewaltthätigen Opposition gegen die Beschlüsse des Bundesraths enthalten solle. Paris, 24. Septbr. Heute fand das Leichenbegärgniß Manin's Statt. Die sterblichen Ueberreste des italienischen Patrioten wurden auf dem Kirchhofe Montmartre beigesetzt. Eine zahlreiche Versammlung von ungefähr 1500 Personen gab dem Verstorbenen das letzte Geleite. Die ganze Emigration, alle literarischen und politischen Notabilitäten von Paris und die fremde und die franz. Presse waren stark vertreten. Paris, 25. Sept. Eine telegraphische Depesche aus Petersburg vom 23. d. meldet, daß am 19. auf dem Ladoga=See eine heftige Feuersbrunst ausgebrochen ist. Ungefähr 200 Fahrzeuge und mit für die Ausfuhr bestimmten zu beginnen; ob's gerathen ist, weiß man noch nicht. Die neue Wintersaat aller Art hat, trotz der noch herrschenden Trockenheit, einen guten und gleichmäßigen Aufgang.(Wald. Anz.) Is Schwalefeld, 28. Sept. Bleibt die rothe Ruhr so in ihrem Umsichgreifen, wie sie seit acht Tagen gethan hat, so bleibt in unserm Dorfe kein Haus und keine Familie verschont. Heute vor acht Tagen war sie in zwei Familien und zählte erst drei Kranke, und jetzt— ist sie in 14 Familien und zählt über 30 Kranke, die nur an die Stube und an's Beit gefesselt sind. Leider ist ein blühendes Mädchen von 9 bis 10 Jahren und noch ein Kind diese Nacht daran gestorben. Viele sind noch bedeutend krank, die ihnen möglicher Weise nachfolgen werden, weil die ärztliche Hülfe zu weit von hier ist. Zweimal war ein Arzt von Corbach hier, welcher aber unter so vielen Kranken nicht hiareicht, und darum wäre zu wünschen, wenn täglich ein Arzt zu uns käme, zumal noch immer neue hinzukommen. So z. B. seit gestern Abend sechs.— Auch wäre zu wünschen, daß die Ortspolizei besser zu ihrem Schwerte griffe, die„Anordnungen des Arztes befolgte und strenge verhinderte, oaß die unreinen Betten, Tücher und orgl., wie die Ausleerungen nicht in den kleinen Bach, der durchs Dorf fließt, geschüttet, und erwähnte Sachen abgewaschen werden. Wer kann solches Wasser noch für die Küche benutzen!(Wald. Anz.) Waaren geladene Schiffe wurden ein Raub der Flammen. — Heute Abends sprach der Assisenhof sein Urtheil in der Angelegenheit der Diebe an der Nordbahn. Nach einer anderthalbstündigen Berathung erklärten die Geschworenen den Pferdehändler Parot für unschuldig; sie erkannten jedoch für schuldig die beiden Cassirer Grellet und Carpentier und den Bureau=Diener Guerin, in so fern es die Entwendung der Actien betraf. Die Geschworenen entfernten die Anklage der Verfälschung der Bücher und die erschwerenden Umstände des Einbruchs. Bei Carpentier und Guerin ließen sie mildernde Umstände zu. Der Hof sprach in Folge dessen Parot frei und verurtheilte Grellet zu acht Jahren Zuchthausstrafe und Carpentier und Guerin zu fünf Jahren Gefängniß. Außerdem wurden Grellet, Parot, Guerin und Carpentier gemeinschaftlich zur Zurückerstattung der entwandten Actien verurtheilt. Paris, 26. Sept. Der heutige Moniteur meldet, der Kaiser Napoleon sei bei seiner Ankunft in Baden von dem Großherzoge begrüßt worden; der Prinz von Preußen habe ihm daselbst ein Schreiben des Königs von Preußen überreicht, worin Derselbe sein Bedauern darüber ausdrückt, den Kaiser auf seiner Reise nicht persönlich begrüßen zu können. Der Kaiser habe, nachdem er in Baden gefrühstückt, im bestem Wohlsein die Reise nach Stuttgart fortgesetzt. London, 24. Septbr. Die hohe Pforte hat ihren Gesandten in London angewiesen, dem Lord=Mayor die Summe von 1000 L. als Schenkung für den indischen Fonds zu übermitteln. Die Wichtigkeit dieses Ausdrucks der Sympathie von Seiten des anerkannten Hauptes der mohamedanischen Religion ist leicht zu begreisen. Petersburg, 18. Sept. Die bevorstehende Emancipation der Bauern, nicht bloß in Polen, sondern auch in den westlichen russischen Provinzen, die angestrebte Verminderung des Beamten=Heeres, die Maßregeln, welche die Flüssigmachung der Capitalien, des Geld=Umlaufes fördern, Ermäßigung des Zolltarifs, Verminderung der Ausgaben für das Heer durch eingeführte Ersparnisse, Eisenbahn= und Canal=Bauten, Reformen der Lehr=Anstalten, des Policei= und Gerichtswesens, werden hier mit Recht als Umstände des Friedens und Mittel zu wesentlichen Umgestaltungen zum Fortschritte angesehen. Petersburg, 19. Sept. Ein Ukas in Betreff der Besetzung von Lehrerstellen in Judenschulen gestattet unter Anderem, daß wegen Mangels an tauglichen Subjecten Lehrer für Judenschulen in Rußland aus Deutschland verschrieben werden dürfen. Konstantinopel, 19. Sept. Wasserhosen und Hagel richteten hier großen Schaden an. Gestern und heute früh haben Erderschütterungen Statt gefunden. &I Corbach, 28. Sept. Die Roggen= und theilweise auch die Weizenernte war hier eine sehr gesegnete; die Sommerfrucht gibt dagegen meist einen spärlichen Ertrag, sowohl an Körnern, wie an Stroh; die Kartoffeln aber sind an Menge##nd Güte ausgezeichnet. Die mehr als zahlreichen Mäuse, diesmal von besonders starker Natur, thun an der letztgenannten Frucht so viel Schaden, daß manche Ackerbauer sich veranlaßt gefunden haben, mit dem Ausnehmen der Kartoffeln vor vollendeter Reise Provinzial-Nachrichten. Arnsberg, 27. Sept. Von der Ruhrkrankheit können wir noch immer nicht sagen, daß sie uns gänzlich verlassen habe. Flößen auch ihr gegenwärtiger Charakter und Verlauf durchaus keine erheblichen Besorgnisse weiter ein, so kommen doch noch, obschon in geringer Anzahl, von Zeit zu Zeit sowohl neue Erkrankungs=, als Sterbefälle vor und liegen augenblicklich hier noch einige von der Seuche befallene Personen schwer erkrankt darnieder. Auf dem Lande in unserer nähern Umgebung bessern sich die Zustände täglich mehr. Weniger günstig lauten die Nachrichten aus den von der Epidemie ergriffenen entfernter belegenen Kreisen, wozu jetzt auch der Kreis Wittgenstein gehört. Lippstadt. Der Rittmeister a. D. v. Schorlemmer ist zum Landrath des hiesigen Kreises ernannt worden. T Dortmund, 28. Sept. Hier ist vor einigen Tagen an der Klosterkirche, nahe an einem Rinnsteine, ein hübscher, eirca zweijähriger Knabe, anständig gekleidet, gefunden worden, wahrscheinlich von einer grausamen Mutter ausgesetzt. Der Weinhändler Luig hat sich des Verlassenen angenommen. Altenessen, 26. Sept. Dienstag den 22. d. Mis., Abends zwischen 9 und 10 Uhr, brach in einem einzelustehenden Hause an der Chaussee nach der Emscher plötzlich Feuer aus, das in Zeit von kaum einer Stunde nicht nur das Gebäude gänzlich verzehrte, sondern eine Familie, bestehend aus Mann. Frau ud Bruder, lebenegesähztlich verwundete.6 Paderborn, 27. Sept. Wir sind im Stande, nunmehr dem bereits in vor. Nr. gemeldeten Uebertritt des protest. Pfarrers Blackert aus Altmorschen noch folgende nähere Nachrichten über sein früheres Leben hinzuzufügen. Dr. Georg Blackert war früher ordentlicher Hauptlehrer am kurfürstl. Gymnasinm zu Rinteln; in dieser Stellung schrieb er 1847 die bei Junfermann hierselbst(anonym) erschienene, sehr lesenswerthe Schrift:„Convertiten und ihre Gegner,“ worin bereits die Hinneigung zur kath. Kirche ausgesprochen ist. Später wurde Blackert ordentlicher Hauptlehrer am Gymnasium zu Marburg, welche Stelle er vor 3 Jahren wegen eines Nervenleidens niederlegte und darauf als Prediger nach dem an der Eisenbahn zwischen Kassel und Eisenach belegenen Altmorschen versetzt wurde. Er resignirte auf diese Stelle im vorigen Jahre und trat am 15. d. M., in Rothenburg zur kath. Kirche über, nachdem seine Gattin und 3 Kinder bereits einige Zeit vorher diesen Schritt gethan hatten. Herr Blackert steht im kräftigen Mannesalter(er ist c. 45 Jahre alt) und hat sich durch die Herausgabe mehrerer Schriften und Broschüren, namentlich pädagog. Inhalts, der gelehrten Welt rühmlichst bekannt gemacht; noch unlängst ist von ihm:„Griechische Syntax. Als Grundlage zur Geschichte der griechischen Sprache I. Heftn im Verlage von Schöningh hier erschienen. Herr Blackert verweilt gegenwärtig in Westfalen bei einer adeligen Familie, gedenkt aber nächstens nach dem Süden überzusiedeln. Möge der würdige Mann, welcher seiner Ueberzeugungstreue gern und bereitwillig so große Opfer brachte, recht bald die Hoffnung er nicht. Die neue nden Trockenheit, (Wald. Anz.) othe Ruhr so in an hat, so bleibt herschont. Heute zählte erst drei d zählt über 30 fesselt sind. LeiJahren und noch d noch bedeutend n, weil die ärztwar ein Arzt anken nicht hiaich ein Arzt zu ) w ä r e z u w ü n Schwerte griffe, strenge verhinwie die AusDorf fließt, geden. Wer kann (Wald. Anz.) kheit können wir assen habe. 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Anzeige des Kreisphysikus Herrn Dr. Dammann zu Warburg sind in einigen Orten des Kreises Warburg, namentlich in Dringenberg, die Menschenblattern ausgebrochen. Dieselben sollen aus dem Bergischen, wo sie, so wie bei Dortmund und Essen a. R., stark grassiren, hinübergeschleppt sein. I Lippspringe, 28. Sept. Am heutigen Morgen bedeckte ein starker Reif in den Anlagen unseres Kurgartens sämmtliche Blumengewächse, von denen einige erfroren sind.— Auch hier haben wir bereits 2 Anfälle der Ruhrepidemie. Minden, 24. Sept. Im benachbarten Bade Oeynhausen beabsichtigt die königl. Bade=Administration, außer dem vor Kurzem eröffneten großartigen Badehause für Thermalbäder, noch ein neues für Soolbäder zu errichten und wird damit einem dringenden Bedürfnisse der Kurgäste entsprochen.— Die steigende Entwickelung der Industrie in Westfalen läßt fast allenthalben das Bedürfniß fühlbar werden, unsere enggebauten Städte zu erweitern. Es sind derartige Erweiterungspläne für die Städte Bielefeld, Minden und das Bad Rehme(Oeynhausen) im Werke. Herford, 24. Sept. In Bezug auf die beiden Feuersbrünste vom 21. d. M. wird gemuthmaßt, daß das Feuer angelegt sei; und in Bezug auf die erstere ist schon eine Untersuchung eingeleitet. Ob aber irgend eine Entdeckung gemacht werden wird, steht sehr dahin. Dagegen hat das große Unglück für uns die gute Folge gehabt, daß beschlossen worden ist, zwei große sogenannte Sauger anzuschaffen, da deren großer Nutzen bei den lippischen Spritzen hervorleuchtete. Wegen der Kartoffelernte kann mitgetheilt werden, daß fast in allen Orten des Ravensbergischen die Ernte sowohl ungemein ergiebig als auch die Kartoffeln sehr schön sind; von Krankheit ist keine Spur zu entdecken. Mittheilungen aus den Kreisen. + Brilon, 29. Sept. Bei der in unserer Nachbarschaft in ausgedehnterem, hier jedoch in geringerem Grade(es sind hier in Brilon bis jetzt in Allem höchstens 10 Fälle vorgekommen) grassirenden Ruhrkrankheit ist nichts niederdrückender auf das Gemüth, als die Furcht vor dieser Krankheit. Die Furcht ist es, welche namentlich in den Dorfschaften, wo keine Krankenanstaiten vorhanden, alle Menschenliebe, und die Pflicht sich des hülfslosen Nächsten anzunehmen, abhanden kommen, und an deren Stelle Hartherzigkeit und die leidige Eigenliebe zum Vorschein kommen läßt. Wenn wir dagegen die Opferwilligkeit der ehrwürdigen barmherzigen Schwestern, der Geistlichkeit und Aerzte betrachten, die es nicht scheuen, dem Feinde herzhaft unter die Augen zu treten, dann wahrlich! müssen viele von uns sich ihrer Feigheit schämen und sich fragen: Was gebietet uns die wahre Nächstenliebe? Diesem Mangel an Nächstenliebe ist es lediglich zuzuschreiben, daß viele von der Krankheit befallen, nicht die notbwendigste Pflege erhalten und verkümmern müssen, während sie sonst gerettet werden könnten. Es ist Sache aller derjenigen, welche hier amtlich wirken können und wirken müssen, kräftig einzugreifen, damit es den Kranken nicht an der nothwendigsten Pflege und an geeigneter Hülfe fehle; sie haben zu bedenken, daß die Unterlassung dieser ihrer heiligsten Pflichten eine Verantwortung nach sich zieht, die sie dereinst vor dem ewigen Richter zu bestehen haben werden. Der Soldat, welcher vor dem Feinde feigerweise ausreißt, erleidet die empfindlichste Strafe, und nebenbei die Verachtung seiner Kameraden.— Also? Medebach, 27. Sept. Die rothe Ruhr ist hier immer noch nicht verschwunden, wenn auch die Zahl der Kranken abnimmt. In der jüngsten Zeit hatten wir täglich noch 1—3Todte. Medelon, Dreislar und Berge ist die Krankheit im Verschwinden. = Winterberg, 27. Sept. 155 Ruhrkranke, davon 114 genesen, 17 gestorben. Die Krankheit verschwindet mit jedem Tage mehr.— In Niedersfeld 1 Ruhrkranker, in Silbach 8, davon 1 gestorben, in Elkeringhausen 18, davon 4 genesen, 1 gestorben. In jedem Orte ist eine Gesundheits=Commission gebildet. Indien. Auszüge und Notizen aus den besten deutschen, franz. und engl. Werken. (Von H. Gottschalk zu Landen.) (Fortsetzung.) Die Siwa=Tempel sind in ungeheurer Anzahl vorhanden. Von den berühmten Tempelhöhlen, z. B. wie die zu Elephania bei Bombay, scheinen auch ihm einige geweiht zu sein. Seine Tempel sind meist weite und finstere Gebäude und das Bild des Gottes befindet sich in einem niedrigen, gewölbten Gemache, in welchem ein verlängerter Aufenthalt erstickend sein würde. Der berühmteste seiner Tempel ist der zu Benares, der heiligen Stadt Indiens. Die Stadt, welche im Sanskrir Varanasi, sonst auch Kaschi heißt, ist halbkreisförmig erbaut am linken Ufer des Ganges, zu welchem die sogenannten Ghauts, d. h. steinerne, mit Bäumen bepflanzte Treppen, hinabführen. Die Zahl der Einwohner beträgt etwa 200,000, in ungefähr 32,000 Häusern. Die Mohamedaner zählen hier etwa 40,000 Anhänger, die Zahl der Braminen(indische Priester) beträgt 34,000, die der Fakirs(sowohl mohamedanische Derwische oder Mönche, als auch indische Sanjassis oder Büßer) etwa 8000. Benares ist eine der größten und merkwürdigsten indischen Städte, die ihrer Heiligkeit wegen der besuchteste Wallfahrtsort der Hindus ist. Nach ihrem Glauben kommt Derjenige, welcher in dieser Stadt stirbt, unmittelbar in das Paradies, und darum beschließen viele auswärts wohnende, reiche Indier hier ihr Leben. Die Treppen zum Ganges sind immerwährend mit Massen von betenden und ihre Waschungen verrichtenden Wallfahrern bedeckt. Mit dem Wasser dieses heiligen Flusses treiben die Kaschi Kaurins, eine Art Mönche, einen außerordentlich großen Handel; sie füllen nämlich dasselbe in große Krüge, vergypsen und versiegeln sie mit dem Siegel des Oberbraminen, und mit einem Zeugniß der Echtheit von diesem versehen, verkaufen sie es überall als einen kostbaren, religiösen Luxusartikel. Die berühmteste Pagode oder Hindu=Tempel unter den 1000, welche die Stadt, außer den 330 mohamedanischen Moscheen, zählt, ist die Vischvajscha genannte. Der Vorhof derselben ist zum Aufenthalt der fetten, gezähmten, heiligen, dem Siwa geweihten Stiere bestimmt; die Kreuzgänge sind angefüllt mit Pilgern und Büßern; das Wasser des mit einem Thürmchen bedeckten Brunnens ist heilig und zum Baden der Wallfahrer bestimmt: in dem Tempel selbst befindet sich ein großer Stein, der für eine Versteinerung Siwas ausgegeben wird. Als Merkwürdigkeit ist von Benares noch zu erwähnen, daß die dortige große Sternwarte eine ungeheure Sonnenuhr hat, der Zeiger allein ist 20 Fuß hoch. Ueberhaupt ist Benares der Sitz blühender Industrie, reichen Handels, der Künste und Wissenschaften Indiens. In Annadabad befand sich eine Heil= und Pflege=Anstalt für Thiere, die wohl einzig in ihrer Art dasteht. Durch einen Prozentsatz von jedem Handelsgewinne und durch die Strafgelder, welche die Priester auf jede Unwahrheit legen, hatte dieses Institut— denn jene Summen flossen ihm zu— jährlich 9000 holländ. Gulden Einkünfte(1000 Gld. etwa 540 Thlr. pr. Cour.). Das ganze Gebäude nahm einen Platz von 400 Quadratruchen ein und hatte 15 verschiedene Abtheilungen, von denen wir die merkwürdigsten aufzählen wollen. In Nr. 1 wohnte der Pförtner, in Nr. 2 kranke Kameele, in Nr. 4 eine sehr alte Landschildkröte, zwei und ein halb Fuß lang und anderthalb Fuß hoch, ein sehr häusliches Thier, das kaum gehen konnte. Sie war 80 Jahre lang im Hospital gepflegt, als sie endlich sich zur ewigen Ruhe begab. In den Nr. 5—14 lebten andere kranke und altersschwache Thiere; Nr. 15 endlich— das merkwürdigste Zimmer— enthielt Insecten— Wanzen und Läuse. Man erzählt, daß erme Menschen bezahlt worden seien, um sich diesen Thieren preiszugeben, nach einer andern Behauptung wurden sie mit Mebl, Zucker und Reis gefüttert. Vorstellung der Hindus über das Leben nach dem Tode. Der Hinduismus lehrt, wie andere pantheistische Systeme, die Seelenwanderung, da die ganze Schöpfung, die leblose, wie belebte, nichts weiter ist, wie die Gottheit Brahma, diein unzählige Formen und Theile gesondert wurde, nach deren Vereinigung das Ende der Welt eintritt, ebenso wie eine Masse Quecksilber sich in unzählige kleine Kugeln theilen läßt, welche wieder die Neigung, sich zu vereinigen, besitzen. Nach langen Zeiträumen, die sich immer auf mehrere tausend Millionen Jahre ausdehnen, bringt Brahma die Welt wieder zu Ende, indem er sie in seinen Geißt wieder aufnimmt. Alsdann schläft er viele Jahrtausende lang und während dieser Zeit ist Nichts vorhanden, wie er selbst. Zuletzt erwacht er und schafft wieder eine neue Welt. Diese Welt dauert wieder die bestimmte Zeit, nach deren Ende nimmt Brahma sie wieder in sich auf und schläft ein. So ist der weitere Fortgang, indem die Dauer einer Welt für Brahma einen Tag und der Zwischenraum zwischen beiden eine Nacht ist. (Forts. folgt.) Buntes. — Die Crinolinen(Reifröcke) sind ebenso aufgeblasen als tuEine Erinolinträgerin in Hannover glitt auf der Treppe aus, stel und trieb sich die Stahlreifen so tief in den Unterschenkel, daß sie zeitlebens hinken muß. Hochmuth muß Pein leiden. — Von Scholz wird ein drolliges Wortspiel mitgetheilt: Scholz hatts einen Schwager, Hrn. Melzer, einen sehr achtbaren jungen Mann, dem er ins Stammbuch schrieb: „Melzer ist stolz Auf seinen Schwager Scholz. Aber Scholz ist noch stölzer Auf seinen Schwager Melzer. — Einst hatte der König einen Besuch bei seinem Bruder, dem Prinzen von Preußen, abgelegt und sagte, indem er in seinen Wagen steigen wollte:„Bei meinem Bruder Heinrich!" das hieß so viel, der König wolle dahin Fahren. Ein neugekommener Bediente aber rief wit lauter Stimme dem Kutscher zu:„Bei meinem Bruder Heinrich!“ Der König wandte sich zu ihm und sagte! „Wart, ich will dir die Brüderschaft anstreichen!" und lachte herzlich. — Ein alter Forstmann hatte sich entschlossen, das Forsteramen zu machen. Der Examinator frug ihn:„Können Sie Kubikwurzeln ausziehen?“—„Schaffen Sie mir Kubikbäume, und ich werde mit den Wurzeln schon fertig werden.“ Für das mit dem 1. October beginnende 4te Quartal haben wir ein Abonnement auf den Sauerländischen Anzeiger eröffnet und wolle man Bestellungen gefälligst vor Ablauf dieses Monats machen.— Preis: durch die Post bezogen 13 Sgr. 9 Pf., bei der Expedition 11 Sgr. 6 Pf. Brilon. Expedition des Sauerl. Anz. Redigirt unter Verantwortlichkeit des Verlegers. Publikandum. Am Dinstag, den 6ten October d. J., soll der chausseenmäßige Ausbau der Straße von Alme nach Madfeld, Westgrundstraße genannt, öffentlich mindestfordernd verdungen werden. Die zunächst zum Verding auszusetzenden Arbeiten beziehen sich auf die Erd= und RegulirungstArbeiten, und die Anfertigung der Steinbahn nebst Anförderung und Beararbeitung der Materialien, jedoch mit Ausschluß der Anfuhr derselben. Der ganze Bau ist in 4 Sectionen eingetheilt, und zwar: Section I. 505 laufende Ruthen, veranschlagt zu 3472 Thlr. 2 Sgr. 10 Pf. „ II. 510„„„„ 4505-" 17"—* „ III. 470„„„„ 2807„ 4„ 1 0 „ IV. 410„„„„ 2148„ 12"—„ Unternehmungslustige werden hiermit eingeladen, sich am Dinstag den sechsten October cur. im gräflich von Bocholtzischen Renteigebäude zu Niederalme einzufinden. wird denselben sodann an Ort und Stelle die auszubauende Wegelinie durch den leitenden Baubeamten angewiesen, und findet nach erfolgtem Begang der Straßenlinie der Verding auf dem Gute Almerfeld statt, nachdem vorher die betreffenden Anschläge und Bedingungen den Unternehmungslustigen bekannt gemacht worden sind. Alme, den 25. September 1857. Berendes, Meyer, 822.) Oberverwalter. Bauführer. DohereBargerschun in Arolsen. Der neue Cursus beginnt Dinstag, den 13ten October. Tags zuvor Morgens 9 Uhr findet die Prüfung der neu eintretenden Schüler statt und haben sich deshalb die Knaben bei dem Unterzeichneten, die Mädchen bei der Vorsteherin der höheren Töchterschule, Fräulein J. Speyer, wenigstens 3 Tage vorher zu melden. Arolsen, den 27. Septemb. 1857. 823.) W. Großcurth, Director. Gesucht, 1 Viehwärter, 1 Gärtner, 1 Knecht und 2 Mägde auf Haus Habbel bei Plettenberg. Dieselben müssen gute Zeugnisse einschicken und bald eintreten können. 824.) Einer Karavane, aus minderjährigen Damen bestehend, die unter starker Bedeckung von garde de dames nach der Lohmühle abgeht, können sich noch einige Theilnehmer anschließen 825) Schultze. Einladung zum Abonnement auf die Patriotische Zeitung. Mit dem 1. October beginnt die Patriotische Zeitung, welche vermöge der günstigen Eisenbahn= verbindungen Mindens sämmtliche aus dem Osten und Westen eingehende Nachrichten früher als die meisten andern norddeutschen Zeitungen bringt, ein neues Quartal. Dieselbe enthält neben Original= beiträgen aus den wichtigsten Städten, Leitartickel, melche den Gaug der auswärtigen und ingern Politik vom conservativen Standpunkte aus beleuchten, und hat sich die Vertretung der Interessen der Provinz Westphalen zur besondern Aufgabe gestellt. Die Patriotische Zeitung enthält die neuesten Berichte über den Geld= und Produktenmarkt, über Bergwerks= und Hüttenaktien, sowie die Aktien anderer commercieller und industrieller Unternehmungen.— Ihrer weiten Verbreitung wegen eignet sich die Patriotische Zeitung besonders zu Insertionen, welche für die Petitzeile oder deren Raum mit 1 Sgr. berechnet werden. Der Preis der Zeitung, welche mit Ausnahme der Sonn= und Festtage täglich Abends ausgegeben und sofort versendet wird, ist pro Quartal bei allen preußischen Postanstalten 1 Thlr. 5 Shr. Minden, im Sept. 1857. Der Verleger der Patriotischen Zeitung. 826.) J. C. C. Bruns. Druck und Verlag von M. Friedländer in Brilon. Gesuch! Von mehren, noch unter Vormundschaft stehenden Damen wird eine garde de dames gesetzten Alters zu einer Lustpartie gesucht. Darauf Reflect. wollen sich bei F. M. melden. 827.) Frucht=, Oel= und Branntwein=Preise. Neuß, 26. September 1857. Getreide bei mittelmäßiger Zusuhr auf gestrigen Preisen behauptet. Rüböl ohne Veränderung. Mittelpreise der Früchte auf den Märkten per berl. Scheffel.