1. 42.895. 43,934. 1. 65,968. 67,206. 87,691 und 88,719, bevenich, Köln 3mal oldschmidt, Iserlohn Kaufmann; 57 Ge3775. 5539. 11,437. 4. 27,892. 28,867. 71. 48,653. 49,596. 34. 58,114. 60,348. 7. 63,828. 64,879. 3. 81,845, 82,716. ach Köln 3mal bei üsseldorf bei Spatz, in; 68 Gewinne zu 08. 10, 73. 10,689. 3. 17,214. 17,223. 9. 30,485. 31,674. 5. 43,056. 43,949. 9. 57,483. 59,355. 35. 71,511. 71,975. 1. 80,044, 81,358.es Verlegers. errichtet, und könebenfalls echt ge3. Friedländer. anntwein=Preise. 3. Thlr. Sgr. Pf. Tanerianrischer Anzeiger zugleich Scheabtalt für dir Klrist Hriton, Hurrn, Ttadt u. Amt Kuthen. Erscheint am Montag, Mittwoch u. Sonnabend und kostet in Brilon bei der Expedition 23 Sgr., durch die Post bezigen, portofrei, 27½ Sgr. halbjährlich. No. 134. Sonnabend, 12. Novbr. 1853. Inserate und Bekanntmachungen kosten erstere 6 Pf., letztere 1 Szr. die dreispaltige Petitzeile oder deren Raum.— Briefe und Gelder werden franco erbeten. Politische Neuigkeiten. Berlin, 5. Novbr. Nach gelegentlichen Aeußerungen, welche hier mehrfach verbreitet sind, darf man hoffen, daß D. Förster die Erhaltung des confessionellen Friedens als eine wesentliche Aufgabe seines oberhirtlichen Amtes betrachtet. Namentlich soll derselbe in Angelegenheiten der gemischten Ehen sich für eine Praxis ausgesprochen haben, die, ohne den Standpunct des katholischen Eherechtes zu verlassen, den Frieden unter den Confessionen und mit dem Staate ungefährdet läßt. Berlin, 5. Nov. Der österreichische Internuncius in Konstantinopel wacht besonders darüber, daß die Bildung von Flüchtlingslegionen, die Anstellung hervorragender Flüchtlinge u. dgl. unterbleibt. Seitens der Pforte sollen in dieser Beziehung neuerdings sehr bestimmte Zusicherungen gemacht worden sein.— Wie man hört, steht eine baldige Publikation der Zusammenberusung der Kammern für den 28. d. M. bevor.— Der in dem sogenannten März=Complott als Hauptangeschuldigter verwickelte Dr. Ladendorf ist im Gefängniß wahnsinnig geworden, und hat deßhalb zur Charite befördert werden müssen. — 6. Nov. Die zweite Kammer wird am 28. Novbr. ihr Local wesentlich zu seinem Vortheil verändert wieder finden. Man hat, um die trocken=heiße Luft des ohnehin nicht allzu geräumigen Sitzungssaales zu beseitigen, einerufsische Wasserheizung eingerichtet, und vor allen Dingen zweckmäßige Vorkehrungen gegen die eisige Zugluft getroffen, die bei dem ewigen Hin= und Herlaufen der Herren Abgeordneten nach und von den Erfrischungs=Zimmern über die Häupter der Bureau's dahinzog. Die erste Kammer wird abermals in ihrem provisorischen Locale neben dem Kriegs=Ministerium tagen; man hat es nicht der Mühe werth erachtet, die letzten Tage ihres nur noch kurzen Lebens noch besonders zu verschönern. — In Duisburg, wo schon ein Prediger aus Schleswig angestellt worden ist, wird die dort erscheinende und in neuester Zeit sich besonders hervorthuende„Rhein= und Ruhr=Zeitungs einen Redacteur aus Holstein, der früher am Itzehoer Wochenblatte arbeitete, erhalten.— Im Ministerium ist man mit der Vorbereitung der für die Kammern bestimmten Vorlagen beschäftigt. Wie es heißt, sollen sich dieselben nur auf die dringend nothwendigen Angelegenheiten der inneren Gesetzgebung beziehen, so daß die Session so viel als thunlich abgekürzt werden würde.— Zum ersten Mal wird jetzt in Preußen, und zwar in der unmittelbaren Nähe Verlins, im Dorfe Pichelsberg, diesseits Spandau, der Versuch der Errichtung einer Colonie für entlassene Verbrecher im Großen gemacht. Es wird dort, mit einem Zuschuß des Staats von 30,000 Thlrn., eine Reihe von Gebäuden errichtet, theils Wohnhäuser, theils Fabrikgebäude, in welchen letzteren Draht= und Schnitzarbeiten verfertigt werden, die ein Berliner Haus bereits in Betrieb genommen; das Ganze wird mit einer hohen Mauer eingefriedigt, welche die-Bewohner nur unter bestimmten Voraussetzungen und Bedingungen überschreiten dürfen. Die Colonie wird für 350 aus den Strafanstalten zu Spandau und Moabit entlassene Verbrecher angelegt, und dieserben übernehmen bei ihrem übrigens durchaus freiwilligen Eintritt die Verpflichtung, die Colonie erst nach 5 Jahren zu verlassen und sich während ihres dortigen Aufenthaltes den bestehenden Reglements und Hausordnungen unbedingt zu unterwerfen. Die Erfolge dieses jedenfalls interessanten Versuchs werden zu erwarten sein. Berlin, 6. Nov. Se. Königl. Hoheit der Prinz von Preußen, seit dem 22. Mai 1840 Protector sämmtlicher Freimaurer=Logen In den preußischen Staaten, haben geruht, Ihrem Sohne, dem Prinzen Friedrich Wilhelm, Königl. Hoheit, mit Allerhöchster Genehmigung Se. Maj. des Königs, in Gegenwart der dazu berufenen Mitglieder der drei preuß. Großlogen, in Höchstihrem lais die Weihe als Freimaurer und Mitglied der großen LandesLoge von Deutschland zu ertheilen. — 7. Nov. Die, jüngsten Mittheilungen über das Verhalten des Herrn Minister=Präsidenten zu der für ihn beabsichtigten öffentlichen Huldiguug bestätigen und vervollständigen sich durch folgendes Schreiben, welches an das betreffende Comite ergangen ist: Dem verehrlichen Comite, welches, wie ich vernehme, zu dem Zwecke sich vereinigt hat, mir ein Denkzeichen der Anerkennung meiner amtlichen Wirksamkeit zu geben, sage ich hiermit meinen aufrichtigen Dank für die mir dadurch te Aufmerksamkeit. Das Comite kann sich versichert halien, daß ich persönlich besonderen Werth auf diese Gesinnungen lege und die vollkommenste Gerechtigkeit den guten übsichten zu Theil werden lasse, welche jene für mich schmeichelhafte Meinungsäußerung hervorgerufen habe. Indeß wünsche ich, aus den bereits mündlich von mir ausgesprochenen Gründen, eben so lebhaft als aufrichtig, daß derselben von Seiten des verehrlichen Comite's überall keine Folge gegeben werden möge, und ich verlasse mich auf die freundschaftliche und talentvolle Mitwirkung der Hren., daß diese von mir hier ausgedrückte Bitte ihre vollständige Erfüllung erhalte. Das verehrliche Comite mag davon überzeugt sein, daß bei diesem Anlaß an den Tag gelegte wohlwollende Gesinnung ben vollen Werth einer entschiedenen Thatsache für mich gehabt hat und daß ein dankbares Andenken dafür mir gegenwärtig bleiben wird. „ Mat wwan vz. Der Mitnister=Bräsident, v. Manteussel. — 7. Nov. Man yort, daß das bei der Aushebung der Ersatzmannschaften übliche Loosen für die Zukunft wohl in Wegfall kommen dürfte, da sich diese Einrichtung als nicht zweckmäßig erwiesen habe. Es wird namentlich hervorgehoben, daß durch diese Einrichtung oft gerade die kräftigsten jungen Leute der Landesvertheidigung verloren gehen. Berlin, 8. Nov. Der Untersuchungsrichter des hiesigen Kreisgerichts macht bekannt, daß seit einiger Zeit falsche DarlehnskassenScheine im Umlauf sind, welche mit der Nr. 286,961 Serie 29 Litt. E bezeichnet und daran kenntlich sind, daß die Schrift und die Verzierung schlecht, matt und theils unleserlich abgedruckt ist. Erfurt, 4. Nov. Es wird hier erzählt, daß der Kaufmann Krackrügge sich heimlich von hier entferut habe und nach Nordamerika geflüchtet sei. Nicht allein, daß durch Unterdrückung seiner Zeitschrift(der„Allg. Erf. Ztg.a) seine politische Existenz unmöglich und sein materieller Erwerb fast ganz auf Null reducirt worden war, schweben noch außerdem drei Straferkenntnisse wegen Preßvergehen über ihm, wonach er zwei Mal zu 6 Monaten und ein Mal zu 3 Monaten Gefängniß verurtheilt ist, und welche innerhalb eines Jahres Rechtskraft erlangt haben soll. Coblenz, 5. Nov. So eben vernimmt man, daß an die Stelle der gegenwärtig hier bestehenden zwei katholischen Pfarreien deren vier errichtet werden sollen.— Der Pfarrer Prisac zu Rheindorf(Decanat Solingen) sordert zu einer Pilgerfahrt nach dem gelobten Lande auf. Dieselbe soll etwa 4 Monate dauern und für die Reisenden erster Klasse 4—500 Thlr., für die zweiter Klasse etwa 300 Thlr. betragen. Aus Thüringen, 6. Nov. Nach Berichten von Lokalblättern haben diejenizen Lehrer im kurf. hess. Kreise Schmalkalden, welche die Lehrerversammlung in Salzungen besucht hatten, nach Beendigung der gegen sie verfügten Disciplinaruntersuchung einen Verweis von dem Ministerium sowie den Bescheid erhalten, daß bei ähnlichem Falle mit strengen Strafen gegen sie vorgeschritten werden würde. Kassel, 6. Nov. Man erhält Mittheilung über eine so außerordentliche Begebenheit, daß wir Anstand nehmen, ehe sie auch von anderer Seite bestätigt wird, die Einzelheiten zu veröffentlichen. Für heute begnügen wir uns, zu sagen, daß ein allbekann ter, um nicht zu sagen: allverhaßter Mann von einem hochgestellten Herrn die furchtbarsten Steckprügel erhalten haben soll. assel, 6. Nov. Da das Ereigniß in Kassel überall besprochen wird und sogar schon auf den Stand der kurbessischen Papiere Einfluß zu üben scheint, so tragen wir kein Bedenken, die gestern angedeutete Mittheilung jetzt vollständig folgen zu lassen: Graf Isenburg, Schwiegersohn des Kurfürsten, hat gestern auf der Hubertus=Jagd einen kleinen Wortwechsel mit dem Minister Hassenpflug gehabt. Abends nach der Tafel fährt er zu ihm, um ihn darüber zur Rede zu stellen, und als er ihn nicht zu Hause und schon im Theater findet, läßt er ihn herausrufen, nimmt seinen Arm, geht mit ihm auf den Exercier=Platz und fragt ihn nochmals, ob er auf feinen gebrauchten Ausdrücken beharre. Als Hassenpflug dies in hochtrabender und grober Weise bejaht, tritt der Graf einige Schritte zurück, nimmt dem begleitenden Lakaien den nachgetragenen Spazierstock ab und straschakt:: die Hassenpflug'sche Excellenz dermaßen ab, daß sie um Hülfe und alles Mögliche schreit. Als darauf einige vorübergehende Kasselaner herbeieilen, wendet sich der Graf ruhig mit den Worten an sie:„Liebe Leute, ich bin der Graf Isenburg und prügele hier den Minister Hassenpflug.n Und darauf fährt er mit seiner Execution, in der unbarmherzigsten Weise fort, bis nur noch ein Stumpf von dem Rohr ihm in der Hand zurück bleibt. Er verläßt den gefürchteten Premier bluttriefend und voll von Beulen am Kopf und im Gesicht und geht ruhig in seine Wohnung. Das ist der Hergang der Sache, die hier alle Welt nicht zu Athem kommen läßt. Die Bestürzung, in die der Hof dadurch versetzt worden, ist unbeschreiblich. Graf Isenburg nebst Gemahlin sind heute Morgens mit einem Extrazuge nach Erfurt zurückgereis't. Ausgemacht ist, daß der Graf sich schon seit langer Zeit mit der Idee getragen hat, Hassenpflug zu stürzen. Wer die Verhältnisse hier kennt, wird wissen, daß es dazu eines ukräftigen Mittelsn bedurfte und in starker Dosis. Auf den ersten Blick scheint dieser Schritt excentrisch und ist auch so von Isenburg's Feinden und Hassenpflug's Anhängern ausgedeutet worden, nämlich, daß jener wahnsinnig geworden wäre. Diese Ansicht findet bei denen, die den Grafen nicht persönlich kennen, Anklang, da der Vater an derselben Krankheit leidet. Diejenigen, welche ihn persönlich kennen, glauben es nicht. Er hat es hier ausgesprochen, er habe kein anderes Motiv zu diesem Schritte gehabt, als Hessen von diesem Manne zu befreien, der so viel Elend über das unglückliche Vaterland gebracht und bringe. Kassel. Das bekkagenswerthe Ereigniß, welches am vergangenen Freitag Abend auf der Straße in der Nähe des Theaters dahier stattfand, hat Se. Königl. Hoheit den Kurfürsten zu einem allergnädigsten Schreiben und die erste Kammer der Stände zur Absendung einer Deputation an Sr. Exc. den Hrn. Staatsminister Hassenpflug veranlaßt.—(Dem„Nürnb. Corresp.“ zufolge soll Hasseupflug zu Bette liegen). Bremen, 3. Nov. Nach haunoverschen und Oldenburger Blättern soll hier und in Bremerhafen die Cholera ausgebrochen sein. Frankfurt, 7. Nov. Die Finanznoth in Kurhessen soll zu einem so hohen Grade gestiegen sein, daß man eine ZahlungsSuspension der Beamten=Gehalte erwartet. Hoffentlich wird Hr. Hassenpflug bei dem seinigen, das 6000 Thlr. berrägt, anfangen. Die Bemühungen, bei Rothschild eine halbe Million zu borgen, haben trotz aller Concessionen, wozu die Regierung sich zu bequemen bereit ist, noch keinen Erfolg gehabt,— wenigstens schweben die Verhandlungen; und bessische Cassenscheine, obgleich wir die kurhessische Gränze vor den Thoren haben, können hier nur mit Verlust ausgegeben werden. Wien, 1. Nov. Frhr. v. Meyendorff soll gestern eröffnet haben, daß er zu der Erklärung ermächtigt sei, sein Souverain werde keinen von was immer für einer Seite ausgehenden VermittlungsVorschlag einer Prüfung unterziehen, und die vorgestern hier angelangte Proposition sei das letzte friedliche Wort, welches der Czaar zu sprechen beschlossen habe. Lord Redeliffe's Vorschlag wurde dieser Erklärung zufolge beseitigt.— Aus Paris und Konstantinopel sollen gestern beruhigende Depeschen eingelaufen sein. Wien, 7. Nov. Man meldet aus Bucharest vom 3. November: Die Türken machten am 1. November einen Angriff auf Giurgeo und versuchten, auf Vooten zu landen. Nach einer beiderseits heftigen Kanonade wurde der Angriff jedoch von den Russen zurückgeschlagen. Zwei türkische Boote sollen dabei in den Grund geschossen worden sein. Auch bei Oltenitza lin der Walachei, der türkischen Festung Turtukan gegenüber] und bei Kalarasch(Silistria gegenüber, die Donau spaltet sich hier in mehrere Armel sollen die Türken den Uebergang versucht haben. An beiden Orten soll es ihnen=gelungen sein, sich auf den Donau=Inseln festzusetzen. Fürst Ghika hat die Moldau verlassen. Wien, 9. Nov. Man meldet aus Bucharest vom 5. Nov. 23,000 Mann türkischer Truppen sind am 2. November bei Oltenitza über die Donau gegangen und haben sich jdort in der alten russischen Schanze einquartirt. Bern, 5. Nov. Die Freiheitsbewegung rührt sich wieder. Schon seit 14 Tagen berichten Privatbriefe aus der Lombardei, daß dort verdächtige Bewegungen bemerkt würden, und man einen neuen Aufstand vorzubereiten scheine. Es soll keineswegs darauf abgesehen sein, jetzt oder um jeden Preis in der allernächsten Zeit loszuschlagen; man will im Gegentheil warten, bis durch die orientalischen Verwicklungen auch die Zustände im übrigen Europa in's Schwanken gerathen und dann im geeigneten Augenblick eine möglichst allgemeine Revolution zu entzünden suchen. Paris, 7. Nov. Eine heute aus Malta eingetroffene Depesche bestätigt die Nuchricht von der Niederlage, welche 15,000 Russen in Asien durch Selim Pascha erlitten haben. Paris, 9. Nov. Hier ist die Nachricht eingegangen, die Russen hätten bei Oltenitza eine Niederlage erlitten und zählten 600 Todte und Verwundete. Genua, 3. Nov. Man befürchtete eine Arbeiterdemonstration. Die Truppen sind consignirt, die Wachtposten verdoppelt, die im Dogenpalaste einquartierte Schwadron des Regiments Saluzzo hat die Pserde in den Ställen gesattelt. Diese Vorsichtsmaßregeln werden vermuthlich eine Ruhestörung verhüten London, 4. Nov. Nach einem Berichte aus Konstantinopel vom 20. Oct. besteht die türkische Flotte im Bosporus aus 11 Segelschiffen, zusammen mit 677 Kanonen, und aus 11 Dampfern mit 266 Kanonen, während die ägyptische Flotte im Bosporus 12 Schiffe mit 614 Kanonen zählt. Von der russisch=polnischen Gränze, 2. Nov. Die Antwort des Fürsten Gortschakoff, welche Tasik=Pascha nach Stambul überbrachte, lautete lalonisch so: ndaß der Oberbefehlshaber der Occupationsarmee Befehl weder zum Vorgehen und Angreifen, noch zur Räumung der Fürstenthümer von seinem Monarchen habe.. Jassy, 24. Oct. Der größte Theil der russischen Truppen, nämlich 75,000 Mann, befindet sich in der Walachei, während die Moldau bloß von ungefähr 6000 Mann besetzt ist.— Der Krankenstand in der russischen Occupations= armee beläuft sich dermalen auf ungefähr 12,000 Mann. Die meisten Soldaten leiden an einer ganz eigenthümlichen Krautheit, an der auch sehr viele von ihnen sterben. Es ist dieß eine blasenartige Geschwulst auf der Brust welche nach einigen Tagen sich öffnet und aus welcher wenig Eiter, aber sehr viel Erde herausgeht. Einige schreiben dieses Uebel der schlechten und groben Nahrung, insbesondere dem sehr nachlässig zubereiteten Schrotbrode zu, währeud Andere dessen Ursache in den langen und rücksichtslosen Sommermärschen suchen, bei denen die Mannschaft viel Staub zu schlucken genöthigt war. Rustschuk, 27. Oct. Die fürstlich serbische Regierung hat unter Androhung von Zwangsmaßregeln befohlen, daß jeder(soll wahrscheinlich heißen: jeder streubare oder wehrpflichtige) Marn, der noch keine lange Flinte besitzt, sich in bestimmter Frist eine anzuschaffeu habe. Zugleich wird bekannt gemacht, daß solche Gewehre aus den fürstlichen Magazinen, das Stück um 32 Silderzwanziger, zu verkaufen sind. Bucharest, 23. Oct. In unserer Stadt ist theilweise das Kriegsgesetz publicirt worden. In einer Bekannimachung wird, zufolgs einer Note des estern eröffnet haSouverain werde den Vermittlungsgestern hier angewelches der Czaar Vorschlag wurde ind Konstantinopel sein. vom 3. Noveminen Angriff auf : Nach einer beijedoch von den illen dabei in den itza lin der Waer] und bei Kalach hier in mehrere haben. An beiden Donau=Inseln festfest vom 5. Nov. ovember bei Olte= dort in der alten sieder. Schon seit 14 irt verdächtige Bewevorzubereiten scheine. jeden Preis in der eil warten, bis durch übrigen Europa in's eine möglichst allgeingetroffene Depee, welche 15,000 aben. egangen, die Russen zählten 600 Todte ionstration. Die TrupDogenpalaste einquarde in den Ställen geeine Ruhestörung verantinopel vom 20. Oct. schiffen, zusammen mit während die äeypn zählt. ov. Die Antwort des ul überbrachte, lautete usarmee Befehl weder er Fürstenthümer von uppen, nämlich 75,000 ldau bloß von ungefähr russischen Occupations= in. Die meisten Solan der auch sehr viele chwulst auf der Brust## wenig Eiter, aber sehr #r schlechten und groben Schrotbrode zu, wähichtslosen Sommermärschlucken genöthigt war. rung hat unter Andro# wahrscheinlich heißen: keine tange Flinte beZugleich wird bekannt azinen, das Stück um zilweise das Kriegsgesetz zufolgs einer Note der russischen Consulats, der Befehl ertheilt, 1) daß alle russischen Kauffahrteischiffe, so wie jene unter moldau=welachischer Flagge von heute an aufhören sollen, die Donau zu befahren, und auf jenen Puncten zu verbleiben haben, wo sie sich jetzt befinden; 2) daß jede Verbindung der beiden Donau=Ufer aufzuhören und der Verkauf von Weizen, Salz und anderen Objecten an die Türken zu unterbleiben habe. Die Uebertreter dieses Verbots fallen der kriegsgerichtlichen Behandlung anheim; 3) unterliegt den Kriegsgerichten gleichfalls jedermann, der überwiesen wird, mit den Türken Correspondenzen oder andere Verbindungen zu pflegen: Man sieht der Versetzung der Stadt in völligem Belagerungszustand entgegen, da sich unter der Bevölkerung häufig Geühle für die türkische Sache zeigen. Politische Nachschrift. Berlin, 9. Nov. Das neueste Journal de St. Petersbourg enthält ein vom 21. October datirtes kaiserliches Manifest, in welchem es unter Anderem heißt: Rußland ist zum Kampfe herausgefordert; es bleibt ihm nichts übrig, als zur Waffengewalt zu greifen, um die ottomanische Pforte zur Achtung der Verträge zu zwingen und um Genugthuung für die Beleidigung zu erlangen, womit sie auf unsere gemäßigsten Forderungen und unsere gerechte Sorgfalt für die Vertheidigung des orthodoxen Glaubens im Orient geantwortet hat. Mittheilungen aus den Kreisen. Brilon, 11. Nov. Von den jüngst hier entsprungenen Gefangenen ist das Frauenzimmer in Alme aufgefangen und sitzt im hiesigen Gefängniß.— Auch ist man eines Individuums habhaft geworden, das an einem in Canstein stattgehabten Diebstahls verdächtig ist. Alles deutet auf eine weitverzweigte Diebesbande hin, die hier und im Waldeckischen ihr Wesen treibt, nicht ohne Beziehung zum Medebacher Kirchendiebstahl ist und dessen Glied auch ein im Waldeckischen Entsprungener sein soll. § Rüthen. Die commissarische Verwaltung der zur einstweiligen Erledigung gekommenen Bürgermeisterstelle von Altenrüthen, ist dem Regierungs=Referendarius Esser übertragen. H. Aus dem Sendfelde des Kreises Büren. Auf dem, zur Domäne Dahlheim gehörigen Vorwerke Elisenhof hat sich ein schauderhafter Fall ereignet. Am Freitag Morgen, den 27. v. fand man in der verschlossenen Scheune die Tagelöhnerin Greta V. durch einen Schlag auf den Kopf, der ihr das Gehirn zerschmettert hat, ermordet. Die Unglückliche sah binnen 14 Tagen ihrer Niederkunft entgegen. Die sofortige gerichtliche Untersuchung wird den Thatbestand feststellen.— — Gestern fand der Förster H. im Böddeker Walde einen Mann erhängt, dem beide Beine und die Augen fehlten. Dieser ist von Tudorf und seit 8 Wochen verschollen. Ob er sich selbst erhängt oder ermordet worden ist, steht dahin.— handel und Industrie Berlin, 8. Nov. Die Furcht vor einem Kriege ist es wesentlich, die unsere Getreidepreise hält. In Polen lagern nämlich, nach den zuverlässigsten Nachrichten, die größten Getreide=Quantitäten— nach allseitig erfolgtem Ausdrusch stellt sich in Polen die Aernte weit günstiger, als erwartet werden durfte— die, nur wegen des möglichen Krieges, nicht über unsere Gränze geführt werden. Magdeburg, 5. Nov. In den letzten Tagen haben die Getreidepreise auf hiesigem Platze einen merklichen Rückgang erfahren. Namentlich ist dieß mit dem Weizen der Fall, der seit etwa acht Tagen um drei Thaler per Wspl. wohlseiler geworden ist. Auch der Roggen würde eine bedeutendere Preißermäßigung erfahren, wenn nicht die Harzgegenden und Braunschweig so viel von dieser Getreideart gebrauchten, da dort die Roggenernte mißlich ausfiel. Eine enorme Höhe hat hier der Kartoffelspiritus erreicht, nämlich 51½ Thlr. per 14,4000% Tralles. Braunschweig, 8. Nov. Das heutige Stück der Br. veröffentlicht das Gesetz vom gestrigen Tage, nach welchem die Eingangs=Abgabe für Reiß vom 10. d. M. an bis zum Schlusse dieses Jahres aufgehoben wird. Köln, 9. Nov. Wie wir aus glaubwürdiger Quelle vernehmen, sind in den ersten neun Monaten dieses Jahres über die Zollgränze der Rheinprovinz zwar 300,000 Scheffel Weizen, 140,000 Scheffel Gerste, Hafer und Buchweizen und 80,000 Centner Kartofeln mehr aus= als eingegangen. Dagegen 890,000 Schessel Roggen mehr ein. als ausgegangen, so daß der Eingang den Ausgang noch immer um 370,000 Scheffel Cerealien übersteigt. In der neuesten Zeit ist die Ausfuhr an den wichtigsten Puncten auf ein Minimum reducirt. Bei der am 7. November beendigten Ziebung der 4. Classe 108. königl. Classen=Lotterie fiel ein Hauptgewinn von 20,000 Thlr. auf Nro. 34,561 nach Berlin bei Seeger; 2 Gewinne zu 5000 Thlr. fielen auf Nro. 39,901 und 88,379, wovon 1mal nach Elberfeld bei Heymer; 1 Gewinn von 2000 Thlr. fiel auf Nro. 18,872; 22 Gewinne zu 1000 Thlr. fielen auf Nr. 231, 5825, 10,389. 15,702. 16,461. 18,395. 19,634. 25,389. 26.257, 36,911, 38,595. 39 952. 41,314. 42,548. 43,393. 52,909. 54 062. 61,288. 71,800. 80,837. 86,845 und 87,843, unter Andern nach Crefeld bei Meyer, Düsseldorf 3mal bei Spatz und nach Elberfeld bei Heymer; 24 Gewinne zu 500 Thlr. auf Nr. 1448. 2588. 6319. 7848. 9937. 12,593. 13,546. 18,471, 20,094, 22,026. 22,049. 27,673. 29,123. 30.502. 30,795. 31,753. 44,859. 50,727. 52,740. 56,145. 62,950. 68,939. 71,516 und 77,672, unter Andern nach Bonn bei Oelbermann, Köln bei Reimbold, Düssekdorf bei Spatz und nach Iserlohn bei Hellmann; 38 Gewinne zu 200 Thlr auf Nro. 235. 1929. 4133. 10,633. 15,300. 18,598. 19,290. 28.182. 30,120. 30,542. 31,200. 32,622. 32,856. 33,563. 35,356; 36,919. 39,988. 41,648. 41,749. 41,926. 42,269. 43,968. 47,713. 50,026. 51.601. 52,181. 53,572. 55,690. 59,981. 60,370. 65,552. 76,718. 79,172. 80,732. 81,155. 81,555, 82,531 und 87,858. Redigirt unter Verantwortlichkeit des Verlegers. (Inserat.) Modernes.(Verspätet.) Eine schlanke Taille und breite Hüfte ist schön, bei Mann und Weib, oder, um mich nicht unmanierlich auszudrücken, bei Herr und Dame— darüber sind wir einverstanden. Das schöne Geschlecht, immer für unser Bergnügen besorgt, sucht sich jene beliebte Form zu geben; leider aber dieses mit Aufopferung der Gesundheit und in größerem Maße als Mutter Natur sie verleiht— ohne zu ahnen, daß jede Uebertreibung zur Mißgestalt wirb. Möchten unsere Mädchen doch bedenken, daß sie durch das unnatürliche Zusammenpressen der Rippen und Zulegung von s. g. Hüftkissen ein Muster bekommen, das gewiß nichts weniger als schön ist— möchten sie besonders bedenken, wie ungesund es ist, wenn die Lunge so eingeengt wird, daß sie sich beim Athmen nicht frei ausdehnen kann und daß Schwindsucht leider nur zu oft die Folge davon ist. Wenn auch die Königin der Damen, die neue Mode, sehr oft in verzerrter lächerlicher Gestalt auftritt, so können wir dieses, wie so manche andere Thorheit, wohl noch passiren lassen, weil doch das Herz der jungen und alten schönen Kinder dadurch erfreut wird. Wird aber die Mode der Gesundheit nachtheilig, so sollte der Spaß aufhören und jeder verständige Hausvater sein veto! einlegen.— Bei dieser Gelegenheit kann ich nicht umhin, den frommen Wunsch auszusprechen: es möge doch Mode werden, es möge doch schön und liebenswürdig gefunden werden, daß die Fraueu mit Freundlichkeit und ohne Wioerrede folgsam gegen ihre Männer seien. Wir wundern uns, wenn wir hören, daß die chinesischen Damen, weil sie sehr kleine Füßchen für schön halten, ihre Füße so zu ammendrücken daß sie kaum mehr gehen können. Ich muß jedoch dazu bemerken, daß ich hierin nur den großen deutschen Nationalfehler ndas Fremde immer höher zu schätzen als das Einheimische= erblicke. Denn ich frage: ist es nicht ein noch größeres Opfer, sich, auf die Gefahr hin kränklich zu werden, die Lunge zusammen zu drücken?— so Außerordentliches haben die chinesischen Frauen noch nicht geleistet und was beweis't uns, daß sie fähig dazu sind? Im neuesten Mode Journal findet sich folgender Artikel: :„Die Ansicht, daß die Handschuhe im Sommer nur genannt und auch im Winter entbehrlich seien, gewinnt deshalb immer mehr Terrain, weit bei bedeckten Händen deren Schönheit nicht zu sehen ist, die Schönheit und Zartheit der Hände aber durch Vermeidung aller Küchen=Arbeiten 2c. beßtens erhalten werden kann. Doch bei diesem ersten Schritt zum Besseren bleibt man nicht stehen. Nein: auch die schönen Füße dürsen dem Auge des Beobachters nicht entzogen werden— die Damen vom beßten Toue fangen an barfuß zu gehen und werden uns auch nächstens mit einem modernen Ausdruck dafür erfreuen(denn wollte man das gemeine barfuße beibehalten, so würde die gute Sache selbst darunter leiden). Auch spricht man davon, um das unanständige weite Ausschreiten unmöglich zu machen, würden kombinirte Fußbänder aus dem feinsten Safian mit silbernen Schnälchen eingeführt werden. Noch melde ich beiläufig, daß Mad.*(Sie kennen ihren Einfluß!) neulich äußerte, die Nonnen=Aermel seien noch zu lang und enge.— Ob aber unsere Damen diese Mode annehmen werden?—Ob? Oho! Ich frage nur, ob diejenigen, welche sich der guten Sache wegen der Gefahr aussetzen, die Auszehrung zu bekommen, nicht auch alles Andere willig thun werden? Büren, 18. Oct. 1853. B. Die gestempelten Franko=Couverts, zu deren Anfertigung bisher Papiere mit zwei eingearbeiteten orangefarbenen Seidensäden verwendet wurde, werden künftig an Stelle dieser Seidenfäden mit zwei parallel laufenden eingepreßten Linien, welche in Diamantschrift fortlaufend die Worte:chrift „Post=Couvert Ein=(resp. 2, 3, 4, 5, 6 u. 7) Silbgr. 2c. zeigen, versehen werden. Das Publikum wird hiervon mit dem Bemerken in Kenntniß gesetzt, daß die Ausgabe solcher Couverts, neben welchen übrigens die Böhager bogzenen mienen Couveris bis zum volständigen Verbrauche derselben güllig bleiben, im Laufe dieses Berlin, den 2ten November 1853. General=Post= Amt. Schmückert (Inserat.) In Nr. 132 d. Bl. hat sich ein Anonymer— Einer für Viele— die Mühe gegeben, den Artikel aus Thülen in Nr. 101 als Schmäh=Artikel voller Lügen und Ungereimtheiten darzustellen. Dieses kann ihm nie gelingen; selbst dann nicht, wenn er auch die gröbsten Ausfälle macht und alle ihm inne wohnende Phrasen zusammen sucht. Die Besitzer von Obst rufen ihm nach Durchsicht der Vertheidigung sogar zu: Herr Einer für(Viere?] Viele, du lügst, du bist ein Verläumder; denn das wenige gerathene Obst ist uns nicht geblieben, dieses Wenige sogar ist uns gestohlen! Die Thäter als Hiesige namhaft zu machen, ist an dieser Stelle nicht nothwendig; es ist genug, daß solche im Orte bekannt sind. Wegen eines[2] Diebstahls die Obstkultur zu vermindern oder Obstbäume wegzuräumen, wäre allerdings Unsinn, ebenso die Wegjagung aller Kassenverwalter, weil etwa Einer mit dem Gelde durchging, daher hier omne simile claudicat! Für einen Pfarrer muß es unangenehm sein, von seinen Pfarrkindern Uebeles zu vernehmen, kann aber nie die Rüge in Nr. 101 als Beleidigung ansehen. Von seinen Pfarrkindern begangene Vergehen muß er ex off. strafen und dasselbe von Lehrern— die ihm untergeordnet sind— verlangen, wenn dessen Schüler solche begehen.— Die Entrüstung über solche Vergehen u. Ansichten der einfachen Dorfbewohner ist höher und schmerzlicher für den Pfarrer, als eine Rüge darüber im öffentlichen Blatte. Die Beleidigung des Pfarrers Seitens des Verfassers der Rüge in Nr. 101 kann also ruhiger einem höheren Richter zur Sühnung aufbehalten bleiben, als diejenige, welche ihm zugefügt ist durch die begangenen Vergehen und deren Vertheidigung.— In welchem Zustande die Wachmannschaft bis heute noch ist, weiß Verfasser in Nro. 101 besser, wie „Herr Einer für[Viele?] Viere.n Wo Facta vorliegen, fällt Drolliges und Lächerliches, umsomehr Gespensterseherei fort. Wie kann ein Anfragender in ein und derselben Sache Rathgeber sein?— Wenn Diebe zum Soldatenstande untauglich wären, dann o weh! Was haben denn die gethan, die Soldaten sind, aber das bekannte Abzeichen nicht tragen dürfen? Verfasser in Nr. 101 würde allerdings die Dieberei bei der nächsten Polizei angegeben haben, wenn er nicht voraussetzte, daß die Rüge schon fruchte, was die Zukunft lehren wird. Zum Schlusse dem Herrn„Einer für(Viere?] Viele“ die Lehre, derartige Facta nicht zu vertheidigen; hätte er aber das achte Gebot bedacht, so wäre sicher eiwas Besseres und der Wahrheit gemäß Passenderes zu Tage gekommen, und seinen Stand richtig begriffen: nicht gegen die Wahrheit Sturm gelaufen; was ihm aber zu verzeihen ist: odenn solcher Fehler hat das Jahr 1848 viele geboren. E. Lippe=Detmold, des Churfürstenthums Hessen und des Fürstenthums Waldeck hinzugefügt. 759.) Generalversammlung des Nikolai=PiusVereins, Sonntag, den 13. d. Agenten u. Geschäftsleuten Tagesordnung: I., Vereinsangelegenheiten; 2., Nachträge zu dem Bericht über die General= versammlung in Wien; 3., Blicke auf die Griechische Kirche; 4., der Germanen Siebenkirchenfahrt; 5., Mahomed und seine religiösen Ansichten; 6., Interessante kirchliche Mittheilungen. Brilon, 12. Novbr. 1853. 757.)„ Der Vorstand. die sich wegen ihrer Solidität ausweisen können, kann der Verkauf eines überall gangbaren Artikels gegen schöne Provision übertragen werden und belieben sich unter M. W. R. 10 franco et poste Restante Frankfurt a/M. zu melden. 760.) Kohlholzverkauf. Jengl Mannt, In dem hiesigen städtischen Walddistrikt Wiemeke, an der Arnsberg= Casseler Chaussee gelegen, sollen pp. 600 Klafter starkes Buchen=Klobenholz zu Kohlholz geschlagen, am 25. November d. J., Morgens 10 Uhr, zum Meistgebot ausgesetzt werden. Kaufliebhaber wollen sich auf dem hiesigen Verwaltungs=Bureau einfinden. Eversberg, den 5. Nov. 1853. Der Bürgermeister, 758) v. Stockhausen. in schönster Auswahl, erhielt so eben 761.) A. Friedländer. Im Verlage der Junferman'schen Buchhandlung in Paderborn ist erschienen und in der hiesigen Buchhandlung vorräthig: Paderborner Almanach für das Jahr 1851. Es zeichnet sich dieser Kalender von vielen andern dadurch vortheilhaft aus, daß er bei schöner Ausstattung mit rothem und schwarzem Drucke, alle Festund Feiertage der Diöcese, die Processionen und Bruderschaften der Stadt Paderborn und anderer wichtigen Orte enthält. Auch ist demselben ein vollständiges Verzeichniß der Märkte der Provinz Westfalen, des Fürstenthums Ein junger Mensch, evangelischer Confession, der Sohn eines Lehrers, welcher den Cursus des Vorseminars in Wildungen durchgemacht, ein halb Jahr einer öffentlichen Schule interimistisch vorgestanden und mit guten Zeugnissen versehen ist, sucht Unterkommen als Elementar=Hauslehrer. Wo? sagt die Expedition. 762.) Frucht=, Oel= und Branntwein=Preise. Neuß, 8. Nov. 1853. Thlr. Sgr. Weizen. 4 13— Roggen„ 3 1— Wintergerste....... 2 7— Sommergerste2 6— Hafer 1 7— Erbsen 3 5— Rübsamen........ 4 2— Kartoffeln— 25— Heu pr. Ctr.— 27— Stroh pr. Schock... 6—— Gereinigtes Oel 35 7 6 Rüböl pr. Ohm 282 Pfd., ohne Faß 34 7 6 Branntwein, pr. Ohm à 123 Quart zu 47%(ohne Maklergeld. 23—— Getreide und Rüböl ohne wesentliche Veränderung. Erschein Sonnaber der Exped sost bege halbjäh Druc und Verlag von M. Friedländer in Brion. Berli: Prinzessin finden. — 7. 9 zen Friedi waren 50 der Wirku wesen sein, Lebens trei ben. Der sach ist die stattet sein zu gleicher können hie der königl. gen Orten werklichen ernstliche gefragt wo rer handwe haben, daß ablege. D bung mehr Aeußerung ner Commi Magistrate regierenden gierung kon Wirksamkeit der Ueberne sarius erwa von Bresla selbe sich hie des Kirchen er sich als jestät dem Berli! bei Olteni — In immer me nächsten 3 dieser Bez punct wal Berlin, den ehemali Hochverraths Königsb unbedeutend Geschlechtse Magdeb Gewalt in d heißt S. Wil