erkauf. gehörige s. g. hiesiger Stadt Dieselbe besteht se mit 22 Fuß soch sehr gut zu treichendem Wasortwährend Beeiner unber unterworfen. iren ferner: ein rten und Wiehierdurch ein 20. Oct. 1853. ich Bohne. reise pr. berl. Scheffel. VihKeransescher Anzeiger zugleich intwein=Preise. Thlr. Sgr. P1. 4 " 3 + 2 " 2 1 3. 4. . 6 " 35 aß 34 tart 21 9 1 4. 3 2 5 3 25 25 1n— 15— veise DRRRROD verschiedener Art ncurrenz und obenbezeichneten v. je nach ihrer ach wie vor nur in Apparate verzinne in seh= und 719. er begonnene Bestellungen rilon 11½ l. Anz. ochenblatt für die Kreise Prilon, Büren, Stadt u. Amt Rüthen. No. 128. Sonnabend, 29. Octbr. 1853. Ersche nt am Montag, Mittwoch u. Sonnalbend und kostet in Brilon bei # der Expedition 23 Sgr, durch die Post bezogen, portofrei, 27½ Sgr. valbjährlich. Inserate und Bekanntmachungen kosten erstere 6 Pf., letztere 1 Szr. die dreispaltige Petitzeile oder deren Raum.— Briefe und Gelder wer den franco erbeten. Politische Neuigkeiten. 95— 15— Berlin, 22. Oct. Nach der Berliner=National Ztg.n soll der Vorschlag ## einer directen Ausgleichungsverhandlung zwischen der Türkei und Rußland, ## der urspünglich vom Grafen Buol herstammt, in Petersburg günstige Aufnahme gefunden haben. — 23. Oct. Vom Cultus=Ministerium ist die Einrichtung getroffen worden, daß bei jeder von den sechs wissenschaftlichen Prüfungs=Commissionen zu Königsberg, Berlin, Breslau, Halle, Münster und Bonn ein Examinator für neuere Sprachen fungiren solle. Die dazu nöthigen Fonds sind bereits auf den neuen Etat gestellt. — Ein Theil unserer evangelischen Geistlichen ist jetzt eifrigst bestrebt, eine streugere kirchlichere Disciplin einzuführen, und will dieserhalb die entspre##chenden Anträge bei dem evangelischen Ober=Kirchenrathe stellen. Namentlich wünscht man förmliche Buß=Acte, etwa curch besonderes Herautreten der ases e!. lassenen Sträflinge und das Militär. — Bald nach dem Besuche des Kaisers von Rußland in Olmütz und Berlin ließ der Kaiser der Franzosen dem englischen Gesandten in Paris gegenüber Aeußerungen fallen, welche einen Besuch seinerseits in Loudon in Aussicht stellten. Es erfolgte darauf von London keine positive Einladung, und Kaiser Napoleon nahm nur Gelegenheit, bei einer späteren Conversation dem englischen Vertreter wie von ohngefähr Versichernugen über seine loyale Politik, Belgien gegenüber, zu ertheilen. Der Gesandte muß nach London berichtet haben, und dort muß man die Auseinandersetzungen sehr gut ausgenommen haben, denn der Vertreter Großbritaniens hatte nun bald Veraulassung, dem Beherrscher Frankreichs zu rersichern, wie angenehm ein Besuch von ihm seiner erhabenen Königin sein werde. . a. 84. 8st. Heur aise ueut dur Temin dur Aristzen Bigerlikrng zu Ende, und damit ist wenigstens das gewonnen, daß der Vertrag von walta=Liman und die anderen Verträge, welche von der Uebermacht gebrochen #nd mißbraucht sind, jetzt auch offen und officiell aufgehört haben, zu bestehen. Magdeburg, 23. Oet. Gestern Abends, bald nach 5½ Uhr, langte der König mit einem Extrazuge von Halle her hier an. Es war gewissernaßen ein Versöhnungsfest zwischen dem königlichen Herrn und der Stadt, das geseiert wurde; die Grundsteinlegung zum Neubau des Präbendatenklokers St. Augustini durch Se. Maj. gab nur eine zufällige, aber höchst erwünschte Veranlassung zum königlichen Besuche. Coblenz, 20. Oct. Nach mehrwöchentlicher Ungewißheit ist gestern die befinitive Entscheidung über die frühere Karmeliterkirche hierselbst eingetroffen. SSe. Majestät haben entschieden, daß diese Kirche ausschließlich zum Gottesienst für die katholische Militärgemeinde bestimmt sein soll. — Dem Vernehmen nach ist es dem zur Verhaftung des Gasthofsbesitzers Neyner nach Loudon abgegangenen Eriminalpolizeibeamten Weber daselbst Auch gelungen, den von Berlin aus steckbrieflich verfolgten Post=Conducteur Dinant zu ermitteln und ihm den größten Theil der gestohlenen Postgelder = Köln, 21. Oct. Heute spielte einer von den beiden Steuer=Defrautdatie## vor dem Zuchtpolizei=Gerichte, die in den Zeitungen sehr viel aufsehen erregten. Dießmal war es der Bierbrauer Kreutzer, der vor den Schranken stand, beschuldigt, vom Jahre 1850 bis 1853 eine Malzmühle in seinem Hause aufgestellt und zur Erzielung von Makzschrot benutzt zu haben, was in mahlsteuerpflichtigen Städten untersagt ist, wenn der Behörde nicht vorher Anzeige gemacht wurde. Nachdem die Verhandlungen vom Morgen bis spät in den Abend gepflogen worden, sprach der Gerichtshof das Urtheil, welches auf 639 Thlr. und einige Sgr. Mahl=Steuer, auf den vierfachen Betrag dieser Summe als Strafe, nämlich circa 2558 Thlr., auf die Confiscation der Mühle und 5 Ctnr. Malzschrot und auf die Kosten lautete. Oct. Die Verhandlungen zwischen dem Fiscus und der Direction der Münster=Hammer Eisenbahn sind so weit gediehen, daß letztere mit dem 1. Jan. k. J. an den Staat übergeht, welcher das Actien=Capital mit 4 pCt. verzinset. Es wird nicht bezweifelt, daß die General=Versammlung der Actionäre, welche in den nächsten Tagen Statt findet, dem Vergleiche esen Bae. 22. Oct. Gestern ist die Anklage gegen die Mitglieder der aufgelös'ten Stänve=Versammlung wegen angeblichen Aufruhrs durch Steuerverweigerung an das hiesige Criminal=Gericht angelangt, nachdem die Untersuchung bereits seit einem halben Jahre geschlossen ist. Kassel, 22. Oct. Der Protest des Landgrafen von Philippsthal, der erbberechtigten Agnaten nach Prinz Friedrich, gegen die Befugnisse der dermaligen Landstände ist von hoher Bedeutung; denn für den denkbaren Fall der Erbfolge dieser Fürsten werden die unter Hassenpflug gemachten Anlehen, die bekanntlich erst nach 200 Jahren abgetragen werden, niemals anerkannt werden. Hersfeld, 18. Oet. Seit einigen Jahren war im Interesse einer streugen Sonntagsfeier den Bauern das Tanzen am Kirchweih=Sonntag abgeschnitten. Eine neulich aus dem Ministerium des Innern ergangene Verfügung stellt den früheren Zustand wieder her. Wie man sagt, ist dies auf das dringende Ansuchen der Geistlichen geschehen, welche vorgestellt haben sollen, daß mit jenem Verbote die Absicht, manchem Unfug zu steuern, nicht allein nicht erreicht worden, sondern statt dessen sogar mancher andere, weit bedenklichere Uufug eingerissen sein, was auch vollkommen seine Richtigkeit hat und von vielen Seiten vorausgesehen wurde. Rendsburg, 21. Oct. Heute Morgen wurde die letzte Mauer, also demnach auch das letzte Anzeichen, welches an ein früheres Kronwerk erinuern könnte, in den Abgrund gestürzt. Altona, 21. Oct. Louis Napoleon hat als Beitrag zu dem Monumente, welches in Eutin zu Ehren Karl Maria v. Weber's errichtet werden soll, 2000 Frcs. beigesteuert. Wiesbaden, 21. Oct. Durch Verordnung vom 20. d. M. ist in dem Herzogthum Nassau der Ankauf von Kartoffeln zur Fabrication von Stärkemehl, Spiritus und Branntwein bis auf weitere Verfügung verboten. Wien, 20. Oct. Nach einer heute hier eingelangten Mittheilung aus Konstantinopel haben daselbst in den letzten Tagen wiederholt Besprechungen zwischen Reschid Pascha und dem k. k. Internuncius Herrn v. Bruck stattgefun: den, welche die Frage wegen Entfernung der österr. Flüchtlinge, die in dem Armeecorps von Reschid Pascha dienen, zum Gegenstande hatten. Herr von Bruck hat ein vollständiges Verzeichniß dieser Personen vorgelegt und erhielt eine die Wünsche Oesterreichs bejahende Zusage. — 21. Oct. Ein telegraphischer Privatbericht aus den Dardanellen vom 11. d. M. meldet, daß Redifs und Straßenjungen am 7. d. Mts. gegen die schwedische Flagge, welche ein Fahrzeug statt der russischen aufgezogen hatte, Excesse begingen; gegen das englische Consulatgebäude wurden Steine geschleudert. Das Einschreiten bewaffneter Macht endete den Skandal; seitdem blieb die Ruhe ungestört. Wien, 21. Oct. Omer Pascha hat die Weisung bekannt gemacht, daß kein Fahrzeug, außer den österreichischen Dampfschissen, die Donzu mehr befahren dürfe, widrizenfalls auf sie gefeuert werden würde. Die Einwohner der an unm! der Donau gelegenen Ortschaften leben natürlich in großer Besorgniß, und es sind bereits aus Giorgewo und Kalarasch mehrere Familien nach Bucharest geflüchtet, wiewohl kaum anzunehmen, daß das türkische Heer im Falle eines Angriffes in die große Walachei übersetzen werde, da die kleine Walächei jetzt von russischen Truppen fast ganz entblößt ist, es sei denn, daß man in alledem eine Kriegslist des Fürsten Gortschakoff erblicken sollte. * Wien, 21. Oct. Auf den englisch=französischen, nach Petersburg abgegangenen Noten=Vorschlag ist vor drei Tagen hier die Antwort des pekersburger Cabinets eingetroffen. In derselben hat der Czaar den Vorschlag abgelehnt und erklärt, daß in seinen Augen die wiener Note als Schlußact der Conferenz gelte. Wien, 21. Oct. Zwei hiesige kleine Localblätter, die„Oesterreichische Volkszeitung“ und der„Zuschauer“, haben, weil sie hämische und boshafte Artikel gegen die Juden, aus Anlaß des jüngst erfolgten kais. Patentes, veröffentlicht hatten, vom Statthalter von Nieder=Oesterreich eine scharfe Verwarnung erhalten, und wurde ihnen im Wiederholungsfalle mit Entziehung der Concession gedroht; gleichzeitig erging auch an alle anderen großen Journale, welche in diesem Falle einen lobenswerthen Tact bewiesen hatten, die Weisung, sich aller Ausfälle gegen die israelitische Glaubensgenossenschaft zu enthalten. Wien, 21. Oet. Alle neueren Briefe aus den Donaufürstenthümern bestätigen die Nachricht, daß die Türken wirklich Anstalten zu einem Donau=Uebergange treffen. Auch an anderen Puncten finden auf beiden Seiten sehr bedenkliche Truppenbewegungen Statt. — 22. Oct. Nach einem Schreiben aus Bucharest hat Fürst Gortschakoff gleichzeitig mit der Kriegserklärung der Pforte einen Bericht nach Petersburg gesendet, es seien die Truppen in den Donauprovinzen derart aufgestellt, daß binnen 72 Stunden an jedem Punkte der ganzen Donaulinie 50,000 Mann und 100 Kanonen zusammengezogen werden können, ohne die schon an der Donau stehenden Truppen zu zählen. — Nach einem Schreiben aus Bucharest vom 12. d. M. hat in den russischen Lagern am 10. d. M. die Weihe der Fahnen für den Krieg, und die Ertheilung des Sezens an die Truppen stattgefunden, wie diese in der russischen Armee vor jedem Krieg üblich ist. Wien, 22. Oct. Aus Wien erfährt die„Allg. Ztg.“, daß der Kaiser dem Entdecker der ungarischen Kroninsignien, MajorAuditor Titus Karger die Wahl zwischen einem Geschenk von 200,000 fl. in baarem Gelde oder einer Kameralherrschaft in Ungarn freigestellt habe. Auch die Magnaten des Königreichs sollen zum Zeichen ihrer patriotischen Dankbarkeit eine gleiche Schenkung an ihn beabsichtigen. Wien, 22. Oet. Omer's nicht zügelbare Armee überschritt die Donau, überrumpelte eine Russenabtheilung bei Oltenitza und siegte. Donauschiffe sind in Türkenhänden.(So wird der„Leipz. Ztg.“ telegraphisch mitgetheilt, was aber noch der Bestätigung bedarf.) Wien, 24. Oct. Die Gesandten Englands und Frankreichs bei der hohen Pforte sind von ihren Regierungen beauftragt worden, am 16. October das Einlaufen der vereinigten Flotten in den Hafen von Konstantinopel zu veranlassen. Krakau, 20. Oct. Eine merkwürdige Erscheinung ist die jetzige Auswanderung vieler hiesigen oder anderen polnischen Juden nach Amerika. Sie gehen mit und ohne Geldmittel, Pässe 2c. davon. Vergebens räth man diesen Leuten von ihrem Vorhaben ab. Hunderte haben bereits die Gegend verlassen, und Anbere stehen im Begriffe, ihnen zu folgen. Pesth, 16. Oet. Seit zwei Tagen ist der Verkehr auf der unteren Donau eingestellt, und werden alle nach Siebenbürgen und in den Donaufürstenthümer bestimmten Waaren hier in Pesth ausgeladen und zu Laude weiter befördert. Bern, 22. Oet. Oesterreich antwortet auf die Conferenzen zwischen dem Bundesrathe und den tessinischen Abgeordueten und auf die von letzterer Seite gezeigte Bereitwilligkeit, Opfer zu bringen, nicht mit einem freundlichen Entgegenkommen. Schon seit einigen Tagen ging hier das Gerücht, der Gräuzkordon an der tessiner Gränze erhalte bedeutende Verstärkungen. Paris, 22. Oct. Man hat in Compiegne selbst eine thatsächliche Verschwörung gegen das Leben des Kaisers entdeckt; ein reuiger Mitverschworner, Unteroffizier des in Compiegne garnisonirenden Bataillons Linieninfanterie, hat den Anschlag verrathen und die daran Betheiligken genannt. Der Plan war, den finstern Mordanschlag während der Jogd vom vorigen Mittwoch zu vollziehen, weßhalb auch dieselbe unterblieb, obgleich sie erst im allerletzten Augenblicke, als schon Jagdwagen, Pferde und Meute vor dem Schlosse bereit standen, abgesagt wurde. Glücklicherweise wurde das Complott am 16. Morgens entdeckt und am 17. begannen die Verhaftungen in Paris und in den Departements. Es wurden in allen Winkeln von Frankreich Individuen verhaftet und im Ganzen hat man 1000 Personen eingezogen. Die ersten Verhaftungen kamen in der Compiegne selbst unter den Soldaten der Garnison vor. Das tiefste Geheimnis hüllt alle diese Vorgänge ein, denn es liegt dem Kaiser sehr daran, gerade jetzt vor Europa stark zu erscheinen. Es scheint, daß der Anschlag sehr geschickt vorbereitet war. Während der Anschlag in Compiegne vollzogen werden sollte, sollten sich mehrere Departements des Nordens und des Centrums erheben, und insbesondere herrscht noch jetzt im Pas=de=Calais eine sehr bedenkliche Aufregung. Paris, 24. Oct. Ein Artikel des Constitutionnel, welcher von einer friedlichen Ausgleichung spricht, hat die Course der Effecien zum Steigen gebracht. Rom, 17. Oct. Die neuesten Enthüllungen über das August=Complott veranlaßten zu Ende vorizer Woche die Polizei, bei fünfzehn Personen Haussuchung vorzunehmen. Mehrere derselben wurden verhaftet. Viel Aufsehen erregt die Einziehung des Signor Missoni, der im Bankgeschäft des hiesigen englischen Consuls Freeborn einen der ersten Posten bekleidet. Turin. Hier wird nächstens die protestantische Kirche eröffnet werden. Turin, 18. Oct. Die Brodtheuerung war nur ein Vorwand zu dem Tumulte; die extremen Parteien wollten sie ausbeuten, um eine Demonstration gegen die Regierung und insbesondere gegen deu Präsidenten des Ministerrathes, den Grafen von Cavour, herbeizuführen. Die Emeute verfehlte jedoch ihren Zweck; sie rief im Gegentheil eine öffentliche Manifestation von Seiten der ganzen Bevölkerung hervor. London, 20. Oct. Kossuth sagt in einem Schreiben:„Hätte ich die Bürger von Stafford über diese Frage anreden müssen, so hätte ich, vermöge meiner Stellung, auf die innige Verbindung Nachdruck legen müssen, die zwischen der türkischen Frage und den Aussichten meines eigenen Vaterlandes besteht, wie auf die Vortheile, welche die Sache der Freiheit daraus ziehen müßte, wenn die Türkei in ihrem Widerstande gegen den Czaren und seine Verbündeten wirklich unterstützt würde. London, 22. Oct. Die Zeitungen melden wieder einen furchtbaren Schiffbruch im Canal. Das londoner Schiff Dalhousie(von 756 Tonnen) lief am Donnerstage aus, um nach Plymouth und von dort nach Sydney zu segeln. Gestern Abends kam in der City die Nachricht an, daß es bei Beachy= Head nach einem zwölfstündigen verzweifelten Kampfe gegen einen furchbaren Südwest mit Mann und Maus untergegangen. Wenigstens ist bis jetzt von 60 Personen, die an Bord waren, nur ein Matrose lebend aus Land gekommen. Die Ladung und das Schiff selbst waren versichert. London, 22. Oct. Die jüdischen Geldwechsler in London, Spielmann u. Comp., Monteaux, Gebrüder, A. Bauer u. Comp., und Baum, Sohn u. Comp. sind, wie es heißt, übereingekommen, keine österreichischen Banknoten zu kaufen, so lange die Maßregel gegen die Juden in Oesterreich in Kraft bleibt. Man hofft, die anderen Firmen werden sich anschließen. London, 22. Oct. Gestern begab sich eine Deputation des früher erwähnten Finsbury=Meeting zu Lord Clarendon zur Ueberreichung einer Adresse über die russisch=türkischen Angelegenheiten. Die Adresse, welche Collet vorlas, erhielt sehr starke Stellen. Zum Schlusse wünschte Harnay von Sr. Lordschaft die Zusage, daß die britische Flotte in keinem irgend denkbaren Falle zu Zwangs=Maßregeln gegen das türkische Volk gebraucht werden würde. Lord Clarendon lehnte mit einem ironischen Lächeln die Erörterung einer solchen Unwahrscheinlichkeit ab und entließ die Deputation mit Händedrücken. London, 22. Oct. Man hat bemerkt, daß L. Napoleon seit Kurzem ein friedlichere Sprache führt. Vor einigen Tagen äußerte er sich dahin:„Der Krieg zwischen Rußland und der Türkei ist ein Zweikampf; Englaud und Frankreich sind die Secundanten und werden, sobald die Ehreder beiden Duellanten Genugthuung erhalten hat, dem Blutvergießen Einhalt thun.= — In London ist eine französische Flugschrift:„La question sturque, lettre au Prince Menczikoff“, von einem russischen Gesantten, erschienen Sie macht einen Vorschlag zur Göte: EEngland und Rußland, als die einzigen wahren Großmächke, thäten besser, sich zu verständigen und Asten unter einander zu theilen.: Waram nicht sich in Europa theilen? sagt der Glebe; igen Mittwoch zu odgleich sie erst im Pferde und Meute irde. Glücklicher= nideckt und am 17. den Departements. adividuen verhaftet zogen. Die ersten nter den Soldaten üllt alle diese Vor1, gerade jetzt vor der Anschlag sehr lag in Compiegne Departements des indere herrscht noch fregung. tutionnel, welcher hat die Course der das August=Complott iszehn Personen Hausaftet. Viel Aufsehen nkgeschäft des hiesigen leidet. he eröffnet werden. ein Vorwand zu dem um eine DemonstraPräsidenten des MiDie Emeute verfehlte he Manifestation von n:„Hätte ich die Büres ist die alte Komödie mit veränderter Rollen=Vertheilung. Ist nicht auch Europa bloß ein geographischer Begriff? Peteroburg, 15. Oet. Bier der ersten englischen Kanfleute sind zum Finanzminister berufen und ihnen Folgendes mitgetheilt worden:„Da Se. Maj. der Kaiser aus den englischen Zeitungen gesehen hat, daß große Besorgniß sowohl für englische Unterthanen, als für englisches Eigenthum in Rußland gehegt wird, im Fall Feindseligkeiten ausbrechen sollten, so hat Se. Maj. dem Minister ausgetragen, den fremden Kaufleuten zu versichern, daß, was auch vorfallen möge, englische Personen und englisches Eigenthum sowohl zu Wasser als zu Lande respectirt werden würden, daß außerdem alle Hoffnung da wäre, daß der Friede erhalten, daß aber besonders die Ueberzeugung herrschte, daß, was auch im Osten vorfallen möge, kein Krieg zwischen Rußland und England stattfinden würde.. Türkei. Anthimos war der Einzige, der Muth genug hatte, als Bewerber um das Patriarchat aufzutreten und die Wahl anzunehmen. Die Pforte hat ihn schnell bestätigt, weil sie ihn für einen Gegner Rußlands hält. Konstautinopel, 10. Oct. Die ganze Landwehr ist ausgeboten, und zwar so, daß die Summe aller osmanischen Truppen auf 350,000 Mann steigen dürfte; jedoch möchte es nicht leicht werden, im Falle starker Niederlagen Ersatz zu finden. — Das türkische Volk hörte die Ablesung des Kriegs=Manifestes mit größtem Interesie an und verwendet die Zeit ausschließlich auf Bewassnung. Man kann wenig Schrite in der Stadt machen, ohne auf einen bewaffneten Türken zu treffen. Jung und Alt käuft Sätel, Yatagana, Gewehre und andere Waffen, um damit die Seinigen und Andere auszurüsten, denen die Mittel fehlen, Aehnliches zu thun. Es mangelt nicht an zahlreichen Beispielen, daß Muselmänner sogar nothwendige Effecten zu Geld machen, nur sich in den Stand setzen zu können, dem allgemeinen Drange Folge zu leisten. Pilger, die sich bereits auf dem Wege nach Mekka befanden, brechen plötzlich die Wallfahrt ab und kehren nach der Hauptstadt zurück, um sich in die Schaaren der Streiter einzureihen. Boston, 12. Oct., In Neu=Orleans starben hinnen neunzehn Wechen 10.960 Verseuen, und von diesen 8148 am gelben Fieber: Politische Nachschrift. Magdeburg, 24. Oet. Bei. dem Festmadle gestern Mittags nuach bollendeter Ceremonie sprach Se. Maj., das gefüllte Glas erhebend, folgende Worte: Meine Herren! Ich fordere Sie auf, mit Mir auf das Wohl dieser alten Stadt zu trinken! Die Stadt hät mich eingeladen zum ernsten und festlichen Begehen eines Liebes= und Barmherzigkeitswerkes, und wir haben die Freude, dieses Werk eben glücklich vollendet zu haben. Ich halte diesen Umstand, da Ich nach so langer Zeit von Neuem hier zum ersten Male wieder gewohnt habe, für ein gutes Zeichen; denn Ich meine, daß, wo die beiden Tugenden der Liebe und Barmherzigkeit sich finden, da können auch die Tugenden der Treue und Tapferkeit in den Tagen der Bewegung und der Gefahr nicht fehlen. In dieser Hoffnung— Ich wiederhole es,— in dieser schönen Hoffnung und mit dem herzlichen Danke für die so freundliche Aufnahme, die Ich hier gefunden, und die ich nicht genugsam anerkennen kann, lassen Sie uns der Stadt Magdeburg ein dreifaches Hoch bringen! Brakel, 23. Oet. Nach einem gestern einstimmig gefaßten Beschlusse beantragt die Kreisversammlung eine Petition, dahin gebend, daß entweder die östlichen Provinzen auf gleichen Besteuerungsfuß gesetzt, oder das Fürstenthum Paderborn und Corvei wieder auf den alten reducirt werden.(Das betreffende Steuerquantum beirug 1834 96,600 Thlr., jetzt 133,955 Thlr.) sollte dann die bisherige Grundsteuer zwar von den einzelnen Grundbesitzern nach wie vor entrichtet, der Ueberschuß aber den betreffenden Kreisen Behufs Verwendung zu Kreiszwecken überwiesen werden. Hamm, 24. Oct. Die Auflösung des hiesigen Appellationsgerichts bildet wiederum das Tagesgespräch, indem von Stelle geäußert sein soll, daß der Justizminister in der bevorstehenden Kammersaison eine desfallsige Vorlage machen werde. so hätte ich, vermöge legen müssen, die zwiigenen Vaterlandes beFreiheit daraus ziehen den Czaren und seine nen furchtbaren Schiff756 Tonnen) lief am ich Sydney zu segeln. es bei Beachy= Head einen furchbaren Süduis ist bis jetzt von 60 aus Land gekommen. vechsler in London, I. Bauer u. Comp., , ü b e r e i n g e k o m m e n, lange die Maßregel Man hofft, die tation des früher ererreichung einer Adresse e, welche Collet vorlas, arnay von Sr. Lordrgend denkbaren Falle raucht werden würde. Erörterung einer solmit Händedrücken. soleon seit Kurzem ein er sich dahin:„Der kampf; England und ie Ehreder beiden DuEinhalt thun.= La question sturque, Gesanvten, erschienen lußland, als die einzigen und Asten unter len? sagt der Glebe: — Um die Ausgaben der Regierung zu verringern, werben wohlhabende Türken Freiwillige an, rüsten sie aus, zahlen ihnen einen bestimmten Lohn und übergeben sie dem Kriegsministerium zur Vertheidigung des Vaterlandes. — Die Pforte hat aus dem Schatze der Moscheen bei 15 Million Gulden genommen.— Die Beamten haben ihre Wagenpferde und einen Theil ihrer Reitpferde der Regierung übergeben, so daß auf diese W.ise ein Zuschuß von 2000 Stück erzielt wurde. Konstantinopel, 10. Oct. Die türkische Regierung hat Schamyl, so wie die übrigen Häupter des circassischen Aufstandes amtlich anerkannt. Sie hat denselben die ihrem Range entsprechenden Titel beigelegt und schickt ihnen Waffen und Kriegsvorräthe. — 13. Oet. Die Türken haben heute Nachts die Donau überschritten und von der diesseits vis-à-vis Widdin gelegenen Insel Besitz genommen, wo sie Batterieen zu errichten begannen. Der größte Theil der Einwohner hat Haus und Hof verlassen und die Flucht ergriffen. Konstantinopel, 17. Oet. Die vereinigten Flotten sind durch die Dardanellen gesegelt und werden sich nach Konstantinopel begeben. Die Feindseligkeiten sollen sofort beginnen. Bucharest, 14. Oct. Es ist hier allgemein bekannt, daß Omer Pascha eine Proclamation an die Bewohner der kleinen Walachei erlassen hat, in welcher er dieselben von dem erhaltenen Befehle des Sultans benach zichtigt, in das Fürstenthum einzurücken, um es von der Besetzung der russischen Truppen zu befreien. Donau=Fürstenthümer. Ein walachischer Landedelmann, Namens Cretzesco, hatte sich zu wiederholten Malen, jedoch steis ohne Erfolg, bei den Localbehörden über das gewaltthätige Benehmen beschwert, welches sich die Russen in seinem Dorfe erlaubten. Endlich hatte er die Verwegenheit, eine Bittschrift an den russischen General zu richten, in welcher er den Widerspruch zwischen dem Maniseste Gortschakoff's und dem Treiben der Russen hervorhob. Die ursprünglich in walachischer Sprache abgefaßte Petition war von einem Freunde des Verfassers ins Französische übersetzt worden. Der General empfing Hrn. Cretzesco sehr höflich und erkundigte sich nach dem Namen des Uebersetzers. Der Bittsteller lehnte es jedoch ab, denselben zu nennen, worauf er mit der Versicherung entlassen wurde, daß man seine Petition in Erwägung ziehen werde. Vier Tage später ward Cretzesco nebst dem mittlerweile von der Polizei entdeckten Uebersetzer auf zwei Jahre des Landes verwiesen. Handel und Industrie. Ludwigshafen, 20. Oet. Die Kartoffel= Ausfuhr steigt ins Außerordentliche. Gegenwärtig liegen zu viesem Zwecke nicht weniger als neun große und einige kleinere Schiffe in unserem Winterhafen, ungerechnet diejenigen, welche in Frankenthal, Speyer und in einigen anderen Rheinorten in Ladung begriffen sind. Die Preise schwanken zwischen 1 fl. 30 kr. bis 1 fl. 45 kr. der Centner. Bei der am 25. October angefangenen Ziebung der 4. Classe 108. königl. Classen=Lotterie fiel der 2. Hauptgewinn von 100,000 Thlr. auf Nro. 26,564 nach Berlin bei Seeger; 29 Gewinne zu 1000 Thlr. fielen auf Nro. 1947. 3414. 10,405. 10,55 h. 12,555. 14,326. 14,570. 14,596. 18,693, 22,020. 28,120. 30,827 30.840. 32,502, 35,745, 41,664. 42,981. 45,336. 55,900. 60177. 61772. 66.250 68714. 68970. 74008. 74026. 80139. 84654 u. 85302, unter Andern nach Aachen bei Levy, Köln bei Reimbold, Ehrenbreitstein bei Goldschmidt, Hagen bei Rösener, Minden bei Stern und nach Wesel bei Westermann; 43 Gewinne zu 500 Thlr. anf Nro. 944. 1410. 10,218. 11,492. 11,539. 11,789. 12,050. 15,364. 18.296. 18,604. 24,201. 27,233. 32,367. 35,824. 40,118. 40,744. 45,166 47,027. 47,272. 50,978, 55.498. 57,942 61,130. 62,664. 63,047. 66,695 67,007. 67,690. 67,870. 68,567. 68,781. 75769. 76215, 76920. 77212. 77495. 77508. 78127. 78687. 80769. 80918. 81046 und 88672, unter Anderen nach Barmen bei Holzschuher, Köln bei Reimbold, Düsseldorf bei Spatz, Elberfeld 2mal bei Heymer. Hagen bei sener, Hamm bei Dielsticker. Iserlohn bei Hellmann und nach Wesel bei Westermann; 67 Gewinne zu 200 Thlr. auf Nr. 3094. 6153. 6700. 7524. 7687. 12501. 13914. 14523, 15813. 16.190 17648. 19143. 19929. 20212. 20979. 22808. 22848. 24908. 25595. 27 096 29.377. 30824. 31151. 36434. 37303. 38737. 38959. 40089. 40251. 42793. 43529. 44334. 44812. 45036. 47211. 47261. 47883. 49493. 49629. 50602. 51784. 51983. 52953. 53310. 57173. 57610. 58811. 58971. 60247. 60290. 62294. 6296.3 64278. 74126. 74361. 74664 79246. 79247. 80080. 83817. 84137. 84872, 83461. 85736. 88435. 88647 und 89191. Bei der am 26. Oet. fortgesetzten Ziehung der 4. Klasse 108, Königlichen Klassen=Lotterie fielen 2 Hauptgewinne von 10,000 Th lr. auf Nr. 74,999 und 77,898 in Berlin bei Seeger und nach Landshut bei Naumann; 4 Gewinne zu 2000 Thaler auf Nr. 35,321, 52,422, 62,789 und 88,827 in Berlin bei Seeger, nach Bielefeld bei Honrich, Halberstadt bei Sußmann und nach Stettin bei Wilsnach; 39 Gewinne zu 1000 Thlr. auf Nr. 3478, 5845, 6473, 7404, 8397, 9065, 12,452, 14.459, 15,122, 16,888, 18,143 18,999, 19,709, 21,707, 22,985, 23,779, 28,499, 30,647, 31,566, 32,461 36,103, 36,643, 37,761, 39,702, 41,310, 41,776, 44,774, 44,869, 56,139 56,307, 57,359, 61,228, 65,705, 67,491, 73 180, 78,156, 83,513, 86/116 u. 88,133 in Berlin bei Alevin, 5mal bei Burg, bei Hemptenmacher, bei Moser, bei Rosendorn und 4mal bei Seeger; nach Brandenburg bei Lazarus, Breslau bei Scheche, Köln 3mal bei Reimbold, Danzig 3mal bei Rotzoll, Düsseldorf bei Spatz, Halberstadt bei Sußmann, Halle 2mal bei Lehmann, Königsberg in Pr. bei Samter, Landsberg bei Borchardt, Landshut bei Naumann, Magdeburg bei Brauns und bei Roch, Neisse bei Jäkel, Ostrowo bei Wehlau, Ratibor bei Samoje, Rawiez bei Baum. Stolpe bei Dalcke, Stralsund 2mal bei Claussen, Wittenberg bei Haberland und nach Zeitz bei Zürn. 36 Gewinne zu 500 Thlr. auf Nr. 656, 1977, 3853, 13,164, 14 236, 20,654, 21,045, 22,161, 25,046, 30,475, 31,654, 32,279, 32,704, 34.872, 39,027, 42,962, 49,017, 50,542, 51,349, 52,939, 53,400, 56,549, 57,444, 62.159, 64,437, 65,476, 66,197, 66,218, 67,903, 68,777, 78,439, 81,345, 84,521, 84,673, 87,139 und 89,440 in Berlin bei Alevin, bei Matzdorff und 4mal bei Seeger, nach Aachen bei Levy, Barmen 2mal bei Holzschuher, Breslau bei Scheche. bei Sternberg und bei Steuer. Cleve bei Cosmann. Cöln bei Reimbold. Elberfeld bei Heymer. Elbing bei Silber. Erfurt bei Unger. Halberstadt bei Sußmann. Halle 2mal bei Lehmann. Iserlohn bei Hellmann. Königsberg in Pr. bei Heygster. Nordhausen bei Bach. Oels bei Deutschmann. Posen bei Bielefeld. Potsdam bei Hiller. Rawicz bei Baum. Reichenbach bei Scharff. Stettin 2mal bei Schwolow und bei Wilsnach. Stolpe bei Dalcke. Tilsit 2mal bei Löwenberg. Wesel bei Westermann und Zeitz bei Zürn. 72 Gewinne zu 200 Thlr. auf Nro. 1530. 2259. 2933 5299. 6471. 6501. 7032. 7083. 7723. 8259. 11.104. 11.459. 11.703. 12.584. 14.610. 15.629. 18.561. 18.563. 19.132. 19.303. 19.367. 19 379. 20.308. 20.438. 23.109. 23.398. 27.566. 31.028. 31.306. 39.639. 40.453. 40.863. 41.040. 42.677. 42.765. 45.573. 46 096. 46 140. 51.147. 51 444. 53.656. 54.288. 54.919. 56.814. 59.720. 59.997. 60.369. 60 547. 62 292. 63.050. 63.065. 65.785. 66.991. 67.802. 69.482. 70.261. 70.369. 70.442. 70.606. 74.181. 74.247. 77.601. 77.642. 79.609, 80.048. 84.073. 84.465, 85.240. 88.193. 88 536. 88.659 und 89.943. Der zweite Hauptgewinn von 100.000 Thlr. siel bei A. Friedmann hier. An dem Gewinn sollen namentlich viele ärmere Familien betheiligt sein. Redigirt unter Verantwortlichkeit des Verlegers. Fichtennädels Dekont aus der Badeanstalt Blankenburg in Die überraschenden Erfolge, welche durch die Fichtennadelbäder zu Blankenburg erzielt worden sind, veranlassen uns, das Publikum auf die Heilkräfte derselben aufmerksam zu machen. In den meisten Fällen sind durch den Gebrauch derselben vollkommen genesen: die an Gicht, Rheumatismus, Hämorrhoiden, Hypochondrie, Hysterie, Leberkrankheit, Engbrästigähmung, Bleichsucht, chronise ruberkulöser Lungenschwin! on, Fluor albus, Marasmus der Alten, algemeiner Nervenschwäche, Magen= und Gries= und Steinbeschwerden leiden. Denjenigen, die an obigen Krankheiten leiden, bieten wir in unserm, von uns auf eigne Weise besonders zubereiteten Fichtennadel=Dekokt ebenfalls ein sicheres Heilmittel. Die Erfolge in unserer Badeanstalt haben die hinlänglichen Beweise geliefert, daß, wenn man nach Vorschrift die balsamischen Fichtennadelbäder gebraucht, oder sich 4—6 Wochen hindurch jeden Morgen den ganzen Körper mit dem Dekokt wäscht oder mittelst einer Bürste frottirt, oder wenn man selbiges auf dem Wege der Kaltwasserheilmethode anwendet, was das bequemste ist, wie unsere Gebrauchsanweisung in beiden Fällen angiebt, die überraschendste Erfolge erzielt werden. Da dieses letztere neue Kurverfahren besonders im Winter sehr bequem schon Morgens im Bette ausgeführt werden kann, so machen wir Alle, die an obigen Krankheiten leiden, hierauf aufmerksam, sich an uns mit Zuversicht zu wenden. Wir verkaufen dieses Dekokt in Gebinden zu 48 Pfo. mit 6 Thlr. und zu 24 Pfd. mit 3 Thlr., und ist dasselbe bei unserer Direktion oder der Expedition dieses Blattes zu beziehen. 720.) Am 7. November eurr. und den folgenden Tagen werden hierselbst Schwurgerichts=Sitzungen stattfinden. Arnsberg, 25. Octbr. 1853. Königl. Kreisgericht, I. Abthl. 721.) Steinbruch. Aus dem von mir angekauften Bergmann=Heukenschen Steinbruche zu Anröchte, welcher anerkannt vorzüglich gutes Material liefert, sind nunmehr fortwährend wieder gute Mauersteine, so wie Werkstücke aller Art als Tröge, Platten, Kümpe, Oelsteine, Pfeiler, Treppensteine 2c. 2c. zu haben und werden die Fuhrleute stets prompt abgefertigt. Der Bruch liegt hinter dem des Herrn Kegel. Lippstadt, den 24. Oct. 1853. Henfel. Für die Wintersaison haben wir directe Einkäufe gemacht und empfehlen die neuesten Modelle zu Hüten, Hauben 2c. Brilon, 28. Oct. 1853. 724.) Geschwister Ruthenburg. Mein stons= und Incassoempfehle ich dem geehrten Handelsstand unter Zusicherung einer stets prompten reellen und billigen Bedienung. Ebenso halte ich mein Lager so wie in WaggonBestellungen von der besten Sorte grobe Steinkohlen der Zeche Nachtigal bestens empfohlen. Schriftliche Bestellungen hierauf werden prompt ausgeführt. Soest, im October 1853. 725.) J. H. Schmelzer. Holzdiebstahllisten nach dem neuesten Schema sind zu haben in der Exped. d. Bl. Frucht=, Oel= und Branntwein=Preise. Neuß, 24. Okt. 1853. Thlr. Sgr. Pf. Weizen... 4 9— Roggen......... 3 1— Wintergerste 2 4— Sommergerste 2 3— Hafer 1 2— Erbsen....... 3 5— Rübsamen...... 4 3— Kartoffeln— 25— Heu pr. Ctr.— 25— Stroh pr. Schock.... 6—— Gereinigtes Oel 35 7 6 Rüböl pr. Ohm 282 Pfd., ohne Faß 34 7 6 Branntwein, pr. Ohm à 123 Quart zu 47%(ohne Maklergeld. 21 15— Um vielfachen Aufforderungen zu genügen, haben wir für das mit dem lten October begonnene estens vor Asauf diese Menat zu wollen.— Abonnements=Preis: in Brilon 11½ Brilon. Die Expedition des Sauerl. Anz. Druck und Verlag von M. Friedländer in Brien,