sorker Industrieitter fortwährend wohl eine Vase chwer und zu he Schatzgräber i sechs Knaben, königl. Domchor kaiserl. Besuches sehl zu dem in altenen Gottesit Stück Ducaselcher den Geleitetete, einen ft zustellen lashr Urlaub nach suni nach Paris St. Petersburg es Verlegers. reise pr. berl. Scheffel. " 35 15— Faß 34 15 Juart eld. 20 15— böl unverändert. ur 9. Nlr. 17 Sgr.— Pl. Tanerlänrischeb mAnzeiger zugleich ochrastalt für bir Krrist Hriton, Burrn, Ttadt u. Kul Kathen. No. 127. Mittwoch, 26. Octbr. 1853. Erschent am Montag, Mittwoch u. Sonnalbend und kostet in Brilon bei der Expedition 23 Sgr, durch die Post bezogen, portofrei, 27½ Sgr. halbjährlich. Inserate und Bekanntmachungen kosten erstere 6 Pf., letztere 1 Szr. die dreispaltige Petitzeile oder deren Raum.— Briefe und Gelder wer den franoo erbeten. # Die Schweiz. Die türkische Frage drängt mit so vielen wichtigen Fragen gegenwärtig auch diese in den Hintergrund. Und doch hat sie mit der ais Pormund die Ge sebraucht „ esraud vir Gefährdung der Kirche, die es daheim nicht genug zu rnechten und zu knebeln weiß; Oesterreich fällt über die Schweiz her nicht aus religiösen Beweggründen, nimmt aber einen kirchlichen Gegenstand zum Vorwande. Die amtlich angegebenen Beschwerden gegen den Canton Tessin,(dessen Abgeordnete so eben Bern verlassen haben, wo sie ein kräftiges Vordringen gegen Oesterreich von der obersten schweizerischen Bundesbehörde verlangten) bestehen in as5 ngestaltung eines Seminars und der Austreibung von sechs Mbnchen. Gerade als man dieserthalb Verhandlungen eingeleitet Hestereichische Jebr. und die Regierung beschuldigte die Tessiner der Theilnahme. für die Austreibung der Capueiner, welche Azu pensioniren Tessin bereit war, vertrieb die Oesterreichische Rede Ssmmtsch uschgsiue Tesiuer, Greise, Weider, Kinder, . Leldig waren, sperrte mit Soldaten die Grenze Sechte e#i vombardei und läßt diese Sperre zum größten has disen Seerüickten Landes fortdauern. Die Schweizer merkten, irstt Streich nicht Tessin allein gelte und erhoben sich in ## un Thät zum Schutze der Bedrängten. Große Summen Geldes für vie Verjagten wurden gesammelt und vom Bundesrath Lastand niche burch Geid ie Duer aber läißt sich ein so umatirlcher Hustans nicht eurch Gelb allein decken. Es ist deshalb augenblicklich ntscheiden, ob sie mit dem Canton Tessin und seiner Regierung uch ihre eigene Selbständiztet preigeben wil.n8 Politisehe Ueuigkeiten. Berlin, 29. Oet. Der russ. Gesandte Baron v. Budberg hatte heute Vormittag eine längere Unterredung mit dem Minister=Präsidenten Frhrn. von Manteuffel. Um 12 Uhr begab sich der Ministerpräsident zu dem Könize sach Sanssouei. — Der ewig denkwürdige Tag der Leipziger Schlacht gab Veranlassung zu lebhaften Feier in unserer Mitte, wozu die gespannten poEischen Zeitverhältnisse einen sehr natürlichen Grund boten. #— Die heutige Kreuzzeitung plaudert aus der Schule und enthüllt den ####lan Rußlands. Rußland und die hiesigen Russenfreunde haben sich von Der dse asenstalache, woe Paschen Gresnaichen ehiele uuduit er. eigen Aulaung te u Lr. Sestersepeng gen Sarstlsion ertarren, vielliht ger bis zum Früthschzr. # nuiser napoieon mir emem Stück linkes Rheinufer oder einem Stück #rctien fördern zu können. Der heutige Tag brachte für unsere Hauptstadt die feierliche Grundsteiniung zu den für Berlin so wichtigen Wasserwerken. 9.— Se. Majestät, kurch unbedeutende Unpäßlichleit verhindert, die Grundiniegung Allerhöchstselbst zu vollziehen, hatten Se. Königl. Hoh. den Prin# von Preußen damit beauftragt. — Der König, welcher einige Tage unwohl war, ist wieder hergestellt und Charlottenburg gekommen, um den Vortrag meh— Weder der factische Oberbefehlshaber der türkischen Artillerie, Majer Kuizowski, noch der Vorsteher der türkischen Artillerieschule, Hauptmann Molinowski, noch irgend einer ihrer Cameraden, so weit diese dem preußischen Offiziersande angehört haben, kann zurückberufen werden, da alle diese Offiziere aus dem preußischen Heeresverbande ausgetreten sind. in, 20. Oet. Die ministeriellen Blätter in Paris haben den Befehl erhalten, das Publikum nach und nach mit einer seindseligen Haltung der nordischen Mächte vertraut zu machen, d. h. zu erklären, Oesterreich und Preußen würden für den Fall einer thätigen Einmischung Englands und Frankreichs in den etwaigen russisch=türkischen Krieg nicht neutral bleiben.)„###0 2##. Königsberg, 18. Oct. Der König hat der hiesigen Schützengilde eine Fahne verliehen. Breslau, 19. Oct. Der erste Hirtenbrief des neuen Kirchenfürsten ist gedruckt erschienen. Das Sendschreiben beginnt mit den Worten:„Als mich einst der Herr durch die Stimme meines Bischofs aus dem stillsten Thale hinwegrief, in dem ich durch neun Jahre die mir anvertraute Heerde friedlich geweidet, da zitterte mein Herz und ich flehte: Nimm, mein Heiland, diesen Ruf von mir; denn drückt schon die Schwere heiliger Pflichten auf meine schwachen Schultern in diesem engen Kreise meiner Wirsamkeit, wie soll ich Größeres auf mich nehmen, wofür ich weder Wissen noch Kraft habe. Der Herr aber nahm den Ruf nicht von mir, und weinenden Herzens schied ich aus meiner Gemeinde und betrat die Kanzel der Kathedrale mit dem Gruße: Mir ist bange, aber ich verzage nicht! Aachen, 21. Oet. Einem Autraze des hiesigen Gewerberathes, die Ausfuhr von Roggen und Hülsenfrüchten zu verbieten, trat der Gemeinderath in seiner heutigen Sitzung bei und beschloß außerdem, bei den Königl. Ministerien darauf anzutragen, daß der Stadt aus den Militär=Magazinen eine Quantität Mehl überlassen werde, um nach der nächsten Aernte wieder erstattet zu werden. Weimar, 19. Oct. In unserem Landtage ist jetzt eine Lebensfrage des constitutionellen Staatslebens zur Entscheidung gekommen, nämlich die über Revision unserer nachmärzlichen Gemeindeordnung. Das Ministerium hatte auch hier das Antragerecht ergriffen, jedoch in seinen Vorschlägen die Linie nicht überschritten, welche von dem gemäßigten constitutionellen Prinzip gezogen ist. Eine Partei im Landtage glaubte jedoch weiter gehen zu dürfen, indem sie die Restituirung besonderer Gutsbezirke und auf jede 5 Rthlr. Steuer auch eine Stimme mehr in Gemeindeangelegenheiten forderte, auch den Gemeinderath aus den drei Klassen der Höchst=, Mittel= und Niedrigbesteuerten zusammengesetzt haben wollte. Der Landtag wies jedoch nach einer längeren und lebhaften Debatte alle diese Anträge zurück. Weimar, 21. Oct. Unser gegenwärtiger Landtag, der in mehreren Fragen einen höheren Standpunkt eingenommen, hat dieses nun auch in einer bewiesen, wo ihm das Vorurtheil einiger Gewerbs= und Handelstreibenden entgegentrat, nämlich in der Judenfrage, hinsichtlich welcher eine Petition aus der zweiten Stadt des Landes die alten Beschränkungen rücksichtlich des Umzugsrechts der inländischen Juden wieder herbeiführen wollte. Der intelligentere Theil der Bevölkerung war freilich jenem Ansinnen fern geblieben, und auch die Mitglieder der Staatsregierung schienen einem solchen Rückschritt wenig geneigt. In diesem Sinne entschied nun auch der Landtag, indem er es um so bedenklicher fand, dem Gesuche Folge zu geben, als, wie der Ausschußbericht auch Gleichstellung der Israeliten espalison bewährt haobe. 1) r Setihoen Schleswig, 17. Oct. Schon gestern(am Sonntage) sah man Polizeioffizianten mit weggenommenen Kupferstichen, Steindrücken, Abbildungen von deutschen Militärpersonen oder Gefechten, worin die Dänen den Kürzeren gezogen, wie z. B. bei Eckernförde. Der Bildnisse des Obersten v. d. Tann sind besonders gesucht, wohingegen auf General Halket noch nicht gefahndet wird. Der Wittwe eines gefallenen schleswig=holsteinischen Offiziers hat man das Portrait ihres Mannes genommen, weil es die schleswig-holsteinische Uniform zeigte. Mehrere dergleichen Fälle sind schon vorgekommen. Frankfurt, 21. Oct. Wie von unterrichteter Seite mitgetheilt wird, sollen die theilweise schon bekannten Rückäußerungen der Regierungen über den letzten Entwurf des Bundes=Preßgesetzes noch keine Aussicht bieten, daß dasselbe nun mit Einstimmigkeit angenommen werde. München, 19. Oct. Der Kaiser hat vor seiner Abreise viele ausgezeichnete Personen mit Orden bedacht und werthvolle Geschenke hinterlassen. Die Hofdienerschaft allein soll 800 Dukaten erhalten haben. Wien, 16. Oct. In Betreff der neuesten Armee=Reduction ist der Umstand nicht außer Erwägung zu lassen, daß die Herabsetzung des Präsentstandes auch solche Truppenkörper trifft, welche in den zunächst an die Türkei gränzenden Provinzen ihre Standquartiere haben. Wien, 20. Oct. Die hiesigen Israeliten haben eine Denkschrift ausgearbeitet, die sie dem Kaiser nach seiner Rückkehr von München durch eine Deputation überreichen werden, bittend, daß die Gleichberechtigung der Juden, die durch das letzte diesen Gegenstand betreffende Patent in Frage gestellt ist, aufrecht erhalten werde. Die Juden haben, namentlich in Ungarn und Galizien, seit 1848 eine große Menge Güter erworben. Bern, 19. Oct. Mit gespanntester Aufmerksamkeit verfolgt in der Schweiz Jeder, der sich für Politik interessirt, den Gang der orientalischen Verwicklungen. Die angreifende Politik Rußlands hat schon längst unsere Staatsmänner besorgt um die Zukunft der Republik gemacht, und sicherem Vernehmen nach hat der gegenwärtige Stand der orientalischen Angelegenheit auch die Tessiner Abgeordneten, welche jüngst mehrere Conferenzen mit dem Bundesrath über die traurige Lage ihres Kantons hatten, vermocht, von ihrer dringenden Forderung abzustehen, nach welcher von Oesterreich in einer letzten kategorischen Erklärung die Aufhebung der Sperre verlangt werden sollte. Bern, 20. Oct. Die liberale Presse schaut mit immer größerer Besorgniß nach Tessin und spricht offen die Befürchtung aus, Oesterreich möchte bald seinen Zweck, den Sturz der liberalen Tessiner Regierung, erreicht haben. Dringend wird deßhalb der Bundesrath aufgefordert, die Gränze gegen Voralberg und Tyrol zu sperren und dadurch diesen beiden österr. Ländern mindestens ebenso großen Schaden zuzufügen, als dieses mit der Sperre gegen Tessin geschehen ist. Voralberg und Tyrol beuten nämlich folgende Verdienstquellen in der Schweiz aus: bei 10,000 Maurer, Steinhauer, Gypser und Zimmerleute gehen jedes Jahr nach den verschiedenen Theilen der Schweiz. Einige Tausend Stück Vieh werden von dieser Seite her eingeführt, ebenso fertig gemachte Häuser; endlich eben mehrere Tausende vorarlbergische Familien so zu sagen nur von den Stickereien Appenzells und St. Gallens. Würde die Schweiz hier den Verkehr abschneiden, Vorarlberg und Tyrol kämen in die gleiche bedrängte Lage wie die Tessiner. Lüttich, 21. Oct. Es circuliren seit einigen Tagen und besonders seit der Ankuunft des neuen französischen Gesandten wieder beunruhigende Gerüchte über aufgestellte Ansprüche von Seiten Frankreichs und über eine daraus entstandene Krise im Schooße des Cabinets. Paris, 18. Oct. Es werden in der St. Genovevakirche Extrabeichtstühle errichtet, welche mit Geistlicheu besetzt werden, die englisch, deutsch, spanisch, italienisch, slawisch 2c. das Wort Gottes vortragen und den fremdländischen Sündern die Last ihrer gequälten Gewissen erleichtern. Paris, 20. Oct. Die Regierung hat Nachrichten aus Petersburg erhalten, welchen zufolge der Kaiser Nikolaus die bestimmtesten Weisungen gegeben hätte, die großmögliche Zahl von Truppen auszurüsten und in Bewegung zu setzen. Auf der Börse ging heute das Gerede, die Pforte habe von der Regierung verlangt, sie möge ihr französische Generale zur Verfügung stellen; die Regierung habe aber noch keine Antwort darauf ertheilt. Die Zahl der Verhaftungen in Nautes soll sehr bedeutend sein. Auch in Tours und in anderen Städten sind Verhaftungen vorgenommen worden. — In allen größeren Städten haben die Stadträthe ihre liebe Noth, um die Leiden zu lindern, welche durch die Theurung der Lebensmittel für die ärmeren Volksclassen herbeigeführt werden. Paris, 21. Oct. In der Provinz scheinen eben viele Personen eingezogen worden zu sein. Zu Epernay wurden zwei angebliche Agenten Ledru Rollin's verhaftet, welche socialistische Schriften bei sich führten.— Zu Grey fand man dieser Tage an den Mauern aufrührische Proclamationen angeschlagen. Das Thor der Unter=Präfectur war mit denselben ganz bedeckt.— Im Gironde=Departement sind wieder fünf Wirthshäuser geschlossen worden. Drei davon befanden sich in Bordeaux und sollen der Sitz der socialistischen Propaganda des Departements gewesen sein. Rom, 14. Oct. Der heilige Vater ließ noch gestern Abends durch den Finanz=Minister einen Act souveräner Gnade für alle seine Unterthanen verkündigen, welcher gerade in den gegenwärtigen Augenblicken der öffentlichen Noth viele Herzen zur Dankbarkeit umzustimmen geeignet ist. Er betrifft die im Herbste 1850 ausgeschriebene neue Gewerbesteuer, deren Erhebung der Regierung bekanntlich fast überall nur durch Hülfe der bewaffneten Macht möglich ward. Der Finanz=Minister erklärt jetzt im Namen Seiner Heiligkeit, daß die Rückstände dieser leidigen Gewerbs=Taxe aus dem Jahre 1852 her erst in der Mitte des künftigen Jahres bei den öffentlichen Cassen berichtigt zu werden brauchen, und daß die Steuer für das ganze laufende Jahr bis zum Monat Juni 1854 Allen ohne Ausnahme gänzlich geschenkt ist. Turin, 20. Oct. Die Ruhe ist nicht weiter gestört worden. Die in Turin anwesenden Deputirten, die Nationalgarde und der Gemeinderath haben den Ausdruck ihrer Gefühle an das Ministerium gelangen lassen. London, 20. Oct. Die Verordnung, welche die GrundbesitzVerhältnisse der Juden in Oesterreich auf den vormärzlichen Standpunct zurückführt, ist von Daily News in mehreren unübersetzbaren Leit=Artikeln besprochen worden. Heute versichert d. Bl., daß auf der londoner Börse in den letzten Tagen eine Verabredung jüdischer Capitalisten in England, Holland, Frankreich 2c. erwähnt worden sei, sich künftig aller Geschäfte in österreichischen Papieren zu enthalten. Baron Rothschild werde hoffentlich dem Bunde beitreten, dem es leicht werden müsse, Oesterreich, wenigstens in sinancieller Beziehung, zu ncobdenificirenn(d. h. zu zerknittern). Auch die Times erwähnt in ihrem City=Artikel das Project und sagt:-Ob es zur Ausführung kommen wird, ist zweifelhaft; aber alles, was dazu dienen kann, die fortwährende Erhebung österreichischer Anlehen in England unmöglich zu machen, muß als ein der Nation erwiesener guter Dienst willkommen sein. Türkei. Der Fürst von Montenegro hat am kais. russ. Hofe die Anfrage gestellt, wie sich Montenegro während des russisch=türkischen Krieges zu verhalten habe. Nach den ausgedehnten Rüstungen, die in Montenegro Statt finden, dürfte auf die Antwori zu schließen sein. Türkei. Bekanntlich verdankt die Taubenpost dem Orient ihre Entstehung, und es soll nun ein derartiges Verkehrs=Institut zwischen Schumla und Konstantinopel organisirt worden sein, wodurch das Räthsel mit den telegraphischen Nachrichten, die Omer Pascha aus Konstantinopel erhält, obgleich keine Telegraphen=Linien vorhanden sind, muthmaßlich gelös't wäre. Bucharest, 5. Oct. Seit Omer Pascha als Feind der jetzt bei uns versammelten Russen an unserer Gränze steht, erinnert man sich noch sehr dankbar an die Zeit, wo er die hiesige türkische Occupations=Armee im Jahre 1848 befehligte; er hat sich ein wahrhaft humaner Mann in jeder Beziehung bewiesen, und heirathete hier eine deutsche Gouvernante. Bucharest, 13. Oct. Unter den russischen Truppen herrscht eine ungeheure Bewegung. Fürst Menzikoff wird in Bucharest erwartet, um als Generalgouverneur die Regierung des Landes zu übernehmen. Eine Stunde von Dschurdschu nach Bukarest zu ist vor mehreren Tagen ein Lager auf 50,000 Mann ausgestreckt und bereits auch bezogen worden. — Die Bresl. Ztg. schreibt:„Der erste Kanonenschuß ist bereits gefallen und hat einem russischen Major das Leben gekostet. Wie man uns nämlich aus Bucharest vom 11. Oct. schreibt, kamen russische Ingenieur=Officiere bei Messung der Tiefe der Donau dem rechten Ufer des Flusses zu nahe. Da sie trotz einer Warnung türkischerseits nicht zurückgingen, wurde ein scharfer Kanonenschuß abgefeuert, der einen Major tödtete.— Alle neueren Briefe aus den Donau=Fürstenthümern bestätigen die Nachricht, daß die Türken wirklich Anstalten zu einem Donau=Uebergange treffen. Auch an anderen Puncten finden auf beiden Seiten sehr bedenkliche Truppen=Bewegungen Statt.= Athen, 4. Oct. Daß hier alle Gemüther mit dem bevorstehenden Kriege in unserer Nähe beschäftigt sind, ist natürlich. Die hier wohlbekannte RussenPartei denkt an die Möglichkeit einer Vergrößerung unseres Königreiches, wogegen die nicht von Rußland Gewonnenen sehr wohl einsehen, daß ein russie siele Personen eingezoebliche Agenten Ledru führten.— Zu Grey oclamationen angeschlan ganz bedeckt.— Im schlossen worden. Drei er socialistischen Prorn Abends durch den seine Unterthanen veren der öffentlichen Noth k. Er betrifft die im 1 Erhebung der Regieaffneten Macht möglich einer Heiligkeit, daß die re 1852 her erst in der berichtigt zu werden Jahr bis zum Monat fört worden. Die in der Gemeinderath hazelangen lassen. che die Grundbesitzrmärzlichen Standeren unübersetzbaren ert d. Bl., daß auf Verabredung jüdinkreich 2c. erwähnt rreichischen Papieren lich dem Bunde bei, w e n i g s t e n s i n s i h. zu zerknittern). II das Project und ist zweifelhaft; aber e Erhebung österreichen, muß als ein n sein. s. russ. Hofe die Anh=türkischen Krieges zu e in Montenegro Statt m Orient ihre Entstetitut zwischen Schumla is Räthsel mit den tentinopel erhält, obgleich gelösst wäre. als Feind der jetzt änze steht, erinnert er die hiesige türkiigte; er hat sich hung bewiesen, und en herrscht eine ungeerwartet, um als Genehmen. Eine Stunde Tagen ein Lager auf erden kanonenschuß ist bedas Leben gekostet. 1. Oct. schreibt; kader Tiefe der DoDa sie trotz einer urde ein scharfer ste.— Alle neueren tigen die Nachricht, Donau=Uebergange f b e i d e n S e i t e n s e h r n bevorstehenden Kriege er wohlbekannte Russeninseres Königreiches, weeinsehen, daß ein russie sches Konstantinopel niemals das griechische Königthum neben sich dulden würde. Unser Zustand ist um so unbehaglicher, da der jüngste Bruder des Königs sich noch nicht für die Uebernahme der Erbfolge durch Uebertritt zur griechischen Religion erklärt hat. Ameriea. Die Schutzoll-Politik der Vereinigten Staaten verliert täglich mehr Anhang. Der National Intelligencer, seit dreißig Jahren das officielle ! Organ der Whigs in Washington, spricht bereits schon für eine Herabsetzung □ der Zuckerzölle. Bei einem Meeting der Zuckerpflanzer, daß vor einigen Wochen im Süden Statt fand, wäre beinahe der Beschluß durchgegangen, daß ihre Industrie gar keines Zollschutzes bedürfe; und das ist im Grunde die Wahrheit. Als politische Doctrin ist das Schutzrechts=System in den Vereinigten Staaten verworfen und verdammt; und bei unserem übervollem Staatsschatze wird die Herrschaft des Freihandels bald anbrechen. Mittheilungen aus den Kreisen. Brilon, 25. Oct. Es wäre sehr erfreulich, wenn sich das Gerücht bestätigte, daß der Rheinisch=Westf. Bergwerksverein zum Bau der in d. Bl. mehrfach gedachten Eisenbahn über Brilon eine namhafte Summe herzugeben entschlossen ist. ( Aus dem Kreise Büren. Am 21. d. M. fand bei Neuhaus in Gegenwart Sr. Excellenz des Herrn Oberpräsidenten von Westphalen, Staats-Minister von Duesberg, des Herrn Ober=Regierungs=Raths Rüdiger, des Regierungsraths Bitter aus Minden, als Decernenten für Landes=Cultur=Angelegenheiten, des Herrn Reg.= Vice=Präsidenten Naumann aus Münster, der Landräthe der angrenzenden Kreise, und einer großen Anzahl eingeladener Gäste die Eröffnung des großen Canals Statt, welcher durch die Boker Heide geführt worden ist. Nachdem der Königliche Commissar, Landrath Bessel zu Wiedenbrück, mit den Mitgliedern der Bau=Commission den Herrn StaatsMinister an die Stelle geleitet hatte, wo die Lippe in den Canal eintritt, richtete der Baurath Wurffbain in einer passenden Anrede einige Worte an den Herrn Staatsminister, in welchen er die Wichtigkeit des Werkes, und die Hoffnungen hervorhob, die sich an die Ausführung knüpfen, und als der Herr Minister hierauf erwiedert hatte, daß dieses segenverheißende Werk der landesväterlichen Fürsorge unseres Alles Gute lebhaft fördernden Königs zu verdanken sei, und die Anwesenden zu einem„Lebe hoch!“ auf Sr. Majestät aufgefordert hatte, begann der Durchstich des schmalen Dammes, und sogleich strömte das Wasser aus der Lippe in den Canal. Gegen 6 Uhr Morgens hatte das Wasser am 22. d. M. bei Lippstadt das Ende des Canals erreicht, und hier wurden Versuche mit der Berieselung einiger Wiesen vorgenommen, die mit überraschendem Erfolge gekrönt wurden, indem das Wasser nicht allein in überreichlicher Masse vorhanden war, sondern auch mit dem nöthigen Gefälle auf jeden Theil der Wiesen gebracht werden konnte. So haben wir denn das erste große Meliorations=Werk in Westphalen vollendet gesehen und können mit Zurersicht die Hoffnung aussprechen, daß ein reicher Segen über die unfruchtbaren Heiden bei Delbrück und Boke ausgeschüttet ist, und daß die unfruchtbaren Steppen baldigst als fruchtbare Wiesen den Wohlstand der Gegend heben werden. Herbstklänge. 9.) Beklommen' Herz, erwach', erwach' Der Himmel scheint so klar, Es scheint so klar der liebe Tag, Wie, als es Frühling war! Wach' auf, und laß vom Winterschlaf. Sei jung und frisch und fri! Und was dich drückt' und und was dich traf, Vergessen und vorbei! Hinaus, und koste noch einmal Des Himmels süßes Blau— Es liegt der liebe Sonnenstrahl Auf Berg und Thal und Au! Und fehlt ein Blümchen hie und da, Ergänz' im Herzen sie— Es wandelt oft in Wonne ja Den Schmerz die Phantasie! Beklommen' Herz, erwach', erwach'! Weil noch der Himmel blau't— Eh' du es glaubst, der letzte Tag, Der Tag zum Scheiden grau't. 1 " Neueste Handels= und Börsen=Berichte. Elberfeld 19. Oet. Die Getreidemärkte an den Weltmärkten sinken mit derselben Vehemenz mit der sie hinaufschwindelten. Die letzten Berichte lauten: Danzig, 15. Oct. Wiewohl Roggen von Consumenten gesucht blieb, mußten Preise dennoch in Folge größerer Zufuhren um 60 Thlr. pr. Last nachgeben; sobald die Zufuhren sich mehren, müssen Preise jedenfalls sehr viel niedriger gehen, denn es ist kein Grund für den enormen Preisstand aufzufinden, als nur das zeitweilige Ausbleiben der Zufuhren wegen der Feldarbeiten. Magdeburg, 15. Oct. Von den längst erwarteten Zufuhren sind endlich in dieser Woche mehrere Ladungen herangekommen. Diesen Umständen, besonders aber den flauen Nachrichten von Berlin, von London und Hamburg haben wir es zu danken, daß die Preise mehr oder weniger heruntergingen. Hamburg, 15. Oct. Roggen flau und billiger erlassen. Berlin, 17. Oct. Roggen von 69 per Oct. auf 62½ Thlr. geworfen. Amsterdam, 17. Oet. Roggen ganz ohne Käufer, Weizen 20 fl. billiger erlassen. Rotterdam, 18. Oet. Das belgische Gouvernement hat die Ausfuhr von Kartoffeln und allen Hülsenfrüchten bis auf Wideruf verboten. Mehrseitig wird die Ansicht ausgespochen, daß unsere Regierung mit einem ähnlichen Ausfuhrverbote folgen werde. Die Zufuhr von Seeländer Weizen war auf unserem gestrigen Markte etwas reichlicher und bei der im Allgemeinen sehr gedrückten Stimmung, die im Markte herrschte, hat man fl. 15 à fl. 30niedriger losgelassen. London, 17. Oct. In der Themse sind in den letzten 3 Tagen über 200 Schiffe mit Getreide eingelaufen und war unser heutiger Getreidemarkt sehr, flau. ∆ O 1 40 □ 85 Redigirt unter Verantwortlichkeit des Verlegers. Fac 0 Magdeburger , Tungrrung. Oestysgaft. Olbschlaaß ohigen* 0“aft 4070 #. Der Avchug woiger Gesetschas pro 180 4/1853 liegt bei dem Herrn Ssenten Reimann zur Einsicht offen, und wollen die Versicherten im Kreise Jiltun, die gemäß§. 50 der Statuten ausgeschriebenen Nachschüsse binnen 8 Tagen an denelben zahlen. Soest, 22. Oethr. 1853. Die General=Agentur für die Provinz Westfalen. 5 Eduard Holtzwart. pr. 1854. Taschen= und Comtoirkalender, erstere à 22 Pf. letztere à 2½ Sgr.,* Abnahme von Parthieen gegen Baar billiger, sind zu haben in der Exped, d. Bl. EINLADUNG ZUM ABONNEMENT auf das reichhaltigste Unterhaltungsblatt der Gegenwart, Di Rovellen=Zeitung. Romane, Uovellen, Sehilderungen. Feuilleton für schöne Wissenschaften, Kunst und Gesellschaft. Unterzeichneter beabsichtigt verziehungshalber die ihm gehörige s. g. ee iznerhalb hiesiger Stadt velegen, zu verkaufen. Dieselbe besteht einem Mahlgange mit 22 Gefälle, eignet sich jedoch sehr gut zu " Gängen, ist mit hinreichendem Wasser versehen und hat fortwährend Beschäftigung, ist auch blos einer unbedeutenden Grundsteuer unterworfen. Zu der Mühle gehören ferner: ein dahinter gelegener Garten und Wiesenkamp. Kaufliebhaber ladet hierdurch ein Mengeringhausen, 20. Oct. 1853. 717.) Müller Friedrich Bohne. Mittelpreise De Scache cd. stctleseh S hsch Poru s ehnz, Jährlich 52 Nummern von 16 Seiten, im Ganzen 832 Seiten. Abonnementspreis halbjährlich Thlr. 2 30 Sor.= Fl. 4. 48 Kr. älungen, Mährchen uud Sagen, Pernselesene Unterhaltungeblat Romane, Rovelten ErAls Zeugniß für die Reichhaltigkeit dieses Blattes möge die Thatsache angeführt sein, daß die Nummern eines Jahrgangs mehr Unterhaltungsstof bieten, als sonst dscprr Kein, des det 22 20 gewöhnliche Romanbände. Namen wie Holtei, Bechstein, A. Bölte, J. Rank, E. Monecke nennen, von denen Probenummern sind durch alle Buchhandlungen gratis zu beziehen. 713. 21. Okt. 1853. Thlr. Szr. P. Neuß, Weizen....... Roggen... Wintergerste„ 2 Sommergerste...... 2 Erbfen„ 3 Rübsamen...... 4 Kartoffeln....— Heu pr. Ctr.— Stroh pr. Schock 6 Gereinigtes Oel 35 Rüböl pr. Ohm 282 Pfd., ohne Faß 34 Branntwein, pr. Ohm à 123 Quart zu 47%(ohne Maklergeld. 21 Jahrelange Erfahrung und fortwährende (Viele Tausend amtlich beglaubigte Zeuggisse hochachtharer Persanen können im puror eingesehen werden) 719. die Duartal ein Abonnement auf den Sauerl. Anzeiger ersfnet und biten, etwaige 8 Sar, süie Austokrige 133, Sgr iu wolen.— Abonuamnente= Prisz in Brilon 11“ Brilon. Die Gec'tz. en de Smerl, Anz, Ersche nt Sonna'ben der Expedit Pest bezoge valbjährl Berlin, einer directe der urspüng nahme gesat — 23. O den, daß bei Königsberg, neuere Spre den neuen E — Ein T streugere kird chenden Anti wünscht man einzelnen Sü lassenen Strä — Bald n lin ließ der über Aeußern sicht stellten. Kaiser Nopole englischen Ver tik, Belgien richtet haben, men haben, d Adem Beherrsch einer erhaben — 24. Oet #u Ende, und Balta=Liman #und mißbrauch * Magdeb der König mi naßen ein Ve as geseiert m ters St. Aus wünschte Vera Coblenz, definitive Ent Se. Majestät ienst für die — Dem Ve Meyner nach ##uch gelungen, Dinant zu err bzunehmen. Köln, 21. bus-Prozessen Aufsehen erreg Schranken star einem Hause was in mahlst orher Anzeige Druck und Verlag von M. Friedländer in Brilon.