ge Herbstmesse hat broß=Verkäufer und auf unseren letzten ) v i e l e K ä u f e r e i n, überführt; in mangehrt wurde, zeigte Wollewaaren werWaarensorten war och knapp. Gerinttune 2c. sind ebenige Zeitverhältnisse em hier sehr bedeusäute sind auswärts erden, die inneren =Apres, welche die er für Nordamerika ufuhren in Europa hen Bedarf dieser r Waare ist Mansehr wahrscheinlich kt zurücktreten könwirkenden Ursachen warten ist, daß der seine Rückwirkung wenigstens spricht chreiben aus Köln Innrischer An finden Sie einen L=A. des Verlegers. franntwein=Preise 53. Thlr. Sgr. 2 se Faß 35—— von J. M. Farina öln, ganz echt, in von 7½ Sgr. bis 1 sochenblatt für die Kreise Prilon, Büren, Stadt u. Amt Rüthen. Peiuten Weute Mimpechn—— Erscheinrum Monlag, Millwoch u. Sonnabend und kostet in Brilon bei der Expedition 23 Sgr., durch die Post bezogen, portofrei, 27½ Sgr. halbjährlich. No. 106. eittwoch, 7. Septbr. 1853. Inserate und Bekanntmachungen kosten erstere 6 Pf., letztere 1 Sgr. die dreispaltige Petitzeile oder deren Raum.— Briefe und Gelder weiden franco erbeten. Politische Neuigkeiten. sen, mit dem September d. I. nitgetheilten Foristen, VerStrafverfü(Formular Nro. 29. Aug. Unleugbar erleidet die schließliche Beilegung der türkisch=russischen Zerwürfnisse durch die in Konstantinopel erhobenen Einwände einen neuen Aufschub, und ein hiesiges Blatt hat sicherlich nicht Unrecht, wenn es die ganze Angelegenheit wieder in eine Lage gebracht sieht, in welcher die Entschließung Rußlands von Neuem vollständig offen sei. — 1. Sept. Der Kammer=Präsident Graf von Schwerin ist gestern Morgens hier eingetroffen, um dem in der Familie seines Schwagers, des Predigers Jonas, heute Statt findenden Vermählungsfeste beizuwohnen. — 1. Sept. Die Aernte=Berichte, welche der Regierung zugekommen sind, gewähren einen befriedigenden Eindruck; auch die Aernten in Frankreich sollen nach den hier eingetroffenen unparteiischen Müttheilungen zu keiner Besorgniß Veranlassung geben. Der Ertrag erreicht den Standpunkt eines mittleren Jahres und ist an Qualität besser als früher. — 1. Sept. Die Zahl der Fremden, welche sich bis jetzt zu dem Kirchentage gemeldet worden, beträgt kaum 700.— Zu der Versammlung der katholischen Vereine in Wien werden der hiesige Pius= und Bonifaciusterein zwei ihrer Mitglieder abordnen. — 2. Sept. In der gestrigen öffentlichen Sitzung der hiesigen Stadtverordneten=Versammlung wurde der Antrag gestellt und einer Deputation zugepiesen: udas Stats=Ministerium zu ersuchen, sich bei den Regierungen der „Jvavereins=Staaten dafür zu verwenden, daß der Eingangszoll für Getreide und Hülsenfrüchte schleunigst aufgehoben werde. .— 2. Sept. Se. Maj. der Köniz trifft heute Abends 8 Uhr von seiner weise nach Schlesien wieder hier ein. — 2. Sept. In den Tarif=Fragen wird, mit wenigen unbedeutenden Ausnahmen, in diesem Jahre keine Veränderung geschehen: man sammelt nur Maierial zu künstigen Entscheidungen. Die Hauptsache ist und bleibt, daß ssich das österreichische Uebergewicht im Zollverein schon jetzt so fühlbar macht, daß ohne Oesterreichs Einwilligung durchaus nichts zur Entscheidung kommen wird. Der Eingang zum österreichischen Vertrage vom 19. Februar enthält die nicht genug zu beachtenden Worte, daß Oesterreich und Preußen von dem Wunsche geleitet sind, die allgemeine deutsche Zolleinigung anzuLieguitz, 28. Aug. Die 40jährige Gedenkfeier der Schlacht an der Katzbach wurde heute auf dem Schlachtfelde selbst auf eine erhebende Weise behengen. Köln, 31. Aug. Im Wupperthale ist der Friedensfreund und OelblattSchreiber Elihu Burrit aus Nordamerika angekommen. Er hält eine RundLeise, auf welcher er in Elberfeld, Rohnsdorf 2c. bereits die Friedensfreunde Sit salbungsvollen Vorträgen erfreute. Aus den Regierungs=Bezirke Münster. Weichen ungehenern Wbset, sishe sics derueg ,vem 8. Jul b. 9. iun bieigen Rez=Baisie= unge. ## tupt stay varnach ermessen, daß solcher nach vorgenommener spec. Abden 4 Gemeinden des Kreises Münster: Notteln, RinkeTode, Alberetoh und Amelsbüren 68,111 Thlr., und zwar in der erstgedachten Gemeinve 20 456 Thlr., in Rinkerodde 19,156 Thlr. und in jeder der beiden gnderen Gemeinden zwischen 10 u. 12,000 Thlr. beträgt. 31. Aug. Unsere Stadt und Umgegend wird durch das einsckende Militär der 14. Division recht belebt. Zwischen hier und Recklingen auf der Marler Haide wird das Divisions=Manöver abgehalten weren, welches bis Mitte September dauern soll. Hannover, 2. Sept. Nach einer aus dem Jahre 1845 stammenden Versordnung des Ministeriums des Innern sollen alle Personen zur Forderung von Paßkarten berechtigt sein, welche der Policei=Behörde als vollkommen sicher und zuverlässig bekannt sind; nach der ministeriellen Erläuterung sind darunter solche Personen zu verstehen, welche völlig unverdächtig sind, d. h. weder unter policeillicher Aufsicht stehen, noch aus irgend einem anderen Grunde policeiliche Beachtung erfordern. Braunsch weig, 30. Aug. Die würdige äußere Stellung der Vollshullehrer ist nun bei uns zur Wahrheit geworden, nachdem die hiefür von unserer Regierung begehrten Summen auf das bereitwilligste von der LandesTertrsetung besimmt worden. Jede Lehrerselle ist in Folge dessen wit einer Gesolbung von wenigstens 120 Thlrn. nebst freier Wohnung versehen. Speeiel rangiren die Stellen in folgender Weise: 86 Stellen mit einer Einnahwe von 120—130 Thlrn., 140 mit 130—140 Thlr., 140 mit 150—200 Thlr., 93 mit 200—250 Thlr., 39 mit 250—300 Thlr., 24 mit 300—350 Thlr., 5 mit 350—400 Thlr. und 6 mit über 400 Thlr. Kassel, 31. Aug. Gegen den schon seit längerer Zeit in America weilenden Professor Bayrhoffer hat das Schwurgericht zu Marburg eine 15jähin contumaciam ausgesprochen. Die Anklage war auf Hochverratz gerichtet, welchen derselbe dadurch begangen haben solle, daß er nororisches Haupt der demokratischen Partei gewesen und in deren Versammlungen öffentlich zur Einführung der republicanischen Staatsform, namentlich aber auch zur gewaltsamen Aufrechthaltung der sogenannten ReichsVerfassung und zur Unterstützung des Ausstandes in Baden aufgefordert lichen Landes Anstoß nehme. Daß der Bundestag, incl. Oesterund Preußen, schon seit längerer Zeit entschieden an dem Verfahren des Hrn. Hassenpflug Anstoß nimmt, kann man der allerzuverlässigsten Quelle mittheilen. Es ist Thatsache, daß Hr. Hassenpflug in allen Dingen weiter geht, als es die Absicht eBeg g, nametlich in unserer Verfassungsfrage. la# den Scaden, den das gestrige Feuer dahier angerichman ichen Oaeae 000 Thr anzeichlagen. Aus dem Speicher der Blazmann schen Veltalstnerie, in welcher der Brand ausbrach, sollen über 2000 Tonnen Rappsaat zu Grunde gegangen sein. Darmstadt, 1. Sept. Fortwährend wird mit Strenge darauf gesehen, daß die Staatsdiener in ihrer Amtstracht fungiren. Dieser Tage erschienen die Minister selbst in den verschiedenen Amtslokalen, um nachzusehen, ob die Vorschrift pünktlich befolgt werde. Mannheim, 1. Sept. Im Monat August sind über hier an Auswanderer befördert worden 1825 Personen, wobei 179 Kinder und 20 Säuglinge. Seit Beginn des Jahres sind im Ganzen 14,062 Auswanderer, worunter 1174 Kinder, über hier passirt. München, 31. Aug. Ueber die Berufung Rankes an die hiesige Universität wird aus Berlin geschrieben:„Der hiesige Professor der Geschichte, Ranke, wird gegen einen jährlichen Gehalt von 12,250 fl. auf 2 Jahre an die Universität München gehen, um in der Zeit in Baiern eine historische zu Fründen. Schule zu gründen. Nürnberg, 1. Sept. In der heutigen dritten Plenarsitzung der Vermmlune derischer Lend und Farstwirth samnllung deuischer rand= und Forstwirthe wurde Cleve durch einstimmigen Beschluß zum Sitz der nächstjährigen Versammlung bestimmt, wozu auch schon die Genehmigung der Regierung in Düsseldorf eingeholt und eine Unterstützung vom Staate in Aussicht gestellt ist. Mit großer Mehrheit wurde Prag als Sitz der Versammlung für das Jahr 1855 bezeichnet. Bis vorgestern hatten sich 660 Theilnehmer vorgefunden. Augsburg, 30. Aug. Vor einiger Zeit hatte eine Deputation von Schulmännern höchsten Orts eine mit 735 Unterschriften bedeckte Adresse als Danksagung fur die vor Sr. Maj. bewilligte namhafte Gehalts=Aufbesserung überreicht. Der so eben erschienene Schematismus des Schullehrer=Personals in Schwaben und Neuburg theilt die königliche Antwort mit. Sie lautet: Ich danke Ihnen, meine Herren, und freue mich, wenn Sie aus dem, was ich gethan habe, erkennen, daß ich ein Freund der Schullehrer bin, daß ich den Lehrerstand achte und schätze; allein ich achte und schätze nicht nur, sondern ich liebe ihn. Ich erkenne es, Sie haben einen harten und schweren Beruf, und Sie haben zur Erfüllung Ihrer Pflichten himmlische Geduld nothwendig; darum dürfen Sie immer auf mich zählen. Lassen Sie Sich nur die Bildung des Volkes angelegen sein, denn sie ist größtentheils in Ihre Hände gelegt; verbreiten Sie allseitig nützliche Kenntnisse,— doch vor Allem empfehle ich Ihnen eine sorgfältige Erziehung an; sie ist die Hauptsache, denn nur durch sie läßt sich ein sittlich gutes, getreues Volk heranbilden. Sagen Sie Ihren Standesgenossen, ich liebe sie, und, die Hand auf die Brust legend, Ihr König gibt Ihnen das Wort, ich werde Alles für Sie thun, was ich thun kann. Wien, 30. Aug. In Beziehung auf die Räumung der Fürstenthümer treten die Andeutungen, daß diese vorerst nicht erfolgen werde, immer stärker auf. Wien, 30. Aug. Bei den hier über die orientalischen Wirren abgehaltenen Conferenzen wurde auch die Flüchtlingsfrage aufs Tapet gebracht, jedoch beschlossen, erst nach Austragung der russisch=türkischen Differenz diese Frage in einer Art und Weise zu berathen und zu beschließen, daß sich selbst das stölze England derselben nicht mehr entziehen könne." Daß bei dem der sogenannten Verpflichtung der conservativen Interessen Europa's entsprechend zu fassenden Beschlusse Piemont und die Schweiz nicht gefragt werden, brauchen wir wohl nicht zu erwähnen. Wien, 30. Aug. Von mehreren Punkten und Häfen längs der österreichisch=italienischen Meeresküste sind heute hier Briefe eingelaufen, die übereinstimmend eine Thatsache melden, welche geeignet ist, die allgemeinste Aufmerksamkeit zu erregen. Es sollen nämlich österreichische Kriegs= und Handelsschiffe auf ihren Fahrten im adriatischen Meere in den letzten Tagen vielen vereinzelten americanischen, oder wenigstens unter americanischer Flagge der Vereinigten Staaten fahrenden, Kriegsschiffen begegnet sein, deren Anzahl abweichend auf 12 bis 15 Schiffe verschiedener Größe angegeben wird. Diese Nachricht soll, wie behauptet wird, auch bereits amtlich hieher gemeldet worden sein. Wie weiter hinzugefügt wird, sollen diese Schiffe in der Absicht im adriatischen Meere erschienen sein, um nöthigen Falls dem zwischen der Schweiz und den nordamericanischen Freistaaten bestehenden FreundschaftsBündnisse bei vorkommenden unvermutheten Ereignissen Schutz und Beistand zu verleihen. — Nach Berichten aus New=York vom 20. Aug. fordert das gelbe Fieber zu Neu=Orleans zahllose Opfer. Da die Behörden sich in der Unmöglichkeit befanden, sämmtliche Todte in gewöhnlicher Weise beerdigen zu lassen, so mußte man 125 Leichen verbrennen. Eben so stark wüthet auf der Insel Cuba die Cholera. — Die Stadt Cumana(Venezuela) ward am 19. Juli, Nachmittags 3 Uhr, von einem starken Erdbeben heimgesucht, wobei 4000 Menschen ums Leben kamen. Wien, 1. Sept. Die Prinzessin Amalie von Schweden ist heute Nachts 11½ Uhr ohne vorangegangene Krankheit plötzlich am Herzkrampf gestorben. Bern, 30. Aug. Man spricht auch hier allerdings die Befürchtung aus, daß nach der Lösung der orientalischen Frage zur Bürgschaft der conservativen Interessen Europa'sn, wie sich gewisse Organe ausdrücken, die Flüchtlingsfrage an die Reihe kommen und hinreichenden Anlaß bieten werde, die Schweiz wieder in Verlegenheit zu bringen; denn, so sprechen die Männer der„ Ruhe und Ordnungn, die europäische Weltlage, um die es sich in der orientalischen Frage wesentlich gehandelt habe, könne dann erst für geordnet gelten, ewenn auch die Stellung der Schweiz und Piemonts in die unerläßlichen Normen der heutigen Friedenspolitik hineingehoben sein werde.n In welchem Sinne die Flüchtlingsfrage zu behandeln sei, wird nicht verschwiegen: der bloße humane Gesichtspunkt müsse dem völkerrechtlichen in einer ganz prinzipiellen Fassung untergeordnet werden.n Man versteht in der Schweiz diese Sprache und weiß recht gut, was man mit ihr vorhätte, wenn sich die Sache so leicht machen ließe. Die freien Bewohner des Alpenlandes halten fest an dem Worte:„Thue, was du sollst und fürchte dich vor Niemand.n— Die österreichischen Gränzplackereien dehnen sich nun auch auf Vorarlberg aus. Die dortige Polizei fordert, daß Schweizer, welche die Gränze überschreiten wollen, mit einem von der österreichischen Gesandtschaft in Bern visirten Passe versehen seien, und sie weißt Alle, welche im Vertrauen auf früher: Uebung nur einen einfachen Paß oder Gemeinde=Ausweis vorweisen, rücksichtslos zurück. Paris, 31. Aug. Die beiden Kronen, welche für den Kaiser und die Kaiserin bestimmt sind, sind ihrer Vollendung nahe. Diamanten und Smaragden mischen sich so bunt, und strahlend durcheinander, daß das Auge nicht lange auf diesen blendenden Schimmer ruhen kann. Acht Strahlen erheben sich aus dem Stirnbande von Diamanten erst senkrecht, dann mit einer leichten Krümmung sich in horizontaler Richtung biegend, laufen sie in einer Weltkugel zusammen, die ein Malteser=Kreuz trägt. Die Strahlen ruhen auf goldenen Adlern mit ausgebreitenen Flügeln. Der Künstler scheint mehr die Krone Ludwig's des Heiligen, als die Karls des Großen zum Muster genommen zu haben; die beiden Kronen, eine größere und eine kleinere, erinnern mehr an die Karls des X., als an das Diadem Napoleon's des I. Ueber die Stelle, wo die sogenannten historischen Steine angebracht werden sollen, ist noch nichts bestimmt worden. Der berühmte Regent wird in der Mitte des Stirnbandes des Kaisers prangen. Paris, 31. Aug. Die Jesuiten in Paris haben neben ihrem Novizenhause in der Rue des Postes eine Kapelle eröffnet, die stark besucht wird. Paris, 1. Sept. Die Polizei hat heute oder vielmehr gestern Abends eine ganz gebieterische Maßregel erlassen. Sie hat nämlich den Preis des Brodes für die nächsten 15 Tage mit 40, resp. 32 Centimes per 2 Pfd. beibehalten, obgleich die Mehlpreise in keinem Berhältnisse zu diesen Brodpreisen stehen, indem sie bedeutend gestiegen sind. — 1. Sept. Die Entschädigung, welche den Bäckern von Paris im Namen der Regierung versprochen ist, wird in dem Falle, daß die Getreivepreise bald herunter gehen, wohl darin bestehen, daß die Brodpreise eine Zeit lang auf der bisherigen Höhe erhalten werden. Sollten aber die hohen Preise sich längere Zeit behaupten, so wird sich die Regierung wohl zu Geld=Entschädigungen entschließen müssen— ein sehr bedenklicher Kunstversuch für die Finanzen!— Man weiß bereits, daß nach Beilegung der orientalischen Frage die Cabinette auf die Räumung Roms durch die Franzosen dringen werden. — Der Artikel der Times über die Beerdigung der Protestanten in Madrid hat in Madrid große Erbitterung erzeugt. Rom, 24. Aug. Das vou den Mazzinisten angezettelte Complott ist immer noch der Gegenstund der Aufmerksamkeit der päpstlichen Behörden, und einige weitere Verhaftungen haben Statt gefunden. Madrid, 29. Aug. Eine telegraphische Depesche meldet, daß das amtliche Blatt ein Decret veröffentlicht hat, welches die Einbringung und Verbreitung der londoner Times im ganzen Königreiche verbietet. Kopenhagen, 1. Septbr. Die Cholera scheint sich nunmehr ihrem Ende zuzuneigen. Vom 29. bis zum 30. wurden 10 Kranke und 6 Todte, von vorgestern bis gestern 13 Kranke und 3 Todte neu angemeldet. Es sind somit von 7414 Erkrankten 4015 gestorben. Petersburg, 26. Ang. Die Gerüchte von einer Spannung zwischen dem hiesigen und dem persischen Hofe scheinen nicht begründet zu sein. Der persische Gesandte ist vor einiger Zeit, wie gemeldet, hier eingetroffen, und mehrere hohe persische Beamte haben russische Orden erhalten. Athen, 26. August. Theben ist durch ein Erdbeben fast ganz zerstört worden. Aus den märkischen Bergen, 31. Aug. Sectirerische Auftauchungen, wie die neulich gemeldeten, kommen schon seit längerer Zeit in einzelnen Orten der Kreise Hagen und Altena zum Vorschein. Unbekannte Sendlinge ziehen unter dem Vorgeben der Colportage mit Traktaten und fliegenden Blättern von Dorf zu Dorf, nehmen namentlich auf einsam gelegenen Höfen ihr Standquartier, um unbefangenen Landleuten die wunderlichsten Lehren und sich von ihnen die mundlichsten Gerichte auftischen zu lassen. Außer den nächtlichen Wiedertäufern und Abendmahlsgängern gibt es auch eine Secte der sog. 7 Vollkommenen und Heiligen“, welche allen kirchlichen Lehren und Einrichtungen Hohn sprechen, nach dem Empfange des Geistes jegliche Sündhaftigkeit und Sünde an sich läugnen, offenbare grobe Gesetzesüberschreitungen nicht mehr als strafbar anerkennen, weil nach ihrer Behauptung bei dem vom Geiste Durchdrungenen Fleisch und Geist in keiner Gemeinschaft stehen. Fulda, 31. Aug. Ueber die Besetzung der hiesigen katholischen Stadtpfarrei ist ebenwohl ein Streit des Bischofs mit der Staatsregierung vorhanden. Diese Stelle war seit Errichtung des Bisthums immer von einem Domcapitularen eingenommen, vorweisen, rücksichtslos für den Kaiser und die Diamanten und Smander, daß das Auge nicht Acht Strahlen erheben cht, dann mit einer leichlaufen sie in einer WeltStrahlen ruhen auf gokkünstler scheint mehr die ßen zum Muster genomeine kleinere, erinnern zpoleon's des 1. Ueber ngebracht werden sollen, gent wird in der Mitte s haben neben ihrem Kapelle eröffnet, die mehr gestern Abends eine ch den Preis des Brodes per 2 Pfd. beibehalten, diesen Brodpreisen stehen, ern von Paris im Nalle, daß die Getreidepreise srodpreise eine Zeit lang iber die hohen Preise sich wohl zu Geld=EntschädiKunstversuch für die Fider orientalischen Frage anzosen dringen werden. er Protestanten in Madzettelte Complott ist imestlichen Behörden, und e meldet, daß das amtEinbringung und Ververbietet. int sich nunmehr ihrem 10 Kranke und 6 Todte, eu angemeldet. Es sind Spannung zwischen dem ndet zu sein. Der perer eingetroffen, und mehsalten. urch ein Erdbeben ft. Aug. Sectirerische , k o m m e n s c h o n s e i t Hagen und Altena en unter dem Vorgezenden Blättern von sam gelegenen Höfen ten die wunderlichsten Gerichte auftischen zu in und Abendmahls7 Vollkommenen und ) E i n r i c h t u n g e n H o h n gliche Sündhaftigkeit Gesetzesüberschreitunl nach ihrer BehaupFleisch und Geist in der hiesigen katholides Bischofs mit der war seit Errichtung ularen eingenommen, welcher sich den Ertrag der Pfarrei im Interesse der Staatskasse an seinem Gehalte als Domcapitular abziehen lassen mußte. Gegenwärtig will der Bischof diese Stellen trennen und hat deshalb geeignete Vorschläge an die Staatsregierung gelangen lassen. Die Regierung hat jedoch das Ansinnen des Bischofs als unstatthaft zurückgewiesen. Aus Baiern, 28. Aug. Aus Athen ist die Nachricht angelangt, daß für die im Bau begriffene katholische Kirche daselbst der Kaiser von Frankreich 3000, die französische Staatsregierung 6000 und der französische Minister des Aeußeren 500 Francen gespendet.— Großartiger ist jedoch noch die kirchliche Freigebigkeit Königs Ludwig, der körzlich zum Bau einer katholischen Kirche in Neustadt a. d. H. die Summe von 20,000 fl. gespendet.— Von der geistlichen Partei ist es mit großer Befriedigung vernommen worden, daß der katholische Gesellenverein in München die allerhöchste Bewilligung erhalten hat, Behufs Gründung eines eigenen Gesellenhauses eine Collecte im ganzen Königreich zu veranstalten. Wien, 31. Aug. Zu den in neuester Zeit mit Glanz wiederhergestellten Instituten gehört das Haus der Klosterfrauen vom Orden des allerheiligsten Erlösers. Uebrigens entsteht ein Knabenseminar nach dem andern, und auch die von den Jesuiten geleiteten Priester=Exercitien sind in allen österreichischen in voller Blüthe. In der Residenz selbst werden solche nach einem Erlasse des Erzbisthums=Verwesers, demnächst 4 Tage lang gehalten. 2e bessen##rägugs derselben im Ganzen und in den artiger Wirktung sein werde. Wos die Meisterschaft in der Technit, so mir heute besichtigten Orgel zu Scharfenberg, die weis seiner vorzüglichen Qualistlation abgelezt. de eide debkaut, einen Be13. Oct. 1851. Joseph Maria Homeyer, Kapellmeister. Mittheilungen aus den Kreisen. Remonte=Ankauf in der Provinz Regierungs=Bezirk Düsse.dorf hat nachstehendes Ergebniß geliefert: Zum Kauf wurden 566 Pferde gestellt; P· gertze 7 5 P8 ir 18.530 Thlr., mithin ist durchschnitlich für Thlr. 20 Sgr. 5 Pf. bezablt. Für 50 bis 70 Thlr. ist ein Pferd, fur 71 bis 100 Thlr. sind 56 Pferde, für 101 Thlr. ser 106 Pferde gekauft. Der höchste bezahlte Preis war 180 Thlr., der niedrigste 70 Thlr.— 21 Pferde sind von größeren, 36 Pferde von kleineren Gutsbesitzern, und 106 Pferde den 32 perde füir argg) Resierungs=Bezirk Minden wur12 füir 4930 Thir bot0 Colr.g, im Reierungs Bezrk Arneberg im Regierungs=Bezirk Münster 41 für 4180 se im Regierungs Bezirk Düsseldorf 23 für 2750 Thlr. Zwecke aber nicht entsprechende Dampfschiff auf der Lippe hier an die Hophelschlenge I. Arche vor Anker., Hie haeret aqual benn kurz. Was nun weiter gescheben wid..—9 846 Danpser 90 Fuß lang sst.n: Luuge von 88 Huß haben uns der rg, 3. Sept. Unsere Kirchenorgel, welche gänzlich in Verfall gerathen war, ist kürzlich durch den Orgelbauer Herrn Rieschick aus Brilon umgebaut. Es gereicht uns zum besonHeren Rischick i9 zu ertlären, wie die Leistungen des zur Zufriedenheit aller Sachkenner ausgefallen sind. Die musikalische Wirkung des jetzigen Werks muß Jeden, der es dient in den weitesten Kreisen empfolen.“ ud dere Die Gefälisteit haite. von einem der Wir können bei dieser Gelegenheit die Klage nicht unterdrücken, daß man überall noch werthlose Kirchenorgeln duldet, die ihrem Zwecke im Entferntesten nicht mehr entsprechen. In B....... worden,— follen die Ge nie der Klang einer Orgel vernommen Ee in wirtlich z seit 20 Jahren bereit liegen!— wesie achie Ve delang und besondere für veligiese d= anden und abgestumpst für höbere, insVerständuis mehr haben gu use dus wir für solche Dinge kein Genugfacht, dem Lerag uan nicht ost auf Dinge, de leoiglich der ader, wo füe die Verberlich den krassen Materialismus dienen, die Tithertlchung des Gottesdienstes und für die sittliche Hebung und Erwärmung des christlichen Volkes Opfer Vegeicherung geigen ergiffen, wenn man bedenkt, wie groß die —.gestrrung in frühern Zeiten für diese schöne Sache war, und sich das Leben so recht um Klöstern dafür geschehen, in welhen wie die berrlich— un diese götliche Kunst herumbemegte,— auchesserten e der berühmiesten Meister in denwie Biel durch diesen v Tausenden genosen wurden,— und virte Institute zur Förderung des Orgelbaues und Zuchitute haben geizer Osewerke gescheben ist.— Diese sen, und viele Drachtgewölte dürcken nunmebr der enucden mitsen, und viele Prr#=ge#ele.-Carsten nunmigt Vergeblich nach den liche Behörden diese wichtige vut, geitliche und bürger. desfalligen Bestebun u Sache ius Auge fassen und in ihren unterstäst werden! ngen von alen Edeldenkenden wotlwolend Handel und Industrie. mit den 25. Sept. idren Aufang d Michaelismisse vinmt mit dem zuu....„—ug, und dauert bis zum 15. Oct. Zusahren aus Raßland sehe auds der Dinge im Ortent die auf erhößte Prise gesaßt seial misse. Buntes. hoben Banerieanische Nähmaschine scheint doch ihre Erfolge zu auch verschiedengs ie Schutzmannschaft in Verlin, sondern setzt „ho Schweden und Norwegen Patente auf die Nähmaschine redneiren sich die Enternungen Eienbabnen sett eingeführten Schnelzüge über Köin und Brüssel 43 Stunden senvermaßen: Von Paris nach Verin nach Berin 31, von Verlin nach Petereburg 197.4 ven Wien anerkannte Kinder, und erst. 30 Jehre alt, hat oder bereis 15 der, die 1850 geboren fag, 10 Sohne, daruner Zoiliagsbri. mal Bater; 1812 auch breima? Töchter. 1640 wurde er bri1848 zweimal: 1844 zweimalz 1846 einmal: 10— gremm; 1843 einmal und 1850 dreimal. Redigirt unter Verautwortlichkeit des Verlegers. Es werden hierdurch die Pferdebesitzer des hiesigen Kreises davon in Kenntniß gesetzt, daß der diesjährige HengstKörungs=Termin in Brilon am 20. dieses Monats von 8 bis 11 Uhr Morgens wird abgehalten werden. Brilon, 5. Septbr. 1853. D er Landrat gez. Frhr. v. Droste zu Padtberg. Jagd= u. Fischerei=Verpachtung. Die zum Hofe Gutenhagen bei Brilon gehörende Privat=Jagd und Fischerei will ich in dem Barrierhause hier auf 5 Jahre meistbietend verpachten und lade dazu Pachtlustige auf den 12. September Nachmittags 2 Uhr e. hiermit ein. Gutenhagen, 5. Sept. 1853. 623) Adam Schilling. Da der Kaufmann Herr Peter Brülle in Lippstadt das Kohlen=Verkaufsgeschäft ver Zeche Louise Tiefbau Schacht Clausthal in den Lagerplatze Nro. 2. auf, dem Bahnhofe zu Lippstadt an die Stelle des bisherigen MagazinVerwalters Sassenberg von heute an übernommen, und sich verbindlich gemacht hat, nur einzig u. allein die Steinkohlen von genannter Zeche zu beziehen und zu verkaufen: so zeige ich dieses einem geehrten Publikum mit dem Bemerken an, daß diejenigen, welche von diesen Steinkohlen, deren gute Beschaffenheit zu jeglichem Gebrauche bekannt ist, beziehen wollen, sich an den Herrn Peter Brülle zu wenden haben, der die Steinkohlen von derselben Beschaffenheit, wie solche genannte Zeche direct liefert, abgeben wird. Dortmund, den 27. August 1853. Zeche Louise Tiefbau Schacht Clausthal bei Dortmund. F. W. Schulte. Ich bitte in Bezug auf obige Bekanntmachung ein geehrtes Publikum freundlichst um recht zahlreiche Aufträge, deren prompteste und reellste Ausführung ich mir werde angelegen sein lassen. Der Waggon von 80 Berg=Scheffel 1te. Sorte kostel auf dem Bahnhofe Lippstadt 17 Thlr. 26 Sgr. Der Waggon 2te. Sorte dito 16 Thlr. 26 Sgr. und der Berl. Scheffel 1te. Sorte 5 Sgr. 9 624.) Peter Brülle. An alle Kranken! Welche sich der Fichtennadel=Bäder bedienen wollen, und unsere Anstalt nicht besuchen können, offeriren wir ein hinlängliches Quantum FichtennadelDecoct von ausgezeichneter Güte zu 24 Bädern hinreichend, zu dem Preis von 6 Thaler Pr. Court. Wer das Baden nicht haben kann, und sich Morgens und. Abends den ganzen Körper damit warm zu 26 bis 27 Grad R. wäscht(oder noch besser Preussische National-Versicherungs-Gesellschaft mit der Bürste frottirt), was eben so wirkend ist, erhält ein hinlängliches Quantum Decoct zum Frottiren und Waschen, auf 24 Tage zu 3 Thlr. Pr. Court. 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Schock 3 /14 1 5 15 12 Grsicheln Connaben der Exped Post bezog ##albjähr Die Zeitungen irre zu f hhier noch vorigen Erwägur In vi telmäßig Das Vo Unmuth chen Urh sie thun wucherer. drücken: Entschäd gegenwäl ungacht Theeignet, den Arb Arbeiter gesunden Nicht di theuren Prungen d Aler ist n #Verbraue möglichst diesen u er es sic bleibt. muß und wie es n würde ih Außens Fleck uns fuhr des Getreides das woh die Ausf land zu Hochschre dienst, d der Not 1847 de nete, da die dahe Der Ste weder let che sich fördern dels, so den Pre zwingen werthen. Kornwut lichst hof sonst wä Man Druck und Verlag von M. Friedländer in Brilon.